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Fachmagazin für innovative Hotellerie

SUPERIOR HOTEL März 2018 / Ausgabe 1

www.superior-hotel.net

Draußen sitzen!

Soulmade Hotel

Brinner ist fertig!

Sessel, Sofas, Sonnenschirme: Die neuen Outdoor-Möbelkollektionen

Ankommen & Ausatmen in Garching: Ein Wohlfühl-Hotel ganz aus Holz

Der Trend aus Breakfast und Dinner: Frühstücken von früh bis spät


In bester Gesellschaft

Original SELTERS – empfohlen als idealer Weinbegleiter

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Auch auf den Geschmack kommen und mehr erfahren?

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ED I TO R I A L

Kampf­ ansage

Peter Erik Hillenbach Chefredakteur

Eine Milliarde Übernachtungen pro Jahr: Das will AirBnB schaffen, der Albtraum der Hotellerie. Und zwar bis zum Jahr 2028 und dank „AirBnB Plus“, womit zertifizierte und verifizierte Hotelstandards zum günstigeren Preis gemeint sind. Die weltweit tätige „Vermittlungsplattform für Schlafgelegenheiten“, wie der stern den US-Konzern nannte, soll sich in den nächsten zehn Jahren zu einem der größten Übernachtungs- und Eventkonzerne der Welt entwickeln. So etwas nennt man gemeinhin eine Kampfansage. Unterdessen expandiert auch die traditionelle Hotellerie: Immer mehr Hotels, immer mehr Hotelbetten – kann das noch lange gut gehen? Experten erwarten angesichts der schieren Anzahl weiterer angekündigter Betten eine deutliche Zuspitzung des Wettbewerbs. In einem ausführlichen Gastbeitrag für Superior Hotel macht sich Constantin Rehberg Gedanken um die Wettbewerbsfähigkeit von Hotels in Zeiten steigenden Drucks. Der Autor hat seinen Job als Chief Digital Officer bei prizeotel Anfang Januar angetreten und gilt als Experte für Online-Marketing-Strategien und Garant hoher Direktbuchungsquoten. Rehberg schreibt: Gewinner wird sein, wer die geringsten Distributionskosten haben wird. Und am Ende aller Vertriebsanstrengungen sei einzig entscheidend, ob gebucht werde oder nicht. Die ganze Anstrengung bringe nichts, wenn potenzielle Gäste die Buchung nicht abschließen, weil sie etwas davon abhält. Rehbergs Fazit: Nur Hotels, die ihre Raten, ihre Sichtbarkeit im Web und ihre Conversion optimieren, bleiben wettbewerbsfähig, wenn der Druck des Marktes steigt. Bitte lesen Sie die Seiten 24 bis 27. Bei so viel Druck hilft ein gutes Frühstück. Möglichst eins, das über den ganzen Tag genossen werden kann – wie es die neue Trendmahlzeit „Brinner“ verspricht. Der Mix aus Breakfast und Dinner ist mehr als ein Brunch, weil er die Einflüsse beider Mahlzeiten oft in einem Gericht und auf einem Teller fantasievoll kombiniert. Der Trend ist eine Reaktion auf unsere veränderten Bedürfnisse und Essgewohnheiten – ein fraktalisierter Tagesablauf, der die fest strukturierten Abläufe früherer Zeiten weitgehend ersetzt hat, erfordert ein erweitertes Angebot auch vom Hotelier: die Auflösung starrer Essenszeiten, ein reichhaltiges Häppchenangebot über den ganzen Tag verteilt, einen Mix aus Süß und Herzhaft. Und natürlich gibt es bereits das passende Geschirr dazu, das ebenso wild gemischt sein darf wie die Speisen, die auf ihm präsentiert werden. Macht Spaß, stellt den Hotelier jedoch auch vor Herausforderungen. Mehr zum Thema lesen Sie auf den Seiten 28 bis 31. Zum guten Schluss ein Hinweis in eigener Sache: Die Webseiten des GW Verlags und seiner drei gastgewerblichen Fachmagazine sind soeben umfassend relauncht worden. Ist alles ziemlich cool und zeitgemäß geworden! Scrollen Sie doch mindestens einmal täglich durch www.superior-hotel.net und folgen Sie dem GW Verlag auf Facebook! Herzlich, Ihr

Peter Erik Hillenbach

Übrigens: Superior Hotel ist auch als E-Paper im Internet abrufbar – www.superior-hotel.net

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W W W. SU PER I O R- H OT EL . N E T

S T EL L EN M A R K T

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Geben Sie nur die ID-Nr. in das vorgegebene Feld ein, und die Stellenanzeige erscheint sofort. Direktion / Direktionsassistenz /Betriebsleitung / Hotelmanager Position Hotelmanager m/w Cluster Hotel Direktor m/w Direktionsassistent m/w Resort Manager m/w Direktionsassistent m/w Hotel Manager m/w - Frankfurt

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Restaurant /Service ID-Nr. 40736 40729 36874 35052 40741 41311

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Verkauf/Marketing/PR Position Sales Manager m/w Cluster Sales Manager m/w - München Sales Manager m/w

Front Office/Rezeption/Reservierung Position Front Office Manager m/w - Frankfurt Empfangsleiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w Reservierungsleitung m/w - München Empfangssekretär m/w Rezeptionsmitarbeiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w Rezeptionsmitarbeiter m/w Night Manager m/w - Hamburg Guest Service Manager m/w -Freiburg Mitarbeiter in der Reservierung m/w Reservierungsmitarbeiter m/w Guest Relation Agent m/w Empfangsmitarbeiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w -Hamburg Night Auditor m/w stell. Empfangschef m/w Rezeptionist m/w

Unternehmen Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Hotel Gut Steinbach SEETELHOTEL Ahlbecker Hof Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Hotel Pommersche Hof Hotel- & Ferienanlage Waldhof Legoland Deutschland Freizeitpark Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Lanserhof Tegernsee Connect Worldwide Recruiting Agency Europa Park Rust Grünewald & Rott Personalvermittlung I.K Hofmann Projektmanagement GmbH AIDA Cruises Wollgast Personalvermittlung AIDA Cruises

ID-Nr. 40845 29243 40738 41321 29574 40733 35051 40625 39124 37783 41243 30247 40391 40739 38559 41235 35582 22874

Unternehmen Legoland Deutschland Freizeitpark Hotel Gut Steinbach Hotel Pommerscher Hof AIDA Cruises Lanserhof Tegernsee Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Grünewald & Rott Personalvermittlung

ID-Nr. 40645 41294 40732 41186 41169 38422 40846

Unternehmen AIDA Cruises Europa Park Rust Wollgast Personalvermittlung Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin AIDA Cruises Connect Worldwide Recruiting Agency Club Med

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Unternehmen Legoland Deutschland Freizeitpark Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Legoland Deutschland Freizeitpark Club Med Europa Park Rust

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Housekeeping Etage Position Zimmerreinigungskraft m/w 1. Hausdame / Exe. Housekepper m/w Cluster Hausdame m/w Laundry Manager m/w Hausdamenassistenz m/w Reinigungskraft m/w -Heidelberg stellv. Hausdame m/w

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F&B Position Restaurantleiter / Teamleader F&B Restaurantleiter m/w F&B Küchenchef m/w Leitung Club House Food / Beverage Manager m/w F&B Assistent m/w

Position Servicemitarbeiter m/w Servicemitarbeiter m/w Breakfast Team Member m/w Demichef de Rang m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Restaurantleiter m/w Chef de Rang m/w Assistent des Restaurant Manager m/w Restaurantleiter m/w Servicemitarbeiter / Barmitarbeiter m/w Frühstücksleiter m/w - Berlin Küchenchef m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Restaurantleiter m/w Chef de Rang m/w Viking River Cruises Restaurantleiter m/w - München Chef de Rang m/w Demichef de Rang m/w Chef de Rang m(w Servicemitarbeiter m/w - Frankfurt Chef de Rang m/w - Tagesausflugsschiff Sommelier m/w Barista / Servicemitarbeiter m/w Mitarbeiter m/w Service+Bar m/w - Köln

Unternehmen Hotel- & Ferienanlage Waldhof Hotel Gut Steinbach Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Seetelhotel Ahlbecker Hof Hotel Gut Steinbach Akzent Aktiv & Vital Hotel Thüringen AIDA Cruises Club Med Connect Worldwide Recruiting Agency Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Europa-Park Rust Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Ammolite - The Lighthouse Restaurant Grünewald & Rott Personalvermittlung Viking Cruises AG Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Grünewald & Rott Personalvermittlung Europa-Park Rust Grünewald & Rott Personalvermittlung Manufactum brot & butter GmbH KD Europe S.à r.l. Wollgast Personalvermittlung Manufactum brot & butter GmbH Manufactum brot & butter GmbH

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Unternehmen Restaurant Langenberg Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Strandhotel Atlantic AIDA Cruises Hotel Pommercher Hof Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Ammolite - The Lighthouse Restaurant APRÈS POST HOTEL Viking Cruises AG Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Hotel Gut Steinbach Grünewald & Rott Personalvermittlung Europa-Park Rust Legoland Deutschland Freizeitpark Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Connect Worldwide Recruiting Agency Legoland Deutschland Freizeitpark Europa-Park Rust haystax Berlin Executive Recruitment staff.future Personalberatung Manufactum brot & butter GmbH Viking Cruises AG Connect Worldwide Recruiting Agency Wollgast Personalvermittlung SEETELHOTELS Ahlbecker Hof Grünewald & Rott Personalvermittlung Legoland Deutschland Freizeitpark Wollgast Personalvermittlung APRÈS POST HOTEL

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Unternehmen staff.future Personalberatung Wollgast Personalvermittlung Grünewald & Rott Personalvermittlung

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Küche / Patisserie Position Chef de Partie / Commis de Cuisine m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Viking Ocean Cruises Commis de Cuisine m/w Commis de Cuisine m/w Sous Chef m/w Demichef de Partie m/w F&B Küchenchef m/w Frühstückskoch m/w - Frankfurt Jungkoch m/w Koch m/w Küchenchef m/w Küchenchef m/w Küchenchef m/w Mitarbeiter für die Küche m/w - Köln Sous Chef m/w Viking Ocean Cruises Chef de Partie / Tournant Chef m/w Sous Chef m/w Sous Chef m/w Sous Chef m/w Sous Chef m/w Souschef m/w Gourmet Tournant m/w

Bankett / Veranstaltung Position Group + Eventcoordinator m/w Bankettserviceleiter m/w Sales Manager m/w

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I N H A LT

SU PER I O R H OT EL 01 | 17

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Hotel & Praxis 12

Eden Hotel Wolff in München

Charme mit Historie und Tradition

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Soulmade Hotel in Garching

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Zuhause bei Freunden

Hotel Erholung im Ostseebad Kellenhusen Zwölf Monate Ferien

Management & Marketing 24

Hotelvertrieb im Zeitalter der Digitalisierung Gastbeitrag von Constantin Rehberg, CDO bei prizeotel

Food & Beverages 28

Breakfast + Dinner = Brinner

Von früh bis spät

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Kulinarik für Kinder

„Kinder wählen Speisen emotional aus“

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Mineralwasser als Begleitgetränk

Ein genussvolles Paar

Ausstattung & Einrichtung 36

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Outdoor-Ambiente 2018 Für Open-Air-Fans

Berufskleidung für Köche Modern + praktisch = Kochjacke

Ausstattung & Technik 48

Titelfoto:Maximilian Sydow; Fotos diese Seite: siehe die betreffenden Artikel

52

Individuelle Küchenblöcke Das Herzstück der Küche

Spültechnik

Glanzvolle Ergebnisse

56

Hotelsoftware

Smarte Hoteliers

Sanitär & Wellness 60

Hotelpool

Pool Position

64

Hotelkosmetik für Kinder

Kleine(n) Auszeit

6 BR ANCHE & NE WS | 65 MARK T & PRODUK TE | 66 IMPRESSUM

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BR ANCHE & NEWS

Excelsior Hotel Nürnberg Fürth

Dorint Kongresshotel Chemnitz

niu Cobbles Essen

Leonardo Boutique Hotel Düsseldorf

Sander Hotel, Koblenz Jaz in the city Stuttgart

Fleming‘s Express, Frankfurt

Steigenberger Hotel, München


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Betten für alle! Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2017 in Deutschland 459,6 Millionen Übernachtungen – ein neuer Rekord. Tendenz weiter steigend. Wo diese ganzen Gäste übernachten? Eine Auswahl aktueller Hotelprojekte von Maren Bielecke Ende Januar hat das Excelsior Hotel Nürnberg Fürth eröffnet. Seit die GCH Hotel Group das Haus übernommen hat, wurde in Ausstattung, Design und Technik inves­ tiert. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel bietet 104 Zimmer und Suiten, die ebenfalls renoviert wurden, sowie zehn Tagungsräume. Durch die Architektur in Form einer Pyramide und die verglaste Außenfassade verfügen alle Zimmer über einen Panorama-Ausblick. www.gchhotelgroup.com

Fotos: Die genannten Hotels, Hotelgruppen und –kooperationen, vision photos (Excelsior Fürth), elan fleisher / worldhotels (Fleming’s Express), tm studios visuelle medien GmbH (Steigenberger München)

Das Soft Brand Angebot von Best Western Hotels & Resorts wurde neben der im vergangenen Jahr eingeführten BW Premier Collection um zwei weitere Soft Brand Kollektionen ergänzt. Die BW Signature Collection verbindet Hotels der gehobenen Mittelklasse und die Sure Hotel Collection Häuser im Drei-Sterne-Segment. Alle Angebote richten sich an Hotels, die markenunabhängig bleiben und gleichzeitig von der Vertriebs- und Marketingkraft von Best Western profitieren wollen. www.bestwestern.de Anfang Februar hat die Novum Hospitality ihr erstes niu-Hotel eröffnet. Das niu Cobbles in Essen verfügt über 146 Zimmer in drei Kategorien. Durch das gesamte Haus zieht sich die Geschichte der Stadt, der Name (cobbles = Steinkohle) steht als Herzstück hierfür. Gästen stehen eine Gastronomie und eine Bar zur Verfügung. Das Interieur-Design stammt aus der Feder der Innenarchitekten von Joi-Design. www.novum-hospitality.com Leonardo Hotels hat die Übernahme des Best Western Savoy Hotel Düsseldorf zum Januar 2018 bekanntgegeben. Im Frühjahr soll es als Leonardo Boutique Hotel Düsseldorf mit 114 Zimmern in das Markenportfolio inkludiert werden. Damit ist es das fünfte Boutique Hotel in Europa und das vierte Leonardo-Haus in Düsseldorf. Die Gruppe hat außerdem drei weitere Projekte gestartet: Die Häuser in Augsburg, Offenbach und Eschborn sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre eröffnen. www.leonardo-hotels.de Das ehemalige IntercityHotel Frankfurt an der Nordseite des Hauptbahnhofes in Frankfurt am Main heißt seit kurzem Fleming’s Express und wird unter eigener

Marke betrieben. Die 384 neugestalteten Zimmer sind nach einem flexiblen, multifunktionalen Designkonzept im kosmopolitischen Style eingerichtet. Im frischen Look erstrahlen auch das Restaurant und die Bar. 13 Veranstaltungsräume bieten Platz für bis zu 120 Personen. www.flemings-hotels.com Das Dorint Kongresshotel Chemnitz ist das neueste Mitglied der Hotelgruppe. Die 101 Zimmer und Suiten sollen in den nächsten Monaten komplett renoviert werden. Das denkmalgeschützte Gebäude des Hotels zählt zu den höchsten Bauwerken Sachsens und bietet Aussicht über die geschichtsträchtige Stadt. Herzstück ist das Panoramarestaurant, von dem aus bis zu 200 Gäste bei gutem Wetter bis ins Erzgebirge blicken können. www.dorint.com Im Mai 2018 soll das Jufa Hotel Hamburg HafenCity als neues Flagship der österreichischen Gruppe mit 220 Zimmern im Hamburger Baakenhafen eröffnen. Familienfreundlichkeit steht im Mittelpunkt, so richten sich unterschiedliche Angebote an verschiedene Altersklassen: Kleine Kinder sollen sich über ein vollwertiges Bett im Hotelzimmer freuen; für junge Erwachsene, die im Familienurlaub Privatsphäre schätzen, gibt es Zimmer mit Verbindungstüren. Vier Seminarräume, eine multifunktionale Lobby, die Gastronomie Kombüse und eine hauseigene Fischbude runden das Angebot ab. www.jufa.eu Im Sommer 2018 soll in Koblenz ein neues Budget-Design-Hotel mit 100 Zimmern an den Start gehen. Eigentümer ist die Sander Unternehmensgruppe, ein Familienunternehmen, das seit über 40 Jahren im Food Service mit gastronomischen Dienstleistungen und Frischeprodukten aus eigener Manufaktur tätig ist. Für die Zukunft will sich Sander breiter aufstellen und entwickelte daher ein Hotelkonzept: das Sander Hotel. Legeres Ambiente, urbanes Design mit Naturelementen, zeitgemäße IT-Technologie und eine hochwertige Ausstattung sollen neben Geschäftsreisenden auch Touristen überzeugen. www.sander-gruppe.com Debüt in Deutschland: Das Jaz in the city Stuttgart empfängt seit Anfang Januar seine Gäste. Unter dem Dach des Wohn- und

Hotelturms Cloud No 7 beherbergt es 166 Zimmer und Suiten. Traditionell inspirierte und urbane Gerichte mit lokalen Produkten gibt es in der Rhythms Bar + Kitchen; außerdem Live Acts, Konzerte und Sessions, denn Musik ist elementarer Bestandteil in dem Hotel. Drei Konferenzräume stehen bereit, Buchung, Aufenthalt, Check-in, -out sowie Bezahlung sind digitalisiert. www.jaz-hotel.com Im Dezember öffnete das ebenfalls zur Deutschen Hospitality gehörende Steigenberger Hotel München seine Pforten. Es ist das erste Haus der Marke Steigenberger Hotels and Resorts in der bayerischen Hauptstadt und verfügt über 292 Zimmer und Suiten. Diese bieten zum Teil Panoramablick bis ins Alpenvorland. Das neue Hotel steht für moderne bayerische Lebensart und verbindet modernes Design mit bayerischem Charme. Im Mittelpunkt stehen das 22 Meter hohe Foyer und der Bierkristall in der Bar, eine begehbare Kühl-Oase mit regionalen Craft-Bieren. www.steigenberger.com Die The Student Hotel Gruppe kommt mit dem zweiten deutschen Standort nach Dresden. Im Sommer 2018 soll der Co-living- und -working-Standort mit 306 Zimmern eröffnen. Im The Student Hotel treffen Studierende, Berufsanfänger, internationale Reisende und Geschäftsleute aufeinander. Für den Standort Dresden wird dafür ein Teil des Ibis Hotel Lilienstein im Einkaufsviertel übernommen. Der Komplex umfasst drei Gebäude und wurde ursprünglich im Jahr 1969 eröffnet. Ibis ist weiterhin in den anderen zwei Gebäuden vertreten. www.thestudenthotel.com Im Frühjahr 2018 sollen die Bauarbeiten für ein neues Moxy Hotel am Flughafen Düsseldorf starten. Das Konzept richtet sich an junge und junggebliebene Reisende mit Interesse für Lifestyle. Eröffnung soll im Spätsommer 2020 gefeiert werden. Das Haus wird sowohl an den Fernbahnhof Düsseldorf-Flughafen angebunden sein als auch an den Skytrain, der die Terminals bedient. Zwischen Hauptbahnhof und Königsallee baut die Betreibergesellschaft SV Hotel derzeit zudem das Moxy City Center mit 241 Zimmern, das in 2019 eröffnet werden soll. www.moxy-hotels.marriott.com/de

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BR ANCHE & NEWS

Nachhaltig, digital und einzigartig Für kleine und große Hotelketten oder einzelne Häuser – auf der Internorga werden vom 9. bis 13. März zahlreiche Aussteller ihre Produkte und Trends für die Hotelbranche zeigen. Von Betten, deren Härtegrad individuell einstellbar sind, bis hin zu Bettwäsche, Lampen, Table Top und ausgeklügelten Gesamtkonzepten finden sich in den Hamburger Messehallen B5 und B7 zahlreiche Anregungen für Hoteliers. „Individualität, Authentizität und Storytelling sind die drei Schlagworte für ein zukunftsfähiges Hotel“, sagt Corinna Kretschmar-Joehnk, Innenarchitektin und Geschäftsführerin von Joi-Design. „Die Gäste werden anspruchsvoller. Sie können heute per Mausklick unzählige Hotels online anschauen und miteinander vergleichen. Umso wichtiger ist es, dass Hoteliers ihren Gästen Neues bieten und sich vom übrigen Angebot klar differenzieren.“ Was es alles in Hamburg zu entdecken gibt, erklärt Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress: „Als einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland bietet die Inter­ norga Hoteliers eine einzigartige Plattform, alle aktuellen Trends unter einem Dach zu entdecken. Von einmaligen Design- und Einrichtungsideen bis hin zu digitalen Lösungen und neuen Trendgetränken für die Bar finden Hotelbetreiber in den Messehallen ein breites Angebotsspektrum für das eigene Haus.“

Hygge und Nachhaltigkeit

Skandinavische Gastlichkeit, besser bekannt unter dem dänischen Lebensgefühl Hygge, und der Wunsch nach Nachhaltigkeit haben die Hotelbranche erreicht. Beides spiegelt sich in der Ausstattung und im Gesamtkonzept wider. Natürliche Farben, Formen und Materialien wirken beruhigend und strahlen Gemütlichkeit aus – so setzen nicht nur nachhaltigkeitsorientierte Hotels auf Naturstein, Holzelemente, Bio-Textilien oder Solarmodule. Weiterhin von großer Relevanz sind Produktionsstandorte sowie Herstellungsprozesse, die im Zusammenhang mit Umweltschutz und einem

Auf der Internorga zeigen zahlreiche

Aussteller ihre Pro-

dukte und Trends für Hoteliers

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verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen immer stärker in den Fokus rücken. Auf der Internorga 2018 treffen Fachbesucher auf Hersteller von wasser- und energiesparenden Systemen oder können Betten, Matratzen und Textilien aus natürlichen Materialien und von führenden Anbietern live erleben. Impulse für neue naturnahe Wohlfühl-Einrichtungskonzepte liefern zahlreiche Raumausstatter, die auf nachwachsende Rohstoffe setzen.

