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HafenCity Zeitung Nachrichten aus Ihrem Stadtteil: HafenCity, Speicherstadt, Katharinenviertel

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Auf die Plätze – fertig – los!

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Es ist Sommer in der HafenCity

Im Sommer ist die HafenCity nichts fĂźr SpaĂ&#x;verderber: Die Sonne scheint, Ăźberall sind frĂśhliche Menschen unterwegs, von den Plätzen schallt Musik und es wird Tango getanzt. Dieses Jahr ist alles aber ein wenig anders als in den Jahren zuvor. Das erste Mal wechselt die Veranstaltungsreihe „Sommer auf den Magellan-Terrassen“ nicht nur den Ort, sondern auch den Namen. Die HafenCity ist einfach grĂśĂ&#x;er geworden, es gilt ein Vielfaches an Flächen und Plätzen zu erschlieĂ&#x;en. Man merkt die Veränderung erst jetzt wirklich. Seit vergangenem Sommer hat sich einiges getan. Der Sandtorpark ist seit einiger Zeit erĂśffnet, das Ăœberseequartier hat fertiggemeldet, die Promenade und der Platz am Magdeburger Hafen und Brooktorhafen sind fertiggestellt, und an vielen weiteren Stellen ist schlicht Normalität eingekehrt. Fortsetzung auf Seite 3

Anja Heinsen Cindy Knßtter Tel.: 040-30 39 30 42 anzeigen@hafencity-zeitung.com Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg

Redaktion

Michael Klessmann Tel.: 040-32 59 68 67 redaktion@hafencity-zeitung.com Am Kaiserkai 25, 20457 Hamburg

Die nächste Ausgabe erscheint am 1. Juli. Anzeigenschluss ist Donnerstag, der 16. Juni.

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Raus auf die Magellan-Terrassen (Foto: MK)

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HafenCity Persönlich

Seite 2 / HafenCity Zeitung

HafenCity Zeitung Editorial

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Vom Tafelberg zum Brandshofer Deich Wolfgang Sabrowsky: Ein Pionier und Macher landet in HafenCity

Die Sein, Der Sein Bei aller Freude an neuen Plätzen und Promenaden hat es bei manchen Details immer noch nicht zum Lernen gereicht. Bei der Begehung des neuen Platzes bei St. Annen – vergessen wir einfach mal gnädig den gefundenen Namen – sieht man es wieder deutlich: Das Konzept der kleinen Müllbehälter wird hartnäckig fortgeführt, Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für spätere Scharen von Servicemitarbeitern die regelmäßig die Mülleimer leeren müssen, damit die Plätze nicht verkommen. Vom Platz über die kleine León-Brücke in Richtung Deichtorhallen gehend, entdeckt man gleich die nächste Sünde: Eine halb in die Promenade hineinragende Kante, die nicht nur bei Dunkelheit zur Falle für Radfahrer wird. Apropos Fahrradfahrer: Auch wenn sich hartnäckig das Gerücht hält, dass Fahrradfahren auf Kopfsteinpflaster Spaß macht und die Durchblutung fördert – es stimmt nicht! Keine der derzeit fertiggestellten Promenaden erfüllt die versprochenen Ansprüche, als Fahrradweg tauglich zu sein. So bleibt weiterhin nur die Fahrt auf den Straßen, denn mit Ausnahme der Straßenzuges Sandtor- und Brooktorkai gibt es immer noch keine vernünftigen Radwege – und das bei steigendem Radverkehr! Selbst die Anzahl der roten Leihräder bei Unilever wurde vervielfacht. Nun ist aber genug: Viel Spaß beim Lesen! n Ihr Michael Klessmann

verschlammte Hafenbecken und das Gewirr der Bahnstrecken über die Elbe befindet sich hier das östliche Ende der HafenCity. Irgendwann in ein paar Jahren wird sein Blick hier auf den Chicago-Square

Der Brandshofer Deich ist nicht Afrika

Wolfgang Sabrowsky am Brandshofer Deich (Foto: MK)

Er organisierte Konzerte mit Justus Frantz in einer Reithalle, war Co-Produzent von Nelson Mandelas 80. Geburtstag in Südafrika, arbeitete mit vielen Größen zusammen, und ist nicht zuletzt auch der Macher des hanseatischen Weihnachtsmarktes auf dem Gänsemarkt. Wolfgang Sabrowsky, genannt Sabbo, ist Denker und Macher von besonderen

Seine Leidenschaft ist Südafrika Events. Vor Jahren hatte er genug von Hamburg und Deutschland, er hatte alles erreicht, was man erreichen konnte und steckte in einer Sinnkrise. Seine große Leidenschaft für Afrika packte ihn und er zog nach Südafrika, noch einmal einen Neuanfang wagend. Er gründete eine Familie und engagierte sich in seiner neuen Heimat. Er ist ein Macher, und auch und gerade in Südafrika wurden Macher gebraucht, Macher mit offenem Geist und guten Ideen. Auch Jahrzehnte nach dem Ende der Apartheid gibt es Probleme zwischen den vielen ethnischen Gruppen Südafrikas. Durch sein unerschrockenes Engagement erwarb sich Sabrowsky allerseitigen Respekt und konnte sich so zwischen den Welten bewegen, entwickelte sich zusammen mit seiner afrikanisch-stämmigen

Frau zur südafrikanischen Musterfamilie und zum Musterunternehmer. Während der ganzen Jahre in Südafrika brach er aber seine Zelte in Hamburg nie ganz ab. Er organisierte nach wie vor den Hanseatischen Weihnachtsmarkt auf dem Gänsemarkt und kam regelmäßig für besondere Projekte nach Hamburg zurück. Doch trotz der allgemeinen Aufbruchsstimmung im Kielwasser der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika stehen die allgemeinen Vorzeichen für die südafrikanische Gesellschaft nicht gut. Noch immer ist der größte Teil der schwarzen Bevölkerung arm und die Kriminalitätsrate steigt. Leibwächter und hohe Zäune gehören zum Alltag, Autofahrten abseits der Innenstädte sind ein Abenteuer. Sabrowsky musste sich zunehmend fragen, ob dass die Welt ist, in der seine Kinder aufwachsen sollten. Im Winter ging es jetzt endgültig zurück nach Hamburg. Als geborener Abenteurer sollte es aber nicht wieder ein nahtloser Rückfall in sein altes Hamburger Leben werden. Als erster Mieter in ein ganz besonderes Projekt von Klausmartin Kretschmer zu ziehen, ist nicht ohne. Zunächst nur mit seinem Büro, später aber mit seiner ganzen Familie zieht er in das ehemalige von Kretschmer liebevoll frisch restaurierte Gebäude der Deutschen Binnenreederei am Brandshofer Deich. Vor den Fenstern die Elbbrücken,

fallen. Noch befindet sich seine zukünftige Wohnung kurz vor der endgültigen Fertigstellung, doch schon bald will er zusammen mit seiner Familie das komfortable Arbeitsloft beziehen und von diesem Ende der HafenCity seinen Teil zum Gelingen eines neuen Stadtteils beitragen. Der erste Bewohner des Brandshofer Deiches wird er nicht sein, schon lange gibt es in den Arbeiterhäusern hinter der Wollfabrik eine le-

bendige Szene aus Künstlern und Studenten, die sich nicht immer mit den Ideen zur Modernisierung des Viertels anfreunden können. Doch Sabrowsky wird sicherlich wieder Barrieren durchbrechen und Grenzen überschreiten. Zurück in seinem alten Geschäft, muss der Raum gefüllt werden, der noch neben den Weihnachtsmärkten vorhanden ist. Zunächst ist natürlich das Gebäude selbst als Ort interessant. Wolfgang Sabrowsky plant schonAktionen mit denen er die kleine Schwester des Chilehauses bekannter machen will, aber auch in der HafenCity selbst ist er schon in Sachen Events unterwegs. Unkonventionell und kommunikationsstark dauert es meist nicht lange bis er Anschluss findet. Mit seiner Firma EPA Events ein echter Aktivposten am anderen Ende der HafenCity n Anzeige

Schurwolle mal nicht gestrickt Teppich bringt Wärme in die Wohnung Die HafenCity ist ein Stadtteil mit Parkett und Fliesen auch in den Wohnungen – der Zeitgeist ist eben im Moment so. Die Folge: Manche Wohnungen wirken kühl, andere haben Schallprobleme. Peter Wagener kennt die Lösung für die Probleme. „Natürlich soll man das schöne Parkett nicht

Gegebenheiten an und berät auch in schwierigen Situationen. Seine Kompetenz hat sich inzwischen in der HafenCity herumgesprochen. Die Modernisierungsexperten vom Perfektum am Brooktorkai 20 nutzen Wageners Expertise inzwischen auch und setzen beim Thema Raumausstattung auf den Nachbarn aus der HafenCity. n

Schluss mit Schall komplett mit Teppichen abdecken, aber gezielt eingesetzte, auf den Raum abgestimmte Teppiche haben schon Wunder gewirkt“, rät Wagener und hat natürlich die passenden Teppiche für die hochwertige Wohnung in der HafenCity im Programm. „Teppichböden aus reiner Schurwolle. Alles, was bei uns im Programm ist, ist für Allergiker geeignet und schadstoffgeprüft.“ Peter Wagener passt die Teppiche extra an die

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Peter Wagener kennt sich aus. (Foto: MK)


Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Auf die Plätze – fertig – los!

HafenCity Persönlich

HafenCity Zeitung / Seite 3

Fortsetzung von Seite 1

Swing gehört dieses Jahr auch erstmals zum Programm. (Foto: MK)

Anlass genug für die HafenCity GmbH, das jedes Jahr stattfindende Sommerkulturprogramm auf die gesamte belebte HafenCity auszudehnen – nicht nur örtlich, sondern auch zeitlich. An manchen Sonntagen kann man als Besucher und Anwohner gleich unter mehreren Veranstaltungen wählen oder von Ort zu Ort flanieren und sich ganz dem Geschehen hingeben. Auch die Events selbst haben sich entwickelt: Zum bekannten Tango, der jetzt an der Elbpromenade am Strandkai

stattfindet, stößt der nicht minder faszinierende Swing, der am Magdeburger Hafen stattfindet. Zusätzlich zur eher ruhigen Lesebühne auf den Magellan-Terrassen gibt es einen Poetry Slam – ebenfalls am Magdeburger Hafen – inklusive Zuschauer-Jury und echtem Wort-Battle. Für die Kleinen gibt es im Sandtorpark „Leselotte Ahoi!“, gemütliches Lesen auf grünen Hügeln. Zusätzliche Kooperationspartner bescheren der HafenCity neue Formate: Das Internationale Maritime Museum steuert auf seinem Vorplatz mit „Spiel, Spaß und Meer“ einen Event für Kinder bei, das Carls und Quartierskultur bieten der Straßenmusik auf dem Vorplatz zur Elbphilharmonie eine Bühne. Der einzige Grund, sonntags drinnen zu bleiben, wäre wirklich nur schlechtes Wetter – und das gibt es dieses Jahr nur unter der Woche. Picknick-Koffer packen und raus an die frische Luft! n

Krise als Chance Wie geht es weiter nach dem Burnout? In den Medien ist „Burnout“ Topthema, die WHO hat beruflichen Stress zu „einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts“ erklärt, laut einer Studie empfinden acht von zehn Deutschen ihr Leben als stressig. „Die HafenCity bildet da keine Ausnahme“, sagt Beata Wagener, die sich auf die Begleitung und Prävention von genau diesen Erschöpfungszuständen spezialisiert hat. Dass die HafenCity da keine Ausnahme bildet, ist plausibel. Als typischer „Berater-Stadtteil“ dürfte der Anteil der Gefährdeten sogar noch höher liegen. „Burnout ist besonders in diesen Kreisen verbreitet“, so Wagener, die nach ihrem Studium der klinischen Psychologie zunächst in Krankenhäusern als Psychotherapeutin gearbeitet hat und dann in einer Unternehmensberatung als Coach engagiert wurde. Nach einer doppelten Babypause bietet sie jetzt in den Räumen der Praxis am

Beata Wagener ist Gesundheitscoach Sandtorkai ihre Erfahrungen und Dienste zur Prävention und Beratung an. Warum die HafenCity ein Beraterstadtteil ist, kann Wagener beurteilen. Sie wohnt seit vier Jahren am Dalmannkai und sieht, wie montags die Nachbarn mit den typischen Köfferchen in die Welt hinausziehen und freitags wiederkommen – alle in Jobs mit hohem Stresspotenzial. Doch ihre Dienste nehmen nicht nur die Betroffenen in Anspruch. Inzwischen haben viele Firmen begriffen das besonders die Leistungsträger gefährdet sind. Und so buchen sie bei Wagener Stundenkontingente, die ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen können.

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Beata Wagener (Foto: MK)

„Meist bin ich dann als Gesundheitscoach in den Unternehmen unterwegs, die direkte Benennung des Problems ist noch verpönt“, erzählt Beata Wagener und sieht aber wachsendes Problembewusstsein auch in den Chefetagen. „Ein Burnout-Kranker fällt meist langfristig aus und verursacht eine Menge direkter und indirekter Kosten, da ist eine Investition in Prävention schlicht die günstigere Lösung.“ Der Betroffene selbst ist häufig der Letzte, der erkennt, wie es um ihn bestellt ist. Kollegen, Freunde und Angehörige sehen die Veränderungen, doch es nützt dann nichts, wenn sie in eine Therapie gedrängt werden. Wie bei fast allen psychischen Erkrankungen muss zunächst Selbsterkenntnis vorhanden sein, um eine erfolgreiche Behandlung durchzuführen, der Betroffene selbst muss den ersten Schritt machen. „Dann ist es aber gut, wenn er weiß, dass es mich gibt.“ Ist das Problem erst mal erkannt, hängt die Behandlungsdauer vom Stadium der Erkrankung ab. Dabei kann es sein, dass es zu Anfang noch Kleinigkeiten sind, die am Lebens- und Arbeitsstil geändert werden müssen, um auf den Weg der Besserung zu kommen – später wird die Behandlung natürlich aufwändiger und länger. n

28.04.2011 11:43:26 Uhr


HafenCity Leben

Seite 4 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Europa zu gestalten bedeutet, Europa zu ändern Die Europawoche in der HafenCity Die notwendigen Paradigmenwechsel in Politik, Kirche und eigenem Handeln standen im Mittelpunkt der Europawoche 2011 in der Ökumenischen Kapelle in der HafenCity. Es ging um Nachhaltigkeit, nicht zuletzt anlässlich der Erklärung Hamburgs zur Umwelthauptstadt Europa 2011. Die Reaktionen in Europa auf die Katastrophe in Fukushima waren Thema des Ökumenischen

Eine gemeinsame Energiepolitik wird verhindert Forums mit Pastor Dr. Thomas Schaack, dem Umweltbeauftragten der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Er berichtete, dass Estland um der nationalen Identität, Unabhängigkeit und Sicherheit willen weiterhin plant, ein neues Atomkraftwerk zu bauen – ein Beispiel für die komplexe Mischung aus nationalen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten. Sie verhindert bisher, dass es zu einer einheitlichen europäischen Energiepolitik kommt, beziehungsweise der CO-Ausstoß zwar verbindlich geregelt werden soll, nicht aber der Energiemix, mit dem er erreicht wird. Und auch der Stresstest für die bestehenden

Atommeiler ist heftig umstritten. Umso wichtiger sei der Dialog unter den europäischen Kirchen über eine verantwortbare Energiepolitik über alle nationalen Bindungen hinweg – auf bilateraler Ebene wie gesamteuropäisch auf der Ebene der Konferenz Europäischer Kirchen und dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen. Pastor Jan Christensen, Nordelbischer Klimaschutzbeauftragter, stellte die Nordelbische Klimakampagne „Kirche für Klima“ vor. Die Kampagne läuft von 2010 bis 2013. Jan Christensen hofft, dass die Kampagne das Bewusstsein so verändert, dass es selbstverständlich wird, bei kirchlichen Entscheidungen wie Baumaßnahmen, Reisen etc. die klimatischen Auswirkungen einzubeziehen und zu vermeiden oder gegebenenfalls zu kompensieren. Die Selbstverpflichtung der Kirchen, mit einer Stimme zu reden, um Europa glaubwürdig mitzugestalten, war Thema des Ökumenischen Frauensalons. Vor zehn Jahren haben die Kirchen Europas die „Charta Oecumenica“ unterschrieben. Darin verpflichten sie sich zur Zusammenarbeit und zum Engagement für ein soziales, gerechtes, friedliches Europa. Es wurde klar, dass die Charta einen grundlegenden Paradigmenwechsel bedeutet, wenn sie tatsächlich

und Seelsorge. Die Europawoche begann mit einem Abendgebet nach serbisch-orthodoxer Tradition mit Erzpriester Borisav Simic aus Hamburg und einem anschließenden Gespräch zum Thema „Umweltkrisen und kirchliche Schöpfungsverantwortung“.

Verpasste Chance mit einer Stimme zu sprechen

Serbisch-orthodoxe Andacht mit Borisav Simic (Foto: D.Massow)

das kirchliche Handeln vor Ort und auf europäischer Ebene verändert, da nun begründet werden muss, wenn und warum man nicht zusammen handelt. Am 12. Mai kam Besuch aus Lettland in die HafenCity: Propst Mãrcis Zeiferts und die Wirtschaftsprüferin Mãra Liguta berichteten von den Auswirkungen der Finanzkrise in Europa am Beispiel ihres Landes. Staatliche Gehälter sind um ein Viertel gesunken, viele Menschen wurden

arbeitslos und erhalten nur neun Monate lang staatliche Unterstützung. Die Armut in der Bevölkerung wächst dramatisch. Viele junge Menschen suchen sich Arbeit in anderen EU-Ländern, die Kinder bleiben oft ohne die Eltern in Lettland zurück. Ein klarer politischer Weg aus der Krise ist bisher nicht zu erkennen. Die evangelische Kirche unterstützt die Menschen durch die Einrichtung von Suppenküchen und Kleiderkammern sowie Beratung

Eine interessante ökumenische Erkenntnis: Das Kirchenjahr der Orthodoxie beginnt am 1. September mit dem Schöpfungstag, das der westlichen Kirchen mit dem Warten auf die Geburt Jesu am 1. Advent. Dass die deutlichen Worte zur Katastrophe von Fukushima in der Osterbotschaft des Oberhauptes der Orthodoxie, des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I., in den Medien und auch durch die ökumenischen Partner nicht öffentlich aufgegriffen worden waren, wurde bedauert – eine verpasste Chance, als Kirchen mit einer Stimme zu sprechen. Veranstalter der Europawoche in der HafenCity waren die Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity und das Europareferat im Nordelbischen Missionszentrum Hamburg.n (Antje Heider-Rottwilm)


Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Le moment acoustique

HafenCity Leben

Wer dennoch dabei sein will und es versäumt hat, zu reservieren, sollte sein Glück nach 20 Uhr probieren. Die Mischung aus unterschiedlichen Musikstilen, wie zum Beispiel ethnischen und elektronischen Einflüssen sowie französischen Chansons und klassischer Musik, machten den 1970 im französischen Nantes geborenen

Raphaël Marionneau (Foto: Marionneau)

+++ Gewinnspiel +++

DJ und Grafiker in Deutschland und international mit seiner speziellen Musik bekannt. Bis zur Schließung des Mojo Clubs hat er dort jeden Monat einen Frenchchillout-Event ausgetragen. „Meine Musik nimmt die Hektik aus dem Alltag“, beschreibt Raphaël Marionneau die Wirkung, „und den Zuhörern gelingt es, vom Alltag abzuschalten“. Als passionierter Teetrinker ist er überzeugt, dass die Verbindung aus seiner Musik und dem Tee den Genuss verstärkt. Am 08. Juni wird nun der zweite Geburtstag seines „le moment“ bei Meßmer gefeiert, und dazu lud Raphaël den Solopianisten Marcus Loeber ein. Obwohl beide Solisten sind, werden sie – wie bereits in der Vergangenheit – ihre besonderen Musikklänge mischen. Und das ist ein guter Grund, einen Tisch zu reservieren. n (CF)

2 3 mal u nz Kar te en n Gewin

Der Hamburger Jedermann Das Highlight des Hamburger Kultursommers „Jedermann!” – aus der gewaltigen Backsteinfront der Speicherstadt ertönt der markerschütternde Ruf, der das Publikum den Atem anhalten lässt. Dann tritt Stille ein, und der Kampf um die Seele des Jedermann beginnt. Bereits im 18. Jahr geht der „Hamburger Jedermann” von Michael Batz über die Bühne. Diese moderne und sehr überraschende Fassung einer ernsten Komödie wurde geradezu für die Speicherstadt erfunden: Ein facettenreiches Porträt der Hamburger Gesellschaft setzt das traditionelle Mysterienspiel in den Gegenwartsbezug: Worin besteht die Identität unserer heutigen Städte? Was ist ihre „Seele”? Was als Theaterexperiment gedacht war – die künstlerische Entdeckung eines traditionellen Wirtschaftsraumes – hat sich zu einer regelrechten Erfolgsgeschichte entwickelt. Besucher aus der ganzen Republik kommen zu dem sommerlichen Spektakel, das seinen Anfang nimmt, wenn die abendliche Sonne hinter den hellgrünen Dächern der alten Kaufmannsstadt versinkt. Der Duft von Gewürzen liegt in der Luft, eine zuweilen italienisch anmutende Atmosphäre legt sich über den Spielort, immer größer werdende Schatten wachsen an der

gegenüberliegenden Kulisse empor, der Zauber des Theaters zieht die Menschen in seine Faszination. Das Stück wird vom 08. Juli bis zum 21. August 2011 jeweils freitags, samstags, sonntags um 20 Uhr im Theater in der Speicherstadt, Auf dem Sande 1, 20457 Hamburg aufgeführt. Weitere Informationen gibt es unter: www.hamburger-jedermann.de Gewinnen Sie mit dem Hamburger Jederman und der HafenCity Zeitung 3 mal 2 Karten. Schicken Sie einfach eine E-Mail an gewinnspiel@hafencity-zeitung.com oder eine Postkarte an HafenCity Zeitung, Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg mit dem Stichwort „Jedermann“.

The Royal Viewing Königliche Hochzeitsparty in der HafenCity

Chillout-Klänge im Meßmer Momentum Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 18 bis 22 Uhr schafft Raphaël Marionneau eine entspannte Atmosphäre und lockt damit seit zwei Jahren viele Fans aller Altersgruppen mit seiner Musik in den Kaiserkai. Die Verbindung von French-chillout und Teetrinken sorgt dafür, dass Tische reserviert werden müssen.

HafenCity Zeitung / Seite 5

Einsendeschluss ist Donnerstag, der 30. Juni 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.

Die versammelten Hochzeitsgäste in der HafenCity (Foto: CF)

Die Hochzeit von William Wales, dem zweiten Prinzen in der englischen Thronfolge, und der bürgerlichen – aus neureichem Haus stammenden – Catherine Middleton ließ viele Menschen auf der Welt den Atem anhalten und war Anlass für viele Partys, auch in Hamburg, der britischsten aller deutschen Städte. Zu der Hochzeitsparty in der HafenCity lud die Ostfriesische Tee Gesellschaft – uns besser bekannt als Meßmer Momentum – in den Kaiserkai ein. Der rote Teppich und die zwei Soldaten der „königlichen Palastgarde“ mit ihren unverwechselbaren Bärenfellmützen am Eingang des Teetempels versetzten die geladenen Gäste in die richtige Hochzeitsfeierlaune und die Anwohner und zufällig vorbei kommende Touristen in Erstaunen. Und auch die Brautleute schienen vor Ort zu sein, wenn auch nur als Abbild. Dieses schadete aber nicht. William und Kate waren auch in der Pappvariante das beliebteste Fotomotiv für die anwesende Presse, aber auch für alle Passanten mit Fotoapparat oder – der Technik

sei Dank – mit Handykameras. Drinnen ging es dann „very british“ weiter. Peter Nimpsch, der Manager von Meßmer Momentum, und Marcus Bunar, Marke-

Zwei Gardisten erregen Aufmerksamkeit tingmanager der Ostfriesischen Tee Gesellschaft, begrüßten die Gäste und überließen es dann dem Moderator Henning Harfst durch das royale Ereignis und das Rahmenprogramm zu führen. Dazu gehörte das Hochzeitsbingo, dessen Gewinner mit Teegeschenken belohnt wurden, sowie die musikalische Untermalung mit Irish Step und Folkmusik. Am frühen Nachmittag, als das frisch vermählte Paar sich bereits auf dem Balkon des Buckingham Palace öffentlich geküsst hatte, klang Dudelsackmusik durch den Kaiserkai. Nach dieser tollen Hochzeitsfeier bleibt uns nur dem Duke und der Duchess of Cambridge ein langes und glückliches Leben zu wünschen. n (CF)


Seite 6 / HafenCity Zeitung

Für den guten Zweck

HafenCity Leben

900 Meter, die es in sich haben

Die Deutsche Bank in der HafenCity unterstützt die gemeinnützige Arbeit von St. Katharinen

Pastor Frank Engelbrecht und Holger Schaft von der Deutschen Bank (Foto: TH)

Hamburg wächst, erfindet sich in der HafenCity neu und plant den Sprung über die Elbe. „Wenn das gelingen soll, müssen wir die Menschen mitnehmen, allen voran die kommenden Generationen, Kinder und Jugendliche“, sagt Pastor Frank Engelbrecht von der Hauptkirche St. Katharinen. Mit dieser Auffassung steht er nicht allein in einem lebendigen Netzwerk von Akteuren aus Kultur, Sozialem, Kirche und Wirtschaft in der HafenCity. Mit dabei ist auch Holger Schaft, Leiter des Investment- und FinanzCenters der Deutschen Bank im Überseequartier: „Seit unserer Eröffnung im

September 2010 ist unser erklärtes Ziel, dass wir neben unserer kundenorientierten, professionellen Arbeit unseren Beitrag leisten für das wachsende Gemeinwesen hier im Herzen Hamburgs. Beides zusammen macht das aus, was wir Leistung aus Leidenschaft nennen.“ Schaft und seine Mitarbeiter ließen Worten Taten folgen und initiierten gleich zur Eröffnung der Filiale im Überseequartier eine Spendensammlung zugunsten der Kinder- und Jugendinitiativen von St. Katharinen. Dazu kam ein Fotowettbewerb für einen HafenCity-Kalender 2011, dessen Verkaufserlöse an denselben

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Zweck gingen. Am Ende kamen stolze 3.175 Euro zusammen. Pastor Frank Engelbrecht: „Das ist eine wunderbare Unterstützung. Dieses Geld hilft beispielsweise mit, dass wir unser stadtteilübergreifendes Kindermusical umsetzen. Kinder aus so unterschiedlichen Stadtteilen wie Altstadt, HafenCity, Wilhelmsburg und Veddel schauspielern zusammen, singen und machen Musik, nähen Kostüme und entwerfen Choreografien und Bühnenbilder und besuchen einander in ihren Stadtteilen.“ Weitere Projekte, die von der Förderung profitieren, sind die Kinder- und Jugendkantorei St. Petri – St. Katharinen und Initiativen für Jugendliche im Quartier am Hafen. „Wunderbar, was das

Wunderbar, was das Geld der Spender ermöglichte Geld der Spender ermöglicht“, sagt Schaft. „So tragen Investitionen in Kinder und Jugendliche reiche Zinsen der Menschlichkeit in unserer Stadt. Das darf gerne viele Nachahmer finden." Die Premiere des Kindermusicals ist übrigens am 23. Juni um 17:30 Uhr auf der Open-Air-Bühne des Stadtteilfestes „Katharina feiert“ auf dem Katharinenkirchhof. n

Das Brückenschlag-Fest in der HafenCity Unter dem Motto „Brückenschlag“ feiert am 10. und 11. Juni 2011 das zentrale HafenCityAreal rund um den Magdeburger Hafen und die Osakaallee seine Einweihung – als Brückenschlag zur bestehenden Innenstadt, denn von der zentralen HafenCity sind es über die Domplatz-Achse nur 900 Meter bis zum Hamburger Rathaus. Aber es sind 900 Meter, die es in sich haben – denn sie sind nicht nur in Raum und Zeit, sondern auch in den Köpfen der Menschen zu überwinden. Immer noch findet die HafenCity im Rest von Hamburg vorwiegend als medialer Gruselort statt. Hier setzen die vielen Veranstaltungen der HafenCity an: Sie sollen die Menschen in den Stadtteil am Wasser locken und Vorurteile beseitigen, Spaß am neuen Leben und neuen Orten machen. Ob das wirklich gelingt, mag jeder selbst beurteilen, am Pfingstwochenende beschert es der HafenCity jedenfalls einen weiteren Großevent, der rund um die neuen Orte am Magdeburger Hafen und Überseequartier stattfindet. Gleich zwei NDR-Bühnen bringen am Freitag und Samstag volles Programm mit Live-Musik und Bands, die nicht nur Lückenbüßer, sondern tatsächlich auch echte Highlights sind. Sowohl Max Mutzke als auch Brixton Boogie sind hörenswert. Die Bühnen stehen auf der Busanbrücke und dem Überseeboulevard. Nach dem Festakt am Freitag um 14 Uhr wird gleich die ganz große Werbetrommel gerührt: TaikoTrommler kündigen lautstark den Auftakt zum Feierwochenende an, währenddessen kann man Heinz Traber mit einer ganz besonderen

Riesenmikado-Performance beobachten. Der Überseeboulevard bietet während des Wochenendes neben vielen kleinen Aktionen und Gastro-Attraktionen unter anderem abends das Meereskino in Zusammenarbeit mit dem Forschungsschiff Aldebaran, und am Freitag feiert der erste Friseur im Überseequartier seine Eröffnung. Auch hier gibt es Live-Musik, eine Haarmodel-Show und natürlich etwas zu trinken. Dazu gibt es am Magdeburger Hafen

Brixton Boogie und Max Mutzke machen Musik durchgehende Kinderangebote, Performances, Kleinkunst und ein attraktives kulinarisches Angebot. Höhepunkt für Kinder: Unter Anleitung wird ein großes Phantasieschiff aus Holz gebaut. Ein vielfältiges und attraktives Bürgerfest-Programm für große und kleine Besucher, etwas für alle, die über Pfingsten zu Hause geblieben sind. Wirklich und real tut der E-Mobility-Shop etwas zur Verkürzung der Entfernung zwischen Innenstadt und HafenCity. Am Brückenkopf in der City verleiht E-Collection Elektrofahrräder zur Fahrt in die HafenCity – und umgekehrt. Ebenfalls im Angebot: Führungen zur Stadtgeschichte und zu den einzelnen Quartieren. Ein reichliches Angebot, das jedem Spaß machen wird – egal ob hinterher die Barriere in den Köpfen überwunden ist, und die Willy-Brandt-Straße auch nur einen Meter schmaler geworden ist. n

Der St. Annen-Platz ist Mittelpunkt. (Foto: MK)

HafenCity Brückenschlag 10. und 11. Juni 2011 HafenCity: Magdeburger Hafen/ Osakaallee Veranstaltungszeiten: Freitag, 10. Juni, 14.00–22.00 Uhr Samstag, 11. Juni, 13.00–23.00 Uhr, Veranstalter: HafenCity Hamburg GmbH mit Kooperationspartnern Programm auf der NDR 90,3 Bühne, Freitag, 10. Juni 2011 14.00 Uhr Offizielle Eröffnung 15.00 Uhr TAIKO-Trommler 16.10 Uhr NDR 90,3 Talk & Info 17.00 Uhr After Work Party mit

DJane Miss Leema 20.00 Uhr Brixton Boogie Programm auf der NDR 90,3 Bühne, Samstag, 11. Juni 2011 13.00 Uhr Jazzfrühschoppen mit Jazz-O-Maniacs 14.00 Uhr Ökumenische Segensfeier mit der Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity 15.00 Uhr Ashley Hicklin 16.30 Uhr NDR 90,3 Talk & Info 17.00 Uhr Poetry Slam „Wortflut“ 18.30 Uhr NDR 90,3 Talk & Info 19.20 Uhr NDR 90,3 Talk & Info 20.00 Uhr Diazpora 21.30 Uhr Max Mutzke


HafenCity Leben

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 7

Ruth-Esther Geigers hafenSALON goes Jazz Hamburgs Jazz-Tradition und die Swing-Kids Dass auch Musik im Blut von Ruth-Esther Geiger und ihrem hafenSALON Hamburg liegt, zeigte die neueste Veranstaltung. Diesmal fand der Salon – großzügig vom Überseequartier gesponsert – in deren InfoPavillon statt. Am Abend des 19. Mai bekam man nicht nur spannende Einblicke in Hamburgs traditionelle und neue Jazz-Szene – das Publikum bekam auch ein virtuoses Saxophon-Solo von Fiete Felsch, erster Alt-Saxophonist der NDR- Bigband, geboten. Doch zunächst fing es historisch an: Das „80+Jazz-Kid“ aus den 40er Jahren, der ehemalige NDR-Redakteur und Autor Uwe Storjohann, berichtete von seiner Zeit als „Swingheini“ unter

Nach dem Krieg ging das Nachholfieber los NS-Verbot. Hamburg war damals neben Berlin die Hochburg einer rebellischen heimlich agierenden Swing-Jugend. Was nicht ungefährlich war – Storjohann selbst blieb durch Strategie, List und doch auch Glück von Haft und KZ verschont. Storjohann: „Noch bis ich 80 wurde, konnte ich Swing tanzen und auch mal auf

Der hafenSALON tagt im Info-Pavillion des Überseequartiers (Foto: Hans Höppl)

Veranstaltungen eine Songeinlage geben.“ Auf dem Salon-Podium stimmte er kurz und knackig den Flat Foot Floogie an. Nach dem Krieg brach das musikalische Nachhol-Fieber richtig los: Der ehemalige Schallplattenmanager Jürgen Wockert, als Maler auch unter „Wocki“ bekannt, ließ die Zeiten der 50er Jahre wieder auferstehen, in denen man sich entscheiden musste, Rocker (Rock ’n’ Roll) oder Exi (Jazz) zu sein. Von ihm erfuhr man, wie stark die Musikentscheidung mit Zufällen zusammenhing, stellte er mit Humor und Selbstironie klar: „Entweder wurde man Rocker mit Schmalztolle und schwarzer

Lederjacke, aus der, wie heute das Handy, immer ein Kamm ragte – oder man wurde halt Exi: gerne mit Pagenfrisur, gerne mit randloser Brille und gewandet in einen Dufflecoat (so eine Art Einraumwohnung mit Riegelverknöpfung und großen Taschen). Aus denen blinzelte dann statt Kamm ein Taschenbuch von Camus oder Sartre heraus. Irgendwie kam es auch darauf an, wo die interessanteren Mädchen waren ...“ Auch die NDR-Bigband, Geburtshelferin des Jazz’ schon in der Nachkriegszeit, war vertreten: mit Fiete Felsch, Professor für Saxophon an der Musikhochschule in Pöseldorf. Dass die Schule

etwas „miniaturhaft“ in puncto Jazz angelegt ist, wurde durch die Dr. Langner Stiftung und ihre Förderung des Jazz’ in Hamburg deutlich. Es gibt mehr Talente in unserer Stadt, als bisher ausgebildet werden können, deshalb finanziert die Stiftung eine Professorenstelle, Räume und zwei Studentenstipendien. Umso wichtiger sind Festivals und Orte, die Hamburger Musiker unterstützen, aber auch Jazz-Größen und -Talente nach Hamburg ziehen. Von Markus Riemann, der durch seine soziale und kulturinspirative Ader das Podium belebte, mit seinem Klub.K am Steckelhörn, über den Elbjazz, der mit dem versierten und enthusiastischen Musikjournalisten und Jazzer Götz Bühler vertreten war, bis zu den Aktivitäten „ÜberJazz“ auf Kampnagel im Herbst und dem Sommerfest „Jazz in Planten un Blomen“, organisiert vom Jazzbüro Hamburg, wurden solch größere Events vorgestellt. Gabriele Benedix gab einen Überblick über die aktuellen Klubs und Veranstaltungsorte in Hamburg. Alle Podiumsgäste schworen auf das Birdland, aber auch die Jazzabende der Bar 227, von Gabriel Coburger im Schanzenviertel organisiert, sind ein Muss neben allen traditionellen Jazz-Clubs.

