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Christine Huovinen Thomas Wohlgemuth

Wandern, wo andere forschen Ober- und Mittelwallis


Christine Huovinen Thomas Wohlgemuth

Wandern, wo andere forschen Ober- und Mittelwallis

Haupt Verlag Eidg. Forschungsanstalt WSL


Impressum Christine Huovinen, Biologin. Langjährige Mitarbeit an der Eidg. Forschungsanstalt WSL in Davos und Birmensdorf. Seit 2016 freischaffend in den Bereichen Umweltkommunikation und Biodiversitätsförderung als Mitinhaberin von dinatum klg – Dienstleistungen im Natur- und Umweltbereich. Thomas Wohlgemuth, Biologe. Leitet die Forschungsgruppe Störungsökologie an der Eidg. Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf und untersucht die Walddynamik nach Windwurf, Waldbrand und Trockenheit. Umschlag, grafisches Konzept: pooldesign, Zürich Layout: pooldesign, Zürich; Sandra Gurzeler Umschlagfoto: Gilbert Projer Druck: Valmedia AG, Visp, Schweiz Dieses Buch und die App sind auch in französischer Sprache erhältlich (ISBN 978-3-258-08207-3). 1. Auflage 2021 4

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-08206-6 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2021 by Haupt und WSL Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur für die Jahre 2021–2024 unterstützt.

www.haupt.ch


Dank und Organisation Beim Planen, Recherchieren, Schreiben, Bebildern, Redigieren, Gestalten, Programmieren und Übersetzen des vorliegenden Wanderführers erhielten wir Hilfe von zahlreichen Fachpersonen. Ihnen allen möchten wir ganz herzlich danken. Ein spezieller Dank geht an die Dienststelle für Wald, Flussbau und Landschaft des Kantons Wallis und den Naturpark Pfyn-Finges für die finanzielle Unterstützung des Projekts. Christine Huovinen, Thomas Wohlgemuth und die Direktion der WSL

Partner Kanton Wallis

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Naturpark Pfyn-Finges

Projektgruppe Thomas Wohlgemuth, Christine Huovinen, Sandra Gurzeler, Nico Grubert, Gilbert Projer, Birgit Ottmer Wissenschaftliche Begleitung Daniel Farinotti (Gletscherlandschaft), Christoph Graf (Murgang und Steinschlag), Pierre Huguenin (Lawinen), Andreas Rigling (Waldbeobachtung), Silvia Tobias (Siedlungsentwicklung), Kerstin Treydte (Jahrringe), Beat Wermelinger (Waldbrand), Thomas Wohlgemuth (Trockenheit) Reviews Mathias Hutter, Peter Oggier, Alain Jacot, Beat Wermelinger, Andreas Rigling, Barbara Allgaier Leuch, Alexandre Badoux, Werner Bellwald, Ariel Bergamini, Astrid Björnsen, Kurt Bollmann, Urs-Beat Brändli, Peter Brang, Sabine Brod-


beck, Michael Bründl, Matthias Buchecker, Ulf Büntgen, Matthias Bürgi, Rita Bütler, Andrin Caviezel, Daniel Farinotti, Patrick Fonti, Beat Frey, Hans-Ulrich Frey, Holger Gärtner, Christoph Graf, Felix Gugerli, Frank Hagedorn, Pierre Huguenin, Marcel Hunziker, Matthias Huss, Tobias Jonas, Michèle Kaennel Dobbertin, Felix Kienast, Andrea Kupferschmid, Stefan Margreth, Christoph Marty, Brian McArdell, Olivier Mounir, Ferdinand Pfammatter, Hugo Raetzo, Thomas Reich, Gabor Reiss, Christian Rixen, Anton Ruffiner, Marcus Schaub, Jürg Schweizer, Peter Schwitter, Irmi Seidl, Betty Sovilla, Silvia Stofer, Lukas Stoffel, Silvia Tobias, Frank Techel, Kerstin Treydte, Pierre Vollenweider, Roman Zweifel Lektorat Birgit Ottmer Korrektorat Erika Gussmann Fotografien s. Bildnachweis auf S. 345 6

Gestaltung und Layout Buch pooldesign, Zürich Sandra Gurzeler Design und Entwicklung App zum Buch Billie Argent, London Binarium GmbH, Zürich Nico Grubert Übersetzung für die französische Buch- und App-Version Michèle Kaennel Dobbertin Weiterer Support Clarissa Bräg, Christian Wessalowski, Fabian Andereggen, Peter Aschilier, Marc Christen, Christoph Düggelin, Christian Ginzler, Hans Henzen, Rolf Holderegger, Rinaldo Hugo, Käthi Liechti, Wilfried Meichtry, Claudia Müller, Marcia Philipps, Marie-Claude Schöpfer, Simon Speich, Manfred Stähli, Flurin Sutter, Christian Theler, Beat von Gunten


Inhaltsverzeichnis Spannende Forschung kombiniert mit faszinierender Landschaft

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Auf den Weg

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Waldbeobachtung

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Grösster Waldföhrenwald der Schweiz Autobahn und Naturschutz – ein Widerspruch? Der Wald von einst Ausholzen gegen Trockenstress Ein Hauch von Mittelmeer Ziegen fressen für die Artenvielfalt Einen Wald giessen Föhrensterben infolge Aluminiumproduktion Das Bett des Rottens: mal Wald, mal Steppe Weit mehr als Bäume zählen Die Narben eines Grossbrands

Trockenheit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Mehr als nur Wein Mangelware Wasser Anpassung als Schlüssel zum Erfolg Wo Bäume an ihre Grenzen stossen Lebensader Suone Misteln: ein ungebetener Gast Eine Föhre belauschen Per Mausklick zum Wald der Zukunft Steppen fast wie in der Mongolei Waldnutzung einst und heute im Direktvergleich

Waldbrand 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Vor dem Brand: ein typischer Waldföhrenwald Hitzesommer 2003: Der Berg brennt Phönix aus der Asche: ein Naturspektakel Welcher Wald wächst hier in Zukunft? Samenernte für die Genbank Schmuckstücke im Roggenfeld Vogelvielfalt: Faszination und Verantwortung Mehr Wildnis dank Autobahn Einer der ältesten Rebstöcke der Schweiz

21 27 28 32 34 37 38 42 44 47 50 52 57 61 63 67 69 72 76 76 79 84 86 91 93 95 102 107 110 113 116 118

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Siedlungsentwicklung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Visp: vom kleinen Dorf zum Industriestandort Robinien: Fluch oder Segen? Mehr Natur, weniger Hochwasser Manche mögen’s trocken Fruchtbarer Boden – ein rares Gut Mit Wasser vor Steinschlag schützen Bärlauch wie im Mittelland Zukunftsbäume gesucht Beliebt zum Wohnen und Erholen Katastrophe als Chance Schwarz-Föhren aus der Nähe

Murgang und Steinschlag

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Wie ein Murgang entsteht Murgang interaktiv Die Natur als Labor Mit Blinklicht und Sirene Idealer Untergrund für Föhrenwald Auf den Spuren früherer Murgänge Beton zur Zähmung Schwebend über den Illgraben Wenn Berge zerfallen Wildbachgefahr als kleineres Übel Ein Dorf sieht rot Von Baumwunden zur Computersimulation

Lawinen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

UNESCO-Kulturerbe Dem Wild zuliebe Je wärmer, desto höher Weltweit einmaliges Testgelände Waldbrand oder Lawine? Das Hauptquartier des Testgeländes Lawinen schaffen Vielfalt So schnell wie die Formel 1 Ein Baum mit vielen Untermieterinnen Wetter und Pflanzenwachstum gleichzeitig erfassen Dem Schneedruck standhalten Unsichere Zukunft für den Skitourismus

120 125 128 133 137 141 143 144 146 150 153 156 158 163 169 170 174 175 181 182 184 188 191 192 194 196 201 203 207 208 211 216 217 220 224 226 227 230


Gletscherlandschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Der Gletschergigant: früher, heute und in Zukunft Wenn sich der Boden unter den Füssen öffnet Von der Steinwüste zum Wald Ein Wald unter Schutz Wie ein riesiges Förderband Im Reich der Arve Rund um die Uhr überwacht Von Lawinen, Bischöfen und einem alten Drama Lärchen auf dem Vormarsch Blick aufs Gletschertor Ameisenhaufen erstmals systematisch erfasst Siebzig Jahre Aletschwald: Ein Fotovergleich Flechten – nur scheinbar unscheinbar Oberriederi – ein Stück Kulturgeschichte Tot, aber doch lebendig Wildlebende Huftiere: des einen Freud, des anderen Leid Geht uns bald der Strom aus? Eine der grössten Lawinen des Winters 1999

Jahrringe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

Der geschrumpfte Langgletscher Der Baum als Geschichtsbuch Wie alt werden Wurzeln? Mit Baumverletzungen Steinschlag datieren Von Naturgewalten geprägt Alpwirtschaft – zwischen Tradition und Moderne Von Arven und Alpenrosen Eine 1250 Jahre lange Klimageschichte Lärchenwickler – alle Jahrzehnte wieder Die weisse Gefahr Gebäudealter auf einen Blick Landwirtschaft im Umbruch Vom Wasser überrascht Der rote Segensonntag Fast wie im Mittelalter Die ältesten Gebäude im Lötschental Bäumen beim Wachsen zusehen