Puristisch oder verspielt

In ist, was gefällt und die Zielgruppe anspricht. „Die vorherige Zielgruppendefinition ist bei der Erstellung des Gesamtkonzepts essenziell. Dabei ist es nicht mehr so einfach wie früher: Die Grenzen zwischen Stadthotel und Urlaubshotel verschwimmen“, erläutert Kretschmar-Joehnk. Ob minimalistischer Purismus in Weiß oder verspieltes Ambiente: Design und Farbgebungen sind entscheidende Faktoren und Differenzierungsmerkmale in der Branche. Einzigartige Gestaltungselemente tragen dazu bei, Geschichten zu erzählen und begeistern darüber hinaus die Gäste, was sich auch in den sozialen Netzwerken widerspiegelt. „Das richtige Drehbuch ist das A und O – auch in der Hotelbranche. Hotels müssen eine Story um den Ort, die Marke und die Hotelgeschichte kreieren, authentisch und bis ins Detail durchdacht“, so Kretschmar-Joehnk. Inspiration für Instagram-Momente können sich Hoteliers bei Ausstellern holen, die mit luxuriösen Sondereditionen aufwarten. Des Weiteren ist die Nutzung digitaler Lösungen für Hoteliers ein immer wichtiger werdendes Unterscheidungsmerkmal. Im Gespräch mit entsprechenden Ausstellern können sich Hoteliers über Möglichkeiten für eine effiziente Digitalisierung informieren. www.internorga.com


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Bestmarken in Stuttgart Erfolgreiche fünf Messetage verzeichnete die Intergastra: In ihrer 29. Ausgabe konnte sie erneut einen

Fotos: Messe Stuttgart (Intergastra), Hamburg Messe und Congress / Oliver Vonberg (Internorga)

Spitzenplatz unter den europäischen Fachmessen für Hotellerie und Gastronomie behaupten. Die dank der neuen Paul Horn Halle vergrößerte Angebotsfläche schlug sich dabei nicht nur in den Quadratmeterzahlen (115.000) nieder: Rund 100.000 Besucher aus über 70 Ländern informierten sich bei 1420 Ausstellern über die neuesten Produkte und Trends. Der hohe Zuspruch sei „eine schöne Bestätigung für die Leuchtturmfunktion der Intergastra“, freute sich Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Die positive Entwicklung der letzten Jahre hat sich auch 2018 fortgesetzt. Das Konzept, ein umfangreiches Produktangebot mit einem attraktiven Rahmenprogramm zu verbinden, überzeugte. Hinzu kommen die guten Wirtschaftsdaten, die allgemein für neuen Schwung in der Branche sorgen.“

vationspotenzial die Digitalisierung, aber auch viele nicht digitale Neuentwicklungen für unsere Branche eröffnen. Gleichzeitig hat die starke Resonanz auf unser Fachprogramm gezeigt: Eine starke Messe ist viel mehr als eine Produktschau.“ Premiere in Stuttgart feierte in diesem Jahr das Entscheider-Forum Gastro Vision. Ein „super Start“ sei es gewesen, so Veranstalter Klaus Klische, der die Kooperation mit der Messe als ebenso gelungen wie angenehm empfand. Die kochende Zunft blickte auf der Messe in die Zukunft: Zum Kick-off-Tag für die IKA/Olympiade der Köche 2020 reisten Delegationen aus über 20 Ländern an, um sich mit Gegebenheiten und Reglement vertraut zu machen. Auch hier äußert man

„Enormes Innovationspotenzial“

Ähnlich begeistert zeigte man sich auf Seiten der Partner: „Die Intergastra hat 2018 nicht nur an Größe, sondern auch weiter an Qualität gewonnen“, lobte Fritz Engelhardt, Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg. „Das Engagement der Aussteller war beeindruckend und hat deutlich gemacht, welches enorme Inno-

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sich positiv über die Zusammenarbeit. „Für uns hätte das Kick-off nicht besser laufen können“, so Andreas Becker, Präsident des Verbands der Köche Deutschlands (VDK).

Finanzstarkes Publikum

Mit einem Entscheideranteil von fast 80 Prozent konnte die Intergastra abermals Maßstäbe setzen. Die Aussichten für gute Geschäfte, auch im Nachfeld der Messe, stehen daher bestens: 39 Prozent der befragten Besucher wollen definitiv inves­ tieren, 46 Prozent vielleicht und zeitnah, 54 Prozent in den kommenden sechs Monaten. Nachgefragt wurden vor allem die Themenbereiche Gastronomie und Restaurant (44 Prozent), gefolgt von Hotellerie/Pension (21 Prozent) sowie Heim-, Gemeinschafts- und Krankenhausverpflegung (elf Prozent). 82 Prozent der Besucher planen die nächste Intergastra bereits im Terminkalender ein, 52 Prozent bescheinigten der Fachmesse eine wachsende Bedeutung für die Branche. www.intergastra.de

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BR ANCHE & NEWS

Berufsbild: Sommelière Im Vorfeld der ProWein (18.–20. März) befragten wir zwei Weinexpertinnen, die in ausgezeichneten Hotels wirken: Anne Geßner vom Restaurant Courtier im Weissenhaus Grand Village Resort & Spa am Meer in Wangels, Holstein, und Bärbel Ring vom Dorint Söl’ring Hof in Rantum auf Sylt. Beide Häuser tragen zwei Michelinsterne.

Bärbel Ring, www.soelring-hof.de

Gehen Sie zur ProWein?

Anne Geßner: Ja. Bärbel Ring: Ja, zwei Tage auf jeden Fall, vielleicht schaffe ich auch noch den Dienstag.

Was steht auf Ihrem Programm?

Anne Geßner: Ich denke, dass einige Weinländer in den letzten Jahren vielversprechende Entwicklungen gemacht haben, zum Beispiel Ungarn, Griechenland, Kroatien und Portugal. Ich möchte mich dahin gehend weiter informieren und auch die ein oder andere Masterclass besuchen. Dennoch nutze ich die ProWein und den dortigen Austausch gerne, um spontan agieren zu können und lege mich meist im Vorfeld nicht zu sehr fest. Bärbel Ring: Ich habe kein bestimmtes Thema. Ich werde mit meinem Serviceteam dort sein und „unsere Winzer“ besuchen. Außerdem natürlich ein paar Punkte abarbeiten.

Welchen Schwerpunkt setzen Sie auf Ihrer Weinkarte?

Anne Geßner: Der Schwerpunkt auf meiner Weinkarte ist Deutschland. Bärbel Ring: Europa steht im Mittelpunkt, Deutschland, Frankreich, Portweine.

Wächst das Gäste-Interesse an bestimmten Rebsorten, Schaum- oder Fruchtweinen? Ist Sauvignon blanc immer noch top? Was könn­ te als nächstes kommen?

Anne Geßner: Das ist meiner Meinung nach ganz unterschiedlich. Da verhält sich der Hamburger anders als der Berliner oder der Schweizer Gast. Bei uns ist zum Beispiel die Nachfrage nach Grauburgunder am höchsten. Die meisten Gäste entscheiden sich allerdings immer noch für Weine oder Winzer, von denen sie schon mal gehört haben beziehunsweise die sie kennen – da macht man nichts falsch. Bärbel Ring: Die meisten Gäste wählen bei mir eine Weinbegleitung. Ein Topseller ist Grauburgunder. Wir haben doch alle die letzten Jahrzehnte darauf hingearbeitet, dass man keinen Pinot Grigio mehr bestellt, sondern deutschen Grauburgunder – hat geklappt! Bei uns auf der Insel trinkt das Gros der Gäste Champagner, aber auch an Riesling trauen sich mehr und mehr Leute. Fruchtweine sind relativ unbekannt, die Menschen sind jedoch dem gegenüber offener und probieren sich gerne durch.

Erleben Sie analog zum Casual Fine Dining in der gehobenen Gastronomie auch einen entspannteren, gleichwohl informierten Um­ gang der Gäste mit Wein?

Anne Geßner: Der Umgang mit Wein ist entspannter, aber nur bedingt informierter geworden. Aber dafür gibt es ja Sommeliers. Ich erlebe es immer öfter, dass Gäste offen sagen, dass sie nicht viel über Wein wissen und daher einer Empfehlung folgen möchten – oder sich gleich für die Weinbegleitung entscheiden. Natürlich haben wir auch Gäste mit großem, fundiertem Weinwissen, die Zahl derer mit gefährlichem Halbwissen nimmt aber ab.

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Fotos: die vorgestellten Hotels

Anne Geßner, www.weissenhaus.de


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Bärbel Ring: Heute kann man den Leuten nicht mehr das Blaue vom Himmel erzählen. Man muss sich schon auskennen mit dem, was man ins Glas gibt. Das Handy ist schneller gezückt, der Wein schneller gegoogelt als getrunken. Ansonsten, finde ich, waren die Gäste schon immer relativ entspannt, was die Weine angeht. Wie halten Sie es mit biodynamisch erzeugten Weinen, Natural und Orange Wines? Sind das Nischenthemen oder ist das zukunftsträchtig?

Anne Geßner: Biodynamisch erzeugte Weine haben eine Zukunft vor sich. Die Nachfrage steigt seit Jahren. Immer mehr Menschen erkennen, dass konventioneller Landbau schon Eingriffe ins eigene Umfeld gebracht hat und sind informierter hinsichtlich der Gefahren von Pestiziden und Fungiziden für Mensch und Natur. Es macht sehr wohl einen Unterschied für das große Ganze, wenn sich der Einzelne für biodynamische statt konventionelle Produkte entscheidet. Natural und Orange Wines werden Nischenprodukte für Weinnarren bleiben. Dafür sind sie meist sensorisch zu fordernd und treffen daher nicht den allgemeinen Geschmack. Ich selbst habe privat Spaß an solchen Weinen, solange diese nicht fehlerhaft sind. Bärbel Ring: Bio oder Biodyn ist ja eigentlich auch ein back to the roots. Nachdem wir festgestellt haben, dass wir mit den ganzen Düngern den Wein nicht besser machen, ist das eine logische Konsequenz. Früher konnte man seine Bioweine nur im Körnerladen oder Reformhaus kaufen, heute fragt keiner mehr danach. Bio oder Biodyn ist mittlerweile die Norm. Orange und Naturals sind noch einmal eine andere Stufe. Ich glaube nicht, dass sie irgendwann genauso normal sein werden wie Bio. Dafür sind sie zu individuell und eigen. Außerdem gibt es einfach zu viele fehlerhafte Oranges, die zu wenig Leute überzeugen können. Mich auch nicht. Man muss schon gezielt suchen, um gute oder sehr gute Orange oder Naturals zu finden.

Die Craft-Bewegung hat nach den Jungwin­ zern und den Mikrobrauern auch die Des­ tillateure und Brenner erreicht. Führen Sie Craft-Produkte (Biere, Gin, sonstige Spirituo­ sen) auf Ihrer Karte und werden diese nach­ gefragt?

Anne Geßner: In unserer Bar führen wir einige Gins aus kleinen Destillerien. Da die Nachfrage an Gin allgemein sehr hoch ist, werden auch diese nachgefragt. Bärbel Ring: Für mich persönlich ist es ein extrem spannendes Thema, da ich aus dem Pott komme – einer Biertrinkerregion. Es wirft bei uns im Restaurant auf Sylt allerdings kleinere Schatten.

Spitzenköchinnen sind rar, als Sommelière jedoch befinden Sie sich in zahlenmäßig guter­Gesellschaft. Was macht Ihren Beruf für Frauen­ interessant?

Anne Geßner: Es geht um Geschmack und Genuss – einfach um die schönen Dinge im Leben. Bärbel Ring: Wein ist kein verstaubtes Untier aus der Vergangenheit – nur für spießige alte Männer produziert, die in dunklen Räumen die teuersten Raritäten trinken, derweil ihre Frauen an ihren Weißweinschorlen nippen. Diese Zeiten sind schon lange vorbei und das verkörpern die Mädels aus meiner Branche genauso wie die Jungs. Wein ist Kultur, er ist lebendig, mit viel geschichtlichem Hintergrund. Es kommt jedes Jahr etwas Neues dazu und das, was da ist, verändert sich von Jahr zu Jahr in der Flasche. Hier kommt es auf das Herzklopfen an, welches man empfindet, wenn man eine gute Flasche Wein in der Hand hält!


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E D EN H OT EL WO L FF I N M Ü N C H EN

Charme mit Historie und Tradition Wie in anderen deutschen Großstädten ist die Hotellandschaft in München von Vielfalt geprägt, auch im vier- bis fünfsternigen Luxussegment. Ein Traditionshaus mit über 125-jähriger Geschichte ist das privat geführte Eden Hotel Wolff gegenüber dem Hauptbahnhof. Von Hans-Herbert Seng

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besondere Atmosphäre verleiht – eine Mischung aus Eleganz und rustikalem Flair. Die Tonne, ein Gewölbe, das sich als Nebenraum an das Hauptrestaurant anschließt, vermittelt mit seiner Einrichtung bayerische Bodenständigkeit. Im hinteren Teil des Restaurants befindet sich das Rembrandtzimmer, das die Kriegswirren unbeschadet überstanden hat und sich daher als einziger Raum des Hotels noch im Originalzustand aus dem Gründungsjahr befindet. Getrennt vom täglichen Restaurantbetrieb und im Angesicht der von Rembrandt porträtierten Edelmänner präsentiert es einen gediegenen Rahmen sowohl für Familienfeiern als auch für Geschäftsessen. Seit dem 125-jährigen Hoteljubiläum im Jahre 2015 ist das Restaurant mit seinem separaten Eingang unter dem Namen Peter & Wolff positioniert.

Ein Hauch Luxus

Was rückt bei der Buchung des Eden Hotel Wolff als Übernachtungsdomizil in der bayerischen Landeshauptstadt nun in den Vordergrund? Ist es die Tradition des Hauses, von der sich die meist weltweit gereisten Gäste leiten lassen? Ist es das Ambiente und Design? Oder ist es schlichtweg die Toplage in der Innenstadt? In den Vordergrund rückt die gediegen-luxuriöse Atmosphäre. Gleich in der Lobby fühlt man sich von einer aufwändig und stilvoll gestalteten wohnlichen Umgebung emotional „umarmt“. Die langjährige Marketingleiterin Carola Bumann: „Wir verbinden Tradition mit einem Hauch individuellem Luxus, eine lange Historie mit rustikalem Charme und moderner Ausstattung.“ In allen öffentlichen und in den meisten Wohnbereichen dominieren sichtbare Holzelemente und -vertäfelungen, die den lokalen Charakter einer nicht weit entfernten alpenländischen Umgebung widerspiegeln. Das wird von allen Kunden sehr geschätzt, zumal die zahlreichen Stammgäste bei ihren wiederkehrenden Aufenthalten in der Regel ihr schon häufiger bewohntes Lieblingszimmer beziehen können. Auf alle Fälle wählen sie aus einer

Oben rechts:

Die Lobby empfängt die Gäste mit einer

aufwändig gestalteten luxuriösen Atmo­

sphäre. Massive Holz-

verkleidungen prägen das stilvolle Ambiente der Kaminbar

Ob Standard- und

Superiorzimmer oder

Suiten: In den meisten Wohnbereichen beto-

nen sichtbare Holzelemente und -vertäfe-

lungen in hellen oder dunklen Farben den

lokalen Charakter der

nahe liegenden alpen-

ländischen Umgebung – teils ergänzt durch

Ausstattungs­details, die den alpinen Stil

noch deutlicher hervorheben

Das historische Rem­

brandtzimmer mit den

von Rembrandt porträtierten Edelmännern

bietet einen würdigen

Rahmen für gehobene Familienfeiern und Geschäftsessen

Fotos: Eden Hotel Wolff

Die jahresdurchschnittliche Auslastung von immerhin rund 70 Prozent spricht für den anhaltenden Erfolg des Konzepts an diesem Standort in der Arnulfstraße. Denn rundum – egal ob die Straße rauf und runter oder auf der anderen Seite südlich des Hauptbahnhofs – empfangen Hotels jeglicher Couleur und Größenordnung ihre Gäste. Bereits im Jahr 1890 erwarb der Kaufmann Carl O. Wolff aus Plauen im Vogtland das Grundstück Nummer 4 an der Arnulfstraße, baute es aus und eröffnete unter seinem Familiennamen das Hotel Wolff. Das war gut überlegt, denn gegenüber hatte man elf Jahre zuvor mit dem Bau eines neuen Bahnhofs begonnen, der Münchens Bedeutung als Residenzstadt unterstreichen sollte. 1919 entschloss sich die Familie Stengel zum Kauf des Jugendstilhauses mit seinem ebenfalls im Jugendstil gehaltenen „Speiseraum“ und machte es in den Zwanzigern zu einem beliebten Treffpunkt der eleganten Münchner Gesellschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen verheerenden Zerstörungen begann der Wiederaufbau: 1948 war Neueröffnung des Restaurants, 1950 zu den Oberammergauer Passionsspielen des Hotels. 1953 erwarb Familie Stengel das benachbarte Gelände, auf dem sich zwischenzeitlich das Café Eden befand. Zwei, drei Jahre später erfolgte auf beiden Grundstücken der repräsentative Neubau des Eden Hotel Wolff. In diesen war das Europa-Filmtheater integriert und verpachtet. Dessen Räume wurden 1987 wieder vom Hotel übernommen, was eine Erweiterung der Hotelhalle sowie des Angebots an Tagungskapazitäten ermöglichte. Den größten Konferenzraum, den Europa-Saal, weihte man anlässlich des 100-jährigen Jubiläums im Jahr 1990 ein, hinzu kam die umfangreich neu gestaltete Hotelhalle und die Kaminbar. Die Neupositionierung nach dem Zweiten Weltkrieg umfasste auch den erwähnten Speiseraum. Aus ihm wurde die Zirbelstube, die diesen ursprünglichen Namen dem Zirbelholz verdankte, das in seinem jetzigen naturbelassenen Farbton dem Restaurant eine ganz


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Vielzahl unterschiedlich gestalteter Logis-Offerten, nicht wenige davon mit alpinen Ausstattungsdetails. Gerne registrieren sie, dass im Eden Hotel Wolff nichts von der Stange konzipiert ist, es sich nicht so gleichartig wie manch andere Hotels internationaler Gruppen darstellt. Bumann: „Das massive hochwertige Holz, mit dem wir recht üppig unsere Räume gestalten, wird von speziellen Schreinereien nach unseren Designwünschen aufbereitet, egal ob bei der Farbe oder in seiner Struktur, auch mit mehr oder weniger auffälligen Astlöchern.“ Angesichts der Auslastung von 70 Prozent stellt sich die Frage: Wie setzt sich der Gästekreis zusammen? Was die überwiegend internationale Klientel am Eden Hotel Wolff mit 214 Zimmern und Suiten fasziniert, darüber weiß die langjährige Marketingleiterin Bumann begeis­ tert zu berichten: „Übers Jahr gesehen sind Businesspeople unsere Hauptklientel. Hinzu kommen Städtereisende wie beispielsweise Amerikaner und Japaner auf Tour durch Europa sowie die unmittelbaren Nachbarn aus Italien, Österreich und der Schweiz, die München sehr gerne zum Sightseeing und Shopping besuchen. Schon immer buchen uns vor allem in den Sommermonaten Gäste aus den arabischen Golfstaaten, um in den zahlreichen niveauvollen Boutiquen und Geschäften der Stadt einzukaufen. Seit einigen Jahren rückt bei ihnen auch der Gesundheitstourismus in den Vordergrund, denn München hat in diesem Segment einen sehr guten Ruf unter anderem für die Behandlung von Herzpatienten oder in der Schönheitschirurgie. Zudem wird München als eine der sichersten Städte Deutschlands bewertet.“ Für die Bahnreisenden, ob sie nun von fernen Destinationen mit der Bahn oder vom Flughafen aus in die Stadt wollen, spielt nicht zuletzt die gute Verkehrsanbindung des Standorts mitten in der City an das Fernschienennetz sowie U- und S-Bahnen eine große Rolle, nicht zu vergessen der Lufthansa Shuttleservice direkt gegenüber.

Im Restaurant Peter & Wolff wird neben

internationalen Spezialitäten typisch baye-

rische Küche serviert. Unter den Tee- und Kaffeeofferten sind

die Spezialitäten des

Münchener Traditionshauses Dallmayr erste Wahl

PROFILE

n 1890 gegründet von Carl O. Wolff aus Plauen/Vogtland; seitdem ein Privathotel und in dritter Generation im Besitz von Familie Stengel

n Beste Innenstadtlage gegenüber dem Münchener Hauptbahnhof n Mit 214 Zimmern und Suiten im gehobenen Segment positioniert n Acht Tagungs- und Veranstaltungsräume, darunter das historische Rembrandtzimmer n Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Solarium, Fitnessgeräten sowie Dachterrasse für den Blick über die Stadt

n Restaurant Peter & Wolff mit feiner internationaler und bayerischer Küche n Insgesamt charmant-elegantes Ambiente im traditionell-historischen und zeitgemäßen Stilmix mit viel massivem fein oder grob strukturiertem Holz in hellen und dunklen Farben

n www.eden-hotel-wolff.de 14

Kooperationen mit regionalen Anbietern

Bürger der Stadt kommen hauptsächlich zu Meetings auf geschäftlicher Ebene oder zu privaten Feierlichkeiten ins Haus und nutzen das sie umgebende glanzvolle Fluidum der Veranstaltungsräume wie das des Rembrandtzimmers oder der diversen Salons. Dass sie aber auch „nur“ zum Essen und Trinken verweilen, beweist der Erfolg von Peter & Wolff. Die Gaumenfreuden dort umfassen raffinierte internationale und typisch bayerische Gerichte. „Exzellent und dennoch bodenständig speisen“ ist die Devise von Küchenmeister Christian Sippel und seinem Team. Einen hohen Stellenwert für das kulinarische Angebot hat die Zusammenarbeit mit Produzenten und Lieferanten in der Region, sei es beim Fleisch von natürlich auf der Weide aufgezogenen Kälbern, Rindern und Lämmern oder bei anderen frischen Lebensmitteln von Bauern und Erzeugern vor Ort. Dieser Stellenwert gilt auch für die heimischen Bierspezialitäten aus dem Herzoglich Bayerischen Brauhaus Tegernsee mit seiner tausendjährigen Geschichte und für die Kaffeespezialitäten- und Tee-Offerten aus dem Hause Dallmayr. Denn ebenso wie das Eden Hotel Wolff ist Dallmayr in München eine fest verwurzelte Institution mit Historie, Tradition und Anspruch an die Produktund Servicequalität – und dies seit 1700. Auch erleben viele der internationalen Besucher der Stadt im Stammhaus die Genussmomente mit den zahlreichen außergewöhnlichen Kaffees und Tees. Das Management des Hotels pflegt die Geschäftsbeziehung seit Jahrzehnten konsequent. Verstärkt angeboten und nachgefragt werden die Kaffee- und Teezubereitungen mit den Marken von Dallmayr zum Frühstücksbüffet sowie während Tagungen und Seminaren beziehungsweise mittags und abends nach dem Lunch oder Dinner.


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Mit der innovativen TV>IP-Signalverteilung sparen Hoteliers Kosten und Installationsaufwand. Sie ermöglicht eine smarte und energieeffiziente Hotel-TV-Lösung und bringt heute schon die Zukunft der Vernetzung.

