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UNI

2019

G rati s

ANZEIGE

Das Magazin für Studierende | Sommersemester

NEUER HFMDK-CHEF

WOHNEN FÜR HILFE

FEIERN GEHEN

„Ich bin ein Trüffelschwein“

Wie Generationen einander helfen

Alle Termine für den Sommer

››


Schlafsofa BORANA

Couchtisch DOPPIO

verschiedene Bezugsstoffe mit Schlaffunktion (Kaltschaummatratze) Liegefläche 140 cm b 208 b/102 t/87 h C 990,-

Wildbuche massiv, geölt 38 h C 99,43 h C 129,-

Kommode RONDA

Sessel DENZEL

Wildbuche massiv, geölt 2 Türen, 2 Schubladen 76 h/150 b/40 t C 499,-

verschiedene Bezugsstoffe 93/95 h/74 b/83 t C 269,-

Vase GOA

Wandkasten FLEXI

30 ∅/35 h C 22,90

Beistelltisch DALI

Wildbuche massiv, geölt 40 ∅/38 h C 89,40 ∅/56 h C 109,-

Birke, schichtverleimt Rückwand verschiedene Farben 30 x 30/17 t C 20,90 35 x 35/20 t C 25,90 50 x 30/20 t C 27,90

Bett RONDA

Wildbuche massiv, geölt z.B. 140 x 200 C 319,zzgl. Kopfteil

Bettablage JANNICK C

Wildbuche massiv, geölt z.B. 50 x 22 C 37,70

A

B

Stuhl JULIAN

Buche massiv, farbig gebeizt verschied. Farben C 79,-

Regalelemente VARESE Wildbuche massiv, geölt A 40 b/30 t/35 h C 89,B 75 b/30 t/35 h C 109,C 110 b/30 t/35 h C 129,-

Hocker DONNA

verschiedene Bezugsstoffe 40 h C 25,50 h C 25,-

Möbelum GmbH | Hanauer Landstraße 360 in Frankfurt | Mo - Sa 900 bis 1900 Uhr | www.moebelum.de

Beistelltisch ZETT

Wildbuche massiv, geölt 40 x 40/51 h C 89,-


›› UNI FRIZZ INHALT

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26 IMPRESSUM FRIZZ Das Magazin Uni-Special Herausgeber und Verlag SKYLINE Medien Verlags GmbH Varrentrappstr. 53 60486 Frankfurt Tel. 069/97 95 17 20

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Gießener Kultursommer, Frankfurt liest ein Buch, Craft-Festival

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Anzeigen: Erk Walter (verantw.), Uwe Bauer, Barbara Beaugrand, Anja Weigand Geschäftsführung: Erk Walter Assistenz: Yvonne Wittmann Gesamtherstellung: FRITZ&friends Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Tel. 069/97 95 17 40 Art Direction: Silke Beck Artwork & Produktion: lithium3, Torsten Smend Bildnachweis: Alle Fotos ohne nähere Angaben sind uns zur Verfügung gestellte Pressefotos. Druck und Verarbeitung: Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG Beilagen: SKYLINE PLAZA Bankverbindung: Frankfurter Sparkasse, IBAN: DE59 5005 0201 0000 3454 66 Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Artikel wird keine Haftung übernommen. Bei Anfragen bitte Rückporto beifügen. Die mit Namen gekennzeichneten Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die durch den Verlag gestalteten bzw. erstellten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages weiterverwendet werden. ISSN: 0946-5537

„ICH BIN EIN TRÜFFELSCHWEIN“ HfMDK-Präsident Elmar Fulda im Interview

Redaktionsleitung: Jürgen Mai Redaktionelle Mitarbeiter: Markus Farr, Tamara Kämmerer, Antje Kroll, Sohra Nadjibi

WASSERHÄUSCHEN Eine Forschungsreise

Internet-Adresse: www.frizz-frankfurt.de E-Mail Adresse: info@frizz-frankfurt.de Redaktion: Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt

FORUM

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PRAXIS-TRACK Den Medizin-Nachwuchs fördern

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WOHNEN FÜR HILFE Eine alternative Idee

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FESTE FEIERN Festivals, Events und Straßenfeste

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VORSCHAU Filme, Konzerte, Theater, Ausstellungen

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CINEASTISCHE PERLEN Kino jenseits des Mainstreams

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GASTRO Süße Spezialitäten... internationaaaaaal

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ARENA Regisseur Michael Quast erinnert sich

frizz-frankfurt.de


›› UNI FRIZZ FORUM

Texte: Jürgen Mai

Philipp Poisel & Band

GIESSENER KULTURSOMMER

Quer durch alle Genres

›› 22.8. Philipp Poisel & Band (ab 47,55€), 23.8. Avantasia (ab 49,75€), 24.8. Ben Zucker (ab 47,50€), 25.8. Max Giesinger (ab 45,25€), 29.8. Revolverheld (ab 53,80€), 30.8. Samy Deluxe (ab 44,25€), 1.9. Michael Patrick Kelly (ab 47,90€), giessenerkultursommer.de, Tickets (0180) 60 40 424

Das Kloster Schiffenberg in Gießen steht im Rang eines Bauwerks von nationaler Bedeutung – und wird nun im vierten Jahr in Folge zur malerischen Kulisse für den Gießener Kultursommer. Vor allem Fans deutschsprachiger Musik in nahezu allen Spielarten kommen hier auf Ihre Kosten, seien es die leisen Töne von Philipp Poisel, Schlager mit Reibeisen von Ben Zucker, Pop von Max Giesinger, Hymnisches von Revolverheld oder Rap von Samy Deluxe mit seiner MTV-Unplugged Show. Aber da ist noch mehr. Tobias Sammet schlägt mit „Moonglow“ das nächste Kapitel seines Bombast-Rockoper-Events Avantasia auf. Und zum Finale Anfang September präsentiert Michael Patrick Kelly folkigen Rock mit Soul-Elementen. Und es lohnt sich, die Webseite im Auge zu behalten: Weitere Acts sollen folgen!

© Jannick Zebrowski

Avantasia

Samy Deluxe

NEUE VIZE-PRÄSIDENTEN AN DER UAS

Prof. Martina Klärle

Ein Ende und ein Neuanfang ›› frankfurt-university.de

Vor wenigen Tagen sind an der University of Applied Sciences in Frankfurt (UAS) zwei neue Vize-Präsidenten gestartet. Prof. Dr. Martina Klärle kümmert sich nun um Forschung, Weiterbildung und Transfer, Prof. Dr. René Thiele um Studium und Lehre. Klärle, seit 2007 an der UAS als Professorin für Landmanagement mit dem Forschungsschwerpunkt Erneuerbare Energien tätig, hat sich unter anderem vorgenommen, das Forschungsprofil der Hochschule weiter zu schärfen und die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zu stärken. Thiele ist seit 2012 an der UAS. Der Professor für Geoinformatik möchte die Vermittlung fachübergreifender Kompetenzen ausbauen und das interdisziplinäre Studium Generale um neue Konzepte erweitern. Klärle und Thiele folgen auf Prof. Dr. Ulrich Schrader und Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell. UAS-Präsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich sagte: „Ich freue mich dass wir mit neuer Besetzung den Kurs einer erfolgreichen Weiterentwicklung unserer Hochschule fortsetzen können. Angesichts der anstehenden Hochschulpakt-Verhandlungen für die Periode 2021-2026 ist es wichtig, dass beide Ämter gleichsam visionär wie auch umsetzungsorientiert besetzt sind. Kira Kastell und Ulrich Schrader haben in ihren Amtszeiten stabile Grundlagen geschaffen. Ich danke beiden für die engagierte und hervorragende Arbeit in insgesamt fünf Amtszeiten.“

TICKER Der Bauverein Katholische Studentenheime modernisiert die Gebäude A-F im Studentenwohnheim in Hausen. 442 Zimmer werden modernisiert, das Bauvolumen beträgt 18,85 Millionen Euro. Insgesamt bietet der Bauverein an drei Standorten in Frankfurt Raum für rund 850 Studierende. In Hausen soll zudem ein Neubau mit 140 Wohnheimplätzen zusätzlich errichtet werden. + + + Zum siebten Mal hat die Deutsche Bildung AG mit dem CampusBarometer ein Meinungsbild eingeholt, was Studierende in Deutschland bewegt. Die Top-Ergebnisse: Weniger als die Hälfte der Studentinnen und Studenten schafft den Abschluss in der Regelstudienzeit. Die Studienzufriedenheit befindet sich auf dem

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höchsten Stand seit 2010. 754 Euro stehen Studentinnen und Studenten durchschnittlich zur Verfügung, die meisten sind auf Geld von ihren Eltern angewiesen. Fast die Hälfte des Budgets geht für die Miete drauf. Und: 22 Prozent haben bereits einen ihrer Partner über das Studium kennengelernt. Rund 6.900 Teilnehmer haben sich an der Umfrage beteiligt. Mehr auf deutsche-bildung.de + + + Auch im Sommersemester präsentiert die UAS Frankfurt ein attraktives Veranstaltungsprogramm unter dem Motto CampusKultur. Unter anderem gibt es eine Podiumsdiskussion zu Homound Transphobie in Medien und Alltag (16. Mai, 18 Uhr) oder ein Konzert der UAS Big Band (17. Juli). Mehr auf frankfurt-university.de/campuskultur

frizz-frankfurt.de


© Mario Andreya

UNINEST SCHAFFT WOHLFÜHLATMOSPHÄRE

Hinein ins Studentenleben ›› unineststudents.de

Wer kennt ihn nicht? Den Traum vom Leben mit vielen Freunden in einer neuen Stadt. Nur gestaltet sich der Start in diesen neuen Lebensabschnitt oft nicht so wie erwartet. Am neuen Studienort anzukommen, ist nicht immer ganz einfach. Genau deshalb möchten die Uninest Student Residences dafür sorgen, dass (Neu-)Studierende sich wohlfühlen, als Gemeinschaft zusammenfinden und eine Community bilden, die einen in schwierigeren Zeiten auffängt. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung bei Entwicklung und Betrieb von Studentenunterkünften weltweit wissen die Macher, was einen Wohlfühlort ausmacht: Kommunikationsfreundliche Architektur, die Innengestaltung der komplett möblierten Apartments, viele Gemeinschaftsräume – und das alles in uni- und citynaher Lage. In Frankfurt zum Beispiel im Alvarium in Bockenheim (Adalbertstraße 44-48) und im Urbanum in der Nähe der Galluswarte (Mainzer Landstraße 235). Die Mieten sind all-inclusive, d.h. Wasser, Strom, Gas & WiFi sind bereits inkludiert. Außerdem steht ein Residence Team als Ansprechpartner für Probleme aller Art zur Verfügung. Mit Events und Workshops zu Themen wie Stressbewältigung, Ernährung oder Zeitmanagement begleitet Uninest zudem durch den Uni- und Lebensalltag.

MIT DEM STÄDEL DURCH FRANKFURT

Stadt, Land, Fluss

›› 4.5., 15 Uhr, staedelmuseum.de, Anmeldung erforderlich

Der Stadtspaziergang ist ein etabliertes Angebot des Städel. Einmal im Quartal stellt die renommierte Kunsthochschule, die seit dem 1. Januar dieses Jahres offiziell eine Hochschule des Landes Hessen ist, Bezüge zwischen der Stadt Frankfurt und den Werken der Sammlung her. Beim nächsten Termin Anfang Mai gibt die noch bis zum 26. Mai laufende Ausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ den Rahmen vor. Sie zeigt, wie Stadt, Land und Fluss Künstler wie Tizian inspirierten. Diese künstlerischen Phänomene werden anschließend bei einem Spaziergang rund um Städel, Main und Skyline in die Gegenwart übertragen.

