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Herbst 2011

Herbst-Beauty

Die begehrtesten Make-up-Produkte

Für den Mann

Pflege & Dufttrends

Länder & Düfte

welcome to england Kosmetik

Schönheit aus der Natur


3 inhalt

Inhalt

03/11

Titelfoto: Ferragamo

Rubriken

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5 Impressum 7 Editorial 36 Parfum-Test: Prada Candy 52 In  & Out

Beauty

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13 Tiger Lily, White Beauty, Punk Revival und Midnight Lady – Die Make-up-Trends im Herbst 2011 18 Zwischen Fühlen und Wohlfühlen 31 Jo Malone – Unglaublich britisch! 32 George, Gina & Lucy – Der Duft zur Tasche 34 Lust auf Pflege 46 Herrliche Neuzugänge 48 Aramis schreibt Geschichte 50 Herbstnoten für zarte Seelen 54 Linari – Duftkonzepte für Fortgeschrittene 56 Für dufte Kerle


Wo Wunder wirken.

Crème de la Mer,

Das Original. entstanden aus der Kraft des Meeres. Die legendär regenerierenden Eigenschaften der Miracle Broth versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, mildern Irritationen und geben ihr die jugendliche Frische zurück. Heute. Morgen. Und in Zukunft. www.lamer.com


5 inhalt

Wellness

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38 Für Sie entdeckt: Balance in den Bergen – Das Alpenhotel Bitschnau 44 Wettbewerb: Gewinnen Sie 3 Wohlfühltage im Alpenhotel Bitschnau mit Privat-Spa Aufenthalt!

People 22 Domenico Fasanella allein gegen die Grosskonzerne

Lifestyle 26 Länder und Düfte:Duftinsel England

26 Impressum www.fuersiemadame.ch 6. Jahrgang, 4 Ausgaben pro Jahr Auflage: 20 000 Exemplare Herausgeber: Für Sie Madame, Monsieur Weinbergstrasse 8, 9320 Arbon Redaktion: Livia Baettig, Valeska Jansen, Roland Schäfli Insertion: Rico Baettig Layout: Die Gestalter AG, St.Gallen, Tine Fleischer Druck: Ostschweiz Druck AG, Wittenbach Erhältlich in ausgesuchten Fachgeschäften Nachdruck auch auszugsweise nur mit Quellenangabe gestattet. Die nächste Ausgabe erscheint Mitte November 2011

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www.givenchy.com


7 eDitoRial

Liebe Leserin, lieber Leser Parfums müssen nicht immer neu erfunden werden, nur wach geküsst! Gerade England, man würde es nicht glauben, ist eine Insel mit einer grossartigen Parfumgeschichte. Wir beobachten schon länger, dass die etwas in Vergessenheit geratenen Parfummarken immer mehr aus dem Schatten ins Rampenlicht treten. Die alten Labels sind wieder gefragt und zwar nicht nur in London City! In der Rubrik «Länder & Düfte» stellen wir Ihnen einige der kultigsten Raritäten vor. Mit dem Herbst verabschiedet sich langsam unsere Sommerbräune, ausser man hat die Ferien noch vor sich oder benutzt den Rest des Selbstbräuners! Mit der kalten Jahreszeit verändern sich die Ansprüche der Haut. Sie braucht nach dem Sommer eine Extraportion Pflege. Beim näheren Betrachten des Gesichts vor dem gnadenlosen Spiegel gehen einem Wörter wie «Energiemangel», «Fältchen» oder «Elastizitätsverlust» durch den Kopf. Die neuen Cremes und andere Powerwirkstoffe können jedoch Abhilfe schaffen, sodass Sie in der Wintergarderobe wieder brillieren und strahlend aussehen. Eine Auswahl der neuen Schönmacher haben wir für Sie zusammengestellt. Denken Sie manchmal auch daran, sich beruflich zu verändern? So ist es Domenico Fasanella ergangen. Er wollte schon immer selbstständig sein, erfüllte sich eines Tages diesen Traum und stieg gemeinsam mit seiner Familie ins Beautygeschäft ein. Wie es ihm dabei geht? Das können Sie nachlesen im «People»-Interview! Wir wünschen Ihnen gute Lektüre und spannende Entdeckungen. Herzlich, Livia und Rico Baettig


Das Schweizer Unikat Cellcosmet™ und Cellmen™ – eine zellulare Kosmetiklinie – überzeugt mit einer unvergleichlich hohen Konzentration an einzigartigen aktiv stabilisierten bio-integralen Zellen und 100% natürlichen, reinen Pflanzenwirkstoffen. Die Hautzellen werden durch die hautverwandten Aktivzellen stimuliert und das natürliche Gleichgewicht der Haut wird hergestellt. Ein genialer Anti-Ageing-Cocktail mit medizinisch-wissenschaftlichem Hintergrund auf höchstem Schweizer Niveau. Entdecken Sie die neue Pflegedimension und überzeugen Sie sich selbst von der wohltuenden Wirkung auf die Haut.

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Cellcosmet Swiss Deluxe Treatment. Gewinner beim European Health & Spa Award 2010 in der Kategorie Best Facial Treatment.

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13 news

white

Beauty

tiger lily

Fotos: Dior, Guerlain, Chanel, Bobbi Brown, Yves Saint Laurent

Make-up-Trends herbst 2011 Die Looks für die kommende Herbst/ Winter-Saison sind ex­ trem vielseitig. Besonders angesagt sind starke, intensive Farbspiele für die Augen. Dabei darf nebst den Naturtönen ein schimmerndes Blau im Schminketui nicht fehlen! Die neuen, pflegenden Lippenstifte gibt es zum Beispiel in satten Plumtönen oder in Violett. Sie passen zu Jeans und Rollkragenpulli, aber auch zum glamourösen Party-Outfit.

PUNK-

REVIVAL Midnight Lady


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WHITE beauty so white Die neuen Weisstöne für die Augenlider sind keine Grundierungsfarben, sondern fast monochrome Nuancen, die mit etwas Perlmuttanteil versehen sind. Zu diesem weichen Look passen sanfte Lippenstiftfarben, auf die Wangen gehört ein Hauch RoséRouge.

CHANEL Der cremige Augenschatten «Illusion d’Ombre» mit Pudereffekt verschmilzt sofort mit der Haut, hier in der CLINIQUE Serum und Make-up in einem: «Repairwear Laser Focus» für ein makelloses, glattes Hautbild. CHANEL «Étole», ein Farbton zwischen Rosenholz und Kupfer, aus der neuen Lippenstiftserie «Chanel Rouge Coco». CHANEL Auf den puren, transparenten Teint gehört ein Hauch «Rose Écrin». CLINIQUE Cremiger Lidschatten »Lid Smoothie» mit dem einzigartigen «Cooling-Applikator» pflegt und erfrischt beim Auftragen. SHISEIDO Für Farbe «Fantasme».

glänzenden Halt: das softe Perlweiss «Mist» aus der Serie «Shimmering Cream Eye Color».


15 news

PUNK revival so punk Markante Konturen, betonte Wangen und auffallende Lippen! Mit schrillen Tönen lässt sich sowohl ein leichter als auch ein extremer Make-up-Look schminken. Je nach Druck und Farbmenge wirds intensiver oder nicht. In jedem Fall gehört ein kräftiger Lippenstift, z.B. in elektrisierendem Violett dazu.

YVES SAINT LAURENT Strahlend und intensiv: Lippenstift «Rouge Volupté Perle» im kräftigen Rosaton «Celestial Mauve». BOBBI BROWN Metallisch schimmernde Lippen mit dem Lippenstift «Violet Glaze». YVES SAINT LAURENT Für einen neckischen Akzent auf den Wangen: «Blush Radiance No 4», leuchtkräftig. LANCÔME «Baby Romance» Augenschattenpalette aus der Serie «Ombre Absolue», abgestimmt in Rosé-Braun-Tönen. CHANEL Als Eyeliner oder als Augenschatten anwendbar: «Mirifique» aus der Serie «Illusion d’Ombre» enthält alle Nuancen von Schwarz. YVES SAINT LAURENT Nur für die Wintersaison 2011/2012: Midnight Blue Mascara «Volume Effect Faux Cils». DIOR Pflege und Farbe in einem: die «Rouge Sérum»-Stifte gibt es in 4 neuen Farben, hier «Primrose Crystal».


