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#HouVols DIE GEMEINSCHAFT UND DIE GEMEINDE ZUSAMMEN IN BEWEGUNG

Oktober 2020 Dieses Magazin wurde während der Corona-Pandemie herausgegeben.


#HOUVOLS

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#HOUVOLS

Vorwort Unsere Freiheit kennt Grenzen Vor kurzem liefen rund 200 Demonstranten auf und um den Dreiländereck ihren ‚Marsch für die Freiheit‘. Sie demonstrierten gegen die Corona-Maßnahmen im In- und Ausland. Das Recht der freien Meinungsäußerung sollte in Form einer Demonstration geäußert werden können. Auch wenn die Botschaft ist, dass das Coronavirus nur eine moderne Sage ist. Die Demonstranten wussten es nicht, aber ihre Demonstration wurde begleitet von Mitarbeitern der Gemeinde Vaals, die einen ehemaligen Kollegen durch eine Corona Infizierung verloren haben. Auch andere Einwohner unserer Gemeinde wurden (manchmal hart) durch das Coronavirus getroffen. Um selbst zu erfahren, was das Coronavirus mit jemandem macht, habe ich mich mit Menschen getroffen, die das Virus gehabt haben So sprach ich mit dem Vaalser Einwohner Jos Ritzen und seine Frau Thea. Jos ist 66 und erkrankte im März diesen Jahres an das Coronavirus. Er lag 11 Tage in Koma auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Groningen. In der Zwischenzeit war Thea ganz allein zu Hause in Quarantäne. Die Unsicherheit, ob Jos es schaffen würde, hat sie fertig gemacht. Gott sei Dank geht es Jos jetzt relativ gut, aber er ist sich bewußt von der Tatsache, dass es auch anders hätte enden können. Diese und andere Virusfakten werden durch die Anhänger von Viruswaarheid in Frage gestellt. Wir leben in einem freien Land, also darf man das. Gleichzeitig stoppt die Diskussion über das Bestehen des Virus nicht ihre Verbreitung. Nur durch Einhalten der richtigen Verhaltens- und Hygieneregeln (1,5 Meter Abstand, Hände waschen, im Ellenbogen husten, das Vermeiden von belebten Orten) können wir das Virus stoppen. Wir wissen das, tun es aber nicht oder nicht genug. Mit einer zweiten Viruswelle zur Folge. Das Coronavirus greift nicht nur Menschen an, aber auch unsere Jobs und unser Einkommen, unsere Bildung und unser Vereinsleben. Nur mit einem gemeinsamen Verhalten drücken wir Corona den Kopf ein. Und das bedeutet, dass wir – temporär – anders handeln müssen oder Aktivitäten vermeiden müssen. Es stimmt, dass das eine Einschränkung unserer Freiheit ist. Aber unsere Freiheit kennt Grenzen. Denn, in der Ausführung unserer eigenen Freiheit müssen wir das Recht anderer auf den Schutz ihrer eigenen Gesundheit beachten. Zum Schluss weise ich auch gerne darauf hin, dass wir in unserer Gemeinde auch gerade eine große gemeinschaftliche Verbundenheit festgestellt haben. In dieser Auflage, nunmehr der Dritte während der Coronazeit, zeigen wir die Verbundenheit anhand einiger Beispiele von Initiativen, die sich für Gemeinschaftliches einsetzen. Die meisten Initiativen sind entstanden, bevor das Coronavirus hervorkam, aber gerade diese heutige Zeit zeigt, wie wichtig Gemeinschaftssinn, Verantwortung übernehmen und füreinander da sein, sind. Diese Verbundenheit werden wir auch für die Zukunft durchhalten müssen. Unser Motto bleibt deswegen weiterhin: Hou Vols! Harry Leunessen Bürgermeister Gemeinde Vaals 3


#HOUVOLS

Kennen Sie ‘Vaals Verbindet’ schon? In der letzten Ausgabe informierten wir Sie über die sogenannten Spitzenreiter, eine Gruppe aus der Gesellschaft, die sich mit der strategischen Vision, der Transitionsvision, beschäftigt hat. In dieser Vision wird ein Traumbild der Gemeinde Vaals in 2030 umschrieben. Die strategische Vision heißt jetzt ‘Vaals Verbindet‘. Kern der Vision ist das Wiederbeleben von Stolz in unsere Gesellschaft und das Kreieren von mehr Verbindung zwischen Einwohnern. Von unseren Einwohnern wird erwartet, dass sie selbst Verantwortung und Initiative zeigen, um diese Vision umzusetzen. Die Spitzenreiter - oder ‘Frischdenker‘, wie sie sich selbst lieber nennen – haben sich diese Rolle zugeignet und können es nicht erwarten, an die Zukunft von Vaals zu arbeiten. In diesem Artikel erzählen die Spitzenreiter/Frischdenker selbst über die letzten Entwicklungen. “Bis jetzt war ‘Vaals Verbindet‘ der Titel einer schriftlichen Zukunftsvision. Eine Vision, die als Inspirationsquelle für jeden in der Gemeinde Vaals gelten sollte. Eine Vision, die die Schwerpunkte der Gemeinde verdeutlicht und dafür sorgt, dass eine positive Energie entsteht, um gemeinsam an die Zukunft von Vaals zu arbeiten. Das wird uns Allen dienen, jetzt und in der Zukunft. Bei den Gesprächen, die während der Entwicklungsphase geführt wurden, entstanden direkt Ideen, um die Gemeinde Vaals schöner, spannender, lebendiger und nachhaltiger zu machen. Inzwischen sind wir ein Jahr später dabei, die Ideen weiter zu entwickeln und auszuarbeiten. Mehr und mehr Einwohner werden mit einbezogen. Der Prozess fängt jetzt erst richtig an!

