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52. Jahrgang ISSN (Print): 0036-102X ISSN (Internet): ISSN 2198-4271

Internationale Fachzeitschrift für Sportstätten und Freizeitanlagen

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www.iaks.org

SPORTHALLEN UND ARENEN sb 1/2018

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Editorial

LIEBE IAKS-MITGLIEDER UND FREUNDE DER „SB“, Frau Dipl.-Ing. Karin Schwarz-Viechtbauer vom österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau und ich durften im Rahmen des IAKS-Kongresses 2017 zur „Expertenrunde Sporthallen“ einladen und moderieren. Die unterschiedlichen Betätigungsfelder der Teilnehmer reichten von der Beratung, dem Bau und Betrieb von multifunktionalen Zuschaueranlagen, dem Schwerpunkt der Forschung und Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten, der Sicherung von Qualitätsstandards der eingesetzten Produkte und Systeme bis zur Planung und Gestaltung von Schul- und Trainingssporthallen. Die rege Teilnahme zeigte das große Interesse der Branche am Thema Sporthalle. Im Zuge des Expertengespräches wurde die Vielfalt der „Bauaufgabe Sporthalle“ evident. Insbesondere wurde die Erfordernis eines neuen, differenzierten wordings diskutiert, das dieser Vielfalt gerecht wird. Der Begriff der Sporthalle wird derzeit für die mulitfunktionale polysportive Veranstaltungshalle genauso wie für die spezialisierten Sportstätten einer GerätTurnhalle, einer Kletterhalle oder eines Velodroms verwendet, was diese Gebäude und ihre Funktionalitäten letztendlich nur unzulänglich beschreibt. Die Ihnen vorliegende Ausgabe der sb stellt aktuelle und herausragende Projekte von Sporthallen vor. Die internationale Auswahl spannt einen thematischen Bogen von der Schulsportstätte über den Sportcampus bis hin zur großvolumigen Veranstaltungsarena und beweist den inhaltlichen Reichtum der Bauaufgabe Sporthalle. Der Neubau der „Schulturnhalle in Solothurn“ stellt sich dem historischen Kontext der bestehenden Schule und findet eine Antwort auf höchstem baukünstlerischem Niveau. Die minimalistisch gestaltete Schulturnhalle ist sportfunktional auf ihren Zweck heruntergebrochen und wartet auf die bunte Welt der Schülerinnen und Schüler. sb 1/2018

Die „Topsportschool“ in Antwerpen und die „Royal Arena“ in Kopenhagen führen den Dialog von großformatiger Architektur mit ihrer Nachbarschaft auf jeweils unterschiedliche Weise und leisten neben ihrer unmittelbaren Funktion als Sport- und Veranstaltungsstätte durch zusätzliche Angebote einen Beitrag zum urbanen Leben. Während die „Topsportschool“ als polysportive Trainings- und Veranstaltungsstätte mit mehreren universalen, aber auch konkret definierten Bewegungs- und Sport-Veranstaltungsräumen maßstäblich in den städtischen Kontext eingebunden ist, ist die „Royal Arena“ – vom Kontext weitgehend freigespielt – eine multifunktionale großvolumige Veranstaltungs­ arena, die sowohl Kultur- als auch Sport­ events beherbergen kann. Das „David Ross Sports Village“ an der Universität Nottingham verfügt über alle zeitgemäßen Komponenten einer ganzheitlichen Sport- und Freizeitanlage. Trainings- und Veranstaltungshallen, Fitness-, Regenerationsund öffentliche Bereiche werden angeboten und sprechen viele Facetten von Bewegung an. Last but not least demonstriert die beeindruckende Bambus-Konstruktion der „Panyaden International School of Sports“, wie ein Sportgebäude die Bautradition eines Landes verkörpern kann, selbst wenn die Bauaufgabe durch internationale Vorstellungen vom Raum- und Funktionsprogramm geprägt ist. Ich wünsche Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, viel Freude beim Entdecken und Erkunden der vielfältigen Welt der Sport-, Bewegungs- und Freizeiträume sowie -hallen. Architekt Dipl.-Ing. Harald Fux Sportarchitektur Raumkunst ZT GmbH

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SPORTHALLEN UND ARENEN NEWS

PROJEKTE

Shenjiaji Sportzentrum in Wuhan........................................... 4 17. IAKS Managementtagung Kunsteisbahnen............... 6 Kälteanlagenschulungen 2018.. ................................................. 6 Neue IAKS Mitglieder..................................................................... 8 Seminar „Infrastruktur moderner Sportplätze Natur-, Hybrid- und Kunststoffrasen“ ................................ 12

Turnakademie in Guimarães..................................................... 14 Pitagoras Group Portugal

Delbrook Community Recreation Centre........................... 18 HDR Architecture

Topsportschool in Antwerpen................................................. 22 Compagnie-O architecten

David Ross Sports Village in Nottingham. . ........................... 26 David Morley Architects

Sportcampus Zuiderpark in Den Haag. . ............................... 30 FaulknerBrowns Architects

Bambus-Sporthalle in Chiang Mai......................................... 34 Chiangmai Life Architects

Royal Arena in Kopenhagen..................................................... 36 HKS und 3XN Copenhagen

Neubau Doppelturnhalle in Solothurn.. .............................. 38 Peter Moor 2

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Titel: Foto:

Turnakademie in Guimarães José Campos

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PROJEKTE

PROFESSIONALS & PROFILES

Erweiterung der Sporthalle in Runavík.............................. 40

Green and Blue Building Award. . ............................................ 58 Durchgehend fugenlos................................................................ 58

BBP ARKITEKTER

Bewegungsspaß anstatt Normturnen................................. 42 Harald Fux, Sportarchitektur Raumkunst

Selbstfahrer.. ...................................................................................... 59 Mobiler Sportboden...................................................................... 59

ADVERTORIALS

Sportliche Vielfalt auf kleinem Raum.. ................................. 60 Fußball-WM 2018 in Russland.................................................. 60

Wettkampfhalle Brüderstraße in Leipzig.......................... 46 BAUCONZEPT® PLANUNGSGESELLSCHAFT MBH

Hallensystem von NÜSSLI in Lausanne.. .............................. 50

Fallschutzboden für alle Generationen. . ............................. 61 Top-Performance mit HARO Sports...................................... 61

NUSSLI Gruppe

Firmenindex nach Dienstleistungen..................................... 62 Firmenindex von A bis Z.............................................................. 64

Die neue BallsportArena in Dresden.................................... 52

Impressum.. ......................................................................................... 72

ARCHIprocess GmbH

Fallschutzboden in der Kletteranlage Innsbruck........... 54 BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH

Tennishalle mit Deckenstrahlheizung in Potsdam........ 56 BEST GmbH sb 1/2018

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NEWS

PROMENADE FÜR SPORT UND KULTUR SHENJIAJI SPORTZENTRUM IN WUHAN, CHINA In einem Wettbewerbsverfahren schlagen Gerber Architekten auf der rund 50 Hektar großen Grundstücksfläche eine hochgelegte, über das gesamte Gelände führende, langgestreckte Promenade vor, auf die sich alle Baumaßnahmen beziehen und die mit vielfältigsten Funktionen besetzt ist. Die drei prägnanten Bauwerke – ein Fußballstadium mit 60.000 Sitzplätzen, eine Multifunktions-Sporthalle für Basketball und Eishockey mit 12.000 Plätzen und eine Schwimmhalle mit 500 Zuschauerplätzen – docken direkt an die Promenadenebene an und werden auch von hier erschlossen. Die schwungvoll geformten und sehr dynamisch wirkenden Sportstätten beziehen sich in ihren ­Positionierungen aufeinander und bilden als Ensemble eine neue Mitte in diesem dem Sport gewidmeten Quartier, ein ansonsten dichtbebauter Stadtraum. Weitere Gebäude wie ein Hotel, Einkaufszentrum und Kinokomplex sind beidseitig im Norden der Promenade angeordnet. Die breite und sehr langgestreckte Flaniermeile schafft innerhalb des Areals eine wichtige Verbindung und führt vom grünen Landschaftsraum des Jangtse-Ufers über

zwei starkbefahrene Straßen hinweg in die Stadt hinein, in Richtung der nächstgelegenen U-Bahn-Station. Begrünte Inseln unterschiedlicher Größe bieten auf der durchgehenden Promenadenebene immer wieder Abwechslung und Aufenthaltsmöglichkeiten. Die großzügigen Freiräume stehen auch für unterschiedliche Veranstaltungen wie zum Beispiel für Musikfestivals zur Verfügung. Etliche OutdoorTrainingsflächen zum Basketball-, Fußball- und Tennisspielen sowie eine über das gesamte Areal führende Lauf- und Fahrradstrecke erweitern das Sportangebot auch für die Öffentlichkeit. Die Höhenunterschiede auf dem Gelände werden mit Rampen- und Treppenanlagen oder auch Sitzstufen im Freien aufgenommen.

www.gerberarchitekten.de


Der Boden der Zukunft

Per Knopfdruck können individuell für jede Sportart Spielfeldmarkierungen eingeschaltet werden.

Der ASB GlassFloor erfüllt nicht nur alle technischen Anforderungen an moderne Sportfußböden, er bietet noch viel mehr. Per Touchscreen lässt sich für jede beliebige Sportart ein Profi-Spielfeld einschalten. Das nahezu verschleißfreie System kann sowohl drinnen als auch draußen installiert werden und selbst mobile Böden sind möglich. Dass die strengen Performance-Kriterien für Sportböden dabei nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen werden, macht den ASB GlassFloor wahrhaftig zum Boden der Zukunft. www.asbglassfloor.com


NEWS

17. IAKS MANAGEMENTTAGUNG KUNSTEISBAHNEN 15.-17. MAI 2018, INNSBRUCK/TELFS (ÖSTERREICH) Die IAKS Managementtagung Kunsteisbahnen ist die wichtigste Networking- und Fortbildungsveranstaltung für Betreiber von Eissporthallen und Eisbahnen aus Mitteleuropa. Dieses Jahr findet sie vom 15. bis 17. Mai 2018 in Innsbruck/Telfs (Österreich) statt. Eissporthallen gehören zu den kostenintensiven kommunalen Freizeitimmobilien und müssen ihre Wirtschaftlichkeit mehr und mehr demonstrieren. Ihre Angebote sollen sich dem veränderten Freizeitverhalten anpassen und die Sicherheits- und Komfortbedürfnisse der Nutzer erfüllen, obwohl häufig die Budgetvorgaben für die technische Modernisierung der Infrastruktur eng sind. Auf dem Programm der IAKS Managementtagung Kunsteisbahnen stehen daher sowohl Vorträge zur Digitalisierung von Betriebsabläufen und zur Gewährleistung eines sicheren Betriebs für Mitarbeiter und Besucher, als auch

Experteninformationen rund um die Energieeffizienz, den kommunalen Klimaschutz, Gebührenstrukturen und Qualifizierungsmaßnahmen. Die Ergebnisse eines aktuell von der IAKS durchgeführten „Betriebsvergleichs Kunsteisbahnen“ sollen der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden und dem Betreiber Benchmarks für die eigene Eissporthalle liefern. Themenspezifische Workshops ermöglichen den Teilnehmern, eigene Erfahrungen mitzuteilen und aus der betrieblichen Praxis anderer Betreiber zu lernen. Eine Fachausstellung mit Unternehmen der Eissportbranche begleitet die Tagung ebenso wie Exkursionen zu beispielhaften Eis- und Wintersportanlagen im Raum Innsbruck/Telfs. www.iaks.org/de/events

KÄLTEANLAGENSCHULUNGEN VON IAKS UND VDEM JUNI 2018 Die IAKS Deutschland und der Verein der ­Eismeister (VDEM) veranstalten Schulungen, um Betreiber und Unternehmer von Eissportanlagen bei ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Gewährleistung der notwendigen Betriebssicherheit zu unterstützen. Die Schulungen richten sich an Betreiber und Mitarbeiter von Kunsteisbahnen und andere Beschäftigte an Kälteanlagen. Seminarteilnehmer erhalten eine angemessene Unterweisung, insbesondere über die mit der Benutzung ihrer Arbeitsmittel verbundenen Gefahren. 6

Die eintägigen Seminare finden im Juni 2018 statt: • • • • • • •

Bad Tölz (Hacker-Pschorr Arena), 06.06.2018 Köln (Lentpark), 13.06.2018 Gelsenkirchen (SPORT-PARADIES), 14.06.2018 Wolfsburg (Eis Arena), 15.06.2018 Berlin (Erika-Heß-Eisstadion), 19.06.2018 Erfurt (Eissportzentrum), 20.06.2018 Regensburg (Donau-Arena), 21.06.2018

www.iaks.org/de/events/ sb 1/2018


www.perrot.de

The Professionals of Turf Irrigation

Professionelle Beregnung fĂźr Natur- und Kunstrasen

VP - Serie sb 1/2018

TRITON - Serie TM

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PERROT Regnerbau Calw GmbH, Industriestrasse 19-29, D-75382 Althengstett/Germany, Tel. +49-7051-1620 E-Mail: perrot@perrot.de


NEWS

NEUE IAKS-MITGLIEDER

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MINISTERIUM FÜR KULTUR UND SPORT, NAZARETH (ISRAEL)

PHILIPS LIGHTING, EINDHOVEN (NIEDERLANDE)

Kultur und Sport sind grundlegend für die Identität einer gesunden Gesellschaft mit einem hohen Lebensstandard. Das Ministerium organisiert und fördert Maßnahmen, die allen Bürgern dazu verhelfen, ihr Recht auf Kultur und Sport wahrzunehmen, um Spitzenleistung, Kreativität und Wohlergehen anzustreben. Leiter und verantwortlich für 55 Gemeinden in Nordisrael/Galiläa ist Ghazi H ­ ussein Nujeidat.

www.mcs.gov.il

Philips liefert Beleuchtungslösungen für jeden Bedarf: vom Breiten- bis zum Spitzensport und für Eventlocations – vom lokalen Bolzplatz bis zur weltgrößten Arena auf Profiniveau im Innen- oder Außenbereich. Neben der Anwendungs- und normgerechten Ausleuchtung des Spielfeldes können die Beleuchtungssysteme auch Lösungen für Clubhaus, Umkleideräume, Waschräume, Parkplätze oder Gehwege bieten. Philips unterstützt bei der Erstellung von Lichtplanungen und Gesamtkostenrechnungen, die nationalen, internationalen und Standards bei Übertragungen gerecht werden. www.philips.com/perfectplay

STEULER-KCH GMBH | SCHWIMMBADBAU, SIERSHEIM (DEUTSCHLAND)

SVERIGES FRITIDS- OCH KULTURCHEFSFÖRENING, LULEA (SCHWEDEN)

STEULER-KCH GmbH | Schwimmbadbau ist die TopAdresse für Schwimmbadbau und Abdichtungstechnik. Das erfahrene Expertenteam von STEULER-KCH bietet alle Leistungen aus einer Hand: Von der Planung, Beratung und Visualisierung über die Statik und wassertechnische Auslegung bis hin zu Projektleitung und Ausführung. Jahrzehntelange Erfahrung und hunderte von Bädern machen den Abdichtungsexperten zum führenden Anbieter im Schwimmbadbau – mit präzise aufeinander abgestimmten Werkstoffen, innovativen Technologien und dem richtigen Know-how in allen Besonderheiten. www.steuler-kch.de

Sveriges Fritids- och Kulturchefsförening (SFK) ist ein Verband für Leiter und Geschäftsführer kommunaler Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Ziel des Verbandes ist die Förderung der Kompetenzentwicklung und des Erfahrungsaustausches der Mitglieder und damit der Aufbau von Management- und Führungskompetenz. SFK hat derzeit mehr als 240 Mitglieder, die rund 150 Kommunen in Schweden vertreten.

www.fritid-kultur.se sb 1/2018


Leidenschaft für Temporärbau

TAMEX OBIEKTY SPORTOWE S.A., WARSCHAU (POLEN) Seit 1999 baut Tamex Sportanlagen mit unterschiedlichen Böden und Belägen, darunter Leichtathletikanlagen (IAAF-zertifizierte Polyurethan- und vorgefertigte Gummibodensysteme), Spielfelder (Kunstrasensysteme nach FIFA-, FIH- und WRB-Standard), Fußballfelder (Naturrasen), ITF-zertifizierte Acryl-Tennisplätze und Sporthallen (Bodenbeläge mit FIBA-, IHF-, EHF-Zertifikat).

www.tamex.com.pl

WIBRE ELEKTROGERÄTE EDMUND BREUNINGER GMBH & CO. KG, LEINGARTEN (DEUTSCHLAND) Als führender Hersteller von Außen- und Unterwasserbeleuchtung bietet WIBRE ein umfangreiches Sortiment an Einbau-Scheinwerfern und Aufbau-Scheinwerfern für die unterschiedlichsten Beleuchtungsprojekte. Entwickelt und hergestellt werden die Scheinwerfer ausschließlich in Deutschland am Firmensitz in Baden-Württemberg. Die Produktvielfalt umfasst passende Scheinwerfer für nahezu jede Anwendung unter Wasser und über Wasser. Beleuchtet werden damit Pools, Springbrunnen, Gebäude, Brücken, Parks und vieles mehr in der ganzen Welt.

Die grösste temporäre Eishockey-Arena der Welt – geplant und gebaut von NÜSSLI. Bild: LHC / Didier Charles

NÜSSLI konzipiert und realisiert Bühnen, Tribünen, Eventstrukturen, Eventhallen, Museen, Messestände und Pavillons für Sport-, Kultur- und Business-Veranstaltungen.

www.wibre.de sb 1/2018

nussli.com

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NEWS

NEUE IAKS-MITGLIEDER

MORIS POLSKA SP. Z O.O., WARSCHAU (POLEN)

SCHWIMM- UND SPORTFREUNDE BONN 1905 E.V., BONN (DEUTSCHLAND)

Das polnische Bauunternehmen Moris Polska wurde 2008 gegründet und ist spezialisiert auf Gebäudeplanung und -bau. Das Unternehmen mit Sitz in Warschau übernimmt die vollständige Entwicklung von öffentlichen Gebäuden, Sportstätten und Projekten im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften. Als Bauinvestor sowie Planungs- und Beratungsunternehmen betreut Moris Polska mehr als 1.000 Kunden.

Die Schwimm- und Sportfreunde Bonn e.V. sind mit über 9.000 Mitgliedern der größte Bonner Sportverein. Der Verein ist im Gesundheits-, Freizeit-, Breiten-, und Leistungssport engagiert und verfügt über eine hauptamtlich geführte Geschäftsstelle. In über 20 Abteilungen treiben Kinder, Jugendliche und Erwachsene Sport. Das umfangreiche Kursprogramm ist auch für Nichtmitglieder offen. Die SSF Bonn engagiert sich jährlich in verschiedenen Projekten sowohl im ansässigen Stadtteil als auch im gesamten Stadtgebiet und legt großen Wert auf die außersportliche Kinder- und Jugendarbeit.

www.morispolska.pl

www.ssfbonn.de

GARDENIA SPORT SP. Z O.O., WARSCHAU (POLEN)

JOACHIM SCHULZE, KÖLN (DEUTSCHLAND)

Gardenia Sport wurde im Jahr 2003 gegründet und ist spezialisiert auf Planung und Bau von Außensportanlagen, insbesondere auf die Installation von Sportböden und -belägen wie Kunst- und Hybridrasen oder Polyurethanböden. Zu den Projekten von Gardenia Sport zählen Stadien, Schulsportanlagen, Fußballfelder mit FIFA-Zertifikat, Rugbyfelder mit WRB-Zertifikat und Leichtathletiklaufbahnen. Gardenia Sport legt im gesamten Bauprozess besonderen Wert auf den Einsatz modernster Technologien sowie die Qualität der Ausführung. Das Unternehmen ist seit 2005 gemäß der Qualitätsnorm ISO-9001 zertifiziert.

Joachim Schulze gründete sein Landschaftsarchitekturbüro pslandschaft.de - freiraumplanung im Jahr 2003. Von 1990 bis 2003 war er als Projektleiter bei Volker Püschel im Bereich der Schul-, Golf- und Sportplatzplanung tätig. Standort seines Büros ist heute Köln. Von dort aus plant er mit seinem Team Freiräume jeglicher Art – im Besonderen Sportplätze, Sportstätten sowie Spielplätze und Schulsportanlagen. Mit Erfahrung und Engagement begleitete er schon viele lokale Fußballvereine auf dem Weg zum neuen Sport- oder Kunstrasenplatz. Aktuell unterstützt er den 1. FC Köln bei seinen Umbauund Erweiterungsplänen des RheinEnergie Sportparks.

www.gardenia.pl 10

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Neugier lohnt sich!

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NEWS

NATUR-, HYBRID- ODER DOCH EIN KUNSTSTOFFRASEN? SEMINAR „INFRASTRUKTUR MODERNER SPORTPLÄTZE - NATUR-, HYBRID- UND KUNSTSTOFFRASEN“ AM 29. UND 30. NOVEMBER 2017 IN MÖNCHENGLADBACH

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Am 29. und 30. November 2017 fand das IAKS Fachseminar mit dem Thema „Infrastruktur moderner Sportplätze - Natur-, Hybrid- und Kunststoffrasen“ mit über 110 Teilnehmern aus Fußballvereinen, Kommunen, Architekturbüros und Wirtschaftsunternehmen im Borussia-Park in Mönchengladbach statt. Der bdla NRW (Markus Dalhaus) und das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (Michael Palmen) unterstützten die Veranstaltung als Kooperationspartner.

Fußballplätzen (Karsten Mehrtens). Oliver Schimmelpfennig berichtete zudem über die Gütesicherung für Kunststoffbeläge und Kunststoffrasensysteme.

Ziel dieser IAKS Veranstaltung war es unter anderem, auf die aktuelle Situation im Sportplatzbau aufmerksam zu machen. So berichtete Christian Siegel, dass der DOSB einen Sanierungsstau bei Deutschlands Sportstätten von mehr als 42 Milliarden Euro ermittelt hat. Daher fordert der DOSB: „Bund, Länder und Kommunen müssen die Sportstättenförderung verstärkt anpacken.“ Auch Matthias Eiles vom DFB wies auf die große Bedeutung moderner Sportplätze für die Zukunft der Fußballvereine hin. Prof. Dr. Robin Kähler, Vorsitzender der IAKS Deutschland, plädierte darüber hinaus für neue und kreative Ansätze in der Sportplatzarchitektur.

Von großem Interesse war der Praxisteil am zweiten Tag mit insgesamt drei „Stationen“:

Am Ende des ersten Seminartages fanden im Ausstellerdorf intensive Gespräche und ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, Unternehmensvertretern und Referenten statt.

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Besichtigung verschiedener Hybridrasenplätzen mit Dr. Harald Nonn Pflege von Hybridrasenplätzen mit Georg Vievers (Head Greenkeeper Borussia Mönchengladbach) Ausgewählte Kontrollprüfungen auf Hybridrasenplätzen mit Oliver Schneider und Dr. Jens Bußmann (Labor Lehmacher / Schneider)

Im Mittelpunkt der nachfolgenden Vorträge standen das neue DFB Kompendium „Sportplatzbau & -erhaltung“ (Rolf Haas), die neue Lärmschutzverordnung (Jürgen Gesing und Ulf Elsner) sowie die kritische Gegenüberstellung von Natur-, Hybrid- und Kunststoffrasen (Dr. Harald Nonn und Michael Pülm).

Ein besonderes Highlight war die Stadionbesichtigung. Am ersten Veranstaltungstag wurde der Roll-Hybrid Stadionrasen ausgebaut, am zweiten Tag wurde der neue Rollrasen eingebaut. Head Greenkeeper Georg Vievers erläuterte die Arbeiten und erzählte einige Geschichten und Kuriositäten zum Wechsel des Rasens im Stadion von Borussia Mönchengladbach.

