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„Was für ein komischer Titel für ein Buch!?“ werden sicherlich viele Leser bei der Betrachtung dieser Publikation denken. Im Prinzip ist der Name gar nicht so schlecht gewählt, wie wir meinen. Immerhin wird dem Leser schnell klar, dass es sich um ein Buch über Kunst und um eine Treppe handeln muss. Jetzt braucht man nur noch zu erläutern, um welche Kunst und um welche Treppe es hier geht, und schon sind wir mittendrin in diesem Werk. Bei der Treppe handelt es sich nicht etwa um den Film „Halbe Treppe“, auch nicht um die Balduintreppe an der Hafenstraße in Hamburg und ebenso wenig um die Spanische Treppe. Vielmehr geht es hierbei um die Wände des Treppenhauses des stilwerk an der Großen Elbstraße in Hamburg. Diese Wände wurden im November 2009 von Künstlern der Hamburger Vicious Gallery im Rahmen eines Kunstprojekts, das wir „Stairway Art Event“ nannten, gestaltet. Darüber hinaus werden noch Arbeiten des New Yorker Künstlers Craig „KR“ Costello, die er im stilwerk angefertigt hat, in diesem Buch gezeigt. Damit sich der geneigte Leser vorstellen kann, was alles passieren musste, damit wir nun mittlerweile sogar ein Buch zu diesem Thema drucken, sollte ich vielleicht noch etwas weiter ausholen und die am Projekt beteiligten Parteien kurz vorstellen. Im Zentrum steht ganz klar das Team des stilwerk als Gastgeber und Initiator des Projekts. Auf der anderen Seite sind natürlich die Künstler zu erwähnen, ohne die dieses Projekt nicht möglich ge-  wesen wäre. Die Künstler und ihre Werke werden in diesem Buch im Einzelnen und im Detail vorgestellt. Als dritte Partei kommen wir, die Vicious Gallery aus Hamburg-  St. Pauli, ins Spiel. Uns wurde die Aufgabe des Kurators zuteil. Wir haben die Künstler ausgewählt, ein Konzept für die Aufteilung der Wände festgelegt und die zeitliche und technische Umsetzung geplant.

Das stilwerk dürfte den meisten Lesern als Einkaufszentrum für gehobene Einrichtungsgegenstände bekannt sein. Weniger bekannt ist sicherlich die Tatsache, dass das stilwerk nicht nur den Anspruch hegt, gefestigte Pfade zu gehen und Arbeiten der Etablierten zu zeigen, sondern dass das Team auch den Mut besitzt, junge Kunst und manchmal auch unbequeme Standpunkte zu vertreten. Nur aus diesem Grund ist es überhaupt möglich, dass unsere kleine Street- und Urban-Art-Galerie, die wir vor vier Jahren gegründet haben und deren Ursprung auf der Straße und im Graffiti zu finden ist, die Möglichkeit erhielt, mit einem erfolgreichen und großen Partner wie dem stilwerk zusammenzuarbeiten. Die Kooperation zwischen uns und dem stilwerk begann mit einer großen Gruppenausstellung der Vicious Gallery in der 7. Etage des stilwerk im Frühjahr 2009. Da dort schnell deutlich wurde, dass unsere Kunst eine großartige Ergänzung zum bisherigen Repertoire des stilwerk ist, folgten in rascher Abfolge die in diesem Buch dargestellten Kunstaktionen. Als vierter Partner, der zur Entstehung dieses Buches beigetragen hat, ist der Verlag Gudberg zu erwähnen; vielen mag er schon ein Begriff sein. Denen, die ihn noch nicht kennen, sei gesagt, dass es sich hierbei um einen der umtriebigsten und progressivsten jungen Verlage im Bereich Kunstpublikationen in Deutschland handelt. Die Vicious Gallery und der Verlag Gudberg haben bereits zwei Bücher zusammen herausgebracht.

Christoph Tornow Vicious Gallery

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/ Prinzip „Copy & Paste“:   Mr. Nonskis Entwurf beruht in allen Teilen auf der Kombination der Ziffern 0 und 3

