KÄRNTNER
NACHRICHTEN Nr. 25 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 21. Juni 2013
Bürgermeisterwahlen in Spittal/Drau:
Herbert Haupt steht für gelebte Bürgernähe! enn es in Kärnten einen erfahrenen Politiker gibt, dann ist es er: der 66-jährige Tierarzt Mag. Herbert Haupt zählt zum Urgestein der Kärntner Freiheitlichen und ist Politiker aus Leidenschaft. Trotz hoher und höchster politischer Ämter in der Republik Österreich (u.a. war Haupt 3. Präsident des Nationalrates, Sozialminister und von 2003 bis 2005 auch Vizekanzler) ist der sympathische Spittaler bis heute der Kommunalpolitik treu geblieben. Von einigen Unterbrechungen abgesehen war Herbert Haupt von 1978 bis 1997 zunächst Gemeinderat in Spittal/Drau, um von 1997 bis 2000 als freiheitlicher Vizebürgermeister tätig. Bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im Frühjahr 2009 nahm Mag. Herbert
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Haupt erneut die Herausforderung Kommunalpolitik an und ist seitdem als 2. Vizebürgermeister für Bau- und Verkehrsplanung, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit und Integration sowie für die Agenden „Jugend und Sicherheit“ zuständig. Mit dem Wechsel von Gerhard Köfer in die Landesregierung werden Bürgermeisterwahlen notwendig, die am kommenden Sonntag, 23. Juni stattfinden. Für die wichtige Bezirkshauptstadt Spittal an der Drau ergibt sich dabei die einmalige Gelegenheit, mit Herbert Haupt einen weit über die Grenzen seiner Partei hinaus akzeptierten und kompetenten Bürgermeister zu bekommen, dessen Wort auch österreichweit gehört
wird. Hinzu kommt, dass Herbert Haupt und die Freiheitlichen derzeit die stärkste Gemeinderatsfraktion im Rathaus stellen, und somit auch die Umsetzung zahlreicher wichtiger Vorhaben für Spittal realistisch möglich ist. In einem ausführlichen Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ skizziert der Bürgermeisterkandidat seine Vorstellungen. „Ich will das Rathaus zu einer echten Servicestelle für die BürgerInnen umgestalten, wo das Parteibuch keine Rolle spielt!“, sagt Haupt, und: „Ich stehe für eine schlanke und flexible Verwaltung, für eine sinnvolle Verwaltungsreform, mehr Chancen für unsere Jugend und eine Wende in unserer Energiepolitik!“ Mehr auf den Seiten 2 und 3.
2 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
THEMA DER WOCHE
Bürgermeisterwahlen in Spittal: Haupt bittet um das Vertrauen! Der erfahrene Politiker Mag. Herbert Haupt sieht in der Kommunalpolitik die größte Herausforderung. KN: Herr Mag Haupt, Sie werden am 23.Juni für das Amt des Bürgermeisters von Spittal kandidieren. Was ist aus Ihrer Sicht zur BürgermeisterNachwahl zu sagen?
page (www.herbert-haupt.at) zu besuchen. Im Übrigen versucht man mir mit Falschmeldungen zu schaden.
Haupt: Als Wichtigstes ist festzustellen, dass nur die Ausübung des Wahlrechtes dem Bürger die Möglichkeit gibt, aktiv die Zukunft unserer Stadt zu bestimmen.
Haupt: Seit Tagen werden die Arbeiter des Bauhofes mit der Falschmeldung verunsichert, dass Ihr Arbeitsplatz in Gefahr ist, wenn ich zum Bürgermeister gewählt werde. Tatsache ist, dass ich mich seit Monaten für ein gerechtes Abrechnungssystem für den Bauhof einsetze, um endlich Kostenwahrheit in allen Belangen zu erreichen. Der heurige Winter hat es ja gezeigt:
KN: Wer kann überhaupt kandidieren? Haupt: Bei der Bürgermeister-Nachwahl können nur Mitglieder des Stadt- und Gemeinderates kandidieren, wobei ausschließlich bereits im Gemeinderat vertretene Parteien einen Kandidaten nominieren dürfen. Ich wurde von meiner Fraktion einstimmig als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. KN: Was ist für den Wahlbürger wichtig? Haupt: Wahltag ist der 23. Juni. Eine allfällige Stichwahl wird am 7. Juli abgehalten. Auch dabei gibt es mit dem 28. Juni einen Vorwahltag. KN: Wie stressig war Ihr Wahlkampf? Haupt: Da ich meine Aufgabe als 2. Vizebürgermeister ernst nehme habe ich immer viele Termine wahrzunehmen. Oft können Sie meine Anwesenheit bei vielen Veranstaltungen nur auf meiner Homepage sehen, da mich manche Medien bewusst ausblenden. Daher ist allen Interessierten anzuraten auch meine Home-
KN: Wie meinen Sie das?
Der freiheitliche Bürgermeisterkandidat Mag. Herbert Haupt.
KOMMENTAR
von CR Dr. Helmut Prasch
Wird Spittal die neue „Haupt“-Stadt? Am kommenden Sonntag stehen Spittal und die dort stattfindende BürgermeisterNachwahl im Mittelpunkt des politischen Interesses. Die Bürgermeister-Wahl ist der erste Urnengang nach den Landtagswahlen vom 3. März. Spittal ist nicht irgendeine Stadt, sondern Hauptstadt des größten österreichischen Bezirkes. Und Herbert Haupt ist nicht irgendein Kandidat, sondern auch der ehemalige Vizekanzler der Republik Österreich! Dass sich Haupt voller Energie in die Kommunalpolitik stürzt, statt sich auf seinen Meriten auszuruhen, zeigt, wie wichtig ihm seine Heimatstadt ist. Seine politische Erfahrung, seine Kontakte und seine bedingungs-
lose Geradlinigkeit werden der Stadt gut tun. Sein Vorgänger Gerhard Köfer ist in die Landesregierung gewechselt. Gut möglich, dass da eine neue, für Spittal fruchtbare Achse mit Herbert Haupt entsteht... ++++++
Auch wenn im Frühjahr 2015 reguläre Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahlen stattfinden werden, ist Herbert Haupt kein Übergangskandidat für das Amt des Bürgermeisters. Im Spittaler Rathaus kann Haupt mit der stärksten politischen Fraktion im Gemeinderat viele seiner Visionen für Spittal umsetzen. Als ehemaliger Sozialminister stehen für ihn
sozialpolitische Themen an oberster Stelle. Jugend, Arbeitsplätze, vor allem aber echte Bürgernähe sind für Herbert Haupt zentrale Anliegen. Das Rathaus soll Bürgerservice-Stelle sein, keine reine Verwaltungsburg. Der offene Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern soll Problemlösungen sozusagen Hand in Hand bringen. Politik von oben herab war gestern, jetzt geht es darum, in Verbund mit den Menschen tragbare Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten. ++++++
Gut möglich also, dass Spittal an der Drau am kommenden Wahlsonntag zur neuen „Haupt“-Stadt wird!
21. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE unsere Schneeräumung war mit dem neuen System besser als in anderen Städten. Ich habe als Einziger daher bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung unsere Arbeiter zu Recht gelobt. Sichere Arbeitsplätze und damit Zufriedenheit sind die Vorraussetzung für gute Arbeit und Leistungsbereitschaft. Bei der Bewältigung des Rohrbruches bei der Hauptwasserleitung hat der Bauhof seine Tüchtigkeit wiederum unter Beweis gestellt. Der Schaden konnte innerhalb von 2 Tagen behoben werden. In der Verwaltung gibt es jedoch noch einiges zu ändern um endlich wie-
der Bürgerfreundlichkeit zu erreichen. Bürgerservice muss wieder im Rathaus selbstverständlich werden. KN: Was erwarten Sie sich von der Wahl? Haupt: Ich erhoffe die breite Unterstützung durch die Spittaler Wählerinnen und Wähler. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Erfahrung, Kompetenz sowie Entscheidungsfreudigkeit und Geradlinigkeit die Grundvoraussetzung für die Lösung der vorhandenen Probleme. KN: Danke für das Gespräch
Herbert Haupt: Mein Programm für ein lebenswertes Spittal/Drau Straffung der Verwaltung: Als Personalreferent werde ich eine Straffung der Verwaltung umsetzen. Das Rathaus muss wieder eine Bürgerservicestelle werden. Die Kompetenzen sind so zusammenzufassen, dass endlich eine schnelle Erledigung der Bürgerwünsche und Anliegen erfolgt. Spittal wird energieautark! Spittal soll im Energiebereich zur Vorzeigestadt werden. Mein Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern sowie alle Möglichkeiten der Energiegewinnung auszuloten. Die Wasserkraft ist in der bestehenden Nutzung zu optimieren. Die Lärmschutzwände sind zur Stromerzeugung zu nutzen. Ein Photovoltaikkraftwerk mit Kapitalbeteiligung der Bürger ist ein weiteres Vorhaben. Infrastruktur: Die Infrastruktur unserer Stadt ist in die Jahre gekommen. Es ist jetzt der richtige, aber auch dringende Zeitpunkt die schon 58 Jahre alte Wasserversorgung zu erneuern. Ebenso erneuerungsbedürftig sind unsere Straßen. Hier trifft es vorallem den Unterbau der Straßen. Das Kanalnetz muss saniert werden. Gemeinsam mit dem Kanalbau und der Errichtung der Fernwärme sind die betroffenen Straßenzüge zu sanieren. Die strikte Koordinierung der Baumaßnahmen soll eine Mehrbelastung der Anrainer verhindern. Wohnen: Abgewohnte Wohnanlagen sind zu renovieren und zu sanieren. Leistbare Sozialwohnungen sind auch wieder von der Stadt selbst zu errichten. All diese Erneuerungs-maßnahmen werden für die Betriebe und ihre Mitarbeiter Arbeit bringen. Bildung und neue Chancen für die Jugend: Der Fachhochschul-Standort Spittal ist für die Zukunft abzusichern. Den Wunsch nach einer HTL will ich umsetzen, um das Bildungsangebot im größten Verwaltungsbezirk Österreichs zu vervollständigen. Die Lehrlinsausbildung in der Gemeinde muß wieder intensiviert werden.
Spittal an der Drau: Florierende Metropole Oberkärntens.
SPITTAL Spittal/Wirtschaft: Bürgermeister-Kandidat Herbert will Betriebsansiedelungen im Kernbereich der Stadt fördern und im Süden der Stadt (Ponau und Aichfeld) Nahversorger ansiedeln. Hauptplatz: Der Spittaler Hauptplatz soll verkehrsarme Zone werden. Der Kreisverkehr im Norden des Neuen Platzes soll mit einer eigenen Rechtseinbiegespur die Einbindung des Verkehrs vom Fratres verbessern. Die Radwege im Gemeindegebiet sind zu ergänzen. Kinder und Jugend: Die Errichtung von Naherholungsbereichen mit Kinderspielplätzen und ein sicherer Skaterplatz für unsere Jugend sind zu realisieren. In der Kinderbetreuung will Herbert Haupt die Öffnungszeiten an den Bedarf der Familien anpassen. City-Taxi: Das von Haupt eingeführte City-Taxi wurde leider zu Tode gespart. Nun will Haupt erneut eine Verbesserung des City-Taxi-Angebotes durchsetzen und ein NachtTaxi einführen. Ein Service für die Spittaler Jugend!
ZITIERT „In der Stadtverwaltung darf das Parteibuch keine Rolle spielen. Ich will Bürgermeister für alle Spittalerinnen und Spittaler sein!“ „Mir ist sehr wichtig, als Spittaler für meine Heimatstadt wirken zu dürfen. Dafür setze ich meine ganze politische Erfahrung ein!“ „Spittal ist die Hauptstadt des größten Bezirks Österreichs. Ich will, dass unsere Stadt auf Landes-, aber auch auf Bundesebene wieder entsprechendes Gehör findet. Dafür trete ich am 23. Juni an!“ Bürgermeister-Kandidat Mag. Herbert Haupt
4 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
HINTERGRUND
Rote Parteibuchwirtschaft ist in Kärnten wieder angekommen! FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz: „Unter neuer Koalitionsregierung sind Verletzungen von Gesetzen und Richtlinien an der Tagesordnung!“ Darauf macht der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, aufmerksam: „Knallharte Parteipolitik wird derzeit vor die Interessen des Landes gestellt“, so Leyroutz. Als jüngstes Beispiel verweist er auf eine 16Seiten-Einschaltung in der Tageszeitung „Der Standard“, mit Schlagzeilen wie „Seit Kurzem gibt es ein Kärntner Miteinander“ oder „Hoffnungsschimmer am Horizont“, die mit großformatigen Fotos von SPÖ-Regierungsmitgliedern versehen ist. Da auch die Kelag mit ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden, einem bekennenden Sozialdemokraten, in diesem „Kärnten-Report“ in einem ganzseitigen Inserat prominent vorkommt, ortet Leyroutz verbotene Anfütterung sowie ein Vergehen gegen das Medientransparenzgesetz und kündigte Anzeigen an. Dass die rote Parteibuchwirtschaft in Kärnten wieder angekommen ist, würden auch die letz-
ten Postenbesetzungen im Landesdienst zeigen. Die Richtlinien des Besoldungssystems würden dabei laut Leyroutz gnadenlos über Bord geworfen. Er nannte als Beispiel die Neubesetzung des Leiters im Bürgerbüro der Landesregierung. Ein SPÖ-Bezirksgeschäftsführer wurde ohne Berücksichtigung der Kriterien von Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit mit einem Sondervertrag ausgestattet, eine interne Besetzung wurde, wie LH Kaiser in der letzten Fragestunde des Kärntner Landtages zugegeben hat, nicht einmal in Erwägung gezogen. Der nunmehrige Leiter des Bürgerbüros wurde übrigens im Landtagswahlkampf 1994 beim Überkleben von Haider-Plakaten mit Hitler-Bildern erwischt.. "Diese demokratiepolitisch bedenkliche Grundhaltung ist der Bevölkerung nicht zuzumuten und diese Postenbesetzung lässt leider befürchten, dass das Bürgerbüro künftig
