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Werner Berg, Häuser im Licht (Detail), 1961, 75 x 120 cm, Kat. Nr. 588, € 100.000–170.000

Franz Sedlacek, Landschaft mit Nebelmeer (Detail), 1921, 71 x 71 cm, Kat. Nr. 525, € 250.000–500.000

KL ASSISCHE MODERNE

1 7. J U N I 2 0 1 9

17 JUNE 2019

128. AUK TION

MODERN ART kLASSISCHE MODERNE

17. JUNI 2019


Klassische Moderne | Modern Art

Anger, Heinz ® 511 Arnez, Helmut ® 580 Atlan, Jean Michel ® 559 Bauer, Carl Franz ® 552, 553 Bauer, Victor ® 573 Bäumer, Eduard ® 491 Beckmann, Max ® 526 Berg, Werner ® 493, 584, 588 Bertelli, Renato ® 586 Birkle, Albert ® 437, 438 Birstinger, Leopold ® 487–490 Boeckl, Herbert ® 520, 521 Böhler, Hans ® 494 Bresslern-Roth, Norbertine ® 478–482, 547, 556, 587 Brunner, Ferdinand ® 561 Brusenbauch, Arthur ® 483–485 Cucuel, Edward ® 498 ®umpelík, Jan ® 508 Diesner, Gerhild ® 502 Dobrowsky, Josef ® 439–441, 543–546, 560 Edzard, Dietz ® 499 Egger-Lienz, Albin ® 453 Einberger, Andreas ® 577 Eisenschitz, Willy ® 444–446 Eisler, Georg ® 475 Engels, Lisl ® 467, 468 Etzer, Peter A. ® 578 Fahringer, Carl ® 548–550 Floch, Josef ® 531 Fronius, Hans ® 473, 474 Funke, Helene ® 492, 582 Gorgon, Vinzenz ® 631 Hanak, Anton ® 434 Hauk, Karl ® 486 Hauser, Carry ® 515 Helmberger, Adolf ® 538 Herzmanovsky-Orlando, Fritz von ® 516 Hessing, Gustav ® 571 Heuberger, Felix ® 470–472 Holzinger, Rudolf ® 601, 602 Huber, Ernst ® 564–566 Jungnickel, Ludwig Heinrich ® 459, 462 Kalvoda, Alois ® 507 Karlinsky, Anton Hans ® 599 Kasparides, Eduard ® 517, 518 Kitt, Ferdinand ® 540 Klimt, Gustav ® 425–428, 435, 436 Koch, Ludwig ® 551 Koko, Demeter ® 579 Kokoschka, Oskar ® 463–466 Kolig, Anton ® 519 Krassnig, Reinhold Ludwig ® 594 Kubin, Alfred ® 301–424 Laske, Oskar ® 454–458, 461 Legler, Wilhelm ® 632 Legrand, Louis ® 555 Lex, Franz ® 603–607

Liebermann, Max ® 495–497 Löffler, Bertold ® 627 Lorber, Ferdinand ® 633 Lutz, Anton ® 575 Macke, August ® 554 Michl, Ferdinand ® 589 Miller-Hauenfels, Erich ® 608–613 Miró, Joan ® 585 Moll, Carl ® 442, 443 Moser, Carl ® 583 Moser, Koloman ® 429, 430 Mulley, Oskar ® 535, 557 Nepo, Ernst ® 523, 524 Oppenheimer, Max ® 522 Ossegger, Alfons ® 629 Pancheri, Karl ® 536, 537 Panuska, Jaroslav ® 506 Pauser, Sergius ® 572 Picasso, Pablo ® 527 Pick-Morino, Edmund ® 469 Pipal, Victor ® 590–593, 595, 596 Pippich, Carl ® 636, 637 Pleban, Rudolf ® 623 Ploberger, Herbert ® 568–570 Popelka, Vojtech Hynek ® 509 Prachensky, Wilhelm Nicolaus ® 539 Probst, Erich ® 628 Putz, Leo ® 500, 501 Quittan, Josef ® 614–617 Radimský, Václav ® 503 Rieger, August ® 541, 542 Rothaug, Alexander ® 431 Ruzicka, Othmar ® 597 Schiele, Egon ® 432, 433 Scholz, Werner ® 576 Schütt, Gustav ® 620–622 Sedlacek, Franz ® 525, 528 Špillar, Karel ® 504, 505 Stark, Karl ® 581 Stella, Eduard ® 624–626 Sterrer, Karl ® 567 Stöhr, Ernst ® 477 Stoitzner, Josef ® 476 Thöny, Wilhelm ® 529, 530 Unger, Carl ® 563 Uprka, Joža ® 510 Vassilieff, Marie ® 574 Völkel, Bruno ® 618, 619 Wacker, Rudolf ® 512–514 Walde, Alfons ® 447–450, 532–534 Weber-Tyrol, Hans Josef ® 558 Weiler, Max ® 451, 452 Wieden, Ludwig ® 598 Witt, Hans ® 600 Zoff, Alfred ® 562 Zülow, Franz von ® 460 Zwickle, Hubert von ® 630


Alfons Walde Kat. Nr. 450


Rudolf Wacker Kat. Nr. 512

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Koloman Moser Kat. Nr. 429

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Auktion 17. & 18. Juni 2019 Montag, 17. Juni 2019 Jugendstil & Design (Kat. Nr. 1–222) Klassische Moderne Teil I (Kat. Nr. 301–424) Klassische Moderne Teil II (Kat. Nr. 425–637)

14.00 Uhr 16.00 Uhr 17.30 Uhr

Dienstag, 18. Juni 2019 Zeitgenössische Kunst Teil I (Kat. Nr. 701–847) Zeitgenössische Kunst Teil II (Kat. Nr. 848–1010)

15.00 Uhr 17.00 Uhr

Vernissage, 12. Juni 2019, 18 Uhr Vortrag: Dr. Ernst Ploil, Private Restitution von Raubkunst in Österreich Besichtigung der Schaustellung 12.–18. Juni 2019 Montag–Freitag 10–18 Uhr, Samstag & Sonntag 10–17 Uhr

Auction 17 & 18 June 2019 Monday, 17 June 2019 Art Nouveau & Design (Lots 1–222) Modern Art Part I (Lots 301–424) Modern Art Part II (Lots 425–637)

2.00 pm 4.00 pm 5.30 pm

Tuesday, 18 June 2019 Contemporary Art Part I (Lots 701–847) Contemporary Art Part II (Lots 848–1010)

3.00 pm 5.00 pm

Opening, 12 June 2019, 6 pm Lecture: Dr. Ernst Ploil, Private restitution of looted art in Austria Exhibition from 12–18 June 2019 Monday–Friday 10 am–6 pm, Saturday & Sunday 10 am–5 pm

Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, Freyung 4, 1010 Wien | Vienna, Austria T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com


ExpertInnen | Experts

Mag. Claudia Mörth-Gasser T +43 1 532 42 00-14 moerth-gasser@imkinsky.com

Michael Kovacek T +43 1 532 42 00 M +43 664 240 48 26

Assistenz | Assistance

Barbara Berger, BA T +43 1 532 42 00-43 berger@imkinsky.com

Zustandsberichte & Beratung | Condition Reports & Consultation Mag. Claudia Mörth-Gasser, T +43 1 532 42 00-14, moerth-gasser@imkinsky.com

Kaufaufträge | Order Bids Heidi Hofmann, T +43 1 532 42 00, hofmann@imkinsky.com Katharina Koja, T +43 1 532 42 00-48, koja@imkinsky.com Elena Wenzel, T +43 1 532 42 00-31, wenzel@imkinsky.com

Sensalin | Broker Monika Uzman, T +43 1 532 42 00-22, M +43 664 421 34 59


Klassische Moderne Teil I Modern Art Part I

Montag 17. Juni 2019 Kat. Nr. 301–424 16 Uhr Monday 17 June 2019 Lots 301–424 4 pm


Aus der Sammlung Graninger Kat.-Nr. 301–424

Alfred Kubin im Arbeitszimmer in Zwickledt, 1949, abgebildet in: Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, Frontispiz

„Es war immer ein spirituelles Erlebnis, denn Kubin vermittelte nicht den Eindruck eines Vollblutmalers. Er war ein Wissender – kein Schwätzer, ein Weiser – kein Phantast, ein Überlebenskünstler – kein Fortschrittsgläubiger, ein Pessimist – keine Frohnatur, ein geistreicher Erzähler – kein Misanthrop.“ (Zitat Professor Wolfgang Graninger, aus: Begegnungen mit AK und Erinnerungen, in: Ferdinand Altnöder (Hg.) Alfred Kubin 1877–1959. Zur Wiederkehr des 120. Geburtstages, Galerie Altnöder, Salzburg 1997, o.S.) Wolfgang Graninger: Sammeln und Schenken Wolfgang Graninger ist heute einer der Wenigen, die Alfred Kubin noch persönlich kannten. Schon mit 14 Jahren erwirbt er sich von ihm mit seinem Taschengeld eine Zeichnung. Der Kaufpreis ist mit 600 Schilling 1946 „viel Geld“, wie Graninger rückblickend meint. Er hat den Künstler bis kurz vor dessen Tod 1959 mehrmals besucht. Graninger, 1934 in Graz geboren und in Schärding aufgewachsen, wird am Salzburger Mozarteum zum Klavierlehrer ausgebildet, unterrichtet in Leoben, Linz und Passau bis er schließlich nach 24 Jahren als Krankenpfleger 1985 in Salzburg in Pension geht. Seine Leidenschaft gilt der Kunst. Vieles wird in kleinen Raten erworben oder ertauscht. Um Geld für Kunst zu sparen wird die Wohnung im Winter kaum geheizt und die elegante Kleidung second hand erworben. Noch heute ist Graninger gerne auf Flohmärkten und in Läden auf Entdeckungsreisen unterwegs. Zur ersten Kubinzeichnung kommen über 100 weitere, da und dort erworben. In einer Miniwohnung in Salzburg schmücken sie die Wände als „Kubinkabinett“, eng und lichtdicht gehängt. Künstler Ernst Len, heute als Eva zusammen mit Adele als Berliner Kunst-Paar „Eva & Adele“ weltbekannt, haust einige Monate in diesem Zimmer und gestaltet hier seine Werkgruppe „Prozess mit WG in Salzburg“. Graninger sammelt u.a. Margret Bilger, Hans Breustedt, Wilhelm Schnabl, Gottfried Salzmann, Josef Kern, Fatima, Johannes Steidl, in den letzten Jahren vor allem Bernhard Vogel, für den er Ausstellungen im In- und Ausland eröffnet und den er bei seinen Malerseminaren begleitet. Walter Pichler antwortet dem hartnäckigen Briefeschreiber mit seiner Zeichnung der „Briefefresser“. Als Graninger seine Kubinzeichnungen an den Sammler Peter Kölbel verkauft, wird er von ihm mit einer Anstellung belohnt: Graninger darf drei Jahre seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen und für die Sammlung Kölbel Kunst einkaufen. Die Erwerbungen werden in Kölbels Galerie Midas in Wien ausgestellt. Graninger hat fast alle seine Kunstwerke an öffentliche Sammlungen verschenkt, nur selten verkauft. Hunderte Arbeiten, versehen mit seinem Sammlerstempel oder -vermerk vermehren Museumsbestände von Bregenz bis Wien, auch von über zehn deutschen Museen. Die Albertina in Wien wird mit knapp 200 Zeichnungen und Druckgraphiken von Salzmann bedacht. Weitere Schenkungen erhalten u.a. das Rupertinum, heute Museum der Moderne Salzburg, das Salzburg Museum, das Wien Museum, die Landesgalerie Linz, das Nordico Stadtmuseum Linz, das Dom Museum Wien, das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck und das Universalmuseum Joanneum in Graz. Der Sammler steht gerne Modell. Das Rupertinum widmet den „Graninger-Bildnissen“ von Josef Kern und denen von Rupert Gredler je eine eigene Ausstellung. Für seine Großzügigkeit wird Wolfgang Graninger ausgezeichnet, auch mit dem Titel „Professor h.c.“ geehrt Ferdinand Altnöder Bitte beachten Sie, dass bei den Kat.-Nr. 301–424 nur Rufpreise angegeben sind. Die Abbildungen der Rückseiten von doppelseitigen Darstellungen finden Sie in unserem Onlinekatalog unter www.imkinsky.com.

ım Kinsky


301 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Tatar, um 1907 Tempera auf Papier; 35,5 × 39 cm Signiert rechts unten: Kubin Rückseitig bezeichnet: Tatar XII 1 Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 10.000

Online-Katalog www.imkinsky.com

Sammlungsstempel

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302 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Übler Traum (Entwurf) Bleistift auf Papier; 18,5 × 22,2 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: K. Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

303 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Zwei Fantasietiere Bleistift auf Papier; 20,2 × 27 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

304 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Im Böhmerwald Bleistift auf Papier; 12,5 × 20,5 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

ım Kinsky


305 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Tod von Ötting – aus: Ein neuer Totentanz, 1937 Tuschfeder auf Papier; 30 × 26 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: AKubin / 37 Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.500

306 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) 1914, Dezember 1943 Tuschfeder auf Papier; 32 × 27 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: A Kubin / Dez 43 Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 3.000

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307 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Frau Welt und der Junggeselle Bleistift auf Papier; 27 × 33,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: AKubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

308 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Haremsszene Bleistift auf Papier; 9 × 19,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

309 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Altes Haus in Zell, um 1920 Bleistift und Buntstift auf Papier; 21,5 × 29 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

ım Kinsky


310 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume Tuschfeder auf Papier; 35 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

311 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume Tuschfeder auf Papier; 35 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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312 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustrationen, Schach – Phantastische Geographie, 1949 Tuschfeder auf Papier; 21,8 × 14,8 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: AKubin / 1949 Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

313 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Glückwunschkarte für Grete Bilger, 1944 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 19 × 24,5 cm Signiert rechts unten: Kubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 2.000

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314 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die Überlebenden, aus Arthur Honegger, Paul Claudel: Der Totentanz, 1950 Tuschfeder, Bleistift auf Papier; 36 × 23 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert und datiert rechts unten: AK / 50 Betitelt unten entlang der Blattkante: Die Überlebenden Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.500

315 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Küstenlandschaft, 1914 Tusche, aquarelliert auf Papier; 10,5 × 14,5 cm Signiert rechts unten: Kubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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316 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Tod Bleistift auf Papier; 31 × 22 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Kubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

317 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die Schaukel Bleistift auf Papier; 21 × 34,2 cm Betitelt und monogrammiert rechts unten: Die Schaukel AK. Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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318 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Selbstbildnis im Wald, um 1935 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 33 × 26 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: AKubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 2.000

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319 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten – Nikolausmaus, Mann auf Rakete und Tanzbär Bleistift auf Papier; 19,6 × 14,7 cm, 22 × 14,5 cm und 21 × 25,7 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Alfred Kubin Jedes Blatt mit Signaturstempel Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.500

320 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der blinde Pauker (Entwurf zu Lithografie) Bleistift auf Papier; 40,5 × 29,7 cm Monogrammiert rechts unten: AK Sammlungsstempel Graninger rechts unten Betitelt links unten: Der blinde Pauker Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.500

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Originalgröße

321 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Hinüber, 1899 Tuschfeder, laviert auf Papier; 12 × 12,5 cm Signiert rechts und links unten: Kubin / A Kubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 3.000

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322 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Pilger, um 1930 Bleistift auf Papier; 21,3 × 28,8 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

323 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Kaiser Karl und Zita (Porträtstudien verso) Bleistift auf Papier; 22,3 × 27,8 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

324 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Goldesel und Gans – Detailentwurf Bleistift auf Papier; 17 × 21,5 cm Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

ım Kinsky


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Alfred Kubin *

Alfred Kubin *

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

Die besten Wünsche zum Neuen Jahr, um 1906 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 10,5 × 24 cm Signiert rechts unten: AKubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten

In den Karpathen, aus: Orbis pictus Tuschfeder auf Papier; 12,2 × 25 cm Signiert rechts unten: Kubin Sammlungsstempel Graninger links unten

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz

​Rufpreis EUR 500

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327 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Robbenschläger Bleistift auf Papier; 29,5 × 23,5 cm Monogrammiert links unten: K. Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

328 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu: Das Krokodil Bleistift auf Papier; 22,5 × 32 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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329 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Orientalischer Halbakt, 1930er Jahre Tuschfeder auf Papier; 19,5 × 13 cm (Passep.-Ausschnitt) Mit Widmung links unten: Fuer Th. Sch. / von A. K. Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

330 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Liegender Rückenakt in Landschaft mit Tierstudien, um 1910 Tuschfeder auf Papier; 19,3 × 23 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger rechts unten (vom Passepartout verdeckt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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331 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Verlassenes Haus Bleistift auf Papier; 19,2 × 24,7 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

332 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Hofstatt, um 1910 Tuschfeder auf Papier kaschiert auf Papier; 10,5 × 12,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten (in Bleistift): Kubin Monogrammiert in der Darstellung: AK Betitelt links unten: Hofstatt Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

333 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Rübezahl, um 1920 Tuschfeder auf Papier; 13 × 17,5 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

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334 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu Hoffmansthal: Eine Reitergeschichte Bleistift auf Papier; 22,5 × 16 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungssstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

335 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Studienblatt (verso und recto), um 1908 Bleistift auf Papier; 27 × 21,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

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336 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume Tuschfeder auf Papier; 35 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

337 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Mord, 1931 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 29,5 × 25,5 cm Signiert und datiert rechts unten: AKubin / 31 Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.500

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338 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Hypnose, um 1921 Tuschfeder auf Papier; 27 × 20,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Kubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 700

339 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die Zigeunerin, um 1930 Tuschfeder auf Papier; 11 × 9 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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340 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Riese, um 1930 Tuschfeder auf Papier; 12,8 × 6,4 cm Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

341 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die Urlauber Bleistift auf Papier; 29 × 38 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK. Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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342 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Ahasver, ca. 1907 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 19 × 7,5 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

343 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Erschöpfter Soldat Bleistift auf Papier; 22,8 × 29 cm Monogrammiert rechts unten: AK Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

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344 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Turm der Vampire Bleistift auf Papier; 20,5 × 33,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

345 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Herbert Lange: Das Poetische Zeitalter Bleistift auf Papier; 16,5 × 24 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

346 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Trauter Kreis, Entwurfsskizze Bleistift auf Papier; 8,5 × 16 cm Monogrammiert rechts unten: AK. Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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347 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Langeweile Tusche, aquarelliert auf Papier; 36 × 28,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: AKubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 2.500

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Alfred Kubin *

Alfred Kubin *

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

Konvolut: Zwei Entwürfe zu „Das älteste Ding der Welt“ Bleistift auf Papier; 18 × 30,7 cm und 21,5 × 17,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Ein Blatt mit Figurenstudien verso

Konvolut: Zwei Grußkarten an Marianne (fürs Marianneum) Tuschfeder auf Papier; 8,5 × 9 cm und 8,5 × 13 cm (Passep.-Ausschnitt), Alle Blätter gewidmet: An Marianne fürs Marianneum! / Es schreibt einen Gruss dem Marianneum sein Stifter Alfred.

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600


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Alfred Kubin *

Alfred Kubin *

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

Konvolut: Zwei Entwürfe zu „Das älteste Ding der Welt“ Bleistift auf Papier; 20,2 × 31,3 cm und 21 × 27 cm Ein Blatt mit Studien verso

Konvolut: Zwei Arbeiten – Prosit Neujahr, aus: Immer und Immer, 1940 Bleistiftentwurf sowie Lithografie und Feder auf Papier; 18 × 18,5 cm (Bleistiftentwurf – Passep.-Ausschnitt), 10,2 × 15 cm (Lithografie) Beide monogrammiert AK und mit Sammlungsstempel Graninger rechts unten; ein Blatt datiert 1940

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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352 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die Müllerin, Studie zur Rauhnacht Bleistift auf Papier; 22 × 36 cm Signiert links unten: AKubin Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

353 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Zwei Federzeichnungen aus Orbis pictus Tuschfeder auf Papier; 15 × 12,5 cm und 10,7 × 4,3 cm Ein Blatt signiert links unten: AKubin Ein Blatt monogrammiert links unten: AK. Sammlungsstempel Graninger jeweils links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

354 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Priesterhausgasse in Passau Tuschfeder auf Papier; 13 × 19 cm Mit Widmung: Dem Marianneum Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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355 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Das Gespenst, um 1936 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 33,8 × 27,8 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Kubin Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 2.000

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Alfred Kubin *

Alfred Kubin *

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

(Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt)

Konvolut: Zwei Skizzenblätter Bleistift auf Papier; je 21,2 × 17,5 cm Sammlungsstempel Graninger links bzw. rechts oben

Konvolut: Zwei Entwürfe zu: Rübezahl, um 1912 Tuschfeder auf Papier; 9 × 12,3 cm bzw. 17,8 × 19,5 cm Signiert jeweils rechts unten: A. Kubin Sammlungsstempel Graninger jeweils links unten

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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358 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Zwei Illustrationen zu Märchen aus dem Unterbewussten Bleistift auf Papier; 20,5 × 13 cm (Passep.-Ausschnitt) und 13 × 16 cm Signaturstempel jeweils rechts unten Sammlungsstempel Graninger auf einem Blatt rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

359 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Cellospieler (Skizzen, verso und recto), um 1920 Bleistift auf Papier; 27 × 21,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert unten mittig: Kubin Betitelt links unten: Mein Zwerg Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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360 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Polnischer Januskopf, um 1940 Bleistift auf Papier; 17,3 × 9,3 cm Monogrammiert rechts unten: AK Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

361 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume Tuschfeder auf Papier; 34,5 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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362 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Im Böhmerwald Bleistift auf Papier; 33 × 21 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: K. Sammlungsstempel Graninger links unten Betitelt links unten: Im Böhmerwald Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

363 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume, 1920 Tuschfeder auf Papier; 34,5 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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364 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu Römisches Lager, 1920er Jahre Bleistift auf Papier; 28,5 × 25,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

365 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Bergfriedhof recto, Balkanszene verso – (Entwurf zu Lithografie Bergfriedhof), 1920 Bleistift auf Papier; 25,5 × 24 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger verso rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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366 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Geiger – Entwurf zu: Ein neuer Totentanz recto, Tierstudie verso Bleistift auf Papier; 22,3 × 20 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

367 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Löwe und Mann mit Wappen recto, Frau mit Kind verso Bleistift auf Papier; 16,5 × 15,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signatur verso rechts unten: Alfred Kubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

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368 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Versucher (zu: Nach Damaskus), 1918 Bleistift auf Papier; 28,5 × 22,5 cm Signiert links unten: Kubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

369 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Frauentagung Bleistift auf Papier; 28,3 × 22,8 cm Monogrammiert rechts unten: K. Betitelt links unten: Frauentagung Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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370 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Zell am See, 1955 Tuschfeder, aquarelliert auf Papier; 30,5 × 21,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Kubin Sammlungsstempel Graninger links unten Widmung links unten: Erinnerung / am / Zell am See / Alfred / 1955 Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 2.500

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371 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume recto, Wasserbüffel verso, 1920 Tuschfeder auf Papier; 26,3 × 18 cm Rückseite: Wasserbüffel (Bleistift) Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

372 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume, 1920 Tuschfeder auf Papier; 18,5 × 15 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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373 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume, 1920 Tuschfeder auf Papier; 26 × 18,8 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

374 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume, 1920 Tuschfeder auf Papier; 26,5 × 17,8 cm Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

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375 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Porträtstudie, 1909 Tuschfeder, laviert auf Papier; 13,5 × 10 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK. Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

376 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwürfe für E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann recto, Figurenstudien verso Tuschfeder auf Papier; 33,7 × 20,8 cm Signiert rechts unten: Kubin Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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377 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu Tatareneinfall, 1920er Jahre Bleistift auf Papier; 30,5 × 22,7 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger links oben Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

378 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Selbstbildnis mit Dame recto, Figurund Tierstudien verso, 1920 Bleistift auf Papier; 26,2 × 23,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: A Kubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten Von fremder Hand bezeichnet am unteren Blattrand: A. Kubin nach eigener Aussage Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

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379 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu: Rauhnacht Bleistift auf Papier; 22,2 × 28,5 cm (Passep.-Auschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

380 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Landschaft mit Jäger und Frau recto, Figurenszene verso, um 1908 Bleistift auf Papier; 11,3 × 19,5 cm Signiert links unten: A Kubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

381 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu: Sturm über Zwickledt, 1930er Jahre Bleistift auf Papier; 21,5 × 30,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signaturstempel rechts unten Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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382 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Porträt des Schriftstellers Dr. Franz Blei, um 1908 Tuschfeder auf Papier; 7 × 6 cm Monogrammiert rechts unten: AK Bezeichnet links unten: Dr. Blei Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

383 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Frau mit Stock, 1934 Bleistift auf Papier; 28,5 × 21,5 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: K / 34 Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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384 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Rübezahl, Illustrationsentwurf Bleistift auf Papier; 18,5 × 13 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

385 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Wildnis Tuschfeder auf Papier; 30 × 24 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: AKubin Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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386 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu: Die andere Seite, 1908 Bleistift auf Papier; 13 × 9,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Rückseitig betitelt und datiert: Entwurf zur „andern Seite“ / 1908 Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

387 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Aufruhr, Illustration zu: Die andere Seite, 1946 Tuschfeder auf Papier; 20,7 × 16,3 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: AKubin / 1946 Sammlungsstempel Graninger rechts unten Widmung und Titel unten: Aufruhr a. d. „Anderen Seite“ / Neuauflage 1947 – s. / l. Willi Schnabl / mit Weihnachtsgruss Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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388 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Bärentöter, um 1906 Tuschfeder auf Papier; 8 × 7,3 cm Monogrammiert rechts unten: AK. Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 700

389 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Mohammed V, um 1917 Tuschfeder auf Papier; 8,7 × 10,3 cm Betitelt entlang der unteren Blattkante: Mohammed V Sammlungsstempel Graninger rechts unten; mit Widmung verso Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

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390 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Nöck Bleistift auf Papier; 29,5 × 20,7 cm Signaturstempel rechts unten Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

391 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu Jüngstes Gericht recto, Sitzender und Reiter verso, 1918 Bleistift auf Papier; 34 × 21 cm Signaturstempel rechts unten sowie verso Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

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392 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Sitzender und zwei Figuren (Studien recto und verso) Bleistift auf Papier; 22 × 21 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

393 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Studienblatt (verso und recto), um 1908 Bleistift, Tusche, Aquarell auf Papier; 16,8 × 20,5 cm Signaturstempel links unten Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 200

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394 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Begegnung recto, Figur- und Tierstudien verso, 1920er Jahre Bleistift, Tusche auf Papier; 35 × 27,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

395 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Der Krüppel Bleistift auf Papier; 35 × 28,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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396 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Zauberer und Hexe Bleistift auf Papier; 35,5 × 25,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

397 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu: Der Tümpel von Zwickledt, um 1932 Tuschfeder auf Papier; 21 × 17 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK Signaturstempel rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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398 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Jean Paul in Heidelberg Bleistift auf Papier; 20 × 13,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

399 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume Tuschfeder auf Papier; 33,5 × 25,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.000

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400 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Studie zum Kriegspferd, 1949 Bleistift auf Papier; 42,3 × 27 cm Signiert und datiert unten mittig: Kubin / 49 Widmung sowie betitelt unten entlang der Blattkante: Studie zum „Kriegspferd“ – andere Fassung; Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

401 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Fieber Bleistift auf Papier; 29 × 23 cm Monogrammiert links unten: AK. Betitelt links unten: Fieber Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

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402 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Akrobatik Bleistift auf Papier; 31,5 × 20,3 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK. Betitelt links unten: Akrobatik Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 600

403 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Huch: Neue Träume, 1920 Tuschfeder auf Papier; 26,5 × 18 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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404 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Hexe am Pfahl (Skizzen recto und verso) Bleistift auf Papier; 18,3 × 12 cm Sammlungsstempel Graninger rechts oben Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

405 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Kind und reitende Hexe, Studie, 1930er Jahre Bleistift auf Papier; 33 × 20,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger links unten Namensstempel verso (Professor Alfred Kubin Wernstein a. Inn Oberösterreich) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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406 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurfsskizze aus Hauffs Märchen, 1910 Tuschfeder auf Papier; 30,7 × 19,5 cm Signiert links mittig: Kubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten; betitelt am unteren Blattrand: Entwurfsskizze aus Hauffs Märchen Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

407 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Briefträger, 1930er Jahre Bleistift auf Papier; 22 × 16,7 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts unten: AK sowie Signaturstempel rechts unten Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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408 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die Tänzerin und kämpfende Russen (Studien, verso und recto), um 1918 Bleistift, Tuschfeder auf Papier; 34 × 21 cm Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

409 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Studien recto und verso Bleistift auf Papier; 20,5 × 12,7 cm Sammlungsstempel Graninger rechts oben Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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410 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Hypnose, um 1921 Bleistift auf Papier; 30 × 19 cm (Passep.-Ausschnitt) Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

411 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Illustration zu Mynona: Unterm Leichentuch Bleistift auf Papier; 19 × 13 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 800

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412 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Figurenstudien recto, Figur- und Tierstudien verso, um 1920 Bleistift auf Papier; 32,8 × 20,7 cm Signaturstempel rechts unten Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

413 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Die mageren Jahre oder Armut (Entwurf zu Zigeunerbaron), 1920er Jahre Bleistift auf Papier; 16,3 × 12,8 cm Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 300

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414 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Münchhausen auf Reisen, 1944 Tuschfeder, laviert auf Papier auf Karton; 25,5 × 28,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Kubin Sammlungsstempel Graninger rechts oben Betitelt und gewidmet auf Unterlagekarton: Münchhausen auf Reisen – s. l. Bilgerin 24 Dez. 1944 Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 1.500

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415 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Entwurf zu November Bleistift auf Papier; 32,8 × 24 cm Signiert unten mittig: Kubin Sammlungsstempel Graninger rechts unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

416 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Zwei Entwürfe zu Thomas Hardy Bleistift auf Papier; 19,2 × 13 cm bzw. 19,2 × 12,2 cm (jeweils Passep.-Ausschnitt) Ein Blatt mit Signaturstempel rechts unten Ein Blatt mit Figurenstudie verso Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 500

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417 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Wedekind: Der greise Freier (gefalteter Brief) recto, Figurenstudien verso Bleistift, Tusche auf Papier; 33,7 × 21 cm Signaturstempel rechts unten Sammlungsstempel Graninger links unten Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz ​Rufpreis EUR 400

418 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten (Judith, Wildnis und Der Kuß – Karnevalszene) Lithografien auf Papier; 38 × 32 cm, 39,5 × 29 cm und 35 × 29 cm (Passep.-Ausschnitt) Alle drei Blätter eigenhändig signiert Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, WV-Nr. 45, S. 100 bzw. WV-Nr. 138, S. 216 bzw. WV-Nr. 76, S. 143 (mit Abbildungen) ​Rufpreis EUR 500 Die Fotos aller Objekte des Konvolutes finden Sie in unserem Onlinekatalog unter www.imkinsky.com.

