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OFFIZIELLES PROGRAMM www.spenglercup.ch

SPENGLER CUP DAVOS WELTKLASSE EISHOCKEY | 26. - 31. DEZEMBER 2018


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Inhalt/Impressum 3 Rückblick mit sechs Zahlen

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Einführung Gruppe Cattini

38

Editorial Tarzisius Caviezel

7

HC Davos/SUI

41

Editorial Marc Gianola

9

Team Canada/CAN

47

Editorial UBS, Axel P. Lehmann 11

Thomas Sabo Ice Tigers/GER 53

TV-Programm/Spielplan

13

History – Doug Shedden

Spielmodus

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Schiedsrichter Daniel Stricker 61

Einführung Gruppe Torriani

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Destination Davos Klosters

HC Ocelari Trinec/CZE

19

HK Metallurg Magnitogorsk /RUS 25

59 64

RHB-Infos, Ticketservice

67

Shuttle-Service

69

KalPa Kuopio/FIN

31

Entertainment

71-77

History – Slava Bykov

37

Situationsplan

78

Wer holt sich 2018 den Spengler Cup Pokal?

Impressum: Offizielles Programm zum 92. Spengler Cup Davos; Herausgeber: Hockey Club Davos AG, Spengler Cup Davos; Verlag/Produzent: IMS Sport AG, Köniz, Michel Bongard; Redaktion: IMS Sport AG, Andy Maschek, Matthias Müller; Layout: IMS Sport AG, Ralf Küffer; Fotos: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller, KEYSTONE/Melanie Duchene, Reto Fiechter, zVg, SLAPSHOT-Archiv; Druck: Buchdruckerei Davos AG, Davos Platz; Auflage: 45 000 Expl.; Copyright: Für alle Inhalte beim ­Herausgeber Hockey Club Davos AG; Redaktionsschluss: 22.10.2018


Starker Service – auch auf Fremdmarken Im Sponsoring unterstützen wir die starken Männer auf dem Eis und im Sägemehl. Auch beim Storenservice verhalten wir uns sportlich und kümmern uns gerne um Fremdfabrikate. www.storen.ch


Rückblick mit sechs Zahlen

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15. Triumph von Team Canada, 17 001 Facebook-Fans – und 28 100 Liter Getränke und 4000 Hamburger...

Zum 92. Mal wird in diesem Jahr um den Spengler Cup gekämpft. Mit dem dritten Titel in Serie konnte Team Canada letztes Jahr mit Rekordsieger und Gastgeber HC Davos gleich­ ziehen – beide haben 15 Mal triumphiert.

1 5

Elf Spiele finden jeweils statt, gleich neun fan­ den l­etztes Jahr vor 6300 Fans in der aus­ verkauften Vaillant Arena statt. Insgesamt waren 68 681 Fans vor Ort dabei, das ent­ spricht e­ iner Auslastung von 99 Prozent.

9 9

Der Spengler Cup ist in den Medien ein grosses Thema. Im Internet wurden 1517 Artikel pub­ liziert, im Print 855. Dies führte zu einer kumu­ lierten Reichweite von 75,88 Mio. Menschen im Print und täglich 9,27 Mio. Lesern online.

1 5 1 7

Auch in den sozialen Medien ist der Spengler Cup ein Hit: 17 001 Fans wurden Ende 2017 gezählt, die Gesamtreich­ weite betrug im ­gesamten Jahr 1 555 630 Personen. Auf Twit­ ter waren es im Januar 4336 Follower

1 7 0 0 1

Der EisDome begeisterte die täglich rund 1300 Gäste im Bar- und Lounge-Bereich, davon rund 1000 geladene Gäste im VIP Hospitality-­ Bereich, mit einem hochwertigen, authen­ tischen und gemütlichen Ambiente. Täglich strömten rund 4600 Personen ins FanZelt, wo die Post abging. Sie konsumierten während den sechs Turniertagen insgesamt 28 100 Liter Getränke, 3800 Bratwürste, 3200 Pizzas und 4000 Hamburger.

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Personal AG


Editorial Tarzisius Caviezel

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Gipfeltreffen von 6 Teams aus 6 Nationen Auch Russland ist am traditionsreichsten Clubturnier der Welt wieder dabei.

«Wir haben eine hohe Kern­kompetenz im Eis- und Skisport. Diese gilt es zu pflegen, damit wir als Wintersportdestination auch im 21. Jahrhundert tonangebend bleiben.» Ich freue mich, Sie am 92. Spengler Cup in Davos zu begrüssen. Auch dieses Jahr werden Sie im Davoser Eisstadion Spitzeneishockey der Extraklasse erleben! Unser OK-Präsident Marc Gianola hat nach Ab­ schluss des letztjährigen Turniers einen Wunsch geäussert: «Ich möchte 2018 unbedingt die russische und die kanadische Eishockeyphilosophie präsentieren.» Sportchef Fredi Pargätzi liess sich nicht zweimal bitten. Mit diplomati­ schem Geschick und bündnerischer Hartnäckig­ keit erreichte er das angestrebte Ziel: Mit dem HK Metallurg Magnitogorsk spielt ein russisches KHL-Team in Davos, das in den letzten fünf ­Jahren zweimal die Meisterschaft gewonnen hat. Natürlich ist auch das Team Canada wieder dabei, das wie der gastgebende Hockey Club Davos auf fünfzehn Siege am Spengler Cup zurückblicken kann. Der Siegerpokal könnte dieses Jahr aber genauso gut nach Finnland, Tschechien oder Deutschland entführt werden. Aus den genannten Ländern werden drei Teams auflaufen, die allesamt zu den Geheimfavoriten

zählen. Sportliche Hochspannung ist also garan­ tiert! Sehr spannend und dynamisch ging es in Davos auch im Sommer zu und dies gleich auf zwei Stadion-Schauplätzen. Ende März zelebrierten der HCD-Präsident und ich einen doppelten Spaten­ stich für zwei zukunftssichernde Bauvorhaben. Projekt 1 – die sehr schöne HCD-Trainingshalle – konnte bereits in Betrieb genommen werden. Beim Projekt 2 – dem Totalumbau der Vaillant Arena – ist etappenweises Vorgehen notwendig. Das Vorhaben wird 2020 abgeschlossen, gerade rechtzeitig zum 100-jährigen Bestehen des Hockey Club Davos. Es steht uns zwar noch einiges an Arbeit bevor, aber wir können uns schon jetzt auf die Jubiläumsfeier im neuen und gleichzeitig trauten Heim freuen.



Tarzisius Caviezel Landammann von Davos


Editorial Marc Gianola

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Den Rahmen haben wir erstellt, der Inhalt kommt von Ihnen Das Spengler Cup-Programm beinhaltet Daten und Zeiten, Namen und Orte, Informationen und Thesen. Die wirklich interessanten Geschichten des 92. Spengler Cup kenne ich und mein Spengler Cup-OK aber auch noch nicht.

«Sechs Tage dauert der Spengler Cup, die Erinnerungen daran werden sie aber sehr viel länger begleiten.»

Erinnern Sie sich an den Adler Sherkan von Genf-Servette HC, wie er 2010 den Matchpuck einflog. Oder an 2012, als die Spieler von Fri­ bourg-Gottéron jeweils nach ihren Siegen zum Kiwi-Dance ansetzten und die gesamte Davo­ ser Ostkurve mittanzte. An das Team Canada im selben Jahr, als in der Lockout-Saison nur NHL-Stars aufliefen und mit ihren Kontrahen­ ten Katz und Maus spielten. An die mitgereis­ ten Fans aus Mountfield oder aus Mannheim, die die Auftritte ihres Teams zu einem Volks­ fest nutzten. Haben Sie je eine Party im Fan­ zelt miterlebt oder vor der Vaillant Arena einen Promi getroffen, den Sie bisher nur aus den Medien kannten? Der Spengler Cup beschert uns allen jedes Jahr ein grosses Bild, mehr eine Collage, die aus hunderten von einzelnen Geschichten ent­ steht. Es sind sportliche und soziale, rührende und lustige, bemerkenswerte und erstaunliche Vorkommnisse, von denen wir heute noch nicht einmal die leiseste Vorahnung haben. So

gesehen können wir Ihnen mit diesem Pro­ gramm nur den Rahmen, der zu dieser Collage passt, übergeben. Die Inhalte, Geschichten, werden Spieler und Coaches, Fans und Cupbesucher, Funktionäre und Partner und Sie beisteuern. Jeder von uns wird seine eigenen Geschichten erleben, jeder wird eine eigene, einmalige Collage an Erinne­ rungen nach Hause mitnehmen. Ich freue mich, dass Sie liebe Partner, liebe Gäste, liebe Fans, liebe Spieler, liebe Teambegleiter, liebe Funktionäre, das Programm des 92. Spengler Cup Davos mit Geschichten füllen und heisse Sie alle herzlich willkommen.

Marc Gianola Präsident des Organisations­komitees Spengler Cup


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Partners since 1985

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Editorial UBS, Axel P. Lehmann

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Ungebrochene Tradition Liebe Eishockeyfans, herzlich willkommen in Davos. Wir freuen uns, Sie bereits zum 34. Mal als Hauptsponsor am Spengler Cup begrüssen zu dürfen.

«UBS und der Spengler Cup – eine langjährige Zusammenarbeit mit Zukunft»

Seit 1923 begeistert der legendäre Spengler Cup Jung und Alt. Das Sporthighlight am Ende eines jeden Jahres ist eine Erfolgsgeschichte – und UBS ist stolz darauf, schon seit 1985 als Partner und Sponsor mit dabei zu sein. Unsere Verbundenheit mit unserer Heimat sowie dem Schweizer Sport möchten wir auch zukünftig unter Beweis stellen. Daher haben wir unsere Zusammenarbeit mit einer weiteren Vertrags­ verlängerung bestärkt: So werden wir 2023 zusammen mit dem HC Davos und den Fans des Spengler Cup den 100. Geburtstag des Turniers feiern. Bereits ist es Tradition, dass wir in Zusammen­ arbeit mit dem HC Davos dem EishockeyNachwuchs die einzigartige Gelegenheit bieten, ihre Stars hautnah zu erleben. Auch dieses Jahr können hockeybegeisterte Kinder bei «Jugend trainiert mit Spengler Cup Stars» ihre Vorbilder persönlich treffen, sich Tipps und Tricks zeigen und Autogramme geben lassen.

Aber nicht nur die Nachwuchsförderung hat Tra­ dition: Seit Beginn der Partnerschaft zeichnet UBS am Spengler Cup sportliche Spitzenleistun­ gen aus. Am Ende jedes Spiels ehren wir den besten Spieler jeder Mannschaft mit dem «UBS Key Player Award». Seit letztem Jahr entschei­ den Sie, liebes Publikum, welche Spieler auf dem Eis diese Auszeichnung verdient haben. Ob in der Halle vor Ort oder zu Hause vor dem Fern­ seher – mit der offiziellen Spengler Cup App können Sie jeweils im letzten Drittel für Ihre Favoriten der beiden Teams abstimmen. Ich bin überzeugt, dass wir auch dieses Jahr Hochspannung auf dem Eis erleben werden. Ich wünsche allen Hockey-Fans, den Spielern, Organisatoren und Partnern einen spannenden und mitreissenden 92. Spengler Cup Davos.

