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HAINDL Architektur 1911-2011


HAINDL Projekte aus 100 Jahren


INHALT Einleitung

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Kirche

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Schule | Bildung I Sport

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Pflege | Betreuung | Fรถrderung

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Wohnen

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Gewerbebauten

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Weitere Projekte

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Mitarbeiter

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Impressum | Bildnachweis

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Schreiben von Karl Valentin an Friedrich Haindl | 1916

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100 Jahre, seit das Architekturbüro Haindl in München gegründet wurde - ein ganzes Jahrhundert Geschichte, auf die das Büro im Jahr 2011 zurückblickt. Diese Zeitspanne zeichnet nicht nur den Weg des Büros durch drei Generationen auf, sondern gleichzeitig ein wichtiges Stück Architekturgeschichte. Die Anfänge des Büros liegen bei Friedrich Haindl, der 1872 in Piding bei Reichenhall geboren wurde. Er war ursprünglich Bildhauer, absolvierte dann aber eine Ausbildung als Architekt und arbeitete später in den Büros von Prof. Romeis in München, Prof. Moritz in Köln, Deininger in München und der Generaldirektion der Königlichen Bayerischen Staatseisenbahnen der Reichsbahn. Im Jahre 1911 gründete er sein eigenes Büro – ein Kriegerdenkmal für die St. Rupertuskirche war sein erster Auftrag. In seinen Memoiren schreibt er über seine ganz unterschiedlichen Aufträge – von der Fertigstellung des Circus Krone Baus bis zum Priesterseminar in Eichstätt sowie zahlreichen Kirchenbauten, die ihn durch ganz Bayern führten. Soziale Themen begleiteten das Büro von Anfang an. Der erste Weltkrieg verursachte in vielen Familien Not. Friedrich Haindl engagierte sich damals als „Armenrat“ – ein Ehrenamt, das die Behörden bei der Verteilung der Sozialhilfe mit Rat unterstützte.


Um für diese Tätigkeit zusätzliche Mittel zu generieren, veranstaltete er eine Benefizveranstaltung, zu der er auch Karl Valentin einlud. Die freundliche, handgeschriebene Absage von Karl Valentin vom 18. Juli 1916 befindet sich heute im Archiv der Familie Haindl. Sein Sohn Friedrich Ferdinand Haindl wurde 1910 in München geboren und studierte Architektur an der Technischen Hochschule in München (heute TU). Er arbeitete schon während seines Studiums im Büro seines Vaters und machte 1938 den Abschluss zum Regierungsbaumeister in Berlin. Bereits ab 1934 war er an der Mustersiedlung Ramersdorf beteiligt, da er Preisträger des Wettbewerbs für das „kleine, kostengünstige Haus“ war (u.a. mit Sep Ruf, Franz Ruf, Lois Knidberger, Theo Pabst). Zu seinen ersten eigenen Projekten zählten Kirchen in Aurach, Arberg, Preith, Ottobrunn, Rimsting, Uttenhofen, Wang und Spitzingsee, die er mit namhaften Künstlern wie Prof. Josef Henselmann und Franz Mikorey realisierte. Nachdem er zwischen 1939 und 1945 seinen Wehrdienst leistete, begann er ab 1945 wieder mit der Tätigkeit als selbstständiger Architekt, während Friedrich Haindl sen. sich nach dem Krieg weitgehend aus dem Büro zurückzog.

Kirche Gebertshofen | 1929 Von einer kleinen alten Kirche blieb der Chor bestehen, während das Langhaus mit Turm neu angefügt wurde, aber in Materialwahl und Duktus dem alten Bestand angeglichen wurde.

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Kirche Spitzingsee | 1937 Vorige Seite und Bild unten Diese kleine Kirche am Spitzingsee wurde fast ausschließlich mit Steinen und Holz gebaut – denn auf 1200 Höhenmetern war der Zugang zu künstlichen Baustoffen wie Beton oder Eisen schwer. So wurde das Dach mit Lärchenschindeln gedeckt, während das Mauerwerk der Außenwände und des Turms mit Bruchsteinen gebaut wurde. Auch im Innenraum besticht der Bau durch den Charakter einer Bergkirche: die Holzdecke ruht auf sichtbaren Holzpfetten, ein Ornamentfries schließt die Decke ab, Leuchter und Gitter wurden handgeschmiedet.

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In den Nachkriegsjahren wurde der Wohnungsbau zu einem wichtigen Thema: ausgeführt wurden diese Bauten größtenteils in kostengünstigen Materialien. Wohnanlagen am Steubenplatz, am Harthof, in der Griegstraße, Krünerstraße oder Ständlerstraße spiegeln diese Entwicklung in ihrem Erscheinungsbild wieder. Den grössten Raum nahm in dieser Zeit aber der Kirchenbau ein. Waren es zunächst vor allem noch Erweiterungen oder Wiederaufbauten, so kamen bald viele Kirchenneubauten hinzu – dazu gehören beispielsweise St. Konrad in Landshut, Sinzing, Windischbergdorf, St. Josef in Straubing oder St. Jakob am Anger. Während diese Sakralbauten in ihrem Erscheinungsbild noch deutlich vorkonziliären Charakter haben, ändert sich dies Ende der 50er Jahre. Die Kirchenräume werden weiter und schaffen die Möglichkeit, die Gläubigen um den Altar herum zu versammeln (z.B. St. Bernhard und Maria Immaculata in München sowie die Kirchen in Marktredwitz, Kirchenlaibach, Dillingen, Schongau, Katzwang, Plattling und Eching). Über 100 Kirchen baute Friedrich Ferdinand Haindl, die sich durch ihre klaren, schlichten Formen auszeichnen. Ab Ende der 60er Jahre entstanden dann kaum noch grössere Kirchenbauten, sondern nur noch vereinzelte Kapellen. Zu dieser Zeit verstärkten sich allerdings die Aufgaben im sozialen Bereich, so dass zwischen den Jahren 1950 und 1990 insgesamt mehr als 3.500 Plätze in Heimen für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung geschafften werden konnten.


Ladenzentrum Harthof , München | 1938 Bild oben Im Zusammenhang mit der 1938 errichteten Wohnanlage am Harthof in München wurde ein kleines Ladenzentrum geplant. Diese Gebäude sind als einfache, niedrige Baukörper mit Sattel bzw. Walmdächern konzipiert und fügen sich so in den alten Baubestand ein.

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Kirche Eching | 1969 Vorige Seite Die Kirche in Eching ist der Mittelpunkt eines kleines Pfarrzentrums, das als unabhängiges Gebäude behandelt wurde, um es aus der bebauten Umgebung hervorzuheben. Das Mittelschiff erhebt sich als strenger Kubus mit umlaufendem, betontem Lichtband über einem niedrigen Umgang. Als Baumaterialien wurden vorwiegend Beton und geschlämmte Ziegel sowie Glas und Stahl verwendet.

Verwaltungsbau Landratsamt Bamberg | 1960 Bild links und Seite 68 Das Landratsamt Bamberg entstand am Rande der historischen Altstadt. Es umfasst zwei Untergeschosse für Technik und Tiefgarage sowie Erdgeschoss und vier Obergeschosse für die Büros. Der Baukörper wurde als Stahlbetonbau errichtet mit Fenstern aus OregonPine und einer Fassade, die mit Glasal-Platten wetterfest verkleidet wurde. Im Stil der Zeit wurde das Gebäude – von der Fassade bis zu den Innenräumen – sachlich, nüchtern und klar gestaltet.

