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SCHWEIZER

Ausgabe 135_ 7. Jahrgang / 20. Februar 2012

IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft EDITORIAL

Inhalt 2 CBRE/CCRS: Der neue CRESS-Report 3 Nachrichten: E&V expandiert weiter 8 Neues Joint Venture von LaSalle und Quantum Global 9 Nachrichten: Timbercreek/4IP 10 Zürcher Bahnhofstrasse bricht Preisrekorde 11 Nachrichten: W&P lanciert Shoppingcenterdatenbank 12 Ausland: Steigende Büromieten in London 14 Nachrichten: IPO für Empire State Building 15 Marktkommentar 15 Nachrichten: Bank Sarasin 16 Immobiliennebenwerte 17 Immobilienfonds/-Aktien 18 Projektentwicklung: Implenia baut «Schorenstadt»/Basel 19 Nachrichten: Migros expandiert mit m-way 19 Impressum

Anlagealternativen gefragt Bekanntermassen sind in Krisenzeiten sichere Anlagen begehrt: Die Nachfrage nach Sachwerten, insbesondere nach Immobilien, steigt, vor allem in Ländern, die als «safe haven» gelten, wie beispielsweise die Schweiz. Bei hoher Nachfrage und gleichzeitig knappem Angebot steigen allerdings auch die Preise und die Renditen sinken. Und so steigt wiederum die Zahl der Investoren, die an ihren (indirekten) Immobilieninvestments Birgitt Wüst Redaktionsleiterin derzeit wenig Freude haben. Das Interesse an Alternativen nimmt zu, beispielsweise an Real Estate Private Equity (REPE oder PERE). Einige Gesellschaften haben reagiert: So etwa der Schweizer Vermögensverwalter Quantum Global, der jüngst mit der britischen LaSalle Investment Management ein Joint-Venture gründete, um weltweit in grosse Immobilien-Anlageobjekte zu investieren. Oder die kanadische Timbercreek, die seit der Übernahme des Real Estate Securities Business von 4IP Management in Zürich den Markteintritt in Europa vollzogen hat. Für Investoren sei der Zeitpunkt, sich mit dem ebenso breiten wie intransparenten REPE-Markt zu befassen, günstig, meinen Experten. Die Erfahrung in der Private Equity-Branche in der Vergangenheit zeige deutlich, wie SECA-Geschäftsführer Maurice Pedergnana betont, «dass die Returns in jenen Vintage-Perioden am höchsten sind, in welchen die Investoren zurückhaltend reagieren, das Kapital knapp ist und am Markt Verunsicherung herrscht». Mit den besten Grüssen, Birgitt Wüst

Partner Immobilienbrief 

SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE Design to Cost – SCHWEIZER Betriebskosten im Griff

IMMOBILIENGESPRÄCHE

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Private Equity Real Estate als Ausweg // Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Anlagedruck? Verlags AG / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch // aus dem Investitionen in den Schweizer Immobilienmarkt im Core Bereich wird zunehmend schwieriger. Eine Diversifikation in opportunistische Private Equity Real Estate-Anlagen kann in einem solchen Umfeld Sinn machen. Zahlreiche Schweizer Immobilieninvestoren haben das Potenzial im Bereich Private Equity Real Estate (PERE) erkannt und investieren in diese Immobilienstrategie. Experten aus Theorie und Praxis diskutieren über folgende Fragen die sich dazu stellen:


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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Studie

Nachhaltige Betriebsgebäude immer begehrter Die Zahlungsbereitschaft von Unternehmen für nachhaltige Betriebsliegenschaften nimmt weiter zu. Dies zeigt der neue CRESS-Report von CB Richard Ellis und CCRS.

BW. Zum dritten Mal haben CB Richard Ellis (CBRE) und das CCRS Center for Corporate Responsibility and Sustainability an der Universität Zürich eine Umfrage zu Betriebsliegenschaften und Nachhaltigkeit für die aktuelle Ausgabe des Corporate Real Estate and Sustainability Survey (CRESS) durchgeführt. Eines der zentralen Ergebnisse der Studie: Auch im laufenden Jahr gibt es ein deutliches Missverhältnis zwischen der Nachfrage nach nachhaltigen Betriebsimmobilien und dem entsprechenden Angebot. Mehr als die Hälfte der für den Report befragten Unternehmen – sie verfügen zusammen über rund 25 Quadratkilometer Betriebsflächen –  geht von einer weiteren Zunahme des Raumbedarfs aus. Gut ein Viertel ist der Meinung, dass der Bedarf nicht mit vorhandenen Betriebsimmobilien gedeckt werden kann. Die zusätzliche Nachfrage für die nächsten zwei Jahre wird auf rund 5,4 Quadratkilometer geschätzt. Im Vergleich zum Jahr 2010 zeichnet sich allerdings eine Verlangsamung des Wachstumstrends ab. Die hochgerechnete Nachfrage nach zusätzlichen nachhaltigen Flächen für die nächsten zwei Jahre wird auf rund 2,3 Millionen Quadratmeter geschätzt. «Das entspricht einem Investitionspotenzial von rund zwei Milliarden Franken», erklärt Florian Kuprecht, Managing Director bei

Der Trend zu nachhaltigen Immobilien nimmt zu

// Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags AG / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

NACHRICHTEN

Hoher Flächenbedarf bei Grossunternehmen

«Die getrübten Konjunkturaussichten finden wohl noch nicht ausreichend Niederschlag in den Umfrageresultaten – die mengenmässige Nachfrage dürfte vermutlich zurückgehen. Dafür treten durch die aktuelle Entwicklung Nachhaltigkeitsmerkmale in der Flächennutzung umso

Engel & Völkers: Weiter auf Expansionskurs

stärker in den Vordergrund.» Die Detailanalysen zeigen, dass der Zuwachs nicht für alle Unternehmen gleich ausfällt. Die zu erwartende Flächenexpansion findet vor allem bei grossen Unternehmen, das heisst solchen mit mehr als zehn Gebäuden und mehr als 250 Mitarbeitenden, statt sowie bei international tätigen Unternehmen. Unternehmen aus dem 2. Sektor haben einen überdurchschnittlichen Raumbedarf. Insbesondere Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe sowie der Industrie weisen im Vergleich zur Finanz- und Versicherungsbranche eine deutlich überdurchschnittliche Flächennachfrage auf. Dieses Resultat erstaunt vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Dynamik der jeweiligen Branche nicht: Die Zuwachsraten der Wertschöpfung liegen für die Industrie- und Baubranche im Jahr 2010 mit 3,1 und 4,9 Prozent deutlich über jenen der Finanz- oder >>>

ENTWICKLUNG RAUMBEDARF NACH UNTERNEHMENMERKMALEN

Quelle: CBRE /CRESS 2011

CB Richard Ellis in Zürich. Ein grosser Teil dieses Potenzials werde noch nicht ausgeschöpft. Die zusätzliche Nachfrage gehe vor allem von Dienstleistungsunternehmen aus. «Im Auge zu behalten ist allerdings die gegenüber dem Zeitpunkt der Befragung erhöhte Unsicherheit der konjunkturellen Entwicklung», sagt Kuprecht und verweist darauf, dass die Umfrage stattfand, bevor die Stärke des Schweizer Franken im Sommer 2011 einen Höhepunkt erreichte.