Axel P. Lehmann President UBS Switzerland


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TV-Programm/Spielplan 13

Mittwoch, 26. Dezember 2018 Spiel 1 *14.55 Uhr HC Ocelari Trinec – HK Metallurg Magnitogorsk  Spielbeginn 15.10 Uhr Spiel 2 *20.00 Uhr HC Davos – Team Canada Spielbeginn 20.15 Uhr Donnerstag, 27. Dezember 2018 Spiel 3 *14.55 Uhr KalPa Kuopio – Verlierer Spiel 1 Spiel 4 *20.10 Uhr Thomas Sabo Ice Tigers – Verlierer Spiel 2

Spielbeginn 15.10 Uhr Spielbeginn 20.15 Uhr

Freitag, 28. Dezember 2018 Spiel 5 *14.55 Uhr Sieger Spiel 1 – KalPa Kuopio  Spiel 6 *20.10 Uhr Sieger Spiel 2 – Thomas Sabo Ice Tigers

Spielbeginn 15.10 Uhr Spielbeginn 20.15 Uhr

Samstag, 29. Dezember 2018 Spiel 7 *14.55 Uhr 2. Gruppe Torriani – 3. Gruppe Cattini Spiel 8 *20.10 Uhr 2. Gruppe Cattini – 3. Gruppe Torriani

Spielbeginn 15.10 Uhr Spielbeginn 20.15 Uhr

Sonntag, 30. Dezember 2018 Spiel 9 *14.55 Uhr 1. Gruppe Cattini – Sieger Spiel 7 Spiel 10 *20.10 Uhr 1. Gruppe Torriani – Sieger Spiel 8

Spielbeginn 15.10 Uhr Spielbeginn 20.15 Uhr

Montag, 31. Dezember 2018 Spiel 11 *11.55 Uhr Finalspiel um den 92. Spengler Cup Davos Spielbeginn 12.10 Uhr anschliessend Siegerehrung und Schlusszeremonie (Programmänderungen vorbehalten)

*Bei den erwähnten Zeiten handelt es sich um den Beginn der TV-Übertragung auf SRF zwei. Sämtliche Spiele werden auf SRF zwei, RTS Deux, RSI LA 2 live übertragen. Kommentatoren SRF: Stefan Bürer und Claude Jaggi SRF-Moderator: Jann Billeter SRF-Reporter: Paddy Kälin Gruppe Cattini O

CK

E Y- C

DA

VOS

L

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B

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Gruppe Torriani


An Silvester gibt es ein Tor-Feuerwerk.

Wetten und den Schweizer Sport unterstĂźtzen.


Spielmodus 15

Altbewährte teams – KONSTANZ BEIM MODUS Der Modus mit sechs Teams, der sich seit der Premiere beim Spengler Cup 2010 stets bewährte, kommt auch 2018 wieder zur Anwendung. Für die Vorrunde werden die Teams wiederum in zwei Gruppen eingeteilt. HC Ocelari Trinec, HK Metallurg M ­ agnitogorsk und KalPa Kuopio bilden in diesem Jahr die Gruppe «Torriani», die ihre Spiele jeweils am Nachmittag austrägt. Die Abendspiele werden durch den HC Davos, Team Canada und die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg in der Gruppe «Cattini» bestritten. Jede ausgetragene Partie wird entweder in der regulären Spielzeit, in der Verlängerung oder durch das Penaltyschiessen entschieden. Dem Sieger werden nach 60 Minuten drei Punkte auf das Mannschaftskonto gutgeschrie­ ben. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, erhalten beide Teams einen Punkt. Um den ­Extrapunkt wird in der Verlängerung oder im anschliessenden Penaltyschiessen gespielt. Unentschieden Ist der Spielstand nach drei regulären Dritteln unentschieden, folgt nach einer dreiminütigen Pause eine Spielverlängerung von fünf Minu­ ten. Das Spiel wird mit je einem Torhüter und drei Feldspielern beider Mannschaften fort­ gesetzt. Jenes Team, welches als erstes ein Tor erzielt, beendet das Spiel und ist der Sieger. Konnte in der Nachspielzeit kein Tor erzielt werden, entscheidet das Penaltyschiessen über den Sieger der Begegnung. Je drei Spieler beider Mannschaften treten abwechselnd zum Penaltyschiessen an, bis ein entscheidendes Tor erzielt wird. Ist keine Entscheidung nach drei Schützen erreicht, wird weitergefahren

mit je einem Schützen, bis einer ein Tor erzielt, während der andere scheitert. Coaches Challenge Diese erweiterte Video-Einsicht betrifft einen sehr engen Anwendungsbereich und die ­ursprüngliche Aussage auf dem Eis kann nur verworfen werden, wenn die Schiedsrichter zu dem Beschluss kommen, dass die erstmalige Entscheidung ihrerseits falsch war. Wenn die Überprüfung/Nachprüfung (Review) nicht ­be­weis­kräftig ist oder es Zweifel daran gibt, ob die ursprüngliche Aussage korrekt war, werden die Schiedsrichter angewiesen, ihre ursprüng­ liche Aussage geltend zu machen. Ein Team kann eine «Coach‘s Challenge» nur in folgen­ den Szenarien verlangen: • «Off-side» Vergehen führt zu einem Tor. • Tor-Szenen mit potenzieller «Behinderung am Torhüter». • «On-Ice Game Officials Initiated Review». Halbfinal- und Finalqualifikation Nach den Gruppenspielen geht es ab dem 29. Dezember um die Qualifikation für die Halbfinals. Die beiden Gruppensieger qualifi­ zieren sich direkt, während die zweit- und drittplatzierten Teams der jeweiligen Gruppen in einer Zwischenrunde um den Einzug in die Halbfinals kämpfen müssen. Der Zweite der Gruppe «Torriani» spielt gegen den Dritten der Gruppe «Cattini» und umgekehrt. Die beiden Sieger dieser Duelle ziehen in die nächste Runde ein. Dort treffen sie am vorletzten Turniertag auf die Erstplatzierten der jeweiligen Gruppen. Die Sieger dieser Spiele stehen sich am 31. Dezember um 12.10 Uhr im Finale des 92. Spengler Cup gegenüber. l


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Einführung Gruppe Torriani

schwere Russen, gute Tschechen und junge Finnen Die Gruppe Torriani gleicht einem internationalen Hockey-Potpourri: Mit dem letztjährigen Champions Hockey League-Halbfinalisten HC Ocelari Trinec, der russischen Top-Mannschaft HK Metallurg Magnitogorsk und der finnischen Jungtruppe KalPa Kuopio treffen Kulturen aufeinander. HK Metallurg Magnitogorsk – schon im Namen klingt jede Silbe nach Schwergewicht. Der Klub aus der Stahlstadt im Südural gehört seit Jahr­ zehnten zu den besten Adressen im russischen Eishockey. Metallurg, das u.a. den Superstar Yevgeni Malkin hervorbrachte, wurde 1999, 2001 und 2007 russischer Meister, 2014 und 2016 gewann der Klub die KHL. Hierzulande kennt man den Namen allerdings vor allem wegen zwei anderen Begebenheiten: Einer­ seits standen die Russen im Final der Champions Hockey League 2009 den ZSC Lions ­gegenüber, denen sie schliesslich als himmel­

Bibi Torriani.

hoher Favorit unterlagen. Andererseits nah­ men sie 1999, 2004 und 2005 am Spengler Cup teil, wo sie letztmals den Final e­ rreichten und das Turnier gewannen. Auch heute hat die Mannschaft, die neu vom vor­ maligen tschechischen Nationaltrainer Josef Jandac geführt wird, tonnenweise Qualität am Start: Goalie Vasili Koshechkin und Captain Sergei Mozyakin sind im Frühjahr Olympia-Sieger geworden, der Flügel Wojtek Wolski hat mit Kanada Bronze gewonnen. Neben den Russen, dem eigentlichen Elefanten im Raum und grossen Mitfavoriten auf den


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Fredi Pargätzi

Sportchef Spengler Cup Davos

Turniersieg, mögen die Tschechen von Ocelari Trinec zugegebenermassen etwas klein aus­ sehen. Doch verstecken müssen sie sich freilich nicht. Der Meister von 2011 gehört in der Extraliga zu den besten Teams und hat im Vorjahr nicht nur im heimischen Championat den Final erreicht, sondern auch mit einer sehr guten Kampagne in der Champions Hockey League von sich reden gemacht. Das Team hat, wie für tschechische Verhältnisse üblich, eine gute Handvoll verdienter Routiniers in seinen Rei­ hen, kann auf ein starkes Goalie-Duo zählen und spielt physisch und technisch auf einem Niveau, auf dem auch Schweizer Spitzen­ mannschaften wie der SC Bern oder die ZSC Lions ihre liebe Mühe hätten. Dass da für KalPa Kuopio (KalPa steht für Kale­ van Pallo) nur Aussenseiterchancen bleiben, liegt auf der Hand. Doch die Finnen bringen etwas an den Tisch, das ihre Gegner besser nicht unterschätzen sollten: jugendliche Power. Der Klub definiert sich als Ausbildungsadresse, Stars gibt es mit Ausnahme des Trainers Sami Kapanen – die NHL-Legende ist auch Klub­­ besitzer – keine. Die Mannschaft, die vor zwei Jahren noch im Finale gestanden hatte, ist mit einem Altersschnitt von knapp 23 Jahren die jüngste Truppe der finnischen Liiga und zählt vor allem auf Eigengewächse, wobei drei von ihnen unlängst im NHL-Draft in der zweiten Runde gezogen wurden. Genau die richtige Gruppe also, um eine Gruppe mit vermeintlich klaren Hierarchien gehörig aufzumischen. l

Je ein Team aus Russland, Tschechien und Finnland: Da schlägt das Eishockey-Herz höher, zumal am Spengler Cup im Gegen­ satz zu den Meisterschaften nicht Physis und Kampf dominieren, sondern «spielen und spielen lassen» im Vordergrund steht. Metallurg Magnitogorsk und den HC Ocela­ ri Trinec haben wir verpflichtet, nachdem sie im Februar am «Davos Hockey Sum­ mit», unserem Turnier zur Überbrückung der Olympia-Pause, teilnahmen. Bei KalPa Kuopio ist es so, dass wir einen Vertrag mit der finnischen Liga haben, dass das best­ platzierte Team, das nicht die Champions Hockey League bestreitet, an den Spengler Cup kommt. Auf dem Papier ist Metallurg, eine der erfolgreichsten KHL-Mannschaften der letzten Jahre, Favorit in dieser Gruppe und ein heisser Anwärter auf den Turnier­ sieg. Zumal die Russen motiviert sind und die KHL-Verantwortlichen wünschen, dass erstmals seit St. Petersburg 2010 wieder ein Team aus ihrer Liga in Davos trium­ phiert. Trinec ist verhalten in die Meister­ schaft gestartet, hat aber letzte Saison mit dem Erreichen des Playoff-Finals in Tschechien und des Halbfinals in der Cham­ pions Hockey League gezeigt, dass es ein Spitzenteam ist. Kuopio kann ich nicht so gut einschätzen. Aber das finnische ­Hockey ist sehr gut, ich bin überzeugt, dass KalPa eine gute Rolle spielen kann.


