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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 18 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 4. Mai 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

PROMOTION

Mehr Verkehrssicherheit für Liebenfels!

Beim kürzlich erfolgten Spatenstich wurde der Auftrag zum Ausbau der Liemberger Straße Liebenfels erteilt. Im Bild von links Bezirkshauptfrau Claudia Egger, LH Gerhard Dörfler, Bgm. Klaus Köchl und Alpine Bauleiter Helmut Holz.


II KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

WIRTSCHAFT

Alpine erhielt Auftrag für den Straßenbau:

Liemberger Straße im Bereich Glantschach (Liebenfels) wird erneuert m Bereich des Sägewerks Glantschach bis in den Ortsbereich Glantschach in der Marktgemeinde Liebenfels wird die L 68 Liemberger Straße auf einer Länge von 1,3 Kilometer vollständig erneuert. Vergangenen Sonntag fand beim Sägewerk der Spatenstich für dieses Bauprojekt statt. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler lud zur Spatenstichfeier beim Holzwerk Huber, viele Gemeindebürger aus Liebenfels kamen.

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Der Landeshauptmann sagte, dass in den letzten Jahren in diesen Straßenzug 6 Mio. Euro investiert worden seien. Zudem sei viel für den Wohnbau und die Kinderbetreuung in Liebenfels getan worden. Baustellen würden Arbeit bringen, wünschte er allen Beteiligten viel Erfolg. Er gratulierte auch dem Bürgermeister Klaus Köchl zu seiner Gemeinde, die viele Zukunftsinitiativen setze. Der Landeshauptmann betonte, dass es insgesamt mehr Zusammenarbeit und Optimismus brauche und kritisierte die

Schwarzmalerei vieler Medien. Der Leiter des Straßenbauamtes Klagenfurt, Thomas Unterüberbacher, stellte das Bauprojekt näher vor, dessen Fertigstellung für September 2012 geplant sei. Der Bauleiter der bauausführenden Firma Alpine, Helmut Holz, drückte seine Freude über das Baulos aus und sagte, dass man bemüht sein werde, die Bauzeit zu verkürzen. Der bekannte Baukonzern Alpine erhielt den Auftrag

als Bestbieter der Ausschreibung. Der Liebenfelser Bürgermeister LAbg. Klaus Köchl dankte dem Land und dem Landeshauptmann für die Umsetzung dieses langgehegten Anliegens. Er stellte Liebenfels als aufstrebende Zuzugsgemeinde dar. Errichtet werde derzeit auch ein Industriepark, wodurch es gelinge, weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Begrüßt wurden unter den zahlreichen Gästen Bezirkshauptfrau Claudia Eg-

ger, Altbürgermeister Horst Huber (Sohn von Reinhold Huber, den LH Dörfler als seinen Lehrmeister bezeichnete), Projektleiter Johannes Lammer, St. Veits Straßenmeister Josef Kogler, Steinbaron Werner Kogler, Edeltraud Kernmaier sowie zahlreiche Feuerwehrmitglieder. Den Abschluss der Spatenstichfeier bildete eine Verlosung von Sachpreisen durch den Landeshauptmann. Info: www.strassenbau.ktn.gv.at


KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 18 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 4. Mai 2012

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Wichtig für die Wertschöpfung: Radwegausbau geht weiter voran Radfahrland Kärnten im Aufschwung!

Gleiches Arbeits- und Urlaubsrecht für alle Arbeitnehmer: Urlaubanspruch für Lehrer darf keine Extrawurst sein!

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Seiten 2 und 3


2 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

THEMA DER WOCHE

Blockade der Tauernautobahn: Protest gegen Spritpreiswahn! Kärntner Freiheitliche mit LPO Uwe Scheuch wollen mit Aufsehen erregender Aktion die Bundesregierung aus der Lethargie wecken und zum Handeln zwingen! „Die Bevölkerung leidet seit Monaten unter den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise. Vor allem die enorm gestiegenen Spritpreise bedeuten eine beinahe unerträgliche Belastung für viele hunderttausende Pendler in Österreich. Leider hat die Bundesregierung bisher absolut nichts gegen diese Preistreiberei unternommen. Wir werden daher die untätigen Minister aus ihrer Lethargie reißen und am 5. Mai von 11 bis 13 Uhr die A10 bei Paternion blockieren“, kündigt FPKObmann LHStv. Uwe Scheuch an. Geplant ist, die Autobahn direkt bei der Autobahnauffahrt Pater nion-Feistritz zu sperren. Trotz der Beschlüsse in Landesregierung habe es die Bundesregierung nicht der Rede wert gefunden, zu reagieren - geschweige denn, etwas gegen den Spritpreiswahnsinn zu unternehmen. Das könne man nicht auf sich sitzen lassen, so Scheuch weiter: „Ist die Regierung nur deshalb untätig, weil die Minister gut genug verdienen und sie die Preissteigerungen nicht in der eigenen Brieftasche spüren? Oder tun sie absichtlich nichts, weil der hohe Spritpreis der Finanzministerin Mehreinnahmen bei Mineralöl- und Mehrwertsteuer in Millionenhöhe bringt? Wie auch immer: Jene, die aus beruf-

lichen oder familiären Gründen auf das Auto angewiesen sind, müssen sich auf die Hinterbeine stellen und protestieren, um entlastet zu werden“, erklärt Scheuch und hofft auf viele Teilnehmer an der Straßenblockade.

Kärnten Vorbild bei Pendlerförderung! Ungeachtet der Diskussion um die horrenden Benzinpreise ist Kärnten bei der Pendlerförderung Vorbild für andere Bundesländer. Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum wiederholten Male klarstellt, hat Kärnten im Vergleich der Bundesländer die höchste Pendler förderung. „Mit 6,60 Euro pro Pendler liegen wir österreichweit an der Spitze. Im Vergleich dazu gibt es in Vorarlberg oder in Wien überhaupt keine Pendlerförderung. In der Steiermark bekommen die Bürger 1,48 Euro pro Einwohner“, rechnet der Verkehrsreferent vor. Gravierende Unterschiede bestünden zudem auch bei der Mindestentfernung. Während in allen anderen Bundesländern Förderungen erst ab einer Mindestentfernung von 20 km (Burgenland und Tirol) oder von mindestens 25 km (Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark) gewährt werden, werden in

Schon einmal haben die Kärntner Freiheitlichen mit einer Blockade für Aufsehen gesorgt. Am 5. Mai ist es erneut so weit. Diesmal wird dem Spritpreis-Wahnsinn der Kampf angesagt. Kärnten Pendler bereits ab einer Distanz von zwei Tarifzonen der Kärntner Linien, das entspricht ca. zehn Kilometern, gefördert. „Damit kommt eine wesentlich größere Gruppe von Pendlern in den Genuss dieser Förderung. Besonders attraktiv ist der Kärntner Fahrtkostenzuschuss für Pendler, die den öffentlichen Verkehr benutzen. Hier werden bis zu 50 Prozent der Kosten übernommen“, betont der Landeshauptmann. Dörfler fordert nun die Arbeiterkammer auf, pro Jahr aus ihrem Kammerumlagenbudget ein Drittel in den Pendlerförderungstopf einzubezahlen „Das wäre soziales Miteinander im Sinne der Arbeitnehmer!“, so Dörfler.

Darunter leiden die Autofahrer: Trotz entspannter Situation auf dem Ölmarkt senkt die Mineralölindustrie die Preise nicht. Die Regierung schweigt. Nun ruft das FPK zum Protest!


