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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 23 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 8. Juni 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

PROMOTION

Neue Eisenbahnbrücke über die Drau in Villach!

Eröffnung der Villacher Drau-Brücke in Villach mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Bundesministerin Doris Bures. Foto: Daniel Raunig


II KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

WIRTSCHAFT

Der Countdown läuft:

Neue Villacher Eisenbahnbrücke steht kurz vor Fertigstellung n einer Rekordbauzeit von nur 16 Monaten errichteten die ÖBB die neue Eisenbahnbrücke über die Drau in Villach. Sämtliche Bauarbeiten wurden bei laufendem Bahnbetrieb durchgeführt. Am 9. Juni 2012 um 18 Uhr wird dann der erste Zug über die neue Brücke rollen. Vergangenen Donnerstag wurde vor Ort auf der Draubrücke von Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, gemeinsam mit Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und dem Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter der Countdown zur Finalisierung gestartet.

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„Investitionen in die Infrastruktur sind Investitionen in die Zukunft, es ist zwar viel Geld, aber die Finanzierungsdauer ist ein Bruchteil der Nutzungsdauer“, meinte Bures. Es sei ein Zeichen politischer Verantwortung, Menschen Arbeit zu geben, so die Ministerin, die allen an der Errichtung der Brücke Beteiligten dankte. Bures betonte außerdem, künftig öfters in die Bundesländer fahren zu wollen: „Dort erfahren die Infrastrukturmaßnahmen breite Unterstützung, die sie sonst manchmal nicht haben.“ „Villach mit seiner europäischen Brückenfunktion wird aufs modernste umund aufgerüstet“, sagte der Landeshauptmann. Was heute investiert werde, eröffnet die Chancen von

Im Rahmen der Veranstaltung wurde von den Anwesenden das letzte Lärmschutzelement der Brücke eingesetzt. Morgen, denn gerade in Zeiten der Krise dürfe man die Zukunft nicht aus den Augen verlieren. „Mit der Neuerrichtung der Draubrücke Villach wird eines der wichtigsten Eisenbahnprojekte in Kärnten abgeschlossen. Der Neubau sichert nicht nur die durchgängige Befahrbarkeit der Südbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse, sondern wird auch eine wesentliche Entlastung für die Anrainer bringen“, betonte der Verkehrsreferent. „Es wird die Erreichbarkeit Kärntens als Wirtschaftsund Tourismusstandort langfristig gesichert“, sagte der Landeshauptmann. Dörfler dankte Bures für ihre immer unmissverständlich klare Haltung zu den Tunnelprojekten: „Ein herzliches Vergelt‘s Gott, es erfolgt nun ein weiterer Brückenschlag in Richtung Süden.“ „Diese Investition ist eine

symbolträchtige, für viele Menschen war Villach immer die klassische Eisenbahnerstadt, sie wird es mit dieser neuen modernen Brücke auch weiterhin sein“, sagte Manzenreiter,

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Kärnten setzt auf die Bahn als Verkehrsmittel der Zu(g)kunft!“ Gerhard Dörfler Landeshauptmann

der auch im Namen der Anrainer für die lärmschonende Bauweise dankte. Den Zuschlag für die Durchführung der Bauarbeiten erhielt die Firma Massivbau Ges.m.b.H., mit Sitz in Ebenthal. Werner Baltram von der ÖBB-Infrastruktur AG wies auf die moderne Bauweise als Stahl-Verbund-Brücke und die lärmschonende Errichtung hin. „Die Brücke und ein Teil der Bahnstrecke zum Villacher Westbahnhof wurden mit Lärmschutzwänden ausgestattet.“


KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

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Kirchtag im Freilichtmuseum Maria Saal:

In Kärnten wird Brauchtum gelebt!

Arbeitsmarkt: In Kärnten sind weit weniger Personen arbeitslos als in Rest-Österreich!

Pflegeregress: Kinder sind für ihre Eltern verantwortlich. Neues Modell ist sozial gerecht und leistbar!

Seiten 2 und 3

Seiten 5 und 6


2 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

THEMA DER WOCHE

Kärntner Arbeitsmarkt trotzt europäischer Krisenstimmung Landeshauptmann Gerhard Dörfler: Kärnten schneidet im Österreichvergleich deutlich besser ab als andere Bundesländer. Im Gegensatz zur derzeitigen europaweiten Krisenstimmung auf dem Arbeitsmarkt entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Kärnten durchaus stabil. Die letzten Zahlen, die sich bereits in den vergangenen Monate abgezeichnet haben, zeigen dies im Vergleich eindeutig, freut sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler. „Währen die Steiermark im Mai einen Zuwachs an Arbeitslosen von über zehn Prozent aufweist, können wir in Kärnten einen leichten Rückgang um rund 0,2 Prozent verbuchen“, teilt der Landeshauptmann mit. Im österreichischen Schnitt ist die Arbeitslosigkeit um 4,4 Prozent gestiegen. Kärnten ist es mit einer erfolgreichen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen und den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Vor allem Investitionen im Bereich von Forschung- und Entwicklung in der Hochtechnologie haben dazu beigetragen, dass Kärnten im österreichischen Vergleich positiv abschneidet. „Durch Unternehmen wie LAM Research, Infineon oder Bosch Mahle und deren Investitionen in Kärnten konnten die Standorte nicht nur erhalten, sondern deutlich ausgebaut und die Stellen für qualifizierte Mitarbeiter abgesichert werden“, stellt

Dörfler fest, der zusichert, dass das Land auch in Zukunft in hoch qualifizierte Arbeitsplätze investieren wird. Gerade die Eröffnung eines weiteren neuen Forschungsgebäudes der Firma Infineon in der vergangenen Woche zeigt, dass Kärnten sich in den letzten Jahren zu einem hochtechnologischen Bundesland entwickelt hat, dass für Forscher und Entwickler aus allen Teilen der Welt attraktive Arbeitsplätze bietet. So beschäftigt alleine Infineon in Villach Mitarbeiter aus über 50 verschiedenen Nationen. „Es zeigt sich einmal mehr, dass in Kärnten die Fachpolitik im Vordergrund steht. Die medial so hoch gelobte Steiermark schneidet neben den desaströsen Budgetzahlen auch im Bereich der Arbeitslosen mit einem Zuwachs von über zehn Prozent deutlich schlechter ab als Kärnten“, stellt der Landeshauptmann fest, der darauf verweist, dass die Nettoneuverschuldung in der Steiermark 2011 bei 352 Euro, in Kärnten dagegen lediglich bei 220 Euro pro Einwohner gelegen ist. „Trotz eines strikten Budgetkonsolidierungskurses ist es in Kärnten gelungen, für eine stabile Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zu sorgen und das alles ohne große PR-Inszenierungen“, so Dörfler.

„Jeder Arbeitslose ist einer zuviel!“, meint Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Dennoch kann man mit der Lage am Kärntner Arbeitsmarkt im Vergleich mit den anderen österreichischen Bundesländern zufrieden sein.

„gesund und glücklich!“ Alchemische Kräutertinkturen, Klangschalenmassage, Shiatsu, Yoga und ein “Healing Piano”, daneben Jauntaler Salami sowie Wein und Had’nProdukte aus der Region – die zehnte “gesund & glücklich”-Messe in der Naturarena Sonneggersee bei Sittersdorf hatte wirklich vieles zu bieten. Bei der Eröffnung schaute auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler vorbei, der die Messe von Anfang an unterstützt und auch heuer wieder den Ehrenschutz übernommen hat. Neben den Produkten der Aussteller gibt es auch mehrere Vorträge, Höhepunkt war jener von Prof. Hademar Bankhofer mit dem Titel „Mit den 7 großen L gesund & vital durchs Leben“.


8. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Regierung versagt bei Arbeitsmarktpolitik! Die von SPÖ, ÖVP und Industriellenvereinigung angekündigten Vorteile für Österreich durch die Arbeitsmarktöffnung stellen sich nicht ein.

Volksabstimmung in der Schweiz.

SPÖ und ÖVP haben Angst vor den Bürgern Scharfe Kritik an den rotschwarzen Verweigerungs- und Verhinderungsmechanismen bei der direkten Demokratie übt FPÖ-Bundespar teiobmann HC Strache. „Die direkte Demokratie muss als verbindliches Initiativrecht des Volkes wie in der Schweiz in der österreichischen Bundesverfassung verankert werden“, fordert Strache. Es müssten bei einer entsprechenden Beteiligung bei den Volksbegehren verbindliche Volksabstimmungen durchgeführt werden können zu allen Themen, über die auch das Parlament abstimme. Strache wirft SPÖ und ÖVP vor, Angst vor mehr Demokratie, vor Bürgermitsprache und vor Bürgereinbindung zu haben.

