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Intro english

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Intro deutsch

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Subdivisions Trainer

26

Frank Mellies

YOUR Inner Pulse Trainer Micro Time Trainer

40

Bilingual Edition english/german

Steady Tempo Trainer

72

Readingtexts (Foldout Pages)

85

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au des h c s r o igen Vohne Unterstützung hmöglich Ein Projekt wie diesespnicht c a r s h und Investitionen deutscin Form ! Geld, Arbeit und Vertrauen. r hsvon u c z seibeu n rund b e t e i t m Ich freue mich sehr, dies alles gefunden zu haben e s l u m g o e M k B h INERch will bei: m Buc o - und Stea u z g n Herzli PULSE TRAdanke mich sehrfüherzlich u in hr visions, Micr aren Noten E r e INNER d b i p bd liebe Mutter.pUnschlagbare - Meine Kreditben Mellies ie neMathilde für Su der auskla S n n e e t t d bedingungen i n n n Hier fi den AbschHolger sichte- Buchproduktion, n A Krüssmann Redaktion m s e Verlag d exte. t m g i n e i ten au po. AußerMichael b d n a - Übersetzung eeAntony direkt 1 2 7 E s s e h RMarx dy Tem im BereicUdo - Website 24,50 € 5 r für 24, 4 h- Videoproduktion c Eric Harings blätte e u ß B a as Lührsen str u rg - Programmierung der App für IOS Sie dHelmut b n n e e l d l i nSchneider.c-oProgrammierung m Nils der App für Androiod Beste i g 1 4 , H ig14- Saxophon Promovideo, Feedback, z z n n a a Jonas Röser w w z z erlag- Klaus Tenner - Keyboard Promovideo er.com info@v ain

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lse u p r e inn

Jürgen Heidecke – Bass Promovideo Mirko van Stiphaut – Gitarre Promovideo Bianca Körner – Gesang Promovideo Daniel Brandl – Cello Promovideo

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Impressum Verlag zwanzig14 © 2014 Frank Mellies, Hindenburgstraße 24, D-45127 Essen ISBN: 978-3-9816912-0-7 English translation: Michael Antony Austin Redaktion, Layout, Cover-Concept: medienbüro krüssmann, Holger Krüssmann Autorenphoto: Dennis Tiborc Logo: Frank Mellies Druck/Print: Buschhausen GmbH, Herten/GER This work is protected by copyright law and are operated by the publisher. Copyright © 2014 Verlag Zwanzig14. All rights reserved. Except for personal use, no part of the materials available in this book, website and app (including graphics and logos) may be copied, photocopied, reproduced, translated or reduced to any electronic medium or machine-readable form, in whole or in part, without specific permission.

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Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Copyright © 2014 Verlag Zwanzig14. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder anderes Verfahren) sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung des Verlages untersagt. Alle Übersetzungsrechte vorbehalten.


Wozu ein Inner Pulse Trainer? Intro deutsch

Wenn du ein Instrument in die Hand nimmst und zu spielen beginnst: Spürst du die Musik? Spürst du den Unterschied zwischen Triolen und 16tel Noten? Fühlst du den Unterschied zwischen Tempo 147 und 149 bpm – oder versuchst du einfach, etwas schneller zu spielen? Spürst du auch die Noten, die du nicht spielst? Mit anderen Worten: Spürst du den Puls in dir? Der Puls ist in der Musik das, was die Leinwand für den Maler ist. Bezugspunkt für alles, was in der Musik passiert, ist der (Viertel) Puls. Es ist der Puls und das Netz dazwischen, auf dem die Klangfarben der Instrumente, die Melodien und Harmonien aufgetragen werden. Wer Rhythmen verstehen will, der muß mit dem Puls anfangen. Ohne ihn gibt es keine Einteilung in Takte, kein Metrum. Ohne Puls gibt es auch keine Unterteilung dazwischen, die Subdivisions. Ohne Subdivisions gibt es keine Down- oder Offbeats, keinen Swing, keine Synkopen, keine Phrasierung usw. Ohne Puls gibt es also keinen Rhythmus und damit letztlich keine Musik. Das Ziel dieses Buches: Den Puls in dir entfalten und verankern! So verlegst du die Referenz vom Außen (durch Metronom, Click Track, Dirigent etc...) in dein Inneres. „Innerer Puls“ oder auch „Innere Uhr“, meint genau das. Wenn du den Puls in dir spürst, dann spürst du auch Veränderungen im Tempo. Damit kannst du die Räume dazwischen organisieren. (Microtiming: Subdivisions, Phrasierung). Erst dann beginnst du, das „Feel“ der Musik zu erfassen. Damit bemühst du dich nicht mehr kognitiv über den Verstand um die korrekte Platzierung der Noten, und du mußt dich auch mehr nicht darum sorgen, ob dein Tempo stabil bleibt. Du weißt einfach genau, wie es sich anfühlen muss! Du hast eine genaue Vorstellung und bist in der Lage, diese abzurufen. Deine Hände und Füße können gar nicht mehr anders, als richtig zu spielen – vorausgesetzt, sie können technisch/physisch umsetzen, was gemeint ist. Wenn der Puls in dir steht, kannst du anfangen zu variieren: Du spielst z.B. die „Swing Note“ (dritter Triolenschlag) etwas schärfer. Du spielst den Rhythmus entspannt, treibend oder genau drauf (= vor, nach oder auf dem Beat). Jeder Musikstil und letztlich jeder Mensch hat seine eigene Auffassung von Time und sein eigenes Feel. Erst mit einer sicheren Referenz in dir kannst du entsprechend variieren. Jetzt beginnt Intuition, Interpretation, die Kreativität, der individuelle Ausdruck.

