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Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Dellach

Nr. 2/4. Jahrgang, Dezember 2012

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Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist  jeder Augenblick ist ein Geschenk Geheimnis und Ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit  und viel Erfolg, Glück

im Jahr 2013 wünschen Bürgermeisterin Christine Ploner,

der Gemeinderat und alle MitarbeiterInnen der Gemeinde Dellach www.dellach.at

9635 Dellach im Gailtal n Dellach 65 n Tel.: 04718/301 n dellach@ktn.gde.at n www.dellach.at

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Bericht der Bürgermeisterin

Geschätzte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Liebe Jugend! Werte Gäste!

Christine Ploner Bürgermeisterin

Zu Beginn des 4. Jahres meiner Amtszeit bin ich in der glücklichen Lage, alle bisher begonnenen Projekte beendet und zum Großteil auch ausfinanziert zu haben. Jetzt gilt es mit Schwung neue Wege für die Zukunft unserer Gemeinde zu bereiten. der Bürgerinitiative Pro Dellach, die mit ihren Aktivitäten den Informations- und Wissensstand zum Thema Kanal wesentlich verbessert hat.

Vergelt‘s Gott Es ist mir ein großes Bedürfnis, zu Beginn meines Berichtes ein großes „DANKE“ zu sagen. Ohne die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer, die sich für unsere Gemeinde und unsere Gemeinschaft engagieren, wäre die Umsetzung von zahlreichen Projekten und Aktivitäten nicht möglich. Ob im Rahmen eines Vereines, im Zuge von Betreuungs- und Renovierungsarbeiten unserer kulturellen Stätten, in zwischenmenschlichen Belangen oder einfach „Hand anlegen“, wenn aktuell Handlungsbedarf besteht. Die vielen Jubiläen und Feiern unserer Vereine im vergangenen Sommer haben gezeigt, dass der Wille sich einzubringen und für die Gemeinschaft zu arbeiten in allen Altersgruppen ungebrochen groß ist. Diese Bereitschaft ist soziales Kapital, das nicht mit Geld messbar ist, sondern pure Lebensqualität bedeutet. Um auch den zukünftigen Generationen eine l(i)ebenswertes Umfeld bieten zu können, auf das sie stolz sind, bitte ich Sie: „Arbeiten wir auch wei-

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Der neu gewählte „alte Obmann“ des MGV Dellach mit Chorleiter Edi Wassermann

terhin gemeinsam im Dienste unserer Gemeinschaft!“

Wirtschaft Trotz der international sehr schlechten Wirtschaftslage gibt es in unserer Gemeinde mutige UnternehmerInnen, die bereit sind eine Firma zu gründen und neue Wege zu gehen. Im Jahr 2012 erfolgten eine Betriebsgründung: „Gailtalkeramik“- Bernd Pichler, eine Betriebsübernahme: „Frisör Schau Hair“ – Ursula WieserMosser und Nicole Eineter, sowie eine Neueröffnung: Gasthof „Dellacher Dorfwirt“ (vormals Gasthof Post) – Elfriede Salcher.

Eine funktionierende Wirtschaft ist das Rückgrat einer Gemeinde. Sie schafft Infrastruktur und Arbeitsplätze und trägt damit zur Attraktivität als Wohngemeinde wesentlich bei. Dank der Tüchtigkeit unserer Gewerbetreibenden steigerten sich die Einnahmen im Bereich der Kommunalsteuer in den letzten fünf Jahren um ca. 30%. Ich wünsche allen UnternehmerInnen viel Glück und Erfolg für die Zukunft.

Kanal In den letzten Wochen und Monaten wurden viele heiße Diskussionen zum Thema Abwasserentsorgung geführt. Ich begrüße die Aktivitäten

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An dieser Stelle möchte ich kurz skizzieren, wie sich die Situation laut den aktuell vorliegenden Zahlen und Fakten darstellt: Vorrangig ist sowohl bei den Bestrebungen der Bürgerinitiative, als auch bei den Aktivitäten der Gemeinde Dellach, dass nach der günstigsten Lösung für unsere Bürger gesucht wird. Der Gemeinde Dellach liegen drei Studien vor. In all diesen zeigt sich, dass der Anschluss an den AWV Karnische Region die für uns kostengünstigste Lösung ist. Die Bürgerinitiative erhält natürlich ebenfalls die Chance, eine Firma ihres Vertrauens für eine vergleichende Kostendarstellung vorzuschlagen. Bei einer Investitionssumme von etwa 4 Millionen Euro ist es unumgänglich, nach sachlichen und nicht nach emotionalen Gesichtspunkten vorzugehen. Letztendlich wird hier eine Entscheidung getroffen, mit der auch zukünftige Generationen leben müssen.


Bericht der Bürgermeisterin

Beim Thema Kanal wird die größte Herausforderung immer die Planung und der Ausbau des Ortsnetzes sein. In diesen Bereich fließen drei Viertel des Kapitals. Mit intelligenter Planung und konstruktiver Beteiligung der Bevölkerung sind hier die größten Einsparungen möglich. Mein Bestreben ist es eine von breiter Basis getragene Lösung zu finden und letztendlich bis Ende 2015 umzusetzen.

Zukunft Für die Förderrichtlinien der EU-Periode 2014 – 2020 sind wir gefordert, Zukunftsvisionen für die Gemeinde und für die Region zu erarbeiten. Ich durfte mich an einer Arbeitsgruppe beteiligen, in der es darum ging, die Stärken des Bezirkes Hermagor zu finden und in mögliche zukünftige Projekte einzubringen. In diesen Workshops kristallisierte sich klar heraus, dass unsere größten Potentiale im Bereich „Natur und unverfälschte Lebensart“ stecken. Mit den Projekten „GeoPark Karnische Alpen“, „Energie Autark“, „Naturbelassenes Tal“ und dem Thema „Genuss in allen Variationen“ sind wir vielen anderen Gebieten bereits um eine

Besichtigung Abwasserbeseitigungsanlage Kötschach-Mauthen

Nasenlänge voraus. Es liegt nun an uns mit Herz und Hirn Projekte zu entwickeln, die sich als nachhaltig erweisen. In der Ortschaft Nölbling ist das Projekt „Zubau zum Feuerwehrhaus“ das Thema, mit dem man sich in naher Zukunft befassen muss. Bis zum Frühjahr 2013 ist es Aufgabe der Dorfgemeinschaft, die Finanzierung und die Nutzung des Gebäudes (zusätzlich zur Feuerwehr) zu klären. Wo sich Menschen engagieren und mit Leidenschaft und Überzeugung bei der Sache sind, ist vieles möglich. Ein Paradebeispiel liefert uns derzeit der DSV Dellach. Mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer wird aktuell das Vereinshaus auf modernsten Stand gebracht.

ALlen SOlidarität und LEbensqalität Der Namen des Sozialvereins sagt eigentlich schon alles über sein Wirken aus. Wo Menschen für ihre Mitmenschen da sind und vom Kind bis zum betagten Menschen auf die jeweiligen Bedürfnisse eingegangen wird, ist Lebensqualität spürbar. Seit mittlerweile sieben Jahren engagiert sich der Verein frei von politischen Einflüssen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dellach. Wenn alle, Vereinsmitglieder, Gemeinde und ehrenamtliche Helfer an einem Strang ziehen, kann scheinbar Unmögliches möglich gemacht werden! In diesem Zusammenhang bedanke ich mich besonders bei jenen, die ihre

Zeit und Energie im Zuge des Projektes „Mobilität“ zur Verfügung stellen. Damit der Sozialverein Alsole auch künftig erstklassige Arbeit leisten kann, sind Ihre Anregungen und Ideen, sowie wie Ihre Arbeitskraft ebenso gefragt, wie gelegentliche finanzielle Zuwendungen. Abschließend wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familie und viel Kraft, Gesundheit und Wohlergehen für das Jahr 2013! Ihre Bürgermeisterin

Christine Ploner

IMPRESSUM: Gemeindezeitung Dellach Medieninhaber und Herausgeber: Gemeinde Dellach Dellach 65 n A-9635 Dellach im Gailtal, Telefon: +43 4718/301-0 n Fax DW-16 E-Mail: dellach@ktn.gde.at Internet: gemeinde.dellach.at

Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeisterin Christine Ploner Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 29. Mai 2013

Zahlreiche freiwillige FahrerInnen investieren Zeit und Energie in das Projekt „Mobilität“

Grafik & Layout: werbeagentur schreibmajer.com n Günther Schreibmajer Kötschach 12 n A-9640 Kötschach-Mauthen n Telefon: 0699/10020650 E-Mail: guenther@schreibmajer.com n Internet: www.schreibmajer.com

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Vizebürgermeister

Sehr geehrte GemeindebürgerInnen! Liebe Jugend! Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben als politische Vertreter wieder einmal die Möglichkeit über die Arbeit in unserer Gemeinde Resümee zu ziehen. Johannes Lenzhofer

Pfarrer, welche dieses Vorhaben ermöglicht haben. Ohne Unterstützung durch Geldspenden und den Arbeitseinsatz der vielen freiwilligen Helfer wäre dieses Generationenprojekt jedoch niemals zu bewältigen gewesen. Ein großes DANKESCHÖN an alle Beteiligten!

Vizebürgermeister

Bürgerinitiative „Pro Dellach“ „Das Problem zu erkennen ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.“ (Albert Einstein) Unter diesem Aspekt wurde wohl auch die Bürgerinitiative „Pro Dellach“ gegründet. Gemeinsam mit dem Kanalausschuss und in Folge auch mit dem Gemeinderat der Gemeinde Dellach wird versucht, die beste und kostengünstigste Lösung für die Abwasserentsorgung in Dellach, St. Daniel und Leifling zu finden. Die Suche der Bürgerinitiative nach engagierten Bürgern, die den Genossenschaften in den einzelnen Ortschaften vorstehen würden, ist bereits abgeschlossen. Für die Erarbeitung von alternativen Projekten in diesem Bereich bedeutet dies, dass Lösungen vor Ort schneller gefunden werden können. Kleinere Teams können die örtlichen Gegebenheiten eher berücksichtigen und schneller und effizienter arbeiten. Diese

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20 Jahre Theatergruppe Dellach Viktor Pirkopf, Obmann des Pfarrgemeinderates, bei der Einweihung der neuen Kirchenglocken

Vorteile beeinflussen natürlich auch die Gesamtkosten im positiven Sinn. An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die ihre knappe Freizeit und ihr fachliches Wissen unentgeltlich für die Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Es hat sich gezeigt, dass wir sehr viel Potential in unseren eigenen Reihen haben. Dadurch muss nur wenig Fachwissen von außerhalb der Gemeinde „zugekauft“ werden – ein Punkt, auf den Dellach wirklich stolz sein kann!

Filialkirche Dellach erhielt neue Kirchenglocken. Am 11. November wurden sie von Bischof Dr. Alois Schwarz gemeinsam mit unserem Pfarrer GR Josef Schachner und Diakon Anton Lanner feierlich eingeweiht. Ich bedanke mich recht herzlich beim Koordinator Viktor Pirkopf und unserem Herrn

Ich gratuliere der Theatergruppe Dellach zum 20-JahrJubiläum. Besonders freue ich mich über die gelungene Aufführung des Stückes „Pension Schöller“. Die Vorstellungen waren ausverkauft und die Begeisterung des Publikums war groß. Als Gründungsobmann der Theatergruppe erfüllt mich diese positive Entwicklung mit großem Stolz. Dieses Jahr durfte ich zum Jubiläum wieder eine kleine

Glockenweihe Viktor Pirkopf, Obmann des Pfarrgemeinderates, hat Anfang November mit viel Engagement, gemeinnütziger Arbeit und Begeisterung ein großes Projekt vollendet. Die

Mit der „Pension Schöller“ feierte die Theatergruppe Dellach ihr 20-jähriges Jubiläum

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Vizebürgermeister

nung des „Dellacher Dorfwirts“ (ehem. Gasthof Post) entgegengesehen. Dank Elfi Salcher und ihrem Team ist unser Dorfplatz wieder mit mehr Leben erfüllt – eine Bereicherung für das Dorfbild und –leben. Ich freue mich schon auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche Elfi und ihrem Team viel Glück und Erfolg!

