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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 32.2012

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Armin Kordesch. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 31/32 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 3. August 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Meine lieben Freunde und Mitstreiter! dafür schaffen, dass wir Freiheitlichen ohne offene, von den Medien und dem Mitbewerber attakkierbare Flanke in den kommenden Wahlen unbelastet antreten und auch siegen können!

Die ständige mediale Hetzkampagne und die permanenten Versuche, mich durch Anschüttungen und Skandalisierungen in der Bevölkerung und wohl letztendlich auch in unserer Gesinnungsgemeinschaft zu beschädigen ist unerträglich geworden und kann von mir nicht länger hingenommen werden. Meine Familie und mein gesamtes Umfeld leiden seit vielen Monaten schwer darunter! Aus diesem Grund lege ich mit sofortiger Wirkung meine Funktionen zurück, um dieser Menschenhatz ein Ende zu setzen. Mit meinem Rücktritt werde ich die Basis

Wohl noch nie ist mir in meiner Laufbahn ein Schritt schwerer gefallen, noch nie hat ein Schritt mehr Mut gebraucht! Ich bin allerdings zu tiefst überzeugt davon, mit meinem Rückzug aus der Politik für unsere Gesinnung, für meine Familie und damit wohl letztlich auch für mich das richtige zu tun! Gebt meinem Nachfolger die gleiche Chance wie mir, denn nur geeint und geschlossen sind wir unbesiegbar! Meine lieben Freunde, danke für die Treue, die Loyalität und die unzähligen spannenden und schönen Stunden, die ich mit euch gemeinsam verbringen durfte! Alles Gute und: „Passt’s ma auf mei Kärnten auf!“ Euer Uwe Scheuch

Kurt Scheuch übernimmt Parteiführung:

Wechsel an der FPK-Spitze! LHStv. Uwe Scheuch hat das Präsidium und den Vorstand der FPK über seinen Rückzug aus seinen politischen Funktionen informiert. Der bisherige Klubobmann Ing. Kurt Scheuch folgt seinem Bruder als Parteiobmann und Mitglied der Landesregierung nach. Uwe Scheuch trat mit sehr persönlichen, bewegten Worten vor die Presse. Die von Medien und politischen Gegnern gegen ihn inszenierte Hetzkampagne habe ihn dazu bewogen, aus Rücksicht auf seine Familie und sein Umfeld

diese Entscheidung zu treffen. „Uwe Scheuch kann man nicht biegen!“, meinte der scheidende FPKObmann, der sich künftig nicht zur Landespolitik äußern und „einfaches Parteimitglied“ bleiben will. Scheuch betonte, sich im Zusammenhang mit seiner politischen Arbeit keinen Vorwurf machen zu können. Die FPK sei jederzeit in der Lage, bei Wahlen deutlich siegen zu können. Landeshauptmann Gerhard Dörf ler dankte Uwe Scheuch für sein enormes Engagement um die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft.


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THEMA DER WOCHE

Keine Angst vor Neuwahlen: Kärnten entscheidet selbst! In zahlreichen Stellungnahmen haben die Kärntner Freiheitlichen diese Woche klar gemacht, dass man jederzeit für Neuwahlen gerüstet sei. Völlig unverständlich waren allerdings die Reaktionen auf den Kärntner Vorschlag, auch die Nationalratswahlen vorzuverlegen und im Frühling 2013 zu den Urnen zu rufen. ist die Zeit für die Schlichtung der Vorwürfe gegen politische Parteien gekommen. Sollte danach ein zeitliches Naheverhältnis zu den Wahlen im Bund kommen wäre es mehr als vernünftig diese zusammen zu legen. “Sollte dieses Naheverhältnis nicht gegeben sein, dann wird eben zuerst in Kärnten gewählt. Auch wenn dies mit doppelten Kosten verbunden und nicht sinnvoll wäre“, resümiert Scheuch. Neuer FPK-Chef: Stratege Ing. Kurt Scheuch erwundert reagierte die FPK-Spitze mit Kurt Scheuch und Gerhard Dörfler auf die von VPInnenministerin Johanna Mikl-Leitner, VP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und SPKlubchef Josef Cap an den tag gelegte Aufgeregtheit bezüglich der vorgezogenen Nationalratswahlen. „Die künstliche Aufregung lässt erahnen, dass sich Rot und Schwarz vor Neuwahlen auf Bundesebene fürchten. Wir sollten aber die Möglichkeit einer Kostenreduktion für die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Betracht ziehen“, unterstreicht Scheuch und macht klar, dass man bei einer Zusammenlegung der beiden Wahlen auf breiter Basis über aktuelle Probleme wie zB. ESM abstimmen könnte. „Nun

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Wir werden kein Diktat aus Wien akzeptieren!“ FPK-Obmann Ing. Kurt Scheuch

„Jeder konstruktive Vorschlag aus Kärnten scheint nicht gewünscht zu sein“, so Scheuch. Niemand geringerer als Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat eben auch eine Zusammenlegung als klug erachtet. „Der Vorschlag der Freiheitlichen in Kärnten bleibt aufrecht. Eine Zusammenlegung der beiden Urnengänge bringt ein riesiges Einsparungspotential mit sich. Sollte dennoch auf Bundesebene erst im Herbst 2013 gewählt werden, wäre es für uns auch kein Problem“, meint der neue FPKObmann Kurt Scheuch.

Landesvater Gerhard Dörfler: Gemeinsam mit seinem „Strategen“ Kurt Scheuch eine starke FPK-Doppelspitze

Gelassene Reaktion auf Obernosterer und Co. Die Kärntner Freiheitlichen reagieren gelassen auf die Ankündigung des neuen ÖVPObmannes Obernosterer, der nicht mehr mit dem FPK zusammenarbeiten will. In der Realität hat die Koalition mit der ÖVP schon lange dem berühmten Spiel der freien Kräfte Platz gemacht. „Wir haben nun bis zur nächsten Landtagswahl Zeit, Mehrheiten zu suchen und für Kärnten zu arbeiten“, kommentierte etwa LAbg. Gernot Darmann: „Im vergangenen Jahr hat es sich immer wieder gezeigt, dass sich wechselnde Mehrheiten bei Beschlüssen im Kärntner

Landtag bilden und so für das Land wichtige Fragen gelöst werden konnten. Wie schon Obernosterer selbst sagt, wird es in den nächsten Monaten nun seine vorrangige Aufgabe sein, für Ordnung in den eigenen Reihen zu sorgen und die Probleme der Kärntner ÖVP zu lösen!“, so Darmann. Darmann hielt dem neuen ÖVP-Obmann aber auch gleich den Spiegel vor und erinnerte ihn an seine Verurteilung wegen falscher Zeugenaussage. Obernosterer hätte bereits jetzt ausreichend Gelegenheit, den ÖVPEthik-Katalog an sich selbst anzuwenden, kommentierte Darmann.