Auch wenn es immer noch an der Wertschätzung hochkarätiger Live-Musiker Hamburgs und ihrer Bezahlung – und manchmal auch an Publikumsdichte – mangelt, es zeigt sich, dass Hamburgs Jazz-Szene absolut in Bewegung und wieder im Aufwind ist. Nicht nur, dass sich die Stilarten und Protagonisten immer mehr mischen, die Abgrenzung für die jüngere Generation unwichtig wird, Hamburg swingt und groovt auch an Orten wie der Uni, dem Gän-

Hamburg swingt und groovt geviertel, im Katharinenviertel, dem Hafen – und vielleicht demnächst auch im Überseequartier. Wenn nämlich das Hotel 25hours seine Proberäume für Musiker öffnet. Kulturmanager Markus Riemann plant mit Elbjazz und anderen gerade eine neue „Quartierskultur“, die Speicherstadt, HafenCity und das Viertel um die Katharinenkirche mit mehr Open-Air-Musik verbinden soll. Übrigens: Der InfoPavillon des Überseequartiers eignet sich hervorragend für solch lebendige Veranstaltungen mit Ambiente. n (Brigitte Malin) Anzeige

Sinnvolles Hitzetraining – Saunieren auch im Sommer! Saunameister André Schütt sagt, wie’s richtig geht!

Manche mögen’s heiß – wie Saunameister André Schütt

Sommer, Sonne, Sonnenschein – mit den Temperaturen steigt auch die gute Laune und die Lust, etwas für sich zu tun – am liebsten an der frischen Luft. Aber in die Sauna gehen? Das gehört eher nicht zu den beliebtesten Sommeraktivitäten. Dabei verhält es sich mit dem Saunieren wie mit dem Sport: Nur Regelmäßigkeit führt zum Erfolg. André Schütt, Saunameister im MeridianSpa City, erzählt, warum und worauf man gerade in der heißen Jahreszeit achten sollte.

André, im Sommer steht einem der Sinn eher nach Abkühlung als nach einem heißen Saunagang. Warum sollte ich also jetzt saunieren?

AS: Wie ein alter V W-Käfer ist auch unser Körper praktisch luftgekühlt und reguliert durch Schwitzen und der daraus resultierenden Verdunstungskühle unsere Körpertemperatur. Diesen Effekt sollte man auch im Sommer „trainieren“, um die Abwehrkräfte und das Immunsystem zu stärken. Durch das Gefäßtraining wird für eine gute Durchblutung der Schleimhäute gesorgt, das heißt, es stehen immer ausreichend weiße Blutkörperchen zur Verfügung, die Erregern den Garaus machen. So hat eine Sommergrippe keine Chance. Außerdem lernt der Körper, sich besser vor Überhitzung zu schützen und verträgt auch hohe Temperaturen leichter. Saunabesuche im Sommer sind also eine ideale Vorbereitung für Urlaubsreisen in heiße Regionen.

Gibt es einen Leitfaden für den idealen Saunabesuch?

Sauna im Sommer? Ja, bitte!

AS: Für den Wellness-Besuch gibt es Empfehlungen durch den Deutschen Saunabund. Ideal sind höchstens drei Saunagänge, die eine Länge von jeweils acht bis zwölf Minuten nicht überschreiten sollten. Nach jedem Saunagang raus an die frische Luft und dann für ausreichend Abkühlung sorgen. Zum Beispiel durch einen

Kneipp-Guss oder einen Gang ins Kalttauchbecken. Mein Tipp: ein heißes Fußbad zum Abschluss. Und das Trinken nach dem Saunieren nicht vergessen. A m besten Fruchtsaftschorlen oder Mineralwasser, um die verlorengegangenen Mineralien wieder zuzuführen.

Also rein in den Wellness-Bereich und los?

AS: Wichtig ist, dass man genügend Zeit einplant – ein stressiger Saunabesuch bringt wenig und macht auch keinen Spaß.

Was sollte ich als Sauna-Neuling beachten?

AS: Nehmen Sie sich Zeit und haben Sie keine Scheu, Mitarbeiter anzusprechen und sich alles erklären zu lassen. So kann man die Vorteile der Sauna effektiv nutzen. Wer unsicher wegen der Hitze ist, kann auf der untersten Bank anfangen, da ist es weniger heiß. Oder man hält sich ein kaltfeuchtes Tuch vor Nase und Mund – das erleichtert das Atmen und hat einen kühlenden Effekt. Sauna soll Spaß machen und ist kein Wettbewerb – wenn es also zu heiß wird, kann man die Sauna ruhig auch während eines Aufgusses verlassen.

Welche Besonderheiten gibt es im MeridianSpa City?

AS: Neben den vielen verschiedenen Saunen bieten wir auch immer wieder besondere Events im Wellness-Bereich an. So steht am

Lange Saunanacht „Mittsommer“ Freitag, 17. Juni 2011 von 18 bis 24 Uhr (Für Mitglieder kostenfrei, Tagesgäste sind mit einer Wellness-Tageskarte ab 18 Uhr für 18 Euro herzlich willkommen.) 17. Juni beispielsweise die lange Saunanacht „Mittsommer“ an. Da wird der Wellness-Bereich entsprechend dekoriert und es finden thematische Aufgüsse statt. Mehr möchte ich im Moment noch nicht verraten – nur so viel: Erdbeeren sind bei dieser langen Saunanacht ein MUSS! André Schütt hat nach seiner Ausbildung zum Fitness-Manager bei der Meridian Academy die Liebe zum Saunieren entdeckt und leitet seit Oktober 2009 den WellnessBereich im MeridianSpa City. Im Februar 2011 hat er die Ausbildung zum Saunameister erfolgreich abgeschlossen. n Weitere Informationen gibt es auf www.meridianspa.de, telefonisch unter 040-65 89-0 oder direkt im MeridianSpa City (Schaarsteinweg 6).


HafenCity Leben

Seite 8 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Ein Farewell für die Königin

Die Paten der Brücke

Wie man mit Bettlaken die Queen verabschiedet

Brooksbrücke auch offiziell wiedereröffnet

Immer nur die Queen Mary vor dem Wohnzimmer auf und ab fahren zu sehen, wird mit der Zeit auch ein wenig langweilig, und wer auf der Suche nach Abwechslung ist, wird in Hamburg naturgemäß an vielen Stellen fündig. Einer der schönsten Plätze zum Queen Mary-Viewing ist die Lindenterrasse des Louis C. Jacob. Im Jacob während des Auslaufens zu sein ist Kult, das Jacob betreibt diesen Kult aber auch mit Leidenschaft. Aus den Fenstern wird von Gästen und Personal gewunken, auf der Terrasse die Kanone abgefeuert und Anlage

Nicht jede Brücke bekommt bei ihrer Wiedereröffnung ein derartiges Großaufgebot an lokaler Prominenz und Würdenträgern zu sehen: Bürgermeister Olaf Scholz, Sängerin Vicky Leandros, Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer, Erzbischof Werner Thissen, Birgit Breuel, Hauptpastor Alexander Röder und viele mehr. Derjenige, der an einem solchen Freitagvormittag bei mäßigem Wetter derart viele Honoratioren zu bewegen wusste, war kein anderer als Albert Darboven, der sich der Brücke besonders verbunden fühlt und seit Jahren für den Erhalt und die Pflege der über 120 Jahre alten Brücke kämpft. Schon am Vorabend konnten Passanten Albert Darboven und den Künstler Jörg Plickat beim Aufbau der vier Brückenskulpturen beobachten. Darboven war sich auch schon bei deren Abbau zu Beginn der Renovierungsarbeiten nicht zu schade, auch selbst im Nadelstrei-

Die Lindenterrasse ist der schönste Platz und Gäste schmettern zu Ehren des britischen Kreuzfahrtschiffes „Pomp and Circumstances“ und „Rule Britannia“. Dazu genießt man den unvergleichlichen Blick aus Logenperspektive auf Elbe, Schiffe und die gegenüberliegende Airbus-Werft in Finkenwerder. Leider kann man das Vergnügen nicht einfach so nutzen, es gibt nicht einmal Karten für den Event käuflich zu erwerben. Einzige Chance ist eine Einladung, oder man ist Gast des Hotels an diesem Tag. Diese Exklusivität ist aber

Tradition im Louis C. Jacob - die Winken mit den Bettlaken (Foto: MK)

durchaus so gewollt und gehört inzwischen zum Geschäftsmodell des Jacobs. Neben dem reinen Hotelgeschäft entwickelt sich der Hotelkonzern um Jost Deitmar zu einem Exklusivevent-Veranstalter allererster Güte. Neben Kreuzfahrten auf der Sea Cloud und der Queen Mary ist man überall dabei, wo es exklusiv wird. Dabei fährt schon einmal der Hotelchef mit seinen Gästen auf der Queen Mary mit, oder der Marketing-Chef versorgt persönlich die Gäste auf einer Tour mit der Sea Cloud mit Wein und Bier. Das Besondere ist Programm und – um auf die Lindenterrasse zurückzukehren – macht Dinge möglich, die sonst nicht mit Geld zu haben sind.

Beim ersten Anlaufen der Queen Mary 2 im August zum Beispiel bietet das Jacob eines dieser exklusiven Arragements inklusive Übernachtung an der Elbe. Für 865 Euro pro Person im Doppelzimmer wird einiges geboten: Drei Tage Übernachtung mit Frühstück, Vier-Gänge-Dinner im Atlantic bei der Cunard Gala zu Ehren der Queen Mary 2 inklusive Shuttle-Service, Besichtigung der Queen Mary mit Lunch an Bord, Empfang auf der Lindenterrasse zur Verabschiedung der Queen Mary 2 und ein Shopping-Gutschein im Wert von 50 Euro. Ein kleiner exklusiver Ausbruch aus dem Alltag auch für Hamburger. n

Kontrolle am Vorabend durch Darboven

fenanzug Hand anzulegen, inklusive Kontrollblicks in den Wartungsschacht der Brückenpfeiler. Ansgar, Barbarossa, Hammonia und Europa, von Plickat ab 2003 im Auftrag Darbovens für die BrüAnzeige cke geschaffen, bekamen während

der Wiedereröffnung menschliche Beschützer. Dabei war die Wahl der Patengeschenke, die sich die Paten von den Statuen holen mussten, durchaus zweideutig. So bekam der Pate Barbarossas Olaf Scholz ein Szepter geschenkt – schon als König Olaf tituliert ein unter Umständen nützliches Geschenk. Auch bei der Patengabe

Ein Szepter für den König Olaf für Sängerin Vicky Leandros konnte sich manch einer der Honoratioren das Lachen nicht verkneifen. Eine Ein-Euro-Münze sollte für die Verbundenheit zu den europäischen Nachbarn stehen – war aber auch als Anspielung auf die Rettungsversuche Europas und Griechenlands zu verstehen. Michel-Hauptpastor Röder und Erzbischof Thissen übernahmen die Patenschaft für den Apostel Ansgar, Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer die der Schutzgöttin Hamburgs Hammonia. 3,5 Millionen Euro hatte die Grundsanierung gekostet. Schon 1888 bei der Eröffnung gab sich jede Menge Prominenz die Ehre: Kaiser Wilhelm II. und alles, was das Deutsche Reich damals an Größen aufzubieten hatte, wohnte der Zeremonie zur Fertigstellung bei. n

Finanztipp

Aktuelle Ergebnisse aus dem Haspa-Trendbarometer 2011 40 Prozent der Hamburger Mieter würden gerne in Eigentum wohnen

Haspa-Filialleiter Ivan Pucic

Rund zwei Drittel der Hamburger wohnen zur Miete. 40 Prozent der Mieter würden allerdings lieber in den eigenen vier Wänden leben. Viele meinen, dass sie damit langfristig auch finanziell besser stünden. Trotzdem sind es gerade die Finanzfragen, die dem Traum vom Wohnen im Eigentum häufig entgegenstehen. Das belegt eine aktuelle Erhebung der Hamburger Sparkasse unter 800 repräsentativ ausgewählten Hamburgerinnen und Hamburgern.

Je nach Lebensphase wünschen sich vor allem junge Familien (63 Prozent) und einkommensstarke junge Leute zwischen 18 und 39 Jahren (61 Prozent) eine eigene Immobilie. Der Wunsch nach Wohneigentum lässt deutlich nach, wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Altersgrenze von 50 überschritten ist. 42 Prozent der befragten Mieter halten Wohneigentum langfristig für billiger, während 27 Prozent der Ansicht sind, es sei teurer als

zur Miete zu wohnen. Und für 21 Prozent macht es gar keinen Unterschied. Dazu Ivan Pucic, Leiter der Filiale HafenCity: „Wohneigentum wird zunehmend als das wahrgenommen, was es tatsächlich ist: eine gute Kapitalanlage und eines der besten Instrumente der Zukunftsvorsorge. Wir verzeichnen einen anhaltenden Boom bei Baufinanzierungen und auch das niedrige Zinsniveau begünstigt den Eigentumserwerb.“ Für die meisten befragten Mieter liegt das Kaufpreislimit bei 150.000 bis 200.000 Euro und für nur 8 Prozent bei über 300.000 Euro. 48 Prozent wollen sich grundsätzlich nicht verschulden und immerhin 39 Prozent haben Angst vor einer zu hohen Kreditaufnahme. „Das wichtigste Element einer Baufinanzierung ist eine solide Eigenkapitalbasis. 15 bis 20 Prozent des Objektpreises sollten es schon sein, dann steht einer soliden Finanzierung im Regelfall nichts im Wege“, so Ivan Pucic. n Sprechen Sie mit uns! Herr Ivan Pucic und sein Team freuen sich auf Sie in der Haspa Filiale Am Kaiserkai 1 oder unter 040-35 79 93 76.

Albert Darboven und Bürgermeister Olaf Scholz (Foto: MK)

Gewichtige Sanierung Die Ericusbrücke konnte doch noch bewegt werden Es war viel gerätselt worden, warum sich die kleine Drehbrücke so gegen ihre Sanierungsversuche gestemmt hatte. Der Grund war letztlich dann ein ganz einfacher: Statt der errechneten 100 Tonnen wog die kleine Brücke rund 25 Tonnen mehr – zu viel für den ursprünglich georderten Schwerlastkran. Ein neuer musste herangeschafft werden. Nach dessen Aufbau ging es dann ganz schnell. Innerhalb weniger Minuten war das Oberteil vom Sockel abgehoben und auf der Lohseplatzseite abgelegt. Dort wird die Brücke jetzt vor Ort grundsaniert. n

Brücke am Haken (Foto: TH)


Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Katharina feiert

HafenCity Leben

HafenCity Zeitung / Seite 9

Premiere des stadtteilübergreifenden Kindermusicals

Einladung!

Am Donnerstag, den 23. Juni, ist es wieder so weit: Katharina feiert, das Stadtteilfest für Altstadt, Speicherstadt und HafenCity auf dem Katharinenkirchhof mit Gastronomen aus dem Quartier und Open-Air-Bühne. Ab 16 Uhr beginnt das Fest mit Grillen und Spielen für Kinder und Jugendliche aus dem Quartier. Um 17:30 Uhr eröffnet ein Highlight die große Bühne: die Premiere des Kindermusicals „Drei Banden – ein Diamant“ von und mit Tina Cassens. Kinder aus sechs Stadt-

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Viele Bands auf der Bühne – Spaß garantiert teilen wirken in dem MusicalProjekt mit, das 2010 Dank der Förderung der Körber Stiftung und ihrer Initiative „Anstiften“ seinen Anfang nahm. Die Kinder haben sich das Musical frei nach Ephraim Lessings „Ringparabel“ erarbeitet, Kostüme entworfen, Bühnenbilder gebastelt, Choreografien, Gesang und Musik geprobt und sich selbst, einander

und ihr Hamburg neu kennengelernt. Die Künstlerin Gwendolin Taube aus dem Katharinenviertel, Markus Riemann mit dem Klub.K und viele Engagierte haben geholfen, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Die Kinder- und Jugendkantorei St. Petri – St. Katharinen ist ebenfalls dabei. Außerdem auf der Bühne: der Quartierschor Rabenmütter, die Hamburger Liedertafel, ein Jazz-Trio mit Markus Riemann, Jan Petersen und Alexander Vakarchuk und die Soulband B-Connected. n

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Charity mit allen Sinnen Auge um Auge bei Dialog im Dunkeln

Lita Santos am Kaiserkai (Foto: CF)

„Auf der Welt gibt es so viel Elend und Armut“, sagt Lita Santos, „es ist sehr schwer zu entscheiden, wem und wie man helfen kann.“ Lita Santos ist die Gründerin der Modelagentur LJ models Munich und die Initiatorin von „calendar mission“. Die Frau, die beruflich als Designerin, Stylistin und Inhaberin einer Modelagentur seit Jahren mit Schönheit zu tun hat, weiß nur zu gut, dass wir in einer visuellen Welt leben. Sie weiß aber auch um die, die diese Welt anders sehen müssen, weil sie sehbehindert oder gar blind sind. Auf der Suche nach einer Möglichkeit zu helfen, griff sie auf ihre beruflichen Erfahrungen und auf einen klassischen Werbeträger zurück: Der Kalender! „Ich will meinen Teil dazu beitragen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Von 2012 an soll jedes Jahr ein von uns produzierter Kalender erscheinen, um Menschen, die in unerträglicher Armut leben

müssen oder unter einer wie auch immer gearteten Behinderung leiden – insbesondere in Entwicklungsländern – nicht nur die Aufmerksamkeit zu geben, sondern mit einem Teil des Verkaufserlöses unseres Kalenders, der diesen Menschen zugutekommen soll, wirklich etwas zu bewegen“, beschreibt sie das Projekt. Dazu brauchte sie einen starken Partner. Ein Teil des Erlöses des Kalenders für 2012 bekommt die ChristoffelBlindenmission Deutschland e. V. (CBM). Eine zertifizierte Entwicklungshilfeorganisation, die in 99 Ländern Hilfsprojekte betreibt und sich im besonderen Maß um blinde Menschen kümmert und ihnen die Augenoperation bezahlt,

Ein Event in fünf Großstädten damit diese wieder sehen können. Damit das Projekt bekannt wird und möglichst viele Spendengelder übergeben werden können, geht die „calendar mission“ on tour. Lita Santos lädt in fünf deutsche Großstädte zum Event „Augen für die Augen“ ein. Die erste Veranstaltung hat den Untertitel „Hörsinn“ und findet am 26. Mai ab 20 Uhr in der Hamburger Speicherstadt bei Dialog im Dunkeln statt. Stargast ist Joana Zimmer, die deutsche Popsängerin, die seit Geburt blind ist. Seit vielen Jahren unterstützt sie die Arbeit der Christoffel-Blindenmission, und an diesem Abend wird sie für den guten Zweck singen. Anschließend geht die Party mit DJ Lily weiter. n (CF)

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HafenCity Leben

Seite 10 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

In the mood – Zukunftsstimmung Fette Maschinen Unbekannte Leuchtobjekte wurden in der U4-Haltestelle HafenCity Universität gesichtet

Die unterirdische Haltestelle. (Visualisierung: raupach-architekten)

Die U4 mit ihren neuen Haltestellen nimmt immer stärker Form und Gesicht an. In Anwesenheit des Wirtschaftssenators Frank Horch und Hochbahn-Chef Günter Elste präsentierte die Hochbahn vor ausgewählten Medien den ersten von zwölf Leuchtcontainern in der künftigen Haltestelle HafenCity Universität. Wenn die U4 im Herbst 2012 in Betrieb geht, soll die Haltestelle HafenCity Universität nicht nur Ein- und Aussteigepunkt, sondern ein besonderer Attraktionspunkt sein. Voraussetzung: Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Bau der HCU soweit fortgeschritten, dass die Haltestelle nicht in einer Baustelle oder alternativ in einer Sandwüste endet. Gleiches gilt für die Haltestelle Überseequartier, in deren Umfeld jetzt die Gründungsarbeiten für die ersten Teile des südlichen Überseequartiers laufen. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit, denn nichts wäre peinlicher, als wenn die neue U-Bahn nur zwei Baustellen mit dem Jungfernstieg verbinden würde. Für die Anwohner an den Baustellen geht damit langsam eine lange Leidenszeit zu Ende. Nächtlicher Lärm und Vertröstungen weichen Nachtruhe und freiem

Blick auf die Straße. Doch zurück zur Haltestelle. Der aktuell laufende Innenausbau steht unter dem architektonischen Leitbild „Hafenatmosphäre“. Die Gestaltung der U4-Haltestelle nimmt das Thema des Hamburger Hafens als wichtigen Containerumschlagplatz auf. Zwölf an der Decke aufgehängte Lichtobjekte in den Abmessungen eines 20-FußContainers werden unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugen und Fahrgäste und Besucher begrüßen. Wirtschaftssenator Frank Horch: „Die Haltestellen sind das Eingangsportal zum öffentlichen Nahverkehr. Die Haltestelle HafenCity Universität wird dem Anspruch, den Nahverkehr attraktiv zu gestalten, in besonderer Weise gerecht. Das Konzept, das hier umgesetzt wird, verbindet auf sehr gelungene Weise architektonische Innovation und moderne Technik mit der Hafenatmosphäre an der Oberfläche.“ Der Entwurf zur Haltestellengestaltung kommt vom Münchener Architekturbüro raupach-architekten. Die Leuchtcontainer sind jeweils 6,5 Meter lang und 2,8 Meter hoch und breit, wiegen sechs Tonnen und sind mit 280 LEDs bestückt. In das Lichtkonzept ist auch

die Decken- und Wandgestaltung integriert. Die behandelten Stahlplatten reflektieren auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern intensiv die LED-Beleuchtung und sorgen für die außergewöhnliche Gesamtstimmung in der Haltestelle. Das Lichtkonzept für die über 200 Meter lange, 16 Meter breite und 10 Meter hohe Haltestelle HafenCity Universität sieht verschiedene Möglichkeiten vor: Die in 15 Reihen angeordneten LEDs ermöglichen eine Abbildung des kompletten Lichtspektrums. Die Leuchtcontainer können über einen Rechner einzeln oder in Reihenschaltung angesteuert werden. Damit ist eine dynamische Anpassung an die Außenwelt möglich: entsprechend der Tageszeit, der Jahreszeit oder des Wetters. Gleichzeitig ist aber auch eine für die wartenden Fahrgäste wahrnehmbare Lichtveränderung programmierbar. Das Beleuchtungskonzept beschränkt sich auf Wände und

Ende Juni werden die Soundgeneratoren hochgefahren Drei Tage letztes Jahr lag ein fernes Brummen über der HafenCity. Tausende von Harley-Davidson-Motorräder machten den Großmarkt und die umliegenden Stadtteile unsicher. Für die einen eine sehenswerte Attraktion, für die anderen ein Ärgernis. Im Zuge des Titels Hamburgs als Umwelthauptstadt Europas wollten einige damalige Regierungsstellen das Ereignis gar verbieten lassen. Für Hamburg als Tourismusstadt eine unglückliche Diskussion, die aber glücklicherweise Anfang des Jahres für die nächsten fünf Jahre ein Ende gefunden hatte.

Ein Fünf-Jahres-Vertrag mit dem Großmarkt wird das Ereignis noch größer machen und einen Ausflug zu Fuß an den Oberhafen ist das Ereignis allemal wert. Selbst hartnäckige Harley-Hasser können sich der Faszination der Tausenden Maschinen auf dem Großmarktgelände nicht entziehen. Neben Stuntshows, einer Händlermeile und Musik zelebrieren die Harley-Fahrer an diesen Tagen vor allem eines: sich selbst. Typen gucken ist Pflicht – nichts wie hin! Vom 24. bis 26. Juni auf dem und um das Großmarktgelände – schnellster Weg über die Oberhafenbrücke. n

Der Nahverkehr soll attraktiv gestaltet werden Decken. Der Bahnsteig wird mit normalem Weißlicht aus Leuchtstoffröhren beleuchtet. Für die Realisierung der Haltestelle hat die Hochbahn einiges ausgegeben. Aus inoffiziellen Quellen ist von einem Betrag von zehn bis zwölf Millionen Euro die Rede. Günter Elste: „Mit dem Innenausbau der Haltestelle beginnt nun in der HafenCity die letzte Phase des aktuellen Bauvorhabens. Mit der Inbetriebnahme der U4 im Herbst kommenden Jahres ist die notwendige Infrastruktur für die weitere Entwicklung der HafenCity im Bereich Überseequartier und HafenCity Universität geschaffen. Das Verkehrsangebot ist eine entscheidende Voraussetzung für die Anbindung der HafenCity an die Hamburger Innenstadt und eine nachhaltige Stadtentwicklung – für die Bewohner, die Arbeitnehmer und die Besucher dieses neuen Stadtteils.“ n

Harleys auf dem Großmarkt (Foto: MK)

Nahverkehr verkehrt Stehen die Konzertbesucher im Regen? Wir alle fiebern ihr auf unsere Weise entgegen: der Eröffnung der Elbphilharmonie. Angesetzt ist dieser Event für 2013. Was bedeutet die Eröffnung konkret für die HafenCity? Genau vorhersagen kann die Auswirkungen natürlich niemand, aber Daten belegen: Das Verkehrschaos ist schwer aufzuhalten. Um die zahlreichen täglichen Besucher des Gebäudes, Hotelgäste, Touristen etc., in die HafenCity zu transportieren, muss der öffentliche Personennahverkehr dringend ausgebaut werden. Natürlich wird der Ausbau durch die Inbetriebnahme der U4 sowie den Einsatz des neuen 212er Busses erfolgen. Reichen diese Maßnahmen aber wirklich aus? Nach momentanem Stand ist leider nicht davon auszugehen. Der 212er Bus soll nur im 20-MinutenTakt fahren und führt wohl an der Elbphilharmonie nicht einmal direkt vorbei. Die Fußwege vom Baumwall und vom Lohsepark zu dem Konzerthaus sind für zahlreiche Besucher schlicht zu weit. Die Entfernung zu den umliegenden Parkhäusern ist ebenfalls zu groß, um vor dem Konzert frisch gestylt durch Wind und Wetter über den Kaiserkai zu flanieren.

