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Offizielles Magazin

TOUR DE SUISSE 10. – 18. Juni 2017 • www.tds.swiss • CHF 5.–

81.

AUSTRAGUNG

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TAGE

22 TEAMS

1’166.3 KILOMETER

17’490 HÖHENMETER

Presenting Partner

Official Partner

Official Timekeeper

Official Host Broadcoaster Rights Owner

Proud Member of


Eine Suche für alles. Zum Beispiel geeignete Velorouten und schönes Wetter.

Probier’s aus.

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Impressum

Die Tour de Suisse rollt wieder durch das Land

OFFIZIELLES MAGAZIN ZUR 81. TOUR DE SUISSE Organisator/Herausgeber InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland AG Grafenauweg 2, CH-6304 Zug Telefon: 0041 (0)58 733 31 31 Telefax: 0041 (0)58 733 31 32 info@tds.ch l www.tds.ch Verlag/Produzent IMS Sport AG, Gartenstadtstrasse 17 Postfach 603, CH-3098 Köniz Telefon: 0041 (0)31 978 20 20 Telefax: 0041 (0)31 978 20 25 ims@ims-sport.ch l www.ims-sport.ch Management/Projektleitung Michel Bongard, IMS Sport AG in Zusammenarbeit mit InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland AG, 6304 Zug Inserate InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland AG und IMS Sport AG Michel Bongard - michel.bongard@ims-sport.ch Fabian Furrer - fabian.furrer@ims-sport.ch Redaktion IMS Sport AG Andy Maschek - andy.maschek@ims-sport.ch Mitarbeiter Text Hans-Peter Hildbrand Fotos InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland AG, Reto Fiechter, ©Tim De Waele/TDW Sport, Vincent Curuchet, Bundesamt für Landestopografie, zVg Layout/Gestaltung IMS Sport AG Ralf Küffer, Christine Boschung Druckerei Somedia Production Sommeraustrasse 32, Postfach 491, 7007 Chur Telefon: 0041 (0)81 255 50 50 Telefax: 0041 (0)81 255 51 05 print@somedia.ch l www.somedia.ch Druckauflage 12’000 Exemplare Dokumentation InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland AG David Loosli (Marschtabellen und Pläne) Redaktionsschluss: 17.05.2017 Alle Rechte © by IMS Sport AG, 3098 Köniz

LEIDENSCHAFT UND HÖCHSTLEISTUNGEN Der 10. Juni 2017 ist in der Agenda vieler Schweizer Radsport-Profis und -Fans fett markiert: Start der 81. Tour de Suisse in Cham. Wieder durchquert der Tross die Schweiz, besucht alle Landes- und Sprachregionen und macht Ab­ stecher nach Österreich und Italien, ehe nach Tagen voller Höchstleistungen und Leidenschaft in Schaffhausen das Finale folgt. Vor einem Jahr war die Tour de ­Suisse geprägt durch schlechtes Wetter. Genau diese Tage be­ wiesen aber auch den Stellenwert dieser Grossveranstaltung. Viele ­ Menschen, von jung bis alt, s ­ äumten die Strassen, sorgten an Startund Zielorten für beste Stimmung. Die Fans freuten sich auf die Werbekolonne, welche ein fixer ­ Bestandteil ist. Die verteilten Souvenirs finden immer und überall dankbare Abnehmer. Das wird in diesem Jahr wieder so sein, auch wenn es eine spezielle Tour de Suisse wird. Fabian Cancellara, der Star unter den Stars, hat seine Karriere beendet. Erstmals seit einer Ewigkeit fehlt der

Berner im Fahrerfeld. Grund genug, dass Hans-Peter Hildbrand, Blick-Journalist und langjähriger Begleiter, Cancellara in diesem Magazin nochmals würdigt. Nichtsdestotrotz sind auch 2017 «alte Schweizer Hasen» am Start. Wie Martin Elmiger, der mit seiner 16. Teilnahme mit Rekordhalter Albert Zweifel gleich zieht. Oder ­ Gregory Rast, der zum 14. Mal ­dabei ist. Der Schweizer mit den grössten Ambitionen im Gesamtklassement ist aber wohl Mathias Frank, der Zweite der Tour de Suisse 2014. Sie alle sind Thema in diesem Magazin und charakterisieren zudem – wie weitere Fahrer – Etappen der Tour 2017. In Zusammenarbeit mit der TourOrganisatorin InfrontRingier hat die IMS Sport AG auf 132 Seiten Informationen rund um die 81. Tour de Suisse zusammengestellt, um Sie auf die neun bewegten und bewegenden Tour-Tage einzu­ ­ stimmen. Während des Rennens informieren und unterhalten wir Sie gerne weiter: mit der täglichen ­Zeitung «TDSInfo». ■ 3


In memoriam Ferdinand «Ferdy» Kübler (1919-2016)

7 MAL FERDY KÜBLER – SO TICKTE DER CHAMPION Ferdys Doping ist Hugo Koblet Ein Sport-Duell, das die Schweiz spaltet. Die einen schwärmen für den eleganten Hugo Koblet, die anderen für den «Chrampfer» ­Ferdy Kübler. Koblet (1925–1964) ist der Stilist auf dem Velo. Der erste Schweizer Sportstar. 1948 kommt er als junger Fahrer ins ­Tebag-Team von Kübler. Ein Jahr später sagt er zu Kübler: «Ferdy, ich möchte weg von Tebag, ich will selbst Chef werden.» Koblet wechselt zu Cilo. «Von da an war Hugo mein Doping», sagt Kübler. Ferdy lässt sich nicht schmieren Am 2. September 1951 fährt er an der WM in Varese in der Spitzengruppe. «Sprechen wir! Parliamo!», jammern die Italiener. Fiorenzo ­Magni will gewinnen, sich auf die Stufe von Coppi und Bartali hieven. «Quanto voi? Wie viel willst du?» Kübler verkauft nicht. «Ich will gewinnen! Voglio vincere io!», bellt er. Ferdy und die Ziellinie Abends um halb sieben in Varese. Auf dem Zielstrich löst Ferdy Kübler den Pedalriemen. Er ist Weltmeister. «Es war ein magistraler Spurt, ein Spurt, von dem man noch in fernen Zeiten reden wird», schreibt Walter Jacob im «Sport». Die zehn Meter breite Zielgerade, die sie für diesen 2. September 1951 gebaut hatten, gibt es nicht mehr. Die Italiener haben sie ihm später geschenkt. «Was wollte ich mit der Palette voller Steine? Ich gab sie meinem Freund Leo Rennhard.» Der transportierte sie in sein Chalet nach Unterbäch VS. Ferdy, «le fou pédalant» Geschichte schreibt er mit einem einmaligen Solo-Ritt. 18. August 1947: Wenige Kilometer nach dem Start in Bellinzona zieht der 28-jährige Adliswiler die Pedal­ riemen an. Mehr als 200 Kilometer stürmt er allein über Gotthard und Furka bis nach Sitten. Gino Bartali und Fausto Coppi, die berühmtesten Rennfahrer jener Tage, organi4

sieren die Jagd. Aber Kübler ­gewinnt solo mit dreieinhalb Minuten Vorsprung. Die Franzosen ­taufen ihn später «le fou pédalant» – der verrückte Radler. Ferdy, der Autogramm-Millionär Er kassiert mit dem Kugelschreiber mehr Geld als mit dem Velo. Seit 1957 verdient er seinen Lebens­ unterhalt mit Unterschriften. Bei Autogrammstunden ezählt er über Jahrzehnte von seinen Siegen in den 50er-Jahren. Brilliert mit seinem Gedächtnis. Zitiert Gegner, Etappen und Details, als würde er sie ablesen. Unterschriften schreibt er mit A ­ kribie, 15 Sekunden benötigt er pro Schriftzug. Jeder bekommt eine Widmung. Er ist rund 1600 Tage für Firmen und Anlässe im Einsatz – und zeichnet rund eine Million Unterschriften. Ferdy und die Tour de Suisse Bis zu seinem Lebensende zehrt er von den heroischen Tagen der 1940er und 1950er, als die Schweiz in zwei Lager gespalten ist. Hier Kübler, da Koblet. Sie liefern sich mitreissende Duelle. Beide gewinnen je dreimal die Tour de Suisse. Beide tragen 14 Tage das Goldtrikot. Mit je 11 Etappensiegen führen sie lange die Rekordliste an. Hugo Koblet, «le pédaleur de charme», stirbt am 2. November 1964 bei einem Autounfall. Kübler ist über Jahrzehnte PR-Mann für die Tour de Suisse. Achtmal radelt er die Rundfahrt als Profi, 44-mal fährt er als Begleiter auf Renn­ stufe mit. Rund 82 737 Kilometer. Ferdy und die Funktionäre Mit den Funktionären seiner Zeit konnte Ferdy nie Frieden schliessen: «Es gab wenige Rennfahrer, wie ich einer war. Ich hatte Charakter. Ich musste mich wehren im Leben. Mir hat man nichts geschenkt. Die Verbandsmitglieder waren alles ‹Vögel›. Vom Radsport hatten sie keine Ahnung. Es war eine Mafia. Die wollten nur auf meinem Rücken brillieren.»  ■


Eine Würdigung von Hans-Peter Hildbrand

«Fou pédalant» und «Ferdy Kübler Memorial» Zu Ehren von Ferdy Kübler (†97) führt die Tour de Suisse eine neue Spezial-Wertung ein. Der Profi mit den meisten Fluchtkilometern wird am Ende der Tour als «fou pédalant» ausgezeichnet. Auf den Etappen mit Massenstart wird als Hommage der Fahrer mit den meisten Fluchtkilometern mit einer speziellen Startnummer ausgestattet. Massgebend sind sämtliche Fluchtkilometer ob Solo-Fahrt oder in einer Gruppe. Zwei Tage nach dem Ende der Tour steigt zudem auf der offenen Rennbahn in Oerlikon das erste «Ferdy Kübler Memorial». Es werden verschiedene Rennen in den Bahndisziplinen gefahren. Zudem wird mit einer Ausstellung Küblers grosses Leben gewürdigt. ■

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Inhaltsverzeichnis 003 Impressum Die Tour de Suisse rollt wieder durch das Land – Leiden schaft und Höchstleistungen

Sponsorenboard

PRESENTING PARTNER

OFFICIAL SUPPLIER

Leadertrikot

OFFICIAL PARTNER

004 In memoriam, Ferdinand «Ferdy» Kübler: 7 Mal Ferdy Kübler – so tickte der Champion

 

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Bergtrikot

Punktetrikot

OFFICIAL TIMEKEEPER

Trikot Bester Schweizer

Etappensieger

OFFICIAL HOST BROADCASTER

OFFICIAL CO-PARTNER

009 Olivier Senn, Generaldirektor Tour de Suisse: «Wir spüren Begeisterung und auch Treue»

OFFICIAL CHARITY PARTNER

OFFICIAL CATERER

OFFICIAL MEDIAPARTNER

RIGHTS OWNER

PROUD MEMBER OF

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011 Tour de Suisse-Facts: Tour de Suisse in Zahlen 013 015

Editorial Swiss Cycling, Rights Owner; Dr. Franz Gallati, Präsident: Zu Gast in allen 4 Sprachregionen

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016 Sponsorenboard Namhafte Partner der 81. Tour de Suisse

Fabian Cancellara, TREK-Segafredo

Martin Elmiger, BMC Racing Team Persönlich

Martin Elmiger Geboren: 23. September 1978 Grösse: 181 cm Gewicht: 72 kg Nation: Schweiz

Editorial Vaudoise Versicherungen, Presenting Partner; Philippe Hebeisen, CEO: Gemeinsam glücklich an der Tour de Suisse

Wichtigste Erfolge l Schweizer

Meister 2001, 2005, 2010 und 2014 GP des Kantons Aargau 2003 l Sieger Tour Down Under 2007 l Sieger 4 Tage von Dünkirchen 2010 l Sieger Tour de Limousin 2013 l Bester Schweizer Tour de Suisse 2016 (24. Platz) l Sieger

028 Official Host Broadcaster SRG SSR; Seit über 50 Jahren am Puls des Renngeschehens

Wie hat sich die Rundfahrt in diesen Jahren verändert? Es gab Phasen, in denen sie eher noch schwerer war als in den letzten paar Jahren, mit mehr Bergen und Pässen. Viel verändert hat sich aber eigentlich nicht. Vor allem als Neoprofi hat man das Gefühl, alles sei perfekt und super. Im Grossen und Ganzen war die Tour de Suisse immer ein super Rennen, gut organisiert und mit guten Hotels. In der Schweiz erwartet man im Vergleich mit

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anderen Ländern einen gewissen Standard. Früher an der Tour de France oder kleineren Rundfahrten in Frankreich waren die Hotels ganz anders. Was war in all diesen Jahren der schönste Moment? Es gab viele schöne Momente, aber zwei sind mir speziell in Erinnerung geblieben. Cool war es im letzten Jahr, als ich beim Prolog ins Ziel fuhr, Bestzeit hatte und meine Frau mich mit unseren zwei Kindern erwartete. Ich war überrascht, dass ich zu diesem Zeitpunkt der Schnellste war, gleichzeitig kam die Familie auf mich zu – das war speziell. Aber auch die erste Tour de Suisse ist mir in bester Erinnerung. Wir fuhren durch Baar und ich konnte angreifen. Gibt es etwas, an das Sie nicht gerne zurückdenken? Das sind sicher die Fluchten, bei denen ich kurz vor dem Ziel eingeholt wurde, eingebrochen bin oder einen Hungerrast hatte. Also irgendwie ärgerliche Dinge. Doch wirklich negativ ist mir nichts in Erinnerung geblieben. Was macht die Tour de Suisse für Sie so speziell? In erster Linie natürlich, dass dieses Rennen daheim stattfindet, wo man die Strecken und viele Leute kennt. Man weiss genau, in welche Region man geht, kehrt oft auf Parcours zurück, auf denen man teilweise als Junior Rennen bestritten hat. Es kommen immer viele Erinnerungen hoch.

Seit 2001 waren Sie immer am Start – ausser 2003. Was war da? Unser damaliger Teamchef Alvaro Pino meinte, dass ich zuviele Renntage hätte. Ich bestritt dann den GP des Kantons Aargau, den ich im Sprint vor Paolo Bettini gewann. Dass man mich für die Tour de Suisse nicht berücksichtigte, war schon eine Ohrfeige. Haben Sie nie daran gedacht, statt der Tour den Dauphiné zu fahren? Nein, in Frankreich zu fahren, wenn wir in der Schweiz diese Rundfahrt vor der Haustüre haben, war für mich unvorstellbar. Nach dem Aus von IAM standen Sie plötzlich ohne Team da. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Es kam überraschend, da wir bis zum Schluss dachten, dass es doch weitergehen könnte. Schlussendlich wurde es für mich wegen einem neuen Team eng. Ich habe ein paar Telefonate geführt, doch es gab bei keiner Mannschaft eine schlaue Lösung. Ich habe schliesslich Andy Rihs angerufen, ihm die Situation erklärt und am Ende hat es geklappt. Für mich ist das eine super Sache, aber ich blieb auch relativ ruhig, als ich nichts hatte. Ich sagte mir: Wenn es weitergeht, geht es weiter und sonst halt nicht. Ehrlich gesagt hätte es mich aber schon gewurmt aufzuhören, weil ich kein neues Team finde. Mit BMC haben Sie einen nam­ haften Arbeitgeber gefunden. Aus dem Pech wurde sozusagen Glück... 19

018 Martin Elmiger, BMC Racing Team «Vom Gefühl her ist es meine letzte Tour de Suisse»

Gregory Rast, TREK-Segafredo

«DIE TOUR DE SUISSE MACHT EINEN SEHR GUTEN JOB» Gregory Rast ist einer der besten Helfer im Feld. Der Prolog in Cham führt 200 Meter an seinem Haus vorbei. Im Interview spricht er über die alten Zeiten, seine veränderte Rolle im Team und die Tour de Suisse. Und er erklärt sein Verhältnis zu Michi Schär. Text: Hans-Peter Hildbrand, Fotos: Reto Fiechter, TREK-Segafredo

Gregory Rast, eine Szene bleibt in Erinnerung. Sie sitzen geschlagen am Boden, haben Tränen in den Augen und stammeln: «Ich werde nie eine Etappe der Tour de Suisse gewinnen!» Erinnern Sie sich? Ja, ja. Das war 2003 nach der Etappe nach Vallorbe. Das Ziel war im Juraparc. Mit Robbie Hunter fuhr ich auf die Zielgeraden. Er war ein guter Sprinter und guter Bergfahrer – er hat mich abgehängt. Ich wurde Zweiter.

045 Streckenkarte – Die Etappen der Tour de Suisse vom 10.–18. Juni 2017 im Überblick

048 Securitas, Official Supplier Sicherheit on Tour

Text: Andy Maschek, Fotos: BMC Racing Team ©Tim De Waele/TDW Sport

Martin Elmiger, in Cham starten Sie zu Ihrer 16. Tour de Suisse. Was ist das für ein Gefühl? Es ist speziell, weil es daheim ist. Ehrlich gesagt kommt es mir aber nicht vor, dass es bereits meine 16. Teilnahme ist. Es ist schon eindrücklich, wenn ich zurückschaue und sehe, wie schnell die Zeit seit meinem ersten Start vergangen ist.

Können Sie sich an Ihre erste Teilnahme erinnern? (lacht) Sehr gut sogar, es ist, als wäre es gestern gewesen. Der Start zur Tour erfolgte im Europapark in Rust. Eine Etappe führte nach Baar, Lance Armstrong fuhr noch mit – es war eine andere Zeit. Die Jahre sind schnell vorbeigegangen, ich bin immer noch da, und es ist auch eine Genugtuung, dass ich daheim nochmals am Start stehen kann, gesund bin und immer noch Freude an diesem Sport habe.

037 Kilian Frankiny, BMC Racing Team: Der junge Pionier aus dem Oberwallis

047 Charakteristik der Tour de Suisse 2017 – David Loosli, Streckenplaner: «Das wird spannend»

Mit seiner 16. Tour de Suisse zieht Martin Elmiger mit Rekordhalter Albert Zweifel gleich. Der Zuger, der im September 39 Jahre alt wird, spricht im Interview über Vergangenheit und Zukunft und erklärt, weshalb er nie freiwillig auf eine Teilnahme an der Schweizer Landesrundfahrt verzichtet hätte.

Sie werden nun Rekordteilnehmer... Ja, das ist erstaunlich.

024 Matthias Frank, AG2R La Mondiale: «Der Gesamtsieg war und ist immer in meinem Kopf» 027 Tour de Suisse Challenge: Auf den Spuren der Weltelite des Profiradsports!

«VOM GEFÜHL HER IST ES MEINE LETZTE TOUR DE SUISSE »

Sie irren, es war 2004. Wissen Sie, wie oft Sie an der Tour de Suisse gestartet sind? Keine Ahnung! Ach, ich lege nicht so viel Wert auf Zahlen und Daten. Ich weiss nur: Profi-Schweizermeister war ich 2004 und 2006. Und London 2012, als ich mit Rang acht das Olympische Diplom geholt habe. Aber sonst.... Wann Sie geheiratet haben, das wissen Sie aber? Ja, da muss ich aber in den Ring schauen, dann weiss ich es – am 19. Oktober 2013. Sie fahren jetzt Ihre 14. Tour de Suisse! Aber Sie wissen, wann Sie dann doch noch eine Etappe gewonnen haben? Ja, 2013 in Meilen... Das habe ich nicht vergessen. Dafür war dieser Sieg unglaublich schön, ich bin solo angekommen.

Gregory Rast bestreitet heuer seine 14. Tour de Suisse – der Prolog führt fast vor seiner Haustür vorbei.

13. Juni 2013: Gregory Rast gewinnt in Meilen seine erste und bis heute einzige Etappe an der Tour de Suisse.

Seit 2003 sind Sie Profi. Was bedeutet Ihnen die Tour de Suisse? Die Rundfahrt ist sicher einer der Höhepunkte des Jahres. In Belgien fahre ich im März, April gerne die Klassiker. Dann die Tour de Suisse, sie passt genau in mein Rennprogramm. In der Schweiz fahre ich noch Gippingen und die Meisterschaften. So 13 Renntage fahre ich daheim, die restlichen im Ausland. Sie reden von 85 Renntagen, ist das nicht viel? Letzte Saison kam ich auf 92 Renntage. Da war ich in den Top Ten der Vielfahrer. In der heutigen Zeit ist das aber eher viel. Aber wohl nichts im Vergleich zu früher. Fragen Sie Ex-Weltmeister Oscar Camenzind, der kam jede Saison auf über 100 Tage. Sie sprechen Oscar Camenzind an. Der gehörte auch zu eurer legendären Innerschweizer Trainingsgruppe... Umgekehrt, wir gehörten zu seiner Truppe. Für uns war Ösi der Superstar, der Weltmeister aus Gersau. Er war der grosse Ösi und wir die

kleinen Schweizer. Das waren tolle Zeiten, ganz anders als heute.

Ich habe bei Trek einen Vertrag bis Ende 2018. Dann schauen wir weiter.

Erklären Sie uns doch bitte die Unterschiede? Im Dezember hatten wir damals nie ein Trainingslager. Heute fängt das schon im Oktober an, dann im Dezember und wieder im Januar. Das ganze Jahr ist verplant, du fährst die ersten Rennen im Januar und hörst im Oktober auf. Früher hast du mal im Februar angefangen, nach der LombardeiRundfahrt war dann sicher fertig. Heute kannst du noch nach China oder Japan.

Fabian Cancellara ist nicht mehr im Team. Was hat sich geändert? Meine Rolle im Team. Ich muss ehrlich sein: In diesem Frühjahr war ich nicht fähig, mit unserem neuen Leader John Degenkolb ins Finale zu fahren. Wir haben andere Fahrer, die das können.

Ist die Medienpräsenz mit dem neuen Teamleader John Degenkolb jetzt grösser geworden? Nein, es sind einfach mehr deutsche Journalisten an den Eintagesrennen. Aber «Canci» hat die Medien schon immer angezogen. Er war ja an den belgischen Rennen – und die sind für unser Team extrem wichtig – immer ein Top-Favorit. Sie sind im 16. Jahr als Radprofi unterwegs! Wie lange wollen Sie da noch mitfahren?

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032 Gregory Rast, TREK-Segafredo «Die Tour de Suisse macht einen sehr guten Job»

Ist das eine Alterserscheinung? Ich weiss nicht (lacht). Es sieht wohl so aus. Schlecht war ich nicht, aber fürs Finale reichte es nicht. Aber das wird sich im Verlauf der Saison hoffentlich ändern. Schon an der Tour de Suisse? Ich bin sehr motiviert. Der Prolog in Cham führt ja 200 Meter an meinem Haus vorbei. Den Prolog kann ich nicht gewinnen. Der ist mir auch ziemlich egal. Es ist eine Disziplin, die ich einfach nicht kann. Die erste Etappe ist auch nicht ganz einfach. Aber da kann ich etwas zeigen, mich in Erinnerung rufen. Aber das will Ihr Vereinskollege Martin Elmiger auch. 33


UCI World Teams

UCI Professional Continenal Teams

AG2R La Mondiale

Frankreich

ASTANA Pro Team

Kasachstan

ALM

BAHRAIN–Merida

Bahrain

AST

TBM

Team DIMENSION DATA

Team Katusha Alpecin

Südafrika

Schweiz

DDD

AQUA BLUE SPORT

Irland

KAT

ABS

Website: www.ag2r-cyclisme.com

Website: www.proteam-astana.com

Website: www.teambahrainmerida.com

Website: www.teamdidata.com

Website: www.teamkatushaalpecin.com

Website: www.aquabluesport.com

Sponsor: Versicherungsgruppe

Sponsor: Kasachisches Wirtschaftskonsortium

Sponsor: Bahrain Merida: Fahrradhersteller

Sponsor: Netzwerk- und Kommunikationstechnologie

Sponsor: Erdgasförderunternehmen Alpecin: Shampoo-Hersteller

Sponsor: Online RadsportmarktAnbieter

Teamleaders: FRANK Mathias (SUI) NAESEN Oliver (BEL)

Teamleaders: SANCHEZ Luis Leon (ESP) LOPEZ Miguel Angel (COL)

Teamleaders: HAUSSLER Heinrich (AUS) IZAGIRRE Ion (ESP)

Teamleaders: CAVENDISH Mark (GBR) FARRAR Tyler (USA)

Teamleaders: HOLLENSTEIN RETO (SUI) SPILAK Simon (SLO)

Etappensiege 100 80 60 40 20

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BMC Racing Team

USA

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Deutschland

Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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BORA–Hansgrohe

BMC

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USA

Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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CANNONDALE DRAPAC PROF. CYCLING TEAM

BOH

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CDT

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Teamleaders: DENIFL Stefan (AUT) BLYTHE Adam (GBR) Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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Team Lotto NL – Jumbo

Team SKY

Niederlande

Grossbritannien

TLJ

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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CCC Sprandi Polkowice

Polen

SKY

CCC

Website: www.bmcracingteam.com

Website: www.bora-hansgrohe.com

Website: www.slipstreamsports.com

Website: www.teamlottojumbo.com

Website: www.teamsky.com

Website: www.cccsport.eu

Sponsor: Fahrradhersteller

Sponsor: Bora: Kochfeldabzug Hansgrohe: Sanitär/Bad/Küche

Sponsor: Cannondale: Fahrradhersteller Drapac: Sportmanagement

Sponsor: Lotto: Lotteriegesellschaft Jumbo: Supermarkt-Kette

Sponsor: Medienkonzern

Sponsor: CCC Sprandi: Bekleidung Stadt Polkowice

Teamleaders: KÜNG Stefan (SUI) VAN AVERMAET Greg (BEL)

Teamleaders: SAGAN Peter (SVK) BODNAR Maciej (POL)

Teamleaders: DOMBROWSKI Joe (USA) ROLLAND Pierre (FRA)

Teamleaders: GESINK Robert (NED) ROGLIC Primoz (SLO)

Teamleaders: NIEVE Mikel (ESP) POELS Wout (NED)

Teamleaders: SAMOILAU Branislau (BLR) PATERSKI Maciej (POL)

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Frankreich

Belgien

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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Lotto Soudal

FDJ

Spanien

LTS

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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Etappensiege 100 80 60 40 20 %

Movistar Team

Deutschland

MOV

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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Team Sunweb–Giant

USA

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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TREK–Segafredo

SUN

%

DIRECT ENERGIE

Frankreich

TFS

Website: www.equipecyclistefdj.fr

Website: www.lottobelisol.be

Website: www.movistarteam.com

Website: www.teamsunweb.com

Website: www.treksegafredo.com

Website: www.teamdirectenergie.com

Sponsor: Lotteriegesellschaft

Sponsor: Lotto: Lotteriegesellschaft Soudal: Dämmstoffe

Sponsor: Telekommunikationsunternehmen

Sponsor: Reiseunternehmen

Sponsor: Trek: Fahrradhersteller Segafredo: Kaffee-Produzent

Sponsor: Energieunternehmen

Teamleaders: MORABITO Steve (SUI) DEMARE Arnaud (FRA)

Teamleaders: ROELANDTS Jürgen (BEL) WELLENS Tim (BEL)

Teamleaders: BENNATI Daniele (ITA) IZAGIRRE Gorka (ESP)

Teamleaders: DUMOULIN Tom (NED) MATTHEWS Michael (AUS)

Teamleaders: DEGENKOLB John (GER) RAST Gregory (SUI)

Etappensiege 100 80 60 40 20

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Belgien

ORS

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QST

Ver. Arabische Emirate Website: www.uae-abudhabi.com

Sponsoren: Orica: Umwelt/Energie Scott: Fahrradhersteller

Sponsor: Bodenbeläge

Sponsor: Abu Dhabi Fly Emirates: Fluglinie

Teamleaders: ALBASINI Michael (SUI) KREUZIGER Roman (CZE)

Teamleaders: GILBERT Philippe (BEL) TERPSTRA Niki (NED)

Teamleaders: COSTA Rui (POR) MODOLO Sacha (ITA)

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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Niederlande

RNL

Website: www.teamroompot.nl

Gesamtsieg 20 40 60 80 100 %

Etappensiege: Chancen auf Etappensiege in % Gesamtsieg: Chancen auf den Gesamtsieg in %

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

ROOMPOT – Nederlandse Loterij

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Erklärung zur Skala

UAD

DEN

057 Etappe 2 – Sonntag, 11. Juni Cham – Cham (Rundkurs) Einschätzung von Gregory Rast, TREK-Segafredo

Teamleaders: VOECKLER Thomas (FRA) CHAVANEL Silvan (FRA) Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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UAE Abu Dhabi

Website: www.quickstep.com

Etappensiege 100 80 60 40 20

Etappensiege 100 80 60 40 20 %

Website: www.greenedgecycling.com

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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QUICK–Step Floors

ORICA–Scott

Australien

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051 Etappe 1 – Samstag, 10. Juni Cham – Cham (Prolog) Einschätzung von Martin Elmiger, BMC Racing Team

Sponsor: Reiseunternehmen Teamleaders: WEENING Pieter (NED) KREDER Raymond (NED)

Gesamtsieg 20 40 60 80 100

Etappensiege 100 80 60 40 20 %

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Gesamtsieg 20 40 60 80 100

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40

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065 Etappe 3 – Montag, 12. Juni Menziken – Bern Einschätzung von Michael Schär, BMC Racing Team

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40 Die Teams der Tour de Suisse 2017 Sämtliche UCI World Teams am Start

081 Etappe 5 – Mittwoch, 14. Juni Bex – Cevio Einschätzung von Steve Morabito, FDJ

Hommage an Fabian Cancellara

FABIAN CANCELLARA – KÄMPFER UND DIVA

Persönlich

Name: Vorname: Geboren: Grösse: Gewicht:

Cancellara Fabian 18. März 1981 186 cm 80 kg (Wettkampf), jetzt 92 kg Wohnort: Ittigen bei Bern Zivilstand: verheiratet seit 2006 mit Stefanie, Töchter Giulia und Elina Elektromonteur-Lehre abgebrochen, Beruf: ab 9. April 2017 Management-Schule in St.Gallen Radprofi: 1. September 2000 bis 31. Dezember 2016

Fabian Cancellara gelang, was andere Radprofis nie schaffen. Die gewannen zwar auch, aber sie hinterliessen keine Spuren. Cancellara war ein Phänomen im Schweizer Sport. Er kündigte Siege an und holte sie. Er peilte Ziele an und traf ins Schwarze. Text: Hans-Peter Hildbrand, Fotos: Eddy Risch/freshfocus, Reto Fiechter, PPR Media Relations AG

Tour de Suisse 2009: Fabian Cancellara lässt sich in Bern als Sieger feiern.

