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liebe Freunde der „sb“,
Städte verändern sich rasant. Verdichtung, Klimawandel und neue Mobilitätsformen stellen die Gestaltung urbaner Räume weltweit vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Bewegung im Alltag – nicht nur im organisierten Sport, sondern als selbstverständlicher Teil des öffentlichen Lebens. Sportflächen sind deshalb längst mehr als funktionale Infrastrukturen. Sie werden zu sozialen Treffpunkten, zu Plattformen für Begegnung und zu Orten, an denen Gesundheit, Gemeinschaft und Stadtraum miteinander verbunden werden. Gerade im urbanen Kontext entstehen neue Formen von Bewegungsräumen, die weit über klassische Sportanlagen hinausgehen.
Als Chief Commercial Officer bei CONICA und Mitglied des Vorstands der IAKS erlebe ich täglich, wie sich die Anforderungen an Sport und Bewegungsräume weltweit verändern – in Gesprächen mit Städten, Planern, Architekten und Betreibern von Sportinfrastruktur. Dabei wird immer deutlicher, dass heute keine isolierten Sportanlagen mehr gefragt sind, sondern integrierte urbane Räume, die Sport, Freizeit und Stadtnutzung miteinander verbinden. Planung, Gestaltung und Materialität müssen dabei zusammenspielen – ebenso wie Nachhaltigkeit, Inklusion und langfristige Nutzungsqualität. Die Projekte dieser sb-Ausgabe zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig diese neuen urbanen Sportlandschaften sein können.
Der Skatepark im polnischen Mińsk Mazowiecki und der Bewegungspark im deutschen Oelde verdeutlichen, wie Actionsportflächen zu lebendigen Treffpunkten für junge Menschen werden können. Skateparks sind längst mehr als reine Sportanlagen – sie sind soziale Räume, in denen Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft zusammenkommen. Der Development Avenue Basketball Park in Yichang im Westen der chinesischen Provinz Hubei zeigt, wie präzise gestaltete Sportflächen selbst schwierige urbane Räume neu beleben können. Basketballplätze gehören heute zu den niedrigschwelligsten und weltweit verständlichsten Bewegungsangeboten im öffentlichen Stadtraum. Auch im schulischen Umfeld gewinnt Bewegung zunehmend an Bedeutung. Projekte wie die Väsjöskolan in Schweden zeigen, wie Schulhöfe und Bildungsräume zunehmend als vielseitige Bewegungslandschaften gedacht werden.
Mit der Plaine des Sports im französischen Le Petit-Quevilly wird deutlich, wie Sportinfrastruktur ganze Stadtquartiere aktivieren kann. Solche Anlagen sind nicht nur Sportstätten, sondern öffentliche Parks und Begegnungsräume für die Nachbarschaft. Der in unmittelbarer Nähe zu drei Museen gelegene Skatepark Museumplein im niederländischen Amsterdam sowie der AVENUE & SON Skatepark North Coast im chinesischen Qinhuangdao kombinieren sportliche Aktivität mit Lifestyle. Welche Rolle Skateparks bei der Neuausrichtung infolge des Klimawandels spielen können, zeigt das aktuelle Whitepaper in dieser Ausgabe. Die Modernisierung der Sportanlage an der Möllner Landstraße in Hamburg schließlich zeigt, wie bestehende Sportflächen erfolgreich zu klimarelevanter blau-grüner Infrastruktur transformiert werden können. Gerade die Weiterentwicklung vorhandener Anlagen wird künftig eine immer wichtigere Rolle spielen.
Was all diese Projekte verbindet, ist eine gemeinsame Haltung: Sportflächen werden nicht mehr ausschließlich für Sportlerinnen und Sportler geplant. Sie richten sich an ganze Gemeinschaften – als offene Räume zum Bewegen, Begegnen und Verweilen. Materialtechnologien, nachhaltige Bauweisen und durchdachte Oberflächen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie beeinflussen nicht nur Performance und Sicherheit, sondern auch die langfristige Nutzungsqualität und ökologische Bilanz solcher Anlagen – und damit die Qualität urbaner Bewegungsräume über viele Jahre hinweg. Die Gestaltung solcher Orte ist deshalb immer auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Sie verlangt interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Sportwissenschaft und den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern. Die Projekte in dieser Ausgabe zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Antworten darauf sein können – und wie viel Potenzial in der Verbindung von Sport, Stadt und Gemeinschaft liegt. Genau hier liegt auch die Rolle der IAKS: Internationale Erfahrungen zusammenzuführen, Wissen zu teilen und Impulse für die Weiterentwicklung unserer Sport und Bewegungsräume zu geben.
Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre und viele neue Impulse für Ihre eigene Arbeit – und vielleicht auch neue Perspektiven darauf, wie Bewegung Teil unserer Städte und unseres täglichen Lebens werden kann.
Lara Guillod CCO, CONICA Vorstandsmitglied der IAKS










Titel: Skatepark Museumplein in Amsterdam Foto: Mathijs Tromp, Nine Yards


Lebens- und Erlebnisraum Stadt 56 Ice-World
Fokus auf Sicherheit, Funktionalität und internationale Nutzung 58 Bänfer
Olympische Winterspiele 2026: Slopestyle und Big Air 60 Schneestern
Multifunktionale Sportanlage Berufskolleg Kleve 62 Geo3
Vom „Zusammen“ zum „Miteinander“ 64 BLOACS
Neu: Kunstrasenheizung und -kühlung in Rasengittern 66 rasenplan
Optimale Spielbedingungen bei erhöhter Nutzbarkeit...68 STRABAG Sportstättenbau
Urbane Sport- und Freizeitanlagen 70 Xmove
Abwechslungsreiches Spielerlebnis garantiert 71 Hally-Gally
Auf die (Sport-)Plätze, fertig, LED! 72 TRILUX
Bewegungsräume für alle Generationen ..................... 73 RESORTI 22
Eccos Pro: Smartes Gästemanagement
Carl Stahl: X-TEND Edelstahl-SeilnetzSicherheit in urbanen Räumen 74
HET: Kleine Flächen. Große Wirkung. Und das mit geprüfter Sicherheit.
75 LLS: Zukunftssichere Sportfreianlagen –Ganzheitlich analysiert. Fundiert geplant.
PLAYPARC: FUNPAD – der Wasserspielplatz für überall
75
76 Proludic: ACTI´Ninja – jetzt auch inklusiv 76
Silidur: Präzise Abschlüsse für moderne Sport- und Freiräume
77 TOP-SPORT: Wir geben Ihren Ideen ein Spielfeld 77
BLOACS: Slacklining - vom Trendsport zur Alltagsaktivität
78 INTERGREEN: Sportrasen-Renovationskonzept 78
Kutter: Neue Plätze, längere Saison ................................. 79
McArena: OeArena TV Oeffingen: Mehr Platz durch Seitenverlängerung 79
Unternehmensindex von A bis Z .....................................


Eine Bewegungskultur verändert die Sportstättenplanung
Autor: Dirk Scheumann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied IAKS Deutschland und Leiter des Ressorts „Urban Sports“

Die Sport- und Bewegungskultur befindet sich im Wandel. Neben klassischen Vereinssportarten hat sich eine eigenständige Bewegungskultur entwickelt, die unter Begriffen wie Urban Sports oder Actionsport zusammengefasst wird. Skateboarding, BMX, Calisthenics oder Parkour prägen zunehmend moderne Bewegungsräume. Diese Entwicklung stellt Städte, Kommunen und Planungsbüros vor neue Herausforderungen, denn Urban Sports folgen einer eigenen Logik.
Um dieser Dynamik gerecht zu werden, gründete die IAKS Deutschland im November 2025 ein eigenes Ressort „Urban Sports“. Als international tätiger Actionsport Experte und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der IAKS Deutschland habe ich gerne die Leitung des neuen Ressorts übernommen.
„Die Nachfrage nach solchen Bewegungsräumen steigt seit Jahren deutlich“, sagt Susanne Mossel Wagner, Geschäftsführerin der IAKS Deutschland. „Mit dem neuen Ressort bündeln wir Expertise und schaffen eine Plattform für ein Thema, das für Städte und Kommunen immer wichtiger wird.“
Urban Sports ist schon lange kein Trendsport mehr Urban Sports werden oft als Trendsport bezeichnet. Diese Aussage finde ich nicht korrekt. Ein Trend beschreibt eine zeitlich begrenzte Erscheinung, die sich vorübergehend durchsetzt, aber nicht langfristig stabil bleibt. Urban Sports hingegen ist Ausdruck einer eigenen längst etablierten Bewegungskultur. Wer solche Anlagen plant, muss vor allem die Bedürfnisse der Nutzer verstehen.
Ich unterscheide zwischen Actionsport als Oberbegriff und Urban Sports als dessen urbanem Teil. Geprägt ist diese Kultur durch Individualität, Kreativität, soziale Interaktion und Selbstverwirklichung.
Im Gegensatz zum klassischen Sport mit Fokus auf Wettbewerb steht hier das Bewegungserlebnis im Mittelpunkt: Es geht nicht um Gewinnen oder Verlieren, sondern um Flow, Experimentieren und dieses besondere „Wow-Gefühl“.
Neue Räume für Bewegung und Begegnung
Diese Unterschiede wirken sich direkt auf die Planung aus. Urban-Sports-Anlagen sind offener, weniger streng strukturiert und werden von verschiedenen Nutzergruppen gleichzeitig genutzt. Eine Anlage funktioniert nur, wenn sie von der Szene angenommen wird. Entscheidend ist nicht nur Technik, sondern auch die soziale Funktion.
Viele Anlagen entwickeln sich zu multifunktionalen Bewegungsräumen, die Sport, Aufenthalt und Begegnung verbinden. Beispiele reichen von Skateparks und Parkouranlagen bis hin zu Pumptracks oder spezialisierten Anlagen wie Surfparks. Solche Projekte stehen heute zunehmend auf Augenhöhe mit klassischen Sportstätten.
Für Kommunen entstehen neue Chancen: niedrigschwellige Bewegungsangebote, Treffpunkte im öffentlichen Raum, Gesundheitsförderung und touristische Impulse. Viele Städte suchen Wege, junge Menschen wieder in Bewegung zu bringen – Urban Sports kann hier eine wichtige Rolle spielen.
Urban Sports breiten sich zunehmend auch in ländlichen und touristischen Regionen aus. Bikeparks, Rollsportanlagen oder Parkourangebote werden Teil moderner Freizeit- und Tourismuskonzepte. Hier liegt großes Potenzial – auch für regionale Wertschöpfung.

Eine Plattform für Wissen und Austausch
Das neue Ressort „Urban Sports“ der IAKS Deutschland soll eine Plattform für Wissenstransfer, Netzwerkbildung und Beratung bieten. In vielen Städten fehlt noch Knowhow: Welche Anlage passt wo? Wie bindet man die Szene ein? Genau hier setzen wir an. Das Ressort versteht sich als Schnittstelle zwischen Kommunen, Planern, Herstellern, Hochschulen und der Szene.
Mit Urban Sports erweitert die IAKS Deutschland strategisch ihren Wirkungskreis. Neue Akteure wie Trendsport-Communities, spezialisierte Planungsbüros und junge Branchenakteure werden eingebunden. Dieses Themenfeld hat enorme Strahlkraft und bringt neue Dynamik in unser Netzwerk.
Bewegungskultur der Zukunft
Für die IAKS Deutschland ist das neue Ressort mehr als eine organisatorische Erweiterung – es ist ein klares Signal für den Wandel der Sportstättenentwicklung. „Unser Anspruch ist es, die Bewegungsräume der Zukunft aktiv mitzugestalten“, betont Andreas Kernig, Vorsitzender der IAKS Deutschland.
Für mich als Actionsport-Experten ist die Leitung auch persönlich bedeutsam. Urban Sports begleiten mich seit Jahren. Es ist mir ein Anliegen, dieses Wissen weiterzugeben.
Fotos: BLOACS, Klaas Riemay Leipzig; Schneestern



Professionelles Zubehör für Ballsport und Sportanlagen: Tennis, Pickleball, Basketball, Fußball, Volleyball...



Konferenz und Besichtigungstour der IAKS UK & Irland am 14. Mai 2026 in Glasgow
Anlagen, Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zu den Commonwealth Games 2026 – bei dieser inspirierenden Konferenz wird es darum gehen, wie Glasgow sein weltbekanntes sportliches Erbe nachhaltig nutzt und ausbaut. Die Veranstaltung findet in der Emirates Arena in Glasgow, Schottland, statt. Dieses sportliche Wahrzeichen, das die Commonwealth Arena und das Sir Chris Hoy Velodrome beherbergt, wurde ursprünglich für die Commonwealth Games 2014 errichtet und wird bei der Ausgabe 2026 erneut eine zentrale Rolle als Austragungsort wichtiger Wettbewerbe spielen. Die Verbindung von sportlichem Erbe, Innovation und kommunaler Nutzung macht es zu einem idealen Rahmen für diese Konferenz.
Glasgow hat einen Weg gefunden, herausragende Sportanlagen für Großveranstaltungen zu bauen und im Nachgang in kommunale Sportanlagen umzuwandeln. Und nicht nur das – sie werden auch bei den bevorstehenden Commonwealth Games in diesem Sommer wieder zum Einsatz kommen.
Wie ist das gelungen? Wie lautet das Erfolgsrezept? Wie schafft es Glasgow, seine Anlagen derart nachhaltig zu nutzen, während in vielen Städten weltweit für Großveranstaltungen von Grund auf neu gebaut wird? Die Teilnehmenden werden erfahren, wie Glasgow seinen wohlverdienten Ruf als Sportmetropole weiter ausbaut. Auf dem Programm stehen Beiträge lokaler und international renommierter Impulsgeber, Fachgespräche, Standortbesichtigungen und Networking-Möglichkeiten.
Zwei Schwerpunktthemen
Die Veranstaltung wird sich auf zwei Hauptaspekte konzentrieren. Zunächst wird die Entwicklung der ursprünglich für die Commonwealth Games 2014 in Glasgow errichteten Anlagen nachgezeichnet. Hierzu wird untersucht, was gebaut wurde, wie die kontinuierliche Nutzung durch die lokale Bevölkerung diese Anlagen zu einem bleibenden Vermächtnis macht und auf welche Weise die Sportstätten nun für die Commonwealth Games 2026 vorbereitet werden.
Danach werden die Chancen und Herausforderungen für die Stadt und die gesamte Region in Verbindung mit der Vorbereitung auf die Games 2026 beleuchtet sowie die Planungs- und Umsetzungsstrategien erörtert, um diesen Faktoren wirksam zu begegnen.
Die Teilnehmenden werden Einblicke erhalten in das Management der Sportstätten in Glasgow zwischen den Commonwealth Games 2014 und 2026, mit einem besonderen Fokus auf strategischer Kontinuität und den sich wandelnden Anforderungen. Dabei werden die Geschichte hinter Glasgow 2026 und die Herausforderungen beleuchtet, die sich aus der Ausrichtung der Spiele in einem ganz anderen Kontext als 2014 ergeben. Ebenfalls vorgestellt wird der zugrundeliegende praktische Ansatz, um die Großveranstaltung tragfähig und nachhaltig zu gestalten. Ein zentrales Thema wird die Strategie Glasgows sein, Sportstätten wie die Emirates Arena und das Tollcross International Swimming Centre in erster Linie als kommunale Sportanlagen zu planen und zu betreiben und sie zugleich anpassungsfähig an die Anforderungen internationaler Großveranstaltungen zu gestalten.
Betrachtet wird zusätzlich die Rolle des SEC-Campus (mit Hydro, Armadillo und SEC Centre) bei der Ausrichtung von Veranstaltungen im Rahmen der Commonwealth Games sowie bei der Umsetzung einer umfassenderen langfristigen Vision für den Standort. Weitere Beiträge werden sich mit den Auswirkungen der gesetzlichen Schutzpflichten für öffentliche Räume (Martyn’s Law und Protect Duty) auf den Betrieb und die künftige Gestaltung von Anlagen befassen sowie mit der Messung der sozioökonomischen Auswirkungen von Veranstaltungsorten und Events. Eine abschließende Podiumsdiskussion wird sich den aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen bei der Entwicklung von Sport und Freizeiteinrichtungen in Schottland widmen.
Auf dem Programm stehen Präsentationen von Anlagenentwicklern, Betreibern und Veranstaltern. Folgende Referenten und Organisationen werden ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen: Glasgow Life, Glasgow City Council, Organisationskomitee Glasgow 2026, The Sports Consultancy, Trivandi, Populous, Holmes Miller und Alliance Leisure.
Besichtigungstour und Networking
Sie sind Expertin oder Experte aus den Bereichen Architektur, Beratung, Design, Kommunalverwaltung, Bauwesen, Anlagenbetrieb, Sport und Freizeitplanung, Breitensport, Hochschulsport oder Eventmanagement? Diese Veranstaltung wird Ihnen wertvolle Praxisbeispiele, Erkenntnisse, Tipps und neue Denkansätze für Ihre eigene Arbeit liefern. Abgerundet wird das Event mit einer Führung durch die beeindruckende Emirates Arena und zahlreichen Networking-Gelegenheiten im Laufe des Tages. Für alle Teilnehmenden, die am Vorabend bereits in Glasgow sind, findet am Mittwochabend (13. Mai) ein zwangloses Abendessen mit Drinks statt. Konferenzsprache: Englisch.
iaks.sport/event/glasgow2026
Autor: IAKS UK & Ireland
Fotos: IAKS UK & Ireland, Glasgowlife, JSHpix

Partner der Veranstaltung










24. IAKS Eismeistertagung vom 24. bis 26. März in Chemnitz
Vom 24. bis 26. März 2026 wurde Chemnitz zum Treffpunkt der Eissportbranche: Bei der 24. IAKS Eismeistertagung kamen 130 Eismeister, Betriebsleiter sowie Hersteller und Zulieferer zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen, technische Entwicklungen und praktische Lösungen für den Betrieb von Eissporthallen auszutauschen. Inhaltlich spannte die Tagung den Bogen von Anlagensicherheit über Digitalisierung und Energie monitoring bis hin zu Eisqualität und Besuchermanagement. Mit dem Garagen-Campus und dem Jutta-MüllerEissportzentrum, einer der markantesten Eissportanlagen Deutschlands, bot Chemnitz einen ebenso charakterstarken wie fachlich passenden Rahmen.
Krisenmanagement, Sicherheit, effiziente Betriebspraxis
Nach der offiziellen Begrüßung durch Klaus Meinel, IAKS, sowie Peter Lautenschlager, VDEM, wurde schon zum Auftakt deutlich, wie praxisnah das Programm angelegt war: Jacqueline Stransky und Jan Banaschewski von der Stadthalle und Eisarena Bremerhaven berichteten über einen Ammoniakaustritt während eines Eishockeyspiels. Dabei ging es nicht nur um die technische Schadensanalyse und schnellstmögliche Reparatur, sondern auch um Missverständnisse bei der Evakuierung im Livebetrieb, eine ausführliche Fehleranalyse und die daraus abgeleiteten Lehren.
In der anknüpfenden Expertendiskussion vertiefte Marco Gerbach vom TÜV SÜD gemeinsam mit dem Team aus Bremerhaven die Anforderungen an Anlagensicherheit und Notfallmanagement – zum Beispiel wie wichtig eine klare und direkte Kommunikation im Krisenfall ist.
Im Anschluss berichtete Michael Behle, Leiter der Eissporthalle Willingen, zusammen mit Fabian Kurtenbach von der GfKK über die insgesamt fünfjährige Sanierung der kältetechnischen Anlage in drei Bauabschnitten im laufenden Betrieb, mit Erneuerung des Rückkühlwerks im Jahr 2020, Austausch des ersten Verdichters im Jahr 2024 und der finalen Erneuerung der Kälteanlage im Jahr 2025.
In Kurzpräsentationen machten die ausstellenden Unternehmen deutlich, wie eng innovative technische Produkte und eine zeitgemäße betriebliche Praxis miteinander verzahnt sind.
Anschließend ging es in zwei Workshops um einen sicheren und effizienten Eissporthallenbetrieb. Rico Brusch, Betriebsleiter des Eissportzentrums Erfurt, machte im Workshop „Energiemonitoring in Eissporthallen“ deutlich, dass die Analyse und Steuerung des Energieverbrauchs im Mittelpunkt des technischen Managements stehen müssen. Parallel dazu erläuterte Peter Lautenschlager, Betriebsleiter der Stadtwerk. Donau-Arena, im Workshop „Digitales Betriebstagebuch im Eisbetrieb“ die Vorteile und Anforderungen einer digitalen Dokumentation. Er demonstrierte, wie ein digitales Betriebstagebuch dabei hilft, Daten zentral zu erfassen, Prozesse effizienter zu gestalten sowie Betriebsdaten transparenter und besser nachvollziehbar zu machen.
Der Abend klang beim Networking im Turm-Brauhaus aus, wo viele Gespräche aus dem Tag in lockerer Atmosphäre weitergeführt wurden.
Eisqualität und Digitalisierung
Auch der zweite Tag setzte auf Anwendungsorientierung. Im Workshop „Eisaufbau & -pflege – so geht’s richtig“, geleitet von Peter Lautenschlager, ging es um grundlegende Techniken und Abläufe für einen optimalen Eisaufbau sowie die kontinuierliche Pflege der Eisfläche. Faktoren wie Vorbereitung der Betonpiste, Temperatur, Wasserqualität und Schichtaufbau sind entscheidend für den qualitativ hochwertigen und gleichmäßigen Aufbau einer Eisfläche.
Im Workshop „Online-Ticketing, Kassen- und Schließsysteme“ informierte Henning Klaas von Gantner Electronic Deutschland über moderne Besucher- und Zutrittssysteme für Sport- und Freizeiteinrichtungen. Der Fokus lag auf der praxisnahen Umsetzung und Integration von Online-Ticketing-Lösungen mit Kassen- und Schließsystemen, um einen reibungslosen Ablauf vom Ticketverkauf bis zur Zutrittskontrolle zu gewährleisten.
Konfliktmanagement und Erfahrungen einer DEL-Saison Am Nachmittag weitete sich der Blick auf weitere Herausforderungen des Eissportbetriebs. Dirk Möller vom Landeskriminalamt Sachsen sprach über Verhalten in Konfliktsituationen, Sicherheitskonzepte und präventive Maßnahmen. Er griff damit ein Thema auf, das für Beschäftigte im Veranstaltungs- und Publikumsbetrieb eine zentrale Bedeutung einnimmt. Steffen Baronick, Hallenmanager der JOYNEXT Arena Dresden, berichtete anschließend über die infrastrukturellen Herausforderungen eines Aufstiegs in die höchste Eishockey-Spielklasse. Maik Walsdorf, Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen, gab Einblicke in die Vorbereitung und Durchführung des DEL Wintergames im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden vor über 32.000 Zuschauerinnen und Zuschauern.
Abschließend verlieh Norman Schröder vom Sportamt der Stadt Chemnitz mit seinem Vortrag zu „Kulturhauptstadt Chemnitz –Sport & Stadtentwicklung“ dem Programm noch die lokale Perspektive. Mit einer über 200-jährigen Industriegeschichte hat Chemnitz viele Auf- und Umbrüche erlebt. Den fachlichen Schlusspunkt des Tages setzten Marlen Thill und Marcus Richter vom Jutta-MüllerEissportzentrum zusammen mit Sebastian Spieß vom Ingenieurbüro Möller + Meyer Gotha. Sie stellten das Eissportzentrum in seiner geschichtlichen Entwicklung sowie die Sanierung der Eisschnelllaufbahn im Jahr 2021 vor.
Das Abendprogramm bot die Besichtigung des Industriemuseums Chemnitz – eine Attraktion für jeden Technik-Fan.
Partner der Veranstaltung


Blick hinter die Kulissen des Jutta-Müller-Eissportzentrums
Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden eine der größten Eissportanlagen Europas besichtigen: das Jutta-MüllerEissportzentrum. Besonders spannend ist es aufgrund seiner Dimension mit über 7.400 Quadratmetern Eisfläche sowie kilometerlangen Rohrsystemen zum Transport der insgesamt 35 Tonnen Ammoniak-Kältemittel.
Nach der Führung mit direkten Einblicken hinter die Kulissen des Eissportzentrums setzte die Vorführung der Eisbearbeitungsmaschinen ein weiteres praxisnahes Highlight. Gerade dieser unmittelbare Bezug zum Betriebsalltag sorgte auch am dritten Tag für interessierte Fachgespräche.
Lebhafter Austausch und wertvolle Erkenntnisse
Die 24. IAKS Eismeistertagung in Chemnitz hat gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch in der Branche ist – gerade dann, wenn technische Fragen, Sicherheitsaspekte und betriebliche Herausforderungen so eng miteinander verknüpft sind wie im Eissport. Das Programm lebte dabei nicht nur von starken Themen, sondern auch von den vielfältigen Perspektiven der Referierenden aus kommunalem Betrieb, Sicherheitswesen, Hallenmanagement, Veranstaltungsorganisation und Technik.
Autor und Fotos: IAKS














Tagung „Klimafeste Sportanlagen“ der IAKS Deutschland vom 28. bis 29. Januar in Bochum