„Sie fürchten sich vor dem Volk, dass ihre Pläne durchkreuzen könnte“, so der freiheitliche Bundesparteiobmann. Das Argument, Österreich hätte keine Tradition, dem Volk eine verbindliche Mitsprache zu geben, sei mehr als absurd und entlarvend. „Mehr direkte Demokratie und Bürgermitsprache ist keine Frage der Tradition, sondern des notwendigen Ausbaus und der Vertiefung unserer Demokratie“, so Strache. „Wir befinden uns heute in einer ernsthaften Demokratiekrise, die nur durch den Ausbau der direkten Demokratie aufgefangen werden kann. Wer das verhindern will, will die Parteienherrschaft gegen den Bürgerwillen verankern!“ Für die FPÖ gilt: Dem Volk sein Recht!

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. „Die jüngst veröffentlichten Arbeitslosenzahlen zeigen mit einem Anstieg von 5,1 Prozent deutlich die völlige Hilflosigkeit der Bundesregierung die herrschende Krise zu managen“, erklärt FPÖBundesparteiobmann HC Strache. Die aktuelle Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt macht deutlich, dass es mit dem massiven Zustrom von Arbeitskräften – bis dato an die 30.000 Ausländer, das sind mehr Menschen als die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz Einwohner hat – zu einem Verdrängungswettbe werb und einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich gekommen ist. „Trotz Rekordbeschäftigung und Wirtschaftswachstum sind die Arbeitslosenzahlen gestiegen. Die aktuellen Daten belegen eindeu-

tig, dass sich die ökonomischen Vorteile für Österreich durch die Arbeitsmarktöf fnung wie von SPÖ, ÖVP und Industriellenvereini gung behauptet, nicht einstellen“, sagt Strache. An die Verantwortlichen appelliert er mit Nachdruck, den Fokus auf die heimischen Arbeitskräfte zu legen und dort anzusetzen, wo es dringend nötig ist. Für Facharbeiter und Langzeitarbeitslose sowie ältere Beschäftigte liege noch immer keine z u k u n f t s o r i e n t i e r te inneröster reichische Strategie auf dem Tisch. Dem zuständigen Minister Rudolf Hundstorfer gingen indes seine beschönigenden Argumente der Situation nicht aus, anstatt einzugestehen, dass seine Politik eilig eine grundlegende Richtungsänderung benötige.


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HINTERGRUND

Sozial verträglicher Kostenbetrag beschlossen! Sozialreferent LR Christian Ragger räumt das ungleiche System auf: Pflege im Heim kostet Angehörige nichts, zu Hause aber sehr viel. Die Verordnung zum Pflegeregress orientiert sich an Generationenvertrag und enthält Ausnahmebestimmungen. Die Kärntner Landesregierung hat jene Regeln genehmigt, nach denen der Kostenbeitrag berechnet wird, den unterhaltspflichtige Angehörige für ihre Familienmitglieder leisten, die im Pflegeheim versorgt werden. Der zuständige Sozialreferent LR Christian Ragger verwies darauf, wie das Sozialministerium diese Verordnung charakterisiert: „Sie ist sichtlich vom Bemühen getragen, die Auswirkungen des Kostenersatzes auf die betroffenen Personengruppen möglichst sozial verträglich zu gestalten“.

Fairer Kostenbeitrag „Diese Stellungnahme des Ministeriums zeigt, dass uns das, was wir versprochen haben, gelungen ist. Der Pflege-Regress ist fair und maßvoll gestaltet. Mit Freibeträgen wird erreicht, dass Angehörige, die Ehepartner und Kinder versorgen müssen, gar nicht oder weit weniger belastet werden als Betroffene ohne Sorgepflichten“, erklärt Ragger.

Vergleich Kärnten und Steiermark Ein Vergleich mit der Steiermark, wo der Regress bereits seit einem Jahr gilt, zeigt, dass die meisten

Angehörigen in Kärnten weniger zahlen. Das Kärntner System berücksichtigt Freibeträge für Ehepartner ohne Einkommen sowie für minderjährige Kinder sowie für Kinder, die studieren. Es ist analog zum Steuersystem mit bestimmten Prozentstufen ausgestaltet. Für die ersten 300 Euro über dem Freibetrag sind 18 % fällig, für die nächsten 300 Euro 17 %, die die nächsten 16 % - das geht bis zu 11 %, die dann bei jedem Einkommen über 3000 Euro netto verrechnet werden. Bei Alleinverdienern, die eine Familie erhalten, gibt es Freibeträge für die Gattin und die Kinder. Bei einem Alleinverdiener mit Ehefrau und einem Kind beginnt die Zuzahlungspflicht erst bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.820 Euro.

Empfehlungen des Rechnungshofes Ragger betont, dass dieses System u.a. nach den Empfehlungen des Rechnungshofes, der den früheren Regress in Kärnten kritisch kommentiert hatte, entwickelt worden ist. Es gibt auch Ausnahmen und eine Sozialklausel: Von Kindern, deren Eltern sich nachweislich nicht um sie

gekümmert hatten, wird kein Regress eingehoben. Der wäre aus sittlichen Gründen nicht gerechtfertigt. „Der Regress ergibt sich aus dem Generationenvertrag. Eltern sorgen Jahrzehnte für ihre Kinder, die an ihrem Lebensabend einen Beitrag für sie leisten. Wenn dieser Vertrag, eine Basis unseres Gemeinwesens schon von den Eltern verletzt wurde, kann man auch von den Kindern nichts verlangen“, betont Ragger. Überdies gibt es die Möglichkeit, in sozialen Härtefällen, Beiträge zu stunden bzw. zu reduzieren.

Behindertenhilfe

Die Pflege älterer Mitmenschen wird u.a. mit einem verträglichen Kostenbeitrag finanziert.

Einen milden Regress gibt es auch in der Behindertenhilfe für Kinder bis zu Vollendung des 25. Lebensjahres. Das Land hat die Ausgaben für rund 3.000 Menschen mit Assistenzbedarf seit 2004 auf mittlerweile 65 Millionen Euro verdoppelt.

dieses Aufwandes der Solidargemeinschaft angemessen. Er ist auch so gestaltet, dass bei Einrichtungen, welche Kinder rund um die Uhr betreuen, höher ist als Tagesbzw. Halbtagesangebote. Dieser Kostenbeitrag korrespondiert mit den Ausgaben, die allen Familien mit Kindern erwachsen.

Damit werden rund 1.500 Pädagogen, Therapeuten und Fachkräfte bezahlt, welche sich täglich engagiert um die Kinder kümmern. Ein sozial ausgewogener Kostenbeitrag von u n te r h a l t s p f l i c h t i ge n Eltern für Kinder bis zum 25. Lebensjahr, die in einer Einrichtung betreut werden, erscheint angesichts

Für Familien, die ihre behinderten Kinder ohne Inanspruchnahme einer Einrichtung versorgen, gibt es eine monatliche Zuwendung in Höhe von 232 Euro monatlich. Sie wurde im Vorjahr nur in Kärnten eingeführt. Für Behinderte über 25 wird kein Kostenbeitrag eingehoben.


6 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

LANDESPOLITIK

„Kinder sollen für Eltern Verantwortung übernehmen!“ FPK-Klubobmann Kurt Scheuch: Polemische Rundumschläge der SPÖ zur Wiedereinführung des Pflegeregresses sind abzulehnen. Gegen die polemischen Rundumschläge der SPÖ zur Wiedereinführung des Pflegeregresses verwehrt sich FPK-Klubobmann Kurt Scheuch und macht deutlich, wie die SPÖ die Eigenverantwortlichkeit der Menschen negiert. „Hier prallen Weltanschauungen aneinander. So früh wie nur irgend möglich will die SPÖ die Kinder in Kinderkrippen untergebracht wissen und im Alter soll das Abschieben in Heime gefördert werden“, so Scheuch. Denn nicht anders sei dies zu werten, da die Pflege zu Hause, die mit hohem persönlichen Einsatz finanziell kaum gefördert werde und der Heimplatz jedem gratis zur Verfügung stehe. „Auch die Statistik spricht hier eine eindeutige Sprache“, verweist Kurt Scheuch darauf, dass die Pflege in Heimen seit der Abschaffung des Pflegeregresses um 15 Prozent gestiegen sei. „Wir Freiheitliche stehen zur Verantwortung gegenüber unseren Eltern. Es ist nicht einzusehen, weshalb jene, die es sich leisten können, keinen einzigen Cent für die Pflege ihrer Eltern bezahlen sollen“, sagt Scheuch. Die zu Pflegenden wollen vor allem zu Hause gepflegt werden und es sei nur gerecht, dass die Pflege zu Hause gegenüber dem Aufenthalt in einem Heim, keinen finanziellen Nachteil darstellt, zeigt sich

Unverschämte Beschlüsse in Slowenien LR Dobernig: Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit und Wahrung ihrer Rechte sind Slowenien offenbar völlig egal.

FPK-Klubobmann Kurt Scheuch

Ing.

