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I.P.

46. Jahrgang · Bozen, Mai 2011 · Nr. 5

www.HGV.it

Tourismusfinanzierung: Südtirol setzt auf eigenen Weg HGV-Landesausschuss traf sich mit Landeshauptmann Luis Durnwalder – allgemeine Aussprache Der HGV wird einer Tourismusabgabe bzw. Kurtaxe nur zustimmen, wenn auch andere Branchen zur Grundfinanzierung der Tourismusorganisationen beitragen.

Spedizione in a.p. - 45 % - art. 2 comma 20/b legge 662/96 - Filiale di Bolzano

Südtirol ist bei einer eventuellen Einführung einer Kurtaxe nicht unter Zugzwang. Dies unterstrich Landeshauptmann Luis Durnwalder Mitte April nach einer Sitzung der Landesregierung. Demnach werde Südtirol nicht die staatliche Regelung der Tourismusabgabe bzw. Bettensteuer einführen. »Nach langem Hin und Her haben wir entschieden, dass wir die Regelung auf Staatsebene nicht übernehmen wollen. Wir stehen auch nicht unter Zugzwang, in kürzester Zeit eine neue Finanzierungsform finden zu müssen«, stellte Landeshauptmann Luis Durnwalder klar.

Konstruktive Aussprache. Von links: Vizepräsident Helmut Tauber, Präsident Walter Meister, Luis Durnwalder, Senator Manfred Pinzger, Direktor Thomas Gruber, Vizepräsident Thomas Walch.

Nichtsdestotrotz scheint in der Landesregierung die grundsätzliche Meinung vorzuherrschen, dass eine bessere und zeitgemäßere Finanzierung der Tourismusorganisationen notwen-

dig ist. »Die Tourismusorganisationen vor Ort bauen großteils auf Freiwilligkeit. Dadurch ist auf lange Sicht keine Finanzierungssicherheit gegeben. Wir müssen uns überlegen, wie die Finanzierung der Tourismusorganisationen in Zukunft gesichert werden kann«, meinte Tourismuslandesrat Hans Berger. Die Mitglieder des Landesausschusses des HGV

erläuterten Landeshauptmann Luis Durnwalder die Haltung des HGV zur Einführung einer verpflichtenden Abgabe für die Tourismusorganisationen. Präsident Walter Meister betonte dabei, dass sich der HGV nur dann für eine Steuer oder Abgabe aussprechen werde, wenn gesichert ist, dass all jene Branchen, die vom Tourismus profitieren, ebenso zur Finanzierung

Südtiroler Lebensart für deutsche Gäste

Informationen speziell für Gastronomiebetriebe

Informationen über die Aktivitäten der HGJ

Seite 18

Seiten 12–13

Seiten 33–35

Gesicherte Finanzierung

der Tourismusorganisationen beitragen. Einer Meinung war man sich auch darüber, dass das italienische Modell einer Kurtaxe, welche nur von den Beherbergungsbetrieben zu bezahlen wäre und deren Höhe von den einzelnen Gemeinden entschieden werden kann, für Südtirol keine ideale Lösung darstellt. Landeshauptmann Luis Durnwalder unterstützte

die Haltung des HGV und ersuchte die Wirtschaft, ein Modell auszuarbeiten, mit welchem eine solide Finanzierung der Tourismusorganisationen erreicht werden kann. In einer Aussprache mit dem Gemeindenverband meinte Landeshauptmann Durnwalder kürzlich, dass die neue Regelung bis zur Verabschiedung des Finanzgesetzes für 2012 im Herbst dieses Jahres gefunden werden sollte. »Eine frühere Lösung ist unrealistisch«, stellte Durnwalder nach der Aussprache mit dem Gemeindenverband klar.

Schnelles Internet Beim Treffen mit der HGV-Spitze ging es auch um den Masterplan zum Bozner Flugplatz. Präsident Walter Meister begrüßte die Beschlüsse zur Anpassung des Flugplatzes und betonte, dass der Wirtschaftsstandort Südtirol auch in Zukunft über die Luft erreichbar sein müsse und dass dies zu einem wichtiger werdenden Wettbewerbsfaktor werde. Dasselbe gelte auch für die Versorgung mit schnellen Internetverbindungen. Landeshauptmann Durnwalder wurde ersucht, so rasch wie möglich die Dörfer und Fraktionen mit Breitband zu versorgen. st


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AKTUELL Standpunkt

MAI 2011

Zitate des Monats

Zeit & Geld sparen! VON HGV-VIZEPRÄSIDENT HELMUT TAUBER Synergien schaffen. Kräfte bündeln. Kosten senken. Intelligent wirtschaften. Schlagworte, welche wir bei jedem Seminar zum Thema Unternehmensführung hören. Die Schlagworte sind schnell formuliert, die Umsetzung in unseren Betrieben ist oft schon schwieriger. Trotzdem: Wenn wir in unseren Gastbetrieben die Chance haben, Kräfte zu

bündeln und Synergien zu schaffen, dann sollen wir diese auch umsetzen. Ihr Verband, der HGV, hat in der Vergangenheit viele Initiativen gestartet, damit Sie, liebe Mitglieder, die Möglichkeit haben, ihre Kräfte mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu bündeln und somit letztendlich Zeit und Geld zu sparen. Als Vorzeigebeispiel darf ich die Einkaufsgenossenschaft Hogast erwähnen, bei welcher rund 580 Mitglieder mittun und dadurch ein mächtiger Partner in Punkto Einkauf,

Investitionen und vieles mehr geworden ist. Auf Seite 8 dieser »HGVZeitung« lesen Sie die stolzen Zahlen, welche die Hogast für ihre Mitglieder im Jahre 2010 erreicht hat. Das jüngste Kind in diesem Zusammenhang ist die Einkaufsgesellschaft »gastropool«, welche der HGV und die Hogast vor zwei Jahren gegründet haben. Damit sollen vor allem die kleineren Speise-, Schank- und Beherbergungsbetriebe die Möglichkeiten erhalten, den Einkauf, die Verwaltung und manch andere Tätigkeiten gemeinsam durchzuführen. Sozusagen eine Mini-Hogast. Bereits rund 300 HGV-Mitglieder kommen inzwischen in den Genuss der Vorteile der »gastro-pool«. Ich hatte in den letzten Wochen die Gelegenheit, bei mehreren Ortsversammlungen auch die »gastro-pool« vorzustellen. Informieren Sie sich über die Vorteile dieser Einkaufsgesellschaft bei der Hogast in Bozen. Ich bin überzeugt, dass es Ihnen gelingt, mit der »gastro-pool« ihre Warenkosten zu reduzieren, die aufwendige Warenkontrolle deutlich zu verringern und zugleich den bürokratischen Verwaltungsaufwand wesentlich einzudämmen. Das bedeutet, Sie haben mehr Zeit für ihren Betrieb, für Ihre Gäste und für Ihre Familien. Die Chance ist da, die Kräfte zu bündeln. Geben Sie sich einen Ruck!

»Den Gast interessieren die Grenzen unserer Tourismusverbände nicht. «

»Für mich ist Heimatpflege auch im Einklang mit Erneuerung möglich.«

»Wir wollen die staatliche Regelung der Kurtaxe in Südtirol nicht übernehmen.«

HANS BERGER TOURISMUS-LANDESRAT

MICHL LAIMER UMWELT-LANDESRAT

LUIS DURNWALDER LANDESHAUPTMANN

In dieser Aktuell Exklusiver Service! »Zeit sparen und Bürokratie abbauen« – dabei hilft das Angebot des HGV-Service-Portals. Seite 4

STK/HGV-Kurse Aktuelle Kurse und Seminare

3.000 Mittelschüler informiert

Die aktuellen Kurse und Seminare des HGV und der STK. Seiten 14–17

Bereits seit dem Schuljahr 1998/1999 tourt die HGJ durch Südtirols Mittelschulen und informiert über die Berufe im Gastgewerbe. Seite 33

Märkte&Trends Südtiroler Lebensart für deutsche Gäste

Sicherheit am Arbeitsplatz fördern Arbeitsunfälle vermeiden und die Sicherheit am Arbeitsplatz fördern. Dazu will eine neue Mappe der Südtiroler Tourismuskasse und des INAIL beitragen. Seite 6 »gastro-pool« im zweiten Jahr Die »gastro-pool« wurde 2009 vom HGV und von der Hogast als Einkaufsgesellschaft für kleine Gastbetriebe gegründet. Seite 7

Die neue Serie gibt einen Überblick über die Vorlieben, Wünsche, Erwartungen und Gewohnheiten unserer Gäste. Seite 18

Genussfestival Hochkarätiges Programm für Genießer Vom 2. bis zum 5. Juni wird in Bozen erstmals das Genussfestival Südtirol veranstaltet. In diesem Rahmen wird heuer auch die Bozner Weinkost und das Internationale Gewürztraminer Symposium durchgeführt. Seiten 20–21

Gastro-Info »Bitte abservieren!« »Es hat nicht geschmeckt« oder »Ich mache eine kurze Pause« – was die »Bestecksprache« verrät. Seite 12

Panorama Sie wünschen? Der Beruf des Kellners bzw. der Kellnerin mit all seinen Facetten steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sonderausstellung im Touriseum in Meran. Seite 38

Info & Rat SCF-Produzentengebühr für 2011 Die HGV-Mitglieder kommen in den Genuss von vergünstigten SCF-Gebühren. Seite 48 Schlichtung vor Zivilverfahren

Die Hogast steigerte den Umsatz Im vergangenen Jahr steigerte die Hogast ihren Umsatz um gut fünf Prozent auf 197 Millionen Euro. Seite 8

HGJ-Info

Bezirke »Wir müssen Weichen richtig stellen« Mit den Herausforderungen für den Tourismus im Pustertal befasste sich eine überaus gut besuchte Fachtagung, zu welcher der HGV- und HGJ-Bezirk Pustertal/Gadertal geladen hat. Seite 30

Seit dem 21. März 2011 ist in einigen Bereichen des Zivilrechts ein Schlichtungsverfahren obligatorische Voraussetzung, um eine Klage vor Gericht einreichen zu können. Seite 49

Kleinanzeiger Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. Seiten 50–51


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AKTUELL

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KlimaHaus B wird neuer Standard Ab 13. Juni muss jeder Neubau im Gastgewerbe den KlimaHaus-Standard B aufweisen Schritt für Schritt setzt die Landesregierung ihren Klimaplan um. Mit 13. Juni steigen die Anforderungen in Sachen Energieverbrauch von Neubauten. Am 15. März 2011 ist das Dekret im Amtsblatt der Region veröffentlicht worden, mit dem die Landesregierung den Mindeststandard in Sachen Energieverbrauch von Neubauten in den Bereichen Wohnbau, Handel, Dienstleistungen und Gastgewerbe anhebt. Ab 13. Juni gilt für diese – anders als für landwirtschaftliche, Industrie-, Großhandels- oder Handwerksgebäude – der KlimaHaus-Standard B als unterstes zu erfüllendes Niveau. »Dies entspricht einem jährlichen Heizwärmebedarf von bis zu 50 Kilowatt-

Der KlimaHaus-Standard B ist bei Neubauten Vorschrift.

stunden oder fünf Litern Heizöl pro Quadratmeter«, informiert Umweltlandesrat Michl Laimer. Er betont zugleich, dass der neue Schwellenwert für all jene Projekte gilt, die nach dem 13. Juni eingereicht werden.

»Für alle anderen gilt nach wie vor als Norm der KlimaHaus-Standard C«, so der Landesrat. Die Erhöhung des Energieverbrauch-Standards für Neubauten ist bereits im Klimaplan der Landesregie-

rung vorgesehen. »Wir gehen konsequent den Weg der Energieeinsparung und des Klimaschutzes weiter, auch weil wir wissen, dass das Erreichen des KlimaHaus-B-Standards heute weder baulich noch finan-

ziell ein Problem darstellt«, so Laimer. Das Anheben des Mindestniveaus wirkt sich auch auf den Kubaturbonus aus. Derzeit bekommen Bauherren, die anstatt des Mindestniveaus eines KlimaHauses C ein KlimaHaus B errichten, einen Bonus von fünf Prozent der Kubatur zugesprochen, für ein KlimaHaus A gibt’s zehn zusätzliche Prozent. »Wenn das KlimaHaus B zur Norm wird, fällt dafür selbstverständlich der Kubaturbonus weg. Beibehalten wird er dagegen in seiner bisherigen Höhe für KlimaHaus-A-Neubauten«, erklärt der Landesrat. Keine Änderung ergibt sich dagegen für den Kubaturbonus bei der Sanierung bestehender Bausubstanz. Hier gilt auch weiterhin: Wer ein altes Gebäude mindestens auf KlimaHausStandard C bringt, kann 200 Kubikmeter zusätzlich verbauen.

Das neue Buchungsportal für Südtiroler Beherbergungsbetriebe ist online. Seien auch Sie präsent unter www.bookingsuedtirol.com.

Jetzt registrieren - bis Ende 2011 nichts bezahlen! HGV-Mitglieder, die sich bis 31. Mai 2011 im Buchungsportal registrieren, sind dort bis Ende des Jahres kostenlos präsent.   

Das Portal enthält detailgenaue und hochauflösende Südtirolkarten. Schnittstellen zur gängigsten Hotelsoftware und zur offiziellen Datenbank TIC. Pflege der Daten über TIC-Web.

Informationen, Konditionen und Registrierung: Abteilung EDV/Technik, HGV-Bozen, Tel. 0471 317 700, www.HGV.it.

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BOOKING SÜDTIROL – DAS BUCHUNGSPORTAL DES HGV


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AKTUELL

MAI 2011

Exklusiver Service! Das Angebot des HGV-Service-Portals im Überblick Kleinanzeiger in den HGV-Medien

Kleine Worte, große Wirkung!

Suchen oder Finden? Kaufen oder Verkaufen? Wortanzeigen in der HGV-Zeitung und im Kleinanzeiger auf den HGV-Internetseiten unter www.HGV.it sind für HGV-Mitglieder kostenlos. Schicken Sie uns Ihren Text per Fax oder E-Mail. HGV-Mitglieder können ihre Annonce auch direkt auf den HGV-Internetseiten eingeben. Ein Hinweis: Personalanzeigen werden im Kleinanzeiger der HGV-Medien nicht veröffentlicht!

HGV-Zeitung HGV-Zeitung@ HGV.it • www.HGV.it Schlachthofstraße 59 • 39100 Bozen Tel. 0471 317 700 • Fax 0471 317 701

»Zeit sparen und Bürokratie abbauen« – dabei hilft das Angebot des HGV-Service-Portals. Im Service-Portal des HGV finden Kunden der HGVDienstleistungsabteilungen exklusive Serviceangebote. Lohnauswertungen abrufen, individuelle Arbeitsverträge ausdrucken, den Umsatz und die Kostenentwicklung analysieren und alle Leistungskennzahlen des Betriebes einsehen – das und vieles mehr können HGV-Mitglieder 24 Stunden am Tag. Grafisch überarbeitet und mit weiteren Diensten versehen, präsentiert sich das Portal nun seinen Nutzern noch zeitgemäßer.

Online-Angebote für Lohnkunden 900 Kunden der HGVPersonalberatung nutzen bereits den bewährten Service der Online-Lohnabrechnung. Die Lohndaten sind dabei mit einem persönlichen Passwort geschützt und jederzeit abrufbar. Da die postalische Zusendung wegfällt, gibt es keine Verzögerung mehr bei der Nutzung der Daten. »Mit der Lohnabrechnung ›online‹ spare ich mir viel Zeit. Bisher wurden mir die Lohnabrechnungen meiner Mitarbeiter per Post zugeschickt oder ich konnte sie mir im HGV-Bezirksbüro Meran abholen. Heute lade ich mir die Lohndaten in zwei Minuten herunter und kann sie mir ausdrucken«, beschreibt Dorothea Mahlknecht vom Hotel »Der Waldhof« in Völlan/Lana den komfortablen OnlineDienst. Zusätzlich zu diesem Service können auch das Stundenregister und die Arbeitsverträge der Mitarbeiter jederzeit online abgerufen werden. Per Mail werden die Kunden rechtzeitig informiert, sobald die neuen Verträge online sind. Durch die Datensicherung im elektronischen Archiv des HGV ist zudem eine höchstmögliche Sicherheit gewährleistet. Das Online-

Stundenregister möchten viele Kunden der Personalberatung nicht mehr missen. »Die Stunden sind im Register bereits vorgegeben. Das bringt bei über 40 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine enorme Arbeitserleichterung, da das händische Abtippen der gearbeiteten Stunden für jeden Mitarbeiter entfällt«, freut sich Katrin Graf vom Sporthotel »Obereggen« in Obereggen über das praktische Online-Stundenregister.

Online-Angebot für Steuerkunden Viel Nutzen bringt das Service-Portal auch den Kunden der HGV-Steuerberatung. Mit »Bilanz.online« bietet die Abteilung ihren Kunden mit ordentlicher (doppelter) Buchführung die Möglichkeit, zu jeder Zeit die aktualisierten monatlichen Betriebsdaten online abzufragen. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Der Unternehmer bzw. die Unternehmerin kann die aktuellen

Daten mit den Zahlen der letzten drei Jahre vergleichen und hat so die Kostenund Umsatzentwicklung bestens im Blick. Offene Posten der Buchhaltung können schnell erfasst werden und der aktuelle Mehrwertsteuer-Saldo ist übersichtlich dargestellt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die gesamte Betriebsanalyse in eine Excel-Datei zu exportieren.

Passwort Die Passwörter für den Einstieg in das ServicePortal haben sich nicht geändert. Kunden der HGVPersonalberatung und der HGV-Steuerberatung müssen beim Login ihren Benutzernamen und ihr Passwort eingeben. Achtung: Es handelt sich dabei um andere Zugangsdaten als jene der HGV-Internetseite! Sollten Sie die Benutzerdaten vergessen haben, bzw. möchten Sie neue Zugangsdaten erhalten, können Sie diese bei ihrem HGVBezirksbüro anfordern. pa

Das HGV-Service-Portal bietet den Kunden einen unkomplizierten und schnellen Dienst.

Exklusiver Service für alle Lohnkunden des HGV.


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AKTUELL

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Mountainbike-Wege: Bauern und Touristiker unterzeichneten Abkommen Rahmenabkommen regelt zivil- und verwaltungsrechtliche Haftung auf die jeweiligen Eigenheiten vor Ort einzugehen«, sagte Tiefenthaler.

Auf Vermittlung von Landesrat Hans Berger einigten sich der LTS und der SBB auf ein Abkommen zum Thema Mountainbike-Wege. »Wo ein Wille, da ein Weg«. So lautet das Fazit von Tourismuslandesrat Hans Bergers zum Rahmenabkommen zwischen dem Südtiroler Bauernbund (SBB) und dem Landesverband der Tourismusorganisationen (LTS). Auf Vermittlung des Landesrates einigten sich beide Organisationen auf ein Rahmenabkommen zum Thema Mountainbike-Wege. »Das Radfahren hat in den letzten Jahren eine Entwicklung gemacht, die wir in dieser Intensität nicht voraussehen konnten«, so meinte Landesrat Hans Berger bei der Vorstellung des Rahmenabkommens. Dies sei eine Entwicklung, die positiv zu beurteilen sei und große Chancen für das Tourismus- und Aktivland Südtirol aufweise, die aber auch Probleme mit sich bringe. »Dies vor allem dort, wo Wege mehrfach genutzt werden: von Radfahrern, Wanderern und den Bauern mit ihren Fahrzeugen«, erklärte

Haftung Bei der Unterzeichnung des Abkommens: Leo Tiefenthaler, LR Hans Berger und Ambros Hofer (v.l.).

der Landesrat. Wenn Südtirol aber den Radfahrern beste Bedingungen bieten und sich als Fahrraddestination vermarkten will, müsse man diese Probleme lösen, sich organisieren und ein besonderes Angebot schaffen, mit dem man sich von anderen Destinationen abhebt.

Miteinander Gleichzeitig müssten die Voraussetzungen geschaffen werden, die ein reibungsloses Miteinander von

Wanderern, Radfahrern sowie Grundeigentümern garantierten. »Für die Mountainbiker heißt dies in erster Linie, Vorsicht und Rücksicht walten zu lassen, zu akzeptieren, dass Wanderer ›Vorfahrt‹ haben, die Wege nicht zu verlassen, Fauna und Flora zu schützen und keine Spuren zu hinterlassen«, sagte Berger und fügte hinzu: »Nur so kann eine breite Akzeptanz erreicht werden.« Grundlegend sei auch, dass Mountainbike-Wege ausgewiesen würden, und

zwar in vollem Einvernehmen mit dem jeweiligen Grundeigentümer. Dafür biete das zwischen Bauernbund und LTS unter Federführung des Ressorts von Landesrat Hans Berger ausgehandelte Rahmenabkommen die beste Voraussetzung. Wie SBB-Obmann Leo Tiefenthaler und LTS-Präsident Ambros Hofer betonten, gebe das Abkommen Richtlinien für die Regelung aller wichtigen Aspekte vor. »Es bietet aber auch genügend Spielraum, um

Das Rahmenabkommen sieht vor, dass als Wegbetreiber die Tourismusorganisationen die zivil- und verwaltungsrechtliche Haftung übernehmen. Über die Versicherung des LTS sind die Grundeigentümer auch rechtsschutz- und haftpflichtversichert. Zudem kommt der Wegbetreiber für die Instandhaltung und Beschilderung auf. »Bewusst viel Spielraum für lokale Vereinbarungen« lassen Bauernbund und LTS im Bereich der Entschädigung. So werden mehrere Möglichkeiten aufgezeigt, die von der unentgeltlichen Nutzung privater Wege, über einen jährlichen Pauschalbetrag, bis hin zu einem Beitrag je Laufmeter bzw. einem jährlichen Anteil am Umsatz des Wegbetreibers reichen. »Nun geht es darum, die Inhalte des Abkommens den Bauern und Touristikern näherzubringen und diese über alle Details zu informieren, damit es möglichst breite Anwendung findet«, so Hofer und Tiefenthaler bei der Unterzeichnung.

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AKTUELL

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Sicherheit am Arbeitsplatz fördern Südtiroler Tourismuskasse und INAIL Bozen stellten praktische Mappe vor – Bewusstsein stärken Arbeitsunfälle vermeiden und die Sicherheit fördern – dazu will die neue Mappe beitragen. Die Südtiroler Tourismuskasse (STK) hat sich auch dieses Jahr wieder das Thema Gesundheit und Sicherheit als Schwerpunkt gesetzt. Anlässlich des Internationalen Tages für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist Ende April eine neue Initiative vorgestellt worden, bei der STK-Mitglieder kostenlos eine Mappe mit wichtigen Informationen zu den häufigsten Gefahrenquellen in Hotels, Restaurants und Bars erhalten. Die neue Aktion wird gemeinsam mit der Landesdirektion Bozen des Unfallinstituts INAIL durchgeführt. »Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel. Mit der neuen

kostenlos in den Bezirksbüros des HGV sowie in den Büros der Fachgewerkschaften erhältlich.

Praxis-Mappe sollen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen über die Risiken am Arbeitsplatz aufgeklärt werden«, betonte Gottfried Schgaguler, Präsident der Südtiroler Tourismuskasse, bei der Vorstellung der Initiative in Bozen.

STK-Aktion zu Gesundheitsschuhen

Guter Überblick Illustriert mit anschaulichen Bildern, gibt die Mappe, die in Deutsch, Italienisch und Englisch abgefasst ist, einen guten Überblick über die häufigsten Gefahrenquellen in den Arbeitsbereichen Küche, Service, Etage, Hausmeistertätigkeit sowie Schwimmbad, Sauna und Wellness. »Neben der Aufklärung und Sensibilisierung möchten wir mit unserer Initiative auch zur Verhinderung von Arbeitsunfällen beitra-

Präsentierten die neue Praxismappe der STK und des INAIL. Von links: STK-Präsident Gottfried Schgaguler, STK-Vizepräsidentin Ulrike Egger und Robert Pfeifer, Direktor des INAIL Bozen. gen«, machte der Direktor des INAIL Bozen, Robert Pfeifer, deutlich. Die STK-Vizepräsidentin Ulrike Egger fügte hinzu: »Die Initiative hat das Ziel, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mehr für ihre Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz tun, um auch in Zukunft gesund zu bleiben.« Die praktische Ringmappe ist für STK-Mitglieder

Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Südtiroler Tourismuskasse (STK) für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz eingesetzt und ihren Mitgliedern die Möglichkeit geboten, kostenlos Gesundheits- und Sicherheitsschuhe zu beziehen. Mehr als 3.600 Paar Sicherheits- und Gesundheitsschuhe wurden dabei an STK-Mitglieder ausgeliefert. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die STKAktion nun verlängert. Bis in den Herbst hinein können STK-Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter je ein Paar dieser Schuhe beziehen. pa

Südtirol vergibt seine Oscars »Südtirol Awards« der Wirtschaft sind ausgeschrieben – Bewerbungen bis zum 15. Juni 2011 einreichen Die Preise werden in den Bereichen Export, Innovation, Destinationsmarketing und Standortentwicklung vergeben. Auf Initiative der Landesräte Thomas Widmann, Hans Berger und Roberto Bizzo bündelt Südtirol seine Kräfte und schreibt 2011 erstmals einen gemeinsamen Preis, die »SüdtirolAwards« der Wirtschaft, aus. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 15. Juni 2011 bewerben. Verliehen werden die Preise dann im Rahmen der großen »Nacht der Awards« am 11. November 2011.

Vier Kategorien Die bisherigen WettbeInnovation »Tis werbe Award«, »EOS Go Inter national Award« und der »SMG Marketing Award« wurden zusammengefasst und werden nun über eine

Unternehmen (»Innovation Award«) handeln.

Einsendeschluss

Von links: Hansi Felder, Christoph Engl, Hansjörg Prast, Hubert Hofer und Ulrich Stofner präsentierten die Südtirol Awards der Wirtschaft. gemeinsame Ausschreibung abgewickelt. Diese besteht aus vier Wettbewerbskategorien und -preisen und deckt die straWirtschaftsbetegischen reiche Export, Innovation, Destinationsmarketing und Standortentwicklung ab. Vergeben werden der »Go International Award«, der »Innovation Award«, der »Investment Award« und der »Marketing Award«.

»Der ›Marketing Award‹ ist eine Auszeichnung für realisierte Marketingideen, welche die Destination Südtirol stärken«, so SMGDirektor Christoph Engl. Teilnahmeberechtigt sind in Südtirol angesiedelte Touristiker, Produktentwickler, Agenturen sowie Einzelpersonen, die ein Projekt umgesetzt haben. Die Marketingleistung zeichnet sich durch eine besondere

Aussagekraft in einem oder mehreren der folgenden Bereiche aus: Idee und Konzept, Preis und Vertrieb, Kommunikation und Design. Bei den drei weiteren Preisen kann es sich bei der Bewerbung um eine außerInvestition gewöhnliche (»Investment Award«), eine erfolgreiche Exporttätigkeit (»Go International Award«) oder ein innovationsfähiges

Einsendeschluss für die Bewerbungen für die Südtirol Awards ist am 15. Juni 2011. Dafür sind die Unterlagen an die jeweilige Organisation – Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG), Business Location Südtirol (BLS), Export Organisation Südtirol (EOS) und TIS innovation park – zu richten. Einen feierlichen Abschluss und Höhepunkt wird die Ausschreibung der »Südtirol Awards« bei der Veranstaltung »Nacht der Awards« im Stadttheater Bozen am 11. November 2011 erleben. Alle Informationen zu den »Südtirol Awards« finden alle Interessierten im Internet unter www.suedtirol-awards.it. Weitere Details zum »Marketing Award« erteilt SMG-Mitarbeiterin auch Jasmin Mathà unter Tel. 0471 999 888.


Jahresversammlung und Bilanz Die »gastro-pool« wurde 2009 vom HGV und von der Hogast als Einkaufsgesellschaft für kleine und mittelgroße Gastbetriebe gegründet.

