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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 46 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 15. November 2013

Kärntner Linkskoalition steht vor Zerreissprobe! Ausländerproblematik

Ja zum Schigebiet Petzen

Rechnungshofbericht

SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser plant nach eigenen Aussagen eine Migrationsoffensive für Kärnten. Die Folge ist offenbar die Einrichtung von Asylantenheimen im ländlichen Raum, ohne dass dazu Gemeinderat oder Bevölkerung befragt werden. Die FPÖ protestiert energisch. S. 4

FPÖ-Landesrat Christian Ragger bekennt sich zum Erhalt des beliebten Familienschigebietes Petzen in Südkärnten. Die bisher getätigten Investitionen dürften nicht vergebens gewesen sein, von einer florierenden Tourismuswirtschaft in der Region S. 8 profitiere Kärnten.

Ein Bericht des Landesrechnungshofes bestätigt den von den Freiheitlichen geäußerten Verdacht, dass SPÖ-Regierungsmitglieder Landesmittel zur Finanzierung des Wahlkampfes herangezogen haben. Abgerechnet wurde über eine parteiS. 8 eigene Werbeagentur.


2 KärntnerNachrichten I 15. November 2013

THEMA DER WOCHE

KABEG-Postenschacher wird von FPÖ mit allen Mitteln bekämpft! Für heftige politische Diskussionen sorgte auch diese Woche die nunmehr endgültige Entscheidung, den Büroleiter von Landeshauptmann Peter Kaiser zum neuen KABEG-Vorstandsdirektor zu machen. Im Aufsichtsrat stimmten SPÖ, Grüne und das BZÖ für den roten Sekretär, FPÖ, ÖVP und Team Stronach waren dagegen.

Leyroutz. Er übt auch Kritik am BZÖ. „Ausgerechnet diese Partei, die vom Wähler aus dem Parlament gewählt worden ist, fällt um, indem ihr Vertreter, ein Spitalsarzt aus Wien mit Rot- und Grün für diese fragwürdige Personalie stimmt“, so Leyroutz weiter.

„Es lässt tief blicken, wenn nicht einmal die ÖVP als Koalitionspartner diese fragwürdige Entscheidung mittragen kann!“ FPÖ-Chef Christian Ragger

„Ich kann den FPÖ-Vertretern im Aufsichtsrat der KABEG nur empfehlen, dass sie alle rechtlichen Schritte gegen die Bestellung von Arnold Gabriel, dem Büroleiter von LH Dr. Peter Kaiser zum Vorstandsdirektor ergreifen. Denn dieses Objektivierungsverfahren ist so mangelhaft abgelaufen, (u.a. gab es entgegen dem Aufsichtsratsbeschluss keine EUweite Ausschreibung, Anm.), dass ein Gericht gemäß Aktienrecht seine Nichtigkeit bestätigen wird“, erklärt der Obmann der Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Der Vorwurf des Postenschacher bleibt für die FPÖ weiterhin aufrecht. Gerade wenn man, wie die SPÖ, eine solche Entscheidung mit einem so starken parteipolitischen Geruch durchboxt, müßten zumindest alle formalen Regeln eingehalten werden. Das aber war bei weitem nicht der Fall. Die ÖVP blieb unterdessen bei ihrem Nein zu Gabriel. „Es lässt tief blicken, wenn der eigene Koalitionspartner der SPÖ bei dieser Personalentscheidung nicht mitgehen kann. Eine erzwungene

Blitzeinsichtnahme in die Unterlagen der übergangenen Bewerber kann eine gewissenhafte Prüfung durch Aufsichtsräte nicht ersetzen“, kommentiert FPÖChef Ragger weiter. „Der überfallsartige Beschluss ist auch deshalb nicht zu akzeptieren, weil alle Parteien im Landtag beschlossen haben, dass der Rechnungshof die Objektivierung prüfen sollte. Warum wartet man dies nicht ab und schafft vollendete Tatsachen“, fragt auch FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz. „Was ist, wenn der Rechnungshof Mängel feststellt, aber der Vertrag mit Gabriel längst gemacht wurde“? Die Mehrheit der Aufsichtsräte habe damit den Landtag ad absurdum geführt, womit die Aktion auch demokratiepolitisch äußerst bedenklich sei. Weiters wies Leyroutz darauf hin, dass über der Tätigkeit von Gabriel in der KABEG von Anbeginn ein Damoklesschwert hängen werde. Denn er werde offiziell als Beschuldigter in der Top Team-Affäre geführt. „Es kann nicht im Interesse des Unternehmens sein, jemanden, der solcherart involviert ist, zum obersten Chef von Mitarbeitern zu machen“, meint

Personalreferat abgeben! Die FPÖ spricht sich abgesichts des fortgesetzten roten Postenschachers dafür aus, dem Landeshauptmann die Agenden des Personalressorts in der Landesregierung zu entziehen. Bereits in der letzten Landtagssitzung hat die FPÖFraktion diesbezüglich einen Dringlichkeitsantrag gestellt. „Dieser Antrag wurde leider auch mit den Stimmen der ÖVP abgeschmettert“, bedauert FPÖKlubobmann Leyrotuz, der allerdings die nächste Landtagssitzung zu einer Nagelprobe für die ÖVP machen will: „Meint es die ÖVP ernst, dann gibt es keine andere Möglichkeit, als die Referatsabteilung in der Landesregierung zu verändern! Denn das einzige, was bisher um das Motto der SPÖ „Kärnten kann mehr“ herum vorzuweisen ist, sind Postenbesetzungen von SPÖ-Günstlingen in Schlüsselpositionen des Landes!“ Auch innerhalb der Bevölkerung wächst der Unmut über das Agieren der SPÖdominierten Koalition täglich. Statt des angekündigten „neuen Stils“ fällt Kärnten in die „Ära Wagner“ zurück.

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15. November 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

KABEG-Aufsichtsräte haften für rechtswidrigen Beschluss Im Falle gerichtlicher Bestätigung der Mangelhaftigkeit des Ausschreibungsverfahrens ist auch Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates unumgänglich! Nach der Veröffentlichung der Expertenkritik am Auswahlverfahren zur Ermittlung eines Kandidaten für die Position des KABEG-Vorstandsvorsitzenden machte der freiheitliche NRAbg. und KABEG-Aufsichtsrat Gernot Darmann jene Aufsichtsräte, die eine definitive Entscheidung zugunsten des Büroleiters von LH Peter Kaiser gefasst haben, auf die rechtlichen Konsequenzen aufmerksam. . „Aufsichtsräte, die wissentlich an einem rechtlich äußerst problematischen Beschluss mitwirken, müssen sich auch der Tragweite ihres Handelns bewusst sein. Wir rechnen damit, dass es bei einer endgültigen Entscheidung zugunsten von Dr. Arnold Gabriel zu Schadenersatzansprüchen jener Kandidaten kommen wird, die im Zuge des mangelhaften Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens ohne jede fachliche Begründung übergangen wurden. Diesfalls ist die KABEG verpflichtet, sich an jenen Aufsichtsräten, die diese Fehlentscheidung durch ihr

Abstimmungsverhalten herbeigeführt haben, auch finanziell schadlos zu halten“, so Darmann wörtlich. Klar ist für Darmann darüber hinaus, dass im Falle einer gerichtlichen Bestätigung der Mängel des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens „auch die Vorsitzende des Aufsichtsrates Dr. Michaela Moritz als Hauptverantwortliche unverzüglich zurückzutreten habe“.

