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Ausgabe 24.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 24 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 14. Juni 2013

Budget für Krankenanstalten schrumpft:

Sorge um Zukunft der Kärntner Spitäler wächst! PK-Landesrat Christian Ragger schlägt Alarm! Schon Ende Juni (!) wird die neue, bundesweite Kommandostelle für Gesundheit (die sogenannte „Bundes ziel steuerungskom miss ion) dem Land Kärnten mitteilen, wie viel Geld ab sofort für Gesundheit ausgegeben werden darf. Landesrat Christian Ragger rechnet damit, dass Kärnten heuer für seine Spitäler mindestens zehn Millionen Euro weniger ausgeben darf als bei einer normalen Entwicklung.

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„Was aber bedeutet das für die kleineren Kärntner Spitäler, wie etwa jene in Spittal, St. Veit, Friesach und Wolfsberg?“, fragt sich der freiheitliche Landesrat und fordert Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und dessen

Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ) dringlich auf, die Öffentlichkeit über die Auswirkungen der bevorstehenden Sparmaßnahmen auf die Kärntner Gesundheitsversorgung zu informieren. „Wenn der Landeshauptmann philosophiert, dass die Ausgaben mit einem Plus von 3,6 Prozent gedeckelt würden, ist das eine Verharmlosung, die nichts daran ändert, dass das Budget für die Krankenanstalten gefährlich schrumpfen wird!“, kritisiert Ragger. Auch das Schwadronieren von Landesrätin Prettner, sie werde „die bestehenden Gesundheitsangebote optimieren“, sei eine Täuschung der Kärntnerinnen und Kärntner. Im Gespräch mit den KN wird

Landesrat Ragger deutlich: „Die Linkskoalition soll der Bevölkerung endlich reinen Wein einschenken und klar formulieren, mit welchen Maßnahmen sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen will. Es ist an der Zeit, die offensichtlich bereits geschnürten Pakete der Grauslichkeiten aufzuschnüren und die BürgerInnen zu informieren. Die bekannte Ausrede, man müsse sich erst in die Materie einarbeiten, zählt diesmal nicht! Schließlich wird die Gesundheitspolitik in Kärnten seit Jahrzehnten von der SPÖ dominiert. „Zum Optimieren wäre daher bereits genügend Zeit gewesen!“, kritisiert Landesrat Christian Ragger: „Wir werden sehen, was die neue Regierung kann!“


2 KärntnerNachrichten I 14. Juni 2013

THEMA DER WOCHE

Kärntens Landestankstellen müssen geöffnet bleiben! Tankstellen haben Gewinn gemacht - Finanzbericht soll nun Klarheit bringen - Petition läuft weiter! In Reaktion auf Aussagen des Geschäftsführers des Schutzverbandes gegen unlauteren Wettbewerb, Hannes Seidelberger, hält der freiheitliche Parteiobmann LR Mag. Christian Ragger fest, dass sich die Freiheitlichen weiterhin klar für die Beibehaltung der Landestankstellen stellen.

„Die Landespolitik hat die Interessen der Pendler zu vertreten und nicht jene der Öl-Multis, die jährlich viele Milliarden Euro an Gewinnen machen!“

„Nachdem bereits die für die Kärntnerinnen und Kärntner schmerzliche Kürzung der Öffnungszeiten mit Eiseskälte durchgezogen wurde, steht nun die endgültige Schließung per Zuruf im Raum“, betont Ragger.

Landesrat Christian Ragger

Die Freiheitlichen fordern eine Beibehaltung der Öffnungszeiten im vollen Ausmaß von fünf Tagen. Viele Kärntnerinnen und Kärntner sind auf die billigen Spritpreise der Landestankstellen angewiesen, um die Kosten des täglichen Pendelns ein wenig zu senken“, zeigt Ragger auf und macht klar, dass die Notwendigkeit der Landestankstellen außer Frage stehe. Man stelle sich hier bewusst auf die Seite der Bevölkerung und verurteile die Vorgehensweise der sogenannten „Schutzbehörde“. Es stelle sich hier die Frage wer hier geschützt werden solle: die Ölmultis, oder die Konsumenten? In diesem Zusammenhang fordert Ragger von der zuständigen Finanzreferentin Gabriele Schaunig-Kandut eine Offenlegung der Landestankstellen-Finanzen ein. „Es steht fest, dass die Landestankstellen einen Gewinn einfahren“, zeigt Ragger auf. Der diesbezügliche Finanzbericht

werde Klarheit bringen und als Entscheidungsgrundlage dienen. „Wir verwehren uns gegen die Abzocke des kleinen Mannes zugunsten der Mineralölmultis“, so Landesrat Christian Ragger zu den KN..

Die Petition der Kärntner Freiheitlichen für die weitere Öffnung der Landestankstellen läuft weiter. Unterstützungsformulare gibt es in der FPK-Landesgeschäftsstelle (Tel.: 0463 - 56 404) oder im Internet (www.freiheitliche-ktn.at).

KOMMENTAR

von CR Dr. Helmut Prasch

Stillstand - oder Ahnungslosigkeit? Auch wenn man es mit der neuen Kärntner Landesregierung gut meinen sollte: Nach fast viermonatiger Amtszeit haben Kaiser, Waldner, Holub und Co. noch mit keiner einzigen politischen Idee aufhorchen lassen, wie es denn mit Kärnten in Zukunft weitergehen soll! Die Ausrede, man müsse erst einen „Kassasturz“ durchführen, zieht auch nicht mehr, zumal Finanzexperten bestätigten, dass der skizzierte Horror von 4,7 Milliarden Landesschulden ausschließlich ein politisches Schauermärchen ist! Was also bleibt von den großspurigen Reform-Versprechen der neuen Regierung? Vieles soll abgeschafft werden, aber nichts Neues ist in

Sicht. Stattdessen übt sich die Regierung im Paarlaufen auf dem Society-Parkett: Empfang des Bundespräsidenten hier, Besuch bei den Freunden in Slowenien da, Preisverleihung hier, eine Geburtstagstorte für den ORF dort! Angesichts der dramatisch gestiegenen Arbeitslosenrate und der Pleitewelle im ersten Halbjahr 2013 ist das eindeutig zu wenig. Auf die blindwütige Vernaderung der Freiheitlichen ist jetzt der absolute Stillstand in der Landesregierung eingetreten. Auf Nebenschauplätzen finden vereinzelte Scharmützel statt, auf die großen Fragen gibt es keine Antworten, ja nicht einmal eine

Idee, die verfolgenswert schiene. Der Arnulfplatz, früher lebhafter Treffpunkt für politisch interessierte Bürger, Querdenker und Regierungsmitglieder droht zur reinen Tintenburg zu werden. Die Verwalter haben wieder das Kommando übernommen, von den Gestaltern fehlt jede Spur. Die Frage ist, ob die Diagnose „Stillstand“ tatsächlich zutreffend ist oder ob es nicht in Wahrheit blanke Ahnungslosigkeit ist, die sich in der Landesregierung ausbreitet. Dann allerdings ist Kärnten in akuter Gefahr, im Zuge der sich verschärfenden Krise völlig abzustürzen. Die Alarmglocken schrillen bereits!


