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SCHWEIZER

Ausgabe 151_ 7. Jahrgang / 12. November 2012

IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft EDITORIAL

Inhalt 2 Pom+ FM Monitor: Rückläufige Bewirtschaftungskosten 5 Acron: Neues Beteiligungsangebot 6 Büromarkt Wien 7 Büromärkte Europa /JLL-Immobilienuhr 8 Nachrichten: Zürich /M&A Property Investors 11 Nachrichten: Basel/SBB Cargo 12 Marktkommentar 12 Nachrichten: CS REFH/UBS/Züblin 13 Immobiliennebenwerte 14 Immobilienfonds/-Aktien 15 Projektentwicklung: HIAG/St. Margrethen

Die Unsicherheit bleibt Büroflächen erfreuen sich in aller Regel dann einer hohen Nachfrage, wenn die Wirtschaft brummt. Dies ist in den meisten europäischen Ländern derzeit nicht der Fall; jüngste Konjunkturdaten zeigen deutlich, dass die Eurozone weiter zu kämpfen hat. Trotz Entscheidung der EZB, Staatsanleihen anzukaufen und der deutschen Unterstützung des ESM, zunehmenden Aktivitäten in Richtung Fiskalunion und BankenregulieBirgitt Wüst Redaktionsleiterin rung: Die Unsicherheit bleibt. Die Regierungen sparen; auf den Arbeitsmärkten ist mit kurzfristigen Verbesserungen kaum zu rechnen. Folglich auch nicht mit Impulsen für die Büroflächennachfrage. So zeigt der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle das dritte Quartal in Folge eine Entwicklung mit negativem Vorzeichen. Für das vierte Quartal werden an Märkten, die sich inmitten der Eurozonen-Krise befinden, weitere Mietpreisrückgänge erwartet. Ähnliches gilt für die Schweiz, insbesondere für den Bürostandort Zürich, dem JLL einen «beschleunigten Mietpreisrückgang» attestiert. Auch Wüest & Partner prognostiziert angesichts der erwarteten konjunkturellen Abkühlung und des erhöhten neubaubedingten Flächenangebots für die kommenden zwölf Monate wachsende Leerstände und sinkende Büromieten. Ein Ende der Flaute ist erst dann in Sicht, wenn sich auf der Nachfrageseite erholt. Immerhin: Experten gehen davon aus, dass dies im Verlauf des Jahres 2014 der Fall ist.

16 Impressum

Mit den besten Grüssen, Birgitt Wüst

Partner Immobilienbrief 

SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE

SCHWEIZER Nachhaltigkeit – konkret umgesetzt

IMMOBILIENGESPRÄCHE

Donnerstag, 15. November 2012 um 17.30 Uhr im Restaurant METROPOL in Zürich

Anmeldung: www.immobilienbusiness.ch oder christine.vonmuralt@immobilienbusiness.ch; Teilnahme CHF 80.-. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt Das nächste Immobiliengespräch

Nachhaltigkeit – konkret umgesetzt

// Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags2012, AG /um 8045 Zürich www.immobilienbusiness.ch // Donnerstag, 15. November 17.30 Uhr im /Restaurant Metropol Zürich Nachhaltigkeit ist zur Zeit als Schlagwort allgegenwärtig. Wie sie konkret umgesetzt wird, ist jedoch für viele diffus und sehr unterschiedlich interpretierbar. Anhand verschiedener Beispiele zeigen Experten, wie Nachhaltigkeit in Gebäuden konkret umgesetzt werden kann und geben Antworten zu folgenden Fragen.


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

/// 19_2012 / Seite 2

Facility Management

Bewirtschaftungskosten rückläufig

Facility Management: Der Bedarf an Kennzahlen ist ungebrochen hoch

Bei Büro- und Verwaltungsgebäuden sowie Handelsobjekten sind die Bewirtschaftungskosten im vergangenen Jahr gesunken. Dies ergaben die Untersuchen von pom + für den neuen FM Monitor.

BW/PD. Zum elften Mal in Folge hat die Pom+ AG ihren FM Monitor vorgestellt. Die aktuelle Untersuchung des Schweizer FacilitymanagementMarktes brachte gleich mehrere überraschende Ergebnisse. Für den ersten Teil der Studie – er befasst sich mit den Benchmarks (s. Kastentext S. 4) – wurden über 10.300 Objekte mit einer Geschossfläche von 37,5 Millionen Quadratmeter untersucht. Die Datenbasis wurde gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent gesteigert, was für die Autoren der Studie verdeut-

lich, dass der Bedarf an Kennzahlen im Markt weiterhin ungebrochen ist. Weiter geht aus der Studie hervor, dass die Bewirtschaftungskosten bei Büro- und Verwaltungsbauten im Geschäftsjahr 2011 um rund drei Prozent gesunken sind. Wie die Autoren Der FM Monitor Der FM Monitor wird von dem in den Bereichen Immobilienmanagement und Organisationsentwicklung tätigen Schweizer Beratungsunternehmen Pom + publiziert. Kooperationspartner sind die ETH Zürich (Lehrstuhl für Planung und Management im Bauwesen), die EPF Lausanne (Domaine Immobilier et Infrastructures) sowie die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW (Lehrstuhl für Life Science und Facility Management).

mitteilen, haben dazu massgeblich die Ver- und Entsorgungskosten (-1.70 CHF/m2 GF) beigetragen. Auch die Reinigungskosten sind rückläufig; ihr Anteil an den Bewirtschaftungskosten liegt jedoch gleichbleibend bei 29 Prozent. Gestiegen sind hingegen die Verwaltungskosten, die 13 Prozent der Bewirtschaftungskosten ausmachen. Bei Handelsobjekten konnten die Bewirtschaftungskosten im vergangenen Jahr um rund vier Prozent gesenkt werden, wofür die Researcher vor allem die Rückgänge bei den drei grossen Kostentreibern Verund Entsorgungskosten, Reinigungskosten sowie Überwachungs- und Instandhaltungskosten verantwortlich machen. Die Verwaltungskosten hingegen seien leicht angestiegen. Bei Gebäuden für Unterricht, Bildung und Forschung sind die Überwachungs- und Instandhaltungskosten

// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


20

39

41

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63

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… engen, persönlichen Beziehungen

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… Reports/Datenübertragung

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… Audits

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… Stichprobenkontrolle

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2

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4

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13

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF 30 60 … Jour-Fix-Sitzungen