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HC Ocelari Trinec/CZE

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Rückkehrer mit breiter Brust Das tschechische Team HC Ocelari Trinec nimmt zum ersten Mal am Spengler Cup teil. Nicht so dessen Stürmer Roberts Bukarts (28). Der Lette war bereits vor sieben Jahren als Grünschnabel mit Dinamo Riga am Turnier – und wurde gleich Topskorer. «Ich muss zugeben: Es war eine schmerzhafte Final-Niederlage gegen den HC Davos», erinnert sich Roberts Bukarts. Dies, so der Lette, der damals in Diensten von Dinamo Riga stand, sei dann aber freilich schon der einzige negative Aspekt dieser magischen Altjahreswoche im Jahr 2011 gewesen. «Es war eine einzigartige Erfahrung. Vor dem Turnier wusste ich nicht einmal, ob ich spielen darf. Schliesslich gab es ein paar Verletzte, ich wurde eingesetzt, ­sammelte sechs Punkte und wurde prompt Topskorer des Turniers. Auf diese Leistung bin ich noch heute sehr stolz – immerhin ist der Spengler Cup das älteste Eishockey-Turnier der Welt.» Tatsächlich stand Burkarts damals als 21-jähriger Neuling noch an der Schwelle zur KHL.

Ein richtiger Skorer wurde aus dem Flügel in der russischen Topliga dennoch nie. Es scheint, als habe erst der Wechsel zum darbenden HC Zlin nach Tschechien im Herbst 2015 diese Ader in ihm erweckt: In drei Spielzeiten steigerte er dort seine Punkteproduktion kontinuierlich auf zuletzt 49 Punkte, was ihn zum viertbesten Punktesammler der Liga und in diesem Sommer zu einem stark umworbenen Transferkandidaten machte. «Es war ein natürlicher Karriere-Schritt», meint Bukarts, der letzte Saison in Zlin zweitweise auch mit ­seinem jüngeren Bruder Rihards (heute bei Schwenningen in der DEL) gespielt hatte und an der WM die lettische Nationalmannschaft erstmals als Captain anführte. «Ich suchte

Roberts Bukarts beim Torjubel. Foto: HC Ocelari Trinec/Filipec


HC Ocelari Trinec/CZE

nach einer neuen Herausforderung, und als ich vernahm, dass Ocelari Trinec interessiert ist, fiel mir die Wahl nicht sonderlich schwer.» Was Bukarts damit meint, liegt auf der Hand: In Trinec, einer Stahlstadt an der Grenze zu Polen, hat er sich nun als Leader einem Topteam angeschlossen. Die Mannschaft von ­Trainer Vaclav Varada hatte im letzten Jahr die Qualifikation auf Rang 3 beendet, den PlayoffFinal und in der Champions Hockey League den Halbfinal erreicht. Mit dementsprechend breiter Brust haben die Tschechen auch ihre Saisonziele formuliert. «Wir wollen alle

HC Ocelari Trinec Gegründet:1999 Liga: Tipsport Extraliga Liga 2017/2018 2. Platz Spengler Cup: erste Teilnahme Die 3 Top-Stars: Simon Hrubec, Lukas Krajicek, Roberts Bukarts

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Wettbewerbe gewinnen, an denen wir teilnehmen», erklärt der 28-Jährige jedenfalls ziemlich direkt. Dass der Start in der Meisterschaft und in der Champions Hockey League dennoch ein wenig harzig verlief, macht ihm keine Sorgen, schliesslich hat er hier ein Team vor­ gefunden, das kompromisslos füreinander­ ­einsteht: «Wir spielen ein schnelles, modernes Hockey und arbeiten in jedem Einsatz hart. Jeder ist hochmotiviert und bereit, dem anderen zu helfen.» Genau dies stimmt ihn folglich auch zuversichtlich, dass er die Scharte nun auswetzen wird, die damals in der Altjahreswoche 2011 in Davos trotz aller Einzigartigkeit und Magie zurückgeblieben ist. So kann er denn auch guten Gewissens versprechen: «Wir werden alles daran setzen, das Turnier zu gewinnen und unsere Namen in der Geschichte des Spengler Cup zu verewigen.»  l Weitere Informationen auf: www.hcocelari.cz, www.spenglercup.ch

Volle Kraft voraus, Fokus aufs Tor: Roberts Bukarts. Foto: HC Ocelari Trinec/Filipec


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HC Ocelari Trinec/CZE

T orhüter: 2 Hamerlik Peter (SVK) 30 Hrubec Simon

02.01.1982 30.06.1991

Verteidiger: 5 Krajicek Lukas «C» 6 Musil David 25 Roth Vladimír 26 Matyas Jakub 28 Gernat Martin (SVK) 52 Doudera Milan 55 Adamek Marian 58 Galvins Guntis (LAT) 67 Haman Filip

11.03.1983 09.04.1993 25.06.1990 16.03.1994 11.04.1993 01.01.1993 02.10.1997 25.01.1986 20.05.1998

Stürmer: 8 Chmielewski Aron (POL) 09.10.1991 13 Svacina Vladimir 28.04.1987 19 Viedensky Marek 18.08.1990 22 Dravecky Vladimir (SVK) «A»03.06.1985 23 Polansky Jiri 18.12.1981 27 Ruzicka Martin 15.12.1985 34 Kovarcik Ondrej 10.06.1995 41 Hladonik Jan 18.08.1999 61 Werek Ethan (CAN) 07.06.1991 65 Marcinko Tomas (SVK) 11.04.1988 71 Bukarts Roberts (LAT) 27.06.1990 81 Cienciala David 01.12.1995 82 Martynek Rostislav 10.10.1982 83 Adamsky Martin «A» 13.07.1981 87 Kovarcik Michal 19.11.1996 88 Hrna Erik 25.06.1988 Trainer: Varada Vaclav 26.04.1976

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#30 Simon Hrubec Torhüter Der MVP der letztjährigen Champions Hockey League (27) zeichnet sich durch seine Reaktionsfähigkeit und Schnelligkeit aus. Jahr für Jahr grossartige statistische Werte, Kandidat fürs Nationalteam.

#5 Lukas Krajicek Verteidiger Grosse Nummer: Der Abwehrchef und Captain (35) hat 362 Mal in der NHL gespielt und mit Tschechien zwei Mal WM-Bronze und einmal Silber geholt. Sein grösster Triumph ist aber der Titel 2011 mit Trinec.

#71 Roberts Bukarts Stürmer Der Captain der lettischen Nationalmannschaft (28) hat sich Jahr für Jahr verbessert und ist in der letzten Saison zu einem der besten Skorer in der tschechischen Liga aufgestiegen. Offensiv brandgefährlich.


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HK Metallurg Magnitogorsk/RUS

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Den zweiten Turniersieg im Visier Mit Metallurg Magnitogorsk kommt in diesem Jahr einer der besten Klubs der KHL nach Davos. Einer der besten Spieler des Teams ist der Kanadier Matt Ellison, der den Spengler Cup 2015 mit Team Canada gewinnen konnte. Die Lobeshymnen sprudeln nur so, wenn Matt Ellison über den Spengler Cup spricht. Zweimal war er schon in Davos dabei, 2015 reiste er als Sieger mit dem Team Canada ab, ein Jahr später scheiterte er, in Diensten von Dinamo Minsk, an ebendiesen Kanadiern. «Es ist ein grossartiges Turnier und Davos ein wunderschöner Platz», sagt der 34-Jährige, der bei Magnitogorsk einer der besten Skorer ist. «Es wird wirklich gutes Hockey gespielt und wenn man einen freien Tag hat, kann man sich erholen, die Berge und die unterhaltsame Seite geniessen. Es wird auch in diesem Jahr wieder Spass machen. Dabei zu sein und all diese Emotionen zu erleben.» Von diesen Emotionen, dieser einzigartigen ­Atmosphäre vor allem auch in der Vaillant Arena

schwärmen viele Eishockeyprofis. So auch Ellison, der von einer phänomenalen Atmosphäre spricht und herausstreicht, dass das Publikum während den Spielen jeweils beide Teams anfeuert, «sogar wenn man gegen den HC Davos spielt und einen Treffer erzielt, wird man bejubelt, es ist grossartig, dass die Fans alle Mannschaften unterstützen». Speziell wird für den Kanadier in diesem Jahr sein, dass ihn seine Familie begleitet. Seine Frau und seine zwei schulpflichtigen Kinder leben in Kanada und besuchen ihn von Anfang Dezember bis Mitte Januar. Dass er oft auf die Familie verzichten muss, ist der einzige Punkt, der ihn am Söldnerleben in Russland stört: «Die Menschen sind nett, Metallurg als Organisation ist phäno-

Treffsicher: Matt Ellison hat in der KHL schon über 400 Skorerpunkte erzielt. Foto: HK Metallurg Magnitogorsk


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HK Metallurg Magnitogorsk/RUS

menal – besser als bei all meinen Stationen ­zuvor. Wenn ich allein zu Hause bin, ist es schon ein wenig langweilig, ich vermisse meine Frau und die Kinder. Doch es ist ein Opfer für eine kurze Zeit.» Das Leben in Russland kennt der Kanadier, der 43 NHL-Spiele (drei Tore, elf Assists) für Chicago und Philadelphia ­absolviert hat, mittlerweile sehr gut. Seit 2008 stürmt der Kanadier in der KHL, unterbrochen nur durch einen kurzen Abstecher in die Schweiz; in der Saison

HK Metallurg Magnitogorsk Gegründet:1953 Liga: KHL (Russland) Liga 2017/2018: 8. Platz Spengler Cup: 4. Teilnahme (Sieg 2005) Die 3 Top-Stars: Vasili Koshechkin,  Sergei Mozyakin, Matt Ellison

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2013/2014 absolvierte er sieben Spiele für den EHC Biel (ein ­A ssist). Während Ellison in der KHL eine fixe Grösse ist und schon über 500 Spiele auf dem Buckel hat, scheiterte er damals in der Schweiz. Der Grund? «Mir hat es sehr gut gefallen, aber so, wie wir damals spielten, hat es einfach nicht geklappt», sagt er nüchtern. Wie viel Qualität in ihm steckt, will er nun wieder am Spengler Cup zeigen. «Ich denke, unser Ziel muss der Turniersieg sein», sagt Ellison, der schon gegen die Gruppengegner Trinec und Kuopio harte und schnelle Spiele erwartet («da müssen wir bereit sein» und auf einen Final gegen Kanada hofft: «Das wäre grossartig und würde viel Spass machen! Vor zwei Jahren habe ich mit Minsk im Halbfinal gegen Team Canada 2:3 verloren. Es war ein sehr gutes und enges Spiel. Es wäre schön gewesen, gegen sie zu gewinnen – vielleicht klappt es ja dieses ­ l Jahr...» 