Einkaufsvolumen Schon nach dem zweiten Jahr seit der Gründung erzielen 257 Kunden ein Einkaufsvolumen von über 15 Millionen Euro. Davon machen die Lebensmittel rund zehn Millionen Euro aus und rund fünf Millionen Euro die Nicht-Lebensmittel-Produkte. Dazu kommen noch rund 350.000 Euro an Investitionsgütern. Wie schon durch die größeren Betriebe vorexerziert, geht man jetzt in Südtirol auch in den kleineren Betrieben dazu über, Energien und Zeit auf die Gästebetreuung und die Gästeanwerbung zu konzentrieren. Damit wird versucht, die mit dem Einkauf verbundenen Angelegenheiten möglichst auszulagern und damit auch Kosten zu sparen. Eine aufmerksame Markt-

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Frühlingsgefühle

©2011

»gastro-pool« im zweiten Jahr

Das Leistungspaket der Einkaufsgesellschaft ist auf Südtirols Gastbetriebe zugeschnitten, die aufgrund ihrer Betriebsgröße die Konzentrations- und Logistikvorteile der großen Betriebe nicht erzielen können. Durch das Bündeln des Einkaufsvolugesamten mens der Klein- und Mittelbetriebe können so vorteilhafte Rahmenbedingungen bei ausgesuchten Lieferanten erzielt werden. Ende April wurde die zweite Jahresversammlung der »gastro-pool« abgehalten. Über ein außerordentlich erfolgreiches Jahr 2010 konnte Alfred Strohmer als Vorstandsvertreter von »gastro-pool« berichten.

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AKTUELL

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Thomas Perathoner, Projektleiter der Einkaufsgesellschaft »gastro-pool«. beobachtung und die Bündelung der Einkaufsvolumen auf ausgesuchte Lieferanten erlauben es »gastropool«, für seine Kunden optimale Preise und erstklassige Qualität auszuhandeln. Sehr beliebt ist auch die »gastro-pool Versicherung« die, in Zusammenarbeit mit Raiffeisen/Assimoco, eine für diese Betriebsart maßgeschneiderte Polizze bietet. Zudem kann der Kunde seine Verwaltungskosten erheblich senken, weil das gesamte Rechnungswesen und die Gespräche mit den Lieferanten zentral über die »gastro-pool« abgewickelt werden.

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Positiver Trend Thomas Projektleiter Perathoner stellt fest, dass der positive Trend auch im heurigen Jahr anhält und dass man die 300-MitgliederSchwelle bald überschritten haben wird. Diese werden sich in diesem Jahr auf weitere Neuigkeiten vorteilhafte freuen. Unter anderem will man auch die Palette der Investitionsgüter-Lieferanten erweitern und eine ReiseRücktritt-Versicherung anbieten. Weitere Infos über die Vorteile von »gastro-pool« unter www.gastropool.it.

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Aus Tradition gut


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Die Hogast steigerte den Umsatz Jahresversammlung der Einkaufsgenossenschaft – Höhenflug wird fortgesetzt Im vergangenen Jahr steigerte die Hogast ihren Umsatz um gut fünf Prozent auf 197 Millionen Euro.

Mitgliederentwicklung

0

Im Berichtszeitraum hat die Hogast einen Umsatz von 197 Millionen Euro erzielt. Das sind 9,8 Millionen Euro oder 5,2 Prozent mehr als 2009. Dabei ist zu vermerken, dass die Einkaufs-

2008

2009

164 160 140

Umsatzentwicklung

184

187

180

Hogast-Präsident Oswald Demetz konnte bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Parkhotel »Laurin« in Bozen auf eine erfreuliche Jahresbilanz 2010 verweisen. Nach einem verhaltenen Jahr 2009, als eine Steigerung im Ausmaß von lediglich der Inflationsrate erreicht wurde, konnte die Genossenschaft mit ihrem Geschäftsführer Markus Widmann 2010 wieder merklich zulegen.

Im Jahr 2010 sind elf neue Mitglieder in die Hogast aufgenommen worden. Dies bedeutet, dass die Einkaufsgenossenschaft Ende letzten Jahres 586 Mitglieder mit 682 Betriebsstätten zählte. Der Kontrollausschuss behält die Lage laut Demetz ständig im Auge, um ein effektives Risk-Management zu gewährleisten. Das Projekt »dynamische Bankgarantie« wird fortgeführt, um das Risiko von Forderungsverlusten auf ein mögliches Mindestmaß zu reduzieren.

197

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120 104 100

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2001

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2007

2010

Umsatzentwicklung in Millionen Euro. preise im Lebensmittelbereich sowie im Energiebereich (Strom, Methan, Heizöl) relativ konstant geblieben sind. Analysiert man den erreichten Mehrumsatz von 9,8 Millionen Euro genauer, dann lässt sich feststellen, dass dieser zu 36 Prozent von den im Jahr 2010 neu beigetretenen Mitgliedern generiert wurde. Das bedeutet, dass die Nettoumsatzsteigerung mit den alten Mitgliedern gut 3,3 Prozent ausmachte. Der durchschnittliche Wareneinkauf pro Mitglied ist auf 336.000 Euro angestiegen.

Warengruppen Die Analyse des Umsatzes und dessen Aufteilung

Oswald Demetz, Präsident Markus Widmann, Geder Hogast. schäftsführer der Hogast.

in Warengruppen bringt folgendes Ergebnis: Die Verbrauchsgüter mit dem Lebensmittel- und Getränkebereich konnten einen Zuwachs von 5,2 Prozent, der Bereich Hotel-Bedarf von 8,9 Prozent verzeichnen. Im Energiebereich ist ein Rückgang von 3,9 Prozent festzustellen, welcher darauf zurückzuführen ist, dass die Preise über das ganze Jahr stabil bis leicht rückläufig waren und dass buchhalterisch weniger Strom verrechnet wurde. Die Investitionsgüter haben um 13,1 Prozent zugelegt. Offensichtlich sind im Laufe des Berichtszeitraumes aufgeschobene Investitionen zum Teil umgesetzt worden. Aus einer Analyse der Warengruppen und deren Anteil am Gesamtumsatz geht hervor, dass das absolute Kerngeschäft mit 57,3 Prozent die Lebensmittel und Getränke darstellen. Der sonstige Hotel-Bedarf nimmt mit 23,5 Prozent die zweite Stelle am Gesamtumsatz ein. Während der Energiebereich mit 12,3 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt, steuert der Investitionsgüterbereich mit 6,9 Prozent zum Gesamtumsatz der Einkaufsgenossenschaft Hogast

bei. Beide Bereiche bilden das Schlusslicht in der Aufteilung je nach Warengruppen.

Projekte Weiters wurden bei der Mitgliederversammlung die 2010 neu gestarteten Projekte »Lieferanten-QualitätsKontrolle« und »regionales und interregionales Benchmarking« vorgestellt. In der Lieferanten-Qualitäts-Kontrolle wurde ein System entwickelt, mit dem bei den Mitgliedern die Warenannahme kontrolliert wird. Anhand von 19 Fragen wird die erhaltene Ware samt Lieferschein geprüft. Ziel ist es, die Lieferanten anzuhalten, noch professioneller zu arbeiten und anhand interner Qualifizierungen einen Kontrollspiegel zu erarbeiten. Die bereits erfolgten Kontrollen haben ergeben, dass 65 Prozent der Lieferungen als

sehr gut bis gut zu bewerten sind, 32 Prozent als genügend und nur drei Prozent als mangelhaft. Beim Projekt »Benchmarking« werden ArtikelWarenkörbe im regionalen Vergleich wie auch im interregionalen Vergleich beobachtet. Ziel ist es, den Mitgliedern Informationen zu liefern über die Preis-Leistungs-Ebene innerhalb der Region wie auch gegenüber von Lieferanten von außerhalb der Region. Im Geschäftsbericht vermerkt ist auch das größte Pkw-Matrikelbuch in Südtirol mit über 1.500 Fahrzeugen, die über eine einzige Polizze versichert sind, was wiederum Sonderkonditionen in Bezug auf die Prämienhöhe bewirkt. Für das Jahr 2011 erwartet sich der Vorstand den Beitritt weiterer Mitglieder zur Hogast und eine Erhöhung des Umsatzes um etwa fünf Prozent.


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Weiterhin Aufwärtstrend zu verzeichnen Jahresversammlung der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS) Auf acht Touristikmessen wird die Fachgruppe des HGV heuer das Angebot für den Campinggast in Südtirol vorstellen. »Auf den heimischen Campingplätzen sind 2010 mehr als 1,2 Millionen Nächtigungen erzielt worden. Dies ist eine Steigerung von 2,4 Prozent im Vergleich zu 2009«, stellte Erich Egger, Präsident der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS), bei der Jahresversammlung fest. Die Hauptaktivität des VCS, eine Fachgruppe innerhalb des HGV, ist die Bewerbung der Südtiroler Campingplätze im In- und Ausland. Von 44 heimischen Campingplätzen sind 39 dem VCS angeschlossen. Die wichtigsten Werbemedien sind der Südtiroler Campingführer und der Internetauftritt auf der Sei-

Der Campingsektor erzielte erfreuliche Zuwächse.

te www.campingsuedtirol. com. Der Campingführer ist heuer in vier Sprachen in einer Gesamtauflage von 50.000 Stück erschienen und wird über die Südtirol Marketing Gesellschaft, die Tourismusorganisationen, die deutschen und österreichischen Campingclubs und auf verschiedenen Touristikmessen vertrieben. »Heuer werden wir bei acht Touristikmessen mit einem eigenen Stand vertre-

ten sein«, informierte Egger. Dabei wurden bereits Messen in Dänemark, Belgien, Holland und Deutschland besucht. Weitere Termine stehen in Italien und in Düsseldorf an. Sehr erfreulich entwickelt sich eine Kooperation mit dem größten Caravanhändler in Süddeutschland. Im Verkaufsraum liegt das ganze Jahr hindurch der Campingführer auf und bei drei Hausmessen pro Jahr ist

der VCS direkt präsent. Die im letzten Jahr erneuerte Homepage soll durch den Einbau von kleinen Videofilmen über die jeweiligen Campingplätze optimiert werden. »Dadurch würde ein weiterer Anreiz geschaffen, die jeweilige Betriebshomepage anzuklicken«, betonte Egger. Insgesamt sei im Campingsektor ein Aufwärtstrend zu beobachten. Dies hat sich bei den ersten

Messen im Jahr 2011 deutlich manifestiert. Egger dazu: »Auf allen von uns besuchten Messen waren zufriedene Gesichter bei den Händlern zu sehen, und auch für uns sind die Messen durchaus gut gelaufen.« Bei der Jahresversammlung des VCS wurde auch das leidige Problem der Stellplätze an Straßen bzw. auf Plätzen angesprochen. Die HGV-Fachgruppe ist der Ansicht, dass Parkplätze nicht als »Pseudocampingplätze« betrieben werden dürfen. Wenn schon, dann müssten auch dort die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden, denen Campingplätze unterliegen. Neu in den Ausschuss des VCS wurde Walter Fleischmann vom Camping Passeier in Saltaus gewählt. Ester Demetz, HGV-Vizedirektorin, stellte das neue Buchungsportal der HGV www.bookingsuedtirol.com st vor.

Preisträger auf der Fachmesse »ProWein« Im Rahmen der HGV-Landesversammlung in Meran wurden die diesjährigen Träger des »Preises für Südtiroler Weinkultur« ausgezeichnet. Der begehrte Preis ging an das Gasthaus »Lamm« in St. Martin in Passeier und an das Restaurant »Mountain Resort Patzenfeld« im »Caravan Park« in Sexten. Die Gewinner durften sich heuer über eine Einladung von »Südtirol

Wein« zu einer Wochenendreise nach Düsseldorf mit dem Besuch des Südtirolstandes auf der internationalen Fachmesse »ProWein« freuen. Hildegard und Arnold Fontana vom Gasthaus »Lamm« (1. und 2. v. l.) und Carlo Varesano und Mario Pargger (3. und 4. v. l.) vom »Mountain Resort Patzenfeld« nutzten die Gelegenheit, um sich über Neuigkeiten und Trends im Wein- und Spirituosenmarkt zu informieren.


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AKTUELL

Werbeanrufe unterbinden

sell well

MAI 2011

Eintragung ins »Registro delle opposizioni« Das Formular wird online ausgefüllt und mittels E-Mail verschickt. Die Eintragung ist kostenlos. Immer wieder werden wir von ungebetenen Werbeanrufen belästigt. Um diese Anrufe zu unterbinden, besteht nun die Möglichkeit, sich in das so genannte »Registro delle opposizioni« einzutragen. Die Eintragung hat zur Folge, dass an die eingetragene Telefonnummer keine Werbeanrufe mehr ergehen können. Die Eintragung ins »Registro delle opposizioni« ist kostenlos und kann mittels

E-Mail-Formular, welches unter www.registrodelle opposizioni.it (Mouseklick auf »Area Abbonato«, Mouseklick auf »E-Mail«) zu finden ist, erfolgen. Das Formular muss online ausgefüllt werden und ist anschließend direkt, mittels Mouseklick auf »Formular senden«, zu verschicken. Im Anschluss daran erhält man eine E-Mail, mit welcher die Bearbeitung der Anfrage bestätigt und ein Benutzername mitgeteilt wird, mittels der man den Stand der Anfrage überprüfen kann. Die Eintragung in das »Registro delle opposizioni« kann jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.

Flüssiggastank Prüfung bis 30. Juni 2011 erforderlich Die Wartung umfasst die Überprüfung der metallischen Innenhülle und der Leitungen laut den geltenden Normen. Flüssiggastanks (GPL), die seit 25 Jahren oder mehr in Betrieb sind und eine Kapazität von bis zu 13 Kubikmeter besitzen, müssen innerhalb 30. Juni 2011 einer Wartung unterzogen werden. Die Wartung darf nur von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen wer-

den. Werden Mängel festgestellt, so müssen die entsprechenden Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. Sollte diese nicht realisierbar sein, so muss der Tank vom Eigentümer außer Betrieb genommen werden. Für Gastanks, die nach dem 26. Februar 2011 erst die 25 Jahre erreicht haben, gilt die Frist bis 31. Dezember 2011. Für weitere Fragen steht die HGV-Rechtsabteilung unter der Telefonnummer 0471 317 760 gerne zur Verfüdw gung.

Neue HGV-Mitglieder Auer Meneghello Massimo Bar Restaurant »Road Grill Club« Bozen Francisci Sergio Garni »Eisenhut« Brixen Schwarz Roland »Penalty Sportsbar« Eppan Trettl Christiane Bar Kaffee »Look In«

Eröffnung in Kürze Bitte buchen

Hotelbau – Ästhetisch schön, individuell und beeindruckend schnell Jede Saison zählt und trotzdem muss die Ästhetik und Qualität im Hotelbau im Mittelpunkt stehen, um sich im Wettbewerb klar zu positionieren. Betonfertigteile ermöglichen eine ungeahnte Symbiose aus anspruchsvoller Architektur, Individualität sowie schnellem Baufortschritt.

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GASTRO-INFO

MAI 2011

»Bitte abservieren!« Was man mit Messer und Gabel alles sagen kann »Bitte einen Nachschlag«, »Es hat nicht geschmeckt« oder »Ich mache eine kurze Pause« – all das verrät die »Bestecksprache«.

Die gekonnte Beratung In der Beratung begegnen sich Gastwunsch und Angebot. Ob und wie sie zueinander finden, entscheidet vor allem das Können des Gastgebers. - Kann er die Wünsche des Gastes wirklich erkennen – oder glaubt er nur zu wissen, was der Gast will? - Hört er dem Gast wirklich zu – oder erwartet er, dass der Gast das Übliche sagt? - Kann er auch zwischen den Zeilen lesen – oder interessieren ihn solche Feinheiten gar nicht? - »Spult« er sein Angebot einfach herunter – oder kann er es so beschreiben, dass es genau auf den Gastwunsch passt? - Kann er sich bei unentschlossenen Gästen an ihre Wünsche »heranfragen«?

Die sogenannte »Bestecksprache« stammt aus einer Zeit, als noch genügend Servicepersonal zur Verfügung stand, mit dem allerdings nicht viel kommuniziert wurde. Es handelt sich dabei um eine bestimmte Art und Weise, Messer und Gabel so am Teller zu positionieren, dass das Servicepersonal genau wusste, was der Gast meinte. Heutzutage ist diese Art der »Kom-

munikation« mit dem Gast nicht mehr üblich. Der Grund: Gutes Servicepersonal steht ohnehin in ständiger Zwiesprache mit dem Gast. Ein »Ich möchte einen Nachschlag« oder »Das hat mir nicht geschmeckt« in Bestecksprache erübrigt sich somit. Und dennoch gibt es Empfehlungen, wie das Besteck beim oder nach dem Essen auf den Teller zu legen ist. Hier ein paar Beispiele.

»Ich bin mit dem Essen fertig« Wenn der Gast nicht mehr weiter essen will, dann legt er sein Besteck an

Darum gilt in der Beratung:

Mitdenken und Auswahlmöglichkeiten anbieten Häufig gibt es mehrere Antworten auf eine Frage oder einen Wunsch. Entscheidungen herbeiführen Den Gast am eigenen Können und Wissen teilhaben lassen und gemeinsam mit ihm Vor- und Nachteile abwägen. Die abschließende Entscheidungsfrage öffnet dann mit hoher Wahrscheinlichkeit die Tür zum Verkauf.

Entnommen aus: »Service-Check Gastronomie & Hotellerie« von Christine Possler und Ulla Thombansen, Matthaes Verlag, Stuttgart

»Ich mache eine kurze Pause« Man ist beim Essen und will zum Trinkglas greifen oder zur Serviette. In so einem Fall legt man das Besteck überkreuzt auf den Teller – die Gabel mit den Zinken nach unten über das Messer. Gebräuchlicher ist es, Gabel und Messer jeweils mit der Spitze am Tellerrand ab- und mit dem Ende am Tisch aufzulegen.

»Es hat mir nicht geschmeckt«

Gute Berater kennen den Gastwunsch zum Abschluss des Gesprächs genauso gut wie ihr eigenes Angebot. Sie sind Fachmann bzw. Fachfrau, denen sich der Gast gerne anvertraut, wenn er sich nicht auskennt, wenn er sich nicht entscheiden kann oder wenn er einfach ein kleines Gespräch sucht.

Fragen und Zuhören Herausfinden, was der Gast möchte, ohne sofort das eigene Angebot als »Begrenzung« im Kopf zu haben.

den rechten Tellerrand, Messer und Gabel parallel nebeneinander, die Schneide des Messers ist zur Gabel gekehrt – auf ca. 16 Uhr, wenn man sich den Teller wie eine Uhr vorstellt.

Zufriedene Gäste erkennt man nicht nur am Lächeln, sondern auch daran wie sie das Besteck ablegen.

Möchte der Gast mitteilen, dass es ihm nicht geschmeckt hat, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie das Besteck abgelegt werden kann: Zum Beispiel rechts unten, auf fünf vor halb sechs, wobei Messer und Gabel parallel nebeneinander liegen müssen. Eine weitere, »zeitgemäßere«, Möglichkeit ist, die gebrauchte Serviette auf den Teller, über die beinahe unverzehrten Speisen zu legen. Dann kann sich das Servicepersonal sich sicher sein, dass es dem Gast nicht geschmeckt hat. pa

Den Gast willkommen heißen Freundlichkeit schafft langfristig Erfolg Gäste müssen persönlich begrüßt und mit einem Lächeln bedacht werden, auch wenn dafür keine Zeit zu sein scheint. Ein Gast kommt, öffnet die Tür und schaut sich suchend nach einem Platz für das Mittagessen um. Doch da ist niemand, der ihn begrüßt, den er nach einem freien Tisch fragen könnte. Ein Servicemitarbeiter läuft beschäftigt an

ihm vorbei, der Kellner an der Bar schaut nicht auf, sondern konzentriert sich auf das Bier, das er zapft. Der Gast sucht sich seinen Tisch, aber richtig wohl fühlt er sich nicht. Aus Sicht der Mitarbeiter ist es Mittag natürlich schwieriger, auf jeden Gast persönlich zuzugehen als abends. Mittags ist viel zu tun, die Essen müssen schneller raus, der Umsatz muss stimmen. Aus Sicht des Gastes darf das allerdings keine Rolle spielen.

Gäste müssen begrüßt werden, Stammgäste mit Namen. Ein lächelnder Blick genügt und der Gast weiß, das Servicepersonal hat ihn gesehen, er ist willkommen. Tüchtig allein reicht auf Dauer nicht. Tüchtig und freundlich, wenn nicht sogar herzlich, schafft langfristig Erfolg und gute Stimmung. Dieser Service wird von den Gästen auch mit Zusatzverkauf und gutem Trinkgeld belohnt werden.


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GASTRO-INFO

MAI 2011

Service-Check für den Betrieb Praxistipps – konkrete Umsetzung Kontakt, Beratung, Verkauf, Zufriedenheit und Bindung – darauf baut guter Service auf. »Guter Service ist alles, was Gäste zufrieden, begeistert oder gar glücklich macht«, so beschreiben die erfahrenen Autorinnen Christine Possler und Ulla Thombansen in ihrem Buch »ServiceCheck Gastronomie & Hotellerie« eine gute Leistung am Gast. Anhand von zahlreichen anschaulichen Beispielen und konkreten Situationen aus der Praxis beschreiben die beiden Profis, was es für einen wirklich guten Service braucht. Für die fünf Bereiche Kontakt, Beratung, Verkauf, Zufriedenheit und Bindung, in denen Gäste Service erleben, beschreiben sie mögliche Stolpersteine und wichtige Lösungen. Übersichtliche Checklisten erleichtern deren Umsetzung.

Zielgruppe Das Buch richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus kleinen und mittleren Gastronomiebetrieben sowie Hotels, die ihren Service kritisch auf den Prüf-

stand stellen und jeden Tipp direkt in ihrer täglichen Arbeit umsetzen möchten.

Praxistipp Am Anfang jedes guten Services steht der Kontakt. Dieser bildet die Grundlage für die weitere »Zusammenarbeit« zwischen Gastgeber und Gast, denn auf diese Beziehung kommt es an. Hier gewinnen beide Seiten den ersten prägenden Eindruck voneinander, und der soll aus Sicht von Gast und Kunde natürlich sehr positiv sein. Drei Punkte, die unbedingt zu berücksichtigen sind, damit der erste Kontakt erfolgreich verläuft: erreichbar sein, Beziehungen knüpfen und Orientierung und Auskunft geben. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Sinnenseindrücke, die der Gast spontan aufnimmt. Sie können mehr bewirken, als mancher Gastgeber glaubt. Das beginnt beim optischen Eindruck des Lokals, geht über Kleidung und Auftreten der Mitarbeiter, Licht und Geräusche bis hin zu »strengen« Düften. All dies stellt die Visitenkarte des Hauses dar – und diese soll überzeugen und sachliche Informapa tionen liefern.

Foto: allesfoto.com

Mousse vom Golden Delicious Zutaten für 4 Portionen Zutaten 125 g Apfelmark aus ca. 2–3 Golden-Delicious-Äpfeln 1 1/2 Gelatineblätter 1 Eiweiß 35 g Zucker 125 ml Sahne, geschlagen 1/2 EL Grappa Zum Garnieren 50 ml Himbeersauce einige Erdbeeren und Himbeeren

• Das Eiweiß und den Zucker zu Schnee schlagen. • Das Apfelpüree auf Eis abkühlen. Sobald die Bindung einsetzt, den Eischnee einheben. • Die geschlagene Sahne unterheben und mit dem Grappa verfeinern. • Mit einem Spritzsack in passende Gläser füllen und im Kühlschrank zwei Stunden kaltstellen. • Mit etwas Himbeersauce, je einem Erdbeerspick und Minze servieren.

Unser Tipp Für das Apfelpüree eignen sich ApfelZubereitung sorten wie Golden Delicious, Jonagold, • Die geschälten und ausgestochenen Fuji, Elstar, Royal Gala, usw. Das Äpfel in der Mikrowelle weich düns- Mousse kann für Kinder auch ohne ten und (ohne Saft) im Mixer pürie- Grappa hergestellt werden. ren. • Die Gelatine in kaltem Wasser ein- Weinempfehlung Goldmuskateller weichen.


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WEITERBILDUNG

MAI 2011

Die richtigen Mitarbeiter finden STK/HGV-Weiterbildungskurs am 18. Mai 2011 in Bozen In diesem Kurs erfahren alle Interessierten, wie Mitarbeiter gezielt gesucht und richtig ausgewählt werden. Wie finde ich die richtigen Mitarbeiter für meinen Betrieb? Diese Frage stellt sich der Großteil der Gastwirtinnen und Gastwirte immer wieder. Gut ausgebildete und einsatzfreudige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern den Wert des Betriebes nachhaltig und die Professionalität des Unternehmens spiegelt sich in

der Qualität der Personalauswahl wider. Im Hotelund Gastgewerbe kommt den Mitarbeitern eine besonders große Bedeutung zu. Wird ein Gast beispielsweise von einem freundlichen und engagierten Servicemitarbeiter bedient, so steigert dies die Wahrscheinlichkeit, dass er das Haus in guter Erinnerung behält und wieder kommt. Und auch in allen anderen Bereichen spielt die Persönlichkeit der Mitarbeiter eine große Rolle, deshalb ist es wichtig, dass sich der Betriebsführer Zeit für die Auswahl und Einschulung

Infos zum Kurs Titel: Mitarbeiter finden und binden Referentin: Sabine Rohrmoser, Kommunikationstrainerin und Unternehmensberaterin, Salzburg Datum: Mittwoch, 18. Mai 2011 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Sheraton«, Bozen STK-Gebühr: 87 Euro (+ 20 % MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 230 Euro (+ 20 % MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790, oder im Internet unter www.HGV.it.

der neuen nimmt.

Mitarbeiter

Gezielt suchen Oft beginnen die Schwierigkeiten bereits bei der Suche, da manchmal nicht klar ist, nach welchen Mitarbeitern gesucht wird, bzw. welche Kompetenzen verlangt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, zunächst ein Stellen- und Anforderungsprofil zu erstellen. In dieses fließen die Ziele des Betriebes ein, und der Arbeitgeber formuliert, was er sich von seinen Mitarbeitern erwartet. Im STK/HGV-Weiterbildungskurs »Mitarbeiter finden und binden« zeigt die Kommunikationstrainerin Sabine Rohrmoser aus Salzburg am 18. Mai 2011 in Bozen, wie ein solches Stellenprofil und -inserat erstellt wird und welche Möglichkeiten der Mitarbeitersuche es am Arbeitsmarkt gibt. Die Referentin erklärt den Kursteilnehmern auch, wie Bewerbungsunterlagen richtig gelesen werden und was sie über den Bewerber

Die Gäste legen größten Wert auf freundliche, zuvorkommende Mitarbeiter. aussagen. Zudem erhalten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer einen Fragenkatalog, der ihnen bei jedem Gespräch mit den Bewerbern gute Dienste tut. Mit offenen und geschlossenen gezielten Fragen erfährt man so alles, was man über den Bewerber und damit eventuellen zukünftigen

Mitarbeiter wissen muss. Im Kurs werden praxistaugliche Strategien für die Suche und die Auswahl neuer Mitarbeiter erarbeitet und die Kursteilnehmer erfahren, wie sie mit der richtigen Vorgangsweise an qualifizierte, motivierte, ehrliche und verlässliche Mitarbeiter kommen.

Kommunizieren mit englischsprachigen Gästen STK/HGV-Kurs für Rezeptionsmitarbeiter am 16. und 19. Mai 2011 in Raas Die Kursteilnehmer erstellen praktische Mustervorlagen, die das Schreiben in Zukunft erleichtern. Tagtäglich werden an jeder Hotelrezeption Angebote und Reservierungsbestäti-

gungen verfasst und auf dem Postweg oder mittels E-Mail verschickt. Und immer öfter sind diese Schreiben auch in englischer Sprache abzufassen, denn die Zahl der Gäste, die aus den »neuen« Märkten kommen und weder deutsch noch italienisch sprechen, ist in den vergangenen Jah-

Infos zum Kurs Titel: Welcome – Korrespondenz mit englischsprachigen Gästen Referentin: Petra Mur, Englischtrainerin, Lana Datum: Montag, 16., und Donnerstag, 19. Mai 2011 Dauer: jeweils von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr Ort: Hotel »Hochrain«, Raas STK-Gebühr: 65 Euro (+ 20% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 200 Euro (+ 20% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, mittels E-Mail an Weiterbildung@HGV.it oder im Internet unter www.HGV.it.

ren kontinuierlich gestiegen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Rezeption gut in englisch ausdrücken können. Im zweitägigen STK/ HGV-Praxisworkshop »Welcome – Korrespondenz mit englischsprachigen Gästen«, den die STK und der HGV am Montag, 16., und Donnerstag, 19. Mai 2011, in Raas anbieten, erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit der Englischtrainerin Petra Mur aus Lana die Basis für das korrekte Schreiben in englischer Sprache. Die Referentin gibt einen Überblick über die wichtigste Korrespondenz an der Rezeption, und in der Gruppe werden verschiedene Textbausteine ausgearbeitet, welche die tägliche Arbeit

Das Verfassen von E-Mails in englischer Sprache wird für die Absolventen des Kurses kein Problem mehr sein. an der Rezeption erleichtern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeiten im Kurs zudem ihre hoteleigenen Unterlagen und er-

stellen praktische Mustervorlagen, anhand welcher sie ihren englischsprachigen Gästen in Zukunft schnell und fehlerfrei antworten können.


