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KÄRNTNER

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

NACHRICHTEN Nr. 43/44 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 25. Oktober 2012

Was wäre die öffentliche Meinung ohne jemanden, der sie veröffentlicht?


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Land Kärnten beschließt Klage gegen ESM-Projekt!

Verfassungsklage

New Mobility

Rauchmelder-Aktion

Die Kärntner Landesregierung hat diese Woche eine Verfassungsklage gegen das umstrittene ESM-Projekt eingereicht. Renommierte Rechtsexperten geben der Klage durchaus S. 4-7 Chancen auf Erfolg!

Landeshauptmann Gerhard Dörfler setzt weiterhin auf den Ausbau der Elektromobilität in Kärnten. Dieser Tage fand in St. Veit das „New Mobility Forum“ unter Anteilnahme zahlreicher Wissenschafter statt. S. 10

Die Rauchmelder-Aktion von LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig ist ein großer Erfolg. Bisher wurden in den drei Bürgerbüros der Landesregierung mehr als 4.000 RauchS. 8 melder gratis abgegeben.


4 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

THEMA DER WOCHE

Kärntner Verfassungsklage und Petition gegen ESM-Wahnsinn! Unumgänglicher Notwehrakt im Interesse Österreichs. Kärntner Landesregierung beschließt Klage. Renommierter Verfassungsrechtler teilt Bedenken der Freiheitlichen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, der Kärntner Landeshauptmannstellvertreter und Landesparteiobmann Kurt Scheuch sowie FPÖGeneral sekretär Herbert Kickl die Verfassungsklage der Kärntner Landesregierung gegen den ESM. Außerdem wurde eine Petition gegen den ESM vorgestellt. Strache bezeichnete die Verfassungsklage als Notwehrakt im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher, die leider erst unternommen werden konnte, nachdem der ESM in Österreich Gesetzeskraft erlangt hat. Die FPÖ fordert schon seit geraumer Zeit, für den Verfassungsgerichtshof die Möglichkeit zu schaffen, schon vorab alle Änderungen von Staatsverträgen oder auch neue Staatsverträge, noch vor einer Genehmigung durch den Nationalrat, auf die Verfassungsmäßigkeit zu prüfen. Das würde eine Rechtschutzlücke auf staatsrechtlicher Ebene schließen, was auch von Fachleuten längst eingefordert wird.

„Im schlimmsten Fall werden für Österreich 386 Milliarden Euro schlagend!“ FPÖ-Chef HC Strache Der „Vertrag zur Errichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus“ sei ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den 17 Euro-Staaten außerhalb der EUVerträge, erläuterte Strache. Er richtet eine internationale Finanzinstitution mit dem Namen „Europäischer Stabilitätsmechanismus“ mit einem Stammkapital von 700 Milliarden Euro ein, wobei der österreichische Anteil 19,48 Milliarden Euro beträgt. „Wobei diese Summe für Österreich ja in Wahrheit beliebig erweitert werden kann, ohne dass es die Zustimmung des Nationalrats braucht. Das Worst-Case-Szenario geht dabei von sage und schreibe 386 Milliarden Euro aus“, warnte Strache. In Österreich ist

Präsentierten die ESM-Klage in Wien: LHStv. Kurt Scheuch und HC Strache. jede Landesregierung berechtigt, einen Antrag an den Verfassungsgerichtshof auf Aufhebung eines Staatsvertrages wegen Gesetz- oder Verfassungswidrigkeit zu stellen. Stellt der VfGH die Gesetz- oder Verfassungswidrigkeit eines Staatsvertrages fest, so ist dieser von den innerstaatlichen Organen nicht mehr anzuwenden. „Unsere Kärntner Freunde stellen also nunmehr seitens der Kärntner Landesregierung der Antrag an den Verfassungsgerichtshof, den ESM-Vertrag zur Gänze bzw. zumindest hinsichtlich wesentlicher Bestimmungen als gesetzbzw. verfassungswidrig zu erkennen“, erklärte Strache. „Und dafür kann man der Kärntner Landesregierung gar nicht genug danken. Es ist tatsächlich ein unumgänglicher Notwehrakt. Mit dem ESM wird die EU endgültig zur Schuldenund Transfer-Union. Österreich haftet jetzt schon mit über 80 Milliarden Euro. Und diese Haftungssumme Österreichs wird schlagend bei einem Zahlungsausfall der GIPS-Länder, Italiens und Zyperns.“ Raus aus der Schulden-Union! Weiters initiiert die FPÖ auch eine Petition unter dem Titel „Raus aus der Schulden-

F: APA

Union (ESM) - Kein Geld für PleiteStaaten und Spekulanten! Direkte Demokratie rettet uns vor Haftungswahnsinn!“ Die Forderung dieser Petition lautet: „Der Nationalrat und die Bundesregierung haben sicherzustellen, dass der Verbleib Österreichs in der Europäischen Schulden-Union (ESM) von einem direktdemokratischen Entscheid der österreichischen Bevölkerung abhängig gemacht wird. Unsanierbare Pleite-Staaten wie Griechenland sollen aus dem ESM ausgeschlossen werden.“ Die Rolle von Goldman Sachs! Strache befasste sich in der Pressekonferenz auch mit der Rolle, die die Investmentbank Goldman Sachs bei der Krise in den USA und in Europa gespielt hat. Hank Paulson zum Beispiel sei von 1999 bis 2006 Vorsitzender von Goldman Sachs gewesen. Danach war er Finanzminister unter Präsident Bush. Robert Rubin wiederum, Finanzminister unter Bill Clinton, wechselte ebenfalls von Goldman Sachs in die Politik und Jon Corzine, Goldman-Sachs-Geschäftsführer bis 1999, wurde später Senator und Gouverneur von New Jersey. In Europa gebe es Mario Draghi, seit dem


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THEMA DER WOCHE 1. November der neue Chef der Europäischen Zentralbank EZB in Frankfurt und damit einer der wichtigsten finanzpolitischen Entscheider der Welt. Dieser war von 2002 bis 2005 Vizepräsident von Goldman Sachs in London. Mario Monti wiederum, der Regierungschef der italienischen Übergangsregierung, war davor Vizepräsident der EZB und internationaler Berater von Goldman Sachs. Otmar Issing, ehemaliger Chefökonom der Europäischen Zentralbank, seit Januar 2007 „International Adviser“ von Goldman Sachs, wurde von Kanzlerin Merkel im Krisenjahr 2008 zum Vorsitzenden der Expertengruppe „Neue Finanzarchitektur“ berufen.

Rechtliches Klagsinhalt: Die Themen, mit denen sich die Kärntner Verfassungsklage befasst, sind die Übernahme der „Auslegungserklärung“, der Irrtum des Bundespräsidenten beim Vertragsabschluss, der Widerspruch zur „No-Bailout-Klausel“, Bedenken im Hinblick auf die fachlichen Grundlagen, die Unsachlichkeit der Vertragsregelung durch Verletzung des Gleichheitssatzes, der Widerspruch zur Verfassungsvorgabe eines nachhaltig geordneten Haushaltes, die Übertragung von Hoheitsrechten, die Dispositionsbefugnisse der ESMOrgane und die Immunität und Verschwiegenheitspflicht des Gouverneursrates. Homepage: Den gesamten Inhalt der Klagsschrift sowie die Petition zum Download finden Sie im Internet unter www.fpoe.at.

FPK-Chef Kurt Scheuch: „Wir führen den ESM-Abwehrkampf!“ Die Kärntner Landesregierung hat diese Woche eine Verfassungsklage gegen den ESM (Europäischen Stabilitätsmechanismus) eingebracht. Das gab der Kärntner Landeshauptmannstellvertreter und FPK-Landesparteiobmann Kurt Scheuch bekannt. „Die FPK und FPÖ führen hier einen gemeinsamen Abwehrkampf mit den vernunftbegabten Menschen des Landes gegen die Selbstaufgabe des Staates und die Abhängigkeit von Brüsseler Bürokraten und Bankspekulanten“, so Scheuch. Die Klage sei vom Kärntner Ver-

fassungsdienst ausgearbeitet worden und umfasse neun Punkte, die der Österreichischen Bundesverfassung widersprechen würden, so Scheuch. Scheuch forderte die österreichischen Verfassungsrichter auf, sich auf die Seite der Bevölkerung zu stellen und sich nicht als „billiges Werkzeug der EU-Bürokraten und Bankspekulanten“ vereinnahmen zu lassen. „Nach unserer Ansicht ist der Klage zu 100 Prozent statt zu geben“, zeigte sich Scheuch zuversichtlich, was den Ausgang des nun startenden Verfahrens betrifft.

LH Gerhard Dörfler: „Das ESMKonstrukt löst keine Probleme!“ „Ich bin ein leidenschaftlicher Europäer, aber dieser Kontrakt bzw. dessen Qualität ist zu prüfen. Seitens der EU-Pinocchios wurde ein Kartenhaus aufgebaut und die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt. Das Risiko des Schutzschirmes ist unüberschaubar und auch zum Scheitern verurteilt“, stellte Landeshauptmann Dörfler nach dem Beschluss der ESMKlage in der Landesregierung fest. Dörfler erinnerte auch daran, dass Österreich mit der gleichen Summe hafte, wie beispielweise das bankrotte Griechenland. Zudem sei die Sorge vieler Menschen, dass der Rettungsschirm nicht die Probleme der maroden EU-Staaten löse, mehr als berechtigt. „Verlierer sind die letztendlich die Bürger. Sie zahlen, was die Banken angerichtet haben und letzt-

endlich wird nur auf dem Rücken der kleinen Leute gespart“, betonte der Landeshauptmann. Klare Worte gab es von seiner Seite auch zur Rolle der Großbanken. „Sie müssen welt- und Landeshauptmann Gerhard Dörfler europaweit zerschlagen werden und auf eine überschaubare Größe zurückgeführt werden“, forderte er.

