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Nr. 36 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 10. September 2010

Harald Dobernig feierte 30er! 90 Jahre Volksabstimmung: Großer Festakt am Samstag, 11. September am Zollfeld!

Schulbeginn in Kärnten: Schülerzahlen sind gesunken, daher auch weniger Klassen!

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THEMA DER WOCHE


THEMA DER WOCHE

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HINTERGRUND

„Kärnten baut“ für „Kärnten Sport“ LH Dörfler: Spatenstich in Bleiburg für Bezirkssporthalle und Heimstätte für Volleyballer Nachdem am vergangenen Freitag mit dem Spatenstich für die Leopold-WagnerLeichtathletik-Arena in Klagenfurt die langjährige Misere rund um ein Leichtathletik-Zentrum in der Landeshauptstadt endlich beendet ist, freut sich Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, dass mit dem Spatenstich für die Ballsporthalle in Bleiburg nun ein weiteres Großprojekt für den Kärntner Sport auf Schiene gebracht wird. „Bald müssen die erfolgreichen Volleyballer von Aich/Dob nicht mehr für die Austragung ihrer Heimspiele nach Prevalje in Slowenien auspendeln“, erklärt Landeshauptmann Dörfler. In Bleiburg wird in den nächsten Monaten gemeinsam von Stadt Bleiburg, JUFA als Betreiber des Campus Futura und Land Kärnten eine moderne Ballsporthalle mit einer Gesamtinvestition von drei Millionen Euro errichtet. „Damit haben die Volleyballer von Aich/Dob nun endlich eine zeitgemäße Heimstätte gefunden, die auch für den Tourismus in der Region genutzt werden kann“, fasst der Landeshauptmann das neue Sportprojekt zusammen. „Unter dem Motto ‚Kärnten baut‘ für ‚Kärnten Sport‘ werden für die Leichtathletik-Arena in Klagenfurt inklusive dem Grundstücksankauf sowie für die Ballsportanlage in Bleiburg mit

Spatenstich für die neue Leichtathletik-Arena mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler. einer Gesamtkostenhöhe von 7,3 Millionen Euro neue und topmoderne Sportanlagen gebaut und realisiert, die besonders für die Kärntner Sport-Jugend ein wichtiges Signal darstellen und ihnen eine gute Basis für ihren sportlichen Erfolg legen“, zieht der Sportreferent zufrieden Bilanz. Diese zwei Vorzeigeprojekte hätten sich über viele Jahre hingezogen und würden nun endlich unter Gerhard Dörfler als Sportreferent Realität.

Herzlicher Empfang für Olympiasiegerin Lara Vadlau. LH Dörfler: „Eine Botschafterin des Landes und ein großes sportliches Vorbild!“

Alle sind stolz auf „Goldmädchen“ Lara Vadlau „Für mich bist du bereits die Sportlerin des Jahres“, sagte Sportreferent Gerhard Dörfler zu Lara Vadlau, die im August bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur Gold im Segeln in der Klasse Byte-CII geholt hat. Beim offiziellen Empfang für Vadlau in ihrem Club, dem Kärntner Yachtclub Klagenfurt (KYCK), gab es für das 16jährige „Goldmädel“ viele Gratulationen sowie Geschenke bzw. Geldspenden. Der

Landeshauptmann sagte in seiner Gratulation, dass die Erfolgsserie von Lara Vadlau außergewöhnlich sei, sie habe damit Sportgeschichte geschrieben. Sie sei ein großes Vorbild und eine Botschafterin des Landes. Dörfler dankte vor allem den Eltern, denn Sport beginne zuhause, sowie dem Yachtclub, Segelverband, Kärnten Sport und auch dem Sponsor Kelag. Er übergab Lara einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro.


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HINTERGRUND

Schulbeginn: Weniger Schüler, daher weniger Klassen! Bildungsreferent Uwe Scheuch: Bildungspolitische Strukturreform greift. Das kommende Schuljahr steht vor der Tür und bringt im Pflichtschulbereich einen weiteren Rückgang der Schülerzahlen und – heuer erstmals deutlich merkbar – eine geringere Anzahl an Klassen. „Die bildungspolitische Strukturreform greift. Die Administration der Klassengestaltung läuft effizienter, die Anzahl an Überhanglehrern konnte reduziert und die Qualität im Bildungsbereich verbessert werden. Außerdem haben unsere Projekte zur außerschulischen Betreuung im Nachhilfebereich den Eltern viel Geld gespart“, erklärt Bildungsreferent Uwe Scheuch.

gebe es 3 aufgelassene Expositurklassen zu vermelden, und zwar in Lölling, Rubland und Reisach, die Errichtung der Expositurklassen Grades, Möchling und Loibach und die Auflassungen der HS2 Spittal/Drau, HS 4 Villach, VS 18 und VS 19 Klagenfurt, VS Patergassen, ASO St. Veit und der HS 2 Feldkirchen, die jeweils zu anderen Direktionen zugeteilt werden. „Immer im Einvernehmen mit den Gemeinden und Eltern“, betont Bildungsreferent Scheuch.

Pädagogischer Spielraum

Über den Rückzieher des Bundes beim Lehrer-Controlling zeigt sich Scheuch erfreut: „Wir werden das Lehrer-Controlling bei der nächsten LandeshauptleuteKonferenz ansprechen. Schließlich hätte das für Kärnten Mehrkosten in der Höhe von 10 Millionen Euro bedeutet. Ich halte es für sinnvoller, dieses Thema im Verbund mit einer grundsätzlichen Schulverwaltungsreform zu klären.“

Auch im vergangenen Jahr gab es einen großen Rückgang bei den Schülerzahlen, der sich aber nicht auch in weniger Klassen niedergeschlagen hat. „Heuer haben wir besonders in diesem Bereich auf größere Effizienz geachtet und tatsächlich mit dem Rückgang um 1035 Schüler auch eine Reduktion um 97 Klassen erreicht. Das bedeutet, dass wir mehr pädagogischen Spielraum in betreuungsintensiveren Bereichen haben“, zeigt sich Scheuch erfreut. Im Österreichvergleich liege man bei den Klassenschüleranzahlen nach wie vor im unteren Durchschnitt. An Standortveränderungen

5 Millionen Euro eingespart

In diesem Zusammenhang verweist Scheuch darauf, dass man in Kärnten durch Pensionierungen und auslaufende Projekte heuer an die 150 Überhanglehrer einsparen werde. Trotzdem gäbe es nach wie vor heuer 600 Lehrer mehr, als der Stellenplan des Bundes vorsehe. „Im Bereich der Integrationsklassen, bei der

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch. Legasthenie, bei Behinderten und durch die Neue Mittelschule haben wir mehr Lehrer als vorgesehen. Dahinter stehe ich aber, weil gerade hier eine besonders hohe Betreuungsqualität wichtig ist“, erklärt der Kärntner Bildungsreferent. Der seit dem letzten Jahr von über 700 Lehrern reduzierte Überhang bedeute Einsparungen in der Höhe von rund 5 Millionen Euro. Weiteres Einsparungspotenzial sieht Scheuch bei der Doppelgleisigkeit zwischen Bundes- und Landesverwaltung der Lehrer. „Wir im Land betreuen mit einem Drittel des Personals doppelt so viele Schüler als der Bund. Hier gibt es mittelfristig sicher ein Einsparungspotenzial von 3 bis 5 Millionen jährlich“, meint Uwe Scheuch.

