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November 11 2019

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

COOL COMPACT SEITE 2 FACHHÄNDLER SEITE 18

HOST IN MAILAND SEITE 8 METRO & PENTAGAST SEITE 22

KÜHLTECHNIK FÜR GETRÄNKE SEITE 28

IMPRESSUM

SEITE 34

Places to be

2019

BEST of Market Bestseller – Technik

Köln – Mailand – Salzburg: Waren oder sind noch die Hotspots der Branche der letzten zwei Monate. Wobei die Anuga eher als der berühmte­„Blick über den Tellerrand“ für die Technik-Branche zu sehen ist. Denn ohne Food keine Technik, ohne Technik keine gewerblichen Küchen. Die führende­ Lebensmittelmesse in der Rheinmetropole­bot dafür reichlich in Sachen Trend, Innovationen und Konzepte­für die Ernährung. So manchen bleiben wohl die veganen ­ Garnelen in „lebhafter“ Erinnerung. Aber auch das Gastgewerbe hatte seinen Auftritt. Halle 7 bot mit der Anuga ­Culinary Concepts wieder Einblicke in die Gastrowelt, auch in die Technik (Seite 6 und 7 dieser Ausgabe). Bandbreite in Mailand Weit mehr Küchentechnik gab es auf der Host in Mailand zu sehen. Das Eldorado der Edel-

stahlmöbel ­ — ob t­ hermisch, kühl oder als H ­ygienelösung in Form von Spültechnik. Hier traf sich das Who is Who der Branche auf internationaler­Ebene, in beeindruckenden Zahlen: 2.249 Aussteller­sahen sich fast 200.000 Fachbesuchern gegenüber. Insgesamt 171 Nationen waren vom 18. bis 22. Oktober auf dem Messe­ gelände der italienischen Stadt anzutreffen. Ein großer Anteil der internationalen Aussteller stammte­aus Deutschland (Seiten 8 bis 13 dieser Ausgabe). Nächster Höhepunkt Fünf Tage gefüllt mit Trends und Innovationen verspricht auch wieder die Alles für den Gast in Salzburg. Das österreichische Urgestein der gastgewerblichen Fachmessen und Leitmesse für den gesamten Alpenraum wird dieses Jahr 50 Jahre und lädt zu interessanten Jubiläumsevents.

Bei der letzten Ausgabe kamen fast 47.000 Besucher, eine ähnliche Anzahl dürfte es in diesem Jahr wieder werden. 740 Aussteller haben sich angemeldet (Seiten 14 bis 17 dieser Ausgabe). Fortsetzung in 2020 Aber auch im kommenden Frühjahr jagt ein Messeereignis das nächste. Zum einen steht im ­Februar die Intergastra in S ­ tuttgart nach zwei Jahren wieder auf der Messe­ agenda vieler Aussteller und auch auf der ­ Internorga im März wird es in Hamburg wieder die eine oder andere­Neuheit ­geben. Besonders die ­Intergastra verspricht Spannendes: Erstmals findet parallel die IKA/Olymiade der ­ Köche auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Über 2.000 Köchen aus 70 Ländern kann dann beim Live-Kochen und im Umgang mit der Küchentechnik über die Schulter geschaut werden.

AUSSERDEM:

INTEGRAL

NEU Einbauserie

Cool Compact hat sich am Unternehmensstandort Grosselfingen erweitert; Eversys und Electrolux Professional präsentieren sich mit neuen Logos und der Verband der Fachplaner vergibt im kommenden Jahr wieder den Dr.-Georg-Triebe-Preis. Diese und andere Meldungen: Seiten 2–5 Der Messe-Herbst hat die Branche wieder in seinen Bann gezogen. Auf acht Seiten zeigt der Trendkompass, was die Messen Anuga und Host in Köln beziehungsweise Mailand boten. Daneben wirft diese Ausgabe einen Blick auf die Alles für den Gast in Salzburg. Seiten 6-17

27. Jahrgang

Gasherd-Modul

Im Sommer gaben Metro Deutschland und Pentagast ihre Kooperation bekannt. Ein Schritt, der in der Branche für Gegenwind sorgte. Die Trendkompass-Redaktion hat beide Partner zu den Beweg- und Hintergründen befragt – auch zum seit September existierenden OnlineMarktplatz der Metro, der bei seiner Verkündigung erneute Kritik aus der Branche nach sich zog. Seiten 22-25

Wir sehen uns in Salzburg:

Halle 10 I Stand 0904

09.-13. November

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

E DITOR I AL

AUSSTATTUN

COOL COMP

Neue Formen der Kooperation

Standorterweiterung Cool Compact wächst an seinem Unternehmenssitz in Grosselfingen. Nachdem 2017/2018 die Produktionsstätte erweitert und ein neues Lagerund Logistikzentrum gebaut wurde, konnte Ende September das neue Verwaltungs- und Vertriebsgebäude offiziell eröffnet werden. Seit über 20 Jahren schreibt Cool Compact von Grosselfingen aus Erfolgsgeschichte, entwickelte sich zu einem der größten Hersteller gewerblicher Kühlgeräte mit mehreren Produktionsstandorten. In den Jahren 2017/2018 wurde am Hauptsitz zunächst die Produktionsstätte erweitert und ein neues Lager- und Logistikzentrum gebaut. Seit diesem Herbst ist das neue Verwaltungs- und Vertriebsgebäude fertig. „Unsere Arbeitsplatz­ Ein Oktoberfest für die Mitarbeiter und deren Familien rundete die Eröffnungsfeierlichkeiten ab (links unten). Rechts im Bild: Das neue Hochregallager

kapazitäten waren erschöpft, unsere Seminarmöglichkeiten überschaubar“, erklärt Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing ­ bei Cool Compact. „Nun sind wir bestens aufgestellt und gerüstet für die Zukunft.“

Herzstück: Demoküche Nach 13-monatiger Bauzeit entstand das Verwaltungsgebäude in geradliniger Architektur: ein dreistöckiges Gebäude nach aktuellen energetischen Ansprüchen. Die Räume sind hell und modern, viel Glas und Licht schaffen eine optimale Arbeitsatmosphäre. Alle Besprechungsräume sind mit Ton,

Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de 11.2019

Fotos: GW Verlag/SP (3), Cool Compact (3)

Spültechnik, ­Induktionsherdan­lagen und Nassmüllentsorgung sind drei Schwerpunkte im Portfolio von Friedmann Großkücheneinrichtung aus Berghaupten. Meine Kollegin Yvonne Ludwig hat das Unternehmen, das von Sebastian Friedmann geleitet wird, porträtiert. Loyale Geschäftsbeziehungen zu langjährigen Partnern sowie gut geschulte und ins Team eingebundene Mitarbeiter gehören zu den Erfolgsfaktoren des 1975 gegründeten Fachhändlers. Der Messeherbst mit Anuga, Host und Alles für den Gast lässt sich wahrlich nicht lumpen. Die Branche zeigt sich in Topform, und wo es nicht neue Produkte sind, die für Aufmerksamkeit sorgen, sind es neue Formen der Zusammenarbeit, die vor einiger Zeit noch nicht denkbar gewesen wären. Unter dem Druck der Digitalisierung und des Fachkräftemangels ist es nicht verwunderlich, dass einige Große nun ihre Kernkompetenzen bündeln und zusammenlegen. Die neue Kooperation von Pentagast und Metro hat in Fachhandel und Gastgewerbe für Furore gesorgt und ist uns ein ausführliches Gespräch mit Pentagast-Vorstandsmitglied Winfried Henke und Dr. Martin Behle wert, Operating Partner Deutschland & Österreich der Metro AG und Aufsichtsratsvorsitzender Metro Großhandelsgesellschaft. Lesen Sie unser Interview auf den Seiten 22–25. Und wem es im November nicht kühl genug sein kann: Auf sechs Seiten im Special Kühltechnik stellen wir BestPractice-Beispiele, Getränkekühlschränke und Kühlschubladenlösungen für Restaurants und Bars vor..


G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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PACT

Energieeffizienz im Doppelpack

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Beamer und Bildschirmen ausgestattet. Neben der Geschäftsführung sind hier der Vertrieb, die EDV-Abteilung und der Einkauf untergebracht. In allen Stockwerken ist noch eine Erweiterung der Kapazitäten möglich, Reserve für weiteres Wachstum in den nächsten Jahren ist also vorhanden. Herzstück des neuen Gebäudes ist die komplett ausgestattete Demoküche, in der die von Cool Compact regelmäßig durchgeführten Aktivforen stattfinden. In den Seminarreihen werden sowohl dem qualifizierten Fachhandel als auch interessierten Gastronomen die

Das neue Cool Compact-Verwaltungsgebäude in Grosselfingen (großes Bild links). Herzstück ist die komplett eingerichtete Demoküche (Bild oben und links). Zur Eröffnung überreichten­ Vertreter des polnischen Werks von Cool ­Compact ein Präsent (Bild rechts)

SERIE GKM / GTM 700 ECO

Vorteile der Kühlgeräte des Unternehmens praxisnah dargestellt. Neben der Nutzung für Produktschulung und Vertrieb können auch technische Schulungen oder Veranstaltungen für eigene Mitarbeiter durchgeführt werden.

Weniger Energie!

Mehr Raum für reibungslosen Ablauf

Viel Platz!

In dem neuen Lager- und Logistikzentrum entstanden auf 3500 Quadratmetern zunächst 2500 Stellplätze, ein Potenzial von weiteren 1500 Stellplätzen ist für weitere­ Expansionen vorhanden. Das moderne ­ Hochregallager mit induktionsgesteuerten Staplern sorgt für reibungslosen Ablauf, sowohl in der Produktion als auch im Versand. Die alte Lagerfläche mit 1500 Quadratmetern wurde genutzt, um den Bereich der Fertigung zu erweitern. „Neben dem Knowhow und der Qualität unserer Mitarbeiter sind technische Investitionen, wie zum Beispiel in neue Montagelinien, elementarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie,“ erläutert Markus Sidler, geschäftsführender Gesellschafter bei Cool Compact. www.coolcompact.de www.trendkompass.de

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Gewerbekühlschrank GKM 700 ECO: Energieeffizienzklasse A Gewerbetiefkühlschrank GTM 700 ECO: Energieeffizienzklasse B

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

EVERSYS

Ein Jahrzehnt am Markt Eversys feiert zehnjähriges Firmenjubiläum. Das Ereignis nimmt der Schweizer Hersteller von hochautomatisierten Espressomaschinen zum Anlass, unter anderem ein neues Maschinenkonzept vorzustellen. Seit der Gründung 2009 ist Eversys stetig gewachsen. Das Ziel besteht seit jeher darin, die Zubereitung von erstklassigem Espresso auf Knopfdruck zu ermöglichen – ganz ohne Einschränkungen. Erst 2018 brachte Eversys seine neue Milchaufschäumoption 1.5 step heraus – jetzt das e’levelling-System. Das Unternehmen hat zusätzlich zum Standort in New York City jüngst Niederlassungen in Hongkong und London eröffnet. Ein weiterer­ Meilenstein 2019 war die Einführung des neuen Eversys-Logos. Und nicht zuletzt hat der Hersteller mit dem Bau des Werks in Siders in seine Infrastruktur investiert und wird zudem eine neue Cloud-basierte ERP-

Lösung unternehmensweit implementieren. Mehr als 130 Mitarbeiter weltweit sind für Eversys tätig. Vertrieben werden die Produkte in 38 Ländern. CEO Martin Strehl: „Ich bin mit der Entwicklung, die Eversys in so kurzer Zeit gemacht hat, sehr zufrieden. Sie ist hauptsächlich dem Einsatz unseres engagierten Teams und der Marktakzeptanz unserer Technologie geschuldet. Die Erreichung einiger wichtiger Meilensteine hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen. Und angesichts der aktuell laufenden Projekte bin ich zuversichtlich, dass wir unser derzeitiges Wachstumstempo aufrechterhalten und unseren Einflussbereich erweitern können.“

Das auf 250 Stück limitierte Sondermodell Cameo X von Eversys wird jeweils mit Echtheitszertifikat und eingravierter Nummer am Gehäuse verkauft Ebenfalls neu: Das Logo von Eversys

Highlights in Mailand Gefeiert wurde das Jubiläum auch im Rahmen der Host in Mailand. Hier stellte man auch das neue automatische Pulververteilungssystem e’levelling vor und präsentierte­ die limitierte ­ Cameo X. Ersteres wurde in Zusammenarbeit mit dem Barista-Champion und Markenbotschafter Matt Perger entwickelt und getes­tet. Die Technologie sorgt für eine gleichbleibend hohe Extraktionsqualität. Das Sys­tem spiegelt die Handgriffe eines Baristas vor dem Aufbrühen eines Espressos in einer traditionellen Maschine wider und verteilt durch Vibration das Kaffeepulver in der Brühkammer gleichmäßiger. Die Cameo X bieten neben allen Hauptfunktionen der bestehenden c’2 Cameo alle technischen Neuerungen von Eversys, wie die 1.5 step und das e’levelling-System. Die Maschinen verfügen über halbtransparente Seitenverkleidungen aus Glas. Auch neue Oberflächenstrukturen und Materialien wie kupferfarbenes Metall, Carbon und Naturfasern kommen bei der Cameo X zum Einsatz. www.eversys.com

PAPSTAR

Nachhaltigkeitsbericht Papstar hat Anfang Oktober seinen zweiten Nachhaltig­ keits­bericht veröffentlicht. Unter dem Titel „Natürlich nachhaltig“ gibt der Bericht einen Überblick über Nachhaltigkeitsverständnis und -leistungen. Der Report dient auch als Fortschrittsbericht für den United Nations Global Compact (UNGC), den Papstar 2018 unterzeichnet hat und dessen Prinzipien das Unternehmen unterstützt. „Wir sind der fes­ ten Überzeugung, dass Nachhaltigkeit weniger mit der Verfolgung isolierter Einzelmaßnahmen, als vielmehr mit der Bereitstellung einer echten und umfassenden Perspektive zu tun hat. Die Verantwortung für Mensch und Natur zeigt Papstar deshalb nicht nur in der Verwendung nachwachsender Rohstoffe für die Produkte, sondern auch in der konsequenten Überprüfung sämtlicher Unternehmensprozesse hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Kriterien durch unabhängige Institute“, erklärt Hubertus Kantelberg, Geschäftsführer des Anbieters für Einmalgeschirr und Serviceverpackungen. In seinem Bericht 2019 zeigt Papstar anhand von konkreten Beispielen auf, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen umgesetzt und gelebt wird, informiert über Maßnahmen und Aktivitäten sowie Planvorhaben und Ziele hinsichtlich Umwelt und Klima, Menschenrechten und Arbeitsnormen sowie Korruptionsprävention. Der vollständige Bericht kann auf der Papstar-Website heruntergeladen werden. Zudem ist er auf der Internetpräsenz des UNGC veröffentlicht und somit für jeden zugänglich. www.papstar.com 11.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

ELECTROLUX PROFESSIONAL

MANAGEMENT & ORGANISATION

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VERBAND DER FACHPLANER (VDF)

Neuer Auftritt Nominierungsphase Auf der Host in Mailand stellte Electrolux

Der Verband der Fachplaner (VdF) vergibt im nächsten Jahr zum

Professional seinen neuen Marken­auftritt

sechsten Mal den Dr.-Georg-Triebe-Preis. Bis zum 23. März 2020

vor. Der Geschäftsbereich des Schweizer

können Vorschläge eingereicht werden.

