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technica 07/2009

www.marktspiegel.ch www.technica-online.ch

Industrial IT

Messe Vorschau: Ineltec/Go

Aus- und Weiterbildung:

Mit Köpfchen aus der Krise Fertigung und Produktion:

mit Special Aus- und Weiterbildung

«Diese Qualität haben wir noch nie gehabt»

07/2009


Geniale Ideen von SKF

In einer typischen Fertigungsstrasse der Automobilindustrie setzen ca. 300 Roboter ca. 1.2 Milliarden Schweisspunkte pro Jahr. Das ist eine Menge Schweissarbeit, die sehr viel Energie verbraucht. Durch den Einsatz elektromechanischer Hubzylinder von SKF in den Schweissrobotern anstelle konventioneller Pneumatik lassen sich mehr als 90 Prozent Energie einsparen. Das sind 13.5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Dies entspricht in etwa dem Jahresenergieverbrauch von mehr als 1400 typischen Einfamilienhäusern in Schweden. Mit unserer fachlichen Kompetenz, Erfahrung und Kreativität können Industrieunternehmen ihre Leistungskraft noch erheblich steigern. Suchen Sie intelligente Lösungen zur Einsparung von Energie? Dann fordern Sie unsere Spezialisten heraus!

The Power of Knowledge Engineering

Erfahren Sie mehr über “The Power of Knowledge Engineering” unter www.skf.com/knowledge


Editorial

Krisen als Chancen sehen Veränderungen bergen Risiken – das ist richtig. Veränderungen bergen auch Chancen – das ist gut. Menschen mit eher konservativer Lebenshaltung neigen eher dazu, Veränderungen als Bedrohung zu empfinden. «Vorwärtsblicker» sehen wohl eher die neuen Möglichkeiten. Sind Letztere die besseren Menschen, oder zumindest die besseren Geschäftsleute? Nicht immer. Der Bewahrende ist oft auch auf der sichereren, sprich risikoärmeren und damit erfolgreicheren Seite. Der (geschäfts)tüchtige Dachdecker oder Zimmermann ist wohl auch in Zukunft weniger konkursgefährdet als der jedem Internethype nachrennende Informatikladenbetreiber.

martin.gysi@technica-online.ch

Aber auch der Zimmermann muss die Zeichen der Zeit erkennen und die neuen Möglichkeiten bei Werkstoffen, Werkzeugen oder Prozessen erkennen, die ihm dabei helfen können, geschäftlich am Ball zu bleiben. Ob Bewahrer oder Fortschrittsfreak: beiden ist gemeinsam, dass der Impuls zum Wandel oft weniger dem eigenen Willen als den äusseren Umständen entspringt. Die Krise als Inspiration zum Wandel.

« Je planmässiger der Mensch vorgeht, umso wirkungsvoller trifft ihn der Zufall. » (Friedrich Dürrenmatt)

Auch bei der Technica stehen Wirtschaftskrise, Wandel in der Medienwelt und das natürliche Interesse am Fortschritt (das Leute wie mich erst in diese Branche trieb) zurzeit in einem interessanten Wechselspiel. Die Ergänzung des Printmediums Technica mit einem entsprechenden Online-Auftritt wurde schon vor längerer Zeit initiiert und kontinuierlich vorangetrieben. Erst die aktuelle Wirtschaftskrise, die natürlich die Technica mit ihrer Verankerung in der Exportindustrie nicht verschont hat, brachte nun neuen Schwung in die Entwicklung. Auf der einen Seite wird ausgesprochener «Spezialistenstoff», wie technische Daten usw., konsequent in den Online-Bereich «TechnicaPLUS» verschoben, was in der Printausgabe Platz schafft für mehr Vielfalt. Auf der andern Seite werden die Tagesaktualitäten aus Industrie und Technik kaum mehr bis zur nächsten Printausgabe aufgespart, sondern täglich online gestellt. Als logische Konsequenz haben wir das «Panorama» erstmals in dieser Ausgabe um eine Doppelseite gekürzt. Damit wurden Sie als Leser der eigentliche Gewinner dieser Wirtschaftskrise: Mit einer noch vielseitigeren Technica und einer «Online TechnicaTageszeitung» mit Aktuellem und langwertigen Hintergrundinformationen.

Martin Gysi Redaktion technica

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Produktivität durch Komplettbearbeitung Haute productivité grâce à un usinage intégral

QUICK TURN NEXUS Ⅱ Serie GL-100F (Option)

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Ausgabe 07-2009 |

Inhalt

■ Panorama

Präzisionsbearbeitung von Grossteilen Wer ein Werkstück auf 5000 mm Länge mit einer Ebenheit von 0,01 mm hochgenau zu bearbeiten vermag, der darf das Prädikat Präzisionsbearbeitung wohl zu Recht für sich beanspruchen!

Seite 26

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■ Export-Forum Osec-Starthilfe für Ökostadt Masdar

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■ Planung + Produktion Chinas Supraplanung

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Innovative Lösungen aus Blech

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Die W.A. de Vigier-Preise

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Nützliches über Schadsoftware

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Swiss Technology Award

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■ Märkte und Unternehmen

Go und Ineltec trotzen der Krise – Vorbericht und Produkte

Thuner Schleifkompetenz für die Welt

Jede Krise geht einmal zu Ende. Gute Manager trimmen ihre Unternehmen rechtzeitig auf die «Zeit danach», um nach den Rezessionszeiten besser dazustehen als vorher. Fachmessen eignen sich vorzüglich, um sich auch technologisch wieder in Position zu bringen. Ganz besonders gilt dies natürlich für die Automatisierungsmesse go.

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12 Achsen für mehr Produktivität

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Kabel für «grüne» Anforderungen

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Schweizer Tugenden made in Japan

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■ Fertigung + Produktion «Diese Qualität haben wir noch nie gehabt» 26 Zwei Typen – vier Modellvarianten

Seite 40

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■ Automationsund Antriebstechnik «Gerollte» Sicherheit – Tag für Tag

Mit Köpfchen aus der Krise Welche Ausbildung lohnt sich? In welchem Rahmen? Und warum soll man gerade jetzt, während einer Wirtschaftskrise, eine Ausbildung starten? Verschiedenen Anbieter von Aus- oder Weiterbildungen liefern Antworten und Empfehlungen zu den vielen Fragen.

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Neue Laserstrahlquellen für Photovoltaik

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Neue Einsatzfelder dank SD-Flashkarte

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Lange Achsen präzis messen

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Messen als Wegweiser aus der Krise

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■ Aus- und Weiterbildung Top-Fit aus der Krise

45

« Sprungbrett für die Informatik-Karriere» 46 Techniker HF Energie und Umwelt

Seite 56

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Firmenkurse nach Mass

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Die Interaktion von Mensch und Technik

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Studieren mit beiden Beinen im Beruf!

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«Gut gerüstet für den Aufschwung»

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Mit Köpfchen aus der Krise

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Darwin21:

Industrial IT

Ein interdisziplinäres Studenten-Projekt

Datensalat gehört nicht in die Küche Eine durchgängige CAD- und PDM-Lösung für die Induktionsherd-Spezialisten Menu System AG

Seite 70

Produktmitteilungen Prozesse lückenlos überwacht Schlanke Produktionssteuerung und Einsparungen in der Fertigung Lückenlose Systemdiagnose via Web Neues von Matlab, Simulink und PolySpace

Seite 72

■ ■ ■ ■

Produkte Lieferantenverzeichnis Impressum TechniKnacknuss

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59 73 79 80

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Panorama

Integrated Safety Technology ausgezeichnet Im Zuge der Automation (Leitmesse für Automatisierung in Warschau) wurde B&R vom Institut für Automation und Messtechnik für seine Integrated Safety Technology ausgezeichnet. Eine Jury, bestehend aus Vertre-

tern der Polnischen Patentrechtskammer, der Nationalen Wirtschaftskammer, des Ministeriums für Wirtschaft und Sozialpolitik, der Technischen Universität Warschau sowie dem Institut für Automation und Mess-

technik, ermittelte aus 16 Einreichungen die Gewinner.

B&R Industrie-Automation AG 8500 Frauenfeld www.br-automation.ch

Neue E+H-Produktionsanlage in den USA Endress+Hauser hat seine Produktionsstätte in Greenwood (Indiana/USA) ausgebaut, mit über 18 Millionen Dollar für neue Produktions- und Kalibriereinrichtungen. Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser Gruppe: «Wir betrachten diese Expansion als Teil unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie.»

Zusätzlich zur grossen Kalibrieranlage für magnetisch-induktive Durchfluss-Messgeräte besitzt nun auch der Produktionsbereich für Coriolis-Messgeräte ein hochmodernes Kalibrierlabor – das einzige seiner Art in den USA. Laut Blaser kann kein anderer Hersteller Coriolis-Messgeräte genauer kalibrieren als En-

dress+Hauser. Das erweiterte Produktionsgebäude in Greenwood verfügt über modernste Einrichtungen für die Herstellung und Kalibrierung von Durchflussmessgeräten. Endress+Hauser Flowtec AG 4153 Reinach www.flowtec.endress.com

Hans-Peter Blaser, Geschäftsführer von E+H Flowtec USA, Klaus Endress, CEO der E+H Gruppe, Charles Henderson, Bürgermeister von Greenwood und Dr. Gerhard Jost, Geschäftsführer von E+H Flowtec.

Neue Partnerschaft für Montrac in Amerika FlexLink und Montech vereinbaren eine neue Vertriebspartnerschaft für das MonoschienenTransportsystem Montrac in Nord- und Südamerika. FlexLink wird damit exklusiver MontracVertriebspartner für Nord- und Südamerika. Mit der ab dem 1. Juni 2009 geltenden Vereinbarung gewinnt FlexLink eine wert-

volle Ergänzung seines Angebots und ermöglicht Montech im Gegenzug Zugang zu grösseren Absatzmärkten. «Sowohl FlexLink als auch Montech werden dank unserer neuen Vereinbarung auch sehr anspruchsvolle Kunden gewinnen und neue Absatzmöglichkeiten für hochwertige Lösungen erschliessen.

Während FlexLink den Vertrieb übernimmt, wird das MontechTechnikzentrum in Huntersville (North Carolina, USA), das von Montech AG an FlexLink Systems, Inc. übergeht, für die technische Seite zuständig sein. Montech 4552 Derendingen www.montech.ch

Umsatzrückgang von 2% im letzten Geschäftsjahr Die Jetter AG gibt die Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/2009 bekannt: Nach einem starken ersten Quartal bekam Jetter die Folgen der Wirtschaftskrise deutlich zu spüren. Während im ersten Halbjahr noch ein starkes Wachstum zu verzeichnen war, sanken die Umsätze im zweiten Halbjahr um 17% gegenüber

dem Vorjahreszeitraum. Die Umsätze gingen im Geschäftsjahr um 2 % auf 40,2 Mio. Euro zurück. Nach Steuern ergab sich ein Konzern-Jahresüberschuss von 1,2 Mio. Euro. Der Vorstand geht davon aus, dass der Umsatz im laufenden Jahr etwas über dem Niveau der letzten beiden Quartale liegen

CNC- Fertigung

wird und ist zuversichtlich, dass ab 2010/2011 wieder ein deutlicher Anstieg von Umsatz und Ergebnis zu verzeichnen sein wird, unabhängig von der Dauer der Wirtschaftskrise. Jetter (Schweiz) AG 9554 Tägerschen www.jetterag.ch

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Auftragsfertigung von komplexen Einzelteilen und Serien auf modernsten Bearbeitungszentren. Top-Aktuell: 7-Achsen-Fräs-Zentrum für die Komplettbearbeitung. 2_Egli_CNC-Fertigung_bearb.indd 1

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Kaderkarussell Dr. François Devaud

Baumer investiert in den Vorsprung

Erste Reihe v.l.n.r.: Dr. Lothar Wilhelmy, Hans-Joachim Friedrich, Helmut Frotscher, Dr. Oliver Vietze, Klaus-Dieter Gröhler, Dr. JensPeter Heuer, Dr. Christoph Baumer, Dr. Axel Vietze, Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn.

Am 12. Mai 2009 leitete der symbolische erste Spatenstich den Neubau eines Entwicklungs- und Produktionsgebäudes in Berlin ein. Mit dieser Investition wird das Kompetenzzentrum für HeavyDuty-Drehge-

ber und Tachogeneratoren der Baumer Hübner GmbH ausgebaut und gestärkt. Im neuen Gebäude werden knapp 8500 m2 zur Verfügung stehen. Davon wird die Produktionsfläche ca. 5300 m2 betra-

gen. Im Büro- und Entwicklungstrakt des Gebäudes werden zudem für die weltweiten Partner und die 200 Berliner Mitarbeiter moderne Schulungs- und Seminarräume entstehen. Baumer wird seine führende Position im Bereich Motion Control am Weltmarkt stärken und weiter ausbauen. Dabei steht die Kundenorientierung im Fokus. Weltweite Präsenz, verbunden mit hoher Kompetenz in Beratung und Service sind weiter ein wichtiger Erfolgsfaktor. Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld www.baumer.com

40 Jahre Witte Bleckede Horst Witte Gerätebau Barskamp KG feierte am 1. Juli sein 40jähriges Bestehen. Was als Lohnfertiger für hoch präzise Luftund Raumfahrtteile begann, ist heute ein international bekannter Hersteller (Zulieferer) von modularen Spannsystemen. Witte beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter und es haben bereits über 100 Berufsanfänger eine erfolgreiche Ausbildung absolviert. Die meisten von Ihnen sind

im Unternehmen geblieben. «Die Rekrutierung von qualifiziertem Fachpersonal beginnt bei uns im Hause. Denn die Fertigung der diffizilen Produkte – überwiegend aus hochfestem Aluminium – erfordert hohe Sachkenntnis. Unser Ausbildungswesen trägt somit zur Sicherung eines hohen Qualitätsstandards bei», erklärt Firmengründer Horst Witte. www.horst-witte.de

Horst Witte gründet 1969 die Horst Witte Gerätebau Barskamp. In seinem Unternehmen sind heute weltweit rund 200 Personen beschäftigt.

Energieeffizient automatisieren mit Saia PCD Saia-Burgess Controls AG kann mit seiner Palette von offenen und modularen Produkten alles aus einer Hand bieten. Der konsequente Einsatz von geprüften MID-konformen Stromzählern gibt dem Gebäudeeigentümer die Möglichkeit Nutzungs- und Verbrauchergerecht Energie abzurechnen. Energiedaten lassen sich erfassen, verarbeiten und mit Web-Oberfläche darstellen. Die konsequente und durchgängige Integration von Industrie-Standards erlaubt die einfache Integration der Web-Panels und SPS in bestehende Netzwerk-Infrastrukturen. Dies erlaubt den Zugriff auf die Betriebsdaten mit dem Büro-PC oder die Weiterverarbeitung der Daten an Management Systeme.

Saia Burgess Controls AG 3280 Murten 026 672 71 11 pcd@saia-burgess.com www.saia-pcd.com

Thomas Bischofberger übernimmt die Führung des St.Galler Ingenieurbüros für Elektrotechnik, Bühler + Scherler AG. Nach 38 Jahren Tätigkeit tritt Geschäftsleiter Werner Buob per Ende Juni in den Ruhestand. Sein Nachfolger Bischofberger, Dipl. Ing. FH, übernahm bereits per 1. Januar dieses Jahres die Verantwortung für die Geschäftsleitung. Vorher leitete Thomas Bischofberger den Geschäftsbereich Automation, welcher neu von Roland Wacker, Dipl. Ing. TH, geführt wird. Die neue Führung des Unternehmens will die starke Stellung des Ingenieurbüros für Elektrotechnik und Automation halten und kontinuierlich weiter ausbauen.

Tim Dehne

Zum Titelbild:

Siehe Bericht auf Seite 36

verliess Dematic am 30. Juni, um in seinen wohlverdienten Ruhestand zu treten. Peter Spycher, der seit dem 1. Mai 2007 ebenfalls zu der Leitung der Dematic gehört, wird bis auf weiteres seine Aufgaben wahrnehmen.

war bis vor Kurzem noch ein langjähriges Mitglied des Managements von National Instruments und ist nun dem Board of Directors von ASSET Intertech beigetreten. Während seiner mehr als 21-jährigen Karriere bei NI war Dehne verantwortlich für das weltweite Marketing sowie Forschung und Entwicklung des Unternehmens.

Dr. Piotr Myszkorowski verstärkt seit Anfang Mai das Team der Sigmatek Schweiz AG in Effretikon als technischer Leiter. In seiner neuen Position übernimmt der erfahrene Techniker die Verantwortung für die gesamten technischen Aktivitäten der Schweizer Niederlassung des österreichischen Spezialisten für komplette Automatisierungslösungen für den Maschinen- und Anlagenbau.

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R. Stahl konnte Marktposition festigen R. Stahl hat das Geschäftsjahr 2008 zufriedenstellend abgeschlossen. Sie verbesserten den Umsatz um 4,5 % auf 221,2 Mio. Euro. Damit konnte die Umsatzprognose von mindestens 220 Mio. Euro erfüllt werden. Der Auftragseingang stieg

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den. Durch diese positive Entwicklung stieg die Liquidität des Unternehmens zum Jahresende 2008 auf 34,1 Mio. Euro und überstieg damit die kurz- und langfristigen Finanzschulden um 23,4 Mio. Euro. Gemeinsam mit der auf 43,7 % verbesserten Ei-

genkapitalquote hat der Konzern eine stabile Finanzierungsstruktur sowie weitreichende finanzielle Spielräume in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. R. Stahl Schweiz AG 4312 Magden www.stahl-schweiz.ch

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im Berichtsjahr um 1,6 % auf 223,6 Mio. Euro. Besonders erfreulich entwickelte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr (17,7 Mio. Euro) konnte dieser deutlich auf 27,5 Mio. Euro gesteigert wer-

Wandfluh, langjähriger Hersteller einer breiten Palette von Hydraulikventilen und Ansteuerelektroniken. Wandfluh, der ideale Partner bei der Realisierung Ihrer Anwendung. Swiss made

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Datum

Ort

Thema

Kosten

24.–27. 8.

Dietikon

Instandhaltung und Fehlersuche an hydraulischen Antriebs- und Steuerungssystemen Planspiel «Schlanke Produktion» Logistik und Materialflussgestaltung

Auf Anfrage Festo Didactic 8953 Dietikon 044 744 55 44 info_ch@festo.com, www.festo.com

26. 8.

Luzern

Infoveranstaltung von CAS Energie und Effizienz

Kostenlos

Hochschule Luzern, Technik & Architektur 6048 Horw, 041 349 33 11 info@hslu.ch, www.hslu.ch

26. 8.

Windisch

Infoabend zu den Master-Studiengängen: Automation Management, Business Engineering Management BEM, Internationales LogistikManagement ILM, Information Technology IT, Kunststofftechnik, Mikroelektronik

Kostenlos

Fachhochschule Nordwestschweiz 5210 Windisch www.fhnw.ch/wbt

4.9.

St. Gallen

Informationsanlass an der FHS St. Gallen

Kostenlos

FHS St. Gallen, 9000 St. Gallen 071 226 12 04, www.fhsg.ch

10.9.

Baden

KMU Swiss Podium – Welches sind die Eigenschaften eines Unternehmers?

Kostenlos

KMU SWISS AG, 5405 Baden-Dättwil 056 544 44 00, www.kmuswiss.ch

Weitere Termine auf www.technica-online.ch

Rubrik «Termine»

15.9.

Mägenwil

«Ihre Projekte gehören in sichere Hände» – Neue Maschinenrichtlinie, Norm zur funktionalen Sicherheit, Berechnen des Performance Levels PL

Kostenlos

Pilz Industrieelektronik GmbH 5506 Mägenwil 062 889 79 30, www.pilz.ch

24.–26.9.

Biel

SATW-Kongress «Zukunft Bildungs- und Werkplatz Schweiz»

Auf Anfrage SATW, 8001 Zürich 044 226 50 17, www.satw.ch/future

24.–25.9.

Fribourg

Chemische Abfälle: Neue Lösungen für ein altes Problem

Auf Anfrage Hochschule für Technik & Architektur 1705 Freiburg 026 429 66 11, www.eia-fr.ch

13.–14.10. 21.–22.10.

München Ulm

Energieeffizient in der Produktion – Einsparen und Optimieren – Analyse und Praxisbeispiele Fokus Maschinensicherheit – Safety in der Automation

Auf Anfrage Carl Hanser Verlag, D-81679 München +49 (0)89 998 30-535, www.hanser.de

23.–24. 9.

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Veranstalter/Infos


Presenting Partner:

Hosting Partner:

Patronat: swiss technology network

Supplying Partner:

Supporter:

Teams:

Wir pushen Kreatechniker.

Babel

Big Boss

Hochschule Luzern – Technik & Architektur

SUPSI

Phoenix Contact AG

STEMMER IMAGING AG

Bacchus

Billy Boy

Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg Hochschule für Technik und Architektur Freiburg

AVIL, BBZ, Wibilea

Saia-Burgess Controls AG Bajazzo

Die NachwuchsförderungsBewegung darwin21 zeigt jungen Fachkräften, wie sie neue Ideen nicht nur entwickeln, sondern auch umsetzen können.

Berner Fachhochschule Technik und Informatik Beckhoff Automation AG Balbo HFTbiel – Höhere Fachschule für Technik Biel Siemens Schweiz AG Balu Berufsakademie Karlsruhe Endress+Hauser Flowtec AG Ben Hur Gewerblich-industrielle BERUFSFACHSCHULE LIESTAL

www.darwin21.ch

KUKA Roboter Schweiz AG

Weidmüller Schweiz AG B odo Höhere Fachschule für Technik des Kantons Solothurn HFT-SO Distrelec – Bereich der Dätwyler Schweiz AG Borex HSR – Hochschule für Technik Rapperswil, IMA Bosch Rexroth Schweiz AG Bruce FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Automation Sick AG Buster

Endress+Hauser Flowtec AG

FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Automation

Berni

ifm electronic ag

MSW Winterthur SMC Pneumatik AG

Eine Produktion von www.eins1.ch


Export-Forum IN ZUSAMMENARBEIT MIT OSEC BUSINESS NETWORK SWITZERLAND

Osec-Starthilfe für Ökostadt Masdar Osec verhilft dem Projekt Swiss Village in der Ökostadt Masdar, Abu Dhabi, zum Durchbruch und erschliesst dadurch Schweizer Firmen ein Exportvolumen von mehreren hundert Millionen Franken. Ziel von Osecs Initiative ist es, Schweizer Firmen von Beginn weg eine Beteiligung an diesem nachhaltigen Vorzeigeprojekt zu ermöglichen und das damit verbundene wirtschaftliche Potenzial auszuschöpfen. «Das Swiss Village in Masdar eröffnet Schweizer Firmen ein erhebliches Potenzial. Als Standort hat es Pioniercharakter und es bildet ein Tor zu den Märkten in der Golfregion. Zudem winkt ein erhebliches Auftragsvolumen bereits während der Realisierung», erläutert Rolf Jeker, Chairman Osec und Leiter Steuerungsausschuss Swiss Village.

Ein Schweizer Quartier in der Ökostadt Masdar Unter dem Namen «Masdar» (arabisch für «Quelle») realisiert das Emirat Abu Dhabi die Ökostadt der Zukunft. Eine Stadt, die keine fossile Energie verbraucht, CO2-neutral ist und Abfälle wieder verwertet. Masdar soll beweisen, dass auch mit sauberer Energie ein hoher Lebensstandard möglich ist. Darüber hinaus soll die Stadt zu einem globalen Zentrum für erneuerbare Energien und nachhaltige Technologien werden. Masdar hat weltweit grosses Interesse hervorgerufen – nicht zuletzt, weil der renommierte britische Architekt Sir Norman Foster für die Gesamtplanung verantwortlich ist. Mit dem Bau der Stadt wurde bereits begonnen, ab 2018 sollen 50 000 Men-

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schen in Masdar leben, weitere 40 000 täglich arbeiten. Im Zentrum von Masdar soll mit dem Swiss Village ein eigener Stadtteil für Schweizer Firmen, Institutionen und Privatpersonen entstehen. Die Masdar-Trägerschaft, die staatliche Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC), sowie die Swiss Village Abu Dhabi Association (SVA), eine Interessenvereinigung von mehr als 60 Schweizer Firmen und Organisationen, haben am 30. Juli 2009 eine Vereinbarung über den Bau des Swiss Village unterzeichnet. Das Projekt wird von den höchsten politischen Gremien beider Länder unterstützt und auf Seiten der Schweiz massgeblich von Osec sowie von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit Schweiz (SSI) vorangetrieben.

Tor zu Wachstumsmärkten Schweizer Firmen erhalten einen idealen Business Hub für die Erschliessung von Abu Dhabi, des grössten und reichsten Emirats der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), sowie Zugang zu den gesamten VAE und den weiteren Golfstaaten. Mit der bevorstehenden Unterzeichnung eines

Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und dem Kooperationsrat der Arabischen Golfstaaten (GCC) werden sich in der Region zusätzliche Marktchancen eröffnen. Gleichzeitig profitieren Schweizer Firmen vom Reputationsgewinn durch die Beteiligung an einem Pionierprojekt und vom Know-how und der Publizität. So wird die neugegründete Internationale Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) dort angesiedelt werden. Zudem hat die Regierung von Abu Dhabi Masdar zur «Free Zone» erklärt. Das gewährleistet Steuerfreiheit sowie keinerlei Beschränkungen für ausländischen Besitz oder für die Repatriierung von Gewinnen und Kapital. Das Swiss Village wird in der ersten Bauphase von Masdar realisiert. Die Eröffnung ist auf 2011 geplant. Das Swiss Village soll einen ausgewogenen Nutzungsmix bieten mit Büros, Forschungs- und Leichtproduktionsanlagen, Restaurants und Shops, einen Swiss Business Hub, eine Schweizer Privatschule, Wohnungen sowie allenfalls eine Schweizer Botschaft und Botschaftsresidenz. Und das alles «Made in Switzerland» – entworfen von Schweizer Architekten und Designern, gebaut von Schweizer Firmen nach Schweizer Qualitäts- und Minergie-Standards. Osec unterstützt die Idee eines Swiss Village in Masdar seit Frühjahr 2009 und hat dem Projekt mit einer Anschubfinanzierung und als Katalysator praktisch zum Durchbruch verholfen. Nach dem Support

durch Osec hat auch die Industrie beträchtliche zusätzliche Mittel für die Projektverwirklichung bereitgestellt. Das Engagement von Osec dient in erster Linie dazu, Schweizer Firmen auf das Projekt und die verbundenen Chancen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus baut es ihnen die Eintrittsbarrieren ab. Osec bietet ihnen ausserdem sowohl in der Schweiz als auch vor Ort die notwendige Unterstützung, um sich erfolgreich an den Ausschreibungen beteiligen können.

Schaffung einer Cleantech-Plattform Die Mittel für die Anschubfinanzierung der SVA stammen aus dem Zusatzbudget von 10 Millionen Franken, das Osec im Rahmen der vom Bund beschlossenen Stabilisierungsmassnahmen zur Stützung der Konjunktur zugesprochen wurde. Das Projekt Swiss Village in Masdar ist Teil der Bestrebungen von Osec, eine schweizerische Exportplattform mit Fokus auf erneuerbare Energien und Umwelttechnologien aufzubauen. Daniel Küng, CEO von Osec, stellt fest: «Aus dem Bau des Swiss Village in Masdar dürfte für die Schweizer Industrie ein Auftragsvolumen in Höhe von mehreren hundert Millionen Franken resultieren. Damit hat Osec mit ihren zusätzlichen Exportförderinitiativen schon nach kurzer Zeit einen wichtigen Erfolg erzielt. Das beweist, dass unsere Massnahmen an der richtigen Stelle ansetzen und Wirkung zeigen.». (mg)


Export-Forum

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Chinas Supraplanung www.ch.trumpf.com

Vier Mal sollten diejenigen das Buch von Harro von Senger lesen, die sich über China, chinesisches Denken, Planen und Handeln ein Bild machen wollen. Von Senger arbeitet auf 196 Seiten eine Dreifaltigkeit chinesischer Denktechnik heraus. In einem Schlusskapitel wendet er sich der dringlichen Frage zu: Europa, was tun? Den Abschluss des Buches bildet ein Radiogespräch des Autors mit Peter von Matt, moderiert von Angelika Schett.

B

ei der erwähnten Dreifaltigkeit geht es um chinesische Denktraditionen und Handlungsanleitungen, in denen sehr Altes mit neuesten Denkansätzen verschmolzen wird. Als erste Anleitung wird die sogenannte Supraplanung allen Aktivitäten zu Grunde gelegt. Diese Art Planung umgreift nicht Jahrzehnte, sondern Jahrhunderte. Damit kommt

zum Ausdruck, dass man sich fast unendlich Zeit lässt, um Fernziele zu erreichen. So antwortete Deng Xiaoping auf die Frage, wie ein Konflikt um eine Insel im japanischen Meer wohl zu lösen wäre, mit der Bemerkung, dass «unsere Generation für dieses Problem nicht klug genug sei. Lasst uns diese Frage durch eine nachfolgende weisere Generation lösen». Man verliert das Problem zwar nicht aus den Augen, muss es aber nicht sofort mit der Brechstange lösen, denn momentane Sackgassen werden nicht gewaltsam geöffnet. Dabei ist man in der chinesischen Führung und in der weiteren Öffentlichkeit der festen Überzeugung, dass diese Inseln zu China gehören. Die Supraplanung ist kein isoliertes, sozusagen akademisches Vorhaben, sondern vernetzt mit allem Handeln und Entscheiden, was bedeutet, bei der Planung irgendwelcher Vorhaben «in die Höhe zu steigen und von dort aus in die Ferne zu blicken». Dem Autor gelingt es mit zahlreichen Zitaten

und praktischen Hinweisen, die Wirkungsweise der Supraplanung verständlich zu machen. Die zweite Handlungsanleitung ist der sogenannte Sinomarxismus. In diesem längsten Kapitel des Buches vermittelt von Senger mit Akribie und zahlreichen Belegen den Nachweis, dass der Sinomarxismus nicht – wie im Westen vermutet – ein reines Machterhaltungsinstrument der Kommunistischen Partei ist, sondern eine Denkanleitung, die wie selbstverständlich benützt werde. Ist es doch gerade die dialektische Qualität des Marxismus, die den Chinesen offensichtlich passt. Insbesondere in Kombination mit den 36 Strategemen (von Senger: «Strategeme – Lebens- und Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden»), wo beispielsweise das Strategem Nr. 6 besagt, «Im Osten lärmen, im Westen den Feind angreifen», gelingt den Chinesen, wie von Senger überzeugend belegt, eine beachtliche Kreation von Denkregeln, Denkräumen und Denkstrategien. Abschliessend gesagt: vom Buch «Supraplanung» können wir nur profitieren. (aa)

www.interpers.ch

www.igm.at

www.3marbreitschutz.ch

www.allfi.com

Infos Autor: Harro von Senger Titel: [Moulüe] Unerkannte Denkhorizonte aus dem Reich der Mitte – Supraplanung Verlag: Carl Hanser Verlag, 2008 ISBN-Nr.: 978-3-446-41365-8 Preis: Fr. 36.–

www.waterjet.ch

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Planung + Produktion

| Im Spektrum

Innovative Lösungen aus Blech Die im thurgauischen Roggwil ansässige Jakob AG ist ein kompetenter Partner, wenn es um komplexe Bauteile aus Feinblechen geht. Das Unternehmen ist ein erfolgreicher Zulieferer für die verschiedensten Industriebereiche, der sehr grossen Wert auf eine saubere Qualität und hohe Termintreue legt.

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ls modern eingerichteter Kleinbetrieb mit innovativen Fachleuten konstruiert und fertigt die Jakob AG vornehmlich Feinblechteile in kleinen und mittleren Losgrössen. Dabei ist die Beratung und Unterstützung der Kunden schon bei der Konstruktion genauso wichtig wie eine optimale Qualität der gefertigten Teile. Neben den gängigen Apparaten zum Schweissen, Löten und Sägen stehen im modern eingerichteten Betrieb verschiedene CNC-gesteuerte Maschinen zur Verfügung, unter anderem eine kombinierte Stanzund Laserschneidanlage, eine Bolzenschweissanlage sowie zwei neue Abkantpressen. Dabei erfordert vor allem das Schweissen und Schleifen von Edelstahl speziell ausgebildete Fachleute, die eine langjährige Erfahrung haben.