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419 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten (Der blinde Pauker, Menschheitsdämmerung und Tod und Tischler) Lithografien auf Papier; 32 × 27 cm, 46 × 41 cm und 40 × 30,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Jedes Blatt eigenhändig signiert Zwei Blätter eigenhändig betitelt Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, WV-Nr. 142, S. 221 bzw. WV-Nr. 78, S. 145 bzw. WV-Nr. 108, S. 177 (mit Abbildungen) ​Rufpreis EUR 500 Die Fotos aller Objekte des Konvolutes finden Sie in unserem Onlinekatalog unter www.imkinsky.com.

420 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten (Die Hexe, Das Donauweibchen und Straßenszene) Lithografien auf Papier; 28 × 21 cm, 29 × 23 cm und 22 × 36 cm (Passep.-Ausschnitt) Alle Blätter eigenhändig signiert Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, WV-Nr. 136, S. 214 bzw. WV-Nr. 111, S. 180 bzw. WV-Nr. 61, S. 122 (mit Abbildungen) ​Rufpreis EUR 500 Die Fotos aller Objekte des Konvolutes finden Sie in unserem Onlinekatalog unter www.imkinsky.com.

421 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten (Frühlingsvision, Tod als Pierrot und Disput) Lithografien auf Papier; 26 × 37 cm, 27 × 22 cm und 24 × 26 cm (Passep.-Ausschnitt) Jedes Blatt eigenhändig signiert Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, WV-Nr. 43, S. 98 bzw. WV-Nr. 34, S. 87 bzw. Wv-Nr. 143, S. 222 (mit Abbildungen) ​Rufpreis EUR 500

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422 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten (Tatzelwürmer, Der Büßer und Sport und Genuss zu Arthur Honegger „Der Totentanz“) Lithografien auf Papier; 32 × 28 cm, 39 × 25 cm und 40 × 28 cm (Passep.-Ausschnitt) Alle Blätter im Stein datiert Zwei Blätter handsigniert Ein Blatt im Stein datiert und monogrammiert Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, WV-Nr. 159, S. 240 bzw. Mappe XI, Blätter XI/1 und XI/2, S. 322–323 (mit Abbildungen)

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​Rufpreis EUR 500

423 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: 13 Lithografien zu Otto Stoessl „Rauhnacht“, 1925 Federlithografien auf Papier, zwei Arbeiten ungerahmt; je ca. 34,5 × 37,8 (Blattmaß) Jedes lithografische Blatt unten im Stein signiert: AKubin bzw. Kubin (mit Ausnahme von Blatt 12) Original Halbleinen-Mappe mit Exlibris, Nummer und Signatur fehlt Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz

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Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, Mappe VII, S. 296–301 (mit Abbildungen) ​Rufpreis EUR 800

424 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Konvolut: Drei Arbeiten (Der Tropenforscher, Gespräch über den Tod und Die kranke Kuh) Lithografien auf Papier; 33 × 27,5 cm, 31,5 × 38 cm und 38 × 30 cm (Passep.-Ausschnitt) Jedes Blatt eigenhändig signiert Zwei Blätter betitelt Provenienz ehemals Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; seit den 1980er Jahren in österreichischem Privatbesitz Literatur Annegret Hoberg, Alfred Kubin. Das lithographische Werk, München 1999, WV-Nr. 149, S. 228 bzw. WV-Nr. 44, S. 99 bzw. WV-Nr. 157, S. 236 (mit Abbildungen) ​Rufpreis EUR 500

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Gustav Klimt Kat. Nr. 425 (Detail)


Gustav Klimt Kat. Nr. 426 (Detail)

Teil II | Part II Kat. Nr. | Lots 425–637 17.30 Uhr | 5.30 pm


Aus der Sammlung Felsöványi

425 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Frauenkopf im Profil nach rechts, 1897/98 braune Kreide, gewischt, schwarze Kreide, weiß gehöht, auf Papier; 44,5 × 31,5 cm Provenienz Dr. Anton Loew, Wien (direkt vom Künstler erworben); Gertrud Baruch von Felsöványi, geb. Loew, Wien; Gustav Ucicky, Wien (erworben um 1941); Ursula Ucicky, Wien (1961 geerbt von Gustav Ucicky); Klimt-Foundation, Wien (2013 von Ursula Ucicky gestiftet); Erbengemeinschaft nach Gertrud Loew-Felsöványi (aufgrund eines Restitutionsvertrages mit der Klimt-Foundation) Ausstellungen 1962 Wien, Albertina, Gustav Klimt 1862–1918, Zeichnungen, Gedächtnisausstellung, Nr. 58; 2012 Kammer am Attersee, Gustav-Klimt-Zentrum, Eröffnungsausstellung; 2018 Wien, Literaturmuseum, Berg. Wittgenstein. Zuckerkandl. Zentralfiguren der Wiener Moderne, 22.03.2018–17.02.2019 Literatur Berta Zuckerkandl, Wohnung für ein junges Paar, in: Dekorative Kunst, Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Bd. 12, 1903/04, S. 329–345, Abb. S. 348; Emil Pirchan, Gustav Klimt. Ein Künstler aus Wien, Wien / Leipzig 1942, Abb. 53 (Die schöne Wienerin III); Emil Pirchan, Gustav Klimt, Wien 1956, Abb. 120; Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878–1904, Bd. I, Verlag Galerie Welz, Salzburg 1980, WV-Nr. 395, s/w-Abb. S. 127 (dort Maße des ehemaligen Passep.-Ausschnitts: 40 × 29 cm); vgl. Gerd Pichler, Kolo Mosers „Wohnung für ein junges Paar“ – Gerta und Dr. Hans Eisler von Terramare, in: Ausstellungskatalog, Koloman Moser. 1868–1918, 25. Mai 2007 bis 10. September 2007, München, Berlin, London, New York 2007, S. 174–201, Abb. S. 193; Olga Kronsteiner, Trockenübung am Attersee, in: Der Standard, 8. November 2013 (m. Abb.); Olga Kronsteiner, Die andere Definition von schön, in: Der Standard, 26. Juni 2015 (m. Abb.) Wir danken Frau Dr. Marian Bisanz-Prakken für die freundliche Unterstützung. ​EUR 130.000–200.000

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Einblick in die Wohnung von Gertrud Loew und Hans Eisler von Terramare, Wohnungsausstattung von Koloman Moser, an der Wand Kat.-Nr. 425, abgebildet in: Gerd Pichler, Kolo Mosers „Wohnung für ein junges Paar“ – Gerta und Dr. Hans Eisler von Terramare, in: Kat., Koloman Moser. 1868–1918, München, Berlin, London, New York 2007, S. 193

Die beiden bei uns unter Kat.-Nr. 425 und 426 angebotenen Zeichnungen von Gustav Klimt befanden sich einst in der Sammlung des Sanatoriumbesitzers Anton Loew (1847–1907), für den Klimt 1902 auch das wunderbare Porträt seiner Tochter Gertrude malte. Gerta (1883–1964) heiratete 1903 den Unternehmer Johann Arthur Eisler von Terramare (1878–1938). Als Teil der Aussteuer erhielt Gerta – neben dem von ihrem Vater bei Klimt in Auftrag gegebenen gemalten Porträt – sechs frühe Zeichnungen von Klimt mit Darstellungen schöner Damen, darunter „Frauenkopf im Profil nach rechts“ (Kat.-Nr. 425) und „Damenbrustbild von vorne“ (Kat.-Nr. 426). Für die Inneneinrichtung der Wohnung des jungen Paares Gerta Loew und Hans Eisler von Terramare zeichnete Koloman Moser verantwortlich. Ein 1903/04 in der Zeitschrift „Dekorative Kunst“ erschienenes Foto zeigt einen Einblick in das von Kolo Moser gestaltete Interieur: an der Wand hängen zwei Klimt-Zeichnungen in eigens von Moser entworfenen Rahmen, wobei das Kunstwerk links als „Frauenkopf im Profil nach rechts“ (Kat.-Nr. 425) zu identifizieren ist. Die erste Ehe Gerta Loews dauerte nicht lange und wurde, nachdem ihre kleine Tochter 1905 im Alter von 15 Monaten verstorben war, 1909 geschieden. Die Werke von Gustav Klimt blieben in Gertas Eigentum. 1912 heiratete Gerta den Industriellen Elemér (Baruch von) Felsöványi (1882–1923). Nach dem Anschluss Österreichs an das Nazi-Deutschland war die Familie Felsöványi wegen ihrer jüdischen Herkunft zur Emigration gezwungen. Gerta flüchtete 1939 nach Belgien und emigrierte später in die USA. Das in Wien verbliebene Vermögen sollte auf Gertas Wunsch hin von einer Bekannten verwaltet werden, die sich jedoch die Kunstsammlung Felsöványi angeeignet und verkauft hat. So kamen die Klimt-Zeichnungen etwa 1941 in den Besitz von Gustav Ucicky (1899–1961), dem ersten unehelichen Sohn von Gustav Klimt und Maria Ucicka. Gustav Ucicky, der unter anderem während der NS-Zeit Karriere als einer der führenden Propaganda-Regisseure machte, heiratete 1957 Ursula Kohn. Ursula Ucicky erbte 1961 von ihrem Mann Gustav dessen große Kunstsammlung, zu der auch unsere beiden Klimt-Blätter gehörten. Sie brachte die Kunstwerke 2013 in die von ihr gegründete Klimt-Foundation mit der Auflage ein, deren Provenienz zu erforschen und eine Einigung mit den Erben Gerta Felsöványis zu suchen. Die Stiftung einigte sich mit den Erben nach Gertrud Loew-Felsöványi auf die Einsetzung eines unabhängigen Schiedsgerichtes, das eine Restitution der Kunstwerke empfahl. Aufgrund dieser Empfehlung stellte die Stiftung unter anderem jene zwei Kunstwerke, die wir jetzt versteigern können, an die Erben zurück. (Claudia Mörth-Gasser und Ernst Ploil)

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Raffinement und Mysterium: Klimts moderne weibliche Bildniszeichnungen Innerhalb Klimts Zeichnungen stellen die autonomen weiblichen Bildnisse ab etwa 1895 eine eigenständige, vielfach vertretene Gattung dar. Die zumeist als Brust- oder Halbbildnis wiedergegebenen Frauen sind – im Gegensatz zu den weiblichen Modellen seiner berühmten Porträtgemälde – zum Großteil unbekannt. In diesen intimen, oft höchst verfeinerten Arbeiten ging es dem Künstler in erster Linie nicht um die Personen, sondern um die subtile Erkundung von Typen, Charakteren und Stimmungswerten. Zu besonderer Blüte gelangte diese Darstellungsart in der Gründungszeit der Secession (1897/98). In dieser Phase des Aufbruchs entstanden auch die hier gezeigten Bildnisse (Kat.-Nr. 425 und 426). Diese unterscheiden sich naturgemäß von den spontanen Studien, durch die Klimt zur gleichen Zeit sein erstes modernes Porträtgemälde von Sonja Knips vorbereitet hat (1898, vgl. Kat. Nr. 428). Beide Bildniszeichnungen treten durch die jeweilige Betonung ihrer Profil- und Frontalansicht hervor. Im Rahmen seiner modernen symbolistischen Bildsprache ist das linear stilisierte Frauenprofil mit dem gesenkten Blick eine seiner häufigsten Metapher für Melancholie und Introspektion. Merkmale wie maskenhafte Frontalität und starrende Augen wiederum lassen sich mit seinen programmatischen Allegorien „Tragödie“ (1897), „Pallas Athene“ (1898) oder „Nuda Veritas“ (1898/99) vergleichen. Die hypnotisierende Wirkung dieses Gesichtstypus verweist auf die für Klimt damals große Bedeutung des belgischen Symbolisten Fernand Khnopff. Klimts autonome weibliche Bildnisse können als Gratwanderung zwischen melancholischer „Seelenkunst“ und raffinierter, oft modisch geprägter Ästhetik angesehen werden. In der frühen Secessionszeit ragen viele dieser Darstellungen durch die außergewöhnliche Anwendung von farbigen Kreiden heraus – von der weichen Pastelltechnik bis zu feinsten Linienstrukturen. Von diesen Experimenten zeugen auch die hier besprochenen Zeichnungen. Im Profilbildnis wird die braun gewischte Unterschicht der Haarpartie von parallel fließenden schwarzen Linien und weißen Akzenten dicht überlagert. Umso transparenter wirkt das zart aufgehellte Gesicht, in dem sich die weißen Schraffen dem linearen Schwung der Haare zu fügen scheinen. Im Frontalbildnis wird die maskenhafte Flächigkeit des Gesichts durch feine weiße Vertikalschraffen zusätzlich unterstrichen. Wie eine Insel wird dieses von der üppigen, fein strukturierten Haarpartie und von den breit fließenden weißen Kreidelinien des gefalteten Umhangs umschlossen. Mit der bei ihm seltenen braunen Kreide skizziert Klimt die Oberbekleidung. Im Gesicht wird die magische Wirkung der Augen – besonders der Pupillen – durch die präzisen Akzente der blauen Kreide erheblich gesteigert. Schwarz und blau gestrichelt sind zudem die Schattenpartien, während das Rot des leicht geöffneten Mundes sinnlich hervorleuchtet. Klimts differenzierter Einsatz der Farben weist ebenso in die Zukunft wie seine Praxis der wirkungsvoll gegeneinander ausgespielten Strukturen. Wenige Jahre nach ihrer Entstehung wurden beide Bildnisse zusammen mit vier weiteren Zeichnungen Teil der von Koloman Moser konzipierten Raumausstattung des 2007 identifizierten Schlafzimmers vom jungvermählten Ehepaar Eisler-Terramare. Die fünf erhaltenen Blätter dieser Serie weisen eine motivische und stilistische Kohärenz auf. Vielleicht geht das Motto „die schöne Wienerin“, wie Emil Pirchan zwei Zeichnungen der Serie in seiner 1942 (1956) publizierten Klimt-Monographie – darunter unser Profilbildnis – betitelt hat, sogar noch auf Klimt zurück. Jedenfalls beleuchtet die Funktion der von Moser gerahmten Blätter als Teil eines secessionistischen Gesamtkunstwerks den hohen Stellenwert des Mediums der Zeichnung in diesem Milieu. Während das Werkverzeichnis der Klimt-Zeichnungen noch den Zustand der später neu gerahmten, nach innen umgefalteten Blätter abbildet, lassen sich diese nach ihrer Restaurierung (2016) wieder in ihrer ursprünglichen Größe bewundern. (Marian Bisanz-Prakken)

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Aus der Sammlung Felsöványi

426 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Damenbrustbild von vorne, 1897/98 braune, schwarze, rote und blaue Kreide auf Papier, weiß gehöht; 45 × 32 cm Provenienz Dr. Anton Loew, Wien (direkt vom Künstler erworben); Gertrud Baruch von Felsöványi, geb. Loew, Wien; Gustav Ucicky, Wien (erworben um 1941); Ursula Ucicky, Wien (1961 geerbt von Gustav Ucicky); Klimt-Foundation, Wien (2013 von Ursula Ucicky gestiftet); Erbengemeinschaft nach Gertrud Loew-Felsöványi (aufgrund eines Restitutionsvertrages mit der Klimt-Foundation) Ausstellungen 2012 Kammer am Attersee, Gustav-Klimt-Zentrum, Eröffnungsausstellung; 2018 Wien, Literaturmuseum, Berg. Wittgenstein. Zuckerkandl. Zentralfiguren der Wiener Moderne, 22.03.2018–17.02.2019, Kat.-Abb. S. 272 Literatur Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878–1918, Nachtrag, Bd. IV, Verlag Galerie Welz, Salzburg 1989, WV-Nr. 3318, s/w-Abb. S. 69 (dort Maße des ehemaligen Passep.-Ausschnitts: 41 × 28,5 cm); Olga Kronsteiner, Trockenübung am Attersee, in: Der Standard, 8. November 2013 (m. Abb.); Olga Kronsteiner, Die andere Definition von schön, in: Der Standard, 26. Juni 2015 Wir danken Frau Dr. Marian Bisanz-Prakken für die freundliche Unterstützung. ​EUR 200.000–400.000

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Property from the Felsöványi collection

425 Gustav Klimt (Vienna 1862–1918 Vienna) Bust portrait of a lady in profile turned to the right, 1897/98 brown chalk, smudged, black chalk, heightened with white, on paper, 44,5 × 31,5 cm Provenance: Dr. Anton Loew, Vienna (acquired directly from the artist); Gertrud Baruch von Felsöványi, née Loew, Vienna; Gustav Ucicky, Vienna (acquired around 1941); Ursula Ucicky, Vienna (inherited from Gustav Ucicky in 1961); Klimt-Foundation, Vienna (donated by Ursula Ucicky in 2013); Community of heirs after Gertrud Loew-Felsöványi (based on a restitution agreement with the Klimt-Foundation) Exhibition: 1962 Vienna, Albertina, Gustav Klimt 1862–1918, Drawings, Memorial Exhibition, No. 58; 2012 Kammer am Attersee, Gustav Klimt Centre, opening exhibition; 2018 Vienna, Museum of Literature, Berg. Wittgenstein. Zuckerkandl. Central Figures of Viennese Modernism, 22.03.2018–17.02.2019 Literature: Berta Zuckerkandl, Wohnung für ein junges Paar (En: Apartment for a young couple, in: Dekorative Kunst, Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst (En: Decorative Art, illustrated magazine for applied art), vol. 12, 1903/04, pp. 329–345, fig. p. 348; Emil Pirchan, Gustav Klimt. An artist from Vienna, Vienna / Leipzig 1942, Fig. 53 (The beautiful Viennese III); Emil Pirchan, Gustav Klimt, Vienna 1956, fig. 120; Alice Strobl, Gustav Klimt. The Drawings 1878–1904, Vol. I, Verlag Galerie Welz, Salzburg 1980, WV No. 395, fig. p. 127 (there dimensions of the former passe-partout: 40 × 29 cm); cf. Gerd Pichler, Kolo Moser’s „Wohnung für ein junges Paar“ (En: Apartment for a young couple) – Gerta and Dr. Hans Eisler von Terramare, in: exhibition catalogue, Koloman Moser. 1868–1918, 25 May 2007 to 10 September 2007, Munich, Berlin, London, New York 2007, p. 174–201, fig. p. 193; Olga Kronsteiner, Trockenübung am Attersee (En: Preliminary exercise at Lake Attersee), in (the daily): Der Standard, 8 November 2013 (incl. depiction); Olga Kronsteiner, Die andere Definition von schön (En: The other definition of beautiful), in (the daily): The Standard, 26 June 2015 (incl. depiction) We thank Dr. Marian Bisanz-Prakken for her kind support. EUR: 130,000–200,000

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The two drawings by Gustav Klimt offered here under cat. nos. 425 and 426 were once part of the collection of sanatorium owner Anton Loew (1847–1907), for whom Klimt also painted the wonderful portrait of his daughter Gertrude in 1902. Gerta (1883–1964) married the entrepreneur Johann Arthur Eisler von Terramare (1878–1938) in 1903. As part of her trousseau, Gerta received – in addition to the portrait commissioned by her father from Klimt – six early drawings by Klimt with depictions of beautiful ladies, including „Bust portrait of a lady in profile turned to the right“ (cat. no. 425) and „ Bust portrait of a lady from the front“ (cat. no. 426). Koloman Moser was responsible for the interior design of the apartment of the young couple Gerta Loew and Hans Eisler von Terramare. A photograph published in 1903/04 in the magazine „Dekorative Kunst“ (En: Decorative Art) gives an impression of the interior designed by Kolo Moser: two Klimt drawings hang on the wall in frames specially designed by Moser, whereby the work of art on the left can be identified as „Bust portrait of a lady in profile turned to the right“ (cat. no. 425). Gerta Loew's first marriage lasted only three years and was dissolved shortly after her little daughter died in 1903 at the age of two. The works of Gustav Klimt remained the property of Gerta. In 1912 Gerta married the industrialist Elemér (Baruch of) Felsövanyi (1882–1923). After the annexation of Austria to Nazi Germany, the Felsövanyi family was forced to emigrate because of their Jewish origin. Gerta fled to Belgium in 1939 and later emigrated to the USA. At Gerta's request, the assets remaining in Vienna were to be taken care of by an acquaintance who, however, appropriated and sold the Felsövanyi art collection. Thus the Klimt drawings came into the possession of Gustav Ucicky (1899–1961), the first illegitimate son of Gustav Klimt and his model Maria Ucicka, around 1941. Gustav Ucicky, who made a career as one of the leading propaganda directors during the Nazi era, married Ursula Kohn in 1957. In 1961 Ursula Ucicky inherited from her husband Gustav his large art collection, which our two Klimt sheets were part of. In 2013, she contributed the works of art to the Klimt-Foundation, which she founded, with the condition of exploring their provenance and seeking an agreement with Gerta Felsövanyi's heirs. The Foundation and the heirs of Gertrud Loew-Felsövanyi decided to appoint an independent arbitral tribunal, which recommended restitution of the works of art. On the basis of this recommendation, the Foundation returned to the heirs, among other things, the two works of art that we can now sell at auction. (Claudia Mörth-Gasser and Ernst Ploil)

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Property from the Felsöványi collection

426 Gustav Klimt (Vienna 1862–1918 Vienna) Lady's bust portrait from the front, 1897/98 brown, black, red and blue chalk on paper, heightened with white, 45 × 32 cm Provenance: Dr. Anton Loew, Vienna (acquired directly from the artist); Gertrud Baruch von Felsöványi, née Loew, Vienna; Gustav Ucicky, Vienna (acquired around 1941); Ursula Ucicky, Vienna (inherited from Gustav Ucicky in 1961); Klimt-Foundation, Vienna (donated by Ursula Ucicky in 2013); Community of heirs after Gertrud Loew-Felsöványi (based on a restitution agreement with the Klimt-Foundation) Exhibition: 2012 Kammer am Attersee, Gustav Klimt Centre, opening exhibition; 2018 Vienna, Literature Museum, Berg. Wittgenstein. Zuckerkandl. Central Figures of Viennese Modernism, 22.03.2018–17.02.2019, cat. illustration p. 272 Literature: Alice Strobl, Gustav Klimt. The drawings 1878–1918, addendum, vol. IV, publisher Galerie Welz, Salzburg 1989, catalogue raisonné no. 3318, fig. p. 69 (there dimensions of the former passe-partout aperture: 41 × 28.5 cm); Olga Kronsteiner, Trockenübung am Attersee (En: Preliminary exercise at Lake Attersee), in (the daily): Der Standard, 8 November 2013 (incl. depiction); Olga Kronsteiner, Die andere Definition von schön (En: The other definition of beautiful), in (the daily): Der Standard, 26 June 2015 We thank Dr. Marian Bisanz-Prakken for her kind support. EUR 200,000 – 400,000

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Refinement and mystery: modern female portrait drawings by Klimt Among Klimt‘s drawings, the autonomous female portraits from around 1895 onwards are an independent, frequently represented genre. In contrast to the female models in his famous portrait paintings, most of the women depicted in the form of bust or half bust portraits are largely unknown. In these intimate, often highly refined works, the artist was not primarily concerned with the women themselves, but with the subtle exploration of types, characters, and mood values. This type of depiction flourished particularly during the founding period of the Secession (1897/98). The portraits shown here (cat. nos. 425 and 426) were also made during this phase of radical change. These naturally differ from the spontaneous studies with which Klimt prepared his first modern portrait of Sonja Knips at the same time (1898, cf. cat. no. 427). Both portrait drawings stand out through the respective emphasis of their profile and frontal view. Within his modern symbolist vocabulary, the female profile with the lowered gaze is a most frequent metaphor for melancholy and introspection. Characteristics such as mask-like frontality and staring eyes can be compared with his programmatic allegories „Tragedy“ (1897), „Pallas Athene“ (1898) or „Nuda Veritas“ (1898/99). The hypnotic effect of this type of face refers to the great significance the Belgian symbolist Fernand Khnopff had for Klimt at the time. Klimt‘s autonomous female portraits can be seen as a tightrope walk between melancholic „soul art“ and refined, often fashionable aesthetics. In the early Secession period, many of these depictions stand out due to the unusual use of coloured chalks ranging from the soft pastel technique to the finest line structures. The drawings discussed here also bear witness to these experiments. In the profile portrait, the brown smudged lower layer of the hair is closely overlaid by parallel flowing black lines and white accents. All the more transparent is the delicately lightened face, in which the white hatchings seem to blend in with the linear sweep of the hair. In the frontal portrait, the mask-like flatness of the face is additionally underlined by fine white vertical hatching. Like an island, this is surrounded by the lush, finely structured hair and the broad, flowing white chalk lines of the folded shawl. Klimt sketches the clothing with brown chalk he rarely ever uses. In the face, the magical effect of the eyes - especially the pupils - is considerably enhanced by the precise accents of the blue chalk. The shadow areas are also dotted black and blue, while the red of the slightly open mouth shines sensually. Klimt‘s differentiated use of colours is forward-looking as is his practice of structures effectively played off against each other. A few years after their creation, both portraits together with four other drawings became part of Koloman Moser‘s interior design for the bedroom of the newlywed couple Eisler-Terramare, which has been identified in 2007. The five surviving sheets in this series show a coherence of motifs and style. Perhaps the motto „the beautiful Viennese“, as Emil Pirchan called two of the drawings of the series depicted in his Klimt monograph in 1942 - including our profile portrait – even reaches back to Klimt. In any case, the function of the drawings framed by Moser as part of a secessionist work of art illuminates the high significance of the medium of drawing in this milieu. While the catalogue raisonné of Klimt‘s drawings still shows the previous condition of the drawings, which at some point were newly framed and folded inwards, they now can be admired again in their original size after their restoration (2016). (Marian Bisanz-Prakken)

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427 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Freundinnen I, 1907/1908 roter und blauer Farbstift auf Papier; 55 × 35 cm Links unten Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Privatbesitz, Wien Ausstellung 1962 Wien, Albertina, Gustav Klimt 1862–1918, Zeichnungen, Gedächtnisausstellung, Nr. 126 Literatur Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1904–1912, Bd. II, Salzburg 1982, WV-Nr. 1926, s/w-Abb. S. 225 Wir danken Frau Dr. Marian Bisanz-Prakken für die freundliche Unterstützung. ​EUR 100.000–180.000

Gustav Klimt, Freundinnen I (Die Schwestern), 1907, Klimt-Foundation, Wien, Inv.-Nr.: S3 © Klimt-Foundation, Wien

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428 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Studie zum Bildnis Sonja Knips, um 1897/98 rote Kreide auf Papier; 45,7 × 30,9 cm Provenienz ehemals Galerie Wolfgang Gurlitt, München; Privatbesitz, München; Sammlung Wolfgang Graninger, Salzburg; österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1978, Salzburg, Museumspavillon im Mirabellgarten Literatur Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878–1903, Band I, Verlag Galerie Welz, Salzburg 1980, WV-Nr. 412, s/w-Abb. S. 133 Gutachten von Dr. Tobias G. Natter, Wien, 20. Juni 2018, liegt bei (in Kopie). Zertifikat von Art Loss Register, 24. April 2019, liegt bei. ​EUR 10.000–15.000

Gustav Klimt, Bildnis Sonja Knips, 1898, Belvedere, Wien, abgebildet in: Tobias G. Natter, Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde, Köln 2012, S. 211