Weitere Informationen auf: www.metallurg.ru, www.spenglercup.ch

Spengler Cup 2016: Matt Ellison im Duell mit Kanadas Mark Katic.


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Metallurg Magnitogorsk/RUS

12.01.1997 08.08.1995 27.03.1983

Verteidiger: 2 Dronov Grigory 10.01.1998 8 Bobryashov Nikita 10.10.1995 9 Antipin Viktor (RUS/KAZ) 06.12.1992 36 Rylov Yakov 15.01.1985 48 Biryukov Yevgeni «A» 19.04.1986 51 Bereglazov Alexei 20.04.1994 52 Matushkin Maksim (SWE/RUS)31.01.1990 55 Vereshchagin Ivan «A» 19.01.1995 60 Igoshev Alexander 12.09.1997 Stürmer: 10 Mozyakin Sergei «C» 11 Yazkov Nikita 12 Nekolenko Arkhip 13 Kaletnik Vladislav 14 Kulyomin Nikolai 17 Wolski Wojtek (CAN/POL) 21 Ellison Matt (CAN) 23 Timkin Yevgeni 39 Platonov Denis  66 Varfolomeyev Pavel 70 Rasmussen Dennis (SWE) 73 Lyubimov Roman 76 Chibisov Andrei 81 Pakarinen Iiro (FIN) 94 Kulda Edgars 96 Bicevskis Maris

30.03.1981 27.02.1996 11.03.1996 24.03.1995 14.07.1986 24.02.1986 08.12.1983 03.09.1990 06.11.1981 15.04.1995 03.07.1990 06.01.1992 26.02.1993 25.08.1991 13.11.1994 03.08.1991

Trainer: Jandac Josef (CZE)

12.11.1968

29

#83 Vasili Koshechkin Torhüter Der 35-jährige Routinier konnte in seiner Karriere viele Erfolge feiern. Herausragend ist sicher die Goldmedaille an den Olympischen Spielen 2018, zudem wurde er da ins Allstar-Team gewählt.

#10 Sergei Mozyakin Stürmer Mit 37 Jahren der Altstar im Team – und ein Erfolgsgarant. In seiner Karriere feierte er unzählige Auszeichnungen und Titel, darunter Olympia-Gold 2018 sowie die WM-Titel 2008 und 2009.

#21 Matt Ellison Stürmer In der NHL konnte sich der Zweiweg-­ Stürmer, der als harter Arbeiter gilt, nicht durchsetzen. Aber im letzten Jahrzehnt wurde er auch dank seiner Skorerquali­ täten in der KHL zu einer fixen Grösse.


Verantwortungsvoll geniessen.

Stolzer Goldpartner des Spengler Cup 2018


KalPa Kuopio/FIN

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«Sind dabei, um zu gewinnen» Zum zweiten Mal in Folge wird ein Team aus der finnischen Liiga den Spengler Cup bereichern. Nachdem HPK Hämeenlinna im Vorjahr sieglos heimkehrten, wollen es KalPa Kuopio und dessen Captain Tommi Jokinen nun aber besser machen. Kuopio ist eine mittelgrosse Stadt mit rund 120 000 Einwohnern in der Region Nordsavo, im Herzen Finnlands, mitten zwischen Seen und Wäldern gelegen. Wer die endlosen Weiten vom 75 Meter hohen Puijo-Turm oberhalb der lokalen Sprungschanze zum ersten Mal überblickt, erkennt sofort: Genau so stellt sich die Welt dieses Land und seine Natur vor. Dass auch der lokale Eishockeyklub gut in diese Postkartenidylle passt, ist kein Zufall. KalPa Kuopio – KalPa steht für Kalevan Pallo – ist ein Verein, der finnischer kaum sein könnte. Bereits 1929 gegründet hat er zwar bis heute keinen Titel gewonnen, aber die Grossen dennoch immer wieder geärgert. Vor allem aber ist er stets aus sich selbst heraus gewachsen. «KalPa ist

wichtig für die Leute unserer Region», betont Captain Tommi Jokinen. Der 30-jährige muss es wissen, schliesslich ist er in einem Vorort der Stadt aufgewachsen und im Klub gross geworden. 2016 ist er nach einem vierjährigen Abstecher nach Lappeenranta als Leader heimgekehrt. «Es ist wunderbar zu sehen, wie die Jungen hier zu lokalen Helden heranwachsen», sagt er. Tatsächlich spricht Tommi Jokinen damit einen wichtigen Teil der Identität an: KalPa, das in der Vergangenheit schon so grosse Namen wie Olli Jokinen, Kimmo Timmonen oder seinen aktuellen Klubbesitzer und Trainer Sami Kapanen hervorgebracht hat, bildet Spieler aus und setzt auf sie. Es ist eine Strategie, mit der man vor

Captain Tommi Jokinen. Foto: Atte Rissanen Photography


KalPa Kuopio/FIN

allem in den letzten Jahren gut gefahren ist. Seit gut einer Dekade zählt KalPa Team in der höchsten finnischen Liiga zur erweiterten Spitze, es ist Mitbegründer der Champions Hockey League und hat vor zwei Jahren sogar das Finale erreicht. «Das war eine fantastische Saison mit Playoffs, die mir, aber auch der ganzen Stadt noch lange in Erinnerung bleiben wird», schwärmt der Stürmer. Auch in die aktuelle Spielzeit ist der Klub mit einer der jüngsten Truppen der Liga gestartet (Durchschnittsalter von knapp 24 Jahren). Es passt, wenn Tommi Jokinen als Teamsenior

Kalpa Kuopio Gegründet:1929 Liga: SM-Liiga (Finnland) Rangierung 2017/2018: 6.Platz Spengler Cup: erste Teilnahme Die 3 Top-Stars: Eetu Luostarinen,  Ryan Wilson, Tommi Jokinen

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sagt: «Ich glaube, dass unsere Altersstruktur gerade richtig ist, wir haben auch ein paar erfahrene Spieler im Team. Als einer von diesen versuche ich ein Vorbild auf und neben dem Eis zu sein. Eishockeyspieler zu sein, bedeutet schliesslich weit mehr, als nur Eishockey zu spielen.» KalPa beweist überdies, dass sich Ausbildung und Ambitionen nicht ausschliessen. Mit einem technischen, intensiven und vor allem schnellen Hockey, sieht man sich selbst in der Lage, auch in dieser Saison um Titel zu spielen. Captain Jokinen träumt nicht nur davon endlich einmal die finnische Meisterschaft zu gewinnen; er hat auch klare Vorstellungen vom Spengler Cup. Dass der, nach einer ähnlichen Philosophie operierende Ligakonkurrent HPK Hämeenlinna im Vorjahr sieglos abreisen musste, habe schliesslich nichts mit KalPa zu tun. «Wir sind dabei, um zu gewinnen», sagt Tommi Jokinen.  l Weitere Informationen auf: www.kalpa.fi, www.spenglercup.ch

Grosser Torjubel von Tommi Jokinen auf der KalPa-Spielerbank. Foto: Atte Rissanen Photography


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KalPa Kuopio/FIN

Torhüter: 30 Godla Denis (SVK) 32 Hovinen Niko

04.04.1995 16.03.1988

Verteidiger: 6 Riekkinen Joona 7 Vesterinen Saku 18 Gröndahl Ari 25 Leskinen Otto 51 Wilson Ryan (CAN) 55 Lappalainen Lasse 56 Taipalus Lauri 76 Mäkinen Konsta 79 Parikka Valteri

05.03.1999 28.02.1999 11.08.1989 06.02.1997 03.02.1987 07.01.1989 14.01.1988 19.01.1992 08.12.1994

Stürmer: 10 Gymer Frank 11 Vainiola Ville-Vesa 12 Piipponen Topi 13 Texier Alexandre (FRA) 14 Sebök Balázs (HUN) 15 Hyvärinen Toni 20 Klemetti Aleksi 21 Luostarinen Eetu 26 Juusola Mikka 28 Rissanen Jaakko «A» 29 Knuutinen Henri 40 Nuutinen Mikko 41 Könönen Juuso 42 Jokinen Tommi «C» 81 Kantola Kai (FIN/USA) «A» 91 Aaltonen Leevi

07.06.1996 02.04.1985 02.05.1997 13.09.1999 14.12.1994 14.07.1988 02.09.1998 12.08.1998 17.03.1998 12.11.1989 27.12.1997 06.10.1990 11.01.1998 17.09.1988 11.09.1987 24.01.2001

Trainer: Kapanen Sami

14.06.1973

35

#51 Ryan Wilson Verteidiger Der kräftige kanadische Verteidiger (31) hat 238 Mal für Colorado in der NHL und 2016/2017 bei Lugano gespielt. Spielt physisch stark und kann durchaus auch offensiv etwas beitragen.

#21 Eetu Luostarinen Stürmer Der NHL-Zweitrundendraft von Carolina (20) trägt den Brand «Made by KalPa». Der komplette und läuferisch starke Center spielt beide Wege und hat in seinem jungen Alter bereits eine tragende Rolle.

#42 Tommi Jokinen Stürmer Der Captain (30) ist im Klub gross und eine Integrationsfigur geworden. Nicht sonderlich physisch spielend, dafür mit guter Übersicht gesegnet und vor allem an der Scheibe und vor dem gegnerischen Tor stark.


