• 256-Zeilen Pro.Pulse CT Siemens, ein 64 und ein 80 Zeiler
• diverse voll digitale Röntgenarbeitsplätze
Dein Profil
• Du hast eine abgeschlossene Ausbildung als MTRA
• mit Fachkunde im Strahlenschutz
• Freude am Umgang mit Patienten und Mitarbeitern
• Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Engagement sowie Einfühlungsvermögen
inhalt.magazin
Darmstadt Bilder September 2025
inhalt #510
4 People
Peter Kunz: Standing-Ovations für einen Hessischen Stand-Up-Comedian!
6 Open Neuigkeiten aus Einzelhandel und Gastronomie
8 Glosse & Kolumnen
- Liliengelaber #86: Ein Start fast nach Maß
- Darmstadt-Glosse #205: Hartnäckig und nachdrücklich
- Frau Hempel auf´m Sofa #48: Dankbarkeit
10 News & Promotion
17 Tipps & Hacks
18 Titelstory
BENSO: Die Kampfkunstschule aus DarmstadtArheilgen hat sich zu einer festen Größe im RheinMain-Gebiet entwickelt.
20 Essen & Trinken
- Odenwald Gasthäuser
- Open-Air-Special
24 Kultur & Kunst
- Kultursommer Südhessen 2025
- Staatstheater Darmstadt: Neue Spielzeit startet
29 Design
Laurin Emmerich gewinnt
Merck-Preis für Design 2025
30 Urban Schulstraßenfest
32 Musik
Interview mit Theodor
35 Sport
Melia Neumayer hat sehr viel Spaß beim Fußball
36 Wohnen
Das Leben im SmallHouse
38 Weitsicht
- Die Magie des Waldes
- Entdeckungsreise durch den Iran
40 Stadtkulturkalender
Musik & Locals, Bühne
46 Exit & Impressum
Verlosungs-Highlight, Auslagestelle des Monats
»Hesskalation«
Standing-Ovations für einen Hessischen Stand-Up-Comedian! Ab September bringt Peter Kunz seine Fans wieder zur Eskalation, Verzeihung »HESSkalation«.
VON NADINE PUSTELNIK | FOTO: URBAN RUTHS
W Er ist ein wahres Multi-Laughing-Talent. Der einstige Stadionsprecher des »SV Darmstadt 98«, Mitbegründer des Darmstädter Radiosenders »RadaR« und Gewinner des »Quatsch Comedy Club Hot Shot«-Wettbewerbs bringt ab dem 18. September sein zweites Programm »Hesskalation« an den Start und sorgt für reichlich Lachkrämpfe. FRIZZmag hat mit dem gewitzten, zu allem Überfluss in Offenbach geborenen Comedian über »Mähsud«, seinen Mähroboter gesprochen, der eine wichtige Rolle in seiner neuen Show spielt.
FRIZZmag: Peter, viele kennen Dich noch als Stadionsprecher der Lilien. Heute stehst Du als Comedian auf der Bühne. Wie kam’s dazu?
Peter Kunz: Ich war 15 Jahre Stadionsprecher am Böllenfalltor und hab das Mitte der 2010er auslaufen lassen. Mir haben aber die Bühne und das Mikrofon auf Dauer gefehlt. Und da ich glücklicherweise kein Lampenfieber hab, hab ich Anfang 2018 gesagt: »Ich bin jetzt Comedian«. Das war natürlich völlige Selbstüberschätzung (lacht). Ich dachte: »Mit 20 Jahren Bühnenerfahrung gehst du raus und die Leute lachen«. Aber ich hatte keine Ahnung, wie das funktioniert. Die ersten 100 Auftritte waren hart – vor allem fürs Publikum.
Deine erste Bühne war also das Stadion?
Genau, aber ich hab vorher schon viel gemacht – unter anderem 1996 »Radio Darmstadt« mitgegründet. Ab 1998 war ich beim ARD-Hörfunk. Und dann hab ich von 1998 bis 2005 für Gerhard Schröder moderiert und ihn auf seine Wahlkämpfe begleitet – als er
noch okay war (lacht). Von 1998 bis 2013 war ich dann Stadionsprecher bei den Lilien.
Wie waren Deine ersten Schritte als Comedian?
Learning by Burning! Der Anfangsweg war steinig. Ich stand auf offenen Bühnen und trat bei Open Mics auf. Da trittst du auf und löst eine Blueskapelle ab, die zuvor vor zehn Leuten gespielt hat. Danach geht die Blueskapelle ins Publikum und du stehst auf der Bühne. Und keiner lacht. Wenn ich fünf lustige Minuten Programm hatte, war das schon viel. Ich nahm einfach die Stellen, an denen die Leute gelacht haben. Den Rest hab ich im Müll entsorgt und weiter gemacht. Und so arbeite ich heute noch! So setzt sich Stück für Stück ein neues Programm zusammen.
Wann war Dein erster Durchbruch?
Das war 2020, zusammen mit Luca Brosius, dem deutschen »Mr. Bean«. Wir hatten beide ein halbes Programm und haben die »Kunz & Brosius Show« ins Leben gerufen – mitten in der Corona-Pandemie, vor Leuten mit Atemmasken und Luftfiltern. Aber das war der große Durchbruch. Wir standen auf allen etablierten Bühnen in der Region, auch in Köln und Stuttgart.
Danach kam Dein erstes Solo, richtig?
Ja, Ende 2023 hab ich mein erstes Solo auf die Bühne gebracht: »Akzeptanz durch Penetranz«. Das hab ich zwei Jahre gespielt. Und damit auch alle meine Stand-Up-Comedy verstehen, hab ich gesagt, ich mach keine hessische Mundart-Comedy. Klar, gucke ich durch die hessische Brille, aber eben auf mal Hochdeutsch, damit auch die Berliner oder Hamburger über mein Programm lachen können. Meine Hessen-Fans kommen aber trotzdem nicht zu kurz. – Mein wiederkehrendes Social-Media-Format »Hessisch für Anfänger« kommt bei meiner Community aus der Region richtig gut an. Im September startet Dein neues Programm »Hesskalation«. Worum gehts?
»Hesskalation« ist eine Mischung aus Hessen und Eskalation. Der Hesse ist ja grundsätzlich ganz entspannt. Aber es gibt halt ein paar Sachen, die dann den Bembel zum Überlaufen bringen: Zum Beispiel, wenn einer Äppelwoi mit Cola bestellt oder sagt: »Ich lass mein Essen zurückgehen, die grüne Soße ist kalt«. Wenn man dann so handwerkliche Fehler macht, dann kann es natürlich sein, dass der Wirt einen direkt mit dem Gerippten erschlägt. Und das werden wir alles in meiner neuen Show besprechen. Hast Du ein Markenzeichen?
Nein, ein Markenzeichen hab ich nicht. Ich bin jetzt nicht Paul Panzer oder Atze Schröder. Die Figur auf der Bühne ist relativ nah an der Figur, die ich selbst bin.
Wenn ich samstags im Supermarkt mit meiner Frau einkaufen gehe und mich mit Leuten unterhalte, dann kann es passieren, dass diese an der Käsetheke eine Flash-Performance kriegen, weil mir gerade was Lustiges eingefallen ist. Die Leute finden in der Regel Comedians gut, die nah an ihrer eigenen Lebenswirklichkeit sind. Ich brauche zum Beispiel nicht vor Studenten aufzutreten, um ihnen zu erzählen, dass ich morgen zu einem WG-Casting gehe. Das glaubt mir ja kein Mensch! Anders ist es, wenn ich Geschichten über meinen Mähroboter bringe. Die Leute, die im Leben stehen und selbst so ein Ding besitzen, wissen auch, dass der automatische Rasenmäher ein vollwertiges Familienmitglied ist.
Dann hat Dein Mähroboter sicherlich auch einen Namen, oder?
Ein Mähroboter, das ist ja ein Roboter, der schneidet, also wollten wir ihn »Robert Schneider« nennen. Letzten Endes haben wir uns aber doch für »Mähsud« entschieden. Den dürft ihr übrigens in meiner neuen Show näher kennenlernen!
verlost 3 x 2 Tickets für den 1.3.2026 in der Neue Stadthalle Langen, für die »Größte Hesskalation aller Zeiten!«. Siehe Seite 46.
Weitere Infos und alle Tour-Daten unter: M www.peterkunz.de
DARMSTADTS BOUTIQUE-STUDIO WÄCHST WEITER
Neugierig geworden? Alle Informationen zu Terminen, Preisen und Angeboten gibt es online oder direkt vor Ort.
W In unserer Rubrik »Open« berichten wir über Neues aus der Geschäftswelt und kulinarische Angebote in und um unsere Stadt. Egal ob Neueröffnung, Wiedereröffnung oder Umzug - wenn Ihr an dieser Stelle erscheinen möchtet, schreibt uns eine E-Mail an open@frizzmag.de oder ruft uns an: 0 61 51 / 91 58 91
GIAZZO Darmstadt
Die Natur macht den Teller TressBrüder Vegi Bio-Restaurant
Echte Pizza statt Kompromisse und Experimente. Gebacken nach traditioneller neapolitanischer Art und mit zusätzlichen Dips serviert, landet bei Giazzo ein Produkt auf dem Teller, das knusprig, heiß und geschmacklich überzeugt. Dank moderner Ofentechnik kommt die Pizza selbst geliefert noch heiß und knusprig an. Die Inhaber, Nermin Beganovic und Paul Schniewind, konzentrieren sich bewusst nur auf Pizza, kein Schnickschnack, sondern hochwertige Zutaten, handwerkliche Präzision und purer Genuss. PH
Lautenschlägerstr. 8, Darmstadt
Tel.: 0 61 51 / 36 813 77
M www.giazzo.de
Wolle und schöne Dinge
La Pelote
Alle Strickbegeisterten aufgepasst. Der neue Laden in Eberstadt setzt auf nachhaltige Handstrickgarne und bietet ausschließlich GOTS-zertifizierte Wolle in vielfältigen Farben und Qualitäten. Neben hochwertigem Material werden Strickkurse angeboten, in denen Anfängerinnen wie Fortgeschrittene ihre Kreativität entfalten können. Die moderne, einladende Einrichtung macht den Besuch besonders angenehm, ergänzt durch fachkundige Beratung und sorgfältig ausgewählte Produkte für individuelle Projekte. PH
Heidelberger Landstr. 210, Darmstadt-Eberstadt
Tel.: 0 61 51 / 15 66 99 5
M www.lapelote.de
Mit dem neuen Restaurant auf dem Alnatura Campus bringen die TressBrüder ihre bekannte Bio-Küche erstmals nach Hessen. Das Konzept setzt auf ein Buffet, das zu 100 % BIO, vegetarisch und vegan ist. Gezahlt wird nach Gewicht. Von Montag bis Freitag, jeweils von 11 bis 15 Uhr, erwartet die Gäste eine abwechslungsreiche Auswahl an frischen, gesunden Speisen. Als Familienunternehmen mit langer Tradition stehen die TressBrüder für Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Verantwortung, und das schmeckt man auch. PH Eschollbrücker Str. 65, Darmstadt
Fashion x Matcha
Café Bar NEBENBEI
Dass ausgerechnet das Gegenüber nun auch ein Café-Bar-Konzept eröffnet, überrascht kaum, schließlich gilt der Store längst als eine der spannendsten Modeadressen der Stadt. Neben Labels wie Levi’s, JDY oder Dr. Martens gibt es hier nun auch das NEBENBEI Café. Auf der Karte stehen klassische Kaffees ebenso wie kreative Matcha-Kreationen, die gerade voll im Trend sind. Durch die stilvolle und moderne Atmosphäre entsteht so ein Ort, an dem Shopping, Lifestyle und Kaffeekultur ganz selbstverständlich zusammenfinden.
PH Gegenüber Darmstadt
Rheinstr. 1, Darmstadt
M www.gegenüber.com
Bergauf in stilvoll Pop-Up-Store Gertrud Belle
Bis Ende September gibt es in Darmstadt einen Pop-up-Store, der feminine Wanderbekleidung in den Mittelpunkt stellt. Mitgründerin Klaudia Hauser entwirft Mode ausschließlich für Frauen, stylisch, funktional und ganz ohne Polyester. Stattdessen setzt sie auf natürliche Materialien wie Leinen, Viskose oder Bambus, die atmungsaktiv, robust und angenehm tragbar sind. Gertrud Belle zeigt, dass Wandern auch in schön geht, mit nachhaltigen Stoffen und Kleidung, die mehr können als nur praktisch sein. PH
Ludwigsplatz, Darmstadt
Tel.: 0 160 / 949 11 395
M www.gertrudbelle.com
VON PAUL HEMMEL
LöWER
PFLANZ DIR WAS GUTES!
VON APFEL BIS ZWETSCHGE –
ALLES SELBST GEPFLüCKT.
Jetzt ist die perfekte Zeit, deinen eigenen Obstbaum zu pflanzen! Wer träumt nicht davon, frische Äpfel, saftige Birnen oder süße Pflaumen aus dem eigenen Garten oder sogar vom Balkon zu ernten? Genau – wir auch. Denn es gibt kaum etwas Schöneres, als Obst zu genießen, das man selbst angebaut hat. Mit unseren Obstbäumen holst du dir natürlichen Genuss direkt nach Hause. Sie sind ideal für kleine Gärten und Balkone geeignet. Und das Beste: Deine Ernte ist nicht nur frisch und gesund, sondern auch nachhaltig.
Also los – schau vorbei und lass dich von unserer Auswahl an Obstbäumen inspirieren!
ROSSDORF
» Direkt an der B 38
Andreas, Martin und Gustav Löwer GbR
Heinz-Friedrich-Str. 12
Tel. 06154 / 69409-0
rossdorf@gaertnerei-loewer.de
Mo.–Fr. 8:30–18:30 Uhr · Sa. 8:30–18:00 Uhr
HANAU
» Gewerbegebiet HU-Nord
Martin und Gustav Löwer GbR
Oderstraße 1
Tel. 06181 / 18050-0
hanau@gaertnerei-loewer.de Mo.–Sa. 9:00–19:00 Uhr
WEITERE LöWERGäRTNEREIEN: SELIGENSTADT | GOLDBACH | MöMLINGEN
FOLGE UNS AUF: www.gaertnerei-loewer.de
Letzter Neuzugang: Marco Richter
Auswärtssieg seit dem 2:1 im November 2024 in Hannover. Diesmal dank perfekter Abwehrleistung mit herausragendem Schuhen und coolem Corredor, der in der 94. für den Lucky Punch sorgt. Keine 24 Stunden später zeigen die Lilien beim 6:1 Test beim 3.-Ligisten Schweinfurt 05, dass auch der 2. Anzug sitzt.
Eine Runde weiter im DFB-Pokal: 70 Minuten tut sich der SVD in Lübeck schwer, erst in der 31. der von Maglica reingestocherte Führungstreffen. Dann lassen beim Regionalligisten die Kräfte nach, Hornby markiert in der 73. per Kopf das 0:2, der VfL schafft in der Nachspielzeit den Ehrentreffer. Sonniger Sonntag am Bölle, ein unterhaltsames 0:0 in Halbzeit 1 mit 1x Aluminium bei den Lilien, 2x bei der Hertha. In der 2. riskieren beide erst nix, dann alles und vergeben mehrfach Großchancen in der Nachspielzeit. Es bleibt bei einem torlosen Punkt. Riedel steht schon nicht mehr im Kader, er wechselt nach Barcelona. Die anderen Verdächtigen sind noch da, am 1. September geht das Transferfenster zu. Einen Tag davor gehts zum Betze. Dort hat der SVD noch nie gewonnen, zuletzt, als die Roten Teufel schon Lieberknechte waren, 2:1 verloren. Das muss sich ändern. Nach der Länderspielpause kommt Braunschweig. Die letzte Heimniederlage gegen die Eintracht passierte vor 36 Jahren, danach gabs wechselnd 4 Siege und 4 Remis, zuletzt vor genau einem Jahr ein 1:1, es wäre ein Sieg dran.
Dann Düsseldorf. Um dort zu gewinnen, brauchts mehr Fortune als im Januar beim 2:2. Davor 6 Niederlagen in Folge, den letzten von 2 Siegen ever in der NRW-Hauptstadt gabs auch im September, aber vor 37 Jahren. Ein Remis wäre sehr okay.