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THEMA DER WOCHE

Reaktionen „Der Schritt von Uwe Scheuch, mit sofortiger Wirkung seine politischen Ämter und Funktionen zurückzulegen, ist seine persönliche Entscheidung und menschlich für mich aufgrund der Ereignisse der letzten Jahre zutiefst nachvollziehbar. Scheuch ist allein dafür, dass er die Mittel des Rechtsstaates in Anspruch genommen hat - so wie es jedem anderen Bürger dieses Landes auch zusteht, parteipolitisch und medial in einer noch nie da gewesenen Art mittels immer neuer unbewiesener Vorwürfe zum politischen Freiwild erklärt wurde.“ FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl „Uwe Scheuch hat größte Verdienste als Wegbereiter der Wiedervereinigung zwischen der FPÖ und den Freiheitlichen in Kärnten geleistet. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass die Trennung rückgängig gemacht worden und das Dritte Lager wieder vereint ist. Der Schritt von Uwe Scheuch verdient Respekt. In einer menschenverachtenden Medienkampagne wurden rechtsstaatliche Grundsätze wie die Unschuldsvermutung wiederholt massiv verletzt. Vor allem auch ist endlich Rücksicht auf die Familie Scheuchs zu nehmen, die ebenso unter den gehässigen medialen Anfeindungen gelitten hat.“ FPÖ-Landesparteiobmann Christian Leyroutz

Haltlose Vorwürfe gegen LR Harald Dobernig! Landesrat Harald Dobernig hat Behauptungen, man habe bei ihm eine Hausdurchsuchung durchgeführt, als unwahr zurückgewiesen. Dobernig sieht den weiteren Ermittlungen in der Causa Birnbacher gelassen entgegen. „Alle Vorwürfe werden sich als haltlos erweisen. An den zuletzt erhobenen Behauptungen sieht man ganz deutlich, was manche Medien mit Vermutungen machen. Leider zeigt es sich auch jetzt wieder, dass die Medien und politische Mitbewerber bei freiheitlichen Politikern ganz andere Maßstäbe anlegen, als etwa bei SPÖ-Politikern!“, kritisiert Dobernig. Seit Monaten ermittelt etwa die Staatsanwalt-

schaft gegen SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und gegen Staatssekretär Josef Ostermayer in der Inseratenaffäre. „Obwohl es hier um Millionenbeträge geht, wie die Staatsunternehmen wie ÖBB und ASFINAG zugunsten von Faymann-Jubelinseraten geschädigt worden sein sollen, gibt es bei Faymann und Ostermayer keinen einzigen Ruf nach Konsequenzen. Medien und SPÖ-Politiker verweisen darauf, dass es sich ja nur um Ermittlungen handelt – genau die gleichen Ermittlungen, wie jetzt in meinem Fall!“, ist Dobernig empört. Über die SPÖSkandale in Kärnten wird trotz Anzeige bei der Korruptions staats anwalt schaft nur in Fußnoten bereichtet.

Das Pendel schlägt zurück! Pack, Bagage, Gesindel...was musste sich Kärnten in den letzten Tagen nicht alles an den Kopf werfen lassen. Nach dem Geständnis des ehemaligen ÖVPObmannes Josef Martinz, von seinem Steuerberater Dietrich Birnbacher Schmiergeld angenommen zu haben, wurde ganz Kärnten - offensichtlich von Wien gesteuert - für vogelfrei erklärt! So gut wie jeder durfte unkommentiert und ungefragt über Kärnten vom Leder ziehen, nie gekannte „Systeme“ kommentieren und vor allem: auf Uwe Scheuch schimpfen, was das Zeug hielt. Wenn an Tagen wie diesen so oft vom Durchbrechen aller Schranken die Rede war, dann ist auch erstmals in der Geschichte der 2. Republik die politische Diskussionskultur auf ihrem Tiefpunkt angelangt. In ihrem Übereifer haben Medien und die Gegner der Freiheitlichen weit über das Ziel hinaus geschossen und dem demokratischen System in Österreich schweren Schaden zugefügt. Dort, wo Richter Urteile zu sprechen haben, hatte die Politik bisher Pause. Jetzt ist das anders! Der Sturmlauf gegen politisch Andersdenkende kennt keine Barriere mehr! Uwe Scheuch hat mit seinem Rücktritt eindeutig dagegen protestiert. Sein politischer Rückzug ist kein Kniefall vor den Gerichten und schon gar keiner vor dem politischen Gegner. Da kennt man Uwe Scheuch zu gut! Allerdings verbirgt sich hinter dem Politiker Uwe Scheuch noch immer ein Mensch, ein Familienvater, ein Unternehmer, dem die sogenannte Öffentlichkeit ein Stahlbad zugemutet hat, wie es selten einer erdulden musste. Und das Ganze ausschließlich deshalb, weil Uwe Scheuch und seine Gesinnungsgemeinschaft an der Wahlurne unbesiegbar und deshalb unbequem war. Kärnten ist sozusagen ein Systemfehler, der sich da im rot-schwarzen Rest-Österreich eingeschlichen hat und der mit aller Gewalt (ja, der Ausdruck ist legitim!) ausgemerzt werden sollte. Uwe Scheuch hat nicht nur Kärnten geprägt, sondern auch die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft. Als historisch anzusehen ist die von ihm verhandelte Einigung der Kärntner Freiheitlichen mit der FPÖ, die wie ein Befreiungsschlag wirkte. Ein Befreiungsschlag, den Rot und Schwarz wohl bei den nächsten Wahlen zu spüren bekommen werden, egal ob auf Bundes- oder Landesebene. Denn immer dann, wenn Medien und politische Gegner glaubten, die Freiheitlichen zerstört zu haben, ist das Pendel nach hinten ausgeschlagen. Noch enger wird der Zusammenhalt, noch größer die Schlagkraft. Noch mehr als bisher müssen sich Rot und Schwarz anschnallen. Uwe Scheuch hinterlässt eine starke freiheitliche Landesorganisation. Dafür ganz klar: Danke, Uwe!


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HINTERGRUND

Ab Freitag geht’s ohne Umweg wieder zum Klopeiner See... LH Gerhard Dörfler zur bevorstehenden Verkehrsfreigabe der Draubrücke Stein Erreichbarkeit des Klopeiner See hat nun neue Qualität. Am Freitag, 3. August, ist es soweit. Die erneuerte und angehobene Draubrücke Stein wird um 10 Uhr, vorerst einspurig, für den PKW-Verkehr freigegeben. Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Brücke, informierten Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, St. Kanzians Bürgermeister Thomas Krainz und Straßenbauamtschef Volker Bidmon Medienleute über die Brückenerneuerung, den neuen Radweg und die Radwegunterführung. „Die Teilerneuerung der Brücke aus dem Jahr 1951 war kein einfaches Projekt, sondern eine große technische Herausforderung und letztendlich die wirtschaftlichste Lösung. Die Erreichbarkeit des Klopeiner Sees auf der sieben Meter breiten Fahrbahn hat ab nun eine neue Qualität“, betonte der Landeshauptmann. Er nahm auch zur Bauverzögerung und Verlängerung der Totalsperre von einem Monat aufgrund von Lieferschwierigkeiten Stellung. „Auch wenn wir in Kärnten punktgenau bauen, können Projekte länger dauern. Das Land und die Gemeinde St. Kanzian haben als Partner jedoch Lösungen gefunden, die Krise gemeistert und der neue Freigabetermin konnte gehalten werden“, dankte Dörfler auch der Baufirma und Polier Dietmar Schwarz für die

gute Kooperation. „Bauleiter und Poliere sind oft die unbelohnten Helden der Arbeit“, stellte Dörfler fest. Er kündigte auch an, dass auf der Koralmbahnstrecke die Bauarbeiten für die Bahnbrücke Stein noch im heurigen Jahr in Angriff genommen würden. „Die Freigabe der Brücke für die Gemeinde und den Tourismus ist enorm wich-

Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler mit dem Bürgermeister von St. Kanzian, Thomas Krainz.

Endlich wieder freie Fahrt über die Drau bei Stein im Jauntal. tig, und ich bin mir sicher, dass wieder vermehrt Tagesgäste an den Klopeiner See kommen werden“, betonte Bürgermeister Thomas Krainz. Gegenseitige Schuldzuweisungen lehne er ab, vielmehr gelte es, die gesamte Tourismusregion Klopeiner See mit neuen Ideen in den nächsten Jahren weiter zu stärken, um gegen ausländische Tourismusziele bestehen zu können. Krainz gab auch bekannt, dass an 200

Gemeindebürger und Seeanrainer Benzingutscheine im Wert von 50 Euro ausgegeben wurden, die das Land zur Verfügung stellte. Straßenbauchef Volker Bidmon gab bekannt, dass bis zur endgültigen Fertigstellung Mitte Oktober für die Brücke eine Ampelregelung eingerichtet werde. Die finalen Arbeiten sehen die Brückenabdichtung und Isolierung sowie die Montage der

Randleisten, Geländer und Leitschienen vor. Zudem kommt es zum Lückenschluss des Drau-Radweges . Die Gesamtbaukosten für die Brücke betragen rund drei Millionen Euro. Die Kosten für den drei Meter breiten, neuen Radweg werden zu zwei Drittel vom Land und zu einem Drittel von den beiden Gemeinden St. Kanzian und Völkermarkt getragen.


