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Ausgabe 01 — Oktober/November 2010

gesundheitsmagazin.in NATURHEILKUNDE

GESUND UND SCHÖN

GESUNDES INGOLSTADT

Nutzen Sie die Heilkräfte der Natur für Ihre Gesundheit. Tipps und Ansprechpartner, sowie alles über das neue Heilpraktiker-Netzwerk in Ingolstadt, lesen Sie ab

Ein gesunder Körper ist auch schön. Wie Sie Ihre Haut in der kalten Jahreszeit pflegen können und wo Sie sich ein Stückchen Wellness-Luxus in der Region gönnen können, finden Sie ab

Um die Gesundheit der Ingolstädter Bevölkerung kümmert sich das Gesundheitsamt. Welche Aufgaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes erfüllen, lesen Sie auf

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u lich ne rn t a n o M te m Blät u z e n i onl ährlich j l e t r e i kt und v ickpun l B r e r in Ih nende. e h c o W

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Schlafen Sie sich gesund Interview mit Prof. Dr. Thomas Pollmächer vom Schlaflabor des Klinikum Ingolstadt/Vortrag im espresso Forum am 9.12.2010 Seite 4

Die Ursachen Ihrer Schmerzen zu finden und aktiv zu lösen, anstelle diese passiv durch orthopädische Einlagen ein Leben lang zu lindern - dafür steht die Podo-Postural-Therapie! Mehr zu diesem Thema finden Sie in dieser Ausgabe und im Internet unter www.therapiesohlen.de


FIRMENPORTRÄT

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n e k n e d l l e u „Individ “ n e r e i p a r e h t h c i g anzheitl Wie Schmerzen entstehen

Schmerztherapie-Expertin Alexandra Milutin-Lanzi im Gespräch

Unser Körper ist von sensiblen, beweglichen Nervenbahnen durchzogen. Wird diese Beweglichkeit durch Verletzungen, Krankheiten oder einseitige Belastungen wie Computer- oder Montagearbeit beeinträchtigt, kann das Schmerzen auslösen. Selbst hochmoderne Diagnoseverfahren können beschädigte Nerven nicht immer identifizieren. Aber kleinste Nervenprobleme können starke Schmerzen verursachen.

Schmerz Zentrum Ingolstadt Wenn Sie Schmerzen haben, können wir Ihnen weiterhelfen. In unserer schmerztherapeutischen Praxis informieren wir Sie über: • häufige Schmerzursachen (Arthrose, Muskelschmerzen) • Behandlungsmöglichkeiten bei Osteoporose • effektive Hilfe bei Migräne • die hervorragende Wirkungsweise der Osteopathie • die Möglichkeiten der Akupunktur • verschiedene Therapie- und Trainingsmöglichkeiten (Kernspint resonanz-Therapie, Biofeedback-Therapie, Vibrationstraining) Ihren Termin im Schmerz Zentrum Ingolstadt können Sie gleich vereinbaren unter der Rufnummer 0841 9935450 – wir sind gerne für Sie da!

Schmerzzentrum24 Münchener Str. 97 a 85051 Ingolstadt Tel.: 0841 / 99 35 45 0 Fax: 0841 / 99 35 45 29 E-Mail: willkommen(at)schmerzzentrum24.de Internet: www.schmerzzentrum24.de Seite 2

Frau Milutin-Lanzi, Sie sind Ärztin - unter anderem für spezielle Schmerztherapie. Mit welchen Beschwerden kommen Ihre Patienten zu Ihnen in die Praxis? Viele Menschen leiden unter wiederkehrenden Schmerzen oder Einschränkungen ihrer Gesundheit. Möglicherweise haben sie schon Wochen, Monate oder Jahre unter Schmerzen gelitten. Das bedeutet doch, dass die Patienten teilweise mit deutlichen Einschränkungen konfrontiert waren? Genau. Manches vorher Selbstverständliche, wie Sport, Körperpflege oder Haushalt, fällt wegen der Schmerzen zunehmend schwerer. Liebgewonnene Hobbies müssen aufgegeben werden, um noch mehr Schmerzen oder Einschränkungen zu vermeiden. Ihre Patienten waren vorher oft schon bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten - welche Diagnosen erhalten sie dort? Menschen, die unter Schmerzen lei-

den, versuchen natürlich alles, um die Ursachen dafür herauszufinden und Heilung zu bekommen. Oftmals werden dann Namen - und Ursachen - für die Beschwerden genannt. Beispielhafte Diagnosen lauten auf Arthrose, Bandscheibenvorfall, Asthma, Blasensenkung, Tinnitus oder Migräne. Entsprechende Behandlungsvorschläge beinhalten dann oft Medikamente, Spritzen oder sogar Operationen. Manchmal werden damit die Symptome jedoch nur unterdrückt. Sie arbeiten aber nach einem umfassenderen Ansatz? Ja, denn oft stellen wir fest - und viele Patienten vermuten das von sich aus - dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Schmerzen und anderen Körperempfindungen oder Ereignissen wie zum Beispiel Unfällen, Operationen oder besonderen Belastungen geben könnte. Wir ermuntern unsere Patienten, Fragen über Zusammenhänge zu stellen, um an die wahren Ursachen ihrer Befindlichkeitsstörung zu kommen. Wir gehen dann mit den Patienten zusammen das Übel von der Wurzel her an. Wie kann man sich das vorstellen? Na, wenn Sie zum Beispiel den Arm gebrochen hätten, wären Sie ja auch nicht bereit, für den Rest Ihres Lebens im Gips herum zu laufen, oder? Sie sind bereit, eine notwen-

dige Behandlung Ihrer Schmerzen zu akzeptieren und erwarten baldmöglichste Genesung Ihrer Verletzung. Entsprechend suchen wir nach Wegen, wie wir nicht nur die vordergründige schmerzhafte Störung, sondern die zugrunde liegenden Ursachen behandeln können. Beispielhafte Diagnosen lauten auf Arthrose, Bandscheibenvorfall, Asthma, Blasensenkung, Tinnitus oder Migräne. Entsprechende Behandlungsvorschläge beinhalten dann oft Medikamente, Spritzen oder sogar Operationen. Manchmal werden damit die Symptome jedoch nur unterdrückt. Was bedeutet das für Ihre Patienten? Wir wollen, dass jeder Patient sein eigener Gesundheitsexperte wird! Deshalb vermitteln wir Zusammenhänge und regen an, Gesundes für sich zu tun. Wir möchten neben der unmittelbaren Behandlung Wissen, Tipps und Möglichkeiten aus unserer langjährigen Erfahrung weitergeben. Ein Beispiel dafür ist unser Newsletter mit Gesundheitstipps, den Sie auf unserer Homepage anfordern können. Aber auch die anderen Informationen der Website sollen dabei helfen, mehr über die eigene Gesundheit zu erfahren. Besuchen Sie doch auch unsere online-Sprechstunde, bei der Sie mehr über das Thema „Umgang mit Schmerzen“ erfahren.

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GESUNDHEIT AKTUELL Liebe Leserinnen und Leser, „Gesundheit“ - auf einen kräftigen Nieser folgt in der Regel dieser gut gemeinte Wunsch. Gerade jetzt, wenn es draußen nasskalt ist, begleiten uns Husten, Schnupfen und Heiserkeit durch die immer kürzer werdenden Tage. Beste Zeit also, für ein regionales Gesundheitsmagazin. Denn Gesundheit umfasst viel mehr als „nur“ das Behandeln von Halsschmerzen. Wie facettenreich dieses Thema ist, das uns schließlich alle betrifft, können Sie ab sofort im gesundheitsmagazin.in nachlesen. Jeden Monat können Sie kostenlos in einer neuen Ausgabe im Internet unter www.gesundheitsmagazin.in blättern. Zusätzlich bekommen Sie das Magazin vierteljährlich als Beilage in Ihrer Blickpunkt Wochenende nach Hause geliefert.

Für ruhigen Schlaf

Nächtliche Wadenkrämpfe können durch Magnesium vermieden werden

Und nun wünsche ich Ihnen „Gesundheit“ und viel Spaß beim Lesen unserer ersten Ausgabe. Ihre Sonja Hirschbeck

AOK sieht in Umsetzung hausarztzentrierter Versorgung weiterhin große Aufgabe Bereits seit 2005 gibt es im Freistaat AOK-Hausarztverträge. Seit 2009 ist der Abschluss von Hausarztverträgen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Inzwischen nehmen über 7.000 Hausärzte und 2,6 Millionen Versicherte am AOK-Hausarztvertrag im Freistaat teil. „Die Umsetzung der versorgungspolitischen Idee der hausarztzentrierten Versorgung ist unverändert eine der großen Aufgaben im Gesundheitswesen“, so Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. Wenn der Patient mit Hilfe eines qualifizierten Hausarztes durch das komplizierte Gesundheitssystem gelotst werde, profitiert er von einer erheblich besseren Versorgungsqualität. „Die Hausärzte bleiben deshalb Partner der AOK Bayern“, so Platzer. Auch die Umsetzung

der sogenannten Meistbegünstigungsklausel im Hausarzt-Vertrag ändere daran nichts. Die Meistbegünstigungsklausel sieht vor, dass der AOK-Fallwert dann angepasst wird, wenn der bayerische Haus ärzteverband (BHÄV) mit einer anderen Krankenkasse einen Vertrag mit günstigerem Fallwert vereinbart. „Damit soll sicher gestellt werden, dass die AOK Bayern keine höheren Fallwerte finanzieren muss als andere Kassen“, so Platzer. Da der Hausärzteverband mit bayerischen Betriebskrankenkassen einen deutlich niedrigeren Fallwert von maximal 76 Euro vereinbart habe, trete nun die Vertragsklausel in Kraft. Nach wie vor erhalten die Ärzte laut AOK-Chef über den AOK-Vertrag deutlich mehr Honorar als über den Gesamtvertrag mit

der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), der laut BHÄV von einem Fallwert von rund 60 Euro ausgeht. Nach ergebnislosen Verhandlungen zur konkreten Umsetzung der Klausel hat die AOK Bayern nach ihren Angaben die bislang geleisteten Überzahlungen mit anstehenden Honorarzahlungen an den BHÄV verrechnet. „Nur wenn die Meistbegünstigungsklausel vertragsgemäß angewandt wird, kann die Vertragspartnerschaft mit dem BHÄV und damit auch die finanzielle Planungssicherheit für die teilnehmenden Hausarztpraxen im Freistaat langfristig gesichert werden“, so der AOK-Chef. Beide Vertragsparteien müssten darauf vertrauen können, dass ihre Vereinbarung zuverlässig eingehalten wird.

