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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 40 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 4. Oktober 2013

Gernot Darmann:

Für Kärnten in Wien!

+++ s r u k s g l o f r E f ter au i e w h c i e r r e t s reform i e t r a P +++ FPÖ in Ö + + + n ärnte K n i h c u a e n n k +++ c u r s k n Zugewi i L n e d egen g r e t i e W + + + bestätigt


2 KärntnerNachrichten I 4. Oktober 2013

THEMA DER WOCHE

Erste Etappe zum Wiedererstarken der FPÖ Kärnten ist geschafft! Dämpfer für Linkskoalition! Der Kärntner FPÖ-Landesparteivorstand hat in seiner dieswöchigen Sitzung die Ergebnisse der Nationalratswahl analysiert. Einhellig war man der Auffassung, dass die Kärntner Linkskoalition einen ersten „Dämpfer“ hinnehmen habe müssen. Die SPÖ habe ihr Ergebnis vom 3. März bei weitem nicht erreichen können, die ÖVP sei mit einem Abgeordneten in Wien bestenfalls eine „politische Randerscheinung in tödlicher Umarmung von Rot und Grün“. F: KLZ/Traussnig

FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger zieht Bilanz über die erfolgreiche Nationalratswahl aus Kärntner Sicht: „Diese Wahl zeigt das große Potential der freiheitlichen Familie in Kärnten!“ „Das Ergebnis der Nationalratswahl war die erste Etappe zum Wiedererstarken der FPÖ. Die Talsohle ist durchschritten. Wir sind als zweitstärkste politische Kraft wieder eindeutig bestätigt worden und der Weg der Erneuerung mit einem neuen Team findet beim Wähler Anerkennung!“ - So fasst der Obmann der FPÖ Kärnten LR Mag. Christian Ragger die Beratungen des Parteivorstandes nach der Wahl zusammen. Die entscheidende Aufgabe der nächsten Monate liege darin, das freiheitliche Lager in Kärnten wieder zu vereinen. „Wenn man das Ergebnis der FPÖ, des BZÖ und auch die noch immer hohe Zahl von Nichtwählern, von denen viele grundsätzlich für die FPÖ ansprechbar sind, zusammenzählt, zeigt sich nach wie vor ein riesiges Potential für die Freiheitlichen in Kärnten", betont Ragger: „Wir müssen alles tun, um diese Wähler zurückzuholen", gibt er das FPÖ-Ziel vor. Die NR-Wahl sei

hierfür eine ideale Motivation. Daher erweitern die Kärntner Freiheitlichen auch ihr Serviceangebot für die Bevölkerung. "Die FPÖ Kärnten gründet ein Bürgerbüro, was dringend nötig ist, weil die Linkskoalition die beliebte Serviceeinrichtung in der Landesregierung beseitigt hat, und für junge Unternehmer wird eine Anlaufstelle Junge Wirtschaft eingerichtet“, so Ragger. Er hält es jedenfalls für einen Trugschluss der rot-schwarzgrünen Linkskoalition, wenn sie diese Wahl als eine Bestätigung betrachte. Erste Signale der Unzufriedenheit in der Bevölkerung seien unübersehbar. „Seit die Linkskoalition im Amt ist, herrscht Stillstand. Hinzu kommt, dass sie einige gravierende Reformpläne bis zur Wahl unter Verschluss gehalten hat. In den nächsten Wochen kommen auf die Kärntner böse Überraschungen zu“, erinnernd Ragger an die nun schlagend werdenden Einsparungspläne der Linkskoalition im Gesundheitswesen,

Parteiobmann Christian Ragger zeigte sich erfreut, dass die FPÖ in den Gemeinden Deutsch-Griffen (30,02 %), Großkirchheim (29,41 %), Arriach (29,34 %), St. Urban (28,84 %), Rangersdorf (28,34 %), Albeck (28,14 %), Feld am see (27,97 %), Straßburg (27,59 %), Mölbling (27,7 %) und Ossiach (19.89 %) klar die Nuzmmer 1 sei.

Echter Kärntner mit einem großen Herz für die Anliegen seiner Landsleute: FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann!

Entscheidungen der FPÖ-Bundespartei Der FPÖ-Bundesparteivorstand mit den beiden Kärntner Mitgliedern Landesrat Mag. Christian Ragger und Klubobmann Mag. Christian Leyroutz tagte zu Wochenbeginn. Wie nach Wahlen üblich, tagte zu Wochenbeginn auch der Bundesparteivorstand der FPÖ Kärnten und fasste wichtige Beschlüsse. Bundesparteiobmann HC Strache kündigte noch für dieses Jahr einen Bundesparteitag an. Weiters wählte der Bundesparteivorstand HC Strache erneut zum Klubobmann der neuen, mittlerweile 40 Abgeordeten starken FPÖ-Parlamentsfraktion. Der Abeordnete Ing. Norbert Hofer aus dem Burgenland wird auf Beschluß des Bundesparteivorstandes als 3. National-

ratspräsident vorgeschlagen. Unmissverständlich schließlich die Ansage von HC Strache an die SPÖ: „Wir stehen für keine Geheimgespräche über irgendwelche Regierungsbeteiligungen zur Verfügung. Die SPÖ wird den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen. Wenn man mit uns reden will, dann offiziell und mit unserem Verhandlungsteam!“ Diesem gehören Strache, die Generalsekretäre Herbert Kickl und Harald Vilimsky sowie der Abgeordnete Mario Kunasek (Steiermark) und Klubdirektor Norbert Nemeth an.


4. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE Mit 20,6 Prozent der Stimmen ist die FPÖ der Wahlsieger

Die FPÖ ist Altparteien dicht auf den Fersen!

Starke Achse der Kärntner Freiheitlichen mit KO Christian Leyroutz, LR Christian Ragger und Gernot Darmann zum eindeutigen Wahlsieger HC Strache! Zwei Tage nach der Wahl haben Präsidium und Vorstand der FPÖ den Wahlsieg analysiert und Weichen für die bevorstehenden Verhandlungen zur Regierungsbildung gestellt. FPÖ-Obmann HC Strache forderte Kanzler Faymann und die SPÖ in einer Pressekonferenz mit Generalsekretär Herbert Kickl auf, die Ausgrenzungspolitik gegenüber den Freiheitlichen zu beenden. Der Ball liege jetzt beim Kanzler, der spätestens Anfang nächster Woche von Bundespräsident Heinz Fischer den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten dürfte. Die FPÖ stehe jedenfalls für ernsthafte und aufrichtige Gespräche zur Verfügung. Zu diesem Zweck wurde bereits ein Verhandlungsteam nominiert, dem neben Strache die beiden Generalsekretäre Herbert Kickl und Harald Vilimsky, der als Dritter Nationalratspräsident vorgesehene Norbert Hofer, Klubdirektor Norbert Nemeth, der oberösterreichische Landesobmann Manfred Haimbuchner und der Spitz-

enkandidat der bei der Wahl besonders erfolgreichen steirischen Freiheitlichen, Mario Kunasek, angehören werden. Eine Absage erteilte Strache Geheimverhandlungen in Hinterzimmern, die FPÖ stehe nur für offizielle Gespräche zur Verfügung. Obwohl man Regierungsverantwortung nicht ausschließe, werde man diese sicher nicht um jeden Preis anstreben. Entscheidend sei, ob freiheitliche Inhalte in einer möglichen Regierungspartnerschaft umgesetzt werden könnte. HC Strache nannte hier an erster Stelle den Ausbau der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild.

„Ich fordere den Bundeskanzler auf, die Ausgrenzung der Freiheitlichen Partei unverzüglich zu beenden und die Botschaft der Wähler zu respektieren!“ FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache

KOMMENTAR von Landesrat Mag. Christian Ragger Ein herzliches Danke an die freiheitliche Familie! Die Nationalratswahlen sind geschlagen und ich habe als Landesobmann der Kärntner Freiheitlichen zu danken! Allen voran gilt mein Dank unserem Spitzenkandidaten Gernot Darmann, der in den letzten Wochen hunderte Veranstaltungen und beinahe jede der Kärntner Gemeinden besucht hat! Mit Gernot Darmann und Wendelin Mölzer zieht wieder „Echt Kärnten“ in das Parlament ein! Wir haben damit die Garantie, dass die Interessen unseres Landes in Wien wirksam vertreten werden! Ich bedanke mich aber auch bei allen Freunde, die jetzt aus dem Parlament ausscheiden, für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre unverbrüchliche Treue zu unserer Gesinnungsgemeinschaft! Eure Erfahrung wird uns weiterhin in eine gute Zukunft geleiten! Auch all jene, die diesmal kein Mandat erhalten haben, verdienen unsere Anerkennung und Wertschätzung! Stellvertretend für alle darf ich an dieser Stelle meine Freunde VzBgm. Heinz Hochegger aus Wolfsberg und den Klagenfurter Stadtrat Wolfgang Germ erwähnen. Heinz Hochegger hat mit 21,97 Prozent der Stimmen den Bezirk Wolfsberg zum stärksten FPÖ-Bezirksergebnis geführt! Wolfgang Germ hat mit 2.163 Vorzugsstimmen im Bezirk Klagenfurt Stadt/Land ein herausragendes, persönliches Ergebnis erzielt, das unsere Anerkennung verdient. Beide Politiker zeigen, wie groß die

Bandbreite an Persönlichkeiten des freiheitlichen Lagers in Kärnten ist! Wir brauchen uns um die Zukunft keine Sorgen zu machen! Ganz besonders herzlich bedanke ich mich weiters bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Wahlkampf, bei allen Orts- und Bezirksobmännern, bei den Bürgermeistern, Vizebürgermeistern und Gemeinderäten, die allesamt mit ihrem Einsatz gezeigt haben, was die FPÖ Kärnten im Falle des Falles zu leisten imstande ist! Wir haben nach den Landtagswahlen nicht die Hände in den Schoß gelegt, sondern haben beharrlich und Schritt für Schritt an der Erneuerung unserer Landesgruppe gearbeitet! Heute können wir voller Stolz sagen, dass wir die Basis für eine weitere, erfolgreiche Zukunft für die Freiheitlichen in Kärnten gelegt haben. Wir werden in den nächsten Monaten nicht aufhören, der Kärntner Linkskoalition den Spiegel vorzuhalten. Im Landtag mit unserem Klubobmann Christian Leyroutz, der die wichtige Funktion des Aufdeckers übernommen hat und die Linkskoalition mit seinen Abgeordnten vor sich her treibt. In der Landesregierung bin ich der Garant dafür, dass rote Parteibuchwirtschaft und linker Gesinnungsterror wie jetzt rund um den 10. Oktober schonungslos aufgezeigt und bekämpft wird!