Er lobt den Weg, den der zuständige Gewerbereferenten LR Mag. Christian Ragger beschritten hat. Den Umfang des kleinen Glücksspiels reduzieren,

Mit großen Tönen ist die Kärntner Linkskoalition vor nunmehr bald 300 Tagen angetreten. „Kärnten kann mehr!“, lautete die vollmundige Botschaft des neuen Landeshauptmannes. Geblieben ist ein mehr als schaler Nachgeschmack. Postenschacher und rote Parteibuchwirtschaft stehen wieder auf der Tagesordnung, Objektivierung und viele wichtige Errungenschaften der letzten zehn Jahre wurden auf dem Altar der roten Parteipolitik geopfert, zuletzt sogar der „Stille Advent“ im Klagenfurter Landhaushof. Am Beispiel der Affäre rund um die Besetzung des KABEG-Vorstandspostens wurde aber

Rot-Grün-Orange?

Das Gutachten einer renommierten Grazer Anwaltskanzlei belegt, dass das KABEG-Ausschreibungsverfahren rechtlich problematisch ist.

Kleines Glücksspiel: Weniger Automaten, mehr Kontrolle! „Die Heuchelei der SPÖ zum Thema kleines Glücksspiel ist kaum zu überbieten. In Aussendungen lehnt sie es ab, aber mit konkreten Taten unterstützt sie es. So hat die Bundesregierung unter SPÖ-Führung ein entsprechendes Gesetz beschlossen und auch im roten Burgenland oder Wien wird es erlaubt“, erklärt FPÖ-LAbg. Harald Trettenbrein.

HIEB & STICH

den Markt streng regulieren und den Spielerschutz forcieren. Suchtexperten erklären, dass die Chance, das Glücksspiel durch ein Verbot auszurotten, gleich null wäre. Man plädiert daher für eine geregelte Zulassung, die das Automatenglücksspiel mit Einschränkungen ermöglicht. Es dürfe nicht unbegrenzt verfügbar sein, und der Anreiz zum Spielen müsse eingedämmt werden. „Genau diese Linie verfolgt LR Ragger“, betont Trettenbrein. Die SPÖ solle nun auch die Mittel für eine wirksame Kontrolle des kleinen Glücksspiels zur Verfügung stellen.

auch das ganze Dilemma der Linkskoalition sichtbar. Mit hauchdünnen Mehrheiten wurde ein roter Sekretär als Vorstandsdirektor durchgeboxt! Zuletzt aber mit den Stimmen von Rot, Grün und - man staune! - den Stimmen des BZÖ! Aber hallo! Ist nicht die ÖVP der Koaltionspartner der Roten? In Wahrheit scheint es so zu sein, dass der im Hintergrund agierende schwarze Parteichef Obernosterer immer weniger Freude am Koalitionsexperiment mit Rot und Grün hat, während sein Abgesandter in der Landesregierung, Landesrat Waldner, das Packeln schon von Wien gewöhnt ist! Obernosterer hat aber als Parteichef der Schwarzen die Zügel im Griff. Dem gestandenen Lesachtaler ist zumindest zuzutrauen, dass er sich aus den roten Fängen befreit und den roten Landeshauptmann in die Schranken weist, indem er die Linkskoalition verlässt. Dann haben Rot-Grün in der Regierung wohl noch eine Mehrheit. Allerdings wäre die Situation im Kärntner Landtag eine wesentlich andere. Eine grundlegende Änderung der Kärntner Landesverfassung, wie von LH Kaiser inklusive Zusatzmandat für die Slowenen und Slowenisch als zweiter Landessprache, wäre ebenso wenig durchsetzbar wie ein Landesbudget ohne Impulse für die Wirtschaft!


4 KärntnerNachrichten I 15. November 2013

HINTERGRUND

Umstritten: SPÖ-Bürgermeister für weitere Asylantenheime in Kärnten! Nach Saualm-Schließung gibt es im Lavanttal bereits zwei weitere Asylantenheime. Urbane Probleme werden von der SPÖ in den ländlichen Raum verlagert! Mit großem Argwohn nehmen die Freiheitlichen in Wolfsberg mit dem gf. Bezirksparteiobmann VzBgm. Heinz Hochegger sowie Gemeindevorstand Martin Riepl (Frantschach/St. Gertraud) Medienberichte zur Kenntnis, wonach in Frantschach/St. Gertraud ein weiteres Asylantenheim in Betrieb gegangen sei. Wie bereits Bürgermeister Peter Stauber (SPÖ) in St. Andrä/Lamm habe auch Bürgermeister Günther Vallant (SPÖ) in Frantschach/St. Gertraud die Inbe-triebnahme eines Asylantenheimes ohne Befassung des Gemeinderates und der Bevölkerung im Alleingang realisiert. Damit drohe das Lavanttal von den SPÖ-Bürgermeistern in eine Oase für Asylanten verwandelt zu werden, kritisieren die Freiheitlichen. Die von SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser angekündigte „Migrationsoffensive“ führe dazu, dass der Geschäftemacherei mit Ausländern und noch dazu zu Lasten des Budgets Tür und Tor geöffnet werde. „Es ist zu erwarten, dass die Beispiele Lamm und Frantschach in anderen ländlichen Gemeinden, wo es genügend leerstehende Gebäude und ehemalige Gasthöfe gibt, Schule machen. Damit verfrachtet die SPÖ das ursprünglich urbane Ausländerproblem ohne jede Vorwarnung der Bevölkerung in den ländlichen Raum. Ein Zustand, der auch enormes soziales Konfliktpotenzial mit sich bringt“, kritisiert Hoch-

egger: „Wir werden nicht zusehen, wie die SPÖ vorsätzlich den sozialen Frieden in Kärntens Dörfern gefährdet. Ich schließe nicht aus, dass wir gegen die Eröffnung von Asylantenheimen auch Protestmaßnahmen ergreifen werden“. Auch der Landesparteivorstand der Kärntner Freiheitlichen, der diese Woche Montag tagte, beschäftigte sich mit der zunehmenden Ausländerproblematik in Kärnten. Bereits nächste Woche wird sich der Landtagsklub im Rahmen seiner „WeissenseeGespräche“ mit diesem Thema auseinandersetzen und entsprechende Initiativen gegen die von LH Peter Kaiser angekündigte „Migrationsoffensive im ländlichen Raum“ beraten.