Mit der Fachtagung „Cool bleiben: Innovative Wege für klimafeste Sportanlagen“ am 28. und 29. Januar 2026 in Bochum hat die IAKS Deutschland ein starkes und zugleich ermutigendes Zeichen für die Zukunft unserer Sportstätten gesetzt. Rund 150 Fachleute aus Kommunen, Planung, Architektur, Sportorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft kamen im Vonovia Ruhrstadion zusammen, um sich intensiv darüber auszutauschen, wie Outdoor-Sportanlagen klimaresilient und nachhaltig weiterentwickelt werden können.
Bereits der Vorabend bot einen besonderen Auftakt: Bei einer exklusiven Stadionführung erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke hinter die Kulissen des Ruhrstadions und stimmten sich in besonderer Atmosphäre auf die kommenden Fachtage ein.
Im Zentrum der Tagung standen praxisnahe Antworten auf zwei zentrale Fragen: Wie reagieren Sportfreianlagen auf steigende Temperaturen und zunehmende Starkregenereignisse? Und wie lassen sich bestehende Anlagen zukunftsfähig sanieren? Deutlich wurde dabei, dass Klimaanpassung kein Zusatzbaustein ist, sondern integraler Bestandteil moderner Stadtentwicklung sein muss.
Smarte Stadtplanung fordert innovative Konzepte für Sportstätten In seiner Keynote betonte Nachhaltigkeitsberater Thomas Wilken, Inhaber KONTOR 21, dass Sportstätten konsequent als Teil einer ganzheitlichen Stadt und Freiraumplanung gedacht werden müssen. Fragen der Entwässerung, Verschattung, Materialwahl, Energieeffizienz und Aufenthaltsqualität greifen ineinander. Sportanlagen sind keine isolierten Orte – sie sind soziale Treffpunkte, Bewegungsräume und wichtige Bausteine urbaner Infrastruktur. Nur wenn sie gemeinsam mit Grünflächen, Bildungsorten und Quartieren geplant werden, entstehen dauerhaft tragfähige Lösungen.
Die weiteren Beiträge spannten einen facettenreichen Bogen von Nachhaltigkeitsstrategien im Bestand über gesundheitliche Aspekte bis hin zu konkreten Förderinstrumenten als Treiber für Modernisierung. Praxisberichte – etwa zur klimaresilienten Sanierung des Lohrheidestadions oder zu resilienten Sportorten im öffentlichen Raum – zeigten eindrucksvoll, wie innovative Konzepte bereits erfolgreich umgesetzt werden.
Ein besonderes Highlight waren die geführten Besichtigungen des Lohrheidestadions sowie der Sport- und Freizeitanlage „Am Hausacker“. Vor Ort wurde greifbar, wie Klimaanpassung, Funktionalität und gestalterische Qualität im Bestand zusammenspielen können.
Aktiver Workshop:
Teilnehmer testeten Bewegungsangebote Für frische Energie sorgte der aktive Bewegungsworkshop am Nachmittag des ersten Veranstaltungstags. Dank der Unterstützung engagierter Unternehmen konnten die Teilnehmer selbst ins Ausprobieren kommen: Beim Slacklining war Balance gefragt, beim Discgolf Präzision – und an der Torwand blitzte
sportlicher Ehrgeiz auf. Andere nutzten die Gelegenheit, gezielt Muskeln zu aktivieren und neue Bewegungsimpulse kennenzulernen. Der Workshop zeigte praxisnah, wie niedrigschwellige Bewegungsangebote in Sport und Freiräume integriert werden können – und verband fachlichen Austausch mit eigener Aktivität auf sympathische Weise.
Ein weiterer Höhepunkt war der Netzwerkabend im Deutschen Bergbau-Museum Bochum. „Nachts allein im Museum“ – diese besondere Atmosphäre bot den idealen Rahmen für vertiefende Gespräche, neue Kontakte und einen offenen, kollegialen Austausch jenseits des Tagungsprogramms.
Die Fachtagung „Klimafeste Sportanlagen“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Engagement vielerorts ist. Der interdisziplinäre Dialog, die Offenheit für neue Ideen und die Vielzahl konkreter Praxisbeispiele machen Mut: Die Sportstätten von morgen werden resilienter, nachhaltiger – und als lebendige Teile unserer Städte gedacht.
Autor und Fotos: IAKS Deutschland
Partner der Veranstaltung





















Sportfachstelle Kanton Solothurn (Schweiz)
Die kantonale Sportfachstelle ist das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für den öffentlich-rechtlichen Sport im Kanton Solothurn und die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Sport und Bewegung für Schulen, Vereine, Verbände, Gemeinden und engagierte Einzelpersonen.
Grundlage der Arbeit ist das neu geschaffene „Sportleitbild Kanton Solothurn“ mit seinen sieben Handlungsfeldern.
Der Kernauftrag besteht in der Umsetzung von „Jugend+Sport (J+S)“, dem größten Sportförderprogramm des Bundes für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus initiiert, koordiniert, begleitet und unterstützt die Fachstelle vielfältige Sport und Bewegungsprojekte im gesamten Kanton.
www.so.ch

DRIV
Frankfurt (Deutschland)
Der Deutsche Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) vereint unter seinem Dach die anerkannten Sportarten Skateboarding, Artistic Roller Skating, Rollhockey, Inline Speed Skating, Inline Hockey, Inline Skater Hockey, Inline Alpin und Downhill sowie Roller Derby. Der Verband zählt derzeit rund 41.200 Mitglieder, die in den Vereinen der 18 Landesverbände registriert sind. Außerdem sind rund 1.900 lizenzierte Trainerinnen und Trainer mit A-, B- oder C-Lizenz im Lizenzmanagementsystem des DOSB registriert und gelistet.
Die Sportart Skateboarding, die seit 2020 olympisch ist, wird durch die Skateboard-Sportkommission vertreten. Neben der Förderung des Freizeit- und Leistungssports, der Unterstützung der Jugendarbeit, der Organisation von Wettkämpfen und der Ausbildung von Trainern und Schiedsrichtern setzt sich die Kommission auch für die Verbesserung der sportlichen Infrastruktur in Deutschland ein. Dazu gehören Beratung, Gremienarbeit und Richtlinien für zeitgemäße Skateanlagen.
www.driv.de

MTEX Management
Astana City (Kasachstan)
MTEX Management ist ein führendes kasachisches Unternehmen, das sich auf die Verwaltung, Entwicklung und Modernisierung von multifunktionalen Sport- und Freizeiteinrichtungen spezialisiert hat. Das Unternehmen mit Sitz in Astana betreibt professionell ikonische Sportstätten wie die Barys Arena, den Alau Ice Palace und die Astana Arena.
Die Projekte entsprechen den höchsten internationalen Standards und konzentrieren sich auf Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement. Durch die Bereitstellung umfassender Dienstleistungen, die von der technischen Wartung bis hin zur Veranstaltungsorganisation reichen, widmet sich MTEX der Förderung eines aktiven Lebensstils durch gut konzipierte und effizient verwaltete Infrastruktur.
www.mtexm.com

AtkinsRéalis
Dubai (UAE)
AtkinsRéalis ist ein weltweit führendes, umfassend aufgestelltes Unternehmen für professionelle Dienstleistungen und Projektmanagement, das nachhaltige, leistungsstarke Sport-, Freizeitund Gemeinschaftseinrichtungen auf der ganzen Welt realisiert. Mit mehr als 30.000 Beratern, Architekten, Ingenieuren und Projektmanagern, die Menschen, Daten und Technologie miteinander verbinden, schaffen sie komplexe, zukunftsfähige Destinationen, die Leben bereichern. Von digital unterstütztem Design und fortschrittlicher Technik bis hin zum vollständigen Lebenszyklus-Asset-Management helfen sie ihren Kunden, visionäre Ideen in resiliente, inklusive und lebendige Orte für Menschen und Gemeinschaften weltweit zu verwandeln.
www.atkinsrealis.com

Alliance Leisure
Bristol (Großbritannien)
Alliance Leisure ist Großbritanniens führender Spezialist für die Entwicklung von Freizeiteinrichtungen. In Partnerschaft mit Kommunen und Betreibern von Freizeitanlagen entwickeln sie attraktive, standortbezogene und bewegungsfördernde Räume, die für alle Bevölkerungsgruppen geeignet sind.
In den vergangenen 25 Jahren hat Alliance Leisure mehr als 300 Projekte realisiert – von standortübergreifenden Regenerationsprojekten mit Neubauten oder umfangreichen Umgestaltungen von Freizeiteinrichtungen bis hin zu Außenanlagen, 3G-Kunstrasenplätzen und Modernisierungen von Freizeitzentren. Diese Projekte entsprechen einem Investitionsvolumen von über 530 Millionen GBP.
www.allianceleisure.co.uk

FLEXDEX
Bonn (Deutschland)
FLEXDEX revolutioniert den öffentlichen Raum durch mobile, modulare Sportlösungen. Der Clou für Planer und Kommunen: Da der Untergrund unberührt bleibt – weder Fundamente noch Erdarbeiten sind nötig – werden auch bisher unbebaubare Flächen kosteneffizient und schnell erschlossen. Ob hocheffiziente Trainingszirkel oder kühlende Sprayspot-Klimamodule für Sport bei Hitze, die Module sind flexibel versetzbar. Die digitale Option INFODEX liefert smarte Trainingsanleitungen und wertvolle Nutzungsdaten. Die perfekte Symbiose aus Sport, Klima und Digitalisierung.
www.flex-dex.de











Internationales Cricketstadion in Coimbatore, Indien
Die Sportentwicklungsbehörde von Tamil Nadu hat ein ehrgeiziges Projekt gestartet, in dessen Rahmen in Coimbatore ein hochmodernes internationales Cricketstadion mit 30.000 Zuschauerplätzen entstehen soll. Das neue Stadion wird den Richtlinien des Cricket-Weltverbands ICC und des nationalen Cricketverbands BCCI entsprechen und als Austragungsort für internationale Cricketspiele, Begegnungen der Indian Premier League und andere große Kulturveranstaltungen dienen.
Das Projektkonsortium unter der Leitung von Collage Design als Planungsberater und Knight Frank India als Finanzberater arbeitet eng mit der Regierung des Bundesstaats Tamil Nadu zusammen, um eine finanziell tragfähige und nachhaltige Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Ziel ist es, Coimbatore auf die Weltkarte internationaler Sportveranstaltungen zu setzen und dabei das reiche Erbe von Tamil Nadu sowie das Exzellenzstreben des Bundesstaats zu präsentieren.
Das internationale Cricketstadion wird in Ondipudur, Coimbatore, auf zwei Parzellen mit einer Gesamtfläche von rund 30 Hektar entstehen, in unmittelbarer Nähe wichtiger Verkehrsverbindungen, um eine gute Erreichbarkeit zu gewährleisten. Es wird neue Maßstäbe im Stadiondesign für Cricket in Indien setzen und den Zuschauern ein erstklassiges Veranstaltungserlebnis bieten, insbesondere dank der ovalen Stadionschüssel mit hervorragenden Sichtlinien von allen Sitzplätzen. Es wird vollständig barrierefrei sein, über eigene Sitzplätze für Menschen mit Behinderungen verfügen sowie strengste Evakuierungs- und Sicherheitsstandards für Sportstadien erfüllen. Das ICC-konforme Stadion verfügt über Firmenlogen, Presse- und
Medienbereiche, VIP-Lounges sowie spezielle Zonen für Spielerinnen und Spieler, um ein reibungsloses Veranstaltungserlebnis an Spieltagen zu gewährleisten. Öffentliche Einrichtungen wie Gastronomieflächen sind stadionweit strategisch angeordnet, um von jedem Sitzplatz aus möglichst kurze Wege zu garantieren.
Der Stadionkomplex wurde sorgfältig geplant und führt Sport und Freizeit mit kommerziellen Aktivitäten zusammen, um ein finanziell langfristig tragfähiges Sport und Freizeitzentrum entstehen zu lassen. Zu den Einrichtungen gehören Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants, ein Mitgliederclub, Fest und Veranstaltungssäle, Cricket-Trainingsplätze, ein Schwimmbad, eine Laufstrecke, öffentliche Parkanlagen und Zuschauerbereiche, die das Gemeinschaftsleben fördern und die Anlage zu einem ganzjährigen Zentrum für Sport und Unterhaltung machen sollen.
Die Tamil Nadu International Development Corporation (TIDCO) hat kürzlich ein Public-Private-Partnership (PPP)-Ausschreibungsverfahren veröffentlicht, um diese Vision zu verwirklichen.
Autor und Renderings: Collage Design, www.collagedesign.com
Äußere Hülle
Hauptstruktur
Zuschauerzugang auf Podiumsebene
Medieneingang
Polycarbonat Flutlichtring
Stehfalz-Dach
ACP Platten
Tribünenschüssel


Spielereingang



Handlungsfelder zwischen Stadtplanung, Design und Bau
Autoren: Dr. Veith Kilberth, Laszlo Ziehmann

Veith Kilberth (Dr. phil.), ehemaliger professioneller Skateboarder und geschäftsführender Mitinhaber des Planungsbüros Landskate GmbH in Köln, forscht und berät Kommunen zum Thema Skateparks und urbane Bewegungsräume.
Email: kilberth@lndskt.de

Laszlo Ziehmann (M.Sc.) ist wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln. In Forschung und Projektarbeit beschäftigt er sich mit Klimawandel, Sport und Bewegung in urbanen und naturnahen Erholungsräumen.
Email: j.ziehmann@dshs-koeln.de
Im Spannungsfeld von Klimawandel und Sportanlagenbau rückt ein bislang wenig beachteter Anlagentyp zunehmend in den Fokus: der Skatepark als urbaner Bewegungs- und Sozialraum. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich Skateparks von Nischenanlagen einer spezifischen Jugendkultur zu etablierten Bestandteilen öffentlicher Sport- und Freirauminfrastruktur entwickelt. Gleichzeitig sind Skateparks besonders sensibel gegenüber klimatischen Veränderungen. Die Autoren Dr. Veith Kilberth und Laszlo Ziehmann liefern eine erste systematische Annäherung an klimarelevante Dimensionen von Skateparks und identifizieren zentrale Handlungsfelder für Planung und Bau.
Skateparks treten in höchst unterschiedlichen Erscheinungsformen auf – von kleineren Quartiersanlagen bis zu großflächigen regionalen Parks, von Street-Plazas bis zu komplexen BowlLandschaften oder hybriden Terrainformen. Auch hinsichtlich ihrer Nutzungskonzepte reicht das Spektrum von informellen Freizeitangeboten bis hin zu Anlagen, die internationale Wettkampfformate ermöglichen. Was die unterschiedlichen Skatepark-Projekte jedoch eint, ist ihre bauliche Grundstruktur. Es handelt sich überwiegend um stark versiegelte Freiräume mit modellierten Betonoberflächen, die häufig exponiert im urbanen Raum liegen.
Gerade diese Eigenschaften machen Skateparks besonders sensibel gegenüber klimatischen Veränderungen. Steigende Durchschnittstemperaturen, verlängerte Hitzeperioden sowie intensivere Starkregenereignisse wirken sich unmittelbar auf Materialität, Oberflächeneigenschaften, Entwässerungssysteme, Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität aus. Hitzeinseleffekte, Blendwirkungen auf hellen Betonoberflächen, thermische Materialspannungen oder unzureichende Versickerungsflächen beeinflussen dabei nicht nur bauliche Anforderungen, sondern ebenso Nutzungszeiten, Sicherheitsaspekte und soziale Interaktionen.
Klimatische Veränderungen betreffen somit nicht allein Konstruktion und Unterbau von Skateparks, sondern auch deren Funktion als niedrigschwellige Begegnungsräume, Orte informeller Sportpraxis und Ausdruck jugendkultureller Dynamiken.
Gleichzeitig weisen Skateparks im Vergleich zu vielen anderen Sportfreianlagen einen relativ geringen Flächenverbrauch auf. Dennoch stellen sie als künstlich geschaffene urbane Räume einen Eingriff in bestehende Umweltstrukturen dar. Die verschiedenen Rollsportarten erfordern besonders harte und glatte Oberflächen. Moderne Skateparks werden daher überwiegend in Ortbetonbauweise errichtet, bei der die unterschiedlichen Elemente der Anlage – wie „Quarter Pipes“, „Bowls“, „Banks“ oder auch das „Flat“ – aus stahlarmiertem Beton vor Ort modelliert und zu einer zusammenhängenden Fahrfläche verbunden werden.
Diese Ort-Beton-Bauweise ermöglicht eine hohe Fahrqualität und Langlebigkeit, führt jedoch zugleich zu einer weitgehenden Flächenversiegelung. Hinzu kommen charakteristische Geräuschemissionen durch Rollen und Landungen, die insbesondere in dicht besiedelten urbanen Räumen planerische Maßnahmen zum Lärmschutz erforderlich machen.
Nachhaltigkeit und das Wedding-Cake-Modell
Zur Einordnung in den Kontext des Klimawandels wird das sogenannte „SDG (Sustainable Development Goals) Wedding-CakeModel“ nachhaltiger Entwicklung herangezogen. Es beschreibt ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit als hierarchisch aufeinander aufbauende Ebenen. Die ökologische Dimension bildet als Lebensgrundlage das Fundament; innerhalb dieser ökologischen Grenzen entfalten sich gesellschaftliche Strukturen; wirtschaftliche Prozesse sind wiederum in diese sozialen Zusammenhänge eingebettet.
Übertragen auf Skateparks bedeutet dies, dass ihre soziale und funktionale Qualität unmittelbar von stabilen ökologischen Rahmenbedingungen abhängt. Das Wedding-Cake-Modell begründet damit zunächst den ökologischen Fokus des Beitrags. Klimaresilienz konkretisiert diesen Fokus im Hinblick auf die Frage, wie
Skateparks auch unter veränderten klimatischen Bedingungen langfristig funktionsfähig und nutzbar bleiben können. Klimaresilienz ist daher nicht als ergänzender Aspekt, sondern als Ausgangspunkt von Gestaltung, Planung und Bau zu verstehen.
Den Schwerpunkt auf ökologische Aspekte zu legen ist auch deshalb folgerichtig, weil Skateparks in den Bereichen der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit bereits zahlreiche positive Eigenschaften aufweisen. Moderne Skateparks werden in der Regel als frei zugängliche öffentliche Anlagen betrieben und ermöglichen eine besonders hohe Nutzungsintensität. In der Betrachtung von Investitionskosten pro Nutzungsstunde weisen sie eine hohe Flächeneffizienz auf und übertreffen damit zahlreiche andere Sportanlagen deutlich. Hinzu kommen vergleichsweise lange Aufenthaltszeiten der Nutzer sowie relativ geringe Wartungsaufwände bei Ortbetonbauweisen.















Wedding-Cake-Modell
Ökonomisches System
8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Soziale Gemeinschaft
1. Keine Armut
11. Nachhaltige Städte un Gemeinden


9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
10. Weniger Ungleichheiten
12. Nachhaltiger Konsum und Produktion
16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
7. Bezahlbare und saubere Energie
3. Gesundheit und Wohlergehen
4. Hochwertige Bildung
5. Geschlechter Gleichheit
2. Kein Hunger
Biosphäre
15. Leben am Land
14. Leben unter Wasser
6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
13. Massnahmen zum Klimaschutz
Soziale Qualitäten
Auch hinsichtlich der sozialen Nachhaltigkeit besitzen Skateparks besondere Qualitäten. Sie ermöglichen informelle Sportpraxis ohne Mitgliedschaft oder Zugangsbeschränkungen und fungieren zugleich als Treffpunkte urbaner Jugendkultur. In der Planung moderner Skateparks haben sich partizipative Beteiligungsformate etabliert, bei denen lokale Nutzergruppen aktiv in den Entwurfsprozess einbezogen werden.
Darüber hinaus weisen viele Anlagen drei strukturelle soziale Qualitäten auf: (1) eine hohe Diversität der Nutzergruppen, da verschiedene Rollsportarten auf einer Anlage stattfinden können; (2) eine inter-performative Gestaltung, die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Fahrern geeignete Nutzungsmöglichkeiten bietet; sowie (3) eine intergenerationale Nutzung durch Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zunehmend werden Skateparks auch so gestaltet, dass sie für Wheelchair Skating (WCMX) inklusiv nutzbar sind.
Um im Folgenden die ökologischen Aspekte von Skateparks zu betrachten, wird zwischen zwei Ebenen unterschieden: einer kommunalen Ebene der Governance und Stadtplanung sowie einer projektspezifischen Ebene von Planung und Bau des Skateparks. Letztere gliedert sich in die Bereiche Planung und Design sowie Bau und Technik.
Kommunale Planungsebene –Multifunktionalität und Standortwahl Auf kommunaler Ebene bestehen verschiedene Ansatzpunkte, um klimarelevante Aspekte frühzeitig in die Planung von Skateparks einzubeziehen.
Ein zukunftsweisender Ansatz liegt in der multifunktionalen Nutzung bereits versiegelter Flächen. Statt zusätzliche Flächen zu beanspruchen, können bestehende urbane Räume – etwa Plätze, Wege oder Parkanlagen – für Rollsportnutzung geöffnet oder multifunktional gestaltet werden. Solche „Shared Spots“ oder multikodierten Flächen ermöglichen eine Mehrfachnutzung öffentlicher Räume und erhöhen die Flächeneffizienz.
Darüber hinaus bietet bezüglich der Standortwahl die kreative Nutzung infrastruktureller Zwischenräume zusätzliche Potenziale. Flächen unter Brücken, Transiträume oder brachliegende Restflächen, sogenannte „NichtOrte“, können durch Skatepark-Angebote aktiviert und in lebendige Stadträume transformiert werden. Gerade solche Standorte bieten häufig günstige Rahmenbedingungen hinsichtlich Lärm- und Emissionstoleranz.
Ein weiterer Ansatz betrifft die strategische Koordination von Standorten. Im ländlichen Raum können interkommunale Kooperationen dazu beitragen, qualitativ hochwertige Anlagen an strategischen Standorten zu realisieren, die von mehreren Gemeinden gemeinsam genutzt werden. Umgekehrt kann in dicht besiedelten Städten eine dezentrale Infrastrukturstrategie sinnvoll sein. Als Bestandteil eines kommunalen Gesamtkonzepts können mehrere kleinere Skateparks, die über verschiedene Stadtteile verteilt sind, Wege verkürzen und die Alltagsnutzbarkeit sowie die Vielfältigkeit der Anlagen erhöhen.

Governance und hybride Nutzung
Auch im Bereich der Governance eröffnen sich neue Perspektiven. Public-Private-Partnerships zwischen Kommunen, Sportverbänden und Eventveranstaltern können dazu beitragen, hochwertige Wettkampfanlagen langfristig für den öffentlichen Raum nutzbar zu machen. Anlagen, die ursprünglich für internationale Wettbewerbe errichtet werden, können von Beginn an so geplant werden, dass sie nach der Eventnutzung als frei zugängliche Skateparks weiterbetrieben werden. Umgekehrt lassen sich Freizeitanlagen so konzipieren, dass sie temporär Wettkämpfe ermöglichen. Solche hybriden Skateparks verbinden Breitensport und Spitzensport innerhalb einer einzigen Infrastruktur. Ein Beispiel hierfür ist die Planung des Skateparks in Monheim am Rhein, der als öffentlich zugängliche Anlage konzipiert wurde und zugleich die Anforderungen internationaler Wettbewerbe auf höchstem Niveau erfüllt.


Skatepark-spezifische Planungsebene –Klimaresilientes Design
Auf der Ebene der konkreten Skateparkplanung spielen mikroklimatische und topografische Aspekte eine zentrale Rolle. Große zusammenhängende Betonflächen können als Design-Elemente durch Grünstrukturen, Versickerungsflächen oder Verdunstungsmulden unterbrochen werden. Dadurch lassen sich Hitzeinseln reduzieren und mikroklimatische Effekte verbessern.
Auch bestehende Vegetation kann gezielt in die Planung integriert werden. Bestandsbäume tragen zur Verschattung bei und verbessern die Aufenthaltsqualität der Anlage. Die Geländemodellierung eröffnet zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Rampen und Fahrflächen lassen sich so in bestehende Topografien einbetten, dass zusätzliche Stützwände reduziert werden. Gleichzeitig können Böschungen oder Wälle als Lärmschutz wirken oder Retentionsräume bilden.
Ein weiterer Aspekt betrifft die Oberflächenwirkung der Betonflächen. Helle Betonoberflächen können bei intensiver Sonneneinstrahlung zu Blendwirkungen führen. Durch den Einsatz von Farbpigmenten lässt sich dieser Effekt reduzieren, ohne den Aufheizeffekt besonders dunkler Oberflächen zu verstärken.
Darüber hinaus eröffnen die topografischen Eigenschaften von Skateparks neue Möglichkeiten für die Integration in urbane Wasserinfrastrukturen. Beckenformen oder abgesenkte Bereiche können so gestaltet werden, dass sie temporär Regenwasser aufnehmen und als Retentionsräume dienen. Ein frühes Beispiel hierfür ist der 2012 vom Architekten und Skateboarder Søren Nordal Enevoldsen gemeinsam mit NORD Architects realisierte Rabalder Park im dänischen Roskilde, der ein Regenrückhaltebecken mit einer Skateanlage verbindet und dessen topografische Gestaltung zugleich als Bewegungslandschaft fungiert.

Bau und Technik
Auch auf der baulich-technischen Ebene bestehen Möglichkeiten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Ein Ansatz besteht in der Reduktion des Materialeinsatzes. In der Praxis werden Skateparks häufig mit Betonstärken von etwa 15 cm ausgeführt. Grundsätzlich und in Einzelfällen kann geprüft werden, ob durch optimierte Konstruk tionen geringere Materialstärken möglich sind. Auch alternative Bewehrungssysteme, etwa Faserbewehrungen, können dazu beitragen, den Einsatz von Stahlarmierungen zu reduzieren. Ergänzend kommen zunehmend Recyclingbetone oder wiederverwendete Baustoffe zum Einsatz.

Die Konstruktion der Unterbauten bietet weitere Potenziale zur Ressourcenschonung. Hohlräume unter Rampen und anderen Skateelementen können beispielsweise statt mit Beton mit weniger ressourcenintensiven Materialien wie Schotter verfüllt werden. Im Bereich des Tiefbaus lassen sich zudem Prinzipien der sogenannten Schwammstadt berücksichtigen. Wo immer möglich, kann Regenwasser über angrenzende Vegetationsflächen versickern, anstatt über aufwendige technische Entwässerungssysteme abgeleitet zu werden. Durch die Einbindung von Grünflächen oder Versickerungsmulden kann der Aufwand für Tiefbauarbeiten reduziert und zugleich die lokale Wasserbilanz verbessert werden.
Darüber hinaus werden zunehmend versickerungsfähige SkateOberflächen diskutiert. Diese müssen den besonderen Anforderungen der Rollsportarten standhalten, insbesondere den Fahreigenschaften der kleinen und harten Polyurethanrollen von Skateboards. Ob als Gestaltungselement partiell in den Hauptfahrflächen oder in bestimmten Bereichen, wie auf weniger stark beanspruchten Randflächen oder Anfahrtsbereich auf den Rampen, können beispielsweise Pflasterbeläge oder offenporige Oberflächen eingesetzt werden, die eine Versickerung von Regenwasser ermöglichen.