Firmengeschichte kurz und bündig Am 1. Oktober 1995 startete die aus einem Management-Buy-out entstandene Jakob AG mit fünf Mitarbeitern in gemieteten Räumlichkeiten in Münchwilen (TG) mit der Produktion. Das Unternehmen, das heute 15 bis 20 Mitarbeiter (einschliesslich Aushilfen) beschäftigt, entwickelte sich seitdem stetig. Im März 2003 erfolgte der Umzug

Autor Aldo Tormen, Freier Fachjournalist, 9403 Goldach

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nach Roggwil (TG) in ein neu erstelltes Fabrikationsgebäude mit 2000 m2 Fläche und angeschlossenem Bürogebäude. Das Produktespektrum reicht vom einfachen Stanzteil über anspruchsvolle Gehäuse bis hin zu komplexen Baugruppen in engen Toleranzen. «Die Nachfrage nach derartigen Komponenten ist verhältnismässig hoch und der Wettbewerbsdruck geringer als bei einfachen Teilen», bemerkt Werner Jakob, Inhaber und Geschäftsführer der Jakob AG. Verarbeitet werden dabei CrNi-Stahl, Aluminium, normaler Stahl, Messing und Kupfer im Dickenbereich von 0,2 bis 10 mm; rund 80% der verarbeiteten Bleche sind 0,2 bis 4 mm dick. Der Anteil von CrNi-Stahl beträgt rund 50%, die andern 50% verteilen sich etwa folgendermassen: Aluminium 15%, normaler Stahl 30%, Messing 2%, Kupfer 3%. Jährlich werden rund 250 t Blechwerkstoffe verarbeitet. Bei den Edelstahlanwendungen hat sich das Unternehmen auf einen sauberen Endfinish spezialisiert, der individuell nach Kundenwunsch erzeugt wird, und zwar maschinell oder aber vielfach von versierten Fachleuten auch von Hand. Die Hauptkunden für die Bauteile beziehungsweise Baugruppen aus CrNi-Stahl kommen aus dem Grossküchen-, Labor-, Reinraum- und Beleuchtungsbereich. «Da wir auf langjährige, sehr gut ausgebildete Mitarbeiter und auf einen modernen Maschinenpark zurückgreifen können, sind wir bezüg-

Allgemeines über die Abkantpressen Die Abkantpressen verfügen über eine optische Rüst- und Positionierhilfe. Sie zeigt dem Bediener an, wo die Werkzeuge zu rüsten sind, und unterstützt ihn zudem beim Finden der nächsten Biegestation. Die Maschinen sind auch für Einsätze in der Dickblech- und Edelstahlbearbeitung sowie bei Präge- und Falzarbeiten optimal ausgestattet. Dank des patentierten 4-Zylinder-Konzepts werden die Druckkräfte schnell, präzise und vor allem gleichmässig auf den Druckbalken und damit auf das Werkzeug aufgebracht. So ist eine höchste Genauigkeit gewährleistet. Die Wiederholgenauigkeit beträgt 5 µm. Die integrierte CNC-Bombierung arbeitet vollautomatisch. Sie stellt die Parallelität zwischen Druckbalken und Tisch her und sorgt dafür, dass über die gesamte Maschinenlänge exakt der gleiche Winkel gebogen wird. Aufgrund der flachen Bauweise der vorderen Abdeckung ergibt sich mehr Kantfreiraum, was die Fertigung selbst grosser, hoch schwenkender Bauteile ohne Einschränkung ermöglicht. Ein Highlight der bedienerfreundlichen Steuerung Tasc 6000 ist die Durchgängigkeit der Benutzeroberfläche. Egal, ob die Programmerstellung am PC mit dem komfortablen Programmiersystem «TruTops Bend» oder direkt an der Maschine erfolgt, der Anwender arbeitet immer auf derselben Oberfläche. Logisch aufgebaut und selbsterklärend, enthält die Steuerung Informationen zur Materialverwaltung. Sie generiert den Rüstplan, wobei die Werkzeuge in einzelne Module unterteilt sind, und berechnet die Biegefolge einschliesslich Kollisionsüberwachung. Das Ergebnis der Biegung kann der Bediener direkt am Bildschirm der Steuerung ablesen.

lich der Produktekapazität sehr flexibel», so Werner Jakob. «Wir sind generell in hoch präzisen Kundensegmenten mit sehr engen Toleranzen tätig. Dank unserem hohen Qualitätsbewusstsein konnten und können wir unseren Kundenstamm laufend erweitern.» So hat das Unternehmen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein heute mittlerweile gegen 500 Kunden, sehr breit abgestützt über die verschiedensten Branchen. Dazu


Wirtschaft im Fokus

Werner Jakob, Inhaber und Geschäftsführer der Jakob AG, hat sich ganz der hochgenauen Verarbeitung von Feinblechen verschrieben. (Bild: zvg)

kommt noch ein kleiner Exportanteil von etwa 10%, der vorwiegend nach Nordamerika geht.

Für mehr Freiheit beim Biegen Um einfache und komplexe Blechteile aller Art, und zwar sowohl Einzelteile als auch kleine und mittelgrosse Serien, rationell und mit einem sehr kleinen administrativen Aufwand abarbeiten zu können, wurden innerhalb eines Jahres von Trumpf zwei CNC-gesteuerte Abkantpressen erworben: 2007 eine «TruBend 5230S» mit einer Presskraft von 2300 kN, einer Abkantlänge von 4250 mm und einer nutzbaren Einbauhöhe von 615 mm sowie 2008 eine «TruBend 5085S» mit einer Presskraft von 850 kN, ei-

ner Abkantlänge von 2720 mm und einer nutzbaren Einbauhöhe von 615 mm. «Wir haben dabei besonderen Wert auf die lückenlose Übernahme der Kundendaten ab dem 3D-Modell gelegt. Mit dem TrumpfProgrammiersystem «TruTops» und mit unserem CAD-Programm können wir mit sehr geringem Aufwand eine DXF-Datei für unsere kombinierte Stanz- und Laserschneidanlage und im gleichen Atemzug die Geo-Datei für die beiden Abkantpressen erzeugen», erklärt Werner Jakob. Früher wurden die Teile auf verschiedenen Maschinen abgekantet. Dank dem Einsatz der neuen Abkantpressen mit dem durchgängigen Datenfluss und den sehr kurzen Umrüstzeiten liess sich die Produktivität um mindestens 25 – 30% steigern. Die grosse Vielfalt der zu verarbeitenden Produkte erfordert, dass die Maschinen täglich zehnbis zwanzigmal umgerüstet werden müssen. Über die Investition in die TrumpfAbkantpressen sagt Werner Jakob zusammenfassend: «Unsere Erwartungen wurden vollumfänglich erfüllt. Wir konnten den administrativen Aufwand verringern und die Produktivität steigern. Die Durchlaufzeit der Biegeteile ist deutlich kleiner und dies bei einer verbesserten Qualität.»

Die Furcht vor einer Deflation werde durch die negative Teuerung und das Allzeittief der Inflationserwartungen geweckt, schreibt die Credit Suisse in ihrem neuesten «Bulletin» 2/09. Hier sei Entwarnung angebracht: «Die derzeitige Preisentwicklung ist hauptsächlich das Resultat der Korrektur an den Erdölmärkten sowie des Strukturwandels in einigen Branchen. Zudem würde eine Deflationsspirale in der Schweiz nur sehr harzig in Gang kommen. Denn deflationsgefährdet sind im Wesentlichen langlebige Konsumgüter. Und diese werden grösstenteils importiert, was die direkte negative Wirkung auf Schweizer Unternehmen minimiert. Ein globaler preisbedingter Käuferstreik würd die hiesigen Unternehmen aber mit voller Wucht treffen.»

Konsequenzen des Bevölkerungswachstums: Gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik ist die Schweizer Wohnbevölkerung letztes Jahr um 106 000 Personen oder 1,4 Prozent auf 7 700 200 Personen angewachsen. Die Zunahme entspricht etwa der Einwohnerzahl des Kantons Zug. Diese über 100 000 Personen beanspruchen jährlich zusätzlich 4,6 Quadratmeter Wohnfläche, 42 Quadratkilometer Verkehrsfläche, 4,2 Mrd. kWh zusätzliche Energie und sie setzen schätzungsweise 50 000 Autos zusätzlich auf die Strasse. Sie produzieren 36 000 Tonnen Siedlungsabfall sowie 16 000 Tonnen Sondermüll. (Zahlen umgerechnet aus dem Landesdurchschnitt).

Schindler mit schlechtem Karma: Mehr als ei-

Diese Küche, geplant und gefertigt bei der Jakob AG, besteht komplett aus Edelstahl, wobei die Fronten lackiert sind. Die Griffstangen sind aus gebürstetem Edelstahl. (Bild: zvg)

ne Million Aufzüge hat Schindler weltweit installiert. Doch in Japan, dem weltgrössten LiftMarkt, konnte die japanische Konzerntochter bislang nur 8800 Stück absetzen. Seit Juni 2006 wurde kein einziger Fahrstuhl mehr verkauft. Grund: ungeschickte Öffentlichkeitsarbeit nach einem tödlichen Unfall. Alfred N. Schindler: «Das Vertrauen der Kunden in Japan ist auf dem Nullniveau».

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Planung + Produktion

| Im Spektrum

Die W.A. de Vigier-Preise Der älteste und höchstdotierte Jungunternehmerpreis der Schweiz wurde am 18. Juni 2009 in Solothurn verliehen: Die W.A. de Vigier-Stiftung zeichnete fünf Jungunternehmer für ihre zukunftsweisenden Projekte aus. Sie erhielten je 100 000 Franken Startkapital. Dieses Jahr gehen die Preise an Celeroton, Motilis, Optotune, SUN-D und Zurich Instruments.

Die beiden Firmenchefs von Celeroton, Christof Zwyssig und Martin Bartholet, erhielten den Anstoss für ihre Erfindung von ihrem Doktorvater Johann Kolar, dem Leiter des Instituts für Leistungselektronik an der ETH.

Small is smart: Der Celeroton-Elektromotor ist zwar nicht grad ein Winzling, aber nicht grösser als eine Zündholzschachtel. (Bild: zvg)

D

as Zürcher Start-up-Unternehmen Celeroton hat einen ultraschnellen Elektromotor entwickelt, der bis zu einer Million Umdrehungen pro Minute erreicht. Ein neuer Weltrekord mit weitreichenden Folgen. Die Turbotechnologie könnte schon sehr bald und sehr konkret unseren Alltag beschleunigen – und zum Beispiel im Gesundheitswesen hoch willkommene Nebenwirkungen verursachen: Zahnarztbohrer, bestückt mit einem Celeroton-Antrieb, sollen künftig angenehmere und wirksamere Be-

handlungen erlauben und das Leiden im Zahnarztstuhl erheblich mindern. Dabei kann sich auch der Zahnarzt selbst freuen, denn die Hochgeschwindigkeitsinstrumente der neuesten Generation sind nicht nur effizienter, sondern auch kleiner, leichter und leiser.

Über den eigenen Tellerrand hinaus Zwar erhielten die beiden Firmenchefs von Celeroton, Christof Zwyssig und Martin Bartholet, den An-

Stabwechsel in der Geschäftsführung der W.A. de Vigier Stiftung Jean-Claude Strebel übergibt nach 22 Jahren die Geschäftsführung der W.A. de Vigier Stiftung altershalber in jüngere Hände, verbleibt aber weiterhin als Vizepräsident im Stiftungsrat. Als eine der Galionsfiguren schweizerischer Jungunternehmerförderung hat Jean-Claude Strebel seit 1987 einschliesslich des laufenden Jahres insgesamt 1800 Projekte wesentlich mit evaluiert, von denen 66 prämiert wurden und in welche die Summe von mehr als 7 Mio. Franken investiert wurde. Von den 61 bis 2008 geförderten Projekten sind 40 als Firmen noch aktiv. Diese Tatsache und dass darüber hinaus die Stiftung in jeder Hinsicht hervorragend dasteht, sind beredte Zeugnisse für die Qualität und das Geschick Jean-Claude Strebels als Geschäftsführer. Nachfolger von Jean-Claude Strebel ist Jean-Pierre Vuilleumier, der als Finanzcoach bei der CTI Start-up, der offiziellen Förderagentur des Bundes, und als Direktor der CTI Invest über wertvolle Erfahrung in der Jungunternehmerförderung verfügt.

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stoss für ihre Erfindung von ihrem Doktorvater Johann Kolar, dem Leiter des Instituts für Leistungselektronik an der ETH. Entscheidend für den bahn- und rekordbrechenden Erfolg war jedoch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschern und Industriepartnern. Die Wissenschaftler integrierten Erkenntnisse aus dem Maschinenbau, der Informatik und der Regelungstechnik und arbeiteten eng mit Motorenherstellern und Kugellagerfabrikanten zusammen. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn die revolutionäre Antriebstechnik soll ihren Weg in die verschiedensten Industriezweige finden. Doch um aus den Labortypen fertige, industrietaugliche Produkte zu entwickeln, ist in einem ersten Schritt unternehmerische Reduktion angesagt. Die Jungunternehmer von Celeroton konzentrieren sich zu Beginn auf Anwendungen im Dentalbereich und in der Medizinaltechnik. (aa)

Infos www.celeroton.com info@celeroton.com


4 weitere «W.A. de Vigier»-Preisträger «Ausschlaggebende Kriterien für ein preiswürdiges Projekt sind Innovationscharakter, gesamtgesellschaftliche Bedeutung, technische und finanzielle Durchführbarkeit sowie Marktpotenzial», schildert die W.A. de Vigier-Stiftung selbst die Auswahlkriterien, die ihr als Entscheidungsgrundlage dazu dienen, unter den eingereichten Anträgen fünf erfolgversprechende Spitzenprojekte auszusuchen. Ausser den Elektromotoren von Celeroton haben es geschafft: Die Diagnosetechnik von Motilis Man legt sie wie ein Aspirin auf die Zunge und spült sie mit einem Schluck Wasser hinunter, die Wunderpille von Motilis. Zwar lindert die kleine Tablette weder Schmerzen noch heilt sie Krankheiten, aber sie spürt die Ursachen von Verdauungsbeschwerden zielsicher auf. Die an der EPFL Lausanne entwickelte elektronische Magnetkapsel durchläuft den Magen-Darm-Trakt und sendet auf ihrer Reise diagnostisch verwertbare Daten. Die Methode ist sanft und gerade deshalb ein Segen. Dank ihr dürfte die Angst vor unangenehmen und teilweise qualvollen ärztlichen Eingriffen schon bald der Vergangenheit angehören. www.motilis.com Die Optik-Revolution von Optotune Optotune hat als Weltneuheit eine elastische Linse entwickelt, die sich biegen und krümmen lässt und damit wie das menschliche Sehsystem selbständig fokussieren kann. Im Klartext: Den Entwicklern ist es erstmals gelungen, die Muskelfunktion des Auges künstlich nachzubilden. Die sensationelle Technologie soll als erste praktische Anwendung in Handykameras zum Einsatz kommen. www.optotune.com Die Sonnen-Displays von SUN-D Jonas Burki aus Olten hat die Sonne auf seiner Seite. Für seine innovativen Sun-D-Leuchtanzeigen bündelt der Solothurner das natürliche Licht des Himmelskörpers und nutzt es für die visuelle Darstellung von Bildern und Texten. Die Wirkung ist erstaunlich: Burkis nachhaltige Sonnen-Displays, die im Gegensatz zu LED-Bildschirmen oder Plasma Screens fast ohne Strom leuchten, erscheinen als strahlend neues Medium, das Informationstechnologie und Raumgestaltung ästhetisch und künstlerisch verbindet. www.sun-d.ch

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Impressum Planung + Produktion Technica AZ Fachverlage AG 5001 Aarau Tel. 058 200 56 30 Fax 058 200 56 61 Redaktion Alois Altenweger, lic. rer. pol. Zürchermatte 47 3550 Langnau i. E. Tel. 034 402 56 69 a.altenweger@zapp.ch Erscheint als integrierter Bestandteil der Technica.

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Planung + Produktion

| Mix

Nützliches über Schadsoftware Computerviren: Ein Virus infiziert Programme und führt bei ihrem Start bestimmte Aktionen aus. Wurm: Ein Wurm ist ein Virus, der sich von allein auf andere Computer verschickt. Trojaner tarnen sich als harmlose Programme und entfalten erst dann ihre Wirkung, wenn der ahnungslose Nutzer sie angewendet hat. Rootkits sind Werkzeug-Sammlungen, mit denen Hacker auch ohne Programmierkenntnisse auf

Computern Administratorenrechte erlangen können. Mit den Rootkits ist es möglich, die Rechner zu manipulieren, ohne dass diese Veränderungen von Virenscannern registriert werden können. Eine Backdoor ist eine Hintertür, welche von den Programmen für ihre Entwickler offengehalten wird. Exploits sind Programmcodes, die Lücken in weitverbreiteten Programmen wie Internet-Browser oder Media-Software ausnut-

zen. Mit ihnen kann man Schadsoftware auf fremde Computer bringen. Sie werden in Untergrundbörsen gehandelt. Seit einigen Jahren hat sich die Gruppe der Spyware massiv ausgebreitet. Diese Software sammelt Informationen über die Computernutzer und gibt sie an die Entwickler weiter. Manche Programme installieren einen Keylogger, der alle Tastaturanschläge aufzeichnet, so auch Passwörter.

Stark zugenommen haben auch Botnets, in denen Kriminelle zum Teil Hunderte Computer unter ihre Kontrolle bringen und sie, vom Nutzer unentdeckt, zum Versenden von Spams oder als Server für Pornobilder missbrauchen. Ein ungelöstes Problem ist das Phishing, bei dem Verbraucher über vertrauliche Daten ausgefragt werden, beispielsweise per E-Mail. Quelle: dpa

«Eingeladen und bezahlt zu werden, um dann mit Selbstsicherheit und Autorität Blödsinn zu erzählen, das nennt man ‹medienfreundlich›.» Pierre Bourdieu, französischer Soziologe

Swiss Technology Award Der Swiss Technology Award ist der führende Technologie- und Innovationspreis der Schweiz. Seit 1987 zeichnet der bekannte Award jährlich die besten und innovativsten Ideen und Technologien aus. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten ein individuell zugeschnittenes Paket von Leistungen wie grosse Medienprä-

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Märkte und Unternehmen

| Werkzeugmaschinen

Schleifring-Gruppe setzt auf den Werkplatz Schweiz

Thuner Schleifkompetenz für die Welt Die Fritz Studer AG in Thun zeigt es deutlich: Nicht immer bedeutet die Übernahme eines Schweizer Produktionsbetriebs durch einen grösseren ausländischen Konkurrenten den Anfang des schleichenden Niedergangs. Wie am Schleifring-Grinding-Symposium in Thun deutlich wurde, spielt dieser traditionsreiche Hersteller von Rundschleifmaschinen eine zunehmend wichtige Rolle in der Schleifring-Gruppe. Die Fritz Studer AG fertigt in Thun nicht mehr «nur» ihre weltweit gefragten Innen- und Aussenrundschleifmaschinen. Denn auch bei der dezentral aufgestellten Schleifring-Gruppe hat man festgestellt: Eine kostengünstige Produktion bei hoher Qualität und Fokussierung auf die Kernkompetenzen ist die Basis für den Erfolg von Maschinenbauunternehmen. Chancen ergeben sich durch Synergien, Standardisierungsprozesse und Plattformkonzepte. Vor diesem Hintergrund hat die Schleifring-Gruppe ein neues Produktionsstätten-Konzept entwickelt. Die Teilefertigung und die Montage von Baugruppen,

Modulen und Standardmaschinen ohne applikationsspezifische Technologie werden an den drei Standorten Thun (Studer), Kurim, Tschechien (Walter) und Schanghai, China (Körber Schleifring Machinery) konzentriert. Die übrigen Standorte der Gruppe erhalten so freie Kapazitäten, um sich noch besser als bisher auf hochflexible Kundenapplikationen zu konzentrieren.

Erweiterung des Maschinenportfolios Gleichzeitig erhielt die Fritz Studer AG durch die Eingliederung der Combitec AG, Biel, «Verstärkung» für seine Innenrundschleif-Kompetenz. Das Produkt-

portfolio von Studer und Combitec ergänzt sich sehr gut. Beide Standorte bleiben in bisheriger Grösse bestehen. Die CombitecFührung bleibt im Management des Unternehmens und behält die Leitung des Standortes Biel. «Combitec hat im Innenschleifen exzellente Maschinen im Programm und verfügt über ein sehr grosses Know-how in diesem Applikationsbereich», sagt Stephan Nell, Vorsitzender der Geschäftsführung der Fritz Studer AG. Über die internationale Vertriebsorganisation des Weltmarktführers im Rundschleifen Studer erhält Combitec nun einen globalen Marktzugang. Studer rundet umgekehrt sein Produktportfolio ab. Der Standort Biel wird künftig das Kompetenzzentrum für Innenschleifen. Die operative Leitung des Standortes bleibt bei dem bisherigen Combitec-Inhaber Daniel Huber. Die Combitec AG baut seit 1982 Hochpräzisionsmaschinen im Bereich Innenschleifen. Aus der Kombination von Hochpräzisionsmaschinen und der eigenen Bedieneroberfläche sowie der speziell auf die Anforderungen des Innenschleifens ausgerichteten Simulations-Software SimCT ergeben sich für die Kunden wirtschaftliche, lukrative und technologisch ausgereifte Lösungen. Combitec beschäftigt heute am Standort in Biel rund 40 Mitarbeiter.

Innovationsoffensive

S120 – die flinke Produktionsmaschine von Studer.

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Das Gespann Studer-Combitec konnte am Symposium in Thun gleich drei Neuheiten präsentieren. Aus der Combitec-Küche die Einsteiger-CNC-Innen- und -Universalrundschleifmaschine CT-450 L sowie die High-EndUniversalmaschine CT-960. Diese Innen-, Universal- und Radienschleifmaschine ist eine hoch-

präzise Maschine, deren B-Achse bis 91 Grad schwenkbar ist. Ein Revolver mit bis zu vier Spindeln ermöglicht das wirtschaftliche Schleifen kleiner bis mittelgrosser Werkstücke. Sie eignet sich auch speziell für das Schleifen komplexer Werkstücke aus sprödharten Materialien wie Hartmetall, Keramik oder Saphir. Die optimale Stabilität und Steifigkeit der CT-960 erlaubt es zudem, Matrizen mit Radien, Konen oder Bahnkontur zu schleifen. Die bearbeiteten Werkstücke besitzen die Qualität einer polierten Oberfläche. Die Software Sim CT hilft beim Programmieren, Einrichten und Simulieren. Die Produktions-Innenrundschleifmaschine S120 ist die kompakte, flinke Innenschleifmaschine für eine oder zwei unabhängige Schleifeinheiten. Bestens geeignet für die rationelle Bearbeitung höchstpräziser Kleinteile, hat sie sich in der Grossserienfertigung etabliert. Typische Anwendungen sind im Bereich Hydraulikkomponenten und zunehmend in der Medizinaltechnik, zum Beispiel beim Schleifen von Hüftgelenkkugeln aus Keramik, zu finden. Über die definierte Laderschnittstelle lassen sich ohne grossen Aufwand verschiedene Handlingsysteme einbinden. Die präsentierte automatisierte Lösung verbindet in idealer Weise Produktivität mit Flexibilität und überzeugt darüber hinaus mit kurzen Umrüstzeiten. (mg)

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Märkte und Unternehmen

| Werkzeugmaschinen

Newemag präsentierte an seiner Hausausstellung ein hochproduktives Drehzentrum

12 Achsen für mehr Produktivität Viel besser als aufgrund der wirtschaftlichen Situation erwartet war der Besuch der Hausausstellung der Newemag in Rotkreuz. In den Ausstellungsräumen trafen sich so viele Fertigungsspezialisten, dass bei den interessanten Begleitvorträgen zu aktuellen Fertigungsthemen die Stühle knapp wurden. Einer der «Stars» des Anlasses war die Matsuura H.Plus-405, ein horizontales Hochleistungs-Bearbeitungszentrum, das trotz seiner Kompaktheit hohe Stabilität und Spanleistung sowie einen verblüffend grossen Arbeitsbereich (Werkstücke mit Durchmesser 700 mm x Höhe 850 mm) vereint. Die Maschine verfügt standardmässig über einen Paletten-

wechsler mit zwei 500 x 500 mm -Paletten und einem Werkzeugmagazin mit 51 Werkzeugen – mit Optionen bis 360 Werkzeugplätze.

36 angetriebene Werkzeuge Auf mindestens ebenso viel Interesse stiess das neue MiyanoDrehzentrum mit seinen drei

Y-Achsen und Revolvern. Hochkomplexe Werkstücke mit hoher Produktivität fertigen: Dieser ambitiösen Forderung kommt Miyano mit dem 12-AchsenCNC-Drehzenter ABX-51 THY – einer Weiterentwicklung des Modells ABX-51 TH3 – entgegen. Das Lösungskonzept für diese Kombination aus Produktivität und beherrschbarer Komplexität: 3 Y-Achsen mit drei Revolvern, insgesamt 36 angetriebenen Werkzeugen und einer Hochleistungssteuerung. Die Miyano ABX-51 THY ist neu mit 3 Y-Achsen auf 3 Revolvern ausgestattet, welche die Bearbeitung von hochkomplexen Werkstücken ermöglicht. Die Maschine überzeugt durch ihr faires Preis-Leistungs-Verhältnis und erlaubt eine Gewinn bringende Bearbeitung mit geringen Stillstandzeiten. Maschinen vom Typ Miyano ABX gehören zu den schnellsten und präzisesten Hochleistungsdrehzentren und eignen sich besonders für das Fertigen von komplexen Hochpräzisionsteilen ab Stange. Die Maschinen sind in der Präzisionsindustrie für ihre beispiellose Massgenauigkeit bekannt.

Das Maschinenkonzept

Blick in den Bearbeitungsraum der ABX-51 THY mit den 3 Revolvern.

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Das Drehzentrum ABX-51 THY ist mit drei Y-Achsen und drei Werkzeugrevolvern ausgerüstet. Zwei Revolver sind im oberen und einer im unteren Bearbeitungsraum installiert. Alle Positionen können mit angetriebenen Werkzeugen bestückt werden. Total kann man auf diesem Drehzentrum mit 36 angetriebenen Werkzeugen arbeiten. Dieses Maschinenkonzept erlaubt eine optimale Bearbeitung ab Stange mit sehr geringen Stillstandzeiten. Der maximale Stangendurchlass beträgt bei der Haupt- wie bei der Gegenspindel

51 mm. Die maximale Drehlänge beträgt bei beiden Spindeln 125 mm. Die Hauptspindel mit C-Achse verfügt über eine Antriebsleistung von 11 / 15 kW und eine max. Spindeldrehzahl von 5000 U/min. Bei der Gegenspindel liegen diese Werte bei 5,5 / 7,5 kW und ebenfalls 5000 U/min. Der Revolver wurde überarbeitet und die Performance der angetriebenen Werkzeuge mit stärkerem Antrieb und höherem Drehmoment merklich gesteigert. Die Leistung des Antriebes wurde auf 4,5 kW erhöht und das Drehmoment beträgt neu 40 Nm. Die Drehzahl der Werkzeuge ist bei 6000 U/min. Die Werkzeugwechselzeit zwischen den jeweils 12 Werkzeugpositionen/ Revolver beträgt schnelle 0,25 Sekunden. Die 45°-Schrägbett-Konstruktion mit geschliffenen Stahlführungen bietet besten Spänefluss. Alle Führungen sind optimal abgedeckt und somit sehr gut geschützt. Sämtliche Führungen werden im Werk geschabt. Das ergibt eine sehr hohe Präzision und Zuverlässigkeit der Drehmaschine. Die Wärmeausdehnung wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Minimal ist auch die benötigte Aufstellfläche für die kompakt und trotzdem gut zugänglich gebaute Maschine: 3890 x 2400 mm inkl. Späneförderer.

Komfortable Steuerung Erwähnenswert ist auch die Fanuc-Steuerung der neusten Generation: Fanuc 31i TA mit 10,4"-Farbdisplay. Sie bietet standardmässig alle Funktionen, die ein rationelles Programmieren komplexer Bearbeitungen voraussetzen. Dazu gehören unter vielem anderem die Achsüberwachung über drei Kanäle,


elektronische Kompensation des Umkehrspiels auf allen Achsen, Synchronisation zwischen Gegenspindel, Revolver 2 und Revolver 3 wie auch zahlreiche Funktionen für Spindelsteuerung und Werkzeugkompensation. Miyano zeigt seine hohe Innovationskraft durch die Weiterentwicklung eines weiteren Drehzentrums. Die in der Schweiz bestens bekannte BNC-Serie wurde mit einer Gegenspindel ergänzt. Somit erhöht sich die Produktivität der neuen Miyano BNC-42 S6 schlagartig. (mg)

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Das 12-Achsen-CNC-Drehzentrum Miyano ABX-51 THY – das Y steht dabei für die 3. Y-Achse.

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Märkte und Unternehmen

| Elektrotechnik

Lapp etabliert sich als Kabellieferant für die Boombranche der erneuerbaren Energien

Kabel für «grüne» Anforderungen Energie ist Energie, die Anforderungen an Kabel für Anlagen mit erneuerbaren Energiequellen können deshalb kaum anders sein als für konventionelle Energieerzeugungsanlagen – möchte man meinen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber schnell, dass bei der erneuerbaren Energie oft auch chemisch und physikalisch andere «Gesetze» herrschen als im gemütlich warmen Kraftwerkssaal eines Kern-, Wasser- oder Ölkraftwerks. Extrem «ungemütlich» sind die Umgebungsbedingungen beispielsweise in Biogasanlagen: harte Zeiten für Signal- und Energiekabel. Die Lapp Gruppe zeigte im Verlauf ihrer Jahrespressekonferenz im Rahmen des Besuchs einer Biogasanlage drastisch, welchen extremen Anforderungen ihre Kabel in diesem Einsatzfeld ausgesetzt sind. Mit der Bioerdgasanlage in Schwandorf mit einer Produktionsleistung von 10 Megawatt (Gaserzeugung) können rund 5000 Haushalte mit Energie versorgt werden. Das auf Erdgasqualität aufbereitete Biogas wird in das konventionelle Erdgasnetz eingespeist. Wichtigster Kabel-Zulieferer bei Biogasanlagen ist seit Jahren die Stuttgarter Lapp Gruppe. Auch bei der hochmodernen Anlage in Schwandorf wurden fast ausschliesslich Produkte von Lapp verwendet.

Insgesamt wurden dort rund 10 Kilometer Leitungen verbaut. Alfons Nirrengarten, Leiter der Elektroabteilung bei Schmack Biogas: «Um fehleranfällige Klemmstellen zu vermeiden, verlegen wir die Kabel in einer Länge. Dabei werden sie durch unterschiedliche Bereiche gezogen. Aus diesem Grund muss der Aussenmantel entsprechend den verschiedenen Verhältnissen hohen Anforderungen genügen.» Wichtig bei der Verlegung: Die Steuer-, Leistungs- und Versorgungskabel werden getrennt in einem Kabelgraben in der Erde zum Technikraum und dem Schaltschrank verlegt. Für die Verkabelung der Rührwerke und Messstellen liegen die Leitungen

dagegen offen und müssen den Witterungsbedingungen wie Eis und Schnee sowie UV-Einstrahlung standhalten. Zwischen den einzelnen Anlagenteilen werden die Leitungen in getrennten Kabelrinnen verlegt. Für diese feste Verlegung, auch für direkte Erdverlegung, kommen die ÖlflexClassic-110-Black-Leitungen zum Einsatz. Sie sind flammwidrig sowie UV- und witterungsbeständig. Am sogenannten Beschicker, der sich beim Befüllen und Entleeren bewegt, am Separator, der betriebsbedingt vibriert oder in Bereichen, wo durch möglichen Gasaustritt eine chemische Beständigkeit erforderlich ist, werden ebenfalls die 110-Black-Lei-

Für die Verkabelung der Gondeln dieser Multibrid-Windanlagen wurden Kabel der Typen Ölflex Classic 110 und Ölflex 440 CP eingesetzt.

tungen verwendet. Sie sind bei gelegentlichem, flexiblem Einsatz und bei normaler mechanischer Beanspruchung ideal.

Kabel für extreme Anforderungen Noch viel höher werden die Anforderungen an das Kabel im

Sowohl die beiden Beschicker im Vordergrund wie vor allem auch der Güllebehälter dahinter stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Kabel.

