Hollitzer Verlag Wissenschaft Vorschau Frühjahr 2021

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HOLLITZER WISSENSCHAFT SACHBUCH Musik Theater Kulturgeschichte

frühjahr 2021

V E R L AG


2 | Musikwissenschaft

Ludwig van Beethoven

Alessandra Comini Beethoven – Zur Geburt eines Mythos Aus dem amerikanischen Englisch Deutschsprachige Erstausgabe

Werner Telesko, Susana Zapke, Stefan Schmidl Beethoven visuell Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten

ISBN 978-3-99012-615-8 (WG 559) 576 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen € 65,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-790-2 (WG 580) 252 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen € 70,00 | Auch als E-Book erhältlich

Lieferbar – bereits angeboten

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Wie haben die Zeitgenossen Ludwig van Beethoven erlebt? Wie entstand aus Verehrung und Missverstehen das „titanische“ Beethoven-Bild der Romantik? Die Spurensuche in Bild, Wort und Skulptur führt über die legendäre Wiener Apotheose Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Der reich bebilderte Band ist eine Freude für Kenner_innen und Liebhaber_innen Beethovens, aber auch für alle, die mehr über ihn erfahren wollen.

Ludwig van Beethovens musikalisches Werk begeistert Menschen bis heute. Maßgeblich für die weltweite Verehrung des bedeutenden Komponisten ist aber auch die Tatsache, dass Beethoven der Protagonist einer der wirkungsmächtigsten medialen Diskurse der Kulturgeschichte mit universeller Reichweite ist. Darstellungen Beethovens selbst und dessen, wofür er sinnbildlich stand und heute noch steht, haben maßgeblich zur Konstitution und Manifestierung seines Mythos in Musik, Literatur, Film und anderen visuellen Medien beigetragen. Die vorliegende reich bebilderte Publikation wirft ein neues Licht auf die beeindruckende „Ikonografie“ des Komponisten: Beethoven in der Natur, in seiner materiellen Umwelt, aber auch in Verbindung mit dem Im­ materiellen bilden dabei die wichtigsten Themengebiete der bildlichen Vorstellungswelten.

„Alessandra Comini erzählt in ihrem Standardwerk die Geschichte der Beethoven-Verehrung vom Geniekult zu mutwilligsten Missdeutungen in jüngerer Vergangenheit.“ Wilhelm Sinkovicz, Die Presse „Eine grundlegende Studie, die Musik-, Kunst und Kulturgeschichte miteinander verknüpft und einen zutiefst erhellenden Gesamtblick auf den Mythos Beethoven bietet.“ Silke Bettermann, Beethoven-Haus Bonn


Musiktheater | 3

Ein repräsentativer Blick auf das musiktheatralische Schaffen der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts

OSwAld PAnAgl

IM ZeIchen der MOderne M us i k t h e at e r z w i s c h e n F i n d e S i è c l e u n d Ava n tg a r d e

Oswald Panagl Im Zeichen der Moderne Musiktheater zwischen Fin de Siècle und Avantgarde

ISBN 978-3-99012-902-9 WG 590 | Musik ca. 432 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 40,00 Dezember 2020 Auch als E-Book erhältlich € 39,99

Oswald Panagl: Der gebürtige Wiener ist emeritierter Professor für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Univ. Salzburg und Gastdozent an der Univ. Mozarteum. Außerhalb seiner linguistischen Fächer arbeitet er essayistisch sowie dramaturgisch für mehrere Opernhäuser. Jüngste Publikationen: Gem. mit Gernot Gruber: Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Mythos, Metamorphose, Metaphysik (Heidelberg 2016); gem. mit Arne Stollberg: Julius Korngold – Atonale Götzendämmerung (Würzburg 2019).

Einzigartig vielfältig ist das Spektrum des Musiktheaters, das sprachliche, szenische und kompositorische Ebenen miteinander verbindet und etwas unerhört Neues schafft. Dem Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Facetten entspricht der inter- bzw. transdisziplinäre Zugang des Autors dieses Bandes, des Sprachwissenschaftlers, ausgebildeten Sängers, Essayisten und Musikdramaturgen Oswald Panagl. Seine Essays, die über die Jahre entstanden sind, versammeln sich hier zu einem kenntnisreichen, unprätentiösen und funkelnden Kaleidoskop des modernen Musiktheaters, das seinen Ausgang bei den Komponisten Puccini, Busoni und Debussy nimmt. Der Bogen der beleuchteten Werke reicht bis etwa 1950, zu Opern von Komponisten wie Weill und Britten. Im Zentrum der Darstellung stehen Richard Strauss, Pfitzner, Puccini und Janáček; der nach stilistischen und kulturnationalen Kriterien gesteckte Rahmen sieht auch Bühnen­ stücke von Schönberg, Schreker, Bartók, Prokofjew und Enescu vor.


4 | Musikwissenschaft

Monika Kornberger „Einmal sang die Liebe uns ein Lied“ Deutscher Schlager der Zwischenkriegszeit in Wien und seine Protagonisten. Ein Handbuch Hg. von Cornelia Szabó-Knotik Musikkontext 14 Reihe hg. von Cornelia Szabó-Knotik und Manfred Permoser

Monika Kornberger „EINMAL SANG DIE LIEBE UNS EIN LIED“ DEUTSCHER SCHLAGER DER ZWISCHENKRIEGSZEIT IN WIEN UND SEINE PROTAGONISTEN

ISBN 978-3-99012-824-4 | ISSN 1616-5209 WG 590 | Musik ca. 496 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover Mit zahlreichen vierfarbigen Abbildungen € 50,00 Dezember 2020 Auch als E-Book erhältlich € 49,99 In dieser Reihe erschien zuletzt:

MUSIKKONTEXT 14

Monika Kornberger „EINMAL SANG DIE LIEBE UNS EIN LIED“

Deutscher Schlager der Zwischenkriegszeit und seine Protagonisten in Wien

Über die „leichte Musik“ im Wien der 1920er und 1930er-Jahre

Christine Geier Leopold Nowak Wissenschaftler, Lehrer und Musiker Hg. von Cornelia Szabó-Knotik ISBN 978-3-99012-482-6 412 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 50,00

Monika Kornberger studierte während ihrer Schulzeit klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, danach Musikwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo sie 2018 promovierte. Seit 2000 Redaktionsmitglied des „Oesterreichischen Musiklexikons“, hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien, Kommission für Musikforschung, jetzt: Abteilung Musikwissenschaft des Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage.

Der deutschsprachige Schlager der 1920er und 1930er Jahre war auch in Wien ein Fixpunkt in den Unterhaltungsetablissements und den damals „neuen Medien“ Tonfilm, Rundfunk und Schallplatte. Manche dieser Melodien sind Ohrwürmer, zu Evergreens geworden und bis heute populär, Vieles aber ist vergessen. Dieses Handbuch bietet erstmals vielfältige und umfassende Einblicke in das Repertoire und seine kulturgeschichtliche Bedeutung in einer wirtschaftlich wie politisch krisengeschüttelten Zeit. Es informiert mit vielen neuen Details über das Schicksal beteiligter Akteur_innen: einige davon damals wie heute prominent, andere aus unterschiedlichen Gründen weitgehend vergessen. Zahlreiche farbige Abbildungen fördern zusätzlich das Verständnis für die symbolische Bedeutung dieser Musik im damaligen Alltag.


Musikwissenschaft | 5

Juri Giannini (Hg.) Susanne Hofinger und Sophie Zehetmayer (Mitarbeit) Rued Langgaard Perspektiven Musikkontext 15 Reihe hg. von Cornelia Szabó-Knotik und Manfred Permoser

Juri Giannini

RUED LANGGAARD PERSPEKTIVEN

ISBN 978-3-99012-597-7 | ISSN 1616-5209 WG 590 | Musik ca. 208 Seiten | 17 x 24 cm Deutsch | Hardcover Mit Abbildungen € 45,00 Februar 2021 Auch als E-Book erhältlich € 44,99 In dieser Reihe erschien zuletzt:

MUSIKKONTEXT 14

Monika Kornberger „EINMAL SANG DIE LIEBE UNS EIN LIED“

Deutscher Schlager der Zwischenkriegszeit und seine Protagonisten in Wien

Ein schillernder Außenseiter der Musik des 20. Jahrhunderts: Rued Langgaard

Juri Giannini INTERPRETATION ZWISCHEN PRAXIS UND ÄSTHETIK HANS SWAROWSKY ALS ÜBERSETZER VON OPERNLIBRETTI

Beiträge u.a. von Katharina Bleier | Birgitte Ebert | Michael Fjeldsøe | Berit Johansen Tange | Tomi Mäkelä | Michael Matter | Signe Rotter-Broman | Esben Tange | Bendt Viinholt Nielsen

Juri Giannini Interpretation zwischen Praxis und Ästhetik Hans Swarowsky als Übersetzer von Opernlibretti Hg. von Cornelia Szabó-Knotik ISBN 978-3-99012-786-5 312 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 50,00

Der dänische Komponist Rued Langgaard (1893–1952) zählt zu den Exzentrikern der Musikgeschichte. Er baute sich eine eigentümliche Musikwelt mit besonderen Wertenormen auf: Ausgehend von Spätromantik und Symbolismus strebte er einen expressiven, bild­ haften und visionären Ausdruck an. Langgaards Werke durch­zieht ein ‚romantischer‘ Ton, doch enthalten sie auch stilistische Elemente aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu Ausdrucksformen der Avantgarde nach 1945. Die wissenschaftlich wie künstlerisch tätigen Autor_innen dieses Bandes stellen erstmals in einer deutschsprachigen Publikation die Musik des Komponisten vor und gehen in diesem Zusammenhang auch musikgeschichtlichen, historiographischen, aufführungspraktischen und kulturwissenschaftlichen Fragen nach.