Nach der Schließung des Heimes auf der Saualm plant LH Peter Kaiser eine „Migrationsoffensive“ im ländlichen Raum.

Beispiel Lavanttal Kirgisische Familie soll Bleiberecht erhalten! FPÖ-Fraktion verweigert Schlagholz-Petition zugunsten kirgisischer Familie die Dringlichkeit Der freiheitliche Stadtrat Harald Trettenbrein begründete, weshalb die freiheitliche Fraktion im Wolfsberger Rathaus einem Antrag von Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, mit dem einer kirgisischen Familie das Bleiberecht samt Recht auf Grundversorgung in Wolfsberg zuerkannt werden solle, abgelehnt hat.

„Eine Migrationsoffensive im ländlichen Raum stört das soziale Gefüge in den Gemeinden!“ FPÖ-LAbg. Harald Trettenbrein

Faktum sei, dass die zuständigen Bundesbehörden zur Ansicht gelangt seien, dass die betroffene Familie aus Kirgistan nicht unter die Bestimmungen des Asylrechtes in Österreich falle. Damit gebe es weder Grundlage noch dringlichen Anlass für die Stadtgemeinde Wolfsberg, eine

Neuinterpretation der Situation der kirgisischen Familie vorzunehmen. Des weiteren kritisiert Stadtrat Trettenbrein, dass sich der SPÖ-Bürgermeister von Wolfsberg intensive Sorgen um das Wohlergehen ausländischer Familien, die nicht unter die Bestimmungen des Asylrechtes fallen würden, mache, jedoch keinerlei Anstalten zeige, sich für die Situation der Kärntnerinnen und Kärntner einzusetzen. Trettenbrein: „Die SPÖ hat zu verantworten, dass in Kärnten sogar der Teuerungsausgleich gestrichen wurde. Ebenso scheint der SPÖ völlig egal zu sein, dass in Kärnten Rekordarbeitslosigkeit herrscht und damit verbunden auch die Armut in unserem Land dramatisch angestiegen ist, wie jüngste Berichte zeigen!“


15. November 2013 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Das Einkommen der Kärntner Bauern um 19 Prozent gesunken! Trotz sinkender Einkommen spricht sich der Kärntner ÖVP Bauernbund für eine Einheitswerterhöhung aus. Die Freiheitliche Bauernschaft hat gemeinsam mit einem SPÖ-Kammerrat eine außerordentliche Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten einberufen. Der Einheitswert war ein zentrales Thema für die außerordentliche Vollversammlung. Die Freiheitliche und unabhängige Bauernschaft musste dabei zur Kenntnis nehmen, dass der ÖVP Bauernbund nicht die Interessen der Bauern vertritt, indem die ÖVP Bauernbund Kammerräte sich für eine Einheitswerterhöhung ausgesprochen haben. „Wenn man bedenkt, dass der Einheitswert einen Ertragswert darstellt und die Einkommen in der Land- und Forstwirtschaft im Sinken sind, versteht niemand, warum sich die ÖVP BauernbundKammerräte in Vollversammlung vom 04. November für eine Erhöhung der Einheitswerte ausgesprochen haben“, wundert sich der freiheitliche Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Peter Suntinger. Die Einheitswerterhöhung stellt eine Mehrbelastung für die Betriebe dar, weil dadurch auch die Sozialversicherungsbeiträge steigen, weil dadurch neue Betriebe sozialversicherungspflichtig werden, weil dadurch auch die Grundsteuerbeiträge steigen, weil dadurch auch größere Betriebe in die Buchhaltungspflicht fallen und Nebenerwerbslandwirte das Arbeitslosengeld nicht mehr in Anspruch neh-

men können, weil dadurch auch die Hofübernehmergebühren steigen und gewisse Förderbeihilfen (z.B. Studienbeihilfen) nicht mehr in Anspruch genommen werden können bzw. verringert werden. Die Kärntner Bauern weisen

„Eine Unterdeckung von mehr als 5.000 Euro, wie dies bei den Betrieben mit BHK 3 und 4 der Fall ist, bedeutet die totale Abhängigkeit von Banken. Und das mit Hilfe des Bauernbundes!“ Bgm. Peter Suntinger LWK-Vizepräsident derzeit folgende Einkommenssituation auf: • Nicht-Bergbauern: Überdeckung 9.489 Euro • Alle Bergbauern zusammen BHK 1 – 4: Unterdeckung: 244 Euro • Bergbauern BHK 3 und 4: Unterdeckung: 5.115 Euro „Es muss allen klar sein, dass Betriebe, die nicht investieren zum Sterben verurteilt sind. Den Betrieben ist es aber nicht mehr möglich zu investieren, weil sie kein Geld mehr haben“, so LWK-Vizepräsident Suntinger im KNGespräch. Diese Situation zwingt die Betriebe zum Zusperren. Somit geht der Arbeitsplatz am eigenen Betrieb verloren und die Arbeitslosenrate wird auch dadurch weiter ansteigen. Es ist daher nicht zu verstehen, warum sich der ÖVP

Der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer Peter Suntinger sorgt sich um den Fortbestand der Kärntner Bauern. Bauernbund nicht gegen eine Einheitswerterhöhung ausspricht. Entweder sind diesen Herrschaften die Bauern egal oder wollen gerade die ÖVP B a u e r n b u n d v e r t r e t e r, Betriebe, die nicht mehr existieren können, schnappen. Beide Varianten sind verwerflich und dem Berufsstand Bauer nicht dienlich. Vizepräsident BGM Peter Suntinger und Fraktionssprecher KV Manfred Muhr fordern daher den Bauernbund auf, rasch umzudenken und sich endlich für die Bauern einzusetzen.

Kammervorstand Manfred Muhr und die freiheitliche LWK-Fraktion nützten die Kammer-Vollversammlung für zahlreiche Anträge.

Keine Erhöhung der Einheitswert-Gesamtsumme: Der Antrag wurde abgelehnt. FPÖ und Südkärntner Bauern sowie zwei Kammerräte der SPÖ stimmten dafür. Antrag auf Anerkennung der SVB-Beiträge als landwirtschaftliche Ausgaben im Grünen Bericht: Dieser Antrag wurde mit 18 zu 16 Stimmen abgelehnt. Für den Antrag stimmten die Kammerräte der FPÖ und Südkärntner Bauern, drei Kammerräte der SPÖ und zwei Kammerräte der ÖVP. Antrag auf Dürreentschädigung im Rahmen der Hagelversicherung: Dieser Antrag wurde dem Ausschuss und Vorstand zugewiesen. Dringlichkeitsantrag zur Dürre-Entschädigung: Dafür waren die Kammerräte der FPÖ und Südkärntner Bauern, dagegen die Kammerräte der ÖVP und der SPÖ!