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Darüber hinaus unterrichtete Friedrich Ferdinand Haindl von 1948 bis 1956 als Dozent am Polytechnikum, der heutigen Fachhochschule. Für seine Leistungen erhielt er 1982 das Bundesverdienstkreuz. Friedrich Carl Haindl wurde 1951 in München geboren und studierte ebenfalls an der TU München. Er arbeitete während seines Studiums im Büro von Prof. Kurt Ackermann und trat 1977 nach seinem Diplom in das Architekturbüro seines Vaters ein. Lag der Schwerpunkt der Nachkriegsjahre auf dem Kirchenbau, so rückte in der Zeit von 1965 bis 1980 das Bauen für soziale Aufgaben in den Vordergrund sowie Bauaufgaben verschiedener Art im gewerblichen und privaten Bereich. Die Jahre von 1980 bis 2000 waren wieder hauptsächlich von sozialen Bauaufgaben geprägt – Altenheime, Heime und Arbeitsstätten für Menschen mit Behinderung sowie Kindergärten bildeten den Schwerpunkt der Aufträge. Besonders hervorzuheben sind die Altenheime St. Antonius und in der Winthirstraße in München, das Hans-Scherer-Haus in Mittenheim, die Erweiterung am Collegium Augustinum in München, das Collegium Augustinum in Berlin-Kleinmachnow und viele weitere Heime für die Regens-Wagner-Stiftungen, Lebenshilfe und Blindeninstitutsstiftung. Im Bereich der Arbeitsstätten sind dies zum Beispiel die Werkstätten für behinderte Menschen in Zell, Holzhausen, Lautrach, Holnstein und Zwickau.

Altenheim Winthirstraße München | 1995 Bild unten Das Heim für blinde Frauen wurde an veränderte Anforderungen angepasst, zeitgemäß umgebaut und erweitert. Das zusätzliche Bauvolumen ist in einem viergeschossigen Neubau an der Winthirstraße untergebracht. Der Altbau wird optisch durch die relativ flachen, auskragenden Dächer bestimmt. Um den Neubau trotz seines großen Volumens einzufügen, wurde die Gebäudehöhe und das auskragende Dach des Altbaus übernommen, während zusätzlicher Raumbedarf in einem zurückgesetzten Laternengeschoss geschaffen wurde. Die Gartenanlage mit dem wertvollen alten Baumbestand blieb unangetastet und wurde speziell für die Bedürfnisse der Blinden ergänzt.

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Ab 2000 war es dann der Schulbau, der immer mehr in den Fokus des Büros rückte, da Schulbauprojekte durch die europaweite Ausschreibung von Planungsleistungen verstärkt zu den Leistungen für soziale Bauaufgaben hinzukamen. Die letzten Jahre brachten aber auch vielfältige Innovationen im Bereich des energetischen Bauens und zeigen so, dass Architektur vor allem auch eines ist: ein Spiegel der Zeit. Ab Anfang dieses Jahres kamen Georg Dordea, Marcus Scholz und Michael Weinbrenner als Partner des Büros Haindl + Kollegen hinzu – strategische Weichenstellungen, die dem Büro den Weg in die Zukunft weisen. Der Rückblick dieser Broschüre gliedert sich in fünf Abschnitte: Kirche; Schule, Bildung und Sport; Pflege, Betreuung und Förderung; Wohnen; Gewerbebauten. Diese Themengebiete geben einen Einblick in die verschiedenartigen Projekte des Büros und zeigen in ihrem breiten Spektrum die architektonische Vielfalt, die das Büro seit 100 Jahren prägt.

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Verbundschule Dettingen | 2007 Bild links und Seite 36-37

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Kirche

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Der Kirchenbau ist als Bauaufgabe fast so alt wie die Menschheit selbst – und stellt dabei eine der spannendsten Aufgaben für einen Architekten dar. So gibt es kaum eine andere architektonische Form, bei der die künstlerische Aussage über die Funktionalität hinweg einen derart hohen Stellenwert erhält. Schon in den 20er Jahren entstanden Sakralbauten, die ganz vom Gedanken geprägt sind, den Bau materialgerecht in das Ortsbild einzufügen und für die wichtige Aufgabe dabei eine würdige Form zu finden – ein Artikel aus dem „Baumeister“, geschrieben von Friedrich Haindl sen. im Juli 1934, belegt dies. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden dann viele zerstörte Kirchen ersetzt oder wiederaufgebaut, während in Neubaugebieten viele neue Gotteshäuser geschaffen wurden. An den verschiedenen Projekten lässt sich auch die Entwicklung im Kirchenbau ablesen, sowohl stilistisch als auch funktional bedingt. Bedeutende Veränderungen im Erscheinungsbild von Kirchenbauten entstanden durch Entscheidungen des Konzils, etwa bei der Ausrichtung des Baukörpers. Anstelle der traditionellen, vertikalen Ausrichtung des Altars, wurden die Gläubigen nach dem Konzil ab dem Jahr 1962 um den Altar versammelt, der als zentraler Mittelpunkt wirkt.

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Kirche Kaulbachstraße München | 1951 Die Redemptoristen Kirche ist dem heiligsten Erlöser („redemptor“) geweiht, nach dem sich die Ordensgemeinschaft benennt. Friedrich Ferdinand Haindl (1910-2002) entwarf einen klaren, schlichten Kirchenraum, der zu Stille und Besinnung einlädt.

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Angerkloster München | 1955 Auf dem zerstörten Grund des Generalats und der alten St. Jakobskirche entstand der Platz für das Raumprogramm der Armen Schulschwestern: die Kirche St. Jakob am Anger, das Provinzialat, der Wohn- und Klausurtrakt der Schwestern sowie das von ihnen geleitete musische Gymnasium. Dieser Komplex wurde als Ziegelsichtmauerwerksbau konzipiert, ganz in der Tradition Münchner Bauten. Im Innenhof reduziert sich der Mauerwerksbau in den Bereichen der Schul- und Studiersäle in ein Stahlbetonskelett.

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St. Bernhard München | 1959 Die Pfarrkuratie St. Bernhard im Südosten Münchens gehörte erst zum Kloster Tegernsee, später zur Pfarrei Unterbiberg und wurde im Jahr 1957 ein eigener Seelsorgebezirk, nachdem die Bevölkerung stark angewachsen war. So wurde eine eigene Kirche erforderlich, die als Zentralbau auf einem großen Freiraum entstand. Der Grundriss basiert auf einem Fünfeck, in dem

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sich die Bankreihen halbkreisförmig dem Altar zuwenden. Das Dach ist darüber zeltartig errichtet. Südlich des Gotteshauses schließt sich ein kleines Pfarrzentrum mit einem Turm an. Im Innenraum wird der Bau von den Materialien Putz, Beton, Glas und Holz charakterisiert.


Verklärung Christi Schongau | 1968 Der Turm hat hier nicht nur die Funktion für das Glockengeläut, sondern ist mit den betenden Händen ein weithin sichtbares Symbol. Der Grundriß ergibt sich aus einem gleichschenkeligen Dreieck, das durch Abkantung der Ecken und versetzte Seiten zum Zwölfeck umgeformt ist. Das Licht bestimmt das Raumerlebnis der Kirche. Der Raum ist im Ganzen

nicht besonders hell. Aber an bestimmten Punkten sammelt sich das Licht, wird durch das weiß geschlämmte Mauerwerk facettenhaft gebrochen und tief in den Raum geleitet. Der Altarraum wird durch ein Bild von Prof. Franz Nagel bestimmt.