IMPRESSUM Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Wagnerwirtsgasse 8, 85049 Ingolstadt, Tel.: 08 41/95 15 4-0, Fax: 08 41/95 15 4-120 www.gesundheitsmagazin.in Geschäftsführung: Maria Käbisch, Sonja Hirschbeck, Sarah Käbisch V.i.S.d.P.: Maria Käbisch Redaktion: Thomas Michel, Melanie Arzenheimer, Ralf Obeth, Eva-Maria Kohl

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Art und Satz: Sonja Hirschbeck, Daniela Kornprobst, Sedef Tunc Akquisition/Marketing: Sonja Hirschbeck: 01 73/6 87 47 30 Isabella Feldschmid: 08 41/9 51 54-204 Anette Geier: 01 71/6 32 13 24 Moana Pohl: 08 41/9 51 54-203 Druck: Passauer Neue Presse Druck GmbH Auflage: 92.500 Nächste Ausgabe: 28. Januar 2011

Am Ende eines anstrengenden Tages gibt es nichts Schöneres, als in die weichen Federn zu kriechen. Für viele bringt jedoch die Nacht nicht die erhoffte Ruhe, denn schmerzhafte Waden- und Zehenkrämpfe reißen sie immer wieder aus dem Schlaf. Diese Symptome sind meist ein Anzeichen von Magnesiummangel. Aber auch Verspannungen in Nacken und Schulter, Lidzucken oder immer wieder auftretende Kopfschmerzen weisen deutlich auf den fehlenden Mineralstoff hin.

Abhilfe schafft dann nur noch eine große Portion Magnesium. Wichtig ist, dass man bei der Auswahl auf den richtigen und vor allem auf einen körpereigenen Baustein achtet: reines Magnesiumcitrat. Es hat den Vorteil, dass es schnell wirkt und gut verträglich ist. Direkt und nachhaltig gegen Krämpfe wirkt das ExpressMagnesium Magnesium-Diasporal 300 aus der Apotheke. Hier wird eine schnelle Magnesiumaufnahme gewährleistet und einem ruhigen Schlaf steht nichts mehr im Wege.

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Einladung zum Vortrag

„In Morpheus Armen vom Wachen und Schlafen“ Referent: Prof. Dr. Thomas Pollmächer, Klinikum Ingolstadt Wann?

Donnerstag, 9. Dezember ab 19 Uhr

Wo?

espresso Forum Theresienstraße 11, Ingolstadt

Unkostenbeitrag: 3,- Euro Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Platzreservierung unter Tel. 0841/95154-117 (vormittags 9 - 12 Uhr) gebeten.

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GESUNDER SCHLAF

„Kein Auge zugemacht“ Was tun bei Schlafstörungen? Interview mit Prof. Dr. Thomas Pollmächer Unter Schlafstörungen leiden sehr viele Menschen. Viele wissen gar nicht, dass bei ihnen ein behandlungsbedürftiger Zustand gegeben ist. Wann Schlafstörungen behandelt werden sollten, haben wir im Gespräch mit Professor Dr. Thomas Pollmächer, dem Leiter des Zentrums für Psychische Gesundheit am Klinikum Ingolstadt, zu klären versucht.

sind natürlich ganz besonders häufig, ganz typisch Durchschlafstörungen, die zum Beispiel gehäuft bei Patienten mit Depressionen oder Angststörungen vorkommen. Ganz zahlreich sind nächtliche Atemstörungen, die eng mit dem Schnarchen und mit nächtlichen Atempausen in Verbindung stehen und ebenfalls sehr häufig ist eine Erkrankung, die heißt RestlessLeg-Syndrom. Bei der es vor dem Einschlafen am Abend, aber auch nicht nur im Bett, sondern auch in einer ruhigen Situation wie im Kino oder im Konzert zu ganz unangenehmen Sensationen an den Beinen kommt, die einen dazu zwingen, sich zu bewegen.

Prof. Dr. Thomas Pollmächer

Wann sollte man wegen Schlafstörungen seinen Arzt um Rat fragen? Man sollte seinen Arzt dann um Rat fragen, wenn man über mehrere Wochen, also nicht einfach nur ein paar Tage, sagen wir mal mindestens 3 oder 4 Wochen entweder den Eindruck hat, nicht mehr so ein- und durchzuschlafen wie früher oder aber den Eindruck hat, nicht mehr ganz so wach und leistungsfähig zu sein wie früher oder aber, was jetzt eigentlich unabhängig von Ein- und Durchschlafstörungen und Müdigkeit ist, wenn

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eigentümliche Dinge im Schlaf passieren. Zum Beispiel wenn man Berichte bekommt, dass man schlafwandelt, wenn der Partner sagt, dass man nachts nicht richtig atmet oder Atemstillstände hätte oder stark schnarcht. Also wenn solche Auffälligkeiten vorhanden sind, dann sollte man zunächst eigentlich immer den Hausarzt konsultieren, weil da natürlich wahnsinnig vieles dahinter stecken kann. Mittlerweile gibt es eine eigene Klassifikation der Schlafstörungen, die umfasst 82 Erkrankungen und von denen

Welche Schlafstörungen sind als normal zu bezeichnen, die nicht zu behandeln sind. Zunächst einmal muss man natürlich sagen, dass der Schlaf etwas Ähnliches ist wie das Essverhalten, was sich an die äußeren Bedingungen anpasst und was sich natürlich auch im Laufe des Lebens verändert. Ein 8-Jähriger braucht sicher wesentlich mehr Schlaf als ein 80-Jähriger, so dass also eine gewisse Verminderung in der Schlafdauer mit dem Leben jetzt nicht unbedingt ein Grund ist, zum Arzt zu gehen. Es ist auch kein Grund zum Arzt zu gehen, wenn man eine erhebliche, akute Belastung hat, nehmen Sie irgendein Problem am Arbeitsplatz oder irgendein neues Problem und man reagiert darauf für einige Tage mit nur einer Durchschlafstörung; das ist weder beunruhigend noch muss man

Angst haben, dass jetzt dadurch der Körper oder die Seele Schaden nimmt. Kurzfristig sind diese Dinge meist von wenig gravierender Bedeutung, aber langfristig dann eben schon. Liegen behandlungsbedürftige Schlafstörungen dann vor, wenn es ein Einschlaf– oder Durchschlafprobleme gibt? Insgesamt aber eine durchschnittliche Schlafdauer pro Nacht von 6–7 Stunden nicht unterschritten wird und die tägliche Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt ist? Wenn jemand objektiv Ein- und Durchschlafstörungen hat und unter denen nicht leidet, unter denen er also weder am Tag leidet, unter denen seine Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird und auch nicht in der Nacht, in der er sich mit unangenehmen Gedanken quält, dann ist das zwar in den meisten Fällen nichts, was Krankheitswert hat; aber wenn das über Jahre hinweg so geht, dann sollte man schon zumindest einmal diskutieren, ob man nicht eine diagnostische Abklärung durchführt, weil da doch auch Dinge dahinter stecken können, die schädlich sind und weil man -allerdings erst in jüngster Zeit- zunehmend lernt, dass dauerhafte Verkürzung von Schlafdauer und auch dauerhafte

Verschlechterung der Schlafqualität möglicherweise auch ohne, dass man sich subjektiv dabei schlecht fühlt, zu körperlichen Erkrankungen führen kann. Wie Diabetes zum Beispiel? Ja, zum Beispiel. Hier wird eine gewisse Assoziation gesehen, mit Zuckerkrankheit, das ist ja Diabetes und mit Übergewicht. Sie bieten verschiedene Behandlungsformen an: also ambulante, stationäre Behandlung, Schlaflabor. Ja, alles drei wird angeboten. Ein Großteil der Ein- und Durchschlafstörungen sind ambulant abzuklären. Es sind vor allem Patienten, die nächtliche Atemstörungen haben, also die, die schnarchen und die Atempausen haben, die ins Schlaflabor müssen; aber auch andere neurologische und psychiatrische Schlafstörungen müssen zum Teil im Schlaflabor abgeklärt werden. Mit welchen Wartezeiten ist bei einer Behandlung zu rechnen? Also, für eine ambulante Untersuchung sind es wenige Wochen und für einen Schlaflaborplatz ungefähr 3-4 Monate. Herzlichen Dank für dieses Interview!

Gesund schlafen

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GESUNDER SCHLAF

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Das Hüsler Nest-Schlafsystem

Mensch ist nicht gleich Mensch, Körper ist nicht gleich Körper. Deswegen sollte sich das Schlafsystem dem Menschen anpassen – und nicht umgekehrt. Unter dem Gütesiegel „Rückenzentrum Schlafen“ ist bei Ridder² eine intensive Auseinandersetzung mit den Schlafgewohnheiten des Kunden garantiert: „Unsere Arbeit basiert auf fundiertem medizinischen Wissen. Abgestimmt auf jedes individuelle Problem und unter Berücksichtigung der persönlichen Schlafeigenheiten, empfehlen wir produktneutral, im Rahmen

mit Schlafsystemen von Ridder2

unseres ökologischen Verständnisses, das optimale Schlafsystem für Sie und unterstützen so einen beschwerdefreien Schlaf.“ Um auf den Kunden eingehen zu können, nehmen sich die Schlaf-Experten von Ridder² viel Zeit am eigens eingerichteten Testplatz. Deswegen sollten sich Interessenten einen Termin im Rückenzentrum Schlafen geben lassen (Tel.: 0841/33231) Seit 1988 beschäftigen sich Ingrid und Andreas Ridder mit ihrem Team bereits mit dem Thema „gesunder Schlaf“. Nach dem Umzug der ehe-

maligen „Traumstation“ in die neuen Räume in der Gerolfinger Straße sind sie inzwischen seit rund zwei Jahren unter dem Namen Ridder² zu finden. „Für uns gibt es keine Alternativen zu Naturmaterialien,“ erklärt Andreas Ridder – und das aus gutem Grund: Der Mensch ist Bestandteil der Natur. Je harmonischer er mit ihr in Einklang ist, umso besser geht es ihm. „Wir führen ausschließlich Hersteller, die zu 100 % hochwertige Naturmate-

„Schon Paracelsus wusste: das sicherste Mittel, die Gesundheit zu ruinieren, ist ein krankes Bett!“ Dr. Thomas Roßberg, Orthopäde Ingolstadt rialien verwenden und die auch nachhaltig produzieren,“ erläutert Andreas Ridder. Diese Materialien (etwa Naturlatex) sind nicht nur schadstofffrei, sie sind auch biologisch abbaubar. Im Naturmatratzenbereich arbeitet das Team von Ridder² eng mit den Her-

stellern (z.B. Pro Natura, Hüsler Nest und Dormiente) zusammen, gemeinsam werden die Produkte technisch weiter entwickelt. Selbstverständlich bietet Ridder² auch orthopädische Nackenstützkissen und hochwertige Bettdecken aus Naturhaaren an.

