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April 4 2019

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

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Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

INTERNORGA 2019 - MESSE & MEINUNGEN FIRMENSTRATEGIE: HOBART SEITE 28 DIGITALISIERUNG SEITE 34

SEITE 8 - 27 FACHHÄNDLER SEITE 32 IMPRESSUM

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In 2020 bleibt alles beim Alten Die im November 2018 für das Jahr 2020 angekündigte­Hallenneu­ strukturierung der Messe war eins der ganz großen Gesprächsthemen auf der Inter­norga im März 2019 in Hamburg. Die Gerüchteküche­ brodelte­entsprechend bei allen Ausstellern in den elf Hallen, so auch in den Technikhallen. Mut­ maßungen über mögliche Verän­ derungen, Meinungen und Kritik am Vorgehen der Veranstalterin Hamburg Messe und Congress wurden geäußert. Kurz nach Hamburg wollte es auch die Trendkompass-Redaktion in ihrer Umfrage zur allgemeinen Einschätzung der Internorga noch einmal genauer wissen und hakte nach: Die Mehrzahl der befrag­ ten Austeller äußerte sich kritisch über die Pläne, insbesondere hinsichtlich neuer Standplätze. Einhellig wünscht man sich einen vergleichbaren Standort wie den derzeitigen. Bezüglich der hohen

2019

BEST of Market Bestseller – Technik

Investitionen für einen Messeauf­ tritt nachvollziehbar. Andere Aus­ steller stehen der neuen Hallen­ strukturierung positiv gegenüber, versprechen sich davon größere Standflächen oder eine bessere Besucherführung. Manche sahen die Pläne für 2020 als zusätzliche Herausforderung, andere merkten an, dass Veränderungen einem Stillstand entgegen wirken.

Im Sinne der Aussteller Anfang April ruderte schließlich die Hamburger Messe zurück und verschiebt die geplante­Neustruk­ turierung um ein Jahr – auf 2021. Die Entscheidung sei gemeinsam mit den Ausstellern getroffen worden, so die Meldung an die Presse. Als Gründe gab man die besonders zeitintensive Organi­ sation und Abstimmung mit allen Beteiligten an. Der Entscheidung vorangegangen waren intensive Gespräche vor und während der

diesjährigen Messe. „Uns war und ist es wichtig, die Unternehmen in diesen umfassenden Prozess ak­ tiv mit einzubeziehen. Wir haben im März 2019 mit rund 450 Aus­ stellern intensive Dialoge geführt. Zutage gekommen sind dabei Herausforderungen und Fragestel­ lungen, die jetzt genauer evaluiert werden. Die Schlussfolgerungen und Lösungsansätze werden maß­ geblich in den neuen Hallenplan einfließen. Zudem haben einige Aussteller den Wunsch nach mehr Planungszeit geäußert, um ihren Messeauftritt neu zu gestalten. Dem möchten wir gern nachkom­ men“, erklärt Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress. Seien wir gespannt auf 2021! Die Statements der Unternehmen­ zur Internorga 2019 finden Sie auf den Seiten 18 bis 27.

AUSSERDEM:

NEU

Gleich zwei Jubiläen feiert Kahla in diesem Jahr, während NordCap sich neu ausrichtet. Derweil startete Smeg Foodservice seine Hygiene-Tour 2019. An den Start ging auch die neue Website von Alto-Shaam. Diese und andere Meldungen auf den Seiten 2–7

KOMPAKT

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2018

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27. Jahrgang

Im badischen Offenburg „lebt“ Spültechnikprofi Hobart seine Innovationsfreudigkeit nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im Umgang mit dem Fachhandel und als Arbeitgeber. Wir sprachen mit Manfred Kohler, Direktor Vertrieb Küchentechnik D-A-CH, und Elke Vollmer, International Marketing. Seiten 28–31

2012

2014

2015

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2017

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Die Digitalisierung ist in aller Munde. Spätestens in drei Jahren sei jede neue gewerbliche Küche vernetzt und digitalisiert – so Marc-Oliver Schneider, Geschäftsführer von kiconn, in unserem Interview. Dessen Lösungen und weitere aus anderen Unternehmen auf den Seiten 34–37

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

E DITOR I AL

Doppeljubiläum „Hoch die Tassen!“ hieß es kürzlich beim Porzellanhersteller Kahla: Seit einem Vierteljahrhundert gibt es das Unternehmen in seiner heutigen Form unter Führung der Familie Raithel. Gleichzeitig feiert die Marke 175 Jahre Porzellanproduktion am gleichnamigen Thüringer Standort. Im Jahr 1844 begann Christian Eckardt in Kahla mit der Herstellung von Porzellan. Mit dem neu­ en Eigentümer Friedrich August Koch entwickel­ te sich die Produktionsstätte ab 1856 weiter und wurde 1888 im Strupp-Konzern zur Aktiengesell­ schaft. Darunter stellte die Porzellanfabrik Kah­ la AG das größte Unternehmen der deutschen Porzellanindus­trie dar. Im Laufe der Zeit gehörten weitere große deutsche Porzellanmarken, darunter beispielsweise Schönwald, zum Strupp-Konzern. Auch zu DDR-Zeiten blieb Kahla als Stammsitz des VEB Kombinat Feinkeramik der Nabel der ostdeut­ schen Porzellanproduktion. Trotzdem ging der Be­ trieb kurz nach der Wende und Übernahme durch die Treuhand mit einem privaten Investor 1993 in Konkurs. Die Rettung kam durch den Ex-Rosen­ thal-Manager Günther Raithel, der das Unterneh­ men im Jahr 1994 als Kahla/Thüringen Porzellan neu gründete. Er investierte in wegweisende Fer­ tigungstechnologie und setzte auch in der Sorti­ mentsgestaltung mit seiner Vision „Design oder Nichtsein“ auf konsequente Erneuerung. Im Jahr 2005 trat Holger Raithel als geschäftsführender Gesellschafter die Nachfolge seines Vaters an. Heute gilt das Unternehmen als Erfolgsgeschich­ te im Osten Deutschlands. Während um sie her­ um der deutsche Porzellanmarkt immer mehr schrumpfte, schafften es die Porzelliner aus Kahla, breite Zielgruppen im In- und Ausland zu erobern.

Neben dem Markt für klassisches Haushaltsporzel­ lan bedient inzwischen der eigene Geschäftszweig Kahla Professional die Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Dritte Säule ist der Bereich Kahla Artvertising, der sich an Unterneh­ mens- und Werbekunden richtet.

Ständige Innovation Für den heutigen Firmenchef Holger Raithel setzt sich das Erfolgsrezept aus vielen Einzelfaktoren zusammen. Der Wichtigste für ihn: „Wir sind un­ serem Innovationsanspruch stets treu geblieben.“ So hat Kahla die Möglichkeiten des Materials revo­ lutioniert: Mit dem Kuschel-Porzellan touch!, der beschreibbaren Oberfläche Notes und dem rutsch­ festen Magic Grip erschuf die Marke durch techno­ logische Innovationen modernes Porzellan immer wieder neu. Zentrale Impulse gibt gleichzeitig das Design, dessen Markenzeichen sein konzeptionel­ les – und oft auch sinnliches – Überraschungsmo­ ment ist. Gute Gestaltung steht im Hause Kahla daneben für eine hohe (Multi-)Funktionalität, die sich konsequent an den Bedürfnissen seiner Ziel­ gruppen ausrichtet. Über 100 Designpreise hat die Das Unternehmen Kahla blickt auf eine bewegte Geschichte. Seit 25 Jahren ist es im Besitz der Familie Raithel (im Bild), in diesem Jahr feiert man außerdem 125 Jahre Porzellanproduktion am Standort Kahla

Fotos: Die genannten Unternehmen

So buchstabiert man Selbstbewusstsein Geradezu euphorisch blicken wei­ te Teile der Branche auf die Inter­ norga 2019 zurück, wie die positiven Antworten auf unsere diesjährige Umfrage eindrucksvoll belegen. Die folgenden ausgewählten Zitate sind keineswegs aus dem Zusammen­ hang gerissen und repräsentieren eine starke Herstellerriege, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzt: „Unsere Produkte werden großen Einfluss auf das Küchenequipment von morgen haben.“ „Mit unseren Innovationen haben wir oftmals die Branche aufgewirbelt und genau das wollen wir auch wei­ terhin tun.“ „Unsere Produktneuheiten setzen tatsächlich neue Maßstäbe – und zwar im gesamten europäischen Markt.“ „Unsere Lösung ist im gewerblichen Bereich einzigartig.“ „Der Markt wird unsere Innovationen sehr positiv aufnehmen, da wir mit ihnen offensichtlich am Puls der Zeit liegen.“ „Wir produzieren unsere Geräte auf dem aktuellen Toplevel der Technik.“ „Die Eigenschaften, die gerade unse­ re Produkte bieten, spielen eine ent­ scheidende Rolle am Markt.“ „Mit unserer Lösung treiben wir das Thema Digitalisierung in Großküchen weiter voran.“ Neben der umfangreichsten Inter­ norga-Rückschau unserer Verlagsge­ schichte widmen wir uns in dieser Ausgabe eben diesem letztgenann­ ten Megatrend: der Digitalisierung der Großküche. Auf den Seiten 34 bis 37 präsentieren wir einige zukunfts­ weisende Lösungsansätze. Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de

4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

KAHLA

Handmade: Mit Innovationen und besonderem Design konnte Kahla Zielgruppen im In- und Ausland erobern

Marke dank ihrer Inhouse-Designer Barbara Schmidt und Lisa Keller bereits gewonnen. Frischen Wind erhält sie zudem immer wie­ der durch externe Gestalter.

Ökologisch vom Rohstoff bis zur Verpackung Der jüngste Coup ist dem Unternehmen mit seinem To-Go-Konzept cupit gelun­ gen. Transportfreundliche Porzellanbecher mit Trink- oder geschlossenen Deckeln für Kaltes und Warmes setzen den Wegwerf­ behältern der heutigen Snack-Kultur eine

umweltfreundliche Alternative entgegen. Auch diese Mission ist typisch für den Her­ steller, denn ökologische Ausrichtung und konsequente Produktion Made in Germany wurzeln tief in der Firmenphilosophie „De­ sign mit Mehrwert“. Dass vor dem Hinter­ grund des aktuellen Zeitgeistes immer mehr Kunden gerade diese Wertbeständigkeit su­ chen, ist hochwillkommen.

Porzellan zum Anfassen Im Jubiläumsjahr bot und bietet Kahla noch verschiedene Aktionen: So tourt das ganze

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Jahr eine Wanderausstellung mit den neues­ ten Designkreationen aus dem von der Gün­ ther-Raithel-Stiftung initiierten Workshop „Kahla kreativ“ durch Deutschland. Die erste Station war bis Ende März das Porzellanikon in Selb. Im Rahmen des „Tages des Thürin­ ger Porzellans“ Anfang April fand auf dem Firmengelände in Kahla ein großer Porzel­ lanmarkt statt. Am 9. November 2019 öffnet das Unternehmen außerdem seine Pforten, um Besuchern Einblicke in die Porzellanpro­ duktion zu geben. www.kahlaporzellan.com

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

SMEG FOODSERVICE

Start der HygieneTour 2019 Der italienische Hersteller Smeg Foodservice erweitert in der L’Accademia Smeg sein Schulungsangebot für Gastronomen. 2019 intensiviert das Unternehmen seine Aktivitäten um das Thema Lebensmittelhygiene. In den Tagesseminaren erfahren Hygiene-Verantwortliche aus der Gastronomie, wie sie aktuelle Vorschriften umfassend und möglichst einfach einhalten können. Sieben Termine der deutschlandweiten Veranstaltungsreihe stehen bereits fest. Der erste Termin fand Ende März in Mannheim statt. Des Weiteren gibt es noch bis November in Berlin, Mönchengladbach und München Veranstaltungen (siehe unten). Der Themenkomplex Lebensmittelhygiene ist Smeg Foodservice so wichtig, dass der Hersteller gewerblicher Spültechnik die Kosten für die Teilnehmer übernimmt. Hauptdozent ist Thomas G. Zydeck, Sachverständiger Betriebshygiene für die IHK Koblenz, die Hand­ werkskammer Koblenz und DEHOGA Rheinland Pfalz. „Unser Schu­ lungsplan enthält das HACCP-Konzept, Personal- sowie Lebens­ mittelhygiene, Arbeitskleidung und Hautschutz, Betriebshygiene, Eigenkontrollen und vieles mehr. Auch Reinigung, Desinfektion so­ wie Spülmaschinenhygiene kommen zur Sprache“, so Zydeck. Dazu gehöre beispielsweise auch der fachgerechte Umgang mit dem Teilwasserwechselsystem und der Laugenfiltration in Hauben- und Geschirrspülern. Das Training gilt als Schulungsnachweis gemäß VO ­­

HACCP-Konzept, Personal-, Lebensmittel-, Betriebshygiene, Eigenkontrollen und vieles mehr – Hauptdozent der Tagesseminare von Smeg Foodservice ist der Experte Thomas G. Zydeck

EG 852/2004, IFSG und weiten Teilen der §4 LMHV. Die Teilnehmer erhalten einen Betriebsnachweis und ein Teilnahmezertifikat durch den vortragenden Hygiene-Sachverständigen. Die nächsten Termine: Mönchengladbach: 16.-17. Mai, 24.-25. Oktober; München: 25.26. Juli; Mannheim: 26.-27. September; Berlin: 28.-29. November Anmeldungen unter: www.smegfoodservice-schulung.de www.smegfoodservice.com

ALTO-SHAAM

Neu im Web

Optimierte Benutzerfreundlichkeit, zeitgemäßes Design, noch mehr interaktive Inhalte und Videos: Alto-Shaam hat seinen Webauftritt überarbeitet und bietet neben dem Genannten noch weitere Verbesserungen.

Die Website ist jetzt mit einer neuen und verbesserten Suchfunktion mit benutzer­ freundlichen Filtern und Parametern ausge­ stattet. Die Nutzer können nun leichter auf Inhalte und Ressourcen zugreifen. Videos bieten prägnante und gleichzeitig informa­ tive Anleitungen zu Themen wie der Struc­ tured Air Technologie (SAT) von Alto-Shaam, eine Technologie, mit der die neuen Vec­ tor Multi-Gar-Öfen ausgestattet sind, um gleichbleibende Qualität und Leistung beim Garen zu gewährleisten. Die gesamte Pro­ duktpalette des Unternehmens, einschließ­ lich der neuen Rotisserien mit automati­ schem Fettauffangsystem und Selbstreini­ gungsfunktion, kann über die Registerkarte Produkte mit vollständigen Spezifikationen, den wichtigsten Funktionen und Bildern auf­ gerufen werden. Kunden können auch ein Angebot anfordern oder sich für die Teilnah­

me an anstehenden Produktvorführungen registrieren. Brian Jahnke, Vizepräsident für die Geschäftsentwicklung in Europa, erläu­ tert, dass die neue Website entwickelt wur­ de, um die Benutzerfreundlichkeit für die Kunden weiter zu verbessern: „Dies sind äu­ ßerst spannende Zeiten für das Unterneh­ men – mit der Einführung neuer Produkte und Entwicklungen auf den Märkten rund um die Welt. Unsere neue und verbesserte Website vereinfacht durch optimierte Funk­ tionalität und Navigation die Bedienung für unsere Kunden. Mit mehr Fallstudien und ausgesuchten Leitartikeln, die außerdem hinzugefügt wurden, können wir nun unser komplettes Sortiment an Produkten und de­ ren Vorteile für bestehende und potenzielle Kunden gleichermaßen präsentieren.“ www.alto-shaam.de 4.2019

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

NORDCAP

Die NordCap-Geschäftsleitung (von links): Lutz Blasberg, geschäftsführender Gesellschafter, Einkauf & Logistik, Klaus Ziegler, geschäftsführender Gesellschafter, Finanzen, IT & Service, und Christian Zöger, geschäftsführender Gesellschafter, Marketing & Vertrieb

Strategie-Neustrukturierung NordCap, der Spezialist für gewerbliche Kühl-, Koch- und Spültechnik, positioniert sich am Markt zunehmend als Systemanbieter. In diesem Zuge wurde die Unternehmens­ strategie an die aktuellen Bedürfnisse der Branche angepasst. Die „Vier-Säulen-Strategie“ beschreibt das Fundament, auf dem das unternehmerische Denken und Handeln baut. Die erste Säule umfasst das Katalogprogramm, welches ein breites und tiefes Pro­ duktportfolio auszeichnet. Durch eigene Lagerkapazitäten von über 8.000 Quadratmetern sind die Geräte kurzfristig verfügbar. Die Ka­ taloge 19/20 sind online verfügbar und beinhalten neben Produktund Preis- auch Zusatzinformationen zu den Anwendungsbereichen der Geräte. Fachhändler haben online außerdem die Möglichkeit, sich produktspezifische technische Zeichnungen, Ausschreibungsund Revisionsunterlagen herunterzuladen. Bei der zweiten Säule Sonderbau stehen die Geräte im Vordergrund, die vom Unterneh­ men auf speziellen Kundenwunsch produziert werden. Für „Weg von Einzelgeräten, hin zu ganzheitlichen Lösungen“ steht die dritte Säule: Konzepte. Aus durchdachten Gerätekombinationen entste­ hen bedarfsgerechte Konzepte. Weitere und letzte wichtige Säule ist der Service. Durch eine interne Abteilung und das ausgedehnte Netzwerk aus externen Partnern wird im Servicefall ein reibungsloser Ablauf sichergestellt. Aber auch die Seminare für Anwender, Tech­ niker und Fachhändler in der NordCap School sind ein wichtiger Be­ standteil und garantieren einen umfangreichen After-Sales-Service. „Wir denken, der Antrieb zum Umdenken unserer Unternehmens­ strategie rührt daher, dass der Markt sich aktuell sehr stark wandelt und dadurch auch Unsicherheiten entstehen. Genau hier können wir Antworten liefern – zum einen durch unser geschultes Team an Mitarbeitern und Servicepartnern, zum anderen durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Fachhandelspartnern. Zur Festigung dient dabei eben genau die Vier-Säulen-Strategie: Es ist wichtig, dass wir unsere Technik nicht mehr als Einzelprodukte betrachten, sondern in Verbindung mit unserem Partnernetzwerk ganzheitliche Lösungen schaffen, die einen echten Mehrwert bieten. Das setzt voraus, die Komplexität der Foodbranche und letztendlich natürlich auch den Gast zu verstehen“, erklärt Christian Zöger, geschäftsfüh­ render Gesellschafter, Vertrieb & Marketing. www.nordcap.de www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

BHS TABLETOP

In schwierigem Marktumfeld profitabel Nach fünf wachstumsstarken Jahren in Folge spürte die börsennotierte BHS tabletop im abgelaufenen Geschäftsjahr die schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen in den internationalen Märkten.

Kaffee ist ein Boomthema, welches von BHS tabletop neu interpretiert wird, etwa durch das Konzept Coffee Tasting von Tafelstern

Die Folgen der Brexit-Diskussion, ein leicht rückläufiges US-Geschäft und der, aufgrund politischer Krisen, schwächelnde arabische Markt sorgten für einen leichten, um Wäh­ rungseffekte bereinigten Umsatzrückgang auf 119,5 Millionen Euro (minus 1,6 Prozent). Real beläuft sich der Umsatz auf 118,7 Mil­ lionen Euro. Positiv entwickelte sich das Inlandsgeschäft, was die Stabilität der BHS mit einer klaren Positionierung als Anbieter von ganzheitlichen Tabletop-Lösungen in allen Märkten der Außer-Haus-Verpflegung sowie den Erfolg mit neuen Kollektionen un­ ter Beweis stellt. Die Zahl der Beschäftigten ist mit 1.165 nahezu unverändert. Auf der Ergebnisseite bleibt der Profipor­ zellan-Anbieter weiterhin spürbar profita­ bel. Das EBIT vor Sondereffekten lag 2018 bei 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 5,8). Die ergebniswirksamen Sondereffekte resultie­ ren unter anderem aus einer Veränderung im Vorstand. Das EBITDA vor Sondereffek­ ten lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 9,5 Millionen Euro (Vorjahr: 11,1). Für Vor­ standsvorsitzenden Christian Strootmann ist die operative Ertragskraft der BHS table­ top AG in einem globalen und größtenteils preisgetriebenen Wettbewerbsumfeld der wesentliche Indikator für die Zukunftsfähig­ keit des Unternehmens. „Trotz ungünstiger

Rahmenbedingen in wichtigen Märkten, durch die wir 2018 nicht alle Ziele erreicht haben, sind wir weiter sehr profitabel un­ terwegs und können wichtige Investitionen in technologische Neuerungen und in die Digitalisierung des Unternehmens aus ei­ gener Kraft stemmen“, zieht er Bilanz. Ende 2018 hatte die BHS tabletop die Inbetrieb­ nahme des neuen modernen Glühofens in Schönwald fast abgeschlossen und parallel Investitionen in die weitere Digitalisierung

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von Vertriebsprozessen und in zusätzliche Kommunikationskanäle getätigt. Auch 2019 ist das Unternehmen investitionsfreudig und plant Modernisierungsinvestitionen in Höhe von 4,9 Millionen Euro. Außerdem will die BHS die Digitalisierung seiner Marken weiter vorantreiben.

Bauscher rollt in der ICE-Flotte Im abgelaufenen Geschäftsjahr sicherten sich Bauscher, Tafelstern und Schönwald auf breiter Front hochkarätige Aufträge. Einen Großauftrag über 430.000 Porzellanteile zog Bauscher zuletzt an Land. Künftig werden Espresso- und Kaffeebecher der Kollekti­ on Enjoy in den Bordbistros der gesamten ICE-Flotte der Deutschen Bahn zum Einsatz kommen. Die Mariott-Gruppe war schnell überzeugt von den Vorteilen der Kollektion Delight von Tafelstern und orderte 47.000 Stück der Kollektion für ein neues Haus ihrer Lifestylemarke Edition Hotels in Abu Dhabi. Im Hyatt Andaz in Delhi stattete Schönwald indes zwei Restaurants aus. Im AnnaMaya und dem Hong Kong Club kommt das Dekor­ konzept Shabby Chic zum Einsatz – ergänzt um ausgewählte Teile von Playground. Der Erfolg der Marken ist auch auf die Kreativi­ tät und das Gespür für Gastronomietrends zurückzuführen. Ein weiterer Beleg dafür: 4.2019

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RIEBER

Shabby Chic von Schönwald und Eatery von Tafelstern gewannen die German Design Awards 2019.