„Bezahlte Anzeige“ in einer Wiener Tageszeitung! wohl hauptsächlich für SPÖParteigänger Ansprechpartner sein wird", so Leyroutz: „"Wir werden Strafanzeige wegen Untreue einbringen!“
Ragger fordert Rückabwicklung von Hypo-Österreich-Verkauf: „Zu billig!“ Finanzmarkt-Aufsicht ist gefordert Kauf zu verweigern. Hypo wurde zu schnell und zu billig verkauft. Neue Verhandlungen im Sinne der Steuerzahler. Nachdem Johannes Ditz vor knapp drei Wochen seine Funktion als Aufsichtsratschef der Hypo Österreich im Zusammenhang mit dem Verkauf an den indisch-britischen Investor Sanjeev Kanoria zurücklegte, steht nun der Rücktritt von Hypo-Vorstand Gottwald Kranebitter im Raum. „Wie Medienberichten zu entnehmen war, ließ die Hypo-Führung ein Rechtsgutachten erstellen, welches überprüfen solle, ob der Verkauf zum halben Buchwert (Anm. 65,5 Mio. Euro statt
120 Mio. Euro) nicht den Grundsätzen eines sorgfältigen Kaufmanns entspreche und eine Organhaftung nach sich ziehe“, informiert der freiheitliche Parteiobmann LR Mag. Christian Ragger. Die Freiheitlichen sehen sich in ihrem Verdacht bestätigt, man habe die Bank viel zu schnell und vor allem viel zu billig verkauft. „Ich fordere die Finanzmarktaufsicht (FMA) auf, den Kauf zu verweigern“, betont Ragger. Man müsse an den Verhandlungstisch zurück kehren und im Sinne der österreichischen Steuerzahler handeln. „Hier geht Volksvermögen verloren. Wir sprechen uns ganz klar gegen diesen Banken-Ausverkauf auf Kosten des Steuerzahlers aus“, so
Ragger. Wesentlich sei auch das Schicksal der über 400 Arbeitnehmer. Bis dato sei keine Arbeitsplatzgarantie des neuen Investors erfolgt. Wie der freiheitliche Parteichef betont, haben zahlreiche nationale wie internationale Investoren erst jetzt Kenntnis vom Hypo-Verkauf genommen und seien ebenfalls bereit mindestens so viel zu bezahlen. „Hier wurde schlecht verhandelt und der Steuerzahler betrogen. Es kann nicht sein, dass eine Bank mit drei Milliarden Bilanzsumme und einem Eigenkapital von 120 Millionen Euro zur Hälfte des Buchwerts verscherbelt wird, vor allem wenn es zahlreiche Interessenten gibt“, so der für Rechtsfragen zuständige, freiheitliche Landesrat.
Landesrat Christian Ragger will den Hypo-Verkauf an indische Investoren stoppen.
„Hier geht Volksvermögen verloren. Wir sprechen uns ganz klar gegen den Hypo-Ausverkauf auf Kosten des Steuerzahlers aus!“ Landesrat Mag. Christian Ragger
21. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
Kärntner Freiheitliche haben neue Landesparteisekretärin! Mag. Nina Schratter aus Wolfsberg wird „Speerspitze“ der Landespartei - Finale Weichenstellungen für Nationalratswahl getroffen - Freiheitliche fordern Offenlegung sämtlicher Werbungskosten der Regierungsmitglieder! Im Anschluss an die dieswöchige Sitzung des Landesparteivorstandes präsentierte der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger wesentliche Beschlußfassungen. So wird es mit Mag. Nina Schratter wieder eine freiheitliche Landesparteisekretärin geben.
„Mahnende Politik mit klarer, bürgerlicher Ausrichtung!“ Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter „Unsere Generalsekretärin wird die politischen Agenden der Freiheitlichen übernehmen und als Speerspitze gegenüber der Linkskoalition auftreten. Wir wollen als konstruktive Opposition auftreten, daher verlangt es nach einer Trennung zwischen politischem Tagesgeschäft und konstruktiver Oppositionspolitik innerhalb der Regierung", so Ragger. Schratter betonte, dass sich ihre Arbeit vor allem durch mahnende Politik mit einer klaren bürgerlichen Ausrichtung auszeichnen werde. Wichtige Weichenstellungen Im Parteivorstand wurden auch die finalen Weichenstellungen für die kommende Nationalratswahl im Herbst getroffen. Wie Ragger wissen lässt, werden sich die Freiheitlichen in Kärnten im kommenden Wahlkampf vor allem um die Herzen der Kärntnerinnen und Kärntner küm-
mern. „Wir werden nicht nur das Bundesprogramm übernehmen, sondern auch ganz klare Forderungen an die Regierung stellen“, so Ragger. Auftakt am 25. August In Kärnten werde der Wahlkampf etwas differenziert geführt werden. Die Kärntner Auftaktveranstaltung findet aller Voraussicht nach am 25. August statt, am 31. August gibt es den Bundeswahlkampfauftakt. Darmann führt Liste an Im Vorstand beschlossen wurde auch die Landeswahlliste, welche durch Nationalratsabgeordneten Gernot Darmann angeführt wird . Leyroutz fordert Transparenz Leyroutz betonte, dass die strategische Neuausrichtung der Partei gut voran schreite. Es sei aber wichtig, dass das gleiche Recht für alle gelte. „Selektive Transparenz, bei welcher nur Freiheitliche überprüft werden ist zu wenig und schlichtweg abzulehnen. Daher haben wir eine Landesrechnungshofprüfung sämtlicher Werbeausgaben seit 2004 beantragt", betont Leyroutz. Man stehe für völlige Aufklärung in jede Richtung. Daher fordert der freiheitliche Klubobmann sämtliche Regierungsmitglieder auf, so wie LR Ragger, ihre Werbeausgaben offenzulegen. „Auch der Seenuntersuchungsausschuss wird Klarheit bringen, ob und welche politischen Verflechtung es damals gegeben hat", sagt Leyroutz.
Starkes Team: Klubobmann Christian Leyroutz, Landesparteisekretärin Nina Schratter und Landesrat Christian Ragger.
Schratter: „Mit klarer Sachpolitik die Wähler zurückgewinnen!“ Was war Ihre Motivation, die Funktion einer Landesparteisekretärin zu übernehmen? Schratter: Ich habe bereits in meiner Zeit als Wolfsberger Stadträtin für Familien, Gesundheit und Soziales wichtige politische Erfahrungen gesammelt. Mein neuer Aufgabenbereich bietet die Möglichkeit die politische Linie mitzugestalten und konstruktive Oppositionspolitik zu betreiben.. Was werden konkret Ihre Aufgaben in Zukunft sein? Schratter: Zusammen mit Landesparteiobmann Christian Ragger werden wir eine klar bürgerliche Politik vertreten. Gleichzeitig werden wir dort den Dialog mit der amtierenden Regierung
Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter suchen, wo es um die vitalen Interessen Kärntens geht. Innerparteilich sind die Ergebnisse der bereits konstituierten Reformgruppen abzuwarten, die die Basis für die weitere Arbeit der Partei darstellen - mit einem klaren Schwerpunkt auf der Familien- und Frauenpolitik. Wir wollen mit klaren Konzepten überzeugen und unsere Wähler zurückgewinnen.
