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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 6 • 60. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 7. Februar 2014

Bundesheer im Einsatz gegen die Schneemassen!

m Kampf gegen die Schneemassen in weiten Teilen Oberkärntens ist diese Woche auch das Bundesheer mit teilweise schwerem Gerät und zahlreichen Rekruten im Einsatz. Landesrat Christian Ragger wandte sich in einer Aussendung an die Hilfskräfte: „Ich bedanke mich bei den Vertretern des Bundesheeres und der Feuerwehren sowie allen anderen Hilfskräften. Ohne ihren Einsatz sind Elementarereignisse nicht zu bewältigen. Kärnten ist stolz auf Euch!“ Der Obmann der FPÖ-Kärnten nahm die aktuelle

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Situation aber auch zum Anlass, um ein klares Bekenntnis zum Bundesheer aber auch für den Erhalt von Kasernen im ländlichen Raum abzulegen. „Im Jänner 2013 haben sich die selben Politiker, die heute mit dem Hubschrauber in die eingeschlossenen Kärntner Bergdörfer fliegen und sich bei den Soldaten wichtig machen, gegen das Bundesheer ausgesprochen. In diesen Tagen sieht man, wie wichtig unser bewährtes Bundesheer mit seinen Rekruten ist. Mit dem Bundesheer

ist Kärnten in der Lage, auf kurzem und raschem Wege effiziente Hilfe zu leisten, wo die Zivilbevölkerung überfordert ist. Ragger erinnerte aber auch daran, dass auch die Polizeiposten vor Ort in Krisenfällen unverzichtbare Hilfe bei der Koordination von Einsätzen leisten würden: „Ein weiteres Argument gegen den Kahlschlag bei der Polizei!“, sagte der freiheitliche Landesrat.

n u ß e i l h c s n e t s en Po g e g n e m h a n ß a der n i l e f p i g i e z +++ Protestm i l o eute P H + + + r e t i e w aum R n e h c i l d gen gehen n ä l fe für l i H + + + g n u r Landesregie


2 KärntnerNachrichten I 7. Februar 2014

THEMA DER WOCHE

❑ Grundinfrastruktur im ländlichen Raum ist aufrechtzuerhalten.

Bezirks-Bürgermeister erheben Protest im Kärntner Landtag! Empört zeigten sich die Bürgermeister des Bezirks St. Veit über die überfallsartigen Reduktionen von Polizeistationen in den Talschaften. Daher hatte der Straßburger Bürgermeister LAbg. Franz Pirolt anlässlich einer Bürgermeisterkonferenz in St. Veit gemeinsam mit seinen 19 Kollegen und der Obfrau des Hemmalandes, Wilma Warmuth, eine Resolution unterzeichnet, die im Kärntner Landtag eingebracht wurde. Darin fordern alle Bürgermeister des Bezirkes St. Veit diesen Polizei-Reformprozess

vorläufig zu stoppen, um danach eine Evaluierung gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden durchzuführen. „Absoluter Vorrang muss einem Maximalmaß an Sicherheitsstruktur dem Metnitz-, Gurk-, Görtschitztal und Glantal eingeräumt werden. Wir protestieren auf das Schärfste gegen diese Aushöhlung der Strukturen unserer Talschaften und den zunehmenden Zentralisierungstendenzen auf sämtlichen Ebenen, zulasten der Landbevölkerung!“, kritisierte Franz Pirolt.

Darmann übt weiter Kritik: „SPÖ-Unsicherheitssprecher!“ Erneut nahm der Sicherheitssprecher der Kärntner Freiheitlichen NRAbg. Gernot Darmann zur aktuellen Schließung von Polizeiposten in Kärnten Stellung. Darmann unterstrich, dass die Kärntner Nationalratsabgeordneten der SPÖ im Parlament mehrfach die Gelegenheit gehabt hätten, mit ihrer Stimme gegen die Schließungswelle zu protestieren. „Erst vergangene Woche wurde eine parlamentarische Initiative der FPÖ gegen die Auflassung von Polizeidienststellen mit den Stimmen roter Kärntner Abgeordneter abgelehnt. Es ist daher purer Humbug, wenn sich die SPÖ in Kärnten so aufspielt, als kämpfe sie für die Sicherheitsinteressen Kärntens!",

sagte Darmann wörtlich. Insbesondere gelte dies für den Sicherheitssprecher der SPÖ Kärnten LAbg. Schober: „Schober ist der Unsicherheitssprecher der SPÖ. Offensichtlich haben die Kärntner Roten auch in der eigenen Partei nichts zu reden! Wie sonst ist erklärbar, dass die Kärntner SPÖAbgeordneten in Wien für die Schließung der Polizeiposten stimmen und damit auf die Interessen Kärntens pfeifen?", fragt sich Darmann. Insgesamt sei Kärnten mit der roten Landesführung mehr als schlecht bedient. Die SPÖ sei weder in der Lage, in der Bundesregierung noch im eigenen SPÖParlamentsklub etwas für Kärnten zu tun.

Proteste im Landtag und überparteiliches Miteinander: Bgm. Josef Ofner (Hüttenberg), Bgm. Anton Engl-Wurzer (Metnitz), LPräs. Rudolf Schober, Wilma Warmuth, LAbg. Bgm. Klaus Köchl (Liebenfels), LAbg. Bgm. Franz Pirolt (Straßburg)

Reaktionen der Betroffenen

NRAbg. Gernot Darmann, FPÖ-Sicherheitssprecher

Josef Ofner, Bürgermeister von Hüttenberg:

„Die Zeiten, in denen parteipolitische Interessen im Vordergrund standen, sind vorbei. In Kernfragen wie der Sicherheitspolitik, wo die echten Bedürfnisse der Menschen berührt sind, muss es über alle Parteigrenzen hinweg zu einem Schulterschluss kommen. Einzelne Kärntner Bezirke und immer mehr Gemeinden zeigen der Linkskoalition in Kärnten vor, wie es gehen kann!"