Lernen Sie Menschen zu helfen. Sie möchten einen Gesundheits- oder Sozialberuf mit besten Jobchancen erlernen? Wir haben am Standort Aschaffenburg mit Sicherheit das passende Bildungsangebot für Sie. Ausbildungsprogramme • Physiotherapeut*in • Ergotherapeut*in • Logopäde*in

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© Städel Museum

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38 Jahre Bildungserfahrung 90 Schulen an 24 Standorten +Studium Informieren Sie sich jetzt über das ausbildungsbegleitende Studienangebot der IB Hochschule

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›› UNI FRIZZ FORUM präsentiert FRANKFURT LIEST EIN BUCH

Auf ins Westend Ein kleines Jubiläum: Zum zehnten Mal findet im Mai das Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“ statt. Dabei steht stets ein Roman mit Bezug zur Stadt Frankfurt und wird mit unterschiedlichsten Formaten erkundet: von Lesungen bis Diskussionsrunden, von Stadtspaziergängen bis Radiosendungen. In diesem Jahr dreht sich alles um Martin Mosebachs Roman „Westend“. Der fast 1.000 SeiMartin Mosebach ten dicke Wälzer erzählt die fiktive Geschichte der Familien Labonté und Has und schlägt dabei einen Bogen von den frühen 1950er Jahren bis hin zur Aufbruchsstimmung im Jahr 1968. Im Mittelpunkt stehen die Schubert- und die Mendelssohnstraße im Westend. Gerne schließen wir uns der ZEIT an: „Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest!“

© Hagen Schnauss

›› 6.-19.5., frankfurt-liest-ein-buch.de

VERLAG DER AUTOREN WIRD 50

Blicke hinter die Kulissen ›› verlagderautoren.de/jubel In der deutschen Verlagslandschaft ist der in Frankfurt ansässige Verlag der Autoren ein Unikat: Er gehört den Autoren und Mitarbeitern, die als Gesellschafter die wirtschaftliche und programmatische Entwicklung mitbestimmen – und das bereits seit der Gründung im Jahr 1969. Anlässlich des 50. Geburtstags gewährt der Verlag, der deutschlandweit zu den wichtigsten Vermittlern von Drehbüchern und Hörspielen zählt und mittlerweile auch als Medienagentur für Autoren aller Gattungen fungiert, vielfältige Einblicke hinter die Kulissen. So heißt es am 13. Mai (19.30 Uhr, Alte Textilfabrik Taunusstraße 19, Eintritt frei, Anmeldung unter jubel@verlagderautoren.de) im Bahnhofsviertel „Auf Sendung – Wie ein Hörspiel entsteht“. Autorin Agnieszka Lessmann und Regisseurin Felicitas Ott zeigen Agnieszka Lessmann anhand des Hörspiels „Einstiegskurs“ über eine 50-Jährige, die als Quereinsteigerin Deutschunterricht für Zugewanderte gibt, die Herausforderungen bei der Entstehung und Umsetzung eines Hörspiels. Am 14. Juni (19.30 Uhr, Schauspiel Frankfurt, Tickets ab 9 Euro) gibt es dann anlässlich der Buchpremiere „FUNDUS. Das Buch vom Verlag der Autoren 1969-2019“ den großen Bahnhof: Autoren von Matthias Altenburg bis Ruth Thoma präsentieren Fundstücke aus 50 Jahren Verlagsgeschichte, Michael Quast führt als Conferencier durch den Abend – und das Grußwort spricht kein geringerer als Wim Wenders.

Rainer Werner Fassbinder

Wie wir wurden, wer wir sind ›› buerger.uni-frankfurt.de

Schnauze voll von Hausarbeiten? Du brauchst Abwechslung von Deinen Fachbüchern und willst gerne querdenken? Dann auf zur Frankfurter Bürger-Universität. Auch in diesem Semester wird die vom Frankfurter SoziologieProfessor kuratierte Vortragsreihe „Wie wir wurden, wer wir sind“ mit Hilfe von exemplarischen Lebensgeschichten wichtige Stationen der deutschen Sozial- und Kulturgeschichte vergegenwärtigen. Im Fokus steht dabei die deutsche Wiedervereinigung, die mittlerweile 30 Jahre her ist und damit eine Generationsspanne umfasst. Unter anderem stehen in der Stadtbücherei (Hasengasse 4) Vorträge zu Katarina Witt (29.4., Auf dünnem Eis), Rainer Werner Fassbinder (20.5., Angst essen Seele auf) oder Margot Honecker (24.6., Im stahlharten Gehäuse des bürokratischen Sozialismus) auf dem Programm.

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frizz-frankfurt.de

© Wikimedia Commons/Bundesarchiv, Bild 183-1986-0313-300/Brüggmann, Eva/CC-BY-SA

FRANKFURTER BÜRGER-UNIVERSITÄT


#MakeMoreMusic Deniz, Verkauf E-Gitarren session Frakfurt

© DFF

Lola rennt

DFF FEIERT GEBURTSTAG

70 Jahre in 70 Minuten ›› Bis 12.5., Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (DFF), Di-Do/Sa+So 10-18/Fr 10-20 Uhr, deutsches-filminstitut.de/filmmuseum

Noch bis zum 12. Mai läuft im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF) die Installation „70 Jahre in 70 Minuten“. Damit feiert das DFF sowohl den eigenen Geburtstag – das Deutsche Institut für Filmkunde als Vorgänger wurde am 13. April 1949 gegründet – als auch die Geburt des Bundesrepublik Deutschland am 25. Mai des gleichen Jahres. Gezeigt wird eine 70-minütige Montage aus 70 deutschen Spielfilmen von 70 Filmemacher*innen aus den vergangenen 70 Jahren. Preisgekrönte, filmhistorische Meilensteine wechseln im Minutentakt mit populärem Unterhaltungskino und Genrefilmen. Parallel zu der Projektion können die Besucher auf einem großen Bildschirm anhand von Dokumenten, Fotos und Plakaten digital mitverfolgen, wie sich die Filmgeschichte in den Archivmaterialien des DFF widerspiegelt.

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CRAFT-FESTIVAL AM CAMPUS WESTEND

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Grafikdesign und Visuelle Kommunikation

›› 3./4.5., Casino am Campus Westend, craft-festival.de

Journalismus und Unternehmenskommunikation

BWL, Jura, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften – der Campus Westend kennt viele Studienrichtungen. Am 3. und 4. Mai kommt eine neue dazu: Craft. Denn Sascha Euler und das Team vom Naiv Frankfurt organisieren auch in diesem Jahr im Casino-Gebäude das Craft-Festival. Die knapp 40 Aussteller eint ein Ansatz: Sie stehen für Handgemachtes und grenzen sich von industriellen Produktionsweisen ab. Ein Schwerpunkt liegt auf Craft Beer-Produzenten, aber auch Gin- und Weinliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben lokalen Playern aus Frankfurt wie der Brauerei Flügge aus Goldstein oder dem Braustil aus dem Oeder Weg sind auch internationale Größen wie Brew Dog aus Schottland am Start.

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›› UNI FRIZZ FORUM

Natürlich wohnen ›› MÖBELUM NATURHOLZMÖBEL: Hanauer Landstr. 360, (069) 44 70 44, Mo-Sa 9-19 Uhr, moebelum.de

„Unsere Möbel sind zum Anfassen, Begreifen und Erleben“ – mit diesem Anspruch fordert möbelum im Vorwort seines Kataloges die Kunden auf zum Besuch des Geschäfts an der Hanauer Landstrasse 360. Auf 1500 qm werden dort Möbel aus massiven, ausschließlich heimischen Hölzern und eine Fülle an passenden Wohnaccessoires gezeigt. Hier wird deutlich: möbelum hält an Bewährtem fest: an dem Werkstoff Massivholz. Mit Leidenschaft werden seit Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit ausgesuchten traditionellen Handwerksbetrieben bezahlbare Möbel aus Kiefer, Buche, Wildbuche und Asteiche in klarer Formensprache für jeden Wohnbereich gebaut. Für viele Produkte gibt es die Möglichkeit, auf Maß zu fertigen und so die individuellsten Raumbedürfnisse zu erfüllen. Möbel auf Maß – darauf legt

das Unternehmen Wert – müssen für jeden erschwinglich sein; diesem Anspruch folgend weitet möbelum den Bereich der Maßanfertigung Jahr für Jahr weiter aus. Im Vertrieb der Möbel hält das Unternehmen konsequent weiterhin am persönlichen Beratungsgespräch fest: Das Zuhause sollte nicht

mit einem Klick gestaltet werden – so die Massivholzmöbler. Sie setzen unbeirrt weiter auf die bewährte, persönliche Begegnung mit ihren Kunden, auf das haptische Erlebnis mit dem geliebten Massivholz und auf ungezwungene Atmosphäre in den Läden.

DIE KINDER DER TOTEN STADT

Gegen das Vergessen

›› 19.4., 3.5., Papageno Musiktheater

© Klaas Mertens

„Theaterdirektor Hans-Dieter Maienschein gebührt der große Respekt, ein derart anspruchsvolles und aufwändiges Projekt an seinem Haus zu stemmen.“ Mit diesen Worten lobt Schauspielerin Iris Berben als Schirmherrin das Musiktheaterstück „Die Kinder der toten Stadt“. Es handelt vom Schicksal der Kinder im Konzentrationslager Theresienstadt und basierte auf wahren historischen Ereignissen. Im Juni 1944 besuchte eine Delegation des internationalen Roten Kreuzes das Ghetto in Theresienstadt und fand ein von der SS in monatelanger Vorbereitung inszeniertes Trugbild, wonach „es den Bewohnern gut gehe“. Die Aufführung im Papageno Theater verfolgt den pädagogischen Ansatz, älteren Kindern und Jugendlichen einen intensiveren Zugang zum Thema Holocaust zu ermöglichen. Das Stück möchte nicht unterhalten, sondern an die Grausamkeiten der Nazi-Zeit erinnern, die niemals vergessen werden dürfen. Es fordert aber auch dazu auf, das Grausame aus unserer Welt zu verbannen.

NIPPON CONNECTION

Japanische Filmkunst ›› 28.5.-2.6., nipponconnection.com

Vom 28. Mai bis 2. Juni steigt die 19. Auflage der Nippon Connection. Es ist das weltweit größte Festival für japanischen Film und wartet mit über 100 Kurz- und Langfilmen auf, darunter zahlreiche Deutschland-, Europa- und sogar Weltpremieren. Manga-Spezialist Shinsuke Sato zeigt zum Beispiel mit Inuyashiki eine actionreiche Adaption des populären Mangas über einen Senioren, der zum Superhelden wird. Nippon Connection bespielt mehrere Orte in Frankfurt wie den Mousonturm, das Theater Willy Praml in der Naxoshalle, das Mal Seh’n Kino und das Kino im Deutschen Filmmuseum, das unter anderem eine Retrospektive anbietet. Dort wird am 30. Mai Tokyo Fist zu sehen sein in Anwesenheit von Regisseur Shinya Tsukamoto, der den Nippon Honor Award erhält.

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›› UNI FRIZZ RUND UM DEN CAMPUS

Wasserhäuschen in Campus-Nähe

FORSCHUNGSTOUR

FÜR HISTORIKER UND MARKETING-EXPERTEN

Wasserhäuschen sind Frankfurter Kulturgut, sozialer Treffpunkt und Rettungsanker bei der Suche nach Naschgut und Kaltgetränken. Eine Tour entlang der Frankfurter Hochschulstandorte.. ›› Text: Jürgen Mai

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er Verein Linie 11 – Wir lieben Wasserhäuschen e.V. kümmert sich seit Jahren mit Öffentlichkeitsarbeit und Merchandise um die Trinkhallenkultur in Frankfurt. Auf Basis der interaktiven Karte auf linie11.org und eigenen Recherchen haben wir eine Tour entlang der Frankfurter Hochschulstandorte zusammengestellt und gemerkt: Am Wasserhäuschen finden Studierende aller Fachrichtungen reichhaltiges Forschungsmaterial.

FÜR PHILOSOPHEN UND BETRIEBSWIRTSCHAFTLER

STUDIUM GENERALE Klassische Wasserhäuschen für Einsteiger bieten sich den Studierenden an der Uniklinik in Niederrad – hier gibt es eine „Grundversorgung“ direkt auf dem Gelände – und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Dort empfiehlt die Linie 11 das Wasserhäuschen am Grüneburgweg. „An diesem fast schon klassischen Kiosk gibt es neben einer Riesen-Auswahl an Zeitschriften auch etwas für den durstigen Kunden: Diverse Biere (1,50 Euro), Softdrinks und Kaffee“, so der O-Ton von der Webseite.

FÜR POLITOLOGEN UND SOZIOLOGEN Weiter zum Campus Riedberg. Dort gibt es keine klassischen Wasserhäuschen, aber einen Katzensprung nebenan in Niederursel finden Politologen und Soziologen Anschauungsmaterial zu der Frage: Gibt es heute noch soziale Bewegungen und lohnt sich Widerstand? Studieren lässt sich dieses Phänomen anhand der Trinkhalle Heinrich, die im vergangenen Sommer mit dem Ordnungsamt und der Bauaufsicht überkreuz lag und von der Schließung bedroht war. Die Gäste sammelten Unterschriften, der Protest zeigte Wirkung – und das seit 1965 existierende Wasserhäuschen ist weiterhin aktiv.

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Nächste Station: Der Uni-Campus in Bockenheim. Frederick Löbig von Linie 11 sagt: „Bockenheim ist durch seine recht dichte Bebauung nicht wirklich ein Hotspot für freistehende Büdchen.“ Mindestens zwei Wasserhäuschen mit besonderen Geschichten gibt es aber dennoch. Zum einen die Trinkhalle am Kurfürstenplatz, die nach den Aufzeichnungen von Linie 11 zu den ältesten in Frankfurt zählt und sogar noch im „original Farbschema“ daherkommt – ein Must-Visit für Geschichtsstudenten. Und auch die Geschichte des „fitfit“ in der Kiesstraße 43 ist bemerkenswert: Das ehemalige Bedienfenster wurde zur Bar umfunktioniert, es gibt alle möglichen Sorten Glaabsbräu – wir probieren das Glaab’s Grie Soß mit den Kräutern der grünen Soße und sind angenehm überrascht – und das Schild „Trinkhalle“ wurde in „Trinkt alle“ umgemodelt. Ein Konzept, das für Marketing-Studierende hinsichtlich Produktgestaltung und Marken-Claim sicherlich einen Besuch wert ist.