Es ist Ende Februar 2001. Fabian Cancellara ist keine 20 und schon Radprofi. Mit viel Babyspeck und wenig Kraft. Und doch: Er ist die grosse Schweizer Hoffnung. Er war als Junior zweimal Weltmeister und bei den Espoirs WMZweiter im Zeitfahren. «Schöne Erfolge», so der 19-jährige Berner damals. «Aber sie zählen bei den Profis nichts.» Für ihn sind sie ein federndes Sprungbrett. «Aber freischwimmen musste ich mich selbst.» An der RhodosRundfahrt macht er erste kräftige Züge: Sieg im Zeitfahren und

Gesamtsieger. Im italienischen Mapei-Team sind sie stolz. Sehr hohe Tretfrequenz Fabian Cancellara ist der zweitjüngste der 538 lizenzierten Radprofis der 1. Division. 1,86 m gross und 80 kg schwer. Die Lehre als Elektromonteur hat er abgebrochen. «Sport und Lehre vertrugen sich nicht.» Roberto Damiani, Sportlicher Leiter der Jungprofis, erinnert sich später: «Fabian hatte noch Babyspeck. Er war ja noch im Wachstum. Auch fehlte ihm noch die Kraft. Er fuhr deshalb mit einer

sehr hohen Tretfrequenz – und das hat sich seine ganze Karriere lang ausbezahlt.» Jedes Jahr eine Spur schneller, jedes Jahr erfolgreicher. Alle fragen sich: Wo sind die Limiten von Fabian Cancellara? Sein früherer Teamchef Bjarne Riis will ihn sogar zu einem potenziellen Tour-Sieger ummodeln. Das ist dem Berner zu viel. Knapp zehn Kilo müsste er dafür abhungern. Das würde ihn zwar leichter für die Passfahrten machen, aber physisch wie psychisch zu viel Substanz kosten. Er braucht seine Pausen. Sein Motor kann nicht immer auf Hochtouren laufen. Das Team Leopard-Trek braucht ihn als Entwickler und Testfahrer für das neue Material. Als Ansprechpartner für die Team-Logistik. «Zeitweise fühlte ich mich wie ein pensionierter Radprofi», gesteht er dem SonntagsBlick. Bei Trek kann er sich wieder voll aufs Velofahren konzentrieren. Es gibt drei persönliche Begebenheiten, die sagen fast alles über Fabian Cancellara.

087 Etappe 6 – Donnerstag, 15. Juni Locarno – La Punt (Königsetappe) Einschätzung von Mathias Frank, AG2R La Mondiale

Teams

2016 2014–2015 2012–2013 2011 2009–2010 2006–2008 2003–2005 2000–2002

Trek–Segafredo Trek Factory Racing RadioShack–Nissan Leopard Trek Saxo Bank CSC ProTeam Fassa Bortolo Mapei–Quick Step

Wichtigste Erfolge

Fabian Cancellara gewann 86 Rennen. Er kumulierte in 17 Profi-Jahren 1072 Renntage. Stand dabei 146 Mal auf dem Podium. Bei seinen 98 Einsätzen über die Distanz von 200 oder mehr Kilometern platzierte er sich 35 Mal in den Top 10. Er bestritt 144 Zeitfahren, gewann deren 55.

094 Camion Transport AG, Official Co-Partner; Zum zwölften Mal an der TdS: Ihr zuverlässiger Partner für Transport und Logistik

Die wichtigsten Siege: • Zeitfahr-Weltmeister (2006/2007/2009/2010) • Zeitfahr-Olympiasieger (2008/2016) • Silbermedaille Olympisches Strassenrennen (2008) • Paris-Roubaix (2006/2010/2013) • Flandern-Rundfahrt (2010/2013/2014) • Mailand–San Remo (2008) • GP E3 Harelbeke (2010/2011/2013) • Strade Bianche (2008/2012/2016) • 7 Etappensiege Tour de France • 29 Tage im Leadertrikot der Tour de France • 11 Etappensiege Tour de Suisse • Gesamtsieg Tour de Suisse (2009) • Gesamtsieg Dänemark-Rundfahrt (2006) • Gesamtsieg Tirreno-Adriatico (2008) • Schweizer Sportler des Jahres (2008 und 2016)

Ruhe, Übersicht und Hilfe Es ist Samstagnachmittag, der 13. Oktober 2002. Einen Tag vor der Strassen-Weltmeisterschaft im belgischen Zolder. Die Schweizer Profis sind auf einer Trainingsfahrt. Markus Zberg prallt ohne Fremdeinwirkung bei einem Kreisel in einen Pfosten. Er liegt regungslos auf dem Asphalt. Blutet aus Mund und Nase. Der Jüngste in der Gruppe behält die Nerven. Fabian Cancellara, 21-jährig, greift hinten in seine Trikottasche und

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122 Hommage an Fabian Cancellara Fabian Cancellara – Kämpfer und Diva.

Sven Montgomery, Breitensportverantwortlicher Swiss Cycling

«DIE FESTIGUNG DES BEREICHS BREITENSPORT BRAUCHT ZEIT»

Sven Montgomery auf dem brandneuen SCHALLER-SARTO, Modell Seta. Definitiv kein blabla

Als Profi bestritt Sven Montgomery fünfmal die Tour de Suisse, sein bestes Resultat war der vierte Platz im Jahr 2000. Heute ist der 41-Jährige bei Swiss Cycling für den Breitensport verantwortlich – und an der Tour jeweils als Co-Kommentator bei SRF im Einsatz. Text: Andy Maschek, Foto: Swiss Cycling

Was bedeutet Ihnen die Tour de Suisse – privat und beruflich? Eine klare Trennung ist nicht mög­ lich. Die Tour ist für mich ein High­ light des Jahres und war schon als Fahrer neben dem Giro d’Italia mein Lieblingsrennen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich in einer Funktion an der Tour mit­ machen kann. Als ich mit dem Rennsport aufgehört habe, war ich zuerst zweimal als VIP­Chauffeur dabei, dann zwei Jahre für Radio Tour und seither fürs Fernsehen. Kommen da Erinnerungen an Ihre eigene Profizeit hoch? Ab und zu, aber immer weniger. Ich denke auch nicht mit Wehmut zurück. Ich bin mit meiner heuti­ gen Funktion sehr zufrieden. Es ist beim Kommentieren wie als Renn­ fahrer: Wenn es gut läuft, machts mehr Spass, wenn nicht, ist man froh, wenn die Etappe vorbei ist. Sie sind Breitensportverantwort­ licher bei Swiss Cycling. Wie wich­ tig ist die Tour de Suisse als Leuchtturm für Hobby­Gümmeler? Der Bereich Hobbyfahrer ist in der Tour de Suisse noch im Aufbau. Ich denke da an die Tour de Suisse Challenge, die es noch nicht lange gibt. Ich hoffe, dass die Wichtigkeit dieser Events immer mehr zuneh­ men immer wird. Bisher wurde die Tour in erster Linie als Elite­ sport­Event wahrgenommen. Der Ausbau und die Festigung des Bereichs Breitensport rund um die Tour, dass sich dies als Marke durchsetzen kann, braucht aber sicher noch etwas Zeit.

Bern’s beste Adresse für Rennräder: schaller-radrennsport.ch Schaller Montgomery Inserat.indd 1

073 Etappe 4 – Dienstag, 13. Juni Bern– Villars-sur-Ollon Einschätzung von Danilo Wyss, BMC Racing Team

Das heisst? Der Weg stimmt. Aber man muss sich Gedanken machen, ob die momentanen Formate die rich­ tigen sind. Gemeinsam mit der Tour­Organisation haben wir auch schon darüber nachgedacht, ob die Integration von Slow­up­ Anlässen sinnvoll sein könnte, um noch mehr Leute anzuziehen. Es ist eine Geschichte, die am Entstehen ist und die über viel Potenzial verfügt.

Die Tour de Suisse bietet aber die Chance, die breite Masse für den Velosport – und nicht Rennsport – zu faszinieren, oder? Absolut. Es braucht Zeit, aber gemischte Spitzen­ und Breiten­ sportanlässe werden sich immer mehr durchsetzen. Vor einigen Jahren war das Image des Radsports schlecht – wie sehen Sie dieses heute? Es wurde sicher viel besser. Es gibt viel weniger Doping­Diskus­ sionen, als es noch vor einigen Jahren der Fall gewesen ist. Man ist auf dem Weg zurück zu einem guten Image. Dass Velofahren etwas Schönes und Gesundes ist und man sich nicht immer mit den Rennfahrern identifizieren muss. Wie steht es in Ihren Augen um den Schweizer Nachwuchs? Qualitativ ist er sehr gut, mit Schwankungen von Jahrgang zu Jahrgang. Das Problem ist, dass die Breite fehlt. Mit dem Strassen­ radsport können wir momentan diese Masse bei den ganz Jungen nicht generieren. Da muss man Umdenken und sie über Moun­ tainbike oder BMX abholen, ein Gerät, das sie automatisch mal benützen. Zudem sind es Sport­ arten, die man fern des Strassen­ verkehrs ausüben kann, was für die Eltern sehr positiv ist. ■

Sven Montgomery ist auch nach seiner Profi-Karriere Jahr für Jahr an der Tour de Suisse dabei.

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097 Etappe 7 – Fretag, 16. Juni Zernez – Sölden (AUT) Einschätzung von Michael Albasini, Orica-Scott 103 Etappe 8 – Samstag, 17. Juni Schaffhausen – Schaffhausen (Rundkurs) Einschätzung von Reto Hollenstein, Team Katusha-Alpecin 111 Etappe 9 – Sonntag, 18 Juni Schaffhausen – Schaffhausen (Zeitfahren) Einschätzung von Stefan Küng, BMC Racing Team 119 Das «Goldene Buch» der Tour de Suisse 1933 bis 2016: Alle Tour de Suisse-Sieger im Überblick

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127 Sven Montgomery – Breitensportverantwortlicher Swiss Cycling «Die Festigung des Bereichs Breitensport braucht Zeit»

128 Martin Born und Marc Locatelli TDS - Der Comic der Velolegenden

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Olivier Senn, Generaldirektor Tour de Suisse

«WIR SPÜREN BEGEISTERUNG UND AUCH TREUE» Zum dritten Mal in Folge startet die Tour de Suisse in der Region Zug. Generaldirektor Olivier Senn wünscht sich, dass noch mehr Zuschauer den Weg an die Tour finden, auch wenn er sagt: «Die Begeisterung war bisher schon sehr gross, viel mehr kann man sich fast nicht erhoffen.» Text: Andy Maschek, Foto: Reto Fiechter

Ein Faktor für den Zuschaueraufmarsch ist, natürlich, das Wetter. Vor Jahresfrist spielte es nicht mit, so dass Olivier Senn nun ­lachend sagt, dass besseres W ­ etter für dieses Jahr kein Wunsch sein ­könne: «Denn schlechter kann es fast nicht mehr werden.» Während das Wetter nicht in den Händen der Organisatoren liegt, haben sie ihre Aufgaben gelöst, um ihr Ziel zu erreichen: noch mehr Unterhaltung rund um die Tour de Suisse. Dafür sollen wie in den letzten Jahren die Kids World, die Bike-Expo, das Village und die Tour de Suisse Challenge sorgen. Zentral sind natürlich die Hubs in Cham und Schaffhausen. Zwei

Tage am selben Ort zum Start und zum A ­ bschluss der Tour de Suisse – dieses Konzept hat sich für Generaldirektor Senn bewährt. Er sagt: «Einerseits, weil wir rund ums ­Velorennen viel mehr machen können, weil wir nicht so unter ­Zeitdruck stehen. Andererseits, weil es für eine Region nachhal­ tiger ist, wenn der Tross zwei Tage gastiert. Die Städte sind begeistert.» Das zeigt auch die Tatsache, dass bereits fest steht, dass Frauenfeld 2018 Start-Hub sowie 2020 und 2022 Auftakt- oder Schlussort der Tour de Suisse sein wird. Speziell ist in diesem Jahr die achte Etappe mit einem kurzen ­ Rundkurs, der achtmal befahren

wird. «Es soll dazu beitragen, dass die Zuschauer vor Ort mehr er­ leben, als wenn die Fahrer nur ins Ziel fahren. Da ist man intensiver im Zielgelände – wir sind gespannt darauf», so der Generaldirektor. Olivier Senn ist überzeugt, dass die Tour de Suisse bei Fans und Sponsoren zieht. Das Sponsoring sei momentan nicht einfach, es brauche vermehrt individuelle Angebote, aber: Ein gutes Signal ist, dass Presenting ­Partner Vaudoise den Vertrag um drei Jahre bis 2020 verlängert hat. Es sei ein Zeichen, «dass unsere Ideen geteilt und ­unterstützt werden», so Senn. «Die Faszination ist da. Wir spüren ­Begeisterung und auch Treue.» ■

Olivier Senn an der verregneten Tour de Suisse 2016.

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HEIMVORTEIL NR. 124 «Am Morgen früh im Stazersee schwimmen und die majestätische Ruhe inmitten der Natur geniessen.» Livia Krüger. Studentin, Maloja

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Tour de Suisse-Facts

TOUR DE SUISSE IN ZAHLEN Die Tour de Suisse – ein MillionenAnlass: Das Gesamtbudget der 81. Landesrundfahrt beträgt sieben Mio. Franken. Die 22 Teams – jedes erhält 8000 Franken Startgeld – kosten 800'000 Franken.

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Top-Leistungen der Fahrer werden finan­ ziell honoriert: Der Gesamtsieger erhält 18'000 Euro Preisgeld, ein Etappensieg spült 4000 Euro in die Kasse. Insgesamt werden an der 81. Tour de Suisse 159'250 Euro Preisgeld ausbezahlt.

Die Schweizer Landesrundfahrt ist ein Publikumsmagnet. Eine Million Zuschauer säumen an diesen neun Tagen die Strassen, 50'000 pilgern in die Start- und Zielorte, dazu kommen 5000 geladene Gäste.

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17'490 Höhenmeter müssen die Fahrer total bewäl­ tigen. Das sind 2132 weniger als vor Jahresfrist, aber es ist immer noch eine Zahl, die ihre Spuren hinter­ lassen wird. Insgesamt ist die Rundfahrt 1166.3 km lang. Die durchschnittliche Tagesdistanz beträgt 129.6 km. Die längste Etappe: 222.0 km (Bex–Cevio).

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Das Dach der Tour de Suisse befindet sich in diesem Jahr auf dem Tiefenbachferner ob Sölden. Da heisst es: warm anziehen! Es ist mit 2780 Meter über Meer der höchste Punkt in der Tour-­ Geschichte, dahinter ­folgen der Rettenbachferner (2669 m), der in den letzten ­beiden Jahren jeweils Zielort war, der N ­ ufenen(2478 m) und der Furkapass (2431 m).

1500 akkreditierte Personen sind an der 81. Tour de Suisse dabei, darunter 450 Sponsorenvertreter und ­ 400 Medienschaffende. Total 700 Fahrzeuge sorgen für die Mobilität (45 in der Werbekolonne). Die Tour-­ Karawane generiert an diesen Tagen 10'000 Übernachtungen. Kurz: Die Tour de Suisse – ein Wirtschaftsfaktor.

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Editorial Rights Owner

Swiss Cycling

Dr. Franz Gallati Präsident Swiss Cycling

ZU GAST IN ALLEN VIER SPRACHREGIONEN

EN VISITE DANS LES QUATRE RÉGIONS LINGUISTIQUES

IN VISITA NELLE QUATTRO REGIONE LINGUISTICHE

Die 81. Ausgabe der Tour de Suisse verspricht Faszination und Spannung pur. Mit zwei Abstechern nach Italien und Österreich sowie Etappenzielen in allen vier Sprachregionen wartet der Veranstalter InfrontRingier einmal mehr mit einer vielversprechenden Strecke auf.

La 81e édition du Tour de Suisse s’annonce éblouissante et pleine de rebondissements. Avec deux haltes en Italie et en Autriche, ainsi que des arrivées d’étape dans les quatre régions linguistiques, l’organisateur InfrontRingier nous présente encore une fois un parcours qui laisse présager de belles courses. Deux grandes nouveautés cette année. Afin de rendre un dernier hommage à Ferdy Kübler, le coureur cycliste qui aura parcouru le plus de kilomètres dans une échappée pendant les étapes se verra décerner le prix de «fou pédalant», le surnom du très aimé «Ferdy National». Et pour encourager la relève, InfrontRingier a décidé d’organiser la vente d’un bracelet spécial «Tour de Suisse» numéroté pour lesquels des prix attrayants sont à gagner. Pour chaque bracelet vendu, jusqu’à deux francs seront versés à la relève dans le domaine du cyclisme. Je vous souhaite de vivre une nouvelle édition du Tour de Suisse passionnante, sans incident et remercie toutes les personnes qui ont aidé de près ou de loin au succès de cette manifestation. ■

L’81esima edizione del Tour de Suisse si annuncia più sensazionale e piena di colpi di scena. Con due passaggi in Italia e in Austria, nonché con gli arrivi di tappa nelle quattro regioni linguistiche, l’organizzatore InfrontRingier ci presenta ancora una volta un percorso che lascia presagire delle splendide gare. Sono ben due le grandi novità di quest’anno. Per rendere omaggio a Ferdy Kübler, il ciclista che avrà percorso il maggior numero di chilometri in una fuga solitaria durante le tappe si vedrà assegnare il titolo di «pedalatore folle», il soprannome dell’amatissimo «Ferdy nazionale». Per sostenere le nuove leve, InfrontRingier ha deciso di organizzare la vendita di un braccialetto speciale «Tour de Suisse», Esso sarà numerato e si potranno così vincere dei premi accattivanti. Inoltre per ogni braccialetto venduto saranno versati due franchi per le giovani leve del ciclismo nazionale. Vi auguro una nuova edizione del Tour de Suisse appassionante e priva di incidenti, ringraziando tutte le persone che – da vicino o da lontano – hanno fornito il loro contributo al successo di questa manifestazione. ■

Heuer kommen zwei Premieren dazu: Um Ferdy Kübler die letzte Ehre zu erweisen und in Anlehnung an den Spitznamen des beliebten «Ferdy National» wird der Preis des «Fou pédalant» jenem Fahrer verliehen, der als Ausreisser die meisten Kilometer absolviert. Ausserdem verkauft InfrontRingier dieses Jahr zugunsten der Nachwuchsförderung spezielle, nummerierte Tour de SuisseArmbänder, mit welchen attraktive Preise gewonnen werden können. Pro verkauftes Armband gehen bis zu zwei Franken an Nachwuchsprojekte im Radsport. Ich wünsche uns eine packende Tour de Suisse ohne Zwischenfälle und danke all jenen ganz herzlich, die direkt oder indirekt zum Erfolg dieses Events beitragen. ■

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Zusammen ist alles einfacher. Als genossenschaftliche Versicherung fĂźr die ganze Schweiz lassen wir niemanden alleine. Gemeinsam glĂźcklich.


Editorial Presenting Partner

Vaudoise Versicherungen

Tour de Suisse 2016: Philippe Hebeisen, CEO, übergibt Sieger Miguel Angel Lopez den Pokal. Philippe Hebeisen, CEO, remet le trophée au vainqueur du Tour de Suisse de l‘an dernier.

GEMEINSAM HEUREUX VENITE A FESTEGGLÜCKLICH AN DER ENSEMBLE GIARE IL TOUR TOUR DE SUISSE SUR LE TOUR 2016 CON NOI Die Vaudoise freut sich, zum 6. Mal in Folge als Presenting Partner an der Tour de Suisse dabei zu sein. Ab dem 10. Juni 2017 ist die ­Vaudoise Teil der Tour-Karawane und wird mit dem Pub­likum und den Velofans mitfiebern. Am Vaudoise-Stand im Zielbereich sorgen wir mit neuen Aktivitäten für Unterhaltung. Unter anderem mit einem Simulator, mit dem die Teilnehmer ihre Parkier­fähigkeiten testen können und mit einem ­Riesenlabyrinth. Zudem haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich mit den ehemaligen Miss-SchweizSiegerinnen Linda Fäh und Dominique Rinderknecht fotografieren zu lassen. Auf dem Podium werden die beiden Vaudoise-Botschafterinnen dem jeweiligen Leader das Gelbe Trikot überreichen und das traditionelle Küsschen geben. Unseren Followers auf den sozialen Netzwerken bieten wir einen Wettbewerb. Um teilzunehmen, müssen sie ihren schönsten Moment mit dem Hashtag #gemeinsamgluecklich teilen. Nicht fehlen dürfen natürlich die originellen Videos von Midi Gottet und die ­ ­exklusiven Fotos auf vaudoiseontour.ch, die einen Blick hinter die Kulissen der Tour ermöglichen.  ■

La Vaudoise est heureuse de prendre le départ du Tour de Suisse en tant que Presenting Partenaire pour la 6e année consécutive. Le 10 juin 2017, elle embarquera dans la caravane du Tour et sillonnera les routes de Suisse à la rencontre du public et des passionnés de la petite reine. Une animation inédite enflammera la ligne d’arrivée en attendant les coureurs. Sur le stand de la Vaudoise dans le village d’arrivée, de nouvelles animations, dont un simulateur permettant de tester l’habileté d’un conducteur à parquer son véhicule et un plateau de labyrinthe géant, divertiront le public. Un studio photo donnera l’opportunité aux visiteurs d’immortaliser leur journée en compagnie des deux ex-Miss Suisse Linda Fäh et Dominique Rinderknecht. Par ailleurs, sur le podium, elles remettront le maillot jaune et la bise traditionnelle au vainqueur de chaque étape. Nos followers sur les réseaux sociaux pourront partager leur meilleur moment avec l’hashtag #heureuxensemble et prendre part à notre concours. Sans oublier vaudoiseontour.ch, avec les vidéos inédites de Midi Gottet et des photos exclusives des coulisses du Tour. ■

La Vaudoise è felice di tornare al via del Tour de Suisse in qualità di Presenting Partner per il sesto anno consecutivo. Dal 10 giugno 2017, percorrerà le strade svizzere seguendo la competizione per incontrare gli appassionati di ciclismo. Nell’attesa dei corridori, un’animazione inedita vivacizzerà la zona del traguardo. Allo stand della Vaudoise, sono previsti per esempio un simulatore per testare l’abilità di parcheggio e un labirinto gigante. Uno studio fotografico offrirà inoltre ai visitatori l’opportunità di portare a casa un ricordo della loro giornata in compagnia delle due ex Miss Svizzera Linda Fäh e Dominique Rinderknecht, chiamate anche a consegnare la maglia gialla e a schioccare il tradizionale bacio al vincitore di ciascuna tappa. I nostri fan sulle reti sociali potranno condividere i loro migliori momenti con l’hashtag #feliciinsieme e partecipare al nostro concorso, mentre su vaudoiseontour.ch verranno pubblicati video inediti del comico svizzero-tedesco Midi Gottet e foto esclusive da dietro le quinte.  ■

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Sponsorenboard

PRESENTING PARTNER

Leadertrikot

OFFICIAL PARTNER

Bergtrikot

Punktetrikot

OFFICIAL TIMEKEEPER

OFFICIAL CO-PARTNER

OFFICIAL CHARITY PARTNER

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Trikot Bester Schweizer

Etappensieger

OFFICIAL HOST BROADCASTER


OFFICIAL SUPPLIER

 

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OFFICIAL CATERER

OFFICIAL MEDIAPARTNER

RIGHTS OWNER

PROUD MEMBER OF

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Fabian Cancellara, TREK-Segafredo Persönlich

Martin Elmiger Geboren: 23. September 1978 Grösse: 181 cm Gewicht: 72 kg Nation: Schweiz Wichtigste Erfolge l Schweizer

Meister 2001, 2005, 2010 und 2014 l Sieger GP des Kantons Aargau 2003 l Sieger Tour Down Under 2007 l Sieger 4 Tage von Dünkirchen 2010 l Sieger Tour de Limousin 2013 l Bester Schweizer Tour de Suisse 2016 (24. Platz)


Martin Elmiger, BMC Racing Team

«VOM GEFÜHL HER IST ES MEINE LETZTE TOUR DE SUISSE » Mit seiner 16. Tour de Suisse zieht Martin Elmiger mit Rekordhalter Albert Zweifel gleich. Der Zuger, der im September 39 Jahre alt wird, spricht im ­Interview über Vergangenheit und Zukunft und erklärt, weshalb er nie freiwillig auf eine Teilnahme an der Schweizer Landesrundfahrt verzichtet hätte. Text: Andy Maschek, Fotos: BMC Racing Team ©Tim De Waele/TDW Sport

Martin Elmiger, in Cham starten Sie zu Ihrer 16. Tour de Suisse. Was ist das für ein Gefühl? Es ist speziell, weil es daheim ist. Ehrlich gesagt kommt es mir aber nicht vor, dass es bereits meine 16. Teilnahme ist. Es ist schon eindrücklich, wenn ich zurück­ schaue und sehe, wie schnell die Zeit seit meinem ersten Start ­vergangen ist. Sie werden nun Rekordteilnehmer... Ja, das ist erstaunlich. Können Sie sich an Ihre erste ­Teilnahme erinnern? (lacht) Sehr gut sogar, es ist, als wäre es gestern gewesen. Der Start zur Tour erfolgte im Europapark in Rust. Eine Etappe führte nach Baar, Lance Armstrong fuhr noch mit – es war eine andere Zeit. Die Jahre sind schnell vorbeigegangen, ich bin immer noch da, und es ist auch eine Genugtuung, dass ich daheim nochmals am Start stehen kann, gesund bin und immer noch Freude an diesem Sport habe. Wie hat sich die Rundfahrt in ­diesen Jahren verändert? Es gab Phasen, in denen sie eher noch schwerer war als in den letzten paar Jahren, mit mehr ­ ­Bergen und Pässen. Viel verändert hat sich aber eigentlich nicht. Vor allem als Neoprofi hat man das Gefühl, alles sei perfekt und super. Im Grossen und Ganzen war die Tour de Suisse immer ein super Rennen, gut organisiert und mit guten Hotels. In der Schweiz erwartet man im Vergleich mit

­ nderen Ländern ­einen gewissen a Standard. Früher an der Tour de France oder klei­ neren Rundfahrten in Frankreich ­waren die Hotels ganz anders. Was war in all diesen Jahren der schönste Moment? Es gab viele schöne Momente, aber zwei sind mir speziell in Erinnerung geblieben. Cool war es im letzten Jahr, als ich beim Prolog ins Ziel fuhr, Bestzeit hatte und meine Frau mich mit unseren zwei Kindern erwartete. Ich war überrascht, dass ich zu diesem Zeitpunkt der Schnellste war, gleichzeitig kam die Familie auf mich zu – das war speziell. Aber auch die erste Tour de Suisse ist mir in bester Erinnerung. Wir fuhren durch Baar und ich konnte angreifen. Gibt es etwas, an das Sie nicht gerne zurückdenken? Das sind sicher die Fluchten, bei denen ich kurz vor dem Ziel ein­ geholt wurde, eingebrochen bin oder einen Hungerrast hatte. Also irgendwie ärgerliche Dinge. Doch wirklich negativ ist mir nichts in ­Erinnerung geblieben. Was macht die Tour de Suisse für Sie so speziell? In erster Linie natürlich, dass ­dieses Rennen daheim stattfindet, wo man die Strecken und viele Leute kennt. Man weiss genau, in welche Region man geht, kehrt oft auf Parcours zurück, auf denen man teilweise als Junior Rennen bestritten hat. Es kommen immer viele Erinnerungen hoch.