Problemzone Mensch (Foto: TH)

Entsprechende A nmerkungen zu den Gefahren der derzeitigen Verkehrsplanung stießen bislang nicht nur bei der Hochbahn auf taube Ohren. Wir lassen uns aber so einfach nicht abwimmeln, wir bleiben dran! Die Verkehrsanbindung der Elbphilharmonie muss so gestaltet werden, dass Besucher sicher und trocken in das Gebäude gelangen können. Das Verkehrschaos durch die privaten Pkw ist anderenfalls vorprogrammiert. n


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(in Planung) straße bis Abschluss der Bauarbeiten Ende September 2011 • Herstellung der Fahrbahn der westlichen Seite des Großen Grasbrooks • Herstellung der östlichen Straßennebenflächen des Großen GrasToleranz: Im Zuge der endgülti- Form gebracht. Wer die schrägen brücken und neue Bauarbeiten sich auf die Straßen Großer Gras- Immerhin liegen die Bauarbeiten y Hamburg GmbH / lab3 mediendesign © der HafenCity GmbH / lab3 mediendesign • Herstellung der nördlichen Nebenflächen Straße Hamburg Am Dalmannkai ➜ Dazu Sperrung der westlichen Fahrbahn des Großen Grasbrooks brooks vor dem Gebäude „Centurion Commercial Center“ gen Fertigstellung des Straßen- Gehwege rund um die Kreuzung am Brooktorkai in vollem Gange. brook und Am Dalmannkai. Beide weitgehend in den Sommerferien – vor der Schule von Am Sandtorkai bis auf Höhe des SAP-Gebäudes. Einrichtung der ➜ Dazu Sperrung des Großen Grasbrooks ab Straße Am Dalmannkai raumes• Herstellung rund um das Quartier Großer Grasbrook/Am KaiserSlalomfahren durch die Hafensind zeitweise vollständig gesperrt einer Zeit, wo viele Anwohner der Fahrbahnen östliche Seite Straße Großer Grasbrook Straße Am Dalmannkai als Einbahnstraße Richtung Westen. Umleiin Richtung Norden und Einrichtung der Straße Am Dalmannkai als am Sandtorpark wird es diesen kai/Am Dalmannkai genauer City ist angesagt. Betroffen sind und nicht mehr per Auto zu erreiund Umleitung Angestellte nichtRichtung in der Haund Straße Am Dalmannkai tung des Verkehrs aus Richtung Am Sandtorkai über Am SandtorEinbahnstraße in Richtung Osten. des Verkehrs Sommer umfangreiche Bauarbetrachtet, wird die Notwendigauch die Buslinien. Während der und chen. Tiefgarageneinsind. und FürAmdie Ladenbesit➜ Dazu Sperrung der östlichen Fahrbahn des Großen Grasbrooks park und San-Francisco-Straße Richtung Hübenerstraße Quar- Selbst die Am Sandtorkai über StraßenfenCity Am Dalmannkai Sandtorpark ab Höhe SAP bis zur Straße keit Am Sandtorkai. Umleitung tier Strandkai / HCC zur Straße gesperrt. Am Sandtorkai zer noch einmal eine harte Zeit, beiten rund umGebäude den derzeitigen der Arbeiten sofort einsehen. Bauarbeiten starten alle Linien fahrten sind zeitweise des Verkehrs aus Richtung Am Kaiserkai und Quartier Strandkai / Suppen➜der Die Erreichbarkeit der Straßeund Am Kaiserkai über den Großen Gras-Anlieger der Tiefgaragen Verkehrsknotenpunkt, der Straße Danach können die am Viewpoint werden durch Die die sie überbrücken müssen – die Hamburg Cruise Center (HCC)Die über die Hübenerund San-Franciscobrook istdie nicht möglich.am Die Anlieger der Straße am können nachfolgenden Bauphasen bis zur Fertigstellung sind der StraßenGroßer Grasbrook, geben. umliegenden Gastronomie auch Straße Überseeplatz – Kaiserkai die müssen währendDie dieser Zeit die Sommerferien immerhin Straße Richtung Am Sandtorpark und Überseeallee (Gegenrichtung nur über die Sandtorhafenklappbrücke ein- und ausfahren nebenflächen Ende September verursachen keine weiteren VerBaumaßnahmen haben es in sich. wieder auf den Außenf lächen rückwärtige Straße hinter SAP –, Tiefgarage des Überseequartiers Touristenzeit –, doch die Arbeiten entsprechend) ➜ Eine Wendemöglichkeit für LKW über 10 m Länge kann aus Platzgrünkehrseinschränkungen: Von Juli bis September werden gegessen werden, ohne dass die der Straße Am Sandtorpark oder benutzen. Aber – das ist die schöne können nicht im Winter wegen ➜ In der Zeit vom 25.07. bis 28.07.2011 wird die Straße Am Dalmannkai den am östlichen Ende der Straße am Kaiserkai nicht eingerichtet • Fortlaufende Herstellung der südlichen Nebenflächen der Stradie derzeit schrägen und auf unGefahr des Auslaufens besteht. der Überseeallee geführt. An den Kehrseite der Medaille – danach des des Bodenfrostes durchgeführt aufgrund von Asphaltierungsarbeiten für 4 Tage gesperrt. In dieser werden. Kleinere LKW bis zu 10 m Länge können die Zufahrten der ße Am Dalmannkai im Bereich Heizwerkes terschiedlichem Niveau befindliVon den Autofahrern werden Magellan-Terrassen fährt kein ist tatsächlich erstmal Ruhe mit werden. Also Zähne Zeit sind die Tiefgaragen der nördlich angrenzenden Gebäude (CenTiefgaragen zum Wenden nutzen. Die Bewohner / Nutzer der Gebäu• Herstellung der westlichen Nebenflächen des Großen zusammenGraschen Gehwege, die HofQuartier Straßendecke die Baumaßnahmen Bus mehr, entfällt frühzeitig die Bauarbeiten, Schmutz Staub. beißen und durch! n turion, Schule, und Hafenliebe) nicht anfahrbar. Als viel Geduld de Am Kaiserkai werden ebenfalls gebeten, ihre Lieferanten auf die brooksund im Kreuzungsbereich Am Kaiserkai Verkehrseinschränkungen hinzuweisen

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Elbdisharmonie

Willkommen im Paradies

Logistik rund um das neue Wahrzeichen

Obwohl noch immer eine Baustel- große Herausforderungen stellen. le, gilt die Elbphilharmonie schon Anwohner und Bürger möchten heute als das Wahrzeichen der nun Klarheit über die Planungen. Vogelre th Ohde dazu: „Wir möchten Stadt. Nach jetzigem PlanungsBernd stand ist die Fertigstellung für ein ausgereiftes Verkehrskonzept Ende 2013 vorgesehen. Der Kon- sehen, das zum einen den Gästen zertsaal dürfte bereits ein halbes einen angemessenen Zugang zum Jahr früher fertig sein. Er allein Konzerthaus gewährt, zum andebietet 2.150 Gästen Platz. Zudem ren aber auch die Anwohner vor wird die Elbphilharmonie ein ei- unzumutbaren Verkehrsbelastungenes Hotel beherbergen und eini- gen schützt.“ Klarheit will Bernd ge Wohnungen. Die vorgesehenen Ohde nun mit einer Anfrage an die 500 Stellplätze werden zur Hälfte zuständige Behörde erhalten. dauervermietet. Der Vorsitzende Insbesondere drängt sich die Frader CDU-Bezirksfraktion, Bernd ge nach den Planungen des HVV Ohde, sieht nun ein großes Ver- und des gesamten Öffentlichen kehrsproblem auf die HafenCity Nahverkehrs auf: „Auf jeden Fall und die weiträumigere Umge- sollte die Eintrittskarte für Konbung zukommen. Allein die Lage zertbesucher ein HV V-Ticket der Elbphilharmonie, die von drei beinhalten, so wie dies bei der Seiten mit Wasser umgeben ist, Staatsoper oder der Laeiszhalle dürfte zusammen mit der hohen üblich ist.“ Dies würde, so Bernd Zahl des erwarteten Besucherauf- Ohde, den Individualverkehr stark kommens die Verkehrsplanung vor reduzieren. n

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Ausweichmöglichkeit steht das Parkhaus Überseequartier (Zufahrt über die Überseeallee) zur Verfügung. Für den Lieferverkehr wird im Bereich Am Sandtorpark / südlicher Parkzugang Weeine Ersatzentladerfts station eingerichtet traß e (K+N) ➜ Die Anlieferung / Zufahrt zur Tiefgarage SAP / Kühne+Nagel bleibt über die südliche Grundstückszufahrt SAP gewährleistet

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Demnächst Alltag an der Philharmonie (Foto: MK)


HafenCity Leben

Seite 12 / HafenCity Zeitung

+++ Gewinnspiel +++

Tauffahrt auf dem Wasser

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Tradition im Grasbrookhafen Wo sind die Traditionsschiffe besser untergebracht?

Exklusive Kreuzfahrt mit der Celebrity Silhouette von Celebrity Cruises

Die Celebrity Silhouette, wird am 21. Juli 2011 in Hamburg getauft. Gefertigt in Papenburg und somit „Made in Germany“ ist das Schiff ein Beispiel für höchste Qualität und innovatives Design. Die Taufe findet im exklusiven Rahmen mit Ehrengästen und geladenen Gästen aus der Reiseindustrie und den Medien an Bord der Celebrity Silhouette statt. Auf alle Besucher am Hafen wartet die Celebrity Cruises Chill-Out-Lounge, die zum Bleiben, Entspannen und Genießen mit Blick auf das Schiff einlädt. Celebrity Cruises richtet sich an anspruchsvolle Kreuzfahrt-Gäste und bietet

Reisenden eine moderne und elegante Umgebung, höchsten Service, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sowie köstliche Speisen in einer exklusiven Atmosphäre. Zahlreiche neue Einrichtungen wie der Lawn Club Grill mit seinen schmackhaften Barbecue-Erlebnissen, oder das Art Studio, wo Gäste Kunstkurse belegen können, warten auf die Besucher. Natürlich verwöhnt die Celebrity Silhouette ihre Gäste auch mit den bekannten Annehmlichkeiten aus dem Celebrity-Premiumangebot wie echtem Rasen an Deck, zahlreichen feinen Restaurants und einmaligem Design. Wir verlosen eine Balkon-Kabine für die exklusive Tauffahrt der Celebrity Silhouette vom 21.07. bis 23.07.2011 von Hamburg in Richtung Nordsee. Nutzen Sie die einzigartige Gelegenheit, eines der unverkäuflichen Tickets für sich und eine Begleitperson

zu gewinnen und erleben Sie zusammen mit den anderen geladenen Gästen als erste das neue Kreuzfahrtschiff von Celebrity Cruises. Seien Sie live bei der exklusiven Taufe an Bord dabei! Im Gewinn enthalten sind zwei Übernachtungen in einer Balkon-Kabine an Bord der Celebrity Silhouette für zwei Personen, die Taufzeremonie, das komplette Unterhaltungsprogramm, alle Mahlzeiten und Trinkgelder sowie ausgewählte Getränke an Bord. Weitere Informationen unter: www.celebritycruises.de. Schicken Sie einfach eine E-Mail mit Adresse und Telefonnummer an gewinnspiel@hafencity-zeitung.com oder eine Postkarte an HafenCity Zeitung, Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg mit dem Stichwort „Kreuzfahrt“. Einsendeschluss ist Dienstag, der 21. Juni 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

no limits in celebration

Ein malerischer Anblick - Segelschiffe im Grasbrookhafen (Foto: MK)

Der Hafengeburtstag brachte einen Vorgeschmack darauf, wie schön ein Grasbrookhafen mit alten Segelschiffen und weiteren Traditionsschiffen sein könnte. Am neuen HADAG-Anleger gab es ein stetes Kommen und Gehen, Zweimaster, Dreimaster, große und kleine Segelschiffe – es war eine wirkliche Freude, dem Treiben zuzusehen. Praktisch für die Schiffe: Es waren keinerlei Umstände nötig. Keine Brücke musste geöffnet werden, selbst die von vielen zu schmal eingeschätzte Einfahrt konnte auch von den größeren Segelschiffen ohne Probleme passiert werden. Höchste Eisenbahn, die Pläne zum Bau einer Marina von zweifelhaftem Nutzen gegen einen zweiten Traditionsschiffhafen zu tauschen, der unabhängig von Brückenöffnungszeiten genutzt werden kann. Experten bezweifeln sowieso, ob es ein wirtschaftlich sinnvolles Nutzungskonzept für eine Marina im Grasbrookhafen geben kann. Die Ausbaggerungs- und Entsorgungskosten sind extrem hoch, das Verfahren muss nach Expertenmeinung sehr häufig wiederholt werden, da der Grasbrookhafen zum Versanden neigt. Die vorgesehenen Designerpontons von EMBT sind zwar schön, aber unpraktisch und unwirtschaftlich. Schon bei der Konzeption der Pontons im Sandtorhafen mussten Praktiker eingreifen um

Schlimmeres zu verhindern, trotzdem wurde zum Beispiel so etwas Essentielles wie Duschen für die Schiffsbesatzungen vergessen. Klare Forderung der Fraktion des gesunden Menschenverstandes: Weg mit den Planungen, her mit einer einfachen und praktischen Pontonanlage, die Stadt Hamburg soll einen weiteren Platz für das maritime Erbe Hamburgs schaffen, die HPA das Hafenbecken zum Wohle der Allgemeinheit ausbaggern. Die entstehenden Kosten werden allemal durch die möglichen Einsparungen beim

Der praktische Nutzen rechtfertigt den Aufwand Betrieb der Sandtorhafenklappbrücke gedeckt, außerdem werden großzügigere Möglichkeiten bei der Verkehrsplanung rund um die Elbphilharmonie eröffnet. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Dass die beiden Hafenbecken gegen Entgelt auch mal die eine oder andere Yacht oder Sportboot aufnehmen, ist dann eine willkommene Quelle für gelegentliche Gegenfinanzierung der Kosten. Eine Unterschriftensammlung ist in Vorbereitung, um die Forderungen zu unterstützen – die Listen liegen in den Kiosken aus. n

Danish Design Jubilee DOCK 56 mit ungewöhnlichem Sommerprogramm Statt mit dänischer Kunst punktet das DOCK 56 in diesem Sommer mit dänischem Design. Als Leihgabe für den Sommer übernimmt BoConcept das Dock und zeigt anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums ausgesuchte Möbelstücke des besten dänischen Designs. Passend zum zehnten Geburtstag des Shops in der Großen Elbstraße gibt es die zweite – temporäre – BoConcept-Dependance für zehn Wochen in der HafenCity. Ganz in weiß präsentiert sich der Designmöbel-Shop im Designerstadtteil mit passend ausgesuchten Stücken. Vom 18. Juni bis zum 27. August ist jeweils am Wochenende der Showroom geöffnet: samstags von 12 bis 18 Uhr, sonntags von 13 bis 17 Uhr. Ole Valsgaard, Geschäftsführer des BoConcept

10 Jahre BoConcept Große Elbstraße – 10 Wochen BoConcept Showroom in der Hafencity. Erleben Sie unseren neuen Showroom im Hamburger Hafen. Vom 18.06 bis 27.08.2011, Sa. 12–18 Uhr und So. 11–17 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Shops an der Großen Elbstraße, freut sich schon auf die Zeit in der HafenCity – nicht zuletzt auch, weil der neue Stadtteil am Wasser nicht nur bei seinen Landsleuten sehr beliebt ist. n

Ein BoConcept-Sofa (Foto: MK)


HafenCity hafen

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Der Graf, der Butler und die Patin Prominente taufen Mein Schiff 2 am Kreuzfahrtterminal

Der Graf, James Last und Bettina Tietjen (Foto: WM)

Mit einem Knalleffekt taufte am Sonnabend, den 14. Mai, vor dem Kreuzfahrtterminal die FechtOlympiasiegerin Anja Fichtel vor gut 1.800 geladenen Gästen und einigen hundert Zuschauern das neueste Schiff von Tui Cruises: Mein Schiff 2. Mein Schiff 2 wurde nach der Übernahme von Tui Cruises von rund 2.000 Handwerkern in 38 Tagen in Bremerhaven umgebaut. Das in Papenburg auf der Meyer Werft 1997 als Celebrity Mercury entstandene 262 Meter lange Kreuzfahrtschiff wurde für rund 50 Millionen Euro modernisiert. Die den heutigen Design-Ansprüchen nicht mehr genügende Mercury wurde komplett umgebaut, mit neuen Farbkonzepten durchgestylt und zusätzlich mit 200 Balkon-Kabinen versehen. Gut 450 Tonnen Stahl wurden verbaut, dafür musste aus Stabilitätsgründen ein mächtiger Bürzel, das Ducktail, mit gut 350 Tonnen ans Heck konstruiert werden.

Die erst seit drei Jahren am Markt agierende Tui Cruises, ein Gemeinschaftsunternehmen der Tui AG und Royal Caribbean, hatte bereits mit der pompösen Taufe von Mein Schiff 1 und Taufpatin Ina Müller einen Senkrechtstart hingelegt. Die Taufe des zweiten Schiffes fiel etwas leiser, aber nicht minder exklusiv aus. James Last und Unheilig arrangierten zusammen den Unheilig-Song „Große Freiheit“ als künftige Auslaufhymne und stellten ihn live den Zuschauern auf der Tribüne und der Unilever-Terrasse gemeinsam vor. Der Graf gefühlvoll wie immer und James Last mit seiner Band routiniert und perfekt. Dass kurz zuvor ein heftiger Wolkenbruch alles, inklusive der Zuschauer, unter Wasser setzte, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die vielen A- und BPromis, unter anderem Karl Dall, Barbara Wussow, Claudia Effenberg und Eva Habermann ließen sich trotzdem feiern und das

HafenCity Zeitung / Seite 13

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Moderatoren-Team Bettina Tietjen und Yared Dibaba machten gute Laune zum bösen Wetter. Pünktlich zum Taufakt um 15:30 Uhr riss die Wolkendecke auf und die sportlich schlanke Taufpatin Anja Fichtel – immerhin Mutter von drei Kindern, Respekt – setzte auf der Bühne mit dem Stich ihres Floretts in die Mitte eines Rettungsrings die Taufe in Gang. Heutzutage wird ja von der Taufpatin keine Sektflasche mehr auf die Bordwand geworfen, sondern mit einem Hebelmechanismus, der von Bord gesteuert wird, zerschellt die Flasche Champagner ohne Probleme. Brausender Applaus untermalt von diversen Schiffshörnern beglückwünschten die Mein Schiff 2 zur Taufe. Die Mein Schiff 2 wurde zwar in Hamburg getauft, hat aber in der Sommersaison 2011 ihren Basishafen in Kiel und steuert unterschiedliche Routen auf der Ostsee und in Skandinavien an. Nach drei zehntägigen Fahrten im Mittelmeer wechselt sie zur Wintersaison 2011/12 in die Karibik. Was die Schiffe von Tui Cruises so besonders macht, ist der Reisepreis. Bei vielen Reedereien ist die Aufpreispolitik üblich – so kommen allein für die Getränke erkleckliche Summen auf die Rechnung. Bei Tui ist man seit einem halben Jahr dazu übergegangen, die Leistungen all inclusive anzubieten. Das heißt auch der Kaffee am Pool, der Whisky an der Bar oder der Wein im Restaurant sind inklusive. Auch die Nespresso-Maschine nebst Kapseln auf jeder Kabine macht Sinn: als Early-weak-up oder ungestörtes Nachmittagspäuschen – alles schon bezahlt. Wann Mein Schiff 3 kommt, darauf mochte Tui-Cruises-Chef Richard Vogel nicht recht antworten. Aber sein Wunsch an die zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt war eindeutig: „Wenn wir das nächste Mal kommen, liebe Frau Stapelfeldt, dann bitte an ein anständiges Kreuzfahrtterminal“. n (WM)

Das Heim liegt direkt am Michel. (Foto: TH)

hohe Nachfrage (2010: 22.860, 2008: 22.638). Wenn wieder mehr Schiffe den Hafen anlaufen, hat das Folgen – auch für das Seemannsheim. Denn die soziale Arbeit wird möglich durch Spenden, aber auch durch eine Schiffsabgabe der Reeder. Diese geht zurück auf 1951, als die Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten, der Verein Hamburger Reeder und der NordO s t s e e - S c h i f f s m a k ler verei n erklärten, die sozialgemeinnützigen Seemannsheime mitzufinanzieren. Seither fällt für Schiffe ab einer bestimmten Größe eine Pauschale an. In Zeiten der Globalisierung und immer rascheren Abwicklung von Arbeitsprozessen auf dem Schiff und im Hafen ist das Seemannsheim ein Ort der Geborgenheit. Peschke: „Wenn Seeleute S.O.S. funken, reagieren wir.“ Seeleute in Not finden Betreuung, Unterkunft und Rat. 2010 war das Seemannsheim Krayenkamp durchschnittlich 5,8 Tage Heimat auf Zeit. Der Trend bestätigt sich. Notleidende Seeleute sind immer schwerer zurück auf ein Schiff zu vermitteln. „Ein besonderes Schicksal haben nicht-europäische Seeleute. Wenn etwa ein Mann aus Ghana nach 20 Jahren auf einem deutschen Schiff zurück in die Heimat will, verliert er seine Rentenansprüche. Leistungen nach Hartz IV reichen nicht, um nur für einige Wochen die Familie zuhause zu besuchen. Das heißt: Der Seemann ist gestrandet. Er weiß im Alter nicht wohin.“ n

Anfang Mai schlich sie sich sachte zum Kreuzfahrtterminal und legte leise an: die Queen Mary 2 zu ihrem ersten Hamburg-Besuch in diesem Jahr. Immerhin rund 100 tapfere Seh-Leute begrüßten am Strandkai den Luxusliner, der von einer Tour aus New York via Southampton kam und pünktlich um 6:30 Uhr anlegte. Cunard würde sich freuen, wenn am Sonntag, 13. August, aus Anlass des 20. Anlaufs in Hamburg und zum Good-bye bis zum nächsten Jahr ganz Hamburg bei einer großen Flaggen-Parade mitmacht. Hier soll die Queen Mary 2 entlang der Elbe mit einem Meer aus Fahnen und Flaggen gefeiert werden.Die Reederei Cunard hat sich für uns Hamburger

aber noch etwas Spektakuläreres einfallen lassen: Erstmals in der Geschichte der Reederei werden zwei Queens gleichzeitig in Hamburg festmachen. Am Sonntag, 15. Juli, kommen die Queen Mary 2 und die Queen Elizabeth gemeinsam in die Hansestadt und laufen zusammen aus. Die Queen Mary 2 wird in Richtung Norwegen, die QE das Baltikum ansteuern und danach erstmalig in der Cunard-Geschichte in Kiel anlegen. Ob die Kieler so feiern können wie die Hamburger? Immerhin wird Cunard anhand der Nachfrage überlegen, weitere Kiel-Abfahrten ins Programm zu nehmen. Für die jüngste Lady, die 2010 in Dienst gestellte Queen Elisabeth,

wird Hamburg Start- und Zielhafen für eine Weltreise, die am 8. Januar 2012 beginnt und nach 111 Tagen am 29. April 2012 enden wird. Preis für die gesamte Reise: ab 14.990 Euro. Aber zuerst wird sie in diesem Jahr ihren Hamburger Antrittsbesuch am 3. Juli machen. Nach drei Jahren HamburgAbstinenz gibt es für die Queen Victoria auch eine HamburgPremiere: Sie wird erstmals in der Geschichte der Cunard-Reederei ab/bis Hamburg vom 18. Dezember 2012 bis 7. Januar 2013 auf Weihnachts- und Neujahrskreuzfahrt bis Gran Canaria gehen, Preis ab 3.790 Euro. Zuletzt war die Victoria im Dezember 2009 bei uns zu sehen. n

individueller Einzelunterricht ab 100,- € / Monat, inkl. Material

Mission possible Die Seemannsmission betreut Seeleute in Not Noch bringt das Plus bei Imund Export besonders die Hafenwirtschaft in Fahrt. Soziale Einrichtungen im Umfeld des Hafens profitieren davon – wenn überhaupt – eher mit Verzögerung. „Ob Krise oder Konjunktur – unser Seemannsheim ist in guten wie in schlechten Zeiten erste Anlaufstelle für Seeleute, die in Not geraten sind, keine Heuer haben oder für kurze Zeit ein Stück Heimat brauchen. Wir hoffen aber natürlich, dass die gute Stimmung im Hafen auch zu uns ins Seemannsheim schwappt“, so Inka Peschke, Geschäftsführerin der Seemannsmission am Krayenkamp. Das Seemannsheim visà-vis vom Michel verbuchte 2010 mit 22.662 Übernachtungen von 3.908 Seeleuten weiter konstant

Neues von den Queens 2012 gibt’s Queen Mary 2 und Queen Elizabeth im Doppelpack

Ein Blick aufs Vordeck der Queen Mary 2 (Foto: MK)


Seite 14 / HafenCity Zeitung

HafenCity Hafen

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Nicht nur für alte Fregatten Zehnjähriges Jubiläum der Stiftung Hamburg Maritim

Claus Liesner, Joachim Kaiser, Stefan Behn, Gert Hinnerk Behlmer (Foto: SHM)

Vor zehn Jahren wurde die Stiftung Hamburg Maritim auf Initiative der Handelskammer Hamburg gegründet; was sie seither für den Erhalt des maritimen Erbes in unserer Stadt erreicht hat, kann sich sehen lassen. Am 18. Mai lud sie Freunde und Förderer zu einer Jubiläumsveranstaltung bei den historischen 50er

Ihren Hafen haben die Schiffe in der HafenCity Schuppen ein, um sich zu bedanken und die aktuellen Projekte vorzustellen. Seit 2002 ist die Stiftung Eigentümerin der denkmalgeschützten Schuppen 50–52. Es sind die letzten Originalschauplätze des Hafens aus der Kaiserzeit. Die Stiftung hat es geschafft, die Schuppen nach und nach zu restaurieren und anschließend zu vermieten, überwiegend an gewerbliche Umschlagsbetriebe, aber auch an den Event-Veranstalter Klaus Gerresheim und das Hafenmuseum Hamburg. Als ehemalige Eigentümerin hat sich die HHLA seit Jahren dafür engagiert, dass dieser besondere Ort im Hafen erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt.

Dr. Stefan Behn, Vorstand der HHLA: „Die HHLA sieht die 50er Schuppen als wichtigen Bestandteil ihrer Geschichte und der Geschichte des Hafens. Wir haben deshalb im Laufe der Jahre mit circa einer halben Million Euro die fortwährende Sanierung der 50er Schuppen maßgeblich unterstützt und freuen uns, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag zu deren Erhalt und künftiger Nutzung leisten konnten.“ Auch die anlässlich des Jubiläums enthüllten Info-Tafeln, die Erläuterungen zur historischen und aktuellen Entwicklung des Areals geben, wurden durch die HHLA finanziert.

Ansprache Dr. Behn von der HHLA (Foto: SHM)

neu!

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Die Bewahrung der stiftungseigenen historischen Schiffe ist ebenfalls nur dank großzügiger Förderung verschiedener Sponsoren möglich. Mit ihrer Unterstützung wurden viele Schiffe wieder fahrtüchtig gemacht. Gert Hinnerk Behlmer, Vorsitzender des Beirats der Stiftung und ehemaliger Staatsrat der Kulturbehörde: „Durch das Engagement der mehr als 1.000 Ehrenamtlichen ist es möglich, diese maritimen Schmuckstücke nicht nur zu bewahren, sondern auch öffentlich zugänglich zu machen. Ihnen gebühren der besondere Dank und die Anerkennung der Stiftung.“ Ihren Heimathafen haben die meisten Schiffe der Stiftung seit September 2008 im Sandtorhafen inmitten der HafenCity. Der dortige Traditionsschiffhafen wird ebenfalls von der Stiftung mit Hilfe von ehrenamtlichen Hafenmeistern betrieben. Mit dieser Einrichtung ist es gelungen, einen zentralen und prominenten Liegeplatz für Traditionsschiffe in Hamburg zu schaffen. In seiner Ansprache verweist der Vorstandsvorsitzende Dr. Claus Liesner auf die großen Aufgaben, die sich die Stiftung für die nächsten Jahre vorgenommen hat: die aufwändige Restaurierung des Stückgutfrachters Ms Bleichen mit dem Ziel der fahrfähigen Erhaltung, die umfangreichen Hochwasserschutz- und Infrastrukturmaßnahmen an den 50er Schuppen und die Förderung des klassischen Bootsbauhandwerks. n


Albert Ballins erste Kreuzfahrt

HafenCity hafen

HafenCity Zeitung / Seite 15

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Die Hapag stand an der Wiege des modernen Kreuzfahrttourismus

Dass heute in Hamburg Kreuzfahrtriesen an- und ablegen, ist längst keine Besonderheit des Hamburger Hafens. Dass dieser Reisetrend jedoch in der Hansestadt entstand, wissen nur wenige Passagiere. Als Kaiser Wilhelm II. dem Luxusliner Auguste Victoria des Hamburger Reeders Alfred Ballin am 22. Januar 1891 vor seiner Abfahrt in Cuxhaven einen Besuch abstattete, war ihm wohl kaum klar, dass er der Geburtsstunde einer neuen Form des Reisens beiwohnte. An diesem Tag brach das Linienschiff der Hamburger Reederei, das sonst für Überseepassagen eingesetzt wurde, zu einer Fahrt in den Orient auf: Über Gibraltar ging es auf das Mittelmeer, dort nahm die Auguste Victoria Kurs auf Ägypten, Beirut und Konstantinopel, zurück ging es über Piräus, Malta, Neapel und Lissabon, bis das Schiff am 21. März wieder im Heimathafen Hamburg anlegte. 57 Tage, 11 Stunden und drei Minuten war das luxuriöse Passagierschiff zu dieser Sonderfahrt unterwegs und lief 14 Häfen an. Für die 241 Gäste an Bord gab es eine eigene Bordzeitung und ein exklusives Unterhaltungsprogramm. Die Menüs wurden von Spitzenköchen zubereitet. Wie auf modernen Kreuzfahrten hatten die damaligen Passagiere die

Ein moderner Oldtimer vor Finkenwerder - die Sea Cloud (Foto:MK)

Möglichkeit, bei Landgängen und Ausflügen, Land und Leute kennenzulernen. Zu den Ausflugszielen gehörten unter anderem Jerusalem, Damaskus, Rom und Athen. Den Orient zu bereisen war unter Wilhelm II. Trend: Wilhelm II. wird auch der „Reisekaiser“ genannt und begab sich während seiner Amtszeit auf ausgiebige Reisen durch das Osmanische Reich. Von der dortigen Lebensart war er so begeistert, dass er darauf bestand, auf einer Palästinareise in Zelten zu nächtigen – die prächtigen „türkischen Zelte“ hierfür entwarf seine Majestät höchstpersönlich. Der Hamburger Reeder Albert Ballin, der diese erste Kreuzfahrt der Geschichte initiierte, kann

durchaus als Visionär bezeichnet werden: Das zweckentfremdete Linienschiff Auguste Victoria, benannt nach der Kaiserin, ging zu einer Zeit auf Kreuzfahrt, als für die meisten Passagiere die Tage auf See nur Mittel zum Zweck waren und die Reedereien sich mit möglichst schnellen Überfahrten gegenseitig zu übertrumpfen versuchten. Schiffe waren im 19. Jahrhundert Transportmittel – und vor allem im Winter oft nicht ausreichend ausgelastet. Zu wenig attraktiv war eine mehrtägige Fahrt über den kalten Nordatlantik. Albert Ballin hatte deshalb die Idee, in dieser Zeit die Schiffe für „Bildungs- und Vergnügungsfahrten“ in wärmere

Gefilde zu nutzen – den Anfang machte die Orientreise der Auguste Victoria. Die „Reisen um des Reisens willen“ waren bald so beliebt, dass sie bald zum festen Bestandteil des HapagAngebots wurden. Weil die Linienschiffe dieser Zeit jedoch für die Ansprüche von Kreuzfahrten nur bedingt geeignet waren, gab Ballin, der aufgrund seiner guten Beziehungen auch „der Reeder des Kaisers“ genannt wurde, 1899 das erste nur für Vergnügungsfahrten gebaute Schiff bei Blohm + Voss in Auftrag – 1901 stach die Luise Victoria in See. Auch andere Reedereien griffen den Trend bald auf. In dieser Zeit entwickelten sich auch zahlreiche „Kreuzfahrttraditionen“, mit denen sich die betuchten Gäste ihre Zeit an Bord gestalteten. So entstand beispielsweise ein Kleider-Knigge – mit jedem Tag der Reise kleideten sich die männlichen Passagiere dunkler. Am letzten Abend erschienen sie ganz in Schwarz, um die Trauer über das Ende der Reise zum Ausdruck zu bringen. n 1000kreuzfahrten.de ist ihr Spezialist für Kreuzfahrten in der HafenCity. Wir beraten Sie unter 0800-603 08 00 (gebührenfrei) gerne persönlich und individuell. Mehr unter www.1000kreuzfahrten.de

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Der Hamburger Jedermann von Michael Batz

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„Phantom vom Fischmarkt“ – Hörtheater in totaler Dunkelheit. Die Story: Eine Touristengruppe aus dem Ruhrpott kommt im Bus zum Fischmarkt und will sich amüsieren. Hilde und Kurt Stahl – ein Ehepaar mittleren Alters, entdecken getrennt voneinander die „sündige Meile“ und erleben irrwitzige Dinge: Hilde verfängt sich im Taschendieb und Spanner Elmar, Kurti will einen Auftragskiller treffen und gerät in die Fänge der Professionellen Lydia. Elfi vom Kaffeestand hat alle Eskapaden im Griff, übrigens auch den müden Kommissar Bär ... Als Lydia ermordet auf ihrem Bett liegt, ist es um Kurtis Fassung geschehen. Er weiß nichts mehr – hat er oder hat er sie nicht erschossen ... weiter geht’s am 11. Juni, 19 Uhr, oder am 12. Juni um 15 und 18 Uhr im Dialog im Dunkeln! Weitere Infos: www.hamburgkrimis.de