6 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
LANDESPOLITIK
Seenverkäufe: Gab es damals Kick-Back-Zahlungen an die SPÖ? Die Freiheitlichen vermuten hinter den Nebenkosten des Ankaufes der ÖGBSeen Kick-Back-Zahlungen an eine SPÖ-nahe Immobilienfirma. Um den Verkauf von Maltschacher See, Hafner See und Ossiacher See zu durchleuchten, wurde auf Antrag von FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses beschlossen. Die Wahlschlappe am 3. März hätte die politische Strategie der Freiheitlichen verändert, sagte der Klubobmann diese Woche in einer Pressekonferenz. Man habe erkannt, dass Bürgernähe, Kontrolle und Hygiene in der Politik wichtig seien und man nur damit das Vertrauen der Wähler zurückbekommen könne. Beim ÖGB-Seenverkauf ortet Leyroutz ungereimte Geldflüsse. Eine Immobilienfirma soll 1,3 Millionen Euro Vermittlungsprovision kassiert haben. Wofür, soll der Untersuchungsausschuss klären. Laut FPÖ seien Vorstände der Immo-Firma gleichzeitig Vorstände in einer Tochter der BAWAG, außerdem gäbe es Verbindungen zu den ÖGB Frauen. Durch die Verflechtungen mit der SPÖ sei die Immobilienfirma demnach nicht mehr unabhängig gewesen, so die Darstellung von Leyroutz. Hinterfragt habe das zum Zeitpunkt des Seenkaufes niemand. Leyroutz sagte dazu: „Volle Transparenz heißt, dass die politische Verantwortung von allen Beteiligten zu klären sein wird. Faktum ist, es gibt immer in jeder Angelegenheit einen Nutznießer und dieser war in diesem Fall offensichtlich nicht das Land Kärnten sondern ausschließlich der ÖGB, die Bawag-PSK und damit
die SPÖ.“ Derzeit werde auf Grund einer Anzeige der Grünen bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen aktive Politiker wegen Verdacht der Untreue ermittelt. Abseits der strafrechtlichen Klärung sei es aber auch unabdingbar die politische Verantwortung zu klären, zumal Personen, die damals beim Verkauf der ÖGB-Seenliegenschaft die entsprechenden Beschlüsse mit herbeigeführt haben, wie Landtagspräsident Reinhart Rohr und Landeshauptmannstellvertreterin Gabriele Schaunig, hohe politische Repräsentanten Kärntens sind. „Es gilt die politische Verantwortung sowie die tatsächliche damalige Intention zu klären“, so Leyroutz. Weiters sei auch zu klären, warum eine Rückabwicklung des Seenankaufes nicht zu einem Zeitpunkt erfolgte, als dies rechtlich noch möglich war. Der Vorstand der Landesholding stellte diese Möglichkeit am 14.9.2010 in den Raum. Laut Leyroutz habe in diesem Zusammenhang vor allem Reinhart Rohr Aufklärungsbedarf. Denn in besagter Sitzung erklärte Rohr in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied, dass der Ankauf der Seeliegenschaft eine politische Entscheidung gewesen sei und eine rein betriebswirtschaftliche Sichtweise vor diesem Hintergrund nicht die einzig maßgebliche sei. „Dass die Rettung des ÖGB im alleinigen Interesse der SPÖ stand, liegt auf der Hand und dies wird auch der Untersuchungsausschuss zu Tage fördern“, unterstreicht Leyroutz im Gespräch mit den KN.
Aufdecker: FPÖ-Klubobmann Mag. Christian Leyroutz
„Dass die Rettung des ÖGB im alleinigen Interesse der SPÖ stand, liegt auf der Hand. Das wird auch der Untersuchungsausschuss zu Tage fördern!“ FPÖ-Klubobmann Mag. Christian Leyroutz
Mietpreiserhöhung verhindert: Ragger-Plan geht auf! Das Loblied der SPÖ, wonach rasches Handeln eine Mietenerhöhung verhindert habe, entspreche nicht den Tatsachen, macht FP-Wohnbausprecher LAbg. Franz Pirolt aufmerksam. Pirolt erinnert daran, dass es eine große SPÖ-Erblast im KärntnerWohnbau gibt, an
der Kärnten bis heute zu kauen habe. So wurden unter anderem rund 10.000 Wohnungen in Kärnten zu den Finanzbedingungen der Wohnbauförderung 1992 errichtet. Die damals Verantwortlichen haben ein Problem im 21. Jahr des betreffenden Wohnbaudarlehens eingebaut. Der Zinssatz für das 80prozentige
Landesdarlehen steigt im 21. Jahr von 2,5 Prozent auf 5,5 Prozent. Das heißt, die Zahlungen für die Mieter verdoppeln sich. Der für den Wohnbau zuständige Referent, LR Christian Ragger, hat bereits in der letzten Legislaturperiode mit einem Mietensenkungsprogramm reagiert, um den Preisschock abzufangen,
indem die Preissprünge abgeflacht und die Laufzeit des Darlehens verlängert wurde. „Da schon alle Vorarbeiten von LR Ragger geleistet wurden, ist es wohl mehr als kühn, wenn sich die SPÖ nun rühmt, „rasch und entschlossen“ gehandelt zu haben", so der freiheitliche Wohnbausprecher.
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REGIONALES
Zweinitzer Dorffest: Großer Erfolg mit Tradition und Kreativität!
Hol Dir die neue App der Freiheitlichen in Kärnten!
Samstag, 22. Juni 2013 20.00 Uhr, bei der Eisenkappler Hütte am Hochobir Feuerrede: KAB-Landesobmann LAbg. a.D. Fritz Schretter
ten sich die Dorffest-Gäste über das gelungene Werk mit dem „Brünner-MühleMotiv“, welches von den Volksschulkindern unter Anleitung von Fritz Kraßnitzer und Sabine Telsnig zugunsten der „Zweinitzer Kindermalschule“ geschaffen wurde. Im Bild v.l. Vzbgm. Christian Kraßnitzer, Obfrau Erna Printschler, HemmalandVorsitzende STR Wilma Warmuth, LAbg. Bgm. Franz Pirolt und Sängerin Margit Kollegger
KN-Abo: 0463 51 15 15-0
Kärntner Abwehrkämpferbund Ortsgruppe Sittersdorf/Vellachtal Ortsgruppe Gallizien Einladung zur Sonnwendfeier
Nach der Devise „Miteinander Kirchen gehen, essen, trinken und singen“ gelang dem „Gemischten Chor Zweinitz mit Obfrau Erna Printschler und Chorleiter Manfred Kraßnitzer wiederum ein stimmiges Dorffest. Nach der traditionellen Festmesse, zelebriert von Stiftspfarrer Mag. Gerhard Kadlitz und musikalisch umrahmt vom „8Gsong“, gab es auch einen zünftigen Frühschoppen mit der „Gurktaler Kirchtagsmusi“ und einer Bildversteigerung. Begeistert zeig-
Singen vom Feinsten Open Air Konzert Freitag, 5. Juli 2013 Klagenfurt, in der Schleppe-Arena Singkreis Seltenheim Die jungen Stimmen Die Rosentaler Karten: 15 Euro im Vorverkauf
Bei herrlichem Sommerwetter fand am 14. Juni der diesjährige Wandertag der Landesbediensteten im schönen Granitztal statt. Hunderte Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen Kärntens haben daran teilgenommen und den herrlichen Tag und die großartige Aussicht genossen. Im Bild der Obmann der Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher und Unabhängiger, Dr. Andreas Skorianz.
