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GIAZETTE Kundenmagazin GIA Informatik AG Mai 2013

INTERVIEW Die besten Retter der Welt Interview mit Daniel Aufdenblatten, Pilot, Air Zermatt Seite 12 PORTRAIT Weltweiter Taktgeber Portrait von Moser-Baer AG in Sumiswald Seite 22

«Während den Einsätzen ist höchste Konzentration gefragt, da hat es keinen Platz für AC/DC.» Daniel Aufdenblatten AIR ZERMATT AG, Zermatt


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Liebe Leserin Lieber Leser Revolution in der Datenbanktechnologie? Am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam haben Wissenschaftler eine neue Art und Weise gefunden, wie Daten künftig noch schneller verarbeitet werden können: SAP kommerzialisiert diese Erfindung unter dem Namen SAP HANA. Zwei Elemente sind bahnbrechend und sorgen für die Revolution: Die Daten werden künftig im Arbeitsspeicher und nicht mehr auf der Festplatte gehalten (sogenannte In-Memory-Technologie), und es können gleichzeitig Zeilen und Spalten verarbeitet werden. Aber was bedeutet das denn nun? Die Antwort ist einfach: Grosse Datenmengen können künftig viel rascher verarbeitet werden, dabei sind je nach Transaktion Quantensprünge möglich. Vor allem ergeben sich aber durch die Geschwindigkeit und das verarbeitbare Datenvolumen neue Möglichkeiten, um Prozesse zu verbessern oder gar neue Prozesse zu generieren, in Dimensionen, die wir heute noch gar nicht kennen. Das stellt uns alle vor neue Herausforderungen, die wir aber gerne mit Ihnen, liebe Kunden, angehen möchten. Wir sind überzeugt von dieser neuen Technologie und haben uns als erstes Systemhaus in der Schweiz ausbilden und zertifizieren lassen. Erfreulicherweise konnten wir auch bereits einen ersten Kunden gewinnen. Ich persönlich glaube, dass diese Technologie ein enormes Potenzial birgt und den Datenbankmarkt wie auch die Applikationen nachhaltig verändern wird – wohl noch nicht heute, aber sicher morgen. Lassen Sie uns gemeinsam über neue Potenziale nachdenken und diese künftig erschliessen – wir sind für die Diskussion bereit. Herzlichst Peter Merz

«Grosse Datenmengen können künftig viel rascher verarbeitet werden, dabei sind je nach Transaktion Quantensprünge möglich.» Peter Merz Geschäftsführer GIA Informatik AG


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«Mit der Eröffnung einer Niederlassung in Regensdorf verstärken wir unsere Präsenz in der Schweiz weiter.» Peter Merz Geschäftsführer GIA Informatik AG


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Neuer Standort in Regensdorf Die stetig steigende Zahl an Kunden aus dem Grossraum Zürich hat GIA dazu bewogen, eine Niederlassung in Regensdorf zu eröffnen. Am 1. April wurden die Büroräumlichkeiten am Hauptsitz von SAP (Schweiz) AG mit einer kleinen Feier eingeweiht. Mitarbeitende von GIA können spontan entscheiden, an welchem Standort sie arbeiten oder sich zu Meetings treffen möchten.

Offshoring vs. Swissness Grosse Schweizer IT-Unternehmen verlagern zurzeit aus Kostengründen Arbeitsplätze nach Indien und schwächen damit den Produktionsstandort Schweiz. Unsere Kunden können unbesorgt sein: Mit der Eröffnung einer Niederlassung in Regensdorf verstärken wir unsere Präsenz in der Schweiz weiter. Durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das hohe Ausbildungsniveau, die erstklassige Infrastruktur und die klare Gesetzgebung können wir nur hier für höchste Qualität garantieren: Schweizer Qualität eben. Und das wird auch so bleiben. Versprochen.