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so ladylike Ob geheimnisvoll mit «Smoky Eyes» oder geschminkt wie eine «Marra­ kesh-Schönheit» – die Farben des Abends leuchten! Die Lidschatten für die Saison 2011/2012 sind hoch pigmentiert und sorgen so für intensive Farbbrillanz sowie unvergleichlichen Tragekomfort.

midnight lady Bobbi Brown Aus der «Marrakesh Chic Collection»: die 8 Augenschatten sind farbintensiv und langanhaltend, CHANEL Es muss nicht immer Schwarz sein: der Konturenstift «Khaki Platine» mit Metallicakzenten fängt das Licht und vergrössert optisch den Blick. GUERLAIN Audrey Hepburn hätte ihn geliebt: «Rouge G» – Lippenstift in intensiv aufreizendem «Garçonne»-Rot, mit einem praktischen Spiegel. DIOR

ideal für eine Partynacht bis in die frühen Morgenstunden.

«Très Dior» und das Accessoire der Saison: «Dior Blue-Tie» in «Smoking Blue» für bläuliche, dramatische und rauchige Lid­ effekte.

CHANEL Ultraleichter Lidschatten oder Eyeliner für einen Blick im Rampenlicht: «Illusoire», ein Grau-Taupe mit

schillernden Reflexen.


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tiGeR lily So tiGeR Zu den angesagten Leoparden- und Tigerlookmustern in der Mode muss auch das Make-up passen: Naturtöne und Dschungelfarben für die Augen, wer mag, kombiniert einen kräftigen Lippenstift. Zu einem gefährlich- verführerischen Blick gehören unbedingt tiefschwarze oder dunkelbraune Wimpern!

GUeRlain Flüssiger, intensivbrauner Eyeliner «Brun Cendré». Helena RUBinStein Für einen Wildkatzenlook: SHiSeiDo «Techno Gold»-Augenschatten in leuchtendem Gelbgold, ideal, um einen Akzent zu setzen. lancÔMe «02 Blondette Fatale»-Augenschatten aus dem Herbstlook «29, St. Honoré», die matten Farben können dramatisch oder dezent aufgetragen werden. GUeRlain Kajalstift «Khôl me» mit sanfter Mine und ultrapräziser Linienführung in der Farbe «Jungle». cHanel Für ein mattes oder satiniertes Make-up. Ergebnis: 4er Augenschatten «Prélude» in Graubraun, Graubeige, leuchtendem Beige und Taupe Dunkelbraun. BoBBi BRown Cremig, Wimperntusche «Lash Queen Feline Blacks».

matt und voll deckend: Lippenstift «Desert Plum».


18 beauty


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Zwischen Fühlen und

Wohlfühlen Text: Roland Schäfli

Die Haut ist mehr als ein elastischer Überzug des Körpers – sie ist das grösste Sinnesorgan des Menschen. Dass die Haut nicht nur Reize wahrnimmt, sondern darüber hinaus Gefühle speichert, hat Urs Pohlman als Nervenarzt schon immer fasziniert. Der 46-jährige Neurologe fragte sich: Kann man ein Kosmetikprodukt entwickeln, welches auf synthetische, die Hautprozesse störende Stoffe komplett verzichtet und stattdessen ganz aus natürlichen Wirkstoffen besteht? Man kann! «ananné» heisst die junge, in der Schweiz hergestellte und von Zürich aus vertriebene Marke, die rund 30 Wirkstoffe aus aller Welt vereinigt: BioBeauty im High-End-Bereich. FSMM: Dr. Pohlman, es ist ja nicht gerade üblich, vom Arzt zum Kosmetikhersteller zu werden. UP: Meine Kollegen in der Neurologie waren auch erst einmal verwundert. Wir schauen uns ja vor allem die Nerven an, das Sinnesorgan Haut spielt eine untergeordnete Rolle. In der Lehre des

Nervensystems entdecken wir jetzt, dass für das Fühlen das Wohlfühlen entscheidend ist. Als Nervenarzt arbeiten Sie in Hautschichten, in welche oberflächliche Kosmetik noch nicht hingelangt. Wir müssen die Haut als Aufnahmeorgan verstehen lernen, anstatt einfach als abschliessende Oberfläche. Dass man Wirkstoffe über die Haut eingeben kann – was einfacher ist, als über das Magen-Darm-System – hat vielerorts zu einem Umdenkprozess geführt. Welchen würden Sie als wichtigsten Wirkstoff im Anti-Aging-Bereich bezeichnen? Hauptwirkstoff ist Antileukine 6, weil er in strapazierter Haut Entzündungsprozesse ausgleicht. Die Dermatologie hat nämlich jüngst entdeckt, dass ein Teil der Faltenbildung nicht allein auf einen altersbedingten Rückgang der Elastizität der Haut zurückzuführen ist, sondern auf eine Entzündung.

Vor zwei Jahren wagten Sie den Sprung und lancierten Ihre eigene Kosmetiklinie «ananné». Was haben Sie seither dazugelernt? Die Business-Seite war für mich ganz neu. Die Herausforderung, zwischen den grossen industriellen Anbietern eine neue Nische aufzubauen, ist enorm. Warum verwenden ausgerechnet die Hersteller von Pflegeproduk­ ten nicht mehr natürliche, reiz­ arme Wirkstoffe? Das Marketing scheint den meisten Herstellern einfach wichtiger. Ein Produzent würde für ein neues Produkt erst den Preis festlegen und dann zusehen, welche Rohstoffe dafür drin liegen. So arbeiten wir nicht. Wir machen erst die Rezeptur und dann das Mar­keting. So können wir edlere Stoffe einbringen als branchenüblich. Leider ist der Begriff «Naturkosmetik» nicht geschützt; jeder kann das auf seine Packung schreiben. Als Hersteller echter Naturkosmetik stört mich das schon ein wenig. >


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Der Unterschied ist ja auch für den Konsumenten nicht einfach zu verstehen. Im Grunde sind nicht nur die Konsumenten von der Werbung über­ fordert, sondern auch die Händler. Nicht alle verstehen, was sie eigentlich anbieten. Aus diesem Grund lassen wir alle Produkte von «ananné» unabhängig zertifizieren. Gemäss einer Umfrage ist die Hälfte der Konsumenten zufrieden mit «mehrheitlich natürlichen Inhaltsstoffen», die andere Hälfte achtet nicht darauf. Fehlt es an Aufklärung? Wir spüren einen starken Trend in Richtung Naturkosmetik. Aber gut

informiert zu sein, ist heutzutage ein Fulltime-Job! Wo kommt die saubere Energie her? Aus welchen Rohstoffen sind meine Kleider hergestellt? Sind die Lebensmittel importiert oder nicht? Die Konsumenten sind angewiesen auf faire Information. Wir sind transparenter als branchenüblich und achten darauf, dass unsere Kunden die Produkte verstehen, um ihnen vertrauen zu können. Sind die Männer auch schon so weit, bewusst auf Naturprodukte zu achten? Männer belächeln Naturkosmetik heute etwa so wie Frauen vor 10 Jahren. Weil die Frau sich heute schon viel besser auskennt, wird

der Mann von ihrer Beratung profitieren. Wir entwickeln jetzt eine Männerlinie, von der ich mir viel verspreche. Dabei orientieren wir uns daran, dass Männer einfache, schnell anwendbare Konzepte wünschen, die gleich mehrere Aufgaben in einem einzigen Produkt erfüllen.

ananné-Gründer: Urs Pohlmann

Wo kommen Ihre Rohstoffe aus Land- und Meerespflanzen denn her? Aus Europa, Afrika, Asien, Südund Nordamerika. Eigentlich aus allen Kontinenten – ausser dem Südpol. Wir bauen nicht selbst an, haben aber gute Partner, die Ihre Qualität und Anbauart von


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Schön mit den Wirkstoffen aus der Natur: Für die «ananné»-Pflegelinie werden Inhaltsstoffe aus Land- und Meerpflanzen, wie zum Beispiel Hagebuttenkernöl oder Extrakte aus Meerfenchel verwendet.

unabhängigen Zertifizierungsinstituten überprüfen lassen. Da ist «ananné» ein vergleichsweise kleiner Abnehmer? Ja, aber wie bei guten Winzern verhält es sich bei den Rohstoffproduzenten so, dass sie nicht an jeden liefern. Man muss sich da richtiggehend bewerben. Mittelmässige Rohstoffe gibt es im Überfluss, erlesene Ware muss man erst einmal finden. Ihre Hochwertigkeit macht das Produkt allerdings auch teurer. Der Preis ist fair, und die Produkte sind in der Anwendung ausserordentlich ergiebig.