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang


HafenCity Hafen

Seite 16 / HafenCity Zeitung

Mein Schiff 2.0

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

NABU kritisiert TUI: Komfort Hui, Antrieb Pfui Hamburg wird mehr und mehr zum Zentrum der europäischen Kreuzfahrtindustrie. Drei Taufen in einem Jahr, zwei Kreuzfahrtterminals und Niederlassungen aller bedeutenden Kreuzfahrtreedereien erzeugen einen Sog, der alle Bereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens erfasst. Einen Abglanz davon spiegelt die Taufzeremonie des zweiten TUI-Cruises-Schiffes mit dem wenig einfallsreichen Namen Mein Schiff 2 wider. Rund 1.800 Ehrengäste aus allen Bereichen des Hamburger gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens wohnten der von Bettina Tietjen und Yared Dibaba moderierten Show bei – bei eher kühlen Temperaturen kein reines Vergnügen. Auf die Kehrseite der Medaille des Kreuzfahrtgeschäftes

machte der NABU anlässlich der Taufe der Mein Schiff 2 aufmerksam: „Das zweite TUICruises-Kreuzfahrtschiff wurde für 55 Millionen Euro rundum erneuert, aber während die Fassade auf Hochglanz getrimmt ist, verbrennen die Motoren dahinter den billigsten und dreckigsten aller Kraftstoffe“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller die TUI und verbalisiert damit die Sorgen der direkten Anwohner an den Terminals. Bei dem Umbau des bereits 1997 als Celebrity Mercury gebauten Schiffes wurde viel Augenmerk auf die innere Ausstattung und die Anpassung des Schiffes an den europäischen Geschmack gelegt, eine Modernisierung der Maschinenanlage fand aber nicht statt. Der Luxusliner fährt mit Öl, das

Großes Zuschauerinteresse bei kühlen Temperaturen (Foto: MK)

Die Mein Schiff 2 vor dem Strandkai bei einer ihrer vielen Jungfernfahrten (Foto: MK)

einen Schwefelanteil von bis zu 4,5 Prozent hat, und TUI hat auf den Einbau wirksamer Abgastechnik verzichtet. „Die Flotte von TUI Cruises fährt mit Rückstandsöl, das bis zu 4.500 mal mehr Schwefel enthalten darf, als der Diesel, den Autos tanken. Auch einen Rußfilter sucht man an Bord vergeblich, deshalb verpestet allein die Mein Schiff 2 jeden Tag die Luft so stark wie 50.000 Autos“, erklärt Miller von der NABU. Dabei ist die TUI natürlich nicht alleine mit ihrer Rolle als Umweltsünder. Weltweit setzt kein Kreuzfahrtschiff bisher Rußfilter und Marinediesel ein, es wird sehr wohl aber auf die Einhaltung von Umweltrichtlinien im restlichen Betrieb eines Schiffes geachtet. Anzeige

Prophylaxe – professionelle Zahnreinigung Mit der steigenden Lebenserwartung müssen auch die eigenen Zähne länger ihren Dienst leisten. Somit steigt auch die Bedeutung der Zahnpflege von frühester Kindheit an. Durch einfache Vorsorgemaßnahmen (Prophylaxe) kann Karies und Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) bis ins hohe Alter vorgebeugt werden. Zu den wichtigsten Säulen der Prophylaxe gehören: • Gesunde Ernährung • Regelmäßige häusliche Mund hygiene • Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt • Professionelle Zahnreinigung • Härtung des Zahnschmelzes (Fluoridierung) • Versiegelung der Kauflächen Unter einer professionellen Zahnreinigung versteht man die mechanische Reinigung der Zähne durch zahnärztliches Fachper-

sonal. Denn selbst bei optimaler häuslicher Mundhygiene können sich harte Zahnbeläge (Zahnstein) bilden, die durch das Putzen mit einer Zahnbürste nicht mehr entfernt werden können. Daher wird in regelmäßigen Abständen eine professionelle Zahnreinigung empfohlen. Mit hilfe unserer zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin, die eine Spezialausbildung in diesem Bereich absolviert hat, bieten wir in unserer Praxis eine fundierte Prophylaxe inklusive einer professionellen Zahnreinigung an. Wie läuft eine professionelle Zahnreinigung in der Regel ab? • Zahnärztliche Befundung des gesamten Zahnstatus • Entfernung aller weichen Be läge (Plaque) und harten Beläge (Zahnstein) sowie Verfärbun gen auf den Zahnoberflächen und in den Zwischenräumen

• Politur der gesamten Zahn oberflächen, damit Beläge und Verfärbungen nicht so schnell wieder anhaften • Fluoridierung der Zahnober flächen (Schutzlack zur Här tung des Zahnschmelzes) Hinzu kommt eine Beratung zur richtigen zahngesunden Ernährung und Optimierung der bisherigen Mundhygiene durch wertvolle Tipps und Empfehlung weiterer Hilfsmittel (Zahnseide, Zungenreiniger, spezielle Zahnbürsten etc.). Falls erforderlich, wird für jeden unserer Patienten ein individuelles Programm entwickelt, das auf seine jeweilige Mundsituation und Fertigkeiten abgestimmt ist. Zahnarztpraxis Dr. Jalilvand Am Kaiserkai 46 Tel. 040 - 43 21 88 66 Fax 040-43 21 88 77 www.dr - jalilvand.de

Mit seiner Forderung nach einem Einsatz von umweltfreundlicheren Treibstoffen auf Schiffen und die Ausrüstung aller Schiffe mit modernen Abgassäuberungstechniken steht der NABU nicht alleine: Auch der Germanische Lloyd weist darauf hin, das Landstromversorgung nicht für den Umweltschutz ausreicht und zeigte auf seiner Pressekonferenz

Die Reedereien halten am billigen Schweröl fest Wege zur Reduktion von Abgasen auf. Der GL schlägt aber statt des Einsatzes von Marinediesel und Rußfiltern den Einsatz von LNG (Liquified Natural Gas), also Flüssiggas vor. Der Antrieb mit Flüssiggas hat gegenüber klassischer Schwerölverbrennung nicht nur ökologische Vorteile. Zur saubereren Verbrennung kommen günstigere und günstiger werdende Preise. Dabei hält sich der zusätzliche Aufwand für den Einbau der ein Drittel größeren Gastanks durchaus in Grenzen. „Für die Umwelt und die Gesundheit der

Anwohner in den Häfen und Küstengebieten ist die Mein Schiff 2 alles andere als ein Wohlfühlschiff, erklärt NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. Diverse Studien zeigen, dass die Schiffsemissionen weltweit jedes Jahr bis zu 60.000 vorzeitige Todesfälle verursachen, allein in Europa sterben daran bis zu 24.000 Menschen. „TUI hat mit seiner wachsenden Flotte einen Anteil an dieser Entwicklung“, unterstreicht Oeliger. Der NABU will den Druck auf die Reeder weiter erhöhen. „Die Kreuzfahrtunternehmen müssen mit gutem Beispiel vorangehen und dürfen nicht aus reiner Profitgier am billigen Schweröl festhalten.“ Eine Chance zur Besserung hat die TUI schon bald. Ein drittes Schiff – diesmal wirklich ein Neubau – ist in Planung und könnte Musterbeispiel für den Einsatz moderner Antriebstechniken sein. Wer, wenn nicht deutsche Kreuzfahrtunternehmen, könnte diese Rolle übernehmen? Wer, wenn nicht Hamburg als europäische Umwelthauptstadt, könnte eine solche Forderung stellen? n

Das Zuhause auf Zeit für Ihre Gäste mitten in der Hamburger City zwischen Elbe und Alster Nur wenige Gehminuten von der Hafencity entfernt Der Michaelis Hof, im Gebäude der Katholischen Akademie, bietet komfortabel eingerichtete Zimmer mit Dusche/WC, Fön, Kabel-TV sowie Telefon und kostenfreiem Internetzugang. Jedem Zimmer steht ein kostenfreier Tiefgaragenplatz zur Verfügung. Einzelzimmer ab EUR 69,00 84,00 ,00 Doppelzimmer ab EUR 84 Herrengraben 4 , 20459 Hamburg Telefon 040-35906-912 / Fax -911 www.michaelishof-hamburg.de info@michaelishof-hamburg.de

Zahnarzt Dr. Navid Jalilvand M.Sc. (Foto: Inga Sommer)

Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin Irene Häusser


HafenCity sport

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Beach-Volleyball am Strandkai Knappe Tops, Sand und gute Stimmung Wo, wenn nicht am Strandkai kann in der HafenCity ein BeachVolleyball-Turnier von Weltrang stattfinden? Anfang Juni fliegen in der HafenCity wieder die Beach-Volleybälle über die Netzkante. Deutschlands ranghöchste Beach-Volleyball-Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), die smart beach tour, kehrt nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wieder in die Hansestadt zurück. 16 Frauen-

Finale der Männer bereits am Samstagnachmittag und 16 Männerteams kämpfen am ersten Juniwochenende (03. bis 05. Juni 2011) auf den drei Courts um ein Gesamtpreisgeld von 20.000 Euro. Mit hoher Wahrscheinlichkeit teilnehmen wird dabei das DV V-Nationalteam David Klemperer und Eric Koreng. Die beiden Spieler des Hamburger SV belegten 2010 den dritten Rang und wollen bei ihrem

erneuten Heimspiel natürlich noch weiter oben auf dem Siegerpodest stehen. Doch die Konkurrenz in Hamburg ist stark. Gemeldet haben sich unter anderem die Titelverteidiger Jonathan Erdmann und Kay Matysik, die Zweiten der Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2010, Markus Böckermann und Mischa Urbatzka vom FC St. Pauli sowie die DM-Vierten Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif vom Hamburger SV. Bei den Frauen stehen die Vorjahres-Siebten und zweifachen smart beach tour Siegerinnen (Leipzig und Fehmarn), Anja Günther und Geeske Banck (VC Olympia Hamburg/VC Olympia Berlin) ganz oben auf der Meldeliste. Im Gegensatz zum Vorjahr werden 2011 die Finalspiele der Männer auf den Samstag vorverlegt. Das letzte Spiel der Männer steigt gegen 16:30 Uhr. Eine Qualifikation findet nur in der Frauenkonkurrenz ab Freitagmittag statt. Das Frauenfinale startet wie gewohnt am Sonntag. n

Trendsport passend für den Strandkai – Beach-Volleyball (Fotos: MK)

Begegnung der Giganten Der Airbus-Riesenjet trifft auf ein Evergreen-Containerschiff Spektakulärer kann man einen Geburtstag kaum feiern. Die 75 Jahre alte Junkers Ju 52 D-AQUI nutzte den 822. Hafengeburtstag um auf eine ganz besondere Art zu feiern. Zusammen mit dem siebten Airbus A380 der Lufthansa drehte der Veteran einige Runden über dem Hamburger Hafen. Die A380

begann ihre Hafenrunde mit einer Platzrunde in Finkenwerder, die mit einem fantastischen Aufstieg hinter einem Containerriesen endete. Zusammen mit dem Jubilar gab es dann einige langsame Runden über die hunderttausenden Besucher des Hafengeburtstages – Chapeau! n

Ein beeindruckendes Schauspiel vor Finkenwerder (Foto: MK)

HafenCity Zeitung / Seite 17


HafenCity sport

Seite 18 / HafenCity Zeitung

Jugendarbeit im Störtebeker SV

Für den guten Zweck

Trainingslager der ersten F-Jugend vom 29. April bis 01. Mai 2011 in Schönhagen

Mitmachen beim HSH Nordbank Run

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Kein Pistolenschuss, sondern das dumpfe, warme Horn der Queen gibt die Strecke für die Teams frei. Der Weg leitet die Läufer nordwärts über den Grasbrook, entlang des Sandtorparks Richtung Überseequartier. An der Hauptverkehrsachse am Sandtorkai, wo der Wohnturm Arabica

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Am Ende des Pontons werden die Läufer über die großzügigen Baakenha fen Vers man nstra Magellan-Terrassen Richtung ße Kaiserkai-Promenade gelenkt, geradewegs auf Hamburgs zukünftiges Wahrzeichen zu, die Elbphilharmonie. Die Strecke führt Zehn Jahre laufen und helfen schließlich über die Marco-PoloK Terrassen mit einem grandiosen Der Verkauf von Einzelstart- ichenpauerstra ße Blick auf Hafen, Landungsbrü- nummern (20 Euro pro Person) für cken und die Elbphilharmonie. das Team „Hamburger Abendblatt / Eine letzte Wendung, und es geht Karstadt sports" erfolgt an der Hafenkante zurück zum ab 6. Juni bei Karstadt sports Kreuzfahrtterminal. Dort wartet am Hauptbahnhof (Servicekasse / auf alle Teilnehmer ein begeis- 4. Etage) sowie am Veranstaltungsternder Zieleinlauf vor dem Uni- tag ab 9 Uhr vor Ort am Hamburg lever-Gebäude. Vier Kilometer Cruise Center.

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Elbphilharmonie – die Teilnehmer dürfen sich am 25. Juni auf vier Kilometer maritimes Sightseeing durch Hamburgs rasant wachsenden Stadtteil freuen. Vor dem Hamburg Cruise Center, wo Traumschiffe wie die Queen Mary 2 festmachen, startet Hamburgs Kultlauf.

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HSH Nordbank Run 2011 - noch nie war die Strecke so interessant

Zehn Jahre für den guten Zweck durch die HafenCity, zehn Jahre Sport, Spaß und Spende. Der HSH Nordbank Run feiert 2011 groWe rfts traß e mit einer Strecke, ßes Jubiläum, die noch nie so interessant war, wie diesmal: Kreuzfahrtterminal, Überseequartier, Traditions Vogelreth schiff hafen, Promenaden und

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Am 25. Juni hat man in der Ha- NYK, Stage Entertainment, RiSpiel mit einem gerechten 11:11. Danach wurde noch ein „11-Me- fenCity wieder die Alternative: coh und viele mehr. Wer noch terschießen“ ausgetragen. Auch verstecken oder mitmachen. Der keine Mannschaft gefunden hat, nstraße Alte Rabe dieses endete unentschieden und zehnte HafenCity-Run macht die findet vielleicht Mitstreiter bei e Johnsalle HafenCity wieder zur Laufstrecke den zwei großen Mitmach-Mannzwar 7:7. Har „KaUm 18 Uhr wurde zu Abend ge- und den gesamten Tag über die schaften aus der HafenCity. Hartwicusstraße Von-Melle-Park tt ni Orte am Wasser zum Ausflugstharina rennt!“ ist die Mannschaft gessen und danach noch ein weBadestraße h sc Armgartstra rch ße eg Du ße tra und auch nig auf dem Gelände gespielt. ziel aller Laufinteressierten. Da der Katharinenkirche Arm gartstra lw els de b ö n i Fr Gr Nach diesem anstrengenden Tag hilft nur eins: selber mitmachen – der Businessport von Manuela Fontenay g we es gab es noch eine „Pyjamaparty“ entweder als Teilnehmer oder Schiermann ist wieder mit einer d n u B mit Apfelschorle und Chips, und als Publikum, das regelmäßig bei Mannschaft unterwegs. Ebenfalls enstraße An der VerbindungsbahnBundesstra Moorweid ße Moorweidenstraße Moorweidenstraße es wurde ein Tisch-Kickermatch dieser schönen Laufveranstal- am Start: Kevin Schütt und sein nnsweg Tiergartenstraße Klein a Fonte um nay ausgetragen. tung fehlt. Und es gibt reichlich Team von der SehKunst starten Gra e e aß tr Am Sonntag gingen wir noch ein- Mannschaften aus der HafenCity, mit zehn Läufen zur Tour rpfs aß durch Tesdo Schottwe str Ed rca m un Plätze mal auf den Spielplatz und an den die es anzufeuern gilt: Dössel & die HafenCity – ein TeilBader dSie m er Strand. Danach hatten wir noch Rademacher, Gebrüder Heine- wurde verlost. Die Fotografen der s-A lle e einen kurzen Fototermin und mann, Gröninger, Grossmann & HafenCity-Zeitung sind natürlich traße khofs Sa nk danach war die Abreise. Ich habe Berger, HHLA und Hafen Ham- auch unterwegs, um die besten Au- E tP ete rsb noch nie so viele „Pinkelpausen“ burg Marketing, die HafenCity genblicke des Tages einzufangen, ur Die F-Jugend an der Ostsee (Foto: Sigrid Hansen) ge rS tra aße Str GmbH, Kühne & Nagel, MSC, die Bilder gibt es dann im Juli. n Sechsli erlebt. ße ler il e ng A t rs erte sp Ma rras Jugendarbeit ist eine der Kern- Spielplatz. Nach der lsRückkehr fo Abschließend möchte ich mich bei se rte L oh kompetenzen des Störtebeker SV. war ab 21 Uhr Bettruhe. Nach allen Teilnehmern, vor allem aber en f m ö Lo hh ü c ir h h K m len Wichtiger Bestandteil: Trainings- dem Frühstück Aam nächsten bei Filip Fortunato (Betreuer) den lst üh st Bei er len ra ter g ße st Als Bü ra er is Alstergla lager. Am 29. April 2011 trafen wir Morgen wurde der lacSportplatz und bei unserem Trainer Erol Yed ß l cis au e An s tra r e t ß K s uns am Haus des Sports und wur- besichtigt, und es fand ein erstes ennesilimak für das schöne Wochenl e rA dyb m de Espla rüc am nade ke An ck-Wall Training statt. rd den nach Verabschiedung durch ende bedanken. Es hat allen viel Gorch-Fo Gu to er rli ck tts e r b E splanein leckeres tra die Eltern mit dem Bus Dam nach Um 12 Uhr gab es Spaß gemacht, und es war sicherte Lü ade mtorwall ße Als er ße ra Schönhagen an der Ostsee, in Mittagessen. Um 15 Uhr fand lich nicht das letzte Mal, dass so AnHd St r Gro Fehla m le olz r m ße ndts va to The mir abgesprochenes da da traß die Ferienanlage der Hamburger Kein von Trai- eine Aktion stattfindet. HerzliRe ds ate m e ein La rstr m an lein St ng aße Lombard eT din r e h sb e rücke eat Re Sportjugend gefahren. Dort ange- ningsspiel gegen die E-Jugend chen Dank an das Netzwerk-HaF ers ihe tra ße Sp ad kommen, wurde uns unsere Un- ( Jahrgang 2001) des TSV Ein- fenCity e. V. und den HafenCity en tei weg hen ch W Kirc GÄNSEMARKT terkunft zugewiesen, und danach tracht Immenbeck (Buxtehude) Business Port. Ohne diese all Unterße Valentinskamp ße to ra ße tra rtu Gän rst tra Bau ns semNach drei gespielten „Halbnn ne ers meis e ging es erst einmal zum Abendstatt. stützung wäre das Trainingslager ine ark el en -Straß nd r t ck e a M t er B B r M stra x An ra Ernsteckstraße ße nd Ale erg de ße brotessen.Nach Sp dem Abendessen zeiten“, bei denen unsere Spieler nicht möglich gewesen. se n Kolb ße tra rK nd k-S tra un e e e erc -S raß ih s C t M e t S ha wurden die Betten bezogen und AB bis zur Erschöpfung kämpften st rR itBinnenalster HAUPTBHF lle Ern me -Be Bre and NORD din sich häuslich eingerichtet. Danach und man den Altersunterschied Sigrid Hansen, Fer n Ge m ise Pu rtr au am bo Eine der vielen HafenCity-Mannschaftenind(Foto:TH) ging es an den Strand und auf den kaum bemerkte, endete dieses Fußballjugendleiterin lve ße trohh ud Ra rt tra eim S e alle

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang


auf einen blick

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 19

Was und wo von A bis O

Ein Wegweiser für Bewohner, Berufstätige und Besucher rund um HafenCity, Speicherstadt und Katharinenviertel

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Der G e werb epla n H a fen von C it y Z eit u ng u nd Q u a r t ie r

Sowohl für Touristen wie auch für Anwohner attraktiv: die Promenade am Dalmankai und die Marco-Polo-Terassen (Foto: TH)

Kultur und Museen

1. Körber Forum 

[F 6]

Veranstaltungsforum, Kehrwieder 12

13. HafenCity InfoCenter Kesselhaus [G 11]

24. Deutsches Zollmuseum 

Informationscenter HafenCity, Am Sandtorkai 30

Alter Wandrahm 16

14. Artbalance 2. DOCK 56

[H 8]

Artgalerie an der Elbphilharmonie, Am Kaiserkai 56

[E 11]

26. Osaka 9

[E 11]

HafenCity Nachhaltigkeitspavillon, Osakaallee 9

Holzbrücke 2

3. Kehrwieder Theater

[F 9]

Kehrwieder 6

16. ArchitekturSalon 

[I 16]

[B 9]

Galerie, Rödingsmarkt 19

17. Kelim Art & Paintings Gallery [G 12]

5. Galerie Deichstraße

[C 9]

6. Miniaturwunderland

[F 9]

Ausstellung Modelleisenbahn, Kehrwieder 2 – 4

18. Pavillon Elbphilharmonie 

[H 12]

Informationscenter Elbphilharmonie, Magellan-Terrassen

[H 7]

[H 17] 5. CARLS an der Elbphilharmonie

6. CIAO MAMMA! 

[D 7]

Shanghaiallee 7

Großer Grasbrook 17

31. Deichtorhallen Hamburg

Am Sandtorkai 32

21. Hamburg Amerika Centrum 

Ausstellung, Deichtorstraße 1 – 2

10. Capillaro Atelier 

Kulturzentrum, Am Sandtorkai 48

[G 10]

[I 10]

[G 14]

[F 10]

Ausstellung, Kehrwieder 2

12. Fotografie Regina Geisler

22. Friends Forever Zimbabwe 

[I 14]

Galerie, Am Dalmannkai 4

[E 11]

Fotogalerie, Bei den Mühren 66

23. Speicherstadtmuseum  [F 15] St. Annenufer 2

34. HafenCity InfoCenter Kesselhaus  [G 11]

21. Restaurant Deichgraf [D 9]

Café, Am Sandtorkai 30

Deichstraße 23

[D 9]

Teelounge und Shop, Am Kaiserkai 10

[C 9]

36. Der Fisch 

Restaurant, Deichstraße 21

Kajen 12

23. Das Kontor [H 19]

Restaurant, Deichstraße 32

[C 8]

Bistro, Rödingsmarkt 29

10. Miss Sofie  [D 22]

24. Speicherstadt Kaffeerösterei  [I 8]

37. Restaurant Wandrahm[I 11] [F 9]

Am Kaiserkai 13

Kehrwieder 5

Eisladen, Am Kaiserkai 63

38. Schoppenhauer  Restaurant, Am Kaiserkai 23

Restaurant, Reimerstwiete 20–22

26. Feinkost HafenCity

39. Asia Bistro 

25. KAISERS  11. Tai Tan Restaurant

[I 11]

Imbiss, Am Kaiserkai 21

[H 8]

[I 10]

[E 11]

Am Kaiserkai 56

Am Kaiserkai 27

11. Hamburg Dungeon

[D 9]

Restaurant, Deichstraße 25

22. Kartoffelkeller

20. Kapelle Ökumenisches Forum „Brücke“  [J 13]

9. Spicy’s Gewürzmuseum

[F 11]

35. Meßmer MOMENTUM[H 11]

[D 19]

[E 13]

[D 10]

[C 10]

Brook, Altes Zollhaus

20. Zum Brandanfang

9. Souper Salad fresh Company

Lounge, Veranstaltungen, Cremon 33–34

[H 10]

Restaurant, Holzbrücke 7

33. C’asia Bistro 

[G 7]

30. Automuseum PROTOTYP

8. Weinkeller Cremon

[F 10]

Am Kaiserkai 26

32. Cremon Insel  [D 9]

Restaurant, Café, Deichstraße 37

[E 18] 7. Huang Imbiss

[D 9]

19. Schönes Leben

Club, Steckelhörn 12

19. Klub.K 

30. Café + Bar Kehrwieder

31. klein & kaiserlich Kaffeehaus 

Bistro, Rödingsmarkt 43

[G 10]

[F 10]

Crêperie, Deichstraße 39

Italienischer Gastronomiebetrieb, Am Sandtorkai 38

Information, Brooktorkai 4

29. Dialog im Dunkeln

29. Restaurant Hamburg Dungeon 

[D 9]

[I 7]

Brasserie & Bistro, Am Kaiserkai 69

Koreastraße 1

17. Galeria Italiano 

18. Ti Breizh 

8. Restaurant Fischküche[D 8]

Am Sandtorkai 32

[D 9]

Eiscafé, Deichstr. 41

Ausstellung, Alter Wandrahm 4

7. Afghan. Museum 

16. Alt Hamburger Aalspeicher  Restaurant, Deichstr. 43

Coffeeshop, Am Kaiserkai 60 – 62

27. Internationales Maritimes Museum Hamburg  [G 17]

28. Hamburgisches Architekturarchiv 

[G 7]

Lunch, Coffee, Am Sandtorkai 39

4. Campus Suite 

Am Sandtorkai 25, 4. Boden

Deichstraße 28

[D 9]

Deichstraße 36

Kehrwieder 1

Galerie, Bei den Mühren 70

4. Red Galerie

15. Sidi Bou 

Kehrwieder 5

Informationscenter Überseequartier, Osakaallee 14

[C 11]

[F 7]

SB-Restaurant, Kehrwieder 9a

3. OH IT’S FRESH!  25. InfoPavillon Überseequartier

Galerie, Bei den Mühren 69

15. Das SCHIFF Theaterschiff 

2. Elbdeck [D 16]

Gastronomie

1. Stricker’s Kehr Wieder Spitze

Restaurant, Catering und Event-Location, Am Sandtorkai 77

12. Bistro Kaiser Perle

[I 8]

[I 10]

Am Kaiserkai 27

[D 12]

Imbiss, Reimerstwiete 3

Am Kaiserkai 47

27. Mozzers’s Finest  13. Weinspeicher B  [G 6]

[H 9]

[D 10]

Shop & Bistro, Cremon 11

Am Kaiserkai 46

[G 12]

Am Sandtorkai 23/24

28. Nido  14. Viale Antico 

40. Markthalle Speicherstadt 

[D 9]

Restaurant, Deichstraße 48 – 50

Restaurant, Catering, Cremon 35

[D 10] 41. Restaurant VLET  Am Sandtorkai 23/24

[G 12]


auf einen blick

Seite 20 / HafenCity Zeitung ns e uen u n Wir fr ge n rg ä n z u u nt e r üb er E n e g reg u n n A d it yun h a f e nc m a i l@ g.c om z eit u n

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Traditionsschiffhafen Kaispeicher A Elbphilharmonie

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Straße

Fährenlinie

Straße im Bau/in Planung

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Ein Gemeinschaftsprojekt von

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Sportboot Marina in Planung

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Legende

© ELBE&FLUT

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auf einen blick

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 21

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Hamburg Cruise Center Hotel in Planung

Science Center in Planung

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Baakenhafen Hamburg Crui

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Baakenhöft

Alles auf einen Blick finden Sie auch im Internet auf der

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Alle Angaben ohne Gewähr


auf einen blick

Seite 22 / HafenCity Zeitung 42. Häagen-Dazs 

[I 12]

Eiscafé, Am Kaiserkai 1

66. Restaurante Porta Nova 

[C 15]

Brandstwiete 36

12. Carl Feddersen Sea Shop 

35. HafenCity Kiosk 

[D 9]

[L 12]

Strandkai 1

67. Bistro Paris 

Shop, Deichstraße 35

[G 16]

Französisches Spezialitätenbistro, Osakaallee 2 – 4

44. Sala Thai Restaurant [I 12] Thailändische Küche, Am Kaiserkai 1

45. Campus Suite 

68. Immergrün 

46. Chilli Club 

69. Vinosage 

47. Restaurant Brook

48. Restaurant Avelino Tapas y Vino 

[D 13]

Katharinenstraße 31

49. Mahlzeit 

16. Jo Freyherr 

71. Schönes Leben 

Herrenmaßkonfektion, Am Kaiserkai 30

Restaurant, Shop und Café Alter Wandrahm 15

17. Thomas Gardener

72. Fleetschlösschen

Garten & Design, Am Kaiserkai 30

[F 16]

73. Kleine Elbfaire 

[H 17]

Am Kaiserkai 29

[G 13]

Café-Bar, Am Sandtorkai 50

74. Café Kaispeicher B

[G 17]

19. HafenCity Tabak und mehr … 

Koreastraße 1

75. Austernbar  51. Dulce 

[I 13]

Ice Cream, Chocolate, Coffee Großer Grasbrook 9

[G 9]

52. Restaurant COA 

[I 13]

Asiatisches Restaurant, Großer Grasbrook 9

53. Restaurant Zum Schiffchen 

39. Hästens Store 

Großer Grasbrook 9

[I 14]

40. Mohammad Tehrani [D 14] Teppiche, Neue Gröningerstr. 10

Erlebnisdinner, Pickhuben 3

[H 19]

41. Flagstone 

[D 15]

Natursteinhandel, Zippelhaus 2

[H 14]

Feinkostbar, Am Sandtorpark 12

42. Ullah Azizi 

[C 15]

Orientteppiche, Willy-Brandt-Str. 45

[I 10]

43. Rossmann 

[I 15]

Drogerie, Überseeboulevard 4 – 10

44. BASE  [I 10]

Yacht- und Yachtzubehör, Am Kaiserkai 29

77. Oberhafen Kantine [G 22] Stockmeyerstraße 39

Am Kaiserkai 26

78. Restaurant Fillet of Soul 

22. Schanzenbäckerei [E 22]

[H 10]

[C 11]

Holzbrücke 7

[I 11]

Am Kaiserkai 15

Einzelhandel

24. Cetin Lotto Toto 

[I 15]

58. Curry Queen 

Shop, Rödingsmarkt 47

[D 8]

[I 15]

Bäckerei, Überseeboulevard 4 – 10

3. Livingson 

4. Gaastra Bekleidung

25. DAT BACKHUS 

[I 12]

Bäckerei, Am Kaiserkai 1

[I 8]

49. Stoffsüchtig 

[I 15]

61. Soup City 

[H 8]

[C 8]

Shop, Rödingsmarkt 31–33

[C 8]

8. Yachtausrüstung 

[B 8]

Shop, Steintwiete 11

[C 15]

10. Heino Großhaus Kolonialwaren 

65. Brodspann  Imbiss, Brandstwiete 40

[C 15]

Am Kaiserkai 42

[H 9]

Wellness, Am Kaiserkai 42

39. Rechtsanwälte Hainke, Schüler, Alleyne  [E 13]

16. Kaiserschnitt am Kaiserkai 

[I 9]

40. Hamburger Sprachschule HSS GmbH  [C 13] Grimm 14

[G 15]

[H 15]

17. Aktuell Lohnsteuerhilfeverein e. V. [I 9]

41. Anwaltskanzlei Ackermann 

Am Kaiserkai 31

Grimm 12

18. Melanie Brünker Haargestaltung 

42. TAG Immobilien  [H 10]

Friseur, Am Kaiserkai 26

[C 13]

[E 13]

Steckelhörn 5

43. HypoVereinsbank

[G 14]

Am Sandtorkai 48

[H 18]

20. DELPHIN KREUZFAHRTEN GMBH  [C 10]

45. Orange Cube 

Teekontor, Hongkongstraße 1

Deichstraße 9

Werbeagantur, Zippelhaus 2

53. punct.object, office hafencity 

21. Deutsche Bundesbank 

[H 13]

Art & Glasses, Großer Grasbrook 9

[H 13]

Schuhe, Großer Grasbrook 9

52. Samova 

[I 19]

Einrichtungskonzepte, Hongkongstraße 7

[H 13]

Blumengeschäft, Großer Grasbrook 9

54. Schanzenbäckerei

[D 10]

44. Tyre Xpert 

[C 14]

Autoservice, Neue Gröninger Str. 12

46. L‘Oreal Academy  [B 10]

[D 15]

[G 15]

Singapurstraße 3

Willy-Brandt-Straße 73

47. Deutsche Bank  [E19]

[G 10]

[H 15]

Überseeboulevard 4–10

Am Sandtorkai 62, Dock 4

Brooktorkai 22

48. Grossmann & Berger[H 15] 23. Holcim 

[B 9]

[H 13]

Großer Grasbrook 9

[B 9]

[G 13]

Elektroräder & Autos, Am Sandtorpark 3

Dienstleistung

1. Meissler & Co. 

2. Idiom Sprachschule

[D 9]

[I 14]

[C 11]

Osakaallee 6–8

[I 11]

49. Klaus Frech Schneiderei Maßkonfektion  [D 15]

[H 9]

Am Kaiserkai

3. Europcar 

34. E-COLLECTiON 

Autovermietung, Rödingsmarkt 14

[H 14]

Brandstwiete 58

[I 7] 25. Naturheilpraxis R. Lappe 

[E 11]

50. Ronald Reinholz Friseure 

[D 7]

Bei den Mühren 78

Osakaallee 6–8

26. Praxis für ästhetische Medizin [H 12]

51. 25 hours Hotel 

[C 8]

[H 16]

