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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 21 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 24. Mai 2013

Lückenlose Aufklärung über Ankauf von ÖGB-Seen!

lung l e t s n e h c i e W t K mi P F r e d g n u g a t ür f k c u r D r e t i +++ Klausur e ++ W + l h a w s t a r l a n ++ + n o i t i t e P für die Natio + + en + l l e t s k n a t s e d n Öffnung der La


2 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

KOMMENTAR

THEMA DER WOCHE von CR Dr. Helmut Prasch

Kassasturz der Kenia-Koalition „Wie hoch die Schulden des Landes Kärnten sind, kann man, wenn man die Kunst des Addierens beherrscht, sofort feststellen.“ - So einfach brachte es der bekannte Klagenfurter Wirtschaftsprüfer DDr. Johann Neuner angesichts des unerträglich werdenden Wartens auf das Ergebnis des noch immer ausständigen Ergebnisses eines „BlitzKassasturzes“ der neuen Kärntner Koalitionsregierung auf den Punkt. Addieren wird die neue Finanzreferentin ja wohl können, wenn sie sich schon im Rahmen der Finanzreferenten-Konferenz gute Tipps von den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern geben lassen muss. Die Kollegen aus Salzburg und Niederösterreich, die das Spekulieren mit Milliardenbeträgen an Steuergeld zu verantworten haben, eignen sich sicherlich bestens als Ratgeber für Kärntens Gabi Schaunig. ++++

Geradezu höhnisch mutet der Jubel an, den Gabi Schaunig und der blasse Gemeindereferent Wolfgang Waldner zuletzt anstimmten, als die Förderung von Projekten in den Kärntner Gemeinden als „wichtiger Impuls zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft“ abgefeiert wurde. „Der aktuelle Bauwirtschaftsbericht zeigt, wie notwendig diese Bauoffensive ist!“, tönte Landesrat Wolfgang Waldner. Aber hallo! Das klang ja noch am 19. Februar ganz anders! Zum Ende der Legislaturperiode hatte die alte Landesregierung unter LH Gerhard Dörfler und Finanzreferent Harald Dobernig insegsamt 1,8 Millionen Sonderbedarfszuweisungen für wichtige Projekte in den Kärntner Gemeinden freigemacht. Rote und schwarze Kritiker inklusive der Medien waren unverzüglich zur Stelle: von Geldregen für freiheitliche Bürgermeister war da unter der Überschrift „FPK verteilt im Finale Millionen!“ die Rede. Und Herr Waldner von der ÖVP, auch damals für die Gemeinden zuständig, blies kräftig ins Horn: „Für die Vergabe der 1,8 Millionen fehlt jegliche Richtlinie, das ist die politische Spiel-

wiese Dobernigs, völlig intransparent, rein subjektiv, es gibt etliche Doppelförderungen!“ (Kleine Zeitung, 19. Februrar 2013). Faktum ist, dass die Regierung nach wie vor kein neues Budget hat (dieses soll angeblich im Juni kommen) und nach wie vor auf den Grundlagen arbeitet, die die freiheitliche Vorgänger-Regierung erarbeitet hat. Und sogar der Gemeindebund, dessen frührer Geschäftsführer nunmehr Büroleiter bei Frau Schaunig ist, wacht aus seiner Lethargie auf und spricht von einer „win-win“-Situation für Wirtschaft und Gemeinden. Was man noch am 19. Februar vehement kritisiert hat, wird am 16. Mai bejubelt! Da sieht ja jeder, welche Art von Politik da gemacht wird! ++++

Übrigens: die neue Landesregierung fördert den Umbau des Feuerwehrhauses für Nahversorger in Micheldorf (SPÖ-Bürgermeister) und das Projekt „Bildungscampus Moosburg“ (ÖVPBürgermeister). Für letzteres Projekt fließen sogar 1,5 Millionen Euro. Nirgends konnte man freilich diesbezüglich von „politischen Auffälligkeiten“ oder „Geldregen für rote und schwarze Bürgermeister“ lesen. Auch das lässt den Schluß zu, dass seit dem 3. März mit verstörend anderen Maßen gemessen wird als vorher. ++++

Bleibt an dieser Stelle noch ein Blick auf den Terminkalender des Landeshauptmannes von dieser Woche. Dienstag: Antrittsbesuch des slowenischen Botschafters und abends Angelobung des neuen Bürgermeisters von Treffen. Mittwoch: Eröffnung der Europameisterschaften der Waldarbeiter. Donnerstag: Laufwunder der youngCaritas und Antrittsbesuch des deutschen Botschafters. Abends dann Feuerwehrsternfahrt am Klopeinersee. Freitags gehts noch zum Jubiläum der „Kindernest GmbH“. Am Wochenende dann Radmarathon, Laufen und Fußball. Die „neue“ Regierung ist nicht so neu!

FPK-Landesparteiobmann Landesrat Christian Ragger

Rot-schwarzer Sinneswandel? „Als die Freiheitlichen in der Regierungssitzung am 19. Februar den Antrag stellten, mit Landeszuschüssen 26 Bauprojekte in den Gemeinden zu fördern, damit die regionale Wertschöpfung gestärkt wird, regten sich SPÖ-, ÖVPund Grüne-Vertreter furchtbar auf. Drei Monate später ist alles ganz anders. Jetzt jubeln die SP- und VP-Landesräte Gaby Schaunig und Wolfgang Waldner über dieselbe Idee, welche sie im Februar noch verteufelt haben, und wollen Gemeindeprojekte fördern“, zeigt der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten LR Mag. Christian Ragger die merkwürdige Vorgangsweise der Kärntner Kenia-Koalition auf. Im Februar hätten Rot-Schwarz und Grün noch darüber geschimpft, dass Förderungen für Gemeinden beschlossen werden, obwohl es kein ordentliches Budget 2013 gebe. Jetzt liegt immer noch kein Haushaltsplan vor, aber Rot und Schwarz kündigen Fördergelder für die Kommunen an. „Drei Monate haben Schaunig und Waldner gebraucht, um festzustellen, dass die Überlegungen der Freiheitlichen doch nicht so falsch waren, Projekte in den Gemeinden anzukurbeln“, betont Ragger. Eigene Ideen vermochten Rot-Schwarz-Grün bisher nicht zu entwickeln, sodass sie jetzt zumindest auf jene der Freiheitlichen zurückgreifen. Die Blässe der Kenia-Koalition falle selbst den ihr sonst so gewogenen Medien bereits auf. Mehr als das angestrengte Bemühen, alle freiheitlichen Initiativen in Kärnten auszulöschen, hatte Rot-Schwarz- und Grün bisher nicht zu bieten. Mit mehrwöchiger Verspätung greife sie jetzt freiheitliche Initiativen zur notwendigen Belebung der regionalen Wirtschaft auf“, stellte Ragger im KN-Gespräch fest.


24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

ZITATE „Nicht, dass man sich nach dem Hickhack und den Seifenblasen der Vergangenheit sehnen würde; aber der Eindruck Außenstehender wird sogar in manch einer Parteizentrale bestätigt: „Ja, politisch ist es sehr ruhig geworden.“ Mittlerweile würden bereits Funktionäre nachfragen, was los ist. Unruhig würden manche in den Reihen von SPÖ, ÖVP und Grünen, weil sie in der Dreierkoalition um das Eigenprofil ihrer Partei fürchten.“ Kleine Zeitung, Andrea Bergmann

„Da stehen uns noch unbequeme Zeiten bevor, wenn die Bürgermeister für ihre Projekte kein Geld mehr vom Land bekommen, weil wir alle die Gürtel enger schnallen müssen!“ Daniel Fellner, Geschäftsführer SPÖ

„Es ist eine Win-win-Situation für die Wirtschaft wie für die Gemeinden. Denn wenn mehr Leute in Beschäftigung sind, bedeutet das für die Gemeinden auch, geringere Kosten für die soziale Mindestsicherung!“ Peter Heymich, Geschäftsführer des Kärntner Gemeindebundes

„Jeder bietet Hilfe an.“ - Mit „tollen Anregungen“ kehrte Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig von der Konferenz der Landesfinanzreferenten heim, an der sie erstmals teilgenommen hat. Die Kollegen aus den anderen Bundesländern gaben Schaunig zweckdienliche Hinweise, wo beim Kassasturz hineingeleuchtet werden müsse und was es bei der Budgetsanierung zu beachten gelte“.

