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DIESER KASE stinkt nicht


WWW.CHEESECOMMUNICATION.COM


INTRO Die Zeiten grad sind echt turbulent. Damit meine ich leider nicht die aufregenden Snowboardtage, vielmehr den Umbruch in der Snowboardindustrie. Diese versucht gerade ihr Image zu erhalten und ihren Platz in den neuen Medien zu finden. Dabei rücken Printmedien aus deren Sicht immer mehr an den Rand und vor allem für unser Magazin, das nur eine Nische bedient, wird die Luft ziemlich dünn. Da wir aber mit ganzen Herzen hinter unserem Produkt stehen, und wir den Wandel nicht ignorieren können, haben wir beschlossen zurück zu unseren Wurzeln zu gehen. Als wir vor sieben Jahren das Magazin gründeten, war unser Ziel ein Sport-/Lifestyle Magazine rund um den Boardsport für junge Frauen zu machen. Im Laufe der Jahre rückte der Lifestyle Charakter immer mehr in den Hintergrund, ohne dass wir es bemerkten. Doch ab 2014 werden wir uns wieder mehr den Themen Kunst, Musik, Umwelt, Design und Fashion widmen – ohne dabei den Boardsport zu vernachlässigen. Ihr dürft euch schon mal auf einige Veränderungen im neuen Jahr freuen. Leider kommt auch ein neuer Preis auf euch zu, aber keine Angst, ihr müsst keinen Kredit aufnehmen um uns weiter zu lesen. Es sind nur ein paar Cent. Wir hoffen auf noch weitere sieben (oder noch mehr) Jahre mit euch und wünschen euch bis dahin einen wunderschönen, spannenden Winter!

Enjoyer!

Wint

Unser Covergirl Aimee Fuller hatte letztes Jahr den Winter ihres Lebens. Auch das Roxy Shooting in Meribel schaut nach Spaß aus! Matt Georges/Roxy


Frutt / Switzerland Alex Papis Kristiina Nisula

Kr ist iin a

Ni su la (F inl an d)

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PLAYFUL FOR JIBS & BUTTERS

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DIRECT RESPONSE

* The VÖLKL SAVVY SQD is available in rocker and camber shape!

LONGER EFFECTIVE EDGE

STABLE

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22 Cover: Aimee Fuller

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Zach Hooper

NEWS

Update dein Winter

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Aimee Fuller

APP-IC

Powderalarm im App Store

MARIE-FRANCE ROY

Green Powder to the people!

BEST PRICE

Hardwear zum fairen Preis

BILLIG & WILLIG Powder-Sparfuchs

ALASKA

Sluffmanagement mit Aline und Lisa

INTO THE WILDERNESS Styles für jedes Abenteuer

LANZEROTE

Kalte Wellen über heißen Steinen

BRALORNE

Snowmobile Access Only

BIG MONDAY Hol deine Gun raus!

TRICKERIA

Parklaps mit Vera Janssen

SILVERTON

Backflips im Backcountry

5 POINTS Elena Könz


WAY IN Matt Georges/Roxy

In wenigen Wochen steht uns, und vorallem den Contestfahrern das Sportereignis des Jahres bevor: Olympia. Torah Bright nimmt dieses Jahr in drei Snowboardkategorien teil: Slopestyle, Boardercross und Halfpipe. Daf端r hat sie hart trainiert, so wie hier in der Pipe in Neuseeland.


WAY IN Alex Papis/Völkl

Der Spray von Verena Rohrer spricht Bände! „Der Februar hätte für mich nicht besser beginnen können: Nachdem ich mir bei den Burton European Open in Laax meine erste Top 10-Platzierung in einem 6-Star Event geholt hatte, ging es gleich weiter auf den Völkl Girls Trip, der ebenfalls ein absolutes Highlight war.


NEWS

10 JAHRE WIR SCHANZEN TOUR HAPPY BIRTHDAY!

Die Wir Schanzen Tour feiert in dieser Saison ihren ersten runden Geburtstag, denn sie zieht schon ganze zehn Jahre durch die Alpen. Zwei Events hat die Tour diese Saison bereits auf dem Buckel, auf zwei weitere dürfen wir uns noch freuen. Nach gewohnter Wir Schanzen-Art wird wieder in den Kategorien Men, Women, Rookies U15 und Kids U12 gestartet. Neben den einzelnen Tourstopp-Siegern wird es zum 10. Jubiläum auch wieder einen Overall-Sieger bzw. eine Overall-Siegerin geben. Öfter vorbeischauen und mitshredden lohnt sich also. Da der Spaß bei der Tour im Vordergrund steht, werden Tricks und Style mit jeder Menge Cash und Sachpreisen belohnt. Ganz neu sind dieses Jahr die „Flying Potatos“. Für die Kleinen wird bei den Events eine geeignete Kids Line geshaped, um den Nachwuchs noch mehr zu fördern. Dafür unterstützt der Deutsche Snowboard Verband die Kids mit einem speziellen Coaching Tag. Wir sagen also Happy Birthday, auf mindestens zehn weitere Jahre und hoffen natürlich auf jede Menge weibliche Teilnehmer ;) Dates: 18 Jan, Sajas Park Games, Silvretta Montafon, AT 08 Feb, The 5ive Barbecue, Nesselwang, D www.wirschanzen.de

oder www.facebook.com/wirschanzen

CASIO BABY-G BLX-103-1ER KLEINE KOMMEN GANZ GROSS RAUS!

Auch wenn für alle Snowboardbegeisterten der Winter zur schönsten Zeit des Jahres zählt, so gibt es doch einige, die in den Wintermonate in den warmen Süden flüchten, um dort den Wellen hinterher zu jagen. Damit die Sonnen- und Wellenhungrigen aber nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sind, sollten sie sich besser mit der Baby-G BLX-103-1ER rüsten. Die Uhr mit Ebbe-Flut-Indikator ist mit seiner Weltuhr-Funktion das Must Have für alle Globetrotter. Sie ist stoßfest, wasserdicht bis 20 bar, hat drei Multifunktionsalarme, eine Stoppuhr und vieles mehr… Könnte man mit der Uhr auch noch wie Michael Knight K.I.T rufen, wäre sie perfekt. www.baby-g.eu

OLYMPISCHE WINTERSPIELE 07 – 23. FEB, SOTCHI, RU

Das Feuer brennt! In ein paar Wochen tragen die Sportler die Olympische Flamme ins Stadion von Sotchi. Mit dabei sind dieses Jahr erstmals Slopestyle Fahrer, denn 2014 wird Slopestyle neben Halfpipe, Boardercross, Riesenslalom und Parallelslalom (ja, das gibt es!) eine olympische Disziplin. Die Qualifikationen sind noch in vollem Gange, noch ist nicht sicher, welche Fahrer um die olympische Medaille kämpfen dürfen. Einige Skandale überschatten die Spiele, seien es die Naturzerstörung, die enormen Kosten oder die Diskriminierung der Schwulen in Russland. Auch im Vorfeld gab es Ärger zwischen TTR (die die World Snowboard Tour organisiert) und dem internationalen Skiverband, der FIS. Die TTR trägt seit ihrer Gründung 2002 durch Terje Haakonsen (der 1998 Olympia übrigens wegen der FIS boykottierte) alle für die Snowboarder relevanten Events aus und hat in Sachen Slopestyle die Kernkompetenz. Deshalb wollte die TTR die Qualifikation für Olympia ausrichten. So hätten die Fahrer die Olympiaquali und die Worldtour leicht vereinbaren können. Doch auch die FIS wollte die Qualifikationen ausrichten und bekam letztendlich den Zuspruch des IOCs. Die letzten beiden Winter mussten sich die Fahrer oft zwischen einem FIS Event auf meist schlechtem Course und der World Snowboard Tour entscheiden, was zusätzlichen Stress im eh schon vollen Terminkalender bedeutete. In ein paar Wochen werden wir sehen, welche 30 Fahrerinnen für die Halfpipe qualifizieren konnten und wer zu den glücklichen 24 im Slopestyle zählt. Wir drücken den Teilnehmerinnen schon mal die Daumen!

MERRY SURF-MAS

SURFLEHRER AUSBILDUNG BEI AUSTRIAN SURFING Es gibt einfach nicht genügend weibliche Surflehrerinnen. Das denken nicht nur wir, sondern auch die Damen und Herren von Austrian Surfing. Deshalb haben wir ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für euch. Wenn ihr diesen schicken Gutschein hier ausschneidet und einschickt, so erhaltet ihr bei der Anmeldung (bis zum 31.12.2013) zur Surflehrer-Ausbildung Level 1 in

Frankreich 10% Rabatt. Wer also aus seinem Hobby seinen Beruf machen will ist, ist hier goldrichtig. Wir freuen uns schon bald mehr weibliche Surflehrerinnen im Line-up zu sehen. www.austriansurfing.at/at/ausbildungen/level-1

MERRY SURF-MAS

10% RABATT FÜR ALLE GOLDEN RIDE LESERINNEN

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NEWS

PASSION SPORTS CONVENTION 2014 08 – 09 MAR, MESSE BREMEN Neben den Bremer Stadtmusikanten und der Becks Brauerei gibt es noch einen weiteren Grund die Stadt an der Weser am zweiten März Wochenende zu besuchen. Denn vom 8. bis 9. März öffnet die Passion Sports Convention ihre Tore und dabei dreht sich auf knapp 9.000 Quadartmeter alles um Water, Urban und Style. In zwei Hallen gibt es die Neuheiten aus Fun- und Extremsport zu entdecken und auszuprobieren. Einige Contests finden statt und beim Stijl Design Markt, bei dem junge Designer auserlesenen Stücke zum Verkauf anbieten, kann genau wie bei den zahlreichen Ausstellern geshoppt werden, was der Geldbeutel hergibt. Ein kleines Highlight wird bestimmt die Indoor-Skimboardanlage sein, in der ein bisschen geplantscht werden kann. Lasst euch überraschen! www.passion-bremen.de

und www.facebook.com/passionsportsconvention

DAS FREERIDE ÜBERLEBENSHANDBUCH BETTER BE READY WHEN THE SHIT GOES DOWN

Von den Machern des „Surftrip Überlebenshandbuch“ kommt nun das Winter Freeride Pendant. Auf 144 Seiten findet ihr wichtige Infos, interessante Tipps und spannende Geschichten von Freeride Profis wie Jeremy Jones, Xavier De Le Rue oder Aline Bock. Die Pros verraten wie sie ihre Lines planen, was Sluffmanagement ist, wo der beste Powder der Welt liegt, wie man sich mental auf steile Faces vorbereitet, welche Fahrtechnik Spines erfordern und was bei einem Backcountrytrip nicht fehlen darf. Denn auch wenn Powdersprays ein schwereloses Gefühl von Leichtigkeit vermitteln, das Backcountry ist ein Ort voller Gefahren, wo eine einzige falsche Entscheidung deinen Tag ruinieren kann. Damit dies nicht der Fall ist und du gut vorbereitet bist, steht dir ab sofort das Buch im Handtaschenformat zur Seite. 16,95 € www.freeride-survival-guide.de

O‘NEILL #RIDEMORE Bluebird und Powdertage sind nicht an der Tagesordnung, leider. Aber auch bei schlechteren Bedingungen oder fern ab der Berge kann man den ganzen Winter über Spaß haben – solange Schnee liegt und man etwas kreativ ist! Und genau darum geht es bei der neuen O’Neill Aktion: mehr Snowboarden zu gehen, kreativ zu werden und dabei noch Preise abzusahnen. Jede Woche habt ihr die Chance Outerwear, Accessoires oder Kopfhörer zu gewinnen. Ladet dafür einfach eure Fotos und/oder Videos mit dem Hashtag #RIDEMORE auf eure Facebook-, Twitter- oder Instagram-Seite oder auf die O‘Neill Tumblr Page. Außerdem posten die O’Neill Pros jede Woche einen Trick getagged mit #RIDEMORE und dem Tricknamen. Macht den Trick nach und stellt ihn online, denn auch dafür gibt es jede Menge Stuff zu gewinnen. Besonders spannend ist der Cityspot Hashtag! Macht ein Foto von dem Spot, den ihr schon immer mal shredden wolltet und tagged den Namen der Stadt. Am Ende der Saison spendiert O‘Neill eine Lastwagenladung Schnee und macht so den Spot befahrbar. www.oneill.com/ridemore

WORLD SNOWBOARDDAY 22 Dec, all around the world

Es ist um die 1,50 Meter groß, liebt den Winter und versteckt sich über den Sommer gern im Kammerl oder im Keller. In den kalten Monaten kommt es aber groß raus: Das Snowboard. Bald ist es wieder soweit, und alles dreht sich um das Brett, dass die Welt bedeutet. Weltweit finden am 22. Dezember viele tolle Aktionen rund um Snowboarden statt. Wenn ihr wissen wollt, wo auch in eurer Nähe was los ist, schaut einfach auf www.world-snowbaord-day.com vorbei.

EVENTS Zillertal Välley Rälley 21 – 22 Dec // Betterpark Hochzillertal, AT World Snowboard Day 22 Dec // worldwide Game of Stash 29 Dec // Flachauwinkel, AT Jibking 03 – 04 Jan // Flachauwinkel, AT Burton European Open 13 – 19 Jan // Laax, CH Wir Schanzen Tour/Sajas Park Games 18 Jan // Silvretta Montafon, AT Zillertal Välley Rälley 25 – 26 Jan // Zillertal Arena, AT ispo 26 – 29 Jan // München, D Game of Stash 02 Feb // Flachauwinkel, AT Olympische Winterspiele 07 – 23 Feb // Sotschi, RU Wir Schanzen Tour/ 5ive Barbeque 08 Feb // Nesselwang, D O’Neill Freeride Coaching 14 – 16 Feb // Oberstdorf, D O’Neill Freeride Coaching 21 – 23 Feb // Neuhornbachhaus, D Zillertal Välley Rälley 22 – 23 Feb // Mayrhofen, AT Absolutpark Spring Battle 11 – 15 Mar // Flachauwinkel, AT Game of Stash 13 Apr // Flachauwinkel, AT

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NEWS

GIRLS SPRING CAMP MIT NICOLA THOST 27 – 30 MAR, NTRO PARK LEOGANG, AT

Kaum hat die Saison angefangen, da ist sie auch schon wieder fast zu Ende. Naja, ganz so schnell geht es nicht, aber wir haben hier trotzdem schon mal einen Vorschlag, wie ihr die Saison ausklingen lassen könnt. Vom 27. bis 30. März findet in Leogang das Girls Spring Camp präsentiert von Nicola Thost statt. Auf die 30 Teilnehmerinnen warten neben Coaching und einem umfangreichen Rahmenprogramm auch eine schickes 4* Hotel zum Nächtigen, ein Wellness Programm mit Stretching und Yoga und natürlich super leckeres Essen. Tagsüber wird mit Nicola und ihren Coaches an der Technik gefeilt und abends klingt der Tag dann relaxed aus. Das Camp ist sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschritte Freestyler geeignet. Das Package mit drei Übernachtungen mit Halbpension im 4 Sterne Landhotel Rupertus, 3 Tage Liftticket, 3 Tage Coaching, Rahmenprogramm und Nitro-Boardtest kostet 565 Euro pro Person. Anmelden könnt ihr euch unter: www.saalfelden-leogang.com/de/unterkuenfte/angebote-pauschalen

BENCH SPORTS MAKING-OF

Streetwear meets Mountain. Anfang des Jahres konnten wir live miterleben wie Bench ihre Outerwear und Streetwear in Innsbruck shootete. Bench verbinden viele nur mit Streetwear, doch die Designer wissen auch wie man die Styleelemente der Straße in technischer Outerwear verpackt. Die ehemalige Designerin von Westbeach lässt ihre Erfahrungen in die Technical Wear fließen. Auf der Nordkette hatten die FahrerInnen die Gelegenheit die Klamotten in Park, Powder und auf der Piste zu präsentieren. Inspiriert von Motorcyle Madness und Deep Space als Themen, die sich in Details und Namengebung widerspiegeln, teilt sich die 4Spot Kollektion in zwei Bereiche. Doch alle Teile sind wasserabweisend, atmungsaktiv und isolieren. www.benchstore.de

ENDLESS SUMMER DEAL MAXIMUM SURFCAMP

Im Winter herrschen in Portugal und besonders in den windgeschützten Buchten rund um Peniche, optimale Surfbedingungen. Und die Line-ups sind leer! Während die meisten in den Sommermonaten nach Portugal reisen, bleiben in den Wintermonaten die schönen Strände und perfekten Wellen verlassen. Und das obwohl die Wellen zu der Zeit konstanter sind. Aber auch größer! Die Wassertemperatur liegt bei rund 15 Grad und mit einem 4/3mm Wetsuit, Haube und Booties bist du perfekt gerüstet. Wer also einen ruhigen Surftrip abseits der Massen verbringen will, ist zu dieser Jahreszeit im Maximum Surfcamp genau richtig. Der Endless Summer Deal, bei dem eine Woche Unterkunft inklusive Unterricht, Material und Spottransfer nur 244 € kostet, läuft noch bis Ende März. www.maximumsurfcamp.com

BURTON EUROPEAN OPEN 13 -19 Jan, Laax, CH

Wenn das europäische Snowboardmekka Laax wieder Pros, Amateure und Junioren aus der ganzen Welt anlockt, sind wohl mal wieder die Burton European Open im Land der Schoki und des Käses. Stolze 15 Jahre haben die BEOs schon auf dem Buckel, davon zehn Jahre in Folge in Laax, aber ansehen tut man es ihnen nicht. Der letzte verbleibende 6* TTR Contest Europas (nachdem der O’Neill Evolution, Air & Style und die X Games diese Saison ja leider nicht stattfinden) lockt

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unter anderem mit 125.000 $ Preisgeld und bietet vor allem Junioren und Amateure eine große Chance sich zu beweisen. In der Halfpipe und im neuen Slopestyle Course wird in den Kategorien Herren, Damen und Juniors gestartet. Man darf gespannt sein, wer sich bei dem offenen Contest qualifizieren wird, um gegen die geladenen Rider anzutreten. www.burton.com/BEO


REPRESENTS THE ABSOLUT SCHOOL TEAM JIB PARK - FLACHAUWINKL

PIC MARKUS ROHRBACHER

CHRISTINE SZUMOVSKI


NEWS

DROPBOX

Natürlich freuen wir uns über jedes Like, aber noch viel mehr über persönliche Zuschriften von euch!

Aloha Golden Ride Team! Erstmal thumbs up für eine super neue Ausgabe! Obwohl ich gar keine Snowboarderin bin, hat mir das Lesen wie immer echt viel Spaß gemacht! Am besten fand ich allerdings trotzdem die Surf Story mit den tollen Fotos! :) Allerdings habe ich jetzt auch echt Lust auf Snowboarden. Vielleicht nimmt mein Freund mich mal mit und ich ihn dafür zum Surfen! Ich freue mich jetzt schon auf eure nächste Ausgabe und erst recht auf die nächsten Sommer-Ausgaben! Hang loose und viele Grüße aus Hamburg, Louisa Hi Louisa, da haben wir ja gleich das richtige für dich in dieser Ausgabe. Ein paar Seiten früher haben wir nämlich diesen tollen Gutschein, bei dem du zur Surflehrer Ausbildung 10 % Rabatt bekommst. Dann kannst du deinem Freund mal zeigen wie der Hase läuft. Und du solltest die Chance auch definitiv mal Nutzen mit auf den Berg zu gehen. Snowboarden macht nämlich genauso viel Spaß wie Surfen. Dann hast du ein tolles Hobby für den Sommer und eins für den Winter. Wir wünschen dir viel Spaß mit den Surf und Snowboard Stories in dieser Ausgabe und vielleicht sieht man sich ja mal auf dem Berg!

Hi Golden Ride, ist es bei euch genauso schlimm wie bei uns? In den letzten Jahren hab ich immer mehr Leute auf Skiern gesehen. Selbst ein paar von meinen Freundinnen sind jetzt wieder auf diese Scheiß Pommes umgestiegen. Ihr müsst mir helfen. Wir krieg ich die Mädels zurück aufs Snowboard? Wir brauchen sicher nicht noch mehr Skifahrer. Shred on Bine Hi Bine, du sprichst uns da aus der Seele. Wir sehen das ganz genauso wie du. Aber was wir dagegen tun können – keine Ahnung! Wenn wir das Rezept dafür schon gefunden hätten, dann hätten wir es dick und fett auf dem Cover. Wir können dir da also leider nicht weiterhelfen, aber solang du nicht deine Liebe zum Snowboarden verlierst ist alles gut! Und vielleicht kannst du sie ja bald wieder überzeugen, dass Snowboarden einfach tausend mal mehr Spaß macht! Deine Golden Ride Team

Dein Golden Ride Team

„Wie facebook süchtig bist du?“ Cheryl Maas

Volcom, Nitro, Electric, Nixon, Vans, Celtek, Rockstar Ich würde sagen, dass ich nicht abhängig bin. Aber sobald ich nichts zu tun habe, gehe ich online und checke ob es etwas Neues gibt. Also schätze ich, dass ich abhängig bin, ohne es zu wissen. Aber es ist heutzutage ja auch so, dass du fast gar nicht mehr herum kommst, wenn du up to date bleiben möchtest.

