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Januar/Februar 1/2 2021

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

COLGED: GUT GERÜSTET FÜR DIE ZUKUNFT IDX_FS EXPO SEITE 8

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KBS GASTROTECHNIK SEITE 10

SPEISEN AUFBEWAHREN & CO SEITE 14 IMPRESSUM SEITE 26

Digital die Branche bündeln Restaurantküchen größtenteils kalt, Hotelbetten leer – das Jahr 2021 fühlt sich aktuell noch wie eine schlechte Fortsetzung von 2020 an. Die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen halten Deutschland und den Rest der Welt weiter in Atem. Impfstoffe und sinkende Zahlen lassen jedoch Hoffnung entstehen, dass die massiven Einschränkungen hierzulande nicht ewig währen. Auf die kommenden Herausforderungen wollen die beiden Leitmessen Intergastra und Internorga im März die Branche einstellen – allerdings nicht wie gewohnt in ihren Messehallen in Stuttgart oder Hamburg, sondern digital. Bereits im November 2020 sagte­ die Internorga ihre Präsenzveranstaltung ab und kündigte später eine digitale Expo vom 15. bis 17. März an, deren Programmdetails nun bekannt ge-

geben wurden (siehe dazu Seite 8 dieser Ausgabe). Eine Woche zuvor – vom 8. bis 10. März – will die Intergastra mit einer einmaligen virtuellen Veranstaltung punkten. Ziel beider Veranstalter ist es, die Branche nach Monaten­ohne großartigen Austausch wieder­zu bündeln. So werden in E ­ xpertendiskussionen und Key Notes die Herausforderungen der Branche thematisiert und neue Wege für das Gastgewerbe­aufgezeigt. Daneben präsentieren Unternehmen der Branche ihre Neuheiten.

Virtueller Austausch Während der Intergastra digital wird beispielsweise der DEHOGA­ Baden-Württemberg darüber informieren, wie Gas­tronomen ihr Unternehmen in eine gesunde Zukunft führen können. Weitere Themen sind die Aussichten im Bereich Ausbildung, Regionalität

sowie die Digitalisierung. Auch der Verband der Köche Deutschlands (VKD) lädt zur Talk-Runde ein. Im Fokus stehen etwa die Auswirkungen der Corona-­ Pandemie auf den Arbeitsmarkt und die Zukunft von Kochwettbewerben. Ferner werden weitere Experten­ darüber sprechen, wie es dem Gastgewerbes gelingt, seiner Stimme bei politischen Themen mehr Gehör zu verleihen. Die Veranstalter der Talk-Runden wollen auch darüber aufklären, welche Voraussetzungen für die Wiedereröffnung getroffen werden müssen, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Weiterhin laden die Verbände HSMA Deutschland und Food & Beverage­Management ­Association (FBMA) zum OnlineStammtisch ein, um über die drängendsten Fragen aus der Branche zu diskutieren.

AUSSERDEM:

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NEU E-Fritteuse

Colged sieht sich gut gerüstet für 2021; Miele verlängert seine Cashback-Aktionen; Fusionen gab es zum Jahresbeginn bei Welbilt sowie der Grossküchentechnik Austria (GTA), und MKN spendet für einen guten Zweck. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten 2­­— 9

29. Jahrgang

Die Wurzeln von KBS Gastrotechnik liegen in den 1970ern. Damals noch unter dem Namen KBS Kältetechnik auf die gewerbliche Kühlung spezialisiert, entwickelte sich das Unternehmen zu einem RundumAnbieter hochwertiger Küchentechnik. Wir haben mit Geschäftsführer Markus Schmitt über die Entwicklung gesprochen. Seiten 10—13

Jetzt mit Dämmung

Neue Wege der Kommunikation bei MKN; zahlreiche Neuheiten bei Bartscher; Eloma stellt eine kompakte Lösung für den Joker vor; Miele überträgt seine Kompetenz nun auch auf die Luftreinigung und Hobart bringt eine neue Spülmaschine auf den Markt. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten Seiten 20—23

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KONZEPTE & STRATEGIEN

E DITOR I AL

REPORTAGE & INTERVIEW

Gut gerüstet für die Zukunft Wie hat Colged in den vergangenen Monaten seine Konzepte und Strategien

Man stellt sich neu auf In dieser Ausgabe des Trendkompass ist mit Händen zu greifen, wie sorgfältig sich die Hersteller von Großküchentechnik auf die nahe Zukunft vorbereiten und wie genau sie ihre Partner im Fachhandel sowie ihre Endkunden kennen. Neue Internet-Auftritte und verstärkte Online-Schulungen zeugen ebenso wie neue Gerätelinien für die vernetzte Küche vom Vertrauen in digitale Lösungen; Firmenzusammenschlüsse und interne Neustrukturierungen belegen den Willen, sich im internationalen Markt besser aufzustellen. Branchenverbände haben die Qualitätssicherung des eigenen Berufsstandes im Auge. Hersteller reagieren auf die aktuelle Situation im Gastgewerbe, indem sie heute­ gefragte Geräte-Features klarer kommunizieren, ihren Kunden die geschäftliche Zusammenarbeit erleichtern oder ihre Geschäftsfelder erweitern. Auch der Hersteller, der weiterhin auf gedruckte Kataloge setzt, weiß genau, was er tut – er unterbreitet seiner weniger digital affinen Klientel ein niederschwelliges Angebot… Und natürlich reagiert man auf die Wachstumstreiber der Stunde: Wie verpackt und präsentiert der Gastronom­sein Angebot im Lockdown? Über neue Produkte und Strategien rund um Take Away und Delivery informiert Sie meine Kollegin­ Yvonne Ludwig in einem Special auf den Seiten 14 bis 19. Wir wünschen Ihnen beste Lektüre mit dieser Ausgabe und einen gehörigen Erkenntnisgewinn auf den anstehenden hybriden GastgewerbeLeitmessen!

hinsichtlich der Pandemie ausgerichtet? Was ist für 2021 geplant? Area Export Manager Robert Simon und Gebietsverkaufsleiter/Key Account Manager Tobias Harmuth haben mit dem Trendkompass darüber gesprochen. Die aktuelle Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Zahlreiche Hygienekonzepte wurden umgesetzt. Wie haben Sie das letzte Jahr erlebt? Robert Simon: Colged gehört zum Konzern ITW Eurotech in Italien. Dort kam die Pandemie im Frühjahr 2020 eher als in Deutschland an. Daher waren wir schon früh auf entsprechende Hygienekonzepte eingestellt. Unser Backoffice-Team war bereits in der ersten Woche des FrühjahrLockdowns im Homeoffice. Der Außendienst ist angehalten, Masken zu tragen und Abstände einzuhalten sowie nur absolut notwendige Fahrten zum Kunden wahrzunehmen. Daneben gilt eine strenge Maskenpflicht ab Betreten des Werksgeländes. Die Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass es bisher kaum Corona-Erkrankungen unter unseren Mitarbeitern gab. Ein Erfolg war, dass wir uneingeschränkt durchproduzieren und unsere Lieferketten aufrecht halten konnten. Da wir im Vorfeld unseren Lagerbestand für Europa erhöht hatten. Wir hatten keinen einzigen Ausfall. Über welche speziellen Hygienetools verfügen Ihre Spülmaschinen, um das Gastgewerbe zu unterstützen? Tobias Harmuth: Unsere Standardspülmaschinen-Serie Top Tech zum Beispiel verfügt über das Thermo-Desinfektionsprogramm. Dieses hat die Reihe bereits standardmäßig, seit sie auf dem Markt ist. Das Programm wurde speziell für Seniorenhäuser, Kitas etc. entwickelt. Es arbei­ tet in Anlehnung an das A 0 Wert-Verfahren, das heißt es werden Waschtemperaturen über 65 Grad Celsius­erreicht und über eine gewisse Zeit gehalten. Viele denken, dass die Desinfektion durch das Nachspülprogramm

bei 85 Grad Celsius­gegeben ist. Das ist nicht richtig, da hier die nötige Zeit nicht ausreicht, um eine thermische Desinfektion abzuwickeln. Die Dauer unseres Spülprogramms liegt zwischen 15 und 25 Minuten. Haben sich Ihre Zielgruppen während der Pandemiezeit verschoben? Harmuth: Wir haben bemerkt, dass vermehrt Senioren­häuser und Kindertagesstätten investiert haben, nach wie vor hatten wir aber auch unsere Kunden aus der Gastronomie. Simon: Wir haben unsere Maschinen zuvor nicht als Geräte für den Care-Bereich beworben, ergo verbinden unsere Fachhändler Colged nicht sofort mit dem Care-Bereich. Alle unsere Maschinen seit 2012 haben den A 0 = 30 Wert, der auf eine Nutzung im Krankenhaus, entsprechend der dort geltenden Vorschriften, erweitert werden kann. Das A0-Wert-Verfahren entstammt einer Anforderung in Österreich. Dort hat es der Kanton Graz für Kindergärten gefordert. Erst in der Pandemie haben wir auf das spezielle Programm explizit hingewiesen. Dieses Jahr wollen wir nun auch über unsere Fachplaner und -händler den Care-Bereich ansprechen. Ist dies ein Grund dafür, dass das Vertriebsteam erweitert wurde? Simon: Nein. Um wachsen zu können, benötigen wir qualifiziertes Personal. Wir müssen bei den Kunden sein, um zu verkaufen. Wir haben aber intern umstrukturiert. Karolina Cota, die zuvor die

Colged will 2021 seine Aktivität im Bereich der Korbtransportmaschinen ausbauen

Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur

Fotos: Colged

Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de 1/2.2021


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

COLGED

Region Süd betreut hat, ist in den Export gewechselt und hat Österreich übernommen. Dadurch ist eine Vakanz entstanden, die wir nun mit Andreas Bördlein (siehe Seite 27 dieser Ausgabe) geschlossen haben. Nach dem Wegfall der Messen im Frühjahr 2021: Wie planen Sie aktuell ihre Kommunikation zu den Endkunden und Ihren Partnern im Fachhandel? Harmuth: Das werden wir wieder über Videokonferenzen und -meetings tun, wie wir es bereits erfolgreich im Frühjahr 2020 getan haben. Dieser Bereich ist Teil des Info-Kanal Vertrieb, mit dem wir unsere Partner und Kunden zu bestimmten aktuellen Themen informieren und diese besprechen. Hier gehen wir auch auf Schwerpunkte ein, die unsere Kunden gerade bewegen.

Hintergrund war der russische Markt, der geografisch sehr weitläufig ist. Auf einer Messe in Moskau haben wir mit Partnern gesprochen und bemerkt, dass diese auf digitale Tools wie kurze Erklärvideos zu Produkten setzen. Noch vor Ort haben wir beschlossen, dass wir für Russ­land Videokonferenzen einführen, damit auch Fragen gestellt werden können. Das Konzept haben wir erfolgreich umgesetzt und dann adaptiert. Wir wollen es auch auf andere Länder ausweiten und ergänzend zu persönlichen Gesprächen nach der Pandemie beibehalten. Harmuth: Der Kanal ist für uns zudem ein probates Mittel, um nachzuvollziehen, wer an unserem Unternehmen I­nteresse zeigt und mit wem wir noch stärker zusammenarbeiten können.