„Die Großbanken müssen welt- und europaweit zerschlagen werden!“ LH Gerhard Dörfler

Verfassungsrechtler gibt ESM-Klage Chancen! Der bekannte Verfassungsrechtler Univ.Prof. Heinz Mayer räumt der ESMKlage des Landes Kärnten in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ durchaus Chancen auf Erfolg ein. Der Spitzenjurist geht darin davon aus, dass vor allem die sogenannte Aus-

legungserklärung vom Nationalrat beschlossen hätte werden müssen. „Mir scheint die Frage berechtigt, ob der Vertrag nicht die Grundlagen der EU ändert!“, sagt Univ.Prof. Mayer wörtlich. Zudem seien zahlreiche Hoheitsbefugnisse Österreichs an die EU übertragen worden. Solle der Verfassungs-

gerichtshof der Klage Recht geben, müsste der ESM-Vertrag nachträglich korrigiert werden. „Oder wir sind völkerrechtlich an einen Vertrag gebunden, den wir nach innerstaatlichem Recht nicht erfüllen dürfen!“, meint der Verfassungsexperte wörtlich weiter. Am Ende stünde eine Verfassungsänderung.


8 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

LANDESPOLITIK

Rauchmelderaktion des Landes ist ein durchschlagender Erfolg! Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig: Bereits 4.000 Rauchmelder über Bürgerbüro des Landes Kärnten ausgegeben! Wie Landeshauptmann und Sicherheitsreferent Gerhard Dörfler gemeinsam mit Konsumentenschutzlandesrat Harald Dobernig bekannt gibt, ist die vor zwei Wochen gestartete Rauchmelderaktion des Landes Kärnten ein großer Erfolg. „Der Zuspruch der Bürger war so groß, dass die ersten 4.000 Stück bereits komplett vergriffen sind. Derzeit warten wir auf die zweite Lieferungstranche, die in den nächsten Tagen eintreffen wird“, erklärt Dörfler. Insgesamt werden 10.000 Rauchmelder im Rahmen der Aktion ausgegeben. Den beiden für diese Aktion zuständigen Referenten liegt viel an der Sicherheit der Kärntner Bevölkerung, weshalb diese Aktion ins Leben gerufen wurde. „Wir gehen in Sachen Sicherheit keine Kompromisse ein und versuchen mit der Aktion, die Bürger auf die ab 1. Juli 2013 für alle Haushalte geltende Rauchmelderpflicht hinzuweisen“, so Dörfler, der wie

Dobernig vom großen Zuspruch zu dieser Aktion überrascht ist. „Das Interesse der Bürger liegt weit über unseren Erwartungen, die Nachfrage ist enorm“, fasst Dobernig zusammen.

sätze der Kärntner Feuerwehren im Jahr 2011 hinweist. „Jeder Brand, der durch das Frühwarnsystem eines Rauchmelders verhindert werden kann, ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit“, so Dobernig.

Mit der Einführung der Rauchmelderaktion hat der Landeshauptmann erneut das richtige Gespür für die Bedürfnisse der Bürger gezeigt. „4.000 Menschen, die sich bereits den Rauchmelder in den drei Bürgerbüros in Kärnten geholt haben, zeigen, dass ihnen ihre Sicherheit wichtig ist. „Manche haben versucht, die Brandschutzaktion in Misskredit zu ziehen. Die tausenden Menschen, die bereits einen Rauchmelder abgeholt haben, sind Beweis dafür, dass wir mit der Aktion vollkommen richtig liegen“, ergänzt er.

Die Rauchmelder können in den Bürgerbüros in Klagenfurt und Villach, sowie in Spittal abgeholt werden.

„Wir wollen Leib und Leben mit der Aktion besser schützen und auch die Feuerwehreinsätze reduzieren“, erklärt Dobernig, der auf über 6.160 Brandein-

Kostenlose Infohotline: 0800 201 210

LH Dörfler und LR Dobernig: 10.000 Rauchmelder werden ausgegeben!

Katastrophenhilfszüge nun auch in Kärnten Gesetz! Aufstellung von Katastrophenhilfszügen und erweiterte Einsatzmöglichkeiten für Blauröcke sind ab nun gesetzlich geregelt. Eine Novelle des Landesfeuerwehrgesetzes zu der Errichtung von Katastrophenhilfszügen und zu einer erweiterten Einsatzmöglichkeit für die Kärntner Blauröcke wurde in der Regierung beschlossen. „Das Feuerwehrgesetz wird dahingehend adaptiert, dass die Aufstellung von Katastrophenhilfszügen in Kärnten möglich sein wird. Diese werden eingerichtet, um bei überörtlichen, großen Einsätzen die alarmierten Feuerwehren zu unterstützen. Mit der zweiten Ergänzung wird geregelt, dass Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr bei einer weiteren Freiwilligen Feuerwehr Einsatzdienst verrichten können. So wird es zukünftig möglich sein, zum Beispiel an Einsätzen einer anderen Feuerwehr, die im Bereich des Arbeitsplatzes eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau liegen, freiwillig teilzunehmen“, erklärt Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch. Die Großeinsätze der letzten Jahre haben den Bedarf an KAT-

Zügen (Katastrophenhilfszügen) bestätigt. Mit den KAT-Zügen werden bestehende technische und personelle Ressourcen zu Einheiten geformt, die für spezielle Einsätze geeignet und ausgebildet sind. Zwei Bezirke werden jeweils einen KAT-Zug bilden.

Katastrophenhilfszüge haben sich bestens bewährt!


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 9

LANDESPOLITIK

Resolution für qualitätsvolle Nachmittagsbetreuung! In der dieswöchigen Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde von Sozialreferent LR Christian Ragger eine Resolution zur ehest möglichen Einführung einer gesetzlichen Regelung und finanziellen Lehrerressource, um die Integration im Rahmen einer schulischen Tagesbetreuung am Nachmittag zu gewährleisten, eingebracht. „Mit der schulischen Tagesbetreuung leisten wir einen wichtigen Beitrag für mehr Bildungsqualität und erleichtern Eltern mit schulpflichtigen Kindern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zu einer qualitätsvollen Nachmittagsbetreuung gehört auch die Einbindung und Betreuung beeinträchtigter Kinder und die Umsetzung von Integration und Inklusion auch am Nachmittag“, sagte Ragger. Es gehe vor allem darum, dass die Nachmittagsbetreuung an Schulen Teil eines pädagogischen Gesamtkonzeptes

sei und Lern- und Freizeitangebote auf die Bedürfnisse der Schüler und Familien abgestimmt werden. „Während im Vormittagsunterricht für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Integrationslehrer und Sonderpädagogen zur Verfügung gestellt werden, auch wenn die Gesamtquote des Bundes mit 2,7 Prozent nicht der Realität entspricht, gibt es am Nachmittag keine Ressourcen“, erklärte Ragger. Es ergeht daher der Appell an die Bundesregierung, so rasch wie möglich die entsprechenden Schritte hierzu einzuleiten.

Die Kärntner Nachrichten erscheinen wieder am 9. November 2012

Bildungsreferent Landesrat Christian Ragger appelliert an die Bundesregierung, so rasch als möglich Rahmenbedingungen zu schaffen, um auch für beeinträchtigte Kinder im Sinne der Inklusion eine qualitätsvolle Nachmittagsbetreuung anbieten zu können.

„VP-Bauernbund agiert gegen die Interessen der Kärntner Bauern!“

Die Fraktion der Freiheitlichen in der Landwirtschaftskammer

Bei der von der Freiheitlichen Bauernschaft einberufenen außerordentlichen Vollversammlung am 19. Oktober habe die Bauernbund-Mehrheit in der Kärntner Landwirtschaftkammer ihr wahres Gesicht gezeigt. „Sie hat klar und deutlich gegen die Interessen der Kärntner Bäuerinnen und Bauern gestimmt!“, kritisiert die Freiheitliche Bauernschaft. So wurde die von der Landwirtschaftskammer Österreich vorgeschlagene Einheitswerterhöhung trotz nachweislichem Einkommensverlust der heimischen Landwirte in den letzten Jahrzehnten von der BauernbundMehrheit abgesegnet.

Landwirtschaftskammer-Vizepräsident LAbg. Peter Suntinger

Darüber hinaus wurde der Vertrag zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP 2014 – 2020), welcher die Abschaffung der gekoppelten Mutterkuhprämie vorsieht, von der Bauernbund-Mehrheit beschlos-

sen. „Dieser Beschluss gefährdet eine nachhaltige und kostendeckende Landwirtschaft in den benachteiligten Gebieten und auf Bergbauernhöfen“, macht der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, FPK-LAbg. Peter Suntinger, aufmerksam. Weiters wurde der Antrag der Freiheitlichen Bauernschaft auf generelle Aussetzung der Sanktionen und Abschaffung der Strafzahlungen im Zuge der Almfutterflächenkontrollen vom Bauernbund abgelehnt. Entgegen aller Bezeugungen der ÖVP, werden die Bauern im Regen stehen gelassen. Die Freiheitliche Bauernschaft will diese Ignoranz gegenüber den Problemen der Kärntner Bäuerinnen und Bauern nicht hinnehmen und überlegt sich daher, weitere außerordentliche Vollversammlungen zu beantragen.