Umbau des DSV-Sportvereinshauses

Rolle spielen. Danke für den großen Arbeitseinsatz aller Beteiligten und viel Erfolg für die kommenden Jahre.

meinschaft in der Gemeinde Dellach zu fördern.

Sportverein Dellach

Zum Thema „Mobilität“ darf ich als ALSOLE-Obmann mit Stolz berichten, dass wir mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden sind. Jedes Projekt muss einmal Fuß fassen und wachsen. Nur so können Erfahrungswerte gesammelt werden. Die freiwilligen Fahrer sind sehr bemüht, verlässlich und erweisen sich als große Hilfe bei der Umsetzung dieses Projektes. Das Alsole-Mobil ist gut ausgelastet und ich bin dem Team um unsere Projektleiterin Brigitte Tschaler sehr dankbar.

Mit Faszination beobachteten wir den raschen Fortschritt beim Umbau des DSV-Sportvereinshauses. Unter der Regie des Obmannes, Thomas Köstl, wurde mit Hilfe zahlreicher Freiwilliger und in Zusammenarbeit mit den heimischen Firmen ausgezeichnete Arbeit geleistet. So kann das sanierte Gebäude schon bald wieder Heimstätte für unsere vielen Sportlerinnen und Sportler sein – danke!

Adventfensteraktion Die Adventfensteraktion findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Sie wurde vom Sozialverein Alsole gemeinsam mit der Familie Obrist ins Leben gerufen. Der Sinn dieses vorweihnachtlichen Brauches ist es innezuhalten, einander wieder näher zu kommen, den Heimatort festlich zu gestalten und sich so auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Ich danke allen Familien, die sich bereit erklärt haben, ein Adventfenster zu schmücken und somit die Ge-

Alsole

„Danke“ oder einfach nur einem „in die Arme schließen“ honoriert und das kann man sich auch mit viel Geld nicht kaufen!

Vizebürgermeister Lenzhofer und das Team der ÖVP Dellach wünschen Ihnen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Gesundheit und Zufriedenheit für 2013! Ihr Vizebürgermeister

Dorfwirt Mit freudiger Erwartung hat die Ortschaft der Neueröff-

Johannes Lenzhofer mit seinem Team

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen persönlich engagieren. Ich glaube sagen zu dürfen, dass unser Sozialverein die sozialen Ressourcen „gebündelt“ hat. Manchmal reicht ein kleiner Anstoß, um einen riesengroßen Schatz an Menschlichkeit zu Tage zu fördern. Viele von uns würden sich gerne einbringen oder anderen helfen, wissen aber nicht wie – im Zuge der freiwilligen Arbeit haben Sie die Möglichkeit dazu. Der Lohn: gute Taten werden mit einem Lächeln, einen einfachen

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Die Freiheitlichen in Dellach

le Stunden ihrer Freizeit zur Verfügung stellen. Danke an alle Mitwirkenden, die in einem Verein tätig sind und an alle Besucher, die diesen Einsatz zu schätzen wissen!

Weihe der Glocken für die Dellacher Kirche

Die Freiheitlichen in Dellach

Sehr geehrte Dellacherinnen und Dellacher, liebe Jugend! Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Auch wir, die Freiheitlichen in Dellach, halten Rückblick auf die letzten ereignisreichen Monate, die geprägt waren von kultureller Vielfalt, reger Bautätigkeit des DSV aber auch von der nach wie vor offenen Frage der Abwasserentsorgung. Die großen Besucherzahlen bei den diversen Informationsveranstaltungen zur „Abwasserentsorgung in der Gemeinde Dellach“ lassen erkennen, dass das Interesse der Bevölkerung an diesem aktuellen Thema immer größer wird. Auch die Gründung der Bürgerinitiative „Pro Dellach“ zeigt, dass sich viele DellacherInnen aktiv an einer Lösungsfindung beteiligen möchten. Letztendlich verfolgen sowohl die Gemeinde Dellach als auch die Bürgerinitiative ein gemeinsames Ziel – ein vertretbares Resultat zu präsentieren, das für

die Bevölkerung die nachhaltig beste und kostengünstigste Lösung darstellt.

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terten - und hier vor allem der Jugend - ein neues, modernes Vereinslokal zur Verfügung zu stellen. Danke!

Bautätigkeiten des Sportvereines

Vielfältige Kultur

Rege Bautätigkeit herrscht seit September beim Sportvereinshaus des DSV. Die erfolgreiche Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist vor allem durch den Einsatz der vielen fleißigen Helfer gelungen. Gratulation allen Beteiligten, die mehr als nur die Baumaßnahmen durchführen – sie helfen mit, den vielen Sportbegeis-

Wir können auf unser aktives Vereinsleben in Dellach zu Recht stolz sein. Die Vereine mit ihren zahlreichen Aktivitäten leisten einen großen Beitrag zur kulturellen Vielfalt unserer Gemeinde. Die hohen Besucherzahlen bei Veranstaltungen sind eine große Motivation für die Organisatoren, die für das Gelingen vie-

Zahlreiche Freiwillige helfen beim Umbau des DSV-Sportvereinshauses

Im November wurden wir Zeugen eines historisches Ereignisses: Die neuen Glocken für die Filialkirche Dellach wurden feierlich eingeweiht. Glocken sind nicht nur ein Klangkörper, sondern auch ein hörbares Symbol unserer abendländischen Kultur. Möge ihr Läuten noch lange durchs Tal klingen!

Dellacher Kirchtag

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Glockenweihe in Dellach

Wir wünschen allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern eine besinnliche Adventzeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Die Freiheitlichen in Dellach


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Aus der Gemeinde

FF Wagnitz. Seinen Freunden aus der neuen Heimat die alte Heimat zu zeigen, war ein großes Anliegen von Peter Warmuth jun. Die Kameraden der Feuerwehr Wagnitz/Steiermark erkundeten begeistert die Gemeinde Dellach. Während bei der Eroberung des Kleinen Triebes die Jugend in der Überzahl war, dominierten bei der Besichtigung des Herkulestempels die Familien.

Blitzlichter

Was war los in Dellach?

Selfless in der Gemeinde Dellach. Kreative Köpfe durften sich bei einem Workshop zum Thema „Womit kann das Leben der Generation 60+ erleichtert werden?“ so richtig entfalten. Von der „Kofferraumeinladehilfe“, einem „Steh-Rollhocker“ bis hin zu „Aufstehhilfen“ und „Vergrößerungsfolien als Lesehilfe“ wurden zahlreiche Anregungen gefunden. Diese sollen in weiterer Folge von der heimischen Wirtschaft umgesetzt werden. Dellacher Kirchtag. Obwohl das Wetter heuer nicht mitgespielt hat, waren die Besucher des Dellacher Kirchtags in absoluter Feierlaune. Der neue Park- bzw. Festplatz bestand seine Feuer- oder eher „Wassertaufe“ bravourös.

Häfenschlagen. Tradition beim Häfenschlagen ist, dass die Obfrau als erste den Häfen treffen muss. Ob es Vera geschafft hat, sei hier nicht verraten. Der Sieg der Trachtenkapelle beim Fünfkampf ist bereits Tradition. Frauenkrafttag. Von Maria Luggau bis Jenig nahmen Frauen am Krafttag der Katholischen Frauenbewegung im Gasthof Lenzhofer teil. Am Bild vorne die Organisatorinnen Elisabeth Holzfeind, Annemarie Baurecht, Christa Rausch und die Referentin Barbara Pichler (2. vr.)

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GeoPark Karnische Alpen Der GeoPark Karnische Alpen hat im Jahr 2012 starkes mediales Interesse geweckt. Nationale und internationale Fernsehteams setzten die geologischen Besonderheiten des GeoParks in Szene. Ein vierminütiger Beitrag über den Geopark wurde bei „Land und Leute“, „Kärnten heute“ und „Servus Srecno Ciao“ bereits ausgestrahlt. Der Film kann auf der Homepage des GeoParks Karnische Alpen in der Rubrik „Überblick“ angesehen werden. Derzeit in Produktion - ein Imagefilm, der im Rahmen des Projektes „Naturerlebnis Kärnten“ realisiert wird. Er steht ab 2013 für Marketingzwecke bei Messen, im Internet oder auch als Angebot für ausländische Fernsehstationen zur Verfügung. Gedreht wurde im gesamten Gebiet des GeoParks Karnische Alpen. Besonders angetan waren die Aufnahmeteams dabei von

der Rosser Hütte mit ihren authentischen Betreibern, Federvieh, Hund und Katz. Das Bayerische Fernsehen drehte in Begleitung von Mitarbeitern der Naturarena Kärnten ebenfalls bei uns. Im Mittelpunkt der Aufnahmen für die Sendereihe „Traumpfade“ standen diesmal allerdings die Gailtaler Alpen, wobei sich das Thema „Gesteine und die Fossilien“ wie ein roter Faden durch die Sendung zieht. Die Ausstrahlung dieser 45-minütigen Sendung erfolgt im Herbst 2013. Überregionales Interesse hat die Freilegung der versteinerten Bäume in Laas im September 2012 hervorgerufen. Durch die geschmackvolle Renovierung des alten Jugendstilkraftwerks am Gelände der versteinerten Bäume durch die Familie Klauss wurde das Areal ungemein aufgewertet und macht einen Besuch noch lohnender.

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Volksschüler als Gemeinderäte Wo findet die Gemeinderatssitzung statt und was passiert bei so einer Sitzung? Diese Fragen wollte die 3. Klasse der Volksschule Dellach mit ihrer Lehrerin Elisabeth Gressl klären. Also machten sich die Schüler auf den Weg ins Gemeindeamt, um im echten Rahmen ernsthaft zu diskutieren. Nachdem geklärt war, wo im Sitzungsraum sich die Plätze des Bürgermeisters und der Vizebürgermeister befinden, waren diese auch schon von mutigen Schülern besetzt. Das Hauptthema der außertourlichen „Sitzung“ war der Bedarf an Spielgeräten für den Volksschulsportplatz. Die Wünsche und Anliegen der Fußballbegeisterten wurden nicht erhört. Also konzentrierte sich die Diskussion auf die Sandkiste, eine Rutsche bzw. eine Schaukel. Mit knapper Mehrheit wurde beschlossen, dass die Sandkiste entfernt werden und dafür eine

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Riesenrutsche angeschafft werden solle. Zur Belohnung für so viel konstruktive und faire Arbeit erhielt jeder der Schüler einen Gurina-Anhänger. „Bei solch engagierten Jungpolitikern brauche ich mir um die Zukunft unserer Gemeinde keine Sorgen zu machen!“, freut sich Bürgermeisterin Christine Ploner.

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Buggy Gruppe Dellach/Gail ßen, wobei 10 Italiener und 7 Fahrer vom heimischen Club vertreten waren. Leider schaffte es kein Fahrer der MBG ins Finale. Beste Platzierung für den Jugendfahrer Matthias Umfahrer war aufgrund technischen Gebrechens, der 15. Gesamtrang. Beim 4. Lauf zum Alpencup im Oktober gelang es ihm, den 6. Endrang von insgesamt 20 Startern zu erreichen.

Die Modell Buggy Gruppe Dellach/Gail veranstaltete heuer zwei Rennen auf der Heimstrecke. Beim Internationalen Freundschaftsrennen im August konnten wir 41 Starter begrü-

Unser Jungtalent konnte jedoch insgesamt gesehen in seinem ersten richtigen Rennjahr einige namhafte Erfolge für unseren Verein erzielen. Beim EFRA GP in Fehring (Steiermark) trat er gegen die Besten aus Europa an und schaffte es auf den 93.