Angekündigter „Kassasturz“ in Kärnten entpuppt sich als Farce! SPÖ und ÖVP waren über finanzielle Situation des Landes immer bestens im Bilde Der so gepriesene Kassasturz in Kärnten habe sich endgültig als Farce erwiesen, kritisiert der freiheitliche Finanzsprecher, 3. Landtagspräsident Josef Lobnig den unsäglichen Umgang der SPÖ Kärnten, Tatsachen im Finanzbereich des Landes Kärnten falsch darzustellen. Er fordert Kärntens Finanzreferentin Gaby Schaunig auf, den Stillstand in ihrem Referat sofort zu beenden. „60 Tage wurde bereits am sogenannten Blitz-Kassasturz gearbeitet und die Öffentlichkeit wurde lange genug mit parteipolitisch motivierten Unterstellungen hinters Licht geführt“, kritisiert Lobnig den neuen Regierungsstil. Dass Frau Schaunig der Öffentlichkeit vermittelt, sie hätte dem Land Kärnten bereits erfolgreich 40 Millionen Euro erspart, sei laut Lobnig besonders dreist. Er stellt unmissverständlich klar, dass es sich um keine Einsparung Schaunigs, sondern um nicht verbrauchtes Geld der Vorgänger-Regierung handelt, welches nun als Kreditübertragung ins heurige Jahr transferiert wurde. Lobnig räumt auch mit dem Märchen auf, die SPÖ wäre über die finanzielle Gebarung des Landes Kärnten nicht informiert. „Herr Felsner, Vorstand der Finanzabteilung, habe die Zustimmung von FPKFinanzlandesrat Dobernig eingeholt und

FPK-Finanzsprecher Josef Lobnig die SPÖ-Mandatare in den letzten Jahren regelmäßig über Kärntens Finanzgebarung informiert. Mit der ÖVP wurde in zahlreichen Budgetkonventen an Einsparungen gefeilt und das Budget erarbeitet. SPÖ und ÖVP waren über Kärntens Finanzen immer vollkommen im Bilde“, klärt Lobnig auf. Lobnig zitiert Wirtschaftsprüfer Johann Neuner, der in einem Debattenbeitrag der Kleinen Zeitung die Vorgangsweise der SPÖ auf den Punkt gebracht hat: „Es liegt in der Natur der Sache, dass man als Newcomer die Arbeit des Vorgängers schlechtmacht. Wenn man die Lage dramatischer darstellt als sie ist, kann man auch zukünftig wieder einen Erfolg feiern... Wie hoch die Schulden des Landes Kärnten sind, kann man, wenn man die Kunst des Addierens beherrscht, sofort feststellen.“

Kleine Zeitung, Antionia Gössinger

„Mit ebenso positiven Erfahrungen kehrte der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Christian Kresse, von einer Tourismustagung zurück. Plötzlich würden von Förderstellen des Bundes Unterstützungen angeboten, zu denen in den letzten Jahren der Zugang nicht so leicht war. Seit dem politischen Umbruch durch die Landtagswahlen erhalte man als Kärntner in den Ministerien in Wien viel leichter Zugang, hört man aus den verschiedensten Bereichen.“ Kleine Zeitung, Antionia Gössinger

PETITION IN DEN KN UNTERSCHREIBEN!


4 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

HINTERGRUND

Kärntner Freiheitlichen stellen Weichen für Nationalratswahlen! Zweitägige Klausur im Lavanttal. Breite Diskussion über verschiedene Themenbereiche. Reformgruppen nehmen die Arbeit auf. Freiheitlicher Gegenpol zu Rot-Schwarz-Grün. Im Rahmen einer zweitägigen Klausur in Bad St. Leonhard im Lavanttal haben die Freiheitlichen in Kärnten die Weichen für die bevorstehende Nationalratswahl gestellt. Gemeinsam mit dem freiheitlichen Klub und den Nationalratsabgeordneten sowie sämtlichen Funktionsträgern wurden die thematischen Schwerpunkte für die Zukunft definiert. Es seien vor allem die Themen Arbeitsplätze, Bildung, Kosten des täglichen Lebens, Sicherheit/Zuwanderung und Familie, welche die freiheitliche Politik kennzeichnen werden. „Es geht darum, sich als klarer Gegenpol zu Rot, Schwarz und Grün zu positionieren, kantige Oppositionspolitik zu betreiben und vorhandene Missstände aufzuzeigen“, macht der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger deutlich. Gut aufgestellt! Die Freiheitlichen seien gut aufgestellt und haben mit einer inhaltlichen Neuausrichtung viel zu bieten. Auch

freue es den Parteichef, dass nun der Prozess der Bildung der Reformgruppen abgeschlossen ist und so ein wichtiger Schritt in Richtung Neuausrichtung der Partei gesetzt werden konnte. Reformgruppen zu Kernthemen In den Bereichen Bildung, Familien und Generationen; Regionale Entwicklung; Soziales und Gesundheit; Sicherheit und Asyl; Umwelt, Erneuerbare Energie und Landwirtschaft sowie Arbeitsmarkt und Wirtschaft werden ab sofort wesentliche Themen der Freiheitlichen strukturiert behandelt und ausgearbeitet werden. Schlagkräftig für kommende Wahlgänge „Die Reformgruppen werden einen wesentlichen Beitrag zur neuen Struktur und Ausrichtung der Partei leisten und unsere Gesinnungsgemeinschaft gerade im Hinblick auf die bevorstehende Nationalratswahl schlagkräftig machen“, so Ragger.

Mangelndes Erinnungsvermögen beim Thema Pflegeanwalt! Gute Lösung für Pflegeanwaltschaft vorgebracht. Der freiheitliche Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein weist den Vorwurf, dass der ehemalige Sozialreferent LR Christian Ragger bei der Einrichtung einer Pflegeanwaltschaft säumig war, vehement zurück: „Die SPÖ leidet wohl an mangelndem Erinnerungsvermögen. Der entsprechende Akt lag über Wochen beim SPÖ-Chef Peter Kaiser. Indem er seine Unterschrift wochenlang verzögerte, war es nicht möglich in der letzten Legislaturperiode die Pflegeanwaltschaft zu beschließen. Kaiser verhinderte hinter den Kulissen die Installierung, während er nach außen hin in dieser Frage parteipolitisches Kleingeld sammeln wollte“. Wie in Wien, Nieder- und Oberösterreich, Steiermark, Vorarlberg und Burgenland

FPK-Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein sollten dem Patientenanwalt auch die Kompetenzen für Pflegeheimbewohner zugeordnet werden. Diese Patienten- und Pflegeanwaltschaft sollte in Pflegefragen noch durch einen Pflegebeirat unterstützt werden. „Wir mussten aber leider zur Kenntnis nehmen, dass die Wahrung der Interessen von Pflegebedürftigen durch eine Pflegeanwaltschaft in Kärnten wegen der Blockadepolitik der SPÖ nicht umsetzbar war“, kritisierte Trettenbrein im KN-Gespräch.

Zweckbindung für Einnahmen aus Elektroboot-Steuer abgelehnt! Auf Antrag von Naturparkreferent LR Christian Ragger sollte die Landesregierung die Zweckwidmung der Einnahmen aus der Motorboot- und Elektroboot-Landesabgabe für den Ausbau der Naturparks Dobratsch und Weissensee beschließen. Leider stimmten sämtliche Kollegen von Rot, Grün und Schwarz sowie das Team Stronach gegen diese wichtige Initiative. „Mit Bedauern halte ich fest, dass die Abgabe damit im Landesbudget versickern wird“, kritisiert Ragger.

