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Bericht zum ­Studienjahr 2012–2013

Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik


«Die Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Fach­personen ist zentral für die ­Heilpädagogische ­Früh­erziehung.» Anya Mabrouk, Studentin, mit Matthias Lütolf, ­W issenschaftlicher Mitar­beiter Heilpädagogische ­Früherziehung


Impressum

Inhalt

Vorwort Jubiläum: Gebärdensprachdolmetschen Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

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Bericht des Rektors 8

Der Weg ist das Ziel

Angebot 10 12 13 14

Studium  Weiterbildung Dienstleistungen Forschung und Entwicklung An der HfH bleibt die Fachkompetenz nicht auf dem ­P apier. Täglich führen Dozierende und Studierende Dialoge über heilpädagogisch relevante Themen und

Veranstaltungen 17

HfH-Veranstaltungen

­engagieren sich für die Entwicklung ihres Fach­ge­­­bietes. Die Bilder dieses Jahresberichts zeigen Aus-

Struktur

­schnitte aus solchen Dialogen. Herausgeberin HfH

Organigramm Personalbestand, Trägerschaft, Hochschulrat

20 22

Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich Schaffhauserstrasse 239

Veröffentlichungen

Postfach 5850

Publikationen von HfH-Mitarbeitenden

CH-8050 Zürich

25

T + 41 (0)44 317 11 11 F + 41 (0)44 317 11 10 info @ hfh.ch

Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen der HfH Redaktion

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VAZ-Jahresbericht

Karin Bernath (Leitung), Irene Forster Meier, Chantal Deuss Gestaltung Bodara GmbH, Büro für Gebrauchsgrafik, www.bodara.ch, Zürich

Anhang: Jahresrechnung 2012 Jahresrechnung 2012 Bericht der Revisionsstelle

III VI

Fotografie Thomas Burla, www.thomasburla.ch, Zürich Titelbild Franziska Keller-Meyer, Studentin HfH Franziska Stüdli, Studentin HfH Druck Peter Gehring AG, www.petergehring.ch, Winterthur Auflage 3600 Ex.

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«Am Puls der Zeit teilhaben – mit Gebärdensprach­dolmetscherinnen und -­dolmetschern!» Heidi Stocker, lic. phil., Dozentin Gebärden­ sprachdolmetschen, mit Barbara Bucher, Lehrbeauftragte Gebärdensprachdolmetschen

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Vorwort

Jubiläum: Gebärdensprachdolmetschen Verpasse ich bei meinem täglichen Abendprogramm die Tagesschau terminlich knapp, so ­behelfe ich mir mit dem SRF-Infokanal, auf dem die Sendung um 20 Uhr wiederholt wird. Auf diesem Kanal kommt davor die Wettervorher­sage – u nterstützt von einer Gebärdensprachdolmet­ scherin bzw. einem -dolmetscher. Es fasziniert mich immer wieder, wie komplexe Sachverhalte in der Gebärdensprache kommuniziert werden, und natürlich macht mich der TV-Einsatz von Fachpersonen, die an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik ausgebildet werden, auch ein bisschen stolz. Das Gleichstellungsgebot der Bundesverfassung sowie die einschlägigen gesetzlichen Erlasse stellen einige Leitplanken und Massnahmen auf, die für die Integration hörbehinderter Menschen wichtig sind. Dazu gehört auch die Förderung der Gebärdensprache und ihres Einsatzes in der öffent­lichen Kommunikation. Die HfH setzt sich schon seit Jahren für diese Disziplin ein, in deren Zentrum der Studiengang Gebärdensprachdolmetschen steht. Ja, es gibt sogar ein Jubiläum zu feiern: Vor 25 Jahren wurde die Disziplin erstmals durch die IV subventioniert. 2005 erfolgte die Inte­gration des Angebots als Bachelorausbildung in die HfH. Seit einiger Zeit findet im Fach auch ein intensiver Austausch mit dem Departement Ange­wandte Linguistik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW statt. Ob­ wohl einige wichtige Fragen der Disziplin und des Berufsfeldes noch offen sind: Für die HfH ist die Förderung der Gebärdensprache ein wichtiger Bereich des Leistungsauftrages geworden. Der gesamte Leistungsauftrag der HfH ist breit. Da steht das Gebärdensprachdolmetschen neben den viel grösseren Bereichen Sonderpädagogik (mit Schulischer Heilpädagogik sowie Heilpädagogischer Früherziehung), Logopädie und Psychomotorik. Der gesamte Auftrag wird vorzüglich umgesetzt. Der Dank der Konkordatskantone und des Hochschulrates geht für den ­erbrachten Einsatz an die Leitung und ans ganze Personal gleichermassen!

Dr. Sebastian Brändli Präsident Hochschulrat, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich

5


«Neben der ­Diagnostik, ­Beratung und Therapie für ein­zelne Kinder gehören auch Fach­beratungen und Prävention zur Logopädie an Schulen.» Susanne Kempe, lic. phil., Dozentin Studiengang ­Logo­pädie, mit Dr. Steff Aellig, Mitarbeiter Dienst­leistungen


Vorwort

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile Vor rund fünf Jahren übernahmen die Kantone im Rahmen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen NFA die Verantwortung für die Sonderpädagogik. Die Invalidenversicherung als langjähriger Garant für die Mitfinanzierung der Sonderschulung, der Bauten und der benötigten Ausbildungen zog sich aus der Finanzierung ­zurück. Behindertenverbände und private Trägerschaften von Sonderschulen befürchteten im Vorfeld dieses Übergangs massive Verschlechterungen. Erst der Übergangsartikel Art. 197 in der Bundesverfassung und die klare Vorgabe an alle Kantone, ein verbindliches Konzept für den Bereich der Sonderpädagogik zu erstellen, ermöglichte den politischen Konsens. Die Kantone haben die letzten Jahre genutzt und Energie und Geld in den Umbau und in die Neupositionierung der Sonderpädagogik investiert. Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen können heute ihren Bildungsanspruch immer noch einlösen. In der Institutionslandschaft kam es weder zu Kahlschlägen noch zu Massenentlassungen von heilpädagogischem Fach­ personal. Regelschule und Sonderpädagogik sind gleichzeitig näher zusammengerückt. Gerade in diesem Prozess stellen sich neue Heraus­forderungen. Sie werden im Interesse einer koordinierten Bildungspolitik gelöst werden müssen. Ein sachbezogener Austausch zwischen den Kantonen, flankiert durch die Vorgaben der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule HarmoS und die Überlegungen zur interkantonalen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im ­

