Skip to main content

Trendkompass-6-2026

Page 1


Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

INTERVIEW: CREATUS GROUP SEITE 8

REPORTAGE: ACKERMANN SEITE 12

KÄLTETECHNIK UND PRÄSENTATIONSLÖSUNGEN

IMPRESSUM SEITE 26

Küche.

SEITE 14

Balanceakt für die Branche

Steigende Kosten, Bürokratie, schwache Wachstumsimpulse und der anhaltende Fachkräftemangel treffen auf unsere Branche, die stark von Spitzenzeiten, Wochenendarbeit und saisonalen Schwankungen geprägt ist. Im Zentrum der aktuellen Debatte steht die Forderung nach einer Modernisierung des Arbeitszeitrechts. Ein breites Bündnis der Wirtschaft unterstützt die Kampagne „Wochenarbeitszeit jetzt“ und spricht sich für eine Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit im Sinne der EU-Arbeitszeitrichtlinie aus. Ziel sei dabei nicht mehr Arbeit, sondern „mehr Freiheit bei der Verteilung von Arbeitszeit“.

Flexibilitätsdruck

Die Diskussion um Flexibilität geht über die reine Arbeitszeit hinaus. Auch Minijobs geraten

AUSSERDEM:

in den Fokus politischer Überlegungen. Für das Gastgewerbe sind sie ein zentrales Instrument, um Beschäftigung passgenau zu organisieren und Spitzenzeiten abzudecken. Der DEHOGA Bundesverband warnt vor einer Einschränkung und sieht darin einen „Frontalangriff auf die Flexibilität am Arbeitsmarkt und auf die Beschäftigungsfähigkeit des Gastgewerbes“. Rund 1,1 Millionen geringfügig Beschäftigte im Gastgewerbe unterstreichen die Bedeutung dieses Modells für viele kleine und mittlere Betriebe. Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) mahnt dagegen eine schnellere Umsetzung der Reformen an und betont: „Die Unternehmen der Gastwelt stehen unter massivem Druck durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und volatile Nachfrage. Sie brauchen jetzt mehr Flexibilität – nicht erst im

Rational wird erneut als eines der bestgeführten Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet und tritt dem UN Global Compact bei. MKN erhält einen Safety Award für sein Sicherheitskonzept FrySafe, indessen startet Hupfer eine neue Website und Convotherm gestaltet zum 50-jährigen Jubiläum sein Firmengelände naturnaher. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten 2-7

Die Anforderungen an Gastronomie und Hotellerie verändern sich rasant. Im Strategieinterview spricht Paul Schöpfer, CEO der Creatus Group, über die Zukunft der Gastronomie, die Auswirkungen des Fachkräftemangels und die Rolle digitaler Technologien. Seiten 8-11

Kältetechnik und Präsentationslösungen werden immer flexibler: Moderne Systeme bringen Kühlkapazitäten direkt an den Einsatzort. Mobile Lösungen und modulare Konzepte sorgen für sichere Kühlketten, effiziente Abläufe und attraktive Warenpräsentation im professionellen Einsatz. Seiten 14-19

kommenden Jahr. Jeder Monat zählt.“

Reform und Realität Auch Beschäftigungsstrukturen rücken zunehmend in den Fokus. Während Betriebe mehr Flexibilität benötigen, steigen zugleich auch die Anforderungen an Planbarkeit, Verlässlichkeit und Mitarbeiterbindung. Die Branche bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Realitäten und regulatorischen Vorgaben. Der zentrale Balanceakt für die Branche besteht also darin, beides zusammenzubringen: ausreichend Spielräume für flexible Arbeitsmodelle zu schaffen, ohne Stabilität, faire Arbeitsbedingungen und langfristige Beschäftigungsfähigkeit aus dem Blick zu verlieren. kt

EDITORIAL

Technologie mit Augenmaß Fachkräftemangel, steigende Kosten, wachsende Qualitätsansprüche und der Wunsch nach mehr Effizienz prägen derzeit die Diskussionen im Gastgewerbe. Gleichzeitig stehen der Branche heute so viele technologische Möglichkeiten zur Verfügung wie nie zuvor. Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz versprechen Entlastung, Prozesssicherheit und neue Perspektiven. Doch welche Lösungen schaffen einen Mehrwert für den Betrieb?

Beiträge dieser Ausgabe zeigen: Entscheidend sind nicht einzelne Technologien, sondern ihr sinnvoller Einsatz im Zusammenspiel mit den Menschen, die täglich in den Profiküchen arbeiten. So erklärt Creatus Group-CEO Paul Schöpfer, warum die Digitalisierung aus seiner Sicht noch immer unterschätzt wird und welche Chancen in vernetzten Prozessen, Datenmanagement und KI-Anwendungen liegen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass der Mensch auch künftig den Unterschied machen wird. Wie sich die Branche verändert, zeigt zudem Unox. Das Unternehmen entwickelt sich zunehmend vom Gerätehersteller zum Systemanbieter und verfolgt den Ansatz, Geräte, Software und Prozesssteuerung zu einem ganzheitlichen System zu verbinden. Für Fachhändler und -planer ergeben sich daraus neue Möglichkeiten, aber auch neue Anforderungen. Dass technischer Fortschritt und persönliche Partnerschaften kein Widerspruch sind, verdeutlicht die Reportage aus dem Restaurant Hirscheck in Ravensburg. Dort treffen gastronomische Leidenschaft, hochwertige Technik und verlässlicher Service aufeinander – eine Kombination, die den Unterschied macht.

Yvonne Ludwig-Alfers Mitglied der Chefredaktion

Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar

Zwei neue Normen setzen Maßstäbe

Mehr Sicherheit bei Holzkohlegrills, mehr Transparenz beim Energieverbrauch: Mit den neuen Normen DIN 18869-8 und DIN 18873-16 werden wichtige Grundlagen für die Planung, den Betrieb und die Bewertung professioneller Küchentechnik geschaffen.

Die Anforderungen an professionelle Küchen wachsen stetig. Neben Themen wie Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit rücken auch Sicherheitsaspekte zunehmend in den Fokus. Mit der Veröffentlichung zweier neuer DIN-Normen werden nun wichtige Rahmenbedingungen für die Planung und den Betrieb gewerblicher Küchen konkretisiert.

Neue Vorgaben für die Küchenabluft

Mit der DIN 18869-8 wird erstmals geregelt, wie Abluft aus festbrennstoffbefeuerten Geräten wie Holzkohlegrills gemeinsam mit den Wrasen anderer Großküchengeräte sicher abgeführt werden kann. Die Norm schließt damit eine bislang bestehende Regelungslücke. Hintergrund ist die steigende Verbreitung von Holzkohlegrills und ähnlichen Geräten in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die neue Regelung definiert sicherheitstechnische Anforderungen sowie Vorgaben zur Dimensionierung und Ausführung entsprechender Lüftungsanlagen. Gleichzeitig weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik darauf hin, dass bei Planung und Umsetzung weiterhin die jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften und behördlichen Anforderungen berücksichtigt werden müssen.

Die DIN 18869-8 ist über DIN Media erhältlich und wird zudem über das Normenportal Gastronomie verfügbar sein. Dort wird sie gemeinsam mit weiteren für die Küchenlüftungsplanung relevanten Normen bereitgestellt.

Moderne Großküchen stellen hohe Anforderungen an Sicherheit und Effizienz – die neuen DINNormen liefern dafür wichtige Orientierung

Einheitliche Maßstäbe für den Energieverbrauch

Ebenfalls neu veröffentlicht wurde die DIN 1887316. Sie ist Teil der Normenreihe zur Bestimmung des Energieverbrauchs von Großküchengeräten und befasst sich speziell mit gewerblichen Küchenmaschinen. Im Rahmen der Überarbeitung wurden unter anderem die Verfahren zur Ermittlung des Energieverbrauchs von Aufschneidemaschinen angepasst und die Messdatenerfassung optimiert. Ziel ist es, den Energieverbrauch verschiedener Geräte unter vergleichbaren Bedingungen zu erfassen und dadurch eine objektive Bewertung ihrer Effizienz zu ermöglichen.

Die Norm ist Bestandteil des DIN Normenportals Gastronomie und steht damit Fachbetrieben, Institutionen sowie weiteren Akteuren der Branche unter www.normenportal-gastronomie.de/de zur Verfügung.

Nach Angaben des HKI gewinnen Energieeffizienz, Betriebskosten und Ressourcenschonung in professionellen Küchen zunehmend an Bedeutung. Einheitliche Prüfverfahren sollen Betreibern, Planern und Beschaffern eine verlässliche Entscheidungsgrundlage bieten und zugleich die Transparenz im Markt erhöhen. Beide Normen leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit, Vergleichbarkeit und Zukunftsfähigkeit in der professionellen Küchentechnik.

www.hki-online.de

Kundennähe und Komfort im Fokus

Mehr Service und mehr Orientierung - Hupfer startet seine neue Internetseite und holt Kunden direkt an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz ab.

Die Kompetenz in der

Die Kompetenz in der Kühlmöbeltechnologie

Die Kompetenz in der

Mehr Komfort, mehr Service, näher am Kunden – Marketingchefin Nadine Stückmann und Online Marketing Manager Björn Friedritz freuen sich über die neue Hupfer-Website

Ein zentrales Element der neuen Hupfer-Website sind die Branchenlösungen. Mit nur wenigen Klicks gelangt der Kunde nun direkt in seine Sparte, an seinen Arbeitsplatz. So findet er schneller passende Angebote, die das Arbeiten in seinem Bereich erheblich erleichtern und mehr Effizienz bringen. Ob Klinik oder Pflegeeinrichtung, Hotel oder Gastronomie, Studierendenwerke oder Betriebsgastronomie – die Prozesse sehen überall anders aus. Hupfer hält für alle Segmente maßgeschneiderte Lösungen in großer Auswahl bereit und lotst Kunden dafür nun gezielt durch das umfassende Sortiment.

Praxisbeispiele für ganzheitliche Effizienz

„Mit der neuen Seite möchten wir unseren Kunden den Zugang zu unseren Produkten und vielen Services erleichtern“, erklärt Marc Reichling, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Hupfer. Der Ansatz reduziert die Komplexität des vielfältigen Hupfer Portfolios und hilft Nutzern, schneller passende Lösungen zu finden. Ein deutlich erweiterter Referenzbereich inspiriert Kunden zu neuen Wegen: In Praxisbeispielen und Videos aus der jeweiligen Branche können

Interessierte ihren Kollegen und Kolleginnen über die Schulter schauen.

Mehr Komfort und Details Wichtig nicht nur für Planer oder Fachhändler: Die neue Homepage hält deutlich erweiterte Produktinformationen bereit, etwa bei den Datenblättern zu den Tablett-Transportwagen oder der Hupfer Kalt-Warm-Platte. Zudem erleichtern verbesserte Filteroptionen die Produktsuche.

