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EUROPA-Ausgabe

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

August 2019 / Ausgabe 787

evangelisch www.impactoevangelistico.net

Gruppen richtig führen

DER WERT DES

FÜHRENS ANDACHT

WAS IST DER BESTE BERUF?

LEBENSGESCHICHTE

EDER LETZTE FLUG VON ABRAHAM

INTERNATIONAL

DIE PÄDOPHILIE IM INTERNET NIMMT ZU

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG


it.mmmoficial.org 2

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


LEITARTIKEL

DIE WIRKSAME KRAFT GOTTES Pfarrer José Arturo Soto B. Internationaler Vorsitzende der WMB

„Naeman, der Feldhauptmann des Königs von Syrien, [...] Und er war ein gewaltiger Mann, und aussätzig.“ (2. Könige 5,1)

DFeldhauptmannes von Syrien zu den Zeiteneines des

vor der Tür am Hause Elisas. Da sandte Elisa einen

Propheten Elisa. Sein Name war Naeman. Naeman war ein Fremder, ein Unbekehrter, der geistlich blind war und die Gebote des Herrn nicht kannte. Er praktizierte die Idolatrie, war zweifellos ein großer Verehrer und Anhänger Rimmons, Gott des syrischen Volkes. Er war also ein Mann, der Gott und seine Botschaft brauchte. Die Bibel sagt, dass er von allen sehr geschätzt wurde, vor allem vom König von Syrien. Er hatte eine ehrenhafte Position, war ein Hauptmann mit besonderen Eigenschaften, extrem mutig, ein Militärstratege und Nationalheld, im ganzen Land geliebt; durch ihn hatte Gott Syrien die Erlösung gegeben. Dieser Feldhauptmann, der extrem mutig war, hatte im Kriegsfeld gezeigt, dass er ein vollwertiger Soldat war, doch leider war er ein Aussätziger. Die Dirne der Frau Naemans sagte also zu ihr: „Ach, daß mein Herr wäre bei dem Propheten zu Samaria! der würde ihn von seinem Aussatz losmachen.“ Als er davon erfuhr, reiste er nach Israel, um geheilt zu werden. Als Naeman in Israel ankam, empfing der Prophet Elisa ihn nicht, sondern sandte einen Boten zu ihm.

wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein

iese Bibelpassage erzählt die Geschichte

„Also kam Naeman mit Rossen und Wagen und hielt

Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Gehe hin und Fleisch wieder erstattet und rein werden. Da erzürnte Naeman und zog weg und sprach: Ich meinte, er sollte zu mir herauskommen und hertreten und den Namen der HERRN, seines Gottes, anrufen und mit seiner Hand über die Stätte fahren und den Aussatz also abtun. Sind nicht die Wasser Amana und Pharphar zu Damaskus besser denn alle Wasser in Israel, daß ich mich darin wüsche und rein würde? Und wandte sich und zog weg mit Zorn.“

In 2. Könige 5,13 gingen seine Knechte zu ihm, redeten mit ihm und sprachen: „Lieber Vater, wenn dich der Prophet etwas Großes hätte geheißen, solltest du es nicht tun? Wie viel mehr, so er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein!“ Da gehorchte er und wusch

sich siebenmal im Jordan und als er beim siebten Mal aus dem Wasser stieg, war sein Fleisch wieder erstattet wie das Fleisch eines jungen Knaben, schön, glatt, gesund. Gott heilte ihn! Denn Gott heilt! Gott verändert! Die Kraft des Evangeliums Gottes verändert, denn seine Botschaft ist wirksam in vielen Leben. Amen.

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz AUGUST 2019 / AUSGABE N° 787 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

POSTMASTER: Bei Adressänderung senden Sie es an Impacto Evangelístico P.O. BOX 363644 San Johannes, Puerto Rico 00936-3644 Telefon (787) 761-8806; 761-8805; 761-8903

MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor Rev. Clemente Vergara Direktor Rev. Carlos Guerra Direktor

MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - Missionäre Weltbewegung: AHoracio Cachay 388 - La Victoria - Lima 13 - Perú

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Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Segedinski put 72 / 24000 Subotica / Republic of Serbia WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG office@rotografika.rs / www.rotografika.rs Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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INHALTSANGABE

ANDACHT

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6.- Titelblatt GOTT RUFT ZUM FÜHREN. Ist es denn

biblisch, zu führen? Sind wir nicht eher dazu gerufen, Anhänger statt Anführer zu sein? Sind wir etwa nicht dazu gerufen, Diener und keine Ratsherren zu sein ? Können wir wirklich glauben, dass die Bibel das Führen unterstützt? 14.- Infografik FÜHRUNG: was man will und bekommt. Heutzutage gibt es viele Regionen auf der Welt, der nach Anführern schreien, die Gottes Menschen und effektiv sind. 16.- International CHRISTLICHER PROTEST VOR DER OAS. Vertreter des christlichen Glaubens haben ihre Abweisung gegen die Gender-Ideologie, die Abtreibung und den Zusammenbruch der natürlichen Familie geäußert. 18.- International DIE PÄDOPHILIE IM INTERNET NIMMT ZU. Laut einem internationalen Nachrichtendienst nutzen Tausende von Pädophilen zunehmend die so genannte „dunkle Seite des Internets“, um obszöne Bilder von Kindern auszutauschen. 20.- Wissenschaft DNA UND BIBEL EINIG ÜBER DIE HERKUNFT DER PHILISTER. Die genetische Analyse der Überreste eines alten Friedhofs belegt die Mittelmeerherkunft, so wie vom Alten Testament behauptet. 22.- Frau GOTTES SCHÖNHEITSSALON. Viele Frauen möchten gern gut aussehen, und machen sich so viele Sorgen um ihr Aussehen, dass sie vergessen, dass es in ihrem Inneren Gottes Gaben gibt, die sie zu etwas Besonderem machen. 24.- Musik ICH LEBE FÜR JESUS Mit über Hundert Jahren Existenz ist es ein Lied, das die Verbindung zwischen den Gläubigen und dem Erlöser zeigt, die durch seinen Tod auf dem Kalvarienberg entstanden ist.

26.- Literatur ANDERE LEHREN. Pablo Hoff

schreibt ausführlich über die neuen Bedrohungen für den christlichen Glauben. Ebenfalls berichtet er über die proselytenmacherischsten und gefährlichsten Sekten in Südamerika. 30.- Glaubensheld WIE KANN ICH VOM SINGEN HALTEN? Als Bezugsperson der christlichen Musik verkündigte Pfarrer Robert Lowry das Evangelium durch seine Kompositionen und entfaltete eine breite kreative Fähigkeit. 34.- Lebensgeschichte DER LETZTE FLUG VON ABRAHAM. Er versuchte, immer in einer Welt der Opulenz und des Vergnügens zu leben. Um seine Ausgaben zu decken, betrat er die Welt des Drogenhandels und transportierte Drogen durch den Flugverkehr 40.- Apologetik DIE VORHERBESTIMMUNG (II) Gott hat bei der Erschaffung des Menschen weder einen Automaten noch einen Roboter noch einen Computer erschaffen, sondern Gott hat den Menschen „nach seinem eigenen Bild und Gleichnis“ erschaffen, mit einem von Gott vermittelten Geist, einem privilegierten Geist, einem eigenen unf freiem Willen. 42.- Interview „NIEMAND KANN DIE POSTULATE ÄNDERN“ Pfarrer Albert Rivera, nationaler Aufseher von Puerto Rico, berichtet über die frühzeitige Akkreditierung des Elim Bible Institute, das international tätig sein wird. 44.- Andacht WAS IST DER BESTE BERUF? 46.- Andacht GOTTESSCHUTZ 48.- Andacht DIE OHREN FÜR JESUS ÖFFNEN 50.- Veranstaltungen DIE EVANGELISIERUNGSARBEIT, DIE VON DEN WMB AUF DER GANZEN WELT DURCHGEFÜHRT WIRD 66.- Briefe UNSERE LESER SCHREIBEN UNS

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TITELBLATT

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GOTT RUFT ZUM FÜHREN John C. Maxwell (*)

Christen diskutieren das Thema „Führung“ seit Jahrhunderten. Ist es denn biblisch, zu führen? Sind wir nicht eher dazu gerufen, Anhänger statt Anführer zu sein? Sind wir etwa nicht dazu gerufen, Diener und keine Ratsherren zu sein? Können wir wirklich glauben, dass die Bibel das Führen unterstützt?

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TITELBLATT Wenn man die Bibel sorgfältig studiert, stellt man fest, dass der Text sicherlich Gottes Text ist. Gott ist nicht nur Anführer par excellence, sondern macht auch einen Aufruf zum Führen. Wie und warum ruft er zum Führen? Die erste Beschreibung des Menschen in der Bibel bezieht sich auf die Eigenschaft der Führung. Gott schuf den Menschen, um zu führen, Autorität zu haben und zu herrschen. Die Heilige Schrift sagt Folgendes: „Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht“ (Genesis 1,26). Nach Gottes Bild geschaffen zu sein bedeutet, dass wir geschaffen sind, um zu führen. Ein Schlüsselwort in dieser Textstelle ist „herrschen“. Teil davon, dass wir nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, ist zu wissen, dass wir geschaffen wurden, um zu führen und zu herrschen. Gott gab dem Menschen Herrschaft über die ganze Welt. Wir müssen uns mit zwei Standpunkten auskennen: Der erste ist, dass wir unter Gottes Autorität stehen, und der zweite ist, dass wir Macht über die Erde haben. Wenn Gott uns sagte, dass wir herrschen sollen, müssen wir die Fähigkeit dazu haben. Gott gibt uns nicht eine Aufgabe, ohne uns dafür gut ausgestattet zu haben. Durch Ihre Gaben und Persönlichkeit, haben Sie die Fähigkeit, auf einem bestimmten Bereich zu führen.

Nach Gottes Bild geschaffen zu sein bedeutet, dass wir geschaffen sind, um zu führen. Ein Schlüsselwort in dieser Textstelle ist „herrschen“. Teil davon, dass wir nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, ist zu wissen, dass wir geschaffen wurden, um zu führen und zu herrschen.

SALZ UND LICHT

Im Neuen Testament bestätigt Gott diesen Ruf dazu, andere zu beeinflussen. Matthäus 5,13-16 sagt: „Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man‘s salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Salz beeinflusst die Nahrung, die wir aufnehmen, und Licht beeinflusst das Haus, in dem wir leben. Jesus möchte, dass wir seinen Ruf zum Führen akzeptieren und dass wir leuchten, wohin wir auch gehen. Der Apostel Paulus nahm diesen Ruf sehr ernst und sagte: „Dieweil wir denn wissen, daß der HERR zu fürchten ist, fahren wir schön mit den Leuten [...]“ (2. Korinther 5,11). ERLAUBNIS ZU FÜHREN

Viele von uns fühlen sich wie Mose, als er vor dem Gott aus dem Busch stand. Exodus 3,4 erzählt uns, dass Mose sich unfähig und unvorbereitet fühlte. Doch Gott hatte ihn eine Aufgabe gegeben. Viele potenzielle Anführer der Bibel hatten Angst und wollten ihrer Berufung nicht nachgehen. Gott musste ihnen seine Erlaubnis geben. Die meisten von uns könnten eine

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Liste mit den Gründen schreiben, warum wir nicht wirksam führen können, wie es Mose tat. Als Gott ihn nämlich rief, legte er sich Ausreden zurecht, warum er nicht führen konnte. Erste Ausrede: Wer bin ich? (Exodus 3,11). Mose kämpfte mit seiner Identität, er fühlte sich nicht qualifiziert. Er dachte, dass Gott den falschen Anführer ausgewählt hätte. Gottes Antwort war: Es ist nicht wichtig, wer du bist. Ich habe dich gerufen. Ich bin mit dir.


Zweite Ausrede: Wer bist du? (Exodus 3,13). Mose kämpfte mit der Frage der Vertrautheit. Denn er kannte Gott nicht gut genug, um ihn den Ägyptern bekannt zu machen. Seine Beziehung zu Gott war schwach. Gottes Antwort war: ICH WERDE SEIN, DER ICH SEIN WERDE. Ich bin das, was du brauchst. Dritte Ausrede: Siehe, sie werden mir nicht glauben noch meine Stimme hören [...] (Exodus 4,1). Mose fürch-

tete eine Einschüchterung. Er sorgte sich um die Reaktion der Leute auf ihn. Gottes Antwort war: Wenn du zu Ende geredet hast, werden sie hören. Vertraue mir. Vierte Ausrede: Ich bin je und je nicht wohl beredt gewesen (Exodus 4,10). Mose kämpfte mit dieser mangelnden Kompetenz. Wer würde ihm folgen, wenn er nicht beredet war? Gottes Antwort war: Wer hat denn deinen Mund geschaffen? Ich bin die Quelle deiner Gaben.

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TITELBLATT

Fünfte Ausrede: Sende, welchen du senden willst. (Exodus 4,13). Mose kämpfte mit dem Gefühl der Minderwertigkeit. Er verglich sich mit anderen, die kompetenter als er waren, und fühlte sich minderwertig. Gottes Antwort war: Gut, ich werde Aaron mit dir schicken. Doch du bist der trotzdem, den ich rufe. WIRKSAME ANFÜHRER

1. Sie erkennen ein Bedürfnis. Im Gegensatz zu dem, was viele heute über das Führen denken, hatte das Führen in dieser Zeit immer ein Bedürfnis als Anfang. Im Buch der Richter stellt der Anfang einer Regierungszeit nicht die Notwendigkeit dar, eine leere Stelle zu besetzen. Es gab keine Stellen zu besetzen, es gab kein Protokoll, keine Struktur. Es gab keine Diakongelübde, keine Sonntagsschullehrer. Wenn jemand führte, geschah dies, weil er ein Bedürfnis erkannt und andere gebeten hatte, ihm zu helfen. Die Regierungszeit aller Richter begann, nachdem sie ein spezifisches Problem sahen, das sie angehen konnten. • Otniël: Er sah, dass Israel von den Mesopotamiern umgegeben war. Er trat vor, um eine hebräische Armee gegen den König zu rekrutieren und zu führen. Er setzte sich durch, was zu 40 Jahren Frieden führte. • Ehud: Er sah, wie die Moabiter sein Volk beherrschten, und dachte, dass es genug war. Er führte Israel zu einem großen Sieg über Moab. Dies führte zu 80 Jahren Frieden. • Schamgar: Gott trat vor, nachdem die Philister Israel jahrelang unterdrückt hatten. Indem er persönlich 600 Soldaten

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tötete, inspirierte er seine Armee zum Sieg. Wenn die Führung rein ist... a. beginnt sie immer mit einem Bedürfnis. b. Das Bedürfnis weckt die Leidenschaft in einem Menschen. c. Dieser Mensch reagiert auf die Bedürfnisse. d. Diese Handlung bewegt andere zur Mitwirkung. 2. Sie haben eine Gabe. Im Buch der Richter tauchte ein Führer immer auf, weil er eine offensichtliche Gabe hatte. Er besaß eine Fähigkeit, die perfekt zu dem Bedürfnis der Zeit passte. Er war in einem wichtigen Bereich kompetent. Seine Gabe trug zur Lösung des Problems bei. Diese Gabe kam immer von Gott und nahm verschiedene Formen auf. a. Eine geistliche Gabe: Simson hatte eine geistliche Gabe, die mit seinem Nasiräer-Gelübde verbunden war. b. Ein natürliches Talent: Debora hatte ein Naturtalent für Strategie und Weisheit. c. Eine erworbene Fähigkeit: Gideon und Jiftach entwickelten ihre Führungsfähigkeiten mit der Zeit.


Gott hat uns etwas geschenkt, das den Menschen um uns herum gegeben werden muss. Mit anderen Worten, jeder hat eine Gabe, die andere brauchen. Wenn wir sie finden, üben wir Einfluss auf natürliche Weise aus. Wenn die Führung rein ist... a. finden die Menschen eine Gabe in sich selbst. b. Sie bereiten sich vor und entwickeln diese Gabe weiter. c. Sie kombinieren diese Gabe schließlich mit dem Dienst. d. Die Gabe gibt Anlass dazu, Einfluss auszuüben. e. Sie erblühen schließlich dank ihrer Gabe. 3. Sie entfalten eine Leidenschaft. Wenn die Gabe eines Anführers auf ein Bedürfnis des Volks trifft, verfolgt der Anführer oft dieses Bedürfnis, da er von einer Leidenschaft überwältigt wird. Eben diese Leidenschaft ist für andere unwiderstehlich, der Anführer teilt sie dann mit denen, die sich ihm anschließen möchten. Im Buch der Richter erlebten verschiedene Anführer diese Art Chemie, die ihre Leidenschaft aufweckte. Hier unten die Zutaten für diese Leidenschaft:

Sie tritt ein, wenn der Anführer Folgendes hat: a. Lasten (seine Interesse und Sorgen) b. Überzeugungen (Werte, Prinzipien und Glaube) c. Gaben (von Gott geschenkt) d. Bedürfnisse (verzweifelte Umstände) e. Chancen (der Moment, sich daran zu beteiligen). Seine Leidenschaft kompensiert seinen Mangel an Ressourcen. Zweifellos ist es gut, Ressourcen zu haben. Jedoch waren viele Richter in ihren Anfängen nicht reich weder in Geld, noch in Menschen, noch in Talenten. Gideon hatte Angst, Simson mangelte es an einer standhaften Moral, Jiftach war stürmisch, Abimelech wurde zu gewaltig und musste getadelt werden. Ibzan, Elon und Abdon waren anscheinend ältere Menschen. Das hält die Menschen aber nicht auf, wenn sie eine Leidenschaft haben. 4. Sie überzeugen Menschen. Wahre Anführer haben eine Leidenschaft, die schließlich andere anzieht. Manch-

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mal merken sie, dass andere dieselbe Leidenschaft teilen. Was sicher ist, ist das wahre Anführer sich mit anderen Menschen verknüpfen. Das macht einen Anführer aus. Anführer handeln nicht allein. Sie haben nämlich Anhänger. Sie müssen sie haben, denn die Sache, die sie bestreben, ist viel größer als sie selbst. Sie brauchen die anderen, um ihr Ziel zu erreichen. • Gideon: Gideon wurde gesagt, er solle eine Armee aufstellen und die Midianiter angreifen. Er hatte zu viele Menschen rekrutiert, also musste Gott die Größe der Armee reduzieren, sonst würde er den Ruhm für sich in Anspruch nehmen. Dieser Anführer überzeugte zu viele Leute, ihm zu folgen! Wir hätten gerne das gleiche Problem. • Debora: Obwohl Debora eine Frau war, hatte sie einen gro-

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ßen Einfluss auf Israel. Egal, was sie beschloss zu tun, die Menschen folgten ihr. Sogar Barak bestand darauf, dass sie mit ihm in den Kampf zog. Denn er wusste, dass sie einflussreich war. • Samuel: Der Stärkste aller Richter. Samuel ist der Anführer mit dem größten Einfluss in der Zeit von Mose bis David. Seine Führungsrolle erstreckte sich über zwei Generationen: sowohl ältere als auch jüngere, alle hörten auf ihn; selbst Könige respektierten ihn. Er hatte Könige Saul und David gesalbt, er war Anführer der Anführer. Der Weg zum Sieg: a. Was besprochen wird, wird gemacht. b. Das, worauf man sich vorbereitet, wird geschafft. c. Was einstudiert wird, wird geschafft.