Letzter Akt im September: Freitag, Flutlicht, Dynamo Dresden. Das verspricht volle Fanpower. Die Bilanz: 3:3, 2:0, 0:0 und zuletzt 1:0. Gegen den Wiederaufsteiger sollte es zum Sieg reichen. Auf dass alle Fans wieder euphorisch anstimmen können: Oh Lilie, oh Lilie, oh Lilie! LILLIE OHL
So., 31.8., 1.FC Kaiserlautern (A)
Sa., 13.9., 13 Uhr, Eintracht Braunschweig (H)
So., 21.9., 13:30 Uhr, Fortuna Düsseldorf (A)
Fr., 27.9., 18:30 Uhr, Dynamo Dresden (H)
Hartnäckig und nachdrücklich
Darmstadt-Glosse #205
Adjektive sind wichtig, sagt mein Vater, ich hatte noch Auf satzerziehung in der Schule, je mehr Adjektive, desto zufrie dener war meine Lehrerin. Ja, sag ich, ein Roman, der einfach nur »World« heißt, kommt ziem lich beliebig daher, hingegen mit »Brave New« weiß man sofort, was Sache ist. Ihr seid wieder mal ausgesprochen witzig, sagt meine Mutter. Und uns einig, sag ich. Fällt das eigentlich auch unter das Bettelverbot, fragt mein Vater, wenn die Grünen sich jetzt mit der CDU wegen des Bettelverbots batteln?
Nachjustieren, sag ich, nennt man das. Nicht gerade eine Meisterleistung, sagt mein Vater. Dein Wortspiel auch nicht, sag ich. Man muss, sagt meine Mutter, in der Politik doch Fehler verbessern dürfen, das zeigt von Größe. Das zeigt, sagt mein Vater, dass der Wahlkampf begonnen hat. Und, sag ich, nachdrücklich und hartnäckig geführt wird. Und deshalb, sagt mein Vater, sind sich die Minderheitskoalitionäre nicht mehr ganz grün. So schwarz wie ihr, sagt meine Mutter, seh ich das nicht.
Hi, ich bin Thea Nivea. Nivea hab ich von meinem Vater. Weil ich als Kind mal Nivea gegessen habe. Erklärt er mir heute noch. Überhaupt erklärt er reichlich viel. Inzwischen erklär ich ihm aber eher mal was. Bzw. wir reden drüber, über Darmstadt, über Politik oder Fußball, halt was gerade so los ist. Meine Mutter mischt da auch ordentlich mit. Was dabei raus kommt, könnt ihr hier lesen.
Wenn ihr auch mitmischen wollt, schreibt mir einfach: t.nivea@frizzmag.de
Für den roten OB, sagt mein Vater, hat sich sein hartnäckiges und nachhaltiges Beharren jedenfalls ausgezahlt. Inwiefern, fragt meine Mutter. Insofern, sagt mein Vater, als das Aldi-Projekt in Arheilgen vom Magistrat endgültig ad Acta gelegt worden ist. Genosse Hanno, sagt meine Mutter, unterbindet auch hartnäckig und nachhaltig pro-palästinensische Aktionen. Höre ich da unterschwellig Kritik, frag ich. Naja, sagt meine Mutter, ausgewogen ist das nicht gerade. Ausgewogen, sagt mein Vater, wird allenfalls beim Metzger, nicht beim Benz. Fast schon filmreif, dein Wortspiel, sag ich, grammatikalisch allerdings etwas unsauber.
Apropos unsauber, sagt meine Mutter, an der Müllverbrennungsanlage wird demnächst Wasserstoff produziert, saubere Energie von der Entega. Mal sehn, wann demnächst ist, sagt mein Vater. Baubeginn war jedenfalls schon, sag ich. Hingegen, sagt mein Vater, wird das Welterbe-Besucherzentrum immer teurer, schon bevor mit dem Bau überhaupt begonnen wird. Bei 21,5 Millionen sind wir inzwischen, sag ich.
Beachtlich, sagt mein Vater, wenn man bedenkt, dass die Kreditaufnahme im Haushalt auf 75 Millionen gedeckelt ist. Genau deshalb, sagt meine Mutter, kann der Haushalt genehmigt werden. Sommerparlament beschließt Haushaltsloch im Sommerloch, sagt mein Vater, das hat was. Ein Erbe, sag ich, dass so viel Kohle kostet, würde jeder normale Mensch ausschlagen. Ein Welterbe ist eben kein normales Erbe, sagt meine Mutter. Trotzdem, sag ich, es würde nix an der Erbmasse ändern, wenn das Besucherzentrum ne Nummer kleiner ausfallen würde.
Wie lange, fragt mein Vater, fällt eigentlich das Besucherzentrum im Landesmuseum schon aus? Welches Besucherzentrum, fragt meine Mutter. Er meint das Café, sag ich, ist schon verwunderlich, beste Lage, fast 100.000 Besucher und immer noch geschlossen. Es wird »muse« heißen, sagt meine Mutter, und wird demnächst eröffnet. Demnächst, fragt mein Vater. So stehts auf der Webseite des Landesmuseums, sagt meine Mutter. Ich bin not amused, sag ich, der Eintrag ist vom 10. April.
Demnächst, liest mein Vater, ist ein unbestimmter Zeitbegriff, der sich auf einen Zeitpunkt oder Zeitraum in der nahen Zukunft bezieht, ohne dabei jedoch eine genau feststellbare zeitliche Grenze zu setzen. KI, frag ich. Jura Forum, sagt mein Vater. Super, sag ich, dann wirds demnächst in der Heinrichstraße weniger laut sein und die Tina wird nicht nur langsamer, sondern demnächst auch leiser fahren. Ich fürchte, sagt mein Vater, in naher Zukunft müssen sich die Bürger dafür hartnäckig und nachhaltig einsetzen. Und die Bürgerinnen, sagt meine Mutter.
Was ist demnächst, fragt mein Vater, eigentlich für ne Wortart, ein Adjektiv ja wohl nicht? Ein Adverb, sag ich. Oh je, sagt meine Mutter, den Unterschied hab ich schon in der Schule nicht begriffen. Das hartnäckige und nachhaltige Beharren der IG Heinrichstraße, sag ich, Adjektiv, die Tina-Anwohner beharren nachhaltig und hartnäckig, Adverb. Hätten wir das geklärt, sagt mein Vater, und in naher Zukunft wirds leiser. Genau, sag ich, leiser=Adverb, nahe=Adjektiv.
Dankbarkeit
Frau Hempel auf´m Sofa Die Lifestyle-Kolumne #48
Die letzten vier Wochen im Hause Hempel waren bestimmt von Hilfe suchen und Unterstützung finden – ja, diesmal waren wir es, war ich es, die Hilfe brauchte.
Vielleicht können Sie sich vorstellen, dass Menschen, die meistens für andere da sind, sich etwas schwerer damit tun, auf einmal in der Position zu sein, selbst Hilfe zu benötigen? Ich war sowohl auf geschäftliche Beratung als auch persönliche Begleitung und sogar medizinische Hilfe angewiesen – ja, es war viel los.
Dabei sind stillhalten und andere etwas für mich machen lassen, während ich geduldig warte, nicht meine Stärke. Ich bin sonst die, die führt und begleitet, die Fragen stellt und zuhört, Dinge strukturiert und einordnet. Jetzt war ich gefordert, ins Vertrauen zu gehen, dass andere ihr Geschäft verstehen und das Richtige richtig machen. Andere waren für mich da und dachten über meine Anliegen nach, stellten Fragen und sorgten dafür, dass ich gut begleitet und nicht alleine durch die stürmischen Gewässer manövrieren musste.
Und es gibt gute Nachrichten: Stand heute ist alles gut und glimpflich abgelaufen – alles wurde geklärt, abgeklärt und beseitigt. Ich bekam angemessene Hilfe zum Zeitpunkt, an dem ich sie gebraucht hatte.
Ich bin dafür sehr dankbar, wirklich sehr! Es ist nicht selbstverständlich – auch wenn es der Beruf von anderen Menschen ist, in solchen Situationen da zu sein: mit Bedacht, Freundlichkeit, Geduld und Rat sowie mit konkreter Hilfe und Begleitung für mich und meine Familie! Es ist ein Glücksfall, dass es solche Menschen gibt und wir in diesen wirklich guten Strukturen leben dürfen, in denen wir Hilfe bekommen. Sofort und professionell.
Ich merke, wie mir diese Dankbarkeit guttut und ich die Haltung mag, all das nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern es entsprechend würdigen zu können. Deswegen habe ich mir vorgenommen, noch achtsamer zu sein und häufiger auf das zu schauen, wofür ich dankbar sein kann – auch jenseits von solchen außergewöhnlichen Situationen.
Vielleicht möchten Sie heute einen Moment innehalten und sich fragen: »Wofür bin ich dankbar?«
Schätze wechseln die Besitzer:innen: Kleine Fluchten lädt am 20. September zum Flohmarkt unter freiem Himmel am Ballonplatz ein. Wer sich von gut erhaltener Ausrüstung trennen will, findet hier Bühne und Publikum. Einige Tische stehen bereit, eigene Ständer oder Decken sind willkommen. Wer am Termin verhindert ist, gibt in der Woche davor bis zu drei Teile im Laden ab; das Team verkauft sie nach Möglichkeit und stellt für den Erlös einen Einkaufsgutschein aus. Parallel lockt die Sonderpreisaktion vom 15. bis 27. September mit stark reduzierten Einzelstücken, Vorjahresmodellen und Restgrößen. KU Kleine Fluchten, Magdalenenstraße 3, Darmstadt
Tel.: 0 61 51 / 71 72 89 M
Wein, Wissen, Wilhelminenstraße
Tradition trifft Tasting: 30 Stände, Touren, Geo-Pfad, Konzert in St. Ludwig und verkaufsoffener Sonntag
Wo heute die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe glänzt, reiften einst Reben: Darmstadt war seit dem Mittelalter von Weingärten umgeben. Diese Tradition lebt beim Darmstädter Weinfest auf, das seit über vier Jahrzehnten die Wilhelminenstraße in eine Flaniermeile für Genießer verwandelt. Mehr als 30 Wein- und Foodstände laden zum Probieren ein; Familienbetriebe und Bio-Winzer schenken Bergstraße, Rheingau, Rheinhessen, Pfalz und Nahe aus. Verkostungstouren –geführt oder »auf eigene Faust« – erschließen Rebsorten, Terroirs und Stile. Auch ohne Alkohol prickelt’s: Aurora DeMeehl führt »nüchtern« über das Fest. Dazu Geo-Erlebnispfad und Konzert in St. Ludwig. Am verkaufsoffenen Sonntag öffnet die City zusätzlich! KU
Ein Paradies voller Shirts, Hosen, Kleider, Taschen und Schuhe und allesamt zu einem Bruchteil des ursprünglichen Ladenpreises – das ist kein Traum, sondern der »Darmstädter Super Sale«. Der große Ausverkauf von Darmstadts Szeneläden hat mittlerweile Tradition.
Pünktlich zum verkaufsoffenen Sonntag und dem Weinfest in der Darmstädter Innenstadt wird in den Lagern der Shops Platz für die neue Saison gemacht. Zur Freude der Modefans, denn die können am 7. September ab 13 Uhr nicht nur bekannte Marken shoppen, sondern auch richtige Schnäppchen machen. Der Super Sale wird dieses Jahr nicht in der Centralstation, sondern erstmals im ehemaligen McDonald´s am Bismarckbrunnen stattfinden. First come, first served! JA Darmstädter Super Sale: So., 7. September, 13 bis 18 Uhr
Ex-McDonald´s, Ernst Ludwig Str. 26, Innenstadt Eintritt frei!
Handmade with love Spätsommermarkt für
Family und Friends
Es ist wieder so weit: Der »Markt der schönen Dinge« lädt am 20. September von 11 bis 18 Uhr auf den Darmstädter Friedensplatz ein. Über 50 Aussteller, Künstler und regionale Labels präsentieren handgemachte Produkte aus Kunst, Design, Mode und Wohnen. Für kulinarische Highlights sorgen Foodtrucks wie Gangnam Kitchen, Thildas Eis oder Woodrich, begleitet von stimmungsvoller Musik. Kinder können sich auf einen großen Spiel- und Workshopbereich sowie auf Mister Rubelli mit seinen fantasievollen Luftballonkünsten freuen. Zusätzlich sorgt »Outdoor Training Darmstadt« mit einem sportlichen Programm für Bewegung. Der bunte Markt bietet damit ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie, bei freiem Eintritt.
Weitere Infos: M
JA
Speisekarte online: www.sanremo-darmstadt.de
Analog erleben
Das Filmkornfestival bei Foto Erhardt in Darmstadt
Am 5. und 6. September 2025 wird die Foto Erhardt Bilderwelt in Darmstadt zum Treffpunkt für alle Liebhaber der analogen Fotografie. Beim Filmkornfestival dreht sich zwei Tage lang alles um Film, Papier und Kameras – ganz ohne Pixel. Neben dem An- und Verkauf gebrauchter Kameras erwarten die Besucher kostenlose Fotowalks, exklusive Laborführungen sowie Musik von DJ Andy Randy. Das Festival bietet Einsteiger:innen wie Profis die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Technik zu testen und sich von der entschleunigten Kunst des analogen Fotografierens inspirieren zu lassen. Highlights sind die Fotowalks (Fr., 14:30, Sa., 10:30 & 14:30) und Laborführungen (Fr., 16:00, Sa., 13:00 & 16:00). Für diese Programmpunkte ist eine Online-Anmeldung erforderlich. Das Festival zeigt: Analoge Fotografie ist mehr als Nostalgie – sie fördert den bewussten Blick und bringt dank Herstellern wie Pentax auch moderne Technik ins Spiel. Ein Besuch lohnt sich – für alle, die Fotografie mit Herz und Hand erleben wollen. FM Foto Erhardt Bilderwelt, Rheinstraße 5, 64283 Darmstadt; Tel.: 0 61 51 / 10 14 77 M www.foto-erhardt.de
Gartenkultur erleben
Ideen, Inspiration und Experten-Tipps beim Gartenfest in Langen
»Das Fürstliche Gartenfest« lädt Ende September wieder zu einem besonderen Gartenvergnügen ein. In diesem Jahr steht alles unter dem Motto »Wasser im Garten«. Gezeigt werden Ideen von Naturpools über Teiche bis hin zu kleinen Biotopen. Mehr als 180 Aussteller machen das Schlossgelände zu einem Paradies für Pflanzenfreunde und Hobbygärtner. Sie präsentieren botanische Raritäten, Gartenmöbel, Dekoration und feine Kulinarik. In der Gartenschule geben Experten Tipps, dazu gibt es Live-Musik, Angebote für Kinder und eine Lehrbaustelle, auf der ein Schaugarten mit Teich entsteht. Seit 25 Jahren zählt das Gartenfest zu den bekanntesten Veranstaltungen seiner Art und begeistert Fachpublikum wie Familien gleichermaßen. PH verlost 2 x 2 Tickets. Siehe Seite 46. ES: 15.9.
Fr. 19.- So. 21.9., 10-18 Uhr, Schloss Wolfsgarten, Langen M www.gartenfest.de
Hessischen Hausstiftung, Fotografin ist
Carina Jirsch
Öffnungszeiten Center Management im 2.Obergeschoss MO – FR 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
zählt vom Miteinander: vom schnellen Einkauf zur Mittagspause, onen setzen klare Zeichen; der große Herzbogen als Selfie-Ort macht die Botschaft greifbar: Hier schlägt urbanes Leben zusammen – offen, nahbar, alltagsnah.
Auf dem Dach des Luisencenters summt es: Bienen liefern »Luises Gold« – den Bienen-Honig vom Dach des Luisencenters. Bis zum 30.9. läuft die »Luises Gold«-Einkaufsaktion: Ab einem Einkaufswert von 50,- Euro gibt es ein Glas Bienenhonig gratis – Ausgabe im Center Management im 2. Obergeschoss des Luisencenters nach Vorlage des
Kassenbons eines Shops im Luisencenter, solange der Vorrat reicht; ausgenommen Einkäufe von Galeria. Parallel ist »Luises Gold« zum Aktionspreis von 4,- Euro (statt 5 Euro) in den Shops Fresh Born, Cafe #Point, O2 Shop sowie im Center Management erhältlich.