6 | Musikwissenschaft

Sicherheit, Risiko, Freiheit im Kontext Neuer Musik

wiener jahrbuch für musikwissenschaft wiener jahrbuch für musikwissenschaft

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Juri Giannini, Andreas Holzer und Stefan Jena (Hg.) ANKLAENGE 2019 Sicherheit – Risiko – Freiheit Fragen der (Un-)Sicherheit in der Komposition, Aufführung, Rezeption und Programmierung neuer Musik Reihe hg. von Martin Eybl und Julia Heimerdinger

ISBN 978-3-99012-904-3 ISSN 2617-328X WG 593 | Musikgeschichte ca. 160 Seiten | 17 x 23,5 Deutsch | Softcover € 35,00 Januar 2021 Auch als E-Book erhältlich € 34,99

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In dieser Reihe erschien zuletzt:

wiener jahrbuch für musikwissenschaft wiener jahrbuch für musikwissenschaft

AN AK N LKA LE AN EG N EG E Wiener Wiener Jahrbuch Jahrbuch fürfür Musikwissenschaft Musikwissenschaft Herausgegeben Herausgegeben von von Christian Christian Glanz Glanz und und Nikolaus Nikolaus Urbanek Urbanek

HE HFETF T2 0210781 7 Die Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts im universitären „Be/Spiegelungen“. „Be/Spiegelungen“. Unterricht – Thefür Teaching of Twentiethand Kunst Twenty-First-Century Die Die Universität Universität für Musik Musik und und darstellende darstellende Kunst Wien Wien Music History at Universities and Conservatories of Music alsals kulturvermittelnde kulturvermittelnde bzw. bzw. -schaffende -schaffende Institution Institution Herausgegeben von imim Kontext Kontext derder SozialSozialund und Kulturgeschichte Kulturgeschichte Juri Giannini, Julia Heimerdinger und Andreas Holzer Herausgegeben Herausgegeben von von Cornelia Cornelia Szabó-Knotik Szabó-Knotik und und Anita Anita Mayer-Hirzberger Mayer-Hirzberger In diesem Band wird die Verankerung der Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts in der Hochschuldidaktik umfassend dargestellt. Neben einer Analyse von Vorlesungsverzeichnissen deutschsprachiger Musik­ Das Das 200-jährige 200-jährige Bestehen Bestehen derder alsals „Conservatorium „Conservatorium derder Gesell­ Gesell­ hochschulen und Universitäten präsentieren 21 internationale schaft schaft fürfür Musikfreunde“ Musikfreunde“ gegründeten gegründeten Institution Institution istist einein Beiträge die Situation in verschiedenen Ländern weltweit. Anlass, Anlass, sich sich ihrer ihrer Geschichte Geschichte mit mit kritischem kritischem Blick Blick zuzu nähern: nähern: Der Rezensionsteil fokussiert die Darstellung der Musikgeschichte Welche Welche Bilder Bilder und und Images wurden wurden und und werden werden vermittelt vermittelt der letzten 120 Jahre inImages gängigen allgemeinen Musikgeschichtsbüchern, und und wie wie stellt stellt sich sich dies dies imim Gedächtnis Gedächtnis derder daran daran beteiligten beteiligten die seit dem Jahr 2000 erschienen sind und als potentielle Literatur­ Akteurinnen Akteurinnen und und Akteure Akteure dar? dar? Der Band Band enthält enthält einige einige Fall­ Fall­ empfehlungen für Studierende inDer Frage kommen: Welche Geschichts­ studien studien aus aus dem dem Forschungs Forschungs projekt projekt „Changing „Changing mdw“; mdw“; das das Schwer­ bilder werden vermittelt, welche Selektionen getroffen, welche Ergebnis Ergebnis war war eine eine Vielzahl Vielzahl von von Erzählungen, Erzählungen, deren deren analytische analytische punkte sind gesetzt und was ist ausgespart? Auswertung Auswertung interessante interessante Einblicke Einblicke in in diedie Konstruktion Konstruktion von von Mit Beiträgen von Identitäten Identitäten und und Traditionen Traditionen sowie sowie in in diedie Manifestation Manifestation von von José L. Besada & Belén Pérez­Castillo — David Blake —historische Megan Burslem & kulturellen kulturellen Idealvorstellungen Idealvorstellungen ergaben. ergaben. Ergänzende Ergänzende historische Cat Hopebetten —betten María Paula Cannova — Carmen Chelaru, Florinela Popa & Exkurse Exkurse diedie aktuellen aktuellen Narrative Narrative in in die die Institutions­ Institutions­ Elena Mariaseit Șorban —Gründung Pablo Cuevas geschichte geschichte seit derder Gründung ein. ein.— Anna Dalos — Hong Ding — Michael Fjeldsøe — Juri Giannini — Thomas Glaser — Þorbjörg Daphne Hall Julia Heimerdinger — Frank Hentschel — Andreas Holzer — Priscille Mit Mit Beiträgen Beiträgen von von Lachat­Sarette — Heekyung Lee — Iwona Lindstedt — Wolfgang Marx Thomas Thomas Asanger Asanger —Ingrid — Lena Lena Dražić Dražić —— Alexander Flor Flor Philippe Poisson — Pustijanac —Alexander Matej Santi — Mike Searby — Juri Juri Giannini Giannini —Danae — Wei­Ya Wei­Ya Lin Lin —— Severin Matiasovits Matiasovits Assaf Shelleg — Stefanou —Severin Mareli Stolp — Oğuz Usman & Rainer Rainer Prokop Prokop —— Rosa Rosa Reitsamer Erwin Erwin Strouhal Strouhal Ozan Baysal — Elizaveta E.Reitsamer Willert — —

ISBN ISBN 978-3-99012-476-5 978-3-99012-476-5 ISBN 978-3-99012-616-5 www.hollitzer.at www.hollitzer.at ISSN 2617-328X www.hollitzer.at

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Juri Giannini, Julia Heimerdinger und Andreas Holzer (Hg.) ANKLAENGE 2018 Die Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts im universitären Unterricht ISBN 978-3-99012-616-5 317 Seiten | 17 × 23,5 cm Deutsch | Softcover € 40,00

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Mit Beiträgen von Gianmario Borio | Pietro Cavallotti | Natalie Deewan & Judith Unterpertinger | Hannes Dufek | Marino Formenti | Christian Grüny | Susanne Hofinger | Gianluigi Mattietti | Elena Minetti | Sabine Sanio

Begriffe wie Sicherheit, Risiko oder Freiheit waren den Diskursen im Kontext Neuer Musik von Anfang an inhärent. Eine Sicherheitszone in Richtung Freiheit zu verlassen, verlangt ein gewisses Risiko, das wiederum zu Verunsicherungen und zu Forderungen nach erhöhter Sicherheit führen kann. Das Spannungsfeld zwischen kompositorischer Freiheit und einem Ordnungsbedürfnis des musikalischen Materials, zwischen Kontrolle und radikalem Kontrollverzicht, hat die Geschichte der Neuen Musik in sich stets wandelnden Konstellationen bis heute geprägt. Dazu kommen Fragen wie jene, ob Kunst heute, so wie die Avantgarden des 20. Jahrhunderts, überhaupt noch verunsichern kann oder ob sich das gestiegene Sicherheitsbedürfnis auf politischer Ebene in der Kunst widerspiegelt. Dieser Thematik und diesen Fragestellungen gehen die ANKLAENGE 2019 nach.


Musikwissenschaft | 7

Jazzforschung | Jazz Research

forschung

/

research

Mario Dunkel

The STorieS of Jazz Narrating a Musical Tradition

Mario Dunkel The Stories of Jazz Narrating a Musical Tradition Jazzforschung | Jazz Research Vol. 48 Ed. by Christa Bruckner-Haring, André Doehring

ISBN 978-3-99012-894-7 WG 964 | Jazz ca. 430 pages | 17 × 24 cm English | Softcover € 70,00 March 2021 Also available as e-book € 69,99 Mario Dunkel holds a PhD in American Studies from TU Dortmund University. Since 2017 he has been assistant professor of music education at Carl von Ossietzky University of Oldenburg. His main research interests include transcultural music education, music and politics, jazz research, and popular music studies. Christa Bruckner-Haring is a musicologist specializing in jazz and popular music research and deputy director of the Institute for Jazz Research at the University of Music and Performing Arts Graz. Her research focusses on historical and sociocultural investigation as well as musical transcription and analysis of jazz and popular music. André Doehring, musicologist and sociologist, is professor for jazz and popular music research at the University of Music and Performing Arts Graz and director of the Institute for Jazz Research. His research and publications focus on socio-historical, cultural, political and media aspects of jazz and popular music as well as musical analysis.

New Orleans Jazz, Dixieland, Chicago-Jazz, Swing, Bebop, Cool Jazz, Hard Bop, and Free Jazz. Up until today, the history of jazz is told as a “tradition” consisting of fixed components including a succession of jazz styles. How did this construction of music history emerge? What were the alternative perspec­ tives? And why did a narrative of a fixed tradition catch on? In this study, Mario Dunkel examines narratives of jazz history from the beginnings of jazz up until the late 1950s. According to Dunkel, the jazz tradition is at the same time an attempt to approach historical reality and the product of a competition between cultural narratives. From middlebrow culture of the 1920s, the New Deal, the African American civil rights movement to the US’s role in the Cold War, Dunkel shows in detail how the jazz tradition, as a global narrative of the 20th century, is intertwined with greater social and cultural developments.


8 | Musikwissenschaft

New Senfl Edition Ludwig Senfl (ca. 1490–1543) kann für die Musik Mitteleuropas als Schlüsselfigur in der Zeit zwischen Heinrich Isaac (1450/5–1517) und Orlando di Lasso (1532?–1594) gelten. Obwohl die heraus­ ragende Qualität seines Œuvres seit langem an­erkannt ist, ist der Großteil seiner Werke noch immer nicht in einer Edition zugänglich. Die New Senfl Edition (NSE) schließt diese Forschungslücke und bietet eine systematische Ausgabe mit einem philologisch verlässlichen Notentext und einem Kritischen Apparat, der modernsten editorischen Ansprüchen folgt. Um Senfls Werk von einer zu eng gedachten, nationalistischen Musikgeschichtsschreibung zu befreien, wird die NSE in Englisch publiziert. Das Erscheinen in Druck und online (open access) macht Senfls Musik international zugänglich und ermöglicht endlich eine umfassende – wissenschaftliche und praktische – Erforschung des klangvollen Werkes dieses Komponisten. Die New Senfl Edition wird in der Reihe der Denk­mäler der Tonkunst in Österreich publiziert.