TITELBLATT

DAS FÜHREN IN DER RICHTERZEIT Bevor Israel eine Monarchie einführte und Saul zu seinem König ernannt wurde, gab es eine Phase mit dem Namen Richterzeit. Es war eine Zeit, in der reine Führungsgabe benötigt wurde. Jeder Richter, der die Führung übernahm, war ein Vorreiter. Der folgende Vers taucht mehrmals im Buch der Richter auf: „Zu der Zeit war kein König in Israel; ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte“ (Richter 21,25). Manche Gründe, warum diese Zeit eine Zeit intensives Führens war, sind Folgende: „Da auch alle, die zu der Zeit gelebt hatten, zu ihren Vätern versammelt wurden, kam nach ihnen ein andres Geschlecht auf, das den HERRN nicht kannte noch sein Werke, die er an Israel getan hatte“ (Richter 2,10). Das Chaos herrschte, weil die Juden Kanaan zuerst besetzt hatten, sie waren von aggressiven Dörfern umgeben. Es gab keine Regierungsressourcen weder für Sicherheit noch für nationale Verteidigung. Andere Nationen beeinflussten Israel mit ihren Götzen und ihrem Aberglauben. Helden wie Mose und Josua waren gestorben, es gab keine Kontinuität der Ordnung. Die Wirtschaft und die Moral waren rückläufig, so dass das Wachstum schwierig war. Vierzehn Richter führten Israel während dieser Zeit. Die Führungszeit von jedem Richter fing von Null an. Folgende sind die bekannten Richter: Otniël, Ehud, Schamgar, Debora, Abimelech. Jaïr, Tola, Jiftach, Ibzan, Elon, Abdon, Simson und Samuel. Sicherlich sind diese Richter bekannter als andere. Aus diesem Bibelbuch können wir aber trotzdem zusammenfassen, wie effektive Anführer Israel in einer seiner schwierigsten Zeiten geführt haben. In diesen Zeiten müssen Anführer zu den alten Grundlagen zurückkehren. Die Grundlagen sind in dieser Zeit der Geschichte Israels klar.

d. Was geplant wird, wird gemacht. e. Was konfrontiert wird, wird geschafft. f. Was belohnt wird, wird geschafft. 5. Sie verfolgen ein Ziel Eine letzte Bemerkung zu den Richtern ist, dass jeder von ihnen in der Lage war, zu führen, weil er ein bestimmtes Ziel verfolgte. Sie begaben sich in die richtige Richtung, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Kein Richter wollte, dass die Lage so blieb, wie sie war. Jeder spürte, dass er eine göttliche Aufgabe zu erfüllen hatte. Wir könnten es einen Lebenszweck nennen, den sie immer vor Augen hatten und der sie inspirierte. Es wäre schwierig, Führung und Ziel zu trennen. Ich konnte mir nicht vorstellen, ohne ein klares, von Gott gegebenes Ziel

zu führen. Vielleicht ist das der Grund, warum viele Kirchen keine Früchte tragen. Es gibt keine klare, vereinbarte oder definierte Mission. Im Buch der Richter war das Ziel... a. persönlich: Es war das Maß der Gaben und Leidenschaften. b. messbar: Es handelte sich um Aktivitäten, die gemessen werden konnten. c. denkwürdig: Es war spezifisch genug, um in Erinnerung zu bleiben und angenommen zu werden. d. wichtig: Es betraf nationale Themen, die einen Unterschied machen würden. e. mobil: Es begleitete sie, wo auch immer sie gingen. f. moralisch: Es war richtig. Es konnte nicht nur gemacht werden, sondern musste es. • Debora: Ihr einziges Ziel war es, Israel von den Kanaanitern zu befreien. Sie machte einen Plan, stellte die Ressourcen zur Verfügung, beauftragte Barak mit der Führung der Armee, und als er sich weigerte, den Angriff allein durchzuführen, begleitete sie ihn. (*) US-amerikanischer Schriftsteller mit über 80 Büchern zum Thema Führung.

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Prozentsatz der Mitarbeiter, die mit dem Führungsstil des Managements unzufrieden sind (Top-10-Länder). Acht von zehn Ländern mit hoher Führungsunzufriedenheit befinden sich in Europa.

Italien

Südafrika

35%

36%

Deutschland

34%

Polen

33%

FÜHRUNG:

was man will und bekommt. J. Oswald Sanders sagte: Führung bedeutet Einfluss – nicht mehr und nicht weniger. Es geht darum, andere bei sinnvollen Sachen zu beeinflussen. Führung hängt nicht von Titeln oder Positionen ab, sie hängt von jemandem ab, der eine Vision von Gott hat, und andere dazu bewegt, sich ihm anzuschließen, um sie zu verwirklichen. Wenn das geschieht, entsteht Führung in ihrer reinsten Form. Es geschieht in

Visionär Bietet eine klare Sicht und ermöglicht einen kohärenten Fortschritt in Richtung Hintergrundvision.

Empathisch Gibt einen Rahmen vor, in dem sich die Arbeitnehmer engagiert, geschätzt und zum Erfolg geführt fühlen.

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Autoritär Direktansprache; es wird erwartet, dass die Anweisungen befolgt werden.

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Eigenverantwortlich Ermutigt/ermöglicht den Arbeitnehmern, die direkte Verantwortung für die Entscheidungen zu übernehmen.

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Demokratisch Ermutigt zur Teamteilnahme und Beschlussfassung, gibt Anweisungen nach Rücksprache mit der Gruppe.

AKTUELLER FÜHRUNGSSTIL

gt. Es zu

BELIEBTER FÜHRUNGSSTIL

jedem Unternehmen zu irgendeinem Zeitpunkt, besonders wenn es kein System oder Plan gibt; in solchen Zeiten gibt es keine Erwartung auf Fortschritt. Heutzutage gibt es viele Regionen auf der Welt, der nach Anführern schreien, die Gottes Menschen und effektiv sind. Der Anführer muss sich das Recht auf Führung verdienen und andere entscheiden sich dafür, ihm zu folgen.


Dänemark

Hong Kong

48 38 68 32%

31%

Schweden

29%

Ungarn

29%

Frankreich

28%

Schweiz

28%

Prozentsatz der Arbeitnehmer weltweit, die angaben, dass sie sich von ihrem Vorgesetzten dazu inspiriert fühlen, ihre Arbeit besser zu machen.

Prozentsatz der Arbeitnehmer weltweit, die angaben, dass sie nicht an die Mission/das Ziel ihres Arbeitgebers glaubten bzw. diese gar nicht kannten.

Prozentsatz der Arbeitnehmer weltweit, die sehr gut über ihre Arbeitnehmer sprechen. Die positivsten Länder sind Norwegen, Russland, Mexiko, Schweden, die Vereinigten Staaten und Italien.

Prozentsatz der Arbeitnehmer, die sich von ihren Vorgesetzten dazu inspiriert fühlen, eine bessere Arbeit zu machen (nach Land). Puerto Rico Kanada Vereinigte Staaten Mexiko die Schweiz Südafrika Belgien Norwegen Luxemburg Ungarn Frankreich Italien Irland Schweden Vereinigtes Königreich Russland Deutschland die Niederlande Portugal Polen Dänemark Indien Indonesien Malaysia Neuseeland Singapur Australien Thailand China Hong Kong

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INTERNATIONAL

CHRISTLICHER PROTEST VOR DER OAS Im Rahmen der 49. Generalversammlung der OAS haben verschiedene Vertreter des christlichen Glaubens ihre Abweisung gegen die Gender-Ideologie, die Abtreibung und den Zusammenbruch der natürlichen Familie geäußert.

Organisationen christlicher Kirchen in Lateinamerika bekräftigten ihre Position zur Verteidigung von Familie und Leben während der Sitzungen der 49. Versammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), die am 27. und 28. Juni 2019 in der Stadt Medellín, Kolumbien, stattfanden. Fünf vom Iberoamerika-Kongress organisierte Koalitionen für Leben und Familie, sowie andere Pro-Leben- und Pro-Familie-Gruppen unterstrichen, wie wichtig es ist, das Leben jedes Menschen zu respektieren, und forderten gleichzeitig Handlungsmaßnahmen gegen den Trend der Gender-Ideologie. „Wir müssen anerkennen, dass es Bildungselemente gibt, die in der Haupt- und nicht übertragbaren Verantwortung der Eltern liegen. Es sind die Eltern, die die Pflicht und das Recht haben, ihren Kindern Werten anzuerziehen, wie viele internationale Normen vorgeben. Das ist eine Pflicht und ein Recht, das sich keine andere Institution zu eigen machen sollte. „Die Schule soll nicht zum Kriegsfeld zwischen Familie und Staat werden“, merkte Patricia Cortés in Vertretung der Koalition für Bildung und Kultur. Ferner schlug sie vor, die Bestimmungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Artikel 26 Absatz 3 zu verstärken, der Folgendes vorsieht: „Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll“. Eine der bedeutendsten Beteiligungen war die von Schwester Milagros Jáuregui de Aguayo, Vertreterin der Koalition für den Fortschritt der Gesellschaft, die das geringe Interesse der Regierungen an der Erhaltung der Kernfamilie, die auf einem Mann und einer Frau basiert, anprangerte. „Dies ist eine historische Gelegenheit, grundlegende Lö-

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„Wenn wir uns zu der Familie verpflichten, fördern wir den Fortschritt, die Zukunft, denn es gibt keinen Fortschritt mit zerbrochenen Familien oder mit Kindern, die an ihrer Identität zweifeln.“

sungen für das anzubieten, was wir als den Hauptverursacher der sozialen Zersetzung auf unserem Kontinent identifizieren, nämlich den Zusammenbruch der natürlichen Familie“, sagte die Rednerin. Darüber hinaus erklärte sie: „die Häufigkeit von Kriminalität, die Sucht, die Armut und viele andere Faktoren, die die Gesellschaft zerstören, werden durch starke natürliche Familien besiegt. Lateinamerika liebt die Familie.“ In einem weiteren Teil der Sitzung forderte Silvana Vidal von der Koalition für Meinungsfreiheit die OAS auf, die Iden-

tität von Kindern nicht zu verletzten. „Wenn wir uns zu der Familie verpflichten, fördern wir den Fortschritt, die Zukunft, denn es gibt keinen Fortschritt mit zerbrochenen Familien oder mit Kindern, die an ihrer Identität zweifeln“, fügte Vidal hinzu. Schließlich forderte Vidal die OAS auf, davon abzulassen, die spanische Sprache anzugreifen, indem sie eine Sprache einbezieht, die gendergerecht sein soll, und dabei gegen die Vorschriften der RAE verstoßt, was die Unterstützung einer einzigen Gruppe darstellt und somit das Prinzip der Unparteilichkeit beeinträchtigt, das diese Institution auszeichnen sollte. Am 23. Februar trafen sich die gleichen Delegationen zum dritten Mal in Folge in der Panama-Stadt, um gemeinsam eine Ratifizierungserklärung für den Kampf gegen die Gender-Ideologie und zugunsten der Familie zu unterzeichnen. Am Ende der Veranstaltung fand ein Treffen mit den Vertretern der Koalition statt, um die Tagesordnung für die nächste Veranstaltung des Iberoamerika-Kongresses für Leben und Familie 2019 in Lima, Peru, festzulegen.

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DIE PÄDOPHILIE IM INTERNET NIMMT ZU Tausende von Pädophilen nutzen zunehmend die so genannte „dunkle Seite des Internets“, um obszöne Bilder von Kindern auszutauschen, wie eine Untersuchung eines internationalen Nachrichtendienstes ergab. (*) 18

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Die National Crime Agency des Vereinigten Königreichs warnte in einem Bericht, dass immer mehr Pädophilen sich über das Internet auf anonyme Webseiten und Datenverschlüsselungstechnologien zuwenden. Eine der Webseiten für Datenverschlüsselungstechnologien, die von dem englischen Nachrichtendienst BBC untersucht wurde, erhielt – so der Gründer – 500 Besuche pro Sekunde. Die dunkle Seite des Internets oder Deep Web bzw.


INTERNATIONAL 2013 lag die Zahl der Pädophilen im Internet bei über 23 Millionen, und im Mai dieses Jahres hatte das Zentrum bereits 112 Millionen Ordner mit Inhalt über sexuellen Kindesmissbrauch aufgefunden.

mokratischen oder journalistischen Kampagnen unter autoritären Regimen verwendet. Tor wurde z.B. während des Arabischen Frühlings eingesetzt, um die Aufspürung durch die Polizei zu vermeiden. Aber es sind die Kriminellen, die diese Technologie zunehmend nutzen, um ihre Anonymität zu wahren. DER KAMPF GEGEN TOR

verstecktes Web ist dasjenige, das nicht von konventionellen Suchmaschinen indiziert wird. Sie ist der Netzwerkbereich, der nur mit spezieller Software zugänglich ist und in dem man jede Art illegale Aktivitäten durchführen kann, vom Kauf von Heroin über die Einstellung eines Auftragskillers bis hin zum Herunterladen von Videos über Kindesmissbrauch. Diese dunkle Seite ist jedoch nur ein kleiner Teil von etwas viel Größerem und mit rechtlichen Inhalten, dem so genannten Deep Web, dem großen Teil der Information, die nicht in den von Google oder Bing zurückgegebenen Ergebnissen erscheint, weil die „Spione“ dieser Suchmaschinen (bekannt als Crawler oder Spider) nicht auf diese Seiten gelangen können, um sie zu indizieren. Einige Personen oder Organisationen nutzen das Deep Web, weil sie sich dafür entscheiden, ihre Anonymität zu wahren, und zwar aus verschiedenen Gründen, die der Internetregulierung widersprechen. Millionen von Datenbanken mit Informationen von Regierungen und Organisationen erscheinen nicht in den Suchmaschinenergebnissen und können nur mit speziellen Tools gefunden werden. Laut einer Studie der University of California enthält das Deep Web 500 mal mehr Informationen als das Internet, auf das wir alle zugreifen. Das große Problem ist die dunkle Seite des Netzes: der Prozentsatz der Webseiten, in denen Pädophile zunehmend Zuflucht finden. DER SPEZIELLE BROWSER

Wie kommen Pädophile ins Darknet? Eine der beliebtesten Möglichkeiten ist es, einen speziellen Browser namens Tor herunterzuladen. Der Browser ermöglicht den Zugriff auf die Unzahl von Webseiten, die nicht Teil des offiziellen Systems der meisten gängigen Domains sind, wie z.B. „.com“, aber andere Nomenklaturen wie „.onion“ verwenden. Im Deep Web bewegt sich die Information verschlüsselt und passiert – bevor sie ihren Bestimmungsort erreicht – mehrere Server, die Teil von freiwilligen Netzwerken sind. Jeder Schritt entfernt eine Verschlüsselungsebene, bis die Nachricht den Empfänger erreicht, was es sehr schwierig macht, den Autor zu finden. Der Tor-Browser wurde ursprünglich vom US-Militär entwickelt, wird aber heute von Aktivisten in pro-de-

Viele Regierungen erkennen bereits, was für eine Bedrohung die dunkle Seite des Internets darstellt. Polizeikräfte aus verschiedenen Ländern haben sich unter der Gruppe The Virtual Global Taskforce zusammengestellt, um die Ausbeutung von Minderjährigen im Internet zu bekämpfen. Manche Netzsicherheitsexperten glauben, dass es möglich ist, innovative Methoden einzusetzen, um Pädophilen aufzuspüren. Greg Virgin, Leiter der Softwarefirma Redjack, kooperiert mit Justice Mission, Gruppe zur Verteidigung von Menschenrechten, die die Misshandlung von Minderjährigen bekämpft. Virgin wendet komplexe Algorithmen an, um Daten in Chat-Webseiten zu bergen. „Die traditionelle Methode zur Identifizierung von Computern, die für illegale Aktivitäten benutzt werden, funktioniert nicht mehr“, versicherte er. Es ist möglich, die Daten der Nutzer zu ermitteln, indem man z.B. den Datenverkehr im Chat benutzt. Von den über 10.000 Nutzern einer Pädophilen-Webseite, waren 2.000 „Inhaltsproduzenten“, also Menschen, die obszöne Bilder hochladen, so nach Virgin. Und 20% davon war in dem Vereinigten Königreich ansässig. Die Netzwerküberwachungsseite von DeepDotWeb. com meinte, dass die meisten Nutzer des Deep Web es für abstoßend halten, dass dieses von Pädophilen benutzt wird. „Das Deep Web spiegelt nur das, was in der realen Welt geschieht, und ist kaum ein Fenster in diese schreckliche Realität“, sagte der Gründer der Webseite, der lieber anonym blieb. MILLIONEN BILDER

