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SCHWEIZER

Ausgabe 155_ 8. Jahrgang / 4. Februar 2013

IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft EDITORIAL

Inhalt 2

Colliers International Zürich AG: «Expansion schreitet voran», Büromarktbericht 2013

4 Nachrichten: Intershop/Lausanne 6 Neue Kreditgeber in Sicht 9 Auf dem Weg zur Internationalen Assetklasse 10 Nachrichten: Jones Lang LaSalle/Personalie 12 Marktkommentar 12 Nachrichten: UBS/Schroder Property/Zürich AST 13 Immobiliennebenwerte 14 Immobilienfonds/-Aktien 15 Projektentwicklung: Ameron-Hotel/Davos 16 Nachrichten: Hotelmarkt/Bern 16 Impressum

Das Umfeld wird anspruchsvoller Die Büroflächenmärkte sind abhängig von der ökonomischen Grosswetterlage. So erstaunt es angesichts der aktuell schwachen konjunkturellen Rahmendaten wenig, dass der europäische Mietpreis-Index für Büroflächen von Jones Lang LaSalle in den letzten drei Monaten 2012 um 0,6 Prozent im Quartalsvergleich zurückging. Strenge Sparmassnahmen im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in der Eurozone, vor allem in SüdBirgitt Wüst Redaktionsleiterin europa, sowie europaweit steigende Arbeitslosenzahlen hemmen das Wachstum. Nach den jüngsten finanzpolitischen Entwicklungen, insbesondere der EZB-Ankündigung Staatsanleihen der Krisenländer aufzukaufen, scheint die Krise zwar etwas abzuflauen. Doch die Unsicherheit bleibt und manifestiert sich in einem schwachen Geschäftsklima und gedämpften Wachstumsaussichten für 2013. In der Schweiz gestaltet sich die Lage zwar nicht ganz so dramatisch wie andernorts. Doch auch hierzulande werde das Umfeld anspruchsvoller, sind sich Marktbeobachter einig. «Die Mieter sind sich ihrer starken Verhandlungsposition bewusst», heisst es im jüngsten Büromarktbericht von Colliers International Zürich. Das verfügbare Angebot an Büroflächen in den 20 grössten Agglomerationen der Schweiz ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen; mit Blick auf die Neubautätigkeiten wird diese Tendenz wohl anhalten. Ohne Auswirkungen auf das Mietpreisniveau wird die zunehmende Konkurrenz bei gleichzeitig schwachem Wirtschaftswachstum kaum bleiben. Mit den besten Grüssen, Birgitt Wüst

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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Büromarkt Schweiz

«Expansion schreitet voran»

Der Leerstand in den grössten Schweizer Bürostandorten nimmt zu Das Angebot an Büroflächen in den 20 grössten Agglomerationen der Schweiz ist gestiegen. Gemäss dem neuen Büromarktbericht Schweiz von Colliers International geben in Verhandlungen aktuell die Mieter den Ton an.

schwierigen Zeiten, wenn sie nicht bereits mittendrin sind.» Der Hintergrund: Die prognostizierte Angebotsausweitung an Büroflächen hat sich 2012 schrittweise bewahrheitet. Das verfügbare Angebot an Büroflächen in den 20 grössten Agglo-

Genf: Leerstand gestiegen

PD/BW. Was sich trendmässig in den letzten Jahren zeigte, hat sich inzwischen im Schweizer Büromarkt strukturell verfestigt. «Die Mieter werden anspruchsvoller und sind sich ihrer starken Verhandlungsposition bewusst», sagt Yonas Mulugeta, CEO der Colliers International Zürich AG. «Eigentümer älterer Liegenschaften an peripheren Standorten und/oder mit unflexiblen Raumstrukturen stehen vor grossen Investitionen oder

Am Genfer Büromarkt stieg die Leerstandsrate bis Ende 2012 auf 3,2 Prozent, ein Jahr zuvor hatte sie noch bei 2,4 Prozent gelegen. Den Angaben zufolge betraf die Zunahme des Leerstands insbesondere den Bereich Flughafen/Internationale Organisationen. Colliers betont indes, dass die Genfer Leerstandsquote sowohl im nationalen wie im internationalen Vergleich extrem niedrig ist.

merationen der Schweiz stieg gemäss dem aktuellen Büromarktbericht von Colliers International gegenüber dem Vorjahr um 204.000 auf über 1,8 Millionen Quadratmeter an. Die Angebotsquote hat um 4,2 auf 4,7 Prozent zugenommen; der durchschnittliche Nettomietpreis hat sich leicht auf 261 CHF/qm/Jahr erhöht. «Die Ursachen dafür sind insbesondere die Neubautätigkeit und die anteilsmässig höhere Verfügbarkeit von Büros an besonders zentralen Lagen», erklärt Daniel Stocker, Leiter Research & Market Analysis Colliers International Zürich AG. 700.000 Quadratmeter neue Bürofläche bis 2016

Der Büromarkt expandiert weiter: Nach den Erhebungen von Colliers werden in den kommenden drei Jah-

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ren werden landesweit rund 700.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen; alleine in der Agglomeration Zürich werden über 300.000 Quadratmeter gebaut. Das verfügbare Flächenangebot im Wirtschaftsraum Zürich hat 2012 gegenüber dem Vorjahr um 123.000 auf jetzt 857.000 Quadratmeter zugenommen, was einer Angebotsquote von 5,4 Prozent entspricht. Grosse Angebotszunahmen registrierte Colliers in den Marktgebieten Baden, Furttal, Höfe, Mittleres Glatttal und Zug, wohingegen in Schaffhausen und Winterthur weniger freie Flächen verfügbar waren. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sowie die Umstrukturierungen und der Stellenabbau im Bankensektor zeigen sich in der Zürcher Innenstadt besonders deutlich. Die UBS beispielsweise verlagert 1.400 Arbeitsplätze von der Innenstadt nach Altstetten bzw. Opfikon; die Mietverträge für über 30 Gebäude werden nicht mehr verlängert. «Insgesamt war das Angebot an Büroflächen im Central Business District so gross wie zuletzt 2005», so Stocker. «Dabei nahm nicht nur die Menge zu, sondern auch die Qualität und Vielseitigkeit der freien Räume verbesserte sich, was einen Anstieg des durchschnittlich angebotenen Mietpreises auf 260 CHF/qm/Jahr netto bewirkte.» Die Topmiete sei dagegen etwas gesunken und habe 2012 bei 830 CHF/qm/Jahr gelegen. In Zürich acht Prozent Leerstand bis 2014