»Luises Gold«-Bienen-Promotion am verkaufsoffenen Sonntag: Am 7.9. steigt die nächste Aktion nahe des Haupteingangs am Luisenplatz; zwischen 13 und 18 Uhr lässt sich der Bienen-Honig vom Dach des Luisencenters kaufen oder im Rahmen der Einkaufsaktion das Gratisglas Bienenhonig abholen. KU Bienenpromotion: So, 7.9., 13-18 Uhr; Aktion »Luises Gold« bis 30.9. Öffnungszeiten Center Management (2. OG): Mo-Fr 9-18 Uhr M www.luisencenter.de
»64JNK«
Beats im Blut, Darmstadt im Rücken
Jannik Schrader aka »64JNK« ist 27 Jahre jung und Rapper mit einem Herz für Darmstadt. Erste Freestyles mit Freunden führten 2024 über kleinere Soundcloud-EPs zu seiner Spotify-Premiere. Im August erschien seine erste EP »643« – sample-lastig, smooth und verträumt. Seine Texte greifen Themen wie Alltag und Gesellschaft auf, während er sich musikalisch frei zwischen Boombap, Trap, Drill und Conscious bewegt. Immer authentisch und mit klarer Haltung. Nach ersten Live-Auftritten folgen weitere Gigs, unter anderem die »Lincoln Wall Jam« am 6. September. Am 12.9. kommt die nächste
Äppelwoi trifft Heavy Metal
Darmstädter Künstler-Duo auf dem W:O:A
Trinken Heavy-Metal-Fans auch Äppelwoi? Oh, ja! Das erlebten Simone Ruths und Micha Kossowski (»rosamiko«) hautnah. Das Künstlerkollektiv malte für eine außergewöhnliche Charity-Aktion beim Wacken Open Air ein fluoreszierendes Porträt der Band Saltatio Mortis. Das Besondere: rosamiko arbeitet mit Farben, die unter Schwarzlicht leuchten und überraschende Effekte erzeugen. Die Idee entstand beim Odenwälder Unternehmen BEMBEL-WITH-CARE gemeinsam mit Alea, dem Sänger der Band. Das Kunstwerk, von Musikern und Wacken-Gründern signiert, wird auf United Charity versteigert. Der Erlös geht an die Wacken Foundation. Wacken-Gründer Holger Hübner: »Ein starkes Stück für den guten Zweck von zwei großartigen Künstler*nnen.« MN
Weitere Infos: www.unitedcharity.de/Auktionen/Saltatio-Mortis-Gemaelde www.rosamiko.de
LinkedIn like a Pro Workshop Community Edition Vol. 2
Organisiert von CAMAO
Wer im Business sichtbar sein will, kommt an LinkedIn nicht vorbei. Die Plattform ist mehr als eine digitale Visitenkarte: Sie ist Bühne, Netzwerk, Wissensquelle und Türöffner zugleich. Wie lässt sich ihr Potenzial nutzen – für Netzwerkausbau, Expertenpositionierung, Content oder Leadsuche? Die Antwort: die Plattform verstehen – vom Algorithmus über Formate bis zur Profil-Optimierung. Genau hier setzt der LinkedIn like a Pro Workshop – Community Edition an.
Am 16. September 2025 findet in Darmstadt die zweite Auflage statt – organisiert von CAMAO. Ursprünglich für Teams entwickelt, zeigt die Erfahrung: In gemischten Gruppen entfaltet der Workshop denselben Mehrwert. Entscheidend ist nur das Interesse, LinkedIn gezielt zu nutzen.
Die Teilnehmenden erwartet ein kompakter Mix aus Wissen, Praxis und Austausch:
• Einblicke in Algorithmus & Trends
• Tipps für ein starkes Profil
• Strategien für Netzwerken & Reichweite
• Content-Ideen, die passen
• Raum für Fragen & Anwendung
Statt Theorie geht es um Umsetzung: Profile werden live optimiert und Content entsteht vor Ort. Der Rahmen ist klein – max. 15 Plätze. Ein Highlight: Business-Fotoshooting gegen Aufpreis vor Ort für den perfekten ersten Eindruck. FM CAMAO
Europaplatz 5, 64293 Darmstadt
Tel.: 0 61 51 / 60 85 0
Preis für Workshop: 299,- Euro€
M www.camao.one
Anmeldung direkt über LinkedIn (QR-Code scannen) Begrenzte Teilnehmerzahl!
1975: Der »Dritte-Welt-Laden« eröffnet in der Elisabethenstraße. Fairer Handel, politisches Engagement und globale Solidarität – seit 50 Jahren steht der Weltladen Darmstadt für eine gerechtere Welt. Das soll gefeiert werden.
Die Highlights: eine inspirierende Laudatio, ein spannendes Podium, eine Ausstellung, einen Rückblick auf bewegte Jahrzehnte – und der Ausblick in eine faire Zukunft. Mit dabei: Live-Musik von Cormali, leckeres Essen & Trinken, eine Tombola, viele alte und neue Bekannte, nette Gespräche und beste Stimmung. 50 Jahre Engagement für eine bessere Welt! Eintritt frei.
Kulturzentrum Bessunger Knabenschule
Freitag, 19. September, 17 Uhr
M www.weltladen-darmstadt.de
PH
Erlebnis Landmarkt am Jagdschloss
Genuss, Handwerk und Kurzführungen in historischer Kulisse
Zwischen Lindenallee und Schlossgraben kehrt Ende September quirliges Marktleben nach Kranichstein zurück. Der 4. Erlebnis Landmarkt versammelt regionale Spezialitäten, Naturprodukte und kunstvolles Handwerk; dazu duftet es nach frischem Brot, Kräutern und Hofkäse. Für Bewegung sorgen Reitmöglichkeiten und Begegnungen mit großen wie kleinen Tieren, während ein muskelbetriebenes Karussell nostalgisch seine Runden dreht. Das MUSEUM Jagdschloss Kranichstein lädt zu Kurzführungen und Einblicken in die Schau »Wenn der Hirsch Rot sieht – Die Jäger und ihr Grün«: Wie Wildtiere Farben wahrnehmen, welche Rolle Photosynthese spielt und was das eigene Sehen formt. Preis: 8 Euro, Kinder frei. Parkplätze frei. Tickets sind auch online erhältlich.
PH 27. und 28.9., 11-18 Uhr
Jagdschloss Kranichstein
M www.jagdschloss.kranichstein.de
Vorglühen 2.0
Pregame holt den besten Part vom Partyabend nach Darmstadt
Day drinking is underrated! Das dachten sich auch Jean Schöffel, Nicolas Jacobi und Joshua Obeng-Manu, die sich bereits seit der Schulzeit kennen. Schon als Teenager haben die drei Buddies Partys organisiert. Mit »Pregame« starten sie seit diesem Jahr eine neue Eventreihe in Darmstadt, die das Vorglühen selbst feiert. Ein Konzept, das den mangelnden Partyoptionen in der Region entgegenwirkt und Feierlustige magisch anzieht. Am Nachmittag geht’s los: Zusammenkommen, anstoßen und mit guter Musik easy ins Wochenende kommen – mit House, Hip-Hop, R’n’B und Afrobeats. Die cherry on top: Gast-DJs und ein Open-Deck-Format für Newcomer. Am 20. September steigt die
Das geht unter die Haut
Tattoo-Aktion »TwinWin« verbindet Kunst mit Stammzellspende
»TwinWin« ist eine Charity-Aktion, die auf das Thema Stammzellspende aufmerksam machen soll. Initiiert von Jers, einem deutschen Tätowierer und Influencer. Teilnehmende können sich kostenlos ein Tattoo stechen lassen – unabhängig vom Spenderstatus. Das Tattoo-Motiv soll zum Ausdruck bringen, dass man seinem genetischen Zwilling mehr Zeit schenkt. Dafür wurden das Sternzeichen »Zwilling« und ein DNA-Strang so kombiniert, dass es eine Sanduhr ergibt. Die Aktion startet am 20. September, dem Weltkindertag und zugleich dem bundesweiten Dankestag für Stammzellspender. In Darmstadt ist Viala Tattoo mit dabei. Die Spendenerlöse der Aktion kommen drei Organisationen zugute: DKMS, MPS Deutschland und Stammzell Helden e.V.. PH Viala Tattoo & Piercing, Permanent Make-up Darmstadt 1994 Kirchstraße 16, Darmstadt; Mo-Sa: 12-19 Uhr M www.vialatattoo.de
Josephine
Adler
Joshua, Nico, Jean (v. l. n. r.)
Gesund leben? Fang klein an.
FRIZZ Tipp: »Nutrition« von Christiane Dölz #2
Der neue DKV-Report zeigt: Nur 17 % der Deutschen leben wirklich gesund. Wir wissen viel – aber setzen wenig um. Warum? Weil Alltag, Stress und Anspruchsdenken uns ausbremsen. Dabei hilft oft nicht der große Plan, sondern der kleine Schritt. Mein Tipp: Meal-Prep statt Alltagsstress. Wer zwei Basics vorbereitet – z. B. Linsensalat & Ofengemüse – hat sofort gesunde Optionen im Kühlschrank. Auch kleine Rituale wirken: ein Glas Wasser vor dem Kaffee, 10 Minuten Sonnenlicht am Morgen, Nüsse statt Kekse auf dem Schreibtisch. Gesundheit beginnt nicht perfekt – sondern praktisch. Jede Mikro-Entscheidung zählt. Fang heute an – Dein Körper wird’s Dir danken. Und wer mag, verändert Woche um Woche ein bisschen mehr. FM
M
sinn« oder »Ich rieche etwas, aber kann es nicht benennen«. Aber alles keine Rocket Science! Egal, ob Wein, Sekt, Gin oder Whisky - bevor die
ren am Glas? Dann schnuppern: Nach was riecht es? Erinnert es euch an etwas? Macht die Augen zu, dann seid ihr fokussierter. Nun fühlen – auch ein Getränk kann man fühlen. Textur klebrig, ölig, kalt, warm? Und endlich schmecken: huuuiii scharf, prickelnd, mild, fruchtig oder gar rauchig. Endlich tanzen die Aromen auf der Zunge. »Sinne aktiv«
Wenn die US-Notenbank FED ihre Zinsen verändert oder Erwartungen kommuniziert, reagieren die Börsen oft heftiger als auf viele andere Nachrichten. Der Grund: Zinsen bestimmen, wie teuer Kredite sind und wie attraktiv sichere Anlagen im Vergleich zu Aktien wirken. Hebt die FED die Zinsen an, fließt Geld oft aus den Börsen ab, weil sichere Anlagen plötzlich mehr Rendite bieten. Senkt sie die Zinsen, kehrt es zurück, da Aktien dann lohnender erscheinen. Diese Entscheidungen wirken global, denn der US-Dollar ist die Leitwährung. Deshalb bewegen FED-Entscheidungen die Märkte stärker als viele politische oder wirtschaftliche Schocks. Als Anleger sollte man daher FED-Statements immer im Auge behalten. FM M www.inno-invest.de
Sind Ihre Passwörter noch sicher?
FRIZZ-Tipp: »Computer« von Pascal Reinheimer #20
Was glauben Sie, wie lange Cyberkriminelle heute mit handelsüblichen Rechnern brauchen, einen achtstelligen Zahlencode zu erraten? Ganze 15 Minuten! Darüber informiert die neue Passworttabelle des Cybersicherheitsunternehmens Hive Systems. Noch vor wenigen Jahren als sicher geltende Passwörter sind heute in überschaubaren Zeiten zu entschlüsseln, weil immer mehr Rechenleistung zur Verfügung steht. Was tun? Die EDV-Betreuung reinheimer systemloesungen empfiehlt die Nutzung von Passwortmanagern. Diese vergeben automatisch schwer knackbare Passphrasen. In Kombination mit der Multifaktor-Authentifizierung haben Sie damit schon viel für Ihre IT-Sicherheit getan. Hier mehr dazu. FM M www.systemloesungen.de
Kllaus Mai
FRIZZ-Tipp: »Finance« von Stefan Schmitt #6
BENSO wächst - und sucht die Besten
Von Darmstadt über Langen nach Griesheim
W Ein Jahr ist vergangen, seit BENSO zuletzt das Titelbild des FRIZZ-Magazins zierte – und seitdem hat sich viel getan. Die Kampfkunstschule aus DarmstadtArheilgen hat sich zu einer festen Größe im Rhein-Main-Gebiet entwickelt.
Mit innovativen Kurskonzepten für Kinder ab zwei Jahren, Jugendliche und Erwachsene begeistert BENSO inzwischen über 1.300 Mitglieder – und das ist erst der Anfang.
»Unser Ziel ist klar: In den nächsten Jahren wollen wir weiterhin möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, von Kampfkunst zu profitieren«, erklärt Gründer Benjamin Billmann. »Doch dafür brauchen wir vor allem eines – die besten Menschen im Team.«
Nach dem erfolgreichen Start in Langen
Trainingsflächen, modernste Ausstattung und ein Kursplan, der von den beliebten »Hapkido-Fröschen« (ab zwei Jahren) über Kickbox Athletics bis hin zu den »HapkidoAdlern« für Erwachsene reicht.
»Wir wollen in Griesheim nicht einfach nur eine Schule eröffnen – wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich Menschen weiterentwickeln, fit bleiben und gemeinsam wachsen«, so Benjamin.
Der Erfolg von BENSO basiert nicht nur auf starken Kursen, sondern vor allem auf den Menschen, die sie leiten.
»Wir bilden unsere Trainer selbst aus – in einem 15-wöchigen Intensivprogramm mit Praxis im Unterricht und Theorie im Ausbildungszentrum. Wer bei uns einsteigt, hat echte Aufstiegschancen – vom Assistenztrainer bis zum Standortleiter oder sogar Regionalleiter«, erklärt Benjamin. Neben attraktiven Karrierewegen setzt BENSO auf ei ne werteorientierte Unternehmenskultur:
Respekt, Disziplin, Teamgeist und die Bereitschaft, immer besser zu werden.
»Unsere Mitarbeiter sind nicht nur Trainer –sie sind Vorbilder, Mentoren und Motivatoren.«
Aktuell sucht BENSO engagierte Teamplayer, die Lust haben, Teil einer Erfolgsgeschichte zu werden. Ob Quereinsteiger mit Leidenschaft für Sport oder erfahrene Trainer – entscheidend ist die Motivation, Menschen zu bewegen. Gleichzeitig sind die Türen für neue Mitglieder weit offen: Wer Kampfkunst in einer motivierenden, familiären Umgebung erleben will, kann sich jetzt für ein Probetraining anmelden – in Darmstadt, Langen oder auch in Griesheim.
Für Benjamin Billmann ist klar: »Jeder Standort ist ein neues Kapitel – aber auch ein Schritt in Richtung einer großen Vision. Wir wollen zeigen, dass Kampfkunst mehr ist als Sport – sie ist eine Lebensschule.«
TEXT & FOTOS VON BENSO
CHERRY PICKS
Den Herbst begrüßen mit Apfel, Wild und Wein
Süße und herzhafte Genüsse bei den Odenwald-Gasthäusern
W Hallo Herbst! Jetzt genießen wir die letzten schönen Abende in den Biergärten und freuen uns auf die saisonalen Besonderheiten, die die Erntemonate mit ihrer Obst- und Weinlese zu bieten haben.
Ob Boskop, Renette oder Brettacher –jetzt werden sie reif und bereichern unseren
Speiseplan. Im Odenwald gibt es zahlreiche Apfelsorten, die im Herbst von den Gastgeber.innen der Odenwald-Gasthäuser, auf den heimischen Wiesen gesammelt und liebevoll gekeltert werden. So tragen die Mitglieder der Kooperation zur Erhaltung der Streuobstwiesen und der handwerklichen Apfelweinkultur bei.
Aber das vielfältige Obst landet nicht nur in den Apfelweingläsern der Gastgeberinnen und Gastgeber. Als Zutat kombiniert mit herzhaften Wildgerichten wird der Apfel zu einer wahren Gaumenfreude. Die Odenwald-Gasthäuser widmen dem vielfältigen Obst und seinen kulinarischen Begleitern sogar eigene Spezialitätenwochen. Unter dem Motto „Wilder Apfel-Herbst“, dreht sich vom 18. Oktober bis zum 2. November 2025 alles rund um Apfel, Wild und Co.
In fast allen Odenwald-Gasthäusern kann man außerdem heimische Produkte rund um den Apfel erwerben. Vom Apfelsaft, über sortenreine Apfelweine und -brände, bis hin zu Apfelgelee und weiteren Köstlichkeiten ist für jeden etwas dabei.
Ein weiteres kulinarisches Highlight sind die Weine der „Odenwald-Gasthaus-Edition“. Die eigens kreierten und in limitierter Auflage abgefüllten edlen Weine kann man bei allen Kooperationspartnern vor Ort genießen oder mit nach Hause nehmen. Als prickelnder Aperitif eignet sich der ebenfalls aus der Odenwald-Gasthaus-Edition stammende Apfel-Secco.
ANGELA SCHMITT Alle Gasthäuser der Kooperation und weitere Infos: M www.odenwald-gasthaus.de
–
2.11.2025 Wilder Apfel-Herbst Wir verfeinern unsere herzhaften Wildgerichte mit Äpfeln von Odenwälder Streuobstwiesen.
Angela Schmidt
Die Weine der Odenwald-Gasthaus-Edition
„Wilder Apfel-Herbst“. Vom 18. Oktober bis 2. November.
27.09.2025 SAM STAG 10-18 UHR
EI NTRI T T 5€
OR ANGERIE
DARMS TADT
FAIR MARKT TRADE
VON SCHMUCK ÜBER PAPETERIE, KLEIDUNG, TASCHEN UND WOHNACCESSOIRES BIS HIN ZU LEBENSMITTELN
NACHHALTIG SHOPPEN MIT HERZ UND VERSTAND.
