HuF Zeitung

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“CONTACT IS CONTENT.”

Olafur Eliasson

MIT DEM BLATTKRITIK SALON HAMBURG BIETET HOPPUNDFRENZ EINE LIVE-PLATTFORM FÜR ALLE, DIE CONTENT PRODUZIEREN – PRINT UND ONLINE, AM LIEBSTEN BEIDES. DER BESTE INHALT ENTSTEHT, WENN SICH MENSCHEN BEGEGNEN


Inhalt 6 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 1 Print oder Online? 8 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 2 Start-up oder Verlagsnische? 10 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 3 Indie oder Corporate Publishing? 12 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 4 Women’s Summit 18 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 5 Der St. Pauli Code 20 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 6 New Wave Business Mags 24 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 7 Zurück auf der Indiecon 26 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 8 Da-Da-Datenjournalismus 28 BLATTKRITIK SALON HAMBURG 9 Vinyl 30 BLATTKRITIK SALON HAMBURG QVED

Seit zwei Jahren gibt es den BLATTKRITIK SALON HAMBURG. In der Zeit hat er sich von der klassischen Print-basierten Blattkritik zu einem Forum für Macher aller Mediengattungen, off- und online, entwickelt. Auch Content braucht den Konzept- und Qualitätscheck, den Blattkritik bietet. Die Blattkritik ist ja so was wie ein Mythos der Zeit­ schriftenkultur, der seinen Anfang nahm mit der MontagsBlattkritik beim Spiegel. Für mich war Blattkritik immer ein Akquise-Instrument: Fast alle meiner Chefredakteursposten bekam ich, nachdem ich eine Blattkritik gehalten hatte. Insofern liebe ich Blattkritiken. Sie müssen aber engagiert und brillant sein, sie müssen „brennen”. Es gibt nichts Langweiligeres als langweilige Blattkritiken.

“CONTACT IS CONTENT.”

Deutschlands bester Blattkritiker ist Wolf Schneider, früher Leiter der Henri-Nannen-Journalistenschule. Von seinen Blattkritiken habe ich unendlich viel gelernt. Zum Beispiel: Verben vorziehen! Beeindruckt als Blattkritiker hat mich auch Klaus Rainer Röhl, der Chefredakteur von Konkret. An seinen Rat hielt ich mich immer gerne: fette Zeilen, klare Ansagen, lieber laut als leise.

Impressum Eigentümer, Herausgeber und Verleger: HoppundFrenz Redaktionsbüro Fettstraße 19a 20357 Hamburg hoppundfrenz.de hoppundfrenz.de/blattkritik Fotografen: Michael Rathmayr, Achim Multhaupt, Malte H M Spindler, Signe Raunkjaer, Uwe Böhm Design: Judith Banham, Middlecott.com Der BLATTKRITIK SALON ist eine Non-ProfitVeranstaltung der HuF Redaktion. Es werden keine Honorare oder Aufwandsentschädigungen gezahlt. Die Gäste treten unentgeltlich auf und reisen auf eigene Kosten an. 2

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In der Zeit von Donald Trump arbeiten wir an einem Format, das ermöglichen soll, das Dauerrauschen der digitalen Medien zumindest in Momentaufnahmen der heilsamen Wirkung der Blattkritik zu unterziehen – die unüberschaubar vielfältigen Produkte des Content Marketing, aber auch die Twitter-Momente und 360-Grad-Einsichten auf Facebook, die Insta-Storys, GIFs, Snaps und die 18-SekundenPeriscope-Live-Videos. Der digitale BLATTKRITIK SALON HAMBURG, den wir als eigene Event-Reihe unter der Marke CONTENT HOUSE SALON im Februar 2017 starten, bleibt dem Gründungsgedanken treu: Produktive Begegnungen zu ermöglichen, denn im persönlichen Kontakt entsteht der wertvollste Content. Diesen Effekt zu illustrieren ist Aufgabe dieser Zeitung. Michael Hopp