Scheuch überzeugt. Der freiheitliche Klubobmann erinnert auch daran, dass der Gemeindebund 2008 für die Abschaffung und jetzt für die Wiedereinführung des Pflegeregresses gestimmt habe, da die hohen Sozialkosten für die Gemeinden eine immense Belastung darstellen. Der freiheitliche Klubobmann lobt Sozialreferent LR Christian Ragger, der in dieser Frage einen für ihn nicht leichten Weg beschritten hat und mit seiner Vorgangsweise großes Verantwortungsbewusstsein für die Menschen in diesem Land zeigt. „Sogar das Sozialministerium hat es in einer Stellungnahme begrüßt, dass der Verordnungsentwurf sichtlich von dem Bemühen getragen ist, den Kostenersatz für die betroffenen Personengruppen so sozial verträglich wie möglich zu gestalten“, erklärt Klubobmann Scheuch.

Die jüngsten Beschlüsse im slowenischen Parlament, wonach Slowenien in der Frage der slowenischen Volksgruppe den Druck auf Österreich verstärken will, bezeichnet Kärntens Landesrat Harald Dobernig vor dem Hintergrund der nach wie vor ungelösten Frage der Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien als „bodenlose Unverschämtheit“. „Während die deutschsprachige Minderheit in Slowenien noch immer keine Rechte hat, sind Österreich und Kärnten sehr großzügig zur slowenischen Volksgruppe, egal ob bei den zweisprachigen Kindergärten, zweisprachigen Schulen oder mit der Ortstafellösung, die entgegen dem Wissensstand der slowe-

nischen Parlamentarier auch längst umgesetzt wurde“, betont Dobernig. Slowenien fordere immer nur, anstatt endlich einmal seine eigenen Verpflichtungen zu erfüllen. „Offensichtlich sind den slowenischen Parlamentariern die Rechte der deutschsprachigen Minderheit im eigenen Land völlig egal. Die Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien und die Wahrung ihrer Rechte sind aber ein Gebot der Stunde. Gerade nach der großzügigen Lösung der Ortstafelfrage muss es hier endlich Bewegung seitens der slowenischen Regierung geben, anstatt immer nur neuer Forderungen und Drohgebärden gegenüber Österreich“, erklärt der Landesrat.


8. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Neues Musikschulgesetz im Landtag beschlossen! Zukunft der Musikschulen in Kärnten gesichert. SPÖ steht mit Parteipolitik allein auf weiter Flur. Erfreut zeigt sich Kärntens Kulturlandesrat Harald Dobernig über den Beschluss des neuen Kärntner Musikschulgesetztes im Kärntner Landtag. Nach vierwöchiger Begutachtung und Beschluss in der Kärntner Landesregierung wurden die neuen gesetzlichen Regelungen mit den Stimmen von FPK, ÖVP und den Grünen angenommen. „Es freut mich, dass mit dieser deutlichen Mehrheit die Zukunft der Musikschulen in Kärnten gesichert werden kann. Anstatt das Musikschulwesen, wie von vielen befürchtet, auszugliedern, erfolgt eine Eingliederung in die Landesverwaltung.

Die SPÖ steht mit ihrem rein parteipolitischen Zugang allein auf weiter Flur. Anerkennung gebührt den Abgeordneten der Grünen, die konstruktiv an der zukünftigen Ausrichtung der Musikschulausbildung mitgewirkt und die nicht nachvollziehbaren Änderungsanträge der SPÖ abgelehnt haben“, betont der Landesrat.

Struktur ist zukunftsfit Mit dem neuen Gesetz bekommt das seit den 90er-Jahren enorm gewachsene Musikschulwesen eine neue Struktur und wird zukunftsfit gemacht. Das Musikschulwerk in

der bisherigen Form mit eigenen Bezirks- und Ortsmusikschulen wird aufgelassen. Stattdessen wurde eine eigene Unterabteilung „Koordination Musikschulen und Konservatorium“ eingerichtet. Auf alle Regionen Kärntens verteilt wird es künftig 27 eigenständige Musikschulen des Landes Kärnten mit je einem Direktor bzw. einer Direktorin geben, die mehrere Standorte betreuen. „Damit sorgen wir für eine Stärkung der regionalen Identität. Alle bestehenden Musikschul-Standorte bleiben natürlich erhalten“, erklärt Dobernig, der auch dazu steht, dass die slowenische Musikschule mit ihren Finanzierungswünschen nicht im neuen

Musikschulgesetz verankert wurde. „Diese Reform bedeutet eine klare Verwaltungsvereinfachung und sichert die qualitätsvolle Ausbildung der Musikschüler und der Studierenden am Konservatorium. Es erfolgt kein Abbau von Lehrerinnen und Lehrern, sie bleiben Bedienstete des Landes Kärnten. Es wird keine weiteren Einsparungen im Musikschulwesen geben, die seit dem Jahr 2009 erfolgte Stabilisierung konnte erfolgreich abgeschlossen werden“, so der Kulturreferent. Im Schuljahr 2012/13 werde es auch wieder Neuaufnahmen von Musikschülern geben.

Spritpreise: Minister Mitterlehner lenkt ein! Als „späte Einsicht eines Ministers“ bezeichnet Kärntens Konsumentenschutzreferent LR Harald Dobernig das erstmalige Einfrieren der Spritpreise durch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am verlängerten Wochenende um Fronleichnam. „Was Mitterlehner und die gesamte Bundesregierung bisher immer ausgeschlossen haben, ist jetzt plötzlich doch möglich. Aber besser spät als nie“, erklärt Dobernig. Er habe gemeinsam mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler bereits im Februar erstmals gefordert, dass die amtliche Preiskontrolle wieder eingeführt werden müsse. „Das tägliche Jonglieren mit den Preisen an den Zapfsäulen ist eine bodenlose Unverschämtheit. Pendlerinnen und Pendler müssen bereits wesentliche Teile ihres Einkommens für das Autofahren aufwenden und viele kleine Transportunternehmen kämpfen ums Überleben. Das Einfrieren der Spritpreise zu den Feiertagen durch den zuständigen Minister darf daher nur ein erster Schritt sein, dem weitere folgen müs-

sen“, betont der Landesrat. Aber auch die EUKommission müsse eingreifen. „Es ist längst überfällig, dass die Regierung hier eine nachhaltige Initiative auf EU-Ebene setzt. Die EU-Kommission hat die Macht, Spekulanten und Finanzinvestoren von den Rohölmärkten zurückzudrängen und so die Preise auf den Märkten wieder den tatsächlichen Produktionskosten anzunähern“, so Dobernig. Es gelte, der Überheblichkeit der Mineralölkonzerne endlich die entsprechende Antwort zu erteilen.


8 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

LANDESPOLITIK

Verschiebung der Zentralmatura ist richtige Entscheidung! Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch: Gute Vorbereitung statt überhasteter Einführung „Dass die Einführung der Zentralmatura um ein Jahr verschoben wird, ist eine richtige Entscheidung und absolut notwendig. Für so ein wichtiges Thema braucht es eine umfassende Vorbereitung und einer guten Einbindung aller Beteiligten. Eltern, Lehrer und vor allem Schülerinnen und Schüler dürfen nicht zum Spielball unausgereifter politischer Experimente werden“, erklärt Bildungsreferent Uwe Scheuch. Bekanntermaßen wird der Start der Zentralmaturas um ein Jahr verschoben. Das hat Unterrichtsministerin Claudia Schmied nach einem Schulpartnergipfel bekanntgegeben. An den AHS wird es damit erst ab 2015 und an den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) ab 2016 bei den Klausuren einheitliche Maturaaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen geben. Allerdings sollen jene Standorte, die sich bereits ausreichend vorbereitet fühlen, wie bisher geplant 2014 (AHS) bzw. 2015 (BHS) mit der neuen Reifeprüfung beginnen können.

Sieg der Vernunft Der Kärntner Bildungsreferent ist über diese Entscheidung erfreut. „Statt einer überhasteten Einführ ung ist es vielmehr jetzt Gebot der Stunde, die bisherigen Erfahrungen zu evaluieren und die qualita-

Rennweg: Spatenstich für Bildungszentrum!

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch begrüßt das Einlenken der Regierung in Sachen Zentralmatura. In Kärnten wurden zuletzt im Lesachtal und in Rennweg Initiativen für lokale Bildungszentren gestartet. tiven Merkmale der Zentralmatura – von der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler bis zur Auswertung der Ergebnisse – zu verbessern“, fordert Scheuch. Auch FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz beurteilt die Verschiebung der Zentralmatura als positiv. Für ihn ist die Verschiebung ein Sieg der Vernunft. „Auch die FPÖ hat angesichts der zu knappen Vorbereitungszeit für Schüler und Lehrer bereits wiederholt eine solche Verschiebung der Zentralmatura gefordert. Was außerdem noch gefragt ist, ist die umfassende Veröffentlichung der Ergebnissen der ersten Zentralmatura-Probeläufe“, so Rosenkranz.