Weitere Themen waren Innovationen bei Einstreugranulaten (Jürgen Morton), moderne Sportplatzbeleuchtung (Jörg ­Meyer-Brenken) sowie bedarfsgerechte Bewässerung von

Die Zufriedenheit der Teilnehmer zeigt sich am Feedback von Frau Viehrig (Sportamt der Stadt Köln): „Ich habe mit großem Interesse am IAKS-Seminar in Mönchengladbach sb 1/2018


HARO Sportböden & Prallwände:

Erfahrung im Doppelpack Seit mehr als einem halben Jahrhundert entwickelt und produziert Hamberger das wichtigste Gerät im Hallensport: den Sportboden. Mit PROTECT Light, der neuesten Generation von flächenelastischen Prallwänden setzt HARO jetzt einmal mehr Maßstäbe. Für Sport- und Mehrzweckhallen sind damit Komplettlösungen möglich, die alle geforderten Normen übertreffen, die Einhaltung behördlicher Auflagen garantieren und eine schnelle, kostengünstige Montage erlauben. So viel ist sicher!

teilgenommen. Die Themen und Redner waren sehr gut ausgesucht und ich konnte mein Wissen umfangreich erweitern und Kontakte knüpfen! Gerade auch der praktische Teil und die Pausen mit dem Ausstellerdorf waren dafür sehr hilfreich! Vielen Dank dafür!“ Folgende Kooperationspartner, Aussteller und Sponsoren unterstützten die Veranstaltung:

www.iaks.org/de/events sb 1/2018

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Standort Guimarães, Portugal

AMBITIONIERT TURNAKADEMIE IN GUIMARÃES, PORTUGAL

Bauherr/Betreiber Stadtverwaltung Guimarães Architekten Pitagoras Group Portugal rua João de Oliveira Salgado 5 C Costa PT-4810-015, Guimarães www.pitagorasgroup.com Planungsteam André Malheiro, Luís Guimarães, Isabel Rodrigues, Hélio Pinto, João Couto, Tiago Ranhada, Rui Silva Autor Pitagoras Group Portugal Fotos José Campos Eröffnung 2017 Baukosten 4,2 Millionen EUR 14

150 m² Glasflächen für eine optimale natürliche Belichtung, 750 kWh Strom pro Tag aus Sonnenenergie, 1.300 m² Solarzellen zur Stromerzeugung, 2.000 m² Fassadenverkleidung aus Kork: die Architekten von Pitagoras verfolgten mit der „Academia de Ginástica de Guimarães“ einen hohen Anspruch an Technik und Architektur. Guimarães war Kulturhauptstadt Europas 2012. Die Altstadt gehört zum Welterbe der UNESCO. Nun kandidiert die im Norden Portugals gelegene Stadt für den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2020“. Das Trainingszentrum für Kunstturnen von ­Guimarães liegt mit einer Fläche von 3.100 m² am östlichen Ende des Stadtparks und wurde als Trainings- und Wettkampfanlage für Leistungsturnen erbaut. Das Trainingszentrum umfasst einen Pavillon, eine Sporthalle, Umkleiden,

Büroräume und öffentliche Flächen als Tribünenzugang. Energetisch autark Die größte Herausforderung bei der Umsetzung dieses Projekts lag in der Zielsetzung, ein energetisch autonomes Sportzentrum mit geringem CO2-Fußabdruck zu errichten. Das ausgegebene Ziel wurde sogar übertroffen, sodass sich die Anlage inzwischen zu einem Vorzeigemodell mit Blick auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Innovation entwickelt hat. sb 1/2018


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Das Trainingszentrum erhielt mit A++ eine sehr hohe Bewertung nach dem LiderA-System, die nicht nur in Portugal, sondern weltweit sehr selten und ausschließlich für besonders nachhaltige Gebäude vergeben wird. Die für den Betrieb benötigte Energie wird dank Wärmerückgewinnung und optimaler Sonnenausrichtung fast ausschließlich über das Gebäude selbst erzeugt. Das gesamte Regenwasser und sonstige Abwasser werden aufbereitet und in die zu diesem Zweck ausgelegte Wasserversorgung des Sportzentrums eingespeist. Die Materialwahl der Baukomponenten erfolgte bewusst unter Berücksichtigung ökologischer Vorgaben, um eine hohe Energieffizienz zu erzielen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Technologie und Architektur herzustellen. Die mit dunklem Korkverbundstoff verkleidete Fassade verkörpert diese Zielsetzung auf einzigartige Weise: Sie verleiht dem Gebäude eine eigene Architektursprache und erfüllt gleichzeitig Nachhaltigkeitskriterien. 16

Programmatische Verbindung Das Zentrum befindet sich auf einem Gelände zwischen zwei bestehenden Straßen, über die die verkehrstechnische Erschließung erfolgt. Auf der oberen Ebene befindet sich die Hauptstraße, auf der unteren Ebene ein Zuweg zum Trainingszentrum. Es ist am im Bau befindlichen Radweg „Ecovia“ sowie an die Santos Simões-Schule angebunden und geht mit seiner Nähe zum Stadtpark eine programmatische Verbindung ein. Die Größe des Gebäudekörpers wurde an die erforderlichen Funktionsbereiche und die umgebende Landschaft angepasst. Die Anlage wurde gelungen in die Umgebung integriert und bildet ein neues, großvolumiges Element im Stadtpark. Die neuen Fußgängerbereiche wie der Eingangsplatz verbinden nicht nur die beiden Gebäudeebenen miteinander, sondern bieten auch einen einzigartigen Ausblick auf die Parklandschaft und die östliche Hügelkette der Stadt. sb 1/2018


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Standort Delbrook, District North Vancouver, Kanada Bauherr/Betreiber District North Vancouver (Besitzer) North Vancouver Recreation and Culture Commission Architekten HDR Architecture Suite 500, 1500 West Georgia Street CA-Vancouver, BC V6G 2Z6 www.ceiarchitecture.com Planungsteam Leitender Architekt Mark Hentze, Projektarchitekt Sid Johnson, Lily Chan, Alisha Heide, Alex Raymundo, Larry Podhora Ingenieurplanung Schwimmbad Watertechnology Inc. www.watertechnologyinc.com Autoren Mark Hentze, Sid Johnson, Lily Chan Fotos Ed White Photographics Eröffnung Juli 2017 Baukosten 45,6 Millionen CAD 29,7 Millionen EUR 18

EIN GEWINN FÜR DIE GEMEINDE DELBROOK COMMUNITY RECREATION CENTRE IN KANADA Das Delbrook Community Recreation Centre von HDR Architecture ist eine integrierte Sport- und Freizeitanlage, die auch Raum für künstlerische Aktivitäten bietet. Sie wurde in das gewachsene urbane und natürliche Umfeld eingebettet und stellt einen echten Gewinn für die Gemeinde dar. Wie bei den meisten kommunalen Sport- und Freizeitzentren in Kanada handelt es sich um eine multifunktionale Anlage mit Räumen zur allgemeinen wie auch zur zweckspezifischen Nutzung. Zentrale Funktionsbereiche sind eine Schwimmhalle (mit 25-Meter-Sportbecken und Freizeitbecken mit diversen Sport- und Reha-Angeboten für Erwachsene), ein Fitnessstudio und eine Sporthalle. Die zweckspezifischen Räume umfassen ein Kunststudio, einen Töpferraum, ein Jugendzentrum, ein Seniorenbegegnungszentrum und eine Kindertagesstätte. Mittelpunkt der Anlage ist eine große öffentliche Lobby als Empfangsbereich mit Café. Die Lobby ist physisch und visuell mit den Außenbereichen verbunden. Die Funktionsflächen sind gegliedert in die Kunst- und Verwaltungsräume, öffentliche und zugangskontrollierte Bereiche und eine Tiefgarage. Auf der Nordseite (Straßenfront) ist das Gebäude in kleinere Segmente mit menschlichen Dimensionen unterteilt, auf der Südseite befinden sich die geräumigeren Areale wie die Schwimmhalle, das Fitnesszentrum und die Sporthalle (zur Grünanlage hin). Eine große

Verkehrsfläche teilt das Gebäude gleich einer Achse in zwei Hälften und stellt am östlichen und westlichen Ende eine direkte Verbindung zur Außenanlage her. Entlang der nördlichen und südlichen Gebäudeseite befinden sich öffentliche Bereiche sowie Areale mit visueller Verbindung zur Außenanlage oder natürlicher Belichtung. Sichtlinien Bei der Gestaltung der Gebäudehülle ging es den Planern darum, die natürliche wie auch die sb 1/2018


urbane Topografie zu beleben und zu betonen. Das Gebäude verfügt an der Nordseite (Straßenfront) über eine starke horizontale Geometrie, mit der das Landschaftsgefälle aktiv genutzt und betont wird. Parallel hierzu wurden die Elemente auf der Südseite ebenfalls horizontal angeordnet, allerdings in einem größeren Maßstab aufgrund der Entfernung zum Betrachter und der Größe des Feldes im Süden. Die Ausrichtung nach Süden sorgt für eine optimale natürliche Belichtung und angenehme Atmosphäre. An der Ost- und Westseite des Gebäudekomplexes liegt der visuelle Schwerpunkt auf der aus aufeinandergesetzten Elementen bestehenden Konstruktion. Die Ostfassade zeichnet sich durch ihre massive Schlichtheit und eine großzügig verglaste Eckfront aus, die Passanten Einblicke in das Geschehen im Inneren des Gebäudes gewährt. An der Westseite wurde ein sehr einladender öffentlicher Raum mit beeindruckendem Ausblick angeordnet. Der hier angeordnete Vorplatz liegt oberhalb der Straßenebene und ist über eine an die natürliche Landschaftsform angepasste Treppe zugänglich. Grundstücks- und sb 1/2018

Gebäudeecke öffnen sich zur Straßenkreuzung hin, was für optimale Sichtlinien zum und vom Eingang am Vorplatz sorgt. Letzterer bildet nicht nur den Hauptzugang zum Gebäude, sondern bietet auch Raum für spontane Aktivitäten, Treffen und Entspannung bei schönem Wetter. Ein Tag im Wald Die Materialpalette wurde bewusst reduziert gehalten, um eine starke Präsenz im vorhandenen Umfeld zu gewährleisten. Als Baustoffe kamen Architekturbeton, Glas in drei Farben, Aluminium für Trennwände und Fensterrahmen sowie vorgefertigte Metallpaneele zum Einsatz. Das in den Innenräumen verwendete Holz unterstreicht die Architektursprache und spielt auf die typische Wohnraumgestaltung in North Vancouver an. Durch die Kombination von Holz und Glasflächen in der Lobby und auf den Verkehrsflächen entsteht eine attraktive Belichtung im Raum, dessen Atmosphäre sich mit dem Verlauf des Tages und der Jahreszeiten wandelt. Es ging den Planern darum, ein Gefühl zu erzeugen, als würde 19


man einen Tag im Wald verbringen und im von den Ästen gefilterten Sonnenlicht aktiv sein. Kulturelle Verbindung durch Integration von Kunst Öffentliche Kunst wurde über drei Installationen in die Anlage integriert. In kanadischen Freizeitzentren ist zunehmend der Trend zu beobachten, dass die sportliche Nutzung mit kulturellen und künstlerischen Aktivitäten und Einrichtungen verbunden wird. Beim Delbrook Community Recreation Centre wurde Kunst nicht nur als Programmbestandteil in das Gebäude integriert, sondern als öffentliche Kunst für die Besucher zudem unmittelbar erfahr- und erlebbar gemacht. Der Boden der Lobby und des Vorplatzes wurde mit einem Kunstwerk namens „Close to Nature‘s Heart“ gestaltet, das ein überdimensioniertes Blattskelett darstellt. Die Blattadern tragen Straßennamen aus der Nachbarschaft und dienen als spielerisch-funktionaler Wegweiser. Im Hauptatrium findet sich das Mobile „Hydrosphere“, bestehend aus handgeformten Glasmodulen, die den natürlichen Wasserkreislauf symbolisieren. Dieses Kunstwerk sorgt für einzigartige Lichteffekte bei unterschiedlichen Lichtbedingungen und erinnert an das Glitzern des Sonnenlichts auf einer Wasserfläche. Da North Vancouver eine sehr regenreiche Region ist, versteht sich das Mobile als Bindeglied zur Umwelt vor Ort. Optimierte Nutzererfahrung In North Vancouver gibt es sehr viele Outdoor-Freizeitanlagen, die in ein umfassendes Anlagenkonzept integriert sind. Um das Delbrook Community Recreation Centre in 20

dieses Programm einzubinden, mussten die Planer weit über die herkömmlichen Anforderungen im Bereich der Landschaftsplanung hinausgehen. Dies mündete in wesentlichen Verbesserungen des in der Umgebung gelegenen Wegenetzes, der Verkehrsanbindung (für Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger) und des Bachlaufs mit Lachsbestand Mosquito Creek. Inspiriert durch die Sanierung des Lachshabitats im nahegelegenen Mosquito Creek wurde auf dem Vorplatz eine interaktive Skulptur namens „Salmon Cycle“ installiert. Kleine und große Besucher können mit dem Rad Wasser durch die Skulptur pumpen. Die Installation ist mit einem einzigartigen Wasserauffangsystem verbunden, mit dem das Ablaufwasser der Anlage zur Gartenbewässerung genutzt wird. Bei Regen läuft das Wasser in die zahlreichen Ablaufkanäle ab, die als landschaftsplanerisches Element vorgesehen wurden. Planung und Ausführung des Gebäudes orientieren sich am LEED-Gold-Standard. Das Gebäude wurde behutsam in die Parklandschaft und die natürliche Umgebung integriert. Mosquito Creek, ein Bachlauf mit Lachsbestand in einem Wäldchen mit Wanderwegen, befindet sich an der Westseite des Grundstücks. Das vom Dach und anderen versiegelten Flächen abgeleitete Regenwasser wird vor Ort über eine terrassenförmig angelegte Gartenlandschaft zur Regenwasserrückgewinnung an der Ost- und Westseite des Gebäudes behandelt. Die Wasseraufbereitung erfolgt biologisch über den Boden. So werden die Regenwasserqualität verbessert und die in den Mosquito Creek geleitete Wassermenge gesenkt. sb 1/2018


1 Schwimmbad 2 Umkleiden 3 Jugendraum 4 Mehrzweckraum 5 Tanzstudio 6 Fitness Center 7 Racquet Ball Spielfelder 8 Sporthalle 9 Fitness Center Terrasse sb 1/2018

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Standort Antwerpen, Belgien Bauherr/Betreiber AG Vespa (AG SO Antwerp – culture, sports and youth Antwerp) Architekten Compagnie-O architecten Korenmarkt 8 b201 BE-9000 Gent www.compagnie-o.be Tragwerksplaner UTIL Struktuurstudies www.util.be Technische Installationen Abetec www.abetec.be Bauausführung Democo NV www.democo.be Autoren Compagnie-O architecten Fotos Tim Van De Velde Eröffnung September 2016 Baukosten 9 Millionen EUR 22

KADERSCHMIEDE TOPSPORTSCHOOL IN ANTWERPEN, BELGIEN Auf dem Gelände des Fort VI in Wilrijk planten Compagnie-O architecten einen hochmodernen Schulkomplex für die weiterführende Schule des Stedelijk Leonardo Lyceum mit Trainingsstätten für den Spitzensport. 182 Eliteschüler lernen in Schul- und Trainingsräumen mit kurzen Wegen und finden ein abgeschirmtes Umfeld vor. Die enge Zusammenarbeit zwischen Sportverbänden und dem Schulteam sorgt dafür, dass Spitzensportler wöchentlich 12 Stunden Spitzensport mit 20 Stunden Allgemeinbildung kombinieren können. In der Topsportschool werden Fußball, Badminton, Taekwondo, Snowboard und Basketball unterrichtet. Die Topsportschool überrascht mit unerwarteten Sichtlinien, reflektierenden Oberflächen und Einblicken in das Trainingsgeschehen. Dem Gebäude ist sein Verwendungszweck nicht anzusehen. Es befindet sich an einem eher ungewöhnlichen

Standort auf dem Gelände einer ehemaligen militärischen Festung mit viel Grünflächen und altem Baumbestand. Der flache und scharfkantige Betonunterbau wächst förmlich aus dem Boden heraus und gewährt kaum Einblicke ins Gebäudeinnere. Auf diesem Sockel thront ein kantiger Gebäudekörper, dessen verspiegelte Rundumverglasung die Umgebung in Einzelbildern reflektiert. Im ersten Moment wirkt die Verbindung von Unterbau und Glasaufbau paradox und unharmonisch. Die Architekten selbst bezeichnen es als sb 1/2018


Oxymoron, das zwei scheinbar inkompatible Sprachen in einem Gebäude zusammenführt und so eine interessante Spannung erzeugt. Gebäudekern Die Sporthallen befinden sich im Erdgeschoss und bilden den Gebäudekern. Neben einer großen Multifunktionshalle gibt es eine kleinere Halle, die den Kampfsportdisziplinen Judo und Taekwondo vorbehalten ist. Zwischen den beiden Sporthallen befinden sich die Umkleiden und Duschräume. In diesem Bereich liegt der Fokus auf der Leistung der Athleten, weshalb die Innenräume stark abgeschirmt sind. Externe Einflüsse wurden entweder sb 1/2018

gänzlich ausgeschlossen oder minimiert. Die Wände sind nach innen leicht abgeschrägt und schirmen die Sportler wirkungsvoll gegen Störungen von außen ab. Auf dieser Gebäudeebene befindet sich auch seitlich der Haupteingang. Sozialer Treffpunkt Im Zwischengeschoss befinden sich der Krafttrainingsraum und gleich nebenan die Mensa. Diese Areale bilden den sozialen Mittelpunkt der Schule. Im Gegensatz zu den abgeschirmten Trainingshallen bietet diese Ebene eine großzügige Aussicht auf das Umland. Hier wurde auch ein Nebeneingang zur Schulanlage angeordnet. Im 23


Obergeschoss, zwischen den Stahlträgern, finden weitere Schulaktivitäten statt. Die Ebene liegt direkt über den Sporthallen und überragt den Vorplatz und das weitere Gelände. Dieser Raum vermittelt verglichen mit dem übrigen Gebäude ein Gefühl der Leichtigkeit. Er versteht sich als eine Plattform, eine Drehscheibe oder auch ein Panoptikum des Lernens. Eine Schule mit einem rundum verlaufenden Gang und einem Innenhof zum Entspannen: Der Grundriss der Schule wird von der Gebäudestruktur (Stahlträger, die bis zur Decke der Haupthalle reichen) und den Größenverhältnissen bestimmt. Tatsächlich erinnert die Schule mehr an ein Designer-Büro oder eine Büro-Lobby als an die üblichen kindgerechten Kleinstadtschulen in Pastelltönen. Moosinduziert Die Außenwände des Unterbaus sind abgeschrägt. Abgesehen von dem offensichtlichen militärischen Bezug (Bunker/Festung) verleiht diese Schräge dem Gebäude 24

eine gewisse Autonomie. Sie greift das Gefälle des Geländes auf, sodass sich die Topografie in der Architektur wiederfindet. Die Betonoberfläche des Sockels wird von den Planern als „moosinduziert“ beschrieben, was bedeuten soll, dass sie eine natürliche Bemoosung fördert, und diese Patina eine kontinuierliche Metamorphose entstehen lässt. Die Gebäudefassade im oberen Bereich, in dem die Klassenräume untergebracht sind, wurde rundum mit reflektierenden Materialien gestaltet. Über die Kombination unterschiedlicher Glasarten erscheint die spiegelnde Oberfläche abwechslungsreicher. Einige Bereiche sind vollständig verspiegelt, andere sind teilreflektierend und gewähren Einblicke ins Gebäudeinnere. Zudem sind die gespiegelten Bilder nicht einheitlich, sondern überlagert und fragmentiert. Bilder werden eingefangen und manipuliert. Die Natur wird als virtuelles Bild auf das Gebäude projiziert. sb 1/2018


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SICH MIT CHAMPIONS MESSEN DAVID ROSS SPORTS VILLAGE, NOTTINGHAM, VEREINIGTES KÖNIGREICH

Standort Nottingham, Vereinigtes Königreich Bauherr/Betreiber The University of Nottingham University Park UK-Nottingham, NG7 2RD Architekten David Morley Architects LLP 18 Hatton Place UK-London, EC1N 8RU www.dmarch.co.uk

Die Universität hat in den vergangenen Jahren 300 Mio. GBP in ihre Gebäude investiert. Die moderne, exakt auf die Anforderungen der Universität zugeschnittene Sportinfrastruktur wird einen wesentlichen Beitrag zur erhöhten Inanspruchnahme des Sportangebots durch die Studierenden leisten.

Eröffnung Oktober 2016

Das Sportdorf soll die Universität in ihren Bestrebungen unterstützen, die aktive Teilnahme am Sportangebot auf allen Ebenen signifikant zu steigern – von sportlich-spielerischen Freizeitangeboten für die Jüngsten bis hin zu anspruchsvollem Training für den Hochleistungssport auf nationaler und internationaler Ebene.

Baukosten 40 Millionen GBP 45,6 Millionen EUR

Der Standort ist Teil eines Campus, der mit einem Civic Trust Green Flag Award ausgezeichnet wurde

Autoren David Morley Architects Fotos Martine Hamilton Knight

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Das 40 Mio. GBP teure David Ross Sports Village öffnete im Oktober 2016 seine Tore als Erweiterung des University Park Campus der Universität von Nottingham und bietet deren Sportteams und -clubs eine Reihe innovativer neuer Sportanlagen in einer erfrischenden, inklusiven Umgebung. Für die Planung zeichneten David Morley Architects verantwortlich. und wegen des angrenzenden alten Baumbestands erheblichen Auflagen unterlag. Ein kostengünstiges Tragwerk aus Stahl, robuste Materialien und ein gut eingespieltes Planungs- und Bauteam sorgten für die Fertigstellung des Baus in nur 72 Wochen bei Einhaltung des Budgets, pünktlich zum Start des Studienjahres. Mit einer Fläche von 16.500 m² ist das David Ross Sports Village drei Mal so groß wie das frühere Sportzentrum am selben Standort. Neu sind die Verbindung zwischen den Innen- und Außensportanlagen sowie dem Schwimmbad und der Zugang über einen zentralen Eingangsbereich. Herzstück des Sportzentrums ist die größte Universitätssporthalle im Vereinigten Königreich. Auf 3.840 m² verteilen sich 20 Badmintonfelder sowie sb 1/2018


je vier Felder für Hallen-Cricket, Netzball, Volleyball, Basketball, Handball, Hallenhockey, Korfball, Boccia und Hallenfußball. Ebenfalls vorhanden sind eine Kletter-/Boulderwand, eine 60-Meter-Hallensprintbahn, ein Zentrum für Kraft- und Konditionstraining, eine Bogensporthalle, eine Fecht- und Tischtennishalle, zwei Tanzstudios, eine Snooker-Halle, ein Kampfsportstudio, sechs Squashplätze (darunter ein verglaster Platz nach Wettbewerbsnorm mit Zuschauerrang) und ein großes Café, das sich zum als Aktivbereich ausgelegten Vorplatz öffnet und Aussicht auf die Sprintbahn bietet. Dem Entwurf liegt ein offenes Konzept zugrunde, das unter anderem über Glastrennwände umgesetzt wurde, um den Blick auf die verschiedenen Sportarten freizugeben und zum Mitmachen anzuregen. Inklusion und Barrierefreiheit werden mittels Gestaltung der Innenräume und Verkehrsflächen nach Empfehlungen von Sport England sichergestellt, darunter zusätzliche barrierefreie Sanitäranlagen. sb 1/2018

Dieses moderne, maßgeschneiderte Sportzentrum wird wesentlich zu wachsenden Sportaktivitäten sowie zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Campusmitglieder und der Allgemeinheit beitragen. Dies zeigt sich schon heute in den Mitgliedszahlen, die eine Rekordhöhe erreicht haben, nachdem die Anlagen nun auch von örtlichen Schulen und Sportvereinen sowie für nationale Ligen und Meisterschaften genutzt werden. Das Sporttherapiezentrum spielt eine zentrale Rolle im Bemühen der Universität, sich zu einer führenden Sport­ universität mit einer etablierten Kultur sportlicher Spitzenleistung zu entwickeln. Es umfasst ein Hydrotherapiebecken und einen isokinetischen Bereich, um Spitzensportler in der für sie unerlässlichen Rehabilitation und Erholung zu unterstützen. Neben der sportlichen und akademischen Nutzung wird die Anlage während des Studienjahres auch für Großveranstaltungen wie Begrüßungsfeiern für Neustudierende, Prüfungen und Abschlussfeiern genutzt. 27


1 Squashplätze 5 Fitnessstudio 9 Tanzstudio

2 Sporthalle 6 Café 10 Kletterwand

3 Umkleiden 7 Eingang

4 Laufbahn 8 Multifunktionsraum

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DREI FRAGEN AN DEN BETREIBER