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History – Slava Bykov

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Acht auf einen Streich Slava Bykov (58) gehört zu den grössten Spielern aller Zeiten. Und so ist es logisch, dass er auch auf der Bühne des Spengler Cups aufgetreten ist. Aber zum Turniersieg hat es nie gereicht. Der 26. Dezember 1993 ist ein grosser Tag in der Geschichte des Spengler Cups: Der HC Davos ist nach vier Jahren erstmals wieder dabei und schafft zum Auftakt gleich die grosse Sensation. Ein Sieg gegen den russischen Vertreter Tscheljabinsk mit 8:7. Dreimal in Serie war der HCD nach dem Abstieg aus der NLA bis hinunter in die 1. Liga nicht gut genug für das Turnier und durfte nicht mitspielen. Dank der Rückkehr in die NLA im Frühjahr 1993 ist der Turnierveranstalter bei der 67. Austragung nun wieder mit von der Partie. Mit einem ausländischen «Verstärkungsblock». Neben Per Djoos (Lugano), Mike Posma (Thurgau),

Andrei Kvartalnov und Albert Malgin (beide Chur) treten Andrej Chomutov und Wjatscheslav «Slava» Bykov von Fribourg-Gottéron beim Turnier auf – es ist ihre dritte von vier Teilnahmen. Und die spektakulärste. Im Eröffnungsspiel heisst der Gegner Traktor Tscheljabinsk. Der Vierte der russischen Liga ist nach einer 6:3-Führung scheinbar sicherer Sieger. Aber Slava Bykov und Andrej Chomutov zelebrieren gemeinsam acht Treffer und führen den HCD zum 8:7-Sieg. Sozusagen acht auf einen Streich. Zum Turniersieg reicht es allerdings nicht. Der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister, der heute in Fribourg lebt und perfekt französisch spricht, sagt rückblickend mit einem Lächeln: «Je n’ai rien gagné en Hockey Suisse, mais je gangé ma vie en Suisse». Er habe im Schweizer Hockey zwar nichts gewonnen (er war mit Gottéron nie Meister) aber er habe hier sein Glück und eine neue Heimat gefunden.  l

Gerd Truntschka hält Slava Bykov zurück. Foto: SLAPSHOT-Archiv


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Einführung Gruppe Cattini

Ein Neuling unter Rekordsiegern Der HC Davos und das Team Canada werden sich zum vierten Mal in Folge in der Gruppe Cattini gegenüberstehen. Die Ehre, der dritte im Bunde zu sein, fällt dieses Mal den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg zu. Es ist der Spengler Cup-Klassiker schlechthin: Der HC Davos trifft auf das Team Canada. Und das schon am Abend des Stephanstags, also am Tag des Turnierstarts. Es ist eine Begegnung, die im Prinzip keinerlei Einleitung nötig hat, weil jedes Kind weiss, was sie bedeutet: Action, Tempo und Emotionen – kurz, SpenglerCup-Feeling pur. Seit das Team Canada 1984 zum ersten Mal an den Start ging, sind die beiden Rekordsieger (je 15 Turniersiege) insgesamt 41 Mal gegeneinander angetreten, acht Mal im Final. Wobei die Bilanz klar zugunsten der Kanadier spricht. Total 29 Mal verliessen sie das Eis als Sieger, fünf Mal

davon durften sie danach sogar gleich die Siegertrophäe in die Höhe stemmen. Insofern ist die Favoritenrolle auf dem Papier also klar zugeteilt. Die Kanadier gehören auch 2018 wieder zu den Titelanwärtern. Egal, wer letztlich auf dem Eis stehen wird. Diejenigen, die das Ahornblatt auf der Brust tragen ­werden, werden sich nur schon vor lauter Stolz zerreissen und ganz nach kanadischem Rezept den Gegner sofort unter Druck setzen, in der eigenen Zone abräumen und nach vorne geradlinig und kompromisslos spielen. Dem wird derweilen der HCD sein ganz eigenes Hockey entgegensetzen. Ja, kaum ein Klub in

Der ni-Sturm (v.l.): Hans Cattini, Pic Cattini und Bibi Torriani.


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Marc Gianola

OK-Präsident Spengler Cup Davos

Europa hat in seinem Spiel eine derart klare Identität wie die Bündner. In den 22 Jahren (!) unter Trainer Arno Del Curto haben mittlerweile bereits mehrere Generationen an Profis HCD-Hockey gespielt, das an sich ziemlich simpel daherkommt: Der Verteidiger spielt nach dem Scheibengewinn unmittelbar den ersten schnellen Pass nach vorne, der Center hält das Spiel zusammen und die pfeilschnellen Flügel setzen im Spiel ohne Scheibe die gegnerischen Verteidiger mit kompromisslosem Forechecking intensiv unter Druck und schalten bei Puckbesitz sofort in den Vorwärtsgang. Verglichen mit diesen beiden Dauerbrennern ist der Dritte im Cattini-Bunde, die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg, fast schon eine Wundertüte. Doch die Nordbayern mögen zwar zum ersten Mal am Spengler Cup dabei sein – in der Heimat gehören sie als Gründungsmitglied der DEL aber freilich zu den Traditionsklubs, von denen man ziemlich genau weiss, was man zu erwarten hat: Die Ice Tigers haben leidenschaftliche Fans im Rücken und schicken Jahr für Jahr eine ansprechende Mannschaft ins Rennen, die in schöner Regelmässigkeit die Playoffs erreicht. Auch heuer kann sich dieses Team durchaus sehen lassen, weiss es doch mit Leonhard Pföderl und Captain Patrick Reimer zwei Olympia-Silbenmedaillengewinner von Pyeonchang in seinen Reihen. Ein Geheimfavorit sind die Nürnberger also alleweil. Mindestens. l

Mit Team Canada und dem HCD haben wir zwei Konstante in dieser Gruppe. In diesem Jahr findet das Duell dieser zwei Teams, der Klassiker, auf den alle warten, erstmals seit längerer Zeit am Starttag statt. Ein Highlight zum Auftakt! Nürnberg, das dritte Team der Gruppe, ist eine attraktive und starke Mannschaft. Wir ­ freuen uns, ein deutsches Team dabei zu haben und trauen ihnen viel zu. Sie ­werden sich enorm verstärken, das Ziel ist der erste deutsche Turniersieg seit 1999, als die Kölner Haie kurz vor der MilleniumNacht triumphierten. Ich glaube, dass am Spengler Cup ein anderer HCD auftreten wird als in der Meisterschaft, so wie wir es schon bei Servette oder Lugano gesehen haben. Es gilt, sich mit drei Ergänzungsspielern gut zu verstärken und wenn alle Ausländer fit sind, haben wir eine grössere Qualität im Team. Der HCD ist nicht zu unterschätzen, es wäre schön, wenn die Trophäe erstmals seit 2011 bei uns bleiben würde. Ein Kandidat auf den Turniersieg ist wie immer Team Canada. Eine top motivierte Mannschaft, die viel Spass hat. Aber sie stossen in diesem Jahr auf grosse Konkurrenz. Magnitogorsk ist eines der stärksten KHL-Teams und gewann bei der letzten Teilnahme 2005 das Turnier. Die Titelverteidigung wird für Team Canada nach drei Erfolgen in Folge nicht einfach!


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HC Davos/SUI

Die Altjahreswoche mit dem Spengler Cup – es sind in der Schweiz die Festtage des Eis­ hockeys. Da strömen Fans aus dem In- und Ausland nach Davos und werden viele Kindheitsträume wahr. Traumhaft ist es irgendwie auch für Magnus Nygren, diesen schwedischen Offensivverteidiger und «Hockey-Nerd», der wenn immer möglich selber Eishockeyspiele am Fernsehen verfolgt. «Der Spengler Cup ist etwas vom Besten, was es gibt. Sobald der Schnee kommt, hat man auch das Gefühl, dass bald der Spengler Cup ansteht. Es ist eine geniale Woche, ich kann es kaum erwarten, bis das Turnier beginnt», sagt der Schwede, der während des Turniers – natürlich – auch die Partien der anderen Mannschaften verfolgt.

Auszeichnung als UBS Best Player (v.l.): Denis Hollenstein, Mark Streit, Magnus Nygren.

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Als Kind verfolgte Magnus Nygren den Spengler Cup ­daheim am Fernsehen. Nun ist er zum zweiten Mal als HCD-Verteidiger dabei und sagt: «Es ist eine geniale Woche, ich kann es kaum erwarten, bis das Turnier beginnt!»

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«Etwas vom Besten, das es Gibt»

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«Aber nicht im Stadion», erklärt er schmunzelnd. «Ich brauche ja auch Erholungszeit, ­mache es mir da jeweils auf dem Sofa bequem und geniesse diese Spiele.» Magnus Nygren bestreitet in diesem Jahr ­seinen zweiten Spengler Cup. Er kannte das Turnier zuvor schon aus der Ferne, war bei der Premiere dann aber überrascht, wie in Davos in diesen Tagen der Altjahreswoche die Post abgeht. Er sagt: «Es hat viel mehr Leute, als ich erwartet hätte. Es ist rund um die Uhr eine grosse Party, es scheint, als würden alle ­Menschen für diese Woche nach Davos kommen. Es war eine sehr gute Erfahrung für mich, und jetzt freue ich mich auf mein zweites ­Turnier.» Am meisten genossen habe er die


HC Davos/SUI

j­eweils ausverkaufte Vaillant Arena – und den super Winter mit dem vielen Schnee. «Es war wirklich ein perfektes Timing und ein wunderbares Gefühl.» Auch sportlich wurden seine Erwartungen und Hoffnungen erfüllt. Das Niveau sei wirklich hoch gewesen, meint der Offensivverteidiger, der durch seine Spielweise in diesen Tagen eine Attraktion sein kann. Es sei hart für eine Klubmannschaft wie Davos, gegen Team Canada

HC Davos

Gegründet:1921 Liga: National League (Schweiz) Rangierung 2017/2018: 5. Platz Spengler Cup-Siege:15 (1927/1933/1936/1938/1941/ 1942/1943/1951/1957/1958/ 2000/2001/2004/2006/2011) Magnus Nygren, Die 3 Top-Stars:  Andres Ambühl, Enzo Corvi

Magnus Nygren fühlt sich in Davos heimisch, wie er selber sagt.

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oder die Schweiz zu spielen, da bestehe ein Unterschied. «In diesem Jahr ist aber nur Team Canada von den Nationalteams dabei, und sie müssen grosse Erwartungen erfüllen, da viele der besten Kanadier in Europa dabei sind. Aber wir nehmen diese Herausforderung an», so Nygren, der entsprechend auch die Kanadier und nicht wie viele andere Metallurg Magni­ togorsk als grossen Turnier­favoriten einschätzt. «Aber ich hoffe natürlich auch auf uns!» Dass der HCD bereits am ersten Abend den Klassiker gegen Team Canada bestreitet, sorgt für einen zusätzlichen Reiz. «Das wird auf ­jeden Fall ein spezieller Match. Das Stadion wird voll, die Stimmung grossartig sein», sagt der 28-Jährige, ehe er schmunzelnd a­nfügt: «Warum sollten wir nicht mit einem schönen Sieg gegen sie starten?» Es wäre nach zuletzt vier Niederlagen in Serie endlich wieder ein Davoser Sieg gegen die Kanadier... l Weitere Informationen auf: www.hcd.ch, www.spenglercup.ch


Sei eins mit Deinen Reifen. Und die Strasse wird eins mit Dir.