Zweifellos ist es nötig, neue Antworten auf ein schwerwiegenderes Problem zu finden. 2002 bestätigte das US-Nationales Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder, dass es etwa 45.000 obszöne Kinderbilder im Internet gefunden hatte. 2013 lag die Zahl der Pädophilen im Internet bei über 23 Millionen, und im Mai dieses Jahres hatte das Zentrum bereits 112 Millionen Ordner mit Inhalt über sexuellen Kindesmissbrauch aufgefunden. Quelle: BBC

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WISSENSCHAFT

DNA UND BIBEL EINIG ÜBER DIE HERKUNFT DER PHILISTER Die genetische Analyse der Überreste eines alten Friedhofs belegt die Mittelmeerherkunft der Philister, so wie vom Alten Testament behauptet. (*) Die erste DNA-Probe, die aus einem antiken Philister-Fundort genommen wurde, hat einzigartige genetische Information über die Herkunft eines der Völker des Alten Testaments geliefert. In der Bibel hat das Philistervolk eine sehr prominente Präsenz. Sie waren eine der benachbarten Nationen Israels zu den Zeiten der Richter und der Könige von Israel und Judäa. Die Archäologen glauben, dass sich die Philister von ihren Nachbarn unterschieden haben. Ihre Ankunft am Ostufer des Mittelmeers zu Beginn des 12. Jahrhunderts v. Chr. ist von einer Keramik geprägt, die in der griechischen Antike Parallelen findet, aber auch von der Anwendung des ägäischen statt des semitischen Alphabets und vom Konsum von Schweinefleisch. Eine in der Zeitschrift Science Advances veröffentlichte Studie, die durch die erstmalige Entdeckung eines Friedhofs in der alten Philister-Stadt Ashkelon an der Südküste Israels im Jahr 2016 ausgelöst wurde, liefert Daten über die genetische Herkunft und das Erbe der Philister. Die Forschung scheint ihre ausländische Herkunft zu unterstützen, wie es die Bibel erwähnt, und zeigt, dass diese Fremden sofort Menschen aus der lokalen Bevölkerung geheiratet haben. Es wurden 10 DNA-Sätze von menschlichen Überresten aus Ashkelon analysiert, die zu drei verschiedenen Perioden gehören: Überreste von einem Friedhof aus der mittleren / Spätbronzezeit (zwischen 1650 und 1200 v. Chr.), vor der Ankunft der Philister in der Gegend; Kinderüberreste vom Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr., nach der Ankunft der Philister zu Beginn der Eisenzeit; und Überreste vom Ende der Eisenzeit (10. und 9. Jahrhundert v. Chr.). Die vier DNA-Proben aus der frühen Eisenzeit, die von

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In der Bibel hat das Philistervolk eine sehr prominente Präsenz. Sie waren eine der benachbarten Nationen Israels zu den Zeiten der Richter und der Könige von Israel und Judäa.

Kindern stammen, die unter Philisterhäusern begraben worden waren, enthalten nach Angaben der Forscher proportional mehr „zusätzliche europäische Abstammung“ in ihren genetischen Signaturen (fast 14%) als die bronzezeitlichen


Proben von der Zeit vor der Ankunft der Philister (2% bis 9%). Obwohl die Ursprünge dieser zusätzlichen „europäischen Abstammung“ nicht eindeutig sind, verweisen die plausibelsten Modelle auf Griechenland, Kreta (in der Bibel erwähnt), Sardinien und die iberische Halbinsel. Daniel Master, Leiter der Leon Levy Expedition nach Ashkelon und Mitautor der Studie, feiert die Ergebnisse als „direkten Beweis“ für die Theorie, dass die Philister Einwanderer aus dem Westen waren, die sich im 12. Jahrhundert v. Chr. in Ashkelon niederließen. „Es ist eine Übereinstimmung mit den ägyptischen und anderen vorhandenen Texten und

mit dem [archäologischen Material]“ und dem Bibelbericht. Eine Besonderheit, die die Forscher hinzufügen, ist, dass diese spezifische europäische DNA schnell verschwindet und in den DNA-Proben vom Friedhof von Ashkelon statistisch unbedeutend ist, die zu einer Periode mit nur wenigen Jahrhunderten Zeitabstand zu der von den Kinderüberresten gehören. Die späteren Philister-Gräber haben genetische Signaturen, die den lokalen Bevölkerungen sehr ähnlich sind, die in der Region vor dem Auftreten der Philister lebten; „wahrscheinlich, weil die Philister Mischehen feierten und diese Art der genetischen Signatur innerhalb der lokalen Bevölkerung verdünnt wurde.“ Für Master ist es am Interessantesten, dass die Philister trotz der durchgemachten schnellen genetischen Assimilation eine kulturelle Gruppe blieb, die anders war und sich deutlich von ihren Nachbarn über fünf Jahrhunderte unterscheiden konnte, bis sie 604 v. Chr. von den Babyloniern erobert wurde. Im Buch des Propheten Amos heißt es, die Philister seien aus „Kaphtor“ (Kreta) gekommen. Diese Menschen übernahmen die Kontrolle über die Küstenregion, so dass sie als Seevolk identifiziert werden. Die Tatsache, dass die „exklusiven“ Zeichen ihrer Herkunft mit der Zeit verdünnt wurden, fällt mit der Erzählung vom Buch der Richter zusammen, in der die Beziehung zu den Israeliten mit der Zeit variiert. Zu Simsons Zeiten gab es klare soziale Bindungen, denn der berühmte Richter von Israel heiratete sogar eine Philisterin. Später, zu Samuels Zeiten, gewannen die Philister militärische Stärke, und die Konfrontation mit Israel nahm so weit zu, dass sie die Bundeslade eroberten. Vor der Philister-Armee, die von Goliath geführt wurde, würde Israel einen großen Sieg erringen, die den zukünftigen König David erheben würde, der während seiner Herrschaft wichtige Siege über einige Philister-Städte errang. Mit Information vom Internet.

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FRAU

GOTTES SCHÖNHEITSSALON Eliseo Aquino

Viele Frauen spüren das Bedürfnis, gut auszusehen, und machen sich so viele Sorgen um ihr Aussehen, dass sie vergessen, dass es in ihrem Inneren Gottes Gaben gibt, die sie zu etwas Besonderem machen, zu wirklich schönen Frauen. Die Bibel spricht von den Werten eines Menschen, die durch das Verhalten und nicht durch die Augen zu sehen sind. Deswegen ist die wahre Schönheit einer Frau nicht durch die Augen zu sehen. Auf den ersten Blick sieht man nur den Körper, der wie eine Hülle ist. Doch es ist nicht die Hülle, was zählt, sondern der Inhalt. Viele Männer erzählen von ihrer Enttäuschung, weil sie eine schöne Frau geheiratet haben, die aber im Verhalten eine unangenehme Person ist. Um die Eigenschaften zu erlangen, die die Seele verzieren, müssen wir das Wort Gottes in 2. Korinther 4,18 beachten: „Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ In der Nationalen Frauenversammlung in Kolumbien sprach Pfarrer Jorge Humberto Henao, internationaler stellvertretender Leiter der WMB, das Thema an: Gott gibt einer christlichen Frau Eigenschaften, um wirklich schön auszusehen. „Ihr Schmuck soll nicht auswendig sein mit Haarflechten und Goldumhängen oder Kleideranlegen, sondern der verborgene Mensch des Herzens unverrückt mit sanftem und stillem Geiste; das ist köstlich vor Gott.“ (1. Petrus 3,3-4). Basierend auf diesem Zitat sagte Pfarrer Henao: Hier spricht Apostel Petrus über eine Frau, die einen freundlichen und sanften Geist hat und von Gott sehr geschätzt wird, und zwar nicht nur von Gott, sondern auch von der Gesellschaft. „Lieblich und schön sein ist nichts; ein Weib, das den HERRN fürchtet, soll man loben“ (Sprüche 31,30). GEISTLICHE AUGEN

Auf Psalm 123 steht: „Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel sitzest. Siehe! wie die Augen der Knechte auf die

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Hände ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frau, also sehen unsre Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnädig werde.“ Die Bibel weist darauf hin, dass die Augen das Fenster der Seele sind. Wie wir sehen und beobachten, bestimmt unsere Konzepte. Wenn Sie den Blick auf Gott richten, werden Sie eine Art geistliches Filter haben und werden sehen können, wie die Sachen wirklich sind. Wenn Sie wunderschöne Augen haben möchten, so richten Sie Ihren Blick auf den Himmel. Epheser 1,18 sagt, dass Gott die Augen unseres Verständnisses erleuchtet. Wie viele von uns haben unsere Augen benutzt, um das Böse zu sehen, zu begehren, zu beneiden. Unsere Augen sind aber vom Heiligen Geist beeinflusst worden und nun sehen wir anders. Wenn eine Frau geistlich ist, wird sie die Welt um sie herum sehr gut sehen. Wir werden ihr nicht sagen müssen, wie sie handeln oder sich anziehen soll, denn der Herr wird es ihr offenbaren. WUNDERSCHÖNE LIPPEN

Sprüche 31,26 sagt: „Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre.“ Wir haben Abigail als Beispiel, die ihren Mund mit Weisheit aufmachte. Sie war eine Frau, die sich ehrfürchtig bei David entschuldigte und so 401 Männer konfrontierte und weise aufhielt, die im Zorn kamen, und zwar mit einer Rede voller gültigen Argumente. Sie überzeugte jene Männer und brachte sie dazu, ihre Waffen niederzulegen, um ein Massaker zu vermeiden. Wie oft sind wir von Frauen gesegnet worden, die ihre Lippen mit Weisheit benutzen, um zu erbauen. Wie oft sind wir aber auch Zeuge davon gewesen, wie gut angezogene, sogar professionelle Frauen Obszönität und Vulgarität sprechen. Die Bibel sagt: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Wie schön ist es, eine Frau reden zu hören, die von Gottes Kraft geändert worden ist! KÖSTLICHE HÄNDE

Sprüche 31,19-20 behauptet: „Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel. Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Dürftigen.“ Die Hände einer Frau werden nie schöner sein, als im Moment, in dem sie dem Bedürftigen ihre Hand reicht, das Brot mit dem Hungrigen teilt, die Hand auf den Schulter eines anderen legt und sagt: „mach dir keine Sorgen, Gott hilft dir“ oder die Hand auf den Kopf eines Kindes legt und es streichelt. Sie wissen nicht, was für ein geistlicher Aspekt mit jenen


Händen übermittelt wird. Daraus entsteht ein Segen für uns. Doch wie viele Frauen gibt es, die ihre Hände benutzen, um Böses zu tun, zu schädigen und sündigen! Im Gegenteil sind jene Hände wunderschön, die Gott ehren und preisen. Die Bibel sagt: „aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel“ (1. Timotheus 2,8).

hen Sie tanzen und tun dann Böses und Sünde? Andererseits, wie schön ist es, Frauen zu sehen, die in die Busse steigen, um zu predigen, und abends am Gottesdienst teilnehmen und unseren Herrn preisen, ohne ihre Pflichten zu Hause zu vernachlässigen.

LIEBLICHE FÜSSE

Jesaja 33,15 sagt: „Wer in Gerechtigkeit wandelt und redet, was recht ist; wer Unrecht haßt samt dem Geiz und seine Hände abzieht, daß er nicht Geschenke nehme; wer seine Ohren zustopft, daß er nicht Blutschulden höre, und seine Augen zuhält, daß er nichts Arges sehe [...]“. Wir können unsere Ohren nicht als Mülleimer für Klatsch und Tratsch benutzen. Eine Frau muss ein geistliches Filter einsetzen, damit dieser Müll nicht in ihre Seele gelangt. Das Filter soll ihren Geist reinigen, ihre Ohren für das Wort Gottes schärfen. Sie werden sehen, wie der Herr Sie segnet.

Jesaja 52,7 weist darauf hin: „Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Boten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!“. Da gibt es doch Schönheit im Großen, egal wie diese Füße aussehen. Gott liebt diese Füße, die sich nicht zur Verbreitung von Tratsch und Gerüchten bewegen, sondern das Evangelium Jesu Christi tragen. Haben Sie sich gefragt, wohin Ihre Füße Sie führen? Was machen Sie denn am Wochenende, gehen Sie in eine Bar, ge-

REINE OHREN

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MUSIK

ICH LEBE FÜR JESUS Die Hymne von Thomas Obediah Chisholm, mit mehr als einem Jahrhundert Existenz, ist ein Lob, das die Verbindung zwischen den Gläubigen und dem Erlöser zeigt, die durch seinen Tod auf dem Kalvarienberg entstanden ist. Das Lied wurde 1917 in den USA von dem Dich-

ter Thomas Obediah Chisholm geschrieben. Es bietet einen tiefen Einblick in die Pflichten derjenigen, die auf den Herrn vertrauen. Das Lob, das in unzähligen Gesangbüchern von allen evangelischen Konfessionen der Welt veröffentlicht worden ist, betont die Verbindung, die zwischen den Gläubigen und dem Sohn Gottes aufgrund seines Opfers am Kreuz bestehen muss. Im Laufe seiner100-jährigen Existenz wurde das Gedicht von Chisholm in viele Sprachen übersetzt. Der Komponist Carl Harold Lowden, Autor der Töne des Lieds, komponierte 1915 eine angenehme Melodie für Kindergottesdienste. Da liegt nämlich der Ursprung dieses Lieds. 1917, nach Anhörung verschiedener Meinungen, kam der Komponist zu dem Schluss, dass sein Werk eine geistliche Botschaft haben sollte. Nach langem Gebet beschloss Lowden, Chisholm zu bitten, den Text für seine Komposition zu schreiben. Er schickte ihm einen Brief und schlug den Titel und die Art der Verse vor, die er verwenden konnte. Doch vierundzwanzig Stunden später antwortete der Dichter, dass er nicht wüsste, wie er ihm helfen solle; sofort schrieb er wieder an ihn und schlug vor, sich von Gott führen zu lassen. Dann, in ein paar Wochen, wurde die schöne Hymne geboren. AUSGEZEICHNETER KOMPOSITOR

Chisholm, der mehr als 1.200 Hymnen schrieb, kam am 29. Juli 1866 in einer Blockhütte in Franklin City, Kentucky, zur Welt. Vom Heiligen Geist geführt, gab er sich Jesus im Alter von 27 Jahren hin, nachdem er das Evangelium aus dem Mund des Missionars Henry Clay Morrison, Leiter des Asbury College, hörte, der ihn zu den Füßen

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ICH LEBE FÜR JESUS 1 Ich lebe für Jesus ein wahres Leben, möchte ihm in allem gefallen. Loyalität, Freude und Freiheit, das ist der Weg des Segens. 2 Ich lebe für Jesus, der für mich starb und auf dem Kalvarienberg meine Sünde trug. Solche Liebe zwingt mich dazu, dem Ruf zu folgen, mich führen zu lassen und ihm alles zu geben. 3 Ich lebe für Jesus, wo auch immer ich bin, und erfülle dabei in seinem Namen jede Pflicht. Auf Leid und Verlust bin ich bereit, jede Prüfung ist meines Kreuzes Teil . 4 Ich lebe für Jesus hier auf Erden. Das Licht seines Lächelns ist mein liebster Schatz. Für die Erlösung der Verlorenen ist er gestorben und brachte die Müden zur Ruhe in ihm.

des Erlösers führte. Im Jahr 1903 wurde er zum Minister Gottes geweiht. Der Diener Gottes, der der Heiligen Schrift bis zu seinem Tod am 29. Februar 1960 treu war, beschrieb einmal die Ziele, die ihn motivierten, christliche Lieder zu schreiben. In diesem Sinne sagte er: „Ich habe versucht, dem Wort treu zu bleiben und leichtfertige Themen zu vermeiden, und ich habe mir auch sehr gewünscht, dass jede Hymne eine Glaubensbotschaft an die Herzen weitergeben könnte, für die sie geschrieben wurde.“ Carl Harold Lowden wurde am 12. Oktober 1883 in der Stadt Burlington, New Jersey, geboren

REFRAIN O Jesus, Herr und Erlöser, ich gebe mich dir hin! Denn du, in deiner Sühne, hast dich für mich geopfert; nun hab ich keinen anderen Meister als dich. Mein Herz ist nun dein Thron, ich gebe mich dir hin, um für dich, o Jesus, nur für dich zu leben. und war ein Christ mit einem bemerkenswerten musikalischen Talent, das er von klein auf nutzte, um die Botschaft des Herrn zu verbreiten. Mehrere Jahre lang lehrte er Musik am Pennsylvania Bible Institute. Er hat auch die Chöre und die Dienste einer baptistischen Kirche der Stadt Camden 28 Jahre lang geleitet. Zwölf Jahre lang war der Komponist auch Musikverleger einer großen amerikanischen Gemeinde. Auf die gleiche Weise komponierte er während seines ganzen Lebens verschiedene Hymnen der Anbetung und Weihe und half bei der Schaffung von Strophen wie die von „Ich lebe für Jesus“ (Living for Jesus), einem von der Bibel inspirierten Lied, das über den größten Segen des Erlösers berichtet: die Erlösung. Lowden starb am 27. Februar 1963.