6 KärntnerNachrichten I 15. November 2013

LANDESPOLITIK

Weissensee ist Naturpark des Jahres 2014! Der Naturpark Weißensee wurde von einer unabhängigen ExpertInnen-Jury des Verbandes der Naturparke Österreichs zu „Österreichs Naturpark des Jahres 2014“ gewählt. In einer gemeinsamen Pressekonferenz konnten heute Naturparkreferent LR Christian Ragger, der Geschäftsführer des Verbandes der Naturparke Österreich, Franz Handler, und der Vorsitzende des Naturpark Teams am Weissensee, Franz Schier, ein positives Resümee ziehen.

gelungen ist, nun beiden Naturparken dieses Label zukommen zu lassen, zeigt mit welcher hohen Kompetenz und Professionalität wir das Thema Naturparke in Kärnten bearbeiten. Unsere Naturparke sind Zeichen für die gelungene Kombination aus Naturschutz und Naturerlebnis“, so der Naturparkreferent.

„Die hervorragenden Arbeiten des Naturpark Teams am Weißensee, des Naturpark Managements und des Landes Kärnten haben zu dieser Auszeichnung beigetragen“, führt Landesrat Mag. Christian Ragger als zuständiger Naturparkreferent eingangs aus. „Ich danke daher allen, die dazu beigetragen haben, dass der „Titel - Naturpark des Jahres 2014“ nach Kärnten geht“, so Ragger weiter. Damit können nun beide Kärntner Naturparke die Auszeichnung „Naturpark des Jahres“ führen, im Jahre 2008 wurde diese Ehre dem Naturpark Dobratsch zu teil. „Dass es

Wo bleibt die Dürrehilfe?

Jetzt gilt es rasch zu helfen, leider ist es von Seiten der politischen Verantwortlichen nur bei Ankündigungen geblieben. So hat der Landwirtschaftsminister, zwar knapp vor der Nationalratswahl ein 50 Millionen Euro Hilfspaket aus dem Katastrophenfond präsentiert, in dem für Kärnten voraussichtlich nur 1,2 Millionen

„Peter und der Wolf“ Ein musikalisches Märchen

Der heurige Sommer war gekennzeichnet durch verbrannte Wiesen, vertrocknete Mais- und Sojakulturen und auch der Zustand der Almen zwang viele zum vorzeitigen Almabtrieb. Der Jahrhundertsommer 2013 hat die Landwirtschaft mit voller Härte getroffen und viele tierhaltende Betriebe mussten Notverkäufe tätigen, wodurch die Preise sehr bescheiden waren. Im Gegensatz dazu sind die Preise für Zukauffuttermittel extrem hoch.

Aus insgesamt sieben Bewerbern aus ganz Österreich wurde der Naturpark Weissensee von einer ExpertInnen-Jury zum Naturpark des Jahres 2014 gewählt.

Erstmals wird in Klagenfurt eine Aufführung des musikalischen Märchens „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokoview gezeigt. Dabei wird vor allem Kindern und Schülern der Zauber von Instrumenten und klassischer Musik nähergebracht.

FPÖ-Kammerrätin Rosemarie Schein Euro ausgewiesen sind. Da Kärnten aber über 8,8 Prozent der Kulturfläche verfügt und nur 2,4 Prozent der Mittel erhalten soll, stellt sich die Frage, wer hier bevorzugt wird. „Wo bleiben die Rahmenbedingungen und Antragsformulare für die Futtermittelankäufe, wo bleiben die budgetären Mittel des Landes? Sehr geehrter Herr Agrarlandesrat bitte handeln sie jetzt, die Bauern brauchen Gewissheit!“, appelliert FPÖKannerrätin Rosemarie Schein.

16. November 2013, 15 Uhr Wulfenia Arthouse Kino Live-Orchester Klagenfurt, Luegerstrasse 5 Dauer bis ca. 16:30 Uhr Eintritt für Kinder: 10 Euro (Erw.: 12 Euro) Kartenvorverkauf ab sofort unter 0650 250 24 06


15. November 2013 I KärntnerNachrichten 7

REGIONALES

MELDUNGEN

Wirtschaftsdialog in Köln mit Andreas Skorianz, Alexander Rolff (Eigentümer der „Früh-Brauerei“), Wolfgang Hinteregger (Hotelier), Josef Sommer (KölnTourismus) und Peter Wahler.

Kärnten präsentiert sich bei Freunden in Köln! Kürzlich fand in Köln der 2. Köln-Kärntner-Wirt schafts dialog satt. Klagenfurt war durch den Gemeinderat und Stv. Vorsitzenden des Aufsichtsrates am Flughafen, Dr. Andreas Skorianz, vertreten.

Gespräche zwischen dem Dompfarrer Peter Allmaier und der Stadt Köln gab es bereits. Derzeit wird nach einem Künstler gesucht, der die Gestaltung übernehmen wird.

Der Flughafen war bei dieser gut besuchten Wirtschaftsveranstaltung auch ein Hauptthema. Die mediale Schließungsdiskussion wurde auch mit Sorge in Köln wahrgenommen. Dr. Skorianz konnte Letztendlich die Kärnten Freunde in Köln beruhigen. Der Flughafen bleibt erhalten!

Besten organisiert wurde von unserem Kärnten Freund Jürgen „Blacky“ Schwarz auch der Kärntner Abend mit einem tollen Programm und viel Prominenz. Auch KölnTrainer Peter Stöger war mit dabei. Alle wichtigen Medien informierten darüber und Klagenfurt bekam eine tolle Gratiswerbung.

Im Zuge der weiteren Diskussion konnte sich der Bürgermeister der Stadt Köln, Hans-Werner Bartsch, sogar eine Städtepartnerschaft mit Klagenfurt vorstellen. Die tägliche Flugverbindung zwischen Klagenfurt und Köln würde damit noch an Bedeutung gewinnen. Die Kontakte sollen jedenfalls intensiviert werden. Nachdem seit Jahrhunderten in einem Seitenfenster des Kölner Doms das Kärntner Wappen verewigt ist, sollte auch der Klagenfurter Dom ein Kölner Wappen erhalten.

Kärnten-Abend mit viel Prominenz: Peter Stöger (Trainer des 1. FC Köln), FrühMarketingchef Dirk Heisterkamp, Miss Kärnten Tanja Doppelreiter beim Bieranstich