Wie ist die Resonanz des Info-Kanal Vertrieb? Harmuth: Das ist unterschiedlich. Wir sind mit 25 bis 30 Teilnehmern im Frühjahr 2020 gestartet. Was gigantisch war. Mit den Lockerungen im Sommer 2020 nahm es ab. Im Oktober haben wir den Info-Kanal pausieren lassen, weil unsere Themenblöcke abgearbeitet waren. Simon: Aktuell arbeiten wir an einem Relaunch. Zu Beginn haben wir unsere Themen wöchentlich präsentiert. Nun werden wir größere Zeitintervalle einplanen. Wir sind mit dem Kanal sehr erfolgreich und konnten Tobias Harmuth, eine Vielzahl an Teilnehmerzahl ansprechen, was uns Gebietsverkaufsleiter­ auch viele Kilometer eingespart hat. Die Idee dazu hatund Key Account SCHOLL_Anzeige_Trend_Kompass_02-2021_Scholl 15:10also Seite ten wir schon im 15.01.21 Herbst 2019, vor1 der Pandemie. ­Manager bei Colged

Was ist für 2021 geplant? Simon: Ein Ziel für 2021 ist es, Strukturen zu schaffen, um mehr ins Projektgeschäft gehen können. Hierfür werden wir die Aktivität im Bereich der Korbtransportmaschinen ausbauen. Seit 2014 haben wir in Deutschland hier positive Erfahrungen sammeln können und implementieren nun das Ganze, um ein Produkt-Update zu generieren. Mit der neuen Preisliste 2021 stellen wir eine neue Pro Tech-Linie vor, mit der wir unter anderem auch das Planergeschäft beleben wollen. Eine weitere, große Neuerung mit der neuen Preisliste 2021 ist eine zweijährige Vollgarantie auf unsere Geräte. www.colged.de

Robert Simon, Area Export Manager bei Colged

Frontcooking & Multi-Line 65

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUN

Cashback-Aktionen gehen weiter MIELE

Für seine gewerbliche Wäscherei- und Spültechnik hat Miele die in 2020 ins Leben gerufenen CashbackAktionen verlängert. Noch bis zum 31. März 2021 werden, je nach Gerät und Größe, nach dem Kauf bis zu 700 Euro zurückerstattet. Weiterhin bietet das Unternehmen neue Miet- und Leasingverträge an. Mit der Verlängerung will Miele seinen Kunden viele Investitionen erleichtern, die sich gerade jetzt lohnen. Denn moderne Geräte­ schützen mit Hygieneprogrammen vor Viren und Keimen. Die niedrigen Verbräu­ che schonen auf Dauer die Betriebskosten. Alle Miele­-Geräte kommen mit wenig Strom, Wasser und Reinigungschemikalien aus. Für eine gründliche und schonende Aufbereitung sorgen die sorgfältig aufeinander abgestimmten Wasch- und Trockenprogramme­. Mit den Miele-Hygieneprogrammen und ­anerkannten Desinfektionswaschverfahren in den Gewerbewaschmaschinen haben aber auch Krankheitserreger, Schimmel­ sporen oder Pollen keine Chance. Trotz sehr kurzer Programmlaufzeit (weniger als zwei Minuten) erreichen die Untertischund Haubentankspüler des Traditionsunter­ nehmens eine Reduktion aller­Keime um fünf log-Stufen – was einer Reduzierung der Bakterienzahl um 99,999 Prozent entspricht. Bei den gewerblichen Frischwasserspülern und den ProfiLine-­Geräten wird in jeder Programmphase f­risches Wasser zugeführt. Mit dieser­Kombination wird die Keimbelastung in den Frischwasserspülern sogar um sieben log-Stufen reduziert – was einer Beseitigung von 99,99999 Prozent aller Keime entspricht – und damit dem Niveau einer nachgewiesenen Desinfektion gleichkommt. Um weitere Übertragungsrisiken durch den Einsatz von Geschirrtüchern beim Nachtrocknen zu vermeiden, kann zusätzlich die Trocknungsfunktion ausgewählt werden (modellabhängig)­. Über den Nachlass auf diese und weitere Geräte gibt es Informationen auf der MieleWebsite. Hier können auch die Rechnungen hochgeladen werden. Voraussetzung für den Bonus ist ein Kaufdatum zwischen dem 1. September 2020 und dem 31. März 2021.

Neue Miet- und Leasingverträge

Hygienisch sauberes Geschirr in kurzer Zeit aus

Unabhängig von den Cashback-Aktionen bietet Miele allen Gewerbekunden neue Miet- und Leasingverträge mit deutlich verzögertem Zahlungsbeginn an. Die erste Rate wird erst zehn Monate nach Inbetriebnah-

und weitere Geräte wurde die Cashback-Aktion

dem Miele- Gewerbegeschirrspüler: für diese bis Ende März 2021 verlängert

me fällig, wenn die Maschine also einen Teil der Investition schon wieder eingespielt hat – sodass sich finanziell schwierige Zeiten leichter überbrücken lassen. Außerdem unterstützt der Gütersloher Hersteller die Inhaber von Hotels und Pensionen mit einem umfassenden Marketingpaket, das die Vorteile einer hauseigenen Wäscherei auf den Punkt bringt. Textvorschläge und Fotos für die eigene Website, für Postings in den sozialen Medien oder Aufsteller in den Zimmern stehen ebenfalls auf der MieleWebsite zum kostenlosen Download bereit. Fotos: Die genannten Unternehmen

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G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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Fusion

WELBILT / CONVOTHERM

Welbilt Deutschland mit Sitz in Herborn und Convotherm Elektrogeräte im oberbayerischen Eglfing haben zum 1. Januar 2021 fusioniert. Die

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Geschäftsbereiche werden an den bisherigen Standorten unter dem Namen Welbilt Deutschland geführt. Mit der Fusion werden Kompetenzen und Ressourcen für die Herstellung und den Vertrieb von Großküchentechnik in Deutschland gebündelt sowie Kundennutzen und Flexibilität in der Zusammenarbeit optimiert. „Die Zusammenlegung der beiden Gesellschaften ist ein weiterer großer Schritt in Richtung strategischer Ausbau und Positionierung der Marke. Synergien, Know-how, Vertriebswege und mehr werden zukünftig so noch stärker genutzt und zukunftsträchtig eingesetzt. Nachdem wir bereits die

Vertriebsaktivitäten von Convotherm und Welbilt vor mehreren Jahren zusammengeführt haben, ist es nun an der Zeit, die Vereinigung komplett zu vollziehen. Unter dem Dach der Welbilt Deutschland GmbH werden alle Welbilt-Marken, darunter auch die Marke Convotherm gestärkt“, erklärt Hans-Werner Schmidt, Geschäftsführer von Welbilt Deutschland. Als weitere Geschäftsführer zeichnen Reine Wasner und Jean Paul Roudier verantwortlich. www.welbilt.com

Die Geschäftsführer von Welbilt Deutschland (von links nach rechts): Hans-Werner Schmidt, Reine Wasner und Jean Paul Roudier COOL COMPACT

Neuer Internetauftritt Cool Compact hat Ende des Jahres 2020 den Relaunch seiner Website

abgeschlossen. Im Zuge dessen wurde der Fachplaner-Informationsdienst

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„Wir haben den Nutzen unserer Website für die User erhöht und die Website etwas moderner gestaltet“, berichtet ­Andreas ­Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing bei Cool Compact­. Mit nur wenigen Klicks haben Interessierte Zugang zur Unternehmensphilosophie sowie zu allen Ansprechpartnern, Produktgruppen (inklusive Prospekte), zu Referenzen, Fachhändlern in regionaler Nähe und wichtigen Veranstaltungen. Der komplett überarbeitete Fachplaner-Informa­ tionsdienst bietet für die Planungspartner des Herstellers gewerblicher Kühltechnik Zugriff auf alle relevanten Daten. Zu jedem einzelnen Gerät können Ausschreibungstexte, Zeichnungen (Standard- und 3D-Ansichten), BIM-Daten sowie sämtliche technischen Unterlagen abgerufen werden. www.coolcompact.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

GASTRO TOTAL GRUPPE

Zusammenlegung Sachsp

Helden

Die gastro total Gruppe hat zum Jahreswechsel ihre Tochterunter­ nehmen Grossküchen­technik Austria GmbH (GTA) und FAR Gross­ küchen und Kühltechnik (FAR) zusammengelegt. Firmiert wird in Zukunft einheitlich unter Grossküchentechnik Austria (GTA). Als Grund nannte das Unternehmen, dass man den Kunden als überregionaler Partner noch besseren Service bieten könne und beide Unternehmen auch schon in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet hätten. Für die Mitarbeiter von FAR ändert die Fusion nichts. Das Team um Betriebsleiter Ulrich Lintl bleibt bestehen, es ändert sich nur die Firmierung. Velimir Sever, bisheriger Geschäftsführer der GTA, übernimmt die Gesamtverantwortung. „Die Schwerpunkte in der Kundenstruktur von GTA und FAR ergänzen sich perfekt, deshalb lag der Entschluss nahe, gemeinsam als überregionaler Dienstleister aufzutreten. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe”, so Sever. GTA war bisher schon mit rund 60 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von

zirka 15 Millionen Euro eins der leis­ tungsstärksten Unternehmen in der Branche. Mit Standorten in Loosdorf und Wien ist das Unternehmen in der Planung & Projektabwicklung, Montage­ und im technischen Kundendienst tätig. Kunden sind vor allem Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung sowie die Hotellerie und Gastronomie. Zur gastro total Gruppe gehören außerdem die deutschen Unternehmen ­Gebrüder Holzwarth in Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt/Main und Würzburg sowie die Edelstahlmanufaktur Stahl in Würzburg. Mit insgesamt über 240 Mitarbeitern ist die Gruppe einer der führenden Großkücheneinrichter im deutschsprachigen Raum. www.gt-austria.com www.gastrototal.com

Im April 2020 richteten die Malteser in Braunschweig einen Versorgungsbus ein, um zweimal pro Woche kostenlos Velimir Sever, bis-

warme Mahlzeiten, Getränke

heriger Geschäfts-

und Hygieneartikel an

führer der GTA, übernimmt die Gesamtverantwortung

Bedürftige zu verteilen. MKN spendete nun für das Projekt entsprechende Küchentechnik. Besonders in diesen Zeiten ist die Arbeit der Malteser ein wichtiger Beitrag in der Gesellschaft. Denn neben der Unterstützung von Feuerwehr und Gesundheitsamt bei Corona-Tests und Impfungen leisten die ehrenamtlichen Helfer einen großen

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pende für n des Alltags Dienst zur Versorgung von Obdachlosen. So haben die Malteser in Braunschweig im April 2020 einen Versorgungsbus eingerichtet, mit dem sie zweimal pro Woche kostenlos warme Mahlzeiten, Getränke und Hygieneartikel an Bedürftige in der Region verteilen. Das Projekt findet großen Zuspruch und die Hilfebedürftigen sind dankbar. Für MKN war es eine Herzensangelegenheit, hier zu helfen und Solidarität zu zeigen. So stellte das Wolfenbütteler Traditions­ unternehmen die erforderliche Profikochtechnik für die Zubereitung der warmen Speisen zur Verfügung. „Pro Termin kommen inzwischen zirka 60 Hilfebedürftige zu unserem Bus, zusätzlich versorgen wir bis zu 40 Helfer am Tag. Das bedeutet viele Liter Suppe, die wir tagtäglich kochen und ausgeben. Da war unsere veraltete Küchenausstattung an ihre Grenzen gekommen und wir mussten uns nach neuer Technik umsehen“, begründet Sven Kluwe vom Malteser Hilfsdienst in Braunschweig seinen Vorstoß, bei MKN um Unterstützung zu bitten. Und dort half man schnell und unbürokratisch mit einer großzügigen Sachspende in Form von modernster Kochtechnik, die nun bessere Bedingungen für die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen schafft. www.mkn.com

MANAGEMENT & ORGANISATION

IN ALLER KÜRZE

Rational erhält Mittelstandspreis: Bereits zum fünften Mal konnte­ der Spezialist für die thermische Speisenzubereitung den bayerischen Mittelstandspreis Bayerns Best 50 entgegennehmen. Die Auszeichnung erhalten die 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen, die in den letzten Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. www.rational-online.com

+++ Weiterer Preis für den Two-Level-Washer von Hobart. Vom Branchenmagazin Cooking + Catering Inside gab es Ende letzten Jahres den Catering Star 2020 in Gold. Mehr als 300 Leser der Fachzeitschrift wählten die erfolgreichsten Neueinführungen von Convenience­ -, Getränke- und Küchentechnik-Produkten sowie Dienstleistungen für den Catering- und GV-Markt. www.hobart.de

+++ Auf insgesamt nun 110 Auszeichnungen in seiner Historie kann Kahla zurückblicken. Mit der Designerin Susann Paduch gewann das Traditionsunternehmen­Ende November 2020 den Bundespreis Ecodesign 2020. Der Preis gilt als höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland. In Kollaboration mit der Porzellanmarke entwickelte Paduch das umweltbewusste Geschirrkonzept Lücke. Als Basis diente die Geschirrserie Update von KahlaDesignerin Prof. Barbara Schmidt. www.kahlaporzellan.com

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

IDX_FS EXPO

Mitte März dreht sich auf der digitalen IDX_FS alles um Neuigkeiten und Trends für den gesamten Außer-Haus-Markt

Details zum Programm Ende 2020 hat die Hamburg Messe und Congress die Präsenzveranstaltung der Internorga 2021 im kommenden März abgesagt. Hintergrund ist die nicht vorhersehbare Entwicklung der Corona-Pandemie. Wenig später kündigte man mit der IDX_FS einen virtuellen Treffpunkt für alle Akteure aus Gastronomie, Foodservice und Hotellerie an. Nun geben die Veranstalter Details zum Programm bekannt. Auf die Akteure aus Gastronomie, Food­ service und Hotellerie warten drei Tage voller Inspiration und zukunftsweisender Trends: Vom 15. bis 17. März 2021 lädt die IDX_FS Expo zum digitalen Branchentreff. Ziel der Veranstaltung ist es, die Branche nach langen Monaten ohne persönlichen Austausch wieder zusammenzubringen. I­nitiatoren der Plattform sind die Internorga­sowie zwei starke Partner – IDX Events, ein internationales Unternehmen für digitale Technologie und Veranstaltungsmanagement, sowie das Institute of Culinary Art (ICA) als Netzwerk für Top-Entscheider der Foodservice-Branche. Als Partner der Branche transportiert die Internorga mit der IDX_FS Expo erstmalig auf digitalem Terrain ihre Expertise und ihr Netzwerk rund um aktuelle Themen und Trends, die die Branche in diesen herausfordernden Zeiten bewegen.