„Mit dem Spatenstich beginnt nun der Umbau zum Schul- und Bildungszentrum, in welchem Volks- und Hauptschule, Kindergarten und Musikschule untergebracht sein werden. Damit kann der Schulstandort gesichert und Synergien genutzt werden“, betonte LHStv.

Uwe Scheuch im Rahmen einer Feierstunde. Die Investitionssumme des neuen Bildungszentrums beträgt rund vier Millionen Euro, finanziert wird diese durch den Schulbaufonds, den Schulge meindeverband und die Gemeinde Rennweg.


REGIONALES

Seit Oktober 2011 hat das Eltern-Kind-Zentrum (EKIZ) in Hermagor seine Pforten geöffnet. Im Beisein von Sozialreferent LR Christian Ragger fand nun die offizielle Eröffnungsfeier statt. Familien steht mit dem EKIZ eine zentrale Drehscheibe für Begegnung, Austausch und Information zur Verfügung. Landesrat Ragger bedankte sich bei den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz.

Die Diakonie de La Tour, die evangelische Pfarrgemeinde Waiern, die Dorfgemeinschaft Waiern und die Freiwillige Feuerwehr Waiern luden zum traditionellen Wairer Jahresfest. Dabei soll die traditionelle Verbindung zu den Einrichtungen der Diakonie und ihren Menschen ganz besonders gefeiert werden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte den Gottesdienst und das Fest. In seinen Grußworten stellte der Landeshauptmann das Fest unter das Motto „Unter freiem Himmel“. Den Blick solle man wieder mehr auf das Wesentliche richten. Dörfler strich den wichtigen Beitrag hervor, den die Diakonie in Gesundheitsversorgung, Bildung und Betreuung leiste. Er dankte dem Diakonie-Team um Rektor Hubert Stotter und dem Team des Krankenhauses Waiern um Primar Richard Gaugeler. Die Diakonie und die evangelische Kirche seien eine Bastion der Menschlichkeit und Garant dafür, dass Gemeinschaft nicht nur ein Schlagwort sei, sondern gelebt werde.

8. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 9

Vergangenes Wochenende wurden in KötschachMauthen die Bezirksleistungswettbewerbe 2012 des Bezirkes Hermagor durchgeführt. Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch ließ es sich nicht nehmen, die teilnehmenden Mannschaften anzufeuern und den Siegern zu gratulieren. „Die Leistungen bei den Bezirksbewerben präsentieren immer wieder den tollen Ausbildungsstand und die hohe Motivation unserer Kärntner Feuerwehren. Für dieses Engagement und ihren freiwilligen Einsatz an jedem Tag im Jahr sei unseren Blauröcken recht herzlich gedankt“, so Feuerwehrreferent Uwe Scheuch.


10 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

LESERBRIEFE

Hände weg von den Euro-Bonds! Europa geht mit dem ESM einen Weg, der eine umfassende Beschneidung unserer nationalen Souveränitätsrechte bedeutet und weit über das hinaus geht, was Politiker für Ihr Volk entscheiden können und dürfen, ohne dieses vorher zu befragen und über deren Risken aufzuklären. Davon abgesehen, haben wir auf einen nicht geringen Teil nationalstaatlicher Souveränitätsrechte bereits durch den EUBeitritt verzichtet und uns – als Ergebnis der Mehrheitsentscheidung der Bevölkerung – in jenen Bereichen dem Gemeinschaftsrecht der EU unterstellt, in denen ein solches gilt. Ich bin überzeugt davon, dass wir einen weiteren Verlust unserer

Eigenständigkeit nicht zulassen dürfen - wir würden Österreich, unseren Kindern und Kindes-kindern, wesentliche demokratische Grundrechte entziehen, damit ihre Zukunft beeinflussen, über die nur sie selbst entscheiden können. Denn in welcher Form Schulden entstehen, ob nach einem verlorenen Krieg als Reparationszahlungen, oder durch Rückzahlungsverpflichtungen der Eurobonds, ist den spekulierenden Bankern, Geldverleihern und Lobbyisten gleich! Hauptsache die Völker bezahlen und das für etwas, das sie nie konsumiert haben! W.Hauck 6072 Lans

Fair und vertretbar Es ist fair und vertretbar, dass Kinder zumindest für einen Teil der nicht gedeckten Pflegekosten aufkommen, bevor der Steuerzahler einspringt. Den Regress bezeichne ich auch als „Notwehr maß-

nahme gegenüber dem Bund“: Von einer nachhaltigen Pflegefinanzierung ist man dort „weit entfernt“. Theresa Loibnegger St. Andrä

Pflegebedürftige gratis ins Heim abschieben Die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Pflege und Betreuung für unsere älteren Mitmenschen ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik. Es kann nicht sein, dass die Pflege im Heim gratis ist. Da hat man wirklich das Gefühl, dass es sehr viele Leute gibt, die ihre pflegebedürftigen Ange-

hörigen möglichst ohne Kosten an ein Heim loswerden wollen. Von denen spielt wohl keiner mit dem Gedanken, dass seine Eltern vielleicht doch lieber zu Hause „die alten Tage“ verbringen möchten. Christoph Staudacher Spittal/Drau

Die Bilderberger Die „Bilderberger“ treffen sich in der Nähe der USHauptstadt Washington und unser Bundeskanzler Faymann ist, überraschenderweise, nach 2009 und 2011 das dritte Mal dabei! Da in den Medien selten darüber berichtet wird, werden sich einige Österreicher fragen: Wer sind diese „Bilderberger?“ Der Name dieser informellen Geheimgruppe leitet sich von ihrem ersten Tagungsort 1954 im holländischen Oosterbeek ab. Das Luxushotel, welches die illustre Runde beherbergen durfte, hieß „Bilderberg“. Diese erste Konferenz wurde von Prinz Bernhard der Niederlande einberufen. Er gilt neben den Rockefellers und Rothschilds als Gründer dieses Bundes. Verschwörungstheoretiker sind überwiegend der Meinung, dass die Bilderberger-Gruppe eine geheime Weltregierung darstellt. Da werden internationale Entscheidungen getroffen, die von den gewählten Volksvertretern der einzelnen Länder nur noch nachvollzogen werden. Über den Inhalt der jährlich entstehenden Diskussionsergebnisse, so genannte „Weltthemen“ betreffend, wird gegenüber der Öffentlichkeit absolutes Stillschweigen bewahrt. Der Großbanker David Rockefeller gehört zu den grauen Eminenzen im Club! Im Internet wird

ihm der Ausspruch zugeordnet: „Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs, alles was wir brauchen ist eine richtig große Krise und die einzelnen Nationen werden die neue (unsere) Weltordnung akzeptieren!“ Blättert man ein wenig in der Bilderberg-Geschichte zurück, fällt auf, dass dieses Gremium über ein besonders gutes Gespür für „kommende“ Staatsmänner verfügt. Bill Clinton, Tony Blair, Romano Prodi usw. Alle waren kurz vor Antritt ihrer hohen politischen Funktionen bei den Bilderbergern zu Gast! Auch der jetzige EUKommissionspräsident Jose` Manuell Barroso ist Absolvent der JesuitenUniversität Georgetown, in der die meisten Bilderberger in die Welt der „jesuitischen Ideale“ eingeführt werden. Dass die zwei aus Villach stammenden Wirtschaftsadmiräle, Dr. Peter Löscher (Siemens-Chef) Dr. Peter Brabeck (Nestle`-Boss) bei den Zusammenkünften der Bilderberger eingeladen sind, ist logisch und verständlich. Warum Kanzler Faymann schon das dritte Mal dabei sein darf, ist fragwürdig und würde die Bevölkerung sehr interessieren! Leider kann er selbst keine Auskunft geben, da er gegenüber den Mächtigsten der Welt, zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet wurde! Ing. Hans Peter Jank

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


GESUNDHEIT Ärztekongress für Orthopädie in Pörtschach! Der Internationale Orthopädie-Kongress fand kürzlich unter großer ärztlicher Beteiligung in Pörtschach statt. Dieser beschäftigte sich mit innovativen Hüft- und Knieendoprothetik. 150 Ärzte aus 10 Nationen trafen sich vom 31. Mai bis 2. Juni zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch. Dabei stellte sich die AMIS©-Methode als die derzeit die meistverwendete und schonungsvollste Methode heraus.

Im Bild von links: Dr. VALJDET SACIRI , Dr. MANFRED KUSCHNIG , Dr. RUPERT JESENKO, Dr. HERBERT STROBL.