Bildverzeichnis Quellenverzeichnis Index

232 237 241 243 245 247 248 253 254 257 258 260 262 264 267 268 273 278 283 286 291 293 296 298 302 306 309 314 318 322 327 328 333 336 338 340 342 345 347 359

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Spannende Forschung kombiniert mit faszinierender Landschaft Seit Jahrzehnten geht die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Kanton Wallis verschiedenen Naturphänomenen auf den Grund. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessern mit ihren Resultaten in vielen Bereichen das Leben der Bevölkerung und der Besuchenden im Wallis, bescheiden und ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Dank der zahlreichen Experimente und Langzeitbeobachtungen im Kanton lassen sich zum Beispiel die Siedlungen noch besser vor Steinschlag, Murgängen oder Lawinen schützen. Auch Besitzerinnen und Besitzer von Wald sowie Waldbetriebe und -behörden profitieren von Forschungsergebnissen, die ihnen helfen, die Wälder auf die zunehmende Trockenheit oder Waldbrandgefahr vorzubereiten. Für dieses langjährige Forschungsengagement im und für das Wallis möchte ich mich bei allen Beteiligten und bei der gesamten WSL bedanken. Es ist mir eine besondere Freude, dass dieser erste WSL-Wanderführer im Wallis zu liegen kommt. Dies ist der beste Beweis, dass die WSL und der Kanton ausgezeichnet zusammenarbeiten und sich die Forschenden im Wallis wohlfühlen. Mit dem vorliegenden Buch und der dazugehörigen App für unterwegs lässt sich nicht nur die einzigartige Landschaft des Wallis erwandern, sondern ein Teil der WSL-Arbeit direkt vor Ort erleben. Garantiert sind bei jedem Rundgang interessante Einblicke in die Wissenschaft – fachlich fundiert und verständlich aufgearbeitet. Die Forschungsthemen jeweils am Objekt in unserer herrlichen Umgebung kennenzulernen ist wahrlich ein Genuss – ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen! Jacques Melly alt Staatsrat

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Auf den Weg Hunderte von Forscherinnen und Forschern untersuchen in der Schweiz Natur- und Siedlungsräume. Was sie herausfinden, wird in Fachjournalen und Berichten publiziert und führt zu verschiedenen Massnahmen der Bundes- und Kantonsbehörden. Einem breiten Publikum bleiben die Resultate jedoch meist verborgen. Zwar berichten die Medien regelmässig über Themen wie Klimawandel, Naturgefahren und Biodiversität, doch gehen sie oft wenig in die Tiefe, oder die Zusammenhänge bleiben unklar. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL unternimmt mit diesem Wanderführer in Buch- und App-Form den Versuch, dreissig Jahre Forschung aus der intensiv untersuchten Region Ober- und Mittelwallis einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Auf acht Wanderungen werden Orte besucht, wo Forschung stattfindet oder wo sich das Zusammenwirken von Naturraum und Landnutzung eindrücklich präsentiert. Die gesammelten Einsichten werden an verschiedenen Wegposten in Wort und Bild vermittelt. Ergänzend sind ausgewählte Tier-, Pflanzen- und Gesteinsarten kurz vorgestellt. 13

Das Wallis als Untersuchungsgebiet Das Wallis unterscheidet sich vom Rest der Schweiz, sei es durch den Reichtum an einzigartigen Weinsorten oder durch den Gruss «Tagwohl». Auch der grösste Gletscher der Alpen, der berühmteste Berg der Schweiz oder die landesweit meisten Sonnenstunden zeichnen die Region aus. Was aber macht das Wallis aus naturwissenschaftlicher Sicht so interessant? An den hohen Bergen sowohl im Norden als auch im Süden stauen sich regelmässig feuchte Luftmassen und regnen sich aus, und dazwischen – typisch für inneralpine Täler wie das Wallis – ist es überwiegend trocken. Im langjährigen Mittel verteilen sich die wenigen Niederschläge fast gleichmässig über die Monate, und die Vegetation ist vom Talgrund bis auf mittlere Höhen an diese Trockenheit angepasst. Die aussergewöhnlichen klimatischen Bedingungen, zusammen mit der geologischen Vielfalt, ermöglichen einer grossen Zahl von Pflanzen- und Tierarten ihr Dasein; viele kommen gar nur im Wallis vor. Wo im Wallis eine dünne Bodenschicht aufliegt, reicht es für einen dichten Wald oft nicht mehr. Treffend nannte deshalb der Berner Universalgelehrte Albrecht von Haller vor über 250 Jahren das Wallis das «Spanien der Schweiz», was die Andersartigkeit der Region geographisch einordnet. Wie in Spanien ist übrigens auch die Gefahr von Waldbränden im Wallis höher als in den nördlicheren Regionen der Schweiz.


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Ein Überleben in einer solch trockenen Gegend erfordert einen sorgsamen Umgang mit dem Wasser. Seit Jahrhunderten hat die Bevölkerung vieler Dörfer das Wasser der Gletscher mit aufwändigen Leitungen an die Wiesen und Äcker herangeführt und so eine Landwirtschaft an den trockenen Hängen ermöglicht. Zum Umgang mit der Trockenheit gesellt sich auch die bis heute andauernde Auseinandersetzung mit den typischen Naturgefahren einer Bergregion: Lawinen, Steinschlag und Murgänge, aber auch Hochwasser. Je dichter ein Gebiet besiedelt ist, desto höher ist das Risiko von Schäden. Entsprechend wichtig sind geeignete Schutzmassnahmen wie das grösste Hochwasserschutzprojekt der Schweiz – die 2018 begonnene 3. Rhonekorrektion. Regionen in Europa, die von Natur aus trocken sind, spüren den Klimawandel besonders deutlich, da höhere Temperaturen die zeitweise Austrocknung verstärken. Durch die rasante Erwärmung in den letzten drei Jahrzehnten wurde das Wallis deshalb immer mehr zur Frühwarnregion für den Umweltwandel, ähnlich wie das Tessin. Im Tessin sind es die immergrünen, exotischen Sträucher und Bäume, die bereits vor vierzig Jahren wegen ausbleibender Fröste immer weiter in die Wälder vorgedrungen sind und schon damals den Klimawandel erahnen liessen. Im Wallis sind es seit den 1990er-Jahren absterbende Wald-Föhren, die nun nicht mehr wegen der Luftverschmutzung des Aluminimumwerks in Chippis darben, sondern wegen ausgeprägter Dürren. Das Klima lässt sich im Wallis aber auch für Zeiten vor dem menschgemachten Klimawandel gut dokumentieren, zum Beispiel anhand der Jahrringe von uralten Lärchen oder mittels Spuren, die abschmelzende Gletscher in der Landschaft hinterlassen haben. All diese Eigenschaften haben bereits vor Jahrzehnten das Interesse der WSL am Wallis geweckt und zu unzähligen Forschungsarbeiten geführt. So werden mit Experimenten, Langzeitbeobachtungen oder Computersimulationen Gründe für das Absterben von einheimischen Baumarten gesucht, Intensitäten und Gefahren von Lawinen, Steinschlag und Murgängen ermittelt oder Flächen und Wasserabfluss von Gletschern bis ins Jahr 2100 berechnet. Viele dieser Projekte werden in enger Zusammenarbeit und Absprache mit dem Kanton Wallis durchgeführt, ohne dessen Unterstützung solche Arbeiten nicht möglich wären. Wandern im Mittel- und Oberwallis Die Wanderungen sind zwischen acht und sechzehn Kilometer lang und führen an jeweils neun oder mehr Wegposten vorbei. Der höchstgelegenste Punkt befindet sich auf der Moosfluh (2332 m ü. M.), der tiefstgelegenste im Pfynwald (570 m ü. M.). Die Routen folgen grösstenteils den offiziellen Wanderwegen. Auf vier Wanderungen wird der Naturpark Pfyn-Finges durchquert. Seine


zentrale Lage im vorliegenden Wanderführer versinnbildlicht seine Bedeutung für die Region. Für jede Wanderung geben eine Karte und ein Höhenprofil detailliert Auskunft über die Wegstrecke, die zu leistenden Höhenmeter sowie die reine Wanderzeit. Falls Sie sich beim Wandern intensiv mit den einzelnen Posten auseinandersetzen, werden Sie mehr Zeit benötigen und entsprechend zwei bis drei Stunden mehr einrechnen – oder Sie lesen die Informationen im Voraus zu Hause und lassen sich unterwegs von der kürzer gehaltenen App leiten. Besonders für die höher gelegenen Wanderungen sind Bergschuhe sehr empfohlen. Angaben über Anfahrtsmöglichkeiten, Restaurants oder weitere Infrastruktur entlang der Route lassen sich im Internet finden. Während den Wanderungen kann das Wetter ändern, gegebenenfalls können daraus auch Naturgefahren entstehen. Sind diese Umstände bei der Planung berücksichtigt, kann es losgehen: Wir wünschen viel Spass beim Entdecken!