Eine

runde Sache

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bringt Colged den Ball ins Rollen und bietet ein attraktives Sonderangebot: Ab sofort bis einschließlich 19. Juli 2026 gewährt das Unternehmen zehn Prozent Rabatt auf nahezu das gesamte ColgedProduktsortiment. Ausgenommen von der Aktion sind ausschließlich Wasseraufbereitungsanlagen. www.colged.de

Integriert ist auch der bewährte Hupfer Configurator. Das digitale Tool liefert nach wenigen Klicks automatisch passende Produktdaten und Zeichnungen, alles BIM-kompatibel für die eigene Planung. „Dieses Online-Tool wird sehr gut genutzt“, verdeutlicht Björn Friedritz. „Ein direkter, digitaler Zugang ist für unsere Kunden entscheidend“, betont der Online Marketing Manager bei Hupfer. „Besonders jüngere Fachplaner sowie Stammkunden greifen bevorzugt auf digitale Kanäle zurück – auch außerhalb klassischer Geschäftszeiten.“ Denn eine schnelle Verfügbarkeit von BIM-Daten ermöglicht, Lösungen schnell und unkompliziert auszuprobieren.

www.hupfer.com

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Getränke-Theken

Getränke-Theken

Getränke-Theken

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Schnellkühler / Schockfroster Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Abfallkühler

Abfallkühler

Abfallkühler

Schnellkühler / Schockfroster Die Kompetenz in der

Cool Compact Kühlgeräte GmbH Telefon 0 74 76 / 94 56 0 coolcompact.de

Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Cool Compact Kühlgeräte GmbH

Cool Compact Kühlgeräte GmbH Telefon 0 74 76 / 94

Cool Compact Kühlgeräte GmbH

Cool Compact Kühlgeräte GmbH

Telefon 0 74 76 / 94 56 0

Telefon 0 74 76 / 94 56 0 coolcompact.de

Telefon 0 74 76 / 94 56 0

Cool Compact Kühlgeräte GmbH Telefon

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie Cool Compact Kühlgeräte GmbH

Cool Compact Kühlgeräte GmbH Telefon 0 74 76 / 94 56 0 coolcompact.de

Vierfach ausgezeichnet, nachhaltig engagiert

Rational wurde Ende Mai zum vierten Mal mit dem Best Managed Companies Award prämiert. Gleichzeitig unterstreicht der Großküchentechnikspezialist sein Engagement für verantwortungsvolles Wirtschaften mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact (UNGC).

Verliehen wird der Best Managed Companies Award von Deloitte Private, der Union de Banques Suisses (UBS), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sowie dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die durch strategischen Weitblick, Innovationskraft, eine nachhaltige Führungskultur sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung überzeugen. Rational konnte die Expertenjury in allen vier Bewertungskategorien überzeugen: Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Governance und Finanzen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, so Jörg Walter, Chief Financial Officer bei Rational, der den Preis in Frankfurt am Main entgegennahm. „Dass wir den Best Managed Companies Award bereits zum vierten Mal erhalten, bestätigt unsere Art der Unternehmensführung: Dazu gehören eine konsequente Ausrichtung am Kunden, klare Verantwortung jedes Einzelnen nach dem ‚Unternehmer-im-Unternehmen‘Prinzip sowie Entscheidungen, die auf nachhaltige Wertschöpfung und die langfristige Stabilität von Rational ausgelegt sind.“

Erfolgsmodell in mehr als 45 Ländern

Das Best Managed Companies Programm ist ein Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen

Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Best Managed Companies wurde in den 1990erJahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 45 Ländern erfolgreich eingeführt worden.

„Gute Unternehmensführung ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von zentraler Bedeutung. Der Best Managed Companies Award ist eine verdiente Auszeichnung für Unternehmen, die Verantwortung, Weitsicht und nachhaltiges Handeln erfolgreich miteinander verbinden“, sagt Tobias Vogel, CEO UBS Europe SE.

Beitritt zum UN Global Compact

Passend dazu setzt Rational seine Nachhaltigkeitsstrategie weiter fort und ist dem

Rational gehört auch 2026 zu den bestgeführten Unternehmen Deutschlands. Für sein Unternehmen nahm Jörg Walter den Best Managed Companies Award in Frankfurt am Main entgegen

UN Global Compact beigetreten. Mit diesem freiwilligen Schritt verpflichtet sich das Unternehmen, die zehn Prinzipien der Initiative in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsprävention noch stärker im unternehmerischen Handeln zu verankern. Nachhaltigkeit sei seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie, betont der Großküchentechnikspezialist. Grundlage ist der Leitgedanke: „Wir wollen ein Unternehmen sein, von dem die Menschen möchten, dass es uns gibt.“ Nachhaltigkeitsaspekte werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt – von der Produktentwicklung über die Lieferkette bis hin zur Unternehmenskultur.

„Uns ist bewusst, dass Nachhaltigkeit ein kontinuierlicher Prozess ist“, sagt Dr. Peter Stadelmann, CEO der Rational AG. „Der Beitritt zum UN Global Compact ist für uns der nächste logische Schritt, um unsere Aktivitäten gezielt weiterzuentwickeln.“ Künftig will Rational seine ESG-Aktivitäten noch stärker an international anerkannten Standards ausrichten und Fortschritte regelmäßig im Rahmen der sogenannten Communication on Progress (CoP) transparent dokumentieren. Zudem erwartet sich das Unternehmen durch den Austausch im globalen UNGC-Netzwerk zusätzliche Impulse für die eigene Weiterentwicklung.

www.rational-online.com

Dr. Peter Stadelmann, CEO der Rational AG

AMBACH / BAYREUTHER BRAUHAUS FRANKFURT

Bayerische Gastlichkeit in historischem Ambiente

Mit dem Bayreuther Brauhaus an der Hauptwache hat Foodlover Brauhaus Frankfurt einen der geschichtsträchtigsten Gastronomiestandorte in Frankfurt am Main neu belebt.

In unmittelbarer Nähe zur Zeil und mitten im Herzen der Stadt verbindet das Konzept bayerische Wirtshauskultur mit urbanem Lebensgefühl und bietet auf rund 600 Plätzen Raum für Gäste, Veranstaltungen und Firmenevents. Wo einst das Maredo-Steakhaus beheimatet war, erwartet die Besucher heute eine moderne Wirtshausgastronomie mit hochwertigen Speisen, frisch gezapftem Bayreuther Hell und einer Atmosphäre, die Tradition und Zeitgeist vereint.

Leistungsstarke

Küchentechnik für hohe Ansprüche

Das gastronomische Konzept setzt auf eine hochwertige Wirtshausküche mit klassischen bayerischen Schmankerln sowie modernen vegetarischen und veganen Gerichten. Für einen reibungslosen Ablauf und die sehr hohe Produktionsleistung wurde die Küche mit professioneller Kochtechnik von Ambach ausgestattet. Installiert wurde die

Das Bayreuther Brauhaus in Frankfurt überzeugt mit bayerischer Wirtshauskultur - bei der Zubereitung der dazu passenden Gerichte unterstützt die Technik von Ambach

Linie System 700 mit Grill- und Bratplatten, mehreren Fritteusen, Induktionsherden und einer Frittenwanne. Eine besondere Anforderung des Projekts war die Integration eines erhöhten Salamanders, für die ein spezielles Sonderbaugestell angefertigt wurde.

Warum Ambach?

Bei der Entscheidung für Ambach standen vor allem die Vielzahl an flexiblen Kombinationsmöglichkeiten und die durchdachte Systemlösung im Fokus. Das fugenlose Ambach Verbindungssystem ermöglicht eine passgenaue Planung sowie maximale Hygiene und bietet gleichzeitig die nötige Anpassungsfähigkeit für individuelle Küchenkonzepte. Die robuste und qualitativ hochwertige Kochtechnik steht für höchste Leistungsfähigkeit bei großer Beanspruchung.

Auch bei der Umsetzung überzeugte die Lösung auf ganzer Linie: Die Lieferung erfolgte termingerecht und fügte sich nahtlos in den Projektzeitplan ein. Dank des intelligenten

Systems konnte die Montage schnell und effizient durchgeführt werden.

Erfolgreiche Umsetzung im Herzen Frankfurts

Mit dem Bayreuther Brauhaus entstand ein moderner Gastronomiebetrieb an einem der bekanntesten Plätze Frankfurts. Die Kombination aus historischer Architektur, anspruchsvoller Wirtshausküche und leistungsstarker Kochtechnik von Ambach schafft optimale Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb und ein erstklassiges Gästeerlebnis.

www.ambach.com www.bayreuther-brauhaus-frankfurt.de www.maiworm-olsberg.de

CONVOTHERM

Mitarbeiter gestalten Firmengelände um

Convotherm nutzt sein 50-jähriges Jubiläum, um am Unternehmensstandort in Eglfing ein sichtbares Zeichen für Biodiversität und nachhaltige Entwicklung zu setzen.

Pünktlich zum Welttag der Bienen am 20. Mai haben die Convotherm Mitarbeiter mit Unterstützung der Geschäftsleitung das Firmengelände gezielt naturnäher gestaltet. Im Zentrum der Initiative stehen mehrere neu angelegte Stauden- und Blumenbeete, die künftig als Lebensraum für Insekten dienen sollen. Ergänzend wurden Bäume neu gepflanzt und zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt. Ziel ist es, Naturerlebnis und Aufenthaltsqualität am Standort Eglfing noch stärker miteinander zu verbinden.

Die Idee für die Umgestaltung entstand aus der Belegschaft heraus und wird von Convotherm aktiv unterstützt. Seit Herbst 2025 beteiligen sich Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen an der Umsetzung. Schritt für Schritt entwickelt sich das Gelände zu einem grünen Raum, der mit Beginn des Sommers seine volle Wirkung entfalten wird. „Mit dem Projekt zeigen unsere Mit-

Ein erster Höhepunkt folgt am Tag der offenen Tür am 4. Juli: Besucher können den ersten Honig der Convotherm-Bienen selbst schleudern. Mit der Initiative unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, Nachhaltigkeit nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch im direkten Arbeitsumfeld erlebbar zu machen.

Unter dem Motto „50 Jahre kulinarische Präzision“ feiert Convotherm in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt das Unternehmen zu dem Tag der offenen Tür nach Eglfing ein. Auf dem Programm stehen Produktionsführungen, Einblicke in die Unternehmensgeschichte, aktuelle Küchentechnik im Showroom sowie kulinarische Angebote mit Starkoch Johann Lafer. Für Familien gibt es zahlreiche Mitmachaktionen, während Interessierte am Azubi-Stand Informationen zu Ausbildungsund Karrieremöglichkeiten erhalten.

Seit Herbst 2025 engagieren sich Mitarbeiter von Convotherm aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen dafür, das Gelände am Standort Eglfing naturnaher und vielfältiger zu gestalten arbeitenden, wie Engagement und Verantwortung ganz konkret aussehen können“, sagt Convotherm-Geschäftsführer Claus Pedersen. „Es freut mich sehr zu sehen, wie aus einer internen Initiative ein sichtbarer Beitrag für mehr Natur und Lebensqualität an unserem Standort entstanden ist.“

www.convotherm.com

FrySafe überzeugt mit Sicherheitskonzept

Für das Sicherheitsfeature FrySafe seiner neuen Optima Sicherheitsfritteusen erhielt MKN den Safety Award der IVSS Sektion Maschinen- und Systemsicherheit. Die Technologie reduziert aktiv Brandrisiken und soll neue Maßstäbe in der professionellen Küchentechnik setzen.

Hintergrund ist ein reales Sicherheitsproblem: Laut Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) sind 25 Prozent aller untersuchten Brandschäden in gewerblich genutzten Küchen auf Fritteusen zurückzuführen. In zwei Drittel der Fälle wurden defekte, fehlende oder manipulierte Sicherheitstemperaturbegrenzer festgestellt. Eine Studie der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) zeigt zudem, dass bei fast 80 Prozent der getesteten Fritteusen der Schutz vor Überhitzung nicht zuverlässig funktionierte.

Mit FrySafe begegnet MKN diesem Risiko mit einer innovativen Lösung: Statt eines herkömmlichen mechanischen Sicherheitstemperaturbegrenzers handelt es sich

In Innsbruck konnte Holger Burgtorf für das Sicherheitsfeature FrySafe von MKN den Safety Award entgegennehmen

um einen elektronischen, sich permanent selbst überwachenden Sicherheitstemperaturbegrenzer. Dieser regelt die Temperatur, überwacht den Minimalfüllstand des Fettes und erkennt Fehlfunktionen frühzeitig. Die TÜV-geprüfte Technologie minimiert so aktiv das Risiko eines Fettbrandes und sorgt für Betriebssicherheit.