Wir stärken Ihnen den Rücken! Nachweislich gut für Rücken und Erholung. Die einzigartige Qualität des Hüsler Nest-Schlafsystems verspricht: spürbare Linderung von Rückenproblemen und Schlafstörungen erholsamen Schlaf bessere Entspannung

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FITNESS UND GESUNDHEIT

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INJOYmed Ingolstadt Fitness, Gesundheit und ein gutes Gefühl

INJOY Fitness ist weit mehr als ein Ort, wo Menschen trainieren und entspannen. INJOY Fitness steht für ein ganzheitliches Konzept, das den Menschen und sein Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt. Heimhild Würch, Fachtrainerin IHK, med. geprüfte Ernährungsberaterin, metabolic balance-Betreuerin

Theodor-Heuss-Str. 42 85055 Ingolstadt Telefon: 08 41 / 5 57 47 info@injoymed-ingolstadt.de www.injoymed-ingolstadt.de

Erfolgsbericht Fit und Schlank Roswitha Buchberger: „Bevor ich mich für das Metabolic Balance® Stoffwechselprogramm im INJOYmed entschieden habe, hatte ich schon einige Diäten hinter mir. Der Ernährungsplan war für mich leicht einzuhalten. Nach 2 Wochen waren bei mir schon 6 Kilo runter. Dies ist eine große Motivation dranzubleiben. Insgesamt habe ich nun 10 kg weniger und obwohl ich hin Roswitha Buchberger 10 kg leichter mit dem Metabolic Balance Stoffwechselprogramm und dem INJOY Bewegungsprogramm

und wieder mal schlemme, kann ich mein Gewicht super halten. Mein Fitness Programm besteht aus Laufbandtraining und dem INJOY-Zirkel-Training. Super finde ich auch den neuen INJOYSpezial-Zirkel. Meine Beurteilung: Super Abnehmprogramm und super Betreuung.“ Was ist das Metabolic Balance® Stoffwechselprogramm?

Mit dem Metabolic-Balance® Stoffwechselprogramm wird anhand Ihrer Blutwerte ein exakt auf Sie abgestimmter Ernährungsplan erstellt. Dieser wird in 4 Phasen aufgeteilt.

Mit diesem Programm haben hier im INJOYmed-Ingolstadt schon sehr viele Teilnehmer erfolgreich abgenommen, ihren Fettstoffwechsel angekurbelt und das erreichte Gewicht auch gehalten.

2 Tage Vorbereitungsphase, 14 Tage „strenge Phase“, gelockerte Phase mit Schummelmahlzeiten und Erhaltungsphase, wenn das Wunschgewicht erreicht ist.

Für eine ausführliche Information vereinbaren Sie bitte einen unverbindlichen Beratungstermin bei Frau Würch unter Tel. 084155747.

Unser Angebot im Herbst 2010: Jetzt noch mit Abnehmen beginnen und bis 31.12.2010 gratis trainieren!

Erfolgreiches „Goodback“ Rückenprogramm Neue Kurse der Universität Bayreuth starten Ende Oktober wieder! Ende Oktober 2010 startet wieder das erfolgreiche Rückenprogramm der Uni Bayreuth im INJOYmed in Ingolstadt Der „Goodback-AllesGute-für- den-Rücken“-Programm wurde von Wissenschaftlern und Praxisexperten nach dem neuesten Forschungs- und Kenntnisstand entwickelt. Der Kurs wird von vielen Krankenkassen im Rahmen der Präventionsleistungen gefördert. Dieses Programm wird durch die Uni Bayreuth begleitet und ist einmalig in Ingolstadt. Die Kursdauer beträgt 12 Wochen. Ganz gleich, ob Sie jemals Sport betrieben ha-

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ben, in welchem Lebensalter Sie sich befinden (die Teilnehmer sind zwischen 18 und 75 Jahre alt) oder ob Sie gesundheitliche Probleme haben: es wird jeder da abgeholt, wo er sich leistungsmäßig befindet. Die Teilnehmer erwartet ein speziell entwickelter Eingangsund Vitalitäts-Check, eine Trainingsempfehlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und eine individuelle Trainingsplangestaltung durch Physiotherapeuten und Fachtrainer für Fitness, Gesundheit und Prävention IHK. Außerdem sind regelmäßige Termine zur Optimierung der Trainingsprogramme, Gruppen- und

Einzeltraining für Rückenstärkung und Kurse für Entspannung und Wohlbefinden vorgesehen. Auch Schichtarbeiter können problemlos an diesen Kursen teilnehmen, da auch ein Vormittagsprogramm angeboten wird. Kosten für den 12wöchigen Gruppenkurs € 149,- (Krankenkassenbezuschussung möglich) Start des Abendkurses ist Montag 25. Okt. 2010 um 19.45 Uhr. Der Vormittagskurs startet am Dienstag 26. Okt. 2010 um 10.00 Uhr. Jetzt noch anmelden ! Info und Anmeldungen unter Tel. 0841-55747

Anita Beck und Eduard Glosser, zwei Teilnehmer des letzten Kurses

„Wir fühlen uns absolut wohl im INJOYmed. Die Rücken-Kurse und das Gerätetraining tun uns gut und machen Spaß. Wir wollen das Training nicht mehr missen.“

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NATURHEILKUNDE

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Ganzheitlich behandeln Dr. Dieter Rösler ist Spezialist für Akupunktur und Naturheilverfahren Akupunktur Dr. Rösler setzt die chinesiche Heilmethode seit über 20 Jahren erfolgreich in seiner Praxis in Lenting ein. Ob Migräne, Heuschnupfen, Allergien, Bronchitis, Neurodermitis, Asthma, Gelenkschmerzen oder auch Lähmungen nach einem Schlaganfall - mit Akupunktur kann man diese Krankheiten und Beschwerden sehr gut behandeln, und das ohne Nebenwirkungen. „Der Patient spürt oft schon nach der ers-ten Behandlung eine deutliche Besserung“, so der Mediziner, der sich auf Akupunktur und Naturheilverfahren spezialisiert hat. Auch zur Raucherentwöhnung eignet sich die Akupunktur hervorragend. Mit nur 1-2 Behandlungen ist man die Zigaretten los, ohne eine Gewichtszunahme fürchten zu müssen; und auch dem Heißhunger nach

Süßigkeiten & Co lässt sich mit dieser Methode sehr gut entgegenwirken.

Laserakupunktur - für Kinder ideal Heuschnupfen, Katzenhaar- oder Lebensmittelallergien, ADS, Bauch- / Kopfschmerzen, oder Pseudo-Krupp plagen oft schon die Jüngsten. Auch hier ist die Akupunktur eine effektive Heilmethode. Aber gerade Kinder lassen sich nun mal ungern pieksen. Ideal für Kinder ist deshalb die Laserakupunktur, die dank Softlaser völlig schmerzfrei ist. „Sogar Blähungen bei Säuglingen kann man damit sehr gut behandeln“, fügt Dr. Rösler hinzu.

Neben der Akupunktur setzt der Mediziner, der ganzheitlich behandelt, auch noch weitere spezielle Naturheilverfahren erfolgreich ein - zum Beispiel: Die Sauerstoff- Mehrschritt-Therapie Die Zufuhr von reinem Sauerstoff steigert Leistungsund Konzentrationsfähigkeit sowie die körpereigenen Abwehrkräfte, hilft u.a. bei Schlaf- und Durchblutungsstörungen, Ohrgeräuschen, Atemwegs- und Augenerkrankungen, Migräne etc.

Hochton-Therapie Mit hohen Tönen gegen Schmerzen (z.B. bei Arthrose, Osteoporose, Rheuma, Tennisarm, Neurodermitis, Tinnitus, Bluthochdruck). Schon nach der ersten Sitzung verspüren 70 % der Patienten eine deutliche Schmerzlinderung.

Biologische Krebstherapie  (als Ergänzung zur Strahlen- und Chemotherapie) Misteltherapie, Infusionstherapie (z.B. mit Thymus- und Milzextrakten) sowie hochdosierte Vitamin- und Spurenelement-Substitution werden zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems und zur Hemmung des Tumorwachstums eingesetzt. „Denn gerade durch die Chemotherapie wird das

Immunsystem sehr geschwächt“ so Dr. Rösler und fügt hinzu: „ mit Hilfe der Akupunktur kann auch die Übelkeit, die bei der Chemotherapie üblicherweise auftritt, reduziert werden oder kann sogar ganz ausbleiben“.

Elektrolyse-Fußbad zum Entschlacken und Entgiften Durch ein hydro-galvanisches Fußbad wird der  Stoffwechsel angeregt, Schlacken werden ausgeschieden und die Zellen besser versorgt. Ideal auch als Ergänzung zur biologischen Entgiftungskur. „Erstaunlich gut wirkt das Fußbad bei Hauterkrankungen wie Akne oder Ekzemen“.

Fett-weg-Spritze Ein Tipp für die oft ungeliebten und lästigen Fettpölsterchen an Bauch, Doppelkinn, Nacken etc. Der rein natürliche Wirkstoff Phosphatidylcholin (gewonnen aus der Sojabohne) lässt Fettpölsterchen gezielt abschmelzen. „Bis zu 10 cm können am Bauch schon nach einer Behandlung reduziert werden“. Mehr Infos unter: www.netzwerk-lipolyse.de

Dr. med. Dieter Rösler · Am Pfannenstiel 11 · 85101 Lenting Tel.: 0 84 56 / 91 34 62 · www.akupunktur-roesler.de gesundheitsmagazin.in, Okt. / Nov. 10

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NATURHEILKUNDE

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Das

Heubad

Lebenselexier Salz

Der Mineralstoff ist mehr als nur ein Gewürz

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Exklusive Heubäder mit Bioheu von steirischen Almwiesen in der Naturheilpraxis Wolfgang Grayer

Nach einleitender Rückenmassage liegt der Gast für ca. 30 Minuten entspannt im Heubad, während die feuchte wohlige Wärme des aufbereiteten Heus seinen Körper umhüllt und zum Schwitzen bringt. Die ätherischen Wirkstoffe der Kräuter erreichen dabei Ihre maximale Heilwirkung. Anschließend ruht der Gast bei einer aromatischen Tasse Kräutertee noch etwa 20 Minuten nach. Die bekannten Heilwirkungen des Heubades sind vielfältig: * ideal bei Muskel- und Gelenkbeschwerden * wirkt tiefenentspannend und regenerierend * entschlackend und entgiftend * stärkt die Immunabwehr * belebt den Stoffwechsel * fördert die Durchblutung Preis pro Behandlung: 48,- EUR Termine können unter Tel. 0841-61223 vereinbart werden.

