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AKTUELL DIE ZEITUNG ZUM PERSONALMANAGEMENTKONGRESS 2012

Gerhard Roth

BPM-Warm-up

Joachim Sauer

Der Direktor des Instituts für Gehirnforschung sprach über Neurowissenschaft Seite 3

Eine Rückschau auf die BPM-Mitgliederversammlung und Impressionen Seite 10

Der BPM-Präsident über seine Erwartungen und die aktuellen Vorhaben des Verbandes Seite 12

Nacht der Personaler Impressionen aus dem Berliner Friedrichstadtpalast und der feierlichen Gala Seite 6

I N H A LT 02 Klaus Töpfer Eröffnungskeynote 03 Gerhard Roth Neurowissenschaft und Personalmanagement 04 Nachgefragt Teilnehmer und Referenten sprechen über den 1. Tag 06 Nacht der Personaler Die besten Bilder und Höhepunkte der großen Gala im Admiralspalast 08 Preisverleihung Personalmanagement Award und HR Journalismuspreis

GLAMOURÖSE HÖHEPUNKTE Preisgewitter, Partystimmung, Fußballfieber – über 1.400 Gäste ließen sich die „Nacht der Personaler“ im Berliner Friedrichstadtpalast nicht entgehen.

M

it

humorvoll-un-

der Rias Big Band und der sou-

ben. Durch den Abend führte

ment Award ging an die Alli-

terhaltsamen sowie

ligen Darbietung von Sänge-

die reizende Juliane Westlake.

anz SE, die K&U Bäckerei so-

sportlichen

Höhe-

rin Jocelyne B. Smith. Anschlie-

Während der Gala wurden ne-

wie an die Arbeiterwohlfahrt

punkten ließen rund 1.400 Teil-

ßend begrüßte ein gut aufge-

ben dem Nachwuchsförderpreis

Bezirksverband

nehmer des Personalmanage-

legter Joachim Sauer, Präsident

(Seite 7) auch die Personalma-

Im Anschluss fand dann das Pu-

mentkongress den ersten Tag

des Bundesverbands der Per-

nagement Awards 2012 in ins-

blic Viewing mit der Übertra-

bei der „Nacht der Personaler“

sonalmanager

Anwesen-

gesamt drei Kategorien verlie-

gung des EM-Viertelfinalspiels

ausklingen. Die Gala startete in

den. Er beschränkte seine Rede

hen (Seite 8). Über den Nach-

statt. Nach dem Sieg der Por-

diesem Jahr aufgrund der Live-

auf zahlreiche Dankesworte an

wuchsförderpreis durfte sich

tugiesen wurde dann im Foyer

Übertragung des EM-Viertelfi-

all jene, die den Verband in den

Claudia Bassarak von der Leu-

des Friedrichstadtpalastes bis

nalspiels Tschechien gegen Por-

vergangenen Jahren unterstützt

phana Universität in Lüneburg

spät in die Nacht gut gelaunt das

tugal bereits kurz vor 20 Uhr mit

und nach vorne getrieben ha-

freuen. Der Personalmanage-

Tanzbein geschwungen.

die

REDAKTION Jan C. Weilbacher (V.i.S.d.P.), Patrick Weisbrod (Ltg.), Sven Pauleweit Marlene Göring

FOTOGRAFEN Stephan Baumann, Albrecht Noack, Angela Wahl

Er setzt sich für die Nachhaltig-

Der Erfinder des wohl belieb-

keit des Wirtschaftens ein wie

testen TV-Büro-Ekels

nur wenige: der Ex-Bundesum-

Stromberg heißt Ralf Husmann.

weltminister Klaus Töpfer. In

Am Donnerstag lieferte er sich

seiner Keynote sprach er unter

einen

anderem über die demografi-

tausch mit Kongress-Modera-

sche Herausforderung. Der Be-

tor Hajo Schumacher. Anekdo-

völkerungsschwund und die äl-

ten aus Husmanns Zeit als Gag-

ter werdende Gesellschaft sind

schreiber für Harald Schmidt

Themen, die das HR Manage-

fehlten ebenso wenig, wie seine

ment stark beschäftigen wer-

Erläuterungen zu seinem Alter

den, sagte Töpfer. Seite 02

Ego Stromberg. Seite 02

amüsanten

IMPRESSUM

GRAFIK Sarah Schlingmeyer

Ralf Husmann im Gespräch mit Hajo Schumacher

WWW.PERSONALMANAGEMENTKONGRESS.DE

12 Interview: Joachim Sauer BPM-Präsident im Gespräch

Niederrhein.

ÄLTER UND WENIGER HERR STROMBERG Eröffnungskeynote: Klaus Töpfer zu Nachhaltigkeit

10 BPM Warm-up Rückschau auf die Mitgliederversammlung und das Warm-up in der Berliner Kalkscheune

Bernd

Schlagab-

REDAKTIONS-/ VERLAGSANSCHRIFT Helios Media GmbH Werderscher Markt 13 Tel.: +49 (0) 30 / 84 85 90 Fax: +49 (0) 30 / 84 85 92 00 E-Mail: info@humanresources manager.de DRUCK: Offsetdruckerei Holga Wende Meeraner Straße 19 12681 Berlin


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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

KEY N OT ES

„SIE SIND WICHTIG“ Klaus Töpfer über die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung

„In bester Gesellschaft“ C

harmant und eloquent hat der

Unter anderem betonte der 74-Jährige,

ehemalige Bundesumweltmi-

dass die Bevölkerung in Deutschland

nister Klaus Töpfer den Per-

und Europa kleiner, bunter und älter

sonalmanagementkongress mit seiner

wird. Damit muss sich die HR-Profes-

Keynote am ersten Tag eröffnet. Der

sion auseinandersetzen. Beispielswei-

Ex-Exekutivdirektor des Umweltpro-

se seien neue Arbeitszeit- und Ein-

gramms der Vereinten Nationen und

satzmodelle speziell für ältere Men-

Gründungsdirektor des Institute for

schen notwendig. „Wir bleiben länger

Advanced Sustainability Studies spricht

jung“, sagte er. Deshalb sieht Töpfer

sich seit Jahren gegen das Diktat der

auch eine Erhöhung des Rentenein-

Kurzfristigkeit aus. Für ihn ist die Ge-

trittsalters positiv.

staltung einer nachhaltigen Entwick-

Das Arbeiten bis ins hohe Alter müs-

lung in Wirtschaft und Gesellschaft, die

se nicht als Belastung gesehen wer-

die Konsequenzen des gegenwärtigen

den, sondern kann ebenso als Chan-

Handelns berücksichtigt, der Kern der

ce auf ein erfülltes Leben angesehen

zukünftigen Herausforderungen. Hier-

werden, betonte der Ex-Umweltminis-

bei spielen die Personalmanager für

ter. Die gewaltigen Herausforderun-

Töpfer eine entscheidende Rolle. „Sie

gen, die auf das Personalmanagement

sind ganz wichtig“, sagte er seinen Zu-

zukommen, sind für Klaus Töpfer vor

hörern im vollbesetzten Saal.

allem eines: eine spannende Zeit.

BÜRO IST KRIEG Husmann begeisterte im Smalltalk mit Schumacher

D

ADP bedankt sich bei allen Kunden und Kollegen für die vielen netten Gespräche und das Interesse. www.de-adp.com

en Schlussstrich unter den

nierung, Intoleranz und Mobbing im

ersten Kongresstag haben

Büroalltag zu sprechen kam, offenbar-

am Donnerstag Stromberg-

te Schumacher seine persönliche Ein-

Mastermind Ralf Husmann und Mode-

schätzung zur Serie: „Ich finde sie zu-

rator Hajo Schumacher mit einem süf-

tiefst romantisch.“ Auf die Frage, was

fisant, witzigen Dialog über den Büro-

denn Stromberg am Personalmanage-

Exzentriker Stromberg gezogen. Hus-

ment interessieren könnte, sagte Hus-

mann gab während der Plauderei zu,

mann: „Stromberg hätte Spaß an den

selbst noch nie an einem Bewerbungs-

Führungsthemen. Damit kann er sich

gespräch teilgenommen oder eine Be-

identifizieren.“ Schumacher hingegen

werbung geschrieben zu haben. Er

glaubte, Stromberg würde sich aus-

startete seine Laufbahn als Kabaret-

schließlich auf die Nacht der Persona-

tist und Witzeschreiber. Bei Harald

ler freuen, um den jungen Dingern zu

Schmidt verdiente er zu Anfangszeiten

zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

150 Mark je Pointe.

Der anschließende Applaus konnte

Mit einigen Einspielern wurden die

als Zustimmung interpretiert werden.

Lachmuskeln des Publikums auf die

Husmann sagte, er teile viele Ansich-

Probe gestellt. Was zu Beginn noch zö-

ten seiner Figur, auch was Führungs-

gerlich anmutete, steigerte sich minüt-

kompetenz und Kollegialität betrifft.

lich. Als Husmann dann auf Diskrimi-

Denn: Büro ist Krieg!

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INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT

PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

3

ST I M M E N VOM KONGRESS

BELOHNEN LERNEN Gerhard Roth, Professor und Direktor des Instituts für Gehirnforschung der Uni Bremen, sprach auf dem Kongress über die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften und wie sie in der Personalarbeit genutzt werden können. umstellt, einen neuen Chef be-

Herr Professor Roth, ist der Mensch ein Gewohnheitstier, das alles Neue scheut? Achtzig Prozent aller erwachsenen Menschen lassen sich nicht gern auf Neues ein. Es gibt Din-

DREI FRAGEN AN …

kommt – da muss man sehr viel sorgfältiger, professioneller und geduldiger rangehen, als die meisten denken. Was Change Management erreichen will, ist

ge, die nichts kosten, die ändert

aus

man schnell mal.Aber je tiefer es

meist völlig utopisch.

an die Emotionen und die Per-

Sie sagen, Führungskräfte soll-

sönlichkeit geht, desto schwie-

ten auf Belohnung setzen, wenn

riger wird es. 15 Prozent aber,

Sie Veränderungen anstreben.

die lieben die Veränderung, die

Was ist die beste Belohnung?

brauchen den Kick: die „sensa-

Zu oft beschränkt man sich

tion seekers“. Aber alle anderen

ausschließlich auf die monetä-

wünschen sich eher, dass es so

re Motivation, die am schnells-

weitergeht wie bisher.

ten anspringt, aber auch am

Was heißt das für die Personal-

schnellsten nachlässt. Der Mit-

arbeit?

arbeiter muss letztlich das Ge-

Man muss erst einmal sehen,

fühl haben: Ich verwirkliche

ob die gewünschte Verände-

mich selbst, das macht mir Spaß,

rung aus der Perspektive des

ich kapiere, was ich da tue, der

Betroffenen leicht oder tiefge-

Ablauf ist mir nicht fremd, und

hend ist. Oberflächliche Dinge,

wenn ich kritisiere, dann wer-

zum Beispiel dass man um neun statt acht Uhr anfängt, das geht für die meisten noch. Aber dass man den ganzen Tagesablauf

Gerhard Roth Direktor, Institut für Gehirnforschung, Universität Bremen

wissenschaftlicher

Sicht

de ich ernst genommen. Triviale Dinge, die aber einem Vorgesetzten ganz schön auf den Magen schlagen können.