Scott Lee Edwards, Stefan Gasch, Sonja Tröster Ludwig Senfl Motets For Four Voices (A–I) New Senfl Edition 1 Denkmäler der Tonkunst in Österreich Band 163.1 | hg. von Martin Eybl

ISBN 978-3-99012-800-8 | ISSN 2616-8987 ISMN 979-0-50270-019-5 WG 598 | Musikalien ca. 308 Seiten Englisch | Softcover € 199,00 April 2021 Scott Lee Edwards, Stefan Gasch, Sonja Tröster Ludwig Senfl Motets For Four Voices (N–V) New Senfl Edition 2 Denkmäler der Tonkunst in Österreich Band 163.2 | hg. von Martin Eybl

ISBN 978-3-99012-802-2 | ISSN 2616-8987 ISMN 979-0-50270-020-1 WG 598 | Musikalien ca. 288 Seiten Englisch | Softcover € 199,00 April 2021

Stefan Gasch arbeitet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Forschungen umfassen Fragen zu Quellen, Liturgie und Frömmigkeit der Frühen Neuzeit sowie Studien zu Lied und Ästhetik um 1900. Seit 2015 leitet er das Forschungsprojekt der New Senfl Edition. Scott Lee Edwards wurde in Geschichte und Literatur der Musik an der University of California, Berkeley promoviert und hatte u. a. akademische Positionen an der New York University, und Excelsior College, Harvard University inne. Er arbeitet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sonja Tröster arbeitet als PostDoc an der Universität Wien. Sie ist Mitherausgeberin der Senfl-Studien und ihre Forschungsschwerpunkte beinhalten die volkssprachliche Musikkultur, Musik und Humanismus im 16. Jahrhundert, Musikphilologie und die Rezeption Alter Musik im 19. und 20. Jahrhundert.


Notenedition | 9

Denkmäler der Tonkunst in Österreich

DE N K M Ä L E R DE R TON K U NS T I N Ö S T E R R E IC H BA N D 163.1 N E W SE N F L E DI T ION 1 LU DW IG SE N F L MOT E T S FOR FOU R VOIC E S ( A–I) E d ited by S C O T T L E E E DWA R DS S T E FA N G A S C H S ON J A T RÖ S T E R

DE N K M Ä L E R DE R TON K U NS T I N Ö S T E R R E IC H BA N D 163.2 N E W SE N F L E DI T ION 2 LU DW IG SE N F L MOT E T S FOR FOU R VOIC E S (N –V ) E d ited by S C O T T L E E E DWA R DS S T E FA N G A S C H S ON J A T RÖ S T E R

Die New Senfl Edition (NSE) eröffnet mit der Publikation jener Werke, die bislang kaum in einer Edition zugänglich waren: den vierstimmigen Motetten. Mit der Publikation dieser Kompositionen in zwei Bänden ist es nun möglich, jene seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts bestehende wissenschaftliche Forschungslücke zu schließen, die zur Vernachlässigung von Ludwig Senfl als Motettenkomponist geführt hat. Band 1 enthält so außergewöhnliche Kompositionen wie den Zyklus der Quinque Salutationes Domini Nostri Jesu Christi für die private Andacht von Herzog Wilhelm IV. von Bayern, oder das berühmte Ecce quam bonum für den Augsburger Reichstag von 1530. Die mit den Editionen einhergehenden Kritischen Berichte bieten Informationen zu jeder Motette mit Blick auf die Texte, Choralvorlagen, einer Quellenbewertung (inkl. einer synoptischen Darstellung der Lesarten), sowie einen werkgeschichtlichen Kontext.

Der zweite Band der NSE publiziert die zweite Hälfte der vierstimmigen Motetten Ludwig Senfls. Der Band präsentiert Editionen für viele bislang unbekannte Kompositionen, aber auch Senfls berühmte Psalmmotette Nisi Dominus – komponiert für die Familie der Fugger in Augsburg – in ihrer ursprünglichen Gestalt für vier Stimmen, das legendäre Non moriar sed vivam, das der Komponist 1530 an Martin Luther zu dessen Tröstung geschickt hat, drei unterschiedlich konzipierte Vertonungen des Salve Regina, wie auch die Motetten Quid vitam sine te, Sum tuus in vita (i) und Tristia fata boni, die Senfls Verbindungen zu humanistischen Netzwerken zeigen. Die Kritischen Berichte zum Notentext bieten Informationen zu jeder Motette mit Blick auf die Texte, Choralvorlagen sowie eine Quellenbewertung (einschließlich einer synoptischen Darstellung der Lesarten) und Informationen zum werk­ geschichtlichen Kontext.


10 | Musikwissenschaft

In der Werkstatt von Pietro Metastasio

Francesco Cotticelli | Reinhard Eisendle (Hg.) Il giovane Metastasio | Der junge Metastasio Specula Spectacula 9

ISBN 978-3-99012-848-0 ISSN 2616-9037 WG 590 | Musik ca. 400 Seiten | 17,5 × 24,5 Italienisch | Deutsch | Englisch Hardcover mit Schutzumschlag € 70,00 Februar 2021 Auch als E-Book erhältlich € 69,99 In dieser Reihe erschien zuletzt: R ei n h a r d Eisen dle

DON JUAN ARCHIV WIEN SPECUL A SPEC TACUL A

DE R E I N SA M E Z E N S OR

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ISSN 2616-9037 ISBN 978-3-99012-585-4

Specula8_Schutzumschlag_K10.indd 1

Mit Beiträgen von Anna Laura Bellina | Alberto Beniscelli | Francesco Cotticelli | Reinhard Eisendle und Hans Ernst Weidinger | Saverio Franchi | Daniela Goldin Folena | Paologiovanni Maione | Marina Mayrhofer | Raffaele Mellace | Elena Sala di Felice | Dörte Schmidt | Herbert Seifert | Silvia Tatti | Claudio Toscani Francesco Cotticelli ist Dozent für Theater­ wissenschaft und Theater­geschichte an der Uni­ versität Neapel Federico II. Zu seinen Forschungs-­ feldern zählen die Verbreitung der Commedia dell’Arte im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die Theaterkultur Neapels bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Kontext der europäischen Kulturentwicklung. Reinhard Eisendle arbeitet am Don Juan Archiv Wien über die Geschichte des Theaters vom 17. bis zum 19. Jahrhundert: im Besonderen über das Verhältnis von Theater, Politik und Diplomatie, die Figur des Don Juan auf der internationalen Bühne sowie die Inszenierung des Serails im europäischen Theater. Er ist Mitherausgeber der Reihen Don Juan Studies und Diplomatica.

R einh a r d Eisen dle

DER EINSA M E ZENSOR

SPECUL A SPEC TACUL A 8

Zur sta atl ichen Kontrol le des Theaters unter M a r ia Theresia und Joseph II.

u nter Ma r ia Theresia u nd Joseph II.

Anknüpfend an die bislang einzige Studie über die Wiener Theatralzensur im 18. Jahrhundert, die Publikation von Carl Glossy aus dem Jahr 1897, befasst sich vorliegende Arbeit mit der Entwicklung der Theatralzensur in den k. k. Erbländern in den Jahren von 1760 bis 1790. Die organisatorische Neugestaltung der Theatralzensur in der Residenzstadt Wien im Jahre 1770 wird als komplexes Zusammenspiel zwischen dem staatlichen Wunsch nach Kontrolle und reformorientierten Intellektuellen analysiert, in deren Diskurs das Theater zu einer zentralen Bildungsinstitution avancierte. Der Theaterzensor wird, im Unterschied zur kollegial agierenden Bücherzensurkommission, zum Typus eines ‚einsamen Zensors‘, der zugleich in einem ‚Nebelfeld‘ agiert. Die vorliegende Untersuchung befasst sich in besonderer Weise mit den Friktionen gegen Ende der theresianischen Zeit und den Umbrüchen im josephinischen Jahrzehnt – einem Themenkomplex, der in der Forschung zur Theatralzensur bislang kaum beachtet wurde.

Zu r staatlichen Kontrolle des Theaters

Reinhard Eisendle arbeitet am Don Juan Archiv Wien über die Geschichte des Theaters vom 17. bis zum 19. Jahrhundert: im Besonderen über das Verhältnis von Theater, Politik und Diplomatie, die Figur des Don Juan auf der internationalen Bühne sowie die Inszenierung des Serails im europäischen Theater. Er ist Mitherausgeber der Reihen Don Juan Studies und Diplomatica, zweier neugegründeter Publikationsserien des Don Juan Archivs Wien. Eisendle kuratierte auch etliche kultur- und theatergeschichtliche Ausstellungen, unter anderem die Ausstellungen Salieri sulle tracce di Mozart 2004 im Mailänder Palazzo Reale anlässlich der Wiedereröffnung des Teatro alla Scala sowie Mozart. Experiment Aufklärung 2006 in der Albertina Wien. Als Dramaturg, vornehmlich des zeitgenössischen Theaters, ist Eisendle auch der theatralen Praxis verbunden – so erstellte er eine dramatische Fassung von Aslı Erdogans Roman Das Haus aus Stein, welche unter dem Titel Nicht einmal das Schweigen im November 2019 in Graz uraufgeführt wurde.