8 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
KLAGENFURT
Papier-Lobby entlarvt: Eigener Handel mit Biomasse aufgedeckt! Wie in den Medien ausführlich berichtet, klagt die Papierindustrie, dass heimisches Holz zu wertvoll sei, um vom Wald direkt in ein Kraftwerk gefahren zu werden oder dass der Holzbedarf für das geplante Biomassewerk in Klagenfurt nicht ausreichend gedeckt werden könne. Diese Aussagen erhalten Brisanz, sieht man sich die Gesellschaft „Papierholz Austria GmbH“ näher an, zu deren Gesellschaftern Sappi Austria Produktions GmbH, Mondi Frantschach GmbH, Heinzel-Group und Norske Skog Bruck GmbH zählen. „Genau jene Papierindustriellen, die behaupten, es sei zu wenig Biomasse für das Klagenfurter Werk vorhanden, handeln über die ‚Papierholz Austria‘ seit Jahren selbst mit Biomasse und beliefern nachweislich sogar österreichische Kraftwerke mit dem Rohstoff. Anhand dieser Fakten ist die Fadenscheinigkeit, mit der die Papier-Lobby
derzeit gegen das Biomassewerk für Klagenfurt schießt, entlarvt“, erklärt Bürgermeister Christian Scheider. „Wir lassen uns nicht von einer Lobby diktieren! Laut eigenem Unternehmensprofil der „Papier Holz Austria GmbH“ belieferte diese 2012 Kraftwerksbetreiber in Heiligenkreuz (61.700 ATO), Eisenstadt (15.800 ATO) und Oberpullendorf (13.600 ATO). Zum Vergleich: das ist fast die Hälfte des jährlichen Bedarfes des neuen Klagenfurter Biomassewerkes der RZ Gruppe. Scheider: „Angesichts der Fakten fällt die Argumentation der PapierLobby in sich zusammen. Eines steht fest: Die Landeshauptstadt wird sich nicht von einer Lobby die zukünftige Fernwärmelösung aufdiktieren lassen.“ Der Bürgermeister bekräftigte abermals, dass für Klagenfurt eine sichere, ökologische und leistbare Fernwärmelösung absolute
Priorität habe und mit der RZ-Gruppe und den Stadtwerken als erfahrene Partner auch umgesetzt w e r d e n könne. Ob Klagenfurts und wie die Bürgermeister präsentierte Christian Scheider „Funder-Alternative“ noch in das Projekt eingebunden werde, sei ausschließlich Sache der RZ-Gruppe, die diese Möglichkeit derzeit prüfe. „Es geht hier um nichts Geringeres als die Versorgung von 24.000 Klagenfurter Haushalten ab 2015. Für Partei-Polemik und Lobbying haben die Bürger sicher kein Verständnis mehr“, richtet Scheider einen Appell an Politiker und Papierindustrie.
Farce um „Seebühnen-Gipfel“! LH Peter Kaiser bittet zum „Gipfel“ und „vergisst“ Messe-Direktor Erich Hallegger als Betreiber der Seebühne sowie auf Bürgermeister Christian Scheider und VzBgm. Albert Gunzer als Verantwortliche der Klagenfurter Stadtregierung einzuladen. Der von LH Kaiser (SPÖ) einberufene „Gipfel“ war bestenfalls eine Besprechung. Da wichtige Beteiligte – der Präsident der Kärntner Messen VzBgm. Albert Gunzer, Bürgermeister Christian Scheider und Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger - nicht zu dem Gespräch eingeladen waren, kann keinesfalls von einer ernsthaften Lösungsfindung gesprochen werden. Zudem hätten die anwesenden Vertreter der Stadt, SPÖVzBgm. Mathiaschitz und die Stadträte Pfeiler (SPÖ) und Taschek (ÖVP) keinerlei Entscheidungsbefugnis. Im angekündigten Seebühnenausschuss sollen nun die weiteren Schritte erarbeitet werden.
Seebühne und Starnacht sind zwar unter ganz bestimmten vertraglichen Bedingungen nicht aneinander gebunden, jedoch bestehen Verträge zwischen Stadt, Land und Messe, welche bei einer sofortigen „Versenkung“ der rund 5,4 Millionen-Anlage, wie von der Mathiaschitz-SPÖ gefordert, gebrochen werden würden. Ein Vertragsbruch würde eine Klage und Kosten nach sich ziehen. Dies droht übrigens auch dem Land, wenn es sich, wie angekündigt, vorzeitig aus der Vertragsfrist zurückzieht. Eine Lösung ist das sicher nicht, eher ein Ertränken der bisher investierten Gelder plus Mehrkosten, die ein Vertragsbruch verursachen würde“, ärgert sich die Klubobfrau der Klagenfurter Freiheitlichen Sandra Wassermann. Es solle nicht außer Acht gelassen werden, dass neben der Starnacht auch andere Publikumsmagneten mit der Seebühne eine besondere Spielstätte finden:
Unnötiger Politstreit um die Zukunft der Klagenfurter Seebühne! „Konzerte, Musicals und andere Veranstaltungen kommen bei den Besuchern gut an“, so Wassermann. „Die ausverkaufte Seebühne am vergangenen Wochenende hat eindeutig gezeigt, dass die Bühne als außergewöhnlicher Veranstaltungsort Begeisterung und sehr wohl Zuspruch in der Bevölkerung erntet“, so Klubobfrau Sandra Wassermann, die den Einstieg eines Privaten mit einem schlüssigen Konzept als beste Lösung für die Klagenfurter Seebühne ansieht.
10 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
LESERBRIEFE
Seebühne: Haider-Initiative wird zerstört! Dass sich die Seebühne niemals rechnen wird, war von Anfang an jedem klar. Keine Seebühne rechnet sich und so ziemlich jede Kulturinitiative kostet. Ein Sitzplatz im Stadttheater kostet dem Steuer zahler jedoch ein Vielfaches gegenüber einem Sitzplatz auf der Seebühne. Hier geht es eigentlich nur darum, eine Haider-Initiative zu zerstören.