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WEITERBILDUNG

MAI 2011

Buchbar sein im Netz STK/HGV-Kurs am 16. Mai 2011 in Bozen

Das Training zeigt, wie man sich Wichtiges merkt.

Wege zum Spitzengedächtnis STK/HGV-Kurs am 30. und 31. Mai 2011 Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer trainieren ihre Merkfähigkeit. Neue Tätigkeiten und Aufgaben sind meist unter Zeitdruck wahrzunehmen und neben der beruflichen und privaten Routinearbeit zu erledigen. Aus der Fülle der täglichen Anforderungen fällt es dabei nicht immer leicht, das Dringende vor dem Wichtigen zu erledigen,

dabei gelassen und freundlich zu bleiben und letztlich nicht alles zu vergessen. Diese Seminartage bringen frische Luft in unser Gehirn und lassen lustvoll spüren, wie leicht eine frühzeitige Entkalkung möglich ist. Sogar in der Hektik eines Tages zwischen Kunden, Mitarbeitern, Telefonaten, privaten Verpflichtungen und Familie können wir uns konzentrieren und alles im Kopf behalten, was uns wichtig erscheint.

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer konzentrieren sich auf die Buchbarkeit ihres Betriebes im Internet. Allgemeine Informationen über eine Destination suchen, verschiedene Hotels begutachten, Angebote vergleichen – all das wird heute in den meisten Fällen über das Internet abgewickelt, und auch für die Buchung des Urlaubsquartiers nutzen immer mehr Gäste das weltweite Netz. Aber wie ist es um die Online-Buchbarkeit der Südtiroler Hotels bestellt? Schöpfen Sie Ihr Potenzial für Online-Buchungen bereits optimal aus oder besteht hier noch Handlungsbedarf ? Welcher Voraussetzungen bedarf es und wie kann ich die Buchung für meine Gäste so einfach wie möglich gestalten? Diese und viele andere Fragen zu diesem aktuellen

Thema beantwortet Gabriele Schulze, Expertin für Marketing, Kommunikation und moderne Informationstechnologien aus Berlin, in diesem STK/HGV-Kurs, der am Montag, 16. Mai 2011, in Bozen angeboten wird. Alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer erfahren, wie sie ihren Betrieb in Buchungsportalen am besten präsentieren und wie sie die Internetnutzer animieren, ihren Urlaub in

Südtirol zu verbringen. Zudem nehmen die Kursteilnehmer gemeinsam mit der Referentin die Buchungssoftware und verschiedene Channel-Management-Systeme genauer unter die Lupe und erfahren, wie sie Preise und Verfügbarkeiten am besten pflegen. Denn nur, wer den Internetnutzern aktuelle Informationen liefert, wird bei der Buchung auch berücksichtigt.

Infos zum Kurs Titel: Optimieren Sie Ihre Online-Buchungen Referentin: Gabriele Schulze, Expertin für Marketing, Kommunikation und moderne Informationstechnologien, Berlin Datum: Montag, 16. Mai 2011 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Eberle«, Bozen STK-Gebühr: 104 Euro (+ 20% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 288 Euro (+ 20% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet auf der neuen HGV-Homepage www.HGV.it in der Rubrik »Weiterbildung«.

Infos zum Kurs Titel: Wege zum Spitzengedächtnis! Referent: Dr. Klaus Brüstle, Persönlichkeitsentwickler, Wien Termine: Montag, 30., und Dienstag, 31. Mai 2011 Dauer: jeweils von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Hochrain«, Raas – Natz/Schabs STK-Gebühr: 121 Euro (+ 20% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 298 Euro (+ 20% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet unter www.HGV.it.

Foto: mev

Hot-Stone-Massage-Kurs in Meran • Marketingberatung & -begleitung • Online-& Printmarketing • SEO Suchmaschinenoptimierung • SEM Suchmaschinenmarketing • Conversion Optimierung • Social Media Marketing • Web Content - Textservice

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Das Ritual des Steinauflegens hat eine lange Tradition. Bereits 2.000 v. Chr. waren in China entsprechende Behandlungsmethoden bekannt, und auch im indianischen und hawaiianischen Schamanismus wurde die Steintherapie gegen Schmerzen und müde Muskeln eingesetzt. Im modernen Wellness-Tourismus wird diese Naturtherapie nun wiederbelebt. Die STK und der HGV bieten am Freitag, 13., und Samstag, 14. Mai 2011, in der LBS »Luis Zuegg« in

Meran einen »Hot-Stone-MassageKurs« an. Sissi Eichhorn-Schleinkofer, Stone-Masseurin aus Bad Wörishofen, führt in die Massagetechnik ein und gibt einen Überblick über Steintypen und Legemuster. Die Kursgebühr für STK-Mitglieder beläuft sich auf 131 Euro (+ 20 % MwSt.), die reguläre Kurs-Gebühr beträgt 340 Euro (+ 20 % MwSt.). Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV Bozen, Telefon 0471 317 790, oder unter www.HGV.it.


Erfolgreiche Zusammenarbeit

hotel & destination marketing

DAS PASSENDE FÜR JEDEN GESCHMACK...

Kurse mit den gastgewerblichen Schulen Die Südtiroler Tourismuskasse und der HGV kooperieren in der Weiterbildung mit verschiedenen Fachschulen. Wie in den vergangenen Kurssaisonen, bieten die STK und der HGV auch in der laufenden Weiterbildungssaison wieder einige Kurse und Seminare in Zusammenarbeit mit den gastgewerblichen Fachschulen Südtirols an. Gemeinsam mit der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« in Meran, mit der Hotelfachschule in Bruneck und mit der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« in Brixen werden Kurse im Bereich »Küche und Speisen« angeboten. In Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule »Luis Zuegg« in Meran wird hingegen ein Kurs im Bereich »Wellness und Fit-

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WEITERBILDUNG

MAI 2011

Kurse in Zusammenarbeit Folgende Kurse der laufenden Weiterbildungssaison werden in Zusammenarbeit mit den Fachschulen veranstaltet: Kurs in Zusammenarbeit mit der Landeshotelfachschule »Kaiserhof«, Meran: Raffinierte Häppchen für laue Sommerabende Kurs in Zusammenarbeit mit der Hotelfachschule Bruneck: Fleischlos glücklich Kurs in Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer«, Brixen: Regional genießen

brand | web

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Kurs in Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie »Luis Zuegg«, Meran: Hot-Stone-Massage

ness« durchgeführt. Die verschiedenen Kurse werden in den Räumlichkeiten der Schulen in Meran, Bruneck und Brixen abgehalten. Die

Abteilung Weiterbildung im HGV bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und freut sich auf eine erfolgreiche Weiterbildungssaison!

Foto: Bilderbox

Foto: Fotolia © Rafa Irusta Machin

... UND DAS NOCH HAUSGEMACHT Ein 25-köpfiges Expertenteam mit über 13 Jahren Erfahrung für ein Tourismus-Marketing, das Ihren ganz individuellen Bedürfnissen entspricht.

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Cocktailkurs im Juni in Bozen Fruchtig-frische Mixgetränke haben im Sommer Hochsaison. Wer eine reichhaltige Cocktail-Karte anbietet und gepflegte, erfrischende Mixgetränke serviert, punktet bei seinen Gästen. Wie Caipiroska, Mojito, Ladykiller und andere köstliche Cocktails mit klingenden Namen gemixt werden, zeigt Christian Gruber, Barchef in der Cocktail Bar »Grifoncino«, im Cocktailkurs am Montag, 6. Juni 2011, in Bozen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen

aber nicht nur, traditionelle und außergewöhnliche Cocktails zu mixen, sondern sie dekorieren die Mixgetränke auch ansprechend. Der Kurs dauert von 9 Uhr bis 17 Uhr. STK-Mitglieder bezahlen für den Kurs 86 Euro (+ 20 % MwSt.) die reguläre Kursgebühr beträgt 227 Euro (+ 20 % MwSt.) Nähere Informationen und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Telefon 0471 317 790, oder unter www.HGV.it.

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MÄRKTE & TRENDS

MAI 2011

Neue Serie in Zusammenarbeit mit der SMG: »Darf ich vorstellen: Ihre Gäste« – Teil 1 – Deutschland

Südtiroler Lebensart für deutsche Gäste Die neue Serie gibt einen Überblick über die Vorlieben, Wünsche, Erwartungen und Gewohnheiten unserer Gäste. Wer urlaubt in Südtirol? Mit welchen Erwartungen kommen die Gäste in unser Land? Welche Vorlieben haben die Reisenden und wie gelingt es uns, sie zufrieden zu stellen und zu begeistern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Serie der »HGV-Zeitung« mit dem Titel »Darf ich vorstellen: Ihre Gäste«. Die Artikelserie wird in Zusammenarbeit mit der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) realisiert. In der aktuellen Ausgabe der »HGV-Zeitung« stellen wir den Leserinnen und Lesern den deutschen Gast näher vor, in den nächsten Ausgaben folgen die Gäste aus Italien, aus der Schweiz, aus Österreich, aus den Niederlanden, aus Belgien, Großbritannien, Polen und Tschechien. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Eigenarten und Erwartungen Ihrer Gäste – denn nur, wer seine Gäste kennt, kann sie begeistern und als Stammgäste für Südtirol gewinnen!

Der deutsche Gast Der Anteil deutscher Gäste an den Gesamtübernachtungen in Südtirol

Aus der SMGPublikation »Zahlen und Fakten«. Infografik: Alpenart.it

beträgt 46,2 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 5,4 Nächten. Aber wer ist der deutsche Gast, was interessiert ihn und wie erreichen wir unsere Zielgruppe in Deutschland am besten? Wie gelingt es uns, in diesem etablierten Markt neue Gäste anzusprechen? Heute entscheiden nicht mehr ausschließlich soziodemografische Daten wie Alter, Geschlecht oder Einkommen darüber, für welche Destination sich ein Gast entscheidet. Vielmehr sind es Werte, Interessen sowie Gewohnheiten und Vorlieben, denen ein Urlaubsland zu entsprechen hat. Das klassische Zielgruppen-

Deutschland – Zahlen und Fakten Einwohner: 81,8 Mio. (2010) Wirtschaft BIP pro Kopf: 29.410 Euro (2009) BIP Wachstumsrate: -5,0% (2009) Arbeitslosenquote: 8,2% (2009) Inflationsrate: 1,7% (2010) Reiseverhalten allgemein Urlaubsreisen ins Ausland: 68,6 Mio. (2010) Anteil Urlaubsreisen ins Ausland Kurzurlaube (1–3 Nächte): 30% (2010) Längere Urlaubsreisen (über 4 Nächte): 70% (2010) Bergreisen ins Ausland: 7.890.000 (2008) Beliebteste Auslandsreiseziele 2010: Spanien 13%; Italien 7,7%

muster ist somit überholt. Und zwar auch bei den deutschen Gästen.

Neue Gästeschichten ansprechen Im Jahr 2010 haben insgesamt 2,44 Millionen Deutsche ihren Urlaub in Südtirol verbracht. Um auf dem deutschen Markt weiterhin erfolgreich sein zu können, müssen neben den vielen Stammkunden auch neue Gästeschichten angesprochen werden. Ein genaues Profil dieser Urlauber ist dabei weniger wichtig als das Wissen um ihre Vorlieben und Wünsche. Denn es lässt sich schwer bestimmen, ob sich künftig vor allem Singles zwischen 30 und 40 oder eher Familien mit Jugendlichen für einen Südtirol-Urlaub begeistern lassen. Sehr wohl aber sind die Themen bekannt, mit denen neue Zielgruppen in Deutschland aktiviert werden können. In Deutschland ist das zunehmend das Thema Kultur, und zwar im weiteren Sinn: die Südtiroler Lebensart und das Genießen sowie die Möglichkeit, sich im Urlaub weiterzubilden und einen engen Kontakt zum bereisten Land herzustellen. Auf diese Tendenzen haben die touristischen Leistungsträger reagiert. Der Kulturführer »Culturonda«

ist ein Angebot, welches für den deutschen Markt besonders geeignet ist: Das Projekt ist eine neue Art, Kultur in Südtirol zu erleben und gleichzeitig zu erfahren, was Südtirol ausmacht. Denn wer Südtirols Kultur auf die Spur kommen will, muss sich im Land zwischen Berg und Tal, mitten unter den Sprachgruppen, zwischen Südtirols Kochtöpfen und Weinbergen bewegen.

Kultur erleben Auch das Angebot der Naturdetektive lädt Südtirols Zielgruppe auf dem deutschen Markt ein, die Natur zu erleben. Das Programm wird von den Familienhotels Südtirol angeboten und macht das Thema Natur spürbar und sichtbar: Kleine Forscher sind

unter fachkundiger Betreuung unterwegs, um die Natur zu erforschen. Diese Projekte sind nur zwei von mehreren Beispielen gelungener Produktentwicklung, die neue Gäste in Deutschland ansprechen und Südtirol erlebbar machen.

Erlebnisse bieten Südtirol hat es immer mehr mit erfahrenen Kunden zu tun. Sie wissen viel, informieren sich online und vergleichen gern Preis-Leistungsverhältnisse. Die reine Dienstleistung reicht zudem nicht mehr aus, vielmehr sind einzigartige Erlebnisse mit persönlicher Beteiligung gefragt. Produktentwicklung ist ein Muss für Destinationen. Nur so kann Südtirol auch in etablierten Märkten neue Zielgruppen erreichen.

Nachgefragt ... ... bei Medienberater Georg Tiemann, Geschäftsführer von »Crossmedia«, Media-Agentur der SMG auf dem deutschen Markt. Herr Tiemann, wie schaut für Sie der künftige Südtirol-Gast aus Deutschland aus? »Der deutsche Gast möchte entführt werden in eine andere Lebenswelt, ohne dabei den sicheren Boden zu verlassen. Er parkt seinen ›Porsche Cayenne‹ vor dem Bio-Supermarkt und erwartet sich vom Urlaubsort möglichst viele Angebote, unmittelbar verfügbar und in hoher Qualität.«


Genussfestival S端dtirol Hier feiern Ihre Sinne!

genuss festival s端dtirol Bozen | 02. - 05.06.2011

www.genussfestival.it


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GENUSSFESTIVAL

MAI 2011

Hochkarätiges Programm für Genießer Bozner Weinkost und Int. Gewürztraminer Symposium anlässlich des Genussfestival Südtirol Vom 2. bis zum 5. Juni wird in Bozen erstmals das Genussfestival Südtirol veranstaltet. Beim Genussfestival Südtirol präsentieren sich die Südtiroler Qualitätsprodukte erstmals auf einer gemeinsamen Bühne. Südtirol Wein bringt die Bozner Weinkost und das Internationale Gewürztraminer Symposium in das GenussSpektakel ein. Der Gewürztraminer, eine in Südtirol alteingesessene Sorte, erlebt gegenwärtig einen regelrechten Boom und bringt zunehmend hochkarätige Weine hervor, die ihr Terroir vom Eisacktal bis zur Gewürztraminer-Hochburg Tramin klar zum Ausdruck bringen. »Der Absatz konnte nach der sehr starken Nachfrage auf dem italienischen Markt jetzt auch auf die lokale Gastronomie und auf das Ausland ausgeweitet werden. Südtirol wird immer stärker mit Gewürztraminer identifiziert«, bilanziert Armin Dissertori, Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein.

Fokus auf Qualität Die Herausforderung für die Zukunft ist sicherlich

Der Wein spielt eine zentrale Rolle beim 1. Südtiroler Genussfestival.

die weitere Steigerung der Qualitäten. »Die Kellereien in Südtirol unternehmen dafür größte Anstrengungen. Es ist Wunsch und Anspruch, dauerhaft und ständig an der Qualitätsschraube zu drehen – und das immer im Einklang mit der Natur«, unterstreicht Armin Dissertori. Zukunftsmärkte bezüglich Gewürztraminer sind vor allem die asiatischen Märkte. Dieser Wein gilt als ideale Weinbegleitung für die asiatische Küche. Beim »Treffpunkt Gewürztraminer«, einer freien Verkostung auf Schloss

Rechtenthal in Tramin oder anderntags auf Schloss Maretsch in Bozen, bietet sich den Weinliebhabern die seltene Gelegenheit, neben den besten Südtiroler Gewürztraminern auch 100 ausgewählte Gewürztraminer aus vier Kontinenten zu verkosten.

Degustationsforum Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen des Genussfestivals Südtirol ist das »Große Degustationsforum« auf Schloss Maretsch in Bozen. Hier bieten die Produzenten aus allen Weinbauzonen

Südtirols über 400 Top-Gewächse zum Verkosten an. Ein Genussbistro mit Südtiroler Spezialitäten und eine täglich geöffnete »Winelounge« runden die WeinAktivitäten ab. Die Besucher haben die Möglichkeit, die unterschiedlichen Charakteristiken der letzten Jahrgänge zu vergleichen. Während in den eher warmen Jahren 2007 und 2009 ausgesprochen vollmundige, konzentrierte Weine entstanden sind, brachten die etwas kühleren Jahre 2008 und 2010 eher elegante, ausgewogene Gewächse hervor.

Diese Jahrgangs-Nuancen zeigen sich auch an den thematischen Verkostungen, etwa zu den »Südtiroler Leitsorten« (Weißburgunder, Sauvignon, Gewürztraminer, Vernatsch, Blauburgunder und Lagrein) oder bei »Top of Vernatsch«, wo eine Selektion der besten Weine des Vernatsch-Cups 2011 vorgestellt wird. Diese beiden freien Verkostungen finden ebenfalls auf Schloss Maretsch statt. Außerdem bieten die Wein-Veranstaltungen im Rahmen des ersten Genussfestivals Südtirol auch zahlreiche Möglichkeiten zum lockeren »Get together« zwischen Winzern, Fachleuten und Weinliebhabern. So beispielsweise im Rahmen der »Kellerstunden« bei verschiedenen Südtiroler Weinproduzenten (Freitag, 3. Juni, und Samstag, 4. Juni, jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr) oder bei der »Südtiroler Wineparty Fast Beats – Fresh Wines« am Donnerstagabend im Parkhotel »Laurin« in Bozen. Dort findet am Sonntagmorgen auch das Jazz-Frühstück »Swinging Bubbles« mit den Südtiroler Sektproduzenten statt. Weitere Informationen zur diesjährigen Weinkost finden alle Interessierten unter www.suedtirolwein. com/weinkost.

Die Produktqualität wird neu interpretiert Genuss-Symposium: Top-Experten referieren am 2. Juni im Merkantilmuseum in Bozen Den Auftakt des Genussfestivals Südtirol bildet ein hochkarätig besetztes Genuss-Symposium. Wie wird sich der Lebensmittelsektor in Zukunft entwickeln? Was sind die Trends, die auf Südtirol zukommen? Diese und viele weitere Fragen beantworten international gefragte Experten beim GenussSymposium am 2. Juni 2011 im Merkantilmuseum in Bozen. Qualität muss neu interpretiert werden: Das fordert

Andreas Steinle vom deutschen Zukunftsinstitut, einer der Top-Referenten beim Genuss-Symposium im Rahmen des Genussfestivals Südtirol. »Der große Megatrend ›Connectivity‹, die technische, aber vor allem auch die soziale Vernetzung, ist ein starker Treiber für Regionalität«, sagt Steinle und fügt hinzu: »Medial vernetzt kann der Kunde dem Milchbauern von der Alm plötzlich über die Schulter schauen und ein neues, persönliches Verhältnis aufbauen.« Die Kunst, den Kunden zum Teil des Produktionsprozesses

zu machen, entscheide über Markenfaszination und Markentreue.

Produkte brauchen Charakter Qualität werde dabei neu interpretiert, sagt Steinle: »Nur zum Teil bestimmt die Produktbeschaffenheit über das Genussempfinden. Der Löwenanteil findet im Kopf statt. Wir lieben und genießen das, wozu wir ein inniges Verhältnis aufbauen können. Produkte brauchen hierfür Charakter, Besonderheit, ja Eigenwilligkeit. Die Einzigartigkeit der

Region bildet den Rahmen. Die Märkte der Zukunft sind Märkte der Identität.« Die Kunden von morgen sind laut Steinle entdeckungshungrig. »Sie wollen hinter die Kulissen blicken, sich selber ein Bild machen. Und sie wollen lernen, über handwerkliche Künste, über unentdeckte Genüsse, über die Geheimnisse einer Landschaft«, weiß Steinle. Weitere hochkarätige Referenten, die beim GenussSymposium die Chancen von regionalen Spezialitäten auf dem globalisierten Lebensmittelmarkt aufzeigen werden, sind Herbert

Dorfmann (EU-Parlamentarier), David Bosshart (Leiter des Gottlieb Duttweiler Institutes, Zürich), Roberto Burdese (Slow Food Italia) sowie die Gebrüder Fabian und Cornelius Lange (Genusskonzepte Lange2). Das anschließende Buffet, zubereitet von Sterneköchin Anna Matscher, Restaurant »Zum Löwen«, Tisens, steht ganz im Zeichen von Genuss und Regionalität. Das Genuss-Symposium findet am 2. Juni 2011 von 9 Uhr bis 13 Uhr im Merkantilmuseum in Bozen statt. Infos im Internet unter www.genussfestival.it.


GENUSSFESTIVAL

MAI 2011

Starkes Signal Genussfestival Südtirol von 2.– 5. Juni Die Südtiroler Qualitätsprodukte laden zum Genussspektakel in die Bozner Altstadt. Das Genussfestival Südtirol vom 2. bis 5. Juni ist der erste gemeinsame Auftritt der zwölf Südtiroler Qualitätsprodukte. Im Mittelpunkt stehen die Produktpavillons und die Genussmeile, die am 3. Juni ihre Pforten öffnen, sowie die bereits am 2. Juni beginnende Bozner Weinkost und das Internationale Gewürztraminer Symposium. Zudem wartet auf die rund 100.000 erwarteten Besucher ein attraktives Rahmenprogramm, das Bozen vier Tage lang zur europäischen Genusshauptstadt macht. »Die Südtiroler Qualitätsprodukte, die für geprüfte Herkunft und höchste Qualität stehen, bündeln mit diesem Auftritt ihre Kräfte und setzen ein kräftiges Signal auf den regionalen, nationalen und internationalen Märkten«, sagte der für die Qualitätsprodukte zuständige Landesrat Thomas Widmann und fügt hinzu: »Alle Sektoren arbeiten mit viel Energie daran, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die den Besuchern ein authentisches Bild des Lebensmittelsektors in Südtirol vermittelt«.

Die Highlights Eines der zahlreichen Programm-Highlights ist das erste Südtiroler Apfelkistenrennen. Der Rennparcours beginnt bei der Apfelwelt auf dem Rathausplatz und endet beim Parkhotel »Laurin«. Die für jedermann problemlos zu befahrene Strecke ist mit einem Slalomkurs ausgeflaggt, auf dem der geschickteste Fahrer gekürt wird. In der Apfelwelt auf dem Rathausplatz versorgen Apfelbotschafter die Gäste mit Infos über das Apfelland Südtirol und dessen Sortenvielfalt. »Auch die Südtiroler Milch und Milchprodukte, Südtiroler Speck g.g.A., Südtirol Wein und die Nischenprodukte präsentieren beim Genussfestival Süd-

tirol ihre vielfältigen Stärken«, berichtete Paul Zandanel von der EOS Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen. Auf einer eigens aufgebauten Milchwiese im Palais Campofranco zeigt sich die Südtiroler Milch in einem neuen Licht: Ein multisensorieller Parcours gibt den Besuchern die Möglichkeit, das traditionsreiche Lebensmittel aus einer neuen, modernen Perspektive kennenzulernen. Südtirol Wein bringt sich mit der renommierten Bozner Weinkost und dem Internationalen Gewürztraminer Symposium in das Genussfestival Südtirol ein (siehe Bericht Seite 20). Der Südtiroler Speck g.g.A. hat seine Bühne auf dem Pfarrplatz bzw. in der Poststraße. Besucher des großen Speckhauses bekommen nicht nur fundierte Einblicke in die Produktion des Südtiroler Specks, sondern erfahren auch, wie die Spezialität in der traditionellen und modernen Südtiroler Küche zum Einsatz kommt. Dem Thema Genuss wird unter anderem mit dem Auftritt der Südtiroler Sterneköche Anna Matscher, Herbert Hintner und Karl Baumgartner und dem aus Südtirol stammenden Spitzenkoch Roland Trettl Rechnung getragen. Am Samstag, 4. Juni, präsentieren die Sterneköche das Genussfestival-Menü, welches gemeinsam mit Spitzenkoch Roland Trettl eigens für diesen Anlass kreiert wurde. Der bekannte TV-Moderator Markus Lanz wird die Vorstellung der Gerichte auf unterhaltsame Weise begleiten. Anna Matscher wird dabei Südtiroler Milch und Milchprodukte kulinarisch veredeln. Herbert Hintner bringt kreative Gerichte rund um den Südtiroler Apfel g.g.A. ein. In Karl Baumgartners Gerichten spielt der Südtiroler Speck g.g.A. die Hauptrolle. Roland Trettl wird die Südtiroler Version von Sushi kredenzen und dabei unter anderem Südtiroler Rindfleisch und Südtiroler Gemüse einsetzen.

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BEZIRKE

MAI 2011

Runder Tisch zu Abendunterhaltung Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brixen – Plose wichtig für den Tourismus in Brixen BRIXEN

Von links: Peter Brunner, Alois Hinteregger, Markus Huber, Helmut Tauber, Albert Pürgstaller und Walter Meister.

Das touristische Entwicklungspotenzial der Stadt war ein Thema bei der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brixen. »Es war unser Ziel, das Image und den Einfluss unseres Verbandes in Brixen zu stärken. Ich glaube, das ist uns gelungen«, stellte Ortsobmann Markus Huber bei der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brixen zufrieden fest. Huber gab einen Überblick über die verschiedenen Aktionen, die Brixens Touristiker im vergangenen Jahr durchgeführt haben. Unter anderem kam Huber auf die Seilbahnverbindung Brixen–Plose zu sprechen und unterstrich die Bedeutung dieses Projekts für Brixen, aber auch für die Umgebung. In diesem Zusammenhang dankte der Ortsobmann Alessandro Marzola, Inhaber der PloseSeilbahn, für sein Engagement und betonte, dass seine Investitionen und Projekte, wie beispielsweise die Rodelbahn, von großer Be-

deutung für den Tourismus sind. Als ein tolles, aber noch ausbaufähiges Projekt bezeichnete der Ortsobmann die »Brixen Card«. »Die Kosten für die Betriebe, welche ihren Gästen die Brixen Card anbieten, sind nicht zu unterschätzen, und leider hat sich dieses Zusatzangebot bislang noch nicht auf die Nächtigungszahlen ausgewirkt. Aber ich bin sicher, dass sich diese Investition auf lange Sicht bezahlt machen wird«, betonte Huber. Gleichzeitig appellierte er an die Verantwortlichen der »Brixen Card«, den Preis für die Vorteilskarte in den ersten drei Jahren

nicht zu erhöhen. Ein weiteres Thema war die Abendunterhaltung bzw. das Nachtleben in Brixen. Unzählige Anschuldigungen, Strafen und Kampagnen haben dazu geführt, dass es in Brixen so gut wie keine Unterhaltungsmöglichkeiten für Jugendliche mehr gibt. »Bei allem Verständnis für die Bewohner der Altstadt – ich finde es nicht richtig, dass die Jugend aus der Stadt gejagt wird«, merkte Huber kritisch an und regte einen runden Tisch an, bei dem über dieses Thema diskutiert werden soll. Alois Hinteregger, Obmann des HGV-Bezirks Eisacktal, ging auf die Preis-

gestaltung in der Hotellerie ein und bezeichnete diese als Herausforderung. »Wir müssen den Mut haben, für das attraktive Angebot, das wir haben, einen angemessenen Preis zu verlangen«, forderte Hinteregger. In die selbe Kerbe schlug auch HGV-Präsident Walter Meister und riet in diesem Zusammenhang zur Vorsicht in Bezug auf neue Betriebe. »Bestehende Betriebe sollen bei der Verwirklichung neuer Betten Vorrang haben und bei neuen Betrieben gilt im Vorfeld genau abzuklären, wer hinter den Hotelprojekten steht und welche Preisstrategie verfolgt wird«, betonte er.