Die Nachfrage verhielt sich im zurückliegenden Jahr stabil. Zwar gab es nur wenige Unternehmen, die sich in einem Expansionsprozess befanden oder neu angesiedelt werden konnten. Dafür nutzten andere den günstigen Zeitpunkt, um ihre Standorte und Büroräume zu optimie-

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF ren. Diverse Firmen haben ihre passive Haltung abgestreift und gestalten ihr Flächenmanagement wieder aktiver. Die stärkste Nachfrage besteht Colliers zufolge für Flächeneinheiten von 200 bis 500 Quadratmetern. «Im Grundsatz gilt: Je grösser und unflexibler die Flächen sind, je älter die Bausubstanz und je peripherer der Standort, desto schwieriger gestaltet sich die Vermarktung», sagt Mulugeta. «Umgekehrt erfreuen sich neue Gebäude mit flexibel aufteilbaren Innenräumen einer intakten Nachfrage. Die Anpassung von älteren Bauten an die Raumanforderungen von Kleinunternehmen bedingt oft massive Eingriffe in die Gebäudestruktur, was investitionsintensiv ist. Durch solche umfassenden Sa-

nierungen und Umbauten schaffen es einige Eigentümer, ihren älteren Liegenschaften neues Leben einzuhauchen.» Die bereits gut gefüllte Neubauten­-Pipeline wurde auch 2012 verlängert. SwissRe wird das 1969 erstellte Gebäude an der Adresse Mythenquai 50 abbrechen und durch einen Neubau ersetzen. Bis 2014/15 wird an der Herostrasse in Altstetten und an der Lindbergh­A llee in Glattpark jeweils ein Neubau mit über 11.000 Quadratmeter Bürofläche realisiert werden. Beim Balsberg in den Gemeinden Kloten und Opfikon soll bis in 15 Jahren ein zusammenhängendes Dienstleistungsgebiet erstellt werden. In einer ersten Phase besteht das Potenzial für über 100.000 Quadratmeter Bürofläche. Zwei >>>

verfügbare büroflächen und mieten

Quelle: Colliers International Schweiz AG

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NACHRICHTEN Lausanne: Baustart für neues Intershop-Projekt In Lausanne hat Intershop mit dem Bau der «Résidence BelOrne» begonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen im Quartier Malley im Westen der Stadt 74 Eigentumswohnungen mit Flächen von 55 bis 130 Quadratmetern. Einzugstermin ist im vierten Quartal 2014. Der Verkauf der Wohnungen hat bereits begonnen: Dem Vernehmen nach wurden bereits 54 Verkäufe öffentlich beurkundet; für weitere zehn Wohnungen lägen schriftliche Reservierungen vor, heisst es.

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>>> weitere Phasen vervollständigen das insgesamt 18 Baufelder grosse Projekt. Bis Ende 2014 prognostiziert die Colliers International Zürich AG in der grössten Schweizer Agglomeration einen Anstieg der Angebotsquote um zirka zwei Prozentpunkte auf über 8,0 Prozent. Zudem bestünden

Projekte und Reserven für weitere 0,5 Millionen Quadratmeter, die in den nächsten zehn Jahren verwirklicht werden könnten. Die Experten von Colliers gehen deshalb davon aus, dass für zahlreiche Immobilieneigentümer die nächsten Jahre teurer werden. «Das schwächelnde Wirtschaftswachstum und ein hoher Kon-

NettoAnfangsrenditen für Büroimmobilien und Transaktionsvolumen

Quelle: Colliers International Zürich AG

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Februar 2013 / 2/2013 · FraNKeN 13.– / eurO 9.60

kurrenzdruck werden die erzielbaren Mietpreise direkt und indirekt negativ beeinflussen», prognostiziert Colliers-Research-Leiter Stocker. Zudem erwarte der Markt bei älteren Objekten Investitionen in die Bausubstanz,

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die nicht 1:1 auf die jeweiligen Nutzer überwälzbar sein werden. Transaktionsmarkt leicht liquider

Etwas mehr Bewegung als in den Vorjahren hat Colliers 2012 auf dem Basel: Weniger Leerstand Transaktionsmarkt festgestellt. «In der Zürcher City sorgten die ImmobilienIn der Stadt Basel ist das Büroflächenangebot 2012 gegenüber 2011 verkäufe der Credit Suisse für Schlagum 26.000 auf 69.000 Quadratmeter zeilen», so Mulugeta. Allerdings hätgesunken; im gesamten Wirtschaftsten diese Handänderungen überdeckt, raumSBB Basel als stieg Quartiersentwickler das Büroflächendass sich der Investitionsmarkt nach angebot leicht an auf 157.000 Quawie vor träge verhält und zahlreiche dratmeter oder 4,1 Prozent. Für die MarktaufSicht für die Immobilienwirtschaft Anleger aufgrund der divergierenden Mietpreise im Basler Stadtgebiet bedeutet das abnehmendeim FlächenOSteurOpa VisierKauf­- und Verkaufspreisvorstellungen angebot eine minimale Teuerung nur wenige Einkäufe tätigen konnauf eine Durchschnittsmiete von 239 iBa BaSeL – der Weg ist Ziel ten: das «Insbesondere bei städtischen CHF/qm/Jahr; die Topmieten bezifMehrfamilienhäusern und Klasse­ A­ fert Colliers aktuell auf 430 CHF/qm/ Büroobjekten empfanden die MarktJahr netto. Im Wirtschaftsraum Basel blieb der durchschnittliche Mietteilnehmer die Preise teils als unrealispreis mit 219 CHF/qm/Jahr stabil auf tisch bis utopisch hoch.» Vorjahresniveau. Die Umfrage von Viele Investoren blieben ihrer Linie Colliers International Zürich ergab, nach wie vor treu und kauften nur undass im Vergleich zum Vorjahr die ter der Voraussetzung, dass das ObNachfrage nach Büroflächen im Bejekt eine gewisse minimale Anfangsreich Medizin, Biotech und Pharma von 22,0 auf 27,0 Prozent angestierendite einbringt – was sich jedoch gen ist; ebenfalls zugelegt habe die oft nicht mit den Preisvorstellungen Nachfrage aus der Consultingbrander Verkäufer vereinbaren lasse. Aus che auf 14,0 Prozent. Den grössten diesem Grund hätten verschiedene Zuwachs konnte die IT­Branche verGesellschaften 2012 keine oder nur zeichnen; ihr Anteil an der Nachfrage verdreifachte sich im Vergleich zum wenige Zukäufe getätigt. «Ist ein (zu) Vorjahr auf 12,0 Prozent. hoher Preis wahrscheinlich, sehen viele Investoren gar davon ab, sich an