Christine Huovinen – Thomas Wohlgemuth

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Waldbeobachtung


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2

10

3

9

1

4

7 5 6

8

18

N

0

200

400

Der Weg führt uns zuerst ins Waldreservat Pfynwald. Im grössten Föhrenwald der Schweiz gibt es nicht nur viele seltene Pflanzen und Tiere zu entdecken, sondern auch eine Geschichte der Waldveränderung. Das Zeitrad dreht sich vom intensiv genutzten Weidewald anfangs des 20. Jahrhunderts über fluorgeschädigte Bäume und dem heutigen Föhrenwald bis hin zum Eichenwald der Zukunft. Im Zentrum der Route durch den Pfynwald steht jedoch das Handwerk der Waldökologie: das kontinuierliche Messen und Vorhersagen von Waldwachstum und Waldzustand in einer sich verändernden Umwelt. <WTȹEM IGJV GU GPVNCPI FGU 4QVVGPUCPFUǾ Ţ GKPGT (NWUUGDGPG FKG nicht zur Ruhe kommt.

600 m


Leuk Bhf – Leuk Bhf

Informationen zur Route

1 Grösster Waldföhrenwald der Schweiz

Vom Bahnhof Leuk den Wanderwegzeichen Rich-

2  #WVQDCJPWPF0CVWTUEJWV\ǾŢGKP9KFGTURTWEJ!

tung «Naturschutzgebiet Pfynwald» folgen.

3 Der Wald von einst

Beim Einmünden des Weges in die Quartierstrasse

4 Ausholzen gegen Trockenstress 5 Ein Hauch von Mittelmeer

«Waldstrasse» den Wanderweg nach «Siders/

6 Ziegen fressen für die Artenvielfalt

Sierre» nehmen, der bis hinunter zur Hauptstrasse

7 Einen Wald giessen

führt. Dort links abbiegen und rund 100 Meter

8  (ȵJTGPUVGTDGPKPHQNIG#NWOKPKWORTQFWMVKQP

der Hauptstrasse folgen, bis diese den Illgraben

9  &CU$GVVFGU4QVVGPUOCN9CNFOCN5VGRRG 10 Weit mehr als Bäume zählen

überquert. Danach dem Wegweiser des Vitapar-

11 Die Narben eines Grossbrands

cours folgen. Bei der Verzweigung des Vitaparcours entgegen der Signalisation den rechten Weg, also den Rückweg des Vitaparcours, einschlagen. Kurz nach Wegposten 1 den Vitaparcours verlassen und den halbrechts verlaufenden Pfad wählen, der zu Wegposten 2 führt. Rund 200 Meter nach Wegposten 3 nicht dem Wanderweg, sondern dem halbrechts verlaufenden Weg folgen, an dem die Wegposten 4, 5 und 6 liegen. Zwei Punkte gilt es auf der Wanderung ausserdem zu beachten: Das kurze Wegstück zum Wegposten 7 ist gegen den Wasserkanal hin nicht gesichert,

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hier ist besondere Vorsicht geboten. Bitte die Versuchsflächen bei Wegposten 4 und 7 nicht betreten und dort nichts berühren! Die Fläche bei Wegposten 10 hingegen ist explizit für Schauzwecke eingerichtet und darf betreten werden. Um diese zu erreichen, während rund sechzig Meter dem Pfad folgen, der in Richtung Rottensand abzweigt und über eine kleine Brücke führt.

Weg 10,35 km

Höhe [m ü. M.]

675

Max. Höhe 649 m 1

650

23

4

Min. Höhe 560 m

6

7

11

8

600 575 0

1

2

↓ 191 m

5

625

550

↑ 191 m

Wanderzeit 2h 40

3

4

5

9

10

6

7

Wegstrecke [km]

8

9

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WO ANDERE FORSCHEN

Waldbeobachtung in Kürze Wald bedeckt rund ein Drittel unserer Landes-

Die Beobachtungsprogramme unterscheiden

fläche. Er liefert Holz, schützt vor Lawinen und

sich bezüglich Intensität der Messungen, der

Steinschlag, ist Lebensraum für Pflanzen und

Länge der Messreihen und der Grösse des

Tiere und bietet uns Menschen Erholung.

Gebiets, in dem gemessen wird. Sie sind

Schon lange wurde erkannt, dass es den Wald

daher unterschiedlich repräsentativ. Die

mit all diesen Funktionen auch für zukünftige

NȤPIUVGP<GKVTGKJGPNKGHGTPFKG'TVTCIUMWPFG-

Generationen zu erhalten gilt.

flächen (Experimental Forest Management

Um den Wald heute so zu bewirtschaften, dass

EFM). Die Daten mit der höchsten zeitlichen

er auch morgen noch den vielen Ansprüchen

Auflösung stammen aus der Langfristigen

genügt, werden wissenschaftlich basierte

Waldökosystemforschung (LWF) sowie aus

)TWPFNCIGPDGPȵVKIVǾŢIGTCFGKO<GKVCNVGTFGU TreeNet, einem Forschungsnetzwerk zur Mes-

W ANDERN ,

Klimawandels. Die WSL stellt deshalb mit ver-

sung der täglichen Stammradiusschwankun-

UEJKGFGPGP /GVJQFGP FGP <WUVCPF WPF FCU gen. Repräsentative Daten für den gesamten Wachstum des Schweizer Waldes mit all den

Schweizer Wald werden im Landesforstinven-

8GTȤPFGTWPIGPȹDGTFKG<GKVJKPYGIHGUVǾŢCP tar (LFI) erhoben.

20

einigen Orten bereits seit über hundert Jahren.

Aus den Daten der Messreihen entwickelt

Einen Grossteil dieser Beobachtungsprogram-

die WSL einerseits ein Frühwarnsystem für

me (Monitoringprogramme) betreibt sie im

Umweltveränderungen, andererseits Norm-

Auftrag des Schweizerischen Bundesrats

werte für Massnahmen im Naturschutz, in der

(Landesforstinventar LFI, Sanasilva, Langfris-

Forstwirtschaft und im Naturgefahrenma-

tige Waldökosystemforschung LWF, Wald-

nagement.

schutz Schweiz, Waldmonitoring Soziokulturell WaMos, Monitoring Naturwaldreservate Schweiz), weitere auf eigene Initiative. 1

>100 2 Zeitrahmen [Jahre]

50 5

3

5 6

20 7 10

0

3

5

3 4

8

7 8 9 10

9 10 Punkt

Bestand

1 2 3 4 5 6

Region

Raumbezug

Ertragskundeflächen EFM, seit 1888 Waldreservate, seit ca. 1960 Landesforstinventar LFI, seit 1983 Sanasilva, seit 1985 Waldschutzerhebungen, seit 1989 Langfristige Waldökosystemforschung LWF, seit 1994 Langzeitversuch Pfynwald, seit 2003 Monitoring Waldbrand Leuk, seit 2004 TreeNet, seit 2011 Kurzfristige Experimente, vorübergehend

Schweiz Messintervalle 5–10 Jahre Jahr Tag

Datenreihen aus kurz- bis langfristigen Projekten der WSL im Bereich der Waldbeobachtung, dargestellt nach Raumbezug und Zeitrahmen sowie Messintervall (verändert nach Rigling et al. 2019).


Grösster Waldföhrenwald der Schweiz

W ALDBEOBACHTUNG

1

21

Schlanke, dicht stehende, kleinwüchsige und oft astige Wald-Föhren, so weit das Auge reicht. Im Pfynwald wächst der grösste Waldföhrenwald der Schweiz. Um zu verstehen, warum die Wald-Föhre hier flächig vorkommt, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit: Während der Eiszeiten war die Schweiz mit Ausnahme der höchsten Berggipfel von mächtigen Gletschern bedeckt. Als diese vor rund 16 000 Jahren zu schmelzen begannen, siedelten sich zuerst Steppenpflanzen aus dem Mittelmeerraum und dem Osten auf den kargen Böden an. Die Wald-Föhre gelangte zusammen mit der Hänge-Birke als erste Baumart in die Schweiz und bedeckte während rund 3000 Jahren die Talböden. Nach und nach drängten konkurrenzstärkere Neuankömmlinge wie Eichen, Ulmen und Linden, aber auch Buchen, Tannen (Weisstannen) und Fichten die genügsame Wald-Föhre auf trockene Standorte zurück. Da das Wallis das regenärmste Gebiet der Schweiz ist, wächst hier die Wald-Föhre nach wie vor in grossen Beständen – insbesondere in tieferen Lagen, wo es den anderen Baumarten zu trocken ist.

> 23 Steckbrief > 109 und 205 Steckbriefe Die Wald-Föhre ist die dominierende Baumart im Pfynwald.