Reinhard Eisendle Der einsame Zensor Zur staatlichen Kontrolle des Theaters unter Maria Theresia und Joseph II. Specula Spectacula 8 ISBN 978-3-99012-585-4 (WG 968) ISSN 2616-9037 600 Seiten | 17,5 × 24,5 cm Deutsch | Hardcover mit Schutzumschlag | € 85,00 Das Don Juan Archiv Wien ist ein kulturwissenschaftliches Institut, 1987 begründet zur Dokumentation und Erforschung der mehr als vierhundertjährigen Geschichte des Don-Juan-Stoffes. Seit den Anfängen im Spanien des frühen 17. Jahrhunderts (El burlador de Sevilla y combidado de piedra) befasst sich vor allem das Theater in vielen Sprachen und Genres mit den Figuren des Don Juan, seiner Frauen und seines Widerparts, des Steinernen Gastes. Durch das Gastspiel einer spanischen Truppe wird Italien mit dem Sujet bekannt (Neapel 1625); eine italienische Schauspielergesellschaft bringt den Stoff nach Frankreich (Paris 1658), eine andere ins Heilige Römische Reich (Wien 1660). Zum Thema entstehen zahlreiche Bühnenwerke, darunter die Komödien von Molière (Paris 1665) und Goldoni (Venedig 1736) sowie das ballet-pantomime von Angiolini und Gluck (Wien 1761). Alle Autoren sind sich der Tradition bewusst, in der sie stehen; diese erlebt ihren Höhepunkt in der „Oper aller Opern“, dem Don Giovanni von Lorenzo da Ponte und Wolfgang Amadé Mozart (Prag 1787; Wien 1788) – die Liste der Liebsten des Helden wird hier zum B u c h . Von Lissabon aus erreicht Don Juan Südamerika (Rio de Janeiro, um 1776), über das Londoner Theater Nordamerika (Philadelphia 1792; New York 1793); im 19. Jahrhundert folgen Asien, Australien und Afrika. Ausgehend von der vielfältig vernetzten Geschichte des Stoffes – in den frühen spanischen und italienischen Fassungen kommt Don Juan mit dem Osmanischen Reich in Berührung, und der Steinerne Gast ist zu Lebzeiten ein hoher Diplomat – hat das Don Juan Archiv Wien drei Forschungskreise etabliert: BIBLIOGRAPHICA, OTTOMANIA, DIPLOMATICA.

27.02.20 09:19

Der vorliegende Band geht auf eine Wiener Konferenz über das erste Jahrzehnt der künstlerischen Tätigkeit von Pietro Metastasio (1698–1782) zurück. Er befasst sich mit der Zeit, als er anstrebt, sich als „virtuoso di poesia“ zuerst in napoletanischen Salons, schließlich in den Opernhäusern der musikalischen Zentren Neapel, Rom und Venedig durchzusetzen. In diesem Zeitraum entwickelte Metastasio seine elegante und subtile Poetik für die Opernbühne – seine Berufung als poeta cesareo an den Wiener Hof (1730) förderte die Verbreitung seiner Werke in Europa ganz enorm. Seine berühmtesten Libretti wurden von mehr als 80 Komponisten vertont – darunter Mozart und Beethoven. Die Beiträge dieses Bandes führen die Leserinnen und Leser in die Werkstatt des Dichters und veranschaulichen die außerordentliche Kombination von Musikalität, Gelehrsamkeit und genialem Spürsinn für theatrale Wirksamkeit.


Musikwissenschaft | 11

Metastasios Wiener Briefe

P I E T RO M E TA S TA S IO LETTERE VIENNESI VIENNESE LETTERS WIENER BRIEFE a cura d i / ed. by / hg. von

A lberto Ben iscelli Fr a ncesco Cot t icelli Duccio Tongiorgi

Alberto Beniscelli, Francesco Cotticelli, Duccio Tongiorgi (eds.) Pietro Metastasio Lettere Viennesi | Viennese Letters | Wiener Briefe

ISBN 978-3-99012-860-2 WG 590 | Musik ca. 120 Seiten | 17 × 24 cm Mit vierfarbigen Abbildungen Englisch | Deutsch | Italienisch | Softcover € 30,00 Februar 2021 Auch als E-Book erhältlich € 29,99

Mit Beiträgen von Luca Beltrami | Alberto Beniscelli | Francesco Cotticelli | Andrea Lanzola | Gianfranca Lavezzi | Raffaele Mellace | Andrea Sommer-Mathis

Im Laufe seines Lebens korrespondierte Pietro Metastasio mit zahl­ reichen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Milieus; mit Ministern, Diplomaten, päpstlichen Nuntien, Vertretern der Aristokratie, Sängern und Librettisten. Dieser private Schriftverkehr zog sich durch das ganzes Leben des Künstlers und betraf alle Bereiche seines Schaffens, er spiegelt gesellschaftliche Werte, Konventionen und den komplexen Kulturaustausch im 18. Jahrhundert wider. Die in diesem Band ausgewählten Briefe geben Einblick in die vielschichtigen Wirkungskreise des Literaten und Universalgelehrten Metastasio. Sie berichten von der künstlerischen Kreativität des Hofpoeten, von seiner aktiven Teilnahme am intellektuellen Leben seiner Zeit, aber auch von der subtilen Mondänität am Ende des ancien régime, die einher ging mit dem Bewusstsein der Vergänglichkeit aller Dinge.


12 | Musikwissenschaft

Johann Joseph Friebert – die Biographie

Markus Eberhardt Johann Joseph Friebert und seine Zeit Leben und Werk des letzten Passauer Hofkapellmeisters Specula Spectacula 11

M a r k us Eber h a r dt

JOHANN JOSEPH FRIEBERT UND SEINE ZEIT L eben und Werk des letzten Passauer Hof kapel l meisters

ISBN 978-3-99012-881-7 ISSN 2616-9037 WG 590 | Musik 130 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Klappenbroschur € 30,00 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich € 39,99 In dieser Reihe erschien zuletzt:

C ADERNOS DE QUELUZ 3

THEATER SPACES FOR MUSIC IN 18 TH CENTURY EUROPE Edited by Isk r ena Yor da nova ∙ Gi useppi na R ag gi ∙ M a r i a I da Big gi

Markus Eberhardt studierte Germanistik, Geschichte, katholische Kirchenmusik und Cembalo in Passau, Regensburg und Würzburg. Er promovierte mit einer Arbeit über das Passauer Bürgertum in der Zeit des deutschen Kaiserreiches. Seit 2020 leitet er die Gisela-Schulen Passau-Niedernburg.

Iskrena Yordanova, Giuseppina Raggi, Maria Ida Biggi (eds.) Theatre Spaces for Music in 18th Century Europe Cadernos de Queluz 3 Specula Spectacula 10 ISBN 978-3-99012-771-1 | ISSN 2616-9037 WG 968 | Theater 660 pages | 17,5 × 24,5 cm Italienisch | Englisch | Portugiesisch | Spanisch | Hardcover with dust jacket € 85,00

Johann Joseph Friebert (1724–1799) wirkte über drei Jahrzehnte als Kapellmeister am Hof des Passauer Fürstbischofs. Er war in seiner Zeit ein gut vernetzter Musiker, der keine Geringeren als Haydn und Mozart zu eigenen Kompositionen inspirierte. Die vorliegende Studie arbeitet Frieberts Biographie basierend auf neuesten Forschungsergebnissen kritisch auf und gibt einen Überblick zu seinem kompositorischen Schaffen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Bearbeitung der Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze von Joseph Haydn zu einem Oratorium. Anhand der Darstellung der Strukturen, des Personals und Repertoires der Passauer Hofmusikkapelle während seiner Amtszeit kann überdies verdeutlicht werden, wie Friebert ein neues Kapitel in der Passauer Musikgeschichte aufschlug.


Musikwissenschaft | 13

Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft

Markéta Štědronská (Hg.) August Wilhelm Ambros Wege seiner Musikkritik, -ästhetik und -historiographie Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 53

ISBN 978-3-99012-877-0 ISSN 2617-3344 WG 590 | Musik ca. 300 Seiten | 17 x 24 cm Deutsch | Hardcover € 50,00 Februar 2021 Auch als E-Book erhältlich € 49,99 In dieser Reihe erschien zuletzt: Andrea Horz (Hg.) Musiktheatralische Textualität Opernbezogene Musikdrucke im deutschen Sprachraum des 18. Jahrhunderts WVM 50 ISBN 978-3-99012-814-5 220 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Englisch | Hardcover € 45,00 MuWi_Bd53_Cover_V3_K2_RZ.indd 1

Mit Beiträgen von: Anna Ananieva und Rolf Haaser | Inga Behrendt | Jan Bilwachs | Barbara Boisits | Andrea Horz | Clemens Höslinger | Taťána Petrasová | Vlasta Reittererová|Markéta Štědronská | Sonja Tröster | Alexander Wilfing | Stefan Wolkenfeld

16.10.20 09:31

Als promovierter Jurist, bewandert in Kunstgeschichte und Literatur, gehört der Musikschriftsteller August Wilhelm Ambros (1816–1876) zu den typischen Universalgeistern des 19. Jahrhunderts. Die im vorliegenden Band enthaltenen Beiträge geben einen Einblick in die verschiedenen Gebiete seines Schaffens, angefangen von der Musikkritik und -ästhetik über die Musikgeschichtsschreibung bis hin zu den musikalischen Werken und kunsthistorischen Studien. Berücksichtigt werden dabei sowohl Ambros’ Wirken in Prag als auch seine Schaffensperiode (ab 1872) in der Donaumetropole Wien. Darüber hinaus wird sein Œuvre in einen breiteren Kontext seiner Vorgänger (v.a. Gotthold Ephraim Lessing), Zeitgenossen (v.a. Eduard Hanslick, Anton Springer) und Nachfolger (Hugo Riemann, Guido Adler) eingebettet.