4 KärntnerNachrichten I 4. Oktober 2013

Den Wahlkampf ausklingen ließen Gernot Darmann, Wendelin Mölzer, Heinz Hochegger...

Betriebsbesuche in Kärnten stehen für die freiheitlichen Abgeordneten weiter auf der Tagesordnung.

...mit einem zünftigen Besuch auf dem traditionellen St. Veiter Wiesenmarkt. Die Freiheitlichen in Kärnten hatten wirklich Grund zum Feiern.

Drei mal voll ins Schwarze traf Gernot Darmann nicht nur bei den Wahlen.

Volle Unterstützung für Gernot Darmann kam aus Klagenfurt, wo Klubobfrau Sandra Wassermann und ihr Team großen Einsatz für die Nationalratswahl zeigten.


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ENDERGEBNIS

Das offizielle NRW-Endergebnis Interessante Details kommen in den ersten Analysen der Nationalratswahl 2013 zu Tage. Glaubt man den Analysten, dann wächst eine neue Wählergeneration heran, die mittelfristig die FPÖ auch

strukturell in Richtung Nummer eins befördern könnte. So ist die FPÖ am 29. September zur unangefochtenen „Arbeiterpartei“ in Österreich geworden. Nicht weniger als 34 Prozent der Arbeiter

haben diesmal bei der FPÖ ihr Kreuzerl gemacht. Demgegenüber wählen nur 25 Prozent der Arbeiter die SPÖ und gar nur 18 Prozent die ÖVP. Bei den Angestellten liegt die SPÖ mit 27 Prozent nur knapp vor der FPÖ, die 25 Prozent der Angestelltenstimmen auf sich vereinigen kann. Bei den Selbständigen hält die ÖVP derzeit noch bei 36 Prozent, die FPÖ ist hier mit 18 Prozent bereits auf dem zweiten Platz.

Die stärksten Zugewinne der FPÖ in Kärnten


6 KärntnerNachrichten I 4. Oktober 2013

LANDESPOLITIK

Der Kärntner Abwehrkämpferbund lädt zur

LANDESFEIER am Samstag, 5. Oktober 2013 mit Beginn um 15 Uhr 00 in das Kongresszentrum Pörtschach, Monte-Carlo-Platz recht herzlich ein. Mitwirkende:

Glantaler Blasmusik Singgemeinschaft St. Georgen/Sandhof

Ehrenschutz:

Bürgermeister Mag. Arnold Präs. Dr. Massimiliano Lacota

Der Kärntner Abwehrkämpferbund freut sich auf Ihren Besuch! Keine Platzreservierung! Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für die Kärntner Heimat mit einer Spende.


REGIONALES

Neuer Weltrekord für den Sieger von „Kärnten läuft“ des Jahres 2011 Landeshauptmann a.D. BR Gerhard Dörfler, in jüngeren Jahren selbst Lauf-Profi und begeisterter Hobbyläufer freut sich: der Keniate Wilson Kipsang hat vergangenen Sonntag in Berlin mit einer Fabelzeit von 2:03:23 Stunden einen neuen Weltrekord im Marathon aufgestellt. Kipsang ist in Kärnten kein Unbekannter! Wie unser Foto zeigt, gewann der sympathische Keniate im Jahre 2011 den Halbmarathon im Rahmen des von Gerhard Dörfler ins Leben gerufenen Bewerbes „Kärnten läuft“! BR Dörfler erinnert sich: „Unmittelbar nach dem Sieg habe ich Wilson Kipsang gefragt, was er gerne trinken möchte und habe ihm dann die gewünschten Dosen Red Bull besorgt. Er hat mir daraufhin seine Rennschuhe geschenkt, die bei mir noch heute einen Ehrenplatz haben!“ Dörfler freut sich, dass sein Projekt „Kärnten läuft“ heute ein nicht mehr wegzudenkendes SportEvent mit nachhaltiger Wirkung für den Tourismus und die heimische Wirtschaft in Kärnten ist.

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1. Dialog der Generationen der Freiheitlichen in Villach: Unter dem Motto „Durch interessante Gespräche gemeinsam die Heimat gestalten“ lud Gemeinderätin und Ortsgruppenobfrau, Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, zum „Dialog der Generationen“ nach Egg am Faaker See ein. Viele Freunde der Freiheitlichen Familie nutzten die Gelegenheit zum Gedankenaustauch. Dieser Austausch und die Solidarität zwischen Personen aller Altersgruppen sind unabdingbar für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft! Die Gelegenheit nochmals die Bedeutung der Teilnahme an der Nationalratswahl zu unterstreichen, nutzten die Kandidaten Wendelin Mölzer, NABG. BGM Max Linder, Ing. Kurt Petritsch und BO Roland Zellot.

Verzeihen ist immer möglich... Wir freuen uns sehr, Ihnen den Besuch des bekannten Sterbeforschers Bernard Jakoby in Klagenfurt ankündigen zu dürfen. In der heutigen Zeit wissen wir mehr als jemals zuvor darüber, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. Nahtoderfahrungen, das Phänomen der Nachtodkontakte und Aussagen von Medien geben uns tiefen Einblick in die Welt des Jenseits, die eine objektive Wirklichkeit darstellt. Im ersten Teil des neuen Vortrags von Bernard Jakoby wird das heutige Wissen über die Nahtoderfahrung und ihre Bedeutung für den inneren Sterbeprozess des Menschen dargestellt. Im zweiten Teil werden die unterschiedlichen Formen der Nahtoderfahrung erläutert anhand neuester Forschungsergebnisse: Verzeihen können ist die wichtigste Grundlage, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

„Wir sterben nie! Vortrag von Bernard Jakoby 22. Oktober 2013, 19 Uhr Wulfenia Arthouse Kino Die KN jetzt im Abo bestellen!