Hat das Label «Swiss Made» einen Einfluss? Es trägt zur Glaubwürdigkeit bei. Im Inland erachten die Schweizer das als selbstverständlich, im Ausland jedoch profitieren Nischenprodukte auf jeden Fall von der Glaubwürdigkeit des Schweizer Qualitätsanspruchs. Eben haben Sie die Handcreme «Amabilis» lanciert. Ist daran etwas bahnbrechend Neues? Im Vergleich zu Handcremen, die wir intensiv geprüft haben, auf jeden Fall! Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, dass unser Produkt sehr schnell einziehen und ein angenehmes, nachhaltiges Hautgefühl

hinterlassen muss. Gerade diese beiden Kriterien sind mit rein natürlichen Inhaltsstoffen und ohne synthetische Stabilisatoren und Emulgatoren extrem schwer umzusetzen. Unser Labor hat unzählige Varianten produzieren müssen, bis das für «ananné» typische Hautgefühl erreicht war. Natürlich machen auch hier unsere Wirkstoffe den signifikanten Unterschied. Aber dieses Mal war die produktionstechnische Umsetzung eine echte Leistung. Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung.


Fotos: Livia Baettig

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Haifischbecken mit Domenico Fasanella Im

Interview: Livia Baettig Seine Konkurrenten sind Grosskonzerne. Sie heissen etwa L’Oréal oder LVMH, zu welchem u.a. Dior und Louis Vuitton gehören. Vor rund fünf Jahren hat Domenico Fasanella zusammen mit seiner Frau Concetta und Tochter Jessica den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Sie gründeten ihr eigenes Unternehmen mit dem Namen «P&I Parfums», welches für «Prestige» und «Image» steht. Sie vertreten in der Schweiz die Marken John Richmond, Versace und Moschino sowie eine Hautpflegelinie. In ihrem Büro in Wallisellen sucht man vergeblich einen Springbrunnen, Versace-Designermöbel oder Marmorböden. Domenico Fasa­nella geht trotz des allgegenwärtigen Luxus in der Branche bescheiden mit Geld um und arbeitet nach dem Prinzip: Sein, statt Schein! Seine Stärken sind gute Ideen und aussergewöhnliche Vermarktungskonzepte. So kam es schon vor, dass er eine langweilige Schaufenster-Kartonwerbung kurzerhand durch Models ersetzte, welche an der Zürcher Bahnhofstrasse unter den Augen schaulustiger Passanten einen neuen Duft präsentierten. Und kürzlich liess der umtriebige Geschäftsmann mit lautem Getöse eine fette Harley Davidson in eine Parfümerie fahren, um dort die Kundschaft auf die Parfum-Kreation des rockigen Eng-

land-Italieners John Richmond aufmerksam zu machen. Der Tanz mit den Giganten in seiner Branche fordert Domenico Fasanella einiges ab. Aber mit der tatkräftigen Unterstützung seines Teams konnte der Branchenexperte ein gut gehendes Geschäft entwickeln. Immer an seiner Seite ist seine Frau Concetta. Die Fachfrau, Kosmetikerin und Make-upArtistin verhandelt genauso wie ihr Mann mit Kunden, organisiert und koordiniert die Arbeit mit den Promotion-Agenturen oder zaubert an einem stressigen Tag zu Hause auch noch einen Teller Spaghetti auf den Tisch! Tochter Jessica erledigt die ganze >


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«wir wussten: das sind wohl für längere zeit die letzten

grossen

ferieN.» Administration und den Empfang. Mit von der Partie sind des Weiteren zwei Aussendienstmitarbeiter, eine Sales-Promoterin sowie stundenweise Fasanellas zweite Tochter Laura, die noch in Ausbildung als «Visagist of Mask» ist. FSMM: Woher nahmen Sie den Mut, in diesem übersättigten Markt noch einen weiteren Vertrieb in der Beautybranche zu gründen? DF: Es war schon immer mein Traum, selbstständig zu sein. Eines Tages erfuhr ich, dass sich mein ehemaliger Arbeitgeber, der Kosmetikvertrieb «Lineabella» auflöst. Da witterte ich meine Chance! Ich führte ein Telefonat mit Euroitalia, den Lizenznehmern der Düfte Versace und Moschino in Italien und wurde sofort nach Mailand zu einem Meeting eingeladen. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Genau. Die Verantwortlichen bei Euroitalia kannten mich schon. Sie boten mir die Vermarktung ihrer Produkte für die Schweiz an. Es war nur noch an mir, abzuwägen, ob ich mich wirklich in diese Höhle des Löwen begeben möchte. Zu diesem Zeitpunkt hatten ich und meine Frau feste,

gut bezahlte Jobs bei «L’Oréal Produits de Luxe». Dies aufzugeben brauchte viel Mut und Risiko­ freude. Aber wir haben es durchgezogen, die ganze Familie! Sie erinnern sich wohl noch bes­ tens an diese Gründungszeit! Ja, extrem. Wir verreisten dann in die Türkei und wussten: Das sind wohl für längere Zeit die letzten grossen Ferien, die wir machen werden. Danach ist schuften und schwitzen angesagt, bis das Geschäft einmal läuft. Meine Frau und ich überlegten am Strand zusammen mit den beiden Töchtern, wie unsere Firma heissen solle. Alle brachten ganz euphorisch ihre Vorschläge ein. Zum Schluss überzeugte uns der Name «P&I Parfums». Und wie haben Sie Ihre Kunden, sprich, Parfumerien aufgebaut? Ich besuchte Laden um Laden, Kaufhaus um Kaufhaus. Es sind alles Einzelkontakte. Es geht um Vertrauen, Konditionen und natürlich um die Produkte. Besondere Starthilfe erhielten wir von Walter Läderach, Inhaber der Parfumerie Spiess in Bern, sowie von Rico Baettig, Inhaber der gleichnamigen Parfumerie in St.Gallen. So etwas vergisst man nie.