Bern: Topmiete bei 330 CHF/qm/Jahr Den Berner Büromarkt kennzeichnet der branchenübergreifende Trend zu räumlichen Konsolidierungsstrategien, von denen auch der Bund erfasst ist. Die angebotene Bürofläche im Wirtschaftsraum Bern sei 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 15.000 auf 121.000 Quadratmeter angestiegen, innerhalb des Stadtgebiets von Bern um 9.000 auf 67.000 Quadratmeter (2,6 %), so Colliers. Hinsichtlich der Mietpreise erhöhte sich das Mittel im Wirtschaftsraum auf 203 CHF/ qm/Jahr; in der Stadt Bern beträgt der mittlere Quadratmeterpreis 212 CHF/qm/Jahr. Toppreise von 350 CHF/qm/Jahr würden aktuell nur in den Gebieten Altstadt und Mattenhof, Ausserholligen erzielt. Grundsätzlich bleibe die Berner Altstadt mit einem Mietpreisband von 150 bis 330 CHF/qm/Jahr netto das teuerste Marktgebiet.

Jenseits von Core einem Bieterverfahren zu beteiligen, da die Erfolgsaussichten als zu gering eingeschätzt werden», sagt der Colliers-International-Zürich-Chef. Interessierte Käufer stiegen zunehmend nur noch in exklusive Verkaufsprozesse ein oder wenn der Verkäufer sich an den Kosten der Due Diligence beteiligt. •

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Immobilienfinanzierung

Neue Kreditgeber in Sicht Für Banken wird das Immobilienfinanzierungsgeschäft schwieriger; Versicherer und Vorsorgewerke springen in die Bresche. Gänzlich wird der Finanzierungsengpass damit nicht behoben.

Banken werden zurückhaltender bei der Immobilienfinanzierung – eine Chance für neue Finanzierer

laufenden CMBS-Kontrakte allein in Deutschland in den kommenden Jahren auf rund zwölf Milliarden Euro. Eine deutliche Wiederbelebung dieses Finanzierungsinstrumentes ist aufgrund neuer regulatorischer Herausforderungen sowie mangels Investoreninteresses in Europa auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. So rechnet die Branche angesichts der strengeren Bankenregulierung damit, dass Europas Immobilienwirtschaft immobilienkredite europas: fälligkeit

in den kommenden Jahren mit einer Finanzierungslücke konfrontiert sein wird. DTZ beziffert diese auf rund 150 Milliarden Euro. Versicherungen und Versorungswerke steigen ins Geschäft ein

Dieser Finanzierungsengpass bietet für einige Marktteilnehmer Chancen. «Immobiliendarlehen stellen für Versicherungen und Pensionskassen angesichts der Erwartungen an Solvency II und des geringen Zinsniveaus im Staatsanleihensegment eine attraktive Anlagealternative dar zu traditionellen Fixed-IncomeProdukten sowie zu direkten oder indirekten Immobilieninvestments», sagt Beyerle. Grosse internationale Versicherungsunternehmen und Versorgungskassen seien bereits ins Immobi lienfinanzierungsgeschäft eingestiegen. Dabei stehe in der Regel die grossvolumige Einzelfinanzierung von Top-Objekten zu konser-

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Quelle: DT Z Research, Mai 2012

PD/BW. Als Spätfolge der Kreditschwemme der Jahre 2006/2007 stehen in den kommenden drei Jahren nach Schätzung des Maklers DTZ jeweils Immobiliendarlehen im Umfang von rund 250 Milliarden Euro zur Refinanzierung an. Gleichzeitig muss der Bankensektor, der in Europa rund 90 Prozent der Immobilienkredite zur Verfügung gestellt hat, seit dem Lehman-Crash sein Engagement in der gewerblichen Immobilienfinanzierung weiter reduzieren. Nicht zuletzt aufgrund der Regulierungsbestimmungen von Basel III, die die europäischen Banken zur Aufstockung der Kernkapitalquoten verpflichten, seien diese gezwungen, ihre Bilanzen durch den Verkauf von Krediten zu verkürzen und ihre Aktivitäten in Marktsegmenten, die wie die Immobilienfinanzierung relativ viel Eigenkapital beanspruchen, zu reduzieren oder ganz einzustellen, sagt Thomas Beyerle, Leiter Research der IVG Immobilien AG. In der Tat haben inzwischen mehr als 40 Banken das Geschäft mit Immobilienkrediten in Europa ganz aufgegeben. Belastet wird der Markt für Immobilienfinanzierungen ferner durch die Kreditverbriefungen in Form von Commercial Mortgage Backed Securities (CMBS), die in den Jahren der Kreditschwemme aufgelegt wurden und in Kürze fällig werden. Gemäss einer Schätzung von Corpus Sireo beläuft sich das Volumen der aus-


Quelle: IVG Research

Seite 7 /2_2013 /// vativen Beleihungsquoten im Fokus. Beispiele seien etwa das 300-Millionen-Euro-Darlehen der Allianz an einen geschlossenen Fonds zum Erwerb der Deutschen-Bank-Türme in Frankfurt sowie der 190-MillionenEuro-Kredit der Bayrischen Versorgungskammer an ein Konsortium um die IVG zum Kauf des Frankfurter Silberturms. Für kleine und mittelgrosse Versicherungen und Pensionskassen, die Einzelfinanzierungen im dreistelligen Millionenbereich überfordere, stellten «Debt Funds», also Kreditfonds, eine Alternative dar. Waren in diesem Sektor anfänglich nur opportunistische Private-Equityund Hedge-Fonds aktiv, sind es nun auch einige grosse Versicherungen und grosse Assetmanager aus dem Immobiliensektor. Den Anlegern – neben Versicherungen, Versorgungswerken und Pensionskassen (PK) auch Staatsfonds, Investmentmanager und Family Offices – stehen in Europa eine Vielzahl an Fondsvehikeln zur Verfügung. Aktuell befinden sich gemäss IVG Research Kreditfonds mit einem Zielvolumen von rund acht Milliarden Euro

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF in der Platzierungsphase. Die bisher vertriebenen Fondsprodukte unterscheiden sich masseblich hinsichtlich ihrer Kreditvergabestrategien sowie auch in ihrem Handlungsspielraum – nicht zuletzt in Bezug auf die Kooperationsnotwendigkeit mit Geschäftsbanken oder im Hinblick auf mögliche Interessenkonflikte innerhalb der Fondsgesellschaften. Ferner weisen Kreditfonds kein einheitliches Rendite-Risiko-Profil auf, da dieses wesentlich davon beeinflusst wird, in welchen Finanzierungstranchen die Kreditfonds aktiv Immobiliendarleversicherer als einzelkreditgeber (bsp.)