SPÖ wird zunehmends nervös: Die angekündigte Klage der SPÖ Kärnten gegen den Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, zeigt für diesen lediglich, dass viele Funktionäre in der SPÖ sehr nervös sind. „Wir scheinen in ein Wespennest gestochen zu haben", begrüßt Leyroutz die Klage. Er werde sich dadurch nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil, die Klage komme ihm gelegen, da er dadurch Einsicht in die bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft befindlichen Akten bekomme und diese bei der Wahrheitsfindung bzw. Aufdeckung des roten Skandals unterstützen könne, teilt Leyroutz mit. Leyroutz steht auch zu seiner Aussage, dass Landtagspräsident Reinhart Rohr (SPÖ), der nachweislich und durch den Landesrechnungshof bestätigt, Landesmittel für seinen Wahlkampf herangezogen hat, untragbar ist. Stiller Advent abgeschafft: Eine weitere Entwertung des Kärntner Brauchtums sieht der freiheitliche Klubobmann Christian Leyroutz, in der Abschaffung des "Stillen Advents" im Landhaushof in Klagenfurt. „Ich orte viel Kritik in der Bevölkerung sowie in den Reihen der Chöre. Diese Auftritte sind von der Bevölkerung wertgeschätzt worden und es ist für die Menschen völlig unverständlich, weshalb diese beliebte Adventveranstaltung von der neuen Regierungskoalition nicht mehr gefördert wird, zumal die Förderung mit 15.000 Euro ja wirklich nicht hoch ist“, ärgert sich Leyroutz. Urlaubstage für Beamte: „SPÖ-Chef Peter Kaiser macht seinem Namen Ehre und zeigt als Landeshauptmann Eigenschaften wie die eines Kaisers, der im Alleingang Begünstigungen verteilt.“ - So kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger die Tatsache, dass der Landeshauptmann den Landesbeamten zusätzliche Urlaubstage zu Weihnachten „schenkt“. Gerade im Zusammenhang mit dem notwendigen Sparkurs des Landes Kärnten ist es ein vollkommen falsches Signal, den Mitarbeitern der Landesregierung über Weihnachten und Jahreswechsel drei freie Tage zu schenken. „In keinem Unternehmen, das im freien Wettbewerb steht, wäre so etwas denkbar“, kritisiert Ragger weiter. Aus für Billigdiesel: „Da geht es nicht um Sparen, sondern nur um Parteipolitik. Es muss alles beseitigt werden, was die Freiheitlichen einmal eingeführt haben“, so kommentiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger den Beschluss der rot-grün-schwarzen Linkskoalition die Abgabe von Billig-Diesel an den 13 Landestankstellen abzuschaffen. Über 100 Millionen Liter Diesel wurden abgegeben, die Kärntner ersparten sich rund 2,5 Millionen Euro.


8 KärntnerNachrichten I 15. November 2013

REGIONALES

Ragger: „Ein klares Ja der FPÖ zum Schigebiet Petzen!“ Schließung des Schigebietes Petzen ist verantwortungslos gegenüber Südkärnten! „Es wäre verantwortungslos, jene 20 Millionen, die Kärnten in den vergangenen Jahren in das Sommer- und Winterschigebiet Petzen investiert hat, jetzt quasi wegzuwerfen. Das würde nämlich eine Schließung bedeuten“, kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Bei Gipfelgesprächen sollte man daher diese Option ausschließen, sondern darüber reden, wie man diese Tourismusregion weiter absichert. „Wir Freiheitliche stehen ganz klar für den Erhalt der Petzen und fordern die Finanzreferentin Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut auf, die Unterstützungen des Landes fort-

zusetzen“, betont der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger. Seit 2009 erhält das Skigebiet eine jährliche Förderung in Höhe von 950.000. Im kommenden Jahr soll dies eingestellt werden. Ragger fordert, dass man statt dieses Schockszenarios einen Plan zum Abschmelzen der Förderung in den nächsten Jahren erstellt. „Als einziges Skigebiet im Bezirk stellt die Petzen eine bedeutende Infrastruktureinrichtung dar. Steht die Petzen erst einmal

Stadtparteiobmann Roland Zellot gratuliert gemeinsam mit seinem Stellvertreter KR GR Erwin Baumann und Klubobmann Gernot Schick, Frau GR Eveline Tilly zum 70. Geburtstag. Eveline Tilly ist eine starke freiheitliche Kämpferin für Villach, insbesondere für Landskron. Sie war jahrelang Obfrau der Ortsgruppe Landskron und hat neulich den Vorsitz in der Wohnungskommission übernommen. Auch wir wünschen Eveline Tilly alles Gute!

still, wäre das eine Katastrophe für die gesamte Tourismusregion Südkärnten“, unterstreicht Ragger. Ragger warnt vor einem Tod auf Raten, was drohen würde, wenn man die Petzen als reinen Sommerberg positionierte. „Wird der Winterbetrieb ausgesetzt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Betrieb gänzlich eingestellt wird“, merkt Ragger an. Es sei dringend notwendig, dass vernünftige Konzepte für eine ganzjährige Nutzung auf den Tisch gelegt werden.

IN KÜRZE Agentur-Affäre: Laut FPÖKlubobmann Christian Leyroutz bestätigt ein Bericht des Landesrechnungshofes, dass dass gegen SPÖ-Mandatare und Mitarbeiter der durch die Freiheitlichen bereits geäußerte Verdacht auf Urkundenfälschung, Untreue sowie der Umgehung des Bundesvergabegesetzes im Raum stehe, So wurden durch das SPÖRegierungsbüro von Peter Kaiser im Jahr 2009 Rechnungen in der Höhe von 140.000 Euro bezahlt, denen keine Leistungen gegenüber standen. Weiters stellte der Landesrechnungshof fest, dass nicht nur das Bundesvergabegesetz umgangen, sondern auch Urkundenfälschung betrieben wurde, um Vorschriften zu umgehen und der eigenen Werbeagentur Gelder zukommen zu lassen. Rücktrittsreif sieht Leyroutz den jetzigen Landtagspräsidenten, Reinhart Rohr, der nachweislich auf Kosten des Landes Wahlkampffinanzierung betrieben habe.

Die Freiheitlichen in Villach/Stadt gratulierten KR GR Erwin Baumann im Rahmen einer sehr netten Geburtstagsfeier zu seinem 50. Geburtstag und wünschen ihm für die Zukunft viel Gesundheit, Glück und auch politischen Erfolg, vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Arbeiterkammerwahlen. Für Erwin Baumann steht die Partei immer im Mittelpunkt und er ist zur Stelle, wann immer er auch gebraucht wird.


15. November 2013 I KärntnerNachrichten 9

LESERBRIEFE

Sparprogramm und Realität Nach einem zufälligen Blick auf die Homepage der Kärntner Landesregierung fällt auf, dass für das „Sekretariat“ in den SPÖ-Regierungsbüros jeweils mindestens zwei Personen zuständig sind, wobei LH Peter Kaiser zusätzlich noch eine Dame für den „Empfang“ hat sowie drei

Personen, die mit seinen Terminen beschäftigt sind (Terminkoordination, Terminvertretung und –vorbereitung, Terminbegleitung). Bei aller Wertschätzung, ist das wirklich notwendig? Thomas Michalek Feldkirchen

Der Wahlkampf ist aus, Herr Holub! Der grüne Landesrat Rolf Holub sagte in einer Pressekonferenz zum Budget (ORF„Kärnten heute“) allen Ernstes, die alte Regierung hätte in den letzten Jahren 10 bis 15 Milliarden Euro verscherbelt. Ich denke, dass es dabei nicht nur mir den Atem verschlagen hat. Für mich stellt sich wirklich die Frage, ob diese neue Koalitionsregierung unter LH Peter Kaiser

noch in irgendeiner Form ernst zu nehmen ist. In der Regierung brauchen wir keine Kasperln, sondern Politiker, die wissen was sie sagen und tun. Vielleicht sollte jemand Herrn Holub darauf aufmerksam machen, dass der Wahlkampf am 3. März beendet wurde. Rudi Maier Villach