9

19

um rund neun Prozent gestiegen und schlüsselindikatoren bei kontrollen der dienstleistungen machen neu 27 Prozent der Bewirtschaftungskosten aus. Mit 33 Prozent Abb. 59: Wie wird sich die Bede Abb. 58: Welche der folgenden Schlüsselindikatoren ist der Anteil der Ver- und EntsorSchlüsselindikatoren (KPI's) in d (KPI's) werden von der Mehrheit Ihrer Kunden Jahren verändern? (Häufigkeite zur Kontrolle der Dienstleistungen angewendet? gungskosten zwar höher, der absolute Prozent, ausgenommen «gleich (Häufigkeiten der Antworten in Prozent) Wert im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch rückläufig. Der Anteil der Ver(sehr) schwache Bedeutung (stark) abnehmend waltungskosten sei stabil geblieben, mittlere Bedeutung (stark) zunehmend heisst es weiter. In Industriegebäuden (sehr) starke Bedeutung unterscheiden sich die Kosten für die Bewirtschaftung mit 42.20 CHF/qm 48 BÜRO UND VERWALTUNG Kostenreduktionen (Optimierung Betriebskosten) Geschossfläche nicht wesentlich von 11 43 46 anderen Objekttypen. Die Ver- und Datenqualität 43 14 43 Entsorgungskosten spielen jedoch Termineinhaltung 3 52 45 Abb. 28: rEK/GF Abb. 31: SK/GF mit 45 Prozent eine wesentlich grösReduktion Leerstand 19 22 59 …davonals reine Energiekosten/Geschossfläche Kontroll- und Sicherheitsdienste/Geschossfläche (SIA d0165:2000) sere Rolle bei anderen Nutzungen. (FM Monitor) ≈ Teil der Versorgung/Brutto-Grundfläche (DIN 18960:2008) Überwachungsdienste/Brutto-Grundfläche Kundenzufriedenheit 3 28 69 ≈ Sicherheits- und Reinigungsund Verwaltungskosten ≈ Teil der LOPK 06/Geschossfläche (ProLeMo Kostenstruktur) (DIN 18960:2008) Verfügbarkeit 10 37 53 (je 13%) sowie Überwachungs- und ≈ LOPB 02/03/Geschossfläche (ProLeMo Kostenstruktur) Abweichung Neben-/Betriebskostenvorauszahlung Instandhaltungskosten (18%) bilden 38 33 29 zur effektiven Abrechnung 64 QUO VADIS CREM UND REIM weitere grosse Kostenblöcke. Qualitätskontrollen/Einhaltung Service Level 27 27 46 15

Zukünftige Leistungsfelder 0.00

3.00

63

21

6.00 9.00 [CHF/m2] Studie beschäftigt

Der zweite Teil der sich mit neuen Trends (s. 2012 Kastentext Kennwert rEK/GF S. 4) und basiert auf den EinschätzunMittelwert 8.20 gen von 100 Experten – Eigentümern, Median 8.40 Standardabweichung Nutzern und Dienstleistern3.50 – der FM25. Percentil 5.80 einen, Branche. Zur Frage stand zum 75. Percentil 10.50 >>> welche Ursache veränderte

22 42

12.00

2011

7

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-

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36 8.30 8.10

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3.30 44 6.00

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2 Steigerung Mietertrag ] [CHF/m Das Reporting unterteilt sich in die

62 68 32 34 28

Reinigung und Pflege/Geschossfläche

Themen ergebnis-, liquiditäts-, per2011 20104 formance- und anlagenorientiertes Mittelwert 2.40Reporting. Deutliche 2.40 2.10 Höhe Mietzinsrückstände 32 Unterschiede Median 2.00sind bei den Themen 1.90 1.70und liquiditäts Anzahl Reklamationen 3 41 anlagenorientiertes Reporting erkenStandardabweichung 1.10 Erhöhung Mietertragsrestlaufzeiten stellt Themen1.20 zum 28 25. Percentil 0.70nen. Das REIM 1.00 Cash Flow, d.h. zur Steuerung der 75. Percentil 4.00 3.80 2.70 Liquidität, wesentlich stärker ins Zen2 GFauch Mittelwert Vollkosten Büro-/Verwaltungsbauten: 1.10 CHF/m trum. Gross geschrieben wird 2 GF Mittelwert Vollkosten Banken/Rechenzentren: 5.20 CHF/m die Überwachung der Anlagenverfügbarkeit.

Budgeteinhaltung Kennwert SK/GF 2012

Abgaben Steuern/Geschossfläche (SIA d0165:2000) Abb. 96:und WieBeiträge intensiv inkl. wurden in den vergangenen drei Abb. 97: Wie wi ≈ Jahren Abgaben Beiträge/Brutto-Grundfläche (DIN 18960:2008) menden drei Ja dieund folgenden Arten von Reportings von Ihrem Unternehmen/ Ihrer Organisationseinheit erstellt? Antworten in Pr (Häufigkeiten der Antworten in Prozent) Leistungserbrin

QuelleN: FM MONITOR, POM+

CREM REIM

20.00 [CHF/m2]

30.00

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CREM REIM

keine bis geringe durchschnittlich (sehr) intensiv

0.00 12

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Kennwert RK/GF

2012

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2010

Kennwert AB/GF

Mittelwert

14.10

14.50

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Mittelwert 22

Median

10.90

12.60

12.80

-

-

6.50

Median36

Standardabweichung 25. Percentil

6.00

5.10

9.60

75. Percentil

20.50

17.50

18.90

Abb. 30: ÜIHK/GF Überwachungs- und Instandhaltungskosten/Geschossfläche (SIA d0165:2000) ≈ Bedienung, Inspektion und Wartung/Brutto-Grundfläche (DIN 18960:2008) ≈ LOPB 01/03/04/Geschossfläche (ProLeMo Kostenstruktur)

A n 1 d a1 S le

Abb. 32: AB/GF

Reinigung und Pflege/Geschossfläche (SIA d0165:2000) ≈ Reinigung und Pflege von Gebäuden+Reinigung und Pflege von Aussenanlagen/Brutto-Grundfläche (DIN 18960:2008) ≈ LOPB 09/Geschossfläche (ProLeMo Kostenstruktur)

10.00

D Z fü B te

reportings

Abb. 29: RK/GF

0.00

3 Bedeutung des Reportings nimmt weiter 4.00 zu 6.00 8.00

Vollständigkeit Mietzinsanpassungen/Indexierungen

0.00

25 2010

9.50 11.40

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Anlagenverfügbarkeit/Betriebsausfallrate

61

53 75. Percentil

2012 35

39 1.10 54

2.50 3

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39

18 29 Standardabweichung

25. Percentil 44

1.00 1.50 2.00 2 ] ergebnisorientiert [CHF/m 22 2011

2010

1.00

1.10

1.00

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0.70

0.70

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liquiditätsorientiert

1.10 11 -

performanceorientiert

0.80 14 1.3024

anlagenorientiert

53

42 24

4

(stark (stark

4 3

Abb. 98: Wie intensiv wurden in den vergangenen drei Jahren die folgenden Leistungen im Bereich Datenmanagement von Ihrem Unternehmen/ Ihrer Organisationseinheit erbracht? (Häufigkeiten der Antworten in Prozent)

Abb. 99: Wie wi Leistungen im B kommenden dre Antworten in Pr Leistungserbrin

CREM REIM

CREM REIM

keine bis geringe

(stark


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Geschäftsmodelle in der Branche haben. Wie die Researcher herausfanden, sind Effizienzsteigerungen der Hauptgrund für die Transformation des Geschäftsmodells. Aber auch unternehmensexterne Faktoren wie der Preis- und Qualitätsdruck durch Wettbewerber, neue Bedürfnisse der Kunden oder die Leistungsfähigkeit der Lieferanten veränderten Geschäftsmodelle.