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St. Klara Freising | 1992 Im Kloster St. Klara entstand aus zusätzlichem Raumbedarf ein Neubau mit Schwesternzimmern, Küche, Refektorium und weiteren Funktionen. Über einen verglasten Treppenknoten, der die unterschiedlichen Höhen ausgleicht, ist der Neubau mit dem Altbau verbunden. Auch gestalterisch knüpft der Baukörper an die alte Bausubstanz an – zeigt mit seiner klaren Formensprache jedoch zugleich die Verbindung zur modernen Architektur.

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Kloster Mariahilfplatz München Au | 2004 Die einst zusammengehörigen Gebäudeteile Kloster und Realschule am Mariahilfplatz in der Münchener Au wurden nach Änderung der Schulträgerschaft im Rahmen einer Sanierung räumlich und funktional getrennt. In diesem Zusammenhang erhielt der Zugang zum Kloster eine neue Pforte in der ehemaligen Hofdurchfahrt, die durch diesen Eingriff geschlossen wurde. In der neuen Eingangshalle erzeugen in die Wände eingelassene Leuchtstreifen interessante Lichteffekte. Weitere Lichtinstallationen mit christlicher Symbolik betonen die Kreuzgratgewölbe der Klosterflure. Die Lichtplanung erfolgte in Zusammenarbeit mit Headlight Lichtplanung, Stefan Maier, München.

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Schule, Bildung und Sport

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Nach den vielen Neubauten der Nachkriegsjahre war der Schulbau in unserem Büro, aber auch im allgemeinen architektonischen Kontext, ein Bereich, der wenig Beachtung fand. Das änderte sich Ende der 90er Jahre, als die sechsklassige Realschule in Bayern eingeführt wurde und die Ganztagsbetreuung einen neuen Stellenwert erhielt. In den vielen Jahren, in denen wenig passierte, war außerdem ein Instandhaltungsrückstau entstanden, so dass es in den letzten Jahren zu vielen Bauaufgaben kam. Wichtig ist dabei, für Schüler und Lehrer die richtigen Räume zu schaffen – Räume, die im Hinblick auf neue Hilfsmittel des Lehrens und Lernens geplant sind, aber vor allem Räume, die eine Atmosphäre schaffen, in der sich Kreativität entwickeln kann.

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Volksschule Eichstätt | 1960 In Eichstätt wurde eine Volksschule mit Turnhalle entlang der alten Stadtmauer errichtet. Im Mittelpunkt des Entwurfs stand dabei, einen intensiven Bezug zu dieser alten Befestigungsanlage zu schaffen und so auch eine optische Durchlässigkeit zu erhalten. Der Baukörper ist ein konventioneller Massivbau, der kammartig an der Mauer angeordnet wurde. Das Gebäude ist mit einem starren Sonnenschutz zur Südseite ausgestattet.

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Turnhalle München Au | 1988 Zugunsten der Erhaltung des vorhandenen Schulhofes und Gemüsegartens fiel die Entscheidung für die Anordnung der Turnhalle unterhalb des Geländes, sodass sich im Bereich des Grünzuges entlang des Auer Mühlbaches nur die kristallinen Formen des über Eck angeordneten Oberlichtes und des Treppenhauses erheben. Besonderer Wert wurde auf die Gestaltung des Innenraumes gelegt, da dieser als Aula dient.

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Förderschule Dillingen | 2000 Die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte hin zu intensiver Förderung erforderte die Erweiterung der bestehenden Sprachheilschule. An den L-förmigen Bestand mit seiner klassischen Lochfassade wurde der Neubau so angesetzt, dass er eine dritte Seite des Pausenhofs einfasst. Die gläserne Rotunde der Pausenhalle schiebt sich im Erdgeschoss in den Pausenhof und funktioniert so als Brückenschlag zwischen Innen und Außen. Der neue Klassenund Fachraumtrakt wurde im Kontrast zum Bestand als Stahlbetonskelett mit Bandfensterfassaden konstruiert. Oberlichter zwischen Klassen und Fluren sorgen ganztägig für eine umfangreiche Grundbeleuchtung.

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Förderzentrum für Hörgeschädigte Augsburg | 2001 | 2006 | 2010 Der Schwerpunkt bei der Planung dieses Umbauprojekts lag auf der umfassenden Auseinandersetzung mit den Anforderungen an eine Architektur und Ausstattung, die den individuellen Ansprüchen der gehörlosen und hörgeschädigten Schülern gerecht wird. Die Grundrisse und Möblierung der Unterrichtsräume wurden unter besonderer Berücksichtigung von kommunikationsfördernden Sichtbeziehungen entwickelt.

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Realschule München Pasing 1964 | 2002 Bild links (1964) Bild rechts (2002) Der Neubau an der Realschule Bäckerstraße in Pasing wurde durch die enorm angestiegenen Schülerzahlen Anfang der 60er Jahre dringend erforderlich. Es wurden zwei gleichartige, viergeschossige Baukörper mit Klassenund Verwaltungsräumen errichtet, die durch eine Pausenhalle miteinander verbunden sind. Die gesamte Anlage besticht durch ihre räumliche Großzügigkeit. Von 2000 bis 2002 wurde die Schule generalsaniert, wobei in Teilbereichen auch eine Grundschule eingeplant wurde.

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Tagesheimschulen Pullach 1997 | 2003 Durch Umbau und Sanierung eines denkmalgeschßtzten Wohn- und Studientraktes des ehemaligen Jesuitenkollegs zu Klassenzimmern und Verwaltungsräumen konnten die Tagesheimschulen mit Gymnasium, Real- und Grundschule im notwendigen Rahmen erweitert werden. Nach eingehenden denkmalpflegerischen Untersuchungen wurden Öffnungen und Proportionen der Bestandsfassaden von 1924 beibehalten.

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Realschule und Dreifachsporthalle Herrieden | 2005 | 2008 Die zwei Flügel der Realschule mit Klassen- und Fachlehrsälen sowie der Verwaltung sind durch einen Querbau miteinander verbunden. Der von den Gebäudeteilen eingerahmte Innenhof dient als Pausenraum. Die Obergeschosse setzen sich mit hinterlüfteten Faserzementplatten optisch vom Erdgeschoss ab, das großzügig verglaste Fassaden aufweist. Ergänzt wurde die Schule um eine Dreifachsporthalle in Passivhausstandard.

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Verbundschule Dettingen | 2007 In der sonderpädagogischen Verbundschule werden körperbehinderte Kinder in den Bildungsgängen für geistige und sprachliche Behinderungen unterrichtet und gefördert. Sie umfasst neben Klassen- und Gruppenräumen zusätzlich Schulküche, Gymnastikhalle, Therapiebad und einen Schulkindergarten für Sprachbehinderte. Der Hauptbaukörper erstreckt sich parallel zur Straße. Durch zwei nach Süden hin angedockte Satelliten entstehen lichtdurchflutete Unterrichtsräume. Die Gebäude spannen unterschiedliche räumliche Situationen in den Freianlagen auf. Durchgehend barrierefrei gestaltet laden diese die Kinder mit vielfältigen Spielgeräten, weiten Gärten und unterschiedlichen therapeutischen Herausforderungen zum gemeinschaftlichen Spiel ein.