14. Juni 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Ragger: „Kärnten hat Staatsvertrag auf Punkt und Beistrich erfüllt!“ Slowenische Regierungschefin Bratusek hat für die Anerkennung der Altösterreicher in Slowenien Sorge zu tragen - Nagelprobe für Landeshauptmann Peter Kaiser „Das Bundesland Kärnten hat mit der Lösung der Ortstafelfrage vor zwei Jahren den Artikel 7 des Staatsvertrages auf Punkt und Beistrich erfüll“, hält der freiheitliche Parteiobmann LR Mag. Christian Ragger unmissverständlich fest. Die Forderung der neuen slowenischen Regierungschefin, Alenka Bratusek, man erwarte sich noch weitere Schritte der Umsetzung des Artikel 7, sei ein Affront gegenüber dem Bundesland Kärnten und dessen Bevölkerung.

Die slowenische Ministerpräsidentin Alenka Bratusek mit Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Neue Forderungen von Bratusek sorgen für Unmut.

IN KÜRZE Wien: Weil die slowenische Ministerpräsidentin Bratusek den Bundeskanzler besuchte und man ihr nicht zumuten wollte, dass Fotos mit Bratusek und dem österreichischen Staatsadler im Hintergrund erscheinen, wurde das Wappentier im Regierungszimmer kurzerhand übertüncht. Typisch für die duckmäuserische Haltung der österreichischen Regierung Peinlicher geht`s wirklich nimmer!

Ragger erwartet sich in diesem Zusammenhang auch eine klare Absage von Landeshauptmann Peter Kaiser. „Die Kärntnerinnen und Kärntner werden Kaiser daran messen, ob er imstande ist, sich hier schützend vor Kärnten zu stellen", so Ragger. Auch sei es die Aufgabe eines Landeshauptmannes sich für die Altösterreicher in Slowenien und deren Anerkennung als deutsche Minderheit einzusetzen. Das Bundesland Kärnten

habe sich in Fragen der Minderheitenpolitik stets vorbildlich verhalten. So verfüge die Volksgruppe über umfangreiche Förderungen im Bereich der Kultur, der Bildung, des Sports und der Medien. In Slowenien würde man dies alles vermissen. Altösterreicher anerkennen „Ich fordere Bratusek auf, dass die Republik Slowenien nun ihren Part erfüllt und die Altösterreicher als deutsche Minderheit verfassungsrechtlich anerkennt", so Ragger. Hier seien auch die Bundesregierung und vor allem der Kärntner Landeshauptmann gefordert.

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Ragger: Tierschutz jetzt in der Landesverfassung verankern! Staatszielbestimmung muss auch im Landesparlament verankert werden Freiheitlicher Antrag in morgiger Landtagssitzung

Pressefoyer mit....

...und ohne Staatsadler.

Wie der freiheitliche Parteiobmann LR Mag. Christian Ragger bekannt gibt sei es erfreulich, dass in der dieswöchigen Nationalratssitzung der Tierschutz in der österreichischen Bundesverfassung verankert wurde. „Es ist daher höchste Zeit, dass das Bundesland Kärnten ebenfalls entsprechende Schritte setzt.“ Daher haben die Freiheitlichen in der gestrigen Sitzung des Kärntner Landtages den Antrag gestellt, dass der Tierschutz als Staatszielbestimmung in die Landesverfassung aufgenommen wird. Im Bundesland Salzburg ist der Tier-

Tierschutzreferent LR Christian Ragger. schutz bereits seit Jahren Bestandteil der Landesverfassung. Durch die Festschreibung als Staatszielbestimmung könne die Bewusstseinsbildung gefördert werden, dass Tiere keine Sachen, sondern Mitgeschöpfe sind.


4 KärntnerNachrichten I 14. Juni 2013

HINTERGRUND

TOP-Quote für HC Strache bei „Rezept für Österreich“ auf Puls4 „Auch wenn die vereinigte Linke versucht die FPÖ und ihren Parteichef ins Abseits zu schreiben und medial möglichst wenig zu erwähnen, ist das Interesse der Österreicher an freiheitlicher Politik ungebrochen", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky in Reaktion auf die TopQuote für HC Strache bei der "Rezept für Österreich" Sendung auf Puls4. „103.000 Zuseher sind ein absoluter Spitzenwert, der sich exakt mit einer durchschnittlichen ORF-Pressestunde mit ebenfalls rund 103.000 Zusehern messen kann", so Vilimsky. Umso verständlicher, dass einige Spitzenpolitiker die direkten Konfrontationen mit Strache scheuen und vor Zweier-Diskussionen kneifen würden, wie etwa der selbst ernannte möchtegern-Politiker aus Kanada, der eine TV-Konfrontation mit dem FPÖ-Chef auf ATV ohne Angabe von Gründen ein-

Hypo: FPÖ drängt nun auf Untersuchungsausschuss An einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Causa Hypo Alpe Adria führt kein Weg mehr vorbei. Das verlangt nun auch die FPÖ und deren Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek im Angesicht der jüngsten Entwicklungen.

FPÖ-Chef HC Strache fach habe platzen lassen, sagte Vilimsky. Ebenso schwach, Faymann und Spindelegger, die sich obwohl selbst behäbig wie Elefanten - vor den sogenannten Elefantenrunden auf allen drei Fernsehsendern drücken würden, kritisierte Vilimsky die Diskussionsverweigerung der Regierungsspitze. Die beeindruckenden Zuseherzahlen zeigen jedenfalls deutlich, dass die Österreicher Interesse an modernen, authentischen und ehrlichen Politikern wie HC Strache haben.