Platz, in der Jugendwertung wurde er 10. Bei der Österreichischen Meisterschaft (3 Rennen) erzielte Matthias Umfahrer den 63. Rang und wurde in der Gesamtjugendwertung 9.

Die Modell Buggy Gruppe Dellach bedankt sich bei allen Freunden und Gönnern für die Unterstützung im heurigen Jahr und freut sich schon auf die Saison 2013! Rennberichte und Fotos auf: www.mbg-dellach.at

Unser Verein nahm an zwei Veranstaltungen im Ausland (Bayern und Italien) teil, wo Matthias den ersten Sieg zu einem Lauf des Ostbayernpokals in Regensburg (Bayern) und einen tollen zweiten Platz in Rovere della Luna (Italien), errang. Für das Jahr 2013 plant der Verein wieder einige Neuerungen und weitere Veranstaltungen.

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Aus der Gemeinde

Gerlinde Bidner

der neue, junge Mitglieder zu werben.

Eine Frau, die (etwas) bewegt! In unserer Gemeinde gibt es wohl kaum jemanden, der die St. Danielerin nicht kennt. Kein Wunder, denn Gerlinde ist eine Frau, die aufgrund ihres großen und breit gefächerten Engagements viel unterwegs und überall beliebt ist. Projekte lange planen und dafür auch noch Partner suchen – das ist nicht Gerlindes Art. Sie geht mit offenen Augen, Ohren und einem großen Herzen durch die Welt und meistert anfallende Aufgaben und Arbeiten auf ihre unkomplizierte Art. Selber anzupacken lernte sie wohl in den Jahren, in denen sie drei Kinder großzog und ihren Viktor, der aus beruflichen Gründen immer nur am Wochenende daheim war, beim Hausbau unterstützte. Als Privatzimmervermieterin hat sie bei ihren Gästen einen legendären Ruf. Heute noch schwärmen ihre Stammgäste von den Mondscheinwanderungen, Grillabenden und lustigen gemeinsamen Ausflügen.

Vereinen tätig zu sein, meist sogar als treibende Kraft. Die St. Danieler Kegelfrauen sind seit dem Jahr 1985 aktiv, seit dem Jahr 2007 findet den Winter über das Seniorentanzen statt und die Tradition des Maibaum-Aufstellens wird in St. Daniel ebenfalls gelebt. Dass das soziale und gesellschaftliche Leben bei uns so vielfältig und bunt ist, ist zum großen Teil dem Engagement von Gerlinde zu verdanken. Besonders am Herzen liegt ihr auch die St. Danieler Mühle. Schon bei der Renovierung 1995 unterstützte sie die Besitzer und sorgte in der Folge gemeinsam mit der Familie Knaak für einige gesellige Mühlenfeste. Im vergangenen Jahr organisierte sie die Reparatur des Mühlrades und für das schon durchlässig gewordene Dach sucht sie gemeinsam mit den Besitzern nach einer Lösung.

Am 21. Dezember wird im Rahmen der „AdventfensterAktion“ für die Erhaltung der Mühle geworben. Mit einem kräftigen „Gemma Gemma“ begrüßte Gerlinde als Faschingsprinzessin insgesamt achtmal das Publikum zu den St. Danieler Faschingssitzungen - immer unterstützt von der Feuerwehr St. Daniel. Nicht nur die Ortschaft St. Daniel profitiert von der Powerfrau. Gerlinde setzt ihre Kraft für die gesamte Gemeinde ein. Sie war von 1997 bis 2006 als Gemeinderätin tätig. Als Vorsitzende der Trachtenfrauen versteht sie es seit beinahe 12 Jahren alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Den Stolz, eine Obergailtaler Festtagstracht zu tragen und damit einem Fest einen noch würdigeren Rahmen zu geben, ist ihre Motivation immer wie-

Obwohl Gerlinde bereits fünffache Großmutter und Urgroßmutter ist – also eine große Familie hat - nimmt sie sich die Zeit, aktiv in vielen

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In Bezug auf viele Aktivitäten winkt Gerlinde ab, wenn man sie darauf anspricht. Für sie ist es eine Selbstverständlichkeit, diese zu erledigen. Ob es sich um den Blumenschmuck handelt, der die Pfarrkirche verschönert, oder die Betreuung der örtlichen Blumenbeete, sie kümmert sich darum. Gerlindes Lebensmotto lautet: „Alleine funktioniert nichts, es braucht immer viele Hände“. Nach ihren Wünschen für die Zukunft gefragt, äußert sie als größten Herzenswunsch: „Gesundheit für mich und meine Lieben“. Ihr zweites großes Anliegen ist die Wiedererrichtung der Anna Kapelle bei der Pfarrkirche St. Daniel als Lichterkapelle. Wir wünschen unserer Gerlinde, dass auch dieses Vorhaben noch gelingen möge und werden sie nach Kräften dabei unterstützen.


Aus der Gemeinde

Frisör Schau Hair Jeder neue Betrieb ist ein Gewinn für eine Gemeinde. Deshalb war es für die Vertreter der Gemeinde Dellach selbstverständlich, sich mit einem Einstandspräsent einzustellen und auf eine erfolgreiche Zukunft anzustoßen. Während sich die Vizebürgermeister Johannes Lenzhofer und Bernd

Pichler im Small Talk mit den Chefinnen Ursula Wieser-Mosser und Nicole Eineter übten, nutzte Bgm. Christine Ploner sofort die Gelegenheit, um sich von Perrin Wieser stylen zu lassen. Mit im Team sind auch die amtierende Käsekönigin Sabine Preßlauer und Annika Zauner.

Aufgrund der großen Nachfrage stehen im Turnsaal der VS Dellach verschiedene Sportangebote zur Auswahl. Pilates: Dienstags, ab dem 08.01. um 18:45 mit Rosanna Kanzian, 10 x 1,5 UE, € 45,Indian Balance: Mittwochs, ab dem 09.01. um 18:45 mit Rosanna Kanzian, 10 x 1,5 UE, € 45,Zumba: Dienstags, ab dem 15.01. um 20:00 mit Beate Döllerer, 10 x 1 UE, € 40,Mittwochs, ab dem 16.01. um 20:00 mit Lisa Faltheiner, 10 x 1 UE, € 40,Beim Kurs kann der AKBildungsscheck eingelöst werden.

übernahm kürzlich den Das Team von Frisör - Schau Hair ch! Salon von Lisbeth Kanzian in Della

Neu: Jeden Donnerstag bieten wir einen fahrenden Frisör! Tel.: 04718/71 220

9635 Dellach 173 Tel.: 04718/71 220 Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag: 8 – 12 und 13 – 18 Uhr Freitag: 8 – 12 und 13 – 19 Uhr Samstag: 8 – 12 Uhr Um Voranmeldung wird gebeten!

Unser Tipp für Weihnachten: Gutscheine und die neuen Produkte von Wella und Tigi!

Wir würden uns freuen, auch Sie in unserem Salon begrüßen zu dürfen! Frohe Weihnachten wünscht das Team Frisör- Schau Hair! www.dellach.at

Computerkurs Alsole Alsole organisiert einen Computerkurs, in dem Sie die Grundkenntnisse erlernen können (Word, Internet, E-Mail). Der Kurs umfasst sechs Treffen mit einer jeweiligen Dauer von 2,5 Stunden. Beginn ist am 07.01.2013. Die Kursleitung übernimmt Günther Schreibmajer. Der Kurs findet im EDV-Raum der Musikmittelschule in Kötschach statt. Die Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder des Sozialvereins Alsole € 70,für Nichtmitglieder € 85,-. Anmeldung bis 28.12.2012 im Alsole-Büro oder unter der Nummer 04718/30144.

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Aus der Gemeinde

Der Sozialverein ALSOLE erzählt ein wahres Märchen Es war einmal, vor gar nicht vielen Jahren, ein kleiner Ort im oberen Gailtal, der sich in der Vergangenheit schon manches Mal durch gute, zukunftsweisende Ideen hervorgetan hatte. Hier spürten manche Bewohner trotz globaler Erwärmung, dass das zwischenmenschliche Klima im Tal einer gefühlsmäßig frostigen Zeit entgegensteuerte. So vereinten sie sich unter dem klingenden Namen ALSOLE, um hinfort ein soziales Netzwerk aufzubauen, das alle Generationen des Ortes umfassen sollte. In einer großen Schatztruhe wurden alsbald emsig Ideen gesammelt, besprochen, ausgearbeitet und umgesetzt - und einige noch zum Nachreifen in der Kiste belassen. Mit einer großen Portion Zuversicht, Mut und persönlichem Einsatz von vielen rührigen, großteils freiwilligen Menschen wurden im Laufe der Zeit die Nachmittagsbetreuung für die Volksschulkinder aufgebaut, der Seniorentreff und der Jugendtreff ins Leben gerufen, liebevolle Adventfenster dekoriert, Beratungsgespräche geführt und hie und da Nachbarschaftshilfe organisiert. Die Bewohner des Dorfes freuten sich sehr über das Miteinander und die gestiegene Lebensqualität. Eigentlich hätten die ALSOLE-Freunde mit sich und ihrer Arbeit schon zufrieden sein können, aber auf der faulen Haut zu liegen und im Lob zu baden entsprach so gar nicht ihrem Naturell. Man hörte sich um im Tale der Gail und sah bald wieder Handlungsbedarf. Die

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Bewohner in den Gemeinden Dellach und Kirchbach, vor allem die älteren, sollten mobil sein können. Arzt-und Einkaufsfahrten, aber auch Fahrten zu Begegnungen der geselligen Art sollten kein Hindernis bilden, sondern leicht leistbar und bequem über einen Anruf im ALSOLE-Büro machbar werden. Diese Idee wurde nach einer Zeit der Prüfung im Tal und auch darüber hinaus für sehr gut befunden und mit entsprechenden Geldmitteln erst möglich gemacht. Auch ein Fahrzeug, das „ALSOLE-Mobil“, war mit Hilfe von edlen Spendern alsbald gefunden und aus der Schatztruhe konnten viele Heinzelmänner und -frauen gezaubert werden, die sich ohne Bezahlung als Fahrer/Innen zur Verfügung stellten. Zaghaft und schüchtern begannen die Bewohner Gebrauch von diesem Angebot zu machen und stellten erstaunt fest, wie viel einfacher und unkomplizierter ihr Leben sein konnte. Und das ganz einfach per Telefonat mit der freundlichen Stimme unter der Nummer  04718/301-44, die stets ein

nettes Wort für die Anrufer fand und findet. Wieder einmal mehr durfte ALSOLE mit einem gewissen Stolz auf seine Arbeit blicken, wohlwissend, dass nur mit der uneigennützigen Hilfe von vielen Einzelpersonen und Institutionen das Unmögliche möglich werden kann. Eine schöne Geschichte, oder? Doch immer noch nicht ist sie zu Ende. Das Tolle an diesem Märchen ist, dass JEDER EINZELNE VON EUCH auch Teil davon werden kann. Wie das geht, wollt ihr wissen? Wir alle, die wir hier auf Erden wandeln, wurden mit Talenten ausgestattet, die uns zu dem machen, was wir sind, einen Teil unserer Persönlichkeit ausmachen. Doch haben wir sie nicht für uns alleine bekommen, nein, wir dürfen und sollen sie nach außen tragen und mit unseren Mitmenschen teilen. Dabei müssen wir, wie etwa als Jugendtrainer der Fußballmannschaft, als Chorleiter, als Theaterspieler oder Leiter des Seniorentreffs, gar nicht immer in der Öffentlichkeit stehen. Vieles ist im

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kleinen Rahmen möglich und bewirkt doch Großes: Der Besuch zum „Ratschn“ und Zuhören beim alten Ehepaar, dessen erwachsene Kinder andere Lebensmittelpunkte haben, der lebhafte Bericht im Seniorentreff mit den tollen Bildern von der Weltreise - oder gar bei den Kindern in der Schule, die 10 Minuten Mehraufwand beim Schnee schaufeln, damit der gerade operierte Nachbar entlastet wird. Jeder kennt sie, die alleinerziehende Mutter, die manchmal nur eine Stunde Unterstützung bei ihren Kindern bräuchte - von einer Leihoma oder einem Lesepaten mit der Geduld, die ihr selber oft fehlt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten für andere da zu sein, einen Beitrag zu leisten, der über das Notwendige hinausgeht und bei dem gleichzeitig so viel mehr zurück kommt und der das Leben bereichert. Gebt euren Ideen Raum, tragt sie hinaus und redet darüber. Das ALSOLE-Büro möchte gerne Ansprechpartner, Drehscheibe und Förderer für euer freiwilliges Engagement sein, gleichzeitig aber auch Anlaufstelle für jene, die Unterstützung im Alltag brauchen und gerne annehmen. Ein einziger Mensch kann nicht die Welt tragen. Miteinander jedoch vermögen wir ein Stückchen weiterzuhelfen. Wir freuen uns auf euch!