10 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

LANDESPOLITIK

New Mobility: Kärnten setzt neue Mobilitätsformen in die Praxis um LH Dörfler begrüßte Alternativnobelpreisträger und Solarpionier aus China, Huang Ming, sowie Automobildesigner Murat Günak in St. Veit. Zum vierten Mal geht das New Mobility Forum in St. Veit ging kürzlich über die Bühne. Der internationale Fachkongress für alternative Mobilität setzt heuer seine Schwerpunkte auf green energy, smart systems und smart cities. Insgesamt informierten über 20 Expertinnen und Experten über neue Konzepte und Aspekte aus dem E-Mobilitätsbereich. Landeshauptmann Gerhard Dörfler nahm die Eröffnung vor. Als besondere Gastreferenten wurden der Alternativnobelpreisträger und Solarpionier aus China, Huang Ming, sowie der bekannte Automobildesigner und frühere Chefdesigner von VW, Murat Günak, begrüßt. Kärnten sei Vorreiter, betonte der Landeshauptmann. Umwelt und Hightech würden sich hier treffen. Lebensland Kärnten setzt auf Umweltschutz und Effizienz, EMobilität, Wissenstransfer und Forschung, auf alternative Energieformen sowie auf alternative Mobilität. Das Mobility Forum habe sich sehr positiv entwickelt, Kärnten werde damit buchstäblich ins Sonnenlicht gestellt, sagte Dörfler und dankte für alle Initiativen, Kärnten zur internationalen Ideendrehscheibe rund um E-Mobilität, saubere Energien und Umwelteffizienz zu machen. Lebensland Kärnten und das „Sonnenkraftwerk St. Veit“ zeigen den Zukunftsweg in Richtung Energieautarkie und EMobilität eindrucksvoll auf. Kärnten sei auch Testpartner von Mercedes beim Modell e-Cell. Nach der Eröffnung testete der Landeshauptmann auch gleich mehrere E-Fahrzeuge, wie den Mini E und die mia, und genoss das besondere emissionsfreie Fahrgefühl. Abteilungsvorstand und Lebenslandbzw. New Mobility Forum-Organisator Albert Kreiner hob die Bemühungen von Lebensland Kärnten hervor, die EMobilität sowie die alternativen Energien zu forcieren. Wichtig sei dabei, Schüler einzubinden und aus der Denkwerkstätte praktische Anwendungen zu gewinnen.

Kärnten und Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler (im Bild mit Dr. Albert Kreiner) setzen voll auf die Elektromobilität: „Wir sind Spitzenreiter in Österreich!“ Das Ziel ist es, Innovationen auch umzusetzen. Gerade diese Zielsetzung lobte auch Moderator Ronny Rockenbauer. Kärnten sei hier anderen Bundesländern voraus, wie dies auch dieser große Fachkongress zeigte, so Rockenbauer. Der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock erwähnte die Investitionen in die EMobilität seitens der Stadtgemeinde und wies auch auf die Energieausstellung im Fuchspalast hin. Der Bund sollte Zukunftsprojekte mehr unterstützen und nicht verzögern. Dörfler und Mock stellten fest, dass man in Kärnten den Strom aus der Sonnenenergie selbst produzieren wolle, den man für die E-Fahrzeuge brauche. Infos: www.lebensland.com; www.newmobilityforum.at

Lakeside-Labs: Das Land Kärnten wird für die Lakeside Labs GmbH von 2012 bis 2014 jährlich 150.000 Euro bereitstellen. Das gab Landesrat Harald Dobernig bekannt. „Diese erstmalige Basisfinanzierung dient zur Sicherung der nachhaltigen Forschungstätigkeit im Bereich angewandte Forschung und Grundlagenforschung in Klagenfurt“, erklärt Dobernig. Seitens der Stadt Klagenfurt wurde ein Beitrag in Höhe von 50.000 Euro für das Jahr 2012 bereits geleistet: „Ich freue mich, dass die Klagenfurter Lakeside Labs so rasch einen ausgezeichneten internationalen Ruf erreichen konnten.


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 11

LANDESPOLITIK

Neues Buch zur Ortstafellösung: „Ein Kärnten. Die Lösung“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler dankt allen an der Ortstafellösung Beteiligten – Ziel sei ein harmonisches Miteinander und das gemeinsame Nutzen von Chancen im Alpen-Adria-Raum. Mit der Lösung der Kärntner Ortstafelfrage im Jahr 2011 wurde ein jahrzehntelanger, über die Grenzen Kärntens hinaus wirkender Konflikt beendet. Nun liegt ein Jahr nach dem historischen Durchbruch in der Causa prima der Kärntner und österreichischen Volksgruppenpolitik die neue Publikation „Ein Kärnten. Die Lösung.“ vor, in der neben den Chefverhandlern Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Staatssekretär Josef Ostermayer Historiker, Zeitzeugen, politisch Verantwortliche sowie Journalisten zu Wort kommen, die lange Zeit thematisch involviert waren. Zudem werden geschichtliche und verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen verständlich beschrieben, weiters gibt es anerkennende Vorworte von Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann und viele Kommentare für die Lösung und das Miteinander.

Druckfrische Ausgabe für den FPÖ-Obmann: Gerhard Dörfler bei HC Strache.

„Das Gegeneinander muss in den Geschichtsbüchern verschwinden. Miteinander und Füreinander ist das Ziel. Der Sieger ist das Land Kärnten!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler Das 200 Seiten starke und gut illustrierte druckfrische Buch ist beim Verlag Johannes Heyn in Klagenfurt erschienen. Zur Vorstellung mit Podiumsdiskussion in Kärnten lud Landeshauptmann Gerhard Dörfler ins Klagenfurter Konzerthaus. Die gelungene Präsentation und die konstruktive Diskussion fanden großen Beifall. Es sei Zeitgeschichte, sagte Dörfler und zeigte sich dankbar und froh darüber, dass der Konflikt gelöst und die Lösung akzeptiert worden sei. Das Ziel sei das Ankommen auf der Mitte der Brücke gewesen. „Sieger ist das Land Kärnten“, hatte der Landeshauptmann im Juli des Vorjahres gesagt. Er ging auf sein erstes persönliches Erlebnis mit der Volks-

Wurden Freunde: Staatssekretär Ostermayer und LH Gerhard Dörfler.

Auch der Bundespräsident freute sich über die Ausgabe des neuen Buches.

gruppe näher ein, beschrieb sein Motiv, den Konflikt als Aufgabe positiv zu lösen und gab einen historischen Zeitraffer ab 1914 bis 2011. Die Botschaft müsse nun sein, dass es nach den vielen Verwundungen auf beiden Seiten nie mehr ein Auseinanderdividieren zwischen Volksgruppe und Mehrheitsbevölkerung geben dürfe. Das Gegeneinander habe in den Geschichtsbüchern zu verschwinden, Miteinander und Füreinander haben das Ziel zu sein, so Dörfler.

Staatssekretär Josef Ostermayer. Unter den vielen Gästen sah man Landtagspräsident Josef Lobnig, Landesamtsdirektor Dieter Platzer, Sloweniens Generalkonsulin Dragica Urtelj, den früheren und derzeitigen Botschafter Österreichs in Slowenien, Ernst Kubesch und Clemens Koja, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Superintendent Manfred Sauer, Europaabgeordneten Andreas Mölzer, die Landtagsabgeordneten Gernot Darmann, Jutta Arztmann und Peter Zwanziger. Besonderer Dank erging an das Redaktionsteam rund um Nicole Beclin vom LH-Büro.

Der Landeshauptmann dankte allen an der Lösung Beteiligten, insbesondere


12 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

REGIONALES

Pflegeheim Laetitia feiert: Würde als Prinzip! Sehr stimmungsvoll wurde das zehnjährige Jubiläum des Laetitia Pflegeheimes in Straßburg gefeiert.

Dankbarkeit den Menschen gegenüber, die in ihrem Leben schon viel geleistet haben, sollten im Mittelpunkt stehen.

Unter den zahlreichen Gästen waren Landeshauptmann Gerhard Dörfler und die Bürgermeister BR Franz Pirolt (Straßburg), Franz Sabitzer (Weitensfeld), Siegfried Kampl (Gurk) sowie Gründungsbürgermeister Ferdinand Wachernig. „Das Lächeln, das du aussendest kehrt immer zu dir zurück.“ Mit dieser asiatischen Weisheit begrüßte der Landeshauptmann die gesamte „Laetitiafamilie“ und meinte, dass dies in Häusern wie diesen gelebt werden soll. Es sei eine Verpflichtung, die Menschen in die Mitte zu nehmen, Würde, Miteinander und

„Die Entstehungsgeschichte dieses Hauses war zwar nicht immer ganz einfach, aber die Entscheidung, die damals getroffen wurde, war richtig“, sagte Pirolt. Dieses Haus sei gelebte Erhaltung des ländlichen Raumes, der Standort sei der richtige und auch das Umfeld. „Es gibt Arbeitsplätze und die Menschen müssen im Alter nicht aus ihrer gewohnten Umgebung weg“, so der Bürgermeister, der darauf hinwies, dass dieses Haus im Jahresablauf ein unverzichtbarer Bestandteil von Straßburg sei.