Unternehmens will sich unter anderem mit einem neuen Logo von der Verbrauchermarke deutlicher unterscheiden.

Trotz des neuen Erscheinungsbildes soll Electrolux darin leicht zu erkennen sein. Es verdeutliche nur die Positionierung von Electrolux Professional als Marke, die sich von der Verbrauchermarke Electrolux unterscheide. Dies schaffe eine verbesserte Kundenorientierung und zeige auch Electrolux Professional als globalen Geschäftspartner für die Gastronomie unter einer Marke. Electrolux kündigt darüber hinaus weitere Produkte an – wie Skyline­Cook & Chill, Speedelight und neuen Getränkelösungen. www.professional.electrolux.de

Das Vorschlagsrecht für die drei Kategorien Person, Projekt und Pro­ dukt liegt bei Mitgliedern, Förderern und Freunden des VdF. Eigenvorschläge­ sind grundsätzlich ausgeschlossen. Die Vorschläge müssen schriftlich, mit ausreichender Begründung vorliegen und werden von einer Expertenjury­ geprüft. Ein For­ mu­ lar hält die VdF-Geschäftsstelle bereit. Die Vergabe des Preises­erfolgt während der Mitgliederversammlung und Fa c h -

tagung des ­Verbandes ­­am 25. und 26. Juni 2020 in Berlin. Der Dr.-Georg-Triebe-Preis wird für herausragende Leistungen in der ­Außerhausbranche verliehen. Leistungen, die für die Betriebe der Gastronomie oder der Gemeinschaftsverpflegung den Erfolg langfristig sichern und für die Branche von wegweisendem Charakter sind. Benannt wurde der Preis nach dem ersten Präsidenten­ und Mitgründer des VdF. Bei der letzten Vergabe im Jahr 2015 kündigte der Verband an, die renommierte Auszeichnung im fünfjährigen Turnus zu verliehen. Die damaligen Preisträger in den Kategorien Person, Projekt und Produkt: Norbert Wittke von Sicotronic, Gesoca und MKN (für FlexiChef). www.vdfnet.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ANUGA I

Neue Rekorde zum 100. Jubiläum Trends, Innovationen und Konzepte für die Ernährung der Zukunft standen vom 5. bis 9. Oktober 2019 auf der Anuga in Köln im Fokus. Auch bei den Technikanbietern für das Gastgewerbe in Halle 7 gab es die eine oder andere Neuheit zu entdecken. Mit über 170.000 Fachbesuchern (plus drei Prozent zu 2017) aus 201 Ländern und rund 7.500 Ausstellern (7.405 in 2017) aus 106 Ländern erzielte die Anuga neue Bestmarken. Der Auslandsanteil auf Ausstellerseite lag bei 90 Prozent und besucherseitig bei 75 Prozent. Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, sagte dazu: „In gastronomisch spannenden wie herausfordernden Zeiten überzeugte die Anuga 2019 mit einem einzigartigen Ausstellermix, wertvollen Informationen aus erster Hand, spannenden Trend­analysen aus aller Welt und einem umfangreichen branchenrelevanten Eventprogramm zu den Themen der Zeit.“ Themen des Gastgewerbes standen auch im Rahmen des 29. Forum Systemgastronomie im Fokus. Rund 400 Unter­ nehmer, Führungskräfte und Entscheider aus Gastronomie, ­Catering und der gastgewerblichen Zulieferindustrie waren der Einladung des Initiativkreises des DEHOGA nach Köln gefolgt. Hotspot der Gastlichkeit In zehn Fachmessen unter einem Dach präsentierten Aussteller aus aller Welt die gesamte Bandbreite an weltweiten Produkten. Darunter die Anuga Culinary Concepts für den Außer-Haus-Markt, die Ausstattung, Technik und Kulinarik vereinte. So hatten einige ­Branchenunternehmen als Haupt- oder Nebensponsor ihren Messe­ stand unmittelbar neben der Culinary Stage, auf dem die Finalrunden­ der Wettbewerbe Koch des Jahres und Patissier des Jahres stattfanden. www.anuga.de DIE NÄCHSTE ANUGA FINDET VOM 9. BIS 13. OKTOBER 2021 STATT.

p Der von Bartscher auf der Internorga im März erstmals vorgestellte Kaffeevollautomat KV1 erfreut sich laut Hans-Jürgen Fries, Gebietsverkaufsleiter West (links), und Maximilian­Ilg, Area Sales Manager, großer Beliebtheit. So war er auf dem Stand zur Anuga ebenfalls eines der Highlights. Ein Klassiker hingegen ist der bewährte Salamander des Vollsortimenters, der in Köln neben anderen zahlreichen Geräten aus dem Portfolio der Salzkottener seinen Auftritt hatte.  www.bartscher.de

p Friedr. Dick, Sponsor für den Wettbewerb Koch des Jahres, zeigte sich von dem Erfolg des Kochmessers Ajax aus der 1905-­Serie überrascht. Im August kam es auf den Markt, bereits Anfang September war es ausverkauft. Wie Produktmanagerin Sandra Stader berichtete, läuft die Nachproduktion des beliebten Utensils. Ein weiteres Highlight in Köln war das Ausbeinmesser aus der Red SpiritSerie. Wer wollte, konnte sich seine Messer am Stand live gravieren lassen. www.dick.de 11.2019

Fotos: GW Verlag/ylu, Koelnmesse (1)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

IN KÖLN

p Ebenfalls als Sponsor des Wettbewerbs Koch des Jahres fanden Fachbesucher Dynamic Professional wieder in unmittelbarer Nähe der Culinary Stage. Zur Messe brachte das internationale Team um Günther Bosshammer von der Geschäftsleitung eine Neuheit mit: eine Salatschleuder mit fünf Litern Fassungsvermögen. Neugierig auf die Host in Mailand machten die Flyer mit weiteren neuen Produkten von Dynamic, wie etwa dem Giga Mix XS. www.dynamic-professional.de

p Geschäftsführer Robin Hellwinkel und Diana Funke vom Vertrieb Deutschland präsentierten neben den bewährten Waffeleisen von Neumärker beispielsweise für das Weihnachtsgeschäft die Heiße Spitze für Glühwein. Neben einem Durchlauferhitzer mit elektrischer Pumpe verfügt diese über zwei bis drei beheizte Zapfhähne und leis­ tet gute 100 Liter pro Stunde. Als Stauraum für griffbereite Tassen kann man die Modelle mit einem passenden Glühwein-Pavillon als Aufsatz erweitern. www.neumärker.de

Unox informierte net ben seiner ChefTop- und BakerTop- Reihe zu seiner Innovation Evereo. Gebiets­ verkaufsleiterin ­Jessica Leuner bezeichnet diese ­ als wichtigen Teil der Vorbereitungsküche. Denn der „heiße Kühlschrank“ weist praktisch keine Temperatur­ schwankungen auf und lagert Speisen bei Servier­ temperaturen — auch über einen längeren Zeitraum. In jedem Fall sollen bis zu zehn Minuten zwischen Bestellung und Serviervorgang gespart werden. Dadurch bekommt der Kunde Fast Food in Slow Food-Qualität. www.unox.com

t Die CO2-Thematik ist bei Vito aus Tuttlingen zurzeit eins der zentralen Themen, wie es Vorstandsvorsitzender Andreas Schmidt bereits in Ausgabe 10-2019 im Interview (Seiten 22-24) berichtete. Gesamtvertriebsleiter Alexander Schauf erläuterte auf der Anuga erneut die Vorzüge des Ölfilters Vito 80. Denn Frittiertöl hat den gleichen CO2-Fußabdruck wie Diesel und würde es regelmäßig gefiltert werden, könnte man es länger nutzen. Das würde sowohl die Umwelt als auch das Portemonnaie des Gas­ tronomen schonen. www.vito.ag

p Bei Palux gingen Verkaufsleiter Dirk Woeste und Regionalverkaufsleiterin Nina Schindler dieses Jahr mehr auf die Kernpunkte in der Gastronomie ein. Sie konzentrierten sich bei den Kunden aufs Zuhören und die Ausarbeitung entsprechender Konzepte. Den in vielen Bereichen herrschenden Mitarbeitermangel könne man zum Beispiel mit Palux-Produkten ausgleichen. So etwa seit 25 Jahren mit der Topline des Küchentechnikherstellers. www.palux.de www.trendkompass.de

p Den Trend des Dry Aged Fleisch unterstützt Saro mit eigens dafür entwickelten Kühlschränken. Jorge-Manuel Hoyos, Vertrieb, und Tanja Krause, Vertriebsassistenz, stellten die neuesten Geräte des Unternehmens vor. Stellvertretend präsentierte Göran Gallandt am Stand des Herstellers 360° Dry Aging. Bei den Dry Age Geräten liegt das Hauptaugenmerk auf der Qualität, dennoch haben sie einen attraktiven Preis und machen sich damit doppelt bezahlt.  www.saro.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOST IN M

Alle Aspekte der Gastronomie Mit Spannung wurde die diesjährige Host in Mailand erwartet. Vom 18. bis 22. Oktober öffnete sie ihre Pforten, um alle Bereiche der Gastronomie, Catering und Gemeinschaftsverpflegung abzudecken. Die Zahlen und Fakten sind ein gutes Beispiel für die Rolle, die die Messe in einer stetig wachsenden Branche einnimmt. Insgesamt 2.249 Aussteller waren 2019 auf der Host vertreten, ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber der letzten Ausgabe 2017. Aus Italien stammten davon 1.360. Rund 889, sieben Prozent mehr als 2017, kamen aus weiteren 55 Ländern. Deutsche Unternehmen machten hier eine der größeren Gruppe unter den Ausstellern aus. Um 20 Prozent stieg der Anteil der US-Firmen. Erstmals vertretene Unternehmen kamen

aus Albanien, Argentinien, Kolumbien, Lettland und dem Libanon. Vergeben wurde im Vorfeld der Messe in Zusammenarbeit mit POLI. design wieder der Innovationspreis Smart Label. Die Auszeichnung konnten unter anderem Alto-Shaam, Gastros Switzerland, Rational, Rieber und Unox entgegennehmen. www.host.fieramilano.it

p Zentral stellten Gebietsverkaufsleiter Sebastian Wendel (links) und Export Sales Manager Ralph van Gent von AlexanderSolia die überarbeitete Mehrzweck-Küchenmaschine Stilikone M 50 in den Fokus. Design, Funktion und Anwendung wurden hier optimiert. So entspricht etwa das geschlossene Gehäuse der Schutzklasse IP65. Außerdem erhielt die Maschine das Easy Fix-System für den Rührkessel. Eine vereinfachte Bedienung ist durch die neue benutzerfreundliche Steuerung gegeben.  www.alexandersolia.com

p Bei ascobloc spiegelte der Messestand das Produktportfolio des Unternehmens wider. Dieses erhält suzessive eine neue Labelung und neudesignte Schalterknebel. Die Einführung ist für ­ das erste Quartal 2020 geplant. Cathrin Macht vom Marketing und ­Exportleiter Volker Hirsch informierten Fachbesucher darüber hinaus über beispielsweise den Showkochtresen mit Integraline Einbaugeräten und die Ascoline 850, die zukünftig mit der elektronischen Steuerung e.Cook ausgestattet werden soll. www.ascobloc.de

Für elegante Büfett- und Fro n tc o o k i n g - L ö s u n g e n nach dem Motto „Weg vom Chafing­Dish“ steht Gastros Switzerland. Verkaufsdirektor Ralph Debes und Marketingleiterin Isabel Dahmen stellten neben Induktionsgeräten der InductWarm-Line zum effizienten Warmhalten von Speisen auch eine transparente Plexiglastheke sowie den Prototyp eines neuen Batteriemoduls vor. „Damit revolutionieren wir den mobilen SpeisenausgabeMarkt“, freute man sich beim Schweizer Hersteller über die Smart Label-Auszeichnung der Messe. www.gastros.swiss u