Die Stiftung Vaals Verbindet

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Ein wichtiger Moment in diesem Prozess ist die Gründung der Stiftung Vaals Verbindet. Die Gründung wird bald erfolgen und die Stiftung

wird sich für das Verbinden der Gemeinschaften innerhalb der Gemeinde Vaals einsetzen. Damit wir in 2030 nicht mehr nebeneinander leben, aber einander aufsuchen und míteinander leben. Kleine Initiativen sind dabei genauso wertvoll als große Veranstaltungen. Zusammen formen sie ein Ganzes und verbinden sie Einwohner und Besucher der Gemeinde mit dem Motto: In Vaals gibt es immer was zu erleben, jeder genießt es und profitiert davon.

Laufende Initiativen Obwohl die Stiftung noch gar nicht offiziell gegründet wurde, gibt es bereits sechs Initiativen, die alle auf ihre eigene Weise Verbindungen in der Gemeinde nachstreben. Ein paar dieser Initiativen sind aus dem Transition-Trajekt entstanden, andere gab es bereits davor. Jede Initiative erfordert einen anderen Ansatz, und die Stiftung Vaals Verbindet unterstützt sie gerne. Initiativen die bereits vor der Vision entstanden sind, aber nahtlos zur Vision passen, sind z.B. die Klimattafel Vaals und Lemieësj Leëft. Später in dieser Ausgabe gibt’s Weiteres über diese Initiativen. Andere Initiativen die es bereits gibt, sind eine Spendenaktion für einen guten Zweck, und es gibt einen Plan, um Vaals während der Weihnachtszeit attraktiver zu machen. Auch in Holset schlieβen sich Einwohner zusammen, um die Lebensqualität in ihrer Nachbarschaft zu verbessern.

Haben Sie noch Ideen? Haben Sie eine gute Idee, um die Verbindung zwischen Menschen in der Gemeinde Vaals zu


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verbessern? Dann zögern Sie nicht, die Stiftung Vaals Verbindet zu kontaktieren. Wir überlegen gerne mit Ihnen, welche Möglichkeiten und/oder Ansätze zu Ihrer Idee es gibt. Sie können Vaals Verbindet erreichen via vaalsverbindt@gmail.com. Die Kontaktperson bei der Gemeinde, der alles über die Entwicklungen rundum Vaals Verbindet weiß, ist Alf Schösser, erreichbar via a.schosser@vaals.nl.

Wir suchen übrigens noch ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich der Stiftung oder einer der Kommissionen anschließen möchten. Ganz besonders würden wir uns freuen über Personen, die ursprünglich nicht aus Vaals sind oder bei denen Niederländisch nicht die Muttersprache ist.“

Kernvision der Stiftung Vaals Verbindet Stell Dir vor, dass in 2030 die Gemeinde Vaals ein Vorbild dafür ist, wie man die Lebensqualität jedes Einzelnen vergröβern kann, durch auf eine schlaue und erfrischende Weise Menschen, Orte und Aktivitäten miteinander zu verbinden. Jung und Alt, Völser, Nachbarn und Besucher, Dorf- und Zentrumsbewohner, Student und High-Tech-Unternehmer, Arbeitssuchende und zeitgenössische Handwerkerin… zwischen ihnen baut Vaals Brücken. Für jeden von ihnen bietet Vaals qualitatives Wohnen und Leben, Arbeiten und Bewegen, Lernen und Unternehmen. In 2030 ist die Gemeinde Vaals der elegante Hotspot der Euregio!

Ein Food Forest: auch für Vaals eine nachhaltige Alternative?

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ie Klimattafel Vaals besteht aus einer Gruppe von Einwohnern, die die Möglichkeiten untersucht, unsere Gemeinde nachhaltiger zu gestalten. Es gab die Klimattafel bereits, bevor die Vision Vaals Verbindet entwickelt wurden, und kam hervor bei der Inventarisierung von bestehenden Initiativen, die zu Vaals Verbindet passen. Vor kurzem organisierten Erik Rietjens und Roy Krout von der Klimattafel Vaals eine Exkursion zum Food Forest Ketelbroek in Groesbeek (Gelderland). Die Klimattafel berichtet. 15 interessierte Unternehmer, Ratsmitglieder und Einwohner machten sich am 23. September auf den Weg nach Groesbeek mit der Frage: Wäre ein Food Forest auch für Vaals interessant? Ein Food Forest ist eine Art zirkuläre Landwirtschaft, wobei Natur und nachhaltige Lebensmittelproduktion zusammen in einem Ökosystem vorhanden sind.

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Ein Food Forest ist ein durch Menschen erfundenes Konzept, das auf einen natürlichen Wald basiert,

mit einer hohen Vielfalt von mehrjährigen und/oder holzigen Sorten, wovon Teile (Früchte, Saaten, Blätter, Stengel, etc.) durch Menschen verzehrt werden können. Anders wie im Ackerbau, werden in einem Food Forest nicht nur mit einer Schicht Acker - gearbeitet sondern auch mit den darüber liegenden Schichten (siehe Bild).