Auch für Elektroboote zahlt man künftig Steuern an das Land.


HINTERGRUND

24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 5

Kärntner Gesundheitswesen: „Es besteht Gefahrenpotential!“ Schriftliche Anfrage an Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ). Keine Strategie erkennbar, wie Ziele der Gesundheitscharta ohne Qualitätsverlust für Kärnten erreicht werden können. Die Kärntner Freiheitlichen stehen zu den Zielen der Gesundheitscharta sowie der heute zur Kenntnis genommenen Vereinbarungen (Artikel 15a-Vereinbarungen), orten jedoch auf dem Weg diese auch zu erreichen, ein enormes Gefahrenpotential, machte kürzlich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten aufmerksam. „An der geplanten Umsetzung gibt es bereits von Seiten des Bundesrechnungshofes harsche Kritik und wir vermissen von Seiten der Gesundheitsreferentin Beate Prettner, jegliche Pläne, wie diese Ziele ohne Qualitätsverlust für die Patienten erreicht werden sollen. Es ist irritierend, dass Prettner trotz der heutigen Beschlussfassung im Kärntner Landtag nicht einmal in groben Ansätzen eine Strategie erkennen lässt, wie diese Vereinbarungen in Kärnten konkret vollzogen werden sollen. Alles abzunicken wie dies die SPÖ derzeit pflegt, wird zu wenig sein. Eine weitere Bürokratisierung und Zentralisierung des Systems sowie eine Leistungsrationierung durch den eingezogenen Kostendeckel sind zu befürchten“, warnt Leyroutz, der mit seiner Fraktion auch eine schriftliche Anfrage an Prettner zu dieser Causa eingebracht hat.

Obwohl in der Ära freiheitlicher Regierungsverantwortung massiv in die Gesundheitspolitik investiert wurde, droht es unter SPÖ-Verantwortung über dem Gesundheitswesen Nacht zu werden. „Die SPÖ hat die Verantwortung über den Gesundheitsbereich völlig an sich gezogen“, kritisiert nun auch FPK-Klubobmann Christian Leyroutz.

Fest der Kärntner Freiheit

Von Fairness fehlt jede Spur! Besonders hinterfragenswert sei in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die SPÖ - wie die letzten Besetzungen der Mitglieder der Kärntner Gesundheitsplattform beweisen - den Gesundheitsbereich vollkommen vereinnahmt. So sind alle Mitglieder in diesem Gremium der SPÖ zuzuordnen. „Der neue Stil, den die Sozialdemokraten unter LH Kaiser pflegen ist eine Machtdemonstration der Extraklasse. Sollte in den sozialdemokratischen Reihen nicht Verantwortungsbewusstsein und Fairness einkehren sowie unsere Mitsprache gesichert sein, so werden wir natürlich auch die Außerstreitstellung des Gesundheitsbereiches neu zu bewerten haben“, kündigt Leyroutz an

Zum traditionellem Fest der Kärntner Freiheit lud kürzlich der Kärntner Abwehrkämpferbund mit Landesobmann LAbg.a.D. Fritz Schretter an die Tainacher Draubrücke bei St. Kanzian. Im Beisein von Istriani-Präsident Massimiliano Lacota aus Triest, Bürgermeister Thomas Krainz (St. Kanzian), LAbg. Franz Wieser, Präsident Josef Lobnig, Landesobmann Fritz Schretter und Valentin Blaschitz, Bürgermeister der Abstimmungsstadt Völkermarkt gedachte man Hans Steinacher, der von Tainach aus im Jahre 1919 die eindringenden, slawischen Aggressoren militärisch zurückwies.


6 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

LANDESPOLITIK

FPK-Lobnig: Schutz der Bienen ist Gebot der Stunde Enquete soll Diskussion auf breiter Basis ermöglichen. Halbherziges Agieren der Bundesregierung. „Durch das halbherzige Vorgehen der Bundesregierung zum Schutz unserer heimischen Bienen ist die Abhaltung einer Enquete zu diesem Thema ein Gebot der Stunde“, zeigt sich der 3. Landtagspräsident Josef Lobnig zufrieden über den einstimmigen Beschluss des Landtages, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf breiter Basis mit Experten diskutieren zu können. Lobnig teilte mit, dass der von den Freiheitlichen heute eingebrachte Dringlichkeitsantrag für ein generelles Verbot von

IN KÜRZE Hahn-Disseration: Der Kärntner FPKAbgeordnete Josef Jury wollte mittels Anfrage an Wissenschaftsminister Töchterle wissen, wie er die Kritik des PlagiatJägers Stefan Weber an der Dissertation von EU-Kommissar Johannes Hahn („wissenschaftlich skandalös“) beurteile. Die Antwort des Wissenschaftsminister sei nicht zufriedenstellend und erwecke den Eindruck, als wolle Töchterle seinen Parteifreund schützen, teilte Jury mit.

Neonicotinoiden einstimmig beschlossen wurde. 2.684 Kärntner Imker betroffen! Das weltweite Bienensterben macht auch nicht vor Kärnten halt. 2684 gemeldete Imkerinnen und Imker bemühen sich in Kärnten mit großem Einsatz um den Erhalt der Bienenvölker. Trotz aller Anstrengungen sinkt der Bienenstand in Kärnten aber seit Jahren. Allein von 2011 auf 2012 verschwanden in Kärnten 120 Bienenvölker. Da ein Bienenvolk im

Sommer über 40.000 Bienen umfassen kann, bedeutet das, dass in einem Jahr der Bienenbestand in Kärnten um über vier Millionen Bienen abgenommen hat. „Wir dürfen uns nicht auf die EUGesetzgebung verlassen, sondern müssen auch selbst tätig werden, um nicht abschätzbare Auswirkungen auf das Ökosystem zu vermeiden“, warnt Lobnig. „Wenn die Biene auf der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, zitiert Lobnig Albert Einstein.

Rot-Grüne Asyl-Lobby kostet uns Millionen! Wie aus dem jüngsten Tätigkeitsbericht des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) hervorgehe, seien rund 60 Prozent der behandelten Fälle Asylfragen. So seien von 4.643 neu anhängigen Verfahren 2.770 Asylangelegenheiten, zitierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl aus dem Tätigkeitsbericht 2012. „Das bedeutet, dass die rot-grüne Asyllobby dem Steuerzahler Millionen kostet“, kritisierte Kickl. Nur 201 An-

Jetzt prüfen die Finanzbehörden das SPÖ-Asyl-Projekt in St. Andrä! Ungereimtheiten bezüglich Stundenabrechnungen. Lückenlose Aufklärung gefordert. Liegt illegale Ausländerbeschäftigung vor?

Stunden über der Geringfügigkeitsgrenze arbeiten. Es liegt damit der Verdacht der illegalen Ausländerbeschäftigung vor“, lässt Ragger wissen.

Wie der Obmann der Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger kürzlich bekannt gab, gebe es im Zusammenhang mit dem stark in Kritik geratenen SPÖ-AsylProjekt in St. Andrä bereits mehrere Überprüfungen bei der Finanzpolizei. Demnach würden Ungereimtheiten bezüglich der Stundenabrechnungen der Asylwerber vorliegen. „Wie man hört, würden die Asylwerber zahlreiche

Die Freiheitlichen werden sich nach wie vor vehement dafür einsetzen, dass keiner der rund 70 Mindestsicherungsbezieher im Raum Wolfsberg ohne Arbeit bleibe. Erst dann dürfe man nachdenken, ob man Asylwerber geringfügig beschäftigen könne. „Bereits jetzt mehren sich die Stimmen, dass einige der am Bauhof in St. Andrä beschäftigen Arbeiter keine Anstellung mehr haben,

trägen wurde stattgegeben. Kickl warf den NGO`s Verschleppungstaktik in Asylfragen vor.