Die nächste Host findet vom 22. bis 26. Oktober 2021 statt.

t Italienischer Hersteller von gewerblichen Spülmaschinen? Colged! Geschäftsführer Roberto Guizzardi (links) und Robert Simon, Vertriebsleiter Deutschland, wollen nicht nur auf dem starken Heimatmarkt wachsen, sondern sich auch in Deutschland weiter profilieren. Dem deutschen Fachhandel bietet man zum Beispiel individualisierte Geräte an – das macht den Fachhändler unverwechselbar für seine Endkunden. Colged setzt auf simpel gehaltene, intuitiv zu verstehende Maschinen und nennt angelernte Aushilfen als eine Zielgruppe. www.colged.de 11.2019

Fotos: GW Verlag/SP

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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MAILAND

Zwei neue Entwicklungen, einmal personell, einmal technisch, konnte man bei Irinox antreffen: Max Klotzsche heißt der neue Country­ Manager für Deutschland, MultiFresh Next die neue SchnellkühlerGeneration des Unternehmens. Die Geräte sind ab Frühjahr 2020 lieferbar. Aus fünf Konfigurationen – Excellence, Gourmet Cooking, Bäckerei, Eiscreme oder Essential – kann der Kunde wählen. Bei der Wahl des Kältemittels setzt Irinox auf das natürliche R290.  www.irinoxprofessional.com q

Markus Leitner (links) aus der kulinarischen Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei iSi und der Avantgardekoch Giuseppe ­Messina, bekannt durch seinen ausgezeichneten Koch- und Bildband „Sous-vide goes BBQ“ (2018), sind bereits ein eingespieltes Messeteam. In der Kaffeemetropole Mailand propagierten die beiden Texturen-Profis das Thema Nitro Tea Cocktail – eine aufmerksamkeitsstarke Methode für den Gastronomen, sich über spannende Rezepte mit kalt gebrühtem Tee zu profilieren. www.isi.com q

p Roberto Pampanin, Area Manager für die D-A-CH-Länder des italienischen Herstellers Cuppone mit dem neuen Giotto, der ab Januar 2020 verfügbar sein wird. Der neuaufgelegte Pizzaofen verfügt nun über freieingestellte Laufrichtung und Geschwindigkeit, eine Nachrichtenfunktion und ein digitales Wartungsarchiv. Seit mehr als 50 Jahren ist Cuppone mit technisch ausgefeilten Pizzaöfen im Markt.  www.cuppone.com

p Andreas Witte, National Sales Direktor D-A-CH (Dritter von links), und die Gebietsverkaufsleiter (von links), Lars Gildehaus, Peter­Biermann­und Ronny Bartholdy von Atosa präsentierten die neuen Thermikgerätereihen CookRite P700 und P900. Daneben informierte­man zu neuen Kühltischen mit Glastüren und Kühlvitrinen­ in Schwarz. Übrigens: Ab sofort gibt Atosa drei Jahre Vollgarantie auf alle Premiumprodukte.  www.atosa.com

Pastakonzepte Fritteusen

www.gastrofrit.chch

Guests always remember good fries.


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOST IN M

So viele Neuerungen wie nie zuvor präsentierte EKU Grossküchen­ technik auf der Host. „Unsere Produktoffensive geht weiter!“, betont EKU-Inhaber Manuel Kulbach (vorn). Konkret präsentierten ­Kulbach, Vertriebsleiter Wolfgang Retagne (Mitte) und Geschäftsführer Michael Schärf die neue Einbauserie Thermik Integral, ferner den leistungsstarken Gasherd PowerBurner als beidseitig bedienbare Version. Als Neuheiten wurden eine Gas-Fritteuse und der Kochkessel PowerCooker vorgestellt.  www.eku-limburg.de q

p Echtermann konnte auf der Host ebenfalls mit seinen neuen Produkten aus Edelstahl interessierte Fachbesucher überzeugen. Ein Highlight am Stand des Spezialisten für Geschirrbrausen, Wasser-, Theken- und Kochgerätearmaturen, Drehgelenke und Schlauch­ aufrollsysteme war sicherlich die automatische Befüllarmatur e-Q, die Geschäftsführer Matthias Cleffmann und sein Team in Mailand präsentierten. www.echtermann.de Spültechnikprofi Hobart überzeugte mit einem neuen Messe­ konzept: Verschiedene Arbeitswelten aus der Gastronomie, Bäckereien und der Gemeinschaftsverpflegung wurden am Stand nachempfunden und passende Spültechnik hinzugefügt. Elke Vollmer, International Marketing & Kommunikation, präsentierte unter anderem die Gläserspülmaschine Premax mit der bereits mehrfach ausgezeichneten Top Dry Technologie. Zuletzt gab es für diese den Catering Star 2019 in Gold.  www.hobart.de q

p Der Netzwerk Culinaria-Partner Henkelman ist ein niederländischer Hersteller von Sous-vide-Technik und Vakuumiermaschinen. Vertriebsleiter Armin van der Meulen und Linda Henkelman vom Marketing stellten in Mailand unter anderem das jüngste Produkt Neo (links) mit Weckglasfunktion vor. Neo überzeugt mit Features wie abgerundeten Ecken, Bluetooth-Verbindung oder der Anschlussmöglichkeit für Etikettendrucker. Rechts daneben ein Boxer mit ACSSteuerung, ebenfalls ein Vakuumiergerät.  www.henkelman.com Rainer Gutekunst, Verkaufsleiter Gastro-/Laborgerätehandel von Liebherr, vor Varianten der BlackLine des Unternehmens. Die designstarken, schwarzen Kühlschränke eigenen sich dank ihrer ­ Ausstattung ideal für die Präsentation von Bier, Softdrinks und Co. Großzügige Glastüren und innovative Beleuchtung setzen den Inhalt in Szene. Sieben Geräte, darunter zwei für Wein, stehen zur Auswahl. Mehr Informationen zu dieser Reihe finden Sie auch auf den Seiten 28-31 dieser Ausgabe.  www.liebherr.com q

p Zuwachs erhielt die Produktfamilie Blanco Cook von Blanco ­Professional. Gut sichtbar und mit viel Soundunterstützung wurde die Innovation Blanco Cook I-flex des Oberderdinger Unternehmens in abgestimmten Zeitintervallen auf einem überdimensionalen Display gezeigt. Weitere Informationen­gaben auf der Messe Fredi de Leeuw, Director Sales Catering, und Milena Nonaillada, Leiterin ­Produktmanagement Catering – wir auf der Seite 32 dieser Ausgabe. www.blanco-professional.com 11.2019


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

MAILAND

Im vergangenen Jahr konnte Van Berkel International das 120-jährige Firmenjubiläum feiern. Spektakulär und unvergessen, wie die Künstlergruppe Unexpected Custom für diesen Anlass die legendäre Aufschnittmaschine Volano B114 in sechs Varianten künstlerisch gestaltete. Verkaufsleiterin Deborah Vanni und Marketingleiter Paolo Buffoli präsentierten auf der Host neue elektrische Aufschnittmaschinen für das Gastgewerbe – ein echtes Heimspiel, liegt doch der Sitz des Unternehmens in Oggiona gerade 40 Kilometer von der Messe entfernt.­ www.theberkelworld.com u

Wertschätzung und vor allem der Mensch nimmt bei dem Kombi­dämpferhersteller Retigo­einen hohen Stellenwert in der Unternehmens­ philosophie ein, wie man in der letzten Ausgabe des Trendkompass (10-2019, Seiten 26-29) im Interview mit Commercial Manager Dr. Janine Kühn (rechts) lesen konnte. Zusammen mit Geschäftsführer Michael Bártek stand sie auf der Host über den Vision Blue 2011 Rede und Antwort. Der Kombidämpfer überzeugt mit optimalen Garergebnissen, selbsterklärender Steuerung und niedrigen Verbrauchswerten. www.retigo.com u

Neue leis­tungsstarke t Spülmaschinen bestimmten­ den Messestand von Smeg Foodservice. Darunter die HTY520D­ , die Kai Hader, Division­ Manager Food­ service­ ­Deut­sch­­­land, präsentierte. Das Gerät­erhielt wie die anderen­ Haubenspülmaschinen­ der neuen Generation­das inno­ vative mehrstufige Smeg Feinfiltersystem (nach EUNorm EN50593 geprüft). Durch die Norm wird erstmalig die Filtereffizienz und die Reinigungseffektivität von Gewerbespülautomaten prüfbar und für den Anwender somit auch vergleichbar. www.smegfoodservice.com

The taste of kitchen t inno­vation konnte man wieder bei Rieber live erleben. Allerhand Neues­hatte das Team rund um Dipl.-Ing. Walter Seiz, Geschäftsführer der Rieber Holding, dabei. Verbessert haben die Reutlinger unter anderem den bewährten­GastronormBehälter. Dank einer­zum Patent angemeldeten Optimierung kann dieser problemlos entstapelt und vereinzelt werden. Mit dem neuen GNOne Behälter kann das Mehrwegsystem auch automatisiert gehandelt werden und setzt hierdurch einen neuen Meilenstein für die Effizienz.  www.rieber.de

NEWSLETTER

p Modernste Kühltechnik im italienischen Design – dafür steht das Unternehmen Coldline von Inhaber Alessandro Bagante (Zweiter von rechts). In Mailand gaben (von links nach rechts) Export Sales Manager Nicolò San Bonifacio, Area Manager UE Thomas Ceccarello und Errol Guelsen, Vertriebsleitung Deutschland, Auskunft über den Vision Multifunktionsschockfroster W40, der im Hintergrund zu sehen ist. Über weitere Kühllösungen von Coldline berichten wir auf den Seiten 28-31 dieser Ausgabe.  www.coldline.it www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOST IN MAILAND

p Zukunftssichere Kältemittel gemäß der EU-Vorgaben waren eins der Themen bei Cool Compact. Das gesamte Produktportfolio­des Unternehmens erfüllt bereits alle Anforderungen. Zuletzt wurde der Bereich der Getränkekühlung umgestellt, wie (von links nach rechts) Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing, Julia Jehs vom Vertriebsinnendienst Export, Key Account Manager Andreas Glose und Friedhelm Schwald, Verkaufsleiter Süd-West, berichteten.  www.coolcompact.de

p Auf einen Display als Präsentationsunterstützung für die neue Generation des kompakten Joker setzte Eloma. Zu dem Kombidämpfer mit der bewährten MT-Technologie und 52 Zentimeter Breite informierten (von links nach rechts): Franziska Amman, Marketing, Dr. Safia Bouachra, Junior Productmanager, und Sandro Schubert, Technischer Support. Neben Zuverlässigkeit, Qualität und Bedienerfreundlichkeit wird die neue Generation ergänzt durch Modularität, Flexibilität und Design.  www.eloma.com

p Scholl Apparatebau, inhabergeführtes Unternehmen aus dem Westerwald, steht für Spitzenqualität in Warmhalte-, Transportgeräte- und Speiseausgabentechnik. Von Induktion bis Frontcooking und vom Tellerwärmer über Kalt-Warm-Platten und Bain-Maries bis zum Tablettwagen reicht das Portfolio. Sales Manager Steffen Venter zeigte neue Einbau-Induktionsplatten der Uni-Line mit der praxis­erprobten Tip & Turn-Technik sowie neue Tranchierplatten, wie hinten auf dem Plakat zu sehen.  www.scholl-gastro.de

p „Eine gute Basis für wiederkehrende Garprozesse“, nennt Vollsortimenter Bartscher aus dem westfälischen Salzkotten den Heißluftofen AT90 MDI. Exportleiter Wolfgang Mayer hob die Vorzüge des kompakten Gerätes für das Snackgeschäft hervor; im Nu werden hiermit Brötchen oder Croissants aufgebacken. Über die beiden Regler mit Digital-Anzeige lassen sich die Temperatur und die Zeit exakt einstellen, zwei Motoren sorgen für gute Heißluftzirkulation.  www.bartscher.com

p Energiesparend, flexibel und passgenau für moderne Küchenkonzepte – das sind die neuen Geräte von True Refrigeration. Konsequent sind die Kühllösungen mit dem natürlichen Kältemittel R290 ausgestattet. Olga Beck, Marketing Manager EMEA: „In den letzten zehn Jahren hat True in der Umstellung seiner gesamten Produktlinie auf R290 eine Vorreiterrolle eingenommen. R290 ist die wirtschaftlichste und umweltfreundlichste Alternative zu herkömm­ lichen Kältemitteln.“  www.truerefrigeration.de

p Roberto Pampanin ist ausgewiesener Kaffee- und Kaffeemaschinen-Experte, seit langem dem deutschen Fachhandel bestens vertraut. Für den italienischen Highend-Siebträgermaschinen-Hersteller Sanremo Coffeemachines aus Treviso (Trendkompass 6.2019) präsentierte er mit einem besonderen Racer-Modell, was möglich ist im Custom-Sonderbau. Sanremo ließ es sich nicht nehmen, in Milano groß aufzutrumpfen und bespielte sein tolles Standkonzept mit gleich 30 Mitarbeitern.  www.sanremomachines.com 11.2019