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12 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

GESUNDHEIT

Bei Hüftgelenken: AMIS Methode führend ©

Die minimal invasive Hüftchirurgie, wie sie seit rund 10 Jahren im Einsatz ist, hat die herkömmliche Hüftoperation revolutioniert. Bereits zum vierten Mal stand diese AMIS©-Methode (anterior minimal invasive surgery) im Vordergrund eines medizinischen Kongresses in Österreich. Entstanden ist die Idee zu der gemeinsamen Veranstaltung in den beiden international anerkannten Referenzzentren für AMIS© und „MyKnee“ Endoprothetik“, der orthopädischen Abteilung des ElisabethinenKrankenhauses (EKH) Klagenfurt und dem Bezirkskrankenhaus Lienz. Unter der wissenschaftlichen Organisation von Dr. Manfred Kuschnig (EKH), Dr. Valjdet Saciri, Dr. Herbert Strobl und Dr. Rupert Jesenko (EKH) diskutierten die Expertinnen und Experten drei Tage über die verschiedenen Perspektiven und Fragestellungen zur Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes.

AMIS©- Methode: Schonung für Muskulatur und Sehnen Bei der minimal invasiven Hüftendoprothetik, der sog. AMIS©-Methode, wird über einen kurzen Hautschnitt der Zugangsweg zum erkrankten Hüftgelenk unter Schonung der Muskulatur und Sehnen angelegt. Daraus ergeben sich folgende Vorteile für den Patienten: Weniger Schmerzen nach der Operation, da keine Muskeln oder Sehnen durchtrennt werden. Somit ergibt sich ein kürzerer stationärer

Aufenthalt, eine schnellere Rehabilitation und Rückkehr zu täglichen Aktivitäten.

Bessere Resultate mit „MyKnee“ Auch bei der Knie-Endoprothetik „MyKnee“ erwarten die Experten ähnlich positive Erfolge. Wobei die neue Technologie von einem anderen Ansatz ausgeht. Schon vor der Operation werden die Bilder aus

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Die beiden Referenzzentren in Lienz und Klagenfurt sind über den Kongress hinaus Ausbildungsorte für die Endoprothetik-Methode!“ OA Dr. Valjdet Saciri

der radiologischen Untersuchung des Knies zur Herstellung eines individuellen dreidimensionalen Modells verwendet. Mithilfe der genau berechneten „MyKnee“ Instrumente plant der Arzt die Operation des jeweiligen Patienten. Durch diese aufwändige Vorarbeit schmiegt sich die Prothese bei der Operation besser in den Knochen ein. Sie bleibt in ihrer optimalen Position und die Spezialisten erwarten bessere Resultate im Vergleich zur herkömmlichen Methode. Am 2. Veranstaltungstag

Im Bild von links nach rechts: OA Dr. Valjdet Saciri BKH Lienz, Dr. Herbert Strobl - BKH Lienz, Dr. Frederic Laude - Clinique Paris V, Prim. Dr. Manfred Kuschnig Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt. Foto: ©EKH standen auch Vorträge zu den Themenkreisen Rehabilitation, Blutverlust, Schmerztherapie und die Infektionen der Endoprothetik, wie sie sowohl die Hüf te als auch das Knie betreffen, auf dem Programm. „Es ist uns gelungen, die weltweit führenden Experten zu diesem Kongress nach Kärnten zu

holen, darunter der Pionier der Amis©-Methode Frederic Laude aus Paris,“ freuten sich Primar Dr. Manfred Kuschnig und OA Dr. Jesenko. Für seinen Kollegen, den Leiter der Orthopädie im BKH Lienz, Dr. Herbert Strobl, ist der fachliche Austausch mit den internationalen Kollegen die Voraussetzung, um die Endoprothetik weiter zu entwickeln. OA Dr. Valjdet Saciri und seine Kollegen vom wissenschaftlichen Organisationsteam sind zusätzlich zu ihrer Arbeit mit den Patienten regelmäßig als Referenten auf Fachkongressen unterwegs. Denn mit der ansteigenden Lebenserwartung wird die Endoprothetik immer aktueller werden. Infos unter vivamed.at


8. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 13

GESUNDHEIT

Leben mit einer Hüftprothese: Dank AMIS©-Methode heute kein Problem! Leben heißt Dynamik. Die Hüfte als zentraler Dreh- und Angelpunkt des menschlichen Bewegungsapparates ist daher ein wichtiger Faktor für eine ausgewogene Lebensqualität. Aus verschiedensten Ursachen kann im Lauf der Jahre ein Hüftgelenksersatz notwendig werden. In Österreich erhalten mittlerweile jedes Jahr bereits mehr als 15.000 Menschen ein künstliches Hüftgelenk. Die Haltbarkeit einer Endoprothese kann ein Leben lang andauern. Dies ist von den unterschiedlichsten Belastungen und folglich auch verschiedenen Verschleißerscheinungen anhängig. Die innovative AMIS©-Methode (vorderer minimal invasiver Zugang) ermöglicht eine nahezu atraumatische Operation. Der wesentliche Vorteil bei dieser Operationstechnik zur Implantation eines neuen Hüftgelenks liegt darin, dass die Muskeln nicht durchtrennt werden müssen und somit die Heilung erheblich schneller erfolgen kann. Die AMIS©-Methode ist die einzige Technik, die sowohl Muskeln als auch Nerven berücksichtigt. Das Risiko der teilweisen Gewebszerstörung von Muskeln, Sehnen, Gefäße, Nerven etc. wird generell vermieden oder zumindest beträchtlich vermindert. AMIS© ist somit eine OPTechnik, die zu einer nachhaltig besseren Lebensqualität beiträgt.

Die Operation Die Operation erfolgt in Voll- oder Teilnarkose, wobei der Anästhesiearzt im Vorfeld mit dem Patienten die am besten geeignete Narkose auswählt. Mittlerweile werden viele Operationen in Teilnar-

kose durchgeführt, um die Belastungen für Kreislauf und Organismus weiter zu minimieren. Vor der Operation bekommt der Patient zusätzlich eine Beruhigungsmittel. Der Eingriff dauert etwa ein bis eineinhalb Stunden. Die Abwesenheit der Patienten aus dem Krankenzimmer kann länger sein als die tatsächliche Operation. Dies ist ganz normal und stellt keine Komplikation dar. Zur Ableitung von angesammeltem Blut können Drains eingelegt sein. Diese werden in der Regel am nächsten oder 2. Tag nach der Operation entfernt.

Nach der Operation Nach dem Aufwachen aus der Narkose werden sämtliche Körperfunktionen kontrolliert und überwacht. Ein leichter Wundschmerz im Hüftbereich ist möglich, kann jedoch durch entsprechende Medikamentation und Infusionen minimiert werden. Bei stabilem Allgemeinzustand wird der Patient umgehend zurück ins Krankenzimmer gebracht. Noch während Ihres Krankenhausaufenthaltes beginnt für Sie bereits der Prozess der Mobilisation. Dank der AMIS©-Methode wird die Rehabilitation in

Hüftoperationen verlaufen heute unproblematisch. der Regel besonders schnell verlaufen.

Die Rehabilitation Gemeinsam mit dem Physiotherapeuten lernen die Patienten, ihre Bewegungen und Aktivitäten

des Alltags zu koordinieren. Gezielte Krankengymnastik hilft Ihnen die Oberschenkel- und Beckenmuskulatur zu stärken, damit eine rasche Genesung bzw. problemlose Rückkehr in den Beruf erreicht wird.

Der AMIS©-Vorteil auf einem Blick • Keine durchtrennten, verletzten Muskeln; Vermeiden von Hinken • Eine kleinere Narbe; selbst modische Badekleidung lässt keine Narbe erkennen • Geringere Schmerzen nach der Operation • Weniger Blutverlust • Schnellere Rückkehr in den Alltag, kürzerer Krankenhausaufenthalt


14 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

GESUNDHEIT

Erfolgreiche OP der neuen Hüftgelenke im Elisabethinen Krankenhaus Helmut Alton, pensionierter Fachlehrer aus Feldkirchen in Kärnten, Patient im EKH, berichtete über seine Erfahrungen der Hüftgelenkoperationen: „Ich habe im Jahre 2010 die linke Hüfte erneuert und nun ist auch das rechte Hüftgelenk von Dr. Kuschnig eingesetzt worden. Die OP war sehr erfolgreich, habe keine Schmerzen und bin Dankbar, hier sein zu dürfen. Es ist hier im Elisabethinen alles wunderbar, habe die allerbeste Pflege und fühle mich hier sehr wohl. Über Empfehlung von Bekannten und Freunden habe ich dieses Krankenhaus ausgewählt. Ich konnte mich schon nach dem Einsetzen des ersten Hüftgelenkes sehr gut bewegen, Schwimmen und Bergsteigen. Spüre keinerlei Schmerzen, es ist einfach wunderbar,“ so der Pensionist.

Dr. Manfred Kuschnig, Leiter der chirurgischen Abteilung der Orthopäde des Elisabethinen Krankenhauses Klagenfurt, erklärte im Interview:

Helmut Alton erhielt jetzt ein zweites Hüftgelenk. Hier im Bild mit Dr. Manfred Kuschnig.