Kärntner SommerAkademien Uwe Scheuch präsentierte auch die Schlussbilanz der Kärntner Sommerakademien. Bei dieser Gratis-Nachhilfe wurden Kärntner Schüler innerhalb von 14 Tagen in 40 Bildungseinheiten von 80 Pädagogen auf das kommende Schuljahr vorbereitet. Uwe Scheuch: „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir beinahe doppelt so viele Standorte und fast drei Mal so viele Betreute (700 statt 240). Das zeigt den Riesenerfolg dieses Projekts, mit dem wir den Eltern rund 400.000 Euro an Nachhilfekosten ersparen.“


6 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

LANDESPOLITIK

Heimatdienst bei Jubiläumsfeierlichkeiten willkommen! Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig kritisiert Abgehobenheit und Selbstgefälligkeit von Josef Feldner. Als zuständiger Referent für die Volkskultur und Heimatverbände betont Landesrat Harald Dobernig, dass seitens des Landes die Mitglieder des Heimatdienstes selbstverständlich zur Gedenkfeier beim Herzogstuhl und zu den weiteren Jubiläumsfeierlichkeiten eingeladen und willkommen sind: „Das habe ich immer betont. Das ist eine Feier für alle Kärntnerinnen und Kärntner, die der Leistungen unserer Vorfahren würdig gedenken wollen. Wir dürfen unsere stolze Geschichte

auch nach 90 Jahren nicht vergessen.“ Heftige Kritik übt der Volkskulturreferent an KHD-Obmann Feldner. „Es ist ein Zeichen für die Abgehobenheit und Selbstgefälligkeit des Herrn Feldner, dass er die Teilnahme des Heimatdienstes an den Jubiläumsfeierlichkeiten absagt. Damit signalisiert er seinen Mitgliedern, er wünsche nicht, dass sie dem 90 Jahr Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung würdig gedenken. Und zwar einzig und allein aus dem Grund,

Gedenkfeier mit Sternwanderung 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung: Große Gedenkfeier mit Sternwanderung und Feuerwerk beim Herzogsuhl. it der Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 hat eine höchst demokratische Entscheidung unser Land geeint. Viele feiern den 10. Oktober, wissen aber nicht, warum wir als Kärntner eigentlich so stolz auf dieses Datum zurückblicken können. Unsere Vorfahren haben zu einer schwierigen Zeit viel Verantwortung auf sich genommen, um die Einheit und Freiheit dieses Landes zu retten und Kärnten eine Zukunft zu geben. Ohne den mutigen Freiheitskampf und die Bereitschaft, Widerstand zu leisten, hätte es keine Volksabstimmung gegeben. Nur dadurch konnte die klare Mehrheit für die Freiheit, den Frieden und die Einheit des Landes stimmen. Kärnten ist ein Bekenntnis, das die Menschen in Ihrem Herzen tragen.

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Das gemeinsame Bewusstsein und die Geschichte unseres Landes dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Daher gibt es am 11. September eine große Gedenkfeier mit Sternwanderung beim Herzogstuhl. „Der enorme Einsatz Kärntens und seiner Bevölkerung führte zu einem klaren Bekenntnis zur Republik Österreich in einer der schwierigsten Zeiten des

weil er selbst nicht in die Organisation eingebunden wurde“, kritisiert Harald Dobernig. Es sei beschämend, dass bei Feldner sein Ego über dem Wunsch nach einem würdigen Gedenken stehe. Die Agitation und Wortwahl von Feldner gegenüber dem Abwehrkämpferbund, dem Kameradschaftsbund, der Ulrichsberggemeinschaft und den Kärntner Windischen zeige einmal mehr, dass eine Einbindung des Heimatdienstes in die Organisation der Jubi-

läumsfeierlichkeiten unter seiner Führung nicht sinnvoll sei, erklärt der Landesrat.

18.15 Uhr: Zusammenkunft für die Wanderung bei den Treffpunkten (Kärntner Freilichtmuseum im Osten, Spar Zentrale im Süden, Kuchling im Westen, Gasthaus Puck im Norden) 18.45 Uhr: Sternwanderung von den vier Treffpunkten zum Herzogstuhl mit musikalischer Begleitung 19.00 Uhr: Festakt beim Herzogstuhl anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums Landes. Wir dürfen die stolze Geschichte und die großen Leistungen unserer Vorfahren für dieses Land nicht vergessen. Mir ist es wichtig, das 90-Jahr-Jubiläum feierlich und mit Würde zu begehen und ich lade alle Kärntnerinnen und Kärntner herzlich zur Gedenkfeier beim Herzogstuhl ein“, erklärt Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig.


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LANDESPOLITIK

Hervorragende Qualität bei Musikausbildung in Kärnten LR Dobernig: 17.583 Schülerinnen und Schüler im kommenden Schuljahr, über tausend Neuanfänger. Budget von 23,6 Millionen Euro Das Landesmusikschulwerk, das im Vorjahr sein 40-jähriges Bestandsjubiläum feierte, kann auf eine Erfolgsgeschichte verweisen. Vor allem in den letzten zehn Jahren gab es einen enormen Aufschwung. „Im Schuljahr 2000/2001 wurden 7.716 Schülerinnen und Schüler an 56 Standorten von 240 Lehrern unterrichtet. Im kommenden Schuljahr werden 17.583 Schülerinnen und Schüler an 80 Standorten von 480 Lehrerkräften unterrichtet. Darunter sind 1.050 Musikschulanfänger. Damit können wir all jene beruhigen, die einen Aufnahmestopp befürchtet hatten“, erklärt Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig: „Um die Quantität und Qualität der für unsere

Jugend wichtigen Musikschulen weiterhin zu gewährleisten, werden wir das derzeitige Niveau halten. Das Musizieren hat auch für die Entwicklung der Jugendlichen große Bedeutung“, sagt der Kulturreferent. Im bereits beschlossenen Landesvoranschlag 2011 sind 23,6 Millionen Euro für das Musikschulwerk budgetiert. Um die derzeit sehr junge Lehrerstruktur erhalten zu können, wurde eine für alle zufriedenstellende Lösung ausgearbeitet. „Von den 480 Musikschullehrern sind 314 als Vertragsbedienstete und 132 mit Kettendienstverträgen angestellt. Die restlichen 34 Musikschullehrer, deren befristete Dienstverträge ausgelaufen sind, können mittels Leasingverträge

Kulturlandesrat Harald Dobernig. weiterhin an den Musikschulen unterrichten“, erklärt Landesrat Dobernig. Der Landesrat verweist auch darauf, dass es bei den Gehältern der Lehrer keine Unterschiede gebe. Für das

Management stelle dies eine enorme Herausforderung dar, sein Dank gelte Direktorin Barbara Ladstätter, Koordinator Gert Krainer, den Leitern der Musikschulen und den Lehrern.

Landtagspräsident Josef Lobnig fordert Kommission zur Untersuchung slowenischer Massengräber! Jüngste Berichte aus Slowenien erschüttern Kärntner Bevölkerung! estürzt zeigte sich der Präsident des Kärntner Landtages, Josef Lobnig, über das nun entdeckte weitere Massengrab in Slowenien, das jahrzehntelang vom Tito-Regime verleugnet und totgeschwiegen wurde. „Wieder wurden weitere Gräueltaten der Partisanen publik. Kärnten sollte sich bei der Aufarbeitung der blutigen Spuren des Tito-Regimes beteiligen dürfen“, regt der Landtagspräsident an und schlägt die Installierung einer Kärntner Kommission vor, die die Untersuchung begleiten soll.

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„Wir sind auf einem guten Weg, die Geschichte vollständig aufzuarbeiten, wozu auch die Bombenanschläge in den 70er Jahren zählen“, so der Landtagspräsident. Sollten auch weitere schmerzhafte Fakten auftauchen,

die Kärntner Bevölkerung habe sich eine lückenlose Aufklärung verdient. Die Beziehungen zu Slowenien könnten dadurch gefestigt und ausgebaut werden. Dazu werde es auch unbedingt nötig sein, sämtliches Archivmaterial betreffend die Bomben-Anschlagserien den Kommissionen zur Verfügung zu stellen, betont Josef Lobnig. Zuletzt hatten auch der Kärntner FPK-Klubobmann Kurt Scheuch und Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch den slowenischen Ministerpräsidenten Danilo Türk deutlich aufgefordert, die jüngere Zeitgeschichte seines Landes im Sinne einer gedeihlichen Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Kärnten und Slowenien lückenlos aufzuarbeiten.


8 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

LANDESPOLITIK

Jetzt handeln, um die Pflege im Jahr 2020 zu sichern! Landesrat Mag. Christian Ragger zur Bevölkerungsentwicklung: Es wird mehr Pflege gebraucht werden – Weichen müssen bereits jetzt gestellt werden. Gute Politik besteht darin, heute die richtigen Maßnahmen zur Lösung der Probleme von morgen zu setzen. Für Sozialreferent Landesrat Christian Ragger ist daher die Bevölkerungsvorschau Kärnten 2030 ein wichtiger Orientierungspunkt. Was bedeutet es für das Sozialwesen, wenn sich der Anteil der Menschen über 65 verdoppelt, aber jener der Jungen bis 20 und der Erwerbstätigen um bis zu 30 Prozent sinkt?