>>>

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Zudem würden Veränderungen des Kapital- und Immobilienmarkts als wichtig bewertet. Bei den Leistungsfeldern von morgen zeichnen sich gemäss der Trendanalyse markante Veränderungen ab. Der Fokus geht Richtung Strategieentwicklung, Finanzmanagement und Controlling; aber auch die Themen Nachhaltigkeit und alternative Energien machen sich bemerkbar. Der Bedarf an Leis-

Benchmarks

Trendanalyse

Die Benchmarks mit aktuellen Immobilienkennzahlen zeigen in Mehrjahresvergleichen die Entwicklungen der Bewirtschaftungs-, Verwaltungs- und Betriebskosten sowie des Flächenmanagements bei verschiedenen Objekttypen (u.a. «Büro und Verwaltung», «Handel», «Wohnen»). Um die Flächeneffizienz präziser beschreiben zu können, wurden erstmals Aussagen zur Nutzfläche der Gebäude integriert. Zudem verweist der FM Monitor 2012 auf die neue SN EN 15221 – Facility Management.

Für die Trendanalyse, bei der es um die Entwicklung des FM Marktes Schweiz geht, wurden Einflussfaktoren auf die Geschäftsmodelle der Immobilienwirtschaft und deren zukünftige Veränderungen untersucht. Unsicherheiten in der Finanzwelt, Nachhaltigkeitsaktivitäten, neue Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten, andersartige Materialien und Produktionsverfahren, demographischer Wandel oder neue Mobilitätsmuster sind die zukünftigen Herausforderungen.

tungen zum Energiecontrolling und zur Betriebsoptimierung steigt und dem Geschäftsfeld Benchmarking wird eine aussichtsreiche Zukunft prophezeit. Geschäftsmodelle, die erfolgreich sein wollen, müssten die Puzzle-Steine richtig kombinieren, so die Autoren. Die Unternehmen setzten daher auf ein strukturiertes Key Account Management, um die Kunden optimal zu betreuen. Zudem nutzen sie transparente Key Performance Indicators (KPI), mit denen sie die Lieferanten effektiv steuern können. Der wichtigste Erfolgsfaktor in diesem Bereich ist jedoch die IT. Systemflexibilität, Datenqualität und Schnittstelleneffizienz sind hier die zentralen Anforderungen. Beim Real Estate Investment Management waren bisher Kenngrössen wie Rendite, Mietertrag oder Leerstandquoten zentrale Faktoren. In den kommenden Jahren werden diese aber auch für die Betreuung von betriebsnotwendigen Liegenschaften – Corporate Real Estate – unerlässlich, so die Prognose. •

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Indirekte Immobilienanlagen

Acron zieht es nach Wien Acron legt ein neue Einobjekt-AG auf: Die Acron Wien West A3 S.A. Die Roadshow beginnt im November.

BW/PD. Die Zürcher Acron AG hat ihr Portfolio erstmals um eine Immobilie in Österreich erweitert. Sie erwirbt von der ÖBB-Infrastruktur AG, gemanagt von der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, die multifunktionale Gewerbeimmobilie Wien Westbahnhof A3. Die 2011 fertiggestellte Immobilie ist Bestandteil des Gebäudekomplexes BahnhofCity Wien West und umfasst auf einer Grundstücksfläche von 5.281 Quadratmetern ein Hotel, ein Einkaufszentrum mit 19 Geschäften und Büros auf insgesamt 24.971 Quadratmetern Gewerbefläche. Das vom Architektenteam Heinz Neumann & Eric Steiner konzipierte Objekt wurde im vergangenen Jahr mit dem DIVA Award für seine städtebauliche, wirtschaftliche und anspruchsvolle architektonische Leistung ausgezeichnet. Neben der Gebäudequalität überzeugte Kai Bender, CEO der Acron AG, an der Gewerbeimmobilie ihre «einmaligen Lage».

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Gute Verkehrsanbindung und stabile Cashflows

In der Tat gilt die Anbindung an den Regional-, Nah- und Fernverkehr, Tram, U-Bahn und Flughafen-Bus die österreichischen Hauptstadt als vorzüglich: Als Teil des Wiener Westbahnhofs befindet sich der Komplex am Wiener Gürtel mit einer Frequenz von zirka 60.000 Kunden täglich. Auch die Aussichten auf stabile Cashflows dürften die Entscheidung,

für das Objekt zu bieten, befördert haben. «Die vollständige und langfristige Vermietung über zehn bis 30 Jahre, kombiniert mit einem Generalmietvertrag für das Einkaufszentrum mit den Österreichischen Bundebahnen, die zu 100 Prozent im Eigentum der Republik Österreich stehen, wird unseren Investoren eine hohe Einnahmesicherheit geben», ist Bender überzeugt. Wie die Acron mitteilt, wurde das Investment erstmals in eine >>>

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Luxemburger Einobjekt-AG, die Acron Wien West A3 S.A., eingebracht. Die Luxemburger Gesellschaft ermöglicht eine indirekte Immobilienbeteiligung durch Nicht-Österreicher (inklusive Schweizer und andere nicht-EU-Staaten) ohne behördliche Genehmigung. Doppelbesteuerungsabkommen mit fast allen EU und zahlreichen nicht-EU- Staaten er-

>>>

möglichten zudem die Durchführung von Kapitalrückzahlungen und deren steuerfreie Ausschüttungen. Die Aktien erhalten eine ISIN-Nummer und sollen zu einem späteren Zeitpunkt im Depot des Aktionärs eingebucht werden. Der Anleger geniesst ferner den Vorteil eines frei übertragbaren Investitionsvehikels, heisst es weiter. Das Investitionsvolumen liegt bei 88

/// 19_2012 / Seite 6 Millionen Euro inklusive Nebenkosten; die prognostizierte durchschnittliche Ausschüttungsrendite soll 6,5 Prozent betragen. Acron plant, die Beteiligung ab November 2012 im Rahmen eines Private Placements interessierten qualifizierten Investoren vorzustellen – es ist die 10. Beteiligungsgesellschafft die Acron als Einobjekt-AG auflegt. •

Büromarkt Wien

Die Zeichen stehen auf Entspannung Trotz schwacher Konjunktur und Eurokrise geben Marktbeobachter dem Wiener Büromarkt aktuell gute Noten.