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HINTERGRUND

Das ehemalige Zisterzienserstift Viktring ist Schauplatz des Klagenfurter Kultursommers.

Kultursommer in Viktring: Höchster Genuss geboten! Mit der Verleihung des Gustav-Mahler-Preises und den Uraufführungen der Preisträgerwerke sowie der Uraufführung „Im Paradies der Sprache“ endete kürzlich der Kultursommer des Musikforums Viktring im Stift Viktring. Für die Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Neue Welten“ wurde von Seiten des Landes eine Subvention in der Höhe von 37.000 Euro genehmigt. „Die zahlreichen Konzerte, Meisterkurse auf höchstem Niveau, Workshops und Ausstellungen, verwandeln das ehemalige Zisterzienserstift Viktring im Kärntner Kultursommer zu einer Oase der kreativen Künste. Rund 250 Studierende aus aller Welt versprühen im nunmehrigen Gymnasium im Stift eine besondere Atmosphäre. Mit diesen Aktivitäten wird der Geist des Kärntner Kultursommers auch weit über die Grenzen Kärntens hinausgetragen“, so dazu Landesrat Harald Dobernig.

Mobile IT-Lösungen Bei einem Betriebsbesuch machte sich Technologiereferent LR Harald Dobernig einen Überblick über die innovativen mobilen IT-Lösungen, die von den Firmen ilogs mobile software GmbH, ilogs information logistics GmbH, geolantis GmbH und SimpliFlow GmbH gemeinsam am Standort Schleppekurve in Klagenfurt angeboten werden. „In Klagenfurt entstehen

kreative Ideen und Lösungen für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Notebooks, die sowohl in Kärnten als auch international gefragt sind. Es freut mich, dass derart innovative Unternehmen erfolgreich in Klagenfurt tätig sind“, betont Dobernig und verweist auch auf die Schaffung zahlreicher wichtiger Arbeitsplätze für den Technologiestandort Kärnten.

Jugendnotschlafstelle „Juno“ für Villach gesichert: Hilfe für Jugendliche in Krisensituationen! „Jugendliche in Krisensituationen brauchen eine niederschwellige Anlaufstelle und der Bedarf in Villach ist eindeutig gegeben!“ Mit diesen Worten beschlossen nach einem Arbeitsgespräch Sozialreferent LR Christian Ragger und Bürgermeister Helmut Manzenreiter eine Jugendnotschlafstelle (Juno) in Villach zu errichten. Die neue Jugendnotschlafstelle in Villach soll eine sinnvolle Ergänzung zu der Jugendnotschlafstelle in Klagenfurt werden, wobei der Standort Villach vor allem für Jugendliche aus dem Oberkärntner Raum zur Verfügung stehen soll. Neben der Klagenfurter Jugendnotschlafstelle gibt es für Jugendliche in Notsituationen bereits die zwei Kriseninterventionszentren in Klagenfurt und Spittal an der Drau, wobei eine Jugendnotschlafstelle als wesentlich nieder-

schwelligeres Angebot zu sehen sei. Wie Ragger und Manzenreiter mitteilen, werde das Land Kärnten die Personalkosten und die Stadt Villach die Kosten für die Räumlichkeiten übernehmen. „Land und Stadt erarbeiten hier einen positiven Lösungsansatz. In Villach gebe es zudem eine optimale Kooperationsmöglichkeit mit den Streetworkern“, bekräftigt Ragger. Der Bedarf an Jugendlichen, die kurzfristig einen Schlafplatz brauchen, sei in Kärnten gestiegen. Für ihn stehe jedoch im Vordergrund, dass die Jugendlichen auf lange Sicht nicht in der Notschlafstelle versorgt werden, sondern so rasch wie möglich in geordnete Strukturen zurückgeführt werden, hält Ragger fest. Damit das funktionieren könne, gebe es Betreuungsmöglichkeiten in den Jugendnotschlafstellen auch untertags.


6 KärntnerNachrichten I 3. August 2012

LANDESPOLITIK

Kein Pardon bei Missständen in Kärntner Pflegeheimen! Sozialreferent LR Christian Ragger: Prüfbericht des Landes bestätigt Beschwerden des Pflegeheims Kursana - Amt hat rasch gehandelt. „Jeder Beschwerde die bei der Sozialabteilung des Landes Kärnten eingeht, wird nachgegangen und kennt bei Bestätigung kein Pardon. Im Hinblick auf das Pflegeheim der Kursana in Villach hat die zuständige Fachabteilung sofort reagiert und binnen Stunden nach Bestätigung der Mängel durch Sachverständige dem Betreiber bescheidmäßig aufgetragen die gravierendsten Mängel binnen kürzester Zeit zu beseitigen“, teilte der zuständige Sozialreferent LR Christian Ragger mit.

Schließung der Einrichtung Gemeinsam mit der Fachaufsicht der Sozialabteilung führte Ragger eine unangemeldete Kontrolle durch, um Vorort die Einrichtung unter die Lupe zu nehmen und die Einhaltung der von der Behörde verfügten Maßnahme zu kontrollieren. Im Rahmen dieser Kontrolle wurde festgestellt, dass den behördlichen Aufträgen überhaupt nicht nachgekommen wurde. Aus diesem Grunde wurde von der Behörde die Schließung der Einrichtung verfügt. Dies bedeutet, dass nunmehr der Träger gesetzlich verpflichtet ist, sämtliche Bewohner auf eigene Kosten und Gefahr in anderen Einrichtungen adäquat unterzubringen. Da eine akute Gefahr für

Leben und Gesundheit besteht, liegt es auch im Interesse des Trägers, seinen Interessen unverzüglich nachzukommen, da ihn sonst neben einer Verwaltungsstrafe auch Schadenersatzforderun gen der Bewohner treffen könnten.

Hotline eingeführt Das Land Kärnten hat eine Hotline unter der Nummer 0664 / 80536 22709 eingerichtet und dafür Sorge getragen, dass jeder der betroffenen Heimbewohner einen Betreuungsplatz in den umliegenden Einrichtungen erhält. Die Betroffenen mögen sich an die Hotline wenden. Verwiesen wird auch auf die kürzlich online gestellte Pflegeplatzbörse www. pf legeplatzboerse. ilogs.com.

Strengere Kontrollen Weiters betonte der Sozialreferent an diesem Beispiel auch, wie wichtig genehmigte Pflegeheime seien. „Hier können wir, wenn notwendig, bis zur Schließung eingreifen. Bei illegalen Einrichtungen ist das nicht möglich.“ Ragger verweist darauf, dass durch die immer häufiger durchgeführten Fachaufsichten des Landes, die unangekündigt stattfinden, eine Steigerung der Qualität in den Heimen erreicht worden sei.

In einem Pflegeheim in Villach griff Soziallandesrat Christian Ragger scharf durch: Kein Pardon bei Missständen! „Letztlich nützen die im Heimgesetz und in der Heimverordnung festgelegten Vorgaben nur etwas, wenn sie auch kontrolliert werden“, sagte Ragger. Abschließend hält er fest, dass er noch ver-

schärftere Kontrollen im Sinne der über 4.500 Bewohner der Altenwohnund Pflegeheime veranlassen werde, damit es zu keinen wie immer gearteten Pflegemängeln in Kärnten mehr komme.