hen vergeben, von Senior-Krediten über Mezzanine-Darlehen bis zu Distressed Loans (Näheres hierzu siehe IVG Research LAB, 10/2012). Mismatch von Angebot und Nachfrage hält an

Versicherungen und PKs werden nach Einschätzung der IVG-Researcher in den nächsten Jahren ihre Aktivitäten in der Immobilienfinanzierung stark ausweiten; entweder indirekt über Kreditfonds oder über die direkte Darlehensvergabe. Diverse Prognosen unterstellen, dass Versicherungen und PKs mittelfristig im europäischen Immobilienfinanzierungsgeschäft ähnlich grosse Bedeutung erlangen werden wie in den USA. Gemäss RCA Real Capital Analytics kamen allein die US-Lebensversicherungen seit 2008 auf einen durchschnittlichen Anteil von rund 13 Prozent am Neukreditgeschäft im Immobilienbereich. «Neue Kreditfonds und die direkte Darlehensvergabe von institutionellen Investoren werden sicherlich dazu beitragen, dass die Lücke auf >>>


Europas Immobilienfinanzierungsmarkt kleinert wird. Beheben werden sie den Finanzierungsengpass jedoch nicht», meint Beyerle. Mit einem Mismatch zwischen Kreditangebot und Kreditbedarf sei auch mittelfristig zu rechnen. Während die Immobilienmärkte von Grossbritannien, Frankreich und Deutschland im Fokus der Kreditfonds stünden, suche man entsprechende Produkte für Irland, Spanien und Italien vergebens. Das Gleiche gilt für Ungarn und Rumänien, wo die Finanzierungslücke nach Berechnungen von DTZ Research ebenfalls hoch ist und die Immobilienpreise zuletzt gesunken sind. Die Lage in einigen Ländern Süd- und Osteuropas wird vermutlich schwierig bleiben bis dort eine nachhaltige Erholung der Konjunktur und somit der Immobilienmärkte eintritt.

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Analog zeichnet sich ab, dass sich die «neuen Finanzierer» auf bestimmte Segmente des gewerblichen Immobilienmarktes wie Büros und Detailhandel konzentrieren. «Projektentwicklungen passen nicht ins Risikoprofil der Versicherungen. Marktsegmente wie Betreiber- oder bruttofinanzierungslücke 2012-2013

Industrieimmobilien werden mangels des spezifischen Immobilien-Knowhows von Kreditfonds voraussichtlich erst gar nicht angefasst», so Beyerle. Ähnliches gelte für Immobilien, die hinsichtlich ihres laufenden Mietvertrages oder ihrer Wiedervermietbarkeit als problematisch gelten. Der Fokus der neuen Finanzierer werde auf Immobilien liegen, deren langfristige Vermietung sicher gestellt ist. Beyerles Fazit: «Kreditfonds im Immobiliensektor stellen für institutionelle Investoren derzeit eine attraktive Ergänzung zu traditionellen Fixed-Income-Produkten und zu Investments in Gewerbeimmobilien dar. Den Engpass am europäischen Markt für Immobilienfinanzierungen werden sie jedoch in Marktsegmenten, die als besonders problematisch eingeschätzt werden, nicht beheben können.» •

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Quelle: IVG Research/DT Z Research

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Internationale Immobilieninvestmentmärkte

Auf dem Weg zur globalen Asset-Klasse

Investments im asiatisch-pazifischen Raum (im Bild: Shanghai) werden interessanter Gemäss einem neuen Report von Jones Lang LaSalle werden sich die Direktinvestitionen bis 2030 mehr als verdoppeln.

PD/BW. Das Transaktionsvolumen im Bereich Gewerbeimmobilien summierte sich im vergangenen ANZE IGE

Jahr weltweit auf knapp 450 Milliarden US-Dollar. In den kommenden Jahren werde dieser Wert vermutlich bei weitem übertroffen, erwarten Marktbeobachter. Die Researcher des internationalen Immobilienberatungs- und Maklerunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) gehen beispielsweise davon aus, dass die

globalen Direktinvestitionen in Gewerbeimmobilien bis 2030 auf jährlich bis zu einer Billion US-Dollar ansteigen könnten. «Das Streben nach Kapitalwachstum, das vor der Finanzkrise viele Investitionsentscheidungen beeinflusste, hat einer weltweiten Suche nach sicheren Ertragsströmen in einem >>>


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Umfeld niedriger Zinsen Platz gemacht», sagt Colin Dyer, Vorsitzender des Vorstands und CEO von Jones Lang LaSalle.

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NACHRICHTEN JLL Andreas Quint geht von Bord Andreas Quint (52), hat Jones Lang LaSalle auf eigenen Wunsch mit Wirkung zum 31. Januar 2013 verlassen. Seine Nachfolge als CEO Corporate Finance Jones Lang LaSalle EMEA hat Arthur de Haast bereits angetreten. Quint war von Januar 2009 bis Dezember 2011 CEO Jones Lang LaSalle Deutschland und anschliessend bis Ende Dezember 2012 CEO Corporate Finance Jones Lang LaSalle EMEA.

Preise für Topobjekte über Vorkrisenniveau

Anlagewerte von Immobilien seien gegenüber den Finanzschocks der vergangenen Jahre zwar nicht immun gewesen, gleichwohl würden sich immobile Anlagen für viele Investoren immer mehr zu einer bevorzugten Option entwickeln, heisst es im neuen JLL-Report «Aufstieg der Immobilie zur globalen Asset-Klasse». Weltweit hätten Investoren eine begrenzte Anzahl von Spitzen-Immobilien in grossen Gateway-Cities im Visier, hauptsächlich im Büro- und

///2_2013 / Seite 10 Einzelhandelssektor, konstatieren die Autoren. Aufgrund ihrer Lage und ihrer erstklassigen Mieterstruktur würden diese Objekte von einigen institutionellen Investoren begehrt, gleichzeitig habe der Bieter-Wettbewerb die Preise bereits auf und teilweise über das Vorkrisen-Niveau ansteigen lassen. Ferner wachse die Kapitalmenge, die für Immobilieninvestitionen bereit stehe, weiter an – was erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben könne. «Sollten beispielsweise die 30 grössten Staatsfonds 1,2 Prozent ihres Kapitals auf Immobilien umverteilen, würde allein dies die Kapitalmenge um 50 Milliarden US-Dollar steigen lassen, entsprechend dem gesamten CBD-Büroimmobilienmarkt in Sydney», stellen die Autoren fest.