Die „5 goldenen Regeln für Timing“: Wenn die Sprache auf Timing kommt, gibt es fünf Tipps, die immer wieder auftauchen: 1. 2. 3. 4. 5.

Übe mit Metronom, bzw. Click! Kenne und beachte die Subdivisions! Setze den Click auch auf anderen Plätzen (Off Beat, „Swing Note“....)! Lasse Lücken im Click! Zähle laut beim Spielen!

In meiner App „Inner Pulse Trainer“ und in diesem Buch habe ich diese fünf Regeln zu einer systematischen Methode gebündelt. Wie es funktioniert, erfährst du auf den folgenden Seiten. Viel Erfolg und schöne Zeit(en) wünscht dir

Frank Mellies

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Über die IPT-App: Dieses Buch ist exklusiv zugeschnitten auf die IPT-App für iOS-Geräte (erhältlich im App-Store). Zur Einführung stelle ich die Funktionen dieser App hier einmal im Detail vor.

Was tun, wenn ich kein iOS Gerät habe? Eine Android-Version wird gerade programmiert. Wenn du über ein Android-Smartphone oder ein Tablet verfügst, kannst du dich unter www.Inner-Pulse-Trainer.com in eine Interessentenliste eintragen. Du wirst dann informiert werden, sobald die IPT-App auch für dein Gerät zur Verfügung steht.

IPT-Funktionen im Überblick

Wählbare ein-, zwei- oder viertaktige Click-Pattern. Beim Tippen öffnet sich ein Untermenü, das dir erst die drei Bereiche zeigt (Subdivision Clicks, Mikro Clicks, Clicks with Gaps). Dort kannst du per Notenbild das gewünschte Click Pattern auswählen. Die Lautstärke ist regulierbar. Tempo Wahl (Untermenü öffnet sich beim tippen) und „Start“ Per Direktknopf ein- oder ausschaltbare, in der Lautstärke regulierbare „Quarters“. Zuschaltbare und in der Lautstärke regulierbare „Guides“, die jede, jede zweite oder jede vierte Eins markieren. Zuschaltbarer ein- oder zweitaktiger Vorzähler.

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Die Click-Patterns in der IPT-App Die verfügbaren Click-Pattern in der IPT-App sind unterteilt in 4 „Abteilungen“:

Intro deutsch

– Subdivision Clicks – Clicks Displaced – Clicks with Gaps – Standard Clicks

Die Subdivision Clicks Um Timing zu verstehen und zu verinnerlichen, brauchst du nicht nur ein sicheres Gefühl für den Puls, sondern auch für die Räume dazwischen – die Subdivisions. Der Inner Pulse Trainer macht für dich die unterschiedlichen Subdivisions hörbar.

Ein Beispiel für Subdivision Clicks – hier 8tel und Triolen im Wechsel

Die Clicks Displaced Hier findest du Clicks, die auf die einzelnen Punkte der Subdivisions gesetzt sind. Du lernst jede einzelne der Platzierungen zu „fühlen“.

Oben: Platzierungen binär Unten: Platzierungen ternär

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Die Clicks with Gaps Bei den Clicks with Gaps handelt es sich um 4tel Clicks mit unterschiedlich großen Lücken. Diese Lücken wirst du dann quasi „alleine“ überbrücken. Mal sehen, ob du die nächste „Eins“ gut triffst! Auf diese Weise lernst du, die Schläge innerhalb eines Taktes gleichmäßig zu verteilen. Du lernst das Feeling, so auch das Tempo stabil zu halten. Das ist zum Beispiel beim Wechsel von Formteilen oder bei Dynamikänderungen sehr wichtig. Knifflige Stellen mit vielen Noten oder Fills werden gerne mal zu schnell durchlaufen und du kommst recht bald vor der „Eins“ an.

Beispiel für ein 4 taktiges Space-Click Pattern. Die Noten mit dem Dreieck-Kopf stehen für den Click. Die „Faulenzer“ auf der Notenlinie stehen für die jeweilige Übung

Guide Funktionen „Verloren in den Clicks?“ – Keine Sorge! Dein Inner Pulse Trainer/IPT hilft dir beim Training immer wieder zurück aufs Gleis. Unsere individuell zuschaltbaren und in der Lautstärke regulierbaren „Guides“ markieren die „Eins“ und helfen so bei der Orientierung. Die „Quarters“, ebenfalls in der Lautstärke regulierbar, markieren den 4tel Puls und können per direkt Schalter auch wieder stumm geschaltet werden, sobald du dich sicher fühlst. Last not least hilft dir IPT durch Anzählen beim Start einer Übung stets wieder auf die Spur.

In diesem Beispiel siehst du die Faulenzer für deine Übung und ein 4taktiges Mikro-Click Pattern, welches im ersten Takt noch auf dem Downbeat liegt, dann aber auf den 2ten 16tel Platz wechselt. Als Orientierungshilfe sind die „Quarters“ und alle zwei Takte die „Guides“ dazu geschaltet.

