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Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein. —Eugène Delacroix


Heft d Bild Auch Bilder folgen den Regeln, nach denen auch Schrift und Layout eingeordnet werden können: Rhythmus, Komposition, Aufbau, Farbe, Richtung, Form, Aussage, … —Aufgabenstellung Aus dem Inhalt des Textes Bildideen ableiten und diese dann Fotografisch in schwarz/weiß umsetzen. Grundlage ist der Basis-Text aus Raymond Queneaus Stilübungen, auf dem Queneau alle seine weiteren Texte aufbaut. Die Texte von Queneau werden auch in den nächsten beiden Übungen (Hefte e & f) behandelt.

—Ausgangstext Angaben Im Autobus der Linie S, zur Hauptverkehrszeit. Ein Kerl von etwa sechsundzwanzig Jahren, weicher Hut mit Kordel anstelle des Bandes, zu langer Hals, als hätte man daran gezogen. Leute steigen aus. Der in Frage stehende Kerl ist über seinen Nachbarn erbost. Er wirft ihm vor, ihn jedesmal, wenn jemand vorbeikommt, anzurempeln. Weinerlicher Ton, der bösartig klingen soll. Als er einen leeren Platz sieht, stürzt er sich drauf. Zwei Stunden später sehe ich ihn an der Cour de Rome, vor der Gare Saint-Lazare, wieder. Er ist mit einem Kameraden zusammen, der zu ihm sagt: »Du solltest dir noch einen Knopf an deinen Überzieher nähen lassen.« Er zeigt ihm wo (am Ausschnitt) und warum.


Heft d: Bild 01.08.01 Schrift & Zeichen —mikroMAKRO bei Alexander Gialouris Arbeiten von Johannes Henseler FH Düsseldorf, Wintersemester ²⁰⁰⁸⁄₂₀₀₉

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"Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein." —Eugène Delacroix mikroMAKRO, Typografische Arbeiten aus dem Kurs mi...

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