Völlig ohne? Nein – das funktioniert nicht. Kein Mensch würde ohne Salz überleben können. Der Mineralstoff ist dringend notwendig, um den menschlichen Körper funktionstüchtig zu halten. Natürliches Salz enthält Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium, Phosphor, Jod, Eisen und Zink. Wie wichtig das Salz für den Menschen ist, zeigt sich an den Reaktionen des Körpers, wenn er zu wenig Salz zu sich genommen hat. Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach, es machen sich unangenehme Kopfschmerzen bemerkbar. Da der Körper aber selbst kein Salz produzieren kann, muss es von außen zugefügt werden. Das sollte in der richtigen Dosierung geschehen: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Gesamt-Salzzufuhr aus Lebensmitteln und Speisesalz zum Würzen von sechs Gramm. Doch nicht nur als Gewürz ist Salz gefragt

und geschätzt, es steht auch auf der Liste der Heilmittel, gerade, wenn es um alternative Methoden geht. Die wohl bekannteste „Salztherapie“ entwickelte der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler. „Gesund bleiben kann der Mensch nur, wenn er die nötigen Mineralstoffe in der erforderlichen Menge und im richtigen Verhältnis besitzt," lautete seine Erkenntnis. Viele Heilpraktiker wenden auch heute noch die Therapie, die auf 12 Salzen basiert, an. Noch älter als die SchüsslerSalze ist das Glaubersalz, das bei Fastenkuren zum Einsatz kommt. Bekannt ist es auch als Karlsbader Salz, weil es durch das Eindampfen von Karlsbader Mineralwasser gewonnen wurde. Baden und Durchatmen für die Gesundheit Egal ob am Toten Meer oder in einem klassischen Kurort: bei Hautproblemen wirkt Wasser mit einem hohen Salzanteil heilsam. Solebäder

etwa werden seit langem z.B. bei Schuppenflechte eingesetzt. Das Salzwasser sorgt für eine Entquellung der Hornschichten, erhöht die Hauttemperatur und verbessert die Durchblutung. Auch Badesalze in der heimischen Wanne regen den Kreislauf an und sorgen für neuen Schwung. Bei Atemwegsproblemen kommt das Salz in einer ganz anderen Form zum Einsatz – nicht flüssig, sondern als „feine Brise“. Kuren an Nord- und Ostsee haben eine lange Tradition, mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche Möglichkeiten, vor der eigenen Haustüre salzige Luft einzuatmen – nämlich in einer Salzgrotte. Wie vielseitig einsetzbar der Mineralstoff ist, zeigen weitere Verwendungsmöglichkeiten z.B. als Nasenspülung, zur Mund- und Zahnpflege, als Peeling und und und. Justus von Liebig hatte also vollkommen recht als er sagte: „Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der Kostbarste.“

Einladung zum Vortrag „Diagnose Krebs - was nun?“ 28.10.2010, 19.30 Uhr ELISA Seniorenstift Esplanade 15, Ingolstadt Wolfgang Grayer, Heilpraktiker Stephan Kurzeder, Apotheker Heilpraktiker Wolfgang Greyer

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NATURHEILKUNDE

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DHS – Die Heilpraktikerschule Ingolstadt Seit 14 Jahren erfolgreich in Ingolstadt!

Gebündelte Kompetenz zum Wohle des Patienten Das Heilpraktiker-Netzwerk Sunshine Healing Die Fachgebiete: • Bewegungsapparat • Psychische Probleme • Homöopathie • Hormone/Autoimmun erkrankungen • Invasives Arbeiten (z.B. Infusionstherapie, Schröpfen, Eigenblut therapie) • TCM, Traditionelle Chinesische Medizin • Kinder (AD(H)S, Dyskal kulie, Legasthenie) • Kinderwunsch • Coaching • Schamanische Sitzungen

Astrid Volkmer und Yvonne Ackermann

Helle Räume und ein strahlendes Lächeln – wenn man die neuen Räume des Competence-Center Ingolstadt im blauen Ärztehaus betritt, dann ist der Tatendrang von Yvonne Ackermann und Astrid Volkmer spürbar. Die beiden Powerfrauen arbeiten auf ein großes Ziel hin: „Wir wollen ein Heilpraktiker-Netzwerk etablieren, das einmalig ist in unserer Region“. Die Idee, ein solches Netzwerk zu gründen, hatten Yvonne Ackermann und Astrid Volkmer während ihrer gemeinsamen Ausbildung an der DHS Heilpraktikerschule. „Es gibt viele sehr gut ausgebildete Heilpraktiker, die leider, wenn sie auf sich alleine gestellt arbeiten, kaum Erfolgschancen haben“ , begründet Yvonne Ackermann.

re Patienten die Medikamente, Tees, usw., die in der Praxis verschrieben werden schnell und unkompliziert bekommen“. Auch mit den Ärzten und Therapeuten im Haus soll zusammengearbeitet werden. Außerdem gründen die beiden gerade eine „Hormonselbsthilfegruppe“. Hier sollen Betroffene Hilfe und Ansprechpartner bei Problemen wie zum Beispiel Wechseljahresbeschwerden oder Prostataerkrankungen finden. Denn für Yvonne Ackermann und Astrid Volkmer gilt: „Gemeinsam sind wir stark – zum Wohle unserer Patienten“

Das Konzept von Sunshine Healing ist einfach und genial zugleich: Mehrere Heilpraktiker nutzen die Praxisräume und arbeiten - jeder als Spezialist in seinem Fach – im Team unterstützend zusammen. Für die Patienten kann so eine RundumBetreuung gewährleistet werden. „Denn falls bei einem unserer Heilpraktiker ein Krankheitsfall auftritt, für den er nicht spezialisiert ist, kann er den Patienten einfach an den Kollegen in der selben Praxis verweisen. Im besten Fall kann direkt ein neuer Termin beim Spezialisten ausgemacht werden“, erklärt Astrid Volkmer das Prinzip.

2-jährige berufsbegleitende Heilpraktikerausbildung Samstagskurse • Vormittagskurse • Prüfungsvorbereitung 1-jährige Heilpraktiker-Intensivausbildung Heilpraktiker Psychotherapie („kleiner Heilpraktiker“)

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Sunshine Healing - Competence-Center Ingolstadt CCI Yvonne Ackermann & Astrid Volkmer Schlüterstraße 5, 85049 Ingolstadt, Tel. (0841) 99 37 48 98 info@sunshine-healing.de, www.sunshine-healing.de

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Oha! Jetzt juckt sie wieder, sie schuppt, sie kratzt. Wenn die Außentemperaturen sinken, beginnt für unsere Haut eine wirklich stressige Phase. Draußen ist es bitter kalt, in den Räumen laufen die Heizkörper auf Hochtouren und sorgen für trockene Luft – diese beiden Extreme setzen dem größten Organ des Menschen ordentlich zu. Dazu kommt die (fatale) Tatsache, dass die Haut ausgerechnet im Winter empfindlicher wird. Der Grund ist der fehlende Sonnenschein. Dadurch wird die Haut dünner. Und weil die Talgproduktion bei Kälte nicht so effizient ist wie bei wärmeren Temperaturen, lässt auch hier die Schutzfunktion des Talgs nach. Deswegen sollte man sich gerade jetzt intensiv um seine Haut kümmern und eine Austrocknung vermeiden. Hier ein paar Tipps:

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Neues Abnehmprogramm in Ingolstadt mit Patin Agnes Krumwiede

Die Patenschaft für M.O.B.I.L.I.S übernimmt Anges Krumwiede, MdB

M.O.B.I.L.I.S. steht für Multizentrisch Organisierte Bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung In Selbstverantwortung. Hinter diesem, etwas sperrigen, Titel steckt ein Abnehmprogramm, das in Deutschland bereits an 130 Standorten angeboten wird. In Ingolstadt unterstützt die BARMER GEK das Projekt. Ziel des

bundesweit größten ambulanten Adipositas(=Fettleibigkeit)-Schulungsprogramms ist es durch einen bewegten und gesunden Lebensstil dauerhaft Übergewicht abzubauen. „Sechs bis acht Prozent der Krankheitskosten im Gesundheitsweisen sind der Adipositas zuzuschreiben,“ sagt André Krauß von der BARMER GEK. Jeder fünfte Deut-

gesundheitsmagazin.in, Okt. / Nov. 10

sche ist adipös - Tendenz steigend. Übergewicht ist bekanntermaßen ein ernstes Gesundheitsrisiko und gilt als Ursache für eine Reihe chronischer Erkrankungen. Das Schulungsprogramm M.O.B.I.L.I.S. setzt genau an diesem Punkt an. M.O.B.I.L.I.S verlangt ein hohes Maß an Eigeninitiative und setzt - mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und einem gezielten Verhaltenstraining - auf eine dauerhafte Lebensstiländerung. Der „weiße Fleck“ Ingolstadt wird ab Mitte November geschlossen: Die erste M.O.B.I.L.I.S.-Gruppe mit 15 Teilnehmern geht an den Start. Betreut wird sie von Dr. med. Elfriede Imhof (Ärztin), Sigrid Helmer (Ernährungstrainerin), Stefan Penther (Bewegungstrainer) und Ines Walter-Schnell (Psychologin). M.O.B.I.L.I.S.-Ärztin Dr. Elfriede Imhof stellte klar: „Wir behan-

deln hier keine Schönheitsfehler oder Modeerscheinung, Adipositas ist eine Krankheit und unser Programm eine Therapie.“ Mit einem Gewichtsverlust von sechs bis sieben Kilogramm sei man schon „sehr zufrieden.“ Die Patin

des Projekts in Ingolstadt ist die Grüne-Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt es auch im Internet unter www.mobilisprogramm.de.