Pro Jahr kommen mindestens 500 neue Düfte auf den Markt. Da gibt es sicher viel Vermarktungspotenzial! Wir werden oft angefragt. Ich schaue mir dann die Marke genau an, durchleuchte sie samt ihren Lizenznehmern. Aber ich bin vorsichtig. Ein Produkt muss genau zu uns passen, sonst funktioniert es nicht. Es kam schon einige Male vor, dass ich sogar grosse Marken, ohne Namen zu nennen, ablehnte, da ich kein gutes Gefühl hatte. Stimmt die Philosophie nicht, dann klappt auch das Geschäft nicht. Das ist ein Erfahrungswert. Trotzdem sind Sie nicht nur auf Ihren Anfangslabels Versace und Moschino sitzengeblieben. Wir vertreten zusätzlich die Krea­ tionen von «John Richmond» und die Amerikanische Pflegemarke «New Peptin», welche ausschliesslich in Marionnaud Parfumerien angeboten wird. Was uns jetzt noch fehlt, wäre eine tolle Make-up-Linie. Mal schauen, was der Markt in Zukunft bringt. Wie stark identifizieren Sie sich mit «Ihren» Labels? Sehr! Wir tragen oft Mode von Versace und Moschino. Meine Frau liebt die Handtaschen von John Richmond. Bei den Anzügen schwöre ich vor allem auf Versace, da mir der Schnitt passt (er öffnet sein Sakko mit dem Markenetikett auf dem Innenfutter). Es gibt ja auch Möbel und Geschirr aus dieser Linie. Ein Versace-Sofa zu Hause in der Stube zu haben, so als Einzelstück, gut platziert, das wäre noch ein unerfüllter Traum!


auf diese produkte schwören die

fasanellas

25 people

schwarze WImperntusche Ausdrucksvolle Augen gehören zum täglichen Look. Noch als Concetta bei L’Oréal Produits de Luxe arbeitete, benutzte sie immer die Wimperntusche von Lancôme. Inzwischen ist auch Tochter Jessica ein Fan geworden. «Hypnôse Doll Eyes» mit der neuen ultrapräzisen Bürste zaubert sofort den angesagten Puppen-Wimpern-Effekt, der die Augen unwiderstehlich gross und anziehend wirken lässt.

seidiger kompaktpuder Diesen besonders seidigen Kompakt­ puder von Shiseido benutzt Concetta jeden Tag. Er mattiert die Haut und

bobbi brown lippenstifte

macht Unebenheiten unsichtbar.

Die federleichten und farbintensiven Tex­­tu­ ren der «Rich Lip Color»-Lippenstifte von Bobbi Brown überzeugen Concetta total. Wenns passt, darf der Mund auch mal in Pink

Concettas lieblingsduft

leuchten.

«Vanitas» von Versace gibt es seit Januar 2011. Der opulente Blütenduft mit Zedernholz und Tonkabohne verleiht eine herrlich feminine Note.

jessicas lieblingsduft Chic! «John Richmond» duf-

domenicos lieblingsduft

tet sinnlich fruchtig und ist

Den Designer «John Rich-

die erste Parfumkreation des

mond», der den Duft «It’s

englischen Designers. Die

only Rock’n’Roll» heraus­ge­

Kette und das Schloss sind

bracht hat, kennt Domenico

abnehmbar und können an

persönlich. Sprudelnde Ber-

der Handtasche oder am

gamotte-Noten, Ingwer und

Handgelenk als Schmuck ge-

Orangenblüten tanzen beim

tragen werden.

Aufsprühen um die Wette.

Das ist der totale Glam-Rock-


26 länder und düfte

england

Duftinsel England Text: Livia Baettig

Alles Karo, oder was? England ist traditionell, königlich, modebewusst und seit jeher auch sehr verführerisch in Sachen Düfte. Damit sind nicht die sanften Meeresbrisen gemeint, welche an den steinigen Küsten Cornwalls entlang wehen, sondern die berühmten Dufthäuser, deren Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückgehen. England, ein ParfumMekka? Und ob! Die Namen sind vielleicht nicht so in aller Munde wie etwa «Dior» oder «Armani», haben dafür aber einen erstaunlichen Background. Einer dieser etablierten Namen nennt sich «Floris». Ein gewisser Juan Famenias Floris eröffnete 1730 im eleganten Londoner Quartier St. James an der Jarmyne Street einen Parfumladen mit selbstkreierten Düften und Rasierprodukten. Ausgerechnet ein ausgewanderter Spanier war der allererste im Lande, der den Schritt zum selbstständigen Parfumeur wagte. Schnell waren seine feinen Wässerchen auch im Königshaus begehrt. Entsprechend lang ist die Liste der gekrönten Häupter, welche «Floris» in den letzten 281 Jahren benutzt haben. >


Foto: Gettyimages

27 LäNDER UND DÜFTE


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England im Parfumfieber! 1730 eröffnete Juan Famenias Floris im eleganten Londoner Quartier St. James seine erste Parfumerie, 1870 folgte William Henry Penhaligon, ebenfalls in London, mit seinem noblen Rasiersalon.

Das Parfumhaus, welches immer noch an der gleichen Adresse domiziliert ist, wird heute in der achten Generation geführt. Es gilt als Epizentrum für die Londoner Upperclass, Schauspieler, Filmstars sowie für stilsichere Spürnasen. Besonders beliebt sind «Floris» wunderschöne Blumendüfte. Ebenfalls sehr traditionell sind die Kreationen von «Penhaligon’s», die in der Schweiz notabene bekannter sind als die Düfte von «Floris». Die Marke hatte ihre Geburtsstunde im Jahre 1870. Damals

gründete William Henry Penhaligon in London seinen noblen Rasiersalon. Dort verkaufte er nicht nur Rasierwasser oder Pomade, sondern kreierte 1872 seinen ersten Duft, «Hammam Bouquet». Diese Köstlichkeit schaffte es ebenfalls an den Britischen Hof. Königin Victoria, eine resolute, stolze Frau, war so begeistert von Penhaligon, dass sie ihn zum königlichen Barber und Parfumeur erkor. Von Königin Alexandra bekam er 1903 das königliche Siegel. 1988 wiederholte dies der Prinz von Wales. Augenfällig sind bis heute die stilvollen Parfum­flakons, die


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seit über 140 Jahren allen Mode­strömungen standgehalten haben. Das formschöne Fläschchen entwickelte sich aus den viktorianischen Flakons, welche der Firmengründer selbst gerne benutzte. Früher wurden sie der Haltbarkeit wegen noch mit Wachs verschlossen und mit Bändern umwickelt. Heute verzichtet man auf das Wachsen, geblieben hingegen sind die Kordeln, sie dienen der Zierde.

Dieses unverwechselbare Design von «Pen­hali­ gon’s»-Düften ist längst zum Markenzeichen geworden. Erfolgsgeschichten innovativer, gar nicht verstaubter britischer Dufthersteller gibt es einige. Die wenigsten jedoch sind im restlichen Europa bekannt, schlagen sie auch nicht die grosse Werbetrommel. Viel eher haben sich die englischen Spezialitäten als Nischenprodukte etabliert. >

Go Brit!

BURBERRY «Body» neuer Damenduft mit grünem Absinth, natürlichem Rosenabsolut, holzigen Cashmeran und cremiger HUGH PARSONS «Piccadilly Circus», erfrischender, sportlicher Herrenduft. HUGH PARSONS aquatische, florale Duftnoten bestimmen den Herrenklassiker «King’s Road». PENHALIGON’S «Esprit du Roi» ist ein Meisterwerk der Kontraste, mit frischem Tomaten-Grün, Minze und Himbeerblätter, unisex. PENHALIGON’S die Rezeptur von «Eau sans Pareil» stammt von 1988, jetzt macht das Eau de Toilette Furore als sinnlicher Chypre Duft, unisex. FLORIS «Madonna of the Almonds», ein Roman aus dem Jahre 1525 stand Pate für diesen herrlichen Mandelduft. FLORIS der Nostalgieduft «Scented Vanille.

Jasmine» für Damen verführt mit einem himmlischen Jasminbouquet.