„Bei uns werden seit dem Jahre 2007 sehr erfolgreich Hüftgelenke und Kniegelenke der AMIS©-Methode eingesetzt. Bei der OP müssen Muskeln und Gewebe beim Einsetzen des Hüftgelenkes nicht mehr durchtrennt werden. Das erlaubt eine rd. 1,5 Monate schnelle Genesung des Patienten. Früher waren es mindestens 3 Monate nach der OP. Zudem erwarten sich die Experten eine wesentlich höhere Lebensdauer der Hüftgelenke. Ich bin seit 1994 im Elisabethinen Krankenhaus damit beschäftigt“, so der erfolgreiche Chirurg zu den Kärntner Nachrichten.


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SERVICE

EM-Extrarunden: 100.000 Euro garantiert für den Zwölfer! „EM Extrarunden“ – so nennt sich das EM Extra Toto Special anlässlich der Fußball Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Das Besondere daran: Extra Toto garantiert in

den drei Aktionsrunden eine Zwölfer Rangsumme von mindestens 100.000,- Euro. Für die 1. EM Extra Toto Runde können von 31. Mai bis 8. Juni 2012 Tipps abgegeben werden.

„200.000,- Euro zusätzlich für Ihr Traumhaus“ beim Mega Brieflos zusätzlich „Für Ihr Traumhaus: 200.000,- Euro zusätzlich“ zu gewinnen.

Mega heißt groß, aber das Mega Brieflos besticht nicht nur durch seine äußere Größe. Auch die inneren Werte sind groß, und im Fall der aktuellen Serie auch besonders schwer. Denn neben dem Hauptgewinn von zweimal 250.000,- Euro gibt es jetzt

Die Mega Brieflos Serie besteht aus 3 Millionen Losen. Neben dem Hauptgewinn von zweimal 250.000,- Euro bietet das Mega Brieflos noch mehr als 1,2 Millionen weitere Gewinne von 2,- Euro bis 25.000,- Euro. Als Besonderheit gibt es zusätzlich einmal 200.000,- Euro zu gewinnen. Die Ausschüttungsquote beträgt 55 Prozent, das Mega Brieflos ist für 2,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

In der Kärntner Landeszeitung vom 8. Juni 2012 ist ein

Ausbildungslehrgang in der Pflegehilfe an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt ausgeschrieben. Nähere Details sind dort unter www.ausbildungszentrum.ktn.gv.at ersichtlich.

Ziehung vom Mi., 30. 05. 2012

95526 Ziehung vom Do., 31. 05. 2012

39600 Ziehung vom Fr., 01. 06. 2012

88420 Ziehung vom Sa., 02. 06. 2012

63808 Ziehung vom So., 03. 06. 2012

15906 Ziehung vom Mo., 04. 06. 2012

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VO R S C H AU 23. Runde 2012 1: Deutschland– Portugal 2: Niederlande– Dänemark 3: Spanien– Italien 4: Irland– Kroatien 5: Argentinien– Brasilien 6: Bolivien– Paraguay 7: Venezuela– Chile 8: Uruguay– Peru 9: Marokko– Elfenbeinküste 10: Libyen– Kamerun 11: Liberia– Angola 12: Guinea– Ägypten Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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PFLEGE

Anderes Haus des Alterns: Das Haus Seeboden setzt Maßstäbe Kürzlich wurde an einen der schönsten Plätze in Seeboden mit Blick zum See ein sehr komfortables Senioren- und Pflegeheim eröffnet. Die Kärntner Nachrichten waren vor Ort und besichtigten das neu errichtete „Andere Haus des Alterns“.

In bester Lage am Millstätter See setzt das Senioren- und Pflegeheim „Haus Seeboden“ neue Maßstäbe. Großzügige und freundliche Zimmer schaffen ein besonders angenehmes Wohlgefühl. Das gesamte Objekt ist sehr komfortabel gestaltet, die Gestaltung der Zimmer, Inneneinrichtungen, wie Küche und Aufenthaltsräume sind sehr elegant eingerichtet. Die Senioren und Pflegebedürftige wohnen hier wie in einen sehr guten 4Sterne Hotel. Das Haus Seeboden ist eines der schönsten Pflegeheime Österreichs.

Ein- und Zweibettzimmern sowie den Aufenthaltsräumen neue Maßstäbe in Raumgefühl und Ausstattung gesetzt. Dabei werden die gesetzlich vorgeschriebenen Zimmergrößen bei weitem überschritten.

Jahrelange Erfahrung der AHAGRUPPE in der Pflege ließ in Seeboden ein Heim der 4. Generation entstehen. Die Architektur des Pflegeheimes Seeboden wurde nach den neuesten Erkenntnissen für die Pflege von heute konzipiert. Der Baukörper wurde harmonisch in das Landschaftsbild integriert.

Die Wohlfühlatmosphäre ist garantiert und entsteht mit der heimeligen Ausstattung der Zimmer. Das Wohnkonzept sieht acht Wohngruppen vor mit eigenem Wohnzimmer und einer großzügigen Wohnküche, die den Mittelpunkt der Hausgemeinschaft bilden. Der steigenden Zahl an demenzkranken Menschen trägt die Bauweise des Gebäudes Rechnung.

Die zweigeschossige Bauweise fällt durch die leichte Hanglage nicht auf. Mit einer Größe von weit über 5000 m2 Nettonutzfläche werden bei den

Die Übersichtlichkeit des Grundrisses ohne labyrinthische und blind endende Gänge ist zwingend notwendig, um ein schnelles Zurecht-

Der Leiter des Senioren- und Pflegeheimes „Haus Seeboden“, Geschäftsführer Gerhard Mosser, freute sich anlässlich der Eröffnung über den Besuch zahlreicher Gäste und viel Prominenz.


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PFLEGE finden zu ermöglichen. Durch die Gebäudeform ergibt sich ein großzügiger Innenhof mit einer Fläche von über 1000 m2 in dem sich eine Gartenlandschaft mit Wasserspielen und Sinnesgarten befindet.

Im „Anderen Haus des Alterns“ befindet sich seit 2 Monaten auch die Altbäuerin Frau Maria Unterzaucher aus Obermillstatt. „ich kann nur sagen, hier in Seeboden ist alles bestens, das Essen einfach sehr gut und es gibt auch Nachschlag. Auch die Pflege ist wunderbar, alle sind freundlich und hilfsbereit und das ganze Haus ist wunderschön, wie in einem 4-Sterne Hotel. Mein Zimmer ist elegant, sehr schön und komfortabel eingerichtet .Ich hätte kein schöneres Altenheim finden können“, so die Pensionistin gegenüber den Kärntner Nachrichten. Tatsächlich sind die Pflegezimmer größer und schöner ,als dies vom Land Kärnten vorgeschrieben wird. Auf einem 10.000 m2 großem Grundstück wurde dieses wunderschöne Alten-u. Pflegeheim in Seeboden errichtet. Inmitten der Anlage befindet sich ein herrlicher Park mit Springbrunnen, welcher höchstpersönlich vom Besitzer, Herr Mosser errichtet wurde. Seine charmante Gattin Natalie (Bild oben links) sorgt sich auch liebevoll um das Wohl der Heiminsassen.

AHA Seniorenzentrum Seeboden Kraut 1, 9871 Seeboden Telefon (04762) 81593-51

Insgesamt stehen in Kärnten bereits sieben Alten-Wohn und Pflegeheime von Familie Mosser. Jenes in Seeboden ist ein absolutes Highlight. Auf jedem Fall lohnt es sich, bei Interesse persönlich vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild zu machen.

Haus Seeboden: Beste Ausstattung und höchste Wohnqualität • 54 Einzelzimmer und 23 Doppelzimmer • Acht Wohngruppen mit Wohnküche und Wohnzimmer, Sinnesgarten, Kaffeehaus, Friseur und Kiosk

Was wird geboten?

Ihre Vorteile:

Leistbare Tagesbetreuung

• Ansprechende Ausstattung und Wohnqualität • Die große Erfahrung der Mitarbeiter in der Pflege • Zentrale Gartenanlage • Die Heimbewohner haben viele Möglichkeiten der Lebensentfaltung • Förderung und Erhaltung von Fähigkeiten und der Selbstständigkeit der Bewohner/-innen • Einbindung des sozialen und familiären Umfelds der Bewohner/ - innen in den Ablauf des Alltages • Integration der Angehörigen

Beratung für pflegende Angehörige, qualifizierte, fachliche Pflege, Verpflegung, Aktivierung, Aufrechterhaltung und Stärkung der Alltagskompetenz, Stärkung der Kommunikationsfähigkeit, Biographisches Arbeiten, Validation, Gezieltes Gedächtnistraining, Kultur- und Freizeitgestaltung, Abhol- und Bringservice, Übernachtungsmöglichkeit

Tagesstätte, Kurzzeitpflege, Tägliche Animation, Saisonale Feste, Ausflüge

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 17.00 Uhr


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Ein starkes Traditionserlebnis war wiederum das alljährlich am Pfingstmontag stattfindende Kranzlreiten in Weitensfeld. Zahlreiche Ehrengäste aus Kultur und Politik wurden gesichtet, wobei insbesondere FPK-Bürgermeister und Mandatare stark vertreten waren. Den obligaten „Kuss der Jungfrau“ gewann der 18-jährige Försterschüler Lukas Stromberger aus Weitensfeld, angefeuert von 4000 Besuchern. Als Gratulanten stellten sich auch 3. Landtagspräsident DI Johann Gallo und Hemmaland Obfrau LAbg. Wilma Warmuth ein.