Martin Strecker, Geschäftsführer Kreisdiakonieverband Ludwigsburg (Mitte),

Nachhaltige Produkte Wie zukunftsgerichtet die BHS tabletop auf­ gestellt ist, zeigen nicht nur die Investitionen in energieeinsparende Produktionsverfahren oder das Blockheizkraftwerk in Schönwald. Auch die neuen nachhaltigen Produkte für die mobile Gas­ tronomie machen deutlich, dass das Unternehmen gewissenhaft mit natürlichen Ressourcen umgeht. So bieten die Marken mit Playground ein zu 100 Pro­ zent biologisch abbaubares Einwegprodukt an, das zu 70 Prozent aus Zuckerrohrresten und zu 30 Prozent aus FSC-zertifizierter Holz-Zellulose besteht. Der Clou: Die Teller, Bowls und Schälchen sind wasserdicht, fett­ abweisend und sogar mikrowellengeeignet. Aber auch Porzellan leistet einen wesentli­ chen Beitrag zur Einsparung von Plastikma­ terial. Bauscher, Tafelstern und Schönwald führen deshalb einen Coffee-to-go-Becher aus dickwandigem und sehr strapazierfähi­ gem Hartporzellan im Sortiment.

Zuversichtlich in die Zukunft „Der Gegenwind ist merklich rauer gewor­ den, auch in Deutschland kühlt sich die Kon­ junktur aktuell ab und die bekannten protek­ tionistischen Entwicklungen wirken sich auf das Stimmungsbild in der Wirtschaft aus. Wir verfolgen alle Entwicklungen sehr aufmerk­ sam, werden bei schwierigeren Marktent­ wicklungen gegensteuern und bleiben aber in der Tendenz optimistisch gestimmt, da sich das Geschäftsmodell der BHS als sehr robust erwiesen hat“, beschreibt Stroot­ mann die Ausgangslage für 2019. www.bhs-tabletop.de

nahm die Spende für die Vesperkirche Ludwigsburg von RieberAuszubildenden und -Dualen Studierenden sowie Ausbildungsleiter Thomas Priebe (Zweiter von links) entgegen

Spenden für soziale Einrichtungen Die Vesperkirche Ludwigsburg und der Verein Frühchen in Reutlingen konnten sich jeweils über eine Spende von 3.000 Euro aus dem Hause Rieber freuen. Der Küchentechnikanbieter unterstützt seit Jahren soziale Einrichtungen. So wurden auch im letzten Jahr im Rahmen der Firmen-Weihnachtsfeier wieder fleißig Spenden gesammelt. Insgesamt 6.000 Euro kamen dabei durch Unterstützung von Be­ legschaft und Geschäftsleitung an Spenden­ geldern zusammen. Die Spendenaktion wird von den Auszubildenden des Unternehmens organisiert. Diese sind auch für die Ent­ scheidung verantwortlich, an wen der Erlös gespendet werden soll. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Vesper­ kirche Ludwigsburg und den Verein Frühchen in Reutlingen. Die Vesperkirche öffnet jedes Jahr für drei Wochen in der Friedenskirche in Ludwigsburg ihre Türen und heißt jeden willkommen. Sie finanziert sich allein aus Spenden und dem Eigenbeitrag der Gäste

und bietet vor allem für ärmere Menschen einen warmen Ort mit Begegnungen sowie gutem Essen. Somit wird finanziell schwä­ cheren Menschen die Möglichkeit gegeben, Teil der Gesellschaft zu sein. Dies ist nur auf­ grund der vielen ehrenamtlichen Helfer und Spenden möglich. Der Verband Frühchen unterstützt die Intensivstation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen. Der Verein bie­ tet Hilfe für die betroffenen Familien. Ein Schwerpunkt der Spendenorganisation stellt die Verbesserung der ambulanten Nachbe­ treuung von Frühgeborenen und schwer er­ krankten Kindern dar. www.rieber.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

Gastro-Hotspot Hamburg

INTERNOR

Elf Hallen, 1.300 Aussteller aus 25 Nationen, 100.000 Quadratmeter Ausstellerfläche, 96.000 Besucher: Vom 15. bis 19. März war das Hamburger Messegelände wieder der place to be für das Gastgewerbe. Mit ihrem Programm und ihren Neuheiten unterstrich die Internorga 2019 einmal mehr ihren Status für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Bandbreite reichte von vernetzter Küchentechnik und integrier­ ten Softwarelösungen über conveniente oder vegan-vegetarische Produktinnovationen bis hin zu Trendgetränken. Eine wesentliche Rolle spielte das Angebot umweltschonender Produktionsverfahren und Lieferketten. Premiere in Deutschland feierte die italienische Fachmesse Bellavita Expo.

Digitale Küche auf dem Vormarsch

Besucher und Aussteller überzeugt

Publikumsmagnete auf größerer Fläche

Fünf Tage lang war die Hamburger Messe Anlaufstelle für das ‚Who is Who‘ des Außer-Haus-Marktes, entsprechend positiv äußerten sich die Besucher: 95 Prozent beurteilen die Internorga mit sehr gut bis gut, 93 Prozent würden sie weiterempfehlen – so das Umfrage­ ergebnis eines unabhängigen Marktforschungsinstituts. Auch die Internationalität der Besucher ist mit sieben Prozent auf einem kon­ stant hohen Niveau. Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ham­ burg Messe und Congress, sieht die Fachmesse in jeder Hinsicht bestätigt: „Die Internorga ist durch ihre Themenvielfalt einzigartig und bietet unzählige Möglichkeiten, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Diese Chance gilt es zu nutzen, um mit der Dynamik der Branche mitzuhalten. Wir freuen uns sehr über das positive Feed­ back von Besuchern und Ausstellern, das die Bedeutung und die hohe Qualität der Messe bestätigt.“ Dies spiegelt sich auch in der Beurteilung durch die Aussteller wider: 80 Prozent bewerten die Inter­norga mit sehr gut bis gut und 86 Prozent würden sie weiter­ empfehlen.

Als einer der Publikumsmagneten erwies sich der in diesem Jahr vergrößerte Grill & BBQ Court, auf dem Besucher neue Grillgeräte erleben und mit Experten in den Austausch treten konnten. Weitere Höhepunkte waren die Craft Beer Arena, die Craft Spirit Lounge, die Newcomers Area sowie das Trendforum Pink Cube. Das Food Truck Village vor dem Haupteingang der Messe lud zum Austausch mit Truckern ein. Beliebte Anlaufstelle für Bäcker und Konditoren waren die beiden Sonderformate Baker‘s Blue Box sowie die Back Stage.

Deutlich zu spüren in Hamburg: die Digitalisierung der Großkü­ chentechnik. Zahlreiche Unternehmen in den Hallen A2, A3 und A4 zeigten ihre Lösungen. Darunter cloudbasierte Netzwerklösungen. Mit ihnen ist es möglich, Geräte untereinander zu verbinden. Das Küchenteam kann somit mittels PC oder mobilem Endgerät – auch aus der Ferne – Parameter seiner Gar-, Spül- und Kühltechnik prüfen und justieren (dazu mehr auf den Seiten 34–37 dieser Ausgabe).

Ausgebuchte Kongresse Das Kongressprogramm mit insgesamt 3.000 Teilnehmern war rest­ los ausverkauft. Wissenschaftler, Berater und Experten der Branche referierten bei den drei Kongressen – dem 38. Internationalen Food­ service-Forum, dem 45. Deutschen Kongress für Gemeinschafts­ gastronomie und dem 9. Forum Schulcatering – und lieferten den Entscheidern des Außer-Haus-Markts Einblicke in und neue Impulse für die Branche. Traditionell wurden im Rahmen der Internorga auch wieder Preise verliehen und Wettbewerbe ausgetragen. www.internorga.com

DIE NÄCHSTE INTERNORGA FINDET VOM 13. BIS 17. MÄRZ 2020 IN HAMBURG STATT.

t Anzutreffen auf der Internorga war der akademische Nach­ wuchs der Branche in Begleitung von Prof. Dr.-Ing. P ­ eter Schwarz (im Bild links). Der Diplomphysiker und Dozent an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist bekannt dafür, den Studierenden des Studiengangs Facility and Process Design (mit der Vertiefungsrich­ tung Planung von Großküchen) die Welt der Großküchentechnik nicht nur in Seminarräumen und Vorlesungssälen näher zu brin­ gen. Seine Studierenden und ihn trifft man auch bei verschiedenen Branchen­events wie beispielsweise der jährlichen VdF-Tagung oder eben auf Messen an. Kurzweilig und prall gefüllt mit Kommunikation und Informationen waren jedenfalls die drei Messetage in Hamburg für die Studie­ renden (von links nach rechts) Stephanie Riester, Matthias Bucher, Carmen Stöckl und Hendrik Hollekamp. Der Masterstudiengang mit der spezifischen Ausrichtung ist einer der wenigen akademischen Angebote für die Branche in Deutschland. Er vereint Fachwissen aus dem Ernährungs- und Hygienebereich mit fundierten Kenntnissen aus Technik und Logistik im Lebensmittelumfeld. Die Bewerbungs­ frist für das nächste Wintersemester endet am 15. Juli 2019.  www.hs-albsig.de 4.2019

Fotos: GW Verlag, Atosa (2)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2019

p Bei Meiko in Offenburg befindet man sich in einem „Struk­ turumwandlungsprozess“, wie uns Marketingleiterin Regine ­Oehler und Content Marketing Manager Anja Gruner erläuterten: Drei Geschäftsführer erhöhen künftig die Betreuungsqualität der neu ­ geschaffenen Meiko Deutschland GmbH; zunehmend stehen Groß­ kunden wie Kliniken oder Supermarktketten im Fokus des Spül­ maschinenherstellers. Im Bild links: Jochen Ebert, Gebietsleiter ­Vertrieb Süd.  www.meiko.de

p Auf dem Weg zum internationalen Unternehmen sieht sich Scholl Apparatebau, Hersteller von Großküchengeräten und -ein­ richtungen aus dem Westerwald. Klaus P. Scholl (links) und Markus Müller sehen die Marke in D-A-CH und Skandinavien gut aufgestellt, präsentieren aber auch auf Messen in Dubai und Singapur. In Ham­ burg zeigte man das gesamte Portfolio: Geräte zur Speiseherstel­ lung, Vorbereitung, Zubereitung, Präsentation, Kalt- und Warmhal­ ten, Ausgabe und Transport. www.scholl-gastro.de

p Das Vito-Messeteam um CEO und Vorstandsvorsitzenden ­ ndreas Schmidt (links) und Gesamtvertriebsleiter Alexander Schauf A (Dritter von links) mit sichtlich guter Laune: Über sehr positives Feedback konnten sich die Vertreter des Unternehmens aus Tuttlin­ gen am hoch frequentierten Messestand freuen. Präsentierte Gerä­ te waren zum Beispiel die portablen Vitos, die Vito X-Serie und im Bereich Digitalisierung der Vito 80, der über mobile Endgeräte oder den Computer gesteuert werden kann.  www.vitofilter.com

p Bier und Bockwurst machten den Stand von GGG in früheren­ Inter­ norga-Tagen zum beliebten Anlaufziel. In diesem Jahr investierten­die neuen Geschäftsführer des Gastrogeräte-Großhänd­ lers aus Arnsberg, Dr. Christoph Nöcker und Christoph Kuhlmann (links im Teambild), in einen neuen modernen Messestand und stell­ ten neben einem breit gefächerten Sortiment den neuen Top-Seller-­ Katalog mit 1.000 Produkten vor. Kuhlmann kündigte überdies neue digitale Dienstleistungen für GGG-Kunden an.  www.g-g-g.de

p Dem japanischen Elektronikkonzern Panasonic verdankt die Welt Technics-Plattenspieler, Lumix-Digitalkameras und VHS- und DVD-Standards. Auch die starken Marken im Hotel TV-Bereich stehen­für die Innovationsführerschaft des Unternehmens. In der Profiküche­ist der Konzern mit deutschem Sitz Hamburg mit seinen Mikrowellengeräten­präsent. Sie gelten als leistungsstark, langlebig, robust und verfügen unterdessen, wie Marketing Manager Rainer Engel hervorhob, auch über eine Garfunktion. www.panasonic.de

p Robert Simon, Vertriebsleiter Deutschland des Spülmaschinen­ herstellers Colged, präsentierte am Stand unter anderem die neue Korbspülmaschine TopTech 38-23 mit einer operativen Maximalleis­ tung von 51 Körben pro Stunde und einem Wasserverbrauch von 1,6 Litern pro Waschgang. Wo gespült wird, braucht man Spül­chemie: Linda Doncaster-Mader, geschäftsführende Gesellschafterin von Flore-Chemie in Koblenz, brachte als Kooperationspartner von Colged die nötige Expertise mit.  www.colged.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

INTERNORGA 2019

Seit 1984 entwirft, produziert und vertreibt das Unternehmen Orved moderne Vakuumiergeräte, Thermosiegelmaschinen, glatte sowie strukturierte Vakuumbeutel und Zubehör: Innovation und Qualität „made in Italy“, die mittlerweile in 121 Ländern weltweit vertreten ist. In Hamburg wurden in Live-Kochshows innovative Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten mit den Vakuumiergeräten präsentiert. Zur Technik berieten Marlies Witte, Industrievertretung für Deutsch­ land, und Mario Bardini, Area Manager EMEA. www.orved.it/deu q

p Noch ist die neue Produktionshalle von Retigo im Bau – die Ge­ nehmigungen ziehen sich hin, wie Marketingleiterin Dr. Janine Kühn uns berichtete. Dafür steigere sich zunehmend das Projektgeschäft des Unternehmens aus Ruhpolding. Produktmanager Michael Bártek zeigte sich unterdessen stolz auf das gute Feedback des Fachhan­ dels auf die aktuelle Kombidämpferserie. Das existierende Modell werde laufenden Updates unterzogen, auch die Hardware erfahre stete Weiterentwicklung.  www.retigo.de Vertriebsleiter D-A-CH Roberto Pampanin (rechts) begrüßte mit Sanremo Coffee Machines-Seniorchef Federico de Sordi echte italienische Unternehmerprominenz am Stand. Der Edelhersteller aus Treviso steht für designstarke Kaffeemaschinen wie Café Racer, F18 oder Napoli. In Hamburg wurde die neue Opera präsentiert und als Revolution angepriesen. Seitdem steht die Barista-Szene Kopf! Sanremo ist Hauptsponsor der „2019 World Latte Art Champion­ ship“ vom 6. bis 8. Juni in Berlin. www.sanremomachines.com q

p Einen Mix aus Geräten und Live-Einblicke in die Handhabung gab es traditionell bei Dynamic Professional. Für die Theorie rund um Dynamix, Master und Gigamix stand Günther Bosshammer von der Geschäftsleitung als Gesprächspartner bereit. Die Koch-Profis und Markenbotschafter Gregor Raimann von raimannConcepts und Oliver Jacoby, Küchenchef im Das Schulhaus Hotel, gaben praktische Infos. Auch gezeigt wurden Saftpressen, -zentrifugen, Blender so­ wie die Cold Press von Santos. www.dynamic-professional.de t „Scharf geschnitten, heiß gemacht“ lautete das Mot­ to der Kochshow Ready to Cook mit Ralf Jakumeit (links) am Gemeinschafts­ stand von a ­scobloc und AlexanderSolia­. Kulinarisch verwöhnt wurden Besucher mit Bowl-Gerichten, wäh­ rend der Veranstaltung Gin­ tastic mit kleinen Köstlichkei­ ten. Die Zubereitung erfolgte etwa mit dem Elektro-Rost­ grill von ascobloc und der Gemüseschneidemaschine Cutty G5 von AlexanderSolia­. Dessen Geschäftsführer Dirk Gassen (im Bild rechts) freu­ te sich über eine erfolgreiche Messe. www.ascobloc.de  www.alexandersolia.de

Die neuen Untertisch­ t spülmaschinen von Hobart ließen einen wahren Preisre­ gen auf den Spültechnikprofi fallen. In Offenburg konnte man sich seit Anfang 2019 über den niederländischen Innovationspreis Horecava 2019, den iF Design Award 2019, die Auszeichnungen Best of Market und Topho­ tel StarAward freuen. Perfekt für die Bar ist beispielsweise die kompakte Gläserspül­ maschine GC, wie Elke Voll­ mer, Manager International Marketing Services & Com­ munications, auf der Messe hervorhob. Lesen Sie auch das Interview auf den Seiten 28–31. www.hobart.de 4.2019


HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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JEDEN TAG DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG!

p Beratungsintensiv sind die Geschirrbrausen, Wasser-, Thekenund Kochgerätearmaturen, Drehgelenke und Schlauchaufrollsyste­ me von Echtermann. Fragen beantwortete das kompetente Team (von links nach rechts): Dirk Behle (Kundenservice), Mahdi Eatemadi­ (Strategischer Einkauf), Matthias Cleffmann (Geschäftsführer), Heinz-Peter Tuczyk (Technischer Leiter-Prokurist), Eugen Prinz (Ver­ kauf), Sonja Hübner (Gebietsverkaufsleiterin Nord-West) und Arne Liebau (Sales Manager Export). www.echtermann.de

p Die bewegte Geschiche des Unternehmens und somit eine Zeit­ reise durch die vergangenen 125 Jahre war am Neumärker-Stand live zu erleben: Aus dem Zwei-Mann-Betrieb wurde eine feste Bran­ chengröße. Vor dem Zeitstrahl stehen für unser Foto Geschäftsfüh­ rer Robin Hellwinkel (rechts) und Julian P., ein Freund der Familie Hellwinkel. In die Zukunft blickt man bei Neumärker äußerst opti­ mistisch: Aufgrund der hohen Anfrage baut das Unternehmen am Standort Hemer zurzeit die Kapazitäten aus. w ww.neumaerker.de

Täglich neue Herausforderungen. Mit meinem Team und dem MKN FlexiChef bin ich ihnen bestens gewachsen. Dank smarter Technologie gelingen alle Gerichte mit Sicherheit – und um die Reinigung kümmert er sich ganz alleine.

MKN FlexiChef smart cooking. smart cleaning.

p Die erfolgreiche Eloma-Dämpferserie GeniusMT hat ein Facelift erhalten: Die Bedien­freundlichkeit wurde erhöht, das Display ent­ schlackt. Neu sind die Dreifachverglasung und die LED-Beleuchtung als Optionen. Laut Claudia Bußmann vom Marketing wird das The­ ma Retail für Eloma immer wichtiger, man bietet auch individuali­ sierte Varianten und solche ohne Festwasseranschluss an. Neu im Team (Foto): Annette Kruse, Gebietsverkaufsleiterin Nord-West, und Florian­Sell, Senior Int. Account Manager. www.eloma.com www.trendkompass.de

#mychoice WWW.MKN.COM


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

p AfG Berlin ist ein “traditioneller Großhändler für Gastronomie­ technik und Gewerbeküchen“ und arbeitet mit einem weit verzweig­ ten Netz von 500 bis 600 Fachhändlern in ganz Deutschland und einigen Nachbarstaaten zusammen. Das Unternehmen mit Dipl. Ing. Birgit Harbert-Gieseler an der Spitze verfügt über ein Vollsortiment an Großgeräten aller Segmente, überwiegend aus italienischer Pro­ duktion. Mit der Marke Baron hat man eine Thermikserie gefunden, die man exklusiv in Deutschland vertreibt. www.afg-berlin.de

p Ganz im Zeichen der Digitalisierung stand die Präsentation von Küppersbusch. Der Küchentechnikprofi stellte die Weiterentwick­ lung seiner elektronischen Steuerung KCI – die KCI 4.0 – vor. Im Zuge dessen integrierte das Unternehmen als einer der ersten Branchen­ hersteller den neuen Standard für die Kommunikationsschnittstelle DIN SPEC 18898 / OPC-UA in seine Produktlinien. Frank Behrens, Ver­ triebsleiter D-A-CH, und Nina Gänkler, Manager Marketing & Public Relations, informierten dazu. www.kueppersbusch.com

p Die Internorga war für Melitta Professional Coffee ­Solutions der Auftakt in ein besonderes Jahr: Stolze 111 Jahre ist es her, dass Melitta Bentz den Kaffeefilter mit eingelegtem Filterpapier erfun­ den und das Unternehmen gegründet hat. Dem Komplettanbieter ist Partnerschaft auf Augenhöhe wichtig, welche neben Maschinen wie der Melitta Cafina XT8 individuelle Beratung und Betreuung umfasst. Im Bild: Marco Gottschalk, Chief Marketing Officer (links), und Martin Linnemann, Werbung und PR.  www.melitta-professional.de

p Mallonga und Longa, den zwei Ausführungen des Büfett-Ser­ vierwagens von Stierlen, sowie dem Metos Proveno 3G Combi Kes­ sel galt die Aufmerksamkeit am Stand des Rastatter Unternehmens. Einige konkrete Anfragen konnten (von links) Richard Kristmann, Geschäftsführer, Edwin Stäsche, Technischer Supervisor und Sys­ temberater, Michael Trautmann, Küchenmeister und Fachkraft für Arbeitssicherheit, und Matthias Gräfe, Vertriebsleiter Deutschland Ost, schon auf der Messe verzeichnen. www.stierlen.de

t Viel los bei Friedr. Dick: Der 240. Geburtstag des Un­ ternehmens wurde vor kur­ zem genauso begangen wie das 145-jährige Jubiläum zur Wetzstahlproduktion – hierzu brachte man einen streng li­ mitierten Jubiläumswetzstahl heraus –, zudem ist Friedr. Dick erneut Hauptsponsor des Wettbewerbs Koch des Jahres, der gerade in die hei­ ße Phase geht. Zeit für wei­ tere Produktneuheiten bleibt trotzdem: Den Fokus auf das brandneue Kochmesser Ajax aus der Design-Serie 1905 lenkt auf dem Foto Klaus Meier, Fleischermeister, Ver­ trieb & technische Beratung. www.dick.de

