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Trendkompass-6-2026

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Juni 6 2026

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

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Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

INTERVIEW: CREATUS GROUP SEITE 8

REPORTAGE: ACKERMANN SEITE 12

KÄLTETECHNIK UND PRÄSENTATIONSLÖSUNGEN

SEITE 14

IMPRESSUM SEITE 26

Eine App. Alles vernetzt. Die gesamte Küche. Herstellerunabhängig.

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Balanceakt für die Branche Steigende Kosten, Bürokratie, schwache Wachstumsimpulse und der anhaltende Fachkräftemangel treffen auf unsere Branche, die stark von Spitzenzeiten, Wochenendarbeit und saisonalen Schwankungen geprägt ist. Im Zentrum der aktuellen Debatte steht die Forderung nach einer Modernisierung des Arbeitszeitrechts. Ein breites Bündnis der Wirtschaft unterstützt die Kampagne „Wochenarbeitszeit jetzt“ und spricht sich für eine Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit im Sinne der EU-Arbeitszeitrichtlinie aus. Ziel sei dabei nicht mehr Arbeit, sondern „mehr Freiheit bei der Verteilung von Arbeitszeit“.

Flexibilitätsdruck Die Diskussion um Flexibilität geht über die reine Arbeitszeit hinaus. Auch Minijobs geraten

in den Fokus politischer Überlegungen. Für das Gastgewerbe sind sie ein zentrales Instrument, um Beschäftigung passgenau zu organisieren und Spitzenzeiten abzudecken. Der D ­ EHOGA Bundesverband warnt vor einer Einschränkung und sieht darin einen „Frontalangriff auf die Flexibilität am Arbeitsmarkt und auf die Beschäftigungsfähigkeit des Gastgewerbes“. Rund 1,1 Millionen geringfügig Beschäftigte im Gastgewerbe unterstreichen die Bedeutung dieses Modells für viele kleine und mittlere Betriebe. Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) mahnt dagegen eine schnellere Umsetzung der Reformen an und betont: „Die Unternehmen der Gastwelt stehen unter massivem Druck durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und volatile Nachfrage. Sie brauchen jetzt mehr Flexibilität – nicht erst im

kommenden Jahr. Jeder Monat zählt.“

Reform und Realität Auch ­Beschäftigungsstrukturen rücken zunehmend in den Fokus. Während Betriebe mehr Flexibilität benötigen, steigen zugleich auch die Anforderungen an Planbarkeit, Verlässlichkeit und Mitarbeiterbindung. Die Branche bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Realitäten und regulatorischen Vorgaben. Der zentrale Balanceakt für die Branche besteht also darin, beides zusammenzubringen: ausreichend Spielräume für flexible Arbeitsmodelle zu schaffen, ohne Stabilität, faire Arbeitsbedingungen und langfristige Beschäftigungsfähigkeit aus dem Blick zu verlieren. kt

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Die Anforderungen an Gastronomie und Hotellerie verändern sich rasant. Im Strategieinterview spricht Paul Schöpfer, CEO der Creatus Group, über die Zukunft der Gastronomie, die Auswirkungen des Fachkräftemangels und die Rolle digitaler Technologien. Seiten 8-11 Kältetechnik und Präsentationslösungen werden immer flexibler: Moderne Systeme bringen Kühlkapazitäten direkt an den Einsatzort. Mobile Lösungen und modulare Konzepte sorgen für sichere Kühlketten, effiziente Abläufe und attraktive Warenpräsentation im professionellen Einsatz. Seiten 14-19

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Rational wird erneut als eines der bestgeführten Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet und tritt dem UN Global Compact bei. MKN erhält einen Safety Award für sein Sicherheitskonzept FrySafe, indessen startet Hupfer eine neue Website und Convotherm gestaltet zum 50-jährigen Jubiläum sein Firmengelände naturnaher. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten 2-7

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