» Ich bin zum dritten Mal hier – also quasi von Anfang an dabei – und es wird von Mal zu Mal reicher besucht und auch die Themen werden immer besser. Ich erhoffe mir auch das eine oder andere neue Thema kennen zu lernen, wo ich dann sagen kann, das könnte ich auch bei mir anwenden. Es sind so die Kleinigkeiten, es ist ja nicht so, dass ich nachher heimgehe und alles umwerfe. « Tilmann Meyer, Leiter Recruiting, Personalmarketing und Entsendung, Brose Gruppe

» Mir hat der Vortrag von Professor Roth sehr gefallen, auch wenn er etwas frustrierend war. Frustrierend insofern, weil man glaubt, man ist so an den Grenzen der Machbarkeit, was kann man jetzt noch tun. Man muss dann einfach akzeptieren, dass Menschen so sind, wie sie sind. « Andrea Reisinger-König, Leiterin Personal, Autobahn- und Schnellstraßen- Finanzierungs-Aktiengesellschaft, Österreich

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INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT

PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

ST I M M E N VOM KONGRESS » Was gut war, war der

Austausch mit Herrn Balke, der den Vortrag gehalten hat über Bildungscontrolling. Immer wieder ein Thema, gerade jetzt, wo Kennzahlencontrolling immer wichtiger wird und man sich vor seinem CFO rechtfertigen muss, warum man so viel Geld ausgibt. Da hilft das sehr. « Marian T. Habbel, Leiter Personalentwicklung, Monier Group Services GmbH

» Inspirierend fand ich

den Vortrag von Erik Händeler, der war ganz anders als erwartet. Er ist ja Volkswirt und fing erstmal an, Wachstumskurven zu zeigen und warum welche Krise entstand. Mein Nachbar und ich haben uns so angeguckt und dachten: Was hat das denn mit Gesundheit zu tun? Und am Ende kam dann die logische Schlussfolgerung, das war ganz spannend aufgebaut. « Stefanie Voege, Personalreferentin, Ferchau Engineering GmbH

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VORTEIL TRANSPARENZ Armin Trost, Studiendekan an der Business School der Hochschule Furtwangen, über Talent Management in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) Hoffnungsträger für die Zukunft

Herr Professor Trost, Sie haben Ihren Vortrag speziell auf das Talent Management in KMUs ausgerichtet. Unterscheidet es sich deutlich von dem in Konzernen? Es ist eine komplett andere

DREI FRAGEN AN …

und die dann auch mit betreuter Kontrolle ins kalte Wasser werfen. Und dann auch vor allem – und da haben mittelständische Unternehmen eine echte Chan-

Welt. In kleinen und mittelstän-

ce – dafür sorgen, dass die Ent-

dischen Unternehmen haben

scheider, wirklich diese jungen

Sie meist nicht die großen Kar-

Leute erleben. Das können sie

rierechancen, die Sie anbieten

in Konzernen nicht machen, weil

können. Was aber mittelstän-

die Zeit einfach nicht da ist.

dische Unternehmen zu bie-

Was ist dabei die Rolle von HR?

ten haben, ist einfach Transpa-

Man sollte schauen, was gute

renz. Konzerne investieren ei-

Herausforderungen für talen-

nen Großteil ihrer Bemühungen

tierte Leute sind und dass sie

in Transparenz. Wo stehen die

diese auch bekommen. Das ist

Mitarbeiter, was sind die Anfor-

primär eine Aufgabe für die Ge-

derungsprofile? Da sind die un-

schäftsführung selbst, aber HR

heimlich beschäftigt, erst ein-

kann das gut moderieren, be-

mal die Daten zu sammeln. Das

gleiten, hinterfragen und struk-

braucht ein kleineres Unterneh-

turieren. HR sollte definitiv

men nicht, weil man sich einfach

nicht die Rolle haben, die Ta-

kennt. Das ist ein Riesenvorteil

lente zu identifizieren. HR sollte

gegenüber einer anonymen Welt

nicht die Rolle haben, die Talen-

eines Großkonzerns.

te zu entwickeln. Das können

Welche Wege können dann kleinere Unternehmen gehen? Sie sollten genauso wie die Großen überlegen, was sind unsere

Armin Trost, Professor an der Business School der Hochschule Furtwangen

die nicht, weil HR normalerweise zu weit weg ist von den spezifischen Herausforderungen im Unternehmen.