Helmut Tauber, HGV-Vizepräsident und Obmann des HGV-Gebietes Brixen und Umgebung, präsentierte das neue HGV-Buchungsportal, auf dem bereits mehr als 650 Betriebe online buchbar sind. Bürgermeister Albert Pürgstaller sprach den Gastwirten ein großes Kompliment für ihre Arbeit aus und bezeichnete die Ortsgruppe als wichtigen Ansprechpartner für die Gemeinde. »Wir haben als Gemeinde den Stellenwert des Tourismus erkannt. Vor allem in Zeiten der Krise hat sich der Tourismus als standfeste Säule erwiesen«, unterstrich er und betonte, dass man sich bewusst sei, dass ein Großteil der Wertschöpfung über den Tourismus erwirtschaftet werde. »Deshalb stehen wir qualitativen und quantitativen Erweiterungen der Betriebe sehr positiv gegenüber«, bekräftigte Pürgstaller und informierte über den Stand der Dinge bei den Hotelprojekten auf der Plose. Peter Brunner, Referent für Tourismus der Gemeinde Brixen, betonte, dass sowohl in Bezug auf die Mobilität als auch in Bezug auf das Marketing Fortschritte erzielt worden sind. sm

Dorfeinfahrten werden schöner gestaltet Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Vahrn – LKW-Durchfahrtsverbot in Kraft VAHRN

Das Fahrverbot für LKWs ab 7,5 Tonnen auch für die geschlossenen Ortsteile von Vahrn wurde bei der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Vahrn begrüßt. Bereits im letzten Jahr hat die HGV-Ortsgruppe darauf hingewiesen, dass mit der Fertigstellung des Brixner Teils der Westumfahrung der Schwerverkehr durch Vahrn rollen werde, wenn vorher nicht ein Durchfahrtsverbot verhängt wird. Der Protest der HGV-Orts-

Heinrich Clara, HGV-Ortsobmann von Vahrn. gruppe hat nun zum Erfolg geführt. Bürgermeister Andreas Schatzer bestätigte bei der Versammlung, dass das Fahrverbot für LKWs über 7,5 Tonnen auch auf

die geschlossenen Ortsteile von Vahrn ausgedehnt wird, mit Ausnahme des Ziel- und Quellverkehrs. HGV-Ortsobmann Clara ging in seinem Bericht auf die Aktivitäten der Ortsgruppe und auf wichtige Vorhaben auf Gemeindeebene ein. Die neueingeführte »Brixen-Card« habe sich bereits im ersten Jahr bewährt. Clara berichtete weiters über die Diskussion über ein Stadthotel in Brixen, über den Bau eines Klettergartens im Bereich der »Acquarena« und über die geplante Seilbahnverbindung Brixen-St. Andrä/ Plose. Die Kneippanlage in Vahrn werde ausgebaut, berichtete der Ortsobmann

und er schlug vor, die Rodelbahnen in Schalders und Spiluck und die Aussichtsplattform »Spilucker Platte« stärker zu bewerben. Alois Hinteregger, Obmann des HGV-Bezirkes Eisacktal, betonte, dass der Zusammenschluss der Tourismusvereine von Brixen und Vahrn richtig gewesen sei. Nun brauche es aber Zeit, »bis die teils unterschiedlichen Interessen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können«, sagte Hinteregger. Bürgermeister Andreas Schatzer informierte über die Realisierung des Vahrner Teils der Westumfahrung. Diesbezüglich stünden noch wichtige Geneh-

migungen aus. Trotzdem hoffe man, in diesem Jahr mit der Ausschreibung der Bauarbeiten beginnen zu können. Weiters werden die nördliche und südliche Dorfeinfahrt neu gestaltet und mit Willkommensinseln versehen. Zur Verschönerung des Dorfbildes sollen auch neue Bushaltestellen und Müllsammelstellen beitragen, betonte Schatzer. Schließlich wurde Franz Niederstätter vom Hotel »Löwenhof« in den HGVOrtsausschuss kooptiert, und Ortsobmann Heinrich Clara wurde als Vertreter der Ortsgruppe für den Ausschuss des Tourismusvereins Brixen/Vahrn nominiert. rs


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BEZIRKE

sell well

MAI 2011

Iso-Bloc® mit Patent Südtirol Fenster revolutioniert den Fenstereinbau

Von links: Hansjörg Dariz, HGV-Gebietsobmann Roland Schwienbacher, Ortsobmann Siegfried Dissertori und Verbandssekretär Helmuth Rainer.

Aufwerten der Gaulschlucht Versammlung der Ortsgruppe Lana LANA

Von einigen interessanten Aktivitäten, vor allem im Bereich der Gastronomie, konnte Ortsobmann Siegfried Dissertori anlässlich der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Lana berichten. Vor allem die Wildkräuterwochen, welche mittlerweile einen festen Platz im Gourmetkalender des Burggrafenamtes haben, waren von Erfolg gekrönt und werden im Mai die nächste Auflage erleben. Auch der »Keschtnriggl« im Herbst lockt stets viele Interessierte an. Der Restaurantführer, welcher seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Lana herausgegeben wird, hat sich ebenfalls als Wiedererkennungsmarke für Lana etabliert, berichtete Siegfried Dissertori. HGV-Gebietsobmann Roland Schwienbacher ging in seinen Grußworten vor allem auf die aktuelle Diskussion zur Kurtaxe bzw. Aufenthaltssteuer ein. Der HGV werde alles daran setzen, dass es zumindest eine Gleichbehandlung mit anderen Wirtschaftssektoren

geben wird. Vor allem den kleinen Betrieben könne eine weitere Pflichtabgabe nicht mehr zugemutet werden, zeigte sich Schwienbacher überzeugt. Bürgermeister Harald Stauder dankte den Gastwirten für die gute Zusammenarbeit im ersten Jahr seiner Amtszeit. Er informierte über aktuelle Vorhaben der Gemeindeverwaltung in Bezug auf den Tourismus. Als besonderes Vorhaben bezeichnete Stauder die Aufwertung der Gaulschlucht, welche in den nächsten Jahren bis nach St. Pankraz begehbar gemacht werden soll. Hansjörg Dariz von der HGV-Direktion stellte das neue HGV-Buchungsportal www.bookingsuedtirol.com vor und wies darauf hin, dass auch in der Ferienhotellerie die Betten vermehrt über das Internet gebucht werden. »Es geht darum, einen möglichst großen Teil unseres Bettenangebotes online buchbar zu machen«, erläuterte Dariz. Im Fachteil der Versammlung stellte Thomas Perathoner die Einkaufsgesellschaft »gastro-pool« vor und Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte über die Eintragungspflicht in das Register der Umweltfachbetriebe und über die neuesten Bestimmungen zur Arbeitssicherheit. hr

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Ein Patent ist der Beweis für erfolgreiche Arbeit. Iso-Bloc® ist das Ergebnis und seine Vorteile sind überzeugend: Komplett ohne Wärmebrücken und passgenau inklusive dem Rollokasten und den Fensterbänken in die Wärmedämmung integriert, garantiert das Fenstereinbausystem beste Werte. Höchste Qualität wird in kürzester Zeit montiert und die Koordination von mehreren Handwerkern entfällt. Mit Garantie aus einer Hand.

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BEZIRKE

MAI 2011

Lärmprobleme müssen gelöst werden Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppen Klausen und Lajen – Highlights besser nützen KLAUSEN

Im Frühling braucht es in Klausen weitere attraktive Veranstaltungen, zeigte sich Karl Brunner, Obmann der HGV-Ortsgruppe Klausen, bei der jüngsten Ortsversammlung überzeugt. Die Jahresversammlung wurde heuer gemeinsam mit der HGV-Ortsgruppe Lajen durchgeführt. Dessen Obmann Oskar Fischnaller wies in einem kurzen Tätigkeitsbericht darauf hin, dass auch in Lajen die Gästeschicht internationaler geworden ist. »Vor allem im Winter kommen vermehrt Gäste aus Osteuropa und aus den Niederlanden zu uns. Offensichtlich trägt die Bewerbung dieser Märkte

durch die SMG Früchte«, stellte Fischnaller fest und fügte hinzu, dass man verstärkt auf das Internet zur Information und zur Buchung setzen müsse. Karl Brunner regte an, speziell im Frühling in Klausen mit zusätzlichen Veranstaltungen zu punkten. Mit den langen Donnerstagen im Sommer und dem Gassl-Törggelen im Herbst gelinge es, Klausen zusätzlich zu beleben. »Der Weihnachtsmarkt muss noch stärker aufgewertet werden«, unterstrich der Ortsobmann von Klausen. Dringend zu lösen sei auch das Lärmproblem in Klausen, das vordergründig durch die Züge, speziell durch die Güterzüge, verursacht wird. »Die Gäste beschweren sich zunehmend. Eine Lösung ist dringend notwendig«, forderte Brunner. Aktuelle Informationen, wie die Gemeindeverwal-

Von links: Helmut Tauber, Oskar Fischnaller, Karl Brunner, Manfred Waldboth, Manfred Trienbacher. tung das Thema Lärm angehen will, lieferte der Klausner Vizebürgermeister Manfred Waldboth. Er betonte, dass es für die Gemeindeverwaltung oberste Priorität sei, die Lärmquellen einzudämmen. »An den neuralgischen Punkten muss dringend etwas unternommen werden. Wir verfolgen die Einhau-

sung der Zugtrasse, auch wenn dies sehr kostspielig sein wird«, sagte Waldboth und informierte, dass diesbezüglich mehrere Studien in Ausarbeitung sind. HGV-Vizepräsident und Gebietsobmann Helmut Tauber stellte gemeinsam mit HGV-Mitarbeiter Manfred Trienbacher das neue Buchungsportal des HGV

vor und wies darauf hin, dass auch in der Ferienhotellerie die Zimmer immer öfter über das Internet gebucht werden. »Wir müssen uns darauf vorbereiten und das Buchungsportal nutzen, um neue Gäste anzusprechen«, betonte Tauber. Er regte zudem an, dass die Tourismusvereine im unteren Eisacktal noch stärker zusammenarbeiten und die touristischen Highlights noch besser gemeinsam nutzen müssen. Speziell im Winter sei dies notwendig. Reinhold Schlechtleitner, Verbandssekretär des HGVBezirks Eisacktal, informierte über aktuelle Neuheiten in steuerlicher und rechtlicher Hinsicht. Zum Abschluss der gemeinsamen Versammlung führte der Kellermeister Thomas Dorfmann die HGV-Mitglieder durch die Eisacktaler Kellerei und lud anschließend zu einer Weinst verkostung ein.

Stadt aufwerten Jahresversammlung der Ortsgruppe Bozen BOZEN

Die Aktivitäten der Bozner Gastwirte und das bevorstehende Genussfestival kennzeichneten die Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Bozen.

Spezialitätenwochen lockten nach Jenesien Unter dem Motto »Kulinarische Genusswelt rund um Kräuter« stand die heurige Ausgabe der Spezialitätenwochen in Jenesien. Vom 1. bis zum 17. April 2011 standen im Gasthaus »Jenesien«, im Landgasthof »Zum Hirschen«, im Berggasthof »Lanzenschuster«, im Gasthof »Tschögglbergerhof«, im Gasthaus »Unterweg« und im Hofschank »Steger« Köstlichkeiten rund um frische Frühlingskräuter auf den Speisekar-

ten. Bei der feierlichen Eröffnung der Spezialitätenwochen im Landgasthof »Lanzenschuster« in Flaas verwies Landesrat Hans Berger auf die große Bedeutung der Initiative der HGV-Ortsgruppe und bezeichnete die Spezialitätenwochen als wichtige Aufwertung für das Ausflugsund Urlaubsziel Jenesien. Im Bild die teilnehmenden Gastwirtinnen und Gastwirte bei der Eröffnung der Spezialitätenwochen.

Stefan Mayr, HGV-Ortsobmann, ging vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung und mit der Gemeindeverwaltung ein. In Bezug auf die Kurverwaltung berichtete er über die Neubesetzung der Führung und über seine Ernennung zum Vizepräsidenten. »Es wird nun unser Ziel sein, die Stadt mit weiteren attraktiven Veranstaltungen aufzuwerten«, betonte er. Die HGV-Ortsgruppe werde dabei an vorderster Front mitarbeiten. »In den letzten Jahren ist es gelungen, neue Initiativen zu starten, wie beispielsweise

›Food and Flower‹. Auf dieser Basis werden wir weiterarbeiten«, sagte Mayr. Die nächste Großveranstaltung in Bozen ist das Südtiroler Genussfestival vom 2. bis 5. Juni. In der gesamten Altstadt werden die Südtiroler Qualitätsprodukte und die heimische Gastronomie präsentiert. Das genaue Programm stellten Marion Fischer und Paul Zandanel von der EOS der Handelskammer Bozen vor. Die Organisatoren rechnen mit rund 100.000 Besuchern. Gottfried Schgaguler, Bezirksobmann, erläuterte die Position des HGV zu einer eventuellen Bettensteuer und unterstrich, dass diese vom HGV nur dann unterstützt werde, wenn auch andere Wirtschaftszweige ihren Beitrag zur Finanzierung der Tourismusorganisationen leisten. Ester Demetz, Vizedirektorin des HGV, informierte über den neuen Brandschutztermin und über die telematische Gästemeldung.


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MAI 2011

Der Ritten braucht Leitbetriebe Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Ritten – Rittner Wein wurde vorgestellt RITTEN

Die Aktivitäten des Sonnenplateaus Ritten sind sehr vielsprechend, stellte Ortsobmann Josef Hohenegger bei der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe zufrieden fest. Die HGV-Mitglieder haben im abgelaufenen Jahr sehr aktiv am Sonnenplateau Ritten mitgearbeitet. »Dadurch wurde einmal mehr unterstrichen, dass man mit Kooperationen wesentlich größere Erfolge erzielt als mit Einzelaktivitäten«, unterstrich HGV-Ortsobmann Josef Hohenegger. Als positives Beispiel erwähnte er auch die »Ritten Card«, mit welcher der Gast zu einem verbilligten Preis zahlreiche Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann.

Sehr positiv habe sich die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Arena und dem Rittner Horn entwickelt. Auch dadurch könne dem Gast ein weiterer Zusatznutzen geboten werden. Auf großes Interesse sind die gastronomischen Nachtfahrten mit dem Rittner Bahnl gestoßen. Dieses kulinarische Event wird auch heuer wieder angeboten und mit der HGV-Ortsgruppe durchgeführt.

Auslastung steigern Tourismusreferent Wolfgang Holzner ging auf die touristische Entwicklung am Ritten ein. Seit den siebziger Jahren müsse das Hochplateau einen Rückgang an Gästebetten in der Beherbergung verzeichnen. »Unser Bestreben ist es, diese Entwicklung nun umzukehren«, informierte Holzner. Die Rittner Hotels seien nur an

Burgl Plattner Bachmann, Hotel »Schönblick« in Klobenstein, wurde für ihre fünfzigjährige Tätigkeit als Wirtin geehrt. Im Bild Burgl Plattner Bachmann mit Luis Untermarzoner (links) und HGV-Ortsobmann Josef Hohenegger. 110 Tagen im Jahr voll ausgelastet. Das sei zu wenig, meinte der Gemeindereferent und er kündigte an, ein Tourismusentwicklungskonzept erarbeiten zu wollen. »Der Ritten braucht

zusätzliche Betten und verträgt auch weitere Leitbetriebe«, zeigte sich Holzner überzeugt und lobte in diesem Zusammenhang die gute Mitarbeit am Sonnenplateau, wo gegenwärtig acht

verschiedene Arbeitsgruppen aktiv sind. Ein interessanter Punkt war zudem die Präsentation des ersten Rittner Weins und weiterer authentischer Produkte vom Ritten. Der Sommelier und Getränkehändler Thomas Fink stellte einen Weißburgunder vor, der ausschließlich aus Rittner Trauben gekeltert wird. Rund 10.000 Flaschen werden davon abgefüllt. Ab Mai ist dieser Rittner Wein im Handel erhältlich. HGV-Ortsobmann Josef Hohenegger lobte die Bemühungen, authentische Rittner Produkte ausfindig zu machen und sie speziell in der Hotellerie und Gastronomie anzubieten. Ester Demetz, Vizedirektorin des HGV, informierte über aktuelle rechtliche Bestimmungen, insbesondere über den erleichterten Internetzugang für Gäste und die Vorteile der telemast tischen Gästemeldung.


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Eppan braucht neue Gästebetten Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Eppan – Gastwirte sprechen sich für Golfplatz aus EPPAN

Die Eppaner HGVMitglieder sprachen sich einstimmig für einen Golfplatz aus. Ob beim Suppensonntag, beim Eppaner Dorfschießen, bei der Dorfsäuberungsaktion, bei den langen Mittwochen oder bei den Weinkulturwochen – die Eppaner Gastwirtinnen und Gastwirte sind immer zur Stelle, wenn es darum geht, Einheimischen und Gästen besondere Veranstaltungen zu bieten und für Speis und Trank zu sorgen. Dass die Eppaner Gastwirte das ganze Jahr über aktiv sind, zeigte der Tätigkeitsbericht von Obmann Rudi Christof bei der kürzlich abgehaltenen Jahresversammlung der Ortsgruppe Eppan. Und auch die Geselligkeit und der Austausch untereinander sind den Eppaner Gastwirten ein großes

Anliegen: Das GastwirtePreiswatten, eine Studienfahrt ins Eisacktal und ein Skiausflug nach Kitzbühel boten gute Gelegenheiten, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Ortsobmann Rudi Christof gab bei der Versammlung auch einen Überblick über aktuelle Projekte und touristische Zahlen. »Bei den Ankünften und bei den Übernachtungen konnten im vergangenen Jahr leichte Zuwächse verzeichnet werden«, freute sich Christof, stellte aber gleichzeitig mit Bedauern fest, dass die Zahl der Gästebetten um 94 Betten gesunken ist. In diesem Zusammenhang verwies der Ortsobmann auf das Tourismusentwicklungskonzept und rief die Gastwirte auf, die sich daraus ergebenden Chancen bestmöglich zu nutzen. Bei den Gemeindevertretern bedankte sich Christof für die gute Zusammenarbeit und für deren Aufgeschlossenheit gegenüber

Von links: Herbert Hintner, Bezirksobmann Gottfried Schgaguler, Wilfried Albenberger, HGV-Ortsobmann Rudi Christof und HGV-Direktor Thomas Gruber. dem Tourismus. In Bezug auf die Diskussion rund um den geplanten Golfplatz betonte der Ortsobmann, dass diese Infrastruktur eine große Chance für Eppan darstelle. In der anschließenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder der Ortsgruppe Eppan einstimmig für den Golfplatz aus. Auch Bürgermeister Wilfried Trettl und Peter Par-

datscher, Referent für Tourismus und Landwirtschaft der Gemeinde Eppan, nahmen bei der Versammlung zum geplanten Golfplatz Stellung und betonten, dass man im Gemeindeausschuss alle Vorschläge im Detail bewerten und diskutieren und dann entscheiden werde, welches Projektfür die Gemeinde Eppan die meisten Vorteile bringt.

Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung, rief die Gastwirte auf, die Erweiterungsmöglichkeiten, die sich aus dem Tourismusentwicklungskonzept ergeben, zu nutzen. »Wir müssen Betriebe in einer Größe schaffen, die es auch den nachfolgenden Generationen ermöglicht, profitabel zu arbeiten«, betonte Schgaguler. Marion De Carli, Obfrau des HGV-Gebietes Bozen Überetsch Unterland, sicherte den Eppaner Gastwirten in Bezug auf den geplanten Golfplatz die Unterstützung der HGV-Ortsgruppe Kaltern zu und betonte, dass der Überetsch Zusatzangebote brauche. HGV-Direktor Thomas Gruber informierte unter anderem über rechtliche Neuerungen für gastgewerbliche Betriebe. Wilfried Albenberger, Leiter der HGV-Personalberatung, berichtete über Neuerungen bei der Einstellung von Mitarbeitern. sm

HGV Kaltern ist gegen geplanten Schießstand Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Kaltern – Chancen des Tourismusentwicklungskonzeptes nutzen KALTERN

Ein Schießstand ist in einem Erholungsgebiet fehl am Platz, betonten die Gastwirte. Mit einem Überblick über die zahlreichen Aktionen und Initiativen, welche die Kalterer Gastwirtinnen und Gastwirte im vergangenen Jahr durchgeführt haben, eröffnete Obfrau Marion De Carli die heurige Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Kaltern. Bei den Veranstaltungen »Kaltern ganz in Weiß«, bei den langen Donnerstagen, bei den Kalterer Weintagen, bei der Kalterer Genusstour und beim Christkindlmarkt haben die Mitglieder der HGVOrtsgruppe Kaltern sowie Kalterer HGJ-ler Einheimische und Gäste mit Gutem aus Küche und Keller verwöhnt. Zudem berichtete

Von links: Annelies Andergassen Ambach, Raimund Fill, die Ortsausschussmitglieder Manuela Atz, Bernhard Huf, Barbara Felderer und Matthias Morandell, Ortsobfrau Marion De Carli, Bezirksobmann Gottfried Schgaguler und Tourismusvereinspräsident Sighard Rainer. Marion De Carli vom gemeinsamen Skiausflug der HGV-Ortsgruppen von Kaltern, Tramin und Eppan nach Kitzbühel. Die Ortsobfrau informierte auch über den aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf den Schießstand und betonte, dass sich die Kalterer Gastwirte auf jeden Fall ge-

schlossen gegen eine solche Anlage in einem so wertvollen Erholungsgebiet aussprechen müssen. Weiters berichtete Marion De Carli, dass das Tourismusentwicklungskonzept für Kaltern 400 neue Gästebetten vorsieht. »Nun liegt es an uns, dieses Potenzial optimal auszuschöpfen«, beton-

te die Ortsobfrau. Abschließend bedankte sich De Carli bei den Mitgliedern des Ortsausschusses, beim Tourismusverein sowie bei der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit. Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung, nahm zur angedachten »Kurtaxe« Stellung und betonte, dass der HGV nur dann eine weitere Abgabe akzeptieren werde, wenn auch alle anderen, die vom Tourismus in Südtirol profitieren, ihren Beitrag leisten. Annelies Andergassen Ambach, Referentin für Tourismus der Gemeinde Kaltern, nahm unter anderem zum geplanten Schießstand Stellung und betonte, dass sich die Gemeinde mittels Beschlussantrag strikt gegen den Schießstand in der angedachten Form ausgesprochen hat. Sighard Rainer, Präsident des Tourismusvereins,

zog eine positive Bilanz über das abgelaufene Tourismusjahr. Er sprach sich gleichzeitig auch für zusätzliche Gästebetten aus. »Das Tourismusentwicklungskonzept gibt die Möglichkeit, 400 weitere Betten zu schaffen. Das ist eine große Chance, die wir nutzen müssen, um weiter zu wachsen«, betonte Rainer. Raimund Fill, Referent für Mobilität der Gemeinde Kaltern, informierte über den Stand der Dinge in Bezug auf das Projekt Überetscher Bahn und betonte, dass bis Ende des Jahres eine Entscheidung gefällt und definiert werden soll, welches Mobilitätssystem sich am besten eignet, um eine schnelle Verbindung zwischen der Landeshauptstadt und dem Überetsch zu gewährleisten. Ester Demetz, HGV-Vizedirektorin, stellte unter anderem das neue HGVBuchungsportal vor. sm


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MAI 2011

Aktive Gastwirte Jahresversammlung der Ortsgruppe Naturns Die Ehrengäste beim feierlichen Spargelanstich.

Noch bis Ende Mai Kulinarische Genüsse bei der Terlaner Spargelzeit TERLAN

In neun Gastbetrieben in Terlan, Vilpian und Siebeneich dreht sich bis Ende Mai alles um das Königsgemüse. Mit einem sogenannten »Segway« – einem ganz besonderen Verkehrsmittel – kamen heuer die Spargelkönigin Ruth Adami und die Organisatoren der Spargelzeit zur Eröffnung der Spargelwochen in Terlan, Vilpian und Siebeneich auf den Terlaner Festplatz. Andreas Sparer, Obmann der HGV-Ortsgruppe Terlan, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und wies gemeinsam mit den teilnehmenden Gastwirtinnen und Gastwirten auf die Bedeutung der Spargelzeit in der Gemeinde Terlan hin. »Die Spezialitätenwochen

sind mittlerweile zu einem gastronomischen Höhepunkt geworden, der einen Fixpunkt im kulinarischen Frühling unserer Gemeinde darstellt«, betonte Sparer. Bürgermeister Klaus Runer gedachte in seiner Begrüßung vor allem Helmut Huber, dem Initiator der Spargelwochen, dem diese ganz besonders am Herzen gelegen sind. Über die verschiedenen Sortierungen des Terlaner »Margarete«-Spargels, der für höchste Qualität bürgt, informierte der Obmann der Kellerei Terlan, Georg Höller. Im Rahmen der Eröffnung, welche vom Saxophonquartett der Musikschule Terlan unter der Leitung von Werner Mair musikalisch umrahmt wurde, wies Andreas Sparer auch auf das abwechslungsreiche Rahmenprogramm der Spargelzeit hin. Neben

den geführten Wanderungen zu den Spargelfeldern wurde heuer erstmals eine eigene Internetseite der Spargelwirte gestaltet und zudem wurde ein Film über den Terlaner Spargel produziert, um die große Bedeutung dieses landwirtschaftlichen Produkts für die gesamte Wirtschaft der Gemeinde Terlan zu unterstreichen. Gefilmt wurde dabei vom Spargelanbau, über die Ernte, bis hin zur Vermarktung und zur Verarbeitung in den Gastbetrieben. Den krönenden Abschluss der Eröffnungsfeier bildete der feierliche Spargelanstich, den die Spargelkönigin Ruth Adami gemeinsam mit Tourismuslandesrat Hans Berger, HGV-Präsident Walter Meister, Bürgermeister Klaus Runer und dem Obmann der Kellerei Terlan, Georg bp Höller, vornahm.

NATURNS

Auf eine rege Aktivität konnte Ortsobmann Dietmar Hofer bei der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Naturns verweisen. Die HGV-Ortsgruppe war unter anderem bei der Organisation und Abwicklung der Erfolgsveranstaltung »Nacht der Lichter« im Juli maßgeblich beteiligt. Zudem haben Wirte bei diversen Events, unter anderem beim »Ötzi Alpine Marathon« und beim Törggelefest im Herbst, die Verpflegung übernommen. Die Rieslingtage im November erfreuen sich dank der tatkräftigen Mitarbeit der Gastronomiebetriebe immer größerer Beliebtheit, stellte Ortsobmann Hofer fest. Lobend äußerte er sich auch über die gute Zusammenarbeit mit den anderen Wirtschaftsverbänden und mit dem Tourismusverein. Erfreut war Hofer auch darüber, dass Naturns im letzten Jahr abermals mehr als eine halbe Million Nächtigungen erzielt hat. Bürgermeister Andreas Heidegger dankte den Touristikern für die geleistete Arbeit und versprach, auch weiterhin mit den Gastgewerbetreibenden eng zusammenzuarbeiten. Wenn

auch nicht alles unmittelbar umgesetzt werden kann, so werden doch laufend wichtige und notwendige Vorhaben vorangetrieben, versprach der Bürgermeister. Auf die gute Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft verwies Vizebürgermeister Helmuth Müller und versprach, dass er sich in seiner Aufgabe als Ortsobmann des Bauernbundes vor allem auch als Binde glied für beide Sektoren einbringen werde. Auch Tourismusvereinspräsident Stephan Perathoner und Handwerkerobmann Helmuth Pircher richteten Grußworte an die Gastwirte. Günther Rechenmacher von »Naturns aktiv« stellte das Tätigkeitsprogramm 2011 vor. Hansjörg Dariz von der HGV-Direktion stellte das neue HGV-Buchungsportal www.bookingsuedtirol.com vor und betonte, dass das Bettenangebot in Südtirol verstärkt auch online buchbar sein muss. Dadurch gelinge es auch, neue Gästeschichten für Südtirol zu gewinnen. Im Fachteil der Versammlung stellte Thomas Perathoner die Einkaufsgesellschaft »gastro-pool« vor, während Verbandsekretär Helmuth Rainer über das neue Register der Umweltfachbetriebe und die Bestimmungen in Sachen Arbeitssicherheit informierte.