Einladung zum Ausserordentlichen Bundesparteitag der FPÖ Samstag, 15. Juni 2013, 10 Uhr Designcenter Linz, Europaplatz Grundsatzrede von BPO HC Strache Wahl des Spitzenkandidaten für die NRW Leitantrag „Mit uns wird`s gerecht!“ Auf Ihr Kommen freut sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache

In besonderem Focus müssten dabei die Vorgänge um die Übernahme der Bank von der BayernLB sowie die nachfolgende Verstaatlichung stehen. „Aus meiner Sicht waren die damaligen Vereinbarungen eine wesentliche Voraussetzung für die Misere, in der wir uns jetzt befinden“, so Podgorschek. Drei Fragen seien dabei vordringlich zu beantworten: • Warum wurde die Hypo so übereilt verstaatlicht? • Warum wurde die BayernLB so einfach aus ihrer Haftung entlassen? • Warum wurden der BayernLB darüber hinaus noch weitere Zugeständnisse wie beispielweise die Möglichkeit der Einflussnahme bei Gründung einer Bad Bank eingeräumt? Weiterer Schaden droht! Im Kern gehe es darum, warum sich der damalige Finanzminister Josef Pröll zum Nachteil der heimischen Steuerzahler derartig über den

Tisch ziehen habe lassen, meint Podgorschek. Eine Klärung dieser Frage sei besonders dringlich, da sie auch das weitere Vorgehen in der Causa Hypo beeinflussen würden. „Es dreht sich darum, welche Haftungen die BayernLB weiter zu übernehmen hat und wie mit der Hypo allgemein weiter verfahren wer-

FPÖ-Finanzsprecher Elmar Podgorschek verlangt HypoUntersuchungsausschuss. den soll", erklärt Podgorschek. Ein Untersuchungsausschuss müsse deswegen sofort eingesetzt werden und noch im Sommer tagen. Jedes Zögern koste die österreichischen Bürger weitere Milliarden Euro. Sollten die Regierungsparteien ihre Blockadepolitik nicht endlich aufgeben, würden sie sich schuldig gegenüber den Österreichern machen", so Podgorschek.


HINTERGRUND

14. Juni 2013 I KärntnerNachrichten 5

Mit Dienstfreistellung von Einsatzkräften wird jahrelange Forderung der FPÖ endlich umgesetzt! nlässlich der aktuellen und dramatischen HochwasserSituation in Österreich wird die Diskussion um eine Dienstfreistellung von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren wieder laut. Mitglieder des öffentlichen Dienstes sind während ihres Einsatzes dienstfrei zu stellen, forderte der freiheitliche Parlamentsklub schon 2009. Dies wurde mit der Mehrheit der Regierungsparteien damals abgelehnt. Nun wird diese alte Forderung endlich umgesetzt.

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Diese Woche kündigt Ministerin Heinisch-Hosek an, dass jenen Einsatzkräften, auf die eben genau diese Kriterien zutreffen, Sonderurlaub für die Einsatzdauer zu gewähren ist. Dazu der

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit: Unter diesem Motto leistet die Freiwillige Feuerwehr Gotschuchen seit 1907 wertvolle Dienste im Sinne der Allgemeinheit. Kürzlich luden die Kameraden unter Kommandant OBI Robert Hribernig zu einem Festakt anlässlich der Total-Erneuerung ihres UNIMOG-Einsatzfahrzeuges ein. Mit dabei war auch FPK-Abgeordneter Gernot Darmann, der der FF Gotschuchen seinen Dank für die geleistete Arbeit aussprach.

Kärntner FPK-Abgeordnete Gernot Darmann: „Es ist schade, dass immer erst etwas Dramatisches passieren muss, bis die Regierungsparteien endlich reagieren. Wir sehen das als einen wichtigen Beitrag zu rascher und unbürokratischer Hilfe.“ In der nun offiziell per Erlass geregelten Dienstfreistellung sieht Darmann die Umsetzung der alten FPÖ-Forderung: „Den Einsatzkräften ist Dank und Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit vor allem im Krisenfall auszusprechen. Ihnen noch unnötige bürokratische Hürden aufzuzwingen ist in diesen Momenten genau der falsche Weg, daher begrüße ich die nun erfolgte Regelung, dass Sonderurlaub konsumiert werden kann.“

Prominenter Besuch: Über prominenten Besuch aus Anlass seines 60. Geburtstages durfte sich kürzlich Hannes Schellander aus Ludmannsdorf freuen. Es gratulierten BPO Bürgermeister Adi Stark und gf. BPO Nationalrat Gernot Darmann sowie GF Birgit Zemasch und Dominic Keuschnig. Alles erdenklich Gute wünschen auch die KN!

Wichtige Termine Samstag, 15, Juni 2013: 10:00 Uhr Ferlach Festschießen und feierliche Eröffnung des neuen Clubhauses des Schützenvereines Ferlach Besuch durch LR Mag. Christian Ragger Ort: Ferlach, Arbeiterheimgasse 20 Sonntag, 16. Juni 2013: 10:00 Uhr St. Oswald Eröffnung der Almhütten-Sommersaison 2013 Besuch durch LR Mag. Christian Ragger Ort: Lärcherhütte, St. Oswald

Wo Herr Häupl thront: Der Kärntner Spitzenkandidat für die Nationalratswahlen Gernot Darmann nützte die Parlamentswoche für einen kurzen Abstecher ins Wiener Rathaus, durch das ihn FPÖ-LAbg. Udo Guggenbichler führte.