Am Campus Westend könnten die Kontraste kaum größer sein. Am GisèleFreund-Platz können sich Philosophen abarbeiten, denn hier bespielt der AStA seit 2012 eine ehemalige Trinkhalle mit allerlei Programm, zitiert den französischen Philosophen Gilles Deleuze und bezeichnet den Ort als „der neue HerrInnensignifikant in der symbolischen Ordnung der studentischen Räume“ (asta-frankfurt.de/%20campustrinkhalle). 700 Meter weiter, an der Ecke von Grüneburgweg und Fürstenbergerstraße, hat sich eine ehemalige Trinkhalle zum Szene-Treffpunkt entwickelt. Hier kredenzt Luca Cinelli Ice Cream Rolls, hat aber als Reminiszenz an die „alten Zeiten“ auch noch einen Kühlschrank mit Bier – unter anderem mit Bio-Sorten. Sicherlich ein Forschungsfelder für BWLer, die Geschäftsmodelle studieren möchten.

FÜR GERMANISTEN UND MASCHINENBAUER Germanistik und Maschinenbau zählen zu den beliebtesten Studiengängen deutschlandweit – und das Gudes am Matthias-Beltz-Platz in der Nähe der University of Applied Sciences (UAS) gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Wasserhäuschen in Frankfurt. Freistehende Halle, entspannte Stimmung, Mittwochs gibt es Crepes – und Dartspielen kann man auch.

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›› UNI FRIZZ INTERVIEW

HfMDK-Präsident Prof. Elmar Fulda im Interview

„ICH BIN EIN TRÜFFELSCHWEIN“ Seit einem Semester ist Prof. Elmar Fulda Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Wir trafen ihn zum Interview. ›› Text: Jürgen Mai Sie sind seit Oktober 2018 Präsident der HfMDK – was hat Sie am meisten überrascht? Wie warm es in Frankfurt ist (lacht). Ich habe lange in München gelebt, das ist ein sonniger Platz. Dass Frankfurt so eine sonnige Atmosphäre hat, dass es eine Weingegend ist, wie positiv das auf die Stimmung durchschlägt: Das hat mich angenehmst überrascht. Das hört man selten als ersten Eindruck über Frankfurt …. In viele deutsche Metropolen fährt man als Städtereise, sei es Hamburg, Berlin oder München. Ich kenne eigentlich niemanden, der sagt: Ich fahre nach Frankfurt und schaue mir die Stadt an. Natürlich war ich vorher schon mal hier, aber nur um zum Flughafen zu fahren oder umzusteigen. Dass die Stadt so etwas Offenes hat, dass man hier leicht Anschluss findet, dass man leicht in ein Gespräch kommt, dass man sich engagiert, dass Bürger bereit sind Verantwortung zu übernehmen für ihre Stadt – das finde ich hier schon besonders. Wenn Sie an die HfMDK denken, welche Phänomene sind Ihnen da begegnet? Die bauliche Substanz, die fehlenden Flächen, die Knappheit der Räume – die räumliche Situation ist prekär. Demgegenüber steht eine große Herzlichkeit innerhalb der Hochschule. Es gibt ein Gefühl von Miteinander, von gegenseitigem Respekt, von Neugier, von Lust auf Kooperation. Das hat mich sofort einge-

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nommen. Vielleicht kommt das sogar durch die räumliche Enge. Man muss nett zueinander sein, trifft sich dauernd und kann sich schwer aus dem Weg gehen an dieser Hochschule. Das ist gut für unsere Zusammenarbeit (lacht). Das heißt Sie wollen vom Standort Eschersheimer Landstraße gar nicht weg? Doch. Die Hochschule wurde einst im Grunde für die Musikausbildung konzipiert. Dafür haben wir in manchen Teilen adäquate Räumlichkeiten, wenn es auch deutlich mehr sein müssten. Schwierig ist es für die darstellenden Künste wie Schauspiel, Musiktheater oder Tanz. Da braucht man Raum und Fläche. Ein Grundprinzip der Künste, die wir hier unterrichten und zu denen wir forschen, ist Kommunikation. Die Studierenden müssen lernen, was es bedeutet, am Abend in die Kommunikation mit einem Publikum zu treten. Das können wir zurzeit nur mit Kooperationspartnern von außerhalb wie dem Schauspiel Frankfurt, dem Frankfurt LAB, dem Gallus Theater und den vielen anderen, mit denen wir zusammenarbeiten, realisieren. Der Kulturcampus ist ein großes Vorhaben für einen neuen Standort der HfMDK. Die Überschriften in unserem Magazin wurden seit 2010 immer skeptischer, von „Working on a dream“ bis hin zur „Eine unendliche Geschichte?“. Jetzt gab es eine Machbarkeitsstudie. Welche frizz-frankfurt.de

Schlagzeile würden Sie gerne am Ende des Jahres über den Kulturcampus lesen? Die Überschrift könnte sein: Aus Bekenntnissen wurden Realitäten. Die Landtagswahl in Hessen hatte eine beschleunigende Wirkung. Land und Stadt, Wissenschaftsminister Boris Rhein und Kulturdezernentin Ina Hartwig, haben gemeinsam gesagt: Jetzt müssen wir mal Butter bei die Fische tun. Und haben beschlossen, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen zu der Frage: Wie könnte sich ein Kulturcampus auf dem Raum, der zur Verfügung steht, zusammensetzen? Und es wurden weitere wichtige Entscheidungen getroffen. Welche? Erstens: Das Thema Universitätsbibliothek bleibt außen vor. Das ist klug, denn das Gebäude ist sehr kompliziert und hat den Prozess lange Zeit verzögert. Zweitens: Man nimmt die Fläche neben dem Bockenheimer Depot dazu. Drittens: Auf den Südteil der Fläche, kurz vor dem Senckenbergmuseum, werden Wohnungen gebaut. So entsteht ein städtisches Quartier und ein Ausgleich zwischen den Nöten der Hochschule – denn wir brauchen jetzt eine klare Entwicklungsperspektive – der Vision eines Kulturraums mit weiteren Institutionen der performativen Künste und einem Ort zum Leben und Wohnen. Dass die Machbarkeitsstudie diese Vision sehr gründlich mit konkreten Quadratmeterzahlen unterlegt hat und zeigt, dass es geht, war ein entscheidender Schritt.

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Und die Finanzierung? Da haben wir unterschiedliche Geschwindigkeiten. Am Ende ist es ein gemeinsames Projekt des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt. Im Laufe des Jahres muss nun geklärt werden, wie jeder Partner seine Anteile finanzieren kann. Klar ist bereits, dass die Anteile der Hochschule durch das Universitätsbauprogramm HEUREKA, das das Land aufgelegt hat, finanziert werden. Die städtische Seite ist noch im Gespräch. Die Angehörigen der Hochschule haben nun ein langes Auf und Ab zwischen Hoffnung und Enttäuschung erlebt. Deswegen sind sie nicht so optimistisch wie ich. Aber ich denke, wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir relativ konkret Richtung Architekturwettbewerb marschieren. Das wird eines der spannendsten Bauvorhaben in Frankfurt der nächsten Jahre. Wir erwarten einen hochkarätig besetzten, internationalen Wettbewerb. Und wir freuen uns darauf, dass die Stadt an prominenter Stelle ein spannendes Gebäudeensemble bekommt. Was ist Ihnen hierbei besonders wichtig? Es braucht zwei Dinge. Auf der einen Seite die Möglichkeit, sich zu konzentrieren mit Bereichen, wo die Kulturinstitutionen ganz bei sich sein können im kleinen Kämmerlein. Und wir brauchen Bereiche und Momente, wo größtmögliche Kommunikation, Transparenz und Durchdringung möglich sind. Diese Anforderungen werden wir bei den Ausschreibungsunterlagen einbringen. Unsere

Ideen sind die Software, die Architekten liefern die Hardware. Die Vorbereitung des Wettbewerbs ist eine Reflexion darüber, wie wir in den nächsten 20, 30, 40 Jahren arbeiten wollen. Wir haben die Chance, uns zu überlegen, wer sind wir, wie wir funktionieren, was wir brauchen – und können dafür das passende Gebäude erfinden lassen. Welche Rolle spielt hierbei die Digitalisierung? Hier haben wir großen Bedarf und sind natürlich jetzt bereits aktiv. Das Land hat einige Fördervorhaben genehmigt, damit wir das Tempo erhöhen können. Wir haben seit langer Zeit ein Tonstudio, das ist aber rein Audio. Das Visuelle hat aber heute auch in der Musik eine herausragende Funktion. Deshalb bauen wir ein neues Ton- und Videostudio, wo wir das Visuelle permanent mitdenken und mitproduzieren können. Und wir haben noch mehr vor. Wir möchten eine eigene Lernplattform bauen, auf der sich sämtliche Kurse vernetzen, Material austauschen und diskutieren können. Und wir arbeiten an einer noch stärkeren Serviceorientierung, damit zum Beispiel die Buchung von Übungsräumen mit Softwareunterstützung stattfindet, aber auch Prozesse in der Verwaltung automatisiert werden. Nicht um Menschen abzuschaffen, sondern damit die Menschen kreativ arbeiten können und Zeit für Betreuung und Kommunikation haben.

Was steht sonst auf ihrem Programm? Ich bin nicht mit einem Programm gekommen. Universität heißt Vielfalt. Das ist ein Kosmos mit allen möglichen obskuren, heimlichen, offiziellen, fantastischen Ecken. Ich habe das erste halbe Jahr genutzt, um die Hochschule zu entdecken, viele Menschen zu treffen, und zu sehen: Wo kann man helfen, wo muss man auch einmal etwas begradigen? Ein Leitbild hat die Hochschule bereits. Wir müssen jetzt die Ziele eine Ebene darunter definieren: Was machen wir in den nächsten fünf Jahren, was machen wir in den nächsten zehn Jahren? Das entwickeln wir derzeit gemeinsam. Wie sehen Sie Ihre Rolle? Ich sehe mich als Trüffelschwein. Als ein Forscher innerhalb der eigenen Hochschule, um zu sehen: Wo sind die Goldminen? Wo sind die Stärken? Welche studentischen Initiativen und Projekte können wir fördern? Ich sehe mich als Kommunikator, der Prozesse transparent macht und aufzeigt: Wenn wir das eine stärken, können wir das andere nicht machen. Ich verstehe mein Amt nicht als das eines Verwalters. Ich komme aus der Kunst, habe als Künstler und Pädagoge gearbeitet, kenne Prozesse und Abläufe. Aus dieser Perspektive leite ich die Hochschule. Aber dann frage ich auch: Was machen wir jetzt, was ist der nächste Schritt und was kostet er? Herzlichen Dank für das Gespräch.

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›› UNI FRIZZ STUDIUM

AMBULANTE VER SO UND NACHW UC Studierende können sich dank 1:1-Betreuung intensiv mit den Chirurgen Christian Wisselinck (l.) und Ulf Bromberger austauschen

Praxis-Track geht in die dritte Runde Seit dem Wintersemester 2016/2017 möchte das Projekt Praxis-Track den medizinisch ausgebildeten Nachwuchs durch mehr Praxiserfahrung im Studium fördern. Eine Zwischenbilanz. ›› Text: Tamara Kämmerer

E

ine Auswertung des bundesweit durchgeführten Berufs-Monitorings im Jahr 2014 hatte ergeben, dass sich fast 50 Prozent aller befragten Medizinstudierenden in Frankfurt für eine spätere Tätigkeit in der Allgemeinmedizin interessierten. Obwohl der Großteil der allgemeinmedizinischen Versorgung in Deutschland im ambulanten Sektor stattfindet, wurde bislang die Ausbildung der Medizinstudierenden hauptsächlich in der sogenannten Maximalversorgung im stationären Bereich wie zum Beispiel in Universitätskliniken durchgeführt. Um die Praxiskenntnisse im ambulanten Bereich schon im Studium zu fördern, wurde als eine Konsequenz des Monitorings das Programm Praxis-Track initiiert.

ATTRAKTIVITÄT DURCH PRAXISNÄHE „Die Kernidee des Konzepts war und ist es, innerhalb des Studiums einen Schwerpunkt auf die ambulante Versorgung sowie auf eine etwaige spätere hausärztliche Tätigkeit zu legen“, erklärt Projektkoordinatorin Ronja Pohl. „Das breite Spektrum verschiedener Krankheitsbilder in der ambulanten medizinischen Versorgung bietet den Studierenden spannende Einblicke in den Versorgungsalltag und erhöht die Praxisnähe des Medizinstudiums. Das Pro-

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jekt verpflichtet die Studierenden jedoch nicht, sich anschließend im ambulanten Bereich auch niederzulassen.“ Pohl ist im Rahmen ihrer Tätigkeit als Projektkoordinatorin am Institut für Allgemeinmedizin für die Auswahl der neuen Teilnehmenden des Projekts zuständig. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Lisa Biersack plant sie außerdem die dazugehörigen Seminare und das Mentoringprogramm (je zwei Termine pro Semester) und kümmert sich um die Organisation von Veranstaltungen und die Evaluierung aller Programmbestandteile. Als Ansprechpartnerin steht sie den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. Lehrende und ihre Praxis-Teams erhalten von ihr die notwendigen Informationen. Außerdem befindet sie sich im steten Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KV), die das Programm über drei Jahre finanziert.