W ANDERN ,

WO ANDERE FORSCHEN

158 < Wanderung «Murgang und Steinschlag»

Ţ< Steckbriefe

175 < Steckbriefe, Wanderung «Murgang und Steinschlag»

22

312 < Steckbrief

Im oberen Pfynwald stockt der Föhrenwald auf einem mächtigen Kegel von Geröll, Kies und Sand, den der Illbach über Jahrtausende aufgeschüttet hat. Dieser Untergrund vermag das Wasser nicht gut zu speichern und verstärkt die lokale Trockenheit zusätzlich. Wie andere Föhrenwälder im Wallis bietet der Pfynwald an den trockensten Stellen noch Lebensraum für die Steppenpflanzen von einst, die an den meisten anderen Orten in der Schweiz schon lange wieder verschwunden sind. Eine dieser Pflanzenarten ist der Französische Tragant. Charakteristisch für den ganzen Föhrenwald sind der Dingel oder die Schneeheide, die entlang der Wanderroute wiederholt anzutreffen sind. 1998 wurde das Gebiet «Pfynwald-Illgraben» ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler aufgenommen (BLN), das die wertvollsten Landschaften der Schweiz bezeichnet. Ausserdem ist der Pfynwald ein kantonales Naturschutzgebiet und seit 2013 Teil des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges. Weitere Steckbriefe von Arten dieses Lebensraums finden sich auf der Wanderung «Murgang und Steinschlag». Es brennt regelmässig Obwohl die Föhre dominiert, wachsen im Pfynwald auch noch andere Baumarten. Eine WSL-Studie zeigt, dass in diesem Gebiet der Anteil an Wald-Föhren bei rund siebzig Prozent liegt. Mit rund fünfzehn respektive zehn Prozent folgen die Eichen und Hänge-Birken. Die restlichen Prozente teilen sich weitere Baumarten wie Echte Mehlbeere, Fichte, Süsskirsche, Tanne und Lärche auf. Die ältesten Bäume, allesamt Wald-Föhren, sind mehr als 150 Jahre alt (Stand 2015). Diese Beschreibung des Waldes trifft in etwa auf den Bestand auf der rechten Wegseite unseres Wegpostens zu. Links davon sind die Föhren deutlich jünger und es wachsen vermehrt auch andere Baumarten wie die HängeBirke. Sichtbar sind hier die Folgen eines Waldbrands, der 1962 knapp einen halben Quadratkilometer Wald ganz oder teilweise zerstörte. Waldbrände treten in den Walliser Föhrenwäldern nicht selten auf. Einerseits ist das Unterholz oft dicht und trocken, andererseits sind die Föhrennadeln mit ihren ätherischen Ölen leicht entflammbar. WSL-Mitarbeitende fanden in historischen Quellen aus den Jahren 1775 bis 1976 Belege für insgesamt 23 Waldbrände im Pfynwald. Früher legten die Bauern häufig absichtlich Feuer, um auf den so gerodeten Flächen Getreide anzubauen. Heute hinterlassen Brände oft einen negativen Eindruck wegen der Zerstörung und des Löschaufwands, sie bewirken aber jeweils eine zwischenzeitliche Erhöhung der lokalen natürlichen Artenvielfalt.


Wald-Föhre (Pinus sylvestris) Beste Beobachtungszeit:

GTMGPPGPKUVFKG9CNF(ȵJTGǾŢJKGTKO9CN-

Ganzjährig

lis Thele, andernorts auch Dähle, Kiefer

Ob trocken oder nass, viel oder wenig

QFGT -KGPDCWO IGPCPPVǾ Ţ CP FGP RCCT-

0ȤJTUVQHHGUCWGTQFGTMCNMJCNVKIǾŢIGJVGU weise angeordneten, bis acht Zentimeter langen Nadeln und dem rötlichen oberen

art so anspruchslos wie die Wald-Föhre.

Stammabschnitt. Diese Färbung entsteht

Darum ist sie beim Erobern von kargen

durch das Abblättern der jungen Rinde. Die

Flächen als Pionierbaum jeweils vorne mit

Wald-Föhre ist sehr anpassungsfähig,

dabei und wächst sogar vereinzelt noch in

was sich in ihrer variablen Wuchsform

*ȵJGPNCIGPXQPȹDGTşOşȹş/5QDCNF spiegelt. An besonders trockenen Stellen sich aber auf gut mit Wasser und Nähr-

wächst sie nur langsam und erreicht oft

stoffen versorgten Böden auch andere

nicht mehr als fünf bis fünfzehn Meter

Baumarten etablieren, zieht sie meist

Höhe. Auch die Rinde in der Krone löst sich

den Kürzeren, da sie in deren Schatten

dann kaum mehr und die Bäume bleiben

schlecht gedeihen kann. Auf Dauer setzt

oft grau, wie sich im Pfynwald mancher-

sie sich deshalb nur auf Extremstandorten

orts gut beobachten lässt. Auf produktiven

durch, wo es anderen Baumarten zu tro-

Böden wird sie dagegen bis vierzig Meter

cken oder zu nass ist, zum Beispiel auf

hoch. Weitere Informationen zur Verbrei-

Sandböden oder sauren Hochmooren. Zu

VWPIWUYUKGJG9GIRQUVGP5ş

W ALDBEOBACHTUNG

um den Untergrund, ist kaum eine Baum-

23


W ANDERN ,

WO ANDERE FORSCHEN

Französischer Tragant (Astragalus monspessulanus)

24

Beste Beobachtungszeit:

dass der Aufbau der Blüten entfernt an

Mai bis Juli

einen Schmetterling erinnert. Bestäubt

Diese Planzenart ist mit ihren weinrot bis

wird der Französische Tragant vorwie-

fast weissen Blüten am Wegrand nicht zu

gend von Bienen oder Hummeln.

übersehen, obwohl sie nur niedrig wächst.

Der Französische Tragant ist ein typi-

Sie ist mehr oder weniger stängellos; ihre

scher Bewohner von trockenen Föhren-

Blätter scheinen direkt aus dem Boden zu

YȤNFGTPWPFMQOOVKO9CNNKUJȤWƒIXQT

wachsen, ebenso die Stiele, auf denen die

Er gilt schweizweit als nicht gefährdet

Blütenstände sitzen. Die Blüten ähneln

und wächst auch in trockenen Wiesen

denjenigen von Klee oder Bohnen; wie

oder auf Kiesplätzen. Ausserhalb des

diese gehört auch der Französische Tra-

Wallis gedeiht er nur vereinzelt an einigen

gant zu den Schmetterlingsblütlern. Der

Stellen in Graubünden und im St. Galler

Name dieser Pflanzenfamilie rührt daher,

Rheintal.


Dingel (Limodorum abortivum) Beste Beobachtungszeit:

sorgt er sich ohne Gegenleistung alle

Mai bis Juni

Nährstoffe, die er für seinen Lebenszy-

dem Boden emporwachsender Stängel

in Krisenzeiten hat er vorgesorgt: Wenn

mit schuppenförmigen Blättern erinnert

er es in Dürrejahren nicht schafft, an die

der Dingel auf den ersten Blick an eine

Oberfläche zu wachsen, blüht er unterir-

violette Spargel. Aus dem kompakten

disch und bildet dank Selbstbestäubung

Stängel spriessen jedoch die Blüten einer

trotzdem Samen aus. Der Dingel gedeiht

Orchidee, die sich oft nur teilweise öffnen.

in der Schweiz vor allem in lichten Föh-

So ungewöhnlich wie der Dingel aussieht,

ren- und Flaumeichenwäldern. Ausser-

so speziell ist auch seine Lebensweise:

halb des Wallis ist die Art entlang der

Als Parasit zapft er mit seinen Wurzeln

Jurakette und zerstreut auch in Graubün-

ausgewählte Pilze im Boden an. So be-

den und im Tessin anzutreffen.

W ALDBEOBACHTUNG

#NU ƒPIGTFKEMGT QHV DQN\GPIGTCFG CWU klus benötigt. Auch für ein Fortbestehen

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W ANDERN ,

WO ANDERE FORSCHEN

Schneeheide (Erica carnea)

26

Beste Beobachtungszeit:

Die verholzende, niedrig wachsende

Januar bis Juni

Pflanze lebt in Symbiose mit einem Wur-

&KG 5EJPGGJGKFGǾ Ţ QHV CWEJ 'TKMC IG-

zelpilz. Sie versorgt den Pilz mit Zucker,

PCPPVǾŢKUVOGJTLȤJTKIWPFYȤEJUVJȤWƒI den sie mithilfe von Sonnenlicht in ihren auf kalkhaltigen, mageren Böden unter

grünen Blättern produziert. Im Gegenzug

Föhren. Fachleute bezeichnen diesen

erhält sie vom Pilz Wasser und Nährstof-

Lebensraum deshalb als Erika-Föhren-

fe aus dem Boden. Will man die Schnee-

wald. Die rosafarbenen Blüten der

heide im eigenen Garten setzen, muss

Schneeheide zeigen sich zum Teil bereits

man dafür die Pflanze samt Topferde

im Januar, da die Art die Knospen wie die

verwenden, damit der lebenswichtige Pilz

Bäume schon im Herbst anlegt. Nicht

erhalten bleibt.

zuletzt deshalb, wohl aber auch wegen

Die Art kommt nicht nur in Tallagen wie

ihrer immergrünen, nadelartigen Blätter,

im Pfynwald vor, sondern wächst bis hin-

ist sie eine beliebte Zierpflanze für die

CWHCWHTWPFşOşȹş/$GMCPPVKUVUKG

Wintermonate und für Grabschmuck.

zum Beispiel aus dem Schweizerischen Nationalpark (GR), wo sie im Unterwuchs von Bergföhrenwäldern gedeiht.