Neben konstruktiven Fragen spielen auch technische Systeme eine Rolle. Beleuchtungskonzepte nach dem Prinzip „Light on Demand“, bei denen Beleuchtung nur bei tatsächlicher Nutzung aktiviert wird, können Energieverbrauch und Lichtemissionen deutlich reduzieren. Einen Beitrag zur Klimaresilienz leisten professionelle Skatepark- Beleuchtungen, indem sie unter veränderten klimatischen Bedingungen eine verstärkte Verlagerung der Nutzungszeit in kühlere Abendstunden ermöglichen.

Relevante Handlungsfelder für Skateparks im Klimawandel
Handlungsfeld
Flächenstrategie und Standortwahl
Mikroklima und Aufenthaltsqualität
Gestaltung und langfristige Nutzbarkeit
Wasser- und Topografiemanagement
Bauweise und technische Ausstattung
Sozialökologisch
Sozialökologisch
Sozialökologisch
Technischökologisch
Technischökologisch
Ausblick
Skateparks verursachen – wie jede bauliche Sportinfrastruktur – unterschiedliche Umwelt wirkungen, die im Planungsprozess gegeneinander abgewogen werden müssen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass gerade Skateparks aufgrund ihrer gestalterischen Offenheit und topografischen Formensprache ein erhebliches Potenzial besitzen, innovative Lösungen für klimaangepasste Freirauminfrastruktur zu entwickeln. Besondere Potenziale liegen dabei in der multifunktionalen Nutzung von Flächen, der Integration von Skateanlagen in bestehende urbane Räume sowie in der Verbindung von Sportnutzung mit stadtökologischen Funktionen wie Regenwasserrückhaltung, Verschattung oder mikroklimatischer Verbesserung. Ebenso können hybride Nutzungskonzepte, die Freizeitund Wettkampfnutzung miteinander verbinden, zur effizienteren Nutzung von Ressourcen beitragen.
Bestehende versiegelte Flächen nutzen, „Shared Spots“ und Zwischenräume aktivieren, Zugänglichkeit und Flächeneffizienz erhöhen
Verschattung, Vegetation und klimatisch wirksame Gestaltung verbessern Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität
Anlagen so planen, dass sie dauerhaft attraktiv, aneignungsfähig und für unterschiedliche Nutzergruppen geeignet bleiben
Regenwasser zurückhalten, Versickerung fördern, Retentionsräume mit Bewegungsfunktionen verbinden
Materialeinsatz reduzieren, ressourcenschonende Konstruktionen prüfen, Beleuchtung und Entwässerung klimaangepasst einsetzen
Im Umgang mit dem Klimawandel und der Frage, wie Skateparks zukunftsfähiger gestaltet werden können, bleibt eine Reihe von Fragen offen. Zukünftig wird sich zeigen müssen, welche der diskutierten planerischen und technischen Maßnahmen sich unter realen Nutzungsbedingungen als dauerhaft tragfähig erweisen. Ebenso stellt sich die Frage, wie Klimaanpassungen im Kontext von Skateparks künftig messbar gemacht werden können – etwa durch mikroklimatische Kennwerte, Nutzungszeiten unter Hitzebelastung oder Lebenszyklusanalysen von Materialien.
Darüber hinaus sind Fragen der Umsetzung zu klären. Welche Investitionen in Forschung, Materialentwicklung und Pilotprojekte sind notwendig, um klimaangepasste Lösungen weiterzuentwickeln? Und welche politischen Rahmenbedingungen oder Förderinstrumente können dazu beitragen, solche Ansätze breiter in Planung und Bau zu verankern?
Gerade aufgrund ihrer konzeptionellen Offenheit besitzen Skateparks ein erhebliches Potenzial als Experimentierfelder für klimaresiliente und nachhaltige Sport- und Bewegungsräume und können wichtige Impulse für die zukünftige Gestaltung urbaner Freiräume liefern.
Fotos: Landskate; ©3deluxe 2020 Fotograf Norbert Tukaj; Rune Johansen and The Danish Foundation for Culture and Sports Facilities; UNIFIED STUDIOS Chamier Grafiken und Renderings: Landskate; Azote for Stockholm Resilience Centre, Stockholm University CC BY-ND 3.0
Sportanlage Möllner Landstraße in Hamburg
Die modernisierte Sportanlage Möllner Landstraße in Hamburg zeigt, wie Sportinfrastruktur zugleich Klimaresilienz schaffen kann. Im Rahmen der Active City Strategie wurde die Anlage so geplant, dass sie bei Starkregen zusätzlich bis zu 500 Kubikmeter Wasser aufnehmen und versickern kann. Das Projekt gilt als Beispiel für multicodierte Sportflächen, die weit mehr leisten als Sport. Torge Hauschild vom Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau der Freien und Hansestadt Hamburg erklärt, warum das Praxisbeispiel als Modell für zukunftsfähige Stadtentwicklung dient.

Geflutete Sportanlage Möllner Landstraße nach Starkregenereignis vom 7. August 2024
Die Modernisierung urbaner Sportinfrastruktur hat in den letzten Jahren nicht nur in Hamburg eine große Bedeutung erhalten (1). Viele Faktoren befeuern diesen Modernisierungsbedarf. An erster Stelle steht sicherlich die Konkurrenz um die zur Verfügung stehenden Flächen bei gleichzeitig stetig ansteigender Nutzerzahl. Zudem verfolgt Hamburg über die Active City Strategie das Ziel, die Stadtbevölkerung insgesamt – und nicht nur in den Vereinen – zu aktivieren (2).
Auch weitere Themen, wie zum Beispiel die Freiraumquantität und -qualität, die Entwicklung hin zur multifunktionalen Sportinfrastruktur (anstatt der hochspezialisierten), der Effizienzsteigerung in sportfunktioneller und flächenbezogener Nutzung) beeinflussen den Modernisierungsansatz und dessen Ausprägung nachdrücklich.
In den letzten Jahren kommt aber ein Aspekt hinzu, der im Ka
non der Sportinfrastruktur bisher (zu) selten Beachtung findet: die Multicodierung – und somit auch das in ihr schlummernde Potenzial der Klimaanpassung. Mit der „Multicodierung“ von öffentlichen Flächen ergibt sich zudem der Anspruch, weitere städtische Interessen und Leitlinien jenseits der grundsätzlichen Sportfunktion einzubeziehen – der Devise folgend, dass Sportinfrastruktur „mehr kann“ – oder auch mehr können muss – als nur Sport.
All diese Ansätze lagen auf dem Tisch, als das Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau der Freien und Hansestadt Hamburg in 2017 mit der Konzeption zur Modernisierung der Sportanlage Möllner Landstraße begann. Insbesondere im Bereich der Multicodierung und Klimaanpassung konnten hier neue und vielversprechende Wege eröffnet werden.


Sportanlage Möllner Landstraße, Hein-Klink-Stadion
Vergleich Alt und Neu.
Foto: Bezirklicher Sportstättenbau Hamburg
Multicodierung
Die Sportanlage Möllner Landstraße liegt im Einzugsbereich überlasteter Entwässerungsanlagen. Durch zunehmende Starkregenereignisse ist deren Dimensionierung nicht mehr zeitgemäß und eine Anpassung der Regenwasserinfrastruktur an die durch den Klimawandel hervorgerufenen Starkregenereignisse grundsätzlich notwendig. Aufgrund ihrer günstigen (Höhen)Lage bot die Sportanlage nahezu perfekte Bedingungen, um im städtischen Interesse benötigte Funktionen und Leistungen übernehmen zu können.
In Kooperation mit dem verantwortlichen Landesbetrieb Hamburg Wasser und der zuständigen Fachbehörde wurde die Modernisierung der Anlage innerhalb des Programms zur „Regenwasserinfrastruktur-Anpassung – RISA“ geplant (3).
Die grundsätzliche Idee war dabei, der Sportanlage im Rahmen einer Not-Entwässerung Niederschlagswasser aus einem stark überlasteten Regenwasserkanal zuzuführen. Ab einer bestimmten Niederschlagsstärke gelangt das anfallende Regenwasser auf die Sportanlage und wird dort über entsprechende Einrichtungen versickert – zuzüglich zu der Menge des Regenwassers, welches auf der Sportanlage an sich anfällt.
Ausgehend von einem „zehnjährigen Regenereignis“ wurde so ein Volumen von 500 Kubikmetern ermittelt und auf der Sportanlage realisiert. In einer ergänzenden Worst-Case-Betrachtung wurde zudem auch ein temporärer Anstau von Niederschlagswasser im Bereich des Stadions berücksichtigt.
Für die beteiligten Akteure handelt es sich hier um ein Musterbeispiel der Kooperation städtischer Entscheider und Verwaltungseinheiten im Bereich der Anpassungen an den Klimawandel, wie er in dem Prinzip der „Schwammstadt“ zu sehen ist. Überraschend traf dieser pragmatische Ansatz seit Fertigstellung auf nationaler und sogar internationaler Ebene auf großes Interesse (4).
Insgesamt wurden zur Modernisierung der Sportfreianlagen an der Möllner Landstraße rund vier Millionen Euro öffentliche Mittel investiert. Die Neugestaltung des HeinKlink-Stadions wurde durch den Einsatz von RISE-Fördermitteln in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro ermöglicht. Zusätzlich wurden rund 615.000 Euro aus dem „Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen“ eingesetzt. Die übrige Finanzierung erfolgte aus Mitteln des bezirklichen Sportstättenbaus, der Senatskanzlei, der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sowie von Hamburg Wasser. Die Sportanlage wurde am 30.06.2021 feierlich eingeweiht.
Perspektiven der Multicodierung urbaner Sportinfrastruktur
Die nahezu perfekten Rahmenbedingungen an der Möllner Landstraße lassen sich natürlich nicht einfach auf andere Sportanlagen übertragen. Die Ausgangswerte der Entwässerungsinfrastruktur, das Geländerelief und vor allem die Versickerungsfähigkeit des Baugrundes setzen hier einfach Grenzen.
Ungeachtet dessen bleibt der Ansatz, mit der Modernisierung von Sportanlagen – wenn möglich – auf jede Einleitung von Regenwasser in öffentliche Systeme zu verzichten, bereits ein großer Schritt in die richtige Richtung. Zudem sind beim ersten Blick vielleicht klein anmutende Optionen in ihrer Summe entscheidend. Derzeit prüft das Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau bei nahezu jeder Sportanlage, die es auf der Agenda hat, im Rahmen der Baugrunderkundung die Option einer rohrlosen Drainage und bezieht sich dabei auf das Forschungsprojekt von Tom Kisten vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (5).
Sportanlage Möllner Landstraße - Schema der Entwässerung

Möllner Landstraße Notentwässerung - Sonne Rendering: Naumann Landschaft
Abgesehen von diesen Optionen im Bereich der Entwässerung sind natürlich weitere Themen mit Blick auf die Multicodierung möglich und befinden sich zum Teil bereits in planerischer Umsetzung. So werden zum Beispiel im bereits erwähnten neuen Active-City-Stadtteil Oberbillwerder unter den Großspielfeldern Bodensonden eingesetzt, um Wärme und Energie zu gewinnen. Einen vergleichbaren Anlauf führt das Bezirksamt HamburgMitte im Rahmen des vorgenannten Modellvorhabens durch.
Autor: Torge Hauschild, Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau, Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Mitte
Quellen
1. „Der Sportraum in der wachsenden Stadt“, Torge Hauschild, Stadt + Grün Ausgabe 10/2018.
2. „Senat beschließt neue Active City Strategie“www.hamburg-activecity.de/ueber-die-active-city
3. „Regenwasserinfrastruktur-Anpassung“ –www.risahamburg.de
4. „Wasser-Sorgen und Wasser-Lösungen – Hamburg auf dem Weg“, Bericht des NDR zum Thema Schwammstadt vom 15.03.2023.
5. „Wassersensible Planung – Regenwassermanagement und Biodiversität sollten zusammen gedacht werden“ von Tom Kirsten, www.galabaublog.de/wassersensibleplanung/

Möllner Landstraße Notentwässerung - Bewölkt
Rendering: Naumann Landschaft

Möllner Landstraße Notentwässerung - Starkregen
Rendering: Naumann Landschaft

Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau, Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Mitte
Warum wird es immer wichtiger, bei der Stadtentwicklung Flächen für das Speichern von Wasser einzuplanen? Starkregenvorsorge, Überflutungsereignisse und der diesbezügliche Teil der Klimaanpassung sind für Städte ja nichts Neues. In Hamburg gibt es bereits seit 2009 das Programm zur Anpassung der Regenwasserinfrastruktur (RISA, Start – RISA Hamburg), das frühzeitig dafür gesorgt hat, dass viele Akteure im städtischen Planungs und Baugeschehen die vorgenannten Aspekte berücksichtigen.
Ein zukunftsorientiertes Regenwassermanagement, das sich beispielsweise an den Prognosen des Klimawandels und der Zunahme von Starkregenereignissen ausrichtet, stellt die Basis dafür dar, dass Schäden effektiv vermieden oder zumindest minimiert werden können. Die Aufgabe der Städte mit ihrem hohen Anteil an bebauten und versiegelten Flächen ist hier sicherlich herausfordernd, aber eben auch nicht neu. Das Prinzip der „Schwammstadt” ist schließlich bereits seit Jahren in aller Munde. Aus meiner Sicht wäre es wichtig, über die Realisierung einzelner Leuchtturmprojekte hinauszugehen und solche Ansätze zum Regelfall zu machen.
Ein wichtiger Teilaspekt ist dabei nicht nur die Sammlung und Speicherung des Wassers zum Schutz vor Überflutungen, sondern auch die Nutzbarmachung des gesammelten Niederschlagwassers. Auch hierfür gibt es schon viele gute Beispiele, die ihre volle Wirkung aber vor allem dann entfalten, wenn sie serienmäßig umgesetzt werden.
Wie sieht ein „wasserbewusster“ Sportraum aus?
Aus meiner Sicht ist es zunächst einmal wichtig, dass man nicht auf ein bestimmtes, wiederkehrendes Bild eines „wasserbewussten Sportraums“ schaut, sondern die Aufgabe in den eigenen Verantwortungsbereich oder den konkreten Planungsprozess integriert. Dies sollte nicht nur im Einzelfall geschehen.
Denn oftmals sind die plakativen und guten Ansätze eben nicht einfach übertragbar. Ein großer Vorteil des Projekts Möllner Landstraße war das Relief der Sportanlage und deren Höhenlage zur benachbarten Straße. Vergleichbar günstige Rahmenbedingungen konnten wir seither nicht erneut identifizieren. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmenansätzen, die ebenfalls betrachtet werden können oder müssen. Insofern wird ein „wasserbewusster“ Sportraum im Regelfall aus einer Einzelfallbetrachtung hervorgehen müssen.
Das Potenzial der großen städtischen Freiflächen ist ohne Frage riesig. Dies gilt für Sportanlagen genauso wie für Schulhöfe oder Grünanlagen. Bezogen auf die Sportanlagen könnte eine erste, eher niedrigschwellige Zielsetzung beispielsweise darin bestehen, kein Niederschlagswasser mehr in die öffentlichen Ent
wässerungssysteme einzuleiten und somit zu deren Entlastung beizutragen.
Eine entscheidende Bedeutung – auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten – kommt dabei sicherlich dem Baugrund zu. Dieser kann beispielsweise eine Versickerung begünstigen oder auch verhindern. Bei der Planung neuer Sportanlagen könnte zudem geprüft werden, inwiefern ein Anstau von Regenwasser auf den Sportnutzflächen grundsätzlich möglich und sinnvoll ist – und die Höheplanungen und Materialauswahl darauf abgestimmt werden.
Aus meiner Sicht ist in diesem Kontext aber vor allem wichtig, dass viele Akteure (inklusive der nutzenden Sportvereine) zusammenarbeiten und über die Grundstücksgrenze hinweg Probleme gemeinsam angehen. Neben der reinen baulichen Realisierung ist mir das Bekenntnis aller Beteiligten der „Möllner Landstraße“ zum Thema Starkregenvorsorge am positivsten in Erinnerung geblieben.
Auf welche Hindernisse stößt man in der Umsetzung wasserbewusster Konzepte? Und welche Vorteile können für den Sport entstehen, damit sich die Mühe lohnt?
Auch wenn wir mit der Maßnahme „Möllner Landstraße” sehr positive Erfahrungen sammeln konnten, gibt es selbstverständlich einige Hindernisse, auf die man stoßen kann – von denen ich zum Glück bisher nur gehört habe.
Nicht selten dürfte es zum Beispiel noch Barrieren im Kopf geben, wenn es um ressortübergreifende Zusammenarbeit geht. Das Denken und Handeln innerhalb fest definierter Zuständigkeiten ist mit komplexeren Zielsetzungen nicht vereinbar und lässt sich deshalb nur schwer mit den interdisziplinären Aufgaben in Einklang bringen, denen wir uns stellen müssen.
Auch die „Spielregeln“ des gemeinsamen Handelns sollten flexibler sein. Wenn ein finanzielles Engagement auf fremdem Grundstück zum Beispiel später auf Basis entsprechender Bilanzierungsrichtlinien nachteilig ausgelegt wird, ist das für Dritte eben kein attraktiver „Schnapper“, in den sie gerne eigene Mittel investieren.
Bei der Budgetierung sind Förderprogramme sicherlich sehr hilfreich, um den Themen „Schwammstadt“ und Starkregenvorsorge den Weg zu ebnen. Gleichzeitig sollten die Grundeigentümer der kommunalen Sportanlagen auch ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass sie unter Umständen auch sehr direkt von solchen Investitionen profitieren, beispielsweise dadurch, dass sie Gebühren für die Nutzung öffentlicher Entwässerungssysteme einsparen könnten. Die Erkenntnis, dass dem Aufwand eine Einsparung gegenüberstehen kann und sich ein Investment darauf basierend amortisiert, hilft sicherlich jedem Entscheider dabei, neue Wege zu beschreiten.

Dr. Jutta Katthage
Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Fachbereich III - Forschung und Entwicklung: Sport und Gesellschaft, Fachgebietsleitung Sportökologie
Warum wird es immer wichtiger, bei der Stadtentwicklung Flächen für das Speichern von Wasser einzuplanen?
Durch Hitze und Starkniederschläge entstehen Schäden, also wenn zu viel oder zu wenig Wasser vorhanden ist. Durchlässige Böden spielen eine zentrale Rolle in der Minderung von Klimafolgen und für den Klimaschutz, da sie Wasser aufnehmen und zurückhalten können. Insbesondere Sportböden von Außensportanlagen sind den klimatischen Veränderungen ausgesetzt.
„NiKlas – Nachhaltigkeit und Klimaanpassung im Leistungssport“ ist der aktuelle Schwerpunkt im Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Prof. Dr. Schmidt stellte hierzu im von BISp-geförderten Projekt „Klimaangepasste Sportanlagen“ fest: „Sportanlagen sind durch die direkten Klimafolgen der zunehmenden Hitze und der häufiger auftretenden Extremwetterereignisse betroffen und erleiden Schäden.“
Wie sieht ein „wasserbewusster“ Sportraum aus?
Sportfreianlagen können grob in Sport- und Ergänzungsflächen eingeteilt werden. Speziell die Ergänzungsflächen können je nach Gestaltung, Größe und Struktur Beiträge zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz leisten, indem Vegetationsflächen Verdunstungskälte erzeugen und damit kühle Luftströme in die Stadt bringen. Ferner kann die gefühlte Temperatur durch Verdunstung und Verschattung um bis zu 10 Grad Celsius gesenkt werden.
In meiner Dissertation habe ich mir unter anderem den Vegetationsflächenanteil von Sportplätzen im urbanen Raum und in Metropolregionen angeschaut. Hierbei fiel auf, dass dieser Anteil häufig sehr gering ist und zudem auch die Artenvielfalt von Flora und Fauna gering ausfällt. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen zum Beispiel in einer knappen Flächenverfügbarkeit, dem Heranrücken der Bebauung an die Liegenschaften von Sportplätzen sowie einer Steigerung der ausgeübten Sportarten und einem damit einhergehenden Bedarf an speziellen Sportflächen.
Neben den Ergänzungsflächen liefern auch die Sportflächen Beiträge zur Klimaanpassung. Grundsätzlich sind individuelle Lösungen für den einzelnen Standort zu entwickeln. Es sind verschiedene Fachplanungen aus den Bereichen Sportplatz, Stadt, Wasser, Klima und weitere Akteure an einen Tisch zu holen. Zu beteiligen ist auch der organisierte und selbstorganisierte Sport einschließlich der zuschauenden Personen und den anwohnenden Menschen.
Zusammenfassend ist ein klimabezogener und sportfunktioneller Bedarf zu ermitteln. Aus sportfunktioneller Sicht ist zu planen, welche Sportarten auf welchen Sportflächen ausgeübt werden können, da dies einen Einfluss auf die Auswahl der jeweiligen Sportböden hat. Bei der Auswahl der Sportböden sind aus klimatischer Sicht insbesondere die verwendeten Baustoffe und Bauweisen hervorzuheben. Je nach Sportböden können hohe Oberflächentemperaturen erwartet werden, oder Trockenstress entsteht. Für beide Effekte wird häufig Wasser benötigt – entweder zur Kühlung oder Bewässerung der Sportböden.
Auf welche Hindernisse stößt man in der Umsetzung wasserbewusster Konzepte? Und welche Vorteile können für den Sport entstehen, damit sich die Mühe lohnt? Wasser ist insgesamt ein wichtiger Baustein zur klimaangepassten Planung und zum klimaangepassten Betrieb von Sportfreianlagen. Für ein ganzheitliches, zukunftsorientiertes Bild für sportaktive, zuschauende, verweilende und arbeitende Menschen auf einer Sportanlage ist eine Analyse mit Fragen zur Klimaanpassung, zur Nachhaltigkeit, zur Sportausübung und zur Instandhaltung zu erstellen.
Sportflächen dienen in erster Linie dem Sport. Das bedeutet, dass Sportböden die normativen Anforderungen an Sport-, Schutz- und technische Funktion erfüllen müssen. Damit sie möglichst vielen Menschen zu Gute kommen, sollte ein Sportboden mindestens mehrfach nutzbar sein, also für verschiedene Sportarten. Beispielsweise können Sportarten mit ähnlichen sportfunktionellen, schutzfunktionellen und technischen Anforderungen kombiniert werden, wie zum Beispiel Fußball und American-Football in Bezug auf Kunststoffrasensysteme.
Darüber hinaus können multifunktionale Sportflächen weitere Funktionen übernehmen, zum Beispiel als Kita, zum Seniorensport oder zum Aufenthalt. Multifunktionale Sportflächen stehen also weiteren Gruppen außerhalb des Sportes zur Verfügung.
Beiträge zur Klimaanpassung werden durch multicodierte Konzepte geboten, wie im zuvor angeführten Beitrag von Torge Hauschild zur Möllner Landstraße in Hamburg. Hier übernehmen die Laufbahn und das Spielfeld im Falle von Starkregenereignissen die Funktion als Retentionsfläche, um vulnerable urbane Bereiche zu schützen. Damit kommen diese multicodierten Sportflächen vielen Menschen zugute, nämlich auch denen in der Umgebung.

Skatepark Museumplein in Amsterdam
Amsterdam ist seit Mai 2025 mit dem Skatepark am Museumplein zwischen dem Rijksmuseum, dem Van-Gogh-Museum und dem Stedelijk Museum um ein Wahrzeichen reicher. Die neue Anlage wurde von Nine Yards Skateparks in enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieur- und Projektmanagementbüro der Stadt Amsterdam entworfen und gebaut und ist weit mehr als nur ein Ort zum Skaten. Sie ist eine kulturelle Bühne, ein Treffpunkt für die Gemeinschaft und ein konkreter Ausdruck der Idee einer Stadt als Ort der Begegnung.
Von informeller Nutzung zum offiziellen Skatepark
Zunächst war der Museumplein ein informeller Treffpunkt für Skater. Die wachsende Beliebtheit des Platzes bei der SkateboardingGemeinschaft machte eines deutlich: Dieser Ort verdiente eine vollwertige Skateanlage, denn die spontane Nutzung als SkatingBühne hatte sich zu einem festen Bestandteil des Stadtbildes entwickelt. Die Stadt Amsterdam nahm dieses Signal auf und beschloss, den Platz zukunftssicher zu gestalten. Inspiriert von der Architektur des Rijksmuseums und der Amsterdamer Schule präsentiert sich der Skatepark selbstbewusst als neue Bühne für urbane Sportarten im Stadtzentrum, die sich nahtlos in die Umgebung einfügt und ihren Nutzern sowie den Zielen der Stadt gerecht wird.
ERÖFFNUNG: 2025
Standort



Rijksmuseum und Amsterdamer Schule als Quelle der Inspiration
In enger Zusammenarbeit mit der Amsterdamer Skaterszene und der Stadt Amsterdam entwarf Nine Yards einen kompakten, vielseitigen Skatepark, der Flow, Präzision und Anpassungsfähigkeit vereint. Die Geländer sind von den Fenstern des Rijksmuseums inspiriert, das Mauerwerk erinnert an die Amsterdamer Schule.
Das Besondere an dieser Anlage ist ihre harmonische Integration in den Platz und seine Umgebung. Der Skatepark dominiert sein Umfeld nicht, sondern fügt sich ästhetisch und räumlich auf natürliche Weise ein. Er ist kompakt angelegt und vielseitig nutzbar.
Genau dieser Flow diente dem Planungsteam als Leitmotiv: intuitive Linien, spielerische Elemente und eine Struktur, die der Komplexität des Standorts gerecht wird – mitten im Stadtzentrum, umgeben von Museen, Touristen und dem alltäglichen Leben. Das Ergebnis ist unverkennbar Amsterdam: ein Skatepark, der denselben Stolz und dieselbe Präsenz ausstrahlt wie seine kulturellen Nachbarn.