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LITERATUR

ANDERE LEHREN Pablo Hoff, Theologe und wunderbarer Autor von christlichen Büchern, schreibt ausführlich über die neuen Bedrohungen für den christlichen Glauben. Ebenfalls berichtet er über die proselytenmacherischsten und gefährlichsten Sekten in Südamerika. Was ist eine falsche Sekte? Nach Josh Mc Dowell und Don Stewart ist sie „eine Perversion, eine Entstellung des Christentums. Als solche lehnt sie die Lehren der christlichen Kirche ab“. Das Christentum gilt als eine auf der Bibel basierende Religion, und die Christen als „das Bibelvolk“. Falsche Sekten nehmen meistens ein paar biblische Lehren an, lehnen welche ab und führen neue ein. Sie predigen ein anderes Evangelium und entstellen die Wahrheit „zu ihrer eigenen Verdammnis“ (2 Petrus 3,16). Ein anderes Merkmal von falschen Sekten ist, dass sie aus Menschen bestehen, die einem Erneuerer von Lehren blind folgen. Dieses Buch wurde verfasst, damit der evangelische Gläubige über die neuen Bedrohungen für den christlichen Glauben informiert ist. Das Buch beschreibt und listet die proselytenmacherischsten und gefährlichsten Sekten in Südamerika auf. Das Buch von Pablo Hoff, das gegen Ende des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde, erzählt die Geschichte dieser Sekten, macht eine Zusammenfassung ihrer Lehren und Schwachpunkte, und gibt biblische Antworten, die diese untergraben. FEINDE DES GLAUBENS

Wenn man das Buch Mormon und die Prospekte liest, die benutzt werden, um Anhänger zu gewinnen, scheint die Kirche der Heiligen der Letzten Tage in Bezug auf ihre wichtigsten Lehren orthodox zu sein. Ihre Anhänger behaupten, an die Dreifaltigkeit, die Erlösung, die Göttlichkeit Jesu, seine Sühne und seine Stelle als Ermittler zu glauben. Trotzdem meinen die Experten, die die Lehren studiert und die Predigte und Offenbarungen der Propheten gelesen haben, dass die Mormonen eine komplett neue Theologie entwickeln haben, die auf dem Verschwinden der von Jesus errichteten Kirche basiert. Ihr Jesus ist ein anderer, ihr Evangelium ist ein anderes und ihr Heiliger Geist ist ein anderer. Die Mormonen glauben an viele WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 26 MOVIMIENTO América Amerika• Europa •Ozeanien Oceanía • África Afrika•Asia Asia


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LITERATUR Götter, „diese Götter folgen einer progressiven Ordnung, manche gehören zu einer Etappe, die fortgeschrittener als die andere ist.“ Pablo Hoff hat mit Sorgfalt die proselytenmacherischsten und gefährlichsten Sekten in Lateinamerika ausgewählt. In diesem Buch erzählt er ihre Geschichte, stellt die aktuelle Lage vor, macht eine Zusammenfassung ihrer Lehren und Schwachpunkte und gibt biblische Antworten. Die Zeuge Jehovas haben keine Glaubenstexte oder eine Erklärung ihres Lehresystems veröffentlicht. Sie leugnen kategorisch ab, dass sie die Ideen von Russell angenommen haben. Sie behaupten, dass sie ihre Lehren direkt aus der Bibel entnehmen würden. Josh Mc Dowell merkt jedoch, dass sie „die Heilige Schrift falsch einsetzen, um die Merkmale ihres Glaubens zu unterstützen.“ Sie tun das, in dem sie meistens Textstellen ohne Kontext zitieren und dabei andere Textstellen weglassen, die für das Thema nicht wichtig sind. In der Praxis haben ihre eigenen Veröffentlichungen Vorrang vor der Schrift. Außerdem sind sie die Übersetzer ihrer eigenen Version der Bibel und werden beschuldigt, manche Bibelpassagen zu ändern, damit sie mit den Ideen von Russell und Rutherford in Übereinstimmung stehen, welche eigentlich der Schrift widersprechen. SO VIELE SEKTEN

Das Werk von Pastor Hoff ist in zwei Teile unterteilt und enthält wichtige Information über das Mormonentum, die Zeugen Jehovas, den Spiritismus und Okkultismus, die Astrologie, den Satanismus, den westlichen Hinduismus, die New-Age-Bewegung, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Oneness-Pfingstbewegung. Es ist eine komplette Studie der Gruppen, die seit vielen Jahren Lateinamerika befallen und falsche Ideen verbreiten. Der Spiritismus ist die älteste von allen Religionsformen und auch die von Gott am meisten verdammte Religion. Der Begriff Spiritismus bezieht sich auf die Idee, dass man mit der Welt der Geister – sogar mit den Gestorbenen – kommunizieren und von ihnen Rat und Hilfe bekommen kann. Es wird gesagt, dass die Schlange im Garten Eden das erste Medium gewesen sei. Die Religionen der alten Ägypter, Assyrier und Babylonier schlossen Elemente des Okkultismus in ihre Zeremonien ein. Die Kanaaniter und Phönizier praktizierten die Hexerei. In Griechenland war das Orakel von Delphi sehr beliebt, trotz der Art ihrer Weissagungen. Charles R. Erdman sagt: „Die Inspiration der griechischen Wahrsager und Hexer kam durch einen Wahnsinn zum Ausdruck, der fast wild war. Sie rühmten sich ihres absoluten Wahnsinns.“ Floyd Woodworth, Diener Gottes, schrieb im Vorwort über den Kontext des Buchs: „Wir sind von unzähligen Verbreitern von philosophischen Theorien und religiösen Lehren aller Art umgeben, die nicht Teil der Bibel sind.“ Viele Ideen durchdringen unsere Welt, ohne dass wir es merken. Diese Agenten sehen wir auf der Straße, doch wir machen uns nicht die Mühe, ihre Lehren und Ursprung zu untersuchen“, erklärt der Prediger. Die Satanisten sagen, dass sie nicht auf der Suche nach Anhän-

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Hoff, US-amerikanischer Missionar, der in Argentinien, Bolivien und Chile das Wort Gottes gepredigt hat, hinterfragt die Ideologie bestimmter religiöser Gruppen, die nicht von der Heiligen Schrift geleitet werden, die Wahrheit manipulieren, und Chaos und Verwirrung unter den Gläubigen des Herrn verbreiten. Das Buch ermöglicht Ihnen auch, die Feinde des Glaubens zu identifizieren, ihren Glauben zu kennen und sie zu entlarven.


gern seien. Jedoch zieht diese Sekte Leute an, indem sie ihnen Hilfe bei der Lösung ihrer Probleme, bei dem Erwerb von Macht und Position oder bei der Schadenanrichtung an ihre Feinde anbieten. Erstens werden sie in die Magie eingeführt, die scheinbar harmlos ist, und zwar mit der Versprechung von persönlichen Reichtümern, beruflichem Erfolg oder sexueller Anziehungskraft. Der Satanismus scheint die Antwort auf drei Sachen zu haben: Streben nach Macht, Sex und Rache. Satan rekrutiert seine Anhänger unter denen, die das Abwegige als Mittel suchen, um ihre egoistischen Zwecke zu erfüllen, ohne zu merken, dass sie dadurch von dem Bösewicht gefangen werden. CHRISTLICHE LIEBE

Das Werk von Pastor Hoff ist in zwei Teile unterteilt und enthält wichtige Information über das Mormonentum, die Zeugen Jehovas, den Spiritismus und Okkultismus, die Astrologie, den Satanismus, den westlichen Hinduismus, die New-Age-Bewegung, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Oneness-Pfingstbewegung. Es ist eine komplette Studie der Gruppen, die seit vielen Jahren Lateinamerika befallen und falsche Ideen verbreiten.

Hoffs Werk, das 1993 veröffentlicht wurde, stellt in seinem letzten Teil die Schritte für die Anschaffung von Anhängern vor. In diesem Sinne erklärt der Autor, dass die christliche Liebe vieles bei den Menschen bewirken kann, die auf Abweisung und Verfolgung eingestellt sind. Ebenfalls erklärt er, dass der Anhänger einer Religion vom Gott dieser Welt blind gemacht wurde und es die Aufgabe des Heiligen Geistes ist, ihn von seinen Fehlern zu überzeugen. Manche Autoritäten bezeichnen die Adventisten nach Untersuchung ihrer Religion nicht mehr als eine falsche Sekte. Sie glauben an die biblische Inspiration, die Dreifaltigkeit, die Göttlichkeit und die jungfrauliche Geburt Jesu, seine Sühne und viele andere evangelische Lehren. Also warum soll man sich mit den Adventisten beschäftigen? Obwohl viele von ihren Lehren orthodox sind, gibt es andere, die es nicht sind. Das, was sie über den Tod und unseren zukünftigen Zustand glauben, liegt weit weg von der biblischen Lehre. Sie übertreiben die Einhaltung des siebten Tages als Ruhetag. Sie haben die Prophezeiung von Ellen White fast als „inspiriert“ akzeptiert und nutzen sie zur Interpretation der Bibel. Es ist von Vorteil, dass der Christ diese anderen Konzepte kennt und bereit ist, sie abzulehnen. Mit der Sorgfältigkeit eines Uhrmachers untersucht Pablo Hoff am Ende des zweiten Teils seines Buchs die römisch-katholische Kirche und stellt manche ihrer Lehren vor, die mit denen der Christen nicht übereinstimmen. Jedoch gibt er ehrlich zu, dass es ziemlich komplex ist, die katholischen Konzepte genau zu beschreiben – aufgrund der veränderlichen Umstände einer Organisation, die unermessliche Herrschaft und Einfluss hat. Die konservatorischen Protestanten akzeptieren die Bibel als einzige Offenbarungs- und Autoritätsquelle. Im Gegenteil betont die römisch-katholische Kirche, dass die offenbarte Wahrheit sowohl in der Schrift als auch in den ungeschriebenen Überlieferungen liegt, z.B. in den Lehren über die Heiligen. Die römisch-katholische Kirche übt das kirchliche Lehramt (magisterium ecclesiae) aus. Die Konzilien können eine Lehre bestimmen, obwohl der Vatikan sagt, dass diese nicht über das Wort stehen. „Das Lehramt ist nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm“. Es ist offensichtlich, dass die heilige Überlieferung, die Schrift und das Lehramt der Kirche eng miteinander verbunden sind und Anteil aneinander haben.

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GLAUBENSHELD

WIE KANN ICH VOM SINGEN HALTEN? Henry Hall

Pfarrer Robert Lowry, mit einem außerordentlichen Musiktalent ausgestattet, verkündigte das Wort Gottes durch seine Kompositionen und entfaltete eine breite kreative Fähigkeit, die ihn über 500 Hymnen schreiben ließ, die einen einzigartigen Blick in das Evangelium bieten. Er ist eine Bezugsperson der christlichen Musik aller Zeiten. Robert Lowry, bekannter Name für die evangelische Gemeinde des 19. Jahrhunderts in den USA, ist in fast allen Häusern der Welt präsent, in denen Glaubenslieder gesungen werden. Die Erwähnung seines Namens lässt liebevolle Gefühle und Dankbarkeit in den Herzen von tausenden Gläubigen Jesu entstehen, die irgendwann die Hymnen der Anbetung gesungen haben, die er schrieb, um den Namen Gottes zu preisen und zu verherrlichen und seine Liebe zu ihm zu äußern. Robert wurde am 12. März 1826 in Philadelphia,

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Robert Lowry widmete sich auch der Förderung der Kirchenmusik und der Hymnologie im Dienste des Herrn. Deswegen ist er heutzutage für sein exquisites musikalisches Talent weltweit bekannt. Mit seinem außergewöhnlichen Talent entwickelte er verschiedene Facetten der Kreativität, die ihn dazu brachten, inspirierte und zahlreiche Hymnen zu komponieren. der größten Stadt Pennsylvanias geboren. Als Sohn des irischen Einwanderers, Crozier Lowry, zeigte dieser Diener des Herrn von Kindheit an ein großes Interesse für das Wort Gottes und die Musik. Im Alter von 17 Jahren, nachdem er den Herrn als seine Erlöser angenommen hatte, schloss er sich einer evangelischen Gemeinde an und wurde zu einem aktiven Mitglied der Sonntagsschule seiner Kirche als Lehrer und Sänger. FRUCHTBARER DIENST

1848 wurde Lowry von Pfarrer George Ide dazu ermutigt, sich dem Dienst anzuschließen und dem Predigen der Heiligen Botschaft Jesu Christi zu widmen. Er ging also in die University at Lewisburg, christliches Studienhaus, wo er die nötigen Kenntnisse erwarb, um ein treuer Prediger der Heiligen Schrift und ein zum Evangelium verpflichteter Komponist zu werden. Dort absolvierte er im Alter von 28 Jahren sein Studium mit den höchsten Auszeichnungen. Nach seinem Abschluss fing Lowry mit seinem fruchtbaren Dienst an. An erster Stelle arbeitete er zwischen 1854 und 1858 als Pastor in einem Tempel in West Chester. Danach wechselte er in eine Kirche in New York, wo er bis 1861 blieb. Später leitete er acht Jahre lang die Gemeinde von Brooklyn. Gleich danach predigte er das Wort in Lewisburg sechs Jahre lang. Dann war er Pastor eines Tempels in New Jersey. Seine Arbeit als Minister Gottes wurde von einem großen Gewinn von Seelen unterstützt. Prediger Lowry erhob sich als Mann mit großen Verwaltungsfähigkeiten. Als großartiger Missionar war er jemand, der die Bibel ständig studierte. Am Pult zeigte er sich beredet und genau bei der Übertragung der Botschaft Gottes. Als fröhlicher Mensch begeisterte er seine Herde durch seine lebhaften Beschreibungen und inspirierte sie durch sein breites Wissen über die Lehre. Während er das Evangelium in Nordamerika predigte, lief sein Leben inmitten großer Fröhlichkeit und Begeisterung. Robert entwickelte eifrig seine kreativen Fä-

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GLAUBENSHELD

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Im Bewusstsein seiner Verantwortung, das Wort durch seine Lieder zu verkünden, und mit dem Ziel, seine Arbeit als Verleger zu konsolidieren, bildete sich er in Musik, Klang und Akustik weiter. Er erwarb die besten Texte seiner Zeit über die wichtigsten Formen der Komposition. Unter seinen Büchern befanden sich Werke mit über 150 Jahren alt, so dass er eine der besten Musikbibliotheken Nordamerikas besaß. higkeiten; durch seine Inspiration entstanden über 500 Bücher, die die Zeit überleben. BEHARRLICHER PREDIGER

1868, nach dem Tod des christlichen Komponisten William Batchelder Bradbury, baten ihn die Eigentümer von „Biglow & Main“, Bradburys Nachfolger, der Herausgeber des Buchs „Brilliant Jewels“ zu sein. Obwohl er die Idee zunächst ablehnte, weil er sich um seine pastorale Arbeit Sorgen machte, akzeptierte er schließlich den Vorschlag. In den nächsten dreißig Jahren leitete er die Produktion von mehr als zwanzig Gesangbüchern. Überzeugt von den Verantwortlichen der University at Lewisburg, kehrte Lowry 1869 in das Studienhaus zurück, wo er als Professor für Rhetorik arbeitete. Trotz seiner vielfältigen akademischen und evangelistischen Verpflichtungen setzte er sich mehrmals dafür ein, die Verbreitung der geistlichen Musik auf dem amerikanischen Territorium zu fördern. Im Jahr 1875 erhielt er den Titel Doctor of Divinity (Doktor der Göttlichkeit). Als er 1880 in New Jersey die gesunde Lehre verbreitete, machte er eine Pause von seinen Dienstpflichten und reiste nach Europa, um seine verminderten Energien wieder aufzuladen, denn damals hatte er Hörprobleme. Fünf Jahre später fühlte er, dass er mehr Ruhe brauchte, zog sich aus dem Pastorat zurück und bereiste den Süden und Westen der Vereinigten Staaten. Er verbrachte auch einige Zeit in Mexiko. Im Bewusstsein seiner Verantwortung, das Wort durch seine Lieder zu verkünden, und mit dem Ziel, seine Arbeit als Verleger zu konsolidieren, bildete sich er in Musik, Klang und Akustik weiter. Er erwarb die besten Texte seiner Zeit über die wichtigsten Formen der Komposition. Unter seinen Büchern befanden sich Werke mit über 150 Jahren alt, so dass er eine der besten Musikbibliotheken Nordamerikas besaß.

ERFINDUNGSREICHER KOMPONIST

Bei einer Gelegenheit fragte ein Journalist Pastor Robert nach seiner Kompositionsmethode: „Schreiben Sie die Worte, die zur Musik passen, oder erstellen Sie die Musik, die zu den Worten passt?“. Er antwortete: „Ich habe keine Methode. Die Melodien fast aller Hymnen, die ich geschrieben habe, habe ich jedoch auf Papier geschrieben, bevor ich sie gespielt habe. Oftmals sind die Worte meiner Lieder und ihre Musik zur gleichen Zeit entstanden.“ Robert Lowry sagte mal, dass er den Song „None But Jesus“ für die beste Hymne hielt, die er je geschrieben hatte. Als Persönlichkeit der Kirchenmusik konnte er auch unvergängliche Kompositionen schaffen, die wegen ihrer auf dem Wort Gottes basierenden Poetik immer noch gültig sind, wie z.B. „Sammeln wir am Strom uns alle?“, „Low in the grave he lay“, „Wie kann ich vom Singen halten?“ und „Ein Tagwerk für den Heiland“. „Sammeln wir am Strom uns alle?“ ist vielleicht sein bekanntestes Gedicht. Diese Hymne gewann an Popularität, weil sie sich um ein Lied handelt, das einen starken Rhythmus hat. Er bemerkte: „Eines Tages begann ich mich zu fragen, warum so wenig über das reine Wasser des Lebens geschrieben worden war, als plötzlich inspirierte Worte begannen, meine Gedanken zu überfluten. Dann entstand die Hymne.“ GROSSES ERBE

Er war ein kompetenter Evangelist, der die Unsicherheiten der Gläubigen mit seinen Botschaften klärte und sich wünschte, für seine Predigten in Erinnerung zu bleiben. In diesem Sinne sagte er mehr als einmal: „Ich predige lieber einer Gemeinde das Evangelium, als eine Hymne zu schreiben.“ Trotzdem waren seine Gedichte sein großes Vermächtnis an die Menschheit und sind Teil der Emotionen der Gläubigen Jesu geworden. Lowry, enger Freund der Komponistinnen Annie Hawks und Fanny Crosby und Bekannter des Sängers Ira David Sankey, prahlte nie mit den glücklichen Ergebnissen seiner musikalischen Arbeit zugunsten der Lehre Christi. Er hielt sich an der Demut fest, um die gute Rezeption seiner Lieder zu verinnerlichen. Er sagte immer wieder, dass ein evangelisches Lied leicht verständlich sein und die Erfahrungen seines Autors mit inspirierenden und starken Worten reflektieren müsse. Am 25. November 1899 verstarb Pfarrer Robert Lowry in seinem Haus in Plainfield, New Jersey. Während seiner ganzen Existenz widmete er sich dem guten Kampf und der Schaffung von Hymnen, und es gelang ihm, die Herde des Herrn zu vergrößern. Auch heute noch, nach seinem Tod, sind seine Kompositionen immer noch zu hören und bieten eine neue Vision des Evangeliums und tun denen, die sie singen, viel Gutes.