Index Portraits sind farbig ausgezeichnet.

A

Abfluss, (Wasser-)ř154, 236, 280, 335 Ablenkdammř322–324 Acker(ȉEMGT ř56, 110, 114, 141, 143, 328 #EMGTDCWř #EMGTDGYKTVUEJCHVWPIř #EMGTDQFGPř #EMGTVGTTCUUGř #EMGTYKNFMTCWV8KGNHCNVř110 #EMGTYKNFMTȤWVGTř #EMGTYKNFMTCWVHNQTCř #ICTPřŢH #IINQOGTCVKQPř #JQTP$GTIřH #JQTP5EJPGGDCNNDNȤVVTKIGTř #NGOCPPGPř #NGVUEJINGVUEJGT)TQUUGTřŢ 255–258, 262, 267, 278, 290f #NGVUEJYCNFřH262, 264f, 268, 270f, 273–275, 277 #NRGP$GTIUEJCTVGř #NRGPTQUG4QUVDNȤVVTKIGř218, 228, 273f, 288, 309f, 311 #NR(7674řH #NRYGKFGř #NRYKGUGř #NRYKTVUEJCHVř306–308

#NWOKPKWORTQFWMVKQPř42 #OGKUGP 9CNF řH261, 271 #OGKUGPJCWHGPř260f #PDCWHNȤEJGř #PRCUUWPIř63f, 312 #PRCUUWPIUHȤJKIMGKVř #P\ȨTGřH #RQNNQř #RTKMQUGř #TDC\řH #TVGPXKGNHCNVř37, 80, 90, 96, 99, 225, 307 #TXGř234, 248, f, 253, 257, 260f, 264, 273f, 309f, 321 #TXGPDGUVȤPFGř #TXGPUEJPGGRKN\ř #TXGPYȤNFGTř #UEJGř, 97, 128 #URKUXKRGTř #WGPNCPFUEJCHVř #WGPYCNFř #WUJQN\GPř32 #WVQDCJPř27, 116, 141f #WVQDCJPDCWř116 #WVQDCJPUVTGEMGř

B $CJPNKPKGř $CMVGTKGPř $ȤTGPVTCWDG+OOGTITȹPGř $ȤTNCWEJř144f $CTVIGKGTř $CWGTřH, 69f, 110, 125, 134, 143, 225, 272, 278, 328, 333 $CWGTPHCOKNKGř $CWO/GVJWUCNGOGř $CWOCTVGPřŢHH 148, 175, 250, 312 $CWOHNGEJVGPř $CWOOKMTQJCDKVCVř $CWOUVGTDGPř $CWOXGTNGV\WPIGPř298 $CWOYCEJUVWOř $CWOYWPFGPř194 $GTI(ȵJTGř $GTINCWDUȤPIGTř176, 178f $GTIUVWT\ř62, 184, 188, 190, 242 $GTP.ȵVUEJDGTI5KORNQP$CJP $.5 řHH 143–146, 156, 306

$GXȵNMGTWPIřH 267, 281, 302, 306, 308, 322, 333, 335, 338 $GXȵNMGTWPI$GTIř $GXȵNMGTWPIUFKEJVGř $GXȵNMGTWPIUYCEJUVWOř $GXȵNMGTWPIU\CJNř $GYȤUUGTWPIřHŢ $GYȤUUGTWPIUCPNCIGř $GYȤUUGTWPIUGZRGTKOGPVř71 $GYKTVUEJCHVWPIUCTTQPFKGTWPIř $JWVCPDTȹEMGřH $KGPG *QPKI ř Bienenfresserř46 $KQFKXGTUKVȤVřf, 90, 102, 125, 129f, 224, 265, 307, 330 $KQVQRDCWOř $KTMG*ȤPIGřHHHH $KUEJQHUUKV\řH $KUUGFG8CTQPGřŢ $KUUGřř $NCVVGPřHHH $NCVVXGTNWUVř

359


$NWVUVTȵRHEJGPř110, 112 $QFGP#EMGTř $ȵFGP-KGUWPF)GTȵNNř $ȵFGP.CPFYKTVUEJCHVUř $ȵFGP5CPFř $QFGP6CNř $QFGP9CNFř $QFGPHGWEJVKIMGKVř $QFGPQTICPKUOGPř $QJTMGTPř $QTMGPMȤHGTř $TCPF&QTHř $TCPF)TQUUř $TCPF*CWUř

C

CO2'OKUUKQPGPř CO24GRQTVWPIř

$TCPFř91, 93, 95, 99, 102f, 105, 107, 211, 246, 281, 336 $TCPFHNȤEJGřHŢ $TCPFUEJWV\MQP\GRVř $TCWPMGJNEJGPř $TGPPJQN\ PWV\WPI ř $TGPVLQPIř110 $TKIřH $TKI)NKUř $TWPHV\GKVřH $WEJGř $WEJGPCWHQTUVWPIř $WEJGPUCOGPř $WEJGPYCNFř

%QORWVGTUKOWNCVKQPř194f, 200, 222 %QTPCNKPř

D

360

&COOřH &COOCINGVUEJGTř &COODTWEJř &COOTȹEMDCWř &COOYGIř Dingelř &KRVCOř

&KTGMV\CJNWPIř &QNQOKVř163, 165, 167f Douglasie, &QWINCUƒEJVGř146f, 149, 157, 295 &TKGUVINGVUEJGTř &TWEMJQN\ř &ȹTTGř

E 'EJV\GKV KPHQTOCVKQP ř 'KEJGřH 'KEJG(NCWOř29, 34f, 36, 79, 84, 91, 102f, 144, 146, 198f, 207 'KEJG5VGKPř 'KEJG6TCWDGPř 'KEJGNJȤJGTř 'KEJGPHȵTFGTHNȤEJGř 'KEJGPYCNF(NCWOřH 'KEJGPYCNFř 'KP\WIUIGDKGVřŢ 'KUGPDCJPř306 'KUUEJOGN\Gř 'KUXQIGN)TQUUGTřH 'KU\GKV-NGKPGř Eiszeit21, 36, 62, 67, 109, 157, 237, 243, 248, 291 'TDTGEJVř 'TFDGGTURKPCV'EJVGTř95, 98 'TFDQFGPř 'TGKIPKU'ZVTGOř 'TGKIPKUUGGZVTGOGř

'TJQNWPIř 'TJQNWPIUCMVKXKVȤVř 'TJQNWPIUSWCNKVȤVř 'TJQNWPIUTCWOř 'TJQNWPIUUWEJGPFGř 'TKPIGTMȹJGř 'TUCV\OCUUPCJOGř 'UEJG )GOGKPG ř, 138, 143f, 146 'UEJG/CPPCř 'UEJGPUVGTDGPř 'ZRGTKOGPV#WHQTUVWPIUřH 'ZRGTKOGPV$GYȤUUGTWPIUřH71 'ZRGTKOGPV$GYKTVUEJCHVWPIUř 'ZRGTKOGPV.CYKPGPř 'ZRGTKOGPV2HNCP\ř148 'ZRGTKOGPV4GIGPFCEJř 'ZRGTKOGPV5VGKPUEJNCIř 'ZRGTKOGPVřŢ 216 'ZVTGOGTGKIPKUř


F (CHNGTCNRřH (CTDGPU[ORJQPKGř (ȤTDGT9CKFřH (GFGTITCUř67, 68 Fegenř273–275 Fegespurenř274 (GNUGPUEJYCNDGř (GNUGPUVGRRG9CNNKUGTř (GNUGPUVGRRGřHŢH (GNUVWT\ř (GTFGPřH (KEJVGř21f, 49f, 74, 91, 99, 102f, 109, 149, , 257, 260, 262, 264, 268f, 296, 310, 321, 342 (KEJVGPYCNFř (NCWO'KEJGř29, 34f, 36, 79, 84, 91, 102f, 144, 146, 198f, 207 (NCWOGKEJGPYCNFř (NGEJVGPřH264f, 269, 321 (NGEJVGPCTVGPřH (NWQTGOKUUKQPGPř (NWUUDGVVřH (NWUUWHGTNȤWHGTř (ȵJTG$GTIř228