Rund um die Uhr Aussteller werden ihre Neuheiten und Produktinnovationen in 2D und 3D-Showrooms präsentieren. Besucher können diese persönlich über Chats kontaktieren. Das gesamte Ausstellerangebot kann kostenfrei rund um die Uhr von Interessenten besucht werden. Abgerundet wird es durch ein vielfältiges, ebenfalls digitales Rahmen-

programm mit bewährten Highlights. Dazu gehört etwa der größte (kostenpflichtige) Branchenkongress, das Internationale­ Foodservice-Forum. Top-Speaker sowie Branchenexperten geben hier Einblicke in die aktuelle Situation der Hospitality Branche­.

Digitale Wettbewerbe Spannend wird es außerdem bei bekannten Branchenwettbewerben wie dem Internorga­ Zukunftspreis. Mit dem Award werden Unternehmen ausgezeichnet, die zukunftsorientiert denken, nachhaltig wirtschaften und produzieren. Der Deutsche Gastro-Gründerpreis, der gemeinsam mit dem Leaders Club Deutschland veranstaltet wird, findet ebenfalls erstmals rein digital statt. Dabei werden fünf Gastro-Gründer ihre innovativen Gastro-Konzepte live vorstellen, über die im Anschluss online abgestimmt werden kann.

Interaktive Programmpunkte Weitere Programmpunkte laden Interessen­ ten­zum Zuhören, Zuschauen und Mitdiskutieren ein: Die Videopodcast-Reihe mit Philipp Westermayer, Gründer und Geschäftsführer der Online Marketing Rockstars (OMR), punktet mit Interviewpartnern

wie Tim Mälzer­. Hochkarätig wird es außerdem in den Diskussionsrunden auf den LiveStages zugehen. Hier greifen Branchenexperten zukunftsträchtige Themenwelten auf, die den Außer-Haus-Markt bewegen. Wer aktiv mitdiskutieren möchte, wird dazu in speziellen Räumen Gelegenheit haben. Ein Treffpunkt zum Netzwerken und für Gespräche ist das digitale Café Future. Ebenfalls ist das erfolgreiche Format Pink Cube vertreten, bei dem die internationale Trendforscherin Karin­Tischer aktuelle Entwicklungen des globalen Außer-Haus-Markts präsentiert. „Mit der IDX_FS Expo gehen wir bewusst neue Wege. Getreu unserem disjährigen Motto „Weiter geht’s“, wollen wir nicht nur neue Maßstäbe setzen, sondern in einer Zeit der neuen Normalität Unterstützung bieten. Das Ziel ist und bleibt, dass die gesamte Branche mit Zuversicht auch morgen noch erfolgreich und stark auftreten kann. Der Mix aus Produktpräsentationen, inspirierenden Vorträgen und Austausch, wie es die IDX_FS Expo bietet, ist genau der richtige­ Ansatz dafür“, erklärt Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress. www.idxfs.de www.internorga.com 1/2.2021

Fotos: Convidera GmbH

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

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„Wir verstehen uns als Partner des Fachhandels“ Die Wurzeln von KBS Gastrotechnik liegen in den 1970ern. Damals noch unter dem Namen KBS Kältetechnik auf die gewerbliche Kühlung spezialisiert, entwickelte sich das Unternehmen – verstärkt in den letzten fünf Jahren – zu einem Rundum-Anbieter hochwertiger Küchentechnik. Wir haben mit Geschäftsführer Markus Schmitt über die Entwicklung gesprochen. Von Yvonne Ludwig-Alfers Herr Schmitt, bitte geben Sie uns einen kurzen Einblick in die Historie von KBS. KBS ist 1972 aus einem Bosch-Großhandel­ hervorgegangen. Zunächst waren wir in den beiden Bundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz vertreten. Unser Name KBS entstand nach der Übernahme der Firma­ Karrer & Barth (KB), einem in Karlsruhe ansässigen Großhandel für Gewerbekälte. Das S kommt von Schmitt. KBS hat sich mit dem Zusammenschluss in den Süden ausgeweitet und in einem zweiten­Schritt einen Großhandel bei München­übernommen. Somit waren wir bis 2003 regional in Süddeutschland und in der Mitte Deutschlands tätig, bis wir im gleichen Jahr als Vertriebsgebiet für uns den deutschsprachigen Raum definiert haben – mit Schwerpunkt auf Deutschland. Welcher Erfolg war der größte für Ihr Unter­nehmen? Es gibt nicht DEN größten Erfolg, sondern es ist die Summe der einzelnen Hürden, die

wir überwunden haben, um heute da zu sein, wo wir sind. Nachdem wir 2003 aus einer Einkaufsgesellschaft ausgestiegen sind, haben wir uns unsere Selbstständigkeit erarbeitet. 2007 kam eine Finanzkrise, die gemeistert werden musste. Dann gab es die eine oder andere Herausforderung im Führungsbereich – es ist die Reihe der Dinge, die positiv­abgearbeitet wurden. Wir haben dabei unseren Qualitäts- und Servicelevel kontinuierlich weiterent­ wickelt. Glücklicherweise steht heute alles auf einem solch soliden Fundament, dass wir auch auf 2020 zurückblicken und sagen können: Es war nicht einfach, aber wir sind zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Sie haben in den letzten Jahren Ihr Portfolio in der Breite deutlich ausgebaut. Da bringen Sie das richtige Schlagwort. Bis 2016 hießen wir KBS ­ Kältetechnik. Unser Fokus lag bis dahin schwerpunktmäßig auf der Kältetechnik. Seit über fünf Jahren firmieren wir unter KBS Gastrotechnik­. Grund

hierfür ist die Übernahme von H ­ orecatec, einem Großhändler aus Hamm, der sich mit den vier Bereichen – Kälte, Thermik, Spültechnik und Edelstahlmöbel – beschäftigte, also mit der Komplettausstattung einer Küche. Dementsprechend haben wir 2016 unser Portfolio in der Breite ausgeweitet. Wir wollen unser Sortiment schlank halten und beschränken uns auf maximal drei Qualitätsstufen je Segment. Überwiegend finden Sie in unserem Katalog­zwei Qualitätslinien, die etwas ein­fachere und die qualitativ hochwertigere Linie. Auf alle ­Geräte geben wir eine zweijährige G ­ arantie. Ihr Hauptstandort ist in Wiesbaden. Eine Niederlassung befindet sich in Hamm, ein Lager in Eichenzell. Wie kam es zu den unterschiedlichen Standorten? Die Niederlassung in Hamm resultiert aus der Übernahme von Horecatec, durch die wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit viel Fachkompetenz gewinnen konnten, die wir nicht verlieren wollten. Dort gab es zu

In Eichenzell bei Fulda, zentral in Deutschland gelegen, wurden die drei ursprünglichen KBS-Lager auf 8.000

Fotos: KBS

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Quadratmetern zusammengelegt

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ERVIEWSERIE (74): KBS GASTROTECHNIK

Markus Schmitt, Geschäftsführer von KBS Gastrotechnik Die von KBS angebotenen Outdoorküchen stammen von Silko

diesem Zeitpunkt ein Lager. Es hat sich für uns schnell gezeigt, dass es keinen Sinn ergibt, je ein Lager in Hamm und Mainz, unserem Unternehmenssitz vor 2019, zu ­ haben. Aus logis­tischen Gründen haben wir dann 2017 das Lager aus Hamm nach Fulda verlegt. Ein Jahr später haben wir auch das Mainzer­Lager dort integriert und können nun zentral von einem Ort aus agieren. Die Region Osthessen ist ein hervorragender Logistik-Standort mitten in Deutschland. In Eichenzell bei Fulda bewirtschaften wir 8.000 Quadratmeter Lagerfläche. In diesem Zusammenhang mussten wir in Mainz die Büroräumen verlassen, wollten aber im direkten Umkreis bleiben, um unseren Mitarbeitern weiterhin kurze Anfahrtswege zu bieten. In Wiesbaden haben wir das passende Objekt mit guter Verkehrsanbindung gefunden. Hier haben wir moderne Büroräume und wenn die Schiersteiner-Brücke mal fertig ist, hat sich auch das letzte Verkehrsproblem gelöst (lacht). Entwickeln und produzieren Sie Ihre Geräte­ selbst? Wir besprechen unsere Produkte­mit den entsprechenden Herstellern und lassen unsere Ideen mit einfließen. Wir haben­im Qualitätsmanagement einen sehr kritischen Geist, der die Produkte, die wir ins Portfolio nehmen, auf Herz und Nieren testet und prüft. Dafür haben wir die entsprechenden Test-Räumlichkeiten, in d ­ enen wir grundlegende Gerätetests durchführen können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen wir beim Hersteller einfließen, um zum Schluss genau die Produkte zu bekommen, die wir gerne hätten und die unsere Kunden benötigen. Inwieweit fließen bei Neuentwicklungen Ergonomie und Nachhaltigkeit ein? Wir als Qualitätsanbieter sind darauf bedacht, Geräte zu verkaufen und auszuliefern, die effizient sind. Wir verbringen www.trendkompass.de

gerne viel Zeit in den Werken und schauen uns an, wie unsere Produkte hergestellt werden. So wissen wir genau, was wir später verkaufen. Dann holen wir die Geräte als Sample zu uns in den Testraum, um sie zu prüfen und zu testen. Da hat dann schon unsere eigene Qualitätssicherung Vorschläge, was man zum Beispiel hinsichtlich der Ergonomie verbessern könnte. Wir stellen Geräte auch Kunden für einen Testbetrieb zur Verfügung und überprüfen so die Modelle in Feldversuchen. Unsere Ergebnisse und Erfahrungen spielen wir den Herstellern zurück. Im Bereich Nachhaltigkeit sprechen wir auch über Energieklassifizierungen. Diese Vorgaben ändern sich stetig – zum Vorteil der Kunden diesen März erneut. Die Geräte­, die nun im Frühjahr zur Auslieferung bereitstehen, werden – was Labeling und die Information zum Energieverbrauch angeht – besser klassifiziert sein als je zuvor. Nachhaltigkeit heißt für uns aber auch, auf die Langlebigkeit unserer Geräte­zu achten. Sie sollen nicht nach kurzer Zeit ausfallen und komplett ersetzt werden müssen. Deshalb geben wir unseren Fachhandelspartner eine Zwei-Jahres-Vollgarantie und halten über Jahre die passenden Ersatzteile für die Geräte bereit. Und der Bereich Digitalisierung? Bei der Digitalisierung versuchen wir mit der Zeit zugehen und erkundigen uns genau, was die Hersteller anbieten. Sie werden bei uns im Katalog ganze Produkt­linien finden, die man schon heute an die Cloud anbinden kann. Da sehe ich uns in der ­Position, dass wir Kunden über den neues­ ten Stand der Technik informieren. Damit sie wissen, was sich auf Herstellerseite tut. Hier spricht man über die Zukunft und versucht sie mitzugestalten. Das KundenFeedback und unsere eigenen Erkenntnisse­ fließen in die Weiter- beziehungsweise