Die Terlaner Spargel-Betriebe • Restaurant »Patauner«, Siebeneich, Tel. 0471 918 502 • Restaurant »Oberspeiser«, Terlan, Tel. 0471 257 150 • Restaurant »Gaudi«, Terlan, Tel. 0471 258 021 • Buschenschank »Oberlegar«, Terlan, Tel. 0471 678 126 • Restaurant »Oberhauser«, Terlan, Tel. 0471 258 224 • Restaurant »Schützenwirt«, Terlan, Tel. 0471 257 146 • Hotel Restaurant »Weingarten«, Terlan, Tel. 0471 257 174 • Restaurant »Zum Hirschen«, Vilpian, Tel. 0471 678533 • Hotel Restaurant »Sparerhof«, Vilpian, Tel. 0471 678 671

Danke den Partnern Von links: Verbandssekretär Helmuth Rainer, HGVOrtsobmann Dietmar Hofer, Bürgermeister Andreas Heidegger, Stephan Perathoner, Präsident des Tourismusvereines Naturns.


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BEZIRKE

MAI 2011

Mit Kulinarik wichtige Akzente gesetzt Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppen Riffian, St. Martin, St. Leonhard und Moos PASSEIER

Auf eine vielfältige Tätigkeit konnte HGVGebietsobmann Heinrich Dorfer bei der Jahresversammlung der Passeirer HGV-Ortsgruppen verweisen. Im März nahmen zahlreiche Passeirer Gastwirte an einem Skiausflug teil, der sie ins benachbarte Ratschings führte. Im Herbst wurde eine Lehrfahrt in die Toskana organisiert, bei der vor allem Betriebe der ChiantiProduktion besichtigt worden sind. Eine weitere Lehrfahrt führte zum größten Südtiroler Milchverarbeitungsbetrieb »Mila« nach Bozen. Anschließend lud Landeshauptmann Luis Durnwalder in den Felsenkeller. Auch in gastronomischer Hinsicht wurden wie-

Von links: HGV-Direktor Thomas Gruber, Konrad Pichler, Ortsobmann St. Martin, Gebietsobmann Heinrich Dorfer, Othmar Schweigl, Ortsobmann Riffian/Kuens, Friedrich Gufler, Ortsobmann Moos, Bürgermeister Oswald Tschöll und HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler. der besondere Akzente gesetzt. Großen Anklang fand die Bauernkuchl im Hinterpasseier, welche sich in der Zwischenzeit als kulinarisches Highlight etabliert hat. Gut besucht waren auch die Passeirer Genusswochen in St. Leonhard.

Für das heurige Jahr hat man ebenfalls bereits einige Veranstaltungen und Aktionen geplant, welche sowohl für die Gastwirte als auch für die Gäste eine Bereicherung sein sollen. Hansi Pichler, HGV-Bezirksobmann, ging in sei-

nen Grußworten vor allem auf die Kurtaxe bzw. Tourismusabgabe ein. Einer eventuellen Abgabe könne nur dann zugestimmt werden, wenn alle Wirtschaftstreibenden im Land gleichermaßen dazu beitragen, unterstrich Pichler. HGV-

Direktor Thomas Gruber berichtete von der vielfältigen Tätigkeit des Verbandes in der Politik und im Dienstleistungsbereich und hob dabei vor allem die Unterstützungsmaßnahmen für Kleinbetriebe hervor. Die Bürgermeisterin von St. Martin, Rosmarie Pamer, und der Bürgermeister von St. Leonhard, Oswald Tschöll, lobten stellvertretend für die Gemeinden des ganzen Tales den Einsatz der Tourismustreibenden, der sich in Passeier stets positiv auf die gesamte Entwicklung ausgewirkt hat. Über die Aktionen und Projekte des Tourismusvereins Passeiertal in dieser Saison informierte dessen Präsident Ulrich Königsrainer. Das neue und HGV-eigene Buchungsportal www. bookingsuedtirol.com stellte Manfred Trienbacher, Online-Experte der HGV-Unternehmensberatung, vor.

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BEZIRKE

MAI 2011

Erste Reihe (v.l.): Viktor Peintner, Landesrat Hans Berger, HGV-Vizepräsident und Bezirksobmann Thomas Walch, Philipp Moser. Zweite Reihe (v.l.): Roland Sapelza, Martin Huber, Andy Pertot, Josef Steinhauser, Anton Kosta, Oswald Lechner, HGJ-Bezirksobmann Lukas Brunner.

»Wir müssen Weichen richtig stellen« HGV-HGJ-Fachtagung anlässlich der »Tipworld« – Diskussion über Ferienregion Pustertal BRUNECK

Mit den Herausforderungen für den Tourismus im Pustertal befasste sich eine überaus gut besuchte Fachtagung, zu welcher der HGV- und HGJ-Bezirk Pustertal/ Gadertal im Rahmen der »Tipworld« geladen hat. Die beiden Bezirksobleute Thomas Walch (HGV) und Lukas Brunner (HGJ) meinten in ihren einleitenden Stellungnahmen, dass sich der Tourismus im Pustertal in den letzten Jahren erfreulich entwickelt habe. Trotzdem müsse man für die Zukunft die richtigen Weichen stellen. Dazu gehöre die Verbesserung der Erreichbarkeit, die lückenlose Versorgung der Täler und Dörfer mit Breitbandverbindungen, die Entschärfung der verkehrstechnischen »Flaschenhälse« entlang der Pustertaler Straße und die Umsetzung eines attraktiven Mobilitätskonzeptes. Welche Rolle der Tourismus im Pustertal spielt, zeigte Oswald Lechner,

Leiter des Wirtschaftsforschungsinstitutes der Handelskammer (WIFO), auf. »Das Pustertal ist einer der wirtschaftsstärksten Räume Südtirols«, meinte er eingangs. Der Tourismus spiele dabei eine tragende Rolle. Der Bezirk erziele die meisten Nächtigungen aller Bezirke, die Pustertaler Gemeinden weisen eine höhere Tourismusintensität auf als alle anderen Gebiete Südtirols. Ebenso seien mehr unselbstständig Beschäftigte im Tourismus tätig als in den anderen Bezirken und der Tourismus trage mit 18 Prozent zur Wertschöpfung im Pustertal bei. Südtirolweit seien es knapp elf Prozent. Die Nachfrageentwicklung sei ebenso besser als anderswo. Die Aufenthaltsdauer sinke jedoch auch im Pustertal tendenziell.

Mut zum Preis Probleme sieht Lechner bei der Preisentwicklung. »Die Beherbergungspreise liegen nur leicht über dem Durchschnitt in Südtirol«, stellte Lechner fest und fügte hinzu, dass es diesbezüglich Korrekturen brauche, um die Wertschöpfung zu sichern bzw. zu steigern. Für

den Leiter des WIFO ist der Tourismus der Zukunftsmarkt schlechthin. Das bedeutet aber, dass die internationale Anbindung über Straße, Schiene und Internet als zentrale Voraussetzung erkannt wird. Weitere Herausforderungen sieht er in der Preisentwicklung, in der Mobilität und in der stärkeren Koordination und Abstimmung der örtlichen Tourismusorganisationen. »Wir müssen Mut zu einem gerechten Preis-Leistungsverhältnis haben.« Diese zentrale Aussage tätigten in der anschließenden Podiumsdiskussion die Präsidenten und Vizepräsidenten der Tourismusverbände (Roland Sapelza, Hochpustertal; Martin Huber, Kronplatz; Andy Pertot, Alta Badia; Josef Steinhauser, Tauferer Ahrntal). Die Diskutanten verwiesen darauf, dass das touristische Angebot noch gezielter und massiver beworben werden müsse und dass die Jugend Visionen und Zukunftsperspektiven brauche. Generell wurde dafür plädiert, dass die Tourismusorganisationen in Zukunft auf eine gesicherte Finanzierung setzen können und dass dabei alle

Wirtschaftsbranchen ihren Beitrag leisten müssen.

Geringer Verdienst Aufhorchen ließ Anton Kosta, Geschäftsführer der Raiffeienkasse Bruneck, mit seiner Äußerung, wonach in der Hotellerie zu wenig Geld verdient wird. Er leitete diese These von einer betriebswirtschaftlichen Studie ab, welche die Raika Bruneck bei Gastbetrieben im mittleren Pustertal durchgeführt hat. Viktor Peintner, Obmann des Bezirkes Pustertal des Südtiroler Bauernbundes, wies auf die starke Nachfrage beim Urlaub auf dem Bauernhof hin und meinte, dass dieser Bereich eine wichtige Ergänzung des touristischen Angebotes im Pustertal darstelle. Philipp Moser, Bezirksobmann des Handels- und Dienstleistungsverbandes, verwies auf die wichtige Funktion der Nahversorgung und auf den Wert von lebendigen Dörfern.

Synergien suchen Für Tourismuslandesrat Hans Berger muss es im Pustertal auch in Zukunft einen flächendeckenden

Tourismus geben. »Viel zu oft wird dieser Bereich als Selbstläufer betrachtet. Das ist aber ein Trugschluss«, sagte Berger. Er plädierte zudem für eine neue Rollenverteilung der Tourismusorganisationen. Im Pustertal werde derzeit die Schaffung einer Ferienregion Pustertal diskutiert. Im Vordergrund stehe dabei die verstärkte Nutzung von Synergien. »Den Gast interessieren die Grenzen unserer Tourismusverbände nicht. Deshalb müssen wir über diese Grenzen hinaus denken und das Pustertal in der Gesamtheit betrachten und vermarkten«, warb Berger für die Idee, welche begleitend mit der Umsetzung eines innovativen Mobilitätskonzeptes für das Pustertal einhergehen soll. »Wir wollen niemandem seine Marke nehmen, wir wollen aber die Stärken aller Marken nutzen, um besser agieren zu können. Die Vision ist gestartet und manchmal ist daraus auch Realität geworden«, formulierte Berger zuversichtlich. Die Touristiker auf demPodium begrüßten die Anstrengungen zur Schaffung einer Ferienre gion Pustertal und sicherten ihre konst struktive Mitarbeit zu.


BEZIRKE

MAI 2011

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann zu Besuch am HGJ-Stand.

Eine wichtige Plattform HGV und HGJ auf der Fachmesse »Tipworld« BRUNECK

Bereits ihre 33. Auflage erlebte heuer die Fachmesse »Tipworld«, die nach sechs Jahren wieder auf dem Marktplatz in Stegen stattfand. Der HGV präsentierte sich gemeinsam mit der HGJ, der Hotelfachschule Bruneck und der Einkaufsgesellschaft »gastro-pool« mit einem ansprechenden Messestand. Dabei stand zum einen die Information über das vielfältige Dienstleistungsangebot des HGV im Mittelpunkt, zum anderen führte die Hotelfachschule Bruneck wiederum das beliebte Bistro, in dem die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen den Messebesuchern erfrischende Getränke und köstliche Frühlingsgerichte servierten. Die Gäste wurden mit einem Erbsensüppchen mit gebratenem Zanderfilet, Schwarzbrotchip und Südtiroler Markenspeck, mit einem geschmorten Kalbstafelspitz auf Kräuterkartoffeln und

weißem Spargel und mit einer Grieß-Terrine im Mohnmantel mit marinierten Erdbeeren und »Pink Lady«-Kompott verwöhnt. Daneben wurden verschiedene Cocktails und Getränke angeboten und serviert. »Für die Schüler waren es vier aufregende und abwechslungsreiche Tage, an denen sie mithilfe der Kochund Servicelehrer ihre Kenntnisse unter Beweis stellen und das Gelernte in die Praxis umsetzen konnten«, betonte Konrad Gartner, Küchenmeister und Fachlehrer an der Hotelfachschule Bruneck. Dieser Einsatz wurde von den Messebesuchern auch honoriert: Sie besserten die Klassenkasse der Schüler auf. Auch Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann besuch-

Wir danken unseren Partnern

te das beliebte Bistro und konnte sich vom Können der Hotelfachschüler überzeugen. Zum zweiten Mal auf dem Gemeinschaftsstand präsent waren auch die Mitarbeiter der »gastro-pool«, der Einkaufgesellschaft für Klein- und Mittelbetriebe im Hotel- und Gastgewerbe. Die HGJ informierte über ihre Aktionen und über das abwechslungsreiche Veranstaltungs- und Tätigkeitsprogramm. »Die Fachmesse ›Tipworld‹ ist für uns eine wichtige Plattform, die wir wieder bestmöglich genutzt haben«, sagte HGV-Vizepräsident und Bezirksobmann Thomas Walch. Der HGV und die HGJ führten auch eine sehr gut besuchte Fachtagung durch (siehe Bericht auf Seite 30).

Das HGVBistro wurde wieder zahlreich besucht.

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BEZIRKE

MAI 2011

38 Gewinner ermittelt Die »Eisacktaler Kost« wurde erfolgreich abgeschlossen BRIXEN

Von links: HGV-Direktor Thomas Gruber, Ortsobmann Oskar Messner, Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner, Bürgermeister Robert Messner.

Für Entwicklung Versammlung der Ortsgruppe Villnöss VILLNÖSS

Villnöss will die Voraussetzungen schaffen, damit zusätzliche Gästebetten entstehen können. Die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft wirkt sich positiv aus. In Villnöss soll der Tourismus weitere Entwicklungsschritte unternehmen können. Dieses Thema stand im Mittelpunkt bei der Jahresversammlung der HGVOrtsgruppe Villnöss. HGV-Ortsobmann Oskar Messner verwies auf die Möglichkeiten, die sich aus dem Tourismusentwicklungskonzept ergeben, welches die Schaffung von 600 zusätzlichen Gästebetten vorsieht. »Wir haben uns im naturnahen und sanften Tourismus einen Namen gemacht. Dies muss weiterhin unser Schwerpunkt sein«, unterstrich Oskar Messner und erinnerte an die enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Mit dem Almkulinarium, dem Naturerlebnispfad, der Straßenküche und den Lammwochen im Herbst werde diese Zusammenarbeit mit Leben gefüllt. Diese Aktionen werden auch heuer fortgesetzt. Bürgermeister Robert Messner dankte den Gastwirten für die rege Tätigkeit und die gute Zusammenarbeit mit der Land-

wirtschaft. »Mit unserem Tourismusentwicklungskonzept können wir einen weiteren Qualitätssprung unternehmen«, freute sich Messner und teilte mit, dass eine Arbeitsgruppe Kriterien ausarbeiten werde, nach welchen die möglichen Gästebetten zugeteilt werden sollen. Der Bürgermeister verwies auch auf die Dorfgestaltung und den Gehsteigbau, welche vielfach als beispielhaft gelten. HGV-Direktor Thomas Gruber berichtete über die ersten Erfahrungen in anderen Gemeinden mit der Umsetzung der Tourismusentwicklungskonzepte. Er erläuterte die Haltung des HGV, warum es sinnvoll sei, die bestehenden, familienund inhabergeführten Gastbetriebe zu bevorzugen. »Um zu verhindern, dass branchenfremde Investoren angezogen werden, sollten die Betriebsgrößen limitiert werden«, fügte Gruber hinzu. Klaus Messner, der Direktor des Tourismusvereines Villnöss, informierte darüber, dass sich das Eisacktal in Zukunft als Tal der Wege präsentieren werde, um sich mit den zahlreichen Rundwegen, Erlebniswegen und Themenwegen von anderen Destinationen zu unterscheiden. Thomas Perathoner stellte die Einkaufsgesellschaft für Kleinbetriebe »gastropool« vor und Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner informierte über die Aktivitäten des HGV-Bezirkes Eisacktal.

Äußerst positive Rückmeldungen der Gastbetriebe, begeisterte Gäste und glückliche Gewinner – so lautet die Bilanz der 39. Ausgabe der »Eisacktaler Kost«. Die heurige Ausgabe der »Eisacktaler Kost« stand unter dem Motto »Gerichte mit Geschichte«. In 19 Gastbetrieben von Gossensass bis Villanders bestimmten im März traditionelle Eisacktaler und Südtiroler Spezialitäten die Speisekarten. »Die Gäste waren begeistert von den verschiedenen typischen Gerichten, die in den teilnehmenden Restaurants serviert wurden«, freut sich Helmuth Fink, Koordinator der »Eisacktaler Kost«, über den großen Erfolg. Tradition bei der »Eisacktaler Kost« hat auch das Gewinnspiel, bei dem die Genießer heuer in allen Gastbetrieben die Chance hatten, ein Gourmetessen für vier Personen oder eine Doppel-Magnum-Weinbp flasche zu gewinnen.

Die glücklichen Gewinner • Gasthof »Moarwirt«, Gossensass: Alexander Winkler, Sterzing, Leo Senn, Sterzing; • Hotel »Wiesnerhof«, Wiesen: Rautgundis Rainer, Sterzing, Adolf Messner, Sterzing; • Gasthof »Zur Traube«, Sterzing: Walter Schwazer, Sterzing, Alexander Grasl, Sterzing • Hotel Restaurant »Lilie«, Sterzing: Veronika Haller, Ratschings, Josef Unterholzner, Ratschings; • Restaurant »arbor«, Sterzing: Laurenz Stockner, Brixen, Andrea Maurmair, Ratschings; • Hotel »Post«, Trens: Claudia Röck, Freienfeld, Annemarie Salzburger, Freienfeld; • Romantik Hotel »Stafler«, Mauls: Tamara Rabanser, Klausen, Helmut Zingerle, Sterzing; • Hotel »Löwenhof«, Vahrn: Waltraud Wild, Brixen, Martha Ploner, Villnöss; • Hotel Restaurant »Pacher«, Neustift: Gertraud v. Guggenberg, Brixen, Marion Brugger, Brixen; • Hotel Restaurant »Hochrain«, Raas: Paul Salcher, Natz/Schabs, Helga Trenkwalder, Sterzing; • Gasthof »Haller«, Brixen: Resi Vallazza, Franzensfeste, Michaela Leitner, Weitental; • Südtiroler Gasthaus »Fink«, Brixen: Angelika Überbacher, Schabs, Peter Kraus, Sterzing; • Gasthof »Sunnegg«, Brixen: Brigitte Schenk, Brixen, Evelyn Mitterrutzner, Natz/Schabs; • Hotel »Fischer«, Klerant: Harald Kofler, Gossensass, Alexander Weissteiner, Klausen; • Hotel Restaurant »Alpenrose«, Pinzagen: Frieda Deporta, Villnöss, Josef Mulser, Villanders; • Panorama Hotel »Feldthurnerhof«, Feldthurns: Roman Hinteregger, Brixen, Melanie Hofer, Pfitsch; • Hotel Restaurant »Taubers Unterwirt«, Feldthurns: Hermann Dialer, Sterzing, Maria Gall Prader, Klausen; • Restaurant »Unterwirt«, Gufidaun: Barbara Marginter, Bozen, Ulrike Purdeller, Vintl; • Hotel Restaurant Ansitz »Zum Steinbock«, Villanders: Katharina Rabensteiner, Villanders, Aaron Siller, Sterzing.

Vahrner Gastwirte watten für guten Zweck Jedes Jahr lädt die HGV-Ortsgruppe Vahrn im Frühling zum traditionellen Preiswatten ein. Zur heurigen 22. Auflage des Preiswattens haben sich mehr als fünfzig Watterinnen und Watter im Hotel »Clara« in Vahrn getroffen. Nach spannenden Spielen konnten schließlich Franz Fleckinger und Georg Gantioler das Watt-Turnier für sich entscheiden. Den zweiten Preis gewannen Luciano Pappalardo und Roman Ebensberger, auf den dritten Platz schaff-

ten es Adolf Faller und Siegfried Friedrich, der vierte Preis ging an Erika Kerschbaumer und Franz Fischer. Die Gewinner des Watt-Turniers wurden mit tollen Sachpreisen belohnt, welche von Firmen aus der Umgebung zur Verfügung gestellt worden sind. HGV-Ortsobmann Heinrich Clara teilte mit, dass der Reinerlös auch heuer für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt wird. Im Bild die Gewinner des Gastwirte-Preiswattens in Vahrn.


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HGJ-INFO

MAI 2011

3.000 Mittelschüler informiert Die HGJ stellte in den Mittelschulen die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe vor Bereits seit dem Schuljahr 1998/1999 tourt die HGJ durch Südtirols Mittelschulen und informiert über die Berufe im Gastgewerbe. Unter dem Titel »Talent zeigen! – Berufe im Hotel- und Gastgewerbe« werden die Schüler über die vier klassischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe – Servierfachkraft, Koch bzw. Köchin, Rezeptionist bzw. Rezeptionistin und Hotelmanager bzw. Hotelmanagerin –, die jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen informiert. Die Schulen nehmen das Angebot der Berufsinformation sehr gerne in Anspruch: In diesem Schuljahr war die HGJ gemeinsam mit dem LVH in 56 deutschund ladinischsprachigen Mittelschulen präsent und haben mehr als 3.000 Schüler über die Berufsmöglichkeiten informiert. Die Schulen konnten dabei zwischen zwei Modulen wählen. Zur Auswahl standen eine Powerpoint-Präsentation mit praktischen Beispielen über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten und eine Hotelbesichtigung, wo sich die Schüler selbst ein Bild von den verschiedenen Bereichen des Hotels machen konnten: von der Küche, über den Service und die Rezeption, bis hin zu den Zimmern und zum Wellnessbereich.

Danke den Partnern Der HGJ ist es besonders wichtig, den Schülern an-

Bei den Hotelbesichtigungen durften die Schüler auch Die Schüler und Schülerinnen erhielten einen umfasselbst Hand anlegen. senden Einblick in das Hotel- und Gastgewerbe.

Die Hotelbesichtigungen wurden gerne und zahlreich Die Schüler der Mittelschule Partschins waren von der angenommen. Im Foto das Hotel »Excelsior« in St. Vigil. Berufsinformation begeistert. hand der Betriebsbesichtigungen die Kreativität und Vielseitigkeit der gastgewerblichen Berufe aufzuzeigen. »Die Schilderungen der begeisterten Schüler geben uns Recht. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle deshalb allen Betriebsinhabern, Mitarbeitern und Junggastwirten, ohne deren Hilfe wir diese Initiative nicht durchführen könn-

ten«, betont der stellvertretende HGJ-Obmann und Vorsitzende der Arbeitsgruppe »Berufskampagne« in der HGJ-Landesleitung, Thomas Hölzl. Des Weiteren war die HGJ auch bei der Landesmeisterschaft des Handwerks und der Gastronomie, welche im Februar in der Messehalle in Bozen stattgefunden hat, präsent.

Auch dort konnten rund 5.000 Schüler über die Berufe und die Ausbildungsmöglichkeiten im Hotelund Gastgewerbe informiert werden. Zur Informationskampagne der HGJ wurde eine vierseitige Sonderbeilage in der Tageszeitung »Dolomiten« gestaltet und Radiospots wurden ausgestrahlt. Auf einer eigenen Internetplattform finden in-

teressierte Schüler und Eltern alle Infos zu den Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Weiters wurden den Schülern eine Broschüre und eine DVD mit den wichtigsten Infos verteilt. Die Kampagne der HGJ wurde auch in diesem Schuljahr von der Südtiroler Tourismuskasse (STK), vom Landesamt für Tourismus und as vom HGV unterstützt.


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HGJ-INFO »Schönhuber Franchi« informiert

Das Design kleidet sich bunt Elegante Kombinationen von Formen und Farben – entworfen von großen Namen des internationalen Designs – erwachen zum Leben in den neuen Kollektionen von »Schönhuber Franchi«. Auch dieses Jahr kommt die Energie, die immer schon die Arbeit des Südtiroler Unter nehmens charakterisiert hat, in den Neuheiten zum Ausdruck, die das bereits umfassende Sortiment ergänzen. Alessandro Mendini entwirft für »Schönhuber Franchi« eine überraschende Outdoor-Kollektion. Aus der Leidenschaft für die Tradition italienischer Skulpturen entstanden, präsentieren »Bomarzo« und »Boboli« ihre ganze majestätische Eleganz. Schlichte und harmonische Formen dienen als Dekorationen mit unverwechselbar »mediterranem« Stil. Licht- und Schattenspiele offenbaren sich im Zwielicht, wenn die Skulpturen erleuchten und neue suggestive Sze-

narien zum Leben erwecken. Eine Kollektion, die sich mit starker Persönlichkeit und großer Harmonie in Gärten und auf Terrassen einfügt und Außenbereiche mit der unverwechselbaren Eleganz von »Schönhuber Franchi« neu interpretiert. Energie und Ausge glichenheit bringt die neue Outdoor-Kollektion »Camaleonte« von Raniero Botti für »Schönhuber Franchi« zum Ausdruck. Geometrische und essentielle Formen aus leichtem Aluminium umfassen farbige Kissen aus Nauticleder. »Camaleonte« präsentiert eine neue Art, Außenbereiche zu erleben, indem die wesentlichen Aspekte aufgenommen werden. Leichtigkeit, Farbe und neue Formen interpretieren die Energie der Außenbereiche und der warmen Jahreszeiten, indem sie sich in grenzenlosen Spielen in das existierende Ambiente stimmig integrieren.

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MAI 2011

21 Projekte eingereicht Auf »Gastro School Day« mit Projekten vorbereitet Mit innovativen Ideen und Konzepten warteten die Schülerinnen und Schüler der gastgewerblichen Schulen auf. Bereits im Vorfeld des »Gastro School Day«, welcher am 15. März in der Stadthalle in Bozen stattgefunden hat, hatten die Schüler der gastgewerblichen Schulen die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs »Projektarbeiten« ihre Ideen umzusetzen und tolle Projekte auszuarbeiten. Zur Auswahl standen dabei drei Themen und zwar »Mein Traumarbeitsplatz im Hotel- und Gastgewerbe«, »Eine heimische Spezialitätenwoche« und »Der Südtiroler Gast der Zukunft«.

Engagierte Mitarbeit der Schüler Es sind insgesamt 21 Projektarbeiten eingereicht worden, die alle sehr gut aufbereitet waren und innovative Ideen und Konzepte vorgestellt haben. »Wir haben ausführliche Beschreibungen, innovative Konzepte, bis in Details ausgearbeitete Modelle, tolle Filme und Powerpoint-Präsentationen bekommen«, freute sich HGJ-Obmann Anton Dalvai über die aktive Teilnahme. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der HGJ, des Hoteliers- und Gastwirteverbandes, der Abt. 20 der Landesverwaltung und der gastgewerblichen Schulen, hat dann die besten Projektarbeiten ermittelt. Dieselben wurden dann beim »Gastro School Day« vorgestellt und mit tollen Geldpreisen prämiert.