(ȵJTG.GIř (ȵJTGřH76, 99, 103, 180, 296–298, 302f Föhre, Schwarz-řH,  (ȵJTG9CNFř21f, 23, 29, 32, 34–36, 38–41, 44, 48–50, 54, 56, 62–64, 72f, 76f, 79, 84, 91f, 102f, 127, 146f, 157, 175f, 180 Föhrenprachtkäfer, Blauerř66 (ȵJTGPUVGTDGPř42, 62, 66 (ȵJTGPYCNF$GTIř (ȵJTGPYCNF'TKMCř (ȵJTGPYCNF9CNFř21, 76, 91, 102, 175f (ȵJTGPYCNFřŢHŢ 140, 160f, 175, 177, 180, 325, 331 (ȵJTGPYCNFCTVGPř (QTOGNř220f (QVQU[PVJGUGř (TGKNWHVNCDQTř (TQUVř (TQUV5RȤVř (TWEJVHQNIGHNȤEJGřH (TȹJJQN\ \GNNGP řH (TȹJYCTPU[UVGOř

G

)ȤOUGř203, 208, 274, 277 )CTVGPTQVUEJYCP\ř )GDȤWFGř338, 340f )GDȤWFGCNVGTř327 )GDKTIUYCNFřH )GHCJTGPMCTVG.CYKPGPř )GHCJTGPMCTVGřH )GPDCPMř )GQHQPř71f )GUEJKEJVGř318, )GUEJKEJVG+PFWUVTKGř )GUEJKEJVG-NKOCř314 )GUEJKEJVG-WNVWTř )GUEJKEJVG.GDGPUř )GUEJKEJVG5KGFNWPIUř )GUEJKEJVG7OYGNVř )GUEJKEJVUDWEJř293f )KPUVGT-WIGNř )NGVUEJGTřŢŢ –258, 262, 267, 278, 280f, 316 )NGVUEJGT&COOCř )NGVUEJGT&TKGUVř )NGVUEJGT)TQUUGT#NGVUEJřŢ 255–258, 262, 267, 278, 290f )NGVUEJGT.CPIř291 )NGVUEJGT2K\QNř )NGVUEJGT4JQPGř

)NGVUEJGTCDHNWUUř )NGVUEJGTDCEJř )NGVUEJGTGKUř )NGVUEJGTIKICPVř237 )NGVUEJGTNCPFUEJCHVř233, 236, 291 )NGVUEJGTNȤPIGř )NGVUEJGTOGUUYGTMř )NGVUEJGTOKNEJř )NGVUEJGTUEJNKHřH )NGVUEJGTUEJOGN\LCJTř )NGVUEJGTUEJYWPFř )NGVUEJGTUKOWNCVKQPř )NGVUEJGTURWTGPř )NGVUEJGTUVCPF UVȤPFG ř )NGVUEJGTVQTř )NGVUEJGTVQWTKUOWUř )NGVUEJGTXQTHGNFřH )NGVUEJGTXQTUVQUUř )NGVUEJGTYCUUGTř278 )NGVUEJGT\WPIGř )NKGFGTHȹUUGTř )NKGFGTHȹUUGTHCWPCř )QVVGUCPDGVGTKPř )TQUUDTCPFř Grün-Erleř229, 249, 254 )TȹPGTNGPDGUVȤPFGř

361


H

362

*CDKVCVDCWOřH *CPIDGYGIWPIřH *CPITWVUEJ WPI ř *CUGNJWJPř203, 206 *CUGNUVTCWEJř *ȤWUGTFCVKGTWPIř *ȤWUGTMCTVKGTWPIř *GEMGřH Heidelercheř, 113 *GTDK\KFř *GTMWPHVř147f, 163 *GWUEJTGEMGPř *KTUEJř274f, 277 *KTUEJRQRWNCVKQPř *KV\Gř *KV\GUQOOGTř93, 239 *KV\GVCIř *QEJOQQTGř *QEJUVCWFGPHNWTř *QEJYCUUGTř133–135, 142, 154, 163, 174, 191–193, 281, 333, 335 *QEJYCUUGTFCOOř *QEJYCUUGTUEJWV\řH *QEJYCUUGTXQTJGTUCIGř *QEJYCUUGTYCTPWPIř *QN\řH 249f, 270–272, 298, 310, 312, 314f, 318, 320, 327, 336, 342

*QN\5EJPGGTGEJGPř *QN\VQVGUřH *QN\DCNMGPř *QN\DKNFWPIř *QN\FKEJVGř *QN\GTPVGř *QN\GTVTCIř *QN\HCDTKMř *QN\HȤNNGPř *QN\HCUGTPř *QN\ƒTOCř *QN\IGYȤEJUGř *QN\JȤWUGTř *QN\MCPCNř *QN\NKGHGTCPVř *QN\PWV\WPIř *QN\RHNCP\GPř *QN\RTQDGřHHH *QN\RTQFWMVKQPř *QN\UEJNCIř *QN\YGURGPř *QN\\GNNGřHH *WHVKGTř273 *WOCIPG4QWIGř

I +FGPVKVȤVř307f +NNDCEJř +NNITCDGPř 184, 188, 191 +NNJQTPřŢ +PFKMCVQTCTVř +PFWUVTKGUVCPFQTVř +PUGMVř99, 101f, 115, 130, 136, 139, 149, 180, 187, 249, 260f, 266, 271, 273, 282, 318, 320, 331f

J ,CIFř ,CIFIGUGV\ř ,CIFUVCVKUVKMř ,CJTGU\GKVř ,CJTTKPIř287f, 290, 293–296, 298, 301, 310,

+PUGMVGP5EJCFř +PUGMVGPCTVř +PUGMVGPHTGUUGTř +PUGMVGPTGKEJVWOř +PUGMVGPXKGNHCNVř +PUGMVK\KFř +PVGPUKXKGTWPIř +PXCUKXKVȤVř KPXCUKXřH +UQVQRGř316f

314, 316f, 320, 342 ,CJTTKPICPCN[UGřH ,CJTTKPIEJTQPQNQIKGř ,CJTTKPIHQTUEJWPIřH ,WPIYWEJUř274

K

-CNMUVGKPř163, 165, 166f -CODKWOř -CORCIPGř204 -CPVJQN\DCWYGKUGř -CVCUVTQRJGřf -KGUWPF)GTȵNNDQFGPř

-KRRGNř -NGKPUVNGDGPUTȤWOGřH -NKOCCDMȹJNWPIř -NKOCCTEJKXř -NKOCGTYȤTOWPIř -NKOCGTYȤTOWPIUU\GPCTKGPř


-NKOCIGUEJKEJVGř314 -NKOCU\GPCTKGPř -NKOCYCPFGNř 107, 130, 139, 144f, 157, 189, 205–208, 222, 280, 288, 308, 342f -NKOC\WMWPHVř -QJNGPUVQH URGKEJGTWPI ř -ȵJNGTGKřH -QPHNKMVGř134f

-TCHVYGTMř -WIGN)KPUVGTř218 -WNVWTGTDGř -WNVWTGTDG70'5%1ř201 -WNVWTGTDG9GNVř -WNVWTIGUEJKEJVGř267 -WNVWTNCPFřH -WNVWTNCPFUEJCHVř -WNVWTNCPFXȵIGNř113f

L .CPFGUHQTUVKPXGPVCT .(+ ř .CPFUEJCHV9GKFGWPF9CNFř .CPFUEJCHVřŢH 124f, 127, 150, 164f, 188, 234, 244, 291, 302, 332, 341 .CPFUEJCHV#WGPř .CPFUEJCHV$WUEJř .CPFUEJCHV)GDKTIUř .CPFUEJCHV)NGVUEJGTř233, 236, 291 .CPFUEJCHV-WNVWTř .CPFUEJCHV/QQTř .CPFUEJCHV5VGRRGPř .CPFUEJCHVUHQTOř .CPFUEJCHVUOQUCKMř .CPFUEJCHVUSWCNKVȤVřH .CPFUEJCHVUUEJWV\ř .CPFUEJCHVUYCPFGNř114 .CPFYKTVUEJCHVřHH 281, 306–308, 328, 330, 332 .CPFYKTVUEJCHVUDȵFGPř .CPIINGVUEJGTř291 .ȤTEJGř22, 50, 91f, 103, 224f, 234, 236, 248f, , 262, 264, 266, 273, 288, 290, 292–295, 298, 300, 309f, 312, 317f, 314f, 342f .ȤTEJGP#TXGPYCNFřH .ȤTEJGPJQN\ř .ȤTEJGPYȤNFGTř .ȤTEJGPYGKFGPř .ȤTEJGPYKEMNGT )TCWGT ř318, 321 .ȤTEJGPYKEMNGTDGHCNNř .CWDř .CWDDCWOřH .CWDIGJȵN\ř .CWDJȵN\GTř .CWDYȤNFGTř .CYKPGř197f, 200–202, 208–210, 211f, 218, 217–224, 234f, 253, , 283–285, 310, 322–324, 327, 335, 338 .CYKPG(NKGUUř .CYKPG5EJNCOOř .CYKPGPCDICPIř