Klassische Metronomfunktion des Inner Pulse Trainers Natürlich kannst du den IPT bei entsprechender Einstellung auch als „normales“ Metronom verwenden. Die „Quarters“ geben dir dabei den 4tel Puls und die Click-Pattern enthalten die Subdivisions. Die Lautstärkeverhältnisse kannst du dabei wie immer frei einstellen.

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IPT Features sinnvoll nutzen

Intro deutsch

Ein Pattern zun spielen und dazu ein Mikro Click hören, das zum Beispiel auf dem zweiten 16tel Schlag liegt, scheint zunächst fast unmöglich – du wirst möglicherweise schnell die Synkope des Clicks als Downbeat fühlen. Unser Ziel ist es aber, den Click auf dem Platz zu fühlen, wo er tatsächlich liegt. Genau hier greifen die Features der IPT-App. Mit ihrer Hilfe kannst du das Anforderungsniveau der Übungen individuell deinen Fähigkeiten anpassen. Du kannst durch Notenauswahl die Strecke der Synkopen variieren:

Beispiel mit Off Beats: Downbeat im ersten von vier Takten.

Downbeat im ersten von zwei Takten

Kein Downbeat

Die Quarters sind in der Lautstärke regelbar und dir zeigen an, wo der Puls wirklich ist:

Beispiel mit Mikro Click auf dem zweiten 16tel Platz. Die Quarters helfen dir dabei nicht den Puls zu verlieren.

Die Guides markieren dir in unterschiedlich langen Abstände die „Eins“.

Beispiel mit Guides auf jeder „Eins“.. Es ist auch möglich den Guide auf jede zweite oder jede vierte "Eins" zu setzen. 7


Das Inner Pulse Trainingsprogramm Timing-Übungen für alle Instrumente Ich habe in diesem Trainingsprogramm Basisübungen für Timing und die Innere Uhr zusammengestellt. Wenn du dieses Programm erfolgreich durchlaufen hast, wirst du in dieser Hinsicht ein professionelles Niveau erreicht haben. Natürlich kann man die Sache noch weiter treiben und an Polymetrik, Polyrhythmik, rhythmischen Illusionen usw. arbeiten. Das sind alles nützliche Sachen, die deine Ausdrucksmöglichkeiten erweitern und die Sicherheit deines Timings weiter stärken können. Allerdings ist dieses Themenfeld so weit, dass es sinnvoll ist, ein weiteres Buch damit zu füllen. Hier soll es erst einmal nur um die Basics gehen.

Arbeit mit diesem Buch in drei Abschnitten Wie du weißt, sind die Click-Pattern der IPT-App in 3 „Abteilungen“ unterteilt. Dieses Trainingsprogramm ist dementsprechend in drei Abschnitte strukturiert.

Abschnitt 1:

Verständnis und Gefühl entwickeln für Puls und Subdivisions (Subdivision-Clicks)

Abschnitt 2: Verständnis und Gefühl entwickeln für die Platzierungen auf den Raster-

punkten der Subdivisions = Mikro Time. (Clicks displaced)

Abschnitt 3: Verständnis und Gefühl entwickeln für größere Zeiträume = Tempo

halten. (Clicks with Gaps)

Der Abschnitt 3 verwendet dieselben Übungen wie die Abschnitte 1 & 2. Der Unterschied liegt in der Auswahl der Clicks. Mache alle Übungen auf zwei Arten: Erst „pur“ – durch Klatschen, deine Stimme, deinen Körper. Später dann an deinem Instrument.

Phase „Pur“ Du möchtest erreichen, dass dein Gefühl für Timing innen in dir drin etabliert und entwickelt wird. Da ist die zusätzliche Anforderung, die dir das Handling deines Instruments abfordert, zunächst nicht unbedingt hilfreich. Dies bedingt, dass du erst mal dein Instrument liegen lässt und nur die IPT-App, deine Stimme und deine Hände benutzt. Deine Hände können klatschen oder dir auf den Oberschenkel, auf der Tischplatte oder am besten noch auf den Brustkorb schlagen. Das wird dir bis zu einem gewissen Tempo technisch nichts abverlangen und du spürst deutlicher die Impulse.

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Intro deutsch

Phase „Instrument“ Wenn sich deine innere Uhr schon etwas etabliert hat, kannst du zu deinem Instrument wechseln. Wann dieser Punkt erreicht ist, kannst nur du oder dein Lehrer entscheiden. Wenn es soweit ist, beachte bitte folgende Hinweise:

Schlaginstrumente/ Drumset: Bleibe bei Tempo und technischer Anforderungen in einem Bereich, den du gut bewältigen kannst. Bleibe mit den Händen am Set erst einmal auf der Snare, benutzte fürs Erste einfache Handsätze und bleibe dynamisch zunächst auf einem Level. Bei steigender Sicherheit kannst du mit Hilfe von drei Methoden die Grundmuster der Übungen variieren: Orchestrierung Du hast 2 Hände, 2 Füße und – je nachdem was du spielst – unterschiedlich viele Instrumente: Bassdrum, Snare, Toms, 2 oder mehr Congas, Glocken usw. ... Lege deine Schläge auf unterschiedliche Instrumente. Beginne einfach, zum Beispiel: rechte Hand auf die Glocke, linke Hand auf die Snare. Oder: jeder erste Schlag im Takt auf die Bassdrum. Oder, oder... – Sei kreativ! Du wirst etwas finden, was gut klingt ... Akzentmuster Entwickele Variationen, z. B.: Jeder vierte Schlag als Akzent, jeder Schlag auf dem zweiten 16tel als Akzent auf einem anderen Instrument usf. ... Stickingmuster Alternierend, Doubles, Paradiddle Stickings, Right-Hand-Lead ...