DAN TILLEY David Ross Sports Village Welche planerischen oder funktionalen Aspekte machen den Erfolg Ihrer Anlage aus? Bei der Planung des Gebäudes wurde viel mit natürlichem Lichteinfall gearbeitet und die Sichtbarkeit der Sportbereiche in den Vordergrund gestellt, damit die Anlage nach außen hin offen und attraktiv wirkt. Das Fitnessstudio mit 250 Geräten im zweiten Stock bietet eine wunderbare Aussicht auf die Parklandschaft des Campus und schafft eine sehr angenehme und inspirierende Trainingsumgebung. Die Universität Nottingham ist eine der führenden Universitäten für Sport im Vereinigten Königreich. Wir wollten daher ein Sportzentrum von Weltklasse schaffen, das uns an vorderster Front des Universitätssports positioniert und von einzigartigem Charakter ist. Kernelemente des Konzepts sind zum Beispiel die größte Universitätssporthalle mit 20 Badmintonfeldern oder die einzige britische Universität mit einem rundum verglasten Squashplatz. Das Gebäude genügt auch höchsten Anforderungen sportlicher Leistung für die Nutzer. Überdies kann die Einrichtung auch für die Ausrichtung nationaler und internationaler Veranstaltungen genutzt werden. Die Idee dahinter: Unsere Studenten sollen sich mit Champions messen können. Bereits jetzt trainieren eine Reihe von olympischen und paralympischen Sportlern auf dem Gelände. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, inwiefern würden Sie Ihre Anlage verändern oder erweitern? Bestimmte Bereiche werden besonders gut angenommen. Daher stünden ein erweitertes Fitnessstudio und mehr Squashplätze ganz oben auf der Liste, wenn wir nochmal von vorne anfangen könnten. Da dies natürlich nicht möglich ist, konzentrieren wir uns nun darauf, die vorhandenen Flächen möglichst effizient zu nutzen, etwa durch effektive Kursplanung und Vermarktung. Welche Schwierigkeiten sehen Sie kurzfristig mit Blick auf den Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen? Die digitale Revolution schreitet derart schnell voran, dass es eine echte Herausforderung ist, eine Einrichtung zu präsentieren, die mit den Anforderungen der technologiebegeisterten neuen Generation mithalten kann, egal ob es um Schnittstellen für Fitness-Tracker geht oder einfach um die Möglichkeit der Online-Reservierung. Für uns vor Ort besteht die Herausforderung darin, verschiedene Parteien, die die Einrichtung alle zur gleichen Zeit nutzen wollen, zu koordinieren und ein Programm zu erstellen, das unsere Ziele erfüllt und zugleich den Zugang für einen möglichst großen Nutzerkreis sichert – eine fast unmögliche Aufgabe! sb 1/2018

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Standort Den Haag, Niederlande Bauherr Gemeinde Den Haag Betreiber Haagse Hogeschool ROC Mondriaan Architekten FaulknerBrowns Architects Dobson House, Northumbrian Way Killingworth, UK-Newcastle upon Tyne, NE12 6QW www.faulknerbrowns.co.uk Lokale Architekten ABT Autoren FaulknerBrowns Architects Fotos Hufton+Crow Scagliola Brakkee Offizielle Eröffnung 2017 Baukosten 50 Millionen EUR 30

DYNAMISCHES STAHLBAND SPORTCAMPUS ZUIDERPARK IN DEN HAAG, NIEDERLANDE Die 50 Millionen Euro teure Sportanlage im Herzen des historischen Zuiderparks ist ein innovatives Gemeinschaftsprojekt von Akteuren aus Bildung, Sport, Sportwissenschaften und Öffentlichkeit zugunsten der Stadt Den Haag und ihrer privaten Partner, der Haagse Hogeschool und ROC Mondriaan. Da der Zuiderpark als „Nationaldenkmal“ eingestuft ist, legte FaulknerBrowns bei der Planung größten Wert darauf, den einzigartigen Charakter des historischen Umfelds zu erhalten. Das primäre Ziel des Projekts bestand darin, die Bedeutung von Sport und Bewegung in Verbindung mit Lernen und Engagement zu untermauern – für Freizeit- und Spitzensportler: Sport als Motor einer gesünderen Gesellschaft. Der 34.000 m² große Sportcampus umfasst eine Sporthalle, eine separate Halle für Beach-Sportarten, eine Arena mit Zuschauerrängen, eine multifunktionale Sporthalle sowie diverse Räume für sportwissenschaftliche Forschungszwecke und Vorlesungen.

Bewegung und Aktivität Die architektonische Lösung erfüllt den Auftrag, die Grundsätze von „Bewegung und Aktivität“ zu verkörpern. An der Außenseite wird dies durch die fließende Form der Fassadenverkleidung im Obergeschoss wiedergegeben. Auf Straßenebene wird die ovale Form durch einen einfachen Sockel aus strukturierten Fertigbetonplatten definiert. Darüber zieht sich ein „Stahlband“, das sich teilweise verjüngt und den Blick freigibt auf die darunterliegende Verglasung. sb 1/2018


Das geschwungene Band aus hochglanzpoliertem Edelstahl wechselt je nach Lichteinfall und Bewölkung die Farbe und reflektiert darüber hinaus das grüne Umfeld des Gebäudes. Eingebettet in den Zuiderpark Die geschwungene Gebäudeform erzeugt die Illusion, die Seiten des Gebäudes würden sich in der Ferne verlieren, was den Gebäudekörper insgesamt weniger massiv erscheinen lässt. Die größten Innenräume – insbesondere die Sportareale – wurden auf der Rückseite des Gebäudes angeordnet, wodurch der Komplex an der Vorderseite, wo die meisten Vorlesungssäle untergebracht sind, deutlich niedriger gehalten werden konnte. Der hoch aufragende rückwärtige Teil ist an den urbanen Kontext angepasst, wohingegen die geringeren Dimensionen der Front sich mehr an der öffentlichen Parklandschaft orientieren. Hier fungiert ein belebter Innenhof als Parkerweiterung und schafft eine physische Verbindung zwischen Sportanlage und Hauptzugangswegen.

Ein Gebäude für die Zukunft Die Stadt Den Haag hat sich vorgenommen, bis 2040 klimaneutral zu sein. Diesem Ziel entsprang auch der Wunsch des Auftraggebers nach einer umweltschonenden nachhaltigen Anlage. Das Gebäude wurde möglichst kompakt geplant und bietet dennoch ausreichend Platz für die gewünschte Bandbreite an Sporteinrichtungen und Unterrichtsräumen. Dank einer optimal isolierten Gebäudehülle konnte der Energieverlust auf ein Minimum reduziert werden. Das 20.000 m² große Dach verfügt über mehr als 15.000 m² wärmedämmender Begrünung, Solarpanels für die Energieversorgung des Gebäudes und Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung. Die auf dem Dach erzeugte Energie wird ergänzt durch ein geothermisches Heiz- und Kühlsystem, das über zwei unterschiedlich tiefe Brunnen gespeist wird. Im Sommer wird Grundwasser aus dem weniger tiefen „Kaltwasserschacht“ durch einen Wärmetauscher gepumpt, um das 31


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Erdgeschoss: 1 Vorplatz 2 Eingangshalle

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3 Haupthalle

3

4 Sporthalle

Leistungszentrum für Sport und Bewegung Tagsüber werden die Sportanlagen von der Haagse ­Hogeschool (Fachhochschule Den Haag) und ROC Mondriaan sowie als Trainingsstätte unterschiedlicher Leistungssportvereine genutzt. Abends und an den Wochenenden ist die Anlage für alle zugänglich, die an einer der zahlreichen Aktivitäten teilnehmen möchten. Zu den besonderen Angeboten der Anlage zählt zweifellos die Beach-Sporthalle mit Platz für sechs Beachvolleyballfelder oder zwei Beachfußballfelder. Ein speziell konfiguriertes Wasservernebelungssystem sorgt für eine optimale Sandfeuchte, um zu verhindern, dass Staubpartikel aufgewirbelt werden. Die Anlage ist ständige Trainingsstätte der niederländischen Beachvolleyball-Nationalmannschaft und des lokalen Beachvolleyball-Teams von Den Haag, um nur zwei der zahlreichen Sportvereine und Organisationen zu nennen, die den Sportkomplex als Basis nutzen. 32

4

5 Beachvolleyballhalle

Gebäude zu kühlen. Bei diesem Energietransfer wird das Wasser erwärmt und in den tieferen „Warmwasserschacht“ abgeleitet. Im Winter wird der Vorgang umgekehrt, um das Gebäude zu heizen.

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6 Kunstturnhalle

7 Multifunktionshalle

8 Schule

Der Sportcampus Zuiderpark ist aber auch Forschungszentrum für Sport und Bewegung und Teil des Center for Elite Sports and Education (CTO) des Großraums Den Haag-Rotterdam. Unterschiedliche Organisationen führen hier innovative Forschungsarbeit in den Bereich Sport, Training und Bewegung durch. Das Zentrum ist unter anderem Sitz von KMU, die neue Ausrüstungstechnologien für behinderte Athleten entwickeln. Die Haagse Hogeschool und ROC Mondriaan bieten auf der Anlage eine breite Palette von Sportmöglichkeiten und sportwissenschaftlichen Studienprogrammen an. Langfristkonzept Der Sportcampus Zuiderpark ist mehr als nur ein Leistungszentrum für Sport und Bewegung. Die Integration barrierefreier Flächen für Bildung und Freizeitsport hat ein inspirierendes Umfeld entstehen lassen, in dem der wertvolle Beitrag von Sport zu Gesundheit und Wohlbefinden der Allgemeinheit wertgeschätzt und gefördert wird. Die Sportanlage ist für die Ausrichtung einer Vielzahl verschiedener internationaler Sportwettkämpfe in zentraler Lage geeignet und animiert Menschen aller Generationen, dem Beispiel der Profisportler zu folgen und neue Sportarten auszuprobieren. sb 1/2018


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CO2-FUSSABDRUCK = NULL BAMBUS-SPORTHALLE IN CHIANG MAI, THAILAND

Ort Chiang Mai, Thailand Bauherr/Betreiber Panyaden International School Chiang Mai, Thailand Architekten Chiangmai Life Architects (CLA) 326 T. Nongkwai, A. Hangdong; TH-50230 Chiang Mai www.bamboo-eartharchitecture-construction.com Team Markus Roselieb, Tosapon Sittiwong Tragwerksplaner Phuong Nguyen, Esteban Morales Autor Markus Roselieb Fotos Markus Roselieb (CLA) Alberto Cosi (www.albertocosi.com) Offizielle Eröffnung 1/2017 Baukosten 300.000 USD 243.000 EUR 34

Die Bambus-Sporthalle der Panyaden International School nach einem Entwurf von ­Chiangmai Life Architects verbindet modernes Ökodesign mit Ingenieurskunst des 21. Jahrhunderts und dem natürlichen Baustoff Bambus. Grundlage für den Planungsentwurf war die Lotusblume, befindet sich die Panyaden International School doch in Thailand und nutzt die buddhistische Lehre für einen wertebasierten Lehrplan, um ihren Schülern die Grundlagen des menschlichen Denkens zu vermitteln. Aufgabe war der Bau einer Halle, die groß genug sein sollte, um die vorgesehene Anzahl von 300 Schülern aufzunehmen, und sich zugleich elegant in die vorhandenen Erd- und Bambusbauten der Schule sowie die sanft gewellte Hügellandschaft der Umgebung einfügt. Sie sollte moderne Sportanlagen vorhalten und als einzigen Baustoff Bambus verwenden, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und der „Green School“-Mission von Panyaden gerecht zu werden. Die Halle umfasst eine Fläche von 782 m2 und beherbergt Fußball-, Basketball-, Volleyball- und Badmintonfelder sowie eine mechanisch versenkbare Bühne. Die Rückwand der Bühne bildet die Vorderwand eines Lagerraums für Sport- und Theaterausrüstung. An den beiden Längsseiten können Eltern und andere Besucher von der Empore aus Sportveranstaltungen oder Aufführungen mitverfolgen.

Natürliche Belüftung Layout und Baustoffe sorgen ganzjährig für ein angenehm kühles Klima dank natürlicher Isolierung und Belüftung. Die sichtbare Bambuskon­ struktion ist ein Fest für die Sinne und Demon­ stration meisterhafter Handwerkskunst zugleich. Die Halle wurde mithilfe zweier unabhängiger Ingenieure nach modernen Sicherheitsstandards geplant, zum Beispiel unter Berücksichtigung von Zug- und Scherkräften, um den örtlichen Witterungsbedingungen mit starken Winden, Erdbeben und anderen Naturgewalten standzuhalten. Das innovative Tragwerk basiert auf neu entwickelten, vorgefertigten Bambusträgern mit einer Spannweite von über 17 Metern ohne Stahlverstärkungen oder -verbindungen. Die Vorfertigung erfolgte vor Ort, anschließend wurden die Träger mit einem Kran in Position gebracht. sb 1/2018


Lebensdauer: 50 Jahre Der CO2-Fußabdruck der Sporthalle von Panyaden ist gleich Null. Schließlich hat der verwendete Bambus weitaus mehr Kohlenstoff aufgenommen als für Aufbereitung, Transport und Bau emittiert wurde. Der Bambus wurde sorgsam nach Alter ausgewählt und mit Boraxsalzen ohne Einsatz toxischer Chemikalien behandelt. Die Lebensdauer der Bambushalle soll mindestens 50 Jahre betragen. Chiangmai Life Architects sind der Überzeugung, dass modernstes bautechnisches Know-how essenziell ist, um den Einsatz natürlicher Baustoffe insbesondere auch bei Architektur von größerem Format salonfähig zu machen. Die Planer sind der Meinung, dass natürliche Ressourcen weniger Akzeptanz als Baustoff für die breite Masse finden, weil ihnen gemeinhin das Bild eines antiquierten oder „Arme-Leute“-Materials anhaftet. Die nur begrenzte Verwendung solcher Baustoffe liegt nach Ansicht der Planer damit wohl eher in mangelndem Wissen der Planer und Konstrukteure begründet denn in den Materialeigenschaften. Natürliche Baustoffe bergen demnach ein hohes Potenzial. sb 1/2018

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Ort Kopenhagen, Dänemark Bauherr/Betreiber Live Nation Entertainment www.livenationentertainment.com Architekten HKS 350 North St. Paul Street US-75201 Dallas, Texas www.hksinc.com 3XN Copenhagen A/S Kanonbådsvej 8 DK-1437 Kopenhagen K www.3xn.com Ingenieure Arup www.arup.com ME Engineers www.me-engineers.com Landschaftsarchitekten Planit IE www.planit-ie.com Autoren HKS, 3XN Fotos Adam Mørk Offizielle Eröffnung 2017 Baukosten 1,4 Milliarden DKK 190 Millionen EUR 36

DIE GUTE NACHBARIN ROYAL ARENA IN KOPENHAGEN, DÄNEMARK Ausgangspunkt der Philosophie und Planungsstrategie für diese einzigartige, mutige und nachbarschaftsfreundliche Arena war das Motto „der Mensch im Mittelpunkt“. Die Architekten von HKS und 3XN Architects zeichneten verantwortlich für den Entwurf dieser Multifunktionsarena mit einer Fläche von 35.000 m² und 13.000 Sitzplätzen in der dänischen Hauptstadt. Verantwortliche Ingenieure waren Arup und ME Engineers, als Landschaftsarchitekten waren Planit-IE beteiligt. Das Team entschied sich für die Planung einer Arena, mit der die positive Interaktion und die Werte gefördert werden sollten, die ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben in der Gemeinschaft ausmachen. Bei Großprojekten wie der Arena in Kopenhagen ist die Berücksichtigung der Interessen aller Parteien im Planungsprozess entscheidend. Eine Anlage dieser Größenordnung nimmt zweifelsohne Einfluss auf die im Umfeld lebenden Menschen. Eine Planung als „gute Nachbarin“ bedeutet daher, dass die positive Interaktion und Werte gefördert werden müssen, die ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben in der Gemeinschaft ausmachen. Einzigartiges Podest Zentrales Element der Anlage ist ein Podest, das eine Brücke schlägt zum umliegenden Wohnund Geschäftsviertel. Es absorbiert die Bewegung der Besucher über eine Vielzahl kleinteiliger Plätze, Nischen und Treffpunkte, die aus dem Podest herausgearbeitet wurden.

Gleichzeitig dient es für die Anwohner als ­Treffpunkt dank der zahlreichen öffentlichen Bereiche, Treppen und Rampen, die sich an Nicht-Veranstaltungstagen mit Aktivität und Leben füllen. Über den Ansatz, den Menschen in den Mittelpunkt der Planung und Funktion zu stellen, erhielt die Anlage eine menschliche Dimension. Die wellenförmige vertikale Fassade, die förmlich über dem umgebenden Podest zu „tanzen“ scheint, sorgt für Interaktion mit Besuchern und Passanten und gewährt Einblicke in das Geschehen im Inneren der Arena. An den Eingängen hebt sich die wellenförmig verlaufende Fassade nach oben und gibt so Raum für die geradezu selbstverständlich entstehenden Eingangsbereiche. Mit dieser visuellen Kennzeichnung der sb 1/2018


Eingänge wird auf informelle Weise sichergestellt, dass sich die Besucher in der Anlage zurechtfinden. Die leichten Backsteinelemente der Außenfassade verleihen dem Gebäude Wärme, Struktur und damit Identität – ein Merkmal, das aus der Ferne nur subtil wahrnehmbar ist, aus der Nähe jedoch umso interessanter wirkt. Flexibler Innenraum Vorgesehen wurde eine Vielzahl verschiedener Saalkonfigurationen mit einer Bühne mit 22 Metern lichter Höhe. Der symmetrische Tribünenaufbau ermöglicht eine flexi­ ble Bestuhlung entsprechend den jeweiligen Veranstaltungsanforderungen, operativen Änderungen oder den aus dem Ticketverkauf kurzfristig entstehenden Erfordernissen. Im Erdgeschoss ist das Gebäude offen gestaltet, auf der ersten Etage findet sich ein öffentliches Plateau. Die meisten Zuschauerplätze wurden an drei Seiten des Innenraums angeordnet mit der Option, bei Sportveranstaltungen oder kulturellen Events weitere Plätze auf der vierten Seite hinzuzufügen. sb 1/2018

In der Arenaschüssel selbst wird mit eleganten Linien und einer hufeisenförmigen Konfiguration die skandinavische Gestaltung der Außenfassade dank schlichter vertikaler Paneele an Wänden und Tribünen fortgesetzt. Interaktion mit den Anwohnern Durch die übereinanderliegende Anordnung der beiden Gebäudeteile – Podium und Krone – ist es den Planern gelungen, die ansonsten unweigerlich massive Größe einer derartigen Anlage wirkungsvoll „herunterzubrechen“, die den Baubestand in der Umgebung um ein Vielfaches überragt. Die Interaktion von Podium und Krone sorgt für eine menschlichere Dimension und ein optisch ansprechenderes Erscheinungsbild. Dank der diversen kleinen Nischen und Plätze teilen sich die Besuchermassen auf dem Weg in die Arena wie von selbst in kleinere Gruppen auf. Die Royal Arena bettet sich mit ihrem entschieden skandinavischen Charakter als „gute Nachbarin“ in das urbane und soziale Gefüge der Umgebung ein. 37


Standort Hermesbühl, Solothurn, Schweiz

TIEFSTAPELN NEUBAU DOPPELTURNHALLE IN SOLOTHURN, SCHWEIZ

Bauherr/Betreiber Stadt Solothurn Architekten Peter Moor GmbH Architekt ETH/SIA Schwingerstrasse 5 CH-8006 Zürich www.petermoor.ch Mitarbeiter des Designteams Peter Moor Daniel Meurer (Projektleiter) Muriel Kuonen Daniel Penzis Yannick Zindel Autor Peter Moor Fotos Roger Frei Eröffnung Juli 2017 Baukosten 11,5 Millionen CHF 9,8 Millionen EUR 38

In direkter Nachbarschaft zum Schulhaus ‚Hebü‘ von 1907 erneuerte die Stadt Solothurn die Doppelturnhalle. Die alte Sporthalle wies eine Fassadenhöhe von 14 m und eine Firsthöhe von 22 m auf, während beim Neubau die Gebäudehöhe ab Straßenniveau lediglich 10 m beträgt. Peter Moor Architekten verlagerten die Doppelturnhalle in den Boden. Die untere Halle wird durch einen Lichtgraben mit Tageslicht versorgt. Der neue Turnhallentrakt baut die bestehende Schulanlage weiter und formuliert innerhalb des denkmalgeschützten Blockrandfragments einen Abschluss. Der ruhende Baukörper belässt die bestehenden Außenräume für den Pausenhof und die Sportplätze als separate Bereiche. Die Sportfläche orientiert sich wie bisher von den Schulzimmern weg, so dass die Sportnutzung den Schulunterricht nicht stört. Der Pausenplatz behält mit dem bestehenden Platanendach seine Mitte. Die Ausrichtung der Halle nimmt Bezug auf diese und wertet den Hof zusätzlich auf. Die gedeckte Pausenhalle und das neue Foyer bilden ein stimmiges Nebeneinander und formulieren

an der Schulhausstraße eine eigene klare Adresse. Die zwei Hallen werden „nach unten“ gestapelt und reagieren mit ihrer moderaten Höhe auf den rückwärtigen Straßenraum, der gegenüber der alten Situation heller und offener wird. Die bauliche Weiterentwicklung äußert sich auch in der Wahl der Materialien sowie der Organisation der Innenräume. Die Grammatik des bestehenden Schulhauses bietet ein reiches Repertoire von Anknüpfungspunkten. Der Hallenneubau verhält sich als neues und letztes Glied dieser Anlage. Fassadenputz, Gesimse und Fenstereinfassungen sb 1/2018


GALERIE

PAUSENHALLE

FOYER

TURNHALLE A

PAUSENHOF

GALERIE

TURNHALLE B

werden als Themen aufgenommen und als „Sampling“ neu interpretiert. Der Anschlusspunkt am Bestand markiert mit einer schlichten Weiterführung der Rundbogenordnung den räumlichen Bezug zwischen Pausenhalle und Foyer. Eine Abwandlung dieses Bogenthemas findet sich im Ausdruck der U-förmigen Betontragstruktur, die sich an der Hauptfassade der Turnhalle nach außen abbildet. Als verbindende Elemente dienen die Gesimse, welche dem Baukörper einen feinen oberen Abschluss verleihen. Die Erdgeschosshalle kann zum Foyer hin geöffnet werden und bildet mit der bestehenden Pausenhalle ein betrieblich gut brauchbares Raumgefüge. Sie fungiert als die öffentliche der beiden und drückt dies durch die großzügige Verglasung architektonisch aus. Jede der beiden Hallen erhält einen kompakten dreigeschossigen Rücken mit zudienenden Räumen.