Bewegt Abnehmen mit anteiliger Kostenübernahme durch die Krankenkasse Anmeldung: Dr. Imhof Tel.: 0841 / 3 70 83 70 Seite 11


GESUNDHEIT AKTUELL

Grippeschutzimpfung Ein Gesundheitstipp von Dr. Semmler Die Grippe ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch das Influenza-Virus verursacht wird. Die Übertragung erfolgt meist durch Tröpfcheninfektion (z.B. Husten, Niesen) von Mensch zu Mensch. Das Grippevirus schädigt die Schleimhaut der Atemwege, wodurch der Körper für weitere schwere Infektionen anfälliger wird. Gefährliche Komplikationen wie Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung können die Folge sein. Grippe ist die Infektionskrankheit, an der in Deutschland die meisten Menschen versterben. Bei jungen, gesunden Menschen verläuft die Erkrankung meist ohne Komplikationen, oft vergehen aber bis zur völligen Genesung vier bis sechs Wochen. Für Ältere sowie Personen mit Vorerkrankungen bzw. Abwehrschwäche ist sie aber eine tödliche Bedrohung. Die Grippeimpfung wird von der ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen für: • Menschen über 60 Jahren

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• Personen mit Grunderkran kungen des Herz-Kreislauf System, der Atemwege, des Nervensystems, des Stoffwech selsystems, des Immunsystems sowie von Leber und Niere • Bewohner in Alten- und Pflegeheimen • Menschen, die oft mit anderen Personen in Kontakt kommen • Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, bei Grunderkrankung schon ab dem 1. Schwangerschaftsdrittel Die Impfung ist für Kinder ab dem 6. Lebensmonat möglich. Sie muss jährlich wiederholt werden, denn das Virus ändert seine Struktur jedes Jahr. Bis die Grippewelle Europa erreicht hat müssen Wissenschaftler die neuen Viren identifizieren und wirksame Impfstoffe entwickeln. Die Grippezeit auf der Nordhalbkugel reicht von Dezember bis April (auf der Südhalbkugel von Juni bis Oktober). Der Grippeimpfstoff ist ein sogenannter Totimpfstoff, der nur

noch aus Grippevirusbestandteilen besteht, die die Krankheit nicht auslösen können. Der Grippeimpfstoff für die Saison 2010/2011 enthält neben Komponenten der saisonalen Grippe – Erreger auch solche des Pandemie – Virus H1N1. Das heißt, der Impfstoff schützt auch vor einer „Schweinegrippe“ – Infektion. Es besteht also keine Impfempfehlung für eine spezielle „Schweinegrippeimpfung“. Eine einmalige Impfung ist ausreichend, der Impfschutz beginnt etwa 2 Wochen nach der Impfung. Der Impfschutz ist sehr zuverlässig, Zeitabstände zu anderen Impfungen müssen nicht beachtet werden. Die Grippeimpfung wird in der Regel sehr gut vertragen. Gelegentlich kommt es zu Reaktionen an der Einstichstelle (Rötung, Schwellung, Schmerzen) sowie Allgemeinreaktionen (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, leichtes Fieber). Schwere Nebenwirkungen sind äußerst selten. Nicht gegen Grippe geimpft werden darf bei echter Hühnereiweiß-Allergie, da dies im Impfstoff enthalten ist.

Hausarztzentrum Goethestraße 115, Berliner Straße 7b Eichenwaldstr., Gerolfing

www.hausarztzentrum-ingolstadt.de Ärztliche Leitung: Dr. med. Anton Böhm Dres. Semmler, Stirner, Böhm, Geisheimer, Zimmer, Hofbeck, Münch, Friess Hausarztzentrum Goethestraße 115, Ingolstadt Tel.: 0841 56184 · Fax: 0841 920327 Mo/Di/Do: 8-13 Uhr; 16-19 Uh Mi/Fr: 8-15 Uhr · Sa: 9-10 Uhr

Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Naturheilverfahren, Betriebs-, Verkehrs-, Reise- und Sportmedizin, Akupunktur, Psycho- und Chirotherapie, Palliativ-, Intensiv- und Notfallmedizin gesundheitsmagazin.in, Okt. / Nov. 10


GESUNDHEIT AKTUELL

Mehr Lebensqualität und bessere „Einstellung“

Gemeinsame Aktion der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und Novo Nordisk für für Menschen mit Typ 2 Diabetes

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Nur jeder vierte Mensch mit Typ 2 Diabetes erreicht ein leitliniengerechtes Behandlungsziel mit einem Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) unter 6,5 Prozent.1 Werden die individuellen Therapieziele nicht erreicht, so steigt die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen. Die DiabetesStiftung DDS und Novo Nordisk starten deshalb ab September 2010 unter dem Motto „Diabetes im Blick: Wir packen es an!“ eine bundesweite Fragebogenaktion für Menschen mit bereits diagnostiziertem Typ 2 Diabetes und Gesundheitsbewusste. Gesundheitscheck FINDRISK Dieser Fragebogen ist der etablierte Gesundheitscheck FINDRISK der DDS, mit dem das Risiko von Nicht-Diabetikern ermittelt werden kann, in den nächsten 10 Jahren einen Typ 2 Diabetes zu entwickeln – online unter www. diabetes-risiko.de Persönlicher Risiko- und Lebensqualitäts-Check Mit dem von der DDS und Novo Nordisk neu entwickelten Fragebogen zum persönlichen Risiko und zur Lebensqualität können

Menschen mit Typ 2 Diabetes ihre eigene körperliche und emotionale Verfassung dokumentieren. Der persönliche Risiko- und Lebensqualitäts-Check beinhaltet Fragen zu physischen und psychischen Parametern, die es gilt, möglichst gut „im Griff“ zu haben. Die Auswertung kann keine Antwort auf eine ideale Behandlung geben, denn diese hängt mit dem individuellen Krankheitsbild und der Selbstmotivation des Betroffenen zusammen und muss eine Angelegenheit zwischen Arzt und Patient bleiben. Der persönliche Risiko- und Lebensqualitäts-Check ermöglicht einen guten Überblick persönlicher Merkmale und des gesundheitlichen Befindens im Zusammenhang mit den Behandlungszielen der betroffenen Menschen mit Diabetes. Die Einstellung des Patienten zählt Die Erhaltung der Gesundheit durch medizinische Beratung und Therapie ist eine Seite der Medaille. Eigenverantwortung ist die andere. „Die mit dem Arzt vereinbarten Ziele sollte jeder eigenverantwortlich unter der bestmöglichen The-

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rapie überwachen und umsetzen können. Persönliche Unzufriedenheit geht oft Hand in Hand mit einer unzureichenden Behandlung, was das Risiko für Folgeerkrankungen steigert und eine zusätzliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bedeutet“, kommentiert Dr. Andreas Liebl, Chefarzt des Diabetes- und Stoffwechselzentrums und der Abteilung Innere Medizin an der m&i-Fachklinik in Bad Heilbrunn. „Der persönliche Risiko- und Lebensqualitäts-Check soll dabei helfen, die Krankheit physisch und psychisch besser anzupacken.“ Seit September läuft die Fragebogen-Aktion bundesweit in teilnehmenden Apotheken. Unter www.diabetes-im-blick. de können alle Termine zur bundesweiten Apotheken-Aktion eingesehen sowie viele weiterführende Informationen für mehr Lebensqualität mit Typ 2 Diabetes abgerufen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, die beiden Fragebögen online auszufüllen und ausgedruckt mit dem Arzt oder Apotheker zu besprechen.

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Wissenswerte Leberwerte

Das Motto des Deutschen Lebertags am 20. November sollte jeder beherzigen

Kompressionsstrümpfe in Knallfarben Überraschendes im medizinischen Fachhandel klingen ab. Die Knöchel sind am Abend sichtbar, die Schuhe immer noch bequem. Medizinische Kompressionsstrümpfe sind nicht

verschreibungspflichtig. Bei Notwendigkeit werden sie vom Arzt verordnet, die Krankenkasse trägt den Großteil der Kosten.

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Farben Augenblick. Farben für für denden Augenblick. KOMPRESSIONSSTRÜMPFE

(djd/pt). "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß", sagt der Volksmund. Leider scheint es so, als ob Millionen von Bundesbürgern diesem Sprichwort nur allzu bereitwillig folgen, wenn es um ihre Gesundheit geht. Dies trifft insbesondere auf eine lebenswichtige Schaltzentrale des menschlichen Körpers zu, deren Signale oft nur schwer zu verstehen sind - die Leber. Das ist gefährlich, denn das Organ arbeitet rund um die Uhr daran, das Blut zu reinigen, die Entgiftung von Alkohol, Arzneimitteln und Giften aus der Nahrung zu bewerkstelligen, überalterte rote Blutkörperchen abzubauen sowie Eisen und Vitamine zu speichern. Gerät sie jedoch aus dem Takt, dann äußert sich dies nicht selten in uncharakteristischen Beschwerden. So können Müdigkeit, Druck im rechten Oberbauch, Konzentrationsstörungen, Übelkeit oder starkes Hautjucken bei einer Lebererkrankung auftreten. An die eigene Nase fassen "Umso wichtiger ist es für jeden Einzelnen, beim Gang zum Hausarzt wenigstens einmal im Jahr darauf zu bestehen, dass dieser Blut abnimmt und die Leberwerte überprüft", sagt

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Professor Dr. Claus Niederau, Vorstand der Deutschen Leberhilfe e. V. und Mitglied des Vorstands der Deutschen Leberstiftung. Darauf wolle auch der 11. Deutsche Lebertag aufmerksam machen, der in diesem Jahr am 20. November stattfindet. Dessen Ausrichter - die Deutsche Leberhilfe e. V., die Deutsche Leberstiftung und die Gastro Liga e. V. - haben die diesjährigen Aktionen aus gutem Grund unter das Motto "Wissenswerte Leberwerte" gestellt. Auf der Website www.lebertag.org finden Interessierte Informationen zu regionalen Veranstaltungen und Hintergrundinformationen. Kein Kavaliersdelikt Tatsächlich gehören erhöhte Leberwerte zum Alltag der hausärztlichen Praxis und sind mitnichten ein Kavaliersdelikt. Stolze zehn bis 15 Prozent der Patienten in Allgemeinpraxen haben einen erhöhten Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT)-Wert. Nicht nur Alkohol, sondern auch eine Fettleber durch Übergewicht, eine Hepatitisinfektion oder Nebenwirkungen durch Medikamente können die Leber belasten und in einigen Fällen sogar ernsthaft bedrohen.