„Was da passiert ist ein Abschlag auf unsere Sicherheit. Wir werden hier zu Freiwild für Stürzler - und das in einer Zeit, in der schon bei Tageslicht eingebrochen wird. Unsere Protestaktion war erst der Anfang. Wir machen mit den Straßensperren weiter. Die Sachlichkeit ist gescheitert. Über uns wurde drübergefahren. Wir wollen Verhandlungen. Wir wollen den Polizeiposten in Hüttenberg!“


7. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Zitiert

Glosse

„Ich werde bei der Volksbefragung am 20. Jänner 2013 für die Einführung des Berufsheeres...stimmen. Weil ich überzeugt bin, dass dieser Schritt aus der Vergangenheit in die Zukunft für Österreich richtig und notwendig ist. Es leuchtet nicht ein, dass junge Menschen....zum Dienst beim Bundesheer gezwungen werden!“

Was auch viele rote Genossen schon seit langem hinter vorgehaltener Hand erzählen, wird nun auch für die Öffentlichkeit immer deutlicher erkennbar. Landeshauptmann Peter Kaiser ist mit dem Amt des Landeshauptmannes heillos überfordert. Harte wirtschaftliche Zeiten mit anhaltender Pleitewelle und Rekordarbeitslosigkeit verlangen eine harte Hand beim Regierung und Duchsetzungsvermögen gegenüber der Bundesregierung. Die durchgezogene Schließung von 22 Polizeiposten in ganz Kärnten erfolgte gegen den erklärten Willen der Bevölkerung. Peter Kaiser konnte in dieser Frage

LH Dr.Peter Kaiser am 10. Jänner 2013 auf Facebook

„Ich danke euch allen im Namen des Landes Kärnten. Was ihr leistet, ist enorm. Es ist euch zu verdanken, dass es bisher zu keinem Schaden an Leib und Leben gekommen ist. Vielen Dank, Kärnten ist stolz auf Euch!“ LH Dr.Peter Kaiser am 5. Februar 2014 bei einem Lokalaugenschein in Kötschach-Mauthen +++++

Politik ist auch Charaktersache! Zwischen den beiden Aussagen von Peter Kaiser liegt fast genau ein Jahr. Der Abschaffungskaiser, der am liebsten alles in Kärnten zusperren und abschaffen will, muss zur Kenntnis nehmen, dass das von ihm gewünschte Bundesheer ohne Präsenzdiener nicht handlungsfähig wäre!

❑ Finanzminister erwägt Konkurs Kärntens

Hypo-Debakel: ÖVP-Minister schrecken vor nichts zurück! „Es ist unglaublich. Kärnten steht vor seiner größten finanziellen Bedrohung, aber Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser zeigt nicht die geringste Reaktion. Wenn die Bundesregierung die Hypo-Bank tatsächlich in Konkurs schickt, würde das bedeuten, dass Kärnten unter Kuratel gestellt wird, praktisch handlungsunfähig wird!, erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger in einer ersten Reaktion auf durchgesickerte Geheimpläne der Wiener Bundesregierung. "Was weiß Peter Kaiser? Ergibt er sich auch wie bei der Polizei in dieser Causa kniefällig dem Tun der Bundesregierung“, fragt Ragger. Kärnten sollte sich jedenfalls mit allen Mitteln gegen eine Insolvenz der Hypo wehren, weil die Folgen unkalkulierbar wären. Es zeige sich jetzt auch, wie fahrlässig die Zwangsverstaatlichung der Bank 2009 war, denn damit habe der damalige ÖVP-Chef Pröll den damaligen Haupteigentümer, die Bayrische Landesbank, aus ihrer Verantwortung befreit. Vier weitere Jahre unter staatlicher Führung wurde die Hypo weiter in den Abgrund getrieben, weil

man sie als Vehikel für eine parteipolitische Abrechnung nutzte. Und jetzt erwäge der neue ÖVP-Chef Spindelegger das Schreckensszenario einer Insolvenz.

LR Christian Ragger Haftungsübernahmen mit Zustimmung der SPÖ Ragger weist auch darauf hin, dass über die Haftungsübernahmen niemals alleine Jörg Haider entscheiden konnte. „Der Haftungsrahmen wurde stets mit den Haushaltsbeschlüssen erweitert. Sehr häufig war die SPÖ dabei, vor allem auch Peter Kaiser und Gabriele Schaunig-Kandut in den Jahren 2004 bis 2008, und dann die ÖVP. Hier sollte man sich vor einseitigen Schuldzusagen hüten. Das System der Haftungszusagen für die Hypo wurde 1990 von damaligen SPÖ-Finanzreferenten Rauscher erfunden, damals mitgestimmt hat auch Peter Kaiser“, stellt Ragger unmissverständlich klar.