MorjiKawa
FRIZZ-Tipp: »Dining« von Nima Ghamari
Das MorjiKawa ist eine tolle Adresse für Freunde asiatischer Küche. Die Inneneinrichtung des Restaurants in der Landwehrstraße (ehemaliges Rössler Eck) ist modern und gemütlich. Angeboten werden traditionelle Sushis sowie eine Asian Fusion-Küche, frisch zubereitet und liebevoll angerichtet. Die Auswahl reicht von Vorspeisen und vietnamesischen Klassikern über Curry- und Grillgerichte bis zu hausgemachten Frühlingsrollen und abwechslungsreichen Sushi-Menüs. Wir haben u.a. Sushi, Edamame, frittierte Garnelen probiert – alles war sehr lecker, von hoher Qualität und reichlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stimmig. Auch der Mittagstisch ist empfehlenswert. Etwas unpraktisch ist, dass nur Barzahlung möglich ist. Auch die Außenbeleuchtung in dem kleinen Biergarten könnte am Abend etwas heller sein. Beim Service zeigte sich an einzelnen Stellen noch etwas Luft nach oben, besonders bei Bestellungen kurz vor Küchenschluss. Insgesamt bietet das MorjiKawa eine leckere asiatische Küche und vielfältige Auswahl.
Wer im Sommer eine Feier plant – ob Geburtstag, Firmenfeier oder eine größere Veranstaltung –, kann sich kulinarisch vom Lahore Palace begleiten lassen. Das indisch-pakistanische Spezialitätenrestaurant bietet ein abwechslungsreiches Catering mit Vorspeisen, Suppen, vegetarischen und veganen Gerichten sowie Spezialitäten mit Huhn, Lamm, Rind oder Fisch. Besonders gefragt sind Curry-Gerichte oder die würzigen Tandoori-Spezialitäten. Auch exotische Desserts gehören zum Angebot. Das Team stellt individuelle Menüs zusammen und unterstützt auf Wunsch mit Geschirr und Personal vor Ort. Inhaber Rafiq Chaudhary berät Interessierte gerne persönlich und sorgt dafür, dass die Feier auch kulinarisch in Erinnerung bleibt. MN Eschollbrücker Straße 5, 64283 Darmstadt
Open-Air-Gastronomie: Biergärten & Terrassen in Darmstadt und Umgebung
RESTAURANT SITTE
DEUTSCH | TRADITIONELL
Im Herzen Darmstadts gelegen, lädt das traditionsreiche Restaurant Sitte zum Genießen unter freiem Himmel ein. Ob herzhafte deutsche Klassiker, saisonale Spezialitäten oder ein kühles hauseigenes Landbier – auf der charmanten Terrasse lässt sich der Sommer in entspannter Atmosphäre erleben. Ganz nach dem Slogan: »Deine Portion Darmstadt. Seit 1877.«
Eine grüne Oase mitten in der Stadt –ideal für entspannte Stunden mit Freunden oder Familie. Unter schattigen Bäumen warten erfrischende Getränke und dazu herzhaftes Essen: vom Elsässer Flammkuchen über Kochkäs-Schnitzel bis zur Bratwurst frisch vom Grill. Auch vegetarische und vegane Optionen sind dabei. Für Kinder gibt’s einen Spielplatz, abends sorgen Lichterketten für eine magische Atmosphäre.
Dieburger Str. 97, 64287 Darmstadt Instagram: biergarten_darmstadt www.biergarten-darmstadt.com
RISTORANTE HAMMERMÜHLE
ITALIENISCH | AUTHENTISCH
Im malerischen Ober-Ramstadt lädt das Ristorante Hammermühle zu unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen ein. Die idyllische Hammergasse besuchen und die Spezialitäten genießen: die luftige Pinsa und frisch zubereitete Pasta. In die Woche kann man mit einer leckeren Pizza von 30 cm Durchmesser starten, denn Montag ist ab sofort Pizzatag. Passend dazu gibt es eine große Auswahl an Getränken. Hammergasse 9, 64372 Ober-Ramstadt Fr-Di 11:30-14+17:30; Do 17:30, Mi Ruhetag Tel.: 0 61 54 / 638 333 7
LA LUCHA
PERUANISCH | RESTAURANT | BAR Ein Stück Peru in Darmstadt! Im La Lucha gibt es Sandwiches, Burger, Burritos und südamerikanische Spezialitäten – vieles vegan, vegetarisch und auch glutenfreie Speisen sind dabei. Mittagstisch, Sonntagsbrunch und Events runden das Angebot ab. Die Gerichte werden liebevoll und frisch zubereitet, verwendet werden bevorzugt regionale und saisonale Produkte. Im schön gestalteten Außenbereich lässt sich angenehm eine Auszeit vom Alltag nehmen.
Schleiermacherstr. 10–12, Darmstadt Tel.: 0 61 51 / 35 940 77 Mo-Do 11-23, Fr 11-1, Sa 10-1, So 10-23 www.lalucha.de
VILLA TRAUTHEIM CAFÉ | RESTAURANT
In schönem Ambiente erwartet Sie Achim Brieger und sein Team mit einem reichhaltigen Angebot guter Hausmannskost. Das Fleisch kommt von Peter Arras, einer kleinen Schlachterei aus Reichelsheim. Außerdem gibt es tolle selbstgebackene Torten und Kuchen. Immer etwas Besonderes! Im Sommer lädt die schöne Gartenterrasse zum Verweilen ein.
Am Trautheim 1, Mühltal-Trautheim
Tel.: 0 61 51 / 159 1566
Mo+Mi 12-22; Di Ruhetag; Do+Fr 12-24 Sa 15-24; So 12-21. Durchg. warme Küche www.villa-trautheim.de
Reise reportage 31.10.-2.11. 25
abenteuer festival Weitsicht-darmstadt.de
Kultursommer Südhessen 2025
W Im September öffnet sich der Kultursommer Südhessen noch einmal auf besondere Weise: Am Wochenende der Tage der offenen Ateliers (27./28.09.) laden Künstlerinnen und Künstler aus allen beteiligten Landkreisen und der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein, ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien zu besuchen.
Vom Odenwald über Landkreis Darmstadt-Dieburg bis zum Kreis Offenbach, von Groß-Gerau bis an die Bergstraße gibt es die Gelegenheit, Maler:innen, Bildhauer:innen, Fotograf:innen, Keramiker:innen und viele weitere Kreative direkt in ihrem Arbeitsumfeld kennenzulernen.
Wer schon immer einen Blick hinter die Kulissen werfen wollte, ist hier genau richtig: Neben fertigen Werken zeigen viele Kunstschaffende auch Arbeitsprozesse, geben Einblicke in Techniken oder laden zum Gespräch bei einem Glas Wein oder Kaffee und Kuchen ein. Das Spektrum reicht von klassischer Malerei über Druckgrafik und Fotografie bis hin zu zeitgenössischen Installationen oder Objektkunst.
Besonders spannend: Jedes der fast 80 Ateliers ist so individuell wie die Menschen, die
dort arbeiten – von kleinen Scheunenateliers im ländlichen Raum bis hin zu modernen Werkstätten in städtischen Quartieren. Ob spontane Entdeckung oder gezielte Tour: Die Karte der teilnehmenden Ateliers im Veranstaltungskalender des Kultursommers erleichtert den Überblick und lädt zu einer inspirierenden Reise durch Südhessen ein.
Im letzten Kultursommer-Sommermonat locken noch einmal besondere Höhepunkte wie die 17. Dieburger Orgelmeile am 13.09., die vier Kirchen mit hochkarätigen Konzerten verzaubert. Vom 05.–07.09. feiert der Kleinkunstsommer in Neu-Isenburg seine fünfte Edition in der Villa am See – diesmal unter dem Motto »Cosi fan tutte«, mit italienischem Flair, Opernarien und Picknickkonzerten. Darüber hinaus laden die Orgelwochen in St. Ludwig Darmstadt mit ihrem außergewöhnlichen Programm den ganzen Monat über zu besonderen musikalischen Momenten ein.
Für Theaterfreunde und Kleinkunstliebhaber bietet der September gleich eine Reihe besonderer Produktionen: Das Theaterteam Spiellust e.V. bringt mit »Breite Schmurchel« (zwischen dem 06. und 14.09.) und »Frankenstein oder Sind wir nicht alle ein bisschen
Prometheus?« gleich zwei Inszenierungen auf die Michelstädter Bühne.
Kabarett und Comedy sorgen ebenfalls für Abwechslung: ob in Büttelborn (Happy Konfetti, 12.09.), Zwingenberg (Kabbaratz, 21.09.), Rödermark (UNDSINN, 26.09.), Lorsch (Jess Jochimsen, 27.09.) oder Heppenheim (Kai Podacks Dissen Impossible, 27.09.), hier wird gelacht, gespottet und pointiert kommentiert. Ein weiterer Höhepunkt ist der Hessenslam 2025 in Ginsheim-Gustavsburg, bei dem am 13.09. das U20-Finale und am 27.09. das Team-Finale stattfinden.
Auch die Nacht der offenen Museen am 27.09. verspricht ein Erlebnis der besonderen Art: Museen in Südhessen öffnen ihre Türen mit spannenden Programmen und nostalgischen Oldtimer-Bus-Touren durch die Region. Der Kultursommer Südhessen zeigt damit erneut, wie vielfältig die regionale Kulturszene ist – und wie nah und persönlich Kultur erlebbar wird.zunehmen und den Sommer gemeinsam mit anderen zu feiern – kulturvoll, nachhaltig und mit viel Herz. LM Kultursommer Südhessen e. V.
Das vollständige Programm und die Übersichtskarte zu den »Tagen der offenen Ateliers« unter:
M www.kultursommer-suedhessen.de
Tage der offenen Ateliers & September-Highlights
präsentiert!
Bach meets Elektro
Theaterteam Spiellust e.V. - Frankenstein
Kai Podack
Swinging Angels
Zwei Nachmittage, zwei Locations, ein Ziel: Menschen zusammenbringen, Talente zeigen und Vielfalt feiern. Am 13. September, 17 Uhr verwandelt sich der Nachbarschaftsgarten im Prinz-Emil-Garten in eine Bühne: Mit dabei sind Strings Factory (von Barock bis Rock), das HipHop-Team Unfamiliar und Singer-Songwriterin Reni. Dazu Foodtruck und kühle Drinks. Am 20. September, 17 Uhr öffnet die Erich-Kästner-Schule in Kranichstein ihre Türen – mit Rundgängen, Leckereien und einem bunten Programm von Schülern, Sportakrobatik der SG Arheilgen, Weltmusik vom Soundkitchen-Orkesta und Fluid Cypher mit Battle-Dance. Initiiert wird das Projekt von Kai Schuber-Seel (Theater für Alle), unterstützt von vielen Partnern vor Ort. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Ghislanzoni / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / ab 14 Jahren
Das Programm des Literaturhauses Darmstadt (ab 7.10.)
Dieser Herbst schreit danach, sich ein Lesezeichen in den Freizeitkalender zu machen. Das Literaturhaus Darmstadt hat für die Saison 2025 wieder ein buntes Herbstprogramm zusammengestellt, ganz im Zeichen zeitloser Werke und von Jubiläen literarischer Ikonen. Im Fokus stehen diesmal die Klassiker der Weltliteratur – Rilke, Austen, Mann, Boccaccio, Kaléko und Tolstoi. Den Auftakt übernimmt Michael Maar (Foto) mit seinem neuen Buch über die Geheimnisse literarischer Meisterwerke. Die vor 50-Jahren verstorbene Mascha Kaléko erhält eine ehrenvolle Würdigung, während Meike Rötzer und Andreas Skouras Tolstois Roman Anna Karenina zum Leben erwecken, begleitet von Klaviermusik. Ein Event, bei dem alle ganz Ohr sind.
NP Literaturhaus Darmstadt
Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt M www.iteraturhaus-darmstadt.de
Schauspiel von Eugene O‘Neill / ab 14 Jahren
IMMO UMMINGER
Möchten Sie Ihre Immobilie professionell verkaufen / vermieten?
Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Erfolgreiche Immobilienvermittlung seit 51 Jahren.
www.facebook.com/jgdarmstadt @jgdarmstadt Weitere Veranstaltungen und Preis-Infos: jg-darmstadt.de/kulturwochen
magazin.kultur&kunst
Serie, Rhythmus, Überraschung
Herbstsalon im Atelierhaus Darmstadt
Der Herbstsalon widmet sich einem ural ten und zugleich aktuellen Thema: der Serie. Während ein Einzelbild einen Moment fest hält, eröffnet die Serie einen Raum mit Wie derholung, Variation und Rhythmus. Von den Höhlen von Lascaux über Monets Lichtstudien bis zu Warhols ikonischen Motiven begleitet die Serie die Kunstgeschichte. Heute erforscht sie Wahrnehmung, macht kulturelle Muster sichtbar und bietet Raum für Experimente. Die Künstler:innen: Johanna Krimmel, Vera Fles-Schönegge, Sigi Awizio, Brigitte Satori Constantinescu, Gisa Hillesheimer, Bernhard & Meyer, NEDE (Peter Debusi), Georg Schra beck, Gundel Hädeler, Rainer Lind, Richard Byrdy zeigen, wie Wiederholung Bewegung und Resonanz schafft.
Eröffnung: Fr., 12.9., 19 Uhr; 13.-28. September Atelierhaus Darmstadt, Riedeselstraße 15, Darmstadt M www.atelierhausdarmstadt.de
NEDE (Peter Debusi): Aus der Serie«Die Sichtbarmachung des Unanständigen… Eine künstlerische Spiegelung des Konsumierens und Wegwerfens.«
Wäldern eine Stimme geben
Global Nomadic Art Project rund um Darmstadt
Flüchtige Kunst, die in Fotos und Filmen für die Nachwelt erhalten bleibt – das ist die Idee des Kunstevents Global Nomadic Art Project (GNAP). In Südhessen wird es zum 4. Mal von Kuratorin Ute Ritschel verwirklicht: »Wir wollen Wälder, Naturstandorte und Landschaften eine Stimme geben.« Künstler:innen aus zehn Ländern schwärmen aus, um sich von der Natur und Landschaft im Großraum Darmstadt zum Thema »Democratic Forest – Democratic Landscape« inspirieren zu lassen. Sie besuchen u.a. den Internationalen Waldkunstpfad, das Felsenmeer, die UNESCO Welterbe Mathildenhöhe und den Kühkopf. Die Ergebnisse der Workshops sind vom 27.9. bis 19.10. im Internationalen Waldkunstzentrum (IWZ) in einer Plakatausstellung zu sehen. MN 27. September um 15 Uhr (Vernissage) bis 19. Oktober Internationales Waldkunstzentrum (IWZ), Ludwigshöhstraße 137, Darmstadt, Eintritt frei M www.gnap.info
Neue Spielzeit startet kehren
zurück
Das Staatstheater Darmstadt bringt Publikumslieblinge wieder auf die Bühne. Neue Spielzeit, neue Chancen: Karten gibt es für »Don Giovanni«, »Don Quichotte« und »Aschenputtel” im Musiktheater und »Interstellar« und »Stolz und Vorurteil« im Schauspiel.
Der Publikumserfolg »Don Giovanni« ist ab dem 6. September wieder auf der Bühne des Großen Hauses zu erleben. Die faszinierende und zugleich abschreckende Figur des Verführers »entfaltet in der Ins-
MAIN
zenierung von Karsten Wiegand eine die Gedanken anregende Wirkung«, schreibt die FAZ.
In der von der Volksoper Wien übernommenen entzückenden Produktion »Aschenputtel« (Foto) (»La Cenerentola«) von Gioachino Rossini glänzt die Mezzosopranistin Lena Sutor-Wernich in der Titelrolle der Cenerentola. Sie ist ihr wie auf den Leib geschnitten.
Mit »Don Quichotte« – einer gefeierten Produktion der Bregenzer Festspiele –zeigt Regisseurin Mariame Clément die verschiedenen Facetten des verträumten Narren, der gegen Windmühlen für Helden tum und Männlichkeit kämpft. Doch kann er den eigenen und den An sprüchen der Gesellschaft gerecht werden und seine Dulcinea gewinnen? Und gibt es heute noch eine Gesellschaft, in der Frauen erobert werden wollen?
Das Weltraumabenteuer »Interstellar« im Schauspiel begeistert vor allem durch visuelle Effekte, die live auf der Bühne erzeugt werden. Klaus Gehre mixt Medien und Methoden: Spielzeu graumschiffe schweben durch Wattewolken, Playmobil-Astro nauten erkunden einen Eisplaneten. Ein Bühnenspektakel, das Illusionen in guter alter Hollywood-Manier im Kleinen auf die Bühne bringt ...
Warum fasziniert Jane Austens Kultroman »Stolz und Vorurteil« uns auch heute noch? Die moderne, frische Fassung verbindet eine kluge Gesellschaftsanalyse mit der Gegenwart. Angereichert wird das Stück durch historisches Quellenmaterial, das die Auswirkungen von Austens Zeit bis ins Heute verfolgt. Dabei stellt sich die Frage, welche Art von Liebe unsere Zeit braucht.