30 länder und düfte

HOTELTIPP Hotel Gravetye Manor Nur einen Katzensprung von London entfernt befindet sich in einem Wald das Hotel Gravetye Manor. Es ist ein bezaubernder Ort, weit weg genug von jeglicher Hektik. Das romantische, elisabethanische Landhaus befindet sich inmitten von ver­

Nicht für die schnelllebige Allgemeinheit geschaffen, sondern für Leute, die auf der Suche sind nach überraschenden Duftraritäten. So kommt der Gentleman nicht an Düften von «Hugh Parsons», Englands edelstem Krawattenhersteller, vorbei, welcher seine Parfums nach berühmten Strassen und Plätzen in London benennt. Geschnuppert haben muss man auch «Clive Christian». Die Damen- und Herrendüfte des Innenausstatters und Parfum-Haute-Couture-Künstlers zählen zum Exquisitesten und Teuersten, was die englische Parfumkunst zu bieten hat. Der Flakon «No. 1 Special Commission», der zu Ehren des goldenen Thronjubiläums ihrer Majestät Queen Elisabeth II hergestellt wurde, ist sogar im Victora & Albert Museum zu bestaunen. Und so überrascht es nicht, dass sich Clive Christian zur Hochzeit des Prinzenpaars William und Kate ebenfalls etwas Duftes hat einfallen lassen. Die beiden sollen eine maskuline (orientalisch-amberig) und eine feminine Version (floral-oriental) seines Duftes «No. 1» erhalten haben. Käuflich ist die Kreation auch für solvente Royal-Fans: Der Preis: 11 000 Dollar! Topaktuell und vergleichsweise budgetfreundlich ist dafür der neue Duft von «Burberry» – «Burberry Body». Er verkörpert die ganze Modernität und das Erbe, alles, was diese britische Marke heute dar-

schlungenen Pfaden und dichten Blumenbeeten in einem Park, der von William Robinson, dem Begründer des englischen Naturgartens, angelegt wurde. Gerade auch im Herbst ist dieses Country House wundervoll, denn dann legt sich über die Bäume und Pflanzen eine leuchtende, herbstliche Farbenpracht. Im Res­taurant wird man von einer ausgezeichneten, gartenfrischen Küche verwöhnt und kann dabei dem Knistern des Kamins zuhören. www.gravetyemanor.co.uk

stellt. Generaldirektor Christopher Bailey sieht sein neues Produkt sogar als Wahrzeichen des nächsten Kapitels der 155-jährigen Burberry-Geschichte. Es soll das Sinnlichste und Weiblichste sein, was die englische Kultmarke je hervorgebracht hat. Ein Rosenund Irisbouquet in Kombination mit Kaschmirholz und cre­miger Vanille widerspiegeln die Atti­tüde und Energie des Burberry-Mädchens. Ob die hohen Erwartungen erfüllt werden? Entscheiden wird das die Konsumentin. Fest steht, der Duft steht Frau, ob mit oder ohne Trenchcoat!


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Das duftet unglaublich britisch! Mit «Wild Bluebell» ist Jo Malone ein ganz aussergewöhnlicher, son­derbarer Duft gelungen. Frische Glockenblumen (englisch: bluebells) und Nelken sind die Hauptzutaten dafür. Die Glockenblume ist eine wilde Waldblume, saphir­ blau mit vielen kleinen Dolden. Wer Glück hat, findet davon in britischen Waldgebieten geradezu lebhaft pulsierende Teppiche. Sie sind jedoch selten geworden, da diese Gattung vom Aussterben bedroht ist. Gerade aber diese anmutige Blume inspirierte die Nase von Christine Nagel dazu, das erfrischende, süsse, feucht-blumige Echo aus einem Sommerwald einzufangen und daraus eine ganze Duftlinie zu kreieren. Nun sind zwei unterschiedlich grosse Cologne mit passenden Körperpflegepro­dukten sowie eine Duftkerze von «Wild Bluebell» erhältlich.

Um die englische Glockenblume in den Wäldern Grossbrit­anniens wieder heimischer zu machen, liess Jo Malone London der britischen gemeinnützigen Umweltschutzorganisation «Woodland Trust» eine grosszügige Spende zukommen. Gleichzeitig mit der Lancierung von «Wild Bluebell» hat Jo Malone auch eine neue Werbestrategie umgesetzt. Neu sind die Flakons nicht mehr nackt auf weis­ sem Hintergrund, sondern richtig in Szene gesetzt zu sehen: Eine Elfe liegt wie in einem Märchen auf einem wilden Glockenblumenteppich. Dieser Eindruck weckt sofort das «Will-ich-auch habenFeeling». Am besten funktionierts, wenn man die Augen schliesst, den im Kühlschrank gekühlten «Wild Bluebell»-Duft zur Hand nimmt und wie einen feuchten Sprühnebel über das Gesicht regnen lässt ...


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Der

Duft Tasche zur

Die Handtaschen von George, Gina & Lucy, von Insidern kurz GGL genannt, haben einen Haken, und zwar einen ganz Besonderen: Der Karabiner an jeder Tasche! Dieser avancierte längst zum Markenzeichen des Labels und ziert jetzt auch den neuen Duft der Taschenmarke. Es ist ein Duft für Frauen, die sich garantiert in keine Schublade stecken lassen: sexy und sinnlich, aber dabei immer schön locker. Süss und charmant, aber auch mal die Krallen ausfahrend. Seinen eigenen Kopf haben, ganz genau wissen, was man will und vor allem, wie man es bekommt. So stellen sich die Designer den Lockstoff für ihre Handtaschenträgerinnen vor! Ganz typisch für das kreative Potenzial und die einzigartige Detailverliebtheit ist daher die Idee, den

Flakon gleich in neun verschiedenen Designs anzubieten. Die Looks sind herrlich verspielt und vereinen gleich mehrere Materialien in wunderbar poppigen Farben. Ein bunter Mix aus weichen und femininen Stoffen an der Verschlusskappe und am Karabiner steht im Kontrast zum modernen Design des Metalldeckels – und das Ganze gleich in neun verschiedenen Versionen! Fruchtig, bunt und flirty ist die Kopfnote, die ganz genau weiss, was sie will. Der Cocktail aus Pink Grapefruit, grüner Mandarine, Nashi-Birne und schwarzen Johannisbeeren dürfte für einen gehörigen Schuss Erotik sorgen. Neugierig? Ab Anfang Oktober ist der Duft zur Kulthand­tasche im Fachhandel erhältlich.


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NEU

Cell Culture Age Care volume serum Gibt man im Labor isolierte Zellen in reines Wasser, sterben sie. Gibt man sie in eine hautähnliche Zellnährflüssigkeit, überleben sie. SBT Skin Biology Therapy ist die erste Pflege, die anstelle von Wasser auf einer Zellnährlösung, der Cell Culture Phase, basiert. Sie ist das Lebenselixier der Zellen und gibt der Haut, was sie zum Leben braucht. Das Serum stimuliert die Collagenbildung und stärkt die Hautstruktur nachhaltig für weniger Falten und pralle, strahlend gesunde Haut. Dermatologie trifft Kosmetik


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Lust Pflege auf

LA PRAIRIE Für einen straffen, festen Hals, «Anti-Aging Neck Cream», stärkt die elastischen Stützfasern. CARITA Volle Konzentration auf die Augenpartie: «Crème Lisse Suprême» für jeden Tag, mildert die Augenschatten, passend dazu die Augenpatches, ideal nach einer langen Nacht oder als Kur. LANCÔME «Visionnaire» mildert Falten, verfeinert Poren, verleiht Ebenmässigkeit, für eine schnellere Regeneration

SISLEY «Skinleÿa», Anti-Aging-Foundation, kaschiert die sichtDIOR Luxusaugenpflege aus der neuen «Prestige»-Linie, mit kostbarem Rosenblütennektar, vitalisiert trockene und müde Haut. SISLEY Schön in 15 Minuten mit der Maske «Crème à la Rose Noire», sorgt für neue Frische und straffe Haut. GUERLAIN Das «Abeille der Haut dank dem Molekül LR 2412.

baren Zeichen der Hautalterung, deckt perfekt.

Royale»-Programm wird durch die «Lotion Préparatrice» ergänzt, perfekt zur Vorbereitung der nachfolgenden Pflege gegen Falten.

SHISEIDO Ideal bei Veränderungen des hormonellen Gleichgewichtes:


35 BeaUty

Augenserum «Benefiance NutriPerfect», für reife Haut.

la PRaiRie Die bisher brillanteste Neuent-

wicklung von La Prairie: «Cellular Power Infusion», ein zellenergiespendendes Produkt zur periodischen

GUeRlain «Soin Yeux» der Linie «Abeille Royale», extrem gezielte lancaSteR Wirkstoffkonzentrat «Skin Therapy»: kombiniert Anti-Aging-Pflege mit Sauerstoff-Feuchtigkeitspflege, für alle Hauttypen. lancaSteR Hochwirksame Ergänzung der täglichen Pflege.