Auf eine 100 Jahre lange Tradition kann die Familie Schmidt in Seeboden zurückblicken. Seit 1912 wird nun in 4. Generation Gastwirtschaft gelebt. Mit einem großen Jubiläumsfest wurde vor kurzem dieser besondere Geburtstag gefeiert. „Der Gasthof Postwirt ist ein Vorzeigebetrieb in der Region Oberkärnten und arbeitet ständig an Verbesserungen und Modernisierungen und mit den Ansprüchen der Gäste mithalten zu können. Damit sind nicht nur der Betrieb, sondern auch wichtige Arbeitsplätze in der Region gesichert. Für ihr Engagement sei der Familie Schmidt recht herzlich gedankt. Ich wünsche noch weitere 100 so erfolgreiche Jahre“, so LHStv. Uwe Scheuch, der Familie Schmidt in Vertretung des Landeshauptmannes einen Wasserkrug überreichte.

REGIONALES

Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde das Bildungszentrum Lesachtal in St. Lorenzen feierlich eröffnet. „Die bestehenden Bildungsreinrichtungen der Volksschulen, der Mittelschule und der Musikschule des gesamten Lesachtales wurden mit der Fertigstellung des Bildungszentrums unter einem Dach vereint. Mit dem Projekt wird nicht nur der Schulstandort Lesachtal, sondern auch die Ausbildungsqualität gesichert“, so Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch. Die Investitionskosten in der Höhe von 2,1 Millionen Euro flossen überwiegend in die heimische Wirtschaft und trugen so auch zur Wertschöpfung in der Region bei.


REGIONALES

Kärntnermilch ist eines der kräftigsten und spannendsten Unternehmen Kärntens“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der Generalversammlung der Kärntnermilch-Genossenschaft in Spittal/Drau. Der Landeshauptmann dankte Geschäftsführer Direktor Helmut Petschar, Obmann Josef Wielscher und dem gesamten Team der Mitarbeiter sowie den Funktionären, Landwirten und allen Partnern. Dörfler wies auf den Weltmilchtag hin und betonte, dass gute, gesunde Lebensmittel sowie die ehrliche Arbeit etwas wert sein müssten. Der Preiskampf nach unten sei ein Irrweg, die Kärntnermilch gehe einen positiven Weg und sei auch wirtschaftlich erfolgreich, so Dörfler. Ihr gelinge die Symbiose von Tier, Mensch, Landschaft, Markt sowie Gesundheit und Qualität.

Im vollbesetzten Kultererstadel in Wabelsdorf fand der Abschluss der beliebten Veranstaltungsreihe „A Gaude muaß sein“ statt, die in Kooperation von Volkskultur Kärnten, ORF, Kleine Zeitung und den jeweiligen Gemeinden durchgeführt wurde. Weitere Partner waren heuer die Kelag, Orthopädie Ranacher, Trachten Strohmaier in Weitensfeld und Frisuren Krug. Auch Volkskulturreferent LR Harald Dobernig besuchte den Abschlussabend und dankte Organisator Richi di Bernardo sowie den mitwirkenden Kulturvereinen herzlich.

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Am 2. Juni fand das Frühlingsfest des „Club Kärnten in Klagenfurt am Wörthersee“ mit Unterstützung des „Ring Freiheitlicher Studenten Kärntens“ im Cafe Mille Baci statt. Die Einnahmen aus dem Frühstücksverkauf, für den Mitglieder und Sympathisanten Brötchen richteten und Kuchen zur Verfügung stellten, kamen zur Gänze dem Verein „Autisten mit Zukunft“ zugute. Mit diesem Geld wird betroffenen Kindern eine Woche Urlaub in Lignano mit Intensivbetreuung und spezieller Förderung ermöglicht.

Spielestationen, Hüpfburgen, ein Glücksrad, eine Tombola, köstliche Kulinarik, Clowns, der Kasperl – und dazwischen viele fröhliche Gesichter von Klein und Groß. Das 36. Kinder- und Familienfest des SOSKinderdorfes in Moosburg war ein mehr als gelungener Hit. Einer der Höhepunkte dabei war die Scheckübergabe mit dem Erlös aus der Aktion „Sternebus“ von ÖBB-Postbus im Rahmen der ORFSpendeninitiative „Licht ins Dunkel“. Genau 23.208 Euro waren dabei zusammengekommen, sie sollen für die Sanierung des „Haus der Rundfunkhörer“ im SOS-Kinderdorf eingesetzt werden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler rundete den Spendenbetrag kurzerhand auf 25.000 Euro auf. „Das SOS-Kinderdorf ist eine Oase der Fürsorge, man spürt hier sofort das Miteinander und die Menschlichkeit“, dankte der Landeshauptmann.


20 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

WIRTSCHAFT

Gaulhofer-Holzfenster boomen: Beste Qualität, die überzeugt! Gaulhofer liefert die Holzfenster für Österreichs höchsten, in massiver Holzbauweise ausgeführten Wohnbau in Wien Donaustadt. Die Eckdaten sind beeindruckend: sieben Geschosse, 101 Wohnungen und 880 hochqualitative Fensterflügel. Dimensionen wie diese sind im sozialen Wohnbau keine Seltenheit – wird das Gebäude aber zur Gänze in Massivholzbauweise ausgeführt, dann schon. Das in Österreich bislang einzigartige Projekt in der Wiener Wagramer Straße wird als Ergebnis des B a u t r ä ge r we t t b ewe r b s „Holzbau in der Stadt“ nach den Plänen der Architekturbüros Hagmüller Architekten und Schluder Architektur für die Familie, Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft als Bauträger umgesetzt.

Holzfenster Natureline 92 „92 steht für die satte Bautiefe dieser Fenster. Nur mit dieser Bautiefe ist es überhaupt möglich, die kombinierten Anforderungen von Schallschutz und Energieeffizienz in einem Fenster zu erfüllen“, erklärt GaulhoferManager Josef Prielinger. Der Uw-Wert dieser Produktausführung liegt bei 0,72 W/m2K und damit deutlich unter dem für Passivhäuser geforderten Wert von 0,8 W/m2K. Letztlich war wohl auch das vernünftige PreisLeistungsverhältnis maßgeblich für den Zuschlag. Das steirische Familienunternehmen punktet im

städtischen Bereich immer öfter mit seinen hochqualitativen Holz- und HolzAlu-Fenstern. Neben der hohen Qualität steht bei den Bauträgern auch die Verlässlichkeit bei Lieferung und Montage hoch im Kurs, so Prielinger: „Hochwertige Fenster können ihre Qualitäten nur dann wirklich ausspielen, wenn sie auch von gut ausgebildeten, qualifizierten Fachleuten eingebaut werden.“ Eingebaut werden die Fenster von Montagefirmen, deren Mitarbeiter von Gaulhofer speziell ausgebildet sind.

Gaulhofer: 82 Mio. Euro Umsatz Mit 550 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 82 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt Gaulhofer zu den führenden Fensterherstellern Österreichs. Holzund Holz-Alu-Fenster produziert Gaulhofer am Standort Übelbach/Stmk, Kunststofffenster in Mäder/Vbg. Der Exportanteil beträgt 38 Prozent, die Investitionen in Forschung und Entwicklung liegen mit 3,5 Prozent des Umsatzes deutlich über dem Durchschnitt der österreichischen Baustoffindustrie. Mit „Fenstern für Visionäre“ will Geschäftsführer Dr. Manfred Gaulhofer 2012 einen großen Schritt zu nachhaltigem Wachstum setzen.

Die Gaulhofer Holzfenster in Wiens größtem Massivholzwohnbau weisen deutlich bessere Werte auf als für Passivhäuser gefordert.

GAULHOFER NATURELINE Holzfenster mit voll verdeckten Beschlägen.