Robin van Gyn Roxy

„Sagen wir einfach, wenn ich eine Stunde im Auto unterwegs wäre und mein Handy daheim vergessen hätte, würde ich wahrscheinlich umdrehen und es holen. Bei zwei Stunden schaut die Sache schon anders aus. Ich fass mein Telefon auch während dem Essen mit Freunden nicht an, denn ihre Gesellschaft ist besser als irgendetwas im Social Media. Manchmal lasse ich es auch absichtlich daheim, um mich daran zu erinnern, dass ich es nicht brauche!“

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Leanne Pelosi

K2, Dakine, Whister/Blackcomb, Airblaster, Dragon „Ich glaube ich könnte abhängig sein, obwohl... wenn ich mich nicht beruflich um Social Media kümmern müsste (als Snowboardpro ist das inzwischen ein Muss) würde ich es wahrscheinlich monatelang ignorieren! Meine Karriere dreht sich darum Content zu schaffen, deshalb stört es mich nicht damit Spaß zu haben. Ich mag es auch, dass ich auf diese Weise mit meinen Freunden in Kontakt bleiben kann, wenn ich unterwegs bin. Am Ende des Tages muss ich mich allerdings daran erinnern ein echtes Bild ohne mein iPhone zu machen!!!“


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AIMEEFULLER

Die blonde Löwenmähne ist fast genauso ein Markenzeichen wie ihre Flips. Aber Aimee Fuller kann noch viel mehr, als sich kopfüber über riesige Kicker zu werfen und sie möchte auch nicht als „Flipper“ bekannt sein. Zu ihrem Trick-Repertoire zählen ebenso diverse 720ies, Railskills und technische Kombis. Der britische Sonnenschein, der vor ihrer Snowboardkarriere viel Motorcross gefahren ist, gab letzte Saison richtig Gas: Neben den FIS Events zur Olympiaqualifikation, nahm sie an den X Games teil und filmte eine dreiteilige Anita Fuchs Webserie, die schon online zu sehen ist. Matt Georges, Roxy Alter: 22 • Wohnort: BelfAst • sponsoren: roxy, VAns, tsA, Bliss By leVel, red Bull

1. HI AIMEE, DU WARST LETZTEN WINTER ZUM ERSTEN MAL BEI DEN X GAMES IN ASPEN. WIE WAR ES? Ja, es waren meine ersten X Games in Amerika! Ich hatte viel Spaß und hab diese tolle Erfahrung genossen. Leider habe ich keinen Trick gestanden und das hat mich ziemlich geärgert. Aber es war trotzdem toll! Acht Fahrerinnen kamen direkt ins Finale und ich überlegte, ob ich einen sicheren oder einen technischen Run machen sollte. Schließlich habe ich mich für letzteres entschieden und es hat leider nicht so geklappt wie geplant. 2. DIE KICKER WAREN ECHT GROSS. WIE WAR DAS FÜR DICH? Ja, die Kicker waren riesig! Ich bin noch nie so große Kicker gesprungen und normalerweise schrecke ich vor so großen auch zurück, aber diese war einfach so gut! Sie haben super viel Spaß gemacht. Die Jumps waren Monster, und gleich nach der Transition ging es schon auf den nächsten Kicker. Die Runs waren also super schnell, aber ich hab mich sicher gefühlt. 3. STANDEST DU STARK UNTER DRUCK? IMMERHIN IST ES JA EIN WICHTIGER EVENT. Für mich waren es die ersten X Games in den Staaten und ich hab versucht es wie jeden anderen Contest zu sehen. Natürlich gibt es darum einen großen Hype, aber ich hab einfach Spaß gehabt und die Erfahrung genossen. 4. DEIN DOUBLEBACKFLIP SAH JEDENFALLS NACH SPASS AUS, AUCH WENN ER NICHT GANZ GEKLAPPT HAT. Flips machen mir wirklich Spaß, ich mag das Gefühl kopfüber zu sein, aber ich möchte nicht als Flipper bekannt sein. Momentan arbeite ich auch an 720ies und übe verschiedene double Variationen.

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5. DU WIRST NUN AUCH VON EINEM ENERGY DRINK UNTERSTÜTZT. STEHEN DIR MIT RED BULL ALS NEUER SPONSOR AUCH NEUE MÖGLICHKEITEN OFFEN? Ja, ich denke schon. Sie unterstützen mich auch bei meinem Filmprojekt. Ich habe drei Webisoden gefilmt, die alle im Herbst online gegangen sind. 6. COOL, WORUM GEHT ES BEI DEN EPISODEN? In der ersten Folge besuchte mich Filmer John Roderick zu Hause in Belfast und Kent, und dann ging es nach Colorado. Die zweite Folge handelt von den X Games in Aspen und dem anschließenden Trip ins Backcountry von Silverton. Und die letzte wurde in Mayrhofen und Mammoth gefilmt. Der Trip nach Mammoth war auf jeden Fall der Lustigste: Frühlingsshred und tolle Stimmung! 7. DU BIST MIT DEN CONTESTS GANZ SCHÖN EINGESPANNT, HATTEST DU DA ÜBERHAUPT NOCH ZEIT ZUM FILMEN? Ja, mein Contestplan ist recht eng, aber ich wollte unbedingt mit Cheryl Maas ein Video filmen. Leider hat sie sich das Kreuzband gerissen und war allein mit dem Projekt. Aber der Plan nach Silverton ins Backcountry zu fahren ging zum Glück trotzdem auf. Jenny Jones und Celia Miller kamen mit und nach der Woche Powder ging es zu den US Open und dann zum Weltcup für die Olympia Quali. Ich würde wirklich gern zu den Olympischen Spielen nach Sotchi... Noch bin ich nicht qualifiziert, aber ich hoffe das klappt noch! Dann kam der Roxy Shoot und danach hatte ich endlich Zeit... 8. MEINST DU ZEIT ZUM RENNRAD FAHREN? Genau, ich liebe Rennrad fahren! Letztes Jahr hatte ich einige Probleme mit meiner gestauchten Ferse und musste eine fünf monatige Pause zwischen den

Euro X Games und Neuseeland einlegen. Also hab ich angefangen Rennrad zu fahren und war sofort begeistert. Ich lernte einige coole Leute kennen und hab bei verrückten Langstreckenrennen mitgemacht. Das erste Rennen war 70 Meilen lang und das nächste ging an zwei Tagen über 220 Meilen. Es war eine super Ablenkung vom Snowboarden und ein tolles Fitnesstraining. Für Neuseeland war ich also wieder in Topform (lacht). 9. WAS WAR DENN MIT DEINER FERSE? Eigentlich hatte ich nach einer harten Landung bei den X Games nur eine Ferstenstauchung, aber ich konnte nicht mehr darauf stehen. Ich nahm während dem Contest so viele Schmerztabletten, dass ich mitfahren konnte, aber nach dem Event musste ich mich von den ganzen Tabletten übergeben. Erst hört sich erstmal nicht schlimm an, aber es ist echt eine fiese Verletzung, die mich viel Zeit gekostet hat. 10. DU LEBST SONST IN NORDIRLAND. GEHST DU DORT AUCH SURFEN? Ja, ich lebe in Belfast und eine Stunde davon entfernt liegt der erste Surfspot. Letzten Sommer konnte ich auf Grund meiner Fersenstauchung nicht ins Wasser, aber sobald die Wintersaison vorbei ist, gehe ich wieder surfen.


CAMPS

SPLITBOARD &FREERIDE

Im Camp Angebot hat sich die letzten Jahre einiges getan. Während lange der Fokus auf Freestyle Snowboardcamps lag, gibt es inzwischen immer mehr Freeride oder auch Splitboard Camps. Sie bieten eine tolle Möglichkeit erste Backcountryerfahrungen zu sammeln und dabei wichtige Infos von Bergführern zu erhalten. Aber auch für erfahrenere Powderfans sind solche Camps sicherlich ein unvergessliches Erlebnis. SPLITBOARD

FREERIDE

ELOOA Die Jungs von elooa haben viele spannende Angebote, wobei bei jedem Trip immer ein Pro mit am Start ist, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Bei den Splitboard Camps ist ein erfahrener Freeride-Profi, sowie ein staatlich geprüfter Bergführer, der die grundlegenden Infos zu Sicherheit im Backcountry vermittelt, dabei. Somit lernt jeder Teilnehmer den Umgang mit einem Splitboard und ist bei der Tourenwahl sowie anschließender Powder-Abfahrt, sicher unterwegs. Vom Basic bis Transit oder Explorer Camp, bei dem man im Biwak schläft, ist für jeden Freeridefan das passende Camp dabei. Im Preis inklusive ist auch die Leihausrüstung wie das Splitboardsetup von K2, ein LVS Gerät und Lawinenrucksack.

O´NEILL FREERIDE COACHING Powder to the people! Dafür sorgt O’Neill in Zusammenarbeit mit K2 und Blue Tomato bei den Girls Freeride Camps. In drei verschiedenen Camps lernt ihr gemeinsam mit den Teamridern Wichtiges über Lawinenkunde, Risikomanagement, Offpiste-fahren, sowie die Interpretation des Lawinenlageberichts, die Beurteilung des Wetters und die richtige Orientierung im Gelände. An den zwei Camp-Tagen stehen aber Praxis und Spaß im Vordergrund! Im Preis von 249 € sind nicht nur Übernachtung, Skipass und Coaching enthalten, sondern es gibt natürlich auch das entsprechende Leihmaterial (Lawinenausrüstung) sowie den neusten Stuff von K2 zum Testen.

Dates: 10 – 12 Jan Splitboard Basic Camp Oberstaufen, D 28 Jan – 02 Feb Splitboard Base Camp, Kelchsau, AT 28 – 30 Mar Splitboard Explorer Camp, Schwarzwassertal, AT 28 – 30 Mar Splitboard Explorer Camp, Schwarzwassertal, AT 04 – 06 Feb Splitboard Transit Camp, Oberstdorf, D/AT www.elooa.com

VÖLKL SPLIT & FREERIDE CAMPS Freeride Weltmeisterin Aline Bock organisiert gemeinsam mit Völkl Snowboards Split & Freeride Camps in den besten Backcountry Gebieten Österreichs. Zusammen mit Aline und ortskundigen Bergführern haben ambitionierte Freerider die Gelegenheit, sich gegen Ende der Saison in kleinen Gruppen auf eine aufregende Entdeckungsreise in unerforschtes Neuland zu begeben. Dazu gibt es jede Menge Testequipment von Völkl, Marker, Deeluxe und Ortovox. www.voelkl-snowboards.com und www.alinebock.de

SPLITBOARD EUROPE Eine der größten Splitboard Onlineshops, die sich seit über 12 Jahren den teilbaren Snowboards verschrieben haben, bieten zahlreiche Basic/ Einsteiger Wochenend-Camps inklusive Bergführer, Theorieabend, LVS Training und Übernachtung ab 165 € an. Einige Camps finden in Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein statt. www.splitboard.eu

FREERIDE HOTSPOT Die tiroler Snowboardschule hat sich auf Freeride und Splitboard Camps spezialisiert. Bei den Splitboard Einsteiger oder Profi Camps sind ein Vortrag, Guiding und LVS Schulung durch einen staatlich geprüften Bergund Snowboardführer, Übernachtung inkl. Halbpension auf der Hütte sowie Gepäcktransport inklusive. Die Camps finden in den Tuxer Alpen und in Silvretta Montafon statt und unterscheiden sich in der Länge der Aufstiege. www.freeride-hotspot.com

SPLIT HIKE RIDE/BACKCOUNTRY XPERIENCE Split Hike und Ride bieten Touren in kleinen Gruppen in verschiedenem Terrain an. Für verschiedene Könnerstufen gibt es das Basic, Backcountry Adventure und Explorer Camp. Wer schon immer mal in einem Biwak schlafen wollte, vor einer urigen Hütte Holz hacken und zuvor endlosen Powder fahren wollte, ist hier genau richtig. In jedem Package ist das Testmaterial, ein staatlich geprüfter Bergführer, Unterkunft (Hotel, Hütte oder Biwak – je nach Camp) und LVS Training dabei. Ab 229 €. www.facebook.com/SplitHikeRide

www.Blue-Tomato.com/GIRLSFREERIDECOACHING Dates: 14 - 16 Feb Oberstdorf – Beginner Camp 21 - 23 Feb Neuhornbachhaus – Pro Camp

Das O’Neill Freeride Coaching findet auch in Davos statt. Vom 13.-15 Januar gibt es zusätzlich Fotoshootings, Yoga und Party. SAAC Die Snow & Avalanche Awareness Camps bieten kostenlose 2-tägige Lawinencamps mit wichtigen Tipps zu Lawinenkunde und Praxis an. In den Basic Camps gibt es am ersten Tag einen dreistündigen Theorieteil, bevor es am nächsten Tag mit staatlich geprüften Bergführern in kleinen Gruppen ins Gelände geht. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, nimmt an dem Saacend Step Camps teil, in denen man mehr Infos über Tourenplanung, Lawinen, Aufstieg usw., direkt während der Tour erfahrt. Die 3,5 Tageskurse kosten ohne Übernachtung 250 €. www.saac.at

FREERIDECAMPS Die Coaches von Freeridecamps.at sind alles leidenschaftliche Freerider, die ihr Wissen in kostenlosen 2-Tagescamps an Junioren (15-18 Jahren) weitergeben. Darüber hinaus gibt es die Junior Advanced Camps sowie Line Camps, in denen die Wahl der richtigen Line, Cliff Drops, Power Turns und Fahrtechnik im Vordergrund steht. www.freeridecamps.at

RISK’N FUN In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein hat sich Risk’n Fun der Sicherheit im Gelände verschrieben. In Camps, die je auf einander aufbauen wird fundiertes Wissen über Lawinenkunde und Verhalten im Backcountry vermittelt. Nach und nach wird den Teilnehmern die Tourenplanung und Entscheidung überlassen und der Bergführer dient nur als Hilfestellung, sodass man eigenständig Touren planen kann. Die 4-Tages Camps finden in ganz Österreich statt und beinhalten neben dem Kurs, Leihmaterial, Unterkunft und Liftticket. www.risk-fun.com

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welcome to

must have two

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hope you enjoy it !

1 ROXY LATTE B

Die mittelgroße Tasche von Roxy vereint Kunstleder mit Wolle und schafft so den einzigartigen Indigo Look, bei dem es latte ist, was zu dazu trägst. 59,95 € www.roxy.com

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In dem Control Jacket kannst du zwar die Außentemperatur nicht regeln, wohl aber deine Körpertemperatur. Denn in dem isolierten Mantel mit abnehmbarer Kapuze herrscht immer Wohlfühl-Klima.169,95 €

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Total fertig vom Snowboarden, wartet dieser kuschelige Hoodie mit seitlichen Eingriffstaschen und extra großer Kapuze auf einen entspannten Abend auf der Couch. 69,95 € www.foxracing.com

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In diesem Sweatshirt verstecken sich einige Details, wie die schrägen seitlichen Nähte und raffinierte Schlitze im Saum, die den Pulli neben den Ornamenten zum Lieblingsteil werden lassen. 54,95 € www.benchstore.de

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FOX HEIGHTEN

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Der Neckwarmer mit innen Fleece und außen Strick bringt dich ohne steifen Nacken durch den kältesten Schneesturm. 44,95 € www.brunotti.com

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O‘NEILL JACKY Mit der grau-blauen Strickjacke machst du sowohl bei einem urigen Hüttenabend wie bei Kaffee und Kuchen bei der Oma eine gute Figur. 89,99 € www.oneill.com

8 DAKINESOPHIA

Halb Tasche, halb Rucksack verzaubert Sophia vorallem durch das Retrodesign samt Blumenmuster. 59,95 € www.dakine.com

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APP-IC

SMARTPHONES WURDEN ENTWICKELT, UM UNS DAS LEBEN EINFACHER ZU MACHEN. WER SICH VON IHNEN KOSTBARE ZEIT STEHLEN LÄSST, WEIL ER ALLE FÜNF MINUTEN FACEBOOK, INSTAGRAM UND CO. CHECKT, IST SELBER SCHULD! WIR NUTZEN DIE HANDYS LIEBER SCHLAU UND HABEN DIE NÜTZLICHSTEN WINTER-APPS RUND UMS SNOWBOARDEN FÜR EUCH HERAUSGESUCHT. DAMIT HABT IHR DEN AKTUELLEN LAWINENLAGEBERICHT, LANDKARTEN, PISTENINFOS UND TOURENTIPPS IMMER BEI EUCH.

SNOWSAFE.AT

tipp

Die Lawinen-App von Snowsafe hilft die aktuelle Lawinengefahr in den österreichischen Alpen besser einzuschätzen. Mittels einer Landkarte wird die aktuelle Lawinengefährdung der einzelnen österreichischen Regionen angezeigt. Die App ruft Daten von den amtlichen Lawinenwarndiensten ab und stellt sie übersichtlich dar. Dank GPS sieht man, wo man sich gerade befindet. Zudem ist ein Hangneigunsmesser eingebaut... Entscheiden, ob der Hang sicher ist, muss man aber immer noch alleine! Erhältlich für: iPhone, Android Preis: kostenlos

WHITE RISK – SLF LAWINEN-APP

Die Leitstelle Bergrettung Tirol hat neben ihrem Alpinnotruf 140 eine kostenlose Notfall App, die durch (fast) punktuelle Ortung des Verunglückten mittels integriertem GPS-Modul den Zeitraum zwischen Alarmierung und Rettung verringert. Die App stellt gleichzeitig eine Telefonverbindung zur Leitstelle her. Funktioniert aber nur innerhalb Tirols. Erhältlich für: iPhone, Android Preis: kostenlos

ITRAILMAP 3D

tipp

White Risk ist die Lawinen-App des Instituts für Schnee und Lawinenforschung und bietet für alle, die abseits der Piste im Backcountry unterwegs sind, wichtige Infos. Sie enthält eine Landkarte, auf der die aktuelle Lawinengefahr eingezeichnet ist sowie aktuelle Schnee- und Wetterdaten für die Schweiz. Eine Analyse mit vier Schiebereglern hilft die Schneeeigenschaft und Lawinengefahr zu beurteilen. Zudem bietet White Risk Hintergrundwissen zur Beurteilung der Lawinengefahr und nützliche Tools für die Planung zu Hause und für unterwegs. Erhältlich für: iPhone, Android Preis: kostenlos

SNOW-FORECAST.COM Die Seite snow-forecast.com bietet u.a. eine der zuverlässigsten Schneevorhersagen für die Alpen. In der App findet man neben einem Powderalarm und einer sechs Tage genauen Schneevorhersage auch Infos zu über 2500 Resorts weltweit sowie Webcams. Per GPS wird das nächste Skigebiet geortet und die App zeigt auch das Resort mit den besten Schneebedingungen in deiner Nähe an. Erhältlich für: iPhone Preis: 0,69 $

PEAK PERFORMANCE APP Die App von Peak Performance punktet mit Pistenkarten, Wettervorhersagen in Echtzeit, aktuellen Lift- und Schneeverhältnissen, Webcams und Twitter-Feeds von Skigebieten von Nordamerika bis zu den Alpen. Besonders praktisch ist die integrierte Standortanzeige, die im Notfall auch als SOS-Signal dient. Nach dem Download einer Karte kann man sich selbst ganz einfach lokalisieren und sogar anderen iPhone-Nutzern ohne Datenverbrauch seinen Standort durchgeben. Erhältlich für: iPhone Preis: kostenlos

NOTFALL APP BERGRETTUNG TIROL

Die App errechnet dreidimensionale Ansichten von mehr als 750 Skigebieten weltweit und zeigt genau, wo man gerade unterwegs ist. Besonders geeignet für Tiefschnee und Backcountry fahren. Erhältlich für: iPhone, Android Preis: 3,99 €

TIROL SNOW APP Passend zum Saisonticket „Tirol Snow Card“, das in ganz Tirol gilt, gibt es eine App, die den User mit Neuschneealarm, Wettervorhersagen, Temperatur, Abfahren und auch aktuelle Parties in den Tiroler Skigebieten versorgt. Erhältlich für: iPhone, für Android heißt die App iSki Preis: kostenlos

SNOW REPORT MY SWITZERLAND Schweiz Tourismus informiert seine Gäste mit allen wichtigen Angaben zu Schneehöhen, Pistenverhältnissen, Liftanlagen und Links zu den wichtigsten Webcams in der Schweiz. Nur wo sich die Tafel Schocki versteckt hat, verrät sie nicht... Erhältlich für: iPhone Preis: kostenlos

SCHNEEHOEHEN.DE Die App von Schneehoehen.de bietet alle wichtigen Infos wie die gleichnamige Homepage. Hier findet man aktuelle Information von über 750 Skigebieten in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz. Neben Pistenplänen, Neuschneemengen, offene Liftanlagen, Livecams, Wetterinformationen und -Vorhersage enthält die App auch alle Infos über Preise und Unterkünfte im Gebiet. iPhone, Android, Windows Preis: kostenlos

THERMOMETER! Du weißt nicht genau wie kalt es draußen ist? Das Thermometer zeigt dir die Temperatur an deinem jetzigen Standort an und gibt eine kurze Wettervorhersage inklusive Angaben über Luftdruck und Windstärke. Erhältlich für: iPhone, Android Preis: Kostenlos

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BERGFEX.DE

PEWAG SNOX

Die beliebte Homepage bietet eine übersichtliche App, die dich mit aktuellen Wetter und Schneedaten zu den meisten Skigebieten in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz und Slowenien updated. Eine Schneevorhersagekarte für die Alpen zeigt dir an, wo bald der größte Dump zu erwarten ist. Pistenpläne, Preise, Webcams, Gebietsinfos usw. sind leicht zu finden. Man kann sich auch eine Favoritenliste von seinen Lieblingsgebieten zusammenstellen und hat diese sofort verfügbar.

Schneeketten anzulegen ist fast schon eine Kunst. Mit eingefrorenen Fingern im Schneesturm schon fast unmöglich! Der Schneeketten Hersteller Pewag Snox hat deshalb eine App entwickelt, die eine leicht verständliche Anleitung zum Montieren und Demontieren von Schneeketten liefert. Die App ist für die Besitzer von Pewag-Schneeketten gedacht, aber da sie auch allgemeine Hinweise zur Verwendung von Schneeketten enthält, können alle Schneeketten-Geplagten davon profitieren. Praktisch ist auch die integrierte Taschenlampe...

Erhältlich für: iPhone, Android Preis: 0,79 €

Erhältlich für: iPhone, Android Preis: kostenlos

SALOMON POWFINDER Der Name ist schon mal vielversprechend! Und Powder kann man mit der App auch leicht finden. Immerhin enthält die Anwendung die aktuellen Schneevorhersagen von mehr als 100 Resorts in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz. Ein besonderes Schmankerl ist der „Powderalert“, bei dem das Handy bei einer gewissen Neuschneemenge Alarm schlägt, sowie „near me“, wo einem die besten Schneebedingungen in der Nähe aufgezeigt werden. Die App wurde eigentlich für Freeskier entwickelt, aber auch wir Snowboarder können davon profitieren...