GIA ist erster autorisierter SAP HANA-Partner in der Schweiz Die stetig wachsende Datenmenge aus verschiedensten Quellen bietet einerseits grossartige Möglichkeiten, aber andererseits auch eine enorme Herausforderung. Riesige Datenmengen («Big Data») bilden zwar die Basis für aufschlussreiche Analysen, haben häufig aber untragbare Reaktionszeiten zur Folge. Mit auf innovativer In-Memory-Computing basierender SAP HANA™ Appliance Software können diese Hürden überwunden werden, da grosse Mengen an Echtzeitdaten im Arbeitsspeicher eines Servers verarbeitet werden und somit der Zugriff auf Daten zwecks Analyse drastisch beschleunigt wird. Aus unternehmerischer Sicht ermöglicht dies schnellere Entscheidungen, die auf gründlichen Datenanalysen basieren. Mit SAP HANA können Unternehmen komplexe Zusammenhänge besser durchschauen, präziser planen und souveräner entscheiden. Alle relevanten Daten, die Geschäftsdaten ebenso wie Markttrends oder Kundenmeinungen aus dem Internet, stehen im Augenblick der Entscheidung hochaktuell zur Verfügung. Für Transaktionen in «echter» Echtzeit. GIA Informatik AG hat als erstes IT-Unternehmen in der Schweiz die offizielle SAP HANA-Resell- und -Support-Autorisierung erhalten.

Die beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz In einer aktuellen, branchenübergreifenden Datenauswertung – basierend auf 30’740 Bewertungen aus der Schweiz – hat www.kununu.com die Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz erhoben. Als Kriterien wurden die Gesamtbewertung sowie eine bestimmte Anzahl von Erfahrungsberichten herangezogen. Mit einem Wert von 4.20 (Höchstnote 5.0) belegt GIA Informatik den hervorragenden Platz 9!

Auch bei den besten Arbeitgebern für Frauen In einer aktuellen, branchenübergreifenden Datenauswertung hat www.kununu.com die TOP 5 der frauenfreundlichsten Arbeitgeber erhoben. Als Kriterien wurden die Gesamtbewertung sowie eine bestimmte Anzahl an Bewertungen herangezogen. Platz 4 (4.19 Punkte) geht an GIA Informatik!

«In Zeiten von Fachkräftemangel und dem immer härter werdenden Kampf um neue Talente werden jene Unternehmen in Führung liegen, die den Stellenwert von Employer Branding bereits erkannt haben. Ausschliesslich Unternehmen mit einer starken Arbeitgebermarke bekommen auch in Zukunft die besten Leute. GIA nimmt seine Verantwortung als Arbeitgeberin ernst und ist eine Best Practice dafür, wie eine wertschätzende, offene Kommunikationskultur das gesamte Firmenimage positiv prägt. Die Bemühungen zahlen sich aus: In unseren regelmässig stattfindenden Arbeitgeber-Rankings ist GIA bereits Stammgast und kann sich zu Recht über Top-Platzierungen freuen.» Tamara Katja Frast Public Relations & Social Media Manager | kununu GmbH


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Seit über 30 Jahren entwickelt Pfiffner Rundtaktsysteme von höchster Präzision und Flexibilität. Durch unermüdlichen Erfindergeist, lösungsorientierte Praxis und eine ausgereifte Marktkompetenz ist Pfiffner heute zu einem weltweit führenden Partner innovativer Industrien geworden und hat sich als einer der grössten unabhängigen Werkzeugmaschinenhersteller der Schweiz etabliert. Lesen Sie hier das Interview mit Daniel Aeby, Leiter Technik & Entwicklung, K.R. Pfiffner AG Utzenstorf.


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Herr Aeby, Pfiffner-Produkte werden weltweit vertrieben. Wo kommen sie hauptsächlich zum Einsatz? «Wir verkaufen nicht Produkte in der klassischen Art, sondern komplette Produktionsprozesse. Unsere Kunden kommen mit einer Werkstückzeichnung des zu fertigenden Teils zu uns, wir entwickeln den effizientesten Produktionsprozess, basierend auf unserem Produkteportfolio, und liefern ihnen eine komplette Produktionsanlage. Quasi Rohmaterial rein – Fertigteil raus. Unsere Anlagen kommen überall dort zum Einsatz, wo Werkstücke in grosser Stückzahl, in höchster Qualität und in kürzester Zeit produziert werden. Das ist z.B. typischerweise in der Automobilindustrie der Fall.»

Wo sehen Sie die künftigen Herausforderungen für die Pfiffner-Gruppe? «Die heutigen Kundenbedürfnisse sind kurze Lieferzeiten, komplexere Werkstücke und eine hohe Investitionssicherheit. Wurden früher sogenannte Single-Use-Anlagen verkauft – dies sind Anlagen, welche praktisch über ihre gesamte Lebensdauer ein und dasselbe Teil herstellen –, geht der Trend heute in Richtung Flexibilität, sprich Umrüstbarkeit auf ein neues Teil. Unsere Kunden müssen rasch auf sich verändernde Anforderungen des Marktes reagieren können; Stichwort Time-to-Market. Dabei ist ein schnelles Umrüsten der Anlagen ein wichtiges Kriterium bei der Beschaffung. Man spricht dabei auch von rekonfigurierba-

«Unser Rundtaktsystem ist flexibel und rasch umrüstbar. Der hohe Standardisierungsgrad sowie der Aufbau der Maschine ermöglicht eine massive Senkung der Durchlaufzeiten.»