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Die Anzahl der Pflanzen-, Insekten- und Tierarten ist höher; Düngung, Pestizide und Maschinen zur Wartung werden überflüssig; Der Boden ist fruchtbarer mit einer reicheren Zusammenstellung von Mineralien und Mikroorganismen; Es kann extremen Wetterbedingungen besser standhalten (sowohl in trockenen als auch in nassen Perioden); Es führt zu einer größeren, länger anhaltenden Bindung von CO2 im Boden und in Pflanzen.

Unter der inspirierenden Führung von Wouter van Eck (Biologe und Verwalter von Ketelbroek) bekamen wir morgens eine Präsentation und nachmittags eine Führung im Forest Garden. Der Forest Garden Ketelbroek ist 2,2 Hektar groß und wurde in 2001 gekauft. Früher war es ein Acker, wo Mais verbaut wurde, mittlerweile ist es zu einem Food Forest gewachsen. Die Produkte vom Food Forest werden durch regionale Restaurants und Supermärkte gekauft. Vor allem die verschiedenen Pflanzarten und der Ertrag beeindruckten die Exkursionsteilnehmer. Die Ergebnisse in Ketelbroek führten zu dem Start eines wesentlich größeren Food Forest mit mehr als 20 Hektar in Schijndel (Noord-Brabant). Das Ziel von diesem Projekt ist, zu zeigen, dass die Lebensmittelproduktion und der Transport so effizient sein kann, dass es für Bauern finanziell interessant wird. Heißt das, dass ein Forest Garden díe Lösung ist für die Produktion von Nahrungspflanzen? Vielleicht zum Teil, aber nicht für Alles. Es wird weiterhin ein Bedarf an jährlichen Ernten bestehen (Korn und Kartoffeln), wofür sich ein Food Forest nicht eignet. Darüber hinaus benötigt ein Food Forest spezifische Kenntnis und Investitionen, die es, noch, nicht gibt. Am Ende des Tages gingen alle Teilnehmer der Exkursion inspiriert mit vielen Denkanstößen nach Hause. Die Klimattafel fühlt sich in ihrer Überzeugung gestärkt, dass ein Food Forest auch für Vaals eine interessante Alternative sein könnte, passend zu ihrer nachhaltigen Zukunftsvision. In naher Zukunft wird die Klimattafel hierfür konkrete Vorschläge ausarbeiten. Interessierte, die mehr über das Food Forest Konzept oder die Klimattafel Vaals wissen möchten, können sich via klimaattafelvaals@gmail.com melden.

Die Geschichte der mysteriösen Steingestalterin Während der Coronazeit entstehen viele spontane Initiativen. So tauchten auf einmal zwei Monate lang mysteriöse Steine vor den Haustüren verschiedener Einwohner von Vaals auf. Wunderschön dekoriert mit der Botschaft ‘Hou Vols‘. Die Steine sorgten für positive Aufregung. Im Juni machte sich die mysteriöse Steingestalterin bekannt. Ihre besondere Geschichte haben wir im Juni bereits auf unserer Website, auf Facebook und im Vaalser Weekblad publiziert.

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Haben Sie den Artikel noch nicht gelesen, dann schauen Sie hier: www.vaals.nl/stenenlegster oder scannen Sie den QR-Code.


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m Anfang diesen Jahres begann Frans Bodelier (79) in Lemiers die Initiative Lemieësj Leëft mit dem Ziel, das Zentrum von Lemiers wieder lebhafter zu gestalten, durch Projekte, die die Einwohner selbst entwickeln. Er organisierte mit Unterstützung des Vereines Vereniging Kleine Kernen Limburg (VKKL) zwei Treffen mit Einwohnern von Lemiers. Es gab regen Zulauf von interessierten Einwohnern! Kurz darauf brach das Coronavirus aus und verfolgte Lemieësj Leëft so gut wie es ging ihren Weg zu einem lebhafteren Dorfzentrum. Ein Interview mit dem Gründer Frans Bodelier.

Weshalb sind Sie motiviert, sich so für Lemieësj Leëft zu engagieren? Sie sind ja nicht mehr der Jüngste. Meine Großeltern und Urgroßeltern haben für den Bau der Lemierser Kirche die Steine gebacken. Während meinen Besuchen an die Kirche fällt mir auf, wie wenig Leute heutzutage noch in die Kirche gehen. Abgesehen davon sind alle 80+ Jahre alt. Wenn es diese Leute nicht mehr gibt, wird die Kirche leer sein. Ich möchte betonen, dass die Kirche in naher Zukunft noch nicht zu machen wird, aber irgendwann wird es soweit sein. Wenn die Kirche schließt, wird das Dorf vom Aussterben bedroht sein. Lasst uns nicht kaputt machen, was unsere (Ur)Großeltern aufgebaut haben. Wir können besser jetzt schon darüber nachdenken, was wir mit der Kirche machen können, als wenn es zu spät ist und es abgerissen werden soll. Den Gedanken habe ich jetzt ausgeweitet auf die allgemeine Lebensqualität in Lemiers.

Denn, wie meinen Sie, kann man die Lebensqualität im Zentrum verbessern?