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Güllebehälter selbst. Hier bewegen spezielle Ölflex-Robust-Leitungen das Tauchmotorrührwerk. Eine Leitung, die besonders mechanisch und chemisch beständig ist. Öle, Fette, Wachse auf pflanzlicher, tierischer oder synthetischer Basis oder deren Emulsionen sowie Temperaturen

im Güllebehälter von rund 40 Grad können ihr nichts anhaben. Für die Verkabelung der Schalter, Steckdosen und Lampen verwendete Schmack NYM-Leitungen sowie NYY-Erdkabel für die Versorgungsleitungen im oberen Querschnittbereich (120 bis 240 mm²). Bei der Daten-

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Die neue Denkschmiede der Lapp Gruppe sitzt in Cham. Lapp Engineering & Co. wurde 2004 von der Inhaberfamilie Lapp gegründet und kümmert sich um die Gewinnung und Verwertung von geistigem Eigentum für Technologien der elektrischen Leistungs- und Datenübertragung. Seit gut einem Jahr koordinieren und verantworten die Schweizer auch aktiv den Bereich Forschung & Entwicklung bei Lapp. Während sich die Ingenieure in den weltweiten Labors und Testzentren in Stuttgart, in den USA, Singapur und Tschechien um die Weiterentwicklung und Spezifizierung von bestehenden Produkten kümmern, ist bei den Wissenschaftlern von Lapp Engineering Science Fiction angesagt und erwünscht. Dabei geht es um die zukünftige Erforschung von neuen Leitermaterialien, von innovativen Compounds bzw. Polymeren für den Extrusionsbereich und für die Spritzgiesstechnik von formgebundenen Teilen. Bis zu 10 Wissenschaftler sollen dort die Zukunft von Lapp planen. Dabei arbeiten die Forscher von Lapp sehr eng mit Universitäten und Fachhochschulen vor allem in Deutschland und der Schweiz zusammen. Zum Beispiel der Universität Stuttgart, der Fachhochschule Esslingen, der Fachhochschule Nordwestschweiz, dem Institut für Polymerforschung in Dresden sowie weiteren hochinnovativen Instituten im Bereich Kunststoff- und Metalltechnik. Aber auch gemeinsam mit Unternehmen und Kunden werden Neuentwicklungen erforscht. Erstes Highlight aus der Schweizer Denkerschmiede ist die Verwendung von RFID-Technologie bei Kabeln und Steckverbindern. Dem Forscherteam war es gelungen, winzige, intelligente RFID-Tags in das Kabel oder den Steckverbinder einzupflanzen. Diese RFID-Tags können auch mit Sensorik versehen und individuell programmiert werden, so dass für jeden Anwendungsfall die benötigte Information (Identifikation oder Zustandsgrössen wie z. B. Feuchtigkeit, Druck oder Temperatur) mittels eines Lesegerätes abgerufen und ins IT-System zur Weiterverarbeitung übertragen werden kann. Die RFID-Tags werden innerhalb des Produktionsprozesses in das Kabel oder zum Beispiel in den Steckverbinder integriert. Die hohe Flexibilität und die mechanische Belastbarkeit bleiben dabei voll erhalten. Das Interesse an der neuen RFID-Technik ist enorm. Konkrete Verhandlungen mit ersten Interessenten laufen bereits auf Hochtouren. Dazu gehören zum Beispiel ein Unternehmen für Ultraschalltechnik, ein Spezialist für Bühnentechnik oder auch Tunnelbauer, die mit den RFID-Tags ein Höchstmass an Sicherheit garantieren wollen. Siegbert Lapp: «Wir stehen mit dieser Technik erst ganz am Anfang. Es gibt unvorstellbar viele Anwendungsmöglichkeiten. JeKabel mit integrierten RFID-Tags erlauben den Tag kommen den Abruf von Identifikations- und Zustandsdaten wie Temperatur, Feuchtigkeit oder Deh- neue Ideen und Vorschläge dazu.» nung.

übertragung werden dagegen die Profibusleitungen Unitronic Bus L2/Yv und die Datenleitung Unitronic Li2YCYv (TP) bevorzugt. Alfons Nirrengarten: «Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Lapp gemacht. Deswegen verwenden wir die Produkte auch in allen anderen Anlagen von uns.»

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Denkschmiede in der Schweiz


Märkte und Unternehmen

| Werkzeugmaschinen

Mitsubishi Electric kündigt spannende EMO-Premiere beim Drahterodieren an

Schweizer Tugenden made in Japan Wenn höchste Präzision und Oberflächengüte beim Drahterodieren gefragt sind, wird man künftig kaum darum herum kommen, die neuen Drahterodiersysteme der NA-P-Serie mit ins Kalkül einzubeziehen. Die mit ein paar entscheidenden technischen Finessen ausgestatteten Maschinen werden an der EMO in Mailand erstmals in Europa öffentlich zu sehen sein. Dauerhaft, zuverlässig, präzis – es scheint, als ob die Entwickler bei Mitsubishi Electric beim Konzipieren dieser Maschine die Schweizer Präzisionsindustrie im Visier gehabt hätten. Was macht das Besondere der Drahterodiermaschinen der NAP-Serie aus? Wie die Presse-Vorpremiere zeigte, hat man sehr konsequent die aktuellsten Technologien in Nutzen erweiternde Bearbeitungsstrategien umgesetzt. Denn der Kunde ist bekanntlich weit mehr am Bearbeitungsresultat interessiert als an der dafür eingesetzten Technik. Wie pflegt Hans Schaad, Unternehmensleiter Werkzeugmaschinen bei der Walter Meier AG, der Schweizer Vertretung für Mitsubishi Electric-Drahterodiersysteme,

zu sagen: «Der Kunde will eigentlich gar keine Werkzeugmaschinen kaufen – er sucht «nur» Lösungen für seine Fertigungsanforderungen!» Beispiele für diese Qualitätssteigerung durch innovative Technik sind etwa: • Höchste Präzision dank schnelleren HochgeschwindigkeitsAchsverstärkern und reaktionsschnellen Tubular-Direktantrieben; • Hochdynamisches Ansprechverhalten durch optische Kommunikation;

Maschinen mit Schweizer Tugenden Die Drahterodiersysteme der NA-P-Serie von Mitsubishi Electric werden in der Schweiz von der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG vertrieben. Was hält Unternehmensleiter Hans Schaad von den neuen Maschinen? Die Technica befragte ihn anlässlich der Vor-Premiere in Hinwil. Herr Schaad, die neue Maschinenserie scheint explizit auf die europäische Präzisionsindustrie ausgerichtet zu sein. Ist das so, oder was steckt dahinter? Schaad: Die Idee zu diesen Maschinen entstand tatsächlich aufgrund einer europaweiten Umfrage, die das Fraunhofer-Instituts bei der europäischen Präzisionsindustrie, d.h. bei Firmen der Medizinal-, Uhren- und Elektronikindustrie gemacht hat und deren Bedürfnisse gesammelt hat. Dabei hat sich gezeigt, dass der heute präsentierte Level bezüglich Präzision und Oberflächengüte gewünscht wird. Wie sehen Sie die Verkaufschancen in der Schweiz? Schaad: Uns kommen diese Maschinen sehr entgegen. Zum einen haben wir in der Schweiz eine starke Präzisionsindustrie. Zum anderen war Mitsubishi Electric schon in der Vergangenheit als Produzent von Hightech-Maschinen bekannt. Das erfolgreiche Programm wurde nun nach oben erweitert. Wir sehen für diese beiden Maschinen gute Chancen im Schweizer Markt. Mitsubishi hat mit den gezeigten Features dieser Maschinen erneut einen grossen Schritt nach vorn gemacht. Kurz gesagt: Es sind Maschinen, wie für den Schweizer Markt geschaffen.

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Die feierliche Enthüllung der Drahterodiermaschine NA 1200 P.

• feinste Oberflächengüten durch digitalen Feinschlichtgenerator; • optimale Schneidgeschwindigkeiten bei stabilem Bearbeitungsprozess auch bei gestuften oder unterbrochenen Werkstücken durch «vorausschauende» automatische Leistungsund Vorschubanpassung; • Vermeiden von Anschnittmarkierungen durch automatische Anschnittstrategie.

Revolutionäre Antriebstechnik Die Antriebstechnik der Maschinenserie ist zweifellos revolutionär. Bei der neuen Generation von Hochpräzisions-Drahterodiermaschinen kommen opti-

sche Direktantriebssysteme zum Einsatz, gepaart mit Tubular-Direktantrieben. Dieses einzigartige Konzept vereint die Vorteile von Spindelantrieben mit denen von konventionellen Linearmotoren. Der erhebliche Krafteinfluss des Magnetfeldes auf die Führungen des bewegten Schlittens, ein konstruktiver Nachteil von Linearmotoren, wird vollständig eliminiert. Weiterhin vermeidet diese Konstruktion unnötige Wärmeentwicklung, was zu einer sehr guten Energie-Effizienz beiträgt. Doch die reinen Antriebe sind nicht alles. Ausserdem werden die neuen Drahterodiersysteme der NA-P-Serie dank des optischen Direktantriebssystems tatsächlich in Echtzeit reagieren.

Hans Schaad vor der frisch enthüllten NE 1200 P.


Die CNC-Steuerung kommuniziert über Lichtwellenleiter mit den extrem reaktionsschnellen Antrieben. Selbstverständlich kann die CNC-Steuerung die Signale ebenfalls in Echtzeit umsetzen. Die NA-P ist eine hochproduktive Höchstpräzisionsmaschine – eine «Spezialmaschine» mit eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten ist es indes nicht. Dies kann man schon an den Baugrössen der beiden Modelle erkennen: die NA1200P mit Verfahrwegen von XYZ 400 x 300 x 220 mm und die NA2400P mit 600 x 400 x 310 mm.

Auf breites Anwendungsspektrum ausgelegt Konstruktiv sind beide Maschinen für ein breites Anwendungsspektrum ausgelegt – Drahtdurchmesser von 0,05 bis 0,30 mm können im Standard eingesetzt werden. Bei Oberflächen sind mit dem serienmässigen digitalen Feinschlichtgenerator Werte von 0,05 µ Ra erzielbar – natürlich abhängig von Werkstückmaterial und Schneidhöhe, aber immer mit kostengünstigem Messing-Blankdraht. Dies sorgt unter anderem dafür, dass die Maschinen nicht nur effizient, sondern auch äusserst wirtschaftlich eingesetzt werden können. Damit wird die NA-PSerie besonders auch für den Einsatz in der hochpräzisen Teileproduktion interessant. Der Generator der NA-P beinhaltet neben dem digitalen Feinschlichtgenerator D-FS weiterhin einen digital gesteuerten AE-Generator (D-AE), der die vertikale Position der Entladungen am Werkstück steuert und damit beste Parallelitäten erzielt. Traditionell wurde auf Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit besonderer Wert gelegt. Die NAP ist mit der bekannten Advance-Steuerung ausgestattet. Klar und logisch strukturierte Eingabemasken, Bedienung über

Maus, Standard-Tastatur und Touchscreen, integriertes elektronisches Handbuch, Programmiersystem sowie Netzwerkfähigkeit machen das tägliche Arbeiten so komfortabel wie nur möglich. Zahlreiche Automatikfunktionen, die für das neue Antriebskonzept optimiert wurden, erleichtern die tägliche Arbeit, ohne jedoch Anwender zu irritieren. Die hervorragende Zugänglichkeit des Arbeitsbereichs ist ein

weiterer Pluspunkt. Die NA1200P ist mit einer automatischen Vertikalschiebetür ausgestattet, die NA2400P mit einem Drei-Seiten-Hubtank. Die automatische Drahteinfädelung überzeugt durch ihre Zuverlässigkeit, die allgemeine Wartungsfreundlichkeit der Mitsubishi Electric Erodiersysteme ist hinlänglich bekannt. Die NA-P ist kein Sensibelchen, das übermässig Wartung verlangt, sondern ein für den realen Alltag

konzipiertes HöchstpräzisionsDrahterodiersystem. (mg)

Infos Mitsubishi Electric Europe B.V. D-40880 Ratingen wšSchweiz: Walter Meier (Fertigungslösungen) AG 8603 Schwerzenbach 044 806 46 46 ch.machining@waltermeier.com www.waltermeier.com


Fertigung + Produktion

| Werkzeugmaschinen

Präzisionsbearbeitung an Grossteilen

«Diese Qualität haben wir noch nie gehabt» Der Begriff Präzisionsbearbeitung wird des Öfteren arg strapaziert. Doch wer ein Werkstück auf 5000 mm Länge mit einer Ebenheit von 0,01 mm hochgenau zu bearbeiten vermag, der darf das Prädikat Präzisionsbearbeitung wohl zu Recht für sich beanspruchen!

Eine Langversion dieses Beitrags mit Hintergrundinformationen und zusätzlichem Bildmaterial finden Sie im Downloadbereich auf unserer Webseite www.technica-online unter Technica Plus

S

chon früh erkannten Anton Bruhin und Hanspeter Diethelm, die Gründer der Bruhin & Diethelm AG in Wangen, dass mit «Allerweltsbearbeitungen» zwar immer wieder einmal Geld zu verdienen ist, dass man damit aber buchstäblich keinen Staat machen kann und schnell weg vom Fenster ist, sollten die Geschäfte der Kunden einmal nicht so gut laufen. Folgerichtig läuteten die beiden gestandenen Praktiker bald die Spezialisierung ein und weil entsprechendes Know-how vorhanden war und dies ein gutes Geschäft versprach, fokussierte man sich schliesslich auf die zerspanende Bearbeitung und Komplettfertigung von grossen bis sehr grossen Maschinenbaukomponenten. Entsprechend stellt sich auch der Maschi-

Autor Edgar Grundler, Redaktor Technica, Allensbach

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nenpark dar und dazu sagte Hanspeter Diethelm: «Unser Hauptgeschäft ist mit gut 80% Anteil am Umsatz die Fräsbearbeitung und in dieser Technologie sind wir international konkurrenzfähig. Die restlichen 20% teilen sich auf in Drehbearbeitung sowie in Schweissen und Stahlbau, weshalb wir somit in der Lage sind, die Kunden aus einer Hand mit fertigen Bauteilen und Baugruppen zu bedienen. Im Bereich Fräsen von Grossteilen sind wir sehr gut aufgestellt und setzen auch Fräszentren mit über 10 000 mm X-Verfahrweg ein. Um

Die neue Grossteile-Portalfräsmaschine Nicolas Correa, Typ FP-50/100 mit Verfahrwegen von X = 10 000 mm, Y = 4500 mm und Z = 1500 mm in der neuen Fabrikhalle bei Bruhin & Diethelm. (Bild: B & D)

mit diesen Grossmaschinen Grossteile aus allen Branchen präzise bearbeiten zu können, bilden wir unser eigenes Personal aus. Unsere Leute wissen, im Gegensatz zum normalen Polymechaniker, was es heisst, wirklich grosse und sehr teure Werkstücke exakt zu bearbeiten

Bearbeitung eines grossen Maschinenrahmens auf der Portalfräsmaschine FP-50/100 mit dem 5-Achsen-Fräskopf; dadurch sind optimale Werkzeuganstellungen und damit Komplettbearbeitungen in einer Aufspannung möglich.


in Bezug auf die Fundamente ideale Voraussetzungen dafür geschaffen, die Grossmaschinen optimal aufstellen und ausrichten zu können, was ebenfalls einen wichtigen Aspekt bezüglich der Maschinenund somit der Bearbeitungsgenauigkeit darstellt.»

Hohes Drehmoment in kompakter Form

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun! Das Werkzeugmagazin und -wechselsystem der Portalfräsmaschine FP-50/100 mit 140 Magazinplätzen für Werkzeuge ISO 50 bis 400 mm Länge und 125 mm Durchmesser (bzw. 200 mm bei freien Nebenplätzen).

und das auch voll zu verantworten.» Gerade bei der Grossteilebearbeitung kommt es auf die Stimmigkeit des Fertigungsprozesses an. Hier muss die Leistungsfähigkeit der Maschine mit dem Können und Know-how des Bedieners eine optimale Symbiose eingehen, soll am Ende ein perfektes Werkstück zur Verfügung stehen.

Präzisionsmaschinen aus Spanien Anton Bruhin und Hanspeter Diethelm setzen hier seit Jahren auf die grossen Fahrständer- und Portalfräsmaschinen des spanischen Herstellers Nicolas Correa, in der Schweiz vertreten durch die Newemag Werkzeugmaschinen in Rotkreuz. Primin Zehnder, Geschäftsführer bei Newemag, führte bezüglich der Eignung und Qualität der Fräsmaschinen des Lieferanten Nicolas Correa aus: «Im Laufe der Jahre haben wir an Bruhin & Diethelm sieben grosse Fahrständerund Portalfräsmaschinen geliefert, was wohl für sich spricht. Denn hier werden vom sehr gut und speziell ausgebildeten Fachpersonal sehr hohe Anforderungen an die Bedienbarkeit, die Programmierung, die Performance und die Zuverlässigkeit gestellt, allein schon wegen der oftmals sehr teuren, weil äusserst aufwändig zu bearbeitenden Grossteile. Ausserdem hat Bruhin & Diethelm beim Bau des Fabrikgebäudes

Schliesslich erbringt Bruhin & Diethelm immer wieder den Beweis, dass mit hochgenauen Fräsmaschinen, hoch qualifiziertem Personal, jeder Menge Know-how und Erfahrung sowie einer grossen Motivation extreme Bearbeitungsleistungen möglich sind, was hier anhand eines tollen Beispiels aus der Praxis nachdrücklich belegt wird. Aufgrund bereits gefertigter und mehrfach gelieferter PräzisionsGrossbauteile für Forschungseinrichtungen (PSI Paul Scherer Institut) erhielt Bruhin & Diethelm eine Anfrage zur Bearbeitung von Grossträgern für das Forschungsprojekt UE65 für den Elektronenspeicherring BESSY II in Berlin. Dabei ging es um zwei Aluminiumträger der Abmessungen 5000 mm Länge, 500 mm Breite und 500 mm Höhe. Die Träger wurden auf der neuesten von Nicolas Correa gelieferten Portalfräsmaschine FP-50/100 in mehreren Schritten komplett bearbeitet, nämlich in Form von Seitenflächen, Führungsflächen und Nuten. Für die Genauigkeiten gab es seitens des Projektleiters Dr. Johannes Bahrdt folgende Forderungen: Ebenheit oben Basis A: Sollwert 0,02 mm auf 300 mm bzw. 0,10 auf 5000 mm Länge – erreichter und durch Messungen von Dr. Bahrdt bestätigter Istwert = 0,010 mm über die ganze Länge von 5000 mm! Parallelität der beiden Seitenflächen der Führungen oben: Sollwert 0,03 mm auf 300 mm bzw. 0,15 mm auf 5000 mm – erreichter und bestätigter Istwert = 0,010 über die ganze Länge von 5000 mm! Positionen der Nuten 6H7 oben: 0,03 mm auf 600 mm bzw.

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0,25 mm auf 500 mm – erreichter und bestätigter Istwert = 0,002 mm auf 600 mm bzw. 0,016 mm auf die ganze Länge von 5000 mm! Beachtenswert ist hier zudem, dass zwei Nutenreihen à 150 Nuten der Abmessungen 6H7 auf der ganzen Länge von 5000 mm reproduzierbar massgenau eingebracht werden mussten.

Erwartungen übertroffen Mit berechtigtem Stolz präsentierte Hanspeter Diethelm ein Dankesschreiben des Projektleiters Dr. Bahrdt, dessen Inhalt hier auszugsweise wiedergegeben wird: «Das Projekt UE65 hat sich aus verschiedenen Gründen etwas verzögert, aber entscheidend ist, dass die Qualität am Schluss stimmte. Die beiden Träger haben in diesem Zusammenhang alle unsere Erwartungen übertroffen. Ich habe die Ebenheitsmessungen, die mit einem In-

| Werkzeugmaschinen

terferometer durchgeführt wurden, beigelegt. Die Abweichungen betragen über die gesamte Länge nicht mehr als 10 Mikrometer! Phantastisch! Wir haben jeweils sechs Bahnen in transversaler Richtung gemessen. Die beiden Träger sehen etwas unterschiedlich aus, was eventuell auf verschiedenen Bearbeitungsgeschichten beruht. Beide Träger weisen aber die gleiche Qualität auf und diese Qualität haben wir noch nie gehabt.» Dieses Lob gibt Hanspeter Diethelm gerne an seine verantwortlichen Mitarbeiter und an den Lieferanten Newemag bzw. an Nicolas Correa, den Hersteller der eingesetzten Portal-Grossteile-Fräsmaschine FP50/100, weiter und meinte zudem abschliessend: «Die erste Grossteile-Fahrständerfräsmaschine von Nicolas Correa, eine L30 mit damals schon gewaltigen Verfahrwegen von X = 10 400 mm, Y = 1200 mm und

Z = 2500 mm, erhielten wir bereits 1997 und sie arbeitet immer noch zur vollsten Zufriedenheit. Mit den nunmehr sieben Fahrständer- und Portalfräsmaschinen desselben Herstellers und dank der guten Betreuung und des guten Service von Newemag sind wir in der Lage, den Kunden nicht alltägliche Bearbeitungsleistungen anzubieten. Damit heben wir uns vom allgemeinen Zuliefer- und Dienstleisterwesen ab, was uns nicht nur in schwierigem wirtschaftlichem Fahrwasser zum Vorteil gereicht...». (mg)

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Fertigung + Produktion

| Werkzeugmaschinen

Die neue Baureihe F von Heller: vier fünfachsige Bearbeitungszentren

Zwei Typen – vier Modellvarianten Nach der erfolgreichen Einführung der Baureihe H mit mittlerweile sechs Maschinenmodellen startet das Geschäftsfeld Heller Machines die zweite Produktoffensive: mit der Baureihe F stehen zum Verkaufsstart gleich vier 5-achsige Bearbeitungszentren mit SK40 und HSK63 Werkzeugaufnahme zusätzlich im Programm.

P

rinzipiell sind es sogar zwei grundsätzlich verschiedene Maschinentypen, die den Kunden als Baureihe F demnächst zur Verfügung stehen. So bietet Heller mit den Modellen FP 2000 und FP 4000 zwei neu entwickelte 5Achs-Bearbeitungszentren mit typischem Palettenwechsler, ausgelegt auf höchste Verfügbarkeit und Produktivität. Mit den beiden Modellen FT 2000 und FT 4000 bietet Heller dann erstmals auch zwei klassische Werkstattmaschinen für die manuelle Tischbeladung. Durch einen optimal gestalteten und zugänglichen Arbeitsraum bieten sich diese beiden Modelle für ein breites Teile-

spektrum aus Werkstoffen an.

unterschiedlichen

Optimale Steifigkeit und Zugänglichkeit Beide Maschinentypen besitzen die von der Baureihe H bekannte Achsanordnung mit B-Rundtischachse und somit einen optimalen Kompromiss aus Steifigkeit und Zugänglichkeit. Der Arbeitsraum beträgt 630 x 630 x 830 mm bei den 2000erModellen und 800 x 800 x 1000 mm bei den beiden 4000er-Maschinen. Derart ausgestattet, ist die Baureihe F nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung der bekannten fünfachsigen MCH-C-Modelle mit Schwenk-

Frontalansicht der FP 4000.

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30 technica 07-09


kopfeinheit zu sehen. Und so überrascht es auch nicht, dass die neuen Modelle mehr sind als eine adaptierte H-Maschine. Zwar wurden viele Maschinenkomponenten aus dem bewährten Heller-Baukasten übernommen, die Maschinenstruktur und die Achsausführungen dagegen wurden gezielt an die besonderen Belange der 5-Achs-Bearbeitung angepasst. So können sich die Anwender schon jetzt auf höchste Fräsleistung bei gleichzeitig optimaler Zuverlässigkeit einstellen.

optional auch noch bis auf über 400 Werkzeugplätze ausbauen. Selbst übergrosse oder -lange Werkzeuge sind kein Problem. Beim Thema Automatisierung kommt die Kompatibilität zur Baureihe H ins Spiel, sodass der Kunde beim Maschinentyp FP über alle bekannten Heller Automatisierungssysteme (Palettenpool, Palettenmagazine, Lösungen mit Roboter) ein Plus an Produktivität bekommen kann. (mg)

Innovative Spindeltechnologie in drei verschiedenen Ausführungen: Power Cutting Universal PCU 63 für die Leistungszerspanung, Speed Cutting Unit SCU 63 für Speed-Zerspanung und einer Speed Cutting Tilt SCT 63 für Speed-Zerspanung mit Gabelkopf.

Drei Hochleistungsspindeln stehen zur Wahl Das Herzstück der neuen Maschinenbaureihe ist die innovative Spindeltechnologie. So kann der Kunde bei allen Maschinen zwischen drei verschiedenen Ausführungen wählen, einer Power Cutting Universal PCU 63 für die Leistungszerspanung, einer Speed Cutting Unit SCU 63 für Speed-Zerspanung und einer Speed Cutting Tilt SCT 63 für Speed-Zerspanung mit Gabelkopf. Während die beiden Schwenkkopfeinheiten zahlreiche Vorzüge im Hinblick auf die Komplettbearbeitung von kubischen Bauteilen bieten, ist der Gabelkopf für die Bearbeitung von beliebigen Freiformflächen ideal und bietet daher einen hervorragenden Einstieg in die 5achsige Simultanbearbeitung.

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Automatisierung nach Kundenwunsch Ähnlich flexibel wie bei der Bearbeitungsstrategie ist die neue Baureihe F auch beim Werkzeugmanagement. Jedes Zentrum ist mit einem Standard-Werkzeugmagazin ausgestattet, lässt sich allerdings

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Automations- und Antriebstechnik

| Antriebstechnik

Beim Bus eine Selbstverständlichkeit: Die Schwenkschiebetür geht immer auf!

«Gerollte» Sicherheit Tag für Tag Der Bus ist an der richtigen Haltestelle angekommen und wir drücken ganz selbstverständlich auf den Knopf «öffnen». Die beiden Türflügel schwenken mit einer Drehbewegung auf und wir steigen aus. Dass dies mühelos und vor allem ungefährlich vor sich geht, dafür sorgt in der Schwenkkonstruktion von FBT nicht zuletzt ein Gewindespindelantrieb mit gerolltem Gewinde.

Modernste Busse – wie hier der BLS – stehen jahrelang im Einsatz. Entsprechend zuverlässig müssen auch die Türantriebe funktionieren.

D

er Einsatz von Schwenkschiebtüren im öffentlichen Verkehr ist hart: über 200 000 Zyklen pro Jahr und eine Einsatzdauer von teilweise über 20 Jahren verlangen nach qualitativ hochwertigen Komponenten.

Etwas Technik … Das Öffnen und Schliessen der zweiflügligen Türe erfolgt über eine Längswelle, auf der ein links- und rechtsgängiges Gewinde gerollt wurde – je

Autor Bernhard Trösch, Fachjournalist, Rupperswil

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eines für den linken und rechten Flügel. Die Gewindespindel wird angetrieben durch einen 24-V-Gleichstrommotor, dessen Drehbewegung über einen Zahnriemen und eine Drehmoment-Begrenzungskupplung erfolgt.

… und Kinematik Die beiden Muttern in den Laufwagen (ebenfalls mit Links- und Rechtsgewinde) verfahren auf der Spindel und führen so die seitliche Bewegung aus. Aber erst die gesamte Kinematik – Weg der Mutter (seitlich), Führungsschienen (Tür schwingt nach aussen oder innen) und die Hebel (Tür dreht) zusammen ergeben die vollständige Tür-

Gerollte Gewinde Bekannt sind die spanabhebenden Verfahren, also Drehen, Fräsen und Wirbeln. Alle haben jedoch den Nachteil, dass sie den Faserverlauf des Grundmaterials zerschneiden. Dem gegenüber steht das Gewinderollen, das als spanlose Bearbeitung die Materialfasern lediglich «umleitet». Das Gewinderollen (auch Gewindewalzen) ist die kalte Formgebung der Mantelflächen runder Teile. Das Gewinde wird erzeugt, indem ein Werkstück unter enormer Krafteinwirkung zwischen zwei sich drehenden Rollwerkzeugen plastisch verformt wird. Das Eindringen der Rollwerkzeuge mit den entsprechenden Gewindeprofilen in die Werkstück-Oberfläche presst das Material bis in den Grund der Werkzeuge und drückt das Gewinde-Nennmass regelrecht «hoch». Hauptvorteil der Kaltverformung ist die erhebliche Festigkeitssteigerung. Dazu kommen sehr gute Rauheitswerte auf den Gewindeflanken und im Grundradius sowie eine deutlich verminderte Kerbempfindlichkeit. Auch wird die Längsfaser des Grundmaterials nicht verletzt, sondern umgelenkt und «gebündelt». Damit verankert sich der Gewindegang im Kernmaterial. Besonders vorteilhaft ist das Gewinderollen bei allen schwer zerspanbaren Metallen und deren Legierungen. Doch im Prinzip eignen sich alle Metalle die mindestens 6 Prozent Dehnung aufweisen. Das sind hochlegierte, korrosions- und säurebeständige Stähle, spezielle Aluminiumlegierungen und Messing in Nietqualität. Von «Carry» bis «Rondo» Eichenberger stellt mehrere Produktlinien her: Der gerollte Kugelgewindetrieb «Carry» ist dank seiner hohen Präzision ein guter Ersatz für geschliffene – und daher teure – Kugelgewindetriebe. Neustes Mitglied dieser Familie ist der Kugelgewindetrieb in Miniaturausführung 4 x 1 (ø 4 mm, 1 mm Steigung). Diese Dimension war bisher nur geschliffen erhältlich und damit wesentlich teurer. Die Steilgewinde-Kugelspindel «Carry SpeedLine» ermöglicht mit extrem hoher Steigung entsprechende Verfahrgeschwindigkeiten. Die Steilgewindespindel «Speedy» – mit Steigungen bis 6 x Durchmesser – erlaubt höchste Verfahrgeschwindigkeiten bei niedrigen Drehzahlen. «Rondo» ist die Alternative zu Trapezgewindespindeln, aber mit ruhigen Laufeigenschaften.


Das Öffnungssystem über der Türe: Zu sehen sind der Laufwagen mit der Drehachse, die Spindel und (ganz oben) die Feder für die Notöffnung. (Bilder: FBT)

bewegung. Der Laufwagen hat dazu eine Drehachse eingebaut.

Notöffnung: Passive Sicherheit

passive Sicherheit schreiben vor, dass selbst Kinder – im Notfall wie auch bei einem Systemversagen – die Türen entriegeln und leicht öffnen können. Wird der rote Knopf betätigt, trennt eine Kupplung den Elektromotor von der Spindel. Dann kommt es

im Luftbehälter – hier herrscht ein permanenter pneumatischer Überdruck – zu einem plötzlichen Druckabfall. Ist der Druck weg, übernehmen zwei starke Federn das Öffnen der Tür soweit, dass man den Rest leicht von Hand aufstossen kann.

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Ein spezieller Knackpunkt stellt die Notöffnung dar. Die Normen für die

Der Laufwagen mit der eingebauten Mutter. Dreht sich die Spindel, erfolgt die Seitwärtsbewegung der Türflügel. Der Laufwagen ist auch der Drehpunkt für das Schwenken.

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Für diesen Notfall beeinflusste die Steigung des gerollten Gewindes auf der Spindel die Konstruktion. Ist sie zu klein, sind die Verschiebkräfte der Mutter grösser als die Reibungskraft, dann liegt Selbsthemmung vor; der Gewindetrieb klemmt. Weil das auf keinen Fall eintreten darf, war für die Spindel eine Steigung zu wählen, die das manuelle Öffnen noch erlaubt. Mit der gewählten Steigung von 100 mm/Umdrehung liegt die Verschiebekraft weit von der Selbsthemmung weg und ermöglicht so das sichere Öffnen der Türe von Hand. (mg)

Alles für das gerollte Gewinde Seit etwas über 50 Jahren beschäftigt sich die Eichenberger Gewinde AG mit der Herstellung von Gewinden. Es ist heute ein Unternehmen mit klaren Zielen: Das Rollen – also Kaltverformen – von Gewinden und die Herstellung von Gewindetrieben (Spindel und Mutter). Unter Einsatz moderner Herstellungsmethoden und durch die Entwicklung neuer Produkte unterstützt Eichenberger den Kunden in «seiner» Innovation. Der markante Anstieg der Exporte zeigt, dass die Produkte auf der ganzen Welt geschätzt werden. Eichenberger Gewinde AG 5736 Burg 062 765 10 10 info@gewinde.ch www.gewinde.ch

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FBT: Passagierkomfort im Fokus Moosmattstrasse 24 8953 Dietikon ZH Kommerzielle Anfragen Tel. 044 - 744 55 44 Technische Anfragen Tel. 044 - 744 55 11 Fax 044 - 744 55 00 info_ch@festo.com www.festo.ch

Als Hersteller von Bus- und Bahntüren baut FBT Fahrzeug- und Maschinebau AG bedürfnisgerechte Gesamtlösungen, die sowohl die Zufriedenheit der Betreiber wie auch die Sicherheit der Passagiere im Fokus haben! Die Schwenkschiebetüren gibt es in der 1-flügligen oder 2-flügligen Ausführung. Das System hat sich über die letzten Jahre bewährt und stellt eine der am meisten eingesetzten Schwenkschiebetüren im Busbereich dar. FBT Fahrzeug- und Maschinenbau 3367 Thörigen 062 956 11 11 contact@fbt-ag.ch www.fbt-ag.ch


Saia®PCD Energie zählt! Die «Laser PowerLine SL PV» ist ideal zum Produzieren von PV-Dünnschichtsystemen

Laserstrahlquellen für Photovoltaik Die «PowerLine SL PV»-Serie ermöglicht stabile Produktionsprozesse mit hohen Durchsatzraten bei einer sehr guten Bearbeitungsqualität. Das Konzept der Strahlquelle senkt die Betriebskosten und sichert eine hohe Verfügbarkeit. Durch seine Eigenschaften schafft der «PowerLine SL PV» Freiräume für neue Maschinenkonzepte.