PROJEKT SOLL VERSTETIGT WERDEN „Aktuell ist die Finanzierung durch die KV Hessen bis Ende 2020 gesichert“, so Pohl. „Eine Verstetigung wird absolut angestrebt. Unser Ziel ist es, neben dem Blockpraktikum Allgemeinmedizin in Zukunft auch die regulären Blockpraktika Chirurgie, Pädiatrie und Gynäkologie in den Praxen anbieten zu können.

frizz-frankfurt.de

J u F u


Aktuell ist das aufgrund komplexer Bestimmungen in der Studienordnung noch nicht möglich“. Am Praxis-Track teilnehmen können Medizinstudierende ab dem ersten klinischen Semester (nach bestandenem Physikum/M1Prüfung), also nach vier vorklinischen Semestern. Da es sich aktuell noch um ein Pilotprojekt handelt, ist die Teilnehmeranzahl vorerst auf 15 Personen pro Jahrgang begrenzt. Moritz Laucks (22) ist einer von ihnen. „Das Programm gefällt mir sehr gut. Zweimal pro Semester haben wir ein Seminar, bei dem unsere Dozenten über wichtige Themen aus dem Praxisalltag referieren“, berichtet der Medizinstudent im 7. Semester. „Im Mentoring-Programm, wo wir in Kleingruppen mit jungen Ärzten aus der Allgemeinmedizin diskutieren können, fühle ich mich aufgrund der Offenheit und Geduld unserer Ansprechpartner gut aufgeho-

ER SORGUNG W UCHS FÖRDERN

solch realitätsnahe Ausbildungserfahrung vor dem ersten eigenen Einsatz im ‚echten Leben’ kann einen großen Unterschied machen.“ Die Praxis gehört nun zu einem von der Universität ausgewählten Praxis-Stamm, der durch Weiterempfehlungen entstand. Die Anmeldefrist für Praxis Track liegt in der Regel im Monat November. Mitte März findet die Einführungsveranstaltung statt, bei denen sich alle neu ausgewählten Bewerber/innen kennenlernen. Im Sommersemester startet das Seminar- und Mentoring-Programm. Insgesamt können außerdem bis zu vier freiwillige je einwöchige Praktika in Chirurgie, Pädiatrie, Gynäkologie und/ oder Allgemeinmedizin absolviert werden. Hierfür erhalten die Studierenden eine Vergütung von 150 Euro pro Woche. Generell erwartet alle Teilnehmer zudem ein 50 Euro-Büchergutschein pro Semester und die Möglichkeit einer Übernahme von Kongresskosten von bis zu 200 Euro pro Jahr. „Insgesamt ein attraktives Programm, das den Studierenden frühzeitige Praxiserfahrung mit Begleitprogrammen und einer individuellen Betreuung bietet“, so das Resümee des Projektteams der Goethe-Universität. ›› allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/lehre/hausarzttrack.html

von links nach rechts: Ronja Pohl (Projektkoordinatorin), Dr. Lisa Biersack (Projektkoodinatorin), Gisela Ravens-Taeuber (Leitern des Arbeitsbereichs Ausbildung)

ben. Interessant fand ich ebenfalls den Einblick in die stationäre Versorgung im ländlichen Raum sowie das Modell einer allgemeinmedizinischen Praxisgemeinschaft an verschiedenen Standorten. Außerdem habe ich aus der Chirurgie persönlich sehr viel gelernt, da ich im OP mit an den Tisch durfte und auch Patienten voruntersuchen konnte.“ Eine der chirurgischen Praxen, die an dem Projekt teilnimmt, ist die „Op-Zentrum Praxis“ an der Konstablerwache von Dr. med. Ulf Bromberger, Facharzt für Chirurgie und Sportmedizin. Seit 2015 wird er von seinem Partner Christian N. Wisselinck, Facharzt für Chirurgie und Orthopädie-Unfallchirurgie, unterstützt. Gemeinsam bietet das Team seit Sommer vergangenen Jahres auf der Zeil Studierenden des PraxisTracks die Möglichkeit, ein freiwilliges Praktikum in der Chirurgie zu absolvieren. „Wir freuen uns sehr, von der Goethe-Universität Frankfurt für das Projekt vom Institut für Allgemeinmedizin ausgewählt worden zu sein“, so die beiden Chirurgen. „Zu meiner Zeit als angehender Arzt, in den 90er Jahren, wurde uns weitaus weniger praktische Kompetenz im Studium gelehrt”, erinnert sich Dr. Bromberger. „Eine

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›› UNI FRIZZ WOHNEN

WOHNEN FÜR HILFE

Die Suche nach bezahlbarem Wohnraum zählt zu den größten Problemen für Studierende. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ zeigt einen alternativen Weg – und verbindet Generationen. ›› Text: Jürgen Mai

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enn heutzutage ein Sachverhalt als Win-Win-Situation bezeichnet wird, werden viele Menschen erst einmal skeptisch. Denn schaut man sich die vermeintlichen Vorteile aller Beteiligten näher an, gibt es oft eben doch nicht nur Gewinner. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ ist eine Ausnahme.

WOHNEN FÜR HILFE: DIE IDEE Die Idee von Wohnen für Hilfe ist simpel: Senioren geben kostenfrei Wohnraum für junge Menschen. Diese verpflichten sich im Gegenzug, den Wohnraumgeber im Haushalt oder bei alltäglichen Unternehmungen zu unterstützen. Als Faustformel gilt: Eine Stunde im Monat pro Quadratmeter. Hinzu kommt eine anteilige Beteiligung an den Nebenkosten. Klingt einfach? Ist es auch. Mit einer Ausnahme. Wohnraumpartnerschaften zwischen Alt und

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Eine alternative Idee

Jung entstehen nicht von selbst. Das gegenseitige Finden braucht die Möglichkeit sich kennenzulernen, persönlichen Kontakt und administrative Unterstützung beim Schließen der Vereinbarung. All das übernehmen gemeinnützige Einrichtungen oder Non-Profit-Organisationen. Zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz Hochtaunus mit Sitz in Bad Homburg. Kathrin Kiefer, Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend, Familie und Senioren, berichtet: „Wir unterstützen die Idee der generationenübergreifenden Wohngemeinschaften seit rund fünf Jahren.“ Austausch der Generationen, Unterstützung bei der Hilfe nach bezahlbarem Wohnraum und Verhinderung von sozialer Isolation zählen zu den Zielen, die das DRK mit dem Projekt verfolgt.

DER ABLAUF Erster Schritt für Interessenten von beiden Seiten ist ein Fragebogen, den das DRK auf seiner Website zur Verfügung stellt. Dort werden die Rahmendaten erfasst. Die Senioren beschreiben den möglichen Wohnraum (Internetzugang? Separates Bad? Waschmaschinennutzung möglich? usw.), die gewünschten Hilfeleistungen (Hausarbeit, Einkäufe, Hilfe am PC, kleine Reparaturen) und machen Angaben zum „Wunschmieter“ (Geschlecht, Haustiere erlaubt, Führerschein). Die Studierenden oder Auszubildenden geben ihrerseits an, welche Hilfeleistungen sie bereit sind anzubieten, ob sie am Wochenende nach Hause fahren oder darauf Wert legen, dass auch mal ein Besucher bei ihnen über-

frizz-frankfurt.de


nachten darf. Wichtig: Pflegerische Tätigkeiten sind ausgeschlossen. „Mittlerweile haben wir zwei Wohngemeinschaften vermittelt“, so Kiefer, und erläutert: „Wenn ein Projekt neu ist, dauert es zunächst einen Moment, bis sich das herumgesprochen hat, gerade bei den Senioren.“ Außerdem „muss es passen und die Chemie muss stimmen“.

EINE WOHNPARTNERSCHAFT IM ALLTAG „Gepasst“ hat es bei einer BWL-Studentin im sechsten Semester, die an der Frankfurt University of Applied Sciences studiert – aber ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Die 25-Jährige kommt aus Usingen kommt und wollte gerne näher an der Hochschule wohnen. Ein schwieriges Unterfangen. „Aufgrund der teuren Mieten habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Dadurch bin ich auf Wohnen für Hilfe gestoßen und habe mich mit dem dahinter stehenden Gedanken vertraut gemacht“, erzählt sie. Bis die Wohnraumpartnerschaft schließlich zustande kam, verging rund ein Jahr. „Ich hatte zwei Treffen mit Senioren, da hat es leider nicht gepasst. Dann gab es ein Kennenlerngespräch mit meiner jetzigen Wohnraumgeberin und wir waren uns schnell sympathisch“. Die vereinbarten Hilfeleistungen umfassen unter anderem den Müll rausbringen oder Spülmaschine ausräumen. „Wir stimmen uns regelmäßig ab. Das klappt gut. Manchmal unterstütze ich auch bei der Nutzung von elektronischen Geräten, als zum Beispiel neulich der Drucker nicht funktionierte“, so die BWL-Studentin. Auch ihre Wohnraumgeberin ist mit dem Projekt zufrieden. „Ich bin mit meiner Wohnpartnerin sehr zufrieden“, erzählt die Seniorin und ergänzt: „Mir ist vor allem wichtig, dass ich nachts nicht alleine im Haus bin. Deshalb habe ich Wert darauf gelegt, dass meine Wohnpartnerin regelmäßig hier schläft.“ Das Schlusswort zu dieser Wohnraumpartnerschaft hat die Studentin: „Was mir noch wichtig ist zu sagen: Wir haben ein ganz normales Verhältnis und im Zentrum meines Alltags steht ganz klar das Studium.“

WOHNEN FÜR HILFE INTERNATIONAL Die Idee für „Wohnen für Hilfe“ ist über 40 Jahre alt und wurde erstmals in den USA von Maggie Kuhn umgesetzt, der Gründerin der „Grauen Panther“. Die Wurzeln in Deutschland liegen in Darmstadt, wo 1992 Prof. Anne-Lotte Kreickemeier an der FH im Fachbereich Sozialpädagogik erstmals Wohnpartnerschaften initiierte. Heute gibt es „Wohnen für Hilfe“ in mehr als 30 Städten, in Hessen unter anderem in Marburg und Frankfurt. Dort fungiert seit 2004 das Bürgerinstitut als Ansprechpartner und betreut momentan rund 100 Wohnpartnerschaften. Auf seiner Webseite gibt die Organisation bekannt, dass momentan keine neuen Patenschaften vermittelt werden. Der Hintergrund ist fiskalischer Natur: „Im Jahr 2017 wurde seitens der Oberfinanzdirektion NRW bedauerlicherweise eine Entscheidung bzgl. der steuerlichen Einordnung des bundesweiten Modells Wohnen für Hilfe getroffen. Demnach müssen derzeit sowohl Wohnraumgeber als auch Wohnraumnehmer in diesem Programm Einkünfte bzw. Vorteile aus kostengünstigem Wohnraum versteuern.“ Das Bürgerinstitut möchte zunächst die Klärung dieser Frage abwarten.

Wohnen für Hilfe www.homeshare.org: Weltweites Netzwerk mit Informationen zu Wohnen für Hilfe-Programmen von Australien über Korea bis zu den USA. www.wohnenfuerhilfe.info: Info zu in Deutschland aktiven Städten, außerdem jährlicher Evaluationsbericht zu dem Projekt in Köln. www.buergerinstitut.de/wohnen-fuer-hilfe: Das Projekt in Frankfurt. Momentan werden keine Wohnpartnerschaften vermittelt. www.drk-hochtaunus.de/angebote/alltagshilfen/wohnen-fuer-hilfe.html: Das Angebot Wohnen für Hilfe im Hochtaunuskreis wirbt unter anderem mit der guten S-Bahn-Verbindung nach Frankfurt. Die Fragebögen für Senioren und Studierende sind zum Download verfügbar.

www.frizz-frankfurt.de


›› UNI FRIZZ FESTIVALS & FESTE

Text: Jürgen Mai

›› MUSIK-FESTIVALS 20. Immergut

27. Steinbruchfestival

Melt!