Rödingsmarkt 43

Jan Kath Design Teppiche, Am Sandtorpark 14

Regenerative Energie & Lifestyle, Am Sandtorkai 50

24. Baci Eis

Immobilien, Am Kaiserkai 67

Shop, Deichstraße 45

11. Souvenirhandel Atelier Zippel 

38. Ergoteam, Praxis für Ergotherapie [G 13]

Bäcker, Brandstwiete 36

33. Carpetti 

Fine Asian Food, Brandstwiete 46

[C 9]

Cremon 32

32. E-MOBiLiTY 

[C 15]

14. Sydbank 

[I 13]

Textilpflege, Großer Grasbrook 9

Friseur, Am Kaiserkai 43b

50. Dössel & Rademacher  [C 15]

Shop, Rödingsmarkt 25

9. Mineralien Zentrum Andreas Guhr 

37. texfresh  [E 9]

Willy-Brandt-Straße 47

Brandstwiete 50

64. ToRaJa 

[H 15]

Shop, Rödingsmarkt 27

Brandstwiete 58

63. Restaurant Kornhauskeller 

Immobillien, Großer Grasbrook 9

[C 15]

31. Schanzenbäckerei [D 15]

36. Dahler & Company HafenCity GmbH & Co. KG[H13]

51. Altstadt Bäckerei 

30. Blume Fresh 

62. La Trattoria Bella Italia 

13. Hafenrundfahrten und Fleetfahrten 

22. Sakura Spa 

[E 15] 7. Zuckerhut, Mode aus Brasilien 

[F 9]

19. Dammann Rechtsanwälte 

29. LOOK! Nº5

Buchhandel, Rödingsmarkt 29

Suppen-Bistro und Catering, Neuer Wandrahm, Bei St. Annen

[H 13]

Reisen, Großer Grasbrook 9

Schreibwaren, Brandstwiete 42

28. Sehkunst 

Im Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2

12. Stage Entertainment GmbH 

35. Helgoländer Botschaft

27. Malini Blumen & Dekorationen [G 12]

5. Long Fashion Mode ab 178 

6. Schiffsbuchhandlung Fuchs 

[I 9]

Immobilien, Am Kaiserkai 45

[L 12]

Steckelhörn 11

[L 12]

Fabrikverkauf, Strandkai 1

59. Restaurant Zippelhaus

[F 15]

Strandkai 1

[D 12] Kleidung, Überseeboulevard 2

Am Sandtorkai 23/24

60. „Kaffeeklappe“ 

47. Nobodyisperfekt 

48. Marc & Daniel 

Am Kaiserkai 60

Zippelhaus 2

34. Dove Spa 

Am Kaiserkai 44

Am Sandtorpark 14

Kiosk und Deutsche Post, Überseeboulevard 4 – 10

Kiosk, Reimerstwiete 1

Imbiss, Zippelhaus 2

[D 15]

33. Chefmanship Center [K 12]

Deichstraße 34

Kleidung, Überseeboulevard 2

Fat-Boy Outlet, Am Kaiserkai 67

[D 15]

32. Hamburger Sparkasse  [I 12] Am Kaiserkai 1

Hohe Brücke 2

Lifestyle, Überseeboulevard 2

[D 7]

26. Unilever Shop 

Restaurant, Willy-Brandt-Straße 47

[H 9]

10. Apotheke an der Elbphilharmonie [H 9]

15. Float 

23. Schanzenbäckerei

2. W. Hartmann & Co.

[C 15]

31. Bankhaus Wölbern [G 12] Am Sandtorkai 54

Ticket-Shop, Kehrwieder 6

Base/E-plus Shop Überseeboulevard 4 – 10

45. DAT BACKHUS  21. Hadi Teherani Produktdesign 

Shop, Rödingsmarkt 39

57. Gröninger Privatbrauerei 

[H 9]

Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, Innere Medizin, Psychotherapie, Am Kaiserkai 46

11. ENGEL&VÖLKERS [I 10]

Shanghaiallee 7

1. Maritim Antik  56. Die Theke 

[G 12]

Kochseminare, Strandkai 1

[H 10]

20. Yachtkontor HafenCity

[E 13]

[F 14]

30. Commerzbank 

[G 17]

Restaurant, Steckelhörn 12

55. Criminal Dinner 

8. Zahnarztpraxis Dr. Jalilvand 

9. Ärzte am Kaiserkai

Deichtorstraße 2

54. Zum Steckelhörn 

[G 9]

[I 14]

[H9]

46. Wolsdorff-Tobacco [H 13]

7. Maritime Circle-Line

29. Praxis am Sandtorkai  [G 12] Privatpraxis für Physiotherapie, Am Sandtorkai 23/24

Anleger Traditionsschiffhafen

Bettengeschäft, Am Sandtorpark 12

Kiosk, Am Kaiserkai 29

Koreastraße 1

76. Café Erlkönig (Prototyp) 

[D 9]

Am Kaiserkai 46

Osakaallee 9

50. Espression by Lavazza 

[H 14]

Am Sandtorpark 10

38. Lola Hamburg 

18. HafenCity Merchandising 

[D 13]

[D 12]

Am Sandtorkai 23/24

[G 16]

Café, Bistro, Bar, Brooktorkai 17

Steckelhörn 12

[C 9]

28. Gothaer Versicherung Katharinenstraße 23–25

Deichstraße 36

15. City Farming Bio Service 

[E 16]

6. Maklerteam Deichstraße 

Mode, Am Sandtorpark 14

Eiscafé, Osakaallee 2 – 4

[C 8]

[H 14]

Bäckerei, Am Sandtorpark 6

37. Wagener Raumausstattung 

Am Sandtorkai 35

70. Orocolato 

[E 12]

Blumenladen, Deichstraße 26

[H 16]

[G 12]

Bei den Mühren 91

[C 9]

Teppiche, Deichstraße 24

Kunst & Wein, Osakaallee 6– 8

Asiatische Brasserie, Am Sandtorkai 54

13. Blumenkontor Martens

14. Galerie Azadi 

[H 12]

5. Bartram, Niebuhr Rechtsanwälte Steintwietenhof 2

[H 16]

Wellness-Food, Osakaallee 6–8

Coffeeshop, Großer Grasbrook 10

[I 14]

Am Dalmannkai 6

36. LE CROBAG  43. Langnese Café 

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

4. Hansalawyers  Rechtsanwälte, Kajen 6

[I 16]

Überseeallee 5

Am Kaiserkai 4

[D 8]

27. Zahnarztpraxis Urselmann  Am Kaiserkai 4

52. Sportverein Störtebeker SV  [H 12]

Geschäftsstelle, Stockmeyerstraße 41

[G 22]


termine

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 23

Termine, Termine, Termine!

Nicht unfehlbar, nicht vollständig, aber mit Liebe ausgewählt, um die Suche nach der kulturellen Abwechslung zu erleichtern.

Musik

Musik im Meßmer MOMENTUM Le Moment Raphaël Marionneau, einer der einflussreichsten Chillout-DJs Europas, lädt jeden 2. Mittwoch im Monat zum Träumen und Entspannen ein. 08.06.2011, 18 Uhr Tea Time & Klassik: Flöte & Klavier 28.06.2011, 16 Uhr www.messmer-momentum.de

Drama Queen – Versprochen Es wird so einiges versprochen, aber wird es auch gehalten? Drei Frauen, drei Meinungen, dreifaches Vergnügen. Versprochen. Das SCHIFF, Holzbrücke 2 10. und 11.06.2011, 19:30 Uhr 12.06.2011, 18 Uhr Petit montmartre Präsentation von bunter Straßenmusik mit brillanten Musikern. Weltoffen, vielfältig und mitten im Getümmel. Vorplatz der Elbphilharmonie 12.06.2011, 13:30 Uhr und 17:30 Uhr Anke Johannsen Anke Johannsen bietet eine Vielzahl facettenreicher Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul. Ihre selbstkomponierten Stücke präsentiert sie in einer unvergleichlichen Art und Weise. Klub.K, Steckelhörn 12 16.06.2011, 20 Uhr Race Horse Company Das schlagkräftige junge Trio der Race Horse Company aus Finnland zeigt in der Hansestadt erstmals seinen energiegeladenen Zirkus der nächsten Generation. Fliegende Bauten Glacischaussee 4 16.06.–10.07.2011, 20 Uhr sonntags, 18 Uhr Premiere: 16.06.2011, 20 Uhr Etta Scollo im Carls Kultursalon Mit italienischen Chansons der 30er bis 60er Jahre spannt die sizilianische Sängerin und Songwriterin den Bogen von Paolo Conte bis zum venezianischen Schlager. Natürlich drehen sich alle Lieder um das Thema Liebe. Carls an der Elbphilharmonie Am Kaiserkai 69 19.06.2011, 18:30 Uhr Hamburg Sounds Hamburg Sounds bietet vielversprechenden Talenten ein Podium und bringt sie zusammen mit etablierten Stars der Szene. Dieses Mal mit Nils Koppruch, Tim Neuhaus , Daniel Bertram , Pierre Ferdinand et les Charmeurs. Fliegende Bauten Glacischaussee 4 20.06.2011, 19:30 Uhr

Ensemble Formidable Mit dem Programm „Erklär mir die Liebe!“ wird das Publikum auf eine musikalische Reise durch sämtliche Regionen der Erde und verschiedenste Zeitalter der Musikgeschichte genommen. Jung, ungewöhnlich und erfrischend. Fliegende Bauten Glacischaussee 4 21.06.2011, 20 Uhr

Visual Leader 2011 Zum achten Mal werden die Nominierten und die Gewinner der Lead Awards vorgestellt. Zu sehen sind Fotoserien, Magazinbeiträge, Anzeigen und Websites – das kreative Leistungspotential der deutschen Werbebranche. Deichtorhallen Deichtorstraße 1–2 02.06.–14.08.2011

Felix Schepp – Abhängen und mal aufräumen Das erste abendfüllende Soloprogramm von und mit SCHIFFEnsemble-Mitglied Felix Oliver Schepp, bei dem er sich selbst am Klavier begleitet. Ein Chansonabend, entstanden in Eigenregie mit verschiedensten Musikdarbietungen. Schepp präsentiert Lieder aus der eigenen Feder und mit teils skurrilen, humorvollen Texten. Das SCHIFF, Holzbrücke 2 23.06.2011, 19:30 Uhr

Das SCHIFF Das SCHIFF-Ensemble bietet ein buntes und unterhaltsames JuniProgramm in schönem Ambiente. Das SCHIFF, Holzbrücke 2 Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr ist eine freche, poetische Revue rund um Matrosen, Mädels und Meer. Alles gewürzt mit einer Prise Kabarett. 04.06.2011, 19:30 Uhr und 05.06.2011, 18 Uhr In Aussteigen für Einsteiger bieten Frowin & Kilian messerscharfe Analysen, saukomische Figuren und gnadenlos virtuose Songs. 02., 16., 17. und 18.06.2011, 19:30 Uhr Höchst amüsant und beste Unterhaltung liefert das Stück außer man tut es – das erich-kästnerprogramm. Nicht nur für echte Kästner Fans! 19.06.2011, 18 Uhr und 24. und 25.06.2011, 19:30 Uhr In Dumme Gedanken hat jeder – Das Beste von Wilhelm Busch wird eine spannende Auswahl der besten Satiren Buschs präsentiert. 09.06.2011, 19:30 Uhr Taubenvergiften für Fortgeschrittene sorgt für einen musikalischen Abend. 09.06.2011, 19:30 Uhr

Kultur

ArcheTypen. Die ersten Volkswagen Angefangen hat alles mit einigen Prototypen, Versuchsfahrzeugen und Sonderkarosserien, die allesamt unter der Leitung von Ferdinand Porsche entstanden sind. Das Automuseum PROTOTYP widmet sich diesen Anfängen. Automuseum PROTOTYP Shanghaiallee 7 16.04.–19.06.2011 WORLD PRESS PHOTO 11 Die Ausstellung zeigt die ergreifensten und bewegensten Bilder der Pressefotografie aus dem Jahr 2010. Zu sehen sind Fotos aus den Krisengebieten bis zu fotografischen Highlights aus den Bereichen News, Sport und Natur. Gruner + Jahr-Pressehaus Baumwall 11 12.05.–08.06.2011, 10–18 Uhr mittwochs, 10– 20 Uhr Heinz Glüsing: Von Rissen in die Welt – Reise-Impressionen aus fünf Jahrzehnten Die Ausstellung zeigt ausgewählte Ölbilder und wenige kostbare Zeichnungen mit Motiven aus Rissen, dem Heimatort des Künstlers, sowie von seinen Reisen nach Nepal, China und Ladakh, nach Venedig und Sylt. galerie carstensen Brüderstraße 9 26.05.–02.07.2011 Original Kleiner Hamburger Brunch: 19.06.2011, 13–17 Uhr Hamburg | Triest: Speicherstadt und Porto Vecchio Fotografien, die Thomas Hampel von der Hamburger Speicherstadt gemacht hat, treffen auf Aufnahmen des alten Freihafens von Triest, eines großen Lagerhauskomplexes aus dem späten 19. Jahrhundert, der von Giorgio Masnikosa fotografiert wurde. Speicherstadtmuseum St. Annenufer 2 26.05.–31.07.2011

Hamburg-Krimis live: Phantom vom Fischmarkt Live-Inszenierung in absoluter Dunkelheit. In der BlackBox einen Hamburg-Krimi zu erleben, bedeutet Spannung pur. Dialog im Dunkeln Alter Wandrahm 4 11.06.2011, 19 Uhr und 12.06.2011, 15 und 18 Uhr Lesungen im Speicherstadtmuseum Das Speicherstadtmuseum lädt zu spannenden Krimilesungen ein. Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2 Kriminacht: In Deinem schönen Leibe. Premierenlesung mit Jürgen Ehlers. 17.06.2011, 19:30 Uhr Hamburger Art Week Über neun Tage lang verwandelt sich die Hamburger Innenstadt in eine Kunstplattform. Internationale Kunst, Galerien, lokale Künstler und künstlerische Aktivitäten laden zum Entdecken ein. Hamburger Innenstadt verschiedene Orte 17.–26.06.2011 Das Leben ist kein Ponyhof … Kristina Fiand und Ernst Groß Das Künstlerpaar bedient sich der Holzbildhauerei und zeigt nun in einer neuen Ausstellung seine un-

terschiedlichen Werksgruppen, von „EdekaFrauen“ bis PS-starke Karosserien. präsentiert von der Galerie PopArtPirat, im FREY WILLE, Neuer Wall 7 17.–26.06.2011 Barkassen-Meyer goes PopArt Farben, Liebe und ein Wesen namens Muffin beherrschen das Werk Markuss Göpferts. Barkassen-Meyer präsentiert die einzige schwimmende Galerie der Hamburg Art Week. während der Hamburg Art Week, 17.–26.06.2011 auf der MS Commmodore Sandtorhafen Vernissage: 23.06.2011, 10–18 Uhr Cap San Diego auf Hansewegen: Hamburg – Wismar Anlässlich ihrer Gästefahrten präsentiert die Cap San Diego drei Künstler rund ums Meer, Reisen und Schifffahrt: Alexander von Agoston (Hamburg), Karin Tauer (Lübeck) und Joachim Rozal (Wismar). Cap San Diego Überseebrücke 24.06.–31.07.2011, 10–18 Uhr Vernissage: 23.06.2011, 19 Uhr Sammlung Falckenberg und Sammlung Olbricht Die Deichtorhallen präsentieren in diesem Sommer zwei der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst. Etwa 2.000 Arbeiten deutscher und amerikanischer Gegenwartskunst der letzten 30 Jahre und 2.500 Werke zum Thema Liebe, Tod und Sexualität. Deichtorhallen Deichtorstraße 1–2 24.06.–21.08.2011

Allgemein

CHIPPENDALES Ein erotisches, stilvolles und ästhetisches Entertainmentprogramm für das weibliche Publikum im Alter von 16 bis 76 Jahren. Fliegende Bauten Glacischaussee 4 18.05.–13.06.2011, 19:30 Uhr samstags, 16 Uhr und 20 Uhr RESPEKT-FÜREINANDER Jung und Alt machen gemeinsam Kunst Bei diesem Kunstprojekt haben rund 80 Teilnehmer mehr als ein halbes Jahr lang gemeinsam kreativ gearbeitet. Der jüngste Teilnehmer war 11 Jahre, die älteste

Teilnehmerin 82 Jahre alt. Entstanden sind Collagen, Graffitis, Fotografie-Serien, Skulpturen, Installationen und Gemälde. Deichtorhallen Deichtorstraße 1–2 31.05.–05.06.2011, 11–18 Uhr 12.–14.06.2011, 11–18 Uhr Finissage mit großer Versteigerung: 14.06.2011, 19 Uhr In 80 Töpfen um die Welt! Eine kulinarische Reise mit Geheimnissen der klassischen Küche, Berichten über traditionelle Bräuche, Tipps zur gesunden Ernährung oder Einblicken in die internationalen Kochkulturen. Einmal um den Globus. Spicy's Gewürzmuseum Am Sandtorkai 32 31.05.–23.10.2011 Kurzführungen im Internationalen Maritimen Museum Geboten wird monatlich eine Vielzahl von Kurzführungen. Internationales Maritimes Museum, Koreastraße 1 Marinegeschichte zeigt die Entwicklung der Marine der Welt während der letzten 200 Jahre. 03.06.2011, 11–11:20 Uhr 14.06.2011, 14–14:45 Uhr Die Führung zum Thema Meeresforschung behandelt Lebewesen der Tiefsee, Polarforschung, Meteorologie, Klimawandel und den Ozean der Zukunft. 07.06.2011, 14–14:45 Uhr Die Schatzkammer beleuchtet sensationelle Herkunftsgeschichten ausgewählter Exponate. 10.06.2011, 11–11:20 Uhr 28.06.2011, 14–14:45 Uhr Containerschifffahrt erläutert die Entwicklung der Container und deren Schifffahrt. 17.06.2011, 11–11:20 Uhr Schiff bau. Live den modernen Bau eines Containerriesen erleben. 21.06.2011, 14–14:45 Uhr Schiff unter Segel liefert 3.000 Jahre Geschichte unter Segeln. 24.06.2011, 11–11:20 Uhr Der.Die.Sein-Markt am Samstag Der.Die.Sein-Markt überrascht mit einem vielseitigen Designangebot für Jedermann. Es bieten über 20 Aussteller ihre Werke aus Mode, Fotografie, Schmuck-, Produkt- und Textildesign an. Unilever-Haus, Strandkai 1 samstags, 11–18 Uhr Speicherstadt  –  Tradition und Wandel Ein ausführlicher Rundgang zur Geschichte und zur aktuellen Entwicklung der Speicherstadt.

Das Hamburger Fahrrad-Taxi 0162-108 90 20 www.trimotion.de


Es geht um typische Importgüter und die Arbeit in den Handelsund Quartiersmannsfirmen. Kornhausbrücke/ Ecke Neuer Wandrahm samstags, 15 Uhr sonntags, 11 Uhr Kapitänsführungen im Internationalen Maritimen Museum Führungen mit dem Kapitän. Treffpunkt ist jeweils im Foyer. Keine Voranmeldung nötig. Kosten sind im Eintrittspreis enthalten. Internationales Maritimes Museum, Koreastraße 1 Schwertransporte auf See berichtet über die schwierige Aufgabe, Schwergutladungen sicher über die Ozeane zu führen. 02.06.2011, 17–18:30 Uhr Navigation, wie hat Columbus wieder zurückgefunden? Diese Führung behandelt die Themen Navigation und Kommunikation. 09.06.2011, 17–18:30 Uhr In Das Schiff und seine Ladung erfährt man einiges über Schiffscontainer und deren Ladung. 23.06.2011, 17–18:30 Uhr Die Welt der Entdecker handelt von der Suche nach neuen Handelswegen. 30.06.2011, 17–18:30 Uhr Verkostungen und Genusstouren im Speicherstadtmuseum Jeweils ein Mal im Monat zeigen Ihnen Experten, wie Kakaos, Kaffees und Tees professionell verkostet werden. Speicherstadtmuseum St. Annenufer 2 Kaffeeverkostung – Raritäten im Vergleich Probieren Sie sortenreine Kaffees verschiedener Anbauländer, und lernen Sie Qualität und Geschmack auf den ersten Schluck zu beurteilen. 04.06.2011, 14 und 16 Uhr Kakaogenusstour – Vom harten Kern zur Schokolade! Erfahren Sie alles über den Weg, den Kakao von der Anpflanzung über Ernte und Verarbeitung nimmt, bevor er zu Kuvertüre oder Schokolade wird. 05.06.2011, 16 Uhr Teeverkostung – Grüne, weiße und schwarze Tees Rainer Schmidt, anerkannter Experte zum Thema Tee, präsentiert den Besuchern feinste Qualitäten. 11.06.2011, 14 und 16 Uhr Kaffeegenusstour – Der Kaffee ist fertig! Erfahren Sie bei einer Führung durch das Speicherstadtmuseum alles über Deutschlands Lieblingsgetränk. 19.06.2011, 16 Uhr Sommer in der HafenCity 2011 Über die Magellan-Terrassen hinaus erwarten 24 unterhaltsame Veranstaltungen die Besucher der HafenCity und stimmen auf ein sommerliches Ambiente in Parks, auf Plätzen und auf Promenaden am Wasser ein. Mit Angeboten wie Swingtanz Sommer, Poetry Slam „Wortflut“, „Leselotte ahoi!“, „Spiel, Spaß und Meer“ und „Straßenmusik am Kai“. HafenCity, verschiedene Orte sonntags, 05.06.–28.08.2011

Al Jazeera und Co.: Wegbereiter der Demokratie oder Sprachrohr der Diktatoren? Welche Rolle spielen die Medien in den arabischen Ländern? Wie frei können sie berichten? Über diese Fragen spricht Ahmed Al Sheikh, ehemaliger Chefredakteur des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera mit Wolfgang Herles, deutscher Fernsehjournalist und Moderator der ZDFKultursendung aspekte. KörberForum, Kehrwieder 12 08.06.2011, 19 Uhr Green Days 2011 – Hamburgs Unternehmen machen sich stark für eine saubere Zukunft Die Green Days verstehen sich als Abbildung guter Anwendungsbeispiele von Hamburger Unternehmen im Bereich Umweltprojekte, Ideen und Technologien. Im Juni präsentiert das Unternehmen Metropol Grund GmbH seine grünen Visionen für die Stadt, die mehr als nur Fassade sind. Unilever-Haus, Strandkai 1 09.06.2011, 18:30 Uhr DIE THEKE – das Wein-Länderspiel Deutschland und Österreich im Wein-Wettstreit. Verkostung herrlicher Weine und Genuss leckerer Snacks. Ein Kartenkauf ist erforderlich. DIE THEKE feinkostbar Am Sandtorpark 12 09.06.2011, 19:30 Uhr ART Lounge: Die Erde in einer fernen Zukunft Aus aktuellem Anlass zeigt die ART Lounge Japan den Animationsfilm „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ von 1984, der für ein Genre steht, das in Japan und inzwischen auch in Deutschland als ernstzunehmende Ausdrucksform anerkannt ist und vielfach das Gleichgewicht der Natur thematisiert. Mit Fotoausstellung des Künstlers Kowa Ikeuchi. KörberForum, Kehrwieder 12 09.06.2011, 19:30 Uhr HafenCity Brückenschlag Zur Einweihung des Areals rund um den Magdeburger Hafen und der Osakaallee wird ein großes Bürgerfest veranstaltet. Vorbereitet wurde ein vielfältiges Unterhaltungs- und Informationsprogramm mit zahlreichen Angeboten zum Mitmachen. Magdeburger Hafen, Osakaallee 10.06.2011, 14–22 Uhr 11.06.2011, 13–24 Uhr Interventionen: Neue Orte des Politischen Politische Auseinandersetzung findet zunehmend außerhalb der Parlamente statt. Bürger nehmen politische Anliegen in die Hand und greifen zu neuen Formen der Selbstorganisation. Diskussionsrunde. Anmeldung erforderlich. KörberForum, Kehrwieder 12 15.06.2011, 19 Uhr Matinée – Eberhard Möbius und seine Geschichten Eberhard Möbius, Leiter des Theaterschiffs das SCHIFF, öffnet

www.netzwerk-hafencity.de

Termine

seinen Fundus, erzählt Geschichten und Anekdoten und trägt Gedichte vor. Internationales Maritimes Museum, Koreastraße 1, Deck 10 19.06.2011, 11–13 Uhr Spiel, Spaß und Meer Der Schiffsmodellbau-Club Hamburg präsentiert seine Modelle in Form einer kleinen Ausstellung und lässt verschiedene Modelle in einem großen Wasserbecken fahren. Kinder können ebenfalls Schiffsmodelle aus Styrodur basteln und diese schwimmen lassen. Internationales Maritimes Museum, Koreastraße 1 19.06.2011, 11:30-13 Uhr Kein Land wie jedes andere: Amerikas Selbstdarstellung in der Welt Die Selbstdarstellung der USA vermittelt seit Jahrzehnten die Werte und Fundamente der amerikanischen Gesellschaft und hat das Denken in vielen westlichen Ländern nachhaltig beeinflusst. Doch das 21. Jahrhundert stellt die Außenkommunikation vor neue Herausforderungen. Referentin: Dr. Anna Schwan. Amerikazentrum Hamburg Am Sandtorkai 48 21.06.2011, 19:30–21:30 Uhr ProViel Club After-Work-Treff. Ruth-Esther Geiger stellt Henning Weiss, 25hours-Hotel HafenCity, und die Betreiber der Pippilotta vor. Pippilotta, Sandtorhafen 22.06.2011, 18 Uhr HSH Nordbank Run 2011 Mit dem Horn der Queen Mary 2 wird der Startschuss zum zehnjährigen Jubiläum von Norddeutschlands größtem Laufevent gegeben. Vier interessante Kilometer durch die rasant wachsende HafenCity mit einem ehrenwerten Ziel. Start: Hamburg Cruise Center 25.06.2011, 10–18 Uhr 50 Jahre Mauerbau Vortrag und Diskussion. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalstiftung. Konrad-Adenauer-Stiftung Hotel Steigenberger Heiligengeistbrücke 4 26.06.2011, 19 Uhr Skandale in Hamburg Unter dem Titel „Ärgernis – Aufsehen – Empörung: Skandale in der Geschichte“ gingen Schülerinnen und Schüler beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2010/11 ein halbes Jahr lang auf Spurensuche in ihrer Stadt. Anmeldung erforderlich. KörberForum, Kehrwieder 12 27.06.2011, 11 Uhr Die „Bei-unskis“ – Die deutsche Emigration nach Hollywood in den 1920er und 1930er Jahren Es waren berühmte Zeitgenossen, die Deutschland in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts aus ganz unterschiedlichen Gründen in Richtung Los Angeles verließen – Albert Einstein, Thomas

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

DIE GLORREICHEN FÜNF.

hilt-griesbaum.de

Seite 24 / HafenCity Zeitung

Das kulinarische Sternchen-Erlebnis. ++ 5 KÖCHE ++ 5 STERNCHEN ++ 5 GÄNGE ++ 15 % RABATT ++ Sonntag, 19. Juni 2011, 12–16 Uhr, FrischeParadies Hamburg: Fünf aufgehende Sterne der Gourmet-Küche verwöhnen Sie mit einem 5-GängeMenü, inklusive erlesener Weine. Für nur 79 Euro p. P. Gleich anmelden und Gourmetplatz sichern. Exklusiv für Sie: Wenn Sie selbst etwas Leckeres kochen möchten, können Sie „zwischen den Gängen“ sogar einkaufen. Mit 15 % Rabatt auf alles! www.frischeparadies.com FRISCHEPARADIES HAMBURG Große Elbstraße 210 | 22767 Hamburg Fon 040 38908-0

Mann, Lion Feuchtwanger, Fritz Lang, Bertolt Brecht und viele andere. Vortrag mit Hans-Peter Rodenberg. Amerikazentrum Hamburg Am Sandtorkai 48 27.06.2011, 19:30 Uhr Klaus Modick liest aus seinem Buch „Sunset“ Modick hat über Lion Feuchtwanger promoviert und in vielen seiner Romane das Prekäre des schriftstellerischen Schaffens erzählerisch behandelt. Er wurde für sein umfangreiches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Amerikazentrum Hamburg Am Sandtorkai 48 29.06.2011, 19:30 Uhr

Wado Ryu Karate Karate ist eine Kampfkunst, die stetig weiterentwickelt wird. Beim Störtebeker SV wird Wado Ryu Karate gelehrt. Die Trainer Cornelia Wendt 3. Dan Wado-Ryu und Axel Domnick 5. Dan WadoRyu stehen dabei mit Tipps und Tricks fachmännisch zur Seite. Sporthalle der Katharinenschule Am Dalmannkai 18 06., 13., 20. und 27.06.2011 18–19 Uhr

Schiffsankünfte

Queen Mary 2 Kreuzfahrtterminal HafenCity 01.06.2011, 6:30 Uhr

ProViel Workshop – The Power of Money in Balance Ein Workshop für einen erfolgreichen und ausbalancierten Umgang mit Geld. Anmeldung mit Vorauszahlung ist zu finden unter www.pro-viel-seminare/termine. Radisson Blu Hotel, Dammtor 30.06.2011, 10–17 Uhr

Artania Kreuzfahrtterminal HafenCity 03.06.2011, 10 Uhr 10. und 27.06.2011, 9 Uhr

Sport

Prinsendam Kreuzfahrtterminal HafenCity 07.06.2011, 16 Uhr

Indira Yoga – Anfängerkurs In diesem Kurs werden die Grundlagen von Hatha Yoga in Theorie und Praxis vermittelt. Indira Yoga, Reimerstwiete 11 15.03.–14.07.2011 dienstags, 19–20:30 Uhr Hafencityyoga Konzentration, Stille, Freiheit – mitten in der Stadt, 60 Minuten Yoga in der Weite des Hafens. Hafencityyoga Ponton 7, Traditionsschiffhafen an den Magellan-Terrassen dienstags und freitags 7:30–8:30 Uhr

AIDAluna Kreuzfahrtterminal HafenCity 05.06.2011, 6:30 Uhr Kreuzfahrtterminal Altona 19.06.2011, 6:30 Uhr

Hanseatic Kreuzfahrtterminal HafenCity 10. und 29.06.2011, 8 Uhr Costa Magica Kreuzfahrtterminal Altona 10. und 20.06.2011, 10 Uhr Kreuzfahrtterminal HafenCity 30.06.2011, 10 Uhr Europa Kreuzfahrtterminal HafenCity 20.06.2011, 7 Uhr Alle Angaben ohne Gewähr

Weitere Termine und Infos unter www.hafencity-news.de


HafenCity Kultur

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 25

Tumba-ito: Das Steckelhörn tanzt Casa Completa im Klub K

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Elena Janis Hamann textet auf spanisch und portugiesisch. (Foto: MK)

Nur gut, dass das Steckelhörn abends keine stark befahrene Straße ist – andernfalls hätten die Tänzer, die im kleinen Klub.K nicht mehr genug Platz gefunden hatten, bestimmt zu Problemen geführt. Salsa auf dem Kopfsteinpflaster vor dem Klub gehört sicher nicht zu den Dingen, die ein ahnungsloser Autofahrer abends in Hamburg erwartet. Die Band mit dem seltsamen Namen, der eher an japanische Trommler als an kubanische Rhythmen erinnert, brachte den Klub zum Tanzen, schade nur, dass kurzfristig der Abend vom Freiluft-Innenhof in den Klub.K selbst verlegt wurde. Unter freiem Himmel lässt sich solche Musik sicher besser genießen als in kleinen Klubräumen. Immerhin schaffte es Klubmacher Markus Riemann

die sechsköpfige Truppe aus Dresden auf die kleine Bühne des Klubs zu stellen. Alle sechs sind studierte Vollblutmusiker und spielten als Band schon im Vorprogramm des Buena Vista Social Clubs auf seiner Deutschland-Tournee. Sängerin Elena Janis Hamann brachte das aus lateinamerikanischen Klassikern, getunten Covern und eigenen Stücken bestehende Programm authentisch auf die Bühne, und es brauchte nicht lange, bis das Publikum von passiv auf aktiv umschaltete – kein Wunder, dass die sechs Musiker im Sommer in den Seebädern an der Ostsee der Abräumer sind. Tumba-ito sind live auf jeden Fall eine Empfehlung und könnten an einem sonnigen Nachmittag in der HafenCity garantiert auch ein größeres Publikum auf einem der

