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HAFENCITY ZEITUNG  NACHRICHTEN VON DER HAMBURGER STADTKÜSTE

www.hafencity-zeitung.com

Dreisprung Sportliche Zielsetzung ganz ohne Olympia

Ausgabe Nr. 10 | 1. Oktober 2017 | 9. Jahrgang

uu  Es war ein echter Paukenschlag, eigens verlegte der Senat die Landespressekonferenz in die HCU: Der kleine Grasbrook auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe soll jetzt doch entwickelt werden, die in Hamburg heilige Kuh Hafen ein Stück weit geschlachtet werden, um Platz für rund 3.000 Wohnungen und 16.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Schon für die Olympiabewerbung sollten hier das Olympische Dorf und die Spielstätten errichtet werden, das war über die Köpfe der Hafenwirtschaft hinweg entschieden und dann letztlich von der Bevölkerung abgelehnt worden. Das Überseezentrum war auch schon damals mehr Faustpfand der Hafenwirtschaft, als wirklich genutzte Wirtschaftsfläche, verlandete Hafenbecken und verrottende Anlagen zeugen vom Niedergang des einst als fortschrittlich gelobten Areals. In langen Geheimverhandlungen fand man nun offenbar einen tragbaren Kompromiss, der Planungssicherheit für die angrenzenden Hafenbetriebe bietet. Der neue

Blick von Westen auf den Kleinen Grasbrook (Visualisierung: Hosoya Schaefer Architects)

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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Dreisprung

 FORTSETZUNG VON SEITE 1

EDITORIAL

West-Östlicher Diwan Ich weiß nicht wie es anderen Menschen bei Wahlen geht, abseits von allem Ernst habe ich meinen Spaß dabei auch an Zahlen und Statistiken: Was gibt es Spannendes in der Nachbarschaft, warum sind gleich ein paar Meter weiter die Zahlen ganz anders? Und dann grübelt man über die Gründe. Natürlich ist mir da auch etwas in der HafenCity bei der Bundestagswahl ins Auge gefallen. Die HafenCity umfasst ja inzwischen zwei Wahlbezirke, einen für die Östliche und einen für die Westliche, wo da genau die Grenze verläuft kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, ich denke aber mal irgendwo beim Überseequartier wird der Terminus liegen. Wer sich die Zahlen da genauer ansieht wird dabei sofort über den sehr viel stärkeren Anteil an Links-Alternativen Wählern in der östlichen HafenCity stolpern, trotz eines noch immer kräftigen FDP und CDU-Anteils. Da fragt man sich natürlich woran könnte das liegen? Eine mögliche Erklärung hätte ich da schon: Ohne eine Wertung vorzunehmen scheint sich hier der Drittelmix schon bemerkbar zu machen. Studenten, Baugemeinschaften mit alternativen Lebensentwürfen, geförderter Wohnungsbau – es sieht so aus als wenn die wachsende HafenCity richtig bunt werden würde, der gelbe Planet wird sich wandeln und in seiner Gesamtheit den Pokal der führenden FDP-Hochburg bei der nächsten Wahl wieder an die Elbvororte abgeben müssen. Was uns noch so bei der Wahl aufgefallen ist und wie die Zahlen im Detail an der Stadtküste gewesen sind, ist natürlich in dieser Ausgabe auf unseren Politikseiten zu lesen und wir gucken dabei auch in den gesamten Bezirk und stellen mal wieder fest, dass eine ganz besondere Mischung an Menschen an der Stadtküste wohnt.

Sportliche Zielsetzung ganz ohne Olympia Stadtteil Kleiner Grasbrook wird neben Wohnungen auch Raum für neue Büros, Gewerbegebäude, Forschungsstätten und Labore bieten. Auch Bestandsgebäude sollen dafür genutzt werden. Insgesamt entsteht auf einer Fläche von etwa 46 Hektar mit rund 880.000 qm oberirdischen Bruttogeschossflächen ein Stadtentwicklungsvorhaben, das die Dimension eines guten Drittels der HafenCity haben wird. Es werden mehrere Kilometer öffentlich zugängliche, direkt am Wasser gelegene Bereiche geschaffen. Der Stadtteil Grasbrook wird voraussichtlich drei Quartiere umfassen: das Quartier Moldauhafen für Wohnbe-

bauung in doppelter Wasserlage zwischen Elbe und Moldauhafen, das gemischt-genutzte Freihafenelbquartier, sowie das Hafentorquartier, das den Saalehafen einfasst, den Südraum des Moldauhafens bildet und ausschließlich vielfältigen, gewerblichen Nutzungen mit einer Mischung von neuen und alten Gebäuden vorbehalten ist. Hier können schrittweise Einzelvorhaben entstehen, unabhängig von Lärmschutzfragen, weil die Bauten in diesem Bereich ausschließlich gewerbliche Nutzungen umfassen. Für den neuen Stadtteil gilt – wie bei allen größeren Wohnungsbauvorhaben üblich – dass ein Drittel der

Wohnungen öffentlich gefördert werden. Für alle Gebäude werden außerdem hohe Umweltstandards, in Anlehnung an die östliche HafenCity, gelten. Die Entscheidung wurde in der Sache tatsächlich auch von den meisten in der Bürgerschaft vertretenen Parteien begrüßt, trotzdem wurde auch Kritik an der Planung ohne Beteiligung der Öffentlichkeit laut, sowie an der Planung der Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Zwar ist ausdrücklich die Weiterführung der U4 in die neuen Quartiere Teil der Planungen, die Realisierung soll aber tatsächlich erst mit der Fertigstellung des neuen Stadtteils anlaufen. Ein

Versprechen, dass schon häufiger in Hamburg nicht gehalten wurde, so die Befürchtung. Verantwortlich für die Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook wird wie schon in der HafenCity die stadteigene HafenCity Hamburg GmbH sein, mit der Freimachung der Flächen und der Entwicklung der Infrastruktur kann zum Teil möglicherweise bereits 2019 begonnen werden. Von einem Filetstück ist allerdings – zumindest im Moment immer noch nicht die Rede: Die Living Bridge von Hadi Teherani wäre jetzt genau das fehlende Puzzlestück, um den Baakenhafen und den kleinen Grasbrook zu verbinden. n MB

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Kennen Sie da jemanden? – Wagener Raumausstattung Hand in Hand mit Bodenwerk Shaw

Viel Vergnügen beim Lesen! Ihr Michael Baden

Bodenwerk Shaw (links) und Wagener Raumausstattung (rechts) (Foto: Wagener Raumausstattung)

uu  Die Idee ist da, die neue Einrichtung seiner Wohnung hat man schon vor seinen Augen. Die neuen luftig leichten Vorhänge in zarten Grautönen, perfekt abgestimmt auf das edle Sofa aus grobem Webstoff in Anthrazit, im harmonischen Einklang mit hochwertigen Tapeten, eigenhändig an die Wand gebracht von den Raumausstattermeistern Christian Krüger und Sandra Stelter von Wagener Raumausstattung. Man weiß, dass das die Arbeit von Wagener Raumausstattung

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stein können die beiden Meister von Wagener Raumausstattung zukünftig dazu beisteuern. Lag der Fokus bisher auf textile Bodenbeläge, sind die beiden zukünftig auch ein kompetenter Ansprechpartner für das Verlegen von hochwertigen Parkett- und Musterböden oder das Schleifen und Aufbereiten alter Bodenbeläge. Hierfür arbeiten Christian Krüger und Sandra Stelter nun Hand in Hand mit der Firma Bodenwerk Shaw und perfektionieren damit Ihren Rundumservice. Ein Ansprechpartner, umfassende Lösungen.

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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Zu Lande und zu Wasser: Atemberaubend Bewohner der HafenCity setzen sich mit zunehmendem Verkehrsaufkommen und Stickoxidwerten in ihrem Wohnumfeld auseinander

Großes Interesse, offener Austausch und differenzierte Forderungen - Nachbarschaftstreffen zum Thema Verkehr im Ökumenischen Forum (Fotos: CF)

uu  Hätte man es nicht wissen können? Laut dem Luftreinhalteplan, der im Juli veröffentlich wurde, verursachen Schiffe 39 Prozent der Stickoxidemissionen in der Stadt Hamburg, für weitere 29 Prozent ist der Kfz-Verkehr verantwortlich. In hafennahen Quartieren wie die HafenCity, der Neustadt oder AltonaSüd, liegt die Hintergrundbelastung durch den Hafen um ein vielfaches höher. So liegt die Stickoxidbelastung in der Shanghaiallee mit 37 μg/m³ NO2 im Jahresmittel nah am EU-Grenzwert von 40 μg/m³ NO2 (Mikrogramm pro Kubikmeter). Über diese Werte informierte die Verkehrs-AG des Netzwerkes HafenCity die rund sechzig Nachbarn, die der Einladung zum Nachbarschaftstreffen gefolgt sind. Aktueller Anlass für die Veranstaltung: die prognostizierten Werte für den Durchgangsverkehr sobald die Versmannstrasse im Osten des Stadtteils geöffnet wird und die Rückstellung des Baus der Großmarktbrücke durch den Senat über den die HafenCity Zeitung im September berichtete.

Mit 54.000 Kraftfahrzeugen am Tag rechnen die Experten. Im Vergleich führten die Veranstalter unter anderem die WillyBrandt/Ludwig-Ehrhard-Straße

Mikrogramm pro Kubikmeter

mit 60.000, die Stresemannstraße mit 50.000 und die Kieler Straße mit 56.000 Kraftfahrzeugen am Tag auf. Der zusätzliche Verkehr wird, so befürchten sie, dazu beitragen, dass die Grenzwerte nicht nur im eigenen Stadtteil künftig erheblich und dauerhaft überschritten werden. Als mögliche Maßnahme wurde die Forderung nach Tempo 30 zum Beispiel in der Shanghaiallee andiskutiert. Ein Vorschlag, der nicht bei allen Anwesenden auf Verständnis stieß. Ein Anwohner gab zu bedenken, dass jeder der in die HafenCity gezogen sei, hätte wissen müssen, was ihn hier erwartet und erhielt für seine Forderung nach einer Abwägung von gesamtstädtischen

Interessen zurückhaltenden Applaus weiterer Anwesender und Zustimmung vom Leiter der AG Wolfgang Weisbrod-Weber. Allerdings merkte dieser an, dass „(...)die ursprüngliche Grundlage aufgrund der viele Anwohner ihre Wohnortentscheidung getroffen hätten, vom Senat verändert worden ist“. Denn die geplante Großmarktbrücke sollte den erwarteten Durchfahrtsverkehr um die Hälfte reduzieren. Dabei gehe es den Mitgliedern der Verkehrs AG nicht darum, einen verkehrsfreien Raum vor der Haustür zu erreichen. Die Brückenplanung soll dazu beitragen, sowohl das eigene Quar-

Kosten-NutzenAnalyse

tier, als auch andere Verkehrsbrennpunkte zu entlasten. Mit Spannung erwartet WeisbrodWeber die Ergebnisse der neuen Kosten-Nutzen-Analyse für die Brücke, die von der HafenCity Hamburg GmbH in Auftrag

gegeben wurde und die voraussichtlich im Dezember fertig sein wird. In der Zwischenzeit wird die Arbeitsgruppe die Nachbarn weiter informieren. Zu einer Informationsveranstaltung, in der der Schiffsverkehr im Vordergrund steht, lädt auch der NABU am 19. Oktober um 18:30 Uhr im Ökumenischen Forum in der Shanghaiallee ein. Malte Siegert, Leiter Umweltpolitik des Naturschutzbundes Deutschland hält die Maßnahmen des Senats für die Senkung der Belastung durch den Hamburger Hafen für nicht ausreichend und wirft den Verantwortlichen in einer Pressemitteilung vor, dass „(...)wenn Politik und Verwaltung nicht handeln und weiterhin keine Vorgaben machen, verhalten sie sich grobfahrlässig gegenüber der Wohnbevölkerung in Hafennähe. Allein ein Kreuzfahrtschiff emittiert mehrere hunderttausendmal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide wie ein PKW“, so Siegert. Ob derartige Aussagen, all die HafenCity Bewohner, die sich gerade aufgrund der Lage für das Wohnen am Hafen entschieden haben, beunruhigt, bleibt abzuwarten. n CF

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Mitreden! Mitwirken | Seite 6

Reizende Nachbarn | Seite 8

Sturmflutsaison | Seite 11

Chefs machen Chefsachen

Normale Erwartungsdifferenzen bestimmten die Positionen bei der offenen Vorstandsitzung des Netzwerkes HafenCity mit den Gästen Prof. Jürgen Bruns-Berentelg und Falko Droßmann - Bekannte Belange, alte Fronten

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg und Falko Droßmann (Foto: TEN)

uu  Die offene Vorstandssitzung des Netzwerks HafenCity im Ökumenischen Forum war geprägt von einer lebendigen Debatte. Dafür sorgten unter anderem die zwei geladenen Gäste Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführer der Hafencity GmbH und Falko Droßmann (SPD), Bezirksamtsleiter Hamburg Mitte. Erster Tagungsordnungspunkt waren die geplanten Gemeinschaftshäuser, über die seit vielen Jahren im Netzwerk diskutiert wird. Prof. Jürgen Bruns-Berentelg bestätigte, dass „viel Zeit auf dem Weg verloren ging“, aber „sie werden kommen“. Dessen ist sich auch Falko Droßmann sicher: „Genau das brauchen wir“ und er nannte die Horner Freiheit als gelungenes Beispiel für ein Gemeinschaftshaus. Über das Ob waren beide Gäste sich ei-

nig, nicht aber über das Wie und das Wann. Der Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH sprach sich dafür aus, das Konzept des Netzwerks in die Ausschreibung mit einzuarbeiten, sodass ein Beteiligungsprozess gewährleistet wird. Eins scheint klar zu sein: es wird lediglich einen Träger für die drei Häuser geben. Diese Vorgehensweise

Drei Gemeinschaftshäuser werden im Quartier gebaut

teilten beide. Bruns-Berentelg rechnet zudem 2018 mit dem Bauantrag. Der nächste Punkt, öffentliche Flächen, fokussierte die Müllsituation in der Hafen-

city. Am Kaiserkai beispielsweise gebe es keinen einzigen Mülleimer, merkte ein Gast an. Falko Droßmann sagte, dass das Pro-

Mehr Mülleimer am Kaiserkai

blem bekannt sei und abgestellt werde. Einen genauen Zeitraum nannte er allerdings nicht. Auch die Verkehrssituation beschäftigte das Netzwerk. Wie kann das Lärmproblem gelöst werden? Kommt die Großmarktbrücke, die den Pendlerverkehr entlasten soll und wird die Buslinie 111 nach Rothenburgsort erweitert? Alles Fragen, die sich an den Bezirksamtsleiter Falko Droßmann richteten. Verkehrsberuhigte

Zonen als Lösung für Lärmbelastung stellte dieser in Frage, eine Entscheidung hinsichtlich der Großmarktbrücke erwarte er zum Ende Jahres und ob die Buslinie erweitert wird, werde geprüft, versprach Droßmann. Einen Aufreger gab es dann noch zum Abschluss: Zwei Vertreter von „Die Halle“ thematisierten den geplanten HallenTeilabriss im südlichen Teil des Oberhafens, wo ein Fußballplatz entstehen soll. Die Beteiligungsmöglichkeiten und Alternativen würden fehlen und nicht kommuniziert, kritisieren die beiden Vertreter. Prof. Jürgen BrunsBerentelg dementierte das vehement, was zu einer emotionalen, aber ergebnislosen Diskussion zwischen beiden Parteien führte. Die Sitzung wurde schließlich nach zwei Stunden durch die Vorsitzende des Netzwerks, Tanja Heine, beendet. nM  P/TEN


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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

REHA AKTIV erweitert Angebot Jetzt auch Fitness am Brooktorkai 20 möglich

Reha Aktiv bietet ab sofort eine öffentliche Trainingsfläche mit vielen Kursangeboten an (Foto: Reha Aktiv)

uu  Die Reha Aktiv Praxis am Brooktorkai hat seit dem 1. September ihr bereits bestehendes Physiotherapie Angebot um ein rehabilitatives und gesundheits- und leistungsorientiertes Fitnesstraining erweitert. Der bereits durch die Beschäftigten des Hauses genutzte 600 Quadratmeter große Fitnessbereich kann ab sofort auch öffentlich genutzt werden. Die Betreuung findet an vielseitigen Trainingsgeräten durch fachlich geschulte Sport- und Physiotherapeuten statt, die für ein ausgewogenes Training garantieren. Das Trainingsprogramm, auf

Basis einer Eingangsanalyse inklusive Kraftmessung und anschließender Beratung erstellt, wird dabei individuell computergestützt gespeichert. So kann der Kunde einfach und schnell mit dem Training beginnen. Begleitend zur Physiotherapie, die auf Rezept bei Reha Aktiv möglich ist, kann hier aber auch nicht nur leistungsorientiert trainiert werden, sondern auch an die jeweilige Behandlung unterstützend angeknüpft werden. Neben dem Training findet ein vielfältiges Kursangebot statt. Dazu zählen z.B. Yoga, Pilates, Kettlebell, Boxen, Starker Rücken, Bodyfit,

Stretch & Flex, Zirkelfit und Gesunder Nacken. Für eine betriebliche Gesundheitsförderung kommen die Therapeuten nach Terminabsprache auch in Unternehmen. Die monatliche Mitgliedschaft kostet 65,- Euro und ist mit einer Frist von vier Wochen zum Quartalsende kündbar. Dafür kann von Montag bis Freitag so viel trainiert werden, wie gewünscht. Die ersten einhundert Anmeldungen erhalten eine kostenlose Eingangsanalyse und ein Personal Training. n TEN Weitere Infos unter: info@reha-aktiv-hafencity.de

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Gesundheit des Kindes absichern Jedes Jahr werden in Deutschland 1,7 Millionen Kinder bei Unfällen verletzt, 200.000 müssen in die Klinik. Ein Krankenhaus-Aufenthalt ist für Kinder ein Grund für Unsicherheit und Angst. Je kleiner der Patient, desto stärker braucht er die Nähe seiner Eltern. „Das Wichtigste für ein Kind im Krankenhaus ist, dass es nicht allein gelassen wird. Dabei helfen wir mit dem Haspa KinderKlinik Komfort“, sagt Mark Schade, Leiter der Haspa-Filialen in der HafenCity. Kinder, denen altersgerecht erklärt wird, was auf sie zukommt, können sich innerlich darauf einstellen. Die Eltern sind sehr wichtig in dieser Zeit, denn sie geben Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit. Eine Studie zeigt, dass Streicheleinheiten von Eltern im Aufwachraum das Stressempfinden des operierten Kindes deutlich senken. „Mit der Versicherung Haspa KinderKlinik Komfort wird Ihr Kind zum Privatpatienten mit Behandlung durch Chefarzt oder Spezialisten und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer“, erläutert der Filialleiter. Bei Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden Übernachtungs- und Verpflegungskosten eines Elternteils sowie der gesetzliche Eigenanteil beim Transport ins Krankenhaus erstattet. Außerdem gibt es umfangreiche Zusatzleistungen. Wenn das Kind von heute auf morgen durch Unfall oder

Mark Schade leitet die Haspa-Filialen in der HafenCity (Foto: T. Borchers)

Krankheit eine schwere Behinderung erleidet, braucht es viel zeitliche und emotionale Zuwendung. Für die Familie kann es eine erhebliche finanzielle Belastung sein, wenn es zum Verdienstausfall wegen der Pflege durch einen Elternteil kommt oder die Wohnung umgebaut oder teure Therapien bezahlt werden müssen. „Hier kann man sich mit dem Haspa KinderInvaliditätsschutz schon für wenig Geld absichern, damit im Ernstfall ein Betrag zur Verfügung steht, der die finanzielle Belastung minimiert“, erläutert Schade. In drei verschiedenen Paketen ist die Absicherung möglich – von der sechsten Lebenswo-

D O O F N ! I A O R Ü BR B S R FÜ

che bis zum 14. Geburtstag des Kindes. Ab einem Grad der Behinderung oder der Invalidität von 90 gibt es eine doppelte Kapitalleistung. Übrigens: Eine spätere Umwandlung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist möglich. Weitere Informationen zu beiden Zusatzversicherung gibt es in den Filialen oder unter haspa.de/versicherung-hamburg. Mark Schade und seine Teams in den Filialen Am Kaiserkai 1 und Überseeboulevard 5 informieren Sie gern über Vermögensaufbau, Geldanlage, Altersvorsorge, Risikoabsicherung oder andere Themen. Er ist telefonisch unter 040 35799376 zu erreichen.

cker: ö B A E DE K n e und f o f v o t e s t s st bs t k i Ba ll a O , e e i n i r b eit ! D A m a e t i h ie, V t äg l i c e i d E ner g r fü r a li e n e n i M


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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Land in Sicht Baakendocks - Nach vielen Jahren steht das Tor zur Welt offen

Mitreden! Mitwirken Einladung Bürgerforum

Die 15. Sitzung des Bürgerforums HafenCity findet am am 11.10.2017 um 19:00 Uhr in der Halle 424 im Oberhafen, Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg statt. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Themen aus dem Stadtteil, wie dem nachstehenden Auszug der Einladung zu entnehmen ist: Sportanlagen in der HafenCity Informationen und aktueller Stand der Planungen • HCH GmbH Statements weiterer Akteure • Bezirksamt Hamburg-Mitte (Sportreferat und Bezirklicher Sportstättenbau) • Hamburger Sportbund • Bezirksversammlung Hamburg-Mitte • Oberhafen Allgemeine Diskussion und Austausch