Sprechtag mit LAbg. Peter Suntinger FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal, Tirolerstraße 10 am Dienstag, 30. Oktober 2012, von 18.00 bis 20.00 Uhr Anmeldung unter: 0676-4084676 od. 0676-3472300

Der RfW Kärnten lädt zum traditionellen „Maroni - Fest“ Gasthof Fischerwirt am Kreuzberglteich in Klagenfurt am 28. Oktober 2012 ab 14 Uhr Gratis Punsch, Kinder-Punsch, Maroni, Wein oder Glühwein und Kartoffelbraten am Lagerfeuer

Auf Ihr Kommen freuen sich Bgm. Matthias Krenn u. GR Herwig Druml

Die gesamte Laetitia-Familie in Straßburg feierte mit dem Landeshauptmann das zehnjährige Jubiläum des erfolgreichen und überaus beliebten Pflegeheimes.

Kleinbetriebe als Wirtschaftsmotor! KWF-Förderung: Mehrere kleine Betriebe in Klagenfurt besuchte kürzlich Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald Dobernig. Noch bis Jahresende läuft eine Ausschreibung des KWF für die KMU-Entwicklung. Konkret stehen 400.000 Euro zur Verfügung. Die Förderhöhe für die Inanspruchnahme eines externen Beraters beträgt maximal 10.000 Euro pro Unternehmen, bis zu 50 Prozent der Kosten werden gefördert.


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 13

REGIONALES

Der „Seppenbauer“ wird zum Seminarzentrum! In St. Salvator wurde die neue „Seminarwelt Seppenbauer“ eröffnet. Direkt neben dem gleichnamigen Gasthof mit angeschlossenem Automuseum wird ein Aus- und Weiterbildungsprogramm geboten, das sich an Unternehmer und Führungskräfte, aber auch Lehrlinge richtet. Kursschwerpunkte liegen zudem im Fitness- und

tal“, betonte Dörfler. Der „Seppenbauer“ sei ein gastronomisches Zentrum und stelle mit dem Automuseum, der Seminarwelt bis hin zur Bierausbildungsstätte „BeerCademy“ ein Highlight und Zukunftsprojekt dar. Besonders positiv hob der Landeshauptmann die Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrlinge in der

Gesundheitsbereich sowie bei Genuss und Tourismus. Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte den „Seppenbauer“ und zeigte sich begeistert.

Besuchte den Seppenbauer: LH Gerhard Dörfler.

„Dieses Projekt steht für einen neuen Aufbruch im Metnitz-

Seminarwelt hervor. Für die Seminarwelt gab es daher auch eine namhafte Projektunterstützung des Landes, teilte LH Dörfler mit.

Landesrat Christian Ragger unterstützt das GOMOBIL in Ludmannsdorf. Dank dieser Unterstützung können nun alle Pensionisten mit Ausgleichszulage und Schüler unter 18 Jahren zu einem noch günstigeren Tarif mit dem GO-MOBIL fahren.

Im Barocksaal der Carinthischen Musikakademie in Ossiach fand kürzlich der Feuerwehrtag des Bezirks Feldkirchen statt. „Als Feuerwehrreferent des Landes möchte ich mich bei den über 1.000 Mitgliedern der 21 Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk bedanken. Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz konnte im vergangenen Jahr 959 Mal die Bevölkerung vor Gefahren beschützt werden. Insgesamt standen die Blauröcke in 234 Brand- und 725 technischen Einsätzen“, so LHStv. Kurt Scheuch.

Vierte Görtschitztaler Gedenkmesse Ein starkes religiöses Ge meinschaftserlebnis gab es in der Pfarrkirche Klein St. Paul anlässlich des Todestages von LH Dr. Jörg Haider. Die Familien Gaspar und Kobal luden bereits zum 4. Mal Jörg Haider-Sympathisanten und Mandatare zu einer Gendenkmesse, würdevoll zelebriert von Pfarrer Jacek Wesoly. Hochkarätige musikalische Umrahmung von Cornelia Kobal und Flötistin Bianca Bergner ergänzte den Messeinhalt

optimal und versetzten die Besucher in dankbare Erinnerungen an Dr. Jörg Haider. Anschließend luden Hannelore Gaspar, Ilse Kobal und Familie Michelitsch zu einer Agape, dessen Reinerlös der sozialen Pfarrgemeindearbeit zugutekam. „Selbstverständlich werden wir diese Gemeinschaftsmesse auch im nächsten Jahr beibehalten“, waren sich Gerold Gaspar, Vzbgm. Gustav Kobal und die Ehrengäste einig.

Ein freiheitliches „Urgestein“ feierte kürzlich seinen 80er! Alfred Barzauner aus Mooswald in der Gemeinde Fresach hält bereits seit über 50 Jahren der freiheitlichen Familie die Treue. Bezirksobmann NRAbg. BGM Max Linder und Ortsparteiobmann Vzbgm. Ing. Gerhard Altziebler stellten sich im Namen der Freiheitlichen in Kärnten mit herzlichen Glückwünschen ein: „Wir wünschen ihm vor allem Gesundheit. Möge er noch viele Jahre im Kreise der Familie mit Frau Anni genießen“. Im Bild von links: Gerhard Altziebler, Alfred Barzauner, Max Linder und Jugendfreund Helmut.


14 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

REGIONALES

Tradition: Ursulamarkt und Klagenfurter Volksfest Ältester Krämermarkt Kärntens sorgte wieder für Be sucheransturm in Klagenfurt Vergangenes Wochenende fand wieder der traditionelle Ursulamarkt zusammen mit dem Klagenfurter Volksfest am Messegelände statt. Wirtschafts- und Brauchtums0referent LR Harald Dobernig besuchte den Ursulamarkt und den ORF Radio Kärnten Frühschoppen und hob dessen Bedeutung für Klagenfurt hervor. Dobernig bezeichnete den Ursulamarkt als wirtschaftlich und volkskulturell wichtiges Fest für Kärnten. „Am Ursulamarkt gibt es ein unver-

gleichliches Warenangebot, für jeden ist etwas dabei. Über 300 Standler und rund 200.000 Besucher sind ein klares Zeichen für die wirtschaftliche Bedeutung des ältesten Krämermarktes in Kärnten. Es freut mich, dass auch die Volkskultur und das Brauchtum im Rahmen des Volksfestes ihren Platz haben und belebt werden“, so der Landesrat. Unterhalten wurden die Besucher von der Glantaler Blasmusikkapelle Frauenstein, den Bierbaumer Buam, der Voigasmusi und dem Chor Koschat Hamat Viktring. Moderiert wurde der Frühschoppen von Manfred Tisal.

Landeshauptmann zu Gast im Pfarrkindergarten!

Mit fröhlichen Liedern hießen die 25 Kinder des Pfarrkindergartens Metnitz Landeshauptmann Gerhard Dörfler herzlich willkommen, der ihnen und der Leiterin Eva-Maria Kerschbaumer sowie der Helferin Eva Niederbichler kürzlicheinen Besuch abstattete. Ebenfalls gekommen waren „Hausherr“ Pfarrer Erwin Schottak, Bürgermeister Anton EnglWurzer, LAbg. Wilma Warmuth, GV Renate Hartenberger, die Gemeinderäte

Präsentierten den Ursulamarkt: Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer, Messedirektor Ing. Erich Hallegger, Marktdirektor Gerhard Winkler sowie Irmgard Horn und Dr. Helmut Prasch (ABC Werbeagentur) als VeranFoto: Stadtpresse/Burgstaller stalter des Volksfestes.

Dietmar Wurzer und Barbara Kraber sowie Tischlermeister Thomas Eicher. Dem Landeshauptmann wurde für sein großes Geschenk herzlich gedankt, er hatte die von der Tischlerei Eicher – Eicher ist auch Kooperationspartner von autArk - angefertigten drei Sitzgarnituren für die Kindergartenkinder gespendet. Eine vierte Sitzgarnitur gab es von der Tischlerei Eicher.

Ehrengast am Ursulamarkt: Landesrat Harald Dobernig mit Foto: LPD Manfred Tisal.

Eine hohe Auszeichnung gab es kürzlich für SPAR Kärnten Direktor Manfred Schweighofer als Anerkennung für seine Leistungen und Verdienste. Er erhielt das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler überreichte die Urkunde im Rahmen des Herbstfestes der SPAR-Mitarbeiter in der Messehalle 5 in Klagenfurt. Geehrt wurde Direktor Schweighofer auch durch Bürgermeister Christian Scheider, der ihm den Ehrenpfennig der Stadt Klagenfurt überreichte. Der Landeshauptmann dankte Schweighofer, der mit Jahresende in Pension geht, sowie dem gesamten SPAR-Team für das große Engagement und die gute Partnerschaft zum Land. „Mit 2.700 Lehrlingen ist SPAR der größte Lehrlingsausbildner in Österreich“, so der Landeshauptmann.