LR Christian Ragger obwohl bereits eine Einstellungszusage vorlag“, informiert Ragger. Der freiheitliche Parteiobmann fordert alle Beteiligten, allen voran Bürgermeister Peter Stauber und Landeshauptmann Peter Kaiser auf, für lückenlose Aufklärung der Vorwürfe einzustehen. „Sollte es sich als wahr erweisen, dass hier der Tatbestand einer illegalen Ausländerbeschäftigung erfüllt ist, dann wird es Konsequenzen bzw. Rücktritte geben müssen. Die Freiheitlichen behalten sich eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft vor“, so Ragger.


24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Erfolgreicher FPK-Einsatz für ein neues Pflegeheim in Möllbrücke! Nach Ragger-Protest stoppte SPÖ-Landesrätin Prettner ihren Plan, wichtiges Projekt zu streichen! Bis vor wenigen Tagen wollte Sozialreferentin LHStv. Beate Prettner das fix geplante und notwendige gerontopsychiatrische Pflegeheim in Möllbrücke streichen, weil es ein von Freiheitlichen initiiertes Projekt war. In letzter Minute hat sie nun diesen Irrweg gestoppt und den Schließungsantrag von der Tagesordnung der dieswöchigen Regierungssitzung genommen“, teilt FPK-LAbg. Christoph Staudacher mit.

Prinzipien einer wohnortnahen Versorgung wären damit verletzt worden. „Es ist zu hoffen, dass die Kenia-Koalition die Probleme des Landes ernsthafter in Angriff nimmt, als mit solchen Schnellschüssen, die nicht sachlich, sondern nur parteipolitisch motiviert sind und die umgehend zurückgezogen werden müssen“, so Staudacher.

ersatz von knapp einer Million Euro gedroht hätte und eine Unterversorgung Oberkärntens auf Jahre hin verfestigt worden wäre.. „Der Bezirk Spittal hat 80.000 Einwohner und würde aufgrund des Bedarfs- und Entwicklungsplanes des Institutes für Gesundheit ÖBIG zumindest 104 gerontopsychiatrische Plätze benötigen“, stellte Ragger klar.

Rechtliche Aspekte Prettner kannte die Bedarfserhebungen der eigenen Sozialabteilung nicht. Diese stellte eindeutig fest, dass der Bezirk Spittal in Bezug auf gerontopsychiatrische Betten krass unterversorgt ist. Es fehlen mindestens 50 Betten, die mit dem geplanten Heim in Möllbrücke bis 2015 realisiert werden sollten. Die anfangs von Prettner angebotene Alternative, dass man Klienten aus Oberkärnten in das von ihnen am weitesten entfernte Heim in Neuhaus-Lavamünd schicken würde, konnte wohl nicht einmal von ihren eigenen Leuten ernst genommen werden. Alle

„In ihrem blinden Eifer, alles zu beseitigen, was Freiheitliche in Kärnten geschaffen haben, wollte Sozialreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner sogar ein soziales und finanzielles Fiasko für das Land Kärnten in Kauf nehmen“, kritisiert der für rechtliche Angelegenheiten zuständige Landesrat Mag. Christian Ragger. Denn der von der Kenia-Koalition versuchte Stopp für den bereits vor über zwei Jahren beschlossenen Bau eines gerontopsychiatrischen Pflegeheimes in Möllbrücke würde bedeuten, dass dem Land ein Schaden-

Setzt sich für Spittal ein: der junge FPKAbgeordnete Christoph Staudacher.

Lückenlose Aufklärung über den Ankauf der ÖGB-Seen verlangt! Der Seenankauf durch das Land Kärnten, der zur Rettung des ÖGB im Zuge der BAWAG-Causa für die SPÖ in Kärnten notwendig wurde, werde nun offensichtlich zum Bumerang der neuen Koalitionsregierung von SPÖ/ÖVP und Grünen, teilt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz mit. Er ortet eine große „Janusköpfigkeit“ im Vertrauensverhältnis der Grünen gegenüber dem Koalitionspartner SPÖ. Immerhin werde gegen die nunmehrige Landeshauptmannstellvertreterin und Finanzreferentin Gaby Schaunig sowie dem Landtagspräsidenten Reinhart Rohr ermittelt, da der Grüne Landesrat Rolf Holub eine Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen des Verdachtes der Untreue eingebracht hat.

Während die Grüne Klubobfrau Barbara Lesjak noch vor kurzem im Kärntner Landtag davon sprach, dass zwischen den einzelnen Mitgliedern der Koalition kein Blatt Papier passe, so gut sei das Verhältnis zueinander, so stehe nun der Vorwurf der Untreue zwischen den einzelnen Protagonisten im Raum, zeigt Leyroutz den Zwiespalt auf. Da nun bereits versucht wird eine SPÖGeschichte, nämlich die Rettung des ÖGB, den Freiheitlichen umzuhängen, verlangt Leyrotz eine rasche lückenlose Aufklärung dieser Causa. „Es muss völlige Transparenz mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschaffen werden“, so Leyroutz, der sich aber auch von Holub Rückgrat erwartet. „Ich hoffe, dass

Zur Erinnerung: der rote ÖGB hatte angesichts der enormen Probleme im Zuge der BAWAG-Pleite das Land um den Ankauf seiner Seen gebeten. die Grünen nun in Regierungsverantwortung den selben Ehrgeiz zur Aufklärung zeigen werden“, betont Leyroutz.


8 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

LANDESPOLITIK

Unterschriften für einen Röntgenarzt in Althofen! Wilma Warmuth und Bürgermeister des RV Hemmaland kämpfen gegen die Verlegung der bisherigen RadiologiePlanstelle nach St. Veit. Aus Protest starten nun die 12 Bürgermeister des Hemmalandes und der Gemeinden aus Althofen Umgebung eine Unterschriftenaktion zur „Nachbesetzung der Röntgenarztplanstelle in der Stadtgemeinde Althofen, ab 1. Juli 2013“. Auch die Obfrau des RV Hemmaland Stadträtin Wilma Warmuth (FPK) sieht in einem geplanten Wechsel nach St. Veit keinen Sinn. „Derzeit nehmen diese Althofener Planstelle insgesamt 44 zuweisende Ärzte zur präzisen und raschen Befundung in Anspruch. Insbesondere Hausärzte, Gynäkologen, Internisten, Hautärzte, Orthopäden, HNO-Ärzte, Augen-, Kinder- und Zahnärzte, sowie Urologen freuen sich über diese optimale Zusammen-

arbeit, welche den Patienten aus der Region lange Wartezeiten für Termine erspart!“ betont HL-Obfrau Wilma Warmuth engagiert. Nun werden ab sofort in den Gemeindeämtern von Althofen, Friesach, Kappel, Metnitz, Hüttenberg, Mölbling, Straßburg, Gurk, Glödnitz und Weitensfeld Unterschriftenlisten zur „Aufrechterhaltung und Nachbesetzung der Röntgenärzte – Planstelle in Althofen“ aufliegen. „Wir rechnen mit mehr als 1000 Unterschriften! Danach werden wir in dieser Causa mit der Gebietskrankenkasse weiterverhandeln!“ sind sich Bgm. Manfred Mitterdorfer, HL-Obfrau Wilma Warmuth und die Regions-Bürgermeister einig.

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Hemmalandobfrau FPK-Stadträtin Wilma Warmuth und die Bürgermeister der Region kämpfen für die Nachbesetzung der Röntgenarztplanstelle in Althofen.

Bürgermeister Christian Scheider mit den Vorstandsdirektoren der Klagenfurter Stadtwerke und RZ-Boss Dietmar Riegler.

Biomassekraftwerk Klagenfurt kommt! Bürgermeister Christian Scheider präsentierte kürzlich gemeinsam mit Ing. Dietmar Riegler von der RZGruppe die Einreichunterlagen für das geplante Biomassewerk.