.CYKPGPCPTKUUř .CYKPGPCWUNȵUWPIř .CYKPGPDCJPř .CYKPGPDWNNGVKPř .CYKPGPFCOOř .CYKPGPF[PCOKMOQFGNNř .CYKPGPGPFGř .CYKPGPGZRGTKOGPVř .CYKPGPHTQPVř .CYKPGPIGHCJTřH .CYKPGPIGHȤJTFWPIř .CYKPGPIGHCJTGPMCTVGř .CYKPGPJCPIř .CYKPGPMGIGNř .CYKPGPNGKVFCOOř .CYKPGPQRHGTř .CYKPGPRTQIPQUGř .CYKPGPTWPUGPř .CYKPGPVGUVIGNȤPFGřH .CYKPGPXGTDCWWPIř .CYKPGPYCTPWPIř .CYKPGPYKPVGTř> Winter 1999 .CYKPGP\WIř .GDGPUIGOGKPUEJCHVř264 .GDGPURJCUGř147 Leg-Föhreř228 .GKVFCOOř .GUGUVGKPJCWHGPř .GWMřHHŢH 110, 113f, 116, 118, 127, 161, 163–165, 169, 175, 191, 193 .GWMGTDCFř .GXMQLG9CNNKUGTř .KPFGř .QP\Cř .QP\C)TQWR#)ř .QP\CFGRQPKGř .ȵVUEJDGTI5ȹFTCORGřŢ .ȵVUEJGPVCNřŢHH 322, 326–328, 330–333, 336, 338, 340–342

M /CIGTTCUGPř /CUUGPDGYGIWPIř /GJN2TKOGNř211, 214f, 236, 280, 335 /GJNDGGTG 'EJVG ř

/GTGVUEJKDCEJřŢŢ /KUVGNř54, 56, 72f, 74f /KUVGNFTQUUGNř74,  /KVVGNCNVGTř338

363


/KVVGNOGGTř34 /KVVGNOGGTIGDKGVř /KVVGNOGGTMNKOCř /KVVGNOGGTTCWOř /QPKVQTKPIřH249 /QPKVQTKPI0CVWTYCNFTGUGTXCVGř249, 262 /QPKVQTKPI.CPI\GKVř /QPKVQTKPI0CVWTYCNFř /QPKVQTKPI9CNFř /QPKVQTKPIRTQITCOOGř /QPKVQTKPIRTQLGMVř /QPUVGTNCYKPGř /QQTř

/QQTNCPFUEJCHVGPř /QQUř /QTȤPG,WPIř /QTȤPG/KVVGNřH /QTȤPG5GKVGPř /WTICPIř, 162, 163–165, 169–175, 181f, 184, 188, 191–194, 222, 302f /WTICPIDCTTKGTGř /WTICPIIGDKGVřH /WTICPIYCCIGřH /WT)COGř184 /[MQTTJK\Cř

N

364

0CEJVKICNNř134, 136 0CFGNřHHH 157, 205f, 228, 250, 252, 260, 272, 293, 312, 318, 321 0CFGNDCWOřH 300, 312 0CFGNDCWOCTVř 0CFGNDȹUEJGNř 0CFGNJQN\ř 0CFGNJQN\CPVGKNř 0CFGNNȤPIGř 0CFGNP(ȵJTGPř 0CFGNP.ȤTEJGPř 0CFGNUVTGWř 0CFGNXGTNWUVř 0CFGNYCNFř 0CJGTJQNWPIř, 152f

O 1DUVDȤWOGřH 1DUVIȤTVGPř 1DUVMWNVWTGPř

0CJGTJQNWPIUIGDKGVř 0CJGTJQNWPIUKPVGPUKVȤVřH 0CVGTUř 0CVWTIGHCJTř 335, 338 0CVWTIGHCJTGPOCPCIGOGPVř 0CVWTIGHCJTGPUEJWV\ř 0CVWTIGYCNVř302, 322 0CVWTUEJWV\ř27 0CVWTUEJWV\IGDKGVř 0CVWTUEJWV\OCUUPCJOGPř 0CVWTURGMVCMGNř 0CVWTYCNFTGUGTXCVGř> Waldreservat, Natur0GQRJ[Vř 0KGFGTYCNFDGYKTVUEJCHVWPIřH

ȚFNCPFUEJTGEMGř99, 100, 219 1TEJKFGGř

P

2CRRGN <KVVGT řHH104f, 211 2CT\GNNGř 2CT\GNNG#EMGTř 2CT\GNNG4GDř 2GTȹEMGPUVTCWEJř 2GUVK\KFř 2HNCP\GPUEJWV\OKVVGNř 2HNCP\GPYCEJUVWOř226 2H[P(KPIGU0CVWTRCTMř 2H[PYCNFřŢHŢ 76, 79, 116, 130, 161, 164f, 175f, 178f, 325 2H[PYCNF+NNITCDGPř 2KN\řHH

Q

3WCT\KVř163, 165, 168 3WGNNOQQTř211f

2KN\$CWOř 2KN\$NCVVř 2KN\9WT\GNř 2KQPKGTCTVř 2KQPKGTIGJȵN\ř 2KQPKGTRHNCP\Gř 2KQPKGTXGIGVCVKQPřH 2KQPKGTYCNFř 2K\QNINGVUEJGTř 2TCEJVMȤHGT$CWGTPř 2TQ0CVWTCř 2TQ\GUUKQPUURKPPGT2KPKGPř


R 4#//5%QORWVGTUKOWNCVKQPřH 4CUGPř 4CUGPCNRKPGř 4CUGP)GDKTIUř 4CUGP/CIGTř 4CUGP6TQEMGPř 4CWORNCPWPIř 4GDDCWř 4GDDGTIřŢ 4GDGPřH 4GDUQTVGř 4GDUVQEMř118f 4GPCVWTKGTWPIř116 4GUGTXCVř246, 249, 265 4GURGEV9KNFNKHGř 4GXKVCNKUKGTWPIřH 4JQPGINGVUEJGTř 4JQPGMQTTGMVKQPřŢ

4JQPGVCNř 115, 122, 136, 140f, 146, , 153, 161, 163, 190, 237, 278, 291 4KGFGTCNRř 4KUKMQOCPCIGOGPV+PVGITCNGUř 4QDKPKGř128–130, 131, 138, 156 4QIIGPHGNFř110 4QJTMQNDGP-NGKPGTř 4QVG.KUVGřŢH 290, 304, 326 4QVJKTUEJř203, 208, 273–275, 276f 4QVVCPPGř> Fichte 4QVVGPř44, 116, 125, 133–135, 141, 154, 163–165, 171, 181 4QVVGPUCPFřH 4ȹEM\WIURJCUGPř 4WVUEJ WPI *CPIř 4WVUEJWPIřHH

S 5CNIGUEJřHHH 5CNVKPCřH 5COGPGTPVGř107 5COGPOCUVř107f 5CPCUKNXC+PXGPVWTř 5CPFDȵFGPř 5CPFUVGKPř 5CVGNNKVGPDQFGPUVCVKQPř 5EJCFUVQHř 5EJCHřH 5EJNCPIGř 5EJOGN\YCUUGTř 5EJOGVVGTNKPIUJCHV.KDGNNGPř 5EJPCTTUEJTGEMG4QVHNȹIGNKIGř 5EJPGGFCVGPř 5EJPGGFTWEMř227 5EJPGGINGKVGPř Schneeheideř26 5EJPGGJȵJGř 5EJPGGNCUVřH 5EJPGGOCUUGřH 302, 322, 324 5EJPGGTGEJGP*QN\ř Schneeschimmel, Weisserř 5EJPGGUEJOGN\Gř 5EJWV\OCUUPCJOGřŢ 322, 335 5EJWV\YCNFřŢ 275, 322f 5EJYCT\(ȵJTGř146f, ,  5EJYCT\G.KUVGř129f 5EJYCT\URGEJVř 5EJYGOOMGIGN FGU+NNITCDGPU řŢ 179, 181, 184, 188, 191 Segelfalterř83 5GIGPUQPPVCIř336

5GIIG9GKUUGř 5GKHGPMTCWVř 5KEJGNYWEJUř 5KFGTU5KGTTGř 5KGFNWPIř 202, 327f, 340 5KGFNWPIUDCWř 5KGFNWPIUEJCTCMVGTř 5KGFNWPIUGPVYKEMNWPIř121, 124, 142, 154 5KGFNWPIUHNȤEJGř 5KGFNWPIUIGDKGVř 5KGFNWPIUIGUEJKEJVGř 5KGFNWPIUPȤJGř127 5KGFNWPIUTȤWOGř 5KGFNWPIUTGUVGř 5KGFNWPIUUVTWMVWTř 5KNDGTUCPFř 5KOUGPNKNKG-GNEJř211,  5KOWNCVKQP%QORWVGTř194f, 200, 222, 236 5KQP5KVVGPř 5MKVQWTKUOWUř230 Smaragdeidechseř81 5QOOGTFȹTTGř 5QOOGTVGORGTCVWTř 5RCNVȵHPWPIř 5RCPKGPř 5RȤVJQN\ř 5RGKEJGTUGGřH 5RKPPGř 5RWTGPř181, 194, 198, 211, 234, 243, 254, 273, 288, 335 5VCWFCOOř 5VCWUGGřH 5VGKP'KEJGř 5VGKPUEJNCIUEJȤFGPř