Klagenfurt, Luegerstrasse 5 Abendkassa: Euro 15,-Kartenvorverkauf ab sofort unter 0650 250 24 06 oder bei: Kärntner Buchhandlung, Neuer Platz 11, Klagenfurt


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LESERBRIEFE

Überzogene Forderungen Dass das Fordern von Seiten der Slowenenvertreter, die um ihre Überlebensberechtigung buhlen, nicht aufhören wird, war wohl absehbar. Den neuesten Forderungen nach Slowenisch als zusätzliche Landessprache - die Landtagssitzungen sollen dann wohl zweisprachig abgehalten werden – sowie ein fixes zusätzliches Landtagsmandat im Kärntner Landtag für die slowenische Minderheit, ist durch LH Kaiser jedoch schnellstens eine Absage zu

erteilen! Dass die Grünen in diesen Fragen unterstützend tätig sind, wissen wir ja. So hat sich die Mehrheit der Kärntnerinnen und Kärntner den neuen Stil der Landesregierung aber ganz sicher nicht vorgestellt. Es ist auch enttäuschend, dass LH Kaiser die ablehnende Haltung Sloweniens, die deutschsprachige Minderheit anzuerkennen, einfach akzeptiert! Sabine Jäger Viktring

Belogen und betrogen! Ein großes Wahlversprechen war die Wahlkampfkostenbeschränkung, die SPÖ, ÖVP und Grüne vor der Wahl beschlossen haben. „Wir sparen“, war der Tenor, der drei Parteien. In Wirklichkeit wird jetzt offenbar, dass alle, um die Wahlkampfkostenbeschränkung einzuhalten, ge-

trickst haben. Gelder flossen in großem Stil über die Landtagsklubs. Sieht so der neue Stil aus? Ist das die neue Eintracht? Nicht nur ich fühle mich belogen und betrogen! Herbert Tscharre Lieserbrücke

Ein Erfolg für das freiheitliche Lager! Ich bin stolz und glücklich, dass die Freiheitlichen nach den Landtagswahlen nunmehr wieder ein so kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben haben! Es ist eindeutig so, dass sich schon jetzt viele Kärntnerinnen und Kärntner (und zwar quer durch alle Parteien) nach der guten Zeit, in denen die Freiheitlichen den Landeshauptmann gestellt haben, sehnen. LPO Christian Ragger ist es gelungen, trotz ganz schwieriger Bedingungen die FPÖ Kärnten rasch auf Vordermann zu bringen: organisatorisch und

personell! Mit Gernot Darmann haben wir einen erfolgreichen, jungen Politiker, von dem wir noch viel hören werden! Meine Gratulation gilt natürlich auch HC Strache, der als großer Wahlsieger die Chance hat, die Altparteien vor sich herzutreiben. Schade nur, dass SPÖ und ÖVP so wenig Demokratieverständnis haben, dass uns wohl wieder die alte, große Koalition bevorsteht. „Groß“ ist diese Koalition aber sicherlich nicht! Name der Red. bekannt!

KN-Abotelefon: 0463 51 15 15 - 0

Hypo-Causa aufklären In der letzten ORF-Konfrontation zwischen Strache und Bucher versuchte Frau Turnherr ganz ernsthaft den Österreichern zu erzählen, Haider hätte durch Landesprojekte die Hypo erpresst und wäre an der „HypoPleite“ schuld. Abenteuerlicher geht es wohl nicht mehr! Kein Wunder, dass Kärnten so in Misskredit gekommen ist, bei solchen Recherchen! Dem ORF ins Stammbuch: Vor dem Verkauf an die Bayern war die Hypo Group Alpe Adria eine im Firmenbuch eingetragene Aktiengesellschaft. Wie auch Ewald Weninger (Aktienrechtsspezialist) ausführte, gilt für solche Rechtsgebilde das Aktiengesetz. Der Aktionär steuert nach der Bestellung des Aufsichtsrates nicht mehr selber die Geschicke des Unternehmens. Sobald die Eigentümer der Bank die Mitglieder des Aufsichtsrates bestellt haben, müssen sie tatenlos deren Treiben aus der Ferne zur Kenntnis nehmen und dürfen nur in der Hauptver-

sammlung Fragen stellen. Das heißt, Haider hatte überhaupt keine Möglichkeit in die Bank hineinzuregieren! Das ist eine böse Unterstellung und sollte nur dazu dienen, Kärnten und den Freiheitlichen zu schaden. Dass die Haftungen (von allen Kärntner Parteien beschlossen), die ja auch als Ausrede für die Verstaatlichung durch ÖVP-Finanzminister Pröll herhalten mussten, Ausfallshaftungen waren und da die Bank den Bayern gehörte, auch nicht schlagend werden konnten, wird auch gerne unter den Teppich gekehrt. Dass nun ein Untersuchungsausschuss durch SPÖ und ÖVP mit fadenscheinigen Ausreden verhindert wird, sagt aber alles! Diese Causa schreit jedenfalls nach Aufklärung und vor allem Kärnten sollte sich darum bemühen! Paula Huber Spittal/Drau