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ren Maschinen. Diese grossen Herausforderungen haben wir in der neusten Entwicklung berücksichtigt und umgesetzt. Unser Rundtaktsystem ist flexibel und rasch umrüstbar, und der hohe Standardisierungsgrad sowie Aufbau der Maschine ermöglichen eine massive Senkung der Durchlaufzeiten.» Auf den Anlagen von Pfiffner liest man häufig Swiss Made. Wie wichtig ist diese Herkunftsbezeichnung für Ihre Kunden? «Sehr wichtig! Die Schweizer Maschinenbauindustrie hat weltweit nach wie vor einen hervorragenden Ruf. Mit unseren Anlagen tragen wir einen Teil dazu bei, dass die Schweiz als Garant für Qualität und Zuverlässigkeit

gilt. In den neuen Märkten, z.B. China, erachte ich dies als grossen Wettbewerbsvorteil. In diesen Märkten sind nicht einfache Standardprodukte gefragt, das beherrschen diese bereits selbst, sondern Hightech-Produkte, neue Verfahren und Technologien.» Auf welche Neuentwicklungen – oder Erfindungen – ist man bei Pfiffner besonders stolz? «Jedes Kundenprojekt erfordert innovative, zuverlässige Lösungen. Da gibt es immer wieder äusserst gut gelungene Umsetzungen, welche man gar zum Standard festlegen kann. Für mich bestechen die besten Lösungen schlussendlich durch ihre Einfachheit – was nicht immer einfach und schnell zu

7 persönliche Fragen an Daniel Aeby: Ihr Kochrezept für das nächste Wochenende? Chünggu und Härdöpfustock (deutsch: Kaninchenragout mit Kartoffelpüree), am liebsten von meinem Vater zubereitet. Mit wem möchten Sie einmal frühstücken? Ich bin beeindruckt von der norwegischen Mountainbikerin Gunn-Rita Dahle Flesjå; sie ist in jeder Hinsicht eine beeindruckende Persönlichkeit – mit ihr würde ich gerne frühstücken. Wo vermissen Sie den «AUS»-Knopf? «AUS-Knöpfe» hat es fast überall; aber oft braucht es Mut, sie zu betätigen! Aber ich hätte gerne einen Knopf, der mir die E-Mail-Flut fernhält…

«Die Schweizer Maschinenbauindustrie hat weltweit nach wie vor einen hervorragenden Ruf. Mit unseren Anlagen tragen wir einen Teil dazu bei, dass die Schweiz als Garant für Qualität und Zuverlässigkeit gilt.»

finden ist. Da bin ich in erster Linie stolz auf unsere Mitarbeiter, die täglich diese Herausforderungen annehmen und erfolgreich umsetzen. Als Unternehmen dürfen wir sicherlich etwas stolz auf unsere hydraulischen, zwangsgesteuer-

ten Hydromat® Rundtaktmaschinen sein. Die Grundentwicklung besteht seit über 30 Jahren, wurde laufend weiterentwickelt und verfeinert, so dass ein Hydromat bezüglich Geschwindigkeit (kurze Taktzeit) und Zuverlässigkeit nach wie vor unerreicht ist.»

Ihr Traumberuf als Kind? Etwas mit Sport oder Technik; also irgendwo zwischen Astronaut und Rennfahrer. Sind Sie pünktlich? Ja, wenn auch manchmal auf den letzten Drücker! Ihr Lieblingsfilm? Ich mag Actionfilme wie zum Beispiel Skyfall, den letzten James-Bond-Film. Welche drei Dinge nehmen Sie auf die einsame Insel mit? Ein Mountainbike, eine Hängematte und ausreichend kühles Bier!