„Der Award bestätigt unseren Anspruch, innovative Lösungen zu entwickeln, Risiken zu reduzieren und Arbeitsumgebungen nachhaltig sicherer zu machen“, sagt Holger Burgtorf, Head of Product Management bei MKN. Der Preis wurde im Rahmen des Forums Prävention im Mai 2026 in Innsbruck überreicht.

www.mkn.com

MKN

VITO rein. Kosten runter.

Der VITO Frittierölfilter filtert täglich Krümel, Panadereste und Schwebstoffe aus dem Frittierölfür bessere Ölqualität, konstante Frittierergebnisse und eine längere Ölstandzeit.

Sparen Sie bis zu 50% Ihrer Frittierölkosten

Sichern Sie die Qualität Ihrer frittierten Speisen

VITO Kunden bestätigen: "...Wir kommen je nach Betrieb 2-3 Tage länger mit unserem Öl aus, wir sparen im Jahr ca. 2000,00€ Ölkosten ein..."

Jetzt Kontakt aufnehmen und beraten lassen: +49 7461 962890 | vertrieb@vito.ag | www.VITO.ag

Machen Sie Ihre Küche nachhaltiger zum Shop

MARKTSTRATEGIE

Robotik wird überschätzt, Digitalisierung unterschätzt

Die Creatus Group vereint Großküchenplanung, Edelstahlfertigung und digitale Plattformlösungen unter einem Dach. CEO Paul Schöpfer spricht über die Zukunft der Gastronomie, den Fachkräftemangel, die Rolle von KI und warum die Branche das Potenzial der Digitalisierung noch immer unterschätzt. Fragen von Yvonne Ludwig-Alfers

»Herr Schöpfer, die Creatus Group ist Branchenakteuren ein Begriff, dennoch: Wer oder was verbirgt sich hinter der Creatus Group?

Gestartet bin ich 1990 im väterlichen Betrieb Niederbacher Gastrotec in Kaltern, Südtirol. Im Jahr 1992 sind wir mit der Übernahme der Ambach-Vertriebsstruktur für Südtirol in das Großküchengeschäft eingestiegen und zwei Jahre später habe ich nach dem frühen Tod meines Vaters die Geschäftsführung übernommen. Durch Wachstum, Zukäufe und ein Start-up sind wir heute eine Gruppe mit 150 Mitarbeitern in sieben Unternehmen. Den größten Umsatz erzielen wir im Projektgeschäft –Großküche, Kühltechnik und Wäschereitechnik – mit vier spezialisierten Unternehmen in etwas unterschiedlichen Märkten. In Italien sind wir damit der größte unabhängige Player. Dazu kommen Prostahl als Edelstahlfertiger, Humida als Hersteller von Bügeltrocknern und Creatus.Cloud als inzwischen etabliertes Start-up im IoTBereich der Gastrotechnik.

Die Holding der Gruppe ist zu 100 Prozent in Familienbesitz. In einzelnen Unternehmen gibt es strategisch sinnvolle Minderheitsbeteiligungen Dritter.

»Die Creatus Group vereint mehrere Unternehmen und Geschäftsfelder unter einem Dach. Was zeichnet die Gruppe aus und welche Rolle möchten

Sie künftig im HoReCa-Markt spielen?

Meine Vision ist, dass jedes Unternehmen der Gruppe klare Alleinstellungsmerkmale hat – Größe allein ist keines. Mir geht es nie nur um Wachstum und Gewinnstreben. Natürlich muss jedes Unternehmen Geld verdienen, sonst hat es keine Zukunft; aber reines Gewinnstreben ist langfristig keine optimale Strategie. Die großen Gruppen unseres Sektors sehen das anders – das hat zu einem Entwicklungsstau geführt, der für andere eine Chance ist. Konkret heißt das: Prostahl steht für technische Lösungen und Design auf höchstem Niveau, Creatus.Cloud ist das einzige herstellerunabhängige, nativ cloudbasierte Betriebsleitsystem mit Fokus Küche, Humida steht für längste Lebensdauer und geringste Lifetime-Kosten.

Unser Slogan „Wir leben Zukunft“ gilt dabei nicht nur für die Produktseite, sondern auch für die interne Organisation und die Abläufe. Die Vision der Gruppe ist, in jedem Bereich Technologieführer zu sein oder zu werden.

»Die Anforderungen an gastgewerbliche Betriebe verändern sich derzeit rasant. Welche Entwicklungen werden die Branche aus Ihrer Sicht in den kommenden Jahren am stärksten prägen? Ganz klar Standardisierung und Skalierung, insbesondere in der Küche. Die Ketten der Systemgastronomie – lassen wir die Produktqualität beiseite – machen es vor: Das

ist Industrie, während der „normale“ Gastrobetrieb mit seiner Küchenorganisation wie ein traditioneller Handwerksbetrieb funktioniert. Das will ich nicht abwerten, ich liebe es, und im High-End-Bereich wird es hoffentlich immer so bleiben. Aber dazwischen liegt der größte Teil des Marktes: ordentliche Qualität zu ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Digitalisierung ist meiner Meinung nach der entscheidende Baustein, um genau das zu bewältigen.

»Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen für Betreiber –und welche Antworten muss die Branche darauf finden?

Die Mitarbeiter sind der Schlüssel. Diese Ressource ist begrenzt und muss optimal genutzt werden. Ich bringe immer ein Beispiel: Kann es sein, dass ein Chefkoch mit entsprechenden Stundenkosten in vielen Betrieben – überspitzt gesagt – bis zu 80 Prozent seiner Zeit mit standardisierbaren Arbeiten verbringt? Dazu kommen Einkauf und Kostenkontrolle, die Reduzierung des Wareneinsatzes, Just-in-time. Um all das umzusetzen, braucht es aber wiederum gute Mitarbeiter.

»Welche strategischen Ziele verfolgt die Creatus Group für die kommenden Jahre und welche Rolle möchten Sie künftig im HoReCa-Markt spielen?

Paul Schöpfer ist CEO der Creatus Group

INTERVIEWSERIE (110): CREATUS GROUP

Hauptsitz der Gruppe ist

Im Projektgeschäft setzen wir auf den italienischen Markt, wo das Segment mit hohen Qualitätsansprüchen wächst, insbesondere in der Hotellerie. Prostahl verfolgt das Konzept kompletter Küchen in modernem Design zu gutem Preis-LeistungsVerhältnis – Zielmärkte sind neben Italien und Israel der DACH-Raum, Benelux und Skandinavien. Mit Creatus.Cloud wollen wir Technologieführer bleiben und Marktführer in Europa werden. Über die Gruppe gesehen ist unsere Vision, Innovation umzusetzen und in der jeweiligen Nische gemeinsam mit unseren Kunden an vorderster Front erfolgreich zu sein.

»

Mit der Creatus Cloud haben Sie eine digitale Plattform entwickelt. Welche Bedeutung messen Sie der Digitalisierung für den wirtschaftlichen Erfolg gastronomischer Betriebe bei? Sie wird eine Schlüsselrolle spielen. Die Technologie steht zur Verfügung – was noch fehlt, sind Erkenntnis und Verständnis. In einem Satz gesagt: Gastronomen verstehen noch nicht, dass sie unser Produkt und andere digitale Tools benötigen. Genau das verständlich zu vermitteln, ist im Moment unsere größte Herausforderung.

»

Viele Betriebe verfügen bereits über digitale Systeme. Wo sehen Sie aktuell die größten Potenziale bei der Vernetzung von Prozessen und Daten?

Da gibt es einiges. Automatisierungen von Lüftung oder Kühlstellen bringen einen sofort erkennbaren, messbaren Nutzen. Im Monitoring der Verbräuche und des Services liegt enormes Einsparpotenzial – das ist allerdings schwerer messbar, weil meist der Vergleich fehlt. Dazu machen wir gerade einige Case Studies.

Die größte Revolution erleben wir derzeit im Service: Wir stellen viele Anlagen auf das Ticket- und Servicemanagement über Creatus.Cloud um. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit enormem Potenzial zur Effizienzsteigerung.

Und es gibt zusätzliches Potenzial, das wir heute noch gar nicht implementiert haben –etwa den Abgleich mit der Auslastung oder die Automatisierung von Prozessen über mehrere Geräte hinweg. Dinge, die sich heute noch keiner vorstellen kann und die in zehn Jahren Standard sein werden.

»Alle reden über Künstliche Intelligenz. In welchen Bereichen wird KI aus Ihrer Sicht den größten Mehrwert für gastgewerbliche Betriebe schaffen?

Diese Antwort würde den Rahmen sprengen – die Einsatzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt: von der Menüerstellung über Step-by-Step-Anleitungen in Echtzeit bis zur virtuellen Rezeption. Was ich Ihnen konkret berichten kann: Wir arbeiten aktuell an der Implementierung von KI im Kundendienst.

Reimund Brunner, Küchenchef des Gourmetrestaurants Anna Stuben im Hotel Grödnerhof in Südtirol, vertraut auf die Creatus.Cloud

Kaltern in Südtirol, Italien. Der Produktionsstandort von Prostahl (im Bild) liegt in der italienischen Provinz Verona

Das Projekt Vineria & Osteria Paradeis von Alois Lageder in Südtirol zeigt das Zusammenspiel der Creatus-Unternehmen: von der Planung durch Niederbacher

Gastrotec bis zur individuellen Edelstahlfertigung von Prostahl

MARKTSTRATEGIE

»Wo liegen die Grenzen digitaler Lösungen – also, welche Aufgaben werden auch künftig menschliche Erfahrung und Fachwissen erfordern?

Der Mensch wird weiterhin den großen Unterschied machen und die Spreu vom Weizen trennen. Der Chefkoch wird sicher nicht durch KI und Automatisierung ersetzt – er wird nur einige interessante neue Tätigkeiten übernehmen. Dasselbe gilt für den Service und die Rezeption. Der Gast von morgen wird persönliche Betreuung noch mehr schätzen als heute – und dafür auch gerne bezahlen.

»Die Anforderungen an professionelle Küchen werden immer komplexer. Wie hat sich die Rolle der Großküchenplanung in den vergangenen Jahren verändert?

Die große Veränderung kam eigentlich erst mit der Digitalisierung – und sie läuft jetzt mit voller Kraft. Zum ersten Mal in meiner über 30-jährigen Tätigkeit sehe ich, dass sich wirklich etwas bewegt. Vorher war die Branche wie im Entwicklungsschlaf: Was wurde nach dem Kombidämpfer und der Druckgarpfanne noch Großartiges entwickelt? Und damit meine ich nicht nur Lösungen wie Creatus.Cloud – es beginnt bei intelligenteren Steuerungen oder dem Einsatz von Kameras zur Erkennung von Speisen und Geschirr.

»Welche Trends beobachten Sie derzeit bei Investitionen in Küchen- und Betriebstechnik?

Die Kunden werden immer professioneller, das Bewusstsein für die Lifetime-Kosten wächst stetig. Auch Funktionalität, Ergonomie und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz werden heute ganz anders berücksichtigt. Das ist eine sehr sinnvolle Entwicklung –und sie kommt uns zugute.

»

Wie wichtig werden Faktoren wie Energieeffizienz, Automatisierung und Ressourcenschonung künftig bei Investitionsentscheidungen sein?

Dafür gibt es inzwischen eine ganz andere Awareness – das sind die Faktoren der Zukunft. Hinzu kommen Ergonomie und die Gestaltung eines attraktiven Arbeitsplatzes, denn nur so bekommt man überhaupt gute Mitarbeiter.