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anasonic steht seit Jahrzehnten für innovative und qualitativ hochwertige Produkte. Als einziger Hersteller stattet Panasonic alle TV-Geräte mit dem innovativen Quattro Tuner aus, der neben Empfängern für Kabel, Satellit und Antenne über TV>IP als vierten Empfangsweg verfügt und auch die TV-Programme aus dem Netzwerk von mehreren Servern empfängt. So kann durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen auf teure Installationen und spezielle TV-Empfangsboxen verzichtet werden. Dank enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern wie Triax, Kathrein, WISI, GSS, ITZ und D-Link bietet Panasonic zudem maßgeschneiderte und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Hotel-TV- / Hospitality-Lösungen aus einer Hand. Ein Netzwerk für Ihr Netzwerk sozusagen. Die über Kabel, Satellit oder Antenne empfangenen TV-Programme werden von einem TV>IP Server (mit SAT>IP Standard) ins Netzwerk eingespeist und können mit allen Panasonic TVs über LAN, Powerline oder noch komfortabler kabellos per WLAN empfangen werden. Für Systemintegratoren bzw. Hoteliers bedeutet dies durch die Verwendung des vorhandenen Netzwerkes eine deutliche Kostenreduzierung. Eine teure Empfangsbox in jedem Zimmer sowie eine

aufwändige Verkabelung ist mit TV>IP nicht notwendig. TV>IP bietet den vollständigen TV-Komfort mit EPG, HbbTV, Videotext oder USB-Recording ohne jegliche Einschränkung. Darüber hinaus unterstützen Panasonic TVs neben dem Unicast- auch den Multicast-Standard, um auf mehrere TV>IP-Server zuzugreifen, was bei größeren Projekten die Flexibilität erhöht. Die Panasonic Hotel-TV Modelle können die Senderliste auch von

einer externen URL-Adresse regelmäßig herunterladen. Der spezielle Hotel-TV-Modus, über den alle Panasonic TVs verfügen, erlaubt individuelle Einstellungen, die bei jedem Einschalten des TVs aktiviert werden. Mit USB Cloning ist der Systemintegrator zudem in der Lage, schnell und unkompliziert die Einstellungen auf alle Geräte zu übertragen. Weitere Informationen unter:

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S O U L M A D E H OT EL I N G A R C H I N G

Zuhause bei Freunden Mit Herz und Holz gegen kühle Business-Etikette: Eine lebenswerte Philosophie als Grundlage für ein völlig neues Hotelkonzept hat Architekt Thomas Schlereth mit seinem einzigartigen Projekt Soulmade

Das Hotel eröffnete im April 2016 und gehört nicht in die Kategorie eines konventionellen Business-Hauses. Das Soulmade ist anders. Richtig anders. Ein Hotel aus Holz gebaut und mit Naturmaterialien eingerichtet als herausragendes Beispiel für moderne und nachhaltige Architektur, fernab von Förmlichkeit und Corporate Standard. Im Soulmade fühlt man sich als Gast besonders willkommen und ein Stück weit wie zuhause. Thomas Schlereth, der selbst aus einer Hoteliersfamilie stammt und in den 1990-er Jahren sein Architekturstudium an der Münchner Universität absolvierte, ist kreativer Inhaber des Hotels Soulmade. Er war es auch, der die Idee dieses außergewöhnlichen Konzeptes entwickelte und die Realisierung sowie Projektleitung übernahm. Seit seinen Studienzeiten ist Holz das bevorzugte Rohmaterial von Schlereth. Zum einen, weil es die einmalige Eigenschaft besitzt, nachzuwachsen. Zum anderen, weil der Geruch, die Struktur und die Energie dieses Rohstoffes einzigartig sind. Seinen Grundgedanken für die bauliche Verwirklichung des Projektes Soulmade benennt er so: „Nachhaltig kann nur leben und sein, wer achtsam ist. Und wenn man achtsam lebt, zieht das ein hohes Maß an Nachhaltigkeit nach sich.“ Für ihn haben Beständigkeit und Aufmerksamkeit Vorrang.

Angenehmes Raumklima

Holz und die Verwendung heimischer Materialien spielten für Thomas Schlereth bei der Gestaltung des Businesshotels 3.0 die Hauptrolle – dazu wird das Soulmade ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Die offene zurückhaltende Architektur mit großen bodentiefen Fensterflächen und Naturböden sorgt in allen Zimmern für angenehme Raumstimmungen, die Verbindung der natürlichen Materialien für unaufdringliche Leichtigkeit. Ergänzt wird dies durch die dezenten Farben, fühlbaren Strukturen, die stilvolle Einrichtung und die neun Zentimeter di­

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cken Wände aus Kreuzlagenholz, die für ein hochangenehmes Raumklima sorgen. Bei den Betten wurde völlig auf Metallzugaben verzichtet. Diese sind komplett aus Eschenholz gefertigt und mit atmungsaktiven Naturmatratzen bestückt. Insgesamt 139 der WohlfühlApartments bietet das Soulmade seinen Gästen an. Das sind jeweils großzügige, helle Räume mit 21 oder 40 Quadratmetern. Keine herkömmlichen Hotelzimmer, sondern mit allem Komfort ausgestattete Apartments. In beiden Versionen, Business- oder Superior-Modell, steht dem Gast eine voll eingerichtete Kitchenette beziehungsweise Küche zur Verfügung. Zu deren Einrichtung zählen Induktionskochfeld mit eigens angefertigter Dunstabzugshaube, Mikrowelle, Wasserkocher sowie Kühlschrank mit Vier-Sterne-Gefrierfach. Sogar frische Direct-Trade-Kaffeebohnen, Handkaffeemühle und eine French Press stehen in jedem Zimmer bereit. Und ein Ambilight-TV, dessen Technologie nachweislich die Augen entspannt. Auch das in-room Tablet und seit neustem ein Handy mit WLAN und kos­ tenfreier Telefonie für unterwegs gehören zur Grundausstattung. Die Zimmertüre lässt sich auf Wunsch auch mit dem Smartphone öffnen. Aufmerksam: Die Nachlichtfunktion wird automatisch betätigt, sobald man mit den Füßen den Boden berührt. Fortschrittliche Technik, moderne Funktionen – die Entspannung kommt dabei nie zu kurz. Der überall gegenwärtige Baustoff Holz verströmt einen angenehmen Duft und strahlt Ruhe aus.

Ankommen, Ausatmen – leicht gemacht

Eine weitere Neuerung im Feld der Hotellerie liegt direkt hinter den großen Fensterflächen im Erdgeschoss: der Living Room, das rund 300 Quadratmeter umfassende Herzstück des Hauses. Alles weit und offen gestaltet, ohne Wände oder optische Raumtrenner. Im Living Room fließen die einzelnen Bereiche Check-In, Bar, Küche, Co-Living,

Fotos: Conny Mirbach, Hotel Soulmade, Maximilian Sydow

Hotel & Co-Living in Garching, nördlich von München, geschaffen. Von Eva Mittner


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Ein Hotel aus Holz — das Soulmade in Garching bei München hat seit April 2016 geöffnet und setzt auf Naturmaterialien. Die Fotos auf dieser Seite zeigen das Herzstück des Hauses: den 300 Quadratmeter großen Living-Room, der Check-In, Bar, Küche, Coliving, Bibliothek und mehr miteinander verbindet. Alles ist offen gestaltet und kommt ohne Wände und Raumtrenner aus

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HolzbauModule Der Wohlfühl-Werkstoff Holz – hier heimische Fichte – ist das zentrale Element des Hotels. In den in zurückhaltenden Erdtönen gestalteten Zimmern sorgen Fichten­ holz an den Wänden, Eichenböden und metallfreie Eschenholzbetten für eine angenehme Atmosphäre. Das dreistöckige Haus wurde nachhaltig, zukunftsweisend und mit einer enorm aufwändigen Produktionstiefe aus vorgefertigten Holzmodulen errichtet – mit Blick auf einen klimafreundlichen Energiehaushalt. Auch die beiden Zimmerkategorien „Business“ und „Superior“ ließen die Verantwortlichen aus maßgefertigten Holzmodulen fertigen. Diese Methode bedarf einer aufwändigen, präzisen Vor­ be­reitungsplanung, ist dann aber schnell und effektiv in der Umsetzung. Nach der Modulfertigung inklusive Innenausstattung in einer Groß-Zimmerei wurden diese fix und fertig auf die Baustelle geliefert, dort innerhalb eines Monats auf­ge­ baut, und nach der großen Grund­ reinigung konnte das Haus wenige Tage danach eröffnet werden.

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Bibliothek und Cocooning nahtlos ineinander über. Statt der gewohnten Rezeption fällt der Blick als erstes auf eine Zeitinstallation, die den Eingangsbereich zusammen mit einer imposanten Sitzgruppe schmückt und zugleich den Spirit des Hauses benennt: großes Zifferblatt an der Wand, beide Zeiger am Boden stehend und darüber der Schriftzug „timeless ... is only the presence“. In der Wohnlandschaft warten auf den Gast in deckenhohen dunklen Holzregalen eine große Auswahl von Büchern, jede Menge Spiele, gesammelte Objekte aus aller Herren Länder und persönliche Fundstücke von Thomas Schlereth – und wenn man möchte, dazu noch eine gute Tasse Bio-Tee oder directtrade Kaffee. Besonders charmant: die vielen, schon gelesenen Bücher mit Notizen und alten Postkarten als Lesezeichen. Hier gibt es zwischen den Sofas, Sitzecken und Ohrensesseln jede Menge Platz zum Frühstü­ cken, Arbeiten oder Entspannen. Die angenehmen Lichtquellen, der offene Echtholz-Kamin und die liebevoll ausgewählte Einrichtung strahlen eindrucksvolle Ruhe aus. Man kann sich öffnen oder zurückziehen – genau der Wunsch und die Grundphilosophie des Gastgebers.

Ganz gleich, wo man sich niederlassen möchte, kommunikatives Miteinander steht überall im Fokus. Sowohl an der „-twisted Bar“, an der der Barkeeper nicht hinter, sondern bei den Gästen neben der Theke steht als auch an der offenen „shared kitchen“ als Genuss-Revier: Am Morgen ist hier das Frühstücksbüfett aufgebaut. Jede Woche zaubert der Cooking Concierge abends mit frischen Lebensmitteln aus der Region kulinarische Highlights. Alle, die am liebsten selbst die Kochschürze anziehen, sind jederzeit willkommen und mischen unkompliziert mit.

Das Gras wachsen hören

Echte Highlights sind die Arbeitsnischen, die mit Sitzinseln, Flatscreens und den nötigen technischen Anschlüssen zum Co-Worken einladen. Ebenso EMMA, der kleine Store, der neben einem 3D-Drucker und einem Minifotostudio für Entrepreneurs, von der Bambus-Zahnbürste über Getränke bis zu Leckereien von umgebungsnahen Manufakturen und Produzenten alles anbietet. Wer sich aus den gemütlichen Ohrensesseln im Living Room lösen kann, darf sich für sein


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Insgesamt 139 Apartments bietet das Soulmade in den Kategorien Business oder Superior. Auch hier stand die Verwendung heimischer Materialien im Fokus

Wohlbefinden jederzeit sportlich austoben: Im einen Stockwerk tiefer gelegenen PaviGYM kommen all diejenigen voll auf ihre Kosten, die auf nachhaltiges Training und Functional Fitness mit Spaßfaktor stehen. Direkt vom Living-Room und den ebenerdig gelegenen Apartments gelangt der Gast in den ungewöhnlichen hauseigenen Barefoot-PocketPark. Hier kann man das Gras wachsen hören: ein Ankerplatz für die gestresste Business-Seele mit Baum- und Strauch-Inseln, die sich auch bei der sanftesten Brise im Wind wiegen. Durchzogen wird diese grüne Oase von Fußwegen, die aus runden Isar-Kieseln in unterschiedlicher Größe angelegt wurden. Ein Naturplatz, fern von jeder Hektik und Unruhe, der sich perfekt in das Gesamtkonzept eingliedert.

Mitarbeiter sind Gastgeber

Der Servicegedanke, der im Soulmade umgesetzt wird, passt zur nachhaltigen Bauweise und Ausstattung des Hauses. Unter dem Credo „Ankommen. Ausatmen.“ findet man hier einen Rückzugsort für jede Tagesform: Jeder wie er mag.

Eine wirkungsvolle andere Form des Umgangs mit den Gästen: Die Servicemitarbeiter werden als Gastgeber bezeichnet. Dabei überwiegt ein zwangloser Umgang ohne übertriebene Etikette oder förmlich steifer Höflichkeit. Qualität und ungezwungenes Wohlfühlen, das über den klassischen Hotelalltag hinausgeht und ein Stück weit zum Lebensraum wird. Thomas Schlereth und sein Weggefährte und Director of Development des Soulmade, Ole Kloth, sind überzeugt, dass dieser Bereich zukünftig noch stärker nachgefragt wird. „In unseren Augen wird das Wohnen auf Zeit noch viel stärker wachsen. Bei uns im Haus wohnen Gäste über mehrere Wochen und gar Monate.“ Das kommunikative Miteinander, der überall entstehende Kontakt fühlt sich nicht wie klassisches Hotel­ leben an, sondern eher unkompliziert und ohne vorgegebene Strukturen.“

Kleine Bäume für große Klimagerechtigkeit

„Unser Hotel wächst nach“, erläutert Thomas Schlereth. „Rund 1000 Bäume aus heimischer Forstwirtschaft wurden für den Bau unseres Hauses benötigt. Wir wollten dies klimaneutral

Einfach näher dran.

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Der 360-Grad-Blickwinkel für Profis aus dem Gastgewerbe

Den Gästen steht eine voll ausgestattete Kitchenette oder Küche zur Verfügung,

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Auch Co-working und der

Gedankenaustausch sind im

Living-Room möglich. Unten: Im Shop EMMA gibt es alles

von der Bambus-Zahnbürste

bis zu Getränken von der Manufaktur aus der Umgebung

ausgleichen und haben von daher bis heute mehr als die doppelte Anzahl an Bäumen in Mexiko neu pflanzen lassen.“ Als Partner für dieses Unterfangen haben sich Thomas Schlereth und Ole Kloth für die Kinder- und Jugendinitiative „Plant for the Planet“ entschieden, die sich für Klimagerechtigkeit im Sinne einer Gesamtreduktion der Emission von Treibhausgasen und einer einheitlichen Verteilung dieser Emissionen auf alle Menschen einsetzt und überall auf der Erde Bäume pflanzt. Das Ziel: 1000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Gut 15 Milliarden Bäume wurden bis dato schon umgesetzt. „Durch eine nachhaltige Forstwirtschaft wird das ganze Ökosystem Wald gesichert. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder bewahrt die Vielfalt von Holz, weil man nur so viel Holz nutzt, wie im gleichen Zeitraum nachwächst. Daher setzt die Initiative Plant for the Planet sich für die Aufforstung ein – und auch wir möchten Nachhaltigkeit in unseren Möglichkeiten umsetzen“, berichtet Thomas Schlereth. Denn auch wer nur einen oder wenige Bäume pflanzt, trägt zum Klimaschutz bei. Hier war es den Gastgebern wich-

tig, auch das Team als Träger des gemeinsamen Gedankens und Handels mit einzubeziehen und Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. Den Mitarbeitern etwas mitzugeben, was mit Stolz und Freude gezeigt werden kann. So erhielten alle Kollegen die sogenannte Treecard mit je 24 Bäumen. Für jeden virtuellen Baum wird ein realer Baum gepflanzt. Jedem Gast, der direkt bucht, schenkt das Soulmade ebenfalls einen Baum. Ein kleiner Beitrag im beständigen Gesamtkonzept, der zu großen Auswirkungen führt; siehe auch unter www.plant-for-the-planet.org. Thomas Schlereth und Ole Kloth wollen, dass sich ihre Gäste richtig zuhause fühlen. Das Resultat dieser gelebt nachhaltigen, achtsamen Ausrichtung sieht man im Soulmade besonders in den Kleinigkeiten. Und doch plant man auch noch größer: Denn es wäre viel zu schade, dieses Konzept nur an einem Ort der Welt Wirklichkeit werden zu lassen, wie auch von Anfang an unzählige Gästebewertungen bestätigen. Deshalb denken die beiden gerade über eine Vervielfältigung nach. „Kopenhagen“, meint Schlereth. „Das wäre ein guter Standort.“ Aber das gehen die beiden wieder ganz gelassen an. PROFILE

n Hotelkonzept aus Holz, ganzheitliche Philosophie

n Serviced Apartments für längere Aufenthalte n 139 Business und Superior Zimmer mit Kitchenette oder Küche

n Living Room als sozialer Treffpunkt, drei Meetingräume

n 53 Parkplätze in der Hoteltiefgarage, Tesla

Im PaviGYM kommen diejenigen auf ihre Kosten, die nachhaltiges Training und Functional Fitness mögen. Links: Die beiden Macher des Soulmade-Konzeptes Thomas Schlereth und Ole Kloth

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Charging Destination n Erstes Pavigym in einem Hotel, hauseigener EMMA Store n Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Red Dot Design Award, Iconic Awards, Best Stay Award, Worldwide Hospitality Awards – unter anderem für Leitsysteme, Architektur, Hoteldesign und Hotelkonzept n www.soulmadehotels.com


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Zwölf Monate Ferien Urlaub in Deutschland wird immer beliebter, und auch das Meer lockt längst nicht mehr nur im Sommer Touristen an. Voraussetzung für einen erfolgreichen Ganzjahresbetrieb ist, dass ein Hotel auch Alternativangebote für schlechtes Wetter bereithält. Von Silvia Geuker Unter dieser Prämisse baute Hotelier Markus Schnoor aus Kellenhusen sein Hotel konsequent um. Der Küchenmeister und Hotelfachmann führt das Hotel ­ ­Erholung fünf Gehminuten vom Strand entfernt in der vierten Generation gemeinsam mit seiner Frau Birgit. Ursprünglich war hier eine Bäckerei zuhause, doch der Urgroßvater begann irgendwann nebenbei mit der Vermietung von Zimmern. Zunächst gab es einen Hotelbetrieb auf der gegenüberliegenden Straßenseite, doch mehr und mehr verlagerten sich die Aktivitäten ins Haupthaus, sodass 2011 ein grundlegender Umbau erfolgte.

zimmer bis zur 42 Quadratmeter großen Suite. Schon die Farbgebung der wertig und hell ausgestatteten Räume mit Akzenten in Blau verspricht Erholung. Zusätzlich befinden sich drei Ferienwohnungen im Garten. Auch diese Gäste dürfen auf Wunsch das Halbpensionsangebot genießen.

Jungbrunnen-Spa

Alles auf Anfang

Im Ostseebad Kellenhusen schuf Markus

Schnoor aus seinem

Hotel Erholung einen Ganzjahresbetrieb,

den er zusammen mit

seiner Frau Birgit leitet

Fotos: Olaf Nowodworski (5); Rolf Otzipka (1); Soenne (6)

Doch Schnoor wollte mehr als nur die Sommersaison am Meer bestreiten und erfand sein Hotel mit einem weiteren Um- und Neubau 2015/16 komplett neu. Dadurch entstand Platz für zusätzliche Zimmer sowie einen Sauna- und Wellnessbereich, den seine Frau federführend leitet. Früher gab es nur einen Emp­ fangstresen, nun heißt ein gemütlicher Empfangsbereich mit behaglichem Sofa und Ohrensesseln den Gast willkommen. Ein neuer Multifunktionsraum dient unter anderem als Aufenthaltsraum für die Gäste. Die 35 modernen Hotelzimmer verteilen sich über drei Gebäudeteile, die alle miteinander verbunden sind. Das Angebot reicht vom Einzelzimmer über Doppel-

Der erholungSpa mit seinen 160 Quadratmetern ist inspiriert von der Natur. Birkenstämme, Fototapeten mit Waldmotiven und ein Hauch von Meer sind Spiegel der umgebenden Naturlandschaft. Eine Strandlounge und eine Terrasse lassen den Alltag schnell vergessen. Nicht nur Hotelgäste, sondern auch Tagesbesucher sind hier willkommen. Was liegt näher, als bei den Anwendungen auf die Kraft des Meeres zu setzen? Wie wäre es mit einem Wellness-Menü aus Meerespeeling, Körperpackung aus Rügener Heilkreide und Meeresgel, einer Entspannungsmassage mit Algenöl und einem abschließenden Tee? Bei den Gesichtsbehandlungen punktet zum Beispiel die Anwendung „Pro Age mit OceanCollagen“. Hier wird das Gesicht mit hochreinem, ozeanischen Kollagen, Avellana-Öl, Meerwasser und Bernsteinpulver sichtbar verjüngt. Während draußen die Stürme toben und die Gischt aufbraust, kann man in der finnischen Strandsauna perfekt einheizen. Wem das zu heiß ist, der nimmt lie-

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ber Platz in der wohltemperierten Waldkräutersauna mit 60 Grad. Ein Dampfbad rundet das Angebot ab. In den beiden Ruhebereichen laden Sofas und Liegen zum Relaxen ein.

Einladende Möblierung

Aqua- und Grautöne­ bestimmen das

Ambiente im Hotel

Erholung, wie im Spa

(Bilder oben und kleines Bild unten links)

Neuer Multifunktionsraum

Der Multifunktionsraum dient sowohl als Restauranterweiterung, als Gesellschaftsraum für bis zu 15 Personen und als Aufenthaltsraum für die Hausgäste. Intensiv wird er in den unbeständigen Herbst- und Wintermonaten genutzt. Vor diesem Hintergrund suchte Schnoor einen Stuhlsessel, der sich sowohl als Sitzmöbel im Res­taurant als auch für einen gemütlichen, langen Abend eignet. Durch die Beratung von Florian Schmidt, Gebietsverkaufsleiter bei Schnieder fiel seine Wahl auf das Modell Luisa (www.schnieder.com). Der Umbau hat die Erwartungen von Schnoor voll erfüllt: „Mit unseren Buchungen im Winter liegen wir im Plan. In Kellenhusen spielen wir eine Vorreiterrolle, denn es ist kein typischer Ganzjahres-Ferienort. Langsam ziehen Restaurants und Cafés nach. Besonders beliebt ist auch das Spa bei externen Besuchern. Hier kommen unsere Behandlungen gut an. Ganz wichtig ist für mich, dass wir unseren Mitarbeitern einen ganzjährigen Arbeitsplatz bieten können.“

Im Rahmen der Umbaumaßnahmen erhielten das Res­ und im Restaurant taurant und ein Multifunktionsraum des Hotels ein neues Einrichtungskonzept sowie eine neue Gastronomiemöblierung von der Stuhlfabrik Schnieder. Zuletzt war das Restaurant 2001 renoviert worden, wobei die Möbel noch aus den 1980er Jahren stammten. Um den Umbau ganzheitlich zu gestalten, entwarf eine Innenarchitektin ein grundlegendes Konzept als roten Faden für die künftige Einrichtung. Dabei berücksichtigte sie regionale Besonderheiten wie die Farben des Meeres, die Lage am Wald und auch historische Erinnerungen der Familie. Daher verleihen der alte Backofen und Familienfotos von früher der neuen Einrichtung ihren individuellen Charme. Durch zarte Aqua- und Grautöne, die an die Farbe des Meeres und an Kieselsteine erinnern, entsteht die besondere Atmosphäre im Restaurant. In das elegante­ PROFILE Ambiente integrieren sich optimal die Stuhlmodelle Parco und Arezzo von Schnieder, die für einen hohen n Markus Schnoor leitet das Hotel Erholung Sitzkomfort stehen. Durch die Kombination beider Moin der vierten Generation delle ist das Erscheinungsbild des Restaurants elegant n 2015/16 erfolgte der Umbau zum und einladend. Die naturfarbenen Tischplatten aus Ganzjahresbetrieb Eiche bilden einen schönen Kontrast zu den dunklen n Das Hotel bietet 35 Einzel- sowie Stühlen. Insgesamt bietet der Raum 80 Sitzplätze. Doppelzimmer und Suiten

n Das Restaurant verfügt über 80 Sitzplätze

n Ehefrau Birgit leitet den neuen Wellnessbereich

n Restaurant und Spa-Bereich sind ganzjährig für externe Gäste zugänglich

n www.hotel-erholung.de

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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G

H OT ELV ER T R I EB I M Z EI TA LT ER D ER D I G I TA L I S I ER U N G

Es war nie leichter, ein Hotel zu füllen

Fotos: prizeotel, prize management group

Im Gastbeitrag erklärt Constantin Rehberg, Chief Digital Officer bei prizeotel, welche Ausrichtung das Online-Marketing eines Hotels heute haben sollte und welche Optimierungsmöglichkeiten es in diesem Zusammenhang gibt.