Preiswerter Wohnraum im Baakenhafen (Foto: Visualisierung BVE/HANSA) uu  Die Wohnungsbaugenossenschaften BVE ( Bauverein der Elbgemeinden) und HANSA errichten zusammen mit der Baugemeinschaft „Tor zur Welt“ am Baakenhafen 155 zum größen Teil öffentlich geförderte Wohnungen. Im August wurde der Kaufvertrag für das Baufeld 89 unterzeichnet, das am Kirchenpauerkai in fast unmittelbarer Nähe zur Grandeswerderstraße liegt. Schon im September wurde mit den ersten Arbeiten begonnen. Die „Baakendocks“, so der Name des Projektes, bieten auf insgesamt 8.600 Quadratmetern 80 von der BVE und 45 von der HANSA errichtete Wohnungen, von denen fast zwei Drit-

tel öffentlich gefördert sind. Die Mieten dieser Wohnungen liegen zwischen 6,20 und 8,30 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Die Baugemeinschaft „Tor zur Welt“ baut hier außerdem weitere 30 Wohnungen, die allesamt im Eigentum der Mitglieder der Baugemeinschaft sein werden. Die Gruppe plant den Bau eines sogenannten Hybridhauses. Es besteht zum weitaus größten Teil aus Holz. Nicht nur junge Familien, auch Menschen mit Unterstützungsbedarf sollen hier preiswerten Wohnraum finden. 28 Wohnungen wird der BVE in Kooperation mit der Alsterdorf Assistenz Ost GmbH an Menschen mit Behinderung vermieten. Für alle Bewohner wird die

Stiftung Alsterdorf vielfältige unterstützende Leistungen bieten. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Der Bauverein der Elbgemeinden ist eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften Deutschlands. Zum Bestand gehören rund 14.000 Wohnungen in und um Hamburg. Der BVE ist seit 1899 genossenschaftlicher Vermieter. Die HANSA Baugenossenschaft zählt mit über 13.200 Mitgliedern und rd. 9.600 Wohnungen zu den großen Genossenschaften Hamburgs. Seit 90 Jahren baut und bewirtschaftet die HANSA Wohnungen. Die Mitglieder genießen lebenslanges Wohnrecht und die Vorteile einer eigenen Spareinrichtung. n TEN

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Verkehr in der HafenCity • Großmarktbrücke • Spiel- bzw. Einbahnstraße am Lohsepark Auch eine aktuelle Rückmeldung zu den Beschlüssen des Bürgerforums rund um den Fahrgastunterstand in der Bus-Kehre der Linie 111 und Informationen zu den in 2018 anstehenden Neuwahlen des Gremiums stehen auf der Agenda. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und daher ist eine spontane Teilnahme durchaus erwünscht. Pünktliches Erscheinen wird empfohlen. n CF

KOLUMNE

Smart City nur Zukunftsmusik? Jörg Munzinger schreibt in seiner Kolumne „#urbnhafencity“ über seine Eindrücke und Beobachtungen in der HafenCity. Seine Leidenschaft sind Immobilien, Architektur und Städtebau. Er wohnt in der HafenCity. Autos fahren leise durch die Straßen, elektrisch, selbstfahrend und digital vernetzt. Drohnen liefern unsere Einkäufe und Bestellungen direkt nach Hause. Sensoren unter dem Asphalt lassen den Verkehr effizient fließen. An den wenigen Parkplätzen werden die Hybridautos der Carsharing-Anbieter aufgeladen. Zuhause schaltet sich die Waschmaschine erst nachts ein, wenn es einen Stromüberschuss im Netz gibt. Und der Kühlschrank meldet einem, wenn es keine Milch mehr gibt. Das klingt nach Zukunft und hat auch einen Namen: „Smart City“. Der Hafen soll SmartPORT werden, die HafenCity ein Highlight der Smart City Hamburg. Smart City steht für Digitalisierung in der Stadtentwicklung. Gemeint ist eigentlich Vernetzung, eine Art intelligente Stadt der Sensoren und Algorithmen. Je mehr Daten gesammelt werden können, desto effizientere Lösungen lassen sich zum Beispiel für Energieversorgung, Mobilität oder Umweltschutz entwickeln. Ein komplett neu geplanter Stadtteil vom Reißbrett wie die HafenCity sollte normalerweise alle diese neuen Technologien bieten. Geplant sind sogenannte Vorzeigeprojekte im Osten der HafenCity wie ein High-Tech Smart Building oder ein radikales Mobilitätskonzept basierend auf Sharingmodellen und Elektromobilität. Große Vorzeigeprojekte mit Strahlkraft sind zwar wichtig, was fehlt sind aber die kleinen sichtbaren

Zeichen in die digitale Zukunft des Stadtteils. Mit öffentlichem WLAN, schnellem Internet oder einer intelligenten Ampelschaltung sind heute oft Kleinstädte in der Provinz schon weiter entwickelt als die HafenCity. Bei aller Euphorie für die Digitalisierung, sollten wir unseren gesunden Menschverstand dennoch nie ganz vergessen. Orientierung kann dabei die sehenswerte Film-Satire von Jacques Tati „Mon oncle“ (1958) geben. Sie ist eine Persiflage zum Wohnen in einer sterilen, automatisierten Welt. Sie zeigt wunderbar, dass Menschen nicht dafür gemacht sind, in einer perfekt durchrationalisierten Umwelt zu leben.

Noch nicht in der digitalen Zukunft: öffentliches WLAN in der HafenCity (Foto. J. Munzinger)


LEBEN

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Bauch, Beine, Boulevard

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TEUERSTE WOHNUNG DER HANSESTADT

Panoramablick

PRIME TIME fitness

(Foto: Engel&Völkers)

v.l. Das Prime Time HafenCity Team: Nils, Damaris, Charly und Björn (Foto: TEN) uu  Ab November möchte das Team von PRIME TIME fitness HafenCity auf dem Überseeboulevard für mehr Gesundheit und Fitness im Stadtteil sorgen. Der Fitnessclub ist neu in Hamburg, hat aber bereits sechs Standorte in der Mainmetropole Frankfurt und einen in München. In diesen Städten finden sich die Clubs des Unternehmens an markanten Punkten und in den besten Lagen, sei es an der Leopoldstraße in München oder in den obersten beiden Stockwerken des Main Towers in Frankfurt. Dieses Fitnessstudio

in 200 Meter Höhe ist übrigens das höchste in ganz Europa und bietet einen rundum Blick über die Skyline der Bankenstadt. Die Entscheidung, den Standort HafenCity zu wählen, direkt am Alten Hafenamt, einem der besonderen historischen Gebäude im Überseequartier, folgt diesem Konzept, sagt Nils Kuprat, Geschäftsführer des Hamburger Clubs. In dem modernen Anbau mit Dachterrasse, die auch für das Outdoor-Training genutzt werden soll, hat man in Zukunft am Überseeboulevard die Möglichkeit, an Geräten, die auch im Leistungssport zum Einsatz

kommen und bei denen stets auf beste Ausstattung geachtet werde, von früh morgens bis spät in den Abend zu trainieren. Wie zum Beispiel am elektronisch gesteuerten milon Zirkel. Unter Anleitung hochqualifizierter Trainer soll man hier ab November etwas für die Gesundheit, den Rücken oder ganz einfach für die persönliche Fitness rund um Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination tun können. Aufbau von Muskelmasse und Abbau von Fett sind dabei nicht ausgeschlossen. Nils Kuprat, Geschäftsführer und selbst leidenschaftlicher Sportler, freut

sich über jeden Neugierigen, der vorbeischaut, um sich den Club und seine Ausstattung anzuschauen. „Mein hochmotiviertes Team und ich können lebendig vermitteln, wie der Trainingsaufbau bei PRIME TIME fitness abläuft, welche Philosophie sich dahinter befindet und welches Training für den Einzelnen ganz persönlich das richtige ist “. PRIME TIME fitness HafenCity eröffnet am 1. November auf dem Überseeboulevard 3. n TEN Weitere Infos unter hafencit y@primetime-f itness.de oder unter 0174 6 999 000

Mit einem Kaufpreis von gut 10 Millionen Euro hat Engel & Völkers die bisher teuerste Eigentumswohnung Hamburgs vermarktet. Bei dem Objekt handelt es sich um die rund 400 Quadratmeter große Musterwohnung in der Elbphilharmonie. Das Apartment liegt im 18. Stock des Konzerthauses und verfügt über eine exklusive Ausstattung. So stammt die Inneneinrichtung von der renommierten britischen Interior Designerin Kate Hume. Der neue Eigentümer der Wohnung kommt aus Süddeutschland und erwarb die Immobilie zusammen mit der hochwertigen Einrichtung. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war unter anderem der 270° Panoramablick über die Hansestadt, über die Elbe und den Hamburger Hafen. Insgesamt gibt es in der Elbphilharmonie 45 Apartments, die sich über die Stockwerke 11 bis 26 erstrecken. „Wir haben bereits 90 Prozent der Wohnungen vermarktet“, sagt Philip Bonhoeffer, Geschäftsführender Gesellschafter der E+V Hamburg Immobilien GmbH, und erläutert die große Nachfrage: „Die Möglichkeit in einem architektonisch einzigartigen Wahrzeichen zu wohnen, macht die Apartments in der Elbphilharmonie zu etwas Außergewöhnlichem. Zudem ist jede Wohnung hinsichtlich ihres Grundrisses und ihres Ausblicks einmalig.“ Entwickelt wurden die Eigentumswohnungen der Elbphilharmonie in einem Joint Venture der Quantum Immobilien AG und der Hochtief Infrastructure GmbH. Die Vermarktung der Apartments erfolgt exklusiv durch Engel & Völkers.

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LEBEN

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

GEWINNSPIEL

Vom 28. Oktober bis 5. November 2017 heißt es wieder: Auf zur hanseboot!

Reizende Nachbarn Einladung zum nachbarschaftlichen Skat am 31. Oktober

(Foto: HMC/Zapf) Die Besucher können sich auf zahlreiche Boote und Premieren, einen umfangreichen Ausrüstungsbereich und ein erstklassiges Rahmenprogramm freuen. Rund 520 Aussteller präsentieren auf dem B-Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH die ganze Welt des Wassersports. Der neue hanseboot-Steg lädt zum Verweilen und Staunen ein. Segelliebhaber und Besucher haben dort die Möglichkeit Motor- und Segelboote zu begutachten. Wem das nicht reicht, kann in der Funsport Halle selbst aktiv werden und sich auf dem Wasserbecken in Wakeboarden, Stand Up Paddling oder Seabobfahren versuchen. Mehr Informationen unter : www.hanseboot.de

Die HafenCity Zeitung verlost 5 x 2 Karten für die hanseboot – 58. Internationale Bootsmesse vom 28. Oktober bis 05. November 2017. Senden Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie Ihrer Telefonnummer und dem Stichwort „hanseboot“ an gewinnspiel@ hafencity-zeitung.com oder eine Postkarte an HafenCity Zeitung, Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg. Der Einsendeschluss ist am Dienstag, 24. Oktober 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben. Automatisierte Einsendungen können nicht berücksichtigt werden.

Peter Lembcke und Werner Struck suchen die „Dritte Hand“ (Foto: CF)

uu  Bei aller Gemütlichkeit soll der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund stehen. Lange haben Peter Lembcke und Werner Struck, langjährige Bewohner der HafenCity, nach einem Skatclub im Stadtteil gesucht und schließlich entschieden: Was es nicht gibt, werden wir gründen. Nun sind vier passionierte Skatspieler auf der Suche nach weiteren erfahrenen Mitstreitern und Mitstreiterinnen. Ihnen zur Seite steht die Stiftung der Baugenossenschaft

Bergedorf-Bille, die den Gemeinschaftsraum am Kaiserkai 3 für die nachbarschaftlichen Spielrunden kostenlos zur Verfügung stellt. Jeden letzten Donnerstag im Monat von 18 bis 22 Uhr wird nun gereizt. Bei dem Kartenspiel, das von der Deutschen UNESCO-Kommission im Dezember 2016 in das bundesweite Verzeichnis als immaterielles Kulturerbe aufgenommen wurde, soll, wenn es nach Lembcke und Struck geht, der nachbarschaftliche small talk nicht zu kurz kommen und

am Ende könnte die Gründung des ersten offiziellen Skatclubs in der HafenCity stehen.Erst einmal sollen Contra und Re am Spieltisch möglich sein. Aber auch das Interesse, Nachbarn kennenzulernen sollen die neuen Mitspieler und Mitspielerinnen mitbringen. Für die Planung des ersten Treffens bitten die Organisatoren um Anmeldung. n CF Für weitere Informationen und Anmeldung pl@diagonal.eu


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Glücksfall

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Neuer Service: Zweite Meinung einholen

Brautstudio Glücksfang im Überseeboulevard

DAK-Gesundheit in Hamburg bietet kostenlose und verständliche Gutachten von erfahrenen Chirurgen und Orthopäden geben eine Einschätzung, ob eine Operation angebracht oder eine alternative Behandlung besser geeignet ist“, sagt Michael Meincke Serviceleiter von der DAK-Gesundheit in Hamburg-Mitte. Der Kunde kann die Zweitmeinung bequem über das Internet beantragen und bekommt dann spätestens nach zwei Wochen ein Gutachten in verständlicher Sprache zugeschickt. Kim Krüger weiß genau, was sich eine Braut wünscht (Foto: TEN)

uu  Kim Krüger hat über 20 Jahre Erfahrung im Brautmoden-Bereich. Nun hat sie sich ihren Traum erfüllt und sich mit einem eigenen Brautstudio auf dem Überseeboulevard in der HafenCity selbständig gemacht. Der Erstkontakt zu ihrem Geschäft findet meist über ihre Webseite statt, denn der erfahrenen Geschäftsfrau ist klar, dass Frauen Hochzeitskleider nicht im Vorbeigehen kaufen, sondern sich oftmals gezielt vor der Shopping-Tour im Netz informieren. Das besondere an Kim Krügers Geschäft, das den bedeutungsvollen Namen „Glücksfang“ trägt ist, dass sie

Einzelstücke aus Sonderkollektionen anbietet, also nicht die übliche Saisonware, die in den Brautmoden-Abteilungen zu finden ist. Durch ihr langjähriges gutes Netzwerk kann sie sich beispielsweise aus unterschiedlichen Vorjahres-Kollektionen, wie sie sagt „ das Beste rauspicken “. So ist jedes Kleid von ihr sorgfältig ausgewählt, seriengefertigte Stangenware sucht man bei Kim Krüger vergeblich. Da ist dann zwar nicht immer jede Größe verfügbar und eine Nachbestellung ist meist auch nicht möglich, dafür sind die Preise für ihre Brautkleider zwischen 399,- bis 999,Euro äußerst moderat. „Ich

biete Brautkleider für die normale Frau mit einem normalen Budget an“, sagt Kim Krüger. Und wenn es mal nicht so ganz genau passt, arbeitet Glücksfang mit versierten Schneiderinnen zusammen, die auch ins Ladengeschäft kommen. n TEN Brautstudio Glücksfang Osakaallee 2 20457 Hamburg Tel. 040 18062838 k im@brautstudio-gluecksfang.de Öffnungszeiten: Mo. – Mi. & Fr.: 10–18 Uhr Donnerstag nach Vereinbarung, Samstag: 10–14 Uhr

Wann eine Zweitmeinung ratsam ist

Ärztliche Zweitmeinung (Foto: DAK)

uu  Operation an Rücken, Schulter, Hüfte oder Knie – ja oder nein? Um vor einem Eingriff die richtige Entscheidung zu treffen, kann die Meinung eines zweiten Experten helfen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit in Hamburg jetzt eine kostenlose medizinische Beratung an. Eingriffe in diesen Bereichen gehören zu den häufigsten in Deutschland. Neben Risiken wie einer Infektion mit resistenten Kei-

men ist das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend. Häufig lassen sich Beschwerden auch durch alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Krankengymnastik und Schmerz-therapie beheben. Der Service zur Zweitmeinung wird durch den Partner Medexo zur Verfügung gestellt, der über ein Netzwerk erfahrener Spezialisten verfügt. „Die unabhängigen Ärzte beurteilen die Erstdiagnose anhand von eingereichten Unterlagen und

Bei vielen Diagnosen gibt es mehr als eine mögliche Behandlungsform. Eine Zweitmeinung kann helfen, Alternativen zu ermitteln und so eventuell nicht notwendige Operationen zu vermeiden. Beim Zweitmeinungsservice der DAK-Gesundheit wird die Situation von unabhängigen Spezialisten beurteilt, deren Entscheidungen nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflusst werden. Die kostenlose Zweitmeinung erhalten Versicherte der DAK-Gesundheit im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten.

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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Bienenschule Natur pur direkt vor der Haustür

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Ein besonderes Dankeschön Der TIGI Salon HafenCity lud Kunden zur „Showtime Hamburg“ in die Elbphilharmonie

Ulla Maass und Ihr kreatives Team (Foto: CJP Hamburg GmbH)

uu  Wenn es um mehr als nur um Haarstyling oder die neuesten Schnitte geht, wenn Kunden einen Termin im Salon wie einen Besuch bei Freunden empfinden, dann ist es der TIGI Salon HafenCity.

(Foto: TEN)

Zwei Bienenvölker leben auf der Dachterrasse des Ökumenischen Forums in der Shanghaiallee. Das sind rund 80.000 Bienen, die von Henning Klahn, Imker und Leiter des Forums, betreut werden. Nun hatten zwei 2. Klassen der Katharinenschule die Gelegenheit, sich die Bienen und vor allem die Honigproduktion mitten in der HafenCity einmal genauer anzuschauen. „Natur pur“ direkt vor der Tür begeisterte nicht nur die Kinder, die sich auf das Thema bestens vorbereitet hatten und viele Fragen an Henning Klahn richteten. Auch die Lehrerinnen freuten sich über Anschauungsunterricht vor Ort. n TEN

Gesundheitstraining mit Elbblick! AB 01. SEPTEMBER 2017 GEHT ES LOS! Das Reha Aktiv Hafencity öffnet ab sofort seine Türen für jedermann. Was vorher nur dem Brooktorkai 20 vorbehalten war, steht nun Interessenten der ganzen Hafencity zu Verfügung. Wir bieten:

Bei uns geht es nicht nur um den „Look“, sondern auch um das „Feel“. Daher haben wir einige unserer Stammkunden Ende August zur Premiere der „Showtime Hamburg“ in die Elbphilharmonie eingeladen. Hier kamen bekannte Künstler wie Stefan Gwildis, Bill Ramsey oder auch Carolin Fortenbacher

zusammen, um sich gemeinsam mit den rund 2.000 Gästen für den guten Zweck zu engagieren. Gemeinsam sammelten sie für den Verein „Kinder helfen Kindern“, der großen Initiative des Hamburger Abendblatts. Was als Dankeschön für Sie – unsere Kunden – gedacht war, brachte ein überwältigendes Echo zurück. „Es war ein wirklich schöner Abend“, hörten wir immer wieder. „Das Gebäude an sich ist schon ein Erlebnis und die Show war ebenfalls ganz toll“, sagten zum Beispiel Barbara und Ralph Hausding. Stefanie Meyer-Heinzendorf meinte: „Die grandiose

Aussicht auf Hamburg und den Hafen haben dieses Event aufs Beste ergänzt.“ Noch immer gerührt von den vielen Briefen, Postkarten und Emails unserer Kunden fühlen wir uns in unserer Philosophie bestätigt: Wir wollen für Sie mehr als ein Salon sein. Und wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch und weitere, einzigartige Events, die wir gemeinsam mit Ihnen erleben dürfen.