»

Der Fachkräftemangel beschäftigt das Gastgewerbe. Welche technischen oder organisatorischen Lösungen können Betriebe dabei unterstützen, diesem Problem zu begegnen?

Auch diese Antwort würde den Rahmen sprengen. Kurz gesagt: Man muss den Arbeitsplatz attraktiv gestalten. Das beginnt bei der Einrichtung. Der Schlüsselfaktor ist die Nutzung neuester Technologie, um den Mitarbeitern Arbeit und Organisation zu erleichtern – denn Chaos und Stress sind

der Grund, warum so viele aus dem Sektor aussteigen.

»Wie müssen Küchen und Arbeitsplätze im Gastgewerbe gestaltet sein, um für kommende Mitarbeitergenerationen attraktiv zu bleiben?

Man muss sich wohlfühlen können. „Kellerküchen“ und Spülen Modell „Dampfsauna“ müssen der Vergangenheit angehören. Ordentliche Gerätschaften, klare Organisation mittels neuester Technologie, Jahresstellen und Fünf-Tage-Woche – anders wird es nicht gehen.

Für Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, zumindest in unserer Region, ist das eine überschaubare Challenge. Entscheidend ist, dass es auch das klassische Dorfgasthaus mit engen Margen schafft – sonst gibt es in den kleinen Orten bald nur noch Systemgastronomie oder Pizza und ConvenienceSpeisen. Das sehe ich als Herausforderung an uns: einen Teil der dafür nötigen Technologie zur Verfügung zu stellen.

»Wenn Sie einen Blick auf die Gastronomie und Hotellerie im Jahr 2036 werfen: Wie werden Betriebe dann arbeiten und welche Technologien werden selbstverständlich sein?

Meine Einschätzung – aus über 30 Jahren Erfahrung im Sektor und als Mechatroniker: Auf Top-Niveau, also in der Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie und der Spitzenres-

INTERVIEWSERIE (110): CREATUS GROUP

tauration, wird es aus Gästesicht ähnlich sein wie heute. Dass im Hintergrund Technologie die Organisation optimiert und Automatisierung genutzt wird, ist klar. Im Dorfgasthaus wird es wohl nur noch wenige Servicekräfte geben, der Rest läuft über App – in Norwegen heute schon fast Standard. Die Fritteuse fährt von Stand-by auf Betriebstemperatur, sobald ein entsprechendes Gericht bestellt wird. Der eingelernte Koch erhält seine Arbeitsschritte strukturiert Step by Step. Der Chefkoch ist

Mit ihren Unternehmen präsentiert sich die Creatus Group auf internationalen Fachmessen als Partner für die GastgewerbeBranche

neben seiner Kreativität auch technikaffin und kümmert sich um die Implementierung neuer Gerichte ins System. Reserviert wird per App oder im Telefongespräch mit der KI-Rezeptionistin.

»Welche Entwicklungen werden aus Ihrer Sicht in den kommenden fünf Jahren überschätzt – und welche unterschätzt die Branche derzeit noch? Robotik wird im Moment meiner Meinung nach überschätzt. Das funktioniert für gro-

FACTS

• Die Creatus Group umfasst mehrere Unternehmen: Niederbacher Gastrotec, Niederbacher Serviceteam, Prostahl, Humida, Grandimpianti Noselli, Rational Distribution und Creatus.Cloud

• Die Gruppe verbindet drei Bereiche: Großküchenplanung und -ausstattung, eigene Produktion von Edelstahl- und Hygienemöbeln sowie digitale Softwarelösungen

• Aktueller Schwerpunkt ist die Digitalisierung gastronomischer Prozesse über Creatus Cloud. Dabei geht es um Themen wie Rezeptmanagement, Warenwirtschaft, Kalkulation, HACCP, Produktionsplanung und Datenauswertung

• Der Ursprung liegt bei Niederbacher. Daraus entwickelte sich die heutige Unternehmensgruppe, federführend unter Paul Schöpfer

• Hauptsitz ist Kaltern in Südtirol

• In den sieben Unternehmen arbeiten 150 Mitarbeiter

• www.creatus.net

ße Betriebe oder für bestimmte Gerichte, etwa Bowls. Eine komplette Speisekarte im Dorfgasthaus zu kochen – davon sind wir noch(!) weit entfernt. Unterschätzt wird dagegen genau das, was wir mit Creatus. Cloud machen, weil Nutzen und Potenzial erst im Einsatz sichtbar werden. Eine Teilautomatisierung, um eingelernte Arbeitskräfte effizient einzusetzen und das Ressourcenmanagement zu optimieren – das ist der Schlüssel für die nächsten Jahre.

RESTAURANT

Glänzende Partnerschaft

BBQ-Weltmeister Kim Fleck und Küchenchef Florian Lorenz wollen einer Traditionsgaststätte in Oberschwaben neuen Glanz verleihen. Bei der Spültechnik setzen sie auf passgenaue Lösungen von Ackermann – wie jüngst bei einem kulinarischen Festival der Extraklasse.

Ein derartiges kulinarisches Gipfeltreffen hat Ravensburg selten erlebt. Am Pfingstwochenende Ende Mai versammelte BBQ-Weltmeister Kim Fleck in seinem neuen Restaurant Hirscheck beim Festival der Gaumenfreu(n)de eine Reihe prominenter Weggefährten. Robin Pietsch, vom Guide Michelin mit zwei Sterne dekorierter Fernsehkoch (Mein Lokal, Dein Lokal) war dafür aus dem Harz angereist. Außerdem am Grill beziehungsweise Herd aktiv waren Matthias Striffler, Küchenchef im Europa-Park Rust, Jens Kirchenwitz, Kulinarikchef der Robinson Clubs, Metzgerweltmeister Jürgen Reck sowie Philipp Zumkeller, der es 2024 bis ins Halbfinale des Wettbewerbs Koch des Jahres schaffte.

Neustart für eine Institution

BBQ-Weltmeister Kim Fleck (rechts) und Florian Lorenz wollen einer Traditionsgaststätte in Oberschwaben neuen Glanz verleihen

Spülpartner und einer der Sponsoren des Festivals war Ackermann Spülmaschinen – Ausdruck einer echten Partnerschaft seit dem Neustart des Hirscheck im Frühjahr 2025. Seitdem arbeiten Kim Fleck und sein Kompagnon Florian Lorenz daran, einer gastronomischen Institution im Hinterland des Bodensees wieder Glanz zu verleihen.

Blauäugig sind die beiden dieses Unternehmen nicht angegangen. Dazu sind sie viel zu erfahren im Geschäft. So war Fleck viele Jahre bei einem Grillhändler und später einem Grillhersteller tätig. „Weil ich deshalb genau wissen wollte, wie man grillt“, nahm er 2012 an der Deutschen BBQ-Meisterschaft teil – und gewann in der Kategorie Bratwurst. Später wurde er mit seinem Team sogar BBQEuropameister in den Kategorien Fisch und Geflügel und schließlich Weltmeister, wiederum in der Kategorie Geflügel.

„Warum keine Gaststätte?“, fragte der Nachbar Weil mit jedem Titel die Nachfrage nach seinen Grillkünsten wuchs, meldete er irgendwann ein Nebengewerbe als Caterer an. In dieser Zeit traf er Lorenz wieder. Dieser hatte es nach Lehrjahren in der Sterneküche, einem Hotelmanagementstudium, der Leitung eines Restaurants und weltweiter Corporate Chef eines Marktführers für Groß- und Industrieküchengeräten zurück in die Heimat gezogen. Gemeinsam bauten sie den Cateringbetrieb aus und überlegten gerade, wie der nächste Schritt aussehen könnte, als Fleck in Ravensburg seinem Nachbarn von den Expansionsplänen erzählte.

„Warum keine Gaststätte?“, fragte der Nachbar, und „blöderweise“ antwortete Fleck, dass er bei zwei Lokalitäten vielleicht schwach werden würde. Eine davon war das Hirscheck. „Das Hirscheck kannst Du haben“, meinte der Nachbar zum verblüfften Fleck. Denn als Inhaber der Immobilie wusste er natürlich am besten, dass der bisherige Pächter den Betrieb abgeben wollte.

Florian Lorenz schätzt die durchdachte Ausstattung der H640 Klima Plus von Ackermann

RAVENSBURG / ACKERMANN

Ackermann U540 mit KPRO-Osmoseanlage sorgt im Thekenbereich für ein perfektes Spülergebnis

Wie geht das: Diese Qualität zu diesem Preis? Bei der Auswahl der Spültechnik hatte sich die beiden nach längere Recherche eigentlich schon entschieden, obwohl keines der Angebote ihren Vorstellungen von Größe und Ausstattung ganz genau entsprach. Doch dann lernten sie Ackermann Spülmaschinen kennen, und Lorenz, der auch die technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekte der Küchentechnik aus dem Eff-Eff kennt, wurde neugierig. „Dieser Preis und dieses Qualitätsversprechen – wie kann das sein?“ Die Antwort fand er selbst: „Durch das Weglassen von Allem, was nicht nötig ist – das hat mich beeindruckt.“ Die Maschinen, die die Branchenprofis fürs Hirscheck ausgesucht haben, sind mustergültige Beispiele für die Unternehmensphilosophie von Ackermann: genau die Maschinen herzustellen, die Gastronomen wirklich nutzen. Die Haubenspülmaschine H640 Klima Plus in der Küche zum Beispiel kann auch E2-Kisten spülen, was Fleck wichtig war. „Aber eine automatische Innenbeleuchtung brauchen wir nicht, und eine automatische Haubenöffnung würde uns nur langsam und unflexibel machen“, ergänzt Lorenz. Im Thekenbereich wiederum war eine KPRO-Osmoseanlage als Zusatzfeature zur ideal dimensionierten U540 gesetzt, und Fleck hat diese Entscheidung nicht bereut. „Alles ist tipp, topp sauber, und wir sparen unheimlich viel Zeit, weil wir praktisch nie nachpolieren müssen.“

Für das Food Festival hatte Ackermann außerdem noch zwei seiner Spülmobile zur Verfügung gestellt. Sie sind als All-in-one-Lösung für unterwegs optimal auf die Belange eines Outdoorevents zugeschnitten. Im Hirscheck kamen das ultrakompakte Untertischspülmobil UT-V1 für Gläser sowie das H60V1 mit integrierten Haubenspülmaschine für Besteck zum Einsatz. „Wasser dran, Strom dran, los geht`s“, erklärt Stefan Ackermann, Geschäftsführer von Ackermann Spülmaschinen, das Prinzip dieser Innovation.

Fünf Sterne für den Service

Auch prominente Gastköche beim Festival der Gaumenfreu(n)de zeigten sich mehr als zufrieden mit der Qualität der Spültechnik. Highlights wie dieses stehen auch künftig auf dem Plan des Hirscheck. Im Alltag setzt man auf eine „schöne Wirtshausküche“, sagt Lorenz. Selbstgemachte Saucen gehören genauso dazu wie lokale Lieferanten: Die Eier werden auf dem Hof gegenüber gelegt, das Wild stammt aus der direkt angrenzenden Jagd, das Gemüse aus dem übernächsten Dorf, und das Bier aus der Brauerei, die dem

Hirscheck quasi zu Füßen liegt. Dahinter sind die Türmer der Ravenburger Altstadt zu sehen und hinter dem Hirscheck grüne Wiesen und die Alpen. Dieses Flair will man auf den Teller bringen.