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ZUR PERSON Constantin Rehberg ist Experte im Bereich OnlineMarketing sowie der Digitalisierung für die Hotellerie. Bevor er 2018 bei prizeotel als CDO (Chief Digital Officer) bei prizeotel einstieg, zeichnete er über zehn Jahre bei A&O Hotels and Hostels für den Aufbau der Online-Marketing-Strategie verantwortlich und konnte hier eine überdurchschnittlich hohe Direktbuchungsquote realisieren. Dies wurde unter anderem durch eine Studie bestätigt, welche A&O als Kette mit dem besten Online-Marketing auszeichnete.

Im Grunde könnten die Zeiten für Hotelverkäufer kaum optimistischer sein. So ist etwa die Nachfrage nach Hotelbetten in Deutschland seit nunmehr einer Dekade kontinuierlich angestiegen – in Berlin beispielsweise um mehr als 80 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahren. Der deutsche Tourismus boomt und trotzdem weiß niemand vorauszusagen, wie lange die Nachfrage diesen Optimismus noch tragen kann. Denn klar ist schon heute, dass sich der Wettbewerb in den nächsten Jahren durch immer mehr Hotelbetten stark verschärfen wird. So gehen immer mehr Experten von einer deutlichen Zuspitzung des Wettbewerbs aus, da die Anzahl der angekündigten Betten immer weiter in die Höhe schnellt. Zunächst einmal sollte die Frage gestellt werden, welche Auswirkungen dieser zunehmende Wettbewerb zukünftig auf den Markt haben wird. Neben einem gesteigerten Preiskampf wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass derjenige den Wettbewerb gewinnen wird, der langfristig die geringsten Distributionskosten haben wird, da an den großen Kostenblöcken Miete sowie Kapitalbeschaffungskosten kaum mehr gespart werden kann. Somit rückt das Thema Distribution inklusive der damit verbundenen Kosten immer weiter in den Fokus der strategischen Ausrichtung eines Hotels beziehungsweise von Hotelketten. Das heißt aber in aller Deutlichkeit auch, dass die Zeit der Vorbereitung immer knapper wird. Natürlich darf in diesem Kontext auch eine Betrachtung der omnipräsenten OTAs nicht außer Acht gelassen werden, denn während Amazon unter dem Label „Amazon Go“ eigene Läden eröffnet, nehmen die Spekulationen zu, welche Rolle zukünftig Airbnb und booking.com einnehmen werden. Aber der Reihe nach. Die Ratenstruktur Das Fundament für eine gute Online-MarketingStrategie ist eine gut durchdachte Ratenstruktur. Denn die wichtigste Erkenntnis im Internet ist, dass am Ende alle um den gleichen Kunden kon-

kurrieren. Und dies gilt nicht nur für klassische Wettbewerber, sondern auch für Vertriebspartner, die nun ebenso zu Mitbewerbern werden können. Dies bedeutet dann allerdings auch, dass online derjenige einen strategischen Vorteil hat, der in Summe die besten Konditionen offerieren kann. Jeder Hotelier sollte bei Google regelmäßig den Namen seines Hotels suchen und zunächst prüfen, wo der Kunde den günstigsten Preis erhält und dann ebenso abgleichen, welche Vertriebsprovisionen hinter den Angeboten stehen. Wer beispielsweise mit statischen Raten und Kontingentverträgen arbeitet, wird hier wahrscheinlich mit der Tatsache konfrontiert, dass hinter dem günstigsten Preis für den Kunden die teuerste Provision für das Hotel steht. Ein ähnliches Bild findet sich oftmals bei anderen Meta-Portalen wie Trivago, Kayak oder Swoodoo. Demnach ist es also wichtiger als je zuvor, genau zu überlegen, welcher Partner welche Rate bei welcher Provision erhält. Wo letzteres oft nicht frei zur Disposition steht, hat der Gesetzgeber zum Vorteil der Hotels glücklicherweise darüber entschieden, dass eine Ratenparität seitens der Vertriebspartner nicht mehr gefordert werden kann. In der Praxis gilt es heute als Best-Case, den bes­ ten Preis (auch im Hinblick auf Buchungs- und Stornierungsbedingungen) nur auf der eigenen Website zur Verfügung zu stellen. Hierbei haben sich zwei Modelle durchgesetzt: Modell 1: Jeder Partner erhält den gleichen Preis inklusive eines Aufschlags zur eigenen Website, wobei der Aufschlag prozentual oder absolut ausfallen kann. Dieses Modell ist sehr einfach aufgebaut und auch einfach zu kontrollieren. Beträgt der Aufschlag beispielsweise pauschal zehn Euro, so würde das Zimmer auf der hoteleigenen Website 100 Euro kosten und über alle Vertriebspartner 110 Euro. Modell 2: Jeder Partner erhält einen Aufschlag in Abhängigkeit der vereinbarten Provision.

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Dem Management der Meta-Portale sollte fortan eine strategische Bedeutung zugemessen werden, um die optimale Darstellung zu möglichst niedrigen Kosten zu gewährleisten. Dieses Modell ist etwas komplexer in Umsetzung und Kontrolle. Sofern wieder das Beispiel der 100 Euro bemüht werden soll, würde ein Partner mit 15 Prozent Kommission dann eine Rate von 115 Euro zur Verfügung gestellt bekommen, bei 20 Prozent Provision entsprechend 120 Euro. So trägt jeder Partner im Grunde seine Vertriebskommission selbst. Welches Modell für ein Hotel nun das bessere ist, muss individuell entschieden werden. Eine besondere Herausforderung bringen allerdings solche Partner mit sich, die ihrerseits wiederum Vertriebspartner benutzen, so genannte Wholesaler. Hier kommt es immer wieder vor, dass Einkäufer aus dem Ausland Raten einkaufen und ihrerseits die Preise selbst reduzieren, um Kunden einen günstigen Preis anbieten zu können. Das funktioniert in der Praxis so: Hotel A schließt eine Vereinbarung mit Wholesaler B, bei dem wiederum Website C einkauft. Hotel A schließt diese Vereinbarung im Glauben, das Zimmer für 100 Euro und 20 Prozent Provision zu vermitteln. Website C wiederum gibt sich mit weniger Provision zufrieden, reduziert die Kommission in eigenem Ermessen und bietet das Zimmer über Meta-Portale für 90 Euro an Endkunden an. Die Namen und Firmensitze dieser Websites wechseln sehr häufig und sind oft ganz bewusst nicht in Deutschland. Wichtig ist daher, die Zusammenarbeit mit allen Vertriebspartnern genau im Blick zu behalten. In der Praxis lässt sich oft nur über Testbuchungen herausfinden, welcher Partner hinter einer Rate auf einem unbekannten Portal steht.

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Die Sichtbarkeit Der zweite wichtige Hebel im Kontext eines guten Online-Marketings ist die Optimierung der Sichtbarkeit. Denn die beste Rate auf der eigenen Website bringt nur etwas, wenn potenzielle Gäste diese auch finden können. Auch hierbei empfiehlt sich wieder, den Namen des eigenen Hotels über Suchmaschinen im Internet zu suchen und zwei Dinge zu überprüfen: Wer taucht unter meinem Hotelnamen auf? Insbesondere die großen OTAs versuchen oft, die spezifische Suchnachfrage nach einem Hotel mit eigenen Anzeigen abzufangen und den Traffic auf das eigene Portal zu leiten. Hierbei buchen OTAs und Bewertungsplattformen (die heute als Buchungsplattform betrachtet werden müssen) optimierte Anzeigen oder versuchen im organischen Ranking weit vorne zu ranken. Und zweitens: Wer bietet welchen Preis auf Meta-Portalen an? Die größten Preisvergleichsseiten für Hotels im Internet sind heute Google, Trivago und TripAdvisor, wobei Google immer stärker wächst. Jeder Hotelier sollte also genau prüfen, ob und wie die Raten der eigenen Website hier dargestellt werden. Sofern die Raten hier gar nicht auftauchen, sollte ein technischer Partner für die Anbindung gesucht werden, was viele PMS-Hersteller oder Channel-Manager inzwischen auch als Modul anbieten. Dem Management der Meta-Portale sollte fortan eine strategische Bedeutung zugemessen werden, um die optimale Darstellung zu möglichst niedrigen Kosten zu gewährleisten.


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Die ganze Anstrengung bringt nichts, wenn potenzielle Gäste die Buchung nicht abschließen, weil sie etwas davon abhält.

Die Conversion Der dritte und alles entscheidende Faktor ist die Conversion-Rate der eigenen Hotelwebsite. Sie beschreibt zunächst einmal ganz banal das Verhältnis von Besuchern auf der Website und denjenigen, die auch wirklich buchen. Kommen also 100 Leute auf die Website und drei schließen eine Buchung ab, dann beträgt die Conversion-Rate drei Prozent. Nachdem die Ratenund Sichtbarkeitsstrategie darüber entscheiden, ob potenzielle Kunden auf die Website gelangen, entscheidet die Conversion-Rate abschließend darüber, ob gebucht wird oder nicht. Die ganze Anstrengung bringt nichts, wenn potenzielle Gäste die Buchung nicht abschließen, weil sie etwas davon abhält. Und mehr noch: Der Effekt kann höchst negativ sein,

P R I Z E OT E L prizeotel ist eine Economy-Design Hotelmarke im Zwei-SterneSuperior-Bereich, gegründet 2006 von Hotelier Marco Nussbaum und Immobilienökonom Dr. Matthias Zimmermann. Dank einer exklusiven Zusammenarbeit mit dem New Yorker StarDesigner Karim Rashid trägt jedes Hotel der Gruppe konsequent die Handschrift des Designers, womit diese zu sogenannten Signature Brand Hotels werden. Die aufstrebende Gruppe hat drei Häuser am Markt und wächst derzeit auf zehn Hotels mit einer Kapazität von mehr als 1.900 Zimmern. Im März 2016 erwarb die Rezidor Hotel Group 49 Prozent an prizeotel. www.prizeotel.com

wenn eine Hotelmarke auf diese Weise in negativer Erinnerung bleibt. Wenn, wie anfangs bereits festgehalten, alle Vertriebspartner um den gleichen Kunden werben, braucht es am Ende eine hoteleigene Website, die sich mit diesem Wettbewerb messen kann. Andernfalls gehen wertvolle­ Conversion verloren. Denn der Einkauf von Traffic erfolgt in fast allen Fällen über dynamische CPC (Cost per Click) und so entscheidet die Conversion-Rate über die Distributionskosten auf der eigenen Website. Je höher diese Rate ist, desto geringer die Ausgaben pro Buchung beziehungsweise desto höher kann auch der Preis pro Klick sein, den ein Hotel bezahlen kann. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Hotel A hat eine Conversion-Rate von drei Prozent und Hotel B eine Conversion-Rate von sechs Prozent. Zahlen beide einen CPC von 0,20 Euro und generieren einen Warenkorb von 100 Euro, dann beträgt die effektive Kommission von Hotel A 6,66 Prozent. Bei Hotel B sind es aber nur 3,33 Prozent. So könnte Hotel B aber auch doppelt so viel für einen Klick bieten und so im Wettbewerb gegen Hotel A gewinnen. Abschließend muss demnach festgehalten werden, dass nur Hotels, die ihre Raten, ihre Sichtbarkeit und ihre Conversion optimieren, auch dann noch wettbewerbsfähig sind, wenn der Druck des Marktes steigt. Die größte Veränderung ist wohl, dass es hier nicht mehr ausreicht, in einer Disziplin besonders gut zu sein – nur wer alles gleichermaßen gut kontrolliert, kann sich einen Wettbewerbsvorteil bewahren.

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B  R E A K FA S T + D I N N ER = B R I N N ER Links: Overnight Oat mit Milram Food-

Service Skyr HimbeerCranberry

Rechts: Porzellan Avantgarde von Tafelstern.

www.tafel­stern.de Unten: Pancakes

mit Guacamole von

Solpuro. Das Rezept ausführlich auf

www.gastrotel.de. www.sol-puro.de

und Essensgewohnheiten ist das nicht anders – Burger und Streetfood haben es gezeigt. Das neueste Konzept aus Übersee verbindet zwei Mahlzeiten, die sich klassischerweise nicht begegnen. Von Maren Bielecke

Fotos: Die genannten Unternehmen, Viktor Strasse (mymuesli)

Von früh bis spät

Viele Trends kommen aus den USA. Bei Lebens­mitteln

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Aryzta Coup de pates Kakaobrötchen

Eipro Snegg Italian Style Frühstück von 6.30 Uhr bis maximal 10.30 Uhr? Wenn man amerikanischen Gewohnheiten und Gastro-Konzepten glaubt, ist das völlig veraltet. Und so langsam schwappt dieser Food-Trend auch nach Deutschland. Brinner heißt er und beschreibt die Verschmelzung der beiden Mahlzeiten Frühstück (breakfast) und Abendessen (dinner). In den USA ist dies längst gastronomischer Alltag, für deutsche Gaumen jedoch noch ziemlich ungewohnt. Adaptiert man das Brinner-Konzept dennoch auf deutsche Gastronomien, so sind zwei Varianten denkbar. Das traditionelle Frühstück mit altbewährten Bestandteilen über den Mittag und Nachmittag hinaus anzubieten, gibt eher unerfahrenen Gästen die Möglichkeit, Brinner-Luft zu schnuppern. Gastronomen und Hoteliers bieten also die Gerichte auch nachmittags und abends an, die anderswo zum Frühstück auf den Tisch kommen: Croissants, Pancakes, Rührei und Bacon oder Obstsalat. Weiterer Vorteil: Dieses Konzept gibt langschlafenden Frühstücksfans in Hotels genügend Zeit, ihr Lieblingsessen in Ruhe bis zum Abend zu genießen. Steffen Göhringer, Head of Product Management Germany bei Aryzta Food Solutions, sagt: „Frühstücksangebot den ganzen Tag? Ja, das kann an stark frequentierten Standorten und vor allem solchen, die von einer jüngeren Zielgruppe frequentiert werden, eine Differenzierung sein. Das Konzept wird allerdings nur dann Akzeptanz beim Gast finden, wenn er um 16 Uhr genauso frische Brötchen serviert bekommt wie um acht Uhr morgens. Dies ist mit geringem Handlings- und Kostenaufwand nur mit tiefgekühlten Produkten

Mini Babybel

frischli Piräus to go

Aryzta Coup de pates irisches Softbrötchen Blaa

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Nutella

Das vollausgeschöpfte Brinner ist dagegen experimenteller, indem es Komponenten des Frühstücks- mit denen des Abendangebotes vermischt. möglich, die bei Bedarf jederzeit frisch aufgebacken werden können. Wenn dies nicht möglich ist, empfehlen wir Produkte, die eine lange Standzeit haben und Produkte, die nicht nur zum Frühstück angeboten werden können.“ Welche Produkte er aus dem Sortiment von Aryzta Food Solutions empfiehlt, lesen Sie auf Seite 30.

Crossover absolut

Diese erste Variante mag ein wenig an Brunch erinnern. Das vollausgeschöpfte Brinner ist dagegen experimenteller, indem es Komponenten des Frühstücks- mit denen des Abendangebotes vermischt. Bei dieser mutigeren Auslegung des Brinner wird nicht einerseits Frühstück und andererseits Herzhaftes geboten, sondern süße Frühstücksklassiker und Deftiges werden in neuen Snacks und kleinen Speisen kombiniert: Herzhafte Waffeln mit Ei und Speck, Pancakes mit Avocado oder Bagels mit Hähnchen und Pesto, Croissants mit Käse und Chilis überba­ cken, das Müsli darf auch mal Gemüse enthalten und ein süßer Pancake trifft auf Ei mit Speck und Konfitüre als Sauce.

Abenteuerliche Mischung

Vandemoortele Erdbeer Croissant www.vandemoortele.de

Wie auch immer ausgelegt und kombiniert, Brinner ist eine logische Konsequenz aus den sich verändernden Gewohnheiten und dem ohnehin vorherrschenden Trend zum Außer-Haus-Konsum. „Aufgrund von wachsendem Zeitdruck und steigender Mobilität snacken sich immer mehr Menschen durch den Tag. Sie setzen auf kleine Gerichte, die Convenience, Genuss und Gesundheit vereinen“, erklärt Sven Kreitz, Marketingleiter Milram Food-Service: „Wir haben deshalb für die Zubereitung unserer aktuellen Neuprodukte Trends wie Brinner – from Brunch to Dinner oder Snack

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B  R E A K FA S T + D I N N ER = B R I N N ER

mymuesli Miniboard und Displays

Délifrance Boule Rustique Natur Délifrance Boule Rustique Karotte

Zimtpfannekuchen mit Milram Food-Service Vanille Skyr around the clock aufgegriffen und in kreativen Rezeptideen umgesetzt.“ Zusammen mit dem Superfood Chiasamen, Haferflo­ cken, frischen Früchten und Mandeln werden zum Beispiel aus dem neuen Milram Skyr-Dessert Himbeer-Cranberry ohne großen Zeitaufwand Overnight Oats, die nicht nur zum Frühstück schmecken. Sogar Porzellanhersteller haben den Brinner-Trend erkannt: „Eine wilde Mischung“, sagt Gabrielle Dettelbacher, Marketingleiterin bei Tafelstern, „aber ein geschmackliches Abenteuer, bei welchem verschiedene Aromen aufeinander treffen und in ihrer speziellen Kombination besonders gut schmecken.“ Um diesen Food-Trend und die Tischkultur des Hauses stilecht zu präsentieren, wird Porzellan verwendet, das den Brinner-Speisen genügend Raum zur Entfaltung bietet. „Je opulenter die Speisen sind, desto eher sollten minimalistische und runde Formen ohne Schnörkel oder Dekor zum Einsatz kommen – wie beispielsweise unsere Porzellankollektion Avantgarde“, rät Dettelbacher.

Universell einzusetzen

Aryzta Food Solutions stellt verschiedene Produkte bereit, die sich von früh bis spät ins Food-Angebot integrieren lassen: Beispielsweise die Produkte der American Bakery von Otis Spunkmeyer und MiniKuchenschnitten von Coup de pates können zu einem Kaffee tagsüber angeboten werden. Das irische Softbrötchen Blaa und das Kakaobrötchen von Coup de pates bereichern das Frühstücksangebot, können aber zusätzlich, wie das Kakaobrötchen, zum Beispiel geviertelt als Kaffeegedeck angeboten werden. Das Blaa Brötchen kann auch aufgeschnitten zu Salat, als Bur-

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ger Bun zum Brunch oder als Amuse-Bouche gereicht werden. www.aryztafoodsolutions.de

Snack-Cup

Der Mini Babybel Single ist mit 20 Gramm Portionsgröße prädestiniert für das unkomplizierte Impuls-Snacking. Die Angabe der Produktdeklaration auf jeder Portion in Verbindung mit einem GTIN ermöglicht erstmals einen Einzelverkauf des runden Käse-Snacks. Für das dynamische, wachsende Frühstück to-go lässt sich Mini Babybel auch kreativ als Snack-Cup anbieten: der hygienisch verpackte Käse verpackt in einem wiederverschließbaren Becher und kombiniert mit Laugen-Snacks, Cocktail-Tomaten, Salami-Sticks oder Nüssen. www.babybel.de

Rustikale Brötchen

Unter dem Namen Boule Rustique präsentiert Délifrance Deutschland verschiedene, handgefertigte Brötchen. Eine rustikale Optik und ein aromatischer Teig, eine runde Form und die natürlich geplatzte Krus­ te lassen das Brötchen an die bäuerliche Küche erinnern. Der Natursauerteig ist mit Kartoffelflocken angereichert, weshalb das Produkt im gebackenen Zustand lange knusprig bleibt. Alle Boules Rustiques werden tiefgekühlt geliefert und sind einfach im Handling. Neu im Sortiment sind Boule Rustique Lauge sowie die Petites Boules Rustiques Hell und Dunkel. www.delifrance-backwaren.de

Handwerklicher Ei-Snack

Snegg ist eine fertige Rührei-Portion in Homemade-Optik von Eipro. Sie bietet sich an, wenn es schnell gehen soll, für

den Brötchen-Snack zwischendurch und lässt sich kombinieren. Eipro Marketing Managerin Silvia Peuker sagt: „Das Produkt enthält weder Konservierungsstoffe noch Geschmacksverstärker, ist glutenfrei und zu 100 Prozent vegetarisch. Dank seiner handwerklichen Form ist es besonders im Snack-Bereich vielseitig und individuell einsetzbar. Ob im Veggie-Style mit Brot, Tomate und Walnüssen, als BBQ-Style mit Pulled Chicken im Brötchen oder ItalianStyle mit gegrilltem Gemüse und Frischkäse auf Baguette.“ www.eipro.de

Kalimera

Beim Frühstück, Brunch und im weiteren Tagesgeschäft können Betriebe punkten, die nicht nur Filterkaffee, sondern verschiedene Kaffeespezialitäten mit aufgeschäumter Milch anbieten. frischli bietet dafür Milch in UHT-Qualität sowie Kaffeesahne an. Seit der Zusammenlegung der Vertriebsaktivitäten mit der Sahnemolkerei Wiesehoff ist dieser Bereich gewachsen, sodass nun auch frische Milchprodukte wie Joghurt und Dickmilch angeboten werden. Zum To-go-Verzehr eignen sich aber auch die beiden Joghurtcremes nach griechischer Art von frischli. Die zwei Sorten Joghurtcreme Holunderblüte-Minze nach griechischer Art und Joghurtcreme Melone nach griechischer Art punkten mit Proteingehalt und hohem Quarkanteil. www.frischli-foodservice.de

Nuss-Nougat-Klassiker

Nutella im neuen Format: Den beliebten Brotaufstrich gibt es nun von Hellma auch im Mini-Glas. Dieses enthält 25 Gramm, ist dem bekannten Glas 1:1 nachempfunden und ein Highlight am Büfett oder für den


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Roomservice. Auch die Portionspackung greift das Design des Original-Glases auf und ist zudem leicht zu öffnen. Derzeit unterstützt Hellma Kunden, Hoteliers und Gastronomen mit dem Nutella Butler, einer eigens entwickelten Präsentationshilfe fürs Büfett. Dieser besticht durch zeitloses Design und die Verwendung von Materialen wie Holz und Glas. Der limitierte Butler ist einfach im Handling. www.hellma.de

Skyr is the limit

Genuss vom Frühstück bis zum Abend versprechen Pancakes mit frischen Erdbeeren und dem Neuprodukt Skyr-Dessert Vanille von Milram Food-Service. Aus verschiedenen Rezeptideen des Unternehmens lassen sich individuelle Gastro-Konzepte ableiten – zum Beispiel eine Brinner-Bar mit verschiedenen verzehrfertigen Jo-

ghurt-, Quark- oder Skyr-Desserts, frischen Früchten, Cerealien und Vollkorngebäck. Die Gäste können sich so ihren speziellen Snack zusammenstellen. Zudem lässt sich dieser bei viel Experimentierfreude mit herzhaften Zutaten beliebig erweitern. www.milram-food-service.de

Müsli to go

Farbenfroh gestaltet sind die Mini-Boards, bestückt mit my­muesli-2go. Der Betreiber kann zwischen Mini-Board-Größen für vier, neun oder zwölf Portionsbecher sowie zwischen Holz- und Milchglasoptik wählen. Beide Materialien lassen sich einfach reinigen und sind sehr stabil und langlebig. Der Gast wiederum kann dann die Becher herausnehmen und zum Sna­ cken zwischendurch mitnehmen. Auch Präsentationsdisplays gibt es von dem Bio-

Müsli-Hersteller, wenn die Gäste die Speisen lieber vor Ort essen möchten. www.mymuesli.de

Fruchtiges Gastro-Sortiment

Was wären Frühstück, Brunch oder Brinner ohne Fruchtsaft? Exklusiv für Gastronomie und Getränkefachgroßhandel hat Rauch Fruchtsäfte zu Jahresbeginn die neue Linie Franz Josef Rauch gelauncht. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums kamen die zwölf Sorten im Retro-Design in der Ein-Liter-Mehrweg-Glasflasche auf den Markt. Die Sorten reichen von den Klassikern Orange, Apfel, Multivitamin, über Exotisches wie Ananas, Maracuja und Mango, bis hin zu Rhabarber und Schwarze Johannisbeere. www.rauch.cc

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K  U L I N A R I K FÜ R K I N D ER

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„Kinder wählen Speisen emotional aus“ Nicht nur, aber auch in Kinder- und Familienhotels stellt sich die Frage, wie kleine Gäste ihren Ansprüchen – und denen der Eltern – entsprechend verpflegt werden können. Zu diesem Thema haben wir zwei Experten

Herr Kögler, Herr Ott, was macht die Verpflegung von Kindern besonders aus und worin liegen die Unterschiede zur Kulinarik für Erwachsene? Kögler: Kinder sind meistens Trennköstler, das liegt an der Evolution. Sie essen ein Würstchen, aber kein Brot dazu, oder Reis „ohne alles“. Im Kleinkindalter ernähren sich Kinder definitiv gesünder als Erwachsene, wenn man sie essen lässt, was sie möchten. Wir haben ein separates Kinderbüfett, das niedriger gebaut ist als der Erwachsenenbereich. So können sich die Kinder alle Speisen anschauen und sich selbst bedienen. Ott: Kinder wählen ihre Speisen meist rein emotional und geschmacksorientiert aus, auch die Optik spielt eine Rolle. Das, was sie als lecker kennen oder was schön beziehungsweise lustig aussieht, wird bevorzugt auf den Teller gelegt. Die gesunde Küche – mit zum Beispiel Gemüse – muss geschickt verpackt wer-

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den, damit Kinder zugreifen. Erwachsene hingegen wählen ihr Essen bewusster aus, sie planen Speisen und bedenken Risiken, hier wird mehr rational entschieden. Auf welche Produkte setzen Sie, um die kleinen Gäste ihren An­ sprüchen und Erwartungen entsprechend zu verpflegen? Müssen es immer Fischstäbchen und Chicken Nuggets sein? Kögler: Wichtig ist frisch zubereitetes Essen, keine Fertiggerichte. Bei uns gibt es auch manchmal Fischstäbchen oder Chicken Nuggets, einfach weil die Kinder daran gewöhnt sind und solche Dinge mögen. Wir bieten statt Fischstäbchen aber lieber ein Fischfilet mit Knusperdecke an, das schmeckt den Kindern genauso gut. Eine gesunde Ergänzung oder Alternative anzubieten, hat für mein Team und mich höchste Priorität.