RADIKALE SKEPSIS Ein Plädoyer für mehr Blattkritik von Volker Lilienthal Lange galt das digitale Universum als reale Utopie für einen emergenten Journalismus, der das Projekt der Auf­ klärung massenwirksam forciert. Und dem Grunde nach gilt das noch immer: Das Internet ermöglicht Recherche ohne Redaktionsschluss, aktualisierte Berichte, die prozesshaft fortgeschrieben und optimiert werden, es liefert Daten in Hülle und Fülle, bewusst publizierte und trickreich ent­ hüllte. Über das Netz ist der digitale Journalismus in Echtzeit bei seinem Publikum – das es zu seinem produktiven, noch mehr wissenden und Impulse gebenden Partner auserkoren hat. Doch haben wir lernen müssen. Das Internet wandelt sich – und nicht immer zum Guten. Es ist auch der Ort lautstarker Minderheiten innerhalb des Publikums, Podium für Hassredner, die dem seriösen Journalismus jegliche Glaubwürdigkeit absprechen und ihre eigenen Weltsichten verbreiten. Journalistische Webseiten werden attackiert: via DDoS, bis sie „down” sind, durch Markenklau, um im Umfeld einer anerkann­ ten Medienmarke scheinbar normale Werbung platzieren zu können, und durch politisch motivierte Fälschung à la „Fake News”, um Journalisten unterstellen zu können, was sie nie meinten und wollten. Dass Fotografien nicht fälschungssicher sind, wissen wir seit Langem. Ein paar Klicks und der missliebige Politiker ist in einen ehrenrührigen Hintergrund hineinmontiert. Auf Photoshop folgt jetzt Adobe VoCo: 20 Minuten O-Ton-Material eines bestimmten Menschen sammeln, und aus der desti­ llier­ ten Datenbank lässt sich laut Adobe jedes beliebige Wort und aus den Wörtern jeder beliebige Satz syntheti­ sieren. Journalisten könnten mit dieser Software fälschen, Blogger, Werber und Pressesprecher auch, Propagandisten sowieso. Etwas in den Mund legen: Das wird nun so täuschend echt möglich sein, dass das menschliche Ohr sich selbst nicht mehr trauen kann. Für das Auge gilt das schon länger. Das Internet mutiert also zur Dystopie für kritischen Journalismus. Unweigerlich? Nein! Aber die Verfahren der Qualitätssicherung werden in dieser fälschungsanfälligen Medienumwelt des Unverbürgten noch wichtiger. Angefangen beim Quellencheck: Kann das wirklich stimmen? Eine zweite Quelle muss her. Besser noch eine dritte – und auch die unabhängig von der ersten! Ein Bild zeigt dies, ein O-Ton behauptet jenes? Skepsis war schon immer eine Grundhaltung von gutem Journalismus, nun muss sie radikal werden. Vergessen wir nicht das Qualitätsmanagement vor der Publikation: Gegenlesen nach dem Vier-, besser noch SechsAugen-Prinzip, beherztes Redigieren, ein Meisterhandwerk, das gelernt sein will, beständiges Optimieren von Headline, Teaser, Bildzeile und anderem mehr. Nur das Zusammenspiel aller Elemente, möglich gemacht durch Qualitätsmanagement, gewährleistet Medienprodukte, die bei ihrem Publikum ankommen, weil sie verständlich, attraktiv und wertvoll sind.

WE LOVE JUDITH BANHAM, DESIGNERIN DIESER ZEITUNG, UND CHRISTIAN SAUER, GEBURTSHELFER DES BLATTKRITIK SALONS. DANKE

Prof. Dr. Volker Lilienthal ist Inhaber der RudolfAugstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg. HuF Contact is Content

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Think about

Blattkritik

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Content Marketing

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Datum: 8. Januar 2015

Objekt: Indie-Magazin Froh! Gründer: Dr. Sebastian Pranz

Objekt: Online-Wissenschaftsmagazin Substanz Macher: Georg Dahm und Denis Dilba

froh!

PRINT ODER ONLINE? substanz

Die einen suchen mit Froh! nach Spielräumen im Alltag und machen dazu ein Printmagazin, die anderen stehen für einen neuen Wissenschaftsjournalismus – und starten das Onlinemagazin Substanz. Im BLATTKRITIK SALON HAMBURG tauschten sie sich aus

Zur Premiere der Veranstaltungsreihe stand die Auseinandersetzung mit zwei aktuellen Medienprojekte auf dem Programm, deren Macher auf die Frage „Wie gehen wir mit dem Medienwandel um?” recht unterschiedliche Antworten gefunden haben. Nach seiner Promotion über die Neuen Medien gründete Sebastian Pranz im Jahr 2009 gemeinsam mit drei Freunden ein altes Medium: das unabhängige Gesellschaftsmagazin Froh!, das sich viel Raum für anspruchsvolle Geschichten und lange Fotostrecken nimmt. Seither pendelt er zwischen den Welten, be­ schäftigt sich als Forscher und Berater mit digitalen Trends und arbeitet als Publizist immer noch am liebsten auf Papier.

Von oben: Michael Hopp Sebastian Pranz Georg Dahm und Denis Dilba Rechte Seite: Screenshot des Onlinemagazins Substanz und Cover des Printmagazins Froh! 6

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Nachdem Georg Dahm und Denis Dilba die Financial Times Deutschland und die deutsche Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist mit zu Grabe getragen haben, packte sie der Gründergeist. Herausgekommen ist Substanz, das erste Wissenschaftsmagazin, das exklusiv als App erscheint. Auf Tablet, Laptop oder Smartphone erzählt Substanz große Geschichten, die anderswo nicht stattfinden – in digitaler Umsetzung und Verbreitung. Im ersten BLATTKRITIK SALON gab es also eine Menge Stoff! Es kamen 40 diskussionsfreudige Gäste, es gab Getränke und Snacks - aber am Ende keinen klaren Sieger.