Engel & Völkers baut sein internationales Netzwerk der Wohnimmobilien-Shops und Gewerbebüros weiter aus. Mit der Eröffnung des siebten Shops in Barcelona ist Engel & Völkers – er befindet sich im Stadtteil «Diagonal Mar i Front Marítim del Poblenou» – inzwischen an insgesamt 500 Standorten präsent. Das internationale Netzwerk des Hamburger Unternehmens umfasst 459 Wohnimmobilien-Shops, 38 Gewerbebüros und drei Yachting Shops, die auf die Vermittlung hochwertiger Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment spezialisiert sind. Der Immobilienmarkt in der katalanischen Hauptstadt zählt aus Sicht von E&V zu den stabilsten auf dem spanischen Festland: Die gute wirtschaftliche Entwicklung und Infrastruktur machten Barcelona zu einem attraktiven Standort zum Wohnen und für Kapitalanleger. Die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien als bevorzugte Geldanlage ist weltweit ungebrochen. Das zurückliegende Geschäftsjahr 2011 war für die Engel & Völkers Gruppe erneut ein Rekordjahr. Insgesamt steigerten die Wohnimmobilien-Shops und Gewerbebüros den Markencourtageumsatz um 19,4 Prozent auf 206,4 Mio. Euro. Deutliche Wachstumschancen sieht Engel & Völkers insbesondere in den Kernmärkten wie Deutschland, der Schweiz, in Österreich, aber auch in Nordamerika und im Mittelmeerraum. «Allein in Spanien planen wir für 2012 die Eröffnung von insgesamt rund zehn zusätzlichen Wohnimmobilien-Shops», sagt Sven Odia, Vorstandsmitglied der E&V AG und verantwortlich für die globale Expansion.


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Versicherungsbranche (1,3%), wobei sich dieser Trend für das Jahr 2011 fortsetzen dürfte. Die überdurchschnittliche Flächennachfrage der Industrie, die stark exportorientiert ist, wird zum Zeitpunkt der Befragung offensichtlich nicht durch die Stärke des Schweizer Franken abgeschwächt. Ob sich dieser Sachverhalt im kommenden Jahr fortsetzt, bleibt abzuwarten.

>>>

Zahlungsbereitschaft hat zugenommen

Im Vergleich zur ersten Befragung steigt der Anteil der befragten Unternehmen, bei denen Nachhaltigkeit «immer» oder «meistens» eine Rol-

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le spielt, stetig an. Während im Jahr 2009 noch zirka zwei Drittel der befragten Unternehmen Nachhaltigkeit bei ihren Immobilienentscheidungen immer oder meistens berücksichtigen, erhöht sich dieser Anteil für das Jahr 2011 bereits auf 80 Prozent. Wie die Abbildung auf Seite 6 zeigt, gaben im Jahr 2009 noch zehn Prozent der teilnehmenden Unternehmen an, dass Nachhaltigkeit überhaupt keine Rolle bei ihren Immobilienentscheidungen spielt. Dieser Anteil nimmt 2011 ab und reduziert sich auf zwei Prozent. Vergleicht man die Einschätzung der Unternehmen mit der in der Schweiz vorhandenen Nachfrage nach zertifizierten Liegenschaften mit Label, bestätigt sich der Trend: Die Anzahl

der Minergie-zertifizierten Gebäude nimmt seit Jahren sowohl bei Neubauten als auch bei Modernisierungen stetig zu. Die Suche nach nachhaltigen Betriebsimmobilien gestaltet sich unterdessen weiterhin schwierig: Aus Sicht der Unternehmen hat sich die Situation nicht wesentlich verbessert. 2010 gaben rund zwei Drittel der befragten Unternehmen an, dass es schwierig sei, entsprechende Angebote zu finden, fast ebenso viele äusserten diese Meinung in der aktuellen Umfrage. Als Ursache werden Standort sowie die Objektgrösse oder Nutzung genannt; ein weiterer Grund für einen schwierigen Suchprozess ist, dass Objekte als zu teuer beurteilt wurden.

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Seite 5 / 3_2012 /// Für Investoren ist bei nachhaltigen Betriebsimmobilien unterdessen vor allem der Aufpreis gegenüber herkömmlichen Liegenschaften von Interesse. Verglichen mit den Ergebnissen der vergangenen drei Jahre zeigt sich in der aktuellen Studie, dass die Anzahl der Unternehmen mit zusätzlicher Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Betriebsliegenschaften von zirka 41 Prozent im Jahr 2009 auf 51 Prozent im Jahr 2011 deutlich zugenommen hat. Der Aufpreis, den die Unternehmen dabei zu zahlen bereit sind, beträgt im Schnitt sieben Prozent. «Zudem hat sich erwiesen, dass die Zahlungsbereitschaft bei eher langfristigen Kaufentscheidungen gegenüber eher kurzfristig orientierten Mietgeschäften höher ist», sagt Kuprecht. «Während bei Kaufentscheidungen im Jahr 2009 noch zirka 43 Prozent der befragten Unternehmen bereit waren, für nachhaltige Betriebsflächen einen Aufpreis zu zahlen, sind es 2011 bereits 65 Prozent.» Diese unterschiedliche Entwicklung der Zahlungsbereitschaften bei Kaufund Mietentscheiden ist gut nachvollziehbar: Beim Kauf von Immobilien ist davon auszugehen, dass diese Entscheidungen einen eher langfristigen Charakter haben, während Mietentscheidungen kurzfristiger ausgerichtet sind. Dementsprechend spielen Nachhaltigkeitsmerkmale, die mit der Zukunftsfähigkeit einer Immobilie in Verbindung stehen, erwartungsgemäss eher bei Kauf als bei der Miete von Betriebsliegenschaften eine grössere Rolle. Positive Auswirkung auf die Produktivität

43 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, über ImmobilienLabels oder Nachhaltigkeitszertifikate zu verfügen. «Das lässt sich dahingehend interpretieren, dass die

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Thematik Nachhaltigkeit bei ihnen überdurchschnittlich verankert ist», sagt Kuprecht. Wie die Umfrage ergab, ist die Zahlungsbereitschaft bei Unternehmen, die bereits über Labels/Nachha ltigkeitszertifikate verfügen, deutlich stärker verbreitet

(63%) als bei Unternehmen ohne entsprechende Labels (42%) und zwar sowohl für Miet- als auch für Kaufentscheidungen. Dass nachhaltige Betriebsimmobilien einen positiven Nutzen stiften, zeigt sich auch im Zusammenhang >>>

Die Umfrage Für die Studie wurde eine Befragung von mittleren (50 – 249 Mitarbeiter) und grossen Unternehmen (ab 250 Mitarbeitende) des 2. und 3. Sektors in der Schweiz durchgeführt. Bei den grossen Unternehmen handelt es sich um eine Vollerhebung, bei den mittleren Unternehmen wurde eine Zufallsstichprobe durchgeführt, bei welcher auf eine repräsentative Verteilung hinsichtlich Region und Branche geachtet wurde. Der Vergleich mit der Betriebszählung des Bundesamtes für Statistik von 2008 zeigt, dass von den antwortenden Unternehmen diejenigen ab 250 Mitarbeitende übervertreten sind ebenso wie die Unternehmen aus der Deutschschweiz. Die Erhebung erfolgte zwischen April und Juni 2011 per Telefon- und OnlineBefragung durch das Befragungsinstitut Demoscope. Insgesamt haben 207 Unternehmen an der Befragung teilgenommen, was einer Fläche von insgesamt knapp 25 Millionen Quadratmeter und 14.367 Betriebsimmobilien entspricht. Steckbrief CRESS 2011 Teilnehmende Unternehmen gesamt