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Dreifachsporthalle Altötting | 2010 Die Dreifachsporthalle mit Tribünen für bis zu 420 Personen steht der angrenzenden Realschule sowie örtlichen Vereinen zur Verfügung. Die städtebauliche Anpassung der Baukörper an die Stadtrandlage erfolgte durch Absenkung der Sportfläche gegenüber dem Gelände um ein Geschoss sowie Aufteilung in eine Halle mit zwei Anbauten mit jeweils eigenständigen Dächern. Das Gebäude ist ein Passivhaus: Bauteile und Fenster mit besonders niedrigem durchschnittlichen U-Wert (0,125) sind wärmebrückenarm ausgeführt und begrenzen die Wärmeverluste durch Transmission. Die Lüftungsanlage arbeitet flexibel zeitgesteuert mit Luftwechsel gemäß der Hallenbelegung. Mit einer Wärmerückgewinnungsrate von 90% wird durch die Zuluft geheizt und der Lüftungswärmeverlust auf ein Minimum reduziert. Die verbleibend nötige Heizenergiemenge wird durch ein Nahwärmesystem gedeckt. Wärmespitzen im Sommer können durch Nachtauskühlung abgebaut werden: hierfür werden die zur Entrauchung im Brandfall motorisierten Fensterflügel nachts automatisch geöffnet. Die Beleuchtung ist für optimale Lichtverhältnisse und größtmögliche Energieeinsparung tageslichtabhängig gesteuert.

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Berufsschule Schrobenhausen | 2009 Die private Förderberufsschule übernahm die Räumlichkeiten der ehemaligen staatlichen Berufsschule und fasste so drei unterschiedliche Baukörper zu einer funktionalen und architektonischen Einheit zusammen. Die höheren drei Klassen einer landkreiseigenen Förderschule wurden als Kooperationsmodell in das Gesamtkonzept integriert. Die Werkstätten und Ausbildungsräume für Schreinerei, Körperpflege, Verkauf, Bäckerei, Hauswirtschaft, Bekleidung, Kfz-Technik, Bau, Metall und Farbe werden großteils mit integrierten theoretischen Unterrichtsbereichen angeboten. Zusätzlich zur funktionalen und ästhetischen Sanierung wurden die Einrichtungen dem Brandschutz angepasst und der Heizenergiebedarf durch eine externe Holzhackschnitzelanlage deutlich reduziert.

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Eduard-Spranger Schule Oberderdingen | 2009 Städtebaulich fügen sich die gegliederten Baukörper der sonderpädagogischen Schule unter Ausnutzung der Hanglage in die kleinteilige Bebauung des umgebenden Wohngebiets ein. Die extensive Begrünung auf Flachdachteilen sowie der Wechsel von Putz- und Faserzementplattenfassaden unterstützen dieses Konzept gestalterisch. Konzeptionelle Besonderheiten sehen die Freianlagen vor: unterschiedliche Zonen wie Sinnesbereich, Werk- und Spielhof, Schulgarten und Freispielfläche bieten ein vielfältiges Angebot für Unterricht und Freizeit im Freien. Die Fußbodenheizung in Klassen- und Therapieräumen ermöglicht körperlich beeinträchtigten Schülern Bewegung und Spiel auf dem Boden.

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Förderschule Bad Kissingen | 2010 Der Neubau der Förderschule ersetzt ein eingeschossiges Gebäude, das aufgrund schwerer Baumängel nicht mehr zu sanieren war. Der erste Bauabschnitt sieht einen zweigeschossigen, teilunterkellerten Baukörper in U-Form vor, der sich platzsparend an der nördlichen Grundstücksgrenze ausrichtet. Im zweiten Bauabschnitt wurde ein Sporttrakt mit Mehrzweckhalle und Therapiebad errichtet. Schul- und Sportbaukörper werden durch eine zweigeschossige Pausenhalle mit Talblick verbunden. Die Klassenräume ordnen sich um einen offenen Innenhof an, der als Pausenfläche genutzt werden kann.

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Jack-SteinbergerGymnasium Bad Kissingen | 2010 Im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme für den Bestand sollte die notwendige Erweiterung des Gymnasiums realisiert werden. Nach umfangreichen Voruntersuchungen wurde festgelegt, die bestehenden Bauteile B und C aus den Jahren 1979 und 1969 abzureißen und durch einen deutlich erweiterten Neubau zu ersetzen. Im Anschluss daran wird Bauteil A mit dem innenliegenden Atrium von 1957 saniert – mit einem Fokus auf Wärmeschutz und baulichem Brandschutz. Die Raumfunktionen werden dabei neu organisiert. Die Realisierung des Gebäudekomplexes findet in drei Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb statt.

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Kindertagesstätte Taufkirchen | 2011 Das Konzept „harte Schale - weicher Kern“ reagiert auf die städtebauliche Situation. Der winkelförmige Baukörper der Kindertagesstätte an der Nord- und Ostseite wird mit einer Putzfassade geschlossen artikuliert. Die Innenhofseiten sind holzverschalt und öffnen sich zum geschützten Freibereich. Hier sind die Gruppenräume angeordnet, die im Obergeschoss über einen Laubengang erschlossen werden. Große Markisen und Schirme sorgen für den nötigen Sonnenschutz im Spielbereich.

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Pflege, Betreuung und Fรถrderung

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Betreuungsbedürftige Kinder und Jugendliche, alte Menschen und Menschen mit Behinderung leben mit Einschränkungen im Bezug auf selbständiges Wohnen oder Bewegung und Ortswechsel ohne Hilfe von Angehörigen oder Dritten. Einhergehend ist damit meist ein Mangel an Individualität. Besonders wichtig ist es daher, Wohnheime und Wohnpflegeheime als bauliches Umfeld in ein echtes Zuhause zu verwandeln, mit dem sich die Bewohner identifizieren können. Für Werk- und Förderstätten als Arbeits- und Aufenthaltsräume gilt dies ebenso. So geht es in der Architektur darum, die Qualitäten des Ortes mit dem Ziel herauszuarbeiten, Wohlfühlumgebungen für Bewohner, Besucher und Pflegepersonal zu schaffen. Entwickelt wird eine Formensprache, die nicht einschüchtert, sondern Brüche deutlich macht, Hilfsmittel in selbstverständlichem Kontext zeigt und damit Offenheit vermittelt. Natürliche Materialien und nachvollziehbare Konstruktionen stehen ebenso im Vordergrund wie natürliche Beleuchtung und barrierefrei gestaltete Bewegungsflächen und Freianlagen. In so einer Umgebung findet jedes Individuum seinen Platz und seine Freiheit zur persönlichen Ausgestaltung seines Umfelds.

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Altenheim Berching | 1971 Ein ehemaliges Kapuzinerkloster war der erhaltenswerte Kern des Altenheims an der historischen Stadtmauer und am Fluss Sulz. Die bauliche Erweiterung berücksichtigte diese exponierte Lage in Höhenspiel und Ausrichtung. Der Bestand wurde mit teils neuen Nutzungen integriert: so konnte das alte Presbyterium etwa zur Hauskapelle und das Kirchenschiff zum Pfarrheim umgebaut werden. Der Neubau schließt durch einen verglasten Gang daran an. Seine Sichtbetonfassaden bilden ein wirkungsvolles Gegenstück zu den verputzten Mauerwerksbauten des Bestandes. So konnte im historischen Stadtbild von Berching eine harmonische Einheit zwischen Alt und Neu entstehen.