Kontakt ALSOLE-Büro Gemeindezentrum Dellach Eingang Nord Mo-Fr von 9-11 Uhr Tel. 04718/301-44 Mail: alsole@dellach.at www.alsole.dellach.at


Aus der Gemeinde

DSV Nachwuchs. Über Nachwuchssorgen im Bereich Fußball kann der DSV nicht klagen. Mit viel Freude zum Sport und großem Körpereinsatz belebten die Jungfußballer auch im Jahr 2012 wieder den Sportplatz. Ein großes Dankeschön den Trainern Gerfried Köstl, Reinhard Köstl, Johann Unterassinger, Werner Wassermann und Christian Zwischenbrugger.

Blitzlichter

Was war los in Dellach? Hexenpilz. Eine unkonventionelle Veranstaltung beim Sommer-In-Lokal „Hexenpilz“ erwies sich als Besuchermagnet.

Trachtenfrauengrill. Trachtenfrauen und Eisschützen treffen sich jedes Jahr im Sommer zu einem Grillnachmittag am Zollner. Ob wohl die wundervolle Kulisse schuld daran ist, dass der Weg ins Tal immer etwas länger dauert?

Klang der Natur. Das Orchesterkonzert im Rahmen des Via Iulia Augusta Konzertsommers 2012 im „Naturdom“ – dem Teich beim Bio Hotel Daberer - war ein besonderer Genuss für Musikliebhaber.

Pirkdorfer See. Unsere ältere Generation ist sehr reiselustig und aktiv. Alljährlich ermöglicht der Sozialhilfeverband gemeinsam mit dem Land Kärnten einen Urlaubsaufenthalt in Kärnten. Ein abwechslungsreiches Programm und der rege Austausch mit Gleichaltrigen tragen dazu bei, dass der Aufenthalt ein voller Erfolg wird.

Hofbrunnen Sturm. Früher waren Hofbrunnen zum Zweck der Viehtränke notwendig. Heute erfüllen sie, wie man sieht, einen anderen Zweck. Ob der Künstler den Hausherren als Modell genommen hat, ist nicht erwiesen.

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Torkofelkreuz. Ein Blitzschlag beschädigte das Torkofelkreuz (errichtet 1966 von Max Kanzian) schwer. Im Sommer wurde es von seinen Kindern neu errichtet und von Diakon Anton Lanner im Beisein zahlreicher Besucher gesegnet.

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Aus der Gemeinde

Kinder Keksebackkurs

Weihnachtliche Stimmung kam bei Kinder-Keksebackkurs mit Seminarbäuerin Josefine Eder im GH Lenzhofer auf. Organisiert wurde dieser Kurs von Edith Obersteiner – Bildungsreferentin der Landwirtschaftskammer Hermagor. Voll Stolz präsentierten die Kinder ihre gelungenen Kunstwerke.

Entschuldigung

Bilderrätsel Ein Ausblick der nicht alltäglich ist. Wer weiß, wo dieses Foto entstanden ist, kann sich am 28. Dezember am Gemeindeamt einen Gurina-Schlüsselanhänger abholen.

In der letzten Ausgabe unserer Gemeindezeitung ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Bei der Aufzählung der VS Direktoren der letzten 40 Jahre haben wir Frau Sidonie Wassermann nicht erwähnt. Wir bitten um Entschuldigung!

Nikolausbesuch

MÜLLABFUHR 1. Termin für die Müllabfuhr (brauner Sack) im Jahr 2013:

Ach, du lieber Nikolaus, komm ganz schnell in unser Haus.

Mittwoch, 02. Jänner 2013 Müllsackausgabe ab Mitte Jänner 2013!

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Hab so viel an dich gedacht! Hast mir doch was mitgebracht? Wenn der Nikolo zu Besuch kommt, strahlen die Augen unserer Kindergartenkinder. Standesgemäß reiste der hohe Besuch mit der Kutsche an.

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Aus der Gemeinde

Gästeehrungen Bgm. Ploner bedankte sich bei langjährigen Urlaubsgästen für ihre Treue, sowie den Vermietern für ihr besonderes Engagement.

Familie Rohn (40 Jahre) bei Familie Weger

Familie Papay (20 Jahre) bei Familie Sturm

Familie Arabin (20 Jahre) im GH Grünwald bei Familie Daberer

Familie Hofmann (10 Jahre) bei Familie Sturm

Familie Hauswirth (10 Jahre) bei Familie Sturm

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Aus der Gemeinde

Denn wieder ist ein Jahr vergangen, denn wieder klingt ein Weihnachtslied, ein Jahr, das eben angefangen und nun an uns vorüberzieht. Da gab es viele schöne Stunden. Auch bittre Stunden warn dabei. Da schlug das Schicksal böse Wunden, da machte uns ein Lächeln frei. Man blickt zurück, man blickt nach innen. Ein Jahr so kurz-Ein Jahr so lang. Oft wenig Zeit, sich zu besinnen Und dennoch sagt man GOTT SEI DANK. Dank dafür was uns widerfahren, für alles dem man widerstand und wünscht sich in den nächsten Jahren Frieden im Herzen und im Land. Friedvolle und gesegnete Weihnachtsfeiertage und für das Neue Jahr Schwung, Glück und Erfolg vor allem aber Gesundheit, Licht und Zeit zum Leben wünschen allen Lesern die Gemeinderäte der SPÖ Dellach. Helmut Gratzer, Robert Kanzian, Peter Warmuth, Christine Ploner

Neue praktische Ärztin Nachdem Herr Dr. Wolfgang Tributsch seine Kassenarzttätigkeit mit Ende des Jahres 2012 beendet, ist die Ordination im Rathaus Kötschach-Mauthen ab 10. Dezember 2012 geschlossen. Frau Dr. Verena Heschl wird die Ordination übernehmen - 1. Ordinationstag ist der 4. Februar 2013. Dr. Verena Heschl

Ordinationszeiten

Montag bis Donnerstag, in der Zeit von 7.30 bis 12.00 Uhr, Freitag von 7.30 bis 11.00 Uhr, sowie Mittwoch nachmittags von 15.00 bis 17.00 Uhr

Denksport in Dellach Zum schon 8. Mal hat in diesem Herbst die Schachrunde Dellach das für alle Schachspieler offene Dellach Open im GH Lenzhofer durchgeführt. Sieger wurde zum bereits 3. Mal Peter Lederer sen. aus Kötschach vor Paul Stampfer aus Höfling und Claudio Plozner aus Laas. Bester Dellacher war Heinz Kanzian, der auch die Dellach-Wertung zum 2. Mal für sich entscheiden konnte. Friedl Pirkopf konnte in der Seniorenwertung hinter dem Gesamtsieger und DI Ernst Unterlass den dritten Platz erreichen. Die Dellach-Wertung wurde bei der Gründung eingeführt, weil die „Naturschachspieler“ östlich von Höfling gegenüber den ausgebildeten Schachspielern aus Kötschach anfangs im Nachteil waren. So war der erste Sieger dieser Wertung Hugo Patterer aus Grafendorf, der mittlerweile leider schon verstorben ist. Nach einem Durchhänger in der Nachwuchsarbeit wird diese seit kurzem wieder forciert. So soll – bei ausreichendem Interesse – in der Volksschule Dellach Schachunterricht durch Mitglieder des Schachvereins ab Jänner angeboten werden. In der Musikmittelschule Kötschach wurde im Dezember wieder begonnen und auch ein Weihnachtsturnier findet statt. Beim Dellach Open 2012 waren hauptsächlich Unter 16 Spieler im Einsatz. Michael Lenzhofer (Dellach) konnte hier den dritten Platz belegen. In seiner Kategorie war er (noch) der einzige Starter. 2005: 2006: 2007: 2008: 2009: 2010: 2011: 2012:

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Gesamt Ernst Unterlass Peter Lederer Peter Lederer Daniel Nussbaumer Daniel Nussbaumer Josef Berger Andreas Wlattnig Peter Lederer

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Dellach Wertung Hugo Patterer (+) Oswald Tillian Tobias Zick Daniel Nussbaumer Daniel Nussbaumer Daniel Nussbaumer Heinz Kanzian Heinz Kanzian


Aus der Gemeinde

Wordz Deejay Dass Deejays neben dem „Plattenauflegen“ mittlerweile auch ins Studio gehen und eigene Musik produzieren, um diese dann dem Publikum zu präsentieren, ist längst keine Seltenheit mehr. Wordz Deejay produziert im T.S.M.P. Studio in Klagenfurt gemeinsam mit dem Soundtüftler Mike Brubek jede Menge eigene, selbstkomponierte Songs, Remixe oder auch Bootlegs von aktuellen Songs. In seinem kleinen Heimstudio in Dellach arbeitet er vor allem Ideen für neue Songs aus.

Biografie und Infos Im Jahr 2000 - im Alter von 20 Jahren - begann Wordz Deejay mit dem Auflegen. Schon bald konnte er auf einigen Veranstaltungen sein großes Talent beweisen und bekam unter anderem die Chance in der Großdiscothek „Fun Factory“ (jetzt „Bollwerk“) in Klagenfurt aufzulegen.

2002 schlug er schließlich eine andere Richtung ein - er begann als „On-Air Deejay“ für das Ö3 Disco Inferno Mixblöcke und Battlemixes zu machen. Auf Österreichs größten Radiosender liefen jeden Freitag neben Mixes von österreichischen und internationalen Deejaygrößen auch regelmäßig jene von Wordz Deejay. Der Ö3-DJ und Disco Inferno-Moderator Eberhard Forcher, eine Le-

gende der österreichischen Musikszene, gab ihm damals die große Chance. Er förderte Wordz und bezeichnete ihn als einen der besten nationalen Deejay-Newcomer.

Deutschen Pop Charts, den Britischen Dance Charts u. den Mallorcamegacharts Top 10 Platzierungen erreichen. Außerdem stieg die Single in viele bekannte Charts ein und konnte somit einige Aufmerksamkeit erregen. 2012 ist Wordz Deejay mit seiner aktuellen Single „Perfect Feeling“ der endgültige Durchbruch gelungen. Etliche Top 10 Chartplatzierungen, Radioairplays und mittlerweile gut 200.000 Views auf Youtube brachten mittlerweile sogar einen Plattenvertrag bei einem größeren deutschen Musiklabel.