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429 Koloman Moser (Wien 1868–1918 Wien) Studie zu Venus in der Grotte, 1914–1916 Öl auf Leinwand; 29,7 × 24,9 cm Verso Nachlass-Stempel sowie Nachlass-Nr. 246 (auf Kartonstück, auf Keilrahmen angebracht) Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers (Erben nach Kolo Moser: Editha Hauska, Karl und Dietrich Moser, Wien); Privatbesitz, Wien; 1982 vom jetzigen Eigentümer erworben, Privatbesitz, Wien Ausstellung 1920 Wien, Kunstverlag Wolfrum, Kolo Moser-Nachlass-Ausstellung, 23. Nov. – 15. Dez., Nr. 246, „Studie 2 (Venus mit der Grotte)“ 30 x 25 cm Literatur Maria Rennhofer, Koloman Moser, Leben und Werk 1868–1918, Wien 2002, S. 210, Abb. 354 (dort mit falschen Maßangaben); Gerd Pichler, Koloman Moser. Die Gemälde. Werkverzeichnis, Wien 2012, Abb. S. 167 (dort noch unter WV 182* und mit falscher Maßangabe) Gutachten von Dr. Gerd Pichler, Wien, 02.04.2019, liegt bei. Das 2012 unter Vorbehalt ins Werkverzeichnis aufgenommene Gemälde wurde von Gerd Pichler mit korrigierten Maßangaben als authentisches Gemälde mit der Nummer 182 bestätigt. ​EUR 35.000–50.000

Auszug aus dem Katalog zur Nachlass-Ausstellung von Kolo Moser in der Galerie Wolfrum, 1920

„[...] Kolo Moser hat mehrere Gemälde mit dem Motiv „Venus in der Grotte“ geschaffen. Neben drei großformatigen Gemälden (WV 154, WV 157, WV 196) sind auch fünf Studien zu diesem Thema bekannt, darunter auch das vorgelegte Gemälde (WV 155, WV 182*, WV 183*, WV 194*, WV 195). Moser dürfte sich zwischen 1914 und 1916 mit diesem Thema beschäftigt haben. Eine datierte Handstudie zur „Venus in der Grotte III“ fixiert das Jahr 1916 für dieses Blatt und bildet den einzigen Fixpunkt in der Datierungsfrage der Venusbilder Mosers. Das Gemälde befand sich im Nachlass des Künstlers und wurde im November 1920 auf der Nachlass-Ausstellung im Kunstverlag Wolfrum als Nr. 246 unter dem Titel „Studie 2 (Venus mit der Grotte)“ gezeigt und verkauft. [...]“ (Auszug aus dem Gutachten von Dr. Gerd Pichler)

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Nachlass-Stempel


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430 Koloman Moser (Wien 1868–1918 Wien) Waldlandschaft, um 1912 Öl auf Karton; 27,5 × 33,6 cm Rückseitig auf Karton Nachlass-Nr. 198 Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers (Erben nach Kolo Moser: Editha Hauska, Karl und Dietrich Moser, Wien); Galerie Fuchs, Wien, bis 1984; dort erworben, Privatbesitz, Wien Ausstellung 1920 Wien, Kunstverlag Wolfrum, Kolo Moser-Nachlass-Ausstellung, 23. Nov. – 15. Dez., Nr. 198 (bzw. „Felsenstudie“ Nr. 1 oder Nr. 26 im Nachlasskatalog vgl. Gutachten Dr. Gerd Pichler) Gutachten von Dr. Gerd Pichler, Wien, 02.04.2019, liegt bei. Das Gemälde wird unter der Nummer WV 93a in das chronologische Werkverzeichnis der Gemälde Kolo Mosers aufgenommen. ​EUR 15.000–25.000

„[...] Landschaftsdarstellungen beschäftigten Koloman Moser zeitlebens in seinem malerischen Schaffen. Neben den für Moser besonders wichtigen Fernblicken – hier vor allem der Ausblick auf die Rax, gesehen von der Villa Mautner-Markhof am Semmering – sind Detailstudien von Naturszenen im Zentrum seines Interesses. Motivisch widmet er sich hierbei sowohl der von Menschenhand kultivierten Natur in üppig blühenden Gartenpartien, als auch unberührten Naturlandschaften, wie Felspartien (z.B. WV 93 und 94), die sich im Alpenvorland um den Semmering zahlreich finden. Gerne stellt Moser in seinen Gemälden die ungezähmte Natur einer strengen geometrischen Ordnung gegenüber. Während er diese formale Diskussion bei seinen Gartenstücken und Stillleben etwa mit Gartenzäunen neben Zierpflanzen oder gestreiften Vorhängen hinter Blumensträußen vollzieht, so stellt er im vorgelegten Gemälde zwei geradstämmige Fichten an den rechten Bildrand, die der Komposition einen Rahmen geben. Die Auswahl der richtigen Farben und ihre Wirkung zueinander war für Kolo Moser der Schlüssel zur vollendeten Malerei. Das koloristische Experiment ist auch die wesentliche Fragestellung im vorgelegten Gemälde, dem sich Moser hier meisterhaft stellte. [...]“ (Auszug aus dem Gutachten von Dr. Gerd Pichler)

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431 Alexander Rothaug (Wien 1870–1946 Wien) Die drei Parzen, um 1910 Tempera auf Leinwand; 124 × 174 cm Signiert links oben: Alexander sowie rechts oben: Rothaug Rückseitig auf Etiketten auf Keilrahmen eigenhändig bezeichnet: Tempera-Gemälde / „Die Parzen“ / Alexander Rothaug Wien. / Das Bild darf nur mit Benzin gereinigt / werden; u. mit reinem Mastix in Terpentin / gefirnisst werden. Provenienz vom Urgroßvater der jetzigen Besitzerin um 1910 direkt vom Künstler erworben; seither in Familienbesitz, Privatbesitz Deutschland Ausstellung 1910 Wien, Künstlerhaus, XXXVI. Jahresausstellung, Nr. 358 Literatur Jahresausstellung im Künstlerhause, in: Deutsches Volksblatt, Nr. 7617, 17.03.1910, S. 9; 36. Jahresausstellung im Künstlerhause, in: Wiener Abendpost, Beilage zur Wiener Zeitung, Nr. 67, 23.03.1910, S. 3; Kunstausstellungen – Künstlerhaus, in: Neue Freie Presse, Nr. 16375, 24.03.1910, S. 8; Jahresausstellung im Künstlerhause, in: Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), Nr. 84, 26.03.1910, S. 1; 36. Jahresausstellung im Künstlerhause, in: Deutsches Volksblatt, Nr. 7633, 03.04.1910, S. 18; Besuch des Kaisers im Künstlerhause, in: Neue Freie Presse, Nr. 16384, 03.04.1910, S. 9 Wir danken Frau Olga Kronsteiner für die wertvollen Hinweise. ​EUR 50.000–80.000

Eigenhändige Bezeichnung auf Etiketten Rückseite

„[…] „Die Parzen“ zeigen seine besondere Eigenart in bester Qualität.“ (Deutsches Volksblatt, 17.03.1910, S. 9) 1870 in Wien in eine Maler- und Bildhauerfamilie geboren, erhielt Alexander Rothaug zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Leopold den ersten Malunterricht von seinem Vater. Nach einer Bildhauerlehre studierte er ab 1885 an der Wiener Akademie, um 1892 nach München zu gehen und als Illustrator für die 'Münchener Fliegenden Blätter' tätig zu werden. Seine ausgedehnten Studienreisen führten Rothaug durch Deutschland, Italien, Spanien und Dalmatien. Im Wiener Künstlerhaus waren seine Arbeiten ab dem Jahr 1909 regelmäßig zu sehen, 1910 – nach seiner Rückkehr nach Wien – wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Alexander Rothaug spezialisierte sich auf Motive der deutschen Sagenwelt und der antiken Mythologie. In vorliegendem Gemälde mit den drei Schicksalsgöttinnen greift der Künstler ein beliebtes Sujet der römischen Mythologie auf, welches sich in der Renaissance zu einem eigenständigen Bildthema entwickelte. Bei den Parzen handelte es sich ursprünglich um altrömische Geburts- und Geburtshilfegöttinnen, die im Zuge der Interpretatio Romana den griechischen Moiren angepasst und somit zu Schicksalsgöttinnen umgedeutet wurden. Nona (Neunte) und Decuma (oder Decima, Zehnte) stehen im Konzept der Parzen für die Vergangenheit und die Gegenwart. Während Nona den Lebensfaden spinnt, teilt Decuma diesen zu und nimmt so auf die Beschaffenheit des Lebens Einfluss. Die dritte Göttin, Morta, deren Name auf den Tod Bezug nimmt, ist vermutlich auf Parca, ihrerseits Namensgeberin der Parzen und ebenfalls ursprünglich eine römische Göttin der Geburt, zurückzuführen. Sie bestimmt durch das Abtrennen des Fadens das Lebensende und symbolisiert zugleich die Zukunft. In Rothaugs Gemälde haben die drei Schicksalsgöttinnen in einer marmornen Nische Platz genommen, um über das Schicksal des menschlichen Lebens zu bestimmen: Links sitzt Nona und spinnt den Lebensfaden, während dieser rechts von Decuma bemessen und zugeteilt wird. Im Zentrum thront Morta, das Lebensende personifizierend als Greisin dargestellt, bereit dem Leben durch das Trennen des Fadens jederzeit ein Ende zu setzen. Eindrucksvoll, aber auch mahnend hat der Künstler die drei Parzen in ihrer Funktion als Schicksalsgöttinnen festgehalten, den fein gesponnenen, zart schimmernden Faden als Symbol des Lebens in ihren Händen haltend. Die Umsetzung der unterschiedlichen Oberflächen und Stoffe – der kühle, braun-blaue Marmor, die zarten, fließenden Gewänder und besonders der durchsichtige, fein glänzende Stoff von Nonas Kleid – zeigen Rothaugs herausragendes malerisches Talent. (Barbara Berger)

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432 Egon Schiele (Tulln 1890–1918 Wien) Selbstporträt, 1980 Bronze; H. 26,5 cm Prägung: Egon Schiele 296/300 1980 Guss Venturi Arte, Bologna Auflage: 300 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Jane Kallir, Egon Schiele, The complete works, New York 1990, Nr. 4f, Abb. S. 651 ​EUR 3.000–5.000

Detail Prägung

433 Egon Schiele (Tulln 1890–1918 Wien) Bildnis Paris von Gütersloh, 1919 Kreidelithografie auf Papier; 53,7 × 39,2 cm Auflagedruck, 100 Abzüge Druckerei Albert Berger, Wien Exemplar nicht nummeriert und ohne Signaturstempel Provenienz Privatbesitz, Wien Literatur Otto Kallir, Egon Schiele. Das druckgraphische Werk, Wels 1970, WV-Nr. 16b, S. 178 (Abb. Tafel 16); Jane Kallir, Egon Schiele. The Complete Works, New York 1990, WV- Nr. G. 16b2, Abb. S. 650 ​EUR 5.000–7.000


434 Anton Hanak (Brünn 1875–1934 Wien) Stehender weiblicher Akt Bronze; H. 150 cm Signiert und datiert im Sockel: Anton Hanak 1930 Posthumer Guss Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 22.06.2010, Nr. 135; österreichischer Privatbesitz Literatur Vgl. Friedrich Grassegger/Wolfgang Krug (Hg.), Anton Hanak (1875–1934), Böhlau Verlag Wien 1997. S. 216, Nr. 270–271 (Abb.) Es dürfte sich um einen Abguss vom originalen Gipsmodell im Landesmuseum NÖ handeln. Der Verbleib des Originals ist unbekannt. ​EUR 9.000–15.000

Detail Signatur und Datierung

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435 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Vorgebeugt stehende Schwangere mit Mann (Studie im Zusammenhang mit „Die Hoffnung II“), 1904/05 Bleistift auf Papier; 55,2 × 35 cm Verso bezeichnet: Nachlaß / Gustav Klimt / Zimpel Gustav Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers, Sammlung Gustav Zimpel; österreichischer Privatbesitz Literatur Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1904–1912, Bd. II, Salzburg 1982, WV-Nr. 1751, Abb. S. 171 ​EUR 18.000–25.000

Was Klimts Gemälde „Die Hoffnung I“ (1903/04) und „Die Hoffnung II“ (1907/08) bei allen Unterschieden miteinander verbindet, ist die Dominanz der jeweils schwangeren Hauptfigur, verbunden mit einer ausgesprochen pessimistischen Grundstimmung. In den Aktstudien für beide Allegorien widmet Klimt sich entweder dem Motiv der schwangeren Einzelgestalt, zu welchem Zweck er viele Modelle in verschiedenen Stadien der Erwartung posieren lässt, oder der Kombination einer Schwangeren mit einem athletischen männlichen Modell. Letztere Darstellungsvariante kam nicht in den Gemälden zum Tragen; diese Studien dienten dem Künstler ausschließlich dazu, das für ihn unerschöpfliche Thema der Liebe zwischen Mann und Frau unter dem Aspekt des gemeinsam erzeugten, werdenden Lebens privat zu vertiefen. Die vorliegende Studie ist ein eindrucksvolles Beispiel dieser Gattung und stammt aus der frühen Phase der Studien im Zusammenhang mit „Die Hoffnung II“. Die Stellung des posierenden Paars ist wesentlich komplexer als im Fall der aufrecht stehenden Figuren der Studien für „Die Hoffnung I“, die Klimt noch mit schwarzer Kreide auf Packpapier ausgeführt hatte. Aber 1904 wechselte er auf Bleistift und Japanpapier über. Die hier präsentierte Zeichnung vertritt die Pionierzeit dieser neuen Technik, mit der Klimt viel genauer auf die körperlichen und psychologischen Nuancen seiner Figuren eingehen konnte. Die vorgebeugte Profilstellung der stehenden Schwangeren lässt die Schwere der fülligen Last und somit das Mysterium des werdenden Lebens besonders zur Geltung kommen. Klimt verzichtet auf die Wiedergabe des Möbels, das dem Modell als Stütze dient, und konzentriert sich völlig auf die monumental in die Fläche eingebundenen Figuren. Der Mann beugt sich schützend über seine Partnerin, deren Oberkörper er mit seinem muskulösen Arm umfasst. Innerhalb des Gleichklangs ihrer Stellungen kommt der Kontrast zwischen den männlichen und weiblichen Eigenschaften der Dargestellten umso prägnanter zum Tragen. In den übereinander gelagerten Raumschichten spielt Klimt die weich fließenden Umrisse der Frau und die kräftig akzentuierten Konturen des Mannes subtil gegeneinander aus. Wie tragende Säulen wirken die rhythmisch nebeneinander gestellten Beine des künftigen Elternpaars. Für Klimt charakteristisch ist die melancholische Grundstimmung, die vor allem durch die gesenkte Kopfstellung des Mannes und die Linie seines vorgebeugten Rückens getragen wird. Diese introvertiert wirkende Stellung sollte die männlichen Aktstudien für das Gemälde „Tod und Leben“ wesentlich bestimmen. (Marian Bisanz-Prakken)

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Nachlass-Bestätigung Rückseite

Gustav Klimt, Die Hoffnung II, 1907/08, Museum of Modern Art, New York, abgebildet in: Tobias G. Natter, Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde, Köln 2012, Abb. Nr. 178, S. 607


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436 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Liegender Halbakt nach rechts, 1916/17 Tuschfeder auf Papier; 37,5 × 56,5 cm Provenienz Privatbesitz, Wien; Hassfurther Wien, 25.11.2002, Nr. 18; österreichische Privatsammlung Literatur Alice Strobl, Gustav Klimt, Die Zeichnungen 1912–1918, Bd. III, Salzburg 1984, WV-Nr. 2946, Abb. S. 201; Rainer Metzger, Gustav Klimt, Das graphische Werk, Brandstätter Verlag, Wien 2005, Abb. S. 258 ​EUR 35.000–70.000

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437 Albert Birkle * (Berlin 1900–1986 Salzburg) Faun und Nymphe (Farbentwurf für ein Dalleglas-Fenster), späte 1960er/frühe 1970er Jahre Mischtechnik auf Papier; 69 × 54 cm Signiert links unten: Albert Birkle Provenienz Dorotheum Wien, 04.04.2007, Nr. 89; Privatsammlung, Wien Wir danken Roswita und Viktor Pontzen, Archiv und Werkbetreuung Albert Birkle, für die freundliche Unterstützung. Das Bild wird mit der Werk-Nr. 69 in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. ​EUR 3.000–5.000

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438 Albert Birkle * (Berlin 1900–1986 Salzburg) Einsames Haus an der Donau II, 1939 Öl auf Leinwand; 51 × 70 cm Signiert links unten: A. Birkle Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet: Einsames Haus an der Donau Provenienz 1977 direkt vom Künstler erworben, Neue Münchener Galerie Dr. Hiepe; Galerie Heinze, Salzburg; 1997 dort erworben, österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 30.11.2018, Nr. 398; österreichischer Privatbesitz Ausstellungen 1979 Tuttlingen, Kleine Galerie der Stadt Tuttlingen; 1980 Salzburg, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Katalog Tafel 44; 1982 München, Neue Münchner Galerie; 1985 Berlin, Rathaus-Galerie Reinickendorf Literatur Pfefferkorn, Rudolf: Albert Birkle – Leben und Werk, Hans Christians Verlag, Hamburg 1983, Abb. Seite 43, Tafel 28 Wir danken Roswita und Viktor Pontzen, Archiv und Werkbetreuung Albert Birkle, für die freundliche Unterstützung. Das Bild wird mit der vorläufigen Werk-Nr. 683 in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. ​EUR 20.000–30.000

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Josef Dobrowsky *

Josef Dobrowsky *

(Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach)

(Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach)

Dorfansicht Mischtechnik auf Papier; 46,5 × 61,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert links unten: JD

Dorf mit Kirche, 1935 Mischtechnik auf Papier; 49,5 × 59 cm Signiert und datiert links unten: Josef Dobrowsky 1935

Provenienz österreichischer Privatbesitz

Provenienz Privatsammlung, Österreich

​EUR 1.600–2.500

​EUR 1.500–3.000

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441 Josef Dobrowsky * (Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach) Motiv bei Karlsbad, 1947 Öl auf Hartfaserplatte; 50 × 60 cm Monogrammiert und datiert links unten: JD 47 Provenienz Privatbesitz, Deutschland ​EUR 5.000–8.000

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442 Carl Moll (Wien 1861–1945 Wien) In der Bucht von Villefranche, Riviera, 1929 Öl auf Holz; 34,5 × 35,5 cm Monogrammiert links unten: CM Rückseitig bezeichnet: Carl Moll / Bucht von Villefranche / Villefranche I Rückseitig alte Ausstellungsetiketten Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; 1962 Willy Legler, Wien; Dorotheum Wien, 13.05.1974, Nr. 375; dort erworben, seither Privatbesitz, Wien Ausstellungen 1926 Wien, Künstlerhaus, XLVII, wohl Kat.-Nr. 466; 1929 Brünn, Sonder-Ausstellungen Künstlerhaus (Etikett rückseitig), S. 3, wohl Kat.-Nr. 8; 1931 Wien, Secession, CXVII., wohl Kat.-Nr. 108 Literatur Fritz Maler, 1962, S. 150, Kat.-Nr. 73 Das Gemälde wurde von Frau Dr. Cornelia Cabuk für das Werkverzeichnis Carl Moll in der Reihe der Belvedere Werkverzeichnisse dokumentiert. ​EUR 35.000–55.000

Verlassenschaftsliste Carl Moll, 1945, Künstlerhaus-Archiv

Das Gemälde im quadratischen Format zählt zur Gruppe jener koloristisch herausragender, fast expressionistischer Werke von Carl Moll, mit denen der über 60-jährige Künstler in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hervorgetreten ist. Er zeigte diese Bilder gemeinsam mit der jungen Generation, wobei dieses Motiv von der französischen Côte-d´Azur im Jahr 1929 in einer umfassenden Personale Molls im Mährischen Kunstverein Brünn im Künstlerhaus gleichzeitig mit einer Anton Faistauer Schau ausgestellt war. Die Ansicht von „Villefranche sur mer“ entstand auf einer gemeinsamen Reise mit dem befreundeten deutschen Kunsthistoriker und Autor Julius Meier-Graefe, mit dem er in diesen Jahren oft den Süden Frankreichs auf den Spuren Paul Cézannes erkundete. Moll gliederte die malerisch virtuos interpretierte Küstenlandschaft in drei Zonen: in der ersten, im Bildvordergrund, überwiegt die üppige Vegetation mit einer, für den Mittelmeerraum typischen Schwarzkiefer rechts im Bildraum. Dieses Areal zeichnet sich durch leuchtende, von einem dunklen Smaragdgrün über Gelb bis Lila changierende Farbtöne aus, wobei im temperamentvollen Duktus der vehementen und kräftigen Pinselzüge die Unmittelbarkeit des Augeneindrucks bemerkbar wird. Dahinter erstreckt sich das Meer als silbrig glänzendes Band während das jenseitige Ufer mit den weißen, mediterranen Häusern, der Luftperspektive entsprechend, vor allem in Rosa- Blau- und Violetttönen, als ferne Landschaft erscheint, deren Details in der flirrenden Hitze verschwimmen. Indem die Farbtöne des jenseitigen Küstenstreifens stellenweise in den nahsichtigen Bildvordergrund quasi hereinbrechen, betonte Moll die Flächigkeit des Bildes als beeindruckendes Farberlebnis. (Cornelia Cabuk)

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443 Carl Moll (Wien 1861–1945 Wien) Venedig – „Im Garten“, 1926 Öl auf Holz; 34 × 35 cm Monogrammiert und datiert links unten: CM fecit 26 Rückseitig betitelt: Venedig / Im Garten II Provenienz Privatsammlung, Österreich Das Gemälde wurde von Frau Dr. Cornelia Cabuk für das Werkverzeichnis Carl Moll in der Reihe der Belvedere Werkverzeichnisse dokumentiert. ​EUR 50.000–100.000

Detail Titel Rückseite

„Venedig / Im Garten II“ betitelte Moll die Freilichtstudie eines sonnigen venezianischen Gartens mit Hortensien auf der Rückseite des Malträgers. Das durch die üppige Vegetation stellenweise schattige Gartenareal wird im Hintergrund durch eine rohe Ziegelmauer mit einem vergitterten Fenster begrenzt, wodurch Moll die Bildtradition des Hortus conclusus zitierte, wobei er sein Monogramm „CM“ links unten altmeisterlich durch „fecit [19]26“ ergänzte. Abgesehen von dieser bewussten Reflexion kunsthistorischer Bezüge erscheint die malerische Interpretation überaus modern. Der dynamische Duktus und die akzentuierte Farbgebung zeigen Moll als Protagonisten des expressiven Kolorismus im Einklang mit der jungen Generation von Künstlern wie Oskar Kokoschka, Robin Christian Andersen, Herbert Boeckl und Franz Wiegele. Alma Mahler erwarb 1922 in Venedig ein Haus, die „Casa Mahler“, in der auch Moll häufig malend verweilte. Ihn interessierte an der Lagunenstadt das südliche Licht, welches er hier durch den Filter der dichten Grünpflanzen in changierenden, leuchtenden Tönen schilderte. Wie Kokoschka verwendete er die Rückseite des Pinsels, um stellenweise grafische Strukturen in die Maloberfläche zu ritzen. Ein hohes Maß an Spontaneität der Pinselschrift lässt diese Gartenansicht überaus authentisch erscheinen. Besonderes Interesse widmete Moll den grün durchsetzten, rosafarbenen, eigentlich jedoch weißen Hortensienblüten im Kontrast zu den warmen, von Rot bis Violett changierenden Tönen der blanken Mauer. Im Jahr 1926 zeigte der 65-jährige seine Bilder in einer viel beachteten Ausstellung des Bundes Österreichischer Künstler, der aus der Kunstschau hervorgegangen war. (Cornelia Cabuk)

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Willy Eisenschitz *

Willy Eisenschitz *

(Wien 1889–1974 Paris)

(Wien 1889–1974 Paris)

Mont Sainte-Victoire, 1955 Aquarell auf Papier; 38,3 × 50,7 cm (Blattmaß) Signiert links unten: W. Eisenschitz

Landschaft Aquarell auf Papier; 42 × 55 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: W. Eisenschitz

Provenienz österreichischer Privatbesitz

Provenienz österreichischer Privatbesitz

​EUR 1.500–2.500

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446 Willy Eisenschitz * (Wien 1889–1974 Paris) Landschaft in der Drôme, um 1925 Öl auf Leinwand; 60,5 × 72,5 cm Signiert rechts unten: W. Eisenschitz Rückseitig auf Keilrahmen bezeichnet: Monsieur Eisenschitz a Molland Drome Rückseitig auf Keilrahmen Etikett der Galerie Joseph Billiet & Co. Provenienz Privatsammlung, Österreich Literatur Das Werk ist im Archiv von Jean Perreau mit der Nummer H 1880 registriert. ​EUR 10.000–20.000

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Alfons Walde, abgebildet in: Rudolf Leopold/Gert Ammann/Carl Kraus, Alfons Walde, Ausst.-Kat. Leopold Museum-Privatstiftung, Wien 2006, Frontispiz (Ausschnitt)

447 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Jahrmarkt in Kitzbühel, um 1923 Öl auf Papier auf Karton; 43,5 × 59,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Walde 1923 Originales Künstleretikett rückseitig auf Karton Sammlungsstempel Hans Kühn sowie Benno Moser rückseitig auf Karton Provenienz Sammlung Hans Kühn, Wien; Sammlung Benno Moser, Wien; Privatbesitz, Tirol Literatur Vergleiche: Gert Ammann, Alfons Walde 1891–1958, Innsbruck 2005, vgl. Abb. S. 220 (Jahrmarkt, um 1919, Museum Kitzbühel) und Abb. S. 221 (Jahrmarkt, um 1919, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum) Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-FI–247 registriert. ​EUR 35.000–55.000

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Detail Signatur und Datierung


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448 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Tiroler Holzknecht, 1932 Mischtechnik auf Papier; 11 × 10 cm (Darstellungsgröße), 30 × 28 cm (Blattgröße) Monogrammiert links im Bild: A. W. Signiert rechts unten: A. Walde Datiert links unten: 12./4. 32 Persönliche Widmung von Alfons Walde an Graf Franz Schlick (ehemaliger Besitzer Schloss Lebenberg, Kitzbühel) Provenienz Geschenk direkt vom Künstler, Privatbesitz, Kitzbühel; Privatbesitz, Steiermark Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-PO–158 registriert. ​EUR 7.000–10.000

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449 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Bergbäuerinnen bei Kitzbühel, 1952 Mischtechnik auf Papier; 11 × 10,5 cm (Darstellungsgröße), 20,8 × 12,7 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: A. Walde 52 Persönliche Widmung von Alfons Walde an Graf Franz Schlick (ehemaliger Besitzer Schloss Lebenberg, Kitzbühel) Provenienz Geschenk direkt vom Künstler, Privatbesitz, Kitzbühel; Privatbesitz, Steiermark Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-PO–159 registriert. ​EUR 7.000–10.000

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450 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Tiroler Bergweiler, 1934 Öl auf Karton; 48,5 × 69,5 cm Signiert rechts unten: A. Walde Rückseitig auf Karton originales Künstleretikett mit Titel und Datierung Provenienz österreichischer Privatbesitz Gutachten von Dr. Gert Ammann, 23.10.2018, liegt bei. Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-LA–541 registriert. ​EUR 180.000–360.000

Originales Künstleretikett Rückseite

„Das Gemälde ist in jenem für Alfons Walde charakteristischen Kompositionsaufbau, Kolorit und Pinselduktus der Dreißigerjahre modelliert: Dies belegen vor allem das Raumvolumen, das Graublau der Berge, die Variationen im Braun der Holzteile der Bauernhäuser und die raffinierte Beimischung von Weiß beim Holz des Balkons am rechten Haus. Die roten Akzente der Blumen bzw. der Decke an den Balkonen und der Blume an der Tracht der rechten Bäuerin bestärken die folkloristische Note. Der pastose Malduktus und der lichterfüllte Landschaftsprospekt sind bei Alfons Walde in der Mitte der Dreißigerjahre charakteristisch. Das Sujet gewinnt dadurch an Plastizität und Raumtiefe. Markant für die Malweise Waldes sind auch die sichtbaren Passagen des braunen Malkartons an den Konturlinien. Das tektonische Konzept dominiert bei allen Motiven Waldes, ist aber in diesen 'Architekturbildern' wie der 'Dorfstraße' (1933), 'Spätwinter“ (1932/33), 'Dorfstraße im Winter' (1934/35) oder dem 'Wirtshaus in Oberndorf' (1931) besonders eindrucksvoll gebildet (...). Dabei kombiniert Walde in der Realität vorhandene Objekte, meist Gebäude seines Geburtsortes Oberndorf bei Kitzbühel oder von Waidring, zu einem 'Idealbild' eines bäuerlichen Milieus in einem Tiroler Bauerndorf. Das Bild einer 'heilen Welt' wird in dieser Idylle besonders spürbar. (...) Das vorliegende Gemälde 'Tiroler Bergweiler' ist auf Grund des Sujets, des Farbauftrages und der Farbwahl, der Signatur, des Etiketts mit dem von Walde selbst geschriebenen Titel und der Datierung sowie im Vergleich mit den oben genannten Motiven ein charakteristisches und eindrucksvolles Werk von Alfons Walde (1891–1958) aus dem Jahr 1934.“ (Auszug aus dem Gutachten von Dr. Gert Ammann)