­ ereich der Sonderpädagogik unterstützen dieB sen ­P rozess. Der Übergangsartikel der Bundesverfassung und die Auflagen für die Kantone haben die beabsichtigte Wirkung auf individueller und institutioneller Ebene gut erreicht. Abseits – und im Schatten der Integrationsdiskussion – stand bisher einzig die Sicherung der kleinen, spezifischen Ausbildungsgänge in den Spezialgebieten der Heilpädagogik. Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik HfH deckt hier als einzige Institution mit verschiedenen Ausbildungsgängen den Bedarf der Institutionen und letztendlich auch den der Kantone ab. Ein Aufgaben- und Verantwortungsbereich, der seit dem Rückzug der Invalidenversicherung auf kantonaler Ebene noch nicht klar erkannt und bearbeitet wurde. Angesichts der Sparvorgaben in den Kantonen wird es erforderlich, die Notwendigkeit dieser Spezialausbildungen bei den heutigen politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern ­darzulegen und bewusst wieder zu verankern: Ein Bekenntnis der Kantone zur Sicherung der benötigten Ausbildungs­spezialitäten in der Sonderpädagogik ist notwendig. Die HfH als Hochschule erhält in dieser Perspektive aus kantonaler Sicht eine gestärkte und aktualisierte Identität. Die Summe ihrer verschiedenen Ausbildungsgänge, Weiterbildungs­ a nge­ bote, Forschungsarbeiten und Dienstleistungen ergibt für die Zukunft des vielfältigen sonder­ pädagogischen Bedarfs einen bedeut­samen Zusatz­ nutzen. Die Kantone werden das in der zu führenden Diskussion erkennen. Das Ganze ist auch hier wesentlich mehr als die S­ umme seiner Teile.

Kurt Rufer Hochschulrat, Leiter Individuelle Leis­tungen im Volksschulamt des Kantons ­Solothurn

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Bericht des Rektors

Der Weg ist das Ziel *

Prof. Dr. Urs Strasser Rektor Hoch­schule für Heilpädagogik

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40 Jahre ist es her, seit unsere Vorgängerinstitu­ tion, das Heilpädagogische Seminar Zürich HPS, den heilpädagogischen Jahreskurs in ein allgemeines Grundstudium umwandelte. Das S­ eminar ergänzte die bestehenden Kurse für Hilfsklassen- und Taubstummenlehrer mit spezia­lisierten Aufbaustudiengängen in Pädagogik für Lern­be­ hinderte, für Verhaltensgestörte und für ­geistig Behinderte mit Psychomotoriktherapie und Logo­ pädie. 87 Studierende besuchten damals einen Jahrgang des HPS. Heute – 40 Jahre später – haben an der Inter­ kantonalen Hochschule für Heilpädagogik im Studienjahr 2012 57 Studierende ihre Ausbildungen in Logopädie oder Psychomotoriktherapie mit einem Diplom und gleichzeitig mit einem Bachelor abgeschlossen. Künftig ist mit noch mehr Studierenden der Psychomotoriktherapie zu rechnen, da die HfH die einzige Ausbildung in der deutschen Schweiz bietet. Das Master-Studium in Sonderpädagogik mit der Vertiefungsrichtung Schulische Heilpäda­ gogik in Zürich wurde von 245 Studierenden beendet. Innerhalb des Studiengangs werden Schwerpunkte wie Pädagogik bei Schulschwierigkeiten, Pädagogik für Menschen mit geistiger Behinderung, für Sehbehinderte und Blinde, für Hörbehinderte und Gehörlose sowie für Körperund Mehrfachbehinderte berücksichtigt. In Chur bildete die HfH 20 Studierende aus Graubünden aus. Dieses Angebot wird nächstes Jahr erneut ausgeschrieben. 13 Studierende haben zudem das Master-Studium mit der Vertiefungsrichtung Heilpädagogische Früherziehung mit einem Diplom abgeschlossen. Dieses Diplom ist nun ebenfalls durch

die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren in der ganzen Schweiz anerkannt. Zudem führte die HfH auch 2012/13 die einzige Ausbildung in Gebärdensprachdolmetschen in der Schweiz. Weiter bot die HfH für über 3000 Fachleute und Interessierte Weiterbildungsmöglichkeiten an, führte für weit mehr als 100 Auftraggeber Projekte durch und ging in über 20 Forschungsprojekten zentralen heilpädagogischen Fragen nach. Sie trägt damit wesentlich zur Versorgung ihrer Träger- und der Vertragskantone mit qualifiziertem heilpädagogischem Know-how bei. Neue Vorgaben der Kantone priorisieren in der Regel integrative Formen der Förderung, ohne auf die separierte Schulung in Kleinklassen oder Sonderschulen zu verzichten. Von den Therapeutinnen werden neben der Einzeltherapie vermehrt präventive Einsatzformen in Klassen oder Gruppen erwartet. Alte Rollen und Funktionen und damit auch die Erwartungen an die Ausbildung verändern sich. Hinzu kommt, dass die integrative Förderung oft in Klein- und Teilpensen zu leisten ist, es jedoch an ausgebildeten Personen fehlt. Die Kantone haben die Anzahl der Studienplätze an der HfH darum beträchtlich erhöht und die Studienzeit wurde verkürzt. Wir möchten dennoch auf höchstmögliche Qualität Wert legen, um die Studierenden auf ihre anspruchsvolle Aufgabe gut vorzubereiten. In diesem Zusammenhang hat sich die Hochschulleitung nochmals auf die Grundsätze besonnen, die seit 2001 für die Entwicklung dieser Hochschule und auch für die Zukunft von Bedeutung sind: Wir verfolgen den Weg zum Kom-


petenzzentrum für Fragen um Entwicklung und Bildung von behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen als autonome Hochschule weiter; wir streben im Rahmen des neuen Hochschulförderungsgesetzes die Akkreditierung als Hochschule an, und wir realisieren unsere Angebote in Kooperation mit dem Praxisfeld, den verwandten Ausbildungsinstituten, mit den Pädagogischen Hochschulen, den Fachhochschulen und den Universitäten.