HuF Content Crossmedia

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Datum: 25. März 2015

Objekt: Noah Verleger: Bernd Runge

Objekte: Berlin Valley News und The Hundert Chefredakteur: Jan Thomas

Berlin Valley NEWS

START-UP Mit Berlin Valley News und Top 100 gründete Jan Thomas zwei typische Start-upMedien, Bernd Runge machte sich mit Interview und Noah seine Erfahrung als Gala-Chefredakteur in Paris und Condé-Nast-Verleger zunutze. Zwei ganz verschiedene Haltungen?

Sind die Independent-Magazine die Medienbranche von morgen? „In zehn Jahren, wenn es keine Verlage mehr gibt, sind wir schon da.” Dieses Zitat findet sich in einem Text von Cordt Schnibben über die Zukunft des Journalismus, vor einiger Zeit im Spiegel erschienen. In zehn Jahren, wenn es keine Verlage gibt, sind wir schon da. Das sagen sich wohl auch die deutschen oder nichtdeutschen Independent-Magazine, die sich ja eben dadurch definieren, ohne Verlage auszukommen. Aber ist die IndieSzene, die auf der Indiecon oder in unserem BLATTKRITIK SALON HAMBURG ihre Bühnen hat, damit schon das Bauvolk der kommenden Welt? Die Medienbranche von morgen? Momentan gleicht sie eher einer Arche Noah, auf der keiner fragt, wohin die Reise geht. Oder den Bremer Stadtmusikanten und ihrem Spruch: „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.” Erst mal zählt nur, dass man sich aufgemacht hat aus dem Jammertal. „Ob bei den Independent-Medien, wie sie gerade allüberall gedeihen, der Spiegel von morgen dabei ist, weiß ich nicht, weiß keiner, muss auch nicht gewusst werden. Was auf der 8

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Arche Noah zählte, war der Mut, das Zutrauen, die Vielfalt. Die Vielfalt der Köpfe, der Konzepte – aber auch die Vielfalt der Geschäftsmodelle, wie man Medien heute überhaupt an den Start bringt. In zehn Jahren wissen wir mehr”, leitete Michael Hopp den BLATTKRITIK SALON im März 2015 ein, der zwei ganz unterschiedliche Projekte vorstellte: das Doppelpack Berlin Valley News und The Hundert, die sich mit Digitalisierung und der Berliner Start-up-Szene be­ schäftigen, und die zweite Ausgabe des hochwertigen, kosmopolitischen Männermagazins Noah. Zwei Projekte, die nicht nur thematisch verschieden sind, sondern auch in der Art, wie sie verlegt werden. Das eine eng verknüpft mit der Berliner Start-up-Szene, das andere die Gründung eines erfahrenen Verlagsmanagers mit internationalem Anspruch. Kern des zweiten BLATTKRITIK SALONS war die Blattkritik durch Michael Hopp. Er ging die drei Printtitel vor den geladenen Gästen durch, kritisierte am konkreten Beispiel und machte Verbesserungsvorschläge - zunächst ungeachtet der Bedingungen, unter denen die Redaktionen arbeiten. Die unterschiedlichen Kulturen der zwei Projekte wurden erst in der anschließenden Diskussion deutlich.


noah ODER

VERLAGSNISCHE? Mit Berlin Valley News und The Hundert hat Jan Thomas dem, wie er sagte, „inhaltlichen Einheitsbrei der etablierten Verlage” den Kampf angesagt. Der als Szene-Blogger gestartete Wahl-Berliner stellte im BLATTKRITIK SALON nicht nur die beiden Titel rund um Investoren, Gründer, Medien- und Verbandsvertreter vor. Er verriet auch, wie man als Verleger den umgekehrten Weg schafft: als Internet-basiertes Start-up an den Zeitungskiosk. Hat auch Noah-Gründer Bernd Runge das Zeug zum Indie? Seine Karriere hat er ja eher im „old publisher model” gemacht - als Chef­ redakteur der französischen Gala, Chef des Jahreszeiten-Verla­ ges in der Ganske-Verlagsgruppe und Deutschland-Chef von Condé Nast.