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451 Max Weiler * (Absam bei Hall i. Tirol 1910–2001 Wien) Komposition mit Pflanze, 1954 Tempera, Bleistift auf Papier; 78,3 × 53,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Weiler / 54 Provenienz Kunsthandel Wienerroither & Kohlbacher, Wien, 2008; europäische Privatsammlung Das Blatt ist im Werkverzeichnis Max Weiler Zeichnungen/Arbeiten auf Papier (online) unter der Nummer Weiler433 angeführt. ​EUR 7.000–14.000


452 Max Weiler * (Absam bei Hall i. Tirol 1910–2001 Wien) Blumenstück auf rotem Grund, 1946 Öl auf Leinwand; 44,5 × 36,7 cm Signiert und datiert rechts oben: Weiler 46 Provenienz Privatbesitz, Tirol Literatur Almut Krapf, Max Weiler, Salzburg 1975, WV-Nr. 102 (s/w-Abb.) ​EUR 15.000–25.000

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453 Albin Egger-Lienz (Stribach bei Lienz 1868–1926 St. Justina bei Bozen) Kopf des mittleren Bauern aus „Das Tischgebet“, um 1921/23 Öl auf Malkarton; 34,5 × 27 cm Signiert links unten: Egger Lienz Provenienz vom Großvater des jetzigen Eigentümers direkt beim Künstler erworben; seither in Familienbesitz, deutscher Privatbesitz Gutachten von Dr. Carl Kraus, Innsbruck, 25.04.2014, liegt bei. ​EUR 80.000–120.000

Detail Signatur

In seiner letzten Schaffensphase nach dem Ersten Weltkrieg findet Egger-Lienz zum großen kontemplativen Stil der „Gedankenbilder“: von „Mütter“ und „Tischgebet“ über „Christi Auferstehung“ und „Die Familie“ bis hin zum großartigen Schlusspunkt „Pietà“. Gleichsam die Bilanz seiner bisherigen Lebensarbeit ziehend, verschmelzen nun Expression und Wirklichkeitsnähe, Statik und Bewegung, räumlich-plastische Formgebung und malerischer Luminarismus zu einer neuen Einheit. Neben den späten Kriegsbildern stellen diese Werke den zentralen Beitrag von Egger-Lienz zur Kunst der frühen Moderne in Österreich dar. Wie stets in seinem Schaffen nähert sich der Maler auch dem „Tischgebet“ in diversen Skizzen und Einzelstudien. Der im Werkverzeichnis von W. Kirschl angeführten Studie M 527 (1920/21) nahestehend, wirkt der vorliegende „Kopf des mittleren Bauern“ im Verhältnis zu dieser im Ausdruck noch forcierter (man beachte den offenen Mund und die Streckung des Gesichts) und zählt darüber hinaus zu den eindringlichsten „Köpfen“ im Gesamtwerk des Künstlers. Das von einem Bart gerahmte Haupt ist leicht zur Seite geneigt, die Augen sind geschlossen, der Mund ist geöffnet, denn es kommt dem alten Bauern zu, das Tischgebet zu sprechen. Mit sparsamsten Mitteln ist die Figur fixiert. Malerisch-pastoser Farbauftrag, prägnante Licht-Schattenmodellierung und auf Ocker- und Brauntöne reduziertes Kolorit – alles der neu entwickelten expressiv gehärteten Bildsprache untergeordnet – vermitteln geradezu beispielhaft die ganz auf das Wesentliche konzentrierte Auffassung, zu der Egger-Lienz in seinem späten Schaffen gelangt ist: „Meine Bilder von heute sind noch gußhafter, konzentrierter“, schreibt Egger-Lienz seinem Freund Otto Kunz im Dezember 1921 in diesem Sinne. „Ein Tischgebet, das solltest Du sehen, Giotto, doch ohne Beziehung zu dem Künstler (denn fast nicht stilisiert), rein durch Einheit in der Fassung so geworden.“ Eingebunden in sein schicksalsgeprägtes Dasein, erscheint die Gestalt wie entrückt, wie nicht mehr von dieser Welt, Ausdruck nicht nur der Innerlichkeit des späten Egger-Lienz sondern auch einer allgemeinen bäuerlichen Wesensbeschaffenheit: „Religiosität im strengsten Sinne wendet das Empfinden für weltläufige und in diesem Sinne bestehende Ordnungen zu einer gewissen außerweltlichen Insichgekehrtheit. Daher oft das scheue Wesen der Bergbewohner dem Weltmanne gegenüber, was so durchwegs wie Mißtrauen, Verschloßenheit oder gar Beschränktheit genommen wird!“ (Egger-Lienz, undatierte Bleistiftnotiz) (Carl Kraus)

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454 Oskar Laske * (Czernowitz 1874–1951 Wien) Blick vom Oberen Belvedere auf Wien, 1940 Öl auf Leinwand; 65 × 90,5 cm Signiert und bezeichnet rechts unten: O. Laske opus 148 Ausstellungsetikett des Wiener Künstlerhauses rückseitig: 1941/529; ursprünglich am Rahmen angebrachtes Etikett: Edelhauser Josef, Wien XIX, Heiligenstädter Str. 23 Provenienz Josef Edelhauser, Wien; seit den 1950er Jahren Privatbesitz, Wien Ausstellung 2018 Wien, Österreichische Galerie Belvedere, 29.06. – 14.10.2018, Tafel 29, Abb. S. 96 ​EUR 25.000–35.000

Als Canalettoblick wird jener Ausblick beschrieben, den man vom Oberen Belvedere aus über die Stadt Wien hat. Geprägt wurde dieser Begriff von dem Barockmaler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, der mit seinem Gemälde „Wien, vom Belvedere aus gesehen“ diese berühmte Ansicht schuf. Seit mehr als zwei Jahrhunderten gilt dieser Blick als die Wienansicht schlechthin und hat bis heute ikonischen emblematischen Charakter für Ansichten der Stadt. „Der sonst unermüdlich reisende Landschaftsmaler Oskar Laske blieb während der Nazizeit in Wien, wo er als politisch unauffälliger und moderat moderner Künstler weitgehend ungestört arbeiten konnte und sogar öffentliche Aufträge erhielt. Er malte zahlreiche Veduten der Stadt, immer in Bezug auf die reichhaltige Tradition dieses Genres. So entstanden auch einige Ansichten mit dem Blick auf die Stadt vom Oberen Belvedere, von denen das Bild mit der Opusnummer 148 aus dem Jahr 1940 das repräsentativste ist. Trotz des moderaten Querformates ist das Panorama sehr weit erfasst und reicht vom Viertel hinter der Karlskirche bis zum Riesenrad im Prater am rechten Bildrand. Die Ansicht ist dadurch sehr zusammengedrängt und macht einen konzentrierten Eindruck.“ (Der Canalettoblick, Katalog zur Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere, S. 61) Der Künstler Oskar Laske wurde im Jahr 1874 in Czernowitz (Bukowina) als Sohn eines Architekten geboren. Wie der Vater strebt auch der Sohn anfangs eine Karriere als Architekt an und nahm 1892 sein siebenjähriges Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien auf. Danach besuchte er die Wiener Akademie unter Otto Wagner und war zunächst in Wien, Dresden und den österreichischen Ländern als Architekt tätig. Bereits während seiner Schulzeit hatte er Malunterricht bei Anton Hlavacek genommen, doch erst 1904 wandte er sich endgültig der Malerei zu – seiner eigentlichen Leidenschaft. Wesentliche künstlerische Impulse erhielt er auf seinen Studienreisen, die ihn durch Europa, aber auch in den Vorderen Orient und nach Nordafrika führten. Oskar Laske war Mitglied verschiedener Künstlervereinigungen. 1907 bis 1922 war er Mitglied des Hagenbundes, 1925 bis 1939 und von 1945 bis 1950 Mitglied der Wiener Secession, im Jahr 1929 trat er dem Wiener Künstlerhaus bei. Im Jahr 1951 starb Oskar Laske in Wien. (Anna Katharina Erdkamp)

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Oskar Laske *

Oskar Laske *

(Czernowitz 1874–1951 Wien)

(Czernowitz 1874–1951 Wien)

Blick aufs Gebirge Gouache auf Papier; 37 × 52 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und unleserlich datiert rechts unten: O. Laske

Fulpmes, 1940 Gouache auf Papier; 26 × 37,3 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: O. Laske 1940 Betitelt links unten: Fulpmes Sonnenblumen verso

Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 3.000–5.000

Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 3.000–5.000

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Oskar Laske *

Oskar Laske *

(Czernowitz 1874–1951 Wien)

(Czernowitz 1874–1951 Wien)

Dorf an der italienischen Grenze, um 1915–21 Aquarell, Gouache auf Papier; 33 × 45,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: O. Laske Betitelt links unten: Dorf / an der italj. Grenze

Oberalm in Salzburg Aquarell auf Papier; 39,5 × 48 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: O. Laske

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Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 3.500–5.500

​EUR 2.000–3.000

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459 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Meereslandschaft Öl auf Leinwand; 37,5 × 36 cm Signiert rechts unten: L. H. / Jungnickel Provenienz Privatbesitz, Kärnten ​EUR 3.000–5.000

460 Franz von Zülow * (Wien 1883–1963 Wien) Dürnstein, 1915 Mischtechnik auf Papier; 37,5 × 55 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: F. v. Zülow sowie datiert mittig: 1915 Provenienz Antikhaus Walter Freller, Linz; 2007 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz ​EUR 2.000–4.000

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461 Oskar Laske * (Czernowitz 1874–1951 Wien) Maler vor Staffelei Aquarell, Tusche auf Papier; 20,5 × 17 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert rechts im Bild: O.L. Signiert rechts unten sowie mit Widmung versehen: O. Laske Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.000–1.500

462 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Leopard Farbkreide auf Papier; 13,5 × 25,5 cm Signiert rechts unten: L. H / Jungnickel Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.500–2.500

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463 Oskar Kokoschka * (Pöchlarn 1886–1980 Montreux) Blumenstrauß Aquarell auf Papier; 51 × 41 cm Rückseitig links unten in Bleistift von Olda Kokoschka bestätigt: „Echtheit bestätigt Olda Kokoschka“ Provenienz Privatbesitz, Tirol Dieses Aquarell wird von Herrn Dr. Alfred Weidinger in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis Oskar Kokoschka, Zeichnungen / Aquarelle, aufgenommen. ​EUR 25.000–40.000

Das Wesentliche bei der Wahl eines Motivs war für Kokoschka die Suche nach dem Unverwechselbaren. In seinem Spätwerk widmet er sich häufig Blumenarrangements, zu Sträußen gebunden oder in freier Natur. Sie waren für ihn ein notwendiges Pendant zur Tristesse, die der Krieg in der Landschaft und den Städten Europas hinterlassen hat. Die Fülle an Formen und Farben, die die Natur in diesen kleinen Gewächsen hervorbringt, boten ihm eine unerschöpfliche Inspiration und entsprachen seinen eigenen Vorstellungen von Farbe, Lebendigkeit und freiem Ausdruck. Die Kombination von kurzen, prägnanten Linien und expressiven formfreien Farben bildet eine großartige Dynamik, deren Handschrift unverkennbar die von Oskar Kokoschka ist. (Marianne Hussl-Hörmann)

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464 Oskar Kokoschka * (Pöchlarn 1886–1980 Montreux) Herodot, 1961 Farbstiftzeichnung auf Papier; 42 × 29,5 cm Signiert und datiert rechts unten: OKokoschka 1961 Provenienz Privatbesitz, Tirol Diese Zeichnung wird von Herrn Dr. Alfred Weidinger in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis Oskar Kokoschka, Zeichnungen / Aquarelle, aufgenommen. ​EUR 8.000–12.000

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465 Oskar Kokoschka * (Pöchlarn 1886–1980 Montreux) Garten in Villeneuve, 1958 Aquarell auf Papier; 48 × 62 cm Signiert und datiert rechts unten: OKokoschka / April 58 Provenienz Privatbesitz, Tirol Dieses Aquarell wird von Herrn Dr. Alfred Weidinger in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis Oskar Kokoschka, Zeichnungen / Aquarelle, aufgenommen. ​EUR 10.000–20.000

1953 bezog Oskar Kokoschka mit seiner Frau die von ihm errichtete Villa „Delphin“ unweit des Genfer Sees. Es wurde sein wichtigster Lebensmittelpunkt, ein Ruhepol zwischen seinen Reisen. Diese freudige Gelassenheit drückt sich ganz besonders in den Aquarellen aus, die er von seinem Garten mit seinem sanften Blick über die Natur hin zum See malte.

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Oskar und Olda Kokoschka im Garten vor ihrem Haus in Villeneuve, 1969, abgebildet in: Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich, Leopold Museum – Privatstiftung (Hg.), Oskar Kokoschka – Expressionist, Migrant, Europäer. Eine Retrospektive. (Kat. Ausst. Kunsthaus Zürich, Leopold Museum, Wien) Zürich, Wien 2019, S. 293, Abb. 20 / Kat. 349

466 Oskar Kokoschka * (Pöchlarn 1886–1980 Montreux) Porträt Olda Kokoschka, 1962 Aquarell auf Papier; 62 × 49 cm Signiert und datiert rechts unter dem Aquarell: OKokoschka 1962 Provenienz Privatbesitz, Tirol Eigenhändige Bestätigung von Olda Kokoschka, Villeneuve, 10.07.2000, liegt bei. Dieses Aquarell wird von Herrn Dr. Alfred Weidinger in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis Oskar Kokoschka, Zeichnungen / Aquarelle, aufgenommen. ​EUR 10.000–20.000

Unbestritten galt Oskar Kokoschka während seiner letzten Jahrzehnte als der bedeutendste lebende Porträtist und Landschaftsmaler in Europa. Aufträge nahm er aber immer nur dann an, wenn ihm die Person selbst wichtig und zugänglich war. Er malte immer vor dem Original. „Ich bescheide mich damit, daß ich Porträts male, weil ich es kann und darin meinen Weg zum Menschlichen sehe, einen Spiegel, der mir zeigt, wann und wo und wer und was ich bin.“ (Heinz Spielmann, Kokoschka. Leben und Werk, Köln 2003. S. 430) Im vorliegenden Aquarell mit dem Porträt seiner langjährigen Ehefrau, Vertrauten und wichtigen Lebenspartnerin Olda Kokoschka (1915–2004), ist diese Vorstellung des „alter ego“ in besonderem Maße gegeben. Mit dem für Kokoschka so typischen skizzenhaften Pinselstrich erfasst er die ihm so vertrauten, ernsthaften wie interessierten Gesichtszüge, in denen man durchaus auch seine eigenen erkennen kann. Von besonderer Wirkung ist die gekonnte Modellierung mit wenigen Farbtönen und das bewegte Zusammenspiel von Hintergrund und Porträt. (Marianne Hussl-Hörmann)

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467 Lisl Engels * (Mödling bei Wien 1916 – 2006 Thalgauegg bei Salzburg) Blumenstillleben mit Lilien und Rittersporn, 1966 Öl auf Leinwand, ungerahmt; 68 × 56 cm Signiert und datiert links unten: Lisl Engels / 1966 Provenienz 2002 direkt bei der Künstlerin erstanden; Privatsammlung, Österreich ​EUR 2.500–5.000

468 Lisl Engels * (Mödling bei Wien 1916 – 2006 Thalgauegg bei Salzburg) Blumenstillleben mit Obstschale, 1983 Öl auf Leinwand; 66,5 × 67 cm Signiert und datiert rechts unten: Lisl Engels / 1983 Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 2.500–5.000

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469 Edmund Pick-Morino * (Komorn/Ungarn 1877–1958 Dielbeek bei Brüssel) Modena Park, 1920 Öl auf Leinwand; 55 × 68 cm Signiert und datiert rechts oben: Pick-Morino Juli 1920 Rückseitig am Keilrahmen beschriftet: P. Morino pinx. Modena Park Rückseitig Etikett Künstlerhaus Wien: 1921/1916 (von Mag. Paul Rachler, Künstlerhaus Archiv Wien, bestätigt) Provenienz Privatsammlung, Wien; Auktionshaus im Kinsky, 26.02.2008, Nr. 120; Privatbesitz, Wien Literatur Katalog des Künstlerhauses, Wien 1921, Nr. 275; Wiener Extrablatt, 22.5.1921; Heribert Hutter, Edmund Pick-Morino, Wien 1959, S. 29, Nr. 102 (hier „Blick über den Modenapark“) ​EUR 10.000–15.000

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Felix Heuberger *

Felix Heuberger *

(Wien 1888–1968 Hall in Tirol)

(Wien 1888–1968 Hall in Tirol)

Landschaft mit Gebirge, 1924 Mischtechnik auf Karton; 48 × 59 cm Signiert und datiert links unten: Felix Heuberger / 1924

Gebirgssee, 1930er Jahre Öl auf Hartfaserplatte; 75 × 91 cm Signiert links unten: Felix Heuberger

Provenienz österreichischer Privatbesitz

Provenienz Kunsthandel Peter Kovacek, Wien; österreichischer Privatbesitz

​EUR 2.000–3.000

Gutachten von Mag. Peter Kovacek, März 2005, liegt bei. ​EUR 3.500–5.000

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472 Felix Heuberger * (Wien 1888–1968 Hall in Tirol) Kalkkögel, 1931 Öl auf Leinwand; 80 × 75 cm Signiert und datiert links unten: Felix Heuberger / 1931 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 7.000–10.000

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Hans Fronius *

Hans Fronius *

(Sarajewo 1903–1988 Wien)

(Sarajewo 1903–1988 Wien)

Doppelporträt: Hans und Christine Fronius, 1952 Öl auf Karton; je 39 × 32 cm

Oststeirische Landschaft, 1979 Öl auf Hartfaserplatte; 36,5 × 63 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: HF 79 Rückseitig signiert, betitelt und datiert

Provenienz seit 1997 in österreichischer Privatsammlung Beiliegend Brief von Christine Fronius, 15.01.1997, an den Sammler. ​EUR 2.000–3.000

Provenienz vom Vater des derzeitigen Besitzers direkt beim Künstler erworben; Privatbesitz, Österreich ​EUR 5.000–7.000

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475 Georg Eisler * (Wien 1928–1998 Wien) Madison Avenue II, 1979/80 Öl auf Leinwand; 80 × 100 cm Signiert und datiert links oben: Eisler 79 Rückseitig am Keilrahmen sowie auf Etikett bezeichnet und datiert Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 4.500–7.000

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476 Josef Stoitzner * (Wien 1884–1951 Bramberg im Pinzgau) Nächtliche Landschaft, um 1932 Öl auf Leinwand; 170,5 × 150 cm Signiert links unten: Stoitzner / Josef. Provenienz Privatbesitz, Österreich Das Werk wird von Herrn Dr. Jakob Wirz mit der Nummer 1.6.115. in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. ​EUR 10.000–15.000

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477 Ernst Stöhr (St. Pölten 1865–1917 Wien) Damenbildnis, 1905 Öl auf Leinwand; 91 × 67 cm Provenienz Privatbesitz, Wien; Kunsthandel Widder, Wien; europäische Privatsammlung Literatur Gerbert Frodl, Kunst in Wien um 1900. Die andere Seite, Ausstellungskatalog Österreichische Galerie Belvedere, Wien 1987, Nr. 143 ​EUR 10.000–20.000

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478 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Nomadensiedlung, 1928 Öl auf Leinwand; 81 × 100 cm Signiert links unten: N. B.- / Roth Rückseitig am Keilrahmen eigenhändig bezeichnet sowie Stempel der Künstlerin: 621 „Nomadensiedlung“ Öl; Nobertine Bresslern-Roth / Tiermalerin / Graz, Langegasse 29 Provenienz direkt bei der Künstlerin erworben; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Graz Ausstellungen 1928 Wien, Künstlerhaus, Nr. 168; 1933 Greifswald, Kunstraum der Ratsbuchhandlung L. Bamberg Literatur Illustrirte Zeitung Nr. 4408, 1929, o. S.; Helene Martischnig, Norbertine Bresslern-Roth (1891–1978). Das malerische Werk, Dipl.-Arb., Graz 1994, Abb. 36; Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, 26.10.2016–17.04.2017, Graz 2016, WVG 70 (s/w-Abb.) ​EUR 50.000–100.000 Eigenhändige Bezeichnung Rückseite

Im Jahr 1928 reist Norbertine Bresslern-Roth mit ihrem Mann nach Libyen. Das Interesse für den Orient und die Faszination für die besondere Landschaft und die außereuropäische Kultur schlagen sich in einer Reihe von Ölbildern nieder. An die Bildtradition der Orientmalerei des 19. Jahrhunderts anschließend dokumentiert die Künstlerin die fremde Lebensrealität. Während Norbertine in Afrika vor Ort Skizzen anfertigt, hält ihr Mann Georg Bresslern seine Reiseeindrücke in Fotoaufnahmen fest. Basierend auf den Studien und den Reisefotos entstehen später im Atelier monumentale Darstellungen von Märkten, Gassen, Karawanen oder wie im vorliegenden Fall einer „Nomadensiedlung“. Zu diesem Gemälde ist ein AquarellEntwurf erhalten, den Bresslern-Roth vor Ort in Tripolis gefertigt hat. Im Ölgemälde erweitert sie die Komposition um ein großes Zelt mit drei sitzenden Figuren im Mittelgrund. Rechts fügt sie drei rastende Kamele ein, deren Körper wie ein Teil der sonnengetränkten, von Schatten belebten Wüstenlandschaft mit ihren weichen Dünen wirken. Im Rückblick erinnert sich die Künstlerin: „Ich war leider nur ein einziges Mal in Tripolis. Dann sind durch Familienverhältnisse und finanzielle Verhältnisse die Reisen ins Wasser gefallen und ich konnte leider nichts machen. Aber ich reise mit der Phantasie jetzt, das ist ein gutes Flugzeug und dem sind keine Grenzen gesetzt und ich hab es eigentlich nicht vermisst.“ (N. Bresslern-Roth in einem Interview 1961, zitiert nach: Ausst.-Kat. Neue Galerie Graz, S. 132) (Claudia Mörth-Gasser)

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Norbertine Bresslern-Roth, Aquarell-Entwurf zu „Nomadensiedlung“ © Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, Foto: N. Lackner/UMJ


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479 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Konvolut: Fünf Holz- und Linolschnitte, um 1921–1952 Holz- und Linolschnitt auf Papier, teils gerahmt; 15,5 × 12 cm bis 25,5 × 26,5 cm (Blattmaße bzw. Passep.-Ausschnitt) Jedes Blatt signiert, teils bezeichnet Provenienz direkt bei der Künstlerin erworben; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Deutschland Literatur Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, 26.10.2016– 17.04.2017, Graz 2016, WVD 016, WVD 054, WVD 188, WVD 280 und WVD 294 ​EUR 1.000–1.500 Die Fotos aller Objekte des Konvolutes finden Sie in unserem Onlinekatalog unter www.imkinsky.com.

480 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Geburt (Gazelle), 1930 Linolschnitt auf Papier; 29,5 × 24,2 cm (Darstellung), 30,8 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Bresslern-Roth Bezeichnet links unten: Handdruck Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Otto Pascher (Hg.), Norbertine v. Bresslern-Roth, Linolschnitte, Graz, Wien 1972, P. Vz. 153; Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum. 26.10.2016– 17.04.2017, Graz 2016, WVD 193 ​EUR 500–1.000

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481 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Liegende Katze, 1920 Aquarell auf Papier; 24 × 24 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: N. B. Roth 1920 Provenienz direkt von der Künstlerin erworben; seither Privatbesitz, Steiermark ​EUR 3.000–5.000

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Norbertine Bresslern-Roth mit Zeichenblock, um 1930/32 Foto: Trude Fleischmann, abgebildet in: Kat. Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, S. 190

482 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Rhythmus des Ostens, 1977 Öl auf Jute; 68 × 70 cm Signiert links unten: B. Roth Rückseitig auf Etikett am Keilrahmen bezeichnet: „Rytmus des Ostens“ Öl / Bresslern-Roth, Graz 1977 Provenienz direkt von der Künstlerin erworben; seither Privatbesitz, Steiermark Literatur Helene Martischnig, Norbertine Bresslern-Roth (1891–1978). Das malerische Werk, Dipl.-Arb., Graz 1994, Abb. 438; Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum. 26.10.2016–17.04.2017, Graz 2016, WVG 516 (s/w-Abb.) sowie s/w-Abb. S. 163 ​EUR 60.000–120.000

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483 Arthur Brusenbauch * (Wien 1881–1957 Absdorf am Attersee) Allegorie des Frühlings und des Sommers, 1938 Öl auf Zementspanplatte; 120 × 240 cm Signiert und datiert links unten: A Brusenbauch / 1938 Monogrammiert links unten: AB Provenienz Galerie Hieke, Wien; österreichischer Privatbesitz ​EUR 15.000–25.000

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484 Arthur Brusenbauch * (Wien 1881–1957 Absdorf am Attersee) Stehender weiblicher Akt, um 1920 Öl auf Leinwand; 90 × 60 cm Signiert links unten: Brusen / bauch / Wien Provenienz Kunsthandel Wienerroither & Kohlbacher, Wien, 2008; europäische Privatsammlung ​EUR 5.000–10.000

485 Arthur Brusenbauch * (Wien 1881–1957 Absdorf am Attersee) Haus in Waldlandschaft Öl auf Karton; 46,5 × 41 cm Nachlass-Stempel rückseitig Rückseitig bezeichnet: von Artur Brusenbauch / echtheitsbestätigt von Johannes Brusenbauch / (als Sohn; Juni 1983; Wien) Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz ​EUR 2.500–3.500

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486 Karl Hauk * (Klosterneuburg 1898–1974 Wien) Liegender Akt, 1930 Öl auf Karton; 61,2 × 80 cm Monogrammstempel rechts unten: HK Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 16.000–25.000

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487 Leopold Birstinger * (Wien 1903–1983 Wien) Baum mit Zaun, 1975–1979 Öl auf Pressspanplatte; 57,8 × 31 cm Monogrammiert links unten: LB Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Berthold Ecker, Leopold Birstinger 1903–1983, Melancholie und Paradies, Katalog Leopold Museum, Wien 2003, WV-Nr. G430 ​EUR 2.500–3.500

488 Leopold Birstinger * (Wien 1903–1983 Wien) Blühender Baum, 1980/81 Öl auf Hartfaserplatte; 62 × 69 cm Monogrammiert links oben: LB Rückseitig vom Künstler eigenhändig signiert, betitelt und datiert: L. Birstinger / „Blühender Baum“ / 80–81 Rückseitig Etikett mit Echtheitsbestätigung des Sohnes Martin Birstinger Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Berthold Ecker, Leopold Birstinger 1903–1983, Melancholie und Paradies, Katalog Leopold Museum, Wien 2003, WV-Nr. G483 ​EUR 3.500–5.500

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489 Leopold Birstinger * (Wien 1903–1983 Wien) Birke und Föhre, 1960 Öl auf Leinwand; 51 × 65 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: LB / 1960 Provenienz österreichischer Privatbesitz Wir danken Herrn Dr. Berthold Ecker für die Begutachtung im Original und die Bestätigung der Authentizität des Werkes. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche erweiterte Werkverzeichnis aufgenommen. ​EUR 6.000–10.000

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490 Leopold Birstinger * (Wien 1903–1983 Wien) Landschaft mit Bergen, 1965 Öl auf Leinwand; 70 × 110 cm Monogrammiert und datiert links unten: LB / 65 Provenienz österreichischer Privatbesitz Wir danken Herrn Dr. Berthold Ecker für die Begutachtung im Original und die Bestätigung der Authentizität des Werkes. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche erweiterte Werkverzeichnis aufgenommen. ​EUR 10.000–15.000

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491 Eduard Bäumer * (Kastellaun 1892–1977 München) Maitag in Kalabrien, 1968 Öl auf Papier auf Karton; 68,5 × 97 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Otto Breicha u. a., Eduard Bäumer, Monografie aus Anlass seines 100. Geburtstages, Verlag Galerie Welz, Salzburg 1992, Abb. S. 287 (dort irrtümlich mit Öl auf Leinwand) ​EUR 7.000–12.000

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492 Helene Funke * (Chemnitz 1869–1957 Wien) Lilien in Vase, 1920er Jahre Öl auf Holzfaserplatte; 84,5 × 55,5 cm Provenienz Privatsammlung, Österreich Literatur Peter Funke, Die Malerin Helene Funke 1869–1957. Leben und Werk, Wien/Köln/Weimar 2011, S. 236 (mit Abb.) ​EUR 15.000–30.000

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493 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Vor der Heimfahrt, 1958 Öl auf Leinwand; 65 × 75 cm Monogrammiert links unten: W.B. Provenienz direkt vom Künstler erworben; seither Privatbesitz, Kärnten Literatur Wieland Schmid u. a., Werner Berg, Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 496, s/w-Abb. S. 279 ​EUR 100.000–170.000

Werner Berg, Skizze zu „Vor der Heimfahrt“,1958, Werknummer 0332 © Künstlerischer Nachlass Werner Berg, Dr. Harald Scheicher