Seit 2001 waren Sie immer am Start – ausser 2003. Was war da? Unser damaliger Teamchef Alvaro Pino meinte, dass ich zuviele Renntage hätte. Ich bestritt dann den GP des Kantons Aargau, den ich im Sprint vor Paolo Bettini gewann. Dass man mich für die Tour de Suisse nicht berücksichtigte, war schon eine Ohrfeige. Haben Sie nie daran gedacht, statt der Tour den Dauphiné zu fahren? Nein, in Frankreich zu fahren, wenn wir in der Schweiz diese Rundfahrt vor der Haustüre haben, war für mich unvorstellbar. Nach dem Aus von IAM standen Sie plötzlich ohne Team da. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Es kam überraschend, da wir bis zum Schluss dachten, dass es doch weitergehen könnte. Schlussendlich wurde es für mich wegen einem neuen Team eng. Ich habe ein paar Telefonate geführt, doch es gab bei keiner Mannschaft eine schlaue Lösung. Ich habe schliesslich Andy Rihs angerufen, ihm die Situation erklärt und am Ende hat es geklappt. Für mich ist das eine super Sache, aber ich blieb auch relativ ruhig, als ich nichts hatte. Ich sagte mir: Wenn es weitergeht, geht es weiter und sonst halt nicht. Ehrlich gesagt hätte es mich aber schon gewurmt aufzuhören, weil ich kein neues Team finde. Mit BMC haben Sie einen nam­ haften Arbeitgeber gefunden. Aus dem Pech wurde sozusagen Glück... 19


Tour ohne Suisse ist wie Zaun ohne Zaunteam.

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Martin Elmiger, BMC Racing Team

Mit seiner 16. Teilnahme an der Tour de Suisse egalisiert Martin Elmiger in diesem Jahr den Rekord von Albert Zweifel.

Von Pech würde ich nicht sprechen. Ich war vier Jahre bei IAM, hatte dort eine super Zeit – es war die beste Zeit meiner Karriere und so gesehen ein Glück. Dass das Team aufgelöst wurde, war halt so. Das Leben musste für uns alle weitergehen. Es ist schade, dass es bei IAM nicht weiterging, aber wir ­müssen dankbar sein für die vier schönen Jahre. Der nächste Schritt wäre Ihr ers­ ter Etappensieg an der Heimrund­ fahrt... Es wäre schön gewesen, mal ganz vorne zu sein. Aber es ist so, wie es ist. Heute ist der Radsport so kontrolliert, dass es nur noch ­wenige Fluchtgruppen gibt, die es bis ins Ziel schaffen. Es ist immer schwieriger geworden.

Leader und verfolgt nicht seine ­eigenen Interessen. Aber so oder so ist es ein Highlight für mich, in Cham starten zu dürfen, wo mein Stammklub RMV Cham-Hagedorn in die Organisation involviert ist. Und auf einer Strecke, wo ich einst mein erstes Rennen überhaupt bestritten habe, wo jeweils die Klubrennen stattfinden. Der Kreis könnte sich nach all diesen Jahren im Profi-Business für mich nicht schöner schliessen.

Sie wurden viermal Schweizer Meister. Würden Sie einen dieser Titel gegen einen Etappensieg oder einen Tag im Leadertrikot eintauschen? Ich war ein paar Mal nahe dran, als es um Zentimeter ging. Das Ego sagt sicher: Einen solchen Sieg hätte ich gerne. Aber wenn Was noch nicht ist, kann in­ ich das nüchtern betrachte, muss ich sagen, dass jeder Schweizer diesem Jahr aber noch werden. Ich bin immer offen! Es ist natür- Meistertitel speziell war, ver­ lich ein Ziel, aber ich versteife mich bunden mit den Emotionen, ein nicht darauf. Bei BMC Racing ha- Jahr mit dem speziellen Trikot zu ben wir eine neue Ausgangslage, fahren. Nein, ich würde nicht und mit Stefan Küng besteht die ­tauschen. Möglichkeit, dass wir am ersten Tag das Leadertrikot erobern, Wie gehen Sie nun diese Tour an? ­welches wir dann wohl verteidigen Gibt es den Gedanken, es könnte möchten. Da fährt man für den Ihre letzte Teilnahme sein?

Vom Gefühl her ist es meine letzte Tour de Suisse. Ich habe zwar nie gesagt, dass ich Ende Saison aufhöre, aber ich bin daran, innerlich abzuschliessen und zu geniessen. Ich denke, dass es mit so vielen Jahren okay ist, aber es ist noch nicht definitiv. Haben Sie schon Pläne für das ­Leben danach? Es gibt keine riesigen Projekte, die ich unbedingt anpacken will. Ich habe mit meiner Frau ein Lichtwerbung-Geschäft mit 14 Mitarbeitern, dort könnte ich nach dem Rücktritt sofort anfangen. Es gibt auch Optionen aus dem Radrennsport, aber es ist noch nichts spruchreif. Mit dem Radrennsport werde ich irgendwie verbunden bleiben. Es wäre schade, wenn ich meine Erfahrungen nicht weitergeben würde. Auf was freuen Sie sich im ­«neuen» Leben am meisten? Dass der innere Druck nicht mehr besteht. Dass ich auch mal während mehreren Tagen nichts machen kann und alles besser planbar ist. Ich werde es sicher geniessen, während des Jahres nicht so oft weg von zu Hause zu sein. ■ 21


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Mathias Frank, AG2R La Mondiale

«DER GESAMTSIEG WAR UND IST IMMER IN MEINEM KOPF» Der Tour de Suisse-Sieg ist der Traum von Mathias Frank. 2014 stand er als Zweiter auf dem Podest. 2016 schien alles für ihn zu passen, doch dann musste er krank aufgeben. Nun nimmt er einen neuen Anlauf. Text: Andy Maschek, Fotos: AG2R La Mondiale/Vincent Curuchet, Reto Fiechter

Die Tour 2016 bleibt nicht allen in bester Erinnerung, vor allem we­ gen des schlechten Wetters, das manchenorts auf die Moral oder die Gesundheit schlug. So auch bei Mathias Frank, der angetreten war, um sich einen Kindheitstraum, den Sieg in der Landesrundfahrt, zu erfüllen. Doch vor dem Start zur 6. Etappe musste er wegen einer Kombination aus Bronchitis und Entzündung der Nasenneben­ höhlen aufgeben, die er sich an der Luxemburg-Rundfahrt ein paar Tage zuvor zugezogen hatte. «Ich hatte ein wenig Pech», sagt er. «Ich war in e ­ iner sehr guten Form, so war die Enttäuschung umso grösser. Später musste ich auch die Tour de France ­aufgeben – es war eine Verkettung von Krank­ heiten. Das hat gewisse Spuren hinterlassen.» «Fahrplan hätte gestimmt» Doch nun heisst es: neues Jahr, neues Glück. Dabei baut der ­Luzerner trotz des unglücklichen Verlaufs aufs Jahr 2016. Er sagt: «Das Wissen, gut in Form gewe­ sen zu sein, ist für mich wichtig und macht mich optimistisch. Der Fahrplan hätte gestimmt.» Er werde in diesem Jahr nochmals einen Angriff starten, um sich den Bubentraum zu erfüllen. Nahe dran war er ja schon. 2013, als er das Leadertrikot erst am letzten Tag im Zeitfahren nach Flumser­ berg verlor und auf Rang 5 zurück­

Nach dem Aus von IAM Cycling fährt Mathias Frank nun für das französische Team AG2R La Mondiale.

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Persönlich

Mathias Frank Geboren: 9. Dezember 1986 Grösse: 176 cm Gewicht: 64 kg Nation: Schweiz Erfolge l 8. Platz Tour de France 2015 l 2.

Platz Tour de Suisse 2014

l Etappensiege an div. Rundfahrten

Spezielles

Der Rundfahrten-Spezialist ist der letzte Schweizer, der es mit dem 2. Schlussrang 2014 aufs ­Podest der Tour de Suisse schaffte.

fiel. Oder 2014, als er die Tour auf dem zweiten Platz hinter Rui Costa ­ beendete. Er sagt: «Der ­Gesamtsieg war und ist immer in meinem Kopf.» Französische Kultur Sportlich fand das für den 30-Jäh­ rigen schwierige Jahr mit einem Etappensieg an der Vuelta einen versöhnlichen Abschluss. Eine zusätzliche Belastung war aber ­ ­sicher auch das Aus seines dama­ ligen Teams IAM Cycling. Frank musste sich nach einem neuen Arbeitgeber umschauen – und fand ihn im französischen Traditi­ onsteam AG2R La Mondiale. Dort wurde er sehr gut aufgenommen, muss sich aber an eine neue Kultur anpassen. «IAM war eine ­ Schweizer Mannschaft mit einem Schweizer Kern, aber trotzdem sehr international. AG2R La Mon­ diale hat eine starke französische Identität, das spürt man. Ich ­spreche zum Glück sehr gut Fran­ zösisch, was vieles erleichtert», sagt er. Die Mannschaft gebe es seit über 20 Jahren, diese Tradi­ tion bringe auch eine gewisse Ruhe mit sich. «Einige Mitglieder aus dem Staff sind seit Anfang an dabei, was zu einer sehr familiären Atmosphäre führt. Ich kann sag­ ten: Ich habe mich sehr gut ein­ gelebt und fühle mich wirklich wohl», so Frank.

Das Familienleben hat sich für den zweifachen Vater wegen des neuen, ausländischen Arbeit­ gebers nicht gross verändert, weil sein Rennkalender und die Trainingslager in etwa identisch sind wie früher und er die restliche Zeit daheim trainiert. Anders ist dagegen sein Status im Team. Bei IAM war er in den grossen Rund­ fahrten wie Tour de Suisse oder Tour de France als Leader gesetzt. Nun beansprucht diese Rolle – vor allem an der Tour de France – der Franzose Romain Bardet, der die «Grande Boucle» vor einem Jahr als Zweiter beendete. «Bei gewis­ sen Rennen wie zum Beispiel der

Tour de Suisse 2014: Mathias Frank, bester Schweizer und 2. Platz.

Tour de France, die Bardet und das Team als Ziel definiert haben, ist die Hierarchie klar: Da ist Romain Bardet der Leader, der Mann, der unterstützt wird», ­ erklärt Frank. «Aber dann gibt es andere Rennen wie die Tour de S ­ uisse oder die Tour de Romandie, bei denen ich freie Fahrt habe, auf eigene Rech­ nung fahren kann. Das passt mir sehr gut, denn in solchen Rennen habe ich dennoch eine sehr gute Mannschaft hinter mir.» Weniger im Rampenlicht Gleichzeitig ist es auch so, dass für Frank der Druck geringer ­wurde. Die Verantwortung, Resul­ tate herausfahren zu müssen, ist etwas kleiner. Zudem steht er auch weniger im Rampenlicht als zu seiner Zeit als Leader von IAM Cycling. «Das heisst aber nicht, dass mein Ehrgeiz kleiner gewor­ den ist. Diese Situation passt mir», sagt er. Und: «Die Tour de France werde ich als Helfer in Angriff neh­ men. Ich verfolge kein persön­ liches Ziel, sondern stelle mich in den Dienst von Romain Bardet und der Mannschaft. Aber klar, auch da möchte ich so gut wie möglich abschneiden.» Die Tour de Suisse ist für Mathias Frank einer der Höhepunkte der Saison. Er erwartet eine wie üblich schwere Rundfahrt. Kürzlich sei er die zweite Etappe mit Start und Ziel in Cham abgefahren, bei der man im ersten Moment das Gefühl hat, es sei ein Fall für die Sprinter. «Aber auch diese Etappe zeigt: An der Tour de Suisse gibt es keine einfachen Etappen, man muss ­immer auf der Hut sein. Das ist der Charakter unserer Landesrund­ fahrt – es sind neun schwere Tage.» Er erwartet, dass der Kampf um den Gesamtsieg bis zum Schlusszeitfahren in Schaffhau­ sen spannend bleibt, auch wenn die Etappen nach La Punt und Sölden sehr anspruchsvoll und ­ wohl vorentscheidend sind. Gene­ rell hofft er wie wohl alle Fahrer, der Tross und die Zuschauer auf besseres Wetter als im Vorjahr. Er sagt: «2016 war diesbezüglich sehr schlecht, aber das kann ja niemand beeinflussen.»  n 25


© Swiss Cycling/Ronan Merot

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Tour de Suisse Challenge

AUF DEN SPUREN DER WELTELITE DES PROFIRADSPORTS! Die Tour de Suisse Challenge ist das Jedermannrennen der Tour de Suisse und bietet dir die Möglichkeit, an drei Renntagen auf den Originalstrecken der Profis ein Jedermannrennen zu fahren. Samstag, 10. Juni 2017

Sonntag, 11. Juni 2017

Sonntag, 18. Juni 2017

Einzelzeitfahren: Start und Ziel in Cham – Region Zug

Strassenrennen: Start und Ziel in Cham – Region Zug

Strassenrennen: Start und Ziel in Schaffhausen

Streckendaten: 6.0 km – flach bis leicht wellig. ­Keine Durchschnittsgeschwindig­ keit erforderlich.

Streckendaten: 87.0 km – mit 1200 Höhenmetern (mittelschwer). Erforderliche Durch­ schnittsgeschwindigkeit: 23 km/h.

Streckendaten: 77.0 km – mit 1050 Höhenmetern (mittelschwer). Erforderliche Durch­ schnittsgeschwindigkeit: 22 km/h.

Der Prolog der Profis in Cham startet quasi neben der Haustür von Gregory Rast, es ist also eine spezielle Sache für den Chamer des Teams Trek-Segafredo. Dieser Kurs bildet nur wenige Stunden vor dem Rennen der ­Profis auch die Grundlage für die 1. Etappe der Cornèrcard Cancellara Challenge im Rahmen der diesjährigen Tour de Suisse Challenge. Diese Etap­ pe weist w ­ eder technisch noch ­topografisch grössere Schwierig­ keiten auf. Bei trockenem Wetter wird es ein Fall für Tempobolzer, die es verstehen, e ­ inen grossen Gang in Schwung zu halten. An der Cornèrcard Cancellara Challenge messen sich nicht nur «HobbyGümmeler», sondern auch aus der Sportwelt bekannte Gesichter. In den vergangenen Jahren standen u.a. die Ski-Olympiasieger Carlo Janka und Sandro Viletta oder die ehemalige Kunstturnerin Ariella Kaeslin am Start.

Die 2. Etappe der Tour de Suisse Challenge, das Morgarten Memori­ al, ist nicht nur landschaftlich eine tolle Etappe, sondern bietet den Teil­ nehmern eigentlich alles, was ein Velorennen benötigt. Von Cham weg führt die Strecke über welliges ­Terrain, bis der Anstieg zum Horben folgt. Der eigentliche Anstieg ist etwa 2 km lang und beim Morgarten Memorial zweimal zu bezwingen. Spätestens bei der 2. Passage wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Der Anstieg ist relativ unangenehm zu fahren, weil man immer wieder den Rhythmus wechseln muss, wenn man schnell hinauffahren möchte. Oben an der Bergwertung wird man mit einem tollen Panora­ mablick über Cham belohnt, bevor es in die technisch anspruchsvolle Abfahrt geht, für die man die volle Konzentration benötigt. Etwa 1,8 km vor dem Ziel folgt noch ein letzter Anstieg, bevor man auf die Zielgera­ de in Cham einbiegt.

Der Cornèrcard City Circle bildet in diesem Jahr die 3. Etappe der Tour de Suisse Challenge und findet in Schaffhausen statt. Das Stras­ senrennen wird auf einem 25,7 km langen Rundkurs ausgetragen, welcher dreimal zu absolvieren ist. Dieser Rundkurs bildet dann auch am Nachmittag das Terrain für die Schlussetappe der Profis. Das wellige Profil rund um Schaffhau­ sen wird entgegen dem Uhrzeiger­ sinn – quasi entlang der deutschen Grenze – gefahren, und in Opferts­ hofen erreicht man den Kulmina­ tionspunkt der Etappe. In Richtung Schaffhausen geht es dann über Stetten und Schloss Herblingen nur noch bergab bis zum neu ­erbauten Lipo-Park, wo sich erst­ mals Start und Ziel in Schaff­hausen ­befindet. Es ist eine schöne und sehr abwechslungsreich ­ gestaltete Etappe, die sicher nicht in einem Massensprint entschieden werden wird.

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Official Host Broadcaster

SEIT ÜBER 50 JAHREN AM PULS DES RENNGESCHEHENS Erleben Sie die schönsten Emotionen, die spannendsten Sprints und die spektakulärsten Momente der Tour de Suisse ganz nah und live. Mit der SRG und ihren Sendern sind Sie mittendrin im Renngeschehen – am Fernsehen oder im Zielgelände bei einem faszinierenden Blick hinter die Kulissen der Fernsehproduktion und des Magazins «Tour de Suisse live». Text: SRF, Fotos: SRF/Thomas Züger, Tour de Suisse, ZVG

Kaum jemand in Europa verfügt über ein so ausgeprägtes polysportives Interesse wie Herr und Frau Schweizer. Ihr beliebtestes Sportgerät? Der Fernseher. Da werden Helden geboren, Momente für die Ewigkeit festgehalten und Emotionen durchlebt, die ihresgleichen suchen: Den eigenen Herzschlag spüren, wenn Roger Federer auf dem heiligen Rasen von Wimbledon zum Matchball

aufschlägt. Mitfiebern, wenn Beat Feuz mit 150 Stundenkilometern über die Lauberhornpiste rast. Und mitjubeln, wenn Jolanda Neff und Nino Schurter dem Weltmeistertitel entgegenfahren. Europameister mit 5000 Stunden Live-Sport Das Olympische Motto «Dabeisein ist alles» dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer durchaus

wörtlich nehmen: Im vergangenen Jahr kam das Schweizer Publikum in Genuss von rund 5000 Stunden Liveübertragungen von über 30 Sportarten im Fernsehen, Radio und online. Davon 374 Stunden Radsport. Hinzu kam eine breite Berichterstattung über rund 100 Sportarten. Mit diesem beachtlichen Portefeuille berichtet die SRG mit ihren sprachregionalen Sendern SRF, RTS, RSI und RTR

Das Fahrerfeld durchquert die Schweiz – und wird auch an der Spitze von einer der vier mobilen TV-Kameras begleitet.

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SRG SSR

An der Tour de Suisse sind jeweils 10 Kameras und über 70 Personen im Einsatz.

so umfassend über Ereignisse und Persönlichkeiten aus der Sportwelt wie kaum ein anderer europäischer Free-TV-Anbieter. Im Fokus stehen Schweizer Sportlerinnen und Sportler wie Jolanda Neff, Nino Schurter und Stefan Küng, nationale Topveranstaltungen wie die Tour de Suisse, die Tour de Romandie und der Bike Weltcup Lenzerheide sowie internationale Grossanlässe wie die UCI Rad-Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele. Darüber hinaus informieren die einzelnen Sender in ihren Magazinsendungen täglich und trimedial über das aktuelle Sportgeschehen. Neben national und international erfolgreichen Sportpersönlichkeiten erhalten auch Randsportarten sowie aufstrebende Nachwuchsathleten eine mediale Bühne. Livesignal für weltweite Beachtung der Veranstaltung Nicht nur bezüglich Vielfalt und Volumen der Sportberichterstattung mischt die SRG und ihre Sender ganz vorne mit: Die SRG gilt als eine der führenden sogenannten

Host Broadcaster, wenn es wie bei der Tour de Suisse um die Produktion eines qualitativ hochstehenden Livesignals geht, das die Veranstaltung weit über die Schweiz in die Welt hinausträgt und so erst einem breiten Publikum zugänglich macht. Nicht zuletzt diese Verbreitung im Dienste des Veranstalters und des Fernsehpublikums trägt dazu bei, dass Sportanlässe überhaupt stattfinden und sich über werbewirksame Sponsoren finanzieren können. Die SRG leistet so das ganze Jahr über einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Schweizer Sports und der Schweizer Sportveranstaltungen. Auch wenn Radsportübertragungen beim Schweizer Fernsehpublikum seit jeher grosse Beachtung finden, so wäre eine Produktion ohne Gebührenfinanzierung undenkbar. Die mobile Produktionsart erfordert immense technische Aufwände, die allein durch Werbung im Umfeld der

Berichterstattung nicht refinanzierbar sind. Sie, geschätztes Publikum, leisten daher einen wichtigen Beitrag, dass auch in Zukunft Radsportveranstaltungen wie die Tour de Suisse am Fern­ sehen zu sehen sind. Tour de Suisse mit der SRG hat Tradition – seit über 50 Jahren Mit der SRG und ihren sprachregionalen Sendern SRF, RTS, RSI und RTR der Spitzengruppe immer dicht am Hinterrad – und der Tech-

Bereits in früheren Jahren wurde die Spitze mit MotorradKameras eingefangen.

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RT O P S SRF APP RUNTE R T HE JETZ LADEN

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srf.ch/sport


Official Host Broadcaster  nik stets eine Radlänge voraus. Die historische Entwicklung der grössten, jährlich wiederkehrenden Liveproduktion ist auch ein Spiegel der Fernsehgeschichte. Seit 1991 liefert Schweizer Radio und Fernsehen mit einem topmodernen Übertragungskonzept packende Bilder von diesem Radsportereignis. Die tagesaktuelle Berichterstattung begann indes bereits drei Jahrzehnte früher. Was 1963 mit einem Reportagewagen mit vier Kameras und mobiler Filmentwicklung angefangen hat, ist heute eine technische und logistische Meisterleistung – auf der Rennstrecke und in der Luft. Vier fest installierte Kameras im Zielgelände, zwei Helikopter mit stabilisierten Kameras und vier Motorrad-Kameras fangen das Renngeschehen ein. Die Ton- und Bildsignale der mobilen Kameras gelangen über einen Helikopter und ein Flugzeug, eine PC-12 auf etwa 8000 Metern über Meer, ohne Zeitverzögerung zum Übertragungswagen am Etappenziel und anschliessend weiter zu den übertragenden Fernsehstationen in die ganze Welt. Die komplexe Übertragungstechnik der neuntägigen Aussenproduktion stellt daher höchste technische Anforderungen an die über 70 Mitarbeitenden, die während der Tour de Suisse bei Wind und Wetter im Einsatz stehen. Fernsehproduktion als Treiber technischer Innovationen Die anspruchsvolle Produktion verlangt viel Innovationsgeist. So war beispielsweise 2006 erstmals eine Direktübertragung eines Strassenrennens aus einem Tunnel möglich. Eine Innovation, die auch zwei Jahre später bei der Übertragung des Strassenrennens an den Olympischen Spielen in Peking für Aufsehen sorgte. Und bei der diesjährigen Tour passieren die Fahrer vor der Zielankunft in Sölden einen 1,7 Kilometer langen Tunnel. Die Fernsehcrew wird dafür sorgen, dass in dieser spannenden und entscheidenden Schlussphase der Etappe mehr zu sehen sein wird als nur das Licht am Ende des Tunnels. ■

SRG SSR

Tour de Suisse live – während und nach dem Rennen

SRF zeigt täglich ab 15.50 Uhr live auf SRF zwei die Schlussphase jeder Etappe. Die Übertragungen kommentieren Claude Jaggi und SRF-Radsportexperte Sven Montgomery. Im Anschluss an das Rennen strahlt SRF zwei live eine 30-minütige Magazinsendung aus – mit der Siegerehrung, Hintergrundberichten, Analysen, aktuellen Informationen zum Etappenort und interessanten Gesprächsgästen. Zu Gast auf der Studiobühne im Zielgelände sind ehemalige und aktuelle Radprofis.

SRF-Radsportexperte Sven Montgomery und Kommentator Claude Jaggi

In der Romandie überträgt das Westschweizer Fernsehen live im Internet auf rts.ch/sport und auf RTS Deux, die Zuschauer im Tessin können die Tour de Suisse auf rts.ch/sport und RSI LA1 verfolgen.

Von nah sehen, wie man Fernsehen macht

Kommen Sie vorbei und erleben Sie im Sponsoren-Village, was es für die SRG bedeutet, ein Livesignal von der Tour de Suisse zu produzieren. Auf einer Videowall mit verschiedenen Bildschirmen erhalten Sie interessante Einblicke in den Regiewagen und sehen die aktuellen Fernsehbilder der Helikopter-, Motorrad- und Zielkameras, die dem Regisseur für die Direktübertragung zur Verfügung stehen. Daneben wird zeitgleich das fertig produzierte Sendesignal ausgestrahlt. Dazu haben Sie dank Virtual-Reality-Brillen mit einer 360-Grad-Perspektive die Chance, sich wie ein Radprofi mitten im Tour-Tross zu fühlen. Gerne erklären Ihnen Mitarbeitende von SRF, RTS, RSI und RTR beim Stand im Zielgelände (ohne La Punt und Sölden) die anspruchsvolle Fernsehproduktion und beantworten Ihre Fragen.

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Gregory Rast, TREK-Segafredo

«DIE TOUR DE SUISSE MACHT EINEN SEHR GUTEN JOB» Gregory Rast ist einer der besten Helfer im Feld. Der Prolog in Cham führt 200 Meter an seinem Haus vorbei. Im Interview spricht er über die alten Zeiten, seine veränderte Rolle im Team und die Tour de Suisse. Und er erklärt sein Verhältnis zu Michi Schär. Text: Hans-Peter Hildbrand, Fotos: Reto Fiechter, TREK-Segafredo

Gregory Rast, eine Szene bleibt in Erinnerung. Sie sitzen geschlagen am Boden, haben Tränen in den Augen und stammeln: «Ich werde nie eine Etappe der Tour de Suisse gewinnen!» Erinnern Sie sich? Ja, ja. Das war 2003 nach der Etappe nach Vallorbe. Das Ziel war im Juraparc. Mit Robbie Hunter fuhr ich auf die Zielgeraden. Er war ein guter Sprinter und guter Bergfahrer – er hat mich abgehängt. Ich wurde Zweiter. Sie irren, es war 2004. Wissen Sie, wie oft Sie an der Tour de ­Suisse gestartet sind? Keine Ahnung! Ach, ich lege nicht so viel Wert auf Zahlen und Daten. Ich weiss nur: Profi-Schweizermeister war ich 2004 und 2006. Und London 2012, als ich mit Rang acht das Olympische Diplom geholt habe. Aber sonst.... Wann Sie geheiratet haben, das wissen Sie aber? Ja, da muss ich aber in den Ring schauen, dann weiss ich es – am 19. Oktober 2013. Sie fahren jetzt Ihre 14. Tour de Suisse! Aber Sie wissen, wann Sie dann doch noch eine Etappe gewonnen haben? Ja, 2013 in Meilen... Das habe ich nicht vergessen. Dafür war dieser Sieg unglaublich schön, ich bin solo angekommen.

Gregory Rast bestreitet heuer seine 14. Tour de Suisse – der Prolog führt fast vor seiner Haustür vorbei.

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13. Juni 2013: Gregory Rast gewinnt in Meilen seine erste und bis heute einzige Etappe an der Tour de Suisse.

Seit 2003 sind Sie Profi. Was bedeutet Ihnen die Tour de Suisse? Die Rundfahrt ist sicher einer der Höhepunkte des Jahres. In Bel­ gien fahre ich im März, April gerne die Klassiker. Dann die Tour de ­Suisse, sie passt genau in mein Rennprogramm. In der Schweiz fahre ich noch Gippingen und die Meisterschaften. So 13 Renntage fahre ich daheim, die restlichen im Ausland. Sie reden von 85 Renntagen, ist das nicht viel? Letzte Saison kam ich auf 92 Renntage. Da war ich in den Top Ten der Vielfahrer. In der heutigen Zeit ist das aber eher viel. Aber wohl nichts im Vergleich zu früher. Fragen Sie Ex-Weltmeister Oscar Camenzind, der kam jede Saison auf über 100 Tage. Sie sprechen Oscar Camenzind an. Der gehörte auch zu eurer legendären Innerschweizer Trai­ ningsgruppe... Umgekehrt, wir gehörten zu seiner Truppe. Für uns war Ösi der Superstar, der Weltmeister aus Gersau. Er war der grosse Ösi und wir die

kleinen Schweizer. Das waren tolle Zeiten, ganz anders als heute.

Ich habe bei Trek einen Vertrag bis Ende 2018. Dann schauen wir weiter.

Erklären Sie uns doch bitte die Unterschiede? Im Dezember hatten wir damals nie ein Trainingslager. Heute fängt das schon im Oktober an, dann im Dezember und wieder im Januar. Das ganze Jahr ist verplant, du fährst die ersten Rennen im ­Januar und hörst im Oktober auf. Früher hast du mal im Februar ­angefangen, nach der LombardeiRundfahrt war dann sicher fertig. Heute kannst du noch nach China oder Japan.

Fabian Cancellara ist nicht mehr im Team. Was hat sich geändert? Meine Rolle im Team. Ich muss ehrlich sein: In diesem Frühjahr war ich nicht fähig, mit unserem neuen Leader John Degenkolb ins Finale zu fahren. Wir haben andere Fahrer, die das können.

Ist die Medienpräsenz mit dem neuen Teamleader John Degenkolb jetzt grösser geworden? Nein, es sind einfach mehr deutsche Journalisten an den Eintagesrennen. Aber «Canci» hat die Medien schon immer angezogen. Er war ja an den belgischen Rennen – und die sind für unser Team extrem wichtig – immer ein Top-Favorit. Sie sind im 16. Jahr als Radprofi unterwegs! Wie lange wollen Sie da noch mitfahren?

Ist das eine Alterserscheinung? Ich weiss nicht (lacht). Es sieht wohl so aus. Schlecht war ich nicht, aber fürs Finale reichte es nicht. Aber das wird sich im Verlauf der Saison hoffentlich ändern. Schon an der Tour de Suisse? Ich bin sehr motiviert. Der Prolog in Cham führt ja 200 Meter an meinem Haus vorbei. Den Prolog kann ich nicht gewinnen. Der ist mir auch ziemlich egal. Es ist eine Disziplin, die ich einfach nicht kann. Die erste Etappe ist auch nicht ganz einfach. Aber da kann ich etwas zeigen, mich in Erinnerung rufen. Aber das will Ihr Vereinskollege Martin Elmiger auch. 33


MADONE THE

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M A D O N E - D E R A E R OV O R T E I L Das Madone ist eine der drei Waffen des Trek Segafredo Teams. Dieses aerodynamische Rennrad ist schnell, leicht und besticht mit seinem innovativen Rahmendesign und der beispiellosen Integration und bietet so den entscheidenden Vorteil.