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LEBENSGESCHICHTE

DER LETZTE FLUG VON ABRAHAM Er versuchte, immer in einer Welt der Opulenz und des Vergnügens zu leben. Um seine Ausgaben zu decken, betrat er die Welt des Drogenhandels und transportierte Drogen durch den Flugverkehr, in dem er als Tourist tätig war, bis sich eines Tages alles für ihn änderte. STEVEN LÓPEZ FOTOS: FAMILIENARCHIV

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 34 MOVIMIENTO América Amerika• Europa •Ozeanien Oceanía • África Afrika•Asia Asia


Das Leben von Abraham Roggeban Herkt war von Geburt an von Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit in der Familie geprägt. Seine Eltern trennten sich wegen ständiger Auseinandersetzungen und Streit und ließen ihn in moralischer Verlassenheit zurück. Abraham, sein Vater, war ein in Italien lebender Niederländer und Cecilia, seine Mutter, eine Ecuadorianerin, war in den Niederländer tief verliebt. Leider dauerte die Beziehung nur kurze Zeit und sie musste zusammen mit ihrem Sohn nach Ecuador zurückkehren. Abraham verbrachte seine Kindheit in der Provinz Esmeralda inmitten des Komforts seiner Großeltern mütterlicherseits, die Besitzer umfangreicher Bananenplantagen waren. Als Kind wurde er von jungen Dienern betreut, die ihn hinter dem Rücken der Familie misshandelten. Die Familie widmete sich mehr der Arbeit auf ihrem Hof und schenkte ihm wenig Aufmerksamkeit. Eines Tages betrat einer der jungen Männer sein Schlafzimmer und missbrauchte ihn sexuell. In seiner Unschuld ertrug er Aggressionen, ohne um Hilfe zu bitten, und hielt das Geheimnis viele Jahre lang geheim, bis er es in der Pubertät in seiner nächsten Umgebung erzählte. Zu diesem Zeitpunkt war er sehr groß geworden, hatte eine gewaltige Statur, aber in seinem Herzen verschachtelte sich der Hass gegen den Kerl, der ihn belästigt hatte. Die Rache ließ ihn nicht in Frieden leben und er dachte nur daran, seinen Angreifer zu bestrafen. Allerdings gelang es ihm nie, seine Aufgabe zu erfüllen, und, von Wut überwältigt, stürzte er sehr jung auf in den Alkoholismus. Trotz seines jungen Alters konnte er aufgrund seiner großen Statur leicht die Tavernen und Kantinen des Gebietes betreten. Mit dem Ziel, an der Universität zu studieren, reiste er schon als sehr junger Mann nach Quito. In dieser Stadt verschlechterte sich sein Leben, da er jeden Tag mit seinen Studienfreunden trank. Die Exzesse erreichten ein solches Ausmaß, dass er mehrmals durch Ethylkomas ins Krankenhaus getrieben wurde. Seine Mutter beriet ihn viele Male und versuchte ihn zu überzeugen, sein Leben zu ändern, aber es war alles umsonst. Der junge Mann setzte sein Leben fort, gefangen im Alkohol. Es gab keine Woche, in der er nicht bis zur letzten Sekunde trank. Einige Zeit später geriet die Familie in eine Wirtschaftskrise, weil die Bananenunternehmen in Konkurs gingen. Die einzige Möglichkeit war die Migration ins Ausland. Die Verwandten trafen dann die Entscheidung, den jungen Studenten nach Holland zu schicken. Abraham wollte nicht reisen, einer der Gründe, der mächtigste, war ein schönes Mädchen, das sein Herz in der Hektik der wilden Nächte, in denen er lebte, gefangen hatte. Auf Drängen der Familie akzeptierte er kaum, nach Holland zu reisen. Zuvor hatte Abraham versprochen, sie in ein paar Jahren aufzunehmen. Sein besessenes Gefühl der Liebe

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LEBENSGESCHICHTE

erlaubte es ihm jedoch nicht, friedlich in Holland zu leben, da er ständig Nachrichten ihrer Untreue bekam. Dennoch blieb die Liebesbeziehung trotz der Distanz bestehen. Sie versuchte mehrmals, die Romanze zu beenden, die immer giftiger wurde, aber sie konnte es nicht. Später erfuhr er, dass die junge Frau ihn mit einer Hexe gefesselt hatte. Auf diese Weise konnte er einfach den Fluch brechen, die Verführung beenden und mit seinem Leben weitermachen, aber Alkohol dominierte immer noch seine Tage. DER STURZ IN DEN ABGRUND

Das zersplitterte Leben brachte ihn dazu, junge Menschen kennenzulernen, die sich damit beschäftigten, Halluzinogenen an verschiedene Länder in Amerika und Europa zu schicken. Abraham hatte niemanden in der Nähe, der ihn beriet und erlag dem Abgrund der Drogen. Seine Mutter kämpfte zusammen mit seinen Großeltern darum, ihr Land in Ecuador voranzubringen, und konnte ihm keine moralische Unterstützung

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Abraham hatte niemanden in der Nähe, der ihn beriet und erlag dem Abgrund der Drogen. Seine Mutter kämpfte zusammen mit seinen Großeltern darum, ihr Land in Ecuador voranzubringen, und konnte ihm keine moralische Unterstützung geben. In Einsamkeit und Liebestäuschung akzeptierte er, ein Drogenkurier zu sein. geben. In Einsamkeit und Liebestäuschung akzeptierte er, ein Drogenkurier zu sein. Nach und nach lernte er, wie man Betäubungsmittel in andere Länder transportiert, ohne entdeckt zu werden. Auf seiner ersten Reise musste er unter seiner Unterwäsche eine Ladung Drogen, die sog. Ecstasy, in die Domini-


kanische Republik transportieren. Die Reise hatte einen Zwischenstopp in Paris, was eines der ersten Hindernisse war. Obwohl er nervös war, verließ er den Flughafen Amsterdam ohne Probleme. Als er vorgab, ein Tourist zu sein, kam er in die französische Hauptstadt und die Migrationskontrollen waren umfangreicher: Er ging durch ein Metallgitter und das Warnsignal ertönte. Es

sah so aus, als wäre es entdeckt worden. Er wurde auf einer Seite gelassen, um gründlicher kontrolliert zu werden. In diesem Moment bat er Gott um Hilfe, er wollte nicht erwischt werden. Die Polizei bat ihn, seine Beine zu trennen und sein Hemd anzuheben, um zu überprüfen, warum der Alarm ausgelöst wurde. Der Mann befolgte ohne Widerstand und gab sich mit seinem Schicksal zufrieden.

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LEBENSGESCHICHTE Doch etwas Seltsames geschah, denn die Droge wurde nicht gefunden. Die Polizei ließ ihn gehen. Bei der Ankunft am Flughafen Las Americas in der Dominikanischen Republik schienen die Dinge gefährlicher zu sein. In der Einreisekontrolle wurde sein Pass nicht akzeptiert, weil die Visummaschine ihn ablehnte. Die Frau, die bei der Migrationskontrolle arbeitetet, konsultierte ihren Vorgesetzten und nach einigen Minuten Wartezeit durfte er in das karibische Land einreisen. - „Danke, Herr, dass du mir geholfen hast“, sagte Abraham zu sich selbst und sah zum Himmel auf. Nach einer Woche in der Dominikanischen Republik und der Lieferung der Halluzinogene an ihr Ziel kehrte er nach Holland zurück. Sein Leben wurde schlimmer. Er sprach stolz mit seinen Freunden darüber, wie er die Kontrollen erfolgreich und unbemerkt überwinden konnte. Mit dem erhaltenen Geld widmete er sich der Bohemia, der Prostitution und den Drogen. Das Geld, das er leicht im Drogenhandel verdiente, motivierte ihn, weiterhin als Drogenkurier zu arbeiten. Nach ein paar Monaten wurde er informiert, dass seine nächste Reise nach Curaçao sein würde. Während die Sendung vorbereitet wurde, begann er, Drogen im Einzelhandel in den von ihm besuchten Diskotheken zu verkaufen, in denen er auch in großen Mengen Alkohol trank.

Nach einer Woche in der Dominikanischen Republik und der Lieferung der Halluzinogene an ihr Ziel kehrte er nach Holland zurück. Sein Leben wurde schlimmer. Er sprach stolz mit seinen Freunden darüber, wie er die Kontrollen erfolgreich und unbemerkt überwinden konnte. Mit dem erhaltenen Geld widmete er sich der Bohemia, der Prostitution und den Drogen. Seit er in das Flugzeug zurück nach Holland stieg, strömten ihm unaufhörlich Tränen über das Gesicht. Gott gab ihm die Chance, sein Leben wieder aufzubauen. Er weinte mehrere Stunden lang, bis er, als er seine Ruhe wiedererlangte, begann, das Wort in seinem eigenen Schiff zu predigen und von den Wundern seines Erlösers zu erzählen.

DU WIRST GOTT KENNENLERNEN

Eines Nachmittags gingen Abraham und ein Freund in den Strand, um die Sonne zu genießen. Nachdem sie mit mehreren Frauen getrunken hatten, stiegen sie in die Rückfahrtbahn. An einem Halt stieg eine alte Frau ein und begann, von Gott zu predigen. So wurden sie zu einem Treffen in einer nahe gelegenen christlichen Kirche eingeladen. Beide Jugendlichen hörten aufmerksam zu, spürten, dass sich etwas in ihnen veränderte und beschlossen, in die Kirche zu gehen. Die Atmosphäre, in der die Gemeinde lebte, erfreute ihre Herzen. Sobald sie jedoch gegangen waren, kehrten sie in ihr früheres Leben zurück. Die Sünde zog sie an. Nach ein paar Tagen begann auch die peruanische Mutter eines anderen Freundes, Abraham das Wort zu predigen. Als er sie besuchte, nutzte die Frau die Gelegenheit, mit ihr über Gott zu sprechen. Der Tag kam, an dem er nach Curaçao reisen musste. Er stand früh auf und fing an, die Drogenkapsel zu nehmen, die er in seinem Magen tragen sollte. Nichts Ungewöhnliches geschah, aber tief im Inneren hatte er große Angst. Seine Komplizen begleiteten ihn zum Flughafen, um ihn beim Boarding zu helfen. Mehrere Ängste quälten ihn auf seinem Weg. Er dachte, vielleicht könnte einer der Beutel mit Drogen in seinem Magen platzen und ihn wegen Vergiftung töten, oder vielleicht könnte er von der Polizei aufgehalten werden. Schließlich stieg er problemlos in das Flugzeug und begab sich auf die lange Reise. Auf dem Weg nach Curaçao begann er, Gott zu beten und bat ihn, ihn zu beschützen. Er begann, eine Art Bedauern über das, was er tat, zu empfinden. Manchmal bat er um ein Wunder, um ihn davon abzuhalten, die Droge zu liefern. Als er in den Flughafen ankam, bat die Migrationsbehörde ihn, sein Reisegeld vorzuzeigen. Er konnte das Geld für seinen Aufenthalt nicht vorweisen und wurde sofort von der Einreise nach Curaçao ausgeschlossen. Er wurde nach Holland zurückgebracht, ohne Ansprüche. Seit er in das Flugzeug zurück nach Holland stieg, strömten ihm unaufhörlich Tränen über das Gesicht. Gott gab ihm die Chance, sein Leben wieder aufzubauen. Er weinte mehrere Stunden lang, bis er, als er seine Ruhe wiedererlangte, begann, das Wort in seinem eigenen Schiff zu predigen und von den Wundern seines Erlösers zu erzählen. Von diesem Tag an gab Abraham schlechte Freundschaften und Drogen auf. Die Reise nach Curaçao war sein letzter Flug, als Drogenkurier, und er begann ein neues Leben, weit weg von Sünde und schlechter Gesellschaft. Nach drei Monaten taufte ihn Gott mit dem Heiligen Geist und anderthalb Jahre später traf er eine junge Christin und sie heirateten. Derzeit dient er Gott mit seiner Frau Rosanna Marte Herasme und ihren Kindern in der Kirche in Rotterdam, Holland. Gott lehrte die Liebe zum Werk Gottes und der Bedürftigsten.

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In der Heiligen Schrift haben wir Beweise dafür, dass Gott, bevor er eine Person zum Dienst oder zur Verantwortung berufen oder beauftragt hat, er ihn vorher gewusst hat.

DIE VORHERBESTIMMUNG (II) Rev. Luis M. Ortiz

Gott hat bei der Erschaffung des Menschen weder einen Automaten noch einen Roboter noch einen Computer erschaffen, sondern Gott hat den Menschen „nach seinem eigenen Bild und Gleichnis“ erschaffen, mit einem von Gott vermittelten Geist, einem privilegierten Geist, einem eigenen unf freiem Willen.

Und warum sind sie nicht alle gerettet? Weil nicht

jeder glaubt! Jesus sagte: „Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet [hat ewiges Leben]; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes...“ (Johannes 3:18-21). Und warum glauben die einen und die anderen nicht? Ganz einfach, weil Gott bei der Erschaffung des Menschen nicht einen Sklaven, sondern den Menschen „nach seinem eigenen Bild und Gleichnis“ erschaffen hat. Er schuf ihn mit einem von ihm vermittelten Geist, einem privilegierten Verstand, einer brillanten Intelligenz, einem eigenen und freien Willen, d.h. mit einer Fähigkeit zur Analyse, Vernunft, Entscheidung und Handlung mit Überlegung der eigenen Wahlen und Enscheidungen. DIE VORHERBESTIMMUNG

Das Wort „vorherbestimmen“ bedeutet: „im Voraus eine Sa-

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APOLOGETIK

che für einen bestimmten Zweck zu bestimmen“. Synonyme für „vorherbestimmen“ sind: wählen, bestimmen, benennen, Zweck erfüllen. In der gesamten Bibel gibt es nur fünf Verse, die das Wort „vorherbestimmen“ erwähnen, und diese fünf Verse sind im Neuen Testament. Genau das sind die Verse, in denen die Heiligen Augustinus und Calvin versuchten, Unterstützung für die Theorie der sog. Vorherbestimmung zu finden. Römer 8:28 sagt: „Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern“. Beachten Sie, dass das Erste, was er sagt, ist: „er zuvor ersehen hat“. In der Heiligen Schrift haben wir Beweise dafür, dass Gott, bevor er eine Person für einen Dienst oder eine Verantwortung berufen oder beauftragt hat, dies vorher gewusst hat: In einigen Fällen, auch wenn sie im Schoß der Mutter war. Schauen wir uns einige dieser Fälle an: • Der Patriarch Hiob, der sich auf Gott bezog, sagte: „Hat ihn nicht auch der gemacht, der mich in Mutterleibe

machte, und hat ihn im Schoße ebensowohl bereitet?“ (Hiob 31:15). • Der Psalmist David, der sich auch auf Gott bezog, sagte: „Denn du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen... Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an; du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an (Psalm 22,9-10). „Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen...“ (Psalm 71,6). „Jehova, Du erforschest mich und kennest mich... Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib“ (Psalm 139:1-13). • Der Prophet Jesaja, als Gottes Wortführer, sagte zum Volk Israel: „So höre nun, mein Knecht Jakob, und Israel, den ich erwählt habe! So spricht Jehova, der dich gemacht und bereitet hat und der dir beisteht von Mutterleibe an... So spricht Jehova, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe bereitet hat...“ (Jesaja 44:1-2, 24). Höret mir zu, ihr vom Hause Jakob und alle übrigen vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und von der Mutter her auf mir liegt (Jesaja 46:3)... „Jehova hat mich gerufen von Mutterleib an; er hat meines Namens gedacht... Und nun spricht Jehova, der mich von Mutterleib an zu seinem Knechte bereitet hat...“ (Jesaja 49:1, 5). • Wiederum ruft der Prophet Jesaja, durch göttliche Inspiration, mehr als hundert Jahre im Voraus, den persischen Medo-König beim Namen, der die Stadt Babylon, die wiederum der Sitz des babylonischen Reiches war, überfallen sollte, die Nacht der Feste und Orgien, die Beltsasar feierte. Und die biblische Prophezeiung weist darauf hin: „So spricht Jehova, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe hat bereitet... der zu Jerusalem spricht: Sei bewohnt! und zu den Städten Juda‘s: Seid gebaut! und ihre Verwüstung richte ich auf... der ich spreche von Kores: Der ist mein Hirte und soll all meinen Willen vollenden, daß man sage zu Jerusalem: Sei gebaut! und zum Tempel: Sei gegründet!“ (Jesaja 44:24-28). So spricht Jehova zu seinem Gesalbten, dem Kores, den ich bei seiner rechten Hand ergreife, daß ich die Heiden vor ihm unterwerfe... Ich will vor dir her gehen... • daß du erkennest, daß ich, Jehova, der Gott Israels, dich bei deinem Namen genannt habe“ (Jesaja 45,1-3). • Der Prophet Jeremia sagte: „Das Wort Jehova kam zu mir und sagte: Bevor ich dich im Schoß geformt habe, habe ich dich erkannt, und bevor du geboren wurdest, habe ich dich geheiligt; ich habe dich als Propheten für die Völker gegeben“. (Jeremia 1:4-5). • Der Engel des Herrn sagte zu dem Priester Sacharja, als er im Tempel diente: „Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen... Denn er wird groß sein vor dem Herrn... und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist (Lukas 1:13-15).