6 KärntnerNachrichten I 14. Juni 2013

LANDESPOLITIK

7.041 Unterschriften für Radiologen in Althofen! Hemmalandobfrau StR. Wilma Warmuth und 12 Bürgermeister der Region appellieren an Kärntner Gebietskrankenkasse! Nicht locker lassen in der Causa „Nachbesetzung der radiologischen Planstelle in Althofen ab 1. Juli 2013“ wollten die Bürgermeister und Hemmalandobfrau STR Wilma Warmuth und trafen sich zu einem Informationsgespräch bei der Kärntner Gebietskrankenkasse in Klagenfurt. Die Initiatoren einer gleichlautenden Unterschriftenaktion überreichten dem GKK Dir. Dr. Johann Lintner 7041 Unterschriften aus den 12 Gemeinden des mittleren und nördlichen Bezirksteiles. In einem mehr als eineinhalbstündigen Gespräch verwiesen die Gemeindevertreter auf die Fakten zur Beibehaltung der Radiologie, nämlich jährlich 6500 Zuweisungen von 44 Fachärzten und Allgemeinmedizinern zur raschen Befundung die zentrale Lage Althofens und dadurch Ver-

meidung von langen Anfahrtswegen aus den Talschaften, sowie das Bestehen der Planstelle 2004. Für eine endgültige Lösung betreffend Althofener Röntgenarzt will GKK Dir. Dr. Johann Lintner noch das Ergebnis einer Strukturstudie betreffend radiologischer Versorgung der einzelnen Bezirke abwarten und danach mit den Regionsaktivisten weiterberaten. „Mehr als die Hälfte der Gemeinden und 25 Prozent der Bevölkerung des mittleren und nördlichen Bezirksteils haben für die Beibehaltung des Röntgenarztes in Althofen unterschrieben. Diese bisher regional erfolgreichste Unterschriftenaktion zeigt, dass die Menschen zur raschen Befundung und zur Gesundheitsvorsorge möglichst wohnortnahe und ohne lange Wartezeiten behandelt werden möchten! Daher ersuchen wir die Gebietskrankenkasse dieses Anliegen im Juli auch positiv zu erledigen!“ zeigen sich Hemmalandobfrau Stadträtin Wilma Warmuth engagiert.

Hemmalandchefin STR Wilma Warmuth (5 v. l.) und Bürgermeister der Region kämpfen mit 7041 Unterschriften für Radiologen–Nachbesetzung in Althofen

Hol Dir die neue FPK-App!

Hat ein Herz für Tiere: Landesrat Christian Ragger.

Tierrettung: Rechtliche Lücken sind evident! LR Christian Ragger: Transport von Kleintieren ohne ausreichende Schutzbestimmungen! Das glückliche Ende des Dramas rund um die 1.700 Kleintiere, die nach einem Lkw-Unfall ins Klagenfurter Tierschutzzentrum kamen, offenbart massive rechtliche Mängel. „Während die Transportbedingungen für Nutztiere einigermaßen tierfreundlich gestaltet sind, fehlen Schutzbestimmungen im EU-Recht“, teilt Tierschutzreferent LR Christian Ragger mit. Von Kärnten aus sollten Initiativen gestartet werden, diese Lücken in den EU-Richtlinien zu beseitigen. Es sei den Protesten von Tierfreunden zu verdanken, dass heute der Rücktransport der Tiere gescheitert ist. Die holländischen Fahrer haben selbst eingesehen, dass ihr Transporter nicht geeignet ist. Mäuse, Hamster etc. wollte man zuhauf zusammengepfercht in kleinen Boxen stundenlang ohne Wasserversorgung transportieren. Mangels

rechtlicher Festlegungen für Transportdichte etc., hatte der beigezogene Amtstierarzt keine Handhabe, die Rückführung der Tiere zu verbieten. Letztlich haben die Proteste von Tierfreunden und die fachliche Stellungnahme von Marina Zuzzi-Krebitz dazu geführt, dass der Eigentümer der Tiere einer Übertragung der Besitzrechte auf das Tierheim zugestimmt hat. Gerade wegen der Seuchengefahr sei ein illegaler Tiertransport, bei dem die Tiere am Herkunftsort nicht gesundheitlich überprüft werden, unverantwortlich. Der Verantwortliche holländische Tierhändler hat laut Ragger einen guten Teil der Bergungs- und der bisher im TIKO entstandenen Betreuungskosten bezahlt. Das Tierschutzkompetenzzentrum will nun versuchen, für die Tiere ein neues Zuhause zu finden. Ragger appelliert an interessierte Tierfreunde, einzelne Tiere in ihre Obhut zu nehmen.


14. Juni 2013 I KärntnerNachrichten 9

LESERBRIEFE

Politiker-Werbung Alle Parteien haben in Kärnten auf Landeskosten für sich Werbung betrieben und nicht nur die Medien, sondern viele Firmen haben davon profitiert. Die hohe Verschuldung in Kärnten hat jedoch nicht wirklich viel mit diesen Kosten zu tun. Wer das behauptet, belügt die Bevölkerung! Und es ist auch nicht neu, dass 85 Prozent der Budgetausgaben Pflichtausgaben sind. Damit hatte sich jede Vorgängerregierung bereits abzufinden. Der Kassasturz hat in Wirklichkeit das zu Tage gefördert, was allseits bekannt war. Es

gab absolut nichts Neues, bis auf den Versuch der neuen Koalitionsregierung von SPÖ, ÖVP und Grünen, durch Tricksereien (Doppelte Darstellung von Schulden, nicht fällige Ver waltungsschulden) über Kärntens Finanzen ein schlechteres Bild zu erzeugen! Das ist verantwortungslos und schädigt Kärnten immens. Der Landtagswahlkampf ist vorüber und wir dürfen erwarten, dass endlich an die Arbeit gegangen wird. Hans Lopar Bad Eisenkappel

Kassasturz: Jonglieren mit den Zahlen! Die neue Regierungskoalition, die im Wahlkampf mit Termini wie „Anstand“ und „Transparenz“ die Wähler überzeugen wollte hat mit dem nun der Öffentlichkeit präsentierten „Kassasturz“ ein Armutszeugnis abgelegt. Wirtschaftsprüfer Johann Neuner, der immer kritisch die Finanzen des Landes beäugte, hat es wohl auf den Punkt gebracht: Die derzeitige Regierung ist nicht bereit Sachpolitik zu betreiben. Bereits im Vorfeld ging man mit der Behauptung hausieren, man werde Schulden finden, die bisher noch niemand kennt. Vier Milliarden Euro werden vermutet, wurde artig

von allen in der Koalition befindlichen Regierungsmitgliedern verbreitet. Und um dieses Szenario dann schließlich auch präsentieren zu können, wurde mit Zahlen jongliert, die laut Experten einfach unlauter sind. Kärnten steht finanziell nicht so schlecht da, wie von Frau Schaunig behauptet! Das wissen wir jetzt. Dass sich der Rechnungshof sowie die Finanzprokuratur trotz Einladung für diese Tricksereien nicht missbrauchen ließen, ist den Verantwortlichen hoch anzurechnen. Dominik Schrammel St. Margarethen