Lifting-Technologie für die Augenpartie.

Tagespflege «Skin Therapy», versorgt die Haut mit intensiver, lang anhaltender Feuchtigkeit und der optimalen Menge an Sauerstoff.

la PRaiRie Der Energiebooster «Cellular Power Infusion» fürs Gesicht DioR «Pre-

ist so frisch, dass die Inhaltsstoffe jedes Mal neu miteinander vermischt werden müssen.

stige» Anti-Aging-Serum, revitalisiert die Haut, baut sie tiefenwirksam auf und restrukturiert sie, mit hohem Konzentrat an «Rose Satine-Nektar».


36 PaRFUM-teSt

Parfum iM teSt Illustration: dominikjunker.com

PRaDa

canDy

ausprobiert von Claudia Casanova

DeR looK

UnD DaS StecKt DRin

Extravagant! Die Verpackung ist flippig,

«Candy» ist eine richtige Karamellexplo-

der Flakon hingegen eher klassisch. Ver-

sion. Ein raffinierter Schleier zeitlosen

wirrend: der Sprühkopf und der Deckel

Moschus’ umgibt die harzigen Karamell-

sind leicht zu verwechseln.

noten und offenbart eine provokante Kombination. Die seidig-pudrige Textur

DeR DUFt

verleiht dem Duft einen anspruchsvollen

Für mich «real nice American», süss und

und eleganten Charakter.

doch schwer; ungewöhnlich.

PUnKteZaHl So ReaGieRen Die MänneR

9/10

Männer lieben diesen Duft! Sie finden ihn genüsslich, gut, aufregend, unauf-

FaZit

dringlich und sogar «appetitanregend»,

Die Zierlichen, Verspielten unter uns werden ihre Freude an «Candy» haben. Die «Gossip-Girl-Generation» dürfte sich aber ebenfalls sehr angesprochen fühlen.

so mein Partner. Eben wie ein feines Karamellbonbon …mmhh ...!

So ReaGieRen Die FRaUen Sie sind entzückt und schnuppern an einem, als sei man ein wandelndes, himmlisches Dessert.


38 f端r sie entdeckt


39 für sie entdeckt

Balance bergen in den

Herzlich willkommen! So freundlich und mit einem ehrlich gemeinten Lächeln im Gesicht wird man als Gast überall in Schruns willkommen geheissen. Der Ort liegt in einer grossen Talbuchtung, umgeben von einer malerischen Bergkulisse, und befindet sich nur gerade eine Auto­ stunde von St. Gallen entfernt. Aber man hat irgendwie das Gefühl, weiter weg zu sein. >


40 f端r sie entdeckt


41 für sie entdeckt

Schöne Frauen im Dirndl, herrliche Blumenwiesen und stahlblauer Himmel! Die Postkartenatmosphäre ist nicht geheuchelt, erst recht nicht, wenn man im «Alpenhotel Bitschnau» absteigt. Hier werden Gäste wie Freunde empfangen. Unkompliziert, charmant und herzlich. Alle verstehen Schweizerdeutsch und vermitteln dem Gast das Gefühl, dass man ihn auf Händen trägt. Dies ist das oberste Credo von Hotelier Rudi Bitschnau. Seine Leidenschaft ist es, mit den Gästen zu plaudern, ihnen Tipps für den nächsten Ausflug zu geben oder sie bei der Speise- und Weinauswahl zu beraten. Morgens stärkt man sich mit einem «Gute-Laune-Frühstück» vom reichhaltigen Buffet, das keine Wünsche offen lässt. Am Nachmittag steht für Naschkatzen ein sündiges Schmankerlbuffet mit warmen, herzhaften Köstlichkeiten, knackigen Salaten und einer Kuchenauswahl nach Omas Rezepten bereit, bei welchem alle Diätvorhaben schnell einmal auf die nächste Woche verschoben werden.

Wenn sich dann am Abend erneut ein leichtes Hungergefühl breit macht, wird in harmonischen Räumlichkeiten wie im eleganten Wintergarten oder in der traditionellen, im rustikalen Alpenchic eingerichteten Montafonerstube diniert. Ob haubenverdächtige Entdeckermenus, öster­ reichische Mehlspeisen oder Voll­ wert- und Diätküche: Das Kochteam kreiert Köstlichkeiten vom Feinsten. Und so verwundert es nicht, dass die Küche des Alpenhotels ein Geheimtipp unter Gourmets und Weinliebhabern ist! Selbstverständlich verfügt das Refugium auch über ein erlesenes Weinsortiment. Nachtschwärmer finden an der Kaminbar neben Produkten aus den besten Weinbaugebieten der Welt auch edle Tropfen österreichischer Winzer. Wer dann die Bitschnauer-Verwöhnoase trotz allem einmal verlässt, wird von den zahlreichen Möglichkeiten an Freizeitaktivi­ täten richtiggehend überhäuft. Fahrräder und E-Bikes können im Hotel kostenfrei ausgeliehen wer­ den, Tennisplätze befinden sich vor dem Haus, Wanderwege in >


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allen Höhenlagen sowieso und auch Gebirgsbäche, in welchen man sein Angelglück versuchen kann. Golfer kommen auf den drei nahe gelegenen Golfplätzen auf ihre Kosten. Den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen. Im Spa des Alpenhotels entspannt die Seele in einer 1500 Quadratmeter grossen Wellness-Landschaft.

Um sich von Kopf bis Fuss verwöhnen zu lassen, sind Algenbehandlungen, Anti-Age Gesichtsbehandlungen, diverse Partneranwendungen, Bäder in der Whirlwanne, Ayurvedamassagen mit warmen Ölen und vieles mehr im Angebot. Und wer so richtig in die Welt der Schönheit abtauchen möchte, bucht sich am besten gleich die «Intensiv-Beauty-Tage» mit einem Rundumprogramm von morgens bis abends. Wie man sich die Zeit gestaltet im Alpenhotel Bitschnau könnte zur Qual der Wahl werden. Will man spazieren oder doch lieber den ganzen Tag im Wellness-Bereich verbringen, eine Mountainbike Downhill Tour unternehmen und das Hochjoch hinunter sausen… ? Oder. Oder. Oder. Wohlfühlen kann man sich in Schruns zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Dem Zauber des Dorfes verfiel in den 20er-Jahren auch der damals


43 für sie entdeckt

noch unbekannte Zeitungsreporter und Schriftsteller Ernest Hemingway. Er kam mit seiner ersten Frau Hadley und seinem zweijährigen Sohn Bumby für zwei Saisons ins Montafon. Sie reisten von Paris aus über Zürich, Vaduz, Feldkirch und dann nach Bludenz, wo eine kleine Seiten­ linie abging, entlang an steinigen Forellenwassern durch ein Tal mit Bauernhöfen und Wäldern bis nach Schruns. Die sonnige Marktstadt mit Sägemühlen, Geschäften und Gasthöfen beflügelte den jungen Familienvater. Er schrieb seinen ersten Roman «Fiesta» hauptsächlich in Vorarlberg, und auch im Werk «The Snows of Kilimanjaro» nimmt der amerikanische Schriftsteller Bezug auf seine Aufenthalte in Österreichs Sonnenstube. Seit den Besuchen Hemingways sind über 80 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit sind die Gasthöfe von früher zu schmucken Hotels geworden, das Dorf zu einer beliebten Touristendestination. Was aber in jedem Fall noch erhalten ist wie zu Hemingways Zeiten, ist der Charme von Schruns mit seiner Bergwelt und seiner wunderbaren Gastfreundschaft!

tipps:

hemingwayausstellung

Zum 50. Todestag des weltberühmten Literatur-Nobelpreisträgers wird im «Haus des Gastes» eine attraktive Ausstellung über dessen Montafon-Aufenthalte gezeigt. Fotos mit Texten und ein Film, realisiert von «Servus TV», zeigen spannende Einblicke in das Leben von Ernest Hemingway.