4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Offener Brief an d ie Bundesregierung! Offener Brief von LHStv. Uwe Scheuch zur Spritpreisproble matik an die Österreichische Bundesregierun g. An die Österreic hische Bundesregierun g Klagenfurt, am

30. April 2012

Wer te Mitgliede r der Bundesre gier ung, sehr geehrter H err Bundeskanz ler! Die österreichis che Bevölkerung leidet seit Monaten unter den Auswirkung Weltwirtschaftskr en der ise. Die unsicher e Situation am Arbeitsm arkt und die ange kündigten Steuererhöhung en führen zu ei ner zunehmenden Perspekt ivenlosigkeit bei den Österreicherinnen un d Österreichern und einer immer stärkeren - auch emotiona len - Negativspirale. Vor al lem die enorm steigenden Spritpreise bede uten eine beinah e unerträgliche Belastung für viele hunder ttausende Pendler in Öster reich.

züglichen Han deln auffordern , um die Autofahrer und Pendler zu entla st en. Leider sind auch diese Aufforderungen des Landes Kärnten bisher ungehört verhal lt und die unsererseits gese tzte Frist droht mit dem heutigen Tag un genutzt zu verstr eichen. Vor diesem Hin tergrund forder n wir die Mitglieder der Bu ndesregierung no ch einmal auf, nicht nur St ellung zu den im m er weiter steigenden Spritp reisen und zur Rolle der Bundesregierung dabei zu beziehen , sondern auch Maßnahm en zur Entlastu ng jener Bevölkerungsgrup pe zu ergreifen, beruflichen oder die aus familiären Gründ en auf das Auto angewiesen sind.

Trotz aller War nungen, Bitten und Beschwerden von verschiedensten Interessensvertretungen hat die keine Willen ge Bundesregierung bisher zeigt, gegen di ese Preistreiberei Maßna hmen zu ergrei fe n. mit der Tatsache Ob dies Sollten zusammenhängt, Sie auch dieser w dass die ung Preissteigerunge nicht nachkomm iederholten Fordern bei den Treibs toffen über N en , sehen wir uns die Mehrwertste amen der betrof uer zu Millionene im fenen Autofahrer innahmen un für die Finanzmin , Pendler d Kärntnerinne isterin führen, se n und Kärntner i dahinge- Stan stellt. Es sei alle außer de, von den ange rdings nicht verg drohten Konseque es sen, dass näm die Mineralölfir nzen, lich der angekü men wie zum Beispiel die ad ndigten Straßenb OMV auf Kosten e, abzusehen. lockder Autofahrer Millionengewinne „einsack en“, während si ch „Otto Ich Nor malverbrauc verbleibe mit de her“ nicht einm r Bitte um Stel al einen vollen Tank mehr nahme! lungleisten kann. Aufgrund der an Hochachtungsvo haltenden Untä tigkeit in Wien haben die ll Kärntner Landes regierung und der Kärntner Landtag Beschlüs se herbei- Dipl.-Ing. Uwe Sch geführt, die die Bu euch ndesregierung zu m unver- Landeshauptm

ann-Stellvertrete r


4 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

HINTERGRUND

Jörg Haider hat Kärnten nicht abgewirtschaftet! LR Harald Dobernig: Dauerhafte Vermögenswerte geschaffen. Seit 2009 Weg der Budgetkonsolidierung. Die ständig in Tageszeitungen wiedergegebene Darstellung, wonach in der Zeit des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider die Schulden des Landes explodiert seien und er Kärnten abgewirtschaftet hätte, wird von Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig richtig gestellt. „Es kann keine Rede davon sein, dass Jörg Haider Kärnten abgewirtschaftet hat. Im Gegenteil, in seiner Zeit wurden dauerhafte Werte geschaffen, die nicht einfach verschwiegen werden dürfen. Dazu gehören etwa der Bau des Klinikum Klagenfurt oder der Bau des Klagenfurter Lakeside Parks, wo heute bereits über 1.000 Menschen arbeiten. Genauso gehören dazu die Konjunkturpakete I und II. Diese haben Zukunftsinvestitionen der Kärntner Unternehmen ermöglicht und so für die Schaffung und Absicherung tausender Arbeitsplätze gesorgt“, betont Dobernig.

5,53 Milliarden Vermögen Der Finanzreferent verweist auch auf die Vermögensdarstellung des Landes Kärnten, die im Vorjahr erstellt wurde. „Kärnten verfügt über ein Reinvermögen von 5,53 Milliarden Euro. Bei dieser Summe sind bereits sämtliche Schulden und Ver-

Unter LH Jörg Haider wurden Zukunftsinvestitionen getätigt. Landesrat Harald Dobernig hat das Budget des Landes fest im Griff! bindlichkeiten des Landes abgezogen. Unkenrufe vom Pleiteland Kärnten werden damit Lügen gestraft“, erklärt der Finanzreferent. Zum Vermögen des Landes gehören etwa die Immobilienwerte, 27 touristische Beteiligungen, über 20.000 Wohnungen in den Kärntner Wohnbaugesellschaften, die Mehrheit am Energieversorger KELAG oder über 500 Millionen Euro, die im Zukunftsfonds abgesichert sind. Seit 2009 hat Kärnten lange vor den anderen Bundesländern und dem Bund den Weg der Budgetkonsolidierung eingeschlagen. „Das ursprüngliche Budgetprogramm konnte aufgrund des Reform- und Sparkurses bereits drei Mal in eine positive Richtung abgeändert werden. Die Zahl von 3,7 Mrd. Euro Gesamtschulden erweist sich damit zum Glück als Phantasiezahl, die nie

Realität werden wird. Tatsächlich hat Kärnten aktuell 1,26 Milliarden Euro Finanzschulden und rd. 1,2 Milliarden Euro außerbudgetäre Schulden“, stellt Dobernig richtig. Allein 2011 seien gegenüber dem Landesvor-

anschlag noch einmal über hundert Millionen Euro eingespart worden. Die Vorgaben aus dem Stabilitätspakt könne Kärnten übererfüllen. Auch die Darstellung, dass bei Dobernigs Sparkurs getrickst werde, ist falsch.

Auf Initiative von FPK-Klubobmann LAbg. Kurt Scheuch fand eine Bereisung des NaturschutzAusschusses des Kärntner Landtages zum Windpark Salzstiegl in der Steiermark statt, wo sich die Ausschussmitglieder vor Ort über diese alternative Energieform informieren konnten. Begleitet wurde die Delegation des Landtages von Walter Prutej und Jürgen Jesenko von der Firma „Alpswind“, einem auf Planung und Bau innovativer Windparks und Windkraftanlagen spezialisiertem Unternehmen. Seitens der FPK waren Klubobmann Kurt Scheuch, KO-Stv. Gernot Darmann, LAbg. Roland Zellot und Klubdirektorin Nina Petauer dabei.


4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Tag der Arbeit: Faire Löhne statt Fahnenschwingen! Bundesregierung und Gewerkschaft müssen sich für Arbeiter einsetzen und umgehend Modelle für ein „Einkommen zum Auskommen“ entwickeln. Anlässlich des „Tages der Arbeit“ forderte Landeshauptmann Gerhard Dörfler die Bundesregierung wie auch die Gewerkschaft auf, umgehend alle ihre Möglichkeiten zu ergreifen und konkrete Maßnahmen und Initiativen zu setzen, um eine Lohnerhöhungen für Arbeiter zu bewirken. Während die Löhne von Beamten und Angestellten seit über zehn Jahren permanent steigen, bei Beamten seit 1999 um 26 Prozent, bei Angestellten um vier Prozent, ging das Bruttoeinkommen bei Arbeitern um neun Prozent zurück. „Zu dieser dramatischen Entwicklung zu Lasten der Arbeiter schweigt die Bundesregierung. Damit muss end-

lich Schluss sein“, reagiert LH Dörfler, der zudem die ständig steigenden Gehälter für Manager wie auch für Gewerkschafter kritisiert. „Die ungleiche Entwicklung der Gehälter von Arbeitern, Beamten und Angestellten im letzten Jahrzehnt zeigt einmal mehr, wie groß die Ungerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt ist. Die aktuelle Preisentwicklung führt weiters zu einer Verschärfung dieses Prozesses“, so Dörfler. Während die Lebenserhaltungskosten, sei es beim Einkauf für den täglichen Bedarf oder das Wohnen, permanent nach oben gehen, seien gerade die Arbeiter von diesem

Gehaltsentwicklungsun terschied massiv betroffen. „Ohne deutliche Lohnerhöhung für arbeitende Familien wird für sie das Leben bald nicht mehr leistbar sein“, klagt Dörfler an, für den die Untätigkeit der Bundesregierung und der Gewerk schaften schier unerklärlich ist. „Statt am 1. Mai in großen Aufmärschen fähnchenschwingend dem Arbeiterstand Sand in die Augen zu streuen, braucht dieser Teil der Bevölkerung mehr Einkommen zum Auskommen“, so Dörfler, der die jetzige Vorgehensweise von Bundesregierung und Gewerkschaft als Missachtung der Solidarität bewertet. Daher fordert der Kärntner Landeshauptmann die Anhebung des

Mindestlohnes, sodass für die arbeitende Bevölkerung ein vernünftiges Einkommen gewährleistet ist mit dem sich die Menschen ihr Leben noch leisten können. Wer die Haushaltsbudgets von Familien kenne, wisse auch, dass mit unter 2.000 Euro Einkommen die Lebenserhaltung für Familien defacto nicht mehr möglich ist.