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 15

REGIONALES

Neubau der FBS in Ferlach beschlossen! LHStv. Scheuch und LR Dobernig: Synergieeffekte zwischen FBS und HTL nutzen. Bereits in der vergangenen Woche wurde das Projekt „Neubau FBS Ferlach in Kooperation mit der HTL Ferlach“ von Fachberufsschulreferent LHStv. Kurt Scheuch und Finanzlandesrat Harald Dobernig vorgestellt, in der dieswöchigen Regierungssitzung wurde der Neubau einstimmig beschlossen. „Da in der Fachberufsschule Ferlach schon seit einiger Zeit Sanierungsbedarf besteht, wird diese nun in Kooperation mit der HTL neu- bzw. umgebaut. Damit können vorhandene Synergien genutzt werden. Des Weiteren soll auch der Bereich der Kunststoff-

techniker in der Fachberufsschule angesiedelt werden. Derzeit werden 30 Kärntner Lehrlinge dieses Bereiches in Oberösterreich beschult. Der Um- und Neubau bietet eine österreichweit einzigartige Chance zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung und einem Arbeitsplatz in Kärnten. Mit dem Beschluss wurde der letzte Baustein in der Umsetzung des Berufsschul standorte konzeptes gesetzt“, so Scheuch. Der Neu- und Umbau der FBS Ferlach wird mit 13 Millionen Euro vom Land Kärnten finanziert. Der Baubeginn erfolgt im Herbst 2013, die Fertigstellung soll im Jahr 2014 erfolgen. Mit diesem Projekt sorgen wir für die bestmögliche Ausbildung der Facharbeiter von morgen“, erklärt Finanzlandesrat Dobernig.

Beschlossen: Die FBS in Ferlach wird neu gebaut.

Der Mittagskogel wird „Natura 2000“-Gebiet!

LHStv. Scheuch: „Bedrohte Tier- und Pflanzenarten am Mittagskogel werden besonders geschützt!“ Das Gebiet „ Mittagskogel“ wird als „ Natura 2000“ Gebiet an die Kommission der Europäischen Union gemeldet wie Naturschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch bekanntgibt. „Natura 2000“ ist die größte Initiative in Europa zum Schutz von bedrohten Tierund Pflanzenarten und deren Lebensräumen. Grundlage sind zwei EU-Richtlinien, die von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden müssen, nämlich die Fauna-FloraHabitat-Richtlinie (FFHRichtlinie) und die Vogelschutzrichtlinie (VS-Richtlinie). Dieser FFH-Richtlinie entspricht das Gebiet „Mittagskogel“. Die Karawanken als geographische Raumeinheit sind eine sich über ca. 120 km erstreckende Gebirgskette der

südlichen Kalkalpen, welche sich im Wesentlichen entlang der Landesgrenze zwischen dem Bundesland Kärnten und Slowenien erstreckt. Aufgrund der geologischen als auch klimatischen Gegebenheiten hat sich hier eine außergewöhnliche und artenreiche Flora und Fauna etablieren können. Einen Archetyp für die Gebirgskette der Karawanken stellt die Umgebung des Mittagskogels dar. Dieses etwa 672,3 Hektar große Gebiet beinhaltet Arten wie u. a. den Karawanken-Mohrenfalter und die Zoys-Glockenblume sowie alpine und boreale Heiden, alpine und subalpine Kalkrasen und Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation. An das gegenständliche Gebiet schließt gegen Osten hin im slowenischen Teil der Karawanken das „Natura 2000“-Gebiet „Karavanke“ an.

Freiheitliche Arbeitnehmer: Zur arbeitsintensiven Herbstklausur trafen sich die FPK-Kamnerräte im Seminarhotel Petschnighof in Diex. Unter anderem wurden Zukunftsthemen, eine Broschüre und die Anträge für die nächste AK-Vollversammlung ausgearbeitet. Besuch gab es auch von LPO LHStv. Ing. Kurt Scheuch, der versicherte, sich in seinen Kompetenzbereichen Arbeitnehmerförderung, Arbeitsmarkt und Lehrlingswesen, für eine vermehrte Wertschätzung und Anerkennung des Lehrberufes in unserem Land einzusetzen.


16 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

KÄRNTEN BAUT

„Tor zum Klopeinersee“ für den Verkehr freigegeben LH Dörfler: Neue Draubrücke Stein und Lückenschluss des R 1 Drauradweges wichtig für Region Südkärnten. Auf der L 116 St. Kanzianer Straße wurde kürzlich die neu errichtete Draubrücke Stein offiziell für den Verkehr freigegeben. Die alte Brücke aus dem Jahr 1951 war bei den Autofahrern für ihre schmale Fahrbahn bekannt, immer wieder kam es zu Problemen im Begegnungsverkehr. Vor allem aber wies die Brücke an mehreren Bauteilen Schäden auf und man hatte bereits die maximale Verkehrslast ihres Tragwerkes auf 18 Tonnen reduzieren müssen. An einem strahlend schönen Herbsttag konnte nun Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler hunderte Menschen an der neuen Brücke begrüßen. Rund drei Millionen Euro wurden investiert, gearbeitet wurde seit 16. Jänner 2012. Über die Draubrücke Stein führen jetzt eine sieben Meter breite Fahrbahn sowie ein drei Meter breiter Radund Fußweg. Mit diesem Projekt gelang auch der sichere Lückenschluss am beliebten R 1 Drauradweg. Gemeinsam mit der Gemeinde St. Kanzian errichte das Land außerdem einen Parkplatz am Südufer. Hier, wo die Drauschiffe anlegen, steht nun auch ein Leuchtturm. Der Landeshauptmann bezeichnete die neue Brücke als „Tor zum Klopeinersee“. Hier würden sich Wasser und Natur, Auto, Fahrrad und Schiff perfekt begegnen. Dörfler strich die Wichtigkeit der Brücke für Tourismus und Wirtschaft in der Region hervor, der in das Projekt integrierte R 1 Drauradweg führe in eine erfolgreiche touristische Zukunft. „Ich freue mich, wenn uns etwas gelingt“, betonte Dörfler und verwies auf die vielen Investitionen in

Foto: LPD/Josef Bodner die Infrastruktur des lange benachteiligten Südkärnten, die zu bedeutenden Betriebsansiedlungen wie von Kohlbach oder Bosch-Mahle geführt hätten. Dörfler holte Polier Dietmar Schwarz nach vorne und dankte ihm sowie dem gesamten Team für die ausgezeichnete Sanierung. St. Kanzians Bürgermeister Thomas Krainz dankte dem Land Kärnten und sagte, dass sich die Tourismuswirtschaft und die Gemeinde lange eine neue Brücke gewünscht hätten. Er kündigte für den neuen Parkplatz eine Ladestation für Elektrofahrräder an. Straßenbauabteilungschef Volker Bidmon freute sich über die unfallfreie Baustelle. Er erklärte, dass man die Brücke auf den neuesten Stand der Technik gebracht habe. Den Unterbau der alten Brücke habe man verwenden können, das Stahl- und Betontragwerk sei völlig neu errichtet worden. Der Radweg

über die Brücke und der Lückenschluss des R 1 bringe mehr Sicherheit auf dem täglich von fünf- bis sechshundert Radlern frequentierten Drauradweg. Oliver Neumann von der bauausführenden Firma HABAU erklärte, dass man bei der Abtragung des alten Tragwerkes sogar Floße und Boote eingesetzt habe. Bei der Verkehrsfreigabefeier waren auch Landtagspräsident Josef Lobnig, Völkermarkts Bürgermeister Valentin Blaschitz, Bezirkshauptmann Gert André Klösch, Klaus Berger vom Koralmbahn-Projekt, Wolfsbergs Straßenbauamtsleiter Gerald Zikulnig, Vertreter der Baufirmen HABAU und Meteorit, Statiker Welf Zimmermann, die Landesstraßenbauer Paul Jobst, Paul Hobel und Gerald Neuhold, Völkermarkts Straßenmeister Wolfgang Kleer, eine Abordnung der Polizei unter Landtagsabgeordneten Gerald Grebenjak sowie Vertreter der Drauschifffahrt anwesend.


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 17

LESERBRIEFE

Benehmen Sie sich, Frau Prettner! Bei der schönen und würdigen Feier zum 10.Oktober im Landhaushof hatte ich das zweifelhafte Vergnügen hinter Frau Landesrätin Prettner zu stehen. Da ich annehme, dass sie sich nicht gerade das Rauchen abgewöhnt hat frage ich mich schon, warum sie eine Stunde lang wild an ihrem Kaugummi gekaut hat. Und das in der ersten Reihe! Der Gipfel ihres schlechten Benehmens fand aber während des Totengedenkens statt: da schunkelte Frau

Landesrätin doch glatt fröhlich lachend zum Militärmarsch „Ich hatt´ einen Kameraden“, als ob sie diese Feier mit dem Münchner Oktoberfest verwechselt hätte. Schämen Sie sich, Frau Prettner! Als Regierungsmitglied haben Sie sich, neben Ihrer permanenten Unwissenheit endgültig disqualifiziert. VzBgm. Wally Rettl Villach

Krsko - Ein permanenter Gefahrenherd Nach dem dramatischen Reaktorunglück in Fukushima (Japan) wurden 2011 europaweit 145 Atomkraftwerke einer ausführlichen Überprüfung unterzogen. Atomkraftwerke der EU, der Schweiz, der Ukraine und in Kroatien liefert laut einem Bericht der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ katastrophale Ergebnisse. Im vorab bekannt gewordenen Abschlussbericht der EU-Kommission sind demnach Mängel in praktisch jedem untersuchten Kraftwerk angeführt. Der slowenische Atomreaktor KRSKO weist ebenfalls zahlreiche Mängel auf. Das slowenische Atomkraftwerk KRSKO liegt zudem mitten auf einer Erdbebenlinie; damit ist ein Unfall, so wie er sich in Fukushima ereignet hat, in Krsko im Falle eines