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Krankenhaus Neuwittelsbach München 1972 | 1997 | 2005 Bild links (1972) Bild rechts (2005) Das Krankenhaus entstand an Stelle des im 2. Weltkrieg zerstörten Vorgängerbaus. Durch seine Lage in der ruhigen Wohngegend des alten Stadtteils Neuwittelsbach prägt hohe Sensibilität die städtebauliche Disposition der Baukörper. Die ursprüngliche Fassade zeigt Fensterbänder und Fertigteilbrüstungen aus

Waschbeton mit Zuschlägen aus hochwertigem Carrarasplit. Während der Generalsanierung Ende der 90er Jahre wurde ein Laternengeschoß mit umlaufender Dachterrasse für Personal- und Konferenzräume aufgesetzt. 2005 schließlich wurde eine thermische Sanierung mit Austausch aller Fenster abgeschlossen. Die Fensterbänder sind seither durch Putzstreifen getrennt, die je nach Lichteinfall zwischen Blau, Grün und Grau changieren.

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Herzchirurgische Einheit Stiftsklinik Augustinum München | 1995 An die Stiftsklinik Augustinum wurde ein Funktionsanbau für Herzchirurgie mit Intensivpflege geplant. Im westlichen Teil des Gebäudes, das sich im Grundriss als zwei ineinander verschränkte Quadrate darstellt, befinden sich zwei Operationssäle sowie Personalzugang und Nebenräume. Im östlichen Bereich ist die Intensivstation untergebracht. Ein besonderes Ziel des Entwurfs war ein hoher Grad an natürlicher Belichtung in den Operationssälen, auf der Intensivstation und in den im Gebäudeinneren gelegenen Verkehrszonen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Architekten Klein-SängerScheer realisiert.

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Altenheim Berlin Kleinmachnow | 1995 Im Villenvorort Kleinmachnow bei Berlin errichtete das Collegium Augustinum ein Wohnstift mit 280 Appartements auf einem langgezogenen Grundstück, das die Figur der Gebäude stark bestimmte. An den Knickpunkten des Hauptbaukörpers befinden sich gemeinschaftliche Aufenthaltsbereiche. Sie lockern das volumetrische Gefüge auf und führen in die zugehörigen, verschieden gestalteten Garten- und Freianlagen, die den harmonischen Übergang zur angrenzenden Villenbebauung darstellen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Scheer Architekten durchgeführt.

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Werkstatt für Menschen mit Behinderung Holnstein | 2000 Aufgrund der Lage in einem landschaftlich reizvollen Tal mit dörflicher Bebauung wurde die relativ große Baumasse in funktional abgeleitete Einzelbaukörper mit geputzten und holzverkleideten Fassaden gegliedert. Die Anlieferung zum Arbeitsbereich im OG und der Mitarbeiter-/ Besucherzugang zum Speisesaal und zur Verwaltung im EG können durch die Hanglage sinnvoll getrennt werden. Der Luftraum über der Eingangshalle schafft die räumliche Verbindung zwischen Erdund Obergeschoss und ist gleichzeitig das soziale Zentrum der Werkstatt.

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Wohnheim München Thalkirchen | 2004 Für das Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Maria in MünchenThalkirchen wurde der denkmalgeschützte Altbau saniert und das Mädchenwohnheim umgebaut. Zusätzlich wurde die Einrichtung um einen Mehrzweckpavillon ergänzt. Die Hanglage definiert die unterschiedliche Ausprägung der beiden Geschoße: der transparente Sockel mit dem Café öffnet sich zu Außenraum und Zugang, der teils mit Holzlamellen verblendete Veranstaltungsraum im Obergeschoss orientiert sich zu seinen Nutzern im Wohnheim. Während die Volumetrie des Pavillons Zurückhaltung gegenüber dem Bestand wahrt, hebt sich seine Konstruktion in Holz, Metall und Glas deutlich davon ab. Dieser Spannungsbogen zeigt die besondere Qualität der Baumaßnahme.

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Wohnheim Glött | 2005 Die in zwei Bauabschnitten errichtete Anlage besteht aus einem Wohnheim für 10 und einem Wohnpflegeheim für 16 Menschen mit Behinderung. Den Mittelpunkt bildet ein zentrales Treppenhaus mit Aufzug. Die architektonische Gestaltung wurde auf das dörfliche Umfeld abgestimmt, sodass sich die neue Gebäudegruppe selbstverständlich in den Kontext des alten Wasserschlosses von Glött einfügt.

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Wohnheim Schrobenhausen | 2008 In diesem Neubau in Massivbauweise befinden sich zwei Außenwohngruppen mit jeweils 10 Bewohnern, darunter je ein Rollstuhlfahrer. Die Bewohner wohnen relativ eigenständig in der Wohngruppe und arbeiten tagsüber in der Werkstatt für behinderte Menschen. Die Wohnbereiche werden durch einen gemeinsamen eingeschossigen Erschließungsbaukörper miteinander verbunden. Dessen Dachterrasse ist teilweise begrünt und dient als beliebter Treffpunkt für die Bewohner.

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Wohnheim Fürth | 2011 Das Wohnheim für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Fürth liegt in der Fürther Südstadt. Durch die Lage in der Nähe einer Parkanlage wird den Bewohnern ein urbanes Leben mit Erholungs- und Freizeiteinrichtungen in unmittelbarer Nähe ermöglicht. Wohngebäude und Gemeinschaftshaus mit Verbindungsbrücke bilden einen Gartenhof mit Spielwiese, Brunnen und Grillplatz.

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Wohnheim Zell | 2011 Die beiden Gebäude mit je zwei Wohngruppen stehen parallel zu den Höhenlinien des Hanggrundstückes und sind durch einen eingeschossigen Baukörper mit Dachterrasse verbunden. Die Freibereiche öffnen sich in Hangrichtung. Förder- und Elternzimmer sowie Freizeitraum sind jeweils zentral angeordnet und werden von beiden Gruppen gemeinsam genutzt. Jedes Haus ist separat erschlossen. Die nebeneinander liegenden Wohnräume können für gemeinsame Veranstaltungen zusammengeschaltet werden. An den wärmegedämmten Fassaden der Massivbauten wechseln sich Putzflächen und hinterlüftete Holzverschalung ab.

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Wohnen

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Menschen ein Zuhause zu schaffen ist wohl die ursprünglichste aller Aufgaben im Bauwesen. Der Wohnraum in seinen vielfältigen Formen zählt zu den wichtigsten Themen der Architektur. Er verändert sich fortwährend und wird zur Verfügung stehenden Ressourcen, Bedarf und Anspruch sowie gestalterischen Ideen - also dem Zeitgeist - angepasst. So lassen sich anhand der Projekte der letzten hundert Jahre historische, gesellschaftliche und stilistische Entwicklungen der jeweiligen Zeiten ablesen. Während das Erscheinungsbild von Gebäuden aus der Vorkriegszeit noch stark von historischen Vorbildern geprägt war, fällt an Gebäuden der Nachkriegszeit vor allem das Bedürfnis auf, günstigen Wohnraum zu schaffen. In späteren Projekten lassen sich dann differenziertere Bedürfnisse mit wachsender Individualisierung erkennen.

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Wohnhaus K. M체nchen | 1951 Dieses Geb채ude repr채sentiert den Typus des gehobenen Einfamilienhauses der Nachkriegszeit. Die verwendeten Baumaterialien sind konventionell und ergeben so ein zur체ckhaltendes Erscheinungsbild.