Wie wär’s mit einer kleinen Partie Golf?

Und dies im ersten Golfclub Vorarlbergs? Der 9-Loch-Platz liegt in Schruns-Tschagguns

ALPENHOTEL BITSCHNAU Silvrettastrasse 175 A-6780 Schruns www.bitschnau.at

und ist klein, aber fein! Er liegt idyllisch an den Ufern des Flusses. Seine reizvolle Umgebung und das herrliche Bergpanorama verleihen dem Platz einen besonderen Charme. Die Anlage verfügt über eine grosszügige Driving Range, Putting- und Pitching Greens und ein gemütliches, rustikales Clubhaus.


44 wettbewerb

Zu gewinnen:

Ein Wohlfühlpaket im Alpenhotel Bitschnau für zwei Personen!

EINSENDESCHLUSS 31. 10. 2011

Es erwarten Sie 3 Tage Aufenthalt (3 Übernachtungen) für 2 Personen in einem Doppelzimmer mit Balkon. Buchbar von Sonntag bis Donnerstag 2012. • Traumerlebnis für zwei: gemeinsames Wellnesserlebnis im Privatspa mit Meersalzpeeling, wohltuende Körpermassage mit speziellen Aromaölen, Schaumbad in der Whirlwanne bei Kerzenlicht und einem Glas Prosecco • Ein grosszügiges, abwechslungsreiches Gute-Laune-Frühstück • Auswahl vom Buffet: Fruchtsäfte, Mineralwasser, Kaffee und ausgesuchte Teesorten (von 8 bis 16.30 Uhr) • Nachmittagsbuffet mit herzhaften, warmen Köstlichkeiten, knackigen Salaten, Kuchenecke nach Omas Rezepten sowie frische Früchte ( von 14 bis 16.30 Uhr) • Am Abend erwartet Sie ein 5- bis 6-gängiges Gourmetmenü • Freier Eintritt zum Relaxen im AlpenSPA, Wellness- und Fitnessbereich • Badetasche mit kuscheligen Bademänteln und Frotteeschlappen • Kostenloser Fahrradverleih (E-Bike, Citybike und Mountainbike), Garage und Servicestation • 20 % Ermässigung auf Greenfees für die Golfplätze Montafon, Braz, Brand, Rankweil und Riefensberg

Beantworten sie folgende fragen: Wie heisst das Familienunternehmen von Domenico Fasanella? P&I Parfums PI Parfums Profumo Italiano Wer gründete die Naturkosmetiklinie «ananné»? Urs Pohlmann Anna Nanné Urs Pullmann So heisst der neue Duft für Damen von Prada: Cally Dandy Candy Name Adresse

Redaktion «Für Sie Madame, Monsieur» c/o Baettig Weinbergstrasse 8 9320 Arbon

Telefon Bitte senden Sie uns weitere Informationen über das Hotel Bitschnau zu. Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme am «Für Sie Madame, Monsieur» - Wettbewerb ist jedermann zugelassen. Ausgenommen sind alle Mitarbeiter des «Für Sie Madame, Monsieur» und deren Familienangehörige. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise können nicht bar ausbezahlt werden. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Fabienne Pittier aus Port hat den Wettbewerb der letzten Ausgabe gewonnen.


Alessandro Gassman

www.ferragamo.com


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Herrliche

Foto: Ferragamo

neuzug채nge


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MICHAEL MICHALSKY Ein dynamisch-maskuliner Duft voller Geheimnisse: «Urban Nomads», spritzig-exotisch. BULGARI CLINIQUE Augen-

«Aqva» duftet nach Zitrone und dem salzig-aromatischen Duft von Seegras, ein erfrischendes Eau de Toilette.

ringe einfach wegrollen mit dem «Anti-Fatigue Cooling Eye Gel»: der Rollstift speziell für Männer kühlt und pflegt die Augenpartie.

SALVATORE FERRAGAMO Männer mit Stil und Leidenschaft werden den Duft «Attimo» lieben. Er versprüht Italianità JEAN PAUL GAULTIER Der Klassiker «Le Male» erscheint im brünierten Metallgrau und kokettiert mit Spiegeleffekten und Wortspielen. SISLEY Der erste Herrenduft von Sisley: «Eau mit Majoran, spritziger Mandarine und kräftigen Holznoten.

d’Ikar» ist geprägt von den natürlichen Essenzen der wilden Pistazie.


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Aramis

Elegant. Anspruchsvoll. Unverwechselbar maskulin. In den 60erJahren begann die Erfolgsgeschichte von «Aramis». Damals plagte sich der Gatte von Estée Lauder mit einer rauen, beissenden Winterhaut herum. Er wollte sie jedoch partout nicht mit der Gesichtscreme seiner Frau beruhigen. Dies war der Grund für Estée Lauder, selber aktiv zu werden und eine eigene Serie mit ansprechenden Pflegeprodukten für den Mann herzustellen. Es war damals die Zeit des Umbruchs. Die Herren kleideten sich mit Anzügen von Pierre Cardin ein, die Haare wurden lang getragen, im Kino lief «Goldfinger» und die Beatles versetzten das Volk in eine Musik­ euphorie. So kam Estée Lauders Erfindung gerade recht. Damals war ihr natürlich noch

schreibt Geschichte


49 beauty

nicht bewusst, dass sie mit dieser Idee, eine vollständige Herrenlinie zu kreieren, Pionierarbeit leistete. Passend zur Pflege für zarte Männerhaut erschien auch der gleichnamige Duft, welchen es bei seiner Einführung im Jahre 1964 als ersten Herrenduft weltweit in Amerikas Kaufhäusern zu erwerben gab. «Aramis» setzte als Initiator in dieser neu entstandenen Branche hohe Standards. Auch als schliesslich Konkurrenz aufkam, konnte man dank Produktinnovationen, Markenidentität und der berühmten Werbung die Oberhand auf dem Markt behalten. Wer konnte denn schon dem «Aramis»-Mann widerstehen? Über 40 Jahre sind seit der Erfindung von «Aramis» vergangen. Der klassische, edle Flakon, in welchem der Duft präsentiert wird, ist jedoch unverändert geblieben. Heute wie damals wirkt er auf Frauen erotisch, Männer sehen in ihm Dynamik und Erfolg. So wurde auch im «New York» Magazine 1964 die erste Anzeige geschaltet mit dem Slogan: «For the man who thought he had everything.» (Für den Mann, der glaubte, alles zu haben.) Der Duft wird als provokativ und anziehend charakterisiert. Mit Zitrus und Kräutern in der Kopfnote, Sandelholz und Gewürzen in der Herznote ist er nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg!


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HerbstNoten

FüR ZaRte Seelen etRo «Paisley» ist eine Hommage an die Tradition und Geschichte des Mailänder Designerlabels. Blüteneleganz verbindet sich Valentino Schon der Flakon ist Kunst! «Valentina» überrascht mit blumig-fruchtig-orientalischen Duftnoten, wie frischer Erdbeere und weissem Trüffel. GUeRlain Die mit orientalischen Noten wie ein Hauch Sommerkaschmir, der mit der Haut verschmilzt.