14 | Musikwissenschaft

Musikalisches Italien und Deutsche Tonkunst im 19. Jahrhundert

Carolin Krahn Topographie der Imaginationen Johann Friedrich Rochlitz’ musikalisches Italien um 1800 Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 54

ISBN 978-3-99012-898-5 ISSN 2617-3344 WG 590 | Musik ca. 492 Seiten | 17 x 24 cm Deutsch | Hardcover € 80,00 April 2021 Auch als E-Book erhältlich € 79,99 In dieser Reihe erschien zuletzt: Michele Calella, Benedikt Leßmann (Hg.) unter Mitarbeit von Cora Engel Zwischen Transfer und Transformation Horizonte der Rezeption von Musik WVM 51 ISBN 978-3-99012-778-0 325 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 50,00

Carolin Krahn ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Rom. Sie studierte Musikwissenschaft, Alte Kirchengeschichte und Romanistik in Würzburg, Wien, Paris, Harvard und Stanford; zudem absolvierte sie ein Aufbaustudium in Musikvermittlung/ Musikmanagement in Detmold. Nach der Promotion 2017 arbeitete sie drei Jahre als Universitätsassistentin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien.

Das ambivalente Image von Musik und Musikern aus Italien war für die Historiographie der deutschen Musik um 1800 von zentraler Bedeutung. Carolin Krahn zeigt dies anhand eines breiten Spektrums von Dokumenten zum Leipziger Musikschriftsteller Johann Friedrich Rochlitz. Im Kontext seiner Zeit verortet, eröffnet dessen Œuvre ein facettenreiches diskursives Feld, das neben ästhetischen auch konfessionelle, national aufgeladene, oft polemische Haltungen gegenüber dem musikalischen Italien aufweist. Zentrale Akteure und Infrastrukturen, ‚alte‘ und ‚neue‘ Musik, Malerei, Oper, Kirchen- und Instrumentalmusik werden in der Studie ebenso beleuchtet wie mediale Verbreitungsstrategien im Streben nach dem Primat deutscher Tonkunst. Damit trägt die Autorin zur Reflexion einer bis in die Gegenwart reichenden, dialektisch zugespitzten Beziehung zwischen deutscher und italienischer Musikgeschichte bei.


Musikwissenschaft | 15

Die Struktur des Klangs in den Opern Franz Schrekers

Daniel Tiemeyer Klang als dramatisches Ausdrucksmittel in den Opern Franz Schrekers Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 55

ISBN 978-3-99012-900-5 ISSN 2617-3344 WG 590 | Musik ca. 518 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 80,00 Juni 2021 Auch als E-Book erhältlich € 79,99 In dieser Reihe erschien zuletzt:

Alexander Wilfing Re-Reading Hanslickʾs Aesthetics WVM 49 ISBN 978-3-99012-525-0 432 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 50,00 WVM_Bd55_Cover_V2_K2_RZ.indd 1

Daniel Tiemeyer studierte Musikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Osnabrück und Wien und promovierte im Januar 2018. Von Oktober 2017 bis März 2020 wissenschaftlicher Assistent an der HfM FRANZ LISZT Weimar, ist er seit April 2020 als akademischer Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg tätig. Momentan arbeitet er an seiner Habilitation über die Funktion von Musik im Kontext von politischer (Selbst-)Darstellung und Marienfrömmigkeit am Habsburgisch-Burgundischen Hof Margaretes von Österreich.

16.10.20 10:11

Franz Schreker (1878–1934) gehört zu den bedeutenden Opern­ komponisten der Wiener Moderne. Seine Werke lösten seit der spektakulären Uraufführung des Fernen Klangs 1912 sowohl Begeisterungsstürme als auch heftige Ablehnung aus. Vor allem das Phänomen des spezifischen „Klangs“ seiner Werke wurde in den Rezensionen der Zeitgenossen besonders hervorgehoben. Der Kritiker Paul Bekker erkannte in ihm sogar eine ähnliche musik­dramatische Begabung wie bei Richard Wagner. Dieser Band widmet sich der Struktur des Klangs der vier in Wien komponierten Opern Schrekers und analysiert diesen nach instrumentatorischen, harmonischen, motivischen und dramaturgischen Gesichtspunkten. Der Untersuchung liegen die Opern Der ferne Klang (UA 1912), Das Spielwerk und die Prinzessin (UA 1913), Die Gezeichneten (UA 1918) und Der Schatzgräber (UA 1920) zugrunde.


16 | Notenedition

Historisch-kritische Edition Johann Joseph Fux – Werke Vasiliki Papadopoulou (Hg.) nach Vorarbeiten von Rudolf Rasch Motetten und Antiphonen für drei Stimmen und Continuo Johann Joseph Fux – Werke A/IV/2 Hg. v. Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage an der ÖAW

ISMN 979-0-50270-021-8 ISBN 978-3-99012-896-1 | ISSN 2616-8960 WG 598 | Musikalien ca. 130 Seiten | 24,5 × 33 cm Deutsch | Englisch | Hardcover € 190,00 Juni 2021 Auch als E-Book erhältlich € 189,99

JOHANN JOSEPH FUX WERKE Bd. B / I /1 GIUNONE PLACATA FUXWV II.2.19 (K 316) Im Jahr 1725 wurde der Namenstag von Elisabeth Christine, der Gemahlin von Kaiser Karl VI., mit der Festa teatrale Giunone placata („Die besänftigte Juno“) von Johann Joseph Fux (ca. 1660–1741) standesgemäß gefeiert. Mit der Erstedition dieses Einakters – des drittletzten von insgesamt 21 nachweisbaren dramatischen Werken des Komponisten – wird die Subserie B/I „Oper“ der Fux-Ausgabe eröffnet. Das Libretto basiert auf einer antiken Episode, in der Juno ihren Mann Jupiter aus Eifersucht vorübergehend verlässt, um unter dem Beistand von Venus und Merkur wieder zu ihm zurückzufinden. Für die Hauptrolle dieser Aufführungwur de die berühmte Primadonna Faustina Bordoni an den Wiener Hof engagiert. Fux hat für sie und die übrigen Protagonisten einige seiner schönsten Arien komponiert, und generell für den emotional vielschichtigen Text inspirierte musikalische Lösungen gefunden. Wie in anderen seiner dramatischen Werke wartet auch hier die Instrumentalbegleitung mit klanglichen Überraschungen auf. Die wissenschaftliche Erstedition dieser Oper wird mit detaillierten Quellenbeschreibungen und einem kritischen Apparat präsentiert. Hinweise zur Aufführungspraxis ergänzen den Notentext. Die musikhistorische Einleitung (in deutscher und englischer Sprache) enthält weiterführende Informationen zur Erstaufführung, zum Kontext und zur musikalischen Gestaltung des Werks. Das italienische Libretto wird als Faksimile und in einer zweisprachigen Übersetzung (Deutsch/Englisch) abgedruckt.

Giunone placata FuxWV II.2.19 (K 316)

In dieser Reihe erschien zuletzt: JOHANN JOSEPH FUX

WERKE

DRAMATI SCHE WERKE DAFNe IN LAURO F uxWV II.2.11 (K 308)

DRAMATIC WORKS DAFNE IN LAURO

ISMN 979-0-50270-007-2

9 790502 700072

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Vasiliki Papadopoulou, Musikwissenschaftlerin und Geigerin, ist Mitarbeiterin der Johannes Brahms Gesamtausgabe und der Neuen Schubert-Ausgabe an der Öster­ reichischen Akademie der Wissenschaften sowie Lehrende an der Universität für Musik und darstel­ lende Kunst Wien.

ISSN 2616-8960

ISBN 978-3-99012-474-1

9 783990 124741

J. J. FUX – WERKE B / I /1

F uxWV II.2.11 (K 308) Elisabeth Christine, the wife of Emperor Charles VI, celebrated her name day in 1725 with the festa teatrale Giunone placata (‘Juno placated’), composed by Johann Joseph Fux (ca. 1660–1741). The first edition of this one-act work – one of the last of Fux’s twenty-one documented dramatic works – opens the sub-series B/I “Opera” of the Fux edition. The libretto is based on an ancient episode in which Juno, out of jealousy, temporarily leaves her husband Jupiter – in order to findherw ay back to him with the help of Venus and Mercury. For the title role in this performance, the famous prima donna Faustina Bordoni was engaged by the Viennese court. Fux composed some of his most beautiful arias for her and the other protagonists, creating musical solutions inspired by the emotionally complex text. As in his other dramatic works, the instrumental accompaniment offers surprises in terms of quality of sound. The first scientific edition of this opera is presented with detailed source descriptions and a critical apparatus. Notes on performance practice supplement the musical text. The music-historical introduction (in German and English) contains further information on the firstperf ormance, the context and the musical structure of the work. The Italian libretto is printed as a facsimile and in a bilingual translation (German/English).

24.10.2018 12:01:04

Alexander Rausch (Hg.) Dafne in lauro Fux WV II.2.11 (K 308) Johann Joseph Fux – Werke B/I/2 Hg. v. Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage an der ÖAW ISMN 979-0-50270-016-4 ISBN 978-3-99012-864-0 188 Seiten | 24,5 × 33 cm Deutsch | Englisch | Hardcover € 199,00

Der vorliegende Band vereint fünf Motetten und 13 Antiphonen für drei solistische Singstimmen mit Instrumentalbegleitung von Johann Joseph Fux (ca. 1660–1741). Während die marianischen Antiphonen Alma Redemptoris, Ave Regina und Salve Regina ihren liturgischen Ort – je nach Zeit im Kirchenjahr – im Offizium nach der Vesper oder der Komplet hatten, waren die Motetten sehr wahrscheinlich für das Offertorium der Messe bestimmt. Neben den einfallsreichen Ver­ tonungen der Antiphonen erwarten die Leser_innen dieser historischkritischen Edition affektvoll gestaltete Motetten in kantatenartiger Form sowie ein ausführlicher Kommentar zu den Quellen. Einen weiteren Einblick in die zeitgenössische Liturgiepraxis bietet die Kontextualisierung der zahlreichen dokumentierten Aufführungs­ daten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.