Toninstrumente: Die Schläge, die bisher deine Hände gespielt haben, werden jetzt von deinem Instrument übernommen. Bleibe bei Tempo und technischen Anforderungen in einem Bereich den du gut bewältigen kannst. Spiele zunächst einfach rhythmisch eine Note oder Akkord. Bleibe dabei dynamisch auf einem Level. Bei steigender Sicherheit probiere Fingersätze, Tonleitern, Scalen, Arpeggien. Da bei Toninstrumenten auch die Notendauer zählt, solltest du die Artikulation variieren: Legato Die Töne werden bis zur nächsten Note (oder Pause) gehalten. Bei Tonfolgen beendet der folgende Ton den vorhergehenden. Je länger die Töne gehalten werden, desto wichtiger wird der „Klang“ oder „Sound“ des Tones selbst. Non-Legato Wie Legato, nur bei Tonfolgen wird der Ton vor dem nächsten ganz kurz abgesetzt. Das geht nur bis zu einem gewissen Tempo. Stakkato Jeder Ton wird unabhängig von seinem Wert nur kurz und stoßweise gespielt. Die „Schärfe“ dieses Stoßes kann variieren. 9


Du könntest z.B. im Wechsel einen Takt Legato, einen Takt Stakkato spielen. Oder jeden Ton auf einem Downbeat legato spielen, alle anderen Stakkato. Oder umgekehrt. Oder Downbeat Töne Stakkato und laut, alle anderen Legato und leise. Oder, oder....... Die Variationsmöglichkeiten von Orchestrierung, Dynamik, Klang, Intonation, Phrasierung, Artikulation sind auf allen Instrumenten unendlich. Hier fließt dein persönlicher, musikalischer Ausdruck ein und du überschreitest die Grenze, die zwischen rein technischem „Üben“ und kreativem „Spiel“ verläuft.

Abhaklisten als Übungsprotokolle und Lesetexte zum Ausklappen Wie du siehst, gibt es hier zahlreiche Elemente, die miteinander kombiniert werden können:

Hören:

bis zu 86 div. Click Patterns in Subdivisions, Micro- und Clicks with Gaps

Spielen:

14 binäre, 6 ternäre Rhythmus Patterns, 25 Lesetexte

Vokalisieren:

bis zu 9 Subdivisions, 7 Micro Click Pattern, 25 Lesetexte

Außerdem gibt es die Phase „Pur“ und die Phase „Instrument“. Hier ist es nützlich, das jeweils erreichte Tempo zu protokollieren. Das führt zu verwirrend vielen Kombinationsmöglichkeiten. Mir ist nur ein brauchbarer Weg eingefallen, in dieser großen Anzahl an Übungen den Überblick zu behalten: Die Abhaklisten (Check Lists). Du findest sie am Ende eines jeden Abschnittes. Hier kannst du Schritt für Schritt protokollieren, was du erledigt hast, und behältst so jederzeit den Überblick. Außerdem ist das Buch so gestaltet, dass du Abhakliste und Subdivisionpattern bzw. Lesetexte ohne umständliches Blättern gleichzeitig im Blick behalten kannst. Dazu sind die entsprechenden Blätter zum Ausklappen hinten im Buch angefügt. Ein Wort noch zur Verwendung der Abhaklisten: Eine gewisse Sicherheit solltest du für die Übung schon erreicht haben, bevor du den Haken setzt. Es ist aber illusorisch, schon in der ersten Übung Perfektion zu erreichen zu wollen. Das ist ein längerer Prozess. Also am besten mit Bleistift arbeiten und – kein Stress! Du wirst merken, dass mit der Zeit die Qualität deines Timings insgesamt zunimmt.

Einsatz der Stimme Egal, ob du nur deine Hände oder dein Instrument benutzt: In jedem Fall sollst du mit lauter Stimme zählen bzw. Puls und Subdivisions vokalisieren. Deine eigene Stimme ist der Königsweg zum Entwickeln der inneren Uhr. Die Vibration deiner Stimme trägt den Puls von außen, von deinen Hände und Füße, die das Instrument bedienen, deinen Ohren, die das Metronom hören, nach innen in deinen Körper hinein – dorthin, wo du ihn physisch spürst. So wird sich dein Gefühl für den Puls sicher entwickeln. Mit einiger Übung wirst du selbst die Quelle für den Puls. Die Anweisungen zu den Übungen und die Abhaklisten sind entsprechend gestaltet. Was da verlangt wird, ist teilweise sehr herausfordernd. Aber zieh das durch: Es lohnt sich! 10


Intro deutsch

Wenn du mit deinem Instrument umgehst, kommt es allerdings auch darauf an, dich selber zu hören und dir auch zuzuhören. Das ist zugegebenermaßen schwieriger, wenn in deinen Ohren bereits die eigene Stimme so viel Platz einnimmt. In der Phase „Instrument“ solltest du also die Sache etwas lockerer sehen und deine Stimme auch mal schweigen lassen. Dann kannst du noch besser auf dein Instrument hören und das was du spielst. Greift dein Spiel und der Click reibungslos ineinander? Fühlst du den Click an der richtigen Stelle? Fließt es? In der Phase „Pur“ setz aber konsequent deine Stimme ein. Keine Gnade! Die Sache will es!