KAB-Landesobmann Fritz Schretter und KAB-Ortsgruppenobmann-Stellvertreter der OG Sittersdorf-Vellachtal Hans Georg Lopar gedachten an der Gedenkstätte von Lischa auf dem Staatsgebiet des heutigen Sloweniens an die Opfer des Partsianenkrieges.

„Wir liegen mit dem Projekt voll im Zeitplan. Damit wird die Fernwärmeversorgung auf Jahre sichergestellt und eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt steht kurz vor der Umsetzung“, so Bürgermeister Christian Scheider. Die Einreichplanung von RZ für das neue Biomasse Heizkraftwerk sind abgeschlossen. Von Sachverständigen wurden detaillierte Gutachten für die Auswirkungen auf die Immissionssituation

hinsichtlich Luftschadstoffe und Lärm erstellt. Sämtliche Auflagen werden im vollen Umfang erfüllt. Das neue Werk werde am neuesten Stand der Technik sein, damit sei auch die Feinstaubproblematik gelöst, so die Experten. Das ausgewählte Grundstück („MAGNA-Gelände“) für die Errichtung des neuen Biomasse Heizkraftwerkes hat überdies den großen Vorteil, dass die Widmung genau der gegenständlichen Verwendung entspricht. Mit dem bestehenden RZ-Werk am Südring und dem neuen Biomassewerk im Osten können 90 Prozent des Klagenfurter Fernwärmebedarfs abgedeckt werden.


BUNDESPOLITIK

24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 9

Strache: „Hypo-Verstaatlichung ist größter Politskandal der 2. Republik!“ Umgang des schwarz-roten Machtkartells mit der Hypo unter Führung des schwarzen Finanzministeriums ist Verbrechen am österreichischen Steuerzahler! Mit der Causa Hypo befassten sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und der freiheitliche NAbg. Dr. Johannes Hübner in einer gemeinsamen Pressekonferenz. Laut Strache ist nämlich die sogenannte Notverstaatlichung und der danach erfolgte Umgang des schwarz-roten Machtkartells mit der Hypo unter der Führung des schwarzen Finanzministeriums das größte Verbrechen am österreichischen Steuerzahler in der Zweiten Republik. Die Justiz sei daher aufgefordert, endlich tätig zu werden und die Verantwortlichen aus dem Schwarz-Roten Umfeld zur Verantwortung zu ziehen. Das erste Gespräch zwischen dem damaligen österreichischen Finanzminister Josef Pröll und dem bayrischen Finanzminister hat nicht - wie später (auch vor dem Untersuchungsausschuss) von Pröll und Fekter behauptet - erst im November 2009, sondern bereits im August 2009, stattgefunden. Es gab also Zeit, die Sache vorzubereiten, erläuterte Strache. Die enorme Ausweitung der Bilanzsumme der Hypo Alpe-Adria-Bank hat erst ab der zweiten Hälfte des Jahres 2006 - nach dem Ausscheiden von Kulterer und nach der Machtübernahme durch Tilo Berlin bzw. die Bayerische Landesbank - stattgefunden. Von Ende 2006 bis Mitte 2008 (als die Expansion „gestoppt“ wurde) wurde die Bilanzsumme - insbesondere durch eine äußerst aggressive Kredit- und Leasingvergabe der Balkan-Töchter - um ca. 50 % (!) ausgeweitet. Zur Finanzierung dieser Expansion hat die Landesbank ihrer neuen Tochtergesellschaft ab Anfang 2007 Kreditlinien von ca. 4,6 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, die erst ab Mitte 2009 teilweise zurückgerufen wurden. Da der „Rückruf“ bereits in einem Krisenszenario erfolgte, wäre im Insolvenzfall die Rückzahlung anfechtbar gewesen, sodass der Gesamtbetrag von 4,6 Milliarden Euro für die Bayerische Landesbank als „eigenkapitalersetzende Zuwendung“ verloren und für die Hypo Alpe -Adria als „Eigenkapital“ verbuchbar gewesen wäre. Ein derartiger „Kapitalzufluss“ hätte - jedenfalls beim Vermögensstand der Bank - Ende 2009 ausgereicht, die Holding - und notfalls alle Tochtergesellschaften - ohne Ausfall zu liquidieren. Die viel beschworene „Ausfallshaftung“ des Landes Kärnten wäre daher nicht schlagend geworden. Kärnten wurde durch die Verstaatlichung im Dezember 2009 daher nicht „gerettet“. Beim Verstaatlichungsvertrag hat die Republik Österreich auf das Eigenkapitalthema überhaupt „vergessen“, der Bank wurde die Rückzahlung ihrer Darlehen zugesagt, für den Fall einer Liquidierung oder Aufspaltung der Bank (Bad-Bank-Lösung) wurde sogar die Rückzahlung der dann noch offenen Darlehen von der Republik „garantiert“.

Die Führung der Bank und die wirtschaftliche Entwicklung in den mittlerweile knapp 3,5 Jahren ihrer „Verstaatlichung“ waren katastrophal. Die operativen Banktöchter haben die meisten guten

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache erläuterte in einem Pressegespräch mit Rechtsanwalt Abg. Johannes Hübner die skandalösen Begleitumstände der Hypo-Notverstaatlichung. Mitarbeiter und die besten und interessantesten Kunden verloren. Keine einzige Tochterbank konnte verkauft werden. Ob für die einzelnen Landesbankgesellschaften überhaupt noch nennenswerte Kaufpreise erzielt werden können, erscheint fraglich. Die Verwertung von „Assets“ läuft extrem schleppend, undurchsichtig und in vielen Fällen mit katastrophalen wirtschaftlichen Ergebnissen. Die ziellose Weiterführung der verstaatlichten Bank ohne Konzept und ohne Privatisierungshorizont wird von der Europäischen Kommission bereits als „wettbewerbsverzerrend“ angesehen. Fristsetzungen bzw. harte Auflagen der Kommission drohen. Auskünfte über den tatsächlichen Stand der wirtschaftlichen Lage der Bank („Liquidationsbilanz“) bzw. das Ausmaß der Risiken der Republik aufgrund eingegangener Haftungen, Garantien und sonstiger Verpflichtungen werden nicht erteilt. In der Bank und im Finanzsektor schätzt man mittlerweile den voraussichtlichen Gesamtschaden der Republik aus der Verstaatlichung auf ca. sieben Milliarden Euro, pessimistischere Szenarien gehen von bis zu 10 Milliarden Euro aus. Der seinerzeit zuständige Finanzminister und Vizekanzler wurde zwar in den Raiffeisenkonzern „entsorgt“, weitere politische Konsequenz von den Koalitionsverantwortlichen aber nicht einmal angedeutet, geschweige denn ergriffen. Zusammenfassend lässt sich laut Strache folgendes Fazit ziehen: Die Notverstaatlichung und der Umgang des schwarzen Finanzministeriums mit der Hypo danach ist der größte Politskandal und Kriminalfall der 2. Republik Die Rolle der Herren BM a. D. Pröll, StS Schieder, OeNB Präsident Nowotny, Präsident der Finanzprokuratur Peschorn, VDir. Kranebitter, VDir. Proksch sowie verantwortlicher Personen aus Bayern gehört hinterfragt!