Auch den Alltag begleiten die Ackermann-Maschinen zu verlässig. Was Fleck dabei am meisten beeindruckt, ist der Service. Der diesbezügliche Höhepunkt war bislang ein Notfall an einem Samstagabend, als Fleck einen Monteur auf dem Handy erreichte und dieser kurzerhand die Hochzeit, auf der er gerade mitfeierte, für ein paar Stunden verließ. Im Hausgebiet zwischen dem Bodensee und Ulm sowie dem angrenzenden Allgäu und Vorarlberg verfügt Ackermann für diese Fälle sogar über ein eigenes Team, dass 24/7 erreichbar ist. „So etwas ist unbezahlbar“, sagt Fleck. „Dafür gebe ich fünf von fünf Sternen!“

www.hirscheck-rv.de www.ackermann-spuelmaschinen.de

Vier Männer am Herd (von links nach rechts): Sternekoch Robin Pietsch, Stefan Ackermann, BBQ-Weltmeister Kim Fleck und Europapark-Chefkoch Matthias Striffler

Patrick Kuntz, Gebietsverkaufsleiter Bodensee/Oberschwaben von Ackermann, beim Einsatz am Ackermann Spülmobil H60V1
Die

Wenn Kühlung mobil wird

Flexible Prozesse erfordern anpassungsfähige Kühltechnik – insbesondere im Gastgewerbe.

Ob beim Frühstücksbüfett, im Bankettgeschäft, beim Catering, im Outdoor-Service oder in der vorbereitenden

Mise en place: Kühlkapazitäten werden oft genau dort benötigt, wo Arbeitsabläufe stattfinden.

Gefragt sind daher Lösungen, die sich flexibel in unterschiedliche Einsatzszenarien integrieren lassen.

Von Klaus Leifeld

Rollbare Kühltische oder Kühlschränke ermöglichen es, Kühlkapazitäten direkt am Einsatzort bereitzustellen, Wege zu verkürzen und Arbeitsabläufe effizienter zu organisieren. In Verbindung mit GN-kompatiblen Behältern lassen sich Zutaten, vorbereitete Speisenkomponenten oder Getränke übersichtlich lagern und schnell bereitstellen.

Im Sortiment von Bartscher finden sich hierfür verschiedene mobile Lösungen. Dazu zählen etwa die Kühltische Easy S4T1-1501, Easy S6-1501 und Easy S4-1501. Die Geräte verfügen über Umluftkühlung, einen Temperaturbereich von null bis acht Grad Celsius sowie Edelstahl-Arbeitsflächen. Ihre Schubladen sind für das 1/1-GN-Format ausgelegt und nehmen GN-Behälter bis zu einer Tiefe von 150 Millimetern auf. Dank Klimaklasse 5 eignen sich die Modelle auch für warme Küchenumgebungen mit Umgebungstemperaturen bis 40 Grad. Für den mobilen Einsatz sind sie mit vier Lenkrollen ausgestattet, von denen zwei feststellbar sind. Für größere Kühlmengen bietet der rollbare Kühlschrank KGN1-112 zusätzliche Kapazitäten. Mit 650 Litern Brutto- und 480 Litern Nutzinhalt, 2/1-GN-Format, höhenverstellbaren Zwischenablagen, LED-Beleuchtung und abschließbarer Tür eignet sich das Modell für unterschiedliche Einsatzbereiche – von der Küchenvorbereitung bis zum Veranstaltungsservice.

B.PRO Basic Line mit Umluftkühlung

KÜHLTECHNIK

Steckerfertige Systeme liegen klar im Trend

Welche Rolle mobile Kühltechnik für Außenbereiche und flexible Nutzungskonzepte spielt, erklärt Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/ Marketing von Cool Compact, im Interview mit Trendkompass.

Welche aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich mobiler und flexibel einsetzbarer Kühltechnik gibt es?

Auch dieses Gerät ist mit vier Lenkrollen, davon zwei feststellbar, ausgestattet. Die Beispiele zeigen, wie Bartscher mobile Kühltechnik auf unterschiedliche Anforderungen im professionellen Alltag ausrichtet. Je nach Einsatzbereich stehen Lösungen für zusätzliche Arbeitsflächen, flexible Zwischenlagerung oder temporäre Kühlkapazitäten zur Verfügung – angepasst an verschiedene Betriebsgrößen und Servicekonzepte.

Auch für B.PRO enden Frische und Kühlkette nicht an der Küchentür. Das Unternehmen bietet ein aufeinander abgestimmtes Portfolio, das gekühlte Speisenlogistik auch im Außenbereich zuverlässig sicherstellt.

Die modulare Basic Line bietet flexible Speisenausgabelösungen für den professionellen Einsatz, die sich bedarfsgerecht konfigurieren lassen. Die Kaltbüfett-Module sind wahlweise mit aktiver stiller Kühlung (SK) oder Umluftkühlung (UK) erhältlich – beide Varianten wurden 2026 überarbeitet. Die Basic Line SK überzeugt nun mit deutlich verbesserter Kälteleistung und stabiler Temperaturführung ab vier Grad. Bei der Basic Line UK wurden Handhabung und Reinigung vereinfacht: Die Kühlwanne besteht künftig aus einzelnen, leicht entnehmbaren Segmenten, die sich in der Spülmaschine reinigen lassen. Integrierte Lüftungsgitter sorgen für optimale Kältezirkulation. Eine serienmäßige Höhenverstellung ermöglicht zudem die flexible Positionierung von GN-Behältern – auch in Schrägstellung für eine ansprechende Warenpräsentation. Den Weg von der Küche zur Speisenausgabe übernehmen die B.Protherm-Speisentransportbehälter in der gekühlten Variante: Die B.Protherm E-Modelle aus Edelstahl verfügen über aktive Kühlung; die B.Protherm K-Modelle aus Kunststoff arbeiten mit eutektischen Platten – zuverlässig gekühlt, ganz ohne Stromanschluss. So bleibt die Kühlkette vom Kochen bis zur Ausgabe lückenlos erhalten. Wer das Außenangebot um Live-Zubereitung erweitern möchte, findet im B.PRO Cook I-flex eine mobile Front-Cooking-Station für die Zubereitung à la minute direkt vor dem Gast.

Die Nachfrage nach mobiler Kühltechnik wächst seit Jahren kontinuierlich. Dabei zeigt sich deutlich, dass Kühltechnik heute flexibel, einfach transportierbar und vielseitig einsetzbar sein muss – vom Biergarten über die Terrasse bis hin zu Popup-Konzepten oder Events. Daher liegen steckerfertige Systeme, die sofort einsatzbereit sind, im Trend. Moderne Kühltechnik verfügt zudem über energieeffiziente Komponenten und Kältemittel, um Betriebskosten zu senken und Umweltauflagen gerecht zu werden. Gleichzeitig rücken langlebige, robuste Bauweisen stärker in den Fokus. Zu guter Letzt sind Kühlmöbel längst kein „unsichtbares“ Technikelement mehr, sondern Teil des gastronomischen Gesamtkonzepts. Hochwertige Optik, kompakte Bauformen und flexible Einbaumöglichkeiten spielen daher eine zunehmend wichtige Rolle.

Wie reagiert Cool Compact auf diese Anforderungen? Als Spezialist für professionelle Kühltechnik entwickelt Cool Compact seine Lösungen konsequent entsprechend der gastronomischen Anforderungen. Unser Fokus liegt auf kompakten, energieeffizienten und robusten Systemen, die sich den Nutzungsszenarien anpassen. Nahezu alle Geräte sind auch mit stabilen Rollen erhältlich, so dass sie mobil ein gesetzt werden können. Darü ber hinaus ist es durch unseren neuen, dritten Temperaturfühler FrigosPro möglich, dass unsere Geräte auch bei kühleren Au ßentemperaturen zuverlässig arbeiten.

Welche Produkte, Systeme und Konzepte bietet Cool Compact für Biergärten, Terrassen, Au ßenbars, Vorflächen oder tem poräre Gastronomieflächen? Obwohl Cool Compact schwer punktmäßig in den Produktions küchen in Form von (Tief-) Kühl lösungen zu Hause ist, bieten wir Getränke- und Flaschenkühlthe ken sowie Kühlschränke wie den Magnos 570 mit Glastür zur Be vorratung der Außenbar an.

www.coolcompact.de

B.PRO B.Protherm

Viele Produkte aus dem Hagola-Standardsortiment lassen sich auch für den mobilen Bereich ausstatten – insgesamt bietet das Unternehmen für den In- und Outdooreinsatz so eine Auswahl an mobilem Equipment.

Der Klassiker für den mobilen Getränkeausschank sind mobile Kühltheken – kleine und kompakte, schankfertig mit Schanksäule ausgestattete Systeme mit robuster Edelstahlabdeckung. Wahlweise sind sie mit einer einzigartigen Prismen-Lochplatte oder einer einfachen Riffelablauffläche erhältlich. Sie überzeugen durch eine neue, effiziente Durchlaufkühlung mit kombinierter Raumkühlung, die für optimal gekühlte Getränke sorgt.

Der vollwertige Kühlkorpus, robuste Fronten, Seitenverkleidungen aus Edelstahl sowie vier lenkbare Schwerlast-Doppelrollen machen die mobile Theke zu einer leistungsstarken Lösung, die sich besonders für die Außen- und Eventgastronomie eignet. Für den Betrieb sind lediglich ein Wasserzu- und -ablauf sowie eine elektrische Stromversorgung erforderlich.

Auch die mobile Eventtheke Yourbar punktet mit viel Kühl- und Stauraum, hochwertigen Materialien und umfangreicher, optionaler Zusatzausstattung wie Schanksäule, LED-Beleuchtung oder abnehmbarer Gläserspülmöglichkeit. Das Highlight sind hier Barbrett und Fußlauf, welche beide für den Transport hochgeklappt werden können. Trotz der kompakten Bauweise ist diese Theke für die meisten gängigen Fassgrößen geeignet und bietet zudem Stauraum für Flaschen. Die integrierten Anschlüsse für Zu- und Abwasser sowie für die Stromversorgung sorgen für höchste Flexibilität – die Yourbar ist innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit.

FLEXIBLE KÜHLTECHNIK

Doch mobile Kühlung beschränkt sich nicht allein auf Lager- und Arbeitsbereiche. Auch bei Ausschank- und Versorgungslösungen sind flexible Konzepte gefragt – etwa dort, wo Getränke oder Eis direkt am Einsatzort schnell und effizient bereitgestellt werden müssen. So bietet das Unternehmen Hoshizaki mit der Beermatic Dual Tap DBF-AS65WE-EU HC eine vollautomatische Bierzapfanlage für den Theken- oder Eventeinsatz. Das Counter-Top-Modell verfügt über zwei getrennte Kreisläufe, sodass sich zwei unterschiedliche Biersorten gleichzeitig zapfen lassen. Eine kontaktlose Portionssteuerung ermöglicht die Ausgabe voreingestellter Mengen auf Knopfdruck. Das Verhältnis von Bier und Schaum kann dabei individuell angepasst werden. Durch die getrennte Ausgabe von Bier und Schaum wird die Portionierung präziser und Schankverlust reduziert. Ein integrierter Zähler erfasst zusätzlich die Anzahl der ausgegebenen Portionen.

Für Bereiche mit hohem Bedarf an gekühlten Getränken oder Eis-Wasser-Kombinationen eignet sich der Eis-/Wasserdispenser DCM-120KE-HC. Das Gerät produziert innerhalb von 24 Stunden bis zu 125 Kilogramm Eis-Wasser-Portionen und kann je nach Bedarf ausschließlich Eiswürfel, Eiswürfel mit Wasser oder nur Wasser ausgeben. Solche Systeme kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo eine schnelle, hygienische und kontinuierliche Versorgung erforderlich ist.