Neuentwicklung bei Lieferanten mit ein und beeinflussen unser Produktangebot. Wie gehen Sie mit den genannten Themen innerhalb Ihres Unternehmens um? Wir entwickeln unsere Arbeitsläufe stetig weiter, um zum einen intern Mitarbeiter von zeitaufwändigen Routinearbeiten zu entlas­ten. Zum anderen optimieren wir unsere Prozesse fortwährend in Verbindung mit Kunden und Lieferanten. Damit gewinnen wir Zeit für individuelle Beratungen. Wir haben ideale Arbeitsbedingungen in unseren neuen Büroräumen in Wiesbaden­ sowie in unserem Lager geschaffen. So wurde in modernstes Arbeitsequipment und neueste IT-Technologien investiert. Unseren Mitarbeitern ist es so möglich, zu 100 Prozent reibungslos aufs Homeoffice umzusteigen, was im vergangenen Frühjahr ein großer Vorteil war. Wie gestaltet sich Ihre Zusammenarbeit mit dem Fachhandel? Gibt es Kriterien, die ein potenzieller Partner erfüllen sollte und welche Leistungen bieten Sie? Wir arbeiten flächendeckend mit Fachhändlern in Deutschland zusammen und verstehen uns als deren Partner. Unsere Fachhändler sollten sich in den Bereichen, die wir mit unserem Portfolio abdecken, gut auskennen, damit sie den Gastronomen vor Ort kompetent beraten können. Darüber hinaus setzen wir auf eine hohe Beratungs- und Servicekompetenz. Wir arbeiten auch mit Fachhändlern, die nur einen­Service anbieten, sowie Fachplanern und Ladenbauern zusammen, die sich mit unser Thematik beschäftigen und dies entsprechend vorweisen können. Wir bieten unseren Partnern nicht nur ein umfangreiches Produktsortiment, sondern setzen auch auf Beratungen vor Ort und besuchen zusammen mit ihnen­die Endkunden. Über unsere Website haben unsere­Fachhändler 24/7 Zugriff auf

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN – INTE

alle Gerätedaten und den Online-Shop für den Fachhandel. Daneben bieten wir eigene­Lösungsvorschläge durch Planung mit SWS sowie Sonderlösungen über das Katalogsortiment hinaus. Ebenso sind Umbauten und Labelung von Geräten möglich. Der Fachhändler kann auf der Website in Echtzeit nachschauen, ob das Produkt verfügbar ist. Der Versand ist noch am gleichen Tag möglich, wenn die Bestellung bis elf Uhr morgens bei uns eintrifft. Während des Lieferprozesses hat er dank unseres Tracking-Tools Zugriff auf alle relevanten Daten und weiß immer, wo seine Bestellung gerade ist. Darüber hinaus unterstützen wir bei Marke­tingmaßnahmen und bieten eine eigene­Service- und Technikabteilung zur Koordination und Abwicklung von technischen Anfragen, Ersatzteilbestellungen und ­G arantiefällen. Wie machen und halten Sie Fachhändler und deren Techniker fit für Ihre Geräte? Unser Katalog beschreibt nicht nur die Produkte, sondern hält auch wichtige Informationen zu Produktbereichen bereit. Ergänzend dazu geben wir weitere Publikationen mit vertiefenden Informationen heraus. Schulungen vor Ort oder online runden unser­Angebot an den Fachhandel ab. Wie wichtig ist der Katalog für Sie? Für unsere Kunden halten wir unseren ­Katalog weiterhin für unverzichtbar. Er dient als wichtige Verkaufsunterlage für den Fachhändler zur Beratung und zum Verkauf bei der Gastronomie. Ein Augenmerk richten Sie aktuell auf den Outdoorbereich von gastgewerblichen Betrieben. Hängt dies mit der CoronaPandemie zusammen, als sich im Sommer 2020 das Leben nach außen verlagerte? Die Entwicklung der Mobilbar und der Outdoorküchen kommt aus einer anderen

Neueste Highlights aus dem KBS-Portfolio: Die Friulinox HI 5 Serie (unten links) bietet Multifunktionsgeräte, die zum Schnellabkühlen, Schockfrosten, Auftauen, Gärunterbrechnung und Niedrigtemperaturgaren eingesetzt werden können. Die Mobilbar (rechts) für Outdoor- und Catering- Veranstaltungen jeder Art steht in unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung

Richtung und traf genau jetzt den Zeitgeist. Grillen, Outdoor Cooking und das Catering im Freien gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind ein langfristiger Trend. Besonders das Kochen im Freien hat immer mehr Event- und Lifestyle-Charakter – die Geräte müssen daher nicht nur funktional sein, sondern auch gut aussehen. Wir ­gehen davon aus, dass sich die Outdoorcooking-Serie und die Mobilbar aus diesem Grund einer steigenden Beliebtheit erfreuen werden. Die ersten Geräte haben wir bereits verkauft. Mit der Friulinox HI 5-Serie bedienen Sie das wachsende Segment der Multifunktionsgeräte. Reagieren Sie hier auf eine gestiegene Nachfrage Ihrer Kunden? Auch das ist ein Produkt zum Thema Marktgestaltung. Wir bekommen­über unsere Lieferanten und Gespräche im Ausland mit, wohin sich Märkte entwickeln. Diese Technologien­greifen wir gerne auf. Dafür steht die HI 5-­Serie. Diese Geräte können nicht nur für Schnell­ abkühlung und Schockfrosten, sondern auch zum Auftauen, zur Gärunterbrechung und zum Niedrigtemperaturgaren eingesetzt werden. Eine mögliche Anwendung ist das Garen bei niedrigen Temperaturen im Vakuum. Dann wird auf drei Grad Celsius gekühlt – auch über Nacht und alles in einem Arbeitsgang. Durch die VakuumVerpackung lassen sich die Speisen optimal portionieren und können jeder Zeit entsprechend der Nachfrage verkauft werden. Bis zu 20 Tage lassen sich die Produkte bei drei Grad Celsius ohne Qualitätsverlust und Tiefkühlung lagern. Diese Arbeitsweise reduziert Arbeitszeiten, erhöht die Qualität der Speisen und vermindert Abfall — all diese Vorteile tragen dazu bei, dass sich der HI 5 trotz höherer Anschaffungskosten bereits im ersten Jahr amortisiert. Wir sind überzeugt davon, dass diese Technik ein Bestandteil des neuen intelligenten Konzepts ist, das Gastronomen zu besseren Perspektiven verhilft. KBS bietet, gemeinsam mit dem Hersteller Friulinox, OnlineSchulungen zu diesem Thema an. Ebenso sind Schulungen in Verbindung mit dem Fachhandel direkt vor Ort beim Endkunden möglich.

Wir alle haben ein „komisches“ Jahr 2020 hinter uns. Wie haben Sie bei Ihren Kunden das letzte Jahr wahrgenommen? Es gab hohe Unsicherheiten, aber auch Aufbruchsstimmung. Ich kann nur für uns sprechen und sagen, wir waren überrascht, wie investitionsfreudig Teile der Gastronomie waren und wie sich Betriebe auf den für sie teils neuen Wirtschaftszweig, den Abhol- und Lieferservice, eingestellt haben. Manche Gastronomen haben die erzwungene Ruhepause zur Neueinrichtung ihrer Küchen und Gasträume genutzt, andere haben ihre Konzepte komplett neu überdacht, wiederum andere ihren Lieferservice optimiert. Man darf aber nicht übersehen, dass viele Gastronomen ums Überleben kämpfen und auch unsere Kundschaft schwer getroffen ist. Haben Sie Initiativen ergriffen, um Kunden während dieser Zeit beizustehen? Unser Hauptziel war und ist es, den hohen­ Service- und Beratungslevel­ , den Kunden von uns gewohnt sind, durchgehend sicherzustellen. Wir sind in dieser turbu­ lenten und schwierigen Zeit immer für unsere Kunden erreichbar – trotz Kurzarbeit und Homeoffice. Das können wir, weil wir ­unsere Hausaufgaben gemacht hatten, bevor wir wussten, dass Corona kommt. Wir konnten von ­ einem auf den anderen Tag auf eine vollwertige Betreuung aus dem Homeoffice heraus umstellen. Der Informationsbedarf bei unseren Kunden lag zu Beginn der Pandemie auf dem Thema Spültechnik. Wie heiß muss gespült und desinfiziert werden, um dem Virus entgegenzuwirken – das war eine der zentralen Fragen. Mit unserem Hygiene-Flyer haben wir dazu informiert und gezeigt, worauf zu achten ist. Zusätzlich profitierten unsere Kunden von unserer hohen Lieferfähigkeit. Ingesamt hatten wir unsere 1/2.2021


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ERVIEWSERIE (74): KBS GASTROTECHNIK

Lieferketten im Griff, um Auslieferungen wie gewohnt zu ermöglichen und so für Kunden da zu sein. Wie sind Sie intern mit den neuen Herausforderungen umgegangen? Wir haben schnell und ohne Reibungsverluste auf Homeoffice umgestellt, um einen­ Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leis­ ten. Der Außendienst stand weiterhin, wann immer es ging, dem Fachhändler vor Ort oder telefonisch zur Verfügung. Während des gesamten letzten Jahres haben wir das Thema Digitalisierung weiterentwickelt. Neben den seit Jahren vorhandenen Tools wie Echtzeit-Verfügbarkeitsanzeige, Online-Shop und Informationssystem für ­ Fachhändler sowie dem Track & Trace-Tool sind neue Tools hinzugekommen. Dazu zählen die Schnäppchen-Ecke – mit original verpa­ckten Auslaufartikeln, die „Landkarte“ unserer Service & Technik-Partner, um im Garantiefall noch schneller helfen zu können, sowie verschiedene technische Kundenanbindungen an unser System, um unsere Kunden mit Echtzeitinformationen zu versorgen.

FACTS • KBS ist 1972 aus einem Bosch-Großhandel hervorgegangen und firmierte zuerst unter dem Namen KBS Kältetechnik mit dem Fokus auf Kühl- und Spültechnik • 2016 erfolgte die Übernahme von Horecatec und die neue Firmierung KBS Gastrotechnik • umfangreiches Produktsortiment in den Bereichen Kälte, Thermik, Spültechnik und Edelstahlmöbeln

Wie wird sich der Markt, Ihrer Meinung nach, „nach Corona“ mittelfristig ändern? Der Markt verändert sich stetig, Corona beschleunigt aktuell einige Entwicklungen. So werden der Snack-Markt und Angebote wie „jede Art von Essen zu jeder Zeit“ weiter­zunehmen. Darauf muss sich die Gastronomie einstellen. So wie auch auf die Hygiene, die eine noch größere Rolle einnehmen wird. Es wird nach der Pandemie Nachholeffekte geben, da das Bedürfnis nach gutem Essen und Geselligkeit schnell wiederaufkommen wird. Als Unternehmen müssen wir uns dieser Entwicklung stellen. Der Kunde erwartet von uns

• Vertriebsleiter Alessandro Strano und fünf Gebietsverkaufsleiter betreuen im Außendienst bundesweit den Fachhandel vor Ort • Seit 2002 ist Markus Schmitt Geschäftsführer von KBS • Insgesamt zählt das Unternehmen 32 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den drei Standorten Wiesbaden, Hamm und Eichenzell • www.kbs-gastrotechnik.de

dazu das entsprechende Produktsortiment in Verbindung mit einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung: Heute beraten und bestellt – Anlieferung morgen möglich. Wie werden Sie die Unternehmensentwicklung in den nächsten Jahren weiter vorantreiben? Wir werden uns weiter auf den qualifizierten­ Fachhandel konzentrieren und uns mit ihm gemeinsam weiterentwickeln. Dabei werden Flexibilität, Digitalisierung, Kommunikation und Sicherheit unsere Schlagwörter sein, gepaart mit dem Mut zur kreativen Veränderung.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