BW. Der Wiener Büromarkt, mit rund 10,6 Millionen Quadratmetern Officefläche der wichtigste Bürostandort Österreichs, präsentiert sich im Herbst 2012 gemäss örtlichen Makler- und Beratungsunternehmen «gesund». Das Preisniveau sei stabil, das Investitionsvolumen gestiegen und die Leerstandsrate im internationalen Vergleich relativ moderat, heisst es bei der Otto Immobilien Gruppe. Nach fünf rückläufigen Jahren sei die Talsohle durchschritten, stellt das Maklerunternehmen EHL fest. Otto beziffert die Vermietungsleistung im laufenden Jahr auf 230.000, EHL auf 200.000 Quadratmeter, in beiden Fällen ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2011.

Gemäss Otto Immobilien wird das Angebot an neuen Büroflächen heuer bei 200.000 Quadratmetern liegen; 2013 aber mit rund 160.000 Quadratmetern sehr moderat ausfallen. Innenstadtlagen gefragt

Wie die Experten berichten, wurden 2012 deutlich mehr Grossvermietungen als in den vergangenen Jahren abgeschlossen; allerdings seien die Anmietungen nur selten vor dem Hintergrund einer Unternehmensexpansion oder Neuansiedlung von Betrieben erfolgt, sondern dienten der Optimierung von Standortkosten. Gemäss Andreas Ridder, Chef von CBRE Österreich, ist Haupttreiber für die Nachfrage die öffentliche Hand, unter anderem bedingt durch die gesetzlichen Auflagen zur Barrierefreiheit. Da es sich bei den Vermie-

tungen hauptsächlich um Umzüge in flächeneffizientere Neubauten handelt, bei denen der Flächenbedarf in der Regel um zehn bis zwanzig Prozent reduziert wird, ist die Leerstandsrate auf rund sieben Prozent gestiegen. «Dieser Wert könnte sich bis zum Jahresende noch geringfügig erhöhen», heisst es bei Otto Immobilien. Die Nachfrage nach modernen Innenstadtbüros dagegen steigt. Für die Kombination aus guter Infrastruktur, historischer Bausubstanz, moderner Ausstattung und Toplage im Stadtzentrum sind Unternehmen anscheinend bereit, Höchstmieten zu zahlen. Sind die Mieten in Wien mit durchschnittlich 12,10 Euro netto/ qm/Monat stabil, liegen die Spitzenmieten laut Otto Immobilien derzeit bei rund 24,50 Euro netto/qm/Monat – und Spielraum nach oben sei noch vorhanden. •

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Büroimmobilienmärkte Europa

Steigende Büroflächennachfrage ist nicht in Sicht

Büromarkt Zürich: Die Zwölf-Uhr-Position auf der JLL-Immobilien-Uhr ist überschritten

Die Erholung des europäischen Büroflächenmarktes war in den Vorquartalen bereits ins Stocken geraten; aus Sicht von JLL könnte nun kurzfristig ein Stillstand eintreten.

BW/PD. «Die jüngsten Umfragen und Konjunkturdaten zeigen deutlich, dass die Eurozone weiter zu kämpfen hat, trotz einiger politischer Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit, die Mut machen», sagt Oliver Kummerfeldt, Senior Research Analyst EMEA Research London. Gemeint sind die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, Staatsanleihen anzukaufen und die deutsche Unterstützung des ESM genauso wie die zunehmenden Aktivitäten in Richtung Fiskalunion und Banken-

regulierung. Die Massnahmen hätten die Unsicherheit allerdings nicht nivellieren können. Kein Wunder – bekanntermassen sind die Sorgen um die Schuldenprobleme Spaniens, die angespannten Situationen in Griechenland, Italien und Portugal geblieben. In der Folge der Sparmassnahmen durch die Regierungen erwartet Kummerfeldt auf dem Arbeitsmarkt keine kurzfristigen Verbesserungen – mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Büroflächennachfrage. Die steige erst dann wieder, wenn eine Konjunkturerholung für Beschäftigungswachstum sorgen kann. Beschleunigter Mietpreisrückgang in Zürich

Gemäss den Erhebungen von Jones Lang LaSalle haben die aggregier-

ten Spitzenmieten für Büroflächen im 3. Quartal weiter nachgegeben. Der europäische Mietpreisindex des Beratungsunternehmens (basierend auf der gewichteten Performance von 24 Index-Städten*) zeigt das dritte Quartal in Folge eine Entwicklung mit Negativvorzeichen (-0,4% über das Quartal; -0,5% im Jahresvergleich). Nur in zwei Märkten ist die Spitzenmiete über das Quartal gestiegen, darunter mit München (+1,7 %) eine der deutschen Immobilienhochburgen. Stockholm kommt auf ein Plus von 2,3 Prozent. Der Grund: die einmal mehr beiderorts relativ starken Konjunkturdaten sowie das geringe erstklassige Flächenangebot im CBD bei nach wie vor guter Nachfrage. Einen Rückgang weist die Spitzenmiete in Madrid (-2,0%), Mailand (-1,9%) sowie in Den Haag >>>


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europäische büro-immobilienuhr q3 2012

NACHRICHTEN

Die M&A Property Investors AG hat neue Büroflächen im Geschäf tshaus Mythenhof an der Genferstrasse 21 in Zürich gemietet; das neok lassizist iDas Geschäfts- sche Gebäude haus Mythenhof liegt in unmittelbarer Umgebung des Nordufers des Zürichsees. Vermieter der 180 qm Bürofläche ist ein privater Eigentümer. Vermittelnd tätig war Engel & Völkers Commercial Zürich. M&A Property Investors ist eine Investmentgesellschaft im Bereich Private Equity Real Estate, die den Schwerpunkt auf opportunistische, mittelgrosse Transaktionen in ganz Europa legt.