Musikwissenschaft | 17

Brahmsiana

Robert Münster Johannes Brahms Beiträge zu seiner Biographie Hg. von Thomas Hauschka

ISBN 978-3-99012-879-4 WG 590 | Musik ca. 284 Seiten | 17 x 24 cm Deutsch | Hardcover | mit Abbildungen € 50,00 Dezember 2020 Auch als E-Book erhältlich € 49,99

Robert Münster promovierte an der Universität München mit einer Arbeit über die Sinfonien von Karl Joseph Toeschi. 1957–1959 wissenschaftlicher Assistent des Editionsleiters der Neuen Mozart-Ausgabe. 1969–1991 Direktor der Musiksammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. Ehrendoktor der Hochschule für Musik und Theater München, Mitglied der Bayerischen Benediktinerakademie, Mitglied der Akademie der Augustinerchorherren von Windesheim und Ehrenmitglied der Akademie für Mozartforschung der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Robert Münster war mehr als zwei Jahrzehnte lang Leiter der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek München und hat sich mit zahlreichen Publikationen über Johannes Brahms und sein Wirken im deutschsprachigen Raum, insbesondere im Kontext der Münchner Musikgeschichte, als Kenner und Spezialist auf dem Gebiet der Brahms-Forschung ausgewiesen. Im Jahr 1993 veröffentlichte er den inzwischen vergriffenen Briefwechsel Johannes Brahms – Ernst Frank. Seine gesammelten Aufsätze über Johannes Brahms stammen aus einem Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten und werden mit dem vorliegenden Band wieder vollständig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


18 | Jahrbuch

Das Studienjahr 2019/20 der Universität Mozarteum Salzburg

Susanne Prucher (Hg.) Almanach der Universität Mozarteum Salzburg Studienjahr 2019/20 Veröffentlichungen zur Geschichte der Universität Mozarteum Salzburg | Band 14

ISBN 978-3-99012-893-0 ISSN 2617-2550 WG 962 | Musik ca. 212 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Softcover Durchgehend farbig € 20,00 Januar 2021 Auch als E-Book erhältlich € 19,99

Der Almanach ist als Fortführung des seit 1881 herausgegebenen Jahresberichts ein Nachschlagewerk in allen Belangen der Universität Mozarteum Salzburg und bietet eine Leistungsschau des jeweils vergangenen Studienjahrs. Der Sammelband dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten der Kunstuniversität. Er beinhaltet neben Daten und Fakten Beiträge zu Entwicklung und Organisation der Universität, einen umfangreichen Veranstaltungs- und Publikationsrückblick, Berichte über Aktivitäten einzelner Bereiche sowie Interviews und eine beeindruckende Aufstellung aller Errungenschaften rund um das Mozarteum.


Jahrbuch | 19

Richard Strauss Jahrbuch 2018

RICHARD STRAUSSJAHRBUCH 2018

Richard Strauss Jahrbuch 2018 Hg. von Oswald Panagl und Matthew Werley Internat. Richard Strauss-Gesellschaft

ISBN 978-3-99012-820-6 ISSN 2190-0248 WG 593 | Musikgeschichte 156 Seiten | 16,5 × 24 cm Deutsch | Englisch | Softcover € 40,00 Dezember 2020 Auch als E-Book erhältlich € 39,99

Oswald Panagl ist emeritierter Professor für Vergleichende Sprach­ wissenschaft an der Universität Salzburg und Gastdozent an der Universität Mozarteum. Außerhalb seiner linguistischen Fächer arbeitet er essayistisch sowie dramaturgisch für mehrere Opernhäuser und hat u. a. Bücher zu Richard Wagner, Johann Strauss und dem modernen Musik­theater publiziert. Matthew Werley ist als Musik- und Tanz­wissenschaftler an den Universi­ täten Mozarteum und Salzburg tätig. Er promovierte in Oxford über die späten Opern von Richard Strauss, mit besonderem Fokus auf die Verbindung zwischen Strauss und österreichischen Schriftstellern und Institutionen. Sein Forschungsgebiet erstreckt sich von Gluck bis zu modernem Tanz und Neuer Musik.

Das Jahr 1918 bedeutete mit Werken wie dem Krämerspiegel und den Brentano-Gesängen einen Höhepunkt im Liedschaffen von Richard Strauss. Der Umbruch Europas am Ende des Ersten Weltkriegs nahm aber auch Einfluss auf das Selbstverständnis des Komponisten in Kunst und Leben als „griechischer Germane“. Das Jahrbuch 2018 enthält einen aufschlussreichen Artikel über die Geschäftstüchtigkeit des Musikers im Umgang mit seinem Verlag Bote & Bock sowie in einem weiteren Aufsatz philologische Evidenz zu den Spuren griechischer Mythologie in seinen „Antike-Opern“ (Hofmannsthal, Gregor). Der Briefwechsel zwischen Ferruccio Busoni und Stefan Zweig beleuchtet den biographischen und literarischen Horizont Zweigs, des von Strauss hochgeschätzten Librettisten der Schweigsamen Frau. Beiträge zu einem vermeintlichen Jugendwerk des Komponisten und zur Bedeutung der Sopranistin Leonie Rysanek als Strauss-Interpretin sowie einige Miszellen, Rezensionen und Berichte runden den Band ab.


20 | Musikwissenschaft

Karina zybina

Die Litaneien von WoLfgang amaDeus mozart unD Die saLzburger traDition

Die einmalige Mozart’sche Individualität am Beispiel seiner Litaneien

Karina Zybina Die Litaneien von Wolfgang Amadeus Mozart und die Salzburger Tradition Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte an der Universität Mozarteum Salzburg

Karina zybina

Die Litaneien von WoLfgang amaDeus mozart unD Die saLzburger traDition

ISBN 978-3-99012-604-2 WG 962 | Musik 444 Seiten | 14,5 × 21 cm Deutsch | Softcover Mit zahlreichen Abbildungen € 55,00 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich € 54,99

Karina Zybina studierte Musik­ wissenschaft in Moskau und Zürich. 2017 schloss sie ihr Doktoratsstu­ dium an der Universität Mozarteum Salzburg ab. Bis 2017 war sie auch als Mitarbeiterin am Karajan Institut Salzburg tätig. Seit 2018 ist sie Assistentin an der Paris Lodron Universität Salzburg.

Karina Zybina setzt sich in diesem Buch mit nahezu unbekannten kirchenmusikalischen Werken Wolfgang Amadeus Mozarts auseinander: seinen Litanei-Vertonungen. In und für Salzburg geschrieben, zeigen sie eine auffällige Verwandtschaft mit Kompositionen seiner Zeitgenossen, insbesondere seines Vaters Leopold sowie Anton Cajetan Adlgassers und Johann Michael Haydns, die in konventionalisierten harmonisch-melodischen Formeln und einer standardisierten Struktur zum Ausdruck kommt. Doch weisen Mozarts Litaneien zugleich eine ‚typisch mozartische‘ Tonsprache auf und zielen in manchen Belangen deutlich über lokale Gewohnheiten hinaus. Indem Salzburger Vertonungstraditionen Mozarts Ideenreichtum begegnen, wird anhand seiner Litaneien ein farbiges Bildnis der Gattung im Schaffen des berühmten Komponisten gezeichnet.


Musikwissenschaft | 21

Festschrift für Thomas Leibnitz

PIÖM 42

PUBLIK ATIONEN DES INSTITUTS FÜR ÖSTERREICHISCHE MUSIKDOKUMENTATION

AD FONTEM MUSICAE Thomas Leibnitz zum 65. Geburtstag

AD FONTEM MUSICA E Thomas Leibnitz zu m 65. Gebu rtstag Herausgegeben von Stefan Engl und Andrea Harrandt

AD FONTEM MUSICAE Thomas Leibnitz zum 65. Geburtstag Hg. von Stefan Engl und Andrea Harrandt Publikationen des Instituts für Österreichische Musikdokumentation | 42

ISBN 978-3-99012-866-4 ISSN 2616-9029 WG 962 | Musik 616 Seiten | 16,5 × 24 cm Deutsch | Hardcover Mit zahlreichen Abbildungen € 75,00 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich € 74,99

Mit Beiträgen von Thomas Aigner | Michaela Auchmann | Paul Banks | Otto Biba | Martin Czernin | Stefan Engl | Daniel Ender | Martin Eybl | Ingrid Fuchs | Barbara Fuchslehner | Renate Grasberger und Elisabeth Maier | Andrea Harrandt | Paul Hawkshaw | Clemens Hellsberg | Hans-Joachim Hinrichsen | Rudolf Hopfner | Manfred Kammerer | Christoph Khittl | Herwig Knaus (†) | Hartmut Krones | Michael Ladenburger | Gerda Lechleitner | Benedikt Lodes | Johannes Leopold Mayer | Jan Mokre | Reiner Nägele | Carmen Ottner | Hans Petschar | Eike Rathgeber | Martina Rebmann | Joachim Reiber | Rupert Ridgewell | Claus-Christian Schuster | Wilhelm Sinkovicz | Cornelia Szabó-Knotik | Christa Traunsteiner

Ad fontem musicae – An der Quelle der Musik: das ist die Musik­ sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Ihrem langjährigen Leiter Thomas Leibnitz ist diese Festschrift zum 65. Geburtstag gewidmet. Sie versammelt musikwissenschaftliche Beiträge renommierter Autorinnen und Autoren, die den Jubilar nicht nur ehren, sondern auch auf seine zahlreichen Interessensgebiete in der Welt der Musik eingehen. Die Wiener Musikgeschichte – und hier vor allem Anton Bruckner – steht im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Thomas Leibnitz, der seit 2005 auch Präsident der Internatio­ nalen Bruckner-Gesellschaft ist. Seine musikhistorischen Kenntnisse spiegeln sich nicht nur in Studien zur Haydn-Hymne, zu Mozarts Requiem und zu Hans Pfitzner wider, sondern auch in der Gestaltung von Aus­stellungen und Katalogen zu Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss, Richard Wagner oder zuletzt Ludwig van Beethoven.