D

ie «PowerLine SL PV»-Reihe wurde für den Einsatz in Automatisierungs- und Produktionssystemen im Photovoltaikbereich entwickelt. Die dort eingesetzten Laser-Scribing-Prozesse stellen hohe Anforderungen an die Strahlqualität, insbesondere an die Symmetrie innerhalb von zwei Rayleighlängen. Zudem ist eine sehr hohe Puls-Puls-Stabilität bei hohen Frequenzen der verwendeten Strahlquellen erforderlich. Speziell für diese Anforderungen decken die neuen «Laser PowerLine SL PV» optimal sowohl aktuelle als auch künftige Anforderungen bei der Produktion moderner PV-Dünnschichtsysteme ab.

Perfektion im Detail Die Laserstrahlquellen sind in den Wellenlängen 532 nm (PowerLine SL 3 SHG PV) sowie 1064 nm (Po-

werLine 20 PV) verfügbar. Mit der Integration einer motorisch einstellbaren Strahlaufweitung in den Laserkopf kann der Ausgangsstrahl direkt, ohne externe Strahlformung, verwendet werden. Für Langzeitstabilität der hohen Performance sorgt das neue Temperaturmanagement der «PowerLine SL PV»-Reihe: selbstständige thermische Überwachung, Stabilisierung der relevanten optischen Komponenten durch Peltier-Elemente und Wärmeabtransport über eine luft- oder wassergekühlte Kühlplatte. Im kompakten Laserkopf sind Pumpdiode und HF-Generator untergebracht. Dies vereinfacht die Integration und erlaubt bei Bedarf grössere Entfernungen zwischen Einsatzort und Versorgungseinheit. Die Versorgungseinheit des Lasers belegt 3 Höheneinheiten im 19Zoll-Industriestandard. Das Lasersystem ist mit einem integriertem Shutter und einem Sicherheitskreis entsprechend ausgeführt nach EN-954-1 / EN 13849-1, was eine direkte Integration ebenfalls erleichtert. (bf)

Infos Die Laserstrahlquellen sind in den Wellenlängen 532 nm (PowerLine SL 3 SHG PV, im Bild) sowie 1064 nm (PowerLine 20 PV) verfügbar.

ROFIN / Carl Baasel Lasertechnik GmbH & Co. KG D-82319 Starnberg +49 (0)8151 776 4345 richard.hendel@baasel.de

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Überwachen, steuern, regeln und weiterleiten mit Saia®PCD Steuerungen

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Automations- und Antriebstechnik

| Antriebssteuerungen

Speicherkapazitäten von Steuerungen flexibel erweitern

Neue Einsatzfelder dank SD-Flashkarten Herkömmliche SPS bzw. industrielle Automationsgeräte stossen an ihre Grenzen, sobald eine Anwendung viel lokalen Speicher benötigt. Ein Konzept zur modularen industrietauglichen Speichererweiterung schafft hier Abhilfe und bietet – clever eingesetzt – jede Menge Zusatznutzen.

S

pezielle Gehäusekonzepte und hohe Vibrationsfestigkeit ermöglichen den Einsatz einer SPS auch unter rauen Umgebungsbedingungen; kurze Zykluszeiten und Echtzeitfähigkeit erlauben die schnelle Regelung von Prozessen und entsprechende Speicherkonzepte stellen sicher, dass keine Prozessdaten verloren gehen, auch nicht bei einem plötzlichen Stromausfall. Ausserdem kommen speicherprogrammierbare Steuerungen gewöhnlich mit sehr kleinen Speicherressourcen aus.

Bild 2: Als Speichermedien werden speziell für den Einsatz geprüfte SD-Karten mit 256 MB, 512 MB und 1 GB Speicherkapazität angeboten sowie eigenentwickelte, extrem robuste Speicherkarten mit 4 MB.

Nutzungsjournal für Grundwasser Ein typisches Beispiel, bei dem grosse Datenmengen vor Ort auf der SPS vorgehalten werden müssen, bieten Datalogging-Anwendungen wie die im Folgenden beschriebene: In vielen Ländern muss laut Gesetz jeder, der Grundwasser kommerziell oder industriell nutzt, ein Nutzungsjournal führen. Hier kann eine Steuerung, die den Einsatz der Pumpen regelt, zugleich die fürs Nutzungs-

Autor Urs Jäggi, Leiter technisches Produktmanagement Saia-Burgess Controls AG Dipl.-Ing. (FH) Nora Crocoll Redaktionsbüro Stutensee

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journal relevanten Daten aufzeichnen. Sollen die Daten über längere Zeit vorgehalten werden, benötigt man grössere Speicherkapazitäten, als eine SPS gewöhnlich zur Verfügung stellt. In herkömmlichen Lösungen wird in solchen Fällen üblicherweise ein externer PC an die Steuerung angeschlossen. Dieser ist aber entweder nicht industrietauglich oder relativ teuer. Weil man es zudem mit proprietären Systemen zu tun hat, werden spezielle Treiber für den Datenaustausch zwischen Steuerung und PC benötigt. In jedem Fall ist diese Lösung also nicht nur mit Kosten für die Anschaffung des PCs verbunden, sondern hinzu kommt auch der Aufwand für die

Wartung des zusätzlichen Geräts. Dennoch ist diese verhältnismässig aufwändige Speicherplatz-Erweiterung in vielen Datalogging-Anwendungen der übliche Weg. Als langjähriger Entwickler, Hersteller und Vertrieb von elektronischen Komponenten und Systemen der Steuerungs- und Regelungstechnik in industrieller Qualität kennt die Saia-Burgess Controls AG aus dem schweizerischen Murten den Markt und dessen Anforderungen gut. Daher entstand im Haus der Schweizer eine praktische Lösung für den immer öfter auftretenden Bedarf an erhöhter Speicherkapazität: Steuerungen lassen sich nun flexibel mit zusätzlichem Speicher nachrüsten.


Außen Profil Innen Leistung

Bild 1: Flash-Speichermodule lassen sich einfach über die Slots 0 bis 3 an Saia-PCD3Steuerungen anschliessen.

Mit grossem Speicher und sehr robust Für ihre Steuerungen des Typs SaiaPCD2 und Saia-PCD3 haben die Schweizer Steuerungsexperten einige Flash-Speichermodule ins Programm aufgenommen bzw. selbst entwickelt. Diese lassen sich einfach über bereits vorhandene Steckplätze in die Steuerung integrieren (Bild 1). Als Speichermedien werden speziell für den Einsatz geprüfte SD-Karten mit 256 MB, 512 MB und 1 GB Speicherkapazität angeboten (Bild 2). Insgesamt können bis zu 4 GB an einer Steuerung nachgerüstet werden. Bei der Auswahl der SD-Flash-Speicher wurde darauf geachtet, dass sie für den

Industrieeinsatz geeignet und auch längerfristig lieferbar sind. Mindestens 600 000 Schreibzyklen und Datenhaltung für über 5 Jahre sind möglich. Dabei arbeiten die FlashSpeicher bei Betriebstemperaturen zwischen –25 und +85°C und bieten eine mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) von mehr als 1 000 000 Stunden. Für Anwendungen mit noch höheren Anforderungen bei Robustheit und Verfügbarkeit der eingesetzten Speichermedien werden zudem selbst entwickelte Flash-Speichermodule angeboten. Diese Module bieten jeweils 4 MB zusätzlichen Speicher, bei Wunsch aufgeteilt in 3 MB fürs File-System und 1 MB

Motorkonzepte, Getriebe, Elektronik, Geber und Bremsen. Leistungs- und Regelelektronik integriert. Antriebssysteme aus einem Haus. Bei uns entwickelt und gebaut. Dunkermotoren - immer ein wenig mehr. Besuchen Sie uns in Basel auf der go. automation technology, 01.-04.09.2009 Halle 2.0 Stand M13

Bilder 3: Die SD-Flash-Module des Typs PCD3.R600 sind mit LEDs für eine rasche Diagnose sowie mit einem mechanischen Zugriffsschutz mit Kontaktschalter versehen. Über einen BCD-Schalter kann die Betriebsart vorgewählt werden.

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Automations- und Antriebstechnik

fĂźr ein Programm-Backup. Die SDFlash-Module des Typs PCD3.R600/PCD2.R6000 sind zudem mit LEDs fĂźr eine rasche Diagnose sowie einem mechanischen Zugriffsschutz mit Kontaktschalter versehen. Ăœber einen BCD-Schalter kann die Betriebsart vorgewählt werden (Bild 3). Generell lassen sich die SD-Karten im laufenden Betrieb austauschen.

Die Daten auf der Karte sind fßr jeden PC lesbar Die Speichererweiterung mithilfe von Flash-Modulen bringt weitere Vorteile, die ßber die ErhÜhung des Speichers hinausgehen. Beispielsweise steht der zusätzliche Speicherplatz auch dem Web-Server auf der Steuerung zur Verfßgung. Sobald der interne Speicher voll ist,



 

werden die Daten oder Web-Seiten auf die SD-Karte ausgelagert. Dank den universellen Speicherkarten kĂśnnen aber auch einfach so Daten zwischen Management- und Feldebene ausgetauscht werden. Diese werden in einem Dateiformat abspeichert, das jeder herkĂśmmliche BĂźro-PC lesen kann. Zum Ăœbertragen der Daten muss dann nur noch die Speicherkarte aus der Maschine genommen und ins Kartenlesegerät am PC geschoben werden. Neben Daten fĂźr die ProzessĂźberwachung und -steuerung kĂśnnen auf den Speicherkarten noch weitere Informationen abgelegt werden: zum Beispiel Dokumente, Datenblätter, HandbĂźcher oder Vorschriften. Wenn diese nämlich vor Ort verfĂźgbar sind, erleichtert das dem Servicepersonal die Arbeit, weil alle

| Antriebssteuerungen

relevanten Informationen direkt an der Steuerung zur Verfßgung stehen. Auch ein Backup der gesamten Steuerungssoftware inklusive Firmware und Tools auf der Speicherkarte ist mÜglich. Gleichzeitig lassen sich auf der SD-Karte verschiedene Betriebsdaten speichern, mit deren Hilfe ein Instandhalter im Ausfall einen Fehler leichter finden kann. So betreibt und ßberwacht zum Beispiel eine Saia-PCD3Steuerung mehrere Waschmaschinen in einem Self-Service-Waschsalon. Sie speichert Waschprogramme, Waschzeiten oder Serviceintervalle. Fßr den Installateur werden die Daten in einem Saia-Web-Projekt ßbersichtlich dargestellt und in Excel-kompatible CSV-Dateien abgelegt. Mit diesen Informationen lassen sich Service- oder Reparatur-Aufgaben besser planen und deutlich effizienter ausfßhren. Hier und in vielen anderen Anwendungen kÜnnen die Speicherkarten somit aufwändige und ungeeignete PC-basierte Systeme ersetzen oder sie erschliessen den speicherprogrammierbaren Steuerungen neue Anwendungen, die bislang nicht lÜsbar waren. (bf)

Infos Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten 026 672 71 11 www.saia-pcd.com pcd@saia-burgess.com

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Integriertes modulares Mess- System für lange Werkzeugmaschinenachsen

Lange Achsen präzis messen Schneeberger hat die integrierte magnetoresistive Längenmesstechnik für gestossene Linearführungen zu einem einzigartigen Produkt weiterentwickelt. Somit bietet diese innovative Wegmessung dem Markt ein integriertes, hochpräzises und direktes Messen auch beim Einsatz von besonders langen Maschinenachsen. Dieses wird durch mechanisch und messtechnisch exakten Aufbau möglich.

Monorail AMS absolut, das integrierte absolute Messsystem für Werkzeugmaschinen.

Monorail AMS long, das modulare Messsystem für lange Werkzeugmaschinenachsen.

Klassische Anwendungen des Monorail mit dem integriertem Messsystem AMS long sind Grossmaschinen, wie z. B. Portalfräsmaschinen und Bohrzentren für den Werkzeug- und Formenbau und die Grossmotorenfertigung, Vertikal- und Karusselldrehmaschinen für den Kraftwerksbau und die Luft- und Raumfahrttechnik, Schleifmaschinen in der Werkzeugmaschinenindustrie, lange Achsen für die Montageautomation sowie viele andere vergleichbare Anwendungen. Die besondere Ausführung der Schienenstösse, in Kombination mit dem dafür eigens entwickeltem Lesekopf AMSA 3 L, erlaubt es, Stösse zu überfahren und somit beliebig lange Maschinenachsen aufzubauen. Das AMS long bietet somit den Werkzeugmaschinenbauern ein hochpräzises Messen des Verfahrweges auch bei gestossenen

Linearführungen ohne Signalverlust. Seitens des Maschinenbauers bedarf dies lediglich einer speziellen Stossmontage mit einem einfachen Hilfswerkzeug, zur Gewährleistung einer phasentreuen Justage. Alle Leseköpfe sind mit der notwendigen Messkopfelektronik ausgestattet und können für alle Monorail-Linearführungen verwendet werden. Das AMS long bietet eine 1 VssSpannungsschnittstelle für alle auf dem Markt gängigen CNCSteuerungstypen an.

Technologie wie das sichere hochpräzise Abtasten, ein Lesekopf für alle Baugrössen sowie einteilige Linearführungen mit integriertem Messsystem bis zu 6 m Länge verfügbar. Zudem wurden bei dem AMS absolut für die industrielle Nutzung im rauen Maschinenmarkt natürlich weitere wichtige Besonderheiten integriert. Das System ermöglicht durch eine LED die Anzeige der wichtigsten Betriebszustände und bietet zudem eine Konfigurations- und Diagnosemöglichkeit über eine serielle Schnittstelle. Weiterhin bietet das AMS absolut den Anwendern eine erhöhte Betriebssicherheit durch die Verarbeitung von redundanten Informationen. Der generelle Aufbau des AMS absolut ist ein in die Linearführung Monorail integrierte Massverkörperung mit Inkrementalund Codespur. Die Massverkörperung wird durch ein sehr hartes und mit der Linearführungsschiene verschweisstes Abdeckband vor Störeinflüssen geschützt. Der Lesekopf ist in einem perfekt abgedichteten Anbaugehäuse eingebettet und direkt an den Laufwagen montiert. Somit wird fortwährend die Information beider Spuren durch den angedrückten Sensor detektiert und in der Messposition zu einer Absolutinformation verrechnet. (mg)

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Automations- und Antriebstechnik

| Fachmessen

Go und Ineltec in Basel trotzen der Wirtschaftskrise

Messen als Wegweiser aus der Krise Jede Krise geht einmal zu Ende. Gute Manager trimmen ihre Unternehmen rechtzeitig auf die «Zeit danach», um nach den Rezessionszeiten besser dazustehen als vorher. Fachmessen eignen sich vorzüglich, um sich auch technologisch wieder in Position zu bringen. Ganz besonders gilt dies natürlich für die Automatisierungsmesse go. Trotz anhaltender Finanz- und Wirtschaftskrise und der daraus resultierenden Angebotsverkleinerung finden die go und die Ineltec vom 1. bis 4. September 2009 in der Messe Basel statt. Einige grosse Firmen fehlen an der diesjährigen go. Dennoch haben sich rund 250 Firmen für die Teilnahme an der Technologiemesse für Automatisierung und Elektronik entschieden und präsentieren attraktive und innovative Produkte und Dienstleistungen. Mit der Präsentation der Projekte von «darwin21» sowie den swissT.net-Initiativen «swissSoutionMarket.net» und «swissRobotics.net» wird die Messe zusätzlich aufgewertet. Zum Ausstellungsangebot der go gehören neben Steuerungssystemen, Antriebstechnik, Sensorik, Robotik- und Handlingsystemen auch die Fluidtechnik, das Produktionsmanagement, Engineering in der Automation, die Elektronik, die Mess- und Prüftechnik und der Bereich Fachwissen. «Die Besucher, die vorwiegend aus der industriellen Automation, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Prozessautomation und Engineering kommen, werden die Messe als Informationsund Kontaktplattform nutzen», sagt René Brugger, Präsident swissT.net, Vertreter des wichtigsten Verbandes auf Seiten der Aussteller. «Denn der Informationshunger in der Automationsbranche ist derzeit gross. Gerade jetzt nimmt man sich die Zeit nach neuen Lösungen zu su-

40 technica 07-09

chen. Die Aussteller könnten also durchaus eine positive Überraschung erleben», kommentiert er weiter.

darwin21 Anlässlich der go werden die 13 darwin21-Wettbewerbsprojekte zum Thema «Körpersprache» erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Seit Januar 2009 erarbeiteten die Teams mit neuen Technologien aus der Automation einen abstrakten Körper, der in der Lage ist, zu kommunizieren. Die Messebesucher können an den Ständen der jeweiligen Industriepartner die Funktionen der künstlichen Körper selber steuern und sich ein Bild der technischen Umsetzung machen. Die besten Arbeiten werden durch das Publikum, die Wettbewerbsteilnehmer selbst und eine Fachjury bewertet und prämiert. Am Donnerstag, 3. September 2009, ab 16.00 Uhr findet in der Messe Basel die Preisverleihung statt. Für Unterhaltung sorgt der australische Komiker Rob Spence. Show-Einlagen einer jungen Breakdance-Gruppe bilden einen weiteren Höhepunkt.

Breite Unterstützung darwin21 wird von zahlreichen Unternehmen grosszügig unterstützt. Endress+Hauser Flowtec AG konnte als Presenting Partner für das Projekt gewonnen werden. Die Firmen Phoenix Contact AG, Distrelec und Knürr AG stellen das Starterkit zur Verfügung und die beiden Bran-

Das Wichtigste in Kürze Dauer: Öffnungszeiten: Ort: Veranstalterin:

Dienstag, 1. bis Freitag, 4. September 2009 täglich 9 bis 17 Uhr (Ineltec bis 18 Uhr), Freitag bis 16 Uhr Messe Basel, Halle 1 (Ineltec) und Halle 2 (go) MCH Messe Schweiz (Basel) AG www.go-automation.ch / www.ineltec.ch

chenverbände swissT.net und Electrosuisse unterstützen darwin21 nebst einem beachtlichen finanziellen Beitrag auch als Aufsichtsorgan im Patronat. Unter dem Namen swissSolutionMarket.net werden schweizerische Engineering-Lösungen in der Automation gezeigt. Neben Engineering-Unternehmen sind auch Fachhochschulen, Systemanbieter, das swissT.net und das Projekt darwin21 am Gemeinschaftsstand vertreten. Täglich um 11.00 Uhr stehen die branchenrelevanten Themen Ausbildung, Produktionsstandort Schweiz – Leadership in Krisenzeiten, Standards und Investitionen in der Rezession zur Debatte. In einem «Pro- und KontraEvent» wird der polarisierende Experte Ingenieur JP Dellapietra in jeweils 15 Minuten seine provokanten Thesen vortragen. Dann wird ein weiterer Branchenexperte versuchen, Dellapietras Thesen zu widerlegen. Umrahmt wird das Ganze von einem vom swissSolutionMarket.net offerierten Apéro.

swissRobotics.net Die Mitglieder der Sektion 42 präsentieren sich gemeinsam unter dem Namen swissRobotics.net zu den Themen Industrial Handling und Robotics. Die Besucher kommen in den Genuss, spezielle Roboter und integrierte Systemlösungen für Automatisierungs-Aufgaben in den verschiedensten Branchen kennen zu lernen.

ineltec 2009 trotzt Wirtschaftskrise Im Vergleich zur Vormesse im Jahr 2007 findet eine Angebotsverkleinerung von rund 10 Prozent statt. Diese ist vor allem auf kleinere Präsentationsflächen seitens einiger Aussteller zurückzuführen. Nahezu alle wichtigen Key-Player sind auch dieses Jahr wieder vertreten. Zum Ausstellungsangebot der beteiligten Firmen gehören folgende Produkte aus der Gebäude- und Infrastrukturtechnik: • Energie • Elektro • Licht • Kommunikation-Netzwerktechnik • Informationssysteme • Sicherheit • Automation • Architekturrelevante Systeme • Messen und Prüfen • Service Die Messeleitung ist überzeugt, dass gerade wegen der Finanzund Wirtschaftskrise, das Marketinginstrument Messe eine noch grössere Wichtigkeit bei den Besucherzielgruppen haben wird, da bereits heute die Weichen für die Zeit nach der Krise gestellt werden müssen. Die Besucher, vorwiegend aus der Elektro- und Installationstechnik, der Energiewirtschaft, des Engineering, der Architektur und Planung, der Gebäudeautomation, Immobilien/Investment sowie aus der öffentlichen Hand werden die Messe als Informations- und Kontaktplattform nutzen. (mg)


Live & kostenlos: Produktivitäts-Check Die Krise zwingt zum Handeln: Engineering-Kosten senken ist die Devise. Doch wissen Unternehmen eigentlich, wie produktiv sie sind? Antworten gibt der Engineering Performance Factor (EPF), der individuell die Einsparpotenziale im durchgängigen Prozess ermittelt. Besucher der go. in Basel machen den Quick-Check kostenlos am Stand der Infographics AG. Der Schuh drückt überall gleich: Unternehmen müssen dringend ihre Produktivität auf den Prüfstand stellen. Der sprichwörtlich kurze Prozess oder auch optimale Workflow vom Engineering bis in die Fertigung ist das Ziel. Stellt sich die Frage: Wie weit sind Unternehmen von dieser Durchgängigkeit entfernt – welche Einsparpotenziale liegen brach? EPLAN Software & Service hat hierzu den Engineering Performance Factor (EPF) entwi-

ckelt. Dieser Engineering-Check ermittelt die Stärken/Schwächen im durchgängigen Prozess. Und zeigt auf, wo die Produktentwicklung im Vergleich zum Stand der Technik einzuordnen ist. Besucher der go. automation technology machen den Produktivitäts-Check live am Stand der Infographics AG (Halle 2/ Stand N78). Eine individuelle Auswertung und Tipps für konkrete Handlungsweisen sind im ersten Schritt kostenlos.

Wie funktioniert das? Mithilfe eines Fragenkatalogs werden die Phasen im Engineeringprozess wie Schaltschrankbau, Mechanikkonstruktion und Datenhaltung beleuchtet, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf 12 Fragen gibt es je vier mögliche Antworten, die eine bestimmte Entwicklungsstufe in der jeweiligen Disziplin repräsentieren. Anhand der erreichtenPunktzahl lässt sich die Abweichung vom optimalen Prozess erkennen.

Der EPF geht weiter Hat der Engineering-Check Schwächen im Prozess aufgezeigt, so werden – zugeschnitten auf das EPF-Konzept – entsprechend Check-Up-Tage angeboten. Mit dem Engineering Per-

formance Factor gibt der Lösungsanbieter Infographics als 100-prozentige Tochter von EPLAN eine Antwort auf die dringende Frage nach optimierten Prozessen und der Kostensenkung im Engineering. Infographics AG 8105 Regensdorf 044 870 99 00 igg@infographics.ch www.infographics.ch Halle 2, Stand N78

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Automations- und Antriebstechnik

| Fachmessen

Besser Energie zählen als zahlen ten alles aus einer Hand bieten: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von elektronischen Komponenten und Systemen der Steuerungs-/Regelungstechnik in industrieller Qualität. Bessere Energieeffizienz mit der richtigen Kombination von Steuerung, Regelung und Energieüberwachung ist das Motto, welches Saia an der go.automation verfolgt. Saia-Burgess Controls AG kann mit seiner Palette von offenen und modularen Produk-

Energie messen Der konsequente Einsatz von geprüften, MID-konformen Stromzählern gibt dem Gebäude-Eigentümer die Möglichkeit, nutzungs- und verbrauchergerecht Energie abzurechnen. Darüber

hinaus bilden die Daten die Grundlage für eine Anlagenbetriebsoptimierung.

SD-Flash lassen sich auf einer SPS-Steuerung bis zu 4 GB Daten aufzeichnen und verwalten.

Überwachen, steuern, regeln und weiterleiten Das Speichern und Verwalten der Energiedaten erfolgt in Automationsstationen, welche sich durch Modularität, offene Schnittstellen und ein gewerkübergreifendes Einsatzspektrum auszeichnen. Die konsequente und durchgängige Integration von Web- und IT-Standard-Protokollen unterstützt die einfache Integration in die Gebäude Netzwerkinfrastruktur und ermöglicht so den Zugriff auf Betriebsdaten via Büro-PC. Mit

Visualisieren, analysieren und optimieren Die Auswertung der Daten übernimmt in der Regel eine umfangreiche Managementsoftware (Scada. Eine Alternative mit nur geringer Funktionseinbusse stellt heute die Web-Technik (Bild) dar, welche mit Standard-Internet-Browsern bedient werden kann. Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten, 026 672 71 11 pcd@saia-burgess.com www.saia-pcd.com Go, Halle 2.0, Stand M68

Integrierte Produktdokumentationen u. v. m.

An der diesjährigen go.Automation in Basel stellt SolidWorks den Interessenten und Besuchern die

gesamte SoftwarePalette vor. Von der 3D-Konstruktion über die Konstruktionsprüfung unter realen Bedingungen bis zum Produktdatenmanagement erlebt der Besucher an unserem Messestand SolidWorks live. Zudem zeigen SolidWorks, wie einfach Produktdokumentationen mit 3DVIA Composer erstellt werden

können. 2D- und 3D-Bilder und Simulationen können mühelos in jede Produktdokumentation eingebunden werden und neue Produkte sind so schneller auf dem Markt eingeführt. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und verbessert den Kundendienst. Der Premium-Dienst am Kunden liegt auch SolidWorks besonders am Herzen. Sie unterstützen die Kunden in sämtlichen Bereichen des Produktentwicklungsprozesses und helfen ihnen dabei, die Produktivität zu erhöhen und bessere Produkte

auf den Markt zu bringen. Das umfangreiche Schulungsangebot für unterschiedliche Spezialgebiete unterstützt den Kunden darin, dort noch effizienter zu werden, wo es für ihn wichtig und notwendig ist. SolidWorks freut sich bereits heute auf viele Besucher und interessante Gespräche an der go.Automation. Solid Solutions AG 8048 Zürich 044 434 21 03 www.solidsolutions.ch Go, Halle 2.0, Stand E74

Bleuel Electronic AG präsentiert An der Go mit den Marken: • ERSA • Filtronic • Cover2dry • Cramolin • Felo Am besten überzeugt man sich selbst von den Produktneuheiten der Bleuel Electronic, wo messbare Mehrwerte geliefert werden. Ganz gleich ob es sich um das Thema Rework, BGA Inspektion, Handlöten oder um Aktivtrocknung von elektronischen Bauteilen geht: Bleuel

42 technica 07-09

Electronic bietet optimale Betreuung bei allen InvestitionsEntscheiden. An der Ineltec mit den Marken: • Sennheiser • Sennheiser Communications • Klein+Hummel • Neumann • RDL • JBN-Deckenlautsprechersysteme Erstklassige Produkte und massgeschneiderte Komplettlösungen in allen Bereichen der Aufnahme, Übertragung und Wiederga-

be von Ton, Mikrofone und Kopfhörer, HF-Übertragungssysteme vom Gesangsmikrofon bis zur kompletten Musik- und Beschallungslanlage, Infrarotübertragungssysteme, Konferenzund Besucherführungssysteme. Bleuel Electronic AG 8103 Unterengstringen 044 751 75 75 info@bleuel.ch www.bleuel.ch Go, Halle 2.1, Stand B37 Ineltec, Halle 1.0, Stand A23

Cover2Dry: Aktiv-Trocknungskonzept für elektronische Bauteile


Perfekt verpackt, gemessen und geschützt Rotronic bietet ein umfassendes Sortiment an 19"-Systemen und Baugruppenträgern, hochwertigen Messgeräten und Lösungen für eine garantiert unterbrechungsfreie Stromversorgung an. Unternehmen profitieren dabei von Full-Service-Dienstleistungen die von der Projektplanung über die Umsetzung bis hin zum After Sales Service gehen. Zum Beispiel mit der neuen «Line Secure II» Serie von Rotronics Eigenmarke Roline. Gegenüber der bewährten Serie-«Line Secure» bieten diese Modelle ein innovatives Display, auf welchem alle relevanten Daten und allfällige Fehlermeldungen bequem ablesbar sind. Die Serie besitzt eine USB- und eine RS232-

Schnittstelle, ein Battery Management System, Telefon-/Modem-Überspannungsschutz sowie optional auch SNMP-/LANAdapter. Bei dieser Serie wird, wie bei allen Roline USV-Produkten, eine Funktionsgarantie von 5 Jahren gewährt. Für alle Roline USV-Modelle bietet die Rotronic AG einen

qualifizierten Batterie- und Wartungsservice an. Weitere Informationen, wie Rotronic den Unternehmen hilft, ihre Produkte perfekt zu verpacken, messen und schützen, erfahren Sie per E-mail oder telefonisch unter 044 838 11 11. Noch bequemer: besuchen Sie

den Rotronic-Stand an der Ineltec in Basel, 1. bis 4. September 2009 Rotronic ag, 8303 Bassersdorf 044 838 11 66 www.rotronic.ch info@rotronic.ch Ineltec, Halle 1.1, Stand C12

Besuchen Sie uns auf der Messe Basel, vom 1. bis 4. September 2009 Halle 2.0, Stand B41

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Automations- und Antriebstechnik

| Fachmessen

RK-Zahnriemenlineareinheiten mit Haltesystem

Die neue Fassung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG tritt am 29. 12. 2009 verbindlich in Kraft. Die Neuregelungen sind vorrangig für Hersteller von Automationstechnik, Handlingssystemen, integrierten Fertigungssystemen und

Bearbeitungsmaschinen relevant. Im Fokus stehen die vertikalen Verstellsysteme – auch Z-Achsen genannt –, die bisher nur gebremst, aber bei Wartungsarbeiten nicht gehalten werden. Gängige Praxis in Fertigungsprozessen ist bisher, die Vertikalachsen allein durch die im Antriebsmotor vorhandene Bremse zu halten. Mechanischer Verschleiss und/oder Verölen kann dazu führen, dass das Haltemoment der Bremse überschritten wird. Ungewolltes Absinken bis hin zum Absturz der Achse kann die Folge sein. Für Linearsysteme ohne Selbsthemmung hält RK Rose+ Krieger deshalb ab sofort spezielle

Haltesysteme bereit. Im Normalbetrieb der Achse sorgt ein druckbeaufschlagtes Pneumatikaggregat dafür, dass das Haltesystem geöffnet ist. Erst bei Druckverlust, etwa durch Maschinenstillstand, gewinnt der Federspeicher der Mechanik die Oberhand und fixiert den Verfahrschlitten. Für die Achsen der DuoLine-Serie ab Baugrösse 80 mm konnte die von RK Rose+Krieger selbst entwickelte und optional erhältliche Haltevorrichtung sogar im Führungsprofil und im Verfahrschlitten integriert werden. Mit dieser derzeit einzigartigen Lösung bleibt die gesamte Technik der Haltevorrichtung unsicht-

bar und vor äusseren Einflüssen weitestgehend geschützt. Für alle anderen RK-Lineareinheiten, die typischerweise als Vertikalachsen zum Einsatz kommenden, werden von aussen adaptierbare Haltesysteme angeboten. Selbst bei Öloder Fettanhaftungen arbeiten alle Haltesysteme sicher und zuverlässig. Die maximale Haltekraft ist einstellbar und auf die mechanische Belastungsfähigkeit der Linearachsen abgestimmt. Phoenix Mecano Komponenten 8260 Stein am Rhein 052 742 75 00 www.phoenix-mecano.ch info@phoenix-mecano.ch Halle 1.0 C67, Halle 2.0 B21

Pick & Place in verschiedenen Hubausführungen

Das Pick and Place HP140T integriert eine horizontale und eine vertikale Achse und kann entlang dieser beiden Achsen alle Punkte direkt anfahren. Seine freie Programmierbarkeit und sein kompakter und robuster Aufbau schaffen dem Anwender neue konstruktive Möglichkeiten.