Eine junge Frau und ein Bauer begegnen sich an einem Winterabend nach dem Wochenmarkt in Völkermarkt. Die Bauern und Keuschler aus der Umgebung waren in die Kleinstadt gekommen, um ihre spärlichen Erzeugnisse feilzubieten. Tauschen sie nun, sich verabschiedend, ein paar letzte Eindrücke aus? Der Pferdeschlitten ist bereit zur Abfahrt. Werner Berg hielt die Begebenheit – sicherlich eine seiner berührendsten Figurenkompositionen – in einer in äußerster Eile flüchtig hingeworfenen Skizze fest. Das zurückblickende Pferd, das Zueinander der beiden Menschen, die Besonderheit des Augenblicks musste unmittelbar im Kern erfasst werden. Geradezu stenographisch zeichnete der Künstler in seinen Skizzenblock. Aus dem zusätzlich erinnernd Imaginierten entstand im Atelier das Bild: der tiefverschneite Platz mit den Passanten und Häusern im Hintergrund hinter denen ein dünner Sichelmond aufgeht. Für Werner Berg bot sich in den verschiedenen Situationen seines Alltags immer wieder ein Stück kleines Welttheater – unscheinbar und doch voll Schwingung und Bedeutung. Selten hat der Künstler seine kleine Welt so stimmungsvoll dargestellt, ist der Blick auf sie so liebevoll, wie in diesem Werk, das auch koloristisch mit seinen Kontrasten von Rot-Grün und Türkis-Violett die winterliche Vorabend-Stimmung meisterhaft wiedergibt. Gerade bei diesem Bild wird deutlich, wie streng bauend der Maler im Atelier vorging, um in der Komposition seiner Bilder dem entfliehenden Augenblick dauerhafte Form zu geben. „Dass ich vom kleinsten Natureindruck her das Bild aufbauen muss, ist für mich stets ein Vorteil gewesen. Wenn man vielleicht auch bedauert, nicht mehr festgehalten zu haben. Indem man von der Skizze aus das Bild aufbaut, muss man die Form des Bildes, seine Verhältnisse, seinen Farbklang völlig neu schaffen“, erklärte Werner Berg dazu. (Harald Scheicher)

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494 Hans Böhler * (Wien 1884–1961 Wien) Freundinnen, 1938 Öl auf Leinwand; 97 × 134,5 cm Signiert rückseitig auf der Leinwand: Hans Böhler Nachlass-Stempel rückseitig auf der Leinwand sowie drei Stempel der Artists' Gallery New York Rückseitig am Keilrahmen vom Künstler datiert: 27. Jänner – 15. April 1938 Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers, USA; Friederike Beer-Monti, USA; österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 17.06.2008, Nr. 156; europäische Privatsammlung Literatur Edition Martin Suppan (Hg.), Hans Boehler. 1884–1961, Wien 1990, S. 105, Abb. Farbtafel 28 ​EUR 20.000–40.000

Der 1884 geborene Hans Böhler wird an der Privatschule Jaschke und an der Wiener Akademie zum Künstler ausgebildet. Mit seinem Fokus auf das rein Malerische gehört er der Generation der österreichischen Farbexpressionisten an, zu der auch Egon Schiele und Oskar Kokoschka gehören. Hans Böhler ist von Beginn an Mitglied der Neukunstgruppe, die von Schiele gegründet wurde und sich von der akademischen Manier abwendet. Im Jahr 1914 arbeitet Böhler gemeinsam mit Egon Schiele und Ludwig Heinrich Jungnickel in Krumau. Hans Böhler ist ein sehr reisefreudiger Künstler und durchreist nicht nur Europa, sondern ab 1911 auch Russland, China und Japan, ebenso Indien und Amerika. Aufgrund der politischen Veränderungen in Österreich und der zunehmenden Gefahr für Künstler durch die Nationalsozialisten, zieht Hans Böhler nach New York. Nach dem Anschluss Österreichs organisiert sein Bruder die Reise nach Amerika und kurz darauf besteigen sie gemeinsam das Passagierschiff ‚Normandie’, das die beiden Brüder nach New York bringt. Hans Böhler lässt zahlreiche seiner Werke und seine Kunstsammlung zurück. In Amerika angekommen trifft


Böhler auf seine langjährige Freundin Friderike Beer-Monti und ihren Partner, Hugh Stix, die gemeinsam eine non-profit Galerie gegründet haben, die Artists’ Gallery, zur Unterstützung noch unbekannter Künstler. Ein Jahr nach Böhlers Ankunft in Amerika lernt er die schwarze Künstlerin Selma Burke kennen. Als sein Modell und seine Muse nimmt er Selma sogar mit nach Paris, wo er ihr Henri Matisse vorstellt. Auf der Rundreise zeigt er ihr auch seine Heimatstadt Wien. Mit expressivem Farbauftrag gibt er den Moment des vertrauten Beisammensitzens der „Freundinnen“ wieder. Die Darstellung der menschlichen Figur steht auch bei den ‚Freundinnen’ im Vordergrund. Nachdem die Linie aus der Malerei der Farbexpressionisten vertrieben war, nahm die Farbe die tragende Rolle bei der Gestaltung ein. Besonders dem Künstler Hans Böhler ging es um die Entwicklung einer Bildsprache, die nicht mehr dem Akademischen entspricht, sondern sich emanzipiert und der Farbe die wichtigste Rolle innerhalb eines Bildes zu Teil werden lässt. (Anna Katharina Erdkamp)

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495 Max Liebermann (Berlin 1847–1935 Berlin) Bildnis Paul von Hindenburg – Studie, 1927 Öl auf Holz, parkettiert; 41 × 31,5 cm Signiert rechts oben (nachträglich): M Liebermann Provenienz Max Braunthal, Frankfurt a. Main (1930); Dr. Haubrich, Köln; Lempertz, Köln, 575. Auktion, 05.12.1979, Nr. 404; Sotheby's, London, 24.02.1982, Nr. 122; Privatbesitz, Berlin Ausstellungen Lempertz, Köln, 465. Auktion, 03.06.1961, Nr. 268, Taf. 31; Lempertz, Köln, 575. Auktion, 05.12.1979, Nr. 404, Taf. 47; Sotheby's, London, 25.03.1981, Nr. 131; Sotheby's, London, 24.02.1982, Nr. 122; Literatur Jahrbuch des Provinzialismus zu Hannover, N. F., Bd. 3, 1928, S. 17; Hans Ostwald, Das Liebermann-Buch, mit 270 Illustrationen, Berlin 1930, Abb. 207, S. 397 (dort ist die Studie noch nicht signiert und die unteren Ecken sind noch nicht ausgemalt); Matthias Eberle, Max Liebermann 1847–1935. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Band II, 1900–1935, in Zusammenarbeit mit dem Paul Cassirer-Archiv (Walter Feilchenfeldt, Zürich) und mit Unterstützung der Erben Max Liebermanns, München 1996, WV-Nr. 1927/1, S. 1172 (mit s/w-Abb.) ​EUR 18.000–25.000

Bei vorliegendem Bildnis handelt es sich um eine Kopfstudie der ersten Fassung des Porträts von Paul von Hindenburg (1847–1934), der 1925 als Kandidat der vereinigten Rechtsparteien zum Reichspräsidenten gewählt worden war. Die Kopfstudie zeigt Hindenburg im Alter von 80 Jahren in derselben Position wie auf dem ausgeführten Bildnis, das im Auftrag der Stadt Hannover entstand und sich heute in der Sammlung des Niedersächsischen Landesmuseums befindet. Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg entstammte einem alten preußischen Adelsgeschlecht. Als junger Offizier nahm er an den Kriegen gegen Österreich (1866) und Frankreich (1870/71) teil. 1911 zog er sich ins Privatleben zurück, beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam er als ruhmreicher Heerführer wieder zum Einsatz und war von 1916 bis 1918 Chef der Obersten Heeresleitung. Der Demokrat Max Liebermanns nahm Hindenburg gegenüber eine distanziertkritische Haltung ein. Als Liebermann 1925 gefragt wurde, was er von Hindenburg halte, meinte Liebermann: „Wissense wat (...) ick hab ihn nicht gewählt, ick bin Demokrat. Aber wenn er sechs Monate so weitermacht, wie er in diesen ersten sechs Wochen sich benommen hat, dann werde ich ihn auch wählen.“ (vgl. Eberle 1996, S. 1173). Einem Bekannten erzählte Liebermann von den Sitzungen zu dem Porträt. Hindenburg habe immer nur nach dem Essen Zeit gehabt „...und denn is er miede, und da sitzen wir alten beiden Esel einander gegenüber, und ick versuche ihn wach zu halten, aber womit soll ick ihn schon unterhalten? Ick frage ihn also – wat soll ick ihn schon fragen – 'wat lesen Exzellenz nun so? 'Ick lese jarnischt. Wat soll ick och lesen?' „Na, zum Beispiel, sage ick, 'Joethe.' 'Nee, is mir zu unmoralisch.' 'Na, immerhin verdanken wir seiner Unmoral die scheensten deitschen Jedichte.' 'Ja, det is, was die Leite immer zu seiner Entschuldigung sagen!“ (vgl. Eberle 1996, S. 1173)

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Max Liebermann in seinem Atelier, vermutlich im Sommer oder Herbst 1898, abgebildet in: Matthias Eberle, Max Liebermann 1847–1935. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Band 1, 1865–1899, München 1995, S. 25 (Ausschnitt)


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496 Max Liebermann (Berlin 1847–1935 Berlin) Alte Frau an der Haustür, 1878 Öl auf Leinwand auf Karton auf Holzplatte; ungerahmt; 28 × 17,5 cm Signiert und datiert rechts oben: M. Liebermann 78 Provenienz A. Pribil, Berlin (bis 1900); Geschenk des Museumsvereins an das Städtische Museum Halle a. d. Saale, 1900, Inv. Nr. I 160; am 08.06.1938 bei der Galerie Franke, Leipzig, in Zahlung gegeben; Privatbesitz, Berlin Literatur Gustav Pauli, Max Liebermann, des Meisters Gemälde in 304 Abbildungen, Klassiker der Kunst, Bd. XIX, Stuttgart-Leipzig 1911, S. 254, Abb. S. 31; Kurt Freyer, Führer durch die Sammlung neuerer Gemälde und Bildwerke, Dr. Kurt Freyer, Städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe, Halle a. d. Saale, 1913, Nr. 90, S. 36; Erich Hancke, Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke, mit 303 Abbildungen (mit einem Werkkatalog der Gemälde und Pastelle bis 1913), Berlin 1914, S. 53 (Werkkatalog); Karl Scheffler, Deutsche Museen Moderner Kunst – Halle a. d. Saale, in: Kunst und Künstler, Jg. XIV, Heft 10, Juni 1916, S. 491–502, 500; Erich Hancke, Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke, mit 305 Abbildungen (2., leicht veränderte Auflage, mit einem Werkverzeichnis der in öffentlichem Besitz befindlichen Bilder von Liebermann), Berlin 1923, S. 530 (Verz. d. Museen); Andreas Hüneke, Werke Max Liebermanns in Halle. Zum 50. Todestag des Künstlers, in: Galeriespiegel, 2/85, Staatliche Galerie Moritzburg Halle, 1985, S. 8, Abb. S. 9; Andreas Hüneke, Die faschistische Aktion 'Entartete Kunst' 1937 in Halle, Halle 1987, Nr. 39; Katrin Boskamp, Studien zum Frühwerk von Max Liebermann mit einem Verzeichnis der Gemälde und Ölstudien von 1866–1889, Hildesheim/Zürich/New York 1994, Kat. 105; Matthias Eberle, Max Liebermann 1847–1935. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Band I, 1865–1899, in Zusammenarbeit mit dem Paul Cassirer-Archiv (Walter Feilchenfeldt, Zürich) und mit Unterstützung der Erben Max Liebermanns, München 1995, WV-Nr. 1878/16, S. 153 (mit s/w-Abb.) ​EUR 10.000–15.000

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497 Max Liebermann (Berlin 1847–1935 Berlin) Bildnis Friedrich August Neubauer, 1924 Öl auf Leinwand; 104 × 78 cm Signiert rechts oben: M Liebermann Rückseitig auf der Leinwand von fremder Hand bezeichnet: Bildnis August Neubauer / geb. Hamburg 1883 / ... 1924 Provenienz August Neubauer (bis 1950); Dr. Eberhard Ascher, Wuppertal (1950 gekauft von Herrn Neubauer); Ketterer München, 19. Auktion, 29.11.-01.12.1976, Nr. 1320a; Privatbesitz, Berlin Ausstellungen 1965 Wuppertal, Kunst- und Museumsverein, Deutsche Bildnisse des 20. Jahrhunderts. Malerei und Plastik, 08.03.–26.04., Nr. 45; 1976 München, Ketterer, 17. Auktion, 24.05–25.05., Nr. 872 sowie 19. Auktion, 29.11.-01.12., Nr. 1320a; Literatur Matthias Eberle, Max Liebermann 1847–1935. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Band II, 1900–1935, in Zusammenarbeit mit dem Paul Cassirer-Archiv (Walter Feilchenfeldt, Zürich) und mit Unterstützung der Erben Max Liebermanns, München 1996, WV-Nr. 1924/3, S. 1103 (mit s/w-Abb., dort mit den Maßen 100 x 80 cm) ​EUR 20.000–30.000

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498 Edward Cucuel * (San Francisco 1875–1954 Los Angeles) Am Rendezvous-Platz, wohl 1920er Jahre Öl auf Leinwand; 90 × 70 cm Signiert rechts unten: Cucuel Rückseitig auf altem Klebeetikett bezeichnet und betitelt: Edward Cucuel / Am Rendezvousplatz Provenienz Privatbesitz, Tirol Wir danken Herrn Wolfgang Schüller, Galerie Schüller, München, für die Bestätigung der Authentizität des Werkes (anhand von Fotografien per E-Mail am 19.03.2019). ​EUR 35.000–50.000

Der amerikanische Künstler Edward Cucuel zählte nach 1907 bis in die 1920er Jahre in München zu den wichtigsten Malern im Umkreis von Leo Putz. Maßgebend war die Impression, eingefangen im Spiel von Sonnenflecken und Wasserwellen, stets kombiniert mit der Eleganz schöner Damen.

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499

500

Dietz Edzard *

Leo Putz

(Bremen 1893–1963 Paris)

(Meran 1869–1940 Meran)

Flagelot et rose jaune Öl auf Leinwand; 18 × 41 cm Signiert rechts unten: D. Edzard

Terrasse im Süden Öl auf Karton; 24 × 34 cm Signiert links unten: Putz

Provenienz ehemals Sammlung Dr. Anton C.R.Dreesmann; Christie's London, 09.04.2002, Nr. 124; Sammlung Prof. Dr. Leopold; Auktionshaus im Kinsky, 10.11.2011, Nr. 925; österreichischer Privatbesitz

Provenienz österreichischer Privatbesitz

​EUR 1.500–2.500

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​EUR 3.000–5.000


501 Leo Putz (Meran 1869–1940 Meran) Haus in Dachau, um 1900 Öl auf Leinwand; 76 × 71 cm Signiert rechts unten: Leo Putz Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Helmut Putz, Leo Putz 1869 – 1940. Werkverzeichnis in zwei Bänden, Bd. II, Gauting 1994, S. 629, Nr. 199 (Wäscherin in Dachau, 1900), S. 629 Echtheitsbestätigung von Sigrid Putz, Gauting, 26. Februar 2019, liegt bei. ​EUR 10.000–15.000

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(...) „Dieses Gemälde stammt aus der frühen Schaffensperiode des Künstlers als man nach Dachau ging, das im Ausland das süddeutsche 'Barbizon' genannt wurde, sich bald eine Künstlerkolonie bildete, man das Atelier verließ, um nach 'Der Natur' zu malen. Die 'Pleinair-Malerei' entstand. Dieses Werk reiht sich ein in das künstlerische Schaffen von Leo Putz um 1900, das im Werkverzeichnis mit der Nummer 199 ebendieses Haus aus dem Blickwinkel einer Wäscherin vom anderen Ufer des Amperkanals in Dachau zeigt.“ (Auszug aus der Bestätigung von Sigrid Putz)

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502 Gerhild Diesner * (Innsbruck 1915–1995 Innsbruck) Blumen in Vase, 1969 Öl auf Leinwand; 56 × 40 cm Datiert und signiert rechts unten: 69 Diesner Provenienz Privatbesitz, Tirol ​EUR 15.000–25.000

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503 Václav Radimský (Kolin 1867–1946 Pasinka) Flusslandschaft, 1909 Öl auf Leinwand; 71,5 × 99 cm Signiert und datiert rechts unten: V Radimský 1909 Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 15.000–25.000

Detail Signatur und Datierung

Der Landschaftsmaler Václav Radimský wurde im Jahr 1867 in Pašinka bei Kolín geboren. Der Schulausbildung folgte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München, welches er ab dem Jahr 1889 an der Wiener Akademie unter Eduard Peithner von Lichtenfels fortsetzte. Zu Beginn der 1890er Jahre begab sich Radimský zu Studienzwecken nach Frankreich, wo er sich über mehrere Jahre hinweg vor allem in Giverny aufhielt und mit der Malerei der französischen Impressionisten Claude Monet und Camille Pissarro in Berührung kam, die seinen Stil nachhaltig beeinflussen sollten. Ab 1892 stellte er seine Landschaftsdarstellungen im Pariser Salon und 1895 auch in Rouen aus, zudem sandte Radimský seine Gemälde nach Böhmen. Einer erfolgreichen Ausstellung 1899 in Prag folgten Ausstellungen in Wien, Berlin, Düsseldorf und Leipzig. Für die Ausstellung in Rouen und bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 wurde der Maler mit Medaillen ausgezeichnet. Radimskýs künstlerische Laufbahn wurde durch seine Inhaftierung in Rouen während des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Nach seiner Entlassung kehrte der Künstler 1918 schließlich an seinen Geburtsort Pašinka bei Kolín zurück. Wenngleich die impressionistische Malerei zu diesem Zeitpunkt bereits als überholt galt, blieb der Maler seinem Stil, der ihm bereits zu Lebzeiten Anerkennung einbrachte, bis zu seinem Tod im Jahr 1946 treu. Anlässlich seines 65. Todestages im Jahr 2011 widmete die Städtische Galerie Prag dem Künstler eine umfassende Werkschau. Mit seinen Landschaftsdarstellungen gilt Václav Radimský bis heute als einer der bedeutendsten Vertreter des tschechischen Impressionismus. (Barbara Berger)

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504 Karel Špillar (Pilsen 1871–1939 Prag) Weinlese Öl auf Karton; 67,5 × 49 cm Signiert links unten: K. Špillar Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 1.500–2.000

505 Karel Špillar (Pilsen 1871–1939 Prag) Herbstwald, 1925 Öl auf Leinwand; 85 × 71 cm Signiert und datiert links unten: K. Špillar / 1925 Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 3.000–5.000

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506 Jaroslav Panuska * (Horovice 1872–1958 Horovice) Dorf im Winter Öl auf Karton; 65,5 × 50 cm Signiert rechts unten: Panuška Rückseitig Kohlezeichnung mit Weißhöhung: „Bach im Winter“, signiert und datiert J Panuska 1901 Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 2.000–3.000

507 Alois Kalvoda (Slapanice (Brünn) 1875–1934 Beharov) Birken am Seeufer, 1925 Öl auf Leinwand; 90 × 113,5 cm Signiert und datiert links unten: Al. Kalvoda / 1925 Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 5.000–8.000

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508 ˇ Jan Cumpelik * (Dobrovice 1895–1965 Prag) Frauenakt Öl auf Leinwand; 75,5 × 60 cm ˇ Signiert links unten: Cumpelík. Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 1.500–2.000

509 Vojtech Hynek Popelka * (Strimilov 1878–1971 Prag) Enten am Teich, 1933 Öl auf Leinwand; 63 × 78 cm Signiert und datiert rechts unten: V H Popelka / 1933 Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 1.000–1.500

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510 Joža Uprka (Kneždub 1861–1940 Hroznová Lhota) ˇ Mädchen in mährischer Tracht Öl auf Leinwand; 75 × 50 cm Monogrammiert links unten in Ligatur: JU Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 3.000–5.000

511 Heinz Anger * (Karlstetten/NÖ 1941 geb.) Im Garten, 1989 Öl auf Leinwand; 74 × 59 cm Signiert und datiert links unten: H. Anger 89 Provenienz Privatsammlung, Wien ​EUR 1.000–1.500

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512 Rudolf Wacker (Bregenz 1893–1939 Bregenz) Am breiten Tor (Goslar), 1926 Öl auf Holz; 72 × 55 cm Signiert und datiert rechts unten: R. Wacker / 1926 Rückseitig eigenhändig bezeichnet: B55H72 / Rudolf Wacker / (Goslar 1926) / „Am Breiten Tor“ Provenienz Dr. Behrens, Goslar (1932 von Rudolf Wacker als Honorar für eine Operation bei Ilse Wacker erhalten); seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Deutschland Ausstellungen 1927 Bregenz, Vorarlberger Landesmuseum und Konstanz, Wessenberghaus (Ausstellung „Der Kreis. Maler und Bildhauer am Bodensee“); 1928 Stuttgart und Karlsruhe (Ausstellung „Der Kreis. Maler und Bildhauer am Bodensee“) Literatur Max Haller, Rudolf Wacker 1893–1939. Biografie mit dem Œuvre-Katalog des malerischen Werkes, Lustenau 1971, WV-Nr. 43 (s/w-Abb.) Wir danken Dr. Jürgen Thaler, Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek/Vorarlberger Literaturarchiv, für die freundlichen Hinweise. ​EUR 50.000–80.000

Rudolf Wackers Frau Ilse stammte aus Goslar und deshalb hielt sich das Paar immer wieder für längere Zeit in der niedersächsischen Stadt auf. Auch in den Wintermonaten 1926/27 war Rudolf Wacker bei den Schwiegereltern zu Gast. Er ließ sich von der pittoresken Altstadt mit ihren Spitztürmen in grauem Schiefer, den roten Ziegeldächern und den bunten schiefen Hauswänden zu zahlreichen Studien inspirieren, die ihm als Vorarbeiten für seine im Atelier gemalten Bilder auf Holz dienten. Am 8. Dezember 1926 notierte er in sein Tagebuch: „- Laufe in den Straßen des alten Städtchens herum. Schwefelgeschmack im Munde vom Bergwerk her. – Herrliche rote Ziegelwände u. Dächer. Grauer Schiefer, reiche Struktur. Bunte Hauswände – rote, grüne, blaue, graue, weiße – mit dunklem Balkenwerk. Wie die Gassen (die Krümmungen der Trottoirs) überall um die Ecken laufen, Straßen und Häuser Einheit sind! – Auf Schritt und Tritt Motive – ich will nun die für mich reichsten auswählen.“ (vgl. Sagmeister, Rudolf Wacker. Tagebücher 1913–1939, Bd. 2, Vaduz 1990, S. 505) Ende 1926 entstand die vorliegende Stadtansicht. Am 16. Dezember dieses Jahres findet sich folgende Tagebuchnotiz: „Heute das Motiv 'Am Breitentor' auf der Tafel begonnen. – Der Ölfarbengeruch in unserm Zimmer hier erinnert mich heimelig an unser Wiener Zimmer ...“ und am 7. Jänner 1927 schreibt Wacker: „(...) Das Bild ist vollendet (22 Tg.)...“ (vgl. Sagmeister, S. 507f.). Auch in einem Brief vom 10. Jänner 1927 findet das Bild Erwähnung: „Mein erstes Bild 'Am Breiten Tor' B54 H71 cm ist nun fertig geworden – ich weiß nicht ob es so gut ist wie die letzte Bregenzer Landschaft, aber es ist sicher anständig u. mit vielem Fleiß gemalt.“ Wacker zeigte das Gemälde mehrfach im Rahmen von Ausstellungen der Künstlergruppe „Der Kreis“, bevor er das Bild 1932 dem in Goslar ansässigen Arzt Dr. Behrens übergab. Der Gynäkologe hatte bei Ilse Wacker eine Operation durchgeführt und Wackers Stadtbild von Goslar als Honorar für seine ärztlichen Dienste entgegen genommen. Das Gemälde, das bislang nur durch ein Schwarz-Weiß-Foto aus dem Nachlass Wackers dokumentiert war, befand sich seit 1932 in Familienbesitz. (Claudia Mörth-Gasser)

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Detail Signatur und Datierung

Eigenhändige Bezeichnung Rückseite


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513 Rudolf Wacker (Bregenz 1893–1939 Bregenz) Weiblicher Akt, 1934 Rötel auf Papier; 47,5 × 31,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert und datiert rechts unten: RW / 34 Provenienz österreichischer Privatbesitz Gutachten von Dr. Rudolf Sagmeister, Lochau, 22.11.2018, liegt bei. ​EUR 1.500–2.500

514 Rudolf Wacker (Bregenz 1893–1939 Bregenz) Berglandschaft mit zwei Tannen, 1925 schwarze Kreide auf Papier; 23 × 19 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: RW 25 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.000–1.500

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515 Carry Hauser * (Wien 1895–1985 Wien) Josephine Baker, 1920 Tusche auf Papier auf Karton; 11 × 5,2 cm (Blattmaß) Rückseitig Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Literatur Cornelia Cabuk, Karoline Eberhardt, Roland Widder, Carry Hauser. Werke aus dem Nachlass, Katalog Kunsthandel Widder GmbH, Wien 2018, S. 21, Nr. 59 ​EUR 1.000–1.500

516 Fritz von Herzmanovsky-Orlando * (Wien 1877–1954 Meran)

Originalgröße

Ägypten, 1916 Bleistift, Aquarell auf Papier; 21 × 33,7 cm Monogrammiert, bezeichnet und datiert links unten: FH Meran 1916 Bezeichnet und betitelt rechts unten auf dem Unterlagekarton: F.H.O. / Ägypten Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.000–1.500

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517 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Abendliche Winterlandschaft mit Bach, 1923 Öl auf Karton; 88 × 110 cm Signiert und datiert links unten: E. Kasparides / 1923 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 5.000–8.000

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518 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Motiv am Mattsee, Abendstimmung Öl auf Karton; 88 × 110 cm Verkaufsschein, Künstlerhaus Wien, 3. Mai 1928, rückseitig auf Karton Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 4.000–7.000

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519 Anton Kolig * (Neutitschein 1886–1950 Nötsch) Liegender männlicher Akt, 1941 Bleistift auf Papier, ungerahmt; 45 × 35 cm Signiert und datiert rechts unten: 24. Aug / 1941 A. Kolig Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.500–2.000

520 Herbert Boeckl * (Klagenfurt 1894–1966 Wien) Maria Saal Tusche auf Papier, ungerahmt; 44 × 60 cm Signiert und gewidmet rechts unten: Herrn ... in Ma Saal / Boeckl Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.500–2.500

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521 Herbert Boeckl * (Klagenfurt 1894–1966 Wien) Afritzer See in Kärnten, 1944 Aquarell auf Papier; 26,5 × 40,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: Boeckl 44 Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 11.000–20.000

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522 Max Oppenheimer * (Wien 1885–1954 New York) Porträtstudie zu „Das Orchester“, um 1920 Bleistift, brauner Farbstift auf Papier; 20,5 × 15 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert links unten: MOPP. Provenienz Privatsammlung Wien ​EUR 1.000–1.500

523 Ernst Nepo * (Dauba 1895–1971 Innsbruck) Irma von Guggenberg Kohle auf Papier; 36 × 30 cm Provenienz Privatbesitz, Tirol ​EUR 3.000–5.000

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524 Ernst Nepo * (Dauba 1895–1971 Innsbruck) Tulpe, 1933 Pastellkreide auf Papier; 50,5 × 36 cm Signiert und datiert rechts unten: E / Nepo / 1933 Provenienz Privatbesitz, Tirol ​EUR 8.000–12.000

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525 Franz Sedlacek (Breslau 1891–1945) Landschaft mit Nebelmeer, 1921 Öl auf Karton; 71 × 71 cm Monogrammiert und datiert links unten: fS / 1921 Rückseitig eigenhändig auf Karton bezeichnet: Nr. 4 Franz Sedlacek / Wien, Februar 1921. / „Landschaft.“ / (mit Nebelmeer.) / Preis K 13.000 Provenienz Franz Steindl, Wien, direkt vom Künstler erworben; seither durch Erbfolge in Familienbesitz, Privatbesitz USA Das Gemälde wurde in die Ergänzung des Werkverzeichnisses der Gemälde aufgenommen. ▲ EUR 250.000–500.000

Caspar David Friedrich, Wanderer über dem Nebelmeer, um 1817, Kunsthalle, Hamburg, abgebildet in: Gabriele Spindler, Andreas Strohhammer, Franz Sedlacek 1891–1945. Monografie mit Verzeichnis der Gemälde, Auktionshaus im Kinsky (Hg.), Wien 2011, S. 108