Produkte und Fachpartnersuche: www.gaulhofer.com


8. Juni 2012 I KärntnerNachrichten III

WIRTSCHAFT

ÖBB: Neue Villacher Eisenbahnbrücke kurz vor Fertigstellung Nur noch zehn Tage bis zur Vollinbetriebnahme eines der wichtigsten Bauwerke im südlichen ÖBB-Netz. In einer Rekordbauzeit von nur 16 Monaten errichteten die ÖBB die beeindruckende neue Eisenbahnbrücke über die Drau, mitten in der Stadt Villach. Sämtliche Bauarbeiten wurden bei laufendem Bahnbetrieb durchgeführt. Eine besondere Herausforderung, denn der Bahnknoten Villach durfte zu keiner Zeit beeinträchtigt werden. Die ÖBB-Infrastruktur AG setzte am 7.2.2011 den Startschuss für die Modernisierung der über 100 Jahre alten Villacher Draubrücke als wichtigstes Bauwerk im Eisenbahnknoten Villach. Bis Juni 2012 entstand anstelle der alten

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Stahlfachwerkbrücke aus dem Jahre 1906 eine moderne StahlVerbund-Brücke, die nicht nur Vorteile für den Bahnverkehr sondern vor allem auch für die Bürger der Stadt Villach in Puncto Lärmschutz bringt. Enorme Bedeutung für den Bahnverkehr „Genau hier treffen sich zwei internationale Hauptverkehrsachsen, die Tauernachse (Korridor X) und die Baltisch Adriatische Achse“, stellt Vorstandsdirektor Franz Seiser von der ÖBB-Holding AG fest. „Daher ist dieses Bauwerk von enormer Wichtigkeit im gesamten Bahnverkehr von Nord bzw. Ost nach Süd und Südost. Mit der Vollin-

betriebnahme am 9. 6. 2012 verbessern wir die Leistungsfähigkeit des gesamten Villacher Eisenbahnknotens.“ Stahl-Verbund-Brücke Das besondere an der neuen Brücke ist die moderne Bauweise als Stahl-Verbund-Brücke. Dabei wurde auf einem besonders schlanken Stahl-Hohlkastentragwerk eine Stahlbeton-

Dieses Bauwerk ist von enormer Wichtigkeit im Bahnverkehr von Nord bzw. Ost nach Süd und Südost!“ Vorstandsdir. Franz Seiser ÖBB-Holding AG

HISTORISCHER ÜBERBLICK In der 145 jährigen Geschichte des Eisenbahnknotens in Villach errichteten die ÖBB in den letzten eineinhalb Jahren die bereits dritte Eisenbahnbrücke über die Drau. Mit der Eröffnung der Kronprinz Rudolf Bahn im Jahre 1873 wurde in Villach gleichzeitig die erste Eisenbahnbrücke in Betrieb genommen. Diese wurde 1906 mit der Vollinbetriebnahme der neuen Alpenbahnen (Tauernbahn) gegen eine leistungsfähige Brücke ersetzt. Die nun fertig gestellte neue Eisenbahnbrücke ist die bereits dritte Generation. Ein Teil der alten Eisenbahnbrücke bleibt aber erhalten: Ein Tragwerksteil wurde vor der Höheren Technischen Lehranstalt in Villach als Denkmal aufgestellt und begleitet die angehenden Technikerinnen und Techniker tagtäglich auf dem Weg zu ihrer Ausbildung.

platte in mehreren Abschnitten errichtet, die den Gleiskörper trägt. Der Gleiskörper selbst wird aus Lärmschutzgründen mit einem Schotterbett und mit Gummi besohlten Schwellen ausgestattet. Sämtliche Schienen sind lückenlos verschweißt. Zusätzlich wurden die neue Brücke und

ein Teil der Bahnstrecke zum Villacher Westbahnhof mit Lärmschutzwänden ausgestattet. Die Belastungsprobe ist am 8. 6. 2012 vorgesehen, die Vollinbetriebnahme am 9. 6. 2012. Sämtliche Bauarbeiten erfolgten bei laufendem Bahnbetrieb. Ermöglicht wurde dies durch einen exakten Bauzeitplan sowie durch ein auf diese anspruchsvolle Baustelle maßgeschneidertes Baustellenmanagement. Neuer Staatsbahnsteig für die VillacherInnen „Der bereits auf der alten Brücke installierte und im Volksmund „Staatsbahnsteig“ genannte Fußweg bleibt auf Initiative der Stadt Villach weiter bestehen“, erklärt Bürgermeister Helmut Manzenreiter. „Die Stadt Villach beteiligte sich finanziell am Neubau der Draubrücke und garantiert somit den Weiterbestand des allseits beliebten Fußweges. Die neu errichteten Lärmschutzwände verbessern zusätzlich die Wohnund Lebensqualität tausender Villacherinnen und Villacher durch nachhaltig verringerter Lärmemissionen.“


24 KärntnerNachrichten I 8. Juni 2012

FREIZEIT

Hochzeit auf Burg und Insel – romantischer geht es nicht mehr Für viele gehört der Traum einer Hochzeit auf einer Burg oder Insel zu den romantischsten Vorstellungen überhaupt. Diese einzigartige Kombination ist nun in Kärnten möglich. Ab sofort kann man in der frisch renovierten Kapelle der Burg Landskron bei Villach heiraten und anschließend unmittelbar in den schönen historischen Räumlichkeiten der Burg oder in dem nur acht Kilometer entfernten Inselhotel**** im Faaker See exklusiv feiern. An beiden Standorten hat man bereits große Erfahrung in der Organisation von Hochzeiten, ein erstklassiges Rund-um-Service sowie kulinarische Köstlichkeiten in den ausgezeichneten Restaurants sind garantiert (Burg Landskron GM 14 Pkt.). Österreichs einziges Inselhotel bietet auf dem autofreien Eiland auch 32 Zimmer, die für die Gäste genutzt werden können.

Die Kapelle auf Burg Landskron Die ältesten Teile des ehrwürdigen Gemäuer stammen aus dem 9. Jahrhundert und wurden von den heutigen Eigentümern, den Familien Bucher und Catasta, mit Unterstützung des Landes Kärnten und der Stadt Villach sorgfältig renoviert. Die Eröffnung und Segnung der renovierten Kapelle wurde kürzlich auf Burg Landskron gefeiert. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler sprach dabei Grußworte. Dr. Georg Bucher, einer der Initiato-

ren, zur Eröffnung: „Nach einem heftigen Blitzeinschlag im Jahr 1812 verbrannten auf der Burg alle Dachstühle. Es freut uns ganz besonders, dass es uns nun – 200 Jahre nach diesem Unglück – möglich war, durch ein neues Dach den Verfall der historischen Mauern zu verhindern.“ Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurden neben dem Kapellendach ein Kirchenfenster und ein Boden errichtet und Kirchenbänke aufgestellt. Auch der Innenhof der Burg wurde neu gestaltet, er bietet sich nunmehr für Empfänge und Bewirtung an. Für standesamtliche Trauungen in der renovierten Kapelle gibt es schon mehrere Anfragen.

Das Inselhotel**** im Faaker See Wie viele träumen davon, ihre Hochzeit auf einer romantischen Insel feiern zu können? Dieser Wunsch lässt sich erfüllen, und zwar ohne lange Anreise. Das Inselhotel**** im Faaker See in Kärnten ist durch seine einmalige Lage der ideale Schauplatz für Hochzeitsfeiern. Die acht Hektar große Faaker-Insel ist nur mit dem Motorboot erreichbar, wobei die Ankunft des Brautpaars über den Wasserweg für die Gäste zu den schönsten Momenten gehört. Die Zeremonie selbst kann in der frisch renovierten Kapelle der Burg Landskron am naheliegenden Ossiachersee oder am Festland im Standesamt Finkenstein stattfinden.

Bild: Inselhotel**** im Faaker See

Ab sofort kann man in der neu renovierten Schlosskapelle der Burg Landskron heiraten und anschließend nach Wahl auf der Burg oder im Inselhotel im Faaker See feiern.

Die einzigartige Lage vom Inselhotel im Faaker See eignet sich für Hochzeiten und Feste aller Art. Die außergewöhnliche Lage des Inselhotels im Faaker See sowie das reiche Angebot an Freizeitmöglichkeiten auf der Insel und rund um diese – Wassersport, Tennis, Golf u.v.m. – eignen sich auch optimal für Firmenincentives und Seminare aller Art. Information und Buchung: Burg Landskron, 9523 Landskron Tel.: 04242/41563 Email: office@burg-landskron.at Internet: www.burg-landskron.at Inselhotel im Faaker See 9583 Faak am See/Kärnten Tel.: +43 (0) 4254/ 2145 Fax: +43 (0) 4254/ 2136-77 Email: urlaub@inselhotel.at Internet: www.inselhotel.at

K U R Z NO T I E RT

Bild: © Monika Zore/ Burg Landskron vlnr. Georg Bucher, LH Gerhard Dörfler, Inez Bucher und Georg von Bucher freuen sich, dass man nun in der Kapelle der Burg Landskron heiraten kann.

Die Burg Landskron und das Inselhotel im Faaker See bieten für Hochzeitsfeiern: •Individuelle Menü- oder Buffetauswahl mit fachmännischer Beratung (Haubenküche auf Burg Landskron) • kompetente Weinberatung •Übernachtungsmöglichkeit inklusive reichhaltigem Katerfrühstück (Inselhotel) •Unterstützung bei der Dekoration •Jederzeitige Motorbootüberfahrt

Kärntner Nachrichten - Ausgabe 23.2012  

die Ausgabe 23 der Kärntner Nachrichten

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