Peter Moor GmbH

Architekt ETH SIA Schwingerstrasse 5 CH-8006 Zürich

Neubau Turnhalle Hermesbühl Solothurn | Längsschnitt

August 2017

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AUSBLICK AUF DIE NATUR ERWEITERUNG DER SPORTHALLE IN RUNAVÍK, FÄRÖER-INSELN

Standort Runavík, Färöer-Inseln Bauherr/Betreiber Runavíkar Kommunar Lokale og Anlægsfonden Architekten BBP ARKITEKTER as Bredgade 25E,5 DK-1260 Copenhagen K www.bbp.dk Autoren BBP ARKITEKTER as Fotos www.Fotostudio.fo Martin Sirkovsky Foto BBP ARKITEKTER as Offizielle Eröffnung 8/2014 Baukosten 35 Millionen DKK 4,7 Millionen EUR 40

Die neue Sporthalle in Runavík von BBP Arkitekter wurde als Erweiterung einer bestehenden Sporthalle aus den 1970er Jahren errichtet. Der so entstandene Komplex aus Neu und Alt präsentiert sich als eine Einheit unter der Bezeichnung „The Wave“ (die Welle). Das alte und das neue Gebäude teilen sich nun ein Foyer und sind über eine gemeinsame visuelle Identität verbunden. Die Anlage zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Stadtbevölkerung. Die Kommune Runavík auf der Insel Eysturoy ist mit 15 Ortschaften die drittgrößte Gemeinde der Färöer-Inseln. Sie bildet ein regionales Ballungszentrum mit ihrem über 10 Kilometer langen Siedlungsraum am Ostufer des Fjords Skálafjørður. Der Ort wurde 1916 gegründet, erhielt seinen Namen aber erst 1938. Die Bauherrin der Sporthalle, Runavíkar Kommunar und Lokale og Anlægsfonden, ist 2017 der IAKS beigetreten. Moderne Architektur, neue Nutzungen Die Verantwortlichen in Runavík erkannten, dass eine große Sporthalle für Ballspiele nicht ideal für die sanfteren Bewegungsabläufe ist. Deshalb erhielt die Ballsporthalle eine ganz

besondere architektonische Erweiterung für Fitness- und Gymnastikaktivitäten und für das Kunstturnen. Das neue Sportgebäude ist mit einer Längsseite und dem nach Osten gerichteten Giebel mit der bestehenden Ballsporthalle verbunden und umfasst auf zwei Ebenen 2.375 m² Nutzfläche. Die beiden Hallen sind über große Durchlässe mit Schiebetüren miteinander verbunden. Über das neue Foyer werden nun beide Hallengebäude erschlossen und können so leicht von individuell organisierten Sportlern genutzt werden. Vom Foyer aus gelangen Sportler und Wettkampfrichter direkt zu den Umkleideräumen. sb 1/2018


Die große Haupthalle verfügt über Trainingsbereiche für sämtliche Disziplinen im Kunstturnen. Auf der oberen Etage der Kunstturnhalle befindet sich eine Empore mit einer Fitnesszone nach Westen mit Blick auf die Berge. Glasfassaden für Einblicke und Ausblicke Von der Empore aus sind auch ein abgetrennter 200 m² großer Tanzsaal und ein Tagungsraum zugänglich. Der Tanzsaal hat an beiden Längsseiten Glaswände, so dass man freien Blick in die Kunstturnhalle und die Umgebung hat. Der Treppenbereich, über den der erste Stock erschlossen wird, dient als im Raum angeordnetes „Mobiliar“ mit informellen Zuschauerplätzen, Begegnungszonen sb 1/2018

und ergänzenden multifunktionalen Aktivitätszonen in der Haupthalle. Beide Hallen verfügen über Holzlamellendecken, in den Nebenbereichen wurden gelbe Akustikplatten verwendet. Der charakteristische gelbe Hallenboden besteht aus einem PU-Sportbelag. Die Wände der Umkleiden und des Fahrstuhlschachts wurden in Ortbeton ausgeführt. Die neue Sporthalle wurde als Holzständerkonstruktion konzipiert mit Glasfronten in den Giebeln. Die Fassade bietet vom Inneren des Gebäudes einen wunderschönen Blick auf die idyllische grüne Landschaft der Umgebung. Gleichzeitig gewährt sie von der Straße am Eingangsbereich Einblicke in das Gebäudeinnere, sodass Passanten zu sportlicher Teilhabe angeregt werden. 41


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BEWEGUNGSSPASS ANSTATT NORMTURNEN STANDARD-SPORTHALLE ERFÄHRT INDIVIDUELLE PROGAMMIERUNG UND MULTIFUNKTIONALITÄT Autor

Harald Fux, Sportarchitektur Raumkunst ZT GmbH, www.sportarchitektur.at

Beim Neubau von Sporthallen wird oft auf bewährte Konzepte zurückgegriffen, dies geschieht häufig aus Kosten- und Termindruck. Ist es noch zeitgemäß, Normturnhallen zu bauen? Harald Fux, Geschäftsführer der Raumkunst Sportarchitektur ZT GmbH und Leiter der IAKS Expertenrunde ‚Sporthallen‘ plädiert für eine nutzerorientierte Ausrichtung der Sporthallenkonzepte. Als mich kürzlich ein Kollege, der mit der Wettbewerbsplanung für eine neue Schule in Wien befasst war, anrief und fragte, was ich von einer Normturnhalle mit einer Rundung statt einer Ecke hielte, verneinte ich dieses Ansinnen unter dem Hinweis auf die Einhaltung von Normspielfeldgrößen, Sicherheitsabständen und der obligaten Einhaltung von Planungsnormen. Ich habe mir meine spontane Antwort später noch einmal überlegt und geriet mehr und mehr ins Nach­denken: Den demografischen Ausblicken folgend wird Wien bis spätestens 2020 zur 2-Millionen-Metropole angewachsen sein. Der Zuzug der Bevölkerung in die urbanen Zentren und die damit einhergehende Suburbanisierung des Stadtumlandes sind Phänomene, die in vielen Städten in ähnlicher Art beobachtet werden können und die Kommunen auf einige Herausforderungen insbesondere in der Daseinsvorsorge stellen. Im konkreten Fall von Wien lässt sich weiter feststellen, dass die Alterstangente (zumindest kurzfristig) abflacht, das heißt dass sich durch die zuziehenden jungen Familien der Trend der überalternden Bevölkerung weniger stark auswirkt als die Notwendigkeit, Kindergärten, Schulen und letztendlich Sportstätten für die junge Bevölkerung zu schaffen. Neben der Behebung des Sanierungsstaus der bereits bestehenden, in die Jahre gekommenen Schulen und Sportstätten steht die öffentliche 42

Verwaltung zunehmend vor der Herausforderung, rasch neue Anlagen zu errichten. Die steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen im Pflichtschulalter bringt einerseits eine rasante Entwicklung von neuen pädagogischen und räumlichen Konzepten, insbesondere Bildungs- und Aufenthaltsräume betreffend, birgt allerdings auch die durch Kosten- und Termindruck begründete Tendenz der Beibehaltung der gewohnten, dem Anschein nach „bewährten“ Konzepte sowohl für die Bildungseinrichtungen selbst als auch für deren Sportstätten. Derzeit wird augenscheinlich nach einer großen Zahl von mitunter teilbaren Normturnhallen gerufen, ohne deren konkrete sportfunktionale Konzepte, Treffsicherheit und Nachhaltigkeit genauer zu hinterfragen. Betriebs- und Nutzungskonzepte Längst sind alle am Planungs- und Realisierungsprozess Beteiligte angehalten, wo immer möglich das betriebliche Konzept der Schulsportstätte sowohl auf die schulische Hauptnutzung als auch auf die außerschulische Nutzung durch Sportvereine und organisierte Gruppen auszulegen. Externe, vom Schulgebäude unabhängige Eingänge werden eingerichtet, Geräteräume allenfalls abgeteilt, Garderoben, Duschen und Nebenräume auch auf Erwachsene ausgerichtet und so eine intensive Nutzung der teuren Infrastruktur gewährleistet. sb 1/2018


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Tornhøjskolen Aalborg; Fotos: KEINGART (www.keingart.com); Bronzemedaille beim IOC IAKS Award 2015 Ballsporthalle Wien; Fotos: Raumkunst Sportarchitektur (www.sportarchitektur.at) Haslev Sports School; Fotos: KEINGART (www.keingart.com); Teilnehmer am IOC IAKS Award 2017 ASKÖ Bewegungszentrum Klagenfurt; Fotos: halm.kaschnig.wuehrer architekten (www.halm-kaschnig.at); Teilnehmer am IOC IAKS Award 2009

Aber wie verhält es sich eigentlich mit dem Raum- und Funktionsprogramm sowie dem Standard-Ausstattungsprogramm der Sporthalle? Wird es den Anforderungen der heutigen und künftigen SchülerInnen und Erwachsenen gerecht? Normturnhallen und sportfunktionale Treffsicherheit PlanerInnen und ArchitektInnen der neuen Sporthallen werden Funktionsprogramme, Raumbücher und Planungsnormen an die Hand gegeben, die einzuhalten sind, deren Inhalte aber aus vergangenen Zeiten der Grundversorgung stammen und einen veralteten Zugang zu Bewegung und Sport abbilden, wohl veralteten Lehrplänen folgend. Die Normierung der Sporthallen, insbesondere für den Schulsport, wurde durch viele Länder vorgenommen und das ist grundsätzlich gut so. Die grundlegende Sicherung der schutz- und sportfunktionellen Qualitäten sowohl in der Planung als auch in der Ausführung von Sportstätten sind wichtige Säulen jeder Sportstättenentwicklung, insbesondere in der Erfüllung der nationalen Sport(stätten)entwicklungspläne. Die Normierung und Standardisierung der Ausstattung der gebauten Infrastruktur geht weitgehend von geregelten, zumindest bekannten und anerkannten Sportarten aus, was sich angesichts der angesprochenen gesellschaftlichen sb 1/2018

Veränderungen jedoch als zunehmend weniger treffsicher herausstellt. Wie auch eine hochkarätig besetzte Arbeitsgruppe der IAKS im Papier „Zukunftstrends 2020 für Sport- und Freizeitanlagen“ anführt, bringt die Individualisierung der Gesellschaft viele neue Sportarten hervor und löst andere Sportarten damit ab oder schwächt deren Bedeutung zumindest ab. Die Herausforderung, vor der Pädagogen wie auch die Betreiber kommerzieller Sportstätten zunehmend stehen, ist die Veränderung des sportlichen Verhaltens und der individuellen Ambition und Nutzungsschwelle des einzelnen Mitglieds der Bevölkerung. Nicht jede Schülerin und jeder Schüler hat die gleichen Voraussetzungen oder auch Interessen für die sportliche Betätigung. Sportarten mit Life-Style Komponenten sowie die „sanfte körperliche Aktivität“ bekommen eine wichtige Bedeutung. Die Schule tut gut daran, sich den oben angeführten Trends zu stellen und somit die Grundlage für ein „bewegtes“ Leben der Schüler, auch nach der Pflichtschule, zu schaffen. Dies bedeutet die zwingende Veränderung und Differenzierung der Raum- und Funktionsprogramme für Schulsportstätten und letztendlich die Stärkung der polysportiven Eigenschaften der Sport- und Bewegungsräume, die derzeit, insbesondere in den kommunalen Schulen mit ihren Normturnsälen, nicht gegeben ist. 43


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Individuelle Programmierung und Multifunktionalität Ein zeitgemäßer Weg ist aus meiner Sicht die individuelle und spezielle Programmierung aller Sportstätten für die neuen Schulen. Eine individuelle Programmierung setzt die Erkundung des derzeitigen Bedarfes sowie die Einschätzung der künftigen Anforderungen voraus. Ein Schritt, der bei einer überwiegenden Anzahl von Projekten offensichtlich nicht gemacht wird, da man sich am Programm der Normturnhalle orientiert. Schulsporthallen stehen ja auch nicht unter wirtschaftlichem Druck im Betrieb. Es fehlt oft der Nutzer oder eine koordinierende Stelle, mit der eine individuelle Sportstättenprogrammierung erarbeitet werden könnte. Im Falle der Sanierung von Sporthallen gelingt die Anregung, Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Programmierung meist leichter, da die Nutzer schon da sowie Defizite und Wünsche konkret vorhanden sind. Ein entsprechender Beteiligungsprozess und Dialog kann hier gute Ergebnisse und nachhaltig zufriedene Nutzer bringen. Im Falle des Neubaus einer Sporthalle beziehungsweise Sportstätte sollte der Anspruch an die Komplexität des Planungs- und Beteiligungsprozesses aus meiner Sicht höher sein. Die Erkenntnis, dass es nicht für alle Sportarten eine Ein- beziehungsweise Mehrfeld-Sporthalle mit Standard-Geräteausstattung braucht, sollte an erster Stelle der quantitativen räumlichen Diskussion stehen. Erst die genaue Definition, welche Sportarten ausgeübt werden, ausgeübt werden sollen und welche künftig ermöglicht werden sollen, ergibt die entsprechende räumlich quantitative sowie qualitative Grundlage. Die 44

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regionale und überregionale Betrachtung des Angebotes und des Bedarfes ergibt neben der konkreten Schüleranzahl Erkenntnisse und Grundlagen über die Anzahl der erforderlichen Hallen und deren Ausstattung wie etwa auch ergänzende Zuschaueranlagen. Weniger ist Mehr „Wie sehen individuell programmierte Sportstätten denn dann eigentlich aus ?“, wird man sich nun fragen. In einem Fall kann das die Beschränkung der Funktionalität der Halle sein. Eine Halle mit dem Schwerpunkt „Ballsport“ kann auf die Anordnung von Turn-Geräten verzichten und so eine individuelle Spezialisierung bieten. Die in der Normturnhalle bereits obligate, stets störende Boulderwand ist besser in einem eigenen Raum untergebracht. Dieser benötigt keine 5,50 m Raumhöhe und kann als ständige Einrichtung ohne Umbauzeit benutzt werden. Hier kann ein Teil der durch die Spezialisierung eingesparten finanziellen Mittel eingesetzt werden. Im Rahmen der Sanierung von drei Schulturnhallen aus den frühen 1980er Jahren in einer Wiener Schule gelang es uns, gemeinsam mit dem Wiener Stadtschulrat, jede Sporthalle unterschiedlich zu programmieren. Eine Halle wurde als Ballspielhalle (Fotos 3 und 4), eine Halle als Universalturn- und Ballspielhalle, die dritte Halle als Funsporthalle entwickelt. In der Funsporthalle, die im Jahr 2018 mit der Sanierung an der Reihe ist, werden ausschließlich dem Fun- und Trendsport gewidmete Geräte eingebaut werden. In einem anderen Fall kann es die Reduktion und somit die unternormige Ausbildung eines Ballspielfeldes sein, um zusätzlich zur Ballspielnutzung die ständige sb 1/2018


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Einrichtung einer Bewegungslandschaft in der Halle zu ermöglichen. Dies demokratisiert die Nutzung, da nicht jede Schülerin und jeder Schüler seine Kompetenzen im Ballspiel hat und vergrößert mitunter andererseits die mögliche gleichzeitig anwesende Personenanzahl. Dieses Konzept zeigt eine Sporthalle in Aalborg der Kollegin Maria Keinicke Davidsen von Keingart Space Activators. Die attraktive und differenzierte Bewegungslandschaft setzt Bewegungsanreize für alle Altersgruppen und zeigt eine völlig neuartige, von Freude an Bewegung dominierte Gestaltung. Die bekannte Optik einer Normturnhalle wird aufgehoben (Fotos 1, 5 und 6). Weitere, sportfunktional erfolgreiche Beispiele, wie das ASKÖ Bewegungszentrum Klagenfurt zeigen, dass die Umsetzung freier Programme zu höchst spannender Architektur führen können (Fotos 9 und 10). Experimente Eine Aufgabenstellung mit Studierenden der Fachhochschule Technikum Wien Studienrichtung Sportgerätetechnik, die ich unterrichten darf, zeigt eine noch experimentellere und verstärkt trendsportorientierte Richtung auf: Die Themenstellung für ein Konzept, das die Studierenden für die Sanierung einer Einfeld-Sporthalle mit vorgelagertem Sportplatz erstellen sollten, war bis auf den gegebenen Grundriss komplett frei. Die durch die Studierenden ausgearbeiteten Entwürfe waren für mich verblüffend und befriedigend zugleich: Von elf Gruppen stellten fünf Gruppen Trendsporthallen, drei Gruppen einen Indoor Bike-Park (teilweise mit

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Outdoor-Ergänzung) und eine Gruppe eine FreestyleHalle vor. Drei Gruppen wandten sich der Außenanlage zu und entwarfen einen Beach Park, einen Outdoor Hindernisparcour und eine klassische Außensportanlage. Die Trendsporthallen, die die Studierenden entwarfen, verfügten über die Komponenten Bouldern, Klettern, Cross Fit, Slack Line, Parkour-Elemente und Trampolin; die Bike Parks über Pump Tracks, Dirt Parcours und eine Mega Ramp mit Air Bag zur Abbremsung vor der Hallenwand. Die Freestyle-Halle sah Skaten, eine BMXBahn sowie Freestyle-Ski und Snowboard vor. Die Auswahl der Sportarten reflektiert aus meiner Sicht die tägliche sportliche Welt der Studierenden und war aus deren Sicht weder extrem noch experimentell. Ausblick Eine differenzierte, an Trendsportarten orientierte Programmierung von Sportstätten und Sporthallen wird zu einer wachsenden Zahl von nicht normierten Standardsporthallen und Bewegungsräumen führen. Sowohl die Größe und Proportion der Hallen, deren Höhe und Ausbaugrad werden spezialisierter und fokussierter auf die angedachten Sport- und Bewegungsangebote eingehen und über räumliches Potential für die Weiterentwicklung und Reaktion auf spätere, neue Trends verfügen. Die Möglichkeiten für die qualitätsvolle architektonische Gestaltung im Hinblick auf Belichtung und Qualität der Oberflächen und Materialien werden steigen und einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz, dem Wohlfühlen und letztlich der Gesundheit der Benutzer führen. 45


„BRÜDER-HÖLLE“ UMBAU UND MODERNISIERUNG DER WETTKAMPFHALLE BRÜDERSTRASSE IN LEIPZIG, DEUTSCHLAND

Standort Leipzig, Deutschland Bauherr/Betreiber Stadt Leipzig Objektplanung Gebäude LPH 3–9 BAUCONZEPT® PLANUNGSGESELLSCHAFT MBH Bachgasse 2 DE-09350 Lichtenstein/Sa. www.bauconzept.com Projektleiter René Franke Autorin Mareike Grover Fotos Ralph Köhler www.pro-picture.de Eröffnung März 2016 Baukosten 5,9 Millionen EUR 46

Die Sporthalle in der Leipziger Brüderstraße hat seit ihrer Errichtung 1978 als Wettkampfstätte für nationale Meisterschaften und Europapokal-Spiele gerade im Handball Sportgeschichte geschrieben. Die Leipziger Handballfans sind dafür bekannt, als „achter Mann“ hinter ihrer Mannschaft zu stehen; sowohl bei ihnen als auch bei den Gegnern, die zu Spielen in die Brü­ derstraße kommen, ist die Halle als „Brüder-Hölle“ bekannt. Die Objektplanung für Umbau und Modernisierung oblag der Bauconzept® Planungsgesellschaft mbH aus Lichtenstein/Sachsen. Die Dreifeldhalle ist nicht nur für den Handball, sondern auch für Volleyball, Basketball und Hockey eine traditionsreiche Stätte – Wettkämpfe fanden und finden hier in den höchsten deutschen Spielklassen und auf internationalem Niveau statt. Darüber hinaus wird die Halle für den Profilschulsport der Sportschulen in diesen Disziplinen genutzt. 35 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme war die Anlage aufgrund von Bauschäden und erheblicher Abnutzung nur noch eingeschränkt betriebsfähig. Ziel der Planung war es, sie als Trainings- und Wettkampfstätte umzustrukturieren und sie in Raumprogramm, Zuschauerzahl und technischer Ausstattung den Standards der Bundesligen der Ballsportarten anzupassen.

Außerdem waren brandschutztechnische Ertüchtigungen durchzuführen und durch eine umfassende energetische Sanierung ein wirtschaftlicherer Betrieb zu gewährleisten. Nach einein­halbjähriger Bauzeit wurde die moder­nisierte Halle im März 2016 wiedereröffnet. Spannungsreiches Ensemble Die sich aus den genannten Anforderungen ergebenden räumlichen Ergänzungen wurden über einen zweigeschossigen Anbau an der Ostseite der Halle realisiert. Dieser ist durch eine schräg ausgeführte Attika fließend mit dem Funktionsbereich des Bestandsbaus verbunden. Die Vorhangfassaden mit gerundeten Ecken und die Fassadengliederung der Funktionsbereiche durch liegende Plattenformate bewirken, dass Hallen- und sb 1/2018


Funktionsbau sich zu einem spannungsreichen Ensemble fügen. Differenziert werden die Bauteile durch ihre unterschiedliche Farbigkeit: Die mittig emporragende, quaderförmige Kubatur der Halle ist in einem Anthrazit gehalten, die Fassade der Funktionsbereiche in Weiß, was eine räumliche Staffelung mit Betonung der vorderen, niedrigeren Gebäudekante im Sinne des menschlichen Maßstabs schafft. Ein Wechsel der weißen Plattenstruktur mit rotfarbigen Blöcken, unterbrochen durch großzügige Verglasungen, setzt Akzente in der Fassadengestaltung und macht Bereiche wie Aufenthaltsräume und Eingang klar ablesbar. Das Farbkonzept setzt sich in dem in Grau-, Weiß-, und Rottönen gehaltenen Innenraum fort. Anordnung der Funktionsräume Den Eingangsbereich kennzeichnet ein ausladendes Vordach, unter dem neben der Treppe eine Rampe den barrierefreien Zugang gewährleistet. Im Foyer geleitet ein großzügiger Empfangstresen die Zuschauer in den nach Osten ausgerichteten Gästebereich. Im rückwärtigen Bereich des Foyers befinden sich die Garderoben und sanitären Anlagen.

Der Zugang für Sportler, Schiedsrichter und Betreuer erfolgt über einen Flur westlich des Kassenbereiches, dem sich Besprechungszimmer sowie Umkleideräume mit eigenen Sanitäranlagen anschließen. Hallenseitig befinden sich Räume für den Hallenwart, die medizinische Betreuung und die Regie. Darüber hinaus stehen zwei Aufwärmzonen für Sportler, ein Raum für Trainer und Schiedsrichter, zwei Geräteräume sowie die mit Aufenthalts-, Umkleide- und eigenem Sanitärbereich ausgestatteten Personalräume zur Verfügung. Freigelegtes Raumtragwerk Die dreiseitig angeordneten Zuschauertribünen sind ausgehend vom Hallenniveau erschlossen, sodass die Zuschauer die Spielfläche nicht queren müssen. Die siebenstufige Haupttribüne an der östlichen Hallenlängsseite bietet 8 barrierefreie und 596 Sitzplätze. Zwei Teleskoptribünen ergänzen das Sitzplatzangebot an den Querseiten um jeweils 106 Plätze. Die Nähe der Tribünen zum Spielfeld garantiert eine dichte Atmosphäre bei Wettkämpfen, wobei von allen Ebenen die Außenlinie des größten Spielfelds sichtbar ist. Die westliche Hallenlängsseite wird 47


Grundriss vom Erdgeschoss

durch eine Prallwand begrenzt, die von zwei Nischen für den Schiedsrichterbereich sowie die beiden Sportlereingänge unterbrochen wird. An der Nordseite der Halle befindet sich eine LED-Anzeigetafel, an der Südseite eine Videowand. Durch das Entfernen der bestehenden Akustikdecke ist das Raumtragwerk der Dachkonstruktion als filigrane Ingenieurkunst erlebbar gemacht worden. Zusätzlich zur Nutzung als Trainings- und Wettkampfstätte für Ballsportarten ist die Halle für Turnwettkämpfe vorgerüstet: Alle erforderlichen Bodenhülsen zur Befestigung 48

der Turngeräte wurden in den neuen Doppelschwingfußboden mit Parkettlage integriert. Die im zweiten Geschoss befindliche Galerie verfügt unter anderem über Vereinsräume und einen als VIP- und Presseraum nutzbaren Aufenthaltsbereich. Blickfang ist die weitläufige Galerietribüne, die neben zwei barrierefreien Plätzen auch 136 Sitz- und 62 Stehplätze sichert, wodurch eine Erhöhung der Zuschauerplätze auf insgesamt 1.016 erreicht wurde. sb 1/2018


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GRÖSSTE TEMPORÄRE EISHOCKEY-ARENA DER WELT HALLENSYSTEM VON NÜSSLI IN LAUSANNE, SCHWEIZ Die Sportstadt Lausanne erhält einen neuen Sportkomplex mit Eishockeystadion für den heimischen Club sowie einem Schwimmbad mit einem Becken für die Olympischen Jugendspiele 2020. Insgesamt zwei Jahre wird der Bau der neuen Sportanlage in Anspruch nehmen. Damit das Team des Nationalliga-A-Eishockeyclubs auch während der Bauphase wie gewohnt seine Trainingseinheiten und Saisonspiele austragen kann, realisierte NÜSSLI eine temporäre Eishockey-Arena.

Standort Lausanne, Schweiz Totalunternehmer NUSSLI Gruppe Hauptstraße 36 CH-8536 Hüttwilen www.nussli.com Autoren Marike van der Ben Seraina Rast Fotos Felix Brodmann Didier Charles 50

Mit 17 Metern Höhe, 66 Metern Breite und 96 Metern Länge ist die temporäre Eishockey-Arena weltweit die erste ihrer Art. Noch nie zuvor wurde eine Eishalle auf Zeit in dieser Größe realisiert. Die umfangreiche Technik, welche für die Realisation der Interimslösung benötigt wurde, stellte das Projektteam vor eine neue Herausforderung, die es mit Bravour löste.