207

Anteil deutschschweizer Unternehmen

93 %

Anteil Westschweizer Unternehmen

7%

Grösse/Internationalität Bis 249 Mitarbeitende

32 %

Ab 250 Mitarbeitende

68 %

Fläche Betriebsimmobilien in Tausend Quadratmeter Total Sample

24.818

Median der Fläche

27

Durchschnittsfläche pro Unternehmen

169

Durchschnittsfläche pro Immobilie

1,7

Anzahl Gebäude Total Sample

14.367

Durchschnitt pro Unternehmen

92

Median der Anzahl Gebäude

12

Verteilung nach Nutzformen Büro

50 %

Gewerbe

20 %

Verkauf

9%

Lager

15 %

Sonstige

6%

Quelle: CBRE /CCRS – Cress 2011


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF rien für eine gesteigerte Arbeitsleistung werden ausreichend Tageslichtanteile, die Raumluftqualität und

die Raumgestaltung genannt. Diese Ergebnisse stimmen überein mit verschiedenen internationalen Studien,

stellenwert nachhaltigkeit bei immobilien

Quelle: CBRE /CRESS 2011

>>> mit der Arbeitsleistung der Mitarbeitenden. Erstmals wurden für den CRESS 2011/2012 die Unternehmen über die Auswirkungen nachhaltigen Bauens auf die Arbeitsproduktivität befragt. Das Ergebnis: Nur 20 Prozent der Unternehmen sehen keinen positiven Zusammenhang zwischen nachhaltigen Betriebsflächen und der Arbeitsleistung; mit 43 Prozent nimmt die Mehrheit der Befragten einen positiven Zusammenhang wahr. Die höhere Produktivität wird zu 53 Prozent auf eine gesteigerte Motivation der Mitarbeitenden und zu 49 Prozent auf eine Reduktion krankheitsbedingter Abwesenheiten zurückgeführt. Als wichtigste Krite-

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Seite 7 / 3_2012 /// die mittels kontrollierter Experimente den Einfluss von Raumtemperatur und Luftqualität auf die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden nachweisen. So kann beispielsweise eine unangenehme Raumtemperatur die Performance von Mitarbeitenden um fünf bis 15 Prozent reduzieren. Ebenso führt eine regelmässige Belüftung zu geringerer Schadstoffbelastung, reduziert Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten, was die Arbeitsleistung positiv beeinflusst. Insgesamt reduziert eine adäquate Luftqualität sensorische Irritationen, konzentrationsbedingte Ablenkungen bis hin zu allergischen Reaktionen, was krankheitsbezogene Abwe-

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF senheiten signifikant verringert. In ähnlicher Weise verhalten sich die Einflüsse von Lärm und Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz. Eine ähnliche Untersuchung der Hochschule Luzern zum Schweizer Büromarkt kommt zu dem Ergebnis, dass durch das Vermeiden von Grossraumbüros eine verbesserte Arbeitsleistung erreicht werden kann. Kleinere, individuelle Arbeitsplätze ermöglichen eine bessere Konzentration der Mitarbeitenden. In der Schweiz dominiert der tertiäre Sektor bzw. die lohnintensive Dienstleistungsbranche. Insbesondere für diese Unternehmen übersteigen die Personalkosten die direkten immo-

bilienbezogenen Kosten um ein Vielfaches. Gemäss Studien werden die Betriebskosten von Immobilien auf durchschnittlich rund drei Prozent der Belegschaftskosten geschätzt. Daher wird häufig argumentiert, dass eine Investition in die Verbesserung der Arbeitsumgebung der kosteneffizienteste Weg ist, um die Arbeitsleistung der Belegschaft und damit die Produktivität innerhalb eines Unternehmens zu erhöhen. Darüber hinaus wird gezeigt, dass die Ausgestaltung des Arbeitsplatzes bzw. die allgemeinen physischen Arbeitsplatzbedingungen einen erheblichen Einfluss auf die Zufriedenheit von Mitarbeitenden haben. •

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Real Estate Private Equity

Neuer Player am Markt Eigentümer Jean-Claude Bastos de Morais und dem Chief Executive Officer von LaSalle, Jeff Jacobson, geleitet; mit von der Partie sind ferner die leitenden Mitarbeiter des Quantum Global Teams und Simon Marrison, Leiter und Chief Investment Officer des Private Equity Geschäfts von LaSalle. «Wir wollen sowohl im eigenen Namen kaufen als auch institutionelle Investoren mit gleichgerichteten Anlageinteressen ins Boot holen», berichtet David Ironside, Head of Acquisitions Continental Europe LaSalle. Im Fokus der gebündelten Einkaufsaktivitäten der beiden Investmentgesellschaften stünden vornehmlich Core-Immobilien:

LaSalle Investment und Quantum Global Real Estate haben ein Joint Venture gegründet. Das Ziel: Weltweite Immobilienakquisitionen. Die Mittel: Eine Milliarde US-Dollar, für den Anfang.

BW. Der Schweizer Vermögensverwalter Quantum Global und die britische LaSalle Investment Management bündeln ihre unterschiedliche Expertise und wollen künftig gemeinsam weltweit in grosse Immobilien-Anlageobjekte investieren. Das zu diesem Zweck gegründete neue Joint-Venture wird von Quantum-

David Ironside, Head of Acquisitions Continental Europe LaSalle.

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Seite 9 / 3_2012 /// Qualitativ hochwertige, langfristige Investments in Grössenordnungen von mehr als 100 Millionen Dollar auf den grossen, reifen Immobilienmärkten der Welt; Zielmärkte sind anfangs Australien, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und die USA. Bei den Zielsektoren gibt es Ironside zufolge keine Präferenzen: Neben den institutionellen «Heimat»-Sektoren – also Einzelhandel, Büro und Logistik – kämen auch interessante Hotelinvestments in Asien sowie auch «Multi-Family»-Objekte, das heisst Mehrfamilienhäuser/Wohnen, in Nordamerika in Frage. «Auf globaler Ebene erwarten wir uns dabei einen durchschnittlichen IRR von insgesamt acht Prozent plus, wobei auch verstanden ist, dass dieser in einigen Regionen beziehungsweise Ländern einfacher zu erreichen ist als in anderen. Insofern können wir bei einzelnen Deals auch unter dieser Marke liegen», so Ironside. Die «Firepower» des neuen Players auf den internationalen Immobilienmärkten ist beträchtlich: Als Startkapital stehen den Entscheidern rund eine Milliarde US-Dollar brutto zur Verfügung, allerdings inklusive Fremdkapital. «Das Joint Venture bietet die Möglichkeit, rasch auf Kapital zuzugreifen und in grosse Immobilienprojekte zu investieren. Dies ist gerade im heutigen Immobilienanlage-Umfeld von grosser strategischer Bedeutung», beschreibt Ironside die Vorteile. In der Tat ist es derzeit nicht gerade einfach, Finanzierungen bei Banken zu bekommen, insbesondere für «grosse Tickets», doch wie Ironside betont, ist es für das Joint Venture kein Problem, Fremdkapital zu finden: «Für qualitativ hochwertige, langfristige Immobilieninvestments stellen Banken weiterhin Kapital zur Verfügung.» Problematisch werde es in aller Regel nur für sogenannte Non-Core-Objekte, das heisst Gebäude, deren Lage, Qualität, Mie-

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF terstruktur oder Ve r m i e t u n g s stand nicht ideal ist. Und auch bei der derzeit nicht gerade einfachen Suche nach geeigneten Invest it ion sobje k te n – schliesslich setzen derzeit fast alle Investorengruppen auf Quantum-Global Nummer sicher, sprich «Core»EigentümerJeanL ie ge n sc ha f te n Claude Bastos – sieht der Manade Morais und LaSalle CEO Jeff ger keine grösseren SchwierigkeiJacobson ten: «Wir haben den Markt schon eine ganze Weile auf solche Objekte sondiert. Denn dass das Joint Venture gegründet würde, zeichnete sich bereits im vergangenen Herbst ab. Derzeit sind einige Objekte in der näheren Prüfung.» Den Abschluss der ersten Transaktionen erwartet Ironside bereits in diesem Sommer. Im Zuge der anstehenden Refinanzierungsrunden, bei denen, wie am Markt erwartet wird, der eine oder andere Investor passen muss und somit auch interessante Objekte an den Markt kommen, ist das neue Joint Venture sicherlich gut aufgestellt. «Generell halten wir das Thema Refinanzierung für sehr spannend, da wir insgesamt – nicht nur für dieses Joint Venture –  in diesem Bereich in der nächsten Zeit sehr interessante Gelegenheiten für Investoren erwarten, die über Eigenkapital oder Zugang zu Fremdkapital verfügen», sagt Ironside. Entsprechende Engagements könnten dann in unterschiedlicher Form erfolgen: Vom klassischen Ankauf von Verkäufern, die verkaufen müssen, bis hin zur Bereitstellung von «preferred equity» oder Mezzaninefinanzierungen. •