Kärnten bei italienischen Firmen beliebt Ganz so schlecht wird die Politik der letzten Jahre in Kärnten wohl nicht gewesen sein, wenn Veneto-Präsident Zaja nun besorgt ist, dass viele italienische Betriebe nach Kärnten abwandern. Der

neuen Regierung ist zu raten, die eingeführten Förderungen in diesem Bereich nicht zu kürzen. Franz Berger Klagenfurt

Keine Revolution ist keine Lösung Eine Schere zwischen Arm und Reich, zwischen Gemeinwohl und Eigennutz, die immer weiter auseinanderklafft! Milliarden von Steuergeldern als Rettungspakete für Banken und Spekulanten. Gleichzeitig langwierige, ergebnislose Diskussionen, wie die enorme Arbeitslosigkeit und steigende Armut zu bekämpfen wäre. Europas Wirtschaft schrumpft, Frankreich rutscht in die Rezession, Großbritannien will die EU verlassen. Der Wohlstand wird überall sinken, unser Wohlfahrtsstaat wird Geschichte sein! Der Schuldenberg in den EuroLändern ist mit normalen Mitteln nicht mehr zu tilgen. Der entscheidende Fehler war, dass man so viele unterschiedliche Staaten in ein Währungskorsett gepresst hat. Die letzte Chance, damit die Eurozone überleben könnte, ist nach Meinung der „EU-Experten“, eine „Politische Union“. Die Zentralisierung der Macht nach Brüssel, wobei die Nationalstaaten natürlich

abgeschafft werden müssten! Fazit dazu: Da gibt es in Österreich noch immer Menschen, die diese EU in den Himmel heben und dabei dankbar applaudieren! Der Grad der Realitätsverweigerung ist in unserer Gesellschaft unterschiedlich ausgeprägt. Beamte und Staatsdiener mit sicherem Arbeitsplatz, sind leider noch besonders „systemgläubig“ und wollen sich einen Systemkollaps nicht vorstellen. Der Euro war politisch gewollt und daran wird er auch scheitern! Die Revolution wird sein, dass die Jugend kritischer hinterfragen wird, dass in den nächsten Jahren „andere“ Parteien gewählt werden, die den Euro und die EU nicht mehr willenlos beschönigen und dass wird das politische Ende des Euro sein! Ing. Hans Peter Jank, Villach

Unredlicher Umgang mit Budgetzahlen Die Kärntner SPÖ vergisst, dass sie nun in Regierungsverantwortung steht. Die Zeiten, wo man auch von Wien aus über den politischen Gegner hergezogen ist und ein schreckliches Kärnten-Bild gezeichnet hat, sollten nun vorbei sein. Es wurde so viel

„Schund“ über Kärnten berichtet, dass es schon weh getan hat. Nun beim „Kassasturz“ aber nachweislich sogar mit falschen Zahlen zu operieren, ist unredlich! Alexander Wallner Villach

Ihr persönliches KN-Abotelefon: 0463 51 15 15-0

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


10 KärntnerNachrichten I 14. Juni 2013

SERVICE

Ein heißer Money Maker Sommer steht bevor Abkühlung in der Gelddusche. Wenn „Money Maker“ kommt, ist auch der Sommer nicht mehr weit. Oder ist es doch umgekehrt? Wie auch immer - jetzt gibt es das beliebte Sommer-Rubbellos wieder in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien. Der sommerliche Rubbelspaß mit seiner gewinnbringenden „Gelddusche“ entwickelte sich zum Dauerbrenner. Mit dem Los geht’s jetzt einmal los, im Geld geduscht wird dann ab 1. Juli 2013. Für 3 Euro pro Los erhält man die Chance, Bargeld bis zu 10.000,- Euro zu gewinnen. Dreimal den gleichen Betrag aufgerubbelt bedeutet einen Geld-Gewinn. Ein Los bietet neben der eigentlichen Rubbelfläche

auch zwei Bonusfelder mit weiteren Gewinnmöglichkeiten. Unter der Rubbelschicht befinden sich aber nicht nur Geldbeträge, sondern auch ORF-Symbole. Denn der eigentliche Reiz des „Money Maker“ besteht in der Chance, in der Geldscheffel-TV-Show aufzutreten. In der heißen Gelddusche heißt es dabei kühlen Kopf bewahren. So kommt man in die Gelddusche Wer drei ORF-Symbole aufrubbelt, dem ist der Eintritt in die Gelddusche sicher. Vor laufender Fernsehkamera darf man dann so viele herumwirbelnde Geldscheine wie möglich fangen. In der diesjährigen Money Maker Serie mit 1,8 Millionen Losen gibt es 100 Lose mit drei ORF-

Symbolen. Wer drei Lose mit je zwei ORF-Symbolen an „Money Maker“, 1038 Wien, Postfach 50, einsendet, nimmt an den Ziehungen zur Ermittlung weiterer Kandidaten für die Geldscheffel-TV-Show teil.

Alles ist möglich – Coupé trifft Laderaum Lotto verlost jetzt 5 Mercedes CLS Shooting Break, eine automobile Kombination aus Sportwagen und Kombi. Wer ein Auto sucht, mit dem man stilvoll reisen kann und dabei weder auf Sportlichkeit noch auf Laderaum verzichten muss, der sollte jetzt Lotto spielen. Denn da kann man ein derartiges Auto jetzt sogar ge-

winnen. Der Mercedes CLS Shooting Brake ist eine innovative Kombination aus Coupé und Kombi, es handelt es sich um eine noch nie dagewesene Form eines Sportwagens mit fünf Sitzplätzen und einer großen Heckklappe. Lotto verlost jetzt fünf dieser eleganten Karossen mit Allradantrieb, 265 PS und exklusiver Ausstattung, womit besondere Fahrfreude garantiert ist. Die Lotto Aktion erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Ziehungen. Man muss in der Zeit vom Montag, den 10. bis zum Sonntag, den 23. Juni 2013, mit zumindest einem Lotto Tipp an zumindest einer der folgenden vier Ziehungen mitspielen: * Mittwoch, 12. Juni 2013 * Sonntag, 16. Juni 2013

P R I VAT V E R K AU F Älteres Arzt-Wohnhaus mit schöner Ausstattung in optimaler Lage in Ferlach zu verkaufen. Möglichkeit einer Ordination im Haus. Großer Garten mit Pool. Anfragen bitte unter Telefon 0650 / 250 24 06. Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

* Mittwoch, 19. Juni 2013 * Sonntag, 23. Juni 2013 Mehrere Tipps erhöhen natürlich die Gewinnchancen. Die Ausspielung der fünf Autos erfolgt am Sonntag, den 23.