Der Herr der Zahlen. Betritt man den 6. Stock des Treppenhauses, fällt der Blick zunächst auf eine schwarze Gestalt auf weißem Grund, die aus runden Elementen zusammengesetzt scheint. Der schwebende Körper – gestaltet von dem Hamburger Künstler Mr. Nonski – hat deutlich erkennbar Kopf, Gesicht, Arme, Beine und Füße; die linke Hand weist mit erhobenem Zeigefinger auf eine weitere Anordnung grafischer Elemente in der oberen Ecke der Wand. Über dem Kopf befindet sich schließlich eine Sprechblase mit der Inschrift „you are here“, die das Werk in den Kontext des Treppenhauses einordnet und den Betrachter darauf hinweist, an welchem Standort er sich befindet. Die Wurzeln des 33-jährigen Künstlers Mr. Nonski liegen im Graffiti. Sein sehr grafischer Stil beruht stets auf der Komposition von Flächen und Formen, die meist im Kontrast von Schwarz und Weiß gehalten sind. Was zunächst als willkürliche Anordnung grafischer Elemente wirkt, ist in Wirklichkeit minutiöse Präzision. Denn das Gesamtbild beruht in allen Teilen auf zwei Zahlen: den Ziffern 3 und 0. Diese sind nicht wahllos angeordnet, sondern basieren auf einem strengen System. „Copy and Paste“ ist das dahinterstehende Prinzip, nach dem der als Grafiker und Illustrator tätige Mr. Nonski sein Bild konstruiert hat.  21


Mr. Nonski: Ejakulat, Acryl auf Holz, 70 CM × 112 cm, 2007

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Mr. Nonski: Handheads,   Acryl auf Holz, 100 CM × 150 cm, 2008

Den Ursprung bildet ein Element, das aus den beiden Zahlen zusammengefügt wird. Dieses wird anschließend kopiert und das Duplikat wird in anderem Winkel oder auch in anderer Größe an die Ursprungsfigur gekoppelt. Die so entstandene Figur wird ebenfalls wieder verdoppelt und neu zusammengefügt. Dieser Prozess kann unendlich oft wiederholt werden; immer neue Kombinationen sind denkbar, die einzige Grenze setzt die Fläche des Malgrunds – in diesem Fall die Wand. So folgt die zeigende Gestalt bei genauer Betrachtung einem durchdachten und komplexen Prinzip von Wiederholungen. Auch das große Element in der oberen Ecke hält sich an dieses gestalterische Gesetz, denn es ist eine vergrößerte Kopie – eine Art aufgeblasener Bildausschnitt – der Füße und der Hand der kleineren Figur. Mr. Nonskis Kunst ist „provozierter Zufall“: Am Anfang des Prozesses steht das Ausprobieren und Experimentieren, aus dem allmählich die Idee von etwas Neuem erwächst. Anschließend beginnt die eigentliche Arbeit: Der Künstler prüft, ob die Idee wirklich funktioniert, sich an die von ihm auferlegten grafischen Regeln hält und sich tatsächlich weiterführen lässt. Somit ist der Arbeitsprozess besonders zeitintensiv und führt nicht unbedingt immer zum Erfolg. Mr. Nonski begegnet seinen Projekten mit einem gewissen Maß an innerer Distanz, die ihn dazu bringt, sich nicht zu sehr in einer Idee zu verlieren und ein Experiment gegebenenfalls abzubrechen, sollte es nicht im intendierten Sinne aufgehen.  23


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/ Zündende Idee: mitHilfe von  Schablonen bringt 1010 sein   „Carburning-Toolkit“ an die Wand

Burn, Baby, Burn! Eine übergroße Frauenhand mit Perlenarmband und manikürten Fingernägeln, die ein Päckchen mit einem Funken darauf hält – im 5. Stock des Treppenhauses hat der Hamburger 1010 (tenten) seine zündende Idee an die Wand gebracht. Wie eine Werbeanzeige mutet das Motiv an, denn wie in einem Waschmittelwerbespot wird das Päckchen präsentiert – sauber, rein und hübsch verpackt – und zusätzlich mit dem Slogan „Brand New“ angepriesen. Was sich hinter diesem Bildsujet verbirgt, darüber gibt der Künstler 1010 selbst Aufschluss: Es handelt sich um ein „Carburning-Toolkit“. Der ausgebildete Illustrator 1010 malt seit 1994 mit der Sprühdose, seit Anfang 2000 verwendet er auch Sticker, Cut-outs, Plakate und Rollen. 1010s Handschrift sind reduzierte, minimale Formen und Figuren, die vorwiegend in Schwarz, Weiß und Neonpink gehalten sind. Seine abstrakten Charaktere finden sich in den Straßen Berlins oder Hamburgs wieder und sind oftmals Mischgestalten, so z. B. der schreiende „Vogelwurm“, eine Fusion von Fabelwesen und prähistorischem Saurier, der auf den ersten Blick verstörend und faszinierend zugleich wirkt.  37


1010 5. OG 1010: Vogelwurm,   Wandfarbe und Lack,   ca. 700 CM × 400 cm, Lüneburg, 2009 38 


1010: The Winner Takes It All, Wandfarbe und Lack, ca. 300 CM × 400 Cm, Hamburg, 2009