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Im Laufe der Zeit sind viele Geschäfte und Dienstleister aus Lemiers verschwunden. Als die Grundschule geschlossen wurde, ist die Lebensqualität verringert. Die Jugend hat jetzt weniger Bindung mit dem Dorf und ihren Vereinen und das kann man auch nicht umkehren. Aber man kann sich schon auf die Suche begeben nach Wegen, wie man die Lebensqualität zurück bringt. Ich glaube, dass wir Lemiers viel mehr touristisch promoten sollten. Wenn Touristen die St. Catharinakapel in Oud-Lemiers besuchen, möchten sie auch eine Tasse Kaffee trinken. Wo sollen sie das denn machen? Wenn es solche Angebote für Touristen gibt, bringt das automatisch auch mehr Lebensqualität.

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Lemieësj Leëft, es muss es nur selbst noch entdecken

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Gerade jetzt sieht man, wie wichtig die Lebensqualität ist, die Menschen brauchen Verbundenheit. Wir sind wieder abhängig von einander. Wir helfen einander mit den Einkäufen und gehen mit dem Hund des Nachbarn Gassi. Was das angeht, hat das Coronavirus dafür gesorgt, dass sich die Menschen näher kommen. Daran müssen wir festhalten.

Sie sind sehr leidenschaftlich und kämpferisch. Was hat es bisher erreicht? Die Treffen zeigten, dass Lemiers noch lebt. Es hat mich vor allem überrascht und sehr gefreut, dass sich so viele jungen Leute angemeldet hatten. Die jungen Leute wollen wieder den Antikmarkt oder zumindest ein Dorffest organisieren. Die Herausforderung besteht jetzt darin, es tatsächlich umzusetzen. Die Leute müssen die Führung übernehmen. Ich kann nicht alles alleine machen. Zusammen mit einigen Einwohnern haben wir einen Newsletter verbreitet, die die Einwohner über die Vereine und Betriebe in Lemiers informiert. Wenn man das so vor sich sieht, gibt es eigentlich schon noch Einiges in Lemiers. Der Unterschied liegt darin, dass früher die Geschäfte sichtbar waren, jetzt gibt es keine Schaufenster mehr und arbeitet jeder drinnen. Aber drinnen gibt es auch genug Lebhaftigkeit. Wenn man diese Lebendigkeit mit dem Willen, etwas zu ändern, kombiniert, kann man die Lebensqualität in Lemiers verbessern. Darüber müssen wir alle nachdenken: Einwohner, Unternehmer und die Gemeinde. Ich habe den ersten Schritt gemacht, jetzt müssen die Einwohner von Lemiers den zweite Schritt gehen.


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In Kürze wird der zweite Newsletter von Lemieësj Leëft verbreitet. Diejenigen, die sich für den Newsletter angemeldet haben, werden ihn in Zukunft per E-Mail erhalten. Wenn die E-Mail-Adresse nicht bekannt ist, wird der Newsletter per Post verteilt. Möchten Sie den Newsletter auch erhalten? Schicken Sie dann eine E-Mail an lemieesjleeft@gmail.com.

Mitgliedschaft Auch die Gemeinde Vaals freut sich über die Initiative Lemieësj Leëft und hat inzwischen eine kollektive Mitgliedschaft bei dem Verein Vereniging Kleine Kernen Limburg (VKKL) beantragt für alle Einwohner und Einwohnervereine der Gemeinde Vaals. VKKL arbeitet nach dem Prinzip der Selbstverwaltung. Das bedeutet, dass die Arbeitsgruppe selbst verantwortlich ist für das Entwickeln der Ideen, Wünsche, Träume und Pläne, um die Lebensqualität zu verbessern.

Beantragen von Produkten und die Erreichbarkeit der Gemeinde Vaals Momentan müssen Sie zur Vorsprache im Gemeindehaus einen Termin vereinbaren, Sie können ohne Termin leider nicht empfangen werden. Sie können einen Termin vereinbaren, indem Sie (Montag bis Freitag von 8.30 – 17.00 Uhr) 043-306 85 68 wählen oder eine E-Mail an info@vaals.nl schicken.

Bei Fragen zu WijVaals können Sie eine E-Mail an WijVaals@vaals.nl schicken oder 043 - 306 85 68 anrufen. Die öffentliche Sprechstunde am Dienstagmorgen im Gemeinschaftsgebäude ‚Brede School‘ wurde wegen des Coronavirus vorübergehend unterbrochen.

Sie müssen immer einen Termin vereinbaren, um beispielsweise Produkte (Reisepass, Führerschein, Bescheinigung, usw.) zu beantragen und abzuholen und um eine Geburt oder einen Todesfall zu melden. Sie können auch via der Website www.vaals.nl bestimmte Produkte beantragen. Bitte beachten Sie, dass Sie für bestimmte Produkte persönlich ein Passfoto und eine Unterschrift abgeben müssen, und Sie dafür einen Termin vereinbaren müssen.

Aktuelle Informationen Auf unserer Website versammeln wir auf www.vaals.nl/coronavirus allerlei Informationen bezüglich des Coronavirus. Wir bitten Sie, für die meist aktuelle Informationen auf diese Website zu klicken und/oder unsere Facebook-Seite zu besuchen (www.facebook.com/gemvaals).