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Plätze am Wasser begeistern. Neben Tango und jetzt Swing wären Salsa und Samba mit Sicherheit auch ein starker Magnet für einen der vielen Plätze in der HafenCity. Der nächste Klub.K-Termin: 16. Juni 11, 20 Uhr „Anke Johannsen, Sängerin und Pianistin aus Baden-Württemberg, tourte schon mit ihrem Programm ‚Piano und Vocal‘ in den USA und bietet eine Vielzahl facettenreicher Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul. Ihre selbstkomponierten Stücke präsentiert sie in einer unvergleichlichen Art und Weise, die das Herz eines jeden Musikfans höher schlagen lässt.“ n Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro www.ankejohannsenband.de

Quartierskultur Gemeinsam geht’s besser

Viele Akteure arbeiten bei Quartierskultur zusammen. (Foto: MK)

Es ist immer wieder eine einfache Idee: Auch wenn man scheinbar direkte Konkurrenz um die Gunst des Publikums ist, geht vieles doch besser, wenn man es zusammen erledigt. Seien es gemeinsam abgestimmte Veranstaltungsplanung, die mehrfache Nutzung von Geräten, Kompetenzen und Ressourcen oder auch nur ein gemeinsamer Veranstaltungskalender mit Plakaten. Die gleiche Idee steckt hinter dem

Projekt Quartierskultur (www. quartierskultur.de) des Carls, Klub.K, der Katharinenkirche und der HafenCity Zeitung. Sich gegenseitig helfen und unterstützen ist auch hier die Idee und soll nicht auf die vier Gründungsmitglieder beschränkt bleiben. Auch ein gemeinsames erstes Projekt ist schon auf den Weg gebracht. Im Rahmen des Sommers in der HafenCity wird auf dem Platz vor dem Carls an drei Sonntagen

ein kleines Straßenmusikfestival stattfinden. Unter drei verschiedenen Etiketten findet jeweils ein Sonntag statt. Den Beginn macht „Petit Montmartre“ mit Straßenmusik französischer Provenienz: Mit La fête au port, dem Duo Miroir und Christophe Garnerone sind beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Sonntag geschaffen. Am 12. Juni ist es soweit. Im Rahmenprogramm sind wie auf dem Montmartre Maler und kleine Verkaufsstände zu finden. Jeweils von 13:30 bis 15:30 und von 17:30 bis 19:30 Uhr gibt es Musik und Aktion beim Carls. Am 10. Juli ist dann Jazz das Thema mit einem kleinen Bücher- und Plattenmarkt. Und am 7. August bildet Weltmusik den Abschluss des ersten Gemeinschaftsprojektes von Quartierskultur unter der Federführung des Carls. Die gebündelten Kompetenzen der einzelnen Mitspieler bieten aber noch viel Raum zum mitmachen. Alleine die gemeinsame Nutzung von Equipment kann schon für einzelne Mitspieler attraktiv sein, sür die sich eine Einzelanschaffung nicht lohnt.n

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Dorothy Parker forever Eine Zeitreise in die Achtziger Der Sound von Bizono weckt Erinnerungen: an Mike and the Mechanics, Paul Carrack und auch ein wenig an Peter Gabriel. Die Achtziger waren die Zeit der Konzeptalben, der großen Gedanken in der Musik und der Bands, die die Wurzeln für die Musik von heute legten. Wer damals Gedichte vertonte, machte dies nicht, weil er nicht singen konnte, sondern weil ein tieferes Streben danach verlangte – soweit Theorie und Legende. Bizono folgen dieser Spur mit ihrem aktuellen Programm und vertonten Gedichte der amerikanischen Legende Dorothy Parker. Nicht weil Sänger Hajo Streitberger in Verdacht steht, nicht singen zu können – ganz im Gegenteil –, sondern weil Streitberger und Songschreiber Matthias Winkler Fans der Amerikanerin sind und nicht zuletzt, weil es ein weiser Schachzug ist, als Nicht-Muttersprachler peinliche englische Texte zu vermeiden. Und so gab es mit Bizono eine spannende Zeitreise in die Achtziger Jahre mit einem

Leadsänger Hajo Streitberger (Foto: MK)

breiten musikalischen Spektrum, das durch die markante Stimme Streitbergers und die Texte von Dorothy Parker einen Zusammenhang bekam. Der kleine Klub platzte fast aus allen Nähten – die Band hat eine eingeschworene Gemeinde von Fans, die sich freuten, die vier mal wieder aus der Nähe und live zu hören. Und sie wurden nicht enttäuscht: Sound gut, Stimmung gut, Band mit Spielfreude – was will man mehr? Leadsänger Hajo Streitberger ist übrigens noch mit einem anderen Projekt im Viertel unterwegs. Mit einem speziellen Talkshow-Format bringt er Leute zum miteinander Reden und dem Zuschauer ganz neue Einblicke in Themen, die so noch nie beleuchtet wurden. Unter dem Titel „Gute Leute“ treffen sich jeweils zwei Moderatoren und drei bis vier Gäste an einem runden Tisch zum gemeinsamen Essen. Der Clou: Die Beleuchtung ist wie bei einem Pokertisch abgeblendet und eine ganze Reihe von Kameras machen den Talk zum Kino-Event. n


HafenCity Kultur

Seite 26 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Speicherstadt und Porto Vecchio

Windpark auf dem Meer

Die aktuelle Ausstellung im Speicherstadmuseum

Offshore-Windenergie macht in der HafenCity fest

Das Speicherstadtmuseum zeigt Fotos aus der traditionsreichen Hamburger Speicherstadt und dem alten Freihafen von Triest. Die Adriastadt verfügt ebenfalls über ein Freihafengebiet mit einem großen Lagerhauskomplex, der zeitgleich mit der Speicherstadt im späten 19. Jahrhundert entstand, als Triest noch der Haupthafen der Habsburgermonarchie war (Österreich – Ungarn). Giorgio Masnikosa ist es gelungen, den morbiden Reiz dieses beeindruckenden Ensembles einzufangen, das bereits seit über

zwei Jahrzehnten leer steht und allmählich verfällt. Das ist umso bedauerlicher, als die Anlagen in Triest noch umfassend erhalten sind – einschließlich der ursprünglichen Dampfkessel und der Maschinen für die Hydraulik, die in den 1880er Jahren in Prag hergestellt wurden. Giorgio Masnikosa (48) lebt und arbeitet seit 1985 als Designer und Fotograf in Stockholm. Seine große Leidenschaft ist der Radsport, dem er einen Fotoband gewidmet hat. Weitere Bände mit Aufnahmen von Gotland und Triest, seiner Geburtsstadt, sind

Speicherstadt von Thomas Hampel

Lagerhauskomplex Triest von Giorgio Masnikosa

in seinem eigenen Masnikosa Verlag erschienen. Thomas Hampel (55) lebt und arbeitet in Hamburg. Er ist Inhaber der Agentur ELBE&FLUT für Fotografie und Gestaltung und Herausgeber der Zeitschrift „Quartier“. Seine Impressionen aus der Speicherstadt und dem Hafen sind vielen Liebhabern des maritimen Hamburg aufgrund seiner Veröffentlichungen in der eigenen Edition ELBE&FLUT bekannt, die im Junius Verlag Hamburg erscheint. Bei der Vernissage am 25. Mai war das Seicherstadtmuseum gut besucht. Neben HHLA-Vorstand Stefan Behn und Hafenmuseum-Chef Achim Quast nutzten viele Mitglieder der „Freunde des Speicherstadtmuseums“ die Gelegenheit, mal wieder einen Blick in das Museum zu werfen, solange es noch an seinem alten Standort am Block Q ist. Die Zeit läuft dort ab, und jeder, der die ehrwürdigen Böden in Erinnerung behalten will, sollte einen Abschiedsbesuch einplanen. Nur noch wenige Wochen und der Umzug geht los. „Wir sitzen praktisch schon auf gepackten Koffern“, so Ralf Lange. Nach dem Umzug in den Block L will das Museum so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig sein. Die Ausstellung bleibt so lange, bis der Umzug akut wird. Wann, hängt vom Baufortschritt und vielen Einflüssen ab. n 26. Mai bis 31. Juli 2011 Stiftung Historische Museen Hamburg, Speicherstadtmuseum St. Annenufer 2 20457 Hamburg Tel.: 040-32 11 91 Fax: 040-32 13 50 info@speicherstadtmuseum.de www.speicherstadtmuseum.de April bis Oktober Mo.–Fr. 10–17 Uhr, Sa. / So. 10–18 Uhr (November bis März Di.–So. 10–17 Uhr)

Die Greundiek in ihrem Hemathafen Stade (Foto: Dirk Jensen)

Die Wanderausstellung „Faszination Offshore“ kommt nach Hamburg. Die im Schiffsbauch des Museumsschiffes Greundiek installierte Ausstellung zum Thema „Wind vom Meer für saubere Energie“ macht vom 7. bis 14. Juni am Sandtorkai fest. Mit vielen Exponaten, großartigen Fotos, Filmen, Grafiken und weiteren multimedialen Darstellungen zeigt die interaktive Ausstellung die technischen, logistischen und ökologischen Herausforderungen sowie die großen Chancen, die die Windenergie auf dem Meer – weit außerhalb der Zwölf-SeemeilenZone – bietet. Dem Besucher wird anschaulich nähergebracht, welche beeindruckenden Dimensionen die Windparks auf dem Meer annehmen. Darüber hinaus gibt die Wanderausstellung auf viele Fragen kompakte Antworten: Sind die Windparks von Land aus sichtbar? Wie wird ein Windpark im Meer überhaupt installiert? Wie wird der Strom an Land gebracht? Wie werden die

In der Ausstellung

Windmühlen auf See gewartet? Wie sehen die Fundamente der drehenden Kraftwerke aus? Welche Anstrengungen unternimmt die Windenergiebranche, um Flora und Fauna zu schützen? Welchen Beitrag leistet die OffshoreWindenergie im beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie? Die Wanderausstellung wird am 7. Juni vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Offshore-Windenergie, Jörg Kuhbier, eröffnet. Neben dem ehemaligen Hamburger Umweltsenator und SPD-Landesvorsitzenden richten außerdem Andreas Rieckhof, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der Geschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), Dipl.-Ing. Werner Lundt, und Norbert Giese, Vice President Offshore Development REpower Systems AG, Grußworte an Medien und Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Es wächst zusammen, was zusammengehört“ werden die Redner insbesondere auch auf die wirtschaftlichen Perspektiven für die maritime Wirtschaft verweisen, die sich durch einen zügigen Ausbau der Offshore-Windenergie, auch am Standort Hamburg, eröffnen. n (Dirk Jensen) „Faszination Offshore“ auf der MS Greundiek, Sandtorkai, vom 7.-14.6.2011, täglich geöffnet von 10–18 Uhr, Eintritt frei

N DeR hAFeNcitY! +++ sPiel UND sPAss iN DeR hAFeNcitY! +++ sPiel UND sPAss liebe KiNDeR! Das Spielhaus HafenCity auf dem Piratenspielplatz beim ViewPoint lädt ein: Ob bei gutem oder schlechtem Wetter – Ihr seid mit Euren Eltern herzlich willkommen, andere Kinder kennenzulernen, an den angebotenen Veranstaltungen teilzunehmen, oder als Mitglied auch Euren Kindergeburtstag hier zu feiern! Wir freuen uns über jede Initiative von Freiwilligen, die im Spielhaus ein Angebot für Kinder durchführen möchten: Bastel-, Sing- und Spielnachmittage, Krabbelgruppen, Pekip- oder Lesestunden.

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KoNtAKt: Spielhaus HafenCity e.V. Am Kaiserkai 7 20457 Hamburg Tel. (0172) 407 52 12 Fax (040) 317 27 34 info@spielhaus.hafencitynews.de http://spielhaus.hafencitynews.de Spendenkonto HASPA BLZ 20050550 KontoNr. 1192100632

Um dieses erfolgreiche Projekt fortzuführen, benötigen wir Ihre Hilfe als Förderer, Spender oder Mitglied: • Sie erhalten eine Spendenquittung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind. • Bei Spenden ab einer gewissen Höhe wird Ihr Firmenname/Logo außen am Spielhaus dauerhaft und gut sichtbar angebracht, sowie im Flyer und auf der Website des Spielhauses HafenCity abgebildet.

wiR DANKeN ihNeN FÜR ihRe UNteRstÜtzUNg! Ein riesiges Dankeschön unseren Spendern, ohne die der Bau und der Betrieb des Spielhauses bis heute nicht möglich gewesen wäre: ADSG, Bergedorf Bille Stiftung, Brauckmann & Damm GmbH & Co., Eggers Umwelttechnik GmbH, Elbe&Flut Werbeagentur, GARBE Investment GmbH, Gebr. Heinemann, Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, HafenCity GmbH, HafenCity Business Port, HafenCityNews.de, HASPA (Peter Mählmann Stiftung), Otto Wulff Bauunternehmung, Roland Berger Strategy Consultants, Unilever.

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Kultur

HafenCity Zeitung / Seite 27

Die Insel der Glückseligen

Feuriger Flamenco

Inge Pries im Überseequartier

Rafael Cortéz im Carls Kultursalon

Inge Pries gehört dank ihres unverwechselbaren Stiles zu den bekanntesten Künstlerinnen Hamburgs, ihre Figuren und Bilder prägen sich ein, sollen komisch – oder so wie in diesem Fall eher tragikomisch – sein. Der Titel der Ausstellung von Inge Pries im Überseequartier deckt sich – unabsichtlich – mit dem Vermarktungsmotto des Quartiers, damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Sieht man auf den Bildern von Pries Menschen des schwarzen Kontinentes, meist in Elend und Flucht erstarrt, die Figuren dem europäischen Bild von Afrika geprägt, sieht man die Pendants in der Realität der HafenCity meist nur zu Zeiten, wo billige Dienstleistungen gefragt sind. Putzleute und Tellerwäscher, deren Arbeit dann anfängt, wenn keiner sie wahrnimmt. Und doch, im Vergleich zu Inge Pries’ Figuren, haben es diese Afrikaner schon geschafft – sie sind angekommen im gelobten Land. Die Menschen auf den Bildern sind noch auf dem Weg und leiden.

Eine sehenswerte Ausstellung – noch bis Mitte Juni in der Singapurstraße 17/19 im Showroom von Cato Jans zu sehen. Ebenfalls aus Anlass des Elbjazz-Festivals im Überseequartier zu sehen: Bilder von Michael Poliza. Das Multitalent, das besonders für seine Naturfotografien berühmt ist, war in seinen drei Leben schon vieles: Schauspieler, Geschäftsmann, Segler und natürlich Fotograf. Bei seiner Segeltour um die Welt unter dem Titel „Starship Millenium Voyage“ begleiteten ihn Millionen Menschen über das Internet. Ziel der Reise war die Dokumentation der letzten unberührten Orte dieser Erde – ein Projekt, das auch fotografisch den Grundstein zu seiner Karriere als Fotograf legte. Das Buch zu seiner Reise wurde über 50.000 mal verkauft, nachfolgende Bildbände wie „AFRICA“ und „ANTARCTICA“ waren ebenso erflgreich. Sein Buch „Eyes over Africa“ wurde sowohl in Deutschland als auch in den USA zum Buch des Jahres gewählt. n

Eben spielte er noch vor tausenden Zuschauern in großen Theatern und Arenen, nun vor rund 70 Gästen in der HafenCity – eine große Umstellung für Rafael Cortéz. Auf verbale Interaktion mit dem Publikum verzichtet er weitgehend, obwohl er perfekt deutsch spricht und seit langem schon in Deutschland wohnt – doch es ist auch diesmal nicht notwendig. Seine Musik spricht für sich, jazziger Flamenco, der perfekt zu einem windigen Frühsommerabend in der HafenCity passt. Feurig, mitreißend – die Reaktion im Publikum praktisch unmittelbar sichtbar. Flamenco reißt mit, und wer Spanier je abseits touristischer Vorstellungen Flamenco hat tanzen sehen, wird die Leidenschaft so schnell nicht vergessen. Cortéz hat eine ähnliche Wirkung auf die Anwesenden – besonders auf die weiblichen. Wenn im Carls nicht Bestuhlung und anständiges Betragen selbstverständlich wären,

Eine Dynastie von Flamenco-Gitarristen hier würde es die meisten nicht auf den Stühlen halten. Auf den Stühlen wird stattdessen Sitzflamenco praktiziert. Cortéz spielte auch schon auf dem letztjährigen Elbjazz-Festival und begeisterte auch dort. Irgendwann zwischendurch bricht er dann doch sein Schweigen und erklärt seinem Publikum, warum er sich erst wieder an so eine intime Situation wie die im Salon Privé des Carls gewöhnen müsse. Cortéz ist ein Ausnahmetalent, der mit drei Jahren von

Rafael Cortéz in voller Konzentration (Foto: MK)

seinem Großvater das erste Instrument geschenkt bekam und dessen Lehrer seinen Unterricht mit 14 beendete – weil er ihm nichts mehr beibringen konnte. Mit seinem eigenen Sohn – in Essen aufgewachsen – hat er es genauso gehalten, und so ist eine Dynastie von Flamenco-Gitarristen im Aufwachsen und gelegentlich sollen Vater und Sohn schon gemeinsam auftreten. Wie bei seinen Konzerten üblich endet der Abend am Wasser mit Standing ovations, und er, der sonst Hallen füllt, findet die intime Situation dann doch dem Flamenco angemessen und bleibt – um das Essen des Carls zu genießen und ein wenig mit den Fans zu schwatzen. Das nächste Konzert im Carls mit der

temperamentvollen Ex-Hamburgerin Etta Scollo ist leider schon ausverkauft – Pech für diejenigen, die sich erst jetzt für den Kultursalon anmelden wollten. Dann geht das Carls in die Sommerpause und widmet sich zusammen mit der Kooperation Quartierskultur der Ausrichtung einer Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sommers in der HafenCity: An drei Sonntagen findet auf dem Platz vor dem Carls ein Straßenmusikfest mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Nach der Sommerpause geht es gleich mit einem Highlight weiter: Trotz aktuellem großem Erfolg kommt Anna Depenbusch zum dritten Mal ins Carls. Sie mag einfach die Atmosphäre am Wasser und das nette Publikum. n

Inge Pries bei Cato Jans in der Singapurstraße (Foto: MK)

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HafenCity Kultur

Seite 28 / HafenCity Zeitung

Elbjazz für’s Auge Andreas Oetker-Kast und Claus Friede zeigen „music“

Tina Heine, Claus Friede (Foto: MK)

Eine Ausstellung im DOCK 56 in Hamburg zeigte im Rahmen des Elbjazz-Festivals Arbeiten des Fotografen Andreas Oetker-Kast. Kurator Claus Friede und Lebensgefährtin Tina Heine eröffneten die Ausstellung zusammen mit dem Fotografen im DOCK 56 am

Kaiserkai. Das Projekt „music“ des Fotografen erzählt von der Faszination von Live-Musik nicht nur auf den Zuhörer sondern auch auf den Fotografen. Seit 2004 arbeitet der freie Fotograf Andreas Oetker-Kast mit Musikern und Plattenfirmen aus den Bereichen Jazz, Soul und Pop. Gewachsen aus der eigenen Begeisterung für die besondere Magie, die nur bei Live-Konzerten entstehen kann, hat sich diese Leidenschaft zu einem umfassenden Ausstellungsprojekt entwickelt, das auch von einem Buch begleitet wird. Ausgedruckt auf Leinwand erhalten die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen eine hautnahe Präsenz. Sie zeigen internationale Stars wie B. B. King und Lizz Wright, Pat Metheny, Marcus Miller, Omar Sosa und deutsche JazzMusiker wie Till Brönner oder Joo Kraus. n

Hochzeit in der HafenCity Aus Bähr wird Zülsdorf Während ganz Hamburg den Hafengeburtstag feierte, versuchte sich eine Autorin der HafenCity Zeitung an einem ganz anderen Experiment. In den Hafen der Ehe wollte sie segeln und wählte zum Wechsel ihres Autorennamens ausgerechnet das Wochenende mit dem größten Publikumsansturm in der HafenCity. Kein Wunder also, dass sie und die Hochzeitsgesellschaft nicht ungesehen an der Promenade den Eventort wechseln konnten. An der Kaiserperle war Schluss und die Braut erkannt – eine Entführung unterblieb aber, auch wenn Manni von der Kaiserperle schwer in Versuchung war. Aus Anja Bähr wird Anja Zülsdorf – herzlichen

Glückwunsch an das Brautpaar vom gesamten Team der HafenCity Zeitung! n

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

+++ Gewinnspiel +++

2 mal 1 Kar te zu Gewinnen

Hier herrscht Schwerelosigkeit Das float in der HafenCity

Zwei Floatingbecken, ein Massageraum und eine Ruhezone mit Blick auf den Traditionsschiffshafen ist die Kurzbeschreibung für die Entspannungsoase am Kaiserkai 42. „Ist das alles?“, werden Sie sich fragen. Wir haben den Selbstversuch gewagt und für die Recherche dieses Artikels fiel die Wahl ausgerechnet auf die Nichtschwimmerin unserer Redaktion. Von Kindheit an bin ich nach einem traumatischen Badeunfall an der portugiesischen Atlantikküste sehr skeptisch gegenüber größerer Wassermassen. Als Entspannungsjunkie begeistert mich die Aussicht, dass „beim floaten mein Bewusstsein von allen Sinneswahrnehmungen entlastet wird“ und „akute und chronische Verspannungen gelöst werden“. Also buche ich ein Kombiangebot aus floaten und Massage. Freundlicher Empfang, Fragebogen wegen Kontraindikationen, kompetente Einweisung im abgeschlossenen floating Bereich und schon kann es losgehen: das 2 mal 3 Meter grosse Floating-Becken füllt sich und auf wundersame Art und Weise schwebe ich in ca. 30 cm hohem Wasser und das trotz fehlender Bikinifigur. Der Physik sei Dank, es funktioniert! Bei einer Wassertemperatur von 35° schwebe ich entspannt darin und selbst mir gelingt es nicht zu ertrinken. Keine Panik

sondern reine Entspannung und mein „...Bewusstsein entlastet sich von Sinneswahrnehmungen...“. Aber woher kommt jetzt mein plötzlicher Hunger her, wie lange dauert es bis ich aus diesem Becken herauskomme? Während ich genüsslich überlege (oder träume?), was und wo ich heute essen kann, schwebe ich die gebuchten 45 Minuten bis ich vom Licht geweckt werde und das Becken sich langsam leert... Das Salz hat meine Haut weich und geschmeidig gemacht, oder bilde ich mir auch das ein? Ab unter die Dusche, Haare föhnen und im kuscheligen Bademantel zur Massage ist keine einfache Aufgabe im entspannten Zustand. Ich „quäle“ mich zur nächsten Station und stehe wiederum gefühlte 45 Minuten später total fit am Ausgang und „vermisse“

meine Nackenschmerzen. Oh Gott, was mache ich nun? Mein gelöstes Selbstbewusstsein hat die Lösung: Zwei Freundinnen anrufen und gemeinsam essen gehen. Ein toller Start in das Wochenende. Gewinnen Sie mit dem float HafenCity und der HafenCity Zeitung 2 mal 1 Karte. Schicken Sie einfach eine E-Mail an gewinnspiel@hafencity-zeitung.com oder eine Postkarte an HafenCity Zeitung, Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg mit dem Stichwort „Schwerelosigkeit“. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 30. Juni 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.

Anja Zülsdorf und Manni (Foto: MK)

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Kultur

HafenCity Zeitung / Seite 29

HafenCity Radio

„Kreuzfahrtstadt Hamburg“

Der Sound der Waterkant jetzt online!

Eigel Wiese berichtet über Traumschiffe im Internationalen Maritimen Museum

In der SehKunst schon dabei – ein DJ vom HafenCity Radio (mitte) (Foto: MK)

Seit dem 1. Mai 2011 ist der erste und aktuell einzige Internet-Radiosender des neuen Hamburger Stadtteils auf Sendung. Zunächst mit einem Musik-Teppich rund um die Uhr. „Nirgendwo in und um Hamburg herum ist der Aufbruch so einzigartig und so innovativ wie in der HafenCity. Und da ich gern mit Menschen und für Menschen etwas mache, kam ich auf die Idee, Hörfunk aus der HafenCity zu machen.“ Manuela Schiermann, Macherin, Ideengeberin underste Programm-Direktorin des multimedialen Mediums am Kaiserkai setzt auf Kommunikation. Dabei fokussiert sie sich in erster Linie auf die Menschen, die in der HafenCity leben und arbeiten. Die umtriebige HafenCity-Bürgerin der ersten Stunde, die das Website-Radio initiiert hat, hat sich für den professionellen Auf- und Ausbau des Senders mit freiberuflichen Journalisten, Werbefachleuten, Grafikern, DJs sowie Tontechnikern und Internet-Spezialisten verstärkt. „Ob HafenCity, Helgoland oder

Honolulu – das Projekt HafenCity Radio will seine Hörer crossmedial unterhalten und informieren. Berichte aus allen gesellschaftlichen Bereichen für alle gesellschaftlichen Bereiche rund um die HafenCity. Ein Mitmach-Radio, bei dem sich die Hörer und Hörerinnen mit Themen-Vorschlägen einbinden können, und das darüber hinaus durch die starke emotionale Komponente der Inhalte auch für alle Werbetreibenden besonders interessant und effizient sein wird. Klassische Formate wie News, Reportagen, Interviews, Portraits, Gewinnspiele, Veranstaltungskalender und natürlich viel Musik werden permanent weiterentwickelt, so wie die Website auch, die 24 Stunden lang mit „neuem Leben“ erfüllt wird. Mit einem einzigen Klick funkt jeder, der dabei sein möchte, auf der gleichen Wellenlänge: www. hafencit y-radio.de. Das neue Quartier zwischen Elbphilharmonie und Elbbrücken erhält „Stimm-Recht“. Und alle können dabei sein. n (Rainer Koppke)

Treffpunkt Klassenzimmer. Das liegt passenderweise neben der aus Legosteinen nachgebauten Queen Mary 2. Dort präsentierte Eigel Wiese am 19. Mai im Internationalen Maritimen Museum sein neues Buch „Kreuzfahrtstadt Hamburg – die Metropole der Traumschiffe“. Eigel Wiese ist gelernter Fotograf und Journalist und seit 1989 als Buchautor tätig. Im Klassenzimmer gibt es dann auch etwas Geschichtsunterricht: Die erste Kreuzfahrt, die mit der Augusta Victoria ins Mittelmeer führte, dauerte zwei Monate; das war im Jahre 1891. Albert Ballin, der 1886 bei der Hapag als Leiter der Passageabteilung anfing, war der Mann der ersten Stunde der Kreuzfahrt. Kreuzfahrten gibt es

also schon sehr lange; der richtige Kreuzfahrtboom brach allerdings in Hamburg im Jahre 2004 aus, als die Queen Mary 2 die Elbe herunterfuhr und von über 400.000 Zuschauern in der Hansestadt begeistert empfangen wurde. Hamburg ist die erste Stadt, die Cruise Days eingeführt hat, die ihren Hafen eindrucksvoll von Michael Batz illuminieren lässt und die spektakuläre Schiffstaufen, wie zum Beispiel die Taufe der AIDAblu unter dem Motto „Fire meets Ice“ oder den Mega-Event um die Mein Schiff am Fischmarkt, mit Feuerwerk und Konzert zelebriert. Am 5. Juni 2011 wird das dritte Kreuzfahrtterminal offiziell eröffnet – neben der Überseebrücke und dem Cruise Terminal in der

Eigel Wiese stellt sein Buch vor. (Foto: AF)

HafenCity bietet dann das Kreuzfahrtterminal Altona einen weiteren Anziehungspunkt für Schiffe und Besucher. Somit ist Hamburg bestens für die 153 geplanten Anläufe von Kreuzern nächstes Jahr gewappnet.

Hamburg ist für 153 Anläufe 2012 gewappnet Dies alles und noch viel mehr, wird in Wieses Buch beschrieben. Das 104 seitenstarke und reich bebilderte Buch spannt einen Bogen von der Historie bis hin zur Gegenwart und gibt einen Überblick über die verschiedenen Kreuzfahrtschiffstypen, über das Entstehen vom abendlichen Entertainmentprogramm an Bord und über Hamburger Architekten, die die Innenausstattung entwerfen – und natürlich auch über die Werft Blohm + Voss. Wie heißt es doch in einem Lied: „Hamburg ist ’ne schöne Stadt, weil es einen Hafen hat.“ Stimmt! n (AF) Das Buch „Kreuzfahrtstadt Hamburg“ von Eigel Wiese ist bei Koehlers Verlagsgesellschaft (ein Unternehmen der Tamm Media GmbH) erschienen und kostet 14,95 Euro.

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HafenCity Politik

Seite 30 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Ein Bezirk auf dem Weg

Planungshoheit

Geht es nun doch in die HafenCity?

Die GAL fordert mehr Bürgerbeteiligung bei der Planung

Spricht man mit dem Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, dann betont dieser immer wieder, dass „Hamburg jetzt ordentlich regiert wird“ und daher eine gute Entscheidung in Sachen Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte endlich getroffen werden kann. Der Ball wurde erneut durch einen Antrag der SPD-Bezirksfraktion ins Rollen gebracht und die anderen Fraktionen tragen diesen Antrag einstimmig mit. Denn die Abgeordneten lehnen weiterhin den Umzug in die Räume der Wirtschaftsbehörde ab (siehe Stellungnahme des SPD Frak-

Alle Fraktionen sind sich einig tionsvorsitzenden Falko Droßmann) und sprechen sich für den Umzug in die HafenCity aus. Und sie haben gute Gründe für ihre Entscheidung. Der Umzug in die Räume der Wirtschaftsbehörde würde erhebliche An-, Um- und Ausbauten erforderlich machen, falls solche baulichen Veränderungen technisch überhaupt machbar sind. Und die – bisher kleinere – Wirtschaftsbehörde, die neuerdings Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) heißt, hat jetzt mehr Platzbedarf und könnte ihre bisherigen Räume füllen. Für die vier Klötze am Klosterwall haben die Abgeordneten auch gleich Lösungsvorschläge: Verkauf der städtischen Fläche, um Wohnungsbau und Büro- sowie Einzelhandelsflächen an diesem Ort zu ermöglichen. Für die HafenCity und für das Überseequartier versprechen sich die Abgeordneten eine Belebung, da täglich circa 2.000 Menschen das Bezirksamt aufsuchen. Die Frage, ob und wenn ja wo, wird aber nicht im Bezirk entschieden.