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HC Davos/SUI

Torhüter: 30 Van Pottelberghe Joren 39 Lindbäck Anders (SWE) 91 Senn Gilles

05.06.1997 03.05.1988 01.03.1996

#27

Verteidiger: 8 Payr Julian 25 Buchli Dominic 27 Nygren Magnus (SWE) 57 Barandun Davyd 61 Heldner Fabian 62 Du Bois Félicien «A» 71 Paschoud Claude-Curdin 75 Stoop Lukas 90 Jung Sven

23.07.2000 19.05.1998 07.06.1990 02.01.2000 24.06.1996 18.10.1983 03.04.1994 01.03.1990 05.01.1995

Verteidiger

Stürmer: 9 Kessler Tino 10 Ambühl Andres «C» 11 Prince Shane (USA) 13 Hischier Luca 17 Lindgren Perttu (FIN) 19 Aeschlimann Marc 18 Pestoni Inti 22 Weder Dominic 56 Wieser Dino «A» 65 Wieser Marc 70 Corvi Enzo 77 Bader Thierry 81 Rödin Anton (SWE) 88 Meyer Dario 93 Frehner Yannick 96 Egli Chris 97 Portmann Jerome

01.05.1996 14.09.1983 16.11.1992 16.02.1995 26.08.1987 21.08.1995 08.08.1991 14.03.1998 13.06.1989 13.10.1987 23.12.1992 01.09.1997 21.11.1990 20.11.1996 21.02.1998 19.03.1996 24.01.1997

Trainer: Del Curto Arno

23.07.1956

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Magnus Nygren

Stark in der Angriffsauslösung, mit einem guten Schuss ausgestattet und in der Defensive ordentlich: Der Schwede ist ­ ­einer der komplettesten Verteidiger in der Schweizer Liga.

#10 Andres Ambühl Stürmer Der Captain kommt zwar langsam aber ­sicher in die Jahre, scheint aber nicht müde zu werden und ist mit seiner Erfahrung von rund einem Dutzend Spengler Cup-Teilnahmen Gold wert.

#70 Enzo Corvi Stürmer Beim HCD ist er seit Jahren eine Grösse, beim Gewinn der WM-Silbermedaille zeigte der Center mit den feinen Händen und der grossen Spielintelligenz, wozu er auch auf der internationalen Bühne fähig ist.


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Team Canada/CAN

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«Eine grossartige Zeit!» Maxim Noreau und der Spengler Cup: Diese Beziehung passt. ­Viermal hat er das Turnier bestritten, dreimal konnte er sich als Sieger feiern lassen – und in den letzten beiden Jahren nahm er als Captain gar die Siegestrophäe in Empfang. Das Team Canada gehört am Spengler Cup mittlerweile zum Inventar. Die Fans lieben dieses Ensemble aus Söldnern, und die Spieler zerreissen sich für ihr Land. 15 Mal konnten die Kanadier das Turnier nun bereits gewinnen und sind damit ex aequo mit Gastgeber HC Davos Rekordhalter. «Ehrlich? Das wusste ich nicht», sagt Maxim Noreau, Verteidiger der ZSC Lions und schon dreifacher Turniersieger mit den Kanadiern, um dann schmunzelnd ­anzufügen. «Ich habe in der Geschichte nicht allzu weit zurückgeschaut, aber ich weiss, dass es auch Jahre gab, in denen Team Canada nicht so gut abschnitt. Da haben die Spieler diese Tage teilweise vielleicht zu sehr als ­Ferien angeschaut.

Die Verlockung ist natürlich gross, die Altjahreswoche mit Ferien gleichzusetzen. Auch wenn man Maxim Noreau über den Spengler Cup sprechen hört. Denn er schwärmt in den höchsten Tönen vom Traditionsturnier. Es sei einfach wunderbar in diesen Tagen in Davos, die Vaillant Arena immer voll, begeisterte Fans, egal, welche Mannschaften spielen. Ja, die Atmosphäre mache es aus. «Es sind Weihnachten, alle sind glücklich, viele Menschen sind in den Ferien, geniessen die Zeit an der frischen Luft, es ist viel los in der Stadt», sagt Maxim Noreau. «Es ist anders als beim Klub, wenn ich für ein Spiel mit dem Auto ins Stadion fahre. Am Spengler Cup bekommt man diese Atmosphäre beim Spaziergang ins

Landammann Tarzisius Caviezel überreicht Maxim Noreau den Spengler Cup-Pokal.


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Team Canada/CAN

Stadion selber auch richtig mit. Es ist jeweils eine grossartige Zeit!» Und für Noreau war es in den letzten Jahren auch eine äusserst erfolgreiche Zeit. 2012, 2016 und 2017 konnte sich der 31-jährige Verteidiger, der durch seine offensive Spiel­ weise brilliert und so perfekt zum Event passt, als Turniersieger feiern lassen. Ganz speziell war für ihn natürlich der Triumph letztes Jahr. Nicht nur, weil er als Captain die Trophäe entgegennehmen durfte, das war ja schon im Vorjahr der Fall gewesen. Sondern weil die Kanadier in Davos ihr Team für die Olympischen Spiele in Südkorea suchten. «Wir mussten uns alle aufdrängen und beweisen. Da gab es dann auch schöne Geschichten, wie diejenige von Maxim Lapierre, der für den Spengler Cup nachnominiert wurde und danach auch die Olympischen Spiele bestreiten durfte», erklärt Noreau. Es habe wirklich Spass gemacht, auch weil diese Jungs eine Chance erhielten und sie packten. Der Fokus sei nicht nur auf den Spengler Cup, sondern vor allem auf Olympia Team Canada in Davos – eine Erfolgsgeschichte.

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gerichtet gewesen. Und nach dem Triumph in Davos gab es ja auch in Pyeongchang nochmals ein Erfolgserlebnis, wenngleich der Gewinn der Bronzemedaille wohl etwas weniger als erhofft war. Auch an den Olympischen Spielen zeigte Noreau, was in ihm steckt. Mit zwei Toren und fünf Assists in sechs Spielen war er der produktivste Verteidiger des ­Turniers und wurde ins Allstar-Team gewählt. In diesem Dezember liegt das Augenmerk der Kanadier wieder auf dem Spengler Cup. Und das Ziel ist klar: der 16. Turniersieg. «Immer wenn wir dieses Trikot überziehen, wollen wir gewinnen – egal, wo wir spielen. Die Menschen daheim schauen zu und wollen uns ­siegen sehen. Das bringt natürlich auch Erwartungen mit sich», so Noreau. Man könne nicht einfach nach Davos reisen und das Gefühl ­haben, ein paar Tage Ferien zu verbringen. «Wir sind Teil von Hockey Canada, der Präsident oder der Vize-Präsident ist im Normalfall auch da. Wir sind stolz, unser Land an diesem Turnier zu vertreten, werfen uns in Schüsse,


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Team Canada/CAN

wir checken, spielen hart. Das wird von jedem erwartet, der dabei ist – egal, ob er sonst in der KHL, der Schweiz, Deutschland oder wo auch immer spielt.» Zeit für Spass bleibt natürlich dennoch in dieser grossen, kanadischen Eishockey-Familie. Die Coaches und der Staff machen einen wirklich guten Job, sagt Noreau. Auch für die Familie seien diese Tage sehr angenehm. «Davos ist

Team Canada Gegründet:1910 Liga: Spengler Cup Exhibition-Team,  seit: 1984 Rangierung SC 2017:Sieger Spengler Cup-Siege:15 (1984/1986/1987/1992/1995/1996/ 1997/1998/2002/2003/2007/2012/ 2015/2016/2017) Die 3 Top-Stars: Kader Team Canada bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

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ein wunderbarer Platz im Winter, nicht nur fürs Eishockey, auch in der freien Zeit, wenn man die Berge geniessen kann. Wir wissen alle: Es ist Weihnachtszeit, wir wollen Spass haben – aber sobald wir das Trikot anziehen, müssen wir den Erwartungen gerecht werden.» In diesem Jahr folgt das erste Highlight mit dem Mach gegen Gastgeber HCD schon am ersten Tag, «das ist immer ein attraktives Spiel», so Noreau, der vor allem auch Magnitogorsk stark einschätzt. Ob er selber bei der «Mission Titelverteidigung» dabei sein wird, entscheidet sich aber erst Ende November, Anfang Dezember. Der Grund ist privater ­ ­Natur: Mitte März wird der Verteidiger zum zweiten Mal Vater. «Wenn mit der Schwangerschaft meiner Frau alles gut läuft, würde ich sicher gerne in Davos spielen. Aber wir müssen schauen, dass es nicht zuviel Stress wird für sie.» l Weitere Informationen auf: www.hockeycanada.ca, www.spenglercup.ch

Kanadische Siegertypen: Andrew Ebbett, Mason Raymond und Maxim Noreau.


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Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg/GER

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Vorfreude auf den HCD und Team Canada Mit 35 Jahren ist Patrick Reimer einer der grossen Routiniers bei den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Dennoch ist die Teilnahme am Spengler Cup für ihn etwas ganz Spezielles. Seit rund 15 Jahren stürmt Patrick Reimer in der DEL, er hat über 100 Länderspiele auf dem Buckel. Ihn bringt nichts so leicht aus der­ ­Fassung. Dennoch schlägt das Herz des Captains der Ice Tigers höher, wenn er an die ­Altjahreswoche denkt. «Der Spengler Cup ist etwas Besonderes in der Eishockey-Welt. Jeder kennt dieses Turnier und sein Prestige. Entsprechend ist es schön, zum Ende der Karriere die Chance zu erhalten, dabei zu sein.» Von Davos wisse er nicht viel, ausser dass der Klub über ein super Stadion verfüge, «ich freue mich, da spielen zu können und bin mir sicher, dass wir auch Zeit haben, die Stadt zu erkunden». In der Vergangenheit hat der Stürmer den Spengler Cup am Fernsehen mitverfolgt, nun ist er erstmals mittendrin. Schon die Vorrunde

mit Gastgeber HC Davos und Titelverteidiger Team Canada, den beiden Rekordsiegern (je 15 Siege), hat es in sich. «Das sind die Mannschaften, gegen die man am Spengler Cup spielen will. Da weiss man: Da ist was los», sagt Reimer. «Wir hoffen natürlich, gut mit­ halten und vielleicht auch überraschen zu können. Es ist eine Ehre, gegen diese zwei Teams zu spielen.» Von sich selber sagt der Stürmer, ein Fan unseres Hockeys zu sein: «Die Schweiz hat bei der letzten WM wieder gezeigt, dass sie sehr gutes Eishockey spielt, wenn alles funktioniert. Entsprechend ist das Niveau hoch, zudem machen viele junge Spieler in der NHL auf sich aufmerksam. Die Schweizer ­spielen schön und schnell und bewegen sich auf einem sehr guten Niveau in Europa.»