Mit diesem gelang es dem Projektteam, die Arena über die gesamte Spannweite stützenfrei zu bauen. Auch bei der Fassadengestaltung sind dem Kunden, dank der vielseitigen NÜSSLI Kompetenz im Bereich Hallenbau, kaum Grenzen gesetzt. Der Lausanne Hockey Club entschied sich für eine zurückhaltende Verkleidung aus weißen Sandwich-Paneelen.

Schlüsselfertiges Gesamtkonzept Als Totalunternehmerin verantwortet NÜSSLI sämtliche Projektphasen; angefangen bei der Planung, über die Baueingabe, die bauliche Ausführung, Wartung, bis hin zum Rückbau der kompletten Eishockey-Arena. NÜSSLI plante das innovative Projekt mit Unterstützung der BG ­Ingenieure Lausanne. Die Grundkonstruktion der Halle bildet ein konventioneller Stahlbau.

Das Innenleben der temporären Halle, wie die Tribünenanlage für 6.700 Fans, besteht hauptsächlich aus NÜSSLI Systemmaterial und kann später komplett rückgebaut und für weitere Projekte wiederverwendet werden. Diese Bauweise überzeugt nicht nur durch ihre Nachhaltigkeit, sondern auch durch kurze Realisierungszeiten und bietet sämtlichen Fans auf den Tribünen eine optimale Sicht auf das Spielfeld. sb 1/2018


Auch die technische Ausstattung der temporären Eishockeyhalle ist auf dem neuesten Stand: Die Beleuchtung sowie die Anlagen für Ton und Bild entsprechen den aktuellen Anforderungen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft für ­Übertragungen. Zusätzlich zum Hospitality-Bereich errichtete NÜSSLI ein Container-Village aus insgesamt 135 vorgefertigten Containern, welches die Infrastrukturen für Medien und Presse, Garderoben, Büros, Technik, sowie für einen Shop und ein Ticketoffice bereithält. Komplexe Herausforderungen – raffinierte und nachhaltige Lösungen Das Eisfeld entspricht den aktuellsten Standards der National Hockey League. Die Eisproduktion begann bereits im Sommer. Dabei galt die umfangreiche Technik, welche für die Produktion notwendig war, sb 1/2018

als die größte Herausforderung. Die Feuchtigkeit, die bei der Herstellung der Eisfläche entsteht, stellte das Planungsteam vor eine komplexe Aufgabe. Gelöst wurde das Problem mit einer speziellen Entfeuchtungsanlage, welche innerhalb der Halle selbst bei heißen Außentemperaturen ein trockenes Klima schafft und so die Nebelbildung über dem Eis ver­ hindert. Auch die Frage, was mit der Eishockey-Arena nach ihrem Einsatz in Lausanne geschieht, stellte sich das Projektteam schon lange vor der Fertigstellung im August 2017. Bereits während der Konzeptphase plante NÜSSLI die temporäre Arena mit Option auf Weiterverwendung nach ihrem Rückbau in zwei Jahren. Dabei sieht das Konzept vor, dass die Halle mit wenigen Änderungen auch für weitere Sport­ arten eingesetzt werden kann. 51


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SPORTBODEN AUS GLAS DIE NEUE BALLSPORTARENA IN DRESDEN, DEUTSCHLAND

Standort Dresden, Deutschland

Autor ASB GlassFloor

Bei der Eröffnung staunten die rund 4.500 Gäste beim Anblick des Hallenbodens nicht schlecht. Der futuristische Look des blauen Glasbodens mit seinen weiß leuchtenden LED-Linien entlockte mehr als einem Besucher anerkennende Kommentare wie ‚absolut innovativ‘. Begeistert zeigte sich auch Barry Hardy, Trainer der ­legendären Show-Basketballer ‚Harlem Globetrotters‘, die extra zur Eröffnungsfeier aus den USA angereist waren: „Wir alle lieben den Boden!“

Fotos ASB GlassFloor media project

Bis zu 4.000 Zuschauer werden in der neuen BallsportArena künftig vor allem die

Architekten ARCHIprocess GmbH Louis-Braille-Straße 2 DE-01099 Dresden www.archiprocess.de Glasböden ASB GlassFloor Fabrikstraße 14 DE-83371 Stein a. d. Traun www.asbglassfloor.com

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Im Mai 2017 eröffnete in Dresden die neue BallsportArena. Zwischen der Semperoper und dem Sportpark Ostra wird hier insbesondere der Bundesliga-Handball zu Hause sein. Star der Halle ist – neben den Jungs vom HC Elbflorenz Dresden – der blaue Glas-Sportboden von ASB. Auf ihm lässt sich mittels Touchscreen für jede beliebige Sportart das passende Spielfeld einblenden – Innovationsgeist from Germany. Handballspieler des 2. Bundesliga-Teams HC Elbflorenz Dresden anfeuern. Zu Hause geht die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler in ihrer ersten Zweitliga-Saison auf dem modernsten Bodensystem der Welt auf Torjagd: dem größten bisher verlegten ASB-MultiSports-Boden mit einer quadratischen Effektivfläche mit 44 Meter Kantenlänge. Aber auch Profi-Badminton, -Basketball und -Volleyball werden auf dem GlasSportboden ausgetragen – denn die LED-Markierungslinien, rund 2,5 Kilometer Lichtstreifen, können für verschiedene Spielfelder dieser vier Sportarten individuell zu- und abgeschaltet werden. sb 1/2018


50 Gründe für einen Glasboden Mit dem größten bisher verlegten ASB-MultiSports-­ Boden, der alle technischen Anforderungen eines ­modernen Sportbodens erfüllt, setzt der Hersteller in der BallsportArena neue Maßstäbe. Die AluminiumSchwing­bodenunterkonstruktion sorgt für den der Norm entsprechenden Kraftabbau und macht den Boden aus gehärtetem Sicherheitsglas sogar elastischer als die meisten Sportböden, was das Verletzungsrisiko reduziert. Um eine Spiegelung und große Lichtreflexion zu verhindern, ist die Glasoberfläche speziell geätzt. Zudem sind Keramikpunkte für die Rutschhemmung eingebrannt. Sogar 50 Gründe für einen Glasboden fallen ASB-Geschäftsführer Christof Babinsky ein. „70 Jahre Haltbarkeit, Unempfindlichkeit gegen Straßenschuhe – etwa bei der Nutzung einer Halle für Konzerte oder Partys – und dass Glasböden gegenüber Kunststoff- oder Holzbelägen keine Hautverbrennungen hervorrufen, wenn sb 1/2018

ein Spieler rutscht oder fällt, sind nur die offensichtlichsten.“ Davon überzeugen sich nun Architekten und Hallenplaner auf der ganzen Welt. Mehr als 30 Glasböden hat ASB in Sport- und Mehrzweckhallen verlegt. Auch die Universität Oxford sowie zwei amerikanische Kunden bekamen Ende 2017 einen ASB GlassFloor. „Pro Jahr stemmen wir 15 bis 20 Vorhaben ganz unterschiedlicher Größe“, erläutert Babinsky. „Besonders stolz sind wir auf die Belastbarkeit der Bodenfläche. So kann auf dem Boden ein Konzert stattfinden und binnen Stunden schon wieder Profisport betrieben werden, ohne dass die Fläche abgedeckt werden muss. Ferner erzielt unser Boden auch auf den Flächen, auf denen die Tribünen ausgefahren werden, die gleiche homogene Elastizität. Auch dies ist ein Alleinstellungsmerkmal.“ Dem Rekordprojekt in Dresden stellen auf jeden Fall jetzt schon die Spieler vom HC Elbflorenz ein gutes Zeugnis aus: Sie sind mehr als zufrieden mit dem geringeren Risiko von schweren Verletzungen – und haben die Linienvielfalt eines traditionellen Sportbodens keine Sekunde vermisst. 53


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SICHERES KLETTERN FALLSCHUTZBODEN IN DER KLETTERANLAGE INNSBRUCK, ÖSTERREICH Der Neubau der riesigen Kletteranlage in Innsbruck entspricht modernsten Standards, sodass ab sofort selbst internationale Großveranstaltungen wie die Kletterweltmeisterschaft 2018 ausgetragen werden können. Zudem ist das Kletterzentrum Bundesleistungszentrum des Kletterverbands Österreichs. Auf einer Kletterfläche von insgesamt circa 6.000 m² können auch Freizeitkletterer ihre Fitness verbessern, neue Kletter- und Bouldermöglichkeiten ausprobieren und sich auspowern.

Standort Innsbruck, Österreich Architekten Architekt Thomas Schnizer Fallmerayerstrasse 3 AT-6020 Innsbruck office@architekt-schnizer.com www.architekt-schnizer.com Sicherheitsböden BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH Am Hilgenacker 24 DE-57319 Bad Berleburg info@berleburger.de www.berleburger.com Autorin Lena Grosch Fotos norbert-freudenthaler.com 54

Neben den gängigen Maßnahmen zur Sicherung des Kletterers durch den Partner am Boden oder durch die vier Toppas (automatische Selbstsicherungsgeräte) setzen die Betreiber auf einen Boden mit Fallschutzeigenschaften. „Als Kletterhalle, die einen modernen Anspruch mit neuen Standards und hoher Qualität liefern möchte, ­ ist es für uns unverzichtbar, auch in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe zu setzen“, betont Reinhold Scherer, Geschäftsführer des Kletter­ zentrums Innsbruck. Sollte es trotz aller Sicherungs­maßnahmen zu einem Sturz kommen, sorgt der elastische Fallschutzboden regugym climb 45/30 in der Farbe steingrau des Sport­ bodenherstellers Berleburger Schaumstoffwerk GmbH (BSW) für zusätzliche Sicherheit. Insgesamt 990 m² des elastischen Sportbodens sorgen im Indoor-Bereich beim Freizeitklettern oder im Wettkampf beim Speed und Lead dafür, dass schlimmere Verletzungen nach einem Sturz minimiert werden.

Die beiden Elastikschichten aus zwei unterschiedlich dichten Verbundschäumen dienen dazu, den Sturz abzufangen. Die erste Schicht hat dabei die Aufgabe der Falldämpfung und der Erhöhung der horizontalen Druckverteilung, während die zweite Schicht für die Falldämpfung innerhalb des Gesamtaufbaus sorgt. Bei Stürzen aus kritischen Fallhöhen von bis zu circa fünf Metern Höhe werden Sturzfolgen erheblich reduziert. Auf der anderen Seite bietet die rutschfeste Oberfläche in Kombination mit der geringen Verformungsmulde ausreichend Halt für den Sichernden am Boden, damit der Partner zuverlässig gesichert werden kann. Die Elastizität des Bodens sorgt nicht nur für optimalen Stand: „Unsere Besucher sind sehr begeistert, und der weiche Boden erzeugt ein tolles ‚heimeliges‘ Wohlgefühl, sowohl innen als auch außen“, lobt Scherer den Fallschutzboden von BSW. sb 1/2018


Sicheres Klettern unter freiem Himmel Im Außenbereich sind die Kletterbegeisterten durch den fugenlosen Kunststoffboden playfix von BSW gesichert. Der ursprünglich für Fallschutz auf Spielplätzen entwickelte Boden hat sich auch für sportliche Bereiche bewährt, bei denen Sturzrisiken minimiert werden sollen. Playfix besteht aus zwei Schichten von gebundenem, elastischem Material und besitzt eine ebene Oberfläche mit gleichmäßigen Fallschutzeigenschaften. Die untere weiche Basisschicht sorgt für den nötigen Fallschutz. Die obere hoch belastbare Nutzschicht sorgt für ansprechendes Design. Vor den Außentürmen des Kletter­ zentrums in Innsbruck wurden insgesamt 915 m² playfix Fallschutzboden in der Farbe lichtgrau verlegt. Die Gesamtdicke des Bodens beträgt 10 cm und deckt damit die maximale Fallhöhe ab, die ein Fallschutzboden – auch nach geltender Norm EN 1177 – überhaupt abdecken kann. Die Oberfläche punktet weiterhin durch ihre guten Reinigungseigenschaften, eine hohe Rutschfestigkeit sowie Witterungsbeständigkeit. Damit sind im Kletterzentrum Innsbruck innen wie außen die höchsten Maßstäbe an Sicherheitsböden gesetzt. sb 1/2018

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DIE WÄRME KOMMT VON OBEN NEUE TENNISHALLE MIT DECKENSTRAHLHEIZUNG IN POTSDAM Der Potsdamer Tennis Club Rot-Weiss e.V. verfügt seit 2016 über eine neue Halle mit drei Spielfeldern. Um eine angenehme Erwärmung und damit gute Spielbedingungen zu gewährleisten, entschieden sich die Verantwortlichen für eine Deckenstrahlheizung von Best.

Standort Potsdam, Deutschland Bauherr/Betreiber Potsdamer Tennis Club Rot-Weiss e.V. www.potsdamer-tc.de Architekten dgk architekten gmbh Zossener Str. 55 DE-10961 Berlin www.dgkarchitekten.eu Deckenstrahlheizung BEST GmbH Tischlerstraße 11-15 DE-30916 Isernhagen info@best-kuehlheizen.de www.best-kuehlheizen.de Autorin Marion Paul-Färber Fotos Best GmbH Offizielle Eröffnung 9/2016 56

Auf dem 26.000 m² großen Grundstück stehen zehn Plätze sowie eine Dreifeld-Halle zur Verfügung. Direkt an die Halle schließt sich ein 600 m² großes Funktionsgebäude an. Es beherbergt neben den für den Spielbetrieb notwendigen Räumlichkeiten wie Umkleideräume und Sanitäranlagen auch eine Gastronomie. Die mit 140 kW angegebene Heizlast für das gesamte Gebäude wird über einen Fernwärmeanschluss abgedeckt. Auf die Deckenstrahlheizung in der Halle von knapp 50 m Länge und 36,6 m Breite entfallen rund 100 kW.

Know-how zahlt sich aus Für die Umsetzung der Maßnahme arbeitete man mit der Best GmbH zusammen. Das Unternehmen, das fast 30 Jahre Erfahrung mit Heizen und Küh­len von der Decke aufweist, war sowohl für die Planung als auch die Ausführung der Deckenstrahlheizung verantwortlich. Dies umfasste alle Komponenten zur Heizung von oben, die Grenze bildete der Verteiler vor dem Fernwärmeanschluss. Dieser und die Sanitär- und Heizungsinstallation des angrenzenden Gebäudes lagen in Händen der HD Haus- und Gebäudetechnik GmbH aus Hirschfeld.

Warum Wärme von oben? Eine Deckenstrahlheizung beheizt den Raum zu ⅔ über Strahlungswärme. Da die Temperatur der Umgebungsflächen angehoben wird und die Luftgeschwindigkeit sehr gering bleibt, kann die Lufttemperatur um bis zu 3 °C abgesenkt werden. Die Empfindungstemperatur, ein wesentliches Merkmal der Behaglichkeit, bleibt dabei gleich. Damit bietet die Deckenstrahlheizung einen äußerst effizienten und sparsamen Umgang mit Energie.

Die Dreifeldhalle hat eine Grundfläche von 1.770 m² und ist in der Mitte 9 m hoch. Die Aufteilung der Strahlbänder orientierte sich an den drei Spielfeldern, wobei jeweils vier Bänder von 12 m Länge auf einen Platz entfielen. Die Leistung je Band differiert: Vier der 12 Strahlbänder werden mit 6,91 kW angegeben, acht mit 9,12 kW. Die Ausführungen mit der geringeren Leistung wurden über dem mittleren Tennisplatz eingesetzt. Die beiden äußeren Plätze in Richtung der beiden Giebelseiten wurden aufgrund der Außenwände mit den höheren Leistungen bedacht. Die Gesamtfläche aller installierten Elemente beträgt 158,4 m².

Weitere Pluspunkte sind beste Regelbarkeit und kurze Aufheizzeiten aufgrund des geringen Speichervolumens. Die Elemente an der Decke sind praktisch wartungsfrei und überzeugen durch eine lange Lebensdauer. Die Folgekosten sind im Vergleich zu anderen Systemen deutlich niedriger, sodass eine dauerhaft wirtschaftliche Erwärmung gegeben ist.

Bei der Auslegung wurden für den Sportbetrieb 16 °C als Raumtemperatur angesetzt, die Vorlaufbeziehungsweise Rücklauftemperatur mit 90 °C respektive 70 °C. Eingesetzt wurde die Deckenstrahlplatte DSP mini 28. Die Elemente werden aus sb 1/2018


1,2 mm starkem Stahlblech und innenliegenden, verschweißten ¾-Zoll-Präzisionsrohren gefertigt. Vier Bänder haben die Breite von 900 mm, acht sind 1.200 mm breit. Um die Wärmeverluste nach oben zu minimieren, wurde werkseitig eine 40 mm starke Dämmschicht eingelegt. Die Aufhängung der zweiteiligen Bänder erfolgte an den eingeschweißten Querstegen. Die Strahlbänder wurden entsprechend der Dachneigung schräg an Montageschienen aufgehängt, die an der Holzkonstruktion befestigt wurden. Diese Komponenten wurden von Best ausgelegt, geliefert und montiert. Die Anbindung an die Fernwärme-Übergabestation hat man mit stirnseitigen Anschlusskästen mit je zwei ½-Zoll-Anschlüssen realisiert, dazu kam eine Entleerung bzw. Entlüftung mit einer Rohrstärke von 15 mm. Der Betriebsdruck wird mit 10 bar angegeben. Fertig vor Beginn der Hallensaison Zusätzlich zur Auslegung der Strahlbänder übernahm die Best GmbH auch die Verlegung der Rohrleitungen in der Halle bis zur sb 1/2018

Fernwärme-Übergabestation sowie die Regelung des neuen Systems. Die Verrohrung wurde mittels C-Stahlrohr in den Dimensionen 54 und 42 mm für die Versorgungs- beziehungsweise die Steigleitung umgesetzt. Außerdem kamen die Dimensionen 42, 35, 28 und 22 mm für Versorgungs- und Anschlussleitungen zum Einsatz. Die einzelnen Komponenten wurden verpresst. Die Rohrverläufe wurden so angeordnet, dass die Lichtkuppel frei blieb. Dabei wurden Vor- und Rücklauf an einem Balken befestigt, der im First unterhalb der Lichtkuppel entlangläuft. Der Lichteinfall wird durch diese Installation aber in keiner Weise beeinträchtigt. Auch die Beleuchtungskörper folgen der Dachschräge. Dynamische Volumenstromregler stellen den hydraulischen Abgleich sicher. Die Verbindung der einzelnen Strahlbänder mit der Verrohrung erfolgte mit Hilfe flexibler Panzerschläuche von 0,5 m Länge. Da der Hallenboden zum Zeitpunkt der Installation noch nicht verlegt war, konnte die Montage mittels Hebebühne problemlos umgesetzt werden. 57


PROFESSIONALS & PROFILES

GREEN AND BLUE BUILDING AWARD

DURCHGEHEND FUGENLOS

Am 8. November 2017 wurde der Green & Blue Building Award im Rahmen der GBB Green & Blue Building Conference in Wien bereits zum 6. Mal verliehen. Unter den Preisträgern des renommierten Preises der österreichischen Immobilienbranche war unter anderem die Wiener Infrastruktur Projekt GmbH (WIP), die als Bauherr im Auftrag der Wiener Magistratsabteilung MA56 für die Neuerrichtung des Ersatzquartiers für die Schule am Kinkplatz in der Toricelligasse 50 verantwortlich zeichnet. Das Ersatzquartier wurde aufgrund des dringenden Sanierungs- und Absiedlungsbedarfes der Schule am Kinkplatz notwendig. Von der Erstellung der Machbarkeitsstudie bis zur Besiedelung der Schule wurden nur 22 Monate benötigt, wovon lediglich sechs Monate auf die Bauzeit entfallen.

100% „reines PUR Material“ – 100% durchgehend fugenlos. Die Innovation von CONICA, eine hochleistungsfähige Elastikschicht aus reinem PUR, erreicht in den Systemvarianten nachhaltig die höchsten Ansprüche der Emissionsvorgaben und ist brandklassifiziert – bei höchster Funktionalität. Ein Mehrwert im Vergleich zu den aus Rezyklaten hergestellten, vorgefertigten Matten. Die Qualität wird durch die Prüfzeugnisse nach AgBB (Emissionen), EN 14904 (Sportfunktionalität) und EN 13501-1 (Brandverhalten) nachgewiesen. Diese neue, flüssig vor Ort eingebaute Elastikschicht wird für punkt- und kombielastische Indoor-Sportbodensystemen eingesetzt.

Die RAUMKUNST ZT GmbH entwickelte Machbarkeit, Entwurf und Genehmigungsplanung der Schule. Die etwa 6.500 m² große temporäre Schule ist als Holzfertigteilbau konzipiert, der – über dem Boden schwebend – gänzlich demontierbar ist und konkret bis zu fünf mal verwendet werden wird. Das Raumprogramm der bestehenden Schule wurde übernommen und die Möglichkeit von räumlichen Mehrfachnutzungen ausgeweitet. Die Dreifachhalle der Schule am Kinkplatz wurde durch eine Ballspielhalle und zwei speziell ausgerichtete Bewegungsräume ersetzt. Die Sporthallen sind wie die Schule komplett in allen Bestandteilen demontierbar und wiederverwendbar: Der Sportboden wurde mit ablösbarem Klebstoff mit der verschraubten Unterkonstruktion verklebt, sodass er wieder verwendbar sein wird. Die Akzeptanz des neuen, temporären Schulgebäudes durch die SchülerInnen und LehrerInnen ist nicht zuletzt durch die einwandfreie und einem permanenten Bau gleiche bauphysikalische Ausführung sehr groß. (Copyright Bild: Fürnkranz) Sportarchitektur Raumkunst ZT GmbH www.sportarchitektur.at 58

CONIPUR HG pure FULL PUR – Der punktelastische Boden fängt die Aufprallkräfte sofort auf – wie ein Stossdämpfer – dies reduziert die Verletzungsgefahr und verringert zusätzlich die Belastung der Gelenke. CONIPUR CE pure FULL PUR – Der kombielastische Sportboden vereint die meisten Vorteile von punkt- und flächen­ elastischen Systemen. Sie weisen in der Regel eine größere mitschwingende Masse auf. Die punktelastische Komponente über der Holzkonstruktion hat eine schützende und komfortable Wirkung. CONIPUR FULL PUR – Die flüssige Elastikschicht aus reinem Polyurethan (100% PUR) ist 100% reines, frisch produziertes Material mit eindeutigem Ursprung und kontrollierter Qualität. Durch den Einbau in flüssiger Form vor Ort ist das System 100% fugenlos. Weitere positive Effekte wie Zeitersparnis durch schnelleren Einbau, gesamtheitliches einfacheres Handling und kontrollierte Qualität machen CONIPUR FULL PUR zu einem innovativen, schweizerischen Produkt – typisch CONICA. CONICA AG www.conica.com sb 1/2018


SELBSTFAHRER

MOBILER SPORTBODEN

Das absolut gleichmäßige Verfüllen von modernen Kunst­ rasensystemen mit Sand, Gummi und anderem Ein­füll­material ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, die nur mit einer adäquaten Lösung wie der neuen SandMatic B2005 von SMG zu leisten ist. Die selbstfahrende SandMatic B2005 streut alle Materialien akkurat auf der Oberfläche aus und arbeitet diese zugleich flächendeckend präzise in das Kunstrasensystem ein. Ein Förderband und die innovative Bürstentechnologie unterstützen wirksam den Prozess. Die SandMatic-Familie ermöglicht die exakte Einarbeitung von 2.5-40 kg/m² in beide Fahrtrichtungen, mit einer Arbeitsbreite von 1.500 mm und Vorschüben von 1 m/min bis zu 25 m/min erreicht die SandMatic B2005 unerreichte Flächenleistungen von bis zu 35 m²/min. Das Steuerpaneel ist beidseitig einsetzbar und schafft dadurch maximalen Überblick und ergonomisches Arbeiten. Die Maschine wird von einem 3-Zylinder-Kubota-Dieselmotor mit 21,9 PS mittels Hydrauliksystem angetrieben. Das Gewicht der Maschine verteilt sich auf acht groß dimensionierte Niederdruckreifen. Somit ist der Flächendruck durch das Bruttogewicht der Maschine dem zulässigen Bodendruck der Rasenfläche angepasst. Seit über 40 Jahren bietet SMG die einzigartige und weltweit größte Produktpalette für die maschinelle Pflege und Reinigung von synthetischen Sportrasenflächen – insgesamt 14 Maschinen und Anbaugeräte.