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BIKE


 Martin kann einen sehr guten ­Prolog fahren. Er kann es in die Top 5 schaffen. Ich kenne ihn ja gut. Wenn es möglich ist, trainieren wir zusammen. Leider viel zu selten, jeder hat halt ein anderes Pro­ gramm. Dann kommt noch Michael Schär hinzu und neu Mathias Frank. Wir haben einen Chat – dabei ist auch der Biker Nicola Rohrbach –, wo wir uns austauschen. Kommt der Mountainbiker mit euch mit? Aber sicher kann er mit uns im Training mithalten. Hat Ihnen Michi Schär im Frühjahr gefehlt? Es tut mir leid für ihn. Ich habe gesehen, wie hart er gearbeitet ­ hat. Dem BMC Racing Team hat er gefehlt, denn er weiss, wie es oben in Belgien läuft. Aber gefehlt hat er mir nicht. Das erstaunt mich jetzt! Im ProfiMilieu werdet Ihr als altes Ehepaar gehandelt... Das kann man so sagen. Wir zwei sind fast immer unterschiedlicher Meinung. Er hat seine Sicht der Dinge, und ich habe meine Sicht der Dinge. Dann zünden wir einander an, aber das ist nicht so schlimm.

Gregory Rast, TREK-Segafredo

denen doch egal. Die Tour de France macht, was sie will. Es ist das grösste Rennen, da müssen wir hin. Einfach nicht aufregen, das ist das beste. Gregory Rast, wo sind die besten Strassen für Radprofis? Keine Frage, in der Schweiz. Nur die Verkehrsinseln sind daneben. Die schlechtesten Strassen sind

die in Italien. Dafür ist dort das ­Essen am besten. Und Spanien? An der Vuelta sind alle Hotels top! Aber ohne eigenen Koch kommst du dort nicht mehr durch. Den brauchen wir in der Schweiz ja nicht. Oder sollen wir ihn in den Quellenhof nach Bad Ragaz mitbringen? Wohl kaum! ■

Persönlich

Gregory Rast Geboren: 17. Januar 1980 Grösse: 186 cm Gewicht: 82 kg Nation: Schweiz Wichtigste Erfolge l Schweizer

Strassenmeister 2004 und 2006 l Sieg Luxemburg-Rundfahrt 2007 l Gewinn Punktewertung Tour de Romandie 2009 l 8. Platz Olympisches Strassenrennen 2012 l Sieg 6. Etappe Tour de Suisse 2013

Wenn Sie könnten, was würden Sie an der Tour de Suisse ändern? Die Tour de Suisse macht einen sehr guten Job. Das Hub-Konzept finde ich extrem gut. Ich habe auch Verständnis für eine Sölden-Etappe. Die bringt Geld. Ich gehe oft mit der Infront-Crew aufs Velo. Dann hörst du natürlich deren Probleme und Sorgen. Kritisieren ist ja immer einfach. Etwa die Fahrerpräsentation am Freitagabend. Nichts ärgert die Fahrer mehr. Aber ich muss sagen, die TdS machte es gut. Es ist etwas los. Ihr Fahrer seid schön verwöhnt.. Ja, das sind wir. Aber schlussendlich müssen wir ja das Rennen bestreiten. Auch für uns Fahrer ­ sind zum Beispiel die Transfers lästig. Wissen Sie: Die UCI macht, was sie will, wir Rennfahrer sind 35


David, 23

Radprof i &

Student

Meine individuelle LÜsung, berufsbegleitend zu studieren. Die einzige FernUni der Schweiz – FernUni.ch


Kilian Frankiny, BMC Racing Team

DER JUNGE PIONIER AUS DEM OBERWALLIS Der Oberwalliser Kilian Frankiny ist eine der Schweizer Hoffnungen für die Zukunft. In dieser Saison schnuppert der 23-Jährige als Neo-Profi im BMC Racing Team erstmals Luft auf der grossen Bühne. Es könnte der Anfang einer grossen Karriere sein. Text: Andy Maschek, Foto: BMC Racing Team/@ Tim De Waele

Es war irgendwie speziell, als Kilian Frankiny Ende 2016 zum Ober­walliser Sportler des Jahres gewählt wurde. Die erfolgreichsten Athleten dieser Region sind vornehmlich im Wintersport aktiv, doch nun wurde ihnen der Rang von einem Velofahrer abgelaufen. Nicht von einem Biker, sondern von einem Strassenfahrer, dem mittlerweile ersten Oberwalliser Strassenprofi. «Man kann mich schon als Pionier sehen», sagt ­Kilian Frankiny ruhig und bescheiden, wie es sein Naturell ist. Kilian Frankiny stand in jungen Jahren am Strassenrand, wenn die Tour-Karawane durchs Wallis zog, besass ein von den Fahrern signiertes Phonak-Trikot – «es war wie ein Heiligtum» – und war dabei, als nach einer Etappe in Ulrichen ein Fahrer den Blumenstrauss in die Hände von Kilians Mutter warf. Zudem hatte sein Vater eine Leidenschaft fürs Biken und bestritt jeweils den Oberwalliser Bike-Cup, an dem K ­ ilian in jungen Jahren auch teilnahm. An einem Abschlussabend des Cups kam dann Jens Blatter, heute Team Manager im BMC Development Team, ins Spiel. «Er hat dort sein Projekt vorgestellt, die Gründung eines ­ Strassenteams fürs Jahr 2006», sagt Frankiny, der so den Weg vom Gelände auf die Strasse fand. Zuerst bestritt er Rennen im ­Wallis, im Jahr darauf national – und so ging es Schritt für Schritt weiter, bis er den Sprung ins ProfiBusiness schaffte. In seinem ersten Profi-Jahr geht es nun darum, sich an diese neue

Welt zu gewöhnen. Er fühle sich sehr wohl im Team, sagt der 23-Jährige. Die Unterschiede gegenüber früher? «Im Nachwuchs­ team von BMC war schon alles, was uns geboten wurde, auf einem sehr hohen Niveau», so Frankiny. «Auch das Material war top. Aber nun ist alles noch viel professioneller. Der grösste Unterschied ist aber das Niveau in den Rennen.» Bald wird der Oberwalliser sein Können auch an der Tour de Suisse zeigen, wenn nicht in diesem Juni, dann in einem der nächsten Jahre. Dann geht für den Fahrer, der im Gebirge s ­ eine Stärken hat, ein Traum in E ­ rfüllung.

Und was sind seine weiteren ­Träume und Ziele? «Zuerst will ich die grossen Rennen wie Tour de Romandie oder Tour de Suisse ­ fahren, dann die ganz grossen wie Giro oder Tour de France. Danach gehen die Träume natürlich weiter, in Richtung Etappensieg an den grossen Rennen», sagt Kilian Frankiny, der nach der Matura ein Wirtschaftsstudium an der Fernuni begonnen, dieses aber nach zweieinhalb von vier Jahren unterbrochen hat. «Mit der Option es fortzusetzen, wenn ich mich im Profizirkus richtig eingelebt habe. Aber zuerst will ich mich voll auf den Sport konzentrieren.» ■

Kilian Frankiny bestreitet seine erste Profi-Saison im BMC Racing Team.

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H


UCI World Teams AG2R La Mondiale

Frankreich

ASTANA Pro Team

ALM

Kasachstan

BAHRAIN–Merida

Bahrain

AST

TBM

Website: www.ag2r-cyclisme.com

Website: www.proteam-astana.com

Website: www.teambahrainmerida.com

Sponsor: Versicherungsgruppe

Sponsor: Kasachisches Wirtschaftskonsortium

Sponsor: Bahrain Merida: Fahrradhersteller

Teamleaders: FRANK Mathias (SUI) NAESEN Oliver (BEL)

Teamleaders: SANCHEZ Luis Leon (ESP) LOPEZ Miguel Angel (COL)

Teamleaders: HAUSSLER Heinrich (AUS) IZAGIRRE Ion (ESP)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

BMC Racing Team

USA

BORA–Hansgrohe

BMC

Deutschland

CANNONDALE DRAPAC PROF. CYCLING TEAM

USA

BOH

CDT

Website: www.bmcracingteam.com

Website: www.bora-hansgrohe.com

Website: www.slipstreamsports.com

Sponsor: Fahrradhersteller

Sponsor: Bora: Kochfeldabzug Hansgrohe: Sanitär/Bad/Küche

Sponsor: Cannondale: Fahrradhersteller Drapac: Sportmanagement

Teamleaders: KÜNG Stefan (SUI) VAN AVERMAET Greg (BEL)

Teamleaders: SAGAN Peter (SVK) BODNAR Maciej (POL)

Teamleaders: DOMBROWSKI Joe (USA) ROLLAND Pierre (FRA)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Lotto Soudal

FDJ

Frankreich

FDJ

Belgien

Movistar Team

Spanien

LTS

MOV

Website: www.equipecyclistefdj.fr

Website: www.lottobelisol.be

Website: www.movistarteam.com

Sponsor: Lotteriegesellschaft

Sponsor: Lotto: Lotteriegesellschaft Soudal: Dämmstoffe

Sponsor: Telekommunikationsunternehmen

Teamleaders: MORABITO Steve (SUI) DEMARE Arnaud (FRA)

Teamleaders: ROELANDTS Jürgen (BEL) WELLENS Tim (BEL)

Teamleaders: BENNATI Daniele (ITA) IZAGIRRE Gorka (ESP)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

QUICK–Step Floors

ORICA–Scott

Australien Website: www.greenedgecycling.com

Website: www.quickstep.com

Sponsoren: Orica: Umwelt/Energie Scott: Fahrradhersteller

Sponsor: Bodenbeläge

Teamleaders: ALBASINI Michael (SUI) KREUZIGER Roman (CZE)

Teamleaders: GILBERT Philippe (BEL) TERPSTRA Niki (NED)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

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Belgien

ORS

QST

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %


UCI Professional Continenal Teams Team DIMENSION DATA

Team Katusha Alpecin

Südafrika

Schweiz

DDD

AQUA BLUE SPORT

KAT

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ABS

Website: www.teamdidata.com

Website: www.teamkatushaalpecin.com

Website: www.aquabluesport.com

Sponsor: Netzwerk- und Kommunikationstechnologie

Sponsor: Erdgasförderunternehmen Alpecin: Shampoo-Hersteller

Sponsor: Online RadsportmarktAnbieter

Teamleaders: CAVENDISH Mark (GBR) FARRAR Tyler (USA)

Teamleaders: HOLLENSTEIN RETO (SUI) SPILAK Simon (SLO)

Teamleaders: DENIFL Stefan (AUT) BLYTHE Adam (GBR)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Team Lotto NL – Jumbo

Team SKY

Niederlande

Grossbritannien

TLJ

CCC Sprandi Polkowice

SKY

Polen

CCC

Website: www.teamlottojumbo.com

Website: www.teamsky.com

Website: www.cccsport.eu

Sponsor: Lotto: Lotteriegesellschaft Jumbo: Supermarkt-Kette

Sponsor: Medienkonzern

Sponsor: CCC Sprandi: Bekleidung Stadt Polkowice

Teamleaders: GESINK Robert (NED) ROGLIC Primoz (SLO)

Teamleaders: NIEVE Mikel (ESP) POELS Wout (NED)

Teamleaders: SAMOILAU Branislau (BLR) PATERSKI Maciej (POL)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Team Sunweb–Giant

Deutschland

TREK–Segafredo

SUN

USA

DIRECT ENERGIE

TFS

Frankreich

DEN

Website: www.teamsunweb.com

Website: www.treksegafredo.com

Website: www.teamdirectenergie.com

Sponsor: Reiseunternehmen

Sponsor: Trek: Fahrradhersteller Segafredo: Kaffee-Produzent

Sponsor: Energieunternehmen

Teamleaders: DUMOULIN Tom (NED) MATTHEWS Michael (AUS)

Teamleaders: DEGENKOLB John (GER) RAST Gregory (SUI)

Teamleaders: VOECKLER Thomas (FRA) CHAVANEL Silvan (FRA)

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

UAE Abu Dhabi Ver. Arabische Emirate

UAD

Website: www.uae-abudhabi.com Sponsor: Abu Dhabi Fly Emirates: Fluglinie Teamleaders: COSTA Rui (POR) MODOLO Sacha (ITA) Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Erklärung zur Skala

Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

Etappensiege: Chancen auf Etappensiege in % Gesamtsieg: Chancen auf den Gesamtsieg in %

ROOMPOT – Nederlandse Loterij

Niederlande

RNL

Website: www.teamroompot.nl Sponsor: Reiseunternehmen Teamleaders: WEENING Pieter (NED) KREDER Raymond (NED) Etappensiege Gesamtsieg 100 80 60 40 20 0 20 40 60 80 100 % %

41


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Streckenkarte

Die Etappen

10.–18. Juni 2017

l Prolog/Zeitfahren

▲ Mässig bergige Etappe

Bergankunft

n Hochgebirgsetappe

➡ Flachetappe H Bewertung Schwierigkeitsgrad der Etappe

l

Samstag, 10.06. 2017

1

H✩✩✩✩

Cham – Cham (Prolog)

Sonntag, 11.06. 2017

2

HHH✩✩

Cham – Cham (Rundkurs)

172.7 km

Montag, 12.06. 2017

3

HH✩✩✩

Menziken – Bern

159.3 km

n

Dienstag, 13.06. 2017

4

HHHH✩

Bern – Villars-sur-Ollon

150.2 km

n

Mittwoch, 14.06. 2017

5

HHH✩✩

Bex – Cevio

222.0 km

n

Donnerstag, 15.06. 2017

6

HHHHH

Locarno – La Punt (Königsetappe)

166.7 km

n

Freitag, 16.06. 2017

7

HHHH✩

Zernez – Sölden

160.8 km

Samstag, 17.06. 2017

8

HH✩✩✩

Schaffhausen – Schaffhausen (Rundkurs) 100.0 km

l

Sonntag, 18.06. 2017

9

HHH✩✩

Schaffhausen – Schaffhausen (Zeitfahren) 28.6 km

6.0 km

Total 1 166.3 km 45


SETZIENE

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Charakteristik der Tour de Suisse 2017 

David Loosli, Streckenplaner

«DAS WIRD SPANNEND» Die 81. Tour de Suisse ist für Streckenplaner David Loosli zwar ein­ facher als die letztjährige Austragung. «Aber es ist – wie üblich – immer noch eine schwere Rundfahrt. Wer die Tour gewinnen will, muss ein Bergfahrer mit guten Zeitfahr-Qualitäten sein», sagt der frühere Profi. Text: Andy Maschek, Foto: Reto Fiechter

Die Tour de Suisse 2016 ist wegen der happigen Streckenführung und dem schlechten Wetter in Erinnerung geblieben. In diesem ­ Jahr warten zwar wieder Knacknüsse auf die Fahrer, aber auch kürzere Etappen. «Das ist die Tendenz des modernen Rad­ sports, so werden die Rennen spannender gemacht», sagt David Loosli. «Die achte Etappe in Schaffhausen zum Beispiel u ­mfasst acht Runden und ist nur 100 Kilometer lang, aber auch an anderen Tagen sind die Distanzen relativ kurz. Das wird ­ spannend.» So sollen die R ­ennen für die­ Zuschauer vor Ort attraktiver und interessanter w ­ erden. «Wenn die Fahrer bei den Fans achtmal vorbeifahren statt nur einmal, wenn sie ins Ziel kommen, ist es ein grosser Mehrwert», ist Loosli, der die Tour de Suisse z ­wischen 2001 und 2011 siebenmal bestritt,

­berzeugt. «Wenn ein Rennen ü kürzer ist, ist es meistens auch intensiver und umkämpfter, flaue Phasen kommen fast nicht vor. Es ist dann auch nur selten der Fall, dass man eine Spitzengruppe ziehen lässt oder ihr einen grossen Vorsprung gewährt.» Klar ist, dass der spätere Sieger sich während den neun Tagen ­keine Schwächen leisten darf und ein guter Kletterer sein muss. Ist es vielleicht ein Fall für Mathias Frank? «Ihn schätze ich als stärksten Schweizer Rundfahrer ein», sagt David Loosli. «Wenn er in e ­ inem französischen Team als Edelhelfer die Freiheit bekommt, an die Tour de Suisse zu kommen und nicht den Dauphiné bestreiten muss, gehe ich davon aus, dass er eine sehr gute Tour de ­ Suisse fahren will.» Sehr gespannt sei er auch auf Stefan Küng in den beiden Zeitfahren. «Es wäre natürlich für uns als Organisator und für alle

Fans wünschenswert und ideal, wenn ein Schweizer den ­Auftakt gewinnen und in Gelb ­ fahren könnte. Ob es so weit kommt, ­werden wir sehen.»  ■

Zeichenerklärung der Marschtabellen Start

Stundenmittel

Stark drehende Rechtskurve

Ziel

Vepflegung

Stark drehende Linkskurve

Sprint

Verpflegung aus Begleitfahrzeug

Bodenwelle

Bergwertung HC

Verpflegung untersagt

Strassenverengung

Bergwertung Kat. 1

gefährlich

Bergwertung Kat. 2

Tunnel

Bergwertung Kat. 3

Bahnübergang

47


SICHERHEIT ON TOUR

Wir tragen täglich dazu bei, dass es in der Schweiz sicher ist – auch für Radsportler.


Flexibel und sicher Ein Radsport-Highlight wie die Tour de Suisse stellt organisatorische und logistische Anforderungen, die mit einem stationären Event nicht zu vergleichen sind. Die Dynamik, die ständige Bewegung des Tour-Trosses und die vielfältigen Sicherheitsansprüche sind eindrücklich – aber auch spannend.

Für Securitas­Mitarbeitende ist es nichts Aussergewöhnliches, dass Sicherheit beim Kunden erarbeitet werden will. Mit ihrem etappenweisen Vorwärtsdrang ist aber die Tour de Suisse selbst für Securitas ein überaus dynamisches Sicherheits­ projekt. Ein Team aus sechs Ordnungsdienst­ Spezialistinnen und ­Spezialisten behält inmitten der tourenden Infrastruktur den sicheren Überblick. Radprofis, der Staff der Teams, Sport­ journalisten, TV­Crews, VIP­Gäste und ein begeistertes Radsport­ Publikum vertrauen auf das führende Schweizer Sicherheitsunternehmen. Das Securitas­Team arbeitet oft an zwei Orten gleichzeitg: In vielen Fällen ist das Startvillage noch in

Betrieb, während sich ein Teil der Sicherheitsleute bereits auf den Weg zur Etappenankunft macht, um dort das Sicherheitsdispositiv aufzuziehen. Und wenns nach allen sportlichen Höhepunkten einnachtet, sind Be­ wacher in blauer Uniform unterwegs und sorgen dafür, dass in den temporären Einrichtungen alles in Ordnung bleibt, damit das tourende Radsportfest am nächsten Tag weitergehen kann.


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Radprofis zum Anfassen in Cham Vom 9. bis 11. Juni steht Cham ganz im Zeichen des Radsports und macht den Auftakt zur 81. Ausgabe der Tour de Suisse. Bereits am Freitag startet das Spektakel mit der offiziellen Fahrerund Teampräsentation. Am Samstag wird die Tour de Suisse mit dem Prolog erst richtig lanciert, bevor am Sonntag die 2. Etappe mit Start und Ziel in Cham absolviert wird. Daneben machen verschiedene Attraktionen und diverse Festbetriebe den HUB Zug in Cham zum Volksfest. Fßr jeden Sportfan ein Muss!

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Etappe 1

Cham – Cham

Samstag, 10. Juni 2017

l Prolog

6.0 km H✩✩✩✩

CHAM – CHAM Martin Elmiger, BMC Racing Team Fahrertyp: Allrounder Bestes TdS-Ergebnis: 24. Rang im 2016 Geboren: 23. September 1978 – Grösse: 181 cm – Gewicht: 72 kg Dies ist ein flacher, schneller Prolog und ohne grosse technische Schwierigkeiten. Es sind tempofeste Fahrer gefragt, die über eine kurze Zeit schnell fahren können. Da geht es um eine gute Aero­ dynamik und die Fähigkeit, viel Watt drücken zu können. Wenn Stefan Küng in guter Form am Start steht, ist er für mich der Favorit auf den Sieg. Er ist sicher reif dafür. Letztes Jahr wurde ich in Baar Vierter und auch in diesem Jahr ist mein Ziel ein Platz in den Top Ten, das wäre cool. So hätte ich dann unter Umständen am zweiten Tag die Möglichkeit, ums Leadertrikot zu kämpfen, wobei dies immer auch vom Team abhängig ist. Das heisst, ob wir das Gelbe Trikot zu verteidigen haben. Es gibt zwar auf diesen sechs Kilometern zwei, drei Kurven, aber das Wetter spielt eine weniger grosse Rolle als ­beispielsweise in den letzten Jahren in Lugano, Bellinzona oder auch Baar – vorausgesetzt natürlich, dass die besten Fahrer dieselben ­Bedingungen haben. Ich kenne diese Strecke in- und auswendig, der Parcous kreuzt die «Stumpen-Strecke», wo ich einst mein erstes Rennen überhaupt bestritten habe. Diese «Stumpen-Rennen» ­meines Stammklubs RMV Cham-Hagedorn finden heute noch statt, um Nachwuchs zu finden. Es wäre natürlich schön, wenn wir Profis möglichst viele Junge für unseren Sport animieren könnten. ■

Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Cornércard Cancellara-Challenge Bike Expo Papierfabrik Kids World Papierfabrik Village Papierfabrik Fahrereinschreibung/Showtruck Papierfabrik Start Werbekolonne Schlüechthof Start (erster Fahrer) Schlüechthof Ziel (letzter Fahrer) Knonauerstrasse VIP-Zone Knonauerstrasse

09:00 - 12:15 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 15:00 Uhr 13:35 Uhr 17:30 Uhr 12:30 - 18:30Uhr

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Etappe 1

Cham – Cham

Samstag, 10. Juni 2017

l Prolog

6.0 km H✩✩✩✩

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Etappe1.1 Etappe

Cham – Cham

Tour de Suisse 6.02017 km

1. Etappe

Cham – Cham, 6.0 km Samstag, 10. Juni 2017 / samedi le 10 juin 2017  Samstag, 10. Juni 2017 l Prolog H✩✩✩✩ Tour de Suisse 2017

Cham – Cham, 6.0 km

Samstag, 10. Juni 2017 / samedi le 10 juin 2017

Steigung / montée

45 m

Gesamtzeit / Temps prévu

Gefälle / descente

63 m

Stundenmittel / Moyenne horaire

6 min 40 sec

Steigung / montée

45 m

Gesamtzeit / Temps prévu

Gefälle / descente

63 m

Stundenmittel / Moyenne horaire

m ü. M.

m ü. M.

km

km

443

km

km

Ort / Lieu

Ort / Lieu

0.0

6.0

Bergackerstrasse

443

0.1

5.9

Abzweigung rechts, Städtlistrasse

435 443 434 443 428 435 429 434 442 428 441 429 434 442 427 441 426 434

2.2

3.8

54 km/h

6 min 40 sec 54 km/h

Werbekolonne / Caravanne

1. Start / Départ

Letzter / Dernier

Werbekolonne 15:00 / Caravanne

1. Start / Départ

Letzter / Dernier

15:01

13:35

17:23

15:10 15:00 15:12 15:01 15:12 15:10 15:18 15:12 15:25 15:12 15:30 15:18 15:35 15:25 15:40 15:30 15:45 15:35

13:37 13:35 13:38 13:35 13:38 13:37 13:39 13:38 13:40 13:38 13:41 13:39 13:41 13:40 13:42 13:41 13:42 13:41

17:25 17:23 17:25 17:23 17:25 17:25 17:26 17:25 17:27 17:25 17:28 17:26 17:29 17:27 17:29 17:28 17:30 17:29

13:35

17:23

5.2

Abzweigung links, Knonauerstrasse 6.0 Bergackerstrasse 3.7 Abzweigung links, Niederwilstrasse 5.9 Abzweigung rechts, Städtlistrasse 3.3 Hauptstrasse 3.8 Abzweigung links, Knonauerstrasse 2.8 Abzweigung links, Knonauerstrasse 3.7 Abzweigung links, Niederwilstrasse 1.9 Cham 3.3 Hauptstrasse 1.4 Knonauerstrasse 2.8 Abzweigung links, Knonauerstrasse 0.8 Knonauerstrasse 1.9 Cham 0.2 Knonauerstrasse 1.4 Knonauerstrasse 0.0 Cham – Ziel 0.8 Knonauerstrasse

427

5.8

0.2

Knonauerstrasse

15:40

13:42

17:29

426

6.0

0.0

Cham – Ziel

15:45

13:42

17:30

0.0 0.1 2.2 2.3 2.7 3.2 4.1 4.6

2.3 2.7 3.2 4.1 4.6 5.2 5.8 6.0

Zwischenzeit

Zwischenzeit Vekehrsteiler 2x Inseln 2x

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Etappe 2

Cham – Cham (Rundkurs)

172.7 km

Sonntag, 11. Juni 2017

▲ Mässig bergige Etappe

HHH✩✩

CHAM –CHAM Gregory Rast, TREK-Segafredo Fahrertyp: Klassiker Bestes TdS-Ergebnis: 47. Rang im 2006 Geboren: 17. Januar 1980 – Grösse: 186 cm – Gewicht: 82 kg Das sind spezielle Tage in Cham. Der Start zum Prolog erfolgt etwa 200 Meter von meinem Haus entfernt, näher geht es fast nicht. Zudem sind Martin Elmiger und ich Mitglieder des RMV Cham-Hagedorn, der für eine Fest-Atmosphäre sorgen wird. Es ist eine mittelschwere Etappe und schwierig einzuschätzen, da es davon abhängt, wie gefahren wird. Der Aufstieg nach Horben ist zuerst relativ steil, dann flach und am Ende folgen nochmals ein richtig steiles Stück und die Abfahrt. Der Berg ist für mich am Limit. Wenn die richtig guten Bergfahrer Gas ­geben, ist es für mich zu schwer. Ich werde wohl versuchen, in einer Fluchtgruppe Unterschlupf zu finden, wenn es unsere Teamtaktik ­zulässt. In den letzten Jahren war nach dem Prolog Fabian Cancellara meist in einer guten Position, so dass wir das Rennen kontrollieren mussten. In diesem Jahr könnte es anders sein. Wir haben Leute, die einen super Prolog fahren können, aber sie gehören nicht zu den Top-Favoriten. Da könnte ich in der zweiten Etappe Auslauf bekommen. Aber es ist auch eine Strecke, die perfekt für Peter Sagan ist, besser geht es für ihn fast nicht.  ■ Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Morgarten Memorial TdS Challenge Bike-Expo Papierfabrik Kids World Papierfabrik Village Papierfabrik Fahrereinschreibung/Showtruck Papierfabrik Start Werbekolonne Knonauerstrasse Start Knonauerstrasse 1. Durchfahrt Knonauerstrasse 2. Durchfahrt / 3. Durchfahrt Knonauerstrasse Ziel Knonauerstrasse VIP-Zone Knonauerstrasse

08:15 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 12:14 Uhr 13:14 Uhr 14:17 Uhr 15:23 Uhr / 16:28 Uhr 17:30 Uhr 11:30 - 18:00 Uhr

57


Schroffe Felsen

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Etappe 2

Cham – Cham (Rundkurs)

172.7 km

Sonntag, 11. Juni 2017

▲ Mässig bergige Etappe

HHH✩✩

59


2. Etappe

Cham – Cham (Rundkurs)

Etappe 2

Cham Cham, 172.7 km 2.–Etappe

Sonntag, 11. Juni 2017

Cham – Cham, 172.7 km

Tour de Suisse 2017

172.7 km

Sonntag, 11. Juni 2017 / dimanche le 11 juin 2017 Tour de Suisse 2017 Sonntag, 11. Juni 2017 / dimanche le 11 juin 2017

Steigung / montée 2412 m 2412 m Steigung / montée

Gesamtzeit / Temps prévu Gesamtzeit / Temps prévu

Gefälle / descente Gefälle / descente

Stundenmittel / Moyenne horaire Stundenmittel / Moyenne horaire

m ü. M.

m ü. M.

km

km

2425 m 2425 m

km

km

Ort / Lieu

WerbeWerbekolonne kolonne / Cara/ Caravanne

Ort / Lieu

vanne

Neutralisation 1.7 km

Neutralisation 1.7 km 437 466

437

466 408

0.0 0.9

0.0

172.7

0.9

171.8

 Moyenne horaire

39

39

41

41

43

43

12:14

13:14

13:14

13:14

12:18

13:18

13:18

13:18

Hünenberg

12:18

13:18

13:18

13:18

Hünenbergstrasse Hünenberg Sins

408 533 5.4 9.6167.3163.1 SinsAbtwil

12:14

12:18

Insel

Insel

12:18

13:14

13:18

13:18

13:14

13:18

13:18

13:24

13:14

13:18

13:18

12:24

13:24

12:24 12:31

13:24 13:31 13:24 13:30 13:24 13:31

13:24

533 540 9.6 12.2163.1 160.5 Abtwil Ottenhusen

12:31 13:35 13:31 13:34 13:31 13:33 13:30 12:34

540 56912.2 14.2 160.5 158.5 Ottenhusen Hohenrain

12:34 13:38 13:35 13:37 13:34 13:36 13:33 12:37

569 58514.2 17.0 158.5 155.7 Hohenrain Kleinwangen 153.6 Kleinwangen Horben 585 81817.0 19.1155.7 148.2 Horben Geltwil 818 684 19.124.5 153.6

12:37 13:42 13:38 13:41 13:37 13:40 13:36 12:41 Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

12:47 12:41 13:48 13:42 13:47 13:41 13:45 13:40

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

12:54 12:47 13:56 13:48 13:54 13:47 13:52 13:45

145.8 Geltwil Winterschwil 684 58424.526.9 148.2

12:57 12:54 13:59 13:56 13:57 13:54 13:55 13:52

142.2 Winterschwil Rüstenschwil 584 49326.930.5 145.8

13:01 12:57 14:03 13:59 14:01 13:57 13:59 13:55

493 390 416 435 424 466 408

390

37.7

135.0

416

39.5

133.2

435

40.5

132.2

424

41.9

130.8

30.5

142.2

Hagedorn

13:11

14:14

14:11

14:09

Lindencham

13:14

14:17

14:14

14:11

Cham

13:15

14:18

14:15

14:13

1. Zieldurchfahrt – Cham

13:17

14:21

14:17

14:15

Rüstenschwil

37.7

135.0

Hagedorn

39.5

133.2

Lindencham

132.2

Cham

41.9

130.8

1. Zieldurchfahrt – Cham

44.5

128.2

Hünenberg

123.7

Sins

40.5

466

44.5

128.2

408

49.0

123.7

569

57.8

114.9

49.0

818

62.7

110.0

13:01 13:11

13:14

13:15

Hünenberg

Sins

Insel

Hohenrain Horben

Insel

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

569 58457.870.5114.9 102.2 Hohenrain Winterschwil 818 58962.7 71.6110.0101.1 Horben Beinwil 589 39071.6 77.7 101.195.0 Beinwil Mühlauerstrasse 444

75.6

97.1

390

77.7

95.0

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Search.ch Sprint

Mühlau Mühlauerstrasse

14:03 14:14 14:17

14:18

14:01 14:11

14:14

14:15

13:59

14:09 14:11

14:13

13:21

14:25

14:21

14:18

13:28

14:32

14:28

14:25

13:42

14:46

14:42

14:38

13:17

13:21

13:28

13:52

14:21

14:25 14:32

14:57

14:17

14:21

14:28

14:52

14:15

14:18

14:25

14:47

13:42 15:08 14:46 15:02 14:42 14:57 14:38 14:02

584 44470.575.6 102.2 97.1 Winterschwil Mühlau

60

Stundenmittel / km/h Stundenmittel /  Moyenne horaire km/h

Knonauerstrasse – Zugerstrasse – Luzernerstrasse – Hünenbergstrasse

171.8

167.3

41 km/h 41 km/h

Hünenbergstrasse

Knonauerstrasse – Zugerstrasse – Luzernerstrasse – Hünenbergstrasse

172.7

5.4

4 h4 13hmin 13 min

Search.ch Sprint

13:52 15:09 14:57 15:04 14:52 14:59 14:47 14:04 14:02 14:09

15:08 15:09 15:02 15:04 14:57 15:15

14:04 14:11

15:09 15:12 15:04 15:07 14:59 15:18

14:09

15:15

15:09

15:04

14:11

15:18

15:12

15:07


2. Etappe

Tour de Suisse 2017

Mässig bergige Etappe

Cham – Cham, 172.7 km

HHH✩✩

Sonntag, 11. Juni 2017 / dimanche le 11 juin 2017



m ü. M.