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Wohn- und Geschäftshaus Dom-Pedro-Straße München | 1982 In einer Baulücke aus zwei benachbarten Grundstücken entstand ein Wohn- und Geschäftshaus mit Ladennutzung im Erdgeschoss, zwei flexibel einteilbaren Bürogeschossen, zwei Wohngeschossen mit je sieben Wohnungen unterschiedlicher Größe sowie einem ausgebauten Dachgeschoss mit weiteren Wohnungen. Die Grundstücksparzellierung blieb in Form eines alle Geschosse übergreifenden, vertikalen Fensterbandes ablesbar – so sollte sich der Baukörper nicht durch dominierende Horizontalität von der übrigen Bebauung abheben. Aus diesem Grund wurden die Haushälften auch nicht symmetrisch gestaltet. Zusätzlich wurden Geschosse unterschiedlicher Nutzung

gestalterisch differenziert und zu einer zeitgenössischen Interpretation des klassischen Stadthauses mit Sockelgeschoss, Beletage, Regel- und Attikageschoss ausformuliert. Die gesamte Tragkonstruktion besteht aus Stahlbeton. Sie ist in Laden- und Bürogeschossen zur flexibleren Nutzbarkeit als Skelettkonstruktion, in den Wohngeschossen in Schottenbauweise ausgeführt. Sämtliche Außenwände sind mit einem Vollwärmeschutz verkleidet und verputzt. Die Fenster bestehen aus thermisch getrennten Aluprofilen mit Dreifachverglasung.

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Zwei Einfamilienhäuser Gauting | 2001 Die Grundrisse der beiden Einfamilienhäuser sind von großer Offenheit geprägt. Die Wohnbereiche mit den Freiterrassen orientieren sich nach Süden und Westen. Großzügige Fensterflächen lassen die Räume in natürlichem Licht besonders hell erscheinen. Die einheitliche Gestaltung der Fassaden lässt die beiden Häuser zu einem Ensemble verschmelzen, das sich harmonisch in das Gesamtbild der Umgebung einfügt.

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Wohn- und Geschäftshaus Widenmayerstraße München | 2003 Das aus dem Jahr 1902 stammende Münchner Herrschaftshaus wurde nach Auflagen des Denkmalschutzes umgebaut und modernisiert. Neben der Haustechnik wurden alte Fenster restauriert und neue Fenster mit aktuellen Anforderungen eingesetzt. Die Türen wurden nach alten Vorbildern originalgetreu nachgebaut, die Raumoberflächen und der Stuck in den Räumen nach Denkmalschutzvorgaben wiederhergestellt und ergänzt.

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Aufstockung Wohnhaus Feldafing | 2005 Um einen uneingeschränkten Blick zum Starnberger See zu erhalten, wurde über dem bestehenden Wohnhaus ein freistehender Einraum mit Terrasse entwickelt, der über eine Spindeltreppe mit der Eingangshalle verbunden ist. Der neue Baukörper setzt sich bewusst von der Bestandssituation ab und macht neugierig auf den zu erwartenden Ausblick.

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Schwesternwohnheim Blumenstraße München | 2010 Das alte Mutterhaus der Schwestern von der Heiligen Familie war in mehreren Abschnitten errichtet worden und wies daher Höhensprünge auf, die einen barrierefreien Umbau unmöglich machten. Für die städtebaulich prägnante Situation am Altstadtring wurde nun ein Baukörper entwickelt, der sich in moderner Ausprägung in das Straßenbild einfügt und vor allem den dort nötigen Schallschutzanforderungen entspricht. Neben Wohnplätzen sind im neuen Mutterhaus auch die Verwaltungsräume des Generalats sowie Küche, Speisesaal und Gemeinschaftsräume untergebracht.

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Landhaus Riederau | 2010 Das auf einem langgestreckten Seegrundstück errichtete Landhaus in Riederau am Ammersee stammt aus dem Jahr 1907 und war in einem romantisch ländlichen Stil konzipiert. Trotz der erheblichen Mängel der alten Bausubstanz entschied sich der neue Eigentümer, das Haus zu erhalten, umzubauen und seinen Charakter wiederzubeleben. Es ging dabei nicht um eine Rekonstruktion des alten Hauses, sondern vielmehr um eine lebendige Weiterentwicklung der Idee des Landhauses. Die behutsame Erneuerung und Ergänzung, des Hauses wurde im ‘Geiste des Bestands’ geplant. Die ländliche Idylle wird durch die umgestalteten Gartenanlagen mit Figuren und einem Aussichtsturm verstärkt.

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Gewerbebauten

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Die Rubrik Gewerbe fasst verschiedene Projekte für Produktions- und Arbeitsstätten sowie Verkaufs- und Gasträume zusammen. Der gemeinsame Nenner ist immer die Auseinandersetzung mit dem Ort. Dies bedeutet bei den immer häufigeren Umbaumaßnahmen zusätzlich auch eine Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz. Je nach Gewerbe stellen unterschiedliche Tätigkeiten und funktionale Zusammenhänge vielfältige Anforderungen an die Ausstattung von Arbeitsplätzen, Gasträumen und Bewegungsflächen. So entsteht jede Aufgabe im Spannungsfeld der Auseinandersetzung mit dem Ort und der Umsetzung räumlich-funktionaler Vorgaben. Im Fokus bleibt aber immer der Mensch und sein Bedürfnis, sich am Arbeitsplatz, beim Behördengang, Einkauf oder Zeitvertreib wohlfühlen zu können.

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Gut Karlshof Lauterhofen | 1973 Die Einrichtungen der Regens-Wagner-Stiftung in Lauterhofen sind mittlerweile sehr differenziert. Ein Arbeitsbereich für Menschen mit Behinderung ist auch die Landwirtschaft. Schon 1970 war die alte Ökonomie völlig veraltet und wurde deshalb neu erbaut. Der Komplex fügt sich harmonisch in die hügelige, karge Landschaft ein und verzichtet auf traditionelle Elemente.

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Produktionsgebäude München | 1968 Im Produktionsgebäude an der Berg-am-LaimStraße sind auch Sozialräume und Lagerräume untergebracht. Das Gebäude ist ein Stahlbetonskelettbau mit hinterlüfteter Alufassade. Konfektionierungs- und Versandgebäude München | 1992 Auf Basis des 1981 entwickelten Bebauungsplans wurden zwischen 1989 und 1992 Gebäude für Versand, Hochregallager und Konfektionierung realisiert. Das Erscheinungsbild dieser Gebäudes wird von einer silbrigen Trapezverkleidung mit dunkelblauen Fensterelementen geprägt.

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Landratsamt Bamberg | 1969 Bild links Siehe auch Seite 12

Lesmüller Haus Büro- und Geschäftshaus München | 1980 Bild rechts Im Herzen der Münchner Innenstadt befindet sich dieses Geschäftshaus an der Ecke Perusa-/ Theatinerstraße. Das Gebäude hat aufgrund des Grundstückzuschnitts eine relative lange Straßenfassade und nur einen kleinen Hofanteil. Entwurfsbestimmend war eine vertikale Gliederung der Fassade aus Juramarmor zur Einfügung in den Straßenrhythmus. Die reliefartige Kopie des goldenen Engels von Schwanthaler weist auf den Ursprung des Hauses – die Engelapotheke – hin.

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Künstlerhaus München | 1998 Fingerspitzengefühl erforderte die nach 30 Jahren intensiver Nutzung notwendige Instandsetzung der Münchner Institution Künstlerhaus am Lenbachplatz: gestützt auf denkmalpflegerische Befunde wurden bauliche Mängel behoben und innen das Farbkonzept des Nachkriegswiederaufbaus von Prof. Schleich, an den Fassaden sogar die ursprüngliche Farbgebung aus der Hand Gabriel von Seidls wiederhergestellt.