Die Sieger Mit der Projektarbeit »Traumberuf Concierge« überzeugten Patrick Lanziner, Johannes Überbacher, Dominik Spiess, Ivo Kelder und Christian Goller von der Klasse 4A der Hotelfachschule »Kaiserhof« die Jury. Sie konnten den Hauptpreis, einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro, entgegennehmen. as

Die glücklichen »Kaiserhof«Schüler. Foto: livestyle

Die Projekte im Überblick Thema: »Der Gast der Zukunft« • Impuls Südtirol: Sandra Plank, Petra Heiss, Daniela Mair, Melanie Pichler und Alexandra Raffeiner, Klasse 4C, Hotelfachschule »Kaiserhof« – 3. Platz • Alles können, nichts müssen – Kultururlaub: Barbara Paolacci, Esther Zuenelli, Judith Kastl, Evelyn Schwienbacher, Anna Gemassmer, Klasse 4E, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Der Südtiroler Gast der Zukunft: Stephanie Raffeiner, Gregor Trafoier, Peter Paul Pföstl, Julia Moser, Johanna von Hepperger, Klasse 4E, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Eine Vision … und eine Intuition – Health-line: Tobias Wunderer, Matthias Gapp, Fabian Wieser und Fritz Ceolan, Klasse 4F, Hotelfachschule »Kaiserhof« – 2. Platz • Der Südtiroler Gast der Zukunft: Maria Chiara Irsara, Alexander Costamoling, Elias Pezzei, Samuel Agreiter, Matthias Haller, Klasse 4A, Hotelfachschule Bruneck • Der Südtiroler Gast der Zukunft: Sarah Hofer, Nadja Sagmeister, Sarah Gallia, Melanie Pinggera, Julia Thanei, Klasse 4C, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Der Südtiroler Gast der Zukunft: Julia Gschwentner, Verena Schranzhofer, Zillertaler Tourismusschulen – 3. Platz Thema: »Die Südtiroler Spezialitätenwoche« • Kulinarische Waldwoche: Victoria Egger, Hannah Staffler, Nadin Soliman, Sabine Schrott, Klasse 4E, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Spezialitäten Südtirols: Lisa Sapelza, Stefanie Leiter, Klasse 2A, Hotelfachschule Bruneck • Hofschank Wargerhof: Monika Brunner, Franziska Götsch, Klasse 4D, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Zurück zu den Ursprüngen: Martin Prinoth, Patrick Leiter, Florian Tauber, Damian Runggaldier, Klasse 4A, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Genuss erleben auf Psairerisch: Julia Gufler, Johanna Heiss, Vera Gummerer, Barbara Greif, Klasse 4B, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Das Tiroler Genusspaket: Alexandra Dornauer, Magdalena Peer, 2. Klasse, Zillertaler Tourismusschulen • Eine Spezialitätenwoche auf der Seiser Alm: Marilena Pirhofer, Kathrin Pfattner, Magdalena Erlacher, Elisabeth Golser, Katharina Fritz, Klasse 4B, Hotelfachschule »Kaiserhof« • In acht Tagen durch die Südtiroler Spezialitäten: Cindy Waidacher, Elisabeth Mayer-Exner, Sabrina Schwaninger, Zillertaler Tourismusschulen Thema: »Mein Traumarbeitsplatz im Hotel- und Gastgewerbe« • Hotel »The King of Pop«: Katrin Ellecosta, Jessica Wieser, Anna Huber, Birgit Eppacher, Magdalena Grünbacher, Klasse 4A, Hotelfachschule Bruneck • Traumberuf Concierge: Johannes Überbacher, Dominik Spiess, Patrick Lanziner, Ivo Kelder, Christian Goller, Klasse 4A, Hotelfachschule »Kaiserhof« – 1. Platz • Rezeptionist/in im Hotel Botanic: Marion Pitschieler, Anja Pfeifhofer, Ulrike Prader, Julia Unterthiner, Christoph Mahlknecht, Klasse 4A/C, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Koch: gestern-heute-morgen: Verena Gufler, Sandra Öttl, Biljana Plagojewitsch, Monia Christanell, Patrick Authier, 2 BFS Kochen, Landesberufsschule »Savoy« • Höhenluft – Animateurin im Icehotel: Carmen Pichler, Caroline Flarer, Lisa Egger, Klasse 4E, Hotelfachschule »Kaiserhof« • Allmacer: Manuela Lobis, Petra Überbacher, Nadine Gschnitzer, Hannah Tauber, Julia Ralser, Klasse 4A, Hotelfachschule »Kaiserhof«


Auf Erfolgskurs

! t f n u k u Z n e b Wir ha uf Erfolgskurs a e t r i w t Gas

Jahreshauptversammlung der HGJ Am Mittwoch, 25. Mai, findet ab 18.30 Uhr im Touriseum Meran die Jahreshauptversammlung der HGJ statt. »Wir haben Zukunft! Gastwirte auf Erfolgskurs«. Unter diesem selbstbewussten Motto präsentiert sich die Hoteliers- und Gastwirtejugend bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, welche am 25. Mai im Touriseum in Meran stattfindet. Der Begriff des »Gastwirtes« ist sehr vielseitig und umfasst mehrere Bedeutungen bzw. Berufe: Hoteliers, Restaurantbetreiber, Barbesitzer, Privatzimmervermieter. Ein Gastwirt ist im Allgemeinen jemand, der einen Gast einlädt und ihn bewirtet. So »einfach« kann man das Wort »Gastwirt« jedoch nicht mehr erklären: Marketing, Inves-

titionen, Personalführung und Gästebetreuung sind nur einige Bereiche, die zu den Tätigkeiten eines Gastwirtes von heute gehören. HGJ-Obmann Anton Dalvai geht in seinem Statement besonders auf die Rolle der Junggastwirte ein und zeigt, was diese brauchen, um auch in Zukunft erfolgreich in ihrem Beruf zu sein. Über die Rolle des Gastwirtes und seine Wirkung auf den Gast berichtet Reisejournalistin Isolde von Mersi. Die gebürtige Südtirolerin schreibt u.a. für die Wochenzeitschrift »Die Zeit« in der Reiseredaktion, für »Der Feinschmecker« und »National Geographic Deutschland«. Zum Schluss lassen wir noch die Hauptakteure zu Wort kommen: Erfolgreiche Südtiroler Gastwirte erzählen aus ihrem Beruf und warum sie sich für das »Gastwirt-Sein« entschieden haben.

Neue Ausgabe des HGJ-Magazines In wenigen Tagen erscheint die erste Auflage des diesjährigen HGJ-Magazines! Es wird allen HGJ-Mitgliedern als Sonderdruck zur »HGV-Zeitung« zugeschickt. Der Schwerpunkt dieses HGJ-Magazines ist der Jahreshauptversammlung der HGJ gewidmet, welche am 25. Mai 2011 im »Touri-

seum« in Meran über die Bühne gehen wird. Die Referenten, die Themen und das Touriseum werden im Speziellen vorgestellt. Weiters enthalten sind die Infos zu den nächsten HGJ-Veranstaltungen und natürlich jede Menge Fotos. Hineinschnuppern lohnt sich!

Neue HGJ-Mitglieder Auer

Riffian

Carmen Claudia Graiff, Hotel »Markushof«

Liephart Hehl

Bozen Elisa Berger Jakob Ramoser, Hotel »Magdalener Hof« Brixen Julia Brenninger Christian Goller Girlan Hannes Pescoll Klausen

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HGJ-INFO

MAI 2011

Jahreshauptversammlung der HGJ Mittwoch, 25. Mai 2011, ab 18.30 Uhr »Touriseum«, Schloss Trauttmansdorff, Meran

Das Programm: »Wir Junggastwirte haben einen Auftrag für die Zukunft!« HGJ-Obmann Anton Dalvai »Wie man sich bettet, so liegt man?« Aktuelle Einwände und Zustimmungen zu einem alten Sprichwort, von einem professionellen Gast. Isolde von Mersi, Reisejournalistin und Südtirol-Kennerin Gastwirte als Erfolgsgaranten: Generationen im Gespräch Gesprächsrunde mit erfolgreichen Südtiroler Gastwirten Das Touriseum lädt alle HGJler ab 17.30 Uhr zu einem geführten Rundgang durch das Museum ein. Paul Rösch, Direktor des Touriseums, wird den HGJlern die Sonderausstellung »Sie wünschen? Desidera?« vorstellen. Als Eintrittskarte dient die Einladung.

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PANORAMA Was & Wann HGV Jahresversammlung des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung im Hotel »Alpina Dolomites« auf der Seiser Alm.

Dienstag, 7. Juni

HGJ Donnerstag, 19. Mai

Besichtigung des Gasthofes »Pretzhof« in Wiesen/ Pfitsch.

Mittwoch, 25. Mai

Jahreshauptversammlung der HGJ im Touriseum in Meran. Siehe Seite 35 dieser »HGV-Zeitung«.

STK/HGV-Kurse »Raffinierte Häppchen für laue Sommerabende«. Referent: Andreas Köhne, Dipl. Diätkoch (DGE), Fachlehrer an der LHF »Kaiserhof«, Meran; Ort: LHF »Kaiserhof«, Meran, von 9 Uhr bis 17 Uhr.

Samstag, 21. Mai

»Kleine Köstlichkeiten«. Referent: Tibor Sztepanek, Küchenchef, Völlan; Ort: Hotel »Der Waldhof«, Völlan, von 9 Uhr bis 17 Uhr.

Montag, 23. Mai Dienstags und donnerstags, 24. und 31. Mai, 7. und 16. Juni

Dienstag, 24. Mai

Dienstag, 24. Mai

Controlling-Lehrgang mit Abschlussprüfung. Referent: Mag. Thomas Gerhard, Tourismus- und Gastroexperte, Bregenz; Ort: Hotel »Sheraton«, Bozen, von 14 bis 18 Uhr. Abschlussprüfung: 21. Juni 2011. Brandschutzkurs für Betriebe mit mittlerem Brandrisiko (8 Std.). Referent: Hansjörg Elsler, Brandschutzexperte, Meran; Ort: Bildungshaus »Kloster Neustift«, Neustift, von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr. »Der süße Abschluss«. Referent: Martin Troi, Konditormeister, Patissier im Hotel »Der Waldhof«, Völlan; Ort: Hotel »Der Waldhof«, Völlan, von 9 Uhr bis 17 Uhr.

Mittwoch, 25. Mai

Erste-Hilfe-Kurs in Bozen. Referenten des Weißen Kreuzes; Ort: Sitz des Weißen Kreuzes, Bozen, von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr.

Donnerstag, 26. Mai und Freitag, 27. Mai

Erfolg(reich) in der Gastronomie mit Gastro Tour in München. Referent: Hans Jürgen Hartauer, Pencom Deutschland, Frankfurt; Ort: München, von 9 Uhr bis 17 Uhr.

Donnerstag, 26. Mai

Donnerstag, 26. Mai

»Richtig führen in der Praxis«. Referentin: Andrea Windstoßer Bertagnolli, Fachlehrerin an der LBS »Savoy«, Meran; Ort: Hotel »Aurora«, Meran, von 9 Uhr bis 17 Uhr.

MAI 2011

Die Zukunft der Energie SEL-Tagung am 19. Mai in Bozen Nach Fukushima ist die Energiefrage dramatisch in den Mittelpunkt gerückt. Die SEL lädt zu einer spannenden Tagung ein. Ist Südtirol nach den Ereignissen von Fukushima noch gleich wie bisher? Die Antwort: Nichts ist mehr wie vorher. Die Energiefrage ist dramatisch in den Mittelpunkt gerückt. Die Frage, wie die Zukunft mit Energie zu gestalten ist, wird für lange Zeit im Denken der Menschen weit oben rangieren. Auch in Südtirol. Es trifft sich daher gut, dass am 19. Mai 2011 in der EURAC in Bozen einer der bekanntesten europäischen Trendund Zukunftsforscher, Lars Thomsen, zum Thema »520 Wochen Zukunft« sprechen wird. Was er zu sagen hat, ist beeindruckend, zum Teil beunruhigend, aber auch mit hoffnungsvollen Perspektiven ausgestattet. Deswegen hat ihn die »SEL AG« zu einer Tagung nach Bozen eingeladen. Nach ihm wird Robert Werner von »Green-

»Hygiene und HACCP in der Küche«. Referent: Experte der HGV-Rechtsberatung, Bozen; Ort: Hotel »Post«, Bruneck, von 9 Uhr bis 12.30 Uhr.

peace Energy Deutschland« über »Die Brücke vom fossilen ins regenerative Zeitalter« referieren. Es folgt ein interaktiver Dialog mit dem Publikum. Südtirol hat, was die Energiefrage angeht, Grund genug, in eine relativ abgesicherte Zukunft zu blicken. Dafür steht auch die »SEL« ein, deren Auftrag im Energiebereich immer größere Konturen annimmt. Die »SEL« orientiert ihr Denken und Handeln immer stärker an der Zukunft. Deshalb bietet sie am 19. Mai allen Interessierten eine faszinierende Möglichkeit, sich aus erster Hand und aus absolut berufenem Mund über die gemeinsame Zukunft informieren zu lassen.

Seit zehn Jahren aktiv Die »SEL« ist seit zehn Jahren aktiv. Der Blick der Experten in zehn Jahre (520 Wochen) Zukunft ist zu diesem Anlass ihr Angebot an die Südtirolerinnen und Südtiroler. Die Tagung der SEL findet am Donnerstag, 19. Mai, in der EURAC in Bozen um 10.30 Uhr statt.

Über die Energie der Zukunft handelt eine Tagung der »SEL«.

Information und Anmeldung: HGV-Weiterbildung, Tel. 0471 317 790, Weiterbildung@HGV.it, www.HGV.it

Kellnerlauf in Brixen Erster Südtiroler Kellnerlauf am 20. Mai am Domplatz Mit einem Kellnerlauf findet das »Jahr des Service« seinen Abschluss. Am 20. Mai findet am Domplatz in Brixen der erste Kellnerlauf statt. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem die teilnehmenden Teams einen Parcours in Berufsbekleidung bewältigen und dabei bestimmte berufsbezogene Aufgaben erfüllen müssen. Den Siegerteams winken

Sachpreise und der Spaß kommt sicher auch nicht zu kurz. Teilnahmeberechtigt sind alle Service-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gastronomie (Bar, Restaurant, Hotel) aus Südtirol in Vertretung ihrer jeweiligen Betriebe. Weiters nehmen Vertreterinnen und Vertreter (Lehrer/Schüler) der Gastgewerbeschulen in Meran, Bozen, Brixen, Bruneck sowie von Gastschulen aus dem Ausland teil. Um 9.00 Uhr findet die Ein-

führung und ein ParcoursRundgang mit den Teilnehmern statt. Um 10.30 Uhr beginnt der Start des Kellnerlaufes. Um ca. 12.30 Uhr wird die Siegerehrung durchgeführt. Die LBS »Emma Hellenstainer« sorgt für feine Genüsse aus Küche und Keller. Die Veranstaltung wird von der Gruppe »Tellura X« musikalisch umrahmt. Weitere Infos und Anmeldungen unter www.hellen stainer.berufsschule.it.

Kaiserhof-Absolventenclub trifft sich Die diesjährige Veranstaltung des Kaiserhof-Absolventenclubs findet im Parkhotel »Laurin« in Bozen statt. Am Freitag, 20. Mai, treffen sich die Abgängerinnen und Abgänger der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« ab 20.30 Uhr bei einem »Aperitivolungo« in der Sommerlounge des Hotels.

Erfahrungsaustausch, networken, ein Glas Wein trinken und sich »wieder mal sehen«, dies sind die Gründe, um am Treffen teilzunehmen. Weitere Infos zum Event gibt es im Internet unter www.kaiserhofclub.com. Der Absolventenclub freut sich auf eine rege Teilnahme und einen schönen Abend!


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PANORAMA

MAI 2011

Sterne, Schlösser und Almen Neue Gourmetveranstaltung in Meran und Umgebung Die Veranstaltungsreihe bringt die kulinarischen Highlights der Region in einem spannenden Ambiente zur Geltung.

Genuss auf der Alm Begleitend zu den GalaAbenden wird vom 27. Mai

Die fünf Gala-Abende • Freitag, 27. Mai, Schloss Tirol Reservierung: Tourismusverein Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314 • Freitag, 17. Juni, Schloss Schenna Reservierung: Tourismusverein Schenna, Tel. 0473 945 669 • Sonntag, 7. August, Schloss Kastelbell Reservierung: Tourismusverein Naturns, Tel. 0473 666 077 • Freitag, 16. September, Schloss Trauttmansdorff Reservierung: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000 • Dienstag, 25. Oktober, Schloss Katzenzungen Reservierung: Tourismusverein Tisens-Prissian, Tel. 0473 920 822

bis zum 25. Oktober in fünf Almen und Berggasthöfen je ein »Gourmetgericht« aufgetischt, das von jeweils einem der fünf Sterneköche kreiert wird. Diese Patenschaft umfasst die Kreation des Gerichts mit dem Wirt,

die adäquate Präsentation in der Speisekarte und die Abstimmung passender Weine zum Gericht. Zu den Teilnehmern gehört der »Talbauerhof« oberhalb von Dorf Tirol, wo nach dem Rezept von Gerhard Wieser,

Restaurant »Trenkerstube«, gekocht wird. Auf der »Gompm Alm« im Wandergebiet Hirzer in Schenna kommt ein Gericht nach dem Rezept von Alois Haller, Restaurant »Castel Fragsburg«, auf den Tisch. Der »Linthof« am Naturnser Sonnenberg präsentiert eine Speise nach den Vorgaben von Jörg Trafoier, Restaurant »Kuppelrain«. Auf der »Rotwandhütte« im Skiund Wandergebiet Meran 2000 steht ein Gericht von Andrea Fenoglio, Restaurant »Sissi«, auf der Speisekarte, und das Berggasthaus »Natz« in Platzers bei Tisens überrascht mit einem Rezept, das Anna Matscher, Restaurant »Zum Löwen«, kreiert hat. Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative der Marketinggesellschaft Meran (MGM). Informationen finden alle Interessierten im Internet unter www.sterneschloesser-almen.com.

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Man nehme fünf Sterneköche, fünf Schlösser und fünf Almen, vermische diese Zutaten und es entsteht eine besondere Veranstaltungsreihe mit außergewöhnlichem Flair. An fünf Sommer- und Herbstabenden zwischen Mai und Oktober kochen die Sterneköche von Meran und Umgebung gemeinsam auf fünf verschiedenen Schlössern und laden zu Gala-Abenden ein. Anna Matscher, Andrea Fenoglio, Alois Haller, Jörg Trafoier und Gerhard Wieser sind die fünf Sterneköche dieser Veranstaltungsreihe. Das Hauptthema der Veranstaltungsreihe »Sterne Schlösser Almen« ist die Beziehung zwischen Kultur,

Natur und Lebensmitteln. Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Gala-Abende auf den Schlössern und wird durch künstlerisch-kulturelle Beiträge interpretiert. »Sterne Schlösser Almen« erzählt die Geschichte der Produkte und Gerichte Südtirols, deren Anbau eng mit der Landschaft verbunden ist und die einen starken Einfluss auf die Kultur des Landes haben. Schließlich interpretieren die Köche traditionelle Südtiroler Lebensmittel und Gerichte in innovativer Art und Weise und schreiben somit deren Geschichte weiter. Der Preis des Gala-Dinners beläuft sich auf 110 Euro und beinhaltet ein Gala-Menü inklusive Getränke.

»Kaiserhof«-Schüler verwöhnten Biathleten Über besondere Leckerbissen und einen professionellen Service durften sich die Athleten, die freiwilligen Helfer und die VIP-Gäste bei der Biathlon-Europameisterschaft U26 2011 in Ridnaun freuen. Die Schülerinnen und Schüler der Landeshotelfachschule »Kaiserhof«, Meran, sorgten nämlich gemeinsam mit ihren Fachlehrern Martin Antholzer-Pfeifer (Service) und Klaus

Villgrattner (Küche) für das leibliche Wohl der Gäste. Neben dem großen Sportereignis konnten alle Beteiligten so auch die Koch- und Servicekünste junger Gastgewerbetalente genießen. Im Bild die Schülerinnen und Schüler der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« mit ihren Fachlehrern Klaus Villgrattner und Martin AntholzerPfeifer.

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PANORAMA

MAI 2011

Blauburgundertage 21. bis 23. Mai in Montan und Neumarkt Lauschen, erleben, entspannen. Das bietet die neue Sonderausstellung im »Touriseum« in Meran.

Sie wünschen? Kellnerausstellung im Touriseum bis 15. November 2011 Der Beruf des Kellners bzw. der Kellnerin mit all seinen Facetten steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sonderausstellung im Touriseum in Meran. Die Servierfachkräfte sind zentrale Figuren im Gastgewerbe. Sie agieren als Gastgeber und sind für die Gästebetreuung zuständig. Dazu gehören Tätigkeiten wie Gäste begrüßen und platzieren, Speisekarten bringen, Empfehlungen aussprechen, Bestellungen entgegennehmen, Speisen und Getränke servieren – und dabei immer freundlich bleiben und nie den Überblick verlieren. Kellner und Kellnerin sind die ersten Ansprechpartner für ihre Gäste. Sie repräsentieren den Betrieb, das Gastgeberland und tragen letztlich enorm zur Genuss- sowie zur Benimmkultur bei.

Faszinierende Einblicke Mit der Sonderausstellung »Sie wünschen? Desidera?« möchte das Landesmuseum für Tourismus seinen Besuchern Einblicke sowohl in die historische Entwicklung dieses Berufs als auch in die unterschiedlichen Lebenssituationen und Aufgaben der Bedienenden ermöglichen. Im Vordergrund steht bei der Ausstellung der diffizile

Umgang der Kellnerinnen und Kellner mit den Gästen. Das Hauptaugenmerk wird besonders auf die Kommunikation zwischen Dienenden und Bedienten gerichtet. Hier knüpft die Ausstellung an, indem sie die Inhalte nicht wie so oft durch lange Texttafeln, sondern in der Form von Filmprojektionen vermittelt. Diese entstanden in Zusammenarbeit mit einem Team von »Miramonte-Film« rund um den Regisseur Andreas Pichler. Die Filmtexte stammen aus der Feder von Josef Rohrer. Die Besucher setzen sich an gedeckte Tafeln unterschiedlicher Betriebe und werden von sechs exemplarischen Kellnerinnen und Kellnern bedient. Dazu wurde die zweistöckige Remise von Schloss Trauttmansdorff in einen Speisesaal verwandelt. Serviert werden Geschichten aus dem Innenleben des Serviceberufs, garniert mit zahlreichen historischen Objekten. Eines der filmischen Menüs enthält etwa die Entwicklung der Rolle der Frau im Service. Ein weiteres Thema der Ausstellung ist das Schauspielen, das mit dem Kellnerberuf unzertrennlich verbunden ist. Auch von den Wurzeln des Kellnerberufs und seiner hierarchischen Ordnung erzählt die diesjährige Sonderausstellung im Touriseum. Außerdem wird das »Kellnerelend« themati-

siert, von dem der Beruf aufgrund langer Arbeitszeiten, geringem Lohn und hoher Mobilität gekennzeichnet war. Ein weiterer Inhalt der Ausstellung ist die Thematik des Trinkgeldes, das immer schon zu Unsicherheiten oder peinlichen Situationen führte. Ein weiteres Thema ist die Ausbildung der Servierfachkräfte, die erst in der Ära der Grandhotels langsam aufgebaut wurde. Hier wird auch die Problematik des Berufsausstiegs beleuchtet.

Echte Profis Neben den fiktiven Kellnern in den Filmprojektionen kommen in der Ausstellung aber auch echte Profis zu Wort. Es werden Filmausschnitte des Regisseurs Karl Prossliner gezeigt, der in den vergangenen 15 Jahren Interviews mit Kellnerinnen und Kellnern aus Meran, dem Vinschgau, dem Schnals- und dem Wipptal geführt hat. Dabei bekommen die Besucher einen Einblick in die Lebenssituationen der Bedienenden verschiedener Hotels, Restaurants, Bars und Après-Skis. Aktuelle Informationen zur Sonderausstellung »Sie wünschen? Desidera?«, zum Rahmenprogramm der Ausstellung und den Veranstaltungen des Touriseum 2011 bietet die Museums-Homepage www.touriseum.it.

In Montan und Neumarkt dreht sich im Rahmen der traditionellen Blauburgundertage erneut alles um diese edle Sorte. Zum 13. Mal stellt das Unterland wiederum den Blauburgunder in den Mittelpunkt. Die zwei traditionellen Weindörfer Neumarkt und Montan, die beim Anbau dieser Rebsorte qualitativ äußerst hochwertige Ergebnisse erzielen, bieten diesem alljährlichen Event einen authentischen und würdigen Rahmen. Heuer finden die Blauburgundertage vom 21. bis 23. Mai statt. Der Auftakt zur längst über Südtirols Grenzen hinaus bekannten Veranstaltung zu Ehren des Blauburgunders wurde mit dem 10. Nationalen BlauburgunderWettbewerb gemacht, der am 5. und 6. April in Montan stattfand.

Ausgezeichnet Die Prämierung der besten Weine findet am Samstag, 21. Mai, um 11 Uhr auf Schloss Enn in Montan statt. Zu betonen ist, dass die Blauburgundertage heuer erstmals an einem Wochenende abgehalten werden. Die Publikumsverkostungen (keine Anmeldung er-

forderlich), bei welchen die 72 Wettbewerbsweine sowie eine Auswahl an ausländischen Blauburgundern zur Verkostung angeboten werden, finden am Sonntag und Montag (14 Uhr bis 22 Uhr) im »Haus Unterland« in Neumarkt statt. Erstmals konnte für die Vertikalverkostung (neun Jahrgänge) ein Weingut aus Burgund gewonnen werden und zwar die »Domaine de l’Arlot«. Dieses besondere Event geht gleich am Eröffnungstag im Kultursaal »J. Fischer« (16 Uhr) in Montan über die Bühne. Am Sonntag, 22. Mai, beginnt um 9.30 Uhr der Vortrag von Peter Dipoli zum Thema »Die Welt des Blauburgunders mit geführter Verkostung« in italienischer Sprache. Mit dem Vortrag von Olivier Leriche, Betriebsleiter und Önologe der »Domaine de l’Arlot« zum Thema »Erfahrungen bei der Vinifizierung der Rebsorte Pinot Noir« am Montag, 23. Mai, um 10.30 Uhr endet die Vortragsreihe im Montaner Kultursaal (beide Vorträge sind kostenpflichtig, Anmeldung ist erforderlich, Informationen unter www.blauburgunder.it). Zudem präsentieren zu den Blauburgundertagen einige Montaner und Neumarkter Gastbetriebe feine Gerichte aus der Südtiroler Küche und eine Auswahl an bu Blauburgundern.

Heimische Edelbrenner erfolgreich Beim Treffen der Meisterdestillateure »Destillata 2011« in Bad Ischl ist Erwin Leimgruber von der Hofbrennerei »St. Urban« in Girlan zum Ländersieger »Italien« gekürt worden. Mit neun Destillaten hat sich Erwin Leimgruber der internationalen Konkurrenz gestellt und für alle neun Brände eine Medaille erhalten. Das gute Abschneiden der Brände in den verschiedenen Kategorien hat schließlich zum Ländersieg »Italien« geführt. Erfolgreich bei der »Destillata 2011« waren auch die »Roter Hahn«-Edelbrenner Günther Tappeiner von der

Hofbrennerei »Außerloretzhof« in Laas und Hansjörg Weis von der Privatbrennerei »Plonhof« in Tramin. Ebenfalls mit Gold auszeichnet worden sind die Destillate von Heinrich Pohl vom »Marinushof« in Kastelbell-Tschars und von Theodor Walcher von der Gutsbrennerei »Alfons Walcher« in Frangart. Den tollen Erfolg der heimischen Brennereien rundeten die Silber- und Bronzemedaillen von Friedrich Steiner von der »Biobrennerei Steiner« in Mals, der Familie Aurich vom Weingut »Unterortl« in KastelbellTschars und der Fachschule Fürstenburg in Burgeis ab.


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PANORAMA

MAI 2011

Der Allroundkaffee für alle Kaffeeautomaten.

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Kaffeegenuss pur Zubereitung des Kaffees – Teil 3: Die Kaffeevollautomaten Der Kaffeevollautomat regelt alles allein. Vom Mahlen bis zum Brühen des Kaffees. Die Kaffeevollautomaten bestehen aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Das Mahlwerk zerkleinert zunächst die Kaffeebohnen auf die gewünschte und eingestellte Körnung und befüllt die Brühgruppe. Eine Pumpe befördert das Wasser durch den Durchlauferhitzer zur Brühgruppe. Entscheidend für einen guten Espresso ist auch der Kolbendurchmesser, welcher bei professionellen Maschinen, spe ziell für Espresso, 44 mm beträgt und für Maschinen mit vorwiegend langen Tassen einen Durchmesser von 50 mm hat. Der Kaffee wird durch einen Kolben gepresst bzw. gedrückt und durch den starken Wasserdruck kommt es zur gewünschten Extraktion und auch zur angestrebten Crema-Bildung, die sich jedoch in der Feinheit von der händisch in der Siebträgermaschine zubereiteten Espresso-Crema unterscheidet. Viele Vollautomaten verfügen über Zusatzoptionen, wie beispielsweise einen Milchaufschäumer. Mit heißem Wasserdampf oder einem Cappuccinatore wird dabei Milch aufgeschäumt, die man für Cappuccino oder Latte Macchiato benötigt. Die Technik ist heute mittels Plastikkolben im Haushalt weit verbreitet und kommt mit professionellem Metallkolben vielfach in der Gastronomie

zum Einsatz. Die Qualität der Kaffeevarianten ist in der Regel sehr gut und genügt auch professionellen Ansprüchen. Es hängt vor allem von der Anforderung des Betriebes, also dem Betriebskonzept ab, welche Maschine für den Profigastronom die richtige ist. Eine Wasserenthärtung (Entkalker) ist eine Voraussetzung für eine lange Automaten-Lebensdauer.