Im Jahr 2004 schaffte es der Dellacher als Resident Deejay im größten Club Kärntens, dem „Cube Club“, unterzukommen. Seit 2006 produziert er zusammen mit Mike Brubek (produziert u.a. Künstler wie Christian Anders oder Pia Vanelly, macht aber auch Remixe für Henry Valentino, Frank Zander, Joy uvm.) Remixes und Songs verschiedenster Musikrichtungen. Gemeinsam mit der Sängerin Corinne Casey haben sie das Danceprojekt „KESARA“ gegründet und mittlerweile schon 3 Singles releast (All Yours/Summerlove/You‘re My Summerlove). 2011 veröffentlichte Wordz Deejay mit „Pushin Me“ seine erste Single. Für die Rap- u. männlichen Gesangsvocals zeichnete sich niemand geringerer als Noah Reen verantwortlich, der früher in der bekannten österreichischen Popcombo „Yellow Mellow“ mitwirkte. „Pushin Me“ konnte sowohl in den

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Vor kurzem wurde ein bekannter Buzgi Song im neuen Gewand veröffentlicht. Bei einer erstmaligen Kooperation der beiden Dellacher Wordz Deejay & Buzgi in Zusammenarbeit mit Mike Brubek vom T.S.M.P. Studio wurde speziell für die Disco ein extrem tanzbarer Remix produziert. Erste Reaktionen dazu waren wirklich sagenhaft. Eingefleischte Buzgi Fans müssen jetzt aber keine Angst haben – er bleibt seinem unverwechselbaren Stil treu! Zeitgleich mit diesem Remix kam Ende November sein neuestes Album „Buzgi goes Betlehem“ auf den Markt – vollgespickt mit Weihnachtsliedern im bewährten BUZGI Stil!

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70 Jahre

Das Jahr 2012 im Standesamt

Einetter Antonia, St. Daniel Walker Christoph, Nölbling Oberreßl Johanna, Dellach Lora Anna Maria, St. Daniel Gratzer Wilfried, St. Daniel Daberer Waltraud, St. Daniel Ing. Stampfer Karl, Dellach Fieger Roswitha, Stollwitz Kleindienst Auguste, Leifling Bachmann Adolf, Dellach Lenzhofer Liselotte, Dellach Zankl Arnold, Dellach Wassermann Othmar, St. Daniel Pirkopf Viktor, Dellach Guggenberger Lisbeth, Leifling

75 Jahre Zwischenbrugger Josef, Dellach Weger Josef, St. Daniel Daberer Josefa, Dellach Oberessl Josef, Dellach Pirkopf Gottfried, Dellach Brunner Gertrude, St. Daniel Einetter Adolf, St. Daniel Buchacher Markus, Dellach Zankl Theresia, Stollwitz Wieser Maria, St. Daniel Auer Anna, Dellach Themessl Christof, Nölbling Seirer Stefan, St. Daniel Patterer Andreas, Dellach Lenzhofer Edeltraud, St. Daniel Steiner Max, Dellach Katschnig Agnes Josefine, Leifling

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Geburtstage und Jubiläen 80 Jahre

91 Jahre

Steiner Johanna, Dellach Kleindienst Ernst, Dellach Kastner Cäcilia, St. Daniel Kanzian Thomas, St. Daniel Hassler Martha, Leifling Reichmann Irma, St. Daniel Kanzian Josefine, Leifling

Wassermann Johann, St. Daniel Marienfeldt Margarete, St. Daniel Zwischenberger Lorenz, Nölbling

85 Jahre Ertl Pauline, Nölbling Kreuzberger Aloisia, Dellach Kreuzberger Herbert, Dellach Ertl Rosa, Nölbling Robatsch Christian, Dellach Puschitz Gabriele, Dellach Thurner Hubert, St. Daniel

90 Jahre Pirkopf Otwin, Dellach Knoflach Anna, St. Daniel Zobernig Stefanie, Goldberg

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92 Jahre Ranner Josef, Dellach

93 Jahre Unterwelz Theresia, Leifling Waldner Elisabeth, Leifling

94 Jahre Waldner Josef , Nölbling Walker Ida, Dellach

95 Jahre Zojer Franziska, St. Daniel

100 Jahre Tillian Maria, Leifling


Eheschließungen Eheschließungen

Geburten

Sandra Zauner und Kurt Horst Steiner Claudia Maria Saure und Erwin Patterer Martina Stramitzer und Bernhard Walter Waldner Maria Luise Wassermann und Reinhard Köstl Gerlinde Hermine Martin und Christian Weger Martina Manuela Kolbitsch und Manfred Johann Pichler

Zoey Alina Kurzweil, St. Daniel Anton Jasper Zankl, Dellach Sarah Louisa Bachmann, Dellach Alexandra Gratzer, St. Daniel Jonas Kastner, Leifling Alisha Jessica Druml, Dellach Ida Bernadette Saueregger, Dellach Clemens Themeßl, Nölbling Fabian Obererlacher, Dellach Tobias Korenjak, Dellach Sarah Alina Unterassinger, Dellach Liam Köfmüller, Goldberg Felix Ferdinand Daberer, St. Daniel Sebastian Maier, Nölbling Raphael Pflügl, Dellach

Silberne Hochzeit Margarethe und Erich Köfmüller, Goldberg Gertraud und Engelbert Brunner, St. Daniel Elvira und Franz Ploner, Dellach Sonja und Robert Kanzian, Leifling Sigrid und Werner Wilhelm Nowak, Dellach Bernadette und Horst Manfred Zankl, Dellach Barbara und Hubert Zankl, Stollwitz Berta Irene und Mathias Salcher, Goldberg Alexandra Martina und Hubert Georg Themeßl, Nölbling Annemarie und Josef Themeßl, Nölbling Maria und Ludwig Piber, Leifling Cäcilia und Josef Zankl, Leifling

Goldene Hochzeit

Von uns gegangen... Johann Walker, Nölbling Anna Steiner, Dellach Florian Gratzer, St. Daniel Emma Zankl, St. Daniel Anica Popovic, St. Daniel Maria Smoly, Leifling

Lisbeth Kanzian, Dellach Albine Kanzian, Leifling Gottlieb Steiner, Dellach Vinzenz Zametter, St. Daniel Erich Kurt Jank, Höfling Anna Elisabeth Maier, Gurina

Antonia und Adolf Einetter Lisbeth und Adolf Guggenberger Anneliese und Josef Warmuth

Diamantene Hochzeit Anna und Lorenz Zwischenberger Sidonie und Johann Wassermann

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© Oswin Eder

Aus der Gemeinde

Zoey Alina Kurzweil, 16.01.2012

Anton Jasper Zankl, 18.01.2012

Babyreport

Wir dürfen Ihnen auf dieser Seite unsere jüngsten GemeindebürgerInnen vorstellen.

Sarah Louisa Bachmann, 13.02.2012

Alexandra Gratzer, 06.03.2012

Jonas Kastner, 17.03.2012

Alisha Jessica Druml, 19.05.2012

Ida Bernadette Saueregger, 10.06.2012

Clemens Themeßl, 19.06.2012

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Aus der Gemeinde

Tobias Korenjak, 28.06.2012

Sarah Alina Unterassinger, 04.08.2012

Fabian Obererlacher, 10.08.2012

© Ferdinand Neumüller

Liam Köfmüller, 01.09.2012

Felix Ferdinand Daberer, 02.10.2012

Sebastian Maier, 04.10.2012

Herzlichen Glückwunsch! Raphael Pflügl, 25.10.2012

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Aktuelles

Glockenweihe in Dellach Bgm. Christine Ploner Vor einigen Tagen wurde ich gefragt ob das Geld für den renovierten Glockenstuhl und die neuen Kirchenglocken sinnvoll angelegt sei? Auch über eine Alternative hatte der Fragesteller nachgedacht: ein Computerprogramm, das das Läuten ebenso zuverlässig erledigen könnte. Das Mauerwerk wäre somit geschützt und die Investition würde nur ein Minimum betragen. Vom logischen und wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet hat jemand, der auf diese Weise argumentiert tatsächlich recht. In meinem Innersten aber widerstrebt

mir der Gedanke, die heimatlichen Glocken durch ein Tonband zu ersetzen. Was bedeuten Kirchenglocken uns alle? Glocken haben eine Sprache, die keiner Worte bedarf. Die Schwingungen der Schallwellen werden über unseren Körper aufgenommen, der Ton erreicht uns über die Ohren, entschlüsselt wird die jeweilige Botschaft von unserem inneren Auge – dem Herzen. Glocken begleiten uns durch den Tag, vom Morgenläuten über das Mittagsgeläute bis hin zur Feierabendglocke, bestimmen sie schon seit Jahrhunderten unseren Tagesablauf. Die traurigen, sowie die freudigen Ereignisse

der Gemeinschaft, des Dorfes, verkünden zuallererst die Glocken. Ob das leise Wimmern der Totenglocke oder das satte Wummern an einem Festtag unser Ohr erreicht, wir wissen Bescheid. Die Glocken sind ein Sinnbild für das gemeinsame „Tun“ in Bezug auf unsere Kirche. Den Grundstein haben vor vielen Generationen Bürger unseres Dorfes gelegt, als sie miteinander ein Gotteshaus errichteten. Jeder einzelne trug sein Scherflein zum Gelingen dieses großen Projektes bei. Denselben Einsatz zeigten engagierte Freiwillige bei allen anfallenden Instandsetzungsarbeiten und Renovierungen - bis hin zur letzten Sanierung unserer Kirche in den Jahren 2008 und 2009. Dieses gemeinsame Schaffen gibt uns das unglaublich wichtige Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein. Ich bezeichne dieses Zusammengehörigkeitsgefühl als Heimat! Heimat ist für jeden Menschen ein anderes Zusammenspiel von Sinnesein-

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drücken. Der Geruch, der Geschmack „Heimat“ ist individuell. Ob der Duft des Heus im Sommer, Omas Schweinsbraten, das Abbrennen des Erdäpfelkrautes und, und, und…. Jeder von uns wird eine andere Antwort darauf finden, was für ihn persönlich „Heimat“ bedeutet. Bei vielen Menschen wird wahrscheinlich auch das unverkennbare Läuten der Kirchenglocken dieses wunderbare Gefühl auslösen. Dass diese Töne auch noch bei unseren Nachkommen die „Heimat“ zum Klingen bringen, dafür setzen wir mit den neuen Glocken ein sichtbares und hörbares Zeichen. Im Namen der Gemeinde Dellach bedanke mich bei unserem Herrn Pfarrer HW Josef Schachner und den Pfarrgemeinderat unter der Führung des Obmannes Viktor Pirkopf. Durch ihre Beharrlichkeit und ihren Weitblick haben wir ein Gotteshaus, das durch Atmosphäre besticht – nun auch noch abgerundet durch ein harmonisch abgestimmtes Geläut. Vergelt‘s Gott!


Aktuelles

OeMAG-Förderprogramm 2013 Die Förderung besteht aus einem für 13 Jahre garantierten Strompreis von 18,12 Cent/kWh. Zusätzlich erhält man einen Investitionszuschuss von € 200,-/kWp Anlagennennleistung. Die Anlage muss auf einem Gebäude montiert sein und über 5 bis 500 kWp groß sein. Für Freiflächen gibt es keinen Investitionskostenzuschuss und der Strompreis garantiert über 13 Jahre beträgt 16,59 Cent/kWp. Daher ist eine Einreichung pünktlich am 1. Jänner 2013 ab 0 Uhr sehr wichtig, wenn Sie eine Förderung erhalten möchten.

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© Gerald Köstl

Der erste Reif An der späten Morgendämmerung kann man es schon erkennen - der Herbst ist mit Riesenschritten ins Tal gezogen. Das Aufstehen bereitet schon etwas Mühe, wenn es noch finster ist und die Nachttischlampe angeknipst werden muss. Gewohnt, den Tag mit einer Walking Runde zu beginnen, krieche ich aus dem warmen Bett und schlüpfe in die Turnschuhe. Ein kurzer Erkundungsschritt auf den Balkon zeigt an, dass eine warme Jacke angebracht erscheint.

der Sonnenblumen und Dahlien. Das letzte Gras wurde gemäht und wartet auf das Verpacken in Siloballen. Im nächsten Feld liegt wiederkäuend eine Kuh, ihr Atem dampft aus den Nüstern. Erst jetzt, nachdem das Dunkel einem Grau weicht, sehe ich, dass die Felder weiß sind, so, als wären sie mit Staubzucker überzogen. Der erste Reif des Jahres! Selten eine Jahreszeit, die so unvermittelt und bestimmt anklopft und dann sofort ihren „Dienst“ antritt um uns zu zeigen: „Jetzt regiere ich!“ Vorbei ist es mit der Hoffnung, dass der Sommer doch noch zurückkehren könnte.