Feuer am Dach nicht einmal seinen eigegen Kärntner Koalitionspartner ÖVP zu einem einheitlichen Vorgehen zwingen. Üblicherweise ist eine solche Koalition am Ende! Nicht in Kärnten, wo die Roten seit dem 3. März 2013 wieder Gefallen an dem gewonnen haben, was sie seit 50 Jahren am Besten können: mauscheln, Posten schachern, Freunde bedienen. Das aber ist zu wenig für Kärnten! Wenn nun der schwarze Finanzminister allen Ernstens überlegt, das ganze Land in den Konkurs zu schicken um den Kardinalsfehler der Hypo-Verstaatlichung, begangen von seinem Amtsvorgänger Josef Pröll, zu kaschieren, dann ist Feuer am Dach! Aber nicht nur bei der Linkskoalition! Sondern Feuer am Dach Kärntens!


4 KärntnerNachrichten I 7. Februar 2014

In Kürze Jetzt hat man sich auch von einer weiteren Errungenschaft des verstorbenen LH Jörg Haider, nämlich von den Billigtankstellen verabschiedet. Mit der Begründung des LH Peter Kaiser, dass es nicht Aufgabe des Landes sei, Tankstellen zu betreiben. Was logisch klingt, hat jedoch einen Schönheitsfehler: Weil von den Landestankstellen nicht nur die sozial Schwächeren profitiert haben, sondern durch diese Konkurrenz auch der sonst nur von den Konzernen festgelegte Benzinpreis nach unten korrigiert wurde. ... Man kann zur Ära Haider stehen wie man will. Dass nunmehr alles, was er getan hat, schlecht sein soll, ist realitätsfremd. Dagegen spricht auch die Tatsache, dass sich die SPÖ und ÖVP zu seinen Lebzeiten unter seiner Obhut sehr wohl gefühlt haben. Aber davon will jetzt keiner mehr was wissen.

HINTERGRUND

❑ Jagdreferent Christian Ragger zu bleifreier Munition.

Freiwillige Umstellung auf neue Munition ist ab 2015 geplant! Mit der Kärntner Jägerschaft gibt es seit längerem Gespräche über das Thema bleifreie Munition. Die Kärntner Jägerinnen und Jäger sind informiert, dass ab dem Jahr 2015 eine Umstellung auf ‘Bleifrei’ beginnen soll“, teilte Jagdreferent LR Christian Ragger mit. Auf Kärntner Ebene seien eigene Initiativen zwecklos. Denn die Bleifreiheit und deren rechtsverbindliche Festlegung ist eine alleinige Angelegenheit des Bundes. Seit 2012 gilt ein Verbot von bleihaltiger Munition für die Wasservogeljagd.

Jagdreferent Landesrat Christian Ragger besucht in ganz Kärnten Hegeringschauen, um die Meinung der JägerInnen zur Forderung nach bleifreier Munition einzuholen.

❑ Schnappschuss aus dem Burgenland.

In Kürze

Elisabeth Dieringer-Granza Weil die jetzige Dreierkoalition auch alles daran setzt, um sich von ihrer Mitverantwortung für viele Fehlentscheidungen in der Vergangenheit zu distanzieren, ist sie auch bereit, Maßnahmen, die nachweislich bedürftigen Bürgern zugute gekommen sind, aus dem politischen Fundus der Ära Haider zu entfernen. Und was ist die Folge dieser Abrechnungspolitik? Die Anzahl der armutsgefährdeten Personen in Kärnten ist in den letzten Monaten weiter gestiegen. Auszug aus einem Artikel von DDr. Johannes Neuner Kl. Ztg, 27.1.2104

Während die Kärntner SPÖ seit gut einem Jahr nichts Anderes tut, als sämtliche, vor allem soziale Errungenschaften des Landes Kärnten zu beseitigen, machen rote Landeshauptleute aus anderen Bundesländern nach, was Jörg Haider begonnen hat. Obiger Schnappschuss aus dem Burgenland zeigt ein Plakat des SPÖ-Landeshauptmannes Hans Niessl, mit dem dieser die geöffneten (!) Landestankstellen bewirbt. „Geschlossen ist geschlossen! Die Entscheidung über 13 Landestankstellen war eine Sache von einer Minute!“, brüstet sich indes Amtskollege Peter Kaiser aus Kärnten (Kleine Zeitung, 9. Jänner 2014). Da fehlt jedem Vernünftigen die Sprache.

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Landesschulrat: Das schlechte Abschneiden bei den Bildungsstandards dürfe man nicht den Eltern in die Schuhe schieben, kritisiert die Vizepräsidentin des Ktn. Landesschulrates Elisabeth Dieringer-Granza: „Das Bildungsniveau der Kärntner Eltern infrage zu stellen bzw. sie für die Ergebnisse verantwortlich zu machen ist eine Frechheit! Ich fordere den LSR-Präsidenten auf, endlich einmal selber seine erste konkrete bildungspolitische Maßnahme einzuleiten, statt ständig das SPÖ Gejammer über die vorherige Regierung zu wiederholen.


7. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

❑ FPÖ für Prüfung durch Verfassungsschutz.