Ein pulsierender Ort für Sport, soziale Kontakte und Gemeinschaft
Der Skatepark ist ein Ort für alle – für Profis und Anfänger, für Einheimische und Touristen. Er ergänzt den Museumplein um eine lebendige, sportliche Funktion, und zwar nicht als Provisorium, sondern als fester Bestandteil einer inklusiven und bewegungsfreundlichen Stadt.
Schon zwei Monate nach der offiziellen Eröffnung wurde klar, dass der Skatepark weit mehr ist als nur eine bauliche Ergänzung des Platzes: Er hat sich zu einem pulsierenden Ort für Sport, soziale Kontakte und Gemeinschaft entwickelt. Der Skatepark ist voller Leben – und das nicht nur bei gutem Wetter. Selbst an regnerischen Tagen finden Skater den Weg auf die Anlage. Sie wird täglich von Dutzenden Skatern genutzt – von Kindern aus der Nachbarschaft bis hin zu bekannten Skateboardern wie Diego Broest, Candy Jacobs und Douwe Macaré. Der Skatepark ist aber genauso für all jene gedacht, die zuschauen, etwas lernen, Kontakte knüpfen oder einfach nur am Rande des Platzes verweilen möchten.
Autor: Nine Yards Fotos: Mathijs Tromp, Nine Yards



Schulhof der Väsjöskolan-Schule in Sollentuna
Der von der Väsjöskolan-Schule und -Vorschule gemeinsam genutzte Schulhof wurde auf einem Gelände mit einem Höhenunterschied von sechs Metern zu einer spannenden und abwechslungsreichen Spielumgebung mit mehreren Ebenen umgestaltet. Die nebeneinander angeordneten Flächen zum Spielen, Lernen, Ballspielen und Beisammensein gliedern sich harmonisch in die umgebende Natur ein. Von Beginn an ging es darum, eine robuste und langfristig nachhaltige Außenanlage zu schaffen, die nicht nur an die topografischen He rausforderungen des Standorts und das nordische Klima angepasst ist, sondern zugleich eine starke visuelle und ökologische Verbindung zur umgebenden Landschaft herstellt.
ERÖFFNUNG: 2025
Standort
Sollentuna, Schweden
Bauherr / Betreiber
SSEA, SKAB Sollentuna kommunfastigheter AB
Architekten
Nivå Lanskapsarkitektur, www.nivaland.se
Göran Lindberg, Ludvig Bratt, Erik Ståhlbom, Christiaan Smits
Appell Arkitektkontor, www.appellarkitektkontor.se
Schulhofbauer
MEMA AB

Die Väsjöskolan-Schule befindet sich im Stadtentwicklungsgebiet Väsjön in der Gemeinde Sollentuna. Die Identität des Ortes ist geprägt durch die Nähe zum Naturschutzgebiet Rörsjöskogen, zum Skigebiet Väsjöbacken und zum Väsjön-See. Das hügelige Gelände und der unmittelbare Bezug zur umgebenden Naturlandschaft bilden die Grundlage des Entwurfs.
Der neue Schulhof wurde von SSEA und SKAB Sollentuna kommunfastigheter AB in Auftrag gegeben und im Jahr 2025 offiziell eröffnet. Die Landschaftsgestaltung wurde von Nivå Landskapsarkitektur in enger Zusammenarbeit mit den Planern von Appell Arkitektkontor entwickelt, die das Schulgebäude und den Mobilitätshub entworfen haben.
Die Schule befindet sich an einem topografisch anspruchsvollen Standort. Der nördliche Teil des Schulhofs, an dem sich die Vorschule befindet, liegt etwa sechs Meter höher als der südliche Teil. Anstatt das Gelände einzuebnen, wurden die Höhenunterschiede bewusst genutzt, um ein Terrassensystem anzulegen. Mit diesem Ansatz entstand ein aktivierender, ganzjährig nutzbarer Schulhof mit optimierten Spielflächen, langlebigen Materialien und guter Zugänglichkeit. Außerdem wurden durch die Terrassenform große, durchgehende Hänge vermieden, die im Frühjahr und Herbst aufgrund von Matsch und im Winter aufgrund von Eis oft schwer nutzbar sind.

Vielfältige Abfolge von Räumen
Der Schulhof ist in mehrere Terrassen unterteilt, die jeweils unterschiedliche räumliche Qualitäten und Aktivitäten bieten. Die Höhenunterschiede lassen eine vielfältige Abfolge von Räumen entstehen – von kleineren, intimeren Bereichen zum Lernen, Ausruhen und informellen Spielen bis hin zu größeren Freiflächen für Ballspiele, Bewegung und gemeinschaftliche Aktivitäten.
In die Böschungen zwischen den Terrassen wurden kleinere, stufenförmige Sitzelemente integriert, die Raum für soziale Interaktion und informelles Beisammensein bieten. Auf der untersten Ebene des Schulhofs bilden in den Hang integrierte Sitzstufen einen flexiblen Raum, der für Schulversammlungen und Aufführungen, zum Zuschauen oder Ausruhen genutzt werden kann.
Die Bepflanzung ist in die terrassenförmig angelegte Landschaft eingebettet und sorgfältig mit dem angrenzenden Naturraum verbunden, wodurch ein fließender Übergang zwischen dem gestalteten Schulhof und dem dahinterliegenden Wald entsteht. Der Außenbereich gliedert sich in drei Hauptzonen: eine sichere und soziale Zone nahe dem Schulgebäude – oft als „Schulhofplatz“ bezeichnet – mit Sitzgelegenheiten, Stauraum und kurzen Wegen zu den Innenräumen; eine weitläufigere, offenere Zone auf den unteren Terrassen, die Raum für Schaukeln, bewegungsaktives Spielen, Ballsport und Tanzen in der Nähe der integrierten Sitzstufen bietet, und eine wilde Zone aus erhaltenem Naturgelände.



Harmonische Einbettung in die Naturlandschaft Wiederverwendung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt – sowohl in Bezug auf die Materialien als auch auf den Charakter. Auf dem Gelände vorgefundene Steinblöcke wurden in die Böschungen und Stützkonstruktionen integriert und wirken dort als landschaftsprägende Elemente. Gefällte Bäume wurden in der angrenzenden Landschaft für Einfassungen und Spielelemente wiederverwendet und stärken die enge Verbindung zwischen dem Schulhof und seinem natürlichen Umfeld.
In der technischen Ausführung wurden diese maßgefertigten Landschaftselemente mit ausgewählten, hochwertigen Geräten renommierter skandinavischer Hersteller kombiniert. Vorgefertigte Möbel sind in die Terrassen und Begegnungsflächen integriert, während Sportgeräte die organisierte körperliche Aktivität unterstützen. Spielelemente wie Schaukeln und Tischtennisplatten sowie ein Spielhaus verbinden strukturiertes Spielen mit naturnahen Erlebnissen. Die Beleuchtung gewährleistet Sicherheit und Nutzbarkeit in den dunkleren Monaten und ist dabei mit Bedacht angeordnet, um den Einfluss auf die angrenzenden Naturflächen zu minimieren. Im Zusammenspiel lassen diese Elemente ein kohärentes und robustes Schulhofumfeld entstehen, das sowohl auf technischer Präzision als auch auf Sensibilität für die Landschaft beruht.

Lernen im Freien und pädagogische Aktivitäten
Ein wesentlicher Vorzug des Projekts ist die erhaltene natürliche Landschaft, die sich durch Kiefernwald auf felsigem Untergrund und freiliegendes Grundgestein auszeichnet. Dieser Bereich, Lilla Väsjöskogen genannt, bietet informelle Spielmöglichkeiten, fördert die biologische Vielfalt und eröffnet Möglichkeiten für Lernen im Freien und pädagogische Aktivitäten. Der Erhalt von möglichst viel Naturgelände ist nicht nur für die Schule von Bedeutung, sondern auch für das weitere Umfeld, da so eine ökologische Verbindung hergestellt wird zwischen den umliegenden Grünflächen und den angrenzenden Wohngebieten.
Mehr zu entdecken
Die Väsjöskolan-Schule zeichnet sich zudem durch ihre strategische Lage aus, mit guter Anbindung an umliegende Ausflugsziele, darunter die Naturschutzgebiete Rörsjöskogen im Süden und Södra Törnskogen im Norden, der Väsjön-See, die Sportanlagen in Edsberg und das nahegelegene Skigebiet. Die Schule ist über ein angrenzendes Waldgebiet mit einer Laufstrecke, Unterständen und Grillplätzen direkt mit dem Naturschutzgebiet Rörsjöskogen verbunden. Diese Umgebung bildet eine wertvolle Erweiterung der Lern- und Aktivitätsräume der Schule und ergänzt den Schulhof mit seinen begrenzteren Freiflächen.
Autoren: Ludvig Bratt & Christiaan Smits
Fotos: Robin Hayes
Pläne: Nivå Lanskapsarkitektur



Development Avenue Basketball Park in Yichang
Yichang ist eine Großstadt im Westen der chinesischen Provinz Hubei mit über vier Millionen Einwohnern. Im Laufe vieler Jahre erlebte Yichang Erneuerung und Entwicklung, wobei einige Orte zu Rest- oder Brachflächen wurden. Stadterneuerung zielt darauf ab, diesen Orten neue Funktionen zu geben und zugleich die zukünftige Stadtentwicklung zu fördern. Der Yichang Development Avenue Basketball Park (ehemals JU•Basketball Park) ist ein Beispiel dafür.
ERÖFFNUNG: JANUAR 2024
Standort
Yichang, China
Bauherr / Betreiber

Das Projekt befindet sich entlang der Development Avenue, einer Hauptverkehrsader für die Ost-Erweiterung der Stadt Yichang. Beidseitig der Straße stehen Gebäude und Bäume, was sie zur lebendigsten Hauptstraße im Yiling-Bezirk, wenn nicht sogar in ganz Yichang macht. Im Jahr 2022 startete die Development Avenue ein umfassendes Stadterneuerungsprojekt, das die Planung von acht Parks entlang der gesamten Straße vorsieht.
Ein Übergangsraum zwischen einer Fußgängerunterführung unter der Hauptverkehrsstraße und dem Ouyang Xiu Kulturpark war ursprünglich als urbane Versammlungsbühne konzipiert, wurde aber kaum genutzt. Obwohl das Wanda-Einkaufszentrum Menschenströme von gegenüber anzieht, waren es die Menschen gewohnt, den naheliegenden Fußgängerüberweg zu nutzen oder sogar bei Rot über die Ampel zu gehen, anstatt die Unterführung zu nutzen, weil es an einer Rampe mangelte und die Treppe zu viele Stufen aufwies. Somit entstand – trotz der Lage in einer belebten Gegend - ein Negativraum.

Klares Ziel: Attraktivierung
Ursprünglich waren die zwölf Stufen als kreisförmige Zuschauertribüne gestaltet. Das zentripetale Blumenbeet bot zusätzlichen Platz für weitere Bepflanzung; es gab nur Stufen, aber auf 6 m Höhe keine ebenen Flächen, was sich als unpraktisch erwies. Der gesamte Standort wurde auf festem Lithosphären-Gestein errichtet, das nicht tief ausgehoben werden konnte.
Die Anforderung an die Umgestaltung war sehr einfach: Junge Anwohner rund um die Development Avenue sollen hier gerne verweilen. Basierend auf der Vorgabe, das ursprüngliche Design zu erhalten, sollte der Platz mit neuer Funktion und neuem Erscheinungsbild umgebaut werden, um die Bedürfnisse aller Altersgruppen unter Berücksichtigung des aktuellen Zustands zu erfüllen.


Neudefinition des Raums
Im ersten Schritt wurde der Platz gedanklich von der Straßenachse gelöst, um ihn als eigenständigen Teil zu betrachten. Nur durch die Herauslösung aus der konventionellen Ordnung konnte er neue Möglichkeiten, eine inklusive Ausrichtung und offenere Räume erhalten. Für diesen halbkreisförmigen, im Radius 43 m großen, abgesenkten Raum im belebten östlichen Stadtgebiet ist ein Streetball-Basketballplatz die effektivste, dynamischste und attraktivste urbane Aktivität. So veränderte sich die Fragestellung von „Wie aktiviert man eine Brachfläche?“ zu „Wie nutzt man den originalen Standort, um einen entspannten und interessanten Basketball-Themenpark zu gestalten?“
Der Yiling-Bezirk ist bekannt als „Land der Mandarinen“. Vor diesem Hintergrund wurden die Mandarine und andere bunte Früchte ausschlaggebend als gestalterisches Element. Die Farben und Texturen dieser Früchte gehen nahtlos in die funktionalen Linien des Basketballfeldes über.

Einbindung des Höhenunterschieds
Vor der Festlegung der Funktionen war es bei diesem Umbauprojekt notwendig, die Grundstruktur aus Geh- und Tribünenstufen zurückzubauen und in die Funktionen zu integrieren.
Beim Umbau eröffneten die 6 m Höhenunterschied viele Möglichkeiten. Zuschauertribüne, verschiedene Formen von Sitznischen, Rollstuhlrampen, Kletterbereich für Kinder, schnelle Zugangstreppen, ein Getränkeausschank – all das wurde Stück für Stück integriert, wodurch ein Ort für alle Altersgruppen mit dem multifunktionalen Basketballplatz als Kern entstand.
Der neu belebte Basketballplatz zieht viele Menschen an und wurde in kurzer Zeit zu einem potenziellen Geschäftsumfeld. In der Konsequenz wurde die abgesenkte Passage in eine Gewerbefläche umgewandelt, die den Bürgern Waren, leichte Speisen sowie einen Ort zum Ausruhen bietet.
Vielfältige Raumgestaltung
Nach einer angemessenen vertikalen und räumlichen Gliederung wurde das Gelände in mehrere Bereiche unterteilt, darunter ein normgerechtes HalbfeldBasketballfeld, ein Freestyle-Basketballfeld, ein Sitzbereich mit Stufen, ein Bereich mit Sitznischen, eine Kletterrampe für Kinder und ein Außengastronomiebereich. Verschiedene durch den Höhenunterschied entstandene Sitzstufen bieten reichlich Ruheraum unter Bäumen, der Basketballplatz dient als Sportbereich für alle Altersgruppen.
Auf der ehemaligen Brachfläche vollzog sich ein Wandel: Kinder spielen gerne im Zentrum des Mandarinen-Musters und werfen Körbe; Jugendliche veranstalten entspannte Halbfeld-Basketballspiele und spielen manchmal bis spät abends, wobei die Treppenstufen zu Zuschauerbereichen werden. Nachmittags kommen Kinder, um an der steilen Rampe und der interessanten Rutsche zu spielen, während ihre Eltern sich ausruhen können. Passanten, die von Osten zum gegenüberliegenden Einkaufszentrum gehen, queren bevorzugt den Platz und erachten es als reizvoll, entlang der Lakers-Farben (Lila und Gold) zu gehen; Paare, die Basketball lieben oder Mode schätzen, nutzen den Raum als Hintergrund für stylische Fotos.
Autor: HID Landscape Architecture Fotos: IAM Photography


Bewegungspark Oelde
Mit dem neuen Bewegungspark in Oelde entstand ein moderner Treffpunkt, der sportliche Aktivität und soziale Begegnung in den Vordergrund stellt. Diese innovative Anlage bietet einen inspirierenden Ort, an dem Bewegung und Gemeinschaft für alle Altersgruppen gefördert werden. Von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen – der Bewegungspark lädt alle ein, sich sportlich zu betätigen und die vielseitigen Möglichkeiten im Freien zu entdecken.
ERÖFFNUNG: OKTOBER 2024
Standort
Oelde, Deutschland
Bauherr
Stadt Oelde
Planungsbüro DSGN CONCEPTS, www.dsgn-concepts.de
Baukosten
Baustufe - 800.000
Die Anlage ist in mehrere Bereiche unterteilt, die unterschiedlichste sportliche Interessen ansprechen. Neben einer ParkourAnlage, einem Boulder Felsen, einem Calisthenics Bereich und zwei Streetball-Feldern bildet die Pumptrack-Anlage ein weiteres Highlight des Parks.
Eingebettet in eine aufgelockerte Grünfläche mit Neubepflanzung setzt die Anlage auf eine Entwässerung mit einer größtmöglichen natürlichen Versickerung vor Ort. Durch die Wahl der Bewegungsangebote und zeitgemäße Gestaltung ist die Anlage zukunftsfähig und somit langfristig attraktiv für die Nutzer. Um den Bau der Anlage nachhaltiger zu gestalten, wurden natürliche Materialien wie Robinienholz und Natursteine aus der Region gewählt.
Sämtliche Aufenthaltsbereiche sind konsequent barrierefrei gestaltet, sodass diese für alle Besucher gut erreichbar sind. Wege und Zugänge wurden entsprechend geplant, um eine komfortable Nutzung auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu ermöglichen und eine gleichberechtigte Teilhabe zu fördern. Dadurch ist ein integrativer Ort entstanden, der Menschen mit und ohne Mobilitätseinschränkungen gleichermaßen zur Begegnung und zum Verweilen einlädt.


Umfassendes Angebot an Bewegungsbereichen
• Parkour-Anlage: Auf etwa 750 m² bietet die Parkour-Anlage sportliche Herausforderungen für Menschen, die sich an abwechslungsreichen Hindernissen ausprobieren möchten. Natürliche Materialien wie Robinienholz, speziell angefertigte Stangengerüste und bis zu 16 Tonnen schwere Rohblöcke aus einem nahegelegenen Steinbruch verleihen der Anlage eine unverwechselbare Ästhetik und sorgen für vielfältige Trainingsmöglichkeiten. Ein fugenloser Fallschutzbelag sowie Pflastersteine in niedrigeren Bereichen gewährleisten eine sichere Nutzung.
• Calisthenics-Bereich: Auf rund 100 m² ist eine Anlage für das Training mit dem eigenen Körpergewicht entstanden. Ein stabiles Stangengerüst aus feuerverzinktem Stahl bietet Elemente wie Barren, Hangelleitern und Reckstangen. Auch hier sorgt ein fugenloser Fallschutzbelag für ein sicheres Training.


• Streetball-Felder: Die etwa 340 m² große Streetball-Fläche besteht aus zwei Feldern, die sich durch ihre Beläge unterscheiden. Ein asphaltiertes Feld bietet optimale Bedingungen für schnelle und dynamische Spiele, während ein zweites Feld mit einer elastischen EPDM-Deckschicht ausgestattet ist, die Bewegungen dämpft und so eine komfortablere Spielfläche bietet. Ein Ballfangzaun trennt die Felder, um ein störungsfreies Spiel zu gewährleisten.
• Pumptrack-Anlage: Die 450 m lange Asphalt-Pumptrack-Anlage zählt zu den größten der Region und bietet Fahrspaß für alles, was rollt – von Mountainbikes bis zu Inline-Skates. Die Rundstrecke ist farblich in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt: Eine blaue Strecke mit sanften Wellen für Anfänger, eine gelbe Route mit anspruchsvollerem Profil für Fortgeschrittene und eine rote ProfiStrecke, die zusätzlich Sprungrampen für maximale Herausforderung bietet. Ein überdachter Aufenthaltsbereich mit Holzbänken dient zudem als Treffpunkt in den Pausen und für Zuschauer.



Finanzierung und Förderung
Der Bewegungspark wurde aufgrund der Finanzierungsstruktur in zwei Abschnitten gebaut. Der erste Bauabschnitt umfasste den Pumptrack und die Boulder-Felsen bei Gesamtkosten von rund 500.000 EUR. Die Realisierung erfolgte durch Eigenmittel der Stadt Oelde sowie mit Fördergeldern von 150.000 EUR aus dem ehemaligen Landesprogramm VITAL.NRW.
Der zweite Bauabschnitt umfasste die Parkour-, Calisthenics- und Streetballbereiche. Die Gesamtkosten von circa 800.000 EUR wurden mit dem Höchstbetrag von 250.000 EUR aus dem EUProgramm LEADER unterstützt, womit die Region insbesondere die Stärkung des sozialen Miteinanders und der regionalen Identität würdigte.
Neuer Treffpunkt für die Gemeinschaft
Der Bewegungspark Oelde bietet eine moderne, integrative Sport und Begegnungsstätte, die Menschen aus verschiedenen Generationen und Hintergründen zusammenbringt. Die Anlage bereichert das städtische Leben und fördert das gemeinschaftliche Erleben von Bewegung und Sport. Mit seiner Vielfalt und Zugänglichkeit ist der Bewegungspark Oelde ein Beispiel dafür, wie ein vielseitiges Freizeitangebot die Lebensqualität einer Stadt nachhaltig steigern kann.
Autor: DSGN CONCEPTS
Fotos: DSGN CONCEPTS & Thomas Gentsch



AVENUE & SON Skatepark North Coast in Qinhuangdao
Der AVENUE & SON Skatepark North Coast befindet sich in Riverain, der neunten Entwicklungsphase von Aranya, und erstreckt sich auf einer Fläche von 15.000 m² neben dem Undefeated Sports Center. Die Anlage ist Teil des avantgardistischen Küstenviertels, das von Kunst, Kultur und Kreativität geprägt ist, und hat sich zu einem beliebten Ziel für Einwohner und Besucher entwickelt. Der Skatepark steht im Mittelpunkt der Vision von Riverain, Sportkultur und kommerzielle Dynamik im öffentlichen Raum zusammenzuführen, um eine lebendige, symbiotische Gemeinschaft zu fördern.
Der Park wird von der chinesischen Skateboardmarke AVENUE & SON betrieben, die sich der Förderung der Skatekultur und des professionellen Trainings verschrieben hat. Hier finden auch die jährlichen GRAND MASTERS statt, Chinas größte Streetsport-Veranstaltung, an der über 300 Profi-Skater aus der ganzen Welt teilnehmen.
ERÖFFNUNG: MAI 2025
Standort
Qinhuangdao, China
Bauherr
ARANYA
Marke und Betreiber
AVENUE & SON
Design
Various Associates, www.variousassociates.com
Leitende Designer
Lin Qianyi, Yang Dongzi
Design Team
Hou Jinwang, Huang Yongliang, Zhang Junbiao, Li Min, Fang Ying

Ein Park zum Entspannen
Der Entwurf definiert die Grenze zwischen professionellen Sporteinrichtungen und öffentlichen Gemeinschaftsräumen neu und dient sowohl als Wettkampfanlage von Weltklasse als auch als lebendiger Treffpunkt für die Gemeinschaft, der sich nahtlos in das tägliche Leben einfügt.
Der Entwurf basiert auf dem Konzept „Vitalität, Fantasie, Zugehörigkeit und Gemeinschaft“ und lässt die Streetkultur Teil der Landschaft werden mit einer Atmosphäre, die Skater inspiriert und Besucher gleichermaßen in ihren Bann zieht. Neben den professionellen Skateboardanlagen umfasst der Entwurf inklusive Freizeitbereiche, Grünflächen, überdachte Skatezonen, ein Tanzstudio, Restaurants, Einzelhandelsgeschäfte und einen Stadtteilpark und schafft so eine lebendige, symbiotische Gemeinschaft.
Für eine optimierte alltägliche Nutzung gehen die Grenzen des Skateparks fließend in eine Parklandschaft über. Durch die sorgfältige Gestaltung des Geländes und die fließenden Konturen fügen sich die professionellen Anlagen nahtlos in Wege und Rasenflächen ein und verwandeln Skaterampen und Bowls in Skulpturen, die aus dem Boden zu wachsen scheinen. Wenn das Sonnenlicht durch die Bäume fällt und Schatten auf die Betonrampen wirft, gehen Sport und Natur eine harmonische Verbindung ein.
Der Masterplan öffnet die zentrale Zone als eine entspannende Grünanlage, die den urbanen Kontext um ökologischen Mehrwert bereichert. Sitzgelegenheiten aus Beton gliedern sich organisch um das „grüne Herz“ und laden zu spontanen Begegnungen und gemeinschaftlichem Miteinander ein. Zwischengeschaltete Bepflanzung mildert die harten Oberflächen und verleiht dem Gelände Lebendigkeit. Dank einer kohärenten Designsprache verschmelzen Landschaft und Nebeneinrichtungen zu einem harmonischen, fließenden Gesamterlebnis.

Radiales Layout verbindet vielfältige Aktivitäten Alle Funktionsbereiche sind um das „grüne Herz“ herum angeordnet und bilden ein radiales, gut vernetztes Layout, das die Nutzer nahtlos durch verschiedene Erlebnisbereiche führt. Die Skateboardzonen für Profis und Anfänger liegen nebeneinander und richten sich an Skater unterschiedlicher Fähigkeitsstufen. Ein überdachter Skatepark und ein Trainingsclub befinden sich in einer Ecke des Geländes und bieten wetterunabhängige Aktivitätsflächen. Der Kinderspielbereich liegt direkt neben den Freizeitzonen, um eine bequeme Eltern-Kind-Interaktion zu ermöglichen, während GemeinschaftsFreizeitflächen am Rand verteilt sind und vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung und zum sozialen Austausch bieten. Dieses radiale Layout stärkt das Gemeinschaftsgefühl und ermöglicht die Koexistenz verschiedener Aktivitäten, die dennoch auf subtile Weise miteinander verbunden sind.
Ein wesentliches Ziel des Entwurfs ist es, den größten und umfassendsten professionellen Skatepark Asiens zu schaffen – mit einem Streetcourse nach internationalem Standard, BowlZonen und Übungsbereichen für Anfänger. Das Farbkonzept der Anlage orientiert sich sowohl an der Küstenlandschaft als auch an der Streetkultur. Der Künstler Lin Zinan verankerte die Farbpalette in sanften Grau- und Erdtönen, zurückhaltende korallenfarbene Akzente sorgen für eine dynamische Note. Die daraus resultierende visuelle Identität wirkt frisch, energiegeladen und künstlerisch, aber dennoch alltagstauglich.


