April 4 2026
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Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe
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Eine App. Alles vernetzt. Die gesamte Küche. Herstellerunabhängig.
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Vernetzt denken, gezielt handeln Die Frühjahrsmessen sind ein Gradmesser für die Branche – und in diesem Jahr fiel dieser eindeutig aus. Die InterMessen haben gezeigt, dass sich der Markt neu sortiert. Auffällig war dabei weniger das „Mehr“ an allem, sondern das „Gezielter“. Gespräche wurden konkreter geführt, Projekte klarer definiert, Entscheidungen fundierter vorbereitet. Viele Aussteller und Unternehmen berichten von intensiven Kontakten, die weit über erste Eindrücke hinausgingen. Gleichzeitig ist nicht zu übersehen, dass sich die Rahmenbedingungen verändern. Nicht nur die parallele Taktung großer Leitmessen, sondern auch die steigenden Kosten und ein selektiveres Teilnahmeverhalten stellen die Branche – und die Messekonzepte selbst – vor neue Aufgaben.
Der nächste Schritt Gerade deshalb wird die eigentliche Stärke der Messen umso deutlicher. Sie schaffen Räume für direkten Dialog und für ein gemeinsames Verständnis von Entwicklungen, die sich aktuell spürbar beschleunigen. Was im persönlichen Gespräch entsteht, lässt sich durch kein digitales Format vollständig ersetzen. Ein Thema zog sich dabei durch beide beide Messen: der konsequente Schritt hin zu vernetzten, intelligenten Lösungen. Automatisierung und künstliche Intelligenz sind in der Großküche angekommen – nicht als abstrakte Vision, sondern als konkrete Anwendung. Ob in der Spültechnik, in der Speisenverteilung oder im Energiemanagement: Systeme werden intelligenter, Prozesse stabiler und Abläufe effizienter. Entscheidend ist dabei das Zu-
sammenspiel. Nicht die einzelne Funktion steht im Mittelpunkt, sondern das vernetzte System, das Daten nutzt, Prozesse anpasst und Mitarbeiter gezielt entlastet. Genau hier entsteht der Mehrwert, der so stark nachgefragt wird: weniger Ressourcenverbrauch, mehr Prozesssicherheit wie auch eine bessere Planbarkeit im Alltag. Diese Entwicklung trifft auf einen Markt, der unter Druck steht und zugleich bereit ist, sich weiterzuentwickeln. Die Frühjahrsmessen haben damit vor allem eines geliefert: S ignale für die Zukunft. Der Austausch vor Ort hat gezeigt, dass es von enormer Wichtigkeit ist, Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern gemeinsam aktiv im Dialog weiterzudenken und einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen. (kt)
34. Jahrgang
AUSSERDEM: Ackermann Spülmaschinen setzt mit einem Neubau in Baindt auf Wachstum und Nachhaltigkeit, REPA startet den Bau eines hochmodernen Logistikzentrums bei München und Rational treibt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 seine internationale Expansion weiter voran. Seiten 2-5
Katalog
Die Internorga 2026 in Hamburg setzte Impulse für die Zukunft und zeigte eindrucksvoll, wie dynamisch sich die Hospitality- und Foodservice-Branche aktuell entwickelt. Wir blicken auf die Messe zurück. Seiten 6-13
jetzt
Automatisierung und KI verändern die Spülküche grundlegend. Im Interview zeigen Benjamin Köb und Verena Rist von Winterhalter, wie digitale Services durch Datenanalyse und automatische Optimierung Prozesse effizienter machen, Energie sparen und die Spülküche zu einem mitdenkenden System entwickeln. Seiten 26-27
2026
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