Von links: Jan Thomas und Bernd Runge, zwei sehr verschiedene Blattmacher, hören der Blattkritik zu

2007 startete Runge mit der deutschen Ausgabe von Vanity Fair als Wochenzeitschrift „das letzte große Printabenteuer”. Nach einer Auszeit von den Medien, die er beim Auktionshaus Phillips de Pury in New York und London verbrachte, launchte er Anfang 2012 mit dem russischen Unternehmer Vladislav Doronin einen deutschen Ableger von Andy Warhol´s Interview-Magazin und entwickelte 2013 mit Noah „das erste metroglobale Hochglanz-Magazin für Männer”. Im Zusammenhang mit Noah ergaben sich ganz andere Fragen als beim zweiten Projekt dieses BLATTKRITIK SALONS, The Hundert und Berlin Valley News von Jan Thomas. Spannend! HuF Content Concepts

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Datum: 6. Juli 2015

Objekte: Spex und Electronic Beats Ex-Chefredakteur: Max Dax Objekt: Read Chefredakteur: Ale Dumbsky

INDIE ODER CORPORATE PUBLISHING? Read von Ale Dumbsky ist die Blaupause des unabhängigen, frei verteilten Indie-Magazins – während Electronic Beats, mit dem früheren Spex-Macher Max Dax, von der Deutschen Telekom herausgegeben wurde. Zwei Welten? Oder doch nicht?

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spex electronic beats read Von oben: Max Dax fasst sich an die Stirn, Ale Dumbsky hat die Hose hochgekrempelt und Michael Hopp (links) sortiert seine Unterlagen „Was wirklich zählt auf dieser Welt, das bekommst Du nicht für Geld - Indie oder Corporate Publishing” hieß es auf der Einladung. Angesichts der beiden prominenten Podiumsgäste kam sofort die Frage auf, wie es denn sein könne, dass völlig unterschiedlich finanzierte Titel am Ende ähnliche Ziele verfolgen. Read gründete Ale Dumbsky, der ehemalige Schlagzeuger der Goldenen Zitronen ist ein echter Indie, während Electronic Beats vom ehemaligen Spex-Chefredakteur und Autor Max Dax von der Deutschen Telekom herausgegeben wurde - was Dax als „neues Mäzenatentum” empfand und Dumbsky sagen ließ: „Manchmal bin ich schon etwas neidisch. Aber dann auch wieder nicht.” „Manchmal bin ich etwas neidisch.” Ale Dumbsky Zwei echte Stars waren hier in den Blattkritik-Ring gestiegen. Wer hat das bessere Heft? Lassen sich die Projekte überhaupt vergleichen? Ja und nein. Unter der Marke Electronic Beats gab es Events und einen Radiosender, 70.000 Exemplare des Printmagazins wurden von der Telekom europaweit verschickt, vieles wurde online angeboten. Das Printmagazin stand immer wieder mal zur Diskussion. Ale Dumbsky dagegen muss den Vertrieb selbst in die Hand nehmen und kann keine Honorare für Bilder oder Texte zahlen. Indie eben. Online gibt er keine Inhalte raus. Zu seinem Festhalten an Print sagte Dumbsky im SALON: „Wer etwas drucken lässt, gibt sich einfach mehr Mühe.” HuF Content Read and Beats

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Datum: 9. November 2015

Objekt: Emotion Slow Chefredakteurin: Mareile Braun Objekt: Neon Chefredakteurin: Nicole Zepter

Objekt: Missy Magazine Chefredakteurin: Katrin Gottschalk Co-Moderator: Dr. Christian Sauer

WOMEN’S SUMMIT Analog, digital, scheißegal! Im Herbst 2015 trafen sich weibliche Chefredakteure im BLATTKRITIK SALON HAMBURG und diskutierten – ihre Konzepte. Von Wellness (Emotion Slow) bis Punk (Missy Magazine) und Erwachsenwerden (Neon). Gemeinsame Überzeugung: Ob Print gewinnt, entscheidet sich im Internet

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Mit den drei Chefredakteurinnen von Emotion Slow, Neon und Missy Magazine war der BLATTKRITIK SALON prominent besetzt! Katrin Gottschalk, Mareile Braun und Nicole Zepter ließen die stellenweise strenge Blattkritik von Michael Hopp über sich ergehen, bevor sie – moderiert von BLATTKRITIK SALON-Mitbegründer Dr. Christian Sauer – ihre Konzepte mit dem Publikum diskutierten.

Ein Hauptaugenmerk lag auf der Frage, inwieweit gedruckte Magazine das Internet nutzen können, um Nähe zum Leser herzustellen. Ein „Print only”-Auftritt sei heute nicht mehr denkbar, darin waren sich die Chefredakteurinnen einig. Jede hat ein eigenes Konzept, Internet und soziale Medien in einer Weise zu nutzen, die auch dem Verkauf des Magazins zuträglich ist. Print wäre dann das „Leitmedium”, resümierte Hopp, „in dem die Inhalte zuerst erdacht, entwickelt und in Form gebracht” würden. Katrin Gottschalk, als Chefredakteurin des Missy Magazine mit zuständig für den Onlineauftritt und Social Media, meinte dann auch, dass die Onlinekanäle für den Dialog mit dem Leser unerlässlich seien. Auch Mareile Braun, deren Abkömmling des PsychologieTitels Emotion von Slow-Themen handelt wie „Weniger ist mehr” oder „Genuss und Entschleunigung”, könnte nicht ohne das Internet. Sie nutze es auch, erzählte sie im SALON, zum „Checken von Themen”. Nicole Zepter hatte im BLATTKRITIK SALON in der Fettstraße ihren ersten Auftritt als neu gekürte Chefredakteurin von Neon. Die Online-Reichweite des traditionsreichen Titels sei inzwischen viel höher als die mit der Printausgabe erzielte, berichtete sie im SALON. 12