Diese Ziele sind nicht von heute auf morgen zu erreichen, und der Weg wird sich auch den Veränderungen in unserem Umfeld anpassen müssen. So gilt auch für uns: Der Weg ist das Ziel. Ich danke allen, die uns auch im vergangenen Jahr in der Umsetzung unserer Aufgaben unterstützt haben und uns auch in Zukunft begleiten werden. * Konfuzius

«Die Teilnehmenden lernen in den ­Weiterbildungskursen, schwere Mehrfachbehinderung differenziert zu verstehen.» Anna Cornelius, lic. phil., Dozentin W ­ eiterbildung, mit Verena Scheiwiler, ­Koordinatorin «Praxisorientierte ­Weiterbildung und Beratung Mehrfachbehinderung»

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Angebot

Studium Anzahl pro Studiengang Studiengang Anzahl Studierende Studierende pro Masterstudiengang Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik

Bachelorstudiengang Logopädie Vollzeitstudium:

Vollzeitstudium/Teilzeitstudium:

97

24

Teilzeitstudium:

Berufsbegleitendes Studium:

27 658

Bachelorstudiengang Psychomotoriktherapie Masterstudiengang Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Heilpädagogische Früherziehung

Vollzeitstudium:

Berufsbegleitendes Studium:

Teilzeitstudium:

77

36

42

Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen Vollzeitstudium: 32

Anzahl Studierende nach Herkunftskanton BS 6

SH 18 TG 57 BL 4

JU

AG 107

ZH 469

SO 32 LU 23

NE BE 22 FR 1

OW 5

SG 110

ZG 15 SZ 24

AR 18 AI 2 F. Liechtenstein 12

GL 9

NW 1 UR 1

GR 52

VD 2

TI 1 GE

VS 2

Anzahl Studierende Total: 993

10


«Kindgerechte Räume ­träumen, nach psychomotorischen Gesichts­punkten skizzieren und realisieren – im Dialog mit anderen Berufs­gruppen – und ­K indern!» Daniel Jucker, lic. phil., ­Lehrbeauftragter Studiengang ­Psychomotoriktherapie, mit Nicole Kaufmann, Studentin

11


Angebot

Weiterbildung Kurse und Tagungen

Zusatzausbildung

Teilnehmerinnen / Teilnehmer

2012

Kurzkurse

888

Holkurse 1

1’666

Tagungen

747

Teilnehmerinnen / Teilnehmer

84

MAS 3

33

Angebote Angebote

2012

Kurzkurse

88

1

Holkurse 

53

Tagungen

5

2012

CAS 2

7

MAS   

2

3

Zertifizierungen

2012

CAS 2

51

MAS 

11

3

Holkurse: Massgeschneiderte Kurse CAS: Certificate of Advanced Studies 3 MAS: Master of Advanced Studies 1

2

Die Ausstrahlung der Weiterbildungsangebote der HfH reicht über die Schweiz hinaus bis ins nahe Ausland, nach Belgien, Deutschland, Fürstentum Liechtenstein, Italien, Luxemburg und Österreich.

SH

BS TG ZH

BL JU

AG

AR

SO SG

AI

ZG LU

NE

UR

GR

VD

TI GE

Herkunftskantone der Teilnehmenden

12

VS

GL

NW OW

FR

F. Liechtenstein SZ

BE

2012

CAS 

2


Angebot

Dienstleistungen Aufträge Personalentwicklungsfragen (inkl. Coaching und Supervision)

Referate und Moderationen

Entwicklung von Produkten / Instrumenten Evaluationen und Audits Fachberatung und Konzeptentwicklung

Auftraggeber

Art der Aufträge ■ Fachberatung und Konzeptentwicklung

69

Bund / Kantone / Ministerien Ausland

39

■ Evaluationen und Audits

24

Schulgemeinden

52

■ Personalentwicklungsfragen (inkl. Coaching und Supervision)

32

Sonderpädagogische Institutionen

46

■ Referate und Moderationen

19

■ Entwicklung von Produkten / Instrumenten Total Aufträge

Übrige

8

1 145

Dienstleistungen in Kooperation mit Hochschulen

3

mit Praxispartnern (bspw. Beratungsfirmen)

2

Im Berichtsjahr wurden Fachberatungen, Konzeptentwicklungen sowie Evaluationen und Fachaudits weiterhin häufig nachgefragt. Gegenüber dem Vorjahr war eine Zunahme bei Coaching- und Supervisionsaufträgen zu verzeichnen. Leicht mehr Regel- als Sonderschulen gelangten mit Dienstleistungsaufträgen an die HfH. Die Aufträge in Belgien konnten fort­ gesetzt werden. 13


Angebot

Forschung und Entwicklung

Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik arbeitete im Studienjahr 2012/13 an insgesamt 25 Forschungs- und Entwicklungsprojekten in fünf Schwerpunkten. Davon wurden 13 Projekte abgeschlossen, und die Resultate sind grösstenteils publi-

ziert. Die HfH ging vielfäl­tige Kooperationen mit kantonalen Stellen und Bundesämtern, aber auch mit privaten Trägern ein. An den Projekten beteiligt waren insgesamt 35 HfH-Mitarbeitende aus Forschung, Lehre und Weiterbildung.

Abgeschlossene Forschungsprojekte Entwicklungsbeeinträchtigungen schulisch unterforderter Schülerinnen und Schüler (2010–2013)

Freiwilliges Engagement von Erwachsenen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung (2011–2012)

Finanzielle Unterstützung: Schweizerischer Nationalfonds (DORE)

Finanzielle Unterstützung: Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG)

Projektteam: Dr. Dominik Gyseler (Leitung), Dr. Achim Hättich, Dr. Monika Kast, Dr. Birgit Hartog-Keisker

Projektteam: Dr. Monika T. Wicki (Leitung), Simon Meier, Judith Adler

Veränderung der Befindens­qualität Hörgeschädigter vom Kindesalter zum Jugendalter (2010–2012) Finanzielle Unterstützung: PHONAK, SONOS, pro audito schweiz, Schweizerischer Gehörlosen Bund SGB-FSS Projektteam: Prof. Dr. Peter Lienhard (Leitung), Dr. Mireille Audeoud Berufswahlvorbereitung für Jugendliche mit einer Behinderung oder ­Beeinträch­tigung (2011–2013) Finanzielle Unterstützung: Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) Projektteam: Dr. Claudia Schellenberg (Leitung), Claudia Hofmann, Prof. Dr. Kurt Häfeli

Zusammenarbeit von Fach­personen mit Eltern in der Schule (2010–2012) Projektteam: Prof. Dr. Anke Sodogé (Leitung), Prof. Dr. Andreas Eckert, Maja Kern GER Gebärdensprachen-­Vorprojekt (2011–2012) Kooperation: Schweizerischer Gehörlosen Bund (SGB), Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), Universität Hamburg Finanzielle Unterstützung: Schweizerischer Gehörlosen Bund SGB-FSS Projektteam: Prof. Patty Shores (Leitung), Prof. Dr. Tobias Haug u.a. Evaluation von Instrumenten zur Diagnose sprachlicher Kompetenzen (2011–2012)