1010: Produkte, Siebdruck, 40 CM × 80 cm, Hamburg, 2008

Mit dem „Carburning-Toolkit“ persifliert 1010 den seit 2009 in großem Stil aufgekommenen Vandalismus, mit dem in Hamburg und Berlin im Schatten der Nächte hunderte Autos angezündet werden. Die Täter sind kaum auszumachen oder gar zu überführen, die Methode ist denkbar einfach: In einem Artikel des „Spiegel“ wird die Hamburger Polizeisprecherin zitiert, die sagte, es reichten ein Feuerzeug und Grillanzünder. Diese Aussage brachte 1010 auf die Idee, als Bildmotiv ein „Designer-Carburning-Toolkit“ namens „Iskra“ zu entwerfen. Das russische Wort „Iskra“ bedeutet Funke und war gleichzeitig der Name einer revolutionären Zeitung, die ab 1900 drei Jahre lang unter der Führung Lenins erschien mit dem Ziel, die verschiedenen Strömungen der Arbeiterbewegung in Russland zu bündeln. Mit „Iskra“ hat 1010 absichtlich ein Motiv geschaffen, das aggressiv und widersprüchlich ist und gleichzeitig polarisiert. Das „Carburning-Toolkit“ ist sauber, sicher und für jedermann einfach zu handhaben. Dies schlägt sich auch in der Realität nieder: Hunderte Autos brannten im Jahr 2009 in Hamburg, doch   politisch motivierte Bekennerschreiben gab es nur in rund 16 Fällen. Nicht nur   Luxuskarossen waren Ziele der Anschläge, sondern Fahrzeuge aller Klassen und Marken, vom Twingo bis zur S-Klasse. Somit sind die Motivation der Täter   und der Zweck der Brandstiftungen fraglich: purer Vandalismus und Spaß an der sinnlosen Zerstörung oder doch linksautonome Gesellschaftskritik?  39


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Wand-Chirurg: mit sicherer Hand und höchster Präzision zeichnet Sozyone seine charakteristischen Outlines. Immer dabei: die Handschuhe

Bilderrätsel: in sozyones treppenhausbild lassen sich unzählige details entdecken

Im Angesicht des Schurken. Die Augen sind nur als zwei unheimliche, schmale Schlitze zu erkennen, die Brauen sind streng, der Mund grimmig – die 3. Treppenhausetage führt in die düstere Welt der Bösewichte von Pablo „Sozyone“ Gonzalez. Auf den ersten Blick eröffnet sich dem Betrachter nur eine Ansammlung geschwungener Formen, doch stellt sich unweigerlich sofort ein unheilvolles Gefühl ein. Betrachtet man die von dem gebürtigen Belgier gestalteten Wände ein zweites Mal, so formieren sich die Linien und Flächen zu einem bedrohlichen Gesicht – dem Gesicht eines Schurken. Geboren in Brüssel im Jahr 1973, entwickelte Pablo Gonzalez, genannt Sozyone, schon früh ein Faible für die Welt der Illegalität, beeinflusst durch sein kleinkriminelles Umfeld, die urbanen Geschichten und Legenden. Im Alter von elf Jahren experimentiert er mit seinem zeichnerischen Geschick, indem er in mühseliger, zweitägiger Arbeit eine belgische Banknote fälscht – und seinen Bruder losschickt, mit der „Blüte“ im Tabakladen eine Packung Luckys zu kaufen, was gelingt. Nach seiner kurzen Karriere als Fälscher beginnt er 1988 zu studieren, wird jedoch der Kunsthochschule Saint Luc verwiesen. Es folgt eine Zeit an der Hochschule der bildenden Künste in Brüssel bis 1996, in deren Verlauf Pablo Gonzalez beginnt, sich für Graffiti zu interessieren. Unter dem Namen Sozyone produziert er Hunderte von Graffiti-Motiven.  53


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Sozyone Gonzalez:   Argenegra, acryl Und Tinte,   70 cm × 100 cm, 2009

Seit 2004 stellt Sozyone Gonzalez seine Arbeiten in internationalen Galerien aus. Seine charakteristische Ästhetik ist einzigartig und neu in der Graffiti-Welt: Seine Kompositionen aus fließenden Umrissen und Farbfeldern sind beeinflusst von „Marvel-Comics, abstrakter, futuristischer Mathematik, alphabetischem Konstruktivismus und kubistischen Gesichtern à la Pablo Picasso“, wie er selbst sagt. Seine Inszenierungen sind brutal und doch gleichzeitig von einer sublimen Eleganz. Die dargestellten Juwelendiebe, Schurken und Gauner erinnern an die düsteren Rächer „Daredevil“ und „The Punisher“ aus den Marvel-Comics, deren dunkle und trostlose zeichnerische Ästhetik als „Grim & Gritty“-Stil bekannt ist. Auch Sozyones Bösewichte sind Antihelden, auf illegalen Pfaden, grimmig und unheilvoll – und doch charismatisch und draufgängerisch.