NACHRICHTEN Timbercreek: Markteintritt in Europa Die kanadische Timbercreek Asset Management, Toronto, tritt mit der Übernahme des Real Estate Securities Business von 4IP Management in Zürich in den europäischen Markt ein. Damit gewinnt das gemeinsame REITTeam an internationaler Stärke und ist in allen wesentlichen Regionen (Amerika, Asien/Pazifik, Europa) präsent. Der Zusammenschluss kam durch die beiden Portfolio Manager Corrado Russo (Timbercreek) und Claudia Reich Floyd (4IP Management) zustande, die bereits auf fünfjährige Zusammenarbeit vor ihrer Zeit bei Timbercreek und 4IP zurückblicken können. Russo und Reich Floyd verfügen gemeinsam über 25 Jahre Anlageerfahrung und haben bei Citigroup von 2004 bis 2009 institutionelle Gelder im Immobilienaktienbereich verwaltet. Timbercreek ist ein unabhängiger Investment Manager mit Fokus auf Immobilien. Die Eigentümer des Unternehmens setzen sich aus den ursprünglichen Gründern und dem heutigen Managementteam zusammen. Timbercreek Asset Management wurde 1999 gegründet und verwaltet knapp zwei Milliarden US-Dollar durch acht Fondsvehikel mit Anlagen in direkten Immobilien (v.a. Wohnimmobilien – real estate private equity), Fremdkapital (real estate private & public debt) und Immobilienaktien (REITs). Für das Europa-Geschäft bestehen weiterhin der Luxemburger SICAV SIF Immobilienaktienfonds sowie ein deutsches Spezialfondsmandat einer Versorgungseinrichtung in globalen Immobilienaktien; in Kanada bestehen ebenso Einzelmandate sowie ein Immobilienaktienfondsprodukt.


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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Detailhandelsimmobilien

Neue Rekorde auf der Zürcher Bahnhofsstrasse Internationale Retailer haben Zürich im Visier. Doch das Flächenangebot an Toplagen ist rar, Handänderungen entsprechend teuer, Schlüsselgelder offenbar an der Tagesordnung.

BW. Zürichs Detailhandelslagen sind begehrt: Die Limmatstadt ist zum einen die grösste Stadt, zum anderen das wichtigste wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Studien der UBS über «Preise und Löhne», das Magazin Time, die GfK, Bloomberg, Forbes und viele andere attestieren Zürich die weltweit höchste Kaufkraft, und verweisen auf das damit verbundene höchste Nettoeinkommen, respektive darauf, dass die Zürcher am meisten Geld für den Konsum in der Tasche haben. Solche «Fundamentals» wecken beim nationalen Detailhandel wie bei internationalen Retailern Begehrlichkeiten – insbesondere nach Flächen an den umsatzstarken TopEinkaufslagen der Stadt und nach Geschäften auf der Bahnhofstrasse. Zürichs bekannteste Einkaufsmeile passieren täglich mehr als 100.000 Menschen; für hohe Frequenzen sorgt nicht zuletzt der Zürcher

Begehrter Standort für Luxusmarken: Die Bahnhofsstrasse in Zürich, hier der Paradeplatz Hauptbahnhof mit täglich mehr als 400.000 Reisenden. Gilt die Station mit 2.915 Zugfahrten pro Tag schon heute als einer der höchstfrequentierten Bahnhöfe der Welt, werden nach Fertigstellung der Durchmesserlinie nach Oerlikon im Juni 2014 mehr als 500.000 Menschen täglich erwartet. Zudem entstehen hier auf 2.800 Quadratmetern neue Ladenflächen. Um die Vermietbarkeit derselben machen sich Marktbeobachter kaum Sorgen.

«Die letzte Neuvermietung mit 12.500 Franken pro Quadratmeter Verkaufsfläche im Jahr untermauert, dass das Umsatzpotential an der Bahnhofstrasse von 100.000 und bis 250.000 Franken pro Quadratmeter immer mehr internationale Filialisten und Brands anlockt», sagt Marc-Christian Riebe, Gründer & Präsident des Verwaltungsrats der Zürcher Location Group. «Gerade Juweliere und Uhrenhersteller haben

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DANIEL TOCHTERMANN-PEDIO, CS-DIREK TOR FÜR IMMOBILIENINVESTI TIONEN

// Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags AG / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


Seite 11 / 3_2012 /// für ein Ladenlokal zwischen dem Paradeplatz und dem Bally Capitol das notwendige Budget, weil Zürich für sie unter den Top drei der lukrativsten Pflaster weltweit rangiert.» Riebe zufolge befinden sich auf der 1,4 Kilometer langen Einkaufsmeile 140 Geschäftsflächen; der Filialisierungsgrad liege bei 87 Prozent – nur noch 13 Prozent aller Flächen würden individuell genutzt. An der Bahnhofstrasse wurden in den vergangenen zehn Jahren so viele Neuzugänge internationaler Filialisten wie nie zuvor verzeichnet. Riebe nennt einige Beispiele: Etwa das gegenüber der Schweizer Nationalbank gelegene ehemalige DKNY-Geschäft und spätere Outlet von Trudie Götz, wo nun Salis & Vertes Kunst verkaufen; den Besitzerwechsel bei Alfred Day, welches nun von den Benci Brothers geführt wird, oder die EFG Bank, welche inzwischen im ehemaligen Stuker Auktionshaus ihre Kunden empfängt. Ferner das Schweizer Prada-Flaggschiff, welches Trudie Götz 2003 auf den ehemaligen TroisPommes- und Leonard-Flächen auf 700 Quadratmetern eröffnete sowie das Damenmodegeschäft Devernois, das 2004 den Mietvertrag des damals kriselnden Schuhunternehmens Charles Jourdan übernahm. Sowie die Filiale von Tommy Hilfiger, die 2005 Mode Parade auf rund 500 Quadratmetern ersetzte, oder die von Jimmy Choo, die 2010 Saint Phil ablöste, und von die Niederlassung von Loro Piana, die 2009 das Taschengeschäft Mädler aus dem Mietvertrag herauskaufte und nun bald auf der Fläche von Marionnaud das Erdgeschoss vergrössern wird. Die Nachfrage nach den Topflächen ist anscheinend so enorm, dass auch Schlüsselgelder bezahlt werden. «Die Swatch Group bezahlte im Jahr 2009 ein Key Money im siebenstelligen Bereich an das Traditionsgeschäft PPP

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Pelz Paradies am Paradeplatz und eröffnete die erste Blancpain-Boutique der Schweiz», sagt Riebe. Auf der anderen Seite des Platzes habe Hackett London im Jahr 2010 Mövenpick ersetzt, weil das Gastrounternehmen die neu geforderte Miete von rund 800.000 Franken des Zürcher Bauunternehmens Steiner nicht mehr erwirtschaften konnte. Weiter berichtet Riebe, dass es Hermès nach jahrelanger Wartezeit schaffte, die Familie Meister davon zu überzeugen, dass diese ihr Porzellangeschäft Meister Silber drei Jahre vor Ablauf der regulären Mietvertragslaufzeit verliess. «Im September 2010 zelebrierte die Marke im Gebäude des Zeughauskellers das Opening ihres Schweizer Flaggschiffs auf über 400 Quadratmetern.» Rolex eröffnet seinen ersten Monobrand-Store