Tickets gibt´s auch bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt M www.staatstheater-darmstadt.de
Übersicht der Ateliers unter www.kultursommer-suedhessen.de
facebook.com/ kultursommersuedhesseneV instagram.com/ k ultursommersuedhessen
Der Spezialist für Polsterhandwerk
Schöne Möbel- und Dekostoffe. Lassen Sie sich beraten!
Bessunger Str. 33-35 • Darmstadt • 06151 / 63573
www.raumausstattung-wallner.de
empfiehlt!
Buch des Monats September 2025
Will und Roswitha Quadflieg: »Ich will lieber schweigen« Das Tagebuch eines Schauspielers aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter.
Begründung der Jury: Es ist die beliebteste, natur-, umstände- und schuldgemäß nie mit einer wahren Antwort rechnende Gesellschaftsfamilienfrage der sogenannten Achtundsechziger gewesen: Papa, was hast du im Krieg gemacht? Die Buchkünstlerin, Typographin, Schriftstellerin und Dramatikerin Roswitha Quadflieg, Jahrgang 1949, im Jahr 1968 gerade mal erwachsen geworden, Tochter eines der berühmtesten Jungschauspielers der Nazi- und eines der erlesenst tönenden Rezitatoren und mimischen Wohllaut-Virtuosen der Nachkriegstheaterzeit (Faust bei Gründgens, Hamburg, 1957!), hat sich diese Frage nie gestellt. Bis sie im Nachlass ihrer Mutter ein Tagebuch Will Quadfliegs fand, über 103 Tage vom Frühjahr 1945 bis in den Oktober 1946 hinein verfasst. Worin sie die Antworten des Hochberühmten auf ihre nie gestellte Fragen fand. Die sie nun nachholt. Nicht anklagend. Nicht verurteilend. Nicht besserwisserisch von der Nachgeborenenwarte herab. Aber auch nicht ausweichend. Nichts entschuldigend. Nichts salvierend. Sondern: einfach nur staunend. Darüber, wie jemand sich, während um ihn herum die Welt apokalyptisch explodiert, an allem vorbeischlängelt. Und ungerührt, unbeeindruckt von Greueln, Tod, Bomben, Leichen, Massakern und Völkermorden nur selbstgefällig um sich selbst dreht. Jede Flasche Wein, jedes weiche Bett, jede weibliche Zuwendung dankbar notiert, die er in Offizierkasinos als Zusatzgratifikation erhält, wenn er vor Wehrmachtsresten im Auftrag des bald nicht mehr existierenden Reichspropagandaministeriums Goethe, Kleist, Schiller und Hölderlin rezitiert. Aber von allem anderen »lieber schweigen will«. Und als frohgemuter, allen bösen Umständen überlegener »Kultur-Deutscher« die Fülle des Wohllauts über die untergehende Welt breitet. Mit »Goethe als Scheuklappen«, wie seine Tochter feststellt. Ein hochambitionierter Teflon-Deutscher, an dem abperlt, was sich abspielt – Hauptsache, er spielt weiter. Zum Staunen. Zum Erschrecken. Dieses Buch ist in seiner feinen, schonungslosen Nüchternheit und bewussten Nicht-Verurteilung eine grandiose Ausgrabung über Generationen hinweg. Man hat es zwar geahnt. Versteht es aber jetzt besser. GERHARD STADELMAIER (JURY BUCH DES MONATS) Kanon Verlag, Berlin, geb., 296 S.
ISBN 978-3-98568-171-6
26,- €
»numa«
Laurin Emmerich gewinnt den Merck-Preis für Design 2025
W Erst im Juli wurde der ehemalige FRIZZmag-Praktikant
Laurin Emmerich für seine Diplomarbeit »numa« im Studiengang Industriedesign mit dem Merck-Preis 2025 ausgezeichnet. Das an ein modisches Accessoire erinnernde innovative Produkt, das Laurin speziell für Autist:innen mit starker Alexithymie entwickelt hat, überzeugte jedoch nicht nur die Merck-Jury, sondern auch die »Hessen Design Competition«, ein Nachwuchs-Wettbewerb für hessische Designtalente, den er Ende August gewann. Und auch FRIZZmag ist schwer begeistert, weshalb wir Laurin unbedingt auf einen Kaffeeklatsch treffen wollten.
Wie kann »numa« Autist:innen helfen?
Laurins Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen im Autismus-Spektrum bei der Emotionsregulation unterstützt werden können – insbesondere dann, wenn Alexithymie den Zugang zu den eigenen Emotionen vollständig blockiert. Um dieses Phänomen besser verstehen zu können und seine Arbeit wissenschaftlich zu validieren, hat sich Laurin intensiv mit der Autismus-Forscherin Michaela Hartl-Sommerauer aus Wien ausgetauscht.
Alexithymie bedeutet wörtlich »keine Worte für Gefühle« und beschreibt die Schwierigkeit, eigene Emotionen wahrzunehmen oder zu benennen – eine Symptomatik, die im Autismus-Spektrum häufig vorkommt. Die Betroffenen mit hohem Betreuungsbedarf und ohne Sprache haben zusätzlich oftmals kaum Zugang zu ihren Gefühlen – in ausgeprägten Fällen sogar gar keinen. Und, genau hier setzt »numa« an: Der modisch gestaltete Design-Hingucker ist ein tragbares Hilfsmittel, bestehend aus diskreten In-Ear-EEG-Kopfhörern (»NextSense Smartbuds«) und einem haptischen Emotionsübersetzer. EEG-Signale werden in Echtzeit ausgewertet, emotionale Zustände klassifiziert und körperlich erfahrbar gemacht. Kritische Überlastungen können so frühzeitig erkannt und präventiv abgefedert werden. Während der Übersetzer erlebnisanalog und niedrigschwellig gestaltet ist, erhalten begleitende sowie betreuende Personen über eine separate App Einblick in die Live- und Verlaufsdaten. Die cherry on top: »numa« wirkt nicht stigmatisierend. Die Kopfhörer sehen aus wie herkömmliche Modelle und können unauffällig getragen werden. So funktioniert »numa«
Die technische Basis bilden die »NextSense Smartbuds« – kleine In-Ear-Kopfhörer, die über Elektroden im Ohr Gehirnwellen (EEG-
Signale) messen können. Mithilfe von maschinellem Lernen werden diese Daten in grobe emotionale Zustände übersetzt, also etwa positiv, negativ oder angespannt.
Die Ergebnisse zeigt »numa« über ein farbcodiertes System nach dem Ampelprinzip in Abstufungen an:
• Grün steht für eine positive Stimmung
• Gelb signalisiert erhöhte Anspannung
• Rot warnt vor einem negativen Zustand
Dieses Feedback wird über eine LED-Anzeige des haptischen Emotionsübersetzers sichtbar, die sowohl offen getragen als auch in der Hosentasche verborgen bleiben kann. Nutzer können dabei zwischen Vibration, Ton oder Licht wählen, während Betreuer über eine separate App informiert werden und bei Bedarf beruhigende Maßnahmen einleiten können.
Wie geht’s weiter mit »numa«?
»Die größte Herausforderung liegt bisher darin, aus dem Konzept einen funktionierenden Prototyp zu entwickeln, Feldtests durchzuführen und Partner:innen aus Forschung und Wissenschaft hinzuzuziehen. Auch Investoren werden nötig sein, da die Finanzierung nicht alleine zu stemmen ist«, verrät Laurin. Aber dafür müsste erst einmal ein Business-Netzwerk, ein großes Team im Hintergrund aufgebaut werden. Das bisherige Feedback ist jedoch sehr positiv.
Nach seiner Präsentation bekam Laurin direkt Rückmeldung von einer Autistin, die erzählte, dass sie in Stressmomenten kaum Zugang zu ihren Gefühlen habe – und dass ein System wie »numa« in solchen Situationen für sie eine echte Hilfe wäre. Solches Feedback zeigt, dass die Idee nicht nur Jurys überzeugt, sondern auch unmittelbar bei Betroffenen ankommt. Während Laurin beruflich zunächst als Junior-Partner bei »daniels & erdwiens« einsteigt, verfolgt er parallel weiter das Ziel, »numa« zur Marktreife zu bringen.
Eins aber ist klar: »numa« hat großes Potenzial, Menschen mit Autismus und starker Alexithymie ein Stück Selbstbestimmung zurückzugeben und gleichzeitig Betreuer:innen im Alltag zu entlasten. FRIZZmag drückt Laurin alle Daumen, dass »numa« schon bald auf dem Markt erhältlich sein wird!
NP
Weitere Infos: M www.emmerichdesign.com
Das Schulstraßenfest gehört zur Familie!
Seit über 26 Jahren schließen sich die Geschäfte der Schulstraße zusammen und laden zum Flanieren, Entdecken und Genießen ein.
W Vom Kosmetikstudio über Fahrradladen, Skate- und Snowboardshop, Bars und Cafés bis hin zu Fashionstores und einem erst Anfang August eröffneten Frozen-Yogurt-Laden, die Schulstraße lebt von abwechslungsreichen Geschäftskonzepten.
Hier treffen Generationen aufeinander, die der grünen Einkaufsmeile ihren bunten Mix verleihen. Ein paar Adressen existieren bereits seit Jahrzehnten in der beliebten Shoppingstraße. So könnte man behaupten, dass die »Kunsthandlung Langheinz« zum festen In-
RAILSLIDE
»Ich möchte das Shopping-Erlebnis des lokalen Einzelhandels wahren. Mir liegt die persönliche Ebene und der soziale Kontakt sehr am Herzen!« NIK LÖFFERT
Nik Löffert hat den Snowboard-, Skate-, und Fashionshop vor knapp zwei Jahren übernommen, nachdem er 12 Jahre dort angestellt war, zuletzt als Geschäftsleiter. In all diesen Jahren hat er viel Bewegung in der Schulstraße erlebt. Neue Geschäfte kommen und gehen. Um der Fluktuation zukünftig entgegenzuwirken, müsse die Schulstraße wieder mehr durch Aktionen und Events belebt werden. Auch das Miteinander unter den Geschäftsinhaber:innen müsse mehr gefördert und die Nachbarschaft gestärkt werden, anstelle sich als Konkurrenz zu definieren. Nik ist es demnach wichtig, die Tradition der Vielfalt des »RAILSLIDE« zu wahren und gleichzeitig Akzente für eine moderne, gemeinschaftliche Ausrichtung setzen. Er möchte den Leuten zeigen, dass Einzelhandel nicht nur Konsum ist, sondern Erlebnisse auf persönlicher Ebene mit sozialem Austausch schafft.
Sein Laden ist wie eine Art Wohnzimmer, in dem sich seine Kund:innen treffen, um Spaß zu haben. Und dieser Community-Gedanke motiviert den Einzelhändler, in Zu-
ventar der Schulstraße gehört. Schließlich ist das Geschäft schon seit fast 100 Jahren an diesem Standort. Aber auch »Tröndle Design« und die »Antik Galerie« sind hier schon lange beheimatet. FRIZZmag hat mit ein paar Ladenbesitzenden gesprochen, um herauszufinden, was den Zauber der Schulstraße ausmacht und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Was ist neu dazu gekommen? Was ist gleich geblieben? Wohin kann die Reise noch gehen? Und, was haben einzelne Inhaber:innen dieses Jahr für das Schulstraßenfest am 6. September geplant? Die Gesichter hinter den Geschäften verraten es uns.
kunft noch mehr Events zu planen. Schließlich kam auf vergangenen, gut besuchten »RAILSLIDE«-Veranstaltungen wie beispielsweise das »SBB CENTRAL« Merch-Release, das 15-jährige »Chrome«-Jubiläum und das Schaufenster-Debüt von »Darmstadt Speakers« immer beste Stimmung auf. Für das diesjährige Schulstraßenfest hat er natürlich auch wieder ein Programm geplant: Neben Sales Specials wird der Foodtruck »Vegan Miltenberg« mit Grillgut und Eis für gute Laune sorgen. Der komplette Erlös wird an den Odenwälder Lebenshof »Kuhmunity« gespendet. »Kuhle Sache!«, sagt FRIZZmag.
NUMERO 5
»Wir setzen weiterhin auf weniger, dafür hochwertige Sachen, um den Fast-Fashion-Trend zu umgehen«. ANNALISA CALVISI
Die Schulstraße erhielt aber auch mit der Übernahme des »Soulid«, das heute »Numero 5« heißt, einen kleinen neuen Anstrich: Nach rund 12 Jahren überließ Alexander Clauss im August 2024 seiner ehemaligen Fashion-Beraterin Annalisa Calvisi den Laden in der Schulstraße sowie einen Großteil der fair produzierten Mode und Accessoires. Aber nicht nur die Geschäftsführung wechselte, sondern auch das Naming sowie der Shop selbst er-
hielten ein Design-Refresh. Gleich geblieben ist hingegen das nachhaltige Store-Konzept. Für das Schulstraßenfest hat die gelernte Schneiderin die Kölner Designerin Christiane Strobel eingeladen, um die neue Kollektion live zu präsentieren.
MAMACITA
eine familiäre Stimmung. Alle haben immer gute Laune und im Sommer kommt richtig Urlaubsfeeling auf.« MICHAELA NIEMCZYK
Wie magisch anziehend die Schulstraße auf Unternehmer:innen wirkt, zeigt sich am Umzug des »Mamacita«. Rund 23 Jahre führte Michaela Niemczyk ihren Fashionstore neben dem Hochland Kaffee in der Luisenstraße, bevor sie Ende Mai in der Schulstraße wieder eröffnete. Auch, wenn es Michaela ein wenig schwer fiel, nach all den Jahren ihr Geschäft in der Innenstadt aufzugeben, freut sie sich über den Zauber der grünen Einkaufsmeile. Und den sollte man sich nicht am diesjährigen Schulstraßenfest bei Michaela vor Ort entgehen lassen. Das »Mamacita« hat eine kleine Party mit DJ und leckeren Drinks geplant. Vielleicht wird es sogar eine Modenschau geben. FRIZZmag ist gespannt.
VON NADINE PUSTELNIK | FOTOS: ADRIAN NOLTEMEIER, JOSEPHINE ADLER
»Hier ist es total schön! Hier kannst du einfach draußen sitzen und es herrscht eher
ZUPREME
CAFÉ
»Wir wollen hier einen kleinen Hotspot schaffen – in erster Linie für cooles Eis, aber auch für tollen Kaffee und besondere Getränke wie zum Beispiel Matcha-Latte – das kommt alles sehr gut an.« RACHID ZIANI
Der Frozen-Yogurt-Shop, der erst kürzlich im August gegenüber vom »Beat Corner« eröffnet hat, bringt frischen Wind in die Schulstraße. Der Fokus des Ladenkonzepts liegt auf Joghurt und besonderen Kreationen wie Matcha- oder Mango-Eis und veganen Varianten. Das Ziel von Inhaber Rachid Ziani ist es, einen place to be für Jugendliche, aber auch für ältere Menschen zu schaffen. Alle sollen sich willkommen und freundlich bedient fühlen. Und wie man sieht, geht Rachids Rechnung auf: Der Laden ist nach wenigen Wochen gut besucht, obwohl er in Darmstadt kaum beworben wurde. Die Planungen fürs
Schulstraßenfest waren zum Zeitpunkt des im August geführten Interviews noch voll im Gange, denn Rachid hatte erst kurz zuvor davon erfahren. Fest stand für ihn jedoch, dass er auf jeden Fall eine Aktion starten will.
handlung Langheinz«?! Die Kunstgalerie und das Fachgeschäft für Bilder-Einrahmungen ist hier bereits seit 1932 ansässig. Zuvor befand sich das 1905 gegründete Geschäft in der Karlstraße. In diesen fast 100 Jahren hat sich die Schulstraße natürlich verändert. Da
die Shoppingstraße am Rande der Fußgän gerzone und somit eher ein wenig ab vom Schuss liegt, wurde vor circa 30 Jahren die »IG Schulstraße« gegründet, um mit kreativen Aktionen die Aufmerksamkeit der Laufkund schaft für die grüne Einkaufsmeile zu gewin nen und den Leerständen entgegenzuwirken. So haben sich viele Läden in der Schulstraße vor ein paar Jahren zusammengetan und ihre Schaufenster in Papier verhüllt – die Messa ge: »So sieht es aus, wenn wir alle schließen«. Das Schulstraßenfest selbst hat sich vor circa drei Jahrzehnten als jährliche Veranstaltung fest etabliert, um die Straße wieder mehr zu beleben und auch die Hausbesitzenden zu in tegrieren. Dieses Jahr wird sogar eine gemein schaftliche Schulstraßentüte gelauncht, die al le Geschäfte an dem Fest und darüber hinaus verteilen. Dieses Projekt wird gefördert über den Verfügungsfonds zur Belebung der Innen stadt, der von der Wissenschaftsstadt Darm stadt im Rahmen des Förderprogramms »Zu kunftsfähige Innenstädte und Zentren« des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtent wicklung und Bauwesen aufgelegt wurde. Verena und Stephan Langheinz planen im Rahmen der Aktion zudem, die Schulstraßentüte mit einer Schnitzeljagd für Kids zu verbinden. Weitere Infos: M www.darmstadt-schulstrasse.de
»Die Popmusik ist heute gleichgeschaltet«
Theodor mit neuem Album auf Tour
W Mit ihrem Mix aus psychedelischem Rock, softem Soul und einer Prise IndiePop schafft »Theodor« einen Sound, der gleichermaßen retro wie zeitlos wirkt. Auf seinem neuen Album »Holocene« verbindet das aus Darmstadt stammende Quartett warme, analoge Klangfarben mit feinen Melodien und relaxten Grooves. FRIZZmag sprach mit Schlagzeuger Robert und Bassist Grégoire über den Entstehungsprozess des Albums, ihre Liebe zum Vintage-Sound und die besondere Energie ihrer Liveshows.