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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

ST I M M E N VOM KONGRESS

MENSCH SEIN Manfred Rompf, Personalgeschäftsführer bei Vivantes, über betriebliches Gesundheitsmanagement Was kann Gesundheitsmanagement zu einer positiven Unternehmenskultur beitragen? Durch ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement begegnet man sich auf einer anderen Ebene. Der einzelne Mitarbeiter fühlt sich ernst genommen und wird von seiner Führungskraft in seinem „Mensch sein“ akzeptiert. Jeder hat die Möglichkeit, das,

Manfred Rompf, Geschäftsführer Personalmanagement, Vivantes – Netzwerk für Gesundheit

was ihn bewegt, nach außen darzustellen. Über körperliche Aktivität

Lumesse ist der einzige internationale Anbieter von Talent Management Lösungen, die vor Ort funktionieren. 2000 Kunden in über 70 Ländern verlassen sich auf Lumesse, weil sie erkannt haben, dass Engagement, Innovation und Wertschöpfung nur von den Mitarbeitern kommen kann. Die umfassenden, intuitiven, sicheren und vollständig internationalisierten integrierten Talent Management Lösungen sind in über 50 Sprachen erhältlich.

wird zudem die psychische Anspannung im Beruf reduziert. Wieso sollte die Gesundheitswirt-

Herr Rompf, worauf müssen Unterneh-

schaft mit gutem Beispiel vorangehen

men achten, wenn sie Gesundheitsma-

und wie kann sie das schaffen?

nagement implementieren wollen?

Die Menschen, die im Gesundheits-

Man muss vor allem motivierte Mit-

wesen beschäftigt sind, arbeiten dafür,

streiter haben, die das Thema als wich-

kranken Menschen zu helfen. Dabei

tig erachten. In erster Linie sollte man

vergessen sie oft ihre eigene Gesund-

sich dann um Führung, attraktive The-

heit. Die Gesundheitswirtschaft kann

men und Maßnahmen kümmern, die

genau daran ansetzen und jedem ein-

man gemeinsam angeht. Der nächste

zelnen Mitarbeiter klar machen: Du

Schritt ist eine strukturierte Implemen-

kannst nur anderen helfen, wenn du

tierung und die Sicherung der Nach-

dir selbst helfen kannst. Man muss

haltigkeit. Man sollte auch diejenigen,

vor allem darauf achten, dass nicht der

die sich engagieren, besonders fördern,

Gedanke aufkommt: Wir sind Götter in

damit sie mit ihren Kollegen und Kolle-

weiß und deshalb über alles erhaben –

ginnen die Sache gut machen.

denn das ist nicht so.

LEBENSNOTWENDIG Monica Wertheim, Vice President Employer Brand and Strategic Recruiting bei E.ON, über internationales Recruiting

HR Analytics

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Personalmanagement

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360 Grad Feedback

Performance Management Skill- & Kompetenz Compensation Management Management

Wie können deutsche Unternehmen bei ausländischen Fachkräften besonders punkten? Wenn wir bei E.ON zum Beispiel versuchen, IT-Spezialisten aus Spanien nach Deutschland zu holen, machen wir uns natürlich die Situation dort zunutze. Die jungen Männer und Frauen in Spanien sind hochqualifiziert, sehen zuhause aber keine Perspektive. Wenn Sie den Leuten dann aber nicht entgegen kommen und ihnen nicht zeigen, dass sie willkommen sind, dann haben

Monica Wertheim, Vice President Employer Brand and Strategic Recruiting bei E.ON

Sie auch bei den Spaniern keine Chan-

Kontaktieren Sie Lumesse Würden Sie gerne Lumesse TalentLink oder Lumesse ETWeb mit integrierten Learning Management- Funktionalitäten live erleben? Wir bieten gerne eine kostenlose Demonstration unserer Software an. www.lumesse.de/kontakt

ce. Es gab ja die Anpassung der Zuwanderungsbestimmungen, die sogenannte Blue Card, wie bewerten Sie die?

Frau Wertheim, wie präsentiert sich

Ich finde sie auf jeden Fall notwendig.

E.ON als Arbeitgeber auf dem inter-

Es ist ja nicht so, dass wir überhaupt

nationalen Markt?

keine Fachkräfte haben. Wir dürfen

Wir kommen ja aus Deutschland, sind

das Ganze aber nicht polemisch um-

ein deutsches Unternehmen. Und wir

setzen und zum Beispiel Arbeitslosen

stellen fest, dass gerade das Thema Di-

zeigen, schau mal, wir holen jetzt In-

versity, auf die Kulturen einzugehen

genieure aus Spanien, während Du ar-

und international die Leute einzubin-

beitslos bist. Wir müssen den Leuten

den, lebensnotwendig ist. Sie müssen

auch erklären, dass ihnen niemand et-

international denken und lokal han-

was wegnimmt, wenn wir Leute holen,

deln. Sie kriegen Spezilisten heute

die wir hier nicht haben. Und wir müs-

nicht nur in einem Markt, Sie müssen

sen sehen, dass wir die Potenziale nut-

weltweit rekrutieren.

zen, die wir in Deutschland haben.

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NACHT DER PERSONALER 2012 Die NACHT DER PERSONALER war der feierliche Höhepunkt des Personalmanagementkongress 2012. Im Berliner Friedrichstadtpalast gab es in diesem Jahr – aufgrund der Fußball-EM – ein äußerst straffes aber dennoch sehr unterhaltsames Programm. Während der Gala wurden der Nachwuchsförderpreis sowie die Personalmanagement Awards verliehen.