Stilvoll unterwegs und im Restaurant

AUFBEWAHREN, TRANSPO

Aktuell liegt der Fokus in verschiedenen gastronomischen Betrieben aufgrund der äußeren Umstände auf Take Away und Delivery. Manche wollen das zweite Standbein nach der Pandemie beibehalten. Dafür sind Lösungen gefragt – auch bei der Verpackung, denn Restaurants, Bistros und Cafés müssen ab 2023 auch Mehrwegbehälter für den To-go-Kaffee und für Take-Away-Essen anbieten. Bereits ab Sommer 2021 sind einige Plastik-Einwegprodukte verboten. Von Yvonne Ludwig-Alfers Soll der Lieferservice auch nach der Krise beibehalten werden, gilt es, sich schon jetzt Gedanken über die Verpackung der Speisen zu machen, denn Mitte Januar beschloss das Bundeskabinett auf Vorschlag von Bundes­ umweltministerin Svenja Schulze eine Änderung des Verpackungsgesetzes. Ab 2023 sollen damit unter anderem gastronomische Betriebe verpflichtet werden, im Take Away- und Delivery-Bereich neben Einweg- auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Schulze: „Essen zum Mitnehmen gehört für immer mehr Menschen zum Alltag dazu. Die Kehrseite ist ein wachsender Müllberg in vielen Haushalten. Das muss nicht so bleiben. Noch ist Wegwerfplastik in vielen Restaurants, Imbissen und Cafés die Regel. Mein Ziel ist, dass Mehrwegboxen und -becher für unterwegs der neue Standard werden. Daher verpflichten wir die Gastronomie, künftig neben Einweg- auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Überall sollen sich Verbraucher für Mehrweg entscheiden kön-

nen. Ich bin überzeugt: So werden viele gute Lösungen entstehen, auch für die Lieferdienste. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Verpackungsflut im To-go-Bereich einzudämmen.“ Die Mehrwegvariante darf dabei nicht teurer sein als das Produkt in der Einwegverpackung. Außerdem müssen für alle Angebotsgrößen eines To-go-Getränks entsprechende Mehrwegbecher zur Verfügung stehen. Von der Pflicht ausgenommen sind zum Beispiel Imbisse, Spätkauf-Läden und Kioske, in denen insgesamt fünf Beschäftigte oder weniger arbeiten und die eine Ladenfläche von nicht mehr als 80 Quadratmetern haben. Aber sie müssen Kunden ermöglichen, deren eigene Mehrwegbehälter zu befüllen. Viel früher – nämlich ab Juli 2021 – sind bereits Trinkhalme, Rührstäb-

Mittels QR-Code lassen sich die eat­TainableMehrwegboxen von Rieber nachverfolgen

Fotos: Die genannten Unternehmen

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Rieber eatTainable

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ORTIEREN, PRÄSENTIEREN Papstar Take Away

Papstar Siegelmaschine IP 245 Premium

chen für den Kaffee, Einweg-Geschirr aus konventionellem Plastik und aus „Bioplastik“ sowie To-go-Becher und Einwegbehälter aus Styropor verboten. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Nach dem Bundestag hat Anfang November 2020 auch der Bundesrat zugestimmt. Kein Mehrweg, aber umweltschonende Varianten von Einweggeschirr bietet Papstar. Laut Unternehmen werden inzwischen bereits 60 Prozent der Service-Verpackungen und 74 Prozent der Tischdekorationsprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Dafür steht beispielsweise das Schalenversiegelungskonzept des Unternehmens. Mit der neuen Siegelmaschine IP 245 Premium bietet es eine nachhaltige und umweltverträgliche Komplettlösung

an, denn sie wird mit Menüschalen aus Zuckerrohr verwendet. Zur Auswahl stehen 13 Schalenoptionen mit und ohne Unterteilung. Passende Siegelfolien bietet Papstar ebenfalls an. Im umfangreichen Sortiment des Unternehmens befinden sich zudem unter anderem Menüboxen und Salatschalen aus Zuckerrohr, Einmalbesteck-Alternativen aus Papier, Holz und Bambus und die Linie Good Food aus der Papstar pure-Reihe. Letztgenannte bietet Snackboxen aus nachhaltigem Karton. Insgesamt 20 verschiedene Verpackungen für beispielweise Panini, Pommes Frites, Saucen sowie Hamburger oder Baguette werden angeboten. Darüber hinaus offeriert Papstar Tragetaschen-Modelle aus Papier in verschiedenen Größen – ob in naturbraun oder weiß, mit Flachhenkel oder gedrehtem Tragegriff oder als Blockbodenbeutel.

PERFEKTE LAGERUNG Neben seinen normalen Kühlschränken bietet Chromonorm auch Modelle mit großzügigen Türen mit LED-beleuchteten Isolierglas-Einsatz, die Einblicke auf den Inhalt gewähren, ohne die Tür öffnen zu müssen. Der verdampferfreie Innenraum und die Sichtseiten der NOVA Kühlschränke sind aus CNS 18/10. Die steckerfertigen Geräte mit Umluftkühlung verfügen über eine automatische Abtauung, Tauwasserverdunstung und Digitalanzeige. Auf Anfrage sind Ausführungen mit Zentralkühlung möglich. Die Kühlgeräte können darüber hinaus mit der intelligenten Lösung iLSE (Intelligentes Log System Ecoline) ausgestattet werden. Das Managementsystem funktioniert über Wi-Fi, Bluetooth oder RS-485. Es unterstützt Betriebe maßgeblich bei der Einhaltung der HACCP-Richtlinien, der Überwachung der Geräte via App und reduziert gleichzeitig Servicearbeiten. www.chromonorm.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTA

AUFBEWAHREN, TRANSPORTIEREN, P

recup Rebowl

recup Recup

Bereits vor vier Jahren etablierte reCup aus München mit Recup und Rebowl ein Pfandsystem für To-go-Becher und Take-away-Schalen, das sich mittlerweile über ganz Deutschland erstreckt. Aktuell können Gastronomen das Pfandsystem rund um die Recup-Becher und Rebowl-Schalen kostenlos für drei Monate testen. Bewusst verzichtet das Unternehmen dabei auf eine App-Registrierung, denn so werden die Einstiegshürden sowohl für die gastronomischen als auch deren Gäste möglichst gering gehalten. Es gibt keine fehleranfällige TechnikSpülergebnisse im Hintergrund. Der Tauschhandel per Pfand ist Immer glänzende natürlich mit Stierlen ein geläufiges System, das allen Alters- und Gesellschaftsschichten zugänglich ist und sich ganz unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

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Auch Rieber bietet mit seinemImmer Konzept eatTainable eine Mehrwegglänzende Spülergebnisse natürlich mit Stierlen variante. Vergangenes Jahr setzte der Kücheninfrastruktur-Spezialist sein bestehendes digitales GN-Mehrwegsystem unter dem Namen – eine Namensschöpfung, die auf den beiden Wörtern „eat“ (essen) und „sustainable“ (nachhaltig) basiert – neu und umfangreicher auf. Heraus kam eine umweltfreundliche, ressourcensparende und effiziente Lösung, bei der Rieber zwei seiner Kernkompetenzen zusammenführte. Das Herz des Mehrwegsystems sind Mehrwegboxen aus Edelstahl in verschiedenen Größen. Ihr Kreislauf ist vollständig digitalisiert. Per QR-Codes lässt sich nachverfolgen, welche Box bei welchem Gast ist. Jede Box ziert ein speziell entwickelter Aufkleber Stierlen GmbH

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mit einem eigenen QR-Code. Gäste erhalten ebenfalls einen eigenen QR-Code, entweder auf einer Kundenkarte oder im Handy. Bei der Abholung oder dem Liefern muss der Gastronom per Smartphone­ beide QR-Codes erfassen, damit der jeweilige Gast und die Box im System gemeinsam eingebucht sind. Der Kunde erhält umgehend per Mail eine digitale Nachricht und Quittung. Kommt die Box ins Restaurant zurück, muss ihr QR-Code per Handy gescannt werden. Der Gast erhält daraufhin eine Mail, dass sein Boxen-Konto wieder auf null steht. Ein Vorteil des Systems: Es ist kein Pfandsystem nötig.

Hygieneerweiterungen Die Corona-Pandemie hat nochmals unser aller Hygieneverständnis verschärft. So manches könnte nach der Zeit Standard werden, wie der Hustenschutz am Büfett oder der Speisenausgabe. Unternehmen haben hierzu nachrüstbare Optionen für bestehende Modellreihen entwickelt. Die modulare Speisenausgabe Basic Line von Blanco Professional in vier Ausstattungsvarianten bietet funktionales und geradliniges Design – für jeden Zweck, jedes Ambiente und unterschiedliche Investitionsbudgets. Mit vier neuen Husten- und Hygieneschutz­ Sets aus hochwertigem ESG-Sicherheitsglas zur nachträglichen Montage lassen sich bestehende Büfett-Lösungen jetzt im Handumdrehen auch zur einseitigen Ausgabe durch Servicepersonal umwandeln. Damit sind Gäste und Personal optimal vor einer VirenÜbertragung geschützt. Alle vier Sets können ohne großen Aufwand an Basic-Line-Module ab Baujahr 2006 der Größen 3x 1/1 und 4x 1/1 an den Anschraubpunkten montiert und bei Bedarf auch problemlos wieder entfernt werden. Wer Lösungen für den Transport von Speisen sucht, wird ebenfalls beim Oberderdinger Unternehmen fündig. Die Transportbehälter Blancotherm K und E sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. NordCap hält zwei Lösungen für seine Ausgabemöbel der Serie TR bereit an. Dazu gehört die nachinstallierbare Rundumverglasung des Ausstellungsbereichs bei den Servicemodellen sowie die kontaktlose­Steuerung des Hustenschutzes bei Selbstbedienung.

IN SZENE GESETZT Zum Hingucker wird die Mini-Umluftkühlvitrine SC 70 von Saro. Das Modell bringt auch Farbe ins Spiel. Es ist in Schwarz und Rot sowie in einem auffälligen Grün erhältlich. Die Ausführungen sind aus Kunststoff, vierseitig verglast und verfügen über drei

höhenverstellbare Roste (kunststoffbeschichtet). Darüber hinaus verfügen sie über eine Innenbeleuchtung, digitale Temperaturkontrolle (null bis zwölf Grad Celsius) und automatische Abtauung. Das Kältemittel ist R600a. www.saro.de

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MANAGEMENT & ORGANISATION

ATTUNG & TECHNIK

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Wenn

Schnellkühler mit smarten Funktionen

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überzeugen!

NordCap TR Line

die neue Serie

Blanco Professional Basic Line

Letztere ist als Option für alle Neubestellungen möglich. Mit der Serie TR lässt sich ein komplettes System für die mobile Speisenausgabe zusammenstellen. Die Salatbüfetts, Bain-Maries, Speiseausgaben mit Warmhalteplatten, neutrale­ Elemente und Tellerspender sind optisch und technisch aufeinander abgestimmt, eignen sich aber auch als Solisten. Je nach Wunsch gibt es die Möbel für die Selbstbedienung oder als Variante für den Service.

Auch für die Zeit danach Sie wird kommen: die Zeit nach der Pandemie. Eine Reihe von Lösungen verschiedener Hersteller empfehlen sich schon jetzt, erleichtern Prozesse in den Betrieben und lassen sich auch zukünftig sinnvoll einsetzen. Die brandneue mobile Kochstation KST2200 Plus von Bartscher bietet alles für einen professionellen Auftritt im Frontcooking-Bereich. Vom Induktions­kocher mit 230 Volt bis hin zur soliden Griddleplatte der Serie 650 mit 400 Volt – mit bis zu zwei Auftischgeräten ist das Modell flexibel einsetzbar. Die integrierte Lüftung mit LabyrinthFilter aus Edelstahl ist in vier Stufen schaltbar.

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An den Seiten bieten vier 1/9 GN-Behälter Platz für Öle oder Saucen sowie Stauraum für Kochbesteck. Optional ist weiteres Zubehör wie zwei Podeste und eine Seitenablage erhältlich. Die Kochstation ist voraussichtlich im April 2021 ab Lager Salzkotten lieferbar.