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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Sturmflutsaison

SAVE THE DATE

“Folketry” for Charity im Club 20457

Sebastian flutet Promenaden

Das Mobiliar Am Dalmannkai nahm unfreiwillig ein Tauchbad wurde. (Foto: MB)

uu  Mitte September zum Herbstanfang beginnt traditionell – und meteorologisch die Sturmflutsaison, eingeläutet mit dem obligatorischen Sirenentest. Dieses Jahr zeigte die Elbe nur einen Tag vorher eindrucksvoll, worum es bei diesem Test geht: Hamburg liegt mit der Elbe direkt im Einflussbereich der Nordsee und steht in Gefahr, bei starken westlichen Winden Sturmfluten zu erleben. Es sah eigentlich harmlos aus, doch die Elbe zeigte ihren Tücken und schickte eine Flutwelle mit über zwei Metern über dem mittleren Hochwasser ins Rennen, nur knapp entging zum Beispiel der Strandkai einer kompletten Überflutung. Die Flutschutzto-

re der HafenCity waren zwar geschlossen, Gastronomiemobiliar auf den tiefergelegenen Promenaden wurde aber – wieder einmal – nicht rechtzeitig geräumt und nahm ein unfreiwilliges Tauchbad. Eine wichtige Erinnerung für alle, die am Wasser leben, insbesondere in der HafenCity: Nur auf den höhergelegenen Straßen ist es sicher, rund um die HafenCity beginnt das Gefahrengebiet wo Überflutungen drohen.Insbesondere in der Speicherstadt und man sollte tunlichst seine Fahrzeuge auf höhergelegenes Gebiet verbringen und die Tore schließen, andernfalls droht ein böses Erwachen – wie im November 2007, wo eine der stärksten Sturmfluten bisher zeigte, welche Kraft

das Wasser hat. An der Baugrube des damals gerade begonnenen Baus des Unilevergebäudes schütteten eilig herangeschaffte Radlader einen provisorischen Deich rund um die Grube auf, im letzten Augenblick konnten die Wände geschlossen werden und die Baugrube bekam nur einen Teil des Elbwassers ab. Ohne diese Maßnahme hätte es unweigerlich dazu geführt, dass die Baustelle das Schicksal des restlichen Strandkais geteilt hätte. Dieser stand während der Sturmflut mehrere Stunden komplett unter Wasser und führte an dieser Stelle direkt zur mehreren hundert Meter breiten Elbe. Ein Bild ging durch die Zeitungen: Ein auf ein LKW montiertes Bohrgerät – einsam

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bis zum Führerhaus im Wasser stehend auf dem Strandkai. Am Sandtorkai wurden dem rasch steigenden Wasser einige Autos geopfert. Bis zu den Fensterscheiben stand das Wasser in den Autos, deren Fahrer demselben Irrtum aufsaßen, wie jedes Jahr andere Fahrer in Övelgönne. Der durch das Wasser ausgelöste Kurzschluss führte dazu, dass Blinker und Scheinwerfer der PKW für Lichtakzente im Wasser sorgten und unter den zahlreich erschienen Schaulustigen auf den Brücken und höher gelegenen Promenaden zu eifrigen Diskussionen führte. Die Feuerwehr sorgte dort mit Sandsäcken an einigen undichten Flutschutztoren für trockene Garagen, während der Chilli-Club schon fast routinemäßig den Speiseraum auspumpen musste. Auch wenn niedrigere Sturmfluten es unnötig erscheinen lassen, die Flutzschutztüren zu schließen, sollte diese Gelegenheit als willkommener Test für den Ernstfall angesehen werden. 2007 mussten Bewohner in einigen Häusern überrascht feststellen, dass sich Tore nicht mehr bewegen ließen oder Dichtungen verrottet waren. Schäden, die an Autos und Häusern durch Sturmf luten entstehen, werden durch keine Versicherung gedeckt und eine durch Nachlässigkeit vollgelaufene Tiefgarage voller Luxusautos könnte den Ruin für die dafür verantwortlichen Verwalter bedeuten. n MB

Gedicht und Gesang werden sich wieder einmal im Club 20457 abwechseln – und diesmal zu “Folketry“ verschmelzen. Frank Jungesblut und Wolfgang Rauter steuern dazu den Folk bei und Kai Berrer die Poetry aus eigenem Repertoire. Nach dem Motto „Eintritt frei, Spenden erwünscht“, geht es am 2. November um 19:00 Uhr in der Osakaallee bereits zum dritten Mal um die besondere Verbindung von Lyrik und Musik. Die Spendeneinnahmen werden auch dieses Mal „Allianz für die Jugend e.V.“ überreicht. Der gemeinnützige Verein fördert Projekte zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher im Nordwesten Deutschlands, darunter viele Projekte in der Hansestadt Hamburg. n CF

ZUM 10. MAL IN HAMBURG

„Musik in den Häusern der Stadt“ Was 2008 mit 15 Konzerten begann, ist längst zu einer kulturellen Institution in Hamburg und Umgebung geworden: das Festival „Musik in den Häusern der Stadt“. Zum 10. Jubiläum treten vom 7. bis 12. November 2017 bei 33 Konzerten wieder etablierte Künstler und vielversprechende Newcomer quer durch alle Genres in ungewöhnlichen Räumlichkeiten auf – liebevolle Bewirtung der privaten Gastgeber inklusive. Das Festival findet zudem zeitgleich in Köln und Bonn statt. Der Kartenverkauf für Hamburg beginnt am 27. September 2017. Mit Klassik, Jazz, Soul, Folk, Bossa Nova, Swing, Pop, italienischen Canzoni, Musette, Tango, 30er Jahre Schlager und einem Kinderprogramm bietet das Festival für jedes Alter und jeden Geschmack ein individuelles Erlebnis. Ähnlich facettenreich sind die Häuser, die sich überall in der Stadt öffnen: Privatwohnungen und Villen, ein Bettenhaus und eine Klavierwerkstatt gehören ebenso dazu, wie eine alte Schulkate, ein Gewächshaus und die imposante Alte Grundbuchhalle. nMB


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STADTKÜSTE

Vorbeugen ist besser | Seite 14

Schwimmen lernen | Seite 15

Wohnsitz auf Zeit | Seite 15 

Bilderbogen Die HafenCity Zeitung im Gespräch mit Prof. Jürgen Bruns-Berentelg über städtebauliche Eingangsbereiche, die Entwicklung des Billebogens und über Stadtteile, die über Brücken hinweg zusammen wachsen.

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg Vorsitzender der Geschäftsführung von BBEG und HCH (Foto: CF)

uu  Der Billebogen erstreckt sich östlich der HafenCity bis zum Billebecken. Das Gebiet im Stadtteil Rothenburgsort grenzt außerdem unmittelbar an die City-Süd in Hammerbrook, an die Veddel, Hamm und an Billbrook. Sein Eingangstor bilden die Elbbrücken. Auf der anderen Seite der Elbe wird künftig der neue, gemischt genutzte Stadtteil Grasbrook entwickelt werden. Mit der Entwicklung des Billebogens wurde die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (BBEG), eine Tochter der HafenCity Hamburg GmbH (HCH), beauftragt. Prof. Jürgen BrunsBerentelg ist Vorsitzender der Geschäftsführung von BBEG und HCH. Herr Bruns-Berentelg, welche Idee steht hinter der Entwicklung des Billebogens? Es geht darum, einen Eingangsbereich zur inneren Stadt und einen Verknüpfungsort zwischen HafenCity und Rothenburgsort zu schaffen. Für jeden, der mit

Der Eingangsbereich zur inneren Stadt

dem Zug, der S-Bahn oder dem Auto vom Süden nach Hamburg kommt, markieren die Elbe und die Elbbrücken den gefühlten

Eingang zur Stadt. Der hier beginnende Stadtteil Rothenburgsort gehörte früher tatsächlich zur inneren Stadt, er war dicht und urban. Nach seiner weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er allerdings durch mächtige Infrastrukturschneisen und gewerbliche Nutzungen geprägt. Wir wollen städtebauliche Impulse setzen, die für die Unternehmen, Bewohner, Besucher und Nachbarn von Rothenburgsort neue Qualitäten schaffen. Bessere ÖPNV-Verbindungen und kürzere Wege, bessere öffentlicher Zugänge und größere Aufenthaltsqualitäten der Wasserlagen, aber vor allem wohnortnahe und mit allen anderen urbanen Nutzungen gut verträgliche Arbeitsplätze gehören dazu. Der Schwerpunkt des Billebogens liegt auf urbaner Produktion und anderen gewerblichen Nutzungen. Wir können rund 10.000 Arbeitsplätze schaffen, davon 2500-3000 im zentral gelegenen Areal des Neuen Huckepackbahnhofs. Dennoch verfolgen wir einen integrierten Ansatz, der auch den Bewohnern zugutekommt – etwa bei der Frage, ob im Lärmschatten neuer Gewerbegebäude auch mehr Wohnen möglich wird und ob wir die Verkehrsinfrastruktur so verändern können, dass die in den letzten 60 Jahren entstandene „Insellage“ des wesentlichen Teils von Rothenburgsort aufgehoben oder zumindest verringert wird. Wie sieht die Zeitschiene für die Entwicklung aus?

Wir sehen den Billebogen als einen Ort mit ganz unterschiedlichen Handlungsräumen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Der Neue Huckepackbahnhof, wo wir auf ca. 11 ha einen innovativen Standort für Urbane Produktion entwickeln, ist ein schneller Ort. Für seine verkehrliche Einbindung in Richtung Billbrook und Rothenburgsort haben wir ein multiples Erschließungskonzept vorgesehen, das diesen bisher gefangenen Ort schrittweise mit sechs räumlichen Bezügen stärker integriert. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt liegt auf der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm. In dem denkmalgeschützten Gebäude befindet sich die Gedenkstätte für die „Kinder vom Bullenhuser Damm“. Es befindet sich aber auch eine Kita in dem Gebäude. Dies ist eher ein „langsamer Ort“: Wir erarbeiten im Dialog mit weiteren Akteuren ein Konzept, das die Geschichte und die aktuellen Nutzungen respektiert, und das die ehemalige Schule in einen Impulsgeber für ihren Nahbereich am Billebecken transformiert. Die BBEG wird auch prüfen, ob und wie Gewerbeflächen in diesem Bereich neugeordnet werden können. Es gibt Ansatzpunkte, öffentliche grüne Uferzonen zu schaffen. Diese Aufgabe kann allerdings nur langfristig gelöst werden, weil damit Fragen von Grundstückstausch und dem Erwerb weiterer Grundstücke verbunden sind. Am Billhafen im Süden schließlich gilt es, die

Verbindung zur HafenCity zügig herzustellen. Wie sehen diese geplanten Verbindungen am Billhafen aus? Noch 2017 werden wir einen Architektenwettbewerb für zwei Brücken im Bereich des Oberhafenkanals und des Billhafens ausloben. Die Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer sollen Entenwerder und Rothenburgsort mit der HafenCity verbinden. Obwohl der Brückenbau unter Finanzierungsvorbehalt steht, sind wir zuversichtlich, dass die Brücken in einem Zeitraum von fünf Jahren finanziert und baulich realisiert werden können. Dabei räumen wir der Brücke

Zwei Brücken sollen verbinden

vom Billhafen zur Ostspitze des Quartiers Elbbrücken, welche einen kurzen Weg von Rothenburgsort zur neuen U- und SBahnstation Elbbrücken ermöglicht, eine hohe Priorität ein. Der vierte große Handlungsraum, den wir aktuell sehen, ist das nahe gelegene Autobahnkreuz aus den 1960er Jahren an der Billhorner Brückenstraße. Die „Autobahnohren“ nehmen weit mehr Raum ein, als der Verkehrsfluss nötig macht. Wir untersuchen einen möglichen Rückbau. Im Bereich der heutigen Autobahnohren

könnten wir bis zu 220.000 qm Bruttogeschossfläche gewinnen – für Gewerbebauten mit hervorragender Sichtbarkeit entlang der Billhorner Brückenstraße, in deren Lärmschatten zukünftig auch Wohnen möglich ist. Also keine Entwicklung von Westen nach Osten mit festem Enddatum wie in der HafenCity? Es kommt im Wesentlichen darauf an, dass es gute Lösungen gibt und dass das Gesamtprojekt Fortschritte macht. Der Billebogen erfordert andere Strategien als die HafenCity, die zu Beginn der Entwicklung überwiegend leer und untergenutzt war. Dort konnte man einen zusammenhängenden Masterplan entwickeln. Im Billebogen gibt es eine Vielfalt von Strukturen, Nutzungen und Potenzialen, auf die wir uns in jedem Teilraum neu einstellen. Wir müssen Lösungen mit Bewohnern und Interessenten diskutieren und unsere Strategie ausrichten. Können Sie genauer darstellen, welche Rolle das Wohnen im Billebogen heute bzw. künftig spielt? Aktuell leben dort rund 1.100 Menschen. Viele Wohnlagen würden heute wegen der Lärmimmissionen gar nicht mehr genehmigt werden. Wir prüfen, ob mit Hilfe intelligenter Lärmschutzlösungen des Gewerbebaus das Wohnen gestärkt werden kann. Wenn wir die „Autobahnohren“ zurückbauen, können im Lärmschatten der

Gewerbebauten zum Beispiel sicher 300 Wohnungen entstehen. Dennoch wird Wohnen im Billebogen angesichts der massiven verkehrlichen Lärmemissionen immer eine nachrangige Rolle spielen. Durch das Schaffen von gut 10.000 Arbeitsplätzen, die in direkter Nachbarschaft zu den Wohnlagen entstehen und sich mit diesen vertragen, stabilisieren wir allerdings auch das Wohnen in Rothenburgsort. Wie erfolgt die Zusammenarbeit der BBEG mit den anderen Akteuren, wie z.B. mit dem zuständigen Bezirk? Der Billebogen umfasst eine Gesamtfläche von etwa 79 Hektar im Bezirk Hamburg Mitte. Rund 20 Hektar davon stehen als verfügbare Grundstücksflächen in öffentlichem Eigentum und wurden auf die BBEG übertragen wurden. Politisch verbleibt das Areal des Billebogens wie das gesamte räumliche Umfeld in der Verantwortung des Bezirks Hamburg- Mitte; es wird kein Sondergebiet wie die HafenCity. Die BBEG arbeitet mit dem Bezirk eng zusammen, wir haben einen vertrauensvollen und regelhaften Austausch. Besonders wichtig ist uns aber auch ein Gremium mit lokalen Akteuren, die die Entwicklung des Billebogens intensiv begleiten. Es handelt sich um eine offene Gruppe von ca. 30 engagierten Bürgern, Vertretern von Unternehmen und Institutionen. Im Übrigen sind auch die Behörden für Stadtentwicklung und Wohnen, Umwelt


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Sichtbare Entwicklung: Arbeiten am neuen Huckepackbahnhof (Foto: TH)

und Energie sowie Wirtschaft und Verkehr mit am Tisch. In einem Lenkungssauschuss der Senatskanzlei wird die Entwicklung verschiedener Projekte bis in den Hamburger Osten hinein regelmäßig koordiniert, auch dort sind wir vertreten. Und die Finanzierung solcher übergreifenden Projekte? Es gibt keine eigenständigen Mittel für die Entwicklung des Billebogens bis auf eine Einlage in die BBEG in Höhe von zwei Millionen Euro. Wir leihen uns Geld aus dem Kapitalmarkt und finanzieren die Aktivitäten, z.B. die Infrastruktur im Neuen Huckepackbahnhof. Wir platzieren Grundstücke im Erbbaurecht, in Einzelfällen verkaufen wir sie auch und können so die Kredite zurückführen. Wer setzt die Prioritäten für den Bau der erforderlichen Maßnahmen? Die BBEG kann Prioritäten setzen. Vor allem aber kommt, es wie gesagt, auf gute Lösungen an. Nehmen Sie zum Beispiel den vormals geplanten Tunneldurch-

stich für LKW- und PKW-Verkehr unter dem Bahndamm im Süden des Neuen Huckepackbahnhofs. Diese Durchfahrt war lange geplant und hätte bis zu 30 Millionen Euro gekostet. Aber die Bewohner haben sich, aus meiner Sicht zu Recht, gegen diese geplante Verkehrsführung zur Wehr gesetzt, die mehr Durchgangsverkehr in ihrer Nachbarschaft bedeutet hätte. Wir haben Alternativen untersuchen lassen und stattdessen eine multiple Erschließung für den Neuen Huckepackbahnhof entwickelt, die den Kraftverkehr vor allem nach Norden ableitet und viele Verknüpfungen zum ÖPNV schafft. Es ist sogar geplant, eine Buslinie über den Neuen Huckepackbahnhof fahren zu lassen. Angesichts der künftig intensiven gewerblichen Nutzung mit bis zu 3000 Arbeitsplätzen ist vor allem eine gute Verknüpfung zum S-Bahnhof Rothenburgsort und zur neuen U-und S-Bahnstation Elbbrücken wichtig. Schließlich haben wir eine Tunnelvariante für den Bahndurchstich entwickelt, die ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer bestimmt ist, und

über welche auch der AlsterBille-Elbe-Grünzug verlaufen wird. So wird der stadträumliche „Fremdkörper“ des ehemaligen Bahnareals von allen Seiten durchfahrbar. Sie sehen: Die Vernetzung innerhalb und außerhalb des Billebogens bildet eine eigenständige Aufgabe. Sind Veränderungen für die Bestandsbauten geplant? Was wird z.B. aus dem sogenannten Mercedeshaus, das mitten auf der Billhorner Brückenstraße steht und den Eingang zur Stadt prägt? Das Mercedeshaus bleibt. Generell werden wir Eingriffe in

Mercedeshaus bleibt

den Bestand möglichst vermeiden. Es ist auch gar nicht nötig. Das Gebiet ist in den letzten 60 Jahren nicht besonders dicht entwickelt worden. Dadurch können wir jetzt oft auf freien Flächen agieren.

Wann beginnt die Vermarktung des Gebietes?

Worin bestehen die Vorteile der Entwicklung aus Sicht der HafenCity?

Wir haben schrittweise schon begonnen. Wir waren in den letzten Jahren mit dem Billebogen auf den großen Immobilienmessen in München und Cannes, in diesem Oktober wieder auf der Expo Real in München. Im Rahmen dieser Vermarktung sagen wir, wo wir stehen und welche verschiedenen Handlungsmöglichkeiten wir im Billebogen für die Interessenten parat halten. Auf dem Neuen Huckepackbahnhof erkennt man schon die ersten Gebäude, die staatlichen Opernwerkstätten – und fundi, und das Straßennetz. Es gibt den Zuschnitt der einzelnen Baufelder im Rahmen des Funktionsplans, der 2018 im einen Bebauungsplan münden wird. In anderen Gebieten wie bei den „Autobahnohren“ und der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm sind wir dagegen noch in der Konzeptionsphase. Aber gerade in den Vorlaufzeiten der Planung macht es Sinn, sich frühzeitig mit der BBEG in Verbindung zu setzen.

Wir freuen uns, wenn wir die Kette der grünen und blauen Freiräume in der HafenCity mit Hilfe der geplanten Brücken noch enger mit der Freizeitinsel Entenwerder und dem Billeraum verknüpfen können. Im Übrigen sehe ich darin keinen einseitigen Vorteil für die HafenCity. Die Bewohner und Nutzer von Rothenburgsort und der Veddel profitieren genauso davon. Für sportbegeisterte Anwohner und Arbeitnehmer ist es auch interessant, dass wir das Ziel verfolgen, auf Entenwerder einen weiteren Fußballplatz zu bauen. Dies ist zunächst durchaus ein HafenCity-Thema: Wir benötigen zusätzlich zu der Sportanlage im Oberhafen, die wir gerade entwickeln, weitere Fußballflächen, die wir angesichts der Dichte und der stadträumlichen Strukturierung der HafenCity durch die Hafenbecken nicht unterbringen können. Aber auch hier sehe ich den Mehrwert letztlich bei der breiten Öffentlichkeit aller Hamburger: Ein Teil der Grünanlage wird einer intensiveren

und vielfältigeren sportlichen Nutzung zugeführt, ohne ihren Charakter zu verlieren. Rechnen Sie für diese Planung wirklich mit einer politischen Mehrheit? Die Frage ist offen, aber ich bin überzeugt, dass wir eine gute, verträgliche Konzeption entwi-

Keine Denkverbote

ckeln können, die eine Fußballfläche nicht als Fremdkörper in einem grünen Stadtraum erscheinen lässt. Das war unseren Gesprächspartnern wichtig. Man sollte nicht zu früh selbst Denkbarrieren setzen. DAS GESPRÄCH FÜHRTE CONCEICAO FEIST

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STADTKÜSTE

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Hanseboot nimmt Fahrt auf

NEUER SHOWROOMT

Bugatti

Zum 58. und letzten Mal heißt es in den Messehallen Leinen los

(Foto: 2017 Bugatti Automobiles S.A.S.) Die französische Supersportwagenmarke Bugatti ist seit September auch in Hamburg mit einem exklusiven Showroom präsent. Gemeinsam mit seinem Vertriebspartner, der Kamps-Gruppe, die seit mehr als 60 Jahren im Automobilgeschäft tätig ist und sich zum Experten für Supersportwagen und Luxusfahrzeuge entwickelt hat, hat Bugatti einen Ausstellungsraum in Flughafennähe eröffnet. Hamburg ist damit der vierte Händlerstandort Bugattis in Deutschland, der in einem neuen Showroom-Design gestaltet wurde. Dazu gehört unter anderem ein LoungeBereich, der mit Möbeln der Bugatti Home Kollektion ausgestattet ist, die eigens für die neuen Showrooms der Marke entworfen wurden. Kamps in Hamburg ist seit 2009 offizieller Händlerpartner Bugattis. n TEN

KURZ NOTIERT

Doktorwürde Die Kühne Logistics University - Wissenschaftliche Hochschule für Logistik und Unternehmensführung (KLU) mit Sitz in Hamburg - hat zum 7. September 2017 das Promotionsrecht erhalten. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Hamburger Senat in seiner Sitzung vom 8. August 2017. Die KLU ist damit eine von nur 14 der insgesamt 118 deutschen Privathochschulen, die eigenständig Doktortitel verleihen dürfen. n MB

520 Aussteller lassen mit ihren Angeboten die Herzen von Wassersportlern höher schlagen (Foto: Hamburg Messe und Congress/Michael Zapf)

uu  Die hanseboot, Nordeuropas größte Bootsausstellung und damit ein Muss für alle, die ein Faible für Boote haben, findet in diesem Jahr vom 28. Oktober bis 5. November TZ_Anzeige_Auf zur Kosmetikerin_Dell_Lilia.qxp_Layout 1 19.09.17 08:14 wieSimmer auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Die Besucher können sich erneut auf zahlreiche Boote und Premieren, einen umfangreichen Ausrüstungsbereich und ein erstklassiges Rahmenprogramm freuen. Rund 520 Aussteller präsentieren auf dem BGelände am Fernsehturm die ganze Welt des Wassersports. Erstmals stellen sich außerdem SegelCampus in Halle B6 der Deutsche Segler-Verband, die Klassenvereinigungen und norddeutsche Segelvereine gemeinsam vor. In den Hallen B4, B6 und B7 kommen Segelliebhaber und Besucher, die ihr Herz an den motorisierten Bootssport verloren haben, voll auf ihre Kosten. Mit dem neuen hanseboot-Steg wird ganz besonderes Hafenflair mitten in die Halle B6 gezaubert. Wer dagegen Lust auf sportliche Herausforderun-

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gen hat, der ist in der Funsport Halle B1.EG genau richtig. Auf dem Wasserbecken kann man sich beispielsweise in Wakeboarden, Stand Up Paddling oder Seabobfahren versuchen. Zum ersten Mal findet ein Slackline Wettbewerb statt. Die hanseboot bietet den größten Ausrüstungs- und Zubehörmarkt im Norden Europas. Bootssportler

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finden in den Erdgeschossen der Hallen B2, B3 und B4 sowie in der Halle B5 auf der Boatfit auf insgesamt rund 18.000 Quadratmetern alles, was sie für die kommende Saison und für die Bootspf lege, -wartung oder -ausrüstung brauchen. Neu in Halle B5 ist die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Neuheiten-Insel, die dabei hilft, Produktneuheiten aus dem Be-

reich Ausrüstung und Zubehör noch sichtbarer und schneller auffindbar zu machen. Ein fundiertes Vortragsprogramm, praxisnahe Workshops in der RefitWerft und der Boatfit-Treff für den Austausch mit Gleichgesinnten, machen die Boatfit zur perfekten Plattform für die eigene handwerkliche Leidenschaft. Zentraler Anlaufpunkt für alle Bootseigner und Charterurlauber, die den nächsten Reisetörn planen, ist das Obergeschoss der Halle B1. Yachtcharterunternehmen, Wassersportschulen und Tourismusanbieter informieren dort über ihre Angebote rund um Urlaub und Ausbildung auf dem Wasser. 72 Prozent der Besucher waren im vergangenen Jahr mit den geänderten Öffnungszeiten der hanseboot sehr zufrieden teilt der Veranstalter mit. Das sei Grund genug, auch in diesem Jahr die hanseboot 2017 unter der Woche wieder von 12 bis 20 Uhr und auch am einmalig bundesweiten Feiertag (31. Oktober) von 12 bis 20 Uhr zu öffnen, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Für Kinder

bis einschließlich 15 Jahren ist der Eintritt kostenfrei. Mit dem speziellen After-Work-Ticket sollte der Eintritt noch leichter fallen: Ab 17 Uhr zahlen die Besucher nur 7 Euro, wobei das Ticket für zwei Personen gültig ist. Besondere After-WorkVeranstaltungen, wie Livemusik oder exklusive Vorträge laden dazu ein, gerade in den Abendstunden gemütlich über die hanseboot zu schlendern. Auch die Internationale Ocean Film Tour, Volume 4 macht an einem Abend (Donnerstag, 2. November 2017) wieder auf der Bootsmesse Halt und verspricht ein Kinoerlebnis der besonderen Art. n TEN Weitere Infos unter: www.hanseboot.de und www.facebook.de/hanseboot Letzte Meldung vor Reaktionsschluss: Die Hamburg Messe und Congress GmbH stellt die Hallenmesse Hanseboot nach der Veranstaltung 2017 ein und plant ein neues Format, eine In-Water-BoatShow, auf der Elbe.