TASCHENWÄRMER-APP Bereite deinem Handy Kopfzerbrechen und bekomm gleichzeitig warme Hände! Mit der Taschenwärmer App ist das kein Problem. Die Anwendung lässt das Handy komplizierte Berechnungen durchführen, wodurch der Prozessor auf Hochtouren läuft und warm wird. Dadurch verkürzt sich natürlich die Akkulaufzeit und bei häufiger Verwendung der App schadet es auch dem Gerät... Aber im Notfall kann man schon mal darauf zurückgreifen... Erhältlich für: Android Preis: kostenlos

Erhältlich für: iPhone Preis: kostenlos

WINTER WAKE-UP PEAKFINDER Mit dem Peakfinder lernst du die Berge um dich herum kennen. Die App kennt fast jeden Berg mit Namen und Höhe und ermittelt dazu gleich die Distanz zum Betrachter. Die Version für die Schweizer Berge, Swissfinder, ist kostenlos für iPhone und iPod Touch. Erhältlich für: iPhone Preis: 1,59 €

ORTOVOX BERGTOUREN APP

Wenn in der Nacht Neuschnee gefallen ist, herrscht auf den Straßen meist Chaos. Wer trotzdem rechtzeitig in die Arbeit und bei Neuschnee früher in die Berge möchte, wird von der Winter Wake-up App bei einer gewissen Neuschneemenge früher geweckt. So bleibt mehr Zeit fürs Autofreikratzen, verspätete Busse etc... Erhältlich für: iPhone, Android Preis: kostenlos

TIROLERISCH FÜR ANFÄNGER

tipp

Eine zoombare topografische Karte der Alpen ist die Grundlage dieser App. Beim Zoomen findet man sogar sämtliche Lifte und Pisten und einen Hangneigungsindikator. Außerdem können die Karten offline gespeichert werden. Die App liefert ebenfalls Infos über die Neuschneemenge, Lifte, Pisten und Hangneigung. Und wie der Name schon verrät, findet man hier unzählige Snowboardtouren und Freerideabfahrten.

Zwischen dem hohen Norden Deutschlands und dem tiefsten Tirol liegen nicht nur hunderte von Kilometern, sondern oft auch riesige Sprachbarrieren. Wer den Local im Lift oder an der Bar nicht so genau versteht, kann mit der App von Tirol Tourismus „Tirolerisch für Anfänger“, die auch mit Sprachausgabe aller Wörter kommt, ab sofort im Dialekt flirten. Erhältlich für: iPhone Preis: 0,89 €

Erhältlich für: iPhone Android Preis: kostenlos

100 DAY TRACKER VIEW2SKI

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Wer sich nicht so gerne auf Vorhersagen verlassen, und lieber den IstZustand der Resorts checken möchte, holt sich View2Ski auf sein Handy. Denn damit kann man sich Webcams von weltweiten Skigebieten auf das Smartphone laden. Einfach Land, Resort und Cam wählen und schon sieht man, wie viel es tatsächlich geschneit hat! Sehr praktisch!

So viele Tage auf dem Berg – aber wie soll man nur all die schönen Erinnerungen behalten? In den Kalender von Rome kannst du alle Infos zu deinem Snowboardtag abspeichern und das ganze sogar noch mit Bildern versehen. So weißt du immer auf einen Blick wie oft du schon fahren warst und hast ein nettes kleines Tagebuch über die schönsten Tage der Saison.

Erhältlich für: iPhone Preis: kostenlos

Erhältlich für: iPhone, Android Preis: kostenlos

LEARN TO RIDE

NOSEDIAL

Wenn beim Snowboarden dieser eine Trick einfach nicht funktionieren will und du einfach nicht weißt warum! Und auch deine Freunde dir nicht sagen können woran das liegt, dann hast du jetzt das Nitro Snowboardteam in deiner Jackentasche. Und die zeigen dir in der App per Video und Bildsequenzen in verschiedenen Perspektiven Tricks vom 180 über Inverted 540 bis Cab 900 alle Tricks ganz genau. Geht doch! Erhältlich für: iPhone Preis: 1,79 €

Im Winter unterwegs zu telefonieren nervt! Besonders da man die Handschuhe von den eh schon kalten Fingern ausziehen muss, um zu wählen oder einen Anruf anzunehmen. Mit NoseDial ist das Schnee von gestern, man bedient das iPhone mit der Nase. Die App ist eine Favoritenliste, die man individuell designen kann und zeigt deine Kontakte als Fotos. Mit etwas Übung klappt die Bedienung auch mit einer eingefrorenen Nase. Erhältlich für: iPhone Preis: 0,89 €

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Erin Hogue


Anita Fuchs

ALTER: 29 WOHNORT: URSPRÜNGLICH AUS QUEBEC HOMESPOT: WHISTLER/ UCLUELET, BC FÄHRT SNOWBOARD SEIT: 18 JAHREN SPONSOREN: OAKLEY, RED BULL, ROME, AXIS, WHISTLER/BLACKCOMB, CLIFBAR, EMA LIEBLINGS: ESSEN: SELBSTGEMACHTER FRÜCHTE-PIE SPOT: WHISTLER BLACKCOMB SURFTRIP: MEXICO BUCH: THE PRICE OF INEQUALITY SNOWBOARDER: ANDREW HARDINGHAM SURFER: STEPH GILMORE

Marie-France ist eine Klasse für sich. Egal in welchem Terrain, solange sie ein Board unter ihren Füßen hat, zeigt sie Snowboarden auf höchstem Niveau. Dabei macht es für sie keinen Unterschied ob auf riesigen Parkbootern, langen Kinked Rails oder im Backcountry, wobei sie sich in den vergangenen Jahren auf letzteres konzentrierte. Die Kanadierin überzeugt aber nicht nur mit ihrem Riding, dass sie zum Vorbild vieler Fahrerinnen macht, sondern ebenso mit ihrem freundlichen und offenen Wesen. Nach zahlreichen atemberaubenden Videoparts produziert Marie-France nun ihren eigenen Film. In „The little things“ möchte sie neben Snowboarden auch das Bewusstsein für Umweltschutz wecken, indem sie Fahrer, die sich mit dem Thema auseinander setzen, vorstellt. Der Teaser war schon sehr vielversprechend und wir wollten von ihr mehr über dieses spannende Projekt erfahren.

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Hi Marie, du hast vor kurzem den zweiten Trailer zu deinem neuen Videoprojekt “The little things” released. Schaut ja schon sehr vielversprechend aus! Was ist denn die Idee hinter dem Projekt? Danke, freut mich, dass er euch gefällt! Der Grundgedanke ist ganz anders als in den meisten Snowboardfilmen. Ich wollte einen Film machen, der Snowboardern gewidmet ist, die etwas verändern möchten oder einen nachhaltigen Lifestyle leben. Ich weiß, dass dies nicht jeden interessiert, aber das sollte es und hoffentlich inspiriert es die Leute. Wir wollten etwas Kreatives schaffen, das Snowboarden und einen positiven Wandel kombiniert, ohne dabei den Moralapostel zu spielen. Und inwiefern unterscheidet sich der Film genau von anderen Snowboard Filmen? Er ist in vielen verschiedenen Aspekten anders, aber es macht Spaß etwas abseits des Mainstreams zu schaffen, besonders wenn es für eine gute Sache ist. Alle Erlöse aus dem Film gehen an „Protect our Winters“ und wahrscheinlich auch an die David Suzuki Foundation. Ich bin meinen Sponsoren, die den Großteil des Projektes finanzieren und uns auch ermöglichen Geschichten von ganz anderen Fahrern zu erzählen, sehr dankbar. Für mich ist es auch neu in den Produktionsprozess des Films eingebunden zu sein. Aber ich liebe neue Herausforderungen und es ist eine große Motivation. Der Film kommt nächsten Herbst raus, aber wir haben bereits zwei tolle Trailer gesehen. Habt ihr schon so viel Footage? Wir möchten einfach die Leute über das Projekt informieren und es pushen. Der Plan ist noch ein paar kleine Teaser mit den anderen Fahrern über das Jahr verteilt zu veröffentlichen, um ständig präsent zu sein. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es wichtig eine kontinuierliche Präsenz zu haben, um den Leuten aufzufallen und für die Idee zu begeistern.

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Du hast dich für den Film mit deiner Oakley Teamkollegin Darcy Turenne, einem Mountain Bike Pro zusammen getan. Wie kam es, dass ihr beide das Projekt gestartet habt und was sind deine Aufgaben? Ich freue mich total mit Darcy Turenne als Movie Director zusammen arbeiten zu können. Sie ist eine unglaublich tolle Person und Athletin. Vor ein paar Jahren begann sie ihre Karriere als Filmemacherin. Und ich liebe ihren kreativen Stil! Außerdem sind wir beide große Naturliebhaber. Als ich ihr von meiner Idee erzählte, nahm sie die Herausforderung sofort an. Sie kümmert sich um die meisten Filmaufnahmen, schneidet den Film und ist der kreative Kopf des Projekts – und das alles neben ihren anderen spannenden Projekten! Sie ist eine Maschine! Zu Beginn saßen wir zusammen und haben überlegt welche Aspekte wir zeigen und welche Stimmung wir mit dem Film schaffen möchten und welche Fahrer wir gerne dabei hätten. Zu meinen Aufgaben zählen die Finanzierung, Promotion, Distribution, Musikrechte und die ganze Organisation. Ich habe ein paar Leute eingestellt, die mich unterstützten, denn für mich ist das alles komplett neu und ich möchte es richtig machen. Ich lerne sehr viel und es macht Spaß etwas außerhalb meiner Komfortzone zu machen. In dem Teaser sieht man dich hinter einem kleinen Haus im Wald Eier aus dem Hühnerstall holen. Ist das dein Zuhause? Ja, das ist mein Haus auf Vancouver Island. In den ersten paar Einstellungen sieht man mich, wie ich das Cob Haus baue, in das ich bald einziehen möchte. Cob ist eine Mischung aus Sand, Stroh, Ton und Wasser und wird wie Zement zum Bauen von dicken Wänden benutzt. Vor ein paar Jahren besuchte ich einen Kurs über Bauen mit natürlichen Rohstoffen und da ich es so faszinierend fand, begann ich mein eigenes Projekt.


FrĂźher hat MFR ihr KĂśnnen bei Contests gezeigt, heute macht sie das lieber im Backcountry. Cab 5. Phil Tifo

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Natur pur! MFR genieĂ&#x;t jede Sekunde im Backcoutry. Erin Hogue 26


Oakley

Du verbringst deine Sommer auf Vancouver Island. Wieso diese Insel? Hauptsächlich weil man dort Surfen kann, aber auch wegen den tollen Leuten, dem Ozean, der Tierwelt und den unzähligen Aktivitäten, die man dort unternehmen kann. Der Regenwald ist so wild, ruhig und wunderschön... Ich liebe es dort! Der Film heißt „The little things“. Was für kleine Dinge kann jeder tun, um die Umwelt zu schonen? Ich versuche Belehrungen eigentlich zu vermeiden, da es oft das Gegenteil bewirkt. Aber ich glaube, die meisten Leuten kennen die grundlegenden Dinge, die sie daheim unternehmen können: Recyceln, kompostieren, wiederverwenden, weniger verbrauchen, weniger oder sparsame Autos fahren, lokales biologisches Essen kaufen, oder selbst anbauen etc. Das sind die Offensichtlichen, aber es gibt auch einige unbekannte Maßnahmen wie Carbon offsets (Anm. d. Red.: Klimakompensation, z. B. Beim Fliegen an Atmosfair bezahlen u.ä.) kaufen, das Zuhause effizienter gestalten, umweltverträgliche Putzmittel und Beautyprodukte kaufen, Geld in ethische Unternehmen investieren, herausfinden wohin das Geld fließt, Beach Clean-ups oder Events um Spendengelder und Aufmerksamkeit für die Sache organisieren, etc. Sich selbst in das Thema einarbeiten und informieren ist auch sehr wichtig. Ich habe in einem Interview gelesen, dass dieses neue Projekt deine Motivation wieder hergestellt hat. Warum hattest du wenig Motivation? Ich denke, es war eine Mischung aus einigen Verletzungen, persönlichen Lebensumständen und dem Fehlen einer neuen Herausforderung. Es ist komisch wie sehr du etwas lieben kannst, aber wenn du zu viel davon bekommst, oder du zu viele Erwartungen daran hast, weißt du es nicht mehr so zu schätzen und verlierst die Motivation. Ich denke, das ist einfach normal. Pies sind mein

Lieblingsessen, aber mir wird schlecht davon, wenn ich zu viel davon esse. Ha! Hast du neben dem Projekt noch Zeit für andere Dinge? Das Filmprojekt und mein Hausbau haben mich bisher sehr eingespannt. Aber es gibt immer Zeit, besonders für Surfen und mit der Familie und Freunden abhängen – das ist auch immer wichtig. Zum Glück muss ich nicht arbeiten! Ich hätte keine Zeit dafür! Ha! In den letzten paar Jahren hat sich für dich einiges geändert. Von Contests und Rails bist du inzwischen hauptsächlich im Backcountry unterwegs. War das von Anfang an dein Plan oder eine natürliche Entwicklung? Es gab keinen Plan, es geschah einfach so. Für mich als weibliche Snowboarderin aus QC, gab es nur Contests. So haben fast alle von uns angefangen und ich wusste überhaupt nicht, dass es für mich auch andere Optionen gibt. Ich erinnere mich daran, dass ich anfing zu Filmen und mir nicht viele Gedanken darüber machte. Aber ich habe recht schnell gemerkt, dass Filmen viel besser zu meinem Ridingstyle passt als Contest fahren. Das ganze Drumherum, das Reisen, um Rails und Pow zu finden, machte mir immer mehr Spaß als die stressige Suche nach einem eisigen Course auf dem man nur zwei Runs hatte, in denen man versuchen musste konservative Tricks zu landen, die für mich nicht progressiv waren. Ich war nie ein guter, beständiger Contest Fahrer. Vielleicht hätte ich einer werden können, aber ich war gleichzeitig immer am Filmen. Und ich hab gemerkt, dass ich mich nicht auf zu viele Dinge gleichzeitig konzentrieren kann. Ha! Du scheinst ein echter Naturliebhaber zu sein. Bist du in der Natur aufgewachsen? Definitiv. Ich bin im Norden von Quebec auf dem Land aufgewachsen und das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich es so liebe in der

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Natur zu sein. Ich hab viel draußen mit meinem Bruder gespielt und wir haben versucht Käfer, Mäuse, Hasen, Blindschleichen und Salamander zu fangen, oder ich bin stundenlang alleine am nahen Fluss fischen gegangen. Als ich ungefähr neun Jahre alt war, hatte ich auch eine Vogelbeobachter-Phase und hab stundenlang Vögel beobachtet, wusste all ihre Namen, Stimmen und Silhouetten. Ich hatte viele Bücher über Vögel und hab den Autoren sogar Briefe geschrieben und mich dafür bedankt, dass sie diese Bücher geschrieben haben. Ha! Wie nerdig! Darum fühle ich mich wohl so mit der Natur verbunden und innerhalb von nur fünf Jahren konnte ich bemerken, dass wir die Natur sehr schnell zerstören. Ich habe niemanden gebraucht, der mir was darüber beibrachte, ich konnte mit meinen eigenen Augen beobachten wie wir den Lebensraum zerstören und die Umwelt verschmutzen. Darum macht es mich wütend, wenn Leute die schädlichen Auswirkungen der Menschheit auf unserem Planeten leugnen. Ich interessiere mich sehr für die Wissenschaft, aber ich brauche kein Diagramm eines Forschers, um zu beweisen was offensichtlich ist. Und wenn du wirklich einen Beweis brauchst, dann schau einfach was zwei Löffel voller Bleiche in deinem Aquarium anrichten. Ja, das stimmt... Du bist also mit deinen Brüdern aufgewachsen. Hast du durch sie auch mit dem Snowboarden begonnen? Ja, und manchmal fahrern wir auch heute noch zusammen. Es ist ziemlich selten geworden, da jeder viel um die Ohren hat. Einer von ihnen hat zwei Kinder, aber ich genieße es sehr wenn wir zusammen fahren. Ich vermisse es mit ihnen zu Snowboarden und bin sehr dankbar, dass sie meine Snowboard-Mentoren waren als ich klein war. Mit wem fährst du denn meistens? Das kommt auf den Tag darauf an, aber ich fahre mit jedem gerne. Ich fahre oft alleine auf den Berg – das kann echt Spaß machen, oder ich fahre mit wem auch immer ich oben gerade treffe. Du bist recht früh von Quebec nach Whistler gezogen... Scheint ganz so als sei dies DER Platz für Backcountry Riding. Bist du wegen der guten Sled-Möglichkeiten dort hin gegangen? Nein, ich habe Sledden so lange gemieden wie ich nur konnte! Ha! Ich konnte große Motoren und deren Lärm und Gestank nie leiden. Außerdem hab ich immer gehört wie schwierig es sei Sledden zu lernen und es ist teuer und du brauchst einen Truck. Es ist also eine langfristige Entscheidung. Ich zog nach Whistler, weil ich jung war und ich wollte noch ein paar Jahre lang beim Snowboarden Spaß haben, bevor ich mir einen richtigen Job suche. Zu der Zeit arbeitete ich als Zimmermädchen und kellnerte in Kegs‘Steakhouse. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht daran geglaubt, dass ich im Snowboarden so weit komme. Ich zog nach Whistler, weil es dort die besten Parks, super Powder und eine Gemeinschaft von Leuten gibt, die das gleiche lieben wie ich. Bei uns in Europa ist Splitboarden grad ganz groß. Gehst du manchmal auch Splitboarden? Ja, ich liebe Splitboarden. Wie gesagt, ich bin sehr dankbar für die Sleds und die Möglichkeit das

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beste Snowboard-Gelände der Welt damit zu erreichen, aber wenn man in das Gebiet auch mit dem Splitboard kommt, ist das die beste Wahl! In den letzten paar Jahren war ich auf verschiedenen Trips Splitboarden. Es gibt dir so viel und ist so friedlich. Du atmest frische Bergluft, kannst die Tierwelt hören und sehen und kommst in Topform. Ich finde auch, dass du in der Regel das Terrain und deine Line besser einschätzen kannst, wenn du hoch gehikt bist. Was bringt dich dazu die Limits jede Saison neu zu pushen? Ich fühle mich dabei so lebendig wie nie und es gibt mir so viel Befriedigung. Es ist ein ganz besonderes Gefühl einen neuen Trick zu lernen oder meine Angst zu überwinden. Ich liebe es! Wer sind deine Vorbilder? Ich hatte viele Vorbilder und werde jeden Tag aufs Neue von all den Menschen um mich herum inspiriert. Mein Vater und meine Brüder haben mich auf jeden Fall am meisten beeinflusst. Als ich jünger war, fand ich einige Fahrer wie Mikey Leblanc, JP, Peter Line, Tara Dakides und Barrett Christy gut. Ich erinnere mich daran, dass auf meinem Notizblock in der Schule Jamie Lynn war. Aber ich schaue auch sehr gerne anderen Frauen bei verschiedenen Action Sports zu, da ich mich mit ihnen verbunden fühle. Viele Leute unterschätzen wie wichtig es ist Frauen im Sport zu unterstützen, auch wenn das Level nicht das gleiche der Männer ist. Ich möchte, dass meine Töchter von Jess Kimura inspiriert werden und nicht von Miley Cyrus. Das würde die Welt zu einem besseren Ort machen. Ha! Viele Mädels wurden auch von dir inspiriert. Was würdest du ihnen gerne sagen? Ich würde hoffen, dass sie etwas finden, wofür sie sich total begeistern können und sie sich und andere dabei respektieren. Was denkst du eigentlich über die Olympischen Winterspiele? Können sie den Geist von Snowboarden zeigen? Die Olympischen Spiele und der ganze Mainstream und Wettbewerbs-Part, ist nicht wirklich das, weshalb ich Snowboarden so liebe. Aber ich werde meine Freunde, die daran teilnehmen auf jeden Fall anfeuern! Was ist denn für dich der Spirit von Snowboarden? Ich finde beim Fahren kannst du dich für immer jung fühlen. Das gleiche gilt für’s Surfen. Es ist ein ganz anderer Lebensstil mit anderen Prioritäten als die meisten anderen Leuten leben. Mit seinen Freunden zusammen in den Bergen zu sein und Powderlines zu ziehen, ist so lustig! Und es ist auf jeden Fall ein großes Privileg. Was macht dich glücklich? Die Sonne, Schnee, das Meer, lachende Leute, Natur, gutes Essen, gute Freunde, meine Familie... ich würde sagen, alles, was positiv ist! Was sind deine Pläne für nächsten Winter? Der Plan ist viel Snowboard zu fahren, und den Film fertig zu stellen. Ich wohne wieder in Whistler und hab hoffentlich ganz viel Pow!


Ein echtes Allround-Talent. Marie-France rockt im Backcoutry genau wie auf Rails. So einen Boardslide am Kinked Rail einzuloggen, muss man ihr erst mal nachmachen.. Oli Croteau

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DRAKE VENICE

BRAND NEW

143 146 149 152

Boards Boots Bindings GO AND GET THEM NOW

SEASON 2013/2014 Manchmal bringt der Weihnachtsmann Geschenke, manchmal lässt er aber auch nur etwas Geld da. Das Gute daran ist, dass man sich dafür kaufen kann, was immer man will. Und was sollte das passend zum Winterstart denn anderes sein als ein nigel nagel neues Snowboard. Hier habt ihre eine kleine Auswahl, bei der der Weihnachtsmann sicher blass vor Neid wird.

Mit dem Venice von Drake hast du ein Allmountain-Board unter den Füßen, bei dem schnelle Fortschritte praktisch vorprogrammiert sind. Das Directional Twin ist ideal für die Intermediate Riderin, die in Park und Pow neue Erfahrungen sammeln will. Als klassisches Camber Board ist das Venice reaktionsfreudig, wendig und zaubert dir mit viel Pop ein Grinsen ins Gesicht. Das Brett mit mittlerer Härte ist zudem stabil und du behältst auch bei hohen Geschwindigkeiten volle Kontrolle, sodass jeder Turn sitzt.

ROCKER CAMBER

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HYBRID $ PREIS

FREERIDE

PARK

ALL MOUNTAIN

GRÖSSE

WWW.NORTHWAVESNOW.COM $ 309 EURO


GOODBOARDS

K2

NITRO

JULIA

LIME LITE

MYSTIQUE

149 152 155

138 142 146 149 153

Die Macher von Goodboards stehen für Klasse statt Masse. Die limitierten Boards werden aus nachhaltigen Materialien ökologisch in Europa gefertigt. So auch Julia, das in zwei verschiedenen Vorspannungen erhältlich ist. Mit der klassischen Camber fährt sich Julia besonders gut im Backcountry und bietet bei Turns direkte Kraftübertragung gepaart mit einer guten Portion Pop. Wer das Brett lieber etwas wendiger für Tricks und sonstige Spielereien möchte, wählt das Double Rocker Profil, bei dem zwischen den Füßen eine Camber ist und Nose und Tail aufgebogen sind. Und für die Powder-Liebhaberinnen unter euch gibt es das Julia mit breiterer Nose in 155 cm.

Das stylische Twintip Board der K2 Women’s Alliance sorgt im Park sowie auf der Piste für eine extra Portion Style. Denn das Freestyle Rocker-Board mit Tweekend in Nose und Tail (der Rockerbereich wurde bis in die Boardenden ausgeweitet) lässt dich Presses noch besser halten und schafft zusätzliche Lauffläche und somit mehr Stabilität bei Landungen. Für den nötigen Pop, um locker hohe Ollies aus der Hüfte zu schießen, sorgt das Carbon Gewebe in Nose und Tail, welches sich auch grafisch auf dem Brett wieder findet. Auch der Boardkern wurde speziell auf die Vorlieben von uns Mädels abgestimmt und macht das Lime Lite zum spaßigen Freestyle Allrounder.