LH Gerhard Dörfler

Lehrer bald nur mehr fünf Wochen Urlaub? LH Dörfler.: Zeit der Extrawürste muss vorbei sein! Für alle Arbeitswelten müssen gleiche Arbeitsund Urlaubsrechte gelten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler freut sich über die aktuelle Stellungnahme seiner Salzburger Kollegin Gabi Burgstaller zum Lehrerdienstrecht. „Es ist höchst an der Zeit, dass im Rahmen einer flächendeckenden Ganztagsschule für die Aufgaben der Sommerkinderbetreuung auch für Lehrer die gleichen Spielregeln gelten müssen wie für jeden anderen Arbeitnehmer in Österreich“, erklärt der Landeshauptmann. Man müsste schon längst in der Zukunft angekommen sein. Daher führt für ihn an der flächendeckenden Ganztagsschule und an entsprechenden Bildungsferienangeboten kein Weg mehr vorbei. „Ich vertrete mit Gabi Burgstaller eine gemeinsame Linie. Das Lehrerdienstrecht muss dahingehend geän-

dert werden, dass auch Lehrer zur Bildungszukunft ihren Beitrag zu leisten haben. Arbeitsrechte und Arbeitspflichten dürfen nicht einseitig Leistungsträgern zugeordnet werden können. Arbeitszeiten und Urlaubsrechte müssen in allen Bereichen der Arbeitswelten gleich gelten“, so Landeshauptmann Dörfler. Österreich könnte mit einer derartigen Bildungsweichenstellung die Qualität der Bildung massiv verbessern, die Defizite der fehlenden Schulangebote heben und damit vom Pisa-Sünder zum Pisa-Sieger werden. „Ich hoffe, dass wir endlich längst fällige Bildungs- und Betreuungsreformen mit einem Vernunftakt der Zukunft zu Stande bringen. Alle müssen dafür ihren Beitrag leisten“, erklärt LH Dörfler.


6 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

UMWELT

Radfahrland Kärnten weiter im Aufschwung LH Dörfler: Radwegausbau geht weiter voran – Rad immer öfter auch Arbeitsgerät – Wichtig für Wertschöpfung, Beschäftigung und Umweltentlastung. Das Rad erlebt einen enormen Boom. Über Kärnten als einzigartiges Radfahrland informierte kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemeinsam mit DI Volker Bidmon, Dr. Albert Kreiner und ÖBBPostbus-Regionalmanager Erwin Kletz. Ebenfalls dabei waren auch Radwege-Koordinator Ludwig Siedler und Gerald Miklin vom Lebensland Kärnten.

1.380 km Radwege! In den letzten 11 Jahren hat Kärnten in den Ausbau des Radwegenetzes rund 36 Mio. Euro investiert. Der Ausbau des Radwegenetzes geht nach wie vor weiter, zog der Landeshauptmann eine Erfolgsbilanz. Die Gesamtlänge des Kärntner Radwegenetzes beträgt rund 1.380 km. In den letzten elf Jahren seien 184 km neu gebaut worden, derzeit seien 22 km in Bau und rund 70 km in Planung. Gemäß Radwegekonzept seien weitere 347 km geplant. Das besondere Highlight ist der Drauradweg R 1 von Toblach in Südtirol entlang der Drau bis nach Dravograd und weiter nach Marburg. Der R1 mit rund 230 km Länge durch Kärnten ist auch vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (adfc) mit vier Sternen ausgezeichnet worden. Wie Dörfler sagte,

möchte man nun auch den letzten, fünften Qualitätsstern erreichen. Vom steigenden Radverkehr profitieren der Handel ebenso wie der Tourismus, die Bauwirtschaft und die Infrastruktur. Vor allem aber bedeute der Radfahrboom eine enorme Verkehrs- und Umweltentlastung und ein großes Plus für Bewegung und Gesundheit, hob der Landeshauptmann die vielen Vorteile des Radfahrens hervor. Es gehe damit um Wertschöpfung und Beschäftigung. In Kärnten seien durch den Radverkehr Wertschöpfungseffekte von über 106 Mio. Euro erzielt worden, dies mit steigendem Trend.

E-Bike-Tour auch heuer geplant Weiters informierte Dörfler über die erfolgreiche EBike-Tour am R1. Heuer werde es zwei E-BikeTouren geben, eine Pilgertour von St. Veit nach Gurk und eine grenzüberschreitende von Villach nach Tarvis und weiter nach Kranjska Gora. Übrigens: Am Millstättersee-Radweg gibt es laut den neu eingerichteten Zählstellen mit bis zu 900 Radfahrern pro Tag die höchste Frequenz. Ziel ist es, diesen Radweg und damit Seeboden und Millstatt mit Spittal und mit dem R 1 Drauradweg zu

Ob Mountain-Biking oder Touren im Radwegenetz: Radfahren in Kärnten ist ein echter Genuss! verbinden. Man hoffe auf Gelder aus dem Klimafonds für die Errichtung des Radwegs durch die Lieserschlucht. Abteilungsvorstand und „Lebensland Kärnten“-Chef Albert Kreiner sagte, dass der E-Bike-Boom einen großen Mobilitätsgewinn für die ältere Generation bedeute. Denn das Durchschnittsalter des E-BikeKäufers liege bei 59 Jahren. Er sprach auch den neu entwickelten E-Fahrradpass an, der im Fall des Diebstahls oder bei Schadensfällen eine Hilfe darstelle. Heuer werden in einer Kooperation mit elf Draurad-Wirten entsprechende E-Ladestationen errichtet. Abteilungsvorstand Volker Bidmon wies auf das

Lückenschlussprogramm hin. So wolle man beim Schloss Mageregg oder an der Rosentalerstraße oder zwischen Moosburg und Feldkirchen weiter ausbauen. Auch die Nepomukbrücke bei Arnoldstein oder der Fahrradweg auf der Draubrücke in Stein seien geplant. Ebenso werde man Fürnitz und Hart mit Arnoldstein verbinden.

200 ÖBB-Busse im Freizeitverkehr ÖBB-Postbusmanager Kletz wies auf das breite Angebot der 200 Busse für den Freizeitverkehr hin. Events aber auch Wanderziele würden mit den Bussen, auch in Verbindung mit Radtransporten, gut erreichbar sein.