Julia Westlake fragte auch BPM-Präsident Joachim Sauer aus

Jocelyne B. Smith – Stimme des Abends – verzauberte das Publikum an diesem Abend mit gefühlvollem Soul.


Die Rias Big Band sorgte während der Nacht der Personaler für ausgelassene Stimmung und begleitete Soul-Diva Jocelyne B. Smith während ihrer Gesangsperformance.

N AC

HWU

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FÖR

DER

Nachwuchsförderpreis für Claudia Bassarak

PRE

IS

Claudia Bassarak von der Leuphana Universität in Lüneburg hat am Donnerstagabend den mit 2.000 Euro dotierten BPM-Nachwuchsförderpreis gewonnen. Aufgrund des hohen Praxisbezugs und der Entwicklung klarer, umsetzbarer Handlungsempfehlungen, die ohne weiteres in anderen Unternehmen anwendbar sind, hat sich die Jury für sie als Gewinnerin des diesjährigen BPM-Nachwuchsförderpreises entschieden. Der Titel ihrer Arbeit: „Evaluation eines Instruments zur bedarfsgerechten Planung der betrieblichen Weiterbildung bei der DB Services GmbH“. „Frau Bassaraks Arbeit zeichnet sich besonders durch ihre beeindruckende Forschungsleistung aus. Mit einer klaren Zielsetzung, einer konsequenten Forschungsmethodik und einer äußerst reflektierten Auswertung der Ergebnisse erbringt ihre Arbeit einen eigenständigen Beitrag zur Forschung auf dem Gebiet des Personalwesens“, heißt es in der Jurybegründung. Details und Hintergründe zur Abschlussarbeit und Autorin gibt es in der kommenden Ausgabe des Human Resources Manager.

Alle Preisträger versammelten sich zum Abschluss für ein Gruppenfoto auf Europas größter Bühne

FUS

Fröhlich ging es im Anschluss an die Gala im Foyer des Friedrichstadtpalastes weiter.

SBA

EM LL

201

2

EM-Viertelfinale

Das Viertelfinalspiel – Portugal gegen Tschechien – wurde im Anschluss an die Gala live im Friedrichstadtpalast übertragen. Begeistert verfolgten zahlreiche Anwesende das mittelprächtige Spiel, das mit einem 1:0 für Portugal endete.


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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

NACHT DER P E R S O N A L E R

PERSONAL MANAGEMENT AWARD 2012 – und gewonnen hat…

F

ür besondere Leistungen im Human Resource Manage-

Die Shortlist 2012:

ment hat der Bundesverband

der Personalmanager gestern Abend im Rahmen der „Nacht der Personaler“ im Berliner Friedrichstadtpalast den Personalmanagement Award in insgesamt drei Kategorien vergeben. Der Fokus lag in diesem Jahr auf dem Thema „Diversity“.

1. KATEGORIE Großunternehmen • Allianz SE Growing Leadership of Women • IBM Deutschland GmbH Worldwide LGBT Reverse Mentoring • Otto Group (Otto GmbH & Co KG) You only can manage what you measure: Diversity Controlling 2. KATEGORIE KMUs • K U Bäckerei GmbH – Demografische Unternehmenspolitik Die Senior-Ausbildung • Stadtwerke Hannover AG/Enercity Diversity Management bei enercity • W.L.Gore & Ass. GmbH Inclusion Curriculum 3. KATEGORIE Organisation und Verband • Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband

Der Preis in der Kategorie „Groß-

Niederrhein e. V.

unternehmen“ ging an die Allianz

Das Gold in den Köpfen – Nachwuchs för-

SE. Ausgezeichnet wurde das Versi-

dern, Vielfalt stärken

cherungsunternehmen für das Pro-

• Evangelischer Erziehungsverband ZuPe

jekt „Growing Leadership of Wo-

„Zukunft sichern – Strategische Personalent-

men“, das mögliche Schwachpunkte

wicklung in den Erziehungshilfen im Verbund-

bisher klassischer Frauenförderung

system“

umgeht und sich mit differenzierten

• IG Metall Vorstand

und innovativen Tools mit dem The-

Frauen in Fach- und Führungspositionen in

ma Chancengleichheit auseinander-

der IG Metall

setzt.

Mitarbeiter bilden Unternehmen. Mit Haufe Talent Management gewinnen Sie gute Mitarbeiter, setzen sie produktiv ein, entwickeln sie zielgerecht und binden sie langfristig ans Unternehmen. Sie möchten mehr erfahren? Besuchen Sie uns im Internet.

Der Personalmanagement Award

Der Preis in der dritten Katego-

in der Kategorie „kleine und mittel-

rie „Organisation und Verband“

ständische Unternehmen (KMU)“

ging an die Arbeiterwohlfahrt Be-

ging an die K & U Bäckerei GmbH.

zirksverband

Ausgezeichnet wurde das Unterneh-

Ausgezeichnet wurde die Arbeiter-

men für ihre demografische Unter-

wohlfahrt Niederrhein für ein Pro-

nehmenspolitik und die Senior-Aus-

jekt, das neben einer interkulturel-

bildung, bei der erwachsenen Azubis

len

mit bis zu 56 Jahren eine auf ihre Vor-

auch die Verbesserung des internen

kenntnisse und Erfahrungen vergan-

Zugangs von Migrantinnen und Mi-

gener Berufsjahre abgestimmte Aus-

granten zu qualifizierter Beschäfti-

bildung erhalten.

gung fördert.