Da die Seebühne eine Erfindung von Jörg Haider war, hatte sie eigentlich von Anfang an keine Überlebenschance. Dem ÖVP-Regierungsmitglied Waldner geht es leider nicht im Entferntesten um Kultur, sondern nur um parteipolitisches Kleingeld. Margreth Glanzer Bodensdorf
Ziemlich dreist! Was mich an der derzeitigen Kassasturzdiskussion stört, ist die Tatsache, dass SPÖ und ÖVP so tun, als wären sie nie in der Landesregierung gesessen. Frau Gabriele Schaunig hat in ihrer vergangenen Amtszeit über ihr Referat beispielsweise Gutscheine bzw. Rückvergütungen für Schihelme vergeben. Niemand hat hinterfragt, ob dies nun sinnvoll ist oder unter Steuergeldverschwendung fällt. Auch wurde nicht hinterfragt, ob nicht einseitig bestimmte
Firmen dadurch profitiert haben. Die betroffenen Jugendlichen hat es mit Sicherheit gefreut. Wer ein bisschen nachdenkt, dem werden über die Parteigrenzen hinweg viele derartige Beispiele einfallen. Sich nun hinzustellen und mit dem Zeigefinger auf den politischen Gegner zu zeigen, finde ich aber gelinde gesagt ziemlich dreist. Heidraut Waldner Villach
Landestankstellen Für eine schnelle Schlagzeile scheint Herrn Köfer (Team Stronach) jedes Mittel recht zu sein. Besonders sein patschertes Vorgehen bei den Landestankstellen, wird uns Steuerzahler aber anscheinend noch teuer zu stehen kommen. Nicht nur, dass die „Tankzeit“ eingeschränkt wurde, hat Herr Köfer nun auch den Schutzverband auf den Plan gerufen, der unlauteren Wettbewerb ortet. Wie wir wissen hat bereits unser Ex-
Landeshauptmann Dörfler die Bewilligung zum Tanken an den Landestankstellen rechtlich mit entsprechenden Auflagen erfolgreich erkämpft. Herr Köfer scheint nun durch Ahnungslosigkeit und Polemik alles ganz schnell zunichte zu machen. Es wäre schön, wenn Herr Köfer aus seinem Fehlverhalten lernen und sich künftig zurückhalten würde. Elisabeth Mosser Weißbriach
Die Kärntner Nachrichten im Abo: Hotline: 0463 51 15 15 - 0
Die Politik und ihre Künstler Echte, wahre, wirkliche Künstler, wie z.B. unsere „Oskar“ Gewinner, lehnen es ab, in die österreichische Parteipolitik „hineinzureden“. Mäßig begabten Künstlern werden von linkslastigen Medien, immer wieder Möglichkeiten geboten, „Andersdenkende“ in der Bevölkerung, zu beleidigen. Die Einbeziehung „begabungsarmer Künstler“ in die Parteipolitik, gilt zu Recht als Spezifikum linker Gesinnungsmacher! Interessant und bekannt sind die Motive jener „Künstler“, die von „außen“ die Kärntner/Innen als verhaltensgestörte Idioten be-
zeichnen, sollten diese nicht „Rot oder Grün“ wählen. Etwa Schriftsteller, die sich mit dem „System“ gut arrangiert haben, weil es sie mit dem „Notwendigen“ versorgt und sie als dankbare Gegenleistung, für deren Verzicht auf offene Kritik, ganz gut leben lässt. Da kriecht man als „linkslinker Halbkommunist“ sogar bei einem „dunkelschwarzen“ Landeshäuptling unter dessen Decke. Der Niveauverlust in Künstlerkreisen ist so gewaltig und so traurig, dass man sich darüber nicht noch empören sollte Ing. Hans Peter Jank Villach
Frank’s Spendenaktion Wie selbstlos die Spendenaktion des Stronach-Teams ist, zeigt sich in teuren ganzseitigen Inseraten. „Ich spende 500.000 Euro und bezahle für den gesamten Aufwand dieser Spendenaktion“, lässt uns Herr Stronach wissen und auch ein Spendenkonto wird von ihm eingerichtet. Lieber Herr Stronach, wir wissen,
dass es bald Wahlen gibt! Das Geld, das Sie mit dieser Kampagne vergeuden, wäre bei den Opfern besser investiert gewesen. Sie haben aus einer großzügigen Spende leider etwas sehr Hässliches gemacht. Mario Tschische Völkermarkt
Stronach-Hilfe enttäuscht Als ich hörte, dass Frank Stronach 500.000 Euro für die Hochwasseropfer spendet, habe ich das erfreut zur Kenntnis genommen. Nun aber, da er das österreichweit in sündteuren Inseraten breittritt, wird offenbar, dass es dabei nur um die Selbstvermarktung von Herrn Stronach geht. Es ist entwürdigend, sich auf dem Rücken der Hochwassergeschädigten eine
Bühne zu verschaffen. Diese ganze Aktion mit Spendenaufruf inklusive kostet wahrscheinlich mehr, als die großzügige Spende an die Opfer von 500.000 Euro ausmacht. Der Werbeschmäh jetzt vor den Nationalratswahlen wird aber so machen StronachAnhänger aufwecken Marcel Strauss Feldkirchen
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21. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 11
KULTUR
10 Jahre CHL+BAND: „JubiläumsTour“ am 21. Juni 2013, 20.00 Uhr, Schloss Straßburg, 04266 / 27197 www.schlossrestaurant-strassburg.at Seit nunmehr zehn Jahren widmen sich CHL+BAND der Pflege des österreichischen Popkulturguts, konkret der Gattung Pop- und Rockmusik in österreichischem Deutsch und im Dialekt. Die Konzerte sind wie ein Déja vu: ausgewählte Klassiker des AustroPop/AustroRock und (am allerliebsten) Raritäten und viel zu selten Gehörtes von Georg Danzer, Wolfgang Ambros, Kurt Ostbahn, Hansi Lang, Falco, Maria Bill und vielen mehr. Ergänzt wird der musikalische Querschnitt durch die österreichische Popgeschichte mit dem Beweis, dass in jedem Stück aus der Geschichte des Rock’n’Roll ein Stück Austropop steckt – wenn man nur den richtigen (Dialekt-) Text dazu singt ... Zum Zehn Jahre-Jubiläum spielt die Band einen kurzweiligen Querschnitt ihres umfangreichen Repertoires.
CHL+BAND sind: CHL (Gesang, Akustikgitarre), Bernd Maria Wippich (Leadgitarre) Stefan Flores (Gitarre, Gesang), Peter Lammer (Bass, Gesang), Didi Ofner (Drums, Percussions) Vorverkaufskarten Kombiticket 35 €, inkl. Konzerteintritt, Freigetränk, Shuttle Konzertkarte 20 €, Konzerteintritt, Freigetränk Abendkassa Eintritt 23 €, inkl. Konzerteintritt, Freigetränk Shuttlebusse: Reiseunternehmen Reinsberger Neumarkt - Friesach - Straßburg St. Veit an der Glan - Treibach - Straßburg Vorverkaufsstellen: Tourismusverband St. Veit an der Glan, Professor Ernst Fuchs Platz 1, 9300 Sankt Veit an der Glan, +43 (4212) 4660
Do 27. Juni, um 20.45 Uhr: JOEY GILMORE feat. SEAN CARNEY (USA) it Joey Gilmore und Sean Carney treffen zwei Champions der IBC (International Blues Challenge in Memphis) aufeinander. Und auch zwei Generationen. Gilmore (geb. 1944) ist schon über 50 Jahre „on the road“, während Carney (geb. 1972) gerade einmal 30 auf dem Buckel hat, die er oft mit Duke Robillard oder Hubert Sumlin teilen durfte. Joey ist ein wahrer Blues- and R&B-Master. Er stand u.a. mit James Brown, Etta James, Bobby Bland, Little Milton, Johnny Taylor auf der Bühne. 2008 wurde er mit dem „Blewzzy Award“ ausgezeichnet für den besten Song: All Over You. „Joey is undoubtedly the definitive „Bluesman“. When you look up the word „Bluesman“ in a dictionary, you would expect to see a picture of Joey Gilmore! That’s why Joey’s
Schlossrestaurant Straßburg, Schloßweg 6, 9341 Straßburg, +43 (4266) 27197 Gemeindeamt Neumarkt, Hauptplatz 1, 8820 Neumarkt, +43 (3584) 210 70 Fremdenverkehrsbüro Friesach, Fürstenhofplatz 1, 9360 Friesach, +43 (4268) 22 13 40 Gemeindeamt Althofen, Hauptplatz 8, 9330 Althofen, +43 (4262) 22 880
Semester Closing - Rockkonzert der new school of Rock Am Freitag den 28. 6. & Samstag den 29. 6. findet das Semester Closing Rockkonzert der new scool of rock statt!