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NEU


KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

Jubiläumsedition

ALLES FÜR DEN G

Auch die 50. Ausgabe der Alles für den Gast Herbst vom 9. bis 13. November im ausgebuchten Messezentrum Salzburg inklusive Salzburgarena beeindruckt mit geballter Power und Kompetenz. Rund 750 Aussteller sind mit dabei. Und dieses Mal warten gleich mehrere Premieren darauf, entdeckt zu werden Veranstalter Reed Exhibitions hat sich für die 50. Edition der Alles für den Gast Herbst gleich mehrere Neuerungen einfallen lassen. Darunter der neue Themenbereich im 1. OG der Halle 10, bei dem sich alles um Bar & Entertainment dreht. Ein weiteres Highlight: Im Foyer der gleichen Halle findet erstmals die Erlebniswelt Vegan statt. Im Zentrum stehen vegane Produktneuheiten, gastro- und GV-erprobte Produkte, Marktzahlen, Kommunikationstipps und Bezugsquellen. Ein passendes Vortragsprogramm, Kochvorführungen und Verkostungen runden die Erlebniswelt ab. Zu den Premieren der diesjährigen Alles für den Gast Herbst zählt zudem die in Kooperation mit Startup Salzburg geschaffene Start­ up-Area. Hier bietet sich im Erdgeschoss des Foyers in Halle 10 mehreren Gründern die Chance, in Kontakt mit potenziellen Kunden aus der enormen Anzahl von rund 46.000 erwarteten Fachbesuchern zu treten. Ebenso können die Aktivitäten der Startups für die AusstellerUnternehmen von Interesse sein. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch werden auch außerhalb der Messehallen weitergeführt. Am Abend des ersten Messetages gibt es in der Panzerhalle in Salzburg das erste Fresh Starters Sideevent. Neben den Ausstellern der Startup-Area treffen Politik und weitere Aussteller einander zum Networking. Erstmals im Rahmen der Messe findet auch am 11. November 2019 Einfach Leben statt – das gastrophilosophische Forum der Trumer Privatbrauerei, der Agentur friendship.is und Reed Exhibi-

tions in der Salzburger Altstadt. Das neue, interdisziplinäre Veranstaltungsformat lockt mit Diskussionsrunden, Keynotes, kulinarischen, musikalischen und künstlerischen Interventionen. Im ersten Jahr widmet sich das Forum dem Schwerpunkt Mut. Zu den Akteuren des Forums zählen unter anderem Zukunftsforscher, Philosophen, Spitzenköche, Gastronomen, Winzer, Hoteliers, Barista, Künstler, Autoren und Unternehmer.

Gegen Lebensmittelverschwendung Zum vierten Mal gibt es für alle Aussteller der Messe die Möglichkeit, nicht verwertete Lebensmittel täglich nach Messeschluss abzugeben, die anschließend an armutsbetroffene Menschen verteilt werden. Der Verband der österreichischen Tafeln hat gemeinsam mit der Flachgauer Tafel zu diesem Zweck einen eigenen Stand (erstmals im Außenbereich bei der Halle 9), wo auch ihre Arbeit und ihre aktuellen Projekte vorgestellt werden.

Küchentechnik-Präsentationen

von links nach rechts: Bei Palux hat die Top­ line D wieder einen Messeauftritt Cool Compact stellt die Energieeffizienz in seinem Portfolio in den Fokus Brita bietet unter anderem ein Wasserlabor direkt am Messestand

Auf bekanntem Terrain befinden sich im Gegensatz zu den Start up-Unternehmen die alteingesessen Aussteller, darunter natürlich auch die Technikvertreter. Unten: Das Messe-

Mit seiner Bandbreite an Wasserfiltern wartet Brita auf. Außerdem stellen die Wasserspezialisten aus Taunusstein die Neuheit Proguard Coffee vor. Das patentierte Multikartuschensystem schützt Kaffeemaschinen neben

zentrum Salzburg ist auch 2019 wieder Schauplatz der Messe Alles für den Gast

11.2019

Fotos: Brita/Fotograf: Oliver Rüther, www.christof-reich.com (Messezentrum Salzburg), Cool Comapct, Hobart, Palux, Rieber, Schaerer, Thermoplan

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

GAST / SALZBURG

Kalk und Gips nun auch vor Rost. Hintergrund ist das eigens entwickelte Aromasystem mit individuell einstellbarer Mineralisierung. Die Anlage, die übrigens ohne eigene Stromquelle arbeitet, kann damit nicht nur an das örtliche Leitungswasser, sondern sogar an jede einzelne Kaffeesorte angepasst werden. Darüber hinaus analysiert Brita auf der Messe das lokale Leitungswasser der Besucher. Die Wasserexperten benötigen dafür nur 200 Milliliter Wasser. Im Anschluss geben sie Tipps, wie die perfekte Tasse Kaffee oder Tee gelingt und Maschinen effektiv vor Kalk, Gips, Rost und anderen Ablagerungen geschützt werden können. Halle 10, Stand 414 Cool Compact hat die Energieeffizienz bei allen Modellen des Portfolios im Fokus. Das komplette Produktprogramm des Unternehmens erfüllt schon jetzt alle Anforderungen der EU in Bezug auf zukunftssichere Kältemittel der F-Gase-Verordnung. Nach den Lagergeräten wie Kühl-/Tiefkühlschränken und Kühl-/Tiefkühltischen sowie den Schnellkühlern/Schockfrostern ist inzwischen auch der komplette Bereich der Getränkekühlung auf das nachhaltige Kältemittel R290 umgestellt. Beim Energielabel erreichen sowohl bei den Kühlschränken als auch bei den Kühltischen einige Modelle die höchste Energieeffizienzklasse A. Seit der Einführung eines neuen Labels im Juli dieses Jahres gibt es nun auch die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++, die nach heutigen Kenntnissen aktuell aber nicht erhältlich sind. Beim Einsatz von R290 können kleinere und effizientere Kompressoren eingesetzt werden. Zusammen mit der Frigos-Steuerung, die bedarfsgerecht für die Abtauung sorgt und den Kühl- beziehungsweise Tiefkühlprozess regelt, ergeben sich zusätzlich einige Kosteneinsparungen. In Österreich werden umweltfreundliche Kühlgeräte mit bis zu 300 Euro bezuschusst. Cool Compact berät die Käufer ausführlich zu dem Thema und hilft auch bei der Antragstellung und Abwicklung. Halle 3, Stand 509 Neben seinen vielfältigen Küchengeräten, die den Arbeitsalltag einfacher, wirtschaftlicher und ökologischer gestalten, feiert am Stand von Hobart in Salzburg der neue Two-Level-Washer in Österreich Premiere. Highlight der neuen Spülmaschine: In einer zweiten Waschkammer kann gleichzeitig gespült werden – ohne mehr Platz für sich in Anspruch zu nehmen. Mit der Washsmart App behalten Anwender auch die Parameter der neuen Maschine im Blick. Dazu zählt, dass dem Nutzer rechtzeitig bevorstehende Wartungsintervalle, die aktuellen Betriebskosten oder die Chemieverbräuche kommuniziert werden. Auf Grundlage dieser Daten können Stillstände vermieden und direkt per App Verbrauchsmittel nachbestellt werden. Außerdem kann sich der Anwender direkt mit dem werkseigenen Kundendienst oder einem geschulten Servicepartner in Verbindung setzen. Darüber hinaus bietet Washsmart bei kleineren Fehlern bebilderte Anleitungen, so dass diese selbständig behoben werden können. Halle 8, Stand 104 www.trendkompass.de

Nach Anuga, Host und Iss Gut! stellt Palux auch auf der Alles für den Gast seine intelligenten Lösungskonzepte für individuelle Küchen und jeden Anspruch in den Mittelpunkt. Darunter befinden sich die neue Küchenlinie Topline D und der weiterentwickelte DruckSteamer. In Salzburg informiert der Großküchenhersteller anhand von Planungsbeispielen außerdem über die vielfältigen und maßgeschneiderten Möglichkeiten einer Palux-Küche. Zusätzlich demons­ trieren Palux-Köche in regelmäßigen Vorführungen Funktionsweise und Vorzüge der Herdanlage Maître. Anhand des Konzeptes zur zeitversetzten Produktion zeigen sie, wie moderne Technik die Arbeitsabläufe in der Küche optimiert. Halle 9, Stand 116 Erleben können Fachbesucher bei Rieber wieder dessen vielfältiges Angebot an Systemlösungen. Aber auch Neues hat das Unternehmen am Stand: Angefangen bei dem bewährten Gastronorm-

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für besten Genuss mit den Showcases von HAGOLA :: ideales Warenklima für Torten, Pralinen, Snacks und Feinkost :: eleganter, allseitig geschlossener Glasaufsatz mit Dreh- oder Schiebetüren aus Glas :: leise und effizient – Schiebetüren schließen mit Comfort Close :: noch mehr Vielfalt für jeden Bedarf – Größen ab 1 KB oder 1 ½ GN :: auf Wunsch mit energiesparender Isolierverglasung – NEU: optisch verfeinert und noch energieeffizienter (besserer U-Wert, weniger Kondensation) www.hagola.de HAGOLA Gastronomie-Technik GmbH & Co. KG Hagolastr. 2 | 49424 Goldenstedt | Tel.: 04444 201-0 | info@hagola.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ALLES FÜR DEN GAST / SALZBRUG

behälter, dem One & Only Standard im Behälterprogramm – der jetzt durch eine zum Patent angemeldete Optimierung, problemlos entstapelt und vereinzelt werden kann. Mit dem neuen GN-One Behälter kann das Mehrwegsystem auch automatisiert gehandelt werden und steigert so die Effizienz der Gastronorm. Auch GNDe­ckel macht Rieber noch sicherer – der neue wasserdichte Steckdec­kel ist durch ein smartes Feature noch zuverlässiger in der Handhabung. Die Behälter-Innovation bringt spe­ziell in der Speisenverteilung Vorteile und bildet deshalb die elementare Komponente der vorgestellten digitalisierten Speisenverteilstation. Rieber zeigt ein Bandkonzept zur effizienten und praktischen Kommissionierung, mit automatischer Scan-Brücke und integrierter Wiegeeinheit, welches bestückt mit weiteren neuen mobilen Geräten den Prozessablauf im Großgebinde optimiert. Zusammen mit der Check Cloud ergibt sich so eine digitale und automatische Gesamtlösung – von der transparenten HACCP-Dokumentation bis zum automatischen GN-Behälter Scanverfahren. Für den Bereich Hotel & Catering bietet die um den K|Pot cool erweiterte K|Pot-Familie, für jede Anwendung das passende und kombinierbare Funktionsspektrum. Auch für Business-Großkunden oder kleine Co-Working Offices, gibt Rieber mit dem Revival des Gemeinschaftskühlschrankes, dem multipolar Connect, die Antwort auf intelligente und ener­gieeffiziente sharing-solutions. Durch die neue Rieber Connect-App, die auf weitere RieberGeräte ausgedehnt werden soll, kann von jedem Nutzer sein eigenes Fach digital und sicher geöffnet werden. Halle 1, Stand 213

Fachbesucher können am Stand von Rieber das vielfältige Produktportfolio erleben Spülen auf zwei Ebenen: Hobart präsentiert seinen neuen Two-Level-Washer

Kundenindividuelle Maschinen bei gleichzeitig höchs­ ter Kaffeequalität – so lässt sich der Anspruch von Schaerer an das eigene Produktportfolio zusammenfassen. Was dies konkret für Kunden bedeutet, zeigt der Hersteller in Salzburg. So lässt sich die Schaerer Coffee Soul beispielsweise unter anderem hinsichtlich Displaygröße und Leistungsstärke anpassen und ermöglicht dank der optionalen Hot & Cold-Technologie die vollautomatische Zubereitung kalter Kaffeekreationen. Im To-go-Bereich empfiehlt sich das Konzept der Schaerer Premium Coffee Corner. Es lässt sich dank verschiedener Konfigurationsvarianten ebenfalls exakt nach Kundenwünschen ausrichten. Halle 1, Stand 211 Der Schweizer Kaffeemaschinenhersteller Thermoplan lädt Fachbesucher ein, die aktuellen Geräte und Neuheiten auf der Gast-Messe selbst in Augenschein zu nehmen. Darunter die neue Black&White4. Der Kaffeevollautomat setzt dank zahlreicher ausgefeilter Detaillösungen Maßstäbe. Informiert wird am Stand auch über das Telemetrie-System ThermoplanConnect, das alle protokollierten Performance-Daten liefert, die nötig sind, um das Kaffeegeschäft professionell zu analysieren und zu managen. Halle 7, Stand 203

Ein Blickfang am Thermoplan-Messestand wird die Black&White4 sein

SERVICE • www.gastmesse.at Schaerer infomiert zu Schaerer Coffee Soul und deren individuelle Möglichkeiten

• www.brita.de • www.coolcompact.de • www.hobart.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTAT

FRIEDMANN GROSSKÜCHENEINR

Ende September 2017 bezog Friedmann Großkücheneinrichtung sein neues Firmengebäude. Der Neubau beherbergt auch moderne Schulungsräume

„Wir sind Komplettanb Seit über vier Jahrzehnten ist Friedmann Großkücheneinrichtung aus Berghaupten als Spezialist und Ausstatter für Großküchen unterwegs. Heute übernimmt das Team um Geschäftsführer Sebastian Friedmann alle Geschäftsbereiche – von Planung und Vertrieb über die Fertigung und Montage bis hin zum After Sales-Service und Workshops für Kunden. Von Yvonne Ludwig-Alfers Im Jahr 2008 stieg Sebastian Friedmann als weiterer Geschäftsführer in das Unternehmen seines Vaters ­Hansjürgen ein. Dieser gründete es, nachdem er Mitarbeiter einer Großküchenfirma war, als Ein-Mann-­Betrieb und übernahm kurze Zeit später die Werksvertretungsrechte der Firma Meiko. Zunächst zählte auch die Spültechnik neben thermischen Geräten zu den ersten Warengruppen, auf denen das kleine Unternehmen den Fokus legte. Seit Mitte 2017 leitet Sebastian Friedmann als alleiniger Geschäftsführer das Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern. Die Spültechnik und die angrenzenden