Niederrhein

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INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT

PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

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AUSGEZEICH NE T

HR JOURNALISMUSPREIS FÜR „DIE FRUST AG“ Erstmals wurde die von der ADP gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen des Personalmanagementkongress verliehen.

» Das Leitthema Führung ist ein wichtiges Thema. Alles wird viel, viel anspruchsvoller, auch die Mitarbeiter. Da ist es wichtig, dass man verschiedene Führungsstile hat. Dass man weiß, wie man die Leute einbinden kann, wie man Personal richtig führt – das finde ich ganz interessant und das bringt einen hier auch weiter. « Constance Schröter, Leiterin Personal, Niedersächsische Landesgesellschaft mbH

er in diesem Jahr erst-

mit ihrem Artikel „Die Frust AG“

GEMEINEN ZEITUNG, hat sich

malig ausgeschriebe-

für das MANAGER MAGAZIN

Autor Sven Astheimer die ver-

ne und mit insgesamt

erschrieben. Christine Demmer

bliebenen 2.000 Euro gesichert.

10.000 Euro dotierte „HR Jour-

kann sich dank ihres Beitrags

Der BPM gratuliert allen Ge-

nalismuspreis“ wurde gestern

„Ein starker Spruch“, der in der

winnern sehr herzlich und be-

Mittag während des Personal-

SÜDDEUTSCHEN

ZEITUNG

dankt sich an dieser Stelle noch

managementkongress im gro-

veröffentlicht wurde, immerhin

einmal beim Stifter – der ADP

ßen Saal des Estrel Conventi-

über 3.000 Euro Preisgeld freu-

Employer Services GmbH so-

on Center verliehen. Die 5.000

en. Mit „Vertrauen ist gut, Kon-

wie bei ADP-Geschäftsführer

Euro Siegprämie haben sich

trolle macht Arbeit“, erschienen

Andreas Kiefer, der die Preise

» Ich bin ein bisschen gemischter Meinung. Ich bin mit der Erwartung hergekommen, Anregungen zu bekommen: Best Practice, wo kann man eigene Systeme verfeinern – dass habe ich weniger gefunden. Wenn ich es noch mal machen würde, würde ich sehen, wo bekomme ich einen komplett neuen Impuls, der das eigene Denken in andere Bahnen rückt, als das, wo man schon Grundkenntnisse hat. «

Eva Buchhorn und Klaus Werle

in der FRANKFURTER ALL-

überreicht hat.

Stefan Bastert, Leiter Personal, Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG

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INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT

PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

M I T G L I E D E RVERSAMMLUNG UND WARM-UP

BPM FORDERT VERZICHT AUF BETREUUNGSGELD Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat sich auf seiner Mitgliederversammlung klar gegen das geplante Betreuungsgeld positioniert. Es sei im Kampf gegen den Fachkräftemangel kontraproduktiv, sagte Vizepräsidentin Ursula Schütze-Kreilkamp. Weiterhin sprachen sich die Mitglieder dafür aus, sich zur Charta der Vielfalt zu bekennen.

W

Zustimmung: Alle Anträge fanden eine breite Mehrheit. Unter anderem lehnten die Mitglieder gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Erreichbarkeit von Arbeitnehmern in der Freizeit ab.

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Im Max-Planck-Institut .

enn man sich die An-

der Mitgliederversammlung eine brei-

zahl der Bundespräsi-

te Mehrheit. Statt der Einführung des

denten ansieht, die der

Betreuungsgeldes sei ein zügiger Aus-

Bundesverband der Personalmanager

bau der Kinderkrippen und Kinderbe-

(BPM) seit seiner Gründung im Jahr

treuungsangebote erforderlich, sag-

2009 schon miterlebt hat, so ist er ei-

te die Vizepräsidentin des BPM, Ursu-

gentlich schon ein relativ alter Ver-

la Schütze-Kreilkamp. Hierfür sei das

band. Aber nicht nur die Zahl der Bun-

Betreuungsgeld aber kontraproduk-

despräsidenten ist mit drei ganz or-

tiv. Aufgrund des drohenden Fachkräf-

dentlich, sondern auch die Mitglieder-

temangels sei es wichtig, dass Eltern

zahl des BPM. Die wurde auf der Mit-

möglichst früh auf den Arbeitsmarkt

gliederversammlung am Mittwocha-

zurückkommen.

bend in der Berliner Kalkscheune mit

Das von der Bundesregierung ge-

3.254 angegeben. Das soll aber noch

plante Betreuungsgeld soll eine zu-

nicht das Ende der Fahnenstange sein.

sätzliche Leistung für Familien sein,

BPM-Präsident Joachim Sauer zeigte

die ihre Kinder unter drei Jahren nicht

sich auf der Versammlung zuversicht-

in eine staatlich geförderte Kinder-

lich die 4.000er-Marke 2013, spätes-

krippe oder eine andere öffentlich ge-

tens aber 2014 zu schaffen. „Ich bin op-

förderte Betreuung geben wollen.

timistisch, weil es immer wieder neue

Joachim Sauer betonte, dass eine

Themen gibt“, sagte er. Eins dieser

wirkliche Wahlfreiheit für Eltern, wie

Themen ist das geplante Betreuungs-

sie das Betreuungsgeld ermöglichen

geld, das vom BPM abgelehnt wird.