M
latest CD is simply called „Joey Gilmore: Bluesman“. (Bob „Bluesbobby“ Weinberg, Last.fm) Ort: Jazzkeller Kamot Ticket-Info: +43 676/383 87 37 – bluesmiki@hotmail.com Karten: € 20,– Schüler, Studenten, Präsenzdiener: Vorverkauf und Abendkasse € 10,–
Miki Milan Komljenovic in Kooperation mit kulturRaum Klagenfurt
Da ein Rockstar nicht allein in seinem Kämmerlein berühmt wird, organisiert die New School of Rock am 28. und 29. Juni zwei Konzerte und bietet den musikalischen Talenten eine Bühne. Students aller Altersklassen werden ihre Künste auf der Bühne demonstrieren und mit Rock, Pop, Country,
Metal ….. ihre Zuhörer begeistern. Insgesamt treten ca. 150 der 200 Schülerinnen im Alter zwischen 5 und 75 Jahren in Bands auf. Unterstützt und begleitet werden sie von ihren Lehrern die alle selbst in erfolgreichen Bandprojekten als Profimusiker tätig sind. Die Konzerte beginnen jeweils um 19 Uhr und werden von Uschi Mikosch moderiert. Start: 19.00 Tickets: VVK 7.-/3.- AK: 10.-/5.-
12 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
SERVICE
Österreichische Lotterien spendeten für Hochwasserhilfe Das Rote Kreuz erhielt 25.000 Euro für Sofortmaßnahmen, um die ärgsten Schäden zu beseitigen. Die Hochwasserkatastrophe Anfang Juni ließ die Österreichischen Lotterien schnell und unbürokratisch handeln: Sie spendeten 25.000 Euro an das Rote Kreuz für Sofortmaßnahmen. Tausende standen und stehen noch immer vor Schäden, deren Beseitigung nur unter höchster körperlicher Anstrengung und mit finanziell hohem Aufwand zu beseitigen sind.
„In diesen Stunden der Not zeigte sich einmal mehr, dass die Österreicherinnen und Österreicher auch anpacken und zusammenhelfen. Deshalb wollten wir einen Beitrag leisten und haben uns entschieden, die Soforthilfe des Roten Kreuzes zu unterstützen“, sagte Karl Stoss, Generaldirektor von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien. Beim Österreichischen Roten Kreuz war diese rasche Hilfe sehr willkommen, versicherte Generalsekretär Werner Kerschbaum. Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten
Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung sind in der Kärntner Landeszeitung vom 20. Juni 2013 folgende Planstellen ausgeschrieben:
Abteilung 1 (Kompetenzzentrum Landesamtsdirektion) - Bürgerservice: Eine Planstelle im „Wissenschaftlichen Dienst“. Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium der Studienrichtung Psychologie, Pädagogik oder Soziales; mindestens fünf Jahre Praxis im Sozialbereich; mehrjährige Erfahrung im Bildungsbereich; Mediationsausbildung; Umgang mit öffentlichen Einrichtungen; Erfahrungen im Umgang mit Menschen in besonderen Lebenslagen; Projektentwicklung im Bereich Bildung und Jugend; Projektentwicklung im Bereich Bildung und Ältere; Erfahrung im Coaching - Mentalbereich; Vernetzung zu sämtlichen sozialen Einrichtungen und Arbeitsmarktservicestellen; Führerschein der Klasse B.
Abteilung 1 (Kompetenzzentrum Landesamtsdirektion) - Bürgerservice: Eine Planstelle im „Rechtskundigen Verwaltungsdienst“. Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften; Absolvierung des Gerichtsjahres; mehrjährige Berufserfahrung in der Rechtsberatung im Sozial- und Gesundheitsbereich; Tätigkeit in einer Interessenvertretung diskriminierter Personengruppen; Erfahrung im Umgang mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen; Erfahrung im Umgang mit Menschen in besonderen Lebenssituationen; Führerschein der Klasse B. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.
Ziehung vom Do., 13. 06. 2013
50502 Ziehung vom Fr., 14. 06. 2013
68177 Ziehung vom Sa., 15. 06. 2013
69203 Ziehung vom So., 16. 06. 2013
31356 Ziehung vom Mo., 17. 06. 2013
30570 Ziehung vom Di., 18. 06. 2013
58307
VO R S C H AU 25. Runde 2013 1: Italien– Brasilien X 2: Japan– Mexiko 2 3: Rosenborg Trondheim– Strösgodset 1 4: Valerenga Oslo– Molde FK 1 5: Sarpsborg 08– Start Kristiansand X 6: Haugesund FK– Brann Bergen 2 7: Tromsö IL– Lilleström SK 1 8: Aalesunds FK– Viking Stavanger 1 9: Honefoss BK– Odd Grenland X 10: Sandnes Ulf– Sogndal IL 2 11: Kalmar FF– Helsingsborgs IF X 1 12: Halmstads BK– Häcken BK 1 Spiel 1-4 TOTO-Torwette
2 2 1 X 2 2 1 2 1 X 2 1
21. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Brieflos verlost 20 Vespa Roller ute Nachricht für all jene, die auf die italienische Marke Vespa abfahren und auf einem dieser Kult-Zweiräder auch abfahren wollen: Brieflos verlost jetzt 20 Vespa vom Typ LX 125.
G
Sie ist eine Wespe, die nicht sticht, in Form und Funktion aber sehr wohl besticht, und
das seit mehr als 65 Jahren: Die „Vespa“ (italienisch für Wespe), der Klassiker unter den Motorrollern, beliebt bei Alt und Jung. Wer eine Vespa LX 125 gewinnen will, hat jetzt bei Brieflos die Chance dazu. In der aktuellen Brieflos Serie werden 20 Vespa LX 125 zusätzlich zu den normalen Bargeld-Gewin-
nen von 1 Euro bis 100.000 Euro verlost. Die Lose dieser Serie sind leicht erkennbar: Auf der LosAußenseite ist ein VespaRoller abgebildet. Mit ein bisschen Glück steht also der Fahrt zum Eissalon, ins Freibad, oder ganz einfach nur der sommerlich-sonnigen Spritztour nichts mehr entgegen.