70.000 Pflegebedürftige! Landesrat Christian Ragger: Pflege in Kärnten nachhaltig absichern! Derzeit gelten 35.000 Kärntnerinnen und Kärntner als pflegebedürftig, im Jahr 2020 werden es 70.000 sein. Heute verfügt Kärnten über 62 Pflegeheime, in denen 4.500 Menschen versorgt werden. Diese beiden Zahlen wird man nicht verdoppeln können, weil Kärnten 2020 nicht über das nötige Fachpersonal verfügen wird. „Wir brauchen einen weiteren Ausbau bei den Heimen – allein bis 2015 bauen wir 1.000 neue Betten – aber wir müssen schon jetzt dafür sorgen, dass nur mehr jene Senioren in ein Heim kommen, die dies aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit unbedingt brauchen“, erklärt Landesrat Ragger.

Stufenleiter der Versorgung Zwischen der stationären

professionellen Heimpflege und der Pflege zuhause müssen möglichst viele alternative Angebote etabliert werden. „Das ist ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit. Wir brauchen eine Stufenleiter der Versorgung“, betont der Soziallandesrat. Dabei genießen der Ausbau von Pflegebetten, die nur kurzfristig genutzt werden, sowie Tagesstätten, die ähnlich wie Kindergärten bei Kindern eine Betreuung unter tags gewährleisten, hohe Priorität. Die Pflegeheime sollten in Zukunft auch einen RehabCharakter bekommen. Sollte sich der Zustand von einem Pflegebedürftigen verschlechtern, braucht er im Rahmen der Übergangspflege die Möglichkeit einer

Rehabilitation. Dafür werden in Heimen eigene Kontingente an Betten frei gehalten.

Alternative Lebensräume Landesrat Ragger hält auch den Appell an die Zivilgesellschaft und die Privatinitiative für nötig. Im ländlichen Raum werden auf Bauernhöfen bzw. Pensionen alternative Lebensräume eingerichtet, die Personen mit geringerem Pflegeaufwand die Möglichkeit geben in ihrer gewohnten Umgebung zu verbleiben. Die Voraussetzungen dafür sind: Unterbringung in Einzelzimmern bzw. Zweibettzimmern und eine regelmäßige Kontrolle der Pflegequalität durch eine Fachkraft. Ein weiterer Schwerpunkt ist betreuba-

res Wohnen. Diese neue Versorgungsform wird laut Christian Ragger in den nächsten Jahren große Bedeutung gewinnen. Gemeint sind damit behindertengerecht adaptierte Wohnungen, in denen noch teilmobile pflegebedürftige Personen allein oder in einer Gemeinschaft selbständig leben. Sie bekommen eine regelmäßige Betreuung durch Pflegehelfer, die in eine neue verfeinerte Form des „Hausmeisters“ einnehmen. Zuständig sind sie für die Unterstützung bei der Pflege, für die Animation (Freizeitgestaltung), und sie organisieren bei Bedarf Essen auf Rädern und die Wäscheversorgung. Bevorzugterweise sollten solche Wohnungen neben Pflegeheimen und Tagesstätten entstehen.


GEBURTSTAG

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30 Jahre LR Harald Dobernig

Alles Gute, lieber Harald! Mit einer stimmungsvollen Feier für Familie, Freunde und Wegbegleiter feierte Landesrat Harald Dobernig seinen 30. Geburtstag. Passend zu seiner Funktion als Volkskulturreferent stellten sich der MGV Kaning, die Volkstanzgruppe Edelweiss, die Kärntner Triologie und der Streichgesang Familie Lexer aus dem Lesachtal ein. Eine besondere Überraschung war der Auftritt von Marco Ventre und Band. Landeshauptmann Gerhard Dörfler würdigte seinen Regierungskollegen als „Beweis dafür, dass man schon in jungen Jahren mit Erfolg viel Verantwortung tragen kann“. Harald Dobernig sei zudem auch der Beweis dafür, dass sich in Kärnten auch junge Menschen in der Spitzenpolitik erfolgreich durchsetzen können.


10 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Unser Landeshauptmann Dörfler hat ordentlich gegeigt und endlich dem Herrn Feldner die Grenzen aufgezeigt!“

Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf zu einem Geburtstagsstelldichein im GH Fischerhof ein. Dort feierte die Chefköchin Maria Hinteregger ihren 55. Geburtstag. Mit dabei waren auch Gastwirt Ewald Huber mit Gattin Dominique und Tochter Leonie.

Der traditionelle Launsdorfer Kirchtag begeisterte kürzlich wieder Jung und Alt. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig hob bei seinem Besuch des Kirchtages die Leistung von Hubert Urach und seinen „Original Fidelen Lavanttalern“ hervor. „Die Original Fidelen Lavanttaler blicken auf 45 Jahre Musikgeschichte zurück. Es freut mich, dass sie auch heuer wieder den Launsdorfer Kirchtag so wunderbar umrahmen“, betonte Dobernig. Das dritte Kärntner Palatschinkenfest in Baldramsdorf, war für die acht veranstaltenden örtlichen Vereine in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Ein neuer Besucherrekord von rund 4000 Gästen, ein geglückter Weltrekordversuch und ein Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde waren die Höhepunkte dieser Veranstaltung. Seitens der “Freiheitlichen in Baldramsdorf“ konnte OPO Hans Obertaxer den 3. Landtagspräsidenten DI Johann Gallo sowie Landesrat Mag. Harald Dobernig begrüßen.

Organisiert wurde der Kirchtag in bewährter Weise von der Freiwilligen Feuerwehr Launsdorf unter Kommandant Wolfgang „Pumpe“ Grilz und seinem Stellvertreter Joachim Kohlweg. Neben der Feuerwehrmusik Pölling und den „Alpen Yetis“ tanzte auch die Landjugend St. Georgen am Längsee unter Obmann Robert Kuntsche auf. Die Landjugend wurde im Jahre 2006 gegründet und hat derzeit rund 40 aktive Mitglieder. Der von OPO GR Arnulf Jachs organisierte Dämmerschoppen der Freiheitlichen in Villach, OG Landskron wurde trotz Regen ein großer Erfolg. So konnten der Kindergruppe „All4Kids“ eine Spende in Höhe von 408 Euro, welche von LPO LHStv. DI Uwe Scheuch auf 500 Euro aufgerundet wurde, überreicht werden. Die Kindergruppe wird mit diesem Geld einen Verkehrsgarten errichten, wo die Kinder die Gefahren und den richtigen Umgang im Straßenverkehr erlernen können. „Somit wird das Geld auch sinnvoll eingesetzt und es wird für die Kinder was Sinnvolles geschaffen“, freut sich Jachs. Im Bild v.l.n.r.: OPO GR Arnulf Jachs, VzBgm. Wally Rettl, Betriebsleiterin „All4Kids“ Anita Schlese und LHStv. DI Uwe Scheuch.


REGIONALES

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Einladung zum FAMILIENWANDERTAG DER FREIHEITLICHEN GITSCHTAL Sonntag, den 12. September 2010 Treffpunkt: 10.00 Uhr Gemeindezentrum in Weißbriach

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider lud zum Kinder- und Familienfest beim Gasthaus Krall in Annabichl. Tausende Klagenfurter feierten gemeinsam, die Kleinen amüsierten sich beim vielfältigen Kinderprogramm. Musikalisch begeisterten die Live Band Flashback, Udo Wenders, Marco Ventre & Band, Gottfried Würcher, Phillip mit der Harmonika. Ein toller Tag für die gesamte Familie! Und sicherlich Grund genug, das Familienfest auch im kommenden Jahr wieder durchzuführen. Das jedenfalls wünschten sich die zahlreichen Besucher dieses etwas anderen Familienfestes mit zahlreichen Kärntner TopStars aus der Schlagerszene.