WWW.GOODBOARDS.EU $ 459 EURO

WWW.K2SNOWBOARDING.COM $ 399 EURO

142 146 149 152 155

Die Gullwing Camber von Nitro kombiniert die Vorteile von der klassischen Camber mit der Verspieltheit eines Rockers und ist so ideal für Snowboarderinnen, die den ganzen Berg shredden wollen. Dabei hast du zwischen den Bindungen Rocker und Camber in Nose und Tail. Eines dieser Gullwing Bretter von Nitro ist das Mystique. Das directional Twin ist ideal für noch unerfahrene Snowboarderinnen, die schnell Neues lernen möchten. Der Powercore, ein verstärkter Tip-to-Tail Pappelholzkern, sorgt nicht nur für lange Lebensdauer, sondern auch für hohe Ollies. Zudem ist das Board fehlerverzeihend und bietet auch bei hoher Geschwindigkeit immer volle Brettkontrolle. Was braucht man da eigentlich noch mehr?

WWW.NITROUSA.COM $ 395 EURO

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ROME

ROXY

VÖLKL

ROMP

ALLY BTX

FLAVOR

141 144 147 150

Mit dem Romp hast du ein Board unter deinen Füßen, das dich von deinem ersten Snowboardtag bis zum Sponsoring in deinem Riding unterstützt. Der NoHang-Ups Rocker, bei dem das Board zwischen den Bindungen flach ist und nur Nose und Tail eine RockerAufbiegung haben, lässt dich leicht neue Tricks lernen und minimiert dabei das Verkanten. Der Twin-Tip Shape hilft dir leichter switch Tricks zu stehen und für mehr Pop beim Ollie steckt eine Schicht Bambus im Kern. Ein zusätzliches Schmankerl des Romp sind die extra Kontaktpunkte, die durch zwei Sidecuts entstehen. Dadurch fährt sich das Board wie ein etwas kürzeres Board, sprich es ist drehfreudiger, aber bei hoher Geschwindigkeit hält es die Spur wie ein langes Brett.

WWW.ROMESNOWBOARDS.COM $ 329 EURO

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139 143 147 151 155

Die Snowboards von Roxy stammen wie Gnu und Lib Tech Boards aus der berühmten Mervin Manufactory in den USA und sind mit Liebe von Hand gefertigt. Besonders viel Liebe steckt auch in dem preisgekrönten Ally BTX, denn Snowboardikone Kjersti Buuas half bei der Entwicklung dieses Boards mit und tobte sich auch beim Design aus. Kjersti geht in jedem Terrain ab und braucht daher ein Freestyle Allmountain Brett, das überall funktioniert. Dass Ally B (Banana) TX (Magnetraction) im directionalen Twin Shape kombiniert Verspieltheit mit Kantenhalt und Kontrolle. Die Banane, also der Rocker, macht das Board wendig und fehlerverzeihend, während die extra Kontaktpunkte der Magnetraction für exzellenten Kantenhalt sorgen.

WWW.ROXY.COM $ 399 Euro

142 146 150 154

Das Flavor kommt ganz nach unserem Geschmack. Der Alleskönner von Völkl glänzt nämlich in jedem Terrain. Durch den Easy Rocker Shape schwebst du praktisch über den Powder und durch sein triaxiales Gewebe hast du auf der Piste direkte Kraftübertagung. Bei dieser klassischen Camber mit geringerer Vorspannung biegen sich Nose und Tail früher auf. Durch die etwas kürzere effektive Kante lernst du schnell die ersten Turns, aber hast gleichzeitig guten Kantenhalt. Es ist eine gute Mischung zwischen Rocker und Camber. Und was fehlt dann noch: klar, der Park! Mit dem Freestyle Sidecut machst du auch dort eine tolle Figur. Was uns Ladies nochmal extra zu Gute kommt ist der schmale LadyShape.

WWW.VOELKL-SNOWBOARDS.COM $ 329 EURO


NEED FOR SPEED SNOWBOARD WACHSEN Wenn du beim Snowboarden immer die Langsamste von deinen Mädels bist, solltest du entweder mehr Gas geben oder mal einen genauen Blick auf deine Base werfen. Sobald die Board-Unterseite fahl und trocken aussieht, wird es nämlich höchste Zeit für neues Wachs. Denn die Wachsschicht auf der Base sorgt für besseres Gleiten – und somit für mehr Geschwindigkeit. Die ganze Prozedur geht auch recht schnell und du brauchst nur ein paar Utensilien dazu - WACHSREINIGER - BÜRSTE - WACHS (UNIVERSAL ODER JE NACH TEMPERATUR) - BÜGELEISEN - ABZIEHKLINGE - TUCH Leg nur am besten ein paar alte Zeitungen oder Pappe unter das Board, damit kein Wachs auf den Boden tropft!

1. Im ersten Schritt wird die Base von Schmutz und alten Wachsresten mit Hilfe eines Wachsreinigers und einem alten Lappen befreit. Wer sich das Geld für einen speziellen Reiniger sparen will, putzt das Board gründlich mit einer Bürste von Nose zu Tail. 2. Kommen wir zum Wachsen. Es gibt zwei verschiedene Wachsarten… Kalt- und Heißwachs. Das Kalte wird nur oberflächig auf die Base geschmiert und hält nicht sehr lange. Heißwachs dagegen dringt in die oberste Belagschicht ein und hat eine längere Wirkung. Um das Heißwachs auf das Board aufzutragen, benötigt man ein altes Bügeleisen bzw. ein extra Wachsbügeleisen. Wichtig ist das Bügeleisen auf niedrigster Stufe zu benützen, da zu viel Hitze für den Belag schädlich ist. Bei einem normalen Bügeleisen ist das in der Regel das Programm für Wolle oder Seide. Auch solltet ihr euch im Klaren sein bei welchen Temperaturen ihr Snowboarden geht, und das dementsprechende Wachs benutzen. Es gibt Wachs für kalte und warme Temperaturen und so genanntes Universalwachs. Benutzt ihr das falsche Wachs, kann das sogar ein Nachteil für euch werden. 3. Nun das Bügelgerät senkrecht über das Board halten, das Wachs daran schmelzen und die

Tropfen gleichmäßig über die gesamte Base verteilen. Anschließend mit dem Bügeleisen die Tropfen zu einer dünnen Wachsschicht verteilen. Dabei nie das Eisen zu lange auf der gleichen Stelle lassen, damit der Belag nicht beschädigt wird!

4. Das Wachs braucht ungefähr eine halbe

Stunde bis es getrocknet ist. Anschließend wird das überschüssige Wachs mit einer Abziehklinge mit gleichmäßigem Druck von Nose zu Tail entfernt, bis die Klinge kein Wachs mehr abzieht.

5. Zu guter letzt die Base mit einer Nylonbürste von Nose zu Tail abbürsten, bis es glatt und eben ist und/oder für das Finish mit einem Tuch auf Hochglanz polieren. Dann ab auf den Berg und mal schauen, wer dieses Mal die Langsamste ist....

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DC

NITRO

KARMA

CUDA / CUDA TLS

Wer nicht groß technischen Schnick-Schnack im Snowboardboot braucht, sondern einfach einen guten Boot zu einem fairen Preis sucht, der hat ihn im Karma gefunden. Der Boot mit mittleren bis weichen Flex wird traditionell geschnürt und ist so fehlerverzeihend und in jedem Terrain einsatzbereit. Er hat einen kuscheligen und bequemen Innenschuh und ist auch ein echtes Fliegengewicht. Dazu kommt er in zwei Colorways, die sich beide sehen lassen können.

Neue Saison, neue Technik. Darüber darf sich auch der Cuda freuen. Der Boot wurde noch leichter, bequemer und passgenauer gemacht. Neu ist auch der leichte Baja Liner mit vorgeformter Zunge sowie das Bail Out System für einen schnelleren Ausstieg. In gewohnter Nitro Manier gibt es den Boot zudem nicht nur als Standard Schnürung, sondern auch mit dem TLS 4 System – mit dem du schnell und einfach Schnüren kannst ohne kalte Finger zu bekommen.

BRAND NEW

WWW.DCSHOES.COM $ 169 EURO

36-42

K2 SAPERA

Boards Boots Bindings

WWW.NITROUSA.COM $ 159/ TLS 179 EURO

36-43 1/3

ROME SMITH

GO AND GET THEM NOW

SEASON 2013/2014

Um diesen Boot nachzuschnüren musst du deine Handschuhe nicht mal ausziehen! Denn die Conda Schnürung, bei der der Innenschuh bis über den Fußrücken geschnürt wird und so optimalen Fersenhalt bietet, wird von außen bedient. Und die Schnürung vom Außenboot erfolgt bequem durch das BoaRädchen. Zudem passt sich der Innenschuh durch deine Körperwärme beim Fahren deinen Füßen an. Die Harshmellow Dämpfung für weiche Landungen und Vibrations-Absorption lassen dich auch nach einem langen Snowboardtag noch auf der Bar tanzen.

WWW.K2SNOWBOARDING.COM $ 239 EURO 34

35 - 41,5

Dieser relativ weiche Boot punktet mit viel Style und extra Komfort. Der Smith ist gemacht für lange Snowboardtage. Er supported dich bei harten Landungen (EVA gepolstertes Fußbett) und lässt dich auch problemlos den ganzen Tag im Park hiken, denn die leichte Sohle sorgt für fast schwereloses Feeling. Der Innenschuh kommt mit Drei-Zonen Schnürung und extra Platz für die Zehen, während der Boot außen durch das Leverage Lacing für guten Halt sorgt.

WWW.ROMESNOWBOARDS.COM $ 179 EURO

36 - 43


GNU

K2

B-HERE

YEAH YEAH

Be Here, be there, be everywhere! Mit der BHere eroberst du den ganzen Berg schneller und leichter. Erstens bist du schnell in der Bindung, denn einmal die Straps eingestellt, steigst du über das Highback in die Bindung ein und zweitens bietet die B-Here schnelle Kraftübertragung. Das gedämpfte und abgeschrägte Fußbett hilft dir Landungen abzufedern und gibt gleichzeitig mehr Ollie Pop.

WWW.GNU.COM $ 189 EURO

S/M, M/L

VÖLKL STRAPTEC INITIAL

Warum etwas Neues machen, wenn das Bestehende gut funktioniert. Und so haben die Herrschaften von Völkl die Straptec Initial einfach nochmal überarbeitet. Nicht nur äußerlich hat die Bindung durch ihre neuen Farben einiges an Glanz gewonnen, auch hat sie ein „technisches Upgrade“ bekommen. So sorgt jetzt eine Fastec 4 Baseplate aus hochwertigem Kunststoff mit mittlerem Flex für smoothes Riding in jedem Terrain. Das Fußbett mit EVA-Padding garantiert zudem Komfort auf buckligen Pisten und die verstellbaren Straps eine exakte Passform.

WWW.VOELKLSNOWBOARDS.COM $ 129 EURO

S, M, L, XL

Freestylerinnen, die eine etwas weichere Bindung bevorzugen, kommen mit der Yeah Yeah zum Jubeln. Denn das flexible Highback aus Urethan macht die Bindung verspielt, um auf Rails und sonstigen Obstacles ordentlich zu tweeken (daher der Name Tweakback) und zu stylen. Gleichzeitig bietet das Highback aber den nötigen Halt, um auch im Backcountry Spaß zu haben. Das EVA Fußbett, das einteilige Chassis für Gewichtsreduzierung sowie die neuen Ratschen sind dabei noch das i-Tüpfelchen.

WWW.K2SNOWBOARDING.COM $ 189 EURO

S, M

NITRO RYTHM

Diese Bindung ist nicht nur gut und günstig – nein, sie ist attraktiv und preiswert. Die solide Einsteiger-Bindung Rythm ist der perfekte Allrounder in jedem Terrain. Die leichte Bindung sorgt für direkte Kraftübertragung, die Contour Cut Ankle Straps liefern ausgezeichneten Support und Komfort und in ihren drei Farben macht sie auch noch optisch richtig was her!

WWW.NITROUSA.COM $ 149 EURO

ROME

ROXY

SHIFT

CLASSIC

In der Shift findest du eine solide Bindung, die dich in jedem Ridinglevel unterstützt, egal ob Anfängerin oder Fortgeschrittene – und das für kleinen Preis. Die Bindung besteht aus einem Teil (Unibody), um somit Gewicht zu sparen. Der EVA gepolsterte Toe Strap kann über oder vor den Zehen getragen werden und passt sich jedem Boot an. So wird die Shift dank mittlerem Flex und guter Kraftübertragung zum wahren Allrounder.

WWW.ROMESNOWBOARDS.COM $ 129 EURO

S, M

S, M

In der Roxy Classic stecken alle wichtigen Features, die man von einer guten Bindung erwartet. Das asymmetrische Highback wurde an die schlanken Damenwaden angepasst und kann ohne Werkzeug eingestellt werden. Auch der Aluminium Heelcup und die Toe Ramp können perfekt an euren Boot angepasst werden. Und für den nötigen Komfort sorgen die schockabsorbierenden Pads sowie die vorgeformten Anklestraps.

WWW.ROXY.COM $ 125 EURO

S/M, M/L 35


MITTAGSPAUSE

Nachdem es schon nach 11 ist, erkundige ich mich nach dem besten Aprés Ski und kehr erst mal ein

Die schwarzen Pisten suchen

Im Gebiet check ich als erstes die Lawinenausrüstung, schau noch mal den Lawinenlagebericht an und mach das Splitboard einsatzbereit

IM GEBIET ANGEKOMMEN ERST MAL

Ich hab ein Board, mit dem ich in jedem Terrain super fahren kann!

BOARD?

Lawinenausrüstung checken und zur Nordhang Rinne schauen

Die neue Kickerline testen

Meine zwei Twin Tips, hab ich mir letzte Saison schon vorbestellt

Ich bin immer in meinen Lieblingsparks zu finden

Ich kenn die Forecasts für die nächsten Wochen auswendig

Unter der Woche hab ich den Park mit meinen Freunden allein, logo bin ich da dabei!

Meist fahr ich in kleinere Gebiete mit tollen Freeridemöglichkeiten

Ich check aber schon mal die Vorhersagen für das nächste Wochenende

Ich hab ein Saisonticket, ich bin immer dort, wo es gerade am meisten Neuschnee gibt

Ich hab gespart und mir diese Saison ein Splitboard gegönnt! Das muss ausgeführt werden!

WOHIN?

Ich geh nach Weihnachten, wenn es mal schönes Wetter und guten Schnee hat

WANN GEHST DU DAS NÄCHSTE MAL FAHREN?

Es ist bluebird und Powder und ich hab freigemacht, um First Tracks zu ziehen

ES IST MONTAG VORMITTAG Die Drinks von Samstag waren einfach zu viel und ich bin immer noch fertig

Mir egal, wo wir das nächste Mal snowboarden, meine Freunde entscheiden das

Mein altes Board tut es für diesen Winter schon noch!

Eine Woche inklusive Parties und Unterkunft sind bereits gebucht, wo ist egal, hauptsache es geht ab

Nachdem ich erst dieses Wochenende fahren war, reicht es mir für die nächsten Wochen

Nach einem tollen Wochenende auf dem Berg, bin ich froh meine Beine auszuruhen

Welcher Snowboardtyp bist du?


Du fühlst dich auf frisch gewaltzen Pisten am wohlsten. Natürlich kennst du den Pistenplan deines Lieblingsresorts auswendig und weißt wo die steilste Schwarze ist. Auf der lässt du es gerne laufen und zeigst den Skifahrern, wer hier wirklich carven kann!

Pistencruiser

Also noch mal ab in den Park, da war ich heute noch gar nicht...

Vielleicht trau ich mich nach noch einem Kurzen auf die 8, eine Schwarze.....

Ich sitz schon seit 11 in der Hütte, ein paar Runden möchte ich aber noch drehen...

Gleich neben der 7a, ist eine urige Hütte mit den besten Kasnocken

Apréshäschen

Snowboarden ist ja ganz nett, aber eigentlich fährst du hauptsächlich wegen den Aprés-Parties in die Berge. Wo sonst gibt es so leckere Drinks wie Jagatee und Flügerl schon zur Mittagszeit? Und angetrunken macht dir die Talabfahrt eh mehr Spaß...

Du liebst die Abwechslung, bist so oft es geht in den Bergen und dabei flexibel. Bei Powder geht‘s ins Backcountry, bei Slush in den Park und bei Altschnee cruist du gerne durch das Gebiet, um neue Lines und Spielereien zu finden.

Allmountain Shredder

4 Uhr schon? Ach, eine Runde durch den Park geht noch....

Für ein bisschen frischen Schnee, hike ich auch gern mal länger

Freeride Experte

Parkratte

Jibben, Pressen, Buttern, Spinnen, Tweaken, Bonen und Flippen – du liebst es mit deinen Freunden im Park an neuen Tricks zu feilen, kennst die Shaper und fachsimpelst gerne in der Chillarea über Tricks und den neusten Klatsch.

Total fertig vom anstrengenden Powdertag, setzt ich m ich ins Auto und fahre glücklich heim, so ein Powdertag macht mich fertig...

Snowboarden bedeutet für dich Freiheit, Ruhe, unberührte Hänge und fette Sprays. Du bist nur im Backcountry bzw. neben den Pisten auf deinem Fish oder Splitboard unterwegs und immer auf der Suche nach dem besten Powder.

Kurz vor 4 erreiche ich die Hütte zum Übernachten, morgen geht die Tour natürlich weiter

4 UHR

Mein Rucksack mit Proviant liegt an der Parkbase, da mach ich ne kurze Pause

Ich shape mir die Landung der Box zurecht, damit ich noch länger fahren kann

Der Schnee ist doch schlechter als erwartet

Kein Powder mehr übrig? Egal, dann geh ich auf der Piste cruisen, kann auch Spaß machen

Boarden ist echt anstrengend....

Ich mach Aprés Ski!

Flying Hirsch zum halben Preis... whohooo! Wo sind die Boys? Whohooooooo

Der Verdauungsschnaps schmeckt aber verdammt gut, gleich noch einen!

Das Essen liegt mir schwer im Magen, heut Nachmittag geht nicht mehr als entspanntes Cruisen


LIG ILW B& ILLIG

SPARTIPP

Anita Fuchs

Roxy

Mit Surfen und Snowboarden haben wir uns leider nicht ONLINE BUCHEN UND SPAREN die günstigsten, dafür aber mit Sicherheit die schönsten Flug-, Bahnticket oder Mitfahrgelegenheiten bucht man heutzutage online. Freizeitbeschäftigungen ausgesucht. Jeden Cent, den Warum also nicht auch Lifttickets? Viele Resorts bieten das inzwischen man für die Stunden in der Natur investiert, bekommt an, wodurch man das lästige Anstehen an der Liftkasse umgeht und bei einigen kann man so auch noch sparen: man vielfach in unvergesslichen Momenten zurück. Ein schöner Gedanke, der aber bei einem leeren SNOWBON.COM Geldbeutel leider wenig hilft. Deshalb haben wir uns Auch bei dieser Seite können frühe Vögel richtig sparen: Die Lifttickets ein paar Gedanken über sparsame und ökologische von diversen Resorts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien kann man im Voraus buchen und bekommt so einen günstigen Tarif. Das Snowboardtage gemacht. Ticket wird per E-Mail verschickt und kann an der Liftkasse eingetauscht werden. LAAX.COM Das Lieblingsgebiet vieler Snowboarder bietet online günstige Liftpässe. Wer sein Ticket für einen bestimmten Tag im Voraus bucht und an einer bestimmten Station abholt (Eco Tarif) zahlt für sein Liftticket nur 39 CHF satt 59 CHF. Allerdings sind die Ticketmengen sehr begrenzt und man muss rechtzeitig buchen: https://plus.laax.com/de/home/ SKIHAPPYHOUR.COM Happy Hour hört sich ja grundsätzlich schon mal vielversprechend an.

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Bei www.skihappyhour.com gibt es wie der Name schon verrät, keinen Sex on the Beach zum halben Preis, sondern billigen Pistenspaß. Einige kleinere Skigebiete in Österreich bieten hier Tickets und Unterkünfte bis zu 50% günstiger an. Die limitierten Angebote können zwischen 14 und 24 Uhr gebucht werden.

AUTO Bei der Fahrt ins Resort hat man drei Möglichkeiten: Auto, Bus oder Bahn. Wer mit dem Auto fährt, besetzt es bestmöglich bis auf den letzten Platz, denn so kann man sich die Sprit- und Mautkosten teilen. GO-SHRED.COM Alleine in die Berge zu fahren macht nur halb so viel Spaß und ist doppelt so teuer. Also am besten das Auto so voll wie möglich mit lustigen Mitfahrern packen oder einfach bei anderen Snowboardbegeisterten mitfahren. Bei go shred findet ihr nicht nur eine Mitfahrgelegenheit, sondern auch Shredbuddies. BLABLACAR.DE Bei der kostenlosen Mitfahrzentrale blablacar kann man seinen Mitfahrer oder Fahrer schon vor der Fahrt etwas kennenlernen, denn man findet neben einem Foto auch Angaben über Autotyp, Alter, Musikgeschmack, Interessen, Gesprächigkeit sowie Bewertungen von anderen Usern. Die Plattform legt großen Wert auf Sicherheit und ist einfach zu bedienen.

BUS Ein hoch auf unseren Busfahrer! Während ihr es euch in eurem Sitz gemütlich macht, ein Nickerchen haltet oder mit Mitreisenden fachsimpelt, bringt er euch sicher ins Skigebiet. Viele Reiseanbieter haben sich im Winter auf Busreisen spezialisiert. Dabei findet man im Angebot Tages- sowie Mehrtagesfahrten, die in Kombination von Bus und Liftticket recht günstig sind. CRUISEANDRIDE.DE Hinter Cruise and Ride stehen leidenschaftliche Snowboarder, die unter anderem Tagesfahren nach Österreich oder die Schweiz (Silvretta Montafon, Hintertux, Laax, Lenzerheide etc.) anbieten. Im Angebot sind die Hin- und Rückfahrt in modernen Reisebussen, Frühstück, ein Goodiebag, Skipass, gratis Park- bzw. Backcountry Coaching sowie eine Après Party OHNE Ballermannsound. Zusätzlich können Snowboardkurse zu fairen Preisen gebucht werden. SNOWSTARS.NET/POWERTAGESFAHRTEN.DE Ab Januar starten die Busse von München, Nürnberg und Stuttgart Richtung Alpen. Im Preis sind die Busfahrt inkl. Frühstück, das Tagesticket, Reiseleitung, Bier und Film schauen bei der Rückfahrt, sowie ein Service Paket enthalten. Bekannte Resorts wie Mayrhofen, Hopfgarten, Flachau, Zillertal, Kühtai, Alpbachtal, Leermos, Davos, Gastein etc. werden ab 63 € angefahren.