30.5.-1.6., Bürgerseeweg in Neustrelitz Auf der Bühne: Deerhunter, Bilderbuch, Isolation Berlin, Dena Karten: 84 € immergutrocken.de

14.-16.6., Mühlheim Steinbruch „Am grünen See“ Auf der Bühne: Shirley Holmes, Figur Lemur, Emersound Karten: 11-30 €

21. Schlossgrabenfest

9. Maifeld Derby

19.-21.7., Gräfenhainichen Ferropolis Auf der Bühne: Bon Iver, ASAP Rocky, Jorja Smith, Skepta, Charlotte de Witte Karten: 69-479 € zzgl. Müllpfand meltfestival.de

30.5.-2.6., Darmstadt Innenstadt Auf der Bühne: Culcha Candela, voXXclub Karten: umsonst und draußen schlossgrabenfest.de

14.-16.6., Maimarktgelände Mannheim Auf der Bühne: The Streets, Hot Chip, Faber, Von Wegen Lisbeth Karten: 45-100 € zzgl. Camping maifeld-derby.de

31. Africa Festival

Umsonst und draußen

30.5.-2.6., Mainwiesen Würzburg Auf der Bühne: Gentleman, Sista Awa, Touré Kunda, Femi Kuti, Mokoomba Karten: 35-119 € africafestival.org

20.-23.6., Mainwiesen Würzburg Auf der Bühne: Andreas Kümmert, 13 Crowes, Boppin’ B, Tanzkinder Karten: umsonst und draußen umsonst-und-draussen.de

33. Rock am Ring/ Rock im Park

Hurricane/Southside

1.-3.6., Nürburgring bzw. Zeppelinfeld (Nürnberg) Auf der Bühne: Tool, Smashing SilbermondPumpkins, Die Ärzte, Slayer, Slipknot Karten: ab 189 € zzgl. Campen und Parken rockamring.de, rockimpark.de Silbermond

Alle Termine für das Sommersemester

FESTE FEIERN

© Marikel Lahana

Sophie Hunger

23. Orange Blossom Special 7.-9.6., Beverungen Auf der Bühne: Die Nerven, Adam Angst, The Sheepdogs Karten: ausverkauft, Ticketbörse im Gästebuch der Festival-Webseite orangeblossomspecial.de

World Club Dome 7.-9.6., Frankfurt, Commerzbank-Arena Auf der Bühne: David Guetta, Alison Wonderland, Sven Väth, Lost Frequencies Karten: ab 62 € worldclubdome.com

45. Open Ohr 7.-10.6., Zitadelle Mainz Auf der Bühne: Bands werden noch bekannt gegeben (tbc), das Festival-Thema lautet „Partei ergreifen“ Karten: 11-58 € openohr.de

59. Hessentag 7.-16.6., Bad Hersfeld Auf der Bühne (Auswahl): Black Eyed Peas (7.6., ab 55€), Silbermond (8.6., ab 49€), ZZ Top (13.6., ab 55€), Rea Garvey (16.6., ab 45€) hessentag2019.de

50. Pink Pop 8.-10.6., Landgraaf bei Heerlen (Niederlande) Auf der Bühne: Mumford & Sons, Fleetwood Mac, The Cure, Bastille, Lenny Kravitz, Anouk Karten: 100-220 € zzgl. Gebühren pinkpop.nl

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frizz-frankfurt.de

21.-23.6., Scheeßel bzw. Neuhausen ob Eck Auf der Bühne: Die Toten Hosen, Frank Turner & The Sleeping Souls, Foo Fighters, Mumford & Sons, Macklemore, AnnenMayKantereit Karten: ab 99 € hurricane.de, southside.de

Roskilde Festival 29.6.-6.7., Roskilde (Dänemark) Auf der Bühne: Bob Dylan, Travis Scott, Cardi B, Robyn Karten: ab 1.050 DKK www.roskilde-festival.dk

Wireless Festival 5./6.7., Frankfurt, Altes Rebstockgelände Auf der Bühne: Rita Ora, Travis Scott, Cardi B, Marteria & Casper Karten: 75-299 € www.wireless-festival.de

34. Summerjam 5.-7.7., Köln Fühlinger See Auf der Bühne: Cypress Hill, Jugo Ürdens, Die Orsons, Max Herre, Moop Mama Karten: ab 139 € summerjam.de

22. Splash! 11.-13.7., Gräfenhainichen Ferropolis Auf der Bühne: Bausa, Chance the Rapper, Trettmann Karten: ausverkauft, Resale-Tickets auf der Festival-Webseite splash-festival.de

Deichbrand 18.-21.7., Seeflughafen Cuxhaven Auf der Bühne: The Chemical Brothers, Thirty Seconds to Mars, Fettes Brot, Cro, Wanda, Tocotronic, Dendemann Karten: ab 149 € deichbrand.de

Traffic Jam

19./20.7., Verkehrsübungsplatz Dieburg Auf der Bühne: Emil Bulls, Coastdown Karten: ab 34 € trafficjam.de

27. Open Doors 19.-21.7., Neu-Isenburg Auf der Bühne: Bird‘s View, Luger & Band Karten: umsonst und draußen open-doors-festival.de

44. Flörsheimer Open Air 19.-21.7., Flörsheim Mainufer Auf der Bühne: tbc Karten: umsonst und draußen www.floersheimer-openair.de

Burg Herzberg Festival 25.-28.7., Burg Herzberg Auf der Bühne: Graham Nash, Chris Robinson Brotherhood, Sophie Hunger, UFO, Cynthia Nickschas and Friends Karten: 66-143€ burgherzberg-festival.de

27. Trebur Open Air 26.-28.7., Trebur Auf der Bühne: Monster Magnet, Chef’ Special, Mister Me, 8 Kids Karten: ab 49,90 € treburopenair.de

Heimspiel Knyphausen 26.-28.7., Draiser Hof, Eltville am Rhein Auf der Bühne: tbc Karten: ausverkauft heimspiel-knyphausen.de

29. Wacken Open Air 1.-3.8., Wacken Auf der Bühne: Body Count feat. Ice-T, Slayer, D-A-D, Demons and Wizards, Rage, Sabaton, Karten: ausverkauft, Infos über Resttickets von Kooperationspartnern auf der Webseite wacken.com

A Summer’s Tale 1.-4.8., Luhmühlen Auf der Bühne: Maximo Park, Suede, ZAZ, Michael Kiwanuka, Die Höchste Eisenbahn Karten: 49-514 € asummerstale.de

Open Flair 7.-11.8., Eschwege Auf der Bühne: Die Fantastischen Vier, The Offspring, Bullet for my valentine, Good Charlotte, Bosse, Dave Hause & The Mermaid, Muff Potter Karten: ab 119 € open-flair.de

Sziget Festival 7.-13.8., Budapest, Donauinsel Óbuda Auf der Bühne: Foo Fighters, Ed Sheeran, Florence + The Machine, Post Malone, Twenty One Pilots, The National, Franz Ferdinand Karten: 75-329 € szigetfest.de


Frankfurter Nachbarschaft

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Gemeinsam leben lernen.


›› UNI FRIZZ FESTIVALS & FESTE ›› STRASSENFESTE, EVENTS & SPORT 36. Haldern Pop 8.-10.8., Alter Reitplatz, Rees-Haldern Auf der Bühne: Michael Kiwanuka, Niels Frevert, Kat Frankie, Father John Misty, Balthazar Karten: 125,40 € haldern-pop.de

Rocco del Schlacko 8.-10.8., Püttlingen Auf der Bühne: Die Fantastischen Vier, The Offspring, Frank Turner & The Sleeping Souls, Donots, Verbales Stylekollektiv Karten: 48-98 € rocco-del-schlacko.de

© Mary Wiants

Taubertal Open Air

Charlotte de Witt

Shirley Holmes

8.-11.8., Rothenburg ob der Tauber Auf der Bühne: Die Fantastischen Vier, The Offspring, Nothing but Thieves, OK Kid, Moop Mama Karten: 69,50-249 € taubertal-festival.de

13. Folk Festival 16./17.8., Burg Eppstein Auf der Bühne: Versengold, Celtica, Tir Nan Og, Harmony Glen, Ghost Town Company Karten: ab 25 € dekaart.de

One Race…Human

© Rockdamost

16.-18.8., Aschaffenburg Festplatz Auf der Bühne: LEA, RIN, EES, Georg auf Lieder, Jahcoustix, Raggabund Karten: 34,50-91,50 € karibik-festival.de

Highfield Michael Kiwanuka

16.-18.8., Leipzig- Grospösna, Störmthaler See Auf der Bühne: Thirty Seconds to Mars, Jan Delay & Disko Nr. 1, AnnenMayKantereit, Cro, SDP, Fettes Brot, Thees Uhlmann Karten: ab 149 € highfield.de

MS Dockville 16.-18.8., Hamburg, Reiherstieg-Hauptdeich Auf der Bühne: Billie Eilish, RIN, Von Wegen Lisbeth, Bausa Karten: ab 104 € msdockville.de

Lollapalooza 7./8.9., Olympiastadion & Olympiapark Berlin Auf der Bühne: Kings of Leon, Swedish House Mafia, Kraftklub, Martin Garrix, Khalid, Hozier Karten: ab 149 € lollapaloozade.com

Bornheimer Weinfest

Christopher Street Day

30.4.-4.5., Frankfurt, Obere Berger Straße

20.7., Frankfurt, Innenstadt

Eschborn-Frankfurt. Der Radklassiker

2.-5.8., Frankfurt, Römerberg und Mainkai

1.5., Radrennen in Frankfurt und Umgebung

Grüne Soße Festival 10.-18.5., Frankfurt, Roßmarkt

Nacht der Museen 11.5., Frankfurt & Offenbach

Fressgass‘ Fest

Bernemer Kerb 9.-14.8., Frankfurt, Alt-Bornheim

Apfelwein-Festival 9.-18.8., Frankfurt, Roßmarkt

Rödelheimer Musiknacht

10.8., Frankfurt, Commerzbankarena und Stadtwald

25.5., Frankfurt, Rödelheim

Offenbacher Woche 31.5.-3.6., Offenbach, Innenstadt

Berger Straßenfest 1./2.6. Frankfurt, Untere Berger Straße

Grüne Soße Tag – Weltrekordversuch 6.6., Frankfurt, verschiedene Orte

Rosen- und Lichterfest 8.6., Frankfurt, Palmengarten

Wäldchestag 8.-11.6., Frankfurt, Stadtwald, Am Oberforsthaus

J.P. Morgan Corporate Challenge

Lichterfest 10.8., Offenbach, Büsingpark

Bahnhofsviertelnacht 15.8., Frankfurt, Bahnhofsviertel

Sachsenhäuser Brunnenfest 16.-18.8., Frankfurt, Sachsenhausen

Zehntscheunenfest 16.-18.8., Frankfurt, Praunheim

Sommernachtsfest 17.8., Bad Soden

10 Freunde Team Triathlon 18.8., Frankfurt, Riedbad Bergen-Enkheim

Museumsuferfest

12.6., Frankfurt, Innenstadt

23.-25.8., Frankfurt, Museumsufer

Theatrium/Wilhelmstraßenfest

Burgfest

14./15.6., Wiesbaden

23.-25.8., Königstein

Lamboyfest

Burgfest

14.-16.6., Hanau-Lamboy

24./25.8., Eppstein

Schweizer Straßenfest

Rheingauer Weinmarkt

15./16.6., Frankfurt, Schweizer Straße

28.8.-6.9., Frankfurt, Fressgass‘

Mainuferfest

Laternenfest

15./16.6., Offenbach, Isenburger Schloss

30.8.-2.9., Bad Homburg

Volksfest

Berger Markt mit Stadtschreiberfest

20.6.-1.7., Aschaffenburg, Untermain

Afrikanisches Kulturfest 21.-23.6., Frankfurt, Rebstockpark

Johannisnacht 21.-24.6., Mainz, Innenstadt

Höchster Schloßfest 21.6.-15.7., Frankfurt-Höchst

Opernplatzfest 26.6.-5.7., Frankfurt, Alte Oper

Mainova Ironman European Championship

4.-8.7., Darmstadt, Innenstadt

FamilienSportFest 6.7., Frankfurt, Stadion am Brentanobad

Hafenfest

© Chuffmedia

4.8., Frankfurt und Umgebung

Barmer Women’s Run

Heinerfest

12.-15.7., Wiesbaden-Schierstein, Hafen

frizz-frankfurt.de

Frankfurt City Triathlon

22.-31.5., Frankfurt, Fressgass‘

30.6., Frankfurt und Umgebung

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Mainfest

30.8.-3.9., Frankfurt, Bergen-Enkheim

Herbst-Dippemess 6.-15.9., Frankfurt, Festplatz am Ratsweg

Lauf für mehr Zeit 8.9., Frankfurt, Innenstadt

Frankfurter Oktoberfest 11.9.-6.10., Frankfurt, Commerzbank-Arena, Parkplatz P9

Race for Survival 29.9., Frankfurt, Innenstadt

Jazz zum Dritten 3.10., Frankfurt, Römerberg

Buchmesse 16.-20.10., Frankfurt, Messe


›› UNI FRIZZ VORSCHAU

Texte: Markus Farr, Antje Kroll, Sohra Nadjibi

Ausgehtipps fürs ganze Semester

© masud-comedy

VORSCHAU Apologia

›› APRIL FILM Los geht’s mit Elyas M‘Barek, der ausnahmsweise einmal in einer ernsthaften Rolle zu sehen ist: im Gerichtsthriller Der Fall Collini . Willem Dafoe darf dagegen als Van Gogh brillieren in Julian Schnabels An der Schwelle zur Ewigkeit (beide 18.4.). Die Avengers mit den Superhelden Robert Downey Jr., Mark Ruffalo und Scarlett Johansson gehen mit Endgame in die vierte Runde, während Michael Caine und seine Rentnerbande in der Gaunerkomödie Ein letzter Job zu sehen sind (beide 25.4.).

LIVE Jamie Lawson spielt am 19.4. in der Frankfurter Batschkapp. Auch wunderbar: Der Entschleunigungs-Folk der US-Amerikaner Lambchop (20.4., Centralstation Darmstadt) und der melancholische Electropop der Münchner Lali Puna (23.4., Nachtleben Frankfurt). Bernadette La Hengst gastiert am 27.4. im Hafen 2 in Offenbach. Und die Donots rocken anlässlich ihres 25-jährigen Bühnenjubiläums am 27.4. gleich zweimal die Bühne im Schlachthof Wiesbaden: einmal um 14 Uhr und einmal um 20.30 Uhr.