100.000 Euro für Opfer der schweren Unwetter! Nach den jüngsten Hochwasser- und Unwetterschäden in Kärnten stehen weitere rund 53.000 Euro an Soforthilfe für Betroffene in anderen Regionen in Kärnten zur Verfügung. „Geschädigte sollen so rasch die entstandenen Schäden beseitigen“, teilte Sozialreferent LR Christian Ragger mit. Aufgrund seiner Initiative wurden bereits 47.100 Euro an

Hochwasseropfer in Reichenfels ausbezahlt. Das Antragsformular für eine rasche finanzielle Hilfe ist auf der Home .page der Kärntner Landesregierung unter http:// w w w. ra g ge r. k t n . g v. a t erhältlich. Der Landesrat bedankt sich bei den Einsatzorganisationen und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.


3. August 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Mehr Holz und mehr Sonnenenergie nutzen LR Christian Ragger: Neues Gesetz bringt Erleichterungen für ökologisches Bauen. „Mit der Änderung der Kärntner Bauordnung schaffen wir neue Möglichkeiten, damit bei Projekten in Kärnten mehr Holz genutzt wird und noch mehr Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie errichtet werden“, so charakterisiert der Kärntner Baureferent LR Christian Ragger das neue Regelwerk, welches der Landtag vergangene Woche einstimmig beschlossen hat. „Wir öffnen die Türe dafür, dass auch beim mehrgeschossigen Wohnbau der Rohstoff Holz zum Einsatz kommen kann. Bisherige Beschränkungen, u. a. im Rahmen des Brandschutzes, fallen. Damit reagieren wir auf neue technische Möglichkeiten im Holzbau“, erklärt Ragger. Insbesondere werde die konstruktive Verwendung von Holz für Gebäude mit bis zu vier oberirdischen Geschossen zugelassen. Im Einzelfall werden laut Ragger sogar fünf und sechs Geschosse in Holzbauweise möglich sein. Erleichterungen würden sich sowohl im Einfamilienhausbau ergeben, als auch im Reihenhauswohnbau, zeigt sich LR Ragger erfreut. Er hofft, dass Holz in Zukunft auch bei Großprojekten zum Einsatz kommt. Bei der Errichtung von Wohnanlagen in Holzbauweise, werde die Bauzeit erheblich reduziert und eine hohe Witterungsunabhängigkeit erreicht.

Die Energiekosten in Holzwohnbauten seien signifikant niedrig und eine hohe Behaglichkeit sei gegeben. Weiters sei Holz ein heimischer ressourcenschonender Werkstoff, mit dem man eine große CO2Einsparung sowie mehr Wertschöpfung erziele.

LR Christian Ragger Ein weiterer Schwerpunkt ist laut Ragger die Ausweitung der bewilligungsfreien Vorhaben für z.B. die Errichtung, die Änderung und den Abbruch von Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren bis zu einer Fläche von 40 Quadratmeter (bisher 16 m2). Durch die Ausweitung der Flächenmaße soll auch ein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet werden. Bei der Errichtung einer Photovoltaikanlage im Rahmen der Eigenheimförderung sei ein Erhöhungsbeitrag zur Grundförderung bis zu 12.000 Euro möglich. Die Maßnahmen sollen die Attraktivität von Photovoltaikanlagen steigern. „In den letzten zwei Jahren wurden über 120 Photovoltaikanlagen gefördert. Diese Zahl soll erhöht werden“, so Landesrat Christian Ragger.

Weil es im Bezirk St. Veit bisher nur 1 HNOKassenarzt gegeben hat, starteten LAbg. Wilma Warmuth mit Seniorenvertreterinnen aus Althofen und aus den Talschaften des Hemmalandes eine Unterschriftenaktion für eine zusätzliche Facharztstelle in der Stadtgemeinde Althofen. Seit 2. Juli 2012 steht nun Dr. Alexander Kontaxis als Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde im Fachärztezentrum Althofen zur Verfügung. Anlässlich eines Startbesuches überzeugten sich Bgm. Manfred Mitterdorfer und StR Wilma Warmuth (im Bild mit Assistentin Ilse Benedikt und Dr. Alexander Kontaxis) von der Qualität der neuen Facharztpraxis.


8 KärntnerNachrichten I 3. August 2012

REGIONALES

Seit dem Beginn der Pilzsaison, welche in Kärnten am 15. Juni startet, ist die Kärntner Bergwacht zum Schutz der Kärntner Pilze im Einsatz. In der ersten Zeit der Saison wurden aufgrund des schwachen Pilzvorkommens nur einige Kontrollen durchgeführt. Jetzt, nach den vielen Regentagen welche zu vermehrtem Pilzvorkommen führen, wird die Aufsichtstätigkeit verstärkt und insbesondere die Grenzübergänge ins südliche Ausland nach Italien und Slowenien werden überwacht“, gibt Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch bekannt.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Wohnbaureferent LR Christian Ragger, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Gerhard Reinisch wurde eine Wohnungsoffensive von 432 Wohneinheiten für die Jahre 2012/2013 für die Landeshauptstadt Klagenfurt präsentiert. „Diese Bauprojekte schaffen und sichern viele Arbeitsplätze und kurbeln die Kärntner Wirtschaft an. Das Bauvolumen für Klagenfurt/Stadt beträgt rund 66 Millionen Euro“, erklärte Ragger. Erfreuliche Wohnperspektiven für Klagenfurt!

Sommergespräch in Finkenstein mit Bgm. Abg.z.NR. Max Linder

Ein in Kärnten einzigartiges Projekt entsteht in der Gemeinde Winklern. Unter dem Motto „umweltfreundliches, modernes & barrierefreies Wohnen“ soll künftig das ehemalige Hotel Post verschiedene Nutzungen beherbergen, welche möglichst voneinander unabhängig mit eigenen Haupteingängen baulich getrennt werden. Im Beisein von Wohnbauund Sozialreferent LR Christian Ragger fand die Gleichenfeier statt. Projektbeauftragter ist die Firma Fürstauer Liegenschaftsverwaltungs GmbH in Kooperation mit dem Land Kärnten, der Gemeinde Winklern, dem autArK IntergrationsFachdienst und dem Sozialhilfeverband Spittal.

Schon zum zweiten Mal fand das von der Ortsgruppe Finkenstein organisierte Sommergespräch statt. NRAbg. Bgm. Maximilian Linder berichtete im Gasthof Lorenz in Ledenitzen vor zahlreich erschienenen Interessierten über bundesund landespolitische Themen, vor allem aber über die Auswirkungen des vom österreichischen Parlament mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und Grünen beschlossenen ESM-Vertrages, der einen Schritt in Richtung EU-Diktatur bedeutet. Vzbgm. Hannes Poglitsch gab einen Überblick über die politische Arbeit auf Gemeindeebene und beteuerte seinen Willen, die Marktgemeinde Finkenstein aus der SPÖ-Umklammerung zu befreien. im Bild von links nach rechts: GV Christa Prantl-Bader, NRAbg. Bgm. Maximilian Linder, Vzbgm. DI Hannes Poglitsch, GR Christian Oschounig und GR Franz Rabitsch.

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REGIONALES

Das Antonius Kinderheim in Treffen feierte sein 110-jähriges Bestehen. Als Sozialreferent des Landes liege ihm die beste Entwicklung der Kinder und Jugendlichen am Herzen, betonte bei den Feierlichkeiten Sozialreferent LR Christian Ragger gegenüber den vielen Gästen: Trägerorganisation des Antonius Kinderheimes ist der Bonifatiusverein der Diözese Gurk, die durch Caritaschef Viktor Omelko vertreten war. Der Sozialreferent überreichte bei der Feier einen Scheck über 9.500 Euro sowie eine Wii- Spielkonsole.