Es ist noch finster, als ich das Haus verlasse. Heute liegt ein neuer Geruch in der Luft. Er hat schon etwas von der klaren, reinen Winterluft in sich und birgt noch die Düfte des letzten Tages. Der saure Geruch des Rasenschnitts vermischt sich mit den Aromen

Mein Herz weitet sich, wenn ich an all die schönen Seiten des Spätherbstes denke. An die bunten Wälder, das Fallen des Laubes, das nur im Herbst hörbar wird, die dicken Teppiche aus Blättern, die zu durchpflügen mir ebenso viel Spaß macht, wie den Kin-

Christine Ploner

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dern. Für Kastanien und Nüsse ist es an der Zeit sich von den Ästen zu lösen und die letzten Beeren leuchten noch vereinzelt an den Sträuchern. Am Waldrand stehen einige Parasole stramm wie Soldaten. Es ist, als wolle die Natur sich farbenfroh ins Gedächtnis der Menschen einprägen. Während ich meinen philosophischen Gedanken nachhänge, hat sich der Tag breit gemacht - welch eine Pracht! Die Sonne zaubert Millionen von Sternen auf die erstarrten Grashalme und erobert Millimeter für Millimeter. Zuerst die Bäume, dann die Sträucher und zuletzt den Boden. Die Gail wälzt sich träge nach Osten, ein leichter Dunst steigt aus dem Wasser auf. Es scheint, als wolle sie sich an der Luft abkühlen und dem Beobachter zeigen, dass auch sie mit dem Sonnenlicht zu spielen vermag. Eine Amsel begleitet mich schon eine Zeitlang – fast so, als suche sie Gesellschaft. Da,

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jetzt kommt noch eine. Die beiden flattern und hopsen vor mir den Weg entlang und verschwinden schließlich zwischen den Weiden. Eine Wildentengruppe schnarrt mir vom Himmel einen Gruß zu. Es ist still geworden in der Vogelwelt. Nichts ist geblieben vom Zwitschern, Trillern, Pfeifen und Jubilieren des Sommers. Die Stille ist wie ein akustisches Zeichen dafür, dass die Natur sich zur Ruhe begeben will. Wenn man den alten Bauernregeln glauben will, sollte es vierzig Tage nach dem ersten Reif schneien. Ich zähle automatisch die Tage und entdecke, dass dies heuer der erste Advent gewesen wäre. Ob die Natur sich wohl an Bauernregeln hält? Egal, den Ablauf der Jahreszeiten kann der Mensch nicht beeinflussen. An uns liegt es, jeden Tag zu genießen und sich ein Staunen zu bewahren, dankbar dafür zu sein, die Natur in ihrer reinen und unverfälschten Pracht jeden Tag direkt vor der Haustür zu haben.


Aus der Gemeinde

Das erste antwortete: „Ich weiß es nicht. Der eine sagt das, der andere sagt dies… aber niemand weiß es.“ Das zweite fragte: „Ob man etwas fühlt, ob man noch etwas von sich weiß, wenn man dort unten ist?“ Das erste erwiderte: „Wer kann das sagen? Es ist noch keines von denen, die hinunter sind, jemals zurückgekommen, um davon zu erzählen.“ Wieder schwiegen sie. Dann redete das erste Blatt zärtlich zum anderen: „Du zitterst ja. Gräme dich nicht zu sehr.“ „Lass nur“, antwortete das zweite, „ ich zittere jetzt so leicht. Man fühlt sich eben nicht mehr so fest an seiner Stelle.“

Zwei Blätter am Ast Fabel von Felix Salten

„Wir wollen nicht mehr von solchen Dingen sprechen“, sagte das erste Blatt. Nun schwiegen sie beide. Die Stunden vergingen. Ein nasser Wind strich kalt und feindselig durch die Baumwipfel. „Auch…., jetzt….“, sagte das zweite Blatt, „……ich….“ Da brach ihm die Stimme. Es ward sanft von seinem Platz gelöst und schwebte hernieder.

„Es ist nicht mehr wie früher“, sagte das eine Blatt. „Nein“, erwiderte das andere.

Nun war es Winter. „Heute Nacht sind wieder so viele von uns davon… Wir sind beinahe schon die Einzigen hier auf unserem Ast.“ „Man weiß nicht, wen es trifft“, sagte das erste. „Als es noch warm war und die Sonne noch Hitze gab, kam manchmal ein Sturm oder ein Wolkenbruch, und viele von uns wurden damals schon weggerissen, obgleich sie noch jung waren. Man weiß nicht, wen es trifft.“ „Jetzt scheint die Sonne nur selten“, seufzt das zweite Blatt, „und wenn sie scheint, gibt sie keine Kraft. Man müsste neue Kräfte haben.“ „Ob es wahr ist“, meinte das erste, „ob es wohl wahr ist, das an unserer Stelle andere kommen, wenn wir fort sind, und dann wieder andere und immer wieder….“ „Es ist sicher wahr“, flüstert das zweite, „man kann es gar nicht ausdenken. …es geht über unsere Begriffe….“ „Und man wird auch zu traurig davon“, fügte das erste hinzu. Sie schwiegen eine Zeit. Dann sagte das erste still vor sich hin: „Warum wir wegmüssen…..?“ „Wir sinken hinunter..“ „Was ist da unten?“

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Dämmerungszeit – Geben Sie Einbrechern keine Chance! Kaum werden die Tage kürzer und leichter Nebel fällt zwischen den Häusern ein, häufen sich Meldungen über verdächtige Wahrnehmungen und Einbrüche. Trotz der verstärkten Streifentätigkeit der Polizei bietet die Dämmerungszeit den Einbrechern einen sehr guten Schutz unerkannt in ein Haus oder eine Wohnung einzusteigen. „Wie hätte ich mich vor dem Einbruchsdiebstahl schützen können?“ lautet sehr oft die Frage der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Auf diese Frage möchte die Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes Antworten geben. Durch die hervorragende Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten konnte die Zahl der Einbruchdelikte in den vergangenen Jahren weiter gesenkt werden. Doch in den kalten Monaten, von Oktober bis März, kann immer wieder ein Anstieg der Einbruchsdiebstähle in Häusern und Wohnungen in Österreich verzeichnet werden. Zu wissen, dass ein Fremder sich in den eigenen vier Wänden aufgehalten hat, ist für die Betroffenen oft ein großer Schock. Nicht nur der finanzielle Schaden, sondern auch das verloren gegangene Sicherheitsgefühl, können Auslöser für psychische Probleme sein. Gerade deshalb stellt die Prävention in diesem Bereich

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eine sehr wichtige Säule des persönlichen Sicherheitsgefühls dar. Um Einbrüchen bestmöglich vorzubeugen können sie einerseits die Sicherungsmaßnahmen an ihrem Haus oder Wohnung verstärken und andererseits durch Meldungen über verdächtige Wahrnehmungen unter der Notrufnummer 133, die Polizei bei ihrer täglichen Arbeit für ihre Sicherheit unterstützen. Die engagierten Beamtinnen und Beamten sind oft auf die Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen, um den Kriminellen das Handwerk zu legen.

Arbeitsweise der Täter Als Schwachstellen bei Einfamilienhäusern und Wohnungen gelten Eingangstüren, Terrassentüren, Nebentüren,

Fenster und Kellerschächte. Für einen Einbruchsdiebstahl werden von den Tätern zumeist eher ruhige Wohnsiedlungen ausgewählt, Häuser und die Gewohnheiten der Bewohner beobachtet und meist um die Mittagszeit oder in der Dämmerungszeit zugeschlagen. Ein rasches, geräuschloses Eindringen und eine anschließend rasche Flucht sind weitere Kriterien dieser Kriminellen. Bevorzugtes Diebesgut sind leicht zu veräußernde Gegenstände, wie Schmuck, Bargeld, Kreditkarten, Münzsammlungen, wertvolle Uhren und elektronische Geräte.

Sicherungsmaßnahmen Neben der Sensibilisierung und der Nachbarschaftshil-

fe können sie auch aktiv in ihrem Haus oder Wohnung den Einbrechern die „Arbeit“ erschweren. Erkundigen sie sich im zertifizierten Fachhandel oder nehmen sie die Möglichkeit einer kompetenten, individuellen und kostenlosen Beratung von geschulten Präventionsbeamtinnen und Präventionsbeamten ihrer zuständigen Polizeiinspektion zum Thema „Eigentumsprävention“ in Anspruch. Mit den nachfolgenden Tipps soll aufgezeigt werden, wie man sich und sein Eigentum wirksamer gegen Einbrecher schützen kann. Grundsätzlich gilt: Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel und lässt oft von seinem Vorhaben ab.

Wie können Sie sich schützen? n Speichern sie die Notrufnummer der Polizei „133“ in ihr Telefon n Legen sie ein Eigentumsverzeichnis an (liegt auf der Polizeiinspektion

auf bzw. steht im Internet zum Download bereit) n Bewahren sie Sparbücher und Losungswörter getrennt auf n Verwenden sie bei Abwesenheit in den Abendstunden Zeitschaltuhren n Sichern sie Terrassentüren mittels Rollbalken oder Außenjalousien n Installieren sie Bewegungsmelder mit ausreichender Außenbeleuchtung n Sorgen sie während ihrer Abwesenheit für das Entleeren ihres Postkastens n Überlegen sie die Installation einer Alarmanlage n Nutzen sie die Möglichkeit einer kompetenten, individuellen und kostenlosen Beratung von geschulten Präventionsbeamtinnen und Präventionsbeamten zum Thema „Eigentumsprävention“ n Nachbarschaftshilfe kann Einbruchsdelikten vorbeugen! Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes unter http://www.bundeskriminalamt.at oder auf den Facebook-Seiten www.facebook.com/bundeskriminalamt und natürlich auch auf der für Sie zuständigen Polizeiinspektion.

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Winterspaß beim Griminitzner Lift Auch heuer öffnet der kleine, aber feine Lift in Griminitzen seine Pforten wieder für Groß und Klein! Pistenspaß für die ganze Familie ist garantiert! – Zu Preisen, die man sich noch leisten kann. Besonders geeignet ist der Lift für die ganz Kleinen, die das Schifahren noch lernen wollen. Die etwas Größeren können ihre Künste auf den natürlichen Sprungschanzen im unteren Pistenbereich präsentieren. Mama und Papa dürfen genüsslich über die Piste wedeln und haben dabei immer den Überblick, wo sich die Kinder gerade befinden. Natürlich bietet der Griminitzner Lift auch Vorteile für einen Ausflug mit der ganzen Schulklasse! Schirennen werden auf der Piste besonders gern veranstaltet. Beim Nachtschilauf und an einigen Wochenenden wird auch das „Budile“ in Betrieb genom-

men. Hier können sich die Gäste mit heißen Getränken und Imbissen wärmen und stärken. Überzeugt euch selbst und genießt einen Schitag bei uns in Griminitzen! Wir freuen uns auf euren Besuch! Der GSK GrafendorfGundersheim

Karten/Leistung Einzelfahrt Kinder

Preis in € 1,-

Einzelfahrt Erwachsene

1,50

Halbtageskarte Kinder

5

Halbtageskarte Erwachsene

7,-

Tageskarte Kinder

7,-

Tageskarte Erwachsene

9,-

Schulen (pro Schüler 2 Std. Liftbenützung)

3,-

Saisonkarte Kinder

70,-

Saisonkarte Erwachsene

110,-

Betriebszeiten: FR 13-16; SA und SO 10-16 Uhr Weihnachts- und Kärntner Semesterferien MO-FR 10-16 Uhr Nachtschilauf wird auf www.grafendorf.info bekannt gegeben!