Der optimale Kaffee Um in den Genuss verschiedener Kaffeevarianten mit nur einer einzigen Kaffeemischung zu kommen, muss es genau aus diesem Grund eine ganz bestimmte Komposition von Bohnen sein, die alle Zubereitungsformen erlaubt, ohne Geschmacksverluste zu erleiden. Zum Frühstück gerne mal die lange Tasse, mittags und nachmittags doch gerne auch einen Espresso oder Cappuccino – alles ist machbar. Die »klassische« Espressobohne oder Mischung eignet sich hierfür nicht, da sie für die »lange Tasse« nicht geeignet ist und der Kaffee sehr bitter werden kann. Auch die Auslauftemperatur ist bei einem Automaten niedriger als bei einer traditionellen Espressomaschine. Ein klassischer und perfekter Espresso benötigt eine höhere Auslauftemperatur und andere Maschinenverhältnisse, als sie ein Automat ermöglicht. Auch hier kommt es sehr stark auf die richtige Bohnenwahl an, welche das Ergebnis beeinflussen kann. Die Kaffeerösterei »Schrey-

ögg« in Partschins kann bezüglich der Kaffeevollautomaten auf mehrere Neuheiten verweisen. Der »Caffè Espresso Barmatic« gilt als der Allroundkaffee speziell für alle Kaffeeautomaten. Er ist äußerst bekömmlich durch eine traditionelle Langzeitröstung auf Espressobasis, weist eine feinwürzige Geschmackskomposition, ein volles Aroma und einen fülligen Geschmack bei allen Tassenlängen auf. Er garantiert somit höchsten Kaffeegenuss. Der »Caffè Crematic«, ideal als lange Tasse, ist die spezielle und ausgewogene Kaffeemischung für alle Kaffeeautomaten. Er ist weich, mild und vollaromatisch im Geschmack, hat eine intensive Crema, ist säurearm und durch die traditionelle Langzeitröstung sehr magenfreundlich. Peter Schreyögg, Inhaber der gleichnamigen Kaffeerösterei, zur Frage, wie der Espresso für den Vollautomaten geröstet sein muss: »Ein Espressokaffee für Vollautomaten sollte nicht ölig sein und vor allem nicht zu dunkel geröstet sein, denn ansonsten kann nach längerem Gebrauch ein ranziger Geschmack den Kaffee beeinflussen und die Maschine verklebt im Inneren des Mahlbereichs.«

Kontakt Nähere Informationen erteilt die Kaffeerösterei »Schreyögg«, Partschins, Telefonnr. 0473 967 700; im Netz unter www.s-caffe.com.

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PANORAMA

MAI 2011

Herzstück der Brauerei Spezialbier-Brauerei »FORST« informiert – Teil 3 Teil drei unserer Artikelserie über die Brauerei »FORST« gewährt einen Blick in das Sudhaus. Das Sudhaus wird auch »das Herzstück der Brauerei« genannt, denn hier entsteht die Bierwürze, die anschließend im Gär- bzw. Lagerkeller zu einem forstfrischen Trinkgenuss reift. »Die Mitarbeiter im Sudhaus haben eine besondere Verantwortung. Sie überwachen den Brauvorgang und sorgen dafür, dass die eingesetzten Rohstoffe wie die feinsten Hopfensorten, Braumalz aus den besten Anbaugebieten und das Brauwasser, das aus den heimischen Gebirgsquellen entspringt, schonend eingebraut werden und somit das charakteristische Aro-

Der aus Bayern stammende Manfred Biechl ist 1. Braumeister bei der Spezialbier-Brauerei »FORST«. ma unser Bierwürze entsteht«, weiß FORST-Braumeister Manfred Biechl. Mit dem neuen Sudhaus kann FORST dank der automatisierten Sudprozesse die hohe Bierqualität mit einer hervorragenden Produktsicherheit garantieren.

Durch die thermische Energierückgewinnungsanlage werden zudem CO2-Emissionen vermieden. Der Dampf, der für die Herstellung der Würze notwendig ist, wird zur Gänze für die nächsten Sude rückgewonnen und im Brauprozess erneut eingesetzt. Zeitgleich bedeutet dies eine Energieeinsparung von fast 50 Prozent für die Abteilung Sudhaus und eine Senkung des Wasserverbrauchs. Damit bleibt die Spezialbier-Brauerei »FORST« richtungsweisend in Sachen Umweltschutz und Brauhaus-Technologie.

Kontakt Weitere Informationen erteilt die SpezialbierBrauerei »FORST«, Vinschgauerstr. 8, Forst/Algund, Tel. 0473 260 111, E-Mail: info@forst.it.

Erfolgreich abgeschlossen Lehrgang »Diplomierter Diätkoch« am »Kaiserhof« Bereits seit 14 Jahren wird die Diätkochausbildung am »Kaiserhof« erfolgreich durchgeführt. Auch heuer konnte wieder eine Reihe von Köchinnen und Köchen die begehrte Qualifizierung zum »Diplomierten Diätkoch« erreichen. 210 bzw. 162 Stunden intensivste Ernährungsund Diätausbildung in Theorie und Praxis, gekoppelt mit 150 Stunden Praktikum unter der Leitung einer Diätfachkraft ließen sie zu »Spezialisten« in der Kü-

che werden. Unter der fachkundigen Leitung der Fachärzte Friedrich Oberhollenzer, Primar Klaus Pittschieler, Primar Reinhold Oberhofer, der dipl. Diätassistentin Maria Niederbacher, der Ernährungswissenschaftlerin Barbara Telser sowie der Küchenmeister und diplomierten Diätköche Reinhard Steger, Andreas Köhne und Kathrin Spechtenhauser absolvierten die Teilnehmer ihre Ausbildung am »Kaiserhof« in Meran. Im praktischen Unterricht wurde die richtige Zusammenstellung und Zubereitung ernährungsbewuss-

Die diplomierten Diätköche mit Koordinator Küchenmeister Andreas Köhne.

ter, aber auch attraktiver, wohlschmeckender Speisen und Diätkostformen vermittelt. Der diätetische Schwerpunkt befasste sich vorwiegend mit Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Erkrankungen des Verdauungstraktes bis hin zu Nierenerkrankungen. Die diätetisch geschulten Köche müssen alle zwei Jahre in Form von Weiterbildungen, Workshops und Kursen Bildungspunkte sammeln, damit die internationale Anerkennung zum diätetisch geschulten Koch ihre Gültigkeit behält. In diesem Jahr ist eine Fachtagung zu aktuellen Themen rund um die Ernährung und Diätetik mit namhaften Referenten und Primaren an der LHF »Kaiserhof« in Meran geplant. Der nächste Ausbildungslehrgang ist für Herbst 2011 (Ende Oktober–Dezember) an der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« in Meran geplant. Informationen können direkt im Schulsekretariat unter Tel. 0473 203 200 eingeholt werden.

Das historische »Weisslahnbad«.

Hotelgeschichten 200 Jahre »Weisslahnbad« in Tiers Die lange und bewegte Geschichte des Dolomitenhotels »Weisslahnbad« wird in einer Ausstellung beim Schulhaus in Tiers gezeigt. Das Dolomitenhotel »Weisslahnbad« in Tiers feiert heuer sein 200-jähriges Bestehen. Die Wirtefamilien Psenner und Schrofenegger haben aus diesem Anlass beschlossen, eine Ausstellung mit Tonbildschau zu veranstalten, welche vom 15. Mai bis Ende Oktober besichtigt werden kann. Das Hotel selbst gehört zu den Pionierbetrieben unter dem Rosengarten. Bereits 1811 ist es als kleines Badhaus von einem Bauern gegründet worden. Dieser hat die Quelle mit dem heilenden Wasser 600 Meter oberhalb des Badls in einer weißen Felswand unter dem Schlern entdeckt. Wegen des heilenden Wassers gegen Rheumatismus und Nervenkrankheiten suchten vermehrt auch die Gäste dieses Badhaus auf und wählten allmählich Tiers zu ihrem Urlaubsquartier. So entstand aus dem kleinen Badhaus um 1900 ein Hotel mit 120 Gästebetten mit Tennisplatz, eigener Post, Touris-

tenhaus, Waschhaus, Pferdestall, Schuster und weiteren Nebengebäuden. Auch die Gäste wurden immer nobler und internationaler. So gastierte unter anderem der König von Sachsen mit seinem Gefolge im »Weisslahnbad«. Die Gäste wurden dabei von Bozen und Blumau mit dem Pferdewagen nach Tiers transportiert. Im Laufe der 200 Jahre hat dieses Hotel zwei Weltkriege überlebt und oft Besitzer gewechselt. Trotz allem hat das Dolomitenhotel »Weisslahnbad« nichts von der Aura vergangener Zeiten verloren. Seit vielen Jahren wird das Hotel von den Familien Psenner und Schrofenegger voller Respekt vor der großen Tradition geführt. Die Ausstellung über 200 Jahre »Weisslahnbad« vermittelt mit schriftlichen und akustischen Originaldokumenten einen hervorragenden Einblick in die Geschichte dieses Hotel. Die Ausstellung kann in einem Raum beim Schulhaus in Tiers bestaunt werden und ist ab 15. Mai bis Ende Oktober 2011 jeweils dienstags bis freitags von 16 Uhr bis 19 Uhr und sonntags von 9 Uhr bis 12 Uhr zugänglich.

Das heutige Dolomitenhotel »Weisslahnbad« in Tiers.


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PANORAMA

MAI 2011

90 Vinschger Weine Kulinarische Genüsse aus heimischen Kräutern. Foto: Suedtirolfoto

Einheimisch und gesund Wildkräuter-Wochen in Lana und Umgebung Sechs Gastbetriebe aus Lana und Umgebung beteiligen sich an den gastronomischen Wochen »Wildkräuter – einheimisch und gsund«. Bereits zum vierten Mal bieten Gastronomiebetriebe aus Lana und Umgebung kulinarische Eigenkreationen aus heimischen Wildkräutern und Wildgemüse an. Die Gastronomiebetriebe beteiligen sich vom 12. bis 29. Mai an den Wild-

kräuter-Wochen. Neben kulinarischen Genüssen werden den Gästen interessante Informationen zu den heimischen Wildpflanzen sowie deren Heilwirkung vermittelt. Dabei wird die Produktechtheit großgeschrieben: Die Kräuter stammen aus ökologisch einwandfreiem Anbau von Bauernhöfen aus der Umgebung. Das Projekt »Wildkräuter – einheimisch und gsund« ist ein gelungenes Beispiel für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusverein Lana

Teilnehmende Gastbetriebe • Restaurant »Lanahof«, Lana, Tel. 0473 561 721 • Gasthof »Kirchsteiger«, Völlan, Tel. 0473 568 044 • Wirtshaus »Oberwirt«, Lana, Tel. 0473 490 911 • Restaurant »Traube«, Lana, Tel. 0473 561 150 • Gasthof »Zum Mohren«, Prissian, Tel. 0473 920 923 • Hotel Restaurant »vigilius mountain resort«, Vigiljoch, Tel. 0473 556 600

und Umgebung, der Fachschule für Hauswirtschaft Frankenberg in Tisens, der Landwirtschaft und den örtlichen Gastronomiebetrieben. Am Donnerstag, 12. Mai, werden die Wildkräuter-Wochen um 19.30 Uhr feierlich eröffnet. Bei einem GalaAbend im Restaurant »vigilius mountain resort« am Vigiljoch wird den Gästen ein fünfgängiges Wildkräutermenü serviert, das auf die gastronomischen Wochen einstimmen soll. Weiteres finden am 18. und 25. Mai WildkräuterFührungen statt. Interessierte können dabei heimische Kräuter sowie deren Bedeutung und Wirkung kennenlernen. Weitere Informationen zu den Wildkräuter-Wochen in Lana und Umgebung finden alle Interessierten im Internet auf der Seite www.wildkraeuter.it.

Diplomfeier an der LBS »Savoy« in Meran 46 Lehrlinge und 17 Fachschüler haben ihre Ausbildung als Köche beendet, 19 Lehrlinge und 13 Fachschüler haben jetzt ihren Abschluss im Bereich Service in der Tasche. Außerdem erhielten fünf Floristen ihr Abschlusszeugnis bei der feierlichen Übergabe der Diplome in der Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy« in Meran. An der Diplomfeier nahmen auch Schul-Landesrätin Sabina Kasslatter Mur, Abteilungsdirektor Hartwig Gerstgrasser, HGV-Präsident Walter Meister, Christian Walder, Präsident des

Serviceverbandes, und Andreas Köhne für den Südtiroler Köcheverband teil. Schul-Landesrätin Sabina Kasslatter Mur gratulierte den Jugendlichen zu dieser ersten Qualifikation, die ihnen den Eintritt in die Berufswelt öffnet. HGV-Präsident Walter Meister verwies auf die Karrierechancen und Attraktivität der Berufe im Hotel- und Gastgewerbe. Anschließend wurde im Rahmen einer Fachdemonstration die enge Zusammenarbeit zwischen Küche und Service im Gastgewerbe aufgezeigt. Die Brüder Ste-

fan und Manfred Kofler vom Restaurant »Culinaria« in Dorf Tirol zeigten anhand einiger Beispiele auf, wie diese Zusammenarbeit gelingen kann. Stefan Kofler hatte selbst seine schulische Ausbildung in der Landesberufsschule »Savoy« begonnen und nach der Reifeprüfung zahlreiche Ausbildungslehrgänge in Deutschland und in den USA besucht. Sein Bruder Manfred Kofler ist für die Küchen- und Betriebsorganisation zuständig und hat die Ausbildung zum Küchenmeister absolviert.

27. Vinschgauer Gebietsweinkost Der Vinschgauer Weinbauverein feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum und lädt am 27. und 28. Mai zur Gebietsweinkost auf Schloss Kastelbell ein. Die Vinschgauer Gebietsweinkost bietet die einmalige Gelegenheit, Weine eines besonderen Anbaugebietes, des Vinschgaus, zu verkosten. Das klimatische und geologische Umfeld gibt diesen Weinen eine spezielle Note und Güte. Die hohen Temperaturen, geringe Niederschläge, der typische »VinschgerWind« und nicht zuletzt der unermüdliche Einsatz der jeweiligen Weinbauern, deren Weinberge sich auch in extremsten Steilhängen befinden, spiegeln sich in den Weinen wider. Zur Auswahl stehen rund 90 Vinschgauer Qualitätsweine, die am Freitag, 27. Mai, von 18 Uhr bis 22 Uhr, und am Samstag, 28. Mai, von 14 Uhr bis 22 Uhr

auf Schloss Kastelbell verkostet werden können. Für das jüngste Südtiroler Weinbaugebiet, das erst 1995 als Anbaugebiet mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung »DOC – Südtirol Vinschgau« anerkannt wurde, stellt die Gebietsweinkost einen Höhepunkt im Weinwirtschaftsjahr dar. Im besonderen Ambiente von Schloss Kastelbell werden die qualitätsorientierte Arbeit der Winzer und die kulturelle und landschaftliche Einzigartigkeit des Vinschgauer Sonnenberges unter Beweis gestellt. Neben den Vinschger Weinen können auch Destillate von Vinschgauer Hofbrennereien verkostet werden. Eine Erlebnisverkostung von Vinschger Weinen, dazu passenden Vinschger Produkten und Destillaten, welche am Samstag, 28. Mai, um 16 Uhr stattfindet, rundet das Programm ab (begrenzte Teilnehmerzahl). Reservierungen nimmt der Vinschgauer Weinbauverein, Tel. 0473 624 692, vormittags entgegen.

Freude am Gast »Kaiserhofgespräche« zum Serviceberuf Die heurigen »Kaiserhofgespräche« standen ganz im Zeichen des Kellnerberufs. Unter dem Motto »Der Kellnerberuf im Wandel der Zeit« standen die dritten »Kaiserhofgespräche« der Landeshotelfachschule in Meran. Als Hauptreferent konnte der Direktor des »Touriseums« auf Schloss Trauttmansdorff, Paul Rösch, gewonnen werden, welcher mit den Schülern der vierten Klassen eine literarische Zeitreise unternahm. Im Anschluss bewiesen die Schüler den Gästen bei einem köstlichen SechsGänge-Menü ihre ServiceFertigkeiten. Dabei durfte natürlich der frisch gekürte Landesmeister der Servicefachkräfte, »Kaiserhof«-Schüler

Johannes Kohler, nicht fehlen. Am Nachmittag hatten die Schüler die Gelegenheit, mit den Experten des Kellnerberufs ins Gespräch zu kommen. Anna Rabensteiner vom »Weißen Rössl« in Bozen, Walter Bramezza vom Hotel »Grödnerhof« in St. Ulrich, Karl Haller vom Hotel »Meraner Hof«, Josef Mur, der auf eine langjährige Auslandserfahrung zurückblicken kann, Konrad Stecher, langjähriger Sommelier im Hotel »Palace«, Meran, zur Zeit im »Braustüberl Forst« tätig, sowie Robert Thöni, welcher lange Zeit als Barmann im Hotel »Palace«, Meran, gearbeitet hat, standen den Schülern Rede und Antwort. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass die Grundvoraussetzung für diesen Beruf die Freude am Umgang mit den Gästen ist.


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MARKTBLICK

MAI 2011

Fa. »Rossin« erkennt die Trends Hochwertige Qualität und Sonderanfertigungen werden geschätzt Das Unternehmen »Rossin« produziert seit 1964 Polstermöbel mit hoher Qualität und hochwertigen Materialien für den Hotelbereich. »Wir stellen fest, dass die Hoteliers und Gastwirte verstärkt auf Qualität setzen«, weiß Klaus Pomella, Geschäftsführer der Firma »Rossin« in Neumarkt/ Laag, zu berichten. Nicht nur bei den Sesseln und Schlafsofas werden immer hochwertigere Stücke gewählt, sondern auch bei den Matratzen. »Der Gast soll gut schlafen und sich erholen, deshalb wird eine gute Matratze im Hotelzimmer immer wichtiger«, sagt Pomella. Für ihn und seine Verkaufsberater ist es wichtig, ständig die aktuellen Trends in puncto Hotelausstattung zu verfolgen, etwa auf internationalen Hotelmessen. Pomella: »Dabei

Das Polsterbett liegt voll im Trend. Im Bild ein Zimmer des Hotels »Muchele« in Burgstall.

haben wir festgestellt, dass das Polsterbett mit gepolstertem Betthaupt voll im Trend liegt.« Attraktive Betthäupter gelten gleichzeitig auch als Dekorationselemente und können auf verschiedene Art und Weise gepolstert werden. »Im Frühling 2010 haben wir etwa das Vier-SterneHotel »Muchele« in Burg-

stall mit mehreren solcher Polsterbetten ausgestattet«, berichtet Pomella. Ein wichtiges Thema ist dabei immer die Frage, mit welchem Bezug diese Polsterbetten und andere Polstermöbel bezogen werden. Reinald Doppelhammer, Verkaufsberater bei »Rossin«, meint dazu: »Bei meinen Messe- und Kunden-

besuchen stelle ich immer wieder fest, dass Loden weiterhin voll im Trend liegt. Manche Polstermöbel werden immer wieder mit extravaganten Bezügen wie beispielsweise einem Kuhfell kombiniert. Der Loden liegt nicht nur wegen seiner ›angenehmen, geschmeidigen und warmen Art‹ voll im Trend.« Zudem kann

man den Loden auch sehr schön und leicht verarbeiten. Neben dem Loden wählen die Hoteliers und Gastwirte auch gerne die neuen Kunstleder als Bezugsmaterialien. »Diese sind sehr pflegeleicht, viel weicher und atmungsaktiver als in der Vergangenheit«, weiß Doppelhammer. Auf die Frage, vor welchen Herausforderungen »Rossin« als Lieferant von Polstermöbeln steht, meint Geschäftsführer Klaus Pomella: »Die Herausforderung für unsere Firma besteht sicherlich im zunehmenden Bedürfnis nach Qualität und Sonderanfertigungen. Das Möbelstück muss immer mehr den Vorstellungen des Kunden angepasst werden. Auch sehen wir eine Herausforderung darin, dass der Kunde diese Sonderanfertigungen kurzfristig bemustert haben möchte.« Diese Herausforderungen nimmt die Firma »Rossin« in Neumarkt/Laag aber gerne an. Weitere Informationen unter www.rossin.it.

»Hallali« im Dirndl- und Lederhosen-Trend Hochwertige Marken garantieren Qualität und Langlebigkeit – 30 Jahre Erfahrung Das »Hallali« in Meran/Marling hält die Tracht lebendiger denn je. Mit viel Gefühl wird im »Hallali« Mode und Tracht erfolgreich kombiniert. Mit hochwertigen Marken wie Habsburg, Gössl, Meindl, Luis Trenker, Sportalm, Mothwurf und vielen mehr ist beste Qualität, Passform und Langlebigkeit garantiert. Modisch wird das Sortiment für Damen, Herren und Kinder mit Firmen wie Cambio, Repeat, Max Volmary und vielen weiteren aufgepeppt. Frühling ist Dirndl-Zeit. Luftig leichte Modelle in schönen frischen Farben sind der Renner. Trendig ist das kurze Dirndl mit sexy Ausschnitt. Es hat sich

längst etabliert und die junge, modische Kundin überzeugt. Immer mehr junge Frauen kaufen sich ein freches Kurzdirndl, das sie gerne zu vielen Anlässen tragen. Der Preis spielt dabei eine wichtige Rolle, deshalb gibt’s im »Hallali« die Kurzdirndl schon zum Preis von 199 Euro (Dirndl mit Schürze) in allen modischen Farben. Junge Männer greifen gerne zur kurzen Lederhose. Die Lederne soll gut sitzen, angenehm zu tragen sein und einen guten Preis haben. Das Karohemd oder das lässige Luis-Trenker-Shirt sind die idealen Begleiter für die Lederhose und machen das Outfit sportlich und modern. Meindl ist und bleibt der beste LederhosenHersteller im ganzen Alpenraum und ist deshalb im

»Hallali« gut vertreten. Auch das lange, traditionelle Dirndl ist noch immer ein Highlight. Egal, ob zum Arbeiten, zur Geburtstagsfeier oder elegant zur Hochzeit, ein Dirndl passt immer. Neu sind dabei Merkmale wie eingearbeitete Spitze, Blumenmuster und der eckige Ausschnitt, wie er in München und Salzburg zuhause ist. Dazu eine schmal geschnittene Walk- oder Lederjacke lässt Frauenherzen höher schlagen. Dreißig Jahre Erfahrung und ein junges, modisch interessiertes Team helfen bei der individuellen Beratung! Das »Hallali« ist immer durchgehend geöffnet! Auf über 400 qm findet jede und jeder etwas Passendes. Ein kleiner Tipp: Neu im »Hallali« findet sich ein Outlet mit Reduzierungen von bis zu 70 Prozent.

Das elegante Dirndl, ge- Sitzt gut und ist angesehen bei »Hallali« in Me- nehm zu tragen. Die kurze ran/Marling. Lederhose für den Mann.


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MARKTBLICK

MAI 2011

Rubner Türen im 5-Sterne-Hotel »Alpina Dolomites« Der Türenspezialist aus Kiens sorgt für maßgeschneiderte Lösungen Das 5-Sterne-Hotel »Alpina Dolomites« auf der Seiser Alm setzte auf »Rubner Türen«. Am Eingang der Seiser Alm empfängt den anspruchsvollen Gast das neu eröffnete 5-Sterne-Hotel »Alpina Dolomites«. Die Hotelierfamilie Bernardi hat in Zusammenarbeit mit Architekt Gerhard Tauber ein Hotelprojekt der Extraklasse realisiert und auch für Südtiroler Verhältnisse neue Maßstäbe gesetzt. Besonders beeindruckt die harmonische Abstimmung der Materialien Holz, Stein und Metall mit der Behaglichkeit der sanften Brauntöne, die sich im ge-

Das 5-Sterne-Hotel »Alpina Dolomites«. samten Haus wiederfinden und eine außergewöhnlich entspannende Atmosphäre schaffen. »Rubner Türen« tragen wesentlich zu diesem Wohlempfinden bei. Insgesamt

Fotos: A. Cazzaniga

321 Türelemente und Trennwände, teilweise in den Brandschutzklassen EI30 und EI60 sowie mit erhöhtem Schallschutz ausgestattet, sorgen für die Ruhe und Privatsphäre der Gäste. Die

Oberflächen der Türelemente sind ebenso verschieden wie anspruchs-voll: Räuchereiche gebürs-tet, Altholz, handgearbeitete Schleiflackoberflächen – teilweise miteinander kombiniert. Der Großteil der Türen ist mit dem bewährten flächenbündigen Stocksystem von Rubner »M-Zarge« ausgestattet. Die Zimmereingangstüren, gefertigt nach den Vorgaben des Architekten, bestechen durch den integrierten Wandaufbau und ergeben durch flächenbündig eingearbeitete Türschließer, Bänder und Drückerrosetten ein minimalistisch elegantes Gesamtbild. »Rubner Türen« ist seit über 40 Jahren spezialisiert auf maßgeschneiderte Türlösungen, verfügt über

alle wesentlichen Brandund Schallschutzlösungen und eine Kapazität, die eine termingerechte Ausführung auch großer Hotelprojekte ermöglicht. Weitere Informationen im Internet auf der Seite www.tueren.rubner.com.

Eine Zimmereingangstür in Räuchereiche.

Zeit und Geld sparen mit »Avanti Business Card« Günstig und bargeldlos einkaufen im Mitnahmemarkt »Avanti« in Latsch und Bozen Die »Avanti Business Card« ermöglicht den Hoteliers und Gastwirten ein vorteilhaftes und entspanntes Einkaufsvergnügen. Wenn Hotelküchen, Speisesäle, Bars und Cafès, Pizzerien und dergleichen mehr neu ausgestattet bzw. neu eingerichtet werden sollen, dann gelten die Mitnahmemärkte »Avanti« in Bozen (Nähe Messe) und Latsch als ideale Partner. Mit wenigen Ausnahmen stehen alle gewünschten Produkte zur sofortigen

Verfügung bzw. zum direkten Mitnehmen bereit. Von der Glühbirne bis hin zu kompletten Büros und hochwertigen Einbauküchen kann der Kunde aus einem umfangreichen Möbel- und Einrichtungssortiment auswählen. Zudem bietet »Avanti« eine Vielzahl an trendigen Accessoires zur Dekoration an, und das zu interessanten Preisen. Um speziell dem Betriebsinhaber das Einkaufen beim Mitnahmemarkt »Avanti« noch vorteilhafter zu gestalten, kann er die »Avanti Business Card« verwenden. Diese Card bietet

BUSINESS Max Mustermann

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Neu bei »Avanti«: die Business-Card für Unternehmer.

Unternehmern zahlreiche Vorteile. Zuerst ermöglicht sie dem Businesskunden ein bargeldloses Einkaufen. Beim Vorzeigen der »Avanti Business Card« wird eine Rechnung an die Firmenadresse ausgestellt. Der angenehme Hauptbonus dabei: Die Business-Card gewährt ein Zahlungsziel von 30 Tagen. Günstiger einkaufen ist ein weiterer Vorteil. Business-Kunden genießen einzigartige Preisvorteile auf ausgesuchte Artikel. Alles aus einer Hand, so lautet ein weiteres Argument. Der Business-Kunde kann dem Avanti-Team einfach seine »Wunschliste« mitteilen, und das Team erledigt den Einkauf und auf Wunsch auch den Transport und die fachgerechte Montage. »Avanti« bürgt bei seinen Kunden für Qualität und Bestpreis. Um dies zu beweisen, verfügen alle Artikel über eine Fünf-JahresGarantie. »Damit nicht genug, Wir behaupten von uns ebenso, Ihnen den besten Preis zu bieten. Dafür gibt es unsere Bestpreisgarantie«, sagt Roland Fuchs, Inhaber des Mitnahmemarktes »Avanti« in Latsch und

Bozen. Ein weiterer spezieller VIP-Bonus für die Business-Kunden ist der »Avanti-Newsletter«. Damit hat der Card-Inhaber einen zentralen Vorteil, weil er vor allen anderen Kunden über die Neuheiten bei »Avanti« und die speziellen Preisschlager informiert wird.