Hasch-Produzenten sind keine Bauern Bezugnehmend auf einen Artikel der Kärntner Krone vom 21. September 2013 auf der Seite 22 mit dem Titel „Indoor Plantagen: In Kärnten immer mehr Hasch-Bauern!“ muss festgehalten werden, dass es nicht geduldet werden darf, dass die Haschpro duzenten als Bauern bezeichnet werden. Unsere Bauern in Kärnten produzieren nach strengen Richtlinien erstklas-

sige Produkte auf hohen Qualitätsstandard mit dem die Konsumenten auch sehr zufrieden sind. Die Haschproduzenten führen ihre Produktion illegal durch und daher darf die Bezeichnung Bauer für diese illegale Tat nicht verwendet werden. Roland Zellot, Bauer Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


10 KärntnerNachrichten I 4. Oktober 2013

Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 06. 10., 11 h: Lorenz & Pe ter Pichler, Flöte & Kla ri nette, Vukasin Miskovic, Gi tarre

Das hochmusikalische Trio präsentiert sich in bewährter Weise, hinreißend schwungvoll, frappierend virtuos und verführerisch gefühlvoll mit einem, wie stets, anspruchsvollen Programm: Bach, Piazolla, Debussy, Ibert, Fauré u. a.! Nicht versäumen, wenn man sich einen Hochgenuß bescheren möchte! So, 06. 10. , 15 h: CD Präsentation „ Marcus Petek - Auf und Davon“

„Auf und Davon“ lautet der Wunsch vieler Menschen in Krisenzeiten wie diesen und ist auch der Titel des neuen deutschsprachigen Albums des bekannten Kärntner Sängers, Musikers und Komponisten Marcus Petek. Ausgehend von Coverversionen von Bob Dylan oder Gordon Lightfoot, welche Petek gefühlvoll mit deutschsprachigen Texten unterlegte, wagte er sich erfolgreich an Eigenkompositionen heran, die den Zeitgeist punktgenau treffen: gesellschaftskritisch, leidenschaftlich, selbstironisch und humor voll, gefolgt von einer nicht zu leugnenden Tendenz hin zu Bildersprache und Poesie. Musikalisch breitgefächert von traditionellem Folk/Country über Blues/Rock bis hin zum Liedermacher Pop der „Jetzt-Zeit“. www.marcuspetek.at Sa, 28. September bis Fr, 25. Oktober, FOTO-CLUB – Blende 22 (Feldkirchen) Fotoausstellung

KULTUR

CHL+BAND und Gäste sagen: DANKE DANZER! Kärntner Musiker zollen dem Liedermacher und Poeten Georg Danzer ihren Tribut. Ein Benefizkonzert zugunsten der ORFAktion „Licht ins Dunkel“: am Freitag, 11. Oktober 2013, 20.30 Uhr, im Club ((stereo)), Klagenfurt (www.stereoclub.at ). Kartenvorverkauf: Buchhandlung Heyn, Klagenfurt, Kramergasse 2-4 (www.heyn.at) zum Vorverkaufspreis von 15 Euro; Abendkasse: 18 Euro. Die Einnahmen kommen zur Gänze Licht ins Dunkel zugute, konkret dem Integrationsprojekt „autARK“ für die Anschaffung von zwei dringend benötigten behindertengerechten Fahrzeugen. GEORG DANZER war zweifelsfrei Österreichs bester Singersongwriter, sattelfest in sämtlichen Ausrichtungen der Liedermacherei, von iro-

nisch/humorvoll bis bittersüß und bitterernst, inklusive aller Schattierungen dazwischen schmutzig, makaber, politisch, sozial, bissig, liebevoll ... Mit dem Programm „Danke Danzer!“ präsentieren CHL+ BAND regelmäßig „Schurlis“ viele Seiten und verneigen sich in tiefem Respekt vor einem der ganz Großen der heimischen Musikszene. Mit Liedern, Chansons und mit Danzers Prosa. Mehr Infos über CHL bzw. CHL+BAND: www.chlplusband.at

CHL+BAND sind: CHL – Christian Lehner (Stimme, Gitarre); Bernd Wippich (Leadgitarre); Stefan Flores (Gitarre, Stimme); Peter Lammer (Bass, Stimme); Didi Ofner (Schlagwerk, Perkussion).


G ro ß g l o c k n e r H o c h a l p e n s t r a ß e : Sondertarif ab 1. Oktober! Großglockner Hochal penstra ße, Gletscherstraße mit Almsennerei Knapp-Kasa (2.100 m) und Großglockner im Hintergrund (3.798 m).

Aktion „Goldener Herbst für Alle“ – grandiose Naturerlebnisse und Wanderungen im Hochgebirge. esucher der Großglockner Hochalpenstraße genießen jetzt den prachtvollen „Goldenen Herbst“ im Hochgebirge. Eine Panoramafahrt von den Tallagen mitten ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern bietet traumhafte Ausblicke. Der Herbst im Hochgebirge ist der schönste Vorbote auf den bevorstehenden Winter: Golden leuchten die Lärchen, die grandiose Fernsicht lässt die zahlreichen Dreitausender des Nationalparks näher rücken. Von den Aussichtspunkten und Terrassen der Hütten, Gasthäuser und Shops entlang der Großglockner Hochalpenstraße genießen Wanderer und Gäste die spätsommerlichen Sonnenstrahlen. Am Fuße des höchsten Berges Österreichs, dem Großglockner mit seinen 3.798 m, laden Lehrpfade, Wanderwege und Gipfeltouren in der „Glocknerregion“ zu unvergesslichen Naturerlebnissen im Spätherbst.