Heilkräuter und Symbolpflanzen Johanniskraut Das Johanniskraut ist die bekannteste typische Mittsommerpflanze. Selbst sein Name stammt vom Johannis-Tag am 24. Juni ab. Wie kaum eine andere Pflanze ist das Johanniskraut mit der Sonne verbunden, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben. Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter, und wird bei melancholischer Verstimmung, nervöser Unruhe, bei Schwindelgefühlen, Zittern, Krämpfen und Blähungen eingesetzt. In den letzten Jahren hat der Mensch wieder ein Gespür für die Schönheit der Natur bekommen, und lernte die positive Energie der Natur neuerlich zu schätzen. Nutzen auch wir diese wieder und lassen uns von ihr berühren, seien wir dankbar dafür.

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Aktuelles

Eine erlebnisreiche Zeit im Wald für die Kinder der Gemeinde Dellach! Im Juli und August fanden in Dellach spannende Erlebniswaldtage statt, die bei den Besuchern großen Anklang fanden. Das Wetter zeigte sich durchwegs sehr sommerlich und heiß. Begeistert erlebten die Kinder viele Abenteuer im Wald entlang der Gail. Kurze Ausschnitte aus dem Programm sollen die wunderschönen Augenblicke dieser Tage einfangen. „Wir treffen uns am Spielplatz beim Sportplatz in Dellach. Nach und nach trudeln immer mehr Kinder ein. Es ist 10 Uhr - los geht’s! Die Sonne lacht und wir begrüßen uns im Kreis mit einer Seilsonne. Jeder darf einmal in der Mitte Platz nehmen und wird von uns vorsichtig in die Luft katapultiert! Eine kunterbunte Truppe macht sich auf den Weg in Richtung Wald. In einem kleinen Fichtenwald finden wir Schatten und Platz für lustige Waldspiele. Jeder gestaltet ein Waldbild – dabei entstehen wundervolle kleine Kunstwerke. Auch die Tiere des Waldes wollen wir näher kennenlernen. Natürlich gibt es Antworten auf die vielen Fragen der Kinder: „Was

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frisst der Fuchs eigentlich?“, „Hat die Fledermaus Augen?“, „Warum ist der Eichelhäher der Polizist im Wald?“ Beim nächsten Walderlebnistag besuchen wir die „Nölblinger Au“. Dort finden wir einen geheimnisvollen Wald mit riesigen Farnen. Hier lassen sich Zwergen- und Feenhäuser bauen und wir schweben über eine scheinbar unsichtbare Seilbrücke. Schnelligkeit und Geschick brauchen die Kinder, denn ein Zwerg kommt aus dem Wald und versucht alle in Bäume zu verwandeln. Abkühlung finden wir in der Gail, dort wird Steckerlbrot gegrillt und wir basteln Traumfänger aus Weiden“.

An jedem Waldtag gab es ein neues Programm und zahlreiche kleine Besucher nutzten das Angebot mehrmals! Ende August hatten wir einige sehr erfahrene „Waldkinder“ unter uns, die bei jedem Besuch neue Eindrücke und Spiele erleben konnten.

kann vieles in der Natur entdecken!

Wer genau hinschaut, hinhört und leise beobachtet,

Mehr Fotos finden Sie auf www.alp-inpaedagogik.at

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Vielleicht sehen wir uns im nächsten Sommer wieder. Es gibt sicher wieder viele neue Waldabenteuer zu erleben! „Bis bald im Wald!“ Eure Daniela

Kontakt Mag. Daniela Schelch T: +43 (0) 650-33 37 003 daniela.schelch@alp-in.cc www.alp-inpaedagogik.at


Aktuelles

Seien Sie unser Gast!

Tagesbetreuung Stefanienbad Bis zu 15 Gäste erleben im Stefanienbad in Grafendorf gemeinschaftliche Stunden, während pflegende Angehörige sorgenlos ihrem Alltag nachgehen können. Eine Tagesbetreuung, maßgeschneidert für Senioren. Andrea Walker, diplomierte Gesundheitsund Krankenschwester sowie akademische Leiterin im Gesundheitsmanagement, weiß um die Wichtigkeit optimaler und individueller Betreuung von Senioren: „Wir legen großen Wert auf die aktivierende Pflege. Bieten Gedächtnistraining, Leserunden, Gesellschaftsspiele oder Sitzgymnastik an und verbringen kreative Zeit in unseren Werk- und Beschäftigungsgruppen.“

Lebensqualität für die ganze Familie Denn langweilig soll es den Gästen der Tagesbetreuung nicht werden! „Unsere Tage sind vielseitig gestaltet. Die Menschen, die zu uns kommen, sollen ohne

Stress, ohne Sorgen und ohne Ängste schöne Stunden mit uns verbringen können“, verdeutlicht Andrea Walker. „Damit haben auch pflegende Angehörige die Möglichkeit ihrem Alltag nachzugehen, ihren Beruf weiterhin auszuüben. Ganz ohne sich Gedanken über Vater, Mutter, Oma oder Opa machen zu müssen. Mit uns finden nicht nur die Senioren eine Verbesserung der Lebensqualität, sondern auch deren Familienmitglieder!“

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Stefanienbad Tagesbetreuung für Senioren

ANDREA WALKER

DGKS, akadem. Leiterin im Gesundheitsmanagement

Grafendorf 59 9634 Gundersheim Tel. 0699 15910720 tagesbetreuung.stefanienbad@gmail.com

Tagesbetreuung • Verbesserung der Lebensqualität • Entlastung der pflegenden Angehörigen • Angehörige können ihren Beruf weiter behalten • Betreuung und Versorgung für 15 Gäste Unser Angebot: • Großer Wert auf die aktivierende Pflege • Gedächtnistraining • Leserunde • Gesellschaftsspiele • Sitzgymnastik • Werk- und Beschäftigungsgruppen uvm. Wie werden die Gäste zur Betreuung gebracht? • Mit dem Alsole – Mobil • Von den Angehörigen selbst

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Aktuelles

Gemeindebücherei Neuanschaffungen Juni – November 2012 Lilian Faschinger, Die Unzertrennlichen Auf der Insel Procida vor Neapel verschwindet eine junge Frau namens Regina, und in der Südsteiermark fährt während des Begräbnisses des ewigen Hippies Caspar Fux der Blitz mitten durch die Trauergemeinde. Lilian Faschingers neuer Roman ist sowohl eine spannende Spurensuche als auch eine bitterböse Satire: und nicht zuletzt ein kriminalistisch-kluges Lesevergnügen. Eva Rossmann, Unter Strom Wenn es um die Zukunft der Energieversorgung geht, herrscht Hochspannung: Ein kleines Dorf in der Nähe Wiens macht vor, wie in naher Zukunft alle ihre eigene Energie erzeugen könnten. Unterdessen kämpfen die großen Konzerne um die Macht über das internationale Leitungsnetz. Wolf Haas, Verteidigung der Missionarsstellung Gegen das Verlieben kämpft Benjamin Lee Baumgartner einen aussichtslosen Kampf. Diese Seuche bringt ihn um den Verstand. Mit Kopfverdrehen fängt es an. Mit Gehirnerweichung geht es weiter. Und das Schlimmste daran: Der Patient infiziert auch noch seinen Autor. Vorsicht, höchste Ansteckungsgefahr!

dem Nachlass eines Barockkomponisten zu begutachten, ist sie Feuer und Flamme. Doch nicht nur sie ist hinter den Schätzen her, die sich hinter den Dokumenten verbergen könnten. Hakan Nesser, Am Abend des Mordes Nach einem persönlichen Schicksalsschlag mit privaten Problemen beschäftigt, erhält Kommissar Barbarotti von seinem Vorgesetzten die Anweisung, sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwundenen Elektrikers zu beschäftigen, als er wieder seinen Dienst antritt. Nicht nur Kollegin Backman fragt sich, ob es sich hierbei nicht nur um eine Form von Beschäftigungstherapie für einen trauernden und labilen Kollegen handelt. Charlotte Link, Im Tal des Fuchses Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Park-

platz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie.

Usula Krechel, Landgericht Deutscher Buchpreis 2012

Silvio Huonder, Die Dunkelheit in den Bergen Ein hochspannender historischer Kriminalfall, in dem finstere Gestalten mit einer schaurig-schönen Landschaft verschmelzen: Anarchie ist in Graubünden im 19. Jahrhundert an der Tagesordnung.

Timur Vermes, Er ist wieder da Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeint-

Donna Leon, Himmlische Juwelen Caterina Pellegrini liebt ihre Heimatstadt Venedig ebenso wie die Musik. Als sich ihr die Chance bietet, in der Fondazione Musicale Italo-Tedesca zwei verschollene Truhen mit

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Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Ursula Krechel geht mit ihrem preisgekrönten Roman auf Spurensuche. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Regeln zieht sich als Riss durch sein Leben.


Aktuelles

lichen Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Petros Markaris, Zahltag Reiche Griechen zahlen keine Steuern. Arme Griechen empören sich darüber, oder sie verzweifeln ob ihrer aussichtslosen Lage. Ein Unbekannter tut weder das eine noch das andere: Er handelt. Mit Drohbriefen, Schierlingsgift und Pfeilbogen im Namen des Staates. Carlos Ruiz Zafon, Der Gefangene des Himmels Barcelona, Weihnachten 1957. Der Buchhändler Daniel Sempere und sein Freund Fermín werden erneut in ein großes Abenteuer hineingezogen.

In der Fortführung seiner Welterfolge nimmt Carlos Ruiz Zafón den Leser mit auf eine fesselnde Reise in sein Barcelona. Weiteres bieten wir folgende Zeitschriften an: GEO – Die Welt mit anderen Augen sehen; NATIONAL GEOGRAPHIC; GARTEN + Haus. Für unsere jungen Leser gibt es eine gute Auswahl an: Bilderbüchern, Sachbüchern, Kinder- und Jugendliteratur. Unser „rotes Sofa“ lädt ein zum Schmökern. Wir freuen uns auf Deinen/Ihren Besuch! Die „3 Büchereidamen“ Brigitte, Christa und Petra P.S. Die Jahresleihgebühr beträgt nur € 3,- für Kinder und € 5,- für Erwachsene. Lesen – ein Vergnügen, das sich jeder leisten kann!