Hoshizaki Beermatic
Hosizaki Compact Hagola Mobile Kühltheke
Hagola Yourbar

Für Liebherr gewinnen die Außenbereiche der Gastronomie und Hotellerie zunehmend an Bedeutung – und mit ihnen der Bedarf an durchdachter Kühltechnik. Liebherr will diesen Anforderungen mit Lösungen begegnen, die Flexibilität, Effizienz und zuverlässige Leistung auch unter anspruchsvollen Bedingungen vereinen. Mit der Verlagerung von Gastronomiebereichen ins Freie steigen auch die Anforderungen an die Kühltechnik. Serviceflächen müssen flexibler werden, saisonale Spitzen aufgefangen und zusätzliche Außenbereiche effizient versorgt werden. Gefragt sind somit leistungsstarke Lösungen, die bei hohen Temperaturen und häufigem Öffnen zuverlässig funktionieren und sich zugleich platzsparend in den Betriebsalltag integrieren lassen. Liebherr bietet dafür Kühl- und Gefrierlösungen, die auf hohe Belastbarkeit, konstante Leistung und wirtschaftlichen Betrieb ausgelegt sind. Langlebige Materialien, zuverlässige Temperaturführung und hohe Reinigungsfreundlichkeit sichern den Einsatz auch unter anspruchsvollen Bedingungen in Gastronomie, Hotellerie und Catering. Die neuen Unterbaugeräte von Liebherr fügen sich nach Herstellerangaben ideal in dieses Konzept ein. Sie lassen sich platzsparend in bestehende Arbeitsbereiche integrieren und setzen Maßstäbe in puncto Energieeffizienz. Liebherr-Getränkekühler sollen als „stille Verkäufer“ eine wichtige Rolle in der Warenpräsentation übernehmen: Sie setzen Produkte gezielt in Szene und machen sie für Gäste attraktiv sichtbar. Rollen und Stellfüße aus dem Zubehörprogramm sorgen zudem für zusätzliche Flexibilität im mobilen Einsatz. Für temporäre Einsätze etwa bei Events oder in saisonalen Außenbereichen bietet Liebherr zudem speziell konzipierte Geräte. Schutzbügel, stabile Rollen und eine besonders einfache Reinigung machen sie zu verlässlichen Begleitern im mobilen Einsatz. Wenn neben Funktionalität auch das Erscheinungsbild zählt, eröffnet Liebherr MyStyle Professional neue Möglichkeiten: Die Geräte lassen sich mit Farben, Logos oder Designs individuell gestalten und werden so zum sichtbaren Teil des Gastronomiekonzepts – ein Kühlgerät wird zum Markenbotschafter mit Wiedererkennungswert.

Professionelle Eismaschinen für alle Gelegenheiten

Mit einer umfangreichen Palette von Eismaschinen bieten wir Lösungen für jeden Anwendungsbereich. Innovativ sowie energie- und umweltbewusst.

Unsere Eisbereiter sind speziell für den professionellen Einsatz in Gastronomie, Hotellerie, Discotheken, Bars, Supermärkten und vieles mehr konzipiert.

Unser Sortiment umfasst:

B-Qube: CB Serie, C Serie

Ice Cube: CB Serie, C Serie, Spezial Serie Fast Ice: VB Serie, VM Serie Ice Finger: IMF Serie Ice Pebbles: TB Serie, TM Serie, Spezial Serie Ice Flakes: GB Serie, G Serie Ice Scales: Muster Serie

Flexible Konzepte über die Kühlung hinaus

Nicht nur bei Kühltechnik, auch in der Speisenzubereitung gewinnen flexible und modular aufgebaute Lösungen an Bedeutung.

Besonders bei Front-Cooking-Konzepten, Snackstationen, temporären Verkaufsflächen oder zusätzlichen Servicebereichen sind Systeme gefragt, die sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen und vorhandene Flächen effizient nutzen.

KBS Gastrotechnik setzt hierfür auf ein modulares Kochcenter-Konzept. Basis ist ein Unterbaukühltisch, der sich mit unterschiedlichen Auftischgeräten wie Grillplatten, Fritteusen, Kochfeldern oder Nudelkochern kombinieren lässt. So entstehen kompakte Arbeitsstationen, die Kühlung und Zubereitung auf engem Raum zusammenführen.

Die modulare Bauweise ermöglicht eine individuelle Konfiguration sowie spätere Erweiterungen oder Anpassungen. Für den professionellen Einsatz sind die Systeme unter anderem mit Umluftkühlung, automatischer Abtauung und Edelstahloberflächen ausgestattet. Als steckerfertige Lösung lassen sie sich zudem ohne größere Umbaumaßnahmen in bestehende Konzepte integrieren. So zeigt sich, dass flexible Betriebskonzepte nicht nur bei mobilen Kühllösungen, sondern auch in angrenzenden Arbeitsbereichen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

www.kbs-gastrotechnik.de

FLEXIBLE KÜHLTECHNIK

Auch Saro bietet Geräte für den flexiblen Einsatz in Gastronomie, Bankett und Eventservice, die Transport, Kühlung und Präsentation kombinieren.

Der Getränkekühlschrank GTK 360 verfügt über ein abschließbares, doppelverglastes Glastürsystem, fünf höhenverstellbare Roste sowie LED-Innenbeleuchtung. Mit einem Temperaturbereich von null bis zehn Grad 347 Litern Inhalt und Umluftunterstützung eignet er sich für den Einsatz in mobilen Ausschank- und Präsentationsbereichen. Passend dazu ermöglicht der Transportwagen GTK 360 den sicheren und flexiblen Ortswechsel des Kühlschranks. Vier Rollen, davon zwei feststellbar, sowie eine stabile Edelstahlkonstruktion sorgen für einfache Handhabung im Veranstaltungsbetrieb.

Für größere Kapazitäten kommt der kalte Bankettwagen KBW2/1 zum Einsatz. Er bietet Platz für 15 x 2/1 GN-Behälter, arbeitet im Bereich von null bis zehn Grad und ist für Umgebungstemperaturen bis 43 Grad ausgelegt. Digitale Temperatursteuerung, gute Isolierung und ein robustes Rollensystem machen ihn für den intensiven Cateringund Banketteinsatz geeignet.

Ob mobile Kühltechnik, flexible Speiselogistik oder modulare Ausschank- und Zubereitungssysteme – die Beispiele zeigen die Entwicklung hin zu ganzheitlichen Lösungen. Im Fokus stehen Systeme, die sich flexibel an unterschiedliche Einsatzorte und Anforderungen anpassen lassen und sich nahtlos in bestehende Abläufe integrieren. Entscheidend bleibt dabei das Zusammenspiel aus Leistung, Mobilität und Effizienz als Grundlage moderner Gastronomie- und Hotelleriekonzepte.

RIEBER

Digitale Transparenz im GN-System

Mit der DIN 18849 und dem GS1 Digital Link werden GN-Behälter Teil digitaler Prozessketten. Rieber zeigt, wie sich Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Mehrwegmanagement intelligent vernetzen lassen und so mehr Transparenz und Effizienz in der Gemeinschaftsverpflegung schaffen.

Start und Ende der Prozesskette: Mit der GN fill & coverstation werden Produktionsdaten automatisch übernommen und direkt mit der QR-ID von GN-Behälter und Deckel verknüpft. Beim Rücklauf werden GN-Behälter und Deckel an der Spülstraße automatisch per Scan erfasst, zurückgebucht und wieder als verfügbar markiert

Die Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und digitale Prozesssicherheit nehmen kontinuierlich zu. Die DIN 18849 schafft hierfür einen standardisierten Rahmen. Rieber setzt die Vorgaben bereits heute praxisnah um und macht GN-Behälter über den GS1 Digital Link zu digitalen Informationsträgern entlang der gesamten Food-Prozesskette.

Im Zentrum steht ein dauerhaft gelaserter QR-Code auf GN-Behälter und Deckel. Über den GS1 Digital Link wird der physische GNBehälter eindeutig mit digitalen Informationen verknüpft. Per Scan lassen sich dadurch relevante Daten direkt abrufen oder automatisiert verarbeiten – darunter Speiseinformationen, Allergene, Portionsgrößen, Regenerierhinweise, HACCP-Dokumentationen, Lieferdaten oder Reinigungsstatus.

Transparenz entlang der Food-Prozesskette Für Rieber endet die Digitalisierung dabei nicht bei der Kennzeichnung. Durch die Verbindung mit dem digitalen Mehrwegsystem Check Trace entsteht ein durchgängiger Prozess von der Produktion bis zum Rücklauf. Bereits bei der Abfüllung werden Speisen, GN-Behälter und Deckel eindeutig miteinander verknüpft. In Kommissionierung, Transport und Ausgabe sorgt die scanbasierte Identifikation für Transparenz und Prozesssicherheit. An der Spülstraße werden GN-Behälter und Deckel wiederum digital erfasst, zurückgebucht und unmittelbar wieder als verfügbar gekennzeichnet.

Gerade angesichts steigender Anforderungen an HACCP, Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und nachhaltige Mehrwegprozesse gewinnen digitale Lösungen in der Gemeinschaftsverpflegung an Relevanz. Cateringbetriebe, Kliniken, Schulen und Großküchen benötigen zunehmend transparente Systeme, die Informationen sicher entlang komplexer Prozessketten verfügbar machen und gleichzeitig Fehlerquellen reduzieren. Mit der DIN 18849 und GS1 Digital Link entsteht hierfür ein neuer Standardrahmen. Rieber zeigt, wie daraus ein konkreter Mehrwert im Küchenalltag werden kann: GN-Behälter entwickeln sich vom klassischen Edelstahlbehälter zum digitalen Prozessbaustein – für mehr Effizienz, höhere Transparenz und zukunftsfähige Mehrwegorganisation in der professionellen Verpflegung.

www.rieber.systems

ELECTROLUX PROFESSIONAL

Starke Leistung und optimale Kühlung

Mehr Lagerkapazität, eine mühelose Reinigung, und ein Jahresverbrauch von 299 Kilowattstunde – der neue ecostore HPe von Electrolux Professional setzt neue Maßstäbe für Kühltechnik in der Profiküche.

Hygienesicherheit, Lagerkapazitäten und Betriebskosten sind drei Dauerthemen in gewerblichen Küchen. Der ecostore HPe bietet hierfür eine Lösung mit einer Schienenkonstruktion, die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, im Küchenalltag jedoch spürbare Unterschiede macht.

Reinigung ohne Demontage Herkömmliche Kühlschränke mit geschraubten oder eingeclipsten Einschubschienen erfordern bei der Reinigung mehrere Handgriffe: Schienen ausbauen, reinigen, wieder einsetzen. Der ecostore HPe setzt stattdessen auf einteilig gepresste Führungsschienen. Weil es keine Fugen, Schrauben oder Rastnasen gibt, an denen sich Schmutz festsetzen kann, lässt sich das Innengehäuse mühelos reinigen. Das erfüllt alle HACCPAnforderungen und spart Zeit.

Die gepresste Schienenkonstruktion hat neben der mühelosen Reinigung weitere Vorteile, denn jeder der 24 Einschübe im 55-Millimeter-Raster bleibt auch bei schwerer Beladung kippsicher – ohne Halteroste, die bei anderen Modellen Lagerraum kosten

würden. Das Nutzvolumen liegt bei 496 Litern. Töpfe, Gastronormbehälter und Backbleche lassen sich so effizient verstauen, ohne dass Stabilität oder Ordnung leiden.