416

km

km

Ort / Lieu

83.7

89.0

424

85.5

87.2

569

101.4

71.3

585

104.2

68.5

Kleinwangen

818

106.3

66.4

Horben

Werbekolonne / Caravanne

Untermühlestrasse

39

41

43

14:20

15:26

15:20

2. Zieldurchfahrt – Cham

14:23

15:30

15:23

15:17

Hohenrain

14:47

15:55

15:47

15:40

721

109.0

63.7

684

111.7

61.0

Geltwil

444

119.2

53.5

Mühlau

390

121.3

51.4

Mühlauerstrasse

Verpflegung

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire

15:14

14:51

15:59

15:51

15:44

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

14:57

16:05

15:57

15:50

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

15:00

16:09

16:00

15:53

15:05

16:13

16:05

15:57

15:14

16:23

16:14

16:06

15:17

16:27

16:17

16:09

Search.ch Sprint

416

126.7

46.0

Lindencham

15:24

16:34

16:24

16:16

435

127.7

45.0

Cham

15:26

16:36

16:26

16:17

424

129.1

43.6

3. Zieldurchfahrt – Cham

15:28

16:38

16:28

16:19

466

131.7

41.0

Hünenberg

15:32

16:42

16:32

16:23

408

136.2

36.5

Sins

15:38

16:48

16:38

16:29

485

138.8

33.9

Aettenschwil

15:42

16:53

16:42

16:33

Insel

533

140.4

32.3

Abtwil

15:45

16:56

16:45

16:35

540

143.0

29.7

Ottenhusen

15:49

17:00

16:49

16:39

569

145.0

27.7

Hohenrain

15:52

17:03

16:52

16:42

585

147.8

24.9

Kleinwangen

15:56

17:07

16:56

16:46

818

149.9

22.8

Horben

16:01

17:13

17:01

16:51

589

158.8

13.9

Beinwil

16:12

17:24

17:12

17:01

444

162.8

9.9

Mühlau

16:17

17:29

17:17

17:06

390

164.9

7.8

Mühlauerstrasse

16:20

17:33

17:20

17:09

435

171.3

1.4

424

172.7

0.0

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Search.ch Sprint

Cham

16:28

17:41

17:28

17:16

Cham – Ziel

16:30

17:42

17:30

17:18

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MENZIKEN

Willkommen in Menziken ist die südlichst gelegene Gemeinde im Aargauer Wynental und grenzt an den Kanton Luzern. In eine sanfte Hügellandschaft eingebettet, lädt die Natur zu Naherholung und sportlicher Aktivität ein. Menziken bietet eine hohe Wohnqualität und ist im Herbst und Winter meist nebelfrei. Verkehrstechnisch ist der Ort sehr gut erschlossen, mit direkten ÖV-Verbindungen nach Aarau, Sursee und Luzern. Zur modernen Infrastruktur gehören unter anderem das Hallen- und Freibad, welches sich überregional grosser Beliebtheit erfreut. Wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüssen zu dürfen.

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Etappe 3

Menziken – Bern

159.3 km

Montag, 12. Juni 2017

➡ Flachetappe

HH✩✩✩

MENZIKEN – BERN Michael Schär, BMC Racing Team Fahrertyp: Strasse Bestes TdS-Ergebnis: 30. Rang 2016 Geboren: 29. September 1986 – Grösse: 198 cm – Gewicht: 77 kg Dies ist eine spezielle Etappe für mich, da ich in Geuensee aufgewachsen bin und heute in Nottwil lebe, so dass ich im Startgebiet fast täglich trainiere. Es ist ein attraktives, ­hüge­liges Velo-Gebiet, das den Start prägen wird. Die erste Steigung ist verheissungsvoll für die Bildung einer Spitzengruppe. Fluchtgruppen gibt es in vielen Etappen, aber es kommt ­immer auf ihre Stärke an. Diese Steigung hier könnte dazu führen, dass starke Fahrer ausreissen. Vor allem wenn bis nach Bern Rückenwind herrschen sollte, wäre es schwierig, diese Jungs einzuholen. Aber mit grosser Wahrschein­ lichkeit ist es ein Fall für die Sprinter. Die Fahrt durch Bern wird durch die Verkehrshindernisse tricky, das hat die Etappe der Tour de France 2016 gezeigt, als es zu Rissen im Feld kam. Es gibt drei Arten von Fahrern: die Sprint-Spezialisten, die Punchers oder Klassiker-Spezialisten und die Gesamtklassementsfahrer. Auf dieser Etappe sind alle gefragt: Die Fahrer mit Ambitionen auf den Gesamtsieg haben Angst, Zeit zu ­verlieren. Die Punchers hoffen auf den Aargauerstalden und die Sprinter hoffen, bis ins Ziel zu überleben. Diese Kombi­ nation führt zu einer sehr spannenden Etappe.  ■ Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Fahrereinschreibung/Showtruck P-Gemeindeverwaltung VIP-Zone P-Gemeindeverwaltung Start Werbekolonne Hauptstrasse Start Hauptstrasse Durchfahrt durch Start Hauptstrasse Village Papiermühlestrasse Ziel Papiermühlestrasse VIP-Zone Papiermühlestrasse

10:30 – 12:30 Uhr 11:00 – 14:30 Uhr 12:37 Uhr 13:37 Uhr 14:15 Uhr 14:00 – 18:00 Uhr 17:30 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr

65


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Etappe 3

Menziken – Bern

159.3 km

Montag, 12. Juni 2017

➡ Flachetappe

HH✩✩✩

67


3. Etappe

Etappe 3

3. Etappe Menziken – Bern, 159.3 km

Menziken – Bern

Montag, 12. Juni 2017

Menziken – Bern, 159.3 km

Steigung / montée

1623 m

Stundenmittel / Moyenne horaire

Gefälle / descente

1623 m

m ü. M.

km

km

Montag, 12. Juni 2017 / lundi le 12 juin 2017

Gesamtzeit / Temps prévu

1635 m

m ü. M.

159.3 km

1635 m

Steigung / montée

Gefälle / descente

Tour de Suisse 2017 Tour/ de Suisse Montag, 12. Juni 2017 lundi le 12 2017 juin 2017

km

km

Neutralisation 1.0 km

600 648 480 463 504 473

664 480 455 463 476 508

0.0 0.8 4.0 5.9 10.7 13.7

0.8

158.5

1.1

158.2

4.0

155.3

4.3

155.0

159.3

158.5

/ Caravanne

Hauptstr. – Schwarzenbachstr.

12:37

Schwarzenbachstrasse

Mosen Aesch

148.6

Meisterschwanden

145.6

Seengen

153.4

6.4

152.9

9.8

149.5

Kreisel geradeaus, Aescherstr.

Aesch

Abzweigung links, Hauptstr.

Abzweigung links, Aescherstr.

584 50418.3 10.7141.0 148.6 Leutwil Meisterschwanden 700 48920.0 11.9139.3 147.4 Zetzwilerstrasse Tennwil 567 47321.6 13.7137.7 145.6 Zetzwil Seengen 509 46123.1 16.2136.2143.1 Gontenschwil Boniswil 142.6 Reinach Kreisel geradeaus, Leutwilerstr. 545 47326.3 16.7133.0 142.5 Menziken Leutwilerstr. 537 48129.5 16.8129.8 141.0 Beromünster Leutwil 650 58434.1 18.3125.2

665 611 515 520 534 524

601

18.6

140.7

612

18.8

140.5

620

19.0

140.3

628

19.2

655

19.4

139.9

700

20.0

139.3

567

21.6

137.7

39.3

40.0 41.9

45.8 52.5

55.3

120.0 119.3

13:44

13:44

12:44

13:45

13:44

13:44

Insel

12:46

13:47

13:46

13:46

12:47

13:48

13:47

Inseln 2x

13:47

12:52

13:53

13:52

13:51

Insel

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

12:44

12:46 12:53 12:57

13:39

13:41

13:44

13:44

13:47

13:46

13:46

13:54

13:58

13:53

13:52

13:57

13:56

13:05 13:54 14:0713:53 14:0513:5214:04 12:53 13:09 13:5514:1113:55 14:0913:5414:08 12:55

Inseln 2x

13:10 13:58 14:12 13:5714:1013:5614:09 12:57

Insel

13:12 14:01 14:1414:0014:1213:59 14:11 13:00

Insel

13:01 13:17 14:02 14:18 14:0114:1714:00 14:15

Bahnübergang Inseln 4x

13:01 13:21 14:02 14:23 14:0114:2114:00 14:19

Inseln 3x

13:05 13:28 14:07 14:3014:0514:2814:0414:26 14:05

14:05

13:07

14:08

14:07

14:06

13:07

14:09

14:07

14:06

13:08

14:10

14:08

14:07

13:09

14:11

14:09

14:08

13:10

14:12

14:10

14:09

Tannberg

Abzweigung rechts, Dorfstr.

Abzweigung links, Zetzwilerstr.

Abzweigung rechts, Zetzwilerstr. Zetzwilerstr.

13:41

13:44

14:07

13:36

Insel Verkehrsteiler Insel Bergpreis

Zetzwil

542 50958.322.3101.0 137.0 Willisau Abzweigung links, Hauptstr.

68

13:44

13:41

14:06

Grosswangen

68.1

12:44

12:41

14:07

Ettiswil

64.9

13:41

13:41

13:39

14:08

106.8

591

13:41 13:41

13:39

13:07

104.0

616

13:41 13:42

13:06

Sursee

97.0

12:41

Abzweigung links, Dorfstr.

Mauensee

62.3

43.5

13:37

Abzweigung rechts, Dorfstr.

117.4

582

Bahnübergang

Tann

113.5

140.1

Insel

Mosen

153.4

41.5

13:37

12:41

12:39

Abzweigung links, Schwarzenbachstr.

39.5

13:37

12:39 12:37 13:39 13:3713:3913:3713:3913:37

Schwarzenbach

Schwarzenbach

41.5 km/h

Stundenmittel / Werbekm/h  Moyenne horaire kolonne Stundenmittel / Werbe/ Carakm/h 41.5 43.5  Moyenne horaire vanne kolonne 39.5

Ort / Lieu

Ort / Lieu

155.3

5.9

3 h 50 min

41.5 km/h

Stundenmittel / Moyenne horaire

600 0.0 159.3 Hauptstrasse Schwarzenbachstr. Neutralisation 1.0 km – Schwarzenbachstrasse 648

3 h 50 min

Gesamtzeit / Temps prévu

Insel

13:36 13:38 13:44

13:54

13:58

14:39

14:39

14:36

14:33

14:36

14:34

14:41

14:38

14:36

14:47

14:44

14:41

14:58

14:54

14:50

15:02

14:58

14:54

14:03 14:13 15:07 14:11 15:0314:1014:59 13:11

Daiwil

Inseln 7x

14:09

94.4

Menznau

Inseln 3x

14:12

91.2

Wolhusen

Insel

14:18

15:13

15:09

15:04

15:17

15:12

15:08

15:23

15:18

15:13


3. Etappe Menziken – Bern, 159.3 km

Tour de Suisse 2017

Flachetappe

HH✩✩✩

Montag, 12. Juni 2017 / lundi le 12 juin 2017



m ü. M.

km

km

Ort / Lieu

720

73.7

85.6

724

73.8

85.5

Ebnet

728

76.7

82.6

Entlebuch

725

79.0

80.3

Hauptstrasse

712

83.3

76.0

Schüpfheim Escholzmatt Wiggen

837

90.9

68.4

793

95.2

64.1

780

96.3

63.0

758

98.7

60.6

Hauptstrasse

712

103.5

55.8

Bärau

106.1

53.2

Langnau i. E.

674

106.4

52.9

Hinterdorfstrasse

586

119.8

39.5

Lützelflüh - Goldbach

580

121.8

37.5

Hasle b. B.

558

124.7

34.6

Oberburg

586

133.2

26.1

586

133.4

25.9

571

140.1

19.2

Boll

568

141.8

17.5

Stettlen

143.1

16.2

Deisswil

144.7

14.6

Gümligentalstrasse

597

145.9

13.4

566

150.2

9.1

525

153.1

6.2

Nydeggbrücke

504

156.1

3.2

Kreisel links, Marzilistrasse

157.8

1.5

560

159.3

0.0

41.5

43.5

15:22

15:32

15:27

Insel

14:27

15:32

15:27

15:22

Inseln 2x

14:31

15:37

15:31

15:26

Verpflegung

14:35

15:41

15:35

15:30

Inseln 6x

14:41

15:47

15:41

15:35

Inseln 5x

14:53

16:00

15:53

15:47

Inseln 2x

14:59

16:06

15:59

15:52

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

15:00

16:08

16:00

15:54

15:03

16:11

16:03

15:57

15:10

16:18

16:10

16:03

15:14

16:21

16:14

16:06

Inseln 9x

Oberburgstrasse

622

39.5

14:27

Search.ch Sprint

15:14

16:21

16:14

16:06

Inseln 2x

15:33

16:42

16:33

16:25

15:36

16:45

16:36

16:28

Inseln 5x

15:40

16:49

16:40

16:32

Krauchthal

566

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Dürrenbach

686

500

Werbekolonne / Caravanne

15:53

17:02

16:53

16:44

Search.ch Sprint

15:53

17:02

16:53

16:44

16:03

17:13

17:03

16:53

Inseln 7x

16:05

17:16

17:05

16:56

Insel

16:07

17:18

17:07

16:57

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

16:10

17:20

17:10

17:00

16:11

17:22

17:11

17:01

Inseln 5x

16:17

17:28

17:17

17:07

Pavé

16:20

17:32

17:20

17:10

16:24

17:36

17:24

17:14

16:27

17:38

17:27

17:16

16:30

17:41

17:30

17:19

Gümligen Bern

Abzweigung rechts, Untertorbrücke

Pavé

Bern – Papiermühlestrasse – Ziel

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Etappe 4

Bern – Villars-sur-Ollon

Dienstag, 13. Juni 2017

150.2 km

Hochgebirgsetappe

HHHH✩

BERN – VILLARS-SUR-OLLON Danilo Wyss, BMC Racing Team Fahrertyp: Allrounder Bestes TdS-Ergebnis: 35. Rang im 2016 Geboren: 26. August 1985 – Grösse: 176 cm – Gewicht: 65 kg Das wird eine anspruchsvolle Etappe mit Auswirkungen aufs Gesamtklassement. Am Anfang wird sich eine Fluchtgruppe mit Fahrern ohne Aussicht auf den Gesamtsieg bilden. Der Anstieg auf den Col des Mosses ist zwar nicht unheimlich schwer, aber es wird wohl zu einer ersten Selektion kommen. Anschliessend folgt eine lange Abfahrt, die es bei schlechtem Wetter in sich hat. Die Steigung nach V ­ illars-sur-Ollon ist ziemlich lang und nahrhaft. Die Fahrer mit Ambitionen auf den Gesamtsieg müssen präsent sein. Auch in der Abfahrt vom Col des Mosses, die zwar technisch nicht allzu schwierig ist, bei der sich aber Lücken auftun können – und dann folgt schnell der Schlussaufstieg. Letztes Jahr hat Chris Froome an der Tour de France gezeigt, was möglich ist, als er in den Pyrenäen in der letzten Abfahrt des Tages attackierte und das Leadertrikot eroberte. Diese Etappe führt durch die Westschweiz, ­meine Heimat. Es wird sich wohl erst spät entscheiden, ob ich die Tour oder den Dauphiné fahre. Aber daheim zu starten ist, eine zusätzliche Motivation. Dass ich dann gerne etwas versuche, habe ich 2014 auf der Fahrt von Delémont nach Verbier gezeigt, als ich lange in einer Fluchtgruppe dabei war und erst kurz vor dem Ziel eingeholt wurde.  ■ Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Fahrereinschreibung/Showtruck Münsterplatz VIP-Zone Münsterplatz Start Werbekolonne Münstergasse Start Münstergasse Village Place de Rendez-vous Ziel Route de Déchetterie VIP-Zone Route de Déchetterie

10:00 – 12:30 Uhr 11:00 – 13:30 Uhr 12:17 Uhr 13:17 Uhr 14:00 – 18:00 Uhr 17:30 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr

73


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Etappe 4

Bern – Villars-sur-Ollon

Dienstag, 13. Juni 2017

Hochgebirgsetappe

150.2 km HHHH✩

75


4. Etappe Etappe 4

Bern – Villars-sur-Ollon

4. Etappe

Bern – Villars-sur-Ollon, Dienstag, 13. Juni 2017 150.2 km

Bern – Villars-sur-Ollon, 150.2 km

Steigung / montée

2736 m

Steigung / montée Gefälle / descente

2736 m 1926 m

Gefälle / descente

1926 m

m ü. M.

m ü. M.

km

km

km

km

Neutralisation 5.2 km

Neutralisation 5.2 km 522

522 560 599 627 560

560 599 627 560 505 540

0.0 1.3 3.5 5.6 8.4

0.0

150.2

1.3

148.9

3.5

146.7

5.6

144.6

150.2

Herrengasse – Hotelgasse – Kramgasse – Postgasshalde – Brunngasshalde – Brüggbodenstrasse Schüttestr. – Hodlerstr. – Schützenmattstr. – Neubrückstr. – Brüggbodenstr.

35

Stundenmittel / 37 horaire 39 km/h  Moyenne

35

13:17

13:17

13:29

37

13:17

13:17

13:29

39

13:17

13:17

13:29

Inseln 2x

12:31

13:31

13:31

13:31

Inseln 2x

12:34

13:34

13:34

13:34

Inseln

12:37

13:37

13:37

13:37

12:40

13:41

13:40

13:40

12:47

13:48

13:47

13:46

141.8

Illiswil

Wohlen

Illiswil

Wickacker

Inseln 2x

Inseln 2x Inseln

12:29 12:31

12:34 12:37

12:40

Buttenried

12:50

13:29 13:31

13:34 13:37 13:41

13:51

13:29 13:31

13:34 13:37

13:40

13:50

13:29 13:31

13:34 13:37

13:40

13:49

505 55213.2 17.3137.0 132.9 Wickacker Mühleberg

12:47 13:54 13:48 13:53 13:47 13:52 13:46 12:53

540 51015.4 19.0 134.8131.2 Buttenried Gümmenen

12:50 12:55

13:51 13:55 13:50 13:54 13:49 13:57

12:53 12:56

13:54 13:56 13:53 13:54 13:52 13:57

552 47817.3 19.7 132.9 130.5 Mühleberg Klein Gümmenen 510 48919.023.6131.2 126.6 Gümmenen Laupen

Inseln 4x

124.9 Klein Bösingen 478 50519.725.3 130.5 Gümmenen 122.8 Laupen Fendringen 489 58423.6 27.4 126.6 Schmitten 505 61525.330.5 124.9119.7 Bösingen Niedermuhren 584 66427.4 34.1 122.8116.1 Fendringen

615 664 685 720 705

685

35.6

114.6

720

37.0

113.2

30.5 34.1

119.7 116.1

705

45.2

693

47.6

102.6

673

48.6

101.6

707

49.5

100.7

700

50.0

100.2

35.6 37.0

105.0

12:55 14:04 13:57 14:02 13:55 14:00 13:54 13:02 13:04 12:56 14:06 13:57 14:04 13:56 14:03 13:54

Inseln 4x

13:09 13:02

14:11 14:04 14:09 14:02 14:07 14:00

13:14 13:04

14:16 14:06 14:14 14:04 14:11 14:03

13:19 13:09 14:22 14:11 14:19 14:09 14:17 14:07

Lehwil

13:22

14:25

14:22

14:19

St. Antoni

13:24

14:27

14:24

14:21

Schmitten Niedermuhren

13:14

13:19

14:16

14:22

14:14

14:19

14:11

14:17

Galteren

13:36

14:40

14:36

14:33

St. Ursen

13:40

14:44

14:40

14:36

Tasberg

13:41

14:45

14:41

14:38

Römerswil

13:43

14:47

14:43

14:39

Schwarzseestrasse

13:43

14:47

14:43

14:39

114.6

Lehwil

113.2

St. Antoni

13:22 13:24

14:27

14:24

14:21

Galteren

102.6

St. Ursen

48.6

101.6

Tasberg

707

49.5

100.7

Römerswil

13:43

14:47

14:43

14:39

700

50.0

100.2

Schwarzseestrasse

13:43

14:47

14:43

14:39

13:41

14:44 14:45

14:36

14:19

105.0

13:40

14:40

14:22

47.6

673

13:36

14:25

45.2

693

76

12:17

12:29

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire

Herrenschwanden Thalmatt

Wohlen

134.8

/ Caravanne

12:17

37.5 km/h

Uettligen

Brüggbodenstrasse

144.6

15.4

Werbekolonne / CaraWerbevanne kolonne

Herrengasse – Hotelgasse – Kramgasse – Postgasshalde – Brunngasshalde – Schüttestr. – Hodlerstr. – Schützenmattstr. – Neubrückstr. – Brüggbodenstr.

Herrenschwanden Thalmatt

141.8

4 h 01 min

h 01 min 37.54km/h

Ort / Lieu

Uettligen

137.0

Gesamtzeit / Temps prévu

Gesamtzeit / Temps prévu Stundenmittel / Moyenne horaire

Ort / Lieu

146.7

8.4

Dienstag, 13. Juni 2017 / mardi le 13 juin 2017

Dienstag, 13. Juni 2017 / mardi le 13 juin 2017

Stundenmittel / Moyenne horaire

148.9

13.2

150.22017 km Tour de Suisse

Tour de Suisse 2017

14:40 14:41

14:33

14:36

14:38


4. Etappe

Bern – Villars-sur-Ollon, 150.2 km

Tour de Suisse 2017

Hochgebirgsetappe

HHHH✩

Dienstag, 13. Juni 2017 / mardi le 13 juin 2017



m ü. M.