Erdbebens höchstwahrscheinlich. Unsere Bundesregierung ist gefordert endlich in diesem Zusammenhang mit der Slowenischen Regierung „Klartext“ zu reden. Ein Reaktorunglück in Krsko hätte fatale Auswirkungen auf Kärnten und ganz Österreich. Außenminister Spindelegger hat im Rahmen seines Besuchs beim Slowenischen Außenminister, die gut nachbarschaftliche Beziehungen erwähnt. Ob diese wirklich gut sind, kann Spindelegger beweisen, indem er angesichts der massiven Mängel des slowenischen Schrottreaktors endlich Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einfordert. Walter Bauer per E-Mail

Die neuen Kärntner Nachrichten: Abo-Tel.: 0463 51 15 15 - 0

Wahrheit ist den Menschen zumutbar! Für mich ist es immer wieder erstaunlich zu sehen wie ein unglücklich formuliertes Wort die Emotionen in kurzer Zeit gerade in Kärnten anheizen kann. Dieses Entfachen der Emotionen zeigt, dass in Kärnten die Lage zwischen den Volksgruppen noch lange nicht so ist, dass rational über bestimmte Entwicklungen gesprochen werden kann. Anscheinend lebt noch bei vielen in der deutschsprachigen Volksgruppe der Gedanke, dass sie zu viel für die slowenisch/windischsprachige Volksgruppe zahlen bzw. dass sie bei den Verhandlungen über den Ortstafelkompromiss über den Tisch gezogen wurde. Und dass die österreichische Regierung in Wien die österreichischen Interessen in Slowenien nicht adäquat vertrete. Andererseits haben manche Sprecher der slowenischen/ windischen Volksgruppe angedeutet, dass der Kompromiss über die Ortstafel für sie keine endgültige Lösung darstelle. Das Wesen eines Kompromisses ist es, dass keine der Parteien ganz zufrieden sein kann. In so einer aufgeheizten Lage ist es vernünftig einen kühlen Kopf zu bewahren und die Fakten anzusehen: 1. Herr Georg Lux/Frau Antonia Gössinger schreiben in der Kleinen Zeitung vom 10.10., “mit ihrem Ja zum Verbleib bei Österreich hatte die slowenische Volksgrup-

pe den Ausschlag gegeben, dass Kärnten ungeteilt blieb”. Mit Verlaub, dies stimmt nicht! Ich beziehe mich hierbei auf Aussagen von Peter Ibounig von der Landesstelle für Statistik und Frau Dr. Fräss-Ehrfeld. In der Zone A wurden bei der Kärntner Volksabstimmung im Jahre 1920 bei einer Wahlbeteiligung von 96 Prozent, 59,04% der Stimmen für die Republik Deutsch-Österreich und 40,96% für das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen abgegeben. Analysiert man weiter dann kommt man zu der Feststellung, dass 40% der slowenisch/windisch sprechenden Bevölkerung für Österreich gestimmt hat und 60% dieser Gruppe für den SHS Staat. Wenn Frau Dr. Fräss-Ehrfeld in ihrem Beitrag “Nur kein Retourgang” jetzt sagt, „bei der Volksabstimmung hat fast die Hälfte der umgangssprachlichen Slowenen im Süden des Landes nicht für die nationale Lösung, d.h. den Anschluss an den slawischen Mutterstaat der Serben, Kroaten und Slowenen, votiert, sondern für Deutsch-Österreich”, dann ist dies für den flüchtigen Leser eindeutig. Für die Kenner und nicht so flüchtigen Leser jedoch ist deutlich, dass mehr als die Hälfte gegen die ungeteilte Heimat Kärnten gestimmt hat. Dkfm. Bertram Schurian Förolach

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18 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

SERVICE

Bis zu 30.000 Euro bei „Glückstiere“ errubbeln: Wau, bist Du a fesche Katz’ ei „Glückstiere“ konnten erstmals die Spielteilnehmer aktiv an der Gestaltung eines Rubbelloses mitmachen. Das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien präsentiert die jeweils fünf süßesten Hunde und Katzen Österreichs und bietet Gewinne bis zu 30.000 Euro. Die Österreichischen Lotterien suchten die süßesten Hunde und Katzen des Landes als Motiv für ihr neues Rubbellos und luden dazu Anfang des Jahres die Spielteilnehmer zu einem Tierfoto-Wettbewerb. In einem Internet-

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Voting mit anschließendem Jury-Entscheid wurden insgesamt zehn Gewinner ermittelt. Beim darauf folgenden Fotoshooting trafen einander die fünf hübschesten Katzen und die fünf tollsten Hunde. Diese zehn „Lieblinge“ sind nun – neben den Gewinnmöglichkeiten – die Attraktion des neuen Rubbelloses „Glückstiere“, und auf jedem Los ist eines dieser zehn Tiere abgebildet. Der Höchstgewinn beträgt 30.000 Euro und ist in dieser 2,5 Millionen Lose umfassenden „Glückstiere“Serie dreimal enthalten.

Unter der Rubbelfläche des Loses befinden sich Geldbeträge. Wer dreimal den gleichen Betrag aufrubbelt, hat diesen Betrag gewonnen. „Glückstiere“ ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 2 Euro erhältlich.

Pures Gold als Besonderheit der 175. Klassenlotterie: 29 Chancen, Millionär zu werden eich werden mit Klasse“ kann man jetzt wieder von 12. November 2012 bis zum 22. April 2013, und zwar in der 175. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich, als Besonderheit wartet die 175. Lotterie mit einer zusätzlichen Goldklasse auf. Montag ist der schon traditionelle Klassenlotterie Millionentag. Jeden Montag werden ein Treffer zu 1 Million Euro sowie zahlreiche weitere Gewinne zwischen 200,- und 100.000,- Euro gezogen. Spezifisch für die 175. Klassenlotterie und daher einmalig ist die zusätzliche Goldklasse, in der man pures Gold gewinnen kann. Das absolute Highlight bildet natürlich wieder die Schlussziehung, wo es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro geht. Klassenlose sind in allen Geschäftsstellen erhältlich. Informationen rund um die Klassenlotterie sowie

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ein Verzeichnis der Geschäftsstellen gibt’s im Internet unter www.win2 day.at/klassenlotterie. 29 Treffer in Millionenhöhe und kiloweise Gold In der 175. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro, Höhepunkt ist der 5 Millionen-Haupttreffer am Ende der Lotterie. Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,- Euro pro Klasse. In der Goldklasse werden während der 4. Klasse und der 6. Klasse insgesamt 200 mal 1 kg Goldbarren sowie 3.500 mal 1 Unze Wiener Philharmoniker in Gold verlost, mit einem einmaligen Einsatz ist man dabei. Ebenfalls für einen einmali-

gen zusätzlichen Einsatz gibt es den täglichen Ziehungs-Nervenkitzel der „Superklasse“, in der man täglich 100.000,- Euro gewinnen kann. Start am 12. November Erster Ziehungstag der 175. Klassenlotterie ist Montag, der 12. November 2012, wo es unter anderem gleich um die erste Million geht.

Ziehung vom Mi., 17. 10. 2012

47295 Ziehung vom Do., 18. 10. 2012

98509 Ziehung vom Fr., 19. 10. 2012

10250 Ziehung vom Sa., 20. 10. 2012

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45941 Ziehung vom Mo., 22. 10. 2012

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VO R S C H AU 43. Runde 2012 1: Rapid Wien– RB Salzburg 2: Admira Mödling– Austria Wien 3: Wolfsberger AC– Sturm Graz X 4: SV Mattersburg– Wacker Innsbruck 5: SV Ried– SC Wr. Neustadt 6: Bayern München– B. Leverkusen 7: Hannover 96– Mönchengladbach 8: VfB Stuttgart– E. Frankfurt 1 9: SC Freiburg– B. Dortmund 10: Greuther Fürth– Werder Bremen 11: F. Düsseldorf– VfL Wolfsburg 12: FSV Mainz 05– TSG Hoffenheim Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WIRTSCHAFT

Für diese Unternehmerfamilie ist Qualität kein Fremdwort LH Dörfler besuchte Papier- und Büroartikelspezialist Strein am Tag der offenen Tür in Klagenfurt Traditionsunternehmen existiert seit 1923. Das Kärntner Traditionsunternehmen Papier Strein ist seit 1923 Spezialist in der Büro-, Papier- und Schulbranche. Dem Klagenfurter Innenstadtgeschäft in der Bahnhofstraße stattete vergangenen Donnerstag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Tag der offenen Tür einen Besuch ab. Es wurde in den letzten drei Monaten umgebaut und in ihm findet man nun auch eine neue Papeterie für Meisterstücke der Edelmarken von Mont Blanc, Graf von Faber-Castell, Caran d`Ache. Der Landeshauptmann gratulierte Ingomar Strein und Geschäftsführer Heinz Rauter zum gelungenen Umbau. „Das Familien- und Traditionsunternehmen hat mich mein Leben lang begleitet. Es ist nicht nur ein guter Nachbar der Landesregierung, sondern auch der Papier-, Büroartikel- und Schreibwarenspezialist und bietet seinen vielen treuen Kunden Erlebnisqualität“, hob er dessen Vorzüge hervor. Zudem habe es die bekannte Unternehmerfamilie seit ihrer Gründung 1923 immer wieder geschafft, das Thema Papier in ihrer beinahe 90 Jahre andauernden Firmengeschichte zu verankern.