Gleichmäßige Kühlung auch bei voller Beladung

Ein vollbeladener Kühlschrank kühlt oft ungleichmäßig: Warme Zonen reduzieren die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Um dies zu verhindern, verteilt die einzigartige OptiflowTechnologie die Kälte gleichmäßig über alle Einschübe, auch bei voller Beladung. Die 90 Millimeter starke Isolierung sorgt für eine konstante Innentemperatur, minimiert den Wärmeeintrag bei Türöffnungen und reduziert die Kompressorlaufzeiten – für einen spürbar niedrigeren Energieverbrauch von 299 Kilowattstunde pro Jahr, laut Unternehmen.

Intelligente Abtausteuerung

Bei häufigem Türöffnen können konventionelle Abtauzyklen Temperaturschwankungen verursachen, die Lebensmittel belasten und unnötig Energie kosten. Die intelligente Abtauautomatik Frost Watch Control des ecostore HPe passt die Abtauphasen auto-

HOBART

Nachhaltige Power für die Flow Line

matisch an die tatsächliche Nutzungsintensität an – für eine stabile Innentemperatur bei gleichzeitig geringem Energieeinsatz.

HACCP-Dokumentation per App

Die Electrolux Professional Fridge Control App ermöglicht die Fernüberwachung des ecostore HPe. Mit ihr lassen sich Temperaturverläufe automatisch aufzeichnen und stehen direkt für die HACCP-Dokumentation zur Verfügung. Ohne manuelle Protokollierung lassen sich die HACCP-Daten bequem verwalten.

www.electroluxprofessional.com

Innovation trifft auf Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz: Hobart führt die neue Climate-Green Wärmepumpe in der Bandspülmaschinenserie Flow Line ein.

Nachhaltigkeit gewinnt auch in der professionellen Spültechnik zunehmend an Bedeutung. Angesichts steigender Anforderungen an Energie- und Ressourceneffizienz sind Lösungen gefragt, die wirtschaftliches Arbeiten mit einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen verbinden. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die neue Wärmepumpe Climate-Green: Sie minimiert Energieverluste, indem sie die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie mithilfe moderner Technologie vollständig

zurückgewinnt und dem Spülprozess in der Waschung zuführt. Das durchdachte System bietet eine effiziente und zukunftsorientierte Lösung für professionelle Küchenbetriebe: Im Vergleich zu einer Hobart Flow Line ohne die neue Wärmepumpe können bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden, so Hobart.

Natürliche Kältemittel für mehr Zukunftssicherheit Die Climate-Green Wärmepumpe ist beson-

ders umweltfreundlich, da sie mit einem natürlichen Kältemittel befüllt ist und durch die Rückgewinnung der Energie die CO₂Emissionen deutlich senkt. Das schont Ressourcen und reduziert Betriebskosten. Darüber hinaus erfüllt die Climate-Green durch die Verwendung eines natürlichen Kältemittels bereits heute die neuesten ab 2030 gültigen Vorschriften.

www.hobart.de

ecostore HPe von Electrolux Professional

Vom Gerätehersteller zum Systemanbieter

Mit Unox City investiert Unox nicht nur in Produktion und Forschung, sondern auch in einen neuen Ansatz für professionelle Küchen. Bei einem Event für Fachhändler und -planer im Mai 2026 vor Ort in Padua konnten die Teilnehmenden dies live erleben.

Wer die neue Unox City im italienischen Padua besucht, erkennt schnell: Hier geht es nicht nur um die Produktion von Kombidämpfern und anderen Gargeräten. Vielmehr präsentiert sich Unox als Anbieter ganzheitlicher Küchenlösungen, der Entwicklung, Produktion, Digitalisierung und Anwendungskompetenz unter einem Dach vereint. Für Fachhändler und Fachplaner eröffnet dieser Ansatz neue Chancen – verändert aber zugleich die Anforderungen an Beratung und Planung.

Im Rahmen eines Händler- und Fachplaner-Events im Mai dieses Jahres gewährte Unox Einblicke in seine neue Unternehmenszentrale. Unternehmenspräsentationen, Live-Demonstrationen, eine Werksführung und Gespräche mit Verantwortlichen machten deutlich, welchen Stellenwert integrierte Systemlösungen künftig einnehmen sollen.

Investition in Innovation und Wachstum Mit einer Gesamtfläche von rund 130.000 Quadratmetern und Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro zählt Unox City, deren Grundsteinlegung im April 2022 stattfand, zu den größten Projekten in der Unternehmensgeschichte. Das Areal vereint Produktion, Logistik, Forschung und Kundenerlebnis an einem Standort. Eins der Herzstücke ist der rund 20.000 Quadratmeter große Innovation Hub mit Testküchen, Laboren und einem digitalen Food Lab. Weitere 60.000 Quadratmeter entfallen auf Produktion und Logistik.

Die Dimension des neuen Areals spiegelt die Entwicklung des Unternehmens wider. Seit der Gründung im Jahr 1990 ist Unox kontinuierlich gewachsen. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.300 Mitarbeiter, ist in über 110 Ländern aktiv und erzielte 2025 einen Umsatz von mehr als 360 Millionen Euro.

Eins der zentralen Herzstücke des Areals ist der Innovation

Hub mit rund 20.000 Quadratmetern

Im September 2025 eröffnete Unox seine Unox City, die sich auf rund 130.000 Quadratmeter erstreckt

Vertreter von Unox präsentierten geladenen Fachhändlern und -planern die Geräte ihres Unternehmens im praktischen Einsatz

Entwicklung und Produktion eng verzahnt

Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die vertikale Integration. Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung arbeiten eng zusammen, wodurch neue Technologien schneller in marktfähige Lösungen überführt werden können. Im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit stehen dabei Themen wie Automatisierung, Prozesssicherheit und datenbasierte Optimierung. Ziel ist es, Küchenprozesse nicht nur effizienter, sondern auch reproduzierbarer und wirtschaftlicher zu gestalten.

Ergebnisse statt Produktdaten

Besonders deutlich wurde dieser Ansatz bei den Live-Demonstrationen während der Veranstaltung in Padua. Statt technische Daten in den Vordergrund zu stellen, präsentierten Vertreter des Unternehmens die Unox-Geräte im praktischen Einsatz. Der Fokus lag dabei auf konkreten Ergebnissen: gleichbleibende Speisenqualität, optimierte Abläufe und eine höhere Prozesssicherheit. Dies verändert auch die Argumentation im Vertrieb. Für Fachhändler rückt zunehmend der betriebliche Nutzen in den Mittelpunkt.

Beispiel für den Systemgedanken

Ein Beispiel dafür ist das Hot-Holding-System Evereo. Das System ermöglicht die Aufbewahrung von Speisen bei Serviertemperatur über einen Zeitraum von bis zu 72 Stunden. Dadurch können Produktionsprozesse entzerrt, Wartezeiten reduziert und das vorhandene Personal in der Küche effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig lassen sich Lebensmittelverluste verringern. Der Evereo verdeutlicht damit den übergeordneten Systemgedanken von Unox: Geräte, Software und Prozesssteuerung greifen ineinander und bilden ein vernetztes Gesamtsystem.

Neue Anforderungen an Planung und Beratung Für Fachplaner bedeutet diese Entwicklung eine stärkere Ausrichtung auf Prozessdesign und Betriebsabläufe. Die Planung einzelner Geräte tritt zunehmend in den Hintergrund, während die Gestaltung effizienter Gesamtsysteme an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig steigt die Planungssicherheit durch aufeinander abgestimmte Komponenten, allerdings auch die enge Bindung an einzelne Hersteller.

Fachhändler profitieren von neuen Möglichkeiten zur Differenzierung im Markt. Der Beratungsaufwand steigt jedoch, da neben der Gerätetechnik auch Prozessverständnis und betriebliche Zusammenhänge stärker berücksichtigt werden müssen.

Mit der Unox City unterstreicht Unox seinen Anspruch, sich als Systemanbieter für professionelle Küchen zu positionieren, statt nur als Hersteller von Küchentechnik. Die Verbindung von Entwicklung, Produktion, Digitalisierung und Anwendungskompetenz zeigt, wohin sich die Branche entwickelt. Für Fachhändler und Fachplaner wird die Fähigkeit, ganzheitliche Lösungen zu verstehen und zu vermitteln, künftig zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

www.unox.com

FRISCHE UND GENUSS

Individuelle Vitrinenkombination für heiß und kalt

UNSERE VIELFALT

Technik für Gastronomie, Bäckerei, Metzgerei, Tankstelle und LEH

www.hagola.de
Rund 25 Teilnehmer reisten nach Padua

NETZWERK CULINARIA

Neues Team setzt Bewährtes fort

Spannende Formate, starke Insights und echter Mehrwert – dafür steht das Netzwerk Culinaria seit über zwei Jahrzehnten. Jetzt kamen rund 20 Vertreter der Mitgliedsunternehmen zusammen, um gemeinsam neue Impulse zu setzen und ein inspirierendes Programm für die kommenden Monate zu entwickeln. Auch personell stellt sich das Netzwerk dabei neu auf.

Netzwerk Culinaria beim Jahrestreffen 2026 (von links): André König, Iris Dengel, beide von Meiko, Marc Reichling von Hupfer, Georg Schmitt von Henkelman, Derk Speet von Halton, Georg Detroy von AMT Gastroguss, Fernando dos Santos Moreira von Viessmann, Andreas Glose von Cool Compact, Dietmar Krämer von Melitta Professional, Thomas B. Hertach von Hupfer, Frank Rödel von Viessmann, Ludwig Spiegel von MKN, Stefanie Müller-Georgi von Viessmann, Corinna Düe von MKN, Andreas Lindauer von Cool Compact, Axel Kappenberger von Nestlé Professional, Martin Ubl, Klaus Ahrens und Torsten Thürnau, alle drei von MKN

Zum diesjährigen Treffen hatte NetzwerkMitbegründer MKN eingeladen. Der Hersteller professioneller Kochtechnik bot mit seinen neuen Räumlichkeiten, darunter die Culinary Lounge am Campus in Wolfenbüttel, den idealen Rahmen für Austausch und Zukunftsarbeit.

„Der regelmäßige Dialog zu aktuellen Herausforderungen, zur Transformation und neuen Trends ist für uns essenziell“, sagt Ludwig Spiegel als Gastgebervertreter von MKN. „Wir sind ein lebendiges Netzwerk mit hoher Expertise und möchten die Branche weiterhin mit einem anspruchsvollen, erlebnisorientierten Programm inspirieren.“

Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe – sich begegnen, austauschen, voneinander lernen und bewusst über den Tellerrand hinausdenken. „Genau das zeichnet uns aus, und diesen

Ludwig Spiegel vom Gastgeber MKN: „Wir sind gut für das kommende Jahr aufgestellt und freuen uns auf viele Begegnungen.“

Ansatz werden wir auch für unsere Events weiterverfolgen“, so Spiegel weiter.

Kult: Reden, Radeln, Trends

Der Klassiker, die erfolgreiche Trendtour by Bike des Netzwerks Culinaria ging dieses Jahr weiter. Das Format hat längst Kultstatus und ist in der Regel ausgebucht, noch bevor das finale Programm steht. Erneut ging es im Mai nach Hamburg, wie gewohnt unterstützt vom dortigen Studierendenwerk. Unter den zwölf ausgewählten Bike-Stopps waren echte Highlights: Reemtsma als innovativer Großverpfleger mit digital gesteuerter Speisenausgabe, das neue Westfield Hamburg-Überseequartier sowie als besonderes Schmankerl das traditionsreiche Hotel Vier Jahreszeiten – jeweils mit exklusiven Führungen für die Culinaristen. Auch darüber hinaus bleibt das Netzwerk sichtbar und aktiv: etwa bei der Hupfer Popup-Expo im Juni, der Mensatagung des Deutschen Studierendenwerks im September oder den eigenen Herbst-Events für Kunden und Planer – darunter das Kompetenzforum 2026

FACTS

beim Netzwerkpartner Nestlé Professional im Headquarter der Konzernmutter in Frankfurt.