Quelle: jones lang lasalle, oktober 2012

M&A Property Investors AG: Neuer Hauptsitz in Zürich

(-2,4%) und Utrecht (-2,3%) auf. In allen vier Städten lasten die Auswirkungen der Schuldenkrise und die Sparmassnahmen schwer auf der jeweiligen Wirtschaftsleistung und dem lokalen Arbeitsmarkt. Zwar gehört auch Paris zu den Märkten mit einer Negativentwicklung der Spitzenmiete (-1,9%). Mietzuwächse gab es aber dort im zentralen Geschäfts-

>>>

bezirk (CBD) auf Basis eines ausgeprägten Missverhältnisses von Angebot und Nachfrage. Insgesamt ist die Spitzenmiete in 17 Märkten über das Quartal stabil geblieben, im Jahresvergleich sind es elf. Die Immobilienuhr von Jones Lang LaSalle zeigt die zunehmende Polarisierung, mit immer mehr Märkten, die sich weiter in Richtung zwölf Uhr

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spitzrnmietpreise q3 2012 (EUR/m 2/Jahr)

spitzrnmietpreise für büroimmobilien inkl. veränderungen

QuelleN: jones lang lasalle, oktober 2012

(«Verlangsamtes Mietpreiswachstum») und sechs Uhr («Verlangsamter Mietpreisrückgang») bewegen. Mit Mailand und Zürich haben nun allerdings zwei Märkte die ZwölfUhr-Position («Beschleunigter Mietpreisrückgang») überschritten. Bis Jahresende könnte der aggregierte Mietpreisindex im besten Fall unverändert bleiben, meinen die JLL-Researcher. Auch in noch recht gesunden Märkten wie denen in Deutschland und Skandinavien, aber auch in London, dürfte die Dynamik nachlassen, Märkte, die sich inmitten der Eurozonen-Krise befinden, werden voraussichtlich weitere Mietpreisrückgänge verzeichnen.

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Schwaches Quartal

Der Büroflächenumsatz erreichte europaweit im dritten Quartal ein Volumen von 2,3 Millionen Quadratmeter, gegenüber dem Vorquartal ein Rückgang von fünf Prozent. In gleicher prozentualer Höhe ist der Zehn-Jahresschnitt (der dritten Quartale) unterschritten. Für das gesamte erste Dreivierteljahr 2012 summiert sich das Volumen auf 7,1 Millionen Quadratmeter und bewegt sich damit um 15 Prozent unter dem Volumen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Betroffen von dem Rückgang in den Monaten Juli bis Ende September, wenngleich in unterschiedlicher Stärke, sind sowohl Märkte in Westeuropa (aggregiert -2%) als auch in Mittel- und Osteuropa (aggregiert -17%). Gemäss JLL sind es insgesamt nur eine Handvoll Standorte, die in der Lage waren, ihr Ergebnis aus dem zweiten

Quartal zu übertreffen. Für fast die Hälfte der 24 europäischen Indexstädte war das dritte Quartal das bislang schwächste Quartal des Jahres. In Westeuropa stützen vor allem die Aktivitäten in Paris und München die Gesamtzahlen, in Mittel- und Osteuropa sind es Moskau und Warschau. Europaweit konzentrieren sich >>>

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die Nutzer auf Flächenkonsolidierung und -flexibilität, Kosteneinsparungen und Flächeneffizienz. In einem Umfeld der Ungewissheit dauert der Abschluss von Mietverträgen länger, die Nutzer prüfen die Optionen sorgfältig und immer öfter werden Entscheidungen aufgeschoben. Vor diesem Hintergrund dürfte sich das Umsatzvolumen für 2012 auf dem europäischen Büromarkt zirka zehn Prozent unter dem Volumen von 2011 (10,2 Mio. qm) bewegen - in etwa also auf dem Zehn-Jahresschnitt. Trotz der insgesamt verhalteneren Umsatztätigkeit blieb die jährliche Nettoabsorption in Europa positiv (3,4 Mio. qm), im dritten Quartal nahm sie sogar leicht (4%) zu. Besonders hoch blieb sie in Moskau,

ten, darunter Paris und alle fünf deutschen Index-Märkte (Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, Köln). Während moderne Flächen in guten Lagen relativ schnell absorbiert werden, belasten ältere Flächen mit einem qualitativ geringeren Ausstattungsstandard zunehmend die Leerstandsquote. Mittlerweile beobachten die JLL-Researcher in einigen Märkten Initiativen zur Umwandlung veralteter Bestandsflächen in Hotelund Wohnflächennutzung. Aus ihrer Sicht dürfte sich die Leerstandsquote in Europa über das Jahr 2012 hinaus in etwa auf dem genannten Niveau bewegen. Erst wenn auf der Nachfrageseite eine nachhaltige Erholung zu verzeichnen sei – man geht davon aus, dass dies im Verlauf des Jahres

>>>

damit lag ihr Volumen in der mittel- und osteuropäischen Region mit 9% deutlich höher als in Westeuropa (2%). Für das Gesamtjahr ist mit einer Nettoabsorption zu rechnen, die das Volumen von 2011 um zehn bis 15 Prozent unterschreitet, den Durchschnitt der letzten zehn Jahre um 15 bis 20 Prozent. Träge Entwicklertätigkeit

Die europäische Leerstandsquote bewegt sich weiter unter zehn Prozent. Gemäss JLL liegt sie mittlerweile bei 9,7 Prozent (-20 Basispunkte), was nicht zuletzt dem deutlichen Rückgang in Moskau (-140 bps in Q3 auf 13,3%) geschuldet ist und weiteren positiven Entwicklungen in 13 Märk-

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visi

// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


Seite 11 /19_2012 /// 2014 der Fall ist – könnte auch mit einer deutlicheren Bewegung bei der Leerstandsquoten gerechnet werden, heisst es. Der Rückgang der Leerstandsquoten und die robuste Absorption sind im Besonderen auf die träge Reaktion auf der Entwicklerseite zurückzuführen. Bekanntermassen vergeben die Banken fast keine Kredite mehr; der Zugang beschränkt sich vor allem auf eigenkapitalstarke Investoren und Entwickler. Vorvermietungen sind in der Regel Voraussetzung für Projektentwickleraktivitäten. Das Fertigstellungsvolumen hat zwar zugenommen – insgesamt dürfte es in 2012 um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Doch gemessen am ZehnJahresschnitt sind es immerhin noch

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF 30 Prozent weniger Flächen, die laut JLL Ende des Jahres auf den Markt gekommen sein werden. Angesichts der weiter eingeschränkten Kreditverfügbarkeit dürften die Fertigstellungen bis über 2014 hinaus unterdurchschnittlich bleiben. •

* Der Index umfasst die Städte Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, Budapest, Den Haag, Dublin, Düsseldorf, Edinburgh, Frankfurt, Hamburg, London, Luxemburg, Lyon, Madrid, Mailand, Moskau, München, Paris, Prag, Rotterdam, Stockholm, Utrecht und Warschau.

NACHRICHTEN Basel: SBB Cargo zügelt nach Olten 2014 wird die SBB Cargo ihren Hauptsitz vom Basler Bahnhof – das Gebäude an der Centralbahnstrasse 4 gehört der Pensionskasse des Bundes, der Publica, und der Suva – in ein neues Gebäude nach Olten verlegen. Grund des Umzugs sei der hohe Mietzins, heisst es. Bis im Herbst 2014 werden 500 Arbeitsstellen in Basel wegfallen. Die Bahn verspricht sich vom Umzug Einsparungen von einer Million CHF pro Jahr.