Grüne bieten Plattform für gewaltbereite Chaoten! Als „Pseudoabgrenzung" bezeichnet der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, die Distanzierung der Grünen gegen die Ausübung von Gewalt im Zuge der jüngsten Ausschreitungen am Akademikerball. So beweise unter anderem die Website u-berg.at, dass sich die Grünen außerhalb des Verfassungsbogens befinden, zeigt Leyroutz auf. Hinter dem Arbeitskreis „gegen den Kärntner Konsens“ stehe nämlich die Plattform Grünalternative Jugend, Lindengasse 40 in Wien. Laut der Website der Grünen, beschäftigt sich dieser Arbeitskreis insbesondere mit „dem Gedenken am Ulrichsberg in Kärnten-Koroska“. Auf dieser Homepage prangt auch eine Bedienungsanleitung für Demonstranten und es gibt Tipps wie man sich gegenüber der Polizei verhalten soll. Als Synonym für die Aufforderung zur Gewalt steht ihr "Maskottchen", ein Hase mit einer Bombe in der Hand, die bereits gezündet wurde. „Eindeutiger kann man zu Gewalt wohl nicht aufrufen“, so Leyroutz, der sowohl den Verfassungsschutz als auch die Staatsanwaltschaft in der

Pflicht sieht, eine Überprüfung einzuleiten. Hinter dieser Website steht unter anderem die bereits im Zuge der Gewaltausschreitungen durch den „Schwarzen Block“ bei der Demonstration gegen den Akademikerball ins Visier geratene Tochter der Klagenfurter Stadtpolitikerin Andrea Wulz. „Janine Wulz ist nämlich Vorsitzende dieses Arbeitskreises“, klärt Leyroutz auf. Diese Tatsache kann dem Grünen Landesrat Rolf Holub sowie der Grünen Klubobfrau Barbara Lesjak sicherlich nicht verborgen geblieben sein. „Sollten sich die Grünen von diesem gewaltbereiten Sud nicht abgrenzen, so haben sie in diesem Land keine politische Legitimation mehr“, erklärt Leyroutz, der selbst im Vorjahr fünf Mal Opfer von Gewaltanschlägen an seinem Haus war. Die Freiheitlichen verlangen die sofortige Auflösung dieser Plattform sowie den Ausschluss von Janine Wulz aus der Partei. „Denn Gewalt hat in einer Demokratie nichts verloren“, so der Kärntner FPÖ-Klubobmann.

Zu einer vielbeachteten Demonstration für den Erhalt des vom Polizei-Kahlschlag betroffenen Postens kam es kürzlich in Hüttenberg. Bgm. Josef Ofner informierte die mehr als 100 aufgebrachten Bürger und schloß auch im Gespräch mit den KN weitere Straßensperren nicht aus. „Man will mit uns nicht reden, also handeln wir!“, so Bgm. Ofner.

❑ Arbeiterkammer-Wahlkampf 2014.

Roter Präsident finanziert Kampagne mit AK-Geldern! Manfred Mischelin (FA): AK-Präsident Goach erklärt, „wie man dem Fiskus ein Schnippchen schlägt“! Die angelaufene Kampagne der Kärntner Arbeiterkammer in Printmedien und dem ORF mitten im laufenden AK-Wahlkampf verstoße wenn schon nicht gegen die Bestimmungen des Medientransparenzgesetzes, dann sicher gegen die guten Sitten, kritisierte der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer KR Manfred Mischelin. Es sei höchst bedenklich, dass Arbeiterkammer-Präsident Goach (SPÖ) in Zeitungsinseraten erkläre, „wie man dem Fiskus ein Schnippchen schlägt“, sich aber zur höchsten Arbeitslosigkeit, die es jemals in Kärnten gegeben habe, kontinuierlich verschweige. „Die aktuelle Werbekampagne finanziert sich aus den Zwangsbeiträgen, die die Arbeiterkammer von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh-

KR Manfred Mischelin, Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer mern lukriert, ohne dass diese erkennen lässt, worin ihr politischer Einsatz für mehr und sichere Arbeitsplätze tatsächlich besteht. Die roten AKFunktionäre sind zu zahnlosen Buffet-Tigern geworden, statt mit Leidenschaft für die Interessen der ArbeitnehmerInnen zu kämpfen", kritisiert FASpitzenkandidat Mischelin wörtlich.


6 KärntnerNachrichten I 7. Februar 2014

In Kürze

BUNDESPOLITIK

❑ Familienbeihilfen nach dem Herkunftslandprinzip überlegen.

HC Strache: „Familien werden nicht wertgeschätzt!“ ELGA: Endgültig gescheitert ist eines der Vorzeigeprojekte des Gesundheitsministers, die „elektronischeKrankenakte“ ELGA. Heftige Kritik an dem Milliardenprojekt kommt nun von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, der sich vor allem daran stößt, dass es den Versicherten erschwert, von ELGA abzumelden. Viele Bürger hätten erkannt, dass es sich bei ELGA um eine völlige Fehlkonstruktion handle, die zudem auch die Sicherheit der sensiblen Gesundheitsdaten nicht gewährleisten könne. Daher würden zahlreiche Versicherte versuchen, ihr gesetzliches Recht auf Widerspruch wahrzunehmen, was auf große Hürden stoße, so Kickl. Statt dieses gescheiterte Milliardenprojekt linkisch weiter zu führen, müsse ELGA zurück an den Start, forderte Kickl. EU-Parlament: Griechenland sei ein Fass ohne Boden, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu Berichten, wonach bereits an einem weiteren, dritten Hilfspaket für Athen gearbeitet werde. „Die 240 Milliarden Euro, die Griechenland bisher erhalten hat, reichen offenbar nicht aus, um das Land vor der Pleite zu retten. Ein EuroAustritt ist die einzige Lösung!“, so der freiheitliche EU-Mandatar.

In Sachen Familienleistungen muss auch endlich über das Herkunftslandprinzip nachgedacht werden.

