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Im Einsatz für die Kärntner Arbeitnehmer! Seite 5 bis 7

Hypo: LH Kaiser lässt Kärnten im Regen stehen! Seite 4

Nr. 9 • 60. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10% MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 28. Februar 2014


28. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Das Mölltal am Scheideweg:

Urlaubsparadies o d e r K r i s e n re g i o n ? ie Kärntner Landesregierung unter Landeshauptmann Peter Kaiser ist österreichweit bekannt für ihre Entscheidungsschwäche. Im Fall des geplanten Ausbaus des Schigebeits am Mölltaler Gletscher hat das vermutlich fatale Auswirkungen. Das Obere Mölltal steht am Scheideweg: Gibt man dem Tourismus eine Chance oder nimmt die Landespolitik in Kauf, dass hier eine neue Krisenregion entsteht.

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Obwohl die Zeit drängt, gibt es nach wie vor keine Entscheidung des zuständigen Landesrates Rolf Holub (Grüne), ob man der Errichtung einer Talabfahrt vom Mölltaler Gletscher nach Flattach die naturschutzrechtliche Genehmigung erteilen kann und damit eine Millionen-Investition in die Errichtung eines Hoteldorfes ermöglicht. Klare Worte gesprochen haben bisher nur die Bürgermeister der Mölltaler Gemeinden, die der Landesregierung eine Resolution übergeben haben, mit

der die Genehmigung der Talabfahrt gefordert wird. Landesrat Christian Ragger, in der Regierung für die Angelegenheiten des Nationalparks Hohe Tauern und nicht für jene des Naturschutzes zuständig, stellt sich auf die Seite der Bürgermeister: „Wenn es uns gelingt, im Zuge des geplanten Hotelprojektes die Flächen des Nationalparks massiv zu erweitern, habe ich kein Problem mit einer Talabfahrt. Denn hier geht es um eine Grundsatzentscheidung. Wer im Mölltal Arbeitsplätze schaffen und erhalten will, hat politisch keine Alternative.“ Die Freiheitlichen warnen nun davor, die Fragant wie eine heisse Kartoffel von einem Termin zum anderen zu verschieben. Ein Fragant-Gipfel in Klagenfurt endete zuletzt mit der Vereinbarung, gemeinsam mit den Vertretern des Naturschutzbeirates einen Lokalaugenschein in Flattach vorzunehmen. Dieser wurde zuletzt unter Hinweis auf die Schneelage auf unbestimmte

Zeit verschoben. Landesrat Christian Ragger: „Diese Abfolge mehrerer Termine soll eines nicht verbergen: Die alleinige Entscheidungskompetenz liegt beim Naturschutzreferenten LR Rolf Holub. Und bei dessen allgemein bekannter Entscheidungsschwäche ist davon auszugehen, dass es zwar viele Sitzungen geben wird, aber kein Ergebnis!“ Das wiederum wäre höchst bedenklich. Wenn bis Ende März keine politische Entscheidung am Tisch liegt, werden die Investoren Schulz und Haselsteiner wohl oder übel weiterziehen. Zurück bleibt aber das Mölltal, das keine Alternative zum Tourismus hat. Wer, wie LH Peter Kaiser, gerne in Sonntagsreden von der „Stärkung des ländlichen Raums“ spricht, muss letztlich Farbe bekennen und der Wirtschaft eine Chance ge-ben. Sonst werden weiterhin die Menschen aus dem Mölltal abwandern und dafür eine schöne, aber leider trostlose Idylle zurücklassen.

Nationalparkreferent Landesrat Christian Ragger

„In Wahrheit geht es um die Frage, ob es sich Kärnten und das Mölltal leisten kann, auf einen Investor zu verzichten, der mit viel Kapital und grossem Risiko in einer Randregion neue Arbeitsplätze schaffen will. Die Entscheidung liegt eindeutig bei Landesrat Holub!“


4 KärntnerNachrichten I 28. Februar 2014

HINTERGRUND

Hypo: Untersuchungsausschuss für lückenlose Aufklärung notwendig! Alle Oppositionsparteien im Parlament verlangen die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Klärung des Hypo-Skandals, aber die rot-schwarze Bundesregierung mauert. Zuletzt sorgte der frühere Finanz-Staatssekretär und nunmehrige Klubobmann der SPÖ, Andreas Schieder für politischens Aufsehen. Er gab zu, dass die Bayrische Landesbank „die Hypo in den Dreck gefahren hat“. „Wenn das sogar Schieder bestätigt, ist das der letzte zwingende Beweis, warum ein Untersuchungsausschuss nötig ist", erklärt dazu der Obmann der Kärntner Freiheitlichen Christian Ragger. Mit dieser Aussage unterstreiche Schieder auch die Linie der FPÖ. „Es kommt nicht in Frage, über irgendeine Beteiligung Kärntens an dem Schaden zu reden, solange die Verantwortung nicht geklärt ist", so Ragger. Es sei ein Faktum, dass die Bayern LB nach der Übernahme der Bank die Kreditvergaben in die Höhe geschraubt und das Risiko maximiert haben. Das Ausmaß dieser Misswirtschaft müsse ein Untersuchungsausschuss dokumentieren. Die Erkenntnis von Schieder über diese fatale Rolle der Bayern komme reichlich spät, kritisiert Ragger weiter: „Man darf nicht vergessen, dass Schieder gemeinsam mit Finanzminister Pröll dafür verantwortlich war, dass der Bund die von den Bayern solcherart abgewirtschaftete Hypo 2009 übernommen hat!“ Kritik an LH Kaiser Für seinen tolpatschigen Auftritt in der ORF-Pressestunde hagelt es Kritik an Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. „Für Kaiser kommt die Partei an erster Stelle und ganz zum Schluß