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Sondertarife ab 1. Oktober 2013: Um Ausflüge rund um den Großglockner jetzt noch attraktiver zu machen bietet die Großglockner Hochalpenstraßen AG ab Dienstag, den 1. Oktober 2013 – so früh wie nie zuvor – bis zur Wintersperre den vergünstigten Herbsttarif an: • PKW 23,– € (anstatt 33,– €) • Motorrad 17,– € (anstatt 23,– €) Der Herbst ermöglicht noch schöne Ausfahrten zum Großglockner und in die Gebirgswelt des Nationalparks Hohe Tauern. Gerade an jenen goldenen Herbsttagen, an denen sich in den Tallagen ab und an der Nebel hält eröffnet das Hochgebirge traumhafte Ausblicke. Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, ist die Großglockner Hochalpenstraße noch bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet.

Zitate: „Dieser Sondertarif ist – nach einer guten Saison – ein Dankeschön der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) an Einheimische sowie an unsere Partner und Gäste aus den Regionen, die die Straße noch einmal ganz bewusst im Herbst besuchen möchten“, sagt Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Lehrwege und Gipfelerlebnisse am Fuße des Großglockners: Wen es raus in die Natur zieht, dem stehen kurzweilige Themenlehrpfade wie etwa am Piffkar (Naturlehrweg „Lärchen Wiesen“ – 30 min), am Hochtor („KeltenSäumer- und Römerweg“ – 30 min) oder in Schöneck („Wunderwelt Glocknerwiesen“ – 10 min) zur Auswahl. Für ein echtes Gipfelerlebnis geht’s von der Edelweißspitze auf einer beeindruckenden Kammwanderung auf den Baumgartlkopf (2.623 m) und den Hirzkarkopf (2.548 m) mit grandiosem Blick ins Rauriser Seidl-

winkltal oder vom Hochtor auf den 3.018 Meter hohen Brennkogel. Eine wunderbare Rundwanderung bietet sich vom Alpinzentrum Glocknerhaus an: Von hier führt der Weg zum Margeritzenstausee, zum Sandersee und weiter zur KaiserFranz-Josefs-Höhe. Rauschende Gletscherbäche, Steinmandln, eine Hängebrücke, kreisende Adler und glitzernde Serpentinit-Blöcke zählen zu den Wegbegleitern. Ausstellungen: Die Ausstellungen „Alpine Ökologie“ (im Haus Alpine Naturschau), „Passheiligtum Hochtor“ und im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (ausgenommen die Ausstellung „Die Erfolgsgeschichte des Automobils“, die ab Mitte Oktober abgebaut wird) sowie die dort befindlichen Shops und Gastronomiebetriebe sind jedenfalls bis zur Wintersperre geöffnet. Nähere Infos unter: www.grossglockner.at

Blick vom höchsten Punkt der Großglockner Hochal penstraße, der EdelweißSpitze (2.571 m) Richtung Fuscher Törl.


12 KärntnerNachrichten I 4. Oktober 2013

SERVICE

25 Jahre Joker - 25 mal 25.000 Euro aum zu glauben, aber den Joker und seinen Slogan „Sagen Sie Ja“ gibt es bereits seit 25 Jahren. Anlässlich dieses Geburtstages werden jetzt 25 mal 25.000 Euro verlost.

Euro. Und anlässlich dieses Jubiläums gibt es jetzt eine „Ja!ppy Birthday“ Promotion: An der Verlosung von 25 mal 25.000 Euro nehmen alle Joker Tipps teil, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 25. September bis Sonntag, den 6. Oktober 2013 mitspielen. Egal, ob das „Ja“ zum Joker auf einer Lotto-, einer EuroMillionen-, einer Toto-, einer Zahlenlotto- oder einer Bingoquittung angekreuzt ist. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen, hat natürlich auch die dreifache Gewinnchance.

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Der Joker wurde im Jahr 1988 ursprünglich als Zusatzspiel zu Lotto und Toto eingeführt. Im Laufe der Jahre kamen noch weitere Spiele dazu, und so kann heute das „Ja“ zum Joker auch auf Zahlenlotto-, Bingo- und EuroMillionen-Wettscheinen angekreuzt werden. In den 25 Jahren machte der Joker bereits rund 2.500 Spielteilnehmer zu glücklichen Gewinnern, fünf von ihnen wurden sogar zu Euro-Millionären. Den Rekord-Joker erzielte ein Wiener im Jahr 1991 mit umgerechnet rund 1,2 Millionen

75.000 Euro im Rubbellos „Rubine, Smaragde“ gewinnen Ein neues Rubbellos mit zwei Sujets gibt es jetzt in den Vertriebsstellen: „Rubine, Smaragde“. Die Spielmechanik ist bei beiden Sujets, auf denen entweder Rubine oder Smaragde abgebildet sind, gleich. Auf dem Los befindet sich ein Spiel. Abgebildet ist eine Rubbelfläche mit einem großen Rubin bzw. Smaragd. Daneben ist eine Rubbelfläche, auf der sechs kleine Rubine bzw. Smaragde abgedruckt sind.