FiB in der Bildungsregion Zentralschweiz (2011–2012)

Finanzielle Unterstützung: Bildungsdirektion des Kantons Zürich

Finanzielle Unterstützung: Bildungsregion Zentralschweiz

Projektteam: Prof. Dr. Peter Lienhard, Prof. Elisabeth Hardegger, Dr. Karin Landert

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Finanzierung: Amt für Jugend und Berufs­ beratung des Kantons Zürich (AJB) Projektteam: Prof. Dr. Christian Liesen (Leitung), Angela Wyder APPEAR – Aphasie-Praxis. Pilotstudie zur Evaluation als assoziative Recherche (2012–2013) Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Steiner

Kooperation: PH Zürich

Projektteam: Prof. Dr. Kurt Häfeli (Leitung), Claudia Hofmann, Michaela Studer

Datenanalyse zum Ist-Zustand der Einrichtungen der ­stationären Kinder- und Jugendhilfe im Kanton Zürich (2012)

Individuelle Förderung im Kanton Basel Stadt (2013) Finanzierung: Erziehungs­departement des Kantons Basel Stadt Projektleitung: Prof. Dr. Christian Liesen Erhebung des Ist-Zustandes der DAZ-­Förderung im Kanton Zürich (2013) Finanzierung: Bildungsdirektion des Kantons Zürich Projektteam: Prof. Dr. Christian Liesen (Leitung), Dr. Achim Hättich, Prof. Dr. Anke Sodogé, Angela Wyder Directionality Effect – Das ungeklärte Phänomen (2012–2013) Projektteam: Prof. Dr. Tobias Haug (Leitung), Dr. Mireille Audeoud


«Familien brauchen Mut, sich der Planung der Zukunft ihrer Kinder mit Behinderung zu stellen, die HfH unterstützt sie mit ihrem ­Projekt ‹Die Zukunft ist jetzt› darin.» Judith Adler, lic. phil., Mitarbeiterin Forschung und Entwicklung, mit Ramona Furrer, Studentin

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«Der fachliche Austausch auf ­kollegialer Ebene ist immer wieder bereichernd und inspirierend.» Meike Wolters Kohler, lic. phil., Dozentin ­Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik, Studiengang Sonderpädagogik, mit Margaretha Florin, lic. phil., Dozentin Schwerpunkt Pädagogik bei Schul­ schwierigkeiten, Heilpädagogische Lehrberufe

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Veranstaltungen

HfH-Veranstaltungen Tag der offenen Tür 04.03.2013 Tag der Logopädie 06.03.2013 World Voice Day 16.04.2013

Tagungen Heilpädagogik und Ökonomie im Dialog Prof. Markus Sigrist, HfH 14.09.2012 Handlungsbezogener Unterricht bei geistiger Behinderung Dr. Lars Mohr, HfH 05./06.10.2012 «Alle zusammen – Jede(r) für sich?» – Gelingende Netzwerkarbeit in der Heil­pädagogischen Früherziehung Christina Koch Gerber, HfH 16.11.2012 Schritte ins Leben – Kindliche Entwicklung und Musik­therapie Dr. Sandra Lutz und Beate Roelcke, Zürcher Hochschule der Künste ZhdK 12.01.2013 Frühe Förderung – ­ Fokus Migration Prof. Dr. Andrea Lanfranchi, HfH und Prof. Dr. Margrit Stamm, Universität Fribourg 05.03.2013 Selbstbestimmt leben – ­Zukunftsplanung im Lebenslauf Judith Adler und Dr. Monika T. Wicki, HfH 28.06.2013

Forschungskolloquien Unterstütztes freiwilliges Engagement Dr. Monika T. Wicki und Simon Meier, HfH 20.09.2012

Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen Prof. Dr. Andreas Eckert und Waltraud Sempert-Niedegger, HfH 23.10.2012 Fachkundige individuelle Begleitung (FiB) in der Zentralschweiz Prof. Dr. Kurt Häfeli, Claudia Hofmann und Michaela Studer, HfH 15.11.2012 Zusammenarbeit von ­Fach­personen mit Eltern in der Schule Prof. Dr. Anke Sodogé, Prof. Dr. Andreas Eckert und Maja Kern, HfH 06.12.2012 «Für mich geht es darum, ganz handfeste Sachen zu haben, direkt greifbar, gerade erlebt» Lehrperson einer Sonderklasse zur Berufswahlvorbereitung Dr. Claudia Schellenberg und Claudia Hofmann, HfH 19.02.2013 Neue Instrumente zu Sprachstandserhebung Wissenschaftliche Begleitung zur Einschätzung von deren Praxistauglichkeit Prof. Dr. Peter Lienhard, HfH 11.03.2013 Ist es schwieriger, von Gebärdensprache in Laut­ sprache zu dolmetschen als in die andere Richtung? Prof. Dr. Tobias Haug und Dr. Mireille Audeoud, HfH 04.05.2013 Entwicklungsprobleme hochbegabter Kinder: neurowissenschaftliche und psychologische Befunde Dr. Dominik Gyseler, HfH 04.06.2013

Ringvorlesungen Chance oder Überforderung? Die Aussicht lernschwacher Jugendlicher bei einer Attestausbildung Raphael Stadelmann, Zürcher Eingliederung, Geschäftsleitung Vier Linden 18.09.2012 Stabilität als Interventionsziel im gesunden Alter Prof. Dr. Mike Martin, Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich 07.11.2012 «Die Rührseligkeiten sind zu Ende» Eine sozialpädagogische Begegnung zu Beginn des 20. Jahrhunderts Urs Hardegger, Buchautor 21.01.2013 Gehörlose im Visier der Eugenik Eugenische Massnahmen in der Fürsorge und Bildung im frühen 20. Jahrhundert Markus Wyss, HfH 04.03.2013 Lebenslange Bildung für alle Volkshochschule Plus – mit Freude lernen Sara Heer, Leiterin Volks­ hochschule Plus, Bern und Christina Arn, HfH 11.03.2013 Erblindung im jungen Erwachsenenalter Krise, Herausforderung, Chance? Prof. Dr. Ursula Hofer, HfH und Alexander Wyssmann, Lehrer und Musiker 18.04.2013

Didaktisches Zentrum LRS-Fördermaterialien und Diagnoseverfahren Prof. Dr. Anke Sodogé und Maja Kern, HfH 21.01.2013