kommt Kärnten!“, polterte etwa FPÖ-Klubobmann Mag. Christian Leyroutz. Und durch die völlig haltlose Schuldzuweisung an Haider bzw. die FPÖ unterstütze Kaiser das Bashing gegen Kärnten. „So einen Landeshauptmann hat sich Kärnten wahrlich nicht verdient“, erklärt Leyroutz. Kärnten werde in der HypoMisere keinen finanziellen Beitrag leisten, da die Hypo niemals notverstaatlicht hätte werden müssen: „Kaiser, der sich im ORF über einen Beitrag Kärntens prinzipiell verhandlungs- und gesprächsbereit gezeigt habe, sei das ins Stammbuch geschrieben!“, so Leyroutz wörtlich. Fachlich unkundig Ebenfalls Kritik am Fernsehauftritt des Kärntner Landeshauptmannes übt Generalsekretär Herbert Kickl. „Kaiser hat bewiesen, dass er in Sachen Hypo nicht nur politisch, sondern auch fachlich völlig unkundig ist. In einem Atemzug für eine Insolvenz zu plädieren und gleichzeitig eine Bad-Bank-Lösung zu favorisieren ist ein Widerspruch mehr in der langen Geschichte der Hypo", kommentierte der Generalsekretär. Zwischenzeitlich hat auch der Leiter der Finanzabteilung des Landes Kärnten Dr. Horst Felsner schriftlich festgehalten, dass er keinerlei Informationen über die Höhe von Landeshaftungen für die Hypo gehabt habe.

DAS KLEINE INTERVIEW „Rot und Schwarz wollen die Hypo-Affäre vertuschen!“ KN: Sie haben zuletzt die Kärntner Freiheitlichen besucht. Ihr Eindruck? Kickl: Ich war Gast bei einer Sitzung der Landesparteileitung und habe mich sehr gefreut, dass ich eine harmonische und einsatzbereite Landesgruppe vorgefunden habe. Ich freue mich auf den großen Landesparteitag, der vermutlich noch vor dem Sommer stattfinden wird. KN: In Ihrer Rede haben Sie sich intensiv mit der Hypo beschäftigt. Kickl: Die Hypo ist längst kein Kärntner Thema mehr sondern ein Skandal der österreichischen Bundesregierung. Es ist in höchstem Maße verdächtig, dass sich Rot und Schwarz mit Händen und Füßen gegen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss wehren. Man will offensichtlich die Hintergründe der Notverstaatlichung der Hypo im Jahre 2009 vertu-

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl schen, weil dann die Öffentihkeit erfahren würde, wer die wahren Begünstigten der Hypo-Pleite sind. KN: Aber die Übernahme von Haftungen durch das Land Kärnten war ein Fehler. Kickl: Faktum ist, dass Jörg Haider die Hypo zu einem guten Zeitpunkt an die Bayern verkauft hat und damit das Land Kärnten einen enormen finanziellen Vorteil lukrieren konnte, der heute im Zukunftsfonds liegt. Die Regierung sollte lieber über jene Haftungen in Milliardenhöhe nachdenken, die sie für EU-Pleitestaaten übernommen hat.


HINTERGRUND

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Arbeiterkammer: Wahlen von 3. bis 12. März Die Freiheitlichen Arbeitnehmer mit Spitzenkandidat Manfred Mischelin und FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger sind seit Wochen in ganz Kärnten unterwegs, um bei Betriebsbesuchen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die Notwendigkeit der Teilnahme an den AK-Wahlen vom 3. bis zum 12. März aufmerksam zu machen. „Die derzeitige rote Kammerführung hängt am Gängelband des roten Landeshauptmannes. Es ist daher wichtig, dass die Freiheitlichen auch in der Arbeiterkammer als möglichst starke Fraktion die Interessen der arbeitenden Bevölkerung wahrnehmen können!“, bekräftigt FPÖ-Chef Ragger im Gespräch mit den KN. Die erschreckende Tatsache von 34.000 Arbeitslosen in Kärnten (das sind so viele Arbeitslose wie die Bundesländer Salzburg und Tirol zusammen haben) mache es notwendig, dass die Landesregierung eine Beschäftigungs- und Betriebsansiedelungsoffensive starte. „Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Linkskoalition verschließt die Augen vor der Realität. Gleichzeitig werden wichtige Maßnahmen für die ArbeitnehmerInnen wie der Teuerungsausgleich oder die Pendlerförderung gestrichen und die Landestankstellen geschlossen!“, kritisierte Ragger weiter. Insgesamt geht es den Freiheitlichen Arbeitnehmern um mehr Kontrolle in der AK und um die Konzentration auf eine echte Interessensvertretung.

FA: Arbeitnehmer mit


Herz und Kraft!