Der Senat hat wieder das Wort, allen voran der Finanzsenator. Am Beispiel des umstrittenen Neubaus der Stadtentwicklungsbehörde in Wilhelmsburg, der den Hamburger geplante 280 Millionen Euro kosten wird, lässt sich erkennen, dass nicht jede Entscheidung der Vorgängersenate rückgängig gemacht werden kann. Hier lässt der Baufortschritt wohl keinen Baustopp mehr zu,

wer aber nach Fertigstellung in das teure Gebäude einziehen wird, lässt sich immer noch nicht sagen. Eine solche Erfahrung bleibt der HafenCity hoffentlich erspart. Derzeit sammelt der Leiter der Senatskanzlei die erforderlichen Informationen, die eine Prüfung und – hoffentlich – auch eine abschließende und ordentliche Entscheidung ermöglichen sollen. n (CF)

Einstimmig: Bezirksamt in die HafenCity! Bezirksversammlung Mitte lehnt Umzug in die Wirtschaftsbehörde ab. Der Bezirk Hamburg-Mitte macht weiter Front gegen die noch vom schwarz-grünen Senat beschlossenen neuen Umzugspläne für das Bezirksamt. Grund: Der neue SPD-Senat hat über die Planungen der Vorgängerregierung bislang nicht entschieden. Auf Antrag von SPD und GAL lehnte die Bezirksversammlung daher auf ihrer letzten Sitzung einen Umzug des Bezirksamtes vom Klosterwall in die Wirtschaftsbehörde am Alten Steinweg erneut einstimmig ab. Das Thema Umzug steht zum Leidwesen von Bezirksamt und Bezirkspolitik bereits seit Jahren auf der Tagesordnung. Zuletzt sollte das Bezirksamt in die HafenCity umziehen. Dort war der damalige CDU-Senat eine Verpflichtung zur Anmietung von 50.000 Quadratmeter Bürofläche im Überseequartier eingegangen. Nachdem in monatelanger Arbeit die Umzugsplanungen des Bezirksamtes dorthin nahezu abgeschlossen waren, entschied sich der damalige CDU-Finanzsenator Carsten Frigge im vergangenen Jahr zur Verärgerung des

Bezirkes erneut um: Jetzt sollte die Wirtschaftsbehörde in die HafenCity, das Bezirksamt dafür in die Wirtschaftsbehörde ziehen. Diese umstrittene Entscheidung hat der neue SPD-Senat bislang noch nicht aufgehoben und damit die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte erneut auf den Plan gerufen: Die Räumlichkeiten der Wirtschaftsbehörde seien „überhaupt nicht für Publikumsverkehr ausgelegt“ und damit für das Bezirksamt mit täglich 2.000 Besuchern absolut ungeeignet, erklärt SPD-Fraktionschef Falko Droßmann. „Zwei Umzüge sind zudem teurer als einer, die Wirtschaftsbehörde sollte daher an ihrem jetzigen Standort bleiben“, so Droßmann weiter. Alles andere sei angesichts der angespannten Haushaltslage nicht darstellbar. Der SPDFraktionschef ist sich zudem sicher: „Anders als die Wirtschaftsbehörde kann das Bezirksamt mit seinen vielen Besuchern das Überseequartier beleben“. Einem entsprechenden Antrag von SPD und GAL folgte die Bezirksversammlung in ihrer letzten Sitzung einstimmig. n

Die HafenCity ist Vorbehaltsgebiet. (Foto: TH)

Bekanntlich hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) die Zuständigkeit für die Planungsverfahren und für die Genehmigungen vor Jahren an sich gezogen. Die Bezirksversammlung ist nur noch, wenn überhaupt, mit geringen Mitwirkungsrechten bei den Beratungen vertreten. Der Antrag der GALFraktion fordert die Zuständigkeit der bezirklichen Gremien für die weitere Planung. Die BSU wird

aufgefordert Zuständigkeiten und Personal an das Bezirksamt zurückzugeben. Dieser umfangreiche Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen und wird erst nach der Sommerpause erneut in der Bezirksversammlung beraten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die SPD als Mehrheitsfraktion im Bezirk und in der Bürgerschaft zu dieser Frage stellt. n (CF)

Der Pakt Die Bezirke verpflichten sich, und Hamburg-Mitte setzt ein Signal Auch wenn der Senat zum Thema Wohnungsnot noch nicht ganz einer Meinung ist - vieles gerät in Hamburg jetzt in Bewegung. Ein Pakt soll Abhilfe schaffen. Der Bezirksamtsleiter Markus Schreiber stellte den Vertragsentwurf zwischen dem Senat und den sieben Bezirken vor, der zum Ziel hat, die Zahl der genehmigten Wohnungen so zügig wie möglich auf 6.000 pro Jahr zu steigern.

Hamburg-Mitte ist mit geplanten 750 Wohnungen im Jahr dabei. Die HafenCity findet sich in den 250 Wohnungen wieder, für die der Senat verantwortlich zeichnen will. Die Bezirke erhalten dafür personelle und finanzielle Unterstützung. Mit großer Mehrheit begrüßten die Abgeordneten in Hamburg-Mitte als erste Bezirksversammlung den Vertragsentwurf. n (CF)

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Politik

HafenCity Zeitung / Seite 31

Zentrale lage und pures Hamburg-Flair Firmen nutZen das eventpotenZial der speicHerstadt Wer seine Gäste nach Hamburg einlädt, ein Firmenevent oder Meeting in der Hansestadt plant, der sucht nicht nur eine zentrale Location sondern auch das gewisse Flair. Während die HafenCity in dieser Hinsicht noch wächst, ist die angrenzende Speicherstadt bereits eine etablierte Adresse für Sommerfeste, Kundenevents und Weihnachtsfeiern. Nur einen Katzensprung entfernt, unterscheidet sich das historische Viertel mit den malerischen Brücken, schmalen Fleeten und traditionellen Kontorhäusern grundlegend von der topmodernen HafenCity, steht seiner innovativen Nachbarin aber in keinster Weise nach. «Ob Produktpräsentation, Hamburger Fischmarkt oder Gala Events – die Nachfragen sind unglaublich vielfältig», so Hans-Christoph Klaiber. Der Geschäftsführer der Nord Event GmbH kennt das Potenzial der Speicherstadt

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und bietet hier gleich drei Locations exklusiv an. Eine der begehrtesten Flächen ist das Ehemalige Hauptzollamt Hafen Hamburg. Wo früher Tee, Kaffee und Gewürze aus aller Welt kontrollierten wurden, befinden sich heute eine vielseitige Event Locations mit Fensterfront zum Fleet und großem Außenareal. «Firmen feiern hier ganz klassisch mit Bierzelt, Barbecue und Lampions, genießen ein elegantes Dinner oder eine entspannte Lounge-Party. Das Catering, die Ausstattung und das Showprogramm liefern wir auf Wunsch gleich mit», berichtet Klaiber. Ein weiteres Ass zieht der Eventunternehmer mit dem historischen Speicherboden aus dem Ärmel. Direkt neben dem Miniatur Wunderland gelegen, besitzt die Location einen eigenen Zugang zur Erlebnisausstellung. Events im Speicherboden können so mit einer Führung durch das Wunderland kombiniert werden – exklusiv und ohne Wartezeiten.


HafenCity Politik

Seite 32 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Senatsempfang im Rathaus

Wo bitte geht’s zum Zollamt?

Netzwerk e. V. beim Bürgertag

Der lange Weg zum Kreativquartier

Einmal im Jahr lädt der Senat die Hamburger Bürgervereine ein. Bei dieser Gelegenheit vergibt der Zentralausschuss der Hamburgischen Bürgervereine den berühmten Portugaleser „Bürger danken“ als höchste Auszeichnung an Personen, die sich im Bereich des öffentlichen Wirkens um Hamburg und um das Wohl der Hamburger Bürger besonders verdient gemacht haben. Dazu gehörten in diesem Jahr Conny Littmann und Michael Stich, die den Portugaleser in Silber unter anderem für ihr Engagement bei der Arbeit für Hamburg Leuchtfeuer beziehungsweise für an AIDS erkrankte Kinder erhielten. Daneben ehrte der Dachverband, vertreten durch seinen Vorsitzenden Michael Weidmann, langjährig engagierte Mitglieder von Bürgervereinen für ihre Arbeit. Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz wandte sich an die vielen Ehrenamtlichen und bezeichnete sie als „der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen

hält“. Auch die Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und der Innensenator Michael Neumann sowie die jeweiligen Bezirksamtsleiter waren an diesem Abend anwesend und standen im Anschluss für Gespräche zur Verfügung. Unser Stadtteil wurde durch Mitglieder des Netzwerkes HafenCity – allen voran die Vorsitzende Susanne Wegener – vertreten. Für viele Hamburger ist der Bürgertag die erste Gelegenheit in ihrem Leben einmal den großen Saal des Rathauses zu besuchen. Dabei stehen Rathausführungen täglich auf der Tagesordnung des schönen Gebäudes. Ab 10 Uhr werden halbstündlich Führungen angeboten, die den großen Festsaal einschließen. In der Woche ist schon um 15 Uhr Schluss, am Wochenende samstags bis 17 Uhr, sonntags bis 16 Uhr. Bei Veranstaltungen und Staatsbesuchen fallen die Führungen selbstverständlich aus. Ein Infotelefon unter 040-428 31 20 64 hilft Ratsuchenden.n (CF)

Egbert Rühl erklärt das Procedere. (Fotos: MK)

Wer sich mit dem Thema Oberhafen als eines von Hamburgs zukünftigen Kreativquartieren auseinandersetzen will, sollte sich zumindest vor Ort einmal umgesehen haben. Egbert Rühl von der Hamburg Kreativ Gesellschaft steht nicht in Verdacht, sich nicht im Oberhafen auszukennen, liegt doch sein Büro fast nebenan in der Hongkongstraße. Einige seiner Gäste im Zollamt neben der Oberhafenkantine waren aber sicher das erste Mal am Oberhafen. Rühls Gesellschaft ist im Moment

Sportflächen am Oberhafen sind nicht sicher

Olaf Scholz lobt das Engagement der Bürger (Foto: TH)

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auch der Ansprechpartner für alle Vermietungsfragen – sofern es zurzeit noch etwas zu vermieten gibt. Vor rund 40 Zuhörern führte er aus, dass alle freien Büroflächen inzwischen belegt sind, es aber noch freie Hallenflächen gibt. Für diese freien Hallenflächen wird zurzeit ein Verfahren entwickelt, wie diese vergeben werden sollen – Interessenten und Projekte gibt es schon reichlich. Vor allem für diejenigen unter den Anwesenden, die sich nicht schon professionell mit dem Oberhafenareal beschäftigen, waren dann die folgenden Ausführungen gedacht. Im Schnelldurchlauf: Das Areal besteht aus 21.000 Quadratmetern Bestandsgebäuden, 15.200 Quadratmeter sind Hallenflächen, aber nur 2.000 Quadratmeter davon frei. Bis 2014/2015 ist das Areal noch eisenbahnrechtlich gewidmet. Mietpreis: 3,50 bis 4 Euro plus 10 Cent Nebenkosten. Keine Toiletten in den Hallen, undichte Dächer, keine Heizung und kein Abwasser. Die Gebäude sind nicht hochwassersicher, es gibt keine Fluchtwege. Der Oberhafen verschlickt. Ein Tunnel zur U4 ist in Planung, und eine Brücke über den Oberhafen zur City Süd soll gebaut werden. Es geht also noch um große Zeiträume, in denen das Oberhafenquartier genau das sein wird, was es heute ist: Industriebrache mit vereinzelten Nutzungen aller Art. Wie bei heutigen Diskussionsrunden üblich, sollen die Teilnehmer anschließend zu den Fragestellungen und

Themenkreisen Arbeitsgruppen bilden und Verantwortliche benennen, doch der Prozess kommt nicht so richtig in die Gänge. Woran das liegt, zeigt vielleicht ein Blick auf die Anwesenden und deren Motive. Von den rund 40 Gästen gehört eine ganze Reihe zum so genannten Fachpublikum: Die Kulturbehörde hat ihre Abgesandten geschickt, Hamburgs Verwalter für die Gebäude ist natürlich auch da, Stadtplaner und Möchtegern-Stadtplaner, die HafenCity GmbH und natürlich die, die sowieso schon ein Interesse am Oberhafenareal haben, sind dabei. Sebastian Libbert von der Oberhafenkantine zum Beispiel oder Klausmartin Kretschmer. Die Kreativen, an die sich das Angebot Oberhafen richten soll, sind mit Ausnahme der eh schon im Quartier Arbeitenden nicht da. Ein Umstand der messerscharf von einem der Anwesenden erkannt wird und zur Frage führt: „Wo sind denn die Macher?“ Die sind wohl noch im Gängeviertel beschäftigt, hat man den Verdacht, denn der Wille zum konkreten Anpacken kommt

Wer hat die Entscheidungshoheit? an diesem Abend nicht wirklich zum Vorschein. Fragen ja – doch am lebhaftesten wird es bei der Frage, wer denn überhaupt die Kreativen sind, die am Ende das Areal nutzen dürfen, und wer zu den Kreativen gehört. Szenen aus dem „Leben des Brian“ huschen einem durch den Kopf: „Palästinensische Volksfront? – Die sitzen da drüben. Wir sind die Volksfront Palästina!“ Die meisten, die tatsächlich das Wort erheben, sind in eigener Sache unterwegs. Der Arbeitskreis junger Architekten hat den Architektursommer nächstes Jahr im Blick und möchte Konzepte erarbeiten, Christian Oehler propagiert sein Oberhafenboot, Rolf Kellner möchte mit Wasser, Lärm und Licht spielen und Kretschmer geht das Ganze mit Mathematik an: Rund 100 Einheiten à 140 Quadratmeter umfasst das Areal. „Einfacher Dreisatz – ganz normal.“ In

Erbpacht vergeben und der HafenCity Hamburg abkaufen. Zwischendrin eine schlechte Nachricht für alle Sportinteressierte: Rühl verneint die Endgültigkeit der Planungen für die Sportflächen bei der Anfrage einer Landschaftsgärtnerin, ob es denn schon konkrete Planungen für die Freiflächen gebe. Eine Rechtsanwältin fordert ein Rotationssystem für die Belegung. Am Ende stehen zwar Themen auf der Wandzeitung – Egbert Rühl hat aber keinen Macher gefunden. Vielleicht auch deswegen, weil eine Frage schlicht nicht beantwortet wird: „Wer hat die Entscheidungshoheit?“ – eine nicht unbedeutende

Sebastian Libbert von der OHK

Frage für die Motivation von Mitspielern, die vielleicht mit einem so noch komplett diffusen Prozess überfordert sind. Oder all diejenigen, die tatsächlich „machen“ können, sind wirklich noch mit der Szene näherer Projekte beschäftigt. Der Eindruck drängt sich auf, dass, wenn alle Veranstaltungen so angelegt wären wie diese, eine entschlossene kleine Gruppe den kompletten Gestaltungsprozess dominieren könnte – oder vielleicht schlimmer oder besser je nach Ansicht. Auch in fünf Jahren herrscht noch keine Einigkeit über Weg und Ziel, und Verfahren und Prozesse haben sich schlicht in der Praxis gebildet. Für diesen Abend gehen alle so schlau wie zuvor nach Hause. Ein paar wissen jetzt aber immerhin, wo der Oberhafen liegt – Lernziel erreicht? n Der Prozess geht weiter: www.kreativgesellschaft.org


HafenCity Politik

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 33

Die Präsidentin der Bürgerschaft Präsentation und Inhalte

Tages ist reine Schreibtischarbeit. Viele politische Akteure tragen Anliegen an mich heran, so entwickelt sich eine umfangreiche Korrespondenz. Ich leite die Sitzungen der Bürgerschaft, deren Tagesordnung zum Beispiel im Vorwege mit allen Beteiligten koordiniert werden muss. Da geht es nicht nur um politische Themen, sondern auch um Schwerpunkte und Abläufe. Und zu guter Letzt empfange ich Gäste und ausländische Delegationen, vertrete die Stadt als protokollarisch höchste Vertreterin auf Empfängen und Veranstaltungen. Trotzdem gelingt es mir noch ab und zu, meine Tochter selber aus dem Kindergarten abzuholen. Carola Veit (Foto: CF)

Carola Veit (37), Juristin und Mutter von zwei Kindern, ist seit März 2011 die neue Repräsentantin der Hamburger Bürgerschaft. Seit 2004 ist die SPD-Politikerin Bürgerschaftsabgeordnete und bekannt als engagierte Streiterin für die Interessen der Familien in Hamburg, zuletzt als familienpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

Frau Bürgerschaftspräsidentin, wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Was sind Ihre Aufgaben in diesem Amt?

Grossmann & Berger

CV: Tatsächlich ist zurzeit viel zu organisieren und zu koordinieren. Zu Beginn jeder Legislaturperiode müssen viele Rahmenbedingungen und Formalitäten geklärt werden, damit das Parlament arbeiten kann. Unsere fünf Fraktionen benötigen Arbeitsräume, die Anzahl der Ausschüsse ist gestiegen und alle Fraktionen haben berechtigte Interessen, die besprochen werden wollen. Und bei allen Entscheidungen müssen auch Kostengesichtspunkte berücksichtigt werden. Ein Teil meines

Und Sie sind die Chefin der 80 Mitarbeiter der Bürgerschaftskanzlei ...

CV: Stimmt! Eigentlich führe ich eine kleine Behörde. Dabei steht mir der Direktor der Bürgerschaftskanzlei zur Seite. Bei der schon erwähnten Vielzahl an Repräsentationsaufgaben ist außerdem unser gesamtes Präsidium gefordert. Nur so lassen sich alle Termine, zum Beispiel rund um Großveranstaltungen wie den Hafengeburtstag, abdecken. Schließlich geht es darum, als Parlament präsent zu sein.

Noch in der Wahlnacht kündigten viele Politiker angesichts

der Wahlbeteiligung und der Anzahl der ungültigen Stimmen eine Überprüfung des Hamburger Wahlrechtes an. Ist dieses Thema drei Monate nach den Wahlen vergessen?

CV: Nein! Dieses Thema ist weiterhin aktuell. Es ist keine einfache Frage, denn wir Politikerinnen und Politiker dürfen die Frage der geringen Wahlbeteiligung nicht nur auf das neue Wahlrecht reduzieren. Allerdings müssen wir uns bei einer geringen Wahlbeteiligung in Verbindung mit einer hohen Anzahl an ungültigen Stimmen große Sorgen machen. Und deshalb hat der Verfassungsausschuss, dessen Vorsitzende ich bin, schon vor der Wahl eine Studie in Auftrag gegeben, die untersuchen soll, welchen Einfluss das Wahlrecht auf die Wähler und insbesondere auf die Nichtwähler genommen hat. Das Ergebnis der Studie wird im Sommer vorliegen. Anschließend müssen wir die Ergebnisse in der Bürgerschaft gemeinsam auswerten. Mögliche Änderungen des Wahlrechts machen allerdings eine verfassungsändernde Mehrheit erforderlich.

Als Präsidentin sind Sie zur Neutralität verpflichtet. Fehlen Ihnen nicht die Möglichkeiten, sich politisch einzubringen?

CV: Aber das tue ich ja weiterhin, wenn auch in anderer Form.

In der letzten Woche waren die Beauftragten der Landeskirchen bei den Bundesländern bei mir im Rathaus. Natürlich haben wir auch über die Situation der Kitas gesprochen und ich konnte meine Erfahrungen und Ansichten zu diesem Thema einbringen. Und es gibt zusätzlich zum politischen Tagesgeschäft viele Grundsatzfragen, zu denen ich Diskussionen anregen kann. Ich möchte auch über neue Veranstaltungsformen nachdenken, die das Rathaus und die Bürgerschaft mit den Bürgern in Kontakt bringen. Politik muss verständlich erläutert werden. All das sind spannende Aufgaben. Deshalb fühle ich mich auf meinem Platz sehr wohl.

Sie sind weiterhin die Distriktsvorsitzende der SPD in Rothenburgsort. Wie sehen Sie das Verhältnis dieses Stadtteiles zur benachbarten HafenCity?

CV: In Rothenburgsort passiert was! Wir wollen nicht warten, bis die östliche HafenCity an unseren Stadtteil heranreicht. Die ersten Bauherrengemeinschaften gründen sich, und die Nähe zur Innenstadt macht uns attraktiv. Rothenburgsort ist die logische Fortsetzung der HafenCity und hat als grüner Stadtteil am Wasser viele Chancen.

Frau Veit, wir danken Ihnen für das Gespräch. n (CF)

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Seite 34 / HafenCity Zeitung

HafenCity Wirtschaft

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Ein Pkw auf Abwegen Eine schreckliche Vorstellung: Man geht morgens zu seinem Auto und möchte zur Arbeit fahren, der Pkw steht aber nicht mehr auf dem gewohnten Parkplatz. In Hamburg werden nicht nur immer wieder Autos in Brand gesteckt, sondern auch gestohlen. Bis der Eigentümer den Verlust bemerkt sind die Täter oftmals schon über alle Berge. In einem Fall über den der Bundesgerichtshof kürzlich zu entscheiden hatte, gingen die Täter sogar noch ein Stück weiter und entwendeten das Fahrzeug nicht einfach nur, sondern nutzten es mit einem abweichenden Kennzeichen für diverse Einbruchsdiebstähle. Bei einem dieser Diebstähle wurden sie von der Polizei auf frischer Tat ertappt. Die Diebe versuchten in dem gestohlenen Pkw des Klägers zu fliehen und wurden von den Polizisten durch kontrolliertes Rammen zum Stehen gebracht. Der Pkw des

Klägers erlitt dabei einen erheblichen Schaden der etwa zur Hälfte aus dem Vermögen der Diebe gedeckt werden konnte. Den offenstehenden Schaden verlangte der Kläger nun von dem Land ersetzt. Der III. Senat urteilte hierzu, dass der Schaden von dem Land nicht ersetzt werden müsse (BGH, Urt. v. 03.03.2011 – III ZR 174/10). Zur Begründung führten die Richter unter anderem aus, dass den Kläger kein Sonderopfer treffe, aufgrund dessen sich ein Anspruch ergeben könne. Das Aufhalten der Diebe habe dazu geführt, dass der Kläger den durch den Diebstahl verlorenen Pkw wenigstens wiedererlangt habe, wenn auch in wertgeminderter Form. Das Eigentum des Klägers sei durch den Diebstahl schon erheblich beeinträchtigt gewesen und nicht erst durch die Beschädigung. Im Übrigen habe das Land die Gefahr der Substanzverletzung durch das Rammen nicht gesetzt,

sondern die Diebe hätten durch ihre rücksichtslose, Leib und Leben anderer sowie das Eigentum des Klägers gefährdende Fahrweise geradezu herausgefordert, dass sie von den Polizisten gestoppt werden. Letztlich kann der Kläger seinen Anspruch gegen das beklagte Land also nicht realisieren. Von den vermutlich nun vermögenslosen Dieben kann er einen weiteren Schadensersatz wohl ebenfalls nicht erwarten, so dass ihm letztlich nur die Möglichkeit bleibt, auf eine etwaige Versicherung zu bauen oder die Verluste abzuschreiben. n Anja Zülsdorf ist Anwohnerin in der HafenCity und arbeitet bei der Kanzlei Schlömer & Sperl Rechtsanwälte Pinnasberg 45 20359 Hamburg Tel.: 040-31 76 69 00 Fax: 040-31 76 69 20 www.schloemer-sperl.de

Korrekt geparkt am Kaiserkai – fangen damit die Probleme erst an? (Foto: TH)

Der insolvente Mieter – oder: Wo bleibt der Vermieter mit seiner Nebenkostenforderung? Die Anzahl der Insolvenzen steigt in Deutschland stetig – so hört und liest man es beinahe jährlich. Aber der Einduck täuscht: Etwas mehr als 30.000 Firmen mussten im Jahre 2010 in Deutschland den Weg in die Insolvenz antreten. Das bedeutet immerhin einen Rückgang von 2,5 Prozent

Die Anzahl der Insolvenzen steigt in Deutschland inBezug auf das Vorjahr. Anders entwickelt sich der Trend bei den Privatinsolvenzen: Diese legten in Deutschland im Jahr 2010 im Vergleich zu 2009 um

7,6 Prozent auf etwa 140.000 zu. Für den Bereich der Hafen City liegen bisher bedauerlicherweise keine gesicherten Statistiken vor. Und das ist auch gut so! Oftmals sind die Leidtragenden neben den insolventen Verbrauchern auch deren Vermieter – und dies nicht nur hinsichtlich des monatlichen Mietzinses, sondern auch wegen der Nebenkostennachforderungen. „Für die Abrechnungsfrist, das heißt die Zeit, innerhalb derer nach Ablauf der Abrechnungsperiode über die Betriebskostenvorauszahlungen abzurechnen ist, ordnet das Gesetz an, dass die Abrechnung spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums

mitzuteilen ist“, erklärt Rechtsanwalt Dr. J. R. Mameghani vorab unter Hinweis auf das Gesetz. Was aber tun, wenn vor Fertigstellung der Nebenkostenabrech-

Privatinsolvenzen nehmen überproportional zu nung der Mieter in die Insolvenz geht? So erstellte auch der Vermieter einer insolvent gewordenen Mieterin für das Jahr 2007 die Nebenkostenabrechnung und erteilte diese seiner Mieterin im November 2008. Zu diesem Zeitpunkt war das Insolvenzverfahren über das Vermögen

seiner Schuldnerin schon ein gutes halbes Jahr eröffnet. Der vom Insolvenzgericht bestellte Treuhänder erklärte bereits im Mai 2008, dass Ansprüche aus dem Mietverhältnis nicht mehr bedient werden könnten. Im März 2009 wurde das Insolvenzverfahren aufgehoben. Der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte im Sinne des Vermieters (Urt. v. 13.04.2011 – VIII ZR 295/10). „Der Anspruch auf Zahlung der Nebenkostennachforderung für einen vor (!) der Insolvenzeröffnung liegenden Zeitraum stellt eine Insolvenzforderung dar, die zur Insolvenztabelle anzumelden ist“, erläutert Rechtsanwalt Dr. J. R. Mameghani die

Entscheidungsgründe. Und zwar auch dann, wenn der Treuhänder oder Insolvenzverwalter vor der Erstellung der Nachforderung die Bedienung von Forderungen aus dem Mietverhältnis ablehnt. Die Forderung kann nur während des Insolvenzverfahrens nicht gegen den Mieter persönlich geltend gemacht werden. Da aber das Insolvenzverfahren im konkreten Fall in der Zwischenzeit wieder

Forderungen werden von Insolvenzverwaltern bestritten aufgehoben worden ist, konnte der Vermieter die Forderung gegen die Beklagte wieder persönlich geltend machen. Rechtsanwalt Dr. J. R. Mameghani: „Forderungen, die vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht tituliert worden sind, werden von den Insolvenzverwaltern häufig – und sei es auch nur zum Teil – bestritten. Dann muss gegebenenfalls auf Feststellung zur Insolvenztabelle geklagt werden. Daher war es ein großer Vorteil im beschriebenen Fall vor dem Bundesgerichtshof, dass das Insolvenzverfahren im März 2009 bereits wieder aufgehoben wurde.“ n Dr. J. R. Mameghani ist Mitarbeiter bei der Kanzlei Schlömer & Sperl Rechtsanwälte. Pinnasberg 45 20359 Hamburg Tel.: 040-31 76 69 00 Fax: 040-31 76 69 20 www.schloemer-sperl.de


HafenCity wirtschaft

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Kolumne

HafenCity Zeitung / Seite 35

Kurz Notiert

Ende der Fahnenstange?

Conrad Meissler (Foto: Christian Rating)

Die Immobilienpreise in Hamburg ziehen weiter kräftig an. Negative Einflussfaktoren, wie die Natur- und Atomkatastrophe in Japan, die Eurokrise, der Nahezu-Zusammenbruch Griechenlands oder die Zinswende haben offenbar keinen Einfluss, außer dass sie vielleicht Momente der Irritation und des Einhalts für wenige Tage oder Wochen auslösen. Unter dem Strich steigen Preise und Mieten unaufhaltsam. Seit dem ersten Quartal 2010, das heißt binnen nur eines Jahres, wird eine Verteuerung hamburgweit von rund zehn Prozent notiert. Die bevorzugten Lagen rund um die Außenalster, am Hafenrand und in den

Elbvororten weisen mit einem Plus von bis zu 18 Prozent besonders starke Anstiege auf. In den absoluten Toplagen werden neue, bisher am Markt nicht gekannte Höchstpreise erzielt. Ob mit den neuerlichen Preissteigerungen das Ende der Fahnenstange erreicht ist, kann mit dem Hinweis auf die eigentlichen Preissteigerungsfaktoren beantwortet werden. Es sind die Megatrends, die die Entwicklung in den Metropolen bestimmen. Die großen Metropolen Deutschlands haben sich in den vergangenen zehn Jahren zu den Hauptanziehungspunkten für Arbeitgeber entwickelt, sie haben enorm investiert und bieten

jedem Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die sozialen Veränderungen mit einer stetig wachsenden Zahl von Einpersonenhaushalten verbunden mit einem zunehmenden Wohlstand und mehr Flächenverbrauch steuern die Wohnungsmärkte an Grenzen. Gleichzeitig hatte der Markt die historisch niedrigsten Neubauzahlen produziert. Es wird sehr viele Jahre brauchen, bis diese Trends sich abschwächen. Die Preissteigerungen sind also noch lange nicht zu Ende und wer jetzt an Immobilien interessiert ist, sollte rasch zur Tat schreiten und sich bei der richtigen Objektauswahl gut beraten lassen. n Conrad Meissler

Jedes Haus ist eine Marke HafenCity-Denker bereichern den Immobilienmarkt Mag man in der Gemüseabteilung noch den Überblick behalten, stellt man spätestens am Joghurt-Regal fest: Ohne Markengesichter ist unsere konsumorientierte Gesellschaft undenkbar. Markenbildung, die angefangen beim Dessert bis hin zur Edellimousine zum Marketing gehört, müsste sich auch auf Immobilien übertragen lassen. Dies dachten sich die Werbekreativen Maurice Bock und Frank Jacob und holten das Address Branding, so der Fachbegriff für die neuartige Immobilienkommunikation, aus den USA nach Deutschland. Genauer gesagt in die HafenCity, von wo aus die beiden Gründer der Werbeagentur Branded Addresses seit Anfang 2011 agieren. Von sämtlichen Produkten des täglichen Bedarfs ist die Immobilie nicht nur das teuerste, sondern auch das sensibelste, wissen die beiden Hamburger Kommunikationsprofis. Für alle anderen Produkte gibt es Ausweichmärkte, für die Immobilie nicht. Deshalb erstellt Branded Addresses Kommunikationskonzepte, die

sich vom Gros der Immobilienwerbung abheben und so Verkäufern wie Käufern entscheidende Mehrwerte liefern. Das Gebäude als Marke baut Verlangen auf. Und auf Nachfrage reagieren bekanntlich auch der Preis und die Wertstabilität, unterstreichen die Agenturgründer ihre Idee. Nicht ohne guten Grund: Namhafte Projektentwicklungs- und Bauunternehmen aus der Hansestadt konnte das Team um Branded Addresses bereits für ihr einmaliges Agenturkonzept begeistern. Und die ihre Kunden. Eines der ersten Agenturprojekte war die Entwicklung der Marke CityPol in der HafenCity. Bis heute werde die Idee „Wohnen für Entdecker“ in dem Haus am Dalmannkai von den Mietern gelebt, vermeldet Art-Director Maurice Bock nicht ohne Stolz. „Wir hätten dem Objekt auch einen maritimen Inhalt geben können, dachten dann aber an die zentrale Lage und wie wir selbst dort leben würden“, so Konzeptioner Frank Jacob, der nicht nur mit dem namensgleichen ersten Mieter der HafenCity bekannt

Maurice Bock und Frank Jacob (Foto: MK)

ist, sondern bereits 1999 Texter des ersten hafencity.de-Auftritts war. Das Auftragsbuch von Branded Addresses füllt sich stetig. Zu den beispielhaften Agenturreferenzen zählen das Green Building Neue Karoline im Karoviertel, das Wohnprojekt Skolegaarden in Altona, das Geschäftshaus LoftKontor am Großneumarkt, das Quartier am Zeughaus und jüngst auch die Tanzenden Türme, St. Paulis

kommendes Wahrzeichen auf der Reeperbahn 1. Ein Gründerkonzept geht nicht nur auf, sondern auch hoch hinaus. n Hamburg, 17. Mai 2011 Branded Addresses Hongkongstraße 5 20457 Hamburg Telefon: 040-39 10 06 15 Telefax: 040-39 10 06 27 Mobil: 0173-418 33 05 www.branded-addresses.de

HafenCity-Foto-Wettbewerb – Lightmotiv

„Jeder Schuss ein Treffer.“ Das ist das Motto des zweiten Fotowettbewerbsin der HafenCity, der am 1. Mai 2011 offiziell gestartet wurde. Ob Leitmotiv oder Lightmotiv – Hamburgs neuer Stadtteil ist fotogen wie ein Top-Modell und bietet alle Facetten, die Hobby-Fotografen wie FotoAgenturen, Profis und Amateure gleichermaßen motivieren und animieren. Das charismatische Quartier mit Pier verzaubert nicht nur die zahlreichen Besucher aus nah und fern. Speicherstadt, Überseequartier, Kreuzfahrtterminal, Segelschiffe, Container-Kolosse, Elbphilharmonie, Schlepper, Barkassen, Queen Mary 2, Sea Cloud, futuristische Architektur – das maritime Ambiente der HafenCity hat 1.000 Gesichter und ist voller Überraschungen. Schon die Vielfalt der Motive im Rahmendes ersten Wettbewerbs 2010 war überwältigend. Über 500 Einsendungen haben es der Jury nicht eben leicht gemacht, die zwölf schönsten „Shootings“ herauszufinden, die dann im HafenCity-Kalender 2011 noch einmal ein ganzes Jahr lang zu sehen und zu bewundern sind.Auch in diesem Jahr werden die Fotos der Gewinner den HafenCity-Kalender 2012 schmücken, der ab November 2011 bestellt werden kann. Und auch dieses Mal ist der Erlös mit einer sozialen Komponente verbunden: Nutznießer ist der SV Störtebeker, der erste und einzige gemeinnützige Sportverein in der HafenCity. Machen Sie mit. Klicken Sie auf www.hafencity-fotowettbewerb.de. Am 30. September ist Einsendeschluss. Mailen Sie die besten„Schüsse“. Alle Gewinner werden prämiert. Es winken attraktive Preise. n Ihr Team vom HafenCity BusinessPort

Das Hotel in der Speicherstadt Übernachten vis-à-vis der HafenCity Die historische Speicherstadt der Hansestadt Hamburg kann sich auf ihr erstes Hotel freuen. Ein Vier-Sterne-Haus der renommierten Althoff Hotels mit mehr als 190 Zimmern bereichert mit der geplanten Eröffnung im Jahr 2013 am Sandtorkai die Hotellandschaft Hamburgs. Als Hotel für Privat- und Geschäftskunden wird Althoff dann nicht nur den denkmalgeschützten KallmorgenBau betreiben, sondern in der traditionsreichen Kaffeebörse einen separat nutzbaren Restaurant- und Veranstaltungsbereich eröffnen. „Das erste Hotel in der Speicherstadt ist ein wichtiges Zeichen für eine kreative wie nachhaltige Weiterentwicklung des denkmal

geschützten Ensembles. Dies wird die Entwicklung der Speicherstadt als hochwertiges, urbanes Arbeitsquartier für unsere bestehenden und neuen Mieter stärken“, ist sich Thomas Kuhlmann, Leiter des Immobiliensegmentes der HHLA, sicher. Die Planungen sehen 192 Zimmer und Suiten, eine Bar, einen Wellness-Bereich sowie ein zusätzliches Restaurant und Veranstaltungsräume in der ehemaligen Kaffeebörse vor. Baubeginn soll im Frühjahr 2012 sein, die Eröffnung des Hotels ist für Sommer 2013 geplant. „Wir freuen uns darauf, an einem historisch bedeutsamen Ort und an einer lebendigen Schnittstelle zwischen Alt und Neu in Hamburg das erste

Hotel zu eröffnen“, so Thomas H. Althoff, geschäftsführender Gesellschafter der Althoff Hotels. Die Idee, ein Hotel in der Speicherstadt zu verwirklichen, verfolgt HHLA Immobilien als Eigentümer und Entwickler der Speicherstadt seit mehreren Jah-

Althoff betreibt sieben Fünf-Sterne-Hotels ren. Denn neben seinen Marktchancen im Städtetourismus und Geschäftskundensegment bedeutet ein Hotel auch unter städtebaulichen Gesichtspunkten eine wertvolle Ergänzung der beste-

henden Nutzungen. Als Ergebnis einer Machbarkeitsstudie wird nun mit der jungen Hotelmarke Ameron ein Vier-Sterne-Haus der erfolgreichen Althoff Gruppe realisiert. „Mit der Marke Ameron zieht ein frisches, zukunftsweisendes Produkt in das Quartier – dies harmoniert erstklassig mit der behutsamen Entwicklung der Speicherstadt zu einem urbanen Quartier in den vergangenen Jahren“, ergänzt Kuhlmann. Dietrich von Albedyll von Hamburg Tourismus begrüßt die Entwicklung: „Die Nachfrage nach Hamburg ist ungebrochen und bietet der Hotellerie große Wachstumspotenziale. Mit den Althoff Hotels hat die HHLA eine

Der Kallmorgen-Bau (Foto: MK)

passende Marke für das einmalige und für die Stadt so bedeutende Quartier gefunden. Das neue Hotel wird das Beherbergungsangebot in Hamburg bereichern und seinen Teil dazu beitragen, die touristische Attraktivität Hamburgs weiter zu erhöhen.“ n


Seite 36 / HafenCity Zeitung

Everythings korrekt?