Stimmt nun eines der beiden Gewinnsymbole unter dem großen Rubin/Smaragd mit einem unter dem der sechs Symbole überein, hat man den angeführten Geldbetrag einmal gewonnen. Der Höchstgewinn beträgt 75.000 Euro und ist in dieser Serie mit 4 Millionen Losen fünfmal enthalten. Die Ausschüttungsquote beträgt 60 Prozent, die Chance auf einen Treffer 1:3,03. „Rubine, Smaragde“ ist zum Preis von 3 Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Die Ziehung der 25 Joker Tipps, die je 25.000 Euro gewinnen, findet am Sonntag, den 6. Oktober 2013 unter notarieller Aufsicht statt. Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

VO R S C H AU 40. Runde 2013

Ziehung vom Mi., 25. 09. 2013

27187 Ziehung vom Do., 26. 09. 2013

36693 Ziehung vom Fr., 27. 09. 2013

48901 Ziehung vom Sa., 28. 09. 2013

56369 Ziehung vom So., 29. 09. 2013

34670 Ziehung vom Mo., 30. 09. 2013

37658 Ziehung vom Di., 01. 10. 2013

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1: Austria Wien– RB Salzburg 1 2: SC Wr. Neustadt– Rapid Wien 3: SV Grödig– Sturm Graz 4: B. Leverkusen– Bayern München 5: Schalke 04– FC Augsburg 6: Wolfsberger AC– SV Ried 1 7: W. Innsbruck– Admira Wacker 8: Mönchengladbach– B. Dortmund 9: VfB Stuttgart– Werder Bremen 10: VfL Wolfsburg– E. Braunschweig 11: 1. FC Nürnberg– Hamburger SV 1 12: SC Freiburg– E. Frankfurt 13: Hull City– Aston Villa 14: Tottenham Hotspurs– West Ham United 15: West Bromwich– FC Arsenal 16: Levante UD– Real Madrid 17: Inter Mailand– AS Roma 18: AS Monaco– AS Saint Etienne Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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Energieeffizienz-Offensive der Kelag 20 Millionen für energiesparende Maßnahmen der Kunden. it der Zielsetzung einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz und zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu leisten, startet die Kelag eine Energieeffizienz-Offensive von insgesamt 20 Mio. Euro für die nächsten fünf Jahre. „Damit liegt ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, mit dem der Energieverbrauch gesenkt und die Nutzung erneuerbarer Energie und der Einsatz effizienter Energieanwendungen forciert werden“, sagt Gilbert Isep, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kelag. „Gleichzeitig stellt sich die Kelag aber auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, indem sie Menschen mit geringem Einkommen beim optimalen Energieeinsatz unterstützt.“

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Generation Klimaschutz Mit der Energieeffizienz-Offensive entwikkelt die Kelag ihre Initiative „Generation Klimaschutz“ weiter. Bis jetzt hatte „Generation Klimaschutz“ das Ziel, das Bewusstsein der Kunden für den effizienten Umgang mit Energie zu schärfen. Nun fördert die Kelag auch effizienzverbessernde Maßnahmen. Der Schlüssel dazu ist immer die Energieberatung der Kelag. Kostenlose Vor-Ort-Beratung Um einen besonderen Anreiz für energieeffizientes Bauen und Sanieren zu setzen, bietet die Kelag ab sofort eine kostenlose Vor-Ort-Erstberatung im Gegenwert von 150 Euro an. „Zu Beginn eines Projektes können die notwendigen Maßnahmen analysiert und geplant werden“, sagt der Vorstand der Kelag. Die Erstberatung umfasst bei Sanierungen eine Erhebung des Ist-Zustands und eine

erste Einschätzung sinnvoller Effizienzmaßnahmen. Bei Neubauprojekten loten die Kelag-Energieberater Möglichkeiten für den möglichst effizienten Einsatz von Energie gemeinsam mit den Bauherren aus. Förderungen für Wärmepumpen Schon in der Vergangenheit hat die Kelag ihre Kunden beim Energiesparen unterstützt. Rund 20 Fachkräfte der Kelag sind in der Energieberatung tätig, sie führen pro Jahr rund 7.000 Beratungen durch. Über die Kelag-PowerPartner-Kooperation mit Installationsbetrieben gibt es für Kunden auch eine indirekte finanzielle Unterstützung. „Ab Anfang 2014 werden wir einzelne Investitionen der Kunden auch direkt fördern“, sagt der Vorstand der Kelag. „Für eine Heizungswärmepumpe wird es zum Beispiel neben der PowerPartner-Finanzierung und dem Wärmepumpentarif ein Zuschussmodell geben, den Anschluss an eines unserer Fernwärmenetze werden wir ebenfalls unterstützen.“ Energiesparen mit SmartHome Austria Den Energiebedarf im Haushalt bedarfsgerecht und intelligent steuern und dadurch den Strom- und Wärmeverbrauch optimieren: das alles und noch viel mehr kann SmartHome Austria. Die funkbasierte Energiesteuerung der Kelag trägt damit zu einer Verbesserung der Energieeffizienz bei und bietet zusätzlich Komfort und Sicherheit. Im Rahmen der Energie-Effizienz-Offensive der Kelag werden 1.000 Kunden zu SmartHome Austria-Testnutzern: Jene Kunden, die sich online anmelden, erhalten ein SmartHome Austria Starterpaket im Wert