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missy Von links nach rechts: Nicole Zepter Mareile Braun Katrin Gottschalk HuF Content Multichannel

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Datum: 7. März 2016

Objekt: Die Zeit Hamburg Chefredakteurin: Charlotte Parnack Objekt: Hamburger Abendblatt Chefredakteur: Lars Haider

Objekt: Eimsbütteler Nachrichten Chefredakteur: Dennis Imhäuser Objekt: Stadtlichh Chefredakteur: Martin Petersen

Objekt: PlanBude Chefredakteur: Christoph Schäfer Co-Moderator: Urs Spindler

Zeit Hamburg DERdiestadtli chh hamburger abendblatt ST. PAULI eimsbÜtteler nachrichten planbude CODE „On- und Offline, regional und hyperregional: Welche Medien braucht Hamburg?”, lautete es diesmal auf der Einladung. Der 5. SALON hatte ein heftig diskutiertes Thema.

Die Funktion von regionalen und hyperregionalen Medien in Hamburg stand im bisher politischsten BLATTKRITIK SALON HAMBURG zur Diskussion. Das Spektrum der geladenen Gäste reichte von Die Zeit Hamburg über das Hamburger Abendblatt bis zu den Eimsbütteler Nachrichten, Stadtlichh und der Stadtteilinitiative PlanBude aus St. Pauli

Der Lokaljournalismus in Hamburg ist in Bewegung wie seit Jahrzehnten nicht, der Markt ist hart umkämpft: Große Verlage verteidigen, teils mit neuen Produkten, ihr Revier, Stadtteilmedien wachsen on- und offline, die Gentrifizierung in Stadtteilen wie St. Pauli schafft neue Kommunikationsbedürfnisse, für die es Lösungen braucht. Der „St. Pauli”-SALON war der bis dato größte, in der Anzahl der geladenen Podiumsgäste, und der heißeste, bezüglich der Sprengkraft des politischen Themas. Sicher auch der gewichtigste. Vom Abendblatt-Chefredakteur, der Zeit-Hamburg-Leiterin, den Neugründern von Stadtlichh und Eimsbütteler Nachrichten bis zu Christoph Schäfer, dem streitbaren Gründer der PlanBude Hamburg, war ein dermaßen flächendeckendes Spektrum an Diskutanten angetreten, dass Michael Hopp und sein diesmaliger Co-Host Urs Spindler (Indiecon) ihre liebe Mühe hatten, die Streithähne zu bändigen. Am Ende war alles gut, wie immer im SALON. 18

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Von oben: Charlotte Parnack Martin Petersen Lars Haider Dennis Imhäuser Christoph Schäfer


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Datum: 13. Juni 2016

Objekt: t3n Chefredakteur: Jan Christe

Objekt: Business Punk Chefredakteurin: Ruth Fend

Objekt: Everbill Chefredakteur: Michael Kunz

Objekt: Berlin Valley Chefredakteurin: Corinna Visser Objekt: Enorm Chefredakteur: Marc Winkelmann Co-Moderator: Bernd Ziesemer

NEW WAVE BUSINESS MAGS Business Punks sind im BLATTKRITIK SALON HAMBURG zu Gast, wenn es um die Zukunft der Wirtschaftsmedien geht. Unter den Projekten viel Print, aber auch eine reine Online-Plattform. Bei der Moderation half erstmals Bernd Ziesemer, der frühere Handelsblatt-Chefredakteur und „Chefredakteur des Jahres 2009”