Beantragen einer Genehmigung Haben Sie ein Bauvorhaben, möchten Sie diesen besprechen oder möchten Sie weitere Informationen? Wir versuchen, Ihnen dabei so gut wie möglich zu helfen, indem wir Ihren Plan oder Ihre Frage digital oder telefonisch bearbeiten.

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Benötigen Sie eine Genehmigung für verschiedene Aktivitäten in den Bereichen Wohnen, Raum, Umwelt und Natur? Um Ihnen so schnell und so effizient wie möglich zu helfen, bitten wir Sie, den Antrag auf Erteilung einer Genehmigung (omgevingsvergunning) so weit wie möglich digital über www.omgevingsloket.nl zu stellen. Beschwerden und Meldungen über mögliche illegale Angelegenheiten im (öffentlichen) Raum werden ebenfalls behandelt. Verstöße, die schwerwiegende Folgen für Umwelt, Natur und Landschaft, kulturelles Erbe (nationale Denkmäler), öffentliche Gesundheit und Sicherheit haben oder zu schwerwiegenden Belästigungen führen können, haben dabei absolute Priorität.


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Die Tafel Vaals: unsichtbar aber auch unverzichtbar “Diesmal gibt es viele Produkte, das ist jede Woche wieder unterschiedlich.“ Im Keller des Gebäudes an der Beemderlaan fängt Annet sofort an, begeistert zu erzählen. “Heute Morgen kam der LKW, der das Essen in Kisten hierher gestellt hat. Danach verteilen wir die Lebensmittel in so viele Portionen, wie es Kunden gibt.”

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ußer Annet sind auch Chris, Hanneke und Carin ehrenamtliche Mitarbeiter der Ausgabestelle der Tafel Vaals. An jedem Donnerstagmorgen – auch während der Corona-Krise – sind sie dabei, die Lebensmittelpakete zusammenzustellen. Donnerstagnachmittags können die Kunden, so werden die Besucher der Tafel genannt, die Pakete abholen.

Fast 10 Jahre Die Ausgabestelle wurde im Mai 2011 eröffnet, nachdem der Gemeinderat im Dezember 2010 beschlossen hatte, dass es eine Ausgabestelle der Tafel in Vaals geben sollte. Die Ausgabestelle ist einer von 12 in Süd-Limburg und ist Teil der Tafel Limburg-Süd. Die Lebensmittel werden vom Hauptsitz in Landgraaf aus verteilt. Die Ausgabestelle ist nicht nur für Vaals da, sondern auch für die Nachbargemeinden in Süd-Limburg. Annet, ehrenamtliche Mitarbeiterin der ersten Stunde, erzählt: “Wir haben immer ungefähr 30 Kunden. Davon kommt circa die Hälfte aus Vaals.“

“Du brauchst nur Pech zu haben“ 9

“Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen die Dienste der Tafel nutzen müssen. Sie haben

z.B. ihren Job verloren, haben hohe Kosten durch Krankheit oder eine Scheidung. Es geht da um Menschen wie Du und ich.” Man muss sich jedes halbe Jahr einer Einkommensprüfung unterziehen, um Lebensmittelpakete erhalten zu dürfen. Die Tafel schaut auf das verfügbare Einkommen: Das ist das Einkommen, das übrig bleibt, wenn alle festen Posten wie Miete, Elektrizität und Versicherungen, beglichen wurden. “Man kann die Lebensmittelpakete drei Jahre lang beziehen. Das ist die Zeit, in der man seine Sachen wieder auf die Reihe bekommen sollte“, erklärt Annet. “Wenn Du zur Tafel kommst, kannst Du nicht auswählen, was Du essen möchtest. Es ist hier leider kein Supermarkt, wo man sich sein Essen aussuchen kann. Man muss zufrieden sein, mit dem, was man bekommt. Viele Menschen schämen sich auch, wenn sie das erste Mal zur Tafel kommen. Wir versuchen es dann so anzustellen, dass sie sich bei uns wohl fühlen.“ Dies verdeutlicht noch eine andere wichtige Funktion der Tafel, die soziale Funktion. “Die Leute können sich hierhin setzen und eine Tasse Kaffee trinken. Sie entspannen sich und es entstehen neue Freundschaften. Diese Gespräche sind so wichtig.“


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Erfüllung Annet zeigt während der kurzen Führung auf einen Stapel Kartons. “Es sind übrigens nicht nur Lebensmittel, die unsere Kunden erhalten. Schau, hier sind Kartons mit Sachen für Kinder, die Geburtstag haben. Da ist alles drin, was man für eine richtige Geburtstagsfeier zu Hause und in der Schule braucht,“ sagt Annet heiter. Im nächsten Raum öffnet sie eine Tiefkühltruhe: “Und hier haben wir noch Geburtstagskuchen.“

so: “Unter den Mitarbeiter herrscht immer eine gute Stimmung. Ich war noch nie mit Widerwillen hier. Das Team ist großartig. Und die Dankbarkeit für die Arbeit ist so groß, das lässt sich nicht in Geld ausdrücken.“ “Dafür braucht man kein Geld!“ sagen sie alle aus einem Mund.