Der Trend hält offensichtlich an: Wie die «Handelszeitung» berichtet, bekommt auch Rolex an der Zürcher Bahnhofstrasse einen eigenen Auftritt, wenngleich nicht auf eigene Rechnung: Im Herbst eröffne der Luzerner Juwelier Bucherer an der Bahnhofstrasse 17, in unmittelbarer Nachbarschaft von Sprüngli am Paradeplatz, einen 170 Quadratmeter grossen Monobrand-Store für die Schweizer Luxus-Uhrenmarke, heisst es. Das neue Geschäft lässt sich Bucherer, der wichtigste RolexDistributor der Schweiz, laut Standortberater Riebe einiges kosten: «Das Schlüsselgeld von sieben Millionen Franken ist die höchste Summe, die ein Juwelier an der Bahnhofstrasse nach unserem Wissen je bezahlt hat.» Seitens Bucherer liegt kein Kommentar dazu vor. Riebe vertrat ein französisches Modehaus, das sich für den gleichen Standort interessierte, beim Deal aber nicht zum Zuge kam. •

NACHRICHTEN Wüest & Partner Neue Shoppingcenterdatenbank Das Zürcher Immobilienberatungsunternehmen Wüest & Partner (W&P) macht auf ein neues Informationsprodukt für den Schweizer Detailhandelsimmobilienmarkt aufmerksam: Die neue W&P-Shoppingcenterdatenbank mit umfassenden Informationen zu sämtlichen schweizerischen Einkaufszentren sowie zu allen bekannten Neubauprojekten. Das Tool bietet Angaben über betriebswirtschaftliche Kennwerte, Mieterspiegel mit Branchennennung, Standort- und Marktanalysen sowie Hinweise zur Verkehrserschliessung und Parkierungssituation. Hinzu kommen umfangreiche und aussagekräftige Bilderstrecken, Übersichtskarten mit Reisezeiten, Informationen zu Sanierungs- und Umbauarbeiten, Übersichtspläne sowie detaillierte Suchfunktionen. «Bei der Shoppingcenterdatenbank Schweiz handelt es sich um eine systematische, nicht bewertende Informationsplattform», erklärt Patrick Schnorf, Partner und Co-Leiter des Geschäftsbereichs Research bei W&P. Das neue Tool richte sich insbesondere an Eigentümer, Betreiber und Mieter von Verkaufsflächen in Einkaufszentren. «Dank dem einfachen Online-Zugriff via Web-Browser leistet die Shoppingcenterdatenbank seinen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Markttransparenz.» Interessenten stellt Wüest & Partner zum Kennenlernen der Shoppingcenterdatenbank einen unverbindlichen Testzugang zur Verfügung. Kontakt unter +41 (0)44 289 90 00 oder zurich@ wuestundpartner.com


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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Immobilieninvestmentmärkte Ausland

Büromieten in der Londoner City steigen

Die Neubauprojekte am Büromarkt von London sind derzeit überschaubar

Das Detailhandels- und das Wohnungssegment beeinflussen in London auch die Büroflächennachfrage.

PD. In seiner diesjährigen Präsentation in der Londoner City gewährte das weltweit tätige Immobiliendienst-

leistungsunternehmen Savills seinen Kunden gemeinsam mit dem Brokerunternehmen Oriel Securities Mitte Januar Einblick in die Dynamik des traditionellen Bürovermietungsmarktes und der Investorennachfrage in der Hauptstadt des UK. Die Experten deuteten an, dass der Druck auf

diesen Markt auch durch Entwickler von Wohnflächen sowie durch Detailhandelsunternehmen beeinflusst werden wird. Savills prognostiziert, dass die Mieten in der City und dem West End kontinuierlich steigen und bis 2014 ein Niveau von zirka 70 GBP/ sq.ft bzw. ca. 170 CHF/qm erreichen

// Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags AG / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //


Seite 13 / 3_2012 /// werden. Die rasant steigenden Preise in anderen Sektoren werden Savills zufolge zu einem langfristigen Aufwärtsdruck auf dem Büromarkt beitragen. Spitzenbüromieten sind gestiegen

Zum Wohnungsmarkt berichtet Savills Research, dass Projektentwickler in den Jahren 2001 bis 2009 alleine in der City of Westminster insgesamt 280.000 qm (3 Mio. sq.ft.) Büro- in Wohnflächen umgewandelt haben. Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in diesem Teilmarkt liegen bei deutlich über 45.000 CHF/ qm (im Objekt One Hyde Park) gegenüber ca. 23.000 -31.000 CHF/ qm für Büroimmobilien. Indes sind die Spitzenbüromieten auf über 130 CHF/qm gestiegen – ein Niveau, das zuletzt in den Jahren 2006 bis 2008 verzeichnet wurde. Savills merkt an, dass sich der Londoner Büromarkt ohne diese Umwandlung von Büroobjekten in Wohnflächen im besagten Zeitraum höchstwahrscheinlich unterdurchschnittlich entwickelt hät-

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF te, und betont daher die anhaltenden Vorzüge von Baugenehmigungen für Wohnimmobilien im West End. «Der London-Plan gibt dem Wohnungsbau höchste Priorität. Die Möglichkeit, nicht benötigte Regierungsflächen umzubauen, könnte dazu führen, dass die entsprechenden Stadtbezirke Wohnungsbau gegenüber der gewerblichen Nutzung vorziehen, was Druck auf beide Segmente ausüben dürfte, da sich das Angebot reduziert», sagt Dominic Grace, Head of Residential Development bei Savills London. Hohe Ablösen für Detailhandelsflächen

In Bezug auf das Detailhandelssegment berichtet Savills, dass Ablösesummen bis zu 21 Millionen CHF gezahlt werden und in einigen Fällen bestehende Geschäfte aufgekauft wurden, um Labels wie Superdry, Chanel, Hollister, LVMH, Primark und Forever 21 unterzubringen, die zu den führenden Detailhandelsunternehmen in London zählen. Mit Spitzenmieten bis zu 905 CHF/qm bzw. sogar 1.200 CHF/qm für Zone

A-Flächen hat sich der Londoner Detailhandelsmarkt zu einer führenden globalen Plattform entwickelt. Auch haben die Detailhändler in den Haupteinkaufsstrassen zum Teil über den Flagship Stores ihren Firmensitz etabliert, was die Kaufpreise in diesen Lagen nachhaltig stärkt. Savills geht davon aus, dass die Investoren weiterhin Spitzenlagen sowie unmittelbar angrenzende Adressen erwerben und gleichzeitig neu auftretende Hotspots wie zum Beispiel den nördlichen Teil der Oxford Street, Edgware Road, Baker Street und St. James im Auge behalten. Wie Anthony Selwyn, Director Central London Retail bei Savills, berichtet, wurde 2011 ein aussergewöhnlich hohes Nachfrageniveau auf der Investmentseite mit Renditen zum Teil unter drei Prozent in den Spitzenlagen beobachtet, was die gestiegenen Anforderungen der Detailhandelsunternehmen reflektiere: «Das Spitzensegment des Londoner Marktes wird nicht länger nur vom Unternehmenssektor beeinflusst, sondern auch von der Detailhandelsnachfrage, die wiederum durch hohe Touristenzahlen >>>


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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NACHRICHTEN USA: IPO für Empire State Building Das Empire State Building, berühmtes Wahrzeichen New Yorks, soll an die Börse gebracht werden; vom IPO versprechen sich die Eigentümer bis zu eine Milliarde Dollar (ca. 980 Mio. CHF). Das Hochhaus im ArtDeco-Stil ist Teil eines REITs, in dem zwölf Gebäude gebündelt sind. Die Mehrzahl der Objekte des «Empire State Realty» (NYSE-Tickerzeichen: ESB) liegt in Manhattan, der Rest in «Greater New York». Das 1931 zur Zeit der «grossen Depression» fertiggestellte Empire State Building war mit 381 Metern und 102 Stockwerken seinerzeit das höchste Gebäude der Welt; der Rekord wurde erst 1974 vom Sears Tower in Chicago (442 m) gebrochen. Immobilieninvestor Peter Malkin hatte die Immobilie 2002 von Donald Trump und einem Geschäftspartner für 57,5 Mio. USD erworben. Zwischenzeitlich haben die Malkins das Gebäude für mehr als eine halbe Milliarde Dollar generalsaniert. Wie US-Medien berichten, dürfte die Familie auch nach dem Börsengang die Kontrolle über das Gebäude behalten. Dass sich «Normalverbraucher» mit dem Kauf von REIT-Anteilen an Landmarkgebäuden der USA beteiligen können, sei indes eher die Ausnahme, heisst es.