Visionslosigkeit der Regierung Es stört mich, dass die neue Kärntner Koalition von SPÖ, ÖVP und Grüne ihre Visionslosigkeit ständig an der alten Regierung abputzt. Mit ständigen Beschimpfungen wird man nicht weit kommen und mit Sicherheit kein Budget sanieren. Außerdem hat diese Regierung einen neuen Stil versprochen. Die Ertragsanteile waren auch schon bei

der alten Regierungsmannschaft geringer und mussten kompensiert werden. Und auch in den vergangenen Jahren gab es bereits Sparbudgets, die mit den jeweiligen Koalitionspartnern verhandelt wurden. Gefragt wären endlich Lösungen, Herr Kaiser! Ewald Mödritscher Klagenfurt

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Verzerrte Darstellung Es war wieder einmal eine Wohltat, Hubert Patterers „Offen gesagt“ zu lesen. In Sachen Justizverhalten spricht er mir aus der Seele, auch ich sehe nicht den geringsten Unterschied zwischen Dörfler und Co. Sowie Faymann und Ostermayer. Hier wird wirklich mit zweierlei Maß gemessen. Nicht, dass ich die ehemaligen Kärntner BZÖSpitzenriege verteidigen will, aber diese ist nun ein-

mal – und das ist auch aus der Berichterstattung der meisten Medien klar erkennbar – zu absoluten Feindbildern erkoren worden. Diverse Verfehlungen anderer Parteien bzw. ihre Repräsentanten, die deckungsgleich mit jenen der Orangen/Blauen sind, werden hingegen heruntergespielt oder verzerrt dargestellt. Arno Wiedergut Klagenfurt

Die Jugend am Wort! Stoppt den Multi-Kulti-Wahn! Als „Verrat an der Kärntner Bevölkerung“ bezeichnet der Landesobmann des Ring Freiheitlicher Jugend Kärnten Ewald Mödritscher die Ankündigung von Landeshauptmann Peter Kaiser der negativen demographischen Entwicklung in unserem Land durch verstärkte Immigration von Asylwerbern gegenzusteuern. „Kaiser ist aufgefordert, durch familien-, sozialsowie wirtschaftspolitische Maßnahmen die Lebenssituation für die Kärntner Bevölkerung zu verbessern und somit der Abwanderung aus unserem Bundesland entgegen zu wirken! Der Kahlschlag im Sozialwesen und die Vernaderung unserer Kultur lässt erahnen, welchen Weg die linke Multikulti-Regierung in

RFJ-Obmann Ewald Mödritscher Kärnten einschlagen möchte“, betont Mödritscher. Anstatt dafür Sorge zu tragen, dass junge Menschen in Kärnten gehalten werden bzw. nach Abschluss ihrer Ausbildung außerhalb Kärntens der Versuch unternommen wird diese zurückzuholen soll jetzt Steuergeld für die Ansiedelung und Weiterbildung von Asylwerbern aufgewendet werden.

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Pulverschneealarm in Kärntens Süden: tolle Packerln für Pistenflöhe vor Weihnachten! urra, hurra, der erste Schnee ist da: Im Südwesten Kärntens am Nassfeld flitzen die Juniors schon vor Weihnachten eifrig über die Pisten. Schließlich gibt es doch eine Fülle an günstigen Packages für die Kleinen – lauter kleine Christkindlpackerln.

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Kinder eingeladen Am Nassfeld, einem der Top-10-Skigebiete Österreichs, heißt es schon vor dem großen Fest: „Kinder eingeladen, und zwar auf alles.“ Juniors auf Brettl’n schlafen gratis im Zimmer der Eltern/Großeltern (inkl. Verpflegung) und erhalten Skipass, Skikurs und Ausrüstung inkl. Helm ebenfalls umsonst. Dieses Angebot gilt von Saisonbeginn am 06. 12. bis 21. 12. 2013 und vom 15.03. bis Saisonende (21. 04. 2014). Außerdem: Kinder bis 14,9 Jahre zahlen für alle SkiHit-Pauschalen nur die Hälfte,

Jugendliche bis 17,9 Jahre bekommen immerhin noch 20 % Rabatt. Weitere SkiHit-Pauschalen unter www.nassfeld. at, buchbar auch bei der zentralen Servicehotline +43/4285/8241. Skihit for Kids 3 Übernachtungen mit Halbpension, 2 Tage TOPSKIPASS, Skidepot, 2 Tage Skiausrüstung (Skier, Schuhe, Stöcke, Helm), 2 Tage BOBO-Miniclub oder Kinderskikurs ab € 295,00 / Person Und gleich nach dem großen Fest geht’s günstig weiter: Auf zwei Brettern über schneebedeckte Hänge ziehen, dazu lädt die Skiwelt Weissensee: Eine Vierer-Sesselbahn und vier Schlepplifte erschließen sieben Kilometer leichte bis mittelschwere Pisten, die Familien und auch kleine „Beginners“ wegen ihrer Überschaubarkeit zu schätzen wissen. In der KinderSkiwelt Weissensee freuen sich Maskottchen BOBO®, der Pinguin, und Meterix, das Messbärchen, das für zahlreiche Ermäßigungen für Kinder – nach dem Motto „je kleiner je billiger“ – zuständig ist, auf die Pistenflöhe. Die Kinder zahlen im Hotel, beim Skilift, in der Skischule und beim Skiverleih nur nach Körpergröße. Wer eine Familienkarte für zwei Erwachsene kauft, nimmt die Kinder gratis mit auf die Piste. Und mit dem Skibus kommen die Gäste von allen Orten rund um den Weissensee bequem zur Talstation www.weissensee.com.

Mit „Schneeflocke“ gratis auf die Piste Im Städtchen Kötschach-Mauthen im Gailtal – nur ein paar Kilometer von der Talstation des Millennium-Express entfernt, der Gäste aufs Nassfeld bringt, trumpft ein kompaktes Skigebiet mit anfängerfreundlichen Abfahrten samt eigener Skischule. Alle Kinder bis 10 Jahre, die mit ihren Familien in KötschachMauthen bei einem der Mitgliedsbetriebe der Aktion „Schneeflocke“ 3 Tage und länger wohnen, erhalten die Liftkarte gratis. Kinder von 10 bis 14,99 Jahre bekommen um nur 6 Euro eine Tageskarte. In Kötschach-Mauthen warten ein Doppelsessellift, zwei Schlepplifte und ein Babylift auf Kids & Co www.koemau.at. Ski for free heißt es in Weißbriach Ab 1 Übernachtung in den „Ski for free“Betrieben erhalten Gäste im Skigebiet Weißbriach den Skipass gratis dazu. Und wer länger bleiben möchte, zum Beispiel, 6 Tage, fährt 5 Tage in Weißbriach und bekommt für den 6. Tag die Skikarte für das nahe Nassfeld obendrauf gratis dazu http://www.ski-for-free.at/. Im Familienskigebiet Weißbriach freuen sich große und kleine Genießer des weißen Sports über 4 Skilifte, Skischule, Skiund Snowboardverleih und urige Skihütten. Die Pisten-Flöhe sind in der Skischule bei Ski- und Snowboardkursen, Privatstunden und im Übungsgelände gut aufgehoben www.weißbriach.at.