soll, vor allem in den alten Bundeslän-

Ein entsprechender Antrag fand auf

dern nicht gegeben sei, da es noch zu


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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

B P M - M I T G L IEDERVERSAMMLUNG UND WARM-UP

Das Präsidium (hier ein Teil, v.l.n.r.): Silke Jensen, Christian Vetter, Immanuel Hermreck, Thomas Sigi, Ursula Schütze-Kreilkamp, Jan Mönikes (Justiziar) und Joachim Sauer.

wenig Betreuungsmöglichkeiten für

Gewerkschaften geforderten Regelun-

Kinder unter drei Jahre gebe. Zudem

gen, die die Erreichbarkeit von Arbeit-

treffe niemand eine Wahl auf Basis von

nehmern durch digitale Kommunika-

hundert Euro, sagte er. „Dafür ist der

tionsmittel begrenzen sollen, um eine

Betrag zu gering.“

Balance zwischen Erholungs- und Ar-

Neben der Ablehnung des Betreu-

„Die tiefgreifenden Veränderungen

falls gegen gesetzliche Regelungen zur

der Arbeitswelt durch die Digitalisie-

Thomas Sigi, Audi-Personalvorstand

Anforderungen an HR – Reorganisationsprojekte arbeitsrechtlich umsetzen 1. Konferenztag, 14.45 – 15.45 Uhr

beitszeit zu gewährleisten.

ungsgeldes sprach sich der BPM eben-

»Die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung sind unbestritten.«

Kommen auch Sie zu unserem Stand auf dem PERSONALMANAGEMENTKONGRESS des BPM am 21.6 & 22.6.2012 in Berlin

rung und das Internet sind unbestritten“, sagte Sigi. Pauschale Verbote, die in die Autonomie der Betriebe eingrei-

Arbeitsrecht kompakt: Hot Spots 2012 2. Konferenztag, 9.45 – 10.45 Uhr

fen, seien aber nicht geeignet, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Auf der Mitgliederversammlung am Mittwoch beschloss der BPM ebenfalls die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ und erklärte sich damit

Begrenzung der Erreichbarkeit von Ar-

als Verband bereit, sich unter anderem

beitnehmern in der Freizeit aus. Dies

für die Vielfalt in der Gesellschaft so-

müsse auf betrieblicher Ebene und

wie für die Förderung und Implemen-

nicht gesetzlich geregelt werden, sag-

tierung von Diversity-Ansätzen in den

te Präsidiumsmitglied und Audi-Perso-

Unternehmen einzusetzen. 1.250 Un-

nalvorstand Thomas Sigi. Hintergrund

ternehmen und Institutionen haben

sind die von Teilen der Politik und der

die Charta bereits unterzeichnet.

Arbeitsrecht Angekommen! Anspruchsvoll! Anziehend! Mit Thomas Ubber, Dr. Hans-Peter Löw und Tobias Neufeld haben sich drei renommierte Arbeitsrechtler als Team formiert, welches unseren Mandanten mit inzwischen mehr als fünfzehn ausschließlich auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwälten täglich zur Seite steht. Unternehmen schätzen eine pragmatische und punktgenaue arbeitsrechtliche Beratung durch erfahrene Spezialisten. Dieser Anspruch ist zugleich die Leitlinie des Arbeitsrechtsteams von Allen & Overy. Allen & Overy wird konsequent den Ausbau aller lokalen Arbeitsrechtsteams vorantreiben. Damit reagieren wir auf die Erwartungshaltung unserer Mandanten.

Thomas Ubber – Partner Tel +49 69 2648 5430 thomas.ubber@allenovery.com

Dr. Hans-Peter Löw – Partner Tel +49 69 2648 5412 hans-peter.loew@allenovery.com

Tobias Neufeld – Partner Tel +49 211 2806 7120 tobias.neufeld@allenovery.com

Allen & Overy LLP in Deutschland

Arbeit und Vergnügen: Nach der Versammlung stellten sich das Präsidium und einige der neuen Fach- und Regionalgruppenleiter zum Gruppenfoto auf. Im stilvollen Ambiente ließen die Mitglieder beim anschließenden „Get Together“ in der Kalkscheune den Abend ausklingen.

WWW.PERSONALMANAGEMENTKONGRESS.DE

Breite Straße 27 40213 Düsseldorf Tel. +49 211 2806 7000 Fax +49 211 2806 7800

Bockenheimer Landstraße 2 60306 Frankfurt am Main Tel. +49 69 2648 5000 Fax +49 69 2648 5800

Am Victoria-Turm 2 68163 Mannheim Tel. +49 621 3285 6300 Fax +49 621 3285 6400

Maximilianstraße 35 80539 München Tel. +49 89 71043 3000 Fax +49 89 71043 3800

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Kehrwieder 12 20457 Hamburg Tel. +49 40 82 221 20 Fax +49 40 82 221 2200

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12

INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT

PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2012

I N T E R V I E W MIT BPM-PRÄSIDENT JOACHIM SAUER

NOCH EIN WENIG PROFESSIONELLER Es gibt immer mehr Themen, zu denen sich der Bundesverband der Personalmanager positionieren kann. Davon ist BPM-Präsident Joachim Sauer fest überzeugt. Im Interview spricht er über die weiteren Vorhaben des Verbandes und seinen Wunsch nach mehr Diskussionen. Herr Sauer, der BPM hat sich

einen Schritt vorangekommen.