Ausgezeichnet: Lilia Dell Excellence im Service Neben der Fachkunde erwarten Kunden heute vor allem guten Service. Dieses gilt umso mehr für sensible Bereiche, wie die eigene Haut. Seit über zehn Jahren arbeitet Lilia Dell erfolgreich selbständig als ausgebildete dermazeutische Hautexpertin. Seit 2016 können sich ihre Kunden in ihrem Institut am Kaiserkai umfassend beraten und rundum verwöhnen lassen. Nun zeichnete der Stilpunkte Lifestyle Guide Lilia Dells Studio als Top-Dienstleister im Bereich Schönheit und Gesundheit 2017 aus. Am 18. September überreichte Karsten Torner vom Lifestyle Magazin die Auszeichnung an die Geschäftsinhaberin. n MB


STADTKÜSTE

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

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Vorbeugen ist besser Schwimmen lernen Zwei Hamburger Berufsgenossenschaften planen gemeinsam ihre Zukunft

Die Architekturentwürfe für die neue Grundschule und Kita sind entschieden

v.l. Leila Moysich SterniPark, Schulsenator Ties Rabe, Ewald Rowohlt Schulbau Hamburg, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg HCH (Foto: TH)

Das Präventionszentrum soll direkt neben der Haltestelle Elbbrücken gebaut werden (Visualisierung: HafenCity GmbH)

uu  Fast wöchentlich gibt es neue Nachrichten über die Bauvorhaben aus dem östlichen Baakenhafen. Momentan tut sich besonders viel im Quartier Elbbrücken. Hier soll unter anderem in unmittelbarer Nähe zur künftigen U- und S-Bahnstation Elbbrücken das erste gemeinsame Präventionszentrum der Berufsgenossenschaft f ür Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und der Ver waltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), zweier gro-

ßer Trägerinnen der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland, entstehen. Mit einem gemeinsamen Präventionszentrum in der HafenCity gehen die beiden in Hamburg ansässigen Berufsgenossenschaften BGW und VBG neue Wege. Entstehen soll ein Haus, in dem die neuesten Standards an Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz, Barrierefreiheit und Inklusion in der Arbeitswelt nicht nur vermittelt und studiert werden, sondern in dem diese Stan-

dards auch selbst realisiert und vorgelebt werden. Jährlich erwarten die Betreiber etwa 30.000 Seminarteilnehmende sowie Besucherinnen und Besucher von Ausstellungen und Veranstaltungen. Für die barrierefreie Übernachtung und Verpflegung der Gäste soll vor Ort gesorgt werden. Darüber hinaus sollem etwa 180 Beschäftigte der VBG und der BGW ihren Arbeitsplatz am neuen Standort beziehen. Die Eröffnung des Präventionszentrums ist für Anfang 2022 geplant. n TEN

Wohnsitz auf Zeit

uu  Neben der KatharinenGrundschule in der westlichen HafenCity, wird es auch in der östlichen HafenCity eine Grundschule geben. Diese wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Kita im Baakenhafen gebaut. Die vierzügige Grundschule, die etwa 400 Schüler aufnehmen soll und die Kindertagesstätte, die Platz für bis zu 200 Kinder bietet, werden auf dem gleichen Baufeld stehen, daher ist nicht nur ihre GebäudeArchitektur aufeinander abgestimmt, auch inhaltlich wollen sich die öffentliche Schule und die vom privaten Träger SterniPark betriebene Kita ergänzen. Querverbindungen in den beiden Gebäuden sollen

eine gegenseitige Nutzung von Räumen ermöglichen und die pädagogische Zusammenarbeit fördern. Es sei Verhandlungssache zwischen der öffentlichen Einrichtung und dem privaten Träger, ob beispielsweise das Lehrschwimmbecken der Kita auch von den Grundschülern genutzt werden kann, die in der 3 und 4. Klasse laut Lehrplan Schwimmunterricht haben. Bisher ist Bäderland der Partner der Schulen beim Schulschwimmangebot. Ebenso sieht es beim täglichen Essen für die Kinder aus: die Frischküche der Kita könnte auch das Essen für die Grundschule liefern, alles Verhandlungssache, sagen beide Parteien. Während sich im zusammenhängenden Erdgeschoss

der zwei Klassenhäuser die Mensa, das Foyer und die Aula sowie Musikräume und eine Bücherei befinden sollen, soll im Erdgeschoss der Kita ein Familien- und Beratungszentrum eingerichtet werden, das allen Familien in der HafenCity offensteht. Beide Einrichtungen verfügen über teils überdachte Spiel- und Aufenthaltsflächen auf den Dächern. Baubeginn soll bereits im nächsten Jahr sein. Während die Kita schon im Sommer 2019 ihre Türen öffnen will, wird mit der Fertigstellung der Schule 2020 gerechnet. Die Stadt investiert rund 17 Millionen Euro in den neuen Schulstandort, SterniPark kostet der Kita-Neubau im Baakenhafen etwa 9 Millionen Euro. n TEN

KOLUMNE

Gewöhnungsbedürftig für die Nachbarn, praktisch für die Nutzer

22 92 91

Hamburg baut zu und doch zu wenig

Wohnen auf Zeit ist auch in der HafenCity möglich (Foto: City-Wohnen)

uu  Wer für sich oder seine Mitarbeiter eine möblierte Wohnung auf Zeit sucht, ist bei City-Wohnen genau richtig: Seit 20 Jahren hat die Agentur Erfahrung mit dem Wohnen auf Zeit in Hamburg. Von der Wohnungssuche bis zum Mitvertrag wickelt CityWohnen alles Erforderliche für den Kunden ab, der ab einem Zeitraum von ca. 2-3 Monaten – oder auch länger –schnell ein neues Zuhause sucht. Alle

Wohnungen auf Zeit werden von City-Wohnen auf Qualität geprüft, die Daten sind immer auf dem aktuellsten Stand. Fotos, Grundriss und Exposee erstellen eigene Agenturen individuell, so die Vermittlungsagentur. Alle Mieten werden generell als Pauschalmiete angegeben. Das heißt, dass auch alle Nebenkosten wie Wasser, Strom und Heizung schon inklusive sind und nicht später abgerechnet werden. Es kommen keine weiteren Kosten

von City-Wohnen auf den Mieter zu. Auch in der HafenCity vermittelt die Agentur, die ausdrücklich darauf hinweist, kein Internetportal zu sein, möblierte Wohnungen an, unter anderem in der Yokohamastraße, in der Shanghaiallee und in den Straßen Dalmann-und Kaiserkai sowie Am Sandtorpark. n TEN Weitere Infos unter w w w.cit y-wohnen.de/hamburg

Dass es in Hamburg an ausreichendem Wohnraum mangelt, der noch dazu bezahlbar sein sollte, ist bekannt. Wir hatten an dieser Stelle verschiedentlich vorgerechnet, dass die vielen Bemühungen nicht ausreichen, um der steten und starken Nachfrage Herr zu werden. Am besten 10.000 neue Wohnungen sollen jährlich errichtet werden, so jedenfalls das Ziel des Senats und das Comittment mit der Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch allein schon diese Zahl, sie entspricht gut einem Prozent des Bestands, kann nur als eine Mindestzahl gesehen werden. Denn die Faustformel sagt, dass bereits in einem sich normal entwickelnden Markt jährlich ein Prozent des Bestands neu errichtet werden sollte, um der Nachfrage und dem Ersatz für den Schwund durch Abriss und Umwidmung entsprechen zu können. Tatsächlich wurden laut Statistik 2016 wieder nur rund 7.400 Wohnungen gebaut und damit kaum mehr als im Vorjahr. Selbst diese Zahl ist geschmeichelt, da sie knapp 3.000 Einheiten enthält, die Ende 2016 erst nur im Rohbau fertig waren. Auch erfreuliche Nachrichten über deutlichen Zubau können nicht über das Zuwenig hinwegtäuschen. So entsteht auf dem Grasbrook in den nächsten Jahren zwar ein ganz neuer, der dann 105. Stadtteil Hamburgs, der über 3.000 neue Wohnungen erhalten soll. Da aber jährlich

mindestens 10.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, bedeutet dies, dass eigentlich jedes Jahr drei neue Stadtteile in Hamburg hinzuwachsen müssten. Die trotz aller Anstrengungen weiter bestehende und womöglich noch wachsende Lücke beim Neubau wirkt sich kontinuierlich in den Hamburger Wohnungsmärkten aus. Die Preise steigen weiter. Zwar erreichen Spitzenimmobilien in 1A-Lagen inzwischen ein Plateau. Immobilien mit mittlerem Wohnwert haben sich aber in den ersten drei Quartalen 2017 in Deutschlands Metropolen um gut sechs Prozent verteuert. In Hamburg wird die Verteuerung anhalten, solange es am Neubau mangelt und solange unsere Stadt ihre hohe Attraktivität behält

Conrad Meissler


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ROTHENBURGSORT | STADTKÜSTE

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

GEWINNSPIEL

Buntes Treiben Das Stadtteilfest auf dem Rothenburgsorter Marktplatz war ein voller Erfolg

Trau Dich! Hamburg

(Foto: TrauDich! Messe GmbH)

Rund 120 Aussteller auf 4.500 qm! Auf der großen Hochzeitsmesse, der TrauDich! Hamburg, finden alle zukünftigen Ehepaare in angenehmer Atmosphäre aktuelle Produkte und Dienstleistungen für den schönsten Tag im Leben. Auch Paare, die zum zweiten Mal heiraten, genauso wie gleichgeschlechtliche Paare, die sich 2018 trauen wollen, sind am 11. und 12. November 2017 im Terminal Tango am Flughafen herzlich willkommen. Lassen Sie sich von Wedding-Experten beraten und entdecken Sie die neuesten Trends in Sachen Brautmode, Schmuck, Dekoration und viele weitere rund um das Thema Hochzeit.

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Mehr Informationen zur Hochzeitsmesse finden Sie unter www.traudich.de!

Spielspaß und Vorfahrt für Kinder (Foto: CF)

uu  Nach dem Fest ist vor dem Fest. Der alljährlichen Einladung zum Stadtteilfest in Rothenburgsort sind auch 2017 sehr viele Bewohner und Freunde des Stadtteils gefolgt. Die Mischung aus Unterhaltung, Information und nachbarschaftlichen Gesprächen an einem der wenigen Hamburger Sommertage, die diesen Namen auch wirklich verdienten, bot für Jung und Alt große Abwechslung. Insbesondere das Kinderkarussell und die Hüpfburg waren Anziehungspunkte für die kleinen Gäste, während die Erwachsenen, dem von Thorsten Lausch - besser bekannt als

„Hausmeister Rudi“ – moderierte Bühnenprogramm folgten. Für jede Altersklasse bot das Ensemble des PEM-Theaters an den Elbbrücken mit ihrem Straßentheater und der Spielfreude der Schauspieler rund um Theaterintendantin Özlem WinklerÖzkan gleichzeitig Grusel und Spaß. Sehr zufrieden zeigte sich Dirsko von Pfeil, Pressesprecher der AVW Immobilien AG mit Sitz am Rothenburgsorter Marktplatz 1 und Organisator des Stadtteilvergnügens, das traditionell am ersten Samstag nach den Sommerferien stattfindet. „Ich freue mich sehr, dass das Stadtteilfest so viele Besucher

begeistert“ und erzählt, dass er im Laufe des Jahres häufiger danach gefragt wird, ob und wann das nächste Fest, dann stattfinde. Den Informationsteil übernahmen die Akteure aus dem Stadtteil wie zum Beispiel die Rothenburgsorter Gourmetkinder, die Freiwillige Feuerwehr, die Elternschule und Hamburg Wasser. Aber auch die Informationsstände von SPD, CDU und Grüne waren gut besetzt und besucht; mittendrin Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und Justizsenator Till Steffen sowie die Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin (Grüne) und Johannes Kahrs (SPD). n CF

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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

WIRTSCHAFT

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Die Währungshüter | Seite 18

Strandhochhaus | Seite 19

Smarte Adresse | Seite 19

Die Transformation der alten Häfen

HafenCity und Dublin: Beispiele für Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung europäischer Docklands

Wie die Bilder sich gleichen: Von Hamburg bis Dublin werden die Kaistrecken neu bebaut – unser Bild vom Sandtorkai (rechts) stammt aus dem Jahr 2004, links Dublin heute: (Foto: TEN/TH)

Dr. Astrid Wonneberger hat an der Universität Hamburg Ethnologie studiert und 2011 ihre Habilitation zum Thema Regenerierung des ehemaligen Hafenviertels in Dublin/Irland geschrieben. Sie ist Privatdozentin an der Uni Hamburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Angewandte Familienwissenschaften an der HAW Hamburg. Themen wie Globalisierung, Stadtethnologie oder kulturelle Transformationsprozesse in Hafengebieten gehören unter anderem zu ihren Arbeitsschwerpunkten. Für die HafenCity Zeitung wird Dr. Wonneberger in einer kleinen Serie ihre Erfahrungen aus Dublin in Bezug zur HafenCity in Hamburg setzen und unseren Lesern dadurch vielleicht neue Sichtweisen auf „das Quartier HafenCity“ eröffnen.

uu  Nicht nur der Hamburger Hafen hat im 20. Jahrhundert durch die Einführung neuer Technologien in der internationalen Schifffahrtsindustrie ab den 1960er Jahren große Veränderungen erfahren. Weltweit haben diese Moder n isier u ngsprozesse große Umbrüche in der Beziehung zwischen Stadt und Hafen ausgelöst. Die im 19. Jahrhundert meist innerstädtischen Hafengebiete fielen mit Auslagerung der Häfen aufgrund des steigenden Platzbedarfs immer mehr brach. Die Revitalisierung dieser Areale hat vielerorts zu wichtigen Stadtentwicklungsprojekten geführt. Prominente Beispiele sind neben der Hamburger HafenCity vor allem die Londoner Docklands. Doch auch die Docklands in Dublin, deren Regenerierung inzwischen fast abgeschlossen ist, sind

ein spannendes Beispiel für diese globale Entwicklung. Nach dem Wegzug des Hafens vollzieht sich in vielen Fällen ein Wandel der ehemaligen Hafenf lächen zu rein städtischen Arealen mit sich ähnelnden Nutzungskonzepten. Neue Quartiere, neue Stadtteile mit einem Mischkonzept aus Wohnraum und Büros, öffentlichen Flächen und neuer Infrastruktur entstehen, die aufgrund ihrer

Ähnliche Nutzungskonzepte

zentrumsnahen Lage, ihrer Wasserlage und ihrem maritimen Flair eine besondere Attraktivität aufweisen. Der Hafen selbst bleibt dagegen nur noch als Hintergrundkulisse, durch einzelne

Industriedenkmäler oder umfunktionierte Hafengebäude erlebbar. Trotz vieler struktureller Gemeinsamkeiten prägen auch individuelle Gegebenheiten die jeweiligen Regenerierungsprozesse. So umfasst z.B. das 147ha große Gebiet der Hamburger HafenCity nur Flächen, die fast ausschließlich wirtschaftliche Funktionen hatten und die mit dem Rückzug bzw. der Auslagerung der Hafenwirtschaft mehr und mehr funktionslos wurden. In Dublin dagegen leben innerhalb der Grenzen der 526ha umfassenden Dublin Docklands schon seit Beginn der Hafenaktivitäten im 19. Jh. mehrere Hafengemeinden, deren Bewohner bis in die 1960er Jahre vom Hafen und hafenbezogenen Industrien ökonomisch abhängig waren. Genau wie in Hamburg und anderen Hafenstädten weltweit ernährte manuelle, größtenteils unstetige Arbeit auf den Docks, in dutzenden von Kohlehöfen,

Holzfabriken, Schiffszulieferern, Gasfabriken usw. tausende von Einwohner in diesen Gebieten, bis die Einführung insbesondere

Containerisierung hat viele Arbeitsvorgänge überflüssig gemacht

von Containern in der internationalen Schifffahrtsindustrie zu einem Ende dieser Hafenwirtschaft und damit auch der ökonomischen Grundlage der Hafengemeinden führte. Viele Industrien fielen brach oder wanderten in die Vororte ab. Der Hafen selbst wurde weiter an den Rand der Stadt verlagert. Obwohl Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Drogenmissbrauch in den 1980er Jahren zunehmend

die Hafengemeinden in Dublin prägten, blieb während dieser Phase aber auch die bereits bestehende enge Sozialstruktur bestehen. Viele Familien leben seit Generationen in dem Gebiet, wo „jeder jeden kennt“. Solidarität wird immer noch großgeschrieben und sollte eine ganz besondere Rolle spielen, als die Regenerierung des Gebiets in den späten 1980er Jahren mit dem Bau eines Internationalen Finanzzentrum (IFSC) auf dem Gebiet eines ehemaligen Koh-

Ähnliche Mischnutzungen wie im Baakenhafen?

lehofs begann. Dieses „Flaggschiff-Projekt“ brachte zwar neue Büros, Wohnungen, Geld

und Arbeit in das Viertel, ließ jedoch die sozialen Probleme der alteingesessenen Familien völlig außer Acht. Nach langen Protesten und politischem Druck von Seiten der Gemeinden wurden diese ab 1997 in die zweite Phase miteinbezogen. Durch das Mischkonzept aus Wohnungen, Büros, Gemeindeinfrastruktur und öffentlichem Raum ist der Stadtteil lebendig und familienAW freundlich geblieben. n Ist dieses Mischkonzept mit dem des östlichen Baakenhafens in der HafenCity vergleichbar? Und wird sich die HafenCity ähnlich entwickeln wie die Dubliner Docklands? Oder gibt es zu viele Unterschiede in der bisherigen Entwicklung? Über weitere interessante Details und wie Bürgerbeteiligung in Dublin funktioniert hat, darüber schreibt Dr. Astrid Wonneberger in unserer nächsten Ausgabe. n TEN


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WIRTSCHAFT

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Die Währungshüter Deutsche Bundesbank feiert 60 jähriges Jubiläum uu  Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Deutschen Bundesbank hatte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zu einem Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses geladen. Rund 400 Gäste waren zum Festakt gekommen, um das Jubiläum der Bundesbank, die als Institution für Stabilität und Verlässlichkeit gilt und ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main hat, zu feiern. Für „das Bollwerk vom Main“, so Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann bei der Jubiläumsfeier, sei es wichtig, dass es sich verlässlich und politisch unabhängig innerhalb seines Mandats bewegen können müsse. Solide öffentliche Finanzen würden außerdem den stabilen geldpolitischen Kurs der Bundesbank stützen, aber auch eine

das Bargeld. Sie gilt als eine der wichtigsten Notenbanken der Welt. Die Bundesbank betreibt Hauptverwaltungen, darunter auch eine in Hamburg an der Willy-Brandt-Straße 73. Präsident der Hamburger Hauptverwaltung, die auch für Meck lenbu rg-Vor pom mer n und Schleswig-Holstein zuständig ist, ist Dr. Arno Bäcker. Seine Hauptverwaltung erfüllt insbesondere mit der Bargeldversorgung, Bankenaufsicht und Bonitätsanalyse wesentliche Notenbankaufgaben in der Region. n TEN Dr. Arno Bäcker, Olaf Scholz, Dr. Jens Weidmann (Foto: M. Zapf)

stabilitätsbewusste deutsche Bevölkerung sei dabei wichtig, so Weidmann. Das zentrale Geschäftsfeld der Deutschen Bundesbank ist die Geldpolitik

des Eurosystems. Ihre Zuständigkeit umfasst außerdem das Finanz- und Währungssystem, die Bankenaufsicht, den unbaren Zahlungsverkehr sowie