Sie geht weiter in einen Raum, der voll hängt mit Kleidung. “Das haben wir selbst initiiert. Die Kunden dürfen einmal im Monat Kleidung aussuchen. Es ist aktuelle Kleidung, wir möchten gerne, dass die Kunden ihre Selbstachtung bewahren. Die Kleidung bekommen wir von Privatpersonen oder von Kleidungsgeschäften aus der Nähe. Dieser Raum wird auch für Privatgespräche mit Kunden genutzt. Es ist manchmal gut, wenn man sich mal alleine unterhalten kann.“ Die ersten Kunden kommen schon den Parkplatz der Ausgabestelle heraufgewandert. Die ehrenamtliche Mitarbeiter müssen wieder ran, aber sie strahlen aus, dass sie es mit Liebe tun. Annet umschreibt es

Für nähere Informationen über die Tafel Limburg-Süd (Voedselbank Limburg-Zuid) besuchen Sie www.voedselbanklimburg-zuid.nl Den Antrag für ein Lebensmittelpaket können Sie nur bei einer Hilfsorganisation stellen, nicht direkt bei der Tafel selbst. Stehen Sie unter finanzieller Betreuung, kann diese Instanz den Antrag stellen. Stehen Sie nicht unter finanzieller Betreuung, dann können Sie Kontakt aufnehmen mit WijVaals: E-Mail: wijvaals@vaals.nl / Telefoonnummer: 043 - 306 85 68

Gebäudemanagement Viele kommunale Gebäude können wegen den Corona-Maßnahmen weniger oder nicht genutzt werden. Für Fragen und Anregungen über zum Beispiel Mietbeträge oder die Benutzung von kommunalen Gebäuden, steht Ihnen unser Gebäudemanager Pascal Severijns via 043 - 306 85 68 zur Verfügung.

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WeHelpen/WirHelfen Vaals: auch wenn Sie einen Kumpel suchen! Die digitale Plattform für Hilfsangebote und Hilfe-Fragen

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öchten Sie Ihre Zeit, Energie, Ihr Wissen und Ihre Talente für andere nutzen? Möchten Sie sich Hilfe holen bei einem Problem, dass Sie selbst nicht lösen können oder bei einem Job, den Sie nicht selbst erledigen können? Oder suchen Sie jemanden, mit dem Sie zusammen an Aktivitäten teilnehmen können?

Los geht’s! Auf www.wehelpen.nl/vaals können Sie einfach und sicher Hilfe anbieten oder um Hilfe fragen. WeHelpen Vaals kostet nichts und ist für jeden ab 16 Jahre benutzbar. Wenn Sie sich registriert haben, können Sie innerhalb wenigen Klicks Ihre

Frage stellen oder Ihre Hilfe anbieten. Vereine und (ehrenamtliche) Organisationen können WeHelpen Vaals auch benutzen.

Brauchen Sie Hilfe ? Brauchen Sie Hilfe bei der Registrierung oder beim Schreiben Ihrer Hilfefrage oder Hilfsangebot? Oder möchten Sie wissen, wie Sie WeHelpen Vaals für Ihre Organisation oder Ihren Verein nutzen können? Mailen Sie wijvaals@vaals.nl oder rufen Sie Agnes Weijers an unter der Nummer 043 - 306 85 68.

Fer Beckers (66 jaar) über WeHelpen Vaals “Ich brauche Ablenkung und suche Kontakt zu anderen Leuten” “Vor einigen Wochen haben ich mich bei WeHelpen Vaals registriert. Ich brauchte doch ein bisschen Hilfe bei der Registrierung, also habe ich mir bei Agnes Weijers Hilfe gesucht. (Agnes Weijers ist bei der Gemeinde zuständig für WeHelpen Vaals, Red.) Der Grund, warum ich mich registriert habe, ist, dass ich mich oft einsam fühle. Ich möchte mich ablenken und Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen. Dabei mag ich es auch, andere Leute zu helfen.

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Nach der Registrierung habe ich mir die Hilfsfragen angeschaut. Jemand brauchte Hilfe beim Wiederherstellen ihres Schrebergartens. Die Inhaberin konnte sich leider nicht mehr selbst um den Schrebergarten kümmern. Ich habe mich dann via der Chat-Funktion von WeHelpen Vaals bei ihr gemeldet. Nachdem wir ein paar Mal hin und her gechattet hatten, haben wir einander in ihrem Garten getroffen, wo ich jetzt schon seit einigen Wochen arbeite. Ich bin ein Frühaufsteher, also fange ich morgens früh an und die Inhaberin kommt dann was später am Nachmittag. Ich hoffe, dass ich hierdurch auch andere Inhaber der Schrebergärten treffe. Ich würde sagen, registriere Dich einfach bei WeHelpen Vaals, und schau, was auf Dich zukommt. Was hast Du zu verlieren?!“


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Vivian stärkt Vaals “Ich stelle mir immer die Frage: Was kann ich für andere tun?” Wir haben Vivian ein paar Fragen gestellt:

Wie sorgst Du dafür, dass die Leute stärker werden? “Ich stelle mir immer die Frage: Was kann ich für andere tun? Das macht mich glücklich. Wenn Du bei mir trainierst, möchte ich wissen, was Dich als Mensch glücklich macht. Ich finde es auch wichtig, dass alle gleich sind. Ob Du Harz 4 bekommst, ein Kopftuch trägst oder behindert bist, ist ganz egal, in meinen Augen sind alle gleich.“

Von woher kommt dieser Andrang, etwas für andere zu tun?