Leichte Strukturen für den überdachten Skatepark
Das Hauptgebäude setzt die Unbestimmtheit seiner Nutzung bewusst als Gestaltungsprinzip ein – basierend auf einem flexiblen Tragwerk. Es steht diversen Nutzungsoptionen offen, von Studierendenwohnungen über Einzelhandel bis hin zu Ausstellungen, wobei Wände und Innenräume je nach Bedarf konfigurierbar sind. Diese offene Strategie hält die Architektur für unendlich viele zukünftige Möglichkeiten bereit.
Während der GRAND MASTERS 2024 wurde das Gebäude zur Bühne für LiveGraffiti-Künstler und diente als öffentliches Schaufenster der Streetkultur. Im Jahr 2025 wurde es in eine Dining-Fläche umgewandelt.
Die Architekten entschieden sich für ein modernes, leichtes Stahltragwerk, um eine effiziente und kostenoptimierte Bauausführung zu gewährleisten. Ein weit auskragendes Dach mit großer Spannweite, transparente Fassaden und moderne Materialien wie Verbundplatten und Polycarbonatscheiben lassen eine klare, ruhige Atmosphäre mit einem Hauch von Zen entstehen.
Der zweite Gebäudekörper beherbergt den überdachten Skatepark. Zusammen mit dem Trainingsclub hat der überdachte Skatepark den Anspruch, Chinas nächste Skatergeneration mit wetterunabhängigen Anlagen zu fördern. Ein SkateboardFachgeschäft bringt die Streetkultur in den Alltag und fungiert als einladende Anlaufstelle für neue Skater und die breite Öffentlichkeit.
Um die Umweltbelastung und die Betriebskosten zu senken, wurde auch für den überdachten Skatepark eine leichte Stahlkonstruktion gewählt. Die Vorhangfassaden sind mit Feuerschutzrollläden ausgestattet, die bei gutem Wetter geöffnet werden können und so eine natürliche Luftzirkulation sowie eine nahtlose Verbindung zum Außen-Skatepark gewährleisten. Große Deckenventilatoren sorgen in den heißen Sommermonaten für ein angenehmes Raumklima. Zu den weiteren Einrichtungen zählen ein Tanzstudio, Lagerräume sowie Zuschauertribünen im Innen- und Außenbereich, die sowohl das Training als auch das Gemeinschaftsleben unterstützen.
Der Erfolg des AVENUE & SON Skateparks liegt darin, dass er mehr als nur eine Sportanlage ist: Er ist ein kulturelles Zentrum, in dem Kreativität, Gemeinschaft und jugendliche Energie gedeihen. Sein Design verbindet auf kunstvolle Weise Professionalität mit Inklusion, Natur mit Urbanität und Wettkampf mit gelebtem Alltag – und setzt damit neue Maßstäbe für gemeinschaftsorientierte Sportanlagen in China.

Autor: Various Associates Fotos: SFAP


Auf einem ehemaligen Industriegelände im Großraum Rouen sind neue Räume für Sport und soziale Begegnung entstanden. Der Entwurf umfasst ein multifunktionales Außenspielfeld, einen Skatepark, drei Pétanque-Bahnen, einen 3x3-Basketballplatz und zwei Rutschen. Zudem wurden Räume für Inklusion und soziales Miteinander – für alle Bevölkerungsgruppen, von Kindern bis hin zu Familien – eingerichtet. Die Erreichbarkeit des Standorts wurde über eine Fußgängerbrücke verbessert, die das Schwimmbadviertel mit dem historischen Zentrum verbindet.
Der Entwurf befindet sich im Quartier de la Piscine in Le Petit-Quevilly, einer Gemeinde im Süden von Rouen. Er liegt auf einem ehemaligen Industrieareal im Herzen eines fragmentierten Gebiets, das von der Schnellstraße Sud III durchschnitten wird – eine Achse, die seit langem die urbane Kontinuität zwischen dem historischen Zentrum und den östlichen Stadtteilen unterbricht.
ERÖFFNUNG: 2025
Standort
Le Petit-Quevilly, Frankreich
Bauherr
Stadt Le Petit-Quevilly
Bis vor kurzem stellte sich das Gelände als unzusammenhängendes Gefüge dar: Parkplätze im Norden, ein städtisches Heizwerk in der Mitte, vereinzelte öffentliche Einrichtungen im Süden, allesamt eingefasst von physischen Barrieren wie Zäunen und Ballfanggittern, die die Zergliederung des Raums noch verstärkten. Ein Erdwall, der ursprünglich als Schutz vor den Beeinträchtigungen der Schnellstraße errichtet worden war, intensivierte paradoxerweise diese visuelle und physische Trennung.
Architekt
OLGGA ARCHITECTES, www.olgga.fr
Landschaftsarchitekt
A+R PAYSAGES
Baukosten
12,2 Millionen EUR


Das Projekt entstand aus einem einfachen Wunsch: wieder zu verbinden Es verbindet die Bewohner wieder mit ihrer Stadt, es verbindet durch Infrastruktur geteilte Stadtteile, es verbindet sportliche und kulturelle Aktivität mit der umgebenden Landschaft. Im Rahmen des nationalen Programms für urbane Erneuerung bot das Projekt die hervorragende Chance, die Gemeinde rund um einen großen öffentlichen Park neu zu einen.
Auf einer zuvor fragmentierten und abgeschlossenen Industriebrache befindet sich nun ein weitläufiger öffentlicher Raum, in dem Architektur und Natur auf drei Hektar verschmelzen. Im Zentrum der Anlage verläuft eine 365 Meter lange Aussichtpromenade als klare Achse durch die Landschaft. Mal ebenerdig, mal erhöht, fungiert dieses lineare Band als Verbindungsglied für sämtliche Programmelemente – Mehrzwecksporthalle, Gemeinschaftseinrichtungen, Freizeitzentrum, Skatepark und städtisches Stadion – und bietet gleichzeitig neue Ausblicke auf die Stadt. Über die ursprünglichen Pläne hinaus schlug das Entwurfsteam einen einheitlichen Skatepark aus Beton, einen halben Basketballplatz auf dem Dach der Sporthalle und die spielerische Integration von Rutschen in die natürliche Geländeform vor.
Der urbane Fußweg fungiert als Rückgrat des Projekts: eine einfache, aber kraftvolle räumliche Geste, die verbindet und offenbart. Um diese zentrale Achse herum entfaltet sich der Park als eine lebendige, sich entwickelnde Landschaft. Die Hänge sind modelliert, das Regenwasser wird über landschaftlich gestaltete Mulden abgeleitet, Wiesen und Gehölze gehen in natürlicher Abfolge ineinander über. So entsteht ein einladender Rahmen für die tägliche Nutzung, Freizeitgestaltung und soziale Begegnung – ein für alle zugänglicher Freiraum, der Sport, Natur und Stadt zusammenführt.

Kontinuierlicher Dialog zwischen Architektur und Landschaft
Das Strukturkonzept der städtebaulichen Gesamtfigur, vollständig in Beton ausgeführt, verkörpert einen einheitlichen Ansatz, der den Anforderungen an Kostenkontrolle, Langlebigkeit und architektonische Kohärenz gerecht wird. Die in den Hang eingebettete Sporthalle und die Gemeinschaftseinrichtungen öffnen sich großzügig zu den Außenbereichen und schaffen so einen kontinuierlichen Dialog zwischen Architektur und Landschaft.
Unter der kreisförmigen Rampe, die das Herzstück des Projekts bildet, findet das Jugendfreizeitzentrum auf natürliche Weise seinen Platz. Hier definiert die Architektur die Grenzen des Innenhofs und des im Westen gelegenen Skateparks, schafft eine Struktur für die Nutzung und fördert die Interaktion innerhalb eines gemeinsamen Raums.
Von diesem zentralen Punkt ausgehend und in direkter Fortsetzung der kreisförmigen Rampe stellt die Fußgängerbrücke eine direkte Verbindung zum historischen Zentrum her und überspannt dabei die Schnellstraße und die Eisenbahnlinien.
Zurück zur Offenheit
Der Entwurf wirkt wie eine städtebauliche Klammer, die die fragmentierten Teile des Stadtgebiets wieder miteinander verbindet und dem Viertel neuen Freiraum gibt. Heute präsentiert sich das Projekt als gestaltete Landschaft zum Bewohnen, Durchqueren, Erleben und Teilen – ein Raum an der Schnittstelle zwischen Architektur, Städtebau, Ingenieurwesen und Landschaftsarchitektur, der die Idee von Offenheit im Quartier neu interpretiert.
Autor und Pläne: OLGGA ARCHITECTES
Fotos: Stéphane Aboudaram | WE ARE CONTENT(S)

Skatepark in Mińsk Mazowiecki
Der Skatepark in Mińsk Mazowiecki ist eine in Betonbauweise ausgeführte Anlage für urbane Sportarten und wurde als inklusiver Ort für Nutzer unterschiedlicher Könnensstufen und verschiedener Disziplinen konzipiert. Mit einer Gesamtfläche von 2.119 m² verbindet das Projekt einen Beton-Pumptrack mit ergänzenden Park- und Street-Sektionen, sodass Rider fließend zwischen den Zonen wechseln können, ohne den Rhythmus zu verlieren. Zentrales Entwurfsziel war ein stimmiges Gesamtlayout, in dem die Entwicklung – von den ersten Sessions bis zu anspruchsvollen Lines – innerhalb einer zusammenhängenden Anlage ganz natürlich möglich ist.
Die Anlage richtet sich an Skater, Inlineskater, BMX-Fahrer, Scooter-Nutzer sowie an Personen, die Parkour trainieren. Die räumliche Organisation unterstützt dynamisches, kontinuierliches Training: Elemente lassen sich über Sektionen hinweg verknüpfen, längere Runs entstehen organisch, und Lines können je nach Tempo und Können angepasst werden. Dieser Flow-orientierte Ansatz macht den Skatepark im täglichen Freizeitbetrieb ebenso funktional wie für strukturierte Trainings.
ERÖFFNUNG: SEPTEMBER 2024
Standort
Mińsk Mazowiecki, Polen
Bauherr / Betreiber
Mińsk Mazowiecki
Architekten
SloConcept, www.sloconcept.com
Mirosław Macioszek, www.architekci-modus.pl
Baukosten
10,1 Millionen PLN (2,4 Millionen EUR)

Intuitive Übergänge
Das Kernprogramm basiert auf dem Konzept eines BetonPumptracks, ergänzt durch zentrale Elemente, die ein breites Spektrum an Fahrstilen ermöglichen. Zur Ausstattung gehören ein Beton-Pumptrack, eine Full Pipe und ein Cradle sowie ein eigener Parkbereich und eine Street-Sektion. Jede Zone besitzt ihren eigenen Charakter, die Übergänge sind jedoch bewusst intuitiv gestaltet: Einsteiger können in sichereren, weniger risikobehafteten Linien bleiben, während Fortgeschrittene schnellere Elemente und anspruchsvollere Obstacles zu komplexen Verbindungen kombinieren.
Ein besonderer Höhepunkt des Projekts ist das Element Cradle. In Polen ist diese Konstruktion selten und wurde laut Projektbeschreibung bislang erst in einem weiteren Skatepark in Polen realisiert. Das Element hebt das technische Profil der Anlage deutlich an und eröffnet erfahrenen Ridern die Möglichkeit, an einem lokal kaum verfügbaren Feature zu trainieren. Zusammen mit der Full Pipe bildet es einen starken Anziehungspunkt, der den Skatepark auch als Zielort für ambitionierte Nutzer attraktiv macht – ohne dabei die Balance des Gesamtprogramms zu beeinträchtigen.

Multidisziplinäre Trainingsanlage
Neben den fahrorientierten Bereichen integriert das Projekt eine eigenständige Parkour-Zone. Dieser Bereich wurde als integraler Bestandteil der Gesamtanlage geplant und nicht als separater, isolierter Zusatz. Die Parkour-Fläche umfasst verschiedene Hindernisse für Calisthenics- und Parkour-Training und ist so angeordnet, dass sie sich fließend mit den übrigen Bereichen verbindet. Dadurch erweitert sich die Rolle des Skateparks: Er wird zu einem multidisziplinären Trainingsraum, der zeitgenössische urbane Sportkultur widerspiegelt und eine größere Bandbreite lokaler Nutzergruppen anspricht.
Aus technischer Sicht wurde das Projekt konsequent in Beton umgesetzt – sowohl in Bezug auf die Fahrflächen als auch auf die zentralen Fahrelemente. Die Entscheidung für Beton unterstützt die gewünschten Performance-Eigenschaften: gleichmäßige Laufeigenschaften, stabile Geometrien und ein durchgehend zusammenhängendes Fahrerlebnis über die gesamte Anlage. Zudem ermöglicht die Betonbauweise komplexe, skulpturale Formen wie Full Pipe und Cradle, während die Oberfläche gleichzeitig kohärent und robust bleibt – ausgelegt für intensive tägliche Nutzung.


Für ausgedehnte Aufenthalte Nutzerkomfort und Alltagstauglichkeit wurden als Teil der Ausstattung mitgedacht. Vor Ort stehen grundlegende Einrichtungen zur Verfügung, die längere Aufenthalte und den täglichen Betrieb unterstützen: Sitzbänke, Beleuchtung, Toiletten und Trinkbrunnen. Die Beleuchtung verlängert die Nutzungszeiten über das Tageslicht hinaus und ermöglicht Training sowie Freizeitnutzung auch nach Einbruch der Dunkelheit. Sitz- und Aufenthaltsbereiche bieten Raum für Erholung und Beobachtung – ein wichtiger Aspekt in einer Anlage, die auf gemischte Nutzergruppen und unterschiedliche Könnensstufen ausgelegt ist.
Der Skatepark positionierte sich aufgrund der Kombination aus Größe und programmatischer Vielfalt unmittelbar als eine der größten und modernsten Anlagen dieser Art in Polen. Das Projekt ist nicht nur eine Antwort auf lokale Nachfrage, sondern verfolgt auch den Anspruch, ein wiedererkennbarer Punkt auf der nationalen Landkarte urbaner Sportarten zu werden. Seltene Features sowie das mehrzonige, multidisziplinäre Layout besitzen das Potenzial, Nutzer auch von außerhalb anzuziehen und als Plattform für Veranstaltungen – einschließlich Wettbewerben mit größerer Reichweite – zu dienen.

Große Vielfalt an Nutzergruppen und Trainingsstilen
Die Autorenschaft und die Realisierungsstruktur folgen einem gruppenbasierten Kooperationsmodell. Der Entwurf wurde von Slo Concept entwickelt, einer Marke, die auf Planung und Bau von Skateparks sowie Sport- und Freizeitanlagen spezialisiert ist. Die Ausführung übernahm Techramps, ein Unternehmen mit umfangreicher Erfahrung und einem großen Portfolio realisierter Projekte. Der Parkour-Bereich wurde von Flowparks umgesetzt, einem Spezialisten im polnischen Street-Workoutund Parkour-Sektor. Alle drei Marken gehören zur Techramps Group, wodurch das Projekt als koordinierter End-to-End-Prozess realisiert werden konnte – von der Planung über die Bauausführung bis hin zu disziplinspezifischen Spezialelementen.
Insgesamt zeichnet sich der Skatepark in Mińsk Mazowiecki durch den klaren Fokus auf Flow, Inklusion und Progression aus. Durch die Kombination eines Beton-Pumptracks mit Park- und StreetSektionen sowie markanten Features wie Full Pipe und Cradle – ergänzt um eine integrierte ParkourZone – unterstützt die Anlage eine große Vielfalt an Nutzergruppen und Trainingsstilen innerhalb eines zusammenhängenden Umfelds. Somit funktioniert sie gleichermaßen als lokales Zentrum urbaner Sportarten wie auch als Destination-Venue mit Merkmalen, die sie im polnischen Kontext deutlich hervorheben.
Autor: Bartosz Wetula Fotos: Jakub Klusek, Piotr Godzina



PlayFountain – Sommer trifft Spielspaß

Wenn es heiß wird, sind Orte gefragt, die Abkühlung und Begegnung zugleich bieten. Die PlayFountain verwandelt Plätze in lebendige Treffpunkte: Kinder spielen zwischen sprühenden Wasserstrahlen, Familien genießen ihren Aufenthalt, und die Stadt gewinnt mehr Sommeratmosphäre. Das Wasserspiel bringt Bewegung, Freude und Menschen zusammen – ganz unkompliziert und mitten im urbanen Raum. So entsteht aus einem Platz schnell ein Ort, an dem man sich gerne aufhält.
Belebung für jeden Platz
Stellen Sie sich einen heißen Sommertag vor: Kinder lachen, Erwachsene entspannen, die Stadt pulsiert – und alles beginnt mit einem sprühenden Wasserstrahl.
Die PlayFountain verwandelt jeden urbanen Raum in einen lebendigen Treffpunkt. Ob Innenstadt, Platz oder Freizeitparks wie „Tripsdrill“ oder „Karls Erlebnis-Dorf“: Innerhalb eines Tages ist die PlayFountain aufgebaut und einsatzbereit. Sie kühlt die Umgebung, schafft Begegnungen, bringt Bewegung und pure Freude für Jung und Alt. Menschen bleiben länger, entdecken neue Ecken der Stadt und genießen das gemeinsame Erlebnis.
Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos: Die PlayFountain eignet sich für Events, Stadtfeste, Sommeraktionen oder als dauerhafte Attraktion in öffentlichen Räumen. Die PlayFountain zieht Menschen an, belebt die Umgebung, vergrößert den Lebensraum und verwandelt jeden Platz in einen Ort voller Energie und guter Laune.
„Die PlayFountain hat unsere Innenstadt im Sommer regelrecht zum Leben erweckt. Die Menschen bleiben länger, kommen wieder und genießen die Stadt auf eine ganz neue Weise“. So urteilt Fabian El Cheikh vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Offenbach am Main.

Einzigartige Innovation
Die PlayFountain ist eine mobile Wasserattraktion mit einer 100 m² großen Spielfläche und über 1.042 einzeln softwaregesteuerten Wasserstrahlen. Sie bietet interaktive Spiele mit Licht- und Soundeffekten, die wie eine abwechslungsreiche Playlist ablaufen.
Jetzt PlayFountain mieten!
Die PlayFountain – tagsüber begeistert sie mit spritziger Lebensfreude und Bewegung, abends verwandelt sie sich in eine beeindruckende Lichtskulptur, die das Stadtflair eindrucksvoll in Szene setzt und Plätze in lebendige, strahlende Orte voller Energie und Atmosphäre verwandelt. Der Auf- beziehungsweise Abbau kann innerhalb eines Tages erfolgen.
Machen Sie Ihre Stadt zum Lieblingsort für Jung und Alt und bringen Sie mit der PlayFountain Leben, Bewegung und unvergessliche Momente mitten in den urbanen Raum. Informieren Sie sich jetzt über freie Termine und individuelle Einsatzmöglichkeiten für Ihre Stadt.
Für den Sommer 2026 sind noch Termine zur Anmietung frei. Über Ihre Kontaktaufnahme freut sich:
Ice-World GmbH
+49 941 78833 00 kontakt@ice-world.com www.ice-world.com/de www.playfountain.com
Autor: Ice-World GmbH , www.ice-world.com
Fotos: Ice-World GmbH



Modernisierung des Baseball Stadions Ahorn-Ballpark in Paderborn

Mit der Modernisierung des Ahorn-Ballparks in Paderborn ist eine Baseballanlage entstanden, die sportlich, funktional und infrastrukturell neue Maßstäbe setzt. Das traditionsreiche Stadion der Untouchables Paderborn wurde umfassend weiterentwickelt und gezielt auf die Anforderungen eines modernen Leistungs- und Veranstaltungsstandorts ausgerichtet. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete die Bänfer Sportmanufaktur mit einer individuell geplanten und gefertigten Schutzpolsterlösung für zentrale Stadionbereiche.
Die sich über rund 32.200 m² erstreckende Gesamtanlage gehört zu den bedeutenden Baseballstandorten in Deutschland. Das modernisierte Hauptfeld erhielt unter anderem ein neues Kunstrasenbaseballfeld, LED-Flutlicht, ein freitragendes Backstopnetz, feste Dugouts, eine LED-Anzeigentafel, neue Bullpen- und Batting-Cage-Bereiche sowie modernisierte Tribünen- und Funktionsflächen. Damit wurde die Anlage nicht nur sportlich aufgewertet, sondern auch für Organisation, Mediennutzung und Zuschauerkomfort zukunftsfähig aufgestellt.

Das Ziel:
eine sichere, robuste und dauerhaft nutzbare Lösung Im Zuge dieser Modernisierung wurde Bänfer von den Untouchables Paderborn mit der Entwicklung und Umsetzung einer passgenauen Schutzpolsterlösung beauftragt. Vorausgegangen waren eine Anfrage des Vereins sowie ein Vor OrtTermin mit Bemusterung und technischer Abstimmung. Ziel war es, für die unterschiedlichen Situationen während des Spielbetriebs im Stadion eine sichere, robuste und dauerhaft nutzbare Lösung zu realisieren, die sich zugleich sauber in das Gesamtbild der Anlage einfügt.
Insgesamt wurden rund 780 m² Schutzpolster in verschiedenen Varianten und Abmessungen gefertigt und montiert. Dabei handelte es sich nicht um Standardbauteile, sondern um individuell geplante Elemente, die auf Grundlage der jeweiligen Anforderungen und besonderen Konstruktionen der Wände und Tore entwickelt und produziert wurden. Die gesamte Ausführung erfolgte in mehreren aufeinander abgestimmten Fertigungsschritten. Sämtliche Polster wurden im Werk in Bad Wildungen in der Arbeitsvorbereitung ausgearbeitet, im Zuschnitt vorbereitet, hochfrequenzgeschweißt, eingezogen und anschließend in Handarbeit wasserdicht verschlossen.
Maßgeschneiderte Schutzpolster
Die Schutzpolster wurden maßgeschneidert und gezielt auf die Anforderungen des Projekts abgestimmt. Zum Einsatz kamen 90 mm PU-Schaum mit Raumgewicht 30, verklebt auf einer 9 mm starken Holzplatte. Die Hülle besteht aus grünem Planenstoff mit 900 g/m². Teilweise erhielten die Polster Klett- und Flauschlaschen, damit Werbebanner flexibel angebracht werden können. Diese kleinen Details zeigen, dass bei modernen Sportstätten nicht nur Sicherheit zählt, sondern ebenso eine Nutzungsflexibilität und gestalterische Anforderungen an das Produkt.
Besonders anspruchsvoll war die Anpassung an die vorhandene Stadionstruktur. Die Befestigung der Polster erfolgte mittels gebogener Haken an vorhandenen Geländerkonstruktionen. In die Holzplatten wurden dafür Gewindehülsen integriert. Eckpolster sowie Elemente mit Ausschnitten wurden direkt vor Ort an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst. Gerade bei Bestandsprojekten ist etwas sehr Wichtiges zu beachten, denn Schutzsysteme müssen nicht nur in der Werkstatt präzise gefertigt, sondern auf der Baustelle auch fachgerecht an reale Anschlusssituationen angepasst werden.
Die Montage wurde innerhalb von 14 Tagen durch das Bänfer Montage-Team und zusätzlichen Helfern umgesetzt. Damit übernahm Bänfer nicht nur die Fertigung, sondern auch die komplette praktische Realisierung auf der Baustelle. Es entstand eine Schutzlösung, die technisch überzeugt und zugleich optisch in das modernisierte Stadion integriert ist.

Bänfer Sportmanufaktur als erfahrener und kompetenter Projektpartner
Das Projekt in Paderborn zeigt beispielhaft, worauf es bei zeitgemäßen Sportstätten ankommt. Sicherheitselemente sind heute weit mehr als reine Funktionsträger. Sie müssen mechanisch belastbar, witterungsbeständig, dauerhaft nutzbar und architektonisch stimmig sein. Gleichzeitig sollten sie sich in bestehende Strukturen einfügen und individuelle Anforderungen des Betreibers berücksichtigen. Genau in dieser Verbindung aus technischer Präzision, handwerklicher Ausführung und projektbezogener Anpassung liegt die Stärke der Bänfer Sportmanufaktur.
Für die Untouchables Paderborn entstand so eine modernisierte Baseballanlage, die beste Voraussetzungen für Training, Wettkampf und Veranstaltungen bietet. Mit Blick auf nationale und internationale Nutzung gewinnt der Standort zusätzlich an Bedeutung. Bereits in der Vergangenheit hat Paderborn seine Eignung als Austragungsort hochklassiger Baseballveranstaltungen unter Beweis gestellt. Die modernisierte Anlage bietet nun die passende Infrastruktur, um diesen Weg konsequent fortzusetzen.
Wo Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen, entstehen durch maßgefertigte Planung und präzise Umsetzung langlebige Ergebnisse, die Funktion, Sicherheit und Gestaltung in Einklang bringen. Hier ist die Bänfer Sportmanufaktur ein erfahrener und kompetenter Projektpartner für individuelle Schutz und Sicherheitslösungen in Sportstätten mit individuellem Anspruch.
Autor: Bänfer, www.baenfer.de Fotos: Bänfer



Schneestern baut Infrastruktur für Ski Freestyle Disziplin

Mit der Eröffnung der Freestyle-Wettbewerbe im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2026 untermauert das Allgäuer Unternehmen Schneestern seine Position als Marktführer im Bau hochkarätiger Snowpark-Infrastruktur. Im italienischen Livigno realisierte das Expertenteam unter der Leitung von Dirk Scheumann den Slopestylekurs sowie die Big-Air-Schanze.
Nach einer rund zwölfmonatigen Vorbereitungsphase und einer intensiven siebenwöchigen Bauzeit vor Ort wurden die Anlagen termingerecht fertiggestellt. Insgesamt zwölf SchneesternExperten arbeiteten dabei direkt im Projektteam in Livigno.
Ein zentrales Element der olympischen Anlagen 2026 ist die Design-Philosophie der „Clean Features“. Im Gegensatz zu früheren Projekten liegt der Fokus in Livigno auf großen, visuell reduzierten Modulen. Diese wurden gezielt entwickelt, um die
technische Komplexität der Tricks der Athleten hervorzuheben und gleichzeitig maximale Übersichtlichkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
Um diese Qualität von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Schneemodul sicherzustellen, vereint Dirk Scheumann, der bereits die olympischen Kurse 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking verantwortete, erneut mehrere Rollen in Personalunion: Kurs-Supervisor, Kurs-Designer und Kurs-Bauer.
„Wir werden auch in Zukunft unseren Beitrag leisten, den Freestylesport weiterzuentwickeln – zwischen Innovation, Sicherheit und Progression“, sagt Dirk Scheumann, CEO von Schneestern und Bauleiter.
Über das sportliche Großereignis hinaus versteht Schneestern die Anlagen als nachhaltige Investition in den Standort Livigno. Ziel ist es, ein erstklassiges Freestyle-Ökosystem zu schaffen, das auch nach den Olympischen Spielen als professionelles Trainingszentrum für kommende Generationen dient und damit ein langfristiges sportliches Erbe für den Freestylesport hinterlässt.
Für Scheumann steht hinter solchen Projekten jedoch mehr als nur technische Perfektion im Anlagenbau. Als Sportler und Unternehmer freut er sich besonders darüber, dass sich die Bedeutung des Actionsports in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat.
Mit Blick auf seine neue Rolle innerhalb der Sportstättenentwicklung sieht Scheumann darin auch eine wichtige Zukunftsaufgabe. Seit Herbst 2025 ist er Mitglied des Vorstands der IAKS Deutschland und Leiter des neu gegründeten Ressorts „Urban Sports“. Sein Ziel ist es, die Kultur des Actionsports sichtbarer und verständlicher zu machen und die Entwicklung moderner Bewegungsräume weiter voranzutreiben.