Das Gerät besticht insbesondere durch seine hohe Beschleunigung von bis zu 40 m/s2 und durch seine Positioniergenauigkeit von ±0,02 mm. Neu ist das HP140 in verschiedenen Hüben lieferbar; Horizontalhub Y-Achse 0 bis 268 mm oder 0 bis 157 mm; Vertikalhub Z-Achse 0 bis 65 mm oder 0 bis 100 mm. Das HP140 wird inklusive Steuerung und Weiss Application Software kurz WAS ausgeliefert, dies ermöglicht eine rasche und einfache Inbetriebnahme. Das heisst:

Palettieren, Verpacken, Handhaben Flück Fördertechnik AG Industrie Neuhof 29 3422 Kirchberg Telefon 034 448 49 49 Telefax 034 448 49 48 support@fluek-ag,ch www.flueck-ag.ch Go, Halle 2, Stand B18

44 technica 07-09

weniger Aufwand bei der Installation und in kürzerer Zeit zur Produktion. Ermöglicht wird dies durch eine einheitliche und durchgängige Software-Plattform für die schnelle und einfache Inbetriebnahme. Einbaufertig, schnell integriert und nahezu wartungsfrei. Die schnelle Integration in die jeweilige Anlage wird durch eine hohe Schnittstellenkompatibilität erleichtert. Angeboten werden, Profi-Bus DP (Standard), digitale I/O, CANopen, DeviceNet, freies ASCII-Protokoll oder Ethernet (optional). Die freie Programmierbarkeit, die hohe Geschwindigkeit und die kompakte Bauweise werden durch ein neuar-

tiges Schmierkonzept vervollständigt: In der Steuerung ist ein Kilometerzähler integriert. Der kündet beispielsweise nach 600 km die Schmierung an. Entweder in Form einer Warnmeldung oder automatisch. Im letzteren Fall läuft eine Pumpe an, die das Gerät automatisch schmiert. Die erforderlichen Schmierzyklen verlängern sich damit erheblich und das Gerät wird nahezu wartungsfrei.

Weiss Schweiz GmbH 2540 Grenchen 032 653 60 10 info@weiss-gmbh.ch www.weiss-gmbh.ch go: Halle 2.0, Stand B30


Ingenieurausbildung |

Aus- und Weiterbildung

Die inspire-Weiterbildungskurse

Top-Fit aus der Krise Bleiben die Aufträge aus, heisst es für Unternehmen, rasch den Gürtel enger schnallen. Man setzt dort den Rotstift an, wo es vermeintlich am wenigsten wehtut und der Return on Investment nicht klar quantifizierbar ist: bei der Weiterbildung. Doch Betriebe tun gut daran, die fachlichen Kenntnisse ihrer Mitarbeitenden auf Vordermann zu bringen, wollen sie im nächsten Aufschwung für den globalen Markt gerüstet sein.

Wo firmeninterne Aspekte auftauchen, besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Kurse mit den Referenten unter vier Augen zu sprechen. Die angebotenen Kurse können auch bei Firmen intern durchgeführt werden.

D

ie asiatische Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Dies haben die Produktionsspezialisten der inspire AG erkannt und bieten neu modulare Kompaktkurse an, massgeschneidert auf aktuelle Fragestellungen in Produktion, Projektmanagement, Innovation, Produktentwicklung und Konstruktionsmethodik. Es handelt sich dabei um eine Ergänzung des Angebots von ETH-Bereich und Swissmem.

Drei Kurstypen stehen zur Auswahl In den Impulskursen orientieren sich Interessierte in einem halben

Autor Elsbeth Heinzelmann, Journalistin Technik und Wissenschaft

Tag über ein spezielles Thema, um danach zu entscheiden, ob sie dieses vertiefen möchten. Ein Beispiel dafür ist Systems Engineering. Wer ein Projekt leitet, lernt hier Vorhaben systematisch durchzudenken und einen methodischen Rahmen für eine erfolgreiche Projektplanung zu entwickeln. Grundlage ist die an der ETH Zürich realisierte Methodik des Systems Engineering, die in Grossunternehmen und KMU bereits erfolgreich im Einsatz steht. Zwischen zwei und vier Tagen dauern die Weiterbildungskurse. Sie vermitteln Kenntnisse in neuen Methoden, Ansätzen und Bewertungsverfahren, welche die Teilnehmenden danach in ihrem Betrieb umsetzen können. Ein Beispiel dazu ist das zweitägige Seminar TRIZ. Es handelt sich um ein System von Methoden zur Bewältigung technischer Zielkonflikte, das sowohl in frühen Phasen der Produktentwicklung als auch in Produktion und Trouble Shooting Hilfe leistet. Bearbeitet werden auch Beispiele aus dem Teilnehmerkreis. In Zertifikatskursen werden Interessierte in fünf bis zehn Tagen zu Experten ausgebildet. Das Beispiel liefert der Zertifikatskurs Lean Six Sigma Green Belt. «Lean Sigma», eine Synthese der Methoden «Six Sigma» und «Lean Production», die seit rund 15 Jahren mit Erfolg in der produzierenden Industrie zum Einsatz kommen, wenn es darum geht, Streuungen, Fehler, Durchlaufzeiten und Kosten zu senken und die Prozesse kundenorientiert auszurichten. Die Teilnehmenden

können Lean Sigma Projekte selbstständig planen und durchführen, erhalten nach abgelegter Prüfung einen Zertifikatsabschluss.

Wichtig: Bezug zur Praxis Bei allen Kurstypen achten die Kursveranstalter darauf, den Zeitaufwand so gering wie möglich zu halten, jedoch in der Auswahl der Referenten höchste Qualität zu gewährleisten. «Wichtig ist uns, dass die Teilnehmenden aktuelle Probleme aus ihrem Praxisalltag zur Sprache bringen und mit Spezialisten des jeweiligen Fachgebiets diskutieren können», erklärt Dr. M. Stöckli, COO der inspire AG und zuständig für das Kursangebot. «Wo firmeninterne Aspekte auftauchen, bieten wir die Möglichkeit, im Anschluss an die Kurse mit den Referenten unter vier Augen zu sprechen. Selbstverständlich können wir die angebotenen Kurse ebenso bei Firmen intern durchführen.» Kompakte und sofort umsetzbare Weiterbildung wie die inspire-Kurse, die hinsichtlich des zeitlichen und finanziellen Aufwands den Unternehmen entgegenkommen, bringen Mitarbeitenden das Rüstzeug, um Konkurrenten im stets härter werdenden Wettbewerb erfolgreich die Stirn zu bieten. Jetzt ist der Moment, in Weiterbildung zu investieren. (bf)

Infos inspire 044 632 48 12 www.inspire.ethz.ch/weiterbildung weiterbildungskurse@ inspire.ethz.ch

07-09 technica 45


Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Ein erfolgreicher Absolvent über seine Erfahrung mit der ABB Technikerschule

«Ein Sprungbrett für die Informatik-Karriere» Boris Ruch arbeitete acht Jahre beim Schweizer Fernsehen als Videotechniker. Jetzt ist er Informatiker TS und arbeitet mit Java und Datenbanken. Erst nach dem Master of Advanced Studies in Software Engineering macht er ausbildungsmässig mal eine Pause – vorläufig.

E

r sah in seinem Beruf keine Perspektiven mehr und entschloss sich für ein Informatik-Studium an der ABB-Technikerschule. Das war das Richtige für den 33-jährigen Softwareentwickler Boris Ruch, wie sich im Gespräch herausstellt. Sie haben im vergangenen November die ABB-Technikerschule mit dem Diplom «Informatiker HF» abgeschlossen. Weshalb haben Sie für Ihre Weiterbildung gerade diese Schule gewählt? Boris Ruch: Die ABB Technikerschule ist sehr praxisbezogen und verfügt über einen ausgezeichneten Ruf. Sie wurde mir sogar von einem Dozenten einer anderen Ausbildungsinstitution empfohlen. Ihr beruflicher Werdegang? Nach der vierjährigen Lehre zum Audio-Video-Elektroniker kam ich auf Umwegen zum Schweizer Fernsehen und habe dort acht Jahre als Videotechniker gearbeitet. In dieser Zeit machte ich eine Zusatzausbildung zum Multimedia-Producer an der SAE, sah aber bei meiner damaligen Stelle keine Perspektiven mehr. So entschloss ich mich für das Informatikstudium – was sich im Nachhinein als absolut richtige Entscheidung erweist.

Autorin Therese Marty, freie Journalistin BR

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Und würden Sie wieder die selbe Ausbildungsstätte wählen? Auf jeden Fall. Die ABB Technikerschule hat mir den Einstieg in ein neues Fachgebiet ermöglicht und mir alle nötigen Fähigkeiten vermittelt, um darin Fuss zu fassen. Noch während der Ausbildung fand ich eine Stelle als Softwareentwickler bei der Firma treibauf AG in Oerlikon, wo ich noch heute arbeite. Und wo Sie das Gelernte anwenden können? Ja, täglich. Die Softwareentwicklung mit Java und das Arbeiten mit Datenbanken sind wesentliche Inhalte meiner jetzigen Tätigkeit. Ausserdem erhielt ich die nötigen theoretischen Grundlagen, um in der Praxis zu bestehen. An der ABB TS muss als Abschlussarbeit ein praxisnahes Projekt erarbeitet werden. Zusammen mit drei Kollegen habe ich als Diplomarbeit ein Projekt für treibauf AG realisiert. Es war eine gute Erfahrung, im Team zu arbeiten, und wir schätzten es, dass unsere Arbeit nach der Bewertung nicht – wie dies andernorts üblich ist – archiviert wurde, sondern genutzt werden kann. Wie sieht Ihre Berufspraxis aus? Meine Arbeitgeberin bietet innovative Softwarelösungen auf dem Gebiet des elektronischen Zahlungsverkehrs (EFT/POS) an. Bei treibauf AG schätze ich die Freiheit, mich in allen Rollen der Projektarbeiten behaupten zu können, von Entwicklung über Support bis zur Projekt-

leitung. So kann ich das theoretische Schulwissen nun in der Praxis anwenden und erweitern. Was liesse sich Ihrer Meinung nach bei der ABB Technikerschule verbessern? Es gibt natürlich Unterschiede in der Qualität des Unterrichts und der Dozenten. Die fachliche Kompetenz ist bei allen Dozierenden durchwegs ausgewiesen; mit verbesserter Methodik und Didaktik könnte aber auch bei einem «trockenen» Lehrstoff die Spannung und Lebendigkeit des Unterrichts erhöht werden. Würden Sie die ABB TS trotzdem weiterempfehlen? Auf jeden Fall, sie kann für viele ein Sprungbrett für die berufliche Karriere sein. Um Befriedigung im Beruf zu finden, lohnt es sich für Berufsleute absolut, in die Weiterbildung zu investieren. Für mich war die ABB TS genau das Richtige – sie vermittelte eine Grundausbildung, die es mir ermöglichte, im Informatikbereich Fuss zu fassen und darauf aufzubauen. Heisst das, Sie haben Ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen? Genau. Ich habe an der Fachhochschule Rapperswil die viersemestrige Ausbildung zum Master of Advanced studies in Software-Engineering begonnen. Danach werde ich ausbildungsmässig eine Weile Pause machen... Doch ich schliesse es nicht aus, dereinst den einen oder andern Lehrgang an der ABB Technikerschule zu belegen. (bf)

Infos ABB Technikerschule 5400 Baden 058 585 33 02 www.abbts.ch


Projektarbeit des Diplomjahrgangs 2008 der ABB Technikerschule, Bereich Konstruktionstechnik

Die Plattform, die Wissen schafft Drei Studenten der ABB Technikerschule in Baden haben als Semesterarbeit im sechsten Semester ein Projekt ihres Arbeitgebers, des Paul Scherrer Instituts, ausgewählt. Für das UFO-ähnliche Gebäude der SLS (Synchrotron Lichtquelle Schweiz) hatten sie eine dreh- und verschiebbare Plattform für eine Experimentierkammer zu entwickeln.

D

ie SLS am Paul Scherrer Institut ist vergleichbar mit einem riesigen Mikroskop oder einem Röntgenapparat der Superlative. Das Gebäude ist eine Holzkonstruktion von 400 Meter im Durchmesser und im Inneren kreist ein Elektronenstrahl mit nahezu Lichtgeschwindigkeit. Der Strahl wird an verschiedenen Experimentierstationen für diverse Versuche abgezweigt. Nationale und internationale Forscher forschen hier seit dem 1. August 2001.

Was ist Synchrotronlicht? Synchrotronlicht ist eine scharf gebündelte elektromagnetische Strahlung, welche durch extrem schnell fliegende Elektronen ausgesandt werden. Die Wellenlängen dieser Strahlung reichen von UV-Licht bis Röntgenstrahlung. Das Synchrotronlicht dient zum Beispiel der Erforschung von neuartigen Materialien, Biomolekülen, Oberflächen, Mikro- und Nanostrukturen. Dieses Verständnis mikrosko-

Autoren Jan Hovind Dominique Hauenstein Peter Staeuble

Semesterarbeit an der ABB Technikerschule: dreh- und verschiebbare Plattform mit montierter Experimentierkammer am Paul Scherrer Institut in Villigen.

pischer Eigenschaften bringt den Forschern enorme Fortschritte, beispielsweise in der Halbleitertechnik, der Hochtemperatursupraleitung, der magnetischen Datenspeicherung, der gezielten Entwicklung von Arzneimitteln oder von Materialien für die Energie- und Umweltforschung.

Verschiedene Knacknüsse Die zu konstruierende Plattform hat diverse Pflichten zu erfüllen. Die Experimentierkammer, welche aus England geliefert wird und knapp eine Tonne schwer ist, muss im Strahl sehr genau positioniert sowie um 45 Grad aus dem Strahl geschwenkt werden können. Für die genaue Positionierung der Plattform haben sich die Studenten für eine Drei-Punkt-Auflage entschieden. Die Feinjustierung erfolgt über Schrittmotoren, kombiniert mit Linearachsen. Die Bewegungen er-

folgen auf Kugelumlaufspindeln, einerseits Bogen- und andererseits Linearführungen. Damit das Schwenken aus dem Strahl einfach zu handhaben ist, wurde ein Luftkissensystem der Firma LKS in die Konstruktion eingebaut. Dieses ermöglicht ein sanftes Verschieben, da die Kammer und das Equipment sehr empfindlich gegen Stösse sind. Diese Semesterarbeit, für die die drei Studenten je 200 Stunden investierten, wird dringend benötigt und geht nach Abgabe der Unterlagen in die Fertigung. (bf)

Infos ABB Technikerschule 5400 Baden, 058 585 33 02 www.abbts.ch Paul Scherrer Institut 5232 Villigen, 056 310 21 11 www.psi.ch

07-09 technica 47


Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Firmenkurse nach Mass bei der Hochschule Luzern Die firmenspezifischen Weiterbildungskurse der Hochschule Luzern vermitteln Fach- und Methodenkompetenz auf Fachhochschulniveau. Firmeninterne Weiterbildungen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern – Technik & Architektur vermitteln Ihrer Firma und Ihren Mitarbeitenden mehr als nur Know-how Aufbau: • Wissenstransfer und Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Teammitgliedern unterschiedlicher Funktionen • Teambildung und Förderung der Sozialkompetenz • Schaffen eines gemeinsamen Prozessverständnisses innerhalb des Unternehmens

Praxistauglich Die Kursteilnehmenden vertiefen die theoretischen Inputs der praxiserfahrenen Dozierenden in den Kursen anhand konkreter Fallbeispiele aus ihrem Umfeld.

Modular Die Kurse basieren auf den Kursmodulen, die auch an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur eingesetzt werden.

Flexibel Der zeitliche Umfang, der Unterrichtsort und die Kurstermine bestimmen Sie als Kunde. Sind Sie interessiert? Wie gehen Sie nun vor: • Sie informieren sich über unsere bestehenden Angebote in der Weiterbildung • Sie haben etwas gefunden? Der nächste Schritt ist das Erstellen des Factsheets. Bitte rufen Sie uns an, damit wir dieses gemeinsam besprechen können.

• Wenn das besprochen ist, dann erstellen wir für Sie eine Offerte. • Sie entscheiden, ob Sie auf diesem Weg weiterfahren möchten.

Referenzen • Wir konnten unseren Mitarbeitern zusammen mit der Hochschule Luzern – Technik & Architektur eine auf die Bedürfnisse und Zielsetzungen optimal abgestimmte Weiterbildung anbieten. Die Fachkompetenz der Dozenten war überzeugend. Das Eingehen auf die individuellen Themen der Kursteilnehmer erfüllte unsere Erwartungen vollumfänglich. Istvan Szalai, CEO Garaventa AG • Ich persönlich fand den Kurs mitreissend und sehr lehrreich. Er wird mir in Zukunft

helfen, die Zusammenhänge in den Anlagen besser zu verstehen. Ich werde mit den Chemikern und Verfahrensingenieuren besser kommunizieren können und mehr Verständnis für ihre Probleme haben. Zudem hilft jeder Kurs, an dem Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen teilnehmen, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern. Ich kann diesen Kurs nur weiterempfehlen! Bruno Tscherry, Projekt- und Betriebsingenieur Elektro-, Mess- und Regeltechnik (EMR) Lonza Life Science Ingredients (LSIPA) – Agro Products.

Infos Hochschule Luzern Technik & Architektur Weiterbildungszentrum 041 349 34 80 andrea.webermarin@hslu.ch

Ausbildung mit Zukunftsperspektiven: Techniker HF Energie und Umwelt Im August 2009 startet das sfb Bildungszentrum den neuen Lehrgang zum Techniker HF in Energie und Umwelt. Diese Ausbildung deckt zwei zukunftsgerichtete Themenkreise der Schweizer Industrie ab, welche international eine grosse Bedeutung haben oder bekommen werden. Somit werden die Absolventen gesuchte Mitarbeitende sein. In zahlreichen Interviews mit Firmen, Behörden und Fachhochschulen hat das «sfb Bildungszentrum» ein Konzept entwickelt, welches die heutigen und künftigen Bedürfnisse von Industrie und Gesellschaft ideal abdeckt. Die sechssemestrige Ausbildung zum «Techniker HF in Energie und Umwelt» umfasst verschiedene Grundlagenund Vertiefungsfächer sowie Module zur Entwicklung der unternehmerischen und sozialen

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Kompetenzen. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer zwölfwöchigen Diplomarbeit. Bei der Detailentwicklung der Module wirken ausgewiesene Fachspezialisten mit, die aufgrund ihrer didaktischen Erfahrung auch als Lehrpersonen eingesetzt werden.

Berufserfahrung wird vorausgesetzt Zugelassen werden Absolventen einer technischen Grundausbil-

dung mit mindestens 6-jähriger Berufserfahrung (inkl. Lehrzeit). Gesucht werden Teilnehmende, die sich konzeptionell intensiv in diesen Fachgebieten weiterentwickeln wollen. Weitere Voraussetzungen sind gute mathematische Vorkenntnissen und vernetztes Denken.

Beste Berufsaussichten Die Einsatzgebiete der ausgebildeten Technikerinnen und Techniker liegen in der Projektierung, der Auslegung, der Montage, der Inbetriebsetzung und dem Betrieb von Anlagen und Systemen im Energie- und Umweltbereich. Sie können aber auch im Verkauf und Einkauf sowie als Berater eingesetzt wer-

den. Dabei bilden sie das wichtige Bindeglied zwischen Ingenieuren und Sachbearbeitern. Sie sind auch befähigt, kleinere Führungsaufgaben zu übernehmen. Dank ihrer breiten Ausbildung ist auch ein Einsatz in verwandten Gebieten wie Lebensmitteltechnik, Chemie und Pharma möglich. (bf)

Infos sfb Bildungszentrum 8953 Dietikon 0848 80 00 84 www.sfb.ch


Das User Interface – der Schlüssel zum technischen System

Die Interaktion von Mensch und Technik studieren User Interfaces machen technische Systeme für den Menschen erst vollständig nutzbar. Nun kann ihre Gestaltung in einem berufsbegleitenden, interdisziplinären Masterstudiengang erlernt werden.

interaktiven Systemen und schult eine interdisziplinäre Denkweise.

Berufsbegleitend Das Weiterbildungsangebot richtet sich an mit Entwurf und Entwicklung von User Interfaces befasste oder daran interessierte Personen, an Designer und Designerinnen, Informatiker und

Seit 2009 haben über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Studium an der Hochschule für Technik Rapperswil und an der Universität Basel aufgenommen. Nächster Studienbeginn ist im April 2010.

Informatikerinnen, Psychologen und Psychologinnen sowie Berufspraktiker und Berufspraktikerinnen. (bf)

Infos HSR, Hochschule für Technik 8640 Rapperswil 055 222 49 22 hcid@hsr.ch www.hcid.ch

I hr Er f o l g - uns er Z ie l! n Prozessfachmann eidg. Fachausweis n Techniker HF Unternehmensprozesse n Logistikfachmann eidg. Fachausweis

Damit technische Systeme – egal ob Ticketautomaten, Software oder Analysegeräte – am Markt erfolgreich werden können, müssen sie nicht nur technische und funktionelle Anforderungen erfüllen. Sie müssen auch über ein User Interface verfügen, über das der Benutzer und die Benutzerin einfach und intuitiv mit dem System kommunizieren können. Erst ein gutes User Interface macht die Funktionalitäten eines technischen Systems für den Menschen vollständig und effizient nutzbar.

Interdisziplinär Bei der Entwicklung eines User Interface müssen alle Anforderungen, die an ein System gestellt werden, berücksichtigt

werden, vom Benutzungskontext bis hin zu kulturellen Faktoren. Um dies zu erreichen, ist eine interdisziplinäre Herangehensweise nötig, die Fähigkeiten und Fertigkeiten aus den Gebieten der Ingenieurwissenschaften, des Designs und der Psychologie vereint.

n Logistikleiter eidg. Diplom

Von Experten lernen

n «Business Solutions» eidg. Diplom

Die Universität Basel und die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bieten zusammen mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel ein neues, berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium an zum Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design. Das Studium beinhaltet die benutzerorientierte Gestaltung von

n Techniker HF System Engineering

n Nachdiplom HF in Betriebswirtschaft n Techniker HF Energie und Umwelt

NEU

n Automatikfachmann eidg. Fachausweis n Techniker HF in Automation n Technische Fachkurse n «Services» eidg. Fachausweis

n Techniker HF Software Engineering Kursbeginn ab August und Februar in Bern, Basel, Dietikon, Emmenbrücke, Langenthal, Olten, Freienbach, St. Gallen, Winterthur sfb Bildungszentrum, Bernstrasse 394, 8953 Dietikon, Tel. 0848 80 00 84 Bildungszentrum für Technologie und Management

www.sfb.ch 07-09 technica 49


Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Berufsbegleitend studieren an der HSZ-T

Studieren ja, aber immer mit beiden Beinen im Beruf! Die Bologna-Reform bewegt die FachhochschulLandschaft. Wo sich die Studiengänge bisher in Details unterschieden haben und Alternativen waren, wird jetzt standardisiert und zusammengelegt. Aber noch starten einige Studiengänge in ihrer ursprünglichen Form: z. B. Maschinenbauwesen berufsbegleitend an der HSZ-T. Unter einem berufsbegleitenden Studium versteht die HSZ-T nicht einfach ein Teilzeit-Studium. Vielmehr greift es in den Berufsalltag der Studierenden, profitiert aber auch von deren Herausforderungen und Erfahrungen im Berufsleben.

Dichtes, aber praxisbezogenes Programm An zwei bis drei Abenden pro Woche treffen sich die 15–20 Studierenden pro Jahrgang zu den Vorlesungen. Viele haben ein reduziertes Arbeitspensum (meistens 80%), einige arbeiten jedoch Vollzeit. Die Vorlesungen beginnen entweder um 18:30 oder um 16:45

Zum Thema Zeitmanagement sagt Markus Diener, Studiengangleiter beim berufsbegleitenden Maschinenbauwesen: «An den Einführungsabenden rechnen wir vor, mit wie viel Einsatz wie viele Freiräume bleiben – sowohl für Familie als auch für Freizeit.»

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Uhr und dauern bis 21:50 Uhr. Dazu kommen mehrere Samstage sowie die Vor- und Nachbereitungszeit.

1/6 der ECTS-Punkte dank dem Job Um berufsbegleitend Maschinenbauwesen studieren zu können, muss jeder Studierende eine Tätigkeit im Umfeld der Maschinentechnik nachweisen. Der Studiengangleiter gewährt die entsprechenden ECTS-Punkte: 6 im ersten Jahr, 7 im zweiten, 8 im dritten und 9 im Vierten – das ist eine Menge, bei insgesamt 180 Punkten. Sollte aber jemand aus irgendeinem Grund seinen Job aufgeben müssen, wird die Lage beurteilt, sodass auch eine Kündigung nicht zwingend das Ende des Studiums bedeutet – denn verpasste Credits können nachgeholt werden. Die meisten Dozenten arbeiten in einem Weltkonkzern oder in einem KMU, teilweise in einer guten Stellung. Das ist ein grosser Vorteil in Sachen Praxisbezug. Und es können dadurch auch leicht neue Kontakte geknüpft werden.

Zeitmanagement heisst das Zauberwort Ein Arbeitspensum von 80% und Vorlesungen von wöchentlich drei Blöcken sind eine Belastung für alle Studieren und verlangen ein gutes Zeitmanage-

ment. Je nach Prioritäten und Planung bleibt dann mehr oder weniger Zeit für Familie und Freizeit. Immerhin entfällt dank dem Zusatz «berufsbegleitend» die Notwendigkeit für Praktika, wodurch wieder mehr Zeit zur Verfügung stellt.

Zielstrebig sein! Das Durchschnittsalter der Studienanfänger liegt bei etwa 27 Jahren. Viele von ihnen wissen ganz genau, was sie wollen und gestalten ihr Studium und den Berufsalltag entsprechend. Die Durchfallquote beträgt darum

auch nur am Anfang zwischen 20 und 30%. Nachher ist nur noch die Diplomarbeit ein markanter Fallstrick: So kommt es vor, dass während des Abschlusses im Beruf derart viel gefordert wird, dass ein Studierender die Arbeit in der vorgegebenen Zeit nicht schafft. Eine verpasste Diplomarbeit kann aber wiederholt werden. (bf)

Infos Hochschule für Technik Zürich Lagerstrasse 45 8021 Zürich www.hsz-t.ch

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LEBENS LANGES LERNEN

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Informatik Systemtechnik Logistik Betriebstechnik Energietechnik Konstruktionstechnik

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„Executive in Business Engineering“

Unterlagen / Auskünfte

www.abbts.ch

ABB Technikerschule Fabrikstrasse 1, 5400 Baden

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Telefon: E-Mail :

°

058 / 585 33 02 sekretariat@abbts.ch

° ISO 9001, BfW XQG

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Praxisnah, anwendungsorientiert und interdisziplinär NDK, NDS und sind europakompatibel. Für kurze, gezielte Weiterbildungen von einem bis mehreren Tagen hält die HSLU ein abgerundetes Fachkursprogramm bereit.

Die Hochschule Luzern bzw. ihre Abteilung «Technik & Architektur» ist die technische Fachhochschule der Zentralschweiz mit überregionaler Ausstrahlung. Nebst acht Bachelor- und Master-Studiengängen bietet die Hochschule Luzern im Bereich Technik & Architektur ein breites berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in den Bereichen Architektur, Bau- und Gebäudetechnik, Informatik und Technik & Engineering an.

Weiterbildung Ständige Veränderungen in der Arbeits- und Berufswelt erfordern eine laufende Aktualisierung des Fach- und Methoden-

Infoveranstaltungen

Am 26. und 27. August informiert die HSLU über ihr Aus- und Weiterbildungsangebot.

wissens. Das Weiterbildungszentrum der Hochschule Luzern mit dem Bereich Technik & Architektur bietet praxisnahe, berufsbegleitende Weiterbildungen mit Fachhochschulabschluss. Der Campus in Horw bietet eine angenehme Lernumgebung mit kompetenten Hochschul- und Praxisdozierenden und ein pro-

fessionelles Kurssekretariat. Die berufsbegleitenden und modular aufgebauten Weiterbildungsprogramme dauern zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Sie schliessen mit einem Master, Diploma oder Certificate of Advanced Studies ab. Diese Abschlüsse ersetzen die bisher gebräuchlichen Nachdiplomabschlüsse

Am 26. und 27. August 2009 finden Infoveranstaltungen über die verschiedenen Weiterbildungsangebote 2009/2010 statt. www.hslu.ch/technik-architektur www.hslu.ch/wb-infoveranstaltungen

Infos Hochschule Luzern Technik & Architektur Weiterbildungszentrum 6048 Horw 041 349 34 80 www.hslu.ch wb.technik-architektur@hslu.ch

Die neuen Lehrgänge sind da! Für die Berufe: Automatiker/in Automatikmonteur/in Elektroniker/in Konstrukteur/in Polymechaniker Produktionsmechaniker Mechanikpraktiker/in

POLYMECHANIKER EFZ POLYMECHANIKERIN EFZ Lehrgang Basisausbildung

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Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Interaktives Mitfahrportal «Hitch a Ride» heisst das Onlineportal für Mitfahrgelegenheiten. Es entstand im Rahmen einer Bachelorarbeit des Studiengangs Systemtechnik an der ZHAW und wurde mit dem Klimaschutzpreis von myblueplanet ausgezeichnet.

»»» aktuelle Informationsabende »»» Website

Dipl. Techniker/-In HF - LOGISTIK Dipl. Techniker/-In HF - MECHATRONIK IHR KARRIEREPLAN: Grund-, Fachstudium Fallstudien, Engineering-/SCM-Projekte, Exkursionen, Industrielabor, Diplomarbeit STUDIENDAUER: 5 Sem. + 12 Wo Diplom EINTRITTSBEDINGUNGEN: abgeschlossene Berufsausbildung 50%ige Anstellung im Fachbereich

Über die Plattform «Hitch a Ride» findet jeder die passende Mitfahrgelegenheit.

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Tel: 044 745 84 84 E-Mail: sekretariat@bzd.ch

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Selten werden die Kapazitäten der privaten Verkehrsmittel optimal ausgenutzt. Darum gibt es «Hitch a Ride». Diese Webapplikation ermöglicht die Organisation von Mitfahrgelegenheiten im privaten

Personenverkehr. Mit Google Maps kann der Fahrer flexible Routen erstellen, die Mitfahrer können an beliebigen Wegpunkten dieser Fahrt ein- und aussteigen. Benutzerverwaltung und Kommunikation laufen über das Netzwerk Facebook. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften 8401 Winterthur 058 934 71 71 www.zhaw.ch, info@zhaw.ch www.engineering.zhaw.ch/ abschlussarbeiten

Informationsanlass am 4. September 2009 Weiterbildungsangebote Master of Advanced Studies (MAS) Business Administration and Engineering (Wirtschaftsingenieur) I Corporate Innovation Management I Real Estate Management (Immobilienökonomie) Zertifikatslehrgänge (CAS) Angewandte Informatik I Immobilienbewertung I Immobilienmanagement I Immobilienplanung I Innovation-Design I Strategisches Innovationsmanagement Informieren Sie sich über diese attraktiven Bildungschancen. FHS St.Gallen, Weiterbildungszentrum Technik, Tellstrasse 2, CH-9001 St.Gallen, Tel. +41 71 226 12 04, wbte@fhsg.ch

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Fit für den Markt von Morgen: Weiterbildung an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil.

MAS Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design In Zusammenarbeit mit

Studiendauer:

3 Jahre inkl. Masterarbeit, 2 Zertifikatskurse à 250 h Masterarbeit 300 h Unterrichtszeit: Blockveranstaltungen à 2 Tage; Freitag und Samstag jeweils ganztägig Studienorte: Basel und Rapperswil Beginn: 16. April 2010: Zertifikatskurs Interaction Design 23. April 2010: Zertifikatskurs Requirements Engineering Informationen: www.hcid.ch Auskünfte: T +41 (0)55 222 49 22, weiterbildung@hsr.ch Der Masterstudiengang richtet sich an InformatikerInnen, DesignerInnen sowie Psychologinnen und Psychologen im technischen Umfeld, die sich mit Entwurf und Entwicklung von User Interfaces befassen. Studierende komplettieren ihre Grundlagen durch ausgewählte Kurse in den jeweils fremden Gebieten, sie erlernen in Theorie und Projekten die übergreifende HCI Methodik.

Informationsveranstaltungen: Anlässe in Rapperswil und Basel, Termine unter www.hcid.ch

MAS Master of Advanced Studies in Software Engineering Studiendauer: Unterrichtszeit: Studienort: Beginn: Informationen: Auskünfte:

2 Jahre inkl. Masterarbeit Dienstag, Donnerstag, 17.15 – 21.50 Uhr HSR Hochschule für Technik Rapperswil 19. April 2010 www.hsr.ch/weiterbildung T +41 (0)55 222 49 22, weiterbildung@hsr.ch

Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett oder in Teilen (CAS/DAS/MAS) gebucht werden. Es vermittelt Ihnen „State-of-the-art“ Methoden und Technologien in Theorie und Praxis.

Informationsveranstaltungen: Termine unter www.hsr.ch/weiterbildung

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Der Lehrgang umfasst 160 Lektionen, unterrichtet während 20 Tagen, Selbststudium 215 h. Wöchentlich, jeweils Freitags/Samstags. HSR Hochschule für Technik Rapperswil 28. August 2009, nächste Durchführung Sommer 2010 www.hsr.ch/weiterbildung T +41 (0)55 222 49 22, weiterbildung@hsr.ch

Der Lehrgang richtet sich an erfahrene Entwickler mit sehr guten Kenntnissen der OO-SW-Entwicklung, welche verteilte Geschäfts-Anwendungen mit .NET konzipieren und entwickeln möchten.