Eigenhändige Bezeichnung Rückseite

Zwischen 1920 und 1924 malte Franz Sedlacek eine Reihe von Gemälden in Braun- und Blautönen auf Karton. Das Gemälde „Landschaft mit Nebelmeer“ ist ein frühes Meisterwerk Sedlaceks aus dieser sogenannten „Braun-Blauen Phase“. Sedlacek interpretiert in seinem eigenen Stil das bekannte Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich, das 1818 entstanden ist. Die metaphorische, mit weiterem Bedeutungshorizont angelegte Bildsprache und die symbolhaft angereicherte Natur ist eine typische Sichtweise der Romantik des 19. Jahrhunderts. Diese Bezüge der Romantik zur Neuen Sachlichkeit wurden immer wieder betont. 1929 fand in Linz die Ausstellung „Neuromantik und Neue Sachlichkeit in Oberösterreich“ mit Werken Franz Sedlaceks statt. Der schlaksige Wanderer mit hohem Zylinder – eine typische Sedlacek-Figur – ist in seiner Rückenansicht die Identifikationsfigur für den Betrachter. Der Horizont teilt das Bild in eine irdische und in eine himmlische Zone. Das Herausgehobensein des Menschen über die Welt ergibt eine neue Begegnung mit der Natur, die zum Gegenstand einer gewissen Erhabenheit wird. Die kahlen Gipfel, Zeugen einer irdischen Tristesse, ragen aus dem Nebelmeer und ermöglichen dem emporgestiegenen Menschen den Blick in die himmlische Sphäre. Im übertragenen Sinn wird dies verstärkt durch den Baum, der sich wie ein Ornament ausbreitet, voller Leben die Sonne umrankt und einem Vogel Sitzgelegenheit bietet. Nicht zufällig ist dies ein Paradiesvogel mit den zweigeteilten langen Schwanzfedern, der auf den Wanderer herabblickt und ihm den weiteren Weg zu zeigen scheint. Die „Landschaft mit Nebelmeer“ ist eine „Landschaft der Seele“ mit einer betont idyllisch-poetischen Komponente, wie der österreichische Lyriker und Essayist Friedrich Sacher Sedlaceks Werke beschreibt. Wie die romantischen Gemälde Friedrichs ist Sedlaceks Bild aus gut durchdachten Komponenten zusammengebaut, die einer klaren ästhetischen Ordnung folgen. Das macht das Gemälde „Landschaft mit Nebelmeer“ zu einem Meisterwerk! (Andreas Strohhammer)

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Sedlaceks Gemälde „Landschaft mit Nebelmeer“ befand sich einst in Besitz von Franz Steindl, der mit seiner Frau Elise von Rast das Hotel-Café-Meierei Siller in der Schönbrunner Alle 66 in Wien-Hetzendorf führte. Franz Steindl war der Neffe von Josef Siller, dem bekannten Hotelier und bedeutenden Kunstmäzen. Letzterer besaß das renommierte Kaffeehaus Siller am Kaiser-Ferdinands-Platz, dem späteren Schwedenplatz, und das sogenannte „Kleine Sacher“, 1934 übernahm Siller auch das Hotel Sacher. Seinem Neffen, Franz Steindl, schenkte Josef Siller die Hetzendorfer Café-Meierei, die von schönen Gärten umgeben war, zur Hochzeit. Dort, bei Franz Steindl in der Café-Meierei Siller, war Franz Sedlacek – wie andere Künstler auch – ein gerne gesehener Gast. Dem Kaffeehausbesitzer war daran gelegen, Künstler zu fördern – wohl nach dem Vorbild seines Onkels Josef Siller, einem Kunstmäzen alten Stils, dessen Sammlung neben Glas- und Silberarbeiten etwa 1.500 Gemälde vom Biedermeier bis zur Moderne umfasste. Von Franz Sedlacek, der in den 1920er Jahren noch am Beginn seiner Malerkarriere stand, erwarb Steindl ein außergewöhnliches Werk: die 1921 gemalte „Landschaft mit Nebelmeer“. Das Gemälde sollte fast ein Jahrhundert lang im Eigentum der Familie Steindl bleiben. Die Erben nach Franz Steindl übersiedelten Sedlaceks Bild in den späten 1970er Jahren nach New York. Nun hat das der Fachwelt bislang unbekannte Gemälde aus der frühen Schaffensphase Sedlaceks seinen Weg zurück nach Wien gefunden. (Claudia Mörth-Gasser)

Hotel-Café-Meierei Siller, Wien 12, Schönbrunner Allee 66, 1940, Inventarnummer Pk 3227, 218C © http://www.bildarchivaustria.at/Preview/1883715.jpg, Bildarchiv Austria/Österreichische Nationalbibliothek

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526 Max Beckmann * (Leipzig 1884–1950 New York) Mann mit Zylinder und Zigarre, 1901 Tusche und Feder auf rotem Papier; 26,5 × 19,7 cm Signiert und datiert links unten: Beckmann / 1901 Provenienz ehemals Beck Collection; Sotheby's London, The Beck Collection Volume II, 09.10.2002, Nr. 162; österreichische Privatsammlung ​EUR 3.500–5.500

527 Pablo Picasso * (Malaga 1881–1973 Mougins) Le sculpteur couché, 1934 Radierung; 21 × 33 cm Signiert mittig: Picasso Bezeichnet von fremder Hand am Passepartout Provenienz Privatbesitz Österreich Literatur Georges Bloch, Pablo Picasso. Band I, Katalog des graphischen Werkes 1904–1967, Bern 1984, WV-Nr. 217, S. 71 (mit Abb.) ​EUR 2.500–5.000

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Franz Sedlacek

Wilhelm Thöny *

(Breslau 1891–1945)

(Graz 1888–1949 New York)

Einhorn, 1940 Bleistift auf Papier; 28 × 34 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert und datiert links unten: fS / 1940 Betitelt und datiert rechts unten: „Einhorn“ / 1940

Hafen von Marseille, 1933–37 Bleistift auf Papier; 25,5 × 36 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts oben: W. Thöny

Provenienz österreichischer Privatbesitz

Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.500–2.500

​EUR 3.000–4.500

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Wilhelm Thöny beim Malen in freier Natur, um 1925, Galerie Welz, Salzburg, abgebildet in: Christa Steinle / Günther Holler-Schuster (Hg.), Wilhelm Thöny. Im Sog der Moderne, Kat. Ausst. Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum, Graz 2013, S. 442

530 Wilhelm Thöny * (Graz 1888–1949 New York) Bunter Strauß mit Gladiolen, um 1925 Öl auf Leinwand; 50 × 39 cm Signiert links unten: W. Thöny Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 30.09.1997, Nr. 101; österreichischer Privatbesitz Literatur Christa Steinle / Günther Holler-Schuster (Hg.), Wilhelm Thöny. Im Sog der Moderne, Ausst.-Katalog Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum, Graz 2013, WV-Nr. 154 (mit Abb.) ​EUR 40.000–70.000

Wilhelm Thöny, 1888 in Graz geboren, besuchte zunächst die Landeskunstschule in Graz, wo er Klavierunterricht und eine Gesangsausbildung erhielt. Ab 1908 studierte Thöny Malerei an der Akademie der bildenden Künste in München unter Gabriel Hackl und Angelo Jank. Bereits während seines Studiums wurde er zum Mitbegründer der Münchener Neuen Secession. Während des Ersten Weltkrieges als Regimentsmaler tätig, lebte Thöny zunächst in München, übersiedelte von 1919 bis 1922 in die Schweiz, bis es ihn im Jahr 1923 schließlich über München wieder zurück an seinen Geburtsort zog. Dort gründete er noch im Herbst 1923 zusammen mit den Künstlern Fritz Silberbauer, Alfred Wickenburg, Axl Leskoschek und anderen Künstlerkollegen die Grazer Secession und wurde der erste Präsident dieser Künstlervereinigung. 1929 wurde Thöny nicht nur der Ehrentitel Professor verliehen, sondern begab sich der Künstler erstmals nach Paris, jene Stadt, die ihn so sehr faszinierte, dass er Graz 1931 den Rücken kehrte, um sich in Frankreich niederzulassen. 1938 emigrierte Thöny schließlich nach New York, wo im Jahr 1948 ein Großteil seiner Werke einem Brand zum Opfer fiel, die der Maler für eine geplante Ausstellung in einem Lager untergebracht hatte. Von diesem Schicksalsschlag sollte sich der Künstler nicht mehr erholen – er verstarb ein Jahr später mit nur 62 Jahren in New York. Dass Thöny bereits zu Lebzeiten hohe Anerkennung genoss, belegen zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen sowie der Umstand, dass dem Künstler mehrmals der österreichische Staatspreis verliehen wurde. Zudem erhielt der Maler 1937 als Aussteller der österreichischen Abteilung die Ehrenurkunde der Weltausstellung in Paris. In vorliegendem Stillleben arbeitete Thöny gekonnt und mit pastosem Farbauftrag die frischen, bunten Blüten des üppigen Blumenarrangements, das nahezu die gesamte Bildfläche einnimmt, heraus. Der dunkel gehaltene Hintergrund bringt die bunten, leuchtenden Farben der Blumen dabei besonders schön zur Geltung. (Barbara Berger)

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531 Josef Floch * (Wien 1894–1977 New York) Kinderspielplatz, 1916 Öl auf Leinwand; 55,5 × 90 cm Signiert rechts unten: Floch Rückseitig am Keilrahmen mit Bleistift bezeichnet: Floch / Wien IX Liechtensteinstr. 90 Provenienz direkt vom Künstler als Geschenk erhalten; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Australien Literatur Karl Pallauf, Joseph Floch – Leben und Werk 1894–1977, Wien 2000, WV-Nr. 13, s/w-Abb. S. 101 ▲ EUR 15.000–25.000

Detail Signatur

Trotz großen künstlerischen Erfolgen Zeit seines Lebens, wurde Floch in Österreich viele Jahre nicht die Aufmerksamkeit zuteil, die der begabte Künstler verdient hätte. Nach einer viel beachteten Retrospektive im Belvedere 1972 wurde es still um sein Werk, obwohl im Handel immer wieder Bilder zum Teil sogar für Rekordpreise verkauft wurden. Erst in den letzten zehn Jahren entdeckte der Markt den Maler wieder, 2000 erschien das längst überfällige Werkverzeichnis begleitend zu einer großen Ausstellung. Heute ist Floch aus dem Kanon der österreichischen klassischen Moderne nicht mehr wegzudenken. Das hier gezeigte Bild, das in liebevoller Weise das bunte Treiben von Kindern und deren Aufsichtspersonen rund um eine Sandkiste im Park festgehalten hat, stammt noch aus Flochs Ausbildungszeit an der Akademie unter Rudolf Bacher und Franz Rumpler (1913–1918), einer Periode in der einerseits die Hochblüte der Wiener Sezession noch nachwirkte andererseits der Expressionismus mit voller Kraft das Werken der österreichischen Künstler bestimmte und formte. Floch ist noch in seinen Lehrjahren und somit in der Experimentierphase, außerdem absolviert er gerade seinen Wehrdienst. Erst zwei Jahre später, 1918, wird er bei einem Besuch der Pinakothek München die Werke Paul Cezannes, Vincent van Goghs und Hans von Marées genau studieren, eine Erfahrung, die sein Werk nachhaltig prägen sollte. Ist es auch ein Produkt Flochs früher „AkademieMalerei“ so ist bereits hier sein psychologisches Feingefühl und die große Einfühlsamkeit bemerkbar, mit der er die Beziehungen und den Umgang der Kinder und Erwachsenen miteinander schildert. Ganz im Gegensatz zu seinen späteren Bildern, in denen er kaum mehr als ein bis zwei Personen darstellt, die in einsamer Stille verharren, steht hier die Vielzahl an Personen die im Licht-Schattenspiel der Bäume spielen, plaudern oder sich auf Bänken ausruhen. Im Schattenspiel des Laubes am Boden ist noch der Stimmungsimpressionismus spürbar. Auch die Signatur in Blockbuchstaben wird sich später noch verändern. Wenige Jahre später wird Flochs erste Ausstellungsbeteiligung (1920) bereits zum Erfolg, 1922 beginnt er zu reisen, was sein weiteres Schaffen und Leben prägen wird: zuerst Holland, dann Palästina, schließlich Paris, wo er sich niederlässt. Nicht der Expressionismus sondern die Malerei des Klassizismus fasziniert ihn, die Werke Gauguins und Cézannes beeinflussen seine Arbeit, besonders die Bilder Hans von Marées. Mitte der zwanziger Jahre erreicht Floch die für ihn so charakteristische Bildsprache: es ist eine melancholische, in der es um Einsamkeit, Stille und Verinnerlichung geht. Umrisse lösen sich auf oder verschwimmen, Dinge und Personen wirken geheimnisvoll und entrückt. Seine Bilder sind den Werken Giorgio de Chiricos und der Pittura Metafisica verwandt. Eine satte Farbigkeit kombiniert mit kühlen Grau, Grün und Blau Tönen zieht sich konsequent durch sein Werk, zuerst noch hell und luftig, in den USA werden die Töne dann dunkler und schwerer. 1941 emigriert Floch mit seiner Frau nach New York, wo er schnell Fuß fasst und an seine Erfolge in Europa anschließen kann. Er freundet sich mit dem amerikanischen Maler Edward Hopper an, zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen folgen. 1955 kommt er wieder nach Wien, das aber längst nicht mehr Zuhause ist. Josef Floch gehört zu den wenigen österreichischen Künstlern, die international erfolgreich waren und erhielt auch im Ausland zahlreiche Auszeichnungen. (Ina Waldstein)

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532 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Fleckalm mit Berggehöft, um 1924 Öl auf Karton; 21 × 26 cm Signiert rechts unten: A. Walde Provenienz direkt vom Künstler erhalten; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Tirol Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-LA–213 registriert. ​EUR 50.000–70.000

Detail Signatur

Unvergleichbar verstand es Walde, die Schönheit des Winters in den Tiroler Bergen auf die Leinwand zu bannen. In Waldes Wintergemälden wird der Schnee in eine fast greifbare, autonome Materie verwandelt und legt sich in Weiß-Blau-Schattierungen über Mulden und Kuppen menschenleerer Almlandschaften. Als gelernter Architekt baut der Maler die Bauernhöfe tektonisch in die Landschaft ein. Mit vom Sonnenlicht überstrahlten Winterbildern konnte sich Alfons Walde als „Schneemaler“ schlechthin etablieren. Sein Aufstieg als Künstler ging einher mit der Entwicklung Kitzbühels zu einer florierenden Tourismusregion. Bei den ausländischen Gästen fanden seine Bilder viel positive Resonanz, sodass sich im Laufe der zwanziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts beachtliche Verkaufserfolge einstellten. Der unbeschwerte Blick auf sonnenbeschienene Schneelandschaften und die typische Lebenswelt Tirols entsprach der städtischen Idealvorstellung einer unberührten Natur und unverdorbenen ländlichen Lebensweise. Walde verstand es, die Werbetrommel für seine Kunst zu rühren. 1923 gründete er einen eigenen Kunstverlag und begann, seine Bilder als Postkarten und später auch als Kunstdrucke zu reproduzieren und zu vertreiben. Bis heute haben Waldes Winterbilder wie die vorliegende „Fleckalm mit Berggehöft“ nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. (Claudia Mörth-Gasser)


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533 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Kopf eines Bauern, verso Porträt einer Dame, um 1913 Öl, verso Mischtechnik auf Karton; 29,5 × 27 cm Links oben verso Nachlass-Stempel: Aus dem Nachlass von Prof. A. Walde, Kitzbühel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichische Privatsammlung Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-ST–143 registriert. ​EUR 5.000–8.000

Vorderseite

Rückseite

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534 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Porträt Gustinus Ambrosi, um 1932 Tempera auf Papier auf Karton; 24,2 × 21,2 cm Signiert rechts unten: A. Walde Provenienz Galerie Würthle; seither Privatbesitz Steiermark Das Bild ist im Alfons Walde Werksarchiv mit der Nummer D-PO–157 registriert. ​EUR 3.000–5.000

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Mulley im Atelier in Garmisch-Partenkirchen, 1936 © Archiv Madlener, Bregenz

535 Oskar Mulley * (Klagenfurt 1891–1949 Garmisch) Bergbauernhof, um 1930 Öl auf Leinwand; 71,5 × 114,5 cm Signiert links unten: Mulley Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 35.000–50.000

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Karl Pancheri *

Karl Pancheri *

(Kitzbühel 1907–1956 Kitzbühel)

(Kitzbühel 1907–1956 Kitzbühel)

Berghof vor Wildem Kaiser Öl auf Holz; 38 × 53 cm Signiert rechts unten: K. Pankeri

Berghof mit Blick auf den Wilden Kaiser Öl auf Hartfaserplatte; 27 × 39,5 cm Signiert rechts unten: Pancheri

Provenienz Privatbesitz, Tirol

Provenienz österreichischer Privatbesitz

​EUR 2.000–3.000

​EUR 1.500–2.500

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538 Adolf Helmberger * (St. Gilgen 1885–1967 St. Gilgen) Blick auf St. Gilgen am Wolfgangsee, 1937 Öl auf Leinwand; 75 × 100,5 cm Signiert und datiert links unten: A Helmberger (AH ligiert) 1937. Rückseitig auf altem Etikett sowie auf Keilrahmen bezeichnet: „St. Gilgen vom Reitberg“ / von akad. Maler A. Helmberger / St. Gilgen a. Wolf(g)ang-See / Salzkammergut Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 8.000–16.000

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539 Wilhelm Nicolaus Prachensky * (Innsbruck 1898–1956 Innsbruck) Berglandschaft, 1921 Öl auf Karton; 72,5 × 60 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: WP 1921 Rückseitig Künstleretikett: Wilhelm Nicolaus Prachensky / Innsbruck Tyrol Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 12.000–24.000

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540 Ferdinand Kitt * (Wien 1887–1961 Wien) Blumen in Vase, 1928 Öl auf Leinwand; 78,5 × 57 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: FK 28 Rückseitig auf altem Etikett bezeichnet: Ferdinand Kitt / Wien 3 Rochuspl 7 / Blumen Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 5.000–10.000

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541 August Rieger (Wien 1886–1941 Wien) Stillleben mit Blumen und Pfirsichen (Ölstudie verso: Landschaft mit Badenden), 1924 Öl auf Karton; 47 × 41 cm Signiert und datiert links unten: August / Rieger / 1924 Provenienz Privatbesitz, Frankreich Ausstellung 1926, Kunstgemeinschaft Frühjahrsausstellung, Nr. 306 (Etikett verso) ​EUR 2.000–3.000

542 August Rieger (Wien 1886–1941 Wien) Blick auf Sievering Öl auf Karton; 33,5 × 37,5 cm Signiert rechts unten: August / Rieger Provenienz Kunsthandel Peter Kovacek, Wien; 1981 dort erworben, seither Privatbesitz Wien ​EUR 1.000–1.500

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543 Josef Dobrowsky * (Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach) Winterlandschaft, 1947 Öl auf Hartfaserplatte; 50 × 60 cm Signiert und datiert rechts unten: J. Dobrowsky 47 Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 10.000–20.000

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544 Josef Dobrowsky * (Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach) Blumenstrauß in blauem Henkelkrug Öl auf Karton; 60 × 46,5 cm Monogrammiert links unten: JD Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 2.500–3.500

545 Josef Dobrowsky * (Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach) Ybbs an der Donau Mischtechnik auf Papier; 51 × 66,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: Dobrowsky Provenienz Kunsthandel Kovacek, Wien, 1995 dort erworben; seither Privatsammlung, Österreich ​EUR 1.500–3.000

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546 Josef Dobrowsky * (Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach) Winterlandschaft, 1928 Öl auf Leinwand; 50 × 60 cm Signiert und datiert links unten: J. Dobrowsky 28 Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 8.000–16.000

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547 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Vogelfänger, 1940 Öl auf Jute; 96 × 102 cm Signiert rechts oben: B Roth Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet: Br-Roth, Graz, Langeg. 29 Provenienz direkt von der Künstlerin erworben; seit 1944 Privatbesitz, Deutschland Literatur Velhagen & Klasings Monatshefte 1940, S. 3; Helene Martischnig, Norbertine Bresslern-Roth (1891–1978). Das malerische Werk, Dipl.-Arb., Graz 1994, Abb. 129; Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum. 26.10.2016–17.04.2017, Graz 2016, WVG 183 ​EUR 80.000–150.000

„Jedes Blatt ist draußen entstanden, auf der Koppel, im Bauernhof, am Bach oder im Tiergarten von Schönbrunn. Ich brauche die unmittelbare Beziehung zum lebendigen Tiergeschöpf, brauche diese Aufzeichnungen der Wirklichkeit, damit sich in mir die Gebilde formen, die ich später male. Und noch mehr brauche ich die Freude des Schauens, die untätig stille, liebevolle Versenkung in die Schönheit, den Adel, die wilde Kraft oder die Zärtlichkeit der Tiere.“ (Norbertine Bresslern-Roth, zititert in: Ausst.-Kat. Neue Galerie Graz, 2016, S. 249)

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548 Carl Fahringer * (Wiener Neustadt 1874–1952 Wien) Tukan und Papagei Öl auf Karton; 30,5 × 23 cm Signiert rechts unten: C. Fahringer Provenienz Privatbesitz, Wien ​EUR 4.000–6.000

549 Carl Fahringer * (Wiener Neustadt 1874–1952 Wien) Marktszene in Delft, vor 1910 Öl auf Karton; 50 × 69 cm Signiert und bezeichnet rechts unten: C. Fahringer / Delft Reste eines Künstlerhaus-Etiketts 1910 rückseitig Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 5.000–8.000

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550 Carl Fahringer * (Wiener Neustadt 1874–1952 Wien) Straßenszene, 1926 Öl auf Leinwand; 77 × 60,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Fahringer / 26 Provenienz 1992 Galerie Giese & Schweiger, Wien; seither Privatsammlung, Österreich ​EUR 7.000–14.000

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551 Ludwig Koch zugeschrieben (Wien 1866–1934 Wien) Zwei Soldaten zu Pferd Öl auf Karton, ungerahmt; 50,5 × 45,5 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.000–1.500

552 Carl Franz Bauer * (Wien 1879–1954 Wien) Pferderennen Öl auf Karton; 38 × 48 cm Signiert links unten: C. F. Bauer Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 1.500–2.500

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553 Carl Franz Bauer * (Wien 1879–1954 Wien) Reiter, 1909 Öl auf Karton; 40 × 30 cm Signiert und datiert rechts unten: C. F. Bauer / 1909 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 2.000–3.000

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554 August Macke (Meschede 1887–1914 Perthes les Hurlus) Im Varieté in Paris (recto), Studienblatt mit Figurenskizzen (verso), 1907 Bleistift, Farbkreide auf Papier; 24 × 31,5 cm Datiert und bezeichnet rechts unten: Paris 1907, Im Varieté (von Elisabeth Erdmann-Macke) Nachlass-Stempel mit der Nummer 8 verso

Vorderseite

Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Bassenge Berlin, 02.12.1995, Auktion Nr. 66; Privatbesitz Berlin; Bassenge Berlin, 26.11.2011, Nr. 8190; europäische Privatsammlung Ausstellungen 1964/65 Bremen, Nr. 243; 1974 Düsseldorf, Nr. 8 mit Farbabb. Literatur Ursula Heiderich, August Macke. Die Skizzenbücher, Stuttgart 1987, S. 435; Ursula Heiderich, August Macke. Zeichnungen. Werkverzeichnis, Stuttgart 1993, WV-Nr. 138, S. 182, Abb. S. 183 ▲ EUR 12.000–24.000

Rückseite

Bei dem hier angebotenen Blatt handelt es sich um eine vollständige Seite aus einem von August Mackes Skizzenbüchern. Dank finanzieller Unterstützung von Freunden konnte Macke 1907 eine Reise in die französische Hauptstadt antreten. In diesem Zusammenhang entsteht auch das Blatt „Im Varieté“. August Macke erkundet die Stadt und ist begeistert von der Kunst der Impressionisten, den Farben und schon während des vierwöchigen Aufenthaltes in Paris wendet er sich endgültig vom Einfluss Arnold Böcklins ab und lässt sich vom Leben in Frankreich inspirieren. Die Zeichnungen zeigen recto farbenfrohe fein gezeichnette Artisten und Zuschauer im Varieté, die festlich und mondän den Abend verbringen. Auf der Rückseite des Blattes zeigt sich eine beruhigte Parkszene. Mit Präzision bringt Macke die Darstellung auf den Punkt und verliert sich nie in übertriebenen Details. (Anna Katharina Erdkamp) „Ich träume den ganzen Tag, renne des Morgens ins Louvre, des Nachmittags ins Luxembourg und träume, träume mich in Farben hinein, wie sie jetzt die Rosen haben, so weiß, so glühend (...) Ich bin froh, daß ich in eine andere Luft komme. Auf den Boulevards in der Sonne, unter all den freudigen Menschen in den bunten Kleidern. Gott, wird das schön.“ (zit. nach ErnstGerhard Güse, August Macke, 1986, S. 25 und 157).

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555 Louis Legrand * (Dijon 1863–1951 Paris) Danseuse, 1907 Farbkreide auf Karton; 70 × 59,5 cm Rückseitig bezeichnet: Louis Legrand / Danseuse Provenienz Dorotheum Wien, 23.11.2016, Nr. 616; Privatsammlung, Oberösterreich ​EUR 5.000–10.000

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556 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Affen, um 1973 Öl auf Jute; 57,5 × 64 cm Signiert links unten: B. Roth Rückseitig auf Etikett eigenhändig bezeichnet: S 4000 „Affen“ / Öl, N. v. Bresslern-Roth / Graz, / Langeg. 29 Provenienz direkt von der Künstlerin; seither Privatbesitz, Steiermark Wir danken Frau Dr. Christa Steinle für die Begutachtung des Gemäldes im Original und die freundliche Bestätigung. ​EUR 60.000–100.000

Norbertine Bresslern-Roth zeichnet im Zoo, um 1950, GrazMuseum, Teilnachlass NBR, abgebildet in: Kat. Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, S. 10

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557 Oskar Mulley * (Klagenfurt 1891–1949 Garmisch) Bildstock im Hochgebirge, um 1930 Öl auf Leinwand; 73,5 × 60 cm Signiert rechts unten: Mulley Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 18.000–25.000

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558 Hans Josef Weber-Tyrol * (Schwaz 1874–1957 Meran) Blumenstrauß in einer Vase Öl auf Karton; 67 × 59,5 cm Signiert links oben: Weber-Tyrol Provenienz Privatbesitz, Tirol ​EUR 15.000–25.000

Hans Weber-Tyrol, der nach seiner Ausbildung in München, sehr bald zu einem der angesehendsten Maler der Tiroler Moderne avancierte, entwickelte sein umfangreiches Werk an der Schnittstelle von Impression und Expression und immer aus dem Primat der Farbe heraus. Unmittelbare Wiedergabe verbunden mit persönlicher Emotion spiegelt sich auch in diesem hervorragenden Blumenstillleben wider. Es ist Inbegriff seines künstlerischen Credos, „unbekümmert wie die Natur“ Lebendiges zu schaffen. (Marianne Hussl-Hörmann)

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559 Jean Michel Atlan * (Constantine (Algerien) 1913–1960 Paris) Armstrong, 1957 Öl auf Rupfen; 50 × 73 cm Signiert rechts unten: Atlan Rückseitig auf dem Keilrahmen signiert und zweifach betitelt Provenienz Privatbesitz, Paris; Ketterer Kunst München, 02.06.1997, Nr. 95; Privatbesitz, Steiermark Literatur Jacques Polieri, Atlan. Catalogue Raisonné de l'Œuvre Complet, Mailand 1996, WV-Nr. 405, S. 282–283 (mit Abb.) ​EUR 25.000–35.000

Detail Titel Rückseite

Als einer der bedeutendsten Vertreter der „Nouvelle École de Paris“ erfuhr der Autodidakt Jean-Michel Atlan für sein künstlerisches Schaffen schon zu Lebzeiten hohe Anerkennung. Nachdem der Maler 1960 verstarb, widmete das Musée National d'Art Moderne in Paris dem Maler und seinem Lebenswerk bereits 1963 eine Retrospektive. In diesem 1957 entstandenen Gemälde ehrt Atlan den großen amerikanischen Jazztrompeter und Jazzsänger Louis Armstrong, der mit seiner Musik Weltruhm erlangte. Die Komposition veranschaulicht Altans malerischen Stil, der sich um 1956 festigte: Mit starken, klaren, in Schwarz gehaltenen Umrissen, die bunte Farbfelder umschließen, arbeitet Atlan die Musikinstrumente, das „Handwerkszeug“ Armstrongs, heraus. Der robuste Farbauftrag wird durch die grobe Struktur des Bildträgers noch zusätzlich betont. (Barbara Berger)

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560

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Josef Dobrowsky *

Ferdinand Brunner

(Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach)

(Wien 1870–1945 Wien)

Hügelige Landschaft Aquarell auf Papier, ungerahmt; 37,5 × 50 cm Signiert rechts unten: Dobrowsky

In Bayern Aquarell auf Papier; 13,5 × 15 ,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: Ferdinand / Brunner Rückseitig Etikett Künstlerhaus Wien: 1935/1045 (von Mag. Paul Rachler, Künstlerhaus Archiv Wien, bestätigt)

Provenienz Privatbesitz, Deutschland ​EUR 500–750

Provenienz Privatbesitz, Wien ​EUR 700–1.000

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562 Alfred Zoff (Graz 1852–1927 Graz) An der Küste von Nervi Öl auf Leinwand; 76 × 65 cm Signiert links unten: A. Zoff Provenienz Privatbesitz, Steiermark Literatur Vergleiche: Martin Suppan, Alfred Zoff, Wien 1991, S. 236, Abb. 9 ​EUR 6.000–10.000

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Carl Unger an der Akademie für angewandte Kunst, Wien, Aufnahme um 1953, abgebildet in: Franz Smola, Carl Unger (1915–1995) Variationen. Mit einem Werkverzeichnis der Gemälde. Österreichische Galerie Belvedere Wien, 2006, S. 9

