FRIZZ - Das Magazin für Darmstadt - 04/10

Page 4

\PVPiX] _T^_[T \PVPiX] adQaXZ

fff UaXii SPa\bcPSc ST

<PcWXPb 4ST[X]V

CWTPcTa[TXcTa É?a^YTZc 9dVT]S CWTPcTa 3Pa\bcPScÂş * 4a Xbc ]XRWc ]da CWTPcTa[TXcTa ]TX] Ta Xbc Pd•TaST\ ]^RW 6aÂ?]STa STb ?a^ YTZcTb d]S ATVXbbTda) STa ;TWaTa UÂ?a <dbXZ d]S B_^ac <PcWXPb 4ST[X]V Das 1948 in „der schĂśnen Fachwerkstadt“ (O-Ton Edeling) Melsungen bei Kassel geborene Multitalent hat viel zu tun. Bereits Ăźber ein Jahr vor Fertigstellung eines Musicals beginnen seine Vorbereitungen. Und dabei hat er mal sein Studium 1966 ganz beschaulich als musisch-technischer Fachlehrer am Pädagogischen Fachinstitut Jugenheim angefangen. Nach drei Jahren Schuldienst als Lehrer fĂźr Musik und Sport entschloss er sich weiter zu studieren – in Frankfurt, auf Sekundarstufe 1. Während dieser Zeit entwickelte er sein GespĂźr fĂźr Musik entscheidend weiter. Edelings Ding war das Cello und das Singen, was er auch reichlich tat. Nach dem 2. Staatsexamen hatten ihn die Schulzimmer und SchĂźler wieder zurĂźck. Zuerst lehrte er 18 Jahre Musik und Sport an der Thomas-Mann-Schule und danach 16 Jahre an der Mornewegschule in Darmstadt. Seit seinem Umzug nach Reinheim ist der zweifache, verheiratete Lehrer an der dortigen Dr.-Kurt-SchumacherSchule beschäftigt.

#

Mathias Edeling hatte sich bereits seit langen Jahren fĂźr das Musiktheater interessiert, obwohl sein Schwerpunkt die klassische Musik war, wohl gefĂśrdert von seinem Vater, der Dirigent gewesen war. Bereits in Melsungen war er als 16- oder 17jähriger mit dem Hessischen Verkehrsminister Dieter Posch in einer Kabarettgruppe engagiert. Es blieb also Jahre später nicht aus, dass er sich auf die Theaterarbeit an der Schule konzentrierte und mit SchĂźlern Projekte durchzog. Aus dieser Zusammenarbeit und den Nachfragen einiger Ex-SchĂźler entstand 1992 das Projekt Jugend & Theater mit „Der Räuber Hotzenplotz“, dem ersten groĂ&#x;en Projekt in der Griesheimer Wagenhalle. Seine dreijährige zusätzliche Ausbildung, neben dem Beruf, fĂźr Darstellendes Spiel, hilft ihm seine Regiearbeit bei den aktuellen Projekten zu optimieren, obwohl sich Darstellendes Spiel sich doch eher den pädagogischen Auftrag zu Eigen gemacht hat, bei dem der Weg zum Spiel das eigentlich Wichtige ist. „Die SchĂźler machen in ihrer PersĂśnlichkeit eine ungemeine Entwicklung mit, wenn sie gefordert werden. Das kann man nicht vergleichen mit dem Projekt, das wir hier mit dem Musical „Copacabana“ in der Wagenhalle Griesheim machen.“

Bei den verschiedenen Musicals gibt es keine festen Stammspieler. Alles ist Projekt bezogen. „Im Projekt selbst, also in Copacabana, arbeiten 15 bis 61-jährige zusammen, eine sehr heterogene Gruppe. Ein heterogenes Gewusel. Es sind SchĂźler, Studenten und „normal“ arbeitende Mitspieler dabei. Eine feste Mitspielerliste gibt es nicht, die Gruppe formiert sich jedes Jahr neu. Ich rufe die Leute an, es spricht sich herum, die Leute melden sich bei mir. Und so komme ich an alle Spieler. Die Band selbst ist mit sechzehn Musikern, die alles life spielen, super besetzt. Das sind alles Profis, die hier fĂźr wenig Euros aus SpaĂ&#x; an der Freude mitmachen. Dabei muss ich die einzelnen Instrumente mehrfach besetzen. Es kann ja sein, dass mal einer, aus welchem Grund auch immer, ausfällt“, so der Theaterleiter. Bis zum Ende der letzten Spielzeit haben insgesamt zirka 50.000 Zuschauer die Produktionen des „Projekt Jugend & Theater“ gesehen. Wir wĂźnschen dem gesamten Team weiterhin viel Spielfreude und Erfolg. 0278< 6;84<

& # # % FPVT]WP[[T 6aXTbWTX\ BXTWT PdRW BTXcT ! *

fff \dbXRP[b SPa\bcPSc ST 5A8II 3Pb <PVPiX] # !