Eins der Standbeine sind die Induktions-

Produkte zählen bis heute zu den umsatzstärksten Warengruppen. „Diese Verbundenheit rührt natürlich von unserer jahrzehntelangen Tätigkeit als Werksvertretung der Firma Meiko“, erläutert Sebastian Friedmann.

herdanlagen des

Standbein Induktionsherdanlagen

Unternehmens. Auf

Den meisten Umsatz generiert man in Berghaupten mittlerweile aber mit den Induktionsherdanlagen, die das Unternehmen seit 1998 vertreibt und mit denen inzwischen namhafte Köche wie Joachim Wissler, Christian Bau, Kevin Fehling, Jan Hartwig, Éric Pras oder Jean-Geor-

einer kocht Kevin Fehling in seinem Restaurant The Table in Hamburg

11.2019


TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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Wenn sich hohe

Effizienz mit Qualität

RICHTUNG

verbindet! Sebastian Friedmann , Geschäftsführer von Friedmann Großküche n

Friedmann Großküch en, Berghaupten Geschäftsführung / Inhaber

Seb astian Friedma nn Historie, Gründung

Ge gründet 1975 von Ha Friedma nn, 20 17 Übern ns jürgen Seb astian Friedma nn als ah me von alleiniger Geschäftsführer Mitarbeiter, Auszubil dende

56 M ita rbeiter (25 im nischen, 31 im technische ka ufmä nn Bereich), derzeit keine Auszubilden den Einzugsgebiet

Deutschla nd, Schweiz, Frankreich

Fotos: Friedmann Großkücheneinrichtung

bieter“

Kundenstruktur

Inhabergeführte Ga Sternega stronomie, geh stronomie, tellerie, Ge meinscha fts obene Hoverpflegung

Größter Umsatz mi t welchen Küchensegmenten? ges Klein arbeiten. „Darauf sind wir sehr stolz“, Induktionsherda nlagen betont Sebastian Friedmann. Die Entscheidung , Spülte chnik für dieses Standbein fiel, weil man bei den Partnern an Grenzen der Flexibilität und IndividualiZusammenarbeit mi tät stieß. Zu Beginn der Produktion wurden die t welchen Herstellern? Kochblöcke bei Friedmann GroßkücheneinrichM eiko, M eiko Green, tung konstruiert sowie Entwicklungen getätigt, R M KN, Ideal Kältetechnik ational, die anschließend an ausgewählte Subunternehmer zur Verarbeitung weitergegeben wurLeistungen den. „Da wir aber auch hier nicht immer die Ko mpletta nbieter: Pla nu gewünschte Flexibilität erreichten, wurde eine tigung, M onta ge, Insta ng, Ferkomplett neue Fertigung aufgebaut, um die lla tion und Service Wertschöpfungskette im Haus entsprechend zu erhöhen.“ Seminare, Schulunge n, Works Stolz ist Sebastian Friedmann auch auf ­einige W orkshops für Kunden hops Projekte, obwohl es schwierig sei, eins dabildungsmöglichkeiten , Weitervon besonders hervorzuheben, wie der Gefür M ita rbeiter schäftsführer berichtet. Seit sieben Jahren begleitet sein Unternehmen einen InterZugehörigkeit zu Ve rbänden netkonzern bei seiner Expansion auf dem GGKA deutschen und Schweizer Markt, „was sehr spannend ist und immer wieder neue HerWerbung über … ausforderungen bietet.“ Aber er blicke imM und zu Mund Pr mer wieder mit großer Freude und Stolz auf op (ru nd 75 Prozent der Anaganda die Renovierung des Hotel Vier Jahreszeifra gen durch Weitere mpfehlu ten in Hamburg aus dem Jahr 2010 zurück ng), Ausste ller auf Intergastra, PR – sein größtes Projekt, das er zu diesem Zeitpunkt persönlich betreute: „Die Herausforderung war, dass wir einen Großteil der Betriebsabläufe umgestalten und neuordnen sollten – und es hier natürlich galt, alle Beteiligten und Mitarbeiter des www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

FRIEDMANN GROSSKÜCHENEINRICHTUNG

Hotels von diesem Vorhaben zu überzeugen. Hinzu kam die Vorgabe des Geschäftsführenden Direktors Ingo Peters, dass alle gastronomischen Bereiche zu jeder Zeit für Gäste zugänglich sein sollten. Hierdurch entstand ein erhöhter Anspruch an das Design und die Funktionsabläufe. Bis heute ist dies eins unserer schönsten und spannendsten Projekte.“

Umfassender Service für Kunden Bei Projekten bietet Friedmann Großküchen seinen Kunden einen Rundum-Service. „Wir sind Komplettanbieter und wenn wir das so sagen, dann meinen wir das auch“, so ­Sebastian Friedmann. Mit den Mitarbeitern deckt man alle Geschäftsbereiche ab – von der Planung über den Vertrieb, die Fertigung und Montage bis hin zum After Sales Service. In regelmäßigen Abständen werden zusätzlich gezielte Workshops für die Kunden geboten. Raum dafür bieten die modernen Schulungsräume des 2017 bezogenen Firmengebäudes. Im Rahmen der Projekte stieß man vor einigen Jahren auf das spezielle Thema Nassmüllentsorgung. Da das Unternehmen auch sehr aktiv in der Schweiz vertreten ist, hatte es die ersten Projektierungen in diesem Punkt bereits um das Jahr 2010. Der damalige Partner: die Biotrans AG. „Hier muss man erwähnen, dass solche Sys­ teme in der Schweiz bereits sehr früh Berücksichtigung gefunden haben. Wir waren von den Einsatzfähigkeiten dieses Produktes und den daraus resultierenden hygienischen Vorteilen sofort begeistert. Dort, wo es möglich war, haben wir sie in unsere Anlagen integriert.“ Sebastian Friedmann begrüßte daher auch die Gründung von Meiko Green (entstand 2018 aus Biotrans) und die einhergehende deutlich bessere Vermarktung in Deutschland. Begeistert zeigt er sich von der Zusam-

menarbeit: „Um eine erfolgreiche Partnerschaft aufzubauen, bedarf es nicht nur eines guten Produkts. Es muss auch das Miteinander passen. Das Team von Meiko Green ist sehr professionell, zuverlässig und hat uns von Anfang an sehr positiv begleitet.“ Auch bei der Kommunikation mit seinen Kunden unterstützt das Offenburger Unternehmen Sebastian Friedmann und sein Team. „Durch klassische Vertriebsflyer können wir den Endkunden einen ersten Überblick über die Funktionen bieten und diese dann bei Bedarf über zur Verfügung gestellte VideoClips verstärken. Innovativ denkende Kunden kann man sehr schnell von der Qualität und den Vorteilen überzeugen und wenn man dann noch bei der Suche nach einem entsprechenden Entsorger unterstützen kann, dann hat man überzeugende Argumente an der Hand“, weiß Sebastian Friedmann. Durch Meiko Green findet darüber hinaus ein ganzjähriger Erfahrungsaustausch mit den Vertriebsmitarbeitern statt, somit ist die Mannschaft immer auf einem aktuellen Stand der Technik.

„Man muss neue Wege gehen“ Aber nicht nur die zukunftsweisende Nassmüllentsorgung spielt eine Rolle in Berghaupten, auch der Fachkräftemangel ist eins der zentralen Themen des Unternehmens. Für seine Kunden sieht Sebastian Friedmann die Lösung darin, bedarfsorientierte Küchenplanungen und -einrichtungen zu erstellen, die dem Kunden eine bestmögliche gerätetechnische Intelligenz zur Verfügung stellt. „Vernetzte Küchen, die zentral gesteuert werden können, werden in der Großproduktion, aber auch in Franchise-Konzepten sicherlich immer mehr Bedeutung gewinnen“, so der Experte. „Aber wir sind auch der Überzeugung, dass es weiterhin in der Gas­ tronomie erfolgreiche Betriebe geben wird, die auf Ausbildung und Erfahrung aufbauen.

Nur so erhält man auch die Seele dieses Gewerbes und die Einzigartigkeit eines jeden Betriebes. In beiden Fällen ist es wichtig, dass man Nachhaltigkeit und Dienstleistung einem Gastronomen auch nach der Unterschrift zur Verfügung stellen möchte. Ich sehe meine Mitarbeiter und mich als Dienstleister und dafür bedarf es einer persönlichen Betreuung.“ Der Digitalisierung für sein eigenes Unternehmen will sich Sebastian Friedmann ebenfalls nicht verschließen. Überzeugt ist er, dass sich diese gerade bei Serviceprozessen positiv auswirkt. Im Bereich Fachkräftemangel muss er sich den gleichen Herausforderungen stellen wie seine Kunden. Es werde schwerer die „Richtigen“ zu finden, daher „muss man als Firma nicht nur gute Gehälter zahlen wollen, es geht vielmehr darum, ein Gesamtpaket zu bieten.“ Neue Mitarbeiter durchlaufen in seinem Unternehmen zuerst einen internen Schulungsprozess, in dem abteilungsübergreifende Grundlagen vermittelt werden. Im technischen Bereich, speziell bei den Servicemonteuren, werden diese in der hausinternen Elektrowerkstatt auf die Grundlagen der Gastronomiegerätetechnik geschult. Dieser Prozess dauert je nach Vorqualifikation drei bis vier Monate, erst danach nehmen die Mitarbeiter an den Herstellerschulungen teil. Um für Bewerber und die bestehende Mannschaft interessant zu sein und zu bleiben, werden beispielsweise mehrmals im Jahr Events in und außerhalb der Firma organisiert, um weiter zusammenzurücken und nicht nur das Berufliche zu sehen. Zudem werden Mitarbeiter bei Weiterbildungswünschen gefördert. In den letzten 24 Monaten ermöglichte man finanziell und mit eigenem Wissen zwei Angestellten die Ausbildung zum Elektromeister und einem zum Technischen Fachwirt. www.friedmann-grosskuechen.de

Zwei weitere Projekte von Friedmann Großküchen: Maison Lameloise, Luxushotel und Drei-Sterne-Restaurant im Burgund (2016, links) und das Elztal­ hotel in Winden/Schwarzwald (2019)

11.2019


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

METRO / PE

Food- und Technik­ lösungen aus einer Ha Pentagast und Metro wollen Gastronomen ­Effizienz durch Profi­ küchen­geräte von Top-Marken bieten – inklusive gastrospezifischer Beratung

Im Sommer gaben Metro Deutschland und Pentagast ihre Kooperation bekannt. Ein Schritt, der in der Branche für Gegenwind sorgte. Yvonne Ludwig-Alfers hat beide Partner zu den Beweggründen und Hintergründen befragt – auch zum seit September existierenden Online-Marktplatz der Metro, der bei seiner Verkündigung erneute Kritik aus der Branche nach sich zog.

Winfried Menke gehört zum PentagastVorstand Dr. Martin Behle ist verantwortlich für

Wie kam es zu der Idee der Zusammenarbeit? Dr. Martin Behle: Das übergeordnete Ziel der Kooperation zwischen Pentagast und Metro Deutschland ist es, gemeinsam Food- und Technik-Lösungen anzubieten, die das Tagesgeschäft von Gastronomen erleichtern. Entstanden ist die Idee in einem internen Mitarbeiterwettbewerb unter dem Titel „Metro 2025“, bei dem das Unternehmen als ganzheitlicher Lösungsanbieter für die Gastronomie positioniert werden sollte.

den Food-Bereich der Metro

Und aus Sicht der Pentagast, Herr Menke? Winfried Menke: Pentagast ist seit Jahren auf der ­Suche nach einem bundesweiten Kooperationspartner der Food Branche. Der jetzige Verantwortliche für diesen Bereich bei der Metro, Dr. Martin Behle, ist für uns kein Unbekannter, und als wir im Dezember 2018 miteinander in Kontakt kamen, wurde diese Idee geboren. Warum fiel die Entscheidung auf Pentagast als Partner?