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14 KärntnerNachrichten I 21. Juni 2012
FREIZEIT
WildeWasserWege – eine Faszination im Stubaital
Fotos: TVB Stubai Tirol
An klaren Gebirgsbächen, imposanten Gletscherzungen und einer Plattform am Grawa Wasserfall ist die Kraft des Elements Wasser im Stubai besonders spürbar. Wasser ist pures Leben! Ständig in Bewegung, kraftvoll, gestalterisch und energiespendend, zieht es Menschen schon seit Urzeiten in seinen Bann. Besonders fesselnd ist es, die Entstehung eines reißenden Baches bis zu seinen Ursprüngen zurück zu verfolgen und auf seinen Spuren zu wandern. Auf den WildeWasserWegen im Stubaital mit einzigartigen alpinen Schauplätzen, wird dieses Naturereignis auf fantastische Art und Weise erlebbar gemacht. Ausgehend von in der Sonne gleisenden Gletscherfeldern über türkisblaue Gebirgsseen, etlichen kleineren Quellen, die sich zu tosenden Wasserfällen sammeln, bis hin zu kleinen Auen und Schwemmland gibt es auf den WildeWasserWegen alle unterschiedlichen Erscheinungsformen von Wasser zu bestaunen.
Die WildenWasserWege im Stubaital sind wohl eine der imposantesten, zugleich interessantesten Wege, die sich hier erwandern lassen. Faszinierende Aus-, sowie Einblicke eröffnen sich den Besuchern. Die Möglichkeiten an diese Plätze zu gelangen, sind genauso vielfältig und abwechslungsreich, wie die Wege selbst. Eine Mehr-Tages-Tour führt von Hütte zu Hütte, vorbei an sanft fließenden Bächen und peitschenden Wasserfällen. Tagesausflüge und einzelne Wanderungen, die rund um die interessantesten Schauplätze der WildeWasserWege konzipiert wurden, laden zum Staunen und Verweilen ein. Genuss-Aufenthalte zur Gesundheitsförderung direkt am Wasser, sowie Nachmittage mit der Familie am kühlen Nass hinterlassen unvergessliche Erinnerungen. Mehr-Tages-Tour mit Hüttenübernachtungen Ein Rundweg, der in vier Tagesetappen begangen werden kann, führt ausgehend von der „Tschangelair Alm“ – einer bewirtschafteten Hütte am Talboden – zur Sulzenauhütte, über die Dresdner Hütte am Stubaier Gletscher und der Regensburger Hütte zurück ins Tal. Auf der gut markierten Tour werden Wanderer an die eindrucksvollsten Plätze inmitten
wilder Schönheit geleitet. Vom Tal aufwärts bis über die Baumgrenze geht der Weg in hochalpinem Gelände immer wieder an mächtigen Wasserfällen, wie dem Grawa Wasserfall und dem Sulzenaufall vorbei. Mit Ausblicken auf eindrucksvolle Gletscherphänomene, wie dem zerklüfteten Sulzenauferner und das Zuckerhütl, wandert man vier Tage lang inmitten einer Landschaft mit großen Moränen- und türkisblauen Bergseen, kleineren „Lacken“, sandigen Schwemmflächen, glatten Gletscherschliffen und idyllischen Feuchtbiotopen, umrandet von ausgedehnten Wollgras-Beständen. Einige dieser Naturvorgänge, die man während der Tour bestaunen kann, umfassen in ihren Entwicklungen oft einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren. Die Wanderung spricht nicht nur den Körper sondern vor allem auch die Sinne an. Man bestaunt die Kräfte des Wassers, spürt das Beben der Wasserfälle und deren Gischt auf der Haut, riecht das feuchte Moos, schmeckt frisches Quellwasser, hört kraftvolles Tosen und das zarte Gurgeln der Bächlein. All diese einzigartigen Schauplätze sind somit gleichzeitig Kraftplätze für Geist und Seele aus denen man schöpfen kann. Nähere Infos unter: www.stubai.at
21. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 15
FREIZEIT
A l m B u t le r S e r v i ce a u f d e r Tu r r a c h e r H ö h e gestartet!
Alm Butler Service auf der Turracher Höhe. Foto: Turracher Höhe / Alm Butler
In Alm Butler-Betrieben übernachten und Vorteile der Alm Butler-Card genießen. Auf der Turracher Höhe ist der einzigartige Alm Butler-Service nun hochoffiziell gestartet: Der Alm Butler führt zu den schönsten Aussichtsplätzen, organisiert Energie- und Barfußwanderungen, eine morgendliche Tour mit Gipfelfrühstück und Picknicks am See. Diverse Butler Stationen laden zum Innehalten vor der prachtvollen Kulisse der Turracher Höhe Bergwelt. Die exklusive Alm Butler-Card bietet Gästen der Alm Butler-Betriebe zudem zahlreiche Ver wöhn-Vorteile – und dies bereits ab der ersten Nächtigung. Die Alm Butler-Card ermöglicht Urlaubsgästen die kostenlose Nutzung der Seilbahnen auf der Turracher Höhe während
Alm Butler Station beim Schwarzsee / Turracher Höhe – im Hintergrund der Eisenhut (2241m). Foto: Turracher Höhe / Basler
des gesamten Aufenthalts. Mit dem Nocky-Flitzer können Erlebnishungrige dank der Alm Butler-Card vormittags täglich gratis Adrenalin tanken. Naturliebhaber können kostenlos am umfangreichen und mit Insider-Wissen gespickten Alm ButlerSommerprogramm teilnehmen. Darüber hinaus gibt es bei diversen Partnerbetrieben viele weitere, Urlaubs-“Zuckerl“ zu genießen. Hauben-Dinner und Schwimmen im beheizten See Insgesamt 12 Gastgeber der Turracher Höhe nehmen am außergewöhnlichen Alm Butler-Programm teil und sind mit einem speziellen Alm Butler-Mascherl gekennzeichnet. Darunter namhafte Betriebe wie das Hotel Hochschober (www.hochschober.com), das einen Teil des Turracher Sees als beheiztes OutdoorSchwimmbecken nutzt, das speziell auf Kinder ausgerichtete Seehotel Jägerwirt direkt am Wasser (www.seehotel-jaegerwirt.at), das familiengeführte Schlosshotel Seewirt samt Haubenküche (www.schlosshotel-seewirt.at), das romantische Almhüttendorf (www.almdorfturrach.at) sowie das idyllische MeiZeitDörfl (www.meizeit.at) und das bikerfreundliche Hotel Kornock (www.kornock.at). Außerdem die 3-Stern-Betriebe
Der Turracher Höhe Alm Butler ist stets zu Diensten. Foto: Turracher Höhe / Krainz Hotel Panorama (www. panorama-turrach.at) und das Hotel Nockalm (www. dienockalm.at) sowie die Appartmenthäuser Almhaus Blümel, die Ferienwohnung Bauernstub’n und das Appartementhaus Zirbenalm. Ein erstes Kennenlernen mit dem neuen Alm Butler gibt es bereits ab 139 Euro pro Person bei drei Nächten im Doppelzimmer. Nähere Informationen zu allen zwölf Alm Butler-Betrieben und Alm ButlerPackages finden Sie unter www.almbutler.at