Meiko Green ­ Waste t Solutions blickt nach ­einem rasanten Jahr seit seiner ­ Gründung nun auf eine starke­zweite Inter­norga zu­ rück. Patrick­Hoffmann (Mit­ te), Geschäftsführer, und Hannes­Braun (vorn), Leiter Vertrieb Deutschland, erläu­ terten Interessierten die Pro­ zesse rund um das Verwer­ ten von Nassmüll. Diese lie­ ßen sich auch live verfolgen: Die gesamten Küchenabfälle der Internorga wurden am Stand verarbeitet. Ein Top Hotel Star Award in Bronze in der Kategorie Nachhaltigkeit krönte die Messetage des Unternehmens.  www.meiko-green.com 4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

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p Über 90 Neuheiten beinhaltet der Katalog 2019 von Bartscher, 42 waren in Hamburg dabei, zum Beispiel die überarbeitete Kombi­ dämpferserie und der mit neuen Features ausgestattete Heißluft­ ofen AT90-MDI. Große Aufmerksamkeit genoss auch der Kaffeevoll­ automaten KV1, welcher das Sortiment an Kaffeemaschinen abrun­ det. Geschäftsführer Andreas Heumüller (links) und Vertriebsleiter Deutschland Detlev Domingos Schlünder hatten also genügend Ge­ sprächsstoff für Besucher. www.bartscher.de

p Dass harte Fakten wie der Wasserverbrauch für den Endanwen­ der sehr wichtig sind, konnte das Team bei Miele Professional anhand der vielen Anfragen am Stand bestätigen. Besonders punk­ ten können hier die optimierten Tankuntertisch-Spülmaschinen der Gütersloher, die je nach Programm bis zu 25 Prozent weniger Wasser verbrauchen und somit deutlich kostensparender sind. Nadja Lüdke, Leiterin Marketing Professional (links), und Ilona Haas, Vertriebslei­ tung, präsentierten die neue Generation.  www.miele.de

p Im Jahr 2014 gründete Emilio Reales sein Unternehmen ­reamotion – spezialisiert auf die Entwicklung von innovativen Grill­ geräten. Das Leistungsspektrum reicht von der Konzeption bis hin zur Herstellung. Die Produkte Grillomax (im Bild) für die fettgeruchs­ lose Zubereitung von Grillgut und der designstarke Duo Grill werden in der eigenen Manufaktur in Delmenhorst entwickelt, produziert und vertrieben. Großen Wert legt man auf Design, Innovation, Funk­ tionalität und Arbeitssicherheit. www.reamotion.com

p Viel Traffic und ausgiebige Gespräche auf dem Cool CompactMessestand, auch ohne große Maschinenneuheit, verzeichneten Markus Sidler (rechts), Geschäftsführender Gesellschafter, und ­Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing. Der Grossel­ fingener Kühltechnikspezialist informierte in Hamburg über die Um­ stellung im Bereich der Getränkekühlung auf das Kältemittel R290 und die zeitversetzte Speisenproduktion mit Hilfe der Schnellkühler im Aktiv-Forum. www.coolcompact.de

Eine der Messeneuhei­ t ten von iSi ist zur Zuberei­ tung der Trendgetränke Nitro Cold Brew Coffee und Nitro Tea konzipiert worden: Den iSi Nitro Whip hält für unser Foto Geschäftsführer Tho­ mas Saatz in den Händen. Für Gas­ tronomen ist der Nitro Whip eine einfache, portable Lösung, um Gästen die aktuellen Trendgetränke­ anzubieten. Großes Plus: keine externe Stromzufuhr notwendig. Für Händler ist er überaus lukrativ, weil die ein­ gesetzten Stickstoffkapseln regelmäßig nachgekauft wer­ den müssen. Ein klassisches Win-Win-Produkt. www.isi.com/kulinarik www.trendkompass.de

Geschäftsführer Dipl.t Ing. Stefan Rakers (links) und Verkaufsleiter Edgar Hanken von Hagola freuten sich über eine erfolgreiche Internorga und informierten Besucher zum überarbeiteten­vielseiti­ gen Showcase-­Programm. So wurden bei der Vitrinenserie etwa die Edelstahlaufbauten im Präsentationsbereich ele­ ganter gestaltet sowie die Ausführung Isolierglas mit neuen Glasaufsätzen ausge­ stattet. Durch die verfeinerte Optik und den dezenteren Siebdruck bieten die Vitrinen­ nicht nur eine bessere Waren­präsentation, sondern sind auch energieeffizienter.  www.hagola.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUN

INTERNOR

p Mit einem spektakulären schwebenden Modell einer Ausgabestation über einem mächtigen Tisch mit eingelassenen Kochplatten machte Blanco Professional von sich reden. Vertriebsdirektor Frederikus de Leeuw präsentierte in Hamburg höhenreduzierte Besteck- und Servierwagen für Blanco Kids sowie neue Speiseausgabewagen. Gut gefiel uns der Bestellbuzzer für verschiedene Foodkonzepte: RRIINNGG!! www.blanco-professional.com

p In den letzten zwei Jahren überarbeitete EKU sein gesamtes Gasherd-Portfolio und stellte 2017 in Hamburg dessen Flaggschiff – den PowerBurner – vor. Dieses Jahr präsentierte man zwei weitere Neuheiten der Range: den EmaxxBurner 600/650 sowie den CrossBurner. Informationen von Geschäftsführer und Inhaber Manuel Kulbach (rechts) und Vertriebsleiter Wolfgang Retagne gab es auch zum komplett überarbeiteten Kochkessel, der auf der Messe als Prototyp zu sehen war. www.eku-limburg.de

Feuma stellt Großküt chenmaschinen für Profis her, Gemüseschneider, Apfelschäl- und -entkernmaschinen, Salatschneider, Fleischwölfe aller Art. Dem Unternehmen aus Gößnitz unmittelbar an der thüringisch-sächsischen Landesgrenze steht Dr. Maik Döring als Geschäftsführer vor. Er präsentierte unter anderem eine höhenverstellbare Großküchenmaschine – und eine neue Kollegin: Carolin Zöpel, eine junge Frau mit angenehm festem Händedruck, ist künftig für Vertrieb und Service in Nordrhein-Westfalen zuständig. www.feuma.de

Geschäftsführer Hanns t Rüsch und sein Team von KBS Gastrotechnik brachten nicht nur den aktuellen Katalog (siehe Seite 39 dieser Ausgabe), Technik und Geräte­ neuheiten mit nach Hamburg, sondern auch diese aktuelle Information: Man zieht um. Seit Mitte April hat das Unternehmen nun seinen neuen Hauptsitz in Wiesbaden. Die gewohnten Ansprechpartner stehen den Kunden telefonisch unter der Zentralnummer 0611 44787150 weiterhin bundesweit mit kompetenter Beratung zur Verfügung. www.kbs-gastrotechnik.de

p Die Website in neuem Gewand, mit überarbeitetem Stand in Hamburg: „Digital, frisch, modern“ war das Motto bei MKN. Das modernisierte Standkonzept zeigte die ganze Bandbreite aus klassischer Koch- und moderner Multifunktionstechnik, auch Live-Kochshows mit Anwendertipps durften auf der Tagesordnung der Wolfenbüttler nicht fehlen. Im Bild: Martin Ubl, Vice President Sales & Marketing Prokurist, und Patricia Buchholz, Social Media Manager Merchandising, neben den MKN-Kombidämpfern.  www.mkn.com

p Geruchlos frittieren mit seiner Frontcooking-Station verspricht Blümchen und demonstrierte es eindrucksvoll am Messestand in Hamburg. Vorstandsvorsitzender Georg Hirtz (links) stand dabei auch selbst hinter der Station. Andreas Becker, Prokurist Leitung Projektmanagement bei Distler-Gastro, zeigte sich überzeugt. Schon lange arbeitet man zusammen. Neben der Station informierte man zu Tisch- sowie Standfritteusen, Grillplatten und Pastakochern von FriFri und Lincat. www.bluemchen-ag.eu 4.2019


G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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RGA 2019

Kalt und heiß Gute Gespräche innerhalb und zwei Events außerhalb der Messehallen prägten die Internorga-Zeit in Hamburg für Atosa.

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Die TopTech 38-23-Serie Nur 1,6 Liter Wasserverbrauch / Korb Maximale Variabilität mit einer Einschubhöhe von 46,5 cm 6 Sonderprogramme

Über viel Aufmerksamkeit, interessierte Be­ sucher und einen guten Standplatz freuten sich bei Atosa (großes Bild) Andreas Witte, National Sales Direktor D-A-CH (Zweiter von links), und die Gebietsverkaufsleiter (von links) Ronny Bartholdy, Peter Biermann und Lars Gildehaus. Atosa verbindet man hier­ zulande bislang vornehmlich mit der Her­ stellung von gewerblicher Kühltechnik. Ob Schockfroster oder Tiefkühlschrank – am Messestand in Halle A4 konnten die Besu­ cher die ganze Bandbreite dieses Segments in den unterschiedlichen Ausführungen se­ hen. Etwas ganz Neues gab es außerhalb der Hal­ len an zwei Abenden zu entde­cken: Atosa hatte am Internorga-Samstag und -Montag, gemeinsam mit den Unternehmen Spido­ cook, Orved, Henny P­enny und Gel-o-Mat, zum Hamburger Fachhändler Hans Otto

Großküchentechnik geladen. Im Rahmen dieser Events wurde Interessierten ein für Deutschland neues Atosa-Segment präsen­ tiert: die Gasgeräte Kochserie 700 und 900 mm. Bisher waren die Kochgeräte aus CNS vornehmlich für die Märkte in Asien und Amerika gefertigt worden, ab August 2019 sind sie auch hierzulande lieferbar. Interes­ sierte konnten sie in Hamburg bereits vorab live in Augenschein nehmen. Die Serie um­ fasst zum Beispiel Gas-Tischherde mit offe­ nem Unterbau, Gas-Vollherde mit Backofen, Griddleplatten, Lavasteingrills, Nudelkocher und Fritteusen, jeweils in 700 oder 900 Mil­ limeter Tiefe. Zubehör wie GN-Einsätze oder Fritteusenkörbe stellt Atosa ebenfalls bereit. Auf alle Geräte gibt der Hersteller wie im­ mer zwei Jahre Vollgarantie auf Material und Arbeit. www.atosa.de

Weitere Informationen erhalten Sie über info@colged.de oder Tel. 0781 990 67 121

COLGED Deutschland Eurotec SRL Alte Gasse 8 · 77797 Ohlsbach Tel: +49 781 990 671 21 Fax: +49 781 990 671 24 e.mail: info@colged.de www.colged.de


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

Der neue Dämpfer 4 Bake der Welbilt-Marke Convotherm ist op­ timiert für spezielle Anforderungen der Bäckereibranche: So kann hier zum Beispiel Wasser eingespritzt werden, um neuen Dampf für frische Backwaren zu produzieren. Produktmanager Arndt Manter machte auch auf das einfache Display (wichtig für ungelernte Kräf­ te) sowie Kompaktheit und Flexibilität aufmerksam, womit sich die Geräte für den Einsatz im Retail anbieten. Für Mai kündigte Manter neue Einstiegsmodelle des Merrychef an. www.welbiltde.com q

p Manfred Saalfeld, Vertriebsleiter Deutschland-Süd & Österreich, Maurizio Vianello, Managing Director, Pascal Pawellek, Vertriebslei­ ter Deutschland-Nord, und Karin Rieger (von links nach rechts) in­ formierten am Ambach-Stand nicht nur über die horizontale Koch­ technik des Herstellers, sondern auch über „my_ambach“. Die neue App für Händler, Planer und Servicepartner ermöglicht den Usern den Zugang zu 2D und 3D DWG-Dateien, BIM- und Revit-Formaten.  www.ambach.com Projektmanager Tim Blasberg (links) und Geschäftsführer Christian­ Zöger in der „Digitalen Ecke“ des Internorga-Messestandes von NordCap. Hier wurden Besucher erste Einblicke unter anderem in die geplante Service App und die neue Website des Unternehmens gewährt. Daneben lag der Fokus am Stand auf verschiedenen Kon­ zeptlösungen für unterschiedliche Gastro-Outlets. Ein Highlight war zudem der Pizzaofen Neapolis, der sich hoher Aufmerksamkeit un­ ter den Besuchern erfreute. www.nordcap.de q

p Ganz in Weiß empfing uns der neue Messestand von Rieber. Marketingleiterin Sabine Kühne inszenierte das Reutlinger Unter­ nehmen als kreative, innovative Zukunftswerkstatt und nutzte fol­ gerichtig die Messe als Versuchsgelände. Gezeigt wurden nämlich auch Prototypen von Thermoport und K|Pot, um die Kundenreak­ tionen abzuklopfen und künftig besser in „Kundenwelten“ denken zu können. Rieber als kooperative Plattform der Branche sowie das vielfältige Check-System standen ferner im Fokus. www.rieber.de t Professionelle Unterstüt­ zung rund um das wichtige Thema Lebensmittelhygiene hatte man sich zur Internorga­ bei Smeg Foodservice auf die Agenda geschrieben. Export­Manager Massimo Zava (links) und Vertriebslei­ ter Kai Hader deckten aber nicht nur dieses Thema mit ihrer fachkundigen Beratung in puncto Spültechnik ab. Als besonderen Service für Be­ sucher hatte man eigens ei­ nen Experten-Counter einge­ richtet, dort standen Partner aus dem NetzwerkQM-360 für persönlichen Fragen und Tipps zum Thema für die Be­ sucher bereit. www.smegfoodservice.com

Frank Höck (links), seit t Jahresbeginn Vertriebslei­ ter Fachhandel bei Welbilt, und sein Kollege Dirk Plümer (rechts), Gebietsverkaufslei­ ter Nord/West, hatten nicht nur Geräte zur Internorga mitgebracht, sondern auch eine Partner-Award-Urkun­ de: Die Auszeichnung zum „Fachhändler des Jahres“ der Welbilt-Marke Convotherm wurde an Neumann Großküchensysteme mit Sitz in Verden und Hamburg über­ reicht. Geschäftsführer Ingo Neumann (2. von links) und Jens Neumann, Geschäfts­ leitung, beide auch Planer, freuten sich darüber. www.neumann-online.de 4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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Dr.-Ing. Hilmar Rudloff (Bild unten, rechts), Technischer Vorstand und gerade 60 geworden, zeichnet Repräsentanten der EuroToques aus – ­Palux ist Silber-Partner der Köchevereinigung

Partnerschaften Ganz nah bei den Köchen, so präsentierte sich Palux auf der Internorga. Der Hersteller aus Bad Mergentheim propagiert die zeitversetzte Produktion. Unter anderem im Zeichen des 25. Geburtstags der multifunktio­ nalen Küchenlinie Topline stand der Messeauftritt von Palux. Wäh­ rend der Pressekonferenz des Großküchentechnikherstellers legte man einen besonderen Fokus darauf. So berichtete Sternekoch Oli­ ver R ­ öder (Bild oben links, links mit Hardy Zolper, Vertriebsleitung National­bei Palux) von der Landlust Burg Flamersheim über seine äußerst ­ positiven Erfahrungen mit der modularen Baureihe. „Mit der Topline passe ich den Küchenblock meiner Arbeit und meinem Betrieb an und nicht meine Arbeit und dem16:28 Küchenblock“, RZ_ACK_ANZ_TRENDK_210x98mm.052018.pdf 1 Betrieb 17.05.18 so das JRE-Mitglied, das in seinen Restaurants auf die zeitversetzte

Produktion setzt – und diesbezüglich ebenfalls in Palux einen wich­ tigen Partner fand. Ferner gaben Paul Mayser und Roland Fischer (Bild oben rechts, Zweiter und Dritter von links), zwei Urgesteine der Topline, einen Abriss der historischen Entwicklung der Linie. Ih­ ren Ausführungen folgte Torsten Hehner (Bild oben rechts, rechts), Mitglied des Palux-Vorstands, der auf die aktuellste Neuerungen einging: Mit der Palux Topline D mit digitaler Anzeige und elektro­ nischer Steuerung will der Hersteller künftig den Küchenalltag noch mehr erleichtern. www.palux.de

Fliegen Sie mit! ackermann spülmaschinen

Emsig, sympathisch, kompetent: Ackermann Spülmaschinen bieten Qualität im Zeichen der Biene. Dazu das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Premiumsegment. Und ein faires Angebot für Fachhändler. ackermann-spuelmaschinen.de


KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

Von hoher Quantität und Qualität Die Wochen nach der Internorga 2019 boten wieder Gelegenheit, ein Messeresümee zu ziehen. Aus diesem Grund sammelte die Trendkompass-Redaktion Stimmen aus der Branchen und fragte Führungsspitzen im Vorstand, in der Geschäftsleitung, im Vertriebs- und Marketingbereich nach ihrer Meinung zur Hamburger Messe.

ALEXANDERSOLIA DIRK GASSEN, GESCHÄFTSFÜHRER

Dirk Gassen

Ich hatte den Eindruck, dass sich die Qualität von Händlern und Kunden, die Verweildau­ er auf dem Stand und somit das Interesse für unsere komplette Produktbreite deutlich verbessert hat. Die Quantität hat jedoch in 2018 für uns ihren Zenit gehabt, dort konn­ ten wir uns zu 2017 sehr steigern, jetzt war sie wieder auf 2017er Niveau. Wir haben un­ sere neue Universalmaschine M 50 nach ei­ ner Designstudie in 2018 vorgestellt. Sie kam extrem gut an und wir haben auf der Messe einige davon verkauft. Weiterhin haben wir unser Kraftpaket – die mit unserem Partner Varimixer verhandelten, extra günstigen Prei­ se unserer hochwertigen Planeten Rühr- und Schlaggeräte – noch einmal sehr gut posi­ tionieren können. Der Markt nimmt unsere Marke und Innovationen so nachhaltig und hochwertig an, wie sie sind. Bei unseren direkten Mitbewerbern konnten wir keine Trends ausmachen. Wir selbst haben auf noch mehr Energiesparen, neue intelligente­ re Steuerungen und gecleante, geschlossene Gehäuse für mehr Hygiene gesetzt. www.alexandersolia.de

ALTO-SHAAM BRIAN JAHNKE, VICE PRESIDENT OF BUSINESS ­DEVELOPMENT EMEA

Brian Jahnke

Die Internorga war eine spannende Messe, die großes Interesse an Alto-Shaam und sei­ nen kontinuierlichen Investitionen in globa­ les Wachstum aufgezeigt hat. Unser Haupt­ fokus lag auf den Multi-Gar-Öfen der Vector Serie mit bis zu vier separaten, individuell einstellbaren Kammern. Unsere Live-Demon­ strationen, bei denen Köche mit dem Vec­ tor unterschiedlichste Komponenten schnell und einfach ohne Qualitätsverlust und Aro­ matransfer zubereitet haben, waren beson­ ders effektiv. Ein weiteres Highlight war die Markteinführung unserer Rotisserie mit ein­ zigartiger Selbstreinigungsfunktion und der für unsere Produkte typischen, sicheren und einfachen Bedienung. Dies sind Trends, die Design und Gebrauch von Küchenequipment beeinflussen werden. Sieht man die Inter­

norga als Indikator für Entwicklungen in der Branche, glauben wir, dass unsere Produkte großen Einfluss auf das Küchenequipment von Morgen haben werden. www.alto-shaam.de

AMBACH MAURIZIO VIANELLO, GESCHÄFTSFÜHRER Die Messe war im Allgemeinen sehr gut be­ sucht, mit einer guten Stimmung bei den Besuchern. Trotz der negativen Entwicklung des BIP in Deutschland und Europa sieht die Gastronomiebranche nach wie vor recht stark aus. Nach unseren Berechnungen hatten wir dieses Jahr weniger internationale Besu­ cher als in den letzten Jahren. Für uns stand 2019 die neue App My_ambach im Fokus. Sie dient zur Unterstützung unserer Partner und wurde entwickelt, um sämtliche Marketing­ informationen und Daten unserer Produkte zur Verfügung zu stellen. Berater, Händ­ ler und Servicepartner können mit der App von überall aus Technische Daten (TD), 2D DWG-Dateien abgerufen und herunterladen. Mit einer Registrierung sind auch detaillier­ te Informationen erhältlich: Produktkataloge (PC), DWG-3D-Dateien, BIM- / Revit-Dateien, Benutzer- und Installationshandbücher, Ex­ plosionszeichnungen sowie die Möglichkeit, Ersatzteile direkt zu bestellen. Obwohl unse­ re Branche immer von Menschen und deren Fähigkeit, sich miteinander zu vernetzen, bestimmt sein wird, müssen wir auch die neuen Technologien fördern, die die Kom­ munikation leichter und effektiver gestalten. Wenn wir unsere Partner – Planer, Händler und Servicepartner – mit fundierten und transparenten Informationen unterstützen, können sie ihre Arbeit einfacher, schneller und qualitativ hochwertiger erledigen. www.ambach.com

Maurizio Vianello

Fotos: GW Verlag (5), die genannten Unternehmen

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ATOSA ANDREAS WITTE, NATIONAL SALES DIREKTOR DACH Für Atosa war die Internorga ein voller Erfolg, durch einen guten Standplatz in Halle A4 bekamen wir viel Aufmerksamkeit von den Fachhändlern und auch Endkunden. Unser neues Team hat gute Arbeit im Vorfeld mit

Andreas Witte

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2019

den Einladungen und auf der Messe gezeigt, die Kunden haben das mit einem Besuch am Messestand honoriert. Wir konnten unser Profil als Anbieter von Profi-Kühlgeräten und als kompetente Marke des Fachhandels stär­ ken, den Fachhändlern unsere Produkte und deren optimalen Einsatz auch live zeigen. Wie immer haben wir unsere zahlreichen Endkundenanfragen auf dem Stand an die mit uns arbeitenden Händler weitergeleitet und wir erwarten ein gutes Nachmessege­ schäft. Wir stehen im Markt weiterhin für Verlässlichkeit unserer Produkte und Fach­ handelstreue in unserer Verkaufsstrategie. Dem weiteren Jahr sehen wir positiv entge­ gen und hoffen, viele Händler auf der Host an unserem Stand begrüßen zu können. www.atosa.de