Noch bis zum 15. Dezember ist eine Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr von Montag- bis Freitag 9.30 bis 16 Uhr in den Hamburger Bundesbankräumen zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Open Air Eröffnung In den Ikono Verkaufsräumen auf dem Überseeboulevard werden Fotos der aktuellen Open Art Ausstellung präsentiert

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¬ 195 Jahre in Hamburg ¬ 230 Köpfe – ein Standort ¬ 40 Jahre Dreispartigkeit

(Foto: TEN)

Seit September hat die Ikono Möbelmanufaktur ihre Türen auf dem Überseeboulevard geöffnet, in deren Räumen momentan auch Teile der Open Art Ausstellung Viva Cuba Libre zu sehen sind. Der Hersteller aus Paderborn und sein Hamburger Geschäftsführer Heiko Bandauer bieten eine breite Palette an hochwertig verarbeiteten Couch-Lösungen an, wie beispielsweise das modulare Sofasystem „Liberty“ in hochwertigem Bullendickleder, dass es auch mit wasserabweisenden Qualitätsstoffen als Outdoor-Serie gibt, welche ganzjährig draußen stehen kann. n TEN

¬ 5 Jahre in der HafenCity

Jubiläumsausstellung

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WIRTSCHAFT

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Strandhochhaus

HASPA

Wieder „Weihnachten im Schuhkarton“

Engel & Völkers Headquarter bald in der Nachbarschaft uu  Die ersten Gespräche für ein Grundstück auf dem östlichen Strandkai hatten bereits im Jahr 2008 stattgefunden und sie seien mühsam gewesen, verriet Christian Völkers, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG, auf dem Richtfest seines Neubaus in unmittelbarer Nähe zum Unilever-Haus. „Es musste erst die U-Bahn gebaut werden und der Preis stimmte auch nicht“, so der Gründer des Immobilienunternehmens. Doch im Jahr 2010 sei man sich handelseinig geworden. Und so entwickelt seine Firma nun in der HafenCity gemeinsam mit der Quantum Immobilien AG einen dreiteiligen Gebäudekomplex an prominenter Stelle, in dem sich unter anderem das neue Engel & Völkers Headquarter mit Platz für vorerst etwa 400 Mitarbeiter befinden wird. Im siebengeschossigen Gebäude des Ensembles wird sich die Firmenzentrale befinden, ihr Herzstück soll ein zweigeschossiges Atrium werden, das im Erdgeschoss den Charakter einer Hotel-Lobby bekommen soll und

v.l. Christian Völkers, Projektleiterin Katharina Mahnke, QuantumVorstand Philipp Schmitz-Morkramer (Foto: TEN)

das im zweiten Stock alle Konferenzräume des Unternehmens beherbergt. Der 15-geschossige Wohnturm, in dem 67 hochwertige Eigentumswohnungen von 40 bis 300 Quadratmeter Größe gebaut werden, trägt den Namen „Strandhaus by Richard Meier“. Für das Strandhaus zeichnet das international renommierte Architekturbüro Richard Meier & Partners Architects LLP New York verantwortlich. Schon jetzt seien 75 Prozent der LuxusWohnungen verkauft, heißt es von Seiten der Bauherren. Last but not least wird es im dritten Gebäudeteil 30 Mietwohnungen geben, die preisgedämpft sind. Hier soll der Mietzins zwischen 12,50 bis 14,50 pro Quadratmeter liegen, deutlich unter HafenCity-Niveau in dieser Lage. Diese komplexe Nutzungsmischung mache das Gebäudeensemble besonders spannend in einer von Hamburgs einmaligen Lagen, befand die Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt beim Richtfest Anfang September. Schon im März 2018 sollen die ersten Büroräume bezogen werden. n TEN

Smarte Adresse Mit „The Pier“ soll das erste High-Tech-Bürogebäude im Quartier Elbbrücken entstehen. uu  „The Pier“ an den Elbbrücken soll viel mehr als ein Bürokomplex werden, so verspricht es der Investor OVG Real Estate, Entwickler von High-Tech-Bürogebäuden. Denn die innovative Gebäudeplanung passe sich mit Hilfe von Software den heutigen Nutzeranforderungen an. Das intelligente Smart Workplace Konzept des Gebäudes soll über eine App gesteuert werden, die sich die Nutzer auf ihr Smartphone laden können. Die Daten dafür sollen aus einer Cloud kommen und individuelle Bedingungen am Arbeitsplatz, wie beispielsweise die Regulierung der Licht-, Akustik- oder Wärmesituation, ermöglichen Das Gebäude, das auf dem Baufeld 110 in der östlichen HafenCity stehen soll und das zu den geplanten Neubauten in der Nähe der Elbbrücken gehört, soll kei-

Die südwestliche Ecke des The Pier vom Amerigo-Vespucci-Platz aus gesehen. (Visualisierung: OVG, Urheber: Henn Architekten)

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ne abgeschlossenen Büroräume mehr bieten, vielmehr sollen sich hier unterschiedliche Nutzer längerfristig oder auch nur kurzfristig flexible Büroflächen anmieten können, so der Investor. Eine öffentliche Freifläche ermögliche außerdem jedem Hamburger die spontane Nutzung eines Arbeitsplatzes. Durch eine einzigartige flexible Flächenstruktur sei es möglich, gut strukturierte Büroflächen, Gemeinschaftsflächen und Hybridzonen anbieten zu können. Ein Rundgang, der spiralförmig von der Eingangsebene bis auf die Dachfläche im 15. Stockwerk möglich sein soll, soll den öffentlichen Charakter des Gebäudes unterstreichen. Baubeginn des Projektes, das OVG Real Estate das „smarte Multi-TenantBürogebäude der nächsten Generation mit neuartigem Nutzungskonzept“ nennt, soll schon im nächsten Jahr sein. n TEN

Noch bis zum 15. November 2017 beteiligen sich zahlreiche Haspa-Filialen an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ – auch die Filiale im Überseequartier. Zu der weltweit größten Geschenke-Aktion für Kinder, aus einem einfachen Schuhkarton ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk zu machen, ruft wie jedes Jahr der gemeinnützige Trägerverein Geschenke der Hoffnung e. V. auf. Einfach den Deckel und Boden eines Schuhkartons separat mit Geschenkpapier bekleben und das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse 2 bis 4, 5 bis 9 oder 10 bis 14 füllen. Bewährt hat sich eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. Mark Schade, Leiter der Haspa-Filiale am Überseeboulevard 5. „Jeder kann an der Aktion aktiv teilnehmen, indem er einen Schuhkarton zum Geschenkkarton umdekoriert und bei uns abgibt. Wir freuen uns über jeden, der mitmacht und damit zum Erfolg dieser Hilfsaktion beiträgt.“ Weitere Informationen zu der Aktion gibt es im Internet auf der Seite des Trägervereins unter www.geschenke-der-hoffnung.org.

8. OKTOBER

16. Speicherstadtlauf Angebot an alle Freizeitläufer, die bei Unternehmen in der HafenCity bzw. in der Speicherstadt beschäftigt sind: Beim 16.Speicherstadtlauf führt die Laufstrecke durch den ehemaligen Freihafen, die Speicherstadt und die neue HafenCity. Man läuft entweder 10 Kilometer, 3,7 Kilometer oder 500 Meter beim Kinderlauf. Bei dieser Laufveranstaltung werden die Hamburger Betriebssportmeisterschaften und erstmals die Deutschen Betriebssportmeisterschaften 2017 im 10 KM-Straßenlauf ausgetragen. Bis zum 04.10.2017, 23.00 Uhr, kann man sich online unter www.bsvhh.de anmelden. Für den Kinderlauf ist ein Startgeld von 3,00 Euro, für die anderen Läufe sind 8,00 Euro zu zahlen. Beim Deutschen Zollmuseum befinden sich Start und Ziel und hier werden selbstverständlich die Sieger geehrt. Sämtliche Teilnehmer erhalten eine Erinnerungsmedaille. n MB

FLÜCHTLINGSHELFER

NEUER VORSTAND Ein Jahr nach Gründung des Vereins Flüchtlingshilfe HafenCity wurde ein neuer Vorstand gewählt. Christine Simon-Noll, die sich bereits im Rahmen des KinderHafens an der Kirchenpauerstraße engagierte, wurde bei der Jahresmitgliederversammlung zur neuen Vorsitzenden gewählt. Unterstützt wird Simon-Noll von Frank Mehlin und Sandra Munzinger sowie von zahlreichen weiteren Freiwilligen. Ein Jahr nach Gründung des gemeinnützigen Vereins stellt der bisherige Vorstand fest, dass „...die Entscheidung zur Vereinsbildung ein guter Start für ein gemeinsames Bemühen...“ gewesen sei. Willkommen sind weiterhin Zeitspender! Wenn auch Sie sich in Ihrer Nachbarschaft ehrenamtlich engagieren wollen, wenden Sie sich gern und unverbindlich an info@fluechtlingshilfe-hafencity.de. n CF

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1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

POLITIK

Im Dialog bleiben | Seite 21

Arithmetik der Ängste

Die komplexe Realität und die darauf nötigen Antworten überfordern die Gesellschaft und die etablierten Parteien

8,7%

4,6%

10%

10,7%

26%

16,8%

20%

16%

30%

17,2%

40%

und eine rasante Entwicklung, lassen viele den Anschluss verlieren, nicht wirtschaftlich sondern kulturell, nicht umsonst ist „disruptiv“ das Schlagwort der Stunde. Ernstzunehmende Versuche, alle mit auf die Reise zu nehmen fehlen bei den etablierten Parteien. Es wird zwar mit Schlagwörtern wie Digitalisierung um sich geworfen, doch tiefergehendes Wissen fehlt. Es liegen vier schwere Jahre vor der Politik – und die AfD ist nur ein Symptom der Probleme, nicht die Ursache. n MB

FDP AFD

3,2%

5,1%

50%

6,3%

10%

3,5%

20%

15,2%

30%

26,8%

40%

14,2% (5,9% Die Partei)

HafenCity Ost

42%

50%

17,3% (9,1% Die Partei)

Veddel

40%

10%

4,9%

20%

Kleiner Grasbrook 50% 40% 30% 20% 10%

Rothenburgort

GRÜNE DIE LINKE

5,6% 22,3%

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10%

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HafenCity Musterstadtteil der Kosmopoliten

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Hammerbrook

SPD CDU

2,5%

23,1% 8,1%

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29,7% 15,2%

30%

14,7%

del und Planungsunsicherheit Angst machen und diese rational negieren und bei den etablierten politischen Parteien keine Heimat mehr finden. Zwischen diesen beiden Extremen finden sich sicherlich noch Variationen, wer aber einen Musterstadtteil der Kosmopoliten sucht wird sicherlich in der HafenCity fündig. Weltoffen, ein Drittel mit Migrationshintergrund, mit arbeitsmobilen Menschen, einem hohen Anteil an Selbstständigen, Freiberuflern oder in international agierenden Konzernen angestellt, heute an der Elbe, morgen in London, Paris oder sonst wo. Liberal, affektiv FDP wählend, auch wenn möglicherweise nicht jedem klar ist dass die vorherrschende Europafreundlichkeit nicht generell in der FDP geteilt wird. Eine Insel der Glückseligen, die ihr Leben selbst in der Hand haben. In der deutschen Wirklichkeit sieht es aber meist anders aus. Zukunftsängste, der Verlust von Werten

40%

ANDERE

6,7%

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Risse gehen durch die Gesellschaft

13,2%

Bezirk Mitte

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24%

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HafenCity Gesamt

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50%

10%

16,6%

Altstadt

nes ihrer höchsten Ergebnisse erzielen (32,3 Prozent), die wiederum auf dem kleinen Grasbrook den niedrigsten Anteil in Hamburg hatte (10,4 Prozent). Die CDU konnte dort auch nicht punkten und erreichte ebenfalls ihren Tiefpunkt hier (4,9 Prozent). Die nächstniedrigen Platzierungen für die CDU gehen auch in den Bezirk Mitte (Veddel und St.Pauli, die im Übrigen auch starke Plätze bei den Linken belegen). Startet man mit einer weitergehenden Analyse der Zahlen beginnen die Rätsel: In Billbrook haben 83,3 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, damit fällt die gängige Theorie, dass die AfD nur von deutschen Rassisten gewählt wird – ähnliche Zahlen findet man im Übrigen auch bei anderen AfDHochburgen in Hamburg. Es scheint dabei nicht generell um einen Migrationshintergrund zu gehen, sondern um bestimmte Persönlichkeitsprofile. Der Soziologe Holger Lengfeld hatte im Vorwege der Wahl versucht politische Entscheidungen mit differenzierteren Einordnungen zu kategorisieren abseits von dem jetzt gerne benutzten Gut und Böse. Demnach gehen der Riss – oder die Risse – auf

20%

7,8%

5,2%

13,4%

7,2%

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Hamburg ist ein Bezirk der Extreme 19%

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HafenCity West

50%

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1,2%

6,4%

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einer ganz anderen Ebene durch die Gesellschaft. Bestimmt wird das öffentliche Leben durch die Klasse der liberalen Kosmopoliten mit alternativen Lebensentwürfen, auf der Gegenseite stehen konservative kulturelle Modernisierungsverweigerer – ein Begriff der hier nicht negativ gemeint ist – die Veränderungen scheuen, ein geregeltes Leben in geordneten Bahnen mit einem starken Vater Staat wünschen, Menschen denen Schlagworte wie Digitalisierung, Klimawan-

23,5%

Hamburg

uu  Das war sie also, die Bundestagswahl 2017 mit ordentlich Aufregung und einem spannenden Ergebnis, das die Bundespolitik noch lange beschäftigen wird. Blickt man auf Hamburg und insbesondere auf den Bezirk Mitte, bieten allein schon die Zahlen ein interessantes Mikroabbild der Makrowirklichkeit in Deutschland. Mitte ist ein Bezirk der Extreme. Da haben wir die HafenCity mit dem höchsten FDP-Ergebnis aller Stadtteile (23,1 Prozent) und einer der höchsten Wahlbeteiligungen (86,4 Prozent), eine Hochburg des aufgeklärten Bürgertums. Aber auch abseits des Zentrums des politischen Spektrums hat der Bezirk so einiges zu bieten. Da hätten wir zum Beispiel das höchste Ergebnis für die Linken auf dem kleinen Grasbrook (42 Prozent) und das höchste Ergebnis der AfD in Hamburg in Billbrook (27,6 Prozent), gleichzeitig auch der Stadtteil mit der niedrigsten Wahlbeteiligung in Hamburg (50,5 Prozent). Gleich nebenan in Billstedt konnte die SPD ei-

10,4%

4,6%

7,8%

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POLITIK

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Im Dialog bleiben

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MS Dockville kann bis 2022 weiter in Wilhelmsburg stattfinden

Rot-Grün unterstützt Umbau und neue Dauerausstellung im Dialoghaus

v.l. Andreas Dressel, Sylvia Wowretzko, gesundheitspol. Sprecherin SPD, Elke Theede, Christiane Blömeke, Sprecherin der Grünen für Senioren, Anjes Tjarks (Foto: TEN) uu  Das Dialoghaus in der Speicherstadt ist längst zu einer Institution geworden, in der Inklusion und Empathie gelebt und vermittelt werden. Vor 16 Jahren mit dem „Dialog im Dunkeln“ gestartet, einer Ausstellung in völliger Dunkelheit, in der blinde Menschen die Besucher in kleinen Gruppen durch thematisch gestaltete Räume führen, kam einige Zeit später der „Dialog im Stillen“ dazu, eine Ausstellung zur Vermittlung der non-verbalen Kommu-

nikation mit der Unterstützung durch gehörlose Menschen. In den Dauerausstellungen „Dialog im Dunkeln“ und „Dialog im Stillen“ arbeiten mittlerweile knapp 100 Menschen, von denen 60 Prozent gehörlos oder sehbehindert sind. Mehr als acht Millionen Besucher, davon über 1,25 Millionen aus Hamburg, haben die Ausstellung Am Alten Wandrahm bisher besucht. Für 2018 ist die dritte Ausstellung, „Dialog mit der Zeit“ in Planung, eine Ausstellung, die das Älterwerden

und die Lebenserfahrung von Senioren in den Erlebnis-Mittelpunkt stellen soll. Zusätzlich sollen dann 30 Teilzeitarbeitsplätze für Senioren geschaffen werden. Diese Erweiterung des Ausstellungsangebotes zieht Umbaumaßnahmen nach sich, außerdem sind umfangreiche Modernisierungsarbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude erforderlich, so ist das Foyer bis heute nicht barrierefrei. Knapp 1,5 Millionen Euro sind für die Maßnahmen veranschlagt, zwei

Drittel des Betrages kann die Dialoghaus Hamburg gGmbH, eine gemeinnützige Gesellschaft, aus Eigen- und Stiftungsmitteln aufbringen. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen mit einem Betrag von 530.000 Euro aus dem Sanierungsfonds das Vorhaben unterstützen. Dazu haben die jeweiligen Vorsitzenden der Bürgerschaftsfraktionen, Andreas Dressel (SPD) und Anjes Tjarks ( Grüne), jetzt einen Antrag an die Hamburger Bürgerschaft auf den Weg gebracht. Demnach sollten noch in diesem Jahr 80.000 Euro für das Dialoghaus zur Verfügung stehen, die restlichen 450.000 Euro sollen dann im nächsten Jahr fließen. Dressel und Tjarks sind sich einig, dass es sich um ein besonderes Projekt in der Hansestadt handelt, dass die Stadt unterstützen sollte. Elke Theede, Geschäftsführerin des Dialoghauses, freut sich über das öffentliche Engagement und hofft auf weitere Investoren und Stifter. Denn der eigentlich so notwendige Aufzug in einem Haus der Inklusion, der weitere 600.000 Euro kosten würde, musste erst einmal von der Maßnahmen-Liste gestrichen werden. Hier sieht die Hamburger Hafen-und Logistik AG ( HHLA), die die Räume vermietet, vielleicht eine Möglichkeit, das gesamte Vorhaben zu unterstützen. n TEN

Seit zehn Jahren verwandelt das Festival MS Dockville den Hamburger Hafen am Reiherstiegknie in Wilhelmsburg zu einem international beachteten Ort für Kunst und Kultur. Gerade wieder sind vom 18. – 20 August 60.000 Besucherinnen und Besucher auf die Elbinsel gekommen, um über 180 Bands und DJs zu hören und die unterschiedlichen Kunstprojekte (MS Artville, Daughterville Lüttville) zu besuchen. Jetzt haben sich die Stadt und die Hamburg Port Authority (HPA) mit den Veranstaltern darauf verständigt, das Gelände befristet bis 2022 weiter für das Festival MS Dockville zur Verfügung zu stellen.Die befristete Zwischennutzung füllt den Zeitraum bis zum Beginn der geplanten Sanierung des Geländes für eine angestrebte gewerbliche Nutzung. Es ist geplant, dass sich die Sanierung des Geländes und danach eine gewerbliche Nutzung nach 2022 unmittelbar anschließen. Sollte das nicht der Fall sein, würde sich die Vereinbarung jeweils um ein weiteres Jahr verlängern. Für eine bessere Planbarkeit wird hierüber erstmals im Frühjahr 2020 entschieden.

Landstromanlage in der Hafencity Der Senat hat Mitte September den Neubau des Kreuzfahrtterminals in der Hafencity beschlossen. Der jetzige Terminal (CC1) soll dabei ersetzt und in den Neubau des Überseequartiers integriert werden. Dies ist nicht zuletzt eine Reaktion auf den sich weiterhin dynamisch entwickelnden Markt. In der aktuellen Saison 2017 werden insgesamt rund 200 Anläufe mit etwa 800.000 Passagieren erwartet. Gleichzeitig ist der CC1 der Hamburger Schiffsterminal, der unmittelbar neben der Wohnbebauung liegt. Deswegen ist es aus Sicht der Regierungsfraktionen wichtig, dass in diesem Terminal zeitgleich eine Landstromanlage für die dort anlegenden Schiffe gebaut wird. So sollen die Menschen während der Liegezeit der Schiffe bestmöglich vor Emissionen geschützt werden.

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GRUSS AUS DER KÜCHE

Stadtküste für Genießer | Seite 23 und 26

Die Gastronomie-Szene an Hamburgs Stadtküste ist an Vielfalt kaum zu überbieten: Da stellt sich das Restaurant waterkant Grill┃Fish┃Bar im Empire Riverside, dem Lifestyle und Design Hotel auf St. Pauli, als neues Fischrestaurant an der Elbe mit offener Showküche vor, in der HafenCity eröffnet demnächst Spitzenkoch Matteo Ferrantino das Bianc mit einer mediterranen Küche auf Sterne-Niveau und im Oberhafen plant Ex-Vlet Koch Thomas Sampl seine „Hoben Köök“, mit angeschlossener Markthalle. Was immer Ihnen gefällt... auf den nächsten Seiten geben wir Ihnen einen kleinen Überblick darüber, welche kulinarischen Möglichkeiten sich in der HafenCity und entlang der Stadtküste bieten. Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Lesen!