Wir wandern gemeinsam durch den Gösseringgraben bis zur Holzknechthütte. Gehzeit max. 1 Stunde! (sehr leichte Wanderung). Sollte jemand die Wanderung zu beschwerlich sein, werden wir natürlich eine Fahrgelegenheit einrichten. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

Ehrengäste: LAbg. Ing. Helmut Haas Hausherr Bürgermeister Sattlegger Auf ein gemütliches Zusammensein mit Musik freuen sich die FREIHEITLICHEN GITSCHTAL! Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!


12 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

LESERBRIEFE

Minderheitenfeststellung „Die Minderheitenfrage ist Gegenstand des österreichischen Staatsvertrages und somit ihrem Wesen nach eine internationale Frage“, betonte kürzlich der slowenische Präsident Danilo Türk. Wenn dem so ist, dann ist aber auch vor allem Österreichs völkerrechtliche Verpflichtung endlich einzuhalten und das 1998 durch die Republik ratifizierte „Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minder-

heiten“ mit der inkludierten Hauptforderung einer Minderheitenfeststellung mittels Muttersprachenerhebung umzusetzen! Vor allem jene sollten auf die Forderung nach einer Min derheitenfeststellung pochen, die einen rechtskonformen Umgang mit der slowenischen Minderheit ständig einfordern.

Volksabstimmung Was will uns der Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, der viel gepriesene Valentin Inzko, einreden? Allen Ernstes meinte er in einem Interview, „hätten die Slowenen nicht für Kärnten gestimmt, stünde nur mehr Pliberk drauf“. Herr Inzko will offensichtlich die Geschichte umschreiben, wenn er der

Denn wieso soll der Staat als Buchkäufer auftreten? Ich denke, dass der Erfolg jedes Schriftstellers vom Interesse des Lesers und seinem

damit zusammenhängenden Kaufverhalten abhängen sollte, nicht aber, ob eine Gemeinde, eine Landesoder die Bundesregierung erfolglose Bücher aufkauft, um damit Bibliotheken vollzustopfen. Ich bin dagegen, dass mit Steuergeld erfolglose Schriftsteller subventioniert werden! Silvia Wirnsberger Döbriach

Jubiläumsfeierlichkeiten Bei unserem 90-Jahr-Jubiläum zum 10. Oktober sollten eigentlich persönliche Eitelkeiten und Befindlichkeiten hintanstehen. Es ist wirklich schade, dass ein sich in Szene setzender KHD-Obmann ein ganzes Land in Geiselhaft nimmt. Ob Herr Feldner bei den Feierlichkeiten erscheint oder beleidigt zu Hause bleibt, ist eigentlich nur für die Mitglieder des KHD bedauerlich, die hoffentlich ihren Obmann bald auswechseln. Herr Feldner hat

Hans Kusta Althofen

Wolfgang Miglar Völkermarkt

Antwort auf Egyd Gstättner Ohne die Ausfälle eines Egyd Gstättners in puncto Stil beurteilen zu wollen (da erübrigt sich jedes weitere Wort), offenbart sein Kommentar in der Kleinen Zeitung inhaltlich hinterfragenswerte Ansichten.

Bevölkerung einreden will, dass es die Kärntner Slowenen waren, die bei der Volksabstimmung für den Verbleib bei Kärnten gestimmt haben. Inzko soll uns vielleicht darüber aufklären, wer diejenigen waren, die gegen Kärnten gestimmt haben.

mit seiner Haltung bewiesen, dass ihm Konsens und Miteinander nichts bedeuten, außer es geht um mehr zweisprachige Ortstafeln. Kärnten wird mit oder ohne Herrn Feldner eine schöne Feier haben. Fabio Wurzer Techelsberg Wir bitten um Verständnis, dass Leserbriefe aus Platzgründen gekürzt werden können. Die Red.

10. Oktober-Feier Am 10. Oktober geht es um die Volksabstimmung und nicht um Ortstafeln oder um die sogenannte Konsensgruppe. Das scheinen einige nicht verstehen zu wollen. Weshalb der SPÖ-Parteiobmann Peter Kaiser Parteiveranstaltungen zum 10. Oktober durchführt und dazu explizit die Konsensgruppe einlädt bleibt wohl sein Geheimnis. Es steht der SPÖ jedoch nicht gut an, ständig zu provozieren und die offiziellen Feierlichkeiten abzuwerten. Alexander Wallner, Villach

Trends oder gute Politik? Der Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Valentin Inzko, berichtet in einem Interview, dass sich in Südkärnten in seiner Jugendzeit 14 Prozent der Schüler zum zweisprachigen Unterricht angemeldet haben und es jetzt 41 Prozent sind. Noch positiver soll es für die zweisprachigen Kindergärten laufen. Was mich stört ist die Tatsache, dass er dies einem Trend zuschreibt und nicht die Größe besitzt zu sagen, dass Kärnten eine gute Minderheitenpolitik betreibt, denn ohne entsprechende jahrelange Förderung des zweisprachigen

Schul- und Kindergartenwesens gebe es diesen „Trend“ sicherlich nicht. Marcel Strauss Feldkirchen

Anderes Kärnten „Wir brauchen ein anderes Kärnten!“ - Das meinte Valentin Inzko kürzlich in einem Interview. Vielleicht braucht er ein anderes Kärnten, ich bin mir aber sicher, dass auch viele Kärntner Slowenen dieses Kärnten – so wie es ist – lieben. Christopher Krainer Klagenfurt

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


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SERVICE

Ab 8. September 2010: Mehr Gewinnmöglichkeiten bei Lotto „6 aus 45“ otto „6 aus 45“ präsentiert sich ab der Ziehung vom 8. September neu und bringt attraktive Produktverbesserungen für die Spielteilnehmer:

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• garantierte Gewinnsumme von 1 Million Euro für den Sechser Rang • drei zusätzliche Gewinnränge • die Zusatzzahl allein gewinnt Die wichtigste Änderung am wichtigsten Produkt seit der Einführung einer zweiten wöchentlichen Ziehung im Jahr 1997 belässt den Charakter unverändert und sorgt doch dafür, dass sowohl die Chancen auf einen Gewinn, als auch die Höhe des Sechsers steigen.

Diese Neuerungen sind dank einer höheren Gewinnausschüttung sowie einer Preisanpassung auf 1,10 Euro pro Tipp möglich. • Garantierte Ausschüttung von einer Million Euro im Sechser Gewinnrang – auch ohne Jackpot: Wird der Sechser geknackt und es ist weniger Geld im Sechserrang, wird dieser automatisch aufdotiert. Damit besteht für die Spielteilnehmer also bei jeder Ziehung die Chance, mit einem Solosechser Millionär zu werden. • Gewinnchancen steigen beträchtlich – und zwar auf das Dreifache. Der Anlass zur Freude steckt in der Zusatzzahl. Sogar die Zu-

satzzahl allein ist bares Geld wert: Wer nämlich außer der Zusatzzahl keine einzige Zahl richtig getippt hat, bekommt immer noch 1,10 Euro. Die Trefferhäufigkeit wird mehr als verdreifacht. Anzahl der Gewinnränge steigt von fünf auf acht - Der Dreier mit Zusatzzahl und der Vierer mit Zusatzzahl sind neben der Zusatzzahl nun zusätzliche Gewinnränge.

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Golden Nut, die neue Video Slot exklusiv auf win2day: Harte Schale, goldener Kern ichhörnchen, Igel, Waschbär und Specht – beim brandneuen win2day Slot Game „Golden Nut“ helfen diese Waldbewohner beim Geldscheffeln. Gewinne bis zu 20.000,- Euro sind möglich, und wer Golden Nut bis 26. September ausprobiert, kann eines von zehn 100,- Euro win2day-Spielguthaben gewinnen.

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Es gibt auch wieder jede Menge Zusatzfeatures: Wild Symbol, Freispiele, Gamble Chance und EEE Jackpot. Golden Nut ist eine Slotmachine mit fünf Walzen

und elf tierischen Symbolen aus dem Wald, darunter Igel, Waschbär oder Specht sowie 10er, Jack, Queen und King. Man kann auf bis zu 15 Gewinnlinien spielen. Die Eichhörnchendame ist als Wild Symbol für jedes andere Symbol einsetzbar und vervollständigt somit Gewinnkombinationen. Ausgenommen davon sind das Freispiel-Symbol (Nuss), und das EEE Jackpot-Symbol. Die Nuss ist das Freispiel-Symbol, bis zu 25 Freispiele können ergattert werden. Mit der Gamble Chance kann der Gewinn – auch mehrfach – verdopelt werden. Der EEE Jackpot, die Verknüpfung aller 16 Slots auf win2day zu einem Jackpot, kann auch mit Golden Nut geknackt werden. Wenn auf einer gespielten Gewinnlinien drei E-Symbole nebeneinander erscheinen, dann ist der Einsatz auf fruchtbaren Boden gefallen.