Im Oktober 2016 vergab die Deutsche Volleyball Bundesliga erstmalig eine Wildcard für die Saison 2017/18, um so freie Plätze in der Liga zu besetzen. Das Resultat war eine Konstellation der besonderen Art. Der ehemalige deutsche Bundesligist „TSV Unterhaching“ und der mehrfache österreichische Meister und Pokalsieger „Hypo Tirol Volleyballteam Innsbruck“ spielen in der laufenden Saison mit einer Ausnahmegenehmigung in der höchsten deutschen Spielklasse.

Als Pionier im Bereich synthetischer Sportbeläge und Kunstrasen verfügt SMG seit Jahrzehnten über anerkannte Kompetenz und Erfahrung rund um den Globus und entwickelt und definiert die Standards. Kunden erhalten nicht nur wertvolle Informationen für die Handhabung der Maschinen, sondern auch professionelle Entscheidungshilfe, um das richtige Produkt für den bestmöglichen Einsatzzweck zu finden. SMG Sportplatzmaschinenbau GmbH www.smg-gmbh.de sb 1/2018

Die Olympiahalle in Innsbruck dient neben der BAYERNWERK SPORTARENA in Unterhaching als Heimstätte der deutsch-österreichischen „Hypo Tirol Alpenvolleys Haching“. Neben den Heimspielen der „Hypo Tirol Alpenvolleys Haching“ finden in der Multifunktionshalle in Innsbruck auch internationale Wettkämpfe im Handball und Volleyball, sowie Konzerte, Kongresse und Tagungen statt. Für einen professionellen mobilen Sportboden sorgte die Firma Holz-Speckmann GmbH & Co. KG aus Halle Westfalen. Der mobile „Speed-Lock M1“ Volleyballsportboden besteht aus einem 7 mm starken punktelastischen PVC Oberbelag, der fest auf eine Lastverteilerplatte aus Spezialsperr­holz aufgebracht ist. Eine Elastikschicht aus Verbundschaum an der Unterseite macht den Sportboden kombi­ elastisch und somit besonders muskel- und gelenkschonend. Da alle Schichten fest miteinander verbunden sind und auch der umlaufend keilförmige Randabschluss bereits montiert ist, ist der Sportboden unmittelbar nach der Verlegung der Einzelmodule bespielbar. Wartezeiten, wie etwa bei der Verlegung von PVC Rollenware, entfallen. Der knapp 600 m² große Volleyballsportboden kann innerhalb von nur 2,5 Stunden spielfertig verlegt werden und trägt so zur Multifunktionalität der Olympiahalle bei. Holz-Speckmann GmbH & Co. KG www.speed-lock.com 59


PROFESSIONALS & PROFILES

SPORTLICHE VIELFALT AUF KLEINEM RAUM

FUSSBALL-WM 2018 IN RUSSLAND

In der dänischen Küstenstadt Haderslev ist mitten im alten Hafenareal ein zukunftsweisendes Bildungszentrum entstanden. Das Konzept des individuellen Lernens in einem flexiblen und kreativen Umfeld wurde auch auf die Sportanlagen im Außenbereich übertragen. Die Sportanlage wurde im Mai 2017 fertiggestellt und gliedert sich in drei Haupt­ elemente: das Spielfeld mit Kunstrasen, die Laufstrecke mit Kunststoffbelag und die umliegende grasbewachsene Böschung. Die Laufstrecke teilt sich nochmals in zwei Bereiche auf: eine klassisch angelegte Rundlaufbahn um das Spielfeld und eine deutlich längere, unregelmäßig verlaufende „Offroad“-Strecke. Beide bestehen aus dem Kunststoffbelag PolyPlay FS von Polytan mit einer 40 mm dicken Basisschicht. Der wasserdurchlässige Fallschutzboden schützt durch seine stoßdämpfende Wirkung vor Verletzungen bei Stürzen. Darüber hinaus ist das Material witterungs- und verrottungsbeständig, was eine lange Lebensdauer und geringe Wartungskosten mit sich bringt.

Für viele Fußballfans ist sie das Sport-Highlight des Jahres und wird bereits freudig erwartet: Vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 findet in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 statt.

Für das 645 m² große Spielfeld fiel die Wahl auf das Kunstrasensystem LigaGrass Pro CoolPlus von Polytan. Mit texturierten, also gekräuselten Filamenten ist es sehr strapazierfähig und pflegeleicht und damit ideal für den ganzjährigen Einsatz in Schulen. Die Naturrasen ähnliche Optik erhält das Spielfeld durch die BiColour Farbgebung von Polytan, bei der mehrere Grüntöne in einem Filament kombiniert werden. Verfüllt ist der Kunstrasen bei dieser Anwendung mit Sand, üblicherweise wird jedoch EPDM-Granulat gewählt für einen höheren Spielkomfort. Die im Böschungswinkel geneigten „Restflächen“ zwischen den beiden Laufbahnen sind als „blauer“ und „orangener“ Zuschauerraum konzipiert, beide lassen sich jedoch auch für sportliche Aktivitäten nutzen. Polytan GmbH www.polytan.com 60

Insgesamt 32 Mannschaften aus aller Welt haben sich für die WM qualifiziert. Dafür wurden in Russland zahlreiche neue Trainingsplätze erschaffen bzw. umgebaut. Bisher sind 13 dieser Plätze mit Beregnungssystemen von PERROT ausgestattet. Für die Echtrasenanlagen wurden die robusten Impulsversenkregner der TRITON-L Serie installiert, für die Kunstrasenanlagen die Großflächenversenkregner mit Kolbenantrieb VP3. Auch in den Hauptstadien in St. Petersburg (GazpromArena) sowie in Sotchi (Fisht-Arena) wird der Rasen durch PERROT-Versenkregner mit Wasser versorgt. Die Beregnungsanlagen werden durch unseren Geschäftspartner vor Ort Firma FLOORDESIGN, Moskau, vertrieben.

PERROT Regnerbau Calw GmbH www.perrot.de sb 1/2018


FALLSCHUTZBODEN FÜR ALLE GENERATIONEN

TOP-PERFORMANCE MIT HARO SPORTS

Die Planungen der ersten Anlagen mit dem Namen alla hopp!, der bisher größten Förderaktion der Dietmar Hopp Stiftung, begannen im Herbst 2014. Die 19. und damit letzte Anlage wurde genau drei Jahre später eröffnet. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus drei bis vier Modulen mit unterschiedlichen Bewegungsangeboten.

Der Davis Cup ist der wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften im Herrentennis. Er wird jedes Jahr mit mehr als hundert Nationen ausgespielt. Am 27. November fand in Lille, Frankreich, das spannende Finale statt. Mit 3:2 konnte sich Frankreich gegen Belgien durchsetzen. Zusammen mit Rebound Ace Europe hat sich dabei HARO Sports wieder einmal mit seinem mobilen Sportboden bewährt. Zwei Wochen zuvor fand ebenfalls auf einem mobilen Sportboden von HARO Sports das Finale des Fed-Cups statt. Er ist der wichtigste Wettkampf im Damentennis, analog wie der Davis Cup bei den Herren. Diesen haben erstmals seit 17 Jahren wieder die USA gewonnen.

Auf den alla hopp!-Anlagen in Speyer, Sinsheim, Bürstadt, Rülzheim und Deidesheim verlegte die BSW GmbH ihre fugenlosen Fallschutzböden, bekannt unter dem Namen playfix. Jede Anlage besitzt prägende Elemente wie ein Generationenkarussell, Laufbahnen oder Trampoline, die sich auf jedem alla hopp!-Spielplatz wieder finden. playfix ist hier die richtige Wahl, denn der fugenlose Kunststoffboden wird allen Elementen gleichermaßen gerecht. Die wichtigste Funktion ist hier natürlich die falldämpfende Eigenschaft, die bei Stürzen Schlimmeres verhindern kann. Dieser Punkt ist beispielsweise auch für ältere Menschen mit Geheinschränkungen relevant, denn auf den alla hopp!-Anlagen treffen sich Jung UND Alt zu gemeinsamen Aktivitäten und Bewegung. Fallschutz bis zu einer maximalen Höhe von 3 m bietet playfix dank des Zweischichtenaufbaus. Die Dicke der unteren, Fallschutz gewährenden Basisschicht hängt dabei von der Fallhöhe ab, die abgedeckt werden muss. Die obere 10 mm dicke, farbige Nutzschicht sorgt für das Design des Bodens. Beide Schichten aus elastischen Granulaten werden vor Ort mit Bindemitteln gemischt und eingebaut. Ein weiterer Vorteil des playfix Bodens ist seine Modellierbarkeit. So können auch hügelige Landschaften realisiert werden, die selbstverständlich an jeder Stelle die gleichen Fallschutzeigenschaften aufweisen wie auf ebenen Flächen. Dabei kann der Boden an alle Spielgeräte und Anschlüsse nahtlos angearbeitet werden. BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH www.berleburger.com sb 1/2018

HARO Sports stattete beide Turniere je mit einer portablen Bodenlösung, dem „ROM TENNIS“ aus. Der innovative Tennisboden ist angenehmer und deutlich schonender für den Spieler als herkömmliche Hardcourts. Dadurch ermüdet der Athlet weniger schnell und das Verletzungsrisiko sinkt. Gleichzeitig lässt sich der Ball aber genauso gut spielen wie auf einem Hartboden. Der Boden kann innerhalb von wenigen Stunden montiert und auch wieder abgebaut werden. Durch die perfekte Passform der einzelnen Platten mit ihrem patentierten Verschlusssystem kann sogar von der sonst bei portablen Hardcourts notwendigen Nachbeschichtung abgesehen werden. Eine Flexibilität, die für intensive Hallennutzungen in der heutigen Sport- und Veranstaltungswelt unverzichtbar ist. Die hohe Qualität der Grundkonstruktion und Finish sorgen dafür, dass ROM TENNIS hunderte Male auf- und abgebaut werden kann. Der Boden ist die perfekte Lösung für Profi-Wettkämpfe in Spiel- und Mehrzweckarenen, die einen schnellen Wechsel des Bodenbelags benötigen. Kein anderes portables Spielfeldsystem auf dem Markt bietet diese Kombination von Top-Performance und perfekter Logistik. Hamberger Flooring GmbH & Co. KG www.hamberger.de 61


PROFESSIONALS & PROFILES

FIRMENINDEX NACH DIENSTLEISTUNGEN ANZEIGE-/ INFORMATIONSSYSTEME ENGO............................. 66 Signgrass.........................70

BELEUCHTUNG heiler.............................. 67 INTERGREEN................... 67 Kutter............................. 67 OSRAM........................... 68 STRABAG.........................70 Vector Foiltec...................70

BEWÄSSERUNG heiler.............................. 66 INTERGREEN................... 67 Kutter............................. 67 PERROT........................... 68 STRABAG.........................70

EISSPORTAUSSTATTUNG AST................................ 64 ENGO............................. 66 GfKK.............................. 66 Ice-World Ice-Business.... 67 Universal Sport................70 Züko................................71

ELASTIKSCHICHTEN, FALLSCHUTZBELÄGE BSW................................65 KRAIBURG...................... 67 Kutter............................. 67 Melos............................. 68 Polytan........................... 69 Porplastic........................ 69 Schmitz Foam................. 69 Sekisui Alveo....................70 Spieth..............................70 Stargum...........................70 Trofil................................70

DACHSYSTEME PM Engineering............... 69 SMC2..............................70 Vector Foiltec...................70 waagner biro...................71

ENTWÄSSERUNG, LAUFBAHNEINFASSUNGEN ACO............................... 64 ANRIN............................ 64 Hauraton........................ 66 Labarre........................... 67

DECKEN, FENSTER, WANDELEMENTE Bright Buildings................65 CCSC...............................65 ISP.................................. 67 IST.................................. 67 Nagelstutz und Eichler..... 68 Vector Foiltec...................70

AST................................ 64 ENGO............................. 66 GfKK.............................. 66 Ice-World Ice-Business.... 67 Novoter.......................... 68 Züko................................71

KUNSTRASEN Kutter ............................ 67 Labosport....................... 68 POLYTAN........................ 69 Porplastic........................ 69 Signgrass.........................70 Stargum...........................70 STRABAG.........................70 Trofil................................70

MOBILE SPORTBÖDEN, ABDECKSYSTEME BSW................................65 ENGO............................. 66 Gerflor............................ 66 Hamberger..................... 67 Holz-Speckmann............. 67 Ice-World Ice-Business.... 67 Spieth..............................70 Trofil................................70 Universal Sport................70

GOLFPLATZBAU UND -AUSSTATTUNG BSW................................65 KRAIBURG...................... 67 Kutter............................. 67 Labarre........................... 67 Novoter.......................... 68 Signgrass.........................70

EISBEARBEITUNGS­ MASCHINEN ENGO............................. 66 Ice-World Ice-Business.... 67 WM GmbH......................71 Züko................................71

KÄLTEANLAGEN, EISBAHNEN

HALLENTRENN­ VORRICHTUNGEN waagner biro...................71

HYBRIDRASEN EuroSportsTurf................ 66

MULTISPORTANLAGEN DSGN concepts................65 Eiden & Wagner...............65 Herculan......................... 66 Labosport....................... 68 Playparc.......................... 69 Sekisui Alveo....................70 Signgrass.........................70 SMC2..............................70 Stargum...........................70

PLANUNG UND DESIGN ArenaProjekt................... 64 Bright Buildings................65 Brinkmann + Deppen.......65 Calles - De Brabant..........65 DSGN concepts................65 geo3............................... 66 Kernig............................. 67 M3 Architectes............... 68 Pätzold + Snowadsky...... 68 RAUMKUNST.................. 69 STRABAG.........................70

PRÜFUNGEN, QUALITÄTSSICHERUNG BFGW..............................65 DSGN concepts................65 Gütegemeinschaft........... 66 ISP.................................. 67 IST.................................. 67 Labosport....................... 68

REINIGUNG UND PFLEGE heiler.............................. 66 Hörger............................ 67 INTERGREEN................... 67 Kutter ............................ 67 Labarre........................... 67 POLYTAN........................ 69 Porplastic........................ 69 SMG................................70 STRABAG.........................70 Trofil................................70

SANITÄR, HEIZUNG, KLIMATECHNIK, ENERGIERÜCKGEWINNUNG GfKK.............................. 66 Kernig............................. 67 Novoter.......................... 68 SEW.................................70

SCHWIMMBADBAU UND -AUSSTATTUNG Anti Wave....................... 64 Benz............................... 64 Berndorf......................... 64 Bright Buildings................65 Eurotramp....................... 66 hsb................................. 67 Kernig............................. 67

62

sb 1/2018


SCHWIMMBECKENBAU, KERAMIK

SPORTBÖDEN FÜR FREIANLAGEN

Agrob Buchtal................. 64

AST................................ 64 BSW................................65 Conica.............................65 Hamberger..................... 66 Herculan......................... 66 IST.................................. 67 KRAIBURG...................... 67 Kutter ............................ 67 Labosport....................... 68 Melos............................. 68 Polytan........................... 69 Porplastic........................ 69 Schmitz Foam................. 69 Sekisui Alveo....................70 Signgrass.........................70 Stargum...........................70 Trofil................................70 Weinberger......................71

SCHWIMMBECKENBAU, EDELSTAHL ROSTFREI Berndorf......................... 64 hsb................................. 67 Zeller...............................71

SCHLÜSSELFERTIGBAU hsb................................. 67 Neptunus........................ 68 Nüssli.............................. 68 Pellikaan......................... 68 Vector Foilte c..................70

SICHERHEITSSYSTEME, ABSPERR­AN­L AGEN Benz............................... 64 INTERGREEN................... 67

SPIELFELDBANDEN, NETZE AST................................ 64 ENGO............................. 66 Universal Sport................70

SPORT- UND SPIEL­ GERÄTE, SPORTARTIKEL Anti Wave....................... 64 Benz............................... 64 CCSC...............................65 Eiden & Wagner...............65 Eurotramp....................... 66 Gütegemeinschaft........... 66 INTERGREEN................... 67 Playparc.......................... 68 Spieth..............................70 STRABAG.........................70 Universal Sport................70

sb 1/2018

SPORTPLATZBAU ACO............................... 64 ANRIN............................ 64 CCSC...............................65 EuroSportsTurf................ 66 Hauraton........................ 67 heiler.............................. 66 INTERGREEN................... 66 ISP.................................. 67 IST.................................. 67 Kernig............................. 67 Kutter............................. 67 Labarre........................... 67 Melos............................. 68 Novoter.......................... 68 Polytan........................... 69 Porplastic........................ 69 Schmitz Foam................. 69 Signgrass.........................70 SMC2..............................70 SMG................................70 STRABAG.........................70

SPORTHALLEN­ AUSSTATTUNG ASB................................ 64 Benz............................... 64 BFGW..............................65 Eiden & Wagner...............65 Eurotramp....................... 66 Gütegemeinschaft........... 66 Spieth..............................70 Weinberger......................71

SPORTHALLENBÖDEN ASB................................ 64 BSW................................65 Conica.............................65 Descol..............................65 Gerflor............................ 66 Hamberger..................... 66 Herculan......................... 66 ISP.................................. 67 IST.................................. 67 KRAIBURG...................... 67 Labosport....................... 68 Polytan........................... 69 Porplastic........................ 69 Sekisui Alveo....................70 Stargum...........................70 Trofil................................70 Weinberger......................71

SPORTPLATZ­ AUSSTATTUNG ANRIN............................ 64 Benz............................... 64 Eiden & Wagner...............65 Gütegemeinschaft........... 66 INTERGREEN................... 67 Novoter.......................... 68 Polytan........................... 69 Porplastic........................ 69 Signgrass.........................70 SMG................................70 STRABAG.........................70 Universal Sport................70

TEMPORÄRE LEICHTBAU­ KONSTRUKTIONEN Neptunus........................ 68 PM Engineering............... 69 SMC2..............................70 Vector Foiltec...................70

TICKETING, ZUTRITTSSYSTEME eccos pro.........................65

TRIBÜNEN, BESTUHLUNG ENGO............................. 66 INTERGREEN................... 67 Nüssli.............................. 68 waagner biro...................71 Weinberger......................71

UMKLEIDEANLAGEN, GARDEROBEN Benz............................... 64 eccos pro.........................65 Neptunus........................ 68 Spieth..............................70 Universal Sport................70 Züko................................71

SPORTRASEN heiler.............................. 66 INTERGREEN................... 67 Kutter............................. 67 Labosport....................... 68 Signgrass.........................70 STRABAG.........................70

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PROFESSIONALS & PROFILES

FIRMENINDEX VON A BIS Z Im Bereich „Professionals & Profiles“ präsentieren Mitgliedsunternehmen der IAKS in drei Ausgaben pro Jahr auf jeweils einer halben Seite ihre Neuigkeiten. Darüber hinaus erscheinen sie mit Logo und ausführlichen Kontaktdaten im Adress- und

A

Branchenverzeichnis jeder Ausgabe. Gleichzeitig profitieren sie von der verbesserten Vernetzung der „sb“ mit der IAKS-Webseite, denn sie erhalten zusätzlich einen exklusiven Premiumeintrag in der Online-Datenbank.

ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG Postfach 320 24755 Rendsburg, Deutschland Telefon +49(0)4331 354600 ACO SPORT® beinhaltet Entwässerungssysteme und Bauelemente für Sport-, Spiel- und info@aco-online.de Freizeitanlagen, welche sichere, wettkampfgerechte und gut bespielbare Anlagen garantieren. www.aco.com

B

64

AGROB BUCHTAL Deutsche Steinzeug Keramik GmbH Buchtal 1 92521 Schwarzenfeld, Deutschland Telefon +49(0)9435 3910 agrob-buchtal@deutsche-steinzeug.de www.agrob-buchtal.de

Die Deutsche Steinzeug-Gruppe konzentriert sich auf ihre Kernkompetenzen in dem Geschäftsfeld Keramische Belagsmaterialien (Wand- und Bodenfliesen, Schwimmbäder und Fassaden). Bei unseren Produkten, die schwerpunktmäßig an deutschen Stand­orten hergestellt werden, unterscheiden wir uns vom Wettbewerb durch ein umfassendes Sortiment sowie die Intensivierung unseres Objekt-Know-hows mit darauf ausgerichteter Beratungsleistung.

ANRIN GmbH Siemensstraße 1 59609 Anröchte, Deutschland Telefon +49(0)2947 97810 info@anrin.com www.anrin.com

An unserem zentralen Produktions- und Logistikstandort im nordrheinwestfälischen Anröchte entwickeln und produzieren wir seit 1972 wegweisende Entwässerungsrinnen aus Polymerbeton und Abdeckroste für alle physikalischen und gestalterischen Ansprüche einer modernen Linienentwässerung. Dank einer besonders leistungsstarken Distribution beliefern wir in maximal 48 Stunden jede Baustelle in Deutschland und innerhalb weniger Tage viele andere Länder der Welt.

Anti Wave International Pty Ltd 65 12th Ave, St Lucia, Brisbane, QLD, Australien, 4067 Telefon +61 4 12 172 636 anti@anti.to www.anti.to

Anti Wave ist ein weltweit führender innovativer Planer und Hersteller von Ausrüstung für den professionellen Schwimmsport, Wasserball, Freizeitbäder, Badedecks und Schwimmbecken. Die Trennleinen von Anti Wave wurden im Jahr 1975 patentiert und kamen bei der Schwimmweltmeisterschaft im selben Jahr erstmals zum Einsatz. Seither setzt Anti Wave weltweit Maßstäbe in Sachen Qualität, Design und Innovation. Die MAXI Racing-Lane kommt in den modernsten Schwimmzentren weltweit zum Einsatz, unter anderem bei Weltmeisterschaften und olym­ pischen Schwimmwettkämpfen.

ArenaProjekt i Sverige AB Box 300 14 200 61 Limhamn, Schweden Telefon +46(0)40 6271380 info@arenaprojekt.com www.arenaprojekt.com

ArenaProjekt schafft die erforderlichen Voraussetzungen für Planung und Bau einer Sportarena oder Stadions mittels Bereitstellung von Dienstleistungen wie Entwicklung, Machbarkeitsstudien, Konzeptstudien, Entwurf, Kostenkalkulation, Anpassung an spezifische Nutzung und Qualitätssicherung. Darüber hinaus bringt ArenaProjekt sich aktiv in Machbarkeitsstudien und Planungs­ prozesse ein, unterstützt seine Kunden bei der Erfüllung aller Vorgaben sowie Anforderungen involvierter Akteure, gewährleistet eine reibungslose logistische Abwicklung, eine sorgfältige Planung und adäquate technische Bedingungen.

ASB GlassFloor Systembau Horst Babinsky GmbH Fabrikstraße 14 83371 Stein, Deutschland Telefon +49(0)8621 987410 info@asbglassfloor.com www.asbglassfloor.com

ASB ist bekannt für die weltweite Installation von qualitativ hochwertigen Squash und Event-GlasCourts. Mit dem GlassFloor ist der nächste große Wurf gelungen. Dieser Sportboden bietet die einzigartige Möglichkeit die LED-Markierungslinien individuell einzuschalten. Der ASB GlassFloor ist eine Konstruktion aus Glas, Aluminium und Keramik; Materialien, die für ihre Stabilität und Lebensdauer bekannt sind. Der zertifizierte, flächenelastische Sportboden aus Glas ist ein revolutionäres und elegantes System, welches aufgrund seiner widerstandsfähigen Oberfläche der ideale Boden für Sport und Veranstaltungshallen ist.