Londons grosse Hoffnung: Die Olympischen Spiele 2012

und Verbesserungen der Infrastruktur gestützt wird.» Wie Savills betont, spielt der Angebotsmangel eine wesentliche Rolle in der Prognose des Mietpreiswachstums im Bürosegment. Der Flächenumsatz im West End lag 2011 bei über 280.000 qm (3 Mio. sq.ft.) und damit dicht am Ergebnis von 2006. Der Leerstand dürfte dort somit voraussichtlich weiter sinken, nicht zuletzt auch durch Umwandlungen von Büro- zu Wohnraum. Für die City of London prognostizieren die Experten, dass die Beschäftigungszahlen im Banken- und Finanzdienstleistungssektor nicht vor 2018 wieder das Niveau der Boomphase des Markts erreichen werden. Da der Leerstand jedoch unter den Rekordniveaus der >>>

Jahre nach 1990 und dem DotcomKollaps liegt, werden die Mieten in knappen Flächenkategorien insbesondere bei kleineren Einheiten unter 2.300 qm sowie Spitzenobjekten hoch bleiben. Für Mat Oakley, Director Research bei Savills, rücken nicht zuletzt die Olympischen Spiele London 2012 ins Rampenlicht der Öffentlichkeit: «Sie werden die Infrastruktur der Hauptstadt austesten, das Detailhandelsklima stärken und ihre wirtschaftliche Stabilität hervorheben. Die Gesamtperformance der Stadt wird zweifelsohne aktuelle und künftige Investoren beeinflussen, da sie die breitere Marktdynamik miteinbeziehen, die den Business-Sektor der Stadt prägen.» •

ANZE IGE

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Marktkommentar

Swiit Index verzeichnet neues Allzeithoch Der Aufwärtstrend bei den Immobilienfonds hält an; auch die kotierten Immobilien-AGs bewegen sich im Plus.

TM. Im laufenden Monat notiert der Index der kotierten Immobilienaktien um 1,33 Prozent höher als im Januar; für das Jahr 2012 erreicht der Real Index bislang somit eine Wertsteigerung von 0,86 Prozent. Wie bereits im Vormonat gehören die Titel von Mobimo zu den Gewinnern im Real Index. Sie legen nochmals um 2,2 Prozent zu. Die beiden Schwergewichte im Index gewinnen ebenfalls mehr als ein Prozent. Die Andermatt Swiss Alps, eine Tochtergesellschaft der Orascom Development Holding berichtete am 14. Februar 2012 über den Entwicklungsstand des Tourismusresorts in Andermatt. Im vergangen Jahr konnten gesamthaft Verkaufs- und Reservationsverträge im Umfang von 103 Millionen CHF abgeschlossen werden, wobei 72 Millionen CHF auf Verkäufe entfielen und 31 Millionen CHF auf Reservationen. Keine weiteren K apitalerhöhungen angekündigt

Obwohl das angestrebte Volumen von 120 Millionen CHF für das Jahr 2011 nicht erreicht werden konnte, ist die Gesellschaft mit dem erzielten Verkaufsergebnis, angesichts der aktuellen Wirtschaftslage, zufrieden. Die Titel von Orascom schliessen am 15. Februar 2012 bei 15,45 CHF, was einem Plus von 13,6 Prozent im aktuellen Monat entspricht.

Thomas Marti, Swiss Finance & Property

Der Swiit Index kann auch im Februar den Aufwärtstrend fortsetzen und schliesst am 10. Februar 2012 auf einem neuen Allzeithoch bei 277,31 Punkten. Auf diesem Niveau hat sich in den letzten Tagen nun eine Seitwärtsbewegung etablieren können. Im laufenden Monat gewinnt der Index der kotierten Immobilienfonds 0,87 Prozent und verzeichnet somit einen Wertzuwachs von 2,17 Prozent für das Jahr 2012. Unter den Gewinnern des Monats sind zwei Immobilienfonds der Credit Suisse zu finden. Im Februar können die beiden Fonds Siat und Interswiss um 2,81 Prozent respektive um 1,92 Prozent zulegen. Was die Nachfrage nach neuem Kapital betrifft, ist in den vergangenen Tagen etwas Ruhe eingekehrt. Zu den bereits angekündigten Kapitalerhöhungen auf Ende März bzw. Ende April sind keine Ergänzungen zu vermelden. Somit bleibt es bis auf weiteres bei den Kapitalerhöhungen von UBS Sima, Rothschild Real Estate SICAV und Realstone Property Fund im Umfang von 538 Millionen CHF. •

NACHRICHTEN Bank Sarasin: Neues Immobilienzertifikat Die Bank Sarasin & Cie AG bringt ein neues Immobilienprodukt an den Markt. Wie die Gesellschaft mitteilt, wird erstmals ein Zertifikat auf Small Caps von kotierten und nichtkotierten Schweizer Immobilienfonds und Schweizer Immobilienaktien lanciert; Strategieberater bei diesem neuen Produkt ist die Swiss Finance & Property AG. Aus Sicht der Sarasin-Experten gibt es einige Gründe, die für ein solches Investment sprechen. Zum einen sei der Schweizer Immobilienmarkt aktuell einer der stabilsten Märkte weltweit; ferner verfügten kleinere Gesellschaften über ein stabiles Aktionariat (Kernaktionäre) und seien somit weniger volatil als Grosskonzerne. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Immobilienerträge auf vertraglich geregelten Mieten mit partiellem Inflationsschutz basierten. Weiter hebt die Bank hervor, dass sich das neue Zertifikat als ergänzendes Produkt für private und institutionelle Kunden eignet, welche aufgrund der fehlenden Marktliquidität nicht in kleinere Gesellschaften und Fonds investieren können. Gleichzeitig würde das Universum von Schweizer Immobilienanlagen um AnlageGefässe erweitert, die ansonsten nur Anlegern mit professioneller Tresorerie – sprich institutionellen Anlegern – zugänglich sind.

Bank Sarasin


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

/// 3_2012 / Seite 16

Immobilien-Finanzmärkte Schweiz KURSE NICHTKOTIERTER IMMOBILIEN-NEBENWERTE NOM . BRUT TO - VALOREN - BESCHREIBUNG WERT DIVIDENDE NUM MER

15. FEBRUAR 2012 TIEFST HÖCHST GELD BRIEF 2011 2011

500 3490024 N AG für Erstellung billiger Wohnhäuser in WinterthuR 35,000.00 35,600.00