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Geschulte Mitarbeiter und Kundenservice sind keine Schlagworte sondern gelebte Wirklichkeit!“ Firmenphilosophie der Firma Strein

Mit derzeit 85 Mitarbeitern an insgesamt fünf Standorten in Klagenfurt, Villach und Lienz sowie dem österreichweiten mobilen Vertrieb will sich das Familienunternehmen den zukünftigen wirtschaftlichen Herausforderungen weiter stellen. Mit den drei Söhnen Erhard, Herbert und Wolfgang steht bereits die vierte Strein-Generation in den Startlöchern.

Fotos: LPD/Bodner

Einfach und effektiv ist auch die Firmenphilosophie. Man konzentrierte sich von Anfang an auf höchste Qualitätsanforderungen sowie beste Beratung. Zudem wurde die Kernkompetenz rund um das Produkt Papier in all den Jahren nie verlassen. 40.000 Artikel aus den Produktbereichen Büromaterial, Bürostühle, Tinten und Toner aller Marken, Schulbedarf, Verpackung, Gastronomie und Hygienebedarf sind im

PHILOSOPHIE Die Firmenphilosophie von Strein ist einfach, aber effektiv – Konzentration auf die Produkte, höchste Qualitätsanforderung und kompetente Beratung. Dadurch hebt sich das Unternehmen von den Mitbewerbern ab. Geschulte Mitarbeiter und Kundenservice sind bei Strein keine bloßen Schlagworte, sondern gelebte Wirklichkeit.

Warensortiment zu finden. In der Unternehmensphilosophie nimmt das Thema „Junge Generation“ und Lehrlingsausbildung einen besonderen Stellenwert ein. Seit der Firmengründung wurden über 600 Lehrlinge ausgebildet.


20 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

MESSE

„Drei in Einer“: Familien-, Brauchtumsund Gesundheitsmesse in Klagenfurt Österreichs beliebteste Erlebnismesse für die Familie. Den 16. bis 18. November 2012 sollten Familien im Kalender rot anstreichen: denn da geht am Messegelände Klagenfurt wieder das beliebte Messebündel „Familie, Brauchtum und Gesundheit“ über die Bühne. Besondere Highlights sind heuer das „Winter-Wonderland“ (der neue Indoor-Vergnügungspark für Kinder), die „Familien-Show-Bühne“ (Chris Lohner, Bluatschink, Kati Bellowitsch) sowie die „Schirner-Tage“ (eine ganze Buchhandlung in der Messe). Weiters wartet die ORFGesundheitsbühne mit Stars, wie TVFitnessguru Toni Klein, Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger, Ö3-Ernährungscoach Harald Leszkovich sowie Gesundheitsguru Prof. Hademar Bankhofer auf. GENERATIONENHALLE: TREFFPUNKT FÜR KINDER, ELTERN & GROSSELTERN Erleben, informieren und unterhalten lautet das Motto in der Generationenhalle (Halle 5). Das Ausstellungsangebot reicht von Modellbau und Spielestraße über Mode & Freizeitangebote bis hin zu Service- und Beratungseinrichtungen. Besonders stark vertreten sind Kärntens Senioreneinrichtungen, wie der Kärntner Seniorenring, der Seniorenbund, die Abteilung 6 des Landes Kärnten, das Seniorenbüro der Stadt Klagenfurt sowie der Sozialund Gesundheitssprengel der Stadt Klagenfurt. FAMILIENSHOW-BÜHNE: CHRIS LOHNER,

BLUATSCHINK, KATI BELLOWITSCH & CO Im Mittelpunkt der Generationenhalle steht die „Familienshow-Bühne“. Hier findet ganztägig ein buntes Programm für die ganze Familie statt. VOICE AND DANCE TANZSHOW Die Tanzschule „Voice and Dance“ unter der Leitung von Sabrina Hafner hat ihren Hauptsitz im schönen Rosental, in der Gemeinde Köttmannsdorf, ca. 10 Minuten von Klagenfurt entfernt. Mittlerweile sind es knapp 100 Kinder und Jugendliche, die ihrem liebsten Hobby nachgehen und wöchentlich das Tanzbein schwingen, um für diverse Shows und Auftritte zu trainieren. Vom Musical „Cats“ bis hin zu fetzigen Schuhplattlern der etwas anderen Art – es wird mit Sicherheit für jedes Auge etwas dabei sein. Die Voice and Dance Shows finden Samstag und Sonntag, jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr auf der Familien-Showbühne in der Messehalle 5 statt. BLUATSCHINK LIVE AUF DER MESSE Der Samstag, 17. November 2012 steht ganz im Zeichen der Kinderkonzerte, und es ist kein geringerer als Toni Knittel vulgo Bluatschink, der um 11.00 und 15.00 Uhr die jüngsten Messebesucher mit seinen Kinderhits, wie Leo, die Lokomotive, Buchstaben tauschen oder Ritter Rüdiger begeistern wird. GESUND LEBEN: MESSE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT, FITNESS & WOHLBEFINDEN Sie ist Südösterreichs größte Gesundheitsmesse und gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Die „Gesund Leben“ zeigt alles

rund um gesunde Ernährung, Wellness, Thermen, Fitness, Vorsorge und Wohlbefinden. Einen besonderen Ausstellungsschwerpunkt nehmen neben den Kärntner Krankenanstalten auch die Gebietskrankenkasse (GKK) der mobile Pflegedienst und das Rote Kreuz ein. Ergänzt wird das Angebot dieses Jahr mit dem Thema „Fitness“. KÄRNTNER KRANKENHÄUSER Nirgendwo anders, als auf der GESUND LEBEN in Klagenfurt, findet man alle bedeutenden Krankenhäuser unter einem Dach. Sie alle verfolgen ein Ziel: das Publikum über das besonders breit gefächerte medizinische Angebot in ihren Häusern zu informieren. Neben den KABEG Krankenhäuser (Klinikum Klagenfurt, LKH Villach, LKH Wolfsberg, Gailtal Klinik und LKH Laas) und dem AUVAUnfallkrankenhaus sind auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan, Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, das Deutsch Ordens Krankenhaus Friesach und das Krankenhaus Waiern mit eigenen Messeständen vertreten. Hier werden nicht nur wertvolle Gesundheitschecks, sondern auch Sprechstunden mit bekannten Primar- und Oberärzten angeboten. WEITERE INFORMATIONEN Alles zur FAMILIEN-, BRAUCHTUMS- UND GESUNDHEITSMESSE gibt es auch auf www.kaerntnermessen.at sowie www. facebook.com/kaerntnermessen oder telefonisch unter 0463/56800.


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 21

WIRTSCHAFT

BackWerk sucht Geschäftslokale in ganz Österreich - Gesucht werden hoch frequentierte Standorte in Wien und in größeren Städten. - Wien: Erweiterung und Ausbau der bestehenden BackWerk-Filialen. Die Selbstbedienungsbäckerei BackWerk fährt in Österreich einen konstanten Expansionskurs. Allein in Wien wurden in den letzten Jahren neun Standorte eröffnet. Geht es nach der österreichischen Geschäftsführerin Ingrid Dubowy, sollen zu den landesweit 18 Geschäften zahlreiche weitere Eröffnungen in Wien und in den Bundesländern folgen.

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Wegen des großen Geschäftserfolges investieren die bestehenden Franchise-Partner in die Erweiterung ihrer BackWerk Standort!“ Ingrid Dubowy Geschäftsführerin BackWerk Österreich

„Das hohe Interesse an unserem Franchise-System veranlasst uns zur intensiven Objektsuche. Wir suchen daher dringend in Wien und in größeren Städten Geschäftslokale in hoch frequentierten Lagen“, erklärt Dubowy. BackWerk bevorzugt ebenerdige Räumlichkeiten in einer Größe von 50 bis 250 Quadratmetern Nettoverkaufsfläche in Fußgängerzonen, Stadtzentren oder Einkaufspassagen. Modernisierung der Filialen / Erweiterung des Sortiments Wegen des guten Geschäftserfolges investieren die bestehenden Franchise-Partner in die Erweiterung ihrer BackWerkStandorte. Modernisiert und erweitert wurden die BackWerk-Filialen von Roman und Tatjana Schenk in der SCS Vösendorf und von Stefan Toth in Wien Hütteldorf. Die Franchise-Nehmer Doris und Alexander Svoboda haben kürzlich ihre bereits dritte BackWerk-Filiale in Wien Meidling eröffnet. BackWerk kommt ursprünglich aus Deutschland, ist der Erfinder der Selbstbedienungs-Bäckereien und in dieser Branche europäischer Marktführer. Inzwi-

Die Backwaren werden bei BackWerk direkt im Geschäft in speziellen Öfen laufend frisch gebacken und in hinter Glas geschützten Regalen zum Verkauf angeboten. schen wurde das Sortiment deutlich erweitert. BackWerk-Kunden können heute in allen Geschäften beispielsweise auch gegrillte Panini, Grill-Baguettes und frisch zubereitete Salate genießen. Die köstliche Pause wird durch Kaffee von frisch gemahlenen Bohnen komplettiert. Und der jüngste, typisch österreichische Neuzugang im BackWerk-Regal: Knusprige Salzstangerl. Preisvorteil von 30 bis 50 Prozent, laufend frisches Gebäck Die Idee der Selbstbedienungsbäckerei funktioniert so: Die Backwaren werden bei BackWerk direkt im Geschäft in speziellen Öfen laufend frisch gebacken und in hinter Glas geschützten Regalen zum Verkauf angeboten. Die gewünschte Ware wird

vom Kunden selbst mit Brotzangen auf ein Tablett gelegt und an der Kassa bezahlt. Durch die Selbstbedienung sind die Backwaren um 30 bis 50 Prozent billiger als bei anderen Bäckereien. So liegt der Preis einer Kaisersemmel bei BackWerk bei 19 Cent. Das Unternehmen und seine Franchisepartner beschäftigen mehr als 2.000 Mitarbeiter und gehören mittlerweile, neben Franchise-Größen wie McDonald’s und Burger King, zu den fünf besten Franchise-Systemen Deutschlands. Die Selbstbedienungs-Bäckereien zeichnen sich durch ihr günstiges Angebot an ofenfrischen Backwaren aus, die den ganzen Tag über nach dem Motto „Iss frischer“ angeboten werden.