Farben für den Augenblick. (djd/pt). Ausgeleierte Venen, Krampfadern oder verästelte Besenreiser betreffen viele Frauen. Abends sind die Beine schwer, die Knöchel dick und die Schuhe eng. Verordnet der Arzt einen Kompressionsstrumpf, ist Ablehnung oft vorprogrammiert. Hersteller wie beispielsweise medi haben darauf reagiert und Strümpfe in trendigen Farben wie Lila, Orange und Schokolade auf den Markt gebracht. Wer es glitzernd mag, lässt den Strumpf mit Kristallen veredeln. Die Optik ist eigentlich Nebensache - entscheidend ist die medizinische Kompression. Sie nützt den Venen, weil sie ihnen Druck macht. Die Strümpfe haben einen unsichtbar eingestrickten Druckverlauf, der von der Fessel bis zur Leiste abnimmt. So werden die Venen in Form gebracht. Die kleinen, in den Venen liegenden Klappen schließen wieder. Sie können das Blut nun schneller zum Herzen pumpen. Schwellungen, Spannungsgefühle und Schmerzen

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GESUNDHEIT AKTUELL

Gesunde Ernährung auch im Büroalltag „Personal-Best-Dinner“-Kochkurs im Brezl‘s in Ingolstadt

„Du bist, was du isst“ - gar nicht so einfach, diesen Leitsatz im täglichen Berufsleben umzusetzen. Sich bei Bürostress und kurzen Mittagspausen auch noch gesund zu ernähren ist für viele schwierig, dachte sich Markus Riedl, Personal-Trainer im Lifepark Max in In-

golstadt. Und promt kam ihm die Idee daran, gemeinsam mit vier Restaurants in Ingolstadt, etwas zu ändern. Herausgekommen ist dabei das „Personal-Best-Dinner“ - ein Programm, bei dem die teilnehmenden Gastronomen gesunde Gerichte (auf der Karte speziell gekennzeichnet) anbieten.

Parallel dazu sollen in Zukunft Kochkurse in den Restaurants stattfinden. Den Anfang machte bereits das Brezl‘s am Paradeplatz. Dort zeigte Koch Johann Reder den Gästen - darunter auch Rennfahrer Patrick Schranner, wie man ganz einfach und schnell ein gesundes und leckeres 3-Gänge-Menü

zaubern kann. Es gab Ratatouille, eine Fenchel-Zwiebelpfanne mit Zanderfilet und Seehecht sowie Briam (Griechische Gemüsespezialität mit Feta) mit Geflügelbrüstchen. Bei der Zubereitung wurde auf Salz weitestgehend verzichtet - gewürzt wurde mit frischen Kräutern. Natürlich wurde nicht nur ge-

kocht - dass gesunde Küche auch lecker schmeckt, davon konnten sich die Gäste im Anschluss selbst überzeugen.

oder gegrilltem Fleisch, wird aber auch als erfrischender Nachtisch serviert. Mit seiner enormen Sortenvielfalt ist der Kürbis in der Küche vielseitig wie kaum ein anderes Gemüse. Er lässt sich braten, grillen, dünsten, überbacken, kochen, einlegen, pürieren und noch mehr. Man kann ihn süß oder pikant zubereiten, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Fleisch des Kürbisses enthält wenig Kalorien, dafür einige wichtige Nährstoffe

und gesundhe i t s f ö r dernde Stoffe. Kerne und Öle sind dagegen Kalorienbomben, in denen aber auch viel Gutes steckt.

Für alle, die jetzt Appetitt bekommen haben: Das Brezl‘s bietet ab sofort verschiedene gesunde, leichte „Personal-Best-Dinner“-Gerichte an.

Winterzeit ist Kohlzeit

Gesund, kalorienarm und voll mit wichtigen Nährstoffen Auch die kalte Jahreszeit hat etwas frisches zu bieten: schließlich ist Winterzeit bekanntlich Kohlzeit. Groß und klein, grün und weiß, herzhaft und zart – Kohl gibt es in verschiedenen Varianten und ist in der gesunden Winterküche ein gern gesehener Gast. Weißkohl, Rotkohl, Wirsing und Co. sind kalorienarm und gleichzeitig reich an gesunden Nährstoffen: besonders hoch ist ihr Anteil an Vitamin C, das vor allem in den Wintermonaten vor Erkältungen schützen soll. Kohl ist das älteste Blattgemüse der Welt, schon die alten Römer wussten die Qualitäten des Kohls zu schätzen. Nach und nach züchtete man die verschiedensten Sorten, die nicht nur als Gaumenfreuden, sondern auch als Arzneimittel heißbegehrt

waren. Heute noch werden in der Naturheilkunde Umschläge aus weich gepressten rohen Kohlblättern gegen verschiedene Beschwerden angewendet. Als Beispiel kann hier der Grünkohl dienen: mit 4 Milligramm pro hundert Gramm hat der Grünkohl von allen Kohlsorten den höchsten Gehalt an Karotin. Des weiteren enthält er auch sehr viel Vitamin C. Mit 114 Milligramm pro hundert Gramm kommt er direkt hinter Paprika, als Vitamin C-Bombe gilt. Das deftige Wintergemüse enthält außerdem ein wenig bekanntes Vitamin: die Folsäure. Folsäure ist unter anderem zuständig für die Versorgung der Nervenzellen in unserem Körper und gilt hier in Deutschland als Mangelvitamin.

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Bei der Zubereitung aller Kohlsorten sollte man etwas Wichtiges beachten: das Gemüse muss schonend behandelt werden, um seine wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Kohlgerichte dürfen nur heißgemacht werden, auf keinen Fall jedoch gekocht werden. Ebenfalls reich an gesunden Nährstoffen sind Kürbisse. Das gerade an Halloween gegehrte Gemüse ist eine der ältesten Kulturpflanzen Europas. Wer mag die leuchtend gelb-orange Kürbissuppe nicht gerne, die es einem besonders in den dunklen Monaten warm ums Herz werden lässt? Aber auch als Beilage mit seinem pikant-fruchtigen Aroma schmeckt er gut zu gebratenem

Lassen Sie sich also in der kalten Jahreszeit nicht unterkriegen, wie beschrieben, kann man sich leckere Kohl- und Kürbismahlzeiten zubereiten, die einen das Warten auf den Sommer verkürzen und auch noch richtig lecker sind. Probieren Sie es aus!

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GESUNDHEIT AKTUELL

Audi BKK und GO IN e.V. strukturieren Facharztvertrag neu Patienten weiterhin sicherstellen. • Facharztvertrag mit GO IN e.V. läuft zum 31. Dezember 2010 aus • Neue Verträge sollen die Versorgung verbessern • Offener Dialog mit den Fach arztgruppen gesucht

Die Audi BKK und GO IN e.V. haben sich auf eine Beendigung des Rahmenvertrages zur regionalen fachärztlichen Versorgung zum 31. Dezember 2010 geeinigt. Die Vorteile für die teilnehmenden Fachärzte wurden durch die Entwicklung im Gesundheitswesen in Teilbereichen überholt. Um weiterhin Mehrwerte bieten zu können, sollen spezifische und indikationsbezogene Kontrakte den alten Vertrag ersetzen und so die Vorteile für die

Der am 5. Juni 2009 geschlossene Vertrag wurde unterzeichnet, um die fachärztliche Vergütung zu stärken. Zu diesem Zeitpunkt war der Abschluss ein innovativer und richtiger Schritt. Seitdem haben Gesetzesänderungen sowie Honorarreformen bei der ärztlichen Vergütung dazu geführt, dass Fachärzte nicht mehr von den geplanten Vorteilen profitieren. Neue Verhandlungen und Verträge mit GO IN sind daher notwendig, um die innovativen Versorgungskonzepte der Vertragspartner an die

derzeitigen Rahmenbedingungen anzupassen. „Wir werden das gute Verhältnis zu den Ärzten in der Region nutzen, um neue und spezifische Verträge mit den verschiedenen Facharztgruppen im Praxisnetz GO IN abzuschließen, um weiterhin die Vorteile für unsere Versicherten sicher zu stellen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Audi BKK, Gerhard Fuchs. Die Audi BKK wird dabei offen auf die Ärzteschaft zugehen: „Die gewonnen Erfahrungen des letzten Jahres werden in die Ausgestaltung der neuen Verträge einfließen. Die Audi BKK wird in einen konstruktiven Dialog mit GO IN und den Fachärzten treten – lediglich die gesetzlichen Rahmenbedingungen geben uns dabei die Grenzen vor.“ Ein wichtiges Ziel der neuen Verträge wird die Komplexitätsreduktion der Abrechnungssystematik sein.

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Einladung zum Vortrag

„Stress - Verarbeitung und Bewältigung“ Referent: Dr. med. Marco Münnighoff Wann?

Donnerstag, 2. Dezember ab 19 Uhr

Wo?

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Unkostenbeitrag: 3,- Euro Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Platzreservierung unter Tel. 0841/95154-117 (vormittags 9 - 12 Uhr) gebeten.

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Und da ist sie wieder - die Erkältungssaison Erste Hilfe bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit

(djd/pt). Wenn rundherum alle husten und schnupfen, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis es einen selbst trifft. Erkältungskrankheiten werden über eine Tröpfcheninfektion übertragen, wobei die Atemwege mit Viren infiziert werden. Ein starkes Immunsystem kann helfen, sich vor der Ansteckung zu schützen.

Wenn rundherum schon alle husten und prusten, ist es nur eine Frage der Zeit, wann es einen selbst erwischt. Foto: djd/tetesept

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So haben Viren schlechte Chancen Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und körperliche Bewegung stärken das Immunsystem und machen es fit gegen Erkältungsviren. Stress hingegen erhöht die Anfälligkeit und Erkältungsviren haben leichtes Spiel. Deshalb heißt es, spätestens zur Erkältungssaison auf ausreichende Ruhe und eine vitaminund abwechslungsreiche Ernäh-

rung zu achten. Mediziner raten auch, durch die Nase zu atmen, denn die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut bilden eine gute Barriere gegen das Eindringen von Krankheitskeimen. Daneben hat sich häufiges Händewaschen bewährt, denn die Erreger können nicht nur über Niesen und Husten übertragen werden, sondern befinden sich beispielsweise auch auf Türklinken oder den Griffen von Einkaufswagen. Hausmittel gegen Erkältung Ist die Erkältung schon im Anmarsch, gilt es, viel zu trinken. So erhalten die Schleimhäute genug Feuchtigkeit und können die Viren besser abwehren. Während Tees mit Spitzwegerich und Thymian die Bronchien beruhigen, lindert eine heiße Zitrone mit Honig Halsschmerzen. Auch ei-

ne selbst gemachte Hühnerbrühe hilft gegen die laufende Nase. Ihre entzündungshemmende Wirkung wurde längst wissenschaftlich nachgewiesen. Nebenbei befeuchtet der heiße Dampf die Schleimhäute, was den Abfluss des Sekrets in den Atemwegen fördert. Besonders wohltuend wirken auch Bäder mit den ätherischen Ölen von Eukalyptus, Thymian und Kiefernnadel, wie sie beispielsweise im Erkältungsbad von tetesept (erhältlich in Drogeriemärkten und Apotheken) kombiniert sind. Im Zusammenspiel mit dem warmen Wasser werden die Atemwege spürbar befreit und Erkältungsbeschwerden wie Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen lassen nach. Am besten geht man nach dem Baden sofort ins Bett, denn Schlaf ist bei einer Erkältung immer noch die beste Medizin.