10 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

LESERBRIEFE

Kärntner Freiheitliche für offene Landestankstellen Landtagsdebatte zu umstrittenen Schließungsplänen Köfers! Am Beispiel der Landestankstellen kann man sehen, wie der Sozialabbau in Kärnten unter der neuen Regierungskoalition vorangetrieben wird. Die Probleme werden nicht sachlich und pragmatisch, sondern rein parteipolitisch angegangen. Dabei gilt offenbar das Motto: Alles, was von Freiheitlichen initiiert wird, gehört grundsätzlich weg! Das kritisiert der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Mag. Christian Leyroutz, mit Verweis auf das Abschmettern des FPK-Dringlichkeitsantrages zur Offenhaltung der Landestankstellen für die Kärntner Bevölkerung durch SPÖ/ÖVP/Grüne und dem Team Stronach. Die Diskussion ausgelöst habe LR Gerhard Köfer mit der Behauptung, dass die zehn Landestankstellen einen jährlichen Abgang von zwei Millionen Euro verursachen würden. Im Landtag ruderte er bereits zurück. Die meisten Tankstellen arbeiteten kosten-

deckend, gab Köfer schließlich zu, „nur einzelne nicht“. „Faktum ist, dass die Kärntner Landestankstellen für Fairness und Solidarität in unserer Gesellschaft stehen“, betont Leyroutz. „Denn es ist nicht fair, was die Ölmultis mit den Kunden aufführen. Der freie Wettbewerb funktioniert nicht. Erst in dieser Woche veranstaltete die EU eine Razzia bei Ölkonzernen, weil der dringende Verdacht besteht, dass diese ihre Preise zur Gewinnmaximierung intern abgesprochen haben. Jahrelang hat die Politik in Kärnten Widerstand gegen diese Abzockerei der Ölmultis geleistet. Die Prinzipien der Fairness und Solidarität wurden hier befolgt. Als Großabnehmer kann das Land Treibstoff günstiger einkaufen. Und diese Preisvorteile gibt das Land an Zehntausende Kärntner weiter. Bis zu 100 Euro monatlich können sich Kärntner, die täglich 100 Kilometer und mehr zur Arbeit fahren müssen, auf diese Weise ersparen. Wenn

LESERBRIEF

Die Rolle der Kunst Veronika Kaup-Hasler (Intendantin des Steirischen Herbstes) meinte in einem Interview auf die Frage, welche Rolle die Politik in der Kunst spielt folgendes: „Sie ist aus meiner Sicht ambivalent. Politik gewährt gern Förderungen, wenn Kunst sich heißer Themen annimmt, die sie selber nicht bewältigt. Dazu gehört auch die Immigrationsfrage. Man weiß, man kriegt eher Subventionen, wenn man einen Abend mit Roma oder ein Theaterstück über misshandelte Kinder macht oder

Drogenprobleme verhandelt. Diese Kehrseite des Gutmenschentums führt nicht immer zu guter Kunst.“ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. In Kärnten wurden zur Bekämpfung der Freiheitlichen auch Künstler vorgeschickt. Als Belohnung gab es zwar keine Förderung, dafür wurden sie mit Lob, Medienpräsenz und Auszeichnungen bedacht und erhielten so einen großen Bekanntheitsgrad. Paula Huber Spittal/Drau

Die Freiheitlichen wollten mittels Dringlichkeitsantrag im Kärntner Landtag die Öffnung der Landestankstellen für Private weiterhin ermöglichen. Rot, Schwarz, Grüne und Team Stronach lehnten dies ab! Nunmehr liegt eine Petition des FPK auf, um den politischen Druck auf den zuständigen Landesrat Gerhard Köfer zu erhöhen. die SPÖ Kärnten dies ablehnt, begehe sie Verrat an ihren eigenen Prinzipien und sie verschweigt, dass ihr eigener Bürgermeister Manzenreiter in Villach und die SPÖ Burgenland das Modell selbst propagieren. Dass die Grünen dagegen sind, ist für Leyroutz ohnehin klar: „Wir wissen ja, dass für die Grünen der Spritpreis ohnehin nicht hoch genug sein kann.“ Es sei ein Tod auf Raten, den Köfer den Landestankstellen verordnet, wenn er ihre Öffnungszeiten massiv einschränkt. Ihre Attraktivität und ihre Wirt-

FPK-Klubobmann Christian Leyroutz schaftlichkeit würden untergraben, so Leyroutz im Gespräch mit den KN.

Special Olympics Sportfest

Am kommenden Samstag, 25. Mai 2013, findet in der Klagenfurter Leichtathletik-Arena am Südring bei freiem Eintritt für Gäste das Special Olympics Sportfest für Menschen mit mentaler Behinderung statt. Die attraktiven Bewerbe sind gleichzeitig die Generalprobe für die im kommenden Jahr in Klagenfurt stattfindenden „Special Olympics Sommerspiele“.


24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 11

FREIZEIT

Aufatmen in der Gletscherwelt

Allergiefreier Urlaub in luftiger Höhe: Berghotel Rudolfshütte (Weißsee-Gletscherwelt, Nationalpark Hohe Tauern). Atemberaubend und gleichzeitig zum tief durchatmen ist ein Aufenthalt im Berghotel Rudolfshütte. Hier, hoch über den grünen Tälern des Salzburger Landes, wohnt man ruhig, umgeben von der beeindruckenden Kulisse der umliegenden Dreitausender, höchst komfortabel und vor allem allergiefrei. Nicht nur für Allergiker ein Traum: Der Enge und Beklemmung einfach davon schweben. Wenn es mit der 6er-Gondel samt Gepäck auf luftige 2.315 Meter Höhe zum Berghotel Rudolfshütte hinaufgeht, dann heißt es für Pollen und Milben: Wir müssen leider unten bleiben. Auf dieser Höhenlage gibt es zu keiner Jahreszeit Pollenflug und auch Hausstaubmilben sind hier nicht mehr überlebensfähig. Darüber hinaus kümmert sich Chefkoch Roland höchst kreativ auch um jene, die nicht jedes Lebensmittel vertragen. Urlaub auch für die Atemwege - relaxen lässt es sich auch bestens im Hochgebirgshallenbad der Rudolfshütte, in der neu erweiterten Wellnesslandschaft mit Naturstein-Panoramasauna, Dampfbad, Tepidarium, Infrarotkabine, Massagen und Ruheraum, oder im hauseigenen Bergfilmkino. Ob Faulenzen oder Sportliches wie Cross-Country-Golf oder Bergwandern, im Drei-Sterne-Hotel über dem

Fotos: Rudolfshütte

Weißsee finden Allergiker jedenfalls mehr Lebensqualität und Entspannung – gleich neben der unberührten Natur des Nationalparks Hohe Tauern, inmitten von imposanten Dreitausendern. Nähere Infos unter: Berghotel Rudolfshütte, Stubach 82 A-5723 Uttendorf / Weißsee Tel. (0043) 6563 8221-0, Fax 8221-59 info@rudolfshuette.at www.rudolfshuette.at

K U R Z NO T I E RT Übernachtung im DZ inkl. Halbpension pro Person und Tag ab € 40,-; 2 Kinder bis 12 Jahre wohnen im Zimmer der Eltern gratis. Das All Inklusive-Arrangement im Sommer und Herbst beinhaltet: Begrüßungsdrink, Hütteninfo, Frühstücksbuffet, Nachmittagsjause, 3-gängiges Abendbuffet, 2 Getränke zum Abendessen frei (alkoholfrei, Bier und Wein) von 17:30 bis 20:00 Uhr, Hüttengaudi, Bergfilm-Kino, Benutzung der hoteleigenen Relax- und Freizeiteinrichtungen, Sonnenterrasse mit Liegestühlen, Parkplatz an der Talstation, freie Benützung der Seilbahn während des Aufenthaltes, 2 begleitete Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern, gratis Eintritt zum Badesee in Uttendorf. PACKAGE: Wellness und Relax Spezial 7 Übernachtungen im Doppelzimmer, All Inklusive Light Pension, Seilbahnticket für die Weißsee Gletscherwelt (gültig für den gesamten Aufenthalt), zwei begleitete Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern, Meditation an einem Kraftplatz, Fischertageskarte für den Weißsee mit Nutzung des Grillplatzes am Schafbühel (2350 m), 1x Wohlfühlmassage mit Aromaöl (25 min), 1x Massage „Der Berg Ruft“ (25 min), 1x Fußreflexzonenmassage (25 min), ab € 395,- pro Person und Aufenthalt.