Einsatz der Stimme bei Blasinstrumenten Laut Zählen und Spielen wird bei Blasinstrumenten natürlich nicht funktionieren. Das Vokalisieren der Übungen bleibt also der Pur-Phase vorbehalten. Ich denke aber, dass dies dadurch ausgeglichen wird, dass Bläser quasi permanent vokalisieren. Für die Übungen heißt das praktisch, dass du als Bläser die Anweisungen in den Übungen und Abhaklisten, die das Vokalisieren betreffen, schlicht ignorierst. Oder du klopfst das, was du vokalisieren würdest, stattdessen mit dem Fuß. Wenn es zu flott wird für einen Fuß, benutze beide Füße abwechselnd.

Tempovariationen In den Abhaklisten ist auch immer Platz, um das erreichte Tempo zu notieren (in bpm = beats per minute). Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst hohe Tempi zu erreichen. Im Gegenteil: Gerade niedrige Tempi sind schwierig zu meistern! Nur das, was du sehr langsam gut im Griff hast, wird im hohem Tempo flüssig von der Hand gehen. Das gilt für dein Timing­ empfinden und auch für Bewegungsabläufe, also die Technik am Instrument. Ich habe daher in den Abhaklisten bewußt niedrige Starttempi notiert. Mache ruhig Temposprünge. Du solltest nur darauf hinarbeiten, dass mit der Zeit alle Tempobereiche abgedeckt sind und dass du immer in dem Bereich bleibst, den du technisch gut bewältigen kannst.

„Üben“ versus „Spielen“ Vielleicht hast du den Eindruck, dass alles sehr technisch erscheint – mathematisch und ohne Emotion. Vielleicht fragst du dich, was das denn noch mit Musik zu tun haben soll. Nun, ich verweise auf das Vorwort dieses Buches. Es geht darum die Basis zu schaffen, auf deren Grundlage sich das „Feeling“ erst entwickeln kann. Außerdem: „Technik“ und „Emotion“ sind zweifellos Gegenpole in der Musik, jedoch nicht, indem sie sich gegenseitig ausschließen, oder dass eines wichtiger wäre als das andere. Im Gegenteil – beide Elemente bedingen einander. Vermutlich weißt du längst, dass du nicht ausdrücken kannst, was du möchtest, solange du nicht das Handwerk beherrschst. Und wenn du keine Emotion hast oder zumindest eine Idee davon, wie das, was du spielst, klingen soll, dann verkommt dein Spiel zur Etüde – möglicherweise technisch brillant, aber ohne Seele. Für mich persönlich als Musiker heißt das: Wenn ich Technik übe (und dieses Buch behandelt „Technik“), versuche ich, so exakt wie möglich zu sein. Ich strebe ganz klar technische Perfektion an. Wenn ich aber spiele, zum Beispiel mit meiner Band auf der Bühne, dann vergesse ich meine Technik und bemühe mich um musikalischen Ausdruck. Beides gelingt mir nie voll und ganz. Aber ich bleibe dran... Übrigens habe ich festgestellt, dass die Übungen in diesem Buch mir selbst sehr geholfen haben, meine Vorstellungskraft zu schärfen.

Doch genug der klugen Worte ... an die Arbeit! 11


We develop an understanding and feeling for pulse and the division of the spaces inbetween.

Wir entwickeln Verst채ndnis und Feeling f체r den Puls und die Unterteilung der Zwischenr채ume.

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Subdivisions Trainer (Subdivision Clicks) First, you should understand and internalise the relation between the pulse and the the four most common subdivisions. To achieve this, first vocalise the pulse and subdivisions loudly with your voice. Zunächst wollen wir den Puls und die vier am meisten gebräuchlichen Subdivisions als solche verstehen und verinnerlichen. Dazu wirst du zuerst laut Puls und Subdivisions vokalisieren.

Subdivisions

Counting methods, or syllables of vocalization for pulse and subdivisions. Zählweisen, bzw. Silben der Vokalisation für Puls und Subdivisions.

I have written some possibilities to Vocalise here: The loud counting on the first line, under the notes, helps in the orientation of time. ("Where am I right now?"). With the choice of syllables in the 2nd line, I took inspiration from the classical custom of Southern India music tradition. There, certain syllables help vocalise complex rhythms before they are played. Other syllables are also conceivable. Feel free to experiment! Ich habe hier zwei Möglichkeiten der Vokalisierungen aufgeschrieben: Das laute Zählen in der ersten Zeile unter den Noten hilft bei der Orientierung im Takt („Wo bin ich denn grade?"). Bei der Auswahl der Silben in der zweiten Zeile habe ich mich von der Praxis der klassischen, südindischen Musik inspirieren lassen. Dort ist es üblich, komplexe Rhythmen mit Hilfe bestimmter Silben zu vokalisieren, bevor sie tatsächlich gespielt werden.Denkbar sind auch andere Silben. Probiere es ruhig aus, was für dich gut funktioniert.

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Exercises overview in this chapter: Listen!

Play!

Vocalise!