Routinier Patrick Reimer. Foto: Thomas Hahn


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Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg/GER

Auf der internationalen Bühne hat sich der Captain der Ice Tigers auch selber e­ rfolgreich bewegt. In bester Erinnerung sind die Olympischen Spiele in Pyeongchang, wo die Deutschen zuerst die Schweizer Träume platzen liessen, dann Schweden (dank Reimers Tor in der Overtime) und im Halbfinal Kanada eliminierten, ehe sie im Kampf um Gold in der Verlängerung den Russen unter­lagen. Auch da war Reimer im Fokus: Er sass beim entscheidenden Tor Russlands auf der Strafbank. «Es war keine

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg Gegründet:1995 Liga: DEL (Deutschland) Rangierung 2017/2018: 3. Platz Spengler Cup: erste Teilnahme Die 3 Top-Stars: Niklas Treutle,  Patrick Reimer, Brandon Buck

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dumme Strafe in der Offensive, sondern unglücklich. Entsprechend habe ich das schnell verkraftet», sagt der Stürmer. «Es war ein sehr bedeutendes Turnier für den deutschen Sport und ein tolles Gefühl, dabei zu sein und das Tor gegen Schweden zu schiessen. Das wird wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben.» Jubeln will er auch am Spengler Cup. «Wir fahren nicht für Urlaub nach Davos, s­ondern haben das Ziel, Spiele zu gewinnen. Wir hoffen, dass uns die Erfahrungen aus der Champions Hockey League helfen», sagt Reimer. Auf den Hinweis, dass die Kölner Haie 1999 als letztes deutsches Team triumphierte, meint er: «Wir ­würden uns freuen, den Pokal in die Höhe stemmen zu können, vor allem auch, weil jeder um die Bedeutung weiss. Es wäre eine riesige Auszeichnung. Nicht nur für uns, sondern für das deutsche Eishockey. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg.» l Weitere Informationen auf: www.icetigers.de, www.spenglercup.ch

Patrick Reimer und Goalie Niklas Treutle.

Foto: Thomas Hahn


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Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg/GER

Torhüter: 1 Proske Florian 29 Jenike Andreas 31 Treutle Niklas

22.06.1996 14.07.1988 29.04.1991

Verteidiger: 2 Festerling Brett 6 Stephan Eric 8 Lalonde Shawn (CAN) 10 Aronson Taylor (USA) 14 Gilbert Tom (USA) 19 Grosse Pascal 22 Mebus Oliver 24 Weber Marcus 68 Jurcina Milan (SLO) 77 Bender Tim

03.03.1986 02.02.1994 10.03.1990 30.12.1991 10.01.1983 21.10.1998 30.03.1993 02.11.1992 07.06.1983 19.03.1995

Stürmer: 9 Buck Brandon (CAN) 11 Brown Chris (USA) 16 Bast Jason 17 Reimer Patrick «C» 21 Kislinger Max 26 Segal Brandon (CAN) «A» 41 Acton Will (CAN) 55 Pohl Petr 57 Weiss Daniel 61 Bassen Chad (CAN/GER) 72 Mieszkowski Mike 74 Fox Dane (CAN) 91 Dupuis Philippe (CAN) «A» 93 Pföderl Leonhard 95 Alanov Eugen

16.08.1988 03.02.1991 02.06.1989 10.12.1982 11.02.1998 12.07.1983 16.07.1987 28.08.1986 22.02.1990 25.04.1983 14.12.1992 13.10.1993 24.04.1985 01.09.1993 29.09.1995

Trainer: Jiranek Martin (CAN/GER)

03.10.1969

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#31 Niklas Treutle

Der Torhüter absolvierte zwei NHL-Spiele für Arizona und war letzte Saison mit 94,4 Prozent gehaltenen Schüssen der beste Goalie der DEL. Danach hexte er sich auch an der WM ins Rampenlicht.

#17 Patrick Reimer

Der Stürmer spielt seit 2012 für Nürnberg und ist mit über 300 Toren der zweitbeste Torschütze in der DEL-Geschichte. Bereits dreimal wurde er in der deutschen Liga als Spieler des Jahres ausgezeichnet.

#9 Brandon Buck Letzte Saison stürmte der Kanadier temporär für den HCD und überzeugte am Spengler Cup mit zwei Toren und einem Assist. Via Vienna Capitals ist er nun in Nürnberg gelandet und will in Davos wieder glänzen.


History – Doug Shedden

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Acht Anläufe, ein Sieg Doug Shedden (57) gehört zu den grossen Bandengenerälen in der Geschichte des Spengler Cups. In Davos ist der charismatische Kanadier den Fluch losgeworden, in Europa ein «ewiger Verlierer» zu sein. Achtmal hintereinander mit drei verschiedenen Teams beim Spengler Cup: Kein anderer Coach in der Geschichte des Turniers hat je diese Bilanz erreicht. Doug Shedden stand 2009, 2010, 2011, 2012 (als Assistent von Team Canada), 2013 (als Cheftrainer der Kanadier), 2014 (als Cheftrainer von Zagreb), 2015 und 2016 (als Cheftrainer von Lugano) an der Bande. Bei «Team Canada» hatte er sich den Generalsrang des Cheftrainer redlich verdient. 2009, 2010 und 2011 diente er als Assistent unter so prominenten Chefs wie Mark Messier und

Marc Crawford. Da dürfte er etwas vom «Herrschaftswissen des Meistermachens» erfahren haben. Immerhin haben Mark Messier und Marc Crawford insgesamt sieben Stanley Cups geholt. Allerdings reichte es Doug Shedden als Assistent nie zum Sieg beim Spengler Cup. Doch ausgerechnet im NHL-Lockout-Jahr 2012 schlägt seine grosse Stunde. Er gewinnt, nunmehr zum Cheftrainer befördert, mit den Kanadiern durch einen Finalsieg gegen den HC Davos das Turnier. Damit bannt er den Fluch des «ewigen Verlierers». Der ehemalige Flügel von Mario Lemieux hat als Coach zwar einige Titel in nordamerikanischen Ligen gewonnen – aber nie mit Profiteams in Europa. Nicht in Finnland, nicht in der KHL, nicht in der Schweiz mit Zug und Lugano. Seit dem 22. Dezember 2017 steht Doug Shedden in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in Ingolstadt an der Bande. l

Doug Shedden Foto: IMS Sport AG/Reto Fiechter


Daniel Stricker, Schiedsrichter

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«Der Spengler Cup ist für mich ein riesiger Genuss» Daniel Stricker (43) gehört zu den profiliertesten Schweizer Schiedsrichtern und wird auch ab und zu als Mann für die heiklen Spiele bezeichnet. Solche gibt es am Spengler Cup selten, denn da steht das Zelebrieren des Eishockeys im Zentrum – was auch für die Referees faszinierend ist. Sie haben WM-Finals gepfiffen und waren an den Olympischen Spielen im Einsatz. Wo kann man da den Spengler Cup hierarchisch ansiedeln? Das wäre ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Der Spengler Cup ist für mich aus zwischenmenschlicher Sicht gesehen ein sehr wichtiger und wertvoller Event. Man hat viel mehr Zeit mit seinem ­ Umfeld, seinen Schiedsrichter-­ Kollegen und auch mit den Spielern, die man am nächsten Tag vielleicht wieder sieht und mit denen man in einer relaxten Stimmung

Daniel Stricker hat die Spieler und den Puck stets im Visier.

über Hockey oder gewisse Situationen sprechen kann. Das ist ganz anders als sonst. Das heisst? An einer WM oder an Olympischen Spielen ist für alle ein ganz anderer Druck vorhanden, da steht man immer unter Beobachtung. Das Eishockey ist am Spengler Cup hochstehend, aber es verfügt auch über eine Portion Entertainment. Klar will jeder Spieler gewinnen, doch ich habe den Eindruck, dass ein Schiedsrichter-Entscheid anders gewichtet wird. Spürt man mehr Akzeptanz? Wir spüren auf jeden Fall mehr Goodwill. Das Klima ist lockerer, es wird Eishockey zelebriert, was mir sehr gut gefällt. Seit ich am Spengler Cup ­dabei bin – zuerst als Linesman, dann als Head –, konnte ich das Turnier immer sehr geniessen.


n i Ge ch b a t ck fr e it n ti , er t!


Daniel Stricker, Schiedsrichter

Letztes Jahr haben Sie den Final zwischen Team Canada und Team Suisse gepfiffen. War es ein besonderes Spiel? Absolut! Vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele wurde ja erwartet, dass gewisse Zeichen gesetzt werden. Auch das mediale Interesse war grösser als in einem «normalen» Spengler Cup-Spiel. Was geniessen Sie in Davos am meisten? Erstens ist da der Spielort selber, diese Kathe­ drale, in der man sich einfach wohl fühlt. Diese positive Grundstimmung wird von allen mit­ getragen. Durch den Spielplan kann ich beispielsweise auch mal das Abendspiel besuchen und einem jüngeren Kollegen danach Inputs geben. Dieser Austausch ist sehr interessant und schön. Während man an einer WM oft auf verschiedene Spielorte und Hotels verteilt ist, leben wir in Davos jeweils alle im selben Hotel und können über Hockey und Gott und die Welt diskutieren. Wir sind da eine richtige Schiedsrichter-Familie. Der Spengler Cup ist für mich Daniel Stricker in Action.

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ein riesiger Genuss. Es ist auch das wohl einzige Turnier, an das die Familie mitkommen kann. So darf sie auch mal die Luft schnuppern, die mich so sehr fasziniert. Gibt es ein spezielles Erlebnis rund um das Turnier, das Sie nie mehr vergessen? In meiner Zeit als Linienrichter konnte der Coach eines Teams kein Englisch. Er war mit einer Szene nicht einverstanden, und der Head ging zu ihm und wollte mit ihm darüber ­sprechen. Der Coach sagte irgendetwas auf Russisch, der Schiedsrichter antwortete mit selber gewählten, russisch tönenden Worten, der Coach blickte ihn an, lächelte – und schon war alles auf humoristische Art und Weise ­er­ledigt. Auch beim traditionellen Event auf der Schatzalp sind wir immer dabei und da ­ver­suche ich jeweils, mit den ausländischen Kollegen mit dem Schlitten zurück nach Davos zu fahren. Da gab es schon richtige Races und bergabfliegende Schlitten... Solche Anekdoten gibt es unzählige.  l


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Destination Davos Klosters

Davos Klosters Active – das weltbeste Gästeprogramm

Foto: © Destination Davos Klosters

Als übernachtender Gast können Sie zwischen Juni und Oktober in Davos Klosters an über 70 kostenlosen Aktivitäten teilnehmen, was total 800 Erlebnissen den ganzen Sommer hindurch entspricht. Drei Highlight davon kurz vorgestellt:

Einführung ins Wakeboarden Der Wasserskilift auf dem Davosersee ist optimal für Anfänger: Die Geschwindigkeit lässt sich jeweils individuell an das Können anpassen. Da wäre sogar der kalifornische Surfer Tony Finn stolz darauf. Der hat übrigens das Wakeboarden an einem wellenlosen Nachmittag Mitte der 80er-Jahre erfunden.    Bündner Kochkurs auf dem Jakobshorn Kastaniensupppe mit Capuns, Prättigauer Chnödli oder Baumnuss-Parfait? Der ehema-

lige Davoser Sternekoch Felix Hubli sorgt für kulinarische Höhenflüge. Wortwörtlich: Denn der Bündner Kochkurs findet im PanoramaRestaurant auf dem Jakobshorn statt. Klettern für Familien Seil, Karabiner und los: Entdecken Sie in einem Davoser Seitental die Faszination des Klettersports. Und das mit der ganzen Familie. Die einheimischen Bergführer von Fullmoons Bergsports zeigen, wie es geht. 