Schnellkühler Schockfroster Schnellkühler Schockfroster Die neue Showcase Nevada von Hagola punktet als innovative Wärmevitrine mit vielen praktischen Extras für den Einsatz in der Speisenausgabe. Durch die regulierbare Luftfeuchtigkeit und Wärme lässt sich das Warmhalteklima stets individuell an die gegarten Speisen anpassen – so bleiben die Speisen nicht nur heiß und frisch, sondern auch optisch ansprechend. Die Warmhaltung mittels beheizten Wasserbades und Wärmebrü­ cke garantiert eine dauerhafte Umgebungswärme­ und ein effizientes Heizen der eingehängten GN-Behälter – kombiniert mit der temperaturgesteuerten Dampfregulierung und den vordefinierten Klimaprogrammen kann immer das beste „Warm-Feucht-Klima“ für die einzelnen Speisen genutzt werden. Die Wasserbefüllung „von oben“ ist denkbar einfach und erleichtert den Arbeitsalltag – eingehängte Speisenbehälter müs-

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

AUFBEWAHREN, TRANSPORTIEREN, PRÄSENTIER Scholl Multifunktionswanne

Stierlen Multigen 106

sen dafür nicht entnommen werden. Hygienische Oberflächen aus Edelstahl und Glas sind einfach und gründlich zu reinigen, so erfüllen sie auch hohe Qualitäts- und Hygienestandards. Durch die Frontscheibe zum Einschieben oder Herausnehmen ist die Wärmevitrine flexibel als SB- oder Bedienvitrine einsetzbar. Die von innen verspiegelten Glasdrehtüren sorgen für eine visuell größere Verkaufsfläche und setzen – verbunden mit einem erhöhten Warendruck – die Speisen attraktiv in Szene. Praktische Extras wie eine herausnehmbare Preisschildschiene (auch Spritzschutz) aus Edelstahl, ein o ­ ptionales Vorsatzbord als zusätzliche Arbeitsfläche, ein klappbarer Warenspiegel (nutzbar bei ausgehängten Spiegeltüren) oder der Schieberegler für eine zusätzliche, manuelle Dampfregulierung runden die Wärmevitrine ab. Der flexible Einsatz – entweder als steckerfertiges Einbaumodul zur Installation in Speisenausgabestrecken oder als mobile Einheit mit zusätzlichem Stauraum im Unterbau – ermöglicht eine vielfältige Nutzung in vielen Bereichen. Gleichzeitiges Aufbewahren und Präsentieren bei idealen Temperaturen erfüllt ebenfalls das Wand-Wärmeregal Sonora von KBS ­G astrotechnik. Optimal ist dies für Snacks wie Suppen, Pizzen und Brezeln. Große Panorama­ glasscheiben geben dabei den Blick auf die Speisen frei. Das Regal ist erhältlich aus schwarzem Stahlblech oder Edelstahl und in den Breiten

KBS Wärmeregal Sonora

80 oder 100 Zentimeter. Auf einer Ausstellungsfläche von 1,56 beziehungsweise 1,95 Quadratmeter werden die Snacks bei 65 Grad Celsius zum sofortigen Genuss bereitgehalten. Zwei Lösungen von Scholl Apparatebau unterstützen gastgewerbliche Betriebe ebenfalls bei der Beibehaltung der nötigen Temperaturen, egal ob kalt oder warm – bei der Abholung von Speisen oder im hoffentlich bald wiederkehrenden normalen Gastrobetrieb, zum Beispiel am Büfett. Mit den Kalt-Warm-Platten des Unternehmens mit kratzfestem Gorilla-Glas oder mit Chromnickelstahloberfläche können Ausgaben wechselnden Bedürfnissen angepasst werden. Sie sind digital regelbar von minus fünf bis plus 140 Grad Celsius­. Erhältlich sind sie entweder als steckerfertige Version oder für bauseitige Zentralkühlung. Bei der Variante mit Gorilla-Glasauflage stehen die Farben schwarz oder weiß zur Auswahl. Eine weitere Stütze ist die Multifunktionswanne, die im gleichen Temperaturbereich arbeitet wie die Kalt-Warm-Platten. Clou der Wanne: Die unterschiedlichen Bereiche können entweder kühlen oder wärmen – zur gleichen Zeit. So ist es möglich, dass beispielsweise Salat, Dessert und Getränke in zwei Wannen kühl, während in der dritte Wanne Fischgerichte heiß gehalten werden.

Mobil unterwegs Mit dem Thermochef TC1100 hat Mobiltherm einen neuen Wärmewagen im Portfolio. Die Kombination aus beheiztem Speisentransportwagen und kleiner

Mobiltherm Thermochef TC1100

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HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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SERVICE • www.blanco-professional.com • www.kbs-gastrotechnik.de • www.nordcap.de • www.papstar.com • www.recup.de • www.rieber.de • www.scanbox.se • www.scholl-gastro.de • www.stierlen.de Speisenausgabe ist für den Einsatz zum Beispiel in Kitas oder OGSEinrichtungen gedacht. Seine obere Abdeckung ist abnehmbar und wird an einer dafür vorgesehenen Halterung am Gerät eingehängt. Dadurch ist es möglich, Behälter mit einer Größe von 1/1 GN zu bestücken. Mit den optionalen Seitenablagen in den Größen 1/1 und 2/4 GN kann der Wagen als Mini-Speisenausgabe genutzt werden. Auch die Tür mit eingebauter Umluftheizung ist zur leichten Reinigung des Wärmewagens abnehmbar. Der Innenraum ist in H1 Ausführung mit elf Paar tiefgezogenen Sicken ausgeführt und verfügt über eine Kapazität für fünf 1/1 BGN 100. Ein Produktupgrade bei seinen Speisentransportwagen bietet derweil Scanbox mit ExP – Environmental & Performance, mit dem das schwedische Unternehmen seinem Credo folgt, seine Produkte noch besser zu machen. ExP ist auf Langlebigkeit und Flexibilität ausgelegt, indem es innovatives Design mit verstärkter Robustheit kombiniert. Alle Modelle sind für die Konnektivität vorbereitet. Daneben verfügen sie über Leistung bei schnellerem Erreichen der Temperatur, einer verbesserten Temperaturverteilung und zuverlässiger Feuchtigkeitskontrolle. Die weniger, aber besseren Materialien bedeuten weniger Emissionen und Gewicht und zeichnen sich durch eine optimale Handhabung und Manövrierfähigkeit aus. Einen neuen Auftritt hat Stierlen dem Multigen 106 verliehen. Der rollbare Büfettwagen kann in einem durchgehenden Prozess Speisen nicht nur bevorraten, kühlen sowie im dualen Umluftsystem ­finishen beziehungsweise regenerieren, sondern erlaubt auch eine optimale Speisenausgabe – sowohl aus dem Großgebinde als auch in vorportionierter Form. Per Fingertipp auf das Bedienpanel können neue Softwarefunktionen aktiviert, abgerufen oder angezeigt werden. Der farbcodierte Beleuchtungsmodus zur Statusanzeige ist eines von mehreren Alleinstellungsmerkmalen, die das Handling mit dem Multigen 106 einfach gestalten. Für mehr Bediensicherheit sorgt die Display-Sperre, die es nur autorisiertem­Personal erlaubt, Wagenfunktionen zu aktivieren. Praxistauglichkeit und Sicherheit prägen auch die neue Konfiguration der Ofenkammer, die für den Quereinschub umgerüstet und mit kippsicheren Gitterauflagen ausgestattet wurde. Zwei geräuscharm laufende Ventilatoren sorgen dafür, dass zeitgleich empfindliche und hitze­beständigere Speisenkomponenten zubereitet werden können. Ein größeres Sichtfens­ ter in der Ofentür gewährt Überblick. Auch der Temperaturfühler-­ Anschluss wurde für einen leichteren Zugang verlegt. Abschließbare Türgriffe sorgen für ein Plus an Sicherheit. Die Tablettrutsche und das seitliche Bord lassen sich ohne überstehende­Kanten in dafür vorgesehene Aussparungen der ­Wagenfront und -seite abklappen. Der Wagen ist mit und ohne Hus­tenschutz lieferbar. Darüber hinaus lässt er sich via WLAN vernetzen. www.trendkompass.de


KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MKN

Neue Wege der Kommunikation Mit seiner neuen digitalen Plattform MKN Connected Kitchen bietet MKN Anwendern seiner

Küchenprofitechnik einen hohen Standardisierungsgrad, Effizienz, Transparenz und Qualitätssicherheit. Die Leistungen der MKN Connected Kitchen für einen digitalisierten Küchenalltag und standardisierte Prozesse sind vielfältig. So erfolgt zum Beispiel eine automatisierte Datenerfassung für die HACCPDokumentation, die Betriebskosten wie Strom- und Wasserverbrauch werden erfasst und die Geräteauslastung wird gemanagt. Unabhängig vom Standort behält der Anwender so alle Geräte stets im Blick. Auch Störungen oder Fehlanwendungen werden erkannt und gemeldet. Dies sorgt für einen verringerten Wartungsaufwand und Zuverlässigkeit in der Profiküche.

Die Basis der Komplettlösung mit hoher Datensicherheit bildet eine Telekom Cloud, in der alle Daten sicher und zuverlässig gespeichert werden. Über ein Gateway werden die Geräte-Informationen an die Cloud übermittelt, über den Browser auf dem Tablet oder PC des Anwenders sind die Daten jederzeit abrufbar. Je nach Anforderung ist die MKN Connected Kitchen im Basis oder Premium Paket verfügbar. www.mkn.com/connected-kitchen

BARTSCHER

Vielfältige Neuheiten Vollsortimenter Bartscher erweitert auch 2021 sein vielfältiges Produktsortiment um verschiedene neue Lösungen für die Großküche. Der Neuheiten-Flyer 2021 bietet auf über 30 Seiten einen Überblick. Neu sind beispielsweise der Snackjet 200, der Snackpoint 200 und die KombidämpferSerie Silversteam. Der High-Speed-Ofen Snackjet empfiehlt sich nicht nur für die Systemgastronomie. Die Kombination aus Heißluftofen und Mikrowelle macht es möglich nahezu alle Snacks optimal zu garen. Hohe Flexibilität bei der Speisenzubereitung und -ausgabe bietet der Snackpoint 200. Ob Hot-Dog-Stand, Grillstation oder Kaffeebar – unkompliziert und schnell lässt sich die mobile Theke umfunktionieren. Als idealer technischer Partner des Küchenpersonals erweisen sich die drei Ausführungen der Silversteam-Reihe. Die manuelle Bedie-

nung der Kombidämpfer ermöglicht eine unkomplizierte, bedarfsgerechte Steuerung aller Garvorgänge. Mit der Rack-Control-Funktion können verschiedene Speisen zu unterschiedlichen Zeiten zubereitet werden. Darüber hinaus stellt Bartscher zehn neue Waffeleisen für unterschiedliche Formen vor, darunter: Brüsseler Waffel, Herzwaffel und zwei Lolly-Formen. Integriert in den Neuheiten-Katalog sind unter anderem auch neue Kühl- und Spüllösungen, Kaffeemaschinen, Abluftgeräte sowie Hygiene-Lösungen.