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Bereits läuft die Serienproduktion für die digitale Datenbrille, die zusammen mit dem Smartphone den Zugang zu Internetdaten vereinfachen soll. Die Vorserienmodelle, die vorab an rund 2000 Entwickler ausgeliefert wurden, konnten schon eine ganze Menge, sind aber nichts für Kinder unter 13 Jahren, da sie gemäss Packungshinweis ihre Sehentwicklung beeinträchtigen könnte. Über einen Plastik-Kubus wird ein Bild ins Sichtfeld des Trägers projiziert. Darauf kann er Daten lesen, Nachrichten empfangen oder sich den Weg weisen lassen. Über die eingebaute Kamera kann die Brille selbst Informationen wahrnehmen und so etwa das gerade Gesehene erklären. Google Glass kann per Spracherkennung als Dolmetscher dienen oder per Sprachsteuerung Fotos und Videos direkt an Freunde oder Bekannte schicken (alle Infos unter glass.google.com). Die Kamera hat laut Google eine Auflösung von fünf Megapixeln. Angezeigt werden Bilder über einen winzigen Beamer, der sein Licht in ein Prisma vor dem Auge schickt. Der Brillenträger braucht keine Kopfhörer, um etwa Musik oder den Ton eines Videos zu hören. Die Geräusche werden über Vibrationen direkt an den Schä-

delknochen geleitet. Es gibt aber auch Kritik. Es wird befürchtet, dass der Brillenträger schief angeschaut wird, wenn er mit der Brille spricht. Es wurde bereits diskutiert, Google-Glass-freie Zonen einzurichten, denn wer möchte schon, dass sein Bild direkt aus der Sauna ins Internet wandert. Die Initiatoren der Kampagne Stop the Cyborg warnen vor einer neuen Dimension des Überwachungsstaats durch die Google-Brille – und bieten schon mal Schilder für eine Google Glass Free Zone zum Download an. Ob sich zwei am Kopf getragene Funkquellen sowie ein Display, das ständig vor dem Auge hängt, nachteilig auf die Gesundheit auswirken, ist unklar. So oder so, mit Google Glass wird etwas Realität, was wir bisher nur aus Sience-Fiction-Filmen kannten.


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Der Absatz von PCs ist weltweit massiv abgeflacht, Tablets und Smartphones dagegen boomen: Die Informationsverarbeitung wird immer mobiler. Die Vielfalt an Geräten nimmt mehr und mehr zu. Es brechen schon fast Glaubenskriege aus, ob iOS, Android oder Windows das richtige Betriebssystem für mobile Devices ist. Die IT-Abteilung bekommt dabei schlaflose Nächte und plädiert aus SecurityGründen oft für einen Einsatz von Blackberry-Geräten.

Macht es wirklich Sinn, intensive Diskussionen zu führen, welches Betriebssystem oder Gerät nun das richtige ist für den Einsatz im Unternehmen? Wäre es nicht konstruktiver, den Mitarbeitenden die Wahl zu überlassen und die IT-Infrastruktur so auszurichten, dass dies möglich wird? Virtualisierung des Desktops Die Virtualisierung des Desktops ermöglicht es, von überall her mit irgendeinem Gerät mit umfassender Sicherheit auf die eigene gewohnte Arbeitsumgebung zuzugreifen. Der heutige Desktop (oder Notebook) stellt lokal im Gerät Rechenleistung zur Verfügung. Viele Anwenderprogramme werden ebenso lokal ausgeführt. Somit entstehen in diesen dezentralen Geräten zahlreiche Daten, die zumindest dort auch temporär abgespeichert werden. Damit eine Synchronisation mit dem Rechenzentrum erfolgen kann, werden einheitliche Betriebssysteme – in der Regel Windows – eingesetzt. Bei der Virtualisierung der Desktops werden sowohl die Rechenleistung wie auch die Anwendungen nicht mehr lokal zur Verfügung gestellt. Beides kommt aus dem Rechenzentrum. Das Endgerät dient lediglich als Interface zum Benutzer. Die Vorteile liegen auf der Hand: Alle Unternehmensanwendungen und die dazugehörigen Daten liegen ausschliesslich im eigenen Rechenzentrum. Der Anwender kann mit irgendeinem Gerät – via gesicherte Internetverbindung – jederzeit auf seine Umgebung zugreifen, unabhängig vom Betriebssystem seines Gerätes und mit voller Sicherheit, da die Daten ja immer im Rechenzentrum bleiben.