4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

So wird der Pflege-Regress in Kärnten berechnet! LR Ragger: „Haben uns um ein sozial faires System bemüht“. Hotline für Betroffene. Zur aktuellen Diskussion rund um die Wiedereinführung des Pflege-Regresses erklärt Sozialreferent LR Christian Ragger: „Seit kurzem steht für alle Betroffenen eine Telefonnummer (Hotline 0463/ 536 - 57408) zur Verfügung, unter der jeder erfahren kann, wie hoch der Kostenbeitrag für sein Elternteil, das im Pflegeheim versorgt wird, ab 1. Juli vorgeschrieben sein wird. Dafür wurde auch eine eigene EDV-Berechnung installiert.“

Sozial und fair! Man hat versucht, ein sozial faires System zu schaffen. „Personen ohne Unterhaltspflichten zahlen dabei tendenziell mehr als jene, die für Ehegatten ohne eigenes Einkommen und für Kinder Sorgepflichten haben. Mit erhöhten Freibeträgen werden auch Familien mit auswärts studierenden Kindern oder Kindern mit Behinderung besser gestellt“, führt Ragger aus. Da der Rechnungshof im Zusammenhang mit dem früher geltenden Kostenbeitrag den Umstand kritisiert hat, dass auch Ausgaben für Wohnungen etc. gesondert berücksichtigt werden, sei bei der jetzigen Regelung allein das jeweilige Nettoeinkommen maßgebend. Vom monatlichen Nettoeinkommen werde ein Betrag von 1.160 Euro abgezogen. Die Summe, die übrig-

bleibt, unterliegt der Bemessung für den Kostenbeitrag. Für die ersten 300 Euro werde ein Beitrag von 18 Prozent eingehoben (54 Euro), für die nächsten 300 Euro 17 Prozent (51 Euro), für die weiteren 300 Euro 16 Prozent (48 Euro). Bei einem Nettoeinkommen von 2.060 Euro (ohne Freibeträge) würde der monatliche Kostenbeitrag damit 153 Euro (54 + 51 + 48) betragen. Die 300-EuroSprünge reichen bis 3.260 Euro, ab einem solchen Nettoeinkommen sind elf Prozent fällig.

Ausgewogene Freibeträge Für einen Ehepartner ohne eigenes Einkommen beträgt der Freibetrag 433 Euro, für ein auswärts studierendes Kind 356, für ein Schulkind 139,32 Euro. Für einen Alleinverdiener, der für eine Frau und zwei Kinder zu sorgen hat, beginnt die Zahlungspflicht ab einem monatlichen Nettoeinkommen von über 1.900 Euro. „Es gibt für mich als Sozialreferenten sicher angenehmere Aufgaben als eine solche Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen. Doch angesichts der jährlich rasant steigenden Ausgaben für die Betreuung von Senioren in den Pflegeheimen ergibt sich die Notwendigkeit, diese umzusetzen“, erläutert Ragger.

Sozialreferent Christian Ragger: Pflegeregress nach fairen und sozialen Kriterien!

Dalai Lama: Kärnten im internationalen Focus Umfangreiches Besuchsprogramm in Wien von LH Gerhard Dörfler präsentiert Gemeinsam mit dem Direktor des erfolgreichen Tibetzentrums, Geshe Tenzin Dhargye, informierte kürzlich LH Dörfler in Wien über den im Mai bevorstehenden vierten KärntenBesuch des Dalai Lamas. Der Besuch heuer verbindet sich mit dem Gedenken an den 100. Geburtstag Heinrich Harrers, den Lehrmeister des jungen Dalai Lama. Dörfler verwies auf das enorme internationale Interesse am Besuch Seiner Heiligkeit, über 200 Journalisten aus elf Ländern seien dafür akkreditiert. Für die Vorträge in Kärnten am 18., 19. und 20. Mai

erwarte man insgesamt 10.000 Gäste. Er sieht den Zweck in der Österreichreise des Dalai Lama im Vermitteln einer Friedensbotschaft. Der Landeshauptmann wurde von Journalisten auch zur politischen Diskussion um die Situation der Tibeter befragt. Er meinte, dass man zu diesem Thema unaufgeregt Position beziehen sollte. Er werde der Hochachtung gegenüber dem Dalai Lama in der Verleihung eines hohen Kärntner Landesordens Ausdruck verleihen. Infos und Termine unter www.dalailama.at


8 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

LANDESPOLITIK

Kärntner Landtag beschließt Unterausschuss für Reformen In den „Kärntner Nachrichten“ nimmt der Vorsitzende des Rechts- und Verfassungsausschusses, LAbg. Gernot Darmann, dazu Stellung. KN: Im Landtag wurde vergangene Woche ein Unterausschuss für Reformfragen eingerichtet. Was ist das Ziel dieses Ausschusses? LAbg. Darmann: Nicht zuletzt der vor einigen Wochen beendete HypoUntersuchungsausschuss hat aufgezeigt, dass die Geschäftsordnung des Kärntner Landtages einen dringenden Reformbedarf aufweist. Es gibt aber auch andere Rechtsbereiche, die modernisiert gehören. KN: Und diese Materien sollen nun in einem eigenen Ausschuss behandelt werden? LAbg. Darmann: Es ist ein Unterausschuss zu dem von mir geführten Rechtsund Verfassungsausschuss. Dies deshalb, um eine kontinuierliche Reformarbeit neben der täglichen Landtagsarbeit zu gewährleisten. KN: Welche Hauptthemen werden im Ausschuss behandelt? LAbg. Darmann: Vorrangig ist für mich, so rasch als möglich grundlegenden Konsens, insbesondere was die Arbeit der Untersuchungsausschüsse, aber auch hinsichtlich der Kompetenzen des Landesrechnungshofes, herzustellen. Ebenso soll die Geschäftsordnung des Landtages überarbeitet werden. So ist es höchste Zeit, beispiels-

weise die Fragestunde im Landtag für die Öffentlichkeit interessanter und griffiger zu machen. KN: Sie haben den Konsens angesprochen. Wie realistisch ist es, dass sich die Parteien einigen werden? LAbg. Darmann: Ich hoffe, dass wir uns in bestimmen Bereichen einigen werden. Aber das bereits jetzt erkennbare Abgehen von SPÖ-Klubchef Rohr von getroffenen Abmachungen im Vorfeld des Ausschusses ist ein Warnsignal, dass die SPÖ wieder einmal das Wechseln von parteipolitischem Kleingeld vor das Nutzen einer großen Chance für Reformschritte stellen könnte. KN: SPÖ und ÖVP haben im Vorfeld immer wieder die Abschaffung der Proporzregierung in Kärnten gefordert. Wird das auch behandelt? LAbg. Darmann: Die an den Haaren von den andern Parteien herangezogene Wünsche zur Änderung der Landesverfassung, die von SPÖ und ÖVP unter dem Schlagwort „Abschaffung der Proporzregierung“ ständig medial verbreitet werden, sind kein Thema in diesem Unterausschuss. Reformen der Geschäftsordnung und der Verfassung kann es nur geben, wenn sich alle Parteien einig sind. Und die Freiheitlichen sind

gegen die Abschaffung der Proporzregierung. Denn diese Regierungsform hat sich unserer Meinung nach bewährt. Der Wählerwille muss sich in der Zusammensetzung der Landesregierung widerspiegeln. Das geht nur, wenn alle mitarbeiten, wie das eben in einer Proporzregierung der Fall ist. KN: Danke für das Gespräch!

Reformwillig: LAbg. Gernot Darmann (FPK)

Nach der Devise „Wer nicht genießt, wird ungenießbar!“ trafen sich zahlreiche Persönlichkeiten aus ganz Kärnten, um beim „6. Genuss-Specktakel“ im Gasthof Seiser in Straßburg dabei zu sein. Die Hemmaland-Speckwirte Poldi Kraßnitzer, Dietmar Kogleck, Herbert Wastian und Fritz Seebacher zauberten ein hochkarätiges fünfgängiges Menü, um die mehr als 100 Gäste zu verwöhnen. Cheforganisator Stefan Seiser mit Familie und der Gastronom Seppi Landsmann kredenzten den Feinschmeckern die dazu passenden Getränke. Gesichtet wurde u. a. Landtagspräsident DI Johann Gallo, Hemmalandobfrau Wilma Warmuth, die Bürgermeister Franz Pirolt und Josef Ofner, Geschäftsführer Nikolaus Riegler und Ing. Willi Schnitzler („Hirter“), Kammerrat Thomas Rinner, Dr. Andreas Duller und Dr. Klaudia Kraßnitzer („Deutsch Ordens Spital Friesach“)


REGIONALES

Das 25-jährige Bestandsjubiläum feierte die Tischlerei Prasser aus Silberegg, Gemeinde Kappel am Krappfeld, vergangenes Wochenende. Finanzreferent LR Harald Dobernig würdigte bei der Jubiläumsfeier die Leistungen von Hannes und Elisabeth Prasser für die Region. „Die Tischlerei Prasser ist ein echter Handwerksbetrieb, der seine Möbel ausschließlich selbst produziert. Damit werden wichtige Arbeitsplätze in der Region gesichert, gerade in Zeiten wie diesen muss man eine solche Leistung besonders würdigen. Daher danke ich der Familie und allen Mitarbeitern für ihren großen Einsatz über ein viertel Jahrhundert“, betonte Dobernig. Die Tischlerei Prasser wurde 1987 von Johann Franz Prasser gegründet. Begonnen hat alles mit dem Kauf eines alten Sägewerksgebäudes in Silberegg. Sukzessive wurde dann modernisiert und um das alte Gebäude herum ausgebaut. Zum Jubiläum ging das neue CNC-Bearbeitungszentrum erstmals in Betrieb.