Juni 2013 nach der Lotto Ziehung unter notarieller Aufsicht. Die Gewinner melden sich beim Kunden Service Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200.

Ziehung vom Do., 06. 06. 2013

VO R S C H AU

34633 Ziehung vom Fr., 07. 06. 2013

96236 Ziehung vom Sa., 08. 06. 2013

54563 Ziehung vom So., 09. 06. 2013

56437 Ziehung vom Mo., 10. 06. 2013

71639 Ziehung vom Di., 11. 06. 2013

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24. Runde 2013 1: Brasilien– Japan 1 2: Mexiko– Italien X 1 3: Gefle IF– Östers IF X 4: FC Honka– HJK Helsinki 2 5: Inter Turku– Myllykosken Pallo 1 6: VPS Vaasa– TPS Turku 1 7: Kuopio PS– FF Jaro 1 8: FC Lahti– Rovaniemi PS 1 9: Portland Timbers– Dallas FC X 10: Columbus Crew– Montreal Impact 1 11: DC United– Toronto FC 1 12: Vancouver Whitecaps– New England Rev. 1 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

1 2 1 2 1 2 X X X 1 1 1


14. Juni 2013 I KärntnerNachrichten 11

KÄRNTEN ERLEBEN & ENTDECKEN

Wildromantische Raggaschlucht in Flattach im Mölltal n jahrtausenderlanger Arbeit schuf der Raggabach eine der schönsten Naturschluchten der Alpen. Senkrechte Felswände verengen die wildromantische Schlucht, das Tösen des Wassers erfüllt die Luft. Kunstvoll angelegte Stege erleichtern das Wandern, der Rückweg führt über einen schattigen Waldweg mit herrlichem Ausblick auf Flattach und die umliegende Bergwelt. Gutes Schuhwerk erforderlich.

I

Erstmals für Besucher begehbar: 1882 Zum Naturdenkmal erklärt: 1978 Länge: ca. 800m Höhenunterschied: ca. 200m Geologischer Lehrpfad: Entlang der Schlucht führt Sie ein Themenweg von den Anfängen der Schlucht vor tausenden Jahren bis zum heutigen Naturdenkmal. Erfahren Sie mehr über den Aufbau und die Besonderheiten der Raggaschlucht!

Öffnungszeiten 2013: 11. 05. - 08. 06. 2013 täglich 10.00 bis 16.00 Uhr 09. 06. - 09. 09. 2013 täglich 09.00 bis 17.00 Uhr 10. 09. - 06. 10. 2013 täglich 10.00 bis 16.00 Uhr Änderungen vorbehalten! Eintrittspreise 2013: Einzelperson: € 6,Kinder (6-15 Jahre): € 3,GRATIS Eintritt mit der KÄRNTEN CARD!

Kontakt: Raggaschlucht Schmelzhütten 9831 Flattach Telefon: +43 (0) 4785 333 oder 615 Fax: +43 (0) 4785 617 E-Mail: info@flattach.at www.flattach.at


12 KärntnerNachrichten I 14. Juni 2013

Malta Hochalmstraße Schauspiel aus Wasser, Kurven und Bergen.

Über die 14,4 km lange Malta Hochalmstraße, gelangt man entlang zahlreicher Wasserfälle und aus Fels gehauenen Natursteintunnel, zu Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbreinsperre. Neuestes Highlight ist der „ Airwalk“ , wo Besucherinnen und Besucher fast 200 Meter über dem Abgrund ihre Blicke Schweifen lassen können. Die Ausstellung VERBUND-Energiewelt Malta, mit 4D-Erlebniskino, vermittelt Wissenswertes über die Erschaffung von Strom aus Wasserkraft. Technikbegeisterte haben die Möglichkeit, ihr Wissen im Rahmen einer Staumauerführung, ins Innere der Kölnbreinsperre, zu vertiefen. VERBUND bietet ab Juli 2013 in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern geführte Wanderungen kostenlos an. Geschulte Nationalpark-Ranger entführen Sie in den Lebensraum von Tieren und Pflanzen, die sich ihrem Lebensraum im Hochgebirge optimal angepasst haben. „Natur & Technik erleben“ - auf der Malta Hochalmstraße www.verbund.com/tourismus

KÄRNTEN ERLEBEN & ENTDECKEN

Reißeck Bergbahnen Steiles Gipfelerlebnis ganz bequem. Bei einer Erlebnisfahrt mit den Reißeck Bergbahnen erleben Jung & Alt einen traumhaften Panoramablick auf die Gebirgswelt der Hohen Tauern. Dabei überwindet die Bahn in 3 Sektionen und bei einer Steigung von bis zu 82 % einen Höhenunterschied von 1.519 m! Mit der Reißeck Höhenbahn, Europas höchstgelegener Schmalspureisenbahn, geht es weiter bis zum Bergrestaurant Reißeck, der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen. Von einem einfachen Spaziergang am Reißeck Rundwanderweg bis hin zur Gipfelbesteigung, findet sich für jeden eine passende Route. Auch erfahrene Bergsteiger kommen am Klettersteig „Bella Vista“ auf Ihre Kosten (Schwierigkeitsgrad C-D). Geführte Erlebniswanderungen zur großen Mühldorfersperre sind heuer noch bis zum 20. Oktober möglich. Eine tolle Erfahrung für Groß & Klein. „Natur & Technik erleben“ – mit den Reißeck Bergbahnen www.verbund.com/tourismus


14. Juni 2013 I KärntnerNachrichten 13

KÄRNTEN ERLEBEN & ENTDECKEN

Obir Tropfsteinhöhlen ie Faszination der Obir-Tropfsteinhöhlen entsteht durch den unvergleichlichen Mix aus Natur und Mensch, aus der Symbiose von Millionen Jahren Geschichte und moderner Technik. Die lebenden Tropfsteine – Botschafter einer fernen Welt – sind europaweit eine Rarität! Der unterirdische Erlebnispark ist 800 m lang. An verschiedenen Stationen unterstreichen multimediale Effekte das Naturschauspiel. Zufahrt nur mit dem Höhlenbus möglich – Um Wartezeiten zu vermeiden ersuchen wir um Reservierung!