Kontakt/Anmeldung: http://ins-workshops.hsr.ch

MAS Master of Advanced Studies in Mikroelektronik In Zusammenarbeit mit

Studiendauer: Unterrichtszeit: Studienorte: Beginn:

Informationen: Auskünfte:

1,5 Jahre exkl. Masterarbeit, 3 Zertifikatskurse à 200 h, Masterarbeit 375 h Blockveranstaltungen à 2 Tage; Freitag und Samstag, 8.30 – 16.15 Uhr Windisch und Rapperswil 18. September 2009: CAS Mikroelektronik Systeme 26. Februar 2010: CAS Mikroelektronik Digital 17. September 2010 CAS Mikroelektronik Analog Jedes CAS kann separat belegt werden. Einstieg halbjährlich möglich. www.mas-mikroelektronik.ch T +41 (0)55 222 49 22, weiterbildung@hsr.ch

Das MAS Mikroelektronik ist ein Angebot der HSR Hochschule für Technik Rapperswil und der Hochschule für Technik FHNW in Brugg-Windisch, wobei ein Zertifikatskurs in Rapperswil und zwei in Brugg-Windisch durchgeführt werden.

Kontakt/Anmeldung: www.mas-mikroelektronik.ch

Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 07-09 technica 53


Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Reformierte berufliche Grundbildungen in der MEM-Branche ab Lehrbeginn 2009

«Gut gerüstet für den Aufschwung» Die Evolution der beruflichen Grundbildung geht stetig weiter: Ab August werden die Lernenden der MEM-Berufe auf der Basis aktualisierter Grundlagen ausgebildet. Industrie und Gewerbe sind damit für den kommenden Aufschwung gerüstet.

Konstrukteurin in der betrieblichen Ausbildung.

Die Schweizerische Elektro-, Maschinen- und Metallindustrie ist führend in der Berufsbildung: Sie schloss im Jahr 1853 nicht nur den ersten Lehrvertrag der Schweiz überhaupt ab (Gebrüder Sulzer AG mit Heinrich Erb), sondern entwickelte im Laufe der vergangenen 150 Jahre eine breite Berufspalette. Die durchschnittliche Schweizer Erwerbsquote ist mit 83% die höchste der Welt und die Arbeitslosenquote mit 3,6% die tiefste der Welt (OECD-Statistik 1992–2005). Die berufliche Grundbildung ist ein wesentli-

Autor Arthur W. Glättli Geschäftsleiter Swissmem Berufsbildung a.glaettli@swissmem.ch

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cher Faktor, der zu dieser erfreulichen Tatsache beitrug: Ein sehr grosser Teil der Jugendlichen findet nach der Schule den Einstieg in das Erwerbsleben. Die ausgelernten Fachkräfte sind und bleiben flexibel und bildungsfähig, was ihnen die Anpassung an zukünftige Strukturund Technologiewandel ermöglicht. Die Berufsbildung der MEM-Branche ist ein zentraler Pfeiler der schweizerischen Berufsbildungslandschaft und trägt wesentlich zum hohen Beschäftigungsgrad und zur Konkurrenzfähigkeit von Industrie und Gewerbe in guten wie auch in schlechten Zeiten bei.

Auf die Reformen von 1998 gebaut Unter der Führung des Arbeitgeberverbandes der Schweizer Ma-

schinenindustrie (heute Swissmem) wurde im Jahr 1998 eine grundlegende Reform der Berufe der MEM-Branche eingeleitet. Der starke Rückgang der Anzahl Lernenden technischer Berufe um 8% in der vorangegangenen Dekade war ein wichtiger Grund dafür: Einerseits verschlechterten sich die Rahmenbedingungen für die Lehrbetriebe (steigende Anforderungen und Kosten), und anderseits wandelte sich die Maschinenindustrie, was neue Haltungen und Fähigkeiten der Mitarbeitenden nötig machte. Die damaligen Herausforderungen haben sich heute sogar noch akzentuiert: • Kürzer werdende Liefertermine • Verschärfter Preiswettbewerb • Verkürzte Produktlebenszyklen • Steigende Anzahl Produktvarianten • Erhöhte Umweltanforderungen • Beschleunigter technologischer und struktureller Wandel Für die Berufsbildung wurden deshalb folgende Ziele gesetzt: • Generalisten (statt Spezialisten) • Individuelles Ausbildungsprogramm (statt Standardausbildung) • erarbeiten (statt praktizieren) • vorzeigen (statt vormachen) • eigenverantwortlich (statt weisungsorientiert) • ganze Arbeitsprozesse beherrschen (statt Einzeltätigkeiten) • Basis für lebenslanges Lernen legen (statt den Beruf fürs Leben erlernen) Durch die Zusammenfassung von 16 Berufen auf 5 Berufsfelder (Anlagen- und Apparatebau, Maschinenbau, Konstruktion, Automation und Elektronik), die Einführung des Dreistufenmodells (Grundausbildung, Ergänzungsausbildung, firmenspezifische Schwerpunktausbildung), der schulischen Profile G und E, der Teilprüfung und der Indivi-

duellen Produktivarbeit (IPA) wurden die obigen Ziele in die Ausbildungspraxis umgesetzt.

Massvolle Entwicklung der MEM-Berufe Die im Berufsbildungsgesetz von 2002 festgelegten Anforderungen an das Berufsbildungssystem macht die Überarbeitung sämtlicher Berufe notwendig. Unter der Führung von Swissmem und Swissmechanic haben Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, Berufsfachschulverbände und staatliche Berufsbildungsstellen (siehe Kasten) vor vier Jahren die Initiative ergriffen, um die MEM-Berufe den neuesten Entwicklungen anzupassen, die sich in Industrie und Gewerbe ergeben haben. Mit den aktuellen MEM-Reformen werden diese Ziele in die Ausbildungspraxis umgesetzt: • Förderung der Ausbildungsbereitschaft der Lehrbetriebe • Differenzierung der Berufe in 4-, 3- und 2-jährige Grundbildungen mit entsprechender Durchlässigkeit • Einbezug neuer Technologien (insbesondere CNC-Fertigungstechnologie, CAD und programmierbare Steuerungen) • Effizienzsteigerung der Ausbildung durch handlungsund kompetenzorientierte Lehrund Lernmethoden • Förderung der Methoden- und Sozialkompetenzen • Verbesserung der Kooperation zwischen Lehrbetrieb, überbetrieblichen Kursen und Berufsfachschule durch das neue praktische Instrument des Kompetenzen-Ressourcen-Katalogs • Optimierung des Qualifikationsverfahrens (u.a. Aufwertung der Berufskenntnisprüfung) Alle Massnahmen schliessen organisch an die Errungenschaften


Verbände und Institutionen An den MEM-Reformen 2009 beteiligte Verbände und Institutionen Arbeitgeber SEMA Swissmechanic Swissmem VSAS Staat BBT SBBK Swiss Precision Arbeitnehmer Angestellte Schweiz SYNA UNIA Berufsfachschulen SDK SMEIV

der Reformen aus dem Jahr 1998 an. Seit Januar dieses Jahres stehen die neuen Bildungsverordnungen, Bildungspläne und Kompetenzen-Ressourcen-Kataloge in drei Landessprachen zur Verfügung.

Ausbilden lohnt sich Der Ausbildungsaufwand für die Lehrbetriebe bewegt sich im selben Rahmen wie zuvor. Die im Kompetenzen-Ressourcen-Katalog geregelte Zuteilung der zu vermittelnden Ressourcen auf Berufsfachschule, überbetriebli-

chen Kurs und Betrieb macht die Berufsbildung insgesamt transparenter und damit auch effizienter. Die darauf abgestimmten, neu gestalteten Lehrgänge unterstützen zudem die betriebliche Ausbildungspraxis wirkungsvoll. Die Dauer der überbetrieblichen Kurse wurde massvoll ausgebaut und beträgt für die 4-jährigen Lehren maximal 64, für die 3jährigen maximal 44 und für die 2-jährige Lehre maximal 28 Tage. Bei den 4-jährigen Lehren kann dadurch die Ausbildung im Bereich neuer Technologien (CNC-Fertigung, CAD und programmierbare Steuerungen) vertieft werden. Es sind wiederum die Lehrbetriebe, welche von Kompetenzen, welche die Lernenden in den überbetrieblichen Kursen erwerben, profitieren. Es gilt nach wie vor, was eingehende Untersuchungen klar gezeigt haben: Die Ausbildung von Lernenden lohnt sich für die Betriebe nicht nur deshalb, weil diese ihren eigenen Fachkräftenachwuchs sichern können, sondern weil der zeitliche und finanzielle Aufwand der Basisausbildung sich durch die produktive Arbeit der Lernenden im 3. und 4. Lehrjahr wieder auszahlt!

Industrie und Gewerbe denken über die Krise Es ist sehr erfreulich, dass die gewerblichen und industriellen Betriebe der MEM-Branche trotz der Wirtschaftskrise dieses Jahr kaum weniger Lehrverträge abschliessen werden als im vergangenen Jahr. Dies zeugt von ausgesprochener Weitsicht und stellt der Berufsbildung ein gutes Zeugnis aus. Mit den überarbeiteten beruflichen Grundbildungen sind Gewerbe und Industrie bestens auf die Herausforderungen der Zukunft gerüstet: Gut ausgebildete Fachleute werden bereit sein, den Aufschwung – der früher oder später kommen wird – mitzugestalten und mitzutragen!

Swissmem Berufsbildung Der Geschäftsbereich «Berufsbildung» von Swissmem entwickelt das duale Berufsbildungssystem stetig weiter und konzipiert, produziert und vertreibt Lehrmittel für Lehrbetriebe (Lehrgänge, Ausbildungs- und Schnupperlehrprojekte usw.), Lehrwerke für die Berufsfachschulen sowie Informationsmedien für die MEMBerufe (inkl. Kaufleute dieser Branche).

• Mechanikpraktiker/in EBA, 2 Jahre (bisher Maschinenbaupraktiker/in) (EFZ: Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis / EBA: Eidgenössisches Berufsattest) (bf)

MEM-Berufe • Automatiker/in EFZ, 4 Jahre (bisher Automatiker/in) • Automatikmonteur/in EFZ, 3 J. bisher Elektropraktiker/in) • Elektroniker/in EFZ, 4 Jahre (bisher Elektroniker/in) • Konstrukteur/in EFZ, 4 Jahre (bisher Konstrukteur/in) • Polymechaniker/in EFZ, 4 J. (bisher Polymechaniker/in) • Produktionsmechaniker/in EFZ, 3 Jahre (bisher Mechapraktiker/in)

Infos Swissmem Berufsbildung 8400 Winterthur 052 260 55 00 www.swissmem-berufsbildung.ch

Höhere Fachschule (eidg. anerkannt)

Höhere Berufsbildung

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Vorbereitungsschulen auf eidg. Berufs- und Höhere Fachprüfungen Prozessfachmann Industriemeister Bauführer Hochbau und Tiefbau* Bauleiter Tiefbau Bauleiter Hochbau Metallbau-Werkstatt- und Montageleiter Metallbaukonstrukteur Metallbaumeister Elektro-Installateur Telematiker Elektro-Projektleiter Elektro-Sicherheitsberater Praxisprüfung gemäss NIV2002

(Techn. Informatik, Elektronik, Energie)

Informatik (Software Entwicklung, Systemmanagement, Wirtschaftsinformatik)

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Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Es gibt gute Gründe, genau jetzt eine Aus- oder Weiterbildung zu starten

Mit Köpfchen aus der Krise Welche Ausbildung lohnt sich? In welchem Rahmen? Und warum soll man gerade jetzt, während einer Wirtschaftskrise, eine Ausbildung starten? Technica hat Bildungsinstitutionen befragt und präsentiert hier einen Querschnitt der Antworten. Die vollständigen Antworten stehen unter Technica Plus zum Lesen bereit. Technica: Wer soll jetzt eine Weiterbildung beginnen und warum? Universtität Fribourg (Unifr): Jeder (egal ob Arbeitnehmer oder -geber) sollte in seinem eigenen Gebiet auf dem aktuellsten Stand sein, um für zukünftige fachliche und zwischenmenschliche Herausforderungen gewappnet zu sein. Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW): Wichtig ist, dass man vorher eine Lagebeurteilung seiner beruflichen Tätigkeit macht und die Ziele klar definiert. Ebenso wichtig ist es, den Wunsch und die Notwendigkeit mit dem Vorgesetzten zu besprechen: Wo sieht mein Chef meine fachlichen Stärken und Schwächen? Welche Weiterbildung würde das Unternehmen in welchem Rahmen unterstützen? IBZ-Schulen (IBZ): Warum nicht alle und warum erst jetzt? Die Weiterbildung sollte uns das ganze Leben begleiten – erst recht das ganze Berufsleben. ABB Technikerschule (ABBTS): Die aktuell angespannte Wirtschaftslage führt teilweise dazu, dass etwas mehr zeitlicher Spielraum besteht, während in Phasen der Vollbeschäftigung häufig die Zeit für Weiterbildungen fehlt. Wer seine Weiterbildung jetzt an die Hand nimmt, der hat für den bestimmt kommenden Aufschwung eine gute Startposition.

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Welche Kurse und Lehrgänge sind im Moment besonders gefragt? Unifr: Arbeitgeber erwarten von ihren Angestellten oft ein gewisses Niveau an interkultureller und Sozialkompetenz. In einer international vernetzten Welt wird es z. B. immer wichtiger, gut und effizient kommunizieren zu können. FHNW: Vielleicht lässt sich ein Trend zu eher kürzeren Weiterbildungen ausmachen. Gefragt sind sicher modulartig aufgebaute Weiterbildungen, die auch zeitlich eine gewisse Flexibilität erlauben. IBZ: Vor allem berufsbegleitende Ausbildungen mit einem eidg. anerkannten Abschluss sind weiterhin im Trend: Sie ermöglichen die Kombination Verdienst und Weiterbildung. Dadurch gibt es keinen Unterbruch im Berufsleben und sichert resp. verbessert die Karrierechancen sogar in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. ABBTS: Speziell gefragt sind Bildungsgänge im Bereich Betriebstechnik. Ausbildungen im Bereich Prozesse oder Nachdiplomstudien wie beispielsweise das eidg. anerkannte Nachdiplomstudium «Executive in Business Engineering» der ABB Technikerschule vermitteln ein breites, umsetzungsorientiertes Wissen, welches weitgehend branchenunabhängig ist. Wie kann der/die Schüler/-in den Kosten-Nutzen-Faktor seiner Weiterbildung berechnen? Unifr: Die Weiterbildung sollte einen persönlichen Mehrwert darstellen und der Kosten-Nutzen-Faktor bei täglichen Heraus-

forderungen, durch die Anwendung des Gelernten in der Praxis, 1:1 überprüfbar sein. FHNW: Manchmal ergibt sich aus einer Weiterbildung ein direkter Nutzen, beispielsweise mit einer neuen beruflichen Aufgabe. Oft ist der Nutzen aber indirekt, z. B. indem die Weiterbildung zu einem späteren Zeitpunkt einen Karriereschritt ermöglicht. IBZ: Der Kosten-Nutzen-Faktor muss in einer ganz persönlichen «Kalkulation» bestimmt werden. Meistens spielen die Finanzen bei näherer Betrachtung nicht die grösste Rolle. Die Zufriedenheit im Beruf und die zukünftigen Perspektiven sind wichtiger. ABBTS: Zu berücksichtigen sind neben den Studiengebühren auch das Einkommen bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung und die Abzugsfähigkeit bei den Steuern. Bei der Nutzenseite gibt es diverse Lohnstatistiken, die Vergleiche erlauben beispielsweise für Berufsleute ohne bzw. mit einer tertiären Weiterbildung wie z. B. einem HF-Studium. Worauf muss jemand achten, wenn er eine Aus- oder Weiterbildung machen möchte? Unifr: An erster Stelle müssen die eigenen Bedürfnisse und das Ziel sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Weiterbildungsinstitution. Am Schluss dann kann der Unterrichtsplan eine entscheidende Rolle spielen (Vollzeit-, Teilzeitstudium, Abendkurs, Wochenendkurs usw.). FHNW: Eine Ausbildung sollte einen Zusammenhang haben mit dem beruflichen Ziel, aber sie sollte auch Spass machen und den persönlichen Interessen entsprechen. Dann lohnt sich der Zusatzaufwand (finanziell und zeitlich) auf verschiedenen Ebenen.

Die Aussagen der Bildungsinstitutionen können hier nur gekürzt Form wiedergegeben werden. Die vollständigen Antworten finden Sie auf www.technica-online.ch unter Technica Plus.

IBZ: Die IBZ-Schulen legen Wert auf detaillierte Vorabklärungen. So finden regelmässig Informationsabende statt und Ausbildungsberater stehen zur Verfügung. Weiter sollte man auf die Qualitätslabel achten: z. B. eduQua oder eine ISO-Zertifizierung. ABBTS: Basierend auf der Wahl für ein berufsbegleitendes Studium müssen die zeitlichen Belastungen und Prioritäten abgewogen und das Arbeitspensum entsprechend festgelegt werden. (bf)

Infos Universität Fribourg 1700 Fribourg, www.unifr.ch 026 300 90 66 Kalaidos FH www.kalaidos-fh.ch FHNW, 5210 Windisch 056 462 40 29 www.fhnw.ch IBZ-Schulen, 4051 Basel 061 270 97 97 www.bildungsgruppe.ch ABB Technikerschule 5400 Baden, www.abbts.ch 058 585 33 02


Saia und Festo unterstützen das Darwin21-Team der Universität für Technik und Architektur in Fribourg

Ein interdisziplinäres Studenten-Projekt André Rotzetta betreut schon das zweite Darwin21-Team (nach Aphrodite). Wieder ist es eine Gottheit: Bacchus, der Gott des Weins. Die Weinflasche taucht denn auch verschiedentlich als Sujet auf und prägt z. B. die Form des Körpers. • Gerüst • Automation und Programmierung • Kommunikation und MenschMaschine-Interface Der Mechaniker und die zwei Elektrotechniker machen daraus ihre Bachelor-Arbeit.

Der Gott des Weins

Bacchus kommt als Weinflasche daher und verhält sich auch als solche.

D

ie Gruppe um Bacchus besteht aus einem Mechaniker, zwei Elektrotechnikern und einem Elektroniker. Diesen Spezialgebieten entsprechend wurden die einzelnen Arbeiten in Teilprojekte gegliedert:

Der Weingott war die Anfangsidee. Daraus wurde ein Körper in Form einer Flasche mit Händen und Füssen. Der Bauch besitzt zwei Gelenke, während die Arme den menschlichen Armen ähneln. Die Füsse hingegen wurden mit einer Spirale (bzw. einer Feder) verwirklicht. Die Gelenke werden jedoch alle mit pneumatischen Zylindern bewegt.

Mit Top-Material von Saia und Festo Im Grossen und Ganzen war das Team auf sich allein gestellt. Die

Partnerfirmen Saia und Festo sponserten zwar das Material, bei technischen Fragen mussten sich die Studenten jedoch an den jeweiligen Kundendienst wenden. Beim der Wahl der Komponenten waren jedoch beide sehr grosszügig. Die Eingabe wird von dem neuen Haptic-Bildschirm zu einem PCD2M5 übertragen, dieser spricht eine Festo-Steuerung per Profi-Bus an, welcher den Luftdruck in den Zylindern regelt. Um den Körper hingegen manuell zu steuern, sind zwei 3D-Joysticks vorhanden, welche von einem eXP-Bildschirm ausgelesen und per CGI-Interface zum PCD2M5 übertragen werden. Der PCD3 Compact dient als I/O-Modul und übernimmt die Aufgabe des SMS Empfangens.

Und nach Darwin21? Es wird voraussichtlich kein Folgeprojekt geben, jedenfalls nicht für die teilnehmenden Studenten. Die Arbeit an Bacchus hat die Studenten jedenfalls in ihren Berufswünschen bestätigt. Thomas z. B. ist begeistert vom Prototypen-Bau und möchte sich beruflich in diese Richtung weiter entwickeln. (bf)

Infos Ecole d’ingénieurs et d’architects Bd. de Pérolles, 1705 Fribourg 026 429 65 04 www.hefr.ch Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten 026 672 71 11 pcd@saia-burgess.com www.saia-pcd.com Festo AG, 8953 Dietikon 044 744 55 44 info_ch@festo.com

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Aus- und Weiterbildung

| Ingenieurausbildung

Diplome für Attestlehren zum Metallbaupraktiker Um praktisch begabten Jugendlichen den Eintritt ins Berufsleben zu erleichtern, hat die Schweizerische Metall-Union die zweijährige Attestlehre zum Metallbaupraktiker eingeführt. Im Jahr 2009 schliessen die ersten der insgesamt 140 angehenden Metallbaupraktiker der

SMU ihre Ausbildung ab. Die ersten 23 Metallbaupraktiker im Kanton Bern haben ihr Diplom bereits erhalten. Im Rahmen der Diplomfeier betonte Nationalrat Otto Ineichen, dass die Wirtschaft nicht nur Kaderleute, sondern auch qualifizierte Arbeiter und Handwerker brauche.

Der Metallbaupraktiker kann bei guten Leistungen und Eignung später eine verkürzte Lehre zum Metallbauer absolvieren. Schweizerische Metall-Union SMU 8027 Zürich 044 285 77 77 www.metallunion.ch

Spitzenplatz dank Weiterbildung. Unsere praxisnahen Weiterbildungsangebote führen zum Master, Diploma oder Certificate of Advanced Studies. Aktuelle Kurse: • Barrierefreies Webdesign (CAS) • Qualitätsmanagement (CAS) • Industrielle Kommunikation und Feldbustechnik (WBK) • Embedded Software Engineering (WBK) www.engineering.zhaw.ch/weiterbildung Telefon +41 58 934 74 28 weiterbildung.engineering@zhaw.ch Zürcher Fachhochschule

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Hauptantrieb für riemengetriebene und gekuppelte Werkzeugmaschinenspindeln

Auf der EMO vom 5. bis 10. Oktober in Mailand zeigt Siemens Drive Technologies erstmals seine Hauptantriebe der Motorenreihe 1PH8 als Antrieb für riemenge-

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triebene und gekuppelte Werkzeugmaschinenspindeln. Diese Standardmotoren zeichnen sich durch ihre hohe Dynamik sowie hohe Rundlauf- und Schwinggüte aus. Damit verleihen sie Werkzeugmaschinenspindeln mehr Präzision und helfen, die Produktivität zu steigern. Gegenüber den Vorgängervarianten 1PH7, 1PH4, 1PM6 und 1PM4 wurde das Leistungsspektrum erweitert. Die Motoren sind als Hauptantriebe mit Leistungen von 2,8 bis 1340 kW erhältlich. Unterschiedliche Lagerkonzepte

erweitern das Anwendungsfeld. Die Motoren sind optimal auf das Antriebssystem Sinamics S120 abgestimmt. Das vereinfacht die Inbetriebnahme und verbessert das Regelungsverhalten. Für Anwendungen, bei denen besonders hohe Kompaktheit im Vordergrund steht, können 1PH8-Motoren auch in Synchronausführung eingesetzt werden. Für die Motoren stehen Ausführungen mit Volloder Hohlwelle, unterschiedlichen Kühlarten wie Wasserküh-lung, Fremdbelüftung oder künftig auch Selbstkühlung sowie Absolutwert-

oder Inkrementalgeber zur Verfügung. Mit dem breiten Leistungsbereich, dem hohen Drehzahlbereich von bis zu 20 000 U/min und dem Baukastenprinzip eignet sich die Motorenreihe als Standardantrieb für die konventionelle Werkzeugmaschinenspindel. Siemens Schweiz AG Automation and Drives 8047 Zürich 0848 822 844 automation.ch@siemens.com www.siemens.com


Produkte

Aus Statisch wird Dynamisch

Zentrischspanner mit 100 mm Backenbreite

Das Bestell- und Kaufverhalten von Kunden hat sich verändert. Immer kleinere Mengen desselben Artikels werden in immer kürzeren Zeitabständen abgerufen. Bei anderen verlangt ein breiteres Artikelspektrum eine komprimierte Warenbereitstellung in der Kommissionierung. Auch die Just-in-time-Belieferung ist für viele Unternehmen Anlass, das Kommissionierlager zu modernisieren. Weitere Gründe, die häufig Anlass zur Modernisierung eines Lagers geben, sind die Umsetzung des First-in-First-outPrinzips (FiFo), die Verkürzung der Zugriffszeiten, die Integration neuer EDV-Systeme, die Verbesserung der Lieferfähigkeit, die Reduktion von Fehlerquellen, die Verkürzung der Wege im Unternehmen oder einfach der Wunsch, vorhandene Flächen besser ausnutzen zu können. Als Lösung für diese Anforderungen bietet die Bito-Lagertechnik GmbH mit Sitz in Meisenheim (Nordpfälzer Bergland) die Anpassung eines bestehenden Regalsystems an neue Voraussetzungen an. Diese Alternative ist im Vergleich zu einem Lagerneubau kostengünstig und optimiert die Lagerhaltung. Statische Regale werden schnell in flexible Lager-

Mit dem Zentrischspannsystem Centrinos 100 erweitert der Spanntechnikspezialist Gressel AG aus Aadorf sein Spektrum an universellen und flexiblen Werkstück-Spannsystemen. Es basiert auf dem Erfolgsmodell Zentrischspanner Centrinos 65 mit 65 mm Backenbreite und hat, dementsprechend, eine Backenbreite von 100 mm für einen weiten Bereich an Werkstückgrössen. Mit einer Grundplatte von 190 mm ergibt sich mit einem Spannbereich von 0–203 mm eine sehr grosse Anwendungsvielfalt. Zumal sich der Centrinos 100 sowohl als Rohteile- als auch als Präzisionsteilespanner nutzen lässt. Centrinos 100 punktet mit einer Zentriergenauigkeit von 0,02 mm. Angepasste Spannkräfte bis 25 kN lassen sich realisieren. Grundsätzlich gibt es beim Centrinos 100 zwei Basismodelle, den Centrinos 100 Standard mit normalen Spannbacken und den Centrinos 5A mit erhöhten Backen für die 5-Achsen-Bearbeitung. Ausserdem lässt sich die Version Centrinos 100 Standard mit speziellen Grip-Spannbacken für die 5-Achsen-Bearbeitung ausrüsten. Somit ist innerhalb des Spannsystems Centrinos 100 eine hohe Anwendungs-Flexibili-

systeme umgebaut. So erreicht man verbesserte betriebliche Abläufe, eine optimierte Lagerhaltung und kürzere Durchlaufzeiten. Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen und braucht individuelle Lösungen. Bito passt seine Technik dem Sortiment und dem Umschlag an, wobei eine Umrüstung bei laufendem Betrieb jederzeit möglich ist. Wenn sich Marktanforderungen ändern, lohnt es sich, über eine Lagermodernisierung nachzudenken. Bito-Lagertechnik Bittmann AG 6343 Rotkreuz 041 790 20 64 info@bito.ch www.bito.ch

tät gegeben. Die zusätzlichen 5-Achsen-Grip-Aufsatzbacken lassen sich ganz einfach auf die Standardbacken montieren und benötigen demnach keine Anpassungsarbeiten. Beide Grundmodelle Centrinos 100 lassen sich mit einem breiten Spannbackensortiment (Grip-Backen, Stufenbacken, beschichtete Backen, Prismenbacken, weiche Backen, Wendebacken, 5-Achs-Backen) individuell ausrüsten. Mit den Trägerbacken vom Typ 5A bestückt, beträgt der Spannbereich dann 0 bis 79 mm und mit den 5-Achsen-Aufsatzbacken versehen, steht ein Spannbereich von 5 bis 83 mm zur Verfügung. GRESSEL AG 8355 Aadorf 052 368 16 16 info@gressel.ch www.gressel.ch

Baukasten für Rollenbahnen Die Installation einer Rollenbahn kann im Lager, in der Produktion oder im Versand zu besseren Materialfluss und zu Kosteneinsparungen führen. Mit Hilfe vorgefertigter Elemente ist jeder Betrieb in der Lage, die gewünschte Rollenbahn selber zu installieren. Der angebote-

ne Baukasten enthält Tragrollen verschiedener Abmessung, vormontierte gerade Bahnstücke, Kurventeile und Ständer. Länge, Breite, Höhe und Gefälle der Tragrollenbahn lassen sich mühelos den betrieblichen Erfordernissen anpassen. Nähere Angaben finden sich im FTA-Ge-

samtkatalog, der kostenlos angefordert werden kann. FTA Fahrzeugtechnik AG 5035 Unterentfelden 062 737 04 04 verkauf@fta-fahrzeugtechnik.ch www.fta-fahrzeugtechnik.ch

Neuer Servopressen-Katalog

Auf 128 Seiten, übersichtlich strukturiert und mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis erhält der Anwender detaillierte Informationen über die Produkte und Serviceleistungen von Ax-

num. Der Katalog beinhaltet dabei die Kapitel allgemeine Informationen, Fügemodule zur Automatisierung, Handarbeitsplätze mit Servopressen, Pressenzubehör sowie Software und Applikationen. Das ermöglicht dem Kunden eine schnelle und einfache Vorauswahl der geeigneten AxnumProdukte. Im ersten Kapitel «Information, Einführung» werden Entscheidungskriterien aufgelistet, welche die Wahl zwischen einem Handarbeitsplatz und einer automatisierten Fertigung erleichtern. Um die vielfältigen Einsatzgebiete der

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Produkte aufzuzeigen, werden zudem zahlreiche Applikationsmöglichkeiten vorgestellt. Darüber hinaus erhält der Leser eine Einführung in die Themenbereiche Axnum-Software und NC-Steuerung. Es folgt das Kapitel «Fügemodule zur Automatisierung». Hier werden die Vorteile der Servopressen von Axnum dargestellt, ebenso das Fügemodule-Sortiment, Einzelheiten zum mechanischen Modul-Aufbau sowie das erhältliche Zubehör. Das dritte Kapitel «Handarbeitsplätze mit Servopressen» beinhaltet auch das entsprechende Zubehör. Das Thema Pres-

senzubehör wird im folgenden Kapitel vertieft. Hierzu zählen Industrie-PCs, Bedienelemente, SPSSchnittstellenkarten und Präzisionstaster. Um einen dauerhaft sicheren Betrieb der Maschine zu gewährleisten, enthält das Kapitel zusätzlich Informationen zu Kalibrierung, Wartung und Werkzeug. Das letzte Kapitel stellt noch die Axnum-Software und ihre Anwendungsgebiete vor. AxNum AG 2504 Biel-Bienne 032 343 30 63 maltsis@axnum.ch www.axnum.ch

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Die Hochvorschubfräser der Serie SP2L ergänzen die kßrzlich vorgestellten Schwerzerspaner mit extrem weichschneidender Geometrie der Serien SN2R (45°) und SM2R (60°). Der Anstellwinkel der neuen Fräserserie von nur 13° bewirkt eine Reduktion der Spandicke auf weniger als 25 % des Zahnvorschubes und minimiert drastisch die auftretenden Radialkräfte, was eine ratterfreie Zerspanung auch bei hohen Auskraglängen ermÜglicht. Die Weitwinkelgeometrie erlaubt Zahnvorschßbe von 2,5 mm, die einen Werkzeugvorschub bis zu 6000 mm/min erlauben. Sämtliche Werkzeuge werden mit 125, 160, 200 und 250 mm Durchmesser angeboten. Die maximale Schnitttiefe liegt bei 3,5 mm. Trotz dem extrem weichen Schneidverhalten durch die axialradial positive Geometrie ist auch der fßr Ingersoll typische KÜrperschutz durch Anlageplatten bei-

behalten worden, was die Prozesssicherheit zusätzlich erhÜht. Die neue Werkzeugserie bietet bei der Schwerzerspanung eine interessante Alternative, um maximale Vorschßbe bei weichem Schnitt und hoher Prozesssicherheit zu verwirklichen. Schnegg Tools AG 2563 Ipsach 032 333 70 33 info@schnegg.ch www.schnegg-tools-ch

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16 mit integrierter Elektronik keine zusätzlichen Einstellungen vorgenommen werden. Ăœber einen Schalter kann jedoch zwischen Hell- und Dunkelschaltung gewechselt werden. Bei der Lichtleiterversion sind die Fasern zeilenfĂśrmig angeordnet. Dies ermĂśglicht dem Sensor, Schaum oder bis zu 3 mm grosse Luftblasen auszublenden. Vor allem Schaum tritt häufig auf und hat bisher bei vielen optischen FĂźllstandssystemen zu Messfehlern gefĂźhrt. Dank des verwendeten PFI-Materials erlangt der Sensor ausserdem chemische Beständigkeit. Ein weiterer Vorteil der Lichtleiterversion liegt in deren Eigensicherheit, da nur Licht als Informationsträger verwendet wird. Die Auswertung im Lichtleitergerät erfolgt dezentral. Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com


Neue Schmelzedrucksensoren

Das kompakte universale Sonderlager Kombinierte Drehund Längsbewegungen können durch ein einzelnes hochpräzises Wälzlager geführt werden. Die konventionelle Bauweise verlangt eine Linearführung und ein separates Radialkugellager, inklusive diverse Befestigungselemente. Agathons Sonderlager sind anders, denn da erfüllt eine bauteilereduzierte kompakte Baugruppe diese Funktion. Säulen-Wälzführungen werden für lineare Hubbewegungen und kombinierte Hub-/Drehbewegungen eingesetzt, wenn die Anforderungen an den Achsversatz und die Leichtgängigkeit der Führung hoch sind. Die einfache Montage der Führungseinheit begünstigt zusätzlich den verbreiteten Einsatz. Die Spielfreiheit der Wälzführung wird durch die Vorspannung erreicht. Der Hub respektive die Axialbewegung ist deshalb durch die Länge der Führungsbuchse limitiert. Folgende Bewegungskombinationen sind mit der beschriebenen Lagertechnologie präzise führbar:

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JETZT AUCH BIS 3000 BAR • voneinander getrennt ablaufende Dreh- und Hubbewegung • kombinierte Bewegung (oszillierend oder gesteuerte Drehachse) Zusätzliche Funktionen können je nach Anwendung in die spielfreie Wälzführung konstruktiv integriert werden: zum Regulieren der Bewegungen, zur Schmierung oder zum Abdichten (usw.) des Lagers. AGATHON AG Normalien 4503 Solothurn/Schweiz 032 617 4501 normalien@agathon.ch www.agathon.com

Die IMPACT®- Technologie bildet das Kernstück der neuen Serie von Schmelzedrucksensoren für Anwendungen beim Spritzgießen und bei der Extrusion. Dank der IMPACT®- Technologie sind alle mit dem Prozess in Kontakt stehenden Teile des Sensors 35 mal robuster als bei herkömmlichen Sensoren. Die Mechanik ist für dynamische Drücke bis 3000 bar ausgelegt. Der füllmediumfreie Aufbau garantiert eine schnelle Antwortzeit und volle RoHS-Konformität.