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Ein ganz normaler Arbeitstag von Philipp Müller Consulting im eigenen Büro am alten Desktop PC Philipp bereitet an seinem Arbeitsplatz eine Präsentation vor. Er benützt Power Point Slides und überprüft diese vor seinem Auftritt vor der Geschäftsleitung ein letztes Mal. Kurz vor 10 Uhr verlässt er seinen Arbeitsplatz und lässt dort das erste Slide der Präsentation so stehen, wie er die nachfolgende Präsentation starten möchte. Präsentation vor der GL der eigenen Firma (Thin Client) Philipp meldet sich am Thin Client an und hat sofort seinen Desktop so zur Verfügung, wie er ihn vor wenigen Minuten am Arbeitsplatz verlassen hat. Fahrt im Zug zu einem Bewerbungsgespräch (ipad) Auf dem Bahnhof und im Zug nach Bern checkt Philipp seine Mails und beantwortet sie. Zudem kontrolliert er, was auf den Facebookund Twitter-Seiten der Firma in den letzten Stunden gelaufen ist. Philipp ist für die Betreuung dieser Publikationen verantwortlich. Zu guter Letzt studiert er nochmal die Unterlagen für das kommende Bewerbungsgespräch. Diese liegen nicht etwa auf dem iPad, sie sind sicher im RZ der Hagmann Consulting abgelegt. Bewerbungsgespräch und Anstellung eines temporären Freelancers (iPad) Philipp stellt die Firma auf dem iPad vor. Die Präsentation liegt ebenfalls auf dem zentralen System und wird vom Marketing zentral gewartet. So ist sichergestellt, dass immer alle Mitarbeitenden über dieselbe aktuelle Firmenpräsentation verfügen. . Provisionierung der Arbeitsumgebung für den Freelancer (MacBook Pro) Philipp konnte sich mit dem Bewerber Frank Weber auf eine temporäre Anstellung einigen. Er übergab Frank die Anmeldeinformationen für das SAP Entwicklungssystem. Frank probiert das sofort auf seinem MacBook Pro aus. In wenigen Minuten wird ihm ein virtueller Desktop im Rechenzentrum der Hagmann Consulting zur Verfügung gestellt.

Fahrt in die Ferienwohnung der Eltern (Windows Phone) Philipp checkt während der Fahrt auf dem Windows-Smartphone nochmal die geschäftlichen und privaten Mails und beantwortet seine privaten Facebook-Anfragen für Wochenendaktivitäten. Eröffnung des neuen Freelancers im SAP System des Unternehmens (Windows Notebook alt) In der Ferienwohnung steht ein älteres Notebook mit Windows XP. Philipp startet dieses und meldet sich mit seinen Login-Informationen an. Im SAP System der Hagmann Consulting eröffnet er Frank als neuen temporären Mitarbeitenden. Somit kann Frank die Stunden direkt im System erfassen, und Hagmann Consulting hat volle Transparenz über den Einsatz ihres neuen Mitarbeitenden. Der Information Worker von heute Das Beispiel zeigt, dass die Aufgaben eines Information Workers heute von überall her mit unterschiedlichsten Geräten und Betriebssystemen ausgeführt werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Geräte der eigenen Unternehmung oder dem Mitarbeitenden gehören. Das Bestechende am Ansatz des virtuellen Desktops ist, dass beides geht! Somit ist es auch möglich, einen «Bring Your Own Device»-Ansatz zu fahren und so den Mitarbeitenden die Wahl ihrer Endgeräte zu überlassen. Studien zeigen, dass die Effizienz gesteigert werden kann und die Sorgfalt deutlich zunimmt. Die Technik dahinter Das oben skizzierte Szenario basiert auf der Desktop-Virtualisierungstechnologie von VMware. Diese Technologie hat sich über Jahre in der Serverwelt bewährt und wird heute flächendeckend eingesetzt. Neu ist die Ausbreitung dieser Technologie auf die Desktops im Rechenzentrum. Rechen- und Speicherleistung werden dort den Nutzern bei ihrer Anmeldung ans System dynamisch zugeordnet. Das gesamte Releasemanagement und die Softwareverteilung wird durch den zentralen Ansatz stark vereinfacht: Es findet alles im Rechenzentrum statt, der Benutzer hat keine lokalen Installationsroutinen mehr, keine Downtime und keine Reboots.