Ziehung vom Mi., 1. 9. 2010

25083 Ziehung vom Do., 2. 9. 2010

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94401 Ziehung vom Sa., 4. 9. 2010

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47436 Ziehung vom Di., 7. 9. 2010

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VO R S C H AU 36. Runde 2010 1: Rapid Wien– Austria Wien 2: RB Salzburg– LASK Linz 3: Sturm Graz– SV Mattersburg 4: Wacker Innsbruck– SV Ried 5: SC Wr. Neustadt– SV Kapfenberg 6: Bayern München– Werder Bremen 7: B. Dortmund– VfL Wolfsburg X 8: Hannover 96– B. Leverkusen 9: SC Freiburg– VfB Stuttgart X 10: Mönchengladbach– E. Frankfurt 11: FSV Mainz 05– 1. FC Kaiserslautern 12: 1. FC Köln– FC St. Pauli Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

WIRTSCHAFT

Lehrbeginn in der Kelag-Lehrlingsschule für 36 Jugendliche In der Kelag-Lehrlingsschule begannen kürzlich 36 junge Menschen ihre Fachkräfteausbildung. Unter ihnen befinden sich zum ersten Mal zwei Lehrlinge der Energie Klagenfurt GmbH (EKG). In den Personalstand der Kelag und ihrer Tochtergesellschaften werden 23 zukünftige Elektrotechniker, eine Elektrotechnikerin und 8 Bürokaufleute aufgenommen. Außerdem begannen ein Maschinenbautechniker und ein Metallbearbeitungstechniker ihre Lehre bei der Kelag. Alle Lehrlinge haben auch die Möglichkeit, am Projekt „Lehre mit Matura“ teilzunehmen. „Gemeinsam mit unseren Lehrlingen bilden wir heuer erstmals auch zwei Elektrotechniker-Lehrlinge der

Energie Klagenfurt GmbH aus“, erklärt Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger. „Sie absolvieren bei uns die Berufsschule und die Ausbildung in der Lehrwerkstätte. Es freut mich, dass uns die Energie Klagenfurt GmbH mit dieser Aufgabe betraut hat.“ Derzeit befinden sich 133 Lehrlinge im Personalstand der Kelag und ihrer Tochtergesellschaften. „Die Ausbildung junger Menschen nehmen wir sehr ernst“, sagt Egger. „Einen Teil der ausgebildeten Fachkräfte benötigen wir selbst. Die übrigen stellen wir als hochqualifizierte Fachkräfte der Kärntner Wirtschaft zur Verfügung.“ Mit der Ausbildung junger Menschen nimmt die Kelag auch ihre volkswirtschaftliche und soziale Verantwortung wahr, betont Egger.

Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger begrüßt die Lehrlinge. Die Kelag-Lehrlingsschule besteht seit 1957. Insgesamt wurden hier bereits mehr als 1.300 Fachkräfte ausgebildet. „In den vergangenen Jahren haben wir unsere Lehrlingsschule umgebaut und modernisiert. Wir passen sie ständig den sich verändernden technischen Anforderungen an“, sagt Egger. Mag. Franz Paulus. Geschäftsführer der Energie

Neuer Kosmetiksalon im Gurktal Der Fischerhof in Sirnitz ist vor allem durch sein traditionelles Landgasthaus und durch die dort angeschlossene Pflegeeinrichtung bekannt. Jetzt können auch Körper, Geist und Seele in freundlicher und entspannter Atmosphäre verwöhnt werden. Am vergangenen Wochenende fand die feierliche Eröffnung des Kosmetiksalons „Beauty & More Margreth“ von Margreth Klaushofer statt.

LH Dörfler gratulierte Margreth Klaushofer zur Eröffnung.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler gratulierte und wünschte Klaushofer als Inhaberin des Fachinstitutes für Fußpflege, Massage und Kosmetik, viel Erfolg für ihre Zukunft. „Hier bei Familie Huber im Fischerhof sind Sie gut aufgehoben“, zeigte sich Dörfler über ein weiteres Unternehmen im Gurktal begeistert. „Familie Huber hat mich gefragt, ob ich hier beim Pflegeheim einen Beauty-Salon eröffnen möchte“, erklärte Klaushofer, die seit 18 Jahren im Kosmetikbereich tätig ist und bereits ein eigenes Studio in Friesach besitzt. Sie wird am Fischerhof von Lehrling Sarah Tscherne unterstützt. Für die Heimbewohner soll es einmal die Woche ein spezielles Wohlfühlprogramm geben. Ein besonderes Angebot ist die chinesische Fußreflexmassage, für die Klaushofer von einem japanischen Lehrmeister ausgebildet wurde.

Eine fundierte Fachausbildung ist die Grundlage für die berufliche Zukunft jedes einzelnen!“ Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger

Klagenfurt GmbH: „Wir beschäftigen derzeit 16 Lehrlinge in den verschiedensten Bereichen. Vom Bürokaufmann bis zum Schlosser, vom Installateur bis zum Gebäudetechniker. Zwei unserer Elektrotechnik-Lehrlinge besuchen nun die Kelag-Ausbildungsstätte, die als Kaderschmiede für künftige Spitzen-Techniker gilt. Die praktische Ausbildung erfolgt danach wieder in unserem Unternehmen. Wir sehen das als gelungene Fortsetzung jener Kooperation mit der Kelag, wie sie sich bereits bei gemeinsamen Einsätzen mit unseren Monteuren bewährt hat.“


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WIRTSCHAFT

Fröhlich illustrierte Streudosen bergen aromatische Kräuterschätze

Vier neue SONNENTOR Gewürzmischungen für kulinarische Höhepunkte b Sonntagsbraten, Festtagsschmaus oder Freitagsfisch – manchmal soll es etwas Besonderes sein. SONNENTOR, der österreichische Bioanbieter, hat vier neue Gewürzmischungen nach alten Rezepturen neu komponiert: Lieschen’s Lammgewürz, Sven’s Fischgewürz, Franzl’s Wildgewürz und Tante Mizzi’s Bratengewürz. Mit den herrlich duftenden Gewürzmischungen gelingen aber nicht nur die nächsten Genießermahlzeiten, denn die liebevoll gestalteten Streudosen bringen bereits beim Kochen einen besonderen Zauber in die Küche und machen sich auch im Gewürzregal richtig gut.

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Lieschen’s Lammgewürz – Orient trifft Okzident Zartes Lammfleisch mit einem aromatischen Geschmack zaubert jedem Genießer ein Lächeln aufs Gesicht. Bei dieser intensivduftenden Gewürzmischung geben Rosmarin, Bohnenkraut und Estragon dem Lamm ein klassisches Aroma, während Pfefferminz und Ysop dem Fleisch einen Hauch Orient verleihen. Auch andere Fleischgerichte, wie z.B. Grillfleisch, erhalten durch diese besondere Gewürzmischung ein köstliches Aroma.

Sven’s Fischgewürz – Für alle sieben Weltmeere Ob Süßwassermatrose oder Piratenkapitän, alle lieben sie Fisch und das nicht nur freitags. Wer sich die Zube-

reitung von Fischgerichten bisher nicht so richtig zugetraut hat, der bekommt nun mit Svens’ Fischgewürz die perfekte Unterstützung von echten Kennern. Petersilie,

das Wildbret besonders zart. Dazu die Gewürzmischung, die mit Wacholderbeeren, Rosmarin und Thymian den typischen Wildgeschmack unterstreicht, zuvor im Mör-

re Duft, der aus der Küche strömt und Appetit macht, ist vielleicht eine der schönsten Kindheitserinnerungen. Die Gewürzmischung verleiht dem Sonntagsbra-

Gelbsenf und Liebstöckel geben Fischsuppe oder Fischfilet eine fein-würzige Note. Für den extra Kick sorgt das frische Aroma von Lemongras.

ser zerstoßen und mit etwas Flüssigkeit zu einer Marinade mischen. Auch Wildsaucen oder Ragouts verfeinert die Gewürzmischung im Nu.

ten mit Knoblauch, schwarzem Pfeffer, Koriander und Majoran die richtige Würze, ein Hauch Kümmel macht den Braten bekömmlich.