563 Carl Unger * (Wolframitzkirchen, Znaim 1915–1995 Wien) Atterseelandschaft, 1951 Öl auf Leinwand; 48 × 76 cm Signiert und datiert rechts unten: C. Unger 1951 Rückseitig auf Etikett auf Keilrahmen bezeichnet: Carl Unger / Wien / „Attersee“ 1951 II / 78 × 76 Provenienz direkt vom Künstler erworben; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Wien Literatur Franz Smola. Carl Unger (1915–1995). Variationen. Mit einem Werksverzeichnis der Gemälde, Katalog Österreichische Galerie Belvedere, Wien, Oberes Belvedere, 282. Wechselausstellung, 22. Februar–5. Juni 2006, WV-Nr. 102 (dort mit der falschen Maßangabe 70 x 90 cm) ​EUR 12.000–18.000

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564 Ernst Huber * (Wien 1895–1960 Wien) Sommerblumen in Vase Öl auf Papier auf Leinwand; 70 × 57 cm Signiert rechts unten: E. Huber Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 7.000–14.000

565 Ernst Huber * (Wien 1895–1960 Wien) Landschaft mit aufziehendem Gewitter, 1925 Öl auf Leinwand; 64 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: E. Huber 1925 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 3.000–5.000

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566 Ernst Huber * (Wien 1895–1960 Wien) Südlicher Hafen, 1959 Öl auf Leinwand; 78 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: E. Huber / 59 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 7.000–10.000

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567 Karl Sterrer * (Wien 1885–1972 Wien) Sieg der Gerechtigkeit, 1925 Öl auf Leinwand; 300 × 167 cm Signiert rechts unten: K. Sterrer Provenienz Kunsthandel Widder, Wien; europäische Privatsammlung ​EUR 30.000–50.000

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568 Herbert Ploberger * (Wels 1902–1977 München) Flucht, 1944 Tempera auf Papier, ungerahmt; 42,3 × 29,9 cm unsigniert Provenienz Privatsammlung, Deutschland ​EUR 1.000–2.000

569 Herbert Ploberger * (Wels 1902–1977 München) Volkssturm, 1945 Tempera auf Papier, ungerahmt; 41,2 × 29,1 cm unsigniert Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 1.000–2.000

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570 Herbert Ploberger * (Wels 1902–1977 München) Olympia, 1945 Tempera auf Papier, ungerahmt; 49,1 × 63,5 cm unsigniert Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 3.500–6.000

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571 Gustav Hessing * (Czernowitz 1909–1981 Wien) Frau im Interieur, 1930er Jahre Öl auf Leinwand; 64 × 120 cm unsigniert Provenienz Galerie Peithner-Lichtenfels; dort in den 1980er Jahren erworben, seither Privatbesitz, Wien ​EUR 10.000–15.000

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572 Sergius Pauser * (Wien 1896–1970 Klosterneuburg) Stillleben, 1925 Öl auf Platte; 62 × 43,5 cm Signiert rechts unten: Pauser (verblichen) Provenienz Kunsthandel Widder, Wien, 2006; Europäische Privatsammlung ​EUR 10.000–20.000

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573 Victor Bauer * (Wien 1902–1959 Nizza) The dark dream, 1946 Öl auf Leinwand; 52,5 × 61 cm Betitelt, datiert und signiert links unten: The dark dream / 1946 V. Bauer Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 6.000–9.000

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574 Marie Vassilieff * (Smolensk 1884–1957 Nogent-sur-Marne) Blumenbouquet mit Katze, 1946 Öl auf Leinwand; 46 × 38 xm Signiert, datiert und bezeichnet rechts unten: Marie Vassilieff / Cagnes 1946 Provenienz Claude Aguttes S.A.S, 19.06.2009, Nr. 32; europäische Privatsammlung ​EUR 8.000–16.000

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575 Anton Lutz * (Prambachkirchen 1894–1992 Linz) Ruhende, 1943 Öl auf Leinwand; 130 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: A. Lutz 43. Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 17.06.2008, Nr. 26; europäische Privatsammlung Literatur Ilse Leitl, Bernhard Gruber, Anton Lutz. Werkverzeichnis sämtlicher Gemälde (digitalisiert), WV-Nr. 333 (Abb.) ​EUR 10.000–20.000

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576 Werner Scholz * (Berlin 1898–1982 Alpbach, Tirol) Salurn, 1958 Öl auf Hartfaserplatte; 74,5 × 87,5 cm Datiert rechts unten: 58 Rückseitig Klebeetikett: „Salurn / Für Otto / 1981“ Provenienz Otto Molden, Wien (direkt vom Künstler erhalten); österreichischer Privatbesitz Literatur Otto Molden, Odysee meines Lebens und die Gründung Europas in Alpbach, Wien, München 2001, S. 294–296. ​EUR 10.000–15.000 Otto Molden, Gründer des Europäischen Forum Alpbach, war mit Werner Scholz gut befreundet und erhielt dieses Gemälde als Geschenk. In seiner Autobiographie widmet er im Kapitel „Salurn“ dem Bild eine eigene Beschreibung: „In dem schwarzen Holzrahmen glühen die Weinberge in Kupferrot, auf der Spitze einer dunkelgrünen Waldpyramide steht gespenstisch und erhaben die frühmittelalterliche Ruine der Festung Salurn.“ (Otto Molden, 2001, S. 294)

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577 Andreas Einberger * (Kramsach/Tirol 1878–1953 Telfs) Rosen in Vase Öl auf Leinwand; 54,5 × 45 cm Signiert rechts unten: Einberger Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 1.500–3.000

578 Peter A. Etzer * (Zell am See 1944 geb.) Mohnblumenwiese Öl auf Leinwand; 50 × 59,5 cm Monogrammiert rechts unten: PAE Provenienz Privatsammlung, Österreich ​EUR 3.000–6.000

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579 Demeter Koko (Linz 1891–1929 Linz) Blumen, 1924 Öl auf Karton; 62,5 × 49,5 cm Signiert rechts unten: Demeter Koko Rückseitig auf Karton eigenhändig bezeichnet und datiert: „Blumen“ 1924 / Demeter Koko-, akad. Maler / Linz a/D. Gesellenhausstr. 15. Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 2.000–3.000

580 Helmut Arnez * (Hartberg 1929–2004 Graz) Stillleben mit Blumen, 1992 Öl auf Leinwand; 70 × 98 cm Signiert und datiert links unten: Arnez 92 Provenienz direkt vom Künstler als Geschenk erhalten; Privatbesitz, Wien​ EUR 3.000–5.000

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581 Karl Stark * (Glojach/Stmk. 1921–2011 Klosterneuburg) Landschaft, 1983 Öl auf Leinwand; 70 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: K. Stark 1983 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 6.000–9.000

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582 Helene Funke Umkreis * (Chemnitz 1869–1957 Wien) Blumengarten, 1920er Jahre Öl auf Leinwand; 114 × 195 cm unsigniert Provenienz Dorotheum, Ende der 1970er Jahre erworben; österreichischer Privatbesitz ​EUR 5.000–10.000

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583 Carl Moser (Bozen 1873–1939 Bozen) Badende Bretonin, Zweite Fassung, nach 1919, Abzug: 1927 Farbholzschnitt auf Papier, zweiter Zustand; 32,5 × 37,5 cm Bezeichnet unten rechts: C. Moser / 27 No 99. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Wilfried Kirschl, Carl Moser 1873 – 1939, Innsbruck 1989, HS 50b., Abb. S. 116 und 214 ▲ EUR 3.000–5.000

584 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Weggabelung mit 6 Figuren, 1959 Holzschnitt auf Papier; 27 × 50,5 cm (Darstellungsgröße) 46,5 × 62,5 cm (Blattgröße) Signiert rechts unten: Werner Berg Betitelt links unten: „Weggabelung mit 6 Figuren“ 10 Drucke Provenienz von Dr. Kurt Jeschko direkt beim Künstler erworben; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Wien Literatur Barbara Biller, Werner Berg. Werkverzeichnis der Holzschnitte, Bd. II, Klagenfurt 2001, WV-Nr. 268, Abb. S. 391 ​EUR 2.000–3.000

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585 Joan Miró * (Barcelona 1893–1983 Palma de Mallorca) Album 21, Plate 12 , 1978 Farblithografie auf Papier; 65 × 49,8 cm Signiert rechts unten: Miró Nummeriert links unten: 75/75 Rückseitig Bestätigung von Rosa Maria Malet, Barcelona, 11/I/2017 Provenienz österreichischer Privatbesitz ​EUR 3.800–6.500

586 Renato Bertelli * (Florenz 1900–1974 Florenz) Profilo continuo (Kopf von Mussolini), 1933 Terrakotta, schwarz patiniert; H. 29,5 cm Am Fuß signiert und datiert: Bertelli R. A XI Auflage: unbekannt Provenienz italienischer Privatbesitz ​EUR 2.000–3.000

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587 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Tanz der Strauße, 1976 Öl auf Jute; 80 × 80 cm Signiert links unten: B Roth Rückseitig auf Etikett eigenhändig bezeichnet: Tanz der Strausse Öl / Bresslern-Roth 1976 Provenienz Privatbesitz, Steiermark Literatur Helene Martischnig, Norbertine Bresslern-Roth (1891–1978). Das malerische Werk, Dipl.-Arb., Graz 1994, Abb. 424; Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, 26.10.2016–17.04.2017, Graz 2016, WVG 502 (s/w-Abb.) ​EUR 70.000–120.000

Norbertine Bresslern-Roth, Entwurf zu „Tanz der Strauße“, 1976 © GrazMuseum, Teilnachlass NBR Foto: N. Lackner/UMJ

Eigenhändige Bezeichnung Rückseite

Mit anmutigen Bewegungen schwenken zwei Strauße ihre massiven Körper von einer Seite zur anderen Seite. Das Gewicht auf einem Standbein verlagert, tarieren sich die Vögel mittels Körper und Flügel aus. Ihre Hälse sind wie die Sehnen eines Bogens nach hinten geneigt, ihre Köpfe gegen den Himmel gerichtet. Dynamik und Bewegung entstehen durch den Akt der Balance, dem festgehaltenen Bewegungsmoment und den daraus resultierenden kompositorischen Schrägen. Im Kontrast zur Körperspannung stehen die weichen Federn, die der Bewegung nachgeben. Mit den zurückgeworfenen Häuptern und dem Tanzmotiv schlägt Bresslern-Roth eine Brücke zu dem in den 1930er-Jahren entstandenen Werken „Tanz der Frauen“, und weiterführend auch „Tanz der Männer“, „Tanz der Störche“, „Tanz der Kraniche“ – ein Bildmotiv in unterschiedlichen Varianten. Immer ist es ein rausch- oder tranceartiger Zustand, dem sich eine Gruppe menschlicher oder tierischer Tänzer hingibt. Im Tierpark in Wien fand Bresslern-Roth geeignete Vorlagen für die Tierbilder. Ihr erster Mal- und Zeichenlehrer Alfred Schrötter-Kristelli hatte sie dorthin zu dem Porträtmaler, Fotografen und Grafiker Ferdinand Schmutzer vermittelt, bei dem sie von 1911 bis 1917 an der Akademie der bildenden Künste zuerst an der Damenklasse und danach als Privatschülerin kostenlos studierte. Sie wohnte in Wien-Hietzing zusammen mit Franz Hofer, Leo Grimm und Fritz Silberbauer, allesamt ehemalige Schüler von Schrötter die sie von Graz kannte und die nun alle bei Schmutzer studierten. In ihrer Freizeit ging sie mit Vorliebe in den nahegelegenen Tierpark um dort Skizzen vom lebenden Tier anzufertigen. Sowohl den Tiergarten als auch das Palmenhaus suchte sie über Jahre hinweg – auch nach ihrer Rückkehr nach Graz – immer wieder auf. In Folge entstand ein umfangreiches Repertoire an Vorlagen und Entwürfen, die sie stets für die Komposition ihrer Gemälde verwendete. Sie wurden zur Quelle ihrer exotischen Sujets. Auch vom 1976 entstandenen „Tanz der Strauße“ ist ein Entwurf auf Zeichenkarton erhalten. Mit Hilfe eines darauf deutlich zu erkennenden Rasters übertrug die Künstlerin das Motiv in das gewünschte Endformat – ein Mittel das ihr für zahlreiche großformatige Arbeiten nützlich war. (Petra Maier)

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588 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Häuser im Licht, 1961 Öl auf Leinwand; 75 × 120 cm Monogrammiert rechts unten: W.B. Provenienz 1965 von Dr. Kurt Jeschko direkt beim Künstler erworben; seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Wien Literatur Wieland Schmid u. a., Werner Berg, Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 621, s/w-Abb. S. 288 ​EUR 100.000–170.000

Werner Berg vor dem Rutarhof, 1964, abgebildet in: Franz Smola (Hg.), Werner Berg (Kat. Ausst., Österreichische Galerie Belvedere, Wien 2004/2005; Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen, Passau 2005), Wien 2005, S. 230

„Jeder hat eine Klangfarbe in sich und das Nächtliche bewegt mich ganz besonders“, erklärte Werner Berg. In vielen seiner Nachtbilder lässt der Schein einer Lampe Häuserpartien aus den umgebenden dunklen Tönen hell hervortreten. Bereits in den direkt das Augenblickserlebnis unmittelbar festhaltenden Skizzen des Künstlers besticht die streng konstruktive Bildordnung. Im Atelier wird diese präzisiert und verdichtet. Zu Beginn der 1960er Jahre erreicht dabei, wie in diesem Hauptwerk von Bergs Landschaftsdarstellungen, die Leuchtkraft der orange-gelben Töne im Kontrast zum umgebenden dunklen Blaugrün maximale Intensität. „Beim Malen muss ich die Atmosphäre der Jahreszeit in der Nase haben, malen kann ich nur genau nach dem Geruch der Jahreszeit. So dieses Sommerbild – in einem sehr strengen Aufbau, wie denn überhaupt immer dort, wo das Lyrische, das Romantische besonders betont erscheint, der strenge Aufbau das Gegengewicht, den Halt bietet.“ Mit Dr. Kurt Jeschko verband den Künstler eine jahrelange Freundschaft. Dabei verblüfft der Kontrast von der hektischen Welt des Sportreporters zur Bergeinsamkeit des Künstlers. So schreibt Jeschko im Jänner 1964 an Werner Berg: „Zuerst fahre ich nach Grindelwald und Wengen, dann nach einer kurzen Rückkehr nach Wien nach Kitzbühel (ein bisserl viel „nach“ in diesem Satz) und nachher nach Innsbruck. Selbstverständlich geht es immer um skilaufen. Während der olympischen Winterspiele mache ich vierzehn Direktübertragungen und täglich zwei Filmzusammenfassungen.“ Zum Eintreffen des Bildes berichtet er am 24.10.1965: „Bild und Rahmen sind wohlbehalten bei uns eingetroffen. Die Freude der Familie ist groß und tief. Ich nehme dieses herrliche Werk als Ausdruck einer menschlichen Bindung, die sich im Laufe der Jahre in so erfreulicherweise für uns ergeben hat. … Wir sind seit zwei Wochen tatsächlich Haubesitzer. Der „Werner Berg“ wird eine Dominante unseres Wohnund Lebenszimmer sein“, und am 3.12.1966: „In unserem Häuschen haben wir uns schon sehr gut eingelebt. Es ist eine Oase der Ruhe. Was uns besonders freut, ist, dass Ihr wunderbares Bild von den Gästen so anerkannt wird. Bei uns gehen natürlich sehr viele Leute ein und aus. Alle sind fasziniert.“ (Harald Scheicher)

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Aus den Beständen des Künstlerhauses Kat.-Nr. 589–637

Das Künstlerhaus und seine Kunstwerke Kunstwerke zu sammeln war nie ein Ziel der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs. Doch schon mit der Gründung der Genossenschaft im Jahr 1861, die aus den damals bestehenden Künstlervereinigungen hervorging, gelangten Kunstwerke in ihren Besitz, quasi als „Morgengaben“ der Vorgängervereine, allen voran der Albrecht Dürer-Gesellschaft. Und mit Beginn der Ausstellungstätigkeit im Künstlerhaus am 1. September 1869 blieben immer mehr Werke aus den Ausstellungen zurück, mit denen die Künstler ihren Dank abstatten wollten; aber nicht, um eine Sammlung aufzubauen, sondern um diese Werke gewinnbringend zu verkaufen, wenn es denn nötig wäre. Und es war immer wieder nötig, um die fortlaufenden Modernisierungen, Umbauten und Erweiterungen des Künstlerhauses am Karlsplatz zu finanzieren. Denn von der öffentlichen Hand wurde das Künstlerhaus bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts nie gefördert, sondern temporär angemietet; was aber infolge des enormen Zuwachses an musealen Ausstellungsflächen in Wien seit 20 Jahren nicht mehr erfolgt. Nun wird zwar die Generalsanierung und Erweiterung des Gebäudes privat von der „Haselsteiner Familienprivatstiftung“ finanziert, doch die weitere Existenz und Tätigkeit des Vereins „Künstlerhaus“ ist damit nicht gesichert. Also hat der Vorstand beschlossen, alle vorhandenen Kunstwerke ihrer Zweckbestimmung zuzuführen. Nachdem schon in den 60er bis 80er Jahren umfangreiche Bestände unauffällig in den Kunsthandel gelangt sind, trennt sich das Künstlerhaus nun – erstmals öffentlich – von allen jenen Werken, die aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Unter ihnen befindet sich der einzigartige Bestand von 11 Schützenscheiben der Schützengilde von 1924 (von 1874 bis 1939 gab es im Künstlerhaus einen Schießstand!), eine Schenkung von Werken Viktor Pipals aus Schweizer Privatbesitz, wohin der Künstler sie 1954 geschenkt hat, ein im Künstlerhaus nicht vermutetes Beispiel des Jugendstils von Ferdinand Michl von 1909 und ein ebenso überraschendes Bild von Franz Witt, sowie eine Vielzahl von Papierarbeiten von zeitweise sehr populären Mitgliedern des Künstlerhauses. Auch wenn einige zu Ausstattungszwecken verliehen waren, ist allen Werken gemeinsam, dass sie erst jetzt das Licht der Öffentlichkeit erblicken. (Dr. Peter Zawrel, Generalsekretär des Künstlerhauses)

Bitte beachten Sie, dass bei den Kat.-Nr. 589–637 nur Rufpreise angegeben sind. Bei den Kat.-Nr. 589–637 beträgt das Aufgeld 22% Käuferprovision + 10% USt. (statt 13%), da es sich beim Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, um einen gemeinnützigen Verein handelt.


589 Ferdinand Michl * (Prag 1877–1951 Wien) Picknick im Freien (Badende), 1909 Öl auf Leinwand, ungerahmt; 198 × 220 cm Signiert links unten: F. Michl Provenienz 1959 aus dem Nachlass des Künstlers erworben; aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 10.000

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Der Maler und Grafiker Ferdinand Michl wurde 1877 in Prag geboren. Er studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Prag unter Maxmilián Pirner und Franz Thiele und an der Münchener Kunstakademie unter Johann Caspar Herterich. Nach einem Studienaufenthalt in Italien kehrte der Maler zunächst nach Wien zurück, um sich ab 1904 für fünf Jahre in Paris niederzulassen. Michl verlegte seinen Wohnsitz im Jahr 1909 schließlich nach Wien, es folgten Studienreisen nach Belgien und Holland, bevor der Künstler von 1914 bis 1920 in den Kriegsdienst trat und in russische Gefangenschaft geriet. Seine Flucht aus dieser führte ihn über Sibirien durch die Mandschurei, China, Japan und Indien, bevor er wieder nach Wien zurückkehrte. Im Wiener Hagenbund war Michl im Jahr 1904 zunächst als Gast, kurz darauf bereits als Mitglied verzeichnet, bevor er 1922 austrat und 1924 Mitglied des Wiener Künstlerhauses wurde. Michls Œuvre umfasst neben zahlreichen grafischen Blättern bzw. Zyklen, Straßenszenen, Porträts und Landschaftsdarstellungen. Das vorliegende Gemälde ist jener Schaffensphase zuzuordnen, in der sich Ferdinand Michls Arbeiten von der französischen Malerei geprägt zeigen, bevor die Eindrücke der Reise durch Ostasien seine Werke nachhaltig beeinflussen sollten. (Barbara Berger)

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Victor Pipal *

Victor Pipal *

(Samac/Bosnien 1887–1971 Wien)

(Samac/Bosnien 1887–1971 Wien)

Barfüsserplatz, Basel Öl auf Leinwand; 59 × 72 cm Signiert rechts unten: Viktor Pipal Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet: „Barfüsserplatz, Basel“, Viktor Pipal, Wien, 107, Sautergasse 25 Rückseitig unten am Keilrahmen bezeichnet: Geschenk des Künstlers zu Weihnachten 1954 Rückseitig Etikett Künstlerhaus Wien: 1954/1050

Vier Spaziergänger Öl auf Leinwand; 45 × 48 cm Signiert links unten: Viktor Pipal

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien (2012 Schenkung aus Schweizerischem Privatbesitz an das Wiener Künstlerhaus)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien (2012 Schenkung aus Schweizerischem Privatbesitz an das Wiener Künstlerhaus) ▲ Rufpreis EUR 500

▲ Rufpreis EUR 1.000

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Victor Pipal *

Victor Pipal *

(Samac/Bosnien 1887–1971 Wien)

(Samac/Bosnien 1887–1971 Wien)

Winterlandschaft, Nußdorf (Am Beethovenweg) Öl auf Karton; 25 × 32 cm Rückseitig bezeichnet: „Winterlandschaft, Nußdorf“ / (Am Beethovenweg) Rückseitig gewidmet und signiert: Viktor Pipal

Petersplatz, Basel Öl auf Leinwand; 48 × 61 cm Signiert rechts unten: Viktor Pipal Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet: Basel, Petersgasse

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien (2012 Schenkung aus Schweizerischem Privatbesitz an das Wiener Künstlerhaus) ▲ Rufpreis EUR 500

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Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien (2012 Schenkung aus Schweizerischem Privatbesitz an das Wiener Künstlerhaus) ▲ Rufpreis EUR 700


594 Reinhold Ludwig Krassnig * (Linz 1898–1968 Santander) Ansicht vom Donaukanal Öl auf Leinwand; 150 × 110 cm Monogrammiert rechts unten: R.L.K. Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 3.000

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Victor Pipal *

Victor Pipal *

(Samac/Bosnien 1887–1971 Wien)

(Samac/Bosnien 1887–1971 Wien)

Am Bisamberg Öl auf Leinwand; 48 × 71 cm Signiert links unten: Viktor Pipal Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet: „Aus Bisamberg“ Geschenk des Künstlers zu Weihnachten 1957

Stillleben mit Phyllokaktus Öl auf Leinwand; 60 × 50 cm Signiert rechts im Bild: Viktor / Pipal Rückseitig auf Keilrahmen betitelt: Stilleben mit Philo-Kaktus

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien (2012 Schenkung aus Schweizerischem Privatbesitz an das Wiener Künstlerhaus)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien (2012 Schenkung aus Schweizerischem Privatbesitz an das Wiener Künstlerhaus) ▲ Rufpreis EUR 500

▲ Rufpreis EUR 500

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Othmar Ruzicka *

Ludwig Wieden

(Wien 1877–1962 Wien)

(Blumenbach, Mähren 1869–1947 Gmunden)

Ausblick vom Belvedere zur Salesianerinnenkirche, 1945–47 Öl auf Karton; 36 × 46 cm Signiert links unten: Othmar Ruzicka Rückseitig Etikett Künstlerhaus Wien: 1947/0099 Rückseitig auf Karton bezeichnet: Othmar Ruzicka / III Barmherzigeng. 3 / „Belvedere Öl“

St. Michael im Pongau Öl auf Leinwand, ungerahmt; 67 × 83,5 cm Signiert links unten: Lud. Wieden Rückseitig auf Etikett bezeichnet: Ludwig Wieden / IV. Gusshausstr. 19 / „St. Michael im Pongau“ Rückseitig am Keilrahmen Etikett Künstlerhaus Wien: 1958/1466

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 300

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 300

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Anton Hans Karlinsky

Hans Witt *

(Wien 1872–1945 Wien)

(Wien 1891–1966 Tragöß)

Ausblick vom Belvedere auf die Salesianerinnenkirche Tempera auf Karton; 49 × 59 cm Signiert links unten: Anton. H. Karlinsky

Zwei Türkinnen Mischtechnik auf Papier, ungerahmt; 97,5 × 76,5 cm Signiert rechts unten: Hans Witt

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 500

▲ Rufpreis EUR 500

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Rudolf Holzinger *

Rudolf Holzinger *

(Wien 1898–1949 Wien)

(Wien 1898–1949 Wien)

Dorfstraße Aquarell auf Papier; 47,5 × 59,5 cm (Blattmaß) Signiert rechts unten: Holzinger

Bergdorf Aquarell auf Papier; 44 × 59,5 cm (Blattmaß)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Franz Lex *

Franz Lex *

(Wien 1895–1959 Wien)

(Wien 1895–1959 Wien)

Stadtbahnhof Unter St. Veit, 1945 Pastell auf Papier; 35 × 46,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Lex

Schönbrunn Pastell auf Papier; 33 × 48,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: Lex

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Franz Lex *

Franz Lex *

(Wien 1895–1959 Wien)

(Wien 1895–1959 Wien)

Schloss Schönbrunn mit Park Pastell auf Papier; 39,5 × 49,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Lex

Ober St. Veit gegen den Lainzer Tiergarten Pastell auf Papier; 34,5 × 49,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: Lex

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Franz Lex *

Erich Miller-Hauenfels *

(Wien 1895–1959 Wien)

(Graz 1889–1972 Wien)

Wohnsiedlung Pastell auf Papier; 34 × 49 cm (Passep.-Ausschnitt)

Dorflandschaft Aquarell auf Papier; 34 × 50 cm (Passep.-Ausschnitt)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Erich Miller-Hauenfels *

Erich Miller-Hauenfels *

(Graz 1889–1972 Wien)

(Graz 1889–1972 Wien)

Häuser am Berg Aquarell auf Papier; 33,5 × 48 cm (Passep.-Ausschnitt)

Flusslandschaft Aquarell auf Papier; 38 × 46,5 cm (Passep.-Ausschnitt)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Erich Miller-Hauenfels *

Erich Miller-Hauenfels *

(Graz 1889–1972 Wien)

(Graz 1889–1972 Wien)

Am Fluss Aquarell auf Papier; 36 × 49 cm (Passep.-Ausschnitt)

Aus den Alpen Aquarell auf Papier; 34 × 49,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Erich Miller

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

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Erich Miller-Hauenfels *

Josef Quittan *

(Graz 1889–1972 Wien)

(Wien 1917–2014 Wien)

Alpenlandschaft im Winter Aquarell auf Papier; 44 × 59,5 cm (Blattmaß)

Dorfstraße, 1966 Mischtechnik auf Papier; 39 × 51 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: Quittan 66

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

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Josef Quittan *

Josef Quittan *

(Wien 1917–2014 Wien)

(Wien 1917–2014 Wien)

Am Pfarrplatz, 19. Bezirk Aquarell, Gouache auf Papier; 39,5 × 56,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert (vom Passepartout verdeckt) rechts unten: Quittan 6?