3. August 2012 I KärntnerNachrichten 9

Mit einem großen Feuerwehrfrühschoppen und einer Gemeindeeinsatzübung feierte die Freiwillige Feuerwehr Kirchbach vergangenes Wochenende ihr 135jähriges Bestandsjubiläum. „Die letzten Wochen haben gezeigt, welche wichtigen und unverzichtbaren Einsätze unsere Kärntner Feuerwehren zum Schutz der Bevölkerung durchführen“, bedankte sich Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch. Allein im Jahr 2011 hat die Freiwillige Feuerwehr Kirchbach über 80 Einsätze in den unterschiedlichsten Fällen absolviert.

Neuer Unimog für FF Mühldorf Bereits im Jahr 1894 wurde die Freiwillige Feuerwehr Mühldorf gegründet, im Jahr 1978 wurde das erste Fahrzeug der Marke Unimog angekauft, welches vergangenes Wochenende, durch ein neues Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung ersetzt wurde. „Die 53 Mitglieder der FF Mühldorf sind nun mit dem Tanklöschfahrzeug 1000 und dem Unimog bestens ausgerüstet. Als Feuerwehrreferent bedanke ich mich bei jedem Einzelnen für seinen unglaublichen, ehrenamtlichen Einsatz“, betonte LHStv. Uwe Scheuch . Seit dem Jahr 1991 führen OBI Otto Kofler und BI Franz Dertnig die FF Mühldorf.


10 KärntnerNachrichten I 3. August 2012

LESERBRIEFE

Birnbacher - ein Held? Ich bin fassungslos, dass Dietrich Birnbacher sich nun als Unschuldslamm und Opfer hinzustellen versucht. Und noch fassungsloser bin ich, dass er dabei noch von den Medien unterstützt wird und dort eine breite Plattform bekommt. An-

scheinend braucht in Kärnten jemand nur irgendwelche Verdächtigungen gegenüber freiheitlichen Politikern zu äußern und schon wird er zum Helden. Heidtraut Waldner Villach

Zu den Forderungen der Grünen Eva Glawischnig von den Grünen will die Bundesverfassung ändern, um in Kärnten Neuwahlen zu erzwingen. Vielleicht sollte die grüne Bundesobfrau öfter mal nach Kärnten kommen, um mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Dann würde sie wissen, dass viele Menschen hier keine Neuwahlen wol-

len. Die Politiker sind gewählt worden, um für das Land zu arbeiten. Das soll man sie auch machen lassen. Gute Tipps von den Grünen, die selbst keine nennenswerten Leistungen vorzuweisen haben, sind mehr als entbehrlich.

Kein Diktat

Liebe SPÖ!

Die Verfassung ändern, damit in Kärnten gewählt werden kann (Plan der Grünen)? Die Kärntner brauchen kein Diktat aus Wien. Die Kärntner wissen selbst, was sie zu tun haben.

Ich fordere die lautstarken Anpatzer der letzten Wochen nun auf, selbst zu Skandalen wie der Top Team Affäre Stellung zu beziehen. Immer nur austeilen und selbst keine Verantwortung übernehmen! Schämen sie sich!

Daniel Graf Ebental

Wolfgang Miglar Völkermarkt

Martin Petutschnig Wolfsberg

Die roten Gutmenschen Die SPÖ Kärnten hat jahrzehntelang das Land herunter gewirtschaftet. Von Skandalen wie BAWAG, Konsum Pleite, Lucona oder AKH will man jetzt natürlich nichts mehr wissen. Liebe Herren, räumen

sie vor der eigenen Türe auf, danach können sie gerne die Verfehlungen anderer aufzeigen. Name der Redaktion bekannt per e-mail

Zur Situation in Kärnten Viel haben wir über Birnbacher & Co. in den vergangenen Wochen gelesen. Für mich als Beobachter der Kärntner Politik ist es jedoch mal wichtig aufzuzeigen, was wirklich Sache ist. Schuldzuweisungen zwischen den Parteien sind nicht zielführend. Die sogenannten Gutmenschen haben selbst

genug Dreck am Stecken. Ob Neuwahlen die Lösung bringen? Ja, vielleicht, aber zunächst müssen alle Sümpfe trocken gelegt werden, damit der Weg frei ist. Danach sind vorgezogene Landtagswahlen möglicherweise richtig. Paula Huber Spittal/Drau

Es gilt die Unschuldsvermutung Man kann zur aktuellen politischen Situation ja sagen was man will aber: Jeder Staatsbürgerin und jedem Staatsbürger muss man das Recht auf ein faires Verfahren einräumen. Uwe Scheuch wurde einmal (!) nicht zweimal (!) in erster Instanz verurteilt, da das erste Urteil aufgehoben bzw. für Ungültig

erklärt wurde. Somit hat Scheuch auch die Möglichkeit eine zweite Instanz in Anspruch zu nehmen. Danach sollte man dann über die notwendigen Schritte diskutieren, aber bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Christine Hochegger Reichenfels

Arroganz von Obernosterer Es ist eine Frechheit und eine Verhöhnung der Intelligenz der Wähler, wenn der frisch gekürte ÖVP-Obmann Gabriel Obernosterer vollmundig verkündet, dass er sich mit dem erstinstanzlich nicht rechtskräftig verurteilten FPK-Chef Uwe Scheuch „nicht an einen Tisch“ setzen will. Immerhin ist Obernosterer selbst in erster Instanz wegen falscher Zeugenaussage verurteilt worden und ist nach seiner Verurteilung im Nationalrat geblieben. Der selbsternannte Saubermann der ÖVP braucht daher nicht so arrogant und selbstgefällig auftreten, sondern soll lieber mit

Demut auf den Skandal in seiner Kärntner ÖVP schauen. Birgit Wutte Ledenitzen

Köpfe rollen... Mit Gabriel Obernosterer beginnt eine neue Ära für die ÖVP Kärnten. Na bravo! Der Neo-Chef hat ja ein massives Köpferollen in den eigenen Reihen angekündigt. Außerdem ist ein altgedienter Parteifunktionär wie Obernosterer nicht unbedingt der frische Wind! Veränderung sieht anders aus. Rudolf Maier Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


3. August 2012 I KärntnerNachrichten 11

LESERBRIEFE

Reiner ÖVP-Skandal Der Birnbacher-Skandal ist ein hausgemachter ÖVPSkandal. Birnbacher war der Steuerberater von ExÖVP-Obmann Josef Martinz, und Birnbacher hat eben jenen Josef Martinz 65.000 Euro in einem Kuvert überreicht. Dieses Geld ist dann nach eigenen Angaben in die Parteikasse der Kärntner ÖVP geflossen. Es ist eine

Farce, wenn SPÖ und Grüne nun die FPK mit Dobernig und Scheuch in diesen ÖVP-Sumpf mit hinein ziehen wollen. Ich hoffe, dass die Kärntnerinnen und Kärntner dieses durchsichtige Manöver von Rot und Grün durchschauen Sonja Ladstätter, Velden

Warum Neuwahlen? Was sollen Neuwahlen in Kärnten bringen? Außer Kosten wohl nichts. Denn auch nach einer Neuwahl werden wohl die Freiheitlichen wieder vorne sein, und der Landeshauptmann wird wieder Gerhard Dörfler heißen. Denn wenn man sich SPÖ anschaut (und auch ihr „Personalangebot“ mit

Kaiser und Rohr) kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Partei vorne liegen wird. Maurer Thomas Ferndorf

KN Abo-Telefon 0463 51 15 15 0

Wer arbeitet macht Fehler... ... wer nicht arbeitet macht keine Fehler, und nur wer keine Fehler macht, der wird vom Volk gewählt. So oder ähnlich kann der Leitsatz in der Kärntner SPÖ lauten. Derzeit fühlt sich ihr Obmann Peter Kaiser in einer Hochphase. Mehrmals täglich in Radio und Fernseher, jeden Tag in den verschiedenen Gazetten. Dies nicht etwa durch außergewöhnliche Leistungen für uns KärntnerInnen, nein seine Leistung ist immer nur der Ruf nach Neuwahlen. Kein Wort davon wie er sich die Zukunft Kärntens vorstellt. Ein Obmann mit seiner SPÖ ohne Visionen oder