 65 Die Davos Klosters Card zahlt sich aus Mit der Davos Klosters Card (insbesondere den Card-Bestandteilen «Inclusive» sowie «Active») profitieren Gäste von kostenlosen Leistungen. Mehrköpfige Familien können so im Verlauf der Ferien einiges zusammen-

sparen. Die untenstehende Grafik veranschaulicht das Sparpotential für eine Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) während einem verlängerten Wochenende exemplarisch. l davos.ch/active klosters.ch/active

Foto: © Destination Davos Klosters


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Ein Welterbe das bewegt Die Strecke des Bernina Express ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Sie führt auf eisige Höhen von über 2 200 Meter hinauf, um  dann 1 800 Meter tiefer in den warmen Süden einzutauchen. Die  beeindruckende Strecke mit ihren weltberühmten Viadukten und  spektakulären Kehren fügt sich harmonisch in die grandiose Gebirgslandschaft ein. Darum erhielt sie auch das Prädikat UNESCO Welterbe! Beratung / Reservierung / Verkauf An jedem bedienten RhB-Bahnhof oder direkt beim Railservice,  Tel +41  (0)81  288 65 65, railservice@rhb.ch, www.rhb.ch/ticketshop


RHB-Infos, Ticketservice

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Stadiontickets Beim Spengler Cup 2018 in Davos sind im offiziellen Stadionticket folgende Zusatzleistungen inbegriffen: • Gratis-Hinfahrt mit der Rhätischen Bahn nach Davos, 2. Klasse. • Gratis-Rückfahrt am Spieltag oder am Folgetag mit der Rhätischen Bahn ab Davos, 2. Klasse. • Gratis-Fahrt mit dem Extrazug nach Spielende von Davos nach Chur. Autozug nach den Abendspielen Am Autoverlad Vereina verkehrt ein Autozug ins Engadin. Letzte Abfahrt ab Selfranga um 23.50 Uhr. Preis pro PW CHF 39.–

Extrazug nach den Abendspielen Der Extrazug fährt 30 Minuten nach Spielende, jedoch frühestens um 23.00 Uhr ab Davos Platz. Richtung Chur Davos Platz Klosters Klosters Dorf Landquart Chur

ab 23.00 Uhr an 23.26 Uhr an 23.32 Uhr an 00.14 Uhr an 00.38 Uhr

Anschluss-Extrazug nach St. Gallen Ab Landquart verkehrt ein kostenpflichtiger Extrazug von Thurbo nach St. Gallen. Abfahrt nach Eintreffen des Extrazuges aus Davos Platz. Alle Zwischenhalte sowie weitere Zugverbindungen finden Sie in den offiziellen Fahrplänen. Es gilt das normale Fahrausweissortiment.

Foto: © Rhätische Bahn, Chur


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Shuttle-Service 69

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Während des Spengler Cup stehen rund um die Vaillant Arena nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Automobilisten werden gebeten, den grossen Parkplatz beim Davosersee zu benutzen (CHF 5 pro Tag). Die Lage des Parkplatzes ist gut ersichtlich gekennzeichnet und ausgeschildert. Von dort aus fahren Sie mit dem kostenlosen Shuttle-Service von ZURICH bequem und sicher direkt vor das Eisstadion. Haltestellen und Transportstrecke • Zum Eisstadion: Parkplatz Davosersee – Vaillant Arena • Zum Parkplatz: Vaillant Arena – Bahnhof Davos Dorf – Parkplatz Davosersee Fahrzeiten vom 26. bis 30. Dezember 2018 • 10.00 Uhr bis 15.15 Uhr durchgehend im 15-Minuten-Takt • 17.00 Uhr bis 20.30 Uhr durchgehend im 15-Minuten-Takt • Nach den Abendspielen (ca. 22.30 Uhr) 30 Minuten durchgehend Fahrzeiten am 31. Dezember 2018 • 09.00 Uhr bis 12.15 Uhr im 15-Minuten-Takt • Nach Spielende (ca. 14.30 Uhr) 30 Minuten durchgehend


Entertainment 71 Fan-Zelt – Public Viewing Das Fan-Zelt ist frei zugänglich und sorgt täglich für Unterhaltung rund um das Eisstadion. • Vielfältiges Essensangebot • Live-Auftritte von «Chue Lee» und Partysound mit DJ Simon • Live-Übertragung aller Spengler Cup-Spiele sowie diverser Sportevents und Musikvideos auf Grossleinwand • Live-Übertragung des Pregame-Programms aus dem Eisstadion

Öffnungszeiten: 26. bis 30. Dezember 2018 31. Dezember 2018

11.30 bis 01.00 Uhr 10.00 bis 16.00 Uhr

Der Haus- und Platzordnung ist Folge zu leisten. Missachtungen werden geahndet. Weitere Infos unter: www.spenglercup.ch/de/fanzelt


Auch lesen ist erleben. Blick wĂźnscht gute Unterhaltung am Spengler Cup.


Entertainment 73 Inhouse-TV Das Pregame-Programm beginnt jeweils 60 Minuten vor jedem Spiel und sorgt für die richtige Stimmung im Eisstadion. • • • •

Moderation durch Christian Graf & Remo Blumenthal Interessante Live-Interviews mit Spielern, Trainern, Gästen und Zuschauern Sporttip-Talk mit den unterschiedlichsten Eishockey-Experten Animation des Publikums durch Gewinnspiele und Werbespots auf dem Videowürfel

Sponsorenvillage Das Sponsorenvillage ist frei zugänglich und bietet vielseitige, unterhaltsame Spiele und Aktionen zum Mitmachen und Gewinnen. • • • • •

Interaktive Goalie-Challenge mit Wettbewerb und Give-Aways mit Škoda Wetten, mitfiebern und gewinnen in den beiden Sporttip-Wettbüros Buzzer-Game in der BLICK Box mit Wettbewerb und Give-Aways Mini-Hockey-Game und Sampling-Aktion mit Chio Chips Merchandise-Artikel im Fanshop-Wagen von Ochsner Hockey und im Fanshop des HCD

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Entertainment 75 Spengler Cup App – Downloaden & gewinnen Die aktualisierte Spengler Cup Sie wählen den UBS Key Player der jeweiligen App ist ab sofort im Apple Sto- Teams – über die App. Im 3. Drittel haben die re und auf Google Play verfüg- Fans jeweils bis Ende der 50. Spielminute Zeit, bar. Früh downloaden lohnt für ihre Favoriten zu stimmen – egal ob im sich: Vom 17. - 21. Dezember Stadion oder von zu Hause. werden auf der App auch täglich Fans können mit ihrer Aktivität auf der App 2 Stehplatz-Tickets für den Speng- Punkte sammeln und dadurch tolle Preise ler Cup 2018 verlost. Nebst dem altbekannten gewinnen. Es besteht aber auch die Möglich«Pausenspiel 1, 2 oder 3» können Fans zu keit, eigene Gruppen zu erstellen und über Hause und im Stadion unter dem Reiter WhatsApp Freunde dazu einzuladen, und um «Quiz» täglich weitere Fragen spielen. Ruhm und Ehre wett zu eifern. «Pausenspiel 1, 2 oder 3» Jeweils in der zweiten Drittelspause findet das «Pausenspiel 1, 2 oder 3» statt, dass vom Presenting Partner UBS und den beiden Gold Partnern Würth und Škoda präsentiert wird. Insgesamt sechs Teilnehmende dürfen auf das heilige Eis, um am Gewinnspiel teilzunehmen und attraktive Preise zu gewinnen. Die Teilnehmenden werden in der ersten Drittelspause im Zufallsverfahren eruiert.

Mitmachen ist ganz einfach: Spengler Cup App downloaden, nach Aufforderung durch den Stadionsprecher, die App öffnen und auf Fanbingo klicken. Wenn das eigene Smartphone am Schluss noch leuchtet, ist man dabei. Alle, die nicht unter den sechs Teilnehmenden sind, können «1, 2 oder 3» direkt in der Spengler Cup App spielen. Viel Spass!


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Entertainment 77 Maskottchen HITSCH Jahr für Jahr sorgt der Publikumsliebling HITSCH auf und neben dem Eis in der Vaillant Arena und rund ums Stadion für tolle Stim-

mung. Er ist immer für einen Spass zu haben und liebt das Tanzen. Vielleicht fordert er auch Sie zum Tanz auf…

Eröffnungszeremonie Mit einer kurzen Zeremonie vor dem Startspiel wird der Spengler Cup am 26. Dezember eröff-

net. Kommen Sie frühzeitig ins Stadion – es lohnt sich!

UBS Key Player Ehrung In jedem Spiel werden von jedem Team die jeweils besten Spieler ausgewählt und am Ende des Spieles vom Presentig Partner UBS mit ei-

nem Geschenk geehrt. Zudem erhalten die beiden Ausgezeichneten vom Official Supplier Fleurop ein Blumen-Bouquet.

«Three-Stars»-Ehrung Nach dem letzten Spiel eines Teams, jedoch spätestens nach dem Halbfinal, wählt eine Fachjury von jedem Team die «Three-Stars»

welche von den Vertretern der jeweiligen Team-Sponsoren ausgezeichnet und mit einem Geschenk gewürdigt werden.

Siegerehrung Direkt nach Spielende des Finals am 31. Dezember findet die Siegerehrung statt. Aktuelle Informationen zum Programm unter: www.spenglercup.ch oder Fan werden auf www.facebook.com/spenglercupdavos


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Situationsplan

EISAREAL

PP Metz-Areal Talstrasse

nach Landquart / Parkplatz Davosersee

Restaurant Timeout

Werkhof

von Tiefencastel

Public-V

iewing

FAN-ZE

LT

Eingang

Einga

Kurg a

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Spon

VIP-Ber

EISDO

nvilla

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Shuttle Service Stehplätze Ost-Tribüne •Fundbüro •Fan-Shop HC Davos

Trainingshalle Süd-Tribüne

Nord-Tribüne

EISSTADION West-Tribüne Eisbahnstrasse

Car-Parking

von Landquart / Parkplatz Davosersee

Promenade

Geschäftsstelle HC Davos

nach Tiefencastel


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Spengler Cup Programm 2018  

Offizielles Programm Spengler Cup

Spengler Cup Programm 2018  

Offizielles Programm Spengler Cup

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