Legende von 1925 wird mit «Shalimar, Parfum Initial» wieder neu interpretiert. Der Flakon bleibt, der Duft ist neu, aber doch ganz «Shalimar»: mit Mairose, italienischer Iris, Vanille und Tonkabohne.

cHanel Wieder neu lanciert: Coco Chanel bekam den

Duft «Chanel No 19» vor 40 Jahren von ihrem Parfumeur zum Geburtstag am 19. August geschenkt. Jetzt brilliert die Neuauflage

BotteGa Veneta Das Parfumdebüt des italienischen LuxusJean PaUl GaUltieR «Erotic Chic» aus der Kollektion «Classique X» die Fransenkette ist abnehmbar und kann am Hals oder am Arm getragen werden. elie SaaB Der erste Duft des libanesischen Couturiers Elie Saab verführt unter anderem mit Orangenblüten, Jasmin und Honig. GUeSS «Chanel No 19 Poudré» mit Zitrus- und Mandarinearomen.

labels: «Bottega Veneta» ist ein blumiger Chypre-Duft mit sexy Lederduftnoten.

GUeRlain «Idylle Eau Sublime» widerspiegelt die 1001 DioR Neues Eau de Toilette von «J’adore». Der markante Duft wird neu geprägt, die Hauptrolle dabei spielt die Orangenblüte. SeRGe lUtenS «Vitriol d'Oeillet» ist

tische Passionsfrucht, danach wirken Holz- und Vanillenoten nach.

Gesichter der Rose, wie wenn nachts die Tautropfen auf den Blütenblättern perlen.

ein Nelkenduft, für Sie und für Ihn, sinnlich und herbstlich.

Foto: Chanel

Das amerikanische Modelabel erweitert seine Parfumlinie «Seductive» mit dem Duft «I’m Yours». Zuerst entfaltet sich die aroma-


51 BeaUty


52 in & oUt

Den SoMMeR VeRlänGeRn … das macht man mit einer Ferienreise oder einem Bronze-Puder. Ganz spannend wird’s aber mit dem neuen «Moët Chandon Ice Impérial», komponiert vom Chef-Kellermeister persönlich. Serviert wird der Eis-Champagner auf Eiswürfeln zusammen mit Minzeblättern, Limetten, Gurken oder Orangenstücken. Aber Achtung! Der edle Tropfen wird nur in ausgewählten Restaurants serviert und ist im Detailhandel noch nicht erhältlich,

ScHweiZeR laBelS

eventuell jedoch im nächsten Jahr! Wer

Modeschaffende gibt es in der Schweiz inzwischen genauso tolle

Lust auf das Experiment hat, bestellt sich

und innovative wie etwa in Paris oder New York. Aber wie findet

zum Beispiel in «Strozzi’s Seehaus» in

man sie? Neu gibt es die Internetseite www.dressed.ch. Hier wird

Herrliberg ein Gläschen.

Modeinteressierten eine Plattform geboten, auf welcher sie Kleider und Accessoires für Damen, Herren und Kinder entdecken können, und das alles fernab von internationalen Modeketten!

FälScHUnGen Ist es die Louis-Vuitton-Tasche vom Strand, oder stammt sie aus dem pikfeinen Geschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse? Wer etwas auf sich hält, kauft keine bekannten Reproduk-

looK tHe BooK

tionen, sondern sucht sich eine andere,

Wie sieht der Look der Schweiz aus? Ist

dem Budget angepasste Marke. Auch

der helvetische Style pink, grau, klassisch

ein noch unbekanntes Label, zum Bei-

oder trendig? Gibt es überhaupt einen

spiel eines jungen Designers, der viel-

helvetischen Style? – Diesen Fragen ging

leicht bald entdeckt wird, ist angesagt.

in den vergangenen Monaten das Projekt «The Look of Switzerland» nach. 834

PlaStiKBlUMen

Profi- und Amateur-Fotografen haben

Zugegeben: Auch bei den Plastik-

daran teilgenommen und lichteten die

blumen gibt es grosse Unterschiede.

unterschiedlichsten Personen, die sie auf

Aber die meisten Exemplare sind kit-

den Schweizer Strassen angetroffen ha-

schig, verblasst und oftmals ver-

ben, ab. Aus den 6500 entstandenen Bil-

staubt. Viel schöner sind selbst ge-

dern hat eine prominente Jury die bes-

pflückte Sträusse, zum Beispiel vom

ten 100 Fotos ausgesucht. Sie sind nun

Feld! Auch im Herbst findet man

im «The Look Book» zu bewundern. Es

noch allerlei Blühendes.

ist ab sofort für 49.50 Franken unter www.thelookofswitzerland.ch erhältlich.


54 BeaUty

duftKonZePte F端R FoRtGeScHRittene


55 BeaUty

es gibt günstige Kerzen, schief abbrennende Kerzen, Kerzen bei denen der Docht dauernd absinkt, solche die eine gehörige Portion Russ abgeben usw. ... eine wirklich gute und wohlduftende Kerze zu finden, ist also nicht ganz einfach. es verhält sich damit fast so wie mit den Melonen im Supermarkt: Sieht eine schön aus, so entpuppt sich das Fruchfleisch oft als fad und geschmacklos. tja, Pech gehabt! So etwas kann einem bei den Duftkerzen von linari nicht passieren. Rechtzeitig zum Herbst wird das Sortiment durch sechs neue Kreationen bereichert. Die «Velvet-linie» zeichnet sich durch die Schönheit und die wundervoll anschmiegsame Haptik des Materials aus. Das Glas ist mit feinstem Samt beschichtet und der Deckel besteht aus Holz. Besonders innovativ ist der Docht der Kerze: er ist ebenfalls aus Holz, was viele Vorteile mit sich bringt: im Gegensatz zu Baumwolldochten setzt nämlich die Duftdiffusion wesentlich schneller ein, die Kerze russt kaum und das abbrennen knistert so behaglich wie Kaminholz. in sechs spannenden aromavarianten erhältlich: «onice», «Senso», «Menta», «Puro», «amarena» und «natale». Zweimal hingucken muss man auch bei den Raumdüften aus

der Reihe «linari-calla». Sie sind das Resultat des italienischen Künstlers Fabio Maria linari. Der Preisträger des «Premio Morlotti awards» und der «Bienniale d’arte Galep» in chiavari entwickelte ein fliessendes Dekomuster, sozusagen als Hommage an den begehrtesten aller Düfte, nämlich «calla». Die essenz aus Morgentau, frischen Grapefruits, einem Hauch Pfirsich und schwarzen teeblättern hat die Herzen, oder besser gesagt die nasen der meisten Raumduftfans erobert. wir sagen «chapeau», zu Duft und Design!


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Die Mode der Brüder wird spektakulär präsentiert und zeichnet sich durch ihren Cowboystil sowie viel Sexappeal aus. Diese Kombination macht das Label auch bei Prominenten sehr beliebt. In ihren Entwürfen kombinieren die Designer unterschiedliche Stil­ elemente und kreieren so eine neue, spannende Mischung.

Für dufte kerle Der Flakon präsentiert sich total retro und der Inhalt soll wirken wie ein Liebestrank! Das Parfum «Potion» von DSquared2 ist der zweite Herrenduft des kreativen kanadischen Designerduos Dean und Dan Caten* – oder eben «DSquared2». Er ist inspiriert von den Laboratorien der Vergangen-

heit. Ein Zaubertrank aus qualitativ hochwertigen Ingredienzien. Das sind Minze- und Rosenholzblätter, eine Handvoll Kaschmirholz, etwas Patschouli, wenig Zimt und Moschus. Entstanden ist aus diesem Rezept ein ma­ gischer Liebesfilter, eine Quelle der emotionalen Erfahrungen.

Stark und sinnlich durch und durch. So erklärt auch die Parfumeurin Annick Menardo ihre gefährliche Mischung: « ‹Potion› ist als magische Alchimie komponiert, die fleischliche Gelüste erweckt.» Na dann, aufgepasst!


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Ich liebe das Glucksen des Seewassers zwischen zarten Sträuchern Tanzende Schatten von Wolken, die nebelzart ins Nichts zerfliessen Ich liebe zarte Bündel von Licht, die aus zerfetzten Wolkenrändern brechen Zittergras im Herbstnieselregen, die Erde dampft und riecht nach Leben Annette Ayasse

carölchen / photocase.com

aus Uitikon bei Zürich


für sie madame, monsieur  

Auflage Herbst 2011

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