Actionsport ist heute gesellschaftlich angekommen – nicht nur im Wintersport. Vor allem im Sommer wird aus einem Trend zunehmend Tradition. Skateboarding, Biken, Parkour und andere Urban Sports prägen eine neue Bewegungskultur.
Es ist für Scheumann als Techniker immer wieder ein Highlight, Top-Level-Projekte direkt vor Ort „on the ground, hands on“ zu verantworten.
Schneestern in Zahlen: Das Unternehmen wurde 1999 von Dirk Scheumann im Allgäu gegründet, hat Projekte in 36 Ländern weltweit realisiert und über 510 Snowpark-Projekte umgesetzt. Mehr als 16.500 Obstacles wurden gefertigt, dazu kommen 135 Bike-Projekte und 66 Skateparks. Derzeit beschäftigt Schneestern rund 80 Mitarbeiter.
Schneestern entwickelt und realisiert weltweit Projekte in den Bereichen Snowparks, Pumptracks, Bikeparks, Urban Sports Parks und ActionsportInfrastruktur.
Autor: Dirk Scheumann
Fotos: Schneestern


Normgerechte Sportinfrastruktur mit gestalterischem Anspruch und sozialer Offenheit
Eine Verdopplung der sportfunktionalen Nutzung bei gleichzeitiger Halbierung der verfügbaren Fläche – was zunächst wie ein planerischer Widerspruch klingt, wurde am Berufskolleg Kleve Realität. Mit einem konsequent durchdachten Raumkonzept hat das Planungsbüro Geo3 aus Bedburg-Hau gezeigt, wie sich selbst stark begrenzte Flächen in leistungsfähige, identitätsstiftende Bewegungsräume transformieren lassen.
Als größtes Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen steht das Berufskolleg Kleve für die enge Verzahnung von allgemeiner und beruflicher Bildung. In insgesamt 66 Bildungsgängen werden hier junge Menschen auf unterschiedlichste berufliche Wege vorbereitet. Um den wachsenden Anforderungen an zeitgemäße Lernumgebungen gerecht zu werden, wurde der Hauptstandort zwischen 2020 und 2023 umfassend saniert, modernisiert und durch Neubauten ergänzt. Ziel war es, nicht nur funktional zu erneuern, sondern das gesamte Schulareal zukunftsfähig auszurichten.
Im Zuge dieser Entwicklung entstand unter anderem eine neue Kfz-Werkstatthalle. Aufgrund der begrenzten Grundstücksreserven wurde sie auf dem Gelände der ehemaligen Sportanlage errichtet. Wo zuvor auf rund 1,28 Hektar eine in die Jahre gekommene Wettkampfanlage mit Naturrasen-Großspielfeld und Tennenrundlaufbahn lag, stehen heute die Werkstatt sowie eine neue multifunktionale Sportanlage mit einer Fläche von etwa 0,68 Hektar. Der Flächenverlust war erheblich – der Anspruch an Qualität und Nutzungsvielfalt jedoch blieb bestehen.
Überlagerung und Verzahnung von Sportflächen
Geo3 begegnete dieser Herausforderung mit einem „unkonventionellen“ Ansatz: Sportflächen wurden gezielt überlagert und intelligent miteinander verzahnt. Statt klassischer Zonierung entstand ein räumlich dynamisches Gefüge, das die vorhandene Fläche maximal ausschöpft und gleichzeitig klare sportfunktionale Abläufe ermöglicht.
Zentrales Element ist die 400 Meter Rundlaufbahn mit vier Bahnen. Sie orientiert sich im Süden und Osten an der Trasse der ehemaligen Wettkampfbahn, schwingt dann in einer S-förmigen Bewegung um die neue Werkstatthalle und mündet in einem weiten Bogen zurück auf die südliche Gerade. Trotz ihrer ungewöhnlichen Geometrie erfüllt sie die vollständige 400-Meter-Distanz und entspricht damit den Anforderungen des funktionalen Schulsports. Aus der Rundlaufbahn entwickelt sich eine 100-Meter-Sprint- und Hürdenstrecke, die das Innenfeld klar strukturiert und in zwei Nutzungsbereiche gliedert.
Programmierung für Schulsport und Trendsport Nördlich dieser Achse konzentrieren sich klassische Schulsportangebote sowie trend und breitensportliche Elemente. Eine abgesenkte Kreisfläche, eingefasst von massiven Betonsitzblöcken, bildet den räumlichen Mittelpunkt eines Fitnesszirkels mit Kraft- und Trainingsgeräten. Die Anlage fördert damit nicht nur den Unterrichtsbetrieb, sondern auch individuelles Training und gruppenorientierte Workouts.
Unmittelbar angrenzend befinden sich ein wettkampftaugliches Basketballspielfeld, ein Multifunktionsspielfeld sowie ein SoccerKäfig. Besonders das Basketballfeld hat sich als Publikumsmagnet etabliert. Mit zwei Hauptkörben und vier zusätzlichen, seitlich angeordneten Körben ermöglicht es parallele Spielsituationen und Trainingseinheiten. Die hohe Frequentierung zeigt, dass hier nicht nur ein funktionales Angebot geschaffen wurde, sondern ein lebendiger Treffpunkt für die lokal stark verankerte Basketballszene entstanden ist.
Südlich der Sprintstrecke öffnet sich, eingebettet in den Bogen der Rundlaufbahn, eine multifunktionale Sandfläche. Hier werden gleich vier Disziplinen kombiniert: Weit- und Dreisprung, Kugelstoßen sowie Beachvolleyball. Diese Mehrfachnutzung reduziert Flächenbedarf und schafft zugleich ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine angrenzende Kunststofffläche, die sowohl für Hochsprung und Badminton als auch als flexible Dehn- und Fitnesszone genutzt werden kann.
Hohe Aufenthaltsqualität und dynamisches Farbkonzept Neben den aktiven Sportbereichen wurden bewusst Aufenthaltsqualitäten integriert. Eine Pflasterfläche mit Bänken und Liegeelementen bietet Raum für Pausen, informelle Treffen oder Zuschauerinnen und Zuschauer bei Wettkämpfen. Damit wird die Anlage nicht nur als Sport, sondern auch als sozialer Raum wirksam – ein Aspekt, der im schulischen Kontext zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Gestalterisch zeichnet sich die Anlage durch ein differenziertes Farbkonzept der Kunststoffbeläge aus. Die Rundlaufbahn sowie die beiden Spielfelder sind in einem dunkleren „Hertablau“ gehalten und setzen sich klar von den helleren „Skyblue“-Flächen ab. Die Sprintbahn und der Fitnesskreis erscheinen in einem warmen „Eggshell“-Beigeton. Von dort auslaufende Streifen greifen diese Farbe auf und erzeugen das Bild eines dynamischen Energieimpulses. Gleichzeitig dienen sie als spielerische Markierungen für koordinative Übungen, Sprung- und Hüpfspiele – Gestaltung und Funktion greifen hier unmittelbar ineinander.


Offener Bewegungsort für die gesamte Gemeinschaft Ballfangzäune beschränken sich auf die funktional notwendigen Bereiche: drei Seiten des Multifunktionsspielfeldes, der SoccerKäfig mit Ballfangnetz sowie eine Barriere mit gefüllter Gittermatte entlang der Sprintbahn, um die angrenzenden Wegeflächen zur Werkstatt abzusichern. Insgesamt bleibt die Anlage offen und einladend – ein bewusstes Signal an die Nutzer.
Denn die Sportanlage steht nicht ausschließlich der Schule zur Verfügung. Außerhalb der Unterrichtszeiten ist sie frei zugänglich und wird intensiv von Jugendlichen, Familien und Freizeitsportlern genutzt. Die unmittelbare Nähe zum Freibad stärkt die Attraktivität des Standorts zusätzlich. So ist ein lebendiger Bewegungsort entstanden, der weit über den schulischen Kontext hinauswirkt.
Hohe Auslastung demonstriert Erfolg des Planungskonzepts Knapp drei Jahre nach Inbetriebnahme hat sich die Anlage als eine der wichtigsten Sportanlaufstellen in Kleve etabliert. Ihre hohe Auslastung und positive Resonanz belegen den Erfolg des Konzepts. Die Stadt Kleve würdigte dies im Rahmen ihres 50-jährigen Jubiläums mit der Nominierung als einer von „50 Hinguckern“ – ein Zeichen dafür, dass hier mehr entstanden ist als eine funktionale Sportfläche.
Die neue Sportanlage am Berufskolleg Kleve demonstriert eindrucksvoll, welches Potenzial in multifunktionalen und mutigen Planungskonzepten liegt. Sie verbindet normgerechte Sportinfrastruktur mit gestalterischem Anspruch und sozialer Offenheit. Vor allem aber zeigt sie, dass qualitätsvolle Bewegungsräume auch unter restriktiven Rahmenbedingungen realisierbar sind – wenn Planung bereit ist, konventionelle Denkmuster zu hinterfragen und Fläche als dynamische Ressource zu begreifen.
Bauherr: Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH
Autor, Fotos und Plan: Geo3 GmbH, www.geo3.de

Bewegungsräume neu denken:
Urban Slacklining als sozialer Impuls im öffentlichen Raum

Der Alltag vieler Menschen ist heute geprägt von Sitzen, Bildschirmarbeit und individualisierten Routinen. Öffentliche Räume werden zwar gemeinsam genutzt – echte Begegnung und spontane Bewegung bleiben jedoch häufig aus. Diese Entwicklung stellt Kommunen, Bildungseinrichtungen und Planer vor eine zentrale Frage: Wie können Bewegungsräume gestaltet werden, die nicht nur Aktivität ermöglichen, sondern auch soziale Verbindung fördern?

Ein hilfreicher Blickwinkel ergibt sich aus der Unterscheidung zwischen „zusammen“ und „miteinander“:
• „Zusammen“ bedeutet, sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufzuhalten.
• „Miteinander“ beschreibt eine Qualität von Beziehung – gegenseitige Wahrnehmung, Unterstützung und Interaktion.
Gerade für Menschen mit bewegungsarmen und begegnungsarmen Lebensrealitäten ist dieser Unterschied entscheidend.
Bewegung als Türöffner für Begegnung
Slacklining bietet hier einen besonderen Zugang. Die Bewegung ist niedrigschwellig, intuitiv verständlich und benötigt keine Vorkenntnisse. Gleichzeitig fordert sie Aufmerksamkeit, Körperspannung und Balance – Fähigkeiten, die unmittelbar spürbar sind.
Pädagogisch betrachtet entsteht dabei etwas Wesentliches: Wer auf der Slackline steht, ist sichtbar unsicher. Hilfe annehmen wird selbstverständlich. Andere bieten Halt, geben Tipps oder sichern. Rollen wechseln fließend. Begegnung entsteht nicht über Sprache, sondern über gemeinsames Tun. So wird aus nebeneinander Aktiven ein Miteinander Lernender.
Diese Qualität unterscheidet Slacklining von vielen klassischen Bewegungsangeboten: Erfolg wird nicht über Leistung definiert, sondern über Erfahrung, Kooperation und Selbstwirksamkeit.
Vom Beobachten zum Mitmachen
In öffentlichen Räumen zeigt sich häufig ein wiederkehrendes Muster: Zunächst beobachten Passanten das Geschehen. Kinder probieren als Erste. Erwachsene folgen zögernd. Innerhalb kurzer Zeit entstehen kleine Gruppen, Gespräche beginnen, fremde Menschen unterstützen sich gegenseitig.
Der Raum verändert seine Funktion – von einer Durchgangsfläche zu einem Begegnungsort.
Genau hier liegt das Potenzial bewegungsorientierter MikroInfrastrukturen: Sie schaffen informelle Lernfelder, in denen Teilhabe ohne Verpflichtung möglich ist. Niemand muss „Sport treiben“. Man darf einfach da sein – und wird eingeladen, sich einzubringen.
Gestaltung mit Haltung
Mit den modularen Slackline-Systemen von BLOACS Slacklining werden solche Erfahrungsräume gezielt ermöglicht. Die Anlagen sind für den dauerhaften Einsatz im öffentlichen Raum konzipiert, barrierearm zugänglich und kombinieren Sitzen, Balancieren und Bewegen in einem kompakten Format.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Technik, sondern die dahinterliegende Haltung: Bewegung wird nicht als isolierte Aktivität verstanden, sondern als sozialer Prozess. Die Anlagen laden gleichermaßen Kinder, Erwachsene und Senioren ein – unabhängig von Fitness oder Vorerfahrung.
Für Kommunen, Schulen, Quartiere oder Unternehmensstandorte entstehen so Orte, an denen Prävention, informelle Bildung und soziale Teilhabe zusammenwirken.



Ein Perspektivwechsel für die Planung
Für Planer und Betreiber bedeutet das: Bewegungsflächen entfalten ihre Wirkung nicht primär über Größe oder Ausstattung, sondern über ihre Fähigkeit, Beziehung zu ermöglichen. Kleine Interventionen können große Effekte haben, wenn sie gut platziert, niedrigschwellig nutzbar und intuitiv verständlich sind.
Der Schritt vom „Zusammen-Sein“ zum „Miteinander-Erleben“ beginnt oft mit einer einzigen Bewegung.
Ausblick
In Zeiten wachsender Vereinsamung und Bewegungsarmut braucht es neue Denkansätze für den öffentlichen Raum. Urban Slacklining zeigt exemplarisch, wie Bewegung zum sozialen Katalysator werden kann – wenn Gestaltung nicht nur funktional, sondern menschlich gedacht wird.
Autor: BLOACS , www.bloacs.de
Fotos: BLOACS

Energiesparendes System von rasenplan GmbH


Die rasenplan GmbH ist das einzige Unternehmen in Europa, das seit über zehn Jahren energiesparende und CO2-freie Rasenheizungen und -kühlungen verbaut, sowohl für Natur- als auch für Kunstrasenflächen. Aktuell stellen wir Ihnen die neueste Innovation vor: Die Kunstrasenheizung und -kühlung in Rasengittern.
Von Juli 2024 bis Juli 2025 baute rasenplan im ÖFBCampus, dem neuen Trainingszentrum des Österreichischen Fußballverbandes in Wien-Seestadt, fünf neue Rasenheizungen inklusive kompletter Rasenheizungssteuerung ein. Die Energieversorgung erfolgt ausschließlich mit reinem Grundwasser und ist somit komplett CO2-frei.
Auf einem der Felder wurde die neue, innovative Kunstrasenheizung beziehungsweise -kühlung mit verrohrten Rasengittern von rasenplan verbaut. Die Heizrohre werden circa 3 cm tief direkt in ein vorkonfektioniertes Rasengitter verlegt. Dadurch ist die Rasenheizung reaktiver, das heißt, sie taut das Spielfeld im Bedarfsfall innerhalb weniger Stunden auf. Das gleiche Verrohrungssystem ermöglicht das Heizen im Winter und das Kühlen im Hochsommer. Letzteres wird in Zukunft immer wichtiger werden! Die Spieler spüren die Kühlung des Kunstrasens im Hochsommer um mindestens 20 Grad sofort. Das verrohrte Rasengittersystem wurde von rasenplan in der EU zum Patent angemeldet.
Vorteile des verrohrten Rasengitters
Die Heizrohre liegen in den Rasengittern komplett geschützt und werden nicht undicht. Die Fläche kann problemlos mit schweren Maschinen überfahren werden. Beim Ersetzen des Kunstrasens entsteht kein Druck auf die Rohre durch Unterhaltsgeräte oder Maschinen. Bei anderen Systemen kann die Möglichkeit bestehen, dass aufgrund der stetigen maschinellen Belastung der Heizmatten nach einigen Jahren undichte Stellen entstehen. Das System von rasenplan ist dagegen sehr langlebig und hält mindestens 50 Jahre. Da die Rasengitter aus einem Recycling-Kunststoffmaterial hergestellt sind, ist das System ökologisch nachhaltig.
Durch die Nutzung von Grundwasser entstehen fast keine Energiekosten. Der Betrieb ist unabhängig von Strom- oder Gaspreisen, die im Winter bekanntlich am höchsten sind und großen Preisschwankungen unterliegen.
Ist eine Nutzung von Grundwasser nicht möglich, kann eine Luft-Wärmepumpenanlage das Heizen und Kühlen des Kunstrasenspielfelds übernehmen.
Eine Sektorenbeheizung (für die Schattenseite) ist problemlos möglich.
Ein Kunstrasenspielfeld mit den Maßen 105 x 68 m (beheizte Fläche 107 x 70 m) benötigt circa 82.000 Laufmeter Heizrohre und circa 16.000 Stück Rasengitter. Sie werden erstaunt sein, wie günstig dieses Komplettsystem ist!
Projektkoordination aus einer Hand Als Generalunternehmer realisieren wir neue energiesparende Rasenheizungen und -kühlungen inklusive der CO2-freien Energieversorgung sowie der damit verbundenen Sportplatzarbeiten. Alternativ bauen wir jede bestehende Rasenheizung im Stadion um. Dazu können alle großen Vor- und Rücklaufleitungen im Boden verbleiben. Nur die Heizrohre werden verdoppelt und neu verlegt. Diese Vorgehensweise verursacht sehr geringe Baukosten.
Seit 2016 koordiniert die Firma rasenplan GmbH das gesamte Projekt aus einer Hand: von der Grundwasserpumpenanlage über die Luft-Wärme-Pumpenanlage mit der dazugehörigen Heizzentrale bis hin zur eigenen Rasenheizungssteuerung. Der Kunde hat von der Analyse und Machbarkeitsstudie über die Planung bis hin zum Einbau der verrohrten Rasengitter einen einzigen Ansprechpartner.
Projekte im Jahr 2026
Im Mai 2026 bauen wir beim Erstligisten SC Freiburg am Dreisamstadion eine Kunstrasenheizung in ein Trainingsfeld ein, die mit verrohrten Rasengittern von rasenplan® ausgeführt wird.
Im Juni 2026 installieren wir im neuen Trainingszentrum Puntigam des SK Sturm Graz eine Naturrasenheizung/-kühlung, die zu 100% mit Energie aus Grundwasser betrieben wird. Somit ist diese Anlage CO2-frei und wird ausschließlich mit reinem Grundwasser betrieben. Das gleiche Verrohrungssystem ermöglicht während heißer Sommer eine Kühlung der Rasentragschicht.
Weitere Referenzen:
Im Juli 2025 installierten wir im Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt für den FC Schweinfurt eine energiesparende Rasenheizung, die zukünftig zu 100% mit Energie aus Fernwärme betrieben wird.
Im Juni und Juli 2023 installierten wir im Ernst-Abbe-SportfeldStadion in Jena für den FC Carl Zeiss Jena eine energiesparende Rasenheizung und -kühlung, die zukünftig zu 100% mit Energie aus einer reinen Luft-Wärme-Pumpe betrieben wird. Fast der gesamte dafür benötigte Strom wird direkt vor Ort über eine Fotovoltaikanlage auf dem Stadiondach produziert.
Von November 2022 bis April 2023 installierten wir im Trainingszentrum des SK Rapid Wien die europaweit erste Rasenheizung und -kühlung, die mit 100% Energie aus Grundwasser betrieben wird.
Im Juni und Juli 2022 bauten wir beim FC Luzern die erste energiesparende Rasenheizung in der Schweiz ein. Hier konnten alle bestehenden Vor- und Rücklaufleitungen sowie die Tichelmannverrohrung der alten, konventionellen Rasenheizung wiederverwendet werden. Nur die Heizrohre mussten neu verlegt werden.
Fazit
Mit unserer energiesparenden Kunstrasenheizung und -kühlung lassen sich sofort Energiekosten einsparen – nachhaltig und umweltschonend. Eine Investition in die Zukunft!
Autor: rasenplan, www.rasenplan.com Fotos: rasenplan




Hybridrasenplatz im SANA Sportpark OFC in Offenbach am Main
Der SANA Sportpark ist die Heimat einiger Offenbacher Sportvereine und dient als vielseitiger Veranstaltungsort für Sport- und Teamevents. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich fünf Fußballplätze sowie eine Laufbahn, die sich ideal für verschiedenste sportliche Aktivitäten und Turniere eignen. Für den Nachwuchs der Kickers Offenbach wurde die STRABAG Sportstättenbau GmbH mit dem Umbau eines bestehenden Naturrasenplatzes zu einem Hybridrasenplatz im Stitching-Verfahren beauftragt.

Bei dieser Bauweise werden einzelne Hybridrasenfasern in die Rasentragschicht eingenäht. Die Fasern werden hierbei circa 180 mm tief dauerhaft in die Rasentrag- und Drainschicht implantiert. Somit kann ein gleichmäßiges und dichtes Bild erzielt und die Belastbarkeit und Strapazierfähigkeit des Rasens deutlich erhöht werden.
Umbau zum Hybridrasenplatz
Im Zuge des Umbaus wurde nach dem Einbau der Be- und Entwässerungssysteme mit dem Einbau der Drain- und Rasentragschicht begonnen. Mithilfe von moderner Maschinentechnik wurde das Planum für die Rasenansaat präzise und normgerecht hergestellt. In Anbetracht eines engen Terminplans wurde die Ansaat des Sportrasens vor dem Einnähen der Kunstrasenfasern (Stitching) fertiggestellt. Aufgrund von fachgerechten und leistungsstarken Pflegemaßnahmen konnte bereits vier Wochen nach der Ansaat mit dem Stitchen begonnen werden.
Für die circa 8.000 m² große Sportfläche wurden zwei „Nähmaschinen“ im 24-Stunden-Betrieb eingesetzt, wodurch die Fertigstellung innerhalb einer Woche realisiert wurde. Ergänzend durch eine zielgerichtete Fertigstellungspflege der STRABAG Sportstättenbau GmbH konnte sich der Hybridrasen optimal entwickeln und steht den Nutzerinnen und Nutzern für ihre sportlichen Erfolge unterstützend zur Verfügung.
Erfolgreicher Umbau bei engem Terminplan
In nur fünf Monaten von Juni bis Oktober 2025 wurden folgende Arbeitsschritte durchgeführt:
• Abtrag und Wiederverwertung des vorhandenen Oberbaus (Rasentragschicht und Drainschicht) für die Erstellung von Sportnebenflächen, circa 2.300 m3
• Erneuerung des Drainagesystems, circa 1.520 m
• Einbau einer neuen Beregnungsanlage
• Herstellung der Drainschicht gemäß DIN 18035-4, circa 8.100 m²
• Herstellung der Rasentragschicht gemäß DIN 18035-4 mit anschließender Sportrasenansaat, circa 8.100 m²
• Einbau von Kunstrasenfasern im StitchingVerfahren
• Bau einer Stehtribüne aus Betonfertigteilen, circa 40 m
• Zaunbau, circa 300 m
• Verkehrswegebauarbeiten
Mit dem erfolgreichen Umbau eines klassischen Naturrasenplatzes zu einem leistungs- und strapazierfähigen Hybridrasensystem schuf die STRABAG Sportstättenbau GmbH die Grundlage für optimale Trainings und Spielbedingungen bei gleichzeitiger deutlicher Erhöhung der Nutzbarkeit der Sportanlage.
Bauherr: Stadt Offenbach am Main Planung: Landschaftsarchitekt Dipl. Ing. Rainer Ernst Text und Fotos: STRABAG Sportstättenbau GmbH, www.strabag-sportstaettenbau.com



X-MOVE realisiert europaweit hochwertige urbane Sportanlagen und unterstützt bei der Gestaltung von Bewegungswelten. Dabei garantiert ein Netzwerk aus Spezialisten die optimale nutzerorientierte Umsetzung individueller Vorstellungen.
In der Freiraumplanung geht es häufig um die Gestaltung von Orten, die schwerpunktmäßig der Begegnung und dem Aufenthalt dienen sollen. Ausgestattet mit gestalterisch ansprechenden Konzepten können solche Orte ihre Bestimmung erweitern und scheinbar zufällig oder ganz direkt zur sportlichen Aktivität motivieren. Daher gehen sowohl Bauweise und Anordnung aktueller Projekte der X-MOVE GmbH als auch die zweckbezogene Ausrichtung einer Anlage über den Anspruch hinaus, einfach nur einen sportlich funktionalen Ort ohne weitere Verknüpfung zum baulichen sowie sozialen Umfeld zu schaffen.
Beteiligung schafft Unikate
Jede durch X-MOVE umgesetzte Anlage wird als Unikat konzipiert, das aus bewährten Baukörpern und projektbezogenen neu entwickelten Elementen besteht. Auf Basis einer zielgerichteten Standortanalyse können Anlagen auf weitläufigen oder auch kleinen Flächen realisiert werden und bleiben unter Einhaltung sportlicher Grundsätze dennoch attraktiv. Dafür fließt die Expertise erfahrener Sportler, fester Kooperationen und projektbezogener Kontakte in jede Planung ein.