BÜHNE Die Theater-Saison beginnt mit einer schwarzen Komödie: Apologia wirft einen kritischen Blick auf die 68er-Bewegung und deren Umfeld. Bei einem Familienfest muss sich die Kunsthistorikerin Kristin Miller, die gerade ihre Autobiographie veröffentlicht hat, mit den Vorwürfen ihrer Söhne auseinandersetzen. Zu sehen bis zum 5. Mai täglich außer montags im English Theatre. Eine Bloggerin und ein Unternehmensberater mit gegensätzlichen Charakteren sitzen während eines Schneesturms in einer Skihütte fest. Lonelyhearts bietet am 20. und 26.4. im Stalburg Theater

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An der Schwelle zur Ewigkeit Talk Radio Inside WikiLeaks Was übrig bleibt

kurzweilige Unterhaltung mit witzigen Dialogen und unerwarteten Wendungen. Um doppelte Moral geht es in Offene Zweierbeziehung : Giovanni hat ständig Affären, doch als seine Frau sich einen jungen Geliebten angelt, gerät seine Welt aus den Fugen. Franca Rames und Dario Fos Tragikkomödie feiert am 26.4. in der Interkulturellen Bühne Premiere und ist am 27.4. erneut zu sehen. „Wiederholt sich Geschichte?“, fragt das Ensemble 9. November und liefert die Antwort gleich mit: „Selbstverständlich, wie jede Erzählung.“ Die „musik-theatralische Geschichtsposse“ Die Neuen Helden Europas steht am 20., 21., 25., 26. und 28. April auf dem Spielplan des Gallus Theaters.

KUNST Die Künstler*innen Eleonora Esse, Mattia Noal und Giulio Zanet sind Millennials. Internet und mobile Kommunikation sind von Geburt allgegenwärtig in der Generation Y. Die gleichnamige Ausstellung in der Frankfurter Westend Galerie zeigt Arbeiten, in denen sie auf die veränderten Bedingungen der Realität reagieren und sich zwischen Abstraktion und Figuration, Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation bewegen (bis 17.5.). Die Sonderausstellung  Das Gegenteil von Gut – Antisemitismus in der deutschen Linken seit 1968 in der Bildungsstätte Anne Frank untersucht Momente, in denen antisemitische Stereotype in der linken Szene in Umlauf gebracht und ignoriert wurden. Wie den Häuserkampf der frühen Siebziger, die geplante Aufführung des Fassbinder-Stücks „Der Müll, die Stadt und der Tod“ oder die jüngsten Blockupy-Proteste. Sie sucht Antworten auf Fragen wie „Wann ist das Gutgemeinte das Gegenteil von gut“? (bis 27.9.). Der Frankfurter Künstler Reinhard Wanzke sammelte auf seiner Weltreise 2016/17 50 unterschiedliche Werke und lässt Besucher*innen in Sammlung als Erzählung. Wanzkes künstlerische Reise um die Welt  im Weltkulturen Labor an seinem Abenteuer teilhaben (bis 19.5.).

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›› MAI FILM Im Netz der Versuchung ist ein Insel-Thriller mit Matthew McConaughey und Anne Hathaway, während Catherine Deneuve in der französischen Komödie Der Flohmarkt von Madame Claire ihren großen Auftritt hat (beide ab 2.5.). Anne Hathaway kann man dann direkt eine Woche später in der Komödie The Hustle wiedersehen (9.5.). Richtig Horror gibt es mit The Hole in the Ground (16.5.). Das dritte Kapitel der Actionreihe John Wick wird mit Keanu Reeves am 23.5. aufgeschlagen. Am gleichen Tag startet Guy Ritchies Real-Verfilmung von Disneys Aladdin mit Will Smith in der Titelrolle. Und mit dem Science-Fiction-Streifen Ad Astra - Zu den Sternen gibt es endlich ein Wiedersehen mit Brad Pitt als Raumfahrt-Ingenieur (23.5.).

LIVE Pop-Newcomer Sam Vance-Law spielt am 2.5. in der Centralstation Darmstadt, Rap-Hoffnung Capital Bra am 5.5 in der Stadthalle Offenbach. Go-Between Robert Forster beehrt das Frankfurter Zoom (7.5.). Jan Garbarek gastiert mit Trilok Gurtu in der Centralstation Darmstadt (8.5.). Am 9.5. habt ihr die Wahl zwischen William Fitzsimmons in der Sankt Peter-Kirche in Frankfurt und Glen Hansard in der Alten Oper. 2x Jahrhunderthalle Frankfurt: Schiller am 10.5. und Element of Crime am 11.5. Der 13.5. hat es in sich: Mumford & Sons spielen in der Festhalle Frankfurt, Dido in der Alten Oper und Olli Schulz in der Batschkapp. Auf nach Wiesbaden: Gentleman konzertiert am 16.5., Peaches am 18.5. im Schlachthof. Hauschka tritt im Frankfurter Mousonturm auf (20.5.), Tokio Hotel in der Batschkapp (26.5.) und Bryan Ferry in der Alten Oper (26.5.) FRIZZ Das Magazin präsentiert Seven in der Batschkapp (27./28.5.), genauso wie das W-Festiva l mit u.a. Namika und Alice Merton in der Alten Oper (31.5.).


Peaches

© Yann Orhan

© PaperPlanRecordsInter

Herbert Groenemeyer

Alice Merton

The Walk

BÜHNE Am 3. Mai feiert Das Parfum nach Patrick Süskinds Bestseller bei der Dramatischen Bühne Premiere. Ein Parfumeur-Lehrling mit extrem feinem Geruchssinn träumt davon, den perfekten Duft zu erschaffen und wird zum Mörder. Weitere Aufführungstermine: 4., 5., 10.-12., 17.-19., 24.-26. und 31.5. theaterperipherie zeigt Keine Antworten auf unstellbare Fragen wie „Aber woher kommst du wirklich?“, ein Stück über „Rassismus, Ignoranz und Schweinefleisch“. Premiere ist am 8.5., am 29.5. kommt das Stück erneut auf die Bühne. Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Darum geht es in Schulfrei für alle ab zehn Jahren. Am 10.5. ist Premiere im Theaterhaus. Dort steht das Stück außerdem am 11.5. auf dem Programm, am 13. und 14.5. läuft es dann im Löwenhof. Das international renommierte Theaterkollektiv Rimini Protokoll thematisiert in seiner aktuellen Inszenierung Chinchilla Arschloch, waswas. Nachrichten aus dem Zwischenhirn das TouretteSyndrom. Betroffene können ihr provozierendes Verhalten nicht kontrollieren. Zu erleben am 6., 7. und 10.-12.5. im Bockenheimer Depot.

KUNST Die Performance-Künstlerin Dawn Kasper arbeitet interdisziplinär und bewegt sich mit ihren Arbeiten innerhalb der Genres Performance, Installation, Skulptur, Zeichnung, Fotografie und Video. In The Wolf and The Head on Fire im Portikus setzt sich Kasper mit Fragen und Grenzen zwischen Kunst und Leben und Öffentlichem und Privatem auseinander (4.5.-30.6.).  Im Museum Angewandte Kunst laden der österreichische Designer Stefan Sagmeister und seine Studiopartnerin Jessica Walsh in  Beauty  dazu  ein, in die Welt der Schönheit einzutauchen: „Schönheit beeinflusst nicht nur, wie wir uns fühlen, sondern verändert auch, wie wir uns verhalten“ (bis 15.9.). Das katalanische Multitalent Pablo Picasso war in unzähligen Genres zuhause. Picasso. Druckgrafik als Experimen t im Städel wid-

Olgas Raum

met sich den Druckgrafiken des Künstlers, der sämtliche Verfahren ausprobierte und mit Hoch-, Tief- und Flachdruck experimentierte (bis 30.6.).

›› JUNI

trällern in der Jahrhunderthalle (25.6.) und Pur versuchen es in der Commerzbank-Arena Frankfurt (28.6.) Ganz zum Schluss noch die Beach Boys (29.6.) in der Jahrhunderthalle.

BÜHNE

FILM Zum x-ten Mal die X-Men: In Dark Phoenix kommen Jennifer Lawrence und Jessica Chastain auf die Leinwand, während sich Isabelle Huppert und Chloë Grace Moretz in Neil Jordans Thriller Greta bekriegen dürfen. In dem Horrorfilm Brightburn geht es um einen außerirdischen Jungen mit unheimlichen Kräften. Danny Boyle führt dagegen in der Musical-Komödie All You Need Regie (alle ab 6.6.). Der schlimmste Film aller Zeiten heißt Berlin, I Love You und startet am 13.6. Da bevorzugen wir an diesem Tag dann doch eher Men in Black: International mit Chris Hemsworth und Liam Neeson oder eine Woche später Pixars Toy Story 4: Alles hört auf kein Kommando (20.6.). Am 27.6. startet Pets 2 , genauso wie das Biopic Ford vs. Ferrari mit Matt Damon und Christian Bale.

LIVE Los geht’s am 1.6.mit Elton John auf dem Bowling Green in Wiesbaden, gefolgt von Rea Garvey am 2.6. auf der Zitadelle Mainz. Joan as Policewoman kommt am 2.6. in die Frankfurter Brotfabrik, Maceo Parker am 3.6. in die Batschkapp. Udo Lindenberg bespielt am 4.6. die Festhalle Frankfurt, Interpol am 5.6. den Schlachthof Wiesbaden. King Crimson beehren die Frankfurter Jahrhunderthalle am 12. und 13.6., Dead Can Dance die Alte Oper am 16.6. Bryan Adams rockt die Festhalle, während Rob Zombie im Schlachthof Wiesbaden ähnliches macht (beide 17.6.). Mehr Rock: Lynyrd Skynyrd (19.6., Festhalle), Alan Parsons Project (21.6., Jahrhunderthalle) und Witt & Orchester (22.6., Capitol Offenbach). KRS One rappt im Frankfurter Zoom (23.6.), Take That frizz-frankfurt.de

Die Oper Król Roger/König Roger zeichnet die faszinierende Klangvision eines suchenden Menschen, der sich am Ende selbst erkennt und innere Harmonie findet. Nach der Premiere am 2.6. steht das selten gespielte Werk des polnischen Komponisten Karol Szymanowski am 6., 9., 15., 19., 22., 27. und 29.6. auf dem Programm. Um einen Suchenden geht es auch in Hermann Hesses Siddhartha . Der Brahmane Siddhartha löst seine familiären Bindungen, um den Weg der Askese und Weisheit zu gehen. Doch erst spät erkennt er, was Glück für ihn wirklich bedeutet. Die Bühnenfassung von Lisa Nielebock feiert am 6. Juni Premiere in den Kammerspielen. Vom 26.-29.6. steht bei Comoedia Mundi im Rahmen des Tangente-Festivals (23.6.-6.8.) am Mainufer unterhalb des Filmmuseums Frankenstein nach dem Roman von Mary Shelley in einer Bearbeitung von Fabian Schwarz auf dem Programm. Die Inszenierung hat Loes Snijders übernommen. Vom 20. Juni bis zum 13. Juli ist wieder Stoffel Zeit oberhalb des Günthersburgparks in Bornheim mit Musik, Kabarett, Lesungen, Theater und Kinderprogramm.

KUNST Die neue Sonderausstellung Frobenius – Die Kunst des Forschens  im Museum Giersch zeigt Schätze aus der einzigartigen Sammlung des Frobenius-Instituts für kulturanthropologische Forschung in Frankfurt: ethnographische Bilder, Fotografien und Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst. Die Nachzeichnungen gewähren einen Einblick in die Kunst der Vorzeit (bis 14.7.). Wie funktioniert unser Gehirn? Die Sonderausstellung  Vergessen – warum wir nicht alles erinnern im

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© Ryan Aylsworth

›› UNI FRIZZ VORSCHAU

Big Orchestra

Historischen Museum thematisiert unterschiedliche Dimensionen des Vergessens und bündelt Erkenntnisse aus Sozialwissenschaft, Kulturgeschichte, Neurowissenschaft, Psychoanalyse und Kunst. Zeitgenössische Künstler*innen setzen sich in ihren Werken mit den diversen Ebenen des menschlichen Gedächtnisses auseinander (bis 14.7.). Was bedeutet es für die Gesellschaft und die Umwelt, wenn das Elektroauto sich durchsetzt? Nachhaltige Mobilität ist das Thema der interaktiven Ausstellung elektro ± mobil im Museum für Kommunikation. In der Entwicklungsabteilung setzen sich Besucher*innen ans Steuer und fahren los, während sie auf den Monitoren mit wichtigen Informationen zu relevanten Themen versorgt werden (bis 13.10.).

›› SPÄTSOMMER FILM Tom Holland ist wieder Spiderman in der Superhelden-Fortsetzung Far From Home (4.7.), während auch der Disney-Klassiker König der Löwen seine Realfilm-Umsetzung erfährt (18.7.). Noch ne Fortsetzung: Dwayne Johnson darf mal wieder ans Steuer: Fast & Furious: Hobbs & Shaw startet am 1.8. Quentin Tarantinos heiß erwarteter Charles Manson-Thriller Once Upon a Time... in Hollywood mit Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Margot Robbie kommt am 15.8. in die Kinos. Der Fantasy-Ableger X-Men: New Mutants erfährt am 22.8. seine Kino-Uraufführung, während der zweite Teil von Stephen Kings Es mit James McAvoy, Jessica Chastain und Bill Skarsgård als Clown Pennywise am 5.9. startet. Und dann gibt es noch die LeinwandAdaption der britischen Erfolgsserie Downton Abbey (19.9.).