Einführungsveranstaltung «Thementurm Stottern» Wolfgang G. Braun und Jürgen Kohler, HfH 18.02.2013 profaxonline Walter J. Bucher, Verlagsleiter profax Verlag und Harriet ­Bünzli, Entwicklerin des dop Programms 04.03.2013 und 21.03.2013 Einführungsveranstaltung «Thementurm Verhalten» Schwieriges Verhalten – ­verstehen und verringern Prof. Dr. Heinz Stefan Herzka 29.04.2013 Boardmarker-Symbolworkshop Ivan Zavaoni, Active ­Communication 13.05.2013 Vorstellung Familiendiagnos­ tischer Testinstrumente Rut Brunner und Dr. Ueli Müller, HfH 05.06.2013

Kinder-Uni «Achtung Explosion» – ­Theater­spiel mit Barrieren! Matthias Werder, Regisseur, Theaterpädagoge 21.09.2012 Lernen ohne Sehen und Hören – wie geht das? Heilpädagoginnen der Stiftung Tanne für hör- und sehbehinderte Kinder, Langnau a. A. 09.11.2012 Wie es ist, wenn die Augen nicht richtig sehen! Jolanda Tremp, Heilpädago­ gisches Schul- und Beratungs­ zentrum Sonnenberg, Baar 22.05.2013 «Darf ich mich vorstellen? Orion, Blindenführhund!» Sybille Brütsch-Prévôt 05.06.2013

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«Das didaktische Programm heisst Individualisierung, das pädagogische Programm: Das Individuum ernst nehmen.» Dr. Daniel Barth, ­Lehrbeauftragter Studiengang Sonderpädagogik, Schulische Heilpädagogik, mit Chantal Falk, lic. phil., Lehrbeauftragte ­Päda­gogischtherapeutische Berufe

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Struktur

Organigramm Rekurskommission

Hochschulrat

Rektorat Informationsforum

Personalkommission

Stab

Urs Strasser Rektor

Marketing / Kommunikation

Karin Bernath Prorektorin

Qualitätsmanagement EFQM International Office Bibliothek Gleichstellung

Heilpädagogische Lehrberufe Josef Steppacher Departementsleiter Masterstudiengang Sonderpädagogik mit: Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik Pädagogik – bei Schulschwierigkeiten – für Menschen mit geistiger Behinderung – für Körper- und Mehrfachbehinderte – für Schwerhörige und Gehörlose – für Sehbehinderte und Blinde Vertiefungsrichtung Heilpädagogische ­Früherziehung

Mitglieder der Schulleitung

20

Pädagogisch-­ therapeutische Berufe Susanne Amft Departementsleiterin Bachelorstudiengang Logopädie Bachelorstudiengang Psychomotoriktherapie Bachelorstudiengang Gebärdensprach­dolmetschen

Weiterbildung, ­Forschung, ­Dienstleistungen Karin Bernath Departementsleiterin Weiterbildung Zusatzausbildung Ausbildung auf Tertiärstufe Forschung und Entwicklung Dienstleistungen

Zentrale Dienste

Markus Rubin Leiter Finanz- und Rechnungswesen Human Resources Studierendenadministration IT-Services Logistik


Struktur

A Adler Judith Aellig Steff Alt Brigitte 1 Altmann Yasmine Amft Susanne, Departements­ leiterin Pädagogischtherapeutische Berufe Arn Christina Audeoud Mireille Aust Susan 1

Filippini Steinemann Concita Fischer Judith 2 Florin Margaretha Forrer Barbara, Leiterin Weiter­bildung, Zusatzausbildung, Ausbildung auf Tertiärstufe Forster Meier Irene, Leiterin Sekretariat Rektorat, Marketing und Kommunikation Frei Remi

G/H B Bänninger-Steiner Ursula Barth Daniel Bärtschi Michael Baumann Barbara Baur Konrad Nadja Berger Marchetti Michèle Bernath Karin, Prorektorin, Departementsleiterin Weiter­bildung, Forschung, Dienstleistungen Bernhard Sabine 2, Co-Leiterin Schwerpunkt Pädagogik bei Schulschwierigkeiten Bigger Alois Blickenstorfer Jürg Bollier Claude Born Markus Bosshard Luzia 1, Leiterin ­Studierendenadministration Boudhina Zohra 2 Braun Wolfgang Brenzikofer Albertin Esther Brizzi Simona Brühwiler Jonas Brunner Zimmermann Rut Bucher Barbara Bühler Brandenberger Ariane Burkhardt Susan Christina Annamaria 1 Bürki Garavaldi Monica 2

C/D Calleri Joanna Chanson Brigitte 2 Cornelius-Hallauer Anna Degen-Cuonz Ursina Demergi Sabrina Deuss Chantal 1 Dietrich Albin Dulik Noemi

E/F Eberhard Sandra Eckert Andreas Egger Aline Elmiger Priska, Leiterin Dienstleistungen Even Ömer 1, Leiter Bibliothek

Greminger Eva Regula Grundlehner Beate Gyseler Dominik Häfeli Kurt, Leiter Forschung und Entwicklung Hammer Maja 2, Leiterin Sekretariat Hänggeli Jacqueline, Leiterin Sekretariat Hartog-Keisker Birgit 2 Hassler Peter Hättich Achim Haug Tobias, Co-Leiter Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen Hauri Jolanda Häuselmann Susanna Häusler Myrtha Henrich Claudia Hensler Häberlin Kathrin Hepberger Brigitte Hermann-Shores Patricia, Co-Leiterin Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen Hofer Schöni-Sieber Ursula, Leiterin Schwerpunkt Pädagogik für Sehbehinderte und Blinde Höfliger Barbara, Leiterin Bibliothek Hofmann Claudia Hunziker Erika Hüttche Sabine

I/J/K Jucker Daniel Keiser Christian Kempe Preti Susanne Kern Maja Kleimann Paul Koch Gerber Christina, Leiterin Masterstudiengang Sonder­ pädagogik mit Vertiefungsrichtung Heilpädagogische Früherziehung Kofmel Ruchat Susanne Kohler Jürgen Kolattukudy Benssy Kolonko Beate Köng Annelis

Kosack Janna 1 Kostka Verena Kranz Irene Krismer Simone 1 Kunzelmann Claudia Kuratli Silvia 2, Leiterin Studierendenadministration

L/M Lanfranchi Andrea Lienhard Peter Liesen Christian Limoni Kushtrim 2 Lütolf Matthias  Lütolf Bélet Annette Madianos-Hämmerle Selina Manser Roman, Leiter ­Schwerpunkt Pädagogik für ­Menschen mit geistiger Behinderung Matthys Markus Meier Judith 2 Meier Simon Meier Urs Mettauer Belinda Meyer Stefan Milano Nives, Leiterin Sekretariat Mohr Lars Mosberger Lydia Müller Ueli C. Munsch Jean-Paul