Neu: Leitung auf mehrere Schultern verteilt

Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet für Thomas B. Hertach die operative Verantwortung als Leiter Netzwerk Culinaria. „Thomas B. Hertach hinterlässt große Fußstapfen“, betont Spiegel. „Er hat das Netzwerk maßgeblich geprägt, aufgebaut und mit viel Energie und Ideenreichtum die Branche immer wieder erfolgreich zusammengebracht.“

Die Leitungsposition wird nicht neu besetzt, stattdessen sind die Aufgaben im Netzwerk künftig breiter verteilt und neu strukturiert. In der Eventorganisation werden die jeweiligen Formate künftig von einem Tandem verantwortet. Dazu zählen zum Beispiel die PlanCon, die Trendtour oder das kürzlich neu gestartete Kompetenzforum. Neu an Bord bei der Eventorganisation sind Dietmar Krämer von Melitta Professional und David Radermacher von MKN. Das Duo gestaltet künftig gemeinsam mit dem Netzwerk-Mitglied Deutsches Studierendenwerk (DSW) sowie den lokalen Campusgastronomen die Bike-Touren weiter. Pressesprecherin bleibt Eva Gelhausen von Meiko. Zentrale Anfragen an das Netzwerk koordiniert künftig André König, ebenfalls von Meiko, als Team Assistant.

Niemals geht man so ganz … Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Auch im Ruhestand bleibt Hertach dem Netzwerk Culinaria verbunden. Als freier Berater unterstützt er die neuen Event-Teams weiterhin mit seiner Erfahrung, seinem Netzwerk und seiner Branchenkenntnis. „Wir freuen uns, dass er uns auch künftig zur Seite steht“, so Spiegel. „Das garantiert uns Kontinuität und sorgt gleichzeitig für einen nahtlosen Wissenstransfer innerhalb des Netzwerks.“

www.netzwerk-culinaria.de

Das Netzwerk Culinaria ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Verbänden und Institutionen, die gemeinsam praxisnahe, hochwertige und neutrale Fortbildungen bieten. Dazu gehören: Meiko, Hupfer, Cool Compact, MKN, Halton, Melitta Professional Coffee Solutions, Nestlé Professional, Viessmann Kühlsysteme, AMT Gastroguss, Dick, Ecolab, Henkelman, Arbeitskreis Gemeinschaftsverpflegung Köln, Deutsches Studierendenwerk DSW und der Verband der Küchenleitung VKK.

Fotos:
Netzwerk
Culinaria

Karrieren. Kompetenzen. Profile.

Bei Dynamic Deutschland steht ein Führungswechsel an: Nach 25 Jahren an der Spitze der Niederlassung in Kehl übergibt Gründer Günther Bosshammer die Geschäftsführung an Julien Boulanger. Dieser ist bereits als Generaldirektor der französischen Muttergesellschaft Dynamic France tätig. Der Wechsel erfolgt im Rahmen einer langfristig vorbereiteten Nachfolgeregelung. In den vergangenen Monaten wurden die administrativen und kommerziellen Verantwortlichkeiten schrittweise neu geordnet, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Mit der neuen Führungsstruktur schärft Dynamic zugleich seine Marktstrategie in Deutschland. Künftig konzentriert sich das Unternehmen verstärkt auf die eigenen Produktlinien. Der Vertrieb der Produkte von Santos wird schrittweise eingestellt. Zudem hat Dynamic seine Präsenz auf dem deutschen Markt ausgebaut und Anfang des Jahres drei Außendienstmitarbeiter eingestellt. Das Unternehmen würdigt Bosshammers Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung der deutschen Niederlassung sowie der Aktivitäten in der DACH-Region und Osteuropa. Boulanger wird die Leitung des Standorts Kehl zusätzlich zu seiner Funktion bei Dynamic France übernehmen und die Zusammenarbeit zwischen Muttergesellschaft und deutscher Tochter weiter ausbauen. www.dynamic-professional.de

Hupfer hat sein Marketing- und Kommunikationsteam verstärkt: Nadine Stückmann übernimmt die Verantwortung für Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Zu ihren Aufgaben zählen insbesondere die strategische Weiterentwicklung der Kommunikation innerhalb der Hupfer Gruppe auf nationaler und internationaler Ebene sowie der Ausbau der zielgruppenspezifischen Ansprache in den Bereichen Medical und Commercial Catering. Die gelernte Medienkauffrau für Digital und Print verfügt über langjährige Erfahrung in Marketing und Unternehmenskommunikation. Zuletzt war sie als Marketingleiterin beim ostwestfälischen Hersteller Elektra tätig und verantwortete dort den Unternehmensauftritt sowie die externe Kommunikation. Zuvor sammelte sie mehrere Jahre Erfahrung bei einem international tätigen Anbieter von IntralogistikLösungen. Mit ihrer Expertise soll Stückmann die Positionierung der Hupfer Gruppe in ihren Kernmärkten weiter stärken.

www.hupfer.com

Günther Bosshammer (links) und Julien Boulanger
Nadine Stückmann

IMPRESSUM

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 34. Jahrgang

Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH

Meerbuscher Straße 68/Haus 1, 40670 Meerbusch Telefon (0201) 87126-14 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de

Geschäftsführung:

Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

Chefredaktion:

Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-949 ludwig@trendkompass.de

Maren Peters (mp) (in Elternzeit)

Redaktion: Klaus Leifeld (KL) Telefon (0201) 87126-802 leifeld@gwverlag.de

Karolina Treder (KT) Telefon (0201) 87126-859 treder@gwverlag.de

Layout: Steffi Armbruster

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr.

Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung (ohne Rechtsanspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Portokosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-AbonnementsPreis auf Anfrage.

Abo-Service: Printon

Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 34 vom 1. Januar 2026.

Keine Liefer- und Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der GW Verlag GmbH gestattet.

Herstellung:

L.N. Schaffrath

DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern

Druckauflage: 2.700 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.444 Exemplare (Q1 2026). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Führungswechsel bei Meiko Deutschland: Klaus-Peter Karnstedt, Geschäftsführer von Meiko Deutschland, verließ zum 31. Mai 2026 das Unternehmen. Die alleinige Geschäftsführung übernimmt künftig Lars Urban, der Meiko Deutschland bereits seit 2019 gemeinsam mit Karnstedt führt und zuvor verschiedene Führungspositionen innerhalb der Meiko-Gruppe innehatte. Im Zuge der Neuaufstellung werden die Verantwortlichkeiten in den Bereichen Service und Vertrieb neu geordnet. Jan Wilhelm übernahm zum 1. Juni 2026 die Leitung des Servicebereichs. Der langjährige Meiko-Mitarbeiter führte bislang die Niederlassung Ost. Die Vertriebsleitung liegt bereits seit dem 1. Januar 2026 bei Dirk Hanisch. Mit der neuen Struktur will Meiko Deutschland klare Verantwortlichkeiten schaffen und die weitere Entwicklung des deutschen Marktes vorantreiben. Karnstedt war seit 1993 für Meiko tätig. Als Geschäftsführer der Meiko Werksvertretung Berlin sowie später der Meiko Deutschland GmbH prägte er insbesondere den Aufbau und die Weiterentwicklung der Service- und Partnerstrukturen in Deutschland.

www.meiko.com

Seit dem 1. Juni ist Lars Hachtkemper als Key Account Manager für iSi Deutschland tätig. Er folgt auf Dirk Loosen, der Anfang des Jahres in die Geschäftsführung von iSi Deutschland wechselte. Mit Hachtkemper gewinnt das Unternehmen einen Branchenexperten mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Handel und in der Konsumgüterindustrie. Zuletzt betreute er als Key Account Manager bei Fasana internationale Schlüsselkunden. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem Rewe Für Sie, Kaufland sowie Handelshof (Edeka Foodservice). In seiner neuen Funktion wird Hachtkemper die Betreuung und Weiterentwicklung der Kundenbeziehungen für die Marken iSi Culinary, LocknLock und Kisag übernehmen. Zudem soll er neue Geschäftspotenziale erschließen und die Marktpräsenz des Unternehmens weiter stärken.

www.culinary.isi.com

Lars Hachtkemper
Klaus-Peter Karnstedt
Lars Urban Jan Wilhelm
Dirk Hanisch

PERSONALIEN

Ideal und AKE haben ihre Führungsstruktur neu aufgestellt, um die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen weiter zu stärken. Im Zuge der Neuausrichtung wurde Heiko Gabbert zum 1. Mai 2026 in die Geschäftsleitung von IDEAL und AKE berufen. Als COO/CTO verantwortet er künftig das operative Geschäft beider Unternehmen. Gabbert verfügt über langjährige internationale Führungserfahrung. Zuletzt war er bei Polytec tätig, wo er als Geschäftsführer und später als COO unter anderem die Verantwortung für zahlreiche Produktionsstandorte weltweit trug. Darüber hinaus werden weitere Funktionen unternehmensübergreifend gebündelt: Bernd Ofner übernimmt die Gesamtverantwortung für den Vertrieb beider Unternehmen, Stephan Radosevic verantwortet künftig das Produktmanagement und Simon Schrall das standortübergreifende Qualitätsmanagement. Mit der Neuorganisation wollen Ideal und AKE ihre strategische Ausrichtung schärfen, Synergien nutzen und die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen weiter intensivieren.

www.ideal-ake.at

Cool Compact baut sein internationales Geschäft weiter aus. Seit Mitte März verstärkt Raimar Fendler als Verkaufsleiter Export den deutschen Kühltechnikhersteller. Sein Verantwortungsbereich umfasst West-Europa und Middle East. Zunächst wird sich Fendler auf die Märkte in Frankreich und den BeneluxStaaten konzentrieren. Dort soll er bestehende Kontakte ausbauen, neue Vertriebsstrukturen etablieren und weiteres Wachstum vorantreiben. Perspektivisch soll der erfolgreiche Vertriebsansatz des Unternehmens auch auf internationale Märkte übertragen werden. Nach ersten Besuchen bei Kunden in der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Belgien will Fendler die Anforderungen der einzelnen Märkte analysieren und darauf aufbauend länderspezifische Konzepte entwickeln. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung soll zudem geprüft werden, in welchen Ländern eigene Niederlassungen oder Kooperationen mit Vertriebspartnern sinnvoll sind. Der 46-Jährige studierte International Business an der ESB Reutlingen und absolvierte anschließend einen Master of Business and Engineering an der Steinbeis-Hochschule. In seiner bisherigen Laufbahn verantwortete er unter anderem die Erschließung neuer Auslandsmärkte sowie den Aufbau internationaler Vertriebsstrukturen. Mit seiner Erfahrung und seinen Sprachkenntnissen in Englisch, Französisch und Spanisch soll er die weitere Expansion von Cool Compact unterstützen.

www.coolcompact.de

Heiko Gabbert
Bernd Ofner
Stephan Radosevic
Simon Schrall

GLÄNZENDE ZUKUNFT

IT’S ALL ABOUT EFFICIENCY.

Die neue Generation Haubenspülmaschinen von HOBART –entwickelt, um Ihren Alltag smarter zu machen!

Ihre Vorteile auf einen Blick: Energieeinsparung mittels Abwasser- und Abluft-Wärmerückgewinnung Zeitersparnis dank integriertem Reinigungskonzept Optimale Wassernutzung durch automatischen Schmutzaustrag

LEISTUNG, DIE ÜBERZEUGT. ERGEBNISSE, DIE GLÄNZEN.

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Trendkompass-6-2026 by GW VERLAG - Issuu