ASPG Deutschland GmbH Fährstraße 36 40221 Düsseldorf, Deutschland Telefon +49(0)211 30329720 info@D-aspg.de www.D-aspg.de

Kunstrasen, Sporthallenböden, mobile Böden, Abdecksysteme

AST Eissport und Solaranlagenbau GmbH Lechhalde 1 1/2 87629 Füssen, Deutschland Telefon +49(0)8362 909190 hannes.schretter@ast.at www.ast.at

Die Firma AST Eis- u. Solartechnik GmbH ist ein Unternehmen der Reutte Holding AG mit Hauptsitz in Reutte/Tirol und beliefert seit 1986 Gemeinden, Städte, Eventfirmen, Bäder sowie Kunden aus weiteren Branchen mit Solaranlagen und Eisbahnen.

Gotthilf Benz Turngerätefabrik GmbH+Co KG Postfach 220 71350 Winnenden, Deutschland Telefon +49(0)7195 69050 info@benz-sport.de www.benz-sport.de

Die Gotthilf BENZ Turngerätefabrik GmbH + Co. KG ist einer der führenden deutschen Her­ steller von Turn- und Sportgeräten weltweit mit Hauptsitz im baden-württembergischen Winnenden und einer Tochtergesellschaft in Österreich. Die BENZ Turn- und Sportgeräte finden im Profisport ebenso ihre Verwendung, wie im B ­ reitenund Schulsport. Nationale und internationale Veranstaltungen, wie z.B. die Leicht­athletikMeisterschaft in Berlin 2009, Leichtathletik-Meetings oder Turnfeste werden mit BENZ-Equipment durchgeführt.

BERNDORF Metall- und Bäderbau GmbH Leobersdorfer Strasse 26 2560 Berndorf, Österreich Telefon +43(0)2672 836400 office@berndorf-baederbau.com www.berndorf-baederbau.com

Berndorf Bäderbau ist seit 1960 mit seinen europaweiten Niederlassungen und Handelsvertretungen führender Produzent von Schwimmbadanlagen. Unsere Edelstahlbecken sind das Kernstück von Erlebnisbädern und Freizeiteinrichtungen im öffentlichen Raum sowie Wellness-Landschaften von Hotelbetrieben und Privaten. sb 1/2018


B

BFGW Bundesfachgruppe Wartung – Sicherheit für Sport- und Spielgeräte e.V. Waldstraße 9 Die BFGW ist ein Verband, der sich seit seiner Gründung im Jahre 1984 voll und ganz auf das 51145 Köln, Deutschland Thema Sicherheit bei dem Betrieb von Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen konzentriert. GrundTelefon +49(0)2203 301001 lage unserer Tätigkeit sind die Vorgaben aus den entsprechenden DIN/EN-Normen, die Richtliinfo@bfgw.de nien der GUV-Unfallkassen sowie das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG). www.bfgw.de Bright Buildings plant und realisiert transparente, dynamische Gebäude mit auffahrbaren und verschließbaren Dächern und Fassadenfronten für Auftraggeber der Freizeit-, Einzelhandelsund Sportbranche. Der Spezialist für maßgeschneiderte Gebäude- und Raumlösungen für In& Outdoor-Aktivitäten unter einem Dach maximiert die positive Wirkung des Tageslichts. Nach mehr als 3.000 transparenten Konstruktionen liegen die Geschicke des Familienunternehmens mittlerweile in Händen der fünften Generation. Bright Buildings B.V. plant, produziert und baut weltweit innerhalb des vereinbarten Zeit- und Budgetrahmens.

Bright Buildings B.V. Sourethweg 17 6422 PC Heerlen, Niederlande Telefon +31(0)45 5470856 i.grimbergen@brightbuildings.eu www.brightbuildings.eu

Wir sind ein überregional tätiges Planungsbüro, dass sich schwerpunktmäßig mit der Planung und Bauleitung von Sport- und Freianlagen aller Art beschäftigt. Darüber hinaus verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen im Stadionbau (Tribünenbau, Rasenheizungen, etc.).

Brinkmann + Deppen Architekten / Landschaftsarchitekten Lappenbrink 35 48336 Sassenberg, Deutschland Telefon +49(0)2583 2172 info@brinkmann-deppen.de www.brinkmann-deppen.de

BSW ist einer der führenden Anbieter von Produkten aus polyurethangebundenem Gummigranulat. Aus dem Werkstoff Regupol® werden zahlreiche elastische, schützende und dämmende Produkte für die verschiedensten Einsatzbereiche gefertigt. Der Schwerpunkt der Produktpalette liegt in der Herstellung von elastischen Sportböden und schalldämmenden Produkten. Aus Verbundschäumen werden zum Beispiel die weltbekannten Tatami Judomatten von BSW hergestellt, weitere Sportmatten und Formteile nach Kundenwunsch.

BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH Am Hilgenacker 24 57301 Bad Berleburg, Deutschland Telefon +49(0)2751 8030 info@berleburger.com www.berleburger.com

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Calles - De Brabant Landschaftsarchitekten Friedhofsweg 21 50259 Pulheim-Brauweiler, Deutschland Sowohl für die Genehmigungsplanung als für die Ojektplanung verfügt Calles ° De Brabant Telefon +49(0)2234 433220 über fundierte Kenntnisse und jahrelange Erfahrung. Es werden sämtliche Leistungsphasen mail@cdeb.de angeboten. www.cdeb.de

Chongqing Geckoking Sports Science and Technology Co., Ltd., ist eine Tochter­gesellschaft von Chongqing China Sports Construction and Engineering Co., Ltd. (CCSC). Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung, Lieferung und dem Bau von Kletteranlagen.

CCSC Chongqing China Sports Construction Engineering Co.,Ltd Rm503 Longhu Crystal Int‘l,No164 Xinnan Rd,Yubei District 401147 Chongqing, China Telefon +86(0)23 67882585 www.geckokingclimbing.com

CONICA steht für langjährige fachliche Kompetenz, höchste Produktqualität sowie umfangreichen Kundenservice. „Alles aus einer Hand“. Dieser Leitspruch kann bei CONICA wörtlich genommen werden. Von Komplettlösungen bei Polyurethan-Belägen im Sport-, Industrieund Spielplatzbereich über einzelne Produktkomponenten, wie Bindemittel, EPDM- und Rei­ fengranulate, die exakt aufeinander abgestimmt sind, kann der Kunde aus einer Vielzahl von Lösungen wählen.

Conica AG Industriestraße 26 8207 Schaffhausen, Schweiz Telefon +41(0)52 644 36 00 info@conica.com www.conica.com

DSGN CONCEPTS entwirft und gestaltet urbane Bewegungsräume. Sie begreifen den öffentlichen Raum als Bühne, auf der ständig neue Formen von Lebens- und Bewegungskulturen entstehen. Ihr Ziel ist es, einzigartige Anlagen zu schaffen, in denen maximale Funktionalität auf individuelles Design trifft. Auf Grund ihrer jahrelangen Verbindung zur Skateboard- und Parkourszene haben sie einen nutzerorientierten Blick auf die Gestaltung solcher Anlagen – von der Materialität bis zu den Formen.

DSGN CONCEPTS Hansaring 17 48155 Münster, Deutschland Telefon +49 251 961915-73 info@dsgn-concepts.de www.dsgn-concepts.de

Die eccos pro gmbh ist ein Unternehmen der Schulte-Schlagbaum-Gruppe. eccos pro bildet den Geschäftsbereich Gästemanagement-Systeme, der in seinen Zielmärkten zu den führenden Lösungsanbietern für Zutritts- und Abrechnungssysteme, Gastronomie-Kassensysteme sowie bargeldlose Mensa- und Kantinen-Abrechnungssysteme zählt.

eccos pro gmbh Nevigeser Str. 100 42553 Velbert, Deutschland Telefon +49(0)2051 2086200 info@eccos-pro.com www.eccos-pro.com

TURNBAR®, die Marke für hochwertige Sport- und Freizeitgeräte aus Metall, ist ein Produkt der Eiden & Wagner Metallbau GmbH. Sie ist ein Beispiel unserer Kompetenzen in Bezug auf Gestaltung, Planung und Ausführung.

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Eiden & Wagner Metallbau GmbH Robert-Bosch-Str. 4 54634 Bitburg, Deutschland Telefon +49(0)6561 947 080 metallbau@eiden-wagner.de www.eiden-wagner.de

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ENGO GmbH Srl Handwerkerzone Nr. 7 39030 Terenten (BZ), Italien Telefon +39(0)472 546157 info@engo.it www.engo.it

Seit Ende der siebziger Jahre produziert engo vielseitige Bandenanlagen und Zubehör für die optimale Eisfeldbegrenzung. Professionelle Eishockey- und Leichtbaubanden aus Kunststoff sorgen für maximale Sicherheit. Seit mehr als drei Jahrzehnten entwickelt und produziert engo Eisbearbeitungsmaschinen - für jede Eisfeldgröße und für jeden Einsatz. Über 25 Jahre erledigen diese Maschinen mit einem leisen und sauberen Elektroantrieb ihre Aufgaben besonders umweltschonend.

EuroSportsTurf GmbH Leibnizstr. 12-14 89231 Neu-Ulm, Deutschland Telefon +49(0)731 1411 6555 info@eurosportsturf.com www.eurosportsturf.com

Als Marktführer für Hybrid- und Systemrasen bietet EuroSportsTurf ein einzigartiges Full-Service Konzept für höchste Ansprüche an den Sportrasen im Profisport. Vom umfänglichen Sportplatzbau, über Forschung & Entwicklung neuer Systeme bis zum nachhaltigen Support. Als langjähriger Partner von Kunden der höchsten Ligen weltweit nimmt das Unternehmen deren Problemstellungen auf und entwickelt die dazu gehörigen, individuellen Prozesse und Lösungen, um den besten Sportrasen 365 Tage im Jahr zu erzielen!

Eurotramp - Kurt Hack GmbH Postfach 1146 Zeller Straße 17/1 73235 Weilheim / Teck, Deutschland Telefon +49(0)7023 94950 eurotramp@eurotramp.com www.eurotramp.com

Eurotramp ist ein weltweit führendes, auf den Trampolinbau spezialisiertes Unternehmen mit mehr als 55 Jahren Erfahrung. Wir produzieren hochwertige Qualitätsprodukte für den professionellen Wettkampfsport sowie für den Freizeit- und Outdoorbereich. Die hohen Qualitätsstandards sowie das Streben nach Innovation, größtmöglicher Kundennähe und Zuverlässigkeit widerspiegelt sich in jedem einzelnen Eurotramp Trampolin. Nicht umsonst vertrauen Spitzenathleten auf der ganzen Welt Tag für Tag auf unsere Trampoline und unseren Service.

geo3 GmbH Uedemer Straße 196 47551 Bedburg-Hau, Deutschland Telefon +49(0)2823 419910 kontakt@geo3.de www.geo3.de

Im Jahr 2000 wurde das Planungsbüro Geo 3 von Markus van Aken und Martin Hiller gegründet. Schwerpunkt der planerischen Tätigkeit sind Sportanlagen. Vom Kleinspielfeld bis zum Sportzentrum vom Naturrasen bis zum Kunststoffbelag, von der Renovation bis zum Neubau werden alle Facetten der Sportbauten projektiert, entworfen und umgesetzt. Bis heute sind es über 100 funktionierende Sportanlagen.

Gerflor Mipolam GmbH Postfach 14 65 53824 Troisdorf, Deutschland Telefon +49(0)2241 25300 gerflormipolam@gerflor.com www.gerflor.de

Gerflor, seit 1947 mit seiner Marke Taraflex® Spezialist für Vinyl-Sportbodenbeläge, ist weltweit führend bei elastischen Indoor-Sportböden. Unser Know-how und unsere Erfahrung spiegeln sich in der Breite unseres Angebotes und der Qualität unserer Produkte wider. Gerflor bietet innovative Produkte für zahlreiche sportliche Nutzungen in einer breiten Farbauswahl.

GfKK – Gesellschaft für KältetechnikKlimatechnik mbH Dieselstraße 7 50859 Köln, Deutschland Telefon +49(0)2234 40060 info@gfkk.de www.gfkk.de

Seit über 50 Jahren arbeitet die GfKK erfolgreich und innovativ in der Kälte- und Klimatechnik. Als Anlagenbau-, Vertriebs- und Servicespezialist für Industriekälte, Prozesskälte, Kälte-Klimatechnik und Eissportkälte sind wir mit unserem Firmenstandorten in Köln (GfKK) und Berlin (Climatic GfKK) sowie zahlreichen dezentralen Stützpunkten jederzeit im gesamten Bundesgebiet für Sie da!

Gütegemeinschaft Sportgeräte Adenauerallee 134 53113 Bonn, Deutschland Telefon +49(0)228 926593-25 info@sichere-sporthalle.de www.sichere-sporthalle.de

In der Gütegemeinschaft Sportgeräte haben sich acht erfahrene Sportgerätehersteller zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Sicherheit von Sportgeräten zu gewährleisten. Die Besonderheit liegt in der Anerkennung ihrer Kompetenz und ihrer Leistungen durch die Gütezeichen “Inspektion/Wartung” und “Erstellung” von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.

Hamberger Flooring GmbH & Co. KG Rohrdorfer Str. 133 83071 Stephanskirchen, Deutschland Telefon +49(0)8031 7000 info@hamberger.de www.hamberger.de

Seit über 55 Jahren werden die HARO Sportböden im Hause HAMBERGER entwickelt. Mit der richtungweisenden Modul-Technologie für Sportböden hat HARO SPORTS ein Markenprodukt geschaffen, das die Qualität des Materials mit einem Präzisions-Herstellungsverfahren verbindet – Sicherung von langer Lebensdauer und optimaler Nutzung. HARO Sportböden wurden bis heute weltweit in mehr als 10.000 Sportstätten und Mehrzweckhallen montiert.

Hauraton GmbH & Co. KG Werkstraße 13 76437 Rastatt, Deutschland Telefon +49(0)7222 9580 info@hauraton.com www.hauraton.com

Für Stadien und Sportanlagen bietet HAURATON ein spezielles Programm, das ganz für die Anforderungen im Sportstättenbau konzipiert ist. Die Rinnen aus Recycling-Kunststoff sind so konstruiert, dass Verletzungen der Sportler vorgebeugt wird. Dabei entsprechen die Produkte selbstverständlich allen internationalen Normen.

heiler GmbH & Co. KG Bokelstraße 1 33649 Bielefeld, Deutschland Telefon +49(0)521 947150 info@heiler-sport.de www.heiler-sport.de

Als Systemanbieter erstellen wir für unsere Kunden komplette Sportanlagen aus einer Hand. Unser interdisziplinäres Team und unser Know-how ermöglichen es uns eine Sportanlage, einen Stadioninnenraum oder ein komplettes Trainingsgelände schlüsselfertig zu bauen. Für unsere Kunden liegt der Vorteil auf der Hand: viele Gewerke, ein Planer, ein ausführendes Unternehmen. Änderungen können flexibel berücksichtigt, auch nahe Endtermine eingehalten, und eine durchgehende Qualität gewährleistet werden.

Herculan BV Energieweg 6 4231 DJ Meerkerk, Niederlande Telefon +31 (0) 183 35 47 00 info@herculan.com www.herculan.com

Seit 25 Jahren ist Herculan B.V. Entwickler, Hersteller und Lieferant von nahtlosen Bodenbelägen und –systemen aus Polyurethan für Sport und Freizeit. Die Systeme dienen Sporthallenböden, Laufbahnen, multifunktionalen Sport- und Spielbereichen, Tennisplätzen und Kinderspielplätzen. Herculan B.V. liefert eine beeindruckend große Palette an Systemen für Sportbeläge aus Polyurethan von höchster Qualität. Weltweit anerkannt aufgrund Haltbarkeit, Komfort, Sicherheit und Leistungsmerkmalen. Die Sportbeläge von Herculan sind umweltfreundlich, nahtlos und entsprechen den neuesten europäischen Standards. sb 1/2018


SPEED-LOCK – die innovative Marke für Abdeck- und Sportböden, die jeder Arena und Halle multi-funktionale Möglichkeiten bietet. Die Verlegung eines 600 m² Basketballfeldes ist mit fünf Monteuren in 2,5 Stunden möglich. Unsere Branchenkenntnis ermöglicht es uns, die Zukunft des Holzhandels mit innovativen Produkten entscheidend mitzugestalten. Mit Ideenreichtum, Fachkompetenz und Weitsicht haben wir bereits erfolgreiche Markenprodukte hervorgebracht.

Holz-Speckmann GmbH & Co. KG Weststraße 15 33790 Halle/ Westfalen, Deutschland Telefon +49(0)5201 189215 info@speed-lock.com www.speed-lock.com

HÖRGER baut und vertreibt Reinigungsmaschinen für Sportanlagen, insbesondere Kunststoffbahn-, Kunststoffplatten- und Kunstrasenreiniger.

Hörger Maschinen e.K. Langenstraße 2 21781 Cadenberge, Deutschland Telefon +49(0)4777 931373 info@hoerger-maschinen.de www.hoerger-maschinen.eu

hsb steht für öffentliches Schwimmbad. hsb ist der Pionier des Edelstahlbeckens. Das erste weltweit gebaute Edelstahlbecken wurde 1969 in Österreich von hsb errichtet. Über 2.000 Anlagen (rund 6.000 Schwimmbecken) weltweit mit Schwerpunkt Europa beweisen die sprichwörtliche hsb-Qualität.

hsb austria gmbh Dr. Scheiber-Straße 28 4870 Vöcklamarkt, Österreich Telefon +43(0)7682 2831 office@hsb.eu www.hsb.eu

Wir vermieten und verkaufen mobile Eisbahnen inklusive dem notwendigem Zubehör und kompletter technischer Umsetzung. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Gala-Eisbahn im Premium-Segment, eine Stadteisbahn, eine Profi-Eishockeybahn oder einen ganzen Fun-IcePark wünschen. Wir liefern! Wir können auch Sommer! Von den Erfindern der energiesparenden mobilen Aluminium-Eisbahn gibt es nun auch den mobilen Spielbrunnen für Innenstädte im Sommer: Die PlayFountain®.

Ice-World Ice-Business GmbH Moortwiete 2N 25479 Ellerau, Deutschland Telefon +49(0)941 4644880 r.buchner@iceworld-icebusiness.de www.iceworld-icebusiness.de

INTERGREEN AG baut seit über 40 Jahren Sportanlagen aller Größen. Kleine, regionale und große, international aktive Vereine schätzen unsere Expertise und Erfahrung sowie die Qualität unserer Arbeit. INTERGREEN AG hat Maschinen, Verfahren und Systeme entwickelt, die alle­ samt einem einzigen Ziel dienen: dem Bau ebenso hochwertiger wie kostengünstiger Sport­ anlagen.

Geschäftsstelle INTERGREEN AG c/o Science to Business GmbH Hochschule Osnabrück Gebäude ED Raum 0104, Emsweg 3 49090 Osnabrück, Deutschland info@intergreen.de www.intergreen.de

Das Institut für Sportstättenprüfung (ISP) verfügt über Laborräume, in denen Materialprüfungen an Kunststoffbelägen, Kunstrasensystemen, Prallwänden und Musteraufbauten von Sporthallenböden vorgenommen werden. Zu den Aufgaben des ISP gehören ebenso die Durchführung der Eignungsprüfungen von Fallschutz- und Sportbodensystemen für den In- und Outdoor-Bereich, Kontrollprüfungen auf Baustellen, Altbodenprüfungen, Qualitätsüberwachungen und die Begutachtung von Schadensfällen.

ISP GmbH Südstraße 1A 49196 Bad Laer, Germany Telefon +49(0)5424 8097891 info@isp-germany.com www.isp-germany.com

Wir sind ein seit dem 01. Janunar 1992 in Leipzig existierendes unabhängiges Prüf­institut für Sportböden in Hallen und auf Freianlagen. Unsere Sachverständigen fertigen unabhängig Gutachten an und überprüfen die Einhaltung der Normen. Auf Wunsch kontrollieren wir während der Bauzeit für unsere Kunden die norm-, system- und vertragsgerechte Bauausführung. Nach Fertigstellung des Sportbodens erfolgt eine Prüfung des Bodens durch uns.

IST – Institut für Sportbodentechnik Equipagenweg 25 04416 Markkleeberg, Deutschland Telefon +49(0)341/354 29 53 mario-kunze@gmx.net www.sportboden-leipzig.de

Bauprojektmanagement ist das Kerngeschäft unsers Unternehmens. Für uns bedeutet Projektmanagement die Zielsetzungen unserer Auftraggeber, wirtschaftlich und effizient umzusetzen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, kurze Bauzeiten, eine nachhaltige Bauqualität unter Einhaltung des Budgets zu realisieren. Spezialisiert sind wir auf Immobilien im Sport- und Freizeitanlagenbereich.

Andreas Kernig Building Consultant Albersloher Weg 10 48155 Münster, Deutschland Telefon +49(0)251 23948850 info@andreaskernig.de www.andreaskernig.de

Die KRAIBURG Relastec GmbH & Co. KG ist ein selbstständiges Unternehmen innerhalb der KRAIBURG-Holding. SPORTEC® Oberflächenbeläge und Elastikschichten sind technisch ausgereifte und permanent weiterentwickelte Produkte, die uns zum kompetenten Partner für Systemanbieter, Fachhändler, Architekten sowie für den Sportstättenbau machen. Alle Sportec-Produkte werden unter ökologischen Gesichtspunkten nach selbst entwickelten Verfahren und zu über 90% aus Recyclinggummi hergestellt.

KRAIBURG Relastec GmbH & Co. KG Fuchsberger Straße 4 29410 Salzwedel, Deutschland Telefon +49(0)8683 701 340 sportec@kraiburg-relastec.com www.kraiburg-relastec.com/sportec

KUTTER zählt zu den führenden Unternehmen beim Bau von Sport- und Freizeitanlagen in Süddeutschland. Weitere Kernbereiche des Garten- und Landschaftsbauers sind der Bau und die Pflege von kommunalen und von gewerblichen Außenanlagen. KUTTER stellt zudem elastische Kutter-Sportbeläge her, die DIN- und RAL-geprüft sind.

Hermann Kutter Landschaftsbau Sportplatzbau GmbH & Co. KG Buxheimer Straße 116 87700 Memmingen, Deutschland Telefon +49(0)8331 97730 info@kutter-galabau.de www.kutter-galabau.de

Das Unternehmen Herbert Labarre GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1904 in Hamburg gegründet. Als Mitglied des Fachverbandes Garten-, Landschafts- u. Sportplatzbau Hamburg e. V. und der Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung e. V. ist das Unternehmen ein anerkannter Fach- und Ausbildungsbetrieb.

Herbert Labarre GmbH & Co. KG Alsterdorfer Str. 514-516 22337 Hamburg, Deutschland Telefon +49(0)40 596036 info@labarre-galabau.de www.labarre-galabau.de

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Labosport International Technoparc du circuit des 24 Heures 72100 Le Mans, Frankreich Telefon +33 243 47 08 40 contact@labosport.com www.labosport.com

Labosport ist ein Beratungs- und Prüfinstitut für die Zertifizierung von Bodenbelägen im Sportsektor. Das Institut informiert umfassend über den Lebenszyklus von Sportbelägen und verfügt zudem über ein einzigartiges Serviceangebot, das von Labortests bis hin zu Vor-Ort-Diagnostik reicht. Das multidisziplinär aufgestellte Team von Labosport mit Experten aus den Bereichen Chemie, Ingenieurwesen, Agronomie, Sport und Materialwissenschaften widmet sich der Verbesserung der Gesamtqualität, Sicherheit und Haltbarkeit von Sportbelägen und Sportausrüstung.

M3 Architectes 15, rue Wurth-Paquet 2737 Luxembourg, Luxembourg Telefon +352 26 44 74 1 mail@m3archi.lu www.m3archi.lu

M3 Architectes arbeitet in nahezu sämtlichen Aufgabenbereichen der Architektur, dazu gehören komplexe Hochbauprojekte genauso wie die Entwicklung städtebau­licher Lösungen oder die Planung und Gestaltung umfangreicher Innenausbauten bis hin zum Möbeldesign. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Planung und Realisierung von Sport- und Freizeitbauten.

Melos GmbH Bismarckstr. 4-10 49324 Melle, Deutschland Telefon +49(0)5422 94470 info@melos-gmbh.com www.melos-gmbh.com

Seit über 70 Jahren entwickeln wir Know-how in der Kautschuk-Technologie. Im Granulatbereich liegt der Fokus in der Herstellung von synthetischem Granulat für Laufbahnen und Fallschutzsystemen auf Spielplätzen. Melos produziert ebenfalls Einstreugranulat für Kunstrasensysteme.