Franzl’s Wildgewürz – Waidmannsdank für urigen Geschmack

Tante Mizzi’s Bratengewürz

Intensives Steinpilzaroma gibt Wildgerichten aller Art jenen leicht herben Geschmack, den Wildfans lieben. Vorher eingelegt, wird

Wer kennt keine ”Tante Mizzi”, deren größte Freude es ist, am Sonntag die Familie um sich zu scharen und den Braten auf den Tisch zu zaubern. Der leckeSONNENTOR sucht Franchise-Partner, die als Bio-Pioniere Menschen begeistern! Mit einem SONNENTOR Geschäft möchten wir auch in Kärnten die Tore zu unseren Köstlichkeiten öffnen. Werden Sie unser Franchise-Partner!

Infos zum SONNENTOR Franchise-System unter: www.sonnentor.at/geschaefte–franchise

Da wächst die Freude – denn die Zutaten der vier neuen Gewürzmischungen von SONNENTOR stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Zur Unternehmensphilosophie des Bio-Spezialisten gehört aber auch, dass großen Wert auf die Regionalität der verwendeten Produkte und Rohstoffe gelegt wird. Bei Zutaten, die andere Klimaverhältnisse benötigen, wie z.B. schwarzer Pfeffer, überzeugt sich SONNENTOR vor Ort von dem kontrolliert biologischen Anbau. Das Unternehmen mit der lachenden Sonne pflegt einen fairen Umgang mit Bauern und Partnern. Und dies schmeckt man in allen SONNENTOR Produkten! Infos unter www.sonnentor.at


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KÄRNTEN BAUT

Straße ist wichtige Lebensader für Anrainer des Gebietes

Freie Fahrt auf die Hochrindl von Deutsch Griffen m Rahmen eines Festaktes in Rauscheggen erfolgte vergangenen Sonntag durch Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Deutsch-Griffens Bürgermeister Hans Prodinger die Verkehrsfreigabe des 5,8 km langen Teilstückes der Gemeindestraße Deutsch Grif fen - Hochrindl. In Kooperation mit der Abteilung 10 L und der Abteilung 17 des Landes wurde die Straße von 2007 bis 2010 auf einer Länge von 5,8 Kilometer ausgebaut und saniert.

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„Wir haben zusammengeholfen bei der Sanierung dieser Straße, die eine wichtige Verbindung und Lebensader in das Ski- und Erholungsgebiet Hochrindl, aber auch für die Gemeinde Deutsch-Griffen und die Anrainer des ländlichen Gebietes ist“, betonte Dörfler. Für ihn stellt der ländliche Raum eine Kraftquelle dar, die es auch künftig zu nutzen gilt. Projekte wie „Urlaub am Bauernhof“ seien in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je, denn sie bieten noch echten und ehrlichen Urlaub, dankte er den ebenfalls anwesenden „Urlaub am Bauernhof“Obmann Hubert Reiner aus Deutsch Griffen. Gleichzeitig sprach er auch den Anrainern seinen Dank für die Grundeinbringung aus.

Der Straßenbaureferent nahm auch Stellung zu kritischen Stimmen, die im Zuge der Sanierung laut geworden waren. „Eine Straße hat keine politische Farbe. Der Steuerzahler hat sie gezahlt und sie ist für jeden da“, stellte er fest.

Ab nun können die Anrainer sicher und schnell nach Hause fahren und die Gäste kommen sicher in das Ski- und Wandergebiet Hochrindl!“ Bgm. Hans Prodinger

Für Bürgermeister Hans Prodinger war die Sanierung bereits mehr als notwendig. „Für den Landeshauptmann und den Agrarreferenten war die Zusage

K U R Z NO T I E RT Insgesamt wurden seit dem Jahr 2007 1,6 Millionen Euro verbaut und 30.000 Quadratmeter Asphalt aufgebracht. Vom Verkehrsreferenten gab es 220.000 Euro finanzielle Unterstützung, von Landesrat Martinz wurden 600.000 Euro ausgeschüttet. Für den Rest kam die Gemeinde Deutsch-Griffen auf. Seitens der Abteilung 17 wurden zwei Lkws, ein Bagger, und vier Mann Personal im Ausmaß von 2.967 Lohn- und 2.396 Gerätestunden zur Verfügung gestellt.

LH Gerhard Dörfler und Bürgermeister Hans Prodinger von Deutsch-Griffen. zur Sanierung dieser wichtigen Verbindung kein Lippenbekenntnis“, dankte er beiden für die große Unterstützung des ländlichen Raumes. Der Bürgermeister freute sich über die merkbaren Verbesserungen der Infrastrukturmaßnahmen, in Besonderen aber über schönere und sichere Straßen in das Tourismusgebiet Hochrindl.

Der Baukonzern Alpine konnte als Bestbieter bei der Ausschreibung die Straßensanierung auf die Hochrindl vornehmen. Die Bauarbeiten wurden zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde Deutsch Griffen und des Landes Kärntens durchgeführt. DI Schabkar (Alpine) dankte für den Bauauftrag und wünschte sich zudem mehr Spatenstiche zur Arbeitsplatzsicherung in der Baubranche.


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GESUNDHEIT

‚Bewegung ist Leben’: Marion Bernhart, neue Leiterin der Physiotherapie des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt it September 2010 übernahm Marion Bernhart, diplomierte Physiotherapeutin (DPT), die Leitung der Physiotherapie im ElisabethinenKrankenhaus Klagenfurt. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht der Ausbau des Konzepts der individuellen Therapiepläne für PatientInnen, die gemeinsam mit den jeweiligen behandelnden ÄrztInnen erstellt werden. Die Physiotherapie arbeitet eng mit den hausinternen Fachbereichen Orthopädie, Rheumatologie und Akutgeriatrie und Remobilisation sowie der Internen Medizin zusammen.

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„‚Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung’ lautet mein Arbeitsmotto und ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen. Gemeinsam mit meinem Team versuche ich vor allem immobil gewordenen Menschen wieder zu einem selbständigen Alltag zu

verhelfen“, so die neue Leiterin der Physiotherapie. Marion Bernhart wird, neben ihrer vielfältigen fachlichen Qualifikation, das interdisziplinäre Team, das Physiotherapie, Ergotherapie, med. Heilmasseure und Logopädie mit ein schließt, koordinieren. Die Physiotherapie im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt verfügt über ein reichhaltiges Angebot: von modernen physiotherapeutischen Behandlungskonzepten über Elektrotherapie bis hin zu klassischen Massagebehandlungen und Wärmetherapien. Marion Bernhart, geboren 1960 in Klagenfurt, beendete 1983 ihre Ausbildung zur diplomierten Physiotherapeutin an der medizin-technischen Akademie für Physiotherapie am LKH Salzburg. Ihren beruflichen Werdegang startete sie im Unfallkrankenhaus Klagenfurt. Von 1994 bis 2008 arbeitete Marion Bernhart in der physiotherapeutischen Abteilung der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt, die sie ab 2004 leitete. Ab Juni 2008 war sie im Landesklinikum Klagenfurt in der Abteilung Neurologie tätig. 2005 absolvierte Marion Bernhart den Lehrgang „Basales und mittleres Pflegemanagement“ im Bildungszentrum Klagenfurt. Bei zahlreichen Spezialkursen u.a. „Klinisches PatientInnen Management“, bei dem die ganzheitliche Behandlung der PatientInnen im Spitalswesen im Mittelpunkt steht, erweiterte sie zudem laufend ihr Fachwissen.