BARTSCHER ANDREAS HEUMÜLLER, GESCHÄFTSFÜHRER

Andreas Heumüller

Wir sind mit dem Messeverlauf sehr zufrie­ den. Besucher aus ganz Deutschland sowie zunehmend aus Skandinavien durften wir auf unserem hoch frequentierten Messestand begrüßen. Besucher aus dem restlichen eu­ ropäischen Ausland haben unseren Stand aufgrund der dortigen Branchenmessen in diesem Jahr weniger besucht. Die Marke Bartscher steht für ein umfangreiches Pro­ duktportfolio, welches wir im Katalog 2019 um 100 Produkte­in verschiedenen Anwen­ dungsbereichen ergänzt haben. 42 Produkte davon wurden erstmalig in Hamburg präsen­ tiert. Die Resonanz war ausgesprochen po­ sitiv. Besonders der Heißluftofen AT90 MDI sowie der neue Kaffeevollautomat KV1 waren Publikumsmagnete. Die neue Kombidämp­ fer-Serie T mit Touch-Steuerung sowie die Induktionstischherde erfreuten sich großer Beliebtheit. Fachhändler­und Planer schät­ zen die 700er und 900er Thermik-Serie und freuten­sich mit uns über den achten Bestof-Market Preis in Folge, den wir für unseren High-Light-­ Salamander „Premium“ erhalten haben. www.bartscher.com

BAUSCHER MANUELA KÜFNER, MARKETINGLEITUNG

Manuela Küfner

www.trendkompass.de

Als Unternehmen mit vielen innovativen Pro­ dukten und Ideen sind wir natürlich immer gern auf der Internorga vertreten, da dort Innovation und Trend im Mittelpunkt stehen. Wir haben dieses Jahr stolz unsere Sorti­ mentserweiterung Purity Specials und unser Dekorkonzept Sandstone vorgestellt. Das Feedback, das wir dazu bekommen haben, war durchweg positiv. Als Erfinder des Ho­ telporzellans sehen wir uns natürlich in der Rolle des Pioniers. Mit unseren Innovationen haben wir oftmals die Branche aufgewirbelt und genau das wollen wir auch weiterhin

tun. In puncto Trends ist bei der Nachhal­ tigkeit beispielsweise die Transparenz der Lieferketten zu nennen. Auch bei Bauscher ist das ein Thema, schließlich fertigt das Un­ ternehmen ausschließlich in Deutschland mit durchweg regionalen Rohstoffen. www.bauscher.de

BLANCO PROFESSIONAL FREDERIKUS DE LEEUW, MARKET DIRECTOR, GESCHÄFTSEINHEIT CATERING Die Internorga 2019 war eine sehr gut be­ suchte Messe, auch mit vielen Kunden aus Süddeutschland und dem europäischen Aus­ land. Wir sind sehr zufrieden. Präsentiert ha­ ben wir die Erweiterungen des Portfolios für Kindergarten- und Schulkinder rund um die Speisenausgabe Basic Line Kids: die höhen­ reduzierten Besteck- und Tablettwagen Kids und Servierwagen Kids. Auch die Speisen­ ausgabewagen SAG 2 und SAG 3 mit farbiger Folierung sind neu. Zudem ist unser Konfigu­ rator nun auch als App mit AR-Funktion er­ hältlich. Damit kann die Wunschkonfigurati­ on direkt in den eigenen Raum projiziert wer­ den. Für das Gesamtkonzept Kids besteht eine rege Nachfrage. Auch der Konfigurator kommt bei unseren Kunden extrem gut an, weil man damit eine realistische Darstellung unserer Produkte bei sich vor Ort erhält. ­Digitalisierung ist ein großer Trend. Mit dem Konfigurator sind wir auf einem guten Weg. www.blanco-professional.com

Frederikus de Leeuw

BLÜMCHEN AG GEORG HIRTZ, VORSTANDSVORSITZENDER Wir haben im Vorfeld sowohl unsere Fach­ handelspartner als auch Fachplaner bewusst zu uns auf die Messe eingeladen. Das mach­ te sich positiv bemerkbar, denn gerade aus dieser Zielgruppe konnten wir, vor allem an den ersten Tagen, zahlreiche Besucher bei uns am Stand begrüßen. Die Gespräche waren qualitativ sehr gut, auch mit dem Umsatz sind wir zufrieden. Der klassische „Gastronomen-Montag“ dagegen war rela­ tiv schwach, in den Vorjahren hatten wir an diesem Tag mehr Kontakte mit Endkunden. Großes Interesse bestand vor allem an unse­ rer Frontcooking-Station, mit der man ohne störende Gerüche überall frittieren kann. Un­ term Strich eine gute Internorga. www.bluemchen-ag.eu

Georg Hirtz

BRITA PROFESSIONAL MATTHIAS MOLNAR, SALES DIRECTOR DACH BRITA PROFESSIONAL FILTER PRODUCTS Die Internorga ist unsere zentrale HoReCaMesse. Quantität und Qualität der Gesprä­ che waren hervorragend. Das Interesse an unseren Produkten rund ums Trinkwasser ist definitiv gestiegen – sowohl bei den Filtern

Matthias Molnar

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

als auch den leitungsgebundenen Wasser­ spendern. Bei den Filtern stand der neue Proguard Coffee mit seinem einmaligen Aro­ masystem im Mittelpunkt. Dank des stromlo­ sen Betriebes und der konstanten Drei-Stu­ fen-Mineralisierung setzt er Osmosetechnik­ auf eine bisher einzigartige Weise ein. Beim Proguard Coffee gehen wir von einer breiten Marktdurchdringung aus, weil sein strom­ loser Betrieb und die konstante Remine­ ralisierung auf Qualität und Nachhaltigkeit einzahlen. Bei den Wasserspendern werden der ViTap mit seiner Heißwasserfunktion und der kompakte Top15 ihre Markterfolge ausbauen. Qualität und Nachhaltigkeit sind entscheidende Faktoren. Sie betreffen neue Food-Innovationen ebenso wie die Weiter­ entwicklung der Maschinen. Für den Endkun­ den ist vor allem die Qualität wichtig. Aber auch ökologische Produkte und Verfahren sowie der Umgang mit Müll gewinnen weiter an Bedeutung. Und: Die Digitalisierung hat die gesamte Branche erfasst. Es stehen uns spannende Zeiten bevor. www.brita.de

COLDLINE THOMAS CECCARELLO, EXPORT MANAGER EUROPE

Thomas Ceccarello

Robert Simon

Wir sind sehr zufrieden mit dem Feedback, welches wir bei der Internorga erhalten ha­ ben. Für uns war es ein wichtiger Schritt auf dem Wachstumspfad des deutschen Marktes.­ In Hamburg haben wir eine Vorschau auf die neue Generation der Vision-Schnellabkühler präsentiert. Eine multifunktionale Techno­ logie, die bereits die Arbeitstechniken von Gastronomen und Konditoren revolutioniert hat und sich weiterentwickelt, um neue Möglichkeiten zu bieten. Die Schnellabkühler erweisen sich als immer wichtiger. So sehr, dass sie zum Herzstück der modernen Küche geworden sind. Schnellabkühlen, Schock­ frosten, Auftauen, Warten, Pasteurisieren, Schokolade kristallisieren, Trocken, Garen, Kochen bei niedriger Temperatur mit Dampf sind Funktionen, die es ermöglichen, die Ar­ beit durch die Verteilung der Lasten auf 24 Stunden zu organisieren. Vor allem die Qua­ litätsstandards steigen, mit einer deutlichen Senkung der Lebensmittelkosten. Sehr gut bewertet haben unsere Fachhändler und Planer unsere Innovationen, etwa Cosmos – unsere App, mit der alle Coldline-Geräte untereinander per WLAN und mit dem Kü­ chenleiter sowie unserem werksseitigen technischen Service kommunizieren können. www.coldline.it

Das lag daran, dass das Publikum vor allem aus Entscheidern und Inhabern bestand. Be­ sonderen Anklang fand unsere neue 3.0-Se­ rie. Alle Modelle sind mit einem intuitiven Bedienkonzept ausgestattet und verfügen über dieselbe Steuerplatine, was Serviceund Reparaturleistungen erheblich verein­ facht. 2019 wurde deutlich, dass neben der Vernetzung und mobilen Steuerung auch vermehrt Geräte mit Touch-Bedienfeldern nachgefragt werden. Diese Trends werden wir auch im nächsten Jahr im Auge behalten. www.colged.de

COOL COMPACT ANDREAS LINDAUER, GESCHÄFTSFÜHRER VERTRIEB & MARKETING Für uns war die Internorga sehr erfolgreich, wir konnten zirka 20 Prozent mehr Besucher verzeichnen als im letzten Jahr, und etwa zehn Prozent mehr als 2017, dem letzten Auftritt ohne vorherige Intergastra. Wir hat­ ten an allen fünf Tagen gleichmäßig gut zu tun und führten ausgiebige Gespräche, vor­ rangig mit unseren Fachhandelspartnern und den Fachplanern. Auch unser Aktiv-Forum, bei dem wir über die zeitversetzte Speisen­ produktion mit unseren Schnellkühlern in­ formieren, war gut besucht. Hier wurden in erster Linie Anwender aus Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung angesprochen. Ohne direkte Messeneuheiten waren die Ener­ gielabel und allgemein die Nachhaltig­ keit, bezogen auf die aktuelle und zukünftige­ Situation bei Kältemitteln, die hauptsächli­ chen Gesprächsthemen. www.coolcompact.de

DYNAMIC PROFESSIONAL GÜNTHER BOSSHAMMER VON DER GESCHÄFTSLEITUNG

COLGED

Wir haben auf der Internorga mit qualifi­ zierten Vorführungen die unterschiedlichen Möglichkeiten bei den Mixern von Dynamic vorgeführt und auch zum Thema Saft pra­ xisorientiert die Geräte von Santos präsen­ tiert. Sowohl die Endkunden als auch unsere Fachhändler konnten sich so perfekt infor­ mieren. Highlights waren dabei der Einsatz unseres kleinen Dynamix, die Möglichkeiten der Portionierung oder der Kesselentlee­ rung beim Gigamix und die schonende Art, mit dem Slow Juicer von Santos frische Säfte zuzubereiten. Mit den Besucherzahlen sind wir hochzufrieden, es war eine tolle Inter­ norga mit qualifizierten Kontakten und guten Gesprächen, sowohl seitens unserer Fach­ handelspartner als auch seitens Köchen und anderen Endkunden. www.dynamic-professional.de

ROBERT SIMON, AREA EXPORT MANAGER COLGED

EKU

Für uns war die Internorga sehr erfolgreich: Noch nie konnten wir so viele Aufträge gene­ rieren wie beim diesjährigen Messeauftritt.

Andreas Lindauer

Günther Bosshammer

MANUEL KULBACH, INHABER UND GESCHÄFTSFÜHRER Für EKU war die diesjährige Internorga eine

Manuel Kulbach

4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2019

ganz besondere Messe, ein Meilenstein in unserer Innovationsstrategie. Nie zuvor in unserer über 45-jährigen Firmengeschichte­ haben wir so viele Produktneuheiten auf einen Schlag präsentiert. Das Feedback der Fachbesucher war durch die Bank außer­ ordentlich positiv. Größtes Lob bekamen wir für unsere neue Gasherd-Familie. In puncto­ Funktionalität, Effizienz und Preis-Leis­ tungs-Verhältnis setzen der PowerBurner, der EmaxxBurner und auch der brandneue CrossBurner tatsächlich neue Maßstäbe – und zwar im gesamten europäischen Markt. Speziell Betreiber von Imbissen und kleinen Küchen interessierten sich sehr für unseren neuen EmaxxBurner in Kompakt-Bauweise. Und auch unsere dritte große Innovation, der komplett rundumerneuerte Elektro-Kochkes­ sel PowerCooker, war ein Publikumsmagnet. www.eku-limburg.de

ELOMA MARK JOSEPH MÜLLER, GESCHÄFTSFÜHRER

Mark Joseph Müller

Wir bewerten die Internorga als sehr erfolg­ reich für uns. Die Messe war erfreulich gut frequentiert mit einer sehr guten Qualität der Besucher, die sichtlich interessiert sind an unseren Themen. Unser Auftritt stand unter dem Motto „Benutzerfreundlichkeit im Fokus“. Wir haben zwei Neuheiten präsen­ tiert: den Facelift des Kombidämpfers Genius MT und den Ladenbackofen Backmaster EB 30 MT. Bereits seit der Einführung des Multi­ max in 2017 ermöglicht Eloma eine Fokus­ sierung auf die Anwendung. Mit der Anpas­ sung der MT-Technologie an aktuelle Stan­ dards eröffnen sich weitere Möglichkeiten der Prozesssicherheit, Automatisierung und Standardisierung von Abläufen in der profes­ sionellen Küche. Die Unterstützung des An­ wenders auf Augenhöhe ist mehr und mehr gefragt, besonders in Zeiten von Personal­ mangel muss die Technik sich auf die Kom­ petenz des Anwenders einrichten und gege­ benenfalls ausgleichen. Mit beiden Geräten geht Eloma auf diese Problematik ein. Hinter vielem, was als Digitalisierung verkauft wird, steckt noch viel zu Banales und heiße Luft. Der Kundennutzen tritt erst langsam in den Vordergrund. Der ultimative Nutzen wird sich erst einstellen, wenn Plattformen entstehen, die nicht herstellerspezifisch sind, sondern die Küche als Ganzes betrachten. An die­ ser Stelle gibt es bereits ein paar Ansätze, die wir als sehr vielversprechend bewerten. www.eloma.com

FEUMA DR. MAIK DÖRING, GESCHÄFTSFÜHRER

Dr. Maik Döring

www.trendkompass.de

Die Internorga 2019 ist in der Anzahl der Kun­ denbesuche sowie in der Gesprächsqualität und Ordervolumen besser einzuschätzen als noch im letzten Jahr. Feuma entwickelt

ständig innovative Produkte für die Küche. So wird das Thema Ergonomie am Arbeits­ platz in der Küche in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Unser Un­ ternehmen hat hier mit dem höhenverstell­ baren Untergestell für die Universal-KüchenMaschine HU1020-2 H eine Neuentwicklung. Damit lässt sich je nach Anwendung die Arbeitshöhe stufenlos und per Knopfdruck innerhalb des Verstellbereichs einstellen. Zu­ dem ist das Untergestell fahrbar und die Vor­ richtung für den Auffangbehälter am Fahrge­ stell kann ebenfalls höhenverstellt werden. www.feuma.de

FRIEDR. DICK STEFFEN UEBELE, GESCHÄFTSFÜHRER Die Internorga ist und bleibt für uns eine der wichtigsten Messen für den Gastronomie­ sektor. Neben dem Austausch mit beste­ henden Kunden und Händlern steht auch das Networking mit Köchen und Influencern absolut im Fokus. In diesem Jahr haben wir das Kochmesser Ajax aus der Design-Serie 1905­vorgestellt, das ab August erhältlich ist. Schon jetzt übertrifft es alle Erwartungen­ und wurde von Händlern und Köchen, aber auch von Meinungsbildnern aus dem Bereich BBQ sehr positiv aufgenommen. Wir sehen seit Längerem einen Trend zu außergewöhn­ lichen Klingenformen, den wir mit diesem Kochmesser konsequent weiterverfolgen. www.dick.de

Steffen Uebele

HAGOLA EDGAR HANKEN, VERKAUFSLEITER Mit der Messe waren wir insgesamt sehr zu­ frieden – im Vergleich zu den letzten Jahren hatten wir wieder einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Auch die Qualität der Gespräche auf unserem Stand war erneut erfreulich hoch. Man merkte deutlich, dass die Kunden nach wie vor viel Wert auf per­ sönliche Beratung „am Produkt“ legen und auch offen für innovative Lösungen sind. Viele Besucher waren schon mit konkreten Projekt- und Konzeptplänen bei uns – wir konnten viele spannende Objekte bespre­ chen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Verkürzung der Messe bewährt hat und gut angenommen wird. www.hagola.de

Edgar Hanken

HOBART MANFRED KOHLER, GESCHÄFTSFÜHRER VERTRIEB & PRODUKTION Wir haben auf der diesjährigen Internorga unsere innovativen Untertischspülmaschinen samt Trocknungstechnologie präsentiert. Unsere Trocknung Top-Dry ist im gewerb­ lichen Bereich einzigartig und sorgt dafür, dass das Geschirr und die Gläser direkt nach dem Spülvorgang wieder verwendet werden können und nicht noch zusätzlich abgetrock­

Manfred Kohler

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

net oder poliert werden müssen. Das spart Zeit und erleichtert dem Personal die Ar­ beit – insbesondere, wenn es schnell gehen muss. Ihre Live-Vorführung war das Highlight auf unserem Messestand und ist bei den Besuchern auf großes Interesse gestoßen. www.hobart.de

Thomas Saatz

ISI DEUTSCHLAND

Steuerung „KüppersbuschCookingIntelligen­ ce“ – KCI 4.0 vorgestellt. KCI 4.0 basiert auf dem neuen Standard für die Kommunikati­ onsschnittstelle DIN SPEC 18898 / OPC-UA. Hiermit treiben wir das Thema Digitalisie­ rung in Großküchen weiter voran. Ein Trend, der weiter fortschreiten wird und auf den wir vorbereitet sind. www.kueppersbusch.com

THOMAS SAATZ, GESCHÄFTSFÜHRER

LIEBHERR

Für iSi war die Internorga 2019 wieder sehr erfolgreich. Im Fokus stand bei uns der Be­ reich Nitro Cold Brew Coffee und Nitro Tea mit dem von uns dafür eigens entwickelten iSi Nitro Whip. Die Fachbesucher waren von diesem Trendthema begeistert. Dieses wird sich zukünftig flächendeckend im Markt eta­ blieren, denn der Gast möchte immer wieder von trendigen Innovationen begeistert wer­ den. Digitalisierung ist nach wie vor voll im Trend, jedoch muss man anerkennen, dass der Beruf des Kochs ein Handwerk ist und auch zukünftig die Kreativität Bestand haben wird. Ansonsten standen die Themen Mehr­ wert durch vernünftige Konzepte, Nachhal­ tigkeit und Müllvermeidung im Fokus. www.isi.com/kulinarik

KBS GASTROTECHNIK HANNS RÜSCH, GESCHÄFTSFÜHRER

Hanns Rüsch

Frank Behrens

Die Internorga war für uns eine sehr er­ folgreiche Messe. Wir hatten an allen Tagen einen hohen Besucherstrom am Stand. Die Besucher sind überdurchschnittlich interes­ siert und sehr fachkundig. Dadurch haben wir viele qualifizierte Gespräche geführt. Die Internorga ist für uns die mit Abstand wich­ tigste Messe. Für die nächsten Jahre planen wir deshalb, unseren Stand zu vergrößern, noch mehr Neuheiten zu präsentieren und in jedem Jahr einen unserer Partner ausführlich vorzustellen. Andere regionale Messen wer­ den dafür für uns etwas in den Hintergrund treten. Die Internorga ist der maßgebliche Trendsetter für den deutschen Gastromarkt und dient zunehmend der Markenbildung. Die beherrschenden Themen sind neben der Digitalisierung immer noch Energieeffizienz, Umweltfreundlichkeit und neue Konzepte. www.kbs-gastrotechnik.de

LUCAS NERUD, GESCHÄFTSFELD VERANTWORT­ LICHER GEWERBLICHE ABNEHMER VON LIEBHERR-HAUSGERÄTE Besonders gut kamen bei den Besuchern das neue Standkonzept sowie die vorge­ stellten Kühl- und Gefriergeräte an. Unser Messeteam zeigte sich sehr zufrieden im Vergleich zu den Vorjahren, sowohl mit der deutlich gestiegenen Anzahl der Besucher als auch der Qualität der Gespräche. Unsere Highlights waren die beiden Kühl- und Ge­ friergeräte (GKPv 6570 und GGPv 6577), de­ ren Kühlbereich über zwei getrennte Türen zugänglich ist. Auch die beiden CounterTopKühl- und Gefriergeräte BCv 1103 und Fv 913 mit LED-Beleuchtung und Isolierglastür stie­ ßen auf großes Interesse. Überdies zog nicht nur ein eingebauter Flaschenkühler in Holz­ optik die Blicke der Messebesucher auf sich, sondern auch das Kühlgerät GKv 5760, das im BlackSteel-Design mit der leicht zu reini­ genden SmartSteel-Oberfläche überzeugte. Auch der MyStyle-Online-Konfigurator, der unseren Kunden die Möglichkeit bietet, ihr eigenes Kühlgerät individuell zu konzipieren und zu gestalten, war ein Publikumsmagnet. home.liebherr.com

MEIKO GREEN HANNES BRAUN, VERTRIEBSLEITER

KÜPPERSBUSCH

Die Internorga war für uns ein voller Erfolg und die Resonanz auf unsere Lösungen von Entscheidern und Betreibern von Großkü­ chen war phänomenal. Intelligente Prozes­ se beim Entsorgen von Nassmüll sind zeit­ gemäß und zukunftsorientiert zugleich, ob für den deutschen oder den internationalen Markt. Einfach, hygienisch und nachhaltig ist die Devise und wir freuen uns darauf, unsere Lösungen in die Vielzahl der aktuellen Pro­ jekte zu integrieren. www.meiko-green.com

FRANK BEHRENS, VERTRIEBSLEITER DACH

MIELE

Küppersbusch war erstmals 1956 auf der Inter­norga vertreten und sie ist für uns nach wie vor der Messe-Hotspot des Jahres. Wir hatten 2019 einen hervorragenden Zuspruch auf unserem Stand und durften dadurch fünf sehr erfolgreiche Messetage erleben. Unser Standkonzept unter dem Motto „Zukunft mit System“ war Programm – wir haben erstmals die neue Generation unserer elektronischen