ANZE IGE

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16.2.2010 11:41:16 Uhr


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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Marktkommentar NACHRICHTEN CS: Erfolgreicher IPO für Hospitality-Fonds Seit Ende Oktober notiert der Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality an der SIX. Der Fonds ist der erste Immobilienfonds, der in Hospitality-Immobilien in der ganzen Schweiz –  Campus-Liegenschaften, Immobilien für den Gesundheitssektor, unterschiedliche Hotelformen, Residenzen sowie Wohnen im Alpenraum – investiert. Das Gesamtvermögen des Fonds wurde zuletzt auf 1,03 Milliarden CHF beziffert.

UBS: AST-KIS sucht frisches Geld Die Anlagestiftung der UBS wird die Anlagegruppe UBS AST Kommerzielle Immobilien Schweiz zum zweiten Mal in diesem Jahr für Zeichnungen öffnen. Der Emissionserlös, rund 60 Millionen CHF, soll dem Kauf von Liegenschaften, der Finanzierung von Projekten und Sanierungen sowie der Rückführung von Fremdfinanzierungen dienen.

Züblin Immoblilière: Lamesa Holding kauft zu Die Lamesa Holding, Panama, hält seit Anfang Oktober 10,02 Prozent des Kapitals und der Stimmrechte an Züblin Immobiliére. Der an der Pariser Börse kotierte REIT ist eine französische Tochtergesellschaft der Zürcher Züblin Immoblien Holding AG. Bei Lamesa, einer Investmentgesellschaft des ukrainischen Milliardärs Viktor Vekselberg, heisst es, man strebe nicht die Kontrolle der Gesellschaft an, wolle aber eine oder mehrere Personen in den Verwaltungsrat zu entsenden.

CS Hospitality Fonds sorgt für Aufsehen beim Swiit Index Real Index weiter auf Seitwärtskurs; Swiit Index legt leicht zu.

TM. In der ersten Novemberwoche verliert der Real Index 1,1 Prozent. Somit beträgt der Wertzuwachs des Index der kotierten Immobilien-AGs für das laufende Jahr noch 10,85 Prozent. Trotz der Wertminderung zum Vormonat kann sich der Real Index weiterhin in der seit September anhaltenden Seitwärtsbewegung halten. Der Index für die europäischen Immobilienaktien Epra zeigt ein vergleichbares Bild wie der Schweizer Index und verliert im November 2012 rund 0,9 Prozent. Jedoch rentierte der europäische Index in den Vormonaten besser als der Schweizer Markt; die Differenz wurde weiter auf 7,88 Prozentpunkte vergrössert. Per 13. November 2012 wird PSP Swiss Property Zahlen für das dritte Quartal 2012 veröffentlichen. Die Kurszielprognosen der Analysten bewegen sich zwischen 88,00 und 97,00 CHF. Zudem haben die Analysten von JP Morgan im Rahmen der Branchenstudie das Rating der PSP von «Neutral» auf «Overweight» gesetzt. Am 08. November 2012 schlossen die Titel der Immobiliengesellschaft bei 85,55 CHF. Neues Indexschwergewicht

Der Swiit Index hingegen kann in den ersten Tagen vom November 2012 zulegen. Bis zum 08. November 2012 verbucht der Index ein Plus von 1,29 Prozent; für das Jahr steigt der Zuwachs wieder auf 3,36 Prozent. Für

Thomas Marti, Swiss Finance & Property

Aufsehen sorgte am letzten Handelstag im Oktober die Kotierung des Credit Suisse Hospitality Fonds. Mit einer Marktkapitalisierung von rund einer Milliarde Franken handelt es sich bereits um einen der grösseren Fonds im Feld. Aufgrund der Indexaufnahme per 1. November 2012 und der bereits stattlichen Grösse verzeichnet der neue Fonds am ersten Handelstag auch gleich einen Umsatz von rund 100 Millionen CHF. Das setzte die übrigen Fonds im Index unter Druck und führte ebenfalls zu einem überdurchschnittlichen Umsatz in gleicher Höhe – was darauf schliessen lässt, dass indexnahe Investoren umschichteten. Somit wurde am Tag der Kotierung mit einem Umsatz von 200 Millionen CHF ein Mehrfaches des durchschnittlichen Volumens von etwa 30 Millionen CHF erzielt. Dank der hohen Nachfrage des neuen Fonds im Index ging der Titel bei 115,90 dem Handel. Dies entspricht einer Prämie um rund 16 Prozent entspricht. In den folgenden Tagen beruhigte sich jedoch die Situation wieder, was sich auch im Kurs widerspiegelt: Am 8. November wurde der CS Hospitality auf einem Niveau von 111,20 CHF gehandelt. •

// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Immobilien-Finanzmärkte Schweiz KURSE NICHTKOTIERTER IMMOBILIEN-NEBENWERTE