Gesundheit aus guten Händen – 800 Jahre hl. Elisabeth Das A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen ist ein christlich geführtes Spital mit einer fast 300-jährigen Tradition. Die wichtigste Aufgabe des Hauses liegt darin, Top-Medizin und christliche Nähe harmonisch in Einklang zu bringen. Vor 800 Jahren erblickte die hl. Elisabeth von Thüringen, die geistige Mutter der Elisabethinen, das Licht der Welt. Zu ihren Lebzeiten ist sie den Hilfsbedürftigen ohne Unterschied zur Seite gestanden. Ihre Überzeugung, dass Menschen nur durch die Verbindung von Körper, Geist und Seele „froh“ werden können, wird im Elisabethinen-Krankenhaus täglich gelebt. Diese christlichen Wurzeln sind gemeinsam mit den sich ergänzenden Leistungsschwerpunkten und dem fachlichen Erfahrungsaustausch die Basis der seit April 2006 bestehenden Kooperation mit dem Orden der Barmherzigen Brüder Österreich und deren Krankenhaus in St. Veit an der Glan.

Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt Völkermarkter Straße 15-19 9020 Klagenfurt am Wörthersee Tel: +43 (0) 463 / 5830 Fax: +43 (0) 463 / 5830-159 Email: ekh@ekh.at Internet: www.ekh.at


20 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

REISE

Makedonien Makedonien: Die „Schluchten des Balkan“ kennen noch keinen Massentourismus. Makedonien ist durch eine wildromantische Landschaft und zahllose Kulturschätze gesegnet. Ein kleines Land ehrt seine große Heilige! Mutter Teresa wurde vor genau hundert Jahren als Agnes Gonxha Bojaxhiu in Skopje geboren. Die heutige Hauptstadt Makedoniens war damals ein Teil des osmanischen Reiches. Im vergangenen Jahr wurde im Stadtzentrum das „Mutter Teresa Haus“ eröffnet. Traditionelle makedonische Architektur wurde mit indischen und modernen Stilelementen verbunden. Im multiethnischen und konfessionell vielfältigen Makedonien bemüht man sich „den Engel der Ärmsten“, die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa nicht national und konfessionell zu vereinnahmen.

Kirche Sveti Jovan Kaneo in Ohrid. Die Zeiten ethnischer Zerwürfnisse scheinen endgültig überwunden zu sein und Makedonien kann als sicheres Reiseland betrachtet werden. Sehr geschickt wurde die albanische Volksgruppe in das politische Leben, vor allem auch in die Regierung integriert. Was nicht heißen soll, dass es keine innerkoalitionären Spannungen gibt. Aber es scheint, dass ein ausreichendes Maß an Kompromissbereitschaft für ein erstaunlich gutes Funktionieren des Staatsapparates sorgt. Bergwandern ist in dem von teilweise unberührtem wildem Gebirge geprägtem Land der Nationalsport. Die landschaftlich spektakulärste Wanderung schlängelt sich vom 2500 Meter hohen

Gipfel Ljuboten bis zum Nationalpark Malvoro. Der Weg führt über ein achtzig Kilometer langes Hochplateau bis zum Berg Korab, den höchsten des Landes. Man unterschreitet kein einziges Mal die 2000 Meter Marke. Im Süden des Landes liegen drei tektonische Seen, die Makedonien mit Albanien und Griechenland teilt. Sie sind durch Verschiebungen der Erdplatten entstanden und beherbergen Lebensformen, wie die berühmte Ohridforelle, die anderswo längst ausgestorben sind. Der Ohridsee wurde einschließlich der malerisch an seinem Gestade liegenden gleichnamigen Stadt von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Das „makedonische Meer“ ist mit 300 Metern der tiefste See des Balkans und einer der schönsten Europas. Besonders in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober ist der Ohridsee ein außerordentlich reizvolles Reiseziel. Tito wusste schon warum er gerade diesen unter allen jugoslawischen Seen am meisten liebte. Seine damalige Villa, auf einer romantischen Halbinsel gelegen, ist heute eines der führenden und auch teuersten Hotels. Die Stadt Ohrid ist für die unverwechselbare Architektur ihrer Häuser, die vielen mittelalterlichen Kirchen und die umfangreichen Ausgrabungen, berühmt. Ein kultureller Höhepunkt sind die Wandgemälde aus dem 11. Jahrhundert in der Kathetrale Sv. Sofia. Während des sommerlichen Kulturfestivals finden in der Kirche mit ihrer hervorragenden Akustik Konzerte von internationalem Format statt.

Urgeschichtlicher Pfahlbau Ohridsee. Rund um den Ohridsee liegen 365 Kirchen - für jeden Tag eine - und viele sehenswerte Klöster. Vom National-

Die Schlucht von Treska. park Galicia, der zwischen dem Ohridsee und dem mit ihm unterirdisch verbundenen Prespasee liegt, genießt man weite Blicke über die tiefblauen Wasserflächen bis Albanien und Griechenland. Der bisher bekannteste makedonische Film „vor dem Regen“ vermittelt ein einladendes Bild von der großen Vielfalt des Landes. Weltentrückte Dörfer, mystische Klöster, wilde Felsformati-

Mutter Teresa Haus in Skopje. onen - es bereitet Freude, sie im Laufe einer Reise wieder zu finden. Große Teile des Filmes wurden in der Nähe der Stadt Prilep gedreht. Sie liegt in der fruchtbaren, geschichtsträchtigen Patagonia Ebene und ist von einer charaktervollen Felslandschaft umrahmt. Das am Rande der Stadt über einen guten Fußweg zu erreichende Kloster Sv. Mihail Arhangel, mit einer Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, wird heute wieder von tatkräftigen Nonnen, von denen manche sehr gut englisch sprechen, bewohnt. Skopje wird seinem Ruf eher langweilig zu sein, absolut nicht gerecht. Im Gegenteil es präsentiert sich dem Besucher als quirlige Stadt mit vielen modernen Cafes, einer schicken Jugend, aber auch mit einer sehr romantischen Altstadt, die das friedliche Neben- und Miteinander verschiedener Volksgruppen und Religionen in besonderer Weise vermittelt. KML


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FREIZEIT

Vom Couchpotato zum Pistenschwinger im ****Alpen-Avantgarde-Hotel Solaria in Ischgl Vom Anfänger zum Skiprofi bei der „SolariaSki-Challenge“ - Termin: 28. November bis 03. Dezember 2010.

20 Bewerber sind kostenlos dabei

Den Winter haben Sie bisher mit Sofa und Fernsehen in Verbindung gebracht? Hauptsache „no sports“ und schon gar nicht auf die Skipiste? Das kann sich ändern. Das stylische ****AlpenAvantgarde-Hotel Solaria in der Top-Winterdestination Ischgl verwandelt Couchpotatos zu Profis auf der Skipiste. Und zwar innerhalb von nur 6 Tagen und komplett kostenlos.

Mitten in Ischgl, im Mekka der Skibegeisterten, werden die Teilnehmer das Ski-Ass in sich wecken. Keine langweiligen Anfängerkurse und „Idiotenhügelfrustration“, sondern hochprofessionelles Skitraining vom ersten Moment an. 20 Personen zwischen 20 und 99 Jahren, alles absolute Skianfänger, dafür

aber neugierig auf die IschglWinter-Experience. Sie sind eingeladen auf die Übernachtungen inklusive Halbpension, Skiausrüstung und Skikurs und natürlich Aprés Ski, Rahmenprogramm und Wellness-Verwöhneinheiten vom Solaria Team. Also, runter vom Sofa und rauf auf die Bretter. Bewerben Sie sich auf der Homepage vom Alpen-Avantgarde-Hotel Solaria

Kempinski Hotel Adriatic*****/Istrien: Ein Wochenende im Luxus Genießen Sie einen Kurzurlaub im eleganten Wohlfühlhotel Kempinski Adriatic mit seinen großzügig angelegten öffent-

TERMIN: 23. bis 26. 10. 2010

lichen Bereichen, verschiedenen Restaurants und Bars sowie einem eleganten Spa-Bereich mit Hallenbad. Die Zimmer sind luxuriös und modern eingerichtet, ca. 40 qm mit Bad (BadewanBuchung bei:

ne und Dusche), WC, Fön, Minibar, Sat-TV, Pay-TV, Safe, WLAN, Klimaanlage und Balkon oder Terrasse. Alle Zimmer verfügen über Gartenblick. Inkludierte Leistungen: Busfahrt Klagenfurt – Savudrija – Klagenfurt, 3 x Nächtigung/Buffetfrühstück im Kempinski Hotel Adriatic auf Basis Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC. Pauschalpreis/Person/NF E 249,— Kind bis 12 Jahre mit 2 Vollzahlern im Doppelzimmer E 60,— Kempinski Golf Adriatic: Golfplatz direkt beim Hotel gelegen, 3 x 18-Loch (24./25.u.26.10.) & 3 x Mittagessen im Restaurant des Golfclubs Preis pro Person € 216,—