Lucas Nerud

Hannes Braun

NADJA LÜDKE, LEITERIN MARKETING PROFESSIONAL Für Miele verlief die Internorga 2019 sehr erfolgreich – die Premieren neuer Produkte haben dazu entscheidend beigetragen. Wir haben nach 15 Jahren unsere bewährten, kompakten Waschmaschinen und Trockner („Kleine Riesen“) und unsere Tankunter­ tisch-Spüler in einer völlig neuen Gerätege­

Nadja Lüdke

4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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RGA 2019

neration auf den Markt gebracht. Sie sind per Touch sehr einfach zu bedienen und spa­ ren bis zu 25 Prozent der Verbrauchskosten ein. Das ist bei Kunden und Handelspartnern auf unserem Stand sehr gut angekommen, wir verzeichneten noch mehr Interesse als in den vergangenen Jahren. Auch in unserer unmittelbaren „Nachbarschaft“ konnten wir ein hohes Besucheraufkommen beobachten. Insgesamt war die Stimmung durchweg po­ sitiv. Alles in allem eine gelungene Messe, die unsere hohen Erwartungen erfüllt hat. www.miele.com

MKN ANJA HALBAUER, MARKETING & PR MANAGER

Anja Halbauer

Mit vielen qualitativ hochwertigen Kontakten blicken wir auf eine besonders erfolgreiche Internorga 2019 zurück. Der Zuspruch am MKN Stand war über alle Messetage sehr hoch und viele Besucher kamen mit konkre­ ten Anfragen oder Investitionsvorhaben zu uns. Auch für unsere neue Webseite, wel­ che pünktlich zur Internorga online ging, er­ hielten wir ein sehr positives Feedback. Wir freuen uns über die starke Resonanz und sind optimistisch auf ein ebenso erfolgrei­ ches Nachmessegeschäft eingestellt. www.mkn.com

ken Partnern der Food- und Technikbran­ che präsentierten wir praxisnahe Beispiele. Der Neapolis war der Renner auf unserem Messestand. Einige Besucher kamen extra wegen des Pizzaofens auf die Messe! In der erstmals integrierten „Digitalen Ecke“ führten wir spannende Gespräche zu den Themen Service App, Webshop und auto­ matische, geräteübergreifende Temperatur­ überwachung. Die geplante Service App wird mit Sicherheit positiv von unseren Partnern angenommen werden und zu einer agileren Kommunikation mit unseren Servicepartnern beitragen. Außerdem verstehen wir uns in Zusammenarbeit mit unserem Partnernetz­ werk zunehmend als ein an den Food-Pro­ zessen orientiertes und an der Schnittstelle zur Technik agierendes Unternehmen. IoT (Internet of Things) war ein heißes Thema auf der Internorga! Das einzelne Produkt ver­ liert durch aufkommende datengetriebene Geschäftsmodelle an Bedeutung. Die Ent­ wicklung geht hin zu smarten, aus Kunden­ sicht gedachten, holistischen Lösungen mit konkreten Use-Cases wie einer Integration des After-Sales-Services oder dem Thema Hygienemanagement. www.nordcap.de

NEUMÄRKER

Robin Hellwinkel

Seit mehr als 30 Jahren sind wir ständiger Aussteller auf der Internorga, wo wir alljähr­ lich unsere neuen Produkte und den Haupt­ katalog präsentieren. Zu unserem 125-jähri­ gen Jubiläum war der Auftritt auf der diesjäh­ rigen Internorga von großer Bedeutung. Ein neues Standkonzept mit Videoleinwand, auf der unsere traditionsreiche Firmengeschich­ te gezeigt wurde, sorgte für Aufmerksamkeit und unterstützte die hohe Besucherfrequenz an unserem Stand. Wir blicken zufrieden auf eine sehr erfolgreiche Messe mit vielen inte­ ressanten Gesprächen. Aufgrund der Qualität des Fachpublikums ist die Internorga, neben dem Austausch mit dem Fachhandel, beson­ ders gut geeignet, um kundennah zu arbei­ ten und direkte Impulse von den Anwendern zu bekommen. Aus unserer Sicht konnte die Internorga auch im Jahr 2019 wieder bewei­ sen, dass sie die wichtigste Leitmesse für unsere Branche ist, auf der wir gerne weiter­ hin unsere Innovationen präsentieren. www.neumaerker.de

NORDCAP TIM BLASBERG, VERKAUFSLEITER & PROJEKT­ MANAGEMENT DIGITALISIERUNG

Tim Blasberg

www.trendkompass.de

Unser Schwerpunkt lag auf der Darstellung von Konzeptlösungen, angewendet auf un­ terschiedliche Gastrosegmente. Mit star­

FOOD PROCESSING

RÜHR-

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Empfohlen von TV-Koch Ralf Jakumeit

ROBIN HELLWINKEL, GESCHÄFTSFÜHRER

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

PALUX TORSTEN HEHNER, MITGLIED DES VORSTANDS

Torsten Hehner

Die Internorga war für uns ein voller Erfolg. Unser neuer Stand zog an allen Messetagen viele nationale und internationale Fachbesu­ cher an, darunter zahlreiche Entscheider und neue Kontakte, mit denen wir vielverspre­ chende Projekte angestoßen haben. U ­ nser Highlight war das 25-jährige Jubiläum der Küchenlinie Palux Topline: Dazu stellten wir die neue Palux Topline D mit digitaler Anzei­ ge und elektronischer Steuerung vor. Weitere Höhepunkte waren der neu aufgelegte Palux Druck-Steamer und das von unserem Köche­ team täglich mehrfach moderierte Konzept der zeitversetzten Produktion an der Herd­ anlage Palux Maître. Auch unsere SeminarAngebote „Palux koch(t)“ und die „Smart Cooking Workshops“ haben die Messebesu­ cher interessiert. www.palux.de

PAPSTAR WOLFGANG KÜPPER, LEITER MARKETING

Wolfgang Küpper

Die Internorga 2019 hat deutlich gezeigt: Ho­ teliers und Gastronomen sind auf der Suche nach umweltfreundlichen Alternativen zu herkömmlichen Einmalprodukten. Bei allen Diskussionen um die EU-Plastikverordnung, Mehrweg und Nachhaltigkeit – ohne Ein­ malprodukte kommt der Außer-Haus-Markt nicht aus. Es gibt auch viele und überdies gute Gründe für ihren Einsatz: Wenn es hy­ gienisch und sicher, schnell und praktikabel sein muss, wenn keine Spülmöglichkeit vor­ handen ist, etc. Wir haben auf der diesjäh­ rigen Internorga deshalb den Schwerpunkt auf unser Sortiment Papstar pure gelegt, es umfasst Einmalgeschirr und Serviceverpa­ ckungen aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen, ist biologisch abbaubar sowie in geeigneten Anlagen kompostierbar. Papstar­ pure bietet Hoteliers und Gastronomen neue, clevere und vor allem umweltfreundli­ che Alternativen zu herkömmlichem Einmal­ geschirr und Serviceverpackungen. www.papstar.de

RATIONAL CHRISTIAN FRIESS, DIREKTOR MARKETING-KOMMUNIKATION DACH

Christian Frieß

Wir hatten erneut gute Kundenkontakte, allerdings fast ausschließlich aus Deutsch­ land. Unser Eindruck der Messe ­ist wesent­ lich positiver als 2018. Man merkt, dass in einem Nicht-Intergastra-Jahr die Frequenz nochmals höher ist und auch Besucher aus den südlichen Regionen Deutschlands nach Hamburg kommen. Rational hat seinen Kun­ den genau zugehört, um genau die passen­ de Lösung für ihre Herausforderungen zu bieten. Mit der Einführung von iKitchen bie­ ten wir eine Systemlösung, bestehend aus

Self- und VarioCookingCenter sowie der Ver­ netzungslösung ConnectedCooking. Dadurch wird der Küchenalltag flexibler und produkti­ ver, zudem sparen Kunden Platz, Rohwaren und Energie. Wir werden weiter daran arbei­ ten, Systemlösungen für alle Einsatzgebie­ te und Herausforderungen unserer Kunden zu bieten. Gerade aufgrund des fehlenden Fachpersonals wird eine kluge und effiziente Systemlösung immer wichtiger. Nach wie vor sehen wir eines der größten Entwicklungs­ potenziale bei der Digitalisierung. Hier sind noch viele unbeantwortete Fragen zu sehen. Technisch ist bereits vieles möglich. Die He­ rausforderung liegt in der Zusammenführung vieler einzelner Maßnahmen und Tools zu ei­ ner für den Kunden einfach nutzbaren und umfassenden Vernetzungslösung. Hier den­ ken wir, ist Rational mit ­ConnectedCooking bereits sehr gut aufgestellt. www.rational-online.com

RETIGO DR. JANINE KÜHN, COMMERCIAL MANAGER Die Internorga erfüllte erneut alle von uns an sie gerichteten Erwartungen: Die Besucher­ zahl und -qualität war gewohnt stark, von konkretem Interesse geprägt und wir konn­ ten sowohl bestehende Geschäftsbeziehun­ gen und -vorgänge festigen sowie zahlreiche neue Interessenten verzeichnen. Im Fokus stand unser 25-jährige Firmenjubiläum, das wir zusammen mit unseren Messebesuchern feierten, darüber hinaus durften wir zahlrei­ ches positives Feedback für unsere vor zwei Jahren neu eingeführte Kombidämpfergene­ ration Retigo Vision entgegennehmen. www.retigo.de

Dr. Janine Kühn

RIEBER LESZEK HERRMANN, VERTRIEBSLEITER Die Besucheranzahl auf unserem Stand konnten wir dieses Jahr wieder steigern. Das Publikum war hochwertig und kam sehr in­ teressiert sowie mit konkreten Erwartungen und Fragen auf unseren Stand, an dem wir eine Vielzahl an Innovationen gezeigt ha­ ben. Geräte wie etwa den K|Pot als Einbau­ gerät mit Hybrid-Funktion kalt /warm oder als Auftischgerät mit Catering-Kalt Platte. Im Bereich Mehrweg-Pfandsystem wurde Check trace als digitale Innovation vorgestellt. Mit unseren Systemlösungen im Bereich Cook & Chill sind wir mit unseren Geräten wie K|Pot, navioven, hybrid kitchen und Regiostation auf sehr positives Feedback gestoßen, da der Trend weiter in Richtung Zentralisierung der Küchen geht. Das Thema Digitalisierung war ebenfalls ein sehr großes. Rieber setzt sich bereits seit 2012 damit auseinander und kann hier mit Check HACCP eine ganzheitli­ che Lösung bieten. Viele unserer Bestandsund auch Neukunden kamen aus diesem

Leszek Herrmann

4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2019

Grunde auf unseren Stand. Der Markt wird unsere Innovationen sehr positiv aufneh­ men, da wir mit ihnen offensichtlich am Puls der Zeit liegen und hier die richtigen Ansätze für den Anwender gefunden haben. www.rieber.de

SALVIS THOMAS SANDOR, LEITER MARKETING UND PRODUKTMANAGEMENT

Thomas Sandor

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Inter­ norga 2019 sehr erfolgreich verlaufen. Grundsätz­ lich sind wir in den Jahren ohne die Interga­ stra in Stuttgart immer erfolgreicher auf der Internorga. Die Produktneuheit Salvis DruckSteamer VitalityEVO war sehr erfolgreich. Die Modernisierung erfolgte gerade rechtzeitig zum Zeitpunkt, an dem jeder über Digitali­ sierung spricht. Ein modernes Touch-Display und neue Möglichkeiten wie die Vernetzung oder ein Ferndiagnosesystem entsprechen der heutigen Anforderung und erhöhen Marktchancen. Das große Interesse der Fachplaner zeigt, dass heute Lösungen zum Zeitmanagement in der Küche gefragt sind. Die Zeitersparnis von bis zu 60 Prozent im Druck-Steamer liefert dazu die Fakten. Die Variante als PowerTower mit dem CombiSteamer Salvis CucinaEVO 611T bietet eine Lösung für kleine Küchen mit hoher Kunden­ frequenz und geringer Stellfläche. www.salvis.ch

erfolgreiche Messeauftritte. 2019 war aller­ dings annähernd perfekt. Das liegt natürlich auch daran, dass die Intergastra in Stuttgart nicht stattfand und die volle Konzentration der Branche auf Hamburg lag. Unser Haupt­ augenmerk lag und liegt auf der Induktions­ technik. Die neue Induktions-Linie Multi-Flex mit Tip & Turn-Steuerung ist das Highlight 2019. Die Hold-Line-Büfettgeräte sowie die Heiß-/Kalt-Wannen und -Platten für das Bü­ fett gehörten ebenfalls zu den interessanten Messeanlaufpunkten. Wir erhoffen uns nach vielen positiven Gesprächen mit unseren Händlern eine weitere Verbreitung unserer Geräte, speziell auch auf dem Hotellerie­ markt. Die Digitalisierung und Vernetzung von Geräteeinheiten waren starke Themen auf dieser Messe und sind es auch für Scholl. Wir produzieren unsere Geräte auf dem ak­ tuellen Toplevel der Technik. Ein gutes Bei­ spiel sind die Multi-Flex-Geräte. www.scholl-gastro.de

SMEG FOODSERVICE KAI HADER, VERTRIEBSLEITER Im Zentrum unserer Präsentation stand der Experten-Counter zum Thema Lebensmit­ telhygiene. Der Wunsch nach persönlichem Austausch zu diesem sensiblen Thema ist weiterhin groß. Mit unserem Angebot schei­

SARO GASTRO PRODUCTS WALTER SPANGENBERG, GESCHÄFTSFÜHRER

Walter Spangenberg

Unsere Internorga-Präsenz war für uns ein voller Erfolg. Im Vordergrund standen vor allem die neu entwickelten Sous-Vide-Ga­ rer. Getreu unserem Leitmotiv „Wir machen Qualität bezahlbar!“ haben wir bei den Ge­ räten neben optimaler Qualität auch auf den Preis geachtet, um diese Garmethode allen Gastronomen zugänglich zu machen. In Ver­ bindung mit weiteren technischen Finessen, wie etwa einer eingebauten Umwälzpumpe für eine optimale Wärmeverteilung, die man so in keinem anderen Sous-Vide-Gerät fin­ den wird, konnten wir die Messebesucher auf ganzer Linie überzeugen und für langan­ haltenden Gesprächsstoff sorgen. Rückbli­ ckend sind wir überzeugt, uns mit unseren innovativen Konzepten weltweit als erste Adresse für hochwertige Küchenausstat­ tung zu fairen Preisen etablieren zu können. www.saro.de

SCHOLL APPARATEBAU KLAUS P. SCHOLL, GESCHÄFTSFÜHRER

Klaus P. Scholl

www.trendkompass.de

Unser Unternehmen ist bereits seit 1959 ein fester Bestandteil der Internorga. Bis­ her gab es für uns während und nach der internationalen Messe kaum einen Grund zu klagen. Es waren erfolgreiche oder sehr

Mit der neuen Paniniplatte für das Backsystem verwandeln Sie Ihr Waffeleisen jetzt in einen PaniniGrill. Mit 27 auswechselbaren Backplatten ist das Backsystem nun noch flexibler: Morgens belegte Brötchen aufbacken und nachmittags frische Waffeln anbieten. 125 Jahre deutsche Manufakturfertigung www.neumaerker.de

Kai Hader

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

nen wir den Zeitgeist im Außer-Haus-Markt zu treffen. Wir haben mit Planern, Fach­ händlern und Endkunden intensive Gesprä­ che geführt und sie informiert zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Arbeitserleichte­ ­ rung, zur Senkung von Betriebskosten und vielem mehr. Unter anderem war Thomas Zydeck, Sachverständiger für Betriebs­ ­ hygiene, als ­Experte bei uns am Stand. Mit ihm führt Smeg Foodservice auch 2019 die deutschlandweite Seminarreihe zur Lebens­ mittelhygiene fort, die 2018 schon erfolg­ reich startete. Smeg wird am Markt wahr­ genommen als Hygiene-Spezialist. Und das zu Recht: Wir profitieren von 30 Jahren Medizintechnik-Know-how auf dem Gebiet Sterilisatoren und Desinfektionsgeräte in un­ serem Stammsitz in Italien. www.smegfoodservice.com

STIERLEN RICHARD KRISTMANN, GESCHÄFTSFÜHRER

Richard Kristmann

Wir stellten eine klare Konzentration auf Freitag, Samstag, Sonntag fest und hatten den Eindruck, dass die Fachbesucher den persönlichen Messekontakt für sich „wie­ derentdeckt“ haben. Großes Interesse hat unser­neuer Metos Proveno 3G Combi Kessel mit innovativer Mantelkühlung sowie Tem­ peratursteuerung und -überwachung her­ vorgerufen. Auch für unseren neuen Buffet Servierwagen in zwei Ausführungen sowie ­ für unsere Korbtransportmaschine KTM-V100 MR mit neuem RED-Filtersystem hatten wir etliche Anfragen. Bei den Geräten ist Multi­ funktionalität und Connectivity immer mehr im Kommen: So erfüllen sowohl unser neuer­ Metos Proveno 3G Combi Kessel als auch unser mobiler Multigen 106 Speisenverteilund Regenerierwagen vielerlei Aufgaben, mit umfassenden Möglichkeiten zur digitalen Anbindung und Steuerung. www.stierlen.com

TRUE OLGA BECK, MARKETING MANAGER EMEA

Olga Beck

Verglichen mit den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass die Kunden zunehmend nach hoher Qualität suchen. Sie möchten nach­ haltig und langfristig investieren, in dieser Hinsicht haben wir von True viel zu bieten. Unsere Kühl- und Gefriergeräte sind durch ­ ihre hohe Produktqualität und Effizienz be­ kannt und für den harten Küchenalltag aus­ gelegt. Bauteile, wie beispielsweise Schar­ niere, die sehr beansprucht werden, hal­ ten garantiert ein „Produktleben“ lang. Wir geben fünf Jahre Garantie auf Neugeräte, unsere Kühltische arbeiten in der Energie­ effizienzklasse A+ und so weiter. Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit der Internorga und freuen uns über das positive Feedback. www.truemfg.com

UNOX DEUTSCHLAND THOMAS BARSEKOW, NATIONALER VERKAUFSLEITER Die Erwartungen der diesjährigen Internorga sind übertroffen worden. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben viele in­ teressante Fachgespräche mit Händlern ge­ führt, die uns in der Vergangenheit nicht im Fokus hatten. Uns freute es besonders, dass wir auch von größeren Fachhändlern unserer Branche besucht worden sind und wir sie für unsere Technologien begeistern konnten. Im Bereich der Endkunden registrieren wir eine immer höhere Marktdurchdringung und -ak­ zeptanz. Auch hier konnten unsere Mitarbei­ ter für die kommenden Wochen viele Termi­ ne für unsere Individuell Cooking Experience vereinbaren. Unsere Ausrichtung zum Thema Digitalisierung in den Küchen, Data Driven Cooking, fand ebenfalls großen Zuspruch, da jeder Mitarbeiter am Stand diese Technolo­ gie auch in der Praxis zeigen und den Mehr­ wert für den Anwender darstellen konnte. So bekam der große Name Digitalisierung eine bodenständige und praktische Note, wel­ ches vom Anwender honoriert wurde. www.unox.com

Thomas Barsekow

VIESSMANN STEFANIE NORITZSCH, MARKETING MANAGER COMMUNICATIONS & PR Die Internorga ist für uns nach wie vor eine der Leitmessen im HoReCa Bereich und bie­ tet einen guten Besuchermix aus Endver­ brauchern und Fachfirmen. Persönlich ver­ zeichnen wir von Jahr zu Jahr mehr interna­ tionale Besucher. Schwerpunkt für uns war es, passend zu unserem Motto „We care for cold“, Systemlösungen für die Gastronomie sowie Themen wie die Hygiene in Kühlzellen, Energieeffizienz aber auch individuelle Kun­ denlösungen im Bereich der Kühllösungen zu präsentieren. Der Trend und die Nachfrage nach natürlichen Kältemitteln waren auch in diesem Jahr deutlich herauszuhören. Zusätz­ lich spielen die Hygieneeigenschaften, die gerade unsere Produkte bieten, für den Le­ bensmittelbereich eine entscheidende und extrem wichtige Rolle am Markt. www.viessmann.com

Stefanie Noritzsch

VITO AG ALEXANDER SCHAUF, GESAMTVERTRIEBSLEITER Die Internorga ist Trendsetter und Hauptindi­ kator für den Markt in Deutschland und zeigt jedes Jahr, wie die Investitionsbereitschaft ist. Aus unserer Sicht war diese 2019 sehr hoch. Die Messe war für Vito auf einem Top Niveau. Präsentiert haben wir unsere Pro­ duktlinie für Frittierölfiltration: unsere por­ tablen Vitos und die Vito X-Serie, die mobi­ len Allrounder. Wir bekamen sehr positives Feedback von Bestandskunden für unsere

Alexander Schauf

4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2019

Produkte, insbesondere weil wir eben auch nachhaltig arbeiten. Immer mehr neue Kun­ den entscheiden sich auch deswegen für Vito. Das Thema Digitalisierung fließt natür­ lich in unsere Produktentwicklung ein. Auf der Messe haben wir unsere Lösung für den Bereich Smart Kitchen vorgestellt: den Vito 80. Dieser kann über Smartphone, Tablet oder PC programmiert und abgefragt werden. Trends sind, neben Kundenfeedback, für uns und unsere Produktentwicklung wichtig. Wir haben viele neue Ideen bekommen, auch im digitalen Bereich. Diesen neuen Anforderun­ gen wollen und werden wir als Marktführer Vito in der Frittierölfiltration gerecht werden! www.vitofilter.com

WELBILT DEUTSCHLAND HANS-WERNER SCHMIDT, GESCHÄFTSFÜHRER

Hans-Werner Schmidt

Im Rahmen der Messe haben wir primär die Convotherm 4 Bake Serie gelauncht. Diese Neuheit spricht alle an, die immer frische Backwaren und Snacks in Profiqualität anbie­ ten wollen. Außerdem im Gepäck von Wel­ bilt war der Merrychef eikon e1s. Als neuer Hochgeschwindigkeitsofen ist er das ideale Einstiegsmodell für kleinere Snackeinheiten. Und um unser Angebot abzurunden, bieten

FÜR ALLE, DIE FLEXIBEL SEIN MÜSSEN ...