„In den letzten zehn Jahren hat es keinerlei Inflationsanpassung bei den Familienleistungen gegeben, die Familien haben damit real an Einkommen verloren“, kritisierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im Parlament die von ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin geplante Erhöhung der Familienbeihilfe als viel zu gering. Da die SPÖÖVP-Bundesregierung zeitgleich auch andere Steuern erhöhe, würde den Familien unterm Strich nichts bleiben, was man nur als Hohn bewerten könne, so der FPÖBundesparteiobmann weiter. „Kindererziehung muss vielmehr wieder finanziell geschätzt werden, egal, ob sie zu Hause oder im Kindergarten erfolgt“, betonte Strache, der auch scharf kritisierte, dass sowohl Alleinerzieherinnen gerade von Armut am meisten bedroht seien und auch Kindererziehung an sich nicht wertgeschätzt werde. Es gelte daher, die Familien stärker zu unterstützen. Zeitgleich müssten die Kinderbetreuungseinrichtungen ausgebaut und zeitlich optimiert werden, forderte HC Strache in Richtung der ÖVPMinisterin. Zusätzlich warnte

der FPÖ-Bundesparteiobmann, dass es seit 1969 einen massiven Geburtenrückgang gebe. „Pro Jahr fehlen uns 70.000 Kinder. Da vermisse ich seit Jahrzehnten ein Gegensteuern!“ , so HC Strache, der in seiner Rede zu bedenken gab, dass sich die Familien in Österreich grundsätzlich Kinder wünschen, doch diese dann an der Lebensrealität zerbrechen würden, weil man sich Kinder nicht mehr leisten könne oder im Grunde sogar dafür be-

straft werde. Abschließend forderte HC Strache zudem, dass in Sachen Familienleistungen künftig verstärkt über das Herkunftslandprinzip nachgedacht werden müsse. „Während für österreichische Familien 100 Euro wenig wert sind, ist das für zugewanderte Familien aus den EU-Oststaaten sehr viel“, gab der FPÖBundesparteiobmann zu bedenken, der vor einer Masseneinwanderung ins Sozialsystem warnte.


RETTL 1868 Kilts & Fashion ist bei Olympia dabei!

Das Tyrol Music Project. © Klingler

Villacher Edelschneider stattet Tiroler Olympia-Band aus. Der Edelschneider Thomas Rettl hat sich im letzten Moment auch noch für Olympia qualifiziert.

Nicht persönlich anwesend, aber immerhin täglich vor Ort zu sehen, werden die Kreationen aus dem Hause Rettl 1868 aus Kärnten sein. Die offizielle Olympiaband, das Tyrol Music Project rund um Bandleader Hubert Klingler aus Kitzbühel

wurden von Rettl 1868 ausgestattet und werden das österreichische Vorzeige- Hauptquartier-das Österreich Tirol Haus in Sotchi während der gesamten Olympiade bespielen. „Wir wurden auf die Rettlschen Kreationen aufmerk-

sam, nachdem Thomas Rettl ja kürzlich in Innsbruck beim Tiroler Wirtschaftsforum einen vielbeachteten Vortrag hielt, “ so Bandleader Klingler. Das Motto des Tyrol Music Projects für Sotchi: „Bringing the Alps to Sotchi“!

Eine humorvolle Symbiose des Doppelsextett Velden und dem Theaterensemble ELITHE Vorhang auf und Bühnen frei für schen Gustostückchen und die drei einem beschwingten Chorkonzert! Damen von ELITHE 3.1. sorgen mit extra- Ein musikalischer Kunstgenuss des Dopdas DoppelTEXTett: Am 8. Februar treffen im Casineum Velden Chor und Literatur aufeinander. Das Doppelsextett verwöhnt Sie mit musikali-

vagantem Konzerttratsch dafür, dass Ihre Lachmuskeln angenehm gelockert ins neue Jahr starten können. Der perfekte Mix von Loriots Humor und

pelsextett Velden/Leitung Nicole Dullnig und Heiteres und Weiteres rund um den Konzertbesuch, gelesen von: Eva Brislinger, Nora Korb-Müller und Theresa Thum.


8 KärntnerNachrichten I 7. Februar 2014

UNTERHALTUNG

Die VIDEOLOUNGE zu Gast bei der Kärntner Redoute 2014 it Sicherheit wird sie wieder eines der größten Highlights auf der Kärntner Ballnacht des Jahres: Die Videolounge, die multimediale Club Sensation verzaubert auch heuer wieder alle tanzfreudigen Nachtschwärmer auf der Kärntner Redoute, dem schönsten und größten Ball des Südens. Das Thema „25 Jahre Redoute- Romantik“ wird die „Kunst des Schönen“ im neuen Konzerthaus in Klagenfurt in Szene setzen. Nach Gastspielen in München, Berlin, Graz, Kitzbühel und anderen Szene-Städten wird sich die Videolounge im Mozartsaal in diesem Jahr präsentieren. Top-Djs, atemberaubende Dance-Performance, einen besonderen Live-Act, inklusive BRUGAL Caribbean Lounge , Hospitality Suite und Blue Lounge

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Das multimediale Clubsystem von MOOMENTARY wird mit Sicherheit wieder ein visuelles Spektakel für die Gäste der Videolounge. Die Besucher werden in eine virtuelle Erlebniswelt mit einzigartiger Farbenpracht verführt. Der mittlerweile in Berlin lebende Kärntner Visual Artist Marco Moo befindet sich mit dem Sensationsprojekt Red Bull Flying Bach auf Welttournee und wird in seiner Heimatstadt Klagenfurt bei der Redoute am 15.02.2014 jenes Visualisierungskonzept präsentieren, welches schon bei den MTV Music Awards in Berlin und München die Massen begei-

sterte. Für den explosiven House-Sound wird ein besonderer internationaler Live Act sorgen, der bis jetzt noch ein Geheimnis bleiben soll. Der Support kommt von Sandro Logar, Kärntens besten House DeeJay. Alle Freunde von Karibischem Feeling kommen in der BRUGAL Caribbean Lounge mit Latino DJ Juan Carlos aus der Dom.Rep. voll auf ihre Kosten; designed by Cavinnash, der größten Handelsund Dienstleistungsinformationsplattform mit Objekten aller Art in Kärnten. Die Hospitality Suite lädt die Gäste zum Relaxen ein.