6. NOVEMber 2012

NOM . BRUT TO - VALOREN - BESCHREIBUNG TIEFST HÖCHST GELD BRIEF WERT DIVIDENDE NUM MER

500 3490024 N

AG für Erstellung billiger Wohnhäuser in WinterthuR 35,000.00

43,510.00

43010

50 140241 N Agruna AG

4,000.00 4,400.00 4200

1.00

67,440.00

2

5.00 4,400.00 5

1 4986482 I

Athris Holding AG I

1,025.00

1,110.00

1057

10.00

1,175.00

10

0.2 4986484 N

Athris Holding AG N

200.00

222.00

211

25.00

238.00

50

1,109.00

1,115.00

1125

10.00

1,600.00

5

220.00

270.00

250

100.00

260.00

100

50

96

155753 N Bürgerh aus AG, Bern

6.00 10202256 N

C a saInvest Rheintal AG, Diepoldsau Espace Real Estate Holding AG, Biel

10

4.25

255740 N

25

2.50

363758 I FTB Holding SA, Briss ago

136.00

144.00

142

50.00

143.00

700

690.00

690.00

680

20.00

690.00

500

150.00

22

191008 N Im mges Via m al a, Thusis

6,210.00

6,210.00

6200

5.00

7,245.00

400

80.00

5

257750 I Im mobiliare Phar m apark SA, Barbengo

1,160.00

1,160.00

1210

10.00

1,550.00

9

200

50.00 11502954 N Konkordia AG N

2,350.00

2,800.00

2960

6.00

3,500.00

6

165.00

165.00

155

10.00

0.00

0

50

154260 N Löwengarten AG

10

254593 N MSA Im mobilien, Adliswil

525.00

525.00

600

10.00

0.00

0

4,000.00

4,000.00

3000

1.00

5,500.00

1

1 2989760 I Real Estate Holding

0

0.00

0.00

0

500 3264862 N Pfenninger & Cie AG, Wädenswil

600

36.00

225664 I SAE Im mobilien AG, Unter ägeri

2,875.00

3,500.00

2950

5.00

0.00

0

870

80.00

228360 N Schüt zen Rheinfelden Im mobilien AG, Rheinfelden

2,250.00

2,825.00

2350

5.00

2,650.00

7

800

160.00

231303 I Sia - Haus AG, Zürich

5,000.00

5,200.00

4950

2.00

5,200.00

2

1.50

2.75

1.9

5,000.00

0.00

0

6,000.00

8,100.00

6900

2.00

0.00

0 2

5 1789702 I Sihl Manegg Im mobilien AG

1000

172525 N TL Im mobilien AG

100

253801 N Tersa AG

10,000.00

12,800.00

10250

1.00

18,000.00

256969 N Tuwag Im mobilien AG, Wädenswil

16,000.00

16,600.00

15000

1.00

21,000.00

1

120.00

125.00

120

10.00

128.00

85

5,075.00

5,300.00

5200

20.00

5,400.00

1

60.00

1000

2.5 14805211 N Zug Estates N Serie A 100

635836 N Zürcher Freil ager AG, Zürich

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IMMOBILIEN BUSINESS

Das Schweizer Immobilien-Magazin


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

/// 19_2012 / Seite 14

Immobilien-Finanzmärkte Schweiz IMMOBILIENFONDS CH -VALOREN ANL AGEFONDS NA ME

6. NOVEMber 2012 RüCKNA ME PREIS

BÖRSEN - AUS- EC ART PERF. MTL . KURSE SEIT 1.1.12 KURS SCHüT t.- Y TD UMSATZ TIEFST / HÖCHST RENDITE 2012 %OKT

2,672,561 BONHOTE IMMOBILIER

BÖRSEN K APITALISIERUNG

107.00

121.00

2.37% 13.08%

4.51%

1144.00

1380.00

3.98% 20.63%

6.15%

95.65

111.50

276,935 CS REF INTERSWISS

179.70

216.00

4.03% 20.20%

3,106,932 CS REF LIVINGPLUS

98.50

124.00

2.54% 25.89%

4,515,984 CS REF PROPERT Y PLUS

111.30

140.50

2.98% 26.24%

4.78%

2.14%

137.80

148.10

1,197,734,400

1,291,370 CS REF SIAT

126.40

165.25

3.37% 30.74%

0.09%

2.98%

163.00

184.50

2,093,857,797 335,100,000

844,303 CS 1A IMMO PK

11,876,805 CS REF HOSPITALIT Y

4.11%

117.10

125.00

655,181,725

nich t kot ier t

1285.00

1385.00

3,642,309,900

9.77%

94.50

115.90

1,003,500,000

-1.18%

2.11%

214.50

228.00

1,466,249,904

7.26%

2.76%

116.00

133.00

2,170,000,000

0.77% 16.57% 16.42%

12,423,800 EDMOND DE ROTSCHILD SWISS

101.75

111.70

0.00%

9.78%

-1.73%

2.96%

111.10

121.50

1,458,671 FIR

106.40

146.00

2.64% 37.22%

9.86%

2.27%

132.50

150.20

939,427,364

977,876 IMMOFONDS

290.00

390.00

3.48% 34.48%

4.53%

2.67%

377.50

430.00

1,141,251,540

278,226 L A FONCIERE

600.00

837.00

2.47% 39.50%

2.70%

2.58%

803.00

874.50

943,633,800

277,010 IMMO HELVE TIC

154.20

196.00

3.38%

27.11%

3.13%

2.13%

192.10

205.90

588,000,000 375,402,027

3,499,521 PATRIMONIUM SRE FUND

109.30

123.00

2.47% 12.53%

8.54%

1.16%

115.00

128.00

3,362,421 PROCIMMO SWISS COMM FUND

115.90

135.00

3.38% 16.48%

5.97%

2.37%

132.10

144.40

451,911,555

3,941,501 RE ALSTONE SWISS PROP FUND

111.50

128.00

3.03% 14.80%

5.69%

2.49%

120.90

137.90

392,357,760

278,545 SOLVALOR "61"

167.60

236.50

2.50%

41.11%

- 6.77%

3.17%

230.60

269.75

839,857,854

725,141 SCHRODER IMMOPLUS

908.00

1082.00

1.40%

19.16%

-1.37%

2.92%

1067.00

1162.00

1,038,720,000

87.90

119.50

3.11% 35.95%

9.66%

3.44%

113.60

123.20

1,260,072,052

109.00

134.75

3.30% 23.62%

8.92%

2.56%

126.50

143.50

609,541,490

1,442,082 UBS SWISS RES. ANFOS

49.30

64.00

3.22% 29.82%

4.75%

2.31%

61.30

68.00

1,967,449,856

2,646,536 UBS CH PF DIREC T RESIDENTIAL

11.97

13.75

2.55% 14.87%

-3.67% 10.50%

13.60

15.20

342,268,603

3,743,094 SWISSC ANTO (CH) REF IFC A 2,616,884 SWISSINVEST REIF

1,442,085 UBS LEM AN RES. FONCIPARS

63.40

75.25

3.32% 18.69%

0.84%

2.52%

74.70

82.60

772,151,011

1,442,087 UBS SWISS MIXED SIM A

76.85

95.75

3.46% 24.59%

4.50%

2.24%

94.10

101.40

5,852,432,553

1,442,088 UBS SWISS COM. SWISSRE AL

59.00

67.70

3.93% 14.75%

1.22%

1.79%

67.40

73.45

1,056,178,493

Ø(1) Ø S W I T T Ø

Total

(1) Ohne/Sans Schroder Im moplus, Edmond de Rotschild Swiss 3.01% 23.66% 3.47% 2.89% 31,13 4,589,684