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Hinzu komme, dass die Spanne zwischen den realen Zinsen für festverzinsliche Wertpapiere und den Renditen erstklassiger Büroimmobilien (gemessen an elf grosen globalen Märkten) durchschnittlich 195 Basispunkte über dem Wert vom vierten Quartal 2007 liege. Die höheren Erträge überzeugten viele Investoren, ihre Immobilien-Investitionen zu erhöhen, sagt Dyer: «Renditen für Staatsanleihen befinden sich auf dem tiefsten Stand seit mehreren Jahrzehnten. Die Aussichten für ein Kapitalwachstum sind eingetrübt, damit wird die Rendite ein wesentlicher Motor des Ertrags bei Kapitalanlagen.» Die Renditespanne zwischen Immobilienwertpapieren und Staatsanleihen bleibe hoch und biete Immobilien-Investoren einen Ausgleich für das zusätzliche Risiko. Steigende Investments in Asien erwartet

Last noch least ständen auch attraktive Investmentmärkte zur Verfügung. So entwickele sich beispielsweise

der asiatisch-pazifische Raum derzeit zum langfristigen Gewinner des globalen Wettbewerbs um Anlagekapital, bestärkt durch den Aufstieg Kurspotenzial für Asien-REITs Den asiatischen Immobilienmärkten attestieren auch die Experten des Stuttgarter Bankhauses Ellwanger & Geiger (E&G) hohe Attraktivität. So etwa im jüngsten Monatsreport des E&G-Fonds Global REITs. Wie Fondsmanager Helmut Kurz mitteilt, hat sich der Anlagesektor Real Estate Investment Trusts (REITs) im vergangenen Jahr verglichen mit anderen Anlagen als «sicherer Hafen» erwiesen. «Trotz einer Seitwärtsbewegung in den letzten Monaten erreichte der Sektor eine Jahresperformance von +21,0 Prozent und lag damit deutlich über der Entwicklung des breiten Aktienmarktes (+15,6 %).» Für 2013 sieht Kurz weiteres Kurspotential – insbesondere würden die asiatischen Gesellschaften «mit ihrer robusten Konjunktur aufgrund höherer Mieteinnahmen und steigender Immobilienpreise profitieren.»

inländischer Pensionskassen und Privatvermögen, heisst es im JLLReport. Die Autoren verweisen auf das starke konjunkturelle Wachstum, welches in Asien seit 2008 die Aktivitäten auf dem Immobiliensektor ankurbele – im Gegensatz zur rückläufigen Konjunkturentwicklung in Europa und Nordamerika. Die Region habe 2012 bereits 77 Prozent des Höchststandes von 2007 erreicht; zum Vergleich: Amerika 62 Prozent, Europa 46 Prozent. Zwar schränkten operative Herausforderungen, die geringe Liquidität und in einigen Fällen wenig entwickelte Kapitalmärkte die Aktivitäten von von institutionellen Investoren derzeit in der Region noch ein, doch geht Jones Lang LaSalle davon aus, dass die Portfolio-Gewichtungen zugunsten dem asiatisch-pazifischen Raum zunehmen werden: «Die hohe Sparquote, die schnelle Urbanisierung, der Aufstieg der Mittelklasse und Anzeichen einer zunehmenden Transparenz stärken und fördern das Vertrauen der Investoren und das Interesse an der Region.» •

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Marktkommentar NACHRICHTEN UBS: Immobilienpreise steigen weiter Für 2013 erwartet die UBS bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern einen Preisanstieg von 3 rsp. 2,5 Prozent. Trotz steigender Preise scheine der Immobilienboom nachzulassen, vor allem in den Ballungszentren. Ein Preisrückgang sei aufgrund der weiterhin sehr tiefen Zinsen allerdings wenig wahrscheinlich, heisst es.

Schroder Property/Zurich AST Neuer Immobilienfonds Schroder Property und die Zürich Anlagestiftung haben einen offenen europäischen Immobilienfonds lanciert. Der Fonds hat bereits Mittelzusagen, um 225 Millionen Euro zu investieren – in Core und Core+ Immobilien in Deutschland (Detailhandel, Büro, Logistik). Der Fonds «Immobilien Europa Direkt» ermöglicht Schweizer Pensionskassen steuerbefreit Zugang zu europäischen Immobilien.

Immobilienaktien im Gegenwind Seit Jahresbeginn liegt der Real Index mit 0,17 Prozent im Plus; der SWIIT Index machte 0,51 Prozent gut.

NH. Die kotierten Schweizer Immobilienaktien (REAL Index) sind in diesem Jahr mit 0,17 Prozent im Plus. Im Vergleich zum SMI Index, der um + 8,49 Prozent zulegte, ist das alles andere als überragend – was den einen oder anderen Investor dazu veranlasst, seine Portfolio-Gewichtung zugunsten anderer Sektoren zu verschieben. Die europäischen Immobilienaktien (EPRA Index) haben im bisherigen Jahresverlauf 2,55 Prozent verloren. Nach dem positiven ersten Handelstag im neuen Jahr ist hier ein kurzfristiger Abwärtstrend deutlich erkennbar. In Deutschland gelang der LEG Immobilien AG der Börsengang. Der Einführungskurs war mit 44 Euro aus Sicht vieler Analysten eher stattlich; die Aktie eröffnete zwar bei 44,50 Euro, verlor den Aufpreis zum Ausgabepreis aber schnell wieder und schloss gar unter diesem bei 43.90 Euro. Analysten bezweifeln das Wert-

Nicolas Hatt, Swiss Finance & Property

zuwachspotential des Portfolios, die Bewertung der Immobilien gilt ihnen als zu hoch. In der Schweiz warten die Analysten gespannt auf die Veröffentlichung der ersten Jahresergebnisse. Am 14. Februar wird die Mobimo ihre Zahlen vorlegen, am 28. Februar Allreal. Die kotierten Schweizer Immobilienfond (SWIIT Index) haben im noch jungen Jahr um 0,51 Prozent zugelegt. Obwohl die Swap- und EidgenossenZinssätze durchs Band seit Mitte Dezember um zirka 30 Basispunkte gestiegen sind, entwickelten sich die Immobilienfonds positiv. Wir gehen davon aus, dass bis sich eine negative Korrelation zwischen Immobilienfondskursen und Zinssätzen bemerkbar machen wird; eine deutlich stärkere Bewegung in den Zinsen wird von Nöten sein. •