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• Erlebnis = Busfahrt zum Höhleneingang auf 1078m Seehöhe mit einer traumhaften Aussicht • Kulinarik = Obir-Schmankalan die in den Höhlen reifen (Bier, Schinken, Salami u.v.m.) • Geschichte = Erzabbau u. Naturhöhle – entdeckt 1870 als Bergleute sich auf die Suche nach Blei und Zink machten. • Geopark Karawanken – Die Höhlen mit den lebenden Tropfsteinen sind ein zentrales Naturdenkmal des Geoparks.

Erlebnis. Busfahrt zu den Höhlen Die Obir-Tropfsteinhöhlen liegen auf 1000 m Seehöhe, in einer der landschaftlich schönsten Regionen Kärntens. Schon die Anreise auf den Berg ist faszinierend und nur mit Bussen (Höhlenbusse oder private Busse) möglich. Die Aus sichtsplattform beim Betriebsgebäude am Berg bietet zusätzlich einen herrlichen Ausblick. Kulinarik. ObirSchmankalan Die Obir-Tropfsteinhöhlen bieten ideale Bedingungen für die Lagerung und Reifung so köstlicher Produkte wie das Höhlenbier, die Höhlensalami, den Höhlenschinken, die Höhlenschokolade, den Höhlenschnaps, den Höhlenwein u.v.m. Erhältlich sind diese kulinarischen Genüsse im Kartenbüro und im Betriebsgebäude. Geschichte. Erzabbau und Naturhöhle Entdeckt wurden die Höhlen 1870, als sich Bergleute auf die Suche nach Blei und Zink machten. Damals interessierte man sich nur für die von der Natur geschaffenen unterirdischen Gänge. So konnte man schneller in den Berg vordringen und die Höhlen als Lagerplätze nutzen. Die Spuren davon sind noch deutlich zu sehen. Geheimnisse. Geopark Karawanken Die Obir-Tropfsteinhöhlen mit ihren lebenden

Tropfsteinen sind ein zentrales Naturdenkmal des Geoparks Karawanken. Die über Jahrmillionen in Stein geschriebenen Geheimnisse offenbaren ganz besondere geologische Prozesse.

Info- und Kartenbüro Obir-Tropfsteinhöhlen: Hauptplatz 7, 9135 Bad Eisenkappel (= Abfahrts- und Ankunftsstelle der Höhlenbusse) T: +43 (0) 4238 8239-13 F: +43 (0) 4238 8239-10 obir@hoehlen.at www.hoehlen.at


14 KärntnerNachrichten I 14. Juni 2013

KÄRNTEN ERLEBEN & ENTDECKEN

Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ingebettet in die fruchtbare Landschaft des unteren Lavanttales erhebt sich auf einem Felskegel das Stift St. Paul. Wo einst ein römisches Kastell und später die Burg der Spanheimer standen, siedelten 1091 Benediktinermönche aus dem berühmten Kloster Hirsau. Eine wechselvolle Geschichte kennt Zeiten der Blüte und des Niederganges. Eine der umfassendsten privaten Kunstsammlungen Österreichs verleiht der heute noch lebenden Abtei das Prädikat Schatzhaus Kärntens.

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Ausstellung 2013 „ HÜBSCH HÄSSLICH!“ Die Geschichte der Schönheit Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Die Welt dreht sich um die Schönheit und den mit ihr verbundenen Kult der

Mode. Sie regiert! Und wer nicht mit ihr geht, der geht mit ihr. Was ist schön? Was ist hässlich? Nur im Märchen gibt der Spiegel die Antwort. Die verschiedenen Zeitalter prägten also ihren eigenen Schönheitsbegriff – oft abstrakt und bizarr. In der antiken Götterwelt entschied Paris den Streit um

die Schönheit zugunsten von Aphrodite. Kriege wurden der Schönheit willen geführt und ganze Völker ins Unglück gestürzt. Geschmacklos? Und was hat der Mensch versucht, um die Schönheit zu bewahren? Er hat Elixiere gebraut und nach Wundermitteln Ausschau gehalten, selbst ein Pakt mit dem Teufel scheint eine Lösung zu sein. Doch alles ist vergänglich, das wusste schon der Prophet Kohelet im Alten Testament. So bleibt die Frage nach der ewigen Schönheit durch das Leben unbeantwortet. Schönheitsideale gab es zu allen Zeiten, ob es nun Kleopatra war, die in Eselsmilch badete oder Sisi, die unglückliche Kaiserin von Österreich, die dem Schönheitswahn aus Sport und Diät verfallen war. Sie alle sind Geschichte! Auch wir sind Teil dieser Geschichte – einer Geschichte von Macht und Geld, von Reich und Arm und nicht zuletzt vom Ende und von der Unendlichkeit. Hübsch hässlich? Vielleicht finden wir eine Antwort ... Gärten (Barockgarten und Kräutergarten) Die Gärten laden zum Verweilen und Entspannen ein. Im Barockgarten wird die Gartenkunst der Mönche veranschaulicht, während im Kräutergarten, dem „Hildegardium“, das Wissen um den Anbau und die Verwendung von Kräutern für das Wohlbefinden der Menschen vor Augen gestellt wird. Das Cafe Belvedere im Barockgarten bietet dem Besucher einen herrlichen Blick auf die gesamte Stiftsanlage. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 09.00 bis 18.00 Uhr, Montag Ruhetag. Romanische Basilika Niemand sollte St. Paul verlassen, ohne die imposante mittelalterliche Basilika aus dem

12. Jahrhundert besucht zu haben. Die Pracht der Architektur mit kunstvollen Kapitellformen, der beeindruckende Freskenschmuck (Michael Pacher, Thomas von Villach, Meister Heinrich von Gurk) und die gediegene Ausstattung bilden den würdigen Rahmen des Gotteshauses, in dessen Gruft die Gebeine der ersten Habsburger ruhen (unter ihnen die Stammmutter der Habsburger – Anna Gertrude von Hohenberg, die Frau Rudolfs I.). vinumpaulinum

vinumpaulinum ist die Weinmarke des Benediktinerstiftes St. Paul. Aus den Weingärten Erzherzog Johanns um Marburg und von den begünstigten Lagen des Lavanttales stammen die beliebten Weine der Domäne Stift St. Paul. Ab Hof Verkauf und Weinverkostungen auf Anfrage. Öffnungszeiten Museum: 4. Mai bis 27. Oktober 2013 Dienstag bis Sonntag von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr Montag geschlossen Führungen für Gruppen jederzeit nach Voranmeldung Kontakt: Benediktinerstift St. Paul Hauptstrasse 1 9470 St. Paul T: +43 4357 2019 – DW 10 oder DW 22 F: +43 4357 2019 – DW 23 E: ausstellung@stift-stpaul.at www.stift-stpaul.at