Pläne. Lieber setzt er sich und seine SPÖ für die sogenannten „freiwilligen Arbeitslosen, arbeitsund bildungsunwilligen Migranten“ ein. Diese sind oder könnten ja irgendwann seine WählerInnen sein. Neuwahlen in Kärnten, hervorgerufen durch die Bundesregierung wie es die SPÖ möchte, weil ja in Kärnten zu schwach, was kann uns besseres passieren. Den Landeshauptmann würde es freuen, denn seine Wieder wahl ist ihm sicher. Denn was Rot/Grün zusammenbringt, sehen wir ja derzeit in Wien. Franz Fleischhacker Faak am See

Wer berichtet über SPÖ-Skandal? Warum berichten die Medien nicht über den Skandal mit der SPÖWerbeagentur? Beim leisesten Vorwurf gegen einen FPK-Politiker wird das Thema tagelang breitgetreten. Wenn es um Vorwürfe gegen die SPÖ geht, hört und sieht man kaum etwas darü-

ber. Eine objektive Berichterstattung sollte auch Skandale nicht verschweigen, die von den Roten begangen werden. Oder sind die Zeitungen vielleicht am linken Auge blind? Patrick Fresenberger St. Urban

Verurteilter Obernosterer Wie ich kürzlich gelesen habe ist der neue ÖVPObmann Obernosterer wegen falscher Zeugenaussage erstinstanzlich verurteilt worden. Obernosterer saß zum damaligen Zeitpunkt für die ÖVP im Nationalrat.

ÖVP gefordert wurde, dass Obernosterer zurücktreten oder sein Mandat „ruhend stellen“ soll wie es die ÖVP von Uwe Scheuch verlangt.

Ich kann mich nicht erinnern, dass damals in der

Christoph Lach St.Kanzian

Die ÖVP soll gefälligst vor der eigenen Haustüre kehren!

ÖVP-, nicht FPK-Sumpf Die Medien überschlagen sich bei dem Versuch, Dobernig und Scheuch in den Birnbacher-Skandal hinein zu ziehen. Dabei vergessen sie schon fast, dass es sich bei der Causa Birnbacher um einen ÖVPSumpf handelt und nicht um einen der FPK. Die ÖVP kommt in der Berichterstattung schon fast nicht mehr vor. Doch es war ÖVP-Obmann Martinz, der den Deal mir Birnbacher

verhandelt hat, und es war ÖVP-Obmann Martinz, der das Geld genommen hat, um es dann an seine Partei weiterzuleiten. Das ist ein handfester und wirklicher Skandal. Die Medien sollten darüber berichten und nicht dauernd beim kleinsten Gerücht die Freiheitlichen in den Schmutz ziehen. Christoph Staudacher, Spittal/Drau

Wie glaubwürdig ist Birnbacher? Birnbacher hat jahrelang gemeinsam mit ÖVP-Obmann Josef Martinz ganz Kärnten hinters Licht geführt. Noch bei Prozessbeginn hat er bei der ersten Befragung durch den Richter beteuert, dass er unschuldig ist. Erst später rückte er mit seinem Geständnis heraus. Nun patzt

Birnbacher LR Dobernig an und schon schreit die SPÖ. Ich frage mich, wie ernst man die Aussagen von Birnbacher nehmen darf. Ein glaubwürdiger Zeuge sieht für mich anders aus. Harald Uitz Eberstein


12 KärntnerNachrichten I 3. August 2012

SERVICE

Sicherheit keine Frage von Zufall icherheit und Seriosität genießen bei den Österreichischen Lotterien höchste Priorität. Dies gilt für die Durchführung der Spiele ebenso wie für die Spielteilnehmer und deren Schutz, und nicht zuletzt natürlich auch für die Annahmeund Vertriebsstellen.

S

kriminellen Handlungen einladen. Dementsprechend sind es oft auch nur Kleinigkeiten, die

Das Unternehmen hat sich seinem umfassenden Security Konzept folgend mit Mag. Johanna Mikl-Leitner, Bundesdem Thema „Sicher- ministerin für Inneres, und Lotteheit bei den Vertriebs- rien-Vorstandsdirektorin Mag. Bettipartnern“ beschäftigt na Glatz-Kremsner präsentieren den und in Kooperation Sicherheitsleitfaden für Vertriebs© Peter Svec/Österreichische Lotterien mit dem Kuratorium partner. Sicheres Österreich einen Sicherheitsleitfaden her- einen folgenschweren Diebstahl ausgebracht. Diesen Leitfaden oder Einbruch verhindern. Die erhielten nun alle Annahme- Broschüre soll mithelfen, die und Vertriebsstellen der Öster- Verkaufslokale der reichischen Lotterien. Oft sind Vertriebspartner sicherer zu es nur Kleinigkeiten oder machen, weil der Zufall beim Unachtsamkeiten, die Gaunern Thema Sicherheit keine Rolle in die Hände spielen und sie zu spielen darf.

Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung sind in der Kärntner Landeszeitung vom 2. August 2012 folgende Planstellen ausgeschrieben:

Straßenmeisterei Feistritz/Drau Zwei Straßenfacharbeiter/innen Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossene Lehre in einem Beruf des Bauhaupt- oder Baunebengewerbes oder eines Metallberufes oder eine diesen Lehrberufen entsprechende Berufsausbildung, Führerschein der Klassen B und C. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.

Ziehung vom Do., 26. 07. 2012

92975 Ziehung vom Fr., 27. 07. 2012

84992 Ziehung vom Sa., 28. 07. 2012

83833 Ziehung vom So., 29. 07. 2012

62540 Ziehung vom Mo., 30. 07. 2012

55510 Ziehung vom Di., 31. 07. 2012

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VO R S C H AU 31. Runde 2012 1: Rapid Wien– Austria Wien 2: Wolfsberger AC– RB Salzburg 3: SV Mattersburg– Sturm Graz 4: SV Ried– Wacker Innsbruck 5: FC Admira– SC Wr. Neustadt 6: FC Sion– FC Basel 7: FC St. Gallen– Grashoppers Zürich 8: FC Zürich– FC Lausanne 9: FC Thun– FC Luzern 10: Servette Genf– Young Boys Bern 11: VfL Bochum– Dynamo Dresden 12: E. Braunschweig– 1. FC Köln Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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3. August 2012 I KärntnerNachrichten 13

WIRTSCHAFT

50-Jahr-Jubiläum der Firma Landsiedler LH Dörfler besuchte Feier in Gmünd und lobte das außerordentliche Engagement der Unternehmerfamilie.

„Hier wird das Handwerk als Kunst gelebt“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler vergangenen Samstag, bei der großen Feier zum 50-Jahr-Jubiläum der Firma Landsiedler in Gmünd. Dietrich Landsiedler senior gehört zu Kärntens wenigen Wappenmalern, sein Sohn führt das Unternehmen ins 50. Jahr, betrieben werden die Herstellung von Schildern und Beschriftungstechnik bzw. eine Malerei.

„Es freut mich, dass ich eine außergewöhnliche Familie ehren darf, in Gmünd, einer Stadt mit besonderem Herz und großartiger Kultur“, sagte der Landeshauptmann. „Ein Unternehmen braucht die Chemie und Kraft der Familie, aber auch Partner und gute Freunde“, so Dörf ler, der darauf hinwies, dass nun bereits die dritte Generation ins Familienunternehmen einsteige. Es sei außerordentlich,

K U R Z NO T I E RT Dietrich Landsiedler senior gründete mit 21 Jahren und 350 Euro die Firma in Gmünd, die er vor einigen Jahren an seinen Sohn übergab. Dietrich Landsiedler junior führt den Betrieb in zweiter Generation, mit seinem Sohn Philipp ist die Nachfolge für die dritte Generation bereits gesichert. Die Firma hat zwölf Mitarbeiter, jedes Jahr werden drei Lehrlinge aufgenommen, bis dato sind es 35.

dass Philipp in Kürze der jüngste Malermeister in Österreich sein werde.

germeister und Nationalratsabgeordneter, die Firma Landsiedler.