Behle: Pentagast ist Deutschlands größter Zusammenschluss von 24 Gastronomie- und Großküchenausstattern. Im Verbund sind die Mitglieder nicht nur Marktführer bei Profiküchengeräten, sondern verfügen auch über ein deutschlandweites Servicenetzwerk. Gleichzeitig ­legen die inhabergeführten Mitgliedsunternehmen großen Wert auf Kundenorientierung. Ziel Ihrer Partnerschaft ist es, Gastronomen unter dem Namen „Smart & Easy“ maßgeschneiderte Food- und Techniklösungen anzubieten. Was umfasst Ihr gemeinsames Angebot für diese Zielgruppe? Behle: Die Kooperation verbindet Technik-Know-how und Service-Erfahrung von Pentagast mit der Foodund Gastro-Kompetenz von Metro. Konkret beraten die Pentagast-Experten bei der Auswahl der Geräte, kümmern sich um Lieferung und Anschluss und garantieren den Service inklusive Reparatur, Pflege und Wartung. Die Metro-Expertise fließt bei der Beratung zu gastronomischen Konzepten und betriebswirtschaftlichen Pro11.2019

Fotos: Metro, Pentagast

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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ENTAGAST

zessen sowie der Lieferung der passende Food-Artikel ein. Außerdem unterstützt das Großhandelsunternehmen die Umstellung seiner Kunden auf die modernste ­Küchentechnologie finanziell.

and

Menke: Der Grundgedanke der Zusammenarbeit ist, dass zwei Spezialisten, Metro für Food- und Pentagast für Non-Food-Artikel, dem Kunden eine gemeinsame Lösung für einen Teil seiner täglichen Aufgaben bieten. Erster Schritt ist ein Finanzierungsangebot für Investitionsgüter. Hier sind wir mit zwei Produktgruppen gestartet, werden aber das Angebot und die verfügbaren Marken schnell ausbauen. Der nächste wichtige Schritt wird sein, dass wir Systemlösungen anbieten werden, die insbesondere auf die Themen Fachkräftemangel, Food-Waste und Speisenqualität sowie Hygiene Antworten geben. In Ihrer gemeinsamen Pressemitteilung aus dem Juli nennen Sie drei Herausforderungen im gastgewerb­ lichen Alltag, bei denen Sie Gastronomen unterstützen wollen: steigende Ansprüche der Gäste, Fachkräftemangel und hohe Online-Transparenz. Wie haben Sie geplant, dies mit Ihrem Partner Pentagast umzusetzen? Behle: Den steigenden Ansprüchen der Gäste können Gastronomen mit besserer Qualität der angebotenen Speisen begegnen. Hierfür spielen die passenden Geräte eine entscheidende Rolle, zum Beispiel durch die schonende Zubereitung im Kombidämpfer. Gleichzeitig reduziert sich der Arbeitsaufwand durch die Optimierung der Küchenabläufe. So lässt sich auch in Zeiten des Personalmangels eine gleichbleibend hohe Qualität bieten, die die Gäste zu schätzen wissen, auch in ihren Bewertungen über die einschlägigen Online-Portale.

Menke: In Zukunft werden Gastronomen zum Beispiel hochwertige Convenience-Artikel von der Metro beziehen können. Wir liefern die Gartechnik, die auch von Nicht-Köchen einfach und gelingsicher bedient werden RZ_ANZ_ACK_SPÜLMOBIL_DrittelS_0819.TK.cmyk.pdf 1 die 23.08.19 10:14und garantiekann. Wir digitalisieren so Garprozesse

ren damit gemeinsam mehr Qualität, eine klare und verlässliche Kalkulation, berechenbaren Wareneinsatz und die Chance, auch ohne ausgebildete Köche zu a ­ rbeiten. Eine Säule des neuen Angebots ist auch die Gastrospezifische Beratung sowohl bei der Technik auch als im Food-Bereich. Wie darf man sich diese Beratung vorstellen? Behle: Die Beratung von Metro Deutschland im Rahmen der Kooperation mit Pentagast beginnt schon auf der konzeptionellen Ebene, zum Beispiel mit den passenden Menüs und einer attraktiveren Speisekarte für den jeweiligen Gastronomiebetrieb. Weiter geht es mit der Optimierung der Kalkulation auf der Basis betriebswirtschaftlicher Auswertungen, bis hin zur Neuorganisation der Arbeitsabläufe in der Küche. Wird es dafür einen Ansprechpartner geben oder mehrere, zum Beispiel für die Technik die PentagastUnternehmen und beim Food Metro Deutschland? Behle: Sowohl Pentagast als auch Metro Deutschland agieren eigenständig als Spezialisten in ihrem jeweiligen Fachgebiet. Gleichzeitig arbeiten beide Seiten Hand in Hand und in enger Abstimmung. Des Weiteren soll es Showrooms geben. Sind diese als reine Präsentationsräume geplant oder kann der interessierte Profikoch in diesen auch die Technik in Kombination mit dem Food-Angebot ausprobieren? Behle: Das Konzept der Showrooms befindet sich derzeit noch in der Planungsphase. Die Umsetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Aktuell liegt der Fokus auf der Ausweitung der gemeinsamen Produktpalette auf weitere Standorte. In Düsseldorf, Leipzig und Berlin gibt es seit September die ersten Pilotmärkte. Wieso haben Sie diese Standorte gewählt? Und wie ist die Resonanz nach nun fast zwei Monaten? Behle: Die Pilotmärkte zeichnen sich durch einen klaren HoReCa-Fokus und eine hohe Innovationsbe-

Drinnen. Draußen. Überall. Ob bei einem Fest, beim Außerhaus-Catering oder auf dem Markt: Mit dem neuen Spülmobil von Ackermann sind Sie flexibel wie nie zuvor. Strom dran. Wasser dran. Los geht´s. Als Untertisch- oder Haubenmaschine. Zum Kaufen oder Leihen. Sprechen Sie uns an, und wir finden Ihre optimale Lösung!

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KONZEPTE & STRATEGIEN

AUSSTATTUN

REPORTAGE & INTERVIEW

METRO / PENTAGAST

reitschaft in der Kundenbasis aus. Das Angebot läuft so erfolgreich, dass es jetzt schrittweise auf alle Märkte bundesweit ausgeweitet wird. Noch in diesem Kalenderjahr starten die Regionen Hamburg und München. Der nationale Roll-out erfolgt voraussichtlich im ersten Quartal 2020.

Gemeinsames Angebot zweier starker Partner: Maßgeschneiderte Food- und Techniklösungen sollen es dem Kunden „smart & easy“ machen

Herr Menke, können Sie ebenfalls bereits ein kleines Resümee ziehen? Und wie schätzen Sie die zukünftige­ Resonanz ein? Wird der Gastronom nun verstärkt zur Metro gehen oder doch zum Fachhändler seines Vertrauens? Menke: Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Metro ist mit sehr viel Begeisterung auf beiden Seiten gestartet. In den ersten Wochen bestand unsere Hauptaufgabe darin, in einer praktischen Arbeit am Kunden einheitliche Prozesse aufzubauen. Das steht jetzt. Die Kunden haben auf die konkreten Angebote sehr positiv reagiert und wir werden in den nächsten Wochen weitere Verkaufsgebiete in das System aufnehmen. Die Entwicklung für 2020 schätze ich so ein, dass immer mehr Kunden Metro als verlässlichen Lieferanten im Bereich Zustellung und Systemlöser Food sehen und die Pentagast-Mitglieder noch tiefer in den Bereich Gastronomie wurzeln. Der Kunde wird mit uns beiden sprechen, eine Vermengung der Kompetenzen wird nicht stattfinden.

Menke: Die Kritik von anderen Fachhändlern war im ersten Moment heftig. Nachdem klar war, dass wir nicht an die Metro verkaufen und wie wir vorgehen, kam oft die Antwort: „Das hätten wir auch gemacht, sind aber leider nicht im Boot.“ Ähnlich äußerten sich fast alle Lieferanten. Wie begegnet Metro Deutschland dieser Kritik? Behle: Metro will für seine Kunden aus der Gastronomie der Partner der Wahl werden. Wenn ein Gastronom an die Gründung oder die Weiterentwicklung denkt, soll er an Metro

Im Frühherbst ergänzte Metro für HoReCaKunden sein Angebot um einen Metro Marktplatz. Online will man so Kunden aus dem Gastgewerbe im Non-Food-Bereich in voller Sortimentsbreite und -tiefe

Die Bekanntgabe der Kooperation hat für einen Aufruhr innerhalb der Branche gesorgt. Was sagen Sie zu der Kritik von Kollegen?

alles anbieten, was sie für ihren Betrieb benötigen

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G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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denken. Deshalb steht für Metro der Bedarf der HoReCa-Kunden im Fokus. Entsprechend erhalten Gastronomen maßgeschneiderte Angebote zu attraktiven Konditionen, die ihnen die Umstellung auf modernste Küchentechnik erleichtern. Damit bekommen sie Unterstützung bei der Bewältigung ihrer täglichen Herausforderungen, von der Effizienz in der Küche bis hin zur Zufriedenheit beim Gast.

verkauft. Wie ist hier die Service- beziehungsweise Wartungsabwicklung geregelt? Wird dies von dem entsprechenden Händler, der über Ihre Plattform verkauft, übernommen? Behle: Aktuell sind wartungs- und service­ intensive Produkte nicht im Kernfokus von Metro Markets. Bei den angebotenen Produkten wird der Service direkt vom Partner angeboten.

Im September haben Sie einen neuen Online-Marktplatz für den HoReCa-Bereich ins Leben gerufen. Wieso sind Sie zusätzlich auch diesen Schritt gegangen? Behle: Über den Metro Marktplatz will ­Metro Kunden aus der HoReCa-Branche im NonFood-Bereich alles anbieten, was sie für ihr Geschäft benötigen – in voller Sortimentsbreite und -tiefe. Das Ziel ist es, die relevanteste Beschaffungsplattform für diese Kunden in Europa zu werden. Schon nach einem Monat umfasst das Sortiment rund 70.000 Artikel von knapp 80 Partnern – das Angebots- und Leistungsspektrum im Non-FoodBereich wird also signifikant ausgebaut. Dabei bewegt sich in Europa das Volumen, den Metro mit der neuen Plattform adressiert, im mittleren zweistelligen Milliardenbereich.

Herr Menke, wie sehen Sie dieses neue Angebot aus dem Blickwinkel des Fachhandels? Menke: Auch hier hat Pentagast ein klares Statement und eine klare Vorgehensweise. Wir sind mit vielen Herstellern im Dialog und werden diese mit ausgewählten Produkten­ auf Metro Markets bringen. Wir sehen uns als Händler gegenüber den Herstellern in der Funktion. Allerdings muss die Plattform für uns mittelfristig wirtschaftlich Sinn ­machen. Wir sind kein Start-Up und leben nicht von der Fantasie der Investoren. www.metro.de www.pentagast.de www.smartandeasy.online

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Über die B2B-Verkaufplattform werden auch technische Geräte für die Profiküche

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

VIESSMANN / HUMB

Historische Kupferkessel bestimmten das Ambiente der Brauereigaststätte

Gut gekühlte Braukunst

In der Fürther Brauereigaststätte Humbser und Freunde wollen Fabian Faßmann und Ralph Weiß die goldenen Zeiten der fränkischen Braukunst um 1900 wiederaufleben lassen. Für die richtigen Temperaturen der Biere, anderer Getränke und Lebensmittel sorgen Kühlzellen von Viessmann.

Für die Umsetzung ihrer Philosophie konnten Fabian Faßmann und Ralph Weiß keinen besseren Ort finden: Denn das zur modernen Gaststätte umfunktionierte alte Humbser-Sudhaus in Fürth ist eines der weltweiten letzten Jugendstil-Sudhäuser überhaupt. „Wir verstehen uns als junge fränkische Brauereigaststätte mit einer alten fränkischen Seele“, sagt Weiß. Und dieser Anspruch wird sowohl in der Gaststätte mit 150 Plätzen als auch im Biergarten mit 250 Plätzen gelebt. In den Gasträumen bestimmen alte kupferne Sudkessel das Ambiente: Sie dienen teilweise als Theke und auch die Bar sowie eine Sitzgelegenheit hat Innenarchitekt Peter Buchberger jeweils stylish in einem aufgeschnittenen Kessel platziert.

Liebe zu Franken Auf der Speisekarte dominieren typische fränkische Spezialitäten wie Ofenfrische Schäufele vom fränkischen Landschwein oder auch der Humbser Brauhaus Burger vom fränkischen Weiderind. Bei den Bieren steht natürlich das im Haus gebraute Humbser Lager Naturtrüb hoch im Kurs, über die Zapfhähne an der Theke laufen aber noch weitere sechs Sorten. Hinzu kommen über zehn verschiedene Flaschenbiere und eine breite Auswahl an weiteren Getränken.

zwei Kühlzellenkomplexe von Viessmann. Direkt an die Küche angegliedert ist eine Kühl- und Tiefkühl-Kombizelle TectoCell Standard Plus 100 mit einer Wandstärke von 100 Millimetern mit einer Größe von 5,7 x 2,5 x 2,15 Metern. In der integrierten Tiefkühlzelle lagert das Küchenteam in erster Linie Eis und Pommes.

SOMETIMES DOUBLE DOESN‘T MAKE SENSE.

Kombizelle in der Küche Für deren optimale Kühlung sowie für die der Lebensmittel sorgen 11.2019

Fotos: Ingo Jensen/Viessmann

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

BSER UND FREUNDE

In der Küche sorgt eine Kühl- und Tiefkühl-Kombizelle TectoCell Standard Plus 100 für die Kühlung der Lebensmittel (kleines Bild rechts) Als Bierzentrale dient eine Kühlzelle TectoCell Standard Plus 80. Die in der Getränkekühlzelle gelagerten Bierfässer sind direkt an die Zapfhähne an der Bar und im Saal angeschlossen (Bild links und rechts unten)

Leitungen an die Zapfhähne der Gaststätte angeschlossen. Allesamt perfekt gekühlt auf 5,3 Grad Celsius, die optimale Biertemperatur.

Projektsicherheit in Planung und Ausführung

Ralph Weiß (links) und Fabian Faßmann haben sich mit dem Humbser und Freunde einen Traum erfüllt

Die Bierzentrale bei Humbser und Freunde sitzt noch einen Stock tiefer im Untergeschoss. Sie ist in einer Kühlzelle TectoCell Standard Plus 80 von Viessmann untergebracht. In der 5,1 x 3,3 x 2,0 Meter großen Zelle mit Wandstärke 80 Millimeter lagern Fässer und Getränkekisten. Die unterschiedlichen Fassbiere sind über direkte

SOMETIMES IT DOES.