wir mit der Crem Serie nun auch ein brei­ tes Produktportfolio für Kaffeeanbieter in den Bereichen Office Coffee, HoReCa und ­Convenience Coffee. www.welbiltde.com

WINTERHALTER DEUTSCHLAND RUDI SEUBERT, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG Für Winterhalter war die Internorga ein wei­ teres Mal eine erfolgreiche Messe. Im Ver­ gleich zu 2018 hatten wir mehr Kontakte und, was viel erfreulicher ist, die Qualität der Gespräche hat deutlich zugenommen. Die­ se waren sehr zielorientiert und man spürte eine konkrete Investitionsbereitschaft der Kunden. Ein Highlight war sicherlich unser überdimensionales Touch-Display, an dem wir die innovativen Funktionen und die Zu­ verlässigkeit unserer neuen UC-Serie zeigen konnten. Die durchweg positiven Reaktionen auf unser Meisterstück und die auf der Mes­ se verliehen Auszeichnungen sind Beweis dafür, dass wir uns bei der Entwicklung kon­ sequent auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden eingestellt haben. www.winterhalter.de

Rudi Seubert

... DAS SYSTEM ZUR PROFIKÜCHE MIT ZUKUNFT FINDEN SIE BEI UNS.

www.kueppersbusch.com

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTAT

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN – INTERVIE

Work smart, ­ not hard! Im badischen Offenburg hat mit Hobart der Weltmarktführer in gewerblicher Spültechnik seinen Sitz. Das Unternehmen „lebt“ seine Innovationsfreudigkeit nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im Umgang mit dem Fachhandel und als Arbeitgeber. Wir sprachen mit Manfred Kohler, Geschäftsführer Vertrieb und Produktion, und Elke Vollmer, International Marketing & Kommunikation. Von Peter Erik Hillenbach Herr Kohler, Frau Vollmer, bevor wir uns Gegenwart und Zukunft zuwenden, sei ein Abstecher in die jüngere Vergangenheit Ihres Unternehmens erlaubt: Die Umsetzung der Hobart-Vision vom Spülen ohne Wasser ist mit der Einführung der Premax-Technologie 2007 einen riesigen Schritt vorangekommen. In einem einzigen Entwicklungsschritt 50 Prozent Wasser zu sparen, schien damals unmöglich. Bitte fassen Sie für uns kurz zusammen, was Premax eigentlich für das gewerbliche Geschirrspülen bedeutet. Manfred Kohler: Als wir 1999 Mitglied der ITW-Familie wurden (gemeint ist die Konzernmutter Illinois Tool Works; d. Red.), hat sich unsere Sichtweise von Innovationen, Technologien und Marktbearbeitungen grundlegend geändert. Wir haben auch schon früher gute Produkte gebaut, aber eher aus unserer Sicht, was der Kunde wohl wollte oder bräuchte. Mit Eintritt in die ITWFamilie wurde es dann eher „Outside-In“: Jetzt gehen wir raus, fragen den Kunden, was er wirklich braucht, beobachten das Ganze, und darauf basieren Produktent­ wicklung und Technologie. Grundlagenfor­ schung ist eine weitere Änderung gewesen; die haben wir mit diesem Tiefgang vor ITW nicht betrieben: von Tropfenbildung über

Dampfverteilung bis zu Temperaturver­ schiebungen in den Maschinen. Das alles mündete in die Entwicklung der PremaxTechnologie und uns war klar, das ist eine komplett neue Technologie und Produktli­ nie, die über dem steht, was man bisher kennt. Premax steht seitdem für Innova­ tion, Innovationsführerschaft, Ökologie, Ökonomie. Die Reduzierung der Verbräuche um die Hälfte war ein Wake-up Call. Ein Paradigmenwechsel nicht nur in der Unternehmenshistorie, sondern in der gesamten Branche. Wie hat der Fachhandel damals reagiert? Elke Vollmer: Der Fachhandel war viel­ leicht etwas verunsichert in seiner Argu­ mentation, weil wir ein Stück weit vom DIN-Prozess abgerückt sind, aber trotzdem unser Ziel erreicht haben. DIN ist aber nur eine Empfehlung und kein Gesetz. Da ha­ ben wir viel Aufklärungsarbeit geleistet, nicht zuletzt im eigenen Vertrieb. Aber wir konnten eben alles erklären und belegen – beim Endkunden haben wir uns sogar weit aus dem Fenster gelehnt und angeboten, wenn er die versprochenen Betriebskosten­ einsparungen oder das hygienische Ergeb­ nis nicht erreichen sollte, kommen wir für die Differenz auf. Dadurch, dass wir in den

Betrieben Wasseruhren und Zähler auf un­ sere Kosten installiert haben, haben sich viele darauf eingelassen. Wir haben jedoch nicht eine einzige Zuzahlung machen müs­ sen, weil wir das Versprochene immer ein­ gehalten haben. Premax wäre ohne Grundlagenforschung beim Mutterkonzern nicht möglich gewesen für einen deutschen Mittelständler. Kohler: Ja und nein. Zum damaligen Zeit­ punkt trifft das zu, da war das Innovations­ zentrum in den USA angesiedelt. Eine riesi­ ge Brain- und Manpower! Wir haben unsere Ingenieure rübergeschickt, die diese Un­ tersuchungen über Jahre begleitet haben. Die spätere Innovationsgeschwindigkeit und Weiterentwicklung haben wir dann von Offenburg aus betrieben. Wir haben hier unser Innovationszentrum bauen dürfen und sind seitdem Taktgeber für die Spülma­ schinenentwicklung im Gesamtkonzern. Im Konzern sagt man: „Ihr seid das Gehirn und das Herz der Spülmaschinentechnologie.“ Welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang für Ihr Unternehmen? Vollmer: Nachhaltigkeit gehört zur DNA von Hobart. Hinter den Innovationsprozes­

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Fotos: GW Verlag/SP, Hobart

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TTUNG & TECHNIK

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Wenn sichere

Hygiene sich mit hoher Effizienz

EWSERIE (60): HOBART

verbindet.

„Nachhaltigkeit gehört zu unserer DNA“: Manfred Kohler und Elke Vollmer am ­Hobart Innovationsund Produktions­ standort in Offenburg

sen, die wir leben und nicht nur darüber spre­ chen, steckt unglaublich viel Arbeit. Zum einen in Forschung und Entwicklung, aber auch in der Kommunikation: Wir sind traditionell eng mit dem Fachhandel verbunden und müssen unsere guten Ideen ihm gegenüber auch gut kommu­ nizieren, damit er damit arbeiten kann. Bis die ­Ideen beim Endkunden sind, dauert es eine ge­ wisse Zeit und dann haben wir schon wieder die nächste tolle Idee parat. Kohler: Nachhaltigkeit lässt sich durchaus rech­ nen: Betrachtet man die „total cost of owner­ ship“ und vergleicht die Amortisationszeit einer Maschine, macht es schon einen Unterschied, ob diese anderthalb oder drei Jahre beträgt. Da wirkt sich ein Innovationsvorsprung sehr wohl aus. Ihr Slogan „Work smart, not hard!“ zielt direkt auf sich ändernde Arbeitsbedingungen auch im Gastgewerbe. Viele Gastronomen stehen jedoch der Digitalisierung in der Küche immer noch skeptisch gegenüber und sehen sie im Gegensatz zu ihrem Handwerk. Wie begegnen Sie den Skeptikern? Kohler: Digitalisierung fängt bereits mit Intelli­ genz in der Maschine an, die dem Anwender Din­ ge erleichtert – die Ein-Knopf-Bedienung etwa, mit der man morgens startet und abends endet. Parallel finden Entwicklungen und Gewöhnungen im Alltag statt: Smartphone-Benutzung, Vernet­

zung von Küchengeräten. Und irgendwann ist es für den Nutzer normal, dass eine Spülmaschine sich meldet, wenn sie Nachschub an Chemie braucht oder eine Wartung oder wenn ein Sieb nicht richtig eingesetzt wurde. Vollmer: Für uns steht „Work smart, not hard!“ für die intelligenten Features der Maschine. Wir haben zum Beispiel einen Schmutzsensor, der immer wieder die Qualität der Lauge misst und automatisch die Dosierung von Frischwasser und Chemie justiert – und zwar so, dass die Maschi­ ne nur ein Minimum an beidem benötigt und somit Kosten bei bestmöglichem Waschergebnis spart. Das Feedback derer, die diese Features nutzen, ist durchweg positiv: Sie helfen bei der Prozessoptimierung und der Fachhandel, falls er den Zugriff auf die Maschinen hat, kann rasch auf etwaige Fehlermeldungen reagieren. Entwe­ der per telefonischer Hilfestellung oder weil er, wenn er zum Endkunden rausfährt, bereits das richtige Ersatzteil an Bord hat. Kohler: Weitere Vorteile: Der Fachhandel kann seine Einsätze besser und flexibler planen, er kann mehrere Kunden clustern, also Routen zu­ sammenlegen. Der Endkunde wiederum profitiert von „first level supports“, also einfachen Videos zur Fehlerbehebung, oder YouTube-Tutorials. Die Entwicklung geht zunehmend dahin, dass Her­ steller, Fachhandel und Endkunde immer näher zusammenrücken.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MARKTSTRATEGIE MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN UNTERNEHMEN – INTERVIEWS

Blick in eine der Produktionshallen in Offenburg mit von Hobart geförderter Graffiti-Kunst an der Wand

Wie schafft es Hobart, Fachhandel und Endkunden mitzunehmen und auf Stand zu halten? Müssen Sie Ihre Innovationszyklen mitunter zügeln? Kohler: Es gibt technologisch anspruchs­ volle Themen, die erklärungsbedürftig sind, etwa Funktionalitäten in Großmaschinen oder Digitalisierung und Intelligenz in der Maschine. Manche Themen brauchen ein­ fach ein bisschen länger, bis sie im Markt durchgesickert sind. Wenn dann die Inno­ vationszyklen zu kurz sind, irritiert das den Markt mitunter. Dann kommt es durchaus vor, dass man auf einer Messe wie der In­ ternorga gefragt wird: „Was habt Ihr denn Neues?“ Und ich antworte dann: „Was ken­ nen Sie denn schon?“ Und es kommt her­ aus, dass mein Gegenüber die letzte oder gar vorletzte Gerätegeneration kennt. Demgegenüber stehen die „Aha“-Themen, wie wir sie nennen, die gut und einfach vi­ suell darstellbar und nicht sehr erklärungs­ bedürftig sind. Dazu gehört etwa unser permanenter Schmutzaustrag: Die Maschi­ ne wird kontinuierlich gefiltert, der Schmutz wird herausgepumpt, fällt in den Siebkorb nebenan, das versteht jeder sofort. In die gleiche Kategorie fällt die neue TopDry-Trocknung Ihrer UT-Geräte, Stichwort rosa Brausepulver. Die Technologie wurde

mit Branchenpreisen überhäuft – reagiert der Markt ebenso begeistert, verkaufen sich die UT-Modelle gut? Kohler: Die Technologie war hier die eine Geschichte, aber das zu präsentieren (lacht) war für uns alle eine große Freude. Mit dem rosa Brausepulver, das die absolute Tro­ ckenheit der frisch gespülten Gläser belegt, hatten wir den visuellen Effekt, das Sehen und Verstehen in einem. Und das kommt dann auch sehr schnell im Markt an… Vollmer: … eine Beweisführung für eine neue Technologie, die der Kunde sehen und anfassen kann – und häufig fragt: „Warum habt ihr das denn nicht schon frü­ her gemacht?“ Eine ähnliche Reaktion er­ warten wir übrigens, wenn wir demnächst eine weitere Weltneuheit der Spültechnik präsentieren: nämlich am 17. und 18. Mai im Rahmen der Veranstaltung „Treffpunkt Zukunft“ in Offenburg. Das wird ein zwei­ tägiger Branchenkongress, der sich in Im­ pulsvorträgen und praxisnahen Seminaren mit Themen wie Connected BIM, Automa­ tisierung 4.0 und Spültechnik der Zukunft beschäftigt. Ist bis dahin Ihr Neubau fertig? Kohler: Wir vergrößern unser Internatio­ nales Distributionszentrum für Ersatzteile und wir haben einen neuen Online-Ersatz­

teilshop für unsere Fachhändler gelauncht, um den Fachhandel zu unterstützen. Wir erweitern hier, damit der Fachhandel nicht selbst alles vorhalten muss. Aber wir ha­ ben eben auch 200 eigene Servicetechni­ ker, wenn der Fachhandel technisch nicht mehr weiterkommt und/oder selbst keinen Service anbietet. Hier werden wir übrigens immer stärker zur verlängerten Werkbank des Fachhandels. Es gilt überdies unsere 200 fahrenden Lager, die wir draußen un­ terhalten, intelligent zu vernetzen und de­ ren Belieferung über Nacht per Express zu gewährleisten. Der Fachhandel muss sich heutzutage verstärkt mit Trends im Außer-Haus-Markt auseinandersetzen: nicht nur mit Snacks, Burgern und Bowls, sondern auch mit neuen gastronomischen Flächen etwa im Einzelhandel. Sind Sie auch in diesem Segment mit Ihren Produkten am Start? Kohler: Absolut. Unser Produktportfolio gibt das ja komplett her. Größe, Leistung, Anspruch, Dimension können wir je nach Kundenbedarf in der einfachen Variante, in der Profi- oder der Premax-Klasse gewähr­ leisten. Das reicht von den Tankstellen bis hin zu IKEA & Co, die mit kleineren Outlets in die Innenstädte gehen. Und was gibt es da? Deko und Essen. Deshalb sitzen wir ja

Rosaroter Aha-Effekt: Market Manager Christian Merz präsentierte die vielfach ausgezeichnete Top-DryTechnologie bereits auf der Inter­norga 2018 und danach auf Roadshows

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MANAGEMENT & ORGANISATION

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SERIE N – INTERVIEWSERIE (60): HOBART (60): HOBART

mit Trendforschern zusammen und fragen, wohin die Reise geht. Wie wird sich der Be­ darf am Spülen entwickeln, was brauchen die Maschinen an Intelligenz, wie muss das Personal ausgebildet sein? Hier sind zum Beispiel sprachneutrale Menüführungen gefordert. Was uns zum letzten Punkt führt: Hobart als Arbeitgeber. Das Unternehmen wurde zum siebten Mal in Folge als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet, zudem stellen Sie gerade das Thema Diversity Management nach vorne. Sie haben im vergangenen Mai die „Charta der Vielfalt“ für Diversity in der Arbeitswelt unterzeichnet, die Förderung von Frauen in technischen Berufen soll weiter verstärkt werden. Vollmer: Es geht darum, das Unternehmen attraktiver und vielfältiger zu gestalten, ausdrücklich auch für Frauen. Wir sind halt Maschinenbauer und werden deshalb von den weiblichen Arbeitnehmern nicht so in die engere Wahl gezogen, aber auch im Maschinenbaustudium gibt es mittlerwei­ le immer mehr Frauen. Bei uns arbeiten durchaus auch Maschinenbauingenieurin­ nen; diesen grundsätzlichen Wandel in der

Gesellschaft wollen wir positiv begleiten. Studien haben gezeigt, dass der Vorname Thomas momentan in Vorstandsetagen häufiger vertreten ist als Frauen insgesamt; das kann es ja nicht sein. Frauen in dieser Arbeitswelt sind ein Thema, aber Diversity ist noch viel mehr: Jung/Alt, Lokal/Interna­ tional etc. Das Mischverhältnis macht den Erfolg von Unternehmen der Zukunft aus. Hobart ist und bleibt auch Ausbilder im nennenswerten Maßstab? Kohler: Wir bilden gewerblich aus, etwa Elektriker und Mechatroniker, im IT-Bereich; wir haben unsere dualen Studiengänge. Für uns sind das Schlüsselfaktoren: zum einen die Diversity, zum anderen Ausbildung und Integration im eigenen Hause. Wir sind als regionaler Arbeitgeber mit über 1.000 Mit­ arbeitern sehr interessant, aber wir haben eben auch mit der Konzernstruktur eine europäische oder gar globale Option. Un­ sere Studenten sind dann mal ein halbes Jahr in San Francisco, Chicago, Australien oder England und haben die Möglichkeit, internationale Erfahrungen für die berufli­ che Weiterentwicklung zu machen. Und das unterstützen wir auch weiterhin.

FACTS • Hobart bezeichnet sich als Weltmarktführer in gewerblicher Spültechnik • Deutscher Unternehmenssitz und Produktionsstandort ist Offenburg/ Baden, die Konzernmutter ist ITW • Über 1.000 Mitarbeiter, davon 200 Servicetechniker; Ausbilder in verschiedenen Berufen • Mit Einführung der Premax-Linie 2007 sorgte man für die Halbierung der Wasserverbräuche und damit für einen Quantensprung in der Spültechnik • Aktuell wurde die Top-Dry-Trocknung der neuen UT-Geräte vielfach ausgezeichnet • Enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandel, „verlängerte Werkbank“ • Termin: 17. und 18. Mai „Treffpunkt Zukunft“ in Offenburg (Oberrheinhalle und am Hobart-Standort) • Eine Langfassung dieses Interviews veröffentlicht die Redaktion zeitgleich auf ­www.trendkompass.de • www.hobart.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTAT

HTR GASTRONOMIE- UND GROSSKÜCHENTECHNIK /

Der Fachhändler HTR arbeitet eng mit dem italienischen Hersteller Smeg Foodservice im Bereich Spültechnik zusammen. „Bisher laufen alle verkauften Geräte von Smeg störungsfrei“, so Geschäftsführer Christian Rott (links). Mit im Bild Smeg-Außendienstmitarbeiter Jan Bruns

360-Grad-Angebot für das Gastgewerbe Nunmehr fast zehn Jahre ist es her, dass Christian Rott sein Unternehmen Haus- und GastroTechnik Rott in der hauseigenen Garage gründete. Schnell wurde für den Inhaber ersichtlich, dass sich der Fokus auf die Gastronomie lohnt. HTR Gastronomie- und Großküchentechnik war geboren. Von Yvonne Ludwig-Alfers Inzwischen ist Rotts Unternehmen aus dem kleinen be­ haglichen Zolling in die Stadt Moosburg umgezogen und konnte sowohl Räume als auch Mitarbeiterzahl steigern. Und auch bei der alleinigen Konzentration auf das Sor­ timent Technik und den jeweiligen Service für die Gas­ tronomie und Großküchen blieb es nicht. Seit 2016 gibt es die Tochterfirma HTR Exklusiv, die von Patricia Schulz betreut wird. „Alles für den Genuss“ wird hier groß ge­ schrieben: Wein, Spirituosen, Gewürze, Tee und vieles mehr wurden beim Start über einen Onlineshop vertrie­ ben, seit Juli 2018 gibt es im Ausstellungsraum der HTR Großküchentechnik das „Genußladal“ als Shop im Shop.

Breites Portfolio Die Klientel des Unternehmens besteht hauptsächlich aus Gastronomie und Hotellerie, aber auch in den Berei­ chen der Gemeinschaftsverpflegung und Krankenhaus­ technik sind Rott und sein Team mittlerweile vertreten. Erhältlich sind über HTR Großküchengeräte aller Art, da­

runter Spülmaschinen, Herde, Kombidämpfer, Grill- oder Warmhaltegeräte, aber auch Zubehör wie GN-Behälter, Küchen- und Toilettenpapier sowie Chemie. Geboten wird darüber hinaus der entsprechende Service inklusive Wartung und Revision aller Großküchengeräte. Betreut werden die HTR-Kunden auch bei Neuplanung oder Umgestaltung ihres Betriebes. „Optimale Raumplanung unter Berücksichtigung der kochtechnischen Aspekte sind unsere Stärke. Wir haben auch einige kompetente Partnerbetriebe an der Hand, mit denen wir zusammen noch besseren Service bieten können“, erklärt Christian Rott. Der Reparaturservice steht den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung. Sämtliche Arbeiten von Elektro über Lüftung bis hin zu Gas werden durch das Fachper­ sonal ausgeführt „Auch bei Geräten, die nicht bei uns gekauft wurden, übernehmen wir gerne sowohl Ser­ vice- als auch Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten“, erläutert der Inhaber. Sollte eine langwierige Reparatur bei einem Gerät notwendig sein, stellt HTR Leihgeräte

2016 gründete HTR die Tochterfirma HTR Exklusiv, welche Wein, Spirituosen, Gewürze, Tee und andere Produkte für den Genuss vertreibt. Am Standort Moosburg gibt es seit 2018 das Genußladal

Fotos: HTR

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TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

HTR EXKLUSIV IN MOOSBURG

zur Verfügung. Diese können Gastronomen oder Hoteliers auch bei größeren Veranstaltungen mieten.