22 | Musikwissenschaft

Zum 100-jährigen Bestehen der Salzburger Festspiele: Das faksimilierte, transkribierte und kommentierte Jedermann-Regiebuch von Max Reinhardt in zwei Bänden

Max Reinhardt Regiebuch zu Hugo von Hofmannsthals Jedermann Hg. von Harald Gschwandtner, Evelyn Annuß, Edda Fuhrich und Norbert Christian Wolf für den Salzburger Festspielfonds

ISBN 978-3-99012-622-6 (WG 968) Zwei Bände im Schuber 572 Seiten | 17 x 23 cm Durchgehend vierfarbig € 80,00 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich € 79,99

Am 22. August 1920 wurde Hugo von Hofmannsthals Jedermann in der Regie von Max Reinhardt erstmals auf dem Salzburger Domplatz aufgeführt: Es war die Geburtsstunde der Salzburger Festspiele. Das Jedermann-Regiebuch, das hiermit in einer faksimilierten, transkribierten und kommentierten zweibändigen Edition vorliegt, ist besonders aufschlussreich, weil Reinhardt es nicht nur für eine, sondern zwischen 1911 und 1927 für zumindest drei Inszenierungen des Stücks verwendet hat – und sich daher auch Variationen und Entwicklungen seines Regiekonzepts im Lauf der Jahre nachverfolgen lassen. Band I – Regiebuch zu Hugo von Hofmannsthals Jedermann | Faksimile – bietet ein vollständiges Faksimile dieses faszinierenden Dokuments der Theatergeschichte sowie Reinhardts aus dem Nachlass edierten Essay „Das Regiebuch“. Band II – Regiebuch zu Hugo von Hofmannsthals Jedermann | Edition & Kommentare – liefert neben einem Bild- und Kommentarteil eine vollständige transkribierte und kommentierte Edition des Regiebuchs und macht damit die Akribie eines Regisseurs evident, der im Vorfeld einer Inszenierung ein „Phantasiebild“ der künftigen Aufführung in allen Details – und vielfarbig – skizzierte.


T h e ma | 2 3

TheMA –Theatre, Music, Arts

Vol. VII/1–2, 2018 ISSN 2305-9672

Exile and Emigration in Music Culture Editor: Tatjana Marković

Tatjana Marković (ed.) Exile and Emigration in Music Culture TheMA | Vol. VII/1–2, 2018

ISSN 2305-9672 ISBN 978-3-99012-906-7 (WG 1559) 136 pages | 17 × 24 cm English | Softcover € 35,00 Bereits erschienen Don Juan Archiv Wien

Also available as e-book € 34,99

Vol. VIII/1–2, 2019 ISSN 2305-9672

Southeast European Music, Theater, Arts, Culture Editor: Tatjana Marković

Tatjana Marković (ed.) Southeast European Music, Theater, Arts, Culture TheMA | Vol. VIII/1–2, 2019

ISSN 2305-9672 ISBN 978-3-99012-908-1 (WG 1559) ca. 148 pages | 17 × 24 cm English | Softcover € 35,00 March 2021 Don Juan Archiv Wien

Also available as e-book € 34,99


24 | Backlist

Empfehlungen aus der Backlist Musik | Theater | Kulturgeschichte

Agostino Borromeo, Pierantonio Piatti, Hans Ernst Weidinger (eds.) Europa Cristiana e Impero Ottomano Momenti e Problematiche Ottomania 9 | Atti E Documenti 56 ISBN 978-3-99012-186-3 (WG 968) ISSN 2617-2542 404 pages | 17,5 × 24,5 cm English | French | German | Italian Hardcover with dust jacket b/w with spotcolour € 70,00 | Also available as e-book

Bent Holm | Mikael Bøgh Rasmussen (eds.) Imagined, Embodied and Actual Turks in Early Modern Europe Ottomania 10

I M AGI N E D, E M BODI E D, A N D AC T UA L T U R KS IN E A R LY MODE R N EU ROPE

edited by

Bent Holm ∙ Mikael Bøgh Rasmussen

ISBN 978-3-99012-124-5 (WG 968) 500 pages | 17,5 x 24,5 English | Hardcover with dust jacket € 85,00 | Also available as e-book

Hans Ernst Weidinger (eds.) Ottoman Empire and European Theatre V Gluck and the Turkish Subject in Ballet and Dance Ottomania 8

PAUL S. ULRICH

WIENER THEATER (1752–1918)

Dokumentation zu Topographie und Repertoire anhand von universalen Theateralmanachen und lokalen Theaterjournalen mit einem Überblick zu Zeitungen mit Theaterreferaten und deren Referenten

ISBN 978-3-99012-074-3 (WG 968) ISSN 2617-2542 364 pages | 17,5 × 24,5 cm English | Hardcover with dust jacket € 65,00 | Also available as e-book

Harald Strebel

ANTON STADLER ANTON STADLER. Addenda zu Band 1 & 2

Wirken und Lebensumfeld des „Mozart-Klarinettisten“

Harald Strebel

des berühmten Wiener Klarinettisten Anton Paul Stadler ist den meisten Musikliebhabern im Kontext mit Mozarts Klarinettenwerken geläufig. Geboren im niederösterreiuck an der Leitha als Sohn eines Schusters, verlief Stadlers ng einer in Wien kulturhistorisch faszinierenden, zugleich poleonischen Kriegswirren geprägten Epoche. Anton und minder begabter Klarinettisten-Bruder Johann Nepomuk dürfen als Hof- und Theatermusiker für sich beanspruchen reiche Werke Mozarts als auch anderer Komponisten, die sie annten, erstmals gespielt zu haben. Deren Namens-Galerie lich: Anfossi, Beethoven, Cartellieri, Cherubini, Cimarosa, Druschetzky, Eberl, Eybler, Gyrowetz, Haydn, Hoffmeister, oželuch, Krommer, Martín y Soler, Paër, Paisiello, Righini, pontini, Süßmayr, Vanhal, Weigl, Woelf l, Anton und Paul Aber auch die steten Bestrebungen der Stadler-Brüder um ovationen ihrer Instrumente in Kooperation mit den Wiener rumentenmachern verdienen den Dank der Nachwelt.

Fakten, Daten und Hypothesen zu seiner Biographie

ADDENDA ZU BAND 1 & BAND 2

012-871-8

Ludvig Holberg

PL AYS Volume I Edited and translated, with introductions and brief notes, by Bent Holm and Gaye Kynoch

Volume I

11.8.2020. 14.11.57

udvig Holberg (1684–1754) is to the Danish stage what Shakespeare, Molière nd Strindberg are to their national stages – and to the world stage. In his day, Holberg was part of the European literary canon; in the Nordic region, his work forms a backdrop to writers such as Søren Kierkegaard, Hans Christian Andersen, Henrik Ibsen and Karen Blixen.

Jeppe of The Hill depicts the lowly peasant who is momentarily elevated to a osition of splendour. Clad in the trappings of his new and powerful status, he soon well on the way to upending the established social order. But, alas, it was l a stage-managed trick, exposing the fundamental dilemma of (his) existence: “Am I dreaming, or am I awake?”

Ulysses von Ithacia is essentially a surreal harlequinade about self-delusion, craving for empire and the heroic roles played in corridors of power. metatheatrical play exposing the absurdity of war and stripping this pompous ruler of his ‘new clothes’. “I never tire of reading Holberg’s plays.” (Henrik Ibsen, 1869)

LU DV IG HOL BE RG

PL AYS

his first volume in a trilogy of new translations presents Holberg’s ‘poetics of amaturgy’ in the short treatise Just Justesen’s Ref lections on Theatre, and two of his robust comic plays dealing with power, illusion and dreams of greatness.

L U DV I G H O L B E R G

The quality of Holberg’s writing, the universality of his themes, his nderstanding of stage and auditorium all more than qualify him to resume his role on the international stage.

P L AY S Volu me I Just Justesen’s Ref lections on Theatre Jeppe of The Hill Ulysses von Ithacia

23.4.2020. 15.27.56

ISBN 978-3-99012-449-9 (WG 968) 416 Seiten | 21 × 29,7 cm Deutsch | Hardcover € 99,00 | Auch als E-Book erhältlich

Harald Strebel Anton Stadler: Wirken und Lebens­ umfeld des „Mozart-Klarinettisten“ Fakten, Daten und Hypothesen zu seiner Biographie Addenda zu Band 1 & Band 2

Bent Holm Ludvig Holberg, a Danish Playwright on the European Stage Masquerade, Comedy, Satire Specula Spectacula 6

ISBN 978-3-99012-871-8 | WG 593 64 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Softcover € 25,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-479-6 (WG 960) 220 pages | 17,5 × 24,5 cm English | Hardcover € 40,00 | Also available as e-book

Ludvig Holberg PLAYS | Volume I Just Justesen’s Reflections on Theatre Jeppe of The Hill Ulysses von Ithacia Edited and translated by Bent Holm and Gaye Kynoch

Stefan Gasch, Markus Grassl, August Valentin Rabe (Hg.) Henricus Isaac (c.1450/5–1517) Composition – Reception – Interpretation Wiener Forum für ältere Musikgeschichte Band 11 ISBN 978-3-99012-575-5 (WG 593) ISSN 2617-2534 396 Seiten | 16,5 × 24,5 cm Englisch | Deutsch | Hardcover € 70,00 | Auch als E-Book erhältlich

N 978-3-99012-594-6

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Paul S. Ulrich Wiener Theater (1752–1918) Dokumentation zu Topographie und Repertoire anhand von universalen Theateralmanachen und lokalen Theaterjournalen Topographie und Repertoire des Theaters 1

ISBN 978-3-99012-594-6 (WG 152) 168 pages | 17 × 24 cm English | Hardcover € 30,00 | Also available as e-book


Backlist | 25

Empfehlungen aus der Backlist Musik | Theater | Kulturgeschichte

Walter Reicher (Hg.) Original – Interpretation – Rezeption Referate dreier Haydntagungen Eisenstädter Haydn-Berichte 12 hg. von Walter Reicher

Thomas Hochradner (Hg.) Wege zu Stille Nacht Zur Vor- und Nachgeschichte einer „einfachen Composition“ Veröffentlichungen des Arbeitsschwerpunktes Salzburger Musikgeschichte | Band 8

ISBN 978-3-99012-830-5 (WG 590) 460 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 88,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-836-7 (WG 590) 176 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 40,00 | Auch als E-Book erhältlich

Zentrum für Angewandte Musikforschung | Wiener Institut für Strauss-Forschung (Hg.) Associationen | Josef Strauss (1827–1870)

Wolfgang Dörner (Hg.) Josef Strauss (1827–1870) Perlen der Liebe, op. 39

ISBN 978-3-99012-844-2 (WG 590) 276 Seiten | 17 × 24 cm Mit vierfarbigen Abbildungen Deutsch | Englisch | Hardcover € 49,00 | Auch als E-Book erhältlich

Susana Zapke (Hg.)