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INTERVIEW

„NIEMAND KANN DIE POSTULATE ÄNDERN“ Eliseo Aquino

Die weltweite Missionsbewegung (WMB) setzt ihr stetiges Wachstum in der Welt fort. Missionare kommen, um mehrere Seelen in verschiedenen Ländern für Gott zu retten. Mit diesem Boom kommen jedoch neue Herausforderungen, die eine bessere pastorale Vorbereitung erfordern.

Pfarrer Albert Rivera, Nationaler Supervisor von Puerto Rico, kündigt die baldige Akkreditierung des Bibelinstituts Elim an, das international tätig sein wird. Er erzählt auch, wie Gott das Land segnet, in dem das Werk der weltweiten Missionsbewegung entstanden ist. Dies ist ein exklusives Interview für die Zeitschrift „Impacto Evangelístico“, die vom Pfarrer Albert Rivera, Nationaler Inspektor von Puerto Rico, gewährt wurde. Pastor, wie geht es der Arbeit in Puerto Rico? Dank des Herrn steht das Werk. Wir haben derzeit 60 Kirchen auf der ganzen Insel und arbeiten hart daran, neue weiße Felder in einigen der 78 Gemeinden von Puerto Rico zu errichten. Leider ist die Bevölkerung zurückgegangen, denn viele haben das Land wegen der Verwüstungen durch den Hurrikan Maria verlassen. Trotzdem haben wir ein sehr ermutigendes spirituelles Erwachen erlebt. Wir haben unsere nationalen Aktivitäten, Frauentreffen, Jugendlager, lokale und regionale Kampagnen: Es gibt eine Zunahme der Prä-

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senz in unseren Kirchen. Die Menschen haben erkannt, dass sie die Gegenwart Gottes suchen und dabei fest bleiben müssen, was wir von unserem Gründer gelernt haben und vorankommen müssen. Die Kirche in Puerto Rico ist ein emblematisches Werk nach 56 Jahren. Wie können sie die Verteidigung der gesunden Lehre übernehmen? Was die gesunde Lehre betrifft, predigen wir dasselbe, was vor 56 Jahren gelehrt wurde, als das Werk des Herrn gegründet wurde. Unsere Lehrdeklaration ist sogar in der Zeitschrift „Impacto“ zu finden. Das sind die Postulate dieses Werkes. Wir sind hier in diesem Teil sehr eifersüchtig. Darüber hinaus muss uns im Klaren sein und unterschieden werden, was Doktrin, Dogmen, Glaubensbekenntnisse und Regeln sind, aber auch, was Meinungen sind. Ich kann keine Meinung als eine Doktrin sehen: Das ist uns sehr klar. Wir können nicht zulassen, dass jemand, egal wer, unsere Postulate ändert. Hier in Puerto Rico bewachen wir das eifersüchtig. Um unsere Fundamente zu erhalten, sind wir derzeit in Gesprächen, um eine Abdeckung zu haben und unsere Akkreditierung vom Elim Bibelinstitut zu erhalten. In einem früheren Interview sagte Pfarrer José Arturo Soto, Präsident der WMB, dass er den akademischen Lehrplan des Bibelinstituts Elim in allen Ländern vereinheitlichen will. Erklären Sie bitte uns, wie dieser Prozess durchgeführt wird. Wir wollen, dass alle Institute unter dem gleichen Niveau stehen und das Gleiche weltweit lehren. In diesem Sinne müssen die Fächer gleich sein und es muss auch das gleiche Material verwendet werden, damit niemand etwas lehrt, was nicht stimmt. Denn das ist das Problem, wenn jeder sein eigenes Buch hat. Wir können keine unterschiedlichen Konzepte haben. Wir müssen den gleichen Ansatz verfolgen und in diesem Teil dürfen wir nicht vernachlässigt werden. Derzeit gibt es Pfarrer in verschiedenen Ländern, die nicht in einem Bibelinstitut des Werkes studiert haben. Glauben Sie, dass dies die Dynamik der WMB verlangsamt? In der Tat brauchen wir Pastoren und Leiter in unseren Gemeinden, die das Wort Gottes gut zeichnen. Denn es ist eine Sache zu predigen, was man will, aber eine andere Sache ist predigen, wenn man Wissen erlangt, natürlich mit der Führung und Leitung des Heiligen Geistes. Im Moment wollen wir das Institut auf das Niveau eines Bachelors bringen. Das mit der Demut, die das Wek ein gewisses Ansehen verleihen wird, da wir eine ernsthafte theologische Schule haben werden. Außerdem werden wir ihm unseren pfingstlichen Ansatz geben. Das wird also helfen, dass das ganze Werk die gleiche

biblische Grundlage gegenüber so vielen ketzerischen Lehren hat. Deshalb ist es wichtig, weil es dem Werk einen großen Impuls geben wird. Es gibt Länder, in denen Missionare ein theologisches Studium absolvieren müssen, um ihren Aufenthalt dort zu formalisieren. Wird diese Akkreditierung für alle Brüder, die im Institut studieren, nützlich sein? Wir haben eine Vereinbarung mit einer biblischen theologischen Universität von Puerto Rico. Sie haben uns unterstützt und jetzt helfen sie uns, unsere eigene Akkreditierung zu haben, so dass jeder Bruder, der am Elim Bibelinstitut studiert, einen Bachelor-Abschluss haben wird und damit ein voll akkreditiertes Diplom erhält. Darüber hinaus wird die Akkreditierung, die wir in Puerto Rico erhalten, durch unsere Abdeckung auf alle Institute der Arbeit weltweit übertragen.

(....) Aus diesem Grund müssen wir unsere Missionare so ausbilden, damit sie bei Verkündung des Evangeliums in der Lage sind, das Wort Gottes mit Fundamenten, Respekt und einer gewissen Sensibilität für andere Kulturen zu lehren. Dieses Werk hat sich auf andere Kontinente mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen ausgebreitet: Ist es notwendig, zukünftige Missionare in der Sprache vorzubereiten und sich an diese neuen Gesellschaften anzupassen? Es ist für uns grundlegend und notwendig, dass unsere Missionare durch das Elim Bibelinstitut theologisch vorbereitet sind, aber auch, dass sie auf kulturelle und religiöse Konflikte vorbereitet sind. Aus diesem Grund müssen wir unsere Missionare so ausbilden, damit sie bei Verkündung des Evangeliums in der Lage sind, das Wort Gottes mit Fundamenten, Respekt und einer gewissen Sensibilität für andere Kulturen zu lehren. Was nun die Sprache betrifft, müssen wir sie so vorbereiten, dass sie die Sprache von dem Bereich, wo sie arbeiten werden, kennen und beherrschen müssen, damit die kraftvolle Botschaft der Erlösung wirksam vermitteln können. Wir denken auch darüber nach, Workshops zu machen, um die Missionare und die einheimischen Brüder der Länder, in denen das Werk angekommen ist, auszubilden und so Leiter in der Region zu bilden, um die Evangelisierung bestmöglich voranzutreiben. Darüber hinaus wollen wir unsere Materialien auch in die jeweiligen Sprachen übersetzen, um den Unterricht der gesunden Lehre zu erleichtern.

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ANDACHT „Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Boten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!”Wie schön sind die Füße auf den Bergen desjenigen, der frohe Botschaft bringt, der Frieden bringt, der gute Botschaft bringt, der Erlösung veröffentlicht, der zu Zion spricht: Dein Gott regiert” (Jesaja 52:7). Pfarrer Luis M. Ortiz

WAS IST DER BESTE BERUF? Der christliche Dienst ist der edelste und würdigste Beruf unter der Sonne. Der wahre Mensch Gottes ist ein „auserwähltes Werkzeug“ in Gottes Händen und ist die am meisten benötigte Person in der Gemeinschaft. Es gibt Instrumente Gottes, die notwendiger Als der HÄNDLER sind, der kauft und verkauft, denn der Mensch Gottes kauft die Wahrheit und verkauft sie nicht (Sprüche 23,23); Als der ELEKTRIKER sind, weil er die Kabel für die Stromversorung verbindet, aber der Mann Gottes verbindet den Gläubigen mit Gott; Als der INGENIEUR sind, weil er Brücken entwirft und baut, aber der Mann Gottes weist den Weg und die Brücke des Glaubens zu Christus; Als der RECHTSANWALT sind, weil er gerechte und ungerechte Ursachen verteidigt, aber der Mann Gottes verteidigt die gerechteste Sache, d.h. die Sühne der Seele; Als der RICHTER sind, weil er in zeitlichen Angelegenheiten des menschlichen Gesetzes richtet, aber der Mann Gottes richtet in ewigen Angelegenheiten, geistigem und göttlichem Recht;

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Als der ARZT sind, weil er die körperlichen Krankheiten diagnostiziert und verschreibt, aber der Mann Gottes ist auf Seele und Geist spezialisiert; Als der BANKER sind, denn das Kapital von ihm materiell und vergänglich ist, aber der Reichtum des Menschen Gottes ist ewig; Als der JOURNALIST sind, weil dies gute und schlechte Nachrichten und Ankündigungen verbreitet, aber der Mann Gottes verbreitet die gute Nachricht von der Erlösung in Christus Jesus; Als der PROFESSOR sind, weil er Begriffe und Konzepte der Wissenschaft lehrt, die in einigen Jahren bereits obsolet sind, aber der Mann Gottes lehrt die Botschaft Gottes, die für immer bleibt; Als der LANDWIRT sind, weil er den Samen für die Erhaltung des menschlichen Lebens sät und erntet, aber der Mensch Gottes sät und erntet den Samen des Wortes Gottes, das das geistliche und ewige Leben erhält; Als der POLITIKER sind, weil er versucht, die Bedingungen der irdischen Heimat zu verbessern, aber der Mensch Gottes fördert die Transformation des Einzelnen zu einem besseren Bürger hier und in der irdischen Heimat. Die Menschheit konnte und kann ohne den Zerfall des Atoms, ohne Astronauten, ohne Raketen, Raumschiffe und Satelliten, ohne Laser, ohne Computer und ohne Gentechnik leben. Aber ohne einen Mann Gottes wäre die Menschheit bereits untergegangen. Gott zu dienen, Ihn zu lieben, Ihm zu gehorchen und Ihm zu dienen, ist das größte und mächtigste Bekenntnis. Der große Prediger Spurgeon sagte es einst seinen Schülern: „Wenn Gott euch ruft, das Evangelium zu predigen, dann sollt ihr euch nicht dazu herablassen, Könige von England zu sein.“ Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende“ (Matthäus 9:37-38). Und der Apostel Paulus sagte: „Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: „Wie lieblich sich die Füße derer, die den Frieden verkündigen, die das Gute verkündigen!“ (Römer 10,15).

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ANDACHT „Und da wir großes Ungewitter erlitten... trat Paulus mitten unter sie und sprach: Liebe Männer, man solltet mir gehorcht haben und nicht von Kreta aufgebrochen sein, und uns dieses Leides und Schadens überhoben haben. Und nun ermahne ich euch, daß ihr unverzagt seid; denn keines Leben aus uns wird umkommen, nur das Schiff. Denn diese Nacht ist bei mir gestanden der Engel Gottes, des ich bin und dem ich diene, und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! du mußt vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir schiffen“ (Apostelgeschichte 27:18, 21-24). Pfarrer José A. Soto Benavides

GOTTESSCHUTZ Paulus predigte vor Königen wie Agrippa, Festus und Felix und predigte in Caesars Haus, d.h. er erreichte die höchsten Gipfel der damaligen Gesellschaft, um Gottes Botschaft zu überbringen. Agrippa sagte einmal zu Paulus: „Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde“ (Apostelgeschichte 26:28). Paulus ging mit mehr als 270 Gefangenen. Paulus hatte sich entschieden, nach Rom zu gehen, weil die Juden, die die Gouverneure beeinflussten, gegen ihn gerichtet waren. Paulus wurde in Rom inhaftiert, und während er auf den Prozess wartete, befand er sich in einem gemieteten Haus. „Paulus aber blieb zwei Jahre in seinem eigenen Gedinge und nahm auf alle, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus mit aller Freudigkeit unverboten“ (Apostelgeschichte 28:30-31). Paulus wurde zuerst in ein adramyttisches Schiff gesetzt, das ihn an die Küste Kleinasiens bringen sollte. Am nächsten Tag kamen sie in Sidon an, und der Zenturio „erlaubte ihm, zu seinen guten Freunden zu gehen und sich zu pflegen“ (Apostelgeschichte 27:3). Dort gab es Menschen, die Paulus und sein Werk erkannten, obwohl es eine andere Gruppe gab, die ihn angriff und ablehnte. Nach mehrtägigem Segeln nahmen sie ein alexandrinisches Schiff, um das Mittelmeer von diesen Ufern nach Italien auf einer langen Reise zu überqueren. Sie segelten und der Wind begann zu peitschen; sie passierten Zypern und berührten Kreta, die großen Inseln im Mittelmeer. Sie schafften es, sich vor dem Wind zu schützen und sich vor der Plage eines Sturms zu schützen, der begann und, der über dem Meer schwebte. Als sie die Küste Kretas erreichten, blieben sie ein paar Tage, und Paulus sagte: „Liebe Männer, ich sehe, daß die Schiffahrt will mit Leid und großem Schaden ergehen, nicht allein der Last und des Schiffes sondern auch unsers Lebens! Aber der Unterhauptmann glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr denn dem, was Paulus sagte (Apos-

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telgeschichte 27:11). Als sie auf offener See eintraten, stießen sie auf einen Hurrikan namens Euroclidon, und der Wind und der Sturm drohten, das Schiff zu zerstören. Es waren nicht ein oder zwei Tage, sondern vierzehn Tage: Sie sahen keine Sterne, keine Sonne oder so, sie wurden nur vom großen Sturm belästigt. Paulus wandte sich an den Herrn und Meister des Lebens. Und er sprach zu ihnen: „..und nun ermahne ich euch, daß ihr unverzagt seid; denn keines Leben aus uns wird umkommen, nur das Schiff“ (Apostelgeschichte 27:22). Sie wollten nicht mehr essen, und er lädt sie ein und spricht zu ihnen: „Denn diese Nacht ist bei mir gestanden der Engel Gottes, des ich bin und dem ich diene, und


sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! du mußt vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir schiffen“ (Apostelgeschichte 27:23-24). Die Soldaten hatten die Mission, die Gefangenen um jeden Preis nach Rom zu bringen. Wenn sie entkamen, würden sie mit ihrem Leben bezahlen. Wenn die Soldaten erkannten, dass die Gefangenen entkommen konnten, dann stimmten sie zu, sie zu töten. Sie sprachen sogar davon, auch Gottes Mann zu töten. Der Zenturio erkannte die Absicht der Soldaten und intervenierte sofort, verbot es ihnen und befahl den Gefangenen, zu fliehen und sich mit eigenen Mitteln zu retten. Er tat es, um Paul zu retten. Das Schiff lief auf der Insel Malta auf Grund und die

Gefangenen kamen so gut sie konnten aus dem rauen Meer, da der Winter dort stark ist. Sie alle kamen zitternd vor Kälte heraus. Auch Paulus kam heraus, so gut er konnte, aber immer im Vertrauen auf Gott. Dann setzten sie Feuer, damit sich die Menschen aufwärmen konnten. Paulus nahm Holz und warf es ins Lagerfeuer. Aber eine Schlange fing seine Hand und der Apostel musste es im Feuer schütteln, und das Reptil wurde verbrannt. Die Einheimischen starrten ihn an. Sie wussten, was es kommen sollte. Plötzlich sagte einer: „Dieser Mann wird anschwellen und sterben. Was für ein Mörder ist er, dass die Flucht vor dem Schiffbruch ihn jetzt der Tod hier erreicht?“ Nach einer Weile, wärmte sich Paulus entspannt auf. Eine Stunde verging und nichts, er starb nicht. Die Zeit ging weiter und ein Anderer sagte: Dieser hier müsste tot sein. Aber Paulus teilte Gottes Segen. Dann sagten sie: „Er ist ein Gott!“ Paulus rief aus: „Nein, nein, kein Gott!“. Liebe Leser, Der Teufel wollte den Apostel Paulus daran hindern, den Plan Gottes zu erfüllen. Die Natur tobte, die Soldaten wollten ihn töten, der Teufel selbst versuchte ihn mit Hilfe der Schlange zu verhindern. Er konnte es aber nicht! Und ein neues Werk wurde auf der Insel errichtet. Sie kamen nach Rom, Paulus ging vor Gericht, lebte in diesem gemieteten Haus und die Juden konnten nichts gegen ihn tun. Paulus verbrachte zwei ganze Jahre damit, das Reich Gottes zu predigen und lehrte offen über den Herrn Jesus Christus. Gott gab ihm den Sieg!