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4.00

66,890.00

2

4,100.00

4,100.00

4100

11.00

4,250.00

10

1 4986482 I

Athris Holding AG I

1080

10.00

1,175.00

10

0.2 4986484 N

Athris Holding AG N

216

30.00

237.00

20

50

50

96

140241 N

1,125.00

1,125.00

1125

9.00

1,600.00

5

6.00 10202256 N

155753 N Bürgerh aus AG, Bern C a saInvest Rheintal AG, Diepoldsau

255.00

262.00

260

100.00

280.00

50

Espace Real Estate Holding AG, Biel

142.00

10

4.25

255740 N

146.00

144.5

50.00

145.50

30

25

2.50

363758 I FTB Holding SA, Briss ago

640

20.00

700.00

60

191008 N Im mges Via m al a, Thusis 257750 I Im mobiliare Phar m apark SA, Barbengo

500

150.00

400

80.00

200

50.00 11502954 N Konkordia AG N

6200

6.00

7,200.00

5

1,210.00

1,210.00

1240

5.00

1,550.00

9

2,950.00

2,950.00

2960

6.00

3,600.00

6

50

154260 N Löwengarten AG

155

10.00

0.00

0

10

254593 N MSA Im mobilien, Adliswil

625.00

600

20.00

900.00

10

500 3264862 N Pfenninger & Cie AG, Wädenswil

3155

1.00

4,800.00

2

0

0.00

0.00

0

3030

5.00

0.00

0

625.00

1 2989760 I Real Estate Holding

600

36.00

225664 I SAE Im mobilien AG, Unter ägeri

870

80.00

228360 N Schüt zen Rheinfelden Im mobilien AG, Rheinfelden

2461

7.00

2,900.00

4

800

160.00

231303 I Sia - Haus AG, Zürich

4910

5.00

5,150.00

5

1.90

1.9

4,000.00

0.00

0

1000

172525 N TL Im mobilien AG

7250

3.00

0.00

0

100

60.00

253801 N Tersa AG

10000

1.00

19,500.00

2

1000

256969 N Tuwag Im mobilien AG, Wädenswil

15000

1.00

21,000.00

1

117.00

115

20.00

0.00

0

635836 N Zürcher Freil ager AG, Zürich

5000

3.00

5,450.00

3

5 1789702 I Sihl Manegg Im mobilien AG

2.5 14805211 N Zug Estates N Serie A 100

1.90

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IMMOBILIEN BUSINESS

Das Schweizer Immobilien-Magazin


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

///2_2013 / Seite 14

Immobilien-Finanzmärkte Schweiz IMMOBILIENFONDS CH -VALOREN ANL AGEFONDS NA ME

1. FEBRUAR 2013 RüCKNA ME PREIS

BÖRSEN - AUS- EC ART PERF. TOTAL KURSE SEIT 1.1.12 KURS SCHüT t.- Y TD UMSATZ TIEFST / HÖCHST RENDITE 2012 2012

2,672,561 BONHOTE IMMOBILIER

844,303 CS 1A IMMO PK

11,876,805 CS REF HOSPITALIT Y

107.80

125.25

2.31% 16.19%

- 0.44%

1110.00

1350.00

3.87% 21.62%

- 0.37%

95.85

109.25

0.78% 13.98%

0.23%

BÖRSEN K APITALISIERUNG

2.15%

117.10

125.80

678,194,306

nicht kotiert

1285.00

1385.00

3,563,129,250

1.89%

94.50

115.90

983,250,000

276,935 CS REF INTERSWISS

176.25

213.15

3.96% 20.94%

0.59%

1.71%

214.50

228.00

1,446,903,551

3,106,932 CS REF LIVINGPLUS

99.25

125.75

2.52% 26.70%

3.07%

1.70%

116.00

133.00

2,200,625,000

4,515,984 CS REF PROPERT Y PLUS

112.30

140.00

3.01% 24.67%

-2.78%

1.25%

137.80

148.10

1,193,472,000

1,291,370 CS REF SIAT

125.25

172.00

3.15% 37.33%

0.94%

1.68%

163.00

184.50

2,179,386,028

12,423,800 EDMOND DE ROTSCHILD SWISS

101.75

112.60

0.00% 10.66%

0.54%

2.91%

111.10

121.50

337,800,000

1,458,671 FIR

107.40

147.50

2.63% 37.34%

-1.34%

1.01%

132.50

150.20

949,079,015

977,876 IMMOFONDS

293.30

397.00

3.45% 35.36%

-1.67%

1.19%

377.50

430.00

1,161,735,542

278,226 L A FONCIERE

584.60

835.00

2.51% 42.83%

0.00%

2.69%

803.00

874.50

941,379,000

277,010 IMMO HELVE TIC

155.80

201.50

3.31% 29.33%

- 0.69%

1.19%

192.10

205.90

604,500,000 402,870,468

3,499,521 PATRIMONIUM SRE FUND

110.00

132.00

2.31% 20.00%

1.46%

1.79%

115.00

132.00

3,362,421 PROCIMMO SWISS COMM FUND

117.00

137.75

3.34%

17.74%

-2.44%

1.39%

132.10

144.40

461,117,161

3,941,501 RE ALSTONE SWISS PROP FUND

112.40

130.00

3.00% 15.66%

-1.81%

2.33%

120.90

137.90

398,488,350

278,545 SOLVALOR "61"

169.00

240.00

2.47% 42.01%

-5.51%

1.86%

230.60

269.75

852,287,040

725,141 SCHRODER IMMOPLUS

912.00

1080.00

1.58% 18.42%

0.19%

3.28%

1067.00

1162.00

1,036,800,000

3,743,094 SWISSC ANTO (CH) REF IFC A

88.80

126.00

2.97% 41.89%

2.86%

1.41%

113.60

123.20

1,328,611,536

2,616,884 SWISSINVEST REIF

110.15

139.00

3.23% 26.19%

0.72%

1.22%

126.50

143.50

628,766,361

1,442,082 UBS SWISS RES. ANFOS

48.50

63.15

3.19% 30.21%

1.53%

1.58%

61.30

68.00

1,941,319,663

2,646,536 UBS CH PF DIREC T RESIDENTIAL

12.05

14.45

2.44% 19.92%

1.05%

2.47%

13.60

15.20

359,693,186

1,442,085 UBS LEM AN RES. FONCIPARS

64.00

83.00

3.02% 29.69%

3.11%

1.50%

74.70

83.50

851,674,869

1,442,087 UBS SWISS MIXED SIM A

77.60

99.75

3.35% 28.54%

0.00%

1.42%

94.10

101.40

6,096,920,597

1,442,088 UBS SWISS COM. SWISSRE AL

59.60

68.10

3.94% 14.26%

-2.58%

1.68%

67.40

73.45

1,062,418,838

Ø(1) Ø S W I T T Ø

Total

(1) Ohne/Sans Schroder Immoplus, Edmond de Rotschild Swiss 2.94% 25.89% 0.00% 1.67% 31,660,421,761