Home PC

Tablet

Mobile

Netbook

Work Laptop

Windows / Mac

Windows / iPad / Android

Android / iPhone / BlackBerry / Windows Symbian

Windows / Mac / Android

Windows / Mac


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DIE BESTEN RETTER DER WELT

Die Air Zermatt wurde 1968 ins Leben gerufen und hat sich seither konstant weiterentwickelt – vom «einfachen» Helikopter, der ausschliesslich für Rettungseinsätze benutzt wurde, bis zu einer Flotte von heute 9 Helikoptern. Die Air Zermatt gilt als die beste Bergrettungsorganisation der Welt und wurde mehrfach für ihre Einsätze ausgezeichnet. Wir sprachen mit Pilot Daniel Aufdenblatten. Herr Aufdenblatten, ich weiss, dass Sie das nicht gerne hören, aber Sie sind ein Held – sogar ein zertifizierter Held, weil Sie – zusammen mit Ihrem Kollegen Richard Lehner – für die höchste Bergrettung – in 7000 Metern Höhe – mit dem Heroism Award, dem Nobelpreis der Lüfte, ausgezeichnet wurden. Warum sind Sie so mutig? «Ich bin nicht mutiger als andere Menschen, ich fühle mich einfach sicher in dem, was ich tue. Wenn ich im Heli sitze, fühle ich mich pudelwohl und habe das nötige Selbstvertrauen, um auch mal einen Schritt weiter zu gehen.» Sie sind verheiratet und haben zwei kleine Kinder. Hat Ihre Familie oft Angst um Sie? «Nein. Ich war mit meiner Frau schon zusammen bevor ich zur Air Zermatt gekommen bin. Wir sind da gemeinsam hineingewachsen, und sie hat volles Vertrauen zu mir. Sie sagt immer, dass sie keine Angst hat, weil sie weiss, dass ich meine Arbeit gut mache. Aber wenn ich nachts bei schlechtem Wetter losmuss, hat sie schon auch manchmal ein mulmiges Gefühl. Meine Kinder sind noch zu klein um zu realisieren, was der Papa macht.» Man konnte lesen, dass die geretteten Bergsteiger am Himalaya sich nicht für die Rettung bedankt haben; stimmt Sie das nachdenklich? «Nein, nicht wirklich. Das muss jeder selber wissen. Es ist ja generell eher selten, dass sich die Leute nach einer Rettung bedanken. Für viele Leute ist es verständlicherweise unangenehm, in einer Situation zu sein, in der man Hilfe braucht. Wenn sich jemand bedankt, macht das dann umso mehr Freude. Ich habe aber auch schon Situationen erlebt, in denen wir nachts unter erhöhtem Risiko Leute gerettet haben, welche sich im Nachhinein bei der Crew beschwert haben, dass wir ihre Handschuhe verloren hätten. Das ist dann auch für mich grenzwertig.»


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Die Geschichte der AIR ZERMATT AG 1968 wird in Zermatt – umgeben von einem Kranz von 29 Viertausendern, dem Mekka der Bergsteiger, ein Helikopterunternehmen, die AIR ZERMATT AG, ins Leben gerufen mit dem vorrangigen Zweck, den Verunfallten in den Bergen rasche Hilfe zu bringen. Ein Heliport, auf einem Felsvorsprung nördlich des Dorfes gelegen, entsteht. Von hier aus nehmen in der Folge die spektakulärsten Helikopter-Rettungsaktionen in den Schweizer Alpen ihren Anfang.

Die AIR ZERMATT, die heute von den drei eigenen Basen Zermatt, Raron und Gampel sowie vom Flugplatz Sitten aus operiert, hat sich eine hervorragende Infrastruktur geschaffen, um die sie in Fachkreisen zu Recht beneidet wird. Ihr Know-how, ihre fachlichen Kenntnisse und die Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiter, der hohe Standard der technischen Wartung ihrer Maschinen, all das macht sie zu den besten Bergrettern der Welt.


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Bei einer Alarmierung wissen Sie nie, was Sie erwartet. Oft aber sind Sie dabei, wenn es um Leben und Tod geht. So waren Sie auch beim schrecklichen Busunglück im SierreTunnel im Einsatz. Was ging da in Ihnen vor? Haben Sie dabei an Ihre eigenen Kinder gedacht? «Man versucht möglichst nicht an seine eigenen Kinder zu denken, aber meistens funktioniert das nicht. Das sind für mich die schwierigen Momente im Rettungsdienst. Im Team macht aber jeder das Gleiche durch, und wir können miteinander reden. Das ist sehr wertvoll und hilfreich. Zum Glück sind solche tragische Einsätze die Ausnahme und nicht die Regel.»

Nach einem abgebrochenen Medizinstudium liessen Sie sich bei der damaligen Swissair zum Linienpiloten ausbilden. Doch das Grounding zerstörte den Traum vom Fliegen vorerst. Nun sind Sie seit 5 Jahren für die Air Zermatt tätig. Sind Sie froh, dass Sie dank dem Grounding in Zermatt gelandet sind?

wenn ich für einen Taxiflug in Zürich oder Genf bin, blicke ich mit Wehmut auf die startenden Flugzeuge.»