Warme Sommerabende am Sandtorkai Das Restaurant Bianc will mediterranes Flair in die HafenCity bringen

Matteo Ferrantinos Leidenschaft ist die moderne mediterrane Küche - seine Kocherfahrung hat er weltweit gesammelt (Foto: Bianc)

uu  Matteo Ferrantino hat mit Spitzenköchen wie Eckart Witzigman und Roland Trettl zusammengearbeitet, an der Seite von Dieter Koschina hat er sieben Jahre im Restaurant Vila Joya in Portugal gekocht, einem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Haus. Nun will der gebürtige Italiener die mediterrane Küche seiner Heimat nach Hamburg in die HafenCity bringen. Sein Restaurant am Sandtorkai wird den Name „Bianc“ tragen, übersetzt „weiß“, so wie es die Häuser an der Küste Apuliens sind, woher Ferrantino stammt. Er will die

Wärme und Sonne Süd-Europas mit in den Norden bringen, nicht nur mit seiner Küche, auch das Restaurant selbst soll das ganze Flair widerspiegeln, unter anderem mit Fußböden aus italienischem Naturstein und Olivenholz. Die Speisekarte im Bianc präsentiert moderne mediterrane Küche auf höchstem Niveau. Dafür sollen ausschließlich hochwertige Produkte verarbeitet werden, wie beispielsweise das Olivenöl, das Ferrantinos Familie in Italien aus eigener Olivenernte herstellen lässt. Und da der Küchenchef viele Kontakte zu direkten Erzeugern in ganz Europa hat,

wisse er genau über die vorzügliche Qualität der Produkte, die er einkauft Bescheid. Insgesamt sollen es leichte Gerichte sein, die mit viel frischem Gemüse serviert werden. Auf der Weinkarte sollen ausschließlich europäische Spitzenweine stehen, damit es ein „warmer, authentischer mediterraner Abend in der HafenCity wird“, sagt Matteo Ferrantino. Drei 6-GängeMenüs bietet er ab 18.30 Uhr im Bianc an, die „Mercato, Emotion und Jardino“ heißen sollen. Aber man kann auch eine Komposition aus allen Menüs zusammenstellen, ganz nach Belieben. Von allen Plätzen

im Restaurant haben die Gäste übrigens Blick auf die Elbphilharmonie. Die Eröffnung des Restaurants, das von Dienstag bis Samstag von 18.30 bis 23 Uhr geöffnet haben wird, soll im Oktober stattfinden. Reservierungen werden bereits schon jetzt für November entgegengenommen. n TEN Bianc – Moderne Mediterrane Küche Am Sandtorkai 50 20457 Hamburg Telefon: 040-18119797 Online buchen unter www.bianc.de oder office@bianc.de


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GASTRONOMIE SPEZIAL

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Stadtküste für Genießer Von der Kombüse bis zur Sterneküche, vom Spätburgunder bis zum Pils, vom kleinen Hunger bis zum Familienfest: die Stadtküste bietet für jeden Geschmack und jeden Anlass den geeigneten Ort, an dem man es sich gutgehen lassen kann. Diese Seiten bieten einen schnellen Überblick und helfen bei der Orientierung!

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Andronaco

Am Sandtorkai 44 20457 Hamburg Tel.: 040-76 79 43 90 www.andronaco.de

4

Das coast by east an den MarcoPolo-Terrassen befindet sich in HafenCity-Toplage mit Blick auf die Elbphilharmonie. Zwei unterschiedliche Konzepte sind unter einem Dach vereint: das coast by east in der oberen Etage und die coast enoteca im Erdgeschoss. Das coast bei east bietet moderne Asia-Küche, die coast enoteca authentische italienische Küche, bei schönem Wetter auch im großzügigen Außenbereich.

Feine Kost

Am Kaiserkai 27 20457 Hamburg Tel.: 040-36 122 58 7 www.feinkosthafencity.de

13

Das cantinetta ristorante heißt seine Gäste inmitten Hamburgs historischer Speicherstadt willkommen. Ausgewählte Spezialitäten und kulinarische Highlights, wie das 60 Stunden geschmorte Brasato al Barolo, erwarten den Gast. Die cantinetta bar bietet Ihnen einen spannenden Einblick in die Welt des Rums und des Kaffees – ganz im Zeichen der Speicherstadt.

coast by east und coast enoteca

Großer Grasbrook 14 20457 Hamburg Tel.: 040-30 99 32 30 www.coast-hamburg.de

10

Italien pur in der HafenCity. Echte Cucina Italiana mit tollem Blick auf die Speicherstadt genießt man im Überseequartier. Das Bistro mit Pizzastation und Caffébar bietet täglich wechselnde frische Gerichte und italienische Pizza zu moderaten Preisen. Im angeschlossenen, kleinen Supermercato findet man eine sehr gut sortierte Weinabteilung und exquisite erlesene italienische Feinkost.

cantinetta ristorante & bar

Pickhuben 3 20457 Hamburg Tel.: 040-63 85 89-900 www.ristorante-cantinetta.de

7

2

HAUS5

Seewartenstraße 10 20459 Hamburg Tel.: 040-33 44 28 28 www.haus5.info

Veddeler Bogen 2 | Haus 3 20539 Hamburg Tel.: 040-31 97 91 60 www.ballinstadt.de

5

8

Das Restaurant Haus5 bietet eine internationale Küche mit saisonal wechselnden Angeboten. Es gibt einen Mittagstisch, frische Salate, sowie a la Carte – Gerichte. Zusätzlich serviert das Haus5 mehrgängige Menus, bietet Catering für Feiern und kann für Veranstaltungen gemietet werden. Frühstück bietet das nah gelegene Bistro am Elbpark an, das als zweite Dependance unter dem Dach der Haus5 verortet ist.

Laissez-faire inmitten der HafenCity: Im CARLS an der Elbphilharmonie geht es lässig und lebhaft zu. Das Stück Frankreich in traumhafter Lage und mit schönstem Hafenblick bietet drei Bereiche: Im Bistro gibt es Kleinigkeiten, von Quiches bis Tartines. CARLS Brasserie steht für norddeutsche Küche mit französischem Akzent und der Salon Privé samt Bar lässt sich für Feiern jeder Art anmieten.

east Hotel

Simon-von-Utrecht-Str. 31 20359 Hamburg Tel.: 040-30 99 33 www.east-hamburg.de

Das east Restaurant gehört zu den besten Ausgeh-Adressen in Hamburg, was nicht nur an der außergewöhnlichen Location, sondern auch an der hervorragenden Küche liegt. Das Restaurant mit 230 Sitzplätzen, großzügiger Fensterfront und gemütlichem Gewölbe serviert euroasiatische Küche sowie Sushispezialitäten. Tolle Cocktailkreationen können in den Bar&Lounge Bereichen genossen werden.

In der Hamburger Innenstadt begrüßt Sie das Restaurant Fillet of Soul mit kreativer Crossover-Küche. Sechs Tage die Woche wird der Gast hier mit ausgefallenen Gerichten überrascht, die in der offenen Küche frisch zubereitet werden. Innovative Kochkunst – das bedeutet hier schnörkellose, unverkrampfte Küche abseits vom Trendtourismus. Im Innenhof der Deichtorhallen gibt es zudem eine schöne Terrasse.

Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl. Daher werden in der HEIMAT Küche + Bar einfache Gerichte in gemütlicher Atmosphäre serviert. Was auf den Tisch kommt? Das Beste was Deutschland, Österreich und die Schweiz zu bieten hat. Dabei liegt der Fokus auf frischen, regionalen Zutaten von bester Qualität mit Herkunftsnachweis. Das Restaurant spiegelt somit die Wurzeln der 25hours Hotelgruppe wieder.

BIANC

Am Sandtorkai 50 20457 Hamburg Tel.: 040-18 11 97 97 www.bianc.de

6

Seit 1997 gehört das Christiansen’s zu den Top-Bars in Europa. Im Angebot sind 850 verschiedene Spirituosen, davon 200 Whiskies und 200 Sorten Rum. Die Auswahl an Cocktails ist sehr groß. Die in der Nähe des Fischmarktes und Reeperbahn gelegene Bar ist Montag bis Samstag ab 20 Uhr bis spät geöffnet. Montags gibt es zwischen 21 Uhr und 1 Uhr eine GratisRelaxmassage.

Entenwerder1

Entenwerder 1 20539 Hamburg Tel.: 040-70 29 35 88 info@entenwerder.com

Auf einem Ponton in der Elbe finden Sie das ungewöhnlichste Café der Stadt. Ein golden leuchtender Pavillon, ein begehbares Kunstwerk, von den Elbbrücken sichtbar, lädt auf drei Ebenen zum Verweilen und Entdecken ein. Das kleine Café bietet täglich wechselnde hausgemachte Speisen und Kuchen und in der Nachbarschaft geröstete Kaffeespezialitäten von den Public Coffee Roastern an.

Hansekai

Jaffestraße 12 21109 Hamburg Tel.: 040-33 39 62 62 www.hansekai.de

15

Das Restaurant Bianc bringt die Wärme des Südens in die HafenCity. Das Interieur aus Olivenholz und Naturstein macht das Bianc zu einem authentischen Ort mit mediterranem Flair. Die zeitgemäße Küche auf höchstem Niveau bietet Fisch und Schalentiere, leichte Fleischvarianten und Köstlichkeiten aus der Mittelmeerregion, die Inhaber und Küchenchef Matteo Ferrantino nach traditionellen Rezepten neu kreiert.

Christiansen’s Fine Drinks & Cocktails

Pinnasberg 60 20359 Hamburg Tel.: 040-317 28 63 www.christiansens.de

12

HEIMAT Küche + Bar

Überseeallee 5 20457 Hamburg Tel.: 040-25 7 77 78 40 www.heimatkuecheundbar.de

3

9

Fillet of Soul

Deichtorstraße 2 20095 Hamburg Tel.: 040-70 70 58 00 www.fillet-of-soul.de

14

Im Restaurant „Nach Amerika“ im Auswanderermuseum BallinStadt speisen Sie wie vor 100 Jahren an den Originalnachbauten der Tische und Bänke von 1910. Immer frisch zubereitete Speisen aus der „guten alten Zeit“ werden vor Ihren Augen zubereitet und ein abwechslungsreicher Mittagstisch erwartet die Gäste täglich. Öffnungszeiten Mo–So 11–17.30 Uhr (Sommer) bzw. 16.30 Uhr (Winter).

CARLS an der Elbphilharmonie

Am Kaiserkai 69 20457 Hamburg Tel.: 040-300 32 24 00 www.carls-brasserie.de

11 Seit 10 Jahren bietet Thomas Jeche mit seinem Team „Feine Kost“ in der HafenCity an. Mit frech interpretierter, liebevoll zubereiteter Hausmannskost schlägt er damit eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Stammgäste schätzen den täglich frisch gekochten saisonalen Mittagstisch und besonders die hausgemachten Kuchen. Geöffnet ist von Mo.– Fr. 11.30–16 Uhr, Sa. 10–18 Uhr, Sonn- und Feiertags 10–18 Uhr.

BallinStadt „Nach Amerika“

Wer auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Event-Location ist, sollte sich unbedingt das Hansekai in Wilhelmsburg anschauen. Das Restaurant bietet eine mit edlem Cortenstahl überdachte Terrasse, die es in dieser Größenordnung kein zweites Mal in Hamburg gibt. Einzigartig auch die Kombination aus direkter Wasserlage, mit eigenem Bootsanleger und hausgemachten Spezialitäten.

Hummer Pedersen

Große Elbstraße 152 22767 Hamburg Tel.: 040-522 99 39-26 www.hummer-pedersen.de

Direkt am Hafen serviert das Bistro Hummer Pedersen als Hamburger Institution frische Fisch- und Seafood-Klassiker in bester Qualität. Die Speisekarte bietet täglich frische Austern verschiedener Herkunft, Hummer, aber auch Matjesfilet mit Bratkartoffeln und Fischfrikadellen. All das wird vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Eine gut sortierte Weinkarte rundet das Feinschmecker-Erlebnis ab.


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GASTRONOMIE SPEZIAL

Andronaco BallinStadt Bianc Cantinetta Carls Christiansens coast by east East Hotel Entenwerder1 Feine Kost Fillet of Soul Hansekai Haus5 Heimat Küche+Bar Hummer Pedersen Laufauf L‘Osteria Maredo Mash Meßmer Nakama Rudolph‘s Störtebeker Strauchs Falco Tom und Konsorten VLET Wandrahm Waterkant Welt Café ElbFaire Westin

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GASTRONOMIE SPEZIAL

Stadtküste für Genießer Von der Kombüse bis zur Sterneküche, vom Spätburgunder bis zum Pils, vom kleinen Hunger bis zum Familienfest: die Stadtküste bietet für jeden Geschmack und jeden Anlass den geeigneten Ort, an dem man es sich gutgehen lassen kann. Diese Seiten bieten einen schnellen Überblick und helfen bei der Orientierung!

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LAUFAUF

Kattrepel 2 20095 Hamburg Tel.: 040-32 66 26 www.laufauf.de

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Fleisch – ein kulinarischer Hochgenuss. MASH ist ein Erlebnis – und eines der besten Steakhäuser der Welt. Erleben Sie kulinarische Vielfalt und ausgesuchte Qualität vom original japanischen Kobe Wagyu über dänisches Dry-Age bis zum Hereford aus Uruguay, entdecken Sie feinste Weine aus der Neuen und Alten Welt. MASH Restaurant & Bar: der stilvolle Genuss an der Elbe.

Entdecke die Welt der Störtebeker Brauspezialitäten in der Elbphilharmonie: Mittagstisch und Dinner aus der Nordischen Küche im Restaurant, Bar mit Blick auf die Landungsbrücken, Bierverkostungs-Events im TastingBereich und Snacks im PlazaDeli. Unsere Locations sind auch als Eventlocation für private oder geschäftliche Events mit bis zu 180 Personen buchbar.

Tom & Konsorten

Am Kaiserkai 60 20457 Hamburg Tel.: 040-36 80 98 00 www.tomundkonsorten.com

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Mo.–Sa. 11.30–22.00 Uhr

Störtebeker in der Elbphilharmonie

Platz der Deutschen Einheit 3 20457 Hamburg Tel.: 040-605 33 81 0 www.stoertebeker-eph.com

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Das Restaurant für regionale Küche und Aufläufe im Weltkulturerbe Kontorhausviertel. Wir bieten Fleisch und Fisch sowie vegetarische Gerichte. Zudem haben wir täglich wechselnden Mittagstisch im Angebot.Und das seit mehr als zwei Jahrzehnten. Einer unserer Klassiker: hausgemachtes Labskaus.

MASH – Modern American Steak House

Große Elbstraße 148 22767 Hamburg Tel.: 040-80 900 8 111 www.mashsteak.de

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waterkant

Bernhard-Nocht-Straße 97 20359 Hamburg Tel.: 040-311 19 70 480 www.restaurant-waterkant.de

Große Elbstraße 49 22767 Hamburg Tel.: 040-70 29 85 70 www.losteria.de

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Täglich ab 11 Uhr, sonntags ab 12 Uhr.

Meßmer MOMENTUM

Am Kaiserkai 10 20457 Hamburg Tel.: 040-736 79 00 0 www.messmer.de/messmermomentum

Das Meßmer MOMENTUM steht für außergewöhnlichen Teegenuss. Hier kann der Besucher eine Entdeckungsreise durch die Welt des Tees unternehmen. In der multimedialen Galerie oder bei einer Teeverkostung erfährt man viel Wissenswertes über das heiße Getränk. Die Teelounge lädt zum Probieren von über 70 Tee-Kreationen ein, welche im Teeshop mit nach Hause genommen werden können.

Rudolph‘s

Poggenmühle 5 20457 Hamburg Tel.: 040-18 29 77 89 www.rudolphs-hamburg.de

Maredo Steak-Restaurant

5-Jähriges Jubiläum an der Ericusspitze! Der kulinarisch abwechslungsreiche Mittagstisch steht für sich und am Abend ist das Rudolph‘s schon längst mehr als nur ein Geheimtipp. Das nette Ambiente bietet einen idealen Rahmen für Geschäftsessen und Firmenfeiern. Ab November gibt es für Business-Meetings und Events aller Art einen exquisiten Catering-Service – in gewohnt guter Qualität!

21

Das einzige FeinschmeckerRestaurant im UNESCO-Weltkulturerbe befindet sich inmitten historischer Backsteinbauten, zwischen Fleeten, kleinen Gassen und zahlreichen Brücken. In dem stilvoll restaurierten Speicher stehen der Bezug zu traditionellen Hamburger Rezepten und die Verwendung regionaler Produkte im Mittelpunkt.

Das Weltcafé ElbFaire im Ökumenischen Forum HafenCity serviert vegetarischen Mittagstisch, Suppen und Salate – bio oder regional, fair und frisch. Und natürlich selbstgebackenen Kuchen und Kaffee in vielen Variationen sowie Tee, Saft und Wein. Im Weltladen finden die Gäste außerdem faire Snacks, Kaffee, Tee und weitere Fair-Trade-Mitbringsel. Öffnungszeiten Mo–Fr 11–18 Uhr, Sa 13–18 Uhr, So Ruhetag.

Das Nakama ist ein junges panasiatisches Restaurant, das seinen Schwerpunkt auf Sushi Spezialitäten gelegt hat. Das zeitgemäße Restaurant besticht durch authentische Speisen und ein gradliniges Ambiente, beides macht den Besuch im Nakama zu einem Genusserlebnis. Das Restaurant bietet wöchentlich wechselnde Lunchmenüs an und hat Mo–Sa von 11.30–22.00 Uhr und am So von 17.00–22.00 Uhr geöffnet.

Strauchs Falco

Koreastraße 2 | Elbarkaden 20457 Hamburg Tel.: 040-226 16 15 11 www.falco-hamburg.de

Eine der schönsten Locations der HafenCity: außergewöhnliches Design, Fensterfronten, die sich im Sommer zur Terrasse am Wasser öffnen, Blick auf Hafen und Speicher. Im Mittelpunkt der Küche steht hinter Glas ein großer Lavasteingrill. Hier werden feinste Steaks in verschiedenen Cuts gegrillt, dazu tagesfrischer Fisch, mediterrane Spezialitäten und Ceviche von Hamburgs erster Cevichebar.

Wandrahm

Am Kaiserkai 13 20457 Hamburg Tel.: 040-31 81 22 00 www.wandrahm.de

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Genießen Sie am Sandtorpark im Herzen der HafenCity die besten Steaks aus Südamerika. Rinder-Steaks werden hier frisch aus dem Stück geschnitten und über offener Flamme nach Ihren Wünschen gegrillt. Darüber hinaus wird dem Gast eine große Auswahl an knackig-frischen Salaten vom Buffet, saftigen Burgern, köstlichen Beilagen sowie wunderbaren Saucen und Dips geboten.

Nakama

Willy-Brandt-Straße 51 20457 Hamburg Tel.: 040-49 20 5 111 www.nakama-hamburg.de

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Weltcafé ElbFaire

Shanghaiallee 12 20457 Hamburg Tel.: 040-369 00 27 83 www.elbfaire.de

Am Sandtorpark 4 20457 Hamburg Tel.: 040-226 015 28 www.maredo.de

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VLET

Am Sandtorkai 23/24 20457 Hamburg Tel.: 040-334 75 37 50 www.vlet.de

29 Das Restaurant waterkant mit dem neuen Konzept GRILL I FISH I BAR im Empire Riverside Hotel bietet täglich frischen Fisch aus der Fischauslage. Ganze Fische vom Tagesmarkt mit saisonalen Beilagen werden auf Wunsch als MealSharing für mehrere Personen in der offenen Küche zubereitet. Auch für Fleischliebhaber und Vegetarier bietet das vom britischen Star-Architekten David Chipperfield entworfene Restaurant Alternativen.

18 Wagenrad große Pizza – auch auf zwei Tellern zum Teilen – hausgemachte Pasta, leckere Salate und verführerische Dolci in einem Ambiente mit sensationellem Ausblick auf den Hafen. Das ist die L’Osteria am Fischmarkt. Der etwas andere Italiener.

26 „Fischbrote, Fisch im Brötchen oder Hamburgs beste Fischsuppe“ – bei Tom & Konsorten kommen Liebhaber von frischen, ideenreich zubereiteten Fischspezialitäten voll auf ihre Kosten. Beste Zutaten, gepaart mit Ware in Feinkostqualität, werden hier verwendet. Und wer noch ein Souvenir braucht, findet im Store von Hamburger Künstlern gefertigte hochwertige „An.Denken“.

L’Osteria

Die WANDRAHM-Küche steht für den genussvollen Umgang mit natürlichen Produkten auf qualitativem und hohem Niveau. Auf zwei Ebenen bietet das Restaurant Genuss für Gaumen und Auge. Küchenchef Raika Nassiri präsentiert eine feine und gehobene, weltoffene Küche, geprägt durch das Aufeinandertreffen zweier Kulturen: Sowohl die deutsche, als auch die persische Kultur finden sich in seinen Gerichten wieder.

The Westin Hamburg

Platz der Deutschen Einheit 2 20457 Hamburg Tel.: 040-80 00 100 www.westinhamburg.com

Die Kulinarik spielt auf allen Ebenen des Westin Hamburg eine bedeutende Rolle. Im Restaurant The Saffron vereint Küchenchef Martin Kirchgasser hanseatische Produkte mit Einflüssen aus aller Welt. The Bridge Bar auf der Plaza Ebene schlägt eine Brücke zwischen dem historischen Kaispeicher und dem modernen Glaskörper der Elbphilharmonie. Highlights der Barkarte sind die in Eichenfässern gereiften Drinks.