8 KärntnerNachrichten I 28. Februar 2014

LANDESPOLITIK

MELDUNGEN

❑ HC Strache kritisiert Steuerbeschlüsse der Regierung

Belastungspaket bedroht Autofahrer und Mittelstand Das Abgabeänderungsgesetz 2014 bringt für die Österreicherinnen und Österreicher weitere Belastungen. Alleine die Anpassung der Normverbrauchsabgabe NoVA soll in den nächsten vier Jahren 230 Millionen Euro ins marode Staatssäckel spülen, die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer sogar 1,1 Milliarden Euro.

wiederum will man bis 2018 auch zusätzliche 1,1 Milliarden Euro einkassieren. Den KMU würden Mehrbelastungen bis zu 5 Milliarden Euro drohen.

„Das trifft wieder einmal den Mittelstand. Vor allem Arbeitnehmer, die darauf angewiesen sind, mit dem Auto in die Arbeit zu fahren, leiden darunter!“, kritisierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im Parlament. Diese Belastung sei mit Hinblick auf die Pendlersituation, die mangelhaften öffentlichen Alternativen und die ohnehin hohe Belastung von Autofahrern und berufstätigen Menschen abzulehnen.

Derivatgeschäfte: Besonders interessant werde es im Bankenbereich, meinte Strache im Parlament. Wenn man sich die von der Regierung vorgenommen Änderungen bei der Bankenabgabe genauer ansehe, werden ausgerechnet die Derivate, deren undurchsichtiges Handelsvolumen maßgeblich mit Schuld an der weltweiten Finanzkrise waren, steuerlich begünstigt. Diese Bestimmung sei natürlich ein Geschenk für jene Banken, die über ein größeres Volumen an einschlägigen Geschäften verfügen - und das sei nicht die kleine Sparkasse am Land, sondern das seien die Großbanken.

Kuriositäten: Die NoVA-Erhöhung bewirkt die Kuriosutät, dass etwa sündteure PS-starke Importfahrzeuge aus den USA um tausende Euro billiger werden, weil der Anschaffungspreis für die NoVA keine Rolle mehr spielt, sondern nur noch der Schadstoff-Ausstoß des Autos. Von den Rauchern

„Ein Blick auf die Aktivseite einer Bankbilanz zeigt uns allerdings, dass damit Kredite etwa an Haushalte und KMUs belastet werden, während abstrakte Spekulation an den Finanzmärkten weiter belohnt wird“, so Strache. Die Bundesregierung sei ein einziges politisches Belastungspaket für Österreich.

Slowenisierung: Eine Tagung zum Thema „Die neue Kärntner Landesverfassung und die Beteiligung der slowenischen Volksgruppe“ hat für FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz gezeigt, dass die slowenische Volksgruppe in Kärnten den erreichten Kompromiss verlassen will. Eine eigene slowenische Vertretung im Kärntner Landtag, ausgestattet mit einem Vetorecht, soll die Möglichkeit bieten, Entscheidungen künftig zu Gunsten der Kärntner Slowenen herbeizuführen. „Das kommt für uns nicht in Frage. Für uns Freiheitliche ist der Artikel 7 des Staatsvertrages mehr als erfüllt!“, stellte Leyroutz klar. Stromleitungen verlegen: Der Kärntner FPÖ-Abgeordnete und Bürgermeister, Franz Pirolt spricht sich angesichts der jüngsten Wetterkapriolen für eine Verlegung der Hochspann-ungsleitungen in die Erde aus. „Es ist dringend notwendig, dass die Stromversorgung sicherer gemacht wird. Die vielen FPÖ-Abgeordneter Stromausfälle, die u.a. auch Bgm. Franz Pirolt im Bezirk St. Veit hunderte Haushalte betroffen haben, sind eine Mahnung. Wir brauchen einen größeren Anteil an verkabelten Stromleitungen“, erklärt Pirolt, der bedauert, dass aus den vollmundigen Ankündigungen der früheren Energiereferentin LHStv. Dr. Beate Prettner (SPÖ), das Kärntner Elektrizitätsgesetz so zu ändern, dass mehr Leitungen unter die Erde kommen, nichts geworden ist. Es müssten vermehrt Erdleitungsvarianten gesucht werden, nicht nur um Anrainer im städtischen Bereich vor dem Elektrosmog zu schützen, sondern vor allem, um im ländlichen Raum die Störanfälligkeit zu reduzieren, fordert Pirolt. Grüne Doppelbödigkeit: FPÖ-Sicherheitssprecher NRAbg. Gernot Darmann zeigte diese Woche im Parlament die Doppelbödigkeit der Grünen in der Frage der Schließung von 22 Polizeiposten in Kärnten, darunter jener am Klagenfurter Hauptbahnhof, auf. „Peter Pilz stellte im Nationalrat die Behauptung auf, die Grünen seien von Anfang an gegen die Schließung von Polizeiposten gewesen. Das ist die Unwahrheit! Der Kärntner Grün-Abgeordnete Matthias Köchl hat schon am 3. Dezember 2013 einen Antrag der Freiheitlichen gegen den Kahlschlag im Sicherheitswesen abgelehnt und damit an den Postenschließungen mitgewirkt!“, reagiert Darmann sauer. Damit hätten es die Grünen samt Rot und Schwarz der Innenministerin leicht gemacht, ihre unerhörten Einsparungsmaßnahmen auf dem Rücken der Bevölkerung durchzuziehen.


KLAGENFURT

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Bürgermeister Scheider im Club der 50-iger!