FRIZZmag: Ende vergangenen Jahres habt ihr euer neues Album »Holocene« veröffentlicht – wie würdet ihr den Sound und die Stimmung der Platte in wenigen Sätzen beschreiben?
Robert: Ich würde sagen, dass das neue Album songorientierter ist. Und die Stücke sind teilweise ruhiger, balladesker als auf der ersten Platte, die eher einen durchgängigen Vibe hatte, den man gut in einem durch hören konnte. »Holocene« ist psychedelischer und in alle Richtungen expressiver. Euer Stil wird gerne als »retro« oder »zeitlos« bezeichnet. Was fasziniert euch so sehr an diesem warmen, analogen Sound vergangener Jahrzehnte?
VON BENJAMIN METZ | FOTOS: ALOHA BURN
Grégoire: Ein Blick in Roberts Plattenschrank beantwortet die Frage ganz gut, denke ich. Da findest du viele Vinyls, die man als »retro« oder »zeitlos« bezeichnen könnte. Das ist einfach die Musik, die wir mögen. Und ich habe den Eindruck, dass es auch seit einigen Jahren in bestimmten Bereichen der Popmusik eine Art »Back to analog«-Bewegung gibt. Und neben den ganzen digitalen Optionen finde ich es gut, dass es eine verstärkte Rückbesinnung auf diese Zeit und diesen Sound gibt.
Die Platte klingt sehr organisch und detailverliebt. Wie lief die Produktion ab –eher spontan oder minutiös geplant?
Robert: Eher spontan, würde ich sagen. Ähnlich wie beim ersten Album, sind die Songs für »Holocene« in wenigen Sessions entstanden. Wir haben also nicht geschrieben, arrangiert und die Songs »reifen« lassen, sondern haben den kreativen Prozess oft gleich aufs Band gebracht.
Grégoire: Man könnte den Prozess »zielgerichtetes Jammen« nennen. Wir haben uns in diesen Jams Stück für Stück zum Kern des Songs herangetastet. Haben mit Parts gespielt, manches weggelassen, neues ausprobiert und ausgeschmückt, bis sich das Grundgerüst und der Vibe für uns alle gut angefühlt hat.
Robert: Dabei war uns immer wichtig, dass die Songs Raum haben, luftig bleiben. Unsere Musik soll nicht verkopft und schon gar nicht überproduziert rüberkommen.
Gibt es Studios oder Produzenten, die euch bei den Aufnahmen besonders inspiriert haben – vielleicht auch durch ihr analoges Equipment oder ihre Arbeitsweise?
Robert: Ich finde den Sound von aktuellen Acts auf »Big Crown Records« oder »Colemine Records« ganz inspirierend. Die haben alle dieses luftige und dabei einen schönen, crispen Sound. Aber die Produktionsweise von deren Platten hat keinen direkten Einfluss, denke ich. Das ist auch eher ein Thema meines Bandkollegen Lui, den man als unseren »Aufnahmeleiter« bezeichnen könnte.
Grégoire: Lui hat auch während unserer Aufnahmen dieses Rick Rubin-Buch gelesen (gemeint ist »The Creative Act: A Way of Being« aus der Feder des legendären US Produzenten, Anm. d. Red.). Der beschäftigt sich ziemlich sicher bewusster mit unserer Produktion, denke ich. Uns beeinflussen, wie Robert schon sagt, mehr die Platten anderer Bands und ihr Sound im Allgemeinen als die Produktionsweise.
Robert: Und wir hören auf jeden Fall auch viel Musik, wenn wir im Studio sind. Oft starten wir dann mit solchen Stimmungsbildern
den kreativen Prozess und am Schluss kommt ein ganz anderes Feeling dabei heraus, als zu Beginn. Das – ist aber durchaus nicht ungewöhnlich und geht sicher vielen anderen Bands ähnlich.
Grégoire: Am Ende klingt das immer nach »Theodor«, weil wir vier das zusammen gespielt haben.
Robert: Und weil wir meistens mit »Basis-Instrumenten«, wie einem Rhodes Piano oder einer Farfisa Orgel arbeiten. Gibt es so etwas wie einen roten Faden, der sich durch »Holocene« zieht?
Robert: Ich denke, den hört man (lacht). Als wir mit den Aufnahmen begonnen haben, gab es sicher kein großartiges Konzept für die Platte. Wir haben aber immer geschaut, dass wir nach zwei, drei Songs geschaut haben, wie die nächsten Songs, die Stimmung dieser Songs gut ergänzen könnten. Wir machen nicht einfach random zehn Songs, sondern haben immer geachtet, dass das ein rundes Ganzes ergibt. Und wenn ein Song mal den Bogen überspannt und nicht mit den anderen harmoniert hat, haben wir den auch wieder rausgenommen, oder eine andere Version davon aufgenommen, die für unsere Ohren besser geklungen hat.
Live seid ihr für eure dichte, fast hypnotische Atmosphäre bekannt. Wie übertragt ihr den Detailreichtum eurer Songs auf die Bühne?
Grégoire: Als wir mit der Band angefangen haben, gab es eigentlich gar keinen Plan, auch live zu spielen. Zum Glück sind wir davon aber abgekommen und doch auf die Bühne gegangen. Einfach, weil es vermehrt Konzertanfragen gab und dann musstenn wir halt (lacht). Es macht einfach unheimlich viel Spaß, diese Musik live zu spielen!
Robert: Wobei wir mit den Songs schon auch jonglieren mussten, weil wir schnell gemerkt haben, dass wir sie so, wie sie auf Platte sind, live nicht funktionieren. Das hat dann einen neuen kreativen Prozess in Gang gesetzt.
Grégoire: Wir schauen mittlerweile, was auf jeden Fall an Material für die Liveversion übertragen werden muss, damit der Song schon noch als der Song erkennbar ist, arbeiten ihn aber bei unseren Proben so um, dass wir ihn für die Liveversion auch Raum für spontane Ideen geben. Wir möchten es spannend halten – für unser Publikum und für uns.
Gibt es Songs von »Holocene«, die live eine ganz andere Energie entfalten als auf Platte?
Grégoire: Das geht mir mit dem ersten Song der Platte so, »Tropical Bird«. Der hat auf dem Album eine sehr schöne, chillige Klangwelt –ist aber live ein Banger. Der Song hat sich live auf jeden Fall in eine andere Richtung entwickelt.
Robert: Wir haben da live einen Percussion Part eingebaut, bei dem Bass und Keyboards wegfallen, der dreht den Song definitiv. Viele eurer Einflüsse liegen in den 70ern – denkt ihr, dieser Sound erlebt gerade ein Comeback bei einem jüngeren Publikum?
Grégoire: Auf jeden Fall, würde ich sagen. Das Publikum bei unseren Shows ist vom Alter her recht gemischt, aber es gibt da ziemlich viele jüngere Leute, und ich denke, da gibt so eine neue »retro«-mäßige Seite in der Popmusik, die viel junges Publikum anspricht. Und viele Platten, die uns in letzter Zeit beeinflusst haben, sind meist nicht älter als zehn bis zwanzig Jahre. »Moon Safari« von »Air« aus den späten Neunzigern ist so eine der »älteren« Platten, die wir in letzter Zeit öfter gehört haben.
Robert: Die Popmusik ist heute gleichgeschaltet, immer geradliniger. Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine Indie-Hörerschaft, die offen ist für weniger stringente, strukturierte Musik. Da spielt auch das Internet eine wichtige Rolle, weil Musik wie unsere immer wieder auch über Playlists neue Hörer:innen findet. Mittlerweile bekommen Leute auf »Spotify« ja auch angezeigt, wenn ihre favorisierten Bands in ihrer Nähe spielen. So kommt es, dass wir jetzt erste
ESGIBTVIELEMÖGLICHKEITEN INDIVIDUELLE
SCHUH- EINLAGENZUTRAGEN
WIRBERATENSIEGERNE
SCHUHHAUS LANG BICKENBACHERSTRASSE1 64342SEEHEIM-JUGENHEIM LANG-LAUF-JUGENHEIM.DE
DENN DU WILLST MENSCHEN WIRKLICH HELFEN!
Der erste Eindruck ist entscheidend:
Ausdrucksstarke Potrait, Business-Aufnahmen, Unternehmensbilder oder Firmenevent – Ihre Herausforderungen sind unser Job. Im professionellen FotoStudio, on location oder wo immer Sie wollen schießen wir einzigartige Aufnahmen mit kreativer Hand.
Frankfurter Str. 44 64293 Darmstadt fon 0177- 4207284 www.klausmai.de
50% auf alle Massagen!
Rücken
Shows in London und in Paris spielen und die erste Show in Paris sogar bereits ausverkauft ist. Da wurde nie ein Plakat aufgehängt und hat uns total überrascht.
Wie wichtig ist euch das Visuelle – etwa Artworks, Videos oder die Ästhetik auf der Bühne – als Ergänzung zu eurer Musik?
Grégoire: Sehr wichtig! Ich hatte den Eindruck, dass wir -überspitzt gesagt- für die Umsetzung des Plattencovers von »Holocene« fast länger gebraucht haben, als für das Schreiben der Songs (lacht). Wir haben uns da ziemlich viel Zeit gelassen und in verschiedene Richtungen überlegt, wie unser Album auch visuell rüberkommen soll. Das gilt auch für unsere Musikvideos – die sollen unbedingt stimmig mit unseren Songs sein und es macht einfach Spaß, diese Ebene in unsere Musik einzubeziehen. Und live hatten wir in letzter Zeit immer noch unseren Lichtmann Oskar dabei, der den Shows nochmal einen weiteren visuellen Vibe mitgegeben hat.
Robert: Das Cover hat übrigens ein Kumpel von uns, Harald Hermann, gestaltet, der viel mit verschiedenen Ebenen arbeitet. Und das Motiv mit dem Kopf, durch den Wolken ziehen, hat uns sehr angesprochen. Es ist weder zu schnörkelig noch zu schlicht und passt gut zu uns. Ich finde es generell gut, mit Leuten zu arbeiten, die man kennt und die einen verstehen. Das war ein gutes Match mit Harald. Ihr habt schon auf kleinen Clubbühnen, aber auch auf größeren Festivals gespielt. Wo fühlt ihr euch wohler – intime Clubs oder Open Air?
Robert: Hat beides seinen Reiz. Sowohl das intime Cluberlebnis kann sehr magisch sein, aber auch größere Festivals können großartige Momente liefern. Wobei jeder Abend anders ist. Selbst zwei Shows in sehr ähnlichen Clubs können vollkommen unterschiedlich laufen.
Grégoire: Dieses Kleine im Club, diese Nähe – das passt schon sehr gut zu uns. Wobei es für den Klang mitunter schon besser ist, wenn es ein bisschen Abstand zum Publikum gibt. In größeren Venues ist der Sound meist besser, und das wirkt sich natürlich auch auf den Spaß aus, den wir auf der Bühne haben.
Ihr seid ab September wieder live unterwegs und macht hierbei Anfang September auch Station im Wiesbadener »Schlachthof«. Was steht für Theodor nach der »Holocene«-Tour an?
Robert: Wir sind momentan schon mitten in der Produktion unseres dritten Albums und hoffen, die im Herbst abschließen zu können. Parallel sind wir gerade am Booking für eine Tour an der US-Westküste dran, die dann im März und April passieren wird. Und im Sommer werden dann voraussichtlich die ersten Releases unseres kommenden Album folgen.
Vielen Dank für das Gespräch.
verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert in Wiesbaden. Siehe Seite 46. E.S.: 3.9. »Theodor« live: Fr. 5.9.,
»Sich gegenseitig helfen und positiv bleiben«
Melia Neumayer spielt seit einiger
Zeit bei Eintracht Frankfurt und hat vor allem sehr viel Spaß beim Fußball
W Bälle verteilen, Steckpässe, Vorlagen geben und das Spiel aus der eigenen Hälfte heraus ordnen: Das sind die Aufgaben von Melia Neumayer (12) auf dem zentralen Mittelfeld bei der Eintracht Frankfurt. Völlig entspannt, dennoch hellwach und hochkonzentriert, hört die Zwölfjährige zu, antwortet ruhig, überlegt und kurz auf die vielen Fragen, die ihr gestellt werden.
Die Darmstädterin ist Fußballerin durch und durch. Angefangen hat alles »mit meiner Klasse in der Schillerschule«. Sie spielten zusammen auf dem Schulgelände. Aber vor wie vielen Jahren das begann, »weiß ich nicht mehr so genau«. Vielleicht ist Melia jetzt etwa vier Jahre mit dem Fußballspiel verbandelt. Viel wichtiger ist, »dass es ihr großen Spaß macht«. Und, dass Profis ihr Talent entdeckten, sie bei der Sichtung des Stützpunkt Darmstadt vorspielen durfte, und Melia auch dort positiv auffiel.
Sie wurde für den Stützpunkt gesichtet, nahm jetzt einmal die Woche an einem Fördertraining in Ober-Roden teil. Weiter ging´s mit der Hessenauswahl, für die Melia nominiert wurde: Seitdem trainiert sie regelmäßig
in Grünberg. Melia wurde allmählich selbstbewusster, stärker, trickreicher - auf dem Spielfeld war sie schon in »vielen Positionen«.
In Ober-Roden hatte sie einen tollen, nein, »einen sehr guten Trainer, Melek Labidi«. Am Ende der Saison wechselte sie von DJK Darmstadt zum Heimatverein von Melek FC Viktoria Urberach. Von nun an trainierte sie mit zwei weiteren Mädchen in der Jungen-Mannschaft mit, was ihr richtig gut gefiel. Denn: »Die haben mich voll akzeptiert« und dort »habe ich viel gelernt und mich weiterentwickelt«. Die Spiele mit Jungs seien »schneller, komplett anders, auch härter«. Sie betont: »Man wird dadurch aber besser«. Als Mädchen, so Melia, muss man »mit seinem Körper aufpassen, um da mithalten zu können«.
Erstaunlich, wie präzise Melia antwortet und auch weiß, wie man sich als Mannschaftsteilnehmerin, mit den anderen im Team, zu verhalten hat. Sie sagt, dass Jungs mehr Kraft hätten, sie diese aber auch »mit der Zeit und durch viel Training« bekommen könne.
Melek Labidi, der nun leider nicht mehr ihr Trainer ist, sagt über Melia: » Sie ist klug, wissbegierig und hübsch«. Sie sei, seiner Meinung nach, Hessens beste Mittelfeldspie-
lerin im U13-Bereich: »Auf und neben dem Platz«. Solche Kicker seien die Zukunft des Deutschen Fussballs, denn »wenn Melia gesund bleibt, ihre Entwicklung konstant anhält, hat sie eine große Karriere vor sich«. Durch Sichtungsturniere kam sie also in die Regionalauswahl, dann in die Hessenauswahl, schließlich zur Eintracht. Jetzt wird dreimal die Woche trainiert und zusätzlich an Wochenenden gespielt. Es ist genau das Richtige für sie: Die sportbegeisterte Melia liebt das rund zweistündige, harte Training, die Workouts, das Tempodrippling und ihre netten Spielerfreundinnen. »Wir sind wie eine Familie«. Die eigene, wozu auch die Geschwister Zazou (4) und Sam (2) gehören, ist freilich meist mit von der Partie, wenn es zur Eintracht, nach Grünberg oder zur FC Viktoria 09 Urberach geht. Leider gibt es beim SV98 keine Mädchenmannschaft. Es wäre leichter, dann fiele die viele Fahrerei weg. Länger schon hatte die Eintracht Melia im Blick. Heute spielt sie in deren Mädchenmannschaft in der Jungsliga, trainiert »Kondition, Antäuschen, Pass- und Torschußübungen, Technik, im defensiven Bereich«. Ganz normales Training halt, schiebt Melia lapidar nach. Fußball, die Eintracht bedeutet für sie in erster Linie »Spaß haben«. Dann denkt sie nach, meint, es sei für sie wichtig. »Das Wichtigste«, ergänzt Mama Natalie. »Ja«, ruft dann auch die kleine Schwester Zazou. Auch daheim kann sie vom Ball nicht lassen: »Melia hält ihn oft in der Luft, spielt sogar in ihrem Zimmer an die Wand«, erzählt Natalie. Wegen der Schule muss sich niemand sorgen. Sie hat nur Einsen und Zweier. »Mathematik mag ich nicht so, lieber hab‘ ich Spanisch«. Sogleich spricht Zazou ein paar Sätze auf Spanisch wie »qué tal?« und lacht verschämt. Wie jeder Jugendliche freut sich Melia, dass Sommerferien sind. Drei Wochen hat sie frei, die anderen drei Wochen Training. »Vorbereiten auf die Saision« Melia kommt nach der Sommerpause in die U15, dann heißt´s viermal pro Woche trainieren. An Kondition und Tricks arbeitet sie zwischendurch mit der Eintracht-APP. Viel gelernt hat diese Zwölfjährige. Sie ist ein ausgleichendes Mädchen, das sagt, wie wichtig es ist, »sich gegenseitig zu helfen« und »positiv zu bleiben«.