SCHNEEBEBEN.DE/PERFEKT-SUNDAY.DE Die Fahrten von Schneebeben sind immer samstags, während perfekt-sunday jeden Sonntag von ganz Deutschland aus nach Silvretta Montafon und ins Brandertal fährt. Die Samstagsfahrten sind Tages- oder Zweitagesfahrten nach Österreich und in die Schweiz, die auch vom hohen Norden Deutschlands starten. Im Preis sind die Busfahrt, ein Bonuspaket, ein Tagesticket und eine Après-Party enthalten. Wer Snowboarden nicht unbedingt mit Bier trinken verbindet, ist hier wahrscheinlich an der falschen Adresse. SKIBUSMUENCHEN.DE Für alle Münchner bietet Autobus Oberbayern fast täglich Fahrten in die Berge an. Hochzillertal, Großglockner und St. Johann in Tirol erreicht man schon für 42 € inklusive Tagesticket, Busfahrt und Frühstück. MEINFERNBUS.DE Fernreisebusse sind günstiger als die Bahn oder allein Autofahren, und wer keine Lust auf (evtl. nervige) Mitfahrer aus der Mitfahrgelegenheit hat, reist mit dem Bus. Die Anbindungen quer durch Deutschland werden immer besser und neu im Programm von meinfernbus.de ist die Fahrt von München über Garmisch, Scharnitz, Seefeld nach Innsbruck. (ab 8 €) Wer sein Snowboard mitnimmt, muss das vorher anmelden, zahlt aber pro Gepäckstück nur 5 € extra.

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LIG ILW B& ILLIG

SPARTIPP

BAHN Auch die Bahn bietet einige günstige Angebote, um der Lieblingsbeschäftigung etwas näher zu kommen. Besonders für alle Oberbayern, die mit der Bayerischen Oberland Bahn (BOB) sehr gute Anbindungen in die Skigebiete haben. Aber auch Innsbruck, Genf und Zürich bieten gute Weiterverbindungen in die Resorts. Mit dem Europa Spezial kommt man nach Österreich oder in die Schweiz schon ab 39 €, nach Innsbruck, St. Johann, Schladming oder Bad Gastein schon ab 19 €. Man muss nur rechtzeitig buchen und etwas Glück haben. Von München aus gibt es viele Kombitickets (Bahn, Bus und Liftticket): Garmisch Classic: 42 € / Jugend: 35 € Zugspitze: 48 € / Jugend 39 € Sudelfeld, Brauneck oder Spitzing gibt es für 43 € Außerdem fährt ein EC direkt von München nach Schladming, aber auch St. Anton, Kitzbühel, Bad Gastein, Zell am See, Zillertal, Pitztal, Ski Amadé und Ehrwald können leicht mit der Bahn erreicht werden. Oft gibt es mit dem Bahnticket auch Rabatt beim Liftticket!

TICKETS Nachdem ihr schon günstig ins Resort gekommen seid, heißt es jetzt weitersparen! Am besten so lange wie möglich von eurem jugendlichen Aussehen

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profitieren, denn die meisten Resorts haben günstigere Jugendtarife. Und wer oft fahren geht, kommt mit einer Saisonkarte günstiger weg (rechnet sich ca. nach dem 17. Tag)! Außerdem fährt man dann auch öfter, da man das Ticket eh schon bezahlt hat. Die Karte gegen etwas Geld weiter zu verleihen, ist heutzutage schwierig. Die Liftbetreiber fotografieren jeden Gast, vergleichen die Fotos und schon einige mussten ihr Saisonticket dann wieder abgeben. Wer gar kein Geld für ein Ticket ausgeben möchte, hikt einfach. Bei manchen Parks, die am Pistenende im Tal platziert sind, ist dies besonders einfach. Die nötige Kondition ist natürlich Vorraussetzung. Die bekommt man aber auch beim Hiken! Das gilt auch für Splitboard- oder SchneeschuhTouren. Wobei da selbstverständlich der sichere Umgang im Gelände sowie Lawinenausrüstung ein Muss ist!

TIPP: KLEIN ABER FEIN

Kleinere Gebiete haben zwei große Vorteile: Sie sind meist wesentlich günstiger als große Verbundresorts und haben viel weniger Besucher – die Chance auf unverspurte Hänge ist so viel größer. Oft sind „Familienskigebiete“ echte Perlen, die nur von euch entdeckt werden müssen, denn wer will schon mit einer Horde betrunkener Touristen am Lift anstehen? Günstige Alternativen sind zum Beispiel: Balderschwang (22 €), Kampenwand (25€), Oberammergau (23€) oder Venet (29€) etc.

JUGEND UND STUDENTENTARIFE

Viele Resorts bieten Jugendlichen und auch Studenten vergünstigte Tarife an, wobei kleinere Gebiete den Gästen etwas mehr entgegenkommen. Hier eine kleine Auswahl: DEUTSCHLAND Spitzing,– Jahrgang 96-97 – 29 € Sudelfeld – Jahrgang 96-97 – 25 € Brauneck – Jahrgang 96-97 – 28 € Christlum – Mo -Fr für Schüler und Studenten 28 € Garmisch Classic – Jahrgang 95-97 – 32,50 € Feldberg – Jahrgang 95-97 – 24 € Oberstdorf– Jahrgang 96-97 – 30,50 € Nesselwang – Jahrgang 96-88 – 21 € ÖSTERREICH Kitzbühel – Jahrgang 96-97 – 26 € Nur Sa./So.! Ski Amade– Jahrgang 95 -97 – 32 € St. Johann– Jahrgang 95 -97 – 31,50 € Alpbachtal/Wildschönau – Jahrgang 95 -97 – 33 € Kühtai – Jahrgang 94 -97 – 25,50 € Warth Schröcken– Jahrgang 94 -97 – 38,50 € Diedamskopf– Jahrgang 95 -97 – 34,50 € Walmerdingerhorn– Jahrgang 96 -97 – 24 € SCHWEIZ Lenzerheide für Studenten bis 26 Jahre 46 CHF Arosa – 13 - 17 Jahre sowie Studenten bis 26 Jahren 46 CHF


LADY DAYS

Über etwas Sonderbehandlung freut sich doch jede Frau! Manchmal die Tür aufgehalten zu bekommen oder zum Essen eingeladen zu werden, fühlt sich gut an. Und an gewissen Tagen weniger für das Liftticket zu zahlen, fühlt sich noch besser an. Und wir zitieren an dieser Stelle gerne Lucy Lectric: „Ich bin so froh, dass ich ein Mähädchen bin..“. DEUTSCHLAND Sudelfeld/Brauneck Ab dem 16. Januar heißt es jeden Mittwoch (außer Feiertags) in den bayerischen Voralpen: Ladies Day. Dann gibt es das Tagesticket zum Kindertarif von nur 15 €! Also raus zum Spielen! Spitzingsee Das gleiche Angebot gilt auch für den Spitzingsee. Dort erwartet euch mittwochs für 16 € der Burton Snowpark, sowie ein paar nette Powderruns. Christlum Für den Dienstags-Powder geht es zum schönen Achensee. Dort zahlen in Christlum alle Damen (und neuerdings auch Herren) am Dienstag nur 28 € für das Tagesticket. ÖSTERREICH Brandnertal In Vorarlberg kostet das Ticket jeden Donnerstag für uns Ladies nur die Hälfte. Außerdem gibt es in manchen Hütten kostenlos ein Gläschen Prosecco...

Kitzbühel In Kitzbühel gibt es ab dem 06.01.2014 jeden Montag für Frauen 20% Ermäßigung auf das Liftticket. Statt 47 € zahlt man nur 37,50 €. Dasselbe Angebot gilt übrigens jeden Mittwoch für Studenten und Freitags für die Männer.

TIPP: SPARERWOCHEN

Wilder Kaiser/Brixental Mittwochs Snowboarden zu gehen, ist scheinbar die günstigste Alternative – wenn man denn die Möglichkeit dazu hat. Im Brixental bekommt man dann das Tagesticket zum Jugendtarif (35€).

ESSEN

KÄSSELI (SPARDOSE)

Auch unsere Schweizer Freunde freuen sich über jedes Räppli, dass sie sich beim Snowboarden sparen. Toggenburg Freitag ist ein schöner Tag! In Toggenburg wird er sogar noch schöner, denn beim Happy Friday startet man mit einem Tagesticket für nur 44 CHF statt 67 CHF bestens ins Wochenende. Außerdem bieten einige Restaurants ein Happy Friday Menü für 15 CHF. Aldi Swiss Im Discounter findet man in der Schweiz sogar vergünstigte Lifttickets. Die Skigebiete Airolo, Leysin, Mörlialp, Savognin und Tschiertschen bieten ihre Tickets dort bis 25% günstiger an.

Viele Resorts haben je ein paar Wochen im Jahr, in denen sie besonders günstige Packages für Übernachtung und Liftpass anbieten. Vor allem in der Vor- und Nachsaison kann man ordentlich sparen.

Was bei einem Tag auf dem Berg ebenfalls ganz schön auf den Geldbeutel schlagen kann, ist das Essen in den Restaurants. Meist ist es mittelmäßig bis schlecht und überteuert. Deshalb zu Hause einfach ein belegtes Brot schmieren, das passt in die Jacken- oder Hosentasche und reicht als Stärkung völlig aus. Oder man holt sich morgens im Supermarkt eine belegte Semmel, Obst, etwas zu trinken und einen Schokoriegel und ist bestens für einen langen Snowboardtag gerüstet. Für eine warme Mahlzeit auf dem Berg eignet sich eine Thermoskanne. Mit dem heißen Wasser gießt man schnell eine Portion Fertignudelsuppe auf oder eine Tasse Tee. Den Proviant kann man bequem im Rucksack transportieren oder ihn an der Liftstation ablegen. – solange nur Essen darin ist, wird ihn keiner klauen. Und nach einem kleinen Snack am Pistenrand ist man fitter als nach einer langen Pause im warmen Restaurant und anschließendem Völlegefühl.

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n a p Ja Christine Szumovski & Silli Mittermüller

HIGHEND BAGJUMP

KAUM EIN LAND IST SO EXOTISCH WIE DER INSELSTAAT AN DER OSTKÜSTE ASIENS. BUNT, LAUT UND SO SKURRIL WIE MANGA COMICS. DORT WUNDERT MAN SICH ÜBER AUSGEKLÜGELTE TOILETTEN, KARAOKE-HYPE, SELTSAMES ESSEN UND HAUFENWEISE KITSCH. DASS IN DIESEM TECHNISCHEN LAND AUCH KÜNSTLICHE SNOWBOARDANLAGEN AUS AIRBAGS STEHEN, ERSTAUNT KEINESWEGS. DA MAN DORT ABER GUT, UND OHNE GROSSES VERLETZUNGSRISIKO NEUE TRICKS ÜBEN KANN, MACHTEN SICH DIE SNOWBOARDERINNEN SILLI MITTERMÜLLER UND ISY SZUMOVSKI AUF INS LAND DES LÄCHELNS. ANKUNFT Silli und ich haben den Trip nach Japan ganz spontan gemacht. Am Sonntag gebucht und am Montag saßen wir schon im Flieger. Für mich war es der erste Besuch in Japan und daher besonders eindrucksvoll. Du kommst dort an, verstehst kein Wort und kannst nicht einmal die Schrift lesen. WOW! Dank Sillis guter Kontakte war ein Taxi zum Bagjump in Obuse organisiert und wir wurden sofort zu unserem ersten Training im „Obuse Kings“ abgeholt. OBUSE KINGS Das „Obuse Kings“ ist eine von drei AirbagAnlagen in Japan. Das Besondere daran ist, dass man auf einem steilen Airbag landet und so die Tricks auch ausfahren kann. Die Anfahrt besteht die meiste Zeit des Jahres aus Matten (ab Januar dann aus Schnee), was für mich eine große Umstellung war. Man kann jedoch auf diesen Matten den Setup-Turn genauso fahren wie auf Schnee. SNOWFLAKE-AIRBAG-SNOWBOARDEN Gleich nach unserer Ankunft hatten wir die erste Session auf dem Airbag (pro Tag gibt es drei Sessions zu je drei Stunden). Der Coach Yasuhiro Sato zeigte uns zuerst wie man auf der Snowflakes Matte richtig anfährt. Anschließend übten wir auf dem kleinen Kicker und konnten es schon gar nicht mehr erwarten bis er uns auf die großen los ließ. Am ersten Tag machten wir nur Tricks, die wir bereits konnten, um uns an die Anfahrt auf der Matte zu gewöhnen. Ehrlich gesagt hatte ich mehr Angst vor der Anfahrt auf der Matte als vor dem Trick, da ich noch nie auf solchen Matten gefahren bin und es nicht ganz einfach ist. Wir haben jeden Tag zwei bis drei Sessions im Obuse Kings Center gemacht und schon am zweiten Tag ist Silli den größten Kicker switch gefahren. Unser Plan war auf sicherem Gelände (das heißt mit steiler Airbag-Landung) am Saisonanfang unsere 540s trainieren und 720s sowie einfache Flips wie Backflips, Backside Rodeos und Switch Wildcat Backflips

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auszuprobieren. Dafür war die Anlage wirklich perfekt. Man kann auch kopfüber im Airbag landen und tut sich nicht weh. NACHWUCHSTA CHWUCHST LENTE WIE MIY CHWUCHSTA MIYABI ONITSUKA Unglaublich wie gut die Kids in Japan Snowboarden! Sie lernen konsequent die richtige Technik vom Setup-Turn zum Ollie weiter zu schwierigeren Tricks. Der Coach Yasuhiro Sato, der die Szene in Japan sehr beeinflusst und Vorreiter in den Airbag-Anlagen ist, sagt „I have a recipe!“ und das Ergebnis sieht man an Miyabi Onitsuka, eine Top Snowboarderin, die uns zwei Tage lang besuchen kam. Sie fährt seit sie fünf Jahre alt ist auf den Airbags mit Snowflake Inrun und hat ein Trickrepertoire, das nicht nur für eine 15-jährige sehen lassen kann. OBUSE – EINBLICKE IN EINE ANDERE KULTUR Wir reisten Anfang Oktober nach Japan und entgegen unserer Erwartungen war es in Obuse noch spätsommerlich warm. Das kleine, ver verträumte Städtchen mit knapp 10.000 Einwohnern ist vor allem durch seinen Äpfel-, Maroniund Weintraubenanbau bekannt. Trotz der geringen Einwohnerzahl gibt es elf Tempel in Obuse, was uns sehr beeindruckt hat. In dem kleinen Ort sind die Menschen sehr freundlich, verbeugen sich voreinander und mit dem Fahr Fahrrad kann man alles leicht erreichten, auch die „Obuse Kings“ Anlage. CONCLUSION – A ONCE IN A LIFETIME EXPERIENCE In vielerlei Hinsicht fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. Schon bei der ersten Raststation verstanden Silli und ich, warum bei uns Japaner alles und jeden fotografieren – weil wir es auch taten. Alles ist anders eingepackt, schaut anders aus oder hat (für uns sonder sonderbare) Bezeichnungen. Wir sind dankbar für die vielen interessanten Menschen, die trotz ihrem schlechten Englisch möglichst viel von unserer Kultur wissen wollten und ehrliches Interesse zeigten. Japan ist auf jeden Fall eine Reise wert!


Wer an Snowboarden in Japan denkt, hat sicher nicht dieses Bild im Kopf. Silli nutzt den Bagjump um an ihrem Trick-Repertiore zu feilen.

Donts Dos and + Esse eine Heuschrecke, wenn sie dir angeboten wird (auch als Vegetarier) - Schenk dir beim Trinken nicht selbst nach, das gilt als sehr unhöflich. + Versuch ein bisschen Japanisch zu lernen. Schon ein paar Worte werden in diesem anderen Kulturkreis auf großes Wohlgefallen stoßen. + Besuche einen japanischen Onzen, du wirst dich noch nie im Leben so sauber gefühlt haben.

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Die beiden Freeriderinnen Aline Bock und Lisa Filzmoser haben schon viele Snowboardtrips unternommen. Von Südamerika über Kanada bis nach Japan waren schon einige Klassiker dabei, nur die riesigen Berge von Alaska fehlten den Freundinnen noch auf der Liste. Das hat sich letzten Winter aber geändert, denn die Mädels flogen mit einem Teil der True Color Film Crew in den hohen Norden, um einen grossen Traum wahr werden zu lassen. Wieder zurück in Innsbruck lassen sie ihren Trip Revue passieren:

Ak a l a s k a

Aline Bock & Lisa Filzmoser

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Tony Harrington


Gl端ck gehabt! Bluebird und Neuschnee Traumbedingungen in Alaska. 45


A: Lisa, wie würdest du Snowboarden in Alaska nun beschreiben? L: Sluffmanagement*, riesige Lines, riesige Berge, Angst, Adrenalin, Vorfreude, Happiness, Adler an jeder Straßenecke, chillige Seeotter, Spelunken. Und das alles an einem Tag!!! A: Und was hast du dir ursprünglich von Alaska erwartet? L: Riesige Berge, schlechtes Wetter, Angst, lange Abfahrten... und du? A: Ich habe ehrlich gesagt überhaupt nicht drüber nachgedacht. L: Hahaha A: Ich wusste nur, dass es dort am Ende einer Line große Bergschrunde gibt, in die ich auf keinen Fall hineinfallen wollte bzw. darf. L: Ja, Gott sei Dank ist das nicht passiert! Beide schauen erleichtert

hen könnte, und dass ich meine Line, wegen der lockeren Schneeschicht 60 cm unterhalb der Oberfläche, etwas abändern sollte, da wurde mir beim Drop In schon ganz schön schlecht. Und beim Fahren dachte ich einfach, fahr so schnell wie möglich diesen verdammten Hang runter. A: Ja, ich weiß noch genau, wie wir da oben standen. Aber am Ende kamen doch richtig tolle Aufnahmen dabei raus. Aber zurück geschaut was dein Sluff* macht, hast du erstmal nicht! Warst halt einfach schneller. Lachen L: Was war für dich das absolut Beste an dem Trip? A: Es war echt cool, dass wir es mit vier Fahrern schafften, dass jeder tolle Lines im Kasten hat. Das ist für so eine große Crew ja echt nicht einfach, denn wir mussten bei jedem Hang sehr schnell entscheiden, wer welche Line fährt. Darüber hinaus hatten wir drei Tage Bluebird und perfekte Bedingungen, was uns sehr zu Gute kam und ja eigentlich untypisch für Alaska ist. L: Ja voll, denn vor dem Trip wussten wir ja nicht einmal, ob wir überhaupt Fliegen können, da es in Alaska auch drei Wochen durchgehend schlechtes Wetter sein kann. Somit war im Vorhinein der ganze Trip ein echtes Glückspiel. Aber wir haben gewonnen! A: Ja eben, wir waren ja insgesamt nur zehn Tage unterwegs und davon nur eine Woche bei „Points North Heli“.

L: Aline, was hältst du eigentlich vom Helifliegen? lacht A: Du bist lustig, das war das Schlimmste! Und als Cooper, unser Pilot, mich noch extra schikanieren wollte und er einen Absturz vorgetäuscht hat, indem er Sturzflüge über Abhänge machte... Pffff. Da bin ich echt fast ausgeflippt. Erinnerst du dich, als ich nicht mal mehr aus dem Heli raus wollte, weil es einfach so scary aussah? Zu meinem Glück war es dann auch viel zu heikel für den Heli dort zu landen! Da hab ich echt gedacht, jetzt ist es bald vorbei. Mir war alles egal, mein Adrenalinspiegel war am Anschlag. Das hat mich fertig gea l a s k a macht.

Ak

Beide lachen A: Und was war für dich so das Angsteinflößendste? L: Eigentlich war bei jeder Line der Drop In angsteinflößend, weil man einfach nichts sieht und du erst mal ein paar Meter blind fahren musst, bis du weißt, dass du richtig bist. Aber als Tucker, unser Guide, auf einmal zu erzählen begann, was alles schief ge-

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L: Points North hat sogar eine richtig coole Sauna. A: Cool?? Haha... die war eher kultig, die Baracke. Was war das eigentlich? L: Die alte Hütte vom Fischer vor ca.100 Jahren. A: Aber Einheizen konnte man sie echt gut. Dazu ein paar „Alaskan Beers“ und ein eisiges Bad im Meer gemeinsam mit den Seeottern, die da den ganzen Tag im Wasser abhängen, als hätte es 32 °C - herrlich an „Downdays“. A: Und, würdest du noch mal hin? L: Ja, sofort! Alaska ist einfach so

A l i & L i s t r i o f a l i f

n e ´ s a ´ s p

et i m e


Das erste Mal wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein. Lisa genieĂ&#x;t jeden Run in AK. 47


besonders, da man die ganz steilen fach keine Fehler machen darf... war es einfach pures Kopfkino vor dem Hänge fahren kann. In Europa bilden Drop In. sich nicht diese „Spines“, die so krass Spaß machen. L: Und dann, wenn man erst erstA: Ja, bei uns wären solche mal losgefahren ist, die Hänge gar nicht fahr fahrersten blinden Meter bar, oder vielleicht nur überwunden hat, ist an einem Tag in der Saison, da es viel es einfach nur noch richtig GEIL. Man zu gefährlich wäre ist voll im Hier und und der Hang würJetzt und super de wahrscheinlich wohl komplett abkonzentriert. gehen. a l a s k a A: Und wenn man dann am Ende der L: Und vor allem ist es doch krass, wie man Line ist, spürt man richtig das Adrenalin... bei jeder Line auf den und wenn Harro, unser FilGletscher rausfährt!? Das mer, dann auch noch ins Funkgerät gibt’s in dieser Form in Europa ja schrie „Gold, gold“.... haha... ein mega auch nicht. A: Ich habe, als ich oben an meiner Gefühl oder? Line stand, an fast nichts anderes L: Das pure Glücksgefühl, bei dem dir mehr gedacht, als über diesen scheiß die Worte fehlen. Bergschrund zu kommen. Manchmal Beide schmunzeln war es ja eine kleinere Spalte, aber wenn man weiß, dass man vorher ein-

Ak

A l i & L i s t r i o f a l i f

n e ´ s a ´ s p

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NÜTZLICHE INFOS *SLUFF: Obeflächenschnee *SLUFFMANAGEMENT: Wenn man steile Hänge herunterfährt, sollte man unbedingt wissen, dass sich der Oberflächenschnee lösen, und häufig in eine kleine Mini-Lawine verwandeln kann. Diese Mini-Lawine kann so stark werden, dass sie einen mitnehmen und den Rider unter ihr begraben kann. Der einzige Weg, sich vor dem eigenen “Sluff” zu retten, ist, ihm davon zu fahren (eher schwierig), oder eine andere Richtung zu wählen. Jedoch sollte man seinen eigen Sluff den man selbst auslöst, sobald man in einen steilen Hang hineinfährt, niemals unterschätzen. POINTS NORTH HELI: www.alaskaheliski.com FLUG: München- Seattle ÜBERNACHTUNGSTIPP: www.redroof.com direkt beim Flughafen – gratis Shuttlebusse vom Flughafen und Busstation für Busse in die City FLÜGE UND ZWISCHENLANDUNGEN: Seattle/Tacoma International Apt, Juneau,Yakutat, Cordova Mudhole Smith Airport Zwischenlandungen – Panoramaausblick auf den Mt. Saint Elias (sofern man einen rechten Fensterplatz im Flugzeug ergattert und gute Fernsicht herrscht). SAISON: Ende Februar - Ende April FAHRLEVEL: Man muss kein Profi sein, um in Alaska Snowboarden gehen zu können. Es gibt für jedes Riding Level das passende Terrain. Man sollte jedoch schon sicher im Powder unterwegs sein.