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ANDACHT „Zwei Blinde saßen am Wege; und da sie hörten, daß Jesus vorüberging, schrieen sie und sprachen: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Aber das Volk bedrohte sie, daß sie schweigen sollten. Aber sie schrieen viel mehr und sprachen: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Jesus aber stand still und rief sie und sprach: Was wollt ihr, daß ich euch tun soll? Sie sprachen zu ihm: Herr, daß unsere Augen aufgetan werden. Und es jammerte Jesum, und er rührte ihre Augen an; und alsbald wurden ihre Augen wieder sehend, und sie folgten ihm nach“ (Matthäus 20,29-34) Pfarrer Alberto Ortega

DIE OHREN FÜR JESUS ÖFFNEN Das war die Frage, die unser geliebter Erlöser Jesus Christus den beiden Blinden von Jericho stellte: „Was wollt ihr, daß ich euch tun soll?“ (Matthäus 20:32). Diese beiden Männer lebten in der Dunkelheit. Jesus sagte einmal: „Das Auge ist des Leibes Licht“ (Matthäus 6:22), und die Lampen des Leibes dieser Blinden wurden unwiederbringlich beschädigt. Es gab keine menschliche Möglichkeit, ihre Lampen wiederherzustellen, da es keine medizinische Behandlung gab, um das Licht in ihren Augen wiederherzustellen. So waren sie außerhalb der Reichweite jeder menschlichen Hoffnung, das Sehvermögen zu erlangen. Was könnten die, die auf dem Weg nach Jericho waren, tun? Sie konnten einfach nur Mitleid mit ihnen haben und gaben ihnen Almosen. Aber Jesus ging durch diesen Ort der Verzweiflung, der Armut, der Unmöglichkeiten. So kam das Licht der Welt, und der Schöpfer des Leibes, der Seele und des menschlichen Geistes ging durch sie hindurch: Er schuf den Menschen ohne Anomalien, ohne Mängel. In England haben die Versicherungsgesellschaften vor einiger Zeit ein Dekret der Regierung erhalten, das sie ermächtigt, eine genetische Karte für diejenigen zu verlangen, die eine Versicherungspolice abschließen wollen. Mit dieser Genkarte konnte festgestellt werden, ob die Person eine genetische Anomalie hat (das heisst, eine Krankheit, die in der klinischen Analyse nicht auftaucht, aber für die sie in Zukunft anfällig sein würde). Wenn diese beiden blinden Männer zu diesem Zeitpunkt in England leben würden, würde ihnen das Recht auf eine Versicherungspolice verweigert. Dies ist nur ein kleiner Einblick in das, was der Mensch des 21. Jahrhunderts der Menschheit bringen wird... Wirklich schrecklich! Die Mehrheit dieser Genetiker sind bekannte Atheisten, die vorgeben, die Fehler des Lebens zu beheben: Sie fühlen sich wie Götter, ohne zu wissen, dass die Sünde, die Adam und Eva im Garten Eden begangen haben, die wahre Ursache für so viel menschliches Leid ist, sowohl physisch als auch moralisch.

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Die ganze Menschheit leidet unter den schrecklichen Folgen des Abseits von Gott, aber es gibt keinen Wissenschaftler, der darüber nachdenkt, wie menschliches Verhalten repariert werden kann, wie man zur Harmonie mit dem allmächtigen Gott zurückkehren kann, den wir in Eden verloren haben. Aber Jesus ist an diesen Blinden vorbeigegangen: Er ist der Wiederherstellende der geistlichen, moralischen und physischen Verformungen, die in der menschlichen Natur existieren. Er ist der Einzige, der uns in die herrliche Gemeinschaft mit unserem Gott und Vater zurückbringen kann. Jesus näherte sich den Unwiederbringlichen, den Vergessenen, den Schmerzhaften. Diese beiden Blinden hatten keine Vision, aber sie hatten ein Ohr, „und da sie hörten, daß Jesus vorüberging“ begannen sie zu nutzen, was sie hatten. Gott kann wirken, wenn wir das nutzen, was wir haben. Diese Blinden geben uns eine gewaltige Lektion: Zuerst benutzten sie das Ohr. In diesem Zusammenhang sagt die Bibel Folgendes: „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes“ (Römer 10:17). Dann gingen sie weiter. Dafür benutzten sie nicht nur das Ohr, denn sie riefen und sagten: „Herr, Sohn Davids, erbarme dich unser! Paulus erinnert uns: „Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig“ (Römer 10:10). Wie gut ist es, dem Herrn Jesus das Ohr, das Herz und den Mund zu leihen, denn das brachte die Frage Jesu: „Was wollt ihr, daß ich euch tun soll?“. Jesus ist jetzt neben dir auf deinem verzweifelten Weg. Er geht an dir vorbei. Vielleicht hat die Justiz dich als nicht wiederherstellbar verurteilt oder die Medizin für unheilbar erklärt... Du hast bestimmt viel Negativesgehört, aber, warum benutzt du jetzt nicht dein Ohr für Jesus? Warum rufst und sagst du nicht: „Herr, erbarme dich mich! Genau da, wo du bist, auf dem Weg nach Jericho. Nur auf diese Weise werden Sie Ihre göttliche Antwort, Wiederherstellung und Sieg erlangen. „Und es jammerte Jesum, und er rührte ihre Augen an; und alsbald wurden ihre Augen wieder sehend, und sie folgten ihm nach“ (Matthäus 20:34).

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

DIE HERRLICHKEIT IST VON JEHOVA Mit der Unterstützung ihres Vorstandes feierte die Weltweite Missionsbewegung Italiens den 10. Jahrestag des Tempels von Monza (Italien) vom 24. bis 26. Mai durch ein geistliches Fest unter dem Motto „Die Herrlichkeit Jehovas“. Bei der Einweihung des geistlichen Festes war Pfarrer Hugo Lope, der Nationale Schatzmeister der WMB Italiens, dafür zuständig, das Wort Gottes zu verkünden. Auf der Grundlage von Exodus 40:34-38 übermittelte der Diener des Herrn die Predigt: „Die Herrlichkeit ist von Jehova“. Im zweiten Gottesdienst übernahm Pfahrrer Ramón Ortega, Nationaler Offizier der Weltweiten Missionsbewegung Italiens, die Verantwortung, das Evangelium zu verbreiten. Als biblische Grundlage nahm der Prediger Exodus 40:34-38, wobei er die Botschaft „War das ganze Werk des Tabernakels beendet?“ erteilte. Im dritten Gottesdienst der Glaubensversammlung wurde Pfarrer David Echalar, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB Italiens und des Blocks B von Europa, der Sprecher der guten Nachricht. Auf der Basis von Johannes 6:53-57, befasste sich der Minister mit dem Thema: „Die Macht im Blut Christi“ Im Abschlussgottesdienst zum 10. Jahrestag der Kirche in Monza war Schwester Senaida Espinoza für die Evangelisierung der Herde Jesu Christi verantwortlich. Bezogen auf Exodus 40:34-38 verbreitete die Predigerin das Wort durch die Botschaft: „Ich habe dich herausgenommen, um dir meine Herrlichkeit zu zeigen“.

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Veranstaltung: 10. Jubiläum der Kirche von Monza und Missionsgottesdienst. Datum: Vom 24. bis 26. Mai und 2. Juni. Ort: Monza und Busto Arsizio, Italien


VERANSTALTUNGEN

DIE ZWEI VORAUSSETZUNGEN DES MINISTERIUMS

Am 2. Juni veranstaltete die Frauengesellschaft der Weltweiten Missionsbewegung Italiens einen Missionsgottesdienst im zentralen Tempel der Stadt Busto Arsizio mit dem Ziel, den Schöpfer zu verehren und zu preisen und Jesus Christus für seine unendliche Barmherzigkeit zu ehren. Im Gottesdienst hatte Schwester Lizet Arias, die Frau von Pfarrer Hugo Lope, das Privileg, das Evangelium des Allerhöchsten zu verkünden. Gestützt auf Johannes 15:16 erteilte die Missionarin das Wort Gottes mit der Botschaft „Die zwei Voraussetzungen des Ministeriums“. Die Predigt von Schwester Arias konzentrierte sich darauf, einige Anforderungen zu enthüllen, um auf den Aufruf des Schöpfers zu reagieren. Schwester Arias behauptete, dass Christus nach mutigen Menschen sucht. Er unterstützt jeden, der sagt „Hier bin ich“.

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VERANSTALTUNGEN

DAS EVANGELIUM LICHTET DIE AUGEN DER IGNORANTEN Veranstaltung: 9. Jahrestag der Kirche von Saragossa, Evangelisierungsaktion und Missionsgottesdienst. Datum: Vom 26. bis 28. April, 11. und 26. Mai. Ort: Saragossa, Mollerussa und Terrassa, Spanien.

In der wunderschönen Stadt Tarrasa in Barcelona, hielt die WMB Spaniens einen Missionsgottesdienst unter Beteiligung von Pastor Clemente Vergara, internationalem Offizier des Werkes, der das Privileg hatte, das Wort Gottes zu predigen. Auf der Basis der Bibelstelle Johannes 4:31-38 behauptete Pfarrer Vergara, dass die Weltweite Missionsbewegung ein Werk sei, das Gott hervorgebracht hat, um eine Botschaft der Kraft, des Lebens und der Erlösung auf die ganze Welt zu überbringen. In der Veranstaltung vom 26. Mai hat der Diener des Herrn verkündet, dass Jesus Christus der Schild der Gläubigen sei und er derjenige, der die Schläge des Feindes empfängt. Außerdem stellte er fest, dass das Evangelium die Augen der Unwissenden in Bezug auf Gott erleuchtet. MIT JESUS BIN ICH JETZT GLÜCKLICH

Am 11. Mai führte das auf spanischem Boden errichtete Werk auf der Plaza Mayor der Stadt Mollerussa, einer Stadt in der Provinz Lleida, eine Evangelisierungsaktion durch, an der eine große Anzahl von Kindern teilnahm, die Gott freudig lobten. In der Veranstaltung, deren Motto „Mit Jesus bin ich jetzt glücklich“ lautete, durfte Pastor Alexander Montes, nationaler Schatzmeister der spanischen WMB, das Wort Christi mit den Kleinen teilen, die sich an der Plaza Mayor von Mollerussa versammelten. Es sei darauf hingewiesen, dass die spirituelle Feier der spanischen Weltweiten Missionsbewegung in Mollerussa unter anderem von Mitgliedern und Führern der Kirchen von Barcelona, Castellón, Girona, Reus und Zona Franca unterstützt wurde. SCHECHINA INSPIRIERT, LEITET UND SALBT

Vom 26. bis 28. April feierte die Weltweite Missionsbewegung

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Spaniens den 9. Jahrestag der Kirche von Saragossa im Stadtteil Delicias mit einem spirituellen Treffen, dessen Motto „Schechina inspiriert, führt und salbt“ lautete. Im Laufe der Veranstaltung verkündete Pfarrer Oswaldo Romero, Priester der Zone V der WMB Spaniens, das Evangelium von Christus mit folgenden Botschaften: „Die Gegenwart Gottes inspiriert uns“, „Göttliche Strategie“ und „Das Parfüm der Liebe“. Zum 9. Jahrestag des Tempels von Saragossa versammelte sich eine große Gruppe von Gläubigen aus den Gemeinden Torrero, Burgos, Arnedo und Soria. Vom Erlöser geleitet, ernährten sich die Gläubigen von dem Wort, das Pastor Romero verkündet hatte.

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VERANSTALTUNGEN

ICH HELFE DIR Veranstaltung: 8. Nationale Versammlung. Datum: Vom 21. bis 23. Juni. Ort: Wien, Österreich

In Anwesenheit von mehr als hundert Gläubigen Jesu Christi hielt die Weltweite Missionsbewegung Österreichs ihre dreitagige 8. Nationale Versammlung im Tempel des Werkes Gottes in Wien, der Hauptstadt von Österreich. Die Herde des Herrn versammelte sich, um den Herrn anzubeten und zu loben.

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Im ersten Gottesdienst des spirituellen Festes der WMB Österreichs, das mit Unterstützung einer Delegation von Gläubigen der WMB der Schweiz durchgeführt wurde, verkündete Pastor Jonathan Angulo, verantwortlich für den Tempel von Klagenfurt, das Wort Gottes auf der Basis von Jesaja 41:13, wobei er die Botschaft „Ich helfe dir“ vortrug. Im zweiten Gottesdienst der Veranstaltung in Wien trug Schwester Elizabeth Vanegas, ein Mitglied der Gemeinde von Tessin, die Verantwortung, Sprecherin der Botschaft des Schöpfers mit einer eindrucksvollen Predigt zu sein, die auf Joshua 1:1-6 basierte. Die Dienerin Christi sprach zum Thema „Gott hat einen Pakt mit uns geschlossen“. CHRISTUS IST HIER

Im dritten Gottesdienst und auf der Basis von Epheser 4:10-16 verkündete Pfarrer Jimy Ramírez, Nationale Aufsichtsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung der


Schweiz, die gute Nachricht, wobei er die Botschaft „Entwicklung der Charakter“ vortrug und über die Ziele des Allerhöchsten sprach. Am letzten Tag der 8. Nationalen Versammlung der Österreichischen Weltweiten Missionsbewegung evangelisierte Pastor Ramirez die Gemeindemitglieder erneut, die auf den Ruf des Werkes Gottes nach Wien kamen. Bei dieser Gelegenheit predigte Pastor Ramirez die Botschaft „Zeit für Entwicklung und Wachstum“ auf der Basis von Nehemia 2:1-5. Es sei darauf hingewiesen, dass die WMB von Österreich unermüdlich daran arbeitet, das Evangelium und die gesunde Lehre des Werkes auf österreichischem Boden zu verbreiten. Unter dem Schutz des Heiligen Geistes verbreitet diese Gemeinde auch die Botschaft des Heils Jesu Christi für die Menschheit und sie ist eine ständige Quelle der Hoffnung und des Glaubens für diejenigen, die nach Gott suchen.

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VERANSTALTUNGEN

VEREINIGT WIE ZU PFINGSTEN Veranstaltung: 4. Versammlung von Block A Europas. Datum: Vom 7. bis 9. Juni. Ort: Køge, Dänemark.

In der Stadt Køge, einem Teil des dänischen Territoriums, feierte die Weltweite Missionsbewegung die 4. Versammlung des Blocks A Europas unter dem Motto „Vereint wie zu Pfingsten“. Bei der Eröffnung der Veranstaltung wurde Pfarrer Alexander Montes, Nationaler Schatzmeister der WMB Spaniens, das von Gott gewählte Instrument, um sein Wort zu predigen. Auf der Basis von Johannes 17:22-23 predigte er die Botschaft „Die vollkommene Einheit“. In seiner biblischen Dissertation wies Pastor Montes darauf hin, dass das Wort Gottes über allen Dingen steht. Er bemerkte auch, dass Christen nur einen Glauben und einen einzigen Herrn haben. Er empfahl den Gläubigen auch, gegen Widrigkeiten, die Welt und die Entmutigung zu kämpfen und standhaft zu bleiben. Am Morgengottesdienst des zweiten Tages, war Pfarrer Carlos Contreras, Presbyter von Skandinavien, der Sprecher der Botschaft Jesus Christi. Unterstützt in Johannes 17:17-23 behandelte er das Thema „Die Heiligkeit und die Einheit Gottes“. In seiner Verkündigung des Evangeliums betonte der Diener Carlos Contreras, wie schwierig es sei, das Wort zu verkünden und die Menschen davon zu überzeugen, dass Gott nur das Glück seines Volkes will. Ebenso sagte er, dass es am schönsten sei, sich dem Herrn zu unterwerfen. Im Nachtgottesdienst hatte Pastor Fisher Torrejón, ein Mitglied der spanischen WMB, das Privileg, der Herde Christi zu predigen. Basierend auf Johannes 16:7-15 befasste er sich mit dem Thema „Das Ministerium des Heiligen Geistes“. In seiner Ansprache behauptete Pastor Fisher Torrejón, dass die Gegenwart Gottes im Leben der Gläubigen unverzichtbar sei. Außerdem erklärte er, dass seit dem Tod Christi am Kreuz und seit dem Pfingsttag die Christen das Wort nie vernachlässigten. Am Ende der 4. Versammlung von Block A Europas verkündete Pfarrer Carlos Medina, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der spanischen WMB, die gute Nachricht. Bezogen auf Hesekiel 37: 15-23 und 26, verkündete er die Predigt „Vereinigt durch die Autorität des Heiligen Geistes“. In seiner Rede sagte Pastor Carlos Medina, der auch der Leiter von Block A in Europa ist, dass Jesus die einzige Alternative ist, um wahres Glück zu erlangen. Er bemerkte auch, dass Hesekiel, der Prophet der Visionen, ein mächtiges Instrument Gottes war.