IMMOBILIENAKTIEN

1. FEBRUAR 2013

CH -VALOREN AKTIEN NA ME NAV

BÖRSEN - KURS

AUS- EC ART SCHÜT-

PERF. Y TD

MTL . UMSATZ

TUNGS- 2012 %dez

KURSE SEIT 1.1.11 TIEFST / HÖCHST

BÖRSEN K APITALISIERUNG

RENDITE

118.20

139.00

4.09% 17.60%

-1.49%

1,820,611 BFW LIEGENSCHAFTEN N

33.90

26.50

4.49% -21.83%

- 0.38%

20,185,305 DUAL RE AL ESTATE INV

19.95

21.25

4.13%

6.52%

0.00%

145.70

145.00

3.00%

- 0.48%

1.40%

0.03%

1,731,394 INTERSHOP

259.00

326.00

6.47% 25.87%

0.38%

1,110,887 MOBIMO

192.00

215.00

4.33% 11.98%

-1.78%

883,756 ALLRE AL HOLDING

255,740 ESPACE RE AL ESTATE

2.52%

130.80

146.50

1,396,010,203

0.42%

21.45

28.90

124,318,125

0.00%

21.25

21.25

49,937,500

136.00

146.00

248,923,820

1.57%

317.25

337.00

383,376,000

3.57%

194.40

227.40

1,326,571,070

1,829,415 PSP SWISS PROPERT Y

75.50

87.30

3.54% 15.63%

0.87%

3.75%

73.63

88.90

3,083,285,501

803,838 SWISS PRIME SITE

63.60

76.75

4.87% 20.68%

0.52%

4.84%

65.59

78.50

4,172,798,800

261,948 WARTECK INVEST

1409.00

1825.00

3.83% 29.52%

0.39%

0.58%

1808.00

1915.00

200,549,250

4.78

2.77

0.00% - 42.05%

2.97%

1.44%

2.07

3.55

104,225,201

2,183,118 ZÜBLIN IMMOBILIEN HOLDING

Ø Ø RE AL Ø

Total

4.30% 7.05% 0.14% 3.69% 11,089,995,469 w w w.mvinvest.ch Tel. Nr. 043/499 24 99

// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


Seite 15 /2_2013 ///

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Projektentwicklung

Neues Vier-Sterne-Plus-Hotel für Davos Das Hotelangebot in Davos wächst weiter: Ende 2015 geht dort das zweite Ameron-Hotel in der Schweiz an den Start.

BW. Im April dieses Jahres werden in Davos Platz in Nähe des Kongresszentrums die Bauarbeiten für ein neues Vier-Sterne-Plus-Hotel beginnen. Bis im Herbst 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und pünktlich zur Wintersaison 2015/2016 soll dann das neue Ameron Hotel Davos an den Start gehen. Betreiber ist die Kölner Althoff-Gruppe, die mit dem neuen Haus in Davos dann bereits das zweite Hotel im 4-Sterne-plus-Segment in der Schweiz betreibt; bisher ist Althoff mit dem Ameron Hotel Flora in Luzern vertreten. «Wir freuen uns sehr, mit dem attraktiven Standort Davos unsere >>>

Das Ameron Hotel Davos: 148 Zimmer und Suiten in Nähe des Kongresszentrums

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Ihr Immobiliendienstleister für wertreichen Lebensraum. Unter dem Dach der neuen Priora Gruppe kumulieren wir die Leistungen der Priora General­ unternehmung AG, der Priora Development AG, Priora Facility Management AG und der Priora Investment Services AG – zu einem starken und wegweisenden Immobiliendienst­ leistungsunternehmen.

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04.02.11 15:52


Präsenz auf dem Schweizer Markt ausbauen zu können», erklärte Thomas Althoff, Geschäftsführer der Althoff Hotels. Davos verfüge über einen exzellenten Namen und sei sowohl im Winter als auch im Sommer bei Urlaubern und Businessgästen gleichermassen eine sehr gefragte Destination. Das Ameron Hotel Davos soll nach Fertigstellung über 148 Zimmer und Suiten, darunter zwölf Familienapartments, verfügen; ferner sind ein grosszügig bemessener Spa-Bereich, ein Fahrrad- und Skiraum sowie zwei Konferenzräume und ein Restaurant mit Wintergarten geplant. Als zentraler Treffpunkt für die Gäste werden verschiedene Räumlichkeiten gestaltet, wie kombinierbare Multifunktionsräume, welche für private oder geschäftliche Veranstaltungen geeignet sind. Investor ist der Immobilienfonds UBS Sima; für die Projektentwicklung zeichnet die Firma Mettler2Invest verantwortlich, die das Hotel auf dem Areal «Holland House» an der Symondsstrasse 11 errichtet (wir berichteten). An der Stelle des bestehenden alten Gebäudes (Klinik/Hotel) wird neben dem neuen Hotel und den dazu gehörenden Appartements auch eine Supermarkt-

>>>

NACHRICHTEN Bern: Zu wenig Hotels Bern erfreut sich wachsender Besucherzahlen. Prognosen zufolge könnte die Berner Hotellerie 2013 über 700.000 Logiernächte verbuchen; aktuell liegt die durchschnittliche Zimmerauslastung bei 65 Prozent. Doch müsse Bern für Gäste attraktiver werden, sagt Tourismusdirektor Markus Lergier. Um nicht weitere Grossanlässe zu verlieren, bräuchte Bern «dringend 500 bis 600 zusätzliche Hotelbetten». Man habe Anlässe nicht durchführen können, weil in der Stadt zu wenig Betten vorhanden seien, so etwa 2010 ein Symposium für Implantologie mit 3.000 Teilnehmenden, welches nach Genf vergeben wurde. 2011 habe Bern Tourismus im Juni für einen dreitägigen Anlass mit nur 300 Personen keine Zimmer gefunden. Bern stehe in punkto Anzahl Hotels, Zimmer- und Bettenzahl im nationalen Städtevergleich nicht gut da. Aktuell bieten 33 Hotels in 2.130 Zimmern 3.600 Betten an. In Basel (58 Hotels) gibt es 6.300, in Zürich (120 Hotels) 13.700 und in Genf (88 Hotels) 10.200 Betten. Lergier zufolge hat die Hotelentwicklung in Bern mit der touristischen Infrastrukturentwicklung nicht mitgehalten.