von 319 Euro um 99 Euro. Strom aus erneuerbarer Energie Die Kelag steht heute für 100 % Strom aus Wasserkraft und Ökoenergie. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen hunderte Millionen Euro in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger investiert, vor allem in Wasserkraft und Windkraft. Diese Investitionsoffensive setzt die Kelag in den kommenden Jahren fort, betont der Vorstand: Wir müssen alle verfügbaren erneuerbaren Energiequellen nutzen. Aus diesem Grund plant die Kelag, ab 2014 Fotovoltaikanlagen mit einem intelligenten Einspeisemodell zu unterstützen. Hilfe für Haushalte Integrierender Bestandteil der Energieeffizienz-Offensive der Kelag ist die Unterstützung von Haushalten mit sehr niedrigem Einkommen. „Hier fließen unsere Erfahrungen ein, die wir mit der Caritas-Aktion gemacht haben“ erklärt der Vorstand. Die Kelag bietet diesen Kunden Energieberatungen an und wird den Kauf effizienter Haushaltsgeräte unterstützen. „Diese Kunden kommen meistens nicht direkt zu uns, sondern wählen lieber den Weg über Sozialeinrichtungen, wie zum Beispiel die Caritas. Deswegen wollen wir mit allen Sozialeinrichtungen in Kärnten kooperieren.“ Mit der Energieeffizienz-Offensive stärkt die Kelag ihre Position als nachhaltiges Energieunternehmen. Der Maßnahmenkatalog führt über einen geringeren Energieverbrauch und damit reduzierten Kosten zu einer Entlastung der Kunden sowie zu geringeren CO2-Emissionen.


14 K채rntnerNachrichten I 4. Oktober 2013

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150 Jahre Chor 1863 863 als reiner Männerchor gegründet und ab 1963 um einen gemischten Chor erweitert zählt der Verein zu den ältesten Kulturträgern der Stadt St. Veit/Glan. Volks- und Kärntnerlieder, Operetten, Motetten, Spirituals und Musicals zählen zum Repertoire. Seit 2010 sind Kerstin Strohmaier als Obfrau und Andreas Kerschbaumer als Obmann für den Chor verantwortlich.

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Zu den Fixpunkten im Jahresablauf zählen die Gestaltung eines Jahreszeitensingens, Rathausabend, Musikalische Begleitung der Christmette oder eine der Adventmessen in der Stadtpfarrkirche. Untrennbar mit dem „1863“ verbunden ist DIE Sängerpersönlichkeit der Stadt, Prof. Jakob Wildhaber, der den Chor mehrere Jahrzehnte leitete. Derzeit umfasst der Chor rund 35 Mitglieder. Mit 01.01.2012 hat Frau MMag. Helga Wildhaber die Leitung des Chores 1863 in St. Veit a. d. Glan wieder übernommen mit dem Ziel, den Chor sängerisch gut für sein Jubiläumsjahr (150-Jahre Chor 1863) vorzubereiten. Chormitglieder: Die Anzahl der Sängerinnen und Sänger lässt es erfreulicherweise zu, dass neben der Pflege des gemischten Chorgesanges auch zusätzlich noch ein Männer und ein Frauenchor zur Berei-

cherung des Chorprogramms beitragen. Auch der solistische Gesang, sowie der Gesang in Kleingruppen innerhalb des Chores werden gepflegt. Der Chor setzt sich hauptsächlich aus Sängerinnen und Sängern aus der Stadt St. Veit und deren unmittelbarer Umgebung zusammen, zunehmend kommen aber auch Sänger aus weiterer Entfernung zu uns. Ab und an nehmen auch Gastsänger an den Proben teil. Der Probenbesuch ist sehr gut, die Fehlquote derzeit relativ niedrig. Eine Kerngruppe des heutigen Männerchores hat bereits schon als Jungsänger im Jahr 1963 am 100jährigen Jubiläumskonzert teilgenommen und dem Chor bis zur Gegenwart mit ihrem Gesang die Treue gehalten. 19. Oktober: Festkonzert 150 Jahre Chor 1863 (Rathaushof St. Veit, 19 Uhr) Im Rahmen des Festkonzertes im Rathaushof in St. Veit/Glan präsentiert sich der Chor mit seinem speziellen Festprogramm. Die Darbietungen überspannen einen weiten Bogen von traditioneller bis hin zur zeitgenössischen Literatur, über alle Stilrichtungen hinweg. Seien es Werke aus der geistlichen Literatur, Renaissance, Klassik und Romantik, sowie Werke aus Musical, Beat und Pop. Aber auch eini-

ge „Schmankerln“ aus der Volks- und Kärntnerliedkultur wurden dafür ausgesucht. 27. Oktober: Festmesse 150 Jahre Chor 1863 (Stadtpfarrkirche St. Veit/ Glan, 8.45 Uhr) In Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder schließt die Festmesse umrahmt mit dem St. Veiter Bürger Gold-

haubenfrauen Verein, den Frauen im Bürgerkleid und der Bürgerlichen Trabantengarde das Jubiläumsjahr ab. Im Rahmen des Festgottesdienstes, der von Stadtpfarrer MSG Mag. Rudolf Pacher zelebriert wird, werden vom Chor 1863 geistliche Werke sowohl aus verschiedenen Stilrichtungen, als auch aus Messen verschiedener Kulturkreise dargeboten.


Ausgabe 39.2013 der Kärntner Nachrichten  

Wochenzeitung "Kärntner Nachrichten".