«Froh ist wahrscheinlich eher das falsche Wort. Für mich ist Linienpilot immer noch ein Traumberuf. Das Grounding war natürlich für alle Beteiligten sehr schlimm. Trotzdem sage ich immer, es kommt alles so, wie es kommen muss, und über meinen jetzigen Beruf kann ich mich wirklich nicht beschweren. Aus meiner Sicht wurden die Weichen richtig gestellt. Trotzdem,

«Ich gehöre definitiv auch zu diesen 50%! Seit ich mich erinnern kann, wollte ich Pilot werden.»

Dank den Freundschaftsbüchern meiner Töchter weiss ich, dass gefühlte 50% der Jungs aus der Primarschule Helikopterpilot werden wollen. Haben Sie einen Traumjob?

Ich habe gelesen, dass Sie Gitarre spielen; am liebsten Hardrock; hören Sie während den Einsätzen also AC/DC? «Während den Einsätzen ist höchste Konzentration gefragt, da hat es keinen Platz für AC/DC.

Ich geniesse es aber sehr, mit der Band zu proben, da kann man wunderbar abschalten.» Nun neigt sich die Wintersaison dem Ende zu; was machen Sie eigentlich in der Zwischensaison? «Ich leite bei der Air Zermatt den Flugbetrieb, da staut sich viel Papierkram an. In der Zwischensaison habe ich Zeit, den administrativen Rückstand aufzuholen. Die Gesetzgebung wird immer komplizierter und undurchsichtiger. Es ist Teil meiner Arbeit, diese Regelungen im Flugbetrieb umzusetzen, da kommt nicht so schnell Langeweile auf.» Daniel Aufdenblatten, wir bedanken uns für das Interview.

Sieben persönliche Fragen an Daniel Aufdenblatten: Ihr Kochrezept für das nächste Wochenende? Zitronenrisotto.

Sind Sie pünktlich? «Gibt sich und hat Mühe.»

Mit wem möchten Sie einmal frühstücken? In Ruhe mit meiner Frau.

Ihr Lieblingsfilm? Ich bin ein Fan der James-Bond-Reihe.

Wo vermissen Sie den «AUS»-Knopf? Ich vermisse eher den «Pause»-Knopf um Momente anzuhalten.

Welche drei Dinge nehmen Sie auf die einsame Insel mit? Ein gutes Buch und ein Wasserflugzeug reichen mir.

Ihr Traumberuf als Kind? Pilot.


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Zunehmend schnellere Kommunikationswege, immer und überall verfügbare Daten, neue Möglichkeiten der Ideengenerierung und ein langsamer, aber sicherer Abschied vom klassischen Arbeitsplatz setzen den Standard für eine neue Geschwindigkeit: Innovations- und Produktionszyklen werden signifikant kürzer, und die Verwirklichung von Visionen dauert somit nur noch einen Bruchteil an Zeit.


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Virtuell prüfbare 3D-Modelle, Augmented Reality und 3DDruck sind nur einige der Trends, die dem Drang nach Geschwindigkeit, der Suche nach «Mehr» und dem Wunsch nach Personalisierung Rechnung tragen. Die X.DAYS 2013 hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Auswirkungen dieser Entwicklung widerzuspiegeln und aufzuzeigen, wie man mit ihr Schritt hält. Unter dem Motto «Heute Idee. Morgen Realität.» wurden am 13. und 14. März 2013 in Interlaken nicht nur Neuheiten aus der ICT-Welt vorgestellt, sondern auch Innovationsprozesse Schritt für Schritt beleuchtet: Wie nimmt ein erster Ideenfunke möglichst schnell konkrete Formen an? Welche internen und

externen Faktoren und Fähigkeiten sind nötig, um das Ziel zu erreichen? Was sind unternehmerische, kreative, technologische oder menschliche Barrieren, die es zu bewältigen gilt? Und wie wird die Idee letztlich Wirklichkeit? Auf den X.DAYS 2013 konnte man neben einer Fülle an technologischen Neuheiten somit auch den Austausch mit Menschen unterschiedlichster Genres erleben: Visionäre, Realisten, Tüftler, Informatiker und Geschäftspartner, jeder ein Experte in seinem Gebiet. Partner und Besucher trafen auf neue Gesprächspartner und inspirierten sich gegenseitig – zu Ideen, die schon morgen Realität sein könnten.