Bobby Ehrlich mit seiner exquisiten Cigarlounge ergänzt das Programm. Für den Gaumen sorgt der edle und feine Brugal Rum aus der Karibik. Der leicht prickelnde Luxus einer neuen Generation mit Schlumberger White Secco und der angenehm erfrischende bittere Geschmack von Vöslauer Balance bringen die Gäste in die richtige Stimmung. Des Trinkens reicher Sinn erleben alle Ballbesucher mit Carpe Diem Kombucha. Il vero espresso

italiano von Segafredo-Zanetti ist für alle Cafè Liebhaber reserviert. „For You“ stellt die passende Event-und Multimediatechnik. Freunde von hochwertigem Party,- Musik,- und Ballerlebnis sollten sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen. INFO „Die Redoute 2014“ Thema: 25 Jahre Redoute- Romantik am Sa.,15.Februar 2014 im Konzerthaus in Klagenfurt Kartenreservierungen: unter +43(0)463 51 15 15 oder office@abc-werbeagentur.at


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Großglockner/Heiligenblut:

Perfektes Schneevergnügen für die Semesterferien!

G

ute Buchungslage, zwei Meter Na turschnee, traumhafte Pistenverhältnisse und tolle Angebote abseits der Piste: Heiligenblut ist für die Semesterferien ge rüstet!

Übrigens: Die Zufahrt nach Heiligenblut ist – nach der vorsorglichen Sperre von letzter Woche – längst wieder frei. Einer sicheren und bequemen Anreise der Gäste steht also nichts im Wege!

Die Schneefälle der letzten Tage haben Heiligenblut in ein wahres Winterwunderland verwandelt. Zwei Meter Naturschnee sorgen nicht nur für malerisches Ambiente, sondern für beste Schneeverhältnisse auf den Pisten auf Schareck, Fleiss, Viehbühel & Co. Ob Freerider, ambitionierte Skifahrer, Snowboarder oder sportliche Familien: Pisten und Tiefschneehänge unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade locken ebenso wie bestens präparierte Abfahrten bis ins Tal.

Vielfalt auch für Nichtskifahrer Die Region um Heiligenblut bietet auch für Nichtskifahrer jede Menge. Malerische Langlaufloipen mit un ter schiedlichen Schwierigkeitsgraden warten ebenso wie ein PanoramaWinterwanderweg auf den Schareckgipfel. Dazu sorgt die Möglichkeit, an Wildtierfütterungen

teilzunehmen oder sich den Kick beim Eisfallklettern zu holen für Abwechslung. Ein Muss für jeden Astronomiefan, Romantiker oder einfach nur Naturliebhaber ist die „Nacht der Sterne“. Jeden Donnerstag sorgen im und um das Panoramarestaurant am Schareck auf 2600 m Sternenbeobachtungen, eine spannende Multivisionsshow, wärmende Feuerstellen, eine

Nachtwanderung und köstliche heimische Schmankerln für unvergessliche Erlebnisse und bleibende Eindrücke. Gute Buchungslage, tolle Angebote Die Buchungslage im Skigebiet Großglockner/Heiligenblut ist gut, zudem gehen aufgrund der tollen Schneelage laufend Anfragen und Buchungen ein. Wer seine Semesterferien in diesem Jahr in der Region rund um den höchsten Berg Österreichs verbringen möchte, wird dennoch noch eine hoch qualitative, gastfreundliche Unterkunft mit persönlichem Service finden. Attraktive Angebote und so manches echte „Skizuckerl“ locken. Kurzentschlossene können noch unter 048 24/22 88 oder www.gross-glockner.at buchen!


12 KärntnerNachrichten I 7. Februar 2014

Ronald Pries

KULTUR

Dagmar Sickl

Christa Pillmann

Albecker Schlosstheater 2014 Uraufführung „ Haia Safari“ Farce in 3 Bildern von Ronald Pries Spritziges Sommertheater mit Esprit, Tempo und action 24. Juli bis 30. August, jeden Do, Fr, Sa, 20 Uhr Premiere: Do, 24. Juli 2014, 20 Uhr

gen verstrickende Figuren treiben diesen vor Witz und Temperament sprühenden Abend voran und schlagen den Beobachter zwei Stunden lang in seinen Bann.