Begegnung, Inspiration und Entwicklung Innerhalb einer Laufbahnanlage wurde in Waiblingen eine Multisportanlage realisiert, die Sportlern aus den Bereichen Parkour / Freerunning, Fitness / Calisthenics und Bouldern auf einer Gesamtfläche von ca. 340 m² einen attraktiven Trainingsort bietet.
Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung einer Anlage liegt oft ein langer Weg, auf dem vielseitige Interessen aufeinandertreffen und berücksichtigt werden wollen. In allen Phasen – vom ersten Workshop über die Ausführungsplanung und Herstellung in den eigenen Werkstätten bis zur sicherheitstechnischen Abnahme – begleitet X-MOVE ein Projekt Schritt für Schritt.
So entstehen Anlagen, die den Anspruch erfüllen, nicht nur erfahrenen Sportler:innen das kreative Training zu ermöglichen, sondern auch Anfänger:innen jederzeit ein sicheres Umfeld zu bieten, in dem elementare Bewegungsarten erlernt werden können.
Autor: X- MOVE , www.x-move.net Fotos: X- MOVE



Hally-Gally bietet Spielplatzgeräte der besonderen Art
Spielplatzgeräte von SPOGG Sport Güter vereinen Abenteuerlust mit Verantwortungsbewusstsein. Gefertigt aus langlebigen und vollständig recycelbaren Materialien fördern sie die Kreativität und Bewegungsfreude von Kindern und leisten zugleich einen Beitrag zum Umweltschutz. Ob Rutsche, Schaukel oder Kletterturm – jedes Element wird konsequent unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit und Sicherheit entwickelt. Der Spielgerätehersteller aus Asslar schafft so Spielräume, die auch für kommende Generationen Bestand haben.
Trampolin
Mit den Trampolinen Maximus VI und Maximus IX von HallyGally eröffnen sich neue Gestaltungsmöglichkeiten für Bewegungsparcours und Spielplätze. Wie die römischen Ziffern bereits andeuten, sind die Spielplatztrampoline in Längen von sechs oder neun Metern erhältlich. Das Modell Maximus IX (9 × 2,25 m) verfügt über eine Überbreite, bei der die Kunststoffglieder direkt in den Fallschutz integriert sind.
Federkreisel
Der „Federkreisel“ von Hally-Gally lädt Kinder zum Klettern, Drehen und Wippen ein und überzeugt durch einen hohen, nachhaltig konzipierten Spielwert. Dank seiner großzügigen Gestaltung können mehrere Kinder gleichzeitig spielen. Die robuste Konstruktion sorgt für Stabilität und Sicherheit und ermöglicht ein abwechslungsreiches sowie langlebiges Spielerlebnis.
Kometenschweif
Einzigartig im Design aus glasperlgestrahltem VA-Rohr. Ein dynamisch geschwungenes Klettergerüst in Bogenform stellt einen visuellen Jetstream dar. Die Form entspricht sinnbildlich einem Stromstrahl, der in der Atmosphäre für so manche Turbulenzen sorgen kann. Er eignet sich sowohl als Spielplatzgerät als auch
für die Stadt. Er fungiert als eine Art Tribüne und fügt sich durch seine gefällige Form optisch angenehm in jedes Umfeld ein. Farbe der Schellen und des Netzes sind variabel. Lieferbar mit Holmen- oder Spiralrutsche. Eine zusätzliche Strickleiter oder ein Klettertau können den Spielwert noch erhöhen. Die Fallhöhe beträgt 2,92 m.
Achterbahn
Der Name „Achterbahn“ entstand aus der Bezeichnung „Figur8-Bahn“. Je nach Anordnung der Einzelelemente entsteht eine klare oder schlangenförmige Spiellandschaft, die zum Klettern, Liegen und Spielen einlädt. Insgesamt stehen acht verschiedene Elemente – vom 1 x 2 m großen Standardelement bis zu großen geschwungenen Kurven – zur Auswahl, die sich beliebig kombinieren und erweitern lassen. Die maximale Fallhöhe beträgt 1,00 m. Die Achterbahn besteht aus glasperlgestrahlten Edelstahlrohren, die mit 16 mm dicken Herkulesseilen aufgefüllt sind. Fertigfundamente zum einfachen Eingraben machen die Montage einfach und kostengünstig. Die Fallhöhe beträgt 1,00 m.
Autor: SPOGG Sport Güter GmbH www.hally-gally-spielplatzgeraete.de
Foto: SPOGG Sport Güter GmbH

Hagen-Haspe macht es vor: Die LED-Sanierung mit TRILUX

Smarte LED-Technologie und Lichtmanagement für besseres Licht und geringere Betriebskosten

Ob Fußballplatz, Tennis oder Padel-Court: Outdoor-Sportstätten stellen hohe Anforderungen an die Beleuchtung. Dennoch sind vielerorts noch veraltete, ungesteuerte Flutlichtanlagen im Einsatz. Dabei lohnt sich der Umstieg auf smarte LED-Technologie gleich mehrfach – für Betreiber, Nutzer und Umwelt.
Hoher Kostendruck, veraltete Technik
Deutschlandweit gibt es rund 66.000 unbedachte Sportanlagen sowie zahlreiche weitere beleuchtete Freiflächen für sportliche Outdoor-Aktivitäten. Ein Großteil der installierten Beleuchtung ist technisch überholt und belastet Haushalt und Umwelt durch einen unnötig hohen Energieverbrauch. Betrieb, Instandhaltung und Sanierung liegen häufig in der Verantwortung von Kommunen oder Sportvereinen – bei zunehmend begrenzten finanziellen Rahmenbedingungen.
LED-Sanierung: Investition mit schneller Amortisation
Eine LED-Sanierung ist trotz klammer Kassen sinnvoll: Die Investitionskosten amortisieren sich innerhalb weniger Jahre durch die hohe Energieeffizienz der LED-Leuchten und die damit verbundenen Einsparungen bei den Betriebskosten. Bereits der einfache Umstieg auf LED-Technologie senkt den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent. Gleichzeitig steigt die Lichtqualität signifikant – für höheren Sehkomfort für Sportler und Zuschauer.
Smarte Lösungen, starker Mehrwehrt
Noch lohnender ist eine LED-Sanierung inklusive Lichtmanagement. Der Energieverbrauch lässt sich durch bedarfsgerechtes Schalten und Dimmen weiter reduzieren – etwa durch Tageslichtsensoren und maßgeschneiderte Lichtszenen (gedimmtes Licht während des Trainings, volle Lichtstärke während des Wettkampfs). Insgesamt sind Einsparungen von bis zu 80 Prozent möglich gegenüber einer ungeregelten, konventionellen Lösung. Dazu kommen vielfältige Möglichkeiten, um das Sporterlebnis zu emotionalisieren. Eine Lichtshow in der Pause? Eine La-Ola-Welle aus Licht zum Torjubel? Alles geht!
Praxisbeispiel: LED-Sanierung in Hagen-Haspe Ein gelungenes Beispiel ist die LED-Sanierung des Sportplatzes Hagen-Haspe. Die zentrale Trainings- und Wettkampfstätte des Hasper Sportvereins wird sowohl für Fußball als auch für Leichtathletik genutzt. Gemeinsam mit der WBH Hagen rüstete TRILUX die bestehende Flutlichtanlage mit Lumena Plus 90 Strahlern auf smarte LED-Technologie um. Die Leuchten wurden per Funk vernetzt und mit der LiveLink Sportbox in Betrieb genommen. Das Ergebnis: reduzierte Betriebskosten, besseres Licht – und eine DarkSky-zertifizierte Lösung, die den Nachthimmel schützt.
TRILUX – Ihr Partner für Sportplatzbeleuchtung TRILUX unterstützt die Betreiber von Outdoor-Sportstätten mit einem breiten Lösungs- und Leistungsportfolio während aller Phasen der LED-Sanierung – von der Beratung und Planung über die Entwicklung eines Finanzierungskonzeptes inklusive Fördergelder bis zur Installation, Inbetriebnahme und Wartung. Passgenaue Leuchten und schlüsselfertige Lichtmanagementlösungen für den Sportplatz garantieren eine effiziente und sichere Umrüstung und ein optimales Ergebnis.
Weitere Informationen unter dem QR Code:
Autor: Jan Wiesemann, Business Development Sportstättenbeleuchtung, TRILUX Fotos: TRILUX Vertrieb GmbH, www.trilux.com




Outdoor-Trainingsparks als Teil moderner Stadtentwicklung
Attraktive Bewegungsangebote im öffentlichen Raum gewinnen für Städte und Gemeinden zunehmend an Bedeutung. Sie fördern die Gesundheit der Bevölkerung, schaffen Orte der Begegnung und beleben öffentliche Flächen. Mit der Marke FREISPORT entwickelt die Firma RESORTI aus Coesfeld in Nordrhein-Westfalen Outdoor-Fitnesslösungen, die genau diesen Anspruch verfolgen.
Das Unternehmen RESORTI gestaltet seit mehr als 15 Jahren funktionale Außenräume. Mit mehreren spezialisierten Marken bietet das Unternehmen Produkte und Konzepte rund um Stadtmobiliar, Outdoorlösungen und Bewegungsangebote im öffentlichen Raum an. Unter der Marke FREISPORT entstehen Outdoor-Fitnessgeräte und Trainingsparks, die Menschen aller Altersgruppen zur Bewegung motivieren sollen. Die Anlagen sind bewusst niedrigschwellig konzipiert und jederzeit frei zugänglich.
FREISPORT Trainingspark in Coesfeld
Ein Beispiel dafür ist der FREISPORT Outdoor-Trainingspark in Coesfeld, der im vergangenen Jahr von der Firma RESORTI in Zusammenarbeit mit der Stadt Coesfeld eröffnet wurde. Auf einer frei zugänglichen Grünfläche entstand ein moderner Bewegungsraum mit verschiedenen Outdoor Fitness und Calisthenics-Stationen. Die Anlage bietet Trainingsmöglichkeiten für unterschiedliche Fitnesslevel. Besucherinnen und Besucher können einfache Bewegungsübungen durchführen oder anspruchsvollere Einheiten für Kraft, Koordination und Ausdauer absolvieren.
Offene Bewegungsangebote stärken Gemeinschaftsgefühl
Der besondere Mehrwert solcher Anlagen liegt in ihrer offenen und generationenübergreifenden Nutzung. Klassische Sportstätten sind häufig an Vereine oder bestimmte Nutzergruppen gebunden. Outdoor-Trainingsparks stehen dagegen allen Bürgerinnen und Bürgern jederzeit zur Verfügung. Sie ermöglichen spontane Bewegung im Alltag, etwa nach der Arbeit, bei gemeinsamen Trainingseinheiten oder für moderates Training im höheren Alter.
Gleichzeitig entwickeln sich solche Anlagen zu sozialen Treffpunkten im urbanen Raum. Menschen verschiedener Altersgruppen und Hintergründe kommen zusammen, trainieren gemeinsam oder tauschen sich aus. Niedrigschwellige Bewegungsangebote dieser Art stärken nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb einer Stadt.
Lebendige Begegnungsorte für alle Generationen Der Trainingspark in Coesfeld zeigt beispielhaft, wie Kommunen durch gezielte Investitionen in frei zugängliche Bewegungsangebote einen nachhaltigen Mehrwert für ihre Bürgerinnen und Bürger schaffen können. Darüber hinaus entstehen Orte, die Bewegung, Begegnung und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum miteinander verbinden.
Für die Firma RESORTI und ihre Marke FREISPORT steht der Park damit stellvertretend für eine klare Vision. Öffentliche Räume sollen aktiver gestaltet werden, Bewegung soll gefördert werden, und Städte sollen zu lebendigen Begegnungsorten für alle Generationen werden.
Autor: Resorti, www.resorti.de Fotos: Resorti GmbH & Co. KG




Digitale Lösungen zur Automation von Buchungs-, Zutritts- und Abrechnungsprozessen stehen in Bädern, Thermen und Sportbetrieben immer mehr im Fokus. Mit der cloudbasierten Plattform Mafis Digital bietet Eccos Pro eine Lösung, die dieser Nachfrage entspricht und dank ihrer Modularität für jede Betriebsgröße interessant ist.
Mafis Digital macht eine Vielzahl von Anwendungen für Betreiber und Gäste noch einfacher und komfortabler. Die Lösung ist mit ihren vier Modulen vollständig in die Mafis Systemlandschaft integriert, ohne dass weitere Schnittstellen benötigt werden.
Mit Mafis Easy Ticket bietet eccos pro einen eigenen Webshop in der Cloud an, über den der Gast jederzeit und von überall aus Online-Tickets oder Wertgutscheine kaufen kann, unabhängig von den Öffnungs- und Kassenzeiten. Betreibern mehrerer Anlagen bietet Mafis Flex die Möglichkeit, Gastkarten, Mehrfachtickets, Zeit- oder Geldwertkarten auszugeben, die auch in den Mafis-Anlagen anderer Betreiber eingesetzt werden können. Sämtliche Umsätze werden korrekt verrechnet. Mit Mafis Reserve organisieren und verwalten Betreiber die Buchungen von Anwendungen, Kursen oder Räumen mittels einer Kalenderfunktion. Und mit dem vierten Modul, Mafis Guest Portal, verwalten Gäste ihre Gastkarten selbstständig und digital, können ihre Verbräuche und ihren Konsum einsehen sowie ihre Karten online wieder aufladen.
Das zentrale Datenmanagement erhöht die Effizienz der MafisModule und ermöglicht zudem wertvolle Analysen des Gastverhaltens. Als Software as a Service-Modell konzipiert, sind die Kosten für Wartung und Updates bereits in den Hostingkosten enthalten.
X-TEND Edelstahl-SeilnetzSicherheit in urbanen Räumen
Moderne Sport und Bewegungsräume müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen und zugleich Ästhetik, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit vereinen. Mit dem X-TEND Edelstahl-Seilnetz steht dafür ein vielseitiges Absturzsicherungs- und Schutzsystem für den Indoor- und Outdoor-Sportbau zur Verfügung.
Ein Beispiel ist das Hiwa Wellness Centre der University of Auckland in Neuseeland. Auf dem Dach des Universitätsgebäudes wurde ein Sportbereich realisiert, dessen Einhausung vollständig aus X-TEND Edelstahl-Seilnetzen besteht. Die Konstruktion gewährleistet die erforderliche Absturzsicherung, erhält die freie Aussicht und fügt sich dezent in das architektonische Gesamtkonzept ein. Gleichzeitig überzeugt das System durch hohe Formstabilität und Langlebigkeit – auch unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen.
Die Europäische Technische Bewertung ETA-22/0257 bildet die Grundlage für den Einsatz von X-TEND als Absturzsicherungs- und Schutznetz. Sie ermöglicht die statische Berechenbarkeit sowie eine norm- und richtlinienkonforme Montage gemäß der Europäischen Bauproduktenverordnung. Eine regelmäßige Fremdüberwachung stellt eine gleichbleibend hohe Fertigungs- und ProduktQualität sicher.
Ergänzend ist das System RC3-geprüft und verfügt über eine EPD gemäß ISO14025 und EN15804+A2, was den Einsatz in sicherheitsund nachhaltigkeitsorientierten Sportbauprojekten unterstützt.
Gefertigt aus langlebigem, vollständig recyclingfähigem V4A-Edelstahl, überzeugt X-TEND durch geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Unterschiedliche Maschenweiten und Seildurchmesser ermöglichen filigrane, raumhohe Konstruktionen mit großen Spannweiten. Zudem fängt das Netz Bälle geräuschlos ab und bleibt dabei formstabil. Die Herstellung erfolgt in unseren eigenen Werken in Europa sowie auch in den USA, womit dort Anforderungen wie „Buy American“ erfüllt werden können.
Eccos Pro GmbH
www.eccos-pro.com
Carl
Stahl ARC GmbH www.carlstahl-architektur.com


Kleine Flächen. Große Wirkung. Und das mit geprüfter Sicherheit.
Manchmal braucht es nur wenig, um Großes zu bewegen: Wenn aus einem einfachen Pausenhof ein lebendiger Abenteuerspielplatz wird, sind häufig die ELTECPUR® Fallschutzplatten und ELTECPUR® Ballspielplatten im Einsatz. Ob Schaukel, Wippe oder Spielgerät, für jede Anforderung und jede Fallhöhe steht der passende Fallschutzbelag inklusive abgestimmter Einfassung zur Verfügung. Die Verlegung ist einfach und schnell, ganz ohne schweren Geräteeinsatz. Gleichzeitig überzeugen die Platten durch ihre hohe Belastbarkeit, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit.
Mit den ELTECPUR® Ballspielplatten entstehen im Handumdrehen kleine Spielfelder, die zum Toben, Spielen und Bewegen einladen. Die neugestalteten Flächen fördern den natürlichen Bewegungsdrang und bieten dabei einen sicheren, robusten und komfortablen Untergrund.
Auch Fallschutzbereiche rund um Spielgeräte lassen sich unkompliziert realisieren: Die ELTECPUR® Fallschutzplatten werden schnell verlegt und mit der passenden Umrandung sauber und sicher eingebettet.
Neben Funktionalität und Flexibilität punkten unsere Platten besonders in Sachen Nachhaltigkeit. Gefertigt aus recyceltem Gummigranulat tragen sie aktiv zur Schonung von Ressourcen und Umwelt bei.
Ob in Parks, Schulen oder Vereinsanlagen – überall dort, wo Flächen vielseitig genutzt werden, überzeugen die ELTECPUR® Platten durch ihre Eigenschaften. Dank der einfachen Montage eignen sie sich zudem hervorragend für temporäre Einsätze.
So werden bestehende Flächen im urbanen Raum gezielt aufgewertet und zu Orten für Bewegung, Begegnung und Aktivität, wie beispielsweise in Markneukirchen. Gerne begleiten wir auch Ihr Projekt.
HET Elastomertechnik www.het-group.com
Zukunftssichere Sportfreianlagen –Ganzheitlich analysiert. Fundiert geplant.
Sportfreianlagen sind weit mehr als funktionale Flächen – sie sind lebendige Bewegungs und Begegnungsräume und ein wesentlicher Faktor kommunaler und urbaner Lebensqualität.
Gleichzeitig stehen Städte und Kommunen vor wachsenden Herausforderungen: zunehmender Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf, begrenzte Haushaltsmittel, langfristige Investitionsentscheidungen sowie die sichere Einhaltung normativer und verkehrssicherheitsrelevanter Vorgaben. Einzelmaßnahmen greifen hier oft zu kurz.
Eine unabhängige, gutachterliche Gesamtbetrachtung schafft die notwendige Transparenz und bildet die belastbare Grundlage für wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Entscheidungen. Durch die fundierte Analyse von Spielfeld- und Laufbahnoberflächen, technischem Aufbau, eingesetzten Baustoffen, Ausstattung und Verkehrssicherheit wird der tatsächliche Zustand der Anlage objektiv bewertet. Daraus lässt sich der konkrete Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf ableiten sowie sinnvolle Prioritäten und Sanierungsreihenfolgen definieren – als verlässliche Basis für eine vorausschauende Haushalts- und Investitionsplanung.
Das Prüflabor LLS begleitet Städte, Gemeinden und Betreiber als kompetenter und unabhängiger Partner bei Beratung, Prüfung und der Entwicklung ganzheitlicher Sanierungskonzepte.
Für Sportfreianlagen, die heutigen Anforderungen gerecht werden und langfristig überzeugen – wirtschaftlich, sicher, nachhaltig & normkonform.
Labor Lehmacher



FUNPAD – der Wasserspielplatz für überall
Die neuen FUNPADs sind mobile Wasserspielattraktionen mit hoher Anziehungskraft auf Kinder und Familien, die erfrischenden Wasserspielspaß voller Lebensfreude und Bewegung genau dorthin bringen, wo er gebraucht wird – flexibel, schnell und ohne großen Planungsaufwand. Entwickelt in enger Partnerschaft von ROIGK, dem Spezialisten für innovative Wasserattraktionen, und PLAYPARC, dem Experten für hochwertige Spiel- und Bewegungsräume, vereinen FUNPADs modernste Wassertechnik mit durchdachter Spielraumkompetenz.
FUNPADs bieten Wasser-Spielräume mit maritimen Themen, wie Insel, Tropenwald oder Unterwasserwelt, die Kinder in spannende Erlebniswelten eintauchen lassen. Jede Variante ist mit fantasievoll gestalteten Wasserspiel-Skulpturen ausgestattet. Palmen, Haifische, Frösche, Krabben, Algen und weitere Motive in Kombination mit der Bodengestaltung inspirieren zu immer neuen Rollenspiel-Ideen. Kombiniert man FUNPADs wird aus dem Auftauchen aus der Unterwasserwelt ein spielerischer Weg hinüber zur Insel oder in den Tropenwald.
Die FUNPADs werden angeliefert, aufgestellt und an einen handelsüblichen Wasseranschluss angeschlossen – fertig. In kürzester Zeit entsteht ein attraktiver Frische-Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität für Familien und Kinder. Dank robuster Materialien, nachhaltiger Bauweise und einfacher Wartung eignen sich FUNPADs sowohl für temporäre Einsätze als auch für längerfristige Installationen.
Ob in Innenstädten, Fußgängerzonen, Parks und Grünanlagen, Schwimmbädern, Camping- und Ferienparks oder bei Veranstaltungen und Festen: Ein FUNPAD verwandelt jeden Ort in einen lebendigen Raum voller Lebensfreude, Erfrischung, Bewegung und Kinderlachen für unvergessliche Sommermomente.
ACTI´Ninja – jetzt auch inklusiv
Urbane Räume stehen vor der Herausforderung, Bewegung niedrigschwellig, vielseitig und für unterschiedliche Altersgruppen erlebbar zu machen. Moderne Sport- und Bewegungsflächen müssen mehr leisten als klassische Spielfelder: Sie sollen aktivieren, Begegnung fördern und sich selbstverständlich in den Alltag integrieren. Mit ACTI’Ninja schafft Proludic genau solche Bewegungsräume. Das Hindernissystem, inspiriert vom bekannten NinjaWarrior-Prinzip, verwandelt Schulhöfe und urbane Freiflächen in aktive Lern- und Erlebnisräume. Kraft, Balance und Koordination werden spielerisch trainiert gleichzeitig fördern die vielseitigen Parcours Konzentration, Ausdauer und Problemlösungsfähigkeit.
ACTI’Ninja spricht unterschiedliche Nutzergruppen an: Kinder nutzen die Anlage im Schulalltag, Jugendliche in der Freizeit, Erwachsene für funktionelles Training. So entstehen lebendige Orte, die über den Tag hinweg genutzt werden und Bewegung selbstverständlich in den urbanen Raum integrieren. Ein zentraler Mehrwert liegt in der Lernförderung durch Bewegung. Jede Station fordert eigenständiges Handeln, strategisches Denken und das Überwinden persönlicher Grenzen. Bewegung unterstützt nachweislich die kognitive Entwicklung und stärkt soziale Kompetenzen. Dies sind Aspekte, die im urbanen Umfeld zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Neu: Inklusive ACTI`Ninja Module Ein besonderer Fokus liegt auf der Inklusion: Mit den neuen inklusiven ACTI’Ninja Modulen ermöglicht Proludic gemeinsames Erleben und aktive Teilhabe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Die barrierearm gestalteten Elemente fördern Begegnung auf Augenhöhe, gegenseitige Motivation und soziale Interaktion. So entstehen Bewegungsräume, die Vielfalt selbstverständlich einbinden und urbane Sportflächen zu Orten des Miteinanders machen. Mit ACTI’Ninja erweitert Proludic den klassischen Sportplatz um eine zukunftsfähige Dimension: Urbane Räume werden zu Orten, an denen Bewegung, Lernen und soziale Entwicklung miteinander verschmelzen – flexibel, inklusiv und nachhaltig geplant.
Proludic GmbH www.proludic.de


Präzise Abschlüsse
für moderne Sport- und Freiräume
Saubere Linien, langlebige Materialien und funktionale Details sind im modernen Sportplatz- und Landschaftsbau entscheidend. Mit dem Alu-Liner sowie dem Kunstrasen-Abschlusselement bietet die Silidur AG – silisport zwei hochwertige Aluminiumlösungen, die exakt diese Anforderungen erfüllen und sich optimal ergänzen.
Der Alu-Liner wurde speziell für den präzisen Abschluss elastischer Sportbeläge wie PU- oder Kunststoffbeläge entwickelt. Mit seiner schlanken Bauweise, einer sichtbaren Oberkante von nur 3 mm und der Möglichkeit, Radien flexibel vor Ort zu biegen, ermöglicht er eine filigrane und zugleich extrem stabile Kantenführung. Eingebettet in ein durchgehendes Betonfundament überzeugt das System durch hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterung, UV-Strahlung und mechanischer Belastung. Das Resultat sind klare Linien, reduzierte Bauzeiten und eine dauerhaft hochwertige Optik.
Ergänzend dazu sorgt das KunstrasenAbschlusselement für eine professionelle Einfassung von Kunstrasenflächen im Fußball-, Hockey- oder Multisportbereich. Das korrosionsbeständige Aluminiumprofil gewährleistet eine formschlüssige Verbindung, nimmt hohe Zugkräfte auf und ermöglicht dank integrierter Fugen eine zuverlässige Entwässerung sowie den Ausgleich von Temperaturschwankungen. Gleichzeitig trennt es Kunstrasen sauber von angrenzenden Belägen und reduziert den Wartungsaufwand nachhaltig.
Gemeinsam stehen beide Systeme für Qualität, Präzision und Langlebigkeit. Ob Laufbahn, Spielfeld oder Kunstrasenplatz –mit den Aluminium-Abschlusselementen entstehen Lösungen für anspruchsvolle Sport- und Freiraumprojekte.