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Alle sprechen von Big Data. Aber was genau ist Big Data? Ganz einfach: Finden Sie in einer riesigen Flut von Daten in Sekundenbruchteilen die richtigen Informationen – das ist Big Data. Wenn Sie also in unserer Buchstabensuppe in weniger als einer Sekunde die drei versteckten Begriffe finden, dann brauchen Sie keine Big-Data-Beratung. Wenn Sie länger brauchen, sollten Sie mit uns sprechen… Übrigens, finden Sie die drei Begriffe und senden Sie sie an info@gia.ch. Unter den richtigen Antworten verlosen wir eine kostenlose Big-Data-Analyse – für alle anderen gibt es einen Trostpreis. Egal, wie lange es gedauert hat.


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Aus Schweizer Bahnhöfen ist sie nicht mehr wegzudenken – die Bahnhofsuhr mit dem roten Sekundenzeiger. Die Schweizer Bahnhofsuhr sowie weitere Uhrenanlagen und Zeitsysteme werden unter der Eigenmarke MOBATIME bei der Moser-Baer AG in Sumiswald hergestellt und weltweit vertrieben. Auch die Deutschen Bundesbahnen ebenso wie die Italienischen Bahnen fahren gut mit Mobatime und den in Sumiswald gefertigten Bahnhofsuhren. Man findet MOBATIME-Uhren in allen Grössen und in unterschiedlichstem Design in Schulen, Spitälern, Industriebetrieben, auf Bahnhöfen, in U-Bahn-Stationen und Flughäfen. Damit Frankfurt und Amsterdam richtig ticken Für grössere Anlagen wie zum Beispiel den Flughafen Frankfurt mit seinen insgesamt 1500 Uhren entwickelt Moser-Baer AG Zeitzentralen. Neben der exakten Zeit, die die Zeitzentrale via elektronische Botschaften an die Uhren übermittelt, steuert sie im Frankfurter Flughafen zudem die Gebäudetechnik, die Brandmeldung, die Videoüber-

wachung sowie die Zutrittskontrolle. Noch Erstaunlicheres leistet der Zeitserver von Mobatime im Amsterdamer Flughafen Schiphol. Dort dirigiert er den Flugverkehr über Amsterdam. Damit die Überwachung des Luftraums einwandfrei funktioniert, sorgt der Zeitserver dafür, dass alle Computer der Flugüberwachung auf eine tausendstel Sekunde synchron laufen. Hochpräzise Medizinaltechnik unter der Marke MOBATEC Seit 1975 ist Moser-Baer AG in einem weiteren ambitiösen Bereich tätig: in der Medizinaltechnik. Hier liegt der Fokus auf der Herstellung von chirurgischen Instrumenten für die Orthopädie und Traumatologie. Diese werden bei Frakturen sowie beim Einsetzen von Implantaten ver-

wendet. Sie dienen bei chirurgischen Eingriffen als Hilfsmittel, um die medizinischen Instrumente millimetergenau zu führen. Weltweites Wachstum mit Sumiswalder Ursprung Die breitgefächerte Produktpalette der Moser-Baer AG vermag Fachleute unterschiedlichster Richtungen zu begeistern. Am Standort Sumiswald arbeiten über 100 Personen, davon viele als Spezialisten der Bereiche Polymechanik, Informatik und Elektronik. Insgesamt 13 Lehrlinge bildet das Unternehmen aus. Weltweit beschäftigt die MoserBaer Gruppe gar mehr als 250 Mitarbeitende. Die Firma setzt aber bewusst auf den Standort Sumiswald. Sie glaubt an die Erfindungskraft der hiesigen Bevölkerung.

«Für eine Zusammenarbeit mit GIA haben wir uns entschieden, weil das Know-how von GIA unser Einführungsprojekt mit wertvollen Impulsen zur Prozessoptimierung und zur globalen Implementierung bereichert.» Jürg Lutz CEO Moser-Baer AG, Sumiswald


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Impressum

GIAZETTE, Kundenmagazin der GIA Informatik AG Peyermattstrasse 3 4665 Oftringen www.gia.ch Nachdruck auf Anfrage und mit Quellenangabe. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und elektronische Verbreitung nur mit Zustimmung des Herausgebers.

GIA Informatik AG | Peyermattstrasse 3 | CH-4665 Oftringen Telefon +41 62 789 71 71 | info@gia.ch | www.gia.ch

Redaktion > Silvan Wyser, silvan.wyser@gia.ch > Deniz Devir, deniz.devir@gia.ch Gestaltung > www.gamper-werbung.ch Druck > www.merkurdruck.ch Auflage > 3000 Exemplare, deutsch

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