2010 wurde Aline Freeride Weltmeisterin. Heute interessieren sie Contest eher weniger und sie konzentriert sich auf spannende Trips wie nach Norwegen oder AK. 48


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ALINE BOCK ALTER: 31 WOHNORT: Innsbruck ,AT HEIMAT: Überlingen D ICH FAHRE SNOWBOARD SEIT:1996 HOMESPOT: Seegrube, Arlberg LIEBLINGS-TRICK: Backside Air, Bs 180 Nose SET-UP: Völkl Cashew, Cashew Split, Yavana INSPIRATION FÜRS SNOWBOARDEN: Surfen, Reisen, Berge, Freunde SPONSOREN: Völkl, Marker, Dakine, Deeluxe, Ortovox, Had

Ak a l a s k a

Das ist ein Spray nach Alines Geschmack...

LISA FILZMOSER ALTER: 32 WOHNORT: Innsbruck, AT ICH FAHRE SNOWBOARD SEIT: 1994 HOMESPOT: Nordkette LIEBLINGS-TRICK: Method SET-UP: Nikita Expression INSPIRATION FÜRS SNOWBOARDEN: Berge, Videos, Fotos, Freunde, Surfen SPONSOREN: Nikita, Vans, Smith, Planet Sports, Slytech, Dakine Die Snowboardaction der Mädels gibt es im neuen True Color Films Streifen “Out n About” zu sehen.

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wilderness Fotos von Anita Fuchs/ Model: Agnes Bauer-Hirz


Beanie “Basic Bee“ von Nikita 24,95 € / Goggle “IO“ von Smith 179 € / Jacke “Katla“ von Nikita 399 € Hose “Kilf“ von Nikita 259 € / Boots “Crown TLS“ von Nitro 249 €


Beanie “Future Stripe“ von Nitro 29,95 € / Jacke “Perfect Kiss“ von Nitro 239,95 € / Hose “Static“ von Nitro 149 € / Snowboard “Fate“ von Nitro 429,95 €


Beanie “Forged“ von Rome 24,95 € / Hoodie “Abrasive“ von Fox 99,95 € / Jacke “Sketch“ von O’Neill 249 € / Hose “Blazer“ von O’Neill 179 €


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Intothe Beanie “Yippie“ von DC 22 € / Goggle “Isis Mirror“ von Roxy 139 € / Jacke “Prima“ von DC 278,95 € / Hose “Viva“ von DC 179,95 € / Snowboard “Flavor“ von Völkl 319 €


Beanie “Shifter“ von Fox 29,95 € / Schal “me plus one“ von DC 39,95 € Cardigan “Monatana“ von Roxy 110 €/ Jacke “Runaway“ von Roxy 150 € / Hose “Bianca Flat“ von Roxy 79 €


Mütze “on your head“ von roxy 35 €/ Schal “Mellow“ von Roxy 39 € / Jacke “Fast Fuse“ von Dc 169 € / Uhr “BGA-30-/a2ER“ von Baby-g 169,95 €

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Beanie “Dare to dream“ von Roxy 19 € / Goggle “Isis Mirror“ von Roxy 139 € / Jacke “Torah Bright“ von Roxy 239 € / Handschuhe “Angara“ von Roxy 55 €€/ Hose “Kjersti Pant“ von Roxy 179 €


Beanie “Logo“ von Rome 15,95 € Jacke “Hayley“ von Bench 229,95 € Hose “Ferrera“ von Bench 129,95 €


Die kanarische Insel besticht neben erstklassigen Wellen vorallem durch ihre karge SchĂśnheit. Alena verbindet beides und genieĂ&#x;t den Ausblick vom Wasser aus. Sophie BĂźrgin

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Alena Ehrenbold

Ich lenke mein Auto gemütlich durch die karge Mondlandschaft und lasse dabei meinen Blick über die auf der linken Seite auftauchenden, steinigen Hügel schweifen. Plötzlich sehe ich wie die Spitze des kegelartigen Hügels auf der linken Straßenseite explodiert und aus dem Loch Rauch und heiße Lava rausschiesst. Ein glühender Lavastrom beginnt aus dem zum Leben erwachten Vulkan zu fliessen und verschluckt langsam, aber beharrlich, die am Hang liegenden Häuser. Schwarz-graue Aschewolken

verdunkeln den Himmel und es riecht nach verbrannter Erde. Menschen verlassen schreiend ihre Häuser und versuchen sich vor dem Feuerstrom in Sicherheit zu bringen. Aber die Lavamassen begraben alles unter sich, was ihnen in die Quere kommt. Ich lenke meinen Blick wieder auf die Strasse und die Vision verblasst langsam hinter meinem inneren Auge. So ähnlich müssen sich die letzten schweren Vulkanausbrüche auf Lanzarote vor ungefähr 190 Jahren wohl zugetragen haben. Ganze Dörfer

wurden damals ausgelöscht. Die Zeugnisse der erst seit kurzem verstummten Vulkane gibt es auf der ganzen Insel zu sehen, besonders beeindruckend sind jedoch die Lavafelder im Timanfaya Nationalpark. Diesen vulkanischen Aktivitäten haben wir die Kanarischen Inseln und mit ihnen ihre guten Wellen zu verdanken. Heute müssen wir Surfer uns auf Lanzarote nicht mehr vor Vulkanausbrüchen fürchten, allerdings erwarten uns einige andere Gefahren auf der bezaubernden Atlantikinsel.

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Amanns

Wie erwähnt, Lanzarote ist eine Vulkaninsel und die meisten der Wellen brechen auf seichtes, scharfes Lavagestein. Nicht umsonst nennt man die Inseln auch das Hawaii Europas, denn der Swell trifft mit der ungebremster Kraft des Atlantiks auf die Lavainseln und die messerscharfen Riffe kreieren dabei die kraftvollsten Wellen, die in Europa zu finden sind. Zu der unglaublichen Power der Wellen kommen die zahlreichen Meeresbewohner der Riffe hinzu: Seeigel, Miesmuscheln... Sie können für einen Surfer genauso unangenehm werden, wie das Lavagestein selbst. Eher unangenehm finde ich es mit Booties (Neoprenschuhen) zu surfen. Ich habe kein Gefühl für mein Brett, kann meine Füße nicht auf dem Board verschieben und vergesse sie regelmässig – zumindest einen der beiden Booties – nach der Session unter dem Auto. Kurz und gut, trotz des

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Risikos mir meine Füße aufzuschlitzen, habe ich irgendwann aufgehört auf Lanzarote Booties zu tragen. Am Anfang war ich beim Surfen und beim Ein- und Ausstieg vorsichtig. Aber irgendwann kam, was kommen musste. An einem kleinen Tag an der Ostküste konnte ich es nicht lassen, die Welle bis ganz zu Ende zu surfen. Mein Versuch anschliessend flach im Wasser zu landen und meine Füße dabei vom Untergrund fernzuhalten, scheiterte kläglich. Als Erstes landete ich auf meinem Allerwertesten und riss drei große Löcher in meinen Neoprenanzug. Anschliessend zerschnitt ich mir beim Versuch Aufzustehen meinen linken Fuß am Riff. Und als Krönung trat ich beim wieder ins Line-up Laufen mit dem anderen Fuß in einen Seeigel. Nichts desto trotz, ich surfe nach wie vor ganz unvernünftig ohne Booties und zahle den Spaß immer Mal wieder mit Haut und Blut.

Amanns

Amanns

Amanns

das riff


Cold Feet, warm heart. Timon Rupp 65


Alena l채sst sich so leicht keine Steine in den Weg legen, wenn es ums Surfen geht. Timon Rupp 66


Die Locals lised bekannten Spots raus. Ich hatte schon mehrmals an diesem Spot gesurft und hatte noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Kurz nach meiner ersten Welle hörte ich beim Rückweg ins Line-up Tumult im Wasser. Irgendwas sagte mir, dass mich diese Auseinandersetzung betreffen wird. Und prompt, als ich näher kam, sah ich den Fäuste-schwingenden Local meinen Bekannten anbrüllen. Ich versuchte zu schlichen, aber es half alles nichts, mein Kumpel wurde unsanft angewiesen sofort das Wasser zu verlassen. Um eine Schlägerei zu vermeiden, leisteten wir der Anweisung Folge. Es stellte sich heraus, dass mein Freund dem Typen lediglich zugenickt und „Hallo“ gesagt hatte,

worauf der meinte: „Was fällt dir ein, mich zu grüßen? Du bist nicht von hier, hau sofort ab, sonst polier ich dir die Fresse!“. Die Stimmung war natürlich im Eimer. Wir reisten sowieso am nächsten Tag ab, aber ein fahler Nachgeschmack hinterließ diese Geschichte dennoch. Ein Jahr später arbeitete ich dann für zwei Monate auf der Insel und lernte viele, sehr nette Locals kennen. Als ich ihnen den Vorfall geschildert hatte, erzählten sie mir, dass der Typ, um den es sich da gehandelt hatte, ein inselbekannter Prügelknabe sei. Sogar einige der Locals hatten angeblich schon Probleme mit ihm gehabt und ich solle mir den Vorfall nicht zu Herzen nehmen.

tipps

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Surftipps: TIPP 1: Es gibt eine einfache Lösung, um den Riffen und den Locals aus dem Weg zu gehen: Am Beachbreak in Famara brechen die Wellen auf Sand und es hat so viele Peaks, dass man garantiert niemanden in die Quere kommt. TIPP 2: Trage Booties ;): Wenn du auch zur unvernünftigen Sorte gehörst wie ich, nimm eine spitze Nadel, eine Nagelschere, Desinfektionsmittel und Verbandszeug mit auf deine Reise. Falls es dann soweit sein sollte und du in einen Seeigel getreten bist, tauche den Fuß in ein heißes Wasserbad mit Essig, suche dir ein Hölzchen zum reinbeissen und dann bleibt mir nur noch viel Spass beim rausoperieren zu wünschen. TIPP 3: Surfe respektvoll: nicht an den Peak paddeln, nicht reindroppen, nicht sneaken, nicht jede Welle anpaddeln... Dies hilft Konflikten mit den Locals aus dem Weg zu gehen. Und, wenn dann doch ein Holzkopf auftauchen sollte, der es nicht lassen kann grundlos andere Leute anzupöbeln, Kopf hoch and keep surfing!

Sophie Bürgin

Reisetipps:

Amanns

Den einheimischen Surfern Lanzarotes eilt ihr Ruf voraus. Sie sind stolz, die meisten surfen sehr gut und sie sind keine großen Fans davon ihre guten Wellen mit Fremden zu teilen. Ohne Respekt geht gar nichts und es kann auch Mal vorkommen, dass sie ihrer Abneigung gegen angereiste Surfer handfesten Nachdruck verleihen. Auf meiner zweiten Reise nach Lanzarote bekam ich, beziehungsweise ein Freund von mir, es das erste Mal mit den berühmt, berüchtigten Locals der Insel zu tun. Eines schönen Morgens – die Bedingungen waren gut: kopfhoch, kein Wind und die Welle rollte lange am Riff entlang – paddelten wir an einem der eher als loca-

KULTUR: Lanzarote ist seit 1993 von der UNESCO zum Biosphärenresrervat erklärt worden. Die Landschaft ist wunderschön, ein Besuch im Timanfaya Nationalpark ist ein Muss. Die Lavahöhlen „Jameos del Agua“, die vom Künstler und Naturschützer César Manrique 1966 in eine Kulturstätte und Touristenattraktion umgestaltet wurden, sollte man gesehen haben. Auch die anderen Museen und Kunstwerke von Manrique sind sehenswert. ESSEN: Das Restaurant Amendoa in La Santa serviert leckeres Essen (www.amendoalasanta.com) Super Pizzas gibt es in Tinajo im Mezza Luna (wenn man von La Santa nach Tinajo hinauffährt auf der linken Seite Auch empfehlenswert ist das Mama Africa in La Santa oder das Sol in Famarra BARS: Die Bar „La Cueva“ in Nazaret ist der Hit! Sie wurde in das Lavagestein gebaut. Es hat einen tollen Pool, gute Drinks, manchmal auch live Musik und Parties. UNTERKUNFT UND SURFUNTERRICHT: Fragt bei Franito Saenz an: www.franitosurfschool.com

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only


Vera Janssen

Es ist dunkel und ich konzentriere mich auf den Lichtschein meines Sleds, der den schneebedeckten Weg vor mir nur wenig erhellt. Es ist eine klare, kalte Nacht und wenn ich kurz hoch blicke, zeichnen sich im Mondlicht die Silhouetten der Berge ab, die rings um mich herum über die verschneiten Wälder walten. Ich stecke in meiner kompletten Freeride-Montur. In meinem Rucksack befinden sich außer der üblichen Lawinenrettungs-Ausrüstung zwei frische T-Shirts, meine Zahnbürste und Öl für mein Snowmobil. Mehrere Boxen „Mac n Cheese“ und „Chile Sin Carne“ sind an meinem Sitz festgeschnallt. In Bralorne braucht man nicht viel. Bralorne ist eine verlassene Goldminen-Stadt an Kanadas Westküste, etwa drei Stunden nördlich von Whistler. 1971, als der Gold Rush dort endete, flohen auch Bralorne‘s Einwohner von dem sinkenden Schiff – alle, bis auf eine kleine Gruppe von sleddenden Backcountry-Freunden.

Vera Drop

Die unbefestigte und angsteinflößende Straße zur Zivilisation führt von Bralorne aus 120 km einspurig nach Lillooett. Wenn im Herbst mit der Nässe die Lawinengefahr steigt, wird die Straße im Winter meist gesperrt und der kleine Ort ist (fast) von der Außenwelt abgeschnitten. Der einzige Weg von oder nach Bralorne zu gelangen ist via Schneemobil… Deshalb habe ich meinen Proviant besonders gut festgeschnallt, denn die Sled-Access-Road über den berüchtigten Hurley-Pass ist sehr holprig und man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke lauert. Hier gibt es die größten Wildkatzen und Pumas

Vera freut sich auf den bevorstehenden Pillow Powder Run... kann man verstehen! 69


der Welt, außerdem Braunbären und Grizzlies. Aber Ausschau halten muss man eher wegen umgestürzten Bäumen, Schneebrettern, oder sonstigen Hindernissen - denn von dem Weg abzukommen, wäre problematisch. Besonders in touristischen Hochzeiten, wenn Whistler vor Menschen fast platzt, zieht es Liebhaber unverspurter Berghänge und einsamer Täler oft hier hoch in den Norden. Auch wenn die Temperaturen ansteigen und der Schnee an der Küste etwas feucht wird und damit die Lawinengefahr steigt, ist Bralorne der perfekte Zufluchtsort. So war es auch dieses Mal als ich Robin Van Gyn an einem verhangenen Morgen im Coffeeshop in Whistler traf. “Wie, du gehst sledden?” fragte sie mich “bei

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dem Wetter?” - “Ich finde immer guten Schnee. Lass uns nach Bralorne fahren, da gibt’s für alle was...” Robin und Leanne Pelosi begeisterten ihren Filmer Trout, und wir riefen auch sofort unseren gemeinsamen Freund Andrew Geeves an, dessen Eltern dort ein Haus haben, in dem wir schon oft wohnen durften. Und wie es so oft ist, wurde aus dem Kaffeequatsch innerhalb von 12 Stunden Wirklichkeit. Nach einer vierstündigen abenteuerlichen Fahrt kommen wir in der Wildnis und Einsamkeit Bralorne’s an. Wir fahren natürlich direkt zum Pub, der zugleich auch Tankstelle, Restaurant, Zimmervermietung und Internet-Cafe ist. Chris, der Wirt, begrüßt uns persönlich - es ist ja auch sonst kein anderer da. Er reicht uns die Karte und verkündet stolz, dass alles vorrätig ist - sogar Benzin.” Da haben wir ja Glück


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Leanne Pelosi ist ein echtes Allroundtalent! Ihre Railskills sind mindestens so next level wie ihr Backcountry Riding. Nadia Samer

gehabt, denn unsere Benzinponies stehen draußen durstig vor der Tür. An ein paar Drinks kommt in Bralorne keiner vorbei und schnell hat das Wort die Runde gemacht, dass Geeves mit seinen Freunden im Ort ist. Von den 3060 Einwohnern Bralorne’s kommt ein großer Teil auf ein Bier vorbei und ich nutze die Zeit um die aktuellen Schneebedingungen zu erkunden. Eine komplette Wand des Pubs ist mit einer Landkarte der Region bestückt und dort hält man sich, mit Bier in der Hand stundenlang auf und “plant“ die nächsten Abfahrten, Besteigungen und sonstige chaotische Aktionen. Die Spots in Bralorne haben so vielversprechende Namen wie Lord of the Rings, Secret Spot, Spot X, Noel und Tenquille.

Der nächste Tag beginnt, regionstypisch nicht zu früh und mit einem großen Durst auf Wasser. Anschließend begibt man sich über die leer gefegten Straßen vorbei an streunenden Hunden zum Frühstück ins Pub, wo so nach und nach die ganze Crew eintrudelt. Und endlich geht es los. Die Ponies werden vor dem Pub betankt, und die Motoren gestartet. Bald fährt unsere 10-köpfige Biker-Gang über die Straßen Bralorne’s, einmal komplett durch den verlassenen Ort: vorbei an der alten Bank, der Feuerwehr, der Schule und der Kirche. Vorbei an Wohnhäusern, Villen und am Ortsausgang markiert endlich das üppige Lusthaus die Grenze zum Backcountry. Ab jetzt sind wir ganz auf uns gestellt. Zwar können wir via Satellitentelefon nach Rettung rufen - aber es würde extrem lange dauern, bis die hier ankäme.

Vor uns liegt eine verschneite Schotterstraße – ohne jegliche Art von Spuren. Die Einwohner waren wohl in letzter Zeit nicht besonders oft im Backcountry. Umso besser für uns. Fresh Tracks mitten auf der Straße haben noch jedem Morgen gute Laune beschafft. Nach 15 km kommt die erste Kreuzung und wir biegen zum legendären Lord of the Rings ab. Am Ende der Straße müssen wir in den dichten Wald eintauchen. Gut, dass Geeves den Weg hier genau kennt. Wir alle bleiben genau in seiner Spur, damit sich der Weg festsetzen kann und wir alle wieder problemlos hier raus kommen können. Wir sehen Spuren von Wölfen, Pumas und Vögeln im Schnee. Nach einigen Kilometern lichtet sich der Wald und gibt den Blick auf das Tolkien-Massiv frei: Mt Aragorn, Mt Gandalf, Mt Shadowfax. Auf der anderen Seite des Tals thront Mt Taillefer. So opulent und

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massiv sich diese Berge anhören, so imposant sind sie auch. Und weit und breit unverspurter Schnee. Er könnte zwar qualitativ besser sein, aber in den Nordhängen müssten wir noch Powder finden, immerhin sind wir mittlerweile auf 1600m. Wir entdecken sofort eine lange, enge Rinne, die sich durch das Gestein zieht und die fahrbar aussieht. Ich stand auch schon mal am Drop-In von ihr, bin sie dann aber aus lawinentechnischen Gründen nicht gefahren werden konnte. Diesmal sieht es besser aus, wir müssen nur geschätzte zwei bis drei Stunden warten, bis das Licht dort ankommt. Wir machen uns auf den Weg zum Drop-In und brechen einen Trail in die 1200 vertikalen Meter. Der Drop-In ist auf 2300 m und das ist nicht der einzige Grund warum einem da oben ein bisschen schwindelig werden kann, denn der Berg fällt hier krass steil ins Tal hinab. Nach den üblichen Sled-Problemen und ein paar feststeckenden, runterrollenden und geisterfahrenden Snowmobilen haben wir es alle hoch geschafft und blicken in die Tiefe... Leanne und Robin lassen mir unerwartet den Vortritt, den ich nur zu gerne annehme. Ich schalte meine Kamera ein, gebe dem Filmer Trout per Funk ein Countdown und droppe ein. Nur wenige Sekunden später stehe ich wieder im Tal - in meinem Kopf flitzen noch immer Steine links und rechts an mir vorbei und ich schaue hoch auf meine Line. So ein unglaubliches Gefühl! Robin droppt als nächste, dann Leanne. Da der Schnee sowieso nicht wirklich frisch ist, können wir alle fahren, was natürlich doppelt so viel Spaß macht. Bei Neuschnee wäre die Line nach einem Mal ausgeslought gewesen, also der sich bewegende Schnee hätte den anderen Neuschnee mitgerissen in einer Art MiniLawine (ich nenne das viel lieber “sich bewegender Schnee”), so dass der Fahrer danach nur noch verspurtes Eis vor sich hätte. Schlechte Schneebedingungen können eben auch gut sein. Adrenalin-geladen und gut gelaunt stehen wir am Fuße unserer Lines und freuen uns des Lebens. Geeves hat auf der anderen Seite ein ziemlich fettes Cliff erspäht, das etwa eine einen Quadratmeter große, gute Landung hat. Er macht sich auf den Weg nach oben und steht bald am Drop-In. Nachdem er einen fetten Backside 3er macht, überlegt sich auch Robin das Cliff zu springen. Ich double sie auf meinem Sled nach oben und beeile mich dann wieder runter, damit ich sie photographieren kann. Sie versucht das Cliff dreimal, aber steht es leider nicht... Das Foto sieht trotzdem super aus und ich bin begeistert, dass sie das Cliff überhaupt probiert hat.