„Mit großer Freude darf ich berichten, dass die Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen hat, ihnen das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens zu verleihen“, sagte der Landeshauptmann, der auf die Wichtigkeit der Familie und engagierter Mitarbeiter hinwies. „Die Kraft der Familie ist der schönste Motor und gute Mitarbeiter das besondere Kapital eines erfolgreichen Unternehmens, ich wünsche euch weiterhin so viel Erfolg“, so Dörfler.

Einen kurzen Abriss über die Entstehung der Firma machte Dietrich Landsiedler junior. Er dankte seiner Familie und seinen Mitarbeitern für ihren Einsatz, ihre Treue und ihr Engagement.

Als Unternehmen mit Engagement und fixen Bestandteil in Gmünd bezeichnete Josef Jury, Bür-

Malerei • AnstrichWerbetechnik Moostratten 24 9853 Gmünd Tel. +43 (0)4732/4418 Fax: +43 (0)4732/25205 www.landsiedler.at


14 KärntnerNachrichten I 3. August 2012

MOOSBURG AKTUELL

Halbzeit im Gemeinderat von Moosburg: FPK setzt sich durch! Die sechs freiheitlichen Gemeinderäte von Moosburg mit Fraktionsführer GR Bernhard Gräßl ziehen erstmals seit den Gemeinderatswahlen 2009 Bilanz. Ein Musterbeispiel, wie man auch von der Oppositionsbank erfolgreiche Kommunalpolitik betreiben kann, liefern die Moosburger Freiheitlichen. Mit zahlreichen Anträgen ist es gelungen, wichtige Anliegen der Bevölkerung umzusetzen. Hier eine Übersicht zur Halbzeit im Gemeinderat. • Straßenbeleuchtung Tuderschitz: Ein langgehegter Wunsch der Bevölkerung wird auf Grund eines Antrages der FPK-Gemeinderäte heuer noch umgesetzt. In dieser Frage ist auch Rot und Schwarz endlich ein Licht aufgegangen... • Auf Grund der politischen Hartnäckigkeit der Moosburger Freiheitlichen gibt es seit einiger Zeit auch einen neuen Gehsteig nach Seigbichl. Das FPK-Team konnte verhindern, dass ein erster Antrag zur Realisierung dieser Maßnahme nicht auf die lange Bank geschoben wurde. • Im Ortsteil Bärndorf wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h verordnet und damit für mehr Sicherheit für die Wohnbevölkerung gesorgt. Auch hier haben sich die Freiheitlichen an die Devise „Handeln statt Reden“ gehalten. • Für eine starke Verbesserung der sanitären Verhältnisse im Bereich

der Spielplatzanlage haben sich die Moosburger Freiheitlichen eingesetzt. Nach eingehender politischer Diskussion konnte eine neue WC-Anlage im Bereich des Kinderspielplatzes durchgesetzt werden. • Da sich im Bereich der Einfahrt B95 nach Klein St. Peter/Mühlweg immer wieder schwere Verkehrsunfälle ereignen, haben die Moosburger Freiheitlichen eine Überprüfung dieser Kreuzung beantragt und regen eine eigene Abbiegespur (von Moosburg kommend) an. Eventuell könnte auch eine Verkehrsinsel die Kreuzungssituation entschärfen. • Apropos Verkehrssicherheit: Die Moosburger FPKFraktion tritt dafür ein, den Radweg entlang der B 95 durchgehend auf der linken Fahrbahnseite auszubauen. Derzeit quert der Radweg gleich zweimal die stark befahrene Bundesstrasse. „Diese gefährliche Situation muss dringend entschärft werden!“, verlangt FPK-Gemeinderat Bernhard Gräßl. Zur Halbzeit im Moosburger Gemeinderat versprechen die Freiheitlichen, weiter mit aller Kraft für die Marktgemeinde und ihre Bürger zu arbeiten. Nützen Sie die Anwesenheit der Freiheitlichen bei nahezu allen Veranstaltungen für ein direktes Gespräch!

Das Team der Freiheitlichen in Moosburg mit Gemeindevorstand Gabriel Fischer und den Gemeinderäten Bernhard Gräßl, Hermann Legat, Jürgen Kupper, Andreas Hafner, Yvonne Gräßl und Ines Katzenberger.

WC-Anlage in der Nähe des Spielplatzes: Von den Freiheitlichen beantragt!

Gefährliches Queren der B95 mit dem Fahrrad soll vermieden werden!

FPK-Antrag: 50-km/h-Beschränkung in Bärndorf.

Realisiert: Der Gehsteig Richtung Seigbichl!


3. August 2012 I KärntnerNachrichten 15

MOOSBURG AKTUELL

Gesamtes Realitätenvermögen der Gemeinde Moosburg in GesmbH geparkt: Keine Kontrolle! Überfallsartig haben SPÖ und ÖVP in der letzten Sitzung des Gemeinderates Gebäude und Grundstück der Volksschule Moosburg in die „Marktgemeinde Betriebs- und BeteiligungsgesmbH“ übertragen. Die Freiheitlichen enthielten sich! Grund für die Enthaltung der FPK-Fraktion zu diesem Vorgehen ist die Tatsache, dass es in der „Marktgemeinde Betriebs- und BeteiligungsgesmbH“ für den Gemeinderat so gut wie keine Möglichkeit zur Mitsprache bei Entscheid-

ungen gibt und nicht einmal ein Aufsichtsrat existiert. „Wir haben in der Sitzung des Gemeinderates verlangt, das ein Aufsichts rats gremium installiert wird, dem der Bürger meister als Geschäftsführer der GesmbH verpflichtet ist. Das heißt, wenn der Bürgermeister als Geschäftsführer Entscheidungen treffen will, würde der dafür die Zustimmung des Aufsichtsrates benötigen!“, meint GR Bernhard Gräßl. Genau das aber ist nun nicht der Fall. In der Marktgemeinde Betriebsund BeteiligungsgesmbH ist nunmehr ein Realität-

Friedhof: Sanieren, was Gaggl entschieden hat! Dass es um die Finanzen von Moosburg nicht zum Besten steht, weiß mittlerweile jedes Kind. FPKGemeindevorstand Gabriel Fischer muss nun in seinem Referat sanieren, was der Bürgermeister entschieden hat. Obwohl dem Bürgermeister klar sein musste, dass in den Gemeindekassen kein Geld für Sanierungsmaßnahmen am Friedhof vorhanden ist, hat er ohne Wissen des zuständigen Referenten Fischer bauliche Maßnahmen angeordnet, für die im Budget keine Bedeckung gegeben ist. Schon bei seinem Amtsantritt im Jahr 2009 musste Gemeindevorstand Fischer (FPK) zur Kenntnis nehmen, dass in den Jahren zuvor schlecht

gewirtschaftet wurde und die Friedhofsverwaltung ein tiefes Minus geschrieben hat. „Angesichts dieser finanziellen Situation ohne mein Wissen weitere Budgetüberschreitungen zu machen, ist verantwortungslos!“, kritisiert GV Fischer. Nunmehr hat der Kontrollausschuss der Marktgemeinde Moosburg den Referenten aufgefordert, das Friedhofsbudget zu sanieren. Auf Gut deutsch: Die Freiheitlichen müssen nunmehr sanieren, was Bürgermeister Gaggl verursacht hat. Das wäre zweifelsohne auch in anderen Bereichen notwendig. Schließlich steigen die Schulden von Moosburg kontinuierlich an.