Noch besseren Service

Christian Rott (rechts) mit Massimo Zava, Export Manager bei Smeg

Einen großen Umsatz verzeichnet das Unter­ HTR Gastronomieund nehmen bei der Spültechnik. Wichtig in diesem Großküchentechnik, Moosburg Punkt ist Christian Rott eine gute Zusammen­ arbeit mit den entsprechenden Herstellern. Geschäftsführung / Inhaber Durch einen bereits bekannten Außendienst­ Christia n R ott / Pa tri cia Schulz mitarbeiter kam zum Beispiel der Kontakt zu Smeg Foodservice zustande. „Neben der sehr Historie, Gründung guten Betreuung durch die Außendienstmitar­ Gr ündung im Ja hr 2009 beiter haben uns die Qualität und auch das , 20 die Tochterfirma HTR Exkl 16 ka m Preis-Leistungs-Verhältnis von Smeg über­ usiv da zu, die von Pa tricia Schulz zeugt. Bisher laufen alle verkauften Geräte betreut wird von Smeg störungsfrei!“, gibt Rott preis. Mitarbeiter, Auszubil Großen Bedarf, Kunden durch Küchentech­ dende 4 M ita rbeiter, keine Auszu nik zu unterstützen, sieht der Fachhändler bildenden aktuell aufgrund der Problematik des Fach­ Einzugsgebiet kräftemangels. Hierzu werden den Kunden Üb erwiegend Ba yern die neuen Kochmethoden nähergebracht, dazu zählen die Themen Schockfrosten, Kundenstruktur Sous-­Vide-Garen und zeitversetzte Produk­ Ga stronomen, Hotellerie un tion. Diese werden von Verkaufsleiter und d Ge me inscha ftsverpflegung Küchenmeister Tobias Huber immer in das Seminarangebot eingebunden. Auch im Sortiment eigenen Unternehmen steht Rott vor der Großkü chengerä te aller Herausforderung, geeignete Mitarbeiter zu Ar hör wie GN-Behälter, Kü t; Zubefinden – besonders im Service: „Wir su­ Toilettenpapier und Ch chen- und chen nach fähigen Servicekräften, die im emie; Wein, Spirituosen, Gewürze, Bereich Elektrotechnik arbeiten möchten. Tee im Genußla dal Leider sieht es hier sehr schlecht aus. Da­ her werden wir versuchen, Quereinsteiger Autorisierter Händler durch Schulungen und intensive Einarbei­ u. a. für … Smeg, Coldline, R etigo, tung selbst auszubilden.“ Aktuell arbeiten La inox neben Rott in der Geschäftsführung Ver­ Größter Umsatz mit kaufsleiter Tobias Huber, im Büro Patricia welchem Segment? Spülmaschinen Schulz, ein Servicetechniker sowie ein IT-Administrator bei HTR. Ihnen werden flexible Arbeitszeiten und Schulungen An den Wandel in de r Profiküche angepa sgeboten, um ihre Stelle optimal auszu­ stes Sortiment? füllen. Aufgrund flacher Hierarchien kön­ Sch ockfrosten, Sous-Vide -G aren, zeitnen sie sich direkt in das Unternehmen versetzte Produktion einbringen. „Wir sind ein aufstrebendes Unternehmen. Zusammen mit unseren Objektgeschäft / Pla nung Mitarbeitern wollen wir die Firma HTR Sowohl Neub au als au ch Umba u, größer machen und einen noch besseren alles aus einer Ha nd: Vo Service für unsere Kunden anbieten“, so nung bis zur Wartung n der Pla en Rott abschließend. aller Großkü chengerä te und Service www.htr-gastro.de

Hausmessen, Semina re, Schulungen, Workshops

Seit 20 19 In-House verme gen, Seminare und Work hrt Schulunshops Service, Außendien st, After-SalesGeschäft

Rund-um-die-Uhr-Serv ice Wartung und R evision , inklusive all kü chengerä te, Service au er Großch te, die nicht bei HTR gek für Gerä auft wurden www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

„Spätestens in drei Jahren ...

DIGITALISIERUNG IN DER

… ist jede neue gewerbliche Küche vernetzt und digitalisiert.“ Sagt Marc-Oliver Schneider, Geschäftsführer von kiconn. Das Unternehmen arbeitet an vorderster Front der Digitalisierung in der gewerblichen Küche. Seine Lösungen helfen Küchenprozesse sicherer und effizienter zu gestalten, sichern die HACCPDokumentation und wirken dem Fachkräftemangel entgegen. Von Yvonne Ludwig-Alfers Mit Norbert Wittke und Ihnen stehen wahre Branchenprofis an der Spitze von kiconn. Was waren Ihre Überlegungen, dieses Unternehmen zu gründen? Steigender Kostendruck und Fachkräftemangel haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Gewerbe­ küche. Unsere Idee ist, die Digitalisierung von Prozes­

ZUR PERSON Marc-Oliver Schneider (oben), kiconn-Gründer und -CEO, ist seit über 30 Jahren innerhalb der Küchentechnik für gewerbliche Küchen, aber auch für den Privathaushalt unterwegs. Der studierte Diplom-Ingenieur kann auf berufliche Stationen unter anderem in den USA, der Schweiz und Frankreich zurückblicken. Vor der Gründung von kiconn, zusammen mit Norbert Wittke (auch Geschäftsführer von Sicotronic), leitete Schneider als Geschäftsführer den Professional-Bereich namhafter Gerätehersteller. www.kiconn.com

sen zu nutzen, um dem Küchenleiter eine praktische Unterstützung anzubieten. Unser Geschäftsmodell ist in zahlreichen Gesprächen mit Experten gereift und Anfang 2018 haben wir dann kiconn (wie Kitchen Connect) ge­ gründet. Erste Referenzen bestätigen, dass die kiconnLösung dem Küchenleiter Arbeitszeit und Geld spart. Unsere Cloud-Lösung kann übrigens auch von Geräte­

herstellern genutzt werden, die keine eigene Insellösung aufbauen und finanzieren wollen. Über das Thema Küche 4.0, vernetzte Küche wird viel gesprochen. Einiges wurde bereits für die Branche auf verschiedenen Seiten entwickelt. Wird es aber auch genutzt? Wie sehen Sie den aktuellen Stand der Digitalisierung beziehungsweise Vernetzung in den deutschen Großküchen? Das Thema Küche 4.0 ist in aller Munde und einige Ansätze bieten dem Küchenleiter auch einen echten Nutzen. Das Thema Digitalisierung ist bereits auf Fach­ tagungen und -messen im Fokus. Man spricht darüber, informiert sich und ist neugierig auf die praktische Um­ setzung. Besonders Systemgastronomen sind dabei, die Digitalisierung ihrer Küchen voran zu treiben, um auto­ matisch Temperaturdaten zu erfassen und auszuwerten. Auch planen einige Küchenleiter, ihre Wartungspläne mit der effektiven Geräteauslastung abzustimmen. Bei Neuküchen integrieren immer mehr Fachplaner die Digi­ talisierung in ihre Planungen und Ausschreibungen. Ich schätze, dass spätestens in drei Jahren jede neue ge­ werbliche Küche vernetzt und digitalisiert wird.

Das Dashboard der kiconn-Lösung zeigt den gesamten GeräteFuhrpark einer gewerblichen Küche an, der sich von hier aus überwachen lässt. So werden Warnungen bei Abweichungen des Soll-Werts wie etwa im Kühlraum (im Bild links) signalisiert und lassen sich bequem eruieren (Bild S. 35 oben links). Entsprechende Alarme können etwa via Mail weitergeleitet werden

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Fotos: kiconn

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MANAGEMENT & ORGANISATION

R GROSSKÜCHE / KICONN

Bereits in der frühen Planungsphase kreiert kiconn ein Funktionsmuster, das sicherstellt, dass Geräte, Schnittstellen, Plattformen und Apps herstellerunabhängig zusammenpassen und funktionieren – so steht es auf Ihrer Website. Wie setzen Sie dies um? Wir starten in der Regel mit einem halbtägigen Gespräch mit dem Küchenleiter, um genau zu verstehen, wie in seiner Küche die Pro­ zesse laufen. Auch wollen wir verstehen, wo der Schuh drückt. In­ nerhalb von einigen Wochen erstellen wir dann ein erstes Funkti­ onsmuster, mit dem wir die kiconn-Lösung simulieren können. Der Küchenleiter sieht, welchen Nutzen er hat und kann spezifisch noch Änderungen vornehmen. Somit haben wir immer eine Software­ lösung, die auch perfekt dem Kundenanspruch genügt. Mit der DIN SPEC 18898 Kommunikationsschnittstelle für gewerbliches Küchenequipment wurde eine Spezifikation veröffentlicht, welche die Anforderungen für herstellerunabhängige Kommunikationssysteme definiert. War kiconn hier beratend an der Ausarbeitung beteiligt und wie ist der Stand der Umsetzung seitens der Hersteller? Die neue DIN-Norm 18898 legt eine einheitliche Kommunikations­ schnittstelle für alle Küchengeräte fest. Alle Geräte sprechen dann die gleiche Sprache und können leicht vernetzt werden. Kiconn hat hierbei beratend mitgewirkt. Viele Gerätehersteller sind nun dabei, diese Schnittstelle in ihre Geräte zu integrieren. Einigen namhaften Firmen helfen wir dabei. Wir gehen davon aus, dass immer mehr Neuküchen mit Vernetzung ausgeschrieben werden. Geräteherstel­ ler mit der neuen Kommunikationsschnittstelle sind dann eindeutig im Vorteil. Sie bieten individuelle Lösungen zur Lastspitzenoptimierung, vorbeugenden Wartung, Erfassung von Hygienedaten nach HACCP und Prozess-Überwachung. Die Sammlung und Verarbeitung der Daten kann vor Ort oder in der Cloud dargestellt werden. Speicherungen in der Cloud können durchaus von einigen Endanwendern negativ angesehen werden, Meldungen über Hacker nehmen stetig zu und auch der Datenschutz spielt hier mit rein. Wie entkräften Sie diese Vorurteile beziehungsweise gibt es Alternativen? Die Datensicherheit nehmen wir sehr ernst und unsere Software entspricht dem neuesten Stand der Technik. Gemeinsam mit den Kunden entscheiden wir, welche Daten übertragen werden, welche anonymisiert werden und welche Daten nicht verschickt werden dürfen. Auf Wunsch setzten wir auch ein eigenes Kommunikations­ netz für die kiconn-Anwendung auf. So gibt es keine Verbindung mit bestehenden internen Systemen und somit auch keine Gefahr, dass Schädlinge oder Malware ins Haus-eigene Netz eindringen. Meist wird die „vernetzte Küche“ in einem Atemzug mit der Großküche in der Gemeinschaftsverpflegung genannt. Was ist mit gewerblichen Küchen in der Individualgastronomie, in denen teils die gleichen technischen Multifunktionsgeräte wie Kombidämpfer stehen? Können Sie uns hier einen Status quo geben? www.trendkompass.de

Auch für die Individualgastronomie hat kiconn maßgeschneiderte Lösungen. Unsere Software ist modular aufgebaut und kann einfach den Anforderungen der Individual-, Gemeinschafts- und Systemgas­ tronomie angepasst werden. Vernetzte Küche bedeutet auch „Netz haben“ – in deutschen Großstädten und Ballungsgebieten sicherlich kein großes Problem, aber wie ist es in ländlichen Regionen (besonders im Hinblick auf Restaurants, Landgasthöfe…), gibt es da Lösungen? Die gibt es! Falls das Internet per Kabel nicht stark genug ist, bietet sich hier das Handynetz an. Besonders interessant wird das neue 5G Netz sein, das für vernetzte Geräte eine sehr gute Datenübertra­ gung gewährleistet. Oft ist es jedoch sinnvoll, alle Daten vor Ort in einem Rechner auszuwerten und dann nur die kritischen Meldungen zu verschicken. Das erspart enorm viel Datenverkehr und Übertra­ gungskosten.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

DIGITALE L

Totale Vernetzung Die Branche – so auf der Internorga eindeutig zu hören – sieht die Digitalisierung in der Großküche als eine der größten Trends an. Faktisch überall ist man ihr in den Hamburger Messehallen begegnet. Erreicht hat sie alle technischen Bereiche, von der Gar- über Kühlund Spültechnik bis hin zu den Kaffeemaschinen. Ein Abriss von Yvonne Ludwig-Alfers Gastronomen, Hoteliers, Gemeinschaftsverpfleger, ­Caterer, Servicepartner, Fachhändler und -planer sollen durch die neuen digitalen Tools im beruflichen Alltag unterstützt werden – besonders in den gastgewerbli­ chen Betrieben bei täglichen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und der HACCP-Dokumentation. Konsequent eingesetzt, sorgt die Digitalisierung dafür, dass sich Effizienz, Flexibilität und Produktivität eines Betriebes signifikant steigern lassen und Prozesse ver­ einfacht werden. Im gleichen Zug hilft die Vernetzung von Küchengeräten, Ressourcen wie Zeit und Energie zu sparen. Informationen über die jeweiligen Parame­ ter, beispielsweise Temperaturen von Kombidämpfer, Kühlschrank oder Spülmaschine, werden übersichtlich auf Smartphone, Tablet oder PC dargestellt und auch in vielen Fällen gesteuert – der Zugriff kann meist von jedem Ort der Welt erfolgen. Dennoch gibt es vorrangig in Restaurants und Hotelküchen noch Hemmschwellen.­ Für viele Betreiber ist die Digitalisierung bis jetzt das be­ rühmte „Neuland“. Dabei bietet sie einen echten Mehr­ wert. Auf einen Blick kann beispielsweise erfasst wer­ den, welche Speisen und Kochprozesse im Gange sind. Temperaturen lassen sich kontrollieren. Zudem werden Warnhinweise und Fehlermeldungen der Geräte an den jeweiligen Verantwortlichen gesendet und können­ ­direkt von ihm an seinen Servicepartner weitergeleitet werden, der im Idealfall beim Vor-Ort-Termin auch direkt das passende Ersatzteil dabei hat. Bequem lässt sich über die digitalen Tools auch Reiniger nachordern, soll­ ten diese sich dem Ende neigen – natürlich wird davor rechtzeitig gewarnt.

Gesamtlösung gefragt Was stört, sind verschiedene Insellösungen innerhalb der Branche. Jedes Unternehmen, welches sich aktiv mit der Digitalisierung auseinandersetzt und entsprechen­ de Features anbietet, „kocht noch seine eigene Suppe“, was dazu führt, dass sich Endkunden beispielsweise mehrere Apps herunterladen müssen. Auch bestand bis­ her die Problematik, dass Geräte unterschiedlicher Her­ steller nicht miteinander kompatibel waren. Die Lösung

hierfür heißt DIN SPEC 18898, welche im September 2018 veröffentlicht wurde. Durch sie sind Geräte inner­ halb eines Netzwerks herstellerunabhängig in der Lage, eine Sprache zu sprechen. Als einer der ersten Hersteller hat Küppersbusch den Standard bei seinen Produktli­ nien eingeführt. Alle Geräte der Gelsenkirchener mit der neuesten Generation der Steuerung Küppersbusch­ CookingIntelligence (KCI) – der KCI 4.0 – unterstützen den Standard und lassen sich schnell und einfach an moderne Leitsysteme in Großküchen anbinden. Auch das Netzwerk Culinaria hat sich der Thematik angenommen und startete zusammen mit dem Studie­ rendenwerk Bonn im September 2018 ein Digitalprojekt, das mehrere Hersteller einbindet. Sensoren erfassen dort aus vorerst sieben Technikbereichen diverser Her­ steller, darunter MKN, Meiko, Hupfer und Cool Compact, die HACCP-Daten, um sie via Funknetz und WLAN in ein Hygienemanagement-Tool einzuspeisen. Um die Lebensmittelverschwendung weltweit zu redu­ zieren und die Qualität der Speisen zu erhöhen, organi­ siert Check Services seit 2018 als herstellerunabhängi­ ger Dienstleister mit verschiedenen Partnern und dank digitaler Lösungen den Foodflow-Prozess neu.

Viele Einzellösungen in Hamburg Auf der Internorga waren erneut bewährte sowie neue Lösungen im Bereich der Digitalisierung zu erleben – in den meisten Fällen jedoch nicht herstellerunabhängig. Neben den bereits vorhandenen Lösungen, etwa im Spültechnikbereich von Winterhalter, Smeg, Hobart oder im Speisenverteil- und Regeneriersysteme-Sektor bei Rieber oder Stierlen, lieferte Rational mit iKitchen­ seine Antwort auf die heutigen Herausforderungen in der Gemeinschaftsverpflegung. Die Systemlösung besteht aus den zwei Kochsystemen Self- und VarioCookingCen­ ter sowie der Vernetzungslösung Connected­ Cooking. Der Küchenalltag wird dadurch flexibler und produktiver, zudem sparen Anwender mit der Systemlösung von Ra­ tional Platz, Rohwaren und Energie. Dass die Digitalisierung auch nicht vor der Kühltechnik halt macht, beweist Irinox. Auf der Internorga stellte

Die beiden Kochsysteme, das Vario- und SelfCookingCenter, sowie die Vernetzungslösung ConnectedCooking werden bei Rational zu iKitchen

Die Lösungen von Küppersbusch, Irinox und WMF (von links nach rechts)

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LÖSUNGEN

Fotos: Die genannten Unternehmen

SERVICE • www.ambach.com • www.checkcloud.com • www.hobart.de • www.irinoxprofessional.com/deu/ • www.kueppersbusch.com • www.netzwerk-culinaria.de • www.rational-online.com • www.rieber.de • www.smegfoodservice.com/de/ • www.stierlen.com • www.winterhalter.de • www.wmf-coffeeconnect.com der italienische Spezialist für Schnellkühler und Schockfroster FreshCloud vor, eine Cloud-Um­ gebung, die alle Daten des Schnellkühlers Multi­ Fresh MyA erfasst. Bei Bedarf lassen sich mehrere Geräte und auch mehrere Küchen in die Weban­ wendung einbinden. Jederzeit und von überall aus kann der Betriebsstatus eingesehen werden. So steht jederzeit ein System zur Verfügung, das eine laufend aktualisierte Übersicht über die bisherigen Daten der Arbeitszyklen führt und automatisch alle HACCP-Reports zur Verfügung stellt. Mit der WebApp von Irinox können Informationen über die laufenden Produktionsvorgänge eingesehen und mit allen Mitarbeitern geteilt werden, die sich be­ quem per PC, Tablet oder Smartphone einloggen können. Auf einer einzigen Bildschirmseite lassen sich Raum- und Kerntemperaturen von Produkten überwachen und in Echtzeit die Phasen sowie Zei­ ten der laufenden Zyklen eines jeden MultiFresh MyA überprüfen.

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Der diesjährigen Jury des Internorga Zukunftspreis war die telemetrische Lösung WMF CoffeeConnect des Geislinger Herstellers WMF eine Auszeich­ nung in der Kategorie Ausstattung & Technik wert. Dank des digitalen Tools sind Unternehmen in der Lage, ihr Kaffee-Business gezielt zu optimieren. So lassen sich etwa die erhobenen Maschinen­ daten dazu nutzen, den Einkauf von Rohstoffen und anderen Verbrauchsmaterialen so effizient wie möglich umzusetzen. Gleiche Weitsicht und Wirtschaftlichkeit gilt für das Planen von War­ tungsmaßnahmen oder Technikereinsätzen. Dar­ über hinaus liefert die digitale Lösung Auswertun­ gen zu Verkaufs- und Absatzzahlen und erlaubt die automatisierte, standortübergreifende Anpas­ sung des Getränkeangebots.

Beispiel für Fachhandel und -planer Eins der zentralen Themen auf der Internor­ ga bei Ambach war die App my_ambach. Das Tool wurde für dessen Fachplaner, Händler und Servicepartner­entwickelt und bietet ihnen Zu­ gang zu sämtlichen Broschüren und technischen Angaben der Produktlinien und Spezialgeräte des italienischen Herstellers. Darüber hinaus können sowohl ­Technische Daten (TD) als auch 2D DWGZeichnungen eingesehen und heruntergeladen werden. Mit einer Registrierung ist die Einsicht in Produktkataloge (PC), DWG-3D-Dateien, BIM- / Revit-Dateien, Benutzer- und Installationshand­ bücher sowie Explosionszeichnungen möglich. Ferner besteht die Möglichkeit, Ersatzteile direkt zu bestellen.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

CONVOTHERM

Für frische Backwaren un Der neue Convotherm 4 Bake verbindet traditionelle Backexpertise ohne zusätzlichen Gärschrank mit der Funktionsvielfalt des Kombidämpfers. Die Serie ermöglicht die Zubereitung frischer Backwaren und Produkte für die heiße Theke. Optimales Garraumklima stellt dabei das Natural Smart Climate im Convotherm 4 Bake sicher. Es bewirkt, dass jedes Gargut von selbst die ideale Feuchtigkeitsmenge auf natürliche Weise aufnimmt. Ermöglicht wird dies durch das geschlossene Garsystem ACS+. Einer der größten Vorteile beim Garen mit Kombidampf mit Natural Smart Climate: Die Eigenfeuchtigkeit, Geschmacksstoffe und Vitamine der Produkte bleiben best­ möglich erhalten. Ob vorgegärt, tiefgefroren oder halbgebacken – mit der Backfunktion BakePro gelingen gleichmäßige Ergebnisse. Selbst bei Vollbeschickung ermöglicht die Funktion das perfekte Aufgehen von Kleinund Weizenbackwaren und sorgt für Glanz. Da sich die Aufbereitung von Weizen- und Vollkornbackwaren grundlegend unterschei­ det, verfügt der Convotherm 4 Bake über produktspezifische Backmodi.

Programmvielfalt Das Gerät ist ausgestattet mit dem FullTouch-Screen easyTouch. Über das symbol­ basierte Menü ist die Steuerung einfach und intuitiv. Mit Press&Go gelingt automatisches Backen und sorgt für gleichbleibende, repro­ duzierbare Backergebnisse. Für verschiedene­ Produktkategorien wie Backen, Snacks und die heiße Theke sind vorprogrammierte Gar­

Backen auf kleinem Raum und in reproduzierbarer Qualität ermöglicht der Convotherm 4 Bake

profile hinterlegt. Im Press&Go Modus be­ hält der Anwender den Überblick mit dem TrayView. Bei rollierender Mischbeschickung wird auf dem Display a ­ ngezeigt, wie lange die einzelnen Einschübe­noch im Garraum verweilen müssen. Nach jedem Öffnen der Gerätetür wird die Backzeit separat für ­jeden Einschub neu berechnet. Kreierte Gar­

profile können inklusive Foto als Favoriten abgespeichert werden. Eine weitere Neuheit ist die Nachbackfunktion, durch die sich bei Bedarf drei weitere Minuten Backzeit hinzu­ fügen lassen. Das integrierte Backbuch er­ leichtert die Arbeit mit vorprogrammierten Back- und Garrezepten. Für frischen Hefe­ teig gibt es darüber hinaus speziell angeleg­ TRUE

Kühltisch-Konfigurator Ab sofort bietet der Kühlgerätehersteller True auf seiner neuen Webseite einen KühltischKonfigurator an. Mehr als 520 Schubladen- und Türkombinationen lassen sich damit planen. „Betrachtet man die Restaurantlandschaft und deren unterschiedliche und breitgefächerte gastronomischen Angebote, ist es nur logisch, dass die Arbeitsplätze indi­ viduell gestaltet sein müssen. Kühltische ‚von der Stan­ ge‘ helfen nicht viel weiter. Wir bieten über 522 Schub­ laden- und Türkombinationen, die in unserem Konfigu­ rator geplant werden können“, so Olga Beck, Marketing Manager EMEA, True Refrigeration. Die Kühl- und Gefriertheken mit der Modellbezeichnung TCR (Kühlen) beziehungsweise TCF (Tiefkühlen) sind auf True Kühltische lassen sich ab sofort online konfigurieren

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Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

KBS GASTROTECHNIK

nd Snacks Neuer Katalog te Rise&Ready Gärprofile. Durch sie entste­ hen optimale Aromen- und Volumenbildung des Garguts in drei Stufen. Die eingebaute, variable Lüftergeschwindigkeit lässt sich in fünf Stufen regulieren und wird in BakePro ganz ausgeschaltet, was für das Volumen und den Glanz bei sensiblen Backprodukten wichtig ist.