Fotos: Familotel xx, Markus Guerteler, Kinderhotel Oberjoch,

befragt. Die Fragen stellte Maren Bielecke.


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I N TERVI EW M I C H A E L KÖ GLE R & SE B AST IAN J . OT T

Ott: Fischstäbchen und Chicken Nuggets gehören vor allem deshalb zu den beliebten Klassikern, da sie in Fett zubereitet werden. Und Fett ist Geschmacksträger. Allerdings gibt es auch zahlreiche gesunde Alternativen. Wichtig hierbei ist, die Speisen für die Kinder attraktiv zu machen. Frische Zubereitung und gutes Abschmecken machen die leckere und dennoch gesunde Küche für Kinder aus. ZUR PERSON

Die Eltern haben meist ganz andere Vorstellungen davon, was der Nachwuchs zu sich nehmen sollte. Wie können Kinder zu gesünderer Ernährung mo­ tiviert werden? Kögler: Unsere kleinen Gäste haben dank Kinderprogramm – Reifen-Wasserrutsche, Softplayanlage, Turnhalle, Kletterwald und so weiter – richtig Hunger. Um ihre Energiespeicher aufzufüllen, greifen sie ganz automatisch nach buntem, abwechslungsreichem Essen. Wir unterstützen dies, indem wir ganz verschiedene Obst- und Gemüsesorten anbieten, die wir zusätzlich in witzige Formen schneiden und kindgerecht dekorieren. Ott: Gesunde Ernährung bei Kindern ist sehr wichtig. Um ihnen dies auch zu vermitteln, spielt die Präsentation der Speisen eine große Rolle. Neben der kindgerechten Zubereitung ist es auch wichtig, den Kindern die angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So fühlen sich Kinder, denen zum Beispiel beim Abendessen ein eigenes Kinderrestaurant oder Büfett zur Verfügung steht, wahrgenommen und verstanden. Die Bereitschaft, die extra zubereiteten Speisen zu essen, steigt dadurch deutlich.

Das Vier-Sterne-Superior-Kinderhotel Oberjoch in Bad Hindelang bietet 138 Familiensuiten mit unterschiedlichen Größen. Michael Kögler ist dort Küchenchef. Für Kinder zu kochen

ZUR PERSON

Sebastian J. Ott ist Vorstandsvorsitzender der Familotel AG. Der 1994 gegründete Hotelverbund Familotel mit Sitz in Amerang

bei München gilt als eine der führenden Kooperationen für Familienhotellerie in Europa. In Deutschland sind es 28 Häuser.

bezeichnet er als „ganz besondere Herausforderung – Kinder sind die ehrlichsten Kritiker überhaupt: Kindern schmeckt‘s oder schmeckt‘s nicht – dazwischen gibt es nichts.“

In Familienhotels sind ja nicht nur Kinder zu Gast, sondern auch Angehörige, etwa Eltern oder Großel­ tern. Wie lässt sich ein kulinarisches Angebot aufstel­ len, das beide Zielgruppen anspricht und in einer Küche produziert wird? Kögler: Wir haben wie bereits erwähnt getrennte Büfettbereiche für Kinder und Erwachsene und bieten überwiegend verschiedene Gerichte an. Manches lässt sich in der Küche ganz gut miteinander kombinieren. Wenn es für Kinder das als Beispiel genannte Fischfilet mit Knusperdecke gibt, dann backen wir das Zanderfilet für die Eltern und reichen eine Remoulade dazu. Ott: Verschiedene Zielgruppen bedeuten verschiedene Geschmäcker. Die Küchen unserer Familotels beispielsweise sind darauf eingestellt. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass die Angebote für Erwachsene und Kinder entsprechend zubereitet und präsentiert werden, sodass jeder im breiten Angebot das für sich passende finden kann – egal, ob Groß oder Klein, Vegetarier, Fischfreund oder „Allesesser“. www.kinderhoteloberjoch.de www.familotel.com

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M  I N ER A LWA SSER A L S B EG L EI TG E T R Ä N K

Ein genussvolles Paar In der Gastronomie ist das Mineralwasser zum Wein ein Muss. Wer gezielt zum Wein ein passendes Mineralwasser auswählt, kann sogar ganz neue Geschmacksnuancen entdecken. Von Nina Bruckmann

Stefan Schurr, Marke-

tingleiter bei Ensinger

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Als Hersteller von Mineral- und Heilwässern ist Ensinger eng mit den Weingütern der Region Vaihingen-Enz verbunden. Das Bestreben des Familienunternehmens: Wein und Mineralwasser aus der Region gemeinsam zu fördern und damit ein besonderes Geschmackserlebnis zu schaffen. „In der guten regionalen Küche sollten auch der Wein und das Mineralwasser aus der Region kommen“, erläutert Stefan Schurr, Marketingleiter bei Ensinger. Der Gedanke hinter dem Engagement: Die heimischen Reben wurzeln in denselben Schichten, aus denen auch das Mineralwasser stammt, beide haben denselben geologischen Ursprung. Besonders große Nachfrage in Verbindung mit Wein erzielen nach Erfahrung des schwäbischen Mineralbrunnens sanft mineralisierte Mineralwässer wie Ensinger Bio-Gourmet, das erste Bio-Mineralwasser Baden-Württembergs, und Ensinger Naturelle. Weinkenner bevorzugen das Bio-

Fotos: Ensinger (1), IDM

Ein Ursprung für Reben und Mineralwasser

Zu Essen und Wein ist Mineralwasser ein ideales Begleitgetränk. Zwischen den Gängen oder bei einer Weinverkostung umspült es den Gaumen und wirkt neutralisierend, sodass die Geschmacksknospen optimal auf die nächste Weinprobe vorbereitet sind. Zudem kann es die Flüssigkeit und Mineralstoffe ersetzen, die dem Körper durch den Alkohol entzogen werden. Doch nicht jedes Mineralwasser schmeckt gleich gut zum Wein. Eine Faustregel besagt, dass Wein und Mineralwasser aus derselben Region gut zueinander passen. Sie stammen aus dem gleichen Boden, der den individuellen Mineralstoffmix und daher den Geschmack bestimmt. Mineralwässer und Weine aus stark mineralhaltigen Böden haben einen deutlichen Eigengeschmack und sollten daher lieber getrennt voneinander genossen werden.


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Ob bei Weinverkostungen oder beim Essen: Mineralwasser ist ein idealer Begleiter, doch auf die Kombination kommt es an

Mineralwasser aufgrund der hohen Reinheit und der niedrigen, ausgewogenen Mineralisierung. Auch das Naturelle lässt den eher milden Charakter der Württemberger Weine gut zum Tragen kommen. „Wer dann auch noch vollständig auf Bio setzt und Bio-Mineralwasser mit Bio-Wein kombiniert, der genießt nicht nur, sondern übernimmt auch Verantwortung für die Umwelt und nachfolgende Generationen“, betont Schurr. Direkt zum Wein zu empfehlen sind jeweils die stillen Varianten der Mineralwässer ohne Kohlensäure. Sie lassen die Weine am besten zur Geltung kommen. Gleichzeitig dienen die sanften Mineralwässer als neutrale Erfrischung, wenn im Rahmen eines Menüs verschiedene Weine serviert werden. Zwischen den Weinen ist auch die Variante Medium mit wenig Kohlensäure eine Möglichkeit, da diese die Geschmacksknospen im Gaumen freispülen. So können beim nächsten Wein feine Nuancen wieder besser wahrgenommen werden. „Das sind natürlich nur Empfehlungen. Wie bei der Wahl des Weines darf man auch beim Wasser den eigenen Vorlieben folgen“, erklärt Schurr. Um den Genuss guter Weine nicht zu verfälschen, sollte das begleitende Mineralwasser stets ohne Zitrone im Glas und nicht zu kalt angeboten werden.

Probieren geht über Studieren

Kenner und Experimentierfreudige setzen jedoch auch darauf, dass unterschiedliche Mineralwässer eine jeweils andere Wirkung auf den Charakter eines Weines haben. Denn sie können bestimmte Wesensarten stärker betonen oder abschwächen und dadurch neue, interessante Geschmackserlebnisse schaffen. Neutrales Wasser mit wenigen Mineralstoffen ordnet sich dem Wein geschmacklich unter, stark mineralisiertes kann Gerbstoffe oder die Säure betonen und nimmt Süße oder den Schmelz etwas zurück. Stark kohlensäurehaltiges Wasser kann Gerbstoffe leicht verstärken und Süße mildern, Säure kann je nach Gehalt im Wein schwächer oder stärker hervortreten. Stark basisches Mineralwasser kann Gerbstoffe und Säure dagegen mildern und Süße balancieren. Aber Achtung: Wein kann so auch schnell an Charakter verlieren. WEB

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Fotos: Die genannten Unternehmen

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Corradi Defense in frei stehender AusfĂźhrung

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Caravita Amalfi in Quadro-Konstellation


39 Caravita Supremo

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Verdunstungskälte

Ein Aufenthalt im Freien ist wunderbar, kann aber klimatisch auch schon mal recht strapaziös sein. Das Cool Cloud System des gleichnamigen Unternehmens (Foto: vorige Doppelseite) sorgt für das gewünschte Wohlfühlklima, wobei es ausschließlich mit Wasser arbeitet. Mittels einer Hochdruckleitung werden über Hightech-Düsen sichtbare Nebelfahnen zerstäubt. Die mikroskopisch kleinen Tröpfchen verdunsten sofort ohne zu nässen. Sie kommen als Verdunstungskälte daher, indem sie der Umgebungsluft Wärme entziehen und so einen Temperaturunterschied von bis zu zehn Grad zur aktuell vorhandenen Temperatur schaffen, also zum Beispiel von zirka 35 auf zirka 25 Grad. Die kalte Luft sinkt nach unten und sorgt im „besprühten“ Aufenthaltsbereich für eine angenehme Kühle. Das funktioniert in geschlossenen Räumen genauso wie im Freien. Positive Nebeneffekte: Insekten werden ferngehalten und Pollen sowie Staub reduziert. Die Anlage wird betriebsbereit geliefert, benötigt lediglich Steckdose und Wasseranschluss.

Überdachungssysteme

In den Fokus rücken 2018 hochwertige Sonnenschirme und -segel, Pergolamarkisen, Glas- und Lamellendächer. Innovationen von Firmen wie Bahama, Caravita, Corradi, Glatz, markilux sorgen beim Gastronomen und Hotelier je nach Art und Stil der zu überdachenden Fläche für die „Qual der Wahl“. Zum 1. Januar hat das Traditionsunternehmen Bahama die Produktpalette von C4sun übernommen. Zum Konzept gehören seit 2011 High-End-Sonnensegel mit eleganter 3D-Wölbung. Es ist ein vollautomatisch aufrollbares Beschattungs- und RegenschutzGlatz Palazzo Royal

Immer eine Idee mehr: Die SOLIST Bänke und Tische aus unverwüstlichen und darum zeitlosen Stahlgestellen und nach Wunsch frei kombinierbaren Platten. Nur eine Inspiration, die zeigt: VEGA ist der intelligente Komplettausstatter für Gastrono­ mie, Hotellerie und Catering. Mehr Infos und der aktuelle Katalog unter vega-direct.com

Besuchen Sie uns auf der INTERNORGA. Wir freuen uns auf Sie! 9. – 13.03.2018 in Halle B5, Stand B5.422

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O U T D O O R- A M B I EN T E 2018

markilux markant

Corradi Flux

acamp acatop in Platin/Olive

Corradi Pergotenda 60

acamp flair in Anthrazit/Carbon

Go In Elias im Retro-Design

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A.B.C. Worldwide Tina

A.B.C. Worldwide Marie

system, dessen stabiles leicht gewölbtes Dach sich selbstständig aufrichtet, Regenwasser seitlich ableitet und Windböen flexibel abfedert. Nach wie vor eines der erfolgreichsten Produkte von Caravita ist der Sonnenschirm Big Ben in über 50 Größen und mit Spannweiten von bis zu sieben Meter. Als Freestyle lässt er sich zudem individuell auf jede Situation zuschneiden. Am Abend liefert er Helligkeit aus dem in die Streben integrierten, optionalen Elegance Lichtsystem – und abnehmbare Heizstrahler geben bei Bedarf mollige Wärme ab. Gleichsam im Gastgewerbe beliebt sind nach Angaben des Unternehmens Amalfi und Supremo. Der Mast von Amalfi steht seitlich und schafft Freiräume, zudem können zwei beziehungsweise vier Schirmdächer an einem zentralen Duo- oder Quadro-Mast eingehängt werden. Beim Supremo mit seiner Schiebemechanik Easy-Life-Balance sorgen doppelte Stützstreben für Stabilität und Spannweiten von bis zu durchschnittlich sechs Meter.

A.B.C. Worldwide Kerberos

A.B.C. Worldwide Miranda

aus poliertem Edelstahl. Federn im Stützpfosten bedeuten minimale Maße für die Wandbefestigung, es reicht ein einzelner Pfosten, in dem die Spannfeder untergebracht werden kann. Wer beide – Defense und Scirocco – nicht manuell aufwickeln möchte, der bedient sich einer Fernbedienung. Gefragter denn je sind nach Informationen von Glatz die Palazzo Großschirme im XL-Format. Ein Grund mehr, das Sortiment um drei Palazzo Style und zwei Palazzo Royal in den Standardgrößen zu erweitern. Optisch beeindruckend, stellen die neuen Formate in windexponierten Lagen ihr Standvermögen unter Beweis. Wer bei den standardisierten Modellen nicht fündig wird, kann sich auf Maß den passenden Palazzo Royal, Style oder Noblesse anfertigen lassen. Beeindruckend auch die 16 neuen Farbtöne. Wirken die Stoffe in Granite, Thunder, Titanium, Bamboo, Umbra und Urban chrome beruhigend, beleben die Nuancen Pepper‚ Coriander, Outback und Canyon. Versprühen Farben wie Carribean‚ Sunglow und Mandarin einen Hauch von Fernweh, sind Cloud, Seaweed

Ein Klassiker unter den hölzernen Terrassenüberdachungen von Corradi ist die Pergotenda 60 für große Flächen an unterschiedlichsten architektonischen Bauwerken. Wer es kleiner mag, der wählt die Pergotenda 45. Auch Flux gehört mit zum PergotendaSystem und bringt mit gebogener Form und sanften Linien ein neues Konzept in die Kollektion: ein kontinuierliches Design und eine Aluminiumstruktur. Defense von Corradi stellt sich als eine frei stehende oder an der Wand montierte Beschattung aus dem nautischen Bereich vor, aus Edelstahl gefertigt und mit schwenkbarem „Dach“. Dessen Struktur besteht aus zwei auf horizontalem Profil gewickelten Sonnensegeln, selbsttragend gestützt von einem gebogenen Pfosten mit mattem Finish. Die Wandmontage gelingt mit einem minimalen Verankerungsbügel aus Edelstahl, der auch die Kombination mehrerer Segel ermöglicht. Das Segel der frei stehenden Version kann um 360, das der Wandversion um 90 Grad geschwenkt werden. Nach Maß entworfen und gefertigt wird Scirocco für Flächen bis 70 Quadratmeter. Die Struktur mit dreieckigem Einzelsegel oder unregelmäßigem Doppelsegel erfordert keine Verstrebungen. Wichtig für die Fertigung sind die Abmessung der Struktur/des Segels und der Winkel, denn diese können unterschiedlich dimensioniert sein. Die Pfosten bestehen ebenfalls

Go In Tuxum Sofa

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.03. 9. - 13

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Konway Alicante

und Lava „zwischen Himmel und Erde angesiedelt“. Auf den ersten Blick wirken die Dessins unifarben, bei näherem Hinsehen zeigen sich aufgrund der Stoffstrukturen spannende Farb- und Lichtspiele. Mit seinem Freisitz markant hat Markisenhersteller markilux ein eigenes Terrassendach auf vier eckigen Aluminiumsäulen auf den Markt gebracht, das mit einer Markise als Dach abschließt. Diese ist in den Rahmen des Quadersystems integriert und fährt waagerecht aus. Sechs mal sechs Meter misst der Freisitz, wenn er mit zwei einzeln fahrbaren Markisen ausgestattet ist, drei mal sechs Meter die Variante mit nur einer Markise. Große runde Öffnungen in der Mitte des Tuchs sorgen dafür, dass Regenwasser über eine Rinne und die Säulen seitlich abfließt. Schmale Aluminiumrippen unterstützen das textile Dach, wenn es darum geht, größere Wassermengen über das Tuch abzuleiten. LED Lichtelemente und Wärmestrahler gehören zur Sonderausstattung. Für mehr Privatsphäre und Kälteschutz lässt sich markant zusätzlich mit Senkrechtmarkisen kombinieren, die in ihrer Konstruktion exakt zu den Maßen des Systems passen.

Konway Uni

gewährleistet. Auch Marie im geradlinigen Design ist so gefertigt. Kerberos vervollständigt die Serie der Stühle mit Aluminiumgestell, das Aluminiumrohr ist eloxiert und zusätzlich gebürstet, was dem Stuhl eine täuschend echte Edelstahloptik verleiht, ergänzt durch beigegraues Kunststoffgeflecht. Erst seit wenigen Wochen ist der Aluminiumgestell-Stuhl Miranda in Himmelblau und Taupe verfügbar. Bei den komplett aus Aluminium produzierten Modellen sorgt die qualitativ wertige Pulverbeschichtung von Akzo Nobel für dauerhafte Beständigkeit. Die Qualitätsmarke acamp, 1967 in Österreich gegründet, wurde 2016 vom Schweizer Gartenspezialisten Beo-Garden übernommen. Dadurch hat sich das Portfolio um passgenaue Kissen und Auflagen erweitert. Der Anspruch an funktionale, stabile und gleichzeitig formvollendete Gartenmöbel ist seit 50 Jahren unverändert. Zwei Beispiele: die Stapelsessel acatop und flair jeweils mit Aluminiumgestell und Bezug aus atmungsaktivem Acatex. Ersterer in fünf Farbkombinationen (Gestell/Bezug), darunter Anthrazit/Nero oder Platin/Olive. flair bietet Anthrazit/Carbon.

Von wetterfesten Stühlen, Sesseln und Sofas aus Holz, Metall, Kunststoff mit in der Regel langer Lebensdauer, die für sich alleine oder in Sitzgruppen arrangiert die Open-Air-Fans anlocken, gibt es mehr als genug. Folgend eine überschaubare Auswahl von A.B.C. Worldwide, acamp, Go In, Konway, Objekt-m DMD, P&M furni­ ture, Schnieder und Vega.

Tuxum von Go In besticht als Sofa und Sessel im schlichten Scandi Style und mit einem Materialmix aus technischem Outdoorgewebe, Stoff, Aluminium und Kunstholz. Leichtigkeit vermitteln auch neue Stühle – darunter Elias. Das schlanke Modell im Retro-Design ist außer in Weiß in den Trendfarben Ziegelrot und Olivgrün im Markt, wahlweise mit geschlossener oder mit Lochmuster versehener Rückenlehne. Gestell aus pulverbeschichtetem Stahl, Sitzschale aus Polypropylen.