Bartscher Neuheiten-Flyer 2021

Der Neuheiten-Flyer steht zum Download auf der Website des Unternehmens bereit. www.bartscher.de 1/2.2021

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ELOMA

Ideale kompakte Lösung Eloma erweitert die individuellen Lösungen des Jokers um eine Einbau-Edition für StandardKüchenschränke. Die Variante empfiehlt sich für Stations- oder Kita-Küchen. Alle drei verfügbaren Gerätegrößen des kompakten Kombidämpfers (6-23, 6-43 und 6-11) können mit Bedienung oben und Multi-Öko-Kondensationshaube in Standard-Küchenschränke mit minimaler Tiefe von 600 Millimeter (Joker 6-23) beziehungsweise 800 Millimeter (Joker 6-43 und Joker 6-11) integriert werden. Die kompakte Lösung empfiehlt sich für Stations- oder Kita-Küchen, die professionell verpflegen und effizient arbeiten wollen. Auch beim Thema Service und Wartung hat Eloma mitgedacht: der Joker 6-23 kann dank praktischer Schwerlastauszüge komplett aus dem Schrank herausgezogen und gedreht werden, um Wartungsarbeiten zu vereinfachen. www.eloma.com

Der neue Joker kann ab sofort auch in Standard-Küchenschränke eingebaut werden SCHNEIDER-GKT

Sichere Beweise

Mit der Übernahme von Bäumer Rückstellprobensysteme im Oktober 2020 hat sich Schneider-GKT neu aufgestellt. Der Vertrieb des umfangreichen Programms mit StandAlone-Merkmalen erfolgt nahezu ausschließlich über den Fachhandel. Das Portfolio umfasst sieben Größen an Rückstellproben-Tiefkühlschränken für 80 bis 320 Proben, zwei Kompakt-Boxen für 96 oder 160 Proben und Stapel-Schubladen für kleinere Betriebe, die optional jederzeit erweitert werden können. Die Tiefkühlschränke stammen von Liebherr und werden mit dem Einverständnis des Unternehmens von Schneider-GKT umgebaut. Eine Besonderheit an allen Systemen ist, dass die Schubladen mitsamt den mehrfach verwendbaren Probenbehältern spülbar sind. Somit können sie nicht nur in einem Rutsch gespült werden, auch eine Kontamination der Becher beim Einsetzen wird vermieden. Die Systeme von Schneider-GKT sind die einzigen, die vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure (BVLK) getestet und empfohlen sind.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MIELE PROFESSIONAL

Start neuer Produktion Miele Professional ist bekannt für seine Hygienekonzepte in Hotels und Gastronomie, wenn es um Geschirrspülen oder Wäschereitechnik geht. Diese Kompetenz überträgt das Unternehmen nun auf den Bereich der Luftreinigung. Häufiges und gründliches Lüften ist aktuell unverzichtbar – aber nicht immer ausreichend möglich, so auch in Restaurants oder in Hotelbereichen wie Lobby, Bar oder Tagungsräumen. Hier unterstützt der neue platzsparende und mobile Luftreiniger AirControl von Miele, der in drei Größen verfügbar sein wird. Im ersten Schritt kommen die Geräte in Deutschland und Österreich auf den Markt. Produktionsstart ist Mitte Februar. Für die Produktion ging Miele eine Kooperation ein. Die AirControl-Luftreiniger nutzen Technologien des Elchinger Filtrationsspezialisten UlmAIR, die beide Unternehmen künftig gemeinsam weiterentwickeln. Die Geräte eignen sich für Raumgrößen von bis zu 45, 80 oder 200 Quadratmetern und sind, je nach Einsatzzweck, auch miteinander kombinierbar. Auf Rollen können die Geräte leicht an einen anderen Platz gefahren werden und überall genutzt werden, wo eine Steckdose verfügbar ist.

Fünf Filterstufen Mit einer Leistung von bis zu 3.300 Kubikmetern Luft pro Stunde (modellabhängig) lässt sich in diesem Zeitraum die komplette Raumluft sechsmal umwälzen und dabei filtern. Ein Vorfilter der Filterklasse G4 und ein Feinfilter halten zunächst die größeren Partikel aus der Luft zurück. Danach fängt ein HEPA-Hochleistungsfilter H14 selbst feinste Teilchen auf, sodass im Ergebnis mehr als 99,995 Prozent aller Schwebstoffe, Viren, Bakterien und Pilze unschädlich gemacht werden. In den Geräten setzt nach jedem Betrieb automatisch die thermische Inaktivierung der Erreger in den relevanten Bereichen ein (Miele ThermoControl): Hierbei wird die Luft, die den HEPA-Filter durchströmt, auf etwa 70 Grad Celsius­ erhitzt, was auch verhindert, dass sich Feuchtigkeit ablagert. Abgerundet wird das Konzept durch einen Aktivkohle- und einen Nachfilter. Unangenehme Gerüche sind damit ebenfalls passé.

Der Miele AirControl ist in drei Größen erhältlich und sorgt für ein gutes Raumklima, zum Beispiel in Kon­ferenz­räumen von Hotels

Über die Notwendigkeit zum Luftwechsel wacht ein inte­grierter Sensor, der kontinuierlich den CO2-Gehalt in der Raumluft misst. Auf einem Display kann die jeweilige Konzentration abgelesen werden. Im Automatik­ modus erhöht der Miele AirControl die Laufleistung und reagiert somit indirekt auf einen erhöhten Eintrag viren­tragender Partikel. Bei der Konstruktion wurde auf die Anforderungen für den Einsatz im halböffentlichen Raum geachtet, zum Beispiel mit Blick auf stabilen Stand und Schutz vor Mani­pulation. Für die schnelle und kompetente Wartung des Miele AirControl steht ein dichtes Netz eigener oder autorisierter Servicetechniker bereit. www.miele.de/aircontrol RENTSCHLER REVEN

Whitepapers über Küchenlüftung Rentschler Reven hat zwei White­

papers über die moderne Lüftung von Großküchen veröffentlicht. Sie stehen zum kostenlosen Download bereit. Die Veröffentlichungen sind ein Status­ bericht über integrierte Lüftungsdecken sowie­ein spezieller Bericht über InduktionsLüftungsdecken. Fachplaner und Küchenbetreiber erfahren durch sie, welche Vorteile fortschrittliche Deckenkonstruktionen­ haben­und in welchen Objekten sie erfolgreich eingesetzt wurden. www.reven.de 1/2.2021


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

HOBART

Die neue Profi CS von Hobart

Kompakte Maschine Die neue Profi CS ist das kleinste Modell der Korbtransportmaschinen aus dem Hause Hobart – dennoch hat sie mit ihren neuen Features viel nützliche Technik an Bord. Erhältlich ist die Maschine in drei Ausführungsgrößen ab dem 1. Februar 2021. Die platzsparende Maschine ist ideal für gastronomische Betriebe, denen eine Haubenspülmaschine nicht mehr ausreicht. Bei maximaler Leistung spült die Profi CS zirka 200 Körbe pro Stunde und benötigt für ein einwandfreies Spülergebnis nur rund einen Liter Wasser pro Korb. Neu ist auch das Bedienfeld, das mit einer übersichtlichen Aufmachung für eine einfache und intuitive Steuerung sorgt. Über die neue Ecotronic Steuerung lässt sich auch die Transportgeschwindigkeit bestimmen, wofür drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Eine digitale Temperaturanzeige ist standardmäßig ebenfalls inbegriffen.

Hohe Wirtschaftlichkeit Kosten senken, Wirtschaftlichkeit steigern, Umwelt schützen: Durch das Climate Energiesparsystem vermeidet die Profi CS nicht nur Ener­gieverluste, sondern senkt zugleich die Betriebskosten für den Anwender. Dabei wird die Energie der warmen Abluft der Maschine

über ein Wärmerückgewinnungssystem kontinuierlich wieder zugeführt. So können bis zu sieben Kilowatt pro Stunde eingespart werden. Das hat auch zum Vorteil, dass neben verringerten Betriebs­ kosten und der Minimierung von Energieverlusten kein direkter Abluftanschluss an die Raumlufttechnik erforderlich ist.

Maschinendaten im Blick Mithilfe der Hobart Washsmart App hat der User die Möglichkeit eine umfassende Übersicht über den aktuellen Status seiner Spülmaschine zu erhalten. Dazu zählt beispielsweise, dass rechtzeitig bevorstehende Wartungsintervalle kommuniziert werden. Auf Grundlage dieser Daten können Stillstände vermieden werden. ­Außerdem bietet die App für kleinere Störungen bebilderte Anleitungen, so dass der Nutzer diese selbständig beheben kann. www.hobart.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

RATIONAL

Neue Maßstäbe in der Kundenansprache Die Rational AG baut das Marketing zum neuen Funktionsbereich Marketing & Customer Solutions um. Parallel wird das Produktmanagement aus dem Marketing herausgelöst und konzentriert sich auf die Weiterentwicklung der Kombidämpfer-Sparte.

Robert Munday verantwortet den neuen Funktionsbereich Marketing &

Mit der neuen Ausrichtung kann sich Rational stärker auf einzelne Kundensegmente konzentrieren und individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen. Robert Munday wird das neue Team Marketing und Customer Solutions führen. Er wird dafür verantwortlich sein, dass die Marketingaktivitäten die verschiedenen Branchen widerspiegeln und sowohl die Anforderungen der Kunden als auch die des Marktes noch besser erfasst werden. Seit mehr als sechs Jahren ist Munday bei ­Rational in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Executive Vice President Asien Nord und verantwortlich für die Tochtergesellschaft in China. Zudem bringt er internationale Erfahrung im Food Service und Key Account ­Management internationaler Marken mit.

Customer Solutions

Weiterentwicklung vorantreiben

bei Rational

Der Bereich Marketing wird zu Marketing & Customer Solutions weiterentwickelt und um die bisher eigenständigen Organisationseinheiten Internationales Key Account Management sowie Sales Excellence erweitert. Damit kann Munday die Weiterentwicklung der Marke Rational mit den Produkten iCombi, iVario und

Connected­ Cooking aktiv vorantreiben. Den Schwerpunkt in den nächsten Jahren sieht er in der weiteren Digitalisierung von Produkten und Kommunikation, um den gestiegenen Anforderungen gerade in diesem Bereich gerecht zu werden und auch hier einen neuen Maßstab zu setzen. „So können wir unsere Kundenbeziehung im gesamten Vertriebs- und After-Sales-­Prozess weiter intensivieren“, erläutert Markus Paschmann­, Vorstand Vertrieb und Marketing und verantwortlich für die Neustrukturierung bei Rational.

Produktmanagement wird eigenständig Das Produktmanagement für die Kombidämpfer wird ein eigenständiger Bereich, der sich auf die Weiterentwicklung der gerade eingeführten Produktgruppe iCombi­ konzentriert. Paschmann: „Es liegt auf der Hand, dass ein Restaurant, ein Hotel und ein Caterer jeweils andere Anforderungen an ihre Küche haben. Darauf können wir jetzt schnell und mit passenden Produkten und Services noch besser eingehen.“ www.rational-online.com

VERBAND DER FACHPLANER

Fachkundennachweis als Qualitätsmerkmal Bei der Planung einer gewerblichen Küche sind zahlreiche Regeln und Verordnungen zu beachten. Dazu gehört neben dem Fachwissen zur Planung einer Großküche auch die Fähigkeit, eine wirtschaftliche Grundlage sowie ein wirtschaftlich erfolgreiches Betreiben zu realisieren. Mitglieder im Verband der Fachplaner (VdF) verfügen als Branchenexperten über weitreichendes Know-how. Als „Ordentliches Mitglied“ im VdF müssen regelmäßig Kompetenz und aktuelles Wissen nachgewiesen werden. Der sogenannte Fachkundenachweis ist zur Zeit der einzige aussagefähige Qualifizierungsbeleg für Planer in der Großküchenbranche. Er muss in zweijährigem Rhythmus erneuert werden. Dabei müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: 1. D  er Verhaltenskodex des VdF muss anerkannt werden. 2. Planungs- und Beratungsleistungen müssen regelmäßig nachgewiesen werden. 3.  Regelmäßige Besuche von zertifizierten Seminaren oder Weiterbildungen zu relevanten Themen sind vorgeschrieben und zu belegen. Im Gültigkeitszeitraum von zwei Jahren ist eine Mindestpunktzahl nachzuweisen.

Großküchen haben eine sehr lange Bestands- und Nutzungszeit, Planungsfehler werden schnell sehr teuer in der Bewirtschaftung. Das Wissen über die verschiedenen Anforderungen in einer Großküche, macht Fachplaner des VdF zu einem Partner, mit dem sich jede Zusammenarbeit lohnt. www.vdfnet.de 1/2.2021

Fotos: Die genannten Unternehmen, Benis Arapovic/ www.shock.co.ba (VdF)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

HOBART

Online-Schulungs­ programm verstärkt Rund 20 Präsenzseminare musste Hobart im vergangenen Jahr absagen. Um für die aus­ gefallenen Schulungen Ersatz zu bieten, entwickelte das Schulungsteam des Spültechnik­ herstellers das Format Web-Campus. Das Format wird nun auch in 2021 verstärkt. Hobart setzte im vergangenen Jahr mit einem neuen Onlinekonzept verstärkt auf die Wissensvermittlung via Microsoft Teams und Co: Dem Hobart Web-Campus – Webevents mit vielfälti­ gem Angebot für unterschiedliche Zielgruppen, die auch in 2021 verstärkt stattfinden werden.