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Ingolstadt Harderstraße 12 08 41/88 69 800 Ingolstadt Münchener Straße 144 08 41/13 26 071 Schrobenhausen Bahnhofstr. 5 0 82 52/8 15 33

News vom Fuß… Die Ursachen Ihrer Schmerzen zu finden und aktiv zu lösen, anstelle diese passiv durch orthopädische Einlagen zu lindern - dafür steht die Podo-Postural-Therapie! Grundsätzliches: Unser knöchernes Skelett wird durch Bänder, Muskeln und Sehnen in Form gehalten. Fußfehlstellungen haben meist die Ursache einer Muskelschwäche, wodurch sich die Längs- und Querwölbung des Fußes senkt (Senk-Spreizfuß / Knickfuß / Plattfuß). Stützt man diese Fußgewölbe mit orthopädischen Einlagen ab und hebt diese Gewölbe an, passiert folgendes: Die geschwächten Muskelgruppen (eigentliche Ursache), die für die natürliche Verspannung und Aufrichtung der Gewölbe zuständig sind, werden zusätzlich von ihrer Funktion entlastet und bauen noch mehr ab, wodurch sich die Fehlstellung erheblich verschlechtert. Durch die Absenkung verdrehen sich Gelenke, Sehnen verkürzen sich und die natürliche Abrollbewegung des Fußes wird blockiert. Fazit: Einlagen schwächen die Muskulatur und verschlechtern die Fehlstellung zunehmend. Kurzzeitige Symptom-Behandlung, dauerhafte Verschlechterung, wodurch Patienten nicht mehr ohne orthopädische Einlagen beschwerdefrei gehen können. Die Ursachen erkennen & gezielt therapieren: Prof. Dr. René Jaques Bourdiol, ein Neurologe aus Frankreich, entwickelte gemeinsam mit einem Chirurgen vor 40 Jahren aufgrund von wissenschaftlich fundierten Forschungsergebnissen die Podologie. Der holländische Podologe Derks hat dieses Prinzip mit einer speziellen Rechenmethode zur Körperbefundung perfektioniert. Nach der Ausbildung zum Podo-Postural-Therapeuten in Niederland brachten wir 2009 die erfolgreiche Therapiemethode als erster Anwender nach Süddeutschland. Wir beschäftigen uns mit vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen im Bereich des Bewegungsapparats, vorwiegend des Fußes. Die Behandlung umfasst Fußbeschwerden, Fehlstellungen und deren Folgeschäden, auch die meist daraus resultierenden Beschwerden des Bewegungsapparates können von uns erkannt und behandelt werden. Man spricht von der nichtärztlichen Heilkunde am Fuß, der durchaus ganzheitsmedizinische Bedeutung bei-

gemessen werden kann. Unsere Behandlung mit Therapiesohlen erfordert von Patienten und Ärzten ein grundlegendes Umdenken, da wir keine herkömmlichen mechanischen orthopädischen Stützen verwenden. Wir analysieren den Patienten in der Bewegung, da sich hierbei alle biodynamischen Abläufe bestens und genauestens beurteilen lassen (wie verhält sich der Körper / Fuß beim Gehen).

Wir untersuchen und behandeln ausschließlich auf Termin, darum bitten wir um telefonische Terminvereinbarung. Beratungs- & Voruntersuchungstermine sind kostenfrei.

Therapiesohlen® (Pat.2010)

Orthopädie-Schuhtechnik Meister, Podo-PosturalTherapeut Marcus Schwesinger

Wir behandeln:

Therapiesohlen sind nur wenige Millimeter dünne Sohlen (ca. 2 mm), versehen mit aktivierenden Elementen, die je nach Patient und Beschwerden individuell entworfen und in unserer Manufaktur angefertigt werden. Durch gezieltes Setzen von podologischen Elelemten werden Muskeln aktiviert oder verkürzte Sehnen entspannt und somit eine Korrektur der Fehlstellung eingeleitet (einzelne Muskeln werden trainiert / Gewölbe richten sich auf / Blockaden lösen sich / und Gelenke werden entlastet).

Nachweisbarer Erfolg

Nach 6 Monaten Tragen der Therapiesohlen / Sportsohlen bitten wir unsere Patienten zu einen Kontrolltermin. Bei diesem Termin wird erneut eine dynamische Untersuchung des Bewegungsablaufes vorgenommen, um die daraus resultierenden Werte und Abdrücke mit den ersten Analyseergebnissen zu vergleichen.

• Hallux valgus Deformitäten • Zehen- & Gelenks deformitäten (Krallen & Hammerzehen ) • Vorfußschmerzen (Spreizfuß, Metatar salgie) • übermäßige Hornhautbildung • Achillessehnen- & Fersenschmerzen • Schleimbeutelent zündungen • Brennende Fußsohlen • Taubheitsgefühle der Zehen • Knie- & Hüftbeschwerden • Knick-, Senk-, Spreiz-, Hohl- & Plattfüße • Hallux limitus & rigidus (Bewegungsein schränkung der Groß & Kleinzehen) • Haglundfersen • Sichelfußfehlstellungen • Prof. Sportversorgungen

www.therapiesohlen.de - Privatkassen und Krankenkassen

Blickpunkt Wochenende KW 36 / 2010

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GESUNDES INGOLSTADT

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„Können Sie das Wort Schweinegrippe noch hören?“ Aktiv für eine gesunde Stadt: Das Gesundheitsamt Ingolstadt kümmert sich um mehr als Sie erwarten. Interview mit der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Elisabeth Schneider

Dr. Elisabeth Schneider

Frau Dr. Schneider, wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Gesundheitsamt? Das Gesundheitsamt hat derzeit 40 MitarbeiterInnen, die sich auf 28 Stellen verteilen. Hinzu kommen je sechs amtliche Tierärzte und Fleischkontrolleure, die mit unterschiedlichen Zeitkontingenten in Schlachthof, Geflügelschlachthof und Fleisch- Zerlege- Betrieben eingesetzt sind. Unschwer abzuleiten ist, dass bei uns familienfreundlich mit unterschiedlichen ArbeitszeitModellen gearbeitet wird. Worum genau kümmert sich das Gesundheitsamt? Das Spektrum der im Gesundheitsamt gebündelten Aufgaben

ist sehr breit. Grob lässt sich das schon an der Aufteilung in die drei Sachgebiete Humanmedizin, Veterinärmedizin und Lebensmittelüberwachung erkennen. Doch in jedem dieser Sachgebiete gibt es wieder eine ganze Palette an Aufgaben, die kaum kurz und knapp zu umreißen sind. Ganz pauschal gesagt, liegt in den Bereichen Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung ein Schwerpunkt auf der Überwachung der Herstellung und Bearbeitung von Lebensmitteln— auch tierischer Herkunft—und der entsprechenden Betriebsstätten. Für die Veterinäre liegen weitere Aufgaben im Tierschutz, in der Tierseuchenbekämpfung, in der Überwachung des Verkehrs mit Arzneimitteln für Tiere. Im humanmedizinischen Sachgebiet reicht der Aufgabenkatalog von der Überwachung von Trinkund Badewasser, meldepflichtigen Infektionskrankheiten oder des Verkehrs mit Betäubungsmitteln bis hin zur Berufsaufsicht über Mitglieder anerkannter Heilhilfsberufe, wie Hebammen, Physiotherapeuten u.ä., bis zur Bündelung des Neugeborenen- Screenings und der Überprüfung und Bearbeitung der Todesbescheinigungen aller in Ingolstadt verstorbenen Personen. Weitere Aufgaben liegen in der Hy-

gieneaufsicht, in der typischen Gutachtertätigkeit, im SchuleingangsScreening, in der Überprüfung von Heilpraktiker-„Aspiranten“ oder aber in der Beratung zu Impfungen, zu AIDS, zu sexuell übertragbaren Infektionen, zu chronischen und seelischen Erkrankungen, zu umweltmedizinischen Problemen. Darüber hinaus gehören zum humanmedizinischen Sachgebiet die Bereiche Suchtprävention (nicht Suchtberatung!), Selbsthilfeförderung, Gesundheitsförderung und die anerkannte Stelle für Schwangerschaftsberatung. Wofür wird am meisten Zeit verwendet? Für alle aufgezählten Bereiche brauchen wir Zeit, wobei der Bedarf schwankt und jeweils das aktuell Drängendste und Wichtigste auf Kosten anderer Aufgaben zu erledigen ist. So wurde etwa im vergangenen Jahr, ganz pauschal gesagt, sicher die meiste Kapazität durch die Schweinegrippe gebunden; konnten wir in diesem Jahr dafür einen Schwerpunkt auf die Hygieneaufsicht in Tätowierstudios und Fußpflegepraxen setzen. Können Sie das Wort Schweinegrippe noch hören? Selbstverständlich hat die Schwei-

negrippe auch bei uns ihre Spuren hinterlassen, und wir sind froh, dass wir in diesem Jahr bisher von einem ähnlichen Ereignis verschont geblieben sind; wobei ich mich an ähnliche Aufregung im Zusammenhang mit BSE und mit vermeintlichen Milzbrandanschlägen noch gut erinnere und weiß, dass wir über kurz oder lang wieder allzu dick „im Geschäft“ sein werden. Was war das abschreckendste Erlebnis in Sachen Einhaltung der Hygienevorschriften? Da kann ich Gott sei Dank mit nichts aufwarten. Bei unseren infektionshygienischen Überprüfungen wird zwar immer etwas gefunden, schließlich kommt es selbst in den geordnetsten Bereichen gelegentlich zu Nachlässigkeit oder zu Betriebsblindheit; dann drängen wir dort auch auf entsprechende Abhilfe. Aber etwas wirklich Abschreckendes haben wir in unseren Zuständigkeitsbereichen (noch) nicht gefunden. Tatsächlich abschreckend können allerdings Einsätze bei verwahrlosten Personen oder zur Leichenschau bei länger zurückliegendem Todeseintritt sein. Auch der Sozialdienst ist im Ge-

sundheitsamt verankert, welche Bereiche decken Sie hier alles ab? Die Tätigkeit der Sozialpädagogen im Gesundheitsamt ist ganz klar den Bereichen Schwangerenberatung, Suchtprävention und Selbsthife (- kontaktstelle!) zugeordnet, und es wird hier eine erstaunliche Projektfülle angeboten. An wen sollte sich eine Mutter zuerst wenden, wenn ihr Kind komischen Ausschlag hat? Ganz klar an ihren Kinderarzt! Falls sich hinter dem Ausschlag eine meldepflichtige Infektionserkrankung verbirgt, muss dann der behandelnde Arzt uns informieren, und je nach Fall setzen wir uns dann mit der Mutter in Verbindung. Mit welchen Organisationen arbeiten Sie alles zusammen? Stadtintern arbeiten wir mit allen Behörden zusammen, die unsere Mitarbeit brauchen können. Außerdem arbeiten wir vor allem im Bereich Kindergesundheit viel mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zusammen. Und über diverse Projekte gibt es immer wieder Zusammenarbeit mit dem RobertKoch- Institut in Berlin. (ek)

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MEDIZINRECHT

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Verdacht eines Behandlungsfehlers - Was tun?