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unter www.solaria.at. Mit etwas Glück sind Sie vom 28. November bis 3. Dezember als Gast des Hotels mittendrin im Ischgler Winter. Infos unter: Alpen-AvantgardeHotel Solaria, Familie Kathrein, Dorfstrasse 39, A-6561 Ischgl, Tel.: +43 (0) 5444 5205 Fax: +43 (0) 5444 5205-84 hotel@solaria.at www.solaria.at


22 KärntnerNachrichten I 10. September 2010

FREIZEIT

POSTBUS – der ideale Reisepartner Ob zur Freizeitgestaltung, im Beruf oder zum Besuch von Freunden und Bekannten, Bus und Bahn sind immer verlässliche Partner für Ihre Mobilitätsbedürfnisse. Im flächendeckenden Verkehrsnetz von Bus und Bahn gibt es eine große Anzahl von Ausgangs- und davon abweichenden Endpunkten für reizvolle Wanderungen innerhalb Kärntens, die ganzjährig vom „Öffentlichen Verkehr“ (ÖV) bedient werden.

Wanderausflug mit Bus und Bahn Mit speziellen Wanderbussen erreichen Sie den Nationalpark Nockberge (Nockalmstraße, Falkertsee) noch bis 10.09.2010, die Kölnbreinsperre und der Nationalpark Hohe Tauern mit seinem Wanderbusservice stehen Ihnen noch bis 17.09.2010 für ausgedehnte Wandertouren zur Verfügung. Die Ausflugsziele Großglockner und Katschberg werden noch bis 24. 09. 2010 und die Koralm noch bis 26. 09. 2010 mit Postbussen bedient. Der Naturparkbus fährt mittwochs, samstags und sonntags noch bis 03. 10. 2010 von Villach aus auf den Dobratsch und der Wanderbus von Klagenfurt und Feldkirchen aus, jeweils an Sonn- und Feiertagen, noch bis 26. 10. 2010 auf die Turracher Höhe.

Mit dem Postbus zum nächsten Event Zum HARLEY-Treffen shuttelt der Postbus vom 07. 09. bis 11. 09. 2010 tagsüber jeweils im Stundentakt und in den Nachtstunden im Halbstundentakt bis 02:30 Uhr Früh, von Villach aus, rund um den Faaker See und zurück nach Villach.

Mit dem Kombiticket (Fahrpreis hin und retour inkl. Messeeintritt) der Kärntner Linien können Sie mit Bus und/oder Bahn aus ganz Kärnten um nur 14,— Euro für Erwachsene bzw. 7,— Euro für Berechtigte einer Ermäßigung, vom 11. bis 19. 09. 2010 die Herbstmesse oder vom 19. bis 21. 11 .2010 die Familienmesse mit Senior Aktiv in Klagenfurt besuchen. Am 05.11.2010 fährt Sie der Postbus aus Spittal, Villach, Feldkirchen, St. Veit/Glan, Völkermarkt und Wolfsberg zur „Langen Nacht der Forschung“ an der Universität Klagenfurt und nach Veranstaltungsende bequem wieder nach Hause.

Mit Bus und/oder Bahn zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pendeln Die Postbusse fahren nach den für ständige Benützer besonders günstigen Tarifen der KÄRNTNER LINIEN. Darüber hinaus sind Zeitkarten übertragbar und somit von mehreren Personen nutzbar. „Pendler sind mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und Zeitkarten, wie Wochen-, Monats- oder Jahreskarten, nicht nur günstiger als die vergleichbaren Treibstoffkosten

eines Pkw´s unterwegs, sondern tragen auch aktiv zur Verringerung der CO2 Belas-

tung bei“, unterstreicht Postbus-Regionalmanager Ing. Erwin Kletz die Vorteile von Bus und Bahn. Abgesehen vom sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis für Vielfahrer bietet der Öffentliche Verkehr mehr Sicherheit, Komfort und Bequemlichkeit, gibt Gelegenheit zur Kommunikation, vermeidet Verkehrsstress, sichert Arbeitsplätze und schont die Umwelt.

Infos unter 0810 222 333-8 service@postbus.at www.postbus.at/kaernten


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KULTUR

17. bis 19. September in Millstatt:

Staraufgebot beim Nockalmfest er da noch dabei sein will der sollte jetzt rasch handeln, denn das Konzert am Samstag, 18. September ist bereits ausverkauft! Bei der 3 Tages Party wird im Veranstaltungszelt auf der Strandpromenade mit dem Nockalm Quintett, den Amigos, Mandy von den Bambis, Ricky King, Jörg Wolf, Oesch´s die Dritten, Kristall, Ö5, die Edlseer, Die Mayerhofner, Die Original Jungen Oberkrainer u.v.a. mehr so richtig abgefeiert. Es werden wieder mehr als 10.000 Besucher erwartet und es herrscht wahrlich “Nockis“-Mania, wobei der Region Millstätter See eine hohe touristische Wertschöpfung mit bis zu 12.000 Nächtigungen in der Nachsaison ins Haus stehen wird, zeigt sich Millstatts Bürger-

sik bei freiem Eintritt geboten. Mit dabei sind Kindermund (mit den Faschingsstars Dietlinde & Hans Wernerle), der Feistritzer Faschingschor, die Mayerhofner, die Edlseer, die Orginal Jungen Oberkrainer, das Kaiser Trio, das Mugl Duo, eine Modeschau mit La Camisa Fashion und natürlich das Nockalm Quintett.

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meister Josef Pleikner begeistert. Heuer erstmalig und neu beim Nockalmfest sind exklusive Kika Loungen (von Kika Spittal / Drau) im Veranstaltungszelt eingerichtet und ein Shuttle-Service von Sixt Rent Car Manfred Kepold bringt die Besucher

kostenlos von den beiden Auffangparkplätzen Camping Pesenthein und Kalvarienberg direkt bis zum Veranstaltungsgelände an die Strandpromenade! Auch heuer wird wieder am Sonntag, 19 September ab 10.30 Uhr ein Frühschoppen mit Stars der Volksmu-

Infos unter www.kaernten-events.at Kartenverkauf bei allen ÖTVerkaufstellen T: 01-96096 E: order@oeticket.com www.oeticket.com bei allen Raiffeisenbankenund im Tourismusbüro Millstatt Tel. +43 4766 2023-32 und im Villacher Kartenbüro Freihausplatz, 9500 Villach T: +43-(0)4242 27341 E: office@villacherkartenbuero.at

Hoke-Ausstellung in der Galerie Vorspann emeinsam mit Bürgermeister Franz-Josef Smrtnik besuchte Kulturreferent LR Harald Dobernig kürzlich die Galerie Vorspann in Bad Eisenkappel. Angetan zeigte sich der Landesrat von der aktuellen Ausstellung des Künstlers Giselbert Hoke, durch die ihn der künstlerische Leiter der Galerie, Norbert Klavora, führte. „Die Galerie Vorspann ist mit ihren Ausstellungen und ihrem außergewöhnlichen Rahmenprogramm aus Musik, Literatur und Dokumentarfilm weit über die Region hinaus bekannt“, so Dobernig.

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Die 2004 gegründete Galerie Vorspann kann bereits auf zahlreiche niveauvolle und

gut besuchte Ausstellungen von Künstlern aus dem Inund Ausland verweisen und hat sich dadurch weit über die Kunst- und Kultur-

landschaft Kärntens hinaus einen Namen gemacht. Kino Kreativ Kulturaktiv wurde 2000 als Plattform und 2001 als Verein gegründet. Das

Kulturprogramm reicht mittlerweile von Film über Lesungen und Konzerte bis zu den Ausstellungen in der Galerie Vorspann.



Kärntner Nachrichten -36.2010