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Dass in der neuen Brauereigaststätte Humbser und Freunde Kühlund Tiefkühlzellen von Viessmann eingebaut werden, das war für den Investor, die Grundstücksgemeinschaft Höfen – Wagner/Streng (Nürnberg), und den verantwortlichen Küchenplaner Aichinger ­Profiküchen aus Wendelstein von vorneherein klar. „Wir setzen in unseren Projekten ausnahmslos Kühlzellen von Viessmann ein, denn da weiß man einfach, dass es keine Probleme gibt“, erklärt Wolfgang Kästner, Gebiets- und Projektleiter bei Aichinger. Viessmann installierte die Kühl- und Tiefkühlzellen wie angefordert just in time, so dass sie von den Kältespezialisten nur noch angeschlossen und in den Kühlkreislauf integriert werden mussten. Kästner: „Es hat wieder einmal alles gepasst und das beweist, dass wir in Viessmann den richtigen Partner haben.“ Die Viessmann Kühl- und Tiefkühlzellen TectoCell Standard Plus sind wie gemacht für den Einsatz in der Gastronomie, denn sie sind besonders hochwärmegedämmt und damit sehr energieeffizient. Die antimikrobielle Pulverbeschichtung SmartProtec beugt Hygienerisiken­vor, das Gleiche gilt für den stufenlos unterlappten Edelstahlboden. „Die Kühlung der Lebensmittel und auch die Bierkühlung klappt in der Praxis hervorragend. Genauso haben wir es uns vorgestellt“, bestätigt Fabian Faßmann, der wie sein Partner Ralph Weiß froh ist, dass die Kühlzellen ausreichend groß dimensioniert wurden, denn es brummt in der jungen fränkischen Brauereigaststätte mit der alten fränkischen Seele. „Seit der Eröffnung im Oktober 2018 ist mächtig was los bei uns, wir sind mit der Auslas­ tung sehr zufrieden. Gerade an den Wochenenden empfiehlt es sich, rechtzeitig zu reservieren, damit man nicht zu lange auf einen freien Tisch warten muss“, rät Weiß. www.humbserundfreunde.de www.viessmann.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

KÜHLTECHNIK F

Liebherr BlackLine

Durchdachte Kühlung Ob als Blickfang im Raum als Selbstbedienungslösung oder als Hingucker im Thekenbereich einer Bar: Glaskühlschränke sind beliebt. Sie halten Wasser, Softdrinks, Bier und auch Wein auf idealer Lagertemperatur, präsentieren die Getränke in bestem Licht und regen zum Konsum an. Aber auch Schubladenlösungen sind gefragt. Mehrere Lösungen für die optimale Kühlung von Getränken bietet Bartscher. Darunter den Flaschenkühlschrank 88L. Für 28 Flaschen wurde der individuell nutzbare Kühlschrank mit 88 Litern Fassungsvermögen, separat schaltbarer LED-Beleuchtung und doppelverglaster Tür konzipiert. Der Ablagerost FKS 88L für das Gerät ermöglicht eine flexible Nutzung, so können auch Snacks bei Temperaturen von zwei bis zehn Grad Celsius darin gelagert werden. Durch seine schwarze Ausführung wirkt der mit dem Kältemittel R600a betriebene Flaschenkühlschrank edel und empfiehlt sich für eine Aufstellung im Gastraum. Das Gleiche gilt für den Barkühlschrank 176L. Insgesamt 176 Liter Fassungsvermögen besitzt er, die von einer Innenbeleuchtung gekonnt in Szene gesetzt werden. Auch dank zweier doppelverglaster, selbstschließender und platzsparender Schiebetüren kühlt der Barkühlschrank Getränke zuverlässig. Die elektronische Reglung mit Digitalanzeige ermöglicht die exakte Einstellung der gewünschten Temperatur, ein bis zehn Grad sind möglich. Mit einem neuen Spezial-Katalog stellt Cool Compact sein umfangreiches Port-

folio im Bereich der Getränkekühlung vor. Darunter befinden sich die Getränketheken in zwei Ausführungen (Comfort oder Magnos) und in zwei unterschiedlichen Höhen sowie Flaschenkühltheken und -schränke. Für den hinteren Thekenbereich wurden die ­Flaschenkühltheken geschaffen und mit einer verkaufsfördernden LED-Beleuchtung ausgestattet. Durch die Glastüren hat der

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Gast eine optimale Sicht auf das Getränkeangebot. Das Umluftsystem garantiert eine gleichmäßige Temperatur und eine optimale Kühlung. Erhältlich sind die Theken in drei Größen, mit zwei, drei oder vier Türen. Das Kühlaggregat ist rechts angeordnet, optional ist auch der Anschluss an eine zentrale Kühlanlage möglich. Mit den Flaschenkühlschränken in der Größe GN 2/1 bietet der Hersteller ideale Möglichkeiten für die Lagerung von Getränkeflaschen. Die Geräte mit einem Bruttoinhalt von 620 Litern verfügen über eine Umluftkühlung und sind sowohl mit Edelstahl- als auch mit Glastür lieferbar. Der Verdampfer liegt außerhalb des Innenraumes, bietet so mehr Platz und erleichtert die Reinigung. Für die Lagerung von Weißoder Rotwein sind bei Cool Compact auch Weinklimaschränke erhältlich. Deren Temperaturbereich ist dabei auf die entsprechende Weinart eingestellt. Alle Kühlschränke sind innen und außen aus Edelstahl und sowohl mit Eigenkühlung als auch zum Anschluss an eine Zentralkühlung erhältlich. Sowohl die Getränketheken als auch die Flaschenkühltheken, -schränke und Weinklimaschränke verwenden das zukunftsweisende Kältemittel R290. 11.2019

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

FÜR GETRÄNKE

TVM von True auf der Host in Mailand

NordCap WKS im Bootshaus Bar & Grill in Ulm

Beim Gram Compact KG 410 RG L1 10WV der Reihe Gram Compact aus dem Hause Hoshizaki gibt ebenfalls eine Glastüre den Blick auf das entsprechende Lagergut – Weißwein- oder Wasserflaschen – frei. Sein Bruttoinhalt umfasst 346 Liter. Das mit dem Kältemittel R600a ausgestattete Gerät besteht innen und außen aus Edelstahl sowie ABS-Kunststoff. Eine designstarke Lösung für eine optimale kühle Getränkepräsentation bietet ebenfalls Liebherr mit den Glastürgeräten seiner BlackLine. Angefangen beim Unterbau- über

Flaschenkühler bis zum Weingerät, bieten die Modelle auch aufgrund ihrer unterschiedlichen Größen neue Möglichkeiten. Sieben Varianten, darunter zwei für Wein, sind erhältlich. Die Geräte sind im eleganten Schwarz gehalten und lassen sich so mit Edelstahl und anderen Fronten kombinieren. Passende Beleuchtungskonzepte setzen den Inhalt in Szene, während großzügige Glastüren den Blick darauf freigeben. Die Kühlschränke (Kältemittel R600a) überzeugen durch das dynamische Kühlsystem mit Ventilator, das für eine konstante Temperatur im Innenraum sorgt. Wird die Tür geöff-

net, minimiert die automatische VentilatorStopp-Funktion das Ausströmen kalter Luft. Optional ist die EMS-Steuerung erhältlich, die für noch mehr Energieeffizienz steht. Die Technologie erkennt beispielsweise Türöffnungszyklen, worauf die Kältetechnik durch bedarfsgerechte Kühlung reagiert. Perfekt präsentiert und gradgenau temperiert – dafür steht der NordCap Wein­ klimaschrank WKS. Seine Rundumverglasung bietet einen allseitigen Einblick auf die darin gelagerten Weine. Durch die dimmbare LEDBeleuchtung wird der Innenraum opti-

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30 KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTA

KÜHLTECHNIK FÜR GETRÄNKE

Hoshizaki Gram Compact KG 410 RG L1 10WV

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mal ausgeleuchtet und der Blick auf die Etiketten ist völlig frei. Drei Schränke können nebeneinandergestellt werden, jedes Abteil ist zentralgekühlt und getrennt regelbar. Der Weinklimaschrank temperiert Weine gradgenau dank elektronischer Regelung. Die Flaschen werden in einer leichten Schräge gelagert, sodass sich das Depot am Flaschenboden absetzt. Ein Weingenuss ohne Wartezeit ist daher jederzeit möglich. Optisch und technisch ist der Weinklimaschrank ein absolutes Highlight. Hochwertige Materialien in verschiedenen RAL-Farben und Oberflächen machen ihn zu einem echten Hingucker. Die Silent-Ausführung ermöglicht einen besonders leisen Betrieb, sodass er sich perfekt in jeden Gastraum integriert. Durch Vollauszüge und Schrägregale wird auch das Handling für die Mitarbeiter ein Kinderspiel. Die Modelle des WKS gehören zur Concept-Line des Unternehmens und sind über NordCap erhältlich. Der neue Glastürkühlschrank TVM von True bietet maximale Sicht und ist vergleichbar mit offenen Kühlschränken, aber viel energieeffizienter. Die Regale des Zweitürers sind modular und lassen sich auf die gewünschte Produkthöhe anpassen, um die Kapazität maximal auszunutzen. Konstante­ Bartscher 88L

Temperaturen zwischen 0,5 und drei Grad Celsius halten die Produkte in idealer Trinktemperatur. Alle Kühlschränke des amerikanischen Herstellers arbeiten mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R290. Mit der Halbierung der Kältemittelmenge und einer Reduzierung des Ener­ gieverbrauchs um 15 Prozent ist der TVM deutlich leistungsstärker als die Vorgängermodelle. Für eine individuelle Gestaltung sind die Geräte pulverbeschichtet, in allen gängigen RAL-Farben sowie mit einem Werbedisplay lieferbar und fügen sich so nahtlos in das Interieur ein. Auf alle Geräte gewährt das Unternehmen fünf Jahre Vollgarantie auf Ersatzteile, Kompressoren und Arbeitszeit.

Aus der Schublade Kühllösungen für Getränke im italienischen Chic bietet Coldline mit seiner AT Serie. Die robusten­ Gehäuse der Getränkekühlpulte bestehen komplett aus Edelstahl. Für besonderen Komfort und in puncto Sicherheit stehen die serienmäßig eingebauten Teleskopauszüge Fulterer. Innen herrscht eine ideale Luftverteilung für konstante Temperaturen. Zudem verfügen die Ausführungen über einen Lamellendampfer mit enganliegenden Lamellen für eine große Oberfläche und besonColdline AT Serie

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ATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGA

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„ KOMPROMISSE

SIND NICHT MEIN STYLE !

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Cool Compact Flaschenkühltheke

ders gute sowie konstante Temperatur. Im Chromstahlgehäuse mit Querstromlüfter ist die Reihe besonders servicefreundlich. Mit den drei Klassen First Class, Business Class und Economy Class bietet Hagola­eine Vielzahl an Lösungen. Individuelle Ausstattungsmöglichkeiten, variable Größen, umfangreiches Zubehör und praktische Produktergänzungen ermöglichen passende Lösungen für die unterschiedlichen Anforderungen in der Gastronomie. Das patentierte Verschlusssystem der neuen KühlthekenGeneration punktet mit D ­ etails. Durch die ausgeklügelte, innenliegende Verriegelung schließt das System auch bei „schwungvollem“ Gebrauch zuverlässig und nahezu geräuschlos. Energieeffiziente Dichtungen an den Fronten gewährleisten hohe Isolierung und Hygiene. Stilvolle Fronten mit ergonomischen Griffleisten, die in die Fronten direkt integriert sind, garantieren ein optimales Handling. Praktische Glasfronten mit energiesparende LED-Beleuchtung (auch als Wechselbeleuchtung erhältlich), unterschiedliche Edelstahl-Strukturfronten oder Farbakzente bei Türen und Auszügen ermöglichen Designs nach Kundenwunsch. Schanksäulen – auch in auffälligen Formen und Designs – komplettieren eine Getränketheke und ­machen diese erst schankfertig. Exklusive Thekensysteme und -anlagen las-

sen sich durch die Kombination von gekühlten, ungekühlten oder beheizten Elementen individuell zusammenstellen und bieten so die ideale Kombination aus Technik, Ergonomie und Design. Der Schubladenkühler UKS 140 (Kältemittel R600a) aus dem Unternehmen KBS erlaubt den schnellen Zugriff auf die Getränke im Thekenbereich. Er ist – dank Frontbe- und entlüftung – voll einbaufähig und bietet Platz für bis zu 45 Ein-Liter-Flaschen. Eine LED-Beleuchtung verhindert bei schlechtem Licht, dass der Barkeeper, die Servicekraft oder der Gastronom die falsche Flasche greift. In der Handhabung ist der Schubladenkühler denkbar einfach. Er verfügt über Umluftkühlung sowie automatische Abtauung und Tauwasserverdunstung. Die Schubladen lassen sich werkzeugfrei herausnehmen. Die Rahmenheizung verhindert die Bildung von Schimmel. Bartscher 176L

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

Neues Duo

CONVOTHERM / WELBILT

Convotherm mini und die neu entwickelte mini

Kondensationshaube Pro werden ein Team. Seit diesem Herbst fängt der innovative, leicht zu bedienende Frontabzug den Dampf effektiv beim Öffnen der Gerätetür und aus dem Abluftstutzen der Kombidämpfer ein. Die leistungsstarke Frontabzugshaube kann mit dem Absaugen der Dämpfe aber auch bereits vor dem Öffnen der Türen beginnen. Angenehmer Nebeneffekt: Ein deutlich angenehmeres Raumklima in der Küche. Signifikante Vorteile bringt die Haube vor allem jenen Betrieben, die auf Front-of-House Cooking setzen.