Darsteller: Ronald Pries, Dagmar Sickl, Christa Pillmann, Andreas Ickelsheimer, Gottfried Bretis, Annemarie Kaller u. a. Regie Ronald Pries Kartenreservierung: 0650/57 52 066

Ein englischer Lord und eine in Erotikfilmen zu Ruhm gelangte Schauspielerin müssen sich infolge des Versehens einer Immobilienfirma eine Villa in der Toscana teilen. Der Stiegenaufgang des Filmstars führt durch den Salon des Lords. Mit dem aristokratischen Sir Henry und der Erotikschauspielerin Nancy prallen 2 Welten aufeinander. Nancy will aus der Bekanntschaft mit dem populären Sir Henry Kapital schlagen. Die Ereignisse überschlagen sich. Tempo, Wortspiele, Verwechslungen, sich immer mehr in Lü-

Andreas Ickelsheimer

Gottfried Bretis

Annemarie Kaller

Diese von Ronald Pries, Autor, Schauspieler, Regisseur und Intendant des Heunburgtheaters, geschriebene Farce ist noch druckfrisch und wird im Albecker Schlosstheater 2014 uraufgeführt. Kartenpreis: 21,00 Dinnerpreis: 19,00


7. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Österreichische Lotterien unterstützen die „Schmetterlingskinder“ Kooperation mit IMBA Österreichischen Lotterien zu und DEBRA verlängert. Jahresbeginn die Kooperation. Ihre Haut ist so verletzlich wie der Flügel eines Schmetterlings. Schon bei geringsten Belastungen bildet sie Blasen oder reißt. Wunden und Schmerzen sind deshalb ständiger Begleiter. Laut Europäischer Union zählt die unheilbare Hautkrankheit Epidermolysis bullosa (EB) zu den sogenannten seltenen Krankheiten (Rare Diseases). Insgesamt leben in Österreich rund 500 Betroffene, in ganz Europa sind es 30.000. Die Österreichischen Lotterien, der Verein DEBRA Austria und das Forschungsinstitut IMBA ziehen an einem Strang, damit schnellstmöglich eine Therapie für die „Schmetterlingskinder“ gefunden werden kann. Daher verlängerten die

Am IMBA, dem Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wird seit 2009 intensiv an einer Stammzelltherapie geforscht. Die Heilungschancen sind vielversprechend. Es ist bereits gelungen, den genetischen Defekt in den Hautzellen zu reparieren. Der letzte und entscheidende Schritt ist der Rücktransfer der Zellen in die Haut der EB-PatientInnen. Die hochspezialisierte und aufwändige Forschung ist teuer. Damit diese weitergeführt werden kann, bedarf es einer entsprechenden Finanzierung. Federführend sind hier seit 2013 die Österreichischen Lotterien und DEBRA Austria.

v.l.n.r.: Dr. Rainer Riedl (Obmann und Geschäftsführer DEBRA), DI Friedrich Stickler und Mag. Bettina Glatz-Kremsner (Vorstand Österreichische Lotterien), Dr. Josef Penninger (Wissenschaftlicher Direktor IMBA). Foto: Achim Bieniek Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

6. Runde 2014

Sag’s mit … Brieflos 7 1 4 3 5

Ziehung vom Mi., 29. 01. 2014

etzt gibt es wieder das Geschenk-Brieflos, und das in drei Erscheinungsformen. Der Höchstgewinn beträgt 150.000 Euro, als Extra gibt es 3 mal 50.000 Euro.

J

Es gibt viele Gründe, „Dankeschön“, „Glückwunsch“ und „Nur für Dich“ zu sagen. Mit dem neuen Brieflos ist all das und noch viel mehr möglich: Denn es bietet außerdem auch die Chance auf Gewinne bis zu 150.000 Euro. Das für viele Anlässe als Geschenk geeignete Brieflos ist in drei unterschiedlichen Erscheinungsformen erhältlich. Als „Dankeschön!“ mit einem Päckchen auf einer der beiden Los-Außenseiten, als „Glückwunsch!“ mit bunten Luftballons,

und als „Nur für Dich!“ mit einem Herz aus roten Rosen. Alle drei Sujets gehören zu einer Serie mit 1,5 Millionen Losen, in der es als Höchstgewinn 150.000 Euro sowie mehr als 480.000 weitere Gewinne zwischen 1,50 Euro und 15.000 Euro gibt. Und zusätzlich sind noch drei Gewinne in Höhe von 50.000 Euro enthalten. Das neue Brieflos ist in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 1,50 Euro zu haben.

VO R S C H AU

Ziehung vom Do., 30. 01. 2014

85188 Ziehung vom Fr., 31. 01. 2014

12168 Ziehung vom Sa., 01. 02. 2014

73913 Ziehung vom So., 02. 02. 2014

41140 Ziehung vom Mo., 03. 02. 2014

05500 Ziehung vom Di., 04. 02. 2014

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1: Rapid Wien– Austria Wien 1 2: Admira Wacker– Sturm Graz 3: Wolfsberger AC– Wacker Innsbruck 4: Hamburger SV– Hertha BSC 5: SC Freiburg– TSG Hoffenheim 6: RB Salzburg– SV Grödig 7: SV Ried– SC Wr. Neustadt 8: VfB Stuttgart– FC Augsburg 9: Schalke 04– Hannover 96 10: Werder Bremen– B. Dortmund 11: VfL Wolfsburg– FSV Mainz 05 12: Tottenham Hotspurs– FC Everton 13: Aston Villa– West Ham United 14: Crystal Palace– West Bromwich 15: Lazio Rom– AS Roma 16: SSC Napoli– AC Milan 17: Sampdoria Genua– Cagliari Calcio 18: PSV Eindhoven– Twente Enschede Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 7. Februar 2014

WIRTSCHAFT

Neues Zipfer DREI vereint drei Produktvorteile bei 3 Prozent Alkoholgehalt ollmundig, süffig, erfrischend – mit der Entwicklung des neuen Zipfer DREI ist den Braumeistern in Zipf ein ganz besonderes Bier gelungen. Dank eines speziellen Brauverfahrens trifft der typische Biergeschmack mit ausgewogenem, vollem Körper auf einen besonders erfrischenden, süffigen Charakter und das bei 3 Prozent Alkohol.