Freunde und Politikerkollegen lockten am Vorabend des 50. Geburtstages des Klagenfurter Bürgermeisters Christian Scheider diesen zu einem Überraschungsgeburtstagsfest beim Griechen „Poseidon“ im Stadtteil St. Ruprecht. Kulinarisch gab es ein griechisch-kärntnerisches Spezialitätenbuffet (zusammengestellt von „Poseidon“-Chef Evangelos und Fleischer Franz Kranzelbinder). Bei lockerer und gemütlicher Atmosphäre fanden sich Familienangehörige (Freundin Marisa, Mutter Eleonore, Schwester Nicole, Bruder Günther, Schwägerin Gerda), Wegbegleiter und Sportfreunde ein, unter anderem Vizebürgermeister Albert Gunzer, die Stadträte Wolfgang Germ und Gerhard Reinisch, Altbürgermeister Leopold Guggenberger mit Gattin, Dompfarrer Peter Allmaier, Magistratsdirektor Peter Jost, Messedirektor Erich Hallegger, Kommandant der Berufsfeuerwehr Gottfried Strieder und sein Vize Luigi Unterluggauer (der als Stimmenimmitator internationale Gratulanten von Arnold Schwarzenegger bis Toni Polster und Armin Assinger im Gepäck hatte), Burggraf Willi Noll, Wörthersee-Schifffahrer Adi Krumpl, Tennis-Shopper Hugo Fürstler, KAC-Crack Kirk Furey, Union-Legende Karl Klassek, Ironman Stefan Petschnig, Anwalt Ferdinand Lanker, „Reiseprofi“ Bernhard Flucher und viele andere.

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider machte sich dieser Tage gemeinsam mit Feuerwehr und Bundesheer einen Überblick über die teils dramatischen Hochwasserschäden.

Klagenfurt protestiert gegen Polizeiposten-Schließungen! Auf Initiative von Bürgermeister Christian Scheider wurde nun eine Unterschriftenaktion gegen die geplante Schließung des Polizeiwachzimmers Hauptbahnhof in Klagenfurt gestartet. „Der Hauptbahnhof ist ein sensibler Bereich mit hoher Personenfrequenz, die Polizeiwache hier zu schließen ist strategisch ein völlig falscher Weg“, sagte Bürgermeister Scheider. Enttäuscht nach dem gescheiterten Gipfel mit der Innenministerin wendet sich der Bürgermeister nun im Namen der Landeshauptstadt auch an Bundeskanzler Werner Faymann. „Die Innenministerin hat sich nicht verhandlungsbereit gezeigt und ihre starre Position zur Schließung einzementiert. Mikl-Leitner hat aber zugegeben, dass bereits im Dezember im Koalitionsabkommen zwischen SPÖ und ÖVP die Schließungspläne der Polizeiposten bis ins Detail vereinbart wurden. Daher wende ich mich schriftlich an SPÖ-Regierungschef Werner Faymann. Er muss die Blockadehaltung der Innenministerin durchbrechen und ein

sicherheitspolitisches Zeichen setzen“, erklärt Scheider. Der Bürgermeister verweist darauf, dass nicht alles was im Regierungsabkommen stehe, in Stein gemeißelt sei. Das habe man schon in der letzten Legislaturperiode gesehen. Scheider: „Bundeskanzler Faymann hat es jetzt als letzter in der Hand, die Innenministerin zur Vernunft zu bringen und doch noch die Schließung der Polizeiinspektion am Klagenfurter Hauptbahnhof abzuwenden.“ Für Scheider steht die regionale Wichtigkeit des Polizeipostens Hauptbahnhof außer Frage. „Das zeigt sich auch am Beispiel Innsbruck, wo sogar ein neuer Polizeiposten am Bahnhof eingerichtet wird. Wie soll das zusammenpassen?“ Kritik Scheiders kommt auch an Landeshauptmann Peter Kaiser. „Wie alle anderen Landeshauptleute auch, hatte demnach auch Kaiser die Möglichkeit Stellung zu beziehen und auf regionalpolitische Notwendigkeiten hinzuweisen. Er hat es jedoch leider verabsäumt, schon im Vorfeld im Sinne Kärntens aktiv zu werden“, so Scheider.


10 KärntnerNachrichten I 28. Februar 2014

BUNDESPOLITIK

FPÖ-Landesparteileitung: Tagung mit Herbert Kickl

Spitzenkandidat der FPÖ für die EU-Wahlen am 25. Mai: Der Kärntner Abgeordnete Andreas Mölzer.

Der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger. in weiteres kräftiges Lebenszeichen gab die Kärntner FPÖ kürzlich im Beisein von Generalsekretär Herbert Kickl im Parkhotel Villach von sich. Landesrat Christian Ragger, der am selben Tag Geburtstag feierte, freute sich ebenso wie „General“ Kickl, dass es die Kärntner FPÖ binnen eines Jahres geschafft habe, die erforderlichen Schlüsse aus den Landtagswahlen vom 3. März 2013 zu ziehen. „Heute haben die Kärntner Freiheitlichen wieder die Themenführerschaft in Kärnten. Wir sind die einzige Alternative zur Linkskoalition!“

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Zündender Redner: FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

Volles Haus im Villacher Parkhotel. Die Kärntner FPÖ geht mit voller Kraft in Arbeiterkammer- und EU-Wahl.