Die Noriker Landesjungstutenschau in der Zollfeldhalle besuchte Landesrat Harald Dobernig. Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Pferdezuchtverein K12 St. Veit an der Glan, die Landessiegerstuten wurden prämiert. „Es freut mich, dass sich die Pferdezucht in Kärnten enorm entwickelt hat“, so Dobernig.

4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 9

Freiheitliche Arbeitnehmer trafen sich zur Klausurtagung! Im Zuge einer gemeinsamen Klausur der FPK & FPÖ-Arbeitnehmer im Seminarhotel Petschnighof in Diex wurde kürzlich eine umfassende Kooperation zwischen den beiden Arbeitnehmergruppen (Vorfeldorganisationen der FPK und der FPÖ-Arbeitnehmer) erarbeitet. Über eine umfassende Zusammenarbeit der politischen Vertretung in den jeweiligen Mutterorganisationen und in der Arbeiterkammer bzw. Arbeitnehmervertretungen sollen die Kräfte künftig verstärkt gebündelt werden. Weiters wurden die Anträge für die nächste Vollversammlung der Arbeiterkammer ausgearbeitet und ein Forderungskatalog an die Regierungsmitglieder erstellt.

www.freiheitliche-ktn.at

Im April feierte der Chef der Buschenschenke Blumenhof in Gurtschitschach, Seppi Kassl, seinen 50. Geburtstag. Zahlreiche Verwandte, Freunde und Bekannte waren schon in den frühen Morgenstunden gekommen, um den Jubilar herauszuschießen. Auch Landesrat Harald Dobernig ließ es sich als guter Freund des Hauses nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. „Es freut mich immer besonders, wenn ich Gast am Blumenhof sein darf“, so LR Dobernig.


10 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

Kürzlich feierte der langjährige freiheitliche Gemeinderat Ewald Glatz aus Gnesau seinen 50. Geburtstag. Landeshauptmann Gerhard Dörfler ließ es sich nicht nehmen gemeinsam mit LAbg. Jutta Arztmann und OPO VzBgm. DI Günter Sonnleitner dem Jubilar mit seiner Gattin Karin und ihren Kindern einen Besuch abzustatten, um den vierfachen Familienvater und besonders engagierten und beliebten Gemeinderat persönlich zu gratulieren. Ewald Glatz organisiert mit viel Geschick und Engagement nun schon seit vielen Jahren den traditionellen Kärntner Ball der Freiheitlichen in Gnesau und ist wegen seiner kameradschaftlichen, pflichtbewussten und stets loyalen Wesensart eine außerordentlich wichtige Stütze für die Ortsgruppe und die Bezirksgeschäftsstelle. „Ewald Glatz ist ein Paradebeispiel für einen umtriebigen und stets bemühten Gemeinderat, der sein Ohr bei den Bürgern hat. Im Notfall ist er aber auch als Mitglied der Feuerwehr stets einsatzbereit und leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl. Ich gratuliere herzlich“, so Landeshauptmann Dörfler.

Die Trachtenkapelle Grosskirchheim war mit LAbg.Bgm.Peter Suntinger beim Konzertwertungsspiel 2012 in Eisentratten. Zu ihrem ausgezeichneten Erfolg in der Stufe C gratulierte auch NAbg. Bgm Sepp Jury und der FPK Obmann aus Gmünd, Klaus Faller.

REGIONALES

Michael Klammer, Gastwirt in Mooswald bei Fresach und älterer Bruder des bekannten Skikaisers Franz Klammer, feierte vergangenen Freitagabend im Kreise seiner Verwandten, Bekannten und Freunde seinen 60. Geburtstag. Unter den vielen Gratulanten befand sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Er erwähnte die vielfältigen Tätigkeiten des Jubilars, seinen enormen Fleiß, seinen Gemeinschaftsgeist und seine echte „Brüderlichkeit“ mit Franz. Der tüchtige Gast- und Landwirt habe sich in vielen Funktionen engagiert, von der Gemeinde bis zur Feuerwehr und ist auch ein großer Pferdefreund. Vor allem schätze er den einmaligen Familienbetrieb und seine große Freundschaft, dankte Dörfler. „Einst hat Michael seinem Bruder Franz auch die ersten Skier geschenkt, auf denen der spätere „Kaiser“ siegreich war!“, hob Dörfler die gegenseitige Unterstützung des Brüderpaars hervor.

Über 2.700 Aktive zählen die 57 Freiwilligen und drei Betriebsfeuerwehren im Bezirk Villach-Land. Auch Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch folgte kürzlich der Einladung der 60 Wehren zum Bezirksfeuerwehrtag 2012 in die Musikschule Feistritz/Gail. „Insgesamt leisteten die Kameraden im Bezirk Villach Land im Vorjahr 24.145 Einsatzstunden. Für dieses Engagement im Dienste der Sicherheit unserer Bevölkerung und deren Hab und Gut sei allen Aktiven recht herzlich gedankt“, so Feuerwehrreferent Scheuch.


REGIONALES

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LHStv. Uwe Scheuch besuchte gemeinsam mit Vzbgm. Gernot Oberzaucher den ADEG-Markt in Ferndorf welcher von Carin Unterberger geführt wird. „Im Nahversorgermarkt ADEG Unterberger wird auch die Ausbildung von Lehrlingen groß geschrieben. Für dieses Engagement möchten wir uns herzlich bedanken“, so Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch, der dem Betrieb eine Lehrlingsförderung gewährt hat.

Tipp auch für Patienten und Selbsthilfegruppen! Einladung zur 3. Europäischen International Lyme and Associated Diseases Society (ILADS) Konferenz am 18./19. Mai 2012, Alpen-Adria Universität Klagenfurt Zecken-übertragene Erkrankungen wie die Borreliose und deren Co-Infektionen sind ein weltweit wachsendes Problem, mit einem breiten Spektrum an Symptomen, Syndromen und chronischen Verlaufsformen. Die Konferenz dient dazu Grundwissen aufzubauen, aber auch bestehendes Fachwissen zu vertiefen. Freitag, 18.Mai 2012: Integrative Therapieansätze bei Zecken-übertragenen Erkrankungen Samstag 19.Mai 2012: Borreliose und Co-Infektionen, Grundlagen der Diagnostik und Therapie ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl und LH Gerhard Dörfler präsentierten kürzlich das Bauprogramm für Kärnten. Demnach sind für heuer knapp 50 Millionen Euro im Bauplan vorgesehen, bis 2017 sollen 417 Mio. Euro investiert werden. Dörfler sprach von einem wichtigen Impuls!