Excercise 1.1

Subdivision pattern

Quarters

Subdivision pattern

Excercise 1.2

Subdivision pattern

Subdivision pattern

Subdivision pattern

Excercise 1.3

Subdivision pattern

Subdivision pattern

Quarters

Exercise/Übung 1.1 • • • •

1: Listen: A Click pattern from the note section Subdivisions. In the IPT App, you'll find exactly this pattern once again. 2: Clap/Play: Quarter Pulse 3: Vocalise: exactly what you hear or see in the score. First count ("One a and a two ..." ), later use syllables ("Ta ka te ke ...") 4: Practice this until voice, clapping and clicks are in correspondence.

• • • •

1: Höre: ein Clickpattern aus dem Notenteil Subdivisions. In der IPT-App findest du genau dieses Pattern wieder. 2: Klatsche/Spiele: dazu den Viertelpuls 3: Vokalisiere: exakt das, was du hörst bzw. im Notenbild siehst. Erst zählen („Ein ne un te zwei ...“), später Silben ( „Ta ka te ke....“) 4: Übe solange, bis Stimme, Klatschen und Clicks harmonieren.

Example with subdivision pattern 10 Beispiel mit Subdivision Pattern 10 14


First, do these exercises pure, only your voice and hands. When you feel more confident, change to your instrument. Follow the instructions in "Working with this book". Mache diese Übungen zunächst pur mit Stimme und Händen. Wenn du dich sicher fühlst, wechsel zum Instrument. Beachte die Anweisungen im Kapitel „Arbeit mit diesem Buch“.

Check List for Exercise/Übung 1.1 Listen!

Play!

Vocalise!

IPT plays

= Subdiv. Pattern

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 2

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 3

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 4

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 5

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 6

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 7

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 8

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 9

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 10

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 11

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 12

Pur

Instrument

Subdivisions

Subdivision Pattern 1

Bpm: 40 / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ /

15


Your guide to exercises: Where do you train on what? Listen!

Play!

Vocalise!

Excercise 1.1

Subdivision pattern

Quarters

Subdivision pattern

Excercise 1.2

Subdivision pattern

Subdivision pattern

Subdivision pattern

Excercise 1.3

Subdivision pattern

Subdivision pattern

Quarters

Exercise/Übung 1.2 • • • •

1: Listen: A Click pattern from the note section Subdivisions. In the IPT App, you'll find exactly this pattern once again. 2: Clap/Play: Subdivisions as you hear or see them in the score 3: Vocalise: exactly what you hear from IPT or see in the score. First count ("One a an a two ..."), later use syllables ("Ta ka te ke ...") 4: Practice this until voice, clapping and clicks are congruent.

• • • •

1: Höre: ein Clickpattern aus dem Notenteil Subdivisions. In der IPT-App findest du genau dieses Pattern wieder. 2: Klatsche/Spiele: exakt das, was du hörst bzw. im Notenbild siehst. 3: Vokalisiere: exakt das, was du hörst bzw. im Notenbild siehst. Erst zählen („Ein ne un te zwei ...“), später Silben ( „Ta ka te ke....“) 4: Übe solange, bis Stimme, Klatschen und Clicks deckungsgleich sind.

Example with subdivision pattern 10 Beispiel mit Subdivision Pattern 10 16


Check List for Exercise/Übung 1.2 Listen!

Play!

Vocalise!

IPT plays

= Subdiv. Pattern

= Subdiv. Pattern

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 2

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 3

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 4

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 5

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 6

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 7

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 8

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 9

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 10

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 11

Pur

Instrument

Subdivision Pattern 12

Pur

Instrument

Subdivisions

Subdivision Pattern 1

Bpm: 40 / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / 17


We develop an understanding and feeling for placements on the grid points of subdivisions.

Verst채ndnis und Feeling f체r die Platzierungen auf den Rasterpunkten der Subdivisions entwickeln.

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Micro Time Trainer (Micro Time Clicks)

Pulse and Subdivisions should already be fairly well established now. Next, we take care of putting your tones precisely on the individual gridpoints of the subdivision (micro time). At the same time your contact with the pulse will be further strengthened. The combination of these IPT App Micro Click exercises will prove a good challenge for your inner Pulse. Puls und Subdivisions sollten jetzt schon ganz gut etabliert sein. Als nächstes kümmern wir uns darum, deine Töne präzise auf den einzelnen Rasterpunkten der Subdivisions zu setzen (Micro Time). Gleichzeitig wirst deinen Kontakt zum Puls weiter festigen.

"Chain" Exercises (> see page 40)

Micro Time

Chain refers to the "chain" of Vocalised subdivisions. First do these exercises pure, that means using only your voice and hands. When you feel more confident, change to your instrument. Follow the instructions in "Working with this book" (page 8). Chain bezieht sich dabei auf die „Kette“ der vokalisierten Subdivisions. Mache diese Übungen zunächst pur, also nur mit deiner Stimme und Händen. Wenn du dich sicher fühlst, wechsele zu deinem Instrument. Beachte dabei die Anweisungen im Kapitel „Arbeit mit diesem Buch“ auf Seite 8.