1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

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Grill|Fish|Bar Das waterkant Restaurant will Hamburgs erste Adresse für Fischspezialitäten werden

werden, dazu gehört auch das Meal-Sharing Konzept. Hierbei können sich mehrere Personen einen ganzen großen Fisch ihrer Wahl, der zuvor vorbestellt wurde, teilen. Selbstverständlich fachmännisch direkt am Tisch portioniert. „Ich freue mich frischen Fisch, vor allem ganze Fische, und saisonale Beilagen vor den Augen der Gäste zuzubereiten und ihre Reaktion direkt zu erleben“, sagt Florian Dziuballe, seit 2016 Küchenchef im waterkant. Insgesamt 2 Millionen

Euro hat der sechswöchige Umbau des waterkant Restaurants im Empire Riverside Hotel gekostet. Dazu gehört ein speziell entwickeltes Beleuchtungssystem im neuen Bar- und Loungebereich, das für ein besonderes Ambiente sorgen soll und sich farblich individuell regulieren und gestalten lässt, am eigenen Tisch sowie im gesamten Raum. Das außergewöhnliche Interieur des britischen Stararchitekten David Chipperfield will Akzente mit transparenten Wänden aus

insgesamt 12 Tonnen Messing für die optische Raumtrennung setzen. So findet man gemütliche Sitzsituationen vor, hat aber trotzdem Sicht auf Elbe und Schiffe. Die neue sechs Meter lange waterkant-Bar lädt die Gäste vor dem Essen auf einen Aperitif ein. Eine umfassende Weinkarte mit und 80 Weinen aus Europa und ausgewählte Weine von Weltrang, wie beispielsweise Mersault oder Amarone, runden die Speisekarte im waterkant ab. n TEN

Essen mit Blick auf den Hafen (Foto: TEN)

uu  „Wir wollen das neue Fischrestaurant Hamburgs sein“, sagt Philip Borckenstein von Quirini über das Restaurant „waterkant“ im Empire Riverside Hotel. Der General Manager möchte, dass sich sein etwa 10-köpfiges Kochteam mit dem neuen Restaurantkonzept Grill|Fish|Bar, das in der offenen Showküche vor allem Fisch und Schalentiere zubereitet, nicht nur in die

Herzen der Hotelgäste, sondern auch in die der Hamburger Gäste kocht bzw. auf dem eigens konzipierten 1,60 x 0,5 Meter großen Grill grillt. „In dem neuen waterkant möchten wir unseren Gästen einen Ort bieten, an dem sie sich jeder Zeit wie zuhause fühlen, während sie mit Freunden oder Familie Service und Kulinarik auf Spitzenniveau erleben“, so der Hotelchef. Dafür wurde auch das Restaurant,

mit direktem Blick auf den Hafen, umgebaut. Neben der offenen Küche gibt es in der Raummitte eine Fischauslage, an der sich die Gäste frische Fische vom Tagesmarkt, wie Steinbutt, Thunfisch, Loup de Mer oder Seezunge aussuchen können. Diese werden dann mit saisonalen Beilagen sozusagen vor den Augen der Gäste zubereitet und auf Wunsch direkt am Gast filetiert. Fischessen soll erlebbar

Das Küchenteam bereitet die Speisen in der offenen Showküche zu (Foto: StefanKarstens)

Die Hoben Köök im Oberhafen Der industrielle Charme des ehemaligen Güterbahnhofs inspiriert Küchenchef Thomas Sampl: hier will er im nächsten Jahr ein Restaurant mit angeschlossener Markthalle eröffnen. uu  Regional, saisonal, nachhaltig – das sind Begriffe, die heute viele Restaurants für sich in Anspruch nehmen. Wer diese Begriffe ernsthaft in seiner Gastronomie umsetzen will, muss mit Verzicht leben, denn zum Beispiel Erdbeeren oder weißen Spargel gibt es nur in einem begrenzten Zeitraum auf Deutschlands Feldern. Und wer seine Waren von Betrieben bezieht, die durchweg nachhaltig produzieren, stößt nicht selten auf kleine Erzeuger, die selbstverständlich andere Preise verlangen müssen, als Großproduzenten. Thomas Sampl, viele Jahre Küchenchef im renommierten Restaurant Vlet, hat sich aus Überzeugung auf den zugegebenermaßen beschwerlicheren Weg gemacht und will in seinem Restaurant, das er im Frühsommer 2018 im Oberhafen eröffnen will, zu 100 % Regionales, Saisonales und nachhaltig Produziertes anbieten. Die „Hoben Köök“, die Hafenküche, so auch der Name des zukünftigen Restaurants, gibt es schon heute als reines Catering Unternehmen seit gut einem Jahr. Sampl hat in den letzten Monaten gemeinsam

mit der Regionalwert AG Hamburg ein Netzwerk an regionalen Erzeugern und Produzenten aus dem Hamburger Umland aufgebaut, von dem die Speisekarte der Hafenküche auf dem ehemaligen Güterbahnhof in der Stockmeyerstraße profitieren soll. Gekocht werden soll nach alten Rezepturen, die der 38-jährige jedoch modern interpretieren will. In der angeschlossenen Markthalle sollen die Kunden außerdem täglich frische Ware, wie Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst kaufen können. Hier sollen die einzelnen Erzeuger eigene Regalplätze für ihre Produkte bekommen, an denen der Verbraucher alle Angaben zum Produzenten und zur Ware findet. Da es keine Zwischenhändler gibt, kommt die Ware ohne Umwege frisch in die Markthalle oder auf den Tisch, erläutert Thomas Sampl sein Konzept. Und dass nicht immer alles verfügbar sein wird, findet der gebürtige Gütersloher, der aus einer Metzgerfamilie kommt, völlig in Ordnung. Er möchte seinen Gästen in der Hoben Köök mit einer bodenständigen Speisekarte und wertigen Produkten den „echten Geschmack“ von Lebensmitteln

präsentieren. Bis zur Restauranteröffnung haben Sampl, seine Geschäftspartnerin Nele Grünberg und fünf Köche auch jetzt schon alle Hände voll zu tun. Die komplette Produktion für den Catering-Service ist gerade in die Küchenräumlichkeiten des Kulturpalastes in Billstedt gezogen, denn ein stetig wachsender Kundenkreis muss bedient werden, , sagt Sampl. Außerdem ist er aber auch noch für die wöchentlich wechselnde Mittagskarte im Elbfaire Cafe in der Singapurstraße zuständig und bietet Touren über zwei Hamburger Wochenmärkte an, mit anschließendem gemeinsamen Kochevent. In der Hoben Köök im Oberhafen sind 90 Gastplätze geplant, 40 Plätze soll es im Außenbereich geben, geöffnet sollen Restaurant und Markthalle von Montag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr sein. Das alte Gleisbett unter dem markanten Hallendach, das zum Teil zur angemieteten Halle gehört, hat den jungen Koch inspiriert: „Gewächshäuser im Gleisbett wären ein Traum. Ernten und es sofort auf die Teller der Gäste bringen, die idealerweise mittendrin sitTEN zen können“. n

Im alten Gleisbett wünscht sich Thomas Sampl Gewächshäuser (Foto: TEN)


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KULTUR

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Halle 424 Rhonda Ross im Kreativquartier

(Foto: TH)

Funkige Grooves im Oberhafen: In der Halle 424 gaben am 15. September Rhonda Ross, ihr Mann Rodney Kendrick (Im Hintergrund am Flügel) und ihre Band ein inspirierendes Konzert, bei dem neben der Musik auch ihre glückliche Familie und die politischen Verwerfungen in den USA eine Rolle spielten. Die HafenCity Zeitung konnte in einem Gewinnspiel 3 x 2 glücklichen Gewinnern Karten für dieses Ausnahmekonzert zur Verfügung stellen.

Hafenkante

KOMMENTAR

Literatur-Tagebuch, erster Teil uu  14.09.2017, Debütantensalon im Nochtspeicher. Der sechzehnjährige Lukas und seine Freunde leben in Berlin-Neukölln. Der Alltag ist geprägt von Armut, Perspektivlosigkeit, Drogen und Gewalt. Wer sich nicht wehrt, ist ein Opfer. Und das ist das Schlimmste, was passieren kann. Jemand, der Opfer ist, wird verprügelt, malträtiert und hat im Großstadtdschungel kaum eine Überlebenschance. Eine „valide Alternative“ zum Drogendealen zwischen Schwarzen, Türken und Araber-Gangs im Park muß her, so die Idee der vier Teenager: die Schule hat neue PC’s bekommen - und diese zu klauen, ist ein reeller Plan. Der Comedian und Autor Felix Lobrecht, 28 Jahre, ist selbst in dem von ihm beschriebenen Milieu aufgewachsen. Er spricht die Sprache der Gangs, trägt den Text authentisch vor und kann erklären, wie sich die Straßensprache entwickelt hat, die für ältere Semester befremdlich klingt: „Digga hast Du mal Spiegel geguckt?“ Bei Felix Lobrecht klingt das echt und auch noch humorvoll - trotz der Gewalt, über die er schreibt: „Sonne und Beton“ heißt sein Roman. Lobrecht hat Volkswirtschaft in Marburg studiert, ein krasser Gegensatz zu seinem Leben als Jugendlicher in Neukölln. Seine Zeit beim Zivildienst, die er mit

der Pflege von alten Leuten verbracht hat, habe ihm zu denken gegeben. Auch Fatma Aydemirs Protagonisten leben im Berlin. Hazal ist siebzehn, Türkin und in Berlin geboren. Sie lebt zwischen den Kulturen ist auf der Suche nach ihrem Platz und „will ihr eigenes Ding machen“. Mit ihren Freundinnen fährt sie abends durch die Stadt und scheitert vor den Discotheken an den Türstehern. Zuhause scheitert sie an ihren Eltern. „Ellbogen“ heißt Aydemirs Roman. Und auch in diesem Buch geht es um Opfer und Wut.

Goebbels-Zitate im Roman eingebaut. Historisches mischt sich mit Fiktion. Solle mal bei ihm zuhause eingebrochen werden, würden die Diebe meinen, sie seien bei einem Neonazi gelandet, so Schroeder. Sein Bücherregal beinhaltet 1,5 Meter mit Büchern über das Dritte Reich, Hitler und Goebbels. „Warten auf Goebbels“ ist wie ein Skript angelegt, was nicht verwunderlich ist: Schroeder ist Autor und Regisseur zahlreicher Fernseh- und Hörspiele, erhielt den Adolf-Grimme-Preis und den Deutschen Filmpreis.

Fatma Aydemir erhielt für ihren Roman den diesjährigen Klaus-Michael Kühne-Preis des Harbour Front Literaturfestivals.

19.09.2017 Katharinenkirche. Heute Abend treffen zwei Damen aufeinander, die sich sehr gut kennen und verstehen, das merkt man sofort: Doris Gercke, Autorin der Krimi-Serie Bella Block, moderiert. Hannelore Hoger, Hauptdarstellerin der Serie, liest aus „Ohne Liebe trauern die Sterne“. Es ist eine Autobiographie. Eigentlich liest Hannelore Hoger nicht, sie erzählt, schweift ab, erklärt, stimmt ein Weihnachtslied an und lässt sich von Gercke sagen, welche Passagen zu lesen seien. Abgesprochen ist hier nichts, hier wird improvisiert, was den Abend sehr amüsant werden lässt. Auch wenn der heißgeliebte Hund Flocki im Krieg gegen Kaffeebohnen verkauft wurde und die Bomben auf Hamburg fielen. n AF

16.09.2017 Cap San Diego 1945. Die UFA dreht einen Propagandafilm - einen Durchhaltefilm für die deutsche Bevölkerung, in dem Deutschlands Sieg ausgerufen wird. Die Festrede im Film soll Propagandaminister Goebbels halten - die Rede ist bereits angekommen, der Propagandaminister nicht. Und so wartet man, nicht unglücklich, in der Heide auf den Minister. Denn würde man nicht diesen Film drehen und warten, wären Regisseur und Schauspieler an der Front und die Frauen in der Munitionsfabrik. Der Autor Bernd Schroeder hat

Hauptsache Elbphilharmonie Die Auseinandersetzung mit dem Programm geht dabei schon mal den Bach runter

Bachs Cellosuiten mit Choreografie (Foto: TEN)

uu  Die Freude ist groß, wenn man endlich ein Ticket für die Elbphilharmonie in den Händen hält. Da ist es dem ein oder anderen völlig egal, welches Programm geboten wird, zumal er vielleicht überhaupt kein Klassik-Kenner oder noch nicht einmal musikaffin ist. Aber dabei sein ist alles und so hält der glückliche Unwissende schon mal Karten für einen der weltbesten Pianisten in den Händen, ohne jemals vorher von dem chinesischen Künstler mit dem Doppelnamen gehört zu haben. Es kann aber auch ganz anders gehen. Da liest der geneigte Elbphilharmonie-Besucher nur einen bedeutsamen Namen, zum Beispiel Johann Sebastian

Bach, und stürzt sich eifrig auf den Erwerb einer Karte für die langersehnte abendliche Vorstellung in Hamburgs Konzerthaus an der Elbe. Was genau geboten wird, hat der ElbphilharmonieFan aber auch in diesem Fall nicht priorisiert, es geht ja um das Ticket an sich. Und plötzlich sieht sich der Besucher den sechs Cellosuiten von Bach gegenüber, begleitet von einer Tanztheaterproduktion. Für einige Kenner gelten die Cellosuiten als „die Quintessenz von Bachs Schaffen und Bach selbst die Quintessenz aller Musik“. Also offensichtlich ganz hohe Kunst und Hochkultur mit tänzerischer Begleitung. Für jeden Cellisten der auf sich hält ist es höchster Anspruch, sich den Herausforderungen der

Cellosuiten zu stellen. Unser Elbphi-Fan hat das zwar gelesen, sieht sich dann aber zwei Stunden lang ohne Pause einem einsamen Cellisten in dem Rund des Großen Saales gegenüber begleitet von Tänzern in kurzen Hosen und Turnschuhen, die dieses Meisterwerk durch Bewegung interpretieren. Teilweise setzt die Musik minutenlang aus und die quietschenden Sohlen der Tänzer auf dem Boden sind das einzige, was die Besucher hören. Der Zwischenruf „ Ich wollte eigentlich Musik hören“ sorgt zwar noch für eine gewisse Erheiterung, aber unser Elbphilharmonie-Fan verlässt enttäuscht noch während der Aufführung, mit einigen anderen, den Saal. Die, die bleiben, tun es zum großen Teil wegen eines hervorragenden Cellisten, vielleicht auch wegen einer ungewöhnlichen Choreographie. Dieser Abend gehörte den Kennern der Klassik, den Interessierten an moderner Inszenierung, gepaart mit alter Meisterkunst. Diejenigen, die nur wegen des Konzerthauses gekommen waren, können jetzt zwar endlich auch sagen, dass sie dort waren, werden über die „wahllose Wahl“ ihrer Konzertkarte aber sicherTEN lich schweigen. n


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TERMINE Mehr! Theater

Ob als Musical- und Showtheater oder auch Konzertspielstätte - das Theater am Großmarkt hat sich in Hamburg etabliert uu  Konzerte, Shows, Musicals, Ballett, Fußball und Boxen.... das Mehr! Theater am Großmarkt bietet den Hamburgern das ganze Jahr über eine Vielfalt an Produktionen an. Und auch das Ende September vorgestellte Programm der Saison 2017/18 besticht wieder durch eine enorme Vielfalt. Musicalklassiker wie „Grease oder die „Rocky Horror Show“, werden im Herbst zu sehen sein und im November verwandelt sich das Theater zu „Get in the Ring“, in eine Boxkampfarena. Im Winter werden zahlreiche Gastspiele von internationalen

Ballettkompagnien mit Klassikern wie „Schwanensee“ oder „Der Nußknacker“ erwartet, während es im Frühjahr 2018 mit so erfolgreichen Produktionen wie Blue Man Group oder Ballet Revolucion weitergeht. Das vollständige Programm finden Sie im Programmheft, das dieser Ausgabe beiliegt. Die multifunktionale Location ist darüber hinaus als Eventfläche für Fernsehshows, Preisverleihungen und Firmenveranstaltungen äußerst gefragt. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt kann das Theater auf 220 vermietete Tage mit geschätzten 270.000 Besuchern blicken. n TEN

Das Musical Grease feiert am 3. Oktober im Mehr! Theater Premiere und wird bis zum 15. Oktober zu sehen sein. Die Hauptrollen besetzen Veronika Riefl ( Sandy) und Alexander Jahnke (Danny) (Foto: TEN)

DIE ELBPHILHARMONIE IM OKTOBER KLEINER SAAL

GROSSER SAAL

MO, 2.10.2017 19:30 UHR LeipJAZZig-Orkester »Sieben Arten den Regen zu beschreiben« - ausverkauft

SO, 1.10.2017 20 UHR Lubomyr Melnyk - ausverkauft

FR, 13.10.2017 16:30, 20:45 UHR, Symphoniker Hamburg Geschlossene Veranstaltung - ausverkauft

DI, 3.10.2017 20 UHR Elbphilharmonie trifft Elbflorenz Verleihung Europäischer Förderpreis - ausverkauft

DI, 17.10.2017 20 UHR Cécile McLorin Salvant & The Aaron Diehl Trio Elbphilharmonie Jazz - ausverkauft

MO, 23.10.2017 20 UHR 55 Jahre Deutsche Stiftung Musikleben »So klingt die Zukunft« - ausverkauft

MI, 4.10.2017 20 UHR Magdalena Kožená / Private Musicke / Antonio El Pipa Flamenco - ausverkauft

MI, 18.10.2017 20 UHR Herman van Veen - ausverkauft

DI, 24.10.2017 20 UHR The Cleveland Orchestra / Franz Welser-Möst Beethoven / Strawinsky - ausverkauft

DO, 5.10.2017 20 UHR Max Raabe - ausverkauft FR, 6.10.2017 20 UHR, SA, 7.10.2017 20 UHR, SO, 8.10.2017 20 UHR NDR Elbphilharmonie Orchester / Thomas Hengelbrock Mozart / Lutosławski - ausverkauft SO, 8.10.2017 11 UHR, MO, 9.10.2017 20 UHR Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Kent Nagano Haydn - ausverkauft DI, 10.10.2017 20 UHR Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam / Peter Eötvös Eötvös / Schönberg / Strawinsky / Bartók - ausverkauft

DO, 19.10.2017 20 UHR NDR Elbphilharmonie Orchester / Thomas Hengelbrock Mahler: Sinfonie Nr. 9 - ausverkauft FR, 20.10.2017 20 UHR Dessner Symphony Reflektor Bryce Dessner - ausverkauft SA, 21.10.2017 21 UHR The National Reflektor Bryce Dessner - ausverkauft SO, 22.10.2017 11 UHR NDR Elbphilharmonie Orchester / Thomas Hengelbrock Mahler: Sinfonie Nr. 9 - ausverkauft

SA, 7.10.2017 14 UHR, SO, 8.10.2017 11 UHR Funkelkonzert L / Sonne, Mond und Streicher Kinderkonzert: 5-7 Jahre - ausverkauft SA, 7.10.2017 19:30 UHR Philipp Richardsen Schubert / Chopin / Liszt / Bach - ausverkauft

MI, 18.10.2017 19:30 UHR Kimiko Ishizaka, Klavier »Die Kunst der Fuge« - Tickets ab € 15,00 DO, 19.10.2017 19:30 UHR Olga Scheps & Quatuor Danel Beethoven / Schumann / Weinberg - ausverkauft FR, 20.10.2017 22:30 UHR Lisa Hannigan / Aaron Dessner Reflektor Bryce Dessner - ausverkauft

MI, 25.10.2017 20 UHR The Cleveland Orchestra / Franz Welser-Möst Mahler - ausverkauft

SA, 14.10.2017 11 UHR / 14 UHR, SO, 15.10.2017 11 UHR / 14 UHR Funkelkonzert L / BerBerio Kinderkonzert: 5-7 Jahre - ausverkauft

SO, 29.10.2017 17 UHR Echo Klassik Preisverleihung - ausverkauft

MO, 16.10.2017 20:30 UHR Rocket Men Made in Hamburg - ausverkauft

MO, 23.10.2017 19:30 UHR Andreas Scholl / Tamar Halperin Liederabend - ausverkauft

MO, 30.10.2017 20 UHR Till Brönner »The Good Life Tour« - ausverkauft

DI, 17.10.2017 19:30 UHR NDR Kammerkonzert: Noah Quartett Haydn / Schostakowitsch / Brahms - ausverkauft

DO, 26.10.2017 19:30 UHR Cédric Pescia Pianomania - ausverkauft

DI, 31.10.2017 20 UHR Murray Perahia spielt Beethoven Beethoven: Klavierkonzerte Nr. 1 und 3 - ausverkauft

SA, 21.10.2017 18 UHR Dessner Resonanz Reflektor Bryce Dessner - ausverkauft

Alle Angaben ohne Gewähr


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KULTUR

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

Meßmer MOMENTUM

Meßmer MOMENTUM Am Kaiserkai 10

le moment

Erleben Sie die harmonische Verbindung von entspanntem Teegenuss und den einzigartigen Chillout-Klängen von Raphaël Marionneau bei „le moment“. Mi, 11.10.2017, 18-21 Uhr

Martin Luther – Musikalische Lesung

Musikalische Lesu ng mit Schauspieler Rolf Becker & Schlagzeuger Weinzierl nach dem Hörbuch von Corinna Hesse mit Zitaten aus Werken und Briefen von Martin Luther. Fr, 13.10.2017, 19.30 Uhr