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LIVE FRIZZ Das Magazin präsentiert Radiohead-Sänger Thom Yorke solo am 3.7. in der Jahrhunderthalle Frankfurt. Götz Alsmann tritt im Kurhaus Wiesbaden, George Ezra im Volkspark Mainz auf (beide 4.7.). Bob Dylan kommt am 7.7. in den Volkspark Mainz, Rammstein spielen am 13.7. in der Commerzbank-Arena Frankfurt. Chilly Gonzales klimpert im Kurhaus Wiesbaden (13.7.), während Beirut auf der Zitadelle Mainz auftreten (14.7.). FRIZZ Das Magazin präsentiert das Konzert von The National am 15.7. in der Jahrhunderthalle Frankfurt. Bon Iver musiziert Open Air im Kulturpark des Schlachthofs Wiesbaden (19.7.), P!nk in der Commerzbank-Arena (22.7.). Xavier Rudd gastiert in der Centralstation Darmstadt (31.7.), Niedeckens BAP im Amphitheater Hanau (2.8.) und Milow im Kurpark Wiesbaden (2.8.). Dorthin verschlägt es auch Johannes Oerding (4.8.), während Gregor Meyle das Amphitheater Hanau bevorzugt (9.8.). Dort geht es weiter mit Angelo Kelly & Family (15.8.) sowie Helge Schneider (27.8.). Etwas größer muss es für Herbert Grönemeyer sein, der am 9.9. in die Frankfurter Commerzbank-Arena kommt. Den Konzertsommer beschließen Eels am 11.9. in der Batschkapp, präsentiert von FRIZZ Das Magazin.

BÜHNE Erneut bringt Barock am Main einen Molière-Klassiker in hessischer Mundart auf die Bühne der Höchster Porzellanmanufaktur. In Tartüff oder de Deibel in Gestalt , zu sehen vom 10.7.-4.8., geht es um einen reichen Bürger. Er fällt auf einen frommen Heuchler herein und merkt erst spät, dass dessen Tugendhaftigkeit nur eine Maske ist. Vom 19.7. bis zum 4.8. lädt die Sommerwerft am Mainufer in der Nähe der Europäischen Zentralbank zu Out- und Indoor-Theater, Singer-Songwriter-Livekonzerten, Performances und Workshops! Der Eintritt ist frei. 25 Jahre Kammeroper im Palmengar-

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P!nk

ten: Am 20.7. feiert Die verkehrte Braut von Gioachino Rossini Premiere, anschließend steht die komische Oper am 24., 26., 27., 31.7., 2., 3., 7., 9., 10., 14., 16. und 17.8. auf dem Spielplan. Die Aufführungen inmitten der Naturoase gehören alljährlich zu den Höhepunkten des sommerlichen Kulturprogramms. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel ist unter anderem die romantische Komödie Shakespeare in love zu erleben. Versprochen wird ein Abend „voller ansteckender Lebensfreude“, zu erleben am: 8., 9., 22.-25.7., 10., 11., 17., 26.–30.8.

KUNST Wie klingt zeitgenössische Kunst? Das beantwortet die Gruppenausstellung Big Orchestra  in der Schirn. Denn „zeitgenössische Kunst hat ihren eigenen Sound“ und Skulpturen sind gleichzeitig Musikinstrumente. In Performances erklingen die Arbeiten der Künstler*innen und Besucher*innen erleben Sound von Kunstwerken live. Das Konzept entstand im Rahmen der Fluxusbewegung der 60er-Jahre, wo Happenings oder Aktionen als „Konzerte“ begriffen wurden (bis 8.9.). In welchem Zusammenhang stehen Holzschnitt und Holzplastik? Geheimnis der Materie. Kirchner, Heckel und SchmidtRottluff  im Städel geht dieser Wechselbeziehung auf die Spur. Gezeigt werden Arbeiten der drei Expressionisten, die im Sommer 1905 in Dresden die Künstlervereinigung „Brücke“ gründeten und für die der Holzschnitt zu einem wichtigen künstlerischem Medium wurde (bis 13.10.). Eintauchen in Bangladeschs vibrierende Architekturszene: Das ermöglicht die Ausstellung  Bengal Stream  im Deutschen Architekturmuseum. „Masala“ ist eine Bezeichnung der Architekturlandschaft Bangladeschs, ein Miteinander der Kontraste. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Land und Wasser, Vergangenheit und Heute (bis 20.10.).


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›› UNI FRIZZ KINO REGIONAL

CINEASTISCHE PERLEN © Karen Zhao on Unsplash

Kino jenseits des Mainstreams

Auch im Sommersemester finden Kino-Liebhaber im Rhein-Main-Gebiet eine große Programm-Auswahl mit Seltenem, Klassikern und Internationalem. Ein Überblick. ›› Text: Jürgen Mai

CUBA IM FILM Das einzige Filmfestival in Deutschland, das sich dem Kino in Kuba widmet, steigt jedes Jahr im Filmforum in Frankfurt-Höchst. Vom 23. Mai bis 1. Juni läuft zum bereits 24. Mal Cuba im Film. Den Auftakt macht der Film Insumisas von Fernando Pérez und seiner Co-Regisseurin Laura Cazador, die beide vor Ort sein werden. Erzählt wird die Geschichte von Enriqueta Faber, die in Cuba Anfang des 19. Jahrhunderts gezwungen ist, sich als Mann zu verkleiden, um Medizin studieren zu können, da Frauen dieses Studium nicht zugänglich war. Sie wurde schließlich die erste Chirurgin Cubas. Schwerpunktthema des diesjährigen Festivals wird „Musik und Varieté auf Cuba“ sein. Unter anderen läuft der Dokumentarfilm „From Cuba to the World“ über den Musiker Eliades Ochoa, der das „jüngste“ Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs ist. ›› cubafilm.de

AUF ZUM MOND

›› pupille.org

PIONIERINNEN DES FILM NOIR Düstere Stimmung, schwarz-weiße Ästhetik, Verbrechen und Krisen, nächtlicher Großstadtdschungel – als das fällt unter den Begriff „Film noir“, der 1946 vom französischen Filmkritiker Nino Frank erstmals verwendet wurde. Das Filmkollektiv Frankfurt zeigt im Kino des Deutschen Filmmuseums vom 20. bis 23. Juni das Programm „Pionierinnen des Film Noir“. Vorgestellt werden rund 15 Werke der fünf Regisseurinnen Muriel Box, Edith Carlmar, Bodil Ipsen, Wendy Toye und Ida Lupino, die in den 1940er und 50er Jahren Krimis und Film Noirs gedreht haben. Schon ein Blick in die Biographien macht Lust: Muriel Box zum Beispiel war die erste Frau, die einen Oscar für das beste Originaldrehbuch erhalten hat. Carlmar gilt als erfolgreichster norwegischer Filmregisseur. Lupinos Werk „The Hitch-Hiker“ von 1953 über einen per Anhalter fahrenden Serienmörder steht im National Film Registry als der erste Film Noir, bei dem eine Frau Regie führte. ›› filmkollektiv-frankfurt.de, deutsches-filminstitut.de

GESCHICHTEN DES PUNK Jeden Dienstagabend bietet das Naxos.Kino in der denkmalgeschützten Industriehalle in der Waldschmidtstraße 19 ein Forum für Dokumentationen. In der Filmreihe „Musik im Dokumentarfilm“ kommen zwei Streifen zum Thema Punk auf die Leinwand. Am 23. April (19.30 Uhr) geht es bei „Wildes Herz“, bei dem unter anderem der deutsche Schauspieler Charly Hübner Regie führte, um Jan „Monchi“ Gorkow, die energiegeladene Front-Rampensau von Feine Sahne Fischfilet. Was nicht jeder weiß: Gorkow gehörte einst der gewaltbereiten rechten Ultra-Szene von Hansa Rostock an. Der Film zeigt seinen Wandel zum linken Sänger, der stets klare Kante gegen Rechtsradikalismus zeigt. Eine Woche später (30. April, 19.30 Uhr) wird „I’ll walk out into tomorrow“ über Anne Clark gezeigt. In den 1980er Jahren setzte sie mit „Our Darkness“ oder „Sleeper in Metropolis“ Meilensteine des New Wave, überwarf sich dann mit ihrer Plattenfirma und erfand sich in Norwegen komplett neu. Regisseur Claus Withopf, der an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach lehrt und das dortige „Video Lab“ betreut, wird vor Ort sein – und unter anderem erklären, warum es zehn Jahre dauerte, bis er den Film beendet hat. ›› naxos-kino.org

AUSSERDEM Shorts at Moonlight ist Deutschlands erfolgsreichstes Open Air-Kurzfilmfestival und findet vom 10. bis 28. Juli im Höchster Schloss statt. + + + Vom 25. Juli bis 7. August gibt es Open Air Kino im Bad Vilbeler Freibad (kultur-bad-vilbel.de/open_air_ kino). + + + Bereits zum 43. Mal findet in Weiterstadt vom 8. bis 12. August das Open

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Air Filmfest statt. Noch bis zum 10. Mai können Filme eingereicht werden (filmfestweiterstadt.de). + + + Der Hafen 2 in Offenbach hat wieder spannende Filme im Programm. So ist am 25.4. (20 Uhr) Destroyer mit Nicole Kidman in der Hauptrolle als Ermittlerin Erin Bell zu sehen (hafen2.net). ›› hafen2.net

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© Neue Visionen Filmverleih

Die erste bemannte Mondlandung jährt sich am 20./21. Juli zum 50. Mal. Grund genug für das Pupille-Kino am Campus Bockenheim, das Thema zum Schwerpunkt des Sommersemester-Programms zu machen. Der Spionagefilm „Die gefrorenen Blitze“ (8. Mai, 19 Uhr) arbeitet zum Beispiel die nationalsozialistische Vergangenheit des Ingenieurs Wernher von Braun auf, der maßgeblich an der Entwicklung der Mondraketen beteiligt war. First Man (15. Juli, 20.15 Uhr) widmet sich Neil Armstrong, dem ersten Mann auf dem Mond. Der Film verschränkt die familiäre Geschichte mit den entscheidenden Stationen der amerikanischen Raumfahrt. Auch jenseits des Schwerpunktthemas gibt es im PupilleProgramm viel zu entdecken, wie zum Beispiel die Independent-Perle „Leave No Trace“ (26. Juni, 20.15 Uhr) über zwei Waldbewohner, die wieder in die Gesellschaft integriert werden sollen, oder den Feelgood-Film „Happy-GoLucky“ (23. April, 20.15 Uhr).


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Für Student/-innen

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›› UNI FRIZZ GASTRO

170 der weltweit 190 Nationen sind in Frankfurt vertreten, die Eintracht legt einen tollen Auftritt in Europa hin. Grund genug für eine Tour durch die Stadt auf der Suche nach internationalen Süßigkeiten als Seelenschmeichler für gestresste Studierende. ›› Text: Jürgen Mai

SÜSSE SPEZIALITÄTEN ... CHURROS WORLD LA CHURRERIA

ROSTICCERIA PAOLO

NASCHMARKT AM DOM

Die spanische Alternative

Ciambella und Babà aus Sizilien

Multikulturelle Vielfalt

Grundsolides Gebäck, freundlicher Service, gemütlicher Laden – dennoch mit Luft nach oben in allen Kategorien.

Die Gebrüder Cimino zeigen mitten in der Innenstadt, dass sie auch sizilianische Süßigkeiten beherrschen.

Von österreichischer Kaffeehauskultur bis zu USA-Inspirationen: Der Naschmarkt am Dom hat Auswahl.

ESSEN: SERVICE: AMBIENTE:

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ESSEN: SERVICE: AMBIENTE:

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ESSEN: SERVICE: AMBIENTE:

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Wer keine Lust auf klassische Kuchen hat, findet mit der vor wenigen Monaten eröffneten ersten Churreria in Frankfurt im Nordend eine süße Alternative. Churros sind länglichsternförmige, in Öl frittierte Krapfen aus Brandteig. Wir nehmen zwei gut gefüllte Tüten à 4,90€, eine mit Apfelmus und Zimt, die andere mit Nutella und zusätzlicher (0,80€) Dulce de Leche-Soße. Die Churros sind kross und im Zusammenspiel mit den Toppings lecker, wobei die Dulce de Leche eher an Karamell-Sirup erinnert denn an cremigen Milchkaramell-Aufstrich. Da wir spät am Nachmittag kommen, heißt es sowohl bei „Churro gefüllt“ (2,90€) als auch bei der hausgemachten Limonade (ab 3,90€): „Leider aus!“. So genießen wir einen Milchkaffee (2,60€) von der Rösterei Jörges aus Obertshausen. Der geht aufs Haus, da der Service ihn zunächst vergessen hatte. Die Deko ist für unseren Geschmack etwas zu wild gemischt. Insgesamt ist der kleine Raum, nicht zuletzt dank der mit zahlreichen Kissen ausgelegten Fensterbank, aber gemütlich.

Das Gebäude in der Hasengasse 13 kann viele Geschichten erzählen. Es spielte eine Rolle im Fettmilchaufstand 1614 und war 200 Jahre später das Geburtshaus von Lebensmittelmogul Henri Nestlé. Nun kommt ein neues Kapitel. Die Gebrüder Cimino, die in ihrem Restaurant in Bockenheim seit Jahren italienische Pizza und Pasta kredenzen, haben sich einen Traum erfüllt: Eine Rosticceria, in der man Essen „auf die Hand“ bekommt. Der rechte Teil der langen Glasvitrine ist Süßigkeiten aus Sizilien gewidmet, die in der eigenen Bäckerei im Keller zubereitet werden. Die Namen sind herrlich: Ciambella (2€) ist die Antwort auf den Krebbel und der Anregung der freundlichen Bedienung, ob wir ihn gerne mit Nutella gefüllt hätten, können wir nicht widerstehen. Babà (je nach Größe 2,50€ oder 3,50€), ein süßer Hefeteig, der anschließend in Rum getaucht wird, schmeckt ebenfalls köstlich. Mit Ricotta gefüllte Fazzoletti, Sfogliatelle mit Vanillecreme, Mandelgebäck – es gibt noch viel zu probieren. Wir kommen wieder.