A.B.C. Worldwide hat sich für neue Modelle aus hochwertigem Polypropylen sowie Metallgestellen entschieden. Tina zum Beispiel ist ein moderner Polypropylenstuhl mit dynamisch geschwungener Sitzfläche, dessen Gestell mit seiner Glasfaserverstärkung Stabilität

Alicante und Patina von Konway kombinieren als Korbsessel das changierende, alabasterfarbene Rundgewebe mit erdigem Teakholz. Die Stühle der Kollektion Uni mit Sitzschalen aus Polypropylen in zwölf verschiedenen Farben und einer großen Auswahl an

Sitzmöbel

P&M furniture Tallin

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P&M furniture Form


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Objekt-m DMD Georgia

Objekt-m DMD Casavero

Gestellen gelten im Sortiment bereits als zeitlose Ikonen. Dank ihrer effizienten Textur wirken sie vorne wie ein Polstermöbel, hinten sind sie mit einem glänzenden Finish versehen. Optisch gedeckt gehalten sind die Stühle Geor­ gia in Anthrazit-Taupe beziehungsweise SilberSchwarz von Objekt-m DMD. Matt glänzendes Aluminium kontrastiert mit dunkler PolywoodLattung oder Geflecht. Diese Möbel wirken durch den matten Glanz recht edel. Daneben gibt es noch Casavero: pulverbeschichtetes Aluminiumgestell in Bambusoptik, Kunststoffgeflecht in Wabenoptik in Dunkelbraun und Creme. „Hier werden also organische Materialien nachgeahmt, um den Stuhl natürlich aussehen zu lassen, also wärmer und freundlicher“, heißt es seitens des Unternehmens. Ein weiteres Exemplar dieser Gattung ist der Cerus burned mit seinem Doppelrohrgestell. Elegant in hellem Grau erwartet der Kajano seine Gäste, die sich in ein Kunststoffgeflecht auf einem weiß lackierten Aluminiumgestell niederlassen. Üppig gepolstert in drei unterschiedlichen Grauschattierungen bringt P&M furniture mit dem erhabenen Loungeset Form das Design und die Noblesse dieser Indoor-Kollektion in den Outdoor-Bereich. Sie umfasst ein Drei- und Zwei-Sitzer-Sofa, Sessel sowie Tisch. Dank des modularen Aufbaus lässt sich Tallin weitläufig arrangieren, zur Wahl stehen die Farben Grau, Blau und Taupe. Rahmen beider Sets: pulverbeschich-

Objekt-m DMD Kajano tetes Aluminium für Form, hellgraue oder weiße Pulverbeschichtung bei Tallin. Ob Biergartengarnituren, Barhocker, Stehtische oder Loungemöbel: Schnieder setzt weiterhin auf die Eigenproduktion aus dem Holz der österreichischen Gebirgstanne. Seine sehr dichte Struktur und Harzfreiheit sind zwei wesentliche Gründe für dessen Bevorzugung. Vega: Aus drei unterschiedlichen Elementen der Serie Lika lässt sich schnell eine individuelle Lounge-Welt zusammenfügen. Dabei kann der Hocker auch als Tisch genutzt werden. Unter dem abgerundeten Geflecht in Grau-Braun verbirgt sich ein stabiles Aluminiumgestell. AllwetterSitzkissen wie Combine ergänzen den Komfort. Der Ausschnitt in der Sitzfläche ermöglicht das Stapeln und die Aufbewahrung im Winter. Da­ rüber hinaus bereichern die Serien Filea und Rimalia den gastgewerblichen Außenbereich. Ob als Stuhl mit oder ohne Armlehne, Barstuhl, Ho­cker oder Lounger mit extra breiter Sitzfläche: Das dichte Geflecht auf pulverbeschichtetem Stahl­gestell macht Filea attraktiv, der Rahmen von ­Rimalia aus pulverbeschichtetem Aluminium mutet an wie edles Holz, die Stühle präsentieren sich in grau-meliertem Kunststoffgewebe ebenso chic wie mit Synthetikgeflecht in Anthrazit.

Schnieder Möbel aus österreichischer Gebirgstanne

Einfach näher dran.

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AUSS TAT T U N G & EI N R I C H T U N G Vega Filea

O U T D O O R- A M B I EN T E 2018 Vega Lika

Tischwäsche und Stuhlauflage

Selbstverständlich haben auch Tischwäsche-Spezialisten ihre Offerten für die kommende Outdoor-Saison erneut erweitert. Es sind in der Regel farbechte und pflegeleichte sowie abwischbare Artikel, lieferbar in zahlreichen Größen und teils in Maßanfertigung. Bertsch zum Beispiel präsentiert Roma aus 100 Prozent Baumwolle im Karo-Charakter mit frischer Colorierung. Hotelwäsche Erwin Müller bevorzugt mit Countryline ebenfalls das Karomus­ ter mit einer Vielfalt in acht Farben. Tischläufer und -decken, Servietten und Sitzkissen lassen kreative Kombinationen im rustikalen Landhausstil zu, nicht nur außen, sondern auch im Inneren der gastlichen Stätte. Aus gleichem Haus im Markt, versprüht Konstanz Bertsch Roma

aus Baumwoll-Polyester-Mischgewebe mit Acrylat-Oberflächenversiegelung eine strapazierfähige sommerliche Leichtigkeit in zartem Mint oder Taupe. Wäschekrone kombiniert beim Dessin Sommerblumen ein buntes Blumenmeer mit weißem Hintergrund, die Kollektion hat eine Acryl-Micro-Beschichtung. Last but not least: Wer es sich an so lebhaft bedeckten Tischen im gastronomischen Außenbereich bequem macht, der weiß eine kuschelig anmutende Sitzfläche von Stühlen und Bänken zu schätzen. Hierfür setzen Gastronomen und Hoteliers mit der Fellauf­ lage von Hotelwäsche Erwin Müller Trends – sei es in Creme, Schwarz oder Grau.

WEB

n www.abc-worldwide.de n www.acamp.de n www.bahama.de n www.bertsch-hotelwaesche.de n www.caravita.eu n www.coolcloudsystems.com n www.corradi.eu/de n www.glatz.ch n www.goin.de Hotelwäsche Erwin Müller Konstanz

Hotelwäsche Erwin Müller Countryline

Hotelwäsche Erwin Müller Fellauflage

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n www.hotelwaesche.de (Hotelwäsche Erwin Müller)

n www.konway.de n www.markilux.com n www.objekt-m.com n www.pmfurniture.de n www.schnieder.com n www.vega-direct.com n www.waeschekrone.de

Wäschekrone Sommerblumen


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B ER U FSK L EI D U N G: KO C H JAC K EN

Jobeline Vigo

Modern + praktisch = Kochj In vielfältigen Kochjackenmodellen verschiedener Hersteller machen die Maestros hinter den Herden oder auch im Frontcooking nicht nur mit ihrer Kochkunst eine gute Figur. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Die Neuheiten von Bierbaum-Proenen, unter dem Markennamen BP bekannt, bringen Schwung in die Küche. Beim Design wird der Kölner Experte verschiedenen Geschmäckern gerecht und bietet jedem Träger genau die Kleidung, in der er sich wohl fühlt. Da-

her liefert der Hersteller individuelle Lösungen und unterschiedliche Modelle. Bei den Kochjacken beispielsweise ist das eine Modell klassisch gehalten, während das nächste mit cleaner und hochwertiger Optik daherkommt und das dritte eher sportlich und an Denimjacken angelehnt ist. Die Kleidungsstücke haben dabei alle gemein, dass sie genug Raum für Veredelungen bieten, um sie zu individualisieren und im Corporate Design des Hotelbetriebes zu branden. Neben den praktischen Details wie Thermometer- und Mobilgerätetaschen besticht Kochbekleidung von Chef Works durch Materialien und Designs. Egal, wie heiß es in der Küche zugeht: Die Kochja­cken mit den patentierten, klimaregulierenden Cool Vent-Einsätzen lassen Köche nicht nur ihren kühlen Kopf bewahren. Eine weitere Besonderheit von Chef Works zeichnet die Größenvielfalt aus. XS und acht XL sind keine Exoten mehr. Auch die große Auswahl in der Damenkollektion setzt Akzente. Das Unternehmen bietet unter anderem seine Bestseller Gramercy und Hartford an – sowohl in Herren- als auch Damenschnitten. Keep cool heißt es mit Vigo von Jobeline. Die Kochjacke für Sie und Ihn aus dem innovativen Funktionsmaterial Werin Tec Light punktet mit Tragekomfort. Der Stoff ist atmungsaktiv, trocknet schnell und kühlt, indem er die gestaute Hitze auf der Haut ableitet. Des Weiteren bietet die pflege- und bügelleichte Kochjacke eine zweigeteilte Oberarmtasche, eine Latzschürzenschlaufe im Nacken sowie beim Herrenmodell eine Extra-Brusttasche. Erhältlich ist Vigo in Schwarz und Weiß. Mit Jannis bietet Jobeline lässiges Styling für die Küche. Die limitierte Kochjacke im Field-Jacket-Look überzeugt mit Style, Qualität und Funktion. Bei jedem Waschgang gewinnt sie

Karlowsky Diamond Cut Avantgarde

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Karlowsky New Identity

Chef Works Gramercy / Hartford

Fotos: Die genannten Unternehmen

Auf dem Herd brodeln die Speisen, Kombidämpfer und Spülmaschine laufen auf Hochtouren, und der Gastraum ist gut besetzt – schweißtreibende Zeiten für die Küchenmannschaft. Gefragt ist daher robuste Berufskleidung aus Materialen und mit Features, die den heißen Zeiten in der Küche trotzen, die sitzt, das Personal nicht einengt und sich optimal hygienisch reinigen lässt. Darüber hinaus soll sie professionell und gut aussehen, denn bei Gästekontakten wirkt sie auch wie die Speisekarte als Visitenkarte des Betriebes. Die Hersteller haben sich darauf eingestellt.

Jobe


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Weitblick Fiorentini

acken

eline Jannis

an Charakter und ihr Look wird individuell wie ihr Besitzer. Darüber hinaus sind Profiköche mit ihr optimal im Joballtag aufgestellt: Die verdeckten Mesheinsätze am Rücken sorgen für optimales Arbeitsklima. Lässig geschnitten, bietet die Kochjacke in Olive höchsten Tragekomfort. Funktionale Details wie Druckknopfverschluss, zwei Brusttaschen, eine zweigeteilte Stifttasche am linken Ärmel perfektionieren den Style der Kochjacke aus 100 Prozent Baumwolle. Karlowsky Fashion setzt in seiner Kollektion 2018 ebenfalls auf die Kombination aus Funktionalität und Style. Im Fokus stehen die Themen Jeans und leichte Materialien. Unter dem Motto „Work meets Fashion“ präsentiert der Textilhersteller Neuheiten, die die Grenze zwischen Arbeits- und Freizeitkleidung verschwimmen lassen. Neben Kochjacken finden sich auch erstmals Kochhemden im Programm. Bei der Produktentwicklung wurde Wert auf leichte Materialien gelegt, die dem Träger maximalen Bewegungsfreiraum bieten. Die Kochjacke Noah sowie das Kochhemd New Identity überzeugen mit einer federleichten Grammatur von nur 150 g/m2 und gleichzeitiger Waschbarkeit bei 95 Grad Celsius. Im Premiumsegment präsentiert man mit der Kochjacke Diamond Cut Avantgar­ de ein sportives und zugleich luxuriöses Modell. Hier trifft zeitloses Design mit schlanker Silhouette, Stehkragen und Manschetten auf Pima-Baumwolle und funktionale Details. Kaya&Kato bringt mit seiner Kochjacke Basic Bio auf die Haut. Die erste nachhaltig produzierte Kochjacke aus 100 Prozent Bio-Baumwolle präsentiert sich knitterarm, langlebig und ist auf bis zu 95 Grad waschbar. Ösen unter den Armen sorgen für eine gute Ventilation. Den traditionellen Schnitt mit doppelter Reihe Kugelknöpfen überführt das Label in ein junges, stylishes Design mit einer schrägen Druckknopfleiste und einem verdeckten Knopf. Die Baumwolle stammt aus GOTS zertifiziertem Anbau aus Kirgisien. Der Einsatz

BP klassisch

Kaya&Kato Basic

von Pestiziden und Gentechnik, Gesundheit und Biodiversität gefährden, ist tabu. Auch in der weiteren Produktion werden keine Mensch und Umwelt beeinträchtigenden Chemikalien eingesetzt. Für den Küchenbereich bieten sich Bistrojacken, Halbschürzen und Accessoires wie Kopfbedeckungen oder Halstücher an. Vom klassischen Design in Nadelstreifenoptik über ein ausgefallenes Design durch asymmetrische Schnittführungen bis hin zum schlichten Design in unifarbenen Farbstellungen bietet das Portfolio von Weitblick, die Marke von Gottfried Schmidt, alles, was das Kundenherz begehrt.

WEB n www.bp-online.com n www.chefworks.de n www.jobeline.de

n www.karlowsky.de n www.kaya-kato.de n www.weitblick.vision

BP sportlich

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I N D I V I D U EL L E K Ü C H EN B LÖ C K E

Electrolux Professional Thermaline Cooking Star

Das Herzstück der Küche Individualität ist Trend – auch in der Küche. Da jeder Koch eigene Anforderungen und somit auch seine eigene Vorstellung von der perfekten Herdanlage hat, bieten die Technikhersteller entsprechend flexible Lösungen. Von Maren Bielecke Mit der neuen MasterLine reagiert MKN jetzt verstärkt auf den Wunsch der Kunden nach Individualität und Flexibilität. Perfekt abgestimmt auf die Anforderungen der Kunden ist jede MasterLine-Anlage solide stark und individuell. Als ProfikochtechnikSpezialist mit langjähriger Kompetenz weiß MKN, worauf es im Küchenalltag ankommt: Schnell und einfach Top-Speisenqualität zu produzieren und dabei mit perfekter Hygiene und ansprechendem Design zu überzeugen. Angepasst auf die jeweiligen Ansprüche unterschiedlicher Küchenkonzepte ist die neue MKN MasterLine verfügbar in drei Ausführungen: à la carte, catering und cruise. Die Geräte-Kombinationen sowie Design-Features sind dabei individuell. In Bezug auf Funktionalität und Hygiene bietet MKN die gewohnte Qualität.

Mit der Linie IChef führt Mareno, im Deutschland-Vertrieb von Krefft Großküchentechnik, das Touch-Display in die horizontale Kochtechnik der mittleren bis großen Gastronomie ein: Exakt kontrollierte Garvorgänge, sämtliche Bedienfunktionen auf einem Display – die Touchscreen-Technologie ist technisch ausgereift, zukunftsweisend und anwendungsfreundlich. Das Kontrollsystem zur Anzeige von Aufheizphase, Betriebstemperatur oder Status ist über leicht verständliche Symbole in das Display integriert, mechanische Knöpfe und Knebel gehören der Vergangenheit an. Gut sichtbare Symbole und Ziffern sind auch aus einiger Entfernung für den Koch deutlich erkennbar – alle Garvorgänge bleiben so stets überwacht, unnötige Kontrollgänge an den Herd entfallen. Durch das präzise Garen

wird keine Energie verschwendet. Alle Geräte der Linie sind serienmäßig für den Anschluss an das Mareno Energieoptimierungssystem Power Guardian vorgerüstet. Ein breites Angebot an Geräten steht bereit, sowohl im Bereich der herkömmlichen Garvorgänge als auch Niedrigtemperaturund Dampfgaren oder Mehrzweckgeräte. Küppersbusch bietet mit der PalmariumFamilie individuell zugeschnittene Herdanlagen. Der Kunde kann zwischen drei Modellvarianten wählen: PalmariumPure, PalmariumStyle oder PalmariumMobile. Der Unterschied liegt in der Ausstattung und im Gestaltungsfreiraum. „Ein PalmariumPure zeichnet sich beispielsweise durch einen modularen Aufbau aus. Beim PalmariumStyle dagegen kann der Unterbau individuell

Fotos: Die genannten Unternehmen

Krefft Mareno IChef Kochblock

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Küppersbusch Palmarium

konstruiert und die Funktionseinheiten können frei platziert werden. Der PalmariumMobile ist – wie der Name schon sagt – eine mobile Herdanlage auf stabilen Rollen“, erklärt Geschäftsführer Hannes Kolb. Alle drei werden standardmäßig in H2 und mit durchgehender Arbeitsplatte gebaut und ausgeliefert. Ganz gleich welches Modell, die Anlage wird gemeinsam mit dem Kunden konfiguriert, danach geplant, designt und nach den Vorgaben in Gelsenkirchen hergestellt. Individualität ist auch durch Farb- oder Logoeinbindung möglich. Die Technik der Palmarien überzeugt mit Gerätefunktionen wie Einzel-Induktionskochfeldern, Durchreichebacköfen, Fritteusen mit Hebe- und Senkvorrichtung und Bratgeräten mit der Duplex-Antihaft Brat­ oberfläche.

MKN MasterLine

Die maßgeschneiderten Herdanlagen Palux Maître sind Systeme mit leistungsstarker Technik in modernem Design. Eine große Auswahl an thermischen Geräten und modulare Unterbauten ergänzen die Herdlinie. Palux Maître bildet dabei das Herzstück der Küche: solide, massiv und nahtlos verarbeitet. Jede Herdanlage ist individuell gestaltet und einfach zu reinigen. Großzügige Arbeitsflächen optimieren die Ergonomie und die thermischen Komponenten werden je nach Bedarf in der Küche kombiniert: Dazu zählt unter anderem Kochtechnik mit Gas- oder Ceranherden sowie energiesparenden Induktionskochflächen. Planungsfreiheit bietet das modulare Unterbausystem: Eine große Auswahl an offenen Elementen,

Schubladen, Wärmeschränken und gekühlten Komponenten steht bereit. Je nach Bedarf ist der Unterbau von einer oder zwei Seiten zugänglich. Bei Electrolux Professional ist fast jeder Herdblock ein Unikat. Thomas Schwelch, Trade Marketing Specialist: „Electrolux Professional verfügt über eine unvergleichlich hohe Anzahl an Funktionskomponenten aus eigener Fertigung. Diese Vielfalt lässt sich in einer M2M-Lösung aus Sursee in entsprechender Flexibilität abbilden. Electrolux bietet für jede Herdanlage fix und fertige Lösungen, die zertifiziert sind. Das ist nicht zuletzt der Grund,

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Palux Maître

warum wir kaum Einbaukomponenten liefern, sondern nur fertig für den Weltmarkt zugelassene Gesamtkomponenten.“ Ein Herd aus Sursee wird immer komplett gefertigt, zertifiziert, getestet und in einem Stück geliefert. Schwelch weiter: „Oftmals ist die individuelle Zusammensetzung der Komponenten genau unser Vorteil. So können klassische Funktion mit absoluter State of the Art unter einer einzigen Abdeckung realisiert werden. Egal ob Gas, Elektro oder Induktion, ob Bratgeräte Grillelemente oder Fritteusen, ob Mono Supertherm Kochfelder oder klassische Glühplatten, es ist für jede Anwendung das Richtige dabei.“ HAKA fertigt Kochblöcke individuell und maßgeschneidert nach gastronomischem Konzept und Arbeitsabläufen. Die Funktionalität spielt dabei die wichtigste Rolle, aber auch das gewünschte Design wird umgesetzt. Die Arbeitsplatte ist einteilig, ohne Fuge oder Stecknaht, auf Wunsch mit Rondokante und Rundecken. Soll-

te eine einteilige Herstellung wegen Abmessung oder Eintransport nicht möglich sein, wird die Platte vor Ort von HAKAeigenen Monteuren nahtlos verschweißt und sauber verschliffen. Die Materialstärke der Arbeitsplatte beträgt drei Millimeter. Alle notwendigen und gewünschten Ausschnitte, Plattenbohrungen und Öffnungen werden millimetergenau auf einer modernen Laser-Stanzmaschine ausgelasert. Die gewünschten Koch- und Bratgeräte sind flächenbündig oder gegebenenfalls auch erhöht eingebaut oder -geschweißt. Die Ausschnitte für Ver- und Entsorgungsleitungen werden mit einem CNSKragen versehen, damit das Eindringen von Feuchtigkeit und Fett dauerhaft verhindert wird. Auch der Unterbau wird individuell gefertigt: Ob Backofen, Hold-o-mat, Wärmeschrank oder Kühlunterbau, alles findet hier den gewünschten Platz. Das Portfolio reicht von der Hygiene-Standard- bis hin zur HygieneH2 Ausführung.

HAKA im Restaurant Bergstation Schauinsland in Freiburg

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WEB

n www.krefft.de n www.kueppersbusch.com n www.mkn.de n www.palux.de n www.professional.electrolux.de


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S PÜ LT EC H N I K

Colged TopTec 38-23 NRG

Smeg HTY520DH

Glanzvolle Ergebnisse Geschirr, Gläser, Behälter oder Töpfe – Hauben- beziehungsweise Durchschubmaschinen sind wahre Allrounder, wenn es darum geht, in der Hotelküche schnell und hygienisch einwandfrei zu spülen. Mit Haubenspülmaschinen von Ackermann Spülmaschinen (zuvor Bobeck Gastro) werden Hotels und Restaurants individuellen Spülanforderungen gerecht. Gefertigt werden die Geräte aus wertbeständigem Edelstahl. So etwa die HGS 640 (als Klima Plus mit Wärmerückgewinnung und Dampfabsaugung). Die elektronische Steuerung der Maschine ist auf Augenhöhe angebracht. Von hier lassen sich die drei Spülprogramme (60, 90 und 120 Sekunden), ein Selbstreinigungsprogramm sowie die Haubenstart-Automatik starten. Die getrennten Wasch- und Spülarme sind wie der tiefgezogene Tank und das Flächensieb aus Chromnickelstahl. Quickstart-, Thermostopp- und Energiespar-Funktion runden ab. Die Maschine eignet sich für eine Aufstellung in Reihe oder über Eck. Die doppelwandige Durchschubmaschine DS 2500eco von Bartscher spült zwölf bis 72 Körbe pro Stunde energie-, wasser- und reinigungsmittelsparend. Dank der intelligenten Wärmerückge-

winnungstechnologie wird Energie effizient genutzt. Ihre Laufzeiten: 50, 90, 120, 180 und 300 Sekunden. Effizient sind auch die Durchschubmaschinen DS 901 und DS 1001 aus Salzkotten. Beide verfügen über einen neuen Spülarm sowie eine erhöhte Waschleistung durch optimale Wasserverteilung. Daneben verbrauchen sie weniger Wasser dank verbesserter Nachspüldüsen. Bis zu 60 Körbe bewältigen die Maschinen pro Stunde. In 60, 120 oder 180 Sekunden spült die DS 901 bis zu 440 Millimeter große Gläser oder Teller, die DS 1001 in 60, 110 oder 150 Sekunden. Letztere verfügt über einen elektronischen Thermostopp, integralen Wannenfilter, ein patentiertes Hubsystem sowie ein Selbstdiagnoseprogramm und eine selbstentleerende Vertikalpumpe. Bartscher empfiehlt für beide Modelle einen Warmwasseranschluss. Die TopTech 38-23 von Colged spült Geschirr mit bis zu 45 Zentimeter Durchmesser, Utensilien bis zu einer Höhe von 46,5 Zen-

Fotos: Die genannten Unternehmen

Hobart Haubenspülmaschine AUP

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Bartscher DS 2500eco

MEHR RAUM

timeter sowie GN 1/1 Tabletts. Dabei verfügt sie über spezielle Programme für verschiedenes Spülgut. Die Maximalleistung der Maschine liegt bei 65 Körben pro Stunde (theoretisch), dies entspricht einer operativen Leistung von 51 Körben pro Stunde. Bei dem Modell mit NRG Wärmerückgewinnung entspricht dies einer operativen Leistung von 43 Körben. Die Technologie der Maschine ermöglicht es, den Wasserverbrauch auf bis zu 1,6 Liter pro Waschgang zu verringern. Durch das Wärmerückgewinnungssys­ tem werden bis zu 15 Prozent der Energie eingespart, die benötigt wird, um das Nachspülwasser zu erwärmen. Gleichzeitig wird der Dampf eingesaugt, bevor sich dieser in der Küche verbreiten kann. Die Einsparungen entstehen durch Verlängerung des Waschganges um 30 Sekunden. Eine LCD-Anzeige bestimmt die Bedienerkonsole und erleichtert das Lesen der Informationen auch aus größerer Entfernung. Die Bedienung erfolgt mittels einer neuartigen Konfiguration einer Soft-Touch-Tastaturbedienung. Nach dem Credo „Eine Taste – eine Funktion“ steuert der Anwender Haupt- und Sonderprogramme. Zahlreiche, innovative Features ermöglichen eine bequeme Reinigung der Maschine. Haubenspülmaschinen sind integraler Bestandteil des Produktportfolios von EKU. Das robuste Modell GS-850-E eignet sich für den Powereinsatz in gewerblichen Küchen und zeichnet sich durch seine Langlebigkeit sowie hohe Zuverlässigkeit aus. Sie ist eine der ersten Spülmaschinen aus eigener Produktion seit den Gründungstagen von EKU. Seit über 30 Jahren ist sie im Sortiment, wurde seither kontinuierlich technisch perfektioniert und ausschließlich in Limburg hergestellt. Darauf ist man bei EKU stolz. Mit tausenden verkauften Geräten ist sie ein Dauerbrenner. An den Seiten der Maschine lassen sich zusätzliche Funktionselemente andocken, zum Beispiel Anbautische mit oder ohne Becken, auf Maß sowie mit Mischbatterien und Galgenbrausen.