Beantragen Sie deshalb noch heute ihre persönliche »Avanti Business Card« entweder bequem von zu Hause aus online unter www.avanti-bz.it/business oder in einem der »Avanti«Häuser in Bozen und Latsch. Die »Avanti Business Card« – Just for You!

Der Gastwirt findet bei »Avanti« in Bozen und Latsch ein umfangreiches Möbel- und Einrichtungssortiment.


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MAI 2011

Kupfer-Eiche für feine Wein-Atmosphäre Weinbar »Vinzenz – zum feinen Wein« in Sterzing verbindet Alt und Neu auf ideale Weise Die Fa. »Erlacher Innenausbau« stellte laut Planung eines jungen Architekten-Teams ihr Können bei Materialverarbeitungen unter Beweis. Beim Eintritt in die Enothek im Herzen von Sterzing werden Gäste begrüßt von behaglicher Atmosphäre und angenehm schimmerndem Holz, welches das Prädikat »Weinviertler Kupfer-Eiche« tragen darf. Ein Konzept rund um und passend zum Thema Wein haben die Hausherren Veronika Stötter und Daniel Planer zusammen mit den Architekten Lukas Tammerle aus Kastelruth und Thomas Wiedmer aus St. Martin in Passeier entworfen. Die beiden jungen Architekten zeichnen verantwort-

Holz gibt in der Enothek »Vinzenz – zum feinen Wein« in Sterzing den bestimmenden Ton an.

lich für die Innenarchitektur. Beide verstanden es, die Philosophie dieser Weinbar aufzugreifen und gestalterisch Alt mit Neu zu verbinden. Handwerklich umgesetzt wurden die Tischlerarbeiten von der Fa. »Erlacher Innenausbau« aus Waidbruck/Barbian. In der Weinbar empfängt ein großer Theken-Tisch mit Vertiefungen für Getränkeflaschen die Kunden und lädt zum Verweilen und

Genießen eines guten Glases Wein ein. Der Arbeitsbereich hinter der Theke wird von linearen Unterschränken und einer schwarzglänzenden Glasrückwand bestimmt. Dazu harmoniert das raumhohe Weinregal mit seinen dunklen Weinflaschen aus aller Welt: So manche Rarität aus kleinen Bio-Betrieben findet sich hier in bester Gesellschaft mit ausdrucksstarken Wei-

nen von renommierten Winzern. Den Bistro-Bereich im hinteren Teil des Lokals betritt der Weinliebhaber durch die vorbildlich restaurierte Tür. In diesem Raum wird die Verbindung von Tradition und Moderne besonders deutlich. Die von »Erlacher Innenausbau« restaurierte Zirm-Decke gibt ihren Stil an Bänke und Stühle weiter. Extra hohe Rückenlehnen und dunkle Holzfugen gehen ein inte-

ressantes Spiel mit der Decke ein. Das bewegte Holzbild der heimischen Zirbe wird durch die südländisch anmutenden, dunklen Stühle beruhigt. Der Raum vermittelt, was die Küche bietet: heimische Qualitätsprodukte gepaart mit Spezialitäten aus südlicheren Regionen. Die von »Erlacher Innenausbau« realisierte Einrichtung der Enothek »Vinzenz – zum feinen Wein« in Sterzing ist der Beweis dafür, dass Alt und Neu ganz wunderbar nebeneinander harmonieren und einen unverwechselbaren, authentischen Stil hervorbringen. Ein Stil, der bei Hausherren und Gästen gleichermaßen auf loyale Zustimmung trifft. Weitere Infos erteilt »Erlacher Innenausbau«, Barbian, Telefon 0471 654 308.

Fruchtsäfte »Zipperle« feierte Betriebsjubiläum 800 Gäste besuchten das Firmengelände in Meran – führender Partner der Fruchtsaftbranche Bei einem Familienfest hat das Meraner Unternehmen »Zipperle« auf das 60-jährige Betriebsjubiläum angestoßen. 800 Gäste, darunter Mitarbeiter, Familienangehörige, Kunden und Freunde, feierten am 16. April auf dem Firmengelände von »Zipperle« in Meran das sechzigjährige Bestandsjubiläum des erfolgreichen Unternehmens. Die Besucher hatten dabei die Gelegenheit zu geführten Betriebsbesichtigungen, wo ein Blick in die Produktionshallen geworfen werden konnte. Das Familienunternehmen »Hans Zipperle AG« füllt jährlich 3,5 Millionen Liter an Fruchtsäften und Getränken ab und gilt damit als der größte Abfüller von

800 Gäste feierten mit der Firma »Zipperle«. Foto: Zipperle

Fruchtsäften in Südtirol, auch wenn dies nur fünf Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Die restlichen 95 Prozent erwirtschaftet die »Hans Zipperle AG« in Europa, wo sie im Bereich Halbwaren führend ist. Das Unternehmen ver-

fügt über eine Gesamtkapazität von rund 62 Millionen Liter, das ist das Doppelte der gesamten Südtiroler Weinernte. Jährlich werden 160.000 Tonnen Früchte und täglich 2.500 Tonnen Früchte zu Halbwaren verarbeitet. Das

Meraner Familienunternehmen beschäftigt knapp 200 Mitarbeiter. Über achtzig Prozent der Früchte stammen aus dem konventionellen Anbau bei ausgewählten Landwirten und fast 20 Prozent der verarbeiteten Früchte werden

aus biologischem und kontrolliertem Anbau bezogen. Die Firma »Zipperle« setzt beim gesamten Verarbeitungsprozess auf höchste Qualität und Umweltschutz. Mehrere Umweltzertifizierungen sind der Beleg dafür, dass die »Hans Zipperle AG« größten Wert auf Hygiene, Schonung der Ressourcen und umweltbewusstes Handeln legt. Heute gilt die Firma »Zipperle« als führender Partner der Fruchtsaftbranche in Europa. Auf diese erfolgreiche Entwicklung seit der Gründung im Jahr 1951 wurde beim Jubiläumsfest angestoßen. Die Gäste hatten dabei die Gelegenheit, die verschiedenen Säfte und Durstlöscher in allen möglichen Geschmacksrichtungen auszuprobieren und leckere Köstlichkeiten zu genießen.


Info & Rat

MAI 2011

Steuer

Kundenlisten: Terminaufschub Bekanntlich sollten seit 1. Mai 2011 Verkäufe von Waren oder Dienstleistungen an Privatpersonen meldungspflichtig werden, auch wenn dafür nur ein

Kassabeleg oder ein Steuerbeleg ausgestellt wird. Dieser Termin wurde nun vom Fiskus auf den 1. Juli 2011 verschoben. Wir erinnern daran, dass nur

Geschäfte mit einem Gesamtwert inklusive der Mehrwertsteuer von 3.600 Euro und mehr in der Kundenliste zu melden sind. hh

MwSt.-Nummer auf Homepage ist Pflicht Alle Unternehmer, welche eine Homepage eingerichtet haben, sind verpflichtet, dort auch die MwSt.Nummer anzugeben. Dies schreibt der Art. 35 des MwSt.-Gesetzes vor. Da dies sowohl für Einzelunternehmen als auch für Gesellschaften gilt und uns bereits diesbezügliche Kontrollen bekannt sind, empfehlen wir den Mitgliedern, die MwSt.-Nummer auf der Homepage anzugeben. Alle im Handelsregister eingetragenen Gesellschaften sind verpflichtet, in ihrer Korrespondenz und in

allen Akten folgende Angaben zur Gesellschaft zu machen. – Gesellschaftsbezeichnung – Gesellschaftssitz – Zuständiges Handelsregister (mit Angabe auch der Provinz) – Handelsregisternummer Diese Bestimmung gilt sowohl für Personengesellschaften (OHG und KG) als auch für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG usw.). Demzufolge sind diese Angaben auf folgenden Dokumenten anzuführen: – Verträge – Fax, Briefe, E-Mail

– Rechnungen – Aufträge – Bilanzen – Homepage (nur Kapitalgesellschaften) Die Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich auch noch folgende Informationen anführen: – eingezahltes Gesellschaftskapital und Gesellschaftskapital laut letzter Bilanz – Angabe, falls die GmbH oder AG aus einem einzigen Gesellschafter besteht. Sollten obige Daten fehlen, werden Strafen in Höhe von 206 Euro bis 2.065 Euro verhängt. rc

Soziales

Rentenversicherung Für das Beitragsjahr 2011 stellt das Nationalinstitut für Sozialfürsorge NISF/ INPS in diesen Tagen allen Personen, die als Inhaber in der Kaufleuteversicherung eingetragen sind, eine Aufstellung der Beiträge im festen Ausmaß für sich selbst und die mitversicherten Familienangehörigen zu. In dieser Aufstellung sind auch die Koordinaten für die Einzahlung der vier Raten im festen Ausmaß enthalten. Während Personen mit einer MwSt.-Nummer (Einzelfirmen und Gesellschafter mit einer landwirtschaftlichen MwSt.-Posi-

tion) nur die genannte Aufstellung bekommen, erhalten Personen ohne eigene MwSt.-Nummer (Gesellschafter von Personen- und Kapitalgesellschaften) auch die einheitlichen Zahlungsvordrucke F24. Die Inhaber mit einer MwSt.-Nummer müssen die Einzahlungen telematisch mittels Zahlungsvordruck F24 tätigen. Personen ohne eigene MwSt.-Nummer dürfen dies, können aber auch weiterhin mit den zugestellten Zahlungsvordrucken F24 in Papierform bei ihrer Bank bezahlen. In beiden Fällen gilt der 16. Mai 2011 als Zahlungs-

termin. Wurden der HGV oder ein Berufsverband oder ein Wirtschaftsberater mit der Abwicklung der telematischen Einzahlung beauftragt, so muss diesen die Aufstellung umgehend weitergeleitet werden. Wer bis um den 10. Mai keine Aufstellung der Beiträge erhalten hat, muss bei der zuständigen Zweigstelle des NISF/INPS ein Duplikat anfordern, das ihm postwendend übermittelt wird. Damit es schneller geht, sollten dabei ein früheres F24 sowie die eigene Faxnummer oder E-Mail-Adresse bereitgehalten werden.

Terminkalender 16. Mai F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – April 2011 Mehrwertsteuer – Betriebe mit Trimestralabrechnung – 1. Trimester 2011 (Januar bis März) Lohnsteuer – April 2011 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – April 2011 NISF/INPS – Rentenversicherung der Hoteliers und Gastwirte – Beiträge im festen Ausmaß – 1. Rate 2011 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – April 2011 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – April 2011 Elektronische Überweisung

25. Mai INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats April 2011 aus bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt

31. Mai Black List: Geschäftsvorfälle mit Ländern aus Steuerparadiesen Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats April 2011 von bzw. in Steuerparadiese. Telematisch an die Agentur der Einnahmen

16. Juni F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Mai 2011 Lohnsteuer – Mai 2011 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Mai 2011 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Mai 2011 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Mai 2011 Elektronische Überweisung Einheitlicher Zahlungsvordruck für Einkommensteuern und Pensionsbeiträge – IRPEF / IRES / IRAP / INPS Bezahlung des Saldos für 2010 und des 1. Akontos für 2011 auf Grund der Ergebnisse der Steuererklärung. Die Bezahlung kann auch innerhalb 18. Juli 2011 mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent erfolgen. Elektronische Überweisung Gemeindesteuern auf Immobilien »ICI« Bezahlung der ersten Rate oder der Gesamtschuld für 2011. F24 oder Post Handelskammer – Jahresgebühr Alle Unternehmen, die am 1. Januar 2011 im Handelsregister eingetragen waren, müssen die Jahresgebühr für 2011 mittels Vordruck F24 entrichten. Die Bezahlung kann auch innerhalb 18. Juli 2011 mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent erfolgen. Elektronische Überweisung


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INFO & RAT

MAI 2011

SCF-Produzentengebühr für 2011 Gilt für Hintergrundmusik und TV-Geräte in Schank- und Speisebetrieben Die HGV-Mitglieder kommen in den Genuss von vergünstigten SCF-Gebühren. Über Jahrzehnte hinweg haben es die Produzenten verabsäumt, die ihnen zustehende Gebühr einzuheben. Vor einigen Jahren jedoch haben sie sich zur Vereinigung »SCF« (Società Consortile Fonografici) zusammengeschlossen, welche nun jährlich, und seit heuer neu, in Zusammenarbeit mit den SIAE-Büros, die fälligen Gebühren einhebt. Um überzogenen Forderungen zuvorzukommen, hat der gesamtstaatliche Verband der Schank- und Speisebetriebe FIPE ein Abkommen mit SCF unterzeichnet, welches vergünstigte Tarife für die Mitgliedsbetriebe der angeschlossenen Verbände vorsieht. Konkret bedeutet dies, dass HGV-Mitgliedsbetriebe, im Vergleich zu Nichtmitgliedern, eine Reduzierung der SCF-Gebühr in der Höhe von 30 Prozent auf

Die Produzenten von Musikstücken und Filmen haben Anrecht auf eine Gebühr.

den Normaltarif genießen. Für Saisonbetriebe – als solche gelten Betriebe, deren Öffnungszeiten nicht mehr als sechs Monate bzw. drei Monate im Jahr überschreiten – sind weitere Reduzierungen festgelegt worden. So zahlt ein Saisonbetrieb, welcher nicht mehr als sechs Monate im Jahr geöffnet hält, nur 60 Prozent der normalen Tarifgebühr. Saisonbetriebe, die gar nur bis zu drei Monate im Jahr geöffnet haben, kommen in

den Genuss einer noch größeren Reduzierung und zahlen 40 Prozent des vorgesehenen Normaltarifs. Das Abkommen zwischen FIPE und SCF sieht weiter vor, dass die verabsäumte Zahlung der SCFGebühr in den vorangehenden Jahren heuer mittels einer Nachzahlung saniert werden kann. Es werden dabei folgende zwei Situationen unterschieden: 1) Mitgliedsbetriebe, welche bereits in den Jahren

2007 bis 2010 Zahlungsaufforderungen von Seiten der SCF erhalten haben, können nun mit einer einmaligen Zahlung ihre Position in Ordnung bringen. Diese Betriebe werden automatisch von vorhergehenden SCF-Schulden befreit, wenn sie innerhalb 31. Mai 2011 die Jahresgebühr, welche für 2010 geschuldet war, nachzahlen. Die Nachzahlungen können mittels Einzahlungsscheinen, die in den HGV-Büros auflie-

gen, getätigt werden. Die Jahresgebühr für 2011 wird hingegen direkt über die SIAE, mittels MAV-Einzahlungsschein, eingehoben. 2) Betriebe, welche dagegen noch niemals eine Zahlungsaufforderung von SCF erhalten haben, können mit der Zahlung der Jahresgebühr für 2011, die innerhalb 31. Mai 2011 fällig ist, automatisch ihre Schuld sanieren und werden somit von weiteren Nachzahlungen befreit. Das Abkommen zwischen SCF und SIAE sieht vor, dass die SCF-Gebühr 2011 mittels MAV-Einzahlungsscheinen eingehoben wird. Zahlungstermin ist der 31. Mai 2011. Die SIAE wird den Schank- und Speisebetrieben den MAV-Einzahlungsschein rechtzeitig zustellen. All jene Betriebe hingegen, die bis Ende Mai keinen MAV-Einzahlungsschein von Seiten der SIAE erhalten, jedoch beabsichtigen, die SCF-Produzentengebühr dennoch zu entrichten, können dies bei den zuständigen SIAE Büros erledigen. adz

Steuer

Besteuerung von Mieteinnahmen: Neuerungen Verordnung der Regierung ist in Kraft getreten Für Erträge von Immobilien, die zu Wohnzwecken an private Personen vermietet worden sind, gilt ein einheitlicher Steuersatz. Mit der Ermächtigungsverordnung Nr. 23/2011 hat die Regierung eine wichtige Neuerung in Bezug auf die Besteuerung von Mieteinkünften beschlossen. Es handelt sich hier um die so genannte »cedolare secca«, also um die Anwendung eines einheitlichen Steuersatzes für die Erträge von Immobilien, die zu Wohnzwecken an private Personen vermietet worden sind.

Es besteht ab sofort für den Vermieter die Möglichkeit, zwischen der bisherigen Besteuerung mit Anwendung der progressiven Steuersätze (diese liegen je nach Höhe des Gesamteinkommens zwischen 23 Prozent und 43 Prozent) und der getrennten Besteuerung (21 Prozent für freie Mieten und 19 Prozent für konventionierte Mieten) auszuwählen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Fiskus bei der bisher praktizierten Besteuerung einen Abschlag von 15 Prozent der Jahresmiete auf die Steuergrundlage gewährt, hingegen wird bei der »cedolare secca« die gesamte Jahresmiete als Basis zur Berechnung der Steuer verwendet.

Die Besteuerung von Mieteinnahmen wurde geändert.

Der Vermieter kann sich bereits bei der Registrierung eines neuen Mietvertrages für die getrennte Besteuerung entscheiden. Auch für bereits abgeschlossene und registrierte Mietverträge kann die Ent-

scheidung für den einheitlichen Steuersatz erfolgen, dies muss jedoch dem Mieter mittels Einschreibebrief mitgeteilt werden. Ein weiterer Vorteil bei der Option für den einheitlichen Steuersatz besteht

darin, dass zukünftig weder Registergebühren noch Spesen für Stempelmarken anfallen. Allerdings dürfen die betreffenden Mieten dann nicht mehr jährlich gemäß den ISTAT-Erhöhungen angeglichen werden, auch wenn dies im Mietvertrag so vereinbart worden sein sollte. Diese Gegebenheiten sind bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, welche Besteuerungsart sich nun auszahlt, zu berücksichtigen. Allgemein kann man sagen, dass es sich vor allem für Personen ab einem Jahreseinkommen von 15.000 Euro auszahlt, die neue Besteuerungsart anzuwenden. hh


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INFO & RAT

MAI 2011

Recht

Schlichtung vor Zivilverfahren ist jetzt obligatorisch Italienische Gerichte sollen damit entlastet werden – die Bestimmungen im Einzelnen Seit dem 21. März 2011 ist in einigen Bereichen des Zivilrechts ein Schlichtungsverfahren obligatorische Voraussetzung, um eine Klage vor Gericht einreichen zu können. Bei bestimmten Zivilverfahren ist es nicht mehr möglich, jemanden zu verklagen, ohne vorher den Versuch einer Schlichtung unternommen zu haben. Erst wenn das Schlichtungsverfahren

nicht erfolgreich gewesen ist, kann der Interessierte sein Recht auf dem Gerichtsweg geltend machen. Bevor der Kläger daher vor Gericht ziehen darf, ist er in den Bereichen Pachtverträge, Mietverträge, Leihverträge, Erbschaften, Familienvereinbarungen, Realrechte, Teilungen, Versicherungs-, Bank- und Finanzverträge, Schadenersatzforderungen bzgl. medizinischer Haftung, Presse oder anderen Kommunikationsmitteln verpflichtet, zuerst eine außergerichtliche Schlichtung anzustren-

Übersicht über die Kosten Streitwert

Kosten je Partei

bis zu 1.000 Euro

65 Euro

von 1.001 Euro bis 5.000 Euro

130 Euro

von 5.001 Euro bis 10.000 Euro

240 Euro

von 10.001 Euro bis 25.000 Euro

360 Euro

von 25.001 Euro bis 50.000 Euro

600 Euro

von 50.001 Euro bis 250.000 Euro

1.000 Euro

von 250.001 Euro bis 500.000 Euro

2.000 Euro

von 500.001 Euro bis 2.500.000 Euro

3.800 Euro

von 2.500.001 Euro bis 5.000.000 Euro

5.200 Euro

über 5.000.000 Euro

9.200 Euro

gen. Für das Schlichtungsverfahren ist es nicht notwendig, einen Rechtsanwalt zu ernennen. Das heißt, die Schlichtung kann vom Interessierten jederzeit selbstständig und ohne Inanspruchnahme juristischer Hilfe veranlasst werden. Dennoch kann, wer will, den Beistand eines Rechtsanwaltes beanspruchen.

Die Schlichtung erhält wichtigen Stellenwert.

Der Antrag Der Schlichtungsantrag kann bei den derzeit vom Justizministerium anerkannten Schlichtungsstellen der Provinz Bozen, der Handelskammer Bozen oder der privaten Schlichtungseinrichtung »Prontiaconciliare s.r.l.« eingereicht werden. Innerhalb von 15 Tagen ab Antragstellung wird die Schlichtungsverhandlung anberaumt. Die Schlichtung wird von einem offiziellen Mediator geleitet, welcher auf Antrag der Parteien auch einen Lösungsvorschlag einbringen kann. Sollte es im Rahmen der Schlichtung zu einer Einigung kommen, so hat diese die gleiche rechtliche Wir-

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kung wie ein richterliches Urteil. Sollte der Beklagte hingegen zum angesetzten Schlichtungstermin nicht erscheinen, wird dessen Abwesenheit im Verfahrensprotokoll festgehalten und die Schlichtung als gescheitert angesehen. Der Kläger hat nun die Möglichkeit, vor Gericht Klage einzureichen. Dieselbe Möglichkeit besteht, sollten die beiden Parteien keine einvernehmliche Lösung erzielen. Die Kosten des Schlichtungsverfahrens werden von allen Parteien im gleichen Ausmaß getragen. Sie setzen sich zusammen aus einer fixen Bearbeitungsge-

bühr sowie zusätzlichen Honorarkosten des Mediators. Die Bearbeitungsgebühr, in Höhe von je 40 Euro pro Partei, ist vom Kläger beim Einreichen des Schlichtungsantrags und vom Beklagten beim Beitritt ins Schlichtungsverfahren zu begleichen. Tritt der Beklagte nicht bei, sind die ausständigen 40 Euro Bearbeitungsgebühr ebenfalls vom Kläger zu entrichten. Das Honorar für die öffentlichen Mediationsstellen wird anhand des Streitwertes ermittelt und beträgt 65 Euro bei einem Streitwert von 1.000 Euro und bis zu 9.200 Euro bei einem Streitwert von über fünf Millionen Euro. adz

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MARKTBLICK / KLEINANZEIGER

Erfolg lebt vom Dialog

MAI 2011

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»Haid & Falkner«: Innovativ und professionell

Sehr gepflegtes, bestens eingeführtes

Das Architekturbüro aus Längenfeld begleitet jedes Bauvorhaben mit viel Engagement und Kompetenz.

in bekannter Sportregion Tirols, 220 Betten, aus familiären Gründen zu verkaufen.

Das Team »Haid & Falkner« in Längenfeld steht seit Jahren für Architektur, Hochbauplanung inklusive aller Behördenabklärungen, Hotelkonzeption, Wellnessgestaltung und Innenraumdesign in höchster Planungs- und Bauqualität. Dieser Erfolg gründet auf langjähriger Erfahrung, innovativem Knowhow und der professionellen Abwicklung des Bauvorhabens. Auch das solide Wissen um den Betriebserfolg gelungener Hotelarchitekturkonzepte sowie das bewusste Abheben von Mitbewerbern zeichnet das Team von »Haid & Falkner« aus. Dies sind zentrale Kompetenzen, die das optimale Gelingen

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Ruheraum im Hotel »Gotthard-Zeit«, Obergurgl/Ötztal. eines jeden Bauvorhabens sichern. Hinzu kommt eine professionelle umfassende Projektbetreuung, die auf einer offenen und vorausschauenden Kooperation mit dem Bauherrn basiert. Denn jede erfolgreiche Zusammenarbeit lebt schließlich vom Dialog. So geht »Haid & Falkner« offen und aufgeschlossen

auf die Wünsche der Kunden ein und begleitet jedes Projekt mit viel Engagement von der Konzeption, der Planung und der Budgetierung über die konkrete Umsetzung bis hin zum fertigen Projekt, immer abgestimmt auf die Kernbotschaft der jeweiligen Marke. Alle aktuellen Projekte finden Sie im Internet unter www.haidfalkner.at.

Neues von »Fruma« Der Express-Abholmarkt wird bei Kunden immer beliebter Im Obst- und Gemüsegroßhandel »Fruma« in Bozen können die Kunden problemlos per Mausklick bestellen. Seit dem Ausbau des Onlineshops von »Fruma« im vergangenen Jahr hat sich ein interessanter Trend bei dessen Nutzern entwickelt. Denn neben der allgemein in die Höhe geschnellten Anzahl der online eingehenden Lieferaufträge ist insbesondere der Teil der digital gebuchten Vorbestellungen von Waren, die im Rahmen des Abholservices von den Käufern selbst mitgenommen werden, deutlich angestiegen. Die gute Lage des Obstund Gemüsegroßhandels »Fruma« inmitten der Gewerbezone Bozen Süd sowie die Möglichkeit des Direkteinkaufs – mit oder ohne Vorbestellung – sprechen insbesondere zweierlei

4-Sterne-Hotel,

Kundengruppen an: Einerseits potenzielle Neukunden, die sich zunächst ein Bild von Sortimentsumfang und Qualität machen möchten, auf der anderen Seite Kunden, die sich und ihren Einkaufszettel vor Ort durch den Warenbestand inspirieren lassen wollen. Hinzukommen nun vor allem auch jene, die auf ihrer Einkaufsrunde durch das Gewerbegebiet in Bozen Süd schnell noch die oft

nachts, via Onlineshop oder Fax georderte und abholfertige Ware einfach in ihr Fahrzeug laden können. So hat sich der Abholmarkt des sonst als ExpressLieferant bekannten Großhandels »Fruma« in Bozen zugleich zu einem »ExpressCash & Carry-Markt« entwickelt. Weitere Informationen finden alle Interessierten im Internet auf der Seite www.fruma.it.

Die Firma »Fruma« im Bozner Gewerbegebiet.

Stellenmarkt online www.provinz.bz.it/arbeitsboerse

www.eures-transtirolia.org


Geräte Gebrauchte Konditoreimaschinen günstig abzugeben: Speise-Eismaschinen und verschiedene Geräte für Backstube, Edelstaltische für Küche oder Konditorei. Konditorei »Aida«, Waltherplatz 1, Bozen. Tel. 0471 975 369.

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Einrichtung

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KLEINANZEIGER

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Sprechstunden des HGV Gadertal Jeden zweiten und vierten Montag von 15 Uhr bis 16 Uhr in der Raiffeisenkasse von Stern/La Villa. Oberpustertal Jeden Montag von 9 Uhr bis 11 Uhr im Gemeindeamt von Innichen. Ahrntal Jeden zweiten Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr in Steinhaus, Pfisterhaus Nr. 29, 1. Stock. Sterzing Jeden ersten und letzten Mittwoch im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Raiffeisenkasse von Sterzing.

Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV-Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV-Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV-Bruneck, Tel. 0474 555 545. HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV-Meran, Tel. 0473 233 144.

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Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Sigrid Mair, Dr. Beate Pachler Anzeigenverwaltung: Sylvia Gschwenter Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Hansjörg Dariz Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.

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Die Sprechstunden: Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 12 Uhr 18. Mai von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr 1. Juni von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr Verband Sterzing, Neustadt 17, Tel. 0472 766 070 Bruneck: 18. Mai von 11 Uhr bis 12.30 Uhr 1. Juni von 11 Uhr bis 12.30 Uhr Verband Bruneck, Romstraße 3, Tel. 0474 555 452 Brixen: 18. Mai von 14 Uhr bis 16 Uhr 1. Juni von 14 Uhr bis 16 Uhr Verband Brixen, Plosestraße 38/b, Tel. 0472 271 411 Meran: 25. Mai von 8 Uhr bis 11.30 Uhr 8. Juni von 8 Uhr bis 11.30 Uhr Verband Meran, Lauben 218, Tel. 0473 272 511 Schlanders: 25. Mai von 14 Uhr bis 15.30 Uhr 8. Juni von 14 Uhr bis 15.30 Uhr Verband Schlanders, Göflanerstraße 6/a, Tel. 0473 730 397 Bozen: Sterzing:


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Mai-Ausgabe der HGV-Zeitung