Die TOP-SPORT GmbH steht für Kompetenz, Innovation und Qualität im Bereich des kompletten Sporthalleninnenausbaus. Mit über 25 Jahren Erfahrung in Forschung & Entwicklung, Bauleitung, Vertrieb und Montage gehören wir heute zu den führenden Anbietern in unserem Marktsegment – und wir entwickeln uns stetig weiter.
Für jede Anforderung der perfekte Sportboden Gemeinsam mit unseren Kunden:innen, Partner:innen und Sportler:innen haben wir insbesondere im Bereich innovativer Sportbodensysteme Maßstäbe gesetzt. Unsere zahlreichen Systeme bieten Ihnen die optimale Lösung für Ihren Bedarf.
Akustik- und Prallwandlösungen für ungestörtes und sicheres Sportvergnügen Mit den Akustik- und Prallwandsystemen unserer Marke polysport® schaffen wir optimale Bedingungen für Sporthallen und Mehrzweckräume. Bereits in der Planungsphase werden Prallwandmodule aus Holz, Einbauelemente und Akustikpaneele als Einheit betrachtet, um Design, Funktion und akustische sowie sicherheitsrelevante Vorgaben perfekt zu vereinen.
Unser Ziel ist es, innovative Ideen in praxisgerechte und nachhaltige Lösungen zu verwandeln. Dabei steht der Kunde bei uns im Mittelpunkt: von der ersten Bedarfsanalyse bis zum ganzheitlichen Konzept bieten wir alles aus einer Hand. Unser Full-ServiceAnsatz ermöglicht eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Durch unser Engagement in Fachverbänden, Normenausschüssen und die enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten sichern wir langfristig höchste Qualitätsstandards und bleiben technologisch immer einen Schritt voraus.
Silidur AG www.silidur.ch
TOP-SPORT GmbH www.topsport-gmbh.de


Slacklining - vom Trendsport zur Alltagsaktivität
Moderne Sportarten sind in der heutigen Zeit besonders beliebt. Dies gilt insbesondere dann, wenn Fitness, Körperbeherrschung und direkt erlebte Selbstwirksamkeit im Vordergrund stehen. Für diese individuellen Sportarten werden häufig öffentliche Räume genutzt. Bei der Planung und Gestaltung von urbanen Räumen ist es daher notwendig, ansprechende Bewegungsräume zu gestalten.
Neben den bewährten Bewegungsangeboten wie Parkour, Calisthenics, Skateparks und Pumptracks gibt es ein unentdecktes Potenzial, das darauf wartet, beachtet zu werden - Urban-Slacklining. Unter Urban-Slacklining versteht man Slackline-Anlagen im urbanen Raum, die ohne eigene Ausrüstung von jedermann niedrigschwellig und dauerhaft genutzt werden können. Dies trägt nachhaltig dazu bei, eine bewegte und gesunde Gesellschaft zu entwickeln. Und das bereits mit wenig Platzbedarf und geringem finanziellen Aufwand. Slacklining ist für jeden geeignet. Es kann von Jung bis Alt, in jedem Fitnesslevel und fast überall ausgeübt werden, ist aber bisher nicht für jeden zugänglich!
Denn wie jede andere Sportart benötigt Slacklining eine Infrastruktur - die Ankerpunkte für die Slacklines. Diese Infrastruktur ist für diese Sportart noch nicht ausreichend vorhanden. Für Neugierige und Anfänger, die keine eigene Ausrüstung haben, gibt es bisher keine dauerhaft nutzbare Infrastruktur im öffentlichen Raum. Für sie bleibt die Tür zu einem sehr wertvollen Bewegungserlebnis verschlossen. Für jedermann zugängliche und dauerhaft nutzbare Slackline-Anlagen bilden die Basis für zukünftiges Urban-Slacklining. Sie sind fest installiert, nahezu vandalismussicher und wartungsarm. Die Anlagen verfügen über ein hohes Aufforderungspotenzial und ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg ins Slacklining: eine Sportart, die im Alltag die Koordinations, Gleichgewichts und Konzentrationsfähigkeit verfeinert und die Bewegungsbereitschaft und somit die Gesundheit nachhaltig fördert.


Sportrasen-Renovationskonzept
Schnelle, zuverlässige Renovationslösungen statt langwieriger Sperrzeiten auf Rasensportplätzen: Während herkömmliche Maßnahmen wie Teilnachsaat, Ausbesserung oder Auswechslung des Belags mit Rollrasen oft nur begrenzt wirksam sind, setzt das Sportrasenrenovationskonzept von Fa. Hilgers, ein INTERGREENPartnerbetrieb aus dem Raum München, andere Maßstäbe.
Wesentliche Vorteile des Konzeptes:
• Verkürzte spielfreie Zeit: Nach einer Renovation ist der Platz bei günstiger Witterung und fachgerechter Pflege in maximal elf Wochen wieder bespielbar.
• Höhere Belastungszeit: Die Gräserdichte steigt deutlich, was zu einer längeren, belastungsfähigen Nutzungsdauer führt.
• Verbesserte Verwurzelung: Eine tiefere Verankerung der Grasnarbe sorgt für mehr Stabilität und Widerstandsfähigkeit.
• Gezielter Prozess: Vom Abfräsen der Rasendecke unter Erhalt des Wurzelbestandes bis zur Perforationseinsaat – ein durchdachter schonender Ablauf.
Praxisbewährt: Fa. Hilgers hat das Konzept 11MAX bereits auf zahlreichen Rasensportplätzen umgesetzt und damit wieder TopSpielbedingungen geschaffen – ein perfekter, dichter und stabiler Sportrasen.
Überzeugen Sie sich von den Vorteilen des SportrasenRenovationskonzepts 11max.



Plätze, längere Saison
Mit drei neuen Allwetter-Tennisplätzen hat der Tennisclub Dauchingen im Schwarzwald beste Voraussetzungen für eine deutlich längere Spielsaison als bisher geschaffen. Denn der gewählte Allwetterbelag „RedClay pro“ des deutschen Herstellers VIACOR ist frostsicher – und damit ganzjährig bespielbar. Insgesamt verfügt der Club nun über vier Sand und drei Allwetterplätze. Zuschüsse für das Projekt gab es von der Gemeinde Dauchingen und vom Badischen Sportbund.
Bereits nach sechs Wochen Bauzeit konnte das beauftragte Unternehmen Hermann Kutter aus Memmingen das Projekt im November 2025 übergeben. Der Sportanlagenbauer ist offizieller Einbaupartner von VIACOR und dem weltweit eingesetzten Allwetterbelag für Außen- und Hallenplätze. Vom Internationalen Tennisverband ist „RedClay pro“ zertifiziert als Ganzjahresbelag. Damit erfüllt er höchste Ansprüche im Freizeit- wie im Profibereich.
Zusätzlich zur verlängerten Spielzeit spart der Tennisclub Dauchingen künftig pro Allwetterplatz und Jahr einiges an Unterhalt im Vergleich zu seinen Sandplätzen: Die neuen Plätze sind so gut wie wartungsfrei, versehen mit fest installierter Linierung und sie benötigen aufgrund ihrer Speicherfähigkeit kaum Bewässerung. Die bei Sandspielplätzen erforderliche Winterpause mit Frühjahrsinstandsetzung entfällt, lediglich Schnee könnte den Spielbetrieb einschränken.
Mit geringem zusätzlichen Aufwand kann das Unternehmen Hermann Kutter den Tennisbelag „RedClay pro“ im Außenbereich auch auf bestehenden Sand oder Kunstrasenbelägen aufbringen oder im Innenbereich auf Teppichbelägen.
OeArena TV Oeffingen: Mehr Platz durch Seitenverlängerung
Der TV Oeffingen gehört zu den größten Sportvereinen der Region Stuttgart und stand vor einer Herausforderung, die viele Vereine kennen: Platznot. Fehlende Hallenkapazitäten schränkten den Trainings- und Spielbetrieb zunehmend ein. Die Lösung: eine OeArena, eine McArenaFreilufthalle auf dem eigenen Vereinsgelände, die dank modularer Bauweise in nur wenigen Monaten errichtet wurde.
Eine architektonische Besonderheit macht die OeArena einzigartig: die seitliche Dachverlängerung. Diese schafft einen großzügigen, zusätzlich überdachten Bereich mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Ein eigener Kunstrasenbereich dient als Warmup-Area, in der sich Sportlerinnen und Sportler wettergeschützt aufwärmen können. Der gepflasterte Bereich mit Sitzbänken und Tischen bietet Eltern und Zuschauern komfortable Plätze und eignet sich zudem für Kindergeburtstage und Vereinsevents. Als überdachte, aber seitlich offene Multifunktionshalle vereint die OeArena das Beste aus Indoor- und Outdoor-Sport. Die wettergeschützte Konstruktion ermöglicht ganzjährigen Trainings- und Spielbetrieb bei natürlicher Belüftung. Die intelligente Gebäudeautomatisierung erlaubt vollautonomen Betrieb ohne Personal vor Ort. Nutzer buchen online und erhalten automatisch Zugang. Durch die offene Bauweise entfällt energieintensive Klimatechnik, gleichzeitig werden 70 Prozent weniger Baumaterialien als bei konventionellen Hallen benötigt.
Die OeArena beim TV Oeffingen zeigt beispielhaft, wie Vereine dem Kapazitätsmangel mit innovativen Lösungen begegnen können. Die Kombination aus schneller Bauzeit, Festpreisen und individueller Anpassung wie der charakteristischen Dachverlängerung macht das Projekt zu einem Vorbild für Sportvereine in der Region Stuttgart und darüber hinaus. Ein Konzept, das zeigt: Moderne Sportinfrastruktur kann schneller, flexibler und nachhaltiger sein und dabei die Vereinsgemeinschaft stärken.
Hermann Kutter GmbH & Co. KG www.kutter-galabau.de
McArena GmbH www.mcarena.de
IAKS Mitgliedsunternehmen gehen einen Schritt voraus mit „Professionals & Profiles“. Das bringt Spitzenpositionen – bei Print und online. Berichten Sie über Ihre Innovationen und Referenzen: im sb Magazin, im IAKS Newsletter und auf unserer Webseite. Dass Ihr Unternehmenslogo als Architekt oder Ausrüster in jeder Ausgabe erscheint, ist selbstverständlich – und ein Hingucker für Ihre Geschäftspartner!

ACO GmbH 24782 Büdelsdorf, Deutschland tief galabau@aco.com www.aco sport.de
» Entwässerungssysteme
» Sportplatzausstattung
» Sportplatzbau


ADT Informationssysteme GmbH 82229 Seefeld, Deutschland info@isyline.eu www.adt-infosystems.com
» Eisbahnen, Arenen, Sportplätze
» Anzeige- und Informationssysteme
» Beleuchtungssysteme
» Spielfeldbanden, Netze
» Tribünen, Bestuhlung

Sekisui Alveo AG 6043 Adligenswil, Schweiz info@alveosport.com www.alveosport.com
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Sportböden für Freianlagen
» Sporthallenböden
» Sportplatzbau
» Sportrasen (Kunststoffrasen)

ASB GlassFloor Systembau Horst Babinsky GmbH 83371 Stein, Deutschland info@asbglassfloor.com www.asbglassfloor.com
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme
» Multisportanlagen
» Sporthallenböden

ANRIN GmbH 59609 Anröchte, Deutschland info@anrin.com www.anrin.com
» Entwässerungssysteme
» Sportplatzausstattung
» Sportplatzbau
AST Eissport und Solaranlagenbau GmbH 87629 Füssen, Deutschland hannes.schretter@ast.at www.ast.at
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» Eissportanlagenbau
» Eissportausstattung
» Schwimmbadausstattung
AGROB BUCHTAL
Solar Ceramics GmbH 92521 Schwarzenfeld, Deutschland info@agrob buchtal.de www.agrob buchtal.de
» Schwimmbadbau
» Schwimmbeckenbau, Keramik

Arbeitskreis Trennvorhänge e.V. 42327 Wuppertal, Deutschland info@arbeitskreis-trennvorhaenge.de www.arbeitskreis-trennvorhaenge.de
» Hallentrennvorrichtungen
» Sporthallenausstattung

Avant Sports Industrial Co.,Ltd 518108 Shenzhen, China sales@avant.com.cn www.avantseating.com
» Multisportanlagen
» Sportrasen (Kunststoffrasen)
» Tribünen, Bestuhlung

Bänfer GmbH Sportmanufaktur 34537 Bad Wildungen, Deutschland info@baenfer.de www.baenfer.de
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme
» Sporthallenausstattung
» Temporäre und modulare Bauten

BLOACS
50935 Köln, Deutschland info@bloacs.de www.bloacs.de
» Freiraumausstattung
» Multisportanlagen
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Carl Stahl ARC GmbH 73079 Süßen, Deutschland xtend@carlstahlarc.com www.carlstahl-architektur.com
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» Spielplatzausstattung
» Sportplatzausstattung

DSGN CONCEPTS GmbH 48145 Münster, Deutschland info@dsgn concepts.de www.dsgn concepts.de
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Gotthilf Benz Turngerätefabrik GmbH+Co KG 71364 Winnenden, Deutschland info@benzsport.de www.benzsport.de
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» Sporthallenausstattung
» Sportplatzausstattung

BERNDORF
Metall- und Bäderbau GmbH 2560 Berndorf, Österreich office@berndorfbaederbau.com www.berndorfbaederbau.com
» Schwimmbadausstattung
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» Schwimmbeckenbau, Edelstahl

BPM Sports GmbH 3011 Bern, Schweiz rainer.gilg@bpmsports.ch www.bpmsports.ch
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» Kletteranlagen, Sporthallen
» Öffentliche Räume und Parks
» Pools und Bäder
» Spezielle Sportanlagen

Conica AG
8207 Schaffhausen, Schweiz info@conica.com www.conica.com
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eccos pro gmbh 42553 Velbert, Deutschland info@eccospro.com www.eccospro.com
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» Fitnessausstattung
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» Ticketing, Zutrittssysteme
» Umkleideanlagen, Garderoben
Brinkmann + Deppen Architekten / Landschaftsarchitekten 48336 Sassenberg, Deutschland info@brinkmann-deppen.de www.brinkmann-deppen.de
» Architektur und Design
» Landschaftsarchitektur

CustomBars GmbH 26723 Emden, Deutschland info@custombars.de www.custombars.de
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» Fitnessausstattung
» Freiraumausstattung
» Multisportanlagen
» Spielplatzausstattung

ENGO GmbH Srl 39040 Vahrn (BZ), Italien info@engo ice.com www.engo ice.com
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» Mobile Sportböden, Abdecksysteme

Eurotramp-Trampoline Kurt Hack GmbH 73235 Weilheim / Teck, Deutschland eurotramp@eurotramp.com www.eurotramp.com
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» Sporthallenausstattung
» Sportplatzausstattung

geo3 GmbH 47551 Bedburg-Hau, Deutschland kontakt@geo3.de www.geo3.de
» Architektur und Design
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GEZOLAN AG 6252 Dagmersellen, Schweiz customerservice@gezolan.com www.gezolan.com
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» Sportböden für Freianlagen
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Hamberger Flooring GmbH & Co. KG 83071 Stephanskirchen, Deutschland info@haro sports.com www.haro sports.com
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Herculan BV 4231 DJ Meerkerk, Niederlande info@herculan.com www.herculan.com
» Multisportanlagen
» Sporthallenböden
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GfKK – Gesellschaft für Kältetechnik- Klimatechnik mbH 50859 Köln, Deutschland info@gfkk.de www.gfkk.de
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» Sanitär, Heizung, Klimatechnik, Energierückgewinnung
Machen Sie mit

HET Elastomertechnik 65203 Wiesbaden, Deutschland info@het group.com www.het group.com
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Gerflor Mipolam GmbH 53824 Troisdorf, Deutschland gerflormipolam@gerflor.com www.gerflor.de
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Gütegemeinschaft Sportgeräte 53113 Bonn, Deutschland info@sichere sporthalle.de www.sichere sporthalle.de
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Hauraton GmbH & Co. KG 76437 Rastatt, Deutschland info@hauraton.com www.hauraton.com
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Intercom Dr. Leitner 39040 Freienfeld, Italy intercom@leitner.it www.realice.info
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INTERGREEN AG
60433 Frankfurt, Deutschland info@intergreen.de www.intergreen.de
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Jakob Rope Systems 3555 Trubschachen, Schweiz info@jakob.com www.jakob.com
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Hermann Kutter LandschaftsbauSportplatzbau GmbH & Co. KG 87700 Memmingen, Deutschland info@kutter-galabau.de www.kutter-galabau.de
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» Reinigung und Pflege
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ISP GmbH
48167 Münster, Deutschland info@isp-germany.com www.isp-germany.com
» Prüfungen, Qualitätssicherung

JUNCKERS INDUSTRIER A/S 4600 Køge, Dänemark info-exp@junckers.com www.junckers.com
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Herbert Labarre GmbH & Co. KG 22337 Hamburg, Deutschland info@labarre galabau.de www.labarre galabau.de
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» Sportrasen (Naturrasen)

ISS GmbH
63263 Neu-Isenburg, Deutschland info@iss4u.de www.iss4u.de
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Kernig Consulting GmbH 48155 Münster, Deutschland info@andreaskernig.de www.kernig-consulting.de
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» Bäder- und Wellnessanlagen
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Labor Lehmacher | Schneider GmbH & Co. KG 49076 Osnabrück, Deutschland info@laborlehmacher.de www.lls.de
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Landskate GmbH
50823 Köln, Deutschland info@lndskt.de www.lndskt.de
» Landschaftsarchitektur
LAUSIN Y VICENTE S.L.
50420 Cadrete, Spanien export@lausinyvicente.com www.lausinyvicente.com
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» Spielplatzausstattung
» Sporthallenausstattung
» Sportplatzausstattung
» Stadion- und Arenaausstattung


Max Rosenau, Marketing rosenau@iaks.sport
Jannis Krampen, Marketing krampen@iaks.sport
McArena GmbH
71522 Backnang, Deutschland info@mcarena.de www.mcarena.de
» Multisportanlagen
» Schlüsselfertigbau
» Sporthallenbau

Melos GmbH
49324 Melle, Deutschland info@melos gmbh.com www.melos gmbh.com
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Multisportanlagen
» Sportböden für Freianlagen
» Sportplatzbau

Nüssli (Deutschland) GmbH 91154 Roth, Deutschland roth@nussli.com www.nussli.com
» Schlüsselfertigbau
» Sporthallenbau
» Stadion- und Arenabau
» Temporäre und modulare Bauten
» Tribünen, Bestuhlung

Pellikaan Bauunternehmen
Deutschland GmbH 40880 Ratingen, Deutschland info@pellikaan.de www.pellikaan.de
» Schlüsselfertigbau
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» Schwimmbadbau
» Sporthallenbau

M3 Architectes
2737 Luxemburg, Luxemburg mail@m3archi.lu www.m3archi.lu
» Architektur und Design

maier landschaftsarchitektur / Betonlandschaften 51107 Köln, Deutschland info@maierlandschaftsarchitektur.de www.maierlandschaftsarchitektur.de
» Landschaftsarchitektur

MYRTHA POOLS
A&T Europe SPA 46043 Castiglione d/Stiviere (MN), Italien info@myrthapools.com www.myrthapools.com
» Schwimmbadbau
» Schwimmbeckenbau, andere Systeme
» Schwimmbeckenbau, Edelstahl

PERROT-Regnerbau Calw GmbH 75382 Althengstett, Deutschland perrot@perrot.de www.perrot.de
» Bewässerungssysteme
Play-Parc
Allwetter-Freizeitanlagenbau GmbH 33014 Bad Driburg, Deutschland info@playparc.de www.playparc.de
» Fitnessausstattung
» Freiraumausstattung
» Multisportanlagen
» Sporthallenausstattung
» Sportplatzausstattung

Proludic GmbH 73037 Göppingen, Deutschland info@proludic.de www.proludic.de
» Multisportanlagen
» Spielplatzausstattung
» Sportplatzausstattung
» Freiraumausstattung

Rasenplan GmbH 4125 Riehen, Schweiz info@rasenplan.com www.rasenplan.com
» Rasenheizungen- und kühlungen
» Landschaftsarchitektur
» Consulting
» Projektmanagement
» Machbarkeitsstudien

Robbins Sports Surfaces OH 45226 Cincinnati, USA info@robbinsfloor.com www.robbinsfloor.com
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme
» Multisportanlagen
» Sporthallenböden

Polytan GmbH
86666 Burgheim, Deutschland info@polytan.com www.polytan.de
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Reinigung und Pflege
» Sportböden für Freianlagen
» Sportplatzbau
» Sportrasen (Kunststoffrasen)

VIACOR Polymer GmbH 72108 Rottenburg a. N., Deutschland info@viacor.de www.viacor.de
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Sportböden für Freianlagen
» Sporthallenböden
» Sportplatzbau
» Sportrasen (Kunststoffrasen)

PS+ Planung von Sportstätten 49078 Osnabrück, Deutschland info@psplanung.de www.psplanung.de
» Architektur und Design
» Landschaftsarchitektur

REGUPOL Germany GmbH & Co. KG 57319 Bad Berleburg, Deutschland info@regupol.de www.regupol.com
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme
» Spielplatzausstattung
» Sportböden für Freianlagen
» Sporthallenböden

Schmitz B.V. 6045 JC Roermond, Niederlande sales@schmitzfoam.com www.schmitzfoam.com
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Sportböden für Freianlagen
» Sportplatzbau
» Sportrasen (Kunststoffrasen)
Sika Nederland B.V. (Pulastic sports flooring) 7400 AK Deventer, Niederlande export@nl.sika.com www.pulastic.com
» Decken, Fenster, Wandelemente
» Multisportanlagen
» Sportböden für Freianlagen
» Sporthallenböden

RICHTER Sportstättenkonzepte GmbH 07629 Hermsdorf, Deutschland info@sportstaettenkonzepte.de www.sportstaettenkonzepte.de
» Architektur und Design
» Landschaftsarchitektur

Signgrass® NIK-Tufting BV 5571 TJ Bergeijk, Niederlande info@signgrass.com www.signgrass.com
» Multisportanlagen
» Sportböden für Freianlagen
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» Sportplatzausstattung
» Sportrasen (Kunststoffrasen)

Silidur AG 8450 Andelfingen, Schweiz info@silidur.ch www.silidur.ch
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» Multifunktionsarenen
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» Stadion- und Arenaausstattung
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge

SMG Sportplatzmaschinenbau GmbH 89269 Vöhringen, Deutschland info@smgmachines.com www.smgmachines.com
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» Sportplatzbau
SpOrt concept GmbH 70199 Stuttgart, Deutschland eisenbraun@sportconcept.de www.sportconcept.de
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» Machbarkeitsstudien

Tatamsport 50014 Zaragoza, Spanien tatamsport@toldosserrano.com www.tatamsport.com
» Hallentrennvorrichtungen
» Sporthallenausstattung

Siteco Beleuchtungstechnik GmbH 83301 Traunreut, Deutschland info@siteco.de www.siteco.de
» Beleuchtungssysteme

Holz-Speckmann GmbH & Co. KG 33790 Halle/ Westfalen, Deutschland info@speed-lock.com www.speed-lock.com
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Sporthallenböden

STARGUM Stankiewicz Sp.j. 73-110 Stargard, Polen sales@stargum.pl www.stargum.pl
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Multisportanlagen
» Sporthallenböden
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TOP-SPORT GmbH
Sporthalleninnenausbau 33378 Rheda-Wiedenbrück, Deutschland info@topsport gmbh.de www.topsport gmbh.de
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» Einbauelemente
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SMC2 GmbH | Sport und Freizeit Bau 60314 Frankfurt am Main, Deutschland kontakt@smc2-bau.de www.smc2bau.de
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Spieth Gymnastics GmbH 73776 Altbach, Deutschland info@spieth-gymnastics.com www.spieth-gymnastics.com
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» Sporthallenausstattung
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme
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STOCKMEIER URETHANES GmbH & Co.KG 32657 Lemgo, Deutschland urethanes.ger@stockmeier.com www.stockmeier-urethanes.de
» Elastikschichten, Fallschutzbeläge
» Sportböden für Freianlagen
» Sporthallenböden

Trenomat GmbH & Co. KG 42327 Wuppertal, Deutschland info@trenomat.de www.trenomat.de
» Hallentrennvorrichtungen
» Mobile Sportböden, Abdecksysteme
» Spielfeldbanden, Netze
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Troldtekt GmbH 22763 Hamburg, Deutschland info@troldtekt.com www.troldtekt.com
» Decken, Fenster, Wandelemente

WM technics GmbH 39053 Blumau, Italien info@wmtechnics.com www.wm onice.com
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Vindico Sport GmbH 73432 Aalen-Ebnat, Deutschland info@vindico sport.de www.vindico sport.com
» Freiraumausstattung
» Multisportanlagen
» Stadion- und Arenaausstattung
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ZELLER bäderbau GmbH 89520 Heidenheim, Deutschland info@zellerbaederbau.com www.zellerbaederbau.com
» Schwimmbadausstattung
» Schwimmbadbau
» Schwimmbeckenbau, Edelstahl
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Züko Deutschland GmbH 78176 Blumberg, Deutschland deutschland@zueko.com www.zueko.com
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