K U R Z NO T I E RT Gegründet: 2001 in Deutschland Franchise-System seit 2003 In Österreich seit: 2006 Standorte derzeit gesamt: über 285 Standorte in Österreich: 18 Gesamt-Umsatz 2011: über 153 Mio. € Umsatz in Österreich 2011: 11 Mio. €

Die Selbstbedienungsbäckerei BackWerk ist in Österreich auf konstantem Expansionskurs. Alle Fotos: BackWerk


22 KärntnerNachrichten I 25. Oktober 2012

Hotel Gartnerkofel: Erfolgreicher Ganzjahresbetrieb am Nassfeld Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald Dobernig besichtigte kürzlich das Hotel Gartnerkofel am Nassfeld. „Gerade Ganzjahresbetriebe haben es in Kärnten oft nicht leicht. Es freut mich daher, dass sich das Hotel Gartnerkofel hervorragend positioniert hat und wichtige Arbeitsplätze in der Region sichert. Seitens der Politik sind wir bestrebt, insbesondere Qualitätsverbesserungen in den heimischen Beherbergungsbetrieben zu fördern“, so Dobernig unter Verweis auf die TourismusQualitätsoffensiven des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF).

Foto: Hotel Gartnerkofel

Die Hotel Gartnerkofel Waldner GmbH hat das Hotel Gartnerkofel im Jahr 1997 gekauft und seit der Übernahme rund fünf Mio. Euro investiert. 2011/2012 erfolgten der Ankauf sowie die Zusammenlegung mit dem Nachbarhotel. Das Hotel der 4*-Kategorie wird als Ganzjahresbetrieb mit 200 Betten geführt. Es zählt zu den führenden Nächtigungsbetrieben in der Region, 55 bis 60 Mitarbeiter werden beschäftigt. Neben dem klassischen Winterurlaub sind auch der Familienurlaub, Wanderurlaub und Wellness Schwerpunkte des Betriebes. Auf geht´s ins Skivergnügen Das 4**** Skihotel für Ihren Skiurlaub in Kärnten: Von unserem Hotel an der Piste mit Schwimmbad, 1900m2 Wellnessbereich und Saunalandschaft gelangen Sie vom Skikeller direkt auf die Piste – noch näher am Ski-Geschehen geht´s wirklich nicht mehr.

Foto: Büro LR Dobernig

FREIZEIT

Skischule, Skikindergarten, Supermarkt, Sportgeschäft und Skiverleih sind nur wenige Meter vom Hotel entfernt. Familien, Paare und Alleinreisende sind im Hotel Gartnerkofel im Winter „um Berge voraus – am Nassfeld zuhaus“!

Ski-Perfekt Skiopening – 30.11.2012 bis 02.12.2012: 2 Tage Halbpension, 2 Tage Ski pass, 1x Apres Ski Party, ab Euro 230,- pP Infos unter: Fam. Waldner, Sonnenalpe Nassfeld 18 A-9620 Hermagor Telefon 0043/4285/8175 Fax 0043/4285/8177 Internet: www.gartnerkofel.at E-Mail: info@gartnerkofel.at

Design, moderne Kunst, Tradition & Öko-Philosophie den ersten Blick unterscheidet sich das rascht sein. Das gesamte Gartenhotel wurde AthotelufGartenhotel Theresia****Superior & Apar- innerhalb der letzten Jahre unter anderem von Theresia**** in Saalbach-Hinterglemm dem renommierten Wiener Architekturbüro wenig von anderen 4-Sterne-Häusern des Ortes. Wer hinter der Fassade allerdings rustikalen Charme gemischt mit K.- und K.-Reminiszenzen vermutet, wird höchst positiv über-

Pichelmann im „Designer-Hotel“ Stil renoviert. Helles Holz, klare, moderne Linien, viel natürliches Licht, unaufdringliche Lichteffekte – das alles vermittelt den Eindruck eines Design-

Advent SPA KURZURLAUB - 1 Tag gratis! 9. - 13.12. + 16. - 20.12.2012 Anreise: Sonntag • Abreise: Donnerstag Für dieses Sonderangebot steht eine begrenzte Zimmer- und Suitenanzahl zur Verfügung. Wir reservieren für Sie einen Zimmer-, Wohnschlafzimmer/ Familienzimmer-, Suitentyp zum EINHEITSPREIS innerhalb der gewählten Kategorie je nach Verfügbarkeit. 4 Tage/Nächte mit erweiterter Wellness-Halbpension genießen + SPA-Gutschein im Wert von € 30,- - nur 3 Tage/Nächte bezahlen (1 GRATIS-Tag/Nacht mit HP) Gartenhotel****S: -Kategorie Einzelzimmer*/kleines Doppelzimmer* ab € 381,- pro Person -Kategorie Wohnschlafzimmer oder Familienzimmer ab € 429,- pro Person -Kategorie Suite ab € 549,- pro Person * Einzelbenützungszuschlag € 60,Aparthotel****: -Kategorie Doppelzimmer* od. Familienzimmer ab €€ 306,- pro Person *Einzelbenützungszuschlag € 60,Kinder bis zum 18. Geburtstag (im Zimmer oder in der Suite der Eltern) bezahlen den ermäßigten Kinderpreis laut Preisliste ebenfalls nur für 3 Tage (4. Tag gratis)

Hotels. Die „neue Klarheit“ hat jedoch nichts Cooles, Distanziertes, sondern wirkt lebendig und persönlich, wozu ausgesuchte Werke moderner Maler einen sehenswerten Beitrag leisten. Sehr trendig und idealer Treffpunkt nach einem ausgiebigen Tag in den Bergen ist die „Kuhbar“ – die mit ihrem Design in jeder europäischen Großstadt der Szenetreff schlecht hin wäre. Infos unter: Gartenhotel Theresia****Superior & Aparthotel Theresia**** A-5754 Saalbach-Hinterglemm Glemmtaler Landesstraße 208 Telefon 0043-6541-74140 Fax 0043-6541-7414121 info@hotel-theresia.co.at www.hotel-theresia.com


25. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 23

FREIZEIT

Veranstaltungen Schloss Albeck So, 28. 10., 11 h: Lorenz & Peter Pichler, Flöte & Klarinette, Vukasin Miskovic, Gitarre: Von Bach bis Piazzolla

Sa, 20. 10. - Fr, 23. 11.: Fotoausstellung Manfred Schusser „ Blendwerk“ Eröffnung Sa, 20. 10., 18 Uhr

Lorenz Pichler Die unvergleichlich musikalischen & musikantischen Zwillingsbrüder und der höchst virtuose Gitarrist sorgen wieder für ein hochkarätiges Konzert. Musik, die mitreißt, Musik, die begeistert! Mit Komponisten wie Bach, Schubert, Wilhelm Popp, Maurice Ravel, Jaques Ibert & Astor Piazzolla werden alle Register für ein schönes Musikerlebnis gezogen. So, 28. 10. , 15 h: Ergebung und Widerstand - Vom Frauenbild in der Romantik. Elisabeth Kallos, Mezzosopran, Apostolos Kallos, Klavier

Elisabeth Kallos

Diese Liedermatinee wird mit zwei Liederzyklen der Romantik gestaltet: Robert Schumanns „Frauenliebe und – leben“, der einzige Liederzyklus der Romantik für Frauenstimme und Hugo Wolfs „Italienisches Liederbuch“. Letzterer wird auszugsweise vorgetragen, um folgenden inhaltlichen Bogen zu spannen: das sich wandelnde Frauenbild von der ersten Hälfte bis Ende des 19. Jahrhunderts .Der vielseitige und hochqualifizierte Musiker Apostolos Kallos, Dirigent, Pianist, Stimmbildner, geboren in Griechenland, begleitet seine Frau, Elisabeth Kallos, geboren in Kärnten. Sie studierte Gesang am Brucknerkonservatorium Linz und blickt auf zahlreiche Konzerte und Bühnenengagements zurück. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare

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Kärntner Nachrichten 12-34  

Die Ausgabe 43.2012 der Kärntner Nachrichten