Eine NE Metalldecke ist elegant, funktional und oft eine wahrhaftige Inspiration für Architekten, Planer und Bauherren. Entdecken Sie den Werkstoff Metall mit uns neu – ganz gleich ob Nagelstutz und Eichler GmbH & CO. KG Sie nach Deckensystemen für Akustik, Ballwurfsicherheit oder Klima suchen. NE Nagelstutz Industriestraße 16 45739 Oer-Erkenschwick, Deutschland und Eichler ist Ihr führender Hersteller für Innen- und Außen-Deckensysteme aus Aluminium und Stahl in Deutschland. Als Hersteller entwickeln und verbessern wir seit 60 Jahren unsere Telefon +49(0)2368 69030 Deckensysteme. Die Liebe für technische Details und unsere hohen Qualitätsstandards treiben kontakt@ne-metalldecken.de www.ne-metalldecken.de uns täglich an, Ihnen das im Marktvergleich bessere System zu liefern.

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Neptunus GmbH Georg-Glock-Straße 8 40474 Düsseldorf, Deutschland Telefon +49(0)3222 1090176 sales.de@neptunus.eu www.neptunus.de

Neptunus ist weltweit einer der größten Anbieter von Zelten sowie demontierbaren und temporären Gebäuden. Mit mehr als 75 Jahren Erfahrung liefert Neptunus Zelte und Gebäude für Spitzenveranstaltungen, sowie demontierbare Gebäude für verschiedene semi-permanente Verwendungszwecke. Überall, wo zusätzlicher Raum benötigt ist, stellt ihn Neptunus zur Verfügung – und das im Handumdrehen.

Novoter AG Auberg 2 4051 Basel, Schweiz Telefon +41(0)61 2715100 info@novoter.com www.novoter.com

Die Novoter AG mit Sitz in der Schweiz ist Anbieter eines innovativen Rasenheizungs- und -kühlsystems, das bis zu 80% der Energiekosten herkömmlicher Systeme einspart. Das Novoter-Expertenteam verfügt über 30 Jahre Erfahrung in Planung, Koordination, Bau und Unterhalt von Naturrasen-Fussballfeldern und Eissportanlagen sowie in der Heiz-, Kälte- und Regeltechnik. Erfahrung, die zu Innovationen führt.

Nüssli (Deutschland) GmbH Rothgrund 6 91154 Roth, Deutschland Telefon +49(0)9171 97630 Fax +49(0)9171 976350 roth@nussli.com www.nussli.com

NÜSSLI ist ein führender, weltweit tätiger Anbieter von temporären Eventbauten für Sport-, Kultur- und Business-Veranstaltungen. Die Produktpalette umfasst u. a. Tribünen, Bühnen, Eventstrukturen und Eventhallen, welche als individuell konzipierte Lösungen dem Kunden angeboten werden.

OSRAM GmbH Marcel-Breuer-Straße 6 80807 München, Deutschland sports-lighting@osram.de www.osram.de

Seit mehr als 100 Jahren steht die Marke OSRAM im globalen Beleuchtungsmarkt für innovative und nachhaltige Entwicklungen. Heutzutage ist OSRAM einer der weltweit größten Anbieter von Produkten und Lösungen für vielfältige Kundenbedürfnisse – von LED-Modulen über Lampen und Leuchten bis hin zu hocheffizienten Lichtmanagementsystemen.

Pellikaan Bauunternehmen Deutschland GmbH Kaiserswerther Straße 115 40880 Ratingen, Deutschland Telefon +49(0)2102 429060 info@pellikaan.de www.pellikaan.de

Durch unsere einmalige Erfahrung in den Bereichen “Design, Build, Finance, Maintain & Operate” schaffen wir Raum für Leistung und Freizeitaktivitäten. Über 1.000 Sportstätten, Wellness­einrichtungen, Schulen und andere Zweckbauten haben wir so realisiert.

PERROT-Regnerbau Calw GmbH Industriestraße 19-29 75382 Althengstett, Deutschland Telefon +49(0)7051 1620 perrot@perrot.de www.perrot.de

Wie kein anderes Unternehmen widmet sich Perrot bereits seit dem Jahr 1925 ausschließlich der Entwicklung und Produktion leistungsstarker Beregnungstechnik und diese Geschichte setzt sich fort. Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und die Fertigung besonders wirtschaftlicher und damit ressourcenschonender Produkte bestimmen unser Handeln. Der partnerschaftliche Umgang mit unseren Kunden spornt uns zu Spitzenleistungen und innovativen Beregnungslösungen an.

Planungsbüro Pätzold + Snowadsky Katharinenstraße 31 49078 Osnabrück, Deutschland Telefon +49(0)541 404320 info@ps-planung.de www.ps-planung.de

Wir führen für Sie umfangreiche Konzeptplanungen, Bedarfsermittlungen und Machbarkeitsstudien durch. Darüber hinaus begleiten wir Sie in der Realisierung in allen Entwurfs- und Leistungsphasen: vom Gebäude bis zur Freianlage mit Schwerpunkt im Bereich Sportanlagen. Erfahrung, Zuverlässigkeit und Augenmaß zeichnet uns aus. Stets prüfen und nutzen wir Neuentwicklungen. Für die kompetente Lösung vielfältiger Aufgabenstellungen. Für Sie als Auftraggeber.

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Play-Parc Seit 1979 entwickelt und baut Siegfried Strasser Spielplatz- und Bewegungsgeräte für den Allwetter-Freizeitanlagenbau GmbH öffentlichen Raum. Seit 2001 auch die erfolgreiche Bewegungsgerätelinie 4 ­ FCIRCLE®. Bis Zur Kohlstätte 9 heute leitet er das Unternehmen playparc GmbH gemeinsam mit seinem Sohn Steffen Strasser. 33014 Bad Driburg-Siebenstern, Germany Playparc produziert und vertreibt vier Deutschland- und Europa­weit bekannte Produktlinien: Phone +49(0)5253 40599-0 NEOSPIEL®, 4FCIRCLE®, Ersatzteile für alle Kinderspielplatzgeräte und IMAGINATION PLAY­ info@playparc.de ® GROUND www.playparc.de Von luftgestützten Traglufthallen über Seilnetzkonstruktionen – widerstandsfähig und elegant in einem – bis hin zu Sonderabdeckungen für große Flächen … mit PlastecoMilano stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Luft, Holz und Stahl werden von uns mit einer Plane aus hochqualitativem Kunststoff kombiniert, die es Ihnen ermöglicht, praktisch alles abzudecken (und bei Bedarf zu enthüllen): Tennisplätze und Kleinfeldfußballplätze, Schwimmbäder, Freizeit- und Fitnessanlagen, Veranstaltungsräume, Stadien und Industrieflächen.

PM Engineering S.r.l. via V.Monti, 3 20030 SENAGO (MI), Italien Telefon +39 02 9989701 texarch@plastecomilano.com www.plastecomilano.com

Den perfekten Boden für sportliche Erfolge zu bereiten – diesem Anspruch folgen wir bei Polytan seit 1969. Was als Pioniertätigkeit der Kunststoff-Sportbeläge begonnen hat, ist heute eine Leidenschaft, die uns dazu treibt, immer neue Höchstleistungen in Sachen Qualität und Service zu erreichen. Das hat uns zu einem der international führenden Anbieter von Kunst­rasen und Kunststoffbelägen gemacht. Bei uns finden Kunden heute die perfekte Lösung in allen Bereichen: von Kunststofflaufbahnen über Allwetterplätze und Fallschutzbeläge bis hin zu hoch entwickelten Kunstrasensystemen.

Polytan GmbH Gewerbering 3 86666 Burgheim, Deutschland Telefon +49(0)8432 870 info@polytan.com www.polytan.de

Erfahrung aus 50 Jahren Sportbodenbau und über 25 Mio. m² installierter Sportbeläge. Eigene Produkte, Herstellung und Einbau aus einer Hand sind die beste Garantie für moderne, wirtschaftliche, haltbare und umweltfreundliche Sportboden-Systeme

Porplastic Sportbau von Cramm GmbH & Co. KG Graf-Bentzel-Str. 78 72108 Rottenburg a.N., Deutschland Telefon + 49(0)7472 937970 info@porplastic.de www.porplastic.de

Pulastic sports flooring ist eine Marke von Sika Nederland B.V. Ein Pulastic-Sportboden bietet die ideale Mischung aus Schutz und sportlichen Möglichkeiten.

Sika Nederland B.V. (Pulastic sports flooring) P.O. Box 420 7400 AK Deventer, Niederlande Telefon +31(0)570 620744 export@nl.sika.com www.pulastic.com

RAUMKUNST ZT GmbH bietet professionelle Unterstützung und Begleitung bei der Planung und Umsetzung von Sportanlagen und Versammlungsstätten. Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Projektentwicklung und im Bau von Spielund Sportstätten sowie großvolumigen Versammlungsstätten wie Fußballstadien, Sporthallen oder Leichtathletikanlagen. Dieses Know-how umfasst alle Entwicklungsschritte bei der Reali­ sierung eines Projektes:

RAUMKUNST ZT GMBH SPORTARCHITEKTUR Mondscheingasse 7/1 1070 Wien, Österreich Telefon +43(0)1956 98 38 office@sportarchitektur.at www.sportarchitektur.at

ProPlay ist die Marke der Firma Schmitz Foam Products für den Sportbereich. Im Jahr 1935 gegründet, befindet sich das Unternehmen nun seit 3 Generationen im Familienbesitz. Als Marktführer bei den vorgefertigten Elastikschichten zeichnet sich das Unternehmen durch höchste Ingenieurskunst, Innovation und Qualitätsbewusstsein aus. Die erste ProPlay Elastikschicht wurde 1992 installiert. Auch heute noch werden die Produkte alle vor Ort entwickelt und hergestellt sowie mittlerweile in über 70 Länder weltweit exportiert und installiert.

Schmitz Foam Products BV Postfach 1277 6040 KG Roermond, Niederlande Telefon +31(0)475 370270 info@schmitzfoam.com www.schmitzfoam.com

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VERMISSEN SIE IHREN EINTRAG? MÖCHTEN SIE TEIL UNSERES NETZWERKES SEIN? WIR HELFEN IHNEN GERNE: THOMAS KICK, MARKETING, KICK@IAKS.ORG SILKE BARDENHEUER, MITGLIEDERSERVICES, BARDENHEUER@IAKS.ORG sb 1/2018

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S Sekisui Alveo AG Bahnhofstrasse 7 6002 Luzern, Schweiz Telefon +41 41 228 92 92 alveosport@SekisuiAlveo.com www.alveosport.com

Alveosport ist ein Produkt der Sekisui Alveo AG mit Sitz in der Schweiz. Die Sekisui Alveo AG wurde 1971 gegründet und befindet sich seit 1973 im Besitz der japanischen Sekisui Chemical Co. Ltd., einem weltweit tätigen Chemieunternehmen mit über 20.000 Mitarbeitern. Der Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden sowie auf die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen machen Sekisui Alveo europaweit zum führenden Hersteller im Bereich der Schaumstofftechnik.

SEW® - Systemtechnik für E­ nergierecycling und Wärmeflussbegrenzung GmbH SEW® - Systemtechnik für Energierecycling und Wärmeflussbegrenzung GmbH ist Hersteller Industriering Ost 86-90 von Wärme- und Kälterückgewinnungssysteme für alle luft- und klimatechnischen Anlagen. 47906 Kempen, Deutschland Die Energieeinspartechnik von SEW® ist hocheffizient und hochrentabel und reduziert die Telefon +49(0)2152 91560 Heiz-, Kälte- sowie Rückkühltechnik und in Folge drastisch den Energieverbrauch und bezahlt info@sew-kempen.de sich so von selbst. www.sew-kempen.de

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Signgrass® NIK-Tufting BV Stökskesweg 13 5571 TJ Bergeijk, Niederlande Telefon +31(0)497 572545 info@signgrass.com www.signgrass.com

Signgrass® Kunstrasen-Matten sind sowohl für innen als auch außen geeignet. Sie können bei Kunstrasenplätzen, Sportplätzen, Kinderspielplätzen, Golfplätzen, Gewerbeböden und im Landschaftsbau eingesetzt werden. Wählen Sie zwischen verschiedenen Arten von Fasern und einer breiten Auswahl an Standardfarben und Farbtönen. Auf Wunsch und nach erfolgreichen Produkttests fertigen wir auch mit Ihrem eigenen Garn und gemäß Ihren technischen Spezifikationen.

SMC² Parc d’Activités Les Platières, 250 rue du Petit Bois 69440 Mornant, Frankreich Telefon +33(0) 478676056 lucie.andoni@smc2-construction.com www.smc2-construction.com

Architektur, Innovation und Umweltschutz sind die treibenden Kräfte unserer Kreativität. SMC2 bietet Lösungen für sporthallen an, die Antworten auf die wirtschaftlichen und umweltpolitischen Herausforderungen der Gesellschaft finden. Entscheiden Sie sich mit SMC2 für Einrichtungen, die zur Beherrschung der Investitions- und Betriebskosten beitragen, wobei sie gleichzeitig ideale Bedingungen für den Spaß am Spiel in allen Wetterlagen bieten: natürliche Beleuchtung, akustischer Komfort, Original-Design mit textiler, wohltemperierte Atmosphäre…

SMG Sportplatzmaschinenbau GmbH Postfach 1150 89265 Vöhringen, Deutschland Telefon +49(0)7306 96650 info@smg-gmbh.de www.smg-gmbh.de

Seit 1975 beschäftigt sich SMG mit der Entwicklung von modernen Maschinen für die Verlegung von Kunststoffböden im Sportsektor. Auch für den Unterhalt von Kunstrasen oder Teppichböden mit Granulateinstreuung hat SMG bereits seit den 80er Jahren Weltneuheiten vorgestellt. Rund 35 Jahre bietet SMG ein einzigartiges Spektrum von Maschinen. Als Pionier auf dem Spezialgebiet Kunststoff-Sportbelag und Kunstrasen verfügt SMG seit Jahrzehnten über anerkannte Kompetenz und Erfahrung. Fragen Sie uns – wir wissen, was möglich ist.

Spieth Gymnastics GmbH In den Weiden 13 73776 Altbach, Deutschland Telefon +49(0)7153 5032800 info@spieth-gymnastics.com www.spieth-gymnastics.com

SPIETH Gymnastics ist einer der weltmarktführenden Hersteller von Turngeräten und Matten. Darüber hinaus vertreibt SPIETH Judoböden, Basketballanlagen, Kletterwände sowie Umkleideraumausstattungen. Die professionelle Beratung, Planung und Realisierung von Trainingszentren und Freestyle-Hallen runden das SPIETH-Portfolio ab. SPIETH hat bereits zahlreiche Olympische Spiele und Weltmeisterschaften mit seinen Geräten ausgestattet.

STARGUM Zakład Przemysłu Gumowego ul. Cieplna 7 73-110, Stargard Szczecinski, Polska Telefon +48 91 578 8008 office@stargum.pl www.stargum.pl

STARGUM ist Hersteller von EPDM- und TPE-Granulaten für den Sport- und Freizeitbereich. Die hochwertigen, mehrfarbigen Granulate werden auf Multifunktionsspielfeldern, Laufbahnen, Tennisplätzen, Spielplätzen und als Einstreugranulat für Kunstrasen verwendet. Die Elastizität der Granulate sorgt für eine hervorragende Leistungsfähigkeit und erfüllt eine Schutzfunktion. Die Granulate zeichnen sich durch Langlebigkeit und Wasserdurchlässigkeit aus und werden mit einem hohen Anspruch an Umweltfreundlichkeit konzipiert.

STRABAG Sportstättenbau GmbH 44147 Dortmund, Deutschland Telefon +49(0)231 9820230 sportstaettenbau-dortmund@strabag. com www.strabag-sportstaettenbau.com

Der STRABAG Sportstättenbau hat sich auf die Planung, die Errichtung und die Wartung multifunktionaler Sportstätten, Outdoor und Indoor, spezialisiert. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden und unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten entwickeln wir bedarfsgerechte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungsprofile.

Trofil Sportbodensysteme GmbH & Co. KG Löhestrasse 40 53773 Hennef, Deutschland Telefon +49(0)2242 933 880 info@Trofil-Sport.de www.Trofil-Sport.de

Vom Granulat über die Monofilamentproduktion, die Veredelung (Verzwirnen, usw.), Tuftung und Beschichtung fertigen und liefern wir Produkte für höchste Ansprüche, gefertigt aus einer Hand und bieten so Flexibilität bei der Produktgestaltung durch die direkte Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen. Das eigene Labor forscht und entwickelt konsequent, um den neuesten Stand der Technik zu garantieren und die Qualität zu sichern.

Universal Sport Sportgeräteherstellungs- und Vertriebs GmbH Die Universal Sport GmbH konstruiert und produziert seit ihrer Gründung 1982 verschiedenste Waldstraße 8 Sportgeräte. Kontinuierlich wurde zudem ein weltweites Vertriebsnetz aufgebaut . Mittlerweile 71101 Schönaich, Deutschland reicht das Sportgeräte-Angebot vom Tennisnetz, dem Tennisnetzpfosten, der Tennisblende Telefon +49(0)7031 75330 und dem Schiedsrichterstuhl über Alu-Fußballtore und Handballtore hin zu Spielerkabinen und info@universal-sport.com www.universal-sport.com kompletten Basketball-Streetballanlagen.

V

Vector Foiltec GmbH Steinacker 3 28717 Bremen, Deutschland Telefon +49(0)421 69351-0 de@vector-foiltec.com www.vector-foiltec.com 70

Vector Foiltec GmbH wurde 1981 gegründet. Das Unternehmen ist Weltmarktführer im technischen Folienbau und hat ein Dach- und Fassadensystem aus Ethylen-Tetrafluorethylen-Folie (ETFE) entwickelt. Heute vermarkten wir dieses Foliensystem unter der Marke Texlon®. Die Fertigung erfolgt an zwei Hochleistungsstandorten. Wir unterhalten nicht nur die weltweit größte Forschungsdatenbank zu dieser Technologie, sondern versorgen die Branche darüber hinaus auch mit weiteren technischen Innovationen. sb 1/2018


W

Waagner-Biro Bavaria Stage Systems GmbH Am Schönbühl 12 Waagner-Biro ist ein international tätiges Stahlbauunternehmen mit Hauptsitz in Wien. Das tra92729 Weiherhammer, Deutschland ditionsreiche Unternehmen wurde 1854 gegründet und blickt damit auf über 160 Jahre ErfahTelefon +49(0)9605 92220 rung zurück. Heute beschäftigt Waagner-Biro über 1.300 Mitarbeiter an rund 17 Standorten in stagesystems.bavaria@waagner-biro.com Europa, dem Mittleren Osten und Asien. www.waagner-biro.at

Wir sind das führende Unternehmen im Rhein-Neckar-Gebiet für Estriche, Bodenbeläge (Teppichböden, Linoleum, Kautschuk- und PVC-Beläge), Parkett, Sportböden, Gardinen, Dekostoffe, Tapeten etc. Individuelle Beratung bei einem umfangreichen Sortiment sowie die sorgfältigste Ausführung der uns übertragenen Arbeiten sind in unserem Hause selbstverständlich.

Eugen Weinberger GmbH & Co. KG Gutenbergstraße 41-43 68167 Mannheim, Deutschland Telefon +49(0)621 338780 info@weinberger-raumdekor.de www.weinberger-raumdekor.de

WM ice technics aus Südtirol/Italien entwickelt und konstruiert seit über dreißig Jahren innovative Eisaufbereitungsmaschinen für Eisflächen jeglicher Größenordnung. Von der Konstruktion bis zur Endmontage erfolgt die serienmäßige Fertigung im Unternehmen selbst. Spezielle Kundenwünsche können somit gezielt umgesetzt werden, die Qualitätskontrolle bleibt gesichert. Zudem gewährleistet WM ice technics und deren Vertriebspartner einen umfangreichen Service bei der Inbetriebnahme und Wartung der Maschinen.

WM GmbH Blumau 45 39053 Blumau, Italien Telefon +39(0)471 353 332 info@wm-on-ice.com www.wm-on-ice.com

Unser qualifiziertes Personal ist Garant für kreative, technisch ausgereifte Lösungen. Auf einem Firmenareal von 14.000 m² werden mit modernsten Betriebseinrichtungen die Edelstahlkonstruktionen für Ihre Schwimmbecken hergestellt.

ZELLER bäderbau GmbH In den Seewiesen 49 89520 Heidenheim, Deutschland Telefon +49(0)7321 93890 info@zeller-baederbau.com www.zeller-baederbau.com

Im Jahr 1994 hat ZüKo den Bereich der Eisbearbeitungsmaschinen (samt Personal und Immobilien) von der Rolba-Bucher-Gruppe übernommen. Seit 1995 engagiert sich ZüKo mit großem Erfolg im Eisbahnbau. Der Bereich Pistenbau und Sporteinrichtungen gehören ebenso zu unserem Metier wie speziell für den Eissport konzipierte Garderobeneinrichtungen, Zeitnehmerlogen, Eisflächenabtrennungen, Eiswerbungen, Matchuhren, Bandenwerbungssysteme, Schutznetze und ein breites Sortiment an Bandenanlagen.

Züko Deutschland GmbH Vogelherd 23 78176 Blumberg, Deutschland Telefon +49(0)7702 477920 deutschland@zueko.com www.zueko.com

Z

SERVICE

AUSBLICK AUF DIE NÄCHSTEN AUSGABEN Ausgabe 2/2018 – Stadien und Sportplätze

sb 1/2018

Ausgabe 3/2018 – Bäder und Wellnessanlagen

Anzeigenschluss: 02.04.2018

Anzeigenschluss: 01.06.2018

Erscheinungsdatum: 30.04.2018

Erscheinungsdatum: 29.06.2018 71


IMPRESSUM

sb 1/2018

Internationale Fachzeitschrift für Sportstätten und Freizeitanlagen

Redaktion und Verlag IAKS Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e.V. Eupener Straße 70 50933 Köln, Deutschland www.iaks.org sb@iaks.org Fon +49 (0) 221 16 80 23- 0 Fax +49 (0) 221 16 80 23-23

Generalsekretär und verantwortlich Klaus Meinel meinel@iaks.org

“sb“ online Johannes Diekhans diekhans@iaks.org Fon +49 (0) 221 16 80 23-13

Redaktion und Marketing Thomas Kick kick@iaks.org Fon +49 (0) 221 16 80 23-12

Redaktion Silke Bardenheuer bardenheuer@iaks.org Fon +49 (0) 221 16 80 23-11

Bezugspreis €56 Deutschland €73 Ausland €12 Einzelheft Über die zum Ausdruck angenomenen Arbeiten kann der Verlag uneingeschränkt verfügen. Nachdruck oder Vervielfältigungen, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. 72

ISSN (Print): 0036-102X ISSN (Internet): ISSN 2198-4271 Gerichtsstand und Erfüllungsort: Köln Anzeigenpreise: Mediadaten 2018

Übersetzung/Lektorat Tim Chafer, ExperTeam Ohmweg 18, 40591 Düsseldorf Euro-Sprachendienst Jellen Markt 71, 53757 St. Augustin www.euro-sprachendienst.de Druck DFS Druck Brecher GmbH Rheinische Allee 5 50858 Köln www.dfs-pro.de sb 1/2018


recreating pools

Matern Creativbüro

feel the future! Schwimmbecken aus Edelstahl für Generationen

hsb group hsb austria gmbh · hsb germany gmbh · hsb switzerland inc · hsb france sas sb 1/2018

www.hsb.eu 73


WEIL JEDE MILLISEKUNDE ZÄHLT. SmarTracks von Polytan – das innovative System für professionelle, digitale Trainings-Diagnostik. Ob klassische Laufbahndisziplinen der Leichtathletik oder Teamsportarten wie Fußball oder Rugby: Unsichtbar in die Laufbahn oder den Kunstrasen integrierte Magnetzeitschranken in Kombination mit modernster körpernaher Sensortechnik erlauben die präzise Dokumentation und Analyse individueller Trainingsleistungen. Exakt bis auf die Millisekunde.

74Entdecken

Sie die ganze Welt von Polytan unter www.polytan.de oder kontaktieren Sie uns via Mail: info@polytan.com sb 1/2018

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Sporthallen und Arenen, IAKS

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Sporthallen und Arenen, IAKS

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