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Beim 6. BLATTKRITIK SALON HAMBURG wurde unter dem Label „New Wave Business Mags” über „Start-ups und digitale Transformation – Wirtschaftsmedien erfinden sich neu” diskutiert. Eingeladen waren vier Printtitel und ein Onlinemagazin. t3n ist vor zehn Jahren als Magazin für IT-Nerds gestartet, Berlin Valley ging aus einem Blog hervor. Enorm begann als echtes Start-up-Indiemagazin, und mit dem G+J-Medium Business Punk war der einzige Großverlags-Titel zu Gast. Everbill gehört zu einem österreichischen Portal für Unternehmens-Software und war damit das einzige echte Content-Marketing-Medium des Abends. So hoch der Druck durch das Internet auch sein mag, die Anzahl der Titel im Wirtschaftssegement ist gestiegen - und die Konzepte sind recht deutlich voneinander abgegrenzt, wie sich im SALON auch klar zeigte. „Online kannibalisiert uns nicht, im Gegenteil.” Jan Christe Liegt der Erfolg der Publikationen in der zumeist sehr eindeutig zu definierenden Zielgruppe? Berlin Valley etwa ist ein Szenemagazin der Start-up-Community und funktioniert nach dem alten Spruch, wer in ein Magazin hineinschaue, solle auch herausschauen. Die Existenz von Print steht in diesem Segment so gut wie nicht zur Dikussion. Nutzwert und Nachvollziehbarkeit für den Leser genießen einen hohen Stellenwert.

t3n business punk everbill berlin valley enorm

Auch die jungen Titel setzen auf klassische journalistische Formate, selbst Business Punk zeigt die typischen G+JTugenden wie gut geführte Interviews oder aufwendige Reportagen. Souverän werden analoge und digitale Kanäle bespielt und gegenseitige Befeuerungseffekte genutzt. Print und Online ziehen an einem Strang, was sonst. Online-Mehr­ werte und Social Media sind essenziell und gehen nicht auf Kosten der Printauflage. „Ob wir uns mit Onlineauftritt und Newsletter selbst kannibalisieren? Die Zahlen zeigen etwas anderes”, sagte etwa Jan Christe von t3n.

Ein Portal wie Everbill sehen Magazinmacher insofern als ernstzunehmenden Marktteilnehmer, als es um die Aufmerksamkeit der Leser konkurriert und ein Vorbote vieler weiterer Content-Marketing-Angebote im Wirtschaftsbereich sein könnte. Berührungsängste mit Content Marketing kennen die Chefredakteure nicht. Wer Redaktion konsequent in Content verwandelt, entdeckt zwangsläufig neue Geschäftsmodelle. „Wir sagen nicht Nein”, brachte es Jan Christe auf den Punkt. Die Frage, wer Inhalte absende, müsse aber eindeutig beantwortet sein. Good vibrations im SALON, anhaltend.

Von oben: Corinna Visser Michael Kunz mit Jan Christe Ruth Fend Marc Winkelmann Co-Host Bernd Ziesemer Links: Only Internet – Web-Plattform Everbill Ganz links: Print first – Jeder kann in die Magazine reinschauen

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Datum: 3. September 2016

Objekt: Thnk Tnk Chefredakteur: Felix Egle

Objekt: Zur Quelle Chefredakteur: Robert Hofmann Objekt: Archiv/e Chefredakteure: Lina Göttsch und Anselm Schwindack

ZURÜCK AUF DER

INDIECON Der BLATTKRITIK SALON HAMBURG wurde 2014 auf der Indiecon, dem europaweiten Kongress der Indie-Magazine, gegründet. Und dahin kehrt er auch jedes Jahr wieder zurück. Zuletzt blattkritisierte Michael Hopp im Roten Salon der HeinrichHeine-Villa am Harvestehuder Weg talentierte Indies wie Thnk Tnk, Zur Quelle und Archiv/e – und fand dann doch was auszusetzen

Die Idee zum BLATTKRITIK SALON HAMBURG entwickelten Michael Hopp und Autor und Mediencoach Dr. Christian Sauer auf der ersten Indiecon im Sommer 2014. Der erste von Die Brueder ins Leben gerufene Kongress der Independent-Medien fand, wie auch die beiden darauf folgenden, in der Heinrich-Heine-Villa am Hamburger Harvestehuder Weg statt, auf Einladung der Ganske Verlagsgruppe (Hoffmann und Campe), die auch Veranstaltungssponsor war. Schließlich erschien bei Thomas Ganske einst Tempo - damals zwar ein Verlagstitel, seiner Haltung nach aber zusammen mit dem Vorläufer Wiener so was wie ein Ur-Indie. Gerne kehrt Hopp mit seiner Blattkritik jedes Jahr wieder zur Indiecon zurück - und zwar in den Roten Salon. Die Projekte melden sich am Tag davor an, Hopp geht meist drei Titel mit ihren Machern durch. Das Angebot ist stark nachgefragt. Die jüngeren Blattmacher interessieren sich für das Urteil eines erfahrenen Kollegen. Im Sommer 2016 ging es um das streng im Bauhaus-Stil gehaltene Journal Thnk Tnk für „Handlungsfreiräume zwischen Kunst und Politik”, das Studentenmagazin Zur Quelle aus Potsdam und Archiv/e, das die besten Texte aus Blogs zu den Themen Wohnen, Essen, Reisen und Denken versammelt. 24