Die Möglichkeit zur Anmeldung besteht online unter: http://www.ilads.org/lyme_programs/austria/ilads_a ustria_german.php


12 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

LESERBRIEFE

SPÖ-Stammtischargumente Mir ist die von der SPÖ an ihre Funktionäre versandte Argumentationskarte mit dem Titel „Stammtischargumente zum Scheuch-Prozess“ gezeigt worden und ich frage diese „Herrschaften“ der SPÖ ernsthaft: Sieht so sozialdemokratische Politik für Kärnten aus? In dem man

die Funktionäre mit Argumenten gegen LHStv. Uwe Scheuch für den „Biertisch“ füttert, wird man keine Stimmen gewinnen. Im Gegenteil, das ist nämlich wirklich widerlich! Ines Katzenberger Moosburg

Eine echte Anzeigenflut! Wie der Staatsanwaltssprecher Martin Ulrich mitteilte, endeten im Vorjahr von 2200 angezeigten Korruptionsfällen tatsächlich lediglich 51 mit Anklagen. Die Bevölkerung wird ständig mit der Information: „die Korruptionsstaatsan waltschaf t ermittelt“ richtiggehend

gefüttert und ich denke mir, dass dabei ein falsches Bild erzeugt wird. Nämlich das Bild, dass die Korruption stetig zunimmt. In Wirklichkeit scheint sich jedoch lediglich die Anzeigenfreudigkeit massiv zu erhöhen, die vielfach anonym von statten geht. Luise Ederer, per E-Mail

Was die Regierung alles darf: „Wer schützt mich?“ Sie darf dir dein bereits versteuertes Eigentum, peu a peu, wegnehmen. Man nannte das früher Raubrittertum, später Diktatur, jetzt EU-Gemeinschaftspf lichten. Schon in Pharaos Zeiten, hat dieses Grundsystem funktioniert und nur ein Volk entkam damals: die Israeliten und die nur mit Hilfe Moses und der „Wasserteilung“.

lebten, den Menschen neue Hoffnung gaben und Gesetzesänderungen schaffen konnten, wurden von der nächsten „Will Haben Welle“, außer Kraft gesetzt.

Es wurde seitdem zur Perfektion weltweit weiter entwickelt. Demokratische Rechte, die zwischenzeitlich, immer wenn eine Diktaturform in Brüche ging, kurz auf-

Die Antwort lautet: Kein Notar, kein Rechtsanwalt! Sei dir selbst der Nächste in dieser Welt.

Jetzt lautet der Slogan nicht mehr: „Wer schützt Österreich“, jetzt heißt es: „Wer schützt meine Familie und mich“!

Ing. W. Hauck Lans

Befremdliche Leserbriefe zur Aufhebung des Scheuch-Urteils Was bei der Aufhebung des Urteiles gegen Uwe Scheuch eigentlich wirklich Unbehagen erzeugt ist die Tatsache, dass die Richter des Oberlandesgericht Graz wegen dem Fehlverhalten von Klagenfurts Richter Liebhauser von einigen Leserbriefschreiben, die sich durch ein eigenartiges Rechtsverständnis auszeichnen, kritisiert

werden. Ich denke, dass es sich die drei Richter sicherlich nicht leicht gemacht haben, ein Urteil eines Kollegen aufzuheben. Es gibt Gott lob noch Gerechtigkeit in diesem Lande. Es bleibt zu hoffen, dass Uwe Scheuch nun einen fairen Prozess erhält. Paula Huber Spittal

„Das Gegenteil von lieb!“ Richter Liebhauser hat seinem Namen offensichtlich keine Ehre gemacht. Es war wohl das Gegenteil von lieb, dass er Uwe Scheuch mit einer neuerlichen Anklage sozusagen „überrascht“ hat, da eine Verurteilung auf Grund eines fiktiven Gespräches wohl nicht möglich war

und nicht einmal der Landeshauptmann selbst einem Investor eine Staatsbürgerschaft verschaffen kann. Es ist beruhigend zu wissen, dass auch ein Richter sich nicht alles erlauben kann. Franz Berger Klagenfurt

Ein politisches Urteil! Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das nun aufgehobene Urteil gegen Uwe Scheuch politisch motiviert war. Wie die Medien berichteten, hat bereits der Freispruch für Franz Koloini eines gezeigt, dass nämlich die „Abrechnung“ mit dem verstorbenen Landeshauptmann Haider via Gerichtssaal wohl nicht so funktionieren dürfte wie sich das viele wünschen. Im Koloini-Prozess meinte die Richterin, Frau Krausam, dass Haider keinen

Einfluss auf die Vergabe von Staatsbürgerschaften hätte nehmen können. Eine Journalistin mutmaßte daraufhin, „wenn schon Haider in der Bundesregierung keinen Einfluss bei Einbürgerungen gehabt haben soll, wie denn dann der weit unbedeutendere Scheuch?“. Dieser Einschätzung ist wohl endgültig nichts mehr hinzuzufügen. Josef Messner Ruden

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Roulette, Slot und Kartenpoker auf einem Los rubbeln Bei „Vegas Palace“ bis zu 100.000 Euro gewinnen asino-Vergnügen im Kleinformat – das ist „Vegas Palace“, das neu aufgelegte Rubbellos der Österreichischen Lotterien. Drei Spiele pro Los und Gewinnmöglichkeiten bis zu 100.000,- Euro sorgen für Las Vegas Atmosphäre.

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Die Hotels und CasinoPaläste der weltbekannten amerikanischen Glücksspiel-Metropole Las Vegas standen bereits im Vorjahr Pate für das Rubbellos

„Vegas Palace“, und heuer legten es die Österreichischen Lotterien neuerlich auf. Mit bekanntem Spielsystem, aber in neuer Optik. „Vegas Palace“ entführt in die mondäne Casino Welt, bietet doch jedes Los mit einem Roulettespiel, einer Slotmachine und einem Kartenpoker gleich drei ebenso typische wie unterschiedliche Casino Spiele zum Rubbeln.

Man kann pro Los bis zu zweimal gewinnen. Der Höchstgewinn beträgt 100.000,- Euro und ist in dieser Serie mit 2,5 Millionen Losen dreimal enthalten. Die Ausschüttungsquote beträgt 62 Prozent, die Chance auf einen Treffer liegt bei 1:2,99. „Vegas Palace“ ist zum Preis von 5,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Frischer Wind bei Brieflos: Mit 3 Audi A3 Cabrios in den Sommer Aufreißen – aufmachen – aufbrechen! Brieflos sorgt jetzt für frischen Wind um die Nase und verlost drei Cabrios der Marke Audi A3. Die Sonne gewinnt allmählich an Kraft und weckt die Cabrios aus ihrem Winterschlaf. Sommerliche Wärme macht sich breit, die Tage werden länger und offene Autos zahlreicher. Cabrio-Fahren ist Fahrvergnügen der besonderen Art. Brieflos trägt dem jetzt Rechnung und sorgt dafür, dass es bald drei

neue Cabrio-Besitzer gibt. Erst das Brieflos aufreißen und mit etwas Glück gewinnen, dann das Dach aufmachen und aufbrechen in einen automobilen Sommer unter freiem Himmel. Brieflos verlost jetzt drei Audi A3 Cabrios. Diese drei Autos mit hohem Spaßfaktor werden zusätzlich zu den Bargeldgewinnen der Brieflos Serie, darunter dreimal 100.000,Euro und zehnmal 10.000,Euro, ausgespielt. Ist im Gewinnfeld der Aufdruck „Cabrio“ zu lesen, kann schon gejubelt werden. Denn dann gibt es einen:

Audi A3 Cabriolet 1,4 TFSI mit - 92 KW/125 PS, - 6-Gang-Getriebe,

- Elektronischer Klimaanlage - Navigationssystem - Sportsitzen - u.v.m.

Ziehung vom Mi., 25. 04. 2012

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60440 Ziehung vom Do., 26. 04. 2012

39336 Ziehung vom Fr., 27. 04. 2012

30584 Ziehung vom Sa., 28. 04. 2012

23175 Ziehung vom Mo., 30. 04. 2012

44482 Ziehung vom Di., 01. 05. 2012

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18. Runde 2012 1: Rapid Wien– RB Salzburg 2: FC Admira– Austria Wien 1 3: SV Kapfenberg– SV Ried 4: SC Wr. Neustadt– Sturm Graz 5: Wacker Innsbruck– SV Mattersburg 6: 1. FC Köln– B. München 7: Werder Bremen– Schalke 04 8: FSV Mainz 05– Mönchengladbach 9: VfB Stuttgart– VfL Wolfsburg 10: 1. FC Nürnberg– B. Leverkusen 11: FC Augsburg– Hamburger SV X 12: Hertha BSC– TSG Hoffenheim Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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DIES & DAS

Kein Ruhetag mehr ab 20. Mai: ToiToiToi künftig auch am Sonntag ie Zahl 7 kennt man in Verbindung mit den Weltwundern, den Zwergen bei Schneewittchen oder den Tugenden. Künftig wird man sie auch mit ToiToiToi in Verbindung bringen, denn ab 20. Mai 2012 gibt es Ziehungen an allen sieben Tagen der Woche.