N/O/P Negri Pierangelo Neuhauser Alex Oetinger Rolf Perembetov Ralitza 2 Perrollaz Regula 1 Peter Othmar Piller Christian Portugal Licinio

Q/R Ravasio Denis, Leiter Finanzen und Rechnungswesen Ribaux Marc Rubin Markus, ­Leiter Zentrale Dienste und Personal­ administration Ruoss Melanie

S Sager Nora Santschi Lars, Leitung IT-Services und Logistik Schaub Simone 1 Schaudt Beatrice 1, Leiterin ­Human Resources Schellenberg Claudia Patricia Schmaeh Nicolas Schnider Reto 1

Schöpe-Kahlen Annette 2, ­ Leiterin Human Resources Schriber Susanne, Leiterin Schwer­punkt Pädagogik für Körper- und Mehrfach­behinderte Schürch Reto Schütterle Christine Sempert-Niederegger Waltraud Sigrist Markus Sodogé Anke Soyer Johanna Steiner Jürgen, Leiter Bachelor­ studiengang Logopädie Steiner Margrit Steppacher Josef, Departementsleiter Heilpädagogische Lehrberufe, Leiter Master­studien­gang Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik Stocker Heidi Störch Mehring Susanne Strasser Urs, Rektor und Leiter Stabsstellen Streich Nicole Stübi Bonesetter Bettina Studer Supino Michaela

T/U/V Tarnutzer Rupert Templer Franziska Tissi Katja Uehli Stauffer Beatrice, Leiterin Bachelorstudiengang Psychomotoriktherapie Venetz Martin Vuille Céline-Anne 2

W Wagner Lenzin Marianne Walt Marianne Wasem Eva Wicki Monika Theresa Wirz-Bruchhage Ursula Wohlgensinger Corinne Wolfisberg Carlo, Co-Leiter Schwerpunkt Pädagogik bei Schulschwierigkeiten Wolters-Kohler Meike Wyder Angela Wyss Markus, Leiter Schwerpunkt Pädagogik für Schwer­hörige und Gehörlose

X/Y/Z Zahner Stephan Zurbriggen Carmen 2 Zutter Baumer Barbara

Eintritte Austritte/Pensionierungen

1

2

21


Struktur

Personalbestand 31.12.2012 Funktion

Anteile in %

Stellenwerte

Personen

51%

55,9

71

4%

4,9

11

Wissenschaftliche Mitarbeitende / Assistierende

15%

16,7

26

Verwaltungs- und technisches Personal

30%

33,6

44

100%

111,1

152

Dozierende Lehrbeauftragte I 1

Total

883

Lehrbeauftragte II 2 Total beschäftigte Personen im Kalenderjahr 2012

1’035

Mitarbeitende mit mehr als 8 Wochenstunden Mitarbeitende mit weniger als 8 Wochenstunden

1

2

Eintritte Studienjahr 2012/13: 13 Austritte Studienjahr 2012/13: 14 (davon 3 Pensionierungen)

Trägerschaft der HfH

Hochschulrat

Kantone

Präsident

Aargau Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden Glarus Graubünden Obwalden Schaffhausen Schwyz Solothurn St. Gallen Thurgau Zug Zürich

Zürich: Dr. Sebastian Brändli

Fürstentum Liechtenstein

Obwalden: Peter Gähwiler

Vizepräsidium Zug: Judy Müller (seit 16.05.2013), Thurgau: Urs Schwager (bis 31.12.2012)

Mitglieder Aargau: Olivier Dinichert Appenzell Ausserrhoden: Dr. Alexandra Schubert Appenzell Innerrhoden: Norbert Senn Glarus: Silvia Echsel Graubünden: Dr. Hans Peter Märchy Schaffhausen: Rita Hauser Schwyz: Dr. Markus Schädler Solothurn: Kurt Rufer St. Gallen: Alex Rutz Thurgau: Robert Schröder Zürich: Urs Meier Fürstentum Liechtenstein: Dr. Jürg Dinkelmann

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«Das CircumplexModell affektiver Zustände verdeutlicht, dass Wohl­ befinden nicht nur die Abwesenheit negativer, sondern auch die Anwesenheit positiver Befindenszustände umfasst.» Dr. Martin Venetz, ­Mitarbeiter Forschung und Entwicklung, mit Dr. Achim Hättich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschung und Entwicklung

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«Die Sprache des Kindes ist die Schlüssel­kompetenz für schulischen Erfolg.» Andrea Dominiak, Studentin, mit Prof. Dr. Jürgen Steiner, Leiter Studiengang Logopädie

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Veröffentlichungen

Publikationen von HfH-Mitarbeitenden Adler, J. & Wicki, M. T. (2012). Die Zukunftsplanung von erwachsenen Menschen mit einer geistigen Behinderung und ihrer Angehörigen unterstützen. Zeitschrift für Heilpädagogik, 63 (5), 208–214. Aellig, S. & Kempe Preti, S. (2012). Logopädie in der Klasse. Möglichkeiten und Grenzen [Film]. Zürich: Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik. Amft, S., Boveland, B., Hensler, K. & Uehli Stauffer, B. (2012). Mitschwingen und Resonanzbereitschaft. Eine Studie zu den theoretischen Konzeptionen und beruf­ lichem Selbstverständnis von Psychomotoriktherapeutinnen. Motorik, 35 (110–117). Amft, S., Braun, W., Soyer, J. & Steiner, J. (2012). Praxisnahe Ausbildung – Beispiel HfH Zürich. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (11–12), 44–46. Audeoud, M. (2012). Subjektives Befinden hörgeschädigter Kinder in Alltagssituationen. Eine vergleichende Studie zu positiver und negativer Aktivierung 11- bis 13-jähriger integriert beschulter hörgeschädigter und hörender Kinder. Heidelberg: Pädagogische Hochschule. Audeoud, M. & Haug, T. (2013). «Direc­t io­ nality Effect» beim Gebärdensprach­ dolmetschen. Welche Dolmetschrichtung präferieren Gebärdensprachdolmetscher in der Schweiz? Teil 1. Das Zeichen, 27 (93), 124–136. Audeoud, M. & Lienhard, P. (2012). Hörgeschädigte Jugendliche in ihrem Alltag. Wie geht es ihnen? Sonos, 106 (10), 18–21. Audeoud, M. & Müller-Suter, T. (2012). Erleben einseitig hörgeschädigte Kinder ihren Alltag anders als hörende oder beidseitig hörgeschädigte Kinder? Ergebnisse einer vergleichenden Schweizer Studie mit Experience Sampling Method. Hörgeschädigtenpädagogik 66, 94–101. Bänninger, U. (2012). Illetrismus. Erfah­ rungen aus zehn Jahren Kursleitung.

Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (5), 11–17.

integrativen Zusammenarbeit. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (9), 31–34.

Baumann, B., Henrich, C. & Studer, M. (2012). Rahmenbedingungen der unterrichtsbezogenen Kooperation. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (9), 42–47.

Bürki, M. & Steiner, J. (2012). Die vermessen(d)e Sprachtherapie. Anmerkungen zu einem adäquaten Rahmen für Wirksamkeit. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 81, 185–190.

Bollier, C. & Sigrist, M. (2012). Drohen, ignorieren und sanktionieren verstärken das Konfliktpotential. Unterrichtsstörungen und auffälliges Verhalten sind Kom­ munikations- und Beziehungsstörungen – und sie sind normal. Bildung Schweiz, 157 (6), 14–15. Braun, W. G. (2012). Früherkennung von Sprachauffälligkeiten darf kein Zufall sein. KiTa spezial, (2), 11–13. Braun, W. G., Fischer F., Sennhauser, E. & Studer A. (2012). Sprachverständnis­kompass. ICF-orientierte Entscheidungshilfe für Fachpersonen im Frühbereich bezüglich Beratungs- und Abklärungsbedarf bei Auffälligkeiten bei Kindern im Alter von 3;0 bis 4;6 Jahren. Zürich: Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik. Braun, W. G. & Kosack, J. (2012). Mit Kindern sprechen und lesen. Sprache kitzeln, Sprache fördern [DVD]. München: Reinhardt. Braun, W. G. & Kosack, J. (2012). VIA – ­Videobasierte In-vivo-Arbeit. Interaktive Dialogszenen für die Sprachtherapie [Film]. Zürich: Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik. Braun, W.G. & Steiner, J. (2012). Kooperativ früh Stärken nutzen und Risiken begegnen. Gesundheitsförderung und Prävention in der Sprachentwicklung. Forum Logopädie, 26 (5), 24–29. Braun, W. G. & Steiner, J. (2012). Prävention und Gesundheitsförderung in der Sprach­ entwicklung. Einführung mit Materialien. München: Reinhardt. Brenzikofer Albertin, E., Wolters Kohler, M. & Studer, M. (2012). Tätigkeitsräume in der

Eckert, A. & Sempert, W. (2012). Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-­ Störungen in der Schule. Entwicklung eines Rahmenmodells der schulischen Förderung. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 81, 221–233. Eckert, A., Sempert, W. & Störch Mehring, S. (2013). Schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-SpektrumStörungen. Grundlagen, Praxis und Forschung. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (3), 5–12. Eckert, A. & Störch Mehring, S. (2012). Gelingensbedingungen schulischer Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen. Ergebnisse einer Befragung von Eltern und Fachkräften. Zeitschrift für Heilpädagogik, 63, 422–432. Eckert, A. & Störch Mehring, S. (2013). Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) in der Adoleszenz. Übergänge und Heraus­ forderungen. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (3), 24–32. Glockengiesser, I., Henrich, C., Lienhard, P., Scheuner, E. & Schriber, S. (2012). Nach­ teilsausgleich – wichtig, aber alles andere als trivial. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (7–8), 25–29. Gyseler, D. & Brunner, E. (2012). Dys­ kalkulie. Neurowissenschaften und Fach­didaktik im Gespräch. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (6), 20–26. Häfeli, K. (2012). Durchlässigkeit in der Berufsbildung. Chancen und Risiken. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (10), 5–11.

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Veröffentlichungen

Häfeli, K. & Audeoud, M. (2012). Lien entre la recherche et l’enseignement dans les Hautes écoles pédagogiques suisses. Formation et pratiques d’enseignement en questions, (14), 17–25. Häfeli, K. & Audeoud, M. (2012). Verbindung von Forschung und Lehre an Schweizer Pädagogischen Hochschulen. Formation et pratiques d’enseignement en questions, (14), 27–35. Hättich, A. (2013). Entgrenzte Enge, begrenzte Nähe. Autisten und der Raum. Cineastische Betrachtungen. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (3), 46–50. Hättich, A. (2013). Von draussen, nach draussen. Zur Separierung ausländischer Schülerinnen und Schüler. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (1), 28–34. Hättich, A. (2013). Starrer Körper, mobiler Geist. Hervorragende filmische Beispiele in der Darstellung von Schwer- und Mehr­ fachbehinderung. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (1), 5–10. Haug, T. (2012). Wie komplex ist es, Gebärden­sprachtests zu entwickeln? Ein Beispiel anhand des DGS-Verständnistests. Hörgeschädigtenpädagogik, 66 (2), 71–77.

Koch Gerber, C. & Burkhardt Bossi, C. (2012). Masterstudiengänge im Frühbereich. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (4), 36–40. Lanfranchi, A. (2013). Passung zwischen Migrationsfamilien und Schule. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (1), 5–11. Lanfranchi, A. & Neuhauser, A. (2013). ZEPPELIN 0–3. Theoretische Grundlagen, Konzept und Implementation des früh­ kindlichen Förderprogramms «PAT – Mit Eltern Lernen». Frühe Bildung, 2 (1), 3–11. Lanfranchi, A. & Sempert, W. (2012). Wirkung frühkindlicher Betreuung auf den Schulerfolg. Follow-up der NationalfondsStudie «Schulerfolg von Migrationskindern». Bern: Edition SZH/CSPS. Lanfranchi, A. & Sindbert, R. (2013). PAT – Mit Eltern Lernen. Frühförderung interdisziplinär, 32 (2), 107–111. Lienhard, P. & Bischofberger, H.-R. (2012). Warum gibt es immer mehr Schülerinnen und Schüler mit der Diagnose «geistige Behinderung»? Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 81, 161–166.

Haug, T., Hennies, J. & Mann, W. (2012). Deutsche Gebärdensprache und ihre Bedeutung für Kinder mit Cochlea-Implantat. Schnecke, 23 (76), 14–16.

Liesen, C. & Luder, R. (2012). Forschungsstand zur integrativen und separativen schulischen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten. Berufliche Rehabilitation, 26 (1), 9–19.

Henrich, C., Baumann, B. & Studer, M. (2012). Ausgestaltung der unterrichts­ bezogenen Kooperation. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (9), 35–41.

Liesen, C. , Wolfisberg, C. & Wohlgensinger, C. (2012). Heilpädagogik und Menschen­ rechte? Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (7–8), 19–24.