695

km

51.4

km

98.8

Ort / Lieu

Werbekolonne / Caravanne

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire 35.5

37.5

39.5

Fromatt

13:46

14:50

14:46

14:42

757

54.1

96.1

Giffers

13:50

14:55

14:50

14:46

744

58.0

92.2

Le Pafuet

13:56

15:01

14:56

14:52

750

59.1

91.1

Le Mouret

13:58

15:03

14:58

14:53

800

64.5

85.7

La Roche

14:07

15:12

15:07

15:02

717

68.6

81.6

Hauteville

14:12

15:18

15:12

15:07

741

72.5

77.7

Villarvolard

14:18

15:25

15:18

15:13

746

75.2

75.0

Botterens

Inseln 9x

14:23

15:29

15:23

15:17

735

77.8

72.4

Broc

Inseln 2x

14:27

15:33

15:27

15:21

703

80.3

69.9

Epagny

Insel

14:30

15:37

15:30

15:24

726

81.5

68.7

Route de I’lntyamon

Verpflegung

14:32

15:39

15:32

15:26

803

93.6

56.6

Montbovon

870

96.9

53.3

La Tine

900

99.0

51.2

917

99.8

50.4

Gleis parallel zur Strecke

14:51

15:59

15:51

15:43

14:56

16:04

15:56

15:49

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

15:00

16:08

16:00

15:52

Insel

15:01

16:09

16:01

15:53

15:01

16:10

16:01

15:53

15:04

16:13

16:04

15:56

Rossinière

916

100.2

50.0

Route de Gruyère

896

102.2

48.0

Les Moulins

1147

109.3

40.9

L’Etivaz

1440

116.0

34.2

Col des Mosses

1370

118.6

31.6

680

130.2

432

134.3

Serch.ch Sprint

15:18

16:27

16:18

16:09

15:32

16:43

16:32

16:23

La Comballaz

15:36

16:46

16:36

16:26

20.0

Hauptstrasse Nr. 11

15:47

16:58

16:47

16:37

15.9

Aigle

15:51

17:03

16:51

16:41

15:54

17:06

16:54

16:44

15:59

17:11

16:59

16:49

399

136.7

13.5

Route de Transit

452

139.8

10.4

Ollon

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Search.ch Sprint

464

140.0

10.2

16:00

17:12

17:00

16:49

1135

148.2

2.0

Chesières

Route

Bodenwelle

16:24

17:37

17:24

17:12

1268

150.2

0.0

Villars sur Ollon – Ziel

16:30

17:43

17:30

17:17

GESAMTWERTUNG VAUDOISE VERSICHERUNGEN

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Etappe 5

Bex – Cevio

Mittwoch, 14. Juni 2017

■ Hochgebirgsetappe

222.0 km HHH✩✩

BEX – CEVIO Steve Morabito, FDJ Fahrertyp: Strasse Bestes TdS-Ergebnis: 4. Rang 2010 Geboren: 30. Januar 1983 – Grösse: 186 cm – Gewicht: 84 kg Nachdem ich letztes Jahr den Dauphiné bestritt, ist geplant, dass ich die Tour de Suisse fahre – wenn nach der Tour of the Alps und dem Giro d’Italia genügend Kraft vorhanden ist. Das freut mich sehr, denn unsere Landesrundfahrt ist ein ­wunderbares Rennen. Besonders wird für mich die Etappe von Bex nach Cevio, da wir im Wallis rund 200 Meter von meinem Haus entfernt vorbeifahren. Das bedeutet mir viel und verleiht zusätzliche Energie. Ich erwarte, dass sich am Anfang eine Fluchtgruppe bildet. Der Simplon ist kein einfacher Pass, er ist lang und steil, da wird der Grosskampf beginnen. Im Centovalli sind die Strassen eng, gibt es viele Kurven. Ich denke, nach dem Simplon wird sich ein kleines Feld gebildet haben. Im Centovalli ist es dann schwierig, das Rennen zu kontrollieren. Auf dieser Etappe kann man die Tour de Suisse zwar nicht gewinnen – aber verlieren. Bei mir wird sich zeigen, ob ich aufs Gesamtklassement fahre oder mich auf Etappen konzentriere. Das hängt auch davon ab, ob Thibaut Pinot oder Sébastien Reichenbach dabei sind, dann würde ich wohl als Helfer arbeiten. Aber die Tour de Suisse ist für mich ein gutes Rennen, bei meinen letzten drei Teilnahmen habe ich die Ränge 4, 6 und 8 erreicht.  ■ Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Fahrereinschreibung/Showtruck Avenue de la Gare VIP-Zone Avenue de la Gare Start Werbekolonne Rue du Midi Start Rue du Midi Village Cevio Ziel Via Valmaggina VIP-Zone P-Scuola media Cevio

09:00 – 10:30 Uhr 09:00 – 11:30 Uhr 10:29 Uhr 11:29 Uhr 14:00 – 18:00 Uhr 17:30 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr

81


Mogno 0

eccia

5 km

Peccia

Val Lavizzara

Prato Sornico

ona

Broglio Menzonio

Brontallo Cavergno Bignasco

Cevio Riveo

escio

Vallemaggia

Someo Giumaglio

Coglio

Lodano Maggia

i Moghegno

eletto

a

2

Aurigeno

Gresso

Gordevio

Valle Onsernone Russo Crana

Berzona

Cimetta

Auressio Mosogno

Comino

Orselina

Tenero

i

Minusio Muralto

Losone Arcegno

Corcapolo Rasa

Camedo

Brione

Verscio

Intragna Golino

Centovalli

orgnone

Cardada

Tegna

Cavigliano Pila/Costa

Verdasio

)

Avegno

Loco

Palagnedra

Ronco s/Ascona Porto Ronco

i Ascona Isole di Brissago

i

Locarno

Magadino

i Vira Gambarogno Piazzogna S.Nazzaro

VALLEMAGGIA Brissago

i

Gerra Gambarogno

Ranzo

Gambarogno

Luino (I)

Indemini

Alpe di Neggia

Cannobio (I)

MĂźnchen (D)

allen

gi

or e

Chur

M ag

d

una valle da scoprire pedalando

Innsbruck (A)

Milano (I)

La

gano

go

Bellinzona

7 th July - 3 th August 2017

Foto: Tipress


Etappe 5

Bex – Cevio

Mittwoch, 14. Juni 2017

■ Hochgebirgsetappe

222.0 km HHH✩✩

83


5. Etappe

Bex – Cevio

Etappe 5

Bex – Cevio, 222.0 km

5. 14. Etappe Mittwoch, Juni 2017

Tour de Suisse 2017

222.0 km

Mittwoch, 14. Juni 2017 / mercredi le 14 juin 2017 Tour de Suisse 2017

Bex – Cevio, 222.0 km

Mittwoch, 14. Juni 2017 / mercredi le 14 juin 2017

Steigung / montée 2570 m 2570 m Steigung / montée

Gesamtzeit / Temps prévu Gesamtzeit / Temps prévu

Gefälle / descente 2558 m 2558 m Gefälle / descente

Stundenmittel / Moyenne horaire km/hkm/h Stundenmittel / Moyenne horaire 37.537.5

m ü. M.

m ü. M.

km

km

km

km

Stundenmittel / Werbekm/h Stundenmittel / Werbe Moyenne horaire kolonne km/h  Moyenne horaire kolonne / Cara37.5 39.5 vanne / Cara- 35.5

Ort / Lieu

Ort / Lieu

vanne

35.5

37.5

39.5

Neutralisation 3.1 km

Rue du Midi – Rue du Simplon – Route de Saint-Maurice – Route de Lavey

10:29

11:29

11:29

11:29

412

Route de Lavey

10:34

11:34

11:34

11:34

10:34 10:50

11:34 11:50 11:34 11:4911:34 11:51

Neutralisation 3.1 km 0.0

Rue du Midi – Rue du Simplon – Route de Saint-Maurice – Route de Lavey

222.0

10:29

412 4630.0 10.8 222.0211.2Route de Lavey Vernayaz

11:29

11:29

11:29

463 46910.8 15.1 211.2 206.9Vernayaz Martigny

Inseln 3x & Verkehrsteiler

10:50 11:57 11:51 11:56 11:50 11:5511:49 10:56

469 46815.1 24.6 206.9197.4Martigny Saxon

Inseln 3x & Verkehrsteiler Inseln 7x

10:56 11:09

468 468 24.6 28.1 197.4193.9Saxon Saillon

Inseln 7x

11:57 12:09 11:5612:0811:55 12:11

11:09 12:16 12:11 12:14 12:09 12:13 12:08 11:14

Leytron 468 47528.1 30.5 193.9191.5Saillon

11:16 11:14 12:18 12:16 12:16 12:14 12:1512:13

Ardon 475 500 30.5 36.5 191.5185.5Leytron

11:24 11:16 12:27 12:18 12:24 12:16 12:2212:15

Vétroz 500 488 36.5 39.1 185.5182.9Ardon

488 493 505 516 527 636

493

44.2

177.8

Sion

505

50.8

171.2

Uvrier

516

51.7

170.3

St. Leonard

527

59.4

162.6

Sierre

636

76.4

145.6

Turtmann

641

80.0

142.0

645

84.0

138.0

39.1

44.2

50.8 51.7

59.4 76.4

182.9

Inseln 5x

12:39

12:36

12:33

11:46

12:50

12:46

12:42

11:47

12:52

12:47

12:44

12:00

13:04

13:00

12:55

12:28

13:34

13:28

13:22

Bahnhof Steg

12:33

13:40

13:33

13:27

Turtig

12:39

13:46

13:39

13:33

Vétroz

177.8

Sion

171.2

Uvrier

170.3

St. Leonard

162.6

Sierre

145.6

Turtmann

Verkehrsteiler

Inseln 5x

Verkehrsteiler Inseln 6x

Inseln 6x

660 670 89.6 98.0 132.4124.0VispGlis 659 690 92.2100.0 129.8122.0Eyholz Neue Simplonstrasse 817 98.0 101.9 124.0120.1Glis Lingwurm

Ried Brig 690 880 100.0102.9 122.0 119.1Neue Simplonstrasse Schallberg 817 1299 101.9 108.1 120.1113.9Lingwurm

880

1920

102.9

118.3

103.7

119.1

Schallbett

Ried Brig

11:28

11:36 11:46 11:47

12:00 12:28

Insel

645 659 84.0 92.2 138.0129.8Turtig Eyholz

670

11:28 11:24 12:31 12:27 12:28 12:2412:26 12:22 11:36

641 660 80.0 89.6 142.0132.4Bahnhof Steg Visp

84

5 h 55 5 hmin 55 min

12:31

12:39

12:50 12:52

13:04 13:34

12:28

12:36 12:46 12:47

13:00 13:28

12:26 12:33 12:42

12:44

12:55 13:22

12:33 13:55 13:40 13:48 13:33 13:4113:27 12:48 12:39 14:00 13:46 13:52 13:39 13:45 13:33 12:52

Insel Insel Verpflegung

Insel Verpflegung

12:48 14:09 13:55 14:01 13:4813:5313:41 13:01 12:52 14:12 14:00 14:04 13:5213:56 13:45 13:04 13:10 13:01 14:19 14:09 14:10 14:0114:02 13:53 13:13 13:04 14:22 14:12 14:13 14:0414:05 13:56 13:29 13:10 14:39 14:19 14:29 14:1014:20 14:02 13:59

13:13

15:10

14:22

14:59

14:13

14:49

14:05

1299

108.1

113.9

Schallberg

13:29

14:39

14:29

14:20

1920

118.3

103.7

Schallbett

13:59

15:10

14:59

14:49


5. Etappe

Tour de Suisse 2017

■ Hochgebirgsetappe Bex – Cevio, 222.0 km

HHH✩✩

Mittwoch, 14. Juni 2017 / mercredi le 14 juin 2017



m ü. M.

km

km

1989

120.0

102.0

Ort / Lieu

Werbekolonne / Caravanne

Simplonpass

892

139.0

83.0

Gondo

868

139.5

82.5

Zoll

686

144.0

78.0

Iselle

685

144.1

77.9

Zoll Montecrestese

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire 35.5

37.5

39.5

15:15

15:03

14:53

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

14:03 14:24

15:37

15:24

15:13

enge Durchfahrt

14:25

15:38

15:25

15:13

14:30

15:44

15:30

15:18

14:31

15:44

15:31

15:19

Verkehrsteiler

14:50

16:04

15:50

15:37

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

15:00

16:15

16:00

15:47

15:14

16:30

16:14

16:00

15:16

16:32

16:16

16:02

enge Durchfahrt

326

157.5

64.5

480

163.0

59.0

820

167.5

54.5

Druogno, SS 337

835

169.4

52.6

Druogno

830

171.2

50.8

Santa Maria

15:19

16:35

16:19

16:05

800

173.2

48.8

Craveggia

15:22

16:38

16:22

16:07

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

636

182.2

39.8

Iselle

15:35

16:52

16:35

16:19

580

185.2

36.8

Ribellasca

15:39

16:56

16:39

16:23

566

185.7

36.3

570

185.9

36.1

Zoll

15:40

16:57

16:40

16:24

Camedo

15:40

16:57

16:40

16:24

334

197.2

24.8

Cavigliano

15:55

17:13

16:55

16:38

269

199.6

22.4

Ponte Brolla

15:58

17:16

16:58

16:42

268

200.0

22.0

Via Cantonale

Search.ch Sprint

15:59

17:17

16:59

16:42

280

202.0

20.0

Avegno

Inseln 6x

16:01

17:20

17:01

16:45

Ronchini

Inseln 7x

16:09

17:28

17:09

16:52

16:12

17:31

17:12

16:55

Search.ch Sprint

16:13

17:32

17:13

16:55

Insel

16:18

17:37

17:18

17:00

316

207.0

15.0

332

208.9

13.1

333

209.3

12.7

Via Cantonale

359

213.0

9.0

Giumaglio

388

217.8

4.2

Riveo

Inseln 2x

16:24

17:44

17:24

17:06

421

220.6

1.4

Cevio

Insel

16:28

17:48

17:28

17:10

424

222.0

0.0

16:30

17:50

17:30

17:12

Maggia

Cevio – Ziel

GESAMTWERTUNG VAUDOISE VERSICHERUNGEN

BERGWERTUNG ENGADIN ST. MORITZ POWERED BY P&I

PUNKTEWERTUNG SEARCH.CH

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85


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ETAPPENORT

LOCARNO

15. JUNI 2017


Etappe 6

Locarno – La Punt (Königsetappe)

166.7 km

Donnerstag, 15. Juni 2017

■ Hochgebirgsetappe

HHHHH

LOCARNO – LA PUNT Mathias Frank, AG2R La Mondiale Fahrertyp: Bergfahrer Bestes TdS-Ergebnis: 2. Rang 2014 Geboren: 9. Dezember 1986 – Grösse: 176 cm – Gewicht: 64 kg Ich erwarte einen Grosskampf im Bezug aufs Gesamtklassement. Wir fahren zuerst über den San Bernardino, einen der grossen Pässe in der Schweiz. Da kann ich mir vorstellen, dass sich eine Fluchtgruppe absetzt. Aber das Szenario ist schwierig abzuschätzen, da auf einer solchen Etappe alles passieren kann. Zudem ist mitentscheidend, wer das Leadertrikot trägt und ob das Team dieses unbedingt verteidigen will oder nicht. Später folgt der Albula, der für mich einer der schönsten, aber auch schwierigsten Pässe ist. Ich fahre ihn sehr gerne im Training, aber im Rennen, an der Tour de Suisse, hatte ich auch schon Schwierigkeiten. So zum Beispiel 2013, als ich in La Punt zwar das Leadertrikot verteidigen konnte, aber auf Rui Costa Zeit verlor. Der Albula ist lang, schwer, irgendwie ­unrhythmisch. Und dann folgt die technisch schwierige, anspruchsvolle Abfahrt nach La Punt. Es wird eine entscheidende Etappe. Wenn man einen schlechten Tag erwischt, platzen die Hoffnungen auf den Gesamtsieg. Bei gutem Wetter ist es eine schwere Etappe, wenn das Wetter schlecht ist, wird es extrem schwer. Am anderen Tag folgt die Fahrt nach Sölden, hinauf auf den Tiefenbachferner – es sind die zwei Tage, von denen jeder Fahrer weiss, dass es ans Eingemachte geht.  ■ Foto: Vincent Curuchet

Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Fahrereinschreibung/Showtruck Piazza Grande Village Piazza Grande VIP-Zone Piazza Grande Start Werbekolonne Largo Franco Zorzi Start Largo Franco Zorzi Ziel Via Sandro Viletta VIP-Zone P-Via Sandro Viletta

10:00 – 12:00 Uhr 09:30 – 13:00 Uhr 10:00 – 13:00 Uhr 11:42 Uhr 12:42 Uhr 17:30 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr

AUSBILDUNG: Erste Adresse für Profis. CAMION TRANSPORT AG, Hubstrasse 103, CH-9500 Wil, camiontransport.ch

87


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Etappe 6

Locarno – La Punt (Königsetappe)

166.7 km

Donnerstag, 15. Juni 2017

■ Hochgebirgsetappe

HHHHH

89


6. Etappe Etappe 6

Locarno – La Punt (Königsetappe)

Locarno – 15. La Punt, 6. Etappe Donnerstag, Juni 166.7 2017 km Locarno – La Punt, 166.7 km

Steigung / montée

3950 m

Gefälle / descente Steigung / montée

2458 m 3950 m

Gefälle / descente

2458 m

m ü. M.

m ü. M.

km

km

km

km

Neutralisation 4.3 km

Donnerstag, 15. Juni Tour 2017de / jeudi le 15 juin 2017 Suisse 2017 Donnerstag, 15. Juni 2017 / jeudi le 15 juin 2017

Gesamtzeit / Temps prévu

4 h 38 min

Stundenmittel / Moyenne Gesamtzeit / Tempshoraire prévu

36 km/h 4 h 38 min

Stundenmittel / Moyenne horaire

36 km/h

Stundenmittel / Werbekm/h  Moyenne horaire kolonne / CaraStundenmittel / Werbe34 36 38 vanne

Ort / Lieu

Ort / Lieu

km/h  Moyenne horaire kolonne / Cara38 11:42 vanne 12:42 3412:42 36 12:42

Largo Franco Zorzi – Viale Francesco Balli – Via Municipio – Via Gian Gaspare Nessi – Via Rinaldo Simmen – Via S. Gottardo

203 0.0 166.7 Largo Tenero Neutralisation 4.3 km Franco Zorzi – Viale Francesco Balli – Via Municipio – Via Gian Gaspare – Via Rinaldo Simmen – Via S. Gottardo 216 0.9 165.8 Nessi Gordola Inseln 10x

11:53

203 189 0.0 2.9166.7 163.8 Tenero Riazzino

11:55 11:52 12:56 12:52 12:55 12:52 12:55

Inseln 5x

11:52 11:42 12:52 12:42 12:52 12:42 12:52 12:53

12:53

12:42

12:53

12:52

216 194 0.9 4.9165.8 161.8 Gordola Gerva Piano

Inseln Inseln 3x 10x 11:58 11:53 12:58 12:53 12:58 12:53 12:58

12:53

160.8 Riazzino Gugnasco 189 221 2.9 5.9163.8

Inseln 3x 5x 11:59 11:55 13:00 12:56 12:59 12:55 12:59 Inseln

12:55

159.2 Gerva Progero Gudo 194 224 4.9 7.5161.8 Piano

221 224 219 255 233

219 255 233

5.9 7.5

10.9

10.9

155.8

12.2

154.5

14.3

152.4

160.8

12:06

12:59

Monte Carasso

Inseln 5x

12:08

Insel

12:10

Inseln 3x

159.2

Progero Gudo Sementina

Inseln 7x

154.5

Monte Carasso

Inseln 5x

152.4

Carasso

242

16.0

150.7

17.1

149.6

248

18.1

148.6

14.3

12:58

Inseln 7x

Gugnasco

155.8

260

12.2

Inseln 5x 3x 12:01 11:58 13:02 12:58 13:01 12:58 13:01 Inseln

Sementina

Carasso

Galbisio

Gorduno

Arbedo

Inseln 5x

Insel

13:07

11:59

13:09

13:06

13:00

13:08

13:05

12:59

13:07

12:01

13:02

13:01

13:01

12:06

13:07

13:06

13:05

12:08

13:09

13:08

13:07

12:10

13:11

13:10

13:09

13:11

12:12

13:14

12:14

13:15

12:15

13:16

13:10 13:12

13:14

13:15

13:09 13:11

13:13

13:14

242 24016.0 18.6150.7 148.1 Galbisio Castione

12:16 12:1213:17 13:14 13:16

13:12 13:15

13:11

260 247 17.120.0149.6 146.7 Gorduno Lumino

12:18 12:14 13:19 13:15 13:18 13:14 13:16

13:13

Inseln

248 264 18.123.0148.6 143.7 Arbedo San Vittore

12:22 12:15 13:23 13:16 13:22

13:15 13:20

13:14

Roveredo 240 28818.625.6148.1141.1 Castione

12:25 12:16 13:27 13:17 13:25

13:24 13:16

13:15

Insel 13:29 13:19 13:27 Inseln 12:27 12:18

13:25 13:18

13:16

13:29

13:20

139.9 Lumino Grono 247 32620.026.8146.7

264 288 326 336 345

90

166.72017 km Tour de Suisse

336

29.7

345

30.7

370

32.1

23.0 25.6

26.8

137.0

143.7

136.0

141.1

134.6

Leggia

San Vittore Cama

Roveredo

Piano di Verdabbio

139.9

Grono

29.7

137.0

Leggia

30.7

136.0

Cama

400

33.5

133.2

416

36.0

130.7

Sorte

Lostallo

370

32.1

134.6

Piano di Verdabbio

400

33.5

133.2

Sorte

416

36.0

130.7

Lostallo

Gleise rechts parallel zur Strasse Insel

Insel

12:31

13:34

12:33

13:35

12:35

13:37

12:22

13:33

13:22

13:31

13:27

13:25

13:24

12:27

13:29

13:27

13:25

12:31

13:34

13:31

13:29

12:33

13:35

13:33

13:31

Insel

12:37 12:40

Insel

13:23

12:25

Inseln 4x

Gleise rechts parallel zur Strasse

13:31

13:40 13:43

13:35 13:37

13:40

13:32

13:35

13:38

12:35

13:37

13:35

13:32

Insel

12:37

13:40

13:37

13:35

Inseln 4x

12:40

13:43

13:40

13:38


6. Etappe

Tour de Suisse 2017

■ Hochgebirgsetappe Locarno – La Punt, 166.7 km

HHHHH

Donnerstag, 15. Juni 2017 / jeudi le 15 juin 2017



m ü. M.

441

km

km

Ort / Lieu

37.7

129.0

Cabbiolo

Werbekolonne / Caravanne

Inseln 2x

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire 34

36

12:43

13:46

13:43

38

13:40

725

45.4

121.3

Mesocco

12:55

13:58

13:55

13:51

1100

50.0

116.7

Hauptstrasse Nr. 13

13:10

14:15

14:10

14:06

1138

50.9

115.8

Pian san Giacomo

13:10

14:15

14:10

14:06

1566

59.5

107.2

San Bernardino

13:33

14:39

14:33

14:27

13:53

15:00

14:53

14:46

13:56

15:03

14:56

14:49

14:09

15:17

15:09

15:02

14:17

15:25

15:17

15:09

2012

66.5

100.2

San Bernardino Pass

2066

67.5

99.2

Passo San Bernardino

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

1542

80.5

86.2

Nufenen

1448

86.2

80.5

Splügen

Inseln 2x

1400

90.0

76.7

Hauptstrasse Nr. 13

14:20

15:28

15:20

15:12

1044

99.7

67.0

Bärenburg

14:31

15:40

15:31

15:23

984

101.2

65.5

Andeer

14:33

15:42

15:33

15:24

940

104.8

61.9

Zillis

14:37

15:47

15:37

15:28

718

113.1

53.6

Thusis

14:47

15:57

15:47

15:38

690

114.0

52.7

Sils i. D.

14:48

15:58

15:48

15:39

850

121.0

45.7

15:00

16:11

16:00

15:50

894

128.6

38.1

Surava

15:11

16:23

16:11

16:01

Alvaneu Bad

Verpflegung

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

946

131.6

35.1

968

133.2

33.5

15:15

16:27

16:15

16:05

Albulastrasse

Search.ch Sprint

15:18

16:30

16:18

16:07

1348

142.5

1364

142.7

24.2

Hauptstrasse

Search.ch Sprint

15:40

16:54

16:40

16:28

24.0

Bergün

15:41

16:54

16:41

16:29

1729

146.7

20.0

1790

149.2

17.5

15:53

17:07

16:53

16:40

15:57

17:11

16:57

16:44

2315

157.4

9.3

Albulapass

1737

165.4

1.3

La Punt Chamues-ch

1697

165.8

0.9

Via d'Alvra

1695

166.7

0.0

La Punt Chamues-ch – Ziel – Via Chamuera

Hauptstrasse

Unterführung, Höhe 3.3 m

Preda Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Bahnübergang

16:21

17:37

17:21

17:07

16:28

17:44

17:28

17:14

16:29

17:45

17:29

17:14

16:30

17:46

17:30

17:15

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Etappe 7

Zernez – Sölden (AUT)

Freitag, 16. Juni 2017

160.8 km

Hochgebirgsetappe

HHHH✩

ZERNEZ – SÖLDEN Michael Albasini, Orica-Scott Fahrertyp: Allrounder Bestes TdS-Ergebnis: 11. Rang 2009 Geboren: 20. Dezember 1980 – Grösse: 172 cm – Gewicht: 67 kg Das wird wie jedes Jahr eine harte Etappe. Ich erwarte, dass sich zu Beginn eine Fluchtgruppe bildet. Nach Zernez ist es ziemlich eng, da bietet sich eine gute Möglichkeit für einen Angriff. Je nachdem, wer Unterschlupf findet, gibt es ein schnelleres oder weniger schnelles Rennen. Bis zur Abzweigung ins Ötztal geht es vor allem dem Inn entlang bergab. Da kann der Wind eine entscheidende Rolle spielen, Talwind würde zu einem sehr schnellen Rennen führen. Klar ist, dass an diesem Tag im Schlussaufstieg Grosskampf um den Gesamtsieg dieser Tour de Suisse herrscht. Es ist ein sehr langer und steiler Aufstieg, da kann man nicht nur Sekunden wie in den Etappen zuvor, sondern schnell Minuten verlieren, 100 Meter bringen schon eine grosse zeitliche Distanz. Dass in diesem Jahr das Ziel statt auf dem Rettenbach- auf dem Tiefenbachferner und damit etwas über hundert Höhenmeter weiter oben liegt, macht den Braten nicht mehr «feiss» – hart wird es sowieso. Mit der Höhenluft habe ich zwar keine allzu ­grossen Probleme, aber ich spüre da jeweils, dass ich weniger Power habe. Klar ist, dass ich mich auf meine 13 . Tour de Suisse freue. Statt in der Schweiz zu fahren, könnte ich zwar auch den Dauphiné bestreiten – aber das ist für mich kein Thema.  ■ Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Fahrereinschreibung/Showtruck Nationalparkzentrum Village Nationalparkzentrum VIP-Zone Via Suot Start Werbekolonne Via Suot Start Via Suot Ziel Tiefenbachferner VIP-Zone Tiefenbachferner

10:00 – 12:00 Uhr 10:00 – 13:15 Uhr 10:30 – 13:15 Uhr 12:06 Uhr 13:06 Uhr 17:30 Uhr 15:30 – 18:00 Uhr

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Etappe 7

Zernez – Sölden (AUT)

Freitag, 16. Juni 2017

Hochgebirgsetappe

160.8 km HHHH✩

99


7. Etappe

Etappe 7

Zernez – Sölden, 160.8 km 7. Etappe

Freitag, 16. Juni 2017

Zernez – Sölden, 160.8 km

Steigung / montée

Gesamtzeit / Temps prévu

Stundenmittel / Moyenne horaire

Gefälle / descente

1370 m

m ü. M.

km

km

km

km

Neutralisation 1.4 km 1463

0.0

160.8

1436

4.8

156.0

6.8

154.0

Neutralisation 1.4 km 1463 1436 1416 1420

1416 1420 1408 1301

0.0 4.8

13:16

13:16

Hauptstrasse

12:19

13:19

13:19

Susch

12:25

13:25

13:25

Verkehrsteiler

12:27

13:28

13:27

Tunnel

12:28

13:28

13:28

12:33

13:34

13:33

12:49

13:51

13:49

Via Suot – Via Sura – Curtins

12:16

154.0

Hauptstrasse

Verkehrsteiler

153.5

Hauptstrasse

Tunnel

25.5

135.3

Hauptstrasse

Giarsun

Scuol

1408 1251 11.5 31.2149.3 Giarsun 129.6 Crusch

114.2 Martina Hauptstrasse 1049 107343.246.6117.6

Tunnel

1050 1030 979 871 866

105.8

871

71.9

88.9

866

77.2

83.6

769

84.1

76.7

769

84.2

76.6

50.0

52.7

55.0 71.9

77.2

769

Pfunds

110.8

Hauptstrasse

108.1

Zoll (Österreich)

105.8

Prutz

Einfahrt Landecker Tunnel

Pfunds

Ausfahrt Landecker Tunnel

88.9

Prutz

83.6

Einfahrt Landecker Tunnel

84.3

76.5

720

100

91.0

69.8

Tiroler-Bundesstrasse

711

93.5

67.3

Kreisel geradeaus, Tiroler-Bundesstrasse

712

93.6

67.2

Tiroler-Strasse

12:19

13:19

13:19

13:19

12:25

13:25

13:25

13:24

12:27

13:28

13:27

13:27

12:28

13:28

13:28

13:27

13:27 13:27

13:32

13:48

13:10 14:07 13:56 12:58 14:1314:0014:10 13:58 13:1413:10 14:1714:1314:14 14:10 14:12 14:07 13:1913:1014:2214:1314:19 14:10 14:16 14:07

14:22 14:19 Tunnel 13:2213:1414:25 14:17 14:14 14:12

Inseln 2x

Bodenwelle & Insel Inseln 2x

13:25

14:28

14:25

13:47

14:51

14:47

13:19

Tunnel Inseln 4x

14:21

14:22

14:19

14:16

14:25

14:22

14:19

13:25

14:28

14:25

14:21

13:47

14:51

14:47

14:42

13:53

14:58

14:53

14:49

13:22

13:53

14:58

14:53

14:02

15:08

15:02

14:02

15:08

15:02

14:02

rechts, Tiroler Strasse B171 71184.393.576.567.3 Abzweigung Kreisel geradeaus, Tiroler-Bundesstrasse

Tiroler-Strasse 739 71287.093.673.867.2 Tiroler-Bundesstrasse

13:16

Bodenwelle & Insel

Abzweigung rechts, Tiroler Strasse B171

769 72084.2 91.076.669.8 Ausfahrt Richtung Schönwies Tiroler-Bundesstrasse 769

enge Durchfaht & Inseln

Ausfahrt Richtung Schönwies

769 73984.187.0 76.773.8 Ausfahrt Landecker Tunnel Tiroler-Bundesstrasse

13:24

12:56 14:1313:5814:10 13:56 13:10 14:07 13:54 enge Durchfaht & Inseln

55.0

13:19

13:16

40.5

12:3313:5813:34 13:33 13:32 13:56 13:54

1251 104931.243.2129.6117.6 Crusch Martina

108.1 Zoll (Österreich) 1073 103046.652.7114.2 Hauptstrasse

13:16

12:4914:0013:51 12:58 13:58 13:49 13:56 13:48

Zoll (Schweiz) 1185 104933.243.3127.6117.5 Ramosch

110.8 ZollHauptstrasse 1049105043.350.0117.5 (Schweiz)

13:16

38.5

12:56

1301 118525.533.2135.3 127.6 Scuol Ramosch

979

36.5

12:16

Hauptstrasse

153.5

7.3

/ Caravanne

Via Suot – Via Sura – Curtins

Susch

149.3

38.5 km/h

Stundenmittel / Werbekm/h  Moyenne horaire kolonne Stundenmittel / / CaraWerbekm/h 38.5 40.5 vanne  Moyenne horaire kolonne36.5

Ort / Lieu

Ort / Lieu

Hauptstrasse

4 h 11 min

38.5 km/h

Stundenmittel / Moyenne horaire

156.0

7.3

4 h 11 min

Gesamtzeit / Temps prévu

160.8

11.5

6.8

Freitag, 16. Juni 2017 / vendredi le 16 juin 2017

1370 m

2680 m

m ü. M.