EU-Wahl am 25. Mai: Tag der Abrechnung mit SPÖ-ÖVP! Jetzt ist es fix! Die EUWahlen finden in Österreich am 25. Mai statt. Für die FPÖ geht der Kärntner Abgeordnete Andreas Mözer ins Rennen, der diese Woche in der ZiB 2 die Positionen der FPÖ klarmachte. So sagte Andreas Mölzer etwa zum jüngsten Ergebnis einer Volksabstimmung in der Schweiz zur Asylproblematik, die EU habe dieses Ergebnis über die Begrenzung der Massenzuwanderung ohne Wenn und Aber zu respektieren. „Sollte es nun zu einer Strafexpedition gegen Bern kommen, wäre dies zutiefst undemokratisch", fügte Mölzer hinzu. Die Personenfreizügigkeit dürfe nicht als Dogma behandelt werden, so der freiheitliche EU-Mandatar. „Wenn ein Land wie die Schweiz nur über begrenzte Aufnahmekapazitäten verfügt, muss gegengesteuert und Einwanderung in die Sozialsysteme muss verhindert werden. Brüssel ist daher gut beraten, den Missbrauch der Personenfreizügigkeit nicht länger zu negieren“, betonte Mölzer. Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass auch die EU von der

Schweiz profitiere. „So importiert die Schweiz mehr Waren aus EU-Ländern als sie dorthin exportiert. Und gemäß dem Landverkehrsabkommen investieren die Eidgenossen fast 30 Milliarden Franken in den Ausbau der Gotthard-Nord-Süd-Achse, wovon vor allem die EU profitiert. Die EU sollte daher ein großes Interesse haben, dass die Beziehungen zu Bern auch weiterhin gut funktionieren“, meinte Mölzer, FPÖ-Delegationsleiter in Brüssel. Ukraine im Umbruch Ebenfalls in der ZiB 2 forderte Mölzer eine Aufklärung über die wahren Hintergründe der Vorgehensweisen der Revolutionäre in Kiew. Seiner Meinung nach wird es Präsident Putin nicht zulassen, dass der russisch dominierte östliche Teil der Ukraine auf Dauer aus einem russischen Einflussbereich herausgeholt werden. Deshalb müsse die erste Priorität sein, einen Bürgerkrieg zu verhindern. Angesprochen auf die Frage, ob die FPÖ aus der EU austreten wolle, sagte Mölzer, die FPÖ stelle die EUMitgliedschaft Österreichs nicht in Frage, wohl aber jene von Pleitestaaten, die die EUFinanzen gefährden würden.


© Johannes Felsch

IN BALANCE

Die moderne FX Mayr Kur: 8 Tage reinigen und Kraft tanken im Vier-Jahreszeiten-Paradies Weissensee. Von drei bis zu acht Tagen wird jetzt auf der Sehnsuchtsdestination Weissenseerhof entschlackt und Ballast abgeworfen. Die FX Mayr Kur ist ideal, um Körper, Geist und Seele wieder in Balance zu bringen, und auch geeignet, um an einem Wochenende Auszeit zu nehmen und zu entgiften. Die FX Mayr Kur des Weissenseerhofs wirkt wie eine frische Brise für Geist, Körper und Seele. Mit Beratung und Begleitung der Ärztin für Allgemein- und Komplementärmedizin Dr. med. Elisabeth Winkler-Lackner und dem mit zwei Hauben ausgezeichneten Küchenchef und Dipl. Diät–FX Mayr Koch Florian Klinger werden die inneren Heilkräfte angekurbelt und Energie und Lebensfreude aufge-

tankt. Mit basischer Ernährung und viel Flüssigkeit setzt sich der Prozess in Gang. Damit werden die inneren Organe bei ihrer Reinigung unterstützt, das Verdauungssystem entlastet und der Körper regeneriert. Auszeit vom Alltag Auch sonst ist im Weissenseerhof alles auf Entspannung und bewusstes Genießen ausgerichtet. Die Zimmer mit Seeblick vermitteln mit ihrer leichten, luftigen Ausstattung ein wunderbares Cocoonfeeling, das See-Spa lädt zum Relaxen und Faulenzen ein, die meditative Kraft des Sees wirkt wie ein Beruhigungscocktail für die Sinne. Wer eher motorisch veranlagt ist, bedient sich aus der E-Bike-Flotte des Hauses oder erkundet im Nordic

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© Paul Spierenburg

© www.foto-augenblick.at_Barbara Zapfl


Vladimir Valdivia.

Franz Halper und das Munsharmonika-Ensemble.

Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 23. 03., 15 h: Duo Phon Kammermusik – Saxophon & Marimbaphon Nicole Kurmann (Saxophon), Caroline Müller (Marimba)

Das Duo Phon2 wurde Anfang Oktober 2013 gegründet. Wir sind zwei junge, dynamische Kärntner Musikerinnern, die bereits in vielen Besetzungen konzertiert haben. Nun haben wir uns zu einer in Österreich einzigartigen Kombination zusammen geschlossen - Phon2. Dieses Duo - bestehend aus SaxoPHON und MarimbaPHON, kurz Phon2 - präsentiert einen musikalischen Streifzug von Klassik über Moderne bis Jazz. Wir spielen bei Konzerten, musikalischen Umrahmungen, bei Sponsionen, bei Vernissagen, bei Buchpräsentationen, bei Lesungen, bei Firmenveranstaltungen, bei feierlichen Anlässen usw. Das Repertoire von Phon2 wird stetig größer und vielseitiger von klassischen Stücken wie aus der

Oper „Carmen“ oder dem Ballett Schwanensee - über populäre Musik wie von Michael Jackson - oder von Deep Purple - bis hin zu Filmmusik wie aus Fluch der Karibik. - Ebenso für Freunde von Lord of the Dance - aber auch für Latin-Fans sind Highlights zu finden. Unter anderem ist auch dieses Lied, „Everything I can’t have“ von Robin Thicke (von ihm stammt der bekannte Song „Blurred Lines“, welcher sich noch Arrangierstadium befindet), bereits in unserem Repertoire aufgenommen. Lassen Sie sich Phon2 nicht entgehen und wir werden Sie auf musikalische Weise begeistern. www.caroline-mueller.at

dankenswerterweise intensiv mit Musik für Mundharmonika beschäftigt. Unter dem Motto „Eine musikalische Reise mit der Mundharmonika“ wird ein spannendes Programm geboten. Ergänzt wird die Musik durch die Moderation von Horst Pollak. Ein reizvolles Angebot für Liebhaber der Mundharmonika, die ein musikalisches Erlebnis der etwas anderen Art erwartet. Sa, 15. März bis Fr, 11. April 2014 Mensch -Natur- Musik Akrylbilder von Renardo Reinhard Niessner Vernissage: Sa, 15. März, 18 Uhr

So, 30. 03., 11 h: Vladimir Valdivia: Klaviermatinée Der grandiose peruanische Pianist Vladimir Valdivia, gern gesehender Gast auf Schloß Albeck, heuer das 8. Jahr, gibt wieder ein fulminantes Konzert. Er ist Konzertpianist par excellence, hat er sogar seine Professur an der Stuttgarter Musikuniversität aufgegeben, um genügend Zeit für Konzerte auf der ganzen Welt zu haben. Das heurige Programm: SCHUMANN Arabeske Op.18, SCHUMANN aus den Carnaval Op.9 (7 Stücke), SCHUBERT Impromptu Op.90 Nr.2, CHOPIN Ballade Nr.1, DENISE VON PREYSING Nocturne, Spanischer Tanz, GRANDA (Peru) Walzer „La Flor de la Canela“, MOLEIRO Tarantella, ALBENIZ Asturias, ROBLES (Peru) El Condor pasa, LECUONA Malagueña www.vladimir-valdivia.de So, 30. 03., 15 h: Franz Halper und Mundharmonika-Ensemble Das Mundharmonika Ensemble Wörthersee, gegründet 2005, hat es sich zur Aufgabe gemacht; das einstige Musikinstrument des kleinen Mannes, den „Fotzhobel“, wieder zu beleben. Franz Halper hat sich als Leiter des Ensembles seit 2000

Nähere Infos unter: www.schloss-albeck.at


28. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Garantie 13er mit mindestens 100.000 Euro Toto garantiert in den Runden 9A bis 11B eine Gewinnsumme für den Dreizehner von 100.000 Euro. Der Begriff „Garantie“ ist definiert als „hundertprozentig verbindliche Zusage“ sowie als „Gewissheit über den Eintritt eines Ereignisses“. Toto Spielteilnehmer denken bei „Garantie“ nur an eine Zahl: an 100.000, und das mindestens. Toto führt sechs Mal, und

dieser sechs Runden – wenn nötig – auf jeweils 100.000 Euro aufdotiert. Dabei handelt es sich um eine garantierte Mindestsumme. Sollte durch Jackpot-Ereignisse die Dreizehner Summe 100.000 Euro überschreiten, so kommt selbstverständlich diese höhere Gewinnsumme zur Auszahlung. zwar in den Runden 9A bis 11B – das ist vom 24. Februar bis zum 16. März – einen Ga-

Noch zwei Audi bei Rubbellos „Autorallye“ Audi A4 ging nach Kärnten, der Q5 und der A3 sind noch zu haben. Das erste Rubbel-Spiel des Jahres 2014 steht ganz im Zeichen des Automobils. Es heißt „Autorallye“, und neben den Geldgewinnen beinhaltet es auch drei Autos der Marke Audi, und zwar einen A3, einen A4 und einen Q5. Während ein Spielteilnehmer aus Kärnten Mitte Februar den Audi A4 gewonnen hat und

bereits um Wörther-, Faakerund Ossiacher See seine Runden dreht, verstecken sich der Audi A3 und auch der Audi Q5 noch unter der Rubbelschicht; diese beiden Autos sind also noch zu haben.

rantie 13er durch. Das bedeutet, dass im Dreizehner Gewinntopf mindestens 100.000 Euro liegen. Mindestens heißt, dass Toto den Dreizehner Gewinnrang Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Hermagors Druckerei, Adi-Dassler-Gasse 4, 9073 Viktring; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

VO R S C H AU 9. Runde 2014

Ziehung vom Mi., 19. 02. 2014 Damit aber nicht genug: Jedes „Autorallye“ Rubbellos umfasst zwei Spiele. Unter der Rubbelfläche des ersten Spiels befinden sich die AudiSymbole sowie Sofortgewinne bis zu 10.000 Euro versteckt. Beim zweiten Spiel gibt es 25 Benzingutscheine zu je 5.000 Euro zu gewinnen.