"3 Hands“ Exercises (> see page 55) Here the full subdivisions are no longer vocalised. Instead, your voice vocalises the row like a “3rd hand“, after every rest point. The same applies here: First do these exercises pure – only with your voice and hands. When you feel more confident, change to your instrument. Follow the instructions in the section Phase Instrument on Page 8. Hier werden nicht mehr die vollen Subdivisions vokalisiert. Stattdessen vokalisiert deine Stimme als „dritte Hand“ der Reihe nach jeden Rasterpunkt. Auch hier gilt: Mache diese Übungen zunächst pur, also nur mit deiner Stimme und Händen. Wenn du dich sicher fühlst, wechsele zu deinem Instrument. Beachte dabei die Anweisungen im Abschnitt Phase Instrument auf Seite 8.

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"Chain" Exercises Chain refers to the "chain" of Vocalised subdivisions. First do these exercises pure, that means using only your voice and hands. When you feel more confident, change to your instrument. Follow the instructions in "Working with this book" on Page 8. Chain bezieht sich dabei auf die „Kette“ der vokalisierten Subdivisions. Mache diese Übungen zunächst pur, also nur mit deiner Stimme und Händen. Wenn du dich sicher fühlst, wechsele zu deinem Instrument. Beachte dabei die Anweisungen im Kapitel „Arbeit mit diesem Buch“ auf Seite 8.

Your guide to exercises: Where do you train on what? Listen!

Play!

Vocalise!

Excercise 2.1 "Chain"-Exercises

div. Micro Click Patterns

div. Rhythm Patterns div. Reading Texts

div. Subdivisions

Excercise 2.2 "3 Hands"Exercises

div. Micro Click Patterns

div. Rhythm Patterns div. Reading Texts

div. Grid Points

Exercise/Übung 2.1 • • •

1: Listen: 2: Clap/Play: 3: Vocalise:

A micro click in the IPT-App one of the 14 rhythm patterns in the Check List 4th, 8th, 16th (binary) or 4ths, triplets (ternary) (Counting or syllables "ta-ka-te"/Wind-players step on the ground!)

• • •

1: Höre: ein Micro Click in der IPT-App 2: Klatsche/Spiele: eines der 14 Rhythmus Pattern in der Check Liste. 3: Vokalisiere dazu binär: 4tel, 8tel, 16tel oder ternär: 4tel, Triolen. (Zählen oder Silben „Ta ka te ke" ... Bläser klopfen mit den Füßen!)

Example in binary subdivisions: Click on the 2nd beat of 16ths – Rhythm Pattern no. 8 – Vocalisation of the 8th´s Beispiel mit binären Subdivisions: Click auf dem 2. Beat der 16tel – Rhythmus Pattern 8 – Vokal auf den 8teln

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Check List for Excercise 2.1: Binary Chain - Rhythm Patterns - Micro Click 1 Listen!

Vocalise! "One two..." Ta ta

Play ! ↓

"One an two an..." "One e an a two..." Ta k a t a k a . . . Ta ka d i m i . . .

4'

8'

16'

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

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Instr.

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Instr.

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Instr.

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Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

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Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Micro Time

Pur

Bpm: 40 / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / 21


We develop an understanding and feeling for longer periods of time and practise keeping pace

Verständnis und Feeling für größere Zeiträume entwickeln und üben, das Tempo zu halten

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Steady Tempo Trainer (Clicks with Gaps)

Up until now you've learned about subdivisions and how the individual gridpoints of the subdivision feel. Thereby your Micro Timing should be solid, and playing with a Click should not cause any more problems. You should also be getting by without constant activity from the Click. Du hast bis hierhin den Umhang mit den Subdivisions gelernt und wie sich die einzelnen Rasterpunkte der Subdivisions anfühlen. Dein Micro Timing sollte damit schon sehr solide sein, und das Spielen mit Click macht keine Probleme mehr. Du solltest aber in der Lage sein, auch ohne ständige Unterstützung durch das Click auszukommen.

Steady Tempo

Next then, we want to work on your time – your feel for the evenly shared distribution of tones between two points, that are further apart than two quarter notes. For example, between the "one" and "one" of the next bar. The aim here is to keep the pace stable over a longer period. As well as, if a style change occurs in the song, or when a challenging fill-in is imminent, etc... With the Clicks with Gaps you will learn exactly that. The distances between the clicks are growing larger here, so you're forced to feel out and keep a stable pace on your own. First, to lay a foundation, we return to the subdivisions. Als nächstes wollen wir also an deiner Time arbeiten – deinem Gefühl für die gleichmäßige Verteilung von Tönen zwischen zwei Punkten, die weiter auseinander liegen als zwei 4tel Noten. Zum Beispiel zwischen der „Eins“ und der „Eins“ des nächsten Taktes. Hier geht es darum, das Tempo über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Auch dann, wenn ein Formteilwechsel im Song kommt oder wenn ein anspruchsvolles Fill-in ansteht etc... Mit den Clicks with Gaps lernst du genau das. Die Abstände zwischen den Clicks werden hier immer größer. So bist du gehalten, aus dir selbst heraus dein Feeling und Tempo stabil zu halten. Um eine Grundlage zu legen, kommen wir zurück zu den Subdivisions.

23


Your guide to exercises: Where do you train on what? Listen!

Play!

Vocalise!