Online weiterbilden Das Format Web-Campus besteht aus vier verschiedenen Bausteinen mit Eventcharakter: Dazu gehört die Hobart Webevent-Show, der WebLunch und der Web-Taste. Auch in 2021 reichen die inhaltlichen Schwerpunkte wieder von Produktschulungen über Hygienethemen bis hin zum richtigen Einsatz von Chemie, die in Form von Vorträgen, Liveshows und Videos aufbereitet werden. Vervollständigt wird das Programm wiederum mit einem Angebot von Serviceseminaren (Web-­ Service). „Online-Seminare sind in der gegenwärtigen­Situation oft die einzige Fortbildungsmöglichkeit und daher unverzichtbar. ­Außerdem hat man in den vergangenen Monaten gemerkt, dass dies eine taugliche Alternative zu Präsenzschulungen ist, weswegen wir weiterhin verstärkt darauf zurückgreifen werden“, sagt Wolfgang Hesse, Schulungsleiter bei Hobart. Bereits Mitte Januar gab es die ersten Online-­ Seminare. Neu ist der Web Campus Tag, der immer freitags stattfinden wird und im wöchentlichen Wechsel für Fachplaner und Fachhändler sowie

Wolfgang Hesse, Schulungsleiter bei Hobart

Mitarbeiter onlinebasierte Schulungen anbietet. Alle Webinar-Termine mit den dazugehörigen Themen sind auf der Website des Unternehmens zusammengefasst. www.hobart.de

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KONZEPTFABRIK

Seminare 2021 Die Veranstalter der Seminar­reihe Konzept­ fabrik haben den Veranstaltungs­kalender 2021 veröffentlicht. Die ersten Veranstaltungen fanden bereits im Januar und Februar als Online-Seminare ­ statt. „Unsere ersten Erfahrungen mit webbasierten Veranstaltungen waren sehr positiv. Sie ersetzen nicht die persönlichen Begegnungen, aber sind vorübergehend eine gute Alternative und sie bieten den Vorteil, dass wir ortsunabhängig sind, das heißt die Teilnehmer haben eine größere Terminauswahl“, erklärt Roman Schaan, Moderator der Konzeptfabrik und Inhaber von schaan consult, Maxdorf. Die Seminare rund um Themen wie Spülen, Kühlen, Digitalisierung, Waren­wirtschaft, Wasser­ aufbereitung und Hygiene­ managment richten sich an Küchenleiter und a ­ndere Verantwortliche in der Betriebsund Sozialverpflegung sowie im Care-Bereich, die in einem Tag ein Wissens-Update zu den Möglichkeiten eines m ­ odernen Küchenmanagements erwerben möchten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist bei frühzeitiger Anmeldung kostenlos. www.konzeptfabrik.org www.konzept-fabrik.at

nicht nur sauber, sondern

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* COLGED TopTech Geschirrspüler werden nach DIN SPEC 10534 hergestellt und sind zusätzlich von Haus aus mit dem COLGED-ProSan-Spülprogramm zur thermischen Desinfektion unter Berücksichtigung des thermischen Profils mit A0=30 ausgestattet. Die Berechnung erfolgt gemäß EN ISO 15883-1.

www.colged.de


KONZEPTE & STRATEGIEN

I MP R ES SU M

Karrieren Kompete Ende 2020 hat Dirk Römer die Funktion des Kundendienstleiters bei ascobloc übernommen. In der Position verantwortet er die komplette Kundendienst­ betreuung der Partner des Unternehmens, wie Reparaturen, Montagen und deren Planung sowie die Ersatzteilversorgung als auch Beratung und Schu­ lungen. Durch seine langjährige Berufserfahrung als Servicetechniker und Elektroniker­bringe Römer die besten Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Aufgabe mit, so ascobloc. www.ascobloc.de

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 29. Jahrgang Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941

Dirk Römer

Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de

Mit Frederikus de Leeuw hat Eloma seit 1. Januar 2021 einen neuen Vertriebsleiter für die Region D-A-CH. Der langjährige Branchenfachmann übernimmt die Führung des Vertriebsteams in der deutschsprachigen Region. Nach Stationen bei verschiedenen Thermik-Herstellern hat De Leeuw zuletzt als Sales Director bei Blanco Professional gearbeitet. Weitere Neuzugänge im Eloma-Vertrieb sind Philippe Bernhardt für die Region Süd und Sven Wetter für die Region NordWest. Beide sind gelernte Köche und stehen somit den regionalen Partnern und Kunden mit Rat und Tat zur Seite. www.eloma.com

Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de

Frederikus de Leeuw

Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de Maren Peters (mp) Telefon (0201) 87126-869 peters@trendkompass.de Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng Layout: skrober.de

Ralf Hüge

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­Materialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-AbonnementsPreis auf Anfrage. Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de

Egon Kofler

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 28 vom 1. Januar 2020. Keine Liefer- und E­ rsatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern

REPORTAGE & INTERVIEW

Ralf Hüge folgt auf Frank Göring in der Geschäftsführung von Jura Gastro. Seit Jahresbeginn zeichnet der 55-Jährige für die Geschäfte des Grainauer ­Unternehmens verantwortlich, für das er seit 2008 tätig ist. Zuletzt in der ­Position als Vertriebsleiter, in der er maßgeblich am Erfolg des Kaffeemaschinen­ herstellers in Deutschland beteiligt war. Eine seiner Hauptaufgaben sieht Hüge in der Digitalisierung: „Das Krisenjahr 2020 hat uns darin bestärkt, weiter in den digitalen Ausbau zu investieren. Mit unseren smarten Kaffeevollautomaten, maßgeschneiderten Online-Lösungen und speziellen Gastro-Apps sind wir ­bereits auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen werden.“ www.juragastroworld.de

Seit Oktober 2020 ist Egon Kofler neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Blanco Professional. Der Betriebswirt leitet die Unternehmensgruppe gemeinsam mit Michael Huber, Geschäftsführer Technik. Kofler ist der Nachfolger von Roland Spleiss, der das Unternehmen im Frühjahr 2020 verließ. Als Spezialist­ für Change Management und Lean Enterprise verfügt Kofler über 33 Jahre internationale Berufserfahrung in Teilkonzernen der Blanc & Fischer Familien­holding, darunter E.G.O.-Tochtergesellschaften in Österreich, Kroatien, Slowenien und der Türkei. Zuletzt realisierte er als CEO die Neustrukturierung der italienischen Defendi Group, Hersteller von Gaskomponenten für Weiße Ware. Ein weiterer Wechsel bei Blanco Professional fand im November 2020 auf der Position des Director/Head of Sales Catering statt. Bernd Rupprecht ist der Nachfolger von Frederikus de Leeuw, der ebenfalls das Unternehmen verließ. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) hat langjährige Vertriebserfahrung sowohl in der strukturellen Ausrichtung als auch in der operativen Umsetzung, mit Fokus auf klare Strukturen und eine zielorientierte Organisation. Zuletzt war er als Director/Head of Sales Electronic Surface Cooking bei der E.G.O. Elektro-­ Geräte AG in der Schweiz tätig sowie für die Vertriebsregionen Süd-Europa, Middle East und Südamerika verantwortlich. E.G.O. und Blanco Professional ­gehören beide zur Blanc & Fischer Familienholding. www.blanco-professional.com

Bernd Rupprecht

Druckauflage: 2.850 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.385 Exemplare (Q3 2020). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

1/2.2021

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

enzen Profile PERSONALIEN

Frank Köplin

Seit einem Jahr ist Frank Köplin als Gebietsverkaufsleiter für Colged-Spültechnik für die Region Ostdeutschland verantwortlich. Im Rahmen der Tätigkeit verantwortet er seit Januar 2020 von Berlin aus die Produkt- und Projektberatung als Ansprechpartner beim Fachhandel und Fachplaner in der Region. Köplin ist seit 20 Jahren in der Branche tätig. In seiner bisherigen Laufbahn war der 59-Jährige Ansprechpartner für Großküchenhersteller, ­Cateringunternehmen und Nahrungsmittelhersteller für die Region Nord und Ost. Im Januar 2021 hat sich Andreas Bördlein dem Team von Colged angeschlossen. Der 44-Jährige verantwortet als Gebietsverkaufsleiter das Gebiet Süddeutschland und ist Ansprechpartner für Fachhandel und Fachplaner. Bördlein ist seit 2007 in der Branche tätig und seitdem ausschließlich in der Spültechnik zu Hause. www.colged.de

Andreas Bördlein

Tobias Mühlenkamp hat zum 1. Januar 2021 das Verkaufsgebiet Nord-Ost bei Cool Compact­übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Wilfried Nootny an, der die Region sehr erfolgreich auf- und ausgebaut hat und zum Ende des Jahres 2020 in den wohlverdienten Ruhestand ging. Mühlenkamp war viele Jahre bei einem führenden Hersteller thermischer Geräte tätig und verfügt über langjährige Branchenerfahrung. Nach umfangreicher Einarbeitung in den letzten Monaten 2020, unter anderem auf der Messe IssGut! in Leipzig, betreut der 36-Jährige seit dem Jahreswechsel Fachhändler und Fachplaner, beratend steht er aber auch für Endkunden zur Verfügung. www.coolcompact.de Tobias Mühlenkamp

Lutz Blasberg

Florian von Schulte

www.trendkompass.de

Wilfried Nootny

Abschied bei NordCap: Zum Jahresende 2020 ging der geschäftsführende Gesellschafter Lutz Blasberg in den Ruhestand. Zusammen mit seinen Partnern Christian Zöger und Klaus Ziegler hat Blasberg aus dem Familienunternehmen für gewerbliche Kühl-, Koch- und Spültechnik eine Erfolgsgeschichte gemacht. Als Unternehmer haben ihm dabei ein gesundes Wachstum und eine kollegiale Mitarbeiterführung besonders am Herzen gelegen. Blasbergs Verantwortungsbereiche Einkauf und Logistik werden intern umstrukturiert und von Kai Fischer, Tim Scheffer und Sven Fahrenkrog übernommen. Fischer leitet das Supply ­Managements. Zu seinen Aufgaben gehört die Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsprogramms. Scheffer steuert den After-Sales-Service von der Bremer Niederlassung aus. Als Leiter des Service Teams ist er verantwortlich für das Ersatzteilwesen, die Instandsetzung und den Kundendienst. Fahrenkrog übernimmt die Leitung des Einkaufs. Mit der Rückkehr von Carsten Hülsmann zu NordCap fokussiert das Unternehmen weiter das Thema Schnellkühlen und Schockfrosten. Hülsmann nahm im Januar als Produktmanager für Schnellkühler und Schockfroster seine Beratungs- und Vertriebstätigkeit auf. Der gelernte Koch gilt als ausgewiesener Experte für Cook & Chill. Seit 2006 widmet er sich den Vorteilen des Schnellkühlens und hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf die Planung, Installation und Inbetriebnahme größerer Anlagen spezialisiert. Bei NordCap ist er zukünftig Ansprechpartner für Planer und Betreiber von Zentral- und Cateringküchen sowie Lebensmittelmanufakturen. www.nordcap.de

Alto-Shaam hat Florian von Schulte zum neuen Regional Sales Manager für Deutschland ernannt. Er bringt umfangreiche Erfahrungen in der Systemgastronomie mit und ist bei Alto-Shaam dafür zuständig, die Strategien des Unternehmens auf dem deutschen Markt zu implementieren und den Umsatz hierzulande zu steigern. In seinen Aufgabenbereich fallen außerdem das strategische Kundenmanagement sowie der Ausbau neuer Vertriebsmöglichkeiten. Weiterhin zeichnet er für den Auf- und Ausbau langfristiger Geschäftsbeziehungen mit wichtigen Vertriebspartnern, Ketten, Großkunden und Endnutzern aus Schlüsselbereichen verantwortlich. Von Schulte wird eng mit Simon Parke-Davis, Alto-Shaam Vice President of Sales für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA), zusammenarbeiten. Vor seiner Tätigkeit bei Alto-Shaam war Von Schulte als Ausbilder für den Vertrieb in einem der größten Unternehmen Deutschlands aus dem Lebensmittelhandel tätig. Dort war er für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern in 15 Zweigstellen verantwortlich. www.alto-shaam.com

Carsten Hülsmann

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