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VERANSTALTUNGEN

DIESES WERK IST VON GOTT Veranstaltung: 30. Nationale Konvention. Datum: Vom 9. bis 12. Juli. Ort: Michigan, USA

Im Bundesstaat Michigan in den Vereinigten Staaten wurde die 30. Nationale Konvention der Weltweiten Missionsbewegung erfolgreich gehalten. Der Zweck eines solchen wichtigen Ereignisses bestand darin, sich zu verbrüdern, Vorschläge auszutauschen, die Doktrin zu bekräftigen und sich mit dem Wort Gottes unterweisen zu lassen sowie den Schöpfer anzubeten und für all seinen Segen zu loben. OFFIZIELLE ANZEIGE

Am zweiten Tag des spirituellen Festes untersuchte Pfarrer José

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Arturo Soto, Internationaler Präsident der WMB, die Gegenwart der Weltweiten Missionsbewegung. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin: „Viele wollten, dass dieses Werk zerstört wird. Sie sagen immer wieder, dass wir nutzlos seien. Aber dieses Werk ist von Gott“. Ebenso fügte der Diener hinzu: „Es gibt diejenigen, die nicht predigen und nur leben, um der Gemeinde und den Brüdern Vorwürfe zu machen. Niemand teilt eine Kirche, ohne zu lügen, ohne zu betrügen und ohne ein gewaltiger Heuchler zu sein. Jemand, der das Werk des Herrn spaltet, ist


ein Mensch, der im Ministerium versagt hat“. Pfarrer José Arturo Soto sagte: „Wir müssen das Werk über jeden Führer lieben, denn es ist wahr, dass ein Führer geschädigt werden kann und wir sehen das in der Bibel. Aber in dieser Bewegung, wer beschädigt ist, wird von Gott herausgenommen. Hier gibt es keine Caudillismos. Hier halten wir wirklich partizipative Treffen. Lass uns die Leute gut führen“. WORT GOTTES

Pastor Humberto Henao, Internationaler Vizepräsident des Werkes, teilte die Eröffnungsbotschaft der Veranstaltung auf der Grundlage von 1. Könige 18:36-38 mit und sprach über das Thema: „Die sieben Eigenschaften des Feuers“. Im zweiten Gottesdienst und unterstützt in 1. Korinther 10:1 sprach Pfarrer Aris Solís, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Kolumbien, über das Thema „Ein Volk unter der Wolke“. Im dritten Gottesdienst hielt Pastor Luis Meza Bocanegra, Internationaler Direktor der WMB, basierend auf Matthäus 7:24-29, die Ansprache „Sei gute Baumeister“. Im vierten Gottesdienst war Pfarrer David Echalar, Nationaler Aufseher der WMB Italiens, der in Römer 7, 15-20 und 24 behandelt wurde, für die Botschaft verantwortlich: „Es gibt Kraft im Blut Christi.“ Im fünften Gottesdienst und basierend auf Apostelgeschichte 14:1-4, predigte Pastor Carlos Guerra, Internationaler Direktor der MMM, das Evangelium mit dem Thema „Gott verleiht denjenigen, die in der Kluft stehen, Macht“. Im sechsten Gottesdienst hatte Pastor Soto das Privileg, das Evangelium zu verkünden, das in 1. Könige 17:17 begründet wurde, und die gesunde Lehre zu verbreiten und zu verteidigen. Bei der Abschlusszeremonie präsentierte Minister Soto erneut das Wort Gottes. Dieses Mal analysierte er anhand von Josua 14: 6-14 die biblische Geschichte, die Caleb Hebron erhält.

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VERANSTALTUNGEN

DIE MACHT DER VERGEBUNG Veranstaltung: Einweihung des neuen Tempels. Datum: 8. Juni Ort: Bindung, Äquatorialguinea.

Unter dem Schutz und der Leitung von Jesus Christus feierte die Weltweiten Missionsbewegung Äquato-

rialguineas die Einweihung eines neuen Hauses Gottes und des Himmelstors in der Stadt Bindung, einer gemütlichen Stadt, die nur wenige Kilometer von der Stadt Bata entfernt liegt. Dort kämpft sich das Evangelium des Herrn den Weg dank der Be-

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mühungen der Brüder des Werkes Gottes. Bei der Eröffnung des neuen Tempels der Weltweiten Missionsbewegung war Pfarrer Nze Obama, nationaler Schatzmeister der WMB von Äquatorialguinea, der Sprecher der Botschaft Christi. Dazu bezog er sich auf das Evangelium nach Lukas 23:34 und erteilte die Predigt „Die Macht der Vergebung“, wobei er über die Barmherzigkeit des Sohnes des Höchsten sprach. Nach der biblischen Erklärung von Pastor Obama wurde die Kirche von Bindung offiziel eingeweiht. Die Protokollzeremonie wurde von Pfarrer Antonio Yombo geführt, Nationalem Offizier des auf äquatorialguineischem Boden etablierten Werkes. Pfarrer Yombo rief zu Christus, damit die neue Infrastruktur ein großer Segen für diejenigen darstellt, die nach den Schutz des Allerhöchsten suchen. HARTE ARBEIT

Es sei darauf hingewiesen, dass die Weltweite Missionsbewegung


von Äquatorialguinea das Evangelium in Bindung seit Anfang Mai mit großem Erfolg verbreitet hat. In diesem Sinne hat Gott es den Missionaren und Arbeitern des Werkes ermöglicht, dort viele Seelen für die Herde des Herrn zu gewinnen und das Leben von vielen Menschen durch das Evangelium zu verändern. Mit mehr als drei Jahrzehnten Präsenz im zentralafrikanischen Land verbreitet die WMB Tag für Tag die frohe Botschaft Christi. Sie ist eine ständige Quelle der Hoffnung und des Glaubens. Gegründet von Pfarrer Clemente Vergara, Internationaler Offizier des Werkes des Herrn, entwickelt sich die Gemeinde inmitten einer Nation, die Gottes Hilfe braucht. Das brandneue in der Stadt Bindung errichtete Gebäude ist das Ergebnis der Bemühungen der Mitglieder der WMB Äquatorialguineas und wird es mehr Männern und Frauen ermöglichen, die gesunde Lehre des Erlösers zu empfangen und die Botschaft Christi für die Menschheit zu kennen. Darüber hinaus wird es dabei Gott helfen, seine Macht und Herrlichkeit zu zeigen und die Menschen vor Ort vom Bösen zu befreien.

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VERANSTALTUNGEN

DIE BEDEUTUNG, VON GOTT GETRÖSTET ZU WERDEN Veranstaltung: Missionsbesuch. Datum: 31. Mai Ort: Andorra la Vella, Andorra

In treuer Erfüllung dessen, was Jesus Christus in seinem irdischen Leben festlegte, besuchte Pfar-

rer Carlos Medina, nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens und des Blocks A in Europa, Andorra, um das Evangelium zu predigen. In Begleitung seiner Familie und von Mitarbeitern der Kirche von Mollerussa kam Pastor Medina in die Stadt Andorra la Vella, die Hauptstadt von Andorra, und traf

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mit einer Gruppe von Frauen und Kindern zusammen, die die gute Nachricht des Herrn unbedingt erfahren wollten. Bei der Versammlung, die in einem Raum des Hotels Centric Atiram stattfand, übermittelte der Diener Medina die Botschaft des Schöpfers mit einer Predigt, die auf Jesaja 40:1-4 basierte. Seine Rede über die Heilige Schrift trug den Titel „Die Bedeutung, von Gott getröstet zu werden“. Unter Gottes Führung und Schutz hofft Pfarrer Medina, dass das Werk bald in Andorra, einem kleinen Land in Südwesteuropa, eingerichtet wird, da er dringend das Wort und die gesunde Lehre des Höchsten erteilen muss.


KIRCHEN IM BLOCK A EUROPAS SPANIEN

TENERIFE NORTE: Av. San Miguel de Chimisay, 11 ALDEPEÑAS: Av. de los Estudiantes, 74 u GRAN CANARIAS: Calle Alfredo Calderón, 48 u LANZAROTE: Calle José Pereyra Galviaty, 13 u u

ZONE 1

BARCELONA LA SAGRERA: Calle Costa Rica nº 31 ZONA FRANCA: Plaza de Cristofol, 5 HOSPITALET: Av. Masnou 35, Local 7 SANT JOAN DESPI: C/ Bonavista, 29 RIPOLLET: C/ Virgen de Montserrat, 7 TERRASSA: Calle Príncipe de Viena nº 22. u

ZONE 2

MADRID CIUDAD LINEAL: Calle Sambara, 167 ENTREVIAS: Calle Manuel Laguna, 33 GALAPAGAR: Calle Calvario, 22 u FORCADILLO: u FUENLABRADA: Av. de las Regiones 2, Local 60 u SESEÑA: Calle Lavadero,8 u PARLA: Calle Pablo Casal, 22 u

ZONE 3

VALENCIA: Paseo La Petxina, 65 u ALICANTE: Calle Virgen de Fátima, 8 u ELCHE: Av. Libertad, 7 u PALMA DE MALLORCA: u IBIZA: Calle Fra Vicente Nicolau, 5 u

ZONE 4

ZARAGOZA: KÖSTLICHKEITEN: C / Desidero escosura, 29 TORRERO: C / Granada, 21-23 u ARNEDO: Av. Logroño, 10 u BUROS: Polígono industrial Pentasa III, nave 93 u SORIA: Calle Marmullete, 1 - bajos 42002 u

ZONE 7

CASTELLÓN: C/ Ricardo Català, 17 REUS: C/ Camí de riudoms, 17 u GIRONA: C/ Montfalgars, 7-9 u MOLLERUSSA: Calle Cervera nº 7 u LLEIDA: C/ Rogers de Lluiria, 66 u u

ZONE 8

SALAMANCA: C/ Pinzones, 10 ÁVILA: Paseo Santo Tomas, 46, bajos 2 u VALDEMORILLO: C/ Eras Cerradas, 3 u SEGOVIA: Av. Vía Roma, 21 u u

PORTUGAL

SÃO DA MADEIRA: Rua Infante Santo, 185 LISBOA: Rua Vale de Santo Antônio, 146-A u ISLA DE MADEIRA: Estr. Regional 226. Entr.24 u u

FRANKREICH u u

SCHWEDEN u u

ZONE 5:

OVIEDO: Calle Coronel Boves, 26 SANTANDER: C/ Valderrama, 5 u LA CORUÑA: C/ San Isidoro, 54 u PAMPLONA: Av. de Navarra, 2-4, San Jorge u IRUN: Calle Blas de Lezo, 18, Colón

PARIS: 73 Boulevard de la Boissière 93130 Noisy-Le-Sec GRENOBLE: 51 Rue Thiers 38000

STOCKHOLM: Hagalndsgatan 9, Solna MALMO: Norregatan 12, 21127

u u

DÄNEMARK u u

SLAGELSE: Verdensmissionsbevægelsen Danmark Bredegade 16, 4200 Slagelse

ZONE 6

SEVILLA: Calle Fernán Sánchez de Tovar, 4 MARTOS: Av. Europa, 154 u JAÉN: Calle Hermanos Pinzón, 8 u

FINNLAND

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KERAVA: Asemanaukio, 7

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(Hauptkirche)

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Handynummer: Adresse: TURIN 1

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HAUPTKIRCHE ROMA ZENTRAL Handynummer: Adresse:

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ROME 2 Handynummer: Adresse:

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ROME 3 Handynummer: Adresse:

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AUSSICHT VON UNSEREN KIRCHEN IN

ITALIEN August 2019 / Impacto evangelisch

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BRIEFE UNSERER LESER... CARTAS@IMPACTOEVANGELISTICO.NET

GLOBALE AGENDA 2019 JANUAR 3.-10. VERSAMMLUNG IN KOLUMBIEN, MEDELLÍN 21.-24. VERSAMMLUNG IN NICARAGUA 25.-27. VERSAMMLUNG IN PARAGUAY, MONTEVIDEO 31.-3.(Feb) VERSAMMLUNG IN BOLIVIEN, TARIJA

CARMEN ARRIETA Gott segne alle Brüder dieses wunderbaren Teams, das für das Magazin verantwortlich ist. Diese Zeitschrift ist ein Segen für die Mitglieder der Kirche, sowie für viele unbekehrte Menschen. Aus El Carmen de Bolívar, Kolumbien.

FEBRUAR 7.-10. VERSAMMLUNG IN BELIZE (ORANGE WALK). 21.-24. VERSAMMLUNG IN ARGENTINIEN (BUENOS AIRES).

JUAN SOTO Möge Gott die Brüder und Schwestern segnen, die in dieser wichtigen Zeitschrift zusammenarbeiten. Aus Massachusetts, USA.

MÄRZ 2.-5. VERSAMMLUNG IN PANAMA 14.-17. VERSAMMLUNG IN HONDURAS (SAN PEDRO SULA). 14.-17. VERSAMMLUNG IN AUSTRALIEN (MELBOURNE).

ÁNGEL LUNA

APRIL 11.-13. VERSAMMLUNG IN NEPAL. 17.-21. VERSAMMLUNG IN GUATEMALA (GUATEMALA-STADT). 18.-20. VERSAMMLUNG IN SRI LANKA. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK. 25.-28. VERSAMMLUNG IN GUYANAS, SURINAM & MARTINIQUE, (SURINAM). 26.-28. BRÜDERVERSAMMLUNG DES OSTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, KONGO (BRAZZAVILLE).

Ich danke Gott für die Segen, die Jesus Christus in diesem Werk erteilt. Das Werk schreitet voran dank Ihrer Anstrengungen. Sie bemühen sich ständig, das Werk des Herrn voranzubringen. Aus Pennsylvania, USA.

CARLOS BASTIDAS Gott segne Sie, liebe Brüder von Impacto Evangelistisch. Liebe Grüße aus Ecuador. Mach weiter und möge Gott Sie bei der Veröffentlichung dieses Magazins weiterhin leiten. Ich habe es von Anfang an gemocht und ich werde es weiterhin kaufen, um die Wunder zu sehen, die Gott in unserem Leben wirkt. Möge der Herr Sie segnen, denn mit Christus sind wir mehr als Sieger. Aus Villegas, Ecuador.

DIEGO PIÑEROS Jedesmal, dass eine neue Ausgabe des Magazins eintrifft, freue ich mich riesig, denn Gott spricht zu mir durch die biblischen Lehren. Die Lebensgeschichten bewegen mich, die Fotos des Fortschritts des Werkes inspirieren mich und ich empfinde die Herausforderung, auch etwas für den Herrn zu tun. Machen Sie weiter mit diesem schönen Werk und möge Gott Ihnen weiterhin Weisheit und Gnade reichlich schenken. Aus Bogotá, Kolumbien.

JORGE BATISTUTA Hallo nochmal. Ich gehöre zur Kirche Jesu Christi in Córdoba. Ich möchte die Brüder grüssen, die diese Zeitschrift veröffentlichen. Sie ist viel mehr als eine Zeitschrift, die unzählige Menschen zugunsten Christus bekehrt hat. Seien sie reichlich gesegnet. Aus Cordoba, Argentinien.

JUAN ROJAS Meine Brüder in Christus, ich möchte Ihnen sagen, wie dankbar ich für die Zeitschriften bin, die Sie mir geschickt haben. Sie waren ein Segen für diesen zu lebenslanger Haft verurteilten Gefangenen.

Ich habe einige wertvolle Lebensgeschichten von Menschen gelesen, die das Leben von ihren Mitmenschen dadurch inspiriert haben. Ich bin sehr dankbar dafür. Ich bewahre diese Magazine als Schatz auf. Aus Peñuelas, Puerto Rico.

CARLOS FONSECA Seit einiger Zeit stelle ich Bethel Television ein. Ich war nicht mehr dieselbe Person; ich hatte aufgehört, Alkohol zu trinken. Ich war ein geselliger Trinker. Meine Familie freute sich über die leichte Veränderung, die stattgefunden hatte. Aber obwohl ich diesen Fernsehsender einstellte, traf ich keine feste Entscheidung. Obwohl ich etwas verbessert hatte, fehlte etwas in mir. Eines Tages kaufte ich die Zeitschrift Impacto Evangelístisch und als ich anfing, auf ihren Seiten zu lesen, fand ich schöne Lebenserfahrungen, die mich zu einer Entscheidung führten. Heute bin ich glücklich! Vielen Dank für die Medien, die zu Diensten Gottes gestellt werden. Sie sind ein Segen. Aus Lima, Peru

FLOR CORNEJO Gott segne Sie. Ich empfange diese Zeitschrift seit vielen Jahren und habe über all die Wunder gehört, die Gott durch dieses Ministerium gewirkt hat. Ich diene im Ministerium der Frauen in Seminaren, geistliche Klausuren, Beratung, usw. Gott hat viele Wunder getan. Aus Kalifornien, USA.

LUIS FLORES Voran mit dieser schönen Botschaft der Errettung. Halten Sie die gesunde Lehre hoch, die das Werk und diese Zeitschrift des großen Segens immer auszeichnen wird. Möge Gott Ihnen mit großen und reichem Segen erfüllen. Aus Medellin, Kolumbien.

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MAI 3.-5. VERSAMMLUNG IN JAPAN (TOKYO NARITA). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DER SCHWEIZ (GENF). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DEUTSCHLAND & BLOCK C (HAMBURG). JULI 2.-6. VERSAMMLUNG IN COSTA RICA. 4.-7. VERSAMMLUNG IN BRASILIEN (MANAOS). 9.-12. VERSAMMLUNG IN DEN USA, MICHIGAN (GRANDVILLE). 12.-14. BRÜDERVERSAMMLUNG IN NEUSEELAND (WELLINGTON). 17.-20. VERSAMMLUNG IN PUERTO RICO. 25.-28. VERSAMMLUNG IN MEXICO. AUGUST 8.-11. VERSAMMLUNG IN SPANIEN & BLOCK A EUROPA (MADRID). 8.-11. VERSAMMLUNG IN HAITI (PORT-AU-PRINCE). 9.-11. BRÜDERVERSAMMLUNG IN BRASILIEN (SAO PAULO). 13.-18. ALLGEMEINE & JUGENDVERSAMMLUNG IN AFRIKA, ÄQUATORIALGUINEA (BATA). 15.-18. VERSAMMLUNG IN ITALIEN & BLOCK B (MONZA). 22.-25. BRÜDERVERSAMMLUNG DES WESTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, GHANA (ACCRA). 22.-25. VERSAMMLUNG IN ECUADOR, GUAYAQUIL. SEPTEMBER 4.-6. VERSAMMLUNG IN VENEZUELA. 13.-15. VERSAMMLUNG IN PERU (AREQUIPA). 16.-18. VERSAMMLUNG IN PERU (CHICLAYO). 20.-22. VERSAMMLUNG IN PERU (LIMA). 25.-28. VERSAMMLUNG IN INDIEN. 28. WELTMISSIONSTAG, SIMULTANE AKTIVITÄTEN IN ALLEN LÄNDERN. OKTOBER 4.-6. BRÜDERVERSAMMLUNG IN KANADA. 18.-20. BRÜDERVERSAMMLUNG IN MADAGASKAR. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER INSEL MAURITIUS. 31.-3. (NOV) VERSAMMLUNG IN CHILE (SANTIAGO). NOVEMBER 14.-17. VERSAMMLUNG IN EL SALVADOR. 21.-24. VERSAMMLUNG IN URUGUAY (MONTEVIDEO) 26.-29. VERSAMMLUNG IN MYANMAR.

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Zeitschrift Impacto Evangelische / Ausgabe August 2019 / Sprache Deutsch

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