Sozyone Gonzalez:   Garrot Evil, acryl Und Tinte, 70 CM  × 100 cm, 2009

Eines hat Sozyone Gonzalez aus seiner Zeit als Fälscher mitgenommen: Für alle seine Werke erstellt er Echtheitszertifikate, egal ob Malerei, Skulptur, Zeichnung oder Stich. Und ein weiteres Detail stammt aus jenen Tagen: An den Händen trägt er bei der Arbeit bis heute stets Handschuhe.  55


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Entstehungsprozess: von der schlichten Wand zum Farbfeuerwerk

Der große Wurf. Wer den 2. Stock des stilwerk Treppenhauses betritt, den erwartet ein wahres Farbfeuerwerk. Denn hier hat Milk seinen Milchtütenwerfer platziert. Die Schablonenarbeit des 40-jährigen gebürtigen Münchners, der heute in Hamburg lebt und arbeitet, zeigt eine männliche Figur in Wurfhaltung. Breitbeinig stehend, mit einem Arm zum Wurf ausholend und mit dem anderen in Richtung Wand zielend, erinnert sie unweigerlich an eine Ikone der Street-Art: an Banksys „Flowerchucker“. Und doch unterscheiden sich beide Werfer ganz wesentlich. Während Banksys Figur durch das vermummte Gesicht und die zusammengekniffenen Augen sehr bedrohlich wirkt und Aggressivität in Haltung und Mimik ausstrahlt, ist Milks Werfer deutlich gelassener. Entspannter ist die Körperhaltung, das Outfit casual. Hier wirft kein Demonstrant, kein Hooligan, sondern ein ganz normaler Junge von nebenan. Doch seine Identität ist anonym – denn sein Gesicht wird vollständig von einem Karton mit der Aufschrift „Milk“ verdeckt.  69


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Buntes Überbleibsel: Milks Brille nach der Treppenkunst-Aktion im stilwerk

Der Name ist Programm – denn eine Milchtüte ist das Markenzeichen des blassen, schmalen Mannes mit dem Künstlernamen Milk, der Ende der 80erJahre erstmals eine Milkbox an eine Wand in der New Yorker Bronx sprühte. Daraufhin kehrte der Milchkarton Anfang des neuen Jahrtausends auf Plakaten und Aufklebern wieder, mit denen der Künstler die Städte plakatierte. Milks Werfer hat nicht nur einen Kopf in Form einer Milchtüte, sondern er wirft auch mit einem Milchkarton. Der restliche Wandbereich – der Teil, auf den der Werfer offensichtlich zielt – gleicht einem Action-Painting: Ganz in der Tradition von Jackson Pollock hat Milk hier spontan und zufällig gearbeitet. Mit einfachen Mitteln, z. B. einem Besen oder einer Wasserbombe mit Farbe darin, die an die Wand geschleudert wird, hat er Farbexplosionen in Gelb- und Blautönen an die Wand gebracht. Dabei steht dieses abstrakte Farbfeld mit unterschiedlich verlaufenden Flecken, Tropfen und Spritzern in größtmöglichem Kontrast zu der so präzise gestalteten Schablonenfigur des Werfers in schlichtem Schwarz-Weiß. Der Künstler – selbst porträtiert in der Figur des Milchwerfers – wird hier auch in der Realität zum Werfer und überlässt die weitere Bildgestaltung dem Zufall. Das Spannungsfeld zwischen überlegter Präzision und gelebter Spontaneität verleiht diesem Werk seine unmittelbare Kraft und Dynamik.  71


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Impressum

Projektleitung: Nana Tiedtke Autoren: Nana Tiedtke Einführung:   Christoph Tornow Gestaltung: Malte von Gottberg Cover-Artwork: Sozyone Gonzalez Fotografen: Dirk Dunkelberg Julie Nagel Malte von Gottberg

Herausgeber: stilwerk GmbH Alexander Garbe Große Elbstraße 68 22767 Hamburg www.stilwerk.de Partner: Vicious Gallery Kleine Freiheit 46 22767 Hamburg www.viciousgallery.com VERLAG GUDBERG Jan Müller-Wiefel Poolstraße 8 20355 Hamburg www.gudberg.de

Dank an die Künstler: Craig „KR“ Costello Felix Schlüter Flying Förtress Form76 Golden Green Milk Mr. Nonski Nils Kasiske Sebastian Freimauer Sozyone Gonzalez 1010

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ISBN-Nr.: 978-3-940558-49-7 / € 18,90 stilwerk.de / viciousgallery.com / gudberg.de

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Treppenkunst