Der legendäre Naschmarkt in Wien umfasst 123 fixe Stände und weitere 35 für Marktfahrer. Diese Vielfalt scheint das Vorbild des Namensvetters am Frankfurter Dom zu sein. Nimmt man in der oberen Etage – Achtung, niedrige Decke! – Platz und betrachtet das wuselige Treiben, kommt man aus dem Staunen über die angebotenen Produkte kaum heraus. Auch die Auswahl der Kuchen ist opulent und bietet verschiedene Reisemöglichkeiten. Mit Brownies, Carrot Cake und Apfelcruffins Richtung USA? Oder lieber heimatverbunden mit Frankfurter Kranz, Bethmännchen oder dem vom Naschmarkt-Team erfundenen Mispelkuchen? Wir entscheiden uns für einen österreichisch-schweizerischen Nachmittag mit fluffiger Sachertorte (3,80€) und schön mürber Engadiner Nusstorte (3,60€). Der Service ist freundlich und fix. Dazu schmeckt der Kaffee von Wackers, auch hier gibt es unzählige Varianten bis hin zum Naschmarktspezial mit Frankfurter Kranz-Likör. Die nächste Vorlesung kann kommen.

›› Churros World La Churreria Berger Straße 74 (Nordend) Mo-Sa 11-21 Uhr, So 11-20 Uhr (0177) 89 31 520

›› Rosticceria Paolo Hasengasse 13 (Innenstadt) Mo-Sa 7-21 Uhr, So 9-18 Uhr (069) 91 31 78 555 www.paolofrankfurt.de

›› Naschmarkt am Dom Domstraße 4 (Innenstadt) Di-Sa 10-19 Uhr, So 11-19 Uhr (069) 27 27 96 63 www.naschmarktamdom.de

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internationaaaaal CAFÉ LAUMER

L’ATELIER DES TARTES

Ein Stück Heimat mit Tradition

Eine volle Ladung Frankreich

Seit 1925 gehört die Bockenheimer Landstraße zu den fixen Koordinaten der Frankfurter Kaffeehäuser.

Eine versteckte Perle im Brückenviertel in Sachsenhausen, die mit leckeren Tartes zum Wiederkommen verführt.

ESSEN: SERVICE: AMBIENTE:

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ESSEN: SERVICE: AMBIENTE:

MEINE WELT IST BUNT! Sichtweisen verbinden – Gesellschaft gestalten Internationaler Bachelor-Studiengang

Sozialwissenschaften: Migration und Integration

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Eine internationale Süßtour durch Frankfurt haben wir uns vorgenommen – aber am Café Laumer als lokalem Fixstern kommen wir dann doch nicht vorbei. 1919 gegründet, zog es 1925 in die Bockenheimer Landstraße 67 um und ist dort bis heute aktiv. Damit verbunden ist eine bewegte Geschichte: Regelmäßige Besuche von Philosophen wie Theodor Adorno oder Max Horkheimer brachten ihm in den 1960er Jahren den Spitznamen „Café Marx“ ein, in den 1980er Jahren war es zu Buchmesse-Zeiten die heimliche Zentrale des Rowohlt-Verlags. 2012 mischte sich sogar Oberbürgermeister Peter Feldmann ein, weil der Preis für die Kombination aus Herrentorte und Käsemohnkuchen auf 8€ anstieg. Bei unserem Besuch im Café Laumer, das mit klassischer Kaffeehaus-Atmosphäre daherkommt, wählen wir eine Trüffeltorte – sehr cremig, sehr schokoladig, sehr lecker – und einen Mohn-Käse-Kuchen. Seine Konsistenz überzeugt uns nicht vollends und ist für unseren Geschmack etwas zu fest. Die Preise für die süßen Stücke sind gesalzen: Je 5€.

Im Brückenviertel in Sachsenhausen lässt es sich aushalten: Viele inhabergeführte Läden, kleine Boutiquen und Designergeschäfte laden immer wieder aufs Neue zum entspannten Bummel im Karree zwischen Brücken-, Wall- und Schifferstraße ein. Ein klein wenig versteckt in einer Seitenstraße sorgt Aurélie Matschoss für einen weiteren Höhepunkt: Sie betreibt hier seit rund fünf Jahren Frankfurts erste Tarterie. Die Einrichtung des Cafés findet eine schöne Balance zwischen liebevollen Details wie den das Schaufenster verzierenden Backutensilien, relaxter Zurückhaltung und französischen Akzenten. Wir probieren eine Tarte mit Johannisbeeren und Rhabarber und sind begeistert. Der Mürbeteig hat die perfekte Konsistenz, die Früchte sind frisch und äußerst großzügig eingesetzt. Die Streusel bilden einen harmonischen Abschluss und schlagen eine Brücke zwischen Frankreich und den Crumbles aus Großbritannien. Der Preis (3,30€) ist mehr als fair. Der große Café au Lait (3,30€) gibt den kräftig-passenden Begleiter. Merci, Aurélie!

›› Café Laumer Bockenheimer Landstraße 67 (Westend) Mo-Fr 8-19 Uhr, Sa/So 9-19 Uhr (069) 72 79 12 www.cafelaumer.de

›› L’Atelier des Tartes Kleine Brückenstraße 3 (Sachsenhausen) Di-Sa 11-19 Uhr (0151) 40 33 01 17

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"BREAKFAST DEAL" Mo - Fr: 8-13

Brötchen o. Rühreier Brötcheno.o. Croissant 4 Pancakes o. Rühriß g eier 1 Heißgetränk 4,95 mitmit 1 He etränk abab 4,95 €€

"MAHL ZEIT?" Mo - Fr: 12 - 14.30 Wechselnde Gerichte mit 1 Softdrink Softdrink 8,95 7,95 €

An Sa-, Sonn- und Feiertagen "ALL YOU CAN EAT" ffet 11,45 Frühstücksbuffet 12,45 €p.P. Frühstücksbu

"WECHSELNDE GERICHTE... " Käsespätzle o. Pizza mit Salat, Paella...

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Bockenheimer Landstraße 141 60325 Frankfurt-Bockenheim 069 - 79 403 999 • www.cafe-extrablatt.com Mo-Fr 24 Mo-Do88- -24 24••Sa Fr98- -21•So+ • Sa 9Feiertage - 1 • So 99- -24 29


›› UNI FRIZZ ARENA

Texte: Jürgen Mai

THEATERMACHER MICHAEL QUAST ERINNERT SICH

„Wir waren jeden Abend im Theater“

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© Dominic Reichenbach

at er Sie nicht angerufen? Moment, ich renne zur Probebühne und hole ihn…“ Michael Quast ist in diesen Tagen nicht einfach zu erreichen, kann den vereinbarten Telefontermin für das Interview über einen Rückblick auf sein eigenes Studium zunächst nicht einhalten. Er hat beim Proben ganz einfach die Zeit vergessen. Der Frankfurter Theatermacher hat ein straffes Pensum. Der Umbau des Cantate-Saals in den neuen Goethehöfen im Großen Hirschgraben in der Innenstadt schreitet voran. Hier möchte die Fliegende Volksbühne im September ihre neu hergerichtete feste Spielstätte beziehen. Vorher steht Barock am Main (10.7.-4.8.) auf dem Programm mit dem Molière-Stück „Der Tartüff “ in hessischer Mundart im Hof der Höchster Porzellanmanufaktur. Und der Dauerbrenner „Goethe: Faust 1“, eine kommentierte Darbietung des Klassikers als Humorbuch, feiert am 2. Juni (11 Uhr) im Goethe-Haus sein 20-jähriges Jubiläum. Ein straffes Pensum – das kennt Quast noch aus der Zeit seines Studiums an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Wenn auch aus anderer Perspektive. „Wir waren jeden Abend im Theater und haben uns dank der Freikarten der Hochschule Aufführungen in Stuttgart angeschaut. Das war eine ungeheuer intensive Zeit“, so der 60-Jährige. Dass er überhaupt das Studium beginnen konnte, verdankt der gebürtige Heidelberger einer besonderen Regelung der Hochschule. „Ich hatte die Schule ein Jahr vor dem Abitur beendet. Aber man konnte damals ein künstlerisches Studium auch ohne Abitur beginnen. Eintrittskarte war das Schreiben eines Aufsatzes über ein künstlerisches Thema“, so Quast. Gesagt, getan. Er brachte den Aufsatz zu Papier und nahm das sechssemestrige Diplom-Studium auf: „Wir waren alle total mo-

tiviert und rund um die Uhr an der Hochschule. Es war kein Studium, in dem man Lektüre-Apparate abarbeiten oder büffeln musste, um Scheine zu erwerben. Wir konnten Ideen ausprobieren, Projekte für die Bühne machen und unsere Interessen verfolgen.“ Auf die Frage, ob es bei seiner heutigen Theaterarbeit noch Denkweisen oder Handlungsmuster gibt, die auf seine Zeit im Studium zurückgehen, muss Quast nicht lange überlegen: „Es gibt ein paar Lehrer, die wichtig für mich waren. Schauspieler, die damals unter Claus Peymann am Staatstheater Stuttgart gearbeitet haben. Oder der Leiter Felix Müller, der übrigens auch einmal im Theater am Turm (TAT) in Frankfurt tätig war.“ Kontakt zu seiner Hochschule hat er heute keinen mehr: „Es gab mal eine Anfrage zu einer Jubiläumsveranstaltung, die ist aber im Sande verlaufen.“ Aber bei der Namensvetterin, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in der Eschersheimer Landstraße in Frankfurt, ist Quast immer mal wieder vor Ort, um sich Inszenierungen des Nachwuchses anzusehen.

ZU GUTER LETZT: DER ABSACKER

Lebensfreude Pur

DIE LIEBLINGE DER PROFS

›› Mainkurstraße 19, Frankfurt-Bornheim, Mo-Fr 19-5 Uhr, Sa/So 22-5 Uhr, lebensfreude-pur.com

Für den Kinderschutz: Prof. Maud Zitelmann Maud Zitelmann hat eine Professur für Jugendhilfe und Kinderschutz an der University of Applied Sciences (UAS) Frankfurt inne. Die 2013 mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnete Botschafterin des Deutschen Kindervereins setzt sich dafür ein, dass Menschen, die im Kinderschutz arbeiten, eine bessere Ausbildung erhalten. Wir haben Sie zu Ihren Lieblingen befragt.

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Lieblingsbuch: Als Fachbuch nenne ich „Pflegekinder“ von Monika Nienstedt und Arnim Westermann. Bei Romanen ist es „Ein Ort für die Ewigkeit“ von Val McDermid – ein Krimi als Trilogie, der die komplexe gesellschaftliche Verleugnung von Missbrauch abbildet. Lieblingsort: Spaziergänge im Wald.

Lieblingsfilm: Es gibt so viele gute Filme. Ich entscheide mich für „Harold and Maude“. Lieblingsmusik: Reinhard Mey. Einzelne seiner Songs sind manchmal etwas flach. Aber das Gesamtwerk als Summe der Teile ist große Kunst. Liebstes Zitat: „Man muss wissen, bis wohin man zu weit gehen kann“ von Jean Cocteau. Das hat mir einmal ein Lehrer in mein Poesiealbum in der Schule geschrieben. Leibgericht: Thailändisches Essen, weil es so anders schmeckt als die Gerichte aus meiner Kindheit.

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frizz-frankfurt.de

Würde man eine Umfrage starten, wo sich eine der verrücktesten Kneipen in Frankfurt befindet, würden mit Sicherheit viele auf das Bahnhofsviertel oder Sachsenhausen tippen. Auf das Hinterland der Berger Straße kämen nur die wenigsten. Bis sie einmal die „Lebensfreude Pur“ in der Mainkurstraße angesteuert haben. Besitzerin Luzie Hartel hat den Laden Ende der 1990er Jahre eröffnet und seitdem schon einige Schlagzeilen produziert. Sie hat entschlossen das Rauchverbot bekämpft und betreibt ihren Laden nach wie vor als Raucher-Kneipe. Und sie hat sich gegen die sogenannte „Putzfrauensperrstunde“ aufgelehnt, wonach Kneipen von 5-6 Uhr eine Stunde schließen müssen. Denn um diese Zeit ist es in der Lebensfreude Pur oft noch gerappelt voll, quatscht man, genießt Rockmusik, fragt sich, was es wohl mit dem „Foto Slam“ im Veranstaltungskalender auf sich haben könnte, oder betrachtet erstaunt das Ambiente aus Dunkelheit, Plüsch, Kitsch und Dunst. Und bestellt noch einen Absacker, z.B. Sion Kölsch vom Fass (0,2 l) für 1,80€, Apfelwein von Matsch & Brei (0,5 l) für 4,40 € oder Henninger vom Fass (0,3 l) für 3 €.


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