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Der Sonntag ist, zumindest was ToiToiToi betrifft, schon bald kein Ruhetag mehr, denn ab 20. Mai 2012 gibt es bei ToiToiToi auch jeden Sonntag eine Ziehung. Wie an den übrigen sechs Wochentagen erfolgt auch die Sonntagziehung bei ToiToiToi um 18.50 Uhr im Haus der Österreichischen Lotterien am Rennweg 44 in Wien. Die ToiToiToi Sonntagziehung erforderte auch eine Adaptierung der Spieldauerleiste auf dem Wettschein. Künftig kann man mit einem MehrrundenWettschein an bis zu 28

Ziehungen (nämlich an 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 14, 21 oder 28 Ziehungen) teilnehmen. Am bewährten Spiel-Design von ToiToiToi ändert sich nichts: Die drei Einsatzklassen bleiben mit 2,Euro, 3,- Euro und 4,- Euro ebenso unverändert wie die Anzahl der Glückssymbole mit sieben, und die Gewinnpyramiden. ToiToiToi ist eine Nummernlotterie, bei der nun ab Sonntag, den 20. Mai 2012 täglich eine Losnummer ermittelt wird. Es gibt – je nach Einsatz - bis zu 200.000,- Euro zu gewinnen. Diesen Betrag gewinnt man mit einem Einsatz von 4,- Euro, wenn die sechsstellige Losnummer, bestehend aus fünf Ziffern und einem Glückssymbol, auf der Quittung mit der gezogenen Losnummer übereinstimmt. Die Höchstgewinne für die beiden weiteren Einsatzklassen betragen 150.000,Euro (Einsatz 3,-) bzw. 100.000,- Euro (Einsatz 2,-).


16 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

DIES & DAS

Der beste Spargel von dahoam – bei INTERSPAR ie Spargelsaison hat bereits begonnen, doch bei INTERSPAR gibt es nicht irgendeinen Spargel, sondern den Besten von dahoam. Denn jeden INTERSPARMarkt beliefern Bauern aus der direkten Umgebung des Marktes mit besonders frischen Spargelstangen – eben mit dem Besten von dahoam. Ab Ende April bis zum Johannistag am 24. Juni ist die klassische Spargelzeit. Ob mit Sauce Hollandaise oder in einem feinen Strudel mit einem guten Glas Weißwein aus der INTERSPARWeinwelt. Spargel ist besonders dann eine Spezialität, wenn er frisch von den Feldern der Umgebung kommt. Bei INTERSPAR ist dies garantiert, denn Bauern aus der unmittelbaren Nähe liefern ihre

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frisch gestochenen Sprossen an die INTERSPAR-Märkte. Jeder INTERSPAR-Markt in Österreich wird von einem Bauern aus der Nähe mit erntefrischem Spargel beliefert. Spargel – schmackhaft und gesund Die entschlackende Wirkung von Spargel war schon den Griechen bekannt. Heute weiß man, dass Spargel das Blut reinigt, die Nieren-, Leber- und Lungenfunktion stimuliert sowie viele wichtige Vitamine und Spurenelemente enthält. Schon eine Portion (500 g) deckt beispielsweise den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure ab. Je frischer der Spargel, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthält er. Besonders frischen Spargel, wie bei INTERSPAR erhältlich, erkennt man am Quietschen, wenn man die Stangen aneinander reibt. Im Kühlschrank hält sich das Gemüse länger frisch, wenn es in ein feuchtes Geschirrtuch eingewickelt wird. Viele leckere Spargelrezepte gibt’s auf www.rezeptwelt.at

Höchste Kärntner Qualität vom Kammerhof LH Dörfler bei Spargelbetrieb Kammerhof – Dank für großes heimisches GemüseEngagement. Spargel ist das erste Gemüse im Frühjahr. Feinschmecker warten bereits sehnsüchtig darauf. Der Spargel aus dem Lavanttal ist am Kammerhof daheim. Es ist der größte Spargelbauer Kärntens - der Kammerhof von Familie Jäger in St. Andrä im Lavanttal. Als Genussland KärntenBetrieb garantiert er Kärntner Qualität von Anbau und Ernte bis zur Verarbeitung. Bei diesem zarten Gemüse kommt es besonders auf die Frische an. Morgens gestochen, mittags oder abends am Teller. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler kam zur Eröffnung der Spargelsaison auf den Kammerhof und dankte der Familie Jäger für ihr Engagement und ihr hochwertiges Produkt, das höchsten Genuss garantiere. Er lobte die Qualitätsarbeit und die Kraft dieses Familienbetriebes. Auch er selbst sei ein großer Freund des heimischen Gemüses, des eigenen Anbaus und Verwertens von Kräutern und Früchten. Am Kammerhof befasst man sich seit über 80 Jahren mit dem Anbau von Spargel. Auch in der nunmehr vierten Generation werde das edle Gemüse mit Engagement und Fachwissen kultiviert, sagte Dörfler. Bäuerliche Arbeit, Kulinarik und Natur seien hier optimal verbunden. Spargel aus Kärnten ist seit vielen Jahren ein begehrtes Gemüse, das von Jäger ist in ganz Kärnten erhältlich, in den Spar-Märkten ebenso wie an den Märkten in Klagenfurt und Villach sowie ab Hof in Höfern 4, St. Andrä. Geliefert wird an Großkunden und Gastronomie und auch per Paketdienst. Auf einer Fläche von ca. 20 ha wird weißer und grüner Spargel angebaut. Infos unter www.spargel-lavanttal.at


reisgekrönte HightechWirkstoffe helfen, der Faltenbildung effektiv vorzubeugen und füllen selbst ausgeprägte Falten auf. Vitalstoffe und mattierende Pflegestoffe runden die Rezeptur ab – für ein frisches, kompromisslos gutes Aussehen.

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18 KärntnerNachrichten I 4. Mai 2012

GTI-TREFFEN

Alle Fotos: Gemeinde Maria Wörth

Der See ruft Gäste aus ganz Europa

Die Gemeinde Maria Wörth startet mit dem Wörtherseetreffen 2012 ins vierte Veranstaltungs-Jahrzehnt. Das „31. GTI-Treffen“ von 16. bis 19. Mai 2012 macht die ersten 30 Jahre voll. 1982 zählte man in Reifnitz gerade einmal eine Hundertschaft, heute sind es bis zu 200.000 Besucher. Und aus dem „Ballermann am Wörthersee“ wurde eine Fachmesse für Autofreaks nicht nur für Fahrer des Kultgefährts aus dem VWKonzern.

„Wir haben in den vergangenen Jahren erfolgreich daran gearbeitet, vom Gummi-Gummi-Image loszukommen und das Treffen zu einer Fachmesse zu machen“, sagt Bürgermeister Adolf Stark nicht ohne Stolz. Diesem Anspruch trägt auch der Titel der Veranstaltung Rechnung, der sich mittlerweile etabliert hat: „Auto News – Wörthersee 2012“. Der VW-Konzern ist nach wie vor Hauptpartner der Gemeinde Maria Wörth, die als Veranstalter fungiert. „Zum VW-Konzern gehören ja bekanntlich auch die Marken Audi, Skoda und Seat, die am Gelände alle einen eigenen Ausstellungsbereich gestalten. Dort sowie bei den weiteren rund 100 Ausstellern können sich Autofans und Interessierte informieren, wie sie ihr Gefährt individuell optimie-

ren können und dabei auch die Sicherheitsvorgaben erfüllen, egal ob optisch oder in Sachen PS.“ Am Donnerstag-Feiertag (Christi Himmelfahrt) werden zur Eröffnung der Auto News 2012 auch wieder die wichtigsten Repräsentanten und Vorstände des VW-Konzerns in Reifnitz erwartet.