IMMOBILIENAKTIEN

6. NOVEMber 2012

CH -VALOREN AKTIEN NA ME NAV

BÖRSEN - KURS

AUS- EC ART SCHÜT-

TUNGS-

RENDITE

883,756 ALLRE AL HOLDING

1,820,611 BFW LIEGENSCHAFTEN N

255,740 ESPACE RE AL ESTATE

PERF. MTL . Y TD UMSATZ 2012 %OKT

KURSE SEIT 1.1.11 TIEFST / HÖCHST

BÖRSEN K APITALISIERUNG

116.80

140.00

4.02% 19.86%

8.72%

3.07%

130.80

146.50

1,406,053,442

33.60

26.75

4.40% -20.39%

-2.62%

1.88%

21.45

28.90

125,490,938

144.60

142.50

3.03%

-1.45%

5.58%

0.65%

136.00

143.00

244,632,030

1,731,394 INTERSHOP

254.00

324.00

6.41% 27.56%

7.50%

4.11%

317.25

337.00

381,024,000

1,110,887 MOBIMO

189.90

214.50

4.30% 12.95%

7.45%

2.79%

194.40

227.40

1,323,486,021

74.75

85.00

3.61% 13.71%

11.96%

4.50%

73.63

84.80

3,002,053,466

1,829,415 PSP SWISS PROPERT Y

803,838 SWISS PRIME SITE

261,948 WARTECK INVEST

2,183,118 ZÜBLIN IMMOBILIEN HOLDING

62.20

77.50

1393.00

1860.00

4.78

2.75

4.77% 24.60% 14.95%

3.41%

65.59

97.95

4,213,575,335

3.72% 33.52%

0.54%

0.49%

1808.00

1915.00

204,395,400

0.00% - 42.47% 14.58%

0.89%

2.07

3.55

103,472,672

Ø Ø RE AL Ø

Total

3.81% 7.54% 11.42% 3.46% 11,00 4,183,303 www.mvinvest.ch Tel. Nr. 043/499 24 99

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Projektentwicklung/Stadtentwicklung

Neuer Impuls für das Rheintal Auf einer ehemaligen Industriebrache in St. Margarethen plant die HIAG das Projekt Europuls. Die Überbauung Europuls gilt als Mosaikstein für die Zentrumsentwicklung der Gemeinde.

BW. In St. Margarethen tut sich was. Die Gemeinde an der Grenze nach Österreich will ihre Standortvorteile – vor allem die hervorragende Verkehrsanbindung sowie die landschaftlich reizvolle Lage im Rheintal –nutzen und sich weiterentwickeln. Derzeit ist man daran, das Dorfzentrum in einem weiteren Umkreis rund um den Bahnhof und den Dorfpark zu erneuern. In diesem Kontext spielt die von HIAG Immobilien geplante Überbauung Europuls eine zentrale Rolle. Die auf der nördlich des Bahnhofs gelegene, 75.000 grosse Industriebrache Altfeld – das Areal zählt zum Liegenschaftenbestand der

ANZE IGE

Europuls: Ein neues Quartier für St. Margrethen HIAG – soll zu einem neuen Teil des Ortzentrums transformiert und soll es mittels einer neuen Brücke für Fussgänger und Velofahrer mit dem südlichen Dorfkern verbinden. Das Quartier entsteht in direkter Bahnhofsnähe, quasi direkt am Perron, und wird neben modernem Wohnraum und einem Hotel auch Flächen

für Büros, Produktion, Dienstleistungen und Verkauf bieten. Besonderes Augenmerk verdient das Fachmarktkonzept, welches die HIAG für Europuls entwickelt hat, um damit eine Nische zu besetzen: Alles dreht sich um das Thema Outdoor. Ein Konzept, das gut in die Region passt – zu den nahen Bergen, dem >>>


Altrhein, zum Bodensee und zu den vielfältigen Freizeitangeboten wie Skifahren, Wandern, Klettern, Biken und Wassersport. Dabei haben die Planer das gesamt Outdoor-Spektrum, das heisst: Verkauf, Produktion und Dienstleistungen, im Visier.

>>>

Anvisierter Baubeginn: 2013

Von den neuartigen Nutzungen im Outdoor-Sektor verspricht man sich nicht nur für St. Margrethen neue Impulse, sondern für das ganze Rheintal und weit über die Region hinaus. Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt beziffert die HIAG auf rund 300 Millionen Franken; auf den ersten Bauabschnitt entfallen dabei

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rund 100 Millionen. Dass sich genügend Nutzer für das Quartier finden, steht bei der HIAG nicht in Frage. Schliesslich könne der Standort nicht nur mit der Lage im Dreiländereck Sc hwei z- Ö sterreic h-D eutsc h la nd am Bodensee – sozusagen als Verkehrsdrehscheibe zwischen Zürich, München und Mailand –  bei Unternehmen punkten, sondern auch als attraktive Lebensraum zwischen Voralpen, Heilquellen und Rheindelta. Nach einem sehr komplexen Planungsprozess sind die Weichen für die Realisierung des Projekts seit diesem Frühjahr gestellt. Das Baugesuch für die erste Etappe soll noch in diesem Herbst eingereicht werden. Der Baustart soll 2013 erfolgen. •

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft Ausgabe 19/2012 / 7. Jahrgang / 151. Ausgabe. Verlag: galledia ag IMMOBILIEN Business Grubenstrasse 56, 8045 Zürich www.immobilienbusiness.ch Birgitt Wüst, Redaktionsleitung Erich Schlup, Verlagsleitung Massimo Esposito, Mediaberatung Susana Perrottet, Layout Administration & Verwaltung: info@immobilienbusiness.ch WEITERE TITEL: IMMOBILIEN Business Schweizer Immobiliengespräche HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Der redaktionelle Inhalt stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar und entbindet den Leser nicht von seiner eigenen Beurteilung. ISSN 1664-5162

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF


SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE Das nächste Immobiliengespräch

Nachhaltigkeit – konkret umgesetzt Donnerstag, 15. November 2012, um 17.30 Uhr im Restaurant Metropol Zürich Nachhaltigkeit ist zur Zeit als Schlagwort allgegenwärtig. Wie sie konkret umgesetzt wird, ist jedoch für viele diffus und sehr unterschiedlich interpretierbar. Anhand verschiedener Beispiele zeigen Experten, wie Nachhaltigkeit in Gebäuden konkret umgesetzt werden kann und geben Antworten zu folgenden Fragen. · Wie ist Nachhaltigkeit aus Investorensicht zu beurteilen? · Wie können ökonomische und soziale Aspekte konkret umgesetzt werden? · Wie kann Flexibilität in Immobilien eingebaut werden? · Wie sehen moderne Energie- und Gebäudekonzepte aus? · Worauf ist bei der Planung zu achten? · Was ist beim Unterhalt und im Betrieb wichtig? Worauf achten Investoren?

Moderation: Dr. Markus Schmidiger, Studienleiter, Hochschule Luzern Referenten: · Andreas Binkert, Nüesch Development AG · Prof. Urs-Peter Menti, Hochschule Luzern, Zentrum für integrale Gebäudetechnik · Stefan Wehner, Priora Investment Services AG

Partner:

Die Teilnahme kostet 80 Franken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung: www.immobilienbusiness.ch oder per Mail an christine.vonmuralt@immobilienbusiness.ch Die Schweizer Immobiliengespräche finden achtmal im Jahr statt. Namhafte ReferentInnen halten Vorträge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zu aktuellen und spannenden Themen. Anschliessender Apéro mit Networking und Erfahrungsaustausch.

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151. Immobilienbrief  

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