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Von oben nach unten: Michael Hopp mit engagierten Blattmachern Unten: Zur Quelle Archiv/e Thnk Tnk

zur quelle archiv/e thnk tnk HuF Content Indies

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Datum: 19. September 2016

Objekt: Der Kontext Chefredakteurin: Julia Köberlein Objekt: OpenDataCity Datenjournalist: Marco Maas

Objekt: Zeit Online Head of Data Journalism: Sascha Venohr Objekt: Golden Section Graphics Chefredakteur: Jan Schwochow

Objekt: Neubau Editorial Design Geschäftsführer: Andreas Volleritsch

Jury: Lo Breier, Markus Nowak und Michael Hopp

DA DA DATEN Der erste digitale BLATTKRITIK SALON HAMBURG, in dem nicht geblättert, sondern an die Wand geguckt wurde, zeigte das faszinierende Thema des Daten-getriebenen Journalismus an fünf denkbar unterschiedlichen Projekten – und diskutierte, was die Arbeit mit Daten für Journalisten und Redakteure bedeutet

Mehr als Infografik: Storytelling mit Daten und Zahlen Von rechts oben im Uhrzeigersinn: Der Kontext über TTIP, BAMS über Rock-´n’-Roll-Tote, Neubau Editorial Design über den Wiener Rad- und Fuß­verkehr, BAMS über Burgerläden und Zeit Online über Wählerströme 26

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Von links oben im Uhrzeigersinn: Julia Körberlein Sascha Venohr Elisbeth Frenz, HuF Andreas Volleritsch Lo Breier, Juror Marco Maas

Infografik, das war einmal – heute sprechen wir von Datenjournalismus, erklärte Gastgeber Michael Hopp bei seiner Begrüßung. Natürlich kommen, wenn man sich mal Richtung Datenjournalismus aufmacht, irgendwo auch Infografiken raus – aber in Wirklichkeit bedeutet Datenjournalismus viel mehr. Was früher die Entscheidung zwischen Balkendiagramm und Torte war, ist heute Storytelling mit Daten und Zahlen, nach dem Motto: Wenn aus Daten Storys werden. Das Ergebnis, ist Hopp überzeugt, werde immer dem reinen Text überlegen sein, vor allem dann, wenn es nicht mehr auf großen Zeitungsseiten, sondern auf den kleinen Screens von Smartphones oder Tablets rezipiert werde. Die Art-Direktoren Lo Breier und Markus Nowak sowie Michael Hopp bildeten die Jury, die die Arbeiten bewertete. Eine neue Art von Onlinemagazin präsentierte Julia Köberlein mit Der Kontext, das in einer ausgeklügelten Leserführung politische Themen wie TTIP oder die Energiewende aufarbeitet. Große interaktive Infografiken erstellt das Team von Sascha Venohr bei Zeit Online. Der „Head of Data” stellte unter anderem ein Feature über das Pendeln in Deutschland vor. Datenjournalisten bräuchten nicht nur ein gutes technisches Verständnis, sie müssten auch partnerschaftlich mit

technischen Experten zusammenarbeiten, betonte Venohr. „Wir haben die Programmierer aus dem Keller geholt und mit in die Autorenzeile genommen”, so Venohr. „In der Poesie der Zahlen liegt die Wahrheit.” Markus Nowak Info- und Datengrafik in hoher Vielfalt zeigte Jan Schwochow mit Golden Section Graphics beim Projekt „Here I Stand” zum Luther-Jahr. „Infografiken sind sehr alt, sie gehen zurück bis auf die Höhlenmalereien”, sagte Schwochow. Er sieht die Zukunft von klassischen Infografiken nicht bedroht: „Sie werden bleiben.” Print oder Online, das ist für ihn nicht die Frage. Zum gleichen Ergebnis kam Art-Direktor Andreas Volleritsch, der mit seiner Agentur Neubau Editorial Design gerade ein Infografik-Buch erstellt hatte. Sein Anspruch: „Die Grafiken sollen möglichst klar und einfach sein.” Damit eignen sie sich auch für alle Medienkanäle. Technisch besonders anspruchsvolle Projekte schließlich betreibt Datenjournalist Marco Maas mit seiner preisgekrönten Agentur OpenDataCity. Er zeigte unter anderem eine Darstellung der Bewegungsprofile der Teilnehmer der Internet-Konferenz Republica, die aus den Daten der WLANHotspots generiert wurden, oder die Gegenüberstellung der Datenbestände von Stasi und NSA, dargestellt anhand des Platzbedarfs von Aktenschränken. HuF Content Datenjournalismus

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Datum: 14. November 2016

Objekt: Vinyl Stories Chefredakteur: Michael Hopp

Blattkritiker: Nilz Bokelberg, Sascha Ehlert, Sebastian Hinz, Gereon Klug, Guido Neuhaus und Andrea Wienck