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Newscafé München | 2002 Das Newscafé in der Leopoldstraße gab der Schalterhalle eines ehemaligen Bankgebäudes eine neue Nutzung. Der Gastraum mit Tresen wurde durch das Architekturbüro Hildmann Wilke gestaltet. Neben den Umbaumaßnahmen in der Schalterhalle wurde im Kellergeschoss eine Restaurantküche eingebaut und die Sanitärbereiche angepasst. Zusätzlich erhielt das Café attraktive Freibereiche an der Flaniermeile Leopolstraße.

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Neubau und Erweiterung Kanalbetrieb West München | 2010 Das 1993 errichtete Gebäude wurde auf Basis einer vorhandenen Vorplanung umgebaut und erweitert. Ein neues LKW-Garagengebäude mit Waschhalle, Werkstatt, Geräte-, Sandgut- und Gefahrstofflager ist entsprechend den geänderten Anforderungen errichtet worden. Auch die Umkleide- und Sanitärbereiche wurden an neue Vorschriften angepasst. Die vorhandenen Büroflächen wurden durch einen erdgeschossigen Anbau im südlichen Grundstücksbereich an das Büro- und Betriebswohngebäude erweitert.

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Berufsförderungswerk Kirchseeon | 2005 Im Zuge der Erweiterung des Internats des Berufsförderungswerks Kirchseeon wurde das bestehende Hochhaus technisch und gestalterisch instandgesetzt. Der Gebäuderiegel bildet mit elf Geschossen den markanten Hochpunkt des Geländes, um den sich die Neubauten mit Einzelzimmern in einem stimmigen Ensemble gruppieren. Der neu gestaltete Empfangsbereich ist Servicezentrum für die ganze Einrichtung.

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Weitere Projekte

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1911 – 1930 Seifenfabrik in München Anbau Zirkus Krone, München Bank am Platzl in München Pfarrkirche in Lauterhofen Kirche in Denkendorf Salesianium in München Kirche in Pilsach Kirche in Bruckmühl Kirche in Hitzhofen Kirche in Kirchdorf / Inn Kirche in Oberornau Kirche in Lenting Kirche für Regens-Wagner Lauterhofen Bischöfliches Seminar Eichstätt Abtei Seligenporten Kirche Pleinfeld 1931 – 1950 Kirche in Aurach Kirche in Arberg Mustersiedlung Ramersdorf Kirche in Preith, Erweiterung Kirche in Ottobrunn Kirche in Rimsting Kirche in Utzenhoten Kirche in Wang, Erweiterung Kirche in Oberau, Erweiterung Wohnsiedlung Heimag Geschäftshaus Weissmüller, Eichstätt Kirche in Gerolfing Wohnanlage Ungererstraße, München Kirche St. Anton in Ingolstadt, Wiederaufbau Sparkasse in Eichstätt Kirche in Mamming Kirche in Langensalbach Kirche in Rapperszell Kirche in Seubersdorf Kirche St. Canisius in Ingolstadt Kirche in Rittershof Krankenhaus Eichstätt Kirche in Moosburg Kirche Herz Jesu in München Kirche in Windischbergdorf Wohnhaus Franz-Josef-Str. 9, München 1951 – 1960 Kirche in Hepberg Kirche St. Konrad in Landshut Lehrlingsheim Nymphenburger Str., München Bürohaus Leopoldstr. 6, München Kirche in Sinzing

Kirche in Schernfeld Kirche in Karlsfeld Kirche in Ismaning Kirche St. Josef in Straubing Kirche in Eichenried Kirche Hl. Familie in Amberg Kirche in Graswang Studienheim in Untermerzbach Kirche in Aiglsbach Schwesternheim Pestalozzistr., München Kirche in Tacherting Kirche in Dachau-Süd Schule in Heilsbronn Kirche in Regensburg-Ziegetsdorf Kirche St. Wolfgang in Landshut Umbau Schloß Pfünz Berufsschule in Miesbach Kirche in Schwaiganger Wohnheim „Hansa-Haus“ in München Kirche in Altmannstein Kirche Maria lmmaculata in München Erweiterung St. Josefsanstalt in Burgkunstadt Kirche in Roding Kirche in Kehlheim Kirche in Heilsbronn 1961 – 1970 Kirche in Niederaichbach Kirche in Marktredwitz Heilstätte in Annabrunn Taubstummenanstalt Dillingen, Erweiterung Erweiterung Kinderkrankenhaus Lachnerstr., München, Heilstätte in Weihersmühle Priesterseminar Freising Heim der Pallottiner in Eichstätt Schwesternheim in Würzburg-Heidingsfeld Fabrikgebäude in Heilsbronn Volksschule in Heilsbronn Sparkasse in Eichstätt Wohnanlage am Harthof, München Kirche in Dachau-Ost Kirche in Mittenheim Kirche in Hohenthann Truppenunterkünfte in Landsberg Kirche in Gungolding Internat in Freising Kirche in Hitzhofen Kirche in Mettenbach Volksschule in Fischbachau Gymnasium und Internat in Hersberg Sonderschule und Heim in Holnstein

Schwesternheim Schlehbuschstraße in München Erholungsheim Erlkam Klostererweiterung in Gars Internat in Schwäbisch-Gmünd Kindergarten in der Au, München Pfarrzentrum Herz-Jesu, München Kirche in Mitterfels Pfarrzentrum Plattling Altenheim in Wasserburg Hl.-Geist-Spital Eichstätt Gymnasium der Pallottiner in Bruchsal Klostererweiterung der Pallottiner in Friedberg Berufsschule Eichstätt Internat und Schule in Lenzfried 1971 - 1980 Realschule St. Walburg Eichstätt Kindergarten „St. Benediktus“ Schrenkstr., München Pflegeheim Ottilienheim in Absberg Umbau Bürohaus Oettingenstr., München Arbeiterwohnheim Hans-Sachs-Str., München Sanierung St. Klara in Freising Internat am Mönchsberg in Salzburg Wohnheim für behinderte Jugendliche in Zell Wohnhaus in Pasing Altenheim in Neubiberg Erweiterung Altenheim in Erding Pflegeheim in Holzhausen Heilpädagogisches Zentrum in Rosenheim Altenheim in Dorfen Altenheim St. Anton, Gröbenzell Personalwohnheim in Lauterhofen Altenwohnanlage Neustifterstraße, München Altenheim Gräfelfing, Personalwohnungen in Plankstetten Akademie für Krankenpflege in Regensburg Sonderschule in Holzhausen Kurhotel in Meran Geschäftshaus Theatinerstraße München Wohnhaus Gauting Heim für Körperbehinderte in Schonstett Regens-Wagner-Schule in Dillingen 1981 – 1990 Sonderschule für Hörgeschädigte in Zell Umbau Gymnasium und Internat Ettal Wohnhaus in Pullach Turnhalle in Bruchsal Umbau Pflegeheim in Michelfeld Kurhotel in Bad Krozingen