50

140241 N

50

155753 N Bürgerh aus AG, Bern

96

6.00 10202256 N

10

4.25

255740 N

Agruna AG

5 34,510.00 49,500.00

1

4,000.00

4,190.00

15

3,900.00

4,300.00

4

1,110.00

1,110.00

7

1,110.00

1,340.00

3

C a saInvest Rheintal AG, Diepoldsau

220.00

260.00

35

230.00

240.00

200

Espace Real Estate Holding AG, Biel

137.00

140.00

118

137.50

140.00 1334

25

363758 I FTB Holding SA, Briss ago

20

570.00

690.00

37

500

191008 N Im mges Via m al a, Thusis

1

6,210.00

7,625.00

5

400

257750 I Im mobiliare Phar m apark SA, Barbengo

200 11502954 N Konkordia AG N

2,524.00

10

1,160.00

1,600.00

31

2,800.00

5

2,200.00

3,490.00

2

10

200.00

0.00

0

50

154260 N Löwengarten AG

10

254593 N MSA Im mobilien, Adliswil

500 3264862 N Pfenninger & Cie AG, Wä denswil

525.00

525.00

1

530.00

0.00

0

4,000.00

4,000.00

1

3,000.00

6,790.00

2

1 2989760 I Real Estate Holding

0

0.00

36.00

225664 I SAE Im mobilien AG, Unter ägeri

11

2,600.00

870

228360 N Schüt zen Rheinfelden Im mobilien AG, Rheinfelden

5

800

231303 I Sia - Haus AG, Zürich

5,200.00

1

5 1789702 I Sihl Manegg Im mobilien AG

100

1.60

2

5,200.00

600

160.00

1000

172525 N TL Im mobilien AG

100 250.00 253801 N Tersa AG

5,050.00 6,000.00

8,100.00

10,000.00 10,000.00

1.10 72500 0.00

0

2,210.00

3,250.00

5

5,000.00

5,200.00

3

4.50 10000 9,100.00

1

1 10,000.00 13,500.00

2

1000

256969 N Tuwag Im mobilien AG, Wädenswil

1

13,000.00

17,600.00

2

100

635836 N Zürcher Freil ager AG, Zürich

1

5,050.00

5,300.00

10

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IMMOBILIEN BUSINESS

Das Schweizer Immobilien-Magazin

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Seite 17 / 3_2012 ///

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

Immobilien-Finanzmärkte Schweiz IMMOBILIENFONDS CH -VALOREN ANL AGEFONDS NA ME

16. FEBRuar 2012 RüCKNA ME PREIS

BÖRSEN - AUS- EC ART KURS SCHüT t.- RENDITE

2,672,561 BONHOTE IMMOBILIER

844,303 CS 1A IMMO PK

PERF. MTL . KURSE SEIT 1.1.11 Y TD UMSATZ TIEFST / HÖCHST 2012 %jan 2012

105.50

120.00

2.24% 13.74%

1.27%

1.12%

BÖRSEN K APITALISIERUNG

112.00

120.50

649,767,000

1105.00

1305.00

4.09% 18.10%

0.38%

nicht kotiert

1215.00

1365.00

3,444,358,275

4,515,984 CS REF PROPERT Y PLUS

109.30

145.25

2.90% 32.89%

5.25%

1.54%

134.00

145.00

1,238,227,200

276,935 CS REF INTERSWISS

173.40

222.00

3.81% 28.03%

0.50%

1.48%

209.50

230.30

1,506,979,068

3,106,932 CS REF LIVINGPLUS

97.20

123.25

2.15% 26.80%

4.01%

1.94%

116.00

125.00

2,156,875,000

1,291,370 CS REF SIAT

122.40

168.50

3.22% 37.66%

2.06%

1.78%

152.00

172.90

2,135,038,057

1,458,671 FIR

103.40

142.50

2.65%

37.81%

4.47%

0.91%

126.00

143.00

916,906,845

977,876 IMMOFONDS

290.90

389.00

3.52% 33.72%

0.78%

1.30%

367.00

397.00

1,138,325,254

278,226 L A FONCIERE

584.50

822.00

2.47% 40.63%

0.86%

1.49%

741.00

842.00

926,722,800

277,010 IMMO HELVE TIC

154.30

203.00

3.29% 31.56%

2.01%

1.87%

186.90

205.00

568,400,000

107.05

120.00

2.73% 12.10%

3.36%

2.02%

113.00

125.60

366,245,880

3,499,521 PATRIMONIUM SRE FUND 3,362,421 PROCIMMO SWISS COMM FUND

113.70

135.50

3.01%

19.17%

1.12%

1.46%

119.00

138.00

453,585,302

3,941,501 RE ALSTONE SWISS PROP FUND

108.70

127.50

3.02% 17.30%

0.79%

0.89%

114.30

130.00

312,660,090

278,545 SOLVALOR «61»

166.00

264.00

1.94% 59.04%

1.54%

1.08%

252.00

280.50

937,515,744

725,141 SCHRODER IMMOPLUS

874.00

1105.00

1.36% 26.43%

0.73%

2.12%

1032.00

1155.00

1,060,800,000

3,743,094 SWISSC ANTO (CH) REF IFC A

86.30

118.50

2.94%

37.31%

3.58%

1.87%

111.00

121.90

1,124,574,717

2,616,884 SWISSINVEST REIF

107.15

132.00

3.41% 23.19%

3.29%

1.58%

120.00

134.50

597,101,868

1,442,082 UBS SWISS RES. ANFOS

47.80

62.60

3.22% 30.96%

2.45%

1.80%

59.00

65.80

1,924,411,890

2,646,536 UBS CH PF DIREC T RESIDENTIAL

11.80

15.00

2.35%

27.12%

0.00%

1.56%

14.35

17.40

373,383,930

1,442,085 UBS LEM AN RES. FONCIPARS

62.70

78.50

3.21% 25.20%

1.88%

3.47%

73.00

80.20

805,499,726

1,442,087 UBS SWISS MIXED SIM A

75.25

98.25

3.40% 30.56%

2.18%

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91.20

99.75

5,543,296,145

1,442,088 UBS SWISS COM. SWISSRE AL

59.40

71.00

3.78% 19.53%

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64.25

72.35

1,107,661,344

Ø(1) Ø S W I T T Ø

Tota l

3.02% 28.58% 2.12% 1.57% 29,288,336,13 4

IMMOBILIENAKTIEN

16. FEBRuar 2012

CH -VALOREN AKTIEN NA ME NAV

BÖRSEN - KURS

AUS- EC ART SCHÜT-

TUNGS- RENDITE

883,756 ALLRE AL HOLDING

1,820,611 BFW LIEGENSCHAFTEN N

255,740 ESPACE RE AL ESTATE

PERF. Y TD 2012

MTL . UMSATZ % DEZ

KURSE SEIT 1.1.11 TIEFST / HÖCHST

BÖRSEN K APITALISIERUNG

115.15

141.25

4.04% 22.67%

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148.70

1,215,949,316

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3.24% -16.79%

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133,700,625

149.10

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135.00

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238,623,524

1,731,394 INTERSHOP

255.40

322.00

6.55% 26.08%

0.63%

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327.00

378,672,000

1,110,887 MOBIMO

191.20

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226.10

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69.10

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5.12%

67.00

83.50

2,740,698,223

1,829,415 PSP SWISS PROPERT Y

803,838 SWISS PRIME SITE

261,948 WARTECK INVEST

2,183,118 ZÜBLIN IMMOBILIEN HOLDING

60.43

71.25

17.91%

0.99%

3.60%

62.70

74.70

3,873,770,873

1388.00

1830.00

3.77% 31.84%

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1706.00

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203,816,250

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0.00% - 63.21%

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2.64

4.30

89,550,894

Ø Ø RE AL Ø

Tota l

3.76% 4.20% 0.74% 3.71% 10,216,778,019 www.mvinvest.ch Tel. Nr. 043/499 24 99


SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

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Projektentwicklung

Ein weiteres Leuchtturm-Projekt für Basel Im Kleinbasler HirzbrunnenQuartier realisiert die Implenia ein Pionierprojekt im Wohnungsbau.