GEFRAN SUISSE SA Rue Fritz Courvoisier, 40 - 2302 La Chaux-de-Fonds Tél. +41 (0) 32 968 49 55 - Fax +41 (0) 32 968 35 74 - www.gefran.com - office@gefran.ch Sandackerstrasse, 30 - 9245 Oberbüren Tél. +41 (0) 71 955 40 20 - Fax +41 (0) 71 955 40 25 - www.gefran.com - office@gefran.ch

EtherCAT direkt für IP67-I/O-Module Mit der Erweiterung von Beckhoffs Feldbus-BoxFamilie durch die EtherCAT-Box kommt die EtherCAT-Technologie nun auch ohne Schaltschrank zum Einsatz. Die Module der IP67-Serie haben durchgängig ein direktes EtherCAT-Interface, d. h., die hohe Performance bleibt bis in jedes Modul erhalten. Dies eröffnet neue Möglichkeiten in der IP67Welt: schnelle Prozessdatenkommunikation mit XFC, hochgenaue Messtechnik und integrierte Antriebstechnik-Funktionen direkt im Feld. Mit Abmessungen von nur 126 x 30 x 26,5 mm sind die Baugruppen sehr klein und eignen sich besonders für beengte Platzverhältnisse. Die EtherCAT-Box verbindet die Vorzüge der robusten FeldbusBox-Module, die sie für Applikationen in rauer Industrieumgebung tauglich machen, mit dem schnellen Kommunikationssystem EtherCAT. Der EtherCAT-Anschluss erfolgt über schraubbare, geschirmte M8-Stecker. Die Kommunikation via Standard-Ethernet-Kabel erlaubt die Vernetzung der EtherCAT-Box-Module für Entfernungen bis 100 m. Die EtherCAT-Box macht nun die hohe Performance von EtherCAT direkt im Feld nutzbar und bietet auch die Basis zur Ausnutzung der Beckhoff-XFC-Technologie

Erfolgreich exportieren. Hotline: 0844 811 812, www.osec.ch Osec unterstützt als offizieller Exportförderer Schweizer und Liechtensteiner KMU auf dem Weg in internationale Märkte. Mit einem umfassenden Netzwerk von Kompetenzpartnern und dem Beratungskonzept «Export Step-by-Step» stellen wir für Sie ein individuelles Massnahmenpaket zusammen. Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne erfolgreich zu exportieren.

(eXtreme Fast Control Technology). XFC ermöglicht durch kurze I/O-Response-Zeiten eine Erhöhung des Maschinen- und Anlagendurchsatzes, da Signalwartezeiten drastisch reduziert werden. Die EtherCAT-Box-Module decken das typische Anforderungsspektrum der IP67-I/O-Signale ab: digitale Eingange mit unterschiedlichen Filtern (3,0 ms oder 10 µs), digitale Ausgänge mit 0,5- und 2-A-Ausgangsstrom, analoge Einund Ausgänge mit 16-Bit-Auflosung, Thermoelement- und RTDEingange sowie Schrittmotormodule. Fur XFC sind z. B. Module mit Time-Stamp-Eingängen verfügbar. Der Anschluss der Sensorik und Aktorik erfolgt je nach Einsatzfall über schraubbare Steckverbinder in M8 oder M12. Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen 052 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch

07-09 technica 61


LNS setzt voll auf Wachstum

UNIVER AG, CH-6312 Steinhausen Tel. +41 (0)41 741 75 80, mail@univer-ag.ch www.univer-ag.ch

Messen

Steuern

Während die Weltfinanzkrise die unterschiedlichen Sektoren der Werkzeugmaschinenindustrie lähmt, schmiedet das Schweizer Unternehmen LNS ehrgeizige Wachstums- und Expansionspläne: «Unser Ziel ist es, den Umsatz in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln», erklärt Thomas H. Boehmer, CEO der LNS Group. LNS wird denn auch an der EMO in Mailand vom 5. bis 10. Oktober 2009 teilnehmen und einige Innovationen zeigen. Zum Beispiel das Gerät «Sprint 542», ein hochwertiges, flexibles

und preisgünstiges Stangenladegerät, das genau an die Ansprüche der Kunden angepasst werden kann. Gilbert Lile, Marketingleiter der LNS Group: «Für die Fabrikanten ist dabei am wichtigsten, dass unsere Stangenlade-Einrichtungen eine Nachtschicht ohne Produktionsstopp möglich machen.» Eine Spezialität des Sprint 542 ist das innovative Human-MachineInterface (HMI). Der Touch-Screen erleichtert das Einstellen und Kontrollieren der Maschine genauso wie die Fehlersuche. Nicht zuletzt können die Fabrikanten aufgrund eines ausgeklügelten Kommunikationssystems die Maschinen von einem zentralen Bedienungselement aus warten und steuern. «Das ist eine sehr wichtige Innovation, die die Produktivität signifikant erhöht», sagt Lile. LNS SA 2534 Orvin 032 358 02 00 sales@LNS-world.com www.LNS-europe.com EMO: Halle 7, Stand G18/H15

Bewegen

Connex-Spannbuchsen

Messgerät für Druck, Temperatur und Kraft mit • Rohrfeder, Kapselfeder, Membrane • Drucksensoren, Informatoren • Differenz-Druckmessgeräten • Druckmittler • Kraftaufnehmer

SIRAG AG • CH-6312 Steinhausen • www.sirag-ag.ch Tel. +41 (0)41 747 11 47 • mail@sirag-ag.ch

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Spannbuchsen von Connex eignen sich besonders bei hoch beanspruchten Lagerstellen mit langsamer Drehund Schwenkbewegung bei rauen Umgebungsbedingungen. Der einfache und kostengünstige Ein- und Ausbau spricht sowohl bei der Erstmontage als auch bei Revisionen für Connex. Die Bohrung wird bei der Montage bzw. Demontage nicht beschädigt. Es können – was im Gegensatz bei Vollbuchsen in der Regel nicht mehr möglich ist – gleiche Originalteile der gleichen Abmessung eingesetzt werden. Aufwendige Montageverfahren wie bei Vollbuchsen können vermieden werden. Zudem genügen geringere Toleranzanforderungen der Aufnahmebohrung sowie des Buchsenaussendurchmessers. Die hohe Sitzfestigkeit, die beinahe geschlossene Lauffläche, Ausführungen mit Schmiernuten und -bohrungen sind zusätzliche Eigenschaften, welche ConnexSpannbuchsen zu einem besonderen Gleitlager machen. Spannbuchsen werden mit hochwertigem Federstahl 50 CrV4 oder für Anwendungen im korrosiven Umfeld in Inox-Stahl (nach DIN 1.4568) produziert. ConnexSpannbuchsen verfügen über ei-

nen versetzten Wellenschlitz, welcher eine zusätzliche Spannkraft erzeugt. Das heisst, beim Einpressen der Connex-Spannbuchsen und der damit verbundenen federnden Kompression im elastischen Bereich des gehärteten Werkstoffs entsteht durch den versetzten Wellenschlitz eine zusätzlich zur Federkraft wirkende radiale Tangentialkraft. Diese führt zu einer höheren Flächenpressung zwischen den Spannbuchsen und der Bohrung und damit zu einer erhöhten Sitzfestigkeit (Abb. Connex-Prinzip). Connex erfüllt ISO/TS 16949, ISO 9001, ISO 14001, ISO/TS 16949 sowie EKAS-Anforderungen. CONNEX AG 6260 Reiden 062 749 30 22 www.connexch.com office@connexch.com


Produkte

Erfolgreiche Hausmesse bei Adept Technology in Dortmund Rund 90 nationale und internationale Besucher informierten sich vom 16.–18. Juni über die Neuentwicklungen aus dem Hause Adept rund um Robotertechnik, Verpackungstechnik und Bildverarbeitung und tauschten sich aus mit den Spezialisten aus Vertrieb und Applikation. Besonderes Highlight der Veranstaltung war die Verpackungslinie mit drei Adept Quattro s650 Robotern: Die schnellsten Verpackungsroboter der Welt verpacken dabei ca. 160 Süsswaren pro Roboter und Minute. Auch der Octopacker, eine vom dänischen Hersteller InMoTx entwickelte Verpackungszelle inklusive Software und Visionsystem, stand im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Abgerundet wurde der Tag mit Workshops, in denen die AdeptApplikationsingenieure den Besuchern demonstrierten, wie schnell und einfach bildverarbeitungsgeführte Roboteranwendungen mit Fliessbandverfolgung unter der neuen Verpackungs-Software Adept PackXpert programmiert werden können. Insbesondere Geschäftsführer Joachim Melis freute sich über viele Fachbesucher, die den Weg nach Dortmund gefunden hatten. «Für

uns hat sich die Hausmesse gelohnt, denn wir konnten intensiv mit Kunden und Interessenten in Kontakt treten und anhand der ausgestellten Robotersysteme unser umfangreiches Produktportfolio präsentieren.» Auch die positiven Rückmeldungen der Kunden sprachen für eine erfolgreiche Hausmesse. Nach der gelungenen Veranstaltung in diesem Jahr plant Adept Technology auch für 2010 wieder eine Hausmesse in Dortmund. Adept Technology GmbH D-44227 Dortmund +49 231 758940 www.adept.de

Exklusive Ventiltechnik in Hydrauliksystemen

Modulare oder integrale Ventilsteuerungen werden je nach Nenngrösse, dem zulässigen Gewicht, der Stückzahl und dem verfügbaren Einbauraum gewählt. Für den flexiblen und schnellen Bedarf sind modulare, längs- und höhenverkettete Systeme optimal. Steuerblöcke sind kostengünstig, wenn Stückzahlen gefragt sind und die Anordnung der Komponenten eine vordergründige Rolle spielt. Dem Konstrukteur steht heute eine grosse Palette an Schieber-, Sitz und Einbauventilen für Volumenströme bis 1000 l/min und Betriebsdrücke von 450 bar zur Auswahl. Proportio-

nalventile für Druck, Volumenstrom und die Richtungssteuerung sind mit und ohne integrierte Elektronik, auch als AtexVersion in allen Nenngrössen erhältlich. Eine grosse Auswahl an Ventiltypen steht für Offshore oder Chemie-Applikationen als Inox-Version zur Verfügung. Wirtschaftlich und funktional optimierte Ventilsteuerungen entstehen auf der Basis von Alu-, Stahl- oder Gussblöcken und einem gezielten Produktemix. Eine Vielfalt von Standard-Ventilen sind im Online-Katalog unter www.cymax.ch zu finden. Sonderausführungen und Ventilsteuerblöcke werden nach Pflichtenheft des Kunden produziert. CYMAX AG 8340 Hinwil 044 938 59 60 contact@cymax.ch www.cymax.ch

Reinigungsgerät säubert Werkzeugmaschinen Späne per Pressluft von der Arbeitsfläche einer Werkzeugmaschine abblasen – das kann der Vergangenheit angehören. Denn Schunk hat ein Reinigungsgerät entwickelt, das in jede klassische Werkzeugaufnahme mit einem Durchmesser von 20 mm passt und damit in jede Werkzeugmaschine eingewechselt werden kann. Aus insgesamt acht Düsen tritt am Kugelkopf ein kräftiger Strahl Luft oder Kühl-Schmiermittel aus, das aus der Werkzeugaufnahme über eine Bohrung in den Schaft des Reinigungsgeräts gepresst wird. Der Kopf kann beim Verfahren zusätzlich mit der Werkzeugmaschinenspindel rotieren und erreicht damit auch den letzten Winkel im Arbeitsraum. Arbeitsflächen und Maschineninneres lassen sich so auf die denkbar einfachste Art reinigen, ohne hohen Arbeitsaufwand und ohne Gefährdung des Bedieners durch herumfliegende Späne oder durch Sprühnebel von Kühl-Schmiermitteln. Mit Hilfe des Reinigungsgerätes von Schunk können Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren sich ab sofort selbst reinigen, zum Beispiel in Betriebspausen oder nach Feierabend – eine extrem wirtschaftliche Art, die Maschine einsatzbereit zu halten,

ohne sie abzuschalten. Ein kleines Steuerprogramm genügt, um in Minutenschnelle den Arbeitsraum zu säubern, sämtliche Ecken und Nischen abzufahren und Tische und Spannvorrichtungen von Spänen zu reinigen. Die Maschine erledigt das schneller und systematischer, als ein Mensch das könnte. Mit dem Reinigungsgerät RGG lassen sich Wartungsvorgaben also mit höchster Effizienz einhalten, ohne manuellen Einsatz und ohne überflüssige Stillstandszeiten – eine Investition, die sich sehr schnell bezahlt macht. Schunk Intec AG 8134 Adliswil 044 710 21 71 info@ch.schunk.com www.ch.schunk.com

Trendsetter mit Beschichtungskompetenz Mit einer selbstspannenden Abstechschneidplatte mit Schutzfase und genialer Stechgeometrie revolutionierte Kemmer in den 70ern den Markt: Die Platten erreichten Schnittwerte, die bis dahin nicht für möglich gehalten wurde. Heute produzieren 50 Mitarbeiter an zwei Standorten (Wilberg und Zelle-Mehlis in Thüringen) in konsequenter Weiterentwicklung von Technologie und Qualität Stahl- oder Stechdrehwerkzeuge für jede Anforderung. Die Bandbreite reicht dabei vom Abstechprogramm «Standard Design» mit der Ausführung «passt perfekt» bis hin zur EUPatent geschützten Stechdrehplatte MTNZ. Bestmögliche Beschichtungslösungen entstehen nicht nur auf Basis moderner Schichtwerkstoffe und überragender Anlagentechnologie. Sie sind viel mehr das Ergebnis vertrauensvoller und partnerschaftlicher Zusammenarbeit, die oftmals bereits in der Planungsphase beginnt. Denn schon dort gilt es, das Gesamtpaket aus Substrat, Schleiftechnik, Geometrie und Beschichtung möglichst

exakt vorzuplanen, um am Ende Werkzeuge in höchster Präzision zu erzielen. Damit dann aber das erreichte Ergebnis auch Grundlage für dauerhaften Erfolg werden kann, haben CemeCon-Kunden die Möglichkeit, ihre Beschichtungen jederzeit in gleicher Qualität auf CemeCon-Anlagen reproduzieren zu lassen. Das sichert stets gleichbleibende Qualität und Leistungsfähigkeit der Werkzeuge. CemeCon AG D-52146 Würselen info@cemecon.de +49 2405 4470 100

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Boxbuild-Plätze für Montage und Prüfung

In den sogenannten Boxbuild-Arbeitsplätzen wird durch speziell ausgebildete Teams die Serienmontage ausgeführt. Die Arbeits-

plätze werden auf die Projekte abgestimmt und verfügen über alle notwendigen Fertigungs- und Prüfeinrichtungen für die Geräte-

fertigung bis zur Verpackung. Dadurch wird unter anderem vermieden, dass die Einzelteile für die Weiterverarbeitung wieder verpackt und an diverse Orte spediert werden müssen. Dies ist ein echter Zeitgewinn und vereinfacht die Arbeitsabläufe in Grossprojekten enorm. Für jedes Projekt wird jeweils ein anderes Team geschaffen, welches sich wiederum um alle Arbeitsschritte kümmert. Mit den bereits bestehenden Teams für Boxbuild-Projekte hat die Iftest AG sehr gute Erfahrungen gemacht und positive Reaktionen erhalten. Die Iftest AG wurde 1982

gegründet und beschäftigt heute in Wettingen rund 160 Mitarbeiter. Besonders stolz ist Iftest darauf, dass sie alle Beratungs-, Entwicklungs- sowie Produktionsund Testaspekte aus einer Hand anbieten kann. Damit wird sichergestellt, dass der Kunde nur eine einzelne Firma als Ansprechpartner hat und dadurch sofort weiss, an wen er sich wenden kann, falls Fragen auftauchen sollten. Iftest AG 5430 Wettingen 056 437 37 37 www.iftest.ch, info@iftest.ch

Ein Elektronenmikroskop, so einfach zu bedienen wie eine Digitalkamera

Wie wäre es mit einem Elektronenmikroskop in der gleichen Preisklasse wie ein professionelles Lichtmikroskop, aber mit höherer

Leistung? Eines, das keine speziellen Vorkenntnisse zur Elektronenmikroskopie erfordert? Nicht möglich? Das Tischmikroskop «TM1000» von Hitachi und seine neue grafische Benutzeroberfläche machen die Bedienung kinderleicht, und jeder kann das Elektronenmikroskop innerhalb von 15 Minuten selbst bedienen – ohne jegliche Vorkenntnisse. Verglichen mit einem Lichtmikroskop, bietet das Tischelektronenmikroskop eine 10-fach höhere Vergrösserung

und eine 100-fach grössere Schärfentiefe. Mit einer Auflösung von 30 nm werden Details dargestellt, die mit einem Lichtmikroskop verborgen bleiben. Das TM1000 kann im Hoch- oder Niedrigvakuummodus betrieben werden, was die Probenvorbereitungszeit deutlich verkürzt und eine Beschichtung nicht leitender Proben überflüssig macht. Der BSE-Detektor liefert ausserdem wertvolle Zusatzinformationen über die Elementverteilung und ein optionales EDX ist auch noch aufrüstbar. Das TM-1000 ist nur 56 x 56 x 51 cm gross und kann auf jedem stabilen

Tisch aufgestellt werden. Nur 500 W Leistungsaufnahme und kein Kühlwasserbedarf machen es zudem sehr umweltfreundlich. Über den USB-2.0-Anschluss kann es an jedem PC betrieben werden. Und einen Service benötigt es auch nur alle 5 Jahre, selbst wenn es an 5 Tagen die Woche je 8 h betrieben wird.

und minimale Pseudofehler abzustimmen. Als Grundlage und Basis für die AOI-Prüfung dienen die bestehenden Layout- und CADDaten. Das Board wird vom AOI gescannt und optisch auf Position und Lage der Bauteile, Polaritäten, Lötstellen, Schriften usw. geprüft respektive verglichen. Fehlerhafte Prints werden automatisch separiert und an eine eigene Prüfabteilung zur Begutachtung weitergeleitet. Ein AOI-System erhöht die Sicherheit, vor allem dann, wenn auf Kundenwunsch keine elektrischen Tests durchgeführt werden. Die Iftest AG ist als professioneller Systempartner für

Elektronik in der Lage, alle Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Industrialisierung, Produktion und Test aus einer Hand anzubieten. Gemeinsam mit dem Kunden werden die einzelnen Projekt-Phasen und das optimale Testkonzept rechtzeitig ausführlich besprochen, damit bereits im Vorfeld definiert werden kann, wie die nachfolgenden Prozesse abzulaufen haben. Je später ein Fehler entdeckt wird, desto teurer wird es bekanntermassen. Iftest AG 5430 Wettingen 056 437 37 37 www.iftest.ch, info@iftest.ch

300 mm und 500 mm. Je nach Anwendung stehen Sensoren mit punktförmigem oder linienförmigem Laserstrahl zur Verfügung. Über die Schnittstelle kann der aktuelle Messwert abgerufen werden oder kontinuierlich übermittelt, er kann aber auch skaliert oder in einem Hold-Register abgelegt werden, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen. Sollte es aus betrieblichen Gründen nötig sein, den Laser zwischenzeitlich auszuschalten, ist auch dies mit dem entsprechen-

den Befehl über die Schnittstelle möglich. Dank der kompakten Bauform kann der Sensor auch bei beengten Platzverhältnissen direkt zur Überwachung des Produktionsprozesses an Ort und Stelle eingesetzt werden.

Portmann Instruments AG 4105 Biel-Benken 061 726 65 55 info@portmann-instruments.ch www.portmann-instruments.ch

Hohe Anforderungen an AOI-Systeme

AOI-Prüfsysteme (Automatische optische Inspektion) für die Kontrolle von bestückten Prints finden

im Prüfzyklus von Projekten immer mehr Anklang. Bei der Iftest AG ist ein solches System seit einiger Zeit im Einsatz und es konnten viele Erfahrungen damit gesammelt werden. Solche Systeme benötigen erwiesenermassen eine längere Erfahrungszeit, um die Programmierung auf max. Fehlererkennung

Laser-Distanz-Sensor mit serieller Schnittstelle

Die Familie der Laser-DistanzSensoren der Serie 13 ist neu

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auch mit den seriellen Schnittstellen RS232 und RS485 erhältlich. Die LaserDistanz-Sensoren OADM 13 überzeugen durch ihre kompakte Bauform (13,4 x 40 x 48,2 mm) und die Messdistanz von bis zu 550 mm. Das Triangulationsprinzip mit der präzisen Optik und einer intelligenten Signalauswertung erlaubt Auflösungen bis zu 10 µm bei einer Messrate von 900 µs. Erhältlich sind Sensoren mit Messbereichen von

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com


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Frequenzumrichter SIEIDrive ADV200

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Mit den neuen Frequenzumrichtern SIEIDrive ADV200 zielt Gefran auf anspruchsvolle Applikationen im Maschinenbau. Durch einen neuen Algorithmus der feldorientierten Regelung werden eine minimale Drehzahlabweichung sowie ein hohes Drehmoment auch bei kleinsten Drehzahlen erreicht. Bereits erhältlich sind Typen von 0,75 bis 132 kW. Das Programm wird kurzfristig durch Ausführungen bis 1,5 MW und 690 V erweitert. Das abnehmbare Bedienterminal mit zwei Bedienmodi (Easy und Experte) und übersichtlich angeordneten Funktionstasten dient der einfachen und schnellen Parametrierung. Im Terminal können darüber hinaus 5 verschiedene Parametersätze abgespeichert und so einfach von einem Frequenzumrichter zum anderen transportiert werden. Zusätzlich unterstützt eine mitgelieferte PCSoftware den Anwender bei der Eingabe von Parametern und der Programmierung von Funktionen. Anpassbare Menüs sowie applikationsspezifische Software erweitern die Möglichkeiten der Maschinensteuerung. Mit einer Entwicklungsumgebung nach IEC61131-3 können spezielle Funktionen realisiert werden. Eine integrierte Netzdrossel und ein EMV-Filter sorgen für Langlebigkeit der Leistungsbauteile und Erfüllung der Norm EN 61800-3. Drei Einschübe für Optionskarten dienen der flexiblen und einfa-

STANZEN ABKANTEN BESCHICHTEN APPARATEBAU

mit neuesten Technologien chen Erweiterung mit Busschnittstelle, Encoder-Eingang sowie verschiedenen Ein- und Ausgängen. Mittels Sicherheitsmodul kann die Richtlinie EN954-1 Kategorie 3 für Maschinensicherheit gewährleistet werden. Gefran Suisse SA 2302 La Chaux-de-Fonds 032 968 49 55 office@gefran.ch www.gefran.com

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Digitales Reglermodul

Das aufschnappbare, digitale Reglermodul zeichnet sich durch eine kompakte Bauform aus. Mit seinen 2 Magnetausgängen eignet es sich ausgezeichnet zur Ansteuerung von Proportionalventilen und zur Regelung eines vorgegebenen Druckes, Volumenstromes oder einer Position. Neben der 24-VDC-Ausführung ist eine 12VDC-Version erhältlich. Das Modul ist als Basic-Regler und als Enhanced-Regler verfügbar. Die Sollposition wird extern (z. B. mit einem Potentiometer) vorgegeben. Beim Enhanced-Regler kann die Sollposition zusätzlich mittels frei einstellbarer Fahrprofile vor-

gegeben werden. Als Istwertgeber können analoge (beim Enhanced-Regler auch digitale) Messsysteme direkt an das Reglermodul angeschlossen werden. Der Basic-Regler hat eine 10-Bit-, der Enhanced-Regler eine 16-BitAuflösung. Die Parametrierung erfolgt über eine USB-Schnittstelle mittels einer menügesteuerten Parametrier- und Diagnosesoftware. Wandfluh AG 3714 Frutigen 033 672 72 72 sales@wandfluh.com www.wandfluh.com

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Produkte

Sicherheit im Umgang mit Lebensmitteln

Erfolgsgeschichte seit 25 Jahren

Das Prinzip der Erkennung von Kunststoffen in Lebensmitteln basiert heute in der Regel auf visueller Kontrolle (Einfärbung in Blau). Deshalb wird ein möglicher Defekt von Bauteilen oft erst viel zu spät erkannt, sodass bei Verunreinigungen eine grössere produzierte Menge an Nahrungsmitteln entsorgt werden muss. Die Neuentwicklung ist ein Meilenstein in der Lebensmittelverarbeitung, der eine zeitnahe Detektion ermöglicht und damit den potenziellen Schaden minimiert. Das neue Produkt Tecaform AH ID (POM C ID) gewährleistet im Verarbeitungsprozess von Lebensmitteln mehr Sicherheit. Der Werkstoff ist mit einem Füllstoff ausgestattet, der es ermöglicht, beim Bruch von Bauteilen die Bruchstücke mit Metalldetektoren im Rahmen der standardisierten Prozesskontrolle zeitnah aufzuspüren. Die wesentlichen Eigenschaften des eingesetzten Werkstoffs entsprechen dem Profil des Basismaterials POM, sowohl mechanisch, thermisch als auch hinsichtlich der Beständigkeit gegenüber Chemikalien (Reinigungsmittel). Tecaform AH ID ist FDAkonform und erfüllt weitere Stan-

Revolutionäre Ideen, die zu besonderen Produkten führen, bilden den Ruf der ABB Akkuwerkzeuge: Geniale Geräte wie der Minifix, die es vor über 25 Jahren erstmals ermöglichten, kabellos zu schrauben und zu bohren. Unerreichte Qualität in modernem Design und exzellenter Technik, entwickelt für die tägliche Arbeit des Installations-Profis. ABB Hammerfix 500: Akku-Bohrschraubhammer. Kraftvoll, robust und leicht: leichtester Akkubohrhammer am Markt mit nur 2,5 kg. Pneumatisches Schlagwerk und SDS Plus Bohraufnahme. Mit Bitadapter auch als Akkuschrauber verwendbar. Ideal für die Dübelmontage. ABB Superfix 350: Akku-Bohrschrauber. Ausdauernd und leistungsstark mit kraftvollem 33Nm-Motor und 3,0-Ah-Akku. ABB Minifix 1000: PowerSchraubendreher mit Li-IonenAkku und 1,5-Ah-Superpower.

dard-Anforderungen aus dem Bereich der Lebensmittelanwendungen. Mögliche Anwendungsbereiche sind die Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren, von Fruchtsäften, Teigwaren, Backwaren oder Verpackung sowie das Abfüllen von Lebensmitteln und Pharmaprodukten. Tecaform AH ID ist: • detektierbar per Metalldetektor • FDA-konform (und 2002/72/EC) • chemisch beständig für typische Lebensmittelanwendungen und Reinigungsprozesse analog zu POM C • grau KUNDERT AG Kunststofftechnik 8645 Jona 055 225 16 16 www.kundert.ch

Klein – kleiner – am kleinsten

Seit über 40 Jahren ist Micronel AG bekannt für Miniaturlüfter und -gebläse. Mit den neuen Produkten F16, F17 und U16 werden sämtliche Erwartungen übertroffen. Bei der Elektronik sind wir es uns gewohnt, dass bei jedem neuen Produkt-Release in grossen

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Schritten redimensioniert wird. Schwierig wird die ganze Sache aber, wenn mechanische Voraussetzungen und physikalische Anforderungen entgegenwirken. Mit den neuen Produkten zeigt Micronel AG, dass der Spagat möglich ist, trotz Miniaturisierung vollwertige Kleinstlüfter und -gebläse zu bauen. Die Produkte finden hauptsächlich Anwendung in der «Consumer Elektronik», sind aber auch in anderen Gebieten im Einsatz. Mit dem halben Bauvolumen eines Fingerhuts ist der Platzbedarf sehr gering. Die Baugrösse ist je nach Typ von 16–17 mm bei einer Höhe von 4–8 mm. Die Miniaturlüfter sind je nach Ausführung in 3,3 V, 5 V und 12 V verfügbar und erreichen eine Luftleistung von bis zu 18 l/min. Micronel AG, 8317 Tagelswangen 052 355 16 16 www.micronel.ch info@micronel.ch

20% mehr Kraft (4 Nm). 21 Stufen Drehmomentabschaltung. Das neue Zubehör wie die verschiedensten Bit-Sets, Stufenbohrer und Profi-Spiralbohrer runden das übersichtliche Sortiment für den Elektroinstallateur und den Schaltanlagenbauer genauso ab wie für jeden Industriebetrieb, welcher langlebige Profi-Geräte schätzt. ABB Schweiz AG Normelec 5400 Baden Tel. 058 586 00 00 info.normelec@ch.abb.com Ineltec: Halle 2.0, Stand C18

Druckmessumformer für schwierige Medien Gefran bringt den neuen industriellen Drucksensor TPFADA auf den Markt, der für die Druckmessung von viskosen, verunreinigten und aushärtenden Materialien wie z. B. Öle, Gummi, Kunststoffe, Pasten und chemische Produkte konzipiert ist, die den Druckkanal eines herkömmlichen Druckmessumformers zusetzen würden. Da der Dehnungsmessstreifen direkt auf die Rückseite der Kontaktmembran aus Edelstahl appliziert ist, ist kein internes Druckübertragungsmedium wie z. B. Silikonöl nötig. Die bis zu 2,2 mm dicke Membran macht den Sensor äusserst robust gegenüber dem Medium und ermöglicht eine störungsfreie Druckmessung. Die Elektronik der neuesten Generation stellt eine umfassende Palette von Ausgangssignalen in Strom und Spannung bereit. Der digitale Abgleich des Nullpunkts und der Spanne erfolgt ohne Öffnen des Sensors von aussen durch Aktivierung mittels eines Magnetstifts.

Messbereiche von 10–1000 bar, eine dicke und robuste Membran, die kompakte Bauform und eine Betriebstemperatur bis 120 °C empfehlen diesen Druckmessumformer für den Einsatz in den schwierigsten Applikationen der industriellen Messtechnik. Gefran Suisse SA 2302 La Chaux-de-Fonds 032 968 49 55 office@gefran.ch www.gefran.com 9245 Oberbüren 071 955 40 20 office@gefran.ch www.gefran.com


Hydraulikzylinder für konventionelle und extreme Anwendungen Hydraulikzylinder werden als Schweiss-, Schraub-, Block- oder Profilkonstruktion, als ISO- oder Kunden-Standard mit Kolbendurchmessern von 10 mm bis 1 m, Hublängen bis 10 m und Betriebsdrücken bis 600 bar ausgeführt. Von der Bauart her werden Differenzial-, Plunger-, Hohlkolben-, Schwenkspannoder Teleskopzylinder unterschieden. Für alle Betriebsbedingungen stehen Dichtungsausrüstungen mit guten Gleiteigenschaften und hoher Dichtheit auch für extreme Temperaturen zur Auswahl. Das Abbremsen von Massenkräften in den Endlagen kann durch progressiv wirkende, einstellbare Endlagendämpfungen optimiert werden. Besondere Aufmerksamkeit wird auch der Oberflächenveredlung der Kolbenstangen geschenkt. Neben der konventionellen Masshartverchromung sind auch Nickel/Chrom-, QPQ- oder Keramikbeschichtungen möglich. Die Hydraulikzylin-

der können bei Bedarf mit Wegmess-Systemen, Magnetfeld-Sensoren, Regel- oder Sperrventilen bestückt werden. Die StandardTypen sind im Online-Katalog unter www.cymax.ch im Online-Katalog zu finden. Sonderausführungen werden nach Pflichtenheft des Kunden produziert.