12 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

FREIZEIT

Der nepalesische Yogameister leitet drei Seminare Yoga-Spezialtage im Hotel & Spa Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf mit Dr. Chetnath Adhikari von 27. Juni bis 7. Juli 2013. Yogaeinheiten stehen im Hotel & Spa Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf zwar am täglichen Programm, aber eine Zeit mit dem nepalesischen Yoga- und Reikimeister Dr. Chetnath Adhikari zu verbringen und die philosophische indische Lehre mit ihm zu erlernen und zu erleben, ist eine spannende Erfahrung. Teilnehmer mit Yogakenntnissen werden zu drei Terminen von 27. Juni bis 7.Juli 2013 Gelegenheit haben, mit dem anerkannten Yogameister, der bereits das fünfte Jahr in Folge in das mehrfach ausgezeichnete, steirische Wohlfühlhotel Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf kommt, die fernöstliche Kunst zu praktizieren. Energiezentren reinigen und aufladen steht von 27. bis 30. Juni und 4. bis 7. Juli im Mittelpunkt der Yoga-Spezialtage. Im Preis ab 591 Euro pro Person sind neben den täglichen Yoga-Einheiten drei Übernachtungen inklusive der erweiterten Wohlfühl-Halbpension enthalten. Die eigene Mitte finden heißt es von 30. Juni bis 4. Juli. Im Preis ab 732 Euro pro Person sind neben den täglichen Yoga-Einheiten vier Übernachtungen inklusive der erweiterten Wohlfühl-Halb-

Der nepalesische Yoga- und Reikimeister Dr. Chetnath Adhikari ist von 27. Juni bis 7. Juli im Hotel & Spa Der Steirerhof. © Hotel & Spa Der Steirerhof pension enthalten. Bei allen Seminaren steht die individuelle Betreuung durch Dr. Adhikari im Vordergrund.

ligen Badeutensilien für die Dauer des Aufenthaltes sowie täglich frisches Obst zur freien Entnahme zu Verfügung.

Das Programm im Überblick Start in den Tag mit dem Sonnengruß und Ausklang mit Meditation: Jeder Tag beginnt mit dem gemeinsamen Morgen-Yoga mit traditionellem Sonnengruß und Entspannungsübungen, gefolgt von einem ausgewogenen und gesunden Genießer-Frühstücksbuffet. Anschließend bleibt genügend Zeit für sich selbst, um sich zu entspannen, schwimmen zu gehen oder sich mit Behandlungen im Vitalbereich verwöhnen zu lassen. Mit genügend Energie folgt danach das NachmittagsYoga mit anschließendem Abendessen. Der harmonische Ausklang des Tages findet beim Abend-Yoga mit Meditation, Sprechgesang und Lachen statt. Inkludiert sind alle Steirerhof-Verwöhnleistungen wie die Benutzung der hoteleigenen Thermalbade- und Saunalandschaft mit Ladies Spa, Garten-Spa mit 60.000 m2 großem Naturgarten, Kräuterliegen, bequemen Strandkörben, Kneipp-Tretbecken, Biotopen, Pfad der Sinne, keltischem Baumhoroskop, sichtgeschützten Liegen und Kuschelnischen. Weiters stehen sowohl ein Steirerhof-Badekorb mit kusche-

Über Dr. Chetnath Adhikari: Nachdem er seit 1989 intensiv Yoga praktizierte, wurde er im Jahr 2000 von Yogi Vikasanands in Kathmandu unterrichtet, welcher ihn 2002 zum Reikimeister (Inner Circle) ernannte. Dr. Adhikari erhielt 2001 den Doktortitel in Yoga (Yogi Ananda) der Universität der Naturtherapeuten in Gorakhpur, Indien. Im selben Jahr wurde ihm der Doktortitel der Naturwissenschaften verliehen. 2003 gründete Dr. Adhikari die Reiki-Yoga-Klinik in Thamel, die er bis heute leitet. Yoga ist eine philosophische Lehre aus Indien, die geistige und physische Übungen umfasst. Sie wirkt entspannend, kräftigt gleichzeitig den Körper und hilft mit, ihn beweglich zu halten. Yoga ist der ideale Ausgleich für alle, die im Alltag zu viel sitzen, sich zu wenig bewegen und vielfältigen Belastungen ausgesetzt sind. Nähere Infos unter: Hotel & Spa Der Steirerhof Bad Waltersdorf BetriebsgesmbH Wagerberg 125, 8271 Bad Waltersdorf Tel. +43 3333/3211-0 www.dersteirerhof.at


24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Lotterien Tag: Eine Nacht in Venedig in Laxenburg Österreichische Lotterien bitten ihre Spielteilnehmer am 14. Juni exklusiv zur Hauptprobe in den Schlosspark. Ein Lotterien Tag der ganz besonderen Art ist jener beim Kultursommer Laxenburg am Freitag, den 14. Juni. Denn die Österreichischen Lotterien bitten um 16.30 Uhr zur Hauptprobe des Stücks „Eine Nacht in Venedig“. Ganz ehrlich: Ist nicht der Besuch einer Probe knapp vor der Premiere zumindest ebenso interessant wie die Premiere eines Theaterstückes selbst? Dabei zu sein beim vorletzten Test für die Schauspieler, bevor es ernst wird? Selbst zu prüfen, ob Text und Mimik sitzen? Wer bei diesem exklusiven

Event dabei sein will, hat die Chance, auf der LotterienHomepage www.lotterien.at Eintrittskarten für jeweils zwei Personen zu gewinnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis Freitag, den 7. Juni um 12.00 Uhr möglich. Der Schlosspark Laxenburg südlich von Wien verströmt an sich ja schon venezianisches Flair, denn wie in der weltberühmten Lagunenstadt werden auch hier prunkvolle Bauten von Wasser umgeben. Jetzt kommt noch eine neue, eine theatralische Komponente dazu: „Eine Nacht in Venedig“ entführt die Besucher in den venezianischen Karneval und sorgt mit köstlich verrückten Ver wechslungen, frei nach der komischen Operette von Johann Strauss, für einen kurzweiligen und turbulenten Theaterabend unter freiem Himmel.

Intendant und Regisseur Adi Hirschal sowie LotterienVorstandsdirektorin Bettina Glatz bitten zum Lotterien Tag in den Schlosspark Laxenburg. © Österr. Lotterien/Achim Bieniek Wer die Hauptprobe von „Eine Nacht sehen will“, besucht die Homepage der Österreichischen Lotterien unter www.

loterien.at. Dort gibt es das Gewinnspiel sowie alle weiteren Informationen zum Lotterien Tag.

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

Extra Bonus für den Multi Bonus ingo dotiert noch zwei Mal 10.000 Euro zusätzlich in den höchsten Gewinnrang. Gibt es eine Steigerung von „Multi“? Natürlich, „Plures“, würde der Lateiner sagen. Bingo Fans sehen das ein bisschen anders: Für sie ist die Steigerung von „Multi“ jetzt nämlich „Extra“. Warum? Weil Bingo jetzt noch zwei Ziehungen lang den „Multi Bonus“ um einen „Extra Bonus“ in Höhe von je 10.000 Euro steigert. Bei den Ziehungen am 25. Mai sowie am 1. Juni 2013 geht es also um 10.000 Euro Extra Bonus im Multi Bonus. Denn Bingo legt auf den Multi Bonus Gewinnrang zwei Mal je 10.000 Euro drauf. Wer bei einer dieser Ziehungen „Bingo!“ bis zur 43. Zahl ruft, hat also mehr als nur einen Grund zur Freude. Bingo wird in allen Annahmestel-

B

len ausschließlich als Quicktipp angeboten. Die Bingo Tipps und das Kartensymbol werden per Zufallszahlengenerator ermittelt. Auf jeder Bingo Quittung können zwei, drei oder vier Tipps mit zwei, drei bzw. vier Kartensymbolen gespielt werden. Annahmeschluss für Bingo ist am Samstag um 13.00 Uhr. Die Bingo Ziehung findet jeweils am Samstag statt und wird um 18.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.