Robin van Gyn ist Film- und Backcountry erprobt. Mit einem fetten Stalefish geht es für sie mitten durchs Pillowfeld. Nadia Samer

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Die Sonne neigt sich langsam gen Horizont und die Schatten werden länger. Zeit für uns, den Heimweg anzutreten, denn bis Bralorne ist es von hier etwa eine Stunde Fahrt - und man weiß ja nie, wessen Sled wieder welche Probleme bereitet. Außerdem haben wir Hunger und freuen uns auf das Abendessen im Mindshaft Pub, wo wir den Einwohnern des kleinen Dorfes, mit Bier in der Hand, an der Landkarte stehend, von unserem Tag berichten können...


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Snowmobile Access

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Mit einem ihrer Lieblingsgrabs, Melon, nimmt Vera den Drop im Outback von Bralorne.

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MUST HAVE

E RID FREEEQ UIPMENT eraubende Aussicht. First tracks, dicke Sprays, weiche Landungen, Stille und atemb entsprechend geschult und Freeriden ist ein ganz besonderes Erlebnis, für das man aber anderem braucht, findet unter untry ausgerüstet sein muss. Was ihr für einen Tag im Backco ihr hier:

ABS EVOC PRO

BLUE TOMATO BT KODIAK

ICEBREAKER OASIS CREWE Der Oasis Crewe besteht aus 200 g/qm Merino und lässt selbst bei den eisigsten Temperaturen das schlechte Wetter nicht an den Körper. Mit versetzten Schulternähten gegen Reibung vom Rucksack, elliptischem Saum für eine Extraportion Wärme und Flachnähten ist dieser Layer ideal für längere Touren, aber natürlich auch für einen normalen SnowboardTag. Durch die schlanke Passform habt ihr zudem genügend Platz euch wie eine Zwiebel mit weiteren Schichten zu verhüllen. 89,95 € ww.icebreaker.com

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SMITH ALLURE Ohne Helm Snowboarden geht nicht. Und abseits schon 10-mal nicht. Denn besonders in unbekanntem Gelänge weiß man nie so recht was sich vor oder unter einem befindet. Die Auswahl an schönen Helmen ist inzwischen groß und so sollte für jede der passende Helm dabei sein. Ein echtes Highlight ist der Allure von Smith. Den gibt es in den Größen S bis XL und mit seinen knapp 350 g ist er auch noch ein echtes Fliegengewicht. 99,95 € www.smithoptics.com

Wie beim gesamten Freeride Equipment sollte man auch bei der Wahl der Schaufel auf Qualität setzen. Das Material muss robust sein, immerhin muss man mit der Schaufel im Notfall durch Unmengen von Schnee und vielleicht sogar Eis graben. Die BT Kodiak Schaufel ist eine Kooperation von Blue Tomato mit Ortovox und ist aus leistungsfähigem, gehärtetem Aluminium. Gleichzeitig ist sie aber leicht und extrem verwindungssteif. Bei nur 770 g Gewicht gibt es keine Ausrede sie nicht dabei zu haben und brauchen tut ihr sie hoffentlich nur, um einen schönen Backcoutry Kicker zu bauen. 79,95 € www.bluetomato.com

ORTOVOX 240 LIGHT PFA Sie ist so unscheinbar, aber trotzdem unverzichtbar. Bei der Feinortung ist die Sonde ein Muss. Wer bei seiner Ausrüstung auf das Gewicht achtet, der hat mit dieser Sonde von Ortovox ein echtes Fliegengewicht im Rucksack. Sie wiegt nur 270 g und wird wie alle Ortovox Sonden in der praktischen Quick-Release Hülle geliefert. 54,95 www.ortovox.de

Ein Lawinenrucksack ist eine langfristige Anschaf Anschaffung. Wer sich einen ABS Rucksack zulegt, muss damit leben das Design des Rucksacks solange zu mögen wie er den Rucksack hat. Stimmt nicht ganz! Die Rucksäcke der ABS Vario Line lassen sich nämlich mit den verschiedensten „Aufsätzen“ kombinieren. Das heißt man hat das ABS Vario mit dem TwinBag System als Base Unit, und auf dieses lassen sich dann einfach per Reißverschluss verschiedene Rucksäcke befestigen. Evoc ist eine der Brands, die Zip-ons für den ABS im Programm haben. Der Pro mit 20 l hat sowohl eine Snowboard-/SchneeschuhHalterung, als auch ein Fleece-gefüttertes Gogglefach, Lawinenfach mit Schnellzugriff und Notfallplan, Gurtbandschlaufen zum äußeren Befestigen von zusätzlicher Ausrüstung und ein Extrafach für Trinksysteme bis 3 l Volumen. ABS Vario Base Unit: 650 € EVOC Pro: 89,95€ www.evocsports.com


VÖLKL CASHEW SPLIT Eine der wohl größten Revivals der letzten Jahre hat das Splitboard. Sind wir doch mal ehrlich, mit Schneeschuhen Hiken ist schon verdammt anstrengend, da man einfach zu tief einsinkt und zusätzlich das Gewicht des Snowboards trägt. Mit Splitboards ist der Aufstieg nur halb so mühsam. Das beste Beispiel für ein leichtes Board mit tollem Fahrgefühl ist das Cashew von Völkl. Das Board ist durch die NoTopsheet-Konstruktion und Carbon-Verstärkungen so leicht wie nur möglich. Die Felle sind einfach zu montieren und durch die zusätzliche Fixierung am Tail bieten sie besten Halt beim Aufstieg. Wenn’s dann endlich bergab geht, hast du durch die Convex Powder Base mega Auftrieb. Wer noch mehr Surffeeling möchte, kann das Board durch die Powder-Stance Inserts als Short Tail fahren. Neu im Programm ist das Cashew Split in 155 cm für uns Mädels. Längen: 155, 162 und 167 cm 959,95€ www.voelklsnowboards.com

ICEBREAKER OASIS LEGGINGS Merinowolle vereint die Vorzüge von herkömmlicher Wolle, Synthetikfasern und Baumwolle. Sie ist weich, kratzt nicht, schützt vor Kälte und hält Hitze vom Leib. Und weil sie atmungsaktiv ist, fühlt sie sich nicht klamm an. Unangenehme Gerüche entstehen so erst gar nicht. Wer auf solch guten Tragekomfort Wert legt, der kommt an Merino Wolle nicht vorbei. Die Oasis Leggings aus leichtem 200 g/qm Merino ist ideal für einen langen Tag auf dem Berg. Die sanfte Flachnähte und anschmiegsame, faltenfreie Passform bieten maximalen Komfort.

BCA TRACKER 2

BCA FLOAT 22

Das wichtigste Überhaupt im Gelände ist das LVS. Natürlich hilft mitnehmen allein nicht. Jeder sollte sein Gerät bestens kennen und zum Anfang der Saison immer wieder die Suche mit dem LVS üben. Das 3 Antennen-Gerät mit einer Reichweite von ca. 50 Metern ist das schnellste und in der Feinsuche präziseste LVS. Technisch bietet er natürlich die Mehrfachverschüttetensuche, schnelle Echtzeit Signalübertragung und das Ganze zu einem sehr vernünftigen Preis. Der Nachfolger vom Tracker DTS ist zudem schmaler und leichter als sein Vorgänger.

Wer im Gelände unterwegs ist, sollte auf gar keinen Fall auf das nötige Equipment verzichten. Ein absolutes Muss sind dabei LVS, Schaufel und Sonde. Ein weiteres Extra, das sich besonders in den letzten Jahren größter Beliebtheit erfreut ist der Lawinenrucksack. Dabei gibt es momentan 5 verschiedene Systeme. Der Float 22 von BCA besticht besonders durch seine schlanke Form und sein geringes Gewicht. Trotzdem hat der Rucksack alles was man braucht: Schaufel-/ Sondenfach, Helmbefestigung und Hüftgurttasche.

ICEBREAKER SNOWBOARD + MID OVER THE CALF

69,95 € www.icebreaker.com

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499,95 € www.backcountryaccess.com

29,95 € www.icebreaker.com

Diese Socke von Icebreaker ist speziell für Snowboard-Boots konzipiert: sie ist robust, bietet komfortablen Halt und hält die Füße wohlig warm. Die anatomische Sockenspitze sorgt für perfekten Sitz, während strategische Polsterzonen sowie Stützzonen im Achilles- und Ristbereich sowie eine sanfte Zehennaht gegen Blasenbildung dienen. Und da Merinowolle ja nicht stinkt, sind Käsefüße Schnee von gestern.

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Anita Fuchs

Montag den 28. Oktober 2013 werden Big Wave Surferin Maya Gabeira und ihr Tow-in Partner Carlos Burle wohl nie vergessen. Doch während ich noch immer Gänsehaut von den Aufnahmen des Monsterswells, der Ende Oktober die europäischen Küsten erreichte, bekomme, lachen die Protagonisten schon über diesen Tag und Carlos „würde alles genauso nochmal machen“. Das klingt für viele verrückt angesichts der Tatsache, dass seine Freundin Maya an diesem Tag fast ertrunken wäre. Orkan „Christian“ bescherte der Atlantikküste den ersten großen Winterswell, der Big Wave Surfer aus der ganzen Welt nach Europa lockte. Der kleine portugiesische Fischerort Nazaré wurde schon durch den Weltrekord von Garrett McNamera, der dort letztes Jahr die, mit 30 Metern, größte Welle aller Zeiten surfte, bekannt. Die Vorhersagen versprachen auch für diesen Swell mindestens genauso große Wellen. Maya und Carlos waren bereits einige Tage früher angereist, um sich mit der Umgebung und dem Spot vertraut zu machen, denn für beide war es das erste Mal in Nazaré. Beide Brasilianer sind erfahrene Big Wave Surfer. Carlos ist ein alter Hase, wenn es um die großen Wellen geht und Maya gewann 2012 ihren fünften Billabong XXL Titel und hatte erst diesen Sommer ein beeindruckendes Comeback, als sie nach ihrem heftigen Wipeout in Teahupoo 2011, wieder zurück zum Ort des Geschehens kam. Damals starb sie fast am „Skull breaker reef“, als sie ein Set, Welle für Welle, auf das seichte, scharfe Riff schleuderte. Doch von solchen Vorfällen lässt sich Maya nicht unterkriegen und surfte die legendäre Welle vor Tahiti wieder. Nach ihrem heftigen Wipeout in Nazarè, findet sie die Nahtoderfahrung von Teahupoo aber nicht mehr so schlimm... Maya und Carlos machen sich früh am Morgen auf den Weg ins Line-up, da gegen 9 Uhr der Wind zunehmen sollte und die Wellen unsurfbar machen würde. Noch ist aber wenig Wind und die Wellen sind riesig. Maya ist als erste an der Reihe. Carlos zieht sie in die Welle und sie lässt die Leine los: „Die Welle war ungefähr doppelt so groß, wie die größte Welle, die ich je gesurft bin. Sie war sehr, sehr bumpy, und extrem schnell – ich bin noch nie so schnell gesurft. Bei dem dritten oder vierten Hügel ist mein Knöchel gebrochen. Dann bin ich kopfüber ins Wasser gefallen und wurde von der Welle

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verschluckt... und dann ging das Ganze los.“ So beschreibt sie den Ritt auf dem Monster. „Als alles um mich herum schwarz wurde, kam ich zurück an die Oberfläche. Damit hätte ich nicht gerechnet, denn als ich im Schwarzen war, dachte ich das sei es mit mir gewesen. Aber zurück an der Oberfläche hatte ich eine zweite Chance. Ich konnte irgendwie atmen, aber ich hab nichts gesehen, gar nichts, da alles um mich herum weiß war. Ich wusste, dass ich in großer Gefahr war und mich auf meine Instinkte verlassen musste.“ Carlos verlor sich nach der zweiten Welle aus den Augen doch schaffte es nach zwei Versuchen die fast schon bewusstlose Maya aus dem riesigen Shorebreak an den Strand zu bringen. Dort angekommen war sie bereits bewusst los und konnte nur durch Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet werden. Sie wurde so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht, wo sie erst nach einer Zeit realisierte, dass sie sich den Knöchel gebrochen hatte. „Mein ganzer Körper schmerzte, vor allem meine Lungen. Es war hart und schmerzvoll wieder zurück zu kommen, aber ich war zugleich sehr, sehr glücklich und dankbar für jeden, der bei mir war. Ohne sie wäre ich jetzt nicht mehr hier.“ Als Maya sicher im Krankenhaus war, ist Carlos noch mal raus vor Nazaré und stellte mit seiner riesigen Welle einen neuen, wenn auch umstrittenen, Weltrekord auf. Während alle Augen nach Portugal gerichtet waren, spielten sich auch an anderen Big Wave Spots Europas wie zum Beispiel im französischen Belharra ähnlich spektakuläre Szenen ab. Die Französin Justine Dupont, die ein echtes Surf-Allroundtalent ist – sie surfte die Shortboard ASP World Tour mit, wurde bei den ASP Longboard World Championships dieses Jahr dritte und charged auch gern auf Big Waves. Als der erste große Winterswell auf die französische Atlantikküste traf, war sie bestens vorbereitet und war hungrig darauf ein paar dieser Brecher zu surfen. Wir haben sie kurz nach der Session interviewt:


Hugo Silva/Red Bull Content Pool

Hi Justine. Die letzten Wochen waren ja wirklich aufregend für Big Wave Surfer. Wie geht‘s dir so? In dem Moment habe ich es gar nicht richtig realisiert. Aber jetzt bin ich wirklich glücklich, dass ich es getan habe. In diese Richtung möchte ich gern weiter machen: Ich werde weiter trainieren, um an meiner Technik auf den Big Waves zu feilen. Ich kann den nächsten großen Swell kaum noch erwarten!

Wie würdest du dein Gefühl während der Session beschreiben? Alles fühlt sich viel intensiver an: Ich war so aufgeregt, aber ich musste den Überblick behalten. Ich erlebte einfach jeden Moment zu 200%. Es war, als hätte ich die ganze Zeit die Luft angehalten und erst am Strand wieder geatmet.

Hugo Silva/Red Bull Content Pool

Hugo Silva/Red Bull Content Pool

Wie war die Session in Belharra? Was ging dir bei diesen großen Wellen durch den Kopf? Die Session war einfach so intensiv. Als ich mich umdrehte, um das Face der Welle zu sehen, konnte man die ganze Kraft der Welle spüren. Ich war richtig schnell, aber ich hatte den Eindruck die Welle bewegt sich in Zeitlupe. Auch am Lärm der Welle konnte ich hören, wie riesig sie ist.

Hast du keine Angst vor dem Wipe-out? Ich kann auf keinen Fall behaupten keine Angst vor Wipeouts zu haben – aber es gehört eben dazu. Ich hoffe nur inständig, dass die Wipe-outs nicht so schlimm werden. Wenn es passiert, halte ich die Luft an und versuche entspannt zu bleiben bis ich wieder an der Oberfläche bin – und das geht ja mit der Rettungsweste ganz von allein. Maya Gabeira ist in Nazaré beinahe ertrunken. Macht dich das nachdenklich? Es führt einem mal wieder vor Augen, dass Big Wave Riding gefährlich und riskant ist. Der Schlüssel ist immer auf seine innere Stimme zu hören und nicht übermutig zu werden, denn das Meer wird immer stärker sein. Jeder hat sein eigenes Limit. Ich versuche es so sicher wie möglich zu machen, so dass ich es mehr genießen kann. Wer ist dein Jet-ski/Big Wave Buddy? Francois Liets, ich vertraue ihm total und seine Selbstsicherheit hilft mir sehr. Während der Sessions achtet er auf mich, um alles so sicher wie möglich zu machen. Und er zieht mich in die besten Wellen! Thanks Francois!

Was steht als nächstes an? Ich hoffe noch mal auf dicken Swell bevor dann im Februar die Shortboard Contests anfangen. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann schaut doch einfach auf meine Website: www.justinedupont.fr. Im Blog gibt es auch was über die Belharra Session.

Maya Gabeira in Nazaré

Sylvain Cazenave

Macht denn Big Wave Riding überhaupt Spaß oder geht’s dabei nur ums Adrenalin? Es macht Spaß – keine Frage! Mit viel Adrenalin macht es sogar noch mehr Spaß. Du kannst fühlen wie sich langsam unter dir eine Welle formt, aufbaut und du spürst die unglaubliche Kraft der Welle. Und man wird so schnell. Das alles zusammen macht es einfach so unglaublich.

Hugo Silva/Red Bull Content Pool

Trainiert man für Big Waves anders als für normales Surfen? Ja, etwas anders ist es schon. Du musst stärker sein und du musst länger die Luft anhalten können. Um diese Jahreszeit machen ich sehr viel für mein Herz- und KreislaufSystem. Ich achte drauf, dass ich extrem fit bin, um in der Lage zu sein bei allen Bedingungen mit den verschiedensten Brettern zu surfen.

Hugo Silva/Red Bull Content Pool

Die 45 ft Welle, die Justine Dupont in Belharra surft, ist wohl die größte Welle, die in Europa je von einer Frau gesurft wurde. Sylvain Cazenave

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must have two

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Die Melierung der Jacke geht runter wie eine Wiener Melange. Ebenso wohltuend sind die 10k Imprägnierung und Quiktech Isolierung der Long-Slim Fit Jacke. 199,95 € www.roxy.com

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6


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K PLAAPR S

Anita Fuchs

TRICKERIA

MIT

VERA JANSSEN

ihn immer wieder zu anf체hlt, neigt man ger n dazu Sobald ein Trick sitzt und sich gut ja nicht jedes Mal ihn es gibt ne Kaiserschmarren essen, ger wir l wei nur r Abe n. che ma wir uns zur Moreboards etwas mehr Trickvielfalt trafen beim Snowboarden, oder? F체r h den Zoo drehte. , die mit uns ein paar Runden durc Stubai Premiere mit Vera Janssen y bis advanced. eas von neue Tricks auf die Obstacles, Bei jeder Runde zauberte Vera adische Hinterkan ins ps y-Tri untr pts채chlich von Backco Denn auch wenn wir Vera hau arks auf. der Saison gerne in Gletscherp land kennen, w채rmt sie sich vor

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50/50 TAILGRAB

d raus hast. Fahre mit flacher Base Mal, damit du den richtigen Spee paar ein erst Jam Pole den iere Prob Pole Jams kommst, springe ab und die Knie. Wenn du zum Ende des an und gehe vor dem Obstacle in durchstrecken. Den Grab kann man Bein ere wenn du Zeit hast, das vord grab dein Tail. Dabei kannst du, angeschnalltem Brett üben. gut im Stand vor dem Drop-In mit

LAP#1

DOWNRAIL FS BOARDSLIDE

rdtacle, dem Downrail. Um Fs Boa es direkt weiter zum nächsten Obs für die ersnge Spri en. Nach dem stylischen Tailgrab geht rrsch behe gut n scho n, solltest du Fs 50/50s slides auf Down-Obstacles zu lerne ichtig Richtung Fs Boardslide, Rail und drehe dann das Board vors auf‘s 0 50/5 Fs m eine mit uche ten Vers jedem Mal besser klappen fast bei wird Es st. dreh langsam nach vorne die Bewegung schon so indem du deine hintere Schulter weil est, im Fs Boardslide auf dem Rail land sch mati auto nn dwa irgen du bis automatisiert ist. 81


LAP#2

50/50 FS 180 OUT

Fahre wieder plan auf den Pole Jam geht‘s mit dem 50/50 Fs 180 out. Bereit für die zweite Runde? Los n und öffne deinen Oberkörper Rich hinte Schulter ein bisschen nach r unte rd Boa das e Halt t. zu - aber drehe nun deine vordere rings absp en des Boards, bis du vom Obstacle ng. Diese einfach andu ch-L tung Tal. Warte aber mit dem Dreh Swit die auf dich ere e Drehung und konzentri deinem Körper, vollende die halb sten Obstacle... ren. So kommst du switch zum näch erfah weit und dern abfe n Knie den in

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PARK P PA LAPS

TRICKERIA

MIT

VERA JANSSEN

ABSPRUNG Fahre plan auf das Rail zu und springe ca. eine Boardbreite neben dem Rail ab. Wichtig ist es ganz parallel zum Rail abzuspringen. Wer eine Kurve Richtung Rail fährt, erhöht die Chance hängen zu bleiben, unkontrolliert hinzufallen oder vor dem Ende des Rails abzurutschen. Poppe dich vom hinteren Bein ab und drehe für den Boardslide das Brett in der Luft um 90 Grad. Dann schön die Balance halten...

SWITCH LIPSLIDE

schöne Boxen – ist der Switch Lipslide. Das nders auch für leichtere Jibs wie en - dazu zum Warmpass rt nfah Ein generell schöner Trick – beso ch-A Swit die noch darfst. Dann muss ja nur sive daran ist, dass du vorwärts landen s hintereinander nur Switch - inklu Gerne auch mal drei komplette Run n. fahre ch hoch swit du lich dass mög auf, wie oft Pass Up so Frontside an. Down-Obstacles wagst, fährst du also mit einem Liftfahrt. Wenn du dich dann an ein am Rail hängen bleibt. Poppe dich t nich n) hinte jetzt ja ist (die e icht auf Gew dein n Slide beim genug springst, damit deine Nos . Verlagere dein Board in der Luft um 90 Grad trichtung. Fahr in er Nollie seitlich aufs Rail und drehe wied rd Boa das s tacle drehe am Ende des Obs die Nose, bleib in den Knien und

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50/50 BS 180 OUT

in Obstacle zu drehen, kannst du dich ohne dein Board schon auf dem st kann gut Pole 180 dem Fs auf 0 den du 50/5 n Wen das Board im machen. Es ist wichtig, dass du ung fliegen der nächsten Runde an den Bs 180 s verkanten und blind in die Land wärt rück t sons ung Dreh side Jam hältst, da du bei der Back t vor zurotieren! e könntest. Also achte darauf, nich i schon Richtung Tail drehen – blick Deine Schultern kannst du dabe . hoch das dann Fuß re hinte der Fahre 50/50 den Pole-Jam ald Sob n. dir dein Gleichgewicht zu bewahre Pole/Berg. Die restliauf deinen hinteren Fuß, das hilft drehst den Oberkörper Richtung und ab s etwa dich du kst drüc den Knien ab. Switch in Obstacle verlässt, sie re fede und an alleine, visiere die Landung chen 90 Grad drehen sich wie von Problem mehr für dich... weiterfahren, ist inzwischen ja kein

SWITCH LIPSLIDE 270 OUT

mit deinem hinteren Fuß Lipslide auf das Rail. Achte darauf Du springst wie bei einem Switch so zum Ende des Rails du n Wen n. unge zwischen den Bind auf dem Rail zu sliden und nicht r machen kannst. 270e den entum merken, bei dem du slidest, solltest du schon das Mom mit viel Schwung lter Schu re hinte e dein e bring weg und Drück dich fest vom hinteren Fuß en. nach vorne, um so den 270 einzuleit

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LAP#3

PARK LAPS

TRICKERIA

MIT

VERA JANSSEN

ROCK TO FAKIE Dieser lustige Trick, den man auf vielen Obstacles probieren kann, steht und fällt mit dem Speed. Such dir also einen guten Drop-In aus, von dem du weißt, dass du weder zu schnell noch zu langsam anfährst. Gehe hier tief in die Knie - etwa wie in einer Skateboard - Minirampe. Gewöhne dich an die Transition und pumpe sie - genau wie mit dem Skateboard. Auf diesem Stubaier Obstacle musste ich dann noch abspringen, um auf das Coping zu kommen – bei vielen anderen Obstacles reicht es, wenn du hoch fährst. Oben nutzt du den Zeitpunkt zwischen Hoch- und Runterfahren, um dein hinteres Bein auf dem Coping zu halten und einen kurzen Moment dort zu balancieren. Jetzt weißt du, warum Speed hier so wichtig ist. Wenn du kannst, strecke dein vorderes Bein ein bisschen durch - das verleiht dem Trick mehr Style. Und beim Zurückfahren wieder schön in die Knie gehen... et voilà!