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ivian Wouters (46) sagt über sich selbst, dass sie ein Workaholic únd Hedonist ist, die täglich nur vier Stunden Schlaf braucht. Die große Anzahl Ihrer Aktivitäten ist Beweis ihrer unerschöpflichen Energie. Sie betreibt ein Veranstaltungsbüro und ein Unternehmen, dass sich spezialisiert hat auf sportliches Gruppen- und Personal-Training, und sie hat ein Ernährungsprogramm entwickelt. Sie ist auch Botschafter der Stiftung Kinderen Kankervrij (KiKa) und des Koningin Wilhelmina Fonds (KWF) für den niederländischen Kampf gegen Krebs. Sie sammelt, zusammen mit ihren Mitgliedern, auch Geld ein für verschiedene Wohltätigkeitszwecke, die sich für den Tierschutz engagieren.

Seit Anfang der Corona-Krise hat Vivian sich für die Einwohner von Vaals engagiert. Sie hat verschiedene Aktivitäten für die Bewohner des Pflegeheims Langedael organisiert; sie hat z.B. dafür gesorgt, dass die Bewohner während der Quarantäne Pakete mit u.a. Zeichnungen erhalten haben. Auch hat sie die Einwohner, die sich um ihre Mitmenschen gekümmert haben, belohnt, indem sie ihnen Gutscheine von Vaalser Unternehmern geschenkt hat. Das alles tut sie mit nur einem Ziel: Die Leute körperlich únd geistlich stärken. Das ist nämlich was das V in dem Namen ihrer Unternehmen bedeutet (V Events, V Fit und 12 V21): Vitae, Vitalität auf Lateinisch.

“Mein Motto war immer: Je größer meine Unternehmen wachsen, desto mehr will ich für andere tun. Das macht mich glücklich. Und das wirkt sich gegenseitig aus. Wenn etwas los ist, weiß ich, dass alle für mich da sein werden.”

Was hast Du Dir gedacht, als wir den Lockdown hatten? “Auch da habe ich mir gedacht: Was kann ich tun? Ich habe sofort angefangen, breitgefächerte Vlogs aufzunehmen und habe ein Live-StreamTrainingsprogramm entwickelt. Das Schöne dieser Coronazeit ist, dass wir jetzt erfahren können, was wir für einander tun können. Man kann es klein halten und einander Komplimente machen, jemanden fragen, wie es ihm geht, und ob man etwas tun kann. Diese kleine Dinge machen schon den Unterschied, sie bringen so viele positive Gefühle hervor.“

Was sind Deine Pläne für die Zukunft von Vaals? „Ich habe viele Pläne, um in Vaals noch mehr Verbindung herzustellen, denn das liegt mir sehr am Herzen. Es ist jetzt allerdings noch zu früh, um mehr zu erzählen. Es gibt jetzt auch schon so viele Verbindungen in Vaals, aber es geht immer mehr! Wenn ich sehe, was ich mit meinen Mitgliedern schon erreicht habe, wie viel kann man erreichen, wenn alle mitmachen?!“


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Die Sicherheitsbeamte Vaals: Verbinder in Corona-Zeiten Die Sicherheitsbeamte der Gemeinde Vaals sind deutlich sichtbar auf der Straße, um dafür zu sorgen, dass wir uns alle an die Vereinbarungen, die wir teilweise auch miteinander machen, halten. Seit der Wiedereröffnung der Gastronomie gab es innerhalb unserer Gemeinde keine Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen, die ein offizielle Buße oder gar die Schließung eines Etablissements erfordert hätten. Berry Berns, Sicherheitsbeamte der Gemeinde Vaals glaubt, dass dies u.a. zu tun hat mit der Art und Weise, wie die Beamte in Vaals agieren. Diese Methode hat als Ausgangspunkt, dass man die Verbindung sucht und mit Unternehmern, Polizisten und anderen Spezialisten innerhalb der Gemeinde lösungsorientiert zusammenarbeitet. Direkt am Anfang der Corona-Krise wurde eine Fokusgruppe ins Leben gerufen, der die nationalen Vorschriften übersetzt und sie auf das lokale Niveau zuspitzt. Anstatt Strafzettel zu schreiben, möchten die Sicherheitsbeamte eher helfen, beraten und der Gemeinschaft einen Mehrwert sein.

Berry Berns erklärt: „Wir haben uns für einen Dialog mit den Einwohnern und Unternehmern entschieden. Wir arbeiten zwischen den Menschen und für die Menschen. Nach dem 1. Juni haben wir z.B. zusammen mit den einzelnen Unternehmern überlegt, wie die nationalen Maßnahmen am besten in der jeweiligen Situation umgesetzt werden konnten. So konnten z.B. einige Terrassen ausgebreitet werden, ohne dass dafür eine Genehmigung erforderlich war, und haben wir den Betreibern auch geholfen, die Stühle und Tische so hinzustellen, dass die anderthalb Meter Abstand eingehalten werden konnte. Das haben die Unternehmer geschätzt. Auch was die Besucher der Gastronomie angeht, ist meine Erfahrung: Wenn man die Leute mit Respekt behandelt, bekommt man sie auch zurück. 13

Wenn wir sehen, dass sich die Leute nicht an die Maßnahmen halten und z.B. zu wenig Abstand halten oder zusammen an einem Tisch sitzen, obwohl offensichtlich ist, dass sie nicht einem Haushalt zugehören, suchen wir den Dialog. Meistens hilft dies sofort. Wir freuen uns über die offene und ehrliche Verbindung, die es zwischen uns und den Einwohnern gibt. Lasst uns deswegen auch alle zusammen packen, damit wir die Ruhe bewahren und es nicht zu Unregelmäßigkeiten, sowie sie es anderswo gab, kommt.“ Die Sicherheitsbeamte der Gemeinde Vaals möchten gerne wissen, was in Vaals los ist und welche Probleme die Einwohner und Besucher haben. Sprechen Sie unsere Sicherheitsbeamte deswegen gerne an, falls Sie eine Frage oder Bemerkung haben.