Bergbahnen Kötschach-Mauthen Tarife Skipässe 2012/2013 – Hauptsaison Erwachsene

Kinder

Jugend

Senioren

ab 10:00

€ 27,-

€ 13,50

€ 20,-

€ 20,-

ab 11:00

€ 26,-

€ 13,-

€ 19,-

€ 19,-

1 Tage

€ 29,-

€ 14,50

€ 23,-

€ 23,-

2 Tage

€ 49,50

€ 24,50

€ 37,-

€ 37,-

3 Tage

€ 74,-

€ 37,-

€ 56,-

€ 56,-

6 Tage

€ 138,-

€ 69,-

€ 104,-

€ 104,-

Anmerkungen Preise Aktion „Schneeflocke“ Kinder bis 9,99 Jahre fahren gratis Schi und Kinder von 10 bis 14,99 stark ermäßigt, bei einem Aufenthalt ab 3 Nächten in einem der Mitgliedsbetriebe. Es gibt auch preisgünstige Familientageskarten Ermäßigungen für Gruppen und Schulklassen

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Querflöten Vera, Lisa, Sophie und Manuela

Freude zur Musik! Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und es ist wieder einmal eine gute Gelegenheit, die wichtigsten Ereignisse Revue passieren zu lassen. Es war ein recht spannendes Jahr mit einigen musikalischen Höhepunkten. Das eigene Frühjahrskonzert in Dellach am 28. April, das gemeinsame Frühjahrskonzert der 5 Kapellen des Oberen Gailtales am 5. Mai, das 4. Bürgertreffen in Dellach am Pfingstwochenende - an dem der MGV-Dellach sein 110-Jahr-Jubiläum feierte, das Bezirksmusikertreffen am 1. Juli in Reisach, die Wiedereinweihung der Kirche am Goldberg am 8. Juli, und das Dellacher Kirchtagswochenende vom 14. bis 16. Juli - um nur einige zu nennen. Die musikalische Umrahmung der kirchlichen Feierlichkeiten in der Pfarre ist der Trachtenkapelle Dellach ein großes Anliegen. Heuer haben wir z.B. die Fronleichnamsprozession in St. Daniel am 7. Juni, die Bergmesse am Zollner zu Ma-

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ria Himmelfahrt, die Hl. Messe am St. Danieler Kirchtag, die Glockenweihe in Dellach am 11. November und die Cäcilia-Messe in St. Daniel am 25. November musikalisch umrahmt. Die Trachtenkapelle Dellach hat im Jahr 2012 natürlich auch wieder einige Frühschoppen gespielt. Zu nennen sind hier der Feuerwehr-Frühschoppen in Nölbling am 20. Mai, jener zu Fronleichnam in St. Daniel, die Gestaltung zum 40-JahrJubiläum des DSV am 29. Juli, die Frühschoppen beim Würmlacher Kirchtag am 5. August und beim Leiflinger Kirchtag am 9. September. Auch einen Dämmerschoppen durften wir gestalten – jenen beim Dorffest in Dellach am 3. August. Folgende Veranstaltungen der Burschenschaft Dellach

wurden von uns wieder musikalisch umrahmt: der Faschingdienstag und das Häfenschlagen. Ein weiteres Highlight im Vereinsjahr war unser Ausflug in die Steiermark von 20. bis 21. Oktober, bei dem wir das österreichische Blasmusikmuseum bzw. Heimatmuseum in Oberwölz, das Gösser-Brauereimuseum in Leoben, sowie Heurige in Graz und entlang der Schilcher Weinstraße besucht haben. Wir haben in den Lokalen zünftig aufgespielt und die Gäste und uns selbst gut unterhalten.

2012 war ein Jahr der größeren Investitionen. So hat die Trachtenkapelle Dellach heuer Instrumente im Gesamtwert von ca. 11.000 Euro angekauft. Dabei machte die neue B-Tuba mit mehr als 7.000 Euro natürlich den Löwenanteil aus. Auch für Trachten wurden an die 5.500 Euro ausgegeben. All diese Anschaffungen innerhalb einer so kurzen Zeit waren nur durch die großzügige Unterstützung der Gemeinde Dellach, des Landes Kärnten, der Nachbarschaft Dellach, und der Bevölkerung der Gemeinde Dellach möglich.

Horst Mörtl und Albert Unterassinger als Solisten beim Kirchtag

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Vereine

Im April dieses Jahres konnte die Trachtenkapelle Dellach über 170 unterstützende Mitglieder in der Gemeinde Dellach werben. Viele haben einmalig eine freiwillige Spende gegeben - herzlichen Dank! Ein großes Dankeschön auch allen engagierten Mitgliedern der Trachtenkapelle, die das Werben um Spender und unterstützende Mitglieder mitgetragen haben. Dank ihnen ist es alljährlich möglich, unsere Haupteinnahmequelle – den Dellacher Kirchtag - zu organisieren. Auch bei unserem eigenen Frühjahrskonzert fielen viele organisatorische Tätigkeiten an, bei denen unsere Mitglieder gefordert waren. Wir bedanken uns natürlich auch bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus der Bevölkerung, die uns

beim Kirchtag immer wieder tatkräftig unterstützen. Neben der finanziellen Basis ist die Eingliederung der Jugend mindestens ebenso wichtig für das Weiterbestehen eines Vereines. So haben im Herbst 7 Jungmusikerinnen und Jungmusiker ihre Probentätigkeit bei der TKDellach begonnen: Magdalena Stollwitzer (Saxofon), Lara Warmuth (Saxofon), Michael Rieger (Flügelhorn), Christof Sagmeister (Trompete), Paul Sagmeister (Tenorhorn), Mario Schaller (Schlagzeug), Gabriel Wassermann (Schlagzeug) Viel Spaß und Erfolg bei den Proben! Die Trachtenkapelle Dellach wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2013 !

Auch eine Wiese kann eine Bühne sein

Steckbrief der TK-Dellach Mitglieder: 42 Musikerinnen: 15 Musiker: 27 Durchschnittsalter: 31 Marketenderinnen: 8 Ausrückungen/Jahr: 20 Gesamtproben/Jahr: 30 Kapellmeister und Stabführer: Christian Sagmeister Kapellmeister Stv.: Christof Daberer Obmann: Helmut Mörtl Obmann Stv.: Christian Grünwald Kassier: Josef Walker Kassier Stv.: Manuel Ploner Schriftführer: Stefan Rauter Schriftführer Stv.: Thomas Steiner Archivar: Horst Mörtl Jugendreferentin: Vera Zwischenberger Organisationsreferenten: Markus Grössing und Clemens Wassermann

Besuchen Sie uns im Internet unter: http://tk.dellach.at Im Kultursaal Dellach

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Vereine

Sommer – Herbst Aktivitäten Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger von Dellach! Ein kleiner Rückblick auf die vergangenen Monate:

5. Juli 30 aktive Pensionisten verbrachten einen gemütlichen Nachmittag im GH Zankl vlg. Rader in Weidenburg.

12. Juli Unsere Mitglieder Renate und Christian Kusch organisierten heuer den Almausflug auf die Würmlacher Alm. Die traditionelle Frigga - gebraten und gekocht von Barbara und Renate – fand bei den Wanderern wie immer großen Anklang. Den anschließenden „Verdauungsschnaps“ servierte uns Hirte Helmut. Mit gemütlichem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Musik klang diese beliebte Veranstaltung aus.

21. August Die Dellacher Pensionisten feierten ihr diesjähriges Grillfest bei strahlendem Sonnenschein. Obm. Siegfried Schönberger begrüßte die bestens gelaunten Gäste - unter ihnen GR Josef Schachner, Bgm. Christine Ploner, LAbg. Siegmund Astner und PVÖ Bezirksvorsitzender Erich Rossian. Aus den umliegenden Ortsorganisationen kamen an die 85 Gäste zu Besuch. Die Brüder Helmuth und Alfred Buchacher sorgten wie immer für die musikalische Unterhaltung. Wir würden uns auch nächstes Jahr über zahlreiche Besucher aus der Gemeinde Dellach sehr freuen.

29. August 12 Teilnehmer, bei denen die Hälfte mit dem Fahrrad an-

Almausflug

reiste, beteiligten sich am Ausflug zur Fischzucht Zerza in Waidegg.

30. Juli und 3. September Stammtische dienen der Kommunikation und dem gemütlichen Beisammensein. So auch die Zusammenkünfte im GH Birkenhof in Höfling und beim Nachkirchtag in St. Daniel.

2. September Am Programm stand ein gemeinsamer Tagesausflug mit der PVÖ-Ortsgruppe Grafendorf - Gundersheim in die Burgenstadt Friesach. Im voll besetzten Reisebus der Fa. Prünster besuchten wir zuerst die alte Burgenstadt Friesach, wo wir im historischen

Rathaus vom stellv. Bürgermeister festlich empfangen wurden. Zur Begrüßung wurden Brot, Salz und ein kleiner Umtrunk gereicht. Im Zuge eines Stadtrundganges gewannen wir einen Einblick in das Leben in der Stadt von einst und jetzt.

Geburtstage Obmann Schönberger besuchte zusammen mit seinen Ausschussmitgliedern folgende Jubilare anlässlich ihrer runden Geburtstage: 85. Geburtstag von Herrn Herbert Kreuzberger und 80. Geburtstag von Frau Irma Reichmann Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Gesundheit!

Vorschau: Stammtisch GH Grünwald, St. Daniel am 7. Jänner 2013, 14.00 Uhr Wir wünschen allen Lesern, Freunden und Mitgliedern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und viel Gesundheit, Glück und Erfolg im Jahr 2013. Ortsvorsitzender Siegfried Schönberger

Tagesausflug nach Friesach

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Vereine

Zu Besuch in Friesach 85. Geburtstag von Herrn Herbert Kreuzberger

Das historische Experiment In Friesach wird auf ca. 4000 m² eine mittelalterliche Höhenburg in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen mit Bergfried (romanisch), Palas (gotisch), Kapelle (spätgotisch), Wirtschaftsgebäuden, Garten sowie Ringmauer und Toranlage errichtet. Das Besondere daran: Es wird „Experimentalgeschichte“ betrieben. Gebaut wird ausschließlich mit mittelalterlichen Methoden und mit mittelalterlichem Werkzeug. Verwendet werden nur natürliche Baustoffe (Holz, Stein, Sand etc.). Es gibt keine durch Motoren oder Strom betriebenen Maschinen. Was zählt, ist Menschen- und Tierkraft. Die Baustelle ist ein „Geschichtelabor“.

80. Geburtstag von Frau Irma Reichmann

Die Besucherinnen und Besucher können den Arbeitern bei ihren mühsamen Tätigkeiten zusehen, verloren geglaubtes Wissen wiederentdecken und so aus der Vergangenheit lernen. Sie erleben mittelalterlichen Alltag, tauchen ein ins Mittelalter, treten heraus aus dem alltäglichen engen, bedrückenden Zeitschema und hinein in eine „verzögerte Zeit“. Und sie bestaunen das zeitgenössische mittelalterliche Handwerk, das ohne technische Hilfsmittel auszukommen gewohnt war. Sie „erleben“ den authentischen Arbeitstag auf einer mittelalterlichen Baustelle in Ruhe und Beschaulichkeit.

Grillfest 2012

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Sport

Neue Jacken für die Sektion Stocksport

U 10 Fußballmannschaft

DSV – Dellacher Sportverein Am 29. Juli 2012 feierte der DSV sein 40. Jubiläum. Im Rahmen des Festes setzten wir den Spatenstich für den Umbau und die Sanierung unseres Klubhauses. Mit 17. September begannen die Umbauarbeiten mit dem Ziel, dass bis zu Beginn der Eisstocksaison zumindest die Kantine und die dazugehörigen Sanitäranlagen fertig sein sollten. Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und wir liegen diesbezüglich durchaus im Zeitrahmen, sodass mit der Fertigstellung

des Kantinenbereiches bis Weihnachten gerechnet werden kann. Hier gilt unser besonderer Dank all den vielen freiwilligen Helfern, die bisher ca. 1200 Arbeitsstunden geleistet haben. Die Hilfsbereitschaft der Mitglieder und der Bevölkerung ist wirklich überwältigend.

auf die finanzielle Unterstützung seitens der Mitglieder und der Bevölkerung um die noch bestehende Finanzierungslücke zu schließen! Bausteinkonto: Nr. 300434738 – BLZ 39364 – Raiba Dellach

Wir haben zur Aufbringung der fehlenden Eigenmittel eine „Bausteinaktion“ ins Leben gerufen. Der DSV bedankt sich auf diesem Wege für die bisher eingegangenen Spenden recht herzlich. Wir hoffen natürlich auch weiterhin

TERMINE DSV Dellach Bezirksmusiker Eisschützenturnier:

29.12.2012*

Ortsmeisterschaft:

05.01.2013

SPÖ Duo-Turnier:

06.01.2013

Internationales Römerpokalturnier:

12.01.2013

VM-Stocksport Winter:

20.01.2013

ER & Sie Schießen:

25.01.2013

Ski-Tour:

27.01.2013

*Ersatztermin 13.01.2013

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Umbau des Sportvereinhauses

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Der Dellacher Sportverein wünscht wir allen DellacherInnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches und sportliches Jahr 2013!


WERNER OBERRESSL Bau- und Mรถbeltischlerei Dellach 152 A-9635 Dellach Tel.: +43 650/62 689 08 Fax.: +43 4718/20 643

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Dellacher Gemeindezeitung 02/2012