160.8 km

Freitag, 16. Juni 2017Tour / vendredi le 162017 juin 2017 de Suisse

2680 m

Steigung / montée

Gefälle / descente

Tour de Suisse 2017

Zernez – Sölden (AUT)

15:08

15:02

14:42

14:49 14:57

14:57

14:57

14:02 15:1215:08 14:06 15:06 15:02 15:01 14:57 14:0215:1815:0815:12 15:02 14:12 15:06 14:57 14:0215:2215:0815:16 15:02 14:16 15:10 14:57

Verpflegung Tunnel

Inseln 4x

Verpflegung

14:16 15:10 15:01 14:0615:2215:1215:16 15:06

14:12

15:18

15:12

15:06

14:16

15:22

15:16

15:10

14:16

15:22

15:16

15:10


7. Etappe

Zernez – Sölden, 160.8 km

Hochgebirgsetappe

Tour de Suisse 2017

HHHH✩

Freitag, 16. Juni 2017 / vendredi le 16 juin 2017



m ü. M.

km

km

790

97.5

63.3

735

98.6

62.2

732

99.7

61.1

Ort / Lieu

Werbekolonne / Caravanne

Bundesstrasse

Verkehrsteiler 3x

Kreisel geradeaus, Langgasse Karrösten

746

100.0

60.8

Kreisel links, Tiroler-Bundesstrasse

746

100.2

60.6

Abzweigung rechts, Tiroler-Bundesstrasse

708

105.6

55.2

722

108.7

52.1

Tiroler-Bundesstrasse Kreisel links, Ötztal-Bundesstrasse

730

110.2

50.6

Brunau

749

110.8

50.0

Ambach

754

112.7

48.1

Oetz

827

115.1

45.7

Habichen

926

117.3

43.5

Tumpen

1020

123.3

37.5

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire 36.5

38.5

40.5

14:22

15:28

15:22

15:16

14:23

15:30

15:23

15:17

Insel

14:24

15:31

15:24

15:18

14:25

15:32

15:25

15:19

Insel 4x

14:26

15:32

15:26

15:19

Insel

14:33

15:41

15:33

15:27

Verkehrsteiler

14:38

15:45

15:38

15:31

14:40

15:48

15:40

15:33

14:41

15:49

15:41

15:34

Insel

14:44

15:52

15:44

15:37

Verkehrsteiler 4x

14:48

15:57

15:48

15:41

Inseln 2x

Inseln 3x

14:54

16:02

15:54

15:46

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

15:00

16:09

16:00

15:52

Au

Insel

15:10

16:19

16:10

16:01

Längenfeld

Insel

15:14

16:23

16:14

16:05

Search.ch Sprint

15:14

16:23

16:14

16:05

Insel

15:14

16:24

16:14

16:06

1163

127.7

33.1

1176

130.5

30.3

1180

130.6

30.2

Unterlängenfeld

1187

130.9

29.9

Kreisel geradeaus, Unterlängenfeld

1181

132.2

28.6

Kreisel geradeaus, Ötztal-Bundesstrasse

1230

137.1

23.7

Winkle

Inseln 3x

15:16

16:26

16:16

16:08

15:23

16:34

16:23

16:14

1240

137.5

23.3

Bruggen

15:24

16:34

16:24

16:15

1308

140.8

20.0

Ötztal-Bundesstrasse

15:28

16:38

16:28

16:19

1357

142.1

18.7

Ötztal-Bundesstrasse

1354

143.4

17.4

Sölden

1360

144.7

16.1

Dorfstrasse

2693

158.5

2.3

Ötztaler Gletscherstrasse

2780

160.8

0.0

Tiefenbachferner – Ziel

Tunnel

15:31

16:42

16:31

16:22

Insel

15:33

16:44

16:33

16:24

Search.ch Sprint

15:35

16:46

16:35

16:25

Tunnel 1.7 Km

16:25

17:39

17:25

17:13

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

16:30

17:43

17:30

17:17

GESAMTWERTUNG VAUDOISE VERSICHERUNGEN

BERGWERTUNG ENGADIN ST. MORITZ POWERED BY P&I

PUNKTEWERTUNG SEARCH.CH

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101


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Etappe 8

Schaffhausen – Schaffhausen (Rundkurs)

100.0 km

Samstag, 17. Juni 2017

➡ Flachetappe

HH✩✩✩

SCHAFFHAUSEN – SCHAFFHAUSEN Reto Hollenstein, Team Katusha-Alpecin Fahrertyp: Strasse Bestes TdS-Ergebnis: 45. Rang im 2009 Geboren: 22. August 1985 – Grösse: 197 cm – Gewicht: 81 kg

©Tim De Waele/Team KATUSHA ALPECIN

Es ist eine kurze Etappe, ein Stadtkurs, was wir in grösseren Rundfahrten eher selten antreffen, aber attraktiv ist für die Zu­ schauer. Der Rennverlauf ist schwierig abzuschätzen. Es hängt auch von der Situation im Gesamtklassement ab. Und welche Interessen die sich noch im Rennen befindenden Sprinter und die Teams nach den schweren Etappen an den Vortagen haben. Es kann sein, dass es zu einem kontrollierten Rennen kommt. Aber auch, dass wir eine nervöse und schnelle Etappe erleben – was ich eher erwarte. Am achten Tag der Rundfahrt, nach der Etappe nach Sölden und dem langen Transfer werden die Fahrer müde und vielleicht angeschlagen sein, dann ist alles umso ­härter. Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird wohl erst im Zeitfahren am Sonntag fallen, dennoch müssen die Fahrer mit Ambitionen aufpassen und vorne mitfahren – und dann kann es im Finale ein Risiko sein, wenn Leute vorne dabei sind, die sich in Sprints nicht auskennen. Eine wichtige Rolle kann das Wetter spielen. Auf Strecken mit Verkehrsinseln und Fussgänger­ streifen ist es nie lustig, wenn es nass ist. Deshalb hoffe ich auf gutes Wetter, so dass dieses Risiko minimiert ist.  ■

Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Bike-Expo, Kids World, Village LIPO Park Fahrereinschreibung/Showtruck LIPO Park Start Werbekolonne Gunnersbrunnerstrasse Start Industriestrasse 1. Durchfahrt /2. Durchfahrt Industriestrasse 3. Durchfahrt / 4. Durchfahrt Industriestrasse 5. Durchfahrt / 6. Durchfahrt Industriestrasse 7. Durchfahrt Industriestrasse Ziel Industriestrasse VIP-Zone LIPO Park

12:00 – 18:00 Uhr 12:00 – 18:00 Uhr 14:16 Uhr 15:16 Uhr 15:32 Uhr / 15:49 Uhr 16:06 Uhr / 16:23 Uhr 16:40 Uhr / 16:57 Uhr 17:13 Uhr 17:30 Uhr 14:00 – 18:30 Uhr

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Etappe 8

Schaffhausen – Schaffhausen (Rundkurs)

100.0 km

Samstag, 17. Juni 2017

➡ Flachetappe

HH✩✩✩

105


8. Etappe

Etappe 8.8 Etappe

Schaffhausen – Schaffhausen, 100.0 km

Samstag, 17. Juni 2017  Schaffhausen – Schaffhausen, 100.0 km

Steigung / montée

1064 m

Stundenmittel / Moyenne horaire

Gefälle / descente

1064 m

m ü. M.

km

km

Samstag, 17. Juni 2017 / samedi le 17 juin 2017

Samstag, 17. Juni 2017 / samedi le 17 juin 2017

Gesamtzeit / Temps prévu

1064 m

m ü. M.

100.0 Tour de Suisse 2017 km

1064 m

Steigung / montée

Gefälle / descente

Tour de Suisse 2017

Schaffhausen – Schaffhausen (Rundkurs)

km

km

2 h 14 min

Gesamtzeit / Temps prévu

2 h 14 min

Stundenmittel / Moyenne horaire

Ort / Lieu

Werbekolonne Werbe/ Carakolonne vanne

Ort / Lieu

/ Caravanne

45 km/h

45 km/h

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire 43

Stundenmittel / km/h  Moyenne 45 horaire 47

43

45

47

Neutralisation 0.0 km

Neutralisation 0.0 km 424 0.0 100.0

Industriestrasse

424424 0.0 0.7100.0 99.3 Industriestrasse Abzweigung links, Ebnatstrasse 97.3 Abzweigung Abzweigung links, Fulachstrasse 424 416 0.7 2.7 99.3 links, Ebnatstrasse Alpenstrasse 416460 2.7 5.9 97.394.1 Abzweigung links, Fulachstrasse 87.5 Alpenstrasse 1. Zieldurchfahrt 460424 5.912.5 94.1

Inseln 4x

424 437

416

392

416

14.5

12.7

15.2

14.5

16.6

85.5

87.3

84.8

85.5

83.4

Kreisel geradeaus, Ebnatstrasse

Kreisel geradeaus, Ernst Hombergstrasse Abzweigung links, Fulachstrasse

Kreisel geradeaus, Ebnatstrasse

Abzweigung links, Moserstrasse

Inseln 4x

15:37

15:36

15:35

Insel

15:39

15:38

15:37

15:41

15:40

15:39

15:41

15:40

15:39

Abzweigung links, Moserstrasse

Insel

451

18.2

81.8

Abzweigung rechts, Alpenstrasse

460

18.4

81.6

Alpenstrasse

424

23.1

76.9

Abzweigung rechts, Solenbergstrasse

424

424

424

451

460

451

456

23.1

25.0 30.7

81.6

76.9

75.0

69.3

Abzweigung rechts, Alpenstrasse Alpenstrasse

15:41

15:38

15:40

15:34

15:35 15:37

15:39

15:47

15:45

15:49

15:48

15:59

15:57

15:56

15:59

15:57

15:56

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Abzweigung rechts, Alpenstrasse

2. Zieldurchfahrt

Abzweigung rechts, Alpenstrasse

Alpenstrasse

15:41

15:48

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

15:51

15:59

Abzweigung links, Widlenstrasse

16:00

15:40 15:47

15:49 15:57

15:58

15:39 15:45

15:48

15:56

15:56

460 471 30.9 69.1 Alpenstrasse Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis 32.5 67.5 Abzweigung links, Stimmerstrasse Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

15:59 16:00 15:57 15:58 15:56 16:02

456439 31.3 links,Ebnatstrasse Widlenstrasse 33.9 68.766.1 Abzweigung Kreisel rechts,

16:00 16:01 15:58 16:00 15:56 16:04

471424 32.537.5 67.5 links, Stimmerstrasse 62.5 Abzweigung 3. Zieldurchfahrt

Start TV-Liveübertragung auf SRF zwei

439 451 33.9 rechts, rechts, Ebnatstrasse 43.2 66.1 56.8 Kreisel Abzweigung Alpenstrasse 424460 37.5 43.4 62.5 56.6 3. Zieldurchfahrt Alpenstrasse

50.0 56.6 50.0 Alpenstrasse 4. Zieldurchfahrt 460424 43.4

424

48.1

51.9

424

50.0

50.0

16:02 16:06 16:00 16:04 15:58 16:08 16:04 16:14 16:01 16:12 16:00 16:17

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Abzweigung rechts, Solenbergstrasse 451424 43.248.1 56.851.9 Abzweigung rechts, Alpenstrasse

106

15:39

15:35

15:36

15:51

75.0

68.7

15:37

15:32

15:48

69.3

31.3

15:36

15:33

Abzweigung rechts, Solenbergstrasse

30.7

69.1

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

15:34

2. Zieldurchfahrt

25.0

30.9

15:15 15:34 15:33 15:33 15:32 15:32 15:32 15:34

83.4

18.4

15:16 15:17 15:16 15:17

15:35

16.6

460

15:16 15:17

15:36

Gleis

Inseln 4x

81.8

14:16 14:17

14:22 14:17 15:20 15:17 15:20 15:17 15:19 15:17

15:15 14:40 15:33 15:24 15:32 15:24 15:32 15:24

Gleis

Abzweigung links, Fulachstrasse

18.2

15:16

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

84.8

451

15:16

14:40 14:22 15:24 15:20 15:24 15:20 15:24 15:19

15.2

392

15:16

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis Inseln 4x

87.3 1. Zieldurchfahrt Kreisel geradeaus, Ernst Hombergstrasse 424424 12.512.7 87.5 437

14:16

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

16:08 16:14 16:06 16:12 16:04 16:17 16:24 16:17 16:21 16:14 16:18 16:12 16:26 16:17 16:23 16:14 16:20 16:12

Abzweigung rechts, Solenbergstrasse

16:24

16:21

16:18

4. Zieldurchfahrt

16:26

16:23

16:20


8. Etappe

Tour de Suisse 2017

Flachetappe

HH✩✩✩

Schaffhausen – Schaffhausen, 100.0 km

Samstag, 17. Juni 2017 / samedi le 17 juin 2017



m ü. M.

km

km

49.8

Ort / Lieu

Werbekolonne / Caravanne

424

50.2

Kreisel geradeaus, Ernst Hombergstrasse

424

50.3

49.7

Ernst Hombergstrasse

437

52.0

48.0

Kreisel geradeaus, Ebnatstrasse

460

55.9

44.1

457

56.1

43.9

439

58.9

41.1

426

62.0

38.0

424

62.5

37.5

5. Zieldurchfahrt

424

62.7

37.3

Kreisel geradeaus, Ernst Hombergstrasse

405

67.2

32.8

Fischerhäuserstrasse

451

68.2

31.8

Abzweigung rechts, Alpenstrasse

460

68.4

31.6

Alpenstrasse

426

74.5

25.5

Abzweigung links, Industriestrasse

424

75.0

25.0

6. Zieldurchfahrt

424

75.2

24.8

Kreisel geradeaus, Ernst Hombergstrasse

Gleis Verpflegung

Alpenstrasse

43

16:27

45

16:23

47

16:21

16:27

16:23

16:21

16:29

16:26

16:23

16:35

16:31

16:28

Abzweigung links, Büsingerstrasse

16:35

16:32

16:29

Kreisel rechts, Ebnatstrasse

16:39

16:35

16:32

Abzweigung links, Industriestrasse

16:43

16:40

16:36

405

79.7

20.3

Fischerhäuserstrasse

405

80.0

20.0

Fischerhäuserstrasse

451

80.7

19.3

460

80.9

19.1

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

Stundenmittel / km/h  Moyenne horaire

16:44

16:40

16:37

Gleis

16:44

16:40

16:37

search.ch Sprint

16:50

16:46

16:42

16:53

16:48

16:44

16:53

16:48

16:44

17:01

16:56

16:52

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

17:02

16:57

16:53

Gleis

17:02

16:57

16:53

search.ch Sprint

17:07

17:02

16:58

17:07

17:02

16:58

17:10

17:05

17:00

17:10

17:05

17:00

Abzweigung rechts, Alpenstrasse Alpenstrasse

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

439

83.9

16.1

428

84.8

15.2

Abzweigung rechts, Solenbergstrasse

Kreisel rechts, Ebnatstrasse

424

87.5

12.5

7. Zieldurchfahrt

405

92.2

7.8

Fischerhäuserstrasse

17:14

17:09

17:04

Insel

17:15

17:10

17:05

17:19

17:13

17:08

search.ch Sprint

17:24

17:19

17:14

460

93.4

6.6

Alpenstrasse

17:27

17:21

17:16

426

99.5

0.5

Abzweigung links, Industriestrasse

Engadin St.Moritz powerd by P&I Bergpreis

17:35

17:29

17:23

424

100

0.0

Schaffhausen – Ziel

17:36

17:30

17:24

GESAMTWERTUNG VAUDOISE VERSICHERUNGEN

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Etappe 9

Schaffhausen – Schaffhausen

28.6 km

Sonntag, 18. Juni 2017

l Zeitfahren

HHH✩✩

SCHAFFHAUSEN – SCHAFFHAUSEN Stefan Küng, BMC Racing Team Fahrertyp: Klassiker und Zeitfahrer Bestes TdS-Ergebnis: – Geboren: 16. November 1993 – Grösse: 193 cm – Gewicht: 83 kg Dies wird ein spannender und entscheidender Tag. Die Steigung ist nicht zu unterschätzen, da muss man beissen. Die letzten knapp sechs Kilometer vom höchsten Punkt bis ins Ziel heisst es nur eines: Vollgas. Es ist ein anspruchsvolles, aber auch schnelles Zeitfahren. Ich hoffe, vorne mitmischen zu können und am Abend auf dem Podest zu stehen. Ich habe natürlich ein ­spezielles Augenmerk auf den ersten Tag – ebenfalls mit ­einnem Highspeed-Zeitfahren – und den letzten Tag. Da möchte ich mich von meiner besten Seite zeigen und um den Sieg mit­ fahren. Aber auch sonst hat es interessante Etappen, beispielsweise am zweiten Tag mit einem Klassikerprofil. Da muss man aufmerksam sein und jede Chance packen, die sich bietet. Je nach unserem Team, das am Start stehen wird, habe ich unter Umständen eine etwas freie Rolle und kann mich richtig zeigen. In meinem dritten Jahr als Profi habe ich endlich das Glück, an der Tour de Suisse zu starten, nachdem ich 2015 verletzt war und 2016 alles Olympia untergeordnet hatte. Die Tour de Suisse war schon in jungen Jahren das Rennen, das mich am meisten fasziniert hat. Die Freude ist nun umso grösser, hier starten zu ■ können – die Tour de Suisse ist ein Saisonhöhepunkt.  Rahmenprogramm – das müssen Sie wissen Cornèrcard Circle Industriestrasse Bike-Expo LIPO Park Kids World LIPO Park Village LIPO Park Fahrereinschreibung/Showtruck LIPO Park Start Werbekolonne Herrenacker Start (erster Fahrer) Herrenacker Ziel (letzter Fahrer) Industriestrasse VIP-Zone LIPO Park

09:00 – 12:30 Uhr 11:00 – 18:00 Uhr 11:00 – 18:00 Uhr 11:00 – 18:00 Uhr 11:00 – 18:00 Uhr 13:15 Uhr 14:15 Uhr 17:30 Uhr 12:30 – 18:00 Uhr

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Etappe 9

Schaffhausen – Schaffhausen

28.6 km

Sonntag, 18. Juni 2017

l Zeitfahren

HHH✩✩

113


9. Etappe

Tour de Suisse 2017

Schaffhausen – Schaffhausen

Etappe 9

9. Etappe Schaffhausen – Schaffhausen, 28.6 km

Sonntag, 18. Juni 2017 Schaffhausen – Schaffhausen, 28.6 km

28.6 km

de Suisse 2017 Sonntag, 18. Juni 2017 /Tour dimanche le 18 juin 2017

Sonntag, 18. Juni 2017 / dimanche le 18 juin 2017

Steigung / montée

398 m

Gesamtzeit / Temps prévu

Gefälle / descente

378 m

Stundenmittel / Moyenne horaire

Steigung / montée

398 m

Gefälle / descente

378 m

m ü. M.

m ü. M.

km

km

km

km

Ort / Lieu

28.6

Schaffhausen, Herrenacker

400

0.1

28.5

Fronwagplatz

Vorstadt 404 3990.0 0.428.628.2Schaffhausen, Herrenacker Bachstrasse 400 398 0.1 0.528.5 28.1Fronwagplatz Abzweigung links Fulachstrasse 399 4000.4 0.728.227.9Vorstadt

398 400 416 425

425

1.8

0.5

428 471 446

0.7 1.2 1.8

27.4

23.4

8.2

20.4

16:53

Inseln 2x

13:17

Insel 1x

13:18

27.4

Abzweigung rechts, Ebnatstrasse Ebnatstrasse

Gennersbrunn

Dörflingen

471 4625.2 9.023.4 19.6Gennersbrunn Thayngerstrasse

14:15

Dernier

13:15 13:15 14:15 14:15 16:53 16:53

Inseln 4x

428 4502.9 8.425.720.2Abzweigung rechts, Solenbergstrasse Abzweigung links, Neudörflingerstrasse

Inseln 2x Inseln 2x

Inseln 2x

Inseln 4x

13:21 13:25

14:15 16:53 13:15 14:15 16:53 14:16

16:54

13:15

14:15

16:53

13:15

14:15

16:53

13:16

14:16

16:54

13:17

14:17

16:55

14:17

14:18 14:21

14:25

16:55

16:56

16:59 17:03

Insel 1x 13:25 13:18 14:25 14:18 17:03 16:56 Zwischenzeit

13:26 13:21 14:26 14:21 17:04 16:59

446 4368.2 13.320.4 15.3Dörflingen Abzweigung rechts, Erlengasse

13:3113:25 14:31 14:25 17:09 17:03

Thayngen links, Neudörflingerstrasse 450 4358.4 13.520.2 15.1Abzweigung

13:3113:25 14:31 14:25 17:09 17:03

Kreisel geradeaus 462 4359.0 13.619.615.0Thayngerstrasse

14:31 14:26 17:09 17:04 Zwischenzeit 13:3113:26

Kreisel geradeaus, Biberstrasse 436 43513.3 13.915.3 14.7Abzweigung rechts, Erlengasse

435 435 435 447

447

14.8

447

15.6

13.5

13.6

15.0

461

17.6

472

19.1

473

19.2

13.9

14.8

15.1

14.7

13.8

13.8 13.0 11.0 9.5 9.4

13:32

Hüttenleben

Thayngen

Kreuzung leicht rechts, Biberstrasse

Kreisel geradeaus

13:33 Insel 1x

13:34

Bibern

13:36

Abzweigung links Ri Opfertshofen

13:38

Abzweigung links Ri Opfertshofen

13:38

Kreisel geradeaus, Biberstrasse Hüttenleben

447 56015.6 20.513.0 8.1Kreuzung leichtlinks rechts, Biberstrasse Abzweigung Ri Opfertshofen

114

13:15

Ebnatstrasse

26.8

Départ

14:15 14:15 16:53 16:53 Pavé 13:15 13:15

13:15

Abzweigung rechts, Solenbergstrasse

46 km/h

16:53

13:16

Abzweigung links Fulachstrasse

5.2

kolonne / Cara-

Inseln 2x

27.9

25.7

37 min 18 sec

13:15 vanne 14:15

Inseln 2x

Bachstrasse

2.9

Pavé

Abzweigung rechts, Ebnatstrasse

28.1

26.8

46 km/h

Werbe- 1. Start / Letzter / kolonne Départ Dernier / Caravanne Werbe- 1. Start / Letzter /

Ort / Lieu

0.0

1.2

Gesamtzeit / Temps prévu

Stundenmittel / Moyenne horaire

404

416

37 min 18 sec

14:32 17:10 13:31 14:31 17:09 14:33

17:11

13:31

14:31

17:09

13:31

14:31

17:09

13:32

14:32

17:10

13:33

14:33

17:11

14:34

14:36

14:38

14:38

17:12

17:14

17:16

17:16

Insel 1x 13:4113:34 14:41 14:34 17:19

17:12

461 56217.6 20.7 11.0 7.9Bibern Opfertshofen

13:4213:36 14:42 14:36 17:20

17:14

472 63019.1 22.0 9.5 6.6Abzweigung links RiRi Opfertshofen Abzweigung links Lohn

13:4513:38 14:45 14:38 17:23

9.4

Abzweigung links Ri Opfertshofen

13:38

14:38

17:16

473

19.2

17:16

560

20.5

8.1

Abzweigung links Ri Opfertshofen

13:41

14:41

17:19

562

20.7

7.9

Opfertshofen

13:42

14:42

17:20

630

22.0

6.6

Abzweigung links Ri Lohn

13:45

14:45

17:23


9. Etappe

Tour de Suisse 2017

l Schaffhausen – Schaffhausen, 28.6Zeitfahren HHH✩✩ km Sonntag, 18. Juni 2017 / dimanche le 18 juin 2017  m ü. M.

km

km

Ort / Lieu

658

22.9

5.7

Opfertshofner

641

23.2

5.4

Lohn

632

23.5

5.1

633

23.7

4.9

Werbekolonne / Caravanne

Zwischenzeit

1. Start / Départ

Letzter / Dernier

13:46

14:46

17:24

13:46

14:46

17:24

Kreuzung geradeaus, Gässli

13:47

14:47

17:25

Abzweigung rechts, Unterdorf

13:47

14:47

17:25

626

23.9

4.7

Abzweigung links, Freudentalstrasse

13:47

14:47

17:25

590

25.0

3.6

Stetten

13:48

14:48

17:26

445

26.9

1.7

Abzweigung links, Neutalstrasse

13:50

14:50

17:28

426

27.5

1.1

Abzweigung rechts, Industriestrasse

13:51

14:51

17:29

424

28.6

0.0

Schaffhausen – Ziel

13:52

14:52

17:30

Tour de Suisse 2016, Zeitfahren in Davos: Michael Albasini rast über die Ziellinie.

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Das «Goldene Buch» der Tour de Suisse 1933-2016

ALLE SIEGER DER TOUR DE SUISSE

Ferdinand Kübler 1942

Beat Breu 1981

Pasquale Fornara 1958

Sean Kelly 1990

Eddy Merckx 1974

Jahr 1933 1934 1935 1936 1937 1938 1939 1941 1942 1946 1947 1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966

Sieger Max Bulla (AUT) Ludwig Geyer (GER) Gaspard Rinaldi (FRA) Henri Garnier (BEL) Karl Litschi (SUI) Giovanni Valetti (ITA) Robert Zimmermann (SUI) Josef Wagner (SUI) Ferdinand Kübler (SUI) Gino Bartali (ITA) Gino Bartali (lTA) Ferdinand Kübler (SUI) Gottfried Weilenmann (SUI) Hugo Koblet (SUI) Ferdinand Kübler (SUI) Pasquale Fornara (ITA) Hugo Koblet (SUI) Pasquale Fornara (ITA) Hugo Koblet (SUI) Rolf Graf (SUI) Pasquale Fornara (ITA) Pasquale Fornara (ITA) Hennes Junkermann (GER) Alfred Rüegg (SUI) Attilio Moresi (SUI) Hennes Junkermann (GER) Giuseppe Fezzardi (ITA) Rolf Maurer (SUI) Franco Bitossi (ITA) Ambrogio Portalupi (ITA)

Miguel Angel Lopez 2016

Zweiter Albert Büchi (SUI) Léon Level (FRA) Leo Amberg (SUI) Gustave Deloor (BEL) Leo Amberg (SUI) Arsène Mersch (LUX) Max Bolliger (SUI) Werner Buchwalder (SUI) Willi Kern (SUI) Josef Wagner (SUI) Giulio Bresci (ITA) Giulio Bresci (ITA) Georges Aeschlimann (SUI) Jean Goldschmit (LUX) Hugo Koblet (SUI) Ferdinand Kübler (SUI) Fritz Schär (SUI) Agostino Coletto (ITA) Stan Ockers (BEL) Fritz Schär (SUI) Edgar Sorgeloos (BEL) Hennes Junkermann (GER) Henri Anglade (FRA) Kurt Gimmi (SUI) Hilaire Couvreur (BEL) Franco Balmamion (ITA) Rolf Maurer (SUI) Franco Balmamion (ITA) Joseph Huysmans (BEL) Carlo Chiappano (ITA)

Fabian Cancellara 2009

Dritter Gaspard Rinaldi (FRA) Francesco Camusso (ITA) Henri Garnier (BEL) Leo Amberg (SUI) Walter Blattmann (SUI) Severino Canavesi (ITA) Christophe Didier (SUI) Ferdinand Kübler (SUI) Fritz Stocker (SUI) Aldo Ronconi (ITA) Stan Ockers (BEL) Hans Sommer (SUI) Ernst Stettler (SUI) Aldo Ronconi (ITA) Alfredo Martini (ITA) Carlo Clerici (SUI) Danilo Barozzi (ITA) Giancarlo Astrua (ITA) Carlo Clerici (SUI) Joseph Planckaert (BEL) Attilio Moresi (SUI) Nino Catalano (ITA) Federico Bahamontes (ESP) René Strehler (SUI) Alfred Rüegg (SUI) Aldo Moser (ITA) Attilio Moresi (SUI) Italo Zilioli (ITA) Marcello Mugnaini (ITA) Ruedi Zollinger (SUI) 119


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26. August 2017

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 Jahr Sieger 1967 Gianna Motta (ITA) 1968 Louis Pfenninger (SUI) 1969 Vittorio Adorni (ITA) 1970 Roberto Poggiali (ITA) 1971 Georges Pintens (BEL) 1972 Louis Pfenninger (SUI) 1973 José-Manuel Fuente (ESP) 1974 Eddy Merckx (BEL) 1975 Roger de Vlaeminck (BEL) 1976 Hennie Kuiper (NED) 1977 Michel Pollentier (BEL) 1978 Paul Wellens (BEL) 1979 Wilfried Wesemael (BEL) 1980 Mario Beccia (ITA) 1981 Beat Breu (SUI) 1982 Giuseppe Saronni (ITA) 1983 Sean Kelly (IRL) 1984 Urs Zimmermann (SUI) 1985 Phil Anderson (AUS) 1986 Andrew Hampsten (USA) 1987 Andrew Hampsten (USA) 1988 Helmut Wechselberger (AUT) 1989 Beat Breu (SUI) 1990 Sean Kelly (IRL) 1991 Luc Roosen (BEL) 1992 Giorgio Furlan (ITA) 1993 Marco Saligari (ITA) 1994 Pascal Richard (SUI) 1995 Pawel Tonkow (RUS) 1996 Peter Luttenberger (AUT) 1997 Christophe Agnolutto (FRA) 1998 Stefano Garzelli (ITA) 1999 Francesco Casagrande (ITA) 2000 Oscar Camenzind (SUI) 2001 Gilberto Simoni (ITA) 2002 Alex Zülle (SUI) 2003 Alexander Winokurow (KAS) 2004 Jan Ullrich (GER) 2005 Aitor Gonzales (ESP) 2006 Koldo Gil (ESP) 2007 Vladimir Karpets (RUS) 2008 Roman Kreuziger (CZE) 2009 Fabian Cancellara (SUI) 2010 Fränk Schleck (LUX) 2011 Levi Leipheimer (USA) 2012 Rui Costa (POR) 2013 Rui Costa (POR) 2014 Rui Costa (POR) 2015 Simon Špilak (CZE) 2016 Miguel Angel Lopez (KOL)

Das «Goldene Buch» der Tour de Suisse 1933-2016 Zweiter Rolf Maurer (SUI) Robert Hagmann (SUI) Aurelio Gonzales (ESP) Louis Pfenninger (SUI) Louis Pfenninger (SUI) Roger Pingeon (FRA) Donato Giuliani (ITA) Gösta Petterson (SWE) Eddy Merckx (BEL) Michel Pollentier (BEL) Lucien van Impe (BEL) Ueli Sutter (SUI) Rudi Pevenage (BEL) Josef Fuchs (SUI) Josef Fuchs (SUI) Theo de Rooy (NED) Peter Winnen (NED) Acacio da Silva (POR) Niki Rüttimann (SUI) Robert Millar (SCO) Peter Winnen (NED) Steve Bauer (CAN) Daniel Steiger (SUI) Robert Millar (SCO) Pascal Richard (SUI) Gianni Bugno (ITA) Rolf Järmann (SUI) Wladimir Pulnikov (UKR) Alex Zülle (SUI) Gianni Faresin (ITA) Oscar Camenzind (SUI) Beat Zberg (SUI) Laurent Jalabert (FRA) Dario Frigo (ITA) Wladimir Belli (ITA) Piotr Wadecki (POL) Giuseppe Guerini (ITA) Fabian Jeker (SUI) Michael Rogers (AUS) Jorg Jaksche (GER) Kim Kirchen (LUX) Andreas Klöden (GER) Tony Martin (GER) Lance Armstrong (USA) Damiano Cunego (ITA) Fränk Schleck (LUX) Bauke Mollema (HOL) Mathias Frank (SUI) Geraint Thomas (GBR) Jon Izagirre (ESP)

Dritter Luis-Pedro Santamarina (ESP) Hermann van Springel (BEL) Bernard Vifian (SUI) Primo Mori (ITA) Ugo Colombo (ITA) Michele Dancelli (ITA) Wladimiro Panizza (ITA) Louis Pfenninger (SUI) Louis Pfenninger (SUI) José Pesarradona (ESP) Bert Pronk (NED) Josef Fuchs (SUI) Leonardo Mazzantini (ITA) Joop Zoetemelk (NED) Leonardo Natale (ITA) Guido van Calster (BEL) Jean-Marie Grezet (SUI) Gerhard Zadrobilek (AUT) Guido Winterberg (SUI) Greg LeMond (USA) Fabio Parra (KOL) Acacio da Silva (POR) Jörg Müller (SUI) Andrew Hampsten (USA) Andrew Hampsten (USA) Fabian Jeker (SUI) Fernando Escartin (ESP) Gianluca Pierobon (ITA) Zenon Jaskula (POL) Gianni Bugno (ITA) Jan Ullrich (GER) Wladimir Belli (ITA) Gilberto Simoni (ITA) Wladimir Belli (ITA) Beat Zberg (SUI) Nicolas Fritsch (FRA) Oscar Pereiro (ESP) Dario Cioni (ITA) Fränk Schleck (LUX) Angel Vicioso (ESP) Stijn Devolder (BEL) Igor Anton (ESP) Roman Kreuziger (CZE) Jacob Fuglsang (DEN) Steven Kruijswijk (NED) Levi Leipheimer (USA) Roman Kreuziger (CZE) Bauke Mollema (NED) Tom Dumoulin (FRA) Warren Barguil (FRA)

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Hommage an Fabian Cancellara

FABIAN CANCELLARA – KÄMPFER UND DIVA Fabian Cancellara gelang, was andere Radprofis nie schaffen. Die gewannen zwar auch, aber sie hinterliessen keine Spuren. Cancellara war ein Phänomen im Schweizer Sport. Er kündigte Siege an und holte sie. Er peilte Ziele an und traf ins Schwarze. Text: Hans-Peter Hildbrand, Fotos: Eddy Risch/freshfocus, Reto Fiechter, PPR Media Relations AG

Tour de Suisse 2009: Fabian Cancellara lässt sich in Bern als Sieger feiern.