Die Schallplatte ist wieder da! Diese Nachricht war Vinyl-Fan Michael Hopp einen ganzen BLATTKRITIK SALON wert. Im Zentrum der Blattkritik – erstmals durch externe Blattkritiker – stand das gerade erschienene, im Redaktionsbüro HoppundFrenz betreute Bookazine Vinyl Stories

VINYL vinyl stories Vinyl war das Thema des 8. BLATTKRITIK SALONS HAMBURG. „Die Schallplatte ist wieder da! Aber bleibt sie auch?”, wollte Michael Hopp von den Gästen des SALONS wissen. Am selben Abend stellte er mit Guido Neuhaus von Edel das gemeinsame Bookazine Vinyl Stories vor. 2,1 Millionen Vinyl-Platten wurden 2015 in Deutschland abgesetzt, in den USA 17 Millionen, das ist so viel wie 1988. Diese Dimensionen sind es, die das derzeitige VinylRevival von vorhergehenden unterscheidet. Und: Es sind erstmals auch wieder die Jungen, die Vinyl kaufen angelockt durch Lifestyle-Ketten wie Urban Outfitters, die neben Pullis und Käppis auch Platten verkaufen. Sebastian Hinz vom Hhv.de Mag teilte die Begeisterung für die schwarze Scheibe: „Vinyl hat einen performativen Charakter.” Mit dem Vertrieb von Platten und Mode hat er als einer der ersten Vinyl und Lifestyle zusammengebracht. Doch mit einem Marktanteil von 1,5 Prozent sei Vinyl weiterhin ein Nischenphänomen.

Von oben: Guido Neuhaus Sascha Ehlert Gereon Klug, Autor und Gründer Hanseplatte, schreibt für Vinyl Stories 28

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Wie sehr das Verhältnis zum Vinyl von der Community abhängt, in der man sich bewegt, bestätigten Andrea Wienck und Sascha Ehlert. Für die Verkäuferin des Hamburger Plattenladens Zardoz war Vinyl nie weg. Ehlert, Chefredakteur des Indie-Magazins Das Wetter – Magazin für Text und Musik, gab zu: „In meinem Kulturkreis hat jeder Vinyl.” Guido Neuhaus trat dem Vorwuf entgegen, mit dem Bookazine Vinyl Stories nur auf den Trend aufzuspringen: „Ich bin mit Platten aufgewachsen, ich kann heute noch jedes Cover beschreiben.” Dass Vinyl den Massenmarkt wieder erobern wird, glaubte Neuhaus allerdings auch nicht: „Das ist wie eine teure Flasche Wein. Die leistet sich nicht jeder.”


Von oben: Cover Vinyl Stories, No. 1 Plattenspieler Pro-Ject The Classic Andrea Wienck Nilz Bokelberg, Autor Vinyl Stories HuF Content Lifestyle

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Datum: 27. Februar 2016

Objekt: Wiener und Tempo

BLATTKRITIK SALON HAMBURG auf der

QVED Horst Moser, Art-Direktor, Typograph, Verleger, Buchmacher und Medienhistoriker, ist zusammen mit Boris Kochan Gründer der QVED, der alljährlichen „International Editorial Design Conference” in München - und Fan der ersten Stunde des BLATTKRITIK SALONS HAMBURG. Moser lud Michael Hopp zur QVED mit der Bitte, die Geschichte von Wiener und Tempo aufzube­ reiten. Hopp war Chefredakteur des Wiener. Aus dem war Tempo hervorgegangen, das von Markus Peichl, heute Vorsitzender der Lead Academy, geprägte stilbildende Magazin der 80erund 90er-Jahre. Hopp wählte für den QVED-Auftritt die Form einer Videopräsentation, begleitet durch vom Blatt abgelesene Texte: „Ich wollte damit eine Distanz herstellen.” Titel der Performance: „History Teaches Us - Nothing.”

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Die neue Reihe startet am 27. Februar 2016

Thema des ersten Abends:

CONTENT MARKETING FÜR KMU – MACHT SPASS, MACHT SINN, MACHT GRÖSSER Moderation: Elisabeth Frenz, Michael Hopp, Hanno Tietgens Content Marketing? Das machen Red Bull, Coca Cola und Hornbach – aber geht das auch für eine lokale Handelskette, einen regionalen Dienstleister, für einen Gewerbe- oder Herstellerbetrieb? Woher sollen der Content, die Inhalte, kommen? Wie nutzt man die neuen digitalen Möglichkeiten? Wie hoch sind die Kosten? Und wie zieht man das alles auf? Im CONTENT HOUSE SALON HAMBURG zeigen Firmeninhaber anhand von konkreten Beispielen, wie sie mit Content Marketing in neue Kundenschichten vordringen – und teilen ihre Erfahrung mit denen, die jetzt starten möchten.

NICHT VERSÄUMEN!

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