Nein, das hätte ich nicht ge-

diskutiert werden, sondern der

auf seiner Mitgliederversamm-

Das sagen auch sehr viele Teil-

dacht. Es war schon sehr ambi-

auch dafür sorgt, dass unsere

lung mit großer Mehrheit ge-

nehmer.

tioniert 1.000 Mitglieder zu er-

Themen wahrgenommen wer-

gen das Betreuungsgeld ausge-

Was wünschen Sie sich denn für

reichen. Jetzt sind wir bei knapp

den. Diese Position wollen wir

sprochen. Kann man erwarten,

die Zukunft?

3.300, was ich mir nie hätte vor-

jetzt besetzen. Das wird eben-

dass sich der Verband zukünf-

Schön wäre es, wenn auf der

stellen können. Die Nachfrage

falls zur Professionalisierung

tig noch häufiger zu politischen

Mitgliederversammlung – aber

war und ist riesengroß. Offen-

beitragen.

Themen zu Wort meldet?

nicht nur da – noch mehr in-

bar sind wir zur rechten Zeit ge-

Was glauben Sie, wird das Be-

Das hoffe ich. Es gab ja auf der

haltlich diskutiert wird, um dem

kommen.

treuungsgeld kommen?

Versammlung einen Diskussi-

Verband ein stärkeres inhaltli-

Die Regional- und Fachgrup-

Ich glaube, dass es kommen

onsbeitrag, in dem dafür plä-

ches Profil zu geben.

pen werden ebenfalls ganz gut

wird. Denn so mancher droht

diert wurde, mehr Position zu

Und auf den Kongress bezogen?

angenommen. Was gibt es da

ja mit dem Ende der Koalition,

Der ist für mich gut so, wie er ist.

für weitere Ziele?

wenn es nicht eingeführt wird.

Man muss natürlich sagen, dass

Da müssten wir noch ein biss-

Man merkt, dass das ein Thema

die Qualität der Panels und Fo-

chen professioneller werden,

ist, an dem Sie sich gerne reiben.

ren unterschiedlich ist. Ein Kon-

indem wir zum Beispiel für jede

Wir reden einerseits über Fach-

gress ist immer bunt und vielfäl-

Fachgruppe ein kurz- und mit-

kräftemangel und über die Not-

beziehen. Das wünsche ich mir auch. Das müssen nicht immer Positionen sein, die man selbst richtig findet. Das zeigt einfach,

»Offenbar ist der BPM zur rechten Zeit gekommen.«

dass es ein lebendiger Verband ist. Das finde ich gut. Es gibt im-

gendein Mitglied melden und

tig. Ein durchgehend hohes Ni-

telfristiges

Arbeitsprogramm

wendigkeit, ausreichende Be-

mer mehr Themen, die für das

anregen, dass sich der Verband

veau anzustreben, ist deshalb

diskutieren. Das werden wir

treuungsmöglichkeiten für Kin-

Personalmanagement relevant

zu einem Thema positioniert.

ein sehr anspruchsvolles Ziel.

angehen, so dass wir planeri-

der zu haben, andererseits wol-

sind und zu denen man sich po-

Wie lautet Ihr Fazit nach dem

Aber diesen Ehrgeiz haben wir.

sche Sicherheit bekommen. Wir

len wir denjenigen 100 Euro

sitionieren kann.

ersten Kongresstag? Ist der

Und ich muss sagen, wir sind

müssen uns natürlich aber auch

schenken, die ihre Kinder nicht

Und Initiativen können nicht

dritte Kongress noch mal ein

hier wirklich gut vorangekom-

klar darüber sein, dass wir das

in Krippen betreuen lassen wol-

nur vom Präsidium kommen,

bisschen besser als der zweite?

men.

alles ehrenamtlich machen.

len. Mal davon abgesehen, dass

sondern auch aus der Mitte des

Ich bin sehr überrascht, weil

Vor mehr als drei Jahren hat

Was wir außerdem brauchen,

sie es oftmals nicht können, weil

BPM?

ich dachte, wir hätten den Zenit

sich der Verband gegründet.

ist eine Art inhaltlicher Gene-

es nicht genügend Krippenplät-

Darüber würde ich mich freu-

schon erreicht. Aber ich finde,

Hätten Sie sich damals erhofft,

ralsekretär, der nicht nur die

ze gibt. Das alles finde ich ziem-

en. Zu jeder Zeit kann sich ir-

wir sind tatsächlich noch mal

dass der BPM so groß wird?

Themen aufnimmt, die gerade

lich absurd.

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Das Herz eines Unternehmens sind die Mitarbeiter. Denn sie setzen Ideen in die Tat um. SuccessFactors, ein Unternehmen der SAP, ist der weltweit führende Anbieter von cloudbasierten Business-Execution-Softwarelösungen für Unternehmen in über 60 Branchen. Die Business-ExecutionSuite von SuccessFactors optimiert die Ausrichtung von Unternehmen, die Teamarbeit sowie die Leistung der Mitarbeiter. Das Ziel von SuccessFactors ist es, seine Kunden mit innovativen Lösungen, einem breiten Angebot an Inhalten, Prozess-Expertise sowie umfangreichem Best-Practice-Wissen zu begeistern. SuccessFactorsSoftware wird täglich von mehr als 15 Millionen Anwendern in über 3.500 Unternehmen aller Größen in 168 Ländern und 35 Sprachen verwendet.


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