12 KärntnerNachrichten I 15. November 2013

KULTUR

Südseit’n´ Blues Nights 2013 Klagenfurt: Blues aus South Carolina (USA) - „Mac Arnold“ EINZIGES ÖSTERREICH KONZERT! Jazzkeller KAMOT Klagenfurt, Bahnhofstr. 9 Fr. 22. 11 • 20.45 Uhr 1942 in den Südstaaten unter ärmlichen Bedingungen aufgewachsen, zog Mac mit 24 nach Chicago, wo er mit seiner Band & Godfather of Soul „JAMES BROWN“ am Piano für Begeisterung sorgte! Als langjähriges Band-Mitglied von John Lee Hoocker, Muddy Waters & Otis Spann, spielte Mac Arnold mit: B.B.King, Eric Clapton, Etta James, Buddy Guy, Howlin Wolf, Junior Wells, A. C. Reed, Big Mama Thornton oder Jimmy Reed!

Chicago Bluesman from the old School: Im Rahmen seiner EU Tournee 2013 wird Mac Arnold in Österreich ein einziges Exklusiv Konzert geben! Zollen wir dieser Südstaaten Blues Legende Respekt! Mac Arnold: Vocal, Gas Can Guit-Bass Max Hightower: Vocal, Keyboard, GuitHarp Austin Brashier: Vocal-Guit Fabrice Bessouat: Drums TICKETS SICHERN: bluesmiki@hotmail.com Tel. 0676 38 38 737 Vorverkauf 15 Euro Abendkassa 20 Euro Schüler, Studenten, Präsenzdiener 10 Euro

Veranstaltungen Schloss Albeck! So, 17. 11., 11 h: Joesi Prokopetz, Le sung: „ So weit. So komisch. – Ein Le ben unter Österreichern“

Wenn Joesi Prokopetz zwei vierschrötige Herren mit glattrasierten Köpfen „belauscht“, dann denkt er nicht: „Ich lass mir auch eine Glatze wachsen“, sondern versinkt in kontemplativer Betrachtung der kahlgeschorenen Männerschädel, die ja, wenn frisch rasiert, zum Ferkel-Teint neigen. Und wenn dann die eine Glatze die andere fragt: „No und wiea brat is’n jetzt der Äquator?“ Und die andere darauf sagt: „Was waß denn i ..., aber vierspurig wird er schon sein.“ Dann schreibt er das – kaum sitzt er am Schreibtisch – auf.

„So weit. So komisch“ ist eine komprimierte Werkschau anlässlich 60 Jahre Joesi Prokopetz mit wahren Geschichten aus einem Leben unter Österreichern, den besten Black-Outs aus seinen Programmen und der einen oder anderen Episode dieses Lebens, wenn es denn eines ist. Zum Glück keine Biografie. So, 17. 11., 15 h: 3 Mankalan – „ Es wintat schon eina“ An die Zeit, als Radio noch für Kurzweil sorgte und die Leute noch ins Wirtshaus auf „Unterhaltung“ gingen, an diese Zeit knüpfen die 3 Mankalan an. Die 3 Mankalan nehmen sich den Leitsatz „Liadlan, die nit g`sungan und Gedichtlan, die nit g`lesn werdn, sterbn“ zu Herzen und besinnen sich ihrer Kärntner Wurzeln. Die Musik der „3 Mankalan“ hat mittlerweile unter Liebhabern einen besonderen Stellenwert erhalten. Mundharmonika und Gitarre bilden die Basis für die zahlreichen Eigenkompositionen, die aufbauend auf die volksmusikalische Kärntner Tradition sich neueren Einflüssen nicht verschließen und so zu einem eigenständigen neuen Ganzen werden. Zusammen-

gefunden haben sich die 3 Mankalan im Jahre 1995 und seither sind sie ein fixer Bestandteil der Kärntner Musik- und Kleinkunstszene geworden. Zahllose Auftritte in Österreich und auch Gastspiele in Deutschland, Ungarn und in der Türkei ließen die „3 Mankalan“ auch zu musikalischen Botschaftern Kärntens werden. Dieter Themel: Stimme, Reinhard Schmied: Gitarre, Arthur Ottowitz: Mundharmonika, Ziehharmonika Sa, 26. Oktober bis Fr, 22. November Julia Bauernfeind

Nähere Infos unter: www.schoss-albeck.at


15. November 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

EuroMillionen Superpot mit 100 Millionen Euro! „Ich hätt’ gern 100 Millionen, …“ – dieser schon zum Sprichwort mutierte Wunsch geht dank EuroMillionen vielleicht schon am Freitag, den 15. November in Erfüllung. Von den Zinsen gut leben können, wunschlos glücklich sein, sich einfach alles leisten können, oder keine Wünsche mehr besitzen – das sind nur einige Definitionen von „Reichtum“. Wer träumt nicht davon, im Geld zu schwimmen und aller finanziellen Sorgen auf einen Schlag entledigt zu sein? Mit einer ordentlichen Portion Glück in Form von „5 plus 2 Richtigen“ ist dies schon bald möglich. Am Freitag, den 15. November 2013, do-

tiert EuroMillionen den Europot zum Superpot auf. Im ersten Gewinnrang sind damit 100 Millionen Euro garantiert. Wer sie gewinnt, wird wohl problemlos von den Zinsen sehr gut leben und sich nebenbei noch so ziemlich alle Wünsche erfüllen können. Gibt es bei dieser Ziehung keine Quittung mit den „5 plus 2 Richtigen“, dann bleiben die 100 Millionen im Europot, und dieser erhöht sich in der Folgerunde. EuroMillionen kann man in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien und auch über die Spieleplattform win2day.at spielen. Annahmeschluss ist Freitag um 18.30 Uhr.

Jetzt wieder da: Adventkalender zum Rubbeln! Es gibt ihn wieder, den Adventkalender zum Rubbeln. Damit hat man die Chance auf vorweihnachtliche Geschenke bis zu 75.000 Euro. Wie auch schon in den Jahren zuvor gewinnt auch heuer wieder jeder Kalender. Aufzurubbeln sind 23 Kugeln auf einem Weihnachtsbaum sowie ein Geschenkpackerl. Den Adventkalender zum Rubbeln gibt es zum Preis von 5 Euro in allen Annahmestellen. Der Höchstgewinn von 75.000 Euro ist dreimal in der Serie (1,2 Millionen Lose) enthalten.