CYMAX AG 8340 Hinwil 044 938 59 60 contact@cymax.ch www.cymax.ch

Perfektes Management der Leistung Der Cornet ist ein voll digitaler Servoverstärker mit ein- und dreiphasigem direkten Netzanschluss an 230 bzw. 400 VAC. Er kann als Strom-, Drehzahl-, Lage- und Positionierregler eingesetzt werden und ist in den Ausführungen «Standard» und «Advanced» verfügbar. Der Cornet arbeitet mit serieller Schnittstelle RS232 oder CANopen Interface, D402. Anhand der Composer Software ist eine schnelle und einfache Inbetriebnahme des Servoverstärkers gewährleistet. Eine 24-V-Hilfsversorgung stellt das Funktionieren des Kontroll- und Notaussystems sicher. Der Cornet ist in 6 Modellen erhältlich. Servotronic AG 1228 Plan-les-Ouates 022 794 93 26 info@servotronic.ch www.servotronic.ch

Simulink Fixed Point 6 vorgestellt

Simulink Fixed Point 6 ermöglicht, einen Gleitkommaentwurf (erzeugt mit Simulink, Stateflow, Embedded-Matlab-Funktionen,

dem Signal Processing Blockset oder dem Video and Image Processing Blockset) schnell in einen Festkommaentwurf auf der Basis von Eingabedatenbereichen und Eigenschaften der Ziel-Hardware umzuwandeln. Die neue Version kann mit dem Real-Time Workshop Embedded Coder von The MathWorks verwendet werden, um bit-genauen Produktionscode aus Festkommamodellen zu erzeugen, wobei sichergestellt ist, dass der implementierte Ent-

wurf genauso funktioniert wie in der Simulation vorgesehen. Das Tool kann Code für Signale und Parameter mit Wortgrössen von 1–128 Bit generieren. Dabei beschleunigt es die Simulationsmodi und ermöglicht die Implementierung von Embedded Code. Ingenieure können damit jetzt Algorithmen für moderne DSPs (Digital Signal Processors) und Mikroprozessoren entwickeln und implementieren, die grosse Akkumulator- und Integer-Wortgrössen für eine hohe numerische Bereichsabdeckung und Genauigkeit enthalten. «Die Unterstützung der

Codeerzeugung für mehr als 32 Bit durch Simulink Fixed Point ist für Anwender wichtig, die das Potenzial der DSPs von Texas Instruments (TI) voll ausschöpfen wollen», kommentiert Leon Adams, Strategic Marketing, TI. Zusätzlich ermöglicht die Advisor-Funktion in Simulink Fixed Point 6 die Konvertierung von Gleit- zu Festkommaentwürfen mit einem automatisierten Systemkonvertierungsansatz. The MathWorks GmbH 3073 Gümligen 031 950 60 20 info@mathworks.ch www.mathworks.ch

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Flexibel und effizient: Grenzenlose modulare und integrale Ventil-Technik

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Produkte

Industrial-IT-Solutions mit Atom-Antrieb Beckhoff IndustriePCs und Control Panel sind im industriellen IT-Umfeld in verschiedenen Anwendungen im Einsatz, z. B. für die Betriebsdatenerfassung (BDE), in der Fertigungssteuerung (MES) oder als Bedien- und Anzeigegerät für ERP-Systeme. Der Funktionsumfang der robusten Beckhoff Control Panel und Panel-PCs wird nun mit einem RFID-Leser entscheidend erweitert und erfüllt Anforderungen in den Bereichen Logistik, Zugangskontrolle und Zeiterfassung. «Ausserdem gewinnt Green IT immer mehr Einfluss auf die Entwicklungen von Beckhoff», erläutert Roland van Mark, Manager Industrial-PC-Marketing von Beckhoff. Der Trend zu mehr Effizienz und Umweltfreundlichkeit kommt bei Beckhoffs Industrie-PCs in niedrigerer Leistungsaufnahme durch Netzteile mit hohem Wirkungsgrad und dem Einsatz leistungssparender Prozessoren zum Tragen. Die Intel-Atom-Prozessoren haben bereits in eine breite Palette der Beckhoff-Industrie-PCs Einzug gehalten. Highlight ist der neue Schaltschrank-PC C6915 mit Atom-Prozessor mit 1,1 oder 1,6

GHz. Mit den Abmessungen von 47 x 157 x 116 mm ist er der kleinste Beckhoff-Industrie-PC. Auch in die Panel-PC-Serien CP62xx und CP77xx wird die Atom-CPU integriert. Damit steht in einem nur 3 cm tiefen Control-Panel-Gehäuse ein leistungsfähiger PC für die Fertigungshalle oder im Bereich der Gebäudeautomatisierung zur Verfügung. Ebenfalls auf Atom-Basis wurde die neue Embedded-PC-Serie CX5000 entwickelt. Ausgestattet mit 1,1-GHz- oder 1,6-GHzAtom-Prozessor ist das kompakte Gerät z. B. optimal für die Gebäudesteuerung geeignet. Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen 052 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch

Präziser und schneller Barcode-Scanner

Der Nexus N-3030 von ARP setzt für das POS-Scanning neue Massstäbe. Selbst bei einem Tempo von 2480 Abtastungen pro Sekunde erreicht der Nexus eine vergleichsweise sehr hohe Genauigkeit. Der Scanner ist ideal für Kassensysteme im Einzelhandel wie etwa in Apotheken, Drogerien, Warenhäusern, Tankstellen und Supermärkten. Der Standfuss ist im Lieferumfang inbegriffen, aber auch eine Wandmontage ist möglich. Der flexible Spezialständer

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lässt sich spielend in die gewünschte Position bringen und ermöglicht damit nicht nur eine angenehme und einfache Bedienung im Dauerbetrieb, sondern auch eine ergonomische Sitzhaltung. Eine USB-Schnittstelle verbindet das Gerät mit den modernsten POS-Systemen. Eine Umrüstung auf PS/2 oder RS485 (SDP) ist mit passenden Kabeln ebenfalls möglich. Die 7 Laser bieten mit 7 Leserichtungen einen grossvolumigen Abtastbereich mit einer Feldtiefe bis 30 cm. Mit einem Abtastmuster aus 24 Abtastzeilen erreicht das effiziente Gerät eine vergleichsweise hohe Scannerleistung. Die ersten 128 ASCII-Zeichen können vor oder nach dem zu scannenden Code geschaltet werden. Der Scanner liest alle üblichen Barcodes wie EAN/UPC/ JAN einschliesslich Add-On Code 32, Code / EAN 128, Code 39 (+ASCII), Code 93, Codabar, Interleaved 2/5. ARP DATACON AG 6343 Rotkreuz 041 799 09 09 www.arp.com

Raztec und Pewatron unterzeichnen eine europäische Vertriebsvereinbarung Pewatron (Lieferant von Sensoren, Stromversorgungen, E-Komponenten und elektrischer Antriebstechnik) hat eine Vertriebsvereinbarung mit Raztec Limited (Entwickler und Hersteller von innovativen Stromwandlern) unterzeichnet. Die Vereinbarung startet eine Kooperation, bei der Pewatron ihre Produktlinie um die Hall-EffektStromwandler von Raztec erweitert. Dadurch können PewatronKunden nun von Hall-EffektStromwandlern profitieren, die eine kleine Baugrösse, galvanische Trennung, hohe Linearität und Temperaturstabilität aufweisen. Dank der optionalen, integrierten seriellen Schnittstelle (I2C) ist eine einfache und kosteneffiziente Anbindung an die Steuerung oder direkt an eine CPU möglich. Die Produkte eignen sich für verschiedene Anwendungen wie Motorsteuerungen, Leistungselektronik oder Steuerungsgeräte. Eric Ball, Vertriebsdirektor von Raztec, ist überzeugt: «Mit Pewatron haben wir einen erfahrenen und kompetenten Partner gefunden, der unsere Produkte europaweit erfolgreich absetzen und supporten kann.» – «Die Unterzeichnung der Vereinbarung mit Raztec und die Aufnahme ihrer

Produkte in unser Portfolio bestätigen die hohe Qualität und den hohen Innovationsgrad der RaztecProdukte.» sagt Stephen Neff, CEO von Pewatron, und fügt hinzu: «Raztec ist ein idealer Partner für uns, da ihre Produkte unser bisheriges Produktsortiment sehr gut ergänzen und unseren Kunden ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.» Pewatron wird die Raztec-Produkte verkaufen, aber auch die Kunden europaweit unterstützen. Ebenfalls im Rahmen der Partnerschaft wird Pewatron Schulungen und technischen Support anbieten.

Pewatron AG 8052 Zürich 044 877 35 00 www.pewatron.com info@pewatron.com

Rosten verboten Auf Drahterodiermaschinen wird grösstenteils mit Wasser gearbeitet. Da Eisen mit Wasser aber reagiert, stehen viele Anwender mit einem grossen Problem: Korrosion! Sofern nach der Erosion die Oberfläche noch mechanisch behandelt wird, kann die Korrosion vernachlässigt werden. Handelt es sich jedoch um ein oberflächenfertiges Stück, so muss der Einfluss des Wassers auf das Metall verhindert werden. Ein nichtionischer Wasserzusatz hilft dabei: BP10 und BP20 beispielsweise sind frei von Anionen und Kationen. Wo ein Einsatz von Wasserzusätzen nicht erwünscht ist, bleibt nur noch das Schützen des Werkstückes durch einen nicht wasserlöslichen Schutzfilm. Das «Antikor RS extra Spray» erfüllt alle notwendigen Kriterien des Werkstückrostschutzes bei der Drahterosion im Wasserbad. Es ist vollsynthetisch, enthält kein Silikon und ist nicht wasserlöslich. Die Schutzwirkung lässt sich dank mehrmaligem Auftragen beliebig erhöhen. Durch seine weichfettartige Konsistenz und spezielle Haftadditive läuft «Antikor RS ex-

tra» an senkrechten Flächen nicht ab und eignet sich daher ebenfalls für die Langzeitkonservierung und Lagerung von allen Eisen, Stahl und metallischen Werkstoffen. Darüber hinaus erlaubt sein sehr enges Schutzgitter eine Einlagerung im aggressivem Umfeld. Der Schutzfilm kann durch Abwischen entfernt werden. Zur optimalen und berührungslosen Entfettung wird jedoch der Einsatz von «Solvo-N Spray» empfohlen. Dieses Verfahren ist auch nach langer Lagerzeit einwandfrei durchführbar. AGATHON AG Normalien 4503 Solothurn 032 617 45 01 normalien@agathon.ch www.agathon.com


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Datensalat gehört nicht in die Küche Die Induktionstechnologie hat die Gunst der Küchenprofis im Sturm erobert. Die Menu System AG aus St. Gallen hat sich auf die massgeschneiderte Fertigung von solchen Induktions-Herdanlagen spezialisiert. Hierfür setzt das Unternehmen auf einen durchgängigen Datenfluss in Entwicklung, Verkauf und Produktion. Dafür kommen das 3D-CAD-System SolidWorks und die Produktdatenmanagement-Lösung Enterprise PDM zum Einsatz.

www.arp.com

Siehe Bericht Seite 70 Solid Solutions AG, 8048 Zürich, 044 434 21 76, info@solidsolutions.ch, www.solidsolutions.ch

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Industrial IT

| CAD

Eine durchgängige CAD- und PDM-Lösung für die Induktionsherd-Spezialisten Menu System AG

Datensalat gehört nicht in die Küche Kochweltmeister Ivo Adam kreiert seine Rezepte auf ihnen und Othmar Schlegel, Küchenchef im 5Sterne-Hotel «Castello del Sole» in Ascona, schwört auf sie: Die Rede ist von den InduktionsHerden der Firma Menu System AG. Die Referenzliste des St. Galler Unternehmens liest sich wie ein Who-is-who der Gastronomie-Szene von der «Dorfbeiz» bis zum Gourmet-Tempel. Die Induktionstechnologie hat die Gunst der Küchenprofis im Sturm erobert. Die Menu System AG aus St. Gallen hat sich auf die massgeschneiderte Fertigung von solchen Induktions-Herdanlagen spezialisiert. Hierfür setzt das Unternehmen auf einen durchgängigen Datenfluss in Entwicklung, Verkauf und Produktion. Dafür kommen das 3DCAD-System SolidWorks und die ProduktdatenmanagementLösung Enterprise PDM zum Einsatz. Alle Herdanlagen werden massgeschneidert ausgeführt, angepasst an die Wünsche des Kunden und die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Küche. Menu System AG hat seine Produktstrategie konsequent auf die Induktionstechnologie ausgerichtet und baut die Herdanla-

gen von A bis Z im eigenen Hause – von der Spulenwicklung für die Induktion über die Kabelkonfektionierung, die Blechfertigung und Montage bis zur Verdrahtung.

Echtdaten, von Anfang an «Wir streben einen durchgängigen Datenfluss in den Bereichen Entwicklung, Verkauf und Produktion an», erklärt Michael Allenspach, Leiter Entwicklung. «Aus vorgegebenen CAD-Standardbausteinen und der Offertplanung des Verkaufs erstellt der Verkaufsinnendienst ein Layout der Herdanlage. Dabei wird bereits mit Echtdaten gearbeitet. Wenn dann aus einer Offerte ein Auftrag entsteht, sind die Grunddaten bereits definiert. Der Projektleiter ergänzt diese

Der Stern auf dem Induktionskochfeld ist das Markenzeichen von Menu System AG. Induktions-Herdanlagen stehen für Energieeffizienz und hohe Produktivität.

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mit den Ausführungszeichnungen und gibt sie in die Produktion.» Bis vor wenigen Jahren arbeiteten die verschiedenen Bereiche mit unterschiedlichen Systemen. Die Entwicklung konstruierte auf 2D und auch in der Produktion wurde bis vor Kurzem nach 2DZeichnungen gefertigt. Der Verkaufsinnendienst hatte dagegen bereits 2003 auf 3D umgestellt, um der Kundschaft die künftigen Herdanlagen anhand anschaulicher Modelle präsentieren zu können. Ein weiterer entscheidender Vorteil in der Anwendung von 3D-CAD war die frühzeitige Erkennung von Bauteil-Kollisionen und Wärmeproblemen. Dadurch konnte die bereits geringe Fehlerrate in den letzten Jahren nochmals deutlich gesenkt werden – ganz im Sinn der hohen Qualitätsanforderungen.

In 3D zur fertigen Küche Im Jahr 2005 fiel der Entscheid, das ganze System (einschliesslich Produktion) auf 3D-CAD umzustellen. In einem ersten Schritt wurden durch die Entwicklung während 1½ Jahren die bestehenden Standardbauteile in 3D-Modellen festgehalten. Anhand dieser Daten stellte der Verkaufsinnendienst seine Planung ebenfalls um. Im dritten Schritt wurden die Projektleiter nachgezogen, welche die Daten des Verkaufsinnendienstes nun direkt für die Produktionszeichnungen verwenden konnten. Der Schritt zum CAM in der Produktion wurde indessen nicht vollzogen, da die Blechbearbeitung hauptsächlich auf dem hervorragenden Knowhow der entsprechenden Mitarbeiter in der Fertigung beruht. Ein externer Partner für die La-

serbearbeitung der Blechteile verwendet hingegen direkt die Abwicklungsdaten (DXF) aus dem 3D-CAD. Bei der Umstellung auf 3D fiel die Wahl auf SolidWorks, gestützt auf die Erfahrung des Entwicklungsleiters: «Ich habe schon viele CAD-Systeme kennengelernt, unter anderem SolidWorks. Nach meiner Einschätzung ist es das beste und anwenderfreundlichste Tool auf dem Markt. Es ist ideal für verschiedene Anwendungszwecke, z. B. Blechbearbeitung, Kabelkonfektionierung und Elektronikschrankauslegung. Das ist für einen Allround-Betrieb ideal. Der gute Ruf von Solid Solutions und die Verbreitung im Markt waren weitere positive Merkmale.» Allenspach kennt auch «eDrawings», das Tool für die Verkaufsund Serviceschulungen von neu entwickelten Produkten, und weiss dieses zu schätzen.

Grosses Datenvolumen Im letzten Jahr erfolgte der vorläufig letzte Migrationsschritt, die Umstellung des Produktdatenmanagements von SolidWorks Workgroup PDM auf Enterprise PDM. Diese Umstellung wurde nötig aufgrund des enormen Datenvolumens. Denn Menu System produziert pro Jahr im Schnitt 280 Herdanlagen, weitere 1000 Anlagen werden offeriert. Zu den Standardbausteinen kommen die auftragsspezifischen, flexiblen Bausteine hinzu – das sind 40 bis 50 neu generierte Dateien pro Anlage. Zusammengezählt ergibt das ein Mengengerüst von 70 000 CADDateien jährlich. «Wir sind auf eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Aufträge angewiesen», erklärt der Entwicklungsleiter, Michael Allenspach. «Wenn eine Herdanlage


Entwicklungsleiter Michael Allenspach (links) mit einem Fertigungsmitarbeiter beim Schlusstest einer Herdanlage.

ausgeliefert ist, kann es sein, dass in 5 Jahren ein Umbau ansteht und wir die Dateien wieder benötigen. Wir müssen dann genau wissen, wo welche Bausteine verwendet wurden.» PDM bietet den Vorteil, dass es sämtliche Änderungsstände einer Anlage festhält und nicht nur den neusten Ausführungsstand dokumentiert. Diese Datenhistorie ist für die Planung von Umbauten sehr nützlich. Weitere Vorteile von Enterprise PDF sind eine saubere Datenarchivierung, erhöhte Datensicherheit, die Protokollierung der Datenzugriffe und der Produktentwicklungsaktivitäten.

Gemeinsam zum Ziel Beim Umstieg von Workgroup PDM auf das leistungsstärkere Enterprise PDM waren sowohl die betroffenen Mitarbeiter von Menu System wie auch die Spezialisten von Solid Solutions stark gefordert. Ein Konfigurationsfehler bei der Systemumstellung führte zu einem schwer wiegenden Performance-Problem des CAD-Systems. Bei der Behebung dieses Problems standen die beiden Parteien in engem Kontakt und konnten darum viel lernen. «In solchen Phasen zeigen sich die Kompetenz und der Kundenfokus des CAD-Supporters besonders deutlich», meint Allenspach

SolidWorks Enterprise PDM verwaltet die Produktdaten aus Entwicklung, Verkauf und Produktion.

rückblickend. Die ganze Migration war ohnehin ein zeitlicher Kraftakt: Innerhalb von nur 14 Tagen erfolgte die Datenübernahme inklusive Tests und Schulung der Mitarbeiter. Für diese Zeit wurden Entwicklung und Produktion kurzzeitig auf das alte System zurückgesetzt. Geschwindigkeit und ein gutes Zeitmanagement sind auch bei Menu System gefragt. Die Durchlaufzeit für eine neue Herdanlage beträgt rund 4 bis 5 Wochen ab Auftragserteilung. Die Auslieferung muss Just-in-Time erfolgen, da für die Installation meist nur ein sehr kleines Zeitfenster zur Verfügung steht. Oft wird die

neue Herdanlage beim Kunden in der Nacht installiert und am nächsten Morgen arbeiten die Köche bereits damit – vielleicht ist auch mal wieder ein künftiger Kochweltmeister darunter. (bf)

Infos Menu System AG 9014 St. Gallen 071 272 51 00 info@menusystem.ch www.menusystem.ch Solid Solutions AG 8048 Zürich 044 434 21 76 info@solidsolutions.ch www.solidsolutions.ch

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Prozesse lückenlos überwacht Zur durchgängigen Überwachung und Steuerung moderner Fertigungs- und Produktionsprozesse ist effiziente Messtechnik nötig. Eine durchgängige Erfassung und Projektierung sämtlicher Sensoren und Aktoren steht im Fokus. «Eplan PPE» auf Basis der Eplan-Plattform bietet den Funktionsumfang, um einen EMSR-Planungsprozess durchgängig zu un-

terstützen. Von der ersten Anlagenstrukturierung über das P&ID bis hin zur detaillierten Dokumentation aller Messstellen und Verbraucher inklusive Stromlaufplanerstellung unterstützt das System die durchgängige Steuerungsdokumentation. Das aktuelle Service Pack 1 von «Eplan PPE 1.9» ist konsequent auf die Unterstützung qualitativ hochwertiger Engi-

neeringprozesse ausgerichtet. Mit den erweiterten Anzeigemöglichkeiten in der Anlagenstruktur behalten alle Projektbeteiligten die Übersicht. Schneller und sicherer Zugriff auf Anlagendaten ist garantiert – egal ob man sich am Anlagen-Kennzeichnungsschlüssel (AKS) oder der Klartextbezeichnung von Messstellen und Verbrauchern orientiert.

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Proficy Tracker 8.0 für schlanke Produktionssteuerung und Einsparungen in der Fertigung GE Fanuc Intelligent Platforms verkündet die Freigabe der neuen Version von Proficy Tracker. Proficy Tracker wird von Unternehmen weltweit eingesetzt, , zur Lösung anspruchsvollster Aufgaben der Produktionssteuerung und für damit verbundene Einzelfertigungsabläufe. Der Anwender kann mit Proficy Tracker • Halbfabrikate reduzieren • die Gefahr der Gewährleistungs-

haftung eindämmen und Vorschriften durch die Ausstellung von Herkunftszertifikaten für Produkte einhalten • Vertragsstrafen vermeiden, weil das Produkt von Anfang an richtig gefertigt wird • den Fertigungsprozess laufend verbessern «Proficy Tracker eignet sich zum Aufbau einer schlanken Fertigungsumgebung», sagt Rich Breu-

ning, bei GE Fanuc als Produktmanager weltweit für Discrete Solutions verantwortlich. «Und da Tracker hilft, an jeder Station die richtigen Produkte in der richtigen Reihenfolge zu montieren, werden Fehler vermieden.» GE Fanuc Automation CNC Switzerland GmbH 2555 Brügg, 032 366 63 63 info@gefanuc.ch, www.gefanuc.ch

Lückenlose Systemdiagnose via Web Der neue System Diagnostics Manager von B&R bietet eine breite Palette an Diagnosemöglichkeiten. Es basiert auf dem B&REchtzeitbetriebssystem und ermöglicht eine lückenlose Systemdiagnose via Web Browser (über Intra- oder Internet). Anwenderspezifische Diagnosewerkzeuge werden somit hinfällig. Voraussetzung sind lediglich ein Web Browser und eine TCP/IP-Verbindung.

Durch die Anwendung des System Diagnostics Managers profitiert der Anwender von einem einfachen und raschen Zugang zu Diagnosedaten während der Inbetriebnahme, des Feldtests und des Betriebs der Maschine. Neben einer Systemkonfigurations- und Laufzeitparameteranalyse können auf dem Zielsystem befindliche Software-Module und Versionen im Zuge einer Soft-

ware-Analyse auf einfache Weise überprüft werden. Hardware-Einstellungen am Zielsystem lassen sich mithilfe der neuen Funktionalitäten des Diagnosewerkzeuges rasch kontrollieren. Die Aufzeichnung aller zeitlichen Abläufe gibt Aufschluss über laufende Maschinenprozesse. Das Systemlogbuch informiert den Anwender über Systemereignisse während des Hochlaufs und des Betriebs.

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und CAN-Bus-Netzwerken für Analysen und Tests ermöglicht. Erstmalig präsentiert wird auch Simulink Design Optimization, das Simulink-Anwendern erlaubt, Modellparameter mittels numerischer Optimierung abzuschätzen und abzustimmen. Weitere Features: • Curve Fitting Toolbox • Real-Time Workshop und Real-Time Workshop Embedded Coder

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Neues von Matlab, Simulink und PolySpace Das Release 2009a enthält neue Funktionen in Matlab und Simulink, zwei neue Produkte sowie Erweiterungen für mehr als 90 weitere Produkte von The MathWorks. Darüber hinaus bietet das Release 2009a eine umfassende Unterstützung für Mehrkern- und Mehrprozessorsysteme. Dazu gehören Multithread-Implementierungen von fft und anderen Kernfunktionen in Matlab sowie beschleunigte Simulink-Codegenerierung und

PolySpace-Codeverifikation. Die Parallel Computing Toolbox macht sich zudem die Leistungsfähigkeit moderner Highend Hardware jetzt noch besser zunutze und ermöglicht nun das Aufteilen von Berechnungen auf bis zu acht Matlab-Sitzungen auf einem Arbeitsplatzrechner. Als neues Produkt in R2009a präsentiert The MathWorks die Vehicle Network Toolbox, die eine direkte Verbindung zwischen Matlab

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Impressum technica die Fachzeitschrift für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ISSN 0040-0866 58. Jahrgang 2009 Redaktion «technica» Neumattstr. 1, 5001 Aarau, Tel. 058 200 56 42 Fax 058 200 56 61, ISDN 058 200 56 56 www.technica-online.ch, www.marktspiegel.ch Chefredaktor Martin Gysi, Masch. Ing. FH, Tel. 058 200 56 29 martin.gysi@technica-online.ch Barbara Fischer, W.-Ing. FH, Tel. 058 200 56 30 barbara.fischer@technica-online.ch Redaktionelle Mitarbeiter Edgar Grundler, Alois Altenweger, Urs Wittwer Verlag © AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1 5001 Aarau, Tel. 058 200 56 50 Fax 058 200 56 61, www.az-verlag.ch Ein Tochterunternehmen der AZ Medien Gruppe Verlagsleitung Karen Heidl Leiter Werbemarkt Jürg Rykart Tel. 058 200 56 04, juerg.rykart@azmedien.ch Verkaufsleitung AZ Fachverlage AG Thomas Stark Tel. 058 200 56 27, thomas.stark@azmedien.ch Mediaberatung Christine Gehrig Tel. 056 631 22 20, Fax 056 633 56 23 christine.gehrig@technica-online.ch Thomas Kolbeck Tel. 058 200 56 31, thomas.kolbeck@azmedien.ch Thorsten Krüger Tel. 058 200 56 32, thorsten.krueger@azmedien.ch Verena Müller Tel. 058 200 56 42, verena.mueller@azmedien.ch Willi Dennler Tel. 058 200 56 43, willi.dennler@azag.ch Layout Thomas Furter (Konzept), Ursula Urech Druck Vogt-Schild Druck AG, Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Erscheinung, Abonnement erscheint monatlich, 12 x jährlich zusätzlich je eine Sonderpublikation Innovation und Marktspiegel Abonnementspreis: Fr. 95.– inkl. 2,4% MwSt, Ausland zuzüglich Porti Telefon 058 200 55 70, Abo Contact Center abo@technica-online.ch Auflage 12 600 Ex. WEMF 2008: (1090 verkauft, 8768 Gratis) Verlagsrechte Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Unterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Zeitschriften im selben Verlag FIT for LIFE | KOCHEN | natürlich leben | wireltern | Bâtitech | Chemie Plus | Chemische Rundschau | Elektrotechnik ET | HK-Gebäudetechnik | Megalink | SwissPlastics | Technica

80 technica 07-09

In dieser Ausgabe Abacus Research AG 72 ABB Schweiz AG 9 ABB Technikerschule 46, 50, 56 Adept Technology GmbH 63 Agathon AG Normalien 61, 68 ALCATEL SEL 37 Antrimon AG Antriebstechnik 23 ARP Datacon AG 68 ASSET InterTech Inc. 5 AxNum AG 59 B&R Industrie-Automation AG 4 Baumer Electric AG 5, 60, 64 Beckhoff Automation AG 61, 68 Berufsbildungszentrum Amt & Limmattal 52 Bito-Lagertechnik Bittmann AG 59 Bleuel Electronic AG 42 Bosch Rexroth Schweiz AG 33 Bruhin & Diethelm AG 26 Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG 21 BVC Vakuumtechnik AG 60 Carl Hanser Verlag 11 Celeroton AG 14 CONNEX AG 60, 62 CYMAX AG 38, 63, 67 Dematic 5 Ecole d’ingénieurs et d’architects 57 Egli Maschinenbau AG 4 Eichenberger Gewinde AG 32 eins 1 AG 7 Emil Vögelin AG 43 Endress+Hauser AG 4 Erne surface AG 9 Fachhochschule Nordwestschweiz 56 Fanuc GE CNC Switzerland GmbH 72 FBT Fahrzeug- und Maschinenbau 32 Festo AG Systemtechnik 34, 57 FHS St. Gallen Hochschule für Angewandte Wissenschaft 52 Flück Fördertechnik AG 44 Fritz Studer AG 18 FTA Fahrzeugtechnik AG 59 Gebrüder Gysi AG 41 Gefran Suisse SA 61, 65, 66 Grenacher Metall AG 59 Gressel AG 59 Hans Eberle AG 65 Hochschule für Technik Zürich 50 Hochschule Luzern Technik & Architektur 48, 51 Horst Witte Gerätebau Barskamp KG 5 HSR Hochschule für Technik 49, 53 IBZ-Schulen Basler Bildungsgruppe 55, 56 Iftest AG 64 igus Schweiz GmbH 30 Infographics AG 19, 41, 72

Inspire AG 45 IST-Edelstahl-Anlagenbau AG 60 Jakob Keller Verschlusstechnik AG 65 Jetter (Schweiz) AG 4 Kundert AG Kunststofftechnik 66 Lapp Kabel AG 22 LNS SA 62 maxon motor ag 25 MCH Messe Schweiz 10, 17, 40 Menu System AG 70 Micronel AG 66 MINIMOTOR SA 27 MONTECH AG 4 Muller Machines SA 28 National Instruments 4. US Newemag Werkzeugmaschinen 20, 26 ODEC 52 OSEC Business Network Switzerland 61 PEWATRON AG 68 Phoenix Mecano Komponenten AG 44 Portmann Instruments AG 41, 64 PromoRobo 29 Rofin-Baasel Swiss AG 35 Rotronic AG 16, 43 Saia-Burgess 1. US, 35, 36, 42, 57 Schneeberger AG Lineartechnik 39 Schnegg Tools AG 60 Schunk Intec AG 63 Schweizerische Metall-Union SMU 58 Servotronic AG 39, 67 sfb Bildungszentrum 48, 49 Siemens Schweiz AG 58 SIGMATEK Schweiz AG 5 Sirag AG 62 SKF (Schweiz) 2. US Solid Solutions AG 42, 70, 71 Springmann SA / AG 30 Swiss Economic Forum 16 Swissmem 51, 54 TECALTO AG 19 The Math Works GmbH 67, 72 TRUMPF Maschinen AG 12 Univer AG 62 Universität Freiburg Institut de Physique 56 Verwo Acquacut AG 79 W.A. de Vigier Stiftung 14 WAGO CONTACT SA 3. US Walter Meier 15, 24 Wandfluh AG Hydraulik + Elektronik 6 WEISS Schweiz GmbH 31, 44 WENK AG Werkzeugmaschinen 2 ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft 52, 58 Beilage: Antrimon, Heizmann


Die neue Leistungsklasse

WAGO definiert neue Maßstäbe in der schaltschranklosen Automatisierung WAGO-SPEEDWAY 767 ist ein System, das in allen Details perfektioniert ist. Es ist das innovative Remote I/O zur maschinennahen Montage, insbesondere für die Nass- und Trockenindustrie. Programmierbar nach IEC 61131-3 wird es auch der Forderung nach Funktionseinheiten gerecht, die getrennt entwickelt, gefertigt, betrieben und/oder erweitert werden können. • • • • • • • • • • • • • • • • •

Zeitsynchrone, hochgenaue Signalverarbeitung Zykluszeiten <100 μs WAGO-DSC (Dynamic Speed Control) Safety integriert Gesamtausdehnung 500 m Feldbusunabhängig USB Serviceschnittstelle Modular erweiterbar (64 I/O Module) Modul- und Kanaldiagnose Programmierbar (CoDeSys 3.0) Parametrierbar (FDT/DTM, GSD) Schutzart IP67 (vollvergossen) Effektives Schirmungs-/ Versorgungskonzept Temperaturbereich -25°C bis +60°C Schraub-/Hutschienenmontage Ergonomisch designt Standardisierte Anschlusstechnik

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technica 07/2009  

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