Verbesserte Arbeitsbedingungen In kleinen Küchen mit hohem Durchsatz sorgen die mini-Accessoires für verbesserte Arbeitsbedingungen. Effizient und zuverlässig wird der Dampf beim Öffnen der Gerätetür und aus dem Abluftstutzen eingesaugt. Speisen mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, wie zum Beispiel Hühnchen, können mit der Frontabzugshaube bei deutlich verbessertem Raumklima zubereitet werden.

Hoher Wirkungsgrad Die Kondensationshauben punkten zudem mit ihrer Größe, einem höheren Wirkungsgrad bei den Lüftergeschwindigkeiten, einem unkomplizierten Austausch der Fettfilter sowie leichter Gerätereinigung. Darüber hinaus weisen sie sich durch eine optimale Energieeffizienz aus. Während des Garvorgangs läuft das Gebläse auf

Standby, erst kurz vor Ablauf des Programms und nach dem Öffnen der Tür saugt das Gerät mit voller Leistung ab. Für die Frontabzugshauben hat Convotherm eine spezialisierte Software entwickelt. Ohne Probleme können ältere Geräte mithilfe eines Retrofit-Kits auf die neue Technik umgerüstet werden. www.convotherm.com www.welbilt.com BLANCO PROFESSIONAL

Nachwuchs für Blanco Co Das Oberderdinger Unternehmen Blanco Professional ergänzt mit Blanco Cook I-flex seine bewährte Produktfamilie Blanco Cook. Die neue Modellreihe überzeugt durch ihre Flexibilität. Was vor über zehn Jahren mit der Entwicklung der ersten Frontcooking-Station begann, findet mit der neuen Modellreihe Blanco Cook I-flex jetzt eine logische Fortsetzung, so das Unternehmen. Blanco Cook

classic steht für leistungsstarke Kochstationen, die sich durch ihre Performance im Markt einen Namen gemacht haben. Mit der neuen Blanco Cook I-flex kommt nun eine kompakte, leichtere und noch mobile-

re Modellreihe hinzu. Teils setzt sie auf die bewährte Technik ihrer großen Schwester, gleichzeitig ermöglicht sie neue Anwendungen. Durch die effiziente, fest verbaute Induktionstechnik mit bis zu drei Kochfeldern

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

SELTMANN WEIDEN

Natürliches Dekor Bankett, Büfett, Tafel oder Event – mit der Porzellanserie Coup Fine Dining von Seltmann Weiden ist fast alles möglich. Nun ergänzt der Dekor Oak die Vielfalt der Reihe. Bereits in schlichtem Weiß oder den Dekoren Fashion, Country Life, Fantastic, Reflections, Karma, Blue Sea oder Growth überzeugte Coup Fine Dining. Mit Oak wird die Reihe nun um ein natürliches Aussehen erweitert. Die Holzoptik verleiht bei Tisch eine wohlig-warme Atmosphäre und entspricht dem Nature-Trend.

Wie der Convotherm mini ist auch die mini Kondensationshaube Pro sowohl in Silber als auch in Schwarz

Die flächige – fast schon organische – Formensprache der Porzellanserie wirkt edel und bildet mit ihrer schlichten Eleganz eine optimale Bühne für die Speisepräsentation. Runde oder eckige Teller in unterschiedlichen Größen, Schalen und Platten sind erhältlich. Das Unternehmen hat die Reihe für die Ansprüche in der Gastronomie und Hotellerie entwickelt, fasste hier das Nützliche und Robuste mit dem Ästhetischen zusammen. www.seltmann-shop.de

bestellbar Coup Fine Dining von Seltmann Weiden mit Oak

ook Blanco Cook classic (links) ist bewährt leistungsstark. Die neue Blanco Cook I-flex ist kompakt, sehr mobil und bietet mit fest verbauter Induktionstechnik schnelle Wechselmöglichkeiten der Kochaufsätze

bietet die neue Blanco Cook I-flex einen großen Handlungsspielraum. Kochaufsätze wie Pfannen, Grillplatten oder Pastakocher werden einfach aufgelegt und können schnell ausgetauscht werden. So groß wie die Auswahl an Kochequipment, so variabel ist damit das Angebot an Speisen, das von früh bis spät vor den Augen der Kunden à la minute zubereitet werden kann. In der mobilen To-go-Variante eignet sich Blanco Cook I-flex auch optimal für Catering und AußerHaus-Einsätze.

Bewährt trifft neu „Flexiligenz“ verbindet die beiden Modellreihen Blanco Cook classic und I-flex: Erstere ist ein intelligentes Kochsystem, das unterschiedlichen Anforderungen mit maximaler Flexibilität begegnet. Beide Modellreihen verfügen über ein effizientes Filtersystem mit der Option Ion Tec, die auch Blaurauch filtert. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Absaugbrücke. Als Anrichte-, Deko- und Ausgabefläche vergrößert sie den Handlungsspielraum. Die elektronische Steuerung Blanco control macht die Bedienung mit klaren Symbolen leicht und erinnert automatisch an den Tausch beziehungsweise die Reinigung der Filter. www.blanco-professional.com

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

I MP R ES SU M

AUSSTAT

HÖRSTKE

Präsenz zeigen Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 27. Jahrgang Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de Maren Peters (mp) Telefon (0201) 87126-869 peters@trendkompass.de Julia Neumann (Praktikantin) Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng, Dr. Elena Winter Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­M aterialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­ anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-Abonnements-Preis auf Anfrage.

Im historischen Industrieflair der Kölner Eventlocation Halle Tor 2 hatten Anfang Oktober rund 120 Gäste von Hörstke Großküchen/Einrichtungen wieder die Gelegenheit, an einer etwas anderen Tagung mit äußerst ungewöhnlichem Networking teilzunehmen. Von Yvonne Ludwig-Alfers Die zwölfte Denktopf Kompakt Branchen-Tagung des Wittener Unternehmens war wie im vergangenen Jahr als Abendveranstaltung konzipiert. Zwischen den drei Gängen des Menüs wurde den Gästen wissensreiche Impulsvorträge sowie kreatives Networking dank wechselnder Tischordnung geboten. Charmant und kompetent moderierte Keynote-Speaker Bert Helbig nach der Begrüßung von Peter Hörstke durch den Abend, der unter dem Motto Präsenz zeigen stand.

Hochkarätiges Programm Neben dem Gastgeber des Abends und mit Helbig in seiner Doppelfunktion als Moderator sowie Referent wirkte außerdem Burkart Schmid, Chefredakteur von gv-praxis und Food Service online, auf der Bühne mit. Er gab den Teilnehmern Einblicke in die Zukunft der Gastronomie und in deren Herausforderungen, wie das veränderte Essverhalten der Gesellschaft (kein striktes früh, mittags, abends mehr; gefragt sind Zwischenmahlzeiten) und auch Arbeitsbedingungen (Home Office). Da­ rüber hinaus lenkte er in seinem Vortrag auf die Digitalisierung und wie diese Gastronomen, Hoteliers und in der Gemeinschaftsverpflegung unterstützen kann, aber auch die Kommunikation mit den Gästen und deren Bindung an den Betrieb verändert. Helbig fokussierte sich in seinem Vortrag mit dem Thema „Aufmerksamkeit in Zeiten der digitalen Ablenkung“ darauf, dass man sich auf das Wie und nicht auf das Was konzentrieren sollte. Essenziell sei, sich aus seiner eigenen Filterblase heraus zu bewegen und unwichtige Dinge wegzulassen, zum Beispiel bei Werbung. Niemand, so Helbig, interessiere etwa wie viel Quadratmeter ein Autohaus habe. Auch bewirken, wie der Referent betonte, Emotionen mehr Aufmerksamkeit als schlichte Fakten, was seit Jahren die Plakate an den Autobahnen praktizieren.

Peter Hörstke

Burkart Schmid

Blick ins Herzstück Ein weiteres Highlight war die Führung durch die zweistöckige Küche der Eventlocation Halle Tor 2, die zum Zeitpunkt der Tagung erst 14 Tage in Betrieb war und in viermonatiger Bauzeit entstand, unter anderem in Kooperation mit Hörstke Großküchen/Einrichtung. www.hoerstke.de

Bert Helbig Rund 120 Gäste konnte Hörstke zu seiner Branchentagung in Köln begrüßen

Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 27 vom 1. Januar 2019. Keine Liefer- und ­Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 2.600 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.308 Exemplare (Q3 2019). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

11.2019


TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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PERSONALIEN

Karrieren Kompetenzen Profile Ambach schafft mit Niklas Burkard einen direkten Draht zu Fachplanern in Deutschland. Seit 1. September ist der studierte Wirtschaftswissenschaftler für den Südtiroler Küchenhersteller im Einsatz und unterstützt Planer in allen Belangen und Fragestellungen, auch in der Abwicklung von Ausschreibungsprozessen. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Projektbetreuung und dem Vertrieb von Großküchentechnik von Ambach auf internationaler Ebene. www.ambach.com

Niklas Burkard

Patrick Lindemann erweitert seit Anfang Oktober das Vertriebsteam von ecomax­by Hobart. Der 42-Jährige ist geprüfter Wirtschaftsfachwirt und verfügt über langjährige Vertriebserfahrung in verschiedenen Industrieunternehmen. Lindemann kümmert sich fortan um den Verkauf der ecomax Spülmaschinen und Gartechnik in Norddeutschland. www.hobart.de Patrick Lindemann

Fotos: GW Verlag/ylu (2); Hörstke (2), Ambach, Hobart, Palux AG, Rational, Smeg

Michael Behn

Als Teamleiter Marketing/Produktmanagement vervollständigt seit August Michael­ Behn die Teamleiter-Crew von Palux. Bisher bestand diese aus Christoph­Muhr (Teamleiter Marketing/Kommunikation) und Stefan Dobrecht (Teamleiter Marketing/Anwendungsberatung). Der Diplom-Ingenieur bereichert das Unternehmen mit seinem Know-how aus 15 Jahren Projekt- und Management-Erfahrung in verschiedenen Branchen. Für den Großküchenhersteller aus Bad Mergentheim betreut er das breite Produktportfolio und arbeitet an der Optimierung, Neu- und Weiterentwicklung der einzelnen Komponenten. Dabei ist er vor allem für die Küchenlinien FunctionLine, ProfiLine und Topline verantwortlich. www.palux.de

Dr. Axel Kaufmann, Vorstandsmitglied für den kaufmännischen Bereich der Rational AG, wird am 31. Dezember 2019 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der Aktiengesellschaft und aus dem Unternehmen ausscheiden, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu stellen. Darauf haben sich der Aufsichtsrat und Dr. Kaufmann im besten Einvernehmen verständigt. Seit Oktober 2015 gehörte Kaufmann dem Vorstand an und trug mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise einen wichtigen Anteil zum Erfolg des Herstellers bei. Seine Aufgaben wird bis auf Weiteres der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Stadelmann übernehmen. www.rational-online.de

Andreas SchulzeHerringen

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Dr. Axel Kaufmann

Smeg Foodservice stellt die Betreuung seiner Vertriebspartner im Südwesten Deutschlands neu auf. Ab sofort ist Andreas Schulze-Herringen für die Beratung der Fachhändler in Baden-Württemberg, im südlichen Hessen und Rheinland-Pfalz sowie im Saarland zuständig. Schulze-Herringen bringt über 25 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Großküchentechnik im Fachhandel, in der Industrie und im Großhandel mit – zuletzt bei einem namhaften Einrichter von Großküchen und Betrieben mit Gemeinschaftsverpflegung. Bei dem italienischen Hersteller professioneller Küchentechnik ist er in der Region Süd-West jetzt zentraler Ansprechpartner rund um Heißluftöfen und Gewerbespülmaschinen. Seine Aufgabe wird es sein, den bisherigen Wachstumskurs von Smeg in Deutschland als Teil eines erfolgreichen Teams voranzutreiben. www.smegfoodservice.de

Kühlgeräte Kühltische Saladetten Pizzatische Kompaktserie Schockfroster Belegstationen Wandkühlregale Glastürkühlgeräte Aufsatzkühlvitrinen

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Als Großhändler für Gastronomiegeräte steht GGG für technische Innovation und Vielseitigkeit. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung vertreiben wir Großküchengeräte und weitere Artikel für den Gastronomiebedarf im europäischen Raum. Mehr als 5000 internationale Fachhändler setzen jedes Jahr auf die Kompetenz von GGG. Mit unserer eigenen LKW-Flotte liefern wir unsere Produkte täglich in ganz Europa aus.

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740 x 830 x 2000 mm Temperatur: -2°C/+8°C 589 Liter 255 W, 230 V, 50 Hz Umluftkühlung abschließbar Edelstahl inkl. 3 Roste

1620 x 740 x 2077 mm Temperatur: +1°C/+10°C 1430 Liter 385 W, 230 V, 50 Hz abschließbar LED-Beleuchtung inkl. 8 Roste

Umwelt und Klima stehen derzeit mehr als je zuvor im Fokus der Öffentlichkeit. Auch die GGG möchte einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und hat aus diesem Grund die GGG GreenLine ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um energieeffiziente Produkte, welche die Energieklassen A+++ bis C besitzen. Außerdem sind unsere Kühlschränke mit den neuen umweltschonenden Kältemitteln R290 und R600A ausgestattet. Die GreenLine wird ständig erweitert, wir werden Sie stets mit neuen Informationen versorgen.

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Trendkompass 11/2019  

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