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Bleiben Sie in Bewegung mit dem Nachbarschaftssporttrainer/Buurtsportcoach Aufgrund der Corona-Maßnahmen musste Nachbarschaftssporttrainer Hannie Pleijers vorübergehend eine Reihe von Aktivitäten unterbrechen. Mittlerweile finden alle Aktivitäten, so wie der SportmixUnterricht, die Hausbesuche für einen Antrag beim Jugendfonds für Sport und Kultur, Teilnahme an Fitnesskursen und Vereinsunterstützung wieder statt. Selbstverständlich werden dabei die Coronamaßnahmen berücksichtigt. Am Anfang hat Hannie viele kurze Videos mit herausfordernden Übungen für die Jugend von Vaals und ihren Eltern gemacht. Also auch wenn Du nicht an den Aktivitäten teilnehmen kannst, kannst Du Dich doch noch bewegen! Schaue Dir hier die Videos von Nachbarschaftssporttrainer Hannie Pleijers an: www.vaals.nl/buurtsportcoach

Häusliche Gewalt

In dieser Zeit ist es wichtig, um Ihren Verdacht, dass es in Ihrer Umgebung häusliche Gewalt gibt, nachzugehen. Gerade gefährdete Familien können jetzt schneller an ihre Grenzen kommen. Machen Sie sich Sorgen über was in Ihrer eigenen Situation passiert oder in der häuslichen Situation von Anderen? Oder sind Sie selbst Opfer von Missbrauch? Dann können Sie via 0800-2000 Veilig Thuis erreichen für Rat und Tat. Rufen Sie bei direkter Gefahr immer 112 an.

Informationen zur Corona in einfacher Sprache

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In den Niederlanden gibt es 2,5 Millionen Erwachsene, die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und/oder Rechnen haben. Infolgedessen haben sie häufig auch Probleme mit der Benutzung eines Computers oder eines Smartphones. Die vielen Informationen, die Corona angehen, sind für sie schwierig zu verstehen. Aus diesem Grund hat die Leseund Schreibstiftung auf ihrer Website Informationen über das Coronavirus in verständlicher Sprache veröffentlicht. Sie finden diese Informationen auf www.lezenenschrijven.nl.

Informationen zur Corona in anderen Sprachen Auf www.pharos.nl/the-coronavirus werden wichtige Informationen zu Maßnahmen und Ratschlägen zum Coronavirus auf verständliche Weise und in verschiedenen Sprachen, wie Englisch, Arabisch, Türkisch, Polisch, Chinesisch, Somalisch, Farsi und Tigrinya, erklärt.


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Termine mit WijVaals Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, kommt WijVaals so wenig wie möglich zu Ihnen nach Hause. Ein Mitarbeiter von WijVaals wird Sie so viel wie möglich telefonisch kontaktieren. Falls ein persönlicher Termin zwingend notwendig ist, kann dieser Termin nur in einem coronasicheren Sprechzimmer oder in einem Konferenzraum des Gemeindehauses stattfinden. Nur wenn es wirklich nicht anders geht, kommt ein Mitarbeiter von WijVaals zu Ihnen nach Hause. In diesem Fall halten Sie sich bitte an die folgenden Richtlinien:

Bitte melden Sie sich telefonisch ab, wenn: • Sie oder einer Ihrer Mitbewohner vor kurzem positiv auf Corona getestet wurde(n); • Sie oder einer Ihrer Mitbewohner Corona-Beschwerden haben/hat; • Sie/Ihre Familie in Quarantäne sind/ist. Obenstehende Regeln gelten auch, wenn Sie einen Termin im Gemeindehaus haben.

Wenn ein Hausbesuch stattfinden kann, bitten wir Sie, um: • Vor dem Hausbesuch gut durch zu lüften; • Während des Besuches keinen Kaffee/Tee anzubieten.

Für Sie und unsere Mitarbeiter von WijVaals gilt natürlich auch: • • • • • •

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1,5 Meter Abstand halten; Sich keine Hände geben; Husten und Niesen? In den Ellenbogen; Vor dem Termin die Hände waschen; Halten Sie den Termin so kurz wie möglich; Eventuell zusammen vereinbaren, ob Sie einen Mund-Nasenschutz tragen möchten.


(Noch immer) Sjtols op Vols! Wir sind zu Hause geblieben, als wir zu Hause bleiben sollten. Wir hielten Abstand, als wir Abstand halten mussten. Das sah auch unser Fotograf, der sich wieder auf den Weg machte, um das festzulegen. In Vaals, Vijlen und Lemiers. Bei Vereinen, beim Einkauf und beim Essen. Manchmal ist das schwierig. Manchmal muss man kreativ sein. Wir halten uns aber an die MaĂ&#x;nahmen und den Regeln. Hou Vols!

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#Hou Vols - Oktober 2020  

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