Ziehung vom Do., 16. 05. 2013

93171 Ziehung vom Fr., 17. 05. 2013

92898 Ziehung vom Sa., 18. 05. 2013

73452 Ziehung vom So., 19. 05. 2013

26907 Ziehung vom Mo., 20. 05. 2013

21779 Ziehung vom Di., 21. 05. 2013

10991

VO R S C H AU 21. Runde 2013 1: B. Dortmund– Bayern München 2 2: RB Salzburg– Austria Wien 1 3: Rapid Wien– SV Ried 1 4: Sturm Graz– SC Wr. Neustadt 1 5: Wolfsberger AC– Wacker Innsbruck 1 6: SV Mattersburg– Admira Wacker X 7: AS Roma– Lazio Rom 2 8: Grashoppers Zürich– FC Basel 2 9: Young Boyes Bern– FC Zürich 1 10: FC St. Gallen– Servette Genf 1 11: FC Sion– FC Thun X 12: FC Lausanne– FC Luzern 1 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

2 X 1 1 1 X 1 X 1 X X X


14 KärntnerNachrichten I 24. Mai 2013

DIES & DAS

Sonnenbrillentrends 2013: Colorful Shades passend zur Stimmung at-Eye-Shades, die intellektuelle Pantobrille und die klassische Pilotenbrille geben auch diesen Sommer den Ton bei den Sonnenbrillentrends an. Aber diesmal bevorzugt mit färbigen Gläsern oder bunten Fassungen. Wer absolut hip sein will, der stimmt die Farbe der Sonnenbrille auf die Kleidung oder seine Stimmung ab. Also: rotes T-Shirt, rote Brille. Sehnsucht, blaue Brille. „Colorierte Gläser mit bunter Fassung sind allerdings ein No-Go“, weiß Hugo Kristof, Landesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker in Kärnten. Wer es einen Hauch dezenter will, findet in den top-aktuellen Designer-Sonnenbrillenkollektionen genügend Auswahl. Vor allem klassische Modelle im Retro-Look sind nach wie vor hoch im Kurs. Absolut heiß sind diese Saison auch runde Modelle à la John Lennon, vorzugsweise ohne oder mit durchsichtigem Rahmen und verspiegelt. Aber Achtung bei der Wahl der bunten Sonnenbrillengläser, denn nicht jede Farbe bietet ausreichend Schutz vor den

C

gefährlichen UV-Strahlen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte grün, braun oder grau getönten Gläsern den Vorzug geben. „Wird das Auge nicht gut genug geschützt, dringen die UV-Strahlen in die Horn- und Netzhaut ein und können schwerwiegende Schäden verursachen“, warnt Landesinnungsmeister Kristof. Besonders heimtückisch sind Lichtschäden in geringen Dosen, da sie absolut

schmerzlos sind und daher nicht bemerkt werden. Wichtig ist es beim Sonnenbrillenkauf vor allem auch auf das CE-Zeichen am Bügel der Brille zu achten. Es bedeutet, dass die Brille der EU-Norm entspricht und über einen ausreichenden UV-Schutz verfügt. Vorsicht: Das Zeichen wird bereits sehr oft kopiert. „Deshalb besser auf Nummer sicher gehen und die Brille beim Fachoptiker kaufen“, rät Kristof.

Lindwurm: Schäden am Schweif werden saniert inter und Vandalismus haben dem Klagenfurter Wahrzeichen, dem

W

Lindwurm, zugesetzt. Am Schweif sind Risse aufgetreten und teilweise bröckelt

der Stein ab. Daher wird das Denkmal nun saniert. Um größere bzw. kostspieligere Folgeschäden zu vermeiden wird der Lindwurm in den nächsten zwei Wochen saniert. Daher hat er am Mittwoch eine Holzstütze am Schweif bekommen. Hier sind Risse aufgetreten, die teilweise durch Vandalismus und durch den strengen Winter entstanden sind.

Mitarbeiter der Abteilung Stadtgarten haben am Mittwoch den Schweif des Lindwurms gestützt, das Denkmal wird nun saniert. Fotos: Stadtpresse/Burgstaller

Wer die Sanierung durchführen wird, das entscheidet das Bundesdenkmalamt in den nächsten Tagen. Von der Abteilung Stadtgarten wurde heute als erste Vorsichtsmaßnahme eine Stütze angebracht.


24. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 15

KULTUR

Albecker Kabarett 2013 Fr, 7. Juni, 20 Uhr: „ Lieder eines armen Mädchens“ Nina Proll & Trio de Salón

Benannt nach dem Liederzyklus, den Friedrich Hollaen-der in den 20ern für seine erste Frau, die Berliner Diseuse Blandine Ebinger, komponiert hat, beschäftigt sich dieser etwas andere Liederabend mit dem Schicksal der unteren Zehntausend. Eine tolle sänger-isch/schauspielerische Leistung von Nina Proll, die wunderbar eine Vorstellung des „Flairs“ der 20er Jahre herüber zu bringen vermag. Eine tolle musikalische Darbietung, exzellente Musiker, die enormes Können, Vielfalt und musikalische Phantasie beweisen.

Ein Abend rund um das Theater. Geschichten und Anekdoten von Schauspielern, Regisseuren, Direktoren, Autoren und Bühnenbildnern. Auf der Bühne, hinter der Bühne, im Souffleurkasten, in den Garderoben. Von Nestroy bis Peymann, von Qualtinger bis Karajan, von Girardi bis Ustinov, von Wien bis Hollywood. Von kleinen Missgeschicken und großen Katastrophen. Heinz Marecek, seit 35 Jahren Schauspieler, Regisseur und Übersetzer, gibt einen Einblick in sein schauspielerisches Können, erzählt vom Theater, vom Film und vom Fernsehen, von seinen Freunden und Kollegen. Rund 4000 Vorstellungen, ein paar Dutzend Inszenierungen und einige hundert TVProduktionen sind in diesen 35 Jahren zusammengekommen und bilden den Stoff, aus dem diese amüsanten Geschichten sind. Marecek hat sie im Laufe der Jahre gesammelt und aufgeschrieben. Andere Geschichten und Begebenheiten sind quasi durch mündliche Überlieferung von Kollege zu Kollege bis zu ihm gelangt. Dieser unterhaltsame Abend ist ein Muss für jeden Theaterfreund. Freitag, 6. September, 20 Uhr: Joesi Prokopetz „ Die Schöpfung. Eine Beschwerde“

Vertriebene Komponisten, die zuerst in ihrer deutsch-sprachigen Heimat und dann erst recht in Amerika großartige Karrieren machten, haben Texte von Bertold Brecht, Georg Kaiser, Robert Liebmann, Ira Gershwin u.a. vertont. Sie hören fabelhafte Musik von Friedrich Hollaender, Hanns Eisler, Kurt Weill und Hermann Leopoldi, neu arrangiert von Gerrit Wunder. Peter Gillmayr, Violine, Andrej Serkov, Akkordeon, Roland Wiesinger, Kontrabass Fr, 21. Juni, 20 Uhr: Heinz Marecek „ Das ist ein Theater!“ Da stellt sich doch tatsächlich einer auf die Bühne und sagt uns, dass die Natur unser Feind, ja dass der Wunsch nach „Natur pur“ lebensbedrohlich ist, dass es überwiegend hässliche Tiere gibt, der Mensch gut ein Drittel des Erbgutes mit der Kartoffel gemein hat, dennoch gerade deswegen ein Viech geblieben ist, und wenn die Polkappen schmelzen, dass das zunächst für Leute mit Erdgeschosswohnungen unangenehm ist. Sichern Sie sich rechtzeitig Karten unter 0650/57 52 066 Vor der Aufführung: Kabarettdinner! Nähere Infos unter: Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034


16 K채rntnerNachrichten I 24. Mai 2013

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Ausgabe 21.2013 der Kärntner Nachrichten  

Wochenzeitung "Kärntner Nachrichten"

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