14. Juni 2013 I KärntnerNachrichten 15

KÄRNTEN ERLEBEN & ENTDECKEN

Museum des Nötscher Kreises Im Blickpunkt Isepp, Kolig, Wiegele, Mahringer. as Museum des Nötscher Kreises wurde am 16. Mai 1998 eröffnet und ist dem Leben und Werk der Künstler des „Nötscher Kreises“ gewidmet, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihrer sehr individuellen Malerei die österreichische Kunst entscheidend mitgestalteten. Diese lose Gruppierung von befreundeten Malern, die einerseits in dieser Region geboren wurden – wie Sebastian Isepp (1884 – 1954) und Franz Wiegele (1887 – 1944) – oder von auswärts nach Nötsch gezogen sind – wie Anton Kolig (1886 – 1950) und Anton Mahringer (1902 – 1974), stellt ein bedeutendes künstlerisches Phänomen innerhalb der österreichischen Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar und hat dabei vor allem die Kunst der Zwischenkriegszeit entscheidend geprägt. 2013 feiert das Museum des Nötscher Kreises sein 15-jähriges Bestehen. Wurden in den Ausstellungen der vergangenen Jahre faszinierende Einblicke in das Schaffen der einzelnen Maler des Nötscher Kreises und deren Beziehungsumfeld gegeben, so wird das Jubiläum zum

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Anlass genommen, sie im Rahmen der diesjährigen Ausstellung gemeinsam zu präsentieren. In den Blick genommen werden dabei ausgewählte Themen und Bildmotive. Im Zentrum der Schau stehen die Winterlandschaften Sebastian Isepps, Anton Koligs Männerakte, die Frauenporträts von Franz Wiegele und Anton Mahringers Darstellungen des Dobratsch. Die Fokussierung auf Bildthemen, mit denen sich die Künstler bevorzugt beschäftigt haben, belegt auf eindrucksvolle Weise die künstlerische Eigenständigkeit der Maler des Nötscher Kreises.

Franz Wiegele: Porträt Frau von Gonzenbach I, um 1920, Öl/Leinwand. Foto: Franz Neumann


Wallfahrt nach Lourdes, Nevers und Einsiedeln

Große Nordkapreise mit Atlantikstraße, Lofoten & Hurtigruten-Schifffahrt

Termin: 26. 8. bis 1. 9. 2013

Leistungen: Busfahrt, Fährüberfahrten: Travemünde bis Helsinki (2x ÜN/FR, 1x AE in Außenbettkabinen), Busfahrt nach Norwegen. Hurtigruten-Schifffahrt: Trollfjord, Bodö, ModeVestnes, Liabygda-Stranda, HellesyltGeiranger. Magic-Color-Line von Oslo - Kiel. (1x ÜN/HP an Bord - 10 x ÜN/HP) Nordkapgebühren, Tunnelgebühr, Eintritte)

Geistliche Begleitung durch Herrn Pfarrer Rudolf Ortner. Erleben Sie eine Wallfahrt durch halb Europa. Leistungen: Busreise, geistliche Begleitung 4x ÜN/HP und 2x ÜN/VP in guten Hotels der Mittelklasse.

Preis pro Person: 645 Euro

Termin: 6. 7. bis 19. 7. 2013

Preis pro Person: 2.690 Euro Anmeldeschluss: 21. Juni 2013

Reise nach Barcelona

Reise nach Rom

Termin: 7. 11. bis 10. 11. 2013

Termin: 2. 11. bis 6. 11. 2013

Leistungen: Bustransfer Venedig und retour, Flug Venedig - Barcelona und retour; Reisebegleitung 3x Nächtigung im 4*-Hotel im Zentrum mit Frühstück, Eintritte: Camp Nou Stadion inkl. Museum; Meeresaquarium; Sagrada Familia

Preis pro Person im DZ: 580 Euro

Leistungen: Busfahrt im Luxusreisebus über Venedig und Florenz nach Rom; Besichtigung von Vatikan, Petersdom und Peterskuppel, Kirche St. Paul vor den Mauern, Kolloseum, Engelsburg, Trevi-Brunnen ev. Papstaudienz, Besichtigung der Katakomben und Fahrt nach Marina di Romea inkl. Badeaufenthalt am Strand

(Mindestteilnehmerzahl 25; Preisänderungen möglich)

Preis auf Anfrage unter Tel.: 04286 / 701

Leistungen: Busreise mit Komfortbus, Tribünenkarte „Start und Ziel“, Zugang zu Fahrerlager und Messe Preis pro Person: 65 Euro Preis pro Kind bis 14 Jahre: 47 Euro

Formel 1 Grand Prix in Monza

Badefahrten an die Adria

Badefahrt nach Caorle 23. 6. 2013 und 14. 7. 2013: 28 Euro Badefahrt nach Grado 30. 6. 2013 und 21. 7. 2013: 25 Euro Badefahrt nach Lignano 7. 7. 2013 und 28. 7. 2013: 25 Euro

Samstag, 7. 9. bis Sonntag, 8. 9. 2013 Leistungen: Busfahrt im Luxusreisebus, Übernachtung mit Frühstück im 3*-Hotel, Sitzplatzkarten in der Parabolica Interna Preis pro Person im DZ: 345 Euro EZ-Zuschlag: 25 Euro

Arena in Verona 20. 7. bis 21. 7. 2013 „Il Trovatore“ Leistungen: Busreise, 1x ÜN/HP, Eintrittskarte Preis: 198 Euro

Seebühne Mörbisch 4. bis 5. 8. 2013 „Der Bettelstudent“ Leistungen: Busreise, 1x ÜN/HP, Eintrittskarte Kategorie 5, Block E, Preis: 235 Euro EZ-Zuschlag: 28 Euro


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