Spielprogramm und Annahmeschluss für die Garantie 13er sind u.a. im Internet unter www.win2day.at, im Teletext auf Seite 725 sowie in der in allen Annahmestellen aufliegenden Toto Vorschau nachzulesen.

43753 Ziehung vom Do., 20. 02. 2014

89055 Ziehung vom Fr., 21. 02. 2014

09754 Ziehung vom Sa., 22. 02. 2014

35238 Ziehung vom So., 23. 02. 2014

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93119 Ziehung vom Di., 25. 02. 2014

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1: RB Salzburg– Rapid Wien 2: Sturm Graz– Wolfsberger AC 3: Admira Wacker– SV Ried 4: TSG Hoffenheim– VfL Wolfsburg 5: Atletico Madrid– Real Madrid 6: Austria Wien– Wacker Insbruck 7: SV Grödig– SC Wr. Neustadt 8: Bayern München– Schalke 04 9: Werder Bremen– Hamburger SV 10: E. Braunschweug– Mönchengladbach 11: FC Augsburg– Hannover 96 12: E. Frankfurt– VfB Stuttgart 13: Aston Villa– Norwich City 14: FC Southampton– FC Liverpool 15: Hull City– Newcastle United 16: Saint Etienne– AS Monaco 17: Feyenoord Rotterdam– Ajax Amsterdam 18: FC Zürich– Grashoppers Zürich Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 28. Februar 2014

WIRTSCHAFT

Aussteller freuten sich über höhere Investionsbereitschaft HÄUSLBAUERMESSE von 30.000 Besuchern gestürmt Alle Fotos: KÄRNTNER MESSEN

auen und Sanieren ist richtig „in“. Das zeigt die Bilanz der vergangenen HÄUSLBAUERMESSE in Klagenfurt. Die über 30.000 BesucherInnen informierten sich vorrangig über „Hausund Heizungstechnik mit Energiesparen“, „Fenster, Türen und Tore“ sowie „Sanierung, Dach und Fassade“. Von einer verstärkten Investitionsbereitschaft sprechen auch die 458 teilnehmenden Aussteller aus sechs Nationen.

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„Wir haben unsere BesucherInnen einen Schritt näher zu ihrem Traumhaus gebracht“, freuen sich Messepräsident Albert Gunzer und Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger über das große Interesse an der HÄUSLBAUERMESSE, die vergangenes Wochenende am Messegelände Klagenfurt erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Besonders erfreulich war dieses Jahr die verstärkte Investitionsbereitschaft. Laut einer Umfrage des Klagenfurter Marktforschungsunternehmen „Der Ladler“ haben 74 % aller Befragten auf der Messe investiert bzw. wollen nach der Messe Aufträge an die teilnehmenden Firmen erteilen. Haus-und Heizungstechnik mit Energiesparen: Thematischer „Dauerbrenner“ Das „Energiesparen“ ist bei den Besuchern der HÄUSLBAUERMESSE nicht nur ein Schlagwort, sondern wird akribisch vor Ort abgearbeitet. So ist es auch nicht verwunderlich, dass 42 % aller Befragten sich für das Ausstellungssegment „Hausund Heizungstechnik mit Energiesparen“ interessierten, gefolgt von „Fenster, Türen & Tore“ mit 21 % sowie „Sanierung, Dach & Fassade“ mit 20 %. Messequalität stimmt: Top-Benotung für das Angebot Die HÄUSLBAUERMESSE in Klagenfurt ist bekannt für das hohe Qualitätsniveau der Aussteller. So gut wie kein einziger Leitbetrieb der Branche blieb dieser Fachmesse fern. Und das goutieren auch die BesucherInnen: 93 % aller Befragten gaben der HÄUSLBAUERMESSE dieses Jahr ein „Sehr gut“ und „Gut“. ATV-Bauexperte: Nussbaum sorgte für volles Haus Die KÄRNTNER MESSEN haben den richtigen Riecher für Trendthemen und haben aus diesem Grund den bekannten Bausachverständigen von ATV, Günther Nussbaum, für den spannenden Vortrag „(K)ein Pfusch am Bau“ auf die HÄUSLBAUERMESSE engagiert. Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Messe-Centrum 5, niemand wollte auf die wertvollen Tipps des Bauexperten verzichten. Ebenfalls gut genutzt wurde die „Raiffeisen-Vortragsarena“, wo im 45-Minuten-Takt interessante Vorträge rund ums „Bauen, Sanieren und Energiesparen“ abgehalten wurden. 2015: nächster Messetermin bereits fixiert Die nächste HÄUSLBAUERMESSE KLAGENFURT findet vom 20. bis 22. Februar 2015 am Messegelände Klagenfurt statt.


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Bilder: KLAFS MY SAUNA AND SPA

FREIZEIT

10 Tipps für den optimalen Saunaeinbau zu Hause ie Ansprüche für den heimischen Saunabereich steigen. Diese Tipps sorgen dafür, dass die Sauna viele Jahre hinweg dem Qualitätsanspruch gerecht wird und für dauerhaftes Vergnügen sorgt.