Notation

Imagination und Übersetzung

Susana Zapke (Hg.) Notation Imagination und Übersetzung

ISBN 978-3-99012-858-9 WG 590 | Musik 248 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover | Mit Abbildungen € 40,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-842-8 ISMN 979-0-50270-014-0 WG 598 | Musikalien 80 Seiten | 24,5 × 33 cm Deutsch | Englisch | Hardcover € 65,00 | Auch als E-Book erhältlich

Susana Zapke, Oliver Rathkolb, Kathrin Raminger, Julia Teresa Friehs, Michael Wladika (Hg.) Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus Eine „ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“ ISBN 978-3-99012-840-4 WG 559 | Kulturgeschichte 276 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 40,00 | Auch als E-Book erhältlich

Eva Maria Stöckler, Agnes Brandtner „... dauert ewig schön und unveraltet ...“ Johann Michael Haydn – kein vergessener Meister!

Peter Berne Wagner zwischen Todessehnsucht und Lebensfülle Tristan und Meistersinger

ISBN 978-3-99012-846-6 WG 590 | Musik 232 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 35,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-852-7 WG 963 | Musik, Oper 284 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover | Mit Abbildungen € 35, 00 | Auch als E-Book erhältlich


26 | Backlist

Empfehlungen aus der Backlist Musik | Theater | Kulturgeschichte

Alexander Wilfing | Christoph Landerer Meike Wilfing-Albrecht Hanslick im Kontext / Hanslick in Context Perspektiven auf die Ästhetik, Musikkritik und das historische Umfeld von Eduard Hanslick

Walter Puchner

THEATROLOGIA Kleine Schriften zur Bühnenkunst und Theatergeschichte

ISBN 978-3-99012-828-2 (WG 590) 432 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Englisch | Hardcover € 50,00 | Auch als E-Book erhältlich

Ilan Gronich, Benjamin Perl Mozarts Sonaten für Klavier und Violine Entstehung, Analyse und Interpretation

Walter Puchner Theatrologia Kleine Schriften zur Bühnenkunst und Theatergeschichte

ISBN 978-3-99012-612-7 (WG 968) Deutsch | Softcover € 45,00 | Auch als E-Book erhältlich

VOLKER KEMPF

Volker Kempfs Methode ist einzigartig, sie ist besonders interessant, da sie auf die Spieltechnik detailliert eingeht! Auf der anderen Seite sind kleine Übungsstücke wie die Pizzicato Polka oder Ausschnitte aus der „Zauberflöte“ schon für junge Harfenschüler sehr gut spielbar, gleichzeitig bietet die Schule auch einen Zugang zu zeitgenössischen Stücken. Sylvie Perret

Barbara Mayr-Winkler Soloharfenistin des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

Eine sehr substanzielle Einführung mit präzisen Erklärungen. Ich bin überzeugt davon, dass diese Harfenschule vielen Harfenschülerinnen und -schülern helfen wird. Prof. Yusuke Yamazaki Soloharfenist und Präsident der Nippon Harp Society

Volker Kempf versteht es in hervorragender Weise, die aktuellsten neurologischen Erkenntnisse über motorisches Lernen und dessen didaktische Vermittlung von Beginn an in die Übungen einzubeziehen. Karoline Renner Stellv. Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und Prophylaxe der Deutschen Orchestervereinigung und Dispokineterin

Ich kenne den konkreten Fall einer jungen Harfenistin, der Volker Kempf mit seiner Spieltechnik-Methode den Zugang zu schwierigen Harfen-Kompositionen erst ermöglicht hat. Hofrat Mag. Friedrich Lessky Direktor i. R. des Musikgymnasiums Wien, Neustiftgasse

Vom Wiener Volkslied über die Klassik zur Moderne

Univ.-Prof. Mirjam Schröder Institut für Konzertfach Streichinstrumente, Gitarre und Harfe an der Univ. für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)

Volker Kempf ist es gelungen, eine Harfenschule zu verfassen, die sich durch eine schlüssige Gliederung und detailliert dargestellte Spieltechniken auszeichnet. Hervorzuheben sind die vielfältigen Notenbeispiele mit Akzent auf der Tradition des Wiener Volksliedes.

WIENER HARFENSCHULE

Harfenschüler, die neben dem technischen Fortschreiten auch an der Wiener Geschichte und Volksmusik interessiert sind, werden an dieser Harfenschule viel Freude haben. Erklärungen und Bilder zur Technik des Harfenspiels werden ergänzt durch passende Fingerübungen und Spielstücke aus Wien.

VOLKER KEMPF

Soloharfenistin der Pariser Oper

Wiener Harfenschule Vom Wiener Volkslied über die Klassik zur Moderne Spielmethode und Musikstücke für alle gängigen Harfentypen

Vom Wiener Volkslied über die Klassik zur Moderne Spielmethode und Musikstücke für alle gängigen Harfentypen

ISBN 978-3-99012-583-0 (WG 594) 400 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 50,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-581-6 (WG 595) 96 Seiten | 24 × 32,5 cm Deutsch | Softcover € 40,00 | Auch als E-Book erhältlich

Viktoria Franić Tomić, Slobodan Prosperov Novak, Ennio Stipčević The Italian Opera Libretto and Dubrovnik Theatre (17th and 18th Century) Translated from Croatian by Graham McMaster

Kathryn Puffett, Barbara Schingnitz Three Men of Letters Arnold Schönberg, Alban Berg and Anton Webern, 1906–1921

ISBN 978-3-99012-798-8 (WG 590) 136 pages | 17 × 24 cm English | Softcover € 40,00 | Also available as e-book

ISBN 978-3-99012-776-6 (WG 590) 532 pages | 17 × 24 cm English | Hardcover € 90,00 | Also available as e-book

Malik Sharif Speech about Music Charles Seeger’s Meta-Musicology

Raimund Lissy Virtuosität und Wiener Charme Joseph Mayseder Violinist und Komponist des Biedermeier Leben, Werk und Rezeption Mit einem Werkverzeichnis und einer Bibliographie der Musikdrucke

ISBN 978-3-99012-559-5 (WG 593) 320 pages | 17 × 24 cm English | Hardcover € 50,00 | Also available as e-book

ISBN 978-3-99012-620-2 (WG 590) 780 Seiten | 19 × 26 cm Deutsch | Hardcover € 99,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-581-6


Backlist | 27

Empfehlungen aus der Backlist Musik | Theater | Kulturgeschichte

Dagmar Glüxam „Aus der Seele muß man spielen …“ Über die Affekttheorie in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und ihre Auswirkung auf die Interpretation

ISBN 978-3-99012-623-3 (WG 593) 952 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover € 198,00 | Auch als E-Book erhältlich

Maria Anna Mozart Facetten einer Künstlerin Schriftenreihe des Archivs der Erzdiözese Salzburg Band 20 ISBN 978-3-99012-561-8 (WG 590) 308 Seiten | 17 × 24 cm Deutsch | Hardcover Mit s/w und farbigen Abbildungen € 45,00 | Auch als E-Book erhältlich

Dagmar Glüxam Die Schnecke und die Violine Bilderbuch

ISBN 978-3-99012-531-1 (WG 210) 36 Seiten | 24 × 30 cm Durchgehend vierfarbig Deutsch | Hardcover € 18,00

Andrea Schwab Außergewöhnliche Komponistinnen Weibliches Komponieren im 18. und 19. Jahrhundert Von Maria Theresia Paradis über Josepha Barbara Auernhammer bis Julie von Baroni-Cavalcabò ISBN 978-3-99012-587-8 (WG 593) 156 Seiten | 14 × 22,5 cm Deutsch | Hardcover € 35,00 | Auch als E-Book erhältlich

Piotr Szalsza Bronisław Huberman Leben und Leidenschaften eines vergessenen Genies Aus dem Polnischen von Joanna Ziemska und Team

Hubert Stuppner „Ich, der unbekannte Sohn Gustav Mahlers“ Die Geschichte eines Hochstaplers aus Wien, der Stadt der Klaviere

ISBN 978-3-99012-618-9 (WG 593) 504 Seiten | 17 × 24 cm Mit zahlreichen Abbildungen Deutsch | Hardcover € 50,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-625-7 (WG 580) Mit s/w Abbildungen 280 Seiten | 13,8 × 21,7 cm Hardcover mit Schutzumschlag € 39,00 | Auch als E-Book erhältlich

Wolfgang Koch Jeden Tag Cowboy – Viktor Rogy Der Kunstrebell vom Wörthersee

Wolfgang Koch Finding Hermann Nitsch Neue Thesen zum Orgien Mysterien Theater. Aktionskunst im 21. Jahrhundert

ISBN 978-3-99012-818-3 (WG 580) 556 Seiten | 14,5 × 22,2 cm Deutsch | Klappenbroschur Mit zahlreichen farbigen Abbildungen € 40,00 | Auch als E-Book erhältlich

ISBN 978-3-99012-579-3 (WG 968) 148 Seiten | 14,5 × 22,2 cm Deutsch | Klappenbroschur Mit zahlreichen farbigen Abbildungen


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