Platzsparende Details Darüber hinaus kann der Convotherm 4 Bake optional mit einer platzsparenden ­Verschwindetür ausgestattet werden. Beim Öffnen wird die Tür über eine Schiene an die Seite des Gerätes geführt. Dadurch bleibt der Laufweg frei und der Kontakt mit der heißen Scheibe wird verhindert. Mit­ hilfe der Stapelkit-­Lösung lassen sich zwei ­Kombidämpfer übereinander stellen. Zube­ hör und die Wasseraufbereitungspatrone verschwinden in einem rollenden Auszug unter den Kombidämpfern. Zur leichten Rei­ nigung unterhalb der Geräte ist die Schub­ lade herausfahrbar. Untergestelle, Konden­ sationshauben und Hordengestelle sind zu­ sätzlich wählbar. Das Gerät ist als ­Elektro/ Spritzer in zwei Größen erhältlich. Die ­Bleche mit Antihaftbeschichtung sowie der Gitterrost sind für den Convotherm 4 Bake im Bäckermaß erhältlich.

erschienen

Pünktlich zur Internorga erschien der neue Katalog von KBS Gastrotechnik. Neben dem aktualisierten, gestrafften Sortiment wurde er um eine Reihe interessanter Neuheiten ergänzt. Wie in den Vorjahren teilt sich der Katalog in die Kapitel Kälte, Thermik, Lüftung, Spültech­ nik, Vorbereitung und Edelstahl. Bei vielen Geräten gibt es innerhalb des Katalogs jetzt Detailbilder, die Besonderheiten besser zeigen. KBS hat sich als Vollsortimenter am Markt zu etabliert und bietet alle Produkte für eine professionelle Küchenplanung aus einer Hand. Die bewährte Zwei-Jahre-Vollgarantie für alle wesentlichen Produktgruppen bleibt bestehen. www.kbs-gastrotechnik.de

Im neuen KBS-Katalog gibt es unter anderem Detailbilder, die auf Besonderheiten hin-

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weisen

r online GN 1/1 ausgelegt und mit zwei oder drei Kühlelementen lieferbar. Ausgezeichnet mit der Energieeffizienzklasse A+ garantieren die Kühltische konstante Frische unter Testbedingungen bei 40 Grad Umgebungstemperatur (Klimaklasse 5).

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Fünf Jahre Garantie

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Die gängigsten Kombinationen liefert True laut eigener Angaben in­ nerhalb 24 Stunden abgehend aus dem Europalager in Rotterdam. Der amerikanische Hersteller von gewerblichen Kühl- und Gefrierge­ räten sei aufgrund der hohen Produktqualität und Effizienz bei den Branchenriesen der Quickservice- und Systemgastronomie vielfach gesetzt. Mit einem Netz aus Servicepartnern und einer Garantie von fünf Jahren auf Geräte, Teile und Arbeit gibt True sein Servicever­ sprechen.

:: ideales Klima – regulierbare Luftfeuchtigkeit und Wärme für heiße Speisen :: auch als SB-Vitrine nutzbar – Frontscheibe zum Einschieben oder Herausnehmen :: optisch mehr Verkaufsfläche – verspiegelte Drehtüren sowie optional mit Spiegel zum Hochklappen :: hygienisch und leicht zu reinigen – Heizboden mit Hebelift :: einfach und effizient – Wasserbad in Edelstahl (1.4301), einfache Befüllung und Dampfdosierung

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www.hagola.de HAGOLA Gastronomie-Technik GmbH & Co. KG Hagolastr. 2 | 49424 Goldenstedt | Tel.: 04444 201-0 | info@hagola.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

PALUX

Neu mit Touchscreen Palux hat seinen Druck-Steamer mit einer intuitiven Touch-Technologie ausgestattet, die die Bedienung erleichtert und Zeit spart. Das kompakte Tischgerät ist vielseitig einsetzbar. Die Kombination von Dampf und Druck überträgt die Wärme optimal und ver­ kürzt die Garzeit laut Unternehmen um bis zu 60 Prozent gegenüber Heißluftdämpfern. „Der Palux DruckSteamer ist ein Ass in der Küche: Kö­ che arbeiten wirtschaftlich und erzie­ len perfekte Garergebnisse in Rekordzeit. Er dämpft schonend und erhält Vitamine sowie Far­ be der zubereiteten Speisen“, so Ralf Burger, Teamlei­ ter Produktma­ nagement. Neu ist die Touchscreen-­ Bedienoberfläche, die flächenbündig in das Glaspanel inte­ griert ist. Anwender tippen bequem die gewünschte Funktion oder das passen­ de Symbol auf dem hochauflösenden TFT-Touch-Farbbildschirm an – schon führt der Druck-Steamer die Aktion aus. Durch den hygienischen Farbmonitor behalten Köche darüber hinaus die Pro­ zesse aus jedem Blickwinkel im Auge.

Leistung auf kleiner Fläche Mit der Kombination Druck-Steamer und Schockfroster BC 511 SL kann zeitversetzt produziert werden

Der Palux Druck-Steamer mit drei GN 1/1-Kapa­ zität produziert 400 bis 600 Portionen pro Stunde. Auf kleiner Fläche (625 Millimeter Länge) gart er in acht Mi­ nuten Kartoffeln oder in zehn Minuten 90 Tellergerichte. Die Gar-Temperatur lässt sich stufenlos von 50 bis 119 Grad Celsius einstellen, die Feuchtigkeit liegt durchge­ hend bei 100 Prozent. Insgesamt 70 Kochprozesse sind

voreingestellt, so können Köche jederzeit programmge­ stützt oder manuell garen. Optional erhältlich sind ein Untergestell sowie GN-Behälter. Darüber hinaus punktet der Druck-Steamer mit schnellen Aufheizzeiten, flexibel stellt er sich auf unterschiedliche Mengen Gargut ein. Er gewinnt Wärme aus Abdampf sowie Kondensat zu­ rück und spart so 20 Prozent des Energieeinsatzes. Die integrierte Wasserenthärtung – ein Alleinstellungsmerk­ mal im Markt – reduziert die Kosten für die Wasserauf­ bereitung um 90 Prozent und erhöht die Lebensdauer des Geräts. Durch die glatten Flächen und das Glaspanel außen sowie die Radiusbauweise im Inneren ist es rei­ nigungsfreundlich.

Schonend auf den Punkt garen Neben der einfachen Bedienung und seiner wirtschaftli­ chen Leistung überzeugt der Druck-Steamer mit Qualität der zubereiteten Speisen: Er hält die Temperatur in der großen Garkammer aufs Grad genau ein, sodass auch empfindliche Produkte exakt und dennoch schonend auf den Punkt zubereitet werden. Farbe und Aussehen, Ge­ schmack, Vitamine und Nährstoffe der Speisen bleiben dabei erhalten. Das bedarfsgerechte Garen innerhalb weniger Minuten verhindert zudem die Überproduktion von Gerichten sowie eine schwankende Speisenqualität. Soll Fleisch besonders zart und saftig serviert werden, empfiehlt sich zudem das Niedertemperaturgaren im Pa­ lux Druck-Steamer. Gemeinsam mit dem Schockfroster BC 511 SL im Unterbau lässt sich das Konzept der zeit­ versetzten Produktion realisieren: In ruhigen Zeiten im Palux Druck-Steamer vorzuproduzieren und die fertigen Gerichte anschließend im Schockfroster haltbar zu ma­ chen, spart Arbeitszeit und erhält Frische sowie Qualität der Speisen, unter Vakuum bis zu 21 Tage lang. www.palux.de

FRIEDR. DICK

Imposante Klinge Mit dem Kochmesser Ajax aus der Design-Serie 1905 bringt Friedr. Dick ab August ein neues Messer auf den Markt. Die Klingenform geht auf die historische Form eines Spalters zurück, ein bewährtes Werkzeug für Fleischer und Metzger. Die 22 Zentimeter lange Klinge gleitet mü­ helos durch Fleisch, Geflügel, Obst oder Ge­ müse und macht auch vor kleinen Knochen keinen Halt. Die geschwungene Messer­ schneide ermöglicht den Wiegeschnitt, mit dem feines Tatar aber auch Kräuter mühe­ los geschnitten werden können. Dank des praktischen Lochs in der Messerklinge kann das Messer aufgehängt und damit sicher verstaut werden.

Bei der Entwicklung der Klinge diente ein mehr als 100 Jahre alter Spalter als Vorbild, den Friedr. Dick damals für Metzger und Fleischer im Sortiment hatte. Die traditio­ nelle Form gepaart mit modernem Design und Qualität überzeugt: Bereits beim ersten Arbeiten mit dem Messer imponiert laut Unternehmen das besondere Gewicht, die Schärfe und die Verarbeitung. www.dick.de

Die Klinge des neuen ­Küchenmessers Ajax misst 22 Zentimeter

4.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

SARO GASTRO PRODUCTS

Perfekt gegart und temperiert

Auf der Internorga präsentierte Saro Gastro Products unter anderem zwei Neuheiten aus dem Portfolio: Sous-Vide-Garer und mit Dampf beheizte Bankettwagen. Die Sous-Vide-Geräte aus Edelstahl mit Ab­ lasshahn und digitalem Display arbeiten nach neuem Stand der Technik und sind durch ihre schlanke Bauweise platzsparend. Da das Fleisch vorab vakuumiert und im Beutel in das Wasserbad gelegt wird, behält es während des gesamten Garvorgangs sein

Aroma. Temperatur und Zeit lassen sich je nach gewünschter Garstufe anpassen und jederzeit präzise steuern. Durch eine zusätz­ lich eingebaute Wasserumwälzpumpe befin­ det sich das Wasserbad in stetiger Zirkulati­ on, was für gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt.

Nicht bloß heiße Luft Dass der Qualitätsanspruch moderner Kö­ che aber nicht bei der Zubereitung der Spei­ sen endet, beherzigt auch Saro. Daher stell­ te der Küchenausstatter aus Emmerich am Rhein auf der diesjährigen Internorga neben vielen bekannten Publikumslieblingen auch seine mit Dampf beheizten Bankettwagen vor. Bei den mit Dampf beheizten Bankett­ wagen sind flexibel einstellbare Temperatu­ ren von 30 bis 85 Grad Celsius möglich. Das in fünf Stufen regelbare Dampfsystem speist sich aus einem Wassertank mit zweieinhalb Litern Inhalt und ist somit auch für längere Einsätze ausgelegt. Somit eignet sich Saros Bankettwagen besonders für Caterer, um Speisen über längere Strecken und Zeiten zu

temperieren und ohne Qualitätsverlust an den Gast zu bringen. Die Tür des Wagens lässt sich bis zu 270 Grad öffnen, ist darüber hinaus selbstschließend und verfügt über eine Silikondichtung, was Wärmeverlust vorbeugt und die Energieeffizienz erhöht. Durch eine schlankere Bauweise wurde au­ ßerdem der Transport der Bankettwagen vereinfacht. Die Geräte sind in verschiede­ nen Modellen erhältlich. www.saro.de

KOHLHOFF HYGIENETECHNIK

Berührungsfrei Um Lebensmittelhygiene-Vorgaben überall umsetzen zu können, hat Kohlhoff Hygienetechnik eine platzsparende Lösung für die komplette hygienische Händereinigung und -desinfektion entwickelt.

Optimale Voraussetzungen in puncto Hygiene bietet Kohlhoff mit dem WR-ECO-1 SWPD

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Bei dem neuen Hand-Hygienecenter WR-ECO-1 SWPD werden die hinter der abschließbaren Kopf­ blende platzierten Seifen- und Desinfektionsmit­ telspender ebenso wie der Wasserauslauf berüh­ rungsfrei über Sensoren aktiviert. Getrocknet wer­ den die Hände mit Papierfalthandtüchern, die sich in einem integrierten Spender befinden. Optional ist das Hand-Hygienecenter auch mit einer AntiLegionellensteuerung sowie einem Unterschrank erhältlich. Die Kopfblende kann entriegelt und aufgeklappt werden. In der geöffneten Position wird sie durch Gasdruckfedern gehalten und bietet einen bequemen Zugang, um Flüssigseife, Desin­ fektionsmittel und Papierhandtücher nachfüllen beziehungsweise Wartungs- oder Einstellarbeiten durchführen zu können. www.kohlhoff-hygiene.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

I MP R ES SU M

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 27. Jahrgang

Annette Kruse

Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de

Florian Sell

Maren Bielecke (mb) Telefon (0201) 87126-869 bielecke@trendkompass.de Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng, Dr. Elena Winter Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­M aterialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­ anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-Abonnements-Preis auf Anfrage. Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 27 vom 1. Januar 2019. Keine Liefer- und ­Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 2.750 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.349 Exemplare (1. Quartal 2019). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

PERSON

Karrieren Kompetenzen Profile

Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de

AUSSTAT

NETZWERK CULINARIA

Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

REPORTAGE & INTERVIEW

Reinhold Buchmann

Eloma brachte zur Internorga nicht nur Produktneuhei­ ten mit nach Hamburg, sondern auch personelle Ver­ stärkung für den Vertrieb. In der Region Deutschland Nord-West tritt Annette Kruse an. Als studierte In­ genieurin startete sie in 2016 den Quereinstieg in die Foodservice Equipment Branche und hat sich seitdem zur Verkaufsexpertin entwickelt. Florian Sell übernimmt die neu geschaffene Position des Senior International Account Managers. Er startete seinen Werdegang als Koch, schloss bald darauf ein Studium an der Hotelfach­ schule erfolgreich ab und wechselte dann auf die Her­ stellerseite. Er kann auf über 25 Jahre Vertriebserfahrung im HoReCa- und Einzelhandelsumfeld zurückblicken. www.eloma.com Olaf Nedorn ist neuer Geschäftsführer bei Smeg Deutschland. Als neuen Export Sales Director DACH verpflichtet der italienische Hersteller Luciano Carapia­. Nedorn leitet ab sofort das Geschäft von Smeg in Deutschland und Österreich. Er folgt auf Daniel Martinez­, der das Unternehmen Ende Juli verlässt, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Unter der Führung von Martinez gelang es Smeg, die Marke in Deutschland aufzubauen­ und ihre Bekanntheit zu steigern. Nach einer langen Zeit der Zusammenarbeit und einer Erfolgsgeschichte in verschiedenen Märkten sahen Smeg und Martinez jetzt einen günstigen Zeitpunkt gekommen, den Wechsel einzuläuten. Nedorn kommt von BSH Hausgeräte, wo er bereits über zehn Jahre lang sein strategisches Knowhow in Marketing und Vertrieb unter Beweis stellte, zu­ letzt als Direktor Marketing & Kommunikation. Frühere Stationen seiner Karriere waren unter anderem Siemens Mobile Phones, KarstadtQuelle und Beiersdorf. Smeg hat sich mit dem 47-Jährigen bewusst für einen anerkannten Macher mit langjähriger Vertriebs- und Marketingerfah­ rung entschieden. Zu Nedorns Verantwortungsbereich zählen sowohl die Kult-Retro-Designlinie im Stil der 50er Jahre als auch elegant-luxuriösen Einbaugeräte. Außer­ dem ist er für den Geschäftsbereich Smeg Foodservice mit seiner professionellen Küchentechnik für den AußerHaus-Markt zuständig. Um vom Stammsitz in Italien aus das Deutschlandgeschäft noch stärker voranzutreiben, hat Smeg außerdem Luciano ­ Carapia an Bord geholt. Carapia kommt vom Hersteller für Küchen- und Klimage­ räte De‘Longhi. In der Rolle des Export Sales Director DACH will er gemeinsam mit ­ Nedorn den Marktanteil von Smeg weiter ausbauen. www.smeg.com; www.smegfoodservice.com

Olaf Nedorn

Luciano Carapia

Neu im Einsatz bei Dynamic Professional: Reinhold Buchmann. Der 33-Jährige übernahm im Januar 2019 das Vertriebsgebiet Süd/Ost. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann betreut vorrangig die Fachhan­ delspartner in seiner Region, steht aber auch für praxis­ orientierte Vorführungen und Beratungen bei ausge­ wählten Endkunden zur Verfügung. www.dynamic-professional.de 4.2019


TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

NALIEN

PERSONALIEN

temp-rite International verstärkt seine Verkaufsorganisation für den nationalen Markt und Export. Abge­ leitet aus der Zielsetzung, die strate­ gischen Geschäftsfelder noch inten­ siver zu betreuen, wurde mit Fabio Ferale eine personelle Besetzung aus dem eigenen Unternehmen rea­ lisiert. Der 44-Jährige besetzt die Funktion als Key-Account-Manager für den Care- und Catering-Markt. Hintergrund ist der Wechsel von Stefan­Mühlbauer zum Vertriebsleiter Deutschland, der zuvor diese Position­ ausgefüllt hatte­. Darüber hinaus über­ nimmt Ferale auch die Position des Export-Managers. Sein Nachfolger für die Gebietsleitung West ist Daniel­ Manteufel­. Der 35-Jährige verfügt über langjährige­Vertriebserfahrung und war ­unter anderem für Deutsche See t­ ätig. Manteufel­wurde durch eine vier­monatige Einarbeitungsphase­ intensiv­von seinem Vorgänger auf seinen neuen­Aufgabenbereich vorbe­ reitet. www.temp-rite.de

Fotos: Die genannten Unternehmen

Generationswechsel bei Wiesheu: Angefangen in der Geschäftsleitung im ersten Halbjahr 2018, folgen wei­ tere personelle und strukturelle Ver­ änderungen in den Bereichen Vertrieb und Marketing. Im Januar übernahm Jacqueline Bauch die Vertriebslei­ tung. Damit tritt sie die Nachfolge von Volker Groos an, der das Unter­ nehmen Mitte 2018 verlassen hat. Bauch begann ihre berufliche Lauf­ bahn im Vertrieb und Marketing in der Hotelbranche. In ihrer letzten Position war sie für den Vertrieb in West-und Osteuropa bei Blanco verantwortlich. Zuvor war sie 17 Jahre für Rational in unterschiedlichen Positionen im Ver­ trieb tätig. Darüber hinaus verstärken seit dem letzten Jahr Benedikt Alteköster (Rheinland-Pfalz, Hessen) und Ralph Lehnert (Nordrhein-Westfalen, Saar­ land, Rheinland-Pfalz) den nationalen Vertriebsaußendienst. Beide betreuen die Gebiete von Nicola Schnorbus und Maria Hürter, die 2018 beziehungswei­

Benedikt Alteköster

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Ralph Lehnert

Fabio Ferale

Daniel Manteufel

se 2019 altersbedingt aus dem Unter­ nehmen ausscheiden. Alteköster hat nach seiner Ausbildung zum Bä­ cker und dem Besuch der Meisterschule zum Bäckermeister den elterlichen Betrieb übernommen und selbststän­ dig geführt. Im Jahr 2010 wechselte er in den Vertrieb und war für Resch & Frisch Gastro sowie die Menü-Manu­ faktur Hofmann im Außendienst tätig. Lehnert war nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann im LEH bei mehreren Lebensmittelkonzernen für den regionalen Vertrieb verant­ wortlich. Seit 2009 war die Implemen­ tierung von Bake-Off-Konzepten ein Schwerpunkt innerhalb seines Verant­ wortungsbereiches. An der Spitze des deutschen Außen­ dienstes bei Wiesheu findet ebenfalls ein Stabwechsel statt. Bernd Kinder­ mann übergibt die Verkaufsleitung Deutschland an Carsten Wagler. Seit Januar ist dieser Key Account Mana­ ger. Er hat nach seiner Ausbildung zum Bä­ cker den Meisterbrief und im Anschluss den Betriebswirt absolviert. Vor Wiesheu war er als Frischema­ nager bei einem Lebensmitteleinzel­ händler unter anderem für die Betreu­ ung, Koordination und Optimierung des Bereichs Bake-Off für 65 Filialen zuständig. Neben den personellen Veränderun­ gen im Vertrieb gibt es auch im Be­ reich Marketing Neuigkeiten. Johannes­ Rave übergab nach fünf kreativen Jah­ ren die Leitung Marketing Mitte 2018 an Julia Rümmele. Nach einer Bank­ ausbildung und dem Studium der in­ ternationalen Betriebswirtschaft star­ tete Rümmele 2013 bei Wiesheu im internationalen Vertrieb. Nach dem Wechsel ins Produktmanagement übernahm sie Ende 2017 dessen Lei­ tung. Nun ist sie verantwortlich für die Bereiche Anwendungstechnik, Marke­ ting und Produktmanagement. www.wiesheu.de

Jacqueline Bauch

Carsten Wagler

Julia Rümmele

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GGG-Webseite: www.g-g-g.de I www.ggg24.de Die INTERNORGA 2019 hat auch in diesem Jahr die gesamte Branche in Hamburg vereint und neue Trends aufgezeigt. Wer im Außer-Haus-Markt langfristig erfolgreich sein will, der muss Neuem offen gegenüberstehen und seinen Gästen sowie Kunden immer wieder etwas Neues bieten. Auch wir waren mit einem starken Team auf der diesjährigen Internorga vertreten. Neben dem neuen Messestand hat sich auch die Belegschaft in einem neuen, einheitlichen Outfit präsentiert. Sowohl Kunden als auch Geschäftspartner und Freunde waren vom optischen Auftritt begeistert. Die „neue“ GGG sei deutlich zu spüren, hieß es und man sei beeindruckt von der klaren Ausrichtung, welche die Partnerschaft mit dem Fachhandel im Fokus hat.

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