Eine Woche und länger am Wörthersee Die Besucher kommen aus ganz Europa, am stärksten vertreten sind Deutschland, die Schweiz, Italien und Ungarn, aber auch Autofans aus England, den Ostländern, Skandinavien und vielen weiteren europäischen Ländern sind am ChristiHimmelfahrts-Wochenende alljährlich zu Gast am Wörthersee. „Wir haben sogar einen Stammgast aus den USA, der seinen GTI nach Europa schiffen lässt, um hier dabei sein zu können“, erzählt Stark. Für das heurige Wörtherseetreffen rechnet der Bürgermeister mit 150.000 bis 180.000 Besuchern. „Die enorme Gästezahl bringt Kärnten einen Wirtschaftsfaktor zwi-


4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 19

GTI-TREFFEN schen 15 und 20 Millionen Euro“, verweist Stark auf die wirtschaftlichen Auswirkungen. „Ich fülle mit dieser Veranstaltung die Betten weit über die Wörtherseeregion hinaus, bis Villach, Ossiacher See und bis in die Region um den Klopeinersee.“ Nicht wenige Gäste verbinden das Treffen mit einem Urlaub und bleiben eine ganze Woche und länger im Land. Dazu kommt ein unbezahlbarer Werbeeffekt für Kärnten durch weltweite Presseberichte: „Es kommen jedes Jahr sogar Journalisten aus Japan.“

Die jungen Gäste fürs Land begeistern Der Großteil der Teilnehmer des Wörtherseetreffens ist zwischen 18 und 25 Jahre alt. Und genau aus dieser Tatsache heraus definiert Stark die große Chance für den Tourismus: „Unser Ziel ist es, durch den Autokult die jungen Menschen hier an den Wörthersee zu bringen, ihnen dadurch den Wörthersee als Urlaubsdestination zu präsentieren und damit auch und die außergewöhnlichen Naturschönheiten des ganzen Landes. Da die Besucher aus so vielen verschiedenen Ländern kommen, mache ich Kärnten damit in ganz Europa bekannt. Und im Idealfall kommen die Gäste später mit ihren Kindern wieder hierher und machen Urlaub.“ Daher ist es Stark auch sehr wichtig, ein entsprechendes Rahmenprogramm über Reifnitz hinaus anzubieten, um die Einzigartigkeit des Landes den Gästen nahezubringen: „Heuer haben wir beispielsweise eine Kooperation mit Hirter Bier und dem Porsche-Museum in St. Salvator.“

Ein Event, das ohne Steuergeld funktioniert Die Information, welche Stars der VW-Konzern heuer nach Reifnitz bringt, erwartet Stark in den nächsten Tagen. „Sobald wir die Information von VW haben, werden wir die Stargäste auf der Website www. wortherseetreffen.at publik machen“, versichert Stark. „Auf jeden Fall werden wir unseren Gästen wieder ein Ereignis bieten, das sie nicht so schnell vergessen werden.“

Bgm. Adi Stark, Prof. Dr. Martin Winterkorn (Vorstandschef der Volkswagen AG), LH Gerhard Dörfler, Formel 1- und Rennfahrerlegende HansJoachim Stuck, LR Harald Dobernig (v.l.).

Maria Wörth-Bürgermeister und Verantwortlicher der „Auto News“ Adi Stark mit DI Heinz Hollerweger, Leiter der Entwicklung bei Audi. Dass ein Event mit diesem enormen Werbeeffekt und einem Wirtschaftsfaktor von 15 bis 20 Millionen Euro völlig ohne öffentliche Gelder und auch ohne Unterstützung der Kärnten Werbung auskommt, auskommen muss, erwähnt Stark übrigens nur mehr am Rande. „Das Wörtherseetreffen ist mittlerweile ein Selbstträger, Einnahmen und Ausgaben halten sich die Waage. Verantwortlichkeit und Manpower liegen bei der Gemeinde Maria Wörth, aber es fließt kein Cent Steuergeld in die Veranstaltung“, betont der Bürgermeister.

Auto News – Wörthersee 2012: 16. bis 19. Mai in Reifnitz am Wörthersee Teilnehmertickets, Parktickets: www.woertherseetreffen.at Partner und Sponsoren: VW, Audi, Skoda, Seat, Pirelli, Castrol, BBS, Dotz, autobild-tuning.de Infos auch auf www.reifnitz.tv


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KULTUR

Albecker Vortragsreihe 2012 Sa, 05. 05., 19 h: Doris Kroisenbacher: „Glücklich und gesund ohne Allergie“

wünscht: Duftmeditation

Die Bioenergetische Allergiearbeit ist eine Kombination aus der orientalischen Medizin, Akupressur, angewandter Kinesiologie, Ernährung, Mudras, verschiedene Atemmodalitäten und Meridian-Energietechnik. Diese Technik wird bei Menschen und Tieren, die unter Unverträglichkeiten, Intoleranzen und Überempfindlichkeiten leiden, angewendet. Eine Technik, die auf den ganzen Körper wirkt. Begeisterung ist die Grundlage des Erfolgs. Du kannst sie steigern, indem du dich über die vielen schönen Erlebnisse freust, die du heute erleben darfst. Fr, 12.05., 19 h: Elias Jerusalem: KAMTSCHATKA – ins Reich der Bären und Vulkane im fernen Osten Russland Eine Live-Reportage Von den Kratern einiger der aktivsten Vulkane der Welt, über die Gebiete der letzten Ureinwohner der Halbinsel, bis hin zu den mächtigen Kamtschatka-Bären bei der Jagd nach Lachsen – in einem Mix aus atemberaubenden Foto- und Filmaufnahmen entführt Sie dieser bildgewaltige und humorvolle Live-Vortrag des Kärntner Reisefotografen an die schönsten Schauplätze dieses einzigartigen Naturparadieses am „Ende

der Welt“. Elias Jerusalem – Filmschaffender und Reisefotograf, lebt und arbeitet in Wien www.elias-jerusalem.com Tel.: 0650/ 6227700 Mi, 16. 05., 19 h: Karin Rabensteiner, Ärztl. gepr. Aroma prak tikerin: „Essential 7 – Die sieben Wunder aus der Welt der ätherischen Öle“ Sieben der wichtigsten ätherischen Öle zur Unterstützung der Körper funktionen und für emotionale Ausgeglichenheit. Inhalt: Qualität und Anwendungs mög lich keiten ätherischer Öle, Wirkung ätherischer Öle auf Körper, Geist und Seele, Alternative und präventive Anwendung ätherischer Öle, Riechen, spüren, testen, Wenn er-

Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at


4. Mai 2012 I KärntnerNachrichten III

WIRTSCHAFT

Mehr Verkehrssicherheit in der Marktgemeinde Liebenfels m Zuge der SpatenstichFeier hat Bürgermeister Klaus Köchl unseren Landeshauptmann Gerhard Dörfler ersucht, der Marktgemeinde Liebenfels Hilfestellung für eine vom Land vorgeschriebene, neu zu errichtende Linksabbiegespur zum neuen 55.000 m2 großen Gewerbepark Liebenfels-Süd-West, entlang der Tentschacher Landesstraße, zu leisten. Bei diesem Linksabbieger wurde seitens des Straßenreferenten LH Gerhard Dörfler angeregt, zusätzliche Fahrbahnteiler

park Liebenfels eine deutlich sicherere Zufahrt gewährleistet sein.

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Infos unter: www.liebenfels.at

K U R Z NO T I E RT

zur Verkehrsberuhigung zu schaffen, um dadurch die südliche Einfahrtssituation für die Ortschaft Liebenfels wesentlich zu verbessern. Die Kosten für den Linksabbieger inklusive der Fahrbahnteiler mit Einbindung

zum Gewerbepark betragen ca. € 120.000,—. Dazu kommen noch zusätzliche Kosten für die Straßenbeleuchtung bei der Tentschacher Landesstraße in Höhe von ca. € 25.000,—. Damit würde zum Gewerbe-

Der Wirtschaftsstandort Liebenfels überzeugt durch seine zentrale Lage und seine infrastrukturell gute Anbindung an die drei großen Knotenpunkte Klagenfurt, St. Veit und Feldkirchen.



Kärntner Nachrichten - Ausgabe 18.2012