///2_2013 / Seite 16 Filiale sowie ein Restaurant der Genossenschaft Migros Ostschweiz entstehen. Zur Ameron Hotel Collection zählen 4-Sterne-plus-Hotels in Berlin, Köln, Bonn, Frankfurt, Euskirchen und in Luzern das bereits erwähnte Ameron Hotel Flora. 2014 wird das Ameron Hotel Speicherstadt in Hamburg und 2015 das Ameron Hotel in Davos neu eröffnet. •

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft Ausgabe 2/2013 / 8. Jahrgang / 155. Ausgabe. Verlag: galledia ag IMMOBILIEN Business Grubenstrasse 56, 8045 Zürich www.immobilienbusiness.ch Birgitt Wüst, Redaktionsleitung Erich Schlup, Verlagsleitung Massimo Esposito, Mediaberatung Susana Perrottet, Layout Administration & Verwaltung: info@immobilienbusiness.ch WEITERE TITEL: IMMOBILIEN Business Schweizer Immobiliengespräche HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Der redaktionelle Inhalt stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar und entbindet den Leser nicht von seiner eigenen Beurteilung. ISSN 1664-5162

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Das Schweizer Immobilien-Magazin

// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //

FOTOS: PD

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF


IMMO’13 – Das IMMObIlIen FOruM Mittwoch/Donnerstag, 6./7. Februar 2013 Immobilien sind und bleiben das Thema Nr. 1 bei institutionellen und privaten Investoren. Zum ersten Mal wird im Rahmen der Fondsmesse eine Sonderausstellung Immobilien, die IMMO’13 durchgeführt. Nutzen Sie die Gelegenheit, verschiedene Immobiliendienstleister persönlich anzutreffen und informieren Sie sich über ihre Produkte und Services.

Mittwoch, 6. febRuaR 2013 10.30 Uhr

beweRtung deR iMMobilien von fonds: wann und wie? Wüest & Partner, Jan Bärthel 11.30 Uhr

lebenszyklus von iMMobilienfonds – chancen & Risiken

RefeRatszyklus Während der zwei Tage findet im Rahmen der IMMO’13 ein Referatszyklus statt. Die Aussteller vermitteln dabei ihr Wissen über aktuelle Themen rund um Immobilien und Investieren.

PricewaterhouseCoopers, Kurt Ritz 12.30 Uhr

schweizeR iMMobilienRenditen, diRekt und indiRekt, ein veRgleich Jones Lang LaSalle, Jan Eckert

Die SRF-Moderatorin Steffi Buchli führt durch den Referatszyklus und wird für interessante Gespräche unter den Referenten und für Interaktivität mit dem Publikum sorgen.

13.30 Uhr

investieRen in deutschland MV Invest, Martin Meili mit Christoph Hoffmann und Stephan Gerhard 14.30 Uhr

neues kag gesetz COPTIS, Raffaele Rosseti 15.30 Uhr

wie veRstehen wiR Renovationen La Foncière, Arnaud de Jamblinne, Thomas Vonaesch

donneRstag, 7. febRuaR 2013 10.30 Uhr

PeRsPektiven des schweizeR iMMobilienMaRkts Wüest & Partner, Robert Weinert 11.30 Uhr

in histoRische und tRoPhy iMMobilien investieRen Main Source Suisse, Umberto Ronsisvalle 12.30 Uhr

von fRauen füR fRauen deR schweizeR iMMobilienMaRkt – nachhaltig odeR teueR? Ein Gespräch zwischen Dr. Fleur Platow, Finanzpublizistin und Consultant beim Smart Ladies’ Investment Club SLIC

Dr. Mirjam Staub-Bisang, Managing Partner, Independent Capital Management 13.30 Uhr

investitionen: Möglichkeiten iM gegenwäRtigen uMfeld MV Invest, Martin Meili, Roland Vögele 14.30 Uhr

die veRbRiefung von iMMobilienfonds CACEIS, Philippe Benz 15.30 Uhr

geschäftsübeRgReifende PRozessoPtiMieRung in deR iMMobilienwiRtschaft immopac, Thomas Höhener


SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE Das nächste Immobiliengespräch

Immobilienbewertung – Quo vadis? Donnerstag, 21. Februar 2013, um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol Zürich Die Immobilienbewertung spielt sowohl bei Transaktionen als auch bei den Abschlüssen der institutionellen Investoren eine grosse Rolle. Verschiedenste Herausforderungen kommen jedoch künftig auf die Branche und die Bewertungsmethodik zu und es stellen sich folgende Fragen: · Wie ist mit dem heutigen tiefen Zinsumfeld und dem Anlagedruck umzugehen? · Kann der Marktpreis in überhitzten Zeiten als Richtwert für die Bestandesbewertung genommen werden? · Wie kann das aktuelle Thema «Nachhaltigkeit» in die Bewertung integriert werden? · Wie kann Markttransparenz hergestellt werden und wo sind welche Daten verfügbar? · Ist die DCF-Methode der Weisheit letzter Schluss oder kommen neue, alternative Methoden? · Wie problematisch ist ein Datenoligopol und wieweit kann REIDA Abhilfe schaffen? · Wie wird die Bewertung künftig automatisiert und gibt es dann noch Platz für unabhängige Bewerter? · Was sind die globalen Trends bei der Bewertung und welchen Einfluss haben sie auf die Schweiz? Experten aus der Praxis und der Forschung diskutieren diese und weitere Fragen rund um die Bewertung und zeigen mögliche Perspektiven dazu auf. Moderation: Dr. Markus Schmidiger, Studienleiter, Hochschule Luzern Referenten: · Martin Frei, Inhaber Immoconsult, Gründungsmitglied SIV, VR SIREA · Jan Eckert, CEO Switzerland, JonesLang LaSalle · Alain Chaney, Leiter Bewertung und Portfoliomanagement, IAZI · Kurt Ritz, Leiter Real Estate Advisory, PWC Partner:

Die Veranstaltung dauert +/–90 Minuten mit anschliessendem Apéro und Networkgelegenheiten. Die Teilnahme kostet 80 Franken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung: www.immobilienbusiness.ch oder per Mail an massimo.esposito@immobilienbusiness.ch Die Schweizer Immobiliengespräche finden mehrmals im Jahr zu aktuellen und spezifisch ausgewählten Themen aus der Immobilienwirtschaft statt. Namhafte ReferentInnen halten Vorträge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zur aktuell behandelten Thematik.

Online-Partner:

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Apéro-Sponsor:

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155. Immobilienbrief  

155. Immobilienbrief

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