FÜR IHRE FASZINATION.

Wir kümmern uns um den Rest. MARC O’POLO STRANDCASINO’, 1 Michelin-Stern Eine einmalige Symbiose aus Fashion, Lifestyle und gehobener Erlebnisgastronomie: Sternekoch Tom Wickboldt interpretiert im historischen Strandcasino moderne Gourmetküche mit Einflüssen aus aller Welt. Dieses raffinierte Gastronomiekonzept ist nur mit einer perfekt ausgestatteten Küche realisierbar.

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NordCap Haubenspülmaschine H8

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EKU GS 850 E

Durch den Permanent-Clean Schmutzaustrag kann bei den Haubenspülmaschinen von Hobart das manuelle Vorabbrausen wegfallen. Alle Essensreste werden durch das Filtersystem in ein externes Sieb geleitet. Das spart Betriebskosten und schützt die Maschine. Außerdem zeichnen sich die Geräte durch besondere Spülintelligenz aus. Mit dem Senso-Active Ressourceneinsatz wird die Qualität des Wassers kontinuierlich überwacht, der Verbrauch automatisch nach Schmutzeintrag angepasst. Allein durch den Ressourceneinsatz werden die Betriebskosten gegenüber konventionellen Maschinen um 20 Prozent gesenkt. Weitere Einsparungspotenziale liefern die Abwasserwärmerückgewinnung und der Abluftenergiespeicher. Durch die allseitig geschlossene Haube verbleibt der heiße Wrasen im System und wird nicht an den Raum abgegeben. Somit kann die gespeicherte Wärmeenergie erneut genutzt werden, gleichzeitig wird das Raumklima in der Spülküche verbessert. Auch bei hartnäckigen Verschmutzungen hat Hobart die passende Lösung parat: Im Intensiv-Programm wird die Struktur der Verschmutzung mit heißem Wasserdampf aufgebrochen, wodurch ein optimales Spülergebnis erzielt wird. Mit der Haubenspülmaschine M-iClean H gelang Meiko 2017 eine Neueinführung, die in der Branche auf großes Interesse stieß. Ein ganzheitliches Konzept verknüpft hier die Themen Ergonomie, Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Kostensenkung. Der neuen Maschine vorausgegangen war eine detaillierte Analyse des Spülprozesses durch die Offenburger Ingenieure, um die realen Bedürfnisse der täglichen Spülpraxis zu ermitteln. Das Resultat ist die völlig neu entwickelte Funktionsweise der Haubenautomatik und ein durchdachter, ergonomisch ausgewogener Spülprozess. Zur diesjährigen Intergastra wurde nun mit der M-iClean HXL ein großer Bruder vorgestellt. Mit zwei Spülkörben verdoppelt sich die Kapazität, während die Bedienung genauso mühelos vonstatten geht.

n www.ackermann-spuelmaschinen.de n www.bartscher.de n www.colged.de n www.eku-limburg.de n www.hobart.de n www.meiko.de n www.miele.de/professional n www.nordcap.de n www.palux.de n www.smegfoodservice.de n www.winterhalter.de Die jeweils vier Standard- und Eco-Varianten der Haubentankgeschirrspüler PG 8172 von Miele Professional bieten sparsamen Energieverbrauch, kurze Programmlaufzeiten und optimale Reinigungsergebnisse. Dank variablem Spüldruck schonen die spülgutspezifischen Programme Geschirr und Co. Für optimale Wasserqualität sorgen Trübungssensor und Vollstromfiltersystem. Standardmäßig ist der Abwasserwärmetauscher, dieser nutzt die Abwasserwärme zum Aufheizen des einlaufenden kalten Wassers für die nächste Spülcharge, was bis zu zehn Prozent der Energiekosten einsparen kann. Die Eco-Varianten verfügen über einen größeren Abwasser- und einen Abluftwärmetauscher. Kaltes Zulaufwasser wird hier mittels der Abluft und anschließend durch die Abwasserwärme auf Temperatur gebracht. Die Zieltemperatur wird in dem Boiler erreicht. Des Weiteren geben die Eco-Varianten weniger heiße Luft an die Umgebung ab. Das Touch-Display der Maschinen ermöglicht eine intuitive Bedienung. Der ergonomische Griff wie auch die optionale Ausstattung mit einer automatischen Haubenöffnung nach Programmende erleichtern das Handling. Die regelmäßige Reinigung wird durch das erweiterte Selbstreinigungsprogramm und den Hygiene-Spülraum vereinfacht. Die Haubenspülmaschinen der Serie H8 von Zanussi Professional, vertrieben von NordCap, eignen sich nicht nur für die Reinigung von Geschirr, sondern auch von sperrigen Gegenständen wie Töpfen, Pfannen oder Backblechen. Die Modellreihe verfügt über drei nennenswerte Eigenschaften: Durch den geringen Wasserverbrauch von zwei Litern im Nachspülzyklus sinken Betriebskosten und Einsatzmenge des Spülmittels. Die intelligente Energiesparvorrichtung ESD sorgt dafür, dass weniger Wasser vorgewärmt werden muss. Die dritte energiesparende Eigenschaft ist der komplett automatische Entkalkungszyklus. Weitere Vorteile der H8-Serie sind eine garantierte Spültemperatur von 84 Grad Celsius und das optimierte Filtersystem, das für stets sauberes Wasser sorgt. Die

Winterhalter Pay per Wash PT-Serie

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Meiko M-iClean HXL

Stundenleistung beträgt im Durchschnitt 1.440 Teile Geschirr, je nach Größe der zu reinigenden Gegenständen – das entspricht 80 Körben. Die Palux GSC 600 mit vier Spülprogrammen vom gleichnamigen Hersteller begeistert mit höchster Spül- und Leistungsqualität. Das rotierende Spül- und Nachspülsystem mit dem dreiflügeligen Wascharm reinigt Geschirr hygienisch gründlich. Darüber hinaus überzeugt die Maschine auch dank ihres hohen Bedienkomforts. Die Bedienoberfläche zeigt nicht nur die Serviceinformationen an, über sie lässt sich auch leicht die Dosiermenge für Reiniger und Klarspüler einstellen. Die Spülmaschine – wahlweise als Eck- oder Durchschubmodelle – ist dabei von drei Seiten zugänglich.

Miele PG 8172

Connected Wash. Diese sind auch für die Korbdurchschubspülmaschinen der PT-Serie verfügbar. Mit Pay per Wash erfüllt der Hersteller den Wunsch vieler Gastronomen nach höchster Spülqualität – ohne jedes Risiko und ohne Investition. Kosten entstehen nur dann, wenn mit der Spülmaschine auch gespült wird. Mit Connected Wash sind die Spülmaschinen mit dem Internet verbunden und senden Maschinendaten in Echtzeit an einen Server. Der Kunde profitiert von maximaler Datentransparenz und erhöht damit seine Betriebssicherheit und die Wirtschaftlichkeit im Spülprozess.

Palux GSC 600

Die neue Haubenspülmaschine HTY520DH von Smeg Foodservice überzeugt durch das innovative und patentierte Verfahren zur Kondensation des Wasserdampfs. Das SHR+ genannte System zur Energierückgewinnung sorgt dafür, dass der Wasserdampf in der Durchschubmaschine nach dem Spülen abgesogen, kondensiert und so gekühlt wird. Das Geschirr in dem 500 x 500 Millimeter Korb ist damit deutlich trockener. Außerdem sparen Küchenprofis mit dieser Technik bis zu 30 Prozent Energie ein, da durch die Kondensation des Wasserdampfs gleichzeitig Wärmeenergie für das Aufheizen des Zuwassers zurückgewonnen wird. Seit Herbst 2016 hat Winterhalter unter dem Dach der Next Level Solutions zwei digitale Lösungen präsentiert: Pay per Wash und

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H OT EL SO F T WA R E

Mit dem Pre Check-in von HRS können sich Gastgeber an der

Rezeption wieder auf

das Wesentliche konzentrieren: den Gast In der HRS-App

werden die Daten des Gastes im SmarthotelProfil für künftige

­Buchungen gespeichert

Smarte Hoteliers In der Hotelbranche stellt die Digitalisierung eine große Chance dar: Individueller Service und mehr Leistung bei weniger Aufwand. Eine Auswahl an Lösungen, die Hoteliers und ihren Mitarbeitern die Arbeit erleichtern und Gästen den Aufenthalt angenehmer gestalten, von Nina Bruckmann Mitarbeiter sehen

dank Samfex wearable auf einen Blick den

Zimmerstatus: hier auf Abreise (Bild unten links)

Samfex wearable ist

maßgeschneidert für

das IoT Wearable von Trekstor (Bild unten rechts)

werden automatisiert die entsprechenden Formulare­ ausgefüllt und am Tag vor der Anreise per E-Mail an das Hotel gesendet. Das Hotelpersonal muss die Formulare nur noch ausdrucken und dem Gast zur Unterschrift vorlegen. So entfallen zeitaufwändige m ­ anuelle Prozesse an der Rezeption und die Mitarbeiter können sich persönlicher um den Gast kümmern. Dieser Service ist einer von vielen, die HRS im Zuge der Smarthotel Initiative anbietet. Der hier beschriebene ist jedoch für alle Hotels möglich und ohne Anmeldung und Kosten verbunden. Wie bereits bei der BeaconTechnologie, die den ankommenden Gast automatisch

Fotos: HRS, Mellex AG, SuitePad

Seit Februar befreit HRS mit dem Pre Check-in Hoteliers und Gäste vom manuellen Ausfüllen von Formularen. Um dem Gast den zeitaufwändigen Prozess zu ersparen, versorgt HRS am Vorabend der Anreise den Hotelier kostenlos mit allen vorausgefüllten U ­ nterlagen wie Meldeschein oder das Formular zur Kulturförderabgabe. Gäste benötigen lediglich einen kostenlosen My HRS Account und müssen einmalig per HRS-App ihr Smarthotel-Profil ausgefüllt haben. Die für den Pre Check-in benötigten Daten werden für künftige ­Buchungen gespeichert – egal ob der Gast per Smartphone oder PC bucht. Für jede folgende Buchung

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57 sind die handlichen Wearables mit einem hellen TFT LCD Bildschirm ausgestattet, sodass Informationen auf ­einen Blick erfasst werden können. Sie verfügen ­außerdem über einen hochsensiblen Capacitive Touch, der sogar eine Bedienung mit Handschuhen ermöglicht. Das Dual-Band Wi-Fi, klassisches Bluetooth 4.0 und NFC eröffnen viele Möglichkeiten für den direkten,­ kabellosen Datenaustausch und die Lithium-Polymer ­ Batterie lässt das Gerät lange Arbeitstage ohne zusätzliche Lade­zeiten überstehen.

erkennt und die Daten an ein Tablet an der Rezeption weitergibt, kooperiert HRS auch in diesem Fall mit dem Anbieter conichi. Die Softwarelösung Samfex von Mellex erleichtert ­Hotelmitarbeitern die Arbeit in allen Service-Bereichen hinter den Kulissen, sorgt für eine effizientere Kommunikation zwischen den einzelnen Hotelbereichen und ist individuell anpassbar. Ob Zusatzkissen, Weckruf oder Austausch eines defekten Föns – die App teilt Gästewünsche den zuständigen Mitarbeitern zu. Sie regelt außerdem die Gepäckzustellung innerhalb des Hauses und unterstützt die verschiedenen Teams mit Checklisten in ihrer täglichen Routine, inklusive Reporting-Funktion an Teamleiter und involvierte Kollegen. Zudem reagiert Samfex auf Gästefeedback, kommuniziert Beschwerden oder Anregungen an die richtigen Stellen und teilt ebenso Lob mit den Mitarbeitern. Zu den weiteren Kernfunktionen zählt ein Tool für die Wartung und Instandhaltung der Betriebstechnik. Die App nimmt Arbeitsaufträge entgegen, die das Housekeeping direkt bei der Zimmerreinigung eingibt, weist sie dem zuständigen Mitarbeiter zu und passt bei Erledigung des Auftrags auch gleich die Inventarliste der Haustechnik an. Beim Housekeeping hilft sie dem Management, Dienstpläne zu erstellen und gibt in Echtzeit einen Überblick zum Reinigungsstatus der einzelnen Zimmer. Auch die Mitarbeiter sehen so auf einen Blick, ob ein Zimmer belegt ist, für eine Anreise vorbereitet werden muss oder ein Turndown-Service gewünscht ist. Sogar das Auffüllen und Abrechnen der Minibar ist durch eine Kommunikation mit dem FOH-System Opera möglich. Samfex wearable ist eine Weiterentwicklung der App, maßgeschneidert für das auf Microsoft Windows 10 ­ basierende, IoT Wearable von Trekstor – klein, leicht und mit einer robusten Hülle ausgestattet. Wie die Desktop- und Mobil-Version ist Samfex wearable ­ intuitiv in der Anwendung, schnell installiert und mit geringem Trainingsaufwand verbunden. Zudem

WEB n www.hrs.de n www.samfex.com n www.suitepad.de

Die SuitePad Lobby

Software verwandelt mit dem Projektor Xperia Touch von Sony alle glatten

Oberflächen in Touch-

Anhand modernster Infrarot- und Kameratechnologie­ sowie einer Spezial-Software von SuitePad verwandeln sich glatte Flächen im Empfangsbereich in Touchscreens. Dabei ist die SuitePad Lobby Software dem Branding des Hotels angepasst und lässt sich individuell gestalten. Mit vielen nützlichen Anwendungen und relevantem Content ergänzt sie den interaktiven Android Projektor Xperia Touch von Sony und bringt mobiles Infotainment in die Hotellobby. Der Projektor­ lässt sich – wie von einem Tablet gewohnt – über ­Berührung, Sprache oder Gesten bedienen. Sein Startbildschirm ist minimalistisch gestaltet und verwandelt Oberflächen in hellen und dunklen Umgebungen in HD-Touchscreens. Gäste können das Gadget nutzen, um beispielsweise Hotelinformationen abzurufen oder Theaterkarten direkt online zu buchen. Empfangsmitarbeiter informieren mit Hilfe des mobilen Projektors über Zimmerausstattungen, präsentieren verschiedene­ Zimmerkategorien anhand virtueller Rundgänge oder rufen aktuelle Angebote des Wellnessbereichs ab. „Die Digitalisierung hat die Hotellerie vor und nach der Ankunft der Gäste schon voll erfasst, doch während des Aufenthalts setzen die meisten Hotels noch immer auf papierbasierte Informationen“, so Moritz von Petersdorff-Campen, Gründer und Geschäftsführer von SuitePad. Der Xperia Touch wird in Europa für die Hotellerie exklusiv von SuitePad vertrieben, die Lobby Software ist vorinstalliert.

screens

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B AC KG RO U N D - M US I K I M SPA

Einladung zum Träumen Musik ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Sie inspiriert, berührt, wird universell verstanden, löst Wohlgefühle, Gänse­ haut oder Tränen aus. Die Gäste im Spa nehmen sie als Streicheleinheiten für Körper und Seele wahr. Mit welcher Technik und Auswahl dies dort gelingt, wissen die Anbieter von Entertainment-Konzepten für fast alle Bereiche der Hotellerie. Von Hans-Herbert Seng

Welchen Stellenwert hat Musik im Spa- und WellnessBereich? Einen sehr hohen, denn Musik unterstützt ja generell die Stimmungen der Menschen. Sie soll angenehm entspannend wirken und zum Träumen einladen. Der Besucher soll sich möglichst schnell von seinem Alltag

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und seinen Gedanken lösen. Die richtige Musik unterstützt dies erheblich, da sie alleine durch ihre Präsenz den Menschen in eine andere – hoffentlich positive – Stimmung versetzt und ihn auf andere Gedanken bringt.

Daniel Stoiber, Leiter der Musikredaktion bei Ketchup Music:

„Spa- und Wellness-

Musik soll angenehm

entspannend wirken.“

Was ist für ein Hotel mit Spa und Wellness allgemein zu empfehlen? Generell gilt, dass Tempo, Rhythmus, Tonart (Dur/ Moll), Lautstärke, Instrumentierung und vieles mehr innerhalb eines Musikstückes dazu beitragen, Stimmung zu beeinflussen. Erklingen viele verschiedene Melodien- und Instrumentenwechsel oder Stimmen, wirkt das anregender, als wenn sich innerhalb eines Liedes Akkorde wie Flächen ausbreiten. Wellness-Musik für das Spa im Hotel zeichnet sich in der Regel durch ein (meist) langsames Tempo aus, wenig Rhythmus, flächige Akkorde. Wenn überhaupt, dann kommen langsame Stimmen zum Einsatz, wenig Änderungen innerhalb einer Strophe, eines Parts oder des gesamten Titels. So kann man eher relaxen oder sogar einschlafen. Derartige Musik lässt den Menschen schneller entspannen, der Körper wird aufnahmefähiger für Anwendungen, Muskeln sind besser zu massieren. Hinzu kommt, dass Tonarten wie Dur oder Moll, in denen Musik komponiert wird, ebenfalls die Stimmung beeinflussen. Und speziell? Bei der Planung kommt es vor allem auf die Grundausrichtung an. Ist es ein Spa- oder Wellness-Bereich, wird dort massiert, gibt es Meditationen oder ist es eher ein

Fotos: Anja Epkes (Ketchup Music), Baum Media, Tobit.Software

Eine Sound-Schmiede für professionelle Musik-RaumKonzepte ist Ketchup Music in München. Namhafte Marken und Gruppen aus Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel vertrauen laut Informationen der Klangexperten auf die individualisierten Angebote. Zu den Kunden in der Hotellerie gehören bekannte Luxushäuser: Mandarin Oriental München, die Egerner Höfe Tegernsee, Hotel im Wasserturm Köln, Reichshof Hamburg Curio by Hilton, Atlantic Hamburg, The Fontenay Hamburg. Hotels unter Accor-Marken, die Exploreroder Star-Inn-Hotels sind ebenfalls mit an Bord. Für das mit den Kunden gemeinsam erarbeitete Konzept sucht die Musikredaktion des Unternehmens aus einer umfangreichen Sound-Bibliothek für jede Tageszeit das richtige Stück heraus. Die Bedienung ist denkbar einfach: Mit der Ketchup Music-App steuern Hotels die Musik intuitiv über das Smartphone, sie kann über jeden Computer mit Internetanschluss oder über die firmeneigene Ketchup-Hardware namens The Cube abgespielt werden. Doch was kann die auf Wellness fixierten Gäste im Spa überhaupt musikalisch verwöhnen? Wir sprechen da­rüber mit Daniel Stoiber, Leiter der Musikredaktion bei Ketchup Music.


59 Ruheraum nach dem Fitness. Denn zu jedem Raum und zu jeder Marke gehört ein passender Sound, der wohlüberlegt zusammengestellt werden sollte.

Zwei weitere Branchenpartner in diesem sehr speziellen Markt sind Baum Media, Riegelsberg, und Tobit.Software, Ahaus. Baum Media nennt sein Musiksystem MaxX­ TraxX. Es gibt sechs unterschiedliche Wellness­ programme: Dream away, Far away, Klassik, Orchestras and Sounds, Sounds of Nature, Meditation. Alle können gemischt werden. Titel, die nicht gefallen, lassen sich entfernen, wer andere und neue wünscht, für den werden sie bestellt, bearbeitet und eingefügt. Für den Hotelier heißt das: Zusammenstellung eigener Playlisten. Ob man im Spa nur einen oder mehrere Audiokanäle mit verschiedenen Programmen nutzt, hängt von der Hardware und dem Abonnement ab. Die günstigste MaxXTraxX-Version, MaxXTraxX lite, für diesen Bereich kostet 39,50 Euro im Monat. Das sind dann die sechs Wellnessprogramme plus zum Beispiel der Romantikmix – dann allerdings ohne Listenmischfunktion – als siebentes abspielbares fertiges Programm. Es sind auch Rechner lieferbar, mit denen bis zu sechs Räume mit unterschiedlicher Musik versorgt werden können. Über seinen eigenen Windows-Rechner mit Lautsprechern (oder Netbook, Laptop) kann der interessierte Kunde MaxXTraxX zwei bis drei Wochen vorab ohne jedwede Verpflichtung tes­ ten, das Programm ist in wenigen Minuten aufgespielt. Automatisch um die richtige Musik und damit um die entsprechende Atmosphäre im Objekt kümmert sich auch die neue djukebox von Tobit.­ Software. Der Betreiber entscheidet vorab über

Mit leicht zu bedienender Technik die Musikauswahl

steuern: System MaxXTraxX von Baum Media und die neue djukebox von Tobit.Software (unten)

die Auswahl und hat jederzeit alles im Griff. Übertragen werden die Playlisten per Drag & Drop vom eigenen PC/Laptop in die d ­ jukebox-Cloud. Oder noch komfortabler mit der kostenfreien Software clipinc, ebenfalls von Tobit.Software: Vollautomatisch zeichnet sie Titel und Playlis­ ten von Spotify auf dem jeweiligen PC auf und überträgt sie dann in die Cloud. Damit steht dem Hotelier die gesamte Spotify-Welt offen, ob mit oder ohne Gema-Gebühren entscheidet er selbst. So oder so ist die djukebox ein Eyecatcher in jedem Spa-Bereich, sie lässt sich per Fingertipp am Multi-Touch-Display steuern und kann sogar öffentlich für die Bedienung durch die Gäs­ te platziert werden. „Musik wird wieder sichtbar und fühlbar, so wie bei der guten alten Jukebox, die noch Schallplatten abspielte“, heißt es dazu seitens des Unternehmens. Die Kombination aus aktuell einmalig 149 und monatlich 24,95 Euro – alternativ einmalig 699 Euro inklusive 24 Monate – ermöglicht auch kleineren Betrieben dieses Konzept. Fällt die Wahl auf die pauschale Alternative, reduziert sich nach 24 Monaten die monatliche Nutzungsgebühr auf 8,95 Euro.

Einfach näher dran.