BW. Mit spektakulärer Architektur oder herausragenden Bauvorhaben machte Basel schon öfters von sich reden – zuletzt etwa mit den Neubauten der Basler Messe, der Erweiterung des Kunstmuseums oder dem neuen Roche-Hochhaus, das in wenigen Jahren das höchste Haus der Schweiz sein wird. Nun kommt auch im Wohnungsbau ein «Leuchtturm»-Projekt hinzu. Die Rede ist von der «Schorenstadt», die Implenia im Kleinbasler Hirzbrunnen-Quartier realisiert. Allerdings ist es weder die Lage noch die Grösse, welche dieses Bauvorhaben zu einem Ausnahmeprojekt machen: Als erstes Projekt der Region erfüllt die «Schorenstadt» alle Kriterien des SIAEffizienzpfades Energie. Dieser zeigt

Bald nicht mehr nur Vision: Die «Schorenstadt»

auf, wie das anspruchsvolle Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft im Gebäudebereich erreicht werden kann und setzt dazu nicht nur bei der Betriebsenergie, sondern auch bei der Grauen Energie (Energie, welche für die Erstellung benötigt wird) sowie der Mobilität

an. Baubeginn ist in diesem Sommer. «Mit der Erstellung in Holzbauweise erzielen wir bezüglich Graue Energie hervorragende Werte», erklärt Silvan Bohnet, Implenia-Projektleiter für die «Schorenstadt». Zudem werde mit verschiedenen Massnahmen sicherge-

ANZE IGE

VermarktungProjektanalyse Sale & Lease Back Marktanalyse

Due Diligence Netzwerk Bewertung Investorenkontakte Cushman & Wakefield Mietwertschätzungen

Akquisition

Konjunktur

Portfolio-Analyse Nettorendite Transaktions-Management Asset-Strategien Benchmarking Renditeerwartung

Szenario-Analysen Projektentwicklung

Robert Hauri FRICS CEO

Regulated by the RICS

Valentin Müller MRICS Head Investment Consulting

Wir kennen Ihre Prioritäten. Investment Consulting

SPG Intercity is a joint venture of the Société Privée de Gérance (Geneva) and the Intercity Group (Zurich), two independent real estate service companies with offices in major Swiss cities. SPG Intercity Zurich: Zollikerstrasse 141, P.O. Box, CH-8032 Zürich, Phone +41 (0)44 388 58 48. SPG Intercity Geneva: Route de Frontenex 41A, CH-1207 Genève, Phone +41 (0)22 707 46 00. SPG Intercity Basel: Rennweg 40, P.O. Box, CH-4020 Basel, Phone +41 (0)61 317 67 80

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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

NACHRICHTEN Migros: Expansion mit m-way Nach Geschäften in Zürich, Sankt Gallen und Genf will die Migros-Tochtergesellschaft für Elektromobilität ihr Filialnetzt weiter ausdehnen und auch in Lausanne und Bern sogenannte m-way Shops eröffnen. Mit dem M-way-Konzept – die Geschäfte offerieren eine grosse Auswahl an E-Bikes, Elektrorollern, Elektromotorräder und Elektroautos – befindet sich die Migros derzeit auf Expansionskurs. Wie regionale Medien berichten, muss für das neue Geschäft in der Schweizer Landeshauptstadt die bestehende Ladenpassage an der Ecke Aarbergergasse/Genfergasse aufgehoben werden. Den Angaben zufolge gehört die Liegenschaft der Bernischen Pensionskasse (BPK).

Die «Schorenstadt» – eine autoreduzierte Siedlung

Hans-Peter Wessels, den Vorsteher des Basler Bau- und Verkehrsdepartements, steht fest, dass die «Schorenstadt» die Entwicklung des Quartiers positiv mitprägen wird: «Sie wird als Projekt für die 2000-Watt-Gesellschaft weit über die Kantonsgrenzen hinausstrahlen.» •

Eröffnung im Dezember

SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft Ausgabe 3/2012 / 7. Jahrgang / 135. Ausgabe. Immobilien Business Verlags AG Grubenstrasse 56, 8045 Zürich www.immobilienbusiness.ch Birgitt Wüst, Redaktionsleiterin Erich Schlup, Verlagsleiter Sandra Schwarzenberger, Gestaltungskonzept Susana Perrottet, Layout Verlag: Galledia AG Administration & Verwaltung: abo@immobilienbusiness.ch WEITERE TITEL: IMMOBILIEN Business Schweizer Immobiliengespräche HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Der redaktionelle Inhalt stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar und entbindet den Leser nicht von seiner eigenen Beurteilung. ISSN 1664-5162

FOTOS: PD

stellt, dass die zukünftigen Bewohner ihre Mobilitätsbedürfnisse nachhaltig abdecken können. So handelt es sich bei der «Schorenstadt» um eine autoreduzierte Siedlung mit 0,7 Parkplätzen pro Wohneinheit, die über keinen motorisierten oberirdischen Verkehr, aber über Ladestationen für Elektrofahrzeuge und E-Bikes verfügt. Noch in Abklärung befinden sich Massnahmen wie eine Taktverdichtung beim öffentlichen Verkehr oder das Einrichten eines Mobility Car-Sharing-Standorts. Weitere Nachhaltigkeitsmerkmale des Projekts sind die Fernwärmeversorgung mit Holzwärme oder die eigenen Photovoltaikanlagen, mit denen dereinst CO2-neutraler Strom produziert werden soll. Bis zum Frühjahr 2014 soll die neue Wohnsiedlung, die 43 Stadthäuser und 22 Eigentumswohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern umfasst, bezugsbereit sein. Für die Gestaltung zeichnen Burckhardt+Partner AG, Basel, verantwortlich, deren Projekt als Sieger aus einem Studienauftrag hervorging. Das Projektvolumen beträgt rund 60 Millionen CHF. Für Dr.

Wie Rico Pajarola, Abteilungsleiter Immobilien bei der BPK, mitteilt, soll die Passage auf der Seite Aarbergergasse geschlossen und in ein 156 Quadratmeter grosses Ladenlokal umgebaut werden. «Die Ecke muss aufgewertet werden», so Pajarola. Den Angaben zufolge werden ein derzeit leer stehendes kleineres Ladenlokal und die Fläche des heutigen Coiffeursalons in den neuen Laden integriert. Der Coiffeur bezieht neue Räume im ersten Stock der Liegenschaft. Die Zugang zum Nachtklub Liquid an der Genfergasse soll baulich aufgewertet werden; die Liegenschaft Genfergasse 12 wird totalsaniert. Baubeginn soll im Mai 2012 sein; im Dezember soll der m-way Shop eröffnet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beziffert sich auf 4,5 Millionen CHF.


SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE Donnerstag, 15. März 2012, um 17.30 Uhr im Kongresshaus Zürich (Vortragssaal)

Design to Cost – Betriebskosten im Griff Die Neben- und Betriebskosten sind für Eigentümer und Nutzer wichtige Kostenfaktoren. Immer mehr Investoren und Nutzer stellen sich die Frage, wie Objekte geplant und realisiert werden können, um die gesamten Lebenszykluskosten zu optimieren. Mittlerweile gibt es auch in der Schweiz Anbieter, die mit dem Lifecycle-Contracting Garantien für bestimmte Kosten über eine längere Laufzeit abgeben. Wodurch sich solche Lösungen auszeichnen und ob sie auch im Interesse des Nutzers sind erklären Experten aus Theorie und Praxis und diskutieren folgende Fragen: · · · · · · · ·

Wie Life-Cycle Contracting funktioniert und was es bringt? Was die entscheidenden Treiber für die Betriebskostenreduktion sind? Wie Potentiale sowohl im Planungsprozess als auch während der Nutzung entdeckt werden können? Wie Ausschreibungen zu gestalten sind um die optimale Kosten-Nutzen-Lösung zu erhalten? Wie vorzugehen ist, um bereits während der Planung die späteren Kosten zu minimieren? Wieweit tiefe Betriebskosten vorausgesagt und garantiert werden können? Worauf bei der Zusammenarbeit mit Planern, Beratern und FM-Anbietern zu schauen ist? Welche Erfahrungen Nutzer mit diesen Modellen gemacht haben?

Moderation: Dr. Markus Schmidiger, Studienleiter, Hochschule Luzern Referenten: · Steffen Gürtler, Move Consultants, Basel · Dr. David Lunze, Priora Facility Management AG, Kloten

Partner:

Die Teilnahme kostet 80 Franken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: www.immobilienbusiness.ch oder per Mail an c.vonmuralt@immobilienbusiness.ch Die Schweizer Immobiliengespräche finden achtmal im Jahr statt. Namhafte ReferentInnen halten Vorträge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zu aktuellen und spannenden Themen. Anschliessender Apéro mit Networking und Erfahrungsaustausch.

Online-Partner:

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Apéro-Sponsor:

135. Immobilienbrief  

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