Rechtsanwältin Arabella Mattes, Kanzlei Käbisch, Gietl & Kollegen

Ärzte sind auch nur Menschen. Schätzungen zu Folge kommt es in Deutschland jährlich zu 400.000 ärztlichen Behandlungsfehlern. Zu den sog. Behandlungsfehlern zählen rein medizinische Fehler (z.B. unzureichende Befunderhebungen, Diagnose- oder Therapiefehler), aber auch organisatorische Fehler und Fehler zuarbeitender oder nachgeordneter Personen. Auch die fehlende oder unvollständige Aufklärung über die Risiken des medizinischen Eingriffs oder das Unterlassen der wirtschaftlichen Aufklärung gehören dazu. Behandlungsfehler stellen Pflichtverletzungen aus dem Behandlungsvertrag und zugleich unerlaubte Handlungen dar, die Schadensersatz- und Schmerzensgeldsansprüche nach sich ziehen können. Der Schadensersatz umfasst zum Beispiel die Kosten für eine zusätzliche Heilbehandlung, Nachbehandlung, Rehabilitationsmaßnahmen, Transportkosten, Verdienstausfall oder -minderung, Pflegekosten, Kosten für eine Haushaltshilfe etc. .

Ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht, kann nur mit Hilfe eines medizinischen Gutachters festgestellt werden. Hierfür muss der geschädigte Patient zunächst seine Behandlungsunterlagen einsehen und auf eigene Kosten Kopien anfertigen lassen. Ratsam ist es, so früh wie möglich alles zu notieren, was im Zusammenhang mit der vermuteten fehlerhaften Behandlung von Bedeutung sein könnte (Namen der behandelnden Ärzte, Untersuchungs- und Behandlungstermine, Gespräche, Zeugen, etc.). Neben Gutachterkommissionen/ Schlichtungsstellen der örtlichen Landesärztekammern bieten die gesetzlichen Krankenkassen eine kostenlose Begutachtung durch den medizinischen Dienst (MDK) an. Kostenpflichtig kann auch ein Privatgutachten in Auftrag gegeben werden. Kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass ein Behandlungsfehler vorliegt, hat der Patient in der Regel zu beweisen, dass der Behandlungsfehler für die Verschlechterung des Gesundheitsschadens ursächlich war und der Arzt schuldhaft gehandelt hat. Eine Umkehr der Beweislast kommt nur in Betracht, wenn Verstöße gegen elementare Behandlungsregeln und elementare Erkenntnisse der Medizin im Raum stehen. Dann muss der Arzt beweisen, dass seine Behandlung fehlerfrei war. Leider sind die Haftpflichtversicherungen der Ärzte häufig zu keiner außergerichtlichen Schadensregulierung bereit. Der Gang zum Gericht ist dann unvermeidbar.

Rechtsanwälte Käbisch, Gietl und Kollegen

Gynmasiumstraße 25, 85049 Ingolstadt Tel. 08 41/9 35 13-0, www.kanzlei-kaebisch.de

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Die ärztliche Schweigepflicht Ein Wegweiser für Ärzte

Rechtsanwältin Andrea Münnighoff, Fachanwältin für Medizinrecht

Eine im Interesse des Persönlichkeitsrechts des Patienten sehr wichtige Vorschrift in der Berufsordnung für Ärzte ist die Schweigepflicht (§ 9 BayBO bzw. § 9 Musterberufsordnung für Ärzte). Diese Pflicht hat sich auch im Strafgesetzbuch in § 203 StGB niedergeschlagen, nach dieser Vorschrift erhält die Pflicht des Arztes zur Verschwiegenheit auch strafrechtlichen Schutz. In der täglichen Praxis jedoch rückt diese Berufspflicht des Arztes oftmals in den Hintergrund. Da der Bruch der ärztlichen Schweigepflicht für den Arzt straf-, berufsund zivilrechtlich erhebliche Konsequenzen haben kann, sollte der Arzt auf folgendes achten: Der Arzt ist verpflichtet, über das gesamte Behandlungsgeschehen zu schweigen, also über all das, was ihm in seiner Eigenschaft als Arzt anvertraut oder bekannt geworden ist, hierunter fällt nach der überwiegenden Rechtssprechung bereits der Name des Patienten sowie die Tatsache, dass jemand überhaupt einen Arzt konsultiert hat. Grundsätzlich besteht die Geheimhaltungspflicht des Arztes

gegenüber jedermann, der nicht in das Arzt-Patienten-Verhältnis einbezogen ist. So ist die ärztliche Schweigepflicht auch gegenüber den Familienangehörigen des Patienten zu beachten, weshalb der Arzt, bevor er Informationen an Angehörige weiterleitet oder über die ärztliche Behandlung des Patienten bespricht, von diesem die Einwilligung hierzu – schriftlich – einholen sollte. Privaten Versicherungsgesellschaften gegenüber sollte eine Auskunftserteilung nur dann erfolgen, wenn dem Arzt die Entbindungserklärung vorgelegt wird, auch wenn die Versicherer oftmals auf das Vorliegen einer Einwilligungsklausel in den Vertragsunterlagen verweisen. Auch die Weitergabe der Befunde der Patienten an eine privatärztliche Verrechnungsstelle zur Abrechnung bedarf der vorherigen – schriftlichen - Einwilligung des Patienten. Die ärztliche Schweigepflicht endet auch nicht mit dem Tod des Patienten, sondern dauert fort, auch dessen Erben können den Arzt nicht (mehr) von der Schweigepflicht entbinden. Damit verstößt aber auch die Erteilung von Auskünften an Erben, Angehörige oder sonstige Dritte gegen die ärztliche Schweigepflicht, wobei es letztlich dem Arzt obliegt, zu entscheiden, ob er Auskünfte erteilen will oder kann, abhängig vom eindeutigen oder mutmaßlichen Willen des verstorbenen Patienten. Der Arzt ist grundsätzlich an seine Schweigepflicht dann nicht gebunden, wenn der Patient ihn von der Schweigepflicht – auch mutmaßlich - entbindet, oder Offenbarungsbefugnisse und Offenbarungspflichten vorliegen. So sind hier zu nennen Meldepflichten beispielsweise

aus dem Infektionsschutzgesetz, eine Offenbarungsbefugnis ergibt sich zum Beispiel aus dem Bundeskrebszentralregistergesetz. Aber auch die Übermittlungen des Vertragsarztes gegenüber den Kassenärztlichen Vereinigungen zum Zweck der Abrechnung oder Qualitätssicherung oder gegenüber den Krankenkassen in Form der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aber auch an den MDK sind hier zu nennen. Auch aufgrund einer Güterabwägung kann sich für den Arzt eine Befugnis zur Offenbarung ergeben (sog. Güterabwägungsprinzip), wenn das Vertrauen des Patienten in die Schweigepflicht des Arztes wesentlich weniger wiegt als das andere Rechtsinteresse, das der Arzt in die Güterabwägung miteinzubeziehen hat. Wenn der Patient an einer übertragbaren Krankheit leidet und nicht bereit ist, seinen (Ehe-) Partner diese Erkrankung mitzuteilen, so kann der Arzt den Befund dem Partner offenbaren, wenn die ernsthafte Gefahr der Ansteckung besteht und der Patient nach Ausschöpfen aller dem Arzt zustehenden Mittel von sich aus weder dem Partner dies mitteilen noch den Arzt von der Schweigepflicht entbinden möchte. Die Schweigepflicht darf der Arzt aus berechtigtem Eigeninteresse brechen, so zum Beispiel bei Geltendmachung von Honorarforderungen im Wege der Klage oder bei der Verteidigung gegen den Vorwurf von Behandlungsfehlern. Wegen der möglichen straf- zivilund berufsrechtlichen Sanktionen sollte in der täglichen Praxis sorgsam mit der Pflicht zur Verschwiegenheit umgegangen werden. Eine ausführliche Abhandlung zur ärztlichen Schweigepflicht finden Sie unter www.gesundheitsmagazin.in

Hiermit zeige ich an, dass ich meinen Kanzleisitz verlegt habe. Sie erreichen mich ab sofort unter folgender Anschrift:

Rechtsanwältin Andrea Münnighoff

Fachanwältin für Medizinrecht · Gymnasiumstraße 23 · 85049 Ingolstadt Tel. 08 41/93 51 347 · Fax 08 41/93 51 348 · E-Mail: info@muennighoff.de Seite 19


Fakten, die für sich sprechen: Mehr als 37.000 stationäre Patienten und 3.200 Mitarbeiter. Darunter etwa 1.150 Pflegekräfte und rund 330 Ärzte. Dazu 21 Kliniken und Institute sowie 14 Zentren. Aber nur 1 Ziel: Ihre Gesundheit! Bei uns sind Sie in guten Händen! Gesundheit ist Leben. Wir sind Gesundheit. Klinikum Ingolstadt.

KLINIKUM INGOLSTADT GmbH Krumenauerstraße 25 85049 Ingolstadt Tel.: (08 41) 8 80-0 info@klinikum-ingolstadt.de www.klinikum-ingolstadt.de © 2010, Klinikum Ingolstadt, Stabsstelle Presse/PR


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