SOUND OF SYSTHESIZERS

Elektronische Musik von Synthesizern und Computern. 90-minütige Musik-Performance von Dirk Krause und Marcus Loeber, die von einer Licht- und Video-Installation begleitet wird. Fr, 27.10.2017, 19.30 Uhr Reservierung: 040-73679000 www.messmer.de

Ausstellungen Dieter List „Unerwartete Landschaften“

Dieter List, 1950 in Hamburg geboren, war bereits als kleiner Junge fasziniert von dem Spiel mit Licht und Schatten. Die Arbeiten von Dieter List, seine Gipsreliefs, müssen erwandert, umrundet werden, nur dann erschließen sich einem die unerwarteten Landschaften in ihren Farbvariationen. Die ausdrucksintensiven Gipsmodellierungen führen immer wieder zu neuen Farberlebnissen, je nachdem, ob man sie von vorne, von links oder rechts betrachtet. Es ist die ganz persönliche Position, die entscheidet, welchen Eindruck ein Kunstwerk von List hinterlässt. 11.10.17, ab 19 Uhr, Nissis Kunstkantine, Am Dalmannkai 6, 20457 Hamburg www.dreisicht.de

Führungen Sinnes-Streifzug

Sinne einschalten erlaubt! Unsere besondere Hamburg Stadtführung quer durch Speicherstadt und Hafencity zeigt Ihnen

das historische und moderne Hamburg hautnah. Wie riecht der Hafen? Kann man Hamburg schmecken? Neben Wissenswertem und Interessantem rund um die Hamburger Geschichte und Gegenwart ist es vor allem Ihre Phantasie, die auf unserem Sinnes-Streifzug den ein oder anderen Impuls erhält – damit Sie Hamburg nicht einfach nur von außen betrachten, sondern mit Haut und Haar (er)fühlen. 07., 21.10.2017, 14 Uhr 14.10.2017, 15 Uhr Treffpunkt und Anmeldung unter ahoi@rosinenfischer. de oder 040-36091983, 19 Euro/Person, Kinder 7 bis 14 Jahre 12 Euro, Kinder bis 6 Jahre kostenlos

Essen + Trinken NENI

Hier wird nach dem Konzept von Haya Molcho eklektische, ostmediterrane Küche serviert. Die Idee vom Teilen der Gerichte und die lebendige Szenerie drum herum sorgen für echte Erlebnisse aller Sinne. NENI Hamburg Osakaallee 12 Mo–Fr, 6:30–23 Uhr Sa und So, 7–23 Uhr www.nenihamburg.de

Störtebeker Elbphilharmonie

Elbphilharmonie Hamburg Platz der Deutschen Einheit 3

Bier-Erlebnis Seminar

Zu einer Auswahl von Störtebeker Brauspezialitäten werden Leckereien aus der nordischen Küche gereicht. Unsere Bierexperten vermitteln Ihnen zur Verkostung fundiertes Wissen zum Thema Bier. Auch private Events für 6 bis 50 Personen buchbar. Mo–Mi, 17 und 20 Uhr Eintritt: 39 Euro pro Person Anmeldung: www.stoertebeker-eph.com/bier-tasting

Biersommelier-Abend

Lassen Sie sich in die Welt internationaler Braukunst entführen. Biersommeliers präsentieren neben den Störtebeker Brauspezialitäten auch ausgewählte Biere aus aller Welt. Die ca. zehn verschiedenen Biere werden von sechs korrespondierenden Speisenkombinationen begleitet. Auch private Events für 6 bis 50 Personen buchbar. donnerstags, 19 Uhr Eintritt: 89 Euro pro Person Anmeldung: www.stoertebeker-eph.com/bier-tasting

Gesellschaft Jubiläum der deutschen Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank feiert in diesem Jahr ihr 60jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigen wir im Dienstgebäude in der Willy-BrandtStraße 73 in der Zeit vom 5. September bis zum 15. Dezember 2017 die Jubiläumsausstellung „60 Jahre Bundesbank von der DM zum Euro“. Mo. bis fr., 9:30 bis 16 Uhr geöffnet (kostenlose Führungen ohne Voranmeldung: jeden Mittwoch um 12:00 Uhr). Willy-Brandt-Straße 73, 040 3707-2220, pressestelle. hv-hms@bundesbank.de Eintritt frei

Luftverschmutzung durch Schiffe (Vortrag)

Info-Veranstaltung mit Diskussion zum Thema „Luftverschmutzung durch Schiffe“: Die Luft in Hamburg ist gesundheitsgefährdend dreckig. Der neue Luftreinhalteplan des Senats hat gezeigt, dass dafür insbesondere Schiffe verantwortlich sind. Das deckt sich mit den Messungen des NABU. Wir laden alle Interessierten ein, sich zu informieren und gemeinsam Lösungen einzufordern. 19.10.2017, ab 18:30 Uhr Weltcafé ElbFaire im Ökumenischen Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Thrombose: Eine unterschätzte Gefahr

Schmerzen, Schwellung, Ziehen und ein Schweregefühl in den Beinen- was als Alltagsbeschwerde erscheint, kann ein gefährlicher Venenverschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) sein. Doch wie werden Thrombosen erkannt, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und führt jede unerkannte Thrombose zu einer Lungenembolie? Gibt es Langzeitfolgen? Diese und weitere Fragen beantwortet das Krankenhaus Tabea zum WeltThrombose-Tag am 9. Oktober 2017. Im Rahmen der Informationsveranstaltung im Hotel Hafen Hamburg können sich Betroffene und Interessierte austauschen und von den Experten aus Norddeutschlands führendem Venenzentrum beraten lassen. 09.10.2017, 17–19.30 Uhr Hotel Hafen Hamburg, Seewartenstraße 9, Anmeldung: telefonisch unter 040–866 92–234 oder cblecken@tabea-krankenhaus.de.

Kinder Petit Cirque – kleiner Zirkus

Petit Cirque erinnert an eine Manege, in der der Zirkusdirektor Laurent Bigot elektro–akustische Objekte und Spielzeug in klingende Bewegung setzt. Objekte aus Holz, Plastik, Federn und Zerbrechlichkeit. Ein Atemzug bringt sie zum Vibrieren. Die Seiltänzerin schwebt über allem. Zwölf kleine Mikrofone verstärken rätselhafte Klänge und sphärische Melodien. Die Aktionen lenken die Musik und die Musik wiederum beeinflusst das, was mit den Objekten passiert. Großes Musikvergnügen! Das Publikum genießt aus vollen Zügen und mit allen Sinnen. 21.10.2017, 16 Uhr, 22.10.2017, 11:30, 16 Uhr Fundus Theater, Hasselbrookstraße 25, Tickets unter: kinderkinder.tickets.de Eintritt: 9 Euro, ermäßigt: 7

Lesungen Harbour Front Literaturfestival 2017

Der Hamburger Hafen ist erneut Treffpunkt nationaler und internat ionaler Autorinnen und Autoren aus der ganzen Welt. Das Harbour Front Literaturfestival präsentiert 79 Veranstaltungen aller Genres – darunter die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes. 13.09.2017 bis 15.10.2017 Elbphilharmonie und Kühne Logistics University, Großer Grasbrook 17

Märkte Der.Die.Sein Markt

Hamburgs einziger wöchentlicher Designmarkt. Von Mode, Schmuck und Accessoires über Fotografie und Malerei bis hin zu Möbeln - allerlei frische Design-Produkte aus Hamburgs Kreativszene warten auf zahlreiche Besucher. 14., 21., 28.10.2017, 11–18 Uhr Unilever Haus, Strandkai 1 Eintritt frei

Musik Die Kunst der Fuge

Die deutsch-japanische Pianistin Kimiko Ishizaka, die für ihre Bach-Einspielungen bereits höchstes Lob und Bestsellerstatus erhalten hat, hat eine neue

Ergänzung zu der finalen B-AC-H Tripelfuge komponiert. 18.10.2017, 19:30 Uhr Elbphilharmonie, Kleiner Saal, Eintritt: ab 15 Euro

DREAMTEAM: KITE + BEYOND OBSESSION!

Wenn, dann richtig! Das dürfte das Motto der gemeinsamen Tour von Kite und Beyond Obsession sein. Zwei der angesagtesten Electro-Pop-Acts der neueren Zeit versprechen gemeinsam einen Konzertabend der ganz besonderen Art, mit dem Garant für große Momente und intensive Gefühle. Beide Bands zeichnet eine einzigartige Tiefe sowohl in ihrem Sound, dem Gesang und nicht zuletzt in den Lyrics aus. Hier verbindet sich Anspruch mit Euphorie und Tanzbarkeit - diese Double Impact Shows wird man nicht so schnell vergessen. Und verpassen sollte man sie erst recht nicht: finest electronics straight to your heart! Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr VVK: www.livingdead.de/tickets.html

SOLIKONZERT für den Flüchtlingsverein „DIE INSEL HILFT“

Die Insel Hilft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Wilhelmsburg. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Initiativen und Projekten ermöglichen seine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine schnelle und unkomplizierte Versorgung und Integration der Flüchtlinge. Ob bei Behördengängen, im Deutschunterricht oder im kulturellen Austausch – der Verein lebt eine herzliche Willkommenskultur und freut sich jederzeit über Spenden, neue Ideen und helfende Hände. 28.10.2017, 20 Uhr Industriestraße 125-131 21107 Hamburg www.honigfabrik.de

Theater …in Sand gemalt

Erleben Sie die Seiten Hamburgs aus einer Perspektive die Sie so noch nie gesehen haben! In Hamburg ist die Idee entstanden – Die Geschichte einer Stadt in Sand gemalt.“Die beeindruckende Live-Performance lässt vor den Augen der Zuschauer in Sand gemalte Hamburg-Motive entstehen und lebt vom Zusammenspiel aus sich fließend wandelnden Bildern und Einspielungen von Musik, Geräuschen

und Texten.Die Bilder werden auf eine Großleinwand übertragen und führen durch die Geschichte der Hansestadt: von Rathaus und Michel, Hafen und Alster, über die Elbphilharmonie bis hin zum Dom – lebendige Bildergeschichten aus unzähligen Sandkörnchen! Elbarkaden Lounge HafenCity, Hongkongstraße 2-4 Tickets unter: www.elbarkaden.de, Tel.: 040 35 77 07 77 Eingang auf der Wasserseite, anfrage@hafencity-elbarkaden.de

Patriotische Gesellschaft Patriotische Gesellschaft Trostbrücke 4–6

Informations- und Diskussionsveranstalltung Freitag, 06.10.2017, 19 Uhr

Altstadt für Alle! Mehr Mut und neue Ideen für die Entwicklung von Hamburgs Innenstadt. Impulsvortrag von Birgitte Bundesen Svarre und Diskussion mit Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz, Prof. em. Dr. Dieter Läpple, Prof. Dr. Marcus Menzl, Ingrid Spengler; Moderation: Regine Marxen. In Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordkircheity Donnerstag, 12.10.2017, 19 Uhr Zahnloser Tiger? Denkmalschutz im Spannungsfeld der Politik. Diskussion mit den Fachsprecherinnen und Fachsprechern der Bürgerschaft. Nach einem einführenden Statement von Elinor Schües (Denkmalrat) diskutieren auf dem Podium die Sprecherinnen und Sprecher der Fachausschüsse für Stadtentwicklung bzw. Kultur in der Bürgerschaft, Olaf Duge (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), Dirk Kienscherf (SPD), Prof. Dr. Jörn Kruse (AfD), Jens Meyer (FDP), Heike Sudmann (DIE LINKE) und Dietrich Wersich (CDU); Moderation: JohannChristian Kottmeier (Arbeitskreis Denkmalschutz der Patriotischen Gesellschaft von 1765) und Kristian Sassenscheidt (Denkmalverein Hamburg). Kooperationsveranstaltung des Arbeitskreises Denkmalschutz der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und des Denkmalvereins Hamburg Eintritt frei Anmeldung: www.patriotische-gesellschaft.de Alle Angaben ohne Gewähr


KULTUR

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GEWINNSPIEL DOPPEL-BUCHTIPP

Das Schweigen der Männer

Ihr persönlicher Lagerraum – zum Beispiel für Akten –

„‚Als er angeliefert wurde, hing der Kopf nur noch an ein paar Fetzen. Ich habe ihn wieder angenäht. So fest wie jetzt saß der vorher nicht auf dem Rumpf. Und die Naht..Würde ein Schönheitschirurg so sauber arbeiten, hätten er nur zufriedene Kunden. Sagen Sie - der Tote…War der Obermeister einer Handwerksinnung?‘ ‚Nein. Warum?’ ‚Oder Altkommunist?‘ ‚Auch nicht.‘ ‚Ich mene, weil er mit einem Zirkel erstochen wurde. Der Mörder hat ein wenig gebohrt, bis er durch die Rippen hindurchgekommen ist. Die gute Nachricht ist: Sie müssen Ihren Mörder nicht unter Medizinern suchen. Die hätten gewusst, wo das Herz zu finden ist.‘ ‚Da bin ich ich nicht sicher. Manche Fachärzte sind herzlos.‘“ Rolandstatue auf dem Marktplatz von Wedel. Auch er wurde speziell plaziert. Beide Tote sind Freimaurer und der Richte ausserdem jüdischen Glaubens. Lüder Lüders vom LKA übernimmt die Ermittlung. Schützenhilfe bekommt er von seinen Husumer Kollegen, Große Jäger und Cornilsen. Doch die Lage ist verzwickt: die Freimaurer schweigen. Das einzige, was sie beteurern, ist die tiefe Bruderschaft, die die Mitglieder der Logen verbindet - und man seine Brüder keineswegs ermordet. Wer steckt hinter den skurillen Morden - und wo liegt das Motiv? „Im Schatten der Loge“ gibt einen interessanten Einblick in die verborgene Welt der Freimaurer.

in der Speicherstadt Quartiersleute und Speicherstadt-Lagerei seit fast 100 Jahren

Gewinner  Stichwort

„Mutterland“ und “Rhonda Ross“ Alle Gewinner werden von der HafenCity Zeitung benachrichtigt.

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Nord-Süd-Gefälle Der Krimi „Im Schatten der Loge ist im Emons Verlag im August 2017 erschienen. 240 Seiten | Taschenbuch | 10,90 Euro

Ein wundersames Mädchen „Noch immer steht sie halb über den Fahrer gebeugt neben dem Wagen. Die Schmerzen in ihren FIngern und Füßen lassen sie wieder zu sich kommen. Sie durchsucht den Mantel des Mannes. Weder Handy noch Portemonnaie, nur ein Parkschein, ein zerdrücktes Päckchen Kaugummi und ein Umschlag, mehr ist in den Taschen nicht zu finden. Als sie sich über den Toten hinweg zum Handschuhfach beugt, hört sie plötzlich eine Stimme: ‚Was ist mit Papa?‘“ verwickelt. Der Mann im anderen Auto kommt ums Leben, seine kleine Tochter Mia, die auf der Rückbank sitzt, bleibt fast unverletzt. Mia wird von ihrer Adoptivmutter in ein Forschungsinstitut gebracht, und Sandra, die den Kontakt zur Kleinen halten möchte, wird abgewimmelt. Dann geraten Menschen in ihrer Umgebung in Gefahr: das Haus ihres Nachbarn geht in Flammen auf, eine Leiche wird gefunden. Ein Zufall? Sandra beginnt zu recherchieren… n AF

Anmut glänzt wie ein Kristall Demut durchströmt den Choral Edelmut teilt Trank und Mahl Großmut ziert den Prinzipal Heldenmut schmiedet den Stahl Hochmut kommt vor dem Fall Langmut durchbricht den Wall Lebensmut stützt wie ein Pfahl Sanftmut liegt im Sonnenstrahl Schwermut bringt Seelenqual Todesmut setzt ein Fanal Wagemut greift den Pokal Wankelmut flieht vor der Wahl Wehmut schmeckt fad und schal Übermut reißt Dich zu Tal Armut herrscht überall.

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Der Thriller „Das Schneekind“ von Edgar Rai und Kathrin Andres ist bei Rütten & Loening im August 2017 erschienen. 304 Seiten | Taschenbuch | 12,99 Euro

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KAISPEICHER B | KULTUR

1. Oktober 2017 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 9. Jahrgang

„Von Harburg nach Finnland“ Die Pionier-Landungs-Kompanie und ihr Einsatz im Ersten Weltkrieg uu  In einer neuen Sonderausstellung zeigt das Internationale Maritime Museum einen ebenso kleinen wie interessanten Ausschnitt des Ersten Weltkrieges: Obwohl kein Marinestandort, spielte der Hamburger Hafen dabei eine wichtige Rolle. Denn in der Garnison Harburg wurde 1915 eine Landungs-PionierKompanie aufgestellt. Sie übte anfangs mit f lachgehenden Landungsbooten, sogenannten Pferdebooten, die Landung von Truppen an offenen Küsten. Als Übungsraum diente die Elbe bei Cranz. Die Aufgaben der Kompanie waren vielfältig und der Hamburger Hafen oft der Ausgangspunkt. Im September und Oktober 1917 führte sie die Beteiligung am Unternehmen Albion, einer amphibischen Landungsunternehmung des Deutschen Reiches, auf die baltischen Inseln Ösel, Dagö und Moon. Auch beim Finnischen Freiheitskrieg leistet sie Unterstützung. Außerdem wurden bei einigen Aktionen der Pionier-Landungs-Kompanie Hamburger Hafenschuten und Motorboote der Handelsschifffahrt mit der Eisenbahn zum Einsatzort transportiert und dort eingesetzt. Es war die einzige Heeres-Einheit, die während des Krieges eng mit der Kaiserlichen Marine zusammen gearbeitet hat. Sie verbrachte viel Zeit auf Hilfs-

Vorbereitung im Hamburger Hafen: Verladen der Pferdeboote auf die „S.M.H. Buenos Aires“. (Fotos: IMMH)

schiffen der Marine, außerdem waren alle Angehörigen dieser selbständigen Einheit ehemalige Seemänner oder stammten aus verwandten Berufen. Der Kurator Ulrich Schiers hat kenntnisreich und sehr sorgfältig zahlreiche Zeitzeugenberichte und historische Unterlagen, vor allem aber auch Briefe und Fotos des Vizefeldwebels Wilhelm Karting ausgewertet. Dieser schrieb zum Beispiel am 31. August 1917 an seine spätere Ehefrau Käthe Kramer: „Nimmt dieser Krieg nie ein Ende... Drei Jahre sind aus dem Lebensregister gestrichen... Zahllose alteingesessene Firmen und Geschäfte sind zugrunde gegangen... Wie wird es nach dem Friedensschluss aussehen? ... Ich befürchte, das Elend wird sehr groß sein.“ Neben bisher noch nie gezeig-

cf-AZ HafencityZeitung 1/2 quer:Layout 1 19.02.16 17:17 Seite 1

ten Exponaten aus dem Magazin des IMMH, dem Stadtmuseum Harburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte wird die Ausstellung auch von einigen Museen und privaten Sammlern aus Finnland unterstützt.

Abschnitte der Reise sowie den Aufbau der sogenannten Logistikkette. Ergänzt wird der Vortrag durch anschauliche Fotos. Samstag, 07.10., 14-15 Uhr

Containerriesen. Begleiten Sie den Schifffahrtsexperten Uwe Grahn auf einer Zeitreise über die vergangenen 200 Jahre. Donnerstag, 26.10., 15-16 Uhr

und dem Fernen Osten suchten. Ermäßigter Eintritt für Familien (Erwachsene Euro 4,00 / Kinder Euro 3,00) Sonntag, 29.10., 12 - 16 Uhr

Kapitänsführung Von der konventionellen Stückgutfahrt zum Containerschiff: Jedes Fass, jede Kiste, jeder Sack waren in früheren Zeiten ein separates Packstück, welches einzeln und ohne Palette oder Container zur Beladung auf die Schiffe gebracht werden musste. Es war die Zeit der konventionellen Stückgutfahrt, und es war ein langer Weg über die Zeit der Windjammer, der ersten Dampfschiffe bis hin zu den modernen

Familiensonntag: „Kolumbus & Co.“ Christoph Kolumbus sagte einmal: „Und die See gibt ihnen neue Hoffnung, wie die Nacht ihnen neue Träume bringt“. Das waren die verheißungsvollen Worte eines Mannes, der nach Indien segelte und in Amerika ankam. Wir zeigen Dir und Deiner Familie, wie die Welt von mutigen Seefahrern entdeckt wurde. Ihr erfahrt von den Kostbarkeiten, die Händler in Indien

Das Internationale Maritime Museum ist das maritime Herz der HafenCity und zeigt in Hamburgs ältestem, noch erhaltenem Speichergebäude 3.000 Jahre Schifffahrtsgeschichte mit wertvollen Exponaten aus aller Welt. Das Maritime Museum ist täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet. Adresse: Kaispeicher B Koreastr. 1, 20457 Hamburg Tel.: 040-300 92 30-0 www.imm-hamburg.de

Die Sonderausstellung „Von Harburg nach Finnland“ ist bis zum 15. November 2017 im Maritimen Museum zu sehen. Weitere Ausgewählte Termine im Kaispeicher B: Maritimer Vortrag Wie kommt eine Flasche Wein aus Südafrika auf unseren Tisch? Lassen Sie uns in Gedanken gemeinsam eine Flasche Wein vom Winzer in Südafrika abholen und per Schiff nach Deutschland transportieren. Erfahren Sie Details über die einzelnen

Ein Teil der Kompanie bei ihrer Anlandung in der Tagga-Bucht der baltischen Insel Ösel.

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HafenCity Zeitung Oktober 2017  

Die Oktoberausgabe der Nachrichten von der Hamburger Stadtküste

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