Excercise 3.1

Clicks with Gaps of your Choice

Quarters

Note Tree Changes

Excercise 3.2

Clicks with Gaps of your Choice

Note Tree Changes

Note Tree Changes

Excercise 3.3

Clicks with Gaps of your Choice

Note Tree Changes

Quarters

Excercise 3.4

Clicks with Gaps of your Choice

Readingtext

Subdivision or Readingtext

Exercise/Übung 3.1 (Note Tree/Clicks with Gaps) • • • • • •

24

1: Listen: 2: Clap/Play: 3: Vocalise:

Clicks with Gaps of your choice Quarters Note Tree Level Changes

1: Höre: Clicks with Gaps deiner Wahl 2: Klatsche/Spiele: Viertel 3: Vokalisiere: Notenbaum-Level (Wechsel)


Check List for Exercise 3.1: Clicks with Gaps - Note Tree/Notenbaum Listen!

Vocalise!

Clicks with Gaps of your Choice

Note Tree Level Changes as played

Play ! Quarters Note Tree "Root" = 1

2 Bars

1 Bar

1/2'

1/4'

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 2

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 3

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 4

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 5

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 6

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 7

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 8

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 9

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Steady Tempo

Pur

Bpm: 40 / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ /

25


Your guide to exercises: Where do you train on what? Listen!

Play!

Vocalise!

Excercise 3.1

Clicks with Gaps of your Choice

Quarters

Note Tree Changes

Excercise 3.2

Clicks with Gaps of your Choice

Note Tree Changes

Note Tree Changes

Excercise 3.3

Clicks with Gaps of your Choice

Note Tree Changes

Quarters

Excercise 3.4

Clicks with Gaps of your Choice

Readingtext

Subdivision or Readingtext

Exercise/Übung 3.2 (Note Tree/Clicks with Gaps)

26

• • •

1: Listen: 2: Clap/Play: 3: Vocalise:

Clicks with Gaps of your choice Note Tree Level Changes as given in the Check List the same Note Tree Level Changes

• • •

1: Höre: Clicks with Gaps deiner Wahl 2: Klatsche/Spiele: Notenbaum-Level (Wechsel) – siehe Abhakliste 3: Vokalisiere: dieselben Notenbaum-Level (Wechsel)


Check List for Exercise 3.2: Clicks with Gaps - Note Tree/Notenbaum Listen!

Vocalise!

Clicks with Gaps of your choice

Note Tree Level Changes as played

Play ! ↓

2 Bars

1 Bar

1/2'

1/4'

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 2

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 3

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 4

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 5

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 6

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 7

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 8

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Note Tree "Root" = 9

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Pur

Instr.

Steady Tempo

Note Tree "Root" = 1

Bpm:40 / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / _____ / 27


Readingtexts for Subdivision Patterns (2 bars)

You can use the fold-out pages in a way that you have your eye simultaneously Subdivision Pattern 01

on the exercise s, checklists and readingtexts.

Du kannst die Lesetexte so ausklappen, dass du gleichzeitig Ăœbungsanweisung, Abhakliste und Lesetext im Blick hast.

Fold-out No. 1:

Subdivision Pattern 02

Subdivision Trainer

Exercise 1.1 (page/Seite 25)

Exercise 1.2 (page/Seite 27)

Exercise 1.3 (page/Seite 29) Subdivision Pattern 03

Notenbaum / Notetree

Exercise 1.4 (page/Seite 33)

Exercise 1.5 (page/Seite 35)

Exercise 1.6 (page/Seite 37)

Exercise 3.1 (page/Seite 73)

Exercise 3.2 (page/Seite 75)

Exercise 3.3 (page/Seite 77)

Subdivision Pattern 04

Subdivision Pattern 05

Readings

81

Subdivision Pattern 06


Good timing can be learnt!

Get along with your Inner Pulse Trainer ! How the IPT-App and this book correspond:

Perhaps you‘re already in a position to play with confidence using a metronome. That‘s alright, but only the first step. The aim of this book is now to develop and anchor the pulse within you. It‘s about being able to take the ‚outside‘ references (metronome, click track, conductor etc.) and place them ‚inside‘ yourself. No matter what style, no matter what instrument: With this book a systematic approach is presented for this basic, but nevertheless often neglected topic. The exercises are exclusively tailored to the Inner-pulse-trainer app developed for smartphones and tablets.

Introduction english

Einführung deutsch

Subdivision Trainer

Gutes Timing kann man lernen! Möglicherweise bist du schon in der Lage, sicher mit Metronom zu spielen. Das ist gut, aber erst der halbe Weg. Das Ziel dieses Buches ist nun, den Puls in dir zu entfalten und zu verankern. Es geht darum, die Referenz von außen (Metronom, Click Track, Dirigent etc...) in dein Inneres zu verlegen. Egal welcher Stil, egal welches Instrument: Mit dem vorliegenden Buch steht erstmals eine systematische Methode zu diesem ebenso grundlegenden wie vernachlässigten Thema bereit. Die Übungen sind exklusiv zugeschnitten auf die Inner-pulse-trainer-App, die für Smartphones und Tablets entwickelt wurde.

Micro Time Trainer

Steady Time Trainer

Reading Examples

www.inner-pulse-trainer.com

www.inner-pulse-trainer.com

Profile for Holger Krüssmann

Your inner pulse trainer summary deutsch  

Herzlich willkommen zur deutschsprachigen Vorschau des INNER PULSE TRAINER-Begleitbuchs! Hier finden Sie neben der Einführung zum Buch Must...

Your inner pulse trainer summary deutsch  

Herzlich willkommen zur deutschsprachigen Vorschau des INNER PULSE TRAINER-Begleitbuchs! Hier finden Sie neben der Einführung zum Buch Must...

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