Über alle Kanäle

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WEB n www.baummedia.de (www.musik-fuer-hotels.eu) n djukebox.tobit.software n ketchup-music.com

Fotos: Die genannten Unternehmen

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S A N I TÄ R & W EL L N E SS

H OT EL P O O L

Pool Position Ein Swimmingpool vis-à-vis des Frühstücksraums und ein Infinity Pool mit Bergblick – wir stellen Ihnen Möglichkeiten für einen Neubau und eine Modernisierung vor. Was Sie außerdem beim Betrieb eines Hotelpools beachten sollten, erläutert Kirsten Sulimma Neubau: Boutique Hotel Villa am Ruhrufer Golf & Spa Als eines der kleinsten Fünf-Sterne-Hotels Deutschlands changiert das Mülheimer Boutique Hotel Villa am Ruhrufer Golf & Spa zwischen historischem Charme und modernem Ambiente. Bei der Gestaltung und Ausstattung des Villa-Spas hatten die Investoren daher sehr hohe Ansprüche, wie sich Thomas Alberding, Projektleiter des beauftragten Schwimmbadbau-Fachunternehmens SSF.Pools by Klafs, erinnert. Als Tochterunternehmen der Klafs Unternehmensgruppe kann SSF.Pools by Klafs auch sehr komplexe Pool- und Wellness-Projekte aus einer Hand planen und realisieren. Kompetenz, die sich auszahlt, denn das Unternehmen gewann Anfang des

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Jahres beim EUSA-Award 2017, dem gemeinsamen Preis der europäischen Schwimmbadbranche, den goldenen EUSA-Award in der Kategorie „Hallenbäder“ sowie jeweils den bronzenen EUSA-Award in den Kategorien „Freibad“ und „Freibad mit Überdachung“. Das Villa-Spa mit Pool, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum befindet sich nun direkt im Zentrum des Hotels – und das wortwörtlich, denn er ist nur durch eine große Glasscheibe vom Frühstücksbereich getrennt. Den zentralen Blickfang des Swimmingpools stellt der rund einen Meter breite Wasserfall dar, den die Planer an der Längsseite ganz unauffällig in die Wand integrierten. „Für den Wandbelag erzielten wir durch eine aufwändig gefräste Oberfläche


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Das Spa des Boutique Hotel Villa am Ruhr­ ufer Golf & Spa in

Mülheim befindet sich nach Umbau mit Pool,

Sauna, Dampfbad und Fitnessraum direkt im Zentrum des Hotel

Nach dem Umbau im AllgäuHotel Tanneck

relaxen die Gäste auf einer großen Dach-

Lounge mit Sonnenliegen und warmem Solewhirlpool; eine Etage tiefer gibt es

einen Infinity-Pool mit Panoramafenster und

Blick auf die Bergwelt

der Sandsteinfliesen eine besonders warme, einladende Lichtstimmung“, erzählt Alberding. Der Spa-Bereich lässt sich zudem, dank der vier im Becken eingebauten LED-Scheinwerfer mit Farblichtwechsel, immer wieder anders in Szene setzen. Der drei Meter breite und zwölf Meter lange, mit hellen Glasmosaikfliesen ausgekleidete Beton-Pool verfügt zwar über die obligatorische, umlaufende Überlaufrinne, diese ist aber komplett von oben abgedeckt und so optisch praktisch unsichtbar. Eine hochwertige, nach DIN ausgelegte Wasseraufbereitung sorgt für beste Wasserqualität.

by Klafs / Villa am Ruhrufer, Travel Charme Hotel GmbH / Vision Photos

Fotos: Abaca Corporate / Uwe Noelke, AllgäuHotel Tanneck, Hotel Gut Ising, Royal Hotel Sanremo, SSF.Pools

Modernisierung: AllgäuHotel Tanneck Das AllgäuHotel Tanneck ist bekannt für seine „Allgäuer Wellnessinnovation“ rund um die Milch (etwa das Milchwell-Bad oder die Milchwell-Packung). Mit dem Einbau des Whirlpools und der Installation neuer Filtertechnik beauftragte das Hotel das Fachunternehmen Sorg Schwimmbäder – Mitglied bei Topras, einer Vereinigung von 26 deutschen Industrieunternehmen und 50 Schwimmbadbauern in zehn Ländern Europas mit dem Ziel, Qualität und Zuverlässigkeit in die Branche zu bringen. „Da es in keiner europäischen Nation einen Ausbildungsberuf Schwimmbadbauer/Wellnesshändler gibt, ist es unsere Aufgabe, seriöse Betriebe zusammenzuführen und über die produzierende Industrie permanent auszubilden. So kann der Endverbraucher sicher sein, eine Wellnessanlage von einem seriösen Unternehmen mit Sachverstand installiert zu bekommen und auch in der Folgezeit ordentlich betreut zu werden“, so Topras-Geschäftsführer Johannes Gunst. Das Ergebnis des Umbaus im AllgäuHotel Tanneck lässt sich sehen: eine große Dach-Lounge mit vielen Sonnenliegen und warmem Solewhirlpool; eine Etage tiefer ein Infinity-Pool mit riesigem Panoramafenster und Blick auf die Bergwelt. Wer hier in den Schwebeliegen schaukelt, bestaunt nicht nur die Aussicht, sondern auch das Edelweiß, das auf der hellen Decke zwischen Holzbalken rankt, sowie den Wandmix aus authentischem Spaltholz, Schindeln und Moos. Im 32 Grad warmen „Kleinen Bergsee“ mit Sprudelliegen blickt der Gast in die glitzernde Milchstraße, die humoristisch die Milchwell-Idee wieder aufnimmt. Der Schwimmbad-Bereich bietet zudem ein „Salzstadl“ mit hinterleuchteten Salzsteinen und Sole-Verneblung. Die Firma Sorg Schwimmbäder empfahl dem Hotel zusätzlich eine moderne Mess- und Regeltechnik und die effizienten Elektrolyseanlagen der Unternehmensgrup-

pe ProMinent für die Wasserdesinfektion. Dabei steuert ein einziges Mess- und Regelsystem (Dulcomarin II) die drei Wasserkreisläufe. Sämtliche Komponenten der Aufbereitung sind über CAN-Bus (Bus-System, das den seriellen Datenaustausch zwischen Steuergeräten ermöglicht) mit dem Regler verbunden, wodurch alle relevanten Wasserparameter wie pH-Wert und Chlor zentral registriert und kontrolliert werden. Dazu gehören auch die beiden Elektrolyseanlagen Chlorinsitu III Compact, die für eine optimale Desinfektion sorgen. Geschäftsführer Andreas Sorg: „Die betriebssicheren Anlagen erzeugen aus günstigem Kochsalz das Desinfektionsmittel direkt vor Ort, somit entfällt die Handhabung gefährlicher und teurer Chemikalien.“

Technisches Know-how Genauere Informationen über die SchwimmbeckenWasseraufbereitung bietet die Unternehmensgruppe ProMinent. Sie entwickelt und fertigt seit 1960 Komponenten und Systeme rund um das Dosieren von Flüssigkeiten sowie Lösungen für die Wasseraufbereitung und -desinfektion. Dabei ist für alle Schwimm- und Badebecken, mit Ausnahme der Einfamilienbäder (Privatbäder), die deutsche Norm DIN 19643 zu beachten. Sie definiert mikrobiologische und chemisch-physikalische Anforderungen (zum Beispiel pH-Wert, Chlorgehalt etc.) an die Beschaffenheit, die Bemessung, den Betrieb und die Kontrolle der Bäder mit dem Ziel, ein klares, sauberes und vor allem hygienisch einwandfreies Wasser zur Verfügung zu stellen. Eine Schwimmbeckenwasser-Aufbereitung besteht im Wesentlichen aus folgenden Teilen: Umwälzung/Beckendurchströmung (Hydraulik) Das Schwimmbecken stellt zusammen mit der Wasseraufbereitungsanlage und den Umwälzleitungen ein Kreislaufsystem dar. Dabei müssen folgende Aufgaben erfüllt werden: ein optimaler Wasseraustausch, das heißt Austragen von Verunreinigungen, und die beste Verteilung des Desinfektionsmittels. Am wirksamsten hierfür haben sich hydraulische Systeme erwiesen, die mit einer Bodeneinströmung arbeiten und einen Ablauf des Wassers von möglichst 100 Prozent über die Überlaufrinne erreichen.

• Flockung

Die Zugabe von Flockungsmitteln überführt nicht filtrierbare kolloidale oder echt gelöste

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S A N I TÄ R & W EL L N E SS

H OT EL P O O L

Vier Beispiele für

spektakuläre Hotelpools:

Mit einem sprudelnden Außenbecken

von zehn Metern im

Durchmesser kann das Hotel Gut Ising einen der größten Außen-

Whirlpools Deutschlands vorweisen

Das Travel Charme Bergresort Wer-

fenweng verwöhnt

seine Gäste mit einem ganzjährig beheizten

Außenpool und einem Panorama-Außenwhirlpool

Der beheizbare

Meerwasser-Pool des Royal Hotel San­

remo, entworfen vom

Architekten Giò Ponti, schimmert inmitten des subtropischen

Parks wie ein blauer Edelstein

Das renovierte

Hotel Pullman Berlin

Schweizerhof verfügt über eine exklusive

Fit und Spa Lounge

und den mit 18 x 10

Meter größten Hotelpool der Hauptstadt

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Schmutzstoffe in eine filtrierbare Form. Sie können so in der anschließenden Filterung dem Wasser entzogen werden. Eine Flockung ist entsprechend DIN 19643 nur für öffentliche Bäder/ Hotelbäder/Therapiebäder vorzusehen.

• Filterung

Die Filterung hat die Aufgabe, die im Wasser vorliegenden Schmutzstoffe zurückzuhalten. Da sie einen wesentlichen Bestandteil der Aufbereitungsanlage darstellt, sollten Sie Filteranlagen grundsätzlich vom Fachhandel beziehen.

Die Anlagen sind für Dosierleistungen von zwei Gramm pro Kubikmeter (g/m³) (Hallenbad) und zehn g/m³ (Freibad) auszulegen. Die Chlormessung muss direkt über eine Chlormesszelle und nicht über die Redoxspannung (Hygiene-Hilfsparameter zur Überwachung der Wasserqualität beziehungsweise der hygienischen Sicherheit) erfolgen. Daraus ergeben sich Vorteile: ein schnelles Ansprechverhalten sowie das Erfassen der tatsächlich vorhandenen Chlorkonzentration (Vermeidung einer Überchlorung).

Einsatz von Ozon: Durch die Anwendung von Chlor in der konventionellen Wasseraufbereitung können unerwünschte Reaktionsprodukte wie zum Beispiel Trihalogenmethane (von Methan pH-Wert-Einstellung Der pH-Wert wird im Wesentlichen durch Ausgasen von Koh- abgeleitete organische Verbindungen) und Chloramine (gebundelendioxid, das verwendete Desinfektionsmittel (zum Beispiel nes Chlor) entstehen. Die Chloramine sind für den typischen HalChlorbleichlauge) sowie durch das lenbadgeruch verantwortlich und führen zu Haut- und Schleimhautreizungen. Die Füllwasser beeinflusst. Zu tiefe, das heißt saure, pH-Werte können das Trihalogenmethane gelten als kanzeroFugenmaterial angreifen, zur Vermingenverdächtig. Mit Ozon lassen sich diederung der Flockung, zur verstärkten se Probleme drastisch vermindern. Es ist Korrosion und zur Bildung von Stickdas stärkste in der Wasseraufbereitung MIT KLEINEN BÄDERN stofftrichlorid führen. Letzteres provozugelassene Oxidationsmittel und wird GRÖSSE ZEIGEN ziert Schleimhautreizungen. Zu hohe, üblicherweise vor der Filterstufe zugeGÄSTEBÄDER DER BESONDEREN ART das heißt alkalische pH-Werte, verringeben. So lassen sich die unerwünschBERATUNG · PLANUNG · BAU gern die Desinfektionswirkung von ten Wasserinhaltsstoffe, Chloramine und Chlor, verschlechtern die Flockung, Trübstoffe oxidieren und im Filter zufördern die Kalkbildung und beeinrückhalten. Außerdem sinkt der Gehalt WWW.KOENIG-BAEDER.DE TELEFON (03 52 05) 60 30 trächtigen extrem das Wohlbefinden der Trihalogenmethane deutlich unter der Schwimmbadbenutzer. Zusätzlich den Grenzwert. Dies bietet viele Vorteiwird die Chlormessung negativ beeinle: Das Wasser riecht nicht, die Hallenluft flusst. Deshalb sollte der pH-Wert zwischen 6,5 und 7,6 liegen. ist angenehm und gesund, die Klarheit des Wassers ist durch die 04.01.2011 15:08:40 Uhr Die kontinuierliche Messung dessuperiorhotels_60x43.indd Wertes erfolgt mit 1 entspre- flockulierende Wirkung von Ozon deutlich gesteigert und es entstehen keine chemischen Nebenprodukte, da die Moleküle nach chenden pH-Sensoren. der Reaktion zu Sauerstoff zerfallen. Desinfektion Weil durch Ozon eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Entsprechend der DIN 19643 darf zur Desinfektion von Bade- Ausgasen entstehen kann, kommt es entsprechend der DIN 19643 wasser nur Chlor in Form von Chlorgas, Natriumhypochlorit nur bei der Wasseraufbereitung zum Einsatz. Es muss vor dem beziehungsweise Kalziumhypochloritlösung eingesetzt werden, Eintritt des Wassers in das Schwimmbecken vollkommen entfernt organische Chlorprodukte sowie Aktivsauerstoff dagegen nicht. werden, die Desinfektion im Becken erfolgt dann mit Chlor.

Einsatz von Chlor: Das weltweit seit vielen Jahren bewährte Chlorungsverfahren zeichnet sich durch eine sichere und rasche Keimtötungsgeschwindigkeit bei hoher Oxidationskraft aus und ist damit in der Badewasseraufbereitung das Desinfektionsverfahren der Wahl. Entscheidend für die Desinfektionswirkung: die Konzentration von freiem, aktivem Chlor (unterchlorige Säure = HOCl). Nach DIN 19643 soll die Chlorkonzentration im Becken zwischen 0,3 und 0,6 Milligramm pro Liter (mg/l), bei Warmsprudelbecken zwischen 0,7 und 1,0 mg/l liegen. Da eingetragene Stoffe, wie zum Beispiel Staub, Kosmetika, Haut­ partikel, Bakterien und Algen, die Chlorkonzentration immer wieder vermindern, ist eine Nachschärfung über eine automatische Mess-, Regel- und Dosieranlage in der DIN 19643 vorgeschrieben.

Automatische Mess-, Regel- und Dosieranlagen: Die Mess- und Regelgeräte nehmen die Werte der Sensoren auf, verarbeiten sie und steuern beispielsweise Dosierpumpen entsprechend den tatsächlichen Wasserparametern an. Solche Systeme bieten dem Betreiber Sicherheit und können ihm gleichzeitig viel Arbeit abnehmen.

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S A N I TÄ R & W EL L N E SS

H OT EL KOSM E T I K FÜ R K I N D ER

Kleine(n) Auszeit „Pretty Girl Gesichtsbehandlung“, „Beauty Princess Schaumbad“ und „Teenager Harmony Massage“ – der Anspruch an einen entspannten Familienurlaub wächst. Gefragt sind Wellnessangebote, die sich den Bedürfnissen der jungen Gäste anpassen. Von Kirsten Sulimma

Cavallino Bianco

Manager 12.18. Fleesensee Spa World, erzählt: „Unsere Profis zeigen bei Peeling und Maske, wie die Kids ihre Haut richtig pflegen.“ Auf Wunsch bekommen die Kleinen zusätzlich ein „Girly Make-Up“, hierbei achten die Beautyexperten aber darauf, die natürliche Schönheit zu unterstreichen und die Teenies nicht zu überschminken. Eine Ganzkörpermassage rundet das Angebot ab. Als Kosmetiklinie benutzt das Team Produkte von Ligne St. Barth, die sehr hautverträglich sind und ohne künstliche Farb-, Parfüm- oder Konservierungsstoffe auskommen. www.schlosshotel-fleesensee.com

Das Cavallino Bianco in Südtirol ist ein auf Familien mit Kindern ausgerichtetes Spa Grand Hotel. Die Beauty-Abteilung offeriert Massagen, Bäder, Maniküren, Pediküren und Gesichtsbehandlungen, auch für den kleinen Gast. „Unsere Gestaltung des Kinder Spas in den Farben Rosa und Blau wirkt immer sehr einladend“, erzählt Spa & Fitness Managerin Carmen Prinoth. Die Mitarbeiter achten außerdem auf eine kindgerechte Ausstattung und Atmosphäre: Kerzen ersetzte das Team durch elektronische Alternativen, Einwegslips aus Papier durch solche aus Baumwolle und im Hintergrund laufen zur Untermalung Kinderlieder. Um den Kids die Behandlungen noch mehr zu versüßen, enden diese häufig mit einer Schokolade oder Früchten. Da die Haut der Babys und Kinder viel empfindlicher reagiert als die eines Erwachsenen, besitzt das Cavallino Bianco zudem mit „Bellino“ eine eigene exklusive Pflegelinie, die dermatologisch getestet und frei von jeder Art von Schadstoffen ist. www.cavallino-bianco.com

Osmè Baby & Kids

Schloss Hotel Fleesensee

Osmè Baby & KidsSerie von GFL S.A

Fotos: Aschl, GFL S.A, Groupe GM, Toto

Die SpaWorld des Schloss Hotel Fleesensee bietet für Kinder bis zwölf Jahren vier verschiedene Anwendungen. Mädchen dürfen sich beispielsweise über eine Maniküre mit Pflege und Lack freuen. Beliebt ist auch die Gesichtsanwendung, wie Maren Brandt, Corporate Spa

Für die besonderen Ansprüche von Babys und Kindern entwickelte der Hotelkosmetikhersteller GFL S.A Osmè Baby & Kids. Der grüne Hase und das Kätzchen im Heißluftballon verzieren die Kollektion, flauschige Wolken und Pastellfarben geben ein freundliches Aussehen. Das Unternehmen achtete hier besonders auf dermatologische Verträglichkeit, Augenverträglichkeit (keine tränenden Augen) und effektive Hautverbesserung nach der Anwendung. Die Produkte enthalten aktive Wirkstoffe wie Sheabutter, kaltgepresstes Süßmandelöl, Malve, Calendula oder Aloe-Vera-Gel und sind aufgrund ihrer Zusammensetzung mit dem Cosmos-Siegel für Naturkosmetik ausgezeichnet. www.gfl.eu

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M A R K T & PR O D U K T E

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Nahezu unsichtbar Die patentierte und barrierefreie Badrinne SPArin von Aschl bietet Komfort auf allen Ebenen: Das größte Plus ist dabei die Entwässerung der oberen Dichtebene. Damit kann sich im Bodenaufbau keine Stau- oder Sickernässe mehr bilden, was eine deutlich längere Haltbarkeit des Fugen- und Fliesenbetts gewährleistet. Zudem trocknet der Boden grundsätzlich schneller ab. Optisch sorgt die SPArin für eine harmonische Integration der Ablaufrinne in das gestalterische Gesamtkonzept. Durch die Schlitzbreite von nur acht Millimetern integriert sich die randlose Badrinne nahezu unsichtbar in den Boden www.aschl-edelstahl.com

Le Petit Prince Die Linie Le Petit Prince des Hotelkosmetikunternehmens Groupe GM ist mit seinem kinderfreundlichen Duft (Basisnote: Bernstein, Zedernholz und Moschus, Herznote: Jasmin, Weiße Rose und Hyazinthe, Kopfnote: Grüner Apfel, Mandarine und Zitrone) und seinen milden Produkten speziell auf junge Hotelgäste ausgerichtet. Das Design wurde von der bekannten Geschichte des kleinen Prinzen inspiriert und soll bei den Kindern Neugier wecken und die Vorstellungskraft fördern. Die Formulierung besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen sowie pflanzlichen Tensiden mit einer biologischen Abbaubarkeit von mehr als 90 Prozent. Außerdem sind keine Phenoxyethanole, Parabene, Silikone, Methanale oder Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten. www.groupegm.com

Elegant und schlicht Mit Square Perfection bringt der japanische Sanitärkaramik-Hersteller Toto ein WC mit neuer Form auf den Markt – elegant, kompakt und geometrisch gestaltet. Der Sitz ist besonders flach und bildet mit dem WC eine optische Einheit. Ein Plus an Hygiene bringt die Randlosigkeit und die extrem glatte und widerstandsfähige Glasur CeFiONtect. Diese schützt die Keramikoberfläche, vereinfacht die Reinigung und hinterlässt eine glänzende Oberfläche. Technisch ist das minimalistisch gestaltete WC mit der bewährten Spülung Tornado Flush ausgestattet. Das Wasser wird aus Düsen in das Becken geleitet, so dass ein druckvoller Wasserwirbel entsteht, der bis zum Rand effektiv säubert. Zudem kommt es nur zu einer geringen Geräuschentwicklung beim Spülen, so dass 64,8 Dezibel nicht überschritten werden. de.toto.com

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Impressum

M A R K T & PRO D U K T E

Edel trifft Grün Verlag und Redaktion:

GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Straße 45, 45133 Essen Postfach 23 01 90, 45069 Essen Telefon 0201/87126-14 Telefax 0201/87126-941 info@superior-hotel.net www.superior-hotel.net

Geschäftsführung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk edlesgrün besteht aus natürlichen Bestandteilen des Holunders, der Acerola-Kirsche, Zitrusfrucht, des Grüntees und der Guarana-Pflanze. Entwickelt wurde es mit einem Partner in Südtirol, wo ein Großteil der Zutaten naturbelassen wächst und direkt nach der Ernte ohne lange Transportwege verarbeitet werden kann. Pur erinnert der Geschmack an

eine Limonade, die vegane Rezeptur kommt dabei jedoch gänzlich ohne künstliche Zusatzstoffe aus. Feinperlig und in goldener Farbe kann es als alkoholfreie Alternative beim Sektempfang angeboten werden. Aber auch an der Hotelbar eignet es sich zum Kreieren von Longdrinks, zum Beispiel gemixt mit Gin, Wodka, Jägermeister oder Campari. www.edlesgruen.com

Chefredaktion:

Peter Erik Hillenbach, Telefon 0201/87126-949 hillenbach@superior-hotel.net

Wahre Sektkultur Im 180. Jahr seines Bestehens konzentriert sich Geldermann nach umfassendem Markenrelaunch nun voll auf sein Gastronomie-­ Sortiment. Mit der Präsentation der Sekt-Linie Les Grands zur ProWein bietet das Traditionshaus drei bewährte Premiumqualitäten in nobler Ausstattung speziell für die Bedürfnisse der gehobenen Gastronomie. Von der Abfüllung bis zur Auslieferung sind die Sorten Grand Brut, Grand Rosé und Carte Blanche zwei Jahre in traditioneller Flaschengärung bei idealen Bedingungen gereift. Das luxuriöse Etikettenpapier mit Seidenhaptik und GoldfolienVeredelung trägt wortwörtlich die Handschrift des Chef de Cave Marc Gaucheys, der die Namen seiner Kreationen für die Etiketten­ gestaltung mit der Hand niedergeschrieben hat. Ebenso wie das Etikett ist auch die Halsschleife in Silber, Gold oder Rosé gehalten und sorgt so für eine klare Sortentrennbarkeit. www.geldermann.de

Redaktion:

Maren Bielecke Telefon 0201/87126-869 bielecke@superior-hotel.net Yvonne Ludwig-Alfers Telefon 0201/87126-859 ludwig@superior-hotel.net Nina Bruckmann (Volontärin)

Ständige redaktionelle Mitarbeiter:

Silvia Geuker (Münster), Susanne Plaß (Hamburg), Hans-Herbert Seng (Frankfurt am Main), Dr. Elena Winter (Düsseldorf)

Anzeigenleitung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Superior Hotel erscheint im sechsten Jahr mit vier Ausgaben.

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Herstellung:

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Verbreitete Auflage:

20.372 Exemplare (IVW 4. Quartal 2017). Auflagenhöhe und Verbreitung dieses Magazins werden durch die IVWInformationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. überwacht.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

Superior Hotel 2-2018 erscheint am 15. Juni Lesen Sie in unserer Sommerausgabe unter anderem folgende Themen:

• Wellness & Sport • Indoortrends

• Wein & Champagner • Fach- & Führungskräfte

Außerdem: Porzellan & Tableware; Kombidämpfer; Kaffee & Tee; Internationaler Bierreport; Dekoration & Objekttextilien

Fotos: Die genannten Unternehmen, Roomers Baden-Baden (Vorschau)

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Superior Hotel 1/2018  
Superior Hotel 1/2018