Ein neues Stück Freiheit
Das Leben im SmallHouse
W Ein Ehepaar aus dem Odenwald hat sein großes Haus gegen ein SmallHouse getauscht – effizient, altersgerecht und mit viel Lebensqualität. Immoprofis RheinMain begleitete sie auf dem Weg in ein neues, entspanntes Zuhause.
FRIZZmag: Sie haben in einem Mehrfamilienhaus in Groß-Bieberau gewohnt. Wie kam es zur Idee, noch einmal neu und kleiner zu bauen, Brigitte und Reiner?
Brigitte: Unser bisheriges Zuhause hatte drei Wohnungen und ein 650 qm großes Grundstück mit pflegeintensivem Garten. Es wurde nach dem Auszug unserer Kinder und dem Tod eines Elternteils einfach zu groß und anstrengend für uns beide. Wir hätten das Haus sanieren müssen, was mit hohen Kosten verbunden gewesen wäre. Durch eine Anzeige der Immoprofis RheinMain (IPRM) aus Groß-Zimmern wurden wir auf das Angebot »SmallHouse« aufmerksam. Das sind qualitativ hochwertige, komfortable Häuser in Massiv- oder Holzrahmenbauweise, nur eben kleiner als normale Einfamilienhäuser.
FRIZZmag: Wie lief das Ganze ab und wie lange hat das gedauert, bis Sie in das neue Haus eingezogen sind?
halben Jahr. Vermissen Sie etwas in Ihrem »kleinen Häuschen?«
Reiner: Uns war wichtig, dass wir im Haus genügend Platz und weiterhin einen Garten und eine große Terrasse haben. Wir wollen ja, dass sich auch unsere Kinder- und Enkelkinder wohlfühlen, wenn sie uns besuchen. Die Immoprofis RheinMain haben uns umfassend begleitet – vom Verkauf unseres alten Hauses an. Bei der Suche nach einem Baugrundstück für das neue »SmallHouse« wurden sie in Groß-Bieberau fündig. Die Planungsabteilung des Büros hat dann auf 300 qm die maßgeschneiderte, individuelle Planung des Hauses übernommen – rund 80 qm mit einer großen Wohnküche, einem Schlafzimmer, Technik-Raum und Gäste- oder Arbeitszimmer. Und schließlich haben sie es auch durch einen Bauträger bauen lassen. Nach 18 Monaten haben wir das neue Eigenheim bezogen.
FRIZZmag: Wie lebt es sich im »SmallHouse« – Sie wohnen dort jetzt seit über einem
Brigitte: Die letzte Frage kann ich definitiv mit Nein beantworten. Unsere Lebensqualität hat sich deutlich verbessert: Weniger Aufwand für Haus und Garten bedeutet mehr Zeit für uns selbst. Alle Räume sind barrierefrei und altersgerecht und leicht zu bewirtschaften, dadurch geht es uns auch gesundheitlich besser. Mit der Größe haben wir uns sehr gut arrangiert. Die Grundrisse sind so gut geplant, dass trotz geringerer Fläche ein großzügiges Wohngefühl entsteht. Wir haben die Räume funktional und dennoch gemütlich gestaltet.
FRIZZmag: Der Wettbewerb auf dem Tiny-/SmallHouse-Markt setzt überwiegend auf Holzrahmenbauweise.
Warum haben Sie sich für eine Stein-aufStein Lösung entschieden?
Brigitte: Die Holzrahmenbauweise war für uns keine Option, wir wollten gerne ein massiv gebautes Haus haben.
FRIZZmag: Hat der Aspekt der
VON MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: IPRM
Reiner: Ja, auf jeden Fall. Unser altes Haus war energietechnisch nicht auf dem aktuellen Stand. Das neue Haus ist viel effizienter. Wir haben jetzt eine Wärmepumpe statt einer Ölheizung. Es wurden ökologische Baustoffe verwendet und das Haus ist ein Niedrigenergiehaus kfw-Effizienzhaus 55 (GEG). Dadurch schonen wir die Umwelt und die Nebenkosten sind deutlich geringer als vorher.
FRIZZmag: Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre Entscheidung reagiert?
Brigitte: Unser Freundes- und Bekanntenkreis war überrascht und auch skeptisch. Soll man in unserem Alter noch ein neues Haus bauen? Reicht uns der Platz und wie lange dauert so ein Projekt?
FRIZZmag: Nach Ihrer Erfahrung – für welche Personengruppen wäre ein »SmallHouse« geeignet?
nicht mehr gerecht werden, sei es gesund heitlich oder finanziell; zum Beispiel, wenn das bestehende Haus saniert werden muss, auch aufgrund gesetzlicher Vorschriften. Man hat einfach mehr Lebensqualität.
FRIZZmag: War Ihnen die IPRM ein guter Berater in der Umsetzung Ihres Bauvorhabens und konnten Ihre persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden?
Brigitte: Mit IPRM hatten wir von der ersten Minute an ein gutes Gefühl. Angefangen vom Grundstückskauf über die Betreuung durch die Architektin, den Notar, das Bauunternehmen. Sie haben alle Gewerke betreut: vom Verkauf über die Planung bis zu Fertigstellung und Übergabe. Wir sind überrascht, wie schnell das neue Haus bezugsfertig war. Die Zusammenarbeit war von Anfang an vertrauensvoll – ein echtes Rundum-sorglos-Pa-
Bauweise
• Neuester Energiestandard KFW40
• Barrierefrei
• Alles auf einer Ebene
• Hoher Einbruchschutz
• Individuelle Planung, durchdachtes Raumkonzept
• 5 Jahre Garantie
• Massiv- oder Holzständerbauweise
• Hochwertige Materialien
Vorteile
• Weniger Nebenkosten
• Hohe Energieeffizienz
• Nachhaltige Lebensweise
• Weniger Pflegeaufwand
• Mehr Zeit zum Leben
• Wenig Instandhaltungskosten, da neu
• Wohlfühlfaktor durch Reduzierung des Hausstandes
• Selbstbestimmtes Wohnen bis ins Hohe Alter
ket. Unsere persönlichen Vorstellungen von der Raumaufteilung, Größe sowie Sonderwünsche in Bezug auf die Ausstattung wie Sitzfenster wurden voll erfüllt.
FRIZZmag: Würden Sie sich erneut für diesen Wechsel entscheiden?
Reiner: Ja, ohne Wenn und Aber! Wir haben viel mehr Freiheit, um das Leben zu leben, das wir wirklich möchten – zum Beispiel mehr reisen!
IPRM GmbH
Immoprofis RheinMain
Bertha-von-Suttner Straße 1, 64846 Groß-Zimmern
Tel.: 0 60 71 / 2 89 5 89 3
M www.iprm.de
TICKETS präsentiert!
Die Magie des Waldes
Film- und Fotoreisen live auf der Weitsicht-Bühne
W Das Weitsicht-Festival 2025 startet am Freitag, den 31. Oktober, mit BestsellerAutor Peter Wohlleben. Bei der Samstagsmatinee nimmt Naturfilmer Stefan Erdmann das Publikum mit auf eine mystische Filmreise durch die »Seele des Waldes«.
Kaum jemand hat unser Verständnis für Bäume in den letzten Jahren so beeinflusst wie Peter Wohlleben (Foto links). »Das geheime Leben der Bäume« wird erstmals live auf einer Bühne präsentiert - ein Ereignis, auf das Weitsicht-Organisator Jens Steingässer stolz ist. Deutschlands berühmtester Förster und Bestseller-Autor ist exklusiv im darmstadium hautnah zu erleben. Wohlleben erzählt viele Geschichten über das Thema, das ihn schon sein Leben lang begleitet: Bäume. »Wussten Sie, dass Bäume miteinander kommunizieren und sich um ihren Nachwuchs kümmern?« Bäume sind keine Holzproduktionsmaschinen, es handelt sich um fühlende Wesen, erklärt er. Natürliche Wälder sind hervorragend organisiert – in einer
Handvoll Walderde leben Millionen von Lebewesen. Schon als Sechsjähriger interessierte Peter Wohlleben sich für Naturschutz. Er studierte Forstwirtschaft, um Waldhüter zu werden. Erst später erkannte er, dass die klassische Forstwirtschaft Teil des Problems ist, nicht Teil der Lösung. Nach einer langen Reise durch die Welt der Wälder macht er endlich das, was er sich als Kind gewünscht hat: Naturschutz mit Leib und Seele! Peter Wohlleben lebt seinen Einsatz auch direkt vor Ort, wie mit der Gründung der Waldakademie in Wershofen. Mit Seminaren, Exkursionen und Bildungsprogrammen: »Wenn wir Naturschutz machen, schützen wir nicht die Natur – wir schützen uns selbst.«
Die Samstagsmatinee widmet sich der »Seele des Waldes«. Naturfilmer Stefan Erdmann (Foto rechts) war über viele Jahre mit seinen Kameras in deutschen Wäldern unterwegs und hat ihre Vielfalt aufgefangen. Auch er streifte schon als Kind gerne durch den Wald - für ihn bis heute ein Rückzugsort, an dem er einfach »sein kann«. Eigentlich wollte
Erdmann Rockstar werden, heute begeistert er mit seinen magischen Vorträgen deutschlandweit das Publikum: »Das ist die Erfüllung meines Lebens«. Die Zuschauer:innen erwartet eine faszinierende und mystische Filmreise durch die Jahreszeiten des Waldes. Die Magie seiner Werke resultiert in der ruhigen Kameraführung, einer eigens dafür komponierten Musik sowie seiner angenehmen Stimme, die viele Male für Gänsehaut sorgen. Erdmann zeigt ausschließlich die Schönheit der Natur – ohne mahnende Worte. Und dennoch steckt hinter jeder seiner Aufnahmen die Botschaft, wie wichtig und elementar es ist, diese wertvollen Naturlandschaften für uns und alle kommenden Generationen zu schützen und zu bewahren.
Peter Wohlleben – 31. Oktober, 19.30 Uhr, darmstadtium
Stefan Erdmann – 1. November, 10.30 Uhr, darmstadtium
Tickets: u.a. bei FRIZZ-Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt
M www.peter-wohlleben.de
M www.erdmannfilm.de
M www.weitsicht-darmstadt.de
VON MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: PETER WOHLLEBEN, STEFAN ERDMANN
TICKETS präsentiert!
Zwei Freunde - zwei Kulturen
Eine fotografische Entdeckungsreise durch den Iran
W Der eine kennt das Land aus der Kindheit, der andere nur aus den Medien: Farbenfrohe Märchen aus 1001 Nacht oder düsterer Schurkenstaat? Der Blick zweier Freunde auf den Iran ist beim WeitsichtFestival am 2. November zu erleben.
Als Mehran Khadem-Awal seinem Freund Thorge Berger 2017 vorschlug, gemeinsam in den Iran – das Land seiner Kindheit – zu reisen, war der Reisefotograf zuerst nicht so begeistert. Sein Bild vom Iran war geprägt von negativen Schlagzeilen, Atomkonflikt und Kriegsrhetorik. In solch einem verschlossenen, anscheinend anti-westlichen Staat Menschen fotografieren? Das wird bestimmt schwer, dachte er sich. Und ist es nicht zu gefährlich?
Dabei teilen beide seit Jahren die Leidenschaft für Reisen und für Fotografie – zehntausende Kilometer haben sie bereits zusammen zurückgelegt. Nun also eine Reise in den Iran. Was erwartet sie dort und wie ist der Iran wirklich? Weltoffene Hochkultur oder in sich gekehrter, religiöser Fundamen-
talismus? Herzerwärmende Gastfreundschaft oder die berüchtigte »Achse des Bösen«?
Auf der Suche nach Antworten reisten Thorge und Mehran zwischen 2017 und 2022 über 4.000 Kilometer durch das Land. Sie erlebten urbane Metropolen, verträumte Bergdörfer, die heißeste Wüste der Welt, tiefblaues Meer und weiße Strände am Persischen Golf. Und sie lernten Iranerinnen und Iraner kennen, die von ihren Wünschen, Sorgen und Hoffnungen erzählten. Thorge schwärmt: »Die größte Sehenswürdigkeit ist aber die Gastfreundschaft«. Und das, obwohl er bereits 50 Länder bereist hat. Besonders beeindrucken den Reisefotografen die Frauen im Iran: selbstbewusst, eloquent, gut gebildet, ehrgeizig und mutig. Beim Fotografieren erlebt er zum Teil Unerwartetes.
Der Iran ist ein Land mit einer atemberaubend reichen Kultur – eine Kultur, auf die die Iranerinnen und Iraner sehr stolz sind. Sehr am Herzen liegt den beiden, die Schönheit des Landes zu zeigen, ohne aber das Schreckliche im Land zu negieren.
Eine Besonderheit des Live-Vortrags: Die beiden Freunde stehen beim Weitsicht-Festival gemeinsam auf der Bühne – auf beiden Seiten, um den Dialog zu visualisieren. So verbinden sie fantastische Fotografien mit Perspektiven und Wahrnehmungen. Nicht nur Mehran bereist das Land seiner Kindheit – einen Sehnsuchtsort, in dem immer Musik und Gesang erklangen und es die weltweit leckersten Süßigkeiten gab - auch Thorge begibt sich auf die Spuren seines Vaters … Die beiden nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch ein bezauberndes, sehenswertes und oft verkanntes Land. Sie erzählen Geschichten von beeindruckenden jungen Frauen und Männern, die trotz aller Widrigkeiten und Enttäuschungen die Geschichte und Kultur ihrer Heimat schätzen und lieben. Der Vortrag ist fast ausverkauft – schnell sein lohnt sich.
2. November, 16 Uhr, darmstadtium
M www.reisefotografie.de
M www.weitsicht-darmstadt.de
VON MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: THORGE BERGER UND MEHRAN KHADEM-AWAL
Parkway Drive
Mi., 24.9., 20 Uhr, Festhalle, Frankfurt
Australiens Metalcore-Veteranen »Parkway Drive«, gegründet 2003 in Byron Bay, stehen für brachiale Energie und einen wuchtigen Metal-Sound. Im September kommt das Quintett anlässlich des 20-jährigen Bandjubiläums auf große Europatournee und macht hierbei auch Station in der Frankfurter »Festhalle«. Die Show wird ein Fest für Metal-Fans: intensive Live-Atmosphäre und die kraftvollen Songs einer Band, die sich über zwei Dekaden als Festival-Headliner etabliert hat und zu den größten Vertretern ihres Genres gehört. BM Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt; Tel.: 0 61 51 / 915 888
präsentiert!
Kapelle Petra
Do., 4.9., 20 Uhr Centralstation, Darmstadt
Das Westfälische Indierock-Trio veröffentlichte bereits sieben Studio-Alben, feierte 2018 auf großer Jubiläumstour ihr 21-jähriges Bestehen und blickt dabei auf zahlreiche Erfolge (aktuelles Album »Nackt« knackte die Top50 der Album-Charts), Kuriositäten (das Video zu »Geburtstag« wurde weit über 4 Millionen Mal auf »YouTube« angeschaut) und große Auftritte (Festivals wie »Open Flair«, »Taubertal« und »Rock am Ring«) zurück. In der »Centralstation« präsentiert die Kapelle ihr aktuelles Album »Hamm«.
Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA verlost 3 x 2 Tickets. ES: 1.9. M www.frizz-tickets.de
BM
Anne Clark & Band
Do., 18.9., 20 Uhr Frankfurter Hof, Mainz
Anne Clark gilt nicht nur als große Dichterin und Ikone der Musikgeschichte, sondern auch als Pionierin der Spoken Word Art. Stets darauf bedacht, bei ihren Auftritten neue Maßstäbe zu setzen Anne Clark ist in gewisser Weise immer eine Rebellin geblieben - wenn auch auf bescheidene Art und Weise. Seit über 40 Jahren steht der anglo-irische Künstlerin auf der Bühne und hat eine musikalische Wandlung auf höchstem Niveau durchlaufen: Von Tracks der New Wave- und Punkszene bis hin zu beruhigenden Klängen, die ihre Zuhörer:innen in eine Parallelwelt abtauchen lassen, ist alles dabei. BM Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA M www.frizz-tickets.de
Riviera Festival
Fr. 5.9.-So. 7.9., 20 Uhr, versch. Locations, OF
Ob im Club, Studio, auf der Wiese, dem Wasser oder der Open-Air-Bühne – beim »Riviera Festival für Pop- und Clubkultur« verbinden sich die unabhängigen Offenbacher Musiklocations zu einem gemeinsamen Festival am Main. Das »Riviera« läft dazu ein, eine große Bandbreite an Newcomern und Headlinern aus Indie, Rap, Elektro, Post-Punk, Pop und mehr zu entdecken. 2025 u.a. mit dabei: »International Music« (Foto), »Frau Doktor«, »Alyzah«, »Brix Schaumburg« und »Flawless Issues«. BM
Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA verlost 2 x 2 Tickets. ES: 8.8.
M www.frizz-tickets.de
Einer der prägenden Songwriter der britischen Popmusik kommt erstmals solo nach Deutschland. Guy Chambers, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Robbie Williams (»Angels«, »Feel«), präsentiert eine intime Piano-Show voller Hits, Anekdoten und spontaner Kreativität. Neben Interpretationen seiner bekanntesten Werke dürfen sich Besucher:innen auf persönliche Geschichten und sogar die Entstehung neuer Songs live auf der Bühne freuen – ein Abend zwischen Musikgeschichte und britischem Humor. BM Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA verlost 2 x 2 Tickets. ES: 3.9.
genannten Hamburger Schule. Ihre Band Die Braut haut ins Auge war in den 1990ern »weder Diskurs-Pop noch Riot Grrrl oder Pop-Mainstream« (La Hengst) und damit zu unik für den großen Markt. Bernadette La Hengst ist stets zu Pop, zu sehr Frau und zu eigen. Genau deshalb ist sie eine der interessantesten und wortgewaltigsten deutschen Texter:innen. Anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches »Warum ich so laut singen kann« kommt Bernadette La Hengst am 25. September nach FFM, um aus ihrem Buch zu lesen, Geschichten darüber hinaus zu erzählen und einige Songs live zum Besten zu geben. BM Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt; Tel.: 0 61 51 / 915 888 verlost 2 x 2 Tickets. ES: 21.9.
M www.frizz-tickets.de
musik | bühne | party | film | kunst | literatur
Donots
Do., 26.9., 20 Uhr Zoom, Frankfurt
Graham Nash
Di., 23.9., 20 Uhr Alte Oper, Frankfurt
Nach der fulminanten ersten Konzertrutsche, folgt nun Teil 2 der Donots-Akustik-Tour. Und die Ibbenbürener Punkrock-Institution feiert das Erscheinen ihres Unplugged-Albums »DONOTS acoustic – Schwert aus Holz« nicht irgendwo mit irgendwem, sondern live und unplugged gemeinsam mit ihren Fans in vier ausgewählten Konzertsälen. Schön, dass wir die Buddies vom Wiesbadener »Schlachthof« auch diesmal ihre zugigen Gemäuer für den Konzertabend zur Verfügung stellen können.
Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA verlost 2 x 2 Tickets. ES: 22.9. M www.frizz-tickets.de
BM
Nach seiner umjubelten Tour 2023 kehrt die Folk-Rock-Legende im Herbst für einige ausgesuchte Konzerte nach Deutschland zurück. Der 82-Jährige nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Reise durch sechs Jahrzehnte – von Klassikern wie »Our House« und »Teach Your Children« bis zu aktuellen Songs, die das Weltgeschehen spiegeln. Mit unverwechselbarer Stimme, persönlichem Storytelling und einem kompromisslosen Blick auf die Gegenwart zeigt Nash einmal mehr, warum er zu den prägenden Stimmen seiner Generation gehört. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 20.9. M www.frizz-tickets.de
Suzan Köchers Suprafon spielen psychedelische Musik zwischen Dreampop, Indie, Krautrock, Disco, ‘60s Vibes, Desert Americana, Soundtrack – sinister, melodisch, atmosphärisch und halluzinierend! Mit ihrer Musik, die einen wie auf einem Strom davonträgt, begeisterte die Band seit 2017 auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals oder auch vor der Kamera im »WDR Rockpalast«. Ihr aktuelles Album »In These Dying Times« erschien im Oktober vergangenen Jahres.
20 Jahre Literaturgruppe Poseidon Werkstatt-Lesung
Sa 06.09. / 20:00
Dancing for Goldies
Disco für junggebliebene Oldies
So 07.09. / 20:15
Gute Stube: Wenzel Storch
Trash, Tabus und Wahnsinn
Sa 13.09. / 21:00
Watzemussignacht: Mama Limón Latino-Grooves & Salsa-Disco
Fr 19.09. / 20:00
Die Besondere Platte # 71 Lieblingsvinyl im Hoffart!
Early Late Night Show
Di., 30.9., 19:30 Uhr, Schlosskeller, Darmstadt
Freizeit fürs Gehirn! Die »Early Late Night Show« präsentiert bereits im sechzehnten Jahr monatlich immer neue Gäste aus lokalen Kultur- und Lebensbereichen, die sich auf amüsante Interviews und belebende Spiele einlassen müssen. Moderiert und präsentiert wird das Ganze von Holger und Richard. Improvisierter Wahnsinn par excellence: vom tanzenden Kaktus bis zum philosophierenden Staubsauger… bei der »Early Late Night Show« ist alles möglich. BM
Weitere Infos & Tickets: M www.schlosskeller-darmstadt.de
17.10. - 02.11. Königstein, Burg Königstein
Tickets erhältlich unter: SEIT MEHR ALS 30 JAHREN
21. + 22.11. Bad Nauheim, Jugendstil-Theater
Rheinstr. 30 - Darmstadt | Mo-Fr 10-18 Telefon: 0 61 51 - 915 888 tickets@frizz-tickets.de | www.frizz-tickets.de OFFIZIELLER TICKETPARTNER alle Heimspiele Frankfurt, Süwag Energie ARENA 14.11. Lohr am Main, Stadthalle
Ende September findet eine Matinée mit internationalen Musikern in der »Bessunger Knabenschule« statt, bei der klassische indische Musik auf Jazz, Pop und Avantgarde trifft. Die Formation »Indrajala« erzeugt nie dagewesene Klanggebilde, die auch den Zuhörer in der letzten Reihe auf ihre Reise mitnimmt. Mit Ashok Nair (Sitar), Praveen Sarangan (Geige, Keys), Alexander Broschek (E-Bass) und Ismael Rodriguez (Tabla, Percussion) kommen vier Nationen zusammen, die klanglich transparent den besten Groove zutage bringen. BM
Weitere Infos & Tickets: M www.knabenschule.de
es auch 2025 heißt: »Swing & Ride«! Geboten wird eine Radtour der besonderen Art mit
Halt und Tanzeinlagen an den schönsten Flecken Darmstadts. Allen Tanz- und Fahrradbegeisterten voran radelt DJ Frank Patitz aus Leipzig mit seiner selbstgebaute »Fahrraddisko«. Eintritt Frei!
BM
Weitere Infos: M www.centralstation-darmstadt.de
Theater Mobile Obertor 1 64673 Zwingenberg www.mobile-zwingenberg.de
Bei seinen »Sei mein Gast, erzähl mir was«Abenden geht Songwriter Frank Bülow mit verschiedenen musikalischen Gästen auf die Bühne, führt live Interviews und begleitet den jeweiligen Gast am Piano oder mit akustischer Gitarre. Dabei soll es um Songs, die den Gast geprägt haben, oder auch einfach Lieblingssongs gehen. Bei der Sep-
tember-Ausgabe wird Sängerin Georgia Dimitriou (Foto) zu Gast sein, die als Mitglied der erfolgreichen Girlband »She’loe« die Welt bereist hat und als Visagistin bei Hollywood-Größen wie Patrick Dempsey (»Grey´s Anatomy«) mit Make-up und Pinsel Hand anlegen durfte. BM M www.paedagogtheater.de
20. Melanie Dekker - Folk-Pop & Country-Rock
21. Kabbaratz
Zähne wie Sterne: nachts kommen sie raus! ab 27. Pelzgeflüster (Premiere) - Komödie
OKTOBER
3./4./10. Pelzgeflüster - Komödie
5. Sarah Smith Band - Songwriterin/Rock Vorverkauf: FRIZZ Tickets - 06151 / 915 888
Sit-down-Comedy!
Ralf Senkel im halbNeun Theater Darmstadt (13.9.)
Wenn jemand der schlechten Laune auf den Senkel geht, dann Ralf Senkel. Dem sitzenden Stand-up-Comedian gelingt es, selbst die größten Miesepeter:innen aus der Reserve zu locken. Nicht umsonst ist er ein gern gesehener Gast im »Quatsch Comedy Club«. Nun kommt er mit seinem ersten Soloprogramm »Der hat gesessen!« nach Darmstadt und am 19.9. ins Theater Sapperlot nach Lorsch, um alle vom Hocker zu hauen. Ralfs Berufsuntätigkeit ist ihm dabei eine große Stütze: Sie verschafft ihm genügend Zeit, aus dem tristen, ernsten Alltag lustig schräge Geschichten herauszukitzeln.
Lakonisch-komisch
Caroline Wahl in der Centralstation Darmstadt (16.9.)
Die Newcomer-Autorin mit dem markanten Pony feierte erst 2023 mit ihrem Debütroman »22 Bahnen« ihren Durchbruch. Auch Wahls Nachfolgewerk »Windstärke 17« wurde ein großer Erfolg. Kürzlich erschien ihr drittes Buch »Die Assistentin«. Darin erzählt die studierte Germanistin wunderbar lakonisch und humorvoll eine alltägliche Leidensgeschichte, in der sich alle wiederfinden –nämlich jene, wenn sich der eigene Beruf zum absoluten Alptraum entwickelt. Dann hilft nur noch aufwachen… NP
M www.centralstation-darmstadt.de
Termin warmhalten »Pelzgeflüster« im Theater Mobile (27.9.)
Der Komödienklassiker »Der Florentinerhut« von Eugène Marin Labiche präsentiert sich im neuen Gewand. Das Theater Mobile »Pelzgeflüster« schickt Fadinard auf eine Reise durch die 20-Jahre nach Paris. Dort taucht er ein in die schillernde Welt abenteuerlicher Schauplätze: Ein wilder Nachtclub, ein Pelzladen, in dem es zu Verwechslungen kommt und ein Salon, der Intrigen anzieht. Hier pulsiert das Leben zwischen Swing, Charleston und dekadenten Partys und Fadinard ist mittendrin. NP M www.mobile-zwingenberg.de
Lokalposse Reloaded
»Datterich« im Staatstheater Darmstadt (ab 5.9.)
»Wer genug trinkt, sieht doppelt!« Und, babbelt wie ein Wasserfall. Erzählen gibt es nach fast 200 Jahren »Datterich« genug. Und zu feiern auch. Die Lokalposse wird seit 100 Jahren von der »Hessischen Spielgemeinschaft e.V.« aufgeführt. Zu Ehren des Jubiläums hat sie das Kultstück neu verpackt – gekürzt auf zwei Stunden. Auch das Setting erstrahlt in frischem Glanz, es erinnert an ein Puppenhaus. Darin spielt Hans-Joachim Heist als gewitzter Überlebenskünstler die Hauptrolle.
M www.staatstheater-darmstadt.de
NP
Auftauchen!
Bademeister Schaluppke im halbNeun Theater DA (6.9.)
Manche Menschen tauchen ab, Bademeister Schaluppke taucht lieber auf. Und zwar dort, wo die Leute gern Rotz und Wasser lachen. Diesmal verwandelt er das halbNeun Theater in sein »Spassbad« und nimmt das Publikum mit auf die Reise quer durch Themen-Thermen, Wellness-Oasen und Erlebnis-Bäder. Dabei geht das Thema Schwimmen eher unter, während er pubertierenden Mädchen und ihren nervigen Mamis das „Mer-Maiding“ beibringt. Bahn frei für Schaluppkes chlorreiches Programm! NP M www.halbneuntheater.de
Verschachtelte Liebe
Modernes Märchen im Theater Moller Haus (ab 26.9.)
Ich seh’ etwas, was du nicht siehst, und das ist Liebe. Wie komplex Gefühle sein können, zeigt »Was man von hier aus sehen kann« – eine Inszenierung nach dem Roman von Mariana Leky. Das Herz des Stücks: Der Optiker des Dorfes ist heimlich in Selma verliebt. Diese hängt jedoch immer noch an Heinrich. Selmas Tochter hingegen hat eine Liaison mit einem Eisdielenbesitzer. Zum Dahinschmelzen werden die verstrickten Liebeleien der einzelnen Charaktere erzählt, während ein gut aussehender Mönch mit Schokoriegel die Skurrilität des Theaterstücks sprengt. Ein modernes Märchen, in dem sich alle Liebenden wiederfinden.
M www.theatermollerhaus.de
Jetzt die neuen Riese & Müller
Modelle hier Probe fahren.
eeemotion
Frankfurter Straße 26 64293 Darmstadt www.eeemotion.de
Zukunft braucht Erinnerung Förderverein
Liberale Synagoge Darmstadt e.V. Verein für aktive Erinnerungskultur
150 Jahre Liberale Synagoge (1876 – 2026)
13. Darmstädter Aktionswochen gegen Antisemitismus 2025 (Okt.25 – Febr. 2026)
verlosung .spielregeln
Und so geht’s: Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort (Artikelüberschrift) an verlosung@frizzmag.de senden (Telefonnummer und Name nicht vergessen) und den Einsendeschluss (ES) beachten.
Wir melden uns dann via E-Mail bei euch!
Verlosungs-Highlight ... ... des Monats
Parkway Drive
Mi., 24.9., 20 Uhr, Festhalle, Frankfurt verlost 2 x 2 Ticket. E.S.: 20.9. M www.frizzmag.de/verlosungen
FRIZZmag gibt´s ...
... an allen gewohnten Stellen in Darmstadt, drum herum und auf jeden Fall hier:
Verlag & Agentur
FRIZZ Media & Marketing | Birgit Adler
Rheinstraße 30, 64283 Darmstadt
Zugleich auch ladungsfähige Anschrift für die im Impressum genannten Verantwortlichen und Vertretungsberechtigten.
Produktion & Layout FRIZZ Media & Marketing, Darmstadt
Vertrieb Im Eigenvertrieb über alle Anzeigenkunden, FRIZZ Tickets, Kinos, Gaststätten, Einzelhandel, Hochschulen, Büchereien, Cafés, Theater, Banken, Reisebüros, u.v.m.
FLS-Benefizspendenkampagne: Gebt der Erinnerung Namen! Darmstadt braucht eine Rabbi Bruno Italiener-Gedenktafel und einen Julius Goldstein-Platz 2025/2026
FLS-Rundgang: Jüdisches Darmstadt Auf den Spuren der Liberalen Synagoge, des Philosophen Julius Goldstein und Elsbeth Judas, Hertha Mansbachers, Helga Kellers, Jenny Jeidels-Stamms, Rabbi Bruno Italieners Sonntag, 28. September 2025, 14.30 Uhr
Tre punkt (Start): Beckstr. 87 (nahe der Heinrichstr.) ehem. Wohnung der Familie Goldstein, von dort via Linie 9 via Luisenplatz zur Gedenkstätte Liberale Synagoge Klinikumsgelände Teilnahme kostenlos, Voranmeldung aber unbedingt erforderlich! Voranmeldung erforderlich: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de www.liberale-synagoge-darmstadt.de
Für alle, die oft »hangry« sind, gibt’s gute Nachrichten. Das größere Wohnzimmer vom »Woodrich« macht gute Laune mit seinem bunten Mix an reichhaltigen Breakfast-, Lunch- und All-Day-Angeboten. Ob healthy Bowls, fluffige Pancakes oder fantasievolle Stullen – FRIZZmag wünscht seiner Leserschaft »Gudn!« und gibt dem neuen Magazin-Auslage-Spot ein extra Like! NP
Wilhelminenstr. 10, Darmstadt
Tel.: 0 61 51 / 36 808 568
M www.instagram.com/woodrich.brunch.stories
Die Ausgabe Oktober 2025 | #511 erscheint am 30. September
Nachdruck Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim Verlag oder den jeweiligen Autoren. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Veranstaltungshinweise: Für die Angaben können wir leider keine Gewähr geben.
Haftung Gekennzeichnete Autorenbeiträge entsprechen nicht zwingend der Meinung des Verlags.
Schlusstermine FRIZZ Magazin | Oktober 2025 Erscheinungstag: 30.9.
Redaktionsschluss: 15.9.
Buchungs- und Anzeigenschluss: 19.9. Druckunterlagenschluss: 22.9.
frizzmag und FRIZZ Das Magazin ist eine eingetragene Marke der FRIZZ Das Magazin FDM Consulting GmbH