Es ist Ende Februar 2001. Fabian Cancellara ist keine 20 und schon Radprofi. Mit viel Babyspeck und wenig Kraft. Und doch: Er ist die grosse Schweizer Hoffnung. Er war als Junior zweimal Weltmeister und bei den Espoirs WMZweiter im Zeitfahren. «Schöne Erfolge», so der 19-jährige Berner damals. «Aber sie zählen bei den Profis nichts.» Für ihn sind sie ein federndes Sprungbrett. «Aber freischwimmen musste ich mich selbst.» An der RhodosRundfahrt macht er erste kräftige Züge: Sieg im Zeitfahren und 122

Gesamtsieger. Im italienischen Mapei-Team sind sie stolz. Sehr hohe Tretfrequenz Fabian Cancellara ist der zweitjüngste der 538 lizenzierten Radprofis der 1. Division. 1,86 m gross und 80 kg schwer. Die Lehre als Elektromonteur hat er abgebrochen. «Sport und Lehre vertrugen sich nicht.» Roberto Damiani, Sportlicher Leiter der Jungprofis, erinnert sich später: «Fabian hatte noch Babyspeck. Er war ja noch im Wachstum. Auch fehlte ihm noch die Kraft. Er fuhr deshalb mit einer

sehr hohen Tretfrequenz – und das hat sich seine ganze Karriere lang ausbezahlt.» Jedes Jahr eine Spur schneller, ­jedes Jahr erfolgreicher. Alle fragen sich: Wo sind die Limiten von Fabian Cancellara? Sein früherer Teamchef Bjarne Riis will ihn sogar zu einem potenziellen Tour-Sieger ummodeln. Das ist dem Berner zu viel. Knapp zehn Kilo müsste er dafür abhungern. Das würde ihn zwar leichter für die Passfahrten machen, aber physisch wie psychisch zu viel Substanz kosten. Er braucht seine Pausen. Sein ­Motor kann nicht immer auf Hochtouren laufen. Das Team Leopard-Trek braucht ihn als Entwickler und Testfahrer für das neue Material. Als Ansprechpartner für die Team-Logistik. «Zeitweise fühlte ich mich wie ein pensionierter Radprofi», ­gesteht er dem SonntagsBlick. Bei Trek kann er sich wieder voll aufs Velofahren konzentrieren. Es gibt drei persönliche Begebenheiten, die sagen fast alles über Fabian Cancellara. Ruhe, Übersicht und Hilfe Es ist Samstagnachmittag, der 13. Oktober 2002. Einen Tag vor der Strassen-Weltmeisterschaft im belgischen Zolder. Die Schweizer Profis sind auf einer Trainingsfahrt. Markus Zberg prallt ohne Fremdeinwirkung bei einem Kreisel in einen Pfosten. Er liegt regungslos auf dem Asphalt. Blutet aus Mund und Nase. Der Jüngste in der Gruppe behält die Nerven. Fabian Cancellara, 21-jährig, greift hinten in seine Trikottasche und


 Persönlich

Name: Cancellara Vorname: Fabian Geboren: 18. März 1981 Grösse: 186 cm Gewicht: 80 kg (Wettkampf), jetzt 92 kg Wohnort: Ittigen bei Bern Zivilstand: verheiratet seit 2006 mit Stefanie, Töchter Giulia und Elina Beruf: Elektromonteur-Lehre abgebrochen, ab 9. April 2017 Management-Schule in St.Gallen Radprofi: 1. September 2000 bis 31. Dezember 2016 Teams

2016 Trek–Segafredo 2014–2015 Trek Factory Racing 2012–2013 RadioShack–Nissan 2011 Leopard Trek 2009–2010 Saxo Bank 2006–2008 CSC ProTeam 2003–2005 Fassa Bortolo 2000–2002 Mapei–Quick Step Wichtigste Erfolge

Fabian Cancellara gewann 86 Rennen. Er kumulierte in 17 Profi-Jahren 1072 Renntage. Stand dabei 146 Mal auf dem Podium. Bei seinen 98 Einsätzen über die Distanz von 200 oder mehr Kilo­ metern platzierte er sich 35 Mal in den Top 10. Er bestritt 144 Zeitfahren, gewann deren 55. Die wichtigsten Siege: • Zeitfahr-Weltmeister (2006/2007/2009/2010) • Zeitfahr-Olympiasieger (2008/2016) • Silbermedaille Olympisches Strassenrennen (2008) • Paris-Roubaix (2006/2010/2013) • Flandern-Rundfahrt (2010/2013/2014) • Mailand–San Remo (2008) • GP E3 Harelbeke (2010/2011/2013) • Strade Bianche (2008/2012/2016) • 7 Etappensiege Tour de France • 29 Tage im Leadertrikot der Tour de France • 11 Etappensiege Tour de Suisse • Gesamtsieg Tour de Suisse (2009) • Gesamtsieg Dänemark-Rundfahrt (2006) • Gesamtsieg Tirreno-Adriatico (2008) • Schweizer Sportler des Jahres (2008 und 2016)

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Hommage an Fabian Cancellara Der Höhepunkt zum Abschluss einer imposanten Karriere: Fabian Cancellara gewinnt in Rio Olympia-Gold im Zeitfahren.

ruft mit dem Handy die Ambulanz. Er schickt die Teamkollegen weg, zieht sein Trikot aus, deckt Zberg zu. Was der junge Berner nicht weiss: Zberg hat den 8. Rückenwirbel gebrochen, einen Riss in der linken Gesichtshälfte, eine Stauchung der linken Lunge und mehrere kaputte Zähne. Rasch handeln. Instinktiv das Richtige machen. Die Übersicht behalten. Das ist Cancellara. Zwei Jahre später. Wieder an der Strassen-WM, diesmal in Verona. Er macht die Arbeit des Sport­ lichen Verbandsdirektors JeanClaude Leclercq. Organisiert die Rückfahrt vom Training ins Hotel. Und abends noch einen Physiotherapeuten, damit jeder Profi vor dem Rennen noch eine anstän­ dige Massage erhält. Auch das ist Cancellara. Kein Egoist. Ihm geht es gut, wenn es anderen im Team auch gut geht. Wieder zwei Jahre später, wieder an der WM, diesmal in Salzburg. Die erste Medienkonferenz von Swiss Cycling. Alle reden davon, ihr Bestes geben zu wollen. Er schweigt für einmal. Obwohl er am liebsten aufstehen und sagen

würde: Am besten ist, ihr geht jetzt alle heim. Denn Fabian Cancellara will gewinnen. Die mentale Stärke Wenn Fabian Cancellara etwas sagt, dann macht er das auch. Wenn er etwas ankündigt, dann trifft es ein. Und er macht keinen Fehler zweimal. Weil er als Rad­ profi stark in den Beinen ist. Weil er als Radprofi einen unglaublich grossen Motor hat. Weil er sich als Sportler punktgenau auf ein Ziel vorbereiten kann. Und weil ihm im mentalen Bereich keiner nachkommt. Natürlich, er ist auch ein Showman. Er ist eine Diva, aber eine mit grosser Klasse und grossem Kämpferherzen. Im Rennen kann er seine Gegner zu Statisten degradieren. Oder sie niederringen. Nach der Ziellinie aber respektiert er sie. Nicht wie Peter Sagan als Jungspund. Der Slowake ist nur ein Showman auf der Zielgeraden, wenn er einen Wheelie macht. Oder auf dem Podium, wenn er die Ehrendame in den Hintern kneift. Cancellara ist ein Rennfahrer, der stets die Geschichte des Rad-

sports vor Augen hat. Deshalb ­verehren und lieben ihn die Fans. Weil er als Kämpfer uns ein Stück der guten alten Zeit zurück gibt. Fabian Cancellara ist kein Ein­ facher. Wäre er einer, er wäre nicht der Champion, der er ist. Alle dieser seltenen Sorte haben eine «Ecke» ab. Manche eine grosse, einige eine kleine. Fabian Cancellara hat eine kleine «Ecke» ab. Wenn er mit hohem Kopf durch die Gegend läuft. So tut, als sei er der Einzige auf dieser grossen Welt. Das macht er, wenn er fokussiert ist. Und ab und zu auch, wenn er es nicht ist. Ich kenne Fabian Cancellara, seit er 1998 im niederländischen ­Valkenburg Junioren-Weltmeister im Zeitfahren wurde. Wer ihn ­etwas fragt, bei dem bedankt er sich. Dann wünscht er noch eine gute Heimfahrt. Auch das ist ­Fabian Cancellara. Als junger Profi hat er einst vor Mitternacht an­ gerufen, wollte einen Rat. Ob er wohl dem fürchterlichen Rennen Paris–Roubaix gewachsen sei. 2009 sehen wir ihn nach der Strassen-WM in Mendrisio am Boden sitzen – geschlagen! ­ ­Obwohl er an diesem Tag eigentlich der Stärkste ist, wie auch drei Jahre später an den Olympischen Spielen in London, als er in die ­Balustraden fliegt. Er vergibt Titel und Medaillen, weil er sich zu stark fühlt und Fehler macht. Er wehrt sich, wenn ihm etwas nicht passt. Wir kritisieren ihn, auch hart. Oft haben wir recht, manchmal liegen wir daneben. Nachtragend ist er nie. An kleinen Rennen lernt man ihn wirklich ­kennen. Wenn er im Hotel an die Zimmertüre klopft. Sich aufs Bett legt und «So, dü hüerä Püür, was machsch?» bellt. Als Rennfahrer wird er uns fehlen. Als Fabian Cancellara wird er uns bleiben. ■ 125


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Sven Montgomery, Breitensportverantwortlicher Swiss Cycling

«DIE FESTIGUNG DES BEREICHS BREITENSPORT BRAUCHT ZEIT» Als Profi bestritt Sven Montgomery fünfmal die Tour de Suisse, sein bestes Resultat war der vierte Platz im Jahr 2000. Heute ist der 41-Jährige bei Swiss Cycling für den Breitensport verantwortlich – und an der Tour jeweils als Co-Kommentator bei SRF im Einsatz. Text: Andy Maschek, Foto: Swiss Cycling

Was bedeutet Ihnen die Tour de Suisse – privat und beruflich? Eine klare Trennung ist nicht mög­ lich. Die Tour ist für mich ein High­ light des Jahres und war schon als Fahrer neben dem Giro d’Italia mein Lieblingsrennen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich in einer Funktion an der Tour mit­ ­ machen kann. Als ich mit dem Rennsport aufgehört habe, war ich zuerst zweimal als VIP-Chauffeur dabei, dann zwei Jahre für Radio Tour und seither fürs Fernsehen. Kommen da Erinnerungen an Ihre eigene Profizeit hoch? Ab und zu, aber immer ­weniger. Ich denke auch nicht mit Wehmut ­zurück. Ich bin mit meiner heuti­ gen Funktion sehr zufrieden. Es ist beim Kommentieren wie als Renn­ fahrer: Wenn es gut läuft, machts mehr Spass, wenn nicht, ist man froh, wenn die Etappe vorbei ist. Sie sind Breitensportverantwort­ licher bei Swiss Cycling. Wie wich­ tig ist die Tour de Suisse als Leuchtturm für Hobby-Gümmeler? Der Bereich Hobbyfahrer ist in der Tour de Suisse noch im Aufbau. Ich denke da an die Tour de Suisse Challenge, die es noch nicht lange gibt. Ich hoffe, dass die Wichtigkeit dieser Events immer mehr zuneh­ men immer wird. ­ Bisher wurde die Tour in erster Linie als Elite­ sport-Event wahrgenommen. Der Ausbau und die Festigung des ­Bereichs Breitensport rund um die Tour, dass sich dies als Marke durchsetzen kann, braucht aber sicher noch etwas Zeit.

Das heisst? Die Tour de Suisse bietet aber die Der Weg stimmt. Aber man muss Chance, die breite Masse für den sich Gedanken machen, ob die Velosport – und nicht Rennsport momentanen Formate die rich­ – zu faszinieren, oder? tigen sind. Gemeinsam mit der Absolut. Es braucht Zeit, aber Tour-Organisation haben wir auch ­gemischte Spitzen- und Breiten­ schon darüber nachgedacht, ob sportanlässe werden sich immer die Integration von Slow-up-­mehr durchsetzen. Anlässen sinnvoll sein könnte, um noch mehr Leute anzuziehen. Vor einigen Jahren war das Image Es ist eine Geschichte, die am des Radsports schlecht – wie Entstehen ist und die über viel ­sehen Sie dieses heute? ­ Es wurde sicher viel besser. Es ­Potenzial verfügt. gibt viel weniger Doping-Diskus­ sionen, als es noch vor einigen ­Jahren der Fall gewesen ist. Man ist auf dem Weg zurück zu ­einem ­guten Image. Dass ­Velo­fahren etwas Schönes und Gesundes ­ ist und man sich nicht ­ immer mit den Rennfahrern identifizieren muss. Wie steht es in Ihren Augen um den Schweizer Nachwuchs? Qualitativ ist er sehr gut, mit Schwankungen von Jahrgang zu Jahrgang. Das Problem ist, dass die Breite fehlt. Mit dem Strassen­ radsport können wir momentan diese Masse bei den ganz Jungen nicht generieren. Da muss man Umdenken und sie über Moun­ tainbike oder BMX abholen, ein Gerät, das sie automatisch mal benützen. Zudem sind es Sport­ arten, die man fern des Strassen­ verkehrs ausüben kann, was für die Eltern sehr positiv ist. ■

Sven Montgomery ist auch nach seiner Profi-Karriere Jahr für Jahr an der Tour de Suisse dabei.

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Erzählt von Martin Born, illustriert von 30 Schweizer Zeichnerinnen und Zeichnern.

Warum tun wir uns das an? Warum stehen wir am Strassenrand und warten? Warum wollen wir dabei sein, wenn die Tour de Suisse bei uns oder bei uns in der Nähe vorbeikommt? Wenn wir doch wissen, dass das Warten in keinem Verhältnis zu dem steht, was wir zu sehen bekommen werden. Autos und noch mehr Autos, Werbefahrzeuge, die «Bhaltis» verteilen, Männer auf Motorrädern, dann wieder Autos und noch mehr Autos. Erst dann macht es «Swusch» und das Feld zieht vorüber. Mit etwas Glück erhaschen wir einen Blick auf das «Goldtrikot». Und auf Cancellara? Der fuhr doch vorne ganz rechts? Oder doch hinten links? Auf alle Fälle haben wir ihn ganz sicher gesehen. Warum tun wir uns also das an? Die Antwort ist einfach. Weil es die Tour de Suisse ist. Weil uns der Vater, als wir klein waren und noch kaum selber velofahren konnten, mitnahm und wir danach reich beladen nach Hause zurückkehrten. Weil der Vater in seiner Kindheit das Gleiche mit unserem Grossvater erlebte. Weil all jene, die mit ihren Kindern am Strassenrand standen und noch immer stehen, Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählten und noch immer erzählen, Geschichten, die mit jedem Jahr etwas bunter wurden, von Ferdy Kübler und Hugo Koblet, die sie noch selber fahren sahen, oder zumindest der Vater oder der Grossvater, wobei sie dem Kübler, als er längst zurückgetreten war, manchmal sogar zuwinkten, wenn er als Werbebotschafter in seinem weissen Mercedes vorbeifuhr. Und einmal sogar anhielt und Autogrammkarten verteilte. Die Tour de Suisse ist mehr als ein Velorennen. Sie ist nationales Kulturgut, gehört zu uns wie der erste August, die Lauberhornabfahrt und Roger Federer. Sie ist ein Mythos, ein Teil unserer Geschichte, bestehend aus Geschichten, die der

Radsport schrieb, als noch nicht alles bis ins letzte Detail geregelt war, als die Fahrer keine Knöpfe im Ohr hatten, als sie als Helden bewundert wurden, weil sie so leiden konnten, wie wir uns das nie zutrauen würden, weil sie schlau waren oder sich übers Ohr hauen liessen, wie das im Leben so ist. Zum Glück aber nur halb so ernst, weil es ja nur Sport ist. Diesen Mythos pflegen wir im Band, der hier vorliegt, auf ganz besondere Art. Wir erzählen die 84-jährige Geschichte der Landesrundfahrt so, wie das noch nie gemacht wurde. Wir fragten die besten Illustratoren der Schweiz an, ob sie uns dabei helfen würden. Die meisten sagten spontan zu. Und deshalb sind wir stolz, dass wir mit der Crème de la Crème der Schweizer Zeichnerinnen und Zeichner unseren würdigen Beitrag zum Kulturgut Tour de Suisse leisten können. Vielleicht beantworten wir damit auch die einleitende Frage: Warum tun wir uns das an?

illustration: FeLiX SchaaD

Ve C o D e lo m i r le C D ge e nD r en

Das ErbE von KüblEr unD KoblEt


GEsCHiCHtEn Zur GEsCHiCHtE

Martin Born und Marc LocateLLi tour DE suissE Geschichten zur Geschichte 80 Seiten, farbig, 21x30 cm, Hardcover BeSteLLunGen: marc.locatelli@bluewin.ch CHF 29.80, exkl. Porto

• également disponible en français

illustration: Peter Gut

MARTIN BORN und MARC LOCATELLI • EDITION MODERNE


Entertainment

TOUR DE SUISSE MIT KIDS WORLD Die Jugend ist der Tour de Suisse und seinen Part­ nern besonders wichtig. An jeweils 2 Tagen in Cham (Start-Weekend) und Schaffhausen (Ziel-Weekend) installieren wir in Zusammenarbeit mit Partnern vier verschiedene spannende Parcours. Ziel ist es, Kin­ der und Jugendliche an verschiedenen Disziplinen schnuppern zu lassen und sie dabei durch Spezialis­ ten und Fachkräfte gut zu betreuen. Geschicklichkeitsparcours Die gute Beherrschung des Fahrrades in einem kniffligen Parcours steht im Vordergrund. Altersge­ recht führt der Weg um oder über verschiedene Hin­ dernisse. Übungen, welche die Sicherheit im Stras­ senverkehr merklich verbessern. Nicht die Geschwindigkeit steht im Vordergrund, sondern die richtige Lösung der Aufgaben. Bemerkung: Der Parcours wird neben den HUB’s in Cham und Schaffhausen an allen Startorten betrieben. Nimm2: Pumptrak Auf der künstlich gebauten Mountainbikestrecke mit Wellen und Steilwandkurven wird sich rasch ein spielerisches Fahrgefühl entwickeln. Die spezielle Fahrtechnik wird instruiert und ermöglicht letztlich von Runde zu Runde ein cooleres Feeling. Etwas Mut ist für den Ritt über den Parcours sicher förderlich. Nimm2: Kids Challenge Die Kleinsten werden als Erste im Ziel sein. An sechs Etappen sind 3 bis 5-Jährige mit Laufrädern zu ei­ nem «Sprint» vor grossem Publikum eingeladen. Be­ vor das Profifeld das Ziel erreicht, strampeln die Kids über 150 Meter. Angefeuert vom Publikum erreichen die Kleinen den Zielstrich der Tour de Suisse und werden gefeiert. Der Rang spielt keine Rolle, nur das Erlebnis zählt. Zur Erinnerung werden die kleinen Champions mit einer Fahrradklingel ausgezeichnet. Das wird ganz grosses Kino. Für die Kids stehen eine beschränkte Anzahl Laufrä­ der und Helme leihweise zur Verfügung. Natürlich kann der Start auch mit dem eigenen Laufrad erfol­ gen. Das Tragen eines Helmes ist Pflicht. Eine Zeit­ messung wird nicht durchgeführt, einzig die Teilnah­ me zählt. Zum Abschluss auf dem Siegerpodest der Tour de Suisse gibt es ein Gruppenbild. l Cham – Sonntag, 11. Juni l Bern – Montag, 12. Juni l Villars-sur-Ollon – Dienstag, 13. Juni l Cevio – Mittwoch, 14. Juni l La Punt – Donnerstag, 15. Juni l Schaffhausen – Samstag, 17. Juni Anmeldung Am Renntag bis 45 Minuten vor Start beim Nimm2 Lachgummi  Zelt im Tour de Suisse Village. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmer und ihren Eltern. 130

Skoda: Kids World Im kniffligen Parcours steuern die Kids mit Velos, Lauf­ rädern oder Bobbycars um und über die Hindernisse. Kurven und Wellen werden zum Erlebnis. Helfer und Helferinnen stehen bereit und untzerstützen die Kids. Im Empfangszelt von Skoda wird die Snappybox zu­ dem die ganze Familie begeistern. Mit dem Fotoauto­ mat lassen sich die herrlichsten Schnappschüsse auf­ nehmen und werden sofort elektronisch versendet. Wichtige Informationen Die TdS Kids World Parcours befinden sich in Cham und Schaffhausen direkt im Start- und Zielgelände der Tour de Suisse und sind beschildert. Die Be­ triebszeiten sind jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr. Kids und Jugendliche samt Begleitern sind herzlich will­ kommen. Betreuerteams instruieren und leiten an. Helme werden zur Verfügung gestellt. Eine Anmel­ dung ist nicht notwendig. Die persönliche Versiche­ rung ist zwingend Sache der teilnehmenden Kids.

TOUR DE SUISSE MIT BIKE-EXPO Nach dem erfolgreichen Einstand präsentiert sich die Tour de Suisse Bike-Expo auch 2017. Bei freiem Eintritt bietet sich den Besuchern an jeweils 2 Tagen in Cham (Start-Weekend) und Schaffhausen (ZielWeekend) eine breite Übersicht zu Angeboten rund um den Radsport. Das Programm, von der Tour de Suisse Challenge bis zu allen Profi Rennen, wird die breite Radsportfamilie wiederum anziehen und fas­ zinieren. Da bleibt auch viel Zeit für einen informati­ ven Bummel durch die Bike Expo. Cham Blick l Cuore of Switzerland l DT Swiss AG l Giordana l Polar Elektro Europe AG l Stanton Davis GmbH l Squadra Mondo Retail l Trek Fahrrad GmbH l Winforce Schaffhausen Amsler Bikes & Parts l Blick l Cuore of Switzerland l DT Swiss AG l Giordana l Stanton Davies GmbH l Swiss Bike School l Trek Fahrrad GmbH l Vigorelli l Winforce

WERBEKOLONNE Vaudoise Versicherungen l Davos Klosters, Engadin St. Moritz, Arosa powered by P&I l search.ch AG l Traser l Frisco l Storck (Schweiz) GmbH mit Nimm2 l SRG SSR – Business Unit Sport l Europcar l Bruno’s Best l EBM l Zaunteam AG l Etappenort Cham l Etappenort Menziken l Etappenort Bern l Etappen­ ort Villars-sur-Ollon l Etappenort Bex mit Schweizer Rheinsalinen l Etappenort Cevio l Etappenort Locarno l Etappenort La Punt l Etappenort Zernez l Etappenort Sölden l Etappenort Schaffhausen l IMS Sport AG (TDSInfo)


Athletissima Lausanne CHI de Genève Engadin Skimarathon FIS Langlauf Weltcup Davos Nordic FIS Ski World Cup Adelboden FIS Skisprung Weltcup Engelberg Grand-Prix von Bern Int. Lauberhornrennen Wengen J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad Jungfrau-Marathon Longines CSIO Schweiz St. Gallen Lucerne Regatta Mercedes-CSI in Zürich Omega European Masters Spengler Cup Davos Swatch Beach Volleyball Gstaad Major Swiss Cup Zürich Swiss Indoors Basel Tour de Suisse

EMOTIONS VICTORY CHEERING SOCIETY ATHMOSPHERE Weltklasse Zürich YONEX Badminton Swiss OpenSOLIDARITY ECONOMY PASSION FRIENDSHIP SUPPORT IMAGE FASCINATION HIGHLIGHTS STARS YOUTH TOURIS ATMOSPHERE JOY upcoming: EMOTIONS VICTORY CHEERING SOC Sport Events –ECONOMY made in Switzerland FRIENDSHIP SUPPORT SOLIDARITY PASSION SwissTopSport vereinigt 21 der grössten Sport-Veranstaltungen, IMAGE FASCINATION HIGHLIGHTS STARS YOUTH TOURIS welche jährlich in der Schweiz stattfinden und in ihren Sportarten zu ATMOSPHERE JOY EMOTIONS SOC den Besten derVICTORY Welt gehören – dazu CHEERING zählt auch die Tour de Suisse. Finden Sie sämtliche aktuellen News aller SwissTopSport-Events auf FRIENDSHIP SUPPORT SOLIDARITY ECONOMY PASSION unserer Homepage oder auf Facebook. 4. – 9. Juli 2017, Gstaad IMAGE FASCINATION HIGHLIGHTS STARS YOUTH TOURIS ATMOSPHERE JOY EMOTIONS VICTORY CHEERING SOC FRIENDSHIP SUPPORT SOLIDARITY ECONOMY PASSION SwissTopSport Telefon 041 560 76 99 Gewerbestrasse 6 STARS info@swisstopsport.ch IMAGE FASCINATION HIGHLIGHTS YOUTH TOURIS 6330 Cham www.swisstopsport.ch ATMOSPHERE JOY EMOTIONS VICTORY CHEERING SOC FRIENDSHIP SUPPORT SOLIDARITY ECONOMY PASSION IMAGE FASCINATION HIGHLIGHTS STARS YOUTH TOURIS ATMOSPHERE JOY


Gemeinsam glücklich an der Tour de Suisse. Als Hauptsponsor der Tour de Suisse laden wir Sie ein, aufregende Momente zu erleben. Gemeinsam ist alles möglich. www.vaudoise-on-tour.ch Gemeinsam glücklich.

Offizielles Magazin der Tour de Suisse 2017  
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