365


5VGKPUEJNCIř143, 154, , 162, 182, 188, 190, 194f, 222, 298, 301, 314 Steinschlagdämme 93 5VGKPUEJNCIGZRGTKOGPVř 5VGKPUEJNCIIGDKGVř 5VGKPUEJNCIOQFGNNř 5VGKPUEJNCIPGV\ř 5VGKPUEJNCITKUKMQř 5VGKPUEJNCITWPUGř 5VGKPUEJNCIUEJWV\ř 5VGKPUEJNCIYWPFGPř 5VGRRGř44, 68, 79f 5VGRRGPNCPFUEJCHVř 5VGRRGPRHNCP\GřH

T

366

6CIHCNVGTř 6CNDQFGPř 6CPPGř21f, 49, 109, 203 6CPPGPJȤJGTř248, 250,  6GUVIGNȤPFGř208f, 216, 226 6GUVRHNCP\WPIGPř 6QVJQN\řHŢ 6QVJQN\CTVGPř 6QVJQN\PWV\GTř 6QWTKUOWUř 6QWTKUOWU)NGVUEJGTř 6QWTKUOWU5MKř230 6QWTKUOWUDTCPEJGř 6QWTKUOWUQTVGř 6TCFKVKQPř306, 308

5VGRRGPXGIGVCVKQPř 5VȵTHCMVQTř 5VȵTWPIř 5VȵTWPIUWTUCEJGř 5VTQOř278, 280, 333 5VTQORTQFWMVKQPřH 5VTWMVWTYCPFGNř 5VWT\RTQ\GUUř 5WQPGřŢH69–71, 143f, 267 5ȹUUMKTUEJGř 5WUVGPřŢ 5YKUU.KEJGPUř 5[ODKQUGř

6TCICPV(TCP\ȵUKUEJGTř22, 24 6TCWDGP'KEJGř 6TGG#RRř 6TGG0GVřH 6TGKDJCWUICUř 6TQEMGP UVGKP OCWGTř 6TQEMGPJGKVř, , 62, 64, 66, 69, 72, 75f, 84, 105, 107, 118, 127, 130, 145–148, 157, 180, 205, 228, 316, 343 6TQEMGPJGKV5QOOGTř> Sommerdürre 6TQEMGPJGKVURJCUGPř 6TQEMGPRGTKQFGř 6TQEMGPTCUGPř 6TQEMGPUVTGUUř32, 38 6TQRGPPȤEJVGř

U

Überschwemmungř 7NOGř 7OUKGFNWPIř 70'5%1-WNVWTGTDGř201

V 8CNNȩGFGNC5KQPPGřŢ 8GIGVCVKQPU\GKVř 8GTDKUUř 8GTDKUU9KNFř 8GTFWPUVWPIř 8GTICPFWPIř 8GTINGVUEJGTWPIř 8GTUWEJ$GYȤUUGTWPIUř 8GTUWEJ&WTEJHQTUVWPIUř 8GTUWEJUHNȤEJGřH

70'5%19GNVGTDGř 7PYGVVGTř 7PYGVVGT5EJCFGPFCVGPDCPMř

8KGNHCNVř, 99, 102, 110, 113f, 130, 217, 234, 246, 264, 269 8KURř, 127f, 133–135, 141, 150 8KURCř 8QIGNCTVGPřH 8QIGNDGGTGř 8QIGNXKGNHCNVř113f 8QIGNYCTVG5EJYGK\GTKUEJGř 8QTJGTUCIGř222 8QTUVQUURJCUGPř

W

Wacholderř82 9CEJUVWOURTQƒNř 9CNF(ȵJTGř21f, 23, 29, 32, 34–36, 38–41, 44, 48–50, 54, 56, 62–64, 72f, 76f, 79, 84, 91f, 102f, 127, 146f, 157, f, 180

9CNF9GKFGPTȵUEJGPřH 9CNFCOGKUG4QVGř260, 261, 271 9CNFDGQDCEJVWPIř17f, 20 9CNFDQFGPř 9CNFDTCPF&CVGPDCPMř


9CNFDTCPFř87, 90, 93, 96, 98, 102, , 107, 127f, 191, 211f, 290 9CNFDTCPFDGMȤORHWPIUMQP\GRVř 9CNFDTCPFHNȤEJG .GWM řHH 191 9CNFDTCPFIGDKGVř 9CNFDTCPFIGHCJTř127 9CNFDTCPFTKUKMQř 9CNFHȵJTGPYCNFř21, 76, 91, 102, 175f 9CNFIȤTVPGTř176, 180 9CNFITGP\GřHH 311, 314, 322, 325 9CNFNCPFUEJCHVř 9CNFNCWDUȤPIGTř176, 179 9CNFPWV\WPIř84, 310 9CNFPWV\WPIUHQTOGPř 9CNFȵHPWPIř 9CNFȵMQU[UVGOHQTUEJWPINCPIHTKUVKIGř 9CNFTGUGTXCVř 9CNFTGUGTXCV0CVWTřH 264, 270, 274 9CNFTGUGTXCV5QPFGTř 9CNFUEJWV\ř 9CNFUVTWMVWTř 9CNFYCEJUVWOř 9CNFYGKFGř 9CNFYKTVUEJCHVř32 9CNFYKTVUEJCHVURNȤPGř 9CNF\WUVCPFř 9CPFGTHCNMGř 9CUUGTMTCHVř278 9CUUGTNGKV WPIU U[UVGOř 9CUUGTNGKVWPIřH 9CUUGTOCPCIGOGPVř280 9CUUGTOCPIGNř 9CUUGTXGTUQTIWPI 6TKPM ř 9GKFG5CNř 9GKFGřH 331, 333 9GKFG=#TV?ř 9GKFGHNȤEJGř 9GKFGNCPFř 9GKFGNCPFUEJCHVř 9GKFGP6TQEMGPř 9GKFGYCNFř 9GKPřf 9GKPDGTIř

Z

Zaunammerř60 <GKIGTCTVř <GTUKGFGNWPIř127, 142 <KGIGř37f, 79f, 84, 98 Ziegenmelkerř31 <KVVGT2CRRGNř28, 102f, 104f, 211 <KVVGT2CRRGN$GUVCPFř

9GKPDGTIVWNRGř 9GKPOWUGWOř 9GKUUG5GIIGř 9GKUUVCPPGřŢ 9GVVGTř226 9GVVGTFCVGPř 9GVVGTGZVTGOGř 9GVVGTOWUVGTř 9GVVGTUKVWCVKQPř 9GVVGTUVCVKQPř 9GVVGTXQTJGTUCIGř 9JKVG4KUM #RR ř 9KGFGJQRHř113f,  9KGFGTCPUKGFNWPIURTQITCOOř 9KGFGTDGUKGFNWPIř 9KGUGřH 304, 328, 331f, 340 9KGUGP#NRř 9KGUGP/CIGTř 9KGUGP/ȤJř 9KGUGP6TQEMGPřH 9KGUNCPFř 9KNFDCEJřHH 9KNFDCEJIGHCJTř191 9KNFJGWř 9KNFPKUř116 9KNFTWJG\QPGřH 9KNFVKGTOCPCIGOGPVMQP\GRVř 9KNGTř 9KPVGT .CYKPGP ř283, 322 9QNHUHNGEJVGř265, 266 9WT\GNř 290, 296f 9WT\GN$CWOř 9WT\GN(GKPř 9WT\GN2HCJNř 9WT\GN2HNCP\GPř 9WT\GN5GKVGPř 9WT\GNJQN\ř 9WT\GNRKN\ř 9WT\GNTCWOř 9WT\GNUEJȵUUNKPIř 9WT\GNUVȵEMGř 9WT\GNU[UVGOř 9WT\GNXGTUVȤTMWPIř 9WT\GNYCEJUVWOř

<WMWPHVřH76, 79, 102, , 107, 124, 127, 142, 144–146, 148, 195, 198, 230, 237, 240, 242, 280, 288, 308, 335 <WMWPHVUDCWOř146, 148 <WYCEJUOWUVGTř <YGTIUVTCWEJřH

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Warum können Steine schwimmen? Sind die Tage des Grossen Aletschgletschers gezählt? Wie archivieren Bäume das Klima? Acht Wanderungen durch das Mittel- und Oberwallis führen an Orte, die Antworten auf Fragen wie diese liefern – dorthin, wo geforscht wird. Die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL befasst sich in dieser Region seit dreissig Jahren mit Lebensräumen und Naturgefahren und gibt nun entlang von Wanderwegen faszinierende Einblicke in ihre Arbeit. Hintergrundinformationen zu einzelnen Tier- und Pflanzenarten ergänzen den reich bebilderten Wanderführer.

ISBN 978-3-258-08206-6 978-3-258-08253-0

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Huovinen, Wandern im Wallis  

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