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Trotz seines geringeren Alkoholgehalts ist das neue Zipfer DREI von einem klassischen Märzenbier geschmacklich kaum zu unterscheiden. „Unser Wunsch ist es, das Segment der Biere mit weniger Alkohol in Österreich neu zu beleben. Wir wollen mit Zipfer DREI erreichen, dass der Bierkonsum am frühen Feierabend, nach der Arbeit, mit Freunden oder Kollegen, wieder größere Relevanz erhält und sind überzeugt davon, dass unser Produkt die beste Erfrischung dafür bietet“, betont Brau Union Marketing-Geschäftsführer Andreas Stieber. Trend zu weniger Alkohol Mischgetränke, alkoholfreie Biere aber auch Biere mit weniger Alkohol liegen im Trend. Zipfer, seit jeher Vorreiter auf diesem Gebiet, präsentiert mit dem neuen Zipfer DREI eine Innovation, die einen echten Meilenstein setzt: Überzeugt das neue Produkt doch aufgrund seiner neuartigen Rezeptur durch vollen Biergeschmack, bei geringerem Alkoholgehalt. Perfekt für den Start in den Feierabend

geeignet, passt Zipfer DREI auch als ideale Bierbelohnung zwischendurch. Mit der Markteinführung im Februar steht Zipfer DREI im Handel und in der Gastronomie sowohl in der 0,5l und 0,33l Flasche, in der 0,5l Dose und frisch gezapft vom Fass zur Verfügung. Über Zipfer Die Brauerei wurde 1858 in Zipf gegründet. Insgesamt zehn unterschiedliche Sorten werden heute gebraut und in 26 Ländern weltweit vertrieben. Zipfer steht für einzigartigen Biergenuss. Seinen besonderen Charakter und die aromatische Hopfennote verdankt das Bier der Verwendung von Rohstoffen höchster Qualität und der speziellen Hopfung nach ursprünglicher Art. Als einzige Österreichs braut die Brauerei Zipf seit jeher mit frischem Naturhopfen, der per Hand vermahlen und zugegeben wird. Die Leitsorte Zipfer Urtyp, 1968 eingeführt, steht für den Inbegriff des hellen Biertyps und ist bis heute der echte PremiumKlassiker am heimischen Biermarkt.


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Kraftwerk Kaprun Limberg II

Seit 145 Jahren ist die PORR erfolgreich in Österreich tätig und setzte im Verlauf ihrer Geschichte zahlreiche namhafte und wegweisende Projekte um. Zu den wichtigsten Pionierbauwerken zählen neben den architektonischen Highlights der Gründerzeit in Wien zahlreiche Infrastrukturprojekte wie die Großglockner-Hochalpenstraße, technisch anspruchsvolle Kraftwerke wie das Pumpspeicherkraftwerk Kaprun und ein Großteil der Tunnelprojekte der zweiten Republik. Jahrzehntelange Erfahrung gepaart mit modernster Technik, diese Kombination bietet nur die PORR. Einen besonderen Bezug hat die PORR zu Kärnten. Hier ist das Unternehmen flächendeckend vertreten und bietet alle Baulösungen aus einer Hand. Egal ob Hoch-, Tief- oder Infrastrukturbau. Gerade die Infrastruktur hat sich in den vergangenen Jahren zu einem besonderen

Schwerpunkt entwickelt. Mit dem Koralmtunnel baut die PORR derzeit am größten österreichischen Tunnelbauprojekt ihrer Geschichte. Am Freitag, den 14. Jänner 2014, erfolgte beim feierlichen Tunnelanschlag in der Südröhre des künftig 32,9 km langen Koralmtunnels der Startschuss des Megaprojekts. Beim symbolischen Festakt konnte viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft begrüßt werden. Neben Verkehrsministerin Doris Bures, den Landeshauptleuten Peter Kaiser und Franz Voves sowie dem Vorstandsvorsitzenden Christian Kern (ÖBB-Holding AG) nahm für die PORR Generaldirektor Karl-Heinz Strauss teil. Die Bauarbeiten für das Baulos KAT 3 werden bis 2020 dauern und rund 300

Millionen Euro kosten. Der Tunneldurchschlag wird im Jahr 2016 in der Südröhre angepeilt. Ein besonders spannendes Projekt in Kärnten war der Neubau des seit über 40 Jahren beliebten Aussichtsturms am knapp 850 Meter hohen Pyramidenkogel. Das Land Kärnten und Gemeinden einigten sich auf eine Neuerrichtung des Turms, der mit einer Aussichtsplattform auf 70 Metern Höhe ein eindrucksvolles Panorama der umliegenden Seen- und Berglandschaft bietet. Die Gesamthöhe beträgt insgesamt 100 Meter Höhe und überflügelt damit den alten Turm in allen Bereichen. Für die Ausführung der Baumeisterarbeiten wurde die PORR beauftragt. Bevor jedoch der neue Turm errichtet wurde, wurde der alte Turm fachmännisch mittels Sprengung abgetragen. Eine besondere Attraktion des Pyramidenkogels ist die höchste Gebäuderutsche Europas, da sich mit einer Neigung von 25 Grad auf einer Länge von 120 Metern eine Rutschdauer von 15 bis 18 Sekunden ergibt. Der neue Turm wurde im Sommer 2013 freigegeben.

Bild links: Koralmtunnel, KAT 3, Tunnelanschlag.


Ausgabe 06.2014 der Kärntner Nachrichten  

Wochenzeitung "Kärntner Nachrichten".

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