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Aimee Fuller

Zach Hooper

Mitternacht. Mein Kopf hängt über der Toilettenschüssel – was für ein toller Start in unser Abenteuer ins Outback von Colorado! Halb zwei, der Kopf hängt wieder über der Schüssel… und so geht es weiter bis früh am Morgen. Jenny Jones und John Roderick wachen von meinen Würgegeräuschen auf. Heute ist endlich der Tag, auf den ich mich schon die ganze Saison freue. Heute starten wir unseren Trip nach Silverton, Colorado, auch wenn ich es mir nicht so vorgestellt hatte. Ein Hoch auf das Chili, das ich zuvor gegessen hatte und welches eine verdammt heftige Lebensmittelvergiftung nach sich zog. Es war so schlimm, dass ich mir ernsthaft Sorgen machte und langsam glaubte, riesige Parasiten in meinem Magen zu haben.

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O‘Neill Teamfahrerin Celia Miller ist hauptsächlich im Backcountry unterwegs und konnte den anderen beiden Mädels ihren Homespot zeigen und dabei noch rippen.

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Endlich ist das Auto bis oben hin gepackt und wir starten ins Land der endlosen Powder Pillows, weichen Landungen, ganz ohne Park Jumps. Wir freuen uns einfach auf eine Woche außerhalb der normalen Saison, in der wir ohne Contests und ohne Druck Snowboarden in der Natur genießen können. Mit uns auf den Trip kommt Local Celia Miller. Sie kennt die Spots, die Leute und ist viel im Backcountry unterwegs. Wir rasen von Breckenridge, Coloradao hinab wie eine Crew von Rennfahrern, voller Vorfreude Neues und Aufregendes zu entdecken. Breckenridge ist für uns Contests-Ratten wie ein zweites Zuhause, denn es bietet das ultimative Park Setup und ist eine gute Ausgangsposition zum Reisen. Aber zurück zur Rallye, in der wir sechs Stunden lang durch die Tiefen der San Wan Berge Richtung Süden düsten. Als wir in Silverton ankommen, bin ich etwas erstaunt. Mir wurde erzählt, dass es eine alte Western-Stadt sei, doch es ist nur eine einzige Straße mit unheimlicher Stille. Es gibt einen Tante Emma Laden, einige Coffee Shops und eine Tankstelle. Während der Woche ist die Stadt wie ausgestorben und wir stehen erstmal wie angewurzelt da und fühlen uns wie Eindringlinge in besetztem Gebiet. In der neusten Outerwear sehen wir aus wie aus der Zukunft. Die Leute dort starren uns fasziniert an, fast als hätten sie die ganze Saison keine Menschenseele gesehen. Zuerst ist das etwas einschüchternd, bis man in den lokalen Coffee Shop geht – denn die Leute der kleinen einzigartigen Stadt könnten nicht freundlicher und herzlicher sein. Am ersten Tag fuhren wir den Read Mountain Pass hoch und ich war überwältigt von der Anzahl an Kickern, die sich neben der Straße befanden. Zuerst dachte ich “Mist, wir haben die guten Tage verpasst, alles ist schon verbaut… verdammt.“ Celia aber schien ziemlich zuversichtlich, dass es noch genug andere Spots für uns gibt. Also entluden wir das Auto, zogen unsere Schneeschuhe und Piepser an, packten die Rucksäcke mit Snacks, Wasser und allem Nötigen für einen Tag im Outback. Unsere Mission startete oberhalb der Zone, die als Jussi Jump bekannt ist (angeblich landete Jussi Oskansen an diesem Spot als erster alle 720s in einem Video Part). Nach gut einer Stunde Hike durch den Wald, passierten wir die Baumgrenze und fanden endlose Möglichkeiten etwas zu bauen. Ich schätze, dadurch dass die anderen Spots einfach so leicht zu erreichen sind, bauen sie sofort nach dem ersten Schneefall Kicker. Ich bin also mehr als eine Stunde hoch gekrochen und ich übertreibe mit kriechen nicht – ich hatte wohl die schlechtesten Schneeschuhe, die es gibt. Sobald ich drei Schritte gemacht habe, hab ich einen Schneeschuh verloren. Jonny hat ihn mir wieder angeschnallt und nach drei weiteren Schritten hab ich den anderen Schuh verloren. Und so bin ich quasi auf meinen Knien durch ein Meter tiefen Schnee gekrochen. Also so ziemlich der ultimative Touri im Backcountry. Aber um ehrlich zu sein, ist es genau das, was es so lustig

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Mit ordentlich Pop springt Aimee in eine für sie ungewöhnlich weiche Landung. Die Abwechslung zum Park-fahren genoß sie in vollen Zügen.

macht: Für mich war es so frisch, neu und aufregend draußen im Backcountry zu sein, etwas zum allerersten Mal zu tun, was auch so anders als das tägliche Park shredden ist. Als wir am Spot ankamen, begannen wir sofort mit dem Schaufeln. Die Sonne schien, also legte Jones los, Top aus, Tank Top an und los. Wenn ihr Jenny gesehen hättet, hättet ihr gedacht es wären 24 Grad. Es war, als wären wir an einem Strand in Brighton und genossen die Sonne…. Der Kicker stand in Null Komma Nichts und die Session begann. Nach einem kurzen „Stein, Schere, Papier“ hatte Celia die Ehre des First-Trys. Total motiviert schmissen wir uns nacheinander über dieses Monster, das wir erschaffen hatten, aber keiner von uns landete auch nur einen verdammten Trick. ... Das war also Tag Eins. Es war ziemlich schockierend, dass nicht eine von uns etwas landete, vermutlich sind Powder-Landungen doch schwieriger als sie in den Filmen aussehen. Wir machten uns niedergeschmettert wieder auf den Weg ins Tal, alle etwas enttäuscht, dass wir keinen Erfolg hatten. Aber als wir unten ankamen, erwarteten uns gute Neuigkeiten, denn die Vorhersagen versprachen Neuschnee. Also würde unser Biest sich über die Woche wieder füllen und wir bekämen noch eine Chance es zu meistern. Was ich an einem Backcountry-Trip besonders mag ist die Tatsache, dass jeder Tag anders ist. Am Tag darauf hikten wir kurz, um eine Reihe von kleinen Cliffs und einige nette Lines mit fluffigen Turns zu finden. Es ist wirklich neu und


Celia mit ihrem Arbeitsgerät...

Boom! Miss Jones weiß, wie man Turns setzt...

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Und nichts wie weg! Als erfahrene Fahrerin weiĂ&#x; Jenny was zu tun ist und kann noch vor dem Schneebrett fliehen. GlĂźck gehabt!

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Ein Downday bedeutet im Schneeloch Silverton noch lange nicht, dass man nicht Snowboarden kann. Aimee tobt sich an der Quater aus.

aufregend und der Pass steckt voller unendlichen Möglichkeiten. Als der Sturm kam, hatten wir ein oder zwei Downdays und verbrachten den Vormittag damit durch die Stadt zu cruisen. Es lag so viel Schnee in dem Ort, dass sich vor uns ein wahres Mini Shred Paradies ausbreitete. Wir machten uns auf zum höchsten Punkt der Stadt und folgten der Straße runter in den Ort. Rechts und links der Straße waren tolle Banks, wir fanden einige Tonnen und schaufelten uns ein paar Hits. In der Ghetto mini Pipe mit drei Hits und einem Backflip Booter zum Schluss endete man in irgendeinem Garten. Jeder machte mit. Zach, der Fotograf, packte einige tweaky old school Grabs aus, Jones die wohl lässigsten Methods, Johnny machte Backflips und Celia tobte sich an unserem Minihit aus. Es war echt lustig! Wir konnten bauen, was auch immer uns in den Sinn kam und die Locals feuerten uns an. Als wir einen großen Schneehaufen fanden, bauten wir daraus eine Quarter. Jones setzte sich hinter das Steuer unseres Jeeps und zog mich mit knapp 50 Sachen in die Quarter. Anschließend war sie an der Reihe und ich fuhr das Auto. Da ich noch nie bei Schnee Auto gefahren bin, war Jenny jedes Mal leicht beunruhigt, wenn ich mit angezogener Handbremse seitlich bis zur Hauptstraße geschlitterten bin. Aber ich hatte alles unter Kontrolle! Alle “Obstacles” befanden sich direkt auf der Straße und niemand hat es gekümmert. Man konnte machen was man wollte und diesen spaßigen Tag, mit dieser tollen Crew werde ich wohl immer in Erinnerung behalten! Wir lernten auch ein oder zwei Dinge im Backcountry recht schnell. Wir alle waren schon öfter im Backcountry, Celia mehr als ich oder Jenny, aber wir gingen vernünftig an die Sache: Wir versicherten uns am ersten Tag, dass jeder weiß wie man mit einem Lawinenpieps umgeht, checkten die Batterien, machten den Senden- und Empfangen Check… versteckten die Piepser im Schnee und suchten sie wieder. Das ist eine gute Übung damit jeder wieder mit den Geräten und den Abläufen vertraut wird. Denn wenn eine Lawinen abgeht, bleibt keine Zeit mehr für große Unsicherheiten in der Gruppe. Jeder muss wissen, was er zu tun hat und man muss den Verschütteten systematisch suchen. Nach unseren Übungen fühlten wir uns vorbereitet. Es muss der dritte Tag des Trips gewesen sein, und wir waren nicht weit von der Straße entfernt, als wir einen Hang mit drei möglichen Lines hikten. Ich fuhr eine Line und hikte im Zig Zag wieder zurück nach oben, als Jenny in den Hang einfuhr. Zum Glück befand ich mich ganz rechts außen, in dessen Jenny ihren ersten Frontside Slash machte. Schnee spritze hoch und boom,

das ganze Face rutschte wie ein Sack Kartoffeln nach unten. Jones machte genau das Richtige und fuhr so weit nach links wie möglich aus dem rutschenden Schneefeld auf mich zu. Zum Glück rutschte das ganze Face nach rechts unten. Der Schnee bewegte sich langsam, aber er war schwer! Es hat die ganze Woche davor geschneit, also stell dir vor wie ein Meter Neuschnee 100 Meter tief in eine Grube runter rutscht! Im Sog zu sein oder davon erfasst zu werden und in der Grube begraben zu werden ist keine schöne Vorstellung. Das war also definitive ein Weckruf, lieber alle Bedingungen zweimal zu checken, bevor wir ins Backcountry gehen. Zurück zum Booter. Dieses Mal war die Stimmung anders. Wir kannten den Kicker bereits und die Session begann mit einem Knall! Miller und Jones landeten beide ein paar nette Tricks, jeder gab Gas und genoss den Tag. Also beschloss ich, dass es wieder an der Zeit für ein Double Backflip sei. Nach den ersten drei Versuchen wurde ich langsam frustriert. Ich brachte die Drehungen rum, hatte die Füße wieder unter mir, doch sobald ich im Schnee landete, wurde ich wie von einem buckelnden Pferd abgeworfen. Langsam wurde ich wütend. Ich ging für einen letzten Versuch auf dem Biest zum Inrun, die Landung war schon recht mitgenommen, aber ich würde nicht eher aufhören bis ich den Trick lande und raus fahre. Vierter Versuch, eine Drehung, die zweite, ich sehe die Landung, Füße unten, federe die Landung ab und fahre sauber mit einem riesigen Lachen im Gesicht aus der Landung. Im Powder einen Trick zu landen, egal welchen, bringt deine Wangen automatisch zum Glühen! Ich war total aufgeregt, die Mädels pumped und ich könnte mir keinen besseren Abschluss für diesen Tag vorstellen.

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MUKKE

SOUNDCHECK HIER SPIELT DIE MUSIK KWES ILP.

Kwes war lange Zeit so etwas wie ein Geheimtipp unter Musiknerds. Der Produzent und Songwriter, der schon in der Band Bono Must Die gespielt hat, ist nämlich weit davon entfernt, sich den Gesetzen des Mainstreams zu beugen, was sich jetzt, nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums, doppelt auszahlt. Der 26-Jährige aus dem Süden Londons sitzt auf einer purpurnen Wolke aus Straßen-Integrität und schreibt Songs die stechend unscharf und langlebig sind. Wenn du James Blake magst, wirst du Kwes’ Ilp. lieben. Schöne Klavierakkorde, weniger Weltschmerz als bei Blake, und die perfekte Mischung aus Elektronik und organischen Klängen werden eine Lücke in deinem iPod füllen, von der du vorher nicht gewusst hast, dass es sie überhaupt existiert.

LORDE

PURE HEROIN Wer wird denn immer nur auf den Main Stream schimpfen? Manche Künstler können einfach nichts dafür, dass alle Welt sie plötzlich für sich beanspruchen will. So geschehen ist es auch mit Lorde. Die Neuseeländerin ist gerade einmal 16 Jahre jung und sollte eigentlich höchstens in der Hauptrolle des jährlichen Weihnachtskonzerts ihrer Schule auftreten. Leider, oder Gott sei Dank, haben alle ziemlich schnell mitbekommen, dass dieses Mädchen unglaublich talentiert ist. In Folge wurde sie für 2,5 Millionen Dollar bei Universal unter Vertrag genommen und wenn man sich ihr erstes Album anhört, weiß man auch weshalb. Lorde liefert auf Pure Heroin stringent gute Popsongs, die auf minimalistischen Bass-Beats sitzen, ab. Genieße Lordes Songwriting-Künste solange sie noch authentisch sind, und ihr sympathisches Auftreten solange sie noch nicht das Twerken für sich entdeckt hat, denn wie es mit dem Geld so ist, wird das wahrscheinlich nicht lange so bleiben.

DARKSIDE

PSYCHIC

Der Name der Band, in der Kombination mit dem Albumtitel, lassen irgendwie das Debut-album einer irischen Gothic Band aus dem vorletzten Jahrzehnt vermuten, was wahrscheinlich eiskalt kalkuliert ist. In Wahrheit verbirgt sich nämlich hinter Darkside der größte Hype des Musik-jahres 2013. Es ist die Platte, die Nicholas Jaar zusammen mit dem Gitarristen Steve Harrington aufgenommen hat. Psychic knüpft lückenlos an das hohe Niveau um Jaar an, das ihn zur jüngsten lebenden Legende im DJ Business gemacht hat: jazziger Downtempo Elektro mit kühlen Vocals und feinen instrumentalen Solos, eine 2013er Jam Session. Dieser Sound wärmt dich von den Füßen aufwärts, bis deine Schultern und dein Kopf im Takt swingen, insofern du diese Perfektion ertragen kannst.

FLUME & CHET FAKER

M.I.A

RY X

Chet Faker ist einer dieser Namen, die man 2014 ständig zu hören bekommen wird. Alle werden so tun, als ob sie ihn schon ewig kennen und du hast jetzt die Chance dieser Lüge vorzubeugen, indem du dir diese EP anhörst und Fan der ersten Stunde wirst. Seine Stimme ist so voll wie sein Bart, seine Songs sind herzlich ohne kitschig zu sein, und er hat coole Freunde. Flume, ein australischer DJ der ähnlich gehypet wird, zum Beispiel. Das gemeinsame Projekt Lockjaw ist folglich hocherotisch und zeigt alles, was Millionen Elektropop-Projekte in den letzten Jahren verpasst haben. Flumes treibende Beats und Fakers Soul versuchen sich nicht zu ergänzen, sondern werden eins, und dafür bewerten wir diese EP mit einer Eins mit Sternchen.

Die Referentin aller internationalen Subkulturen meldet sich mit ihrem neuen Album Matangi zurück. Es ist, trotz der großen Verspätung, wieder einmal eine zukunftsweisende Momentaufnahme aus einem Kosmos jenseits der ersten Welt. Maya, deren Wurzeln in Sri Lanka liegen und die in London aufgewachsen ist, und ihre Musik ergeben eigentlich nur Sinn, wenn man sie aus einer gewissen Entfernung als Gesamtkunstwerk betrachtet, denn nur mit der Musik alleine schafft sie es nicht mehr an Erfolge wie „Paper Planes“ anzuknüpfen. Diese Kritik muss sie sich aber auch gefallen lassen, schließlich kann man ihre Musik einfach nicht, mit der von anderen vergleichen, sondern lediglich mit sich selbst: sie ist bunt, sie ist politisch, sie ist spirituell, sie disst Drake, sie ist bunt, sie sollte ein Vorbild für alle weiblichen MCs sein, und sie ist bunt. Und ihre Platte auch. In diesem Sinne YALA (You Always Live Again).

Howling, der Song des gleichnamigen Elektroduos, war so etwas wie die inoffizielle Hymne jedes einzelnen Elektro Open Airs, das diesen Sommer in Deutschland statt gefunden hat. Die Stimme, zu der du damals im Sonnenaufgang getanzt hat, war die von Ry Cuming, der nun eine EP im Alleingang herausgebracht hat. Die Berlin EP ist die konsequente Fortsetzung fragiler Ry Momente für den Winter. Die Bässe wurden durch schmusige Gitarrenakkorde ersetzt und die Lyrics wurden zu Ende geschrieben. Das Ergebnis ist einfach wunderschön, genau wie Ry übrigens auch. Versuch dich trotzdem auf die inneren Werte zu konzentrieren, indem du nochmal auf Snooze drückst und dir diese EP nochmal in Ruhe anhörst.

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Knusper, Snusper Mäuschen, wer shreddet an meinem Häuschen? Christian Dähler

ELENA KÖNZ Elena Könz ist eine Macherin. Und zwar eine ziemlich kreative. Die Schweizerin hat sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt und mit ihren stylischen Bs720ies kann sie mit den TopFahrerinnen mithalten, denn sie hat keine Angst vor großen Kickern und macht ihre Tricks einfach. Auf ihren Reisen filmt und fotografiert sie gerne. Ihr bisher größtes Filmprojekt war „Ready to robin“ bei dem sie mit einer Freundin Spots suchte, baute, fuhr, die Action filmte und anschließend schnitt. Ihr bisher größter Erfolg war der Sieg bei den Schweizer Snowboardmeisterschaften letztes Jahr, aber da kommt sicher noch mehr...

Christian Dähler

Christian Dähler

Christian Dähler

5 POINTS

5 HELDEN • Robin Hood • Sibel Kekilli • Edward Snowden • Waris Dirie • Shirin Ebadi 5 WÖRTER, DIE EINFACH AUF „LI“ ENDEN MÜSSEN ;) • Bali • Brokkoli • Stromboli • Muli • Zyankali 5 TRICKS, DIE DU NOCH LERNEN MÖCHTEST • Backside 9 • cab 9 • double backflip • frontside underflip • Kickflip 5 ORTE ZUM ENTSPANNEN • hohe Orte mit guter Aussicht • das Postdach in Vnà • Felsen oder ein Strand am Meer • mein Bett • in der warmen Herbstsonne 5 DINGE, DIE DIE WELT NICHT BRAUCHT • Abfall • Grenzen • Spiderman • schmelzende Gletscher • Menschen die hungern während andere tonnenweise essen fortwerfen. Flüsse zu überqueren ist wohl Elenas Stärke. Christian Dähler

Alter: 26 • Wohnort: Chur SponSoren: Völkl, nikitA, Deeluxe, DooDAhStore, reuSCh

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IMPRESSUM Verlags- und Redaktionsanschrift Golden Ride Magazine Fuchs, Gandrille, Kimmel GbR Schrannerstraße 24 85551 Kirchheim bei München E-Mail: info@goldenride.de Web: www.goldenride.de Redaktion: Anita Fuchs V.i.S.d.P. Nathalie Gandrille

Anita@goldenride.de Nathalie@goldenride.de

Texte: Anita Fuchs, Nathalie Gandrille, Alena Ehrenbold, Aimee Fuller, Vera Janssen, Silvia Mittermüller, Christine Szumovski, Aline Bock, Lisa Filzmoser, Anna Yeboah Fotos: Anita Fuchs, Zach Hooper, Nadia Samer, Timo Rupp, Toni Harrington, Phil Tifo, Erin Hogue, Oli Croteau, Bastien Bonarme Fotoredaktion: Anita Fuchs

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Grafik und Art Direction Kristian Kimmel Kris@goldenride.de Anzeigen und Marketing: Nathalie Gandrille Nathalie@goldenride.de mobil: +49 (0)179 749 15 10

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Aimee Fuller, Spray

Matt Georges, Roxy

Golden Ride gibt es im Einzelhandel, Bahnhofsbuchhandel sowie in folgenden Shops: DEUTSCHLAND PLANET SPORTS PLANET SPORTS DOGTOWN PLANT SPORTS CHICAS SANTO LOCO PLANET SPORTS 5IVE RUBY SOHO SKATESHOP RIDERS HEAVEN

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ÖSTERREICH ALTONS SKATEHOUSE PILOTTO DIE BÖRSE SWEET DREAMS CHIX‘N‘GRAVY SHOP

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Golden Ride 01/14  

Powderalarm! This issue is all about fluffy, chestdeep powder! Aimee Fuller takes a break from the contest circuit and enjoys sunny days in...

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