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Caritaszentrum in Rosenheim Bürohaus Dachauer Straße, München Wohnanlage Döbereinerstraße, München Umbau Altenheim Mathildenstraße, München Wohnheim St.Franziskus in Dillingen Erholungsheim in Carranza (Spanien) Caritaszentrum Hirtenstraße, München Umbau Maximilianstraße 30, München Umbau Pflegeheim in Burgkunstadt Neubau Hauptgebäude Regens Wagner Zell Lagergebäude Fa. Haushahn, München Mehrfamilienhaus Ferd.-Maria-Straße, Starnberg Umbau Missionshaus Hofstetten Sonderschule und Wohnheim in der Winthirstraße, München Altenheim St.Franziskus, München-Forstenried Werkstatt für behinderte Menschen in Zell Exerzitienhaus Stuttgart-Hohenheim Wachgebäude und Kommandantur am LÜT Münchsmünster Umbauten bei Fa. Kustermann, München Umbau und Erweiterung Altenheim Scheyern Wohnheim für behinderte Menschen in Zell Förderstätte in Lauterhofen Altenheim in Mering Wirtschaftsgebäude, Fernmeldezentrale am LÜT Münchsmünster Schule und Heim für mehrfachbehinderte blinde Kinder in München Provinzialat der Dillinger Franziskanerinnen, Pflegeheim in Lautrach Umbau Heilpäd. Zentrum Rosenheim Zentralküche und Therapieräume in der Blindeninstitutsstiftung München Außenwohngruppe in Buchloe Umbau Bildungszentrum Freising Umbau für HEP-Schule in Lauterhofen Wohnheim in Holnstein Erweiterung Pallottiheim Friedberg 1991 – 2000 KITA St. Benno in München Doppelturnhalle am Anger Kindergarten Irschenberg Kindergarten Kühbach Umbau Hospitalstiftung Dillingen Umbau RW Lautrach Modernisierung Altbau RW Holnstein Umbau St. Gabriel für behinderte Kinder Umbau Pallottihaus Freising

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Außenwohngruppe in Hilpoltstein Erweiterung Altenheim in Mering Altenpflegeheim in Neumarkt St. Veit Pflegeheim am Roßtalerweg, München Neubau Therapiebad in Holnstein Förderstätte in Burgkunstadt Neubau Pflegeheim, Mittenheim Neubau Werkstatt, Lautrach Neubau Verwaltungsgebäude, Dillingen Erweiterung Augustinum, München Neubau Kindergarten Großhesselohe Neubau Wohnheim, Werkstätte in Absberg Neubau Wohnheim in Schmalkalden Umbau und Erweiterung Schloß Hersberg Neubau 3-fach-Halle in Pullach Wohnpflegeheim, Hohenwart Jugendwohnheim mit Turnhalle, Burgkunstadt Wohnheim für Behinderte, Berching Umbau Wohnheim, Traunsteiner Straße, München Neubau Werkstatt für Behinderte, Dillingen Neubau Förderstätte, Glött Umbau Pflegeheim, Eichstätt Neubau einer Förderstätte, Hohenwart Wohnheim für Behinderte, Holzhausen Wohnheim für Behinderte, Erlkam Wohnpflegeheim, Chiemgaustraße, München Werkstatt, Chiemgaustraße, München Neubau Werkstatt, Lauterhofen Neubau Dreifachturnhalle, Dillingen Modernisierung im Angerkloster, München Außenwohngruppe, Burgkunstadt Neubau Wohnpflegeheim, Holzhausen, 2001 – 2010 Neubau Wohnheim für Behinderte, Fürth Umbau Pflegeheim, Landshut Neubau Pflegeheim, Zeitlofs Neubau Werkstatt für Behinderte, Zwickau Neubau Wohnpflegeheim, Michelfeld Modernisierung Geschäftshaus, Maximilianstraße, München Neubau Förderstätte, Erlkam Erweiterung und Umbau Förderschule, Holzhausen Neubau eines Seminargebäudes, Saulgrub Förderstätte und Wohnpflegeheim, Hohenwart Werkstatt für Behinderte, Michelfeld Förderstätte und Wohnpflegeheim, Fürth Umbau Tagesstätte Arche, Dillingen Umbau Zentralküche, Erlkam Umbau Wohnheim, Gunzenhausen

Umbau Außenwohngruppe, Pegnitz Dachausbau Drächslstraße, München, Brandschutz Schloss Glött Umbau Cafe Roma, München Restaurant auf der BUGA 2005, München Umbau Zentralküche, Holzhausen Modernisierung Realschule, München-Au 3-fach-Halle Passivhausstandard, Herrieden Erweiterung Schulzentrum, Elsenfeld Erweiterung, Umbau Gymnasium Münnerstadt Neubau / Umbau Einkaufszentrum, Bonn Neubau Bürgerhaus, Unterföhring Erweiterung WfbM Absberg, Absberg Wohnpflegeheim und Förderstätte, Treuchtlingen Erweiterung WfbM in Absberg Umbau Wäscherei, Dillingen Umbau FOS / BOS, Triesdorf Umbau Hauptschule, Elisabeth-Kohn-Straße, München Neubau einer Kindertagesstätte, Poing Umbau Maria-Theresia-Heim, Pestalozzistraße, München Pflegeheim, Partnachplatz, München Umbau Klosterkapelle, Bernried Umbaumaßnahmen Fachklinik, Hirtenstein


Albert Karen Ballheim Martin Berg Elisabeth Braun Barbara E. Cerno Maria Condic-Jurkic Jelena Crampton Connie Dordea Georg Forster Hermann Fuchs Alexandra Gaigl Anja Gartmann Mandy Gomula Alexander Hackner Michaela Haindl Friedrich C. Haindl Friedrich F. Haindl Jutta Heine Torsten Hess Gerhard Hess Jana Höß Leonhard

Hoyer Peggy Huber Franz Hüttner Frank Jakubicka Peter Karasz Hugo Kießling Wolfgang Kohbrok Leon Köpff Thomas Kreißl Monika von Lange Tina Lankes Harald Loferer Alois Lohmeir Sabine Lord Jonas Lösch Wolfgang Menz Evelyn Meyer Bärbel Motzet Laurenz Mühlhoff Friedhelm Müllner Angelika Pedersen Finn

Perz Manuela Piller Pavel Piening Nicola Raepple Iris Reiter Stefan Rieger Anneros Riegler Ronald Ringwald Carin Rudzinski Monika Scheer Andrea Scholz Marcus Stoll Christoph Stracke Maren Tegethoff Nora Trujillo Javier Vogt Inge Vogt Johanna Weinbrenner Michael Weiss Matthias Wenzl Andrea Zellner Isolde

Mitarbeiter ab 2000

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Impressum Haindl + Kollegen GmbH Planung und Baumanagement Prinzenstraße 9 80639 München Telefon : 089 - 130 788 0 Telefax : 089 - 130 788 99 E-mail : hk@haindl-kollegen.de www.haindl-kollegen.de

Entwurf, Layout, Umsetzung Anja Gaigl

Redaktion Friedrich C. Haindl, Katharina Haindl, Anja Gaigl, Alois Loferer, Marcus Scholz

Bildnachweis Alexandra Schneider Angela Moschkorz Architekturbüro Haindl Bodo Schlechtweg Chr. Scheer Creative factory of design E. Glesmann Eggle Foto FBA - Ingolstadt Foto Bruckner Foto Kaiser Foto Stamm Grete Eckert Haindl + Kollegen GmbH Headlight Lichtplanung & Beratung, Hildmann Wilke Architekten Kurt Grimm Monika Scherfer Myrzik/Jarisch Sigrid Neubert Stefan Maier U. Schultze Ulrich Schmitt Waltraud Krase www.rsfotografie.de

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Haindl Architektur 1911 - 2011  

Über ein Jahrhundert ist es her, dass das Architekturbüro Haindl in München gegründet wurde. Architektur, die zwei Weltkriege überstand und...

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