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

VO R S C H AU 46. Runde 2013

Ziehung vom Mi., 06. 11. 2013

93650 Ziehung vom Do., 07. 11. 2013

65402 Ziehung vom Fr., 08. 11. 2013

50478 Ziehung vom Sa., 09. 11. 2013

25083 Ziehung vom So., 10. 11. 2013

58586 Ziehung vom Mo., 11. 11. 2013

64901 Ziehung vom Di., 12. 11. 2013

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1: Portugal– Schweden 2: Ukraine– Frankreich 3: Griechenland– Rumänien 4: Island– Kroatien 5: Italien– Deutschland 6: England– Chile 7: Schottland– USA 8: Wales– Finnland 9: Polen– Slowakei 10: Türkei– Nordirland 11: Dänemark– Norwegen 12: Nigeria– Äthiopien 13: Senegal– Elfenbeinküste 14: Kamerun– Tunesien 15: Ekuador– Argentinien 16: Real Murcia CF– Sporting Gijon 17: Reggina Calcio– US Palermo 18: Padua Calcio– Brescia Calcio Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 15. November 2013

VERANSTALTUNGEN

KulturRaum Klagenfurt. ARTLANE. ((stereo)) präsentieren: MC Rene: Alles auf eine Karte! Hörbuch Lesung “ Ein Plädoyer dafür, losfahren – um am Ende bei sich selbst anzukommen. 16. 11. 2013, stereo club. Das alte Leben hinter sich lassen. Den Job hinschmeißen, die Wohnung kündi-

gen, Hab und Gut verschenken. Alles, was bleibt, ist ein Koffer, die Bahncard 100 und das Ziel: zurück auf die Bühne. René El Khazraje aka MC Rene, Jahrgang 1976, galt in den 90er Jahren als einer der talentiertesten HipHopper des Landes, er hatte einen Plattenvertrag, tausende Fans, eine Show beim Musiksender Viva und später ein eigenes Musiklabel. Am Anfang steht seine verrückte Idee buchstäblich Alles auf eine Karte zu setzen. Er reist drei Jahr lang durch Deutschland und tritt in Landgasthöfen und Fußgängerzonen auf, mit dem Ziel auf die Bühne als Stand-up-Comedian zurückzukehren. 12 Monate, 102 Auftritte,

146 560 Schie-nenkilometer später verfasst er alle Erlebnisse in einem Buch. MC Rene Pre& Aftershow DJ- powered by ArtLane • AK: € 8.– • Ermässigung für SchülerInnen und Studierende: € 5.– Start: 20.00 stereo club & veranstaltungszentrum viktringer ring 37-39 9020 klagenfurt am wörthersee phone:0664 4172626


Mobilität in jeder Lebenslage

ODÖRFER präsentiert das neue „Leichter Leben Bad“.

Kürzlich präsentierte die ODÖRFER Haustechnik GmbH, Trendsetter bei Bad, Design und Wohlfühlen, das neue „Leichter Leben Bad“ in der ODÖRFER Ausstellung in Klagenfurt. Die barrierefreie Badlösung wurde in Kooperation mit Motary, der Plattform für Menschen mit Bewegunseinschränkungen, entwickelt und vereint Design mit Funktionalität und praktischer Alltagstauglichkeit. „Persönliche Bedürfnisse können sich im Laufe des Lebens rasch ändern, was oft auch neue Herausforderungen an Badausstattung und -gestaltung nach sich zieht. Hier unterstützen wir durch jahrelange Erfahrung und geschulte Mitarbeiter von der Planung bis zur Umsetzung“, erklärt Günter Strutzmann, Leitung ODÖRFER Ausstellung Klagenfurt, und verweist auf die

Fotos: © ODÖRFER

Vorreiterrolle von ODÖRFER bei barrierefreien Badlösungen. „Selbständigkeit und Unabhängigkeit stehen bei Menschen jeder Generation und in allen Lebenssituationen im Mittelpunkt“, erklärt Georg Unterrainer, Consultant bei Motary. Zu den Vorteilen des modernen, barrierefreien Badezimmers zählen innovative und intelligente Umsetzungen, die Lebensqualität und Mobilität in allen Lebenslagen bieten. Bei gesunden wie körperlich beeinträchtigten Menschen steht das „Leichter Leben Bad“ für eine unkomplizierte und bequeme Körperpflege. „Ob Kinder und Jugendliche mit Gipsbein, hochschwangere Frauen, ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Einschränkungen, alle profitieren vom neuen Badkomfort“, so Unterrainer. Ästhetische Funktionalität für mehr Lebensqualität

Versenkbare Klappgriffe sind nur sichtbar, wenn sie benötigt werden.

„Barrierefreies Wohnen zeichnet sich durch freie Zugänglichkeit aller Funktionsbereiche aus und spielt gerade bei der Badgestaltung eine große Rolle“, erläutert Strutzmann. Großzügige Bewegungsflächen und die richtige Platzierung von Sanitärobjekten sind die Voraussetzung für bestmögliche Bewegungsfreiheit in den eigenen vier Wänden. Beim vorausschauenden, barrierefreien Bauen lässt sich etwa ein unterfahrbarer Waschtisch zunächst mit einem Schrank unterbauen, der im Familienbad für Stauraum sorgt. Ohne dieses Möbel ist der flache

v.l.n.r.: Sepp Baldrian, GF Motary, Günter Strutzmann, Leitung ODÖRFER Ausstellung Klagenfurt, Mag. Georg Unterrainer, MotaryConsultant, & Mag. (FH) Christian Kummer, Leitung ODÖRFER Ausstellungen Österreich

Waschtisch selbst mit Rollstuhl optimal erreichbar. Bodenebene Duschen garantieren Rollstuhlfahrern selbst in kleinen Räumen Mobiltät und ein sicheres Duscherlebnis: Die Standfläche wird mitgenutzt, nach innen klappbare Duschtüren sparen Platz. Moderne Duschflächen verschmelzen harmonisch mit dem ganzen Zimmerboden, punkten durch nahezu unsichtbare, aber spürbar rutschhemmende Oberflächen und sorgen für Trittsicherheit. Flexible Armaturen und Accessoires erhöhen den Wohlfühlfaktor und vereinfachen das tägliche Duschen. Verflieste Sitzbänke sind bequeme und sichere Alternativen zu Klappsitzen. Zum optischen Hingucker werden sie durch Verfliesung mit Mosaik-Fliesen, die sich harmonisch anpassen und Kanten nach Wunsch abrunden. Nähere Informationen unter: ODÖRFER Haustechnik GmbH Fallegasse 1/Südring, 9020 Klagenfurt Tel: 0463 / 382 700-3211 oder www.odoerfer.at


Ausgabe 46.2013 der Kärntner Nachrichten  

Wochenzeitung "Kärntner Nachrichten".

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