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Baerner channe oktober 13

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Porträt, Interview und mehr

Ausgabe/édition 03/2013

• Die Artenvielfalt und die Lebensräume der einheimischen und ziehenden Wildtiere erhalten und bedrohte Arten schützen. • Auf die Ausübung von Freizeitaktivitäten insoweit Einfluss nehmen, als die Bedürfnisse der Wildtiere zu berücksichtigen sind. • Die von Wildtieren verursachten Schäden auf ein tragbares Mass begrenzen. • Eine attraktive und weidgerechte Patentjagd fördern. • Die Zusammenarbeit von Jagd, Waldund Landwirtschaft, Tourismus und Sport, Schutzorganisationen und Behörden fördern. Ohne Jagdausübung ... • könnte in der heutigen Kulturlandschaft kein Gleichgewicht mehr unter den Wildtierarten erhalten werden. • würden manche Wildtierarten in der Land- und Forstwirtschaft erhebliche Schäden anrichten. • könnte es bei einigen Wildtierarten zu einer starken Vermehrung kommen: Das Wild würde sich gegenseitig die Nahrungsgrundlage streitig machen, Wildtierkrankheiten würden vermehrt auftreten und die Wildbestände zum Zusammenbrechen bringen. • würde das Wild auch sterben – das wertvolle Wildbret ginge allerdings verloren.

das rezept Pfister’s Wildsaubäckli Rezept für 4 Personen • 4 Wildsaubäckli • 4 dl Rotwein • 100 g Saucengemüse (Rüebli, Sellerie, Zwiebeln • 2 dl Wildfond • 2 El Preiselbeeren • 1 Stk. Loorbeer • 2 Stk. Nägeli • 1 Thymian und Rosmarin Zweig Die Backen würzen und stark anbra­ ten. Die Backen herausnehmen das Öl abschütten und das Saucengemü­

Mischa Hofer mit seinem treuen Begleiter und Helfer Arco.

Wer ist Platzhirsch Wildspezialitäten GmbH? Mischa Hofer ist zurzeit Metzger, Verkäufer, Marketingfachmann und Logistiker. Als er im September 2012 die Firma Platzhirsch Wildspezialitäten GmbH im bernischen Treiten gründete, ging er noch davon aus, dies

se anziehen. Ablöschen mit Rotwein und mit Wildfond Wildsaubacken hi­ neinlegen. Nägeli, Lorbeer und Kräuter dazuge­ ben. Die Backen im Fond gar schmo­ ren. Zum Schluss Backen herausneh­ men kurz mit dem Bamix durchmixen, passieren und mit Preiselbeeren die Sauce vollenden. Ganz zum Schluss die Backen wie­ der hineingeben und ganz kurze Zeit durchköcheln. Serviertipp: Ich empfehle dazu ein normales Kartoffelpuree und ein we­ nig Rotkraut. Thomas Pfister Pfister’s Goldener Krug in Suberg

Bilder: zVg

neben seiner damaligen Tätigkeit als Geschäftsstellenleiter einer Bildungsinstitution zu betreiben. «Doch bereits Ende 2012 hatte ich vierzig Tiere verkauft», sagt der gebürtige Emmentaler. Im März 2013 setzte er dann zu 100 Prozent auf sein neues Geschäft. Heute beziehen bereits über 30 Gastronomiebetriebe aus den Kantonen Bern, Fribourg und Solothurn, darunter auch der Berner 18-Punkte-Koch Nik Gygax, Wildspezialitäten von dem Premiumwild­lieferanten. Das hat seine guten Gründe. Denn die Produkte von Mischa Hofer genügen höchsten Anforderungen. Der junge Unternehmer kann auf ein breites Netz an Jägern aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Frankreich zurückgreifen. Alle Tiere stammen aus freier Wildbahn sowie aus nachhaltiger und ethischer Jagd. Der Wildprofi kontrolliert jedes einzelne Tier noch selber. In Frankreich und Deutschland holt er das Wild selber ab. Dadurch kann er bestimmen, welche Tiere er kaufen will. Denn der Standard sei im Ausland oft tiefer als in der Schweiz. Das Wild aus Österreich hingegen lässt sich der Experte anliefern. Da vertraut Mischa Hofer seinen Lieferanten aus


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