envermögen von mehr als vier Millionen Euro (ohne VS Moosburg) geparkt, über das der Bürgermeister als Geschäftsführer frei verfügen darf. Einem installierten „Beirat“ ist er lediglich auskunftspflichtig. Seine Entscheidungen sind aber nicht genehmigungspflichtig. Auch der Kontrollausschuss kann Entscheidungen des Bürgermeisters lediglich nachträglich überprüfen, aber nicht beeinflussen. „Für die Freiheitlichen ist nicht nachvollziehbar, weshalb auch die SPÖ diesem Machtzuwachs für den Bürgermeister zuge-

stimmt hat. Damit verliert der Gemeinderat praktisch jede Einflußnahme auf das Vermögen der Marktgemeinde. Noch dazu gibt es keine wirksame Kontrolle über Entscheidungen des Bürgermeisters. Für uns kommt das einer Selbstaufgabe des Gemeinderates als oberstes Organ einer Kommune gleich!“, ärgert sich GR Bernhard Gräßl, der in der letzten G e m e i n d e ra t s s i t z u n g noch versucht hat, einen Abänderungsantrag durchzubringen. SPÖ und ÖVP waren allerdings dagegen!

Wussten Sie, dass... ...dem freiheitlichen Gemeinderat Andreas Hafner vor der letzten Gemeinderatssitzung die Einsicht in Unterlagen und weitere Informationen verweigert wurden ...die Schulden der Marktgemeinde Moosburg bereits mehr als acht Millionen Euro betragen! ....dass alle freiheitlichen Gemeinderäte von Moosburg die ihnen zustehenden Sitzungsgelder größtenteils spenden und auch 2011 einer bedürftigen Familie takräftig geholfen werden konnte ...dass die Moosburger Freiheitlichen auch heuer wieder beim Arnulfsfest einen der beliebtesten Bewirtungsstände präsentiiert haben und dort auch von Landesrat Christian Ragger unterstützt wurden ...dass Ihnen jedes Mitglied der Freiheitlichen in Moosburg mit aktuellen Informationen zur Verfügung steht und Sie diese auch im Internet finden können

www.freiheitliche-moosburg.at


16 KärntnerNachrichten I 3. August 2012

GACKERN

Vom 10. bis 19. August 2012 ist Österreichs größter Hühnerstall wieder geöffnet.

13 Jahre Gackern – vom Sommerfest zum TOP-Event ute Musik, köstliche Speisen von Huhn und Truthahn sowie das urige Flair, das auf der Loretowiese unterhalb der bekannten und beliebten Wallfahrts- und Hochzeitskirche Maria Loreto mit der Gnadenkapelle der Schwarzen Madonna geboten wird, machen diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem.

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Was ursprünglich als Sommerfest konzipiert war, ist heute fester Bestandteil des Kärntner Event-Sommers: Das Gackern in St. Andrä im Lavanttal lockte im vergangenen Jahr rund 75.000 Besucher an. Bereits zum 13.

Mal werden heuer wieder die Tore geöffnet. Als kulinarischer Top-Event ausgezeichnet, bietet das St. Andräer Geflügelfest 35 nationale und internationale Geflügelgerichte an und ist damit der einzige Event dieser Art in Europa. Graf`s Gastronomy ist neu im Kreise der Wirte und wird für „frischen kulinarischen Wind“ sorgen. Bei tollem Ambiente im Antlitz der mächtigen Loretokirche und täglicher Live-Musik mit Open-AirStimmung wird der Gackern-Besuch zum unvergesslichen Erlebnis. HIGHLIGHTS 2012 Täglich Live-Musik Internationale Geflügelspezialitäten Highlander-Wettkämpfe Trachtenmodenschau Trachtenweihe & Festumzug NEU: Kochschow Kärntner Spitzenköche Lagerfeuerromantik Erlebnisreiten für Kinder Stroh-Tummelplatz Kutschenfahrten

PROGRAMM: Freitag, 10. August - “GACKERN-AUFTAKT” ab 16 Uhr 17 Uhr Auftakt 13 Jahre GACKERN 19 Uhr ERÖFFNUNG anschl. Mehr geht nicht! Die Show- & Partyband - Freeze up Samstag, 11. August 15 Uhr Kochen mit Kärntner Spitzenköchen 17 Uhr Musik aus dem Hühnerstall 19 Uhr Frisch, frech & steirisch - Die Draufgänger Sonntag, 12. August - „TRACHTENTAG/WOCHETAG” ab 11 Uhr 9 Uhr Festmesse mit Trachtenweihe in der Domkirche 10 Uhr Festzug zur Gackernwiese 11 Uhr Gackern-Frühschoppen - Blaskapelle Draukraft 17 Uhr Kärnten’s „schrägste” Gaudipartie - Die 3 Kärntner 18 Uhr Modeschau Strohmaier Montag, 13. August ab 16 Uhr 17 Uhr Line Dance Workshop (Line Dance Company Klagenfurt) 19 Uhr finest countrymusic of Styria -The Walzhills Dienstag, 14. August ab 16 Uhr 19 Uhr Let’s fetz!!!! - Die Fetzentaler Mittwoch, 15. August ab 16 Uhr 11 Uhr Gackern Frühschoppen mit Hannes und die Lavanttaler 19 Uhr Feel the energy! - Die Stockhiatla Donnerstag, 16. August ab 15 Uhr 15 Uhr Bunter Nachmittag für alle Junggebliebenen mit Hannes und die Lavanttaler 19 Uhr Alltag raus, “Die Grafen” rein Freitag, 17. August ab 16 Uhr 19 Uhr Rock’n’roll/Country vom Feinsten- Robert Shumy & Band Samstag, 18. August - “HIGHLANDERTAG” ab 11 Uhr 11 Uhr Highlander Youngsters treffen aufeinander 13 Uhr 6. HIGHLANDER WETTKÄMPFE* 19 Uhr wax, bucks & rock’n’roll - The Vanilla Brownies Sonntag, 19. August ab 11 Uhr 11 Uhr Blaskapelle AlpenDudler aus Tirol 17 Uhr 5 Uhr Tee mit dem Lavanttaler Nachwuchs 18 Uhr GRANDE FINALE Urig, zünftig, echt - Die Ursprung Buam aus dem Zillertal

G AC K E R N - I N F O

„Die Draufgänger“ treten am Samstag, 11. August um 19 Uhr auf!

Internationale Geflügelspezialitäten serviert von St. Andräer Wirten: Gasthof Brenner, Zellbach, 04358/3159, Lavanttaler Backhendl • Gackernburger Gasthaus Zechner, Framrach, 04358/2063, Asiatische Hühnerpfanne • Geflügel- Currywurst Gasthof Poltl, Maria Rojach, 04355/2032, Chicken Wings • Frühlingsrolle Gasthof Sieber, Lamm, 04358/3150, Chili con pavo • Chicken Spareribs Gasthof Huaf, Framrach, 04358/2083, Knoblauch-Chilli-Hühneroberkeule Chicken-Nuggets Graf`s Gastronomy, Wolfsberg, 04352/36035, Gackernpfanne • Dreierlei Paniertes mit Kräuterdip Cafe Burgi, St. Andrä, 0664/2342165, Hendlbruststreifen im Bierteig • Gackern- Spieß Gasthof Deutscher, St. Andrä, 04358/2280, Hendlfilet in Pfeffersauce, Klassisches Hendlwiener Verein St. Andräer Geflügelfest, Grillhendl • Gackern-Kebab

Verein St. Andräer Geflügelfest A-9433 St. Andrä 210 Telefon: 04358 / 2710 - 20 Telefax: 04358 / 2710 - 66 E-mail: info@gackern.com


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 32.2012 by FP Kärnten - Issuu