Dorfhäuser Mischtechnik auf Papier; 37 × 49 cm (Passep.-Ausschnitt)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Josef Quittan *

Bruno Völkel *

(Wien 1917–2014 Wien)

(20. Jahrhundert)

Im Burgenland Mischtechnik auf Papier; 33,5 × 49,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten (vom Passepartout verdeckt)

Obstgarten in Niederösterreich Aquarell auf Papier; 29 × 42 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Bruno Völkel

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Bruno Völkel *

Gustav Schütt *

(20. Jahrhundert)

(Wien 1890–1968 Laxenburg)

Beim Melken Aquarell auf Papier; 28 × 40 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: B. Völkel Betitelt rechts unten: Beim Melken

Eckartsau, 1949 Aquarell, Gouache auf Papier; 32 × 46 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: G. Schütt 1949

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Gustav Schütt *

Gustav Schütt *

(Wien 1890–1968 Laxenburg)

(Wien 1890–1968 Laxenburg)

Das Jagdhaus, 1947 Aquarell, Gouache, Tusche auf Papier; 29 × 38 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts oben: G. Schütt 1947

Blautanne (Eckartsau-Park), 1949 Aquarell, Gouache auf Papier; 46 × 32 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: G. Schütt 1949

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Rudolf Pleban *

Eduard Stella *

(Peterwardein 1913–1965 Zwettl)

(Wien 1884–1955 Wien)

St. Margareten, 1958 Mischtechnik auf Papier; 36,5 × 55,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert und datiert rechts unten: 19 P 58

Geranienstock Mischtechnik auf Papier; 42 × 30 cm (Passep.-Ausschnitt)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Eduard Stella *

Eduard Stella *

(Wien 1884–1955 Wien)

(Wien 1884–1955 Wien)

Blühender Zweig II Mischtechnik auf Papier; 20 × 22 cm (Passep.-Ausschnitt)

Blühender Zweig Mischtechnik auf Papier; 20 × 22 (Passep.-Ausschnitt)

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien

▲ Rufpreis EUR 200

▲ Rufpreis EUR 200

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Die Schützengilde der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens 11 Schützenscheiben, gestaltet von Mitgliedern des Künstlerhauses

Auf Initiative des Malers Josef Marastoni wurde ab 1874 in der Wintersaison jeden Mittwoch im damaligen Ranftlsaal im Souterrain des Künstlerhauses ein Scheibenschießen veranstaltet. Ab 1882 wurde dieser Saal „Kneipe“ genannt. Die Schützengilde verfolgte keine künstlerischen Ziele, sie diente der Geselligkeit. Der jeweils beste Schütze des Abends trug die Zeche, alle Anwesenden wurden seine Gäste. Geschossen wurde meist auf die schon damals üblichen vorgedruckten Papierscheiben, oder wie im Prater, auf feste oder laufende Metallhirsche. Repräsentativ bemalte Scheiben wurden nur bei Festschießen, z. B. vor Weihnachten, verwendet. Solche Scheiben, auf die geschossen wurde, haben sich keine erhalten. Die erhaltenen Scheiben sind jene, die bei der Hilfsauktion zum Schützenkränzchen 1924 unversteigert blieben oder zur Dekoration an der Stiege zwischen Parterre und Kneipe unter der heutigen Haupttreppe angebracht waren. Ab 1880 veranstaltete die Schützengilde neben dem üblichen wöchentlichen Scheibenschießen einmal jährlich die sogenannten Schützenkränzchen. Das waren eigentlich Wiederholungen der Gschnasfeste der gesamten Genossenschaft, nur selten in etwas kleinerem Rahmen. Dank der damals üblichen Steuerfreiheit war ihr Nettoerlös so hoch, dass die Schützengilde ab 1881 in der Lage war, der Genossenschaft – meist ihrem Pensionsfond – alljährlich größere Summen zu überweisen. 1901 trat sie der Genossenschaft mit 6000 Kronen als Stifter bei. Da die Stifter jeweils Anspruch auf ihr Porträt in der Stiftergalerie des Künstlerhauses hatten, übergab die Schützengilde zu diesem Zweck das Bildnis ihres damaligen Obmannes, des Oberschützenmeisters Gustav A. Hessl. Diese Lösung war nicht ganz zufriedenstellend; Hessl zahlte den Betrag ja nicht aus eigener Tasche. Noch im selben Jahr wurde deshalb eine Konkurrenz für eine Bronzetafel ausgeschrieben; dem Wettbewerb angeschlossen hat sich noch eine weitere Tochtergesellschaft, die damals ebenfalls zum Stifter wurde: der „Radfahr-Club der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens“. Anläßlich der Jubiläumsautellung 1898 stiftete die Schützengilde einen alljährlich zu vergebenden Preis für Studien oder Erstlingswerke junger Künstler (20 Golddukaten, ab 1906 400 Kronen in Gold, 1923 1 000 000 Kronen, ab 1925 500 Schilling). 1926 hatte die Gilde 28 Mitglieder, 1937 sogar 38. Am 28. Jänner 1939 fand im Künstlerhaus das letzte Schützenfest statt. (Diese Darstellung von Dr. Peter Zawrel folgt jener durch Wladimir Aichelburg in seiner Geschichte des Künstlerhauses)

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627 Bertold Löffler * (Rosenthal 1874–1960 Wien) Aktäon als ... Kritiker (Hirsch mit Brille) Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Monogrammiert rechts unten: LÖ Bezeichnet rechts unten: Aktäon / der / Verzauberte / Kritikus Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 1.000

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628 Erich Probst (Wien 1885–1946 Wien) Röhrender Hirsch Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Signiert rechts unten: Erich Probst Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 257 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

629 Alfons Ossegger * (Klagenfurt 1902 geb.) Trinkender Jäger Öl auf Holz, ungerahmt; 57 × 57 cm Signiert links unten: Ossegger Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 257 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

630 Hubert von Zwickle (Salzburg 1875–1947 Wien) „I mog nix orbaten“ Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Signiert rechts oben: Hubert von Zwickle Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 256 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

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631 Vinzenz Gorgon * (Wien 1891–1961 Wien) Hirsch springt über einen Jäger Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Signiert rechts unten: V. Gorgon Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 256 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 500

632 Wilhelm Legler * (Pisino 1875–1951 Wien) Ornament Öl auf Papier auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Rückseitig bezeichnet: Wilhelm Legler Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 256 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 500

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633 Ferdinand Lorber * (Wien 1883–1957 Wien) Frosch Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Signiert rechts und links unten: Lorber Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 257 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

634 Künstler des 20. Jahrhunderts Tanzendes Paar Öl auf Holz, ungerahmt; 57 × 57 cm Unleserlich bezeichnet rechts unten Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 257 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

635 Künstler des 20. Jahrhunderts Frau mit Goldhaube, Kind in Harlekin-Kostüm Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 256 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

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636 Carl Pippich (Wien 1862–1932 Wien) Landschaft mit Windmühle Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Signiert links unten: C. Pippich Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien Literatur Wladimir Aichelburg, Das Wiener Künstlerhaus 1861–2001. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund – Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert, begr. und hrsg. von Michael Martischnig, Band I/1, Wien 2003, S. 256 (s/w-Abb.) ▲ Rufpreis EUR 200

637 Carl Pippich (Wien 1862–1932 Wien) Dünenlandschaft Öl auf Holz, ungerahmt; 63 × 63 cm Signiert links unten: C. Pippich Provenienz aus den Beständen des Künstlerhauses, Wien ▲ Rufpreis EUR 200

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Conditions of Auction Extract from the rules of procedure The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you. Rules of Business Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of business are available for viewing at the auction house, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be called up on the internet under www.imkinsky.com. Estimates In the catalogues the lower and upper estimated values are indicated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts. Reserve (Limit) Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their object beneath a certain price. This price (= reserve/ limit) usually matches the lower estimate, but in special situations can also surpass it. Guarantee of Authenticity The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for three years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue. Catalogue Descriptions Catalogue information concerning techniques, signatures, materials, condition, provenance, period of origin or manufacture­etc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the verification of these descriptions. Insurance All the art objects are insured. The insurance value is the purchase price. The res­ponsibility of the auction house lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so. Starting price & Hammer price The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10% from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the minimum price (reserve).

Purchase Price For art objects which require ‘difference’ taxation the purchase price consists of the hammer price plus the buyer’s commission of 26%. For art objects which require ‘normal’ taxation (marked with ▲), the price consists of the hammer price plus buyer’s commission of 22%, plus VAT (13% for paintings, 20% for antiques). For hammer price in excess of  1,000,000 we will charge a commission of 17% (margin taxation) or 14% (normal taxation). Droit de suite Objects marked with an asterisk* in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first  50,000, 3% of the next  150,000, 1% of the next  150,000, 0.5% of the next  150,000 and 0.25 % of the remaining amount (i.e. over  500,000), but not exceeding a total sum of  12,500. Droit de suite does not apply to ­highest bids below  2,500. Absentee bids Clients can also submit written absentee bids or bid themselves over the phone, or give an order to the Broker. To do so Auktionshaus im Kinsky must have received signed order forms (available in the catalogues), in due time. Telephone bids We will do our best to establish a telephone link, but we cannot warrant for such a telephone connection. Online Bidding Interested parties can participate in the auction also via the Internet. The regulations of Auktionshaus im Kinsky shall be applicable. Auktionshaus im Kinsky assumes no liability for any breakdown or loss of the Internet connection. Governing Law and jurisdiction The site for the dealings between Auktionshaus im Kinsky and the purchaser is the address of Auktionshaus im Kinsky. All legal dealings or conflicts between persons involved in the auctions are governed by Austrian Law, place of jurisdiction shall be the Courts for the First District of Vienna.


Auktionsbedingungen Auszug aus der Geschäftsordnung Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. Geschäftsordnung Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar. Schätzpreise Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meist­boterwartungen der zuständigen Experten dar. Mindestverkaufspreis (Limit) Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen an­­­ge­­­gebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen. Echtheitsgarantie Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunst­objekte erfolgt durch Experten des Auktions­ hauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von drei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt. Katalogangaben Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr. Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat. Ausrufpreis und Zuschlag Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.

Kaufpreis Bei Kunstobjekten, die der Differenzbesteuerung unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käuferprovision von 26 %. Bei Kunstobjekten, die der Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käuferprovision von 22 % und zuzüglich der Umsatzsteuer (13 % bei Bildern, 20 % bei Antiquitäten). Bei  1.000.000 übersteigenden Meistboten wird eine Käuferprovision von 17 % (Differenzbesteuerung) bzw. 14 % (Normalbesteuerung) für den  1.000.000 übersteigenden Betrag verrechnet. Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten  50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren  150.000, 1 % von den weiteren  150.000, 0,5 % von den weiteren  150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also  500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als  12.500. Bei Meistboten von weniger als  2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe. Kaufaufträge Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge ab­geben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein. Telefonische Gebote Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Online Bidding Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinngemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Gerichtsstand, Rechtswahl Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten bestehenden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart.


Fees for buyers

Fees for sellers

Buyer’s commission Subject to differential taxation 26% of the hammer price up to and including  1.000.000 17% of any amount in excess of  1.000.000 of the hammer price. These rates include 20% VAT.

Seller’s commission for a reserve price: up to  4.900: 25% above  5.000: 15% value added tax included for high-value art pieces by agreement

Subject to normal taxation (marked with ▲) 22% of the hammer price up to and including  1.000.000 14% of any amount in excess of  1.000.000 of the hammer price. These rates exclude 13% VAT with paintings and 20% VAT with antiques. Droit de suite Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first  50.000, 3% of the next  150.000, 1% of the next  150.000, 0.5% of the next  150.000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over  500.000), but not exceeding a total sum of  12.500. Droit de suite does not apply to highest bids below  2.500. Buyer’s Commission for bids below the reserve after the auction For bids below the reserve price, the buyer’s commission is 30% of the hammer price. Collection of Items bought at auction Items which have not been collected within 4 weeks after the auction are stored at the expense and risk of the buyer, even outside our business premises, without insurance. Interest on late payments * 12% per annum from the purchase price (from the 9th day after the auction) Insurance All art objects are insured. The insurance value is the arithmetic average of the two estimates. The responsibility of the Auction House lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if the purchaser is not in delay. Broker fee 1,2% of the hammer price * Applied from the 9th day after the auction for nationals, from the 31st day for buyers from outside. Packaging, shipping and insurance of auctioned objects only take place upon the buyer’s request and at his expense at risk.

Catalogue fees for images Minimum price:  100 Half-page image:  200 Full-page image:  300 Double-page spread:  600 Cover:  900 Insurance All items accepted for auction shall be insured against the risk of loss and damage up to the due date of the purchase price. Unsold items are only insured if there is an order. Costs are covered by the seller. Storage fees for unsold items Unsold items are offered in the post-auction sale for four weeks after the auction. Two weeks after the end of the post-auction sale, the items can be relocated and stored to a forwarding company unless there is no other agreement made. The seller has to carry the costs and risks. Advance payment interest 12% per annum Catalogue subscription Annual subscription (including shipping costs): Austria  115 Europe  130 Overseas  200


Gebühren für Käufer

Gebühren für Verkäufer

Käuferprovision Bei Differenzbesteuerung bis  1.000.000 26 % vom Meistbot, Für den  1.000.000 übersteigenden Betrag 17 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.

Verkäuferprovision Bei einem Mindestverkaufspreis bis  4.900 25 % über  5.000 15 % inkl. USt bei teureren Kunstobjekten jeweils nach Vereinbarung

Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis  1.000.000 22 % vom Meistbot, für den  1.000.000 übersteigenden Betrag 14 % vom Meistbot. zuzüglich 13 % USt bei Gemälden bzw. 20 % USt bei Antiquitäten.

Katalogkostenbeiträge für Abbildungen Mindestpreis  100 für halbe Seite  200 für ganzseitige Abbildung  300 für doppelseitige Abbildung  600 für Klappe  900

Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten  50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren  150.000, 1 % von den weiteren  150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also  500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als  12.500. bei Meistboten von weniger als  2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe. Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion Bei Verkäufen unter dem Mindestverkaufpreis (unter dem Limit) beträgt die Provision 30 % des Kaufpreises. Gekaufte aber nicht abgeholte Kunstwerke werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert. Verzugszinsen * 12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion). Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist. Sensalgebühr 1,2 % vom Meistbot * Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.

Versicherung Sämtliche zur Auktion übergebenen Gegenstände sind bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Kaufpreises gegen die Gefahr des Verlustes und der Beschädigung versichert. Unverkaufte Objekte werden nur auf Anweisung und Kosten des Verkäufers versichert. Lagerkosten für unverkaufte Kunstwerke In der Auktion nicht verkaufte Objekte bleiben vier Wochen im Nachverkauf. Zwei Wochen nach dieser Nachverkaufsfrist werden sie, sofern nichts anderes vereinbart wurde, auf Kosten und Gefahr des Verkäufers ausgelagert. Vorschusszinsen 12 % pro Jahr Katalogabonnement Jahres-Gesamt-Abonnement (inkl. Versandkosten) Österreich  115 Europa  130 Übersee  200


Ihr Team

Gesellschafter

Mag. Christoph la Garde T +43 1 532 42 00 lagarde@imkinsky.com Geschäftsführender Gesellschafter, Experte für Zeitgenössische Kunst

Michael Kovacek T +43 1 532 42 00 Gesellschafter & Gründungsmitglied Gerichtlich zertifizierter Sachverständiger, Experte für Möbel, Glas, Antiquitäten, Gemälde des 19./20. Jh.

Dr. Ernst Ploil T +43 1 532 42 00 Gesellschafter & Gründungsmitglied Gerichtlich zertifizierter Sachverständiger, Experte für Jugendstil & Design, Wiener Werkstätte & Lötz Glas

ExpertInnen

Mag. Kareen M. Schmid T +43 1 532 42 00-20 schmid@imkinsky.com Alte Meister

Mag. Monika Schweighofer T +43 1 532 42 00-10 schweighofer@imkinsky.com Gemälde des 19. Jh.

Mag. Astrid Pfeiffer T +43 1 532 42 00-13 pfeiffer@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst

Mag. Claudia Mörth-Gasser T +43 1 532 42 00-14 moerth-gasser@imkinsky.com Klassische Moderne

Eva Gruber-Letz, BA MA T +43 1 532 42 00-15 gruber-letz@imkinsky.com Antiquitäten

Anja Wolf, BA MA T +43 1 532 42 00-66 wolf@imkinsky.com Junior Expert Jugendstil & Design

Prof. Kristian Scheed T +43 1 532 42 00 Uhren

Prof. Peter Baum M +43 676 351 66 59 Kunst 20. Jh.

Dr. Hansjörg Krug T +43 1 512 18 01 Alte Grafik, Zeichnungen und Bücher

Expertenassistenz

Jasmin Panagl, MA T +43 1 532 42 00-28 panagl@imkinsky.com Alte Meister, Gemälde des 19. Jh.

Timea Pinter, MA T +43 1 532 42 00-41 pinter@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst

Barbara Berger, BA T +43 1 532 42 00-43 berger@imkinsky.com Klassische Moderne


Sensal

Repräsentanz

Client Advisor

Monika Uzman T +43 1 532 42 00-22 Außerhalb der Öffnungszeiten: M +43 664 421 34 59 monika.uzman@gmail.com Sensalin

Westösterreich & Südtirol Dr. Marianne Hussl-Hörmann T +43 1 532 42 00-27 M +43 699 172 92 313 hussl-hoermann@imkinsky.com Alle Sparten (Schwerpunkte 19. Jh., Klassische Moderne), Presse, im Kinsky editionen, Private Sale

Steiermark & Kärnten Mag. Elisabeth Skofitsch-Haas M +43 676 450 67 50 skofitsch@imkinsky.com im Kinsky Graz A-8010 Graz, Kaiser Josef Platz 5 / Eingang Ecke Mandellstrasse Alle Sparten

Nadine Kraus-Drasche, BA MA T +43 1 532 42 00-47 M +43 664 213 33 68 kraus-drasche@imkinsky.com Client Advisor

Elena Wenzel T +43 1 532 42 00-31 wenzel@imkinsky.com Assistenz der Geschäftsführung

Heidi Hofmann, BA T +43 1 532 42 00 hofmann@imkinsky.com Kundenbetreuung & Veranstaltungen

Katharina Koja, BA T +43 1 532 42 00-48 koja@imkinsky.com Kundenbetreuung & Projektmanagement

Barbara Passauer T +43 1 532 42 00-16 passauer@imkinsky.com Buchhaltung

Valerie Gaber T +43 1 532 42 00-24 gaber@imkinsky.com Kundenbetreuung & Büroassistenz

Sabine Hofer T +43 1 532 42 00-17 hofer@imkinsky.com Kundenbetreuung & Büroassistenz

Service

Julia Obruca, BA T +43 1 532 42 00-21 obruca@imkinsky.com Marketing & Webseite

Logistik

Robert Mayr T +43 1 532 42 00-18 r.mayr@imkinsky.com Logistik

Thomas Cerny T +43 1 532 42 00-36 cerny@imkinsky.com Logistik

Palais Kinsky, 1010 Wien, Freyung 4 office@imkinsky.com


Marianne Hussl-Hörmann, mit Beiträgen von Herbert Giese, Sabine Grabner, Johann Kräftner Wien 2011, 200 Seiten, € 59,—

Gabriele Spindler, Andreas Strohhammer Wien 2012, 256 Seiten, € 69,—

Michael Krapf Wien 2014, 326 S., € 39,90,—

Marianne Hussl-Hörmann, mit Beiträgen von Manfried und Marianne Rauchensteiner, Matthias Boeckl Wien 2013, 356 S., € 69,—

Andrea Winklbauer, unter Mitarbeit von Marianne Hussl-Hörmann Wien 2016, 304 S., € 69,—

Ernst Ploil Wien 2014, 195 S., € 69,—

Von sehr vielen bedeutenden österreichischen Künstlern gibt es keine – oder zumindest keine aktuellen – Mono­­ graphien und Werkverzeichnisse. Mit der Gründung der im Kinsky editionen haben wir daher als erste private Institution in Österreich im Jahr 2011 damit begonnen, diese Lücke zu füllen.

Bestellung office@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00, www.imkinsky.com Ernst Ploil | Toby Sharp Wien 2017, 240 S., € 69,—


Bestellen Sie auch diese Kataloge Jugendstil & Design, Auktion 17. Juni 2019

Josef Hoffmann, Kaffeeservice, Kat. Nr. 17, € 15.000–25.000

Herbert Brandl, o. T., 2007, 300 x 200 cm, Kat. Nr. 998, € 30.000–50.000

Zeitgenössische Kunst, Auktion 18. Juni 2019

JUGENDSTIL & DESIGN

ZEITGENÖSSISCHE KUNST

17. JUNI 2019

18. JUNI 2019

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office@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00, www.imkinsky.com Katalogpreis | Catalogue price: Österreich | Austria € 10, Europa | Europe € 15, Übersee | Overseas € 20 (inkl. Versand | Incl. shipping)


KUNSTRAUM im Kinsky

Das ist kein Musenkuss, Liebster!

Zeitgenössische Künstlerinnen im Dialog mit Alten Meistern Titanilla Eisenhart | Maria Hahnenkamp | Luisa Kasalicky | Suse Krawagna | Maria Legat | Julie Monaco | Astrid Rausch | Eva Wagner | Anita Witek Die Ausstellung vereint neun österreichische Künstlerinnen einer mittleren Generation, die in den Medien Malerei und Fotografie tätig sind. Ihre Arbeiten werden in einen Dialog mit Bildern von Alten Meistern gesetzt, die in der Herbstauktion im Kinsky zur Versteigerung kommen. Jede Künstlerin wählt sich dabei selbst ihr Alte-Meister-Pendant als Vis-à-Vis. Die Gegenüberstellung zwischen Zeitgenössischer Kunst und Alten Meistern soll die Bedeutung und Relevanz von Kunst im Allgemeinen und Epochen übergreifend aufzeigen. Sammler konzentrieren sich in ihren Vorlieben meistens auf eine bestimmte Sparte. Die Ausstellung möchte diese Trennung aufweichen und spannende Fragen an das jeweilige Medium stellen, indem inhaltliche und formale Bezüge hergestellt werden.

Alte Meister waren immer die Zeitgenossen ihrer Zeit. Viele davon sind auch heute noch hoch modern – in formaler und malerischer Hinsicht. Wie revolutionär sind sie damals erst gewesen! Ein Umstand, der in unserer Gegenwart, in der vor allem die Zeitgenössische Kunst boomt, oft vergessen wird. Der Titel „Das ist kein Musenkuss, Liebster!” möchte in einer selbstbewussten, gleichzeitig koketten und auch liebevollen Weise versinnbildlichen, wie neun zeitgenössische Künstlerinnen in dieser Ausstellung souverän in ihrer persönlichen Annäherung an ihren favorisierten Alten Meister agieren.

Ein Ausstellungsprojekt im KUNSTRAUM im Kinsky kuratiert von Stefan Rothleitner 17. September – 25. Oktober 2019 Mo–Fr 10–18 Uhr, Palais Kinsky, Freyung 4/1, Innenhof, 1010 Wien


AUKTIONEN 2019

22. & 23. Oktober

ALTE MEISTER GEMÄLDE DES 19. JAHRHUNDERTS ANTIQUITÄTEN

26. & 27. November

KLASSISCHE MODERNE ZEITGENÖSSISCHE KUNST JUGENDSTIL & DESIGN

Wir freuen uns, Ihre Kunstwerke bis 7 Wochen vor dem jeweiligen Auktionstermin zu über­nehmen. We are delighted to consign your art works until 7 weeks before the auction takes place. office@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00


Neben den öffentlichen Auktionen bieten wir im Kinsky unseren Kunden auch die Möglichkeit, hochwertige Kunstwerke diskret durch PRIVATE SALE zu veräußern. Basierend auf unserer Kenntnis des Kunstmarktes und Marktgegebenheiten entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine auf Ihr Kunstwerk und Ihre Bedürfnisse abgestimmte Verkaufsstrategie. Wir übernehmen für Sie den gesamten Verkaufsprozess. Dabei profitieren unsere Kunden von unserem weltweiten und vertrauten Zugang zu privaten und institutionellen Sammlern und Sammlungen. Unsere Kunden schätzen die Professionalität und Diskretion unseres Hauses. Wenn Sie mehr über PRIVATE SALE im Kinsky erfahren wollen, so freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. In addition to our public auctions, we at the auction house im Kinsky also offer our clients the service to sell high-quality artworks discretely through PRIVATE SALE. Based on our knowledge of the art market and market conditions, we develop with you a sales strategy tailored to your artwork and your needs. We take care of the entire sales process for you. And you, as our client, profit from our trusted access to private and institutional collectors and collections worldwide. Our clients value the professionalism and discretion of our firm. If you would like to find out more about PRIVATE SALES at the auction house im Kinsky, please do not hesitate to contact us. Michael Kovacek, miko@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00-48, M +43 664 240 48 26 Marianne Hussl-Hörmann, hussl-hoermann@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00-27, M +43 699 172 92 313 Christoph la Garde, lagarde@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00-25, M +43 664 301 05 07


Es gibt mitunter GrĂźnde, Kunstwerke nicht in einer Auktion zu verkaufen. Occasionally there are reasons for not selling artworks at an auction.

PRIVATE SALE im Kinsky


Werner Berg Kat. Nr. 493


! Bitte beachten Sie, dass es nach Druck des Katalogs zu Änderungen oder Ergänzungen kommen kann. Eine Liste solcher Änderungen finden Sie auf unserer Webseite oder in unseren Geschäftsräumen. Please note that there may be changes or additions after printing the catalogue. A list of such changes can be found on our website or in our business premises.

„Auktionshaus im Kinsky ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie ein­deutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. EUR 5.000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.“ “Auktionshaus im Kinsky is a member of the Art Loss Register. All works in this catalogue, as far as they are uniquely i­dentifiable and have an ­estimate of at least EUR 5,000 have been checked against the database of the Register prior to the auction.”

Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, 1010 Wien, Freyung 4, FN 34302 w Handelsgericht Wien, UID Nr. ATU 37293905. Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Christoph la Garde, 1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com. Digitalfotografie, Satz, Druck, Bindung: Grasl FairPrint, A-2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, T +43/2252/402-0, print@grasl.eu, www.grasl.eu. Grafik Design: Alexander Rendi, Mitarbeit Eugen Lejeune


Klassische Moderne | Modern Art

Anger, Heinz ® 511 Arnez, Helmut ® 580 Atlan, Jean Michel ® 559 Bauer, Carl Franz ® 552, 553 Bauer, Victor ® 573 Bäumer, Eduard ® 491 Beckmann, Max ® 526 Berg, Werner ® 493, 584, 588 Bertelli, Renato ® 586 Birkle, Albert ® 437, 438 Birstinger, Leopold ® 487–490 Boeckl, Herbert ® 520, 521 Böhler, Hans ® 494 Bresslern-Roth, Norbertine ® 478–482, 547, 556, 587 Brunner, Ferdinand ® 561 Brusenbauch, Arthur ® 483–485 Cucuel, Edward ® 498 ®umpelík, Jan ® 508 Diesner, Gerhild ® 502 Dobrowsky, Josef ® 439–441, 543–546, 560 Edzard, Dietz ® 499 Egger-Lienz, Albin ® 453 Einberger, Andreas ® 577 Eisenschitz, Willy ® 444–446 Eisler, Georg ® 475 Engels, Lisl ® 467, 468 Etzer, Peter A. ® 578 Fahringer, Carl ® 548–550 Floch, Josef ® 531 Fronius, Hans ® 473, 474 Funke, Helene ® 492, 582 Gorgon, Vinzenz ® 631 Hanak, Anton ® 434 Hauk, Karl ® 486 Hauser, Carry ® 515 Helmberger, Adolf ® 538 Herzmanovsky-Orlando, Fritz von ® 516 Hessing, Gustav ® 571 Heuberger, Felix ® 470–472 Holzinger, Rudolf ® 601, 602 Huber, Ernst ® 564–566 Jungnickel, Ludwig Heinrich ® 459, 462 Kalvoda, Alois ® 507 Karlinsky, Anton Hans ® 599 Kasparides, Eduard ® 517, 518 Kitt, Ferdinand ® 540 Klimt, Gustav ® 425–428, 435, 436 Koch, Ludwig ® 551 Koko, Demeter ® 579 Kokoschka, Oskar ® 463–466 Kolig, Anton ® 519 Krassnig, Reinhold Ludwig ® 594 Kubin, Alfred ® 301–424 Laske, Oskar ® 454–458, 461 Legler, Wilhelm ® 632 Legrand, Louis ® 555 Lex, Franz ® 603–607

Liebermann, Max ® 495–497 Löffler, Bertold ® 627 Lorber, Ferdinand ® 633 Lutz, Anton ® 575 Macke, August ® 554 Michl, Ferdinand ® 589 Miller-Hauenfels, Erich ® 608–613 Miró, Joan ® 585 Moll, Carl ® 442, 443 Moser, Carl ® 583 Moser, Koloman ® 429, 430 Mulley, Oskar ® 535, 557 Nepo, Ernst ® 523, 524 Oppenheimer, Max ® 522 Ossegger, Alfons ® 629 Pancheri, Karl ® 536, 537 Panuska, Jaroslav ® 506 Pauser, Sergius ® 572 Picasso, Pablo ® 527 Pick-Morino, Edmund ® 469 Pipal, Victor ® 590–593, 595, 596 Pippich, Carl ® 636, 637 Pleban, Rudolf ® 623 Ploberger, Herbert ® 568–570 Popelka, Vojtech Hynek ® 509 Prachensky, Wilhelm Nicolaus ® 539 Probst, Erich ® 628 Putz, Leo ® 500, 501 Quittan, Josef ® 614–617 Radimský, Václav ® 503 Rieger, August ® 541, 542 Rothaug, Alexander ® 431 Ruzicka, Othmar ® 597 Schiele, Egon ® 432, 433 Scholz, Werner ® 576 Schütt, Gustav ® 620–622 Sedlacek, Franz ® 525, 528 Špillar, Karel ® 504, 505 Stark, Karl ® 581 Stella, Eduard ® 624–626 Sterrer, Karl ® 567 Stöhr, Ernst ® 477 Stoitzner, Josef ® 476 Thöny, Wilhelm ® 529, 530 Unger, Carl ® 563 Uprka, Joža ® 510 Vassilieff, Marie ® 574 Völkel, Bruno ® 618, 619 Wacker, Rudolf ® 512–514 Walde, Alfons ® 447–450, 532–534 Weber-Tyrol, Hans Josef ® 558 Weiler, Max ® 451, 452 Wieden, Ludwig ® 598 Witt, Hans ® 600 Zoff, Alfred ® 562 Zülow, Franz von ® 460 Zwickle, Hubert von ® 630


Werner Berg, Häuser im Licht (Detail), 1961, 75 x 120 cm, Kat. Nr. 588, € 100.000–170.000

Franz Sedlacek, Landschaft mit Nebelmeer (Detail), 1921, 71 x 71 cm, Kat. Nr. 525, € 250.000–500.000

KL ASSISCHE MODERNE

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17 JUNE 2019

128. AUK TION

MODERN ART kLASSISCHE MODERNE

17. JUNI 2019

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ImKinsky - 128. Kunstauktion - Klassische Moderne  

Teil 1:18. Juni 2019, ab 16:00 Uhr Teil 2:18. Juni 2019, ab 17:30 Uhr

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Teil 1:18. Juni 2019, ab 16:00 Uhr Teil 2:18. Juni 2019, ab 17:30 Uhr

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