HafenCity Wirtschaft

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Are you on the wood way with your English emailing? Or have you got everything in grip? Find out the actual 7 deadly email sins in English and why emails in English don’t must be so complicated! So, hands up who thinks that headline is perfect English? If you are currently (current in English = aktuell in German) waving your hand in the air then read on, this could just be the article for you! As a member of an international team of native speakers at the Institute4languages school in the HafenCity, these kinds of mistakes are ones we see every day in the lessons we give around Hamburg and in our translations of documents from German to English. But do not fear! These are mistakes that we can easily help you to iron out from your day to day emails. Today, emails are one of the most important methods of communication for both business and pleasure alike. Whether it is a short informal email to a supplier

in London, a quick message to a friend or a formal email to an important client in New York, getting it right is the key! So, why not let the Institute4Languages team get you off the wrong track (not the wood way!) and onto the right track with your business skills with this handy guide, so that next time you can really be on top of things (not in grip!) with your English emailing.

Don’t be afraid, emails don’t bite! And even better, try not to use this phrase. Try to use something like I regret (or I’m sorry) to tell you/ to say that or I regret to inform you that if you need to be a little more formal. 3, Please send us informations/ Please send us an information The English don’t like to make plurals out of uncountable singular nouns, so be careful with this one. Please send us some information is just great. News is also uncountable, so make sure you ask if there is any news on the new project not a news!

1. Dear Ladies & Gentlemen‌ Let’s begin at the beginning. It is very important that you start your email in the right way, especially when dealing with more formal emails. The best way is to use either the very formal Dear Sir/ Madam or, if writing to a slightly less formal group of people (not peoples or persons, remember) then Hello Everyone is okay too.

4. I have a date at 3pm with my chef If you have your own chef, then you probably don’t ever cook for yourself as a chef is a professional cook in English, not the main person in charge in your office. This

2. I’m afraid but we haven’t received your order yet.

d&c_148x210_2011-05-09_01.FH11 Mon May 09 10:40:02 2011

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Don't be afraid, emails don't bite! (Illustration: Maria Knuth)

is your manager, or boss in informal English. Try not to say that you have a date with him/her, as this only has a romantic meaning in English (unless you really have got a date, of course!). The best way is to say:I have a meeting with my manager at 3pm or I’m meeting my manager at 3pm to discuss‌ 5. Please finish the report until 2pm on Friday In English, the word until only relates to a period of time. For example, I am going to work in London for 6 months and will stay until December. This clearly talks about the 6 month period of time between June and December. When we talk about deadlines or final times or dates, then we need to use the word by. For example, Please finish the report by 2pm on Friday. This is a deadline or final time. Later than 2pm on Friday is too late. 6. We’ll see us tomorrow at the seminar. Be careful of using this one, as in English you can’t use the reflexive us as it is used in German. The

  

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GroĂ&#x;er Grasbrook | Hamburg | Tel.:| Fax:|hafencity@dahlercompany.de

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So, there you have it. Writing those English emails at work doesn’t have to be (not don’t must be ) so complicated, does it? With these handy tips from Institute4Languages, your business skills specialist in the heart of the HafenCity, emailing can be really easy peasy! n Lewis Jaquest Training coordinator Institute4Languages

Assistant Professor Christian Barrot, newly appointed at the KLU

   

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7. I’m looking forward to see/ meet you next week. The last impression you leave on your email partner should be a good one, so when finishing your email, make sure you use this phrase correctly. I’m looking forward to seeing/meeting you next week sounds natural and fluent. This is a standard phrase in English and never changes, regardless of the time form. I’m looking forward to is always followed by the verb+ing!

KLU Lectures Series

     

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best solution here is to use each other with the verb: We’ll see/ meet each other tomorrow at the seminar.

Inside the KLU (Foto:AF)

The KLU has scheduled four inaugural lectures over three months. One newly appointed Assistant Professor is Dr. Christian Barrot who gave a lecture on the topic “Did they tell their friends? – Using social network analysis to detect contagion processes.� Sounds difficult – and is difficult and that had nothing to do with the circumstance that the presentation over approx 60 minutes – and in addition 30 minutes scheduled for discussion – was held in English language.

Social contagion processes such as word-of-mouth are key factors for the successful launch of a product. But it is difficult to find conclusive evidence of such effects in network-level studies. Christian Barrot has observed and analyzed anonymous custumer data from a telecom provider which consisted of a high number of customers and phone calls. The audience learnt about innovation, adoption and diffusion: when is a customer adopting innovation, will innovation be successful and when? How efficient is a network and how long does it take to get in touch with all networkers? Assistant Professor of Marketing and Innovation Dr. Christian Barrot is newly appointed at the KLU and: we do tell this to our friends and readers. So another analysis can be done to detect contagion processes in the future ‌ n (AF)


HafenCity wirtschaft

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

HafenCity Zeitung / Seite 37

Das Schokoladenhaus wird besiedelt

HafenCity Zeitung Impressum Redaktion

Steckelhörn 11 besticht durch juristische Kompetenz Wie ein Tortenstück schiebt sich das Bürogebäude Steckelhörn 11 in seine extravagante Baulücke und füllt den Platz zwischen dem Gotenhof und den vorgelagerten Gebäuden. Es brauchte seine Zeit, um die ersten Mieter anzuziehen, interne Probleme verhinderten einen Vermietungserfolg. Doch jetzt geht es Schlag auf Schlag: Im Erdgeschoss ist eine Medizintechnikfirma eingezogen, die obersten Stockwerke belegt eine Jeansfirma. Dritter im Bunde ist die Anwaltssozietät Hainke Schüler Alleyne Fumagalli, die eine komplette Etage im fünften Stock belegen. Bei der Einweihungsfeier am 19. Mai konnten die Gäste den interessanten Grundriss der Etage und des Gebäudes bewundern. In der Spitze des Tortenstückes hat das Gebäude Aussicht auf den Zollkanal und die Speicherstadt, eine ganze Reihe von Fenstern gehen in den Innenhof und zum

Steckelhörn. Die vier Anwälte arbeiteten vorher zusammen in einer anderen Sozietät und haben diese für ihr eigenes Projekt verlassen. Ihre Spezialität ist Wirtschaftsrecht in jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Jascha Alleyne ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und betreut Mandanten im Bereich Media/IT sowie im Handelsund Gesellschaftsrecht. Stefan Hainke ist Spezialist für Bankund Kapitalrecht – die rechtliche Gestaltung von geschlossenen Fonds macht ihn glücklich –, Arbeits- und Handelsrecht wird von Christian Schüler abgedeckt. Auf eine besondere Sparte hat sich Dr. Manuel Fumagalli spezialisiert: Medizinrecht. Das vom Berliner Architekturbüro Jürgen Mayer H. entworfene Gebäude besticht durch seine extravagante Formgebung und Farbwahl in dunklem Braun – deswegen der Name

Michael Klessmann (MK) Anja Frauböse (AF) Conceição Feist (CF) Tel.: 040-32 59 68 67 redaktion@hafencity-zeitung.com Am Kaiserkai 25, 20457 Hamburg

Anzeigen Anja Heinsen Cindy Knütter Tel.: 040-30 39 30 42 anzeigen@hafencity-zeitung.com

Herausgeber Michael Klessmann Am Kaiserkai 25, 20457 Hamburg

Verlag HafenCity Zeitung Hampel & Klessmann GBR c/o ELBE & FLUT Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg Tel.: 040-30 39 30 00 mail@hafencity-zeitung.com

Die Anwälte der Sozietät am Empfangstresen (Foto: MK)

Schokoladenhaus. Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes waren aber eher profane Kriterien: Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Nahversorgung, das Steckelhörn hat zusätzlich mit

Produktion

seiner Nähe zum Wasser und zur Speicherstadt gepunktet. Die Sozietät ist seit April im Katharinenviertel zu Hause und das Team fühlt sich hier richtig wohl. n

ELBE & FLUT Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg

Erscheinungsweise Monatlich

Auflage 12.000 Stück

Druck

Societätsdruck, Frankfurt am Main www.zeitungsdruck.fsd.de

Süchtig nach neuem Stoff

Abonnement

Jahresbezugspreis (Porto und Verpackung für 12 Ausgaben) EUR 60,- zzgl. 19% MwSt.

Mode, Jungdesigner und mehr

Philipp Kaczmarek (Fotos: MK)

Die beiden Jungunternehmer Alessandro De Pasquale und Philipp Kaczmarek wollten ursprünglich ihr neues Geschäft direkt in der Innenstadt eröffnen. Dann wurden sie auf den Überseeboulevard aufmerksam und fanden dort genau das, was sie suchten:

230 Quadratmeter, in denen sich neben der Verkaufsfläche auch das Büro und ein Fotostudio unterbringen lassen, nackte Betonwände und offen verlaufende Rohre. Genau die richtige Fläche, die ihre Mode zur Geltung kommen lässt. Also beschlossen sie diese Räume auszuprobieren. Seit Anfang Mai verkaufen sie hier Mode von 40 Jungdesignern unter anderem aus Hamburg, Berlin und Skandinavien. Es sind aufstrebende, aber auch etablierte Designer, die weg von der Massenproduktion teilweise noch selber nähen oder in kleineren Schneidereien nähen lassen. Individuelle, ausgefallene, aber tragbare, hochwertige Mode mit „Twist“, der Dreh, der so besonders macht. Und für die Präsentation der edlen Stücke haben die beiden sich für eine außergewöhnliche Ladenausstattung entschieden: gestapelte Europaletten. Damit erfüllen sie

die vielbeschworenen Nachhaltigkeitsansprüche der HafenCity und ziehen viele Blicke auf ihren Laden. „Wir fühlen uns hier gut,

Wir denken darüber nach, zu bleiben viele unserer ‚alten‘ Kunden besuchen uns, und neue Kunden haben wir auch schon gewonnen, einige Nachbarn kamen und begrüßten uns“, erzählen Alessandro und Philipp. „Uns gefällt es hier so gut, dass wir darüber nachdenken, zu bleiben.“ Und mit ihnen bleibt die Mode von Julia Starp aus Hamburg (ökologische Haute Couture und trotzdem funktionell), Kilian Kerner aus Berlin (extravagante Schnitte mit edlen Materialien) oder von JohnnyLove, der detailverliebte Designer aus Norwegen, dessen Bekleidung

eine tolle Passform hat, um nur drei Designer zu erwähnen. Und weil es ihnen so gut gefällt, gab es am 26. Mai einen Grand Opening am Überseeboulevard 2, zu dem auch alle modeaffinen Nachbarn eingeladen waren. n (CF) www.stoffsuechtig.de

Juristische Beratung

RA Jens O. Brelle, Art-Lawyer

Kurz Notiert

Stammtisch 60plus

Europaletten bestimmen das Bild.

Beim letzten Treffen haben wir Besuch von jungen Leuten aus dem neuen VIVO Fitness bekommen. Sie regten an, für die 60plusFreunde ein kleines Trainingsprogramm zusammenzustellen. Anmeldungen nimmt Traute Zeller unter der Rufnummer 04036 09 71 95 entgegen. Das nächste Treffen Stammtisch 60plus ist am Donnerstag, 12. Juni, ab 15:30 Uhr im Feinkost HafenCity auf der Terrasse. n (Traute Zeller)

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45 Jahre Erfahrung speziell in Miete und Wohnungseigentum


HafenCity Wirtschaft

Seite 38 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Fitness für Individualisten Zwei neue Trainer am Kai

Freunden als auch von ihrem Vermieter, dem es wichtig ist, die beiden erst mal Fuß fassen zu lassen. Am Eröffnungstag des Studios VIVO – Private Fitness suchte man vergebens nach Süßigkeiten und bekam stattdessen viele Tipps für den perfekten Körper. Seit dem 14. Mai 2011 dreht sich hier alles ausschließlich um Fitness, Ernährung und Gesundheit: Das Privatstudio VIVO öffnet seine Türen für alle Sportbegeisterten,

Eine private Sportund Fitnessoase

Patrick Pott (l.) und Christoph Oschmann (2. v. l.) bei der Eröffnung (Fotos: MK)

Die HafenCity bleibt ein Ort für Pioniere. Jüngstes Beispiel sind Patrick Pott und Christoph Oschmann, die sich ihren Traum von einer eigenen Basis für ihr

Personal-Training erfüllten und an den Dalmannkai ein kleines Studio eröffneten. Unterstützt bei der Traumerfüllung wurden die beiden dabei sowohl von ihren

die nach mehr als dem gewöhnlichen Mainstream-Studio streben. Als reines Privatstudio für Personal Training fernab von allgegenwärtigen Fitnessstudio-Ketten bieten Patrick Pott und Christoph Oschmann ganz in der Nähe der Elbphilharmonie eine elegante und insbesondere private Sportund Fitnessoase. Auf zwei Ebenen bietet das Studio viele Trainingsgeräte und Methoden nach neuesten gesundheitlichen Standards wie Power Plate und Kinesis, um fit und schlank in den Sommer zu starten. Das Besondere an diesem Studio: Es wird immer unter persönlicher Anleitung mit maximal einem anderen Gast im Studio

trainiert. Die jahrelangen Erfahrungen der Gründer Patrick Pott (25) und Christoph Oschmann (27) sind in das Konzept des Privatstudios mit eingeflossen: „Wir heben uns mit unserem Konzept von anderen Studios vollkommen ab“, erläutert Pott. „Im VIVO bieten wir unseren Kunden individuell abgestimmte Fitnessangebote in einer absolut diskreten, exklusiven Umgebung mit permanenter persönlicher Betreuung.“ Das beinhaltet für Kunden unter anderem auch die Garantie, im Studio zeitgleich mit maximal einem anderen Mitglied zu trainieren. So wird es auch prominenten Hamburgern ermöglicht, sich entspannt auf das Work-out mit Power Plate, Kinesis und Co zu konzentrieren, ohne womöglich Belästigungen durch neugierige Blicke in Kauf nehmen zu müssen. „Wir haben in den vielen Jahren als Personal Trainer festgestellt, dass ein Training in privater Atmosphäre für unsere Kunden absolute Priorität hat und möchten nun mit der Gründung des VIVO auch die passenden Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stellen“, so Pott. Auch die Entwicklung eines Ernährungsplans ist eine Besonderheit, die die V IVOGründer ihren Kunden anbieten. Anhand von Gesprächen und Ernährungsprotokollen wird durch

Patrick Pott führt vor.

eine computergestützte Analyse für jeden der optimale Ernährungsplan erstellt und gleichzeitig die Kalorienzunahme überwacht. „Empfehlenswert für jeden Sporttreibenden ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining, richtiger Ernährung, Nahrungsergänzung und ein bisschen Motivation von unserer Seite“, erläutert Gründer Christoph Oschmann. „Wir planen für unsere Kunden ein komplettes Sport- und Ernährungsprogramm, damit durch Vitalität und Freude am Sport eine neue Lebensqualität entstehen kann.“ Die Besucher bei der Eröffnung nutzten dann auch sofort mit Begeisterung die neuen Geräte – von Jung bis Alt. Ein guter Start für die beiden und Grundlage für eine fitte HafenCity n

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Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Fast auf der Palme

HafenCity wirtschaft

Hafengold Film und Post productions erhalten Gold Award 2011

HafenCity Zeitung / Seite 39

Kolumne

Der HafenCity-Beobachter Sommer in der HafenCity

Für ihren Film „Stories“ wurden die Hamburger Medienunternehmen Hafengold Film und Post productions auf dem WorldMediaFestival mit dem intermediaglobe GOLD Award ausgezeichnet. Bei der Gala am Mittwoch, 18. Mai, im East Hotel gingen in 14 Kategorien Filme aus 32 Nationen um die begehrten Trophäen ins Rennen. Die Preise zeichnen besonders innovative Produktionen audiovisueller Medien aus. "Unsere Kunden und ihre Begeisterung für‘s Lesen stehen bei ‚Stories‘ im Mittelpunkt. Der Film erzählt eindrücklich, warum

Wir haben genau die richtige Lösung gefunden unsere Kunden zur DirectGroup kommen: Weil wir ihnen die Bücher auswählen, die sie lieben. Der Film passt perfekt zu uns“, sagt Tobias Gropp von der DirectGroup Bertelsmann, für die der Film entwickelt wurde. Menschen verschiedener Nationalitäten berichten über ihre ganz persönliche Bindung zu ihrem Lieblingsbuch – so verbindet sich die Geschichte des jeweiligen Buches mit der eigenen Lebensgeschichte. Der aus Sydney stammende Regisseur Ian Thomson setzte das Konzept der Hafengold Film GmbH in Szene. Neben seiner Arbeit als Werbefilmregisseur inszenierte Ian Thomson Werbespots,

Dokumentationen und Theateraufführungen. „Für ‚Stories‘ haben wir mit einem hervorragenden Team genau die richtige kreative Lösung gefunden“, freut sich Susan Barenberg, Geschäftsführerin von Hafengold Film. Die Nachbearbeitung des Films – den Schnitt und die digitale Bildbearbeitung – übernahm die Post productions GmbH, die sich die Räumlichkeiten in der Hamburger HafenCity mit Hafengold Film teilt. „Den intermediaglobe GOLD Award haben wir für unseren Kunden gewonnen“, so Knut Post, Inhaber von Post productions. Hafengold Film GmbH wurde im Oktober 2010 gemeinsam von Susan Barenberg und Knut Post, der seit neun Jahren mit der Post productions ein Medienunternehmen erfolgreich führt, gegründet. Die Speicher in der Hongkong-Strasse bieten vielen kreativen Firmen eine Heimat. Die Zukunft des Ensembles ist aber noch ungewiss. Im Zuge der rundum beginnenden Bauarbeiten für das Elbtorquartier werden die Speicher eng umbaut. Ursprüngliche Pläne sahen zu einem späteren Zeitpunkt dann den Abriss der Speicher vor, heutiger Stand ist aber, das zumindest einer der Speicher erhalten werden soll. Eigentlich schade, üben die Speicher, die in den fünfziger Jahren gebaut wurden, doch einen ganz eigenen Reiz auf den Betrachter aus und sind sehr beliebt bei Existenzgründern n

Das Hafengold-Team bei der Preisverleihung (Foto: Hafengold)

Hendrik Dobbertin blickt auf die HafenCity. (Foto: Martina van Kann)

Er ist ausgebrochen – der Sommer in der HafenCity! Am 27. und 28. Mai zog das zweite Elbjazz-Festival auf zehn Bühnen jede Menge chillende Zuhörer an. Da war es für mich ausgemacht: Nun geht es wieder los mit unserem ganz speziellen HafenCity-Sommer. Besonders an den Wochenenden erwartet uns nun jede Menge Programm. Manche empfinden es wie die Eröffnung eines Disneyland-Parks mitten in Hamburg. Meine Meinung ist: Das gehört zur HafenCity dazu. Wer die Ruhe mag, sollte nach Rissen oder in die Elbvororte ziehen. Ich bin gern hier, wegen ganz genau diesem Mittendrin-Lebensgefühl in unserem Kiez. Und das genieße ich. Bin viel unterwegs in diesen schönen Monaten – und zwar genau vor meiner Haustür. Events pur. Wenn das nicht Luxus pur ist ... Mich als Gitarristen hat beim Elbjazz die deutsche Jazzlegende Klaus Doldinger heftig beeindruckt. Der Mann ist 75 und jeder Ton sitzt! Wenn ich das in dem Alter auch noch packe ... Na, was ich jetzt auf jeden Fall gepackt habe, sind ein paar richtige Highlights. Darf ich empfehlen? Erste Empfehlung: Jeder, der Benzin im Blut hat, fühlt sein Herz höher schlagen im Automuseum Prototyp. Dort sind noch bis zum 15. Juni seltene Urahnen des VW Käfers zu sehen. Auch für mich, der ich ja eher die „Generation Golf“ bin, eine Augen- und Seelenweide.

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Gönnen Sie es sich einfach. Zweite Empfehlung: Ich habe den „Elbsprung“ gewagt. Jeden zweiten und vierten Samstag, von Mai bis September startet er im neuen HafenCity-NachhaltigkeitsPavillon in der Osakaallee. Anschließend werden auf dem Rundgang durch die HafenCity als umweltfreundlich zertifizierte Gebäude und weitere Aspekte zukunftsfähiger Innenstadtentwicklung vorgestellt. Mit der Barkasse habe ich dann den Sprung über die Elbe gemacht und auf dem schwimmenden IBA-DOCK richtig viel über innovative Bau- und EnergiesparTechnologien erfahren. Gerade für mich als Immobilien-Fachmann der Link in die Zukunft des Bauens, Arbeitens und Wohnens. Letzten Monat habe ich über die Hamburger Green CapitalKommunikation gespottet. Nun kommt sie auf ganz leisen Sohlen und läuft mir nach. Weiter so, Green Capital, aber bitte etwas energischer! Lauter! Mach Leinen los, sonst ist es zu spät! Dritte Empfehlung: Am 11. Juni, 17. Juli und 7. August fluten Nachwuchs-Autoren und hochkarätige Slam-Profis die Promenade am Magdeburger Hafen mit ihren Gedichten und Geschichten. Der supercoole Michel Abdollahi ruft den Kampf der Künste aus. Eine wahllos aus dem Publikum rekrutierte Jury entscheidet über Sieg und Niederlage. Das klingt so verrückt, da muss und will ich hin. Nun genug mit meinen Empfehlungen,

sonst heuert mich noch Hamburg Marketing an. Jetzt wird es wieder „politisch“. Die große Schwester von unserer HafenCity Zeitung meldete neulich, dass die regierende SPD eine „neue Kultur der Stadtplanung“ wolle. Was darf ich bitte darunter verstehen? Tja, sie wollen die „Hamburger Stadtwerkstatt“ gründen. Und das soll eine Plattform für Bürger, Planer und Investoren werden. Der SPD- Stadtentwicklungsexperte Andy Grote sagt: „Es geht um Transparenz, Information, Austausch und auch um echte Einflussnahme.“ Da soll der Bürger Hein Buttgereit dann sagen, wie er sich die Zukunft seines Kiezes vorstellt. Und dann hört man auch darauf. Und dann wird das schon so ähnlich umgesetzt. Wer glaubt denn so was? Und wer will uns da richtig hinter die Fichte führen? Ich habe oben

Einbeziehung von Bürgern ist Bauernfängerei über Rissen gespottet. Dort gibt es seit Jahrzehnten eine völlig absurde Straßenführung, die den Orts- (oder sage ich lieber Dorf-) Kern kaputt macht. Die Anwohner protestierten laut und lange. Über Jahre. Die „Rissener Acht“ blieb. Jede Regierung, ob Voscherau, Runde, von Beust, versprach Unterstützung, um diese unsinnige Verkehrslösung abzuschaffen. Rissen hoffte vergebens. Die „Rissener Acht“ nervt bis heute die Anwohner – andere verirren sich dahin wohl eher nicht. Aus meiner Sicht ist die von der Regierung Scholz großartig verkündete Einbeziehung von Bürgern in Stadtteilentwicklungsprozesse nichts anderes als Bauernfängerei. Die SPD sollte doch erst einmal ihre selbstgestrickten Versprechen, wie 6.000 sozial verträgliche neue Wohnungen pro Jahr, einhalten. Dann reden wir weiter. Genießen Sie das einmalige Hamburger HafenCity-Feeling des Sommers 2011. n Ich sage tschüss bis nächsten Monat! Hendrik Dobbertin

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Hafencity hafengeburtstag

Seite 40 / HafenCity Zeitung

Nr. 6 / 1. Juni 2011 / 3. Jahrgang

Ausnahmezustand Hafengeburtstag Freud und Leid in der HafenCity Die drei tollen Tage in der HafenCity sind vorbei und es hat sich bewahrheitet, was sich schon in den vergangenen Jahren abzeichnete: Was dem Kölner sein Karneval, ist der HafenCity der Hafengeburtstag. Wagten sich in den ersten Jahren der Teilnahme der HafenCity die Massen nur zögerlich an Dalmannkai und

Die Queen bleibt die Queen Strandkai, strömten dieses Jahr die Besucher in Massen durch die Promenaden. Ein guter Anteil der 1,5 Millionen Besucher des Hafengeburtstages machte auch einen Abstecher zur Queen Mary und zum Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen, zur Freude der Gastronomen und zum Leid manches Anwohners. Verantwortlich für den Besucherrekord war aber nicht nur das ausgezeichnete Wetter, das manch einen Sonnenbrand

produzierte, sondern auch die Masse an Attraktionen, die den Besucher jetzt auch in der HafenCity erwartete. Um sich nichts vorzumachen: Ein großer Teil der Besucher am Sonntag hatte nur ein Ziel. Die Queen Mary 2 war am Chicagokai Attraktion Nummer Eins. Zu bildgewaltig und beherrschend war das riesige Kreuzfahrtschiff. Inzwischen eine Bank sind die Pontons des Sandtorhafens, hier herrschte während der gesamten drei Tage durchgängig hoher Besucherverkehr. Die Traditionssegler boten wie jedes Jahr ein schönes Bild, und die Besucher schlenderten gerne so nah am Wasser entlang der Masten und bunten Wimpel und erholten sich von der Enge der Landungsbrücken. Neuer und sofort angenommener Ort war der neue Fähranleger an der Elbphilharmonie. Hier starteten viele Touren mit Segelschiffen durch den Hafengeburtstag, abends lagen die Segler in Päckchen am Anleger und

Queen Mary und die Amadea begegnen sich am Strandkai.

sorgten für einen Vorgeschmack darauf, wie es sein könnte, wenn der Grasbrookhafen keine Marina, sondern ein weiterer Hafen für fahrende Segelschiffe und Traditionsschiffe würde. Dabei kamen überwiegend holländische Schiffe in den Genuss barrierefreien Zugangs, der Dalmannkai hatte besonders abends einen hohen Anteil an holländischen Gästen, wenn die Besatzungen der Schiffe ihrerseits Pause machten. Was des einen Freud, ist des anderen Leid: Die große Zahl holländischer Segelschiffe war ein nicht geringer Anteil an der Faszination, die dieser Hafengeburtstag ausübte, der stetige Wind aus Ost ließ so manche Vorbeifahrt mit Segeln an den Landungsbrücken zu. Doch

In den Toppen wehte die Flagge Amsterdams meist wehten in den Toppen der Masten die drei Kreuze Amsterdams, die einen fast den Eindruck bekommen ließen, dass der Geburtstag weiter südlich an der Nordsee stattfinden würde. Doch den gewöhnlichen Besucher störte dieser Aspekt nicht, nur die deutschen Traditionssegler mussten mit dieser mächtigen Konkurrenz bei den Charterfahrten zurechtkommen. Bis zu den Elbbrücken reichten die Liegeplätze der Holländer, ein ungewohntes Bild, statt den Forschungsschiffen die dicken Päckchen von Segelschiffen unterhalb der Freihafenelbbrücke vorzufinden. Ein weiteres schon bekanntes Phänomen waren die Bewegungsprofile der Besucherströme. Herrschte an der einen Stelle dichtes Treiben, lag die HafenCity keine zehn Meter weiter in Stille und freien Straßen. Wieder einmal waren der Baumwall und die Kibbelstegbrücke beziehungsweise der Große Grasbrook die großen Favoriten bei den Besucherbewegungen. Abseits davon und von den Promenaden herrschte teilweise gespenstische Ruhe.

Neue Orte mit alten Schiffen (Fotos: MK)

Wie Ameisenstraßen verliefen die Wege der Besucher, die Dalmannkaipromenade platzte aus allen Nähten. Rechts und links davon fand man noch vagabundierende Autofahrer auf der Suche nach freien Parkplätzen, doch selbst in der Tiefgarage unter dem Überseequartier gab es nie Probleme einen Parkplatz zu bekommen. Interessanterweise war der Umsatz der Geschäftsleute am Samstag besser als am besucherstärkeren Sonntag, ein Grund hierfür könnte die Anwesenheit der Queen Mary am Sonntag sein. Während am Samstag die Besucher bewusst in die HafenCity kamen, um die maritime Atmosphäre und relative Ruhe zu genießen, war am Sonntag die Queen monothematisches Ziel vieler Besucher: hin

Ein voller Traditionsschiffhafen ...

...und jede Menge Traditionssegler ...

... und Freizeitschiffer besuchten den größten Hafengeburtstag der Welt.

und schnell wieder weg, hin zum eigentlichen Rummel. Eine interessante Aufgabe für die Planer zukünftiger Events: Wie man hier eine großflächigere Verteilung der Besucherströme hinbekommt, um auch die Geschäfte und Gastronomie abseits der Ameisenstraßen vom Event profitieren zu lassen. Am Sonntagabend kehrte jedenfalls wieder Ruhe in die HafenCity ein, einzig die Besatzung der vom Kreuzfahrtterminal Altona in die HafenCity umgeparkten Mein Schiff 2 vagabundierte noch mit großen Augen durch Hamburgs neuesten Stadtteil. „Wo geht es denn hier zum Hafengeburtstag?“, war dann zu hören, da war es aber leider schon zu spät für dieses Jahr – aber der 823. Hafengeburtstag kommt bestimmt. n

HafenCity Zeitung Juni 2011  

Die Juni 2011 Ausgabe