Hofmann, C. & Häfeli, K. (2012). Subjektiver Laufbahnerfolg bei Leistungsschwächeren in einer Berufsbildung. Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 34 (1), 117–138.

Mai, P. & Eckert, A. (2012). Tendenzen europäischer Sonderpädagogik. Vorbild Spanien? In A. Erdélyi (Hrsg.), International vergleichende Heil- und Sonderpädagogik weltweit. Grundlagen, Migration, «Dritte Welt», Europa (S. 227–250). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Jucker-Keller, D. (2011). Suzanne Naville. Wege zur Psychomotorik [Film]. Zürich: Interkantonale Hochschule für Heilpäda­gogik. Kern, M., Sodogé, A. & Eckert, A. (2012). Die Sicht der Eltern von Kindern mit besonderem Förderbedarf auf die Zusammenarbeit mit den heilpädagogischen Fachpersonen. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (10), 36–42.

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Meyer, S. (2012). Beziehungshaltige Mathematik. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (7–8), 32–38. Meyer, S. (2012). Die Höhlenkrankheit oder was Rechenschwache lehren. ­Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (6), 43–50.

Meyer, S. (2012). Il gioco della metà: una intera situazione. Esperienze ludiche concernenti rappresentazioni e operazioni di frazioni sulla retta numerica. Bolletino dei docenti di matematica, 64 (Maggio), 47–53. Schellenberg, C. & Hofmann, C. (2012). Berufsorientierung in der Schule bei Jugendlichen mit Behinderungen. Zwischen Traumberuf und realen beruflichen Möglichkeiten. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (10), 12–18. Sodogé, A. (2012). Kein Kinderspiel. Fritz + Fränzi, (9), 34–36. Sodogé, A., Eckert, A. & Kern, M. (2012). Kooperation von Eltern und sonderpäda­ gogischen Fachkräften in der Schule. Ergebnisse einer Fragebogenuntersuchung. Heilpädagogische Forschung, (38), 66–78. Steiner, J. (2012). Demenz. Logopädie, Beratung und Selbstorganisation. Mit Auszügen aus einem Gespräch mit Helga Rohra. Forum Logopädie, 26 (6), 18–22. Steiner, J. (2012). Virtuelles Forum für Logopädie und Demenz. Mitsprache, 44 (2), 70–71. Steiner, J. & Haag, F. (2012). Demenz­ erkrankungen. Auftrag an die Logopädie. Sprache, Stimme, Gehör, 36 (5), 128–131. Störch Mehring, S. (2013). Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus durch die Entlastungsdienste. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 19 (3), S. 33–39. Venetz, M. (2012). Kinder mit besonderem Förderbedarf in Regelklassen. Wie erleben sie den Unterricht? Schulblatt Thurgau (1), 8–9. Venetz, M., Tarnutzer, R., Zurbriggen, C. & Sempert, W. (2012). Emotionales Erleben im Unterricht und schulbezogene Selbstbilder. Vergleichende Analysen von Lernenden in integrativen und separativen Schulformen. Bern: Edition SZH/CSPS. Wicki, M. T. (2012). Freiwilliges Engagement und berufliche Integration. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 18 (10), 19–24.


«Die Integration in der Schule ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Mit ­Forschung und Lehre unterstützen wir diesen Prozess.» Esther Brenzikofer, ­Dozentin Studiengang Sonder­pädagogik, Schulische Heilpädagogik, und Michaela Studer, lic. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschung und Entwicklung

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«Eine sorgfältige Videoanalyse und eine ressourcenorientierte ­Sichtweise kann zur Klärung der ­Situation und zur Stärkung der Familie beitragen.» Vera Krähenbühl, Studentin, mit Christina Koch, Leiterin Vertiefungsrichtung Heilpädagogische ­Früherziehung, Studiengang ­Sonderpädagogik

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«Lernende sind immer motiviert, d. h. haben immer irgendwelche Motive. Die Frage ist nur, ob diese zu dem passen, was man von den Lernenden will.» Urs Meier, Lehrbeauftragter ­Pädagogisch-therapeutische Berufe

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Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen der HfH

VAZ-Jahresbericht Die Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik VAZ führte ­ 2012 die Tagung «Gestärkte Eltern – gestärkte Schule» durch und liess durch Expertinnen und Experten das Konzept der «Positiven Autorität» nach Haim Omer, das Konzept der Partizipation in interkulturellen Siedlungen und das Beratungskonzept ­MarteMeo® vorstellen und im Rahmen eines Podiums diskutieren. Weitere Aktivitäten des Vorstandes im Überblick: — Vorbereitung und Durchführung von Ringvorlesungen für Erwachsene zusammen mit der HfH und der Universität Zürich — Vorbereitung und Durchführung von Kinder­uni­vorlesun­ gen zusammen mit der HfH und der Universität Zürich — Teilnahme an der Jahresversammlung des Verbandes heilpädagogischer Ausbildungsinstitute VHPA Zusammensetzung des Vorstandes 2012: — Fünf von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstandsmitglieder: Andreas Wetter (Präsident), Lissa Häberlin, Simone Schori, Johanna Soyer, Annelies Weiss — Rektor der HfH als ständiges Mitglied des ­Vorstandes: Urs Strasser — Zwei freie Mitarbeitende im OK Tagung 2012: ­Ines ­Schwaller, Regina ­Suhner

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Mitgliederentwicklung VAZ-Mitglieder am 16.01.2012

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Eintritte

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Austritte

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VAZ-Mitglieder am 16.01.2013

678


«Wissenschaftliche Mit­arbeitende, Lehr­beauftragte und ­Dozierende arbeiten in thematischen ­Gruppen netzwerkartig zusammen.» Dr. phil. Jean-Paul Munsch, Wissenschaftlicher M ­ itarbeiter Studiengang Sonder­ pädagogik, Schulische Heilpädagogik, mit Simona Brizzi, lic. phil., Lehrbeauftragte ­Studiengang Sonderpädagogik, Schulische Heilpädagogik

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«Mit ihrem Mix aus Texten, Filmen und Animationen helfen Onlinekurse, komplexe Themen wie Neuro­ wissenschaften besser zu verstehen.» Dr. Dominik Gyseler, ­Mitarbeiter Weiterbildung, mit Teresa Ortega, Mitarbeiterin Marketing ­Kommunikation

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Interkantonale Hochschule f체r Heilp채dagogik

Schaffhauserstrasse 239 Postfach 5850 CH-8050 Z체rich T + 41 (0)44 317 11 11 F + 41 (0)44 317 11 10 info @ hfh.ch www.hfh.ch

Hfh jahresbericht 2012 13 es  
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