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1. Welche Räume sind geeignet? Ob lang und schmal oder klein und kompakt - vom Keller bis zum Dachboden mit schrägen Wänden. Mit maßgeschneiderten Lösungen passt die Sauna sich räumlichen Verhältnissen an. 2. Bauliche Voraussetzungen: Von der Saunakabine bis zu Ruhebereich und Dusche sollten nicht nur Fragen der individuellen Gestaltung, sondern auch baulicher Voraussetzungen wie Elektrozuleitung, Be- und Entlüftung, Fußboden mit einem Fachberater vor Ort abgestimmt werden.

glastür aus Sicherheitsglas, bei der Türgriffe aus Holz vor Verbrennungen schützen. 5. Der Saunaofen: Der Saunaofen sollte an seinen Außenflächen unter 100 Grad Celsius warm sein. Um die Aufheizdauer im Rahmen zu halten, sollte die KW-Zahl der Kabinengröße angepasst werden. Vor Verbrennungen schützt eine Blende. 6. Der richtige Liegekomfort: Sauna-Rückenlehnen sollten ergonomisch geformt und sauber verarbeitet sein. Für das Holz, das ast- harz- und splitterfrei ist und zugleich Feuchtigkeit (Schweiß) und hohe Temperaturschwankungen aushält, kommen zwei Arten in Frage: Abachi und Pappelholz.

3. Die Steuerung: Die richtige Steuerung kann nicht nur das richtige Klima erzeugen, sondern eine intuitive Benutzerführung bieten, die aktuelle Betriebsdaten wie Temperatur, Feuchte, Zeit, Badebereitschaft usw. auf einen Blick zeigen.

7. Das richtige Holz für das Badeklima: Für Wand und Deckenelemente ist die saubere Verarbeitung der Saunahölzer wichtig, damit die Wärme und Feuchte der Sauna nicht verloren geht. Diese Eigenschaften erfüllen das Holz der kanadischen Hemlocktanne und der skandinavischen Fichte.

4. Die Saunatür: Die Tür muss aus Sicherheitsgründen nach außen aufgehen. Gut ist eine Ganz-

8. Wärmedämmung – Energiesparen auch für die Umwelt: Der größte Wärme- und somit auch Ener-

gieverlust entsteht bei der Transmission über die Decke. Deshalb ist darauf zu achten, dass die Stärke-Vorgaben von Saunawänden- und Decken nicht unterschritten werden. 9. Die Lüftung: Um in der Sauna ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten, ist ein zugfreies Lüftungssystem nötig. Der Luftdurchsatz sollte je nach Betriebsart und Personenzahl reguliert werden können um nicht nur für ein optimales Badeklima zu sorgen, sondern auch um Energie und Kosten zu sparen. 10. Qualität und Gütesiegel: Die Gütesiegel helfen dem Verbraucher bei der Orientierung: ÖVE/VDE (Qualitätssiegel für Steuerung und Ofen), GS (garantiert geprüfte Sicherheit). Nähere Infos unter: www.klafs.at


Über den Dächern Merans 50 Jahre Genießerhotel la maiena Life Resort as 1964 als Restaurant Nörder samt angeschlossener Diskothek und Kegelbahn begann, verwandelte sich bis 2014 in ein prächtiges 4-Sterne-S-Hotel mit fantastischem SPA- und Wellnessbereich: Familie Waldners Genießerhotel la maiena Life Resort in Marling über Meran feiert sein 50-jähriges Jubiläum.

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Eine Chronik im Schnelllauf: 1964 mit Namen „Nörder“ als Restaurant eröffnet, 1977 um ein Hotel mit Hallenbad und Sauna erweitert, danach folgte der Außenpool (1988) und der Bau der schmucken Residence Elisabeth (1990). Die größte Verwandlung vollzog sich 2008 – einerseits durch die komplette Modernisierung der Zimmer im neu gestalteten Haupthaus, ergänzt um die Errichtung des Panorama-Fitnessraums, und andererseits durch die Namensänderung in „la maiena Life Resort“. Zuletzt wurden die Residence-Zimmer modernisiert und auch die exklusive „la maiena SPA“ bekam eine großzügige Erweiterung. Und rechtzeitig zur Jubiläumsfeier steht mit dem neu designten Speisesaal die nächste Attraktion in den Startlöchern. Abwechslungsreich ist aber nicht nur die Geschichte der erstklassigen Ferienadresse, heuer unter anderem mit dem „HolidayCheck-Award 2014“ ausgezeich-

Alle Fotos: Florian Andergassen

net, sondern ebenso das Jubiläums-Programm von 4. bis 13. April. Höhepunkt ist neben der offiziellen Einweihung des Speisesaals die bereits legendäre „la maiena Golf-Trophy“ am 6. April. Weitere Programmpunkte: Verkostung der Gourmet-Bergapfelsäfte im Obsthof Troidner, Jubiläumswanderung mit Familie Waldner, Golfausflug mit Mathias Waldner sowie Besichtigung mit Verkostung in der Kellerei Meran Burggräfler.

Jubiläums-Angebot von 4. bis 13. April 2014 – 10% Skonto ab 3 Übernachtungen mit allen la maiena Inklusiv-Leistungen: 3 ÜN pro Person ab € 383,40. Nähere Infos: Genießerhotel la maiena Life Resort ****S I-39020 Marling bei Meran Nörderstraße 15 Tel. +39 0473